Wie erreicht man ein glückliches, positives und selbstbestimmtes Leben. Was muss man ändern und vor allem wie ändert man sein Leben und seine Einstellung um wirklich ein lebenswertes Leben führen zu können.

Jedes Jahr nehme ich mir vor, dass ich keinen Beitrag mehr über das jährliche Weihnachtsfest schreiben werde. Und jedes Mal habe ich ein beinahe schlechtes Gewissen wenn ich nicht darüber schreiben würde. Was gibt es denn über die Weihnachtszeit zu berichten? … so meine Gedanken. Es mischen sich jedes Jahr andere, neue Gefühle mit ein. Die vorweihnachtliche Zeit, inklusive dem 24. Dezember, sehe ich persönlich heute mit anderen Augen als noch vor wenigen Jahren. Vieles ist gleich geblieben, vieles hat sich aber auch verändert. Was aber immer mitschwingt, ist eine gewisse altmodische Traurigkeit, die ich empfinde, wenn ich darüber nachdenke.

Die Zeit für Freunde und Zusammenkünfte

Davon sprechen wir jedenfalls. Den Glanz dieser fröhlichen und besinnlichen Tage können wir nicht alle spüren. Viele erwarten nicht mehr mit Ungeduld und Freude was diese Tage mit sich bringen. Getrennte Familien, zerbrochene Beziehungen, Kinder die erwachsen geworden sind … all das bedeutet ein Weihnachtstisch, mit weniger Gedecken und Gläsern. Stühle, die nicht besetzt sein werden.

Wo sind die Zeiten hin als sich noch etwas rührte im Haus, als jedes Wochenende dafür genutzt wurde, um sich Gedanken zu machen welchen Baumschmuck, welche Tischdeko und welches Menü wir Frauen zaubern würden am Heiligen Abend? Freunde müssen schließlich auch an den Tagen zuvor und danach betreut werden. Ruhelosigkeit und Stress waren dabei immer vorprogrammiert, aber es machte irgendwie Freude und Spaß.

Das Funkeln ist fort

Es ist schon lange nicht mehr so, wie es früher einmal war. Das Strahlen ist verschwunden, weil es vielleicht Menschen gibt, die fehlen. Weil sich im Laufe der Jahre so unendlich viel verändert hat, wir haben die schöne magiehafte Illusion verloren, die uns  als Kinder in Erinnerung geblieben ist. Wir haben uns das „kindhafte“ nicht erhalten können. Die früher so wichtigen Details, die weihnachtlichen Kleinigkeiten, bleiben heute unbemerkt durch die vielen Veränderungen, die viele von uns erleben mussten.

Traurigerweise können wir uns heute an wenigen Dingen erfreuen weil in uns die Traurigkeit, die Wut, die Trauer und die Abwesenheit regiert.

Ich frage mich immer wieder, warum uns gerade an Tagen wie dem Weihnachtsfest, oder in der Adventszeit, eine Flut der Traurigkeit überrollt? In diesen Augenblicken wenn sich die Feiertage nähern und damit alles beginnt. Jedenfalls für viele. Die ganzen Vorbereitungen, Geschenke, festliches Schmücken und wie oben schon gesagt die Menüauswahl. Für Menschen die noch ein Jahr zuvor mit Familie, Mann und Kindern gefeiert hatten und die, durch welche Umstände auch immer, dieses Jahr alleine sind … ist das eine Situation, die emotional oft nicht zu bewältigen scheint.

Erinnerungen kommen hoch und überschwemmen unseren Geist

Erinnerungen an vergangene Jahre melden sich an Feiertagen immer besonders gerne und intensiv. Vermeiden können wir das nicht wirklich. Das Weihnachtsfest, das vor der Türe steht, besitzt eine Menge Macht und lässt uns die Abwesenheit geliebter Menschen noch intensiver und bewusster fühlen als sonst.

Ich kann nicht behaupten „Frau“ kann sich an diese Umstände gewöhnen, ich habe mir mit dieser Situation viele Jahre enorm schwer getan, zu wissen es wird keiner kommen! Meine Stühle werden am 24. Dezember leer bleiben. Die Fragen mancher „besorgter“ Menschen konnte ich nicht mehr hören: „Na meine Liebe, wo wirst Du dieses Jahr Weihnachten verbringen? Doch hoffentlich nicht ganz alleine bei Dir zu Hause?“ #kopfschüttelgroßeaugenschulterklopfen … DOCH, denn ich wollte niemandem zur Last fallen und ehrlich gesagt, war ich mir auch nie ganz sicher ob ich nicht einen moralischen Anfall bekam, wenn ich in die glücklichen Augen der anderen blickte, und das wollte ich mit niemandem teilen!

Es ist doch auch so, dass wir gerade an solchen Tagen an die Menschen denken müssen, die gestorben sind, die weit fort sind. Menschen, die aus eigener Entscheidung nicht mehr unter uns sind, und Menschen die sich entschieden haben, einen anderen Weg zu gehen … ohne uns. Habe ich die leeren Stühle damals betrachtet, füllten sich meine Augen mit jeder Menge Tränen und meine Seele mit Trauer.

Weihnachten trägt etwas widersprüchliches in sich

Der Zauber, der sich durch die Zusammenkunft und die gemeinsamen geteilten Momenten entfaltet, steht im krassem Widerspruch zu dem Schmerz, den wir durch die Abwesenheit unserer Lieben spüren. Auch zu der Sehnsucht, die wir zu den Menschen haben, die nicht mehr unter uns sind oder eben andere Wege eingeschlagen. Oftmals sind es auch Meinungsverschiedenheiten und Streit, die dazu führen, dass man sich aus dem Weg geht.

Mir ist jedes Jahr bewusst dass man diese Tatsachen nicht ignorieren kann, doch was wir während der Weihnachtstage tun können ist, dankbar sein Glas zu erheben … dankbar für die Tatsache zu sein, dass unser Herz noch schlägt. Auf alles anzustoßen was uns angeboten wird.

…und jetzt noch die (meinen) positiven Gedanken

Die Weihnachtswerbung vermittelt uns eine klare Botschaft: Zu dieser Zeit des Jahres sollte niemand alleine sein müssen. Einkaufszentren und Supermärkte sind zugepflastert mit Bildern von zusammensitzenden Familien und Freunden. Es werden in den festlichen Reklamen alle Möglichkeiten ausgeschöpft um ja richtig Weihnachten zu feiern …  was ist richtig oder falsch? Mich erinnert das in Wahrheit immer an so kitschige Weihnachtsfilme, die letztendlich immer in ein Desaster enden.

Was wenn man ganz bewusst die Entscheidung trifft, den 24. Dezember wie jeden anderen Tag zu behandeln? Ist das falsch? Ich habe mich nach meinen ersten Jahren gezwungenen Alleinseins, dazu entschieden mit so wenigen Menschen wie nur möglich diese Tage zu verbringen. Aus den vergangenen Jahren blieb niemand mehr aus meinem sozialen Umfeld übrig mit dem ich diese Tage verbringen hätte wollen.

Ich habe gelernt mich wirklich auf die Zeit für mich selbst zu freuen. Den Tisch genauso schön zu decken als würde ich Gäste erwarten, und ich kochte für mich selbst ein leckeres Festmahl. Dabei hörte ich Frank Sinatra (laut) … trank ein paar gute Gläser Wein … alles war friedlich und genau so, wie ich es mir gewünscht hatte.

Auch wenn ich die letzten zwei Jahre wieder für zwei Menschen den Tisch decken darf und zusätzlich für meine Hunde etwas Spezielles zaubere, ist mir sehr wichtig zu wissen, dass man Ereignisse wie den Heiligen Abend und die Tage danach oder zuvor auch anders gestalten kann.

Weihnachten ist für mich zu einer Erinnerung daran geworden, wie ehrlich ich mein Leben jetzt lebe, anstatt mich nach dem Willen anderer Leute oder nach alten Traditionen zu richten! 

Eingeladen ist auch immer meine Traurigkeit und Nachdenklichkeit,  die aber nie sehr lange Gast bleibt! :-)

Viele Menschen sehen ihre großen Familien und die Geschenke als selbstverständlich an. Die meisten gehen automatisch davon aus, dass es da Mutter und Vater gibt, keine finanzielle Probleme da sind und das zumindest für diese kurze Zeit alles gaaanz harmonisch in den Familien abläuft. Die Realität sieht jedoch ganz anders aus, das weiß ich. Also meine Liebe … ich kann Dir versichern DU bist nicht alleine mit Deinen Gefühlen.

Und falls Du Lust und Laune hast Oh du Fröhliche – alle Jahre wieder! solltest Du vielleicht auch nochmal lesen. Ich wünsche Dir eine abenteuerliche Weihnachtszeit, lass Dich nicht hetzen und bleib bei Dir.

Es ist eine ganz normale Sache, dass wir öfter mal ohne Antrieb dastehen. Nichts interessiert und nichts passiert! Die Motivation ist der Motor unseres Tun und Handelns. Sie setzt Energie frei und lässt uns durchhalten auch wenn es „schwierig“ wird. Um motiviert zu sein oder zu bleiben brauchen wir Ziele. Ich zum Beispiel brauche etwas das für mich von Bedeutung ist. Ist das der Fall schaltet sich meine Motivation sofort dazu.

Fehlende Motivation

Wir kennen das, es gibt einfach so Tage da will einfach nichts so gelingen wie wir uns das vorgestellt haben. Nichts läuft. Wir sind unmotiviert und haben einfach keine Lust auf nichts! Das Sofa ruft… und mal nicht aus den Federn zu steigen wär ebenso eine sehr ansprechende Idee. Eine Menge Ausreden sind ebenfalls plötzlich parat, um all das fällige NICHT tun zu müssen. Wenn einen der Blick durchs Fenster zusätzlich deprimiert, weil nur Grau in Grau zu sehen ist, ist der letzte Funke Elan auch draussen.

Aus einem solchen Motivationstief wieder herauszukommen, ist möglicherweise gar nicht so schwer wie es sich anfühlt. Mit diesen sehr einfachen simplen Livehacks, fällt es leichter die abhanden gekommene Motivation wieder zu erlangen. Hier die wichtigsten Punkte:

Keine Zeit verschwenden

Wenn du ein Motivationstief hast, warte NICHT bis sich dein Tag von selber bessert. Mit jedem Tag den Du ohne Lust und Speed vertrödelst, wird es Dir schwerer fallen deine Lustlosigkeit zu überwinden. Also – nicht abwarten – gleich etwas dagegen tun!

Den Morgen mit einer Wechseldusche beginnen

„Balsamiere“ anschliessend Deinen Körper mit Zitronen- oder Orangen-Minz Lotion ein. Es erfrischt und macht Dich wach. Eine 10 minütige Meditation im Licht bzw in der frischen Luft sollte zu Deinen morgendlichen Ritual gehören. Die beste Starthilfe in den Tag!

Motivation ist Bewegung

Du willst in Schwung kommen? Dann bewege Dich! Ändere deine Körperhaltung und deine Körpersprache. Kein Mensch der Welt, der motiviert seinen Arbeiten nachgeht, steht oder sitzt mit abhängenden Schultern und fadem Gesicht in der Gegend rum. Deshalb steh auf und bring deinen Körper in Bewegung. Dein Trägheit wird sich in der „Bewegung“ nicht wohl fühlen und Dich verlassen. So bist Du bereit wieder etwas zu tun.

Motivation braucht Menschen

Geh raus, triff Dich mit Freunden. Wenn Du Dich mit Menschen umgibst, die Dir gut tun, kommt auch Deine Laune wieder in Schwung. Oftmals braucht es nur einen kleinen Kick und einen Funken Motivation von jemand anderen um dein eigenes Feuer wieder zu entfachen.

Motivation wird von positiven Gefühlen genährt

Wenn ich demotiviert bin, fühl ich mich nicht besonders gut. Habe schlechte Laune und fühle mich in meiner Haut nicht richtig wohl. Schlechtes Gewissen packt mich und ausserdem bin ich enttäuscht, dass ich Vorgenommenes nicht erreicht habe. Dieses negatives Gefühl steht neuer Motivation im Weg. Deshalb ist es sehr ratsam Dich nicht mit negativen Gedanken bestrafen. Kümmere Dich um Dein Wohlbefinden. Mach das, was Dir ein Lächeln ins Gesicht zaubert :-) – und mach danach mit neuer Energie weiter! <3

Motivation braucht Ziele

Wenn wir keinen „Biss“ haben, begleitet uns das ungute Gefühl nicht vorwärts zu kommen. Alles dauert viel länger als geplant und gewünscht. Alles wird in Frage gestellt … wir denken sogar darüber nach aufzugeben und alles hinzuschmeissen. In diesen Momenten hilft es mir wenn ich mir meine bisherigen Erfolge vor Augen halte. Erinnere ich mich daran was ich schon alles geschafft und erreicht habe! Aber das Wichtigste ist was ich noch erreichen will! Meine Ziele für die ich lebe … diese positiven Gedanken verhelfen mir immer zu neuem „Input“.

Schoki zur Belohnung

Schokolade, die Wirkung von Schokolade auf unser Gehirn sind erwiesen: Der Genuss von Schokolade löst eine Freisetzung von Dopamin aus (= ein Botenstoff des Nervensystems, er sorgt für die Steuerung der körperlichen als auch der geistigen Bewegung), dadurch wird die Herzfrequenz erhöht und die Motivation steigt deutlich an. Man sagt nicht umsonst: Schokolade ist das Glücks- und Antriebshormon. Besser gehts ja gar nicht. :-)

Motivation ist gleich Rythmus

Falls Du an Tagen vollkommen unmotiviert sein solltest, mach nicht „nichts“! Erledige Bruchstücke von dem was Du die vorgenommen hast. Statt 2 Stunden im GYM zu verbringen, geh 30 min spazieren. Statt Deine Rede vorzubereiten, mach Dir einfach nur ein paar Notizen, damit Du den Faden nicht verlierst. Ein Tipp den ich Dir nur empfehlen kann! Bleibe ich im Rhythmus wird das nächste Motivationstief, das sicher nicht ausbleiben wird, leichter zu überbrücken sein.

„Du musst Dich leider durch so manchen schlechten Tag kämpfen, um Dir die besten Tage Deines Lebens zu verdienen.“

Zig Ziglar

Die schönsten Dinge im Leben setzen Geduld voraus. Es ist mit Sicherheit nicht ganz einfach zu verstehen, aber Geduld bedeutet nicht Belastung und Durchhalten bis zur Bewusstlosigkeit. Sie ist eine Kunst, einen Kunst die uns von unseren emotionalen Lasten befreit und unseren inneren Frieden schenkt. Geduld ist bitter … aber die Früchte sind süß!

Diejenigen unter euch, die mich jetzt schon etwas besser kennen, wissen ja, dass ich sehr gerne das Wort Geduld in den Mund nehme. Es kommt daher dass in allen Bereichen unseres Lebens Geduld gefragt ist! Geduld … wird kombiniert mit warten, verzweifeln und sich irren. Das passiert meist dann, wenn wir mit der Ungewissheit konfrontiert sind und nicht wissen, wann das so sehr Gewünschte eintrifft.

Gib das Warten nicht auf, Du wirst immer für Deine Geduld belohnt

Die Geduld ist ja mehr als nur warten. Sie ist eine Art „Pause“ unserer Sehnsucht. Geduld schleimt uns nicht ein sondern sie behauptet sich gegenüber der Hysterie und weckt uns auf! Sehr oft denken wir, dass das Leben uns nicht leiden kann, obwohl es in Wirklichkeit nur sagt: „Warte!“ Was machen wir? Wir werden ungeduldig und machen Fehler. Wir glauben alles nicht mehr schaffen zu können. Das unsere Partner, unsere Freunde und Familie uns an den Wahnsinn treiben. Nichts läuft so wie wir es uns vorgestellt haben. Ein Satz den ich früher sehr oft zu mir selbst gesagt habe lautete: „Ich liebe das Leben … doch das Leben bemerkt mich nicht mal …“ Bis ich bemerkt habe, dass das Leben ohne Geduld nicht funktioniert. Und das Geduld ein Geheimnis ist, dass wir uns daran erinnern müssen, das Schmerz im Leben nur eine vorübergehende Zeit einnimmt. Die Belohnung für unsere Geduld jedoch ewig anhält.

Wenn Du durchhältst, gewinnst Du!

Wir bekommen schon in die Wiege gelegt, dass es gut wäre, immer die Erste zu sein, besser zu sein als alle anderen, einfach rennen … das ist alles! Wenn wir die Dinge mit Geduld angehen sind wir nichts wert, können wir nicht mitspielen weil zu wir zu „langsam“ sind. Sicher ist aber das Erfolge, Ziele und Veränderungen Zeit brauchen, und sich nicht im Vorbeigehen pflücken lassen. Die wichtigsten Instrumente um nachhaltig glücklich zu sein sind also Zeit und Geduld. Du lernst Dich auch besser kennen, wenn Du an Deiner Geduld arbeitest!

Um Dich selbst wahrzunehmen und zu verstehen brauchst Du Geduld und Toleranz. Es ist ein Buch mit sehr vielen Kapiteln, dass Du nicht schaffen wirst, an einem Tag zu lesen. Wenn Du allerdings anfängst es zu lesen, solltest Du jedes einzelne Wort, jeden Satz genau ansehen und lesen, denn in all dem verstecken sich Hinweise auf das Gesamtbild. Dieses Prinzip selbst ist das Ziel. Nur wenn Du lesen kannst, wirst Du allerhöchste Weisheit erlangen.

Jiddu Krishnamurti

Solch weise Menschen wie Jiddu sind ruhige, geduldige und selbstsichere Menschen. Sie zeigen uns wie Geduld uns im Leben dabei helfen wird mit größerem Verständnis auf die Welt zu blicken! Wenn wir nicht an unserer Geduld arbeiten, verhalten wir uns viel zu impulsiv. Wir schaffen Probleme und verpassen so eine Menge Möglichkeiten, die uns weiterbringen könnten. Wir brauchen dazu nicht sehr viel um unsere Geduld zu verfeinern … alles was wir brauchen befindet sich im Rahmen unserer Möglichkeiten.

  • Finde heraus was normalerweise Ungeduld in Dir auslöst. Es können andere Menschen sein, stressige Situationen oder vielleicht Du selbst? Das Letztere ist keine Seltenheit und kenne ich selber nur zu gut.
  • Finde heraus, weshalb Du Dich immer so getrieben fühlst. Was ist der Grund? Setze andere Prioritäten. Nimm Dir Zeit dazu um darüber nachzudenken und schreibe Deine Antworten eventuell nieder. Es wird Dir helfen, ruhiger zu werden.
  • Ist Deine Ungeduld berechtigt und nützlich? Finde Deine Verhaltensmuster heraus. Freunde Dich damit an Dich von Gewohnheiten, die Dir nicht gut tun, zu lösen. Diese Frage ehrlich zu beantworten, wird Deine Ruhe fördern!
  • Übung macht den Meister. So wie bei allen Dingen die wir lernen möchten. Geduld bedeutet schlechte Angewohnheiten hinter sich zu lassen, die ohnehin schon viel zu lange auf uns eingewirkt haben. Ein Lernprozess der sich allerdings auszahlt.
  • Tiefes Atmen. Das ist immer ein sehr gutes Mittel, denn es hilft uns zu reflektieren. Nimm Dir Zeit um ein paar tiefe Atemzüge zu tun, so gönnst Du deinem inneren Dialog eine kurze Pause.

Fazit

Es ist auch wichtig zu verstehen, dass wir Tausend Dinge planen können, aber nicht alles wird so eintreten wie wir es uns vorstellen! Wir müssen akzeptieren dass das Leben nicht gerade läuft sondern das es uns herum schleudert, bis wir endlich dort ankommen wo wir hin wollten! Eine realistische Einstellung ist dabei von Vorteil.
Was ich hier schreibe ist meine eigene Erfahrung. Für mich, als leider perfektionistisch veranlagten Menschen, war Geduld lange Zeit eine große Herausforderung und ist es teilweise ja immer noch. Sie ist Lernthema und Übungsfeld wie für die meisten Perfektionisten. Aber letztendlich für alle Menschen. Mittlerweile kann ich jedoch endlich eindeutige Fortschritte verbuchen. Ich fühle mich im Zustand von wahrer Geduld – von Herzensgeduld – um vieles leichter und vor allem innerlich sehr viel freier als zuvor!

Was mir auch immer wieder auf meinem „Übungsfeld“ begegnet ist, erstaunte mich sehr oft. Seit ich nämlich verstanden habe, was „Geduld haben“ wirklich bedeutet, welche Stärke tatsächlich dahinter steht, und je mehr es mir gelingt diese Fähigkeit in meinen Lebenssituationen zuzulassen, desto mehr verbessert sich mein Lebensgefühl allgemein. Ich werde zunehmender vertrauensvoller, ruhiger, optimistischer und gelassener!

Geduld zu haben hat keine Nachteile … jedenfalls konnte ich keine entdecken! Für all die, die es mehr sportlich und sachlich mögen … es gibt genügend Möglichkeiten in unserem Leben, den Muskel der Geduld zu trainieren. Jeder darf sich für Geduld als neuen Lebensmodus entscheiden. Für mich persönlich würde ich den Satz anders formulieren und fragen: „Reizt es Dich nicht auch, die Geduld in Deinem Leben willkommen zu heißen?“

Vier Dinge die sich IMMER lohnen: Geduld – Zeit – Mut und Liebe

Eine gute und schöne Zeit wünsche ich Dir, bis bald.

Wie oft bist Du schon dagesessen und hast von Freiheit ohne Zwängen und endlosem glücklich sein geträumt? Ich glaube das machen wir alle, die eine mehr, die andere weniger. „Und wenn ich dann mehr Zeit für mich habe, dann werde ich … dies und jenes „. So in etwa hört es sich an, wenn wir an unseren „irgendwann mal“ Plänen feilen. 

Aber ist das denn klug? Sollten wir nicht alle im Hier und Jetzt leben, unser Leben genießen, dankbar für all das sein, was wir haben? Für mich bedeutet Freiheit auch meine Wahrheit auszusprechen … auch oder gerade deswegen, wenn das Gesagte für andere Menschen schwer verdaulich ist! Unser Leben kann nur an einem einzigen Zeitpunkt gelebt und gestaltet werden. Genau … nämlich HIER und genau JETZT!

Ich liebe es zu träumen und ich habe wahrscheinlich genau so viele Pläne was die Zukunft angeht als DU oder DU. Aber ich finde es ebenso wichtig, nicht nur in der Zukunft abzuhängen wo es nur um Freiheit und Glücksmomente geht. Statt dessen komme wieder zurück in deinen Alltag und packe deine Aufgaben im Hier und Jetzt an.

Das ist der Moment in dem Dein Leben statt findet und in dem Du die Chance hast, all das zu verändern was Dir möglich ist, wenn Du bereit dazu bist! :D

Dazu möchte ich Dir noch eine einfache Geschichte spendieren, die es in Wahrheit ganz genau auf den Punkt schafft. Viel Spaß beim Lesen. <3

Der Traum von Freiheit und Glück

Drei Freunde stehen beisammen und unterhalten sich über das Leben.

„Wisst ihr“, sagt der eine, „in 10 Jahren werde ich 50. Dann möchte ich mich zur Ruhe setzen und das Leben nur noch genießen. Die Kinder sind versorgt, meine Älteste übernimmt meine Firma. Dann möchte ich mit meiner Frau verreisen, die Welt sehen, richtig lange unterwegs sein, Spaß haben, es mir gut gehen lassen. Bis dahin muss ich noch viel arbeiten, um mir auch alles zu ermöglichen was ich mir wünsche. Und dann … beginnt endlich das richtige Leben.“

Einige Zeit später sagt ihm der Arzt, dass er Krebs hat.

Der andere denkt sich: Mensch, das Leben ist kurz und voller Überraschungen. Das soll mir nicht passieren. Ich werde es besser machen. Ich werde jetzt beginnen zu leben. Nicht erst später. Ich verkaufe die Firma sofort, ziehe in den Süden, verlasse meine Frau und suche mir eine junge hübsche Freundin. Ich werde all meine Träume jetzt sofort leben, all das, was ich immer schon wollte und mich nicht getraut habe. Ich werde es jetzt tun.

Da kommt ein Bus vorbei und überfährt ihn.

Der dritte Mann hatte dem Gespräch still zugehört und das Geschehene still beobachtet. Er macht einfach weiter bisher. Er arbeitet und führt ein ganz gewöhnliches Leben.

Ein anderer fragte ihn: „Sag, hast du nicht Angst, dass dir das gleiche widerfährt wie deinen Freunden? Willst du jetzt nicht auch dein Leben verändern und es noch besser machen?“

Der Mann lächelt, sieht den Wolken nach und antwortet nach einer ganzen Weile: „Ich wüsste nicht, wozu ich anders leben sollte, als ich es bisher tue. Ich wüsste nicht, wohin ich gehen sollte, um etwas zu suchen, was ich nicht ohnehin schon habe. Ich schließe die Augen und finde das sprudelnde Leben. Ich schließe die Augen und finde immense Zufriedenheit, Erfüllung und Glück. Ich schließe die Augen und finde Wahrheit. Ich schließe die Augen und finde mich. Sag mir, was mehr kann es geben?“

Vielleicht ist sie dir sogar bekannt, aber es gibt Geschichten die wir öfter als nur ein mal lesen sollten, denn sie öffnen uns die Augen!

Der Moment, in dem du aufhörst, dir Gedanken darüber zu machen, was andere von dir halten und du anfängst, so zu leben, wie du möchtest, den nennt man Freiheit.

Danke fürs hier sein und ich hoffe Du bist beim nächsten Mal wieder dabei, wenn es heisst „Herzlich willkommen in meiner #Geschichtenliebe“ … lesen … anwenden …. gut fühlen :-)

Ist es Dir nicht auch schon mal so in Deinem Leben ergangen, dass Du besondere Momente erlebt hast, die danach Dein Leben verändert haben? Vielleicht sind wir uns dessen im ersten Moment gar nicht bewusst, aber nimm Dir doch mal die Zeit und denke darüber nach … was sich möglicherweise schon alles ergeben hat in Deinem Leben und an die Momente dich im Nachhinein in irgend einer Form verändert haben?! 

Diesmal habe ich eine sehr lebensnahe Geschichte gefunden die ich Dir wiedermal nicht vorenthalten möchte. Nimm dir ein paar Minuten, suche Dir einen  angenehmen Platz, lehn Dich zurück und genieße diese Geschichte. :D

Das Licht des Lebens

Da saß ich nun auf der dreckigen Kante eines Hochhauses und schaute hinab auf den grauen Alltag und in die Tiefe, die da vor mir lag. Ich hatte mir extra ein möglichst hohes und wenig gesichertes Haus gesucht. Es sollte mir den Weitblick geben, mich wieder zu finden und mein Leben neu ordnen zu können. Dieses Haus war perfekt dafür! Gerade anonym konnte ich über den Müllplatz vom Hinterhof ins Haus gelangen. Niemand schien sich hier zu kennen oder gar für den anderen zu interessieren. Ich hatte hier schon mal ein paar mal gesessen und in die Tiefe geblickt und dabei mein Leben bedauert .

Wie bin ich bloß hier her gekommen? Klar hier herauf – über den Fahrstuhl und durch das defekte Schloss auf das Dach … aber in diese Situation? Mein Leben wurde ordentlich durcheinander gerüttelt! Verluste, Trennungen, Enttäuschungen, viele Unsicherheiten was meine Zukunft betraf und jetzt dieser schmerzliche Liebeskummer. Er bestand aus tiefen Schmerz, mal Wut, Enttäuschung, wüsten Vorwürfen und oft auch Hoffnungslosigkeit. Und dann die Trauer, neben dem Mann auch einen besonderen Menschen verloren zu haben, der mich tief berührt hatte.

Er hatte sich so entschieden und ich sollte es akzeptieren. Und so pendelte ich immer wieder zwischen Wut und Enttäuschung, Traurigkeit und vergessen wollen, zwischen kämpfen und aufgeben und loslassen. Ich hatte mir auch schon mal vorgestellt, von hier oben zu springen, ein letztes Mal unglaubliche Freiheit zu spüren, den selbstbestimmten freien Fall. Dann würden er und die andere schon merken, wozu sie mich gebracht hatten. Hatten SIE es wirklich? Aber es waren da ja auch noch andere. Meine Familie und Freunde. Ich würde Schmerz erzeugen, wie ich ihn doch selbst erlebe und keinem anderen wünschte! Und doch stellte ich mich am Rand und sah hinab.

Heute war ein Tag an dem ich alles in Frage stellte. Wäre nicht alles besser ohne mich? Liebt mich denn überhaupt jemand? Wie soll es weitergehen? Wann hört dieser Schmerz auf? Plötzlich wurden meine Gedanken durch eine Stimme unterbrochen. „Was machst du hier?“ hörte ich eine kindliche Stimme fragen. Die Sonne schien aus der Richtung, aus der ich die Frage vernommen hatte und blendete mich. Ich meinte aber, einen kleinen Jungen erkannt zu haben. Ich wollte gerade darüber nachdenken, wie er wohl hier her gekommen war und wer er war … als er seine Frage wiederholte. „Ich … ah schaue mich hier nur mal um.“ versuchte ich meinen Aufenthalt hier auf dem Dach zu erklären.

„Hier oben findest du nichts, was du nicht auch unten finden würdest.“ sagte er neunmalklug. „Woher willst du denn das wissen?“ flauste ich ihn an. „Du siehst sehr traurig aus“ entgegnete er mir. „Naja …. manchmal ist das Leben auch traurig und anstrengend“ gab ich ihm zur Antwort. Er lächelte mich an und streckte mir seine Hand entgegen „Komm mal mit. Vertrau mir.“ Ich weiß es bis heute nicht warum ich  aus irgend einem Grund, seine Hand nahm … und in dem Moment spürte ich, wie mich eine unglaubliche Wärme durchströmte. Es fühlte sich so an, als würde ein warmes gleißendes Licht – all meine Gedanken, Sorgen und Ängste auslöschen und heilen. Ich fühlte eine tiefe Liebe und Geborgenheit in mir! Ich fühlte mich in diesem Moment so sehr gehalten, sicher und zuversichtlich, wie wohl noch nie in meinem Leben.

Ich schloss vor lauter Dankbarkeit einen Moment die Augen, wo sich alles richtig und leicht anfühlte. Vielleicht war es die Sonne die mich gewärmt und geblendet hatte, vielleicht waren es Glückshormone, die dadurch ausgeschüttet wurden … ich kann nicht sagen für wie lange ich meine Augen geschlossen hielt, aber als ich sie wieder öffnete, stand ich alleine auf dem Dach. Ich hatte Tränen in den Augen und war zutiefst berührt.

Diese Liebe und Wärme spüre ich noch heute – in schweren Momenten, die immer wieder mal kommen. Sie sind ein Teil von mir geworden und ich teile sie gerne und so oft wie mir möglich ist. Das Leben ist ein so wertvolles Geschenk. Früher habe ich manche Tage bedauert, wenn ich aufwachte. Heute weiß ich , wie dankbar ich für jeden Tag bin, den ich erleben darf. Und an schweren und schmerzlichen Tagen, strecke ich manchmal meine Hände der Sonne entgegen … und erinnere mich an mein „Lebens-Licht“ und bin so sehr dankbar, dass es in mir leuchtet! :D

Steffen Zöhl, Praxis Der Zuhörer

Gerade in schwierigen Phasen unseres Lebens, sollten wir uns an die schönen Dinge  und Momente im Leben erinnern! Es schreibt sich sicher einfacher als es ist. Aber es stimmt! Manchmal wird einem aber durch schwierige Ereignisse erst klar, was wirklich wichtig ist im Leben! Oftmals sind es sogar ganz winzige kleine, unspektakuläre Begebenheiten, wie beim Fahrradfahren die Nase in den Wind zu strecken und den Alltag für einen Moment auszublenden.

Ich hoffe ich habe Deine Geschmack getroffen und konnte Dich wieder mal zum Nachdenken verleiten. >zwinker<

Alles Liebe, pass auf Dich auf und bis bald.

Jeder von uns kennt dieses Gefühl der Energielosigkeit. Das Bedürfnis aufzutanken. Viele haben hiermit schon Bekanntschaft gemacht.

Wenn es nicht so sein sollte, gratuliere und beneide ich diejenigen unter uns denen dieses Gefühl tatsächlich fremd ist. Es könnte natürlich auch sein, dass dieses nicht sehr beliebte Gefühl übersehen und nicht zugelassen wird?! Wenn es so sein sollte, hole ich Dich jetzt ab um mit mir einen kleinen Ausflug zu meinem persönlichen Kraftplatz – das „Nass“ zu machen. Alles fallen lassen und einfach mitkommen … :-)

Freizeit kann auch stressen

Ich habe so lange ich denken kann NIE etwas richtig geniessen können. Es waren zu viele Dinge in meinem Kopf, die ich am liebsten alle gleichzeitig gemacht hätte. Die Arbeit nimmt klarerweise die meisten Stunden in Besitz. Für die Freizeit bleibt dann nicht mehr so viel übrig. Es sei denn Frau hat einen schwerreichen Mann geheiratet und sie wohnen glücklich bis ans Ende ihres Lebens, am Meer oder so, wenn es so sein sollte, ist dieser Artikel dann doch nicht nicht wirklich brauchbar für Dich!

Wenn möglich sollte jede Minute sinnvoll, (was ist bitte sinnvoll?) genutzt werden. Freizeit ist immerhin sehr kostbar. Ich hab so viel als nur möglich unternommen, ich war mit meinen Gedanken während eines Wellnesstages am Morgen, schon wieder am Abend angelangt, gedanklich, das obwohl ich mich so darauf gefreut hatte! Stress den ich mir immer selber machte. Ich war so gut in Selbstsabotage, dass ich mir am Ende des Tages sogar noch selber einreden konnte, es genossen zu haben! In Wahrheit, hätte ich anschließend noch 2 Tage Urlaub nötig gehabt … wenn da nicht die Pflichten gerufen hätten.

Ein Kreislauf den ich sehr lange und eigentlich auch gerne durchgeführt habe. Irgendwann war ich sehr müde, meine Akkus waren leer. Ich musste mir zusätzlich eingestehen so macht mir meine Freizeitplanung keinen Spass mehr. Ich suchte Ruhe und Erholung, ohne viel Trubel und ohne das Bedürfnis unbedingt gesehen zu werden. Ich erlaubte mir mal „nichts“ zu tun, doch mein ständiger Begleiter war dabei aber immer das schlechte Gewissen.

Wo findet man Ruhe bitte?

Ja aber wo hole ich mir diese Ruhe und Entspannung? Lange musste ich darüber nicht nachdenken, mich zog es instinktiv zum Wasser. Ich habe das Glück innerhalb wenigen Minuten an solchen Plätzen zu sein. Viel Grün, Steine, Mauern und Sand. Alles sehr weitläufig und beinahe für mich alleine. :-)

Naturgeräusche haben eine magische Wirkung

Wir bemerken es oft viel zu wenig, aber die Natur schenkt uns die schönsten Bühnen, die für Ruhe und Ausgeglichenheit sorgen. Die sogenannten Kraftplätze. Mediziner sagen über solche Plätze, dass der älteste Teil unseres Gehirns mit sofortiger Entspannung reagiert, wenn wir z.B. ruhig plätscherndes, fliessendes Gewässer hören und sehen. Also um zur Ruhe zu kommen und um Deine Akkus wieder neu zu füllen, solltest Du Dir bewusst einen solchen Ort aussuchen.

Bei jedem dieser Eindrücke, die wir an solchen Plätzen bekommen, spüren wir … oft auch unbewusst. Wir verweilen quasi in der Ablenkung. Das Plätschern und Glitzern des Wassers hat eben eine ganz besondere Magie …

Leider haben wir die Geräusche aus der Natur „verloren“. Wir sind hängengeblieben in einer unschönen Geräuschkulisse, wie Autolärm, Menschengewühl und Stimmen, laute Musik und so „wichtige“ Geräusche des Alltags wie Phone & Co.! Kein Wunder. Wir verbringen ja auch in Relation viel zu wenig Zeit in der Natur, ausser man wählt den Weg des Einsiedlers! Deshalb ist auch das Wissen über diese Kraft der Geräusche total verloren gegangen.

Was machen diese Geräusche mit uns?

Gerade aber dieses akustische Geräusch wie das Plätschern des Wassers wird als sehr heilsam und kraftgebend empfunden. Es regt die Fantasie an und lässt uns zur Ruhe kommen. Meine Gedanken erlauben sich immer auf „Reisen“ zu gehen. Wir entdecken uns wieder als Resonanzkörper! Ein sehr schönes Gefühl…

Pause am See

An einem See zu sitzen, macht mich besonders glücklich. Ein gemütlicher und einladender Platz findet sich immer. Je grösser die Weitläufigkeit, umso sicherer und entspannter fühle ich mich dabei. Ich nutze die Zeit an solchen Plätzen um mich achtsamer um meinen „Atem“ zu kümmern. Es klappt am See oder am Meer am besten. Das Bedürfnis mehr Luft in meine Lungen zu befördern, gleichmässig zu atmen und es auch zu spüren, funktioniert fasst von alleine.

Wenn ich allerdings am Meer sein kann … gibt es dazu noch eine Steigerung.
Deshalb – mein Ziel: Alt werden am Meer. :-)

Dopingmittel für die Seele

Kraftorte wie Fluss, See oder Meer (es kann auch durchaus ein Bach sein) können ein natürliches Dopingmittel für Dich sein. Angstgefühle und Sorgen werden geringer. Du wirst gelassener und viel ruhiger.

Hinsetzen

Wähle einen für DICH guten Platz.
Nimm mit offenen Augen und Ohren alles auf, was auf Dich zukommt.
Lass es passieren…

Du  wirst sehen, eine sehr einfache Möglichkeit wieder geistig „durchgespült“ zu werden, und sich anschliessend belastbarer und kreativer zu fühlen!

Ps: Übrigens diesen Artikel hab ich am Wasser geschrieben. :-) Nicht geplant, gut das ich immer Papier und Stift  dabei habe.

Ich wünsche Dir wenige bis keine dieser energielosen Tage, wenn sich doch einer breit machen sollte? Mach es wie ich: Raus und hin zum Nass!

Das wahre Glück findest du in dir, nimm dir Zeit für deine Suche. Und komm an. Bei dir. Bei dem, was dich glücklich macht.

Eine schöne Zeit und bis bald.

Im letzten Newsletter ging es darum ausgelaugt und ohne jegliche Motivation zu sein. Sogar die Frage:“Wie soll ich das eigentlich alles schaffen?“ tauchte auf. Wir wissen es ja alle es gibt Dinge, Menschen und Gewohnheiten, die uns einfach auslaugen. In unserem beschleunigten Alltag indem Zeit als teures Gut gehandelt wird, scheint es beinahe so, dass ein „guter“ Mensch erst dann als fleißig gilt, wenn er ein Mindestmaß an Stress vorweisen kann. 

Freude und Zufriedenheit rutscht nach unten

Eigene, viel zu hohe Ansprüche an sich selbst sowie Perfektionismus, rauben dir zusätzlich die Energie und die Lebensqualität. Der Preis dafür ist ein sehr hoher, für den Du gerade stehen musst. Die Rechnung geht erst dann auf, wenn du auf dein Energiekonto mehr einzahlst als du abbuchst.

Wenn du dich ausgelaugt und fertig fühlst liegt es meistens daran, dass du permanent im Einsatz bist. Job, Familie, einschneidende Veränderungen die dir ganz schön viel Saft und Kraft ziehen. Du hast selten die Möglichkeit deine inneren Batterien wieder aufzuladen. Fazit du überziehst dein Energiekonto! Wenn du die ganze Zeit nur auf alles verzichtest, verzichtest du auch auf ein ganzes Stück Energie, die du aber benötigst um ein zufriedenes und schönes Leben führen zu können, mit ausreichend Energie versteht sich.

Rüttle deine Energie wach!

Wie kommst du also zu mehr Energie und Antrieb? Es gab eine Zeit in meinem Leben, da stieg ich morgens schon ausgepowert aus meinem Bett. Sogar nachts war mein Gehirn auf „on“ … Nachts hatte ich auch immer die besten Ideen und Lösungen parat. Meine Gedanken waren also auch Nacht sehr aktiv! Mein Körper hielt allerdings davon nicht sehr viel!  Ständiges matt sein und Energielosigkeit waren die Folge.

Sehr vielen Menschen geht es genauso. Sie suchen eine Antwort auf die Frage „Wie komme ich zu mehr Antrieb und Energie?“ Viele versuchen am Abend vor dem Fernseher zu entspannen … für mehr reicht es einfach nicht. Die Luft ist raus. Selber hatte ich das natürlich auch versucht … ich kann aber dazu nur eines sagen, Energie wird damit nicht aufgeladen. Das Einzige was wirklich hilft ist aktiv zu werden! Eine schwierige Angehensweise, wo dir doch die Motivation und deine Energie fehlt um Dinge richtig anzupacken?

Heute möchte ich auf die klassischen Ratschläge, wie zum Beispiel Fitness, ausgewogene Ernährung, ausreichend Schlaf usw. nicht weiter eingehen. Weil diese Tipps dir sicher bekannt sind und sie auch auf jeden Fall wichtig sind und auch umgesetzt werden sollten! Ich möchte dir aus meiner eigenen Erfahrung zwei simple Punkte zukommen lassen, die dich dabei unterstützen sollen möglichst schnell wieder hoch zu kommen und dass du mit deiner Energie möglichst schnell wieder in Kontakt bist.

Stelle deinen inneren „Nörgler“ ruhig

Was soll das jetzt … fragst du dich? Es ist sehr einfach: Deine innere treibende, nörgelnde Stimme, du kannst auch Kritiker dazu sagen :-), nimmt und saugt dir deine Energie auf. Diese Stimme in dir macht dich den ganzen Tag auf alles aufmerksam: „Beeil dich doch etwas mehr, mach jetzt bloß keine Fehler oder kannst du das überhaupt?“ Diese, deine innere Stimme kritisiert und treibt dich den ganzen Tag und das kostet dir jede Menge Energie! Du musst also deinem „Kritiker“ den Kampf ansagen indem du eine Beziehung zu ihm aufbaust.

Diese innere Stimme in dir legt dir immer wieder ans Herz, dass du besser sein oder werden musst. Sie lässt dich fühlen, dass es noch immer nicht ausreichend ist was du tust. Sie fordert mehr Anstrengung, mehr Disziplin mehr Vollkommenheit. Sie sorgt sogar dafür, dass sie dich trotz Krankheit zur Arbeit gehen lässt. Diese nörgelnde Stimme, weiß in ihrer Enge nur wie es nicht richtig ist zu handeln. Ich möchte auch noch dazu sagen diese Stimme in dir, ist absolut kein schlechter Teil von dir, sie ist wie eine Mutter, die nur das Beste für ihr Kind will … aber genau das Gegenteil erreicht. Gut gemeint aber definitiv nicht hilfreich.

Nun, erstmal lass deine kritisierend Stimme in dir ausreden. Nimm sie an und höre ihr zu. Es sind Gedanken und gegen Gedanken wird es schwer anzukämpfen. Gib deinem Kritiker eine Gestalt. Ist sie männlich oder weiblich? Wie könnte sie aussehen, wie ist ihr Gesichtsausdruck? Und zu guter letzt … verpasse ihr einen Namen. So baust du eine Beziehung auf … entweder mit dem „Dauernörgler“ oder der „Besserwissenden Zicke“. :-)

PS: Meine innere Zicke meint übrigens gerade … „weißt du eigentlich wie bescheuert sich das für Einsteiger anhört?!“ … Ich sitze jedenfalls auf meinem Regiestuhl und kann dazu nur sagen „Schon möglich, dass ist deine Ansicht, aber ich weiß dass das ein Weg ist, dich flach zu halten und Energie zu sparen. :-)

Diese Vorgehensweise ist nicht einfach und erfordert Wachsam und Achtsamkeit mit sich selbst. Aber so gelingt es dir genau abzuwägen was für dich richtig, wichtig, gut und weniger gut scheint!

Trete deiner Lebensenergie wieder gegenüber

Das klingt etwas eigenartig, aber es funktioniert! Jeder von uns hat die Möglichkeit sich mit seiner Lebensenergie zu verbinden. Du kannst diese Lebensenergie auch Qi, das Göttliche in dir oder das Tao nennen. Jedenfalls bist du in Besitz dieser Energie. Auch wenn es sich im Moment nicht so anfühlt als würdest du mit ihr verbunden sein. Du brauchst diese Energie um deine Arbeiten zu verrichten, sie ist auch nötig um deinen Körper zu beschleunigen, zu wärmen, um Entscheidungen zu treffen und um kraftlose Ideen in kraftvolle Visionen umzusetzen! :-) Du brauchst Energie für alles was dir wichtig ist. Energie ist eine lebensspende Kraftquelle! In der Chinesischen Medizin definiert man Energie als spirituellen Lebensfluss, den sogenannten Meridianen, die durch unseren Körper fließt. Nun egal wie du deine Energie betrachtest, wenn du wieder zu mehr Lebensenergie kommen möchtest, musst du  fühlen! Dein Herz ist nämlich der Schlüssel zu mehr Power.

Deine Lebensenergie kommt nämlich nicht von Vitaminen wieder, sie kommt und geht mit deiner Lebensführung, deiner Grundpersönlichkeit und deinem Wesen. Wenn alles im Einklang ist, wird auch deine Energie wieder zu dir finden.

Lebensfreude ist  der wichtigste Energiespender im Leben

Wenn es darum geht, deine Energie über einen langen Zeitraum aufrecht zu erhalten, solltest du ein klares persönliches Ziel oder ein klares persönliches Warum im Leben haben! Etwas wofür es sich lohnt jeden Tag aufzustehen. Ein klares WARUM, schenkt dir die Energie, auch mit dem herausforderndsten WIE fertig zu werden! :-) Das Entscheidende ist für uns alle der Zusammenhang zwischen Energie und Gewohnheiten. Der Tagesablauf sollte so gestaltet werden, dass er dir als Stütze dient. Du sollst dich bei allem was du tust gut fühlen, dann hast du auch die Energie, die Dinge so zu erledigen und zu erreichen, wie du sie dir vorgenommen hast … ohne inneren Nörgler, der alles besser zu wissen scheint!

Es ist deine Wahl

Du hast sehr viele Möglichkeiten zu wählen. Deine Routinen die du etablierst, um deinen Körper und deinem Geist Gutes zu tun. Du kannst dir aussuchen, mit wem du durchs Leben gehen möchtest und du kannst auch anfangen mit dem Herzen zu fühlen. Bewusst zu beobachten wie es dir wirklich geht. Wie es mit deiner Energie gerade aussieht und was du brauchst. Welche Gedanken und welche Tagesabläufe tun dir gut und lassen deine Energie strahlen … und was lässt dich müde werden? Je achtsamer du mit dir selber bist, umso mehr wirst du über dich erfahren und lernen und du wirst sehr bald herausfinden, was zu tun ist, um mit deiner Lebensenergie eins zu sein.

Finde deinen Zugang zu deiner Lebensenergie. Bleibe in Verbindung mit diesem höheren Teil von dir … dann wird alles einfacher.

Ich hoffe du bist nicht enttäuscht kein Rezept für einen Power-Drink gefunden zu haben, aber vielleicht hilft es dir, etwas tiefer zu gehen und dich auf eine Expedition einzulassen … deine Lebensenergie wartet auf dich. Für ein Weiterreichen oder Kommentare dazu bin ich immer ON.  Sei gut zu dir und bis bald.

Kannst Du Dir vorstellen ein Leben mit jeder Menge Spaß, Lebensfreude, Wärme, Erotik zu führen und wenn Dir danach ist, auch in der Karriere an der Spitze zu sein? Das kann jede Frau, auch Du! Du glaubst nicht daran, weil Du voller Selbstblockaden und negativem Denken bist und Dich möglicherweise auch noch in der Opferrolle siehst? Dann wird es JETZT Zeit, die Dinge anders zu betrachten! :D

Setze zum Höhenflug an

Gut möglich dass Dir bei diesen Zeilen etwas mulmig in der Bauchgegend wird :-), das kann ich auch gut verstehen. Es ist zwar schon eine Zeit her, dass auch mir bei den Gedanken diese Art des Fliegens auszuprobieren, ganz schlecht wurde! In der Zwischenzeit bin ich zwar noch immer nicht am Firmament angekommen … aber ich fliege schon ganz schön in der Himmelsatmosphäre herum! :-) In frühen Jahren hatte ich keine Angst hoch zu steigen, zu fliegen und oben zu bleiben. Bis ich abstürzte und mir danach meine äusserlichen sowie innerlichen Verletzungen beinahe mein Leben raubten. Ich war zwar immer noch ein Vogel, doch der traute sich nicht mehr zu fliegen. Ich hielt mich am liebsten in meinem Nest auf und wartete was passieren würde. Bloß keinen Ärger machen und nicht mehr auffallen! Die selbstständige und voller Energie strotzende Frau von damals gab es nicht mehr.

Gewohntes zu verlassen macht automatisch Angst

Die meisten Frauen sind zur Bescheidenheit erzogen worden (meine Generation auf jedem Fall), doch wenn wir erwachsen werden möchten wir all das, was uns gesagt wurde zu tun, über Bord werfen … eigenständig und mutig werden. Es gelingt uns auch meistens bis wir aus den verschiedensten Gründen den Boden küssen und nicht mehr hochkommen. Unser Selbstwert ist futsch, negative Gedankengänge lassen uns nicht mehr los und unseren Selbstwert müssen wir mit der Lupe suchen! Aus dieser Spirale wieder raus zu kommen ist oftmals sehr schwer. Immerhin kennen wir uns in dieser Negativ-Spirale schon sehr gut aus … vor allem: was soll bitte noch schlimmer werden? Gut Antrainiertes plötzlich wieder einzutauschen, obwohl es in die Frustration geführt hat, verunsichert und macht Angst. Es ist schlimm mitansehen zu müssen wie Frauen an den ewig gleichen Umständen scheitern, nämlich an mangelnden Selbstbewusstsein. Es tut weh zu sehen wie viele wunderschöne Rosen nur an ihre Dornen denken und die vorhandene Schönheit nicht beachten.

Was macht eine starke Frau also aus?

  • Eine starke Frau wartet nicht auf bessere Zeiten.
  • Sie erlaubt sich auch schwach zu sein und verdrängt ihre Ängste keinesfalls.
  • Sie ist gut geerdet und kann bei Bedarf auch andere halten ohne dabei Schaden zu nehmen.
  • Das Drehbuch ihres Lebens schreibt sie selbst und ist dabei sehr kreativ!
  • Nach Niederlagen wird sie aufstehen, sich den Staub abschütteln und sich für ihren Mut belohnen. :-)
  • Sie geht den Weg ihre Träume auch zu leben.
  • Sie wartet nicht auf den Märchenprinzen … den sie ohnehin nicht will!

Um all diese Punkte auch auszuleben, musst Du ein Rezept in der Tasche haben, ein Powerelixier das folgendes beinhaltet:

  • Du konzentrierst Dich nicht auf Deine Schwächen, sondern auf Deine Stärken.
  • Eine große Portion Selbstliebe ist ebenso wichtig.
  • Du beschäftigst Dich viel mit Deiner inneren Welt.
  • Du solltest warmherzig sein und unterstützt damit auch andere Menschen.
  • Und Du solltest Deine Abenteuerlust, trotz Deinen Ängsten die manchmal auftauchen, gepachtet haben. :-)

Denn wenn Du an Deinen Schwächen festhältst, wirst Du im besten Fall durchschnittlich durch Dein Leben gehen. Setzt Du aber alle Kraft die Dir zu Verfügung steht dafür ein Deine Stärken (von denen DU genug besitzt) auszubauen, dann wirst Du unschlagbar werden! <3 

Sei doch ehrlich tritt bei Dir ein Glücksrausch ein, wenn Du wieder mal unsicher und leise in eine Gruppe pustest: „Ahh, ähh … Entschuldigung bitte, ich würde wenn es keine Umstände macht usw …“. Wobei Dich die Menschen nicht mal richtig wahr nehmen! Sicher nicht oder? So oder so ähnliche Unsicherheiten mit zu wenig Selbstvertrauen die in den verschiedensten Bereichen immer wieder auftreten und sogar schlimmer werden, sofern Du nicht daran arbeitest, machen UNS mit Sicherheit nicht zur Powerfrau! Kaum zu glauben, aber dieses Beispiel habe ICH immer noch ganz genau vor Augen, ich glaube es kaum. #kopfschüttel

Nun, die Tipps die Du gleich bekommen wirst, kann – nein, MUSS ich Dir um jeden Preis an Dein Herz drücken … weil sie auch mir geholfen haben, wieder zu „fliegen“ …

Die Macht der Sprache

Ich habe es ja oben an einem Beispiel (von mir selbst) schön sichtbar gemacht. Spreche klar, und laut … deutlich versteht sich ja von selbst. Halte Blickkontakt mit der Person, die Du etwas fragen möchtest und verliere Deine Augen nicht in der Menge. Vergiss die Verlierer-Floskeln! Sage Deine Meinung und schwäche diese nicht mit einem „oder liege ich da falsch, meinen Sie nicht auch? oder dürfte ich etwas hinzufügen …“ ab. Ein deutliches aber höfliches Nein, bewirkt wahrlich große Wunder. :-) Deine Körpersprache ist dabei ebenso wichtig wie die verbale. Bleibe locker, lass Deine Haare dort wo sie sind :-) und versuche eine offene Haltung einzunehmen!  Für mich ist das oft das Schwerste überhaupt. :-( Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass wir Frauen uns der Macht der Sprache im Allgemeinen gar nicht so bewusst sind. Wir sprechen zu leise und werden dadurch auch häufig unterbrochen und wir scheuen uns oftmals in der Öffentlichkeit zu reden!

Umarme und liebe Dich!

Das Thema Selbstliebe, ist gerade für sehr viele Frauen kein einfaches Thema. Wir lieben „alle“, nur auf uns selbst vergessen wir. Die Liebe zu Dir selbst ist das tragfähige Fundament auf das Du Dein Leben aufbauen solltest! Achte also darauf, dass es nicht aus morschem Holz besteht. Eine sich selbstliebende Frau, verdrängt ihre Gefühle nicht, weil ihr bewußt ist, dass sie das auf Dauer krank macht! Also weg mit allen selbstschädigenden Gedanken! Ziehe gesunde Grenzen und verteidige Dein Territorium auf gesunde Art. Ein Satz den ich irgendwann einmal aufgeschnappt habe und den ich ich  mir seit damals immer wieder vor Augen halte lautet: „Ich gehe zwar nicht über Leichen … aber durchaus über leicht Verletzte.“ Eine Frau, die genügend Selbstliebe besitzt, schleppt ihre Probleme nicht Jahre mit sich herum, sondern sie wird immer versuchen eine zufriedenstellende und sinnvolle Lösung zu finden! Verlasse Dich auf Dein Gespür … pflege Deinen Geist und Deine Seele – DAS und vieles mehr sind Deine Fähigkeiten. :-)

Fehler führen zu Erfolgserlebnissen

Hinfallen – rasten – aufstehen und weiter machen! 100 mal haben wir das erlebt, mal ist es besser gelungen und manchmal hat es gedauert oder wir sind in der „Zweifelschleife“ hängengeblieben. Du solltest alle Deine Fehler dazu nutzen stärker zu werden! Wer seine Krisen so bewältigt wird gestärkt daraus hervorgehen. Mehr dazu findest Du unter Lerne aus Deinen LebenskrisenSelbstmitleid ist manchmal wie ein Schaumbad, das ist auch OK. Aber bitte nicht länger als eine Stunde. :D Du wirst sonst im Schaum ersticken wenn Du nicht rechtzeitig wieder heraussteigst. Als Powerfrau weißt Du, dass es das Leben nicht ohne Probleme gibt! Das gilt für die gesamte Menschheit. Ich brauchte oft große und mehrmalige Anläufe bis sich ein Erfolg eingestellt hatte. Aber ich habe mir in genau dieser Zeit der „Anläufe“ schon Gedanken gemacht, was ich tun werde und mit wem ich feiere … wenn ich aus meinem Schaumbad rausgestiegen bin und sich kleine erste Erfolge gezeigt haben! >lach<

Die falschen Männer? – der richtige Umgang damit

Viele Frauen haben solche Angst vor dem Alleinsein, dass sie ungesunde Beziehungen eingehen oder aufrecht erhalten. Ein Beziehung in der der Partner ständig Energie zieht wie bei einer Tankstelle, oder die Auseinandersetzung mit Gefühlen verweigert, ist einfach nicht OK und kein Partner für Dein Leben! Im Beitrag Raus aus Deiner Beziehung die Dich vergiftet findest Du ebenfalls jede Menge Lichtblicke. Wer ein oder mehrmals solche Erfahrungen machen musste entwickelt dafür einen 7. Sinn. Er wird Dir dabei helfen vorsichtiger und achtsamer zu werden. Finde, oder viel besser, lass Dich von Männer finden, denen es nicht nur um Bestätigung ihrer „achso tollen Männlichkeit“ geht, sondern um Persönlichkeitsentwicklung! Ehrliche Nähe, Liebe und und Leidenschaft. Wichtig ist es auch Phasen des Alleinseins zu akzeptieren, an sich selbst zu arbeiten. Dein Leben ist viel zu kurz um faule Kompromisse einzugehen. Ehrlich!

„Verzichte darauf, Dich selbst zu „vertochtern“ … bleibe die Tochter Deines Papas und werde die Partnerin eines Mannes, der Dich verdient“ #zeigefingerhoch

Du bist nicht abhängig von Kleidung – Frisur und Schminke

OMG. Vor Jahren hätte ich ungestylt nicht mal den Müll runtergetragen! Heute sehe ich die Sache wesentlich entspannter. Am schönsten sind wir doch wenn wir niemandem gefallen müssen … ein Pflichtspruch für meine Wenigkeit. :-) Das sollte aber nicht bedeuten ungepflegt und unkultiviert herumzulaufen. Versuche einfach das Beste aus Dir zu machen ohne zu viel „Kunst-Werke“ an Deinem Äusseren anzubringen. Viele Frauen treiben die Unauffälligkeit zur Perfektion :-), sie verzichten darauf ihre Vorzüge zu betonen und zu zeigen, auch das ist nicht optimal. Finde das Mittelmaß. Übertriebene Beschäftigung mit dem eigenen Äußeren ist ein Zeichen von Selbstwertproblemen. Auch wenn wir keine Naomi Campbell, Heidi Klumm oder Alessandra Ambrosio (andere sind mir jetzt nicht eingefallen) sind … DU kannst die schönste Maria, Melanie, Sabine, Karin usw. mit der umwerfendsten Ausstrahlung sein! Also hoch mit den Mundwinkeln ob nun 5Kg zu viel auf der Waage stehen oder nicht – mache das Beste DU aus Dir das Du sein kannst. :-)

Finde Deine Kraftquelle

Weißt Du wo und wie Du Energie tanken kannst? Du kannst nur geben was Du selbst zur Verfügung hast. Sprich, wenn Deine Akkus leer sind wirst du kraftlos und müde sein und auch so wirken. Pausen und Energieplätze, sich etwas gutes tun … all das habe ich belächelt und das waren beinahe Fremdwörter für mich geworden. Ich wollte und konnte gar keine Ruhe geben! Es ist verdammt wichtig für Dich Dir wieder kraftvolle Energie zu holen. Wie Du es machst ist individuell. Gönne Dir Pausen, lasse die Arbeit mal Arbeit sein. Sport und Bewegung ist für viele das Zaubermittel, andere wieder suchen und finden ihre Kraftplätze in der Natur, beim autogenen Training, Yoga und Meditation. Seit ich meine Hunde habe bin ich ein Naturlover geworden. Ich schöpfe immense Kraft da draußen! Meditation und QiGong machen den Rest um mich wieder gut und powervoll zu fühlen. :-) Du wirst sehen Dein Auftreten und das Zugehen auf andere Menschen wird sicherer. Du wirst gelassener und ruhiger, aber trotzdem wirst Du eine gesunde Menge leisten!

Spiritualität

Spiritualität ist für mich ein kleines sehr wichtiges Kapitel geworden seit ich wieder fliege. Die Lebensfragen … WER bin ich? WAS ist meine Aufgabe hier und wo führt MEIN Weg hin? Der Sinn des Lebens sollte uns allen bewusst sein. Auch wenn jeder eine andere Sichtweise dazu hat. Für Deine Lebensqualität, macht es jedenfalls einen sehr großen Unterschied. Wichtig ist es sich darüber Gedanken zu machen. Und dem Satz „Es kommt ja sowieso so wie es für uns vorgesehen ist …“ dem stimme ich nur mehr zum Teil zu. Wir/DU haben ein großes Mitspracherecht wie unser Leben verlaufen kann und soll. Eine starke Frau schreibt nun mal ihre Geschichte selbst, denn denke immer daran: Wenn Du nicht über Dein Leben selbst bestimmst … wird es mit Sicherheit ein anderer für Dich tun! 

Ich persönlich möchte nicht, für keine von uns Frauen, dass auf unseren Grabsteinen mal zu lesen ist:

„Hier ruht EINE, die morgen stark und glücklich sein wollte.“

Und wiedermal sind es sehr einfache, unauffällige, aber hilfreiche „Flughilfen“, an die ich mich nach wie vor halte und die mir geholfen haben und immer noch helfen, zwar langsam aber immerhin,  wieder zu der Frau zu werden die sich etwas zutraut. Dinge zu zeigen und zu sagen, die manchmal nicht erwünscht sind weil sie unbequem erscheinen. Ich würde sagen … es läuft wieder und ich freue mich über jede „Schwester“ die entschlossen abhebt und beginnt wieder zu fliegen! <3 Guten Flug und sei Dein bester Passagier und Pilot. :-)

Wenn Dir mein Beitrag gefallen hat, darfst Du ihn gerne teilen! Bis zum nächsten Mal.

In Wahrheit bin ich sehr lange Zeit völlig daneben gestanden, ging es darum, ich selbst zu sein … authentisch aufzutreten. Ständig bekam ich gut gemeinte Ratschläge wie  „sei doch einfach DU selbst“! Sehr hilfreiche Tips muss ich heute sagen, vor allem weil ich nicht mal wusste wer ich überhaupt war?! Ich wollte so aussehen wie A. Leben wollte ich wie B von gegenüber … und das Auftreten wünschte ich mir von C, genauso. Ich wollte von jedem ein wenig, das dann im Ganzen gesehen genial war … 

Eine/meine persönliche Sichtweise

Ich brauchte viele Jahre bis ich aufhörte, sämtlichen Phantomen nachzujagen indem ich die verschiedensten Personen, die auf mich Eindruck machten, zu imitieren. Je älter ich wurde umso mehr Licht kam in mein Dunkel. Ich bemerkte dass billige Kopien immer billig bleiben würden. Ich weiß ja nicht wie es dir geht mit diesem Thema. Ich hatte in meinem bisherigen Leben manchmal Probleme authentisch zu sein … obwohl ich es gerne gewesen wäre.

Aber wenn ich mit Menschen zusammen war, die ich von vorne herein sehr bewunderte und auch als cool in meiner Wahrnehmung empfand, war es vorbei mit meiner Authentizität. Es waren meistens Menschen die weiter waren als ich, einen höheren Status erreicht hatten … in allen Lebenslagen! Ich war etwas neidisch und wollte das auch.

Ich fühlte mich auf einmal nicht mehr gut genug, meine gute Laune war plötzlich unpassend und meine Gesprächsthemen ebenso unqualifiziert. Diese Situationen machten etwas mit mir, ich wurde unsicher und total verklemmt. Die guten Vorsätze, so zu sein wie ICH nun mal war, waren fort! Auf einmal hasste ich mein Lachen und meine Offenheit, auf die ich sonst so stolz war, ging mir auch ziemlich auf den Keks.

In solchen Situationen ging es in meinem Kopf zu als würde ich 100 Hummeln in mir tragen. Ich wollte zwanghaft etwas finden, was ich sagen oder tun konnte, um in den Augen der „so tollen Leute“ gut oder besser dazustehen. Einfach mal einen interessierten Blick zu erhaschen, ein Thema zu finden, bei dem sich Trauben an Menschen um  mich bildeten … weil sie meine Art und natürlich auch mich, mögen! Tja … damals und vor allem in solchen Situationen, konnte ich nie spontan sein wenn es darauf ankam. :-) Das war absolut kontraproduktiv für das Selbstwertgefühl! 

Was heisst eigentlich authentisch sein?

… übernommen von Mr. Google: Authentisch sein bedeutet Echtheit im Sinne von „als Original befunden.“ Mit dem oben angeführten Beispiel habe ich mich lange herumgeschlagen. Mal war es da, mal wieder weg. War es da, wollte ich dieses Gefühl schnellstens loswerden. Ich ärgerte mich immer darüber solche „ich will auch so sein“ Gedanken zu haben. Ich blockierte meinen Selbstwert zu wachsen, ich hielt ihn ständig selber klein.

Dieses Thema bekam ich besser in den Griff, als ich meinen Job wechselte, ein neues Aufgabengebiet übernahm und auch angenehme Erfolgserlebnisse hatte. So begann es, etwas besser zu werden. Aber es waren auch da immer wieder Situationen, wo ich meine Gefühle überspielt habe … nicht echt auftreten konnte (durfte).

Steh zu deinem Selbstbild

Authentisch zu sein bedeutet heute für mich, ohne Maskerade  herumzulaufen. Mich selber so anzunehmen wie ich nun mal bin, ohne mich gegen dieses oder jenes Gefühl in mir zu wehren. Ich will und vor allem ich muss keinem Menschen mehr ein falsches Selbstbild von mir andrehen!  Eine sehr lebenserleichternde Sache kann ich nur behaupten! :-)

Es gibt immer wieder mal Situationen in denen ich mich unsicher oder unwohl fühle … egal, dann ist das eben so. Aber es ist kein Grund mehr da mich deswegen auch noch selber fertig zu machen. Ich mache es heute anders: Ich stehe zu meiner Angst, meiner Unsicherheit, zeige und rede darüber wenn es denn so ist. Es war am Anfang etwas schwer, für mich auch peinlich und es braucht schon auch Mut zu diesen, sehr selten angenehmen Gefühlen zu stehen. Aber genau das ist authentisch sein, sei wie Du wirklich bist!

Halte nichts zurück!

Du brauchst dich für nichts zu schämen, für das was du fühlst und was du bist! Unsicherheit, Angst, Wut, Liebe oder Trauer … halte nichts zurück sondern zeige es ruhig. Auch gute Emotionen gehören zum Authentisch sein :-) , also weshalb verstecken? Genau das wird dich sympathisch und liebenswürdig erscheinen lassen. DU bist wie DU bist, nämlich DU selbst! 

Nun, wie kommst du zu deiner echten Authentizität

Ich kenne mich inzwischen sehr gut. Immer wenn ich merke und nach Zeichen suche um zu sehen ob ich  „akzeptiert“ und angenommen werde, ob mich Leute mögen oder nicht mögen, und ich in Versuchung gerate ein unechtes Verhalten meinerseits aufzusetzen, steige ich mental aus dieser Situation und dem Denken aus. STOP und HALT! Ich kann aus solchen Situationen heraussteigen und analysieren. Ich spüre meine Gefühle und kann so erkennen, was sich da gerade abspielt. :-)  Ein kleiner Vorteil von emphatischen Menschen . Ich würde zwar die Situation gerne ändern, aber mit Gewalt dagegen ankämpfen ist eine hoffnungslose Mission. Das weiß ich heute.

Hingegen lasse ich mich auf langsam und ohne Druck auf die gegebene Situation ein. Ich komme quasi an. Selbstgespräche sind sehr hilfreich in diesen Momenten und ich sage mir: „Bleib locker, du musst niemandem hier etwas beweisen, jeder hier akzeptiert dich so wie du bist. Ausserdem musst du nicht allen Leuten gefallen und keiner muss dich innerhalb weniger Minuten „lieben“! So in etwa flüstere ich in mich hinein … So entsteht dann die Erkenntnis, dass ich wirklich niemandem etwas beweisen muss, sondern dass die Menschen mich genau deshalb mögen weil ich so bin, wie ich bin.

In dieser entspannten Haltung, gelingt es auch sehr rasch und locker, ein Gespräch zu beginnen. Dabei merkst du auch direkt, dass niemand etwas von dir erwartet! Ausserdem: wie locker und lässig jemand auch nach außen wirken mag, in Wahrheit kämpft er genauso wie du, auf die ein oder andere Art und Weise wahrgenommen zu werden >zwinker<.  Nochmal deine Punkte zum Aufschreiben und einstecken, falls du etwas Hilfe brauchst :D.

Dein persönlicher Spickzettel

  • nimm die Situation an und baue keinen Druck auf – bleib locker.
  • halte dir die Fakten vor Augen: du bist gut so wie du bist… du musst niemanden etwas beweisen … keiner wird dich dafür nicht mögen.
  • werde dir klar, dass ausschließlich DU DIR selbst dieses Denkmuster in deinem Kopf zusammen baust!

Authentizität schafft Vertrauen und Anziehung!

Glaub es oder glaub es nicht, wenn du DU selbst bist, werden die Menschen dich mögen (lieben müssen sie dich ja nicht), ohne dass du viel dazu beiträgst. Du bist einfach nur DU! Dieser Schummelzettel wird dir helfen, ehrlich, offen und authentisch auf die Menschen zuzugehen. Du brauchst dich vor sozialen Situationen mit neuen Menschen nicht mehr verstecken oder ihnen ausweichen … nur der Angst und Unsicherheit wegen weil du deine eigene Persönlichkeit nicht zeigen willst.

Ich habe erst vor ungefähr vier Jahren damit begonnen, wirklich authentisch zu sein und zu leben. Ich zeige auch manchmal  die Seiten von mir die mir nicht so gut gefallen und wie ich auch nicht sein möchte. Aber so ist es nun mal mit dem „Sei doch so wie du bist!“ Ich lege kein Vermeidungsverhalten mehr an den Tag sondern konfrontiere mich mit vielen Situationen um meine Persönlichkeit auch zu zeigen. Schließlich habe ich viel nachzuholen! :-)

Diese Veränderung wird dir jede Menge bringen!

Es wird nie wirklich aufhören, dass ich darüber nachdenken werde, was andere von mir denken. Es interessiert mich natürlich. Aber … Tag für Tag lege ich weniger Wert darauf!  Ich habe lernen können, mich nicht mehr zu verstellen, um ein Bild von mir zu erzeugen, was ich erzeugen wollte. Denn nur so entwickelt sich nämlich ein wichtiger Glaubenssatz in meinem Leben: Ich/DU bist genug, so wie ich/du bist! Ein unglaublich befreiendes Lebensgefühl!

Mir gelang es erst wirklich authentisch zu sein, als ich meine Beziehung zu mir selbst von Boden auf renoviert habe! Wahre Authentizität benötigt ein hohes Maß an Selbstwert. Magst du dich selber nicht, so wird es dir unmöglich sein authentisch zu sein und auch so zu leben! Also beginne dich zu renovieren und erreiche dadurch mehr Lebensfreude und viele neue Freunde. :-)

Über Kommentare freue ich mich natürlich und wenn dir jemand am Herzen liegt, wo das hier gut passen könnte, dann lade ihn ein vorbei zu schauen. <3

Notsituationen sind ein unumgänglicher Bestandteil in unser aller Leben. Unangenehme Veränderungen in unserem Leben schaffen es, uns aus dem alltäglichen Leben herauszureissen. Manchmal sogar aus den Schienen unseres Seins zu schleudern. Meistens sind wir unvorbereitet und haben keine Ahnung, wie wir mit diesen neuen Veränderungen umgehen sollen. Wir sind überfordert und fühlen uns hilflos.

Wie Lebenskrisen negativ auf uns einwirken

Das Gefühl von Überforderung und Hilflosigkeit, ist ganz klar, eine normale Reaktion. Vielleicht ist dir selber noch in Erinnerung, wie es war als du deinen Arbeitsplatz verloren hast, oder der plötzliche Verlust deines Partners, der Tod eines geliebten Menschen oder eine Krankheit, die völlig unerwartet über dich hereinbricht?! Plötzlich bekommt dein Leben einen Weg vorgeschrieben auf den du nicht vorbereitet warst und gegen den du dich auch wehrst. Wenn ich an so manche Krisensituation denke, fällt mir spontan immer nur eines ein. Nämlich ein Gefühl der Ohnmacht … und plötzlich sind alle Stimmen, die Menschen ganz weit weg. Der Kopf und die Gedanken fühlen sich an wie Watte. In den Ohren nur ein langer lauter Pfeifton … schlimm.

Es gibt Phasen die wir in solchen Krisen durchlaufen müssen

Mir ist kein Mensch bekannt, der mit Hiobsbotschaften und Krisen gelassen auf seiner Veranda sitzt. Wenn doch, handelt es sich sicher nicht um einschneidende Erlebnisse! In den meisten Fällen überkommen dich diese Gedanken in mehreren Phasen durch die du musst …

  • du wehrst dich vehement gegen die Veränderung, willst es nicht wahrhaben und kannst sie sehr schwer annehmen.
  • du fühlst dich überfordert, unsicher und ungerecht behandelt, haderst mit dem Schicksal und dem Leben, bist wütend und hast Angst.
  • du beginnst nach Auswegen Ausschau zu halten, nach Lösungsmöglichkeiten zu suchen.
  • du hast die neue Situation angenommen (akzeptiert, würde ich gar noch nicht mal sagen), aber du versuchst positiv zu sein und zu denken.

Wie schnell jeder Einzelne diese Phasen durchlebt ist unterschiedlich. Ich bin eine längere Zeit in der zweiten Phase hängen geblieben. Eine Zeit die ich scheinbar brauchte, von der ich aber heute sagen muss: Es wäre ratsam sich so schnell als nur möglich mit dem dritten Punkt auseinander zusetzen! Warum? Eine Lebenskrise kann viele Auswirkungen auf dein Denken, dein Verhalten und deine Gefühle haben.

Ein sehr gutes Beispiel kann sein, dass du dich nur mehr in der Vergangenheit aufhältst, dich in Selbstmitleid badest und fest der Meinung bist, dass das Leben es nur schlecht mit dir meint. Ständige Fragen wie „Warum passiert mir das?“ oder „Weshalb kommt das jetzt daher, es lief doch alles so gut?“ „Was ist falsch an mir und meinem Leben?“ Fragen auf die du keine Antwort bekommen wirst, diese Fragen ohne Antworten machen allenfalls deinen Kopf weich und du wirst nie über andere, neue  Lebensperspektiven nachdenken!

Auch werden dich körperliche Beschwerden einholen!

  • Depressionen
  • Schlafstörungen
  • Rücken und Kopfschmerzen
  • ständige Unruhe
  • Magen-Darm Beschwerden
  • Suchtgefahr

Persönlich kam ich in Lage bei allen Punkten „hier“ zu rufen, ich hatte zwar kein Problem mit Suchtgiften, aber ich hatte ein dysfunktionales Verhalten an den Tag gelegt. Was soviel bedeutete, nicht gut für mich zu sorgen … eher im Gegenteil. Und genau das will ich damit sagen, bist du in einer Lebenskrise dann versuche so schnell aus der zweiten Phase rauszukommen! Immer wieder einfacher gesagt als getan – das weiß ich nur zu gut.

Aber jetzt zum positiven Teil einer Lebenskrise

Gibt es nicht? Doch gibt es. In jeder noch so schlimmen Krise hat das Leben auch eine Chance für uns/dich versteckt. Diese Aussage mag dir vielleicht sarkastisch vorkommen, ist jedoch dennoch richtig. Ich hab die Erfahrung machen „dürfen“ (zwinker), dass Lebenskrisen einen aus der Gleichgültigkeit reißen, sie wollen uns zu erkennen geben das unsere eigenen Grenzen noch nicht erreicht sind. All diese unschönen Notlagen zwingen uns aus den immer wieder gleichen Gewohnheiten auszubrechen und nach neuen Lösungsmöglichkeiten zu suchen! Dafür bin ich noch immer dankbar. :D

Was darfst du aus einer Lebenskrise lernen?

  • das der Sinn des Lebens ein anderer ist.
  • das Leben mehr zu schätzen.
  • das du deinen Bedürfnissen mehr Beachtung schenken musst.
  • das du nicht nach deinen körperlichen und seelischen Bedürfnissen gelebt hast?
  • das du neue Prioritäten in deinem Leben setzen sollst.
  • deine Gesundheit das aller Wichtigste ist.
  • Dankbarkeit zu zeigen.

Eine Krise kann auf jeden Fall ein sehr produktiver Zustand sein. Du musst ihm nur den Beigeschmack der Katastrophe nehmen.

Max Frisch

Krisen sind Chancen um dich weiter zu entwickeln

Wie schon zu Beginn beschrieben, besteht eine Lebenskrise aus reiner Verzweiflung. Du siehst kein Licht am Ende deines Tunnels. Aber es gibt Werkzeuge und Tipps die du anwenden kannst, damit du besser durch diese Phasen kommst. Wie schon erwähnt, ich war nicht unbedingt ein Vorzeigebeispiel, aber ich durfte daraus lernen wie es besser und leichter zu schaffen ist und jede Krise als kleine Chance zur Veränderung zu sehen … deshalb möchte ich dir hier einige Tipps von mir weitergeben, die mir immer wieder helfen schneller vorwärts zu kommen!

Positive und hoffnungsvolle Gedanken sind sehr wertvoll

Die Gedanken wie „Ich schaffe das niemals mehr hier raus zu kommen und ich geh kaputt daran, das war es mit meinem Leben“ rufen in dir nur weitere Verzweiflung, Angst und Unsicherheit hervor. Mache dir stattdessen selber Hoffnung. Was hast du schon alles schaffen können? Wieviele Lösungen sind dir zu den unterschiedlichsten Themen in deinem Leben schon eingefallen und waren hilfreich? Und einer meiner Zaubersätze der immer treffend ist, lautet „Wenn sich eine Türe verschließt, öffnen sich manchmal sogar gleich zwei andere …“ diese hoffnungsvollen Gedanken werden dir helfen, schneller dein Gleichgewicht wieder zu finden. Deine Kraft wird zurück kehren!

Umgib dich mit Menschen die ein ähnliches Schicksal gemeistert haben

Wir Menschen sind nun mal so, es ist für uns sehr tröstlich, anderen Menschen zu begegnen die in einer ähnlichen Lebenskrise waren und sie gut überwunden haben. „Schaffen die das … schaffe ich das auch“ oder so ähnlich. Ein sehr guter Ansatz und auch wirklich hilfreich. Ein ehrlicher Austausch in schweren Momenten tut uns gut. Sie können dich wieder auf den Boden der Tatsachen holen und dabei deinen Blick auf das Wesentliche richten. Dabei will gesagt sein – schau dir dabei die Menschen genauer an bevor du dich öffnest.

Bücher – Balsam für deine Seele und Trost Spender

Ich lese für mein Leben gerne, das war schon immer so. Und ich erinnere mich, wie es mir nach meiner Diagnose Brustkrebs erging. Ich holte mir alle Bücher aus der Bibliothek die sich mit dem Thema beschäftigten. Ich holte mir neue Sichtweisen und Lösungsalternativen, las Berichte über Frauen die Mut machten usw. Ob es nun um Trennung, den Tod eines geliebten Menschen oder Krankheit geht, Bücher spenden Trost. Manche lesen Ratgeber oder Biographien und manche Menschen greifen zur Bibel.

Beginne zu schreiben

Ich musste gerade selber schmunzeln, da ich in sehr vielen Artikeln immer das Schreiben als sehr wertvolle Therapie erwähne! Tut mir leid, dabei bleibe ich noch immer. :-) Schreiben ist anders als mit einem Menschen über dein Thema zu reden. Ich würde auch keine der beiden Handlungen weniger gut heißen. Beides ist sehr wichtig, durch das Reden wirst du einen anderen Blickwinkel bekommen, den du dann in deinen Worten niederschreiben darfst! Papier ist geduldiger als alle Menschen. Es verzeiht dir alles und ist noch dankbar dafür, dass du es benutzt! Ich hatte zu dem damaligen Zeitpunkt das Vertrauen an die meisten Menschen verloren. Den emotionslosen und nicht bewertenden Büchern, vertraute ich … und das half mir sehr!

Setze dir ein realistisches Zeitfenster

Ich finde es toll wenn Menschen ihre Krisenbewältigung sofort in die Tat umsetzen können. Zack. Und in zwei bis drei Wochen bin ich wieder die Alte und alles ist wieder wie vorher. So beginnen Menschen die sich um jeden Preis selbst belügen müssen. Es wird nicht funktionieren. Einschneidende Lebensabschnitte brauchen ihre Zeit um zu heilen. Du fühlst dich zu Beginn einer Krise so überwältigt, dass du dir nicht mal vorstellen kannst diesen Schmerz auszuhalten. Also zu sagen in drei Wochen bin ich wieder am Berg ist unrealistisch. Ich hatte mir damals immer einen Tag nach dem anderen vorgenommen. „Heute werde ich das schaffen, morgen das Nächste … und wie kann ich heute gut für mich sorgen.“ Lebst du von einem Tag in den anderen mit kleinen überschaubaren Zielen, wird dir das in deiner Krise zu 100% helfen.

Welchen Sinn hat diese Lebenskrise in meinem Leben?

Was darf ich daraus lernen? Diese Frage solltest du dir wirklich stellen. Ich kann dir versichern, sobald du deiner Krise einen Sinn für dein Leben gegeben hast, wirst du dich nicht mehr als Opfer sehen. Sondern du wirst daraus eine neue Lebensperspektive erlangen. Lebenskrisen kommen leider nicht nur einmal im Leben daher, das bedeutet, du darfst an ihnen wachsen! Manche Krise hat bei mir lange keinen Sinn ergeben, bis ich alles von einer anderen Seite aufgeräumt habe. Und siehe da … meine Erkenntnis war groß! :-) Ich kann in drei Worten alles zusammenfassen, was ich darüber gelernt habe:

ES GEHT WEITER.

Ich wünsche mir für dich, dass DU alle Situationen in deinem Leben gut überstehst. Daraus lernst und deine Lebenskrisen als neue Chance für ein glückliches Leben nutzen kannst! Hat dir der Beitrag gefallen, dann darfst du ihn gerne weiterreichen. :-) Bis bald.