Wie erreicht man ein glückliches, positives und selbstbestimmtes Leben. Was muss man ändern und vor allem wie ändert man sein Leben und seine Einstellung um wirklich ein lebenswertes Leben führen zu können.

Arbeit, ein wichtiger Teil in deinem und meinem Leben. Die meiste Zeit verbringen wir ja mit Arbeit, umso wichtiger ist es, sich an seinem Arbeitsplatz wohl zu fühlen. Arbeit liegt oft zwischen Zufriedenheit und Mühsal. Mal macht die Arbeit Spass und schafft innere Zufriedenheit, oft auch ist sie mühselig und lässt ein unzufriedenes Gefühl zurück.

Man hört und liest eine Menge von der nicht fremd bestimmten Arbeit, ein selbständiges Arbeiten ist damit gemeint. Das bedeutet, selbst entscheiden zu können „wann und wo“ ich arbeite. Selbstständig konnte ich (bis auf die Lehrjahre), immer arbeiten. Ich bekam sehr bald Aufgaben gestellt, wo ich mich entfalten durfte, nach und nach mehr Verantwortung übernehmen konnte. Ich suchte immer eine Herausforderung, auch wenn es nur kleine Schritte waren. Sehr schnell wurde mir alles zu langweilig.

Mein Berufsweg gestaltete sich komplett anders als gedacht

Ursprünglich wollte ich den Weg der Krankenschwester gehen … bis zu dem Tag, als ich merkte nicht ganz „Blut tauglich“ zu sein. Meine 2. Option war Kindergärtnerin. Es war mir bewusst, dass es schwer werden würde eine Stelle zu bekommen, dennoch hatte ich mich dafür entschieden. Ich weiß es nicht mehr ganz genau, aber dieser Weg war für mich auch nicht bestimmt. Viel zu wenig freie Plätze in der dafür notwendigen Schule. Ich entschied mich letztendlich für das sofortige Geld verdienen, nicht von den Eltern abhängig sein – ich wollte am Ende des Monats meinen Gehaltsscheck in der Tasche haben. Heute denke ich ganz anderes darüber und würde  bestimmt einen anderen Weg wählen!

Ich hatte meinen kaufmännischen Handelsabschluss und „jobbte“ mich durch. Meinen Beruf habe ich geliebt, ich fühlte mich wohl und das positive Feedback meiner Kunden sagte mir, dass es richtig war mich nicht um kleine Kinder zu kümmern, sondern um Erwachsene! 🙂

Die Zeit hat sich verändert

Die nächsten Sätze erinnern mich jetzt stark an ältere Menschen, die immer gerne sagen: „Ja ja früher war ja alles anders …“ Wenn ich das bis vor ein paar Jahren gehört habe, dachte ich jedes Mal, ob ich selber auch so denken werde? Was besser war und was sich wirklich zum Nachteil verändert hat?

JA – es ist so. Jetzt gehör ich scheinbar auch dazu – :-).Wenn ich heute darüber nachdenke wie meine ersten Jahre in der Branche waren und wie es jetzt abgeht?? Der Konsument wird überhäuft mit Dingen, Reizüberflutungen pur. Besser, schöner, stärker, teurer/billiger, Must haves und weiß der Teufel was noch alles. Überall wird „Kohle“gewittert. Die Firmen und Konzerne reizen alles bis zum Letzten aus.

Es gibt Umsatz Vorgaben für jeden Einzelnen und sind sie erreicht (was ja Aufgabe der Geschäftsführung ist), werden sie sehr rasch erhöht! Eine  Steigerung  geht ja bekanntlich immer … Die Leidtragenden sind die Angestellten, egal auf welcher Stufe sie stehen. Und wie ich finde auch die Konsumenten. Es wird nicht mehr mit Fachwissen und Kompetenz verkauft, es wird “ aufgezwungen“ mit Druck angeboten, dass sehr oft auch spürbar ist. Natürlich ist das Ganze auch Branchen  abhängig , aber im Handel ist es mal so.

Den Stress des Tages nahm ich mit ins Bett

Kurz vorm Monatsabschluss nur der eine Gedanke: schaffen wir es? Schaut nicht so gut aus. Kollegin X ist weit hinter ihren Vorgaben … wie erkläre ich das? Es juckt keinen von den da oben, wenn ich ihnen ihrem privaten Schicksalsschlag erkläre. Frau XY war dieses Monat nicht im Laden – an was liegt es es? Falsche Ware, hab ich etwas übersehen? Beleidigt? … Meine Frequenzzahlen sind diesen Monat viel zu hoch, für den Umsatz der in der Kasse liegt. War schlechtes Wetter, und viele haben das Geschäft nur als Unterschlupf gewählt? – Fragen und Gedanken, die ich mit in den kurzen Schlaf nahm.

Auf der Strecke bleibt der Mensch. ICH in diesem Fall und meine Gesundheit und ich weiß das ich hier nicht die Einzige bin. Ein halbes Leben war alles erträglich, normal … gehört dazu. Plötzlich aber willst und kannst du nicht mehr.  Und es heisst nicht umsonst: „Nur wenn Du etwas gern machst, wirst DU es gut machen!“ Es war an der Zeit sich neu zu orientieren …

Resümee meiner Arbeit heute

Selbst beim Tippen dieser Zeilen, bekomme ich noch einen steifen Nacken, wenn ich mir überlege wie schnell man auch danach vergessen ist!

Was mich jedoch schon sehr dankbar macht,  sind meine Erfahrungen, die ich sammeln konnte. Ich habe viel erlebt und bin viel gereist. Und ich musste feststellen, dass man sich durch so manche Vorgaben, die Frau von oben bekommt, auch sehr verändern kann (und muss) um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Das zu erkennen und sich nicht dafür herzugeben, ist meines Erachtens eine sehr große Erkenntnis. 🙂

Neu-Einsteigerin

Ich die nie mit Online-Marketing und Blogs zu tun hatte (ich las Unmengen von Zeitschriften und Blogs waren etwas für die jungen Szene-Girls … so meine Annahme, also hatte ich null Interesse) interessierte sich plötzlich dafür. Der Grund war mein Partner, der genau wusste, dass das Schreiben eine Leidenschaft von mir ist. So entstanden Konzepte und Ideen, die ich gemeinsam mit Jürgen in die Tat umsetzte. Jürgen, der in dieser Branche seit gut 20 Jahren zu Hause ist, der seine Arbeit nicht als Arbeit sieht, sondern mit Leidenschaft und Freude an jedem Projekt arbeitet … hat mich natürlich neugierig gemacht! Auch wenn er mir anfangs nur die halbe Wahrheit über das Online arbeiten erzählt hat. 🙂

Ich bin jedenfalls infiziert

  • Es beginnt schon am Morgen, wenn ich mich mit Freude ans MacBook setze, in Ruhe, mich keine lärmenden Schüler im Zug bei meinen Vorbereitungen stören, kein Betrunkener schon am frühen Morgen nach einer Zigarette oder einen Euro fragt. Und mir niemand auf meinen Mantel steigt, während ich das Geschäft aufsperre, weil er es kaum noch erwarten kann mir zu erzählen das die Qualität des letzteren Shirts wesentlich besser war usw…
  • Alles Sachen, die mir schon am Morgen erspart bleiben. Zusätzlich brauche ich keine Absätze und Lippenstift wenn ich schreibe und mir meine Gedanken mache, das Netz durchforste oder andere Blogs lese und Kommentare schreibe! Das krampfende Gefühl in der Magengegend der letzten Zeit gibt es nicht mehr.
  • Meine Arbeit zu Hause wird nebenbei erledigt. Die Ausgewogenheit von sitzen und rumlaufen fühlt sich ebenso wunderbar an. Ich kann mir meinen „Arbeitsplatz „, nach Lust, Laune und Gegebenheit aussuchen. Deshalb fand ich diese Idee, 2 Monate mit Jürgen erstmal nach Italien zu gehen, ganz besonders schön. Diese Art der Ausgeglichenheit war mir bis dato fremd gewesen. Das Digitale Nomaden Leben, wie es sich nennt, ist auch etwas für mich. DAS weiß ich jetzt ganz sicher :-).
  • Die Zeit zum Essen fehlte oder besser gesagt ich nahm sie mir sehr selten. Jetzt koche ich täglich Frisches und Gesundes. Nicht mehr um 22.00 Uhr abends wo ich zum ersten Mal am Tag auch die notwendige Ruhe fand, , nein um spätestens 14.00 Uhr läuft der Geschirrspüler schon wieder! Mein Körper dankt es mir, ich fühl mich wesentlich gesünder und wohler in meiner Haut.
  • In der Arbeitszeit bin ich jetzt flexibel. Durchgehend 8 oder mehr Stunden zu arbeiten stumpfte mich ab. Der anschliessende Sport zum Ausgleich machte mir keinen Spass mehr weil ich einfach zu erledigt war. Was zur Folge hatte, dass er auch immer weniger wurde. Heute kann ich mir aussuchen wann ich arbeite, auch wenn es abends um 21.00 Uhr ist – egal. Da ich abends ohnehin sehr gerne schreibe, kommt es schon mal vor, dass ich gegen Mitternacht mein MacBook erst schlafen lege. Es bleibt mir also immer die Zeit, die ich als Ausgleich benötige und sei es auch nur um bei meinem  Buch weiter zu lesen. Ein neuer Luxus den ich sehr schätze! Mehr Zeit zu haben!
  • Ebenso haben sich dadurch die Menschen in meinem Umfeld verändert. Waren es früher sehr viele schnell lebige oberflächliche Personen, mit denen ich zusammenarbeiten musste, sind es heute sehr wertvolle Menschen, die positiv und mit sich im Reinen sind. Ihr Wissen gerne weitergeben und sehr wertschätzend mit dir als Person umgehen. Für mich ist das manchmal noch sehr schwer zu verstehen – aber es gibt sie wirklich 🙂

Ich kann nur sagen, es war kein Fehler mich in dieses Metier zu wagen, es zu versuchen. Was heisst versuchen – ich werde es verbessern, dazulernen und dran bleiben! Leider hat jede persönliche und berufliche Veränderung auch damit zu tun, Abstriche machen zu müssen. Neider gibt es überall. Sie sehen nur was sie sehen wollen. Ständig unterwegs und Aussagen wie: „Mensch DU hast es gut erwischt, schreibst 1 Stunde lang ein paar Überschriften und Texte, der Rest is Fun! Toll …“  Natürlich, genauso wird es sein … Solche und einige indirekte Aussagen lassen mich an manchem Verhältnis zweifeln.nn

Richtigstellung

Bloggen ist eine Arbeit, die gepflegt gehört. Sie erfordert sehr viel Zeit und Recherche. Gerade für Neu-Einsteiger wie mich, doppelt so viel! UND ich werde niemals das Geld dabei verdienen das ich verdient habe als ich noch angestellt war. Ich bekomme für kein „Like “ auf Facebook 100 Euro 🙂 oder erwähne ich einen Schönheitschirurgen, eine Brustvergrösserung! Nein … so läuft es nicht.

Natürlich gibt es tolle, sehr erfolgreiche Blogger, die durch ihr langjähriges gutes Business, sehr gut davon leben! Ja und dann gibt es die Blogger, die etwas „anders“ sind. Ich würde jetzt lügen wenn ich sagen würde, dass ich nicht auch gerne den Bekanntheitsgrad hätte wie eine Carina Hermann und einige andere mehr. Aber ich, als noch unscheinbare Person in diesem Metier, möchte einiges weitergeben. 

Meine Leser zum Nachdenken anregen, sie dazu anregen, mir ihre Sicht der Dinge zu berichten uva mehr. Nur durch dieses Feedback weiß ich was gefällt und was ich verbessern kann. Und das wird sicher so einiges sein. DAS wäre ein grosser Wunsch von meiner Seite. 🙂

„Geduldig sein“ sage ich mir gerade selber, und auch Jürgen würde mir das jetzt sagen. 🙂 Es ist sicher kein einfaches Geschäft zu bloggen, Konkurrenz gibt es hier Unmengen. Wo Konkurrenz ist, ist auch Neid, wo Neid ist, tritt auch die Unehrlichkeit auf. Und  davon werde ich mich fern halten!

Meine Arbeit macht mich glücklich

Mir ist wichtig:
Ich liebe diese neue Arbeit sehr, ich stehe hinter dem was ich schreibe und neben mir steht mein Mann – der mich in vollen Zügen unterstützt. Mein Körper dankt es mir, wenn ich mehr auf mich achte. Mich mit wesentlichen Dingen des Lebens  beschäftige und einen Teil davon an dich weitergeben kann. Jeder soll sich das nehmen was für ihn passt, ihn anspricht, Und wer weiß … alles ist möglich, wenn ich es mir als Ziel vor Augen halte! 🙂

Ich wünsche DIR ebenso viel Freude bei deiner Arbeit, und ich wünsche MIR, viele weitere Leser auf meinem Blog.

Ein Tag im Bett kann deine geplante spirituelle Ruhepause werden. Dein Bett, ein Rückzugsort aus der gewohnten Umgebung.Einfach mal dein Bett „anders“ geniessen, nämlich Tagsüber und ohne Krank zu sein! Für dich wahrscheindlich auch unvorstellbar – ebenso für mich … Sieh diesen Tag als nicht zu kaufenden LUXUS an, DU solltest es dir wirklich wert sein!

Die Idee für diesen Artikel ist entstanden als ich die letzten Wochen fern von zu Hause verbracht habe. Mein Schlaf war überall – nur nicht bei mir! Wochenlanges Wachliegen in einem Bett das auch nicht unbedingt zum Schlafen einlädt. Der Vollmond in der ersten Woche tat sein Übriges dazu.

Nicht ordentlich schlafen zu können geht an die Substanz

Sicherlich hast du auch schon mal mit diesen Thema Bekanntschaft geschlossen. Nächte die dich quälen und dir verweigern die Augen zu schliessen. Spätestens am 3 Tag läufst du nur mehr “ untertourig“. Bist unkonzentriert, deine Aufnahmefähigkeit lässt nach und deine Nerven liegen an der Oberfläche. RegenerationsphasenSchlaf … Es war genau diese Zeit die mich dazu bewegte, über einen Tag im Bett nachzudenken :-).

Worum gehts dabei?

Der Gedanke einen Tag im Bett zu bleiben, erinnert mich persönlich immer ans „krank“ sein, deshalb war es für mich NIE ein Thema! Ich konnte die Menschen nicht verstehen, wenn sie sagten „den verregneten Sonntag machte ich mir im Bett gemütlich …“

Ich war die letzten Wochen so erledigt, dass ich mir über mich und mein Bett sehr intensive Gedanken machte! Ich dachte mir es ist eine sehr gute Gelegenheit, ganz gut zu mir zu sein. Wie eine Mutter zu ihrem Kind! Tun wozu ich Lust habe, selbst die Dinge die bei mir im Normalfall nicht in Frage kommen würden!

Essen zum Beispiel der Brösel wegen schon nicht! Aber ich stellte mir vor alles zu konsumieren wonach mich gustert 🙂 . Lesen, alte Videos schauen, Musik hören, das Fenster weit geöffnet und dabei eingekuschelt dahin zu dösen … Ja und ganz wichtig an diesen Tag ist der Vanille-Pudding mit Himbeer Sirup! Was wahrscheindlich viele von uns an früher erinnert … und genau um dieses Gefühl geht es mir dabei!

Wenn du das alles liest, glaubst du das es nur ums Faulenzen und nix tun geht?

… Versteh ich. Ich dachte es auch. Mein schlechtes Gewissen schrie mir ständig ins Ohr: „Was soll das denn jetzt? Fängst du jetzt damit an? Du könntest etwas Sinnvolles tun, dieser Tag wird dir fehlen, denn Zeit ist kostbar …“ Jaja, alles klar und nicht falsch, aber ich mach es trotzdem Punkt.

Wenn du soweit bist, dir diesen Rückzug zuzugestehen, das wunderbare Gefühl einer winzigen „Auszeit“, dann tust du etwas sehr wichtiges für dich: Du gibst dir die Gelegenheit, dir selbst zu begegnen und dein inneres Gleichgewicht wieder herzustellen. Dein Defizit an Schlaf und Ruhe nach zu holen. Du verwöhnst dich so richtig und gibst deinen Körper und deinem Geist ein wichtiges Signal – nämlich: „ICH verdiene diese Fürsorge!“

Wie das dann so aussieht?

Überzieh dein Bett neu und schlüpf in deinen Yoga Anzug. Dicke viel zu grosse Socken liebe ich persönlich sehr 🙂 . Deck dich ein mit Ratsch & Tratsch Zeitschriften, anspruchslose Lektüren. Oder nimm dir den Schmöker vor den du ohnehin schon lange beginnen wolltest zu lesen. Gestalte dein Bett zu einer Oase, Kuscheldecken, so viele Kissen das du beinahe verschwindest darunter, vergiss mal die Kcal. und gönn dir die besten Pralinen für die du sterben würdest. Sorge für einen guten Raumduft zb. frisches Obst das mundgerecht auf dich wartet und wenn du Lust auf ein Glas Champagner hast (und sei es schon um 11.00 Morgen), dann mach dir diese Freude! Und fasst hätte ich es vergessen – schalte dein Handy ab! Heute werden keine Telefongespräche geführt! Wichtig ist es, dich dabei wohl zu fühlen, und das ganze OHNE deinem schlechten Gewissen :-)!

Ein Tag im Bett

Sieh es als Belohnung

Ich will dich jetzt keineswegs dazu animieren jede freie Minute im Bett zu verbringen – im Gegenteil! Jedoch seh es als Belohnung deiner geleisteten Arbeit, wenn du oftmals überanstrengt bist und dein Körper schon laut nach Erholung ruft, aber Urlaub im Moment nicht möglich ist. Gönn dir so oft es geht einen Tag um dich ausgiebig um DICH zu kümmern. Folge einfach deinem Gefühl, dass ist NIE verkehrt … Für mich war es etwas ganz Neues und eine absolute Premiere, aber eine Bereicherung, die ich in meiner ToDo Liste immer wieder mal festhalten werde!

Vielleicht konnte ich dich inspirieren und davon überzeugen mal ein ganz enges Verhältnis mit deinem Bett zu beginnen 🙂 … ICH kann es nur empfehlen! Übrigens auch zu Zweit gut machbar *zwinker*

Berichte mir als „Neuling“ wie du es handhabst, falls der Tag im Bett zu deinem Ritual gehört! In diesem Sinne, be good to yourself!

Was macht Frauen sexy? Bevor du jetzt meinst, ich komme nun mit den üblichen Themen wie Model-Maße, lange Haarpracht, ob echt oder „reingeklebt“, kurzen Röcken oder Silikon daher … täuscht du dich. Was wirklich zählt ist dein Charme, deine Aura und deine Persönlichkeit. Dein Gang und Dein Lachen!

Das gewisse Etwas einer tollen Frau

Aktuelle Studien berichtet davon, was sie am Gesamtbild Frau sexy finden. Alle berichten davon, dass Frau dann unwiderstehlich ist, wenn sie kochen kann, über ihre eigenen Hoppalas lachen kann, Stil hat und „Lachfältchen“ aufweist! Einen Gang, bei dem die Hüften sich bewegen, Intelligenz und Mut. Einen Sex-Appeal mitbringt, der weder roten Lippenstift noch kurzes Minikleid braucht, um aufzufallen und zu wirken.

Also keine Rede von Model-Maße und Idealgewicht! Wir Frauen sind meist sehr kritisch mit uns selbst, es fallen gerne die Worte: „Mein Busen ist zu klein, mein Popo zu gross, meine Hüften zu … keine Ahnung was. Die Selbstkritik dämpft deine Ausstrahlung massiv! Nimm dich so an wie du bist, schließe Frieden mit deinen Makeln, du trägst deine Zufriedenheit nach aussen und trittst dadurch attraktiver und präsenter auf. Wenn du deinem Auftreten noch ein unwiderstehliches Lächeln verleihst, wirkst du unwiderstehlich. Nichts ist so anziehend wie ein wunderschönes herzliches Lachen!

Das Lachen einer Frau ist für Männer der Vibratos fürs Gehirn

Lachen ist wie Sex – kann wie Sex sein. Der Humor einer Frau macht Männer an. Spiele mit deiner Stimme und lache herzlich über alles was du gut findest. Dazu ein Löffelchen Selbstironie. So erschaffst du eine unglaubliche leichtherzige, entspannte Stimmung. 🙂

Eine lebensbejahende, energiegeladene, wache und offene Ausstrahlung geht Hand in Hand mit deiner Lebenserfahrung. Lebenslust zeigt sich in sehr vielen Facetten. Freude und Interesse für Menschen, Musik oder Kunst. Sinnlichkeit beim Essen usw. Die Lebenslust ist das innere Lächeln einer Frau! Sei dir dem immer bewusst. 🙂 Also nichts lässt einen Menschen so attraktiv und sexy wirken wie ein ehrliches offenes Lächeln.

Augenfältchen stehen für ein sonniges Gemüt

Nicht nur, dass diese Fältchen attraktiv und intelligent auf andere wirken, ein faltenfreies glattes Gesicht hat keine Ausstrahlung, die zugeordnet werden kann. Ausgeprägte Lachfältchen stehen für ein fröhliches sonniges Gemüt. Bei einem authentischen Lächeln werden werden bestimmte Muskelgruppen beansprucht, die bei einem „Schauspiel-Lachen“ nicht manipulierbar sind. Dadurch wird erkannt ob dein Lachen ehrlich ist oder aufgesetzt ist … 🙂

Lachen macht nicht nur sexy, sondern hält gesund

Das Leben erscheint dadurch lebenswert, der Stress des Alltags rückt nach hinten. Lachen steigert dein Wohlbefinden und hilft dir bei der Entspannung. Ausserdem regt es den Stoffwechsel an und stärkt dein Immunsystem. Es gibt also wirklich eine Menge Gründe warum du mal einfach wieder herzhaft loslachen solltest! Ausserdem ist wissenschaftlich erwiesen, dass du durch Lachen und Humor wesentlich jünger wirkst!

Also lächle so viel du kannst – denn Lachen ist nicht nur sexy, sondern steckt ja auch bekanntlich an 🙂

Also … wie lange ist es nun her, dass du so richtig schön gelacht hast? Du weisst es nicht? Dann würde ich dir schleunigst raten damit zu beginnen … Lachen bedeutet Anziehung … also lächle und sei sexy. *zwinker*

Ein wenig Zeit ist ja noch bis dahin, aber ich hab mir gedacht wenn die Supermärkte kurz nach Ostern schon mit den Nikoläusen und Lebkuchen auffahren, trau ich mich das auch FASST!

Weihnachten – Das Fest der Liebe

Der Harmonie und der besinnlich ruhigen Zeit … jaja genau. Und dann sind wir alle erwacht. Es liest sich sehr schön man könnte sich beinahe darauf freuen, wüsste ich nicht jetzt schon wie es wirklich aussieht!

Alle Frauen, die in der Dienstleistung und im Handel stehen wissen was ich damit meine, es wird wieder „fröhlich“ im ironischen Sinn. Grantler die in der Woche 3 mal vorbei kommen und nach sehen ob der Mantel fürs Schatzi schon heruntergesetzt ist, dann möglicherweise nach dem 5 mal so dreist sind und dich bitten ihn so lange zur Seite zu legen bis die ersten % vor dem „Christkind“ dran kleben … Das Gewusel in den Strassen wo du unentwegt irgendwelche Tragetaschen in die Kniekehlen zu spüren bekommst. Dir schon Anfang November den Geruch von Glühwein in Kombination mit Raclette-Broten durch die Nase ziehen MUSST, obwohl es noch viel zu warm dafür ist. Ich könnte unendlich lange weiter schreiben, soviel würde mir dazu einfallen echt.

Sicherlich, mit der Zeit bekommst du hierfür einen Tunnelblick und sagst dir: Oh du fröhliche, da muss ich jetzt halt wieder durch – 3 Energie fressende Monate!! Jetzt hab ich aber NUR vom Geschäft geschrieben.

Nicht zu vergessen, deine Kinder, Ehemann oder Freund, Eltern und Freundinnen sind auch noch da. Die Wunschzettel unserer „Ableger“ wird immer länger und in Wahrheit immer krasser, kurz gesagt, JEDER erwartet sich einfach nur. Ja und DU und ich, wir wollen selbstverständlich alles perfekt unter einen Hut bringen. Friede und Ruhe verbreiten, es ist ja schliesslich die besinnliche Zeit in Anmarsch, Liebe und Harmonie in der Familie, jetzt umso mehr.

Eine kleine Begebenheit fällt mir dazu ein

Da ich selber zu dieser Zeit noch mehr auf der Fläche (im Laden) stand als sonst, hatte ich kaum die Möglichkeit auf Adventmärkte zu gehen oder eben einfach abends mal gemütlich auf einen warmen Bauernkrapfen, von dem ich anschliessend immer eine Kolik bekam gg, zu gehen. An einem Abend entschloss ich mich dann aber zu Fuß zum Bahnhof zu laufen. Linz besteht ab November nur aus Weihnachtsmärkten, Ständen und Christbäumen. DA schlenderte ich bewusst und sehr langsam durch.

WeihnachtsmarktMir viel wieder mal auf wie sich die Pärchen in kürzester Zeit verdoppelten! Das Geknutsche auf der Strasse und bei den Ständen war beinahe unnatürlich. Ich sah mir immer leid 🙁 , war ich doch alleine. Besonders aufgefallen ist mir ein Paar, das weit vor mir ging, aber durch ihr Erscheinen wirklich ins Auge stach. Ich musste lächeln als sie einfach in der FuZo stehen blieben und sich innig umarmten und küssten (sie dürfte 45, er gut 50 gewesen sein), dann eng umschlungen weitergingen und eine Punschbar ansteuerten.

Am halben Weg merkte ich, dass ich meine Unterlagen nicht dabei hatte, die ich im Zug aufarbeiten wollte. Ich machte kehrt um sie mir noch zu holen. Mein Zug war ohnehin abgefahren und ich musste eine weitere Stunde warten. So entschloss ich mich nachdem ich meine Unterlagen geholt hatte für Tee und Krapfen an einem der Weihnachtsstände. Ich kam mir zwar etwas komisch vor mich hier „alleine“ rein zu zwicken, aber was soll es dachte ich mir. Von der Weite sah ich die beiden Schönen & Knutschenden wieder an einem der Stände und ich ging ebenfalls dort hin.

Es war noch nicht so viel los und ich fühlte mich ganz gut, der hübsche blonde Engel neben mir war ebenfalls allein, neben ihr das „Vorzeige Paar“ das sich immer wieder küsste, viel lachte und einen sehr glücklichen Eindruck machte. Da war er wieder mein Knoten im Hals! „Genauso würde ich es auch haben wollen“ ging mir durch den Kopf. Die Frau kannte ich sogar, sie kaufte bei uns im Geschäft gerne die Kasmire-Pullis für ihren Mann. 🙂 Sie drehte mir jedoch den Rücken zu, ausserdem wollte ich ja auch nicht stören …

Was ich aber dann bemerkte, zog mir fasst den Boden unter den Füssen weg … Während ihr Mann sie mit einem Arm fest umarmte, hielt er mit dem hübschen blonden Engel neben mir Händchen! Heisse Blicke wurden über die Schulter seiner Frau ausgetauscht, ich trank nicht mal aus und ging. So ein Arschloch dachte ich mir und in diesem Moment wusste ich auch wieder warum ich alleine war … Das Fest der aufgesetzten Liebe und falschen Harmonie, DANKE das brauche ich nicht!

Mit der Zeit hab „Ich“ gelernt umzudenken

Meine ebenfalls lästige Dauerperfektion, was Weihnachten anging, war ein enormer Druck für mich. Wann lade ich welche Elternteile ein, wann Freunde und Kinder? Und was koche ich diesmal? Es muss ja etwas Besonderes sein, ich wollte ja auch immer ein „Mmmhhh voll lecker“ hören und „Oh wie schön dein Christbaum immer wieder ist“ und natürlich wollte ich ein zufriedenes Lächeln sehen wenn alle ihre Geschenke auspackten! Schön doof sag ich DIR!

An das letzte Jahr, bevor alle flügge wurden und ich das Leben mit mir alleine lebte, erinnere ich mich noch sehr gut

  • es gab keinen 3m Baum mehr, 1m tat es auch
  • die Weihnachtsdeko wurde minimalistischer
  • die Einladungen reduzierte ich komplett
  • Geschenke? Eine Kleinigkeit für jeden. Aus
  • und die Arbeit wurde aufgeteilt!

Ich fragte nicht lange, ich entschied einfach. Wo steht geschrieben, dass all das Frauensache ist? Alles Erziehungssache …

Ein paar Ratschläge noch dazu

Versuch wirklich aus dieser Zeit das zu machen, worum es eigentlich geht. Dazu gehört mehr Ruhe und etwas mehr Ausgeglichenheit. Die Mayer ist ganz schön lustig denkst du dir jetzt vielleicht.

Aber bevor DU ab November jeden Abend nach deiner Arbeit in der Küche stehst um 20 Sorten Kekse zu backen, damit Familie und Freunde ja genug haben … wenn du das gerne tust und es dir Spass macht ok, wenn nicht – kauf den Bäuerinnen ihre kleinen appetitlichen Kekserl ab, die kosten sicher ein wenig mehr, aber die Zeit, die dir für dich bleibt, ist wirklich geil. 🙂

Den riesigen Christbaum um mindestens 80 Euro, der voll behangen mit den teuersten Kugeln im Wohnzimmer steht, einen halben bis ganzen Tag für sich in Beschlag nimmt damit er so glänzt, dass du blind wirst? Wenn es dir Freude bereitet – klar, mach es, wenn nicht – ein kleines Bäumchen schön in Szene gesetzt, ist auch in Ordnung oder? Um die gesparten Euros gehst du zur Kosmetik. 😀

Einladungen lässt du dieses mal aus, ausser … du weisst schon 🙂 … aber ich würde dir raten DICH mal einladen zu lassen oder es dieses Jahr komplett zu streichen!

WeihnachtsessenDein Weihnachtsessen, Ente, Gans, Truthahn und Karpfen, Rotkraut, Knödel und der teuerste Rotwein, Vor- und Nachspeise, Zwischengänge, die immer wieder durch WC-Gänge unterbrochen werden … wenn es dir Spass macht von der Früh bis spät abends in der Küche zu stehen und du dich dadurch besser fühlst? Klar beneidenswert, mach es – DIR soll ja gut gehen dabei! Wenn aber nicht. Versuchs mal mit Bratwürsten und Kraut, ein Weihnachtsessen das früher sehr typisch war! Und wenn dir das zu unspektakulär aussieht, steck halt einen Sternspritzer ins Ende der Wurst, DAS ist dann mit Sicherheit etwas Besonderes. Das Dessert kannst du dir sparen da du ja die Kekse von der Bäuerin schön drapiert am Teller platziert hast! Der teure Rotwein kann bleiben! 😉

Der 24.Dezember

Da der Handel am 24. auch noch bis 13 oder 14.00 geöffnet hat und sich die meisten Angestellten des Handels nicht frei nehmen können, versuch mal nicht gleich nach Hause zu glühen! Deine Familie kann dich doch abholen, viele Vinotheken haben länger geöffnet, läutet die Feiertage mit einem Afterwork Drink ein, geniesst die immer feierliche Stimmung und freut euch gemeinsam auf den diesmal wesentlich entspannteren Weihnachtsabend.

Und für die Solo Ladys 🙂 ICH hab es jahrelang so praktiziert, nach dem Umdrehen des Geschäftsschlüssels habe ich mich mit meinen Kindern und Freunden getroffen! In schöner Kleidung an dem Glas Rotwein zu knabbern und uns darüber zu freuen es fast geschafft zu haben und sich später endlich mal gemütlich auf das Sofa zu pflocken!

Ja, DAS wars eigentlich schon, ich musste jetzt selber einige Male lachen als ich das geschrieben habe :-), weil ich mir das Ganze bildlich vorgestellt habe!

JA und jetzt noch was, bevor du mich jetzt mit „virtuellen“ Weihnachtskugeln beschmeisst: Es soll nicht so rüberkommen als würde ICH Weihnachten nicht mögen! Im Gegenteil – ich gehöre in dieser Beziehung zu den richtig Altmodischen, nur hat sich das eben in den letzten Jahren so ergeben. Ausserdem, wenn Frau es sich etwas leichter machen kann? Warum nicht! Leichter machen bedeutet aber nicht, es nicht zu mögen … Im Gegenteile, ich freue mich riesig endlich mal Weihnachten  mit meinem Liebsten zu verbringen, besinnlich – altmodisch eben. :-). Aber nach wie vor ohne Stress und ohne übertriebene Putz und Koch Attacken! Sondern so, dass genügend Zeit nur für uns bleibt *zwinker*.

Ich wünsch DIR viel Spass bei der ein oder anderen Umsetzung… schön wär es, wenn du mir so DEINE Geschichten darüber schreiben könntest?? Bis dann deine Sandra XOXO

Entsorgen, entrümpeln, ausmisten … wer kennt das nicht?! Eine Arbeit die vielen nicht einfach von der Hand geht und mir immer schwer fällt!

Fragen wie: „Was brauch ich noch? Was passt mir noch? Sollte ich das doch nicht noch aufheben? Das war doch so teuer?“ All diese Fragen machen mir das Entsorgen dann noch schwerer, was auch dazu führt das Ganze sein zu lassen und aufzuschieben.

Ich hänge auch an alten Sachen

Vor einigen Jahren konnte ich von meinen Klamotten, Accessoires und allem was dazu gehört noch leichter „Abschied“ nehmen. Die nächste Fuhr hatte ich ja schon im Auge oder sie hing schon für mich im Laden reserviert. Schon aus Platzgründen musste ich dies regelmässig tun! Jetzt hat sich alles etwas verändert. Mein Schrank quillt über trotz Entrümpelung bei meiner Übersiedlung, aber mich von Sachen zu trennen fällt mir schwer. Selbst alte Shirts, Teile von denen ich weiß, dass ich sie nicht mehr tragen werde (aber sie waren ja so teuer!), kann ich nicht so einfach weggeben. Und so kommt es, dass die Kästen und Laden aus allen Nähten platzen.

Es herrscht dadurch auch manchmal Unordnung

Irgendwelche Sachen kommen ja ständig dazu und so kommt es, dass mir eben der Platz für eventuell Wichtiges fehlt. Erst seit kurzem bin ich dabei mir etwas mehr Platz zu schaffen und damit mehr Ordnung zu bekommen. Es geht mir nämlich auf die Nerven, jedesmal wenn ich etwas suche oder brauche, zuerst alles umzuschichten bis ich es dann endlich in der Hand habe!

Dabei ist mir aufgefallen, dass ich mir  jetzt sehr oft die Frage stelle: „Warum mach ich das eigentlich? Weshalb behalte ich so vieles was ich nicht mehr brauche? Das Chaos und das „zu viel “ besitzen wird zur Belastung!

Der äussere Ballast verhindert das Wünsche umgesetzt und Potentiale entfaltet werden

Auch wenn es nicht leicht fällt sich von den Habseligkeiten zu trennen, bewirkt die Vorstellung, sich von all dem nicht mehr Notwendigen, zu befreien ein Gefühl der Erleichterung und schafft innerlich Raum für neue Ideen! Dahinter steht die ganz persönliche Frage deiner Lebensqualität. Nämlich: „Wie möchte ich wirklich leben? Im Überfluss oder im Minimalismus? Was macht für dich das Leben lebenswert? Das herauszufinden ist nicht einfach in einer Welt des Überflusses!

Unterscheide und Entscheide

Das Wesentliche des Entsorgens ist das Erkunden der eigenen Bedürfnisse. Wer seine Vorlieben und Wünsche, seine inneren Widersprüche kennt, tut sich leichter zu erkennen was wichtig und was unwichtig ist. Diese innere Klarheit hilft mir dabei, Entscheidungen zu treffen und dadurch ein zufriedeneres Leben zu führen.

Meine zentrale Frage war: Was gehört HEUTE zu meinen Leben?

Und was brauche ich HEUTE um glücklich zu sein? Was ist in meinem Leben nach hinten gerutscht? Wie schauen heute meine Interessen aus? Brauche ich all das Vorhandene dazu? Stell dir diese Fragen und bewerte NEU. Du wirst dabei bemerken das dadurch dein Leben ein anderes „neues“ Profil erhält. Ein Profil das sich im Laufe eines jeden Lebens verändert. So bin ich HEUTE – und das alles ist mir HEUTE wichtig!

Es liest sich einfach, ist aber ein längerer Lernprozess

Keiner wird von sich behaupten können „Jetzt sofort wird alles anders“! Im Gegenteil, es sind viele kleine Handlungen und Entscheidungen im Alltag notwendig um eine allmähliche Veränderung sichtbar werden zu lassen. Veränderung passiert in sehr unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Dem einem gelingt es schneller, dem anderen werden Steine in den Weg gelegt, die er erstmal beiseite arbeiten muss – das dauert natürlich länger. Ausserdem ist es eine Wesensfrage. Manchen Menschen machen Veränderungen Angst, sie fürchten den Herausforderungen nicht gewachsen zu sein! Es wird dazu führen, dass sie Veränderungen jeglicher Art vermeiden werden. Das Allerbeste wäre ein anderer würde sich darum kümmern.

Alles was einmal wichtig war …

Viele Menschen (ich gehörte dazu) … die zum „Behalte ich lieber noch“, neigen wollen die gesammelten Gegenstände, egal um was es sich handelt, behalten weil sie ihre Vergangenheit festhalten möchten. Es war ja mal so schön … es wird symbolisch in Form von Bildern, Kleidern, Büchern, Datenansammlungen, Dekomaterial oder Erinnerungsstücken aufgehoben. „Was ICH gesammelt habe, bin ICH, es macht meine Identität aus.“ Das war auch ein Teil meiner Gedanken!

In Wirklichkeit bin ich jedoch schon sehr viel weiter als mir bewusst war …

Entsorgen bedeutet auf die vielen Etappen seines Lebens zurück zu blicken

Ausmisten bedeutet also mich über die vielen schönen und auch weniger schönen Erfahrungen und Begegnungen zu freuen. Dankbar darüber zu sein. Auch JA zu sagen was der neue Abschnitt jetzt zu bieten hat. Den Wandel der eigenen Veränderung zu bewundern und sich im Fluss des Lebens einzubinden …

Das Leben ist aufregend … nimm es an und stehe deinem INNEREN nicht im Wege!

Der Montag ist bei vielen Arbeitnehmern nicht unbedingt der beliebteste Tag in der Woche. Immer wieder montags steigt dieses lästige „Frustgefühl“ mit aus dem Bett. Dieses Gefühl ist eine Mischung aus Müdigkeit, schlechter Laune und einfach keinen „Bock auf die Arbeit haben“! Ich hab für dich gute Tipps und Tricks gesammelt, damit DU den Montag nicht ganz so schlimm empfindest. 🙂

Monday Morning

Irgendwie ein besonderer Tag in der Woche. Für viele jedenfalls. Schon das Aufstehen, wenn der Wecker unsanft klingelt, kann für viele von uns schon Grund genug sein, muffig in den Tag zu starten. Es hilft weder Café, noch eine ausgiebige Dusche oder gute Laune Musik. Meine ersten Gedanken am Montag Morgen waren sehr häufig „noch ne ganze Woche vor mir“ … als ich später Verantwortung übernahm waren meine Gedanken „wer wird sich heute wohl krank melden?“ Der Stau auf der Autobahn, das Gedränge in der Stassenbahn und die vielen Mails, die schon auf einen warteten, war einfach an einem Montag immer besonders krass!

Natürlich gibt es auch Studien über den „Blue Monday“

Diese Studien belegen, dass der Montag Morgen in Österreich und Deutschland zu den „betrüblichsten“ Tag der Woche gehört. Jedoch beginnt dieser Montagsfrust teilweise schon am Sonntag. Es ist die Angst vor dem Stress den die kommende Woche bringen wird. Speziell bei Führungskräften wurde dies festgestellt. 50 bis 80 Wochenstunden werden ohne „aufmucken“ erwartet, alleine der Gedanke im Hinterkopf der Betroffenen lässt sie am Wochenende nur schwer entspannen. Ausserdem setzt der Erholungseffekt bei vielen erst am Sonntag Nachmittag ein, wo aber gleichzeitig viele schon wieder an ihre Jobs denken. Gedanken wie „ich wäre noch gern, es ist aber schon wieder vorbei“ und ähnliche setzen ein. Die Montagsmüdigkeit ist also  pünktlichst zum Montag Morgen anwesend!

Wie also kannst du diesem Montagsfrust den Kampf ansagen?

  • Zuerst mal verschenk nicht den Sonntag indem du kopftechnisch schon wieder im Büro bist und dir Gedanken machst. Entspann dich! Es ist alles andere als entspannend wenn du von einer Trainingseinheit zur nächsten jagst und das Ganze in Freizeitstress ausartet … lass den Sonntag ruhig ausklingen … nichts tun ist definitiv erlaubt. 🙂
  • Plane ein Treffen mit deiner Freundin Montag nach der Arbeit ein, mach den Montag zu DEINEM besonderen Tag indem du dich beispielsweise mit deinem Partner zum Essen verabredest – Montag ist die Küche zu Hause geschlossen!? So schaffst du dir Vorfreude auf den Abend und der Start in die Woche beginnt positiv!
  • Always smileLächle, es gibt nichts schlimmeres als eine Strassenbahn voll mit Frust-Menschen! Die Mundwinkel dermassen weit nach unten gezogen das man sich nicht mal daneben setzten will! Mach DU es anders, lächle. Du wirst sehen es kann eine sehr ansteckende Wirkung auf andere haben 🙂 . Lachen entspannt, bringt den Kreislauf in Schwung und löst innere Blockaden. Also was spricht dagegen?
  • Frische Luft kurbelt deinen Kreislauf an. Wenn es irgendwie möglich ist für dich, geh mal zu Fuss zur Arbeit, ICH habe es geliebt, wenn ich auch anfangs immer sehr mit mir gehadert habe! Man gewöhnt sich und die 20 Minuten waren meine „Vorbereitung“ für alles was kommt. Durch den noch stillen Park zu marschieren und sich auf den Abend freuen. Du hast deine Gedanken in der Hand – mach was draus *zwinker*. Natürlich nur möglich wenn der Arbeitsweg zu Fuss erreichbar ist … zumindest ein Teil zu Fuß bewältigt werden kann.
  • Starte gemütlich in den Tag, mach dir nicht unnötigen Druck indem du noch die Waschmaschine in Gang setzt, den Staubsauger zum Glühen bringst und dadurch total in Hektik verfällst! Nimm dir Zeit, stell dir den Wecker etwas früher sodass sich eine zweite Tasse Café oder Tee locker ausgeht und du dir schon ein Konzept für den Tag zurecht legst bevor du das Haus verlässt.  Mach dein eigenes Morgenritual daraus! Wichtig ist nur – slow down please!
  • Unterbreche deinen Arbeitstag mit kleinen Pausen. Es reichen 5 Minuten mehrmals am Tag. Das geht in jedem Job! Du musst es dir nur erlauben … wenn du im Büro sitzt, steh auf und streck dich, geh ans Fenster, mach dir Tee. Wichtig ist nur das du dich bewegst. Es macht den Kopf wieder freier und reicht aus um sich frischer zu fühlen.

Die einfachen Dinge machen den Tag

Es sind alles ganz einfache Dinge, die dir helfen werden gut in den Montag Morgen reinzurutschen. Mir ist diese Zeit noch sehr genau in Erinnerung geblieben, Manchmal hätte ich mir sogar eine ordentlich Erkältung gewünscht 🙂 , so „matschig“ war ich drauf! Das Problem ist nur, es wird dadurch auch nichts besser, es werden weitere Montage folgen! Deshalb hab ich begonnen umzudenken und den Montag als den besten Tag der ganzen Woche zu sehen! Ich machte den Montag zu meinem Tag! Ausserdem war ich an diesem Tag am kreativsten, ich schaffte mehr als in den darauffolgenden Tagen. Mein Elan war ansteckend und zum Lachen gab und gibt es immer etwas …

Was natürlich auch ein wichtiger Aspekt ist: Deine Arbeit sollte DIR Freude und Spass bereiten … ist das nicht der Fall und dauert diese Lustlosigkeit länger an, solltest du dir ernsthaft Gedanken machen ob das auch der richtige Job für dich ist?! Schliesslich verbringst du sehr viel Zeit mit Arbeit, deiner Arbeit! Auch wenn du 15 Jahre diesen Job geliebt hast, darf es sein das er morgen für dich nicht mehr das ist, was er vor 15 Jahren für dich war! Also Hab Mut zur Veränderung. 🙂

Wie schaffst DU es, montags Morgen gut gelaunt aus dem Bett zu springen und dich auf den huhu „schlimmsten“ Tag der Woche zu freuen? Lass es mich und meine Leserinnen wissen, danke.  🙂

Erstmals ein entspanntes Wochenende UND danach einen geilen Montag.

Ja ja, das Schwierigste ist sich dazu zu überwinden, sich warm anzuziehen und sich auf den Weg machen! Meinungen von aussen, das ständige Grübeln und vielleicht an sich zweifeln. DU weißt einfach nicht was das Richtige für dich sein könnte.

Es entstehen dabei 100 Gründe, weshalb du nichts verändern solltest oder verändern kannst. In welche Richtung solltest du eigentlich losgehen? Der Kopf will das eine, das Gefühl will das andere … Fakt ist du steckst fasst, du siehst keine Lösung und gehst erst gar nicht los!

Unser Sicherheitsdenken lässt uns oftmals nicht los

Ist Dir so etwas schon mal passiert? Du möchtest etwas aber bist einfach unsicher? Dieses „Sicherheitsdenken“ wie ich es nenne, hat ja seine Berechtigung. Wie das Wort schon sagt, Sicherheit, sich immer auf sicheren Terrain befinden, nichts wird passieren, das heißt aber auch soviel wie, es wird sich nix verändern. Wer den Stillstand und das immer gleiche mag? OK, muss man akzeptieren, die meisten Frauen würden sich aber sehr gerne Veränderung wünschen, sind jedoch gefangen in ihrem Vernunftsdenken. Egal ob es um Beziehung oder den Job geht!

Was hilft dir hier weiter?

Wenn du dich in solch einer Situation befindest, hilft es dir weiter herauszufinden, was dir wirklich wichtig ist. Was „deines“ ist. Was dir am Herzen liegt und was deine Träume sind. Mal herausfinden was dein Kopf und dein Bauchgefühl wollen. Kopf und Gefühl sollten kompatibel sein, sich verbinden und dich dazu bringen gemeinsam an einem Strang zu ziehen. Deine Kräfte zu wecken und deine Ressourcen zu aktivieren. Wenn das eingetreten ist kannst du dich mit gutem Gewissen auf dem Weg machen den Berg vor dir zu besteigen um danach den Gipfel zu sehen. 🙂

Ich gebe dir zu den diesmal kurzen Zeilen ein sehr schönes Zitat mit auf deinen Weg:

Am Ziel deines Weges wirst du jedenfalls eines vermissen, dein wandern zum Ziel.

Ich wünsche dir viel Spass und Freude auf deinen Weg zum Gipfel 🙂

Deine Sandra FrauenPunk

Meditation hilft dem Alltag mal für ein paar Augenblicke die „rote Karte“ zu zeigen. Meditation entstresst und ordnet die Gedanken im Kopf. Sie kann zum Lifestyle werden. Du lebst dadurch bewusster und gesünder. Mehr Ruhe und Gelassenheit wird spürbar. Meditation hilft uns durch Lebenskrisen.

Meditation, warum und wieso

Also wenn man nicht weiß um was es hier geht, hätten viele sicher gesagt „das will ich auch“! 🙂 Wenn man aber dann weiß worum es geht bekommen einige schon vom lesen eingeschlafene Beine. Es kostet uns nichts ausser ein wenig Zeit und wir ernten dadurch so viel. Das ist doch ein guter Deal oder nicht?

Aussagen wie „ich kann nicht meditieren“ überhöre ich und lass es auch gar nicht gelten. Jeder, wirklich jeder ohne Ausnahme, kann es! Allerdings ist es für niemanden „einfach“.

Wie kam ich zur Meditation?

Ich kann mich noch genau daran erinnern, als ich während eines Genesung-Prozesses, das erste Mal mit Meditation in Berührung gekommen bin. Ich war ein absoluter Einsteiger und ich wusste nur wie man meditieren schrieb. Mehr interessierte mich auch gar nicht. Wir bekamen keine grosse Einweisung, sondern es hieß nur (es war Sommer und sehr warm schon um 8.00 morgens ) „wir werden heute die Stunde outside verbringen.“ Alles klar, dachte ich mir. Wir standen alle barfuss im saftigen Grün, das war noch in Ordnung, aber als ich dann von „Bodenhaftung finden – Morgentau tanken – sich vorzustellen man schlage Wurzeln – Energie tanken und dabei loslassen“ hörte … wollte ich sofort nach Hause! Ich kam mir wie eine Idiotin vor. Meine anfängliche „Zickerei“ half mir dabei aber auch nichts. Ich musste da durch.

Ich muss  vielleicht noch  dazu sagen, ich war das nicht gewohnt, eine Stunde im Gras rum zu stehen und nichts zu tun, ausser zu Atmen. Ich kannte mich nur mit und bei der Arbeit aus – und das sehr gut! Deswegen auch meine anfänglich Skeptik. Am Ende der Stunde sollten wir ein Feedback abgeben, ich hielt mich zurück, weil ich es nicht zugeben wollte, das ich es wirklich als sehr angenehm empfunden habe! Das war mein persönlicher Einstieg in die Meditation.

Ich bin nach wie vor bei Gott keine Expertin der Meditation, aber ich muss sagen, sie hat mir den Einstig ins ruhigere Leben sehr viel leichter gemacht. Ein Tag beginnend mit ein paar Minuten Meditation, fühlt sich anders an als einer ohne. Aber auch für mich ist es manchmal schwierig die richtige Atmung im Griff zu haben, dabei zu bleiben, meine Gedanken so anzunehmen wie sie gerade sind usw., aber Übung macht bekanntlich ja den Meister. 🙂

Einige Tipps für deinen Start

Für diejenigen unter euch die noch nicht so viel oder gar keine Erfahrung damit haben ist es wichtig das Ganze nicht gleich zu übertreiben. Besser jeden Tag für 5 Min sich die Zeit nehmen, als 2 mal die Woche für je 30 Min, das würde anfangs sowieso nicht funktionieren! Es kommt auch gar nicht auf die Länge oder Intensität der Meditation an, sondern vielmehr auf die Konsistenz. Finde für dich heraus welche Art der Meditation dir am besten liegt.

Auch die Anwendung der Techniken ist individuell, es gibt hierzu jede Menge Bücher, wo du dich einlesen kannst. Diese habe ich selber gelesen: IM ALLTAG RUHE FINDEN, 10% HAPPIER oder mein erst gelesenes Buch: MEDITATION FÜR SKEPTIKER … 🙂 sehr zu empfehlen wenn man sich nicht ganz sicher ist.

Damit deine Beine nicht einschlafen (es gibt nichts schlimmeres, weil du dann nur mehr unruhig umher wetzt), setz dich auf ein erhöhtes Kissen und lege deine Beine voreinander. Der Lotussitz muss anfangs noch nicht sein. Achte auf eine aufrechte Haltung und vor allem auf deine Atmung. Welche Technik du dabei verwendest liegt bei dir. Meditationen vor dem Einschlafen kannst du natürlich auch liegend und gleich im Bett machen. Diese sind sehr gut bei Schlafproblemen oder bei zu viel Unruhe im Kopf! Gerade bei Einsteiger eignet sich der Besuch einer geführten Meditation Gruppe!?

Das macht anfangs mehr Spass und verbindet irgendwie …

  • versuche die Meditation zu deiner Routine zu machen. Ohne irgendwelchen Ausreden und ganz egal wo du gerade bist!
  • wenn du dich an schönen Plätzen aufhältst (Strand, Meer, Berg, Wald oder sonst wo …), nimm dir die Zeit um für einige Minuten dort zu verweilen. Schliesse deine Augen und geh auf eine kurze Reise …

Hier hab ich noch ein paar Meditation-Apps für dich, die wirklich gut sind und die ich selbst empfohlen bekommen habe.

  • Insight Timer
  • ZenFriend
  • Buddhify
  • jede Menge geführte Meditationen findest du auf You Tube ( Einschlaf-Meditationen  z.b. )

Jetzt noch eine Frage von MIR an DICH

  • Wann hast du das letzte Mal für 10 min nichts gemacht?
  • Wann an nichts gedacht?
  • Und wann hast du dich das letzte Mal so richtig bei DIR selbst gefühlt?

Dann würd ich sagen, ist heute ein guter Zeitpunkt, damit anzufangen …

Meditationen können viel verändern und erleichtern uns den Alltag. Also verschwendet keine Zeit wenn es darum geht, ein angenehmeres Lebensgefühl zu erreichen. 🙂

Ein Buch das mir eigentlich auf meine Augen „gedrückt“ wurde, wenn ich das jetzt mal so beschreiben darf. Möglicherweise auch bewusst um meinen Blickwinkel zu erweitern … um mir die Augen zu öffnen, dass es durchaus möglich ist, wie auch immer ich mein Leben leben möchte, ich selbst die Kraft dazu habe, es genau so zu gestalten, wie ich es haben möchte …

Meerblick statt Frühschicht

Ein Buch von Carina Herrmann*, erschienen im Piper Verlag Mai 2016.

Carina erzählt uns wie sie nach mehr als 6 Jahren als Kinderkrankenschwester, Abteilung Onkologie, gearbeitet hat und sich nach vielen oft sehr schweren Momenten in ihrem Beruf entschloss, die Kinderkrebsstation hinter sich zu lassen. Carina löste all ihr Hab & Gut auf, bis ein paar persönliche Herzensdinge, die sie in einer Kiste bei ihren Eltern einbunkerte, und machte sich alleine auf um die weite Welt zu erobern …

Eine junge umtriebige Frau, die ständig auf der Suche nach Veränderung ist. Sie zog alle 2 Jahre um, in der Hoffnung DAS zu finden was sie suchte … Entscheidungen zu treffen und Verantwortung zu übernehmen, damit hatte sie so ihre Probleme. Ihr Leben war vollgestopft mit Schuldgefühlen und wegen diesen konnte sie nur schwer zur Ruhe kommen. Die Arbeit füllte Carina komplett aus und ein Gefühl der „Betäubtheit“ machte sich in ihrem Körper breit. Wie sollte es ihr auch gut gehen können, wenn es all den totkranken Kindern mitsamt den dazugehörigen Eltern so schlecht ging …? All diese Gedanken konnte sie nicht mehr zur Seite packen.

So kam der Entschluss mit einer Freundin nach Irland zu fahren. In dieser Zeit gelang es ihr, all die Sorgen rund um ihren Job zu vergessen. Instinktiv wusste sie eine Auszeit ist notwendig! Länger als nur 1 Woche Irland!

2010 fasste sie dann den Entschluss, nach Australien zu gehen. Diese Reise-Auszeit sollte ein Schnitt in ihrem Leben werden. Es war ein unbewusster Ausstieg aus der negativen Spirale an Emotionen in der sie fasst versunken und untergegangen wäre. Die weite Welt rief … und von dieser hatte sie noch nicht sehr viel gesehen.

Ihre Route führte sie von Südost-Australien über Perth an der Westküste nach Darwin und Fraser Island. Bali schenkte sie sich selbst zu ihrem Geburtstag. In Adelaide fühlte sie sich besonders wohl 😉 , dort überfluteten sie „Heimatgefühle“.

In Südostasien öffnete sich eine neue ganz andere Welt für sie. Das ausgerechnet Thailand sich in ihr Herz geschlichen hatte, konnte sie selbst kaum glauben … Ihr letzter Stopp war dann Bangkok, bevor es zurück in ihr „altes“ Leben ging … nach 14 Monaten.

Glücklich darüber wieder deutschen Boden unter den Füssen zu spüren war sie nicht wirklich. Doch wurde sie auf dieser langen Reise ausgiebig beschenkt. Viele offene Fragen konnte sie für sich beantworten, viele Knoten lösen und Erkenntnisse sammeln! Sie selber besser kennen und akzeptieren lernen.

Auf ihre selbst gestellte Frage „und nun?“ weiß sie genau das ist nicht das Ende eines Traumes, auch nicht das Ende ihrer Reise! Eher wie ein Zwischenstop auf dem Weg zu sich selbst, der vor 14 Monaten begonnen hat …

2 Jahre vergingen und ihr Dauerwunsch nach Freiheit, Selbstbestimmtheit und Losgelöstheit wurden immer stärker, und so passierte es, dass sie ihrem Bauchgefühl folgte und kündigte. Ihre Neugierde herauszufinden welche Möglichkeiten sie noch nicht ausgeschöpft hat um aus dem 0815 Leben auszusteigen, waren grösser als alles andere.

Ihr Schicksal will es so, dass Carina eine Einladung von 2 erfolgreichen Reisebloggern erhält, um bei einem Workshop in Berlin teilzunehmen. Bei dem es darum ging professionelles Reisebloggen zu lernen und damit auch ihren Lebensunterhalt bestreiten zu können. Perfekter ging es gar nicht! 🙂 Sie lernte viel, neue Schreibtechniken, Online-Marketing, Brandings usw … DAS war genau der Weg den sie gesucht hatte! Schreiben was sie auf ihrer Reise immer tat, was ihr nie langweilig wurde und zu dem sie sich nie zwingen musste! Die Möglichkeit dieses Hobby jetzt zu ihrer Einnahmequelle machen zu können war wie ein Traum für sie!

Nun, in der Zwischenzeit füllt Carina Herrmann 2 Blogs – Pink Kompass ein Reiseblog für Frauen, der uns Frauen zum reisen ermutigen soll und Um 180 Gradwo dir Carina mit Rat und Motivation beim Aufbau eines Online Business zur Seite steht und über ihre teils schwierige Zeit danach berichtet. Ebenso veröffentlicht sie empfehlenswerte E-Books zu diesem Thema und ich hoffe sehr, dass sie uns mit ihrem Autoren dasein, weiteren Lesestoff schenkt! 🙂

Fazit und meine persönlichen Gedanken

Ein kleiner Schmöker der sich durch die lockere, unterhaltsame Art wie es geschrieben ist, gut und leicht lesen lässt. Besonders ihre Zeit in Australien konnte ich mir bildlich so gut vorstellen, dass ich sogar einmal davon geträumt habe! 🙂

In vielen Passagen die sie beschrieben hat, habe ich mich selber wiedererkannt und ich habe am Strand beim Lesen des Buches vor mich hin gelächelt …

Ich bin ganz bewusst nicht näher auf die ganze Geschichte eingegangen sondern habe euch nur das „Gerüst“ hingestellt! Und ich hoffe damit die Neugierde geweckt zu haben es selbst zu lesen.

Rezension bedeutet ja soviel wie Musterung oder Kritik. Ich kann dazu nur sagen: Kritisieren würde ich nur denjenigen, der dieses Buch in der Hand hält und ohne es zu lesen wieder weg legt!

Prädikat von mir: Sehr lesenswert!

Ein Zitat aus Carinas Buch zum Abschluss das ich persönlich sehr schön und richtig finde:

Gib niemals etwas auf, bei dem kein Tag vergeht, an dem du nicht daran denken musst …

Habe ich dein Interesse geweckt? Hier findest du das Buch bei Amazon:
* Meerblick statt Frühschicht: Warum ich losreisen musste, um bei mir selbst anzukommen