Wie erreicht man ein glückliches, positives und selbstbestimmtes Leben. Was muss man ändern und vor allem wie ändert man sein Leben und seine Einstellung um wirklich ein lebenswertes Leben führen zu können.

Heute ist wieder einer dieser Tage … mich friert und meine Härchen am Körper wollen sich irgendwie nicht hinlegen. „Ich mach es wiedermal …“ dachte ich mir und so ließ ich mich genüsslich in mein ordentlich auftrapiertes Bett fallen, das immer so aussieht als stünde es in einem Schaufenster bei Interio oder so. :-) … Kopfhörer sitzen – Musik wie immer: Café del Mar, Dreams 9. Während ich auf Play tippe, betrachte ich das Bild das ich erst vor ein paar Tagen fertig gemalt habe und das sich jetzt in voller Grösse auf der gegenüberliegenden Seite meines Kopfteils präsentiert. Ich kann eigentlich nichts darin erkennen … muss ich ja auch nicht, es geht mehr um die Farben … Sand, erdig und kupfrig, das erinnert mich an warmen Sand, dachte ich mir … WARM – mein Keyword!

Mann wie mir die Wärme fehlt, der warme Sand unter meinen Fusssohlen und zwischen meinen Zehen … Die Musik macht es mir sehr einfach meine Augen zu schliessen. „Genau so müsste es sein, das Rauschen des Meeres und die Möven, die dazwischen immer zu hören waren“ dachte ich dabei. Ich begann da anzusetzen was mir in den letzten Wochen immer wieder vor die Linse kam. Ein weisser Schaukelstuhl in Used-Look, breiter wie die herkömmlichen, gemütlicher, ja einfach genau so wie ich ihn haben würde, wäre ich wo in der Sonne zu Hause! :-)

Ich hätte eine geile grosse Verander, genauso weiss gebrochen wie mein Schaukelstuhl … eigentlich ist das ganze Haus in dieser Farbe gestrichen. Passt hervorragend zur Botanik und dem Meer… das nur durch einem breiten Sandstrand von mir getrennt ist. Es ist Spätsommer und immer noch sehr warm. Eine Menge Terrakotta-Töpfe, bepflanzt mit vielen schönen Blumen, pflastern die Holzdielen der Veranda :D (die wachsen sicher von ganz alleine dachte ich mir, da mein grüner Daumen dazu sicher nicht fähig wäre, sie so aussehen zu lassen gg).

Die Sonnenseite meines weissen Häuschens ist mit vielen hellen Tüchern ausgestattet, die dekorativ und schwer von der Decke der Veranda herunter hängen. Die tiefstehende Sonne verleiht ihnen eine goldene Farbe und durch die leichte Abendbrise schaukeln sie konstant hin und her … Auf meinem Schaukelstuhl hängt eine blau-graue dünne Cashmere-Decke und ein grösseres Kissen in der gleichen Farbe. Und ICH? :-) … ich lasse mir gerade die süsse Mango auf der Zunge zergehen, mit meinen barfüßigen Füssen stosse ich mich immer wieder am Geländer der Veranda ab, so dass das angenehme Schaukeln nicht aus dem Fluss kommt.

Einer meiner Hunde liegt neben mir und freut sich darüber wenn ein Stück der süssen Frucht direkt vor seine Nase fällt :-) , die anderen 3 toben ausgelassen am Strand … „Was für ein Gefühl“ denke ich mir bei den Bildern die ich eben im Kopf habe …

Es ist rundherum alles so einfach gehalten, kein Luxus, nur das was man eben zum Leben braucht, aber mit Geschmack gg! „Genauso werde ich mal sitzen und mein Buch schreiben … jawohl! Es ist sicher kein Zufall, dass mir ständig irgendwelche maritimen Schaukelstühle vor die Linse springen, ich so ein „heimatverbundenes“ Gefühl für den Süden in mir trage und ständig solche fixen Bilder vor mir habe …“

„ICH habe einen Partner, der sich auf meiner Verander sicher genauso wohl fühlen würde wie ich (wichtig das es nur immer gutes Essen gibt gg ). Von den Hunden rede ich mal gar nicht, also – WARUM SOLLTE DAS NICHT WAHR WERDEN? Da gibt es doch ein Buch „Die Macht der Gedanken“ *zwinker*. Ich habe ja noch ein wenig Zeit an meiner „Macht“ zu feilen … Das letzte Bild das vor meinen Augen auftauchte war der geile Sonnenuntergang, der mein weisses Häuschen brennend rot dastehen lies… und der Umriss eines Mannes, MEINES Mannes der über den Strand auf die breiten Treppen zukam … „Hier bin ich wieder … schön wenn der Rudel wieder komplett ist“ … hörte ich ihn noch sagen …<3

Aufgewacht nur weil mich das Vibrieren des Telefons weckte … TAGTRÄUME … was wäre ein Leben ohne SIE …

Tagträume erleichtern uns das Leben, sie schaffen ein kleines Paradies, wenn man dieses nur zulässt.

Eine / meine andere Art der Entspannung, meine „Härchen“ haben sich daraufhin wieder hingelegt … sie fühlten sich wieder gut :-)

Ich gebe die Frage gleich mal weiter: Wie sieht es bei DIR aus? Hast DU dich das auch schon mal gefragt? Gehörst DU auch zu den Menschen, die es sofort machen würden, wenn jemand bei der Türe herein kommen würde und DIR ein One-Way-Ticket in die Hand drücken würde und dazu sagt: „Packe das Notwendigste und suche dir dein Ziel aus … du kannst den Rest deines Lebens dort verbringen …“? Schenk mir bitte ein JA, dann komme ich mir nicht so ganz verrückt vor!

Es holt mich immer wieder ein

Schon als Kind war ich so. Ich war eines dieser Kinder die nie von einer Schul- oder Ferienwoche nach Hause wollten. Heimweh kannte ich nicht. In den Urlauben mit den Eltern fing ich schon 3 Tage vorher an, nichts mehr zu essen (meistens war zusätzlich auch noch ein Junge schuld gg). Und als ich erwachsen war wurde es noch viel schlimmer! Ich klammerte mich immer an die Vorfreude, da wusste ich das Beste kommt erst. War die Abreise in Sicht wollte und konnte ich nie schlafen … war ich dann weg war mir um jeden Augenblick leid, schlafen konnte ich „zu Hause“ auch noch.

So wurde es zur Normalität das ich mir während des ganzen Urlaubes jeden Sonnenaufgang und Untergang reinzog und in den letzten Tagen meines Urlaubes die Nacht generell auf einer Liege am Strand verbrachte! Die Fahrt zum Flughafen für mich dann auch so schlimm war, dass ich ganz leise vor mich hin heulte. Oh mein Gott ich war/bin so verrückt, ich musste mich sogar vom Meer „verabschieden“ … Der einzige Gedanke der mir etwas half war: „in ein paar Monaten bin ich wieder da“. Ich buchte meistens gleich wieder, obwohl ich nicht wusste wie es mit Urlaub aussah oder mit meinem Leben weiterging. Aber DAS war mein Anker, der mir die „unsichere“ Sicherheit gab, bald wieder weg zu können!

Wahrscheinlich war ich früher bei den Beduinen zu Hause!

Ich habe aufgehört zu zählen wie oft es mich in den grossen unüberschaubaren Sandhaufen zog, aber es waren immer die  arabischen Gebiete, die mich so sehr reizten, die Wüste … das Geheimnisvolle. Unabhängig was man JETZT davon hält, ich fühlte mich dort einfach zu Hause … eigenartig. Ich streunte auch immer nach Down Town, in die City, dahin wo man keine Touris mehr zu sehen bekommt. Nachgedacht hab ich im Vorfeld nicht viel darüber … heute würde ich das wohl nicht mehr wagen. Ich habe bei allem mitgemacht, was nicht im Hotel zu buchen war – ja ich weiß … sehr verantwortungslos, aber wunderbar! Wie gesagt, ich denke heute weiter voraus – bereuen tu ich aber nix!

Zum Wesentlichen

Ich gehöre nicht hier herAuch wenn sich meine #dortwillichleben Gedanken verändert haben, ist der Rest gleich geblieben! Und wenn ich ehrlich bin … verstärkt es sich … mein Fernweh. Ich kann heute mit viel weniger auskommen als früher, ich weiß meine Kinder sind gut versorgt und meistern ihr eigenes Leben ordentlich. Abgesehen davon man ist nirgends unerreichbar! Noch dazu möchte ich gar nicht so weit fort.

Mich hält hier beinahe nichts, es ist mehr so das mich mein „Zuhause“ treibt, von hier fort zu gehen. Klingt hart, kalt und brutal? Möglich, aber ich komme mit vielem hier nicht mehr klar, ich kann den Gesetzen und der Demokratie nicht mehr folgen. Ich werde jetzt auch nicht anfangen zu politisieren, aber ich weiß hier läuft eine Menge falsch. Punkt.

Deshalb: Lebe ich wirklich da wo ich will?

Andere Frage: Wurde ich gefragt wo ich leben will? Soweit ich mich erinnern kann nicht. Es war und ist so wie es ist. Aus. Eltern entscheiden anfangs für viele Jahre. Danach ist es die Ausbildung und der Job. Alles nimmt seinen automatischen Lauf, wie ihn die Gesellschaft so vorgibt. Wieder Punkt. Die Liebe könnte einiges verändern wenn man Glück hat! Doch weiter als nach Deutschland wäre ich so auch nie gekommen. Insofern war das auch nie eine Option. :D

Doch wir können frei entscheiden

Ich bin oft fasziniert von den Ami-People. Sie klappen ihre Papierhäuser zusammen und ziehen tausende Kilometer durchs Land. Minimalistisch eingestellt und eben flexibel. Mit dem Motto „Arbeit gibt es überall“… Ich bewundere deren Mut und Unkompliziertheit.

Auf meiner Liste steht auf jeden Fall, auch wenn es weit unten steht, „Ich möchte mit meinem Mann und meinen Hunden am Meer alt werden“… und DU weißt ja – Ziele braucht der Mensch und wenn dich Gedanken nicht los lassen, solltest DU unbedingt dran bleiben und genau das werde ICH auch machen!

Fort ziehen ist die Sehnsucht nach dem Leben

Ich wünsche DIR für DEINE  Träume, die DU sicher auch hast, dass sie sich irgendwann verwirklichen … oder haben sie sich schon verwirklicht? Dann lass mich mit dir freuen und schreib mir. :-)

Das Wort AUSZEIT ist sehr vielen Menschen nur als Timeout aus dem Sport bekannt. Die Auszeit, die du dir persönlich nimmst oder oder selber gibst, ist im Grunde der sport-bezogenen Auszeit ähnlich. Du unterbrichst dein laufendes „Lebensspiel“, du suchst nach neuen Strategien, überlegst dir neue Spielzüge und suchst nach neuen „Mitspielern“.

Ich kann mich noch sehr gut an den Beginn meiner Auszeit erinnern. Sagen wir mal so … eigentlich wurde ich in die Knie gezwungen und daraus entstand meine persönliche Auszeit. Eine Vorstellung für die in meinem Kopf NIE Platz war! So etwas kann ich doch nicht machen?! Zuerst sorgte oder ließ ich für mich sorgen, damit ich wieder auf die Beine kam, danach entschied ich mich etwas in meinem Leben zu verändern und das funktionierte neben meiner Arbeit nicht. Zudem mir meine Arbeit auch keinen Freude mehr bereitete. Ich wollte und musste kürzer treten … wie und was wusste ich damals noch überhaupt nicht. Es war nur Watte in meinem Kopf. Diese Entscheidung mal „nichts“ zu tun, brachte mir auch viele argwöhnische Blicke ein. „Hat sie im Lotto gewonnen? Wie kann man so etwas nur machen …“ Natürlich wusste KEINER der Wichtigtuer wie es wirklich bei und in mir aussah, dass es sehr oft mal nur Obst und Toastbrot gab, sah ja keiner.

Ich hatte mir noch nie Gedanken darüber gemacht

Wenn man noch nie eine AUSZEIT genommen hatte, weil es eben nicht nötig war, hat sich mit Sicherheit sehr viel angestaut das noch nie besprochen und in Ruhe angesehen wurde. Je nachdem braucht es dazu dann auch etwas länger Zeit um sich seine „Spielzüge  des Lebens“ näher anzusehen und manchen Fehlern auf den Grund zu gehen.

In dieser Zeit lernte ich auch ganz andere Menschen kennen. Zufall? Ich denke nicht … ich zog an was ich suchte. Anfangs fremde Menschen nahmen mir den Wind aus den Segeln und erzählten mir sehr viel über ihre Veränderungen, den Neuanfang und die Erlebnisse in ihrer selbstgenommenen AUSZEIT. Menschen, die die Nase voll hatten von den fremdbestimmten auferlegten Zwängen unserer Gesellschaft. Menschen, die von ihren Burnouts nicht mehr los kamen oder andere, die dem Druck der Obrigkeit nicht mehr gewachsen waren. All das bestärkte mich in meinem Denken, da ich mich in diesen Reihen wiederfand.

Überall wo ich hinsah und was ich aufschlug war: AUSZEIT

Wahrscheinlich ist dieses darauf hingewiesen werden, genauso als seist du schwanger! Egal wo du hinsiehst, nur Schwangere :-) ! Und genauso ging es mir mit meiner  AUSZEIT. Jetzt ist das aber 2 Jahre her und ich stosse immer noch auf so viele Menschen die gerade im Planen sind, ihre Auszeit sinnvoll zu nutzen.  Was sie sich davon erhoffen und wo sie sich selbst gestärkt und klar wieder abholen können! Oder dann gibt es noch solche, die sich unbezahlten Urlaub nehmen um 3 Monate das zu tun wonach ihnen ist – Hauptsache keinen Druck und das alles mit wenig Gepäck! Ist es eine Zeit- oder Modeerscheinung? Ein Umdenken der Menschen? Die Ruhe vor dem Sturm? Ist jeder auf der Suche nach dem/seinem echten Leben, das man mit allen Sinnen geniessen will? … Es scheint so zu sein …

Warum wir alle mal für eine Zeit ausbrechen sollten

Das sollte aber nicht erst dann passieren, wenn das Leben uns keinen anderen Ausweg mehr lässt (ich weiß wovon ich rede). Du und ich sind Meister des Verdrängen. Ich kenne keinen der nicht schon mal davon geträumt hat, wie es denn wäre einfach abzuhauen, alle Stecker rauszuziehen und völlig neu zu beginnen. Oder wenigstens für eine gewisse Zeit dem Alltag zu entfliehen. Kein cholerischer Chef, kein „ich MUSS das jetzt tun“, keine Menschen, die ausser nörgeln und jammern nichts zu berichten haben. Nein – dafür die Zeit zu haben für all die Dinge von denen du die letzten Jahre nur geträumt hast! Einfach Ruhe zu geben und DEINE Bilanz zu machen.

MUT gehört auf jeden Fall dazu!

Einfach ist es sicherlich nicht, aber wer will es schon einfach? :-) Mut aus dem Grunde weil du dich selber in Frage stellen musst. Mut den Blick nach innen zu richten, dort hinzusehen wo sich möglicherweise das Gras nicht im saftigen Grün zeigt! Und Mut sich abzugrenzen! Mut kürzer treten zu wollen/müssen. Hast du das alles, dann nimm dich mal aus dieser Hektik unseres Alltags raus. Es müssen nicht 3 Monate auf einer einsamen Insel sein. Jeder von uns ist ein anderer Auszeit-Typ und es wird sogar Menschen geben die das gar nicht brauchen … nur frage ich mich dann ernsthaft „spüren die sich wirklich noch?“

Auch wenn du es meist nicht wahrnimmst, das Leben lädt dich sehr oft ein einen winzigen Ausstieg zu wagen. Zudem ist unser Körper eine verlässliche Warnanlage, die uns sagt „Hey slow down please!“ Nimm dich also bitte wichtig genug. Es ist DEIN Leben und es hat ein Ablaufdatum …

In diesem Sinne entlasse ich dich mit einem schönen Zitat von Torsten Bulk …

Das Leben ist zu kurz, um Träume und Visionen zu unterdrücken. 

Ich hoffe ich konnte dir wieder etwas zum Nachdenken liefern, deine Erfahrungen rund um das Thema interessieren mich natürlich wie immer! Somit wünsche ich DIR eine wundervolle Woche, alles Liebe.

Respekt – ein Wort von dem viele Menschen nicht mal mehr wissen wie es zu schreiben ist. Respekt bedeutet Rücksicht zu nehmen, uns  gehört die Welt nicht alleine. Ein Gefühl dafür zu haben das ein anderer anders ist als DU und ICH. Es sollte nicht nur hingenommen sondern ist auch als Wert anzuerkennen. Jeder hat den Wunsch und vor allem das Recht, respektiert zu werden, eine wertschätzende Umgangsform, die wie mir scheint, immer mehr in Vergessenheit gerät!

Respekt, ein wichtiges Gut

Höflichkeitsformen wie ein Bitte und Danke,  ein auf Wiedersehen oder ein Grüss Gott … ist das altmodisch oder spießig? Immer wieder erlebt und beobachtet man Situationen wie in der Strassenbahn wenn kein Mensch seinen Arsch hebt wenn ein altes Mütterchen bepackt einen Sitzplatz sucht. Dem Rollstuhlfahrer erst dann Platz gemacht wird, wenn er 3 mal „Entschuldigen sie, könnten sie bitte?“ Oder dir die Türe nicht aufgehalten, sondern vor der Nase zugeprescht wird …

Kinder sprechen mit ihren Eltern als wären sie Kumpels aus der Nebenklasse! Und ich seh jetzt mal von den Jugendlichen ab, da das obendrein ein ganz eigenes Kapitel wäre. Schau dich mal um in den Firmen bei den Arbeitskollegen und Chefs … „Bei UNS geht man respektvoll miteinander um, sonst wär eine Zusammenarbeit unmöglich!“ Ja – klar, versteh schon …. aber wo bleibt er? Gerade auf Urlaub Mr. Respekt? Respekt ist Achtung und Anerkennung des Gegenübers, zumindest war es mal so. Ich will damit auch nicht sagen, daß die ganze Welt respektlos ist, aber es fehlt nicht sehr viel.

Respekt hat man oder hat man nicht

Respekt kann man nicht erzwingen. Respekt wird anerzogen und ist eine innere Haltung. Wie soll man wissen was Respekt ist? Bist du ohne Respekt groß geworden und erzogen worden?! Der Wunsch wahrgenommen zu werden beginnt von klein auf und endet niemals. Wurdest du als Kind ohne Respekt behandelt, kann es dich bis ins Alter aus deiner Bahn werfen.

Manieren und ein wertschätzender Umgang bleiben auf der Strecke

Sicher die Zeit verändert sich, modernisiert sich, wird immer noch schneller und steuerbar. Aber ist alles gut was modern ist? Ich vermisse die Werte der Menschen.

Die Achtsamkeit dem anderen gegenüber!
Die Verlässlichkeit!
Ganz einfach – DEN RESPEKT! 

Ich hätte mir nie getraut meine Lehrer oder meinen Lehr-Herren ein „Das mach ich sicherlich nicht“ entgegen zu werfen. Heute scheint das normal zu sein. Kunden werden übersehen da es wichtiger scheint die WhatsApp Nachrichten zu lesen … eine Auskunft zu erhalten mit einen freundlichen Gesicht dahinter – eine Rarität … Die Menschen steigen über einen drüber als wäre man Luft. Ein Lächeln morgens am Kiosk – selten. Es scheint irgendwie jeder genervt zu sein. Frage: IST DAS NORMAL? Verlange ich da etwas Unmögliches? Ich kann mir die Frage selber nicht beantworten…

Es ist gerade ein sehr aktuelles Thema

Ich hätte mich nicht hingesetzt und diesen Artikel geschrieben, würde es mir nicht auf der Zunge brennen. Die letzten Tage haben mir all das so nahe gebracht, ich war mitten drinn. Ich verstehe jetzt auch wieder weshalb sich viele von uns etwas „abschotten“. Ihr eigenes Ding machen, versuchen alleine zu arbeiten oder mit einem Team das so denkt wie man selbst. Wo Respekt eben noch gelebt wird. Da ich keine Frau bin die gerne politisiert lass ich dieses Thema total aus, nur eines weiß ich, besser wird’s nicht werden.

Mein Wunsch an DICH

DU bist eine die „anders“ ist als die Masse, sonst würdest DU dich hier nicht aufhalten :-) ! Trag deine Freundlichkeit, deine Hilfsbereitschaft, deine Achtsamkeit und wertschätzende Art UND deinen Respekt raus – egal wenn du die Einzige bist die morgens um 6.00 schon lächelt und Platz macht für jemanden der es nötig hat! Halte die Türe offen, auch wenn du es eilig hast und wann hast du jemanden das letzte Mal in den Mantel geholfen? Eine 5 Min Unterhaltung mit jemandem den du gar nicht kennst, mit den Schlussworten „Hat mich gefreut … alles Liebe :-)“

Sei ein gutes Beispiel mit wenig Einsatz .

Ich weiß jetzt gerade auch gar nicht wer oder was mich soeben geritten hat, aber wenns raus muss – soll es auch raus! Sieh es als Wort zum Feiertag :-) ok?

Zu welcher Sorte Frau gehörst DU? Ist es dir egal was andere von dir denken oder gehörst du zu denen, die es immer jedem“recht“ machen wollen? Gleich mal vor ab: DU musst nicht allen gefallen!

Grundsätzlich sage ich immer ist es schon wichtig anderen zu gefallen – besonders bei den Menschen, mit denen wir immer in Kontakt sind. Partner, Familie, Kinder. ICH beschränke das auch wirklich speziell auf Familie. Obwohl hier auch eine gewisse Distanz angebracht ist! Du/wir sind erwachsen und du hast das Recht so zu sein wie es dir behagt.

Wir leben nicht mehr in der Steinzeit

Vor vielen vielen Jahren hätten wir nicht überlebt wenn wir uns nicht an die Stammesregeln gehalten hätten. Es war damals wichtig sich unterzuordnen oder sich den Regeln des Stammes zu unterwerfen … sonst wären wir verstossen worden und das hätte uns den Tod gebracht.

Heute gelten andere Regeln als vor X Tausend Jahren. Der Mensch ist unabhängig und selbstständig geworden. Du mußt nicht sterben wenn DU und ich mal jemanden nicht zu Gesicht stehen, er dich nicht leiden kann oder er deine Lebenseinstellung nicht gut heisst! (Gott sei Dank!) Mich würde es sonst schon lange nicht mehr geben! :-) Trotzdem sehen sehr viele von uns ein Problem darin, wenn sie nicht gemocht werden.

Man tut viel um zu gefallen

  • Wir sind nett und zuvorkommend.
  • Man macht manches um anderen Menschen damit einen Gefallen zu tun.
  • Wir sind tolerant.
  • Wir schlucken auch viel zu oft einen Frosch, nur des Friedens Willen.

Ist Ok. Dieses Verhalten erleichtert natürlich das „Miteinander“ … solange DU es nicht übertreibst!

Nett und zuvorkommend zu sein ist schön, kann aber problematisch werden

Und zwar wenn es zwanghaft wird anderen gefallen zu wollen. Du bist beispielsweise hilfsbereit und jemand tritt deine Werte mit Füssen … du hältst deinen Mund nur damit der Andere nicht schlecht von dir denkt und du ihm gefällst! Deine eigenen Bedürfnisse kommen zu kurz?! Oder du traust dich nicht dich so zu zeigen und zu geben wie du wirklich bist, aus Angst abgelehnt zu werden. Machst du all diese Dinge, tust du dies um

  • nicht streiten zu müssen,
  • damit du kein Missfallen erregst,
  • damit du nicht als egoistisch abgestempelt wirst,
  • das du gemocht wirst.

Solch ein Verhalten ist aber sehr anstrengend und macht nicht wirklich Spass! Du sagst und machst Sachen, die dir in Wirklichkeit zuwider sind – während dessen dir dein Boss erzählt wovon er zu 100% überzeugt ist, du aber total anderer Meinung bist. Das aber nicht zur Sprache bringst, wieder nur um keine Diskussion zu entfachen – das ist mühsam, macht definitiv keinen Spass und ist auch nicht ehrlich!

  • Du wirst dadurch abhängig und gefangen.
  • Du mißachtest dich selbst und deine Wünsche.
  • Du gibst dir selbst das Gefühl, dass andere mehr Wert sind als du.
  • Du bist fremdbestimmt.

Menschen, die immer allen gefallen wollen werden oft übersehen!

Paradox finde ich ja, du versuchst es allen recht zu machen um Anerkennung, Respekt und Liebe zu bekommen – und erreichst eigentlich nur das Gegenteil! Es geht oft so weit, daß du dadurch respektlos behandelt wirst. Die anderen halten dich für Arsch-Kriecher, Ja-Sager und für einen Menschen, der keine eigene Meinung hat! Super oder?

Es ist ein Lebensprinzip, willst du etwas unbedingt … wirst du es sicher nicht bekommen, lässt du los und denkst dir „egal“… wird es von alleine zu dir kommen :-) . Das habe ich selber schon sehr oft erfahren dürfen.

All deine Bedürfnisse, die du durch „gefallen wollen“ erreichen möchtest (wie Respekt, Liebe, Aufmerksamkeit, usw.) bekommst du eher über Umwege und nicht dadurch, dass du all denen gefallen willst!

Aus der Reihe zu tanzen benötigt einfach Mut

Ich kann mich an viele Erlebnisse erinnern, ich habe mein Bestes gegeben, habe mich angestrengt und habe viel positives Feedback bekommen … jedoch waren immer Leute dabei, die ganz anderer Meinung waren und das alles doof fanden. Das Projekt und mich gleich dazu. Also: Es funktioniert gar nicht allen zu gefallen.

Es wird immer Menschen geben denen du nicht „gefällst“ und die dich nicht „mögen“, ist ja umgekehrt auch so. Einfach deshalb, dass du bist wie du bist, und er ist wie er ist.

Es ist dir sicher auch schon passiert, dass du sagst:“Ich komm mit dem nicht klar, der ist von seiner Art her wie ein Lehrer, den du in der Schule schon nicht mochtest … das kannst DU gar nicht steuern.

Der Versuch anderen zu gefallen ist nicht realistisch, sondern reiner Blödsinn!

Das alles kannst du lernen. Lerne damit zu leben wenn dich jemand nicht leiden kann. Lerne negative Gefühle auszuhalten. Du wirst sehen es wird sich nicht viel in deinem Leben ändern und es hat schon gar keine Konsequenzen! Eine gesunde Gelassenheit solltest du entwickeln und dein Leben wird sicherlich einfacher und vor allem entspannter sein!

Jeder Tag gibt dir die Chance, es besser zu machen als den Tag zuvor. Dazu lernen kannst du immer – egal ob du 20, 40 oder 70 bist, also sei mutig und sage es wenn dir jemand auf den Keks geht :-) . Du allein bist der Schöpfer deiner Realität!

„Wer nach allen Seiten offen sein will, der kann nicht ganz dicht sein“ … sagt ein Sprichwort … wie wahr!

Arbeit, ein wichtiger Teil in deinem und meinem Leben. Die meiste Zeit verbringen wir ja mit Arbeit, umso wichtiger ist es, sich an seinem Arbeitsplatz wohl zu fühlen. Arbeit liegt oft zwischen Zufriedenheit und Mühsal. Mal macht die Arbeit Spass und schafft innere Zufriedenheit, oft auch ist sie mühselig und lässt ein unzufriedenes Gefühl zurück.

Man hört und liest eine Menge von der nicht fremd bestimmten Arbeit, ein selbständiges Arbeiten ist damit gemeint. Das bedeutet, selbst entscheiden zu können „wann und wo“ ich arbeite. Selbstständig konnte ich (bis auf die Lehrjahre), immer arbeiten. Ich bekam sehr bald Aufgaben gestellt, wo ich mich entfalten durfte, nach und nach mehr Verantwortung übernehmen konnte. Ich suchte immer eine Herausforderung, auch wenn es nur kleine Schritte waren. Sehr schnell wurde mir alles zu langweilig.

Mein Berufsweg gestaltete sich komplett anders als gedacht

Ursprünglich wollte ich den Weg der Krankenschwester gehen … bis zu dem Tag, als ich merkte nicht ganz „Blut tauglich“ zu sein. Meine 2. Option war Kindergärtnerin. Es war mir bewusst, dass es schwer werden würde eine Stelle zu bekommen, dennoch hatte ich mich dafür entschieden. Ich weiß es nicht mehr ganz genau, aber dieser Weg war für mich auch nicht bestimmt. Viel zu wenig freie Plätze in der dafür notwendigen Schule. Ich entschied mich letztendlich für das sofortige Geld verdienen, nicht von den Eltern abhängig sein – ich wollte am Ende des Monats meinen Gehaltsscheck in der Tasche haben. Heute denke ich ganz anderes darüber und würde  bestimmt einen anderen Weg wählen!

Ich hatte meinen kaufmännischen Handelsabschluss und „jobbte“ mich durch. Meinen Beruf habe ich geliebt, ich fühlte mich wohl und das positive Feedback meiner Kunden sagte mir, dass es richtig war mich nicht um kleine Kinder zu kümmern, sondern um Erwachsene! :-)

Die Zeit hat sich verändert

Die nächsten Sätze erinnern mich jetzt stark an ältere Menschen, die immer gerne sagen: „Ja ja früher war ja alles anders …“ Wenn ich das bis vor ein paar Jahren gehört habe, dachte ich jedes Mal, ob ich selber auch so denken werde? Was besser war und was sich wirklich zum Nachteil verändert hat?

JA – es ist so. Jetzt gehör ich scheinbar auch dazu – :-).Wenn ich heute darüber nachdenke wie meine ersten Jahre in der Branche waren und wie es jetzt abgeht?? Der Konsument wird überhäuft mit Dingen, Reizüberflutungen pur. Besser, schöner, stärker, teurer/billiger, Must haves und weiß der Teufel was noch alles. Überall wird „Kohle“gewittert. Die Firmen und Konzerne reizen alles bis zum Letzten aus.

Es gibt Umsatz Vorgaben für jeden Einzelnen und sind sie erreicht (was ja Aufgabe der Geschäftsführung ist), werden sie sehr rasch erhöht! Eine  Steigerung  geht ja bekanntlich immer … Die Leidtragenden sind die Angestellten, egal auf welcher Stufe sie stehen. Und wie ich finde auch die Konsumenten. Es wird nicht mehr mit Fachwissen und Kompetenz verkauft, es wird “ aufgezwungen“ mit Druck angeboten, dass sehr oft auch spürbar ist. Natürlich ist das Ganze auch Branchen  abhängig , aber im Handel ist es mal so.

Den Stress des Tages nahm ich mit ins Bett

Kurz vorm Monatsabschluss nur der eine Gedanke: schaffen wir es? Schaut nicht so gut aus. Kollegin X ist weit hinter ihren Vorgaben … wie erkläre ich das? Es juckt keinen von den da oben, wenn ich ihnen ihrem privaten Schicksalsschlag erkläre. Frau XY war dieses Monat nicht im Laden – an was liegt es es? Falsche Ware, hab ich etwas übersehen? Beleidigt? … Meine Frequenzzahlen sind diesen Monat viel zu hoch, für den Umsatz der in der Kasse liegt. War schlechtes Wetter, und viele haben das Geschäft nur als Unterschlupf gewählt? – Fragen und Gedanken, die ich mit in den kurzen Schlaf nahm.

Auf der Strecke bleibt der Mensch. ICH in diesem Fall und meine Gesundheit und ich weiß das ich hier nicht die Einzige bin. Ein halbes Leben war alles erträglich, normal … gehört dazu. Plötzlich aber willst und kannst du nicht mehr.  Und es heisst nicht umsonst: „Nur wenn Du etwas gern machst, wirst DU es gut machen!“ Es war an der Zeit sich neu zu orientieren …

Resümee meiner Arbeit heute

Selbst beim Tippen dieser Zeilen, bekomme ich noch einen steifen Nacken, wenn ich mir überlege wie schnell man auch danach vergessen ist!

Was mich jedoch schon sehr dankbar macht,  sind meine Erfahrungen, die ich sammeln konnte. Ich habe viel erlebt und bin viel gereist. Und ich musste feststellen, dass man sich durch so manche Vorgaben, die Frau von oben bekommt, auch sehr verändern kann (und muss) um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Das zu erkennen und sich nicht dafür herzugeben, ist meines Erachtens eine sehr große Erkenntnis. :-)

Neu-Einsteigerin

Ich die nie mit Online-Marketing und Blogs zu tun hatte (ich las Unmengen von Zeitschriften und Blogs waren etwas für die jungen Szene-Girls … so meine Annahme, also hatte ich null Interesse) interessierte sich plötzlich dafür. Der Grund war mein Partner, der genau wusste, dass das Schreiben eine Leidenschaft von mir ist. So entstanden Konzepte und Ideen, die ich gemeinsam mit Jürgen in die Tat umsetzte. Jürgen, der in dieser Branche seit gut 20 Jahren zu Hause ist, der seine Arbeit nicht als Arbeit sieht, sondern mit Leidenschaft und Freude an jedem Projekt arbeitet … hat mich natürlich neugierig gemacht! Auch wenn er mir anfangs nur die halbe Wahrheit über das Online arbeiten erzählt hat. :-)

Ich bin jedenfalls infiziert

  • Es beginnt schon am Morgen, wenn ich mich mit Freude ans MacBook setze, in Ruhe, mich keine lärmenden Schüler im Zug bei meinen Vorbereitungen stören, kein Betrunkener schon am frühen Morgen nach einer Zigarette oder einen Euro fragt. Und mir niemand auf meinen Mantel steigt, während ich das Geschäft aufsperre, weil er es kaum noch erwarten kann mir zu erzählen das die Qualität des letzteren Shirts wesentlich besser war usw…
  • Alles Sachen, die mir schon am Morgen erspart bleiben. Zusätzlich brauche ich keine Absätze und Lippenstift wenn ich schreibe und mir meine Gedanken mache, das Netz durchforste oder andere Blogs lese und Kommentare schreibe! Das krampfende Gefühl in der Magengegend der letzten Zeit gibt es nicht mehr.
  • Meine Arbeit zu Hause wird nebenbei erledigt. Die Ausgewogenheit von sitzen und rumlaufen fühlt sich ebenso wunderbar an. Ich kann mir meinen „Arbeitsplatz „, nach Lust, Laune und Gegebenheit aussuchen. Deshalb fand ich diese Idee, 2 Monate mit Jürgen erstmal nach Italien zu gehen, ganz besonders schön. Diese Art der Ausgeglichenheit war mir bis dato fremd gewesen. Das Digitale Nomaden Leben, wie es sich nennt, ist auch etwas für mich. DAS weiß ich jetzt ganz sicher :-).
  • Die Zeit zum Essen fehlte oder besser gesagt ich nahm sie mir sehr selten. Jetzt koche ich täglich Frisches und Gesundes. Nicht mehr um 22.00 Uhr abends wo ich zum ersten Mal am Tag auch die notwendige Ruhe fand, , nein um spätestens 14.00 Uhr läuft der Geschirrspüler schon wieder! Mein Körper dankt es mir, ich fühl mich wesentlich gesünder und wohler in meiner Haut.
  • In der Arbeitszeit bin ich jetzt flexibel. Durchgehend 8 oder mehr Stunden zu arbeiten stumpfte mich ab. Der anschliessende Sport zum Ausgleich machte mir keinen Spass mehr weil ich einfach zu erledigt war. Was zur Folge hatte, dass er auch immer weniger wurde. Heute kann ich mir aussuchen wann ich arbeite, auch wenn es abends um 21.00 Uhr ist – egal. Da ich abends ohnehin sehr gerne schreibe, kommt es schon mal vor, dass ich gegen Mitternacht mein MacBook erst schlafen lege. Es bleibt mir also immer die Zeit, die ich als Ausgleich benötige und sei es auch nur um bei meinem  Buch weiter zu lesen. Ein neuer Luxus den ich sehr schätze! Mehr Zeit zu haben!
  • Ebenso haben sich dadurch die Menschen in meinem Umfeld verändert. Waren es früher sehr viele schnell lebige oberflächliche Personen, mit denen ich zusammenarbeiten musste, sind es heute sehr wertvolle Menschen, die positiv und mit sich im Reinen sind. Ihr Wissen gerne weitergeben und sehr wertschätzend mit dir als Person umgehen. Für mich ist das manchmal noch sehr schwer zu verstehen – aber es gibt sie wirklich :-)

Ich kann nur sagen, es war kein Fehler mich in dieses Metier zu wagen, es zu versuchen. Was heisst versuchen – ich werde es verbessern, dazulernen und dran bleiben! Leider hat jede persönliche und berufliche Veränderung auch damit zu tun, Abstriche machen zu müssen. Neider gibt es überall. Sie sehen nur was sie sehen wollen. Ständig unterwegs und Aussagen wie: „Mensch DU hast es gut erwischt, schreibst 1 Stunde lang ein paar Überschriften und Texte, der Rest is Fun! Toll …“  Natürlich, genauso wird es sein … Solche und einige indirekte Aussagen lassen mich an manchem Verhältnis zweifeln.nn

Richtigstellung

Bloggen ist eine Arbeit, die gepflegt gehört. Sie erfordert sehr viel Zeit und Recherche. Gerade für Neu-Einsteiger wie mich, doppelt so viel! UND ich werde niemals das Geld dabei verdienen das ich verdient habe als ich noch angestellt war. Ich bekomme für kein „Like “ auf Facebook 100 Euro :-) oder erwähne ich einen Schönheitschirurgen, eine Brustvergrösserung! Nein … so läuft es nicht.

Natürlich gibt es tolle, sehr erfolgreiche Blogger, die durch ihr langjähriges gutes Business, sehr gut davon leben! Ja und dann gibt es die Blogger, die etwas „anders“ sind. Ich würde jetzt lügen wenn ich sagen würde, dass ich nicht auch gerne den Bekanntheitsgrad hätte wie eine Carina Hermann und einige andere mehr. Aber ich, als noch unscheinbare Person in diesem Metier, möchte einiges weitergeben. 

Meine Leser zum Nachdenken anregen, sie dazu anregen, mir ihre Sicht der Dinge zu berichten uva mehr. Nur durch dieses Feedback weiß ich was gefällt und was ich verbessern kann. Und das wird sicher so einiges sein. DAS wäre ein grosser Wunsch von meiner Seite. :-)

„Geduldig sein“ sage ich mir gerade selber, und auch Jürgen würde mir das jetzt sagen. :-) Es ist sicher kein einfaches Geschäft zu bloggen, Konkurrenz gibt es hier Unmengen. Wo Konkurrenz ist, ist auch Neid, wo Neid ist, tritt auch die Unehrlichkeit auf. Und  davon werde ich mich fern halten!

Meine Arbeit macht mich glücklich

Mir ist wichtig:
Ich liebe diese neue Arbeit sehr, ich stehe hinter dem was ich schreibe und neben mir steht mein Mann – der mich in vollen Zügen unterstützt. Mein Körper dankt es mir, wenn ich mehr auf mich achte. Mich mit wesentlichen Dingen des Lebens  beschäftige und einen Teil davon an dich weitergeben kann. Jeder soll sich das nehmen was für ihn passt, ihn anspricht, Und wer weiß … alles ist möglich, wenn ich es mir als Ziel vor Augen halte! :-)

Ich wünsche DIR ebenso viel Freude bei deiner Arbeit, und ich wünsche MIR, viele weitere Leser auf meinem Blog.

Ein Tag im Bett kann deine geplante spirituelle Ruhepause werden. Dein Bett, ein Rückzugsort aus der gewohnten Umgebung.Einfach mal dein Bett „anders“ geniessen, nämlich Tagsüber und ohne Krank zu sein! Für dich wahrscheindlich auch unvorstellbar – ebenso für mich … Sieh diesen Tag als nicht zu kaufenden LUXUS an, DU solltest es dir wirklich wert sein!

Die Idee für diesen Artikel ist entstanden als ich die letzten Wochen fern von zu Hause verbracht habe. Mein Schlaf war überall – nur nicht bei mir! Wochenlanges Wachliegen in einem Bett das auch nicht unbedingt zum Schlafen einlädt. Der Vollmond in der ersten Woche tat sein Übriges dazu.

Nicht ordentlich schlafen zu können geht an die Substanz

Sicherlich hast du auch schon mal mit diesen Thema Bekanntschaft geschlossen. Nächte die dich quälen und dir verweigern die Augen zu schliessen. Spätestens am 3 Tag läufst du nur mehr “ untertourig“. Bist unkonzentriert, deine Aufnahmefähigkeit lässt nach und deine Nerven liegen an der Oberfläche. RegenerationsphasenSchlaf … Es war genau diese Zeit die mich dazu bewegte, über einen Tag im Bett nachzudenken :-).

Worum gehts dabei?

Der Gedanke einen Tag im Bett zu bleiben, erinnert mich persönlich immer ans „krank“ sein, deshalb war es für mich NIE ein Thema! Ich konnte die Menschen nicht verstehen, wenn sie sagten „den verregneten Sonntag machte ich mir im Bett gemütlich …“

Ich war die letzten Wochen so erledigt, dass ich mir über mich und mein Bett sehr intensive Gedanken machte! Ich dachte mir es ist eine sehr gute Gelegenheit, ganz gut zu mir zu sein. Wie eine Mutter zu ihrem Kind! Tun wozu ich Lust habe, selbst die Dinge die bei mir im Normalfall nicht in Frage kommen würden!

Essen zum Beispiel der Brösel wegen schon nicht! Aber ich stellte mir vor alles zu konsumieren wonach mich gustert :-) . Lesen, alte Videos schauen, Musik hören, das Fenster weit geöffnet und dabei eingekuschelt dahin zu dösen … Ja und ganz wichtig an diesen Tag ist der Vanille-Pudding mit Himbeer Sirup! Was wahrscheindlich viele von uns an früher erinnert … und genau um dieses Gefühl geht es mir dabei!

Wenn du das alles liest, glaubst du das es nur ums Faulenzen und nix tun geht?

… Versteh ich. Ich dachte es auch. Mein schlechtes Gewissen schrie mir ständig ins Ohr: „Was soll das denn jetzt? Fängst du jetzt damit an? Du könntest etwas Sinnvolles tun, dieser Tag wird dir fehlen, denn Zeit ist kostbar …“ Jaja, alles klar und nicht falsch, aber ich mach es trotzdem Punkt.

Wenn du soweit bist, dir diesen Rückzug zuzugestehen, das wunderbare Gefühl einer winzigen „Auszeit“, dann tust du etwas sehr wichtiges für dich: Du gibst dir die Gelegenheit, dir selbst zu begegnen und dein inneres Gleichgewicht wieder herzustellen. Dein Defizit an Schlaf und Ruhe nach zu holen. Du verwöhnst dich so richtig und gibst deinen Körper und deinem Geist ein wichtiges Signal – nämlich: „ICH verdiene diese Fürsorge!“

Wie das dann so aussieht?

Überzieh dein Bett neu und schlüpf in deinen Yoga Anzug. Dicke viel zu grosse Socken liebe ich persönlich sehr :-) . Deck dich ein mit Ratsch & Tratsch Zeitschriften, anspruchslose Lektüren. Oder nimm dir den Schmöker vor den du ohnehin schon lange beginnen wolltest zu lesen. Gestalte dein Bett zu einer Oase, Kuscheldecken, so viele Kissen das du beinahe verschwindest darunter, vergiss mal die Kcal. und gönn dir die besten Pralinen für die du sterben würdest. Sorge für einen guten Raumduft zb. frisches Obst das mundgerecht auf dich wartet und wenn du Lust auf ein Glas Champagner hast (und sei es schon um 11.00 Morgen), dann mach dir diese Freude! Und fasst hätte ich es vergessen – schalte dein Handy ab! Heute werden keine Telefongespräche geführt! Wichtig ist es, dich dabei wohl zu fühlen, und das ganze OHNE deinem schlechten Gewissen :-)!

Ein Tag im Bett

Sieh es als Belohnung

Ich will dich jetzt keineswegs dazu animieren jede freie Minute im Bett zu verbringen – im Gegenteil! Jedoch seh es als Belohnung deiner geleisteten Arbeit, wenn du oftmals überanstrengt bist und dein Körper schon laut nach Erholung ruft, aber Urlaub im Moment nicht möglich ist. Gönn dir so oft es geht einen Tag um dich ausgiebig um DICH zu kümmern. Folge einfach deinem Gefühl, dass ist NIE verkehrt … Für mich war es etwas ganz Neues und eine absolute Premiere, aber eine Bereicherung, die ich in meiner ToDo Liste immer wieder mal festhalten werde!

Vielleicht konnte ich dich inspirieren und davon überzeugen mal ein ganz enges Verhältnis mit deinem Bett zu beginnen :-) … ICH kann es nur empfehlen! Übrigens auch zu Zweit gut machbar *zwinker*

Berichte mir als „Neuling“ wie du es handhabst, falls der Tag im Bett zu deinem Ritual gehört! In diesem Sinne, be good to yourself!

Was macht Frauen sexy? Bevor du jetzt meinst, ich komme nun mit den üblichen Themen wie Model-Maße, lange Haarpracht, ob echt oder „reingeklebt“, kurzen Röcken oder Silikon daher … täuscht du dich. Was wirklich zählt ist dein Charme, deine Aura und deine Persönlichkeit. Dein Gang und Dein Lachen!

Das gewisse Etwas einer tollen Frau

Aktuelle Studien berichtet davon, was sie am Gesamtbild Frau sexy finden. Alle berichten davon, dass Frau dann unwiderstehlich ist, wenn sie kochen kann, über ihre eigenen Hoppalas lachen kann, Stil hat und „Lachfältchen“ aufweist! Einen Gang, bei dem die Hüften sich bewegen, Intelligenz und Mut. Einen Sex-Appeal mitbringt, der weder roten Lippenstift noch kurzes Minikleid braucht, um aufzufallen und zu wirken.

Also keine Rede von Model-Maße und Idealgewicht! Wir Frauen sind meist sehr kritisch mit uns selbst, es fallen gerne die Worte: „Mein Busen ist zu klein, mein Popo zu gross, meine Hüften zu … keine Ahnung was. Die Selbstkritik dämpft deine Ausstrahlung massiv! Nimm dich so an wie du bist, schließe Frieden mit deinen Makeln, du trägst deine Zufriedenheit nach aussen und trittst dadurch attraktiver und präsenter auf. Wenn du deinem Auftreten noch ein unwiderstehliches Lächeln verleihst, wirkst du unwiderstehlich. Nichts ist so anziehend wie ein wunderschönes herzliches Lachen!

Das Lachen einer Frau ist für Männer der Vibratos fürs Gehirn

Lachen ist wie Sex – kann wie Sex sein. Der Humor einer Frau macht Männer an. Spiele mit deiner Stimme und lache herzlich über alles was du gut findest. Dazu ein Löffelchen Selbstironie. So erschaffst du eine unglaubliche leichtherzige, entspannte Stimmung. :-)

Eine lebensbejahende, energiegeladene, wache und offene Ausstrahlung geht Hand in Hand mit deiner Lebenserfahrung. Lebenslust zeigt sich in sehr vielen Facetten. Freude und Interesse für Menschen, Musik oder Kunst. Sinnlichkeit beim Essen usw. Die Lebenslust ist das innere Lächeln einer Frau! Sei dir dem immer bewusst. :-) Also nichts lässt einen Menschen so attraktiv und sexy wirken wie ein ehrliches offenes Lächeln.

Augenfältchen stehen für ein sonniges Gemüt

Nicht nur, dass diese Fältchen attraktiv und intelligent auf andere wirken, ein faltenfreies glattes Gesicht hat keine Ausstrahlung, die zugeordnet werden kann. Ausgeprägte Lachfältchen stehen für ein fröhliches sonniges Gemüt. Bei einem authentischen Lächeln werden werden bestimmte Muskelgruppen beansprucht, die bei einem „Schauspiel-Lachen“ nicht manipulierbar sind. Dadurch wird erkannt ob dein Lachen ehrlich ist oder aufgesetzt ist … :-)

Lachen macht nicht nur sexy, sondern hält gesund

Das Leben erscheint dadurch lebenswert, der Stress des Alltags rückt nach hinten. Lachen steigert dein Wohlbefinden und hilft dir bei der Entspannung. Ausserdem regt es den Stoffwechsel an und stärkt dein Immunsystem. Es gibt also wirklich eine Menge Gründe warum du mal einfach wieder herzhaft loslachen solltest! Ausserdem ist wissenschaftlich erwiesen, dass du durch Lachen und Humor wesentlich jünger wirkst!

Also lächle so viel du kannst – denn Lachen ist nicht nur sexy, sondern steckt ja auch bekanntlich an :-)

Also … wie lange ist es nun her, dass du so richtig schön gelacht hast? Du weisst es nicht? Dann würde ich dir schleunigst raten damit zu beginnen … Lachen bedeutet Anziehung … also lächle und sei sexy. *zwinker*

Ein wenig Zeit ist ja noch bis dahin, aber ich hab mir gedacht wenn die Supermärkte kurz nach Ostern schon mit den Nikoläusen und Lebkuchen auffahren, trau ich mich das auch FASST!

Weihnachten – Das Fest der Liebe

Der Harmonie und der besinnlich ruhigen Zeit … jaja genau. Und dann sind wir alle erwacht. Es liest sich sehr schön man könnte sich beinahe darauf freuen, wüsste ich nicht jetzt schon wie es wirklich aussieht!

Alle Frauen, die in der Dienstleistung und im Handel stehen wissen was ich damit meine, es wird wieder „fröhlich“ im ironischen Sinn. Grantler die in der Woche 3 mal vorbei kommen und nach sehen ob der Mantel fürs Schatzi schon heruntergesetzt ist, dann möglicherweise nach dem 5 mal so dreist sind und dich bitten ihn so lange zur Seite zu legen bis die ersten % vor dem „Christkind“ dran kleben … Das Gewusel in den Strassen wo du unentwegt irgendwelche Tragetaschen in die Kniekehlen zu spüren bekommst. Dir schon Anfang November den Geruch von Glühwein in Kombination mit Raclette-Broten durch die Nase ziehen MUSST, obwohl es noch viel zu warm dafür ist. Ich könnte unendlich lange weiter schreiben, soviel würde mir dazu einfallen echt.

Sicherlich, mit der Zeit bekommst du hierfür einen Tunnelblick und sagst dir: Oh du fröhliche, da muss ich jetzt halt wieder durch – 3 Energie fressende Monate!! Jetzt hab ich aber NUR vom Geschäft geschrieben.

Nicht zu vergessen, deine Kinder, Ehemann oder Freund, Eltern und Freundinnen sind auch noch da. Die Wunschzettel unserer „Ableger“ wird immer länger und in Wahrheit immer krasser, kurz gesagt, JEDER erwartet sich einfach nur. Ja und DU und ich, wir wollen selbstverständlich alles perfekt unter einen Hut bringen. Friede und Ruhe verbreiten, es ist ja schliesslich die besinnliche Zeit in Anmarsch, Liebe und Harmonie in der Familie, jetzt umso mehr.

Eine kleine Begebenheit fällt mir dazu ein

Da ich selber zu dieser Zeit noch mehr auf der Fläche (im Laden) stand als sonst, hatte ich kaum die Möglichkeit auf Adventmärkte zu gehen oder eben einfach abends mal gemütlich auf einen warmen Bauernkrapfen, von dem ich anschliessend immer eine Kolik bekam gg, zu gehen. An einem Abend entschloss ich mich dann aber zu Fuß zum Bahnhof zu laufen. Linz besteht ab November nur aus Weihnachtsmärkten, Ständen und Christbäumen. DA schlenderte ich bewusst und sehr langsam durch.

WeihnachtsmarktMir viel wieder mal auf wie sich die Pärchen in kürzester Zeit verdoppelten! Das Geknutsche auf der Strasse und bei den Ständen war beinahe unnatürlich. Ich sah mir immer leid :-( , war ich doch alleine. Besonders aufgefallen ist mir ein Paar, das weit vor mir ging, aber durch ihr Erscheinen wirklich ins Auge stach. Ich musste lächeln als sie einfach in der FuZo stehen blieben und sich innig umarmten und küssten (sie dürfte 45, er gut 50 gewesen sein), dann eng umschlungen weitergingen und eine Punschbar ansteuerten.

Am halben Weg merkte ich, dass ich meine Unterlagen nicht dabei hatte, die ich im Zug aufarbeiten wollte. Ich machte kehrt um sie mir noch zu holen. Mein Zug war ohnehin abgefahren und ich musste eine weitere Stunde warten. So entschloss ich mich nachdem ich meine Unterlagen geholt hatte für Tee und Krapfen an einem der Weihnachtsstände. Ich kam mir zwar etwas komisch vor mich hier „alleine“ rein zu zwicken, aber was soll es dachte ich mir. Von der Weite sah ich die beiden Schönen & Knutschenden wieder an einem der Stände und ich ging ebenfalls dort hin.

Es war noch nicht so viel los und ich fühlte mich ganz gut, der hübsche blonde Engel neben mir war ebenfalls allein, neben ihr das „Vorzeige Paar“ das sich immer wieder küsste, viel lachte und einen sehr glücklichen Eindruck machte. Da war er wieder mein Knoten im Hals! „Genauso würde ich es auch haben wollen“ ging mir durch den Kopf. Die Frau kannte ich sogar, sie kaufte bei uns im Geschäft gerne die Kasmire-Pullis für ihren Mann. :-) Sie drehte mir jedoch den Rücken zu, ausserdem wollte ich ja auch nicht stören …

Was ich aber dann bemerkte, zog mir fasst den Boden unter den Füssen weg … Während ihr Mann sie mit einem Arm fest umarmte, hielt er mit dem hübschen blonden Engel neben mir Händchen! Heisse Blicke wurden über die Schulter seiner Frau ausgetauscht, ich trank nicht mal aus und ging. So ein Arschloch dachte ich mir und in diesem Moment wusste ich auch wieder warum ich alleine war … Das Fest der aufgesetzten Liebe und falschen Harmonie, DANKE das brauche ich nicht!

Mit der Zeit hab „Ich“ gelernt umzudenken

Meine ebenfalls lästige Dauerperfektion, was Weihnachten anging, war ein enormer Druck für mich. Wann lade ich welche Elternteile ein, wann Freunde und Kinder? Und was koche ich diesmal? Es muss ja etwas Besonderes sein, ich wollte ja auch immer ein „Mmmhhh voll lecker“ hören und „Oh wie schön dein Christbaum immer wieder ist“ und natürlich wollte ich ein zufriedenes Lächeln sehen wenn alle ihre Geschenke auspackten! Schön doof sag ich DIR!

An das letzte Jahr, bevor alle flügge wurden und ich das Leben mit mir alleine lebte, erinnere ich mich noch sehr gut

  • es gab keinen 3m Baum mehr, 1m tat es auch
  • die Weihnachtsdeko wurde minimalistischer
  • die Einladungen reduzierte ich komplett
  • Geschenke? Eine Kleinigkeit für jeden. Aus
  • und die Arbeit wurde aufgeteilt!

Ich fragte nicht lange, ich entschied einfach. Wo steht geschrieben, dass all das Frauensache ist? Alles Erziehungssache …

Ein paar Ratschläge noch dazu

Versuch wirklich aus dieser Zeit das zu machen, worum es eigentlich geht. Dazu gehört mehr Ruhe und etwas mehr Ausgeglichenheit. Die Mayer ist ganz schön lustig denkst du dir jetzt vielleicht.

Aber bevor DU ab November jeden Abend nach deiner Arbeit in der Küche stehst um 20 Sorten Kekse zu backen, damit Familie und Freunde ja genug haben … wenn du das gerne tust und es dir Spass macht ok, wenn nicht – kauf den Bäuerinnen ihre kleinen appetitlichen Kekserl ab, die kosten sicher ein wenig mehr, aber die Zeit, die dir für dich bleibt, ist wirklich geil. :-)

Den riesigen Christbaum um mindestens 80 Euro, der voll behangen mit den teuersten Kugeln im Wohnzimmer steht, einen halben bis ganzen Tag für sich in Beschlag nimmt damit er so glänzt, dass du blind wirst? Wenn es dir Freude bereitet – klar, mach es, wenn nicht – ein kleines Bäumchen schön in Szene gesetzt, ist auch in Ordnung oder? Um die gesparten Euros gehst du zur Kosmetik. :D

Einladungen lässt du dieses mal aus, ausser … du weisst schon :-) … aber ich würde dir raten DICH mal einladen zu lassen oder es dieses Jahr komplett zu streichen!

WeihnachtsessenDein Weihnachtsessen, Ente, Gans, Truthahn und Karpfen, Rotkraut, Knödel und der teuerste Rotwein, Vor- und Nachspeise, Zwischengänge, die immer wieder durch WC-Gänge unterbrochen werden … wenn es dir Spass macht von der Früh bis spät abends in der Küche zu stehen und du dich dadurch besser fühlst? Klar beneidenswert, mach es – DIR soll ja gut gehen dabei! Wenn aber nicht. Versuchs mal mit Bratwürsten und Kraut, ein Weihnachtsessen das früher sehr typisch war! Und wenn dir das zu unspektakulär aussieht, steck halt einen Sternspritzer ins Ende der Wurst, DAS ist dann mit Sicherheit etwas Besonderes. Das Dessert kannst du dir sparen da du ja die Kekse von der Bäuerin schön drapiert am Teller platziert hast! Der teure Rotwein kann bleiben! ;)

Der 24.Dezember

Da der Handel am 24. auch noch bis 13 oder 14.00 geöffnet hat und sich die meisten Angestellten des Handels nicht frei nehmen können, versuch mal nicht gleich nach Hause zu glühen! Deine Familie kann dich doch abholen, viele Vinotheken haben länger geöffnet, läutet die Feiertage mit einem Afterwork Drink ein, geniesst die immer feierliche Stimmung und freut euch gemeinsam auf den diesmal wesentlich entspannteren Weihnachtsabend.

Und für die Solo Ladys :-) ICH hab es jahrelang so praktiziert, nach dem Umdrehen des Geschäftsschlüssels habe ich mich mit meinen Kindern und Freunden getroffen! In schöner Kleidung an dem Glas Rotwein zu knabbern und uns darüber zu freuen es fast geschafft zu haben und sich später endlich mal gemütlich auf das Sofa zu pflocken!

Ja, DAS wars eigentlich schon, ich musste jetzt selber einige Male lachen als ich das geschrieben habe :-), weil ich mir das Ganze bildlich vorgestellt habe!

JA und jetzt noch was, bevor du mich jetzt mit „virtuellen“ Weihnachtskugeln beschmeisst: Es soll nicht so rüberkommen als würde ICH Weihnachten nicht mögen! Im Gegenteil – ich gehöre in dieser Beziehung zu den richtig Altmodischen, nur hat sich das eben in den letzten Jahren so ergeben. Ausserdem, wenn Frau es sich etwas leichter machen kann? Warum nicht! Leichter machen bedeutet aber nicht, es nicht zu mögen … Im Gegenteile, ich freue mich riesig endlich mal Weihnachten  mit meinem Liebsten zu verbringen, besinnlich – altmodisch eben. :-). Aber nach wie vor ohne Stress und ohne übertriebene Putz und Koch Attacken! Sondern so, dass genügend Zeit nur für uns bleibt *zwinker*.

Ich wünsch DIR viel Spass bei der ein oder anderen Umsetzung… schön wär es, wenn du mir so DEINE Geschichten darüber schreiben könntest?? Bis dann deine Sandra XOXO

Entsorgen, entrümpeln, ausmisten … wer kennt das nicht?! Eine Arbeit die vielen nicht einfach von der Hand geht und mir immer schwer fällt!

Fragen wie: „Was brauch ich noch? Was passt mir noch? Sollte ich das doch nicht noch aufheben? Das war doch so teuer?“ All diese Fragen machen mir das Entsorgen dann noch schwerer, was auch dazu führt das Ganze sein zu lassen und aufzuschieben.

Ich hänge auch an alten Sachen

Vor einigen Jahren konnte ich von meinen Klamotten, Accessoires und allem was dazu gehört noch leichter „Abschied“ nehmen. Die nächste Fuhr hatte ich ja schon im Auge oder sie hing schon für mich im Laden reserviert. Schon aus Platzgründen musste ich dies regelmässig tun! Jetzt hat sich alles etwas verändert. Mein Schrank quillt über trotz Entrümpelung bei meiner Übersiedlung, aber mich von Sachen zu trennen fällt mir schwer. Selbst alte Shirts, Teile von denen ich weiß, dass ich sie nicht mehr tragen werde (aber sie waren ja so teuer!), kann ich nicht so einfach weggeben. Und so kommt es, dass die Kästen und Laden aus allen Nähten platzen.

Es herrscht dadurch auch manchmal Unordnung

Irgendwelche Sachen kommen ja ständig dazu und so kommt es, dass mir eben der Platz für eventuell Wichtiges fehlt. Erst seit kurzem bin ich dabei mir etwas mehr Platz zu schaffen und damit mehr Ordnung zu bekommen. Es geht mir nämlich auf die Nerven, jedesmal wenn ich etwas suche oder brauche, zuerst alles umzuschichten bis ich es dann endlich in der Hand habe!

Dabei ist mir aufgefallen, dass ich mir  jetzt sehr oft die Frage stelle: „Warum mach ich das eigentlich? Weshalb behalte ich so vieles was ich nicht mehr brauche? Das Chaos und das „zu viel “ besitzen wird zur Belastung!

Der äussere Ballast verhindert das Wünsche umgesetzt und Potentiale entfaltet werden

Auch wenn es nicht leicht fällt sich von den Habseligkeiten zu trennen, bewirkt die Vorstellung, sich von all dem nicht mehr Notwendigen, zu befreien ein Gefühl der Erleichterung und schafft innerlich Raum für neue Ideen! Dahinter steht die ganz persönliche Frage deiner Lebensqualität. Nämlich: „Wie möchte ich wirklich leben? Im Überfluss oder im Minimalismus? Was macht für dich das Leben lebenswert? Das herauszufinden ist nicht einfach in einer Welt des Überflusses!

Unterscheide und Entscheide

Das Wesentliche des Entsorgens ist das Erkunden der eigenen Bedürfnisse. Wer seine Vorlieben und Wünsche, seine inneren Widersprüche kennt, tut sich leichter zu erkennen was wichtig und was unwichtig ist. Diese innere Klarheit hilft mir dabei, Entscheidungen zu treffen und dadurch ein zufriedeneres Leben zu führen.

Meine zentrale Frage war: Was gehört HEUTE zu meinen Leben?

Und was brauche ich HEUTE um glücklich zu sein? Was ist in meinem Leben nach hinten gerutscht? Wie schauen heute meine Interessen aus? Brauche ich all das Vorhandene dazu? Stell dir diese Fragen und bewerte NEU. Du wirst dabei bemerken das dadurch dein Leben ein anderes „neues“ Profil erhält. Ein Profil das sich im Laufe eines jeden Lebens verändert. So bin ich HEUTE – und das alles ist mir HEUTE wichtig!

Es liest sich einfach, ist aber ein längerer Lernprozess

Keiner wird von sich behaupten können „Jetzt sofort wird alles anders“! Im Gegenteil, es sind viele kleine Handlungen und Entscheidungen im Alltag notwendig um eine allmähliche Veränderung sichtbar werden zu lassen. Veränderung passiert in sehr unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Dem einem gelingt es schneller, dem anderen werden Steine in den Weg gelegt, die er erstmal beiseite arbeiten muss – das dauert natürlich länger. Ausserdem ist es eine Wesensfrage. Manchen Menschen machen Veränderungen Angst, sie fürchten den Herausforderungen nicht gewachsen zu sein! Es wird dazu führen, dass sie Veränderungen jeglicher Art vermeiden werden. Das Allerbeste wäre ein anderer würde sich darum kümmern.

Alles was einmal wichtig war …

Viele Menschen (ich gehörte dazu) … die zum „Behalte ich lieber noch“, neigen wollen die gesammelten Gegenstände, egal um was es sich handelt, behalten weil sie ihre Vergangenheit festhalten möchten. Es war ja mal so schön … es wird symbolisch in Form von Bildern, Kleidern, Büchern, Datenansammlungen, Dekomaterial oder Erinnerungsstücken aufgehoben. „Was ICH gesammelt habe, bin ICH, es macht meine Identität aus.“ Das war auch ein Teil meiner Gedanken!

In Wirklichkeit bin ich jedoch schon sehr viel weiter als mir bewusst war …

Entsorgen bedeutet auf die vielen Etappen seines Lebens zurück zu blicken

Ausmisten bedeutet also mich über die vielen schönen und auch weniger schönen Erfahrungen und Begegnungen zu freuen. Dankbar darüber zu sein. Auch JA zu sagen was der neue Abschnitt jetzt zu bieten hat. Den Wandel der eigenen Veränderung zu bewundern und sich im Fluss des Lebens einzubinden …

Das Leben ist aufregend … nimm es an und stehe deinem INNEREN nicht im Wege!