Was wäre das Leben ohne Liebe, um sie am Leben zu halten muss man viel dafür tun, daran arbeiten. Wie stärkt man die Partnerschaft und führt eine wirklich glückliche Beziehung.

Manchmal kommt die erste Liebe mit viel Verspätung bei uns an. Es gibt viele Beziehungen, die erst in einem fortgeschrittenen Alter geschehen und beginnen. Es passiert völlig unerwartet, plötzlich steht eine magische Person vor einem, deren Umarmungen sich wie „nach Hause kommen“ anfühlt, die Küsse wie Zuckerwatte schmecken und gleichzeitig ein Feuer auslösen … diese pure, echte Liebe kennt keine Altersbegrenzung und deshalb ist sie auch so lebendig und energiegeladen!

Oftmals werden unsere Gefühle im Laufe unseres Lebens so dramatisch enttäuscht, dass wir das Gefühl haben mit einem steinernen Herz durch unser restliches Leben zu gehen. Nichts geht mehr und sehr oft will Frau auch gar nicht mehr. Aus Schutz vor weiteren Enttäuschungen schließen wir die „Herzenstür“.

Manchmal passiert die echte Liebe nicht dann wenn wir sie erwartet hätten …

Während dessen ich hier schreibe, überkommt mich ein breites Grinsen … ich darf mich ja selber zu den Frauen zählen, die erst mit 51 Jahren in diesen besonderen Genuss gekommen sind. Abgeschlossen und fest davon überzeugt besser alleine zu bleiben, das Leben mit allen Facetten zu genießen … und das ohne festen Partner! Ich war im Reinen mit mir und meiner Einstellung. Mit ruhigem Herzen und einem reichen Verstand, dennoch immer ein Lächeln im Gesicht, war ich gespannt auf mein Zukunft …offen, aber nicht mehr aktiv bis, total unerwartet, sich ein neues Gefühl anbahnte.

Nicht jeder Frau ist es möglich sich von ihren vergangenen Enttäuschungen und Leiden zu reinigen. Das sie eine Reise durch machen konnten in der sie gelernt haben zu verzeihen, das sienach den vergangenen Erlebnissen neue Wege finden und gehen konnten um wieder frei und zufrieden darauf zu laufen! Ist das nämlich nicht der Fall wird echte reife Liebe unmöglich werden.

Echte reife Liebe kommt weder mit dem Alter noch mit den schlechten Erfahrungen, die wir gemacht haben, sondern mit einer Einstellung und einer emotionalen Weisheit, die nicht jeder erreichen kann … leider.

Diese Einstellung schafft uns eine perfekte Gegenwart

Ich habe damals schon ein Alter erreicht in dem mir viele Geschichten meines Lebens ins Gesicht geschrieben standen. Ich verglich mich immer mit reifem Obst … Früchte, die irgendwie schon ein wenig angeschlagen waren wenn man sie vom Boden klaubte, optisch nicht mehr ganz so schön, aber der Geschmack extra süß, besser als die grünen übermässig harten Früchte die immer irgendwie bitter schmeckten. Ein Vergleich mit dem ich klar kam wenn ich mich im Spiegel betrachtete und womit ich dann auch irgendwie stolz aus dem Haus gehen konnte!

Unsere Erlebnisse und Erfahrungen, die wir aus vergangenen Beziehungen mitgenommen haben und wir im Laufe unseres Lebens sammeln durften, sollten wir nicht als Last sehen, ganz im Gegenteil.

Enttäuschungen und Wunden sowie das Scheitern vergangener Beziehungen lassen unsere Einstellung und unsere Wünsche zu einer Partnerschaft reifen!

Es ist also etwas völlig anderes wenn eine Frau/Mann erst im besten Alter über die echte Liebe stolpert. 🙂 In eine späte reife Liebe mischt sich eine Spur Weisheit hinzu, um genau das aufbauen zu können was wirklich wichtig ist – eine würdevolle, glückliche und aus reinem Herzen leidenschaftliche Gegenwart, in der einer den anderen voll und ganz entdecken darf.

Keiner der Partner muss auf seine Vergangenheit verzichten, alles wird so akzeptiert wie es ist … wie nackte Haut, mit ein paar Narben und an der einige Falten zu sehen sind … Spuren, die die Vergangenheit hinterlassen hat. Alles fühlt sich so sehr perfekt unvollkommen an, es ist wie es ist und es zählt nur der Moment, der Genuss  – das hier und jetzt!

Liebe kennt kein Alter, weil unser Herz keine Falten hat!

Verliebt zu sein ist etwas Einzigartiges und immer etwas ganz Besonderes. Verliebt zu sein im „besten“ Alter ist jedoch anders. In diesem Lebensabschnitt sehnen wir uns nach etwas anderen, tieferem und ich glaube auch sanfterem. Man sehnt sich nach Intimität zweier Blicke die sich ohne Worte verstehen, Orte und Räume genießen und aber gleichzeitig die Individualität des anderen respektieren und sein lassen. Es ist eine starke Verbindung die zu spüren ist, in die man jeden Tag aufs Neue eintauchen will! Ein Gefühl schwer zu beschreiben und anders als es uns bekannt ist … ein Gefühl das sich nur Liebe nennen kann!

Reife Liebe ist etwas wunderbares und tritt erst dann ein wenn wir mit uns im Reinen sind. Wenn wir uns alleine genügen würden und wenn wir ein Stück Jugend schon nach hinten verschoben haben! 🙂

Liebe in diesem Alter muss sich nichts mehr beweisen, weil sie ganz genau weiß was sie will! Die späte Liebe würde ich mit einer Skulptur vergleichen … noch nicht ganz fertig. Immer auf der Suche nach einer noch besseren „Formgebung“ um das „Schöne“ auch richtig herauszuarbeiten zu dürfen.

Es gibt nichts Schöneres als den Menschen, den wir lieben, zu umarmen!

Manche Dinge im Leben brauchen eben ihre Zeit, eine gewisse Reife, Geduld und das Wollen sich auf eine neue Herausforderung, trotz schlechter Erfahrungen, einzulassen. Was mir dabei sehr geholfen hat, war das authentische Leben das ich begonnen hatte. Fern von Masken, wollen, sein und müssen. Authentisch zu sein zieht Menschen auf gewisse Weise an. Manche Frauen müssen 50 oder 60 werden bis sie ihrer großen Liebe begegnen dürfen und dann genießen sie jeden Moment und feiern das Leben zu zweit!

Abschließend denke ich nochmal an den Moment, der mir zu Beginn als ich diesen Artikel angefangen habe zu schreiben, einen breites Grinsen bereitet hat. Ich dachte an den Vergleich der mir immer wieder dazu einfällt. So eine späte Liebe, wie es auch bei mir zutreffend ist, ist wie ein Gast, von dem ich niemals dachte, dass er mich besuchen kommt, weil es zu spät sei. Ich habe ihn nicht mal eingeladen … er stand einfach vor der Tür ohne  Fragen zu stellen. Alles was er mitbrachte, war Verständnis, Wärme und jede Menge Zuversicht!

Manche Erlebnisse mussten wir mit Schmerzen lernen. Es kommt die Zeit, die Belohnung dafür zu kassieren! Es ist einfach nie zu spät Deinem/unserem Glück die Krone aufzusetzen. Alles was Du dafür tun musst, ist diesem, Deinem, Gast die Türe zu öffnen und die schönste und langanhaltendste Liebe Deines Lebens zu gewinnen, ganz egal wie alt Du bist – DU hast es verdient. <3

Eine tolle Zeit mit vielen verrückten Momenten schicke ich Dir, und bedenke, reife Herzen schlagen wenn sie verliebt sind, genauso schnell wie 20 jährige. 🙂

Eifersucht ist ein Ausdruck der eigenen Unsicherheit

… und mit Sicherheit kein Beweis für die „Liebe“ wie viele glauben. Bist Du denn eifersüchtig? Wenn Dein Partner zwei-, dreimal die Woche später nach Hause kommt als verabredet, wenn er spät abends an seinem Handy rummacht oder wenn er einfach gerne ab und zu mal schönen Menschen >zwinker< nachschaut? Es genügen oftmals schon harmlose Situationen und das Drama in unseren Köpfen nimmt seinen Lauf. Ich finde das Eifersucht, speziell für uns Frauen, immer ein Thema ist. Für die einen mehr und für die anderen weniger. Ich würde sagen, wir sehen uns dieses Gefühl innerhalb einer Partnerschaft mal genauer an.

Ich könnte Dir ja Geschichten erzählen über meine eigene Eifersucht – Gott sei Dank ist das schon viele Jahre verjährt – erzählen! Aber ich belasse es dabei und sage nur: Ich hätte zur Drama-Queen gekührt werden können. Heute, und Mitte 50, die vielen Erlebnisse hinter mir, sehe ich dem Gefühl Eifersucht, anders in die Augen. Aber es gibt sehr viele Frauen die auch im besten Alter, bedingt durch berechtigte Gründe, eifersüchtig in eine neue Beziehung gehen. Das schlechte Verhalten des letzten Partners, und die dadurch entstandene Eifersucht, zieht sich wie die Schleimspur einer Nacktschnecke mit in die neue Beziehung.

Die Vorstellung von falscher Liebe

In den nächsten Zeilen kann es passieren das manche einfach aufhören zu lesen … weil es nicht gefällt, weil es um Lügen geht. Lügen unserer Gesellschaft. Die romantische, sehr weit verbreitete Vorstellung von Liebe die die meisten Menschen haben, hat schon so einige Partnerschaften vernichtet. LIEBE. Dieses Wort das wir alle so oft in den Mund nehmen … befasse Dich doch mal damit. Was bedeutet für Dich Liebe? Es tut mir leid, aber das ist ein wichtiger Schritt, um Eifersucht überhaupt bekämpfen zu können! Du solltest Dir im Klaren sein, wie Du Liebe definierst und was für Dich dahinter steckt.

Es ist leider immer noch so, dass die meisten Menschen Liebe von einem Partner abhängig machen. Bedingungslos zusammenbleiben bis der Tod sie scheidet … egal, wie sich der Partner verhält. Ja schön wäre es ja, aber die Zeiten haben sich verändert und 50 Jahre Ehe kenne ich nur noch aus Erzählungen. Früher ist man auch nicht einfach gegangen wenn es Probleme gab … und die gab es genauso oft wie heute. Eine Zeiterscheinung die wir nicht ändern können. Jedenfalls eine so romantische Liebe die vom ersten Tag bis zum letzten anhält, die gibt es nur noch im Kino … es verkauft sich halt gut, Punkt. Funktioniert aber so nicht. Ein romantischer Blödsinn wie ich meine.

Beziehung, zwei Menschen die sich selbst lieben …

Die Grundlage einer funktionierenden Partnerschaft sind zwei Menschen, die ihr Glück nicht von einem Partner abhängig machen. Sie betteln nicht um Liebe, Anerkennung und Bestätigung, sie sind in der Lage mit sich selbst auszukommen, sich selbst zu  lieben. Man findet sich anziehend, und nach und nach entwickelt sich ein tiefes Vertrauen. Sätze wie „Ich kann nicht ohne ihn/sie leben“ sind tabu und wird man auch niemals hören. Erst wenn Du dieses alte, schleimige Zeug loslässt, Dich neuen Gedanken öffnen kannst, wirst Du und Dein Partner sich entspannen können.

Du bist gleichzeitig frei von Verlustängsten, von Eifersuchtsspielchen und frei von unrealistischen Erwartungen an Deinen Partner! Ist es anders rum, stehen Drama und ständige Angst den Partner zu verlieren am Tagesplan.
In einem Satz zusammengefasst: Wenn Du eine glückliche Beziehung führen möchtest, musst Du zuerst lernen alleine happy zu sein. 

Warum entsteht eine so panische Angst wenn Eifersucht ins Spiel kommt?

In Wahrheit ist das ganz einfach erklärt. Es hat alles mit Deinem Selbstwert zu tun. Du glaubst ohne Partner nichts zu sein. Ein Exot, der viele Zweifel in sich trägt. Wenn ich mit Frauen darüber rede, bekomme ich oft die Antwort mit vielen Fragezeichen dahinter: „Aber warum? Ich habe kein Problem mit meinem Selbstwertgefühl … ich bin in den meisten Situation und Anforderungen meines Lebens taff, stark und selbstbewusst?“ Es gibt aber einen großen Unterschied zwischen Selbstwert und Selbstbewusstsein. Kennst Du den Unterschied? Ich erzähle Dir ein kleines Erlebnis damit Du verstehst was ich damit sagen will.

Beispiel

Ich hatte immer schon ein unangenehmes Gefühl vor vielen Menschen zu reden. Vorträge zu halten oder bei Meetings den „wichtigen“ Menschen meinen Standpunkt zu sagen. Nach und nach und nach vielen blablabla, wurde ich immer selbstbewusster. Aus einem ganz bestimmten Grund. Ich hatte genügend positive Erlebnisse aus denen ich neue Erkenntnisse sammeln konnte und die mich stark machten. Am Anfang hatte ich immer Zweifel … durch viel Übung bin ich immer selbstbewusster geworden.

In einer ganz anderen Situation, war ich das aber plötzlich nicht mehr! Zum Beispiel wenn ich in einer fremden Stadt fremde Menschen auf der Strasse um den Weg fragen musste. Plötzlich war mein Selbstbewusstsein dahin. Weg. Und warum? Weil aus Selbstbewusstsein kein Selbstwert entstehen muss.

Selbstwertgefühl führt immer zum Selbstbewusstsein

Ich hatte damals kein gesundes Selbstwertgefühl, denn sonst hätte ich mir gesagt, okay, das ist zwar jetzt mein erster Vortrag, meine erste Besprechung vor meinen neuen Mitarbeitern, aber was solls, ich mach das jetzt und gebe mein Bestes. Was soll mir passieren? Mein Wert hängt nicht von dieser Besprechung ab …

Versteht Du was ich meine und erkennst den Unterschied? Selbstbewusstsein bedeutet, sich seiner selbst bewusst machen. Seine Stärken, seine Talente, seine Fähigkeiten. Das alles baut sich mit der Zeit auf wenn Du genügend Referenzerlebnisse gesammelt hast. Ein Mensch mit einem gesunden Selbstwertgefühl besitzt einen starken inneren Kern, der ihn in jeder Situation so gut als möglich handeln lässt. Er macht seinen Wert von niemanden und nichts abhängig!

Zurück zur Eifersucht

Besitzt Du ein gesundes Selbstwertgefühl wirst Du Dich mit niemanden vergleichen. Du fühlst Dich für Dein Glück selbst verantwortlich und brauchst niemanden der Dir Deinen Wert bestätigt! Leider haben viele Frauen das Gefühl, nicht gut genug zu sein, nicht zu entsprechen … Wenn Du diese Gedanken hast, wirst Du sie nach aussen tragen, man kennt es Dir an und somit machst Du selbst den ersten Schritt in einen Teufelskreis. Die Ursache liegt also nicht an Deinem Partner, sondern bei Dir. Auch wenn Dein Partner Dich hin und wieder eifersüchtig macht. Daraus entsteht auch gleich die nächste Frage:

Ein Mensch der scheinbar so kindische Spielchen treibt, sein Ego pushen muss, wer bitte spielt da freiwillig mit? Wer duldet so etwas und wer lässt das zu? DU bist diese Person … Es liegt immer an uns ob wir es zulassen oder nicht. Auch wenn Dein Partner Mist gebaut hat, bist Du es die die Entscheidung treffen kann: Zu bleiben oder sich zu verabschieden.

Du musst Deine Eifersucht bekämpfen!

Du kennst die Anzeichen für ein eifersüchtiges Verhalten, deshalb gehe ich darauf gar nicht näher ein. Besser ist, wenn Du Dich fragst was Dein/euer Thema ist … geht es dabei um Liebe und Zuneigung? Sind Verlußtängste im Spiel? Wie lange hält Deine Eifersucht an und wie schaut es in Deiner Beziehung aus? Gleicht es einem Hochsicherheitstrakt wie in einem Gefängnis?

Ein Quäntchen gesunde Eifersucht ist in einer Beziehung auch normal, ich würde sogar meinen, gesund. Mit der Zeit entwickelt man Vertrauen und der Herzmensch wird zu einer wichtigen Person. Normal das wir da manchmal sorgen. Ausschlaggebend ist die Dauer der Eifersucht. Wenn Du also ständig das Gefühl hast ihn zu verlieren, er Dich verlassen wird … dann wird es ein schädliches Gefühl das Dich in den Wahnsinn treiben wird.

Wenn Du die ganze Zeit Deinen Partner mit Fragen bombardierst, wo, wie, warum und mit wem … oder ihm sogar hinterher spionierst, die wildesten Bilder in Deinem Kopf entstehen … dann wird das zur selbsterfüllenden Prophezeihung zu der ich auch gleich noch was sagen möchte!

Eifersucht ist für den Eifersüchtigen immer begründet

Eine SMS, spätes nach Hause kommen, ein Anruf … alles Dinge wo Du als Eifersüchtige eine Bestätigung deines Handelns und Denkens siehst. Es kann soweit kommen das sich der Partner für jeden Schritt rechtfertigen muss. Eine Rechenschaft ablegen quasi für alles was er tut und macht. Eifersucht ist nur für den Betroffenen gerechtfertigt, die Schuld bei dem anderen suchen nur nicht bei sich selbst!  Es tut mir jetzt echt leid – aber so funktioniert es nicht!

Eifersucht ist kein Beweis für die Liebe!

… sie ist der Ausdruck der eigenen Unsicherheit und die Angst vor dem Verlust der Liebe des Partners. Eifersucht ist ein giftiger Drink. Liebe bedeutet für mich seinem Partner Freiheiten zu geben, sich entfalten zu können. Natürlich habe ich auch meine Grenzen. Sex mit anderen Partnern, okay, aber die Konsequenzen sind klar definiert. Ich gebe meinem Partner viele Freiheiten sich zu entfalten und sich zu entwickeln, ich unterstütze so weit ich kann. Er braucht sich für nichts rechtfertigen (das war früher ganz anders bei mir). Und jetzt frage ich Dich: Ist das ein eifersüchtiges Verhalten?

Jeder von uns hat unterschiedliche Werte. Für den einen ist Treue das Wichtigste, die andere möchte sexuelle Freiheiten in der Beziehung, die Frage ist immer wo liegen Deine Grenzen? Hast Du überhaupt welche und wenn ja, weiß das Dein Partner? Wenn ich eines gelernt habe, Regeln gehören zu Beginn einer Partnerschaft aufgestellt, denn woran sollte man sich sonst orientieren? Regeln sind dazu da um sie einzuhalten. Für beide geltend natürlich. Werden sie gebrochen, muss einer davon die Konsequenzen tragen. Denn keiner hat es verdient verletzt zu werden!

Also, kurz zusammengefasst:

Wie überwindest Du deine Eifersucht?

  • Du musst Dein Selbstwertgefühl stärken, denn nur so wirst Du aufhören Dich mit anderen zu vergleichen.
  • Du machst Dein Lebensglück nicht von anderen Menschen abhängig, denn nur eifersüchtige Frauen halten sich für minderwertig!
  • Du musst Misstrauen abbauen und Vertrauen aufbauen, und das funktioniert nur, wenn Du Deinen eigenen Wert stärkst!
  • Dein Selbstwertgefühl ist das Immunsystem gegen Eifersucht, Minderwertigkeitskomplexe und Verlustängste!

Eifersucht ist ein Gefühl und bestimmt Dein Verhalten. Versuche ganz bewusst den Zustand in Deinem Kopf zu erkennen, wenn sich wieder eine Eifersuchtswelle ankündigt. Dazu musst Du bewusst leben. Du musst Deine Emotionen in den Griff bekommen. Wie sage ich Dir jetzt.

  • Stelle Dir bessere Fragen. Gibt es tatsächlich einen Grund so zu reagieren? Schlechte Fragen ergeben schlechte Antworten. Je besser Du Dir selbst Fragen stellst, umso bessere Antworten wirst Du erhalten.
  • Die Wortwahl ist ebenso wichtig. Wenn Du eifersüchtig bist und Du siehst wie sich Dein Partner mit einer anderen Frau unterhält, kommen ja sofort die Gedanken wie: „Was reden die da? Wieso redet er überhaupt mit dieser Frau oder ich raste gleich aus …“ Verändere Deine Worte und sage etwas völlig Absurdes zu Dir selbst wie z.B.: „Mein Partner macht sich gut an der Seite dieser Frau, ich bin glücklich ihn an meiner Seite haben zu dürfen.“ Andere Worte, andere Wirkung!
  • Benutze Deinen Körper. Dein Körper ist das Beste Werkzeug das Du besitzt wenn Du weißt wie Du ihn richtig einsetzt. Entspanne Dich, atme tief ein und versuche zu spüren woher dieses unschöne Gefühl aus Deinem Körper herkommt. Ein Gefühl der Gelassenheit wird sich mit etwas Übung einstellen, das verspreche ich Dir!

Abschließend noch ein paar Gedanken

Es kann gut sein dass ich mit meinen Worten viele romantische Vorstellungen zerstöre, aber versuche Deinem Partner niemals die oberste Priorität in Deinem Leben zu geben. Du solltest etwas haben was Du auf keinen Fall aufgeben würdest. Eine Berufung. Ein Ziel. Egal wie Du es nennen möchtest, aber ziehe dein Lebensglück aus anderen Quellen – nicht aus Deinem Partner!

Dein Partner wird Dich dafür umso mehr lieben, dass kann ich nur bestätigen! Denn Männer mögen es, wenn Frauen auf eigenen Füssen stehen können und glücklich und zufrieden auch alleine durchs Leben trampen können! <3 Lerne alleine glücklich zu sein und nichts im Leben mehr zu „brauchen“, dann und wirklich erst dann, wirst Du eine bereichernde Beziehung führen können … ganz ohne Eifersucht! <3

„Eifersucht ist wie ein Bumerang. Man meint den anderen … trifft sich aber selbst“  

Ich würde sagen – lieben und leben wir los … ohne Eifersucht !

Wenn DU mehr über Eifersucht lesen möchtest findest Du hier Eifersucht, das stille Gift jeder Beziehung.

Untreue hinterlässt eine tief Wunde, vor allem für die Person die betrogen wurde, aber auch Spuren in der Person, die betrogen hat! Menschen, die betrügen und denen einfach kein Vertrauen mehr geschenkt werden kann, fällt es auch sehr schwer selbst zu vertrauen. Zudem leidet ein Mensch der „betrogen“ hat, sehr häufig unter starker Eifersucht … naja … wie der Schelm denkt so ist er auch. Ist ja doch etwas Wahres dran!

Vielleicht kommt es bei dieser Einleitung so rüber, als hätte ich Verständnis für „Fremdgeher“? Nein. Sicher nicht. Aber heute bin ich so weit sagen zu können, dass mir diese Menschen ein wenig leid tun, weil sie ein stressiges, unentspanntes und unehrliches Leben führen! Sie haben ein Defizit das sie nicht ausgleichen können … auch nach fünf mal „fremdgehen“ nicht. Ihr Leben besteht aus kurzlebigen Dreiecksbeziehungen und es wird ihnen schwer fallen damit aufzuhören! Es ist sogar erwiesen, dass dieses Problem mit den Jahren noch schlimmer wird. So ein Leben kann nicht erwünschenswert sein. Aus Erfahrung weiß ich, dass diese Menschen eine anfangs gesunde Liebe zu einem Alptraum machen werden, es kann sich zu einer Perversion entwickeln.

Fremdgehen zerstört das Vertrauen, den Glauben an die Liebe, es frustriert und man stellt sich selbst in Frage … 

Woher kommt die Untreue eigentlich?

Ich frage mich oft weshalb es Dinge gibt, die kein Mensch brauchen kann … die verletzend sind und uns das Leben schwer machen! Wenn wir verliebt sind werden wir unseren Partner nicht betrügen, da die Gefühle so stark sind und wir nur Augen für unsere auserwählte Hälfte haben. Wir wollen das dem Partner nichts passiert, es ihm gut bei uns geht und da gibt es ja auch noch das Versprechen der Treue, das man sich gegeben hat, der Grundpfeiler einer Beziehung und der Liebe! Doch weshalb wird dann soviel „betrogen“? Diese Frage stellen sich Frauen untereinander immer wieder. Es sind nicht nur die Männer die gerne Hörner verteilen, in der Zwischenzeit sind Frauen genauso aktiv wie Männer. Gründe dafür gibt es jede Menge.

  • Langeweile oder Routine? Es ist leider oftmals so, dass wir in der Partnerschaft selbst kein wirkliches Verlangen nach dem Partner verspüren. Wenn Frauen zum Beispiel ständig vom Partner begehrt werden wollen, das aber nicht bekommen und auch nicht die Initiative ergreifen, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen, werden sie im Außen nach Bestätigung suchen.
  • „Ich mag ihn sehr … aber liebe ihn nicht mehr“ … das ist ein typischer Gedanke, der schon reichen könnte und manche veranlasst, sich nach einer anderen Person umzusehen. Untreue Menschen glauben, dass sie sich selbst treu bleiben obwohl sie ihren Partner betrügen.
  • Sucht – Menschen die narzisstisch veranlagt sind, sind besonders prädestiniert dafür! Sie neigen ständig dazu, neue Menschen zu blenden und zu verführen! Jede „Eroberung“ steigert ihren Selbstwert, sie fühlen sich dadurch attraktiver und mächtiger! Es ist ein Spiel das der Narzisst braucht um sich gut zu fühlen … meistens hat dieser Mensch auch gar nicht vor, seinen Partner zu verlassen.
  • Andere Sicht von Wertvorstellung. In unserer Gesellschaft ist es leider auch so, dass Untreue nichts Verwerfliches mehr ist … die Angebote sind groß, denkt man an die unzähligen Plattformen die jedem frei zur Verfügung stehen!
  • Fehlende sexuelle Befriedigung und Einsamkeit in der Beziehung führen dazu sich einen „Bettgenossen“ zu suchen. Einen der Befriedigung verspricht und auf dieser Ebene gut oder besser zu einem passt. Wenn in einer Beziehung die Einsamkeit eine Rolle spielt, kann es damit enden, sich von einer dritten Person Zuneigung und Geborgenheit zu holen.
  • Das miteinander Reden und seine Bedürfnisse zu sagen, ist für viele Paare nicht immer leicht. Missverständnisse entstehen, wir fühlen uns vernachlässigt und nicht mehr wahr genommen. Ärger und Missmut vermehren sich bis alles kippt, weil die gemeinsame Sprache nicht gefunden wird! Der Weg aus der Tür in eine „fremde“ Tür fällt dann oft sehr leicht.
  • Ausreden und Klischees – manche glauben und sagen wenn sie fremd gegangen sind „Hey es war nur dieses ein Mal, das wird und muss mein Partner nie erfahren“ oder „Es ist doch nur Sex, nichts anderes!“, oder eine der doofsten Ausreden wie „Ich kann eben nicht treu sein, das ist normal …“, solche Aussagen rechtfertigen für mich keine Untreue!
  • Der Reiz des Unbekannten Manche brauchen nicht nur die Bestätigung, sondern auch den Kick den sie beim fremdgehen haben. Schnelle kurze Erlebnisse … nichts Bedeutendes … aber mit einem sehr hohen Adrenalinkick. Beinahe wie ein Spiel … „Ich werde nicht erwischt … oder doch?“ Ausreden, Alibis, perfekte Lügen werden in die Beziehung eingebracht die so glaubwürdig sind, dass oft nur durch einen winzigen Fehler alles aufdeckt werden kann.

Die Welt ist danach eine andere …

Für mich ist Untreue klar definiert, das Vertrauen in der Beziehung wird dadurch komplett zerstört. Untreue Personen können gar nicht anders als sich in einem Netz voller Lügen zu verheddern! Tatsache ist auch, dass die Welt nach dem Fremdgehen eine andere ist als zuvor. Es kann schon sein das der verletzte und betrogene Partner versuchen kann (will) „glaubhaft“ zu vergeben, aber das Vergessen des Vorfalls wird vielen vermutlich nicht gelingen.

Bleiben wir in diesen Beziehungen, weil wir zuversichtliches Vertrauen in uns tragen (möchten), fühlt sich der Gehörnte so, als würde er auf einen Seil tanzen ohne doppelten Boden. Das Vertrauen in den Armen des Partners zu landen wie zuvor, ist verflogen. Ein fallen lassen können wird schwer werden. Die Gedanken an das Gewesene werden zur Hürde. Das Grundvertrauen ist weg. Wut, Schmerz und Enttäuschung treten an die Stelle von Liebe und Vertrauen.

Liebe ist wenn die Treue Spaß macht!

Dieser Vers hat mich vor vielen Jahren immer wieder eingeholt. Bedeutung konnte ich ihm erst wesentlich später schenken. 😀 Wenn Du zu den Menschen gehörst, die Untreue nicht so eng sehen, wird es Dir auch nicht schwer fallen, in der Beziehung zu bleiben und in der Gewohnheit weiter zu leben. In einem Leben zu bleiben das gepflastert ist mit vielen Lügen.

… Was ich aber nicht glaube, denn dann würdest Du nicht hier bei mir gelandet sein, sondern dich auf anderen Seiten im Web wiederfinden! 🙂 Es liegt ganz bei Dir. Du kannst Dich für das Drama entscheiden oder dagegen. Du hast es verdient glücklich zu sein und zu leben und auch zu lieben. Sei mutig genug die Verantwortung für diese Situation, die dich verletzt und gedemütigt hat, zu übernehmen! Beginne neu und feiere Deine Einzigartigkeit. Jeder Mensch liebt unterschiedliche Menschen und lebt auch die Liebe nach seinen Vorstellungen …

Zurück zur Liebe, zurück zum Glück. Liebe sollte Spaß machen … Treue aber auch!

Weshalb es starke Frauen besonders schwer haben

Starke Frauen sind sexy … sie strahlen Kraft und Power aus … für viele Männer aber nur aus der Ferne und schon gar nicht für eine Beziehung! Ja, starke Frauen wissen was sie wollen, sie lassen sich nicht verarschen und nehmen sich, ihre Bedürfnisse und Meinung genauso wichtig, wie die ihres Partners. Ich betone nochmals: GENAUSO wichtig! Keinesfalls wichtiger. Und da geht es dann auch schon los. Aus der Ferne sind starke Frauen für Männer beeindruckend, kommen sie jedoch näher an sie heran, muss die Handbremse griffbereit sein!

Schon krass wieviele ständig wiederholte Missverständnisse aufkommen, wenn es um die Definition starker Frauen geht. Von dickköpfigen, sturen Frauen ist da oftmals die Rede, die alles verkomplizieren. Oder männerfressende Vamps, die Männer nur benutzen und danach in die Tonne werfen … oder sogenannte „Amazonen“ die ohne Rücksicht auf Verluste ihre Linie ziehen und an die „Mann“ nicht zu nahe herantreten sollte. Ein früherer Anwärter aus meiner suchenden Zeit sagte zu mir mal: „Dir fehlt noch ein drittes Auge und ein Schwert, kein Wunder dass sich an dich nur die falschen Männer herantrauen …“ Klarerweise wurde nie etwas daraus, aber seine Worte habe ich behalten und kann heute darüber lachen! 🙂

Das Klischee starker Frauen

Manchmal fällt es mir schwer die Männerwelt zu durchschauen und zu verstehen. Auf der einen Seite wünschen sie sich eine Partnerin, die wie eine Löwin neben ihnen auftritt. Stilsicher, stark, mutig, unabhängig und nicht an den Schuhbändern des Partners festgeknüpft. Frauen, die in ihrer Freizeit auch ohne Mann etwas mit sich und anderen anfangen können und vor allem ihre „Freiheit“, die sie sich auch einräumen, genießen.

Wenn es jedoch in Richtung feste Partnerschaft geht bekommen sie Panik … es könnte ja anstrengend werden ? Männer finden es zwar auf eine gewisse Weise sexy, wenn Frauen ihr Ding durchziehen, aber sie haben auch keine Lust darauf, den Standpunkt einer starken Frau endlos lange durchzukauen, generell Rede und Antwort zu stehen.

Hier ist  vielen Männern eine Frau wesentlich „angenehmer“ die sich eher zurücknimmt. Die mit allem einverstanden ist nur des Friedens Willen. Deren Gewohnheiten der Mann in und auswendig kennt und sich auch danach richten kann – falls doch nicht – werden diese Abläufe gerichtet. Sexy finden sie die Löwinnen … „pflegeleichter“ die Mauerblümchen.

„Wer es immer jedem Mann recht machen will, zieht dabei selbst die Arschkarte!“

Was bedeutet dieses selbständige und starke Sein eigentlich?

Ich glaube daß dieser Charakterzug generell sehr unterschiedlich aufgefasst wird! Die meisten Männer aber auch Frauen, die nicht so präsent sind, sind der Meinung, dass starke Frauen das Sagen haben … keine Kompromisse eingehen können, immer auf der Gewinnerseite stehen müssen, sich ihren Weg mit Ellbogentechniken laut und bestimmt erkämpfen. Ich könnte es auch mit nur einem Wort ausdrücken … pure Egoistinnen. Solche Frauen wird es bestimmt auch geben, aber über diese sprechen wir hier mal nicht.

Ich bin der Meinung starke Frauen müssen jede Menge mentale Stärke besitzen um einer Löwin gleich zu sein! Wer innere Stärke hat, dem gelingt es auch mühelos die Perspektiven des anderen einzunehmen … mühelos und gerne Kompromisse einzugehen, dem Partner in Augenhöhe gegenüber zu stehen und niemals spitze Ellbogentechniken anzuwenden. Ein wertschätzendes Miteinander wird starken Frauen immer wichtig sein!

Ebenso wie ein starker Mann keine Frau klein halten muss um sich gut zu fühlen, muss das auch keine starke Frau! Deshalb sollten man gut darüber nachdenken bevor man seine Gedanken laut preisgibt und auseinanderhalten, was nicht zusammengehört. 😀

Eine Beziehung mit einem starken Menschen, basiert auf Augenhöhe. Es wird kein Part den anderen aus einer Machtposition dominieren wollen!

Stärke zu besitzen, bedeutet mit jeder Situation leichter umgehen zu können

Starke Frauen definieren sich meistens durch ihre innere Kraft. Es fällt ihnen leichter mit Erfahrungen und in allen Situationen klar zu bleiben und zu denken. Für sich selbst einzustehen … und das wiederrum kann eine Beziehung wesentlich entspannter machen und nicht wie viele meinen anstrengend und stressig. Freiheiten gelten für beide Partner und ich finde es wunderbar nicht permanent den Alltag im „Zwillingsauftritt“ bestreiten zu müssen, sondern sich auf Eigenes zu konzentrieren.

Wenn Männer das können, sich auf Freiheit und auch mal Alleingänge einzulassen, ist doch das etwas Großartiges oder? Natürlich braucht es dazu ein ebenso starkes Gegenüber. Und genau aus diesem Grund, verstehe ich die Angst der Männer nicht, wenn sie mit starken Frauen in Berührung kommen.

Dabei ist noch erwähnenswert

Ist es möglich das vergessen wird, dass „Löwinnen“ genauso verletzlich sind wie alle anderen Frauen? Auch sie müssen tiefe Gräben und steiniges Gebiet durchwandern, sie haben Angst und fühlen sich auch manchmal klein. Sie haben genauso ihre Bedürfnisse und sehnen sich nach Geborgenheit und Liebe. Sie sind mal laut … mal ganz still, sie lachen und weinen und ihre Zärtlichkeit kann süchtig machen. Sie machen Fehler und sind nicht permanent souverän … wie jeder andere Mensch auch.

Eigenständigkeit schmälert keinesfalls die Liebe und den Stellenwert in einer Beziehung. Eigenständigkeit ermöglicht beiden Partnern zu gedeihen und zu wachsen um sich dann zu entfalten! <3

Fazit

Vielleicht sollten Männer aber auch Frauen die Idee von Stärke neu bewerten, weil es nicht darum geht wie laut eine Löwin brüllen kann, sondern wie sie mit sich selbst und anderen Menschen umgeht. Wie sie mit Problemen und ihrer Vergangenheit umgeht, und wie ernst sie sich selbst und ihr Gegenüber nimmt! Weil andere und sich selbst gleich wichtig zu nehmen, das ist die Stärke starker Frauen.

Solch einen Menschen können wir uns alle nur an unserer Seite und in unserem Leben wünschen! Ob nun Mann oder Frau, ganz gleich. Mir ist ja bewusst dass mein Blog ausschließlich für Frauen ist, nur dieses Mal würde ich mir wünschenhier viele männliche Leser zu haben. Weil es ein Botschaft und ein Anreiz sein soll. 🙂 Männer habt keine Angst vor den Löwinnen die durch euer Revier ziehen, ganz im Gegenteil … haltet Ausschau, denn eine starke Partnerin in seinem Leben willkommen zu heißen, ist wie ein 6er im Lotto und für beide ein Mehrwert für das ganze Leben!

Hast Du schon mal eine Löwin an der Leine gesehen? Es braucht einen Löwen um SIE zu halten und keinen Schwächling, der sie aus Angst an die Leine legt … 

In diesem Sinne … bleib wie Du bist und brülle wenn es nötig ist. 🙂

Wenn Du Dich in Deiner Partnerschaft einsam fühlst

Zwischen Einsamkeit und dem Alleinsein ist ein großer Unterschied. Viele Frauen können gut Alleinsein und fühlen sich dabei keinesfalls einsam! Umgedreht kann ein Mensch auch große Einsamkeit empfinden, obwohl er in einer Partnerschaft ist.

Zu Beginn ist alles super und toll. Die Schmetterlinge schlagen Purzelbäume in unserer Bauchgegend und unser Leben macht einfach nur Spaß! Keine Menschenseele kann uns scheinbar verärgern und wir verbreiten gute Laune kiloweise. 🙂 Wehwehchen sind plötzlich verschwunden und der Blick in den Spiegel macht uns stolz, glücklich und unwiderstehlich.

Was hat sich alles verändert?

Doch irgendwann holt es Dich ein. Du liebst Deinen Partner, Du verbringst viel Zeit mit gemeinsamen Hobbys und der Alltag fühlt sich geregelt, sicher und stimmig an … und doch hat sich einiges verändert. Die Schmetterlinge in Deinem Bauch haben sich beruhigt, das Thema Sex wird klein geschrieben und deine kleinen „Auas“ sind wieder deutlich zu spüren. Dein Spiegelbild verrät Dir beim vorbeigehen, dass Du nicht mehr die selbe Ausstrahlung besitzt als noch vor einiger Zeit. Was ist da passiert?

Ein häufiger Grund ist die Oberflächlichkeit

Die Zeit in der sich eine Einsamkeit in der Partnerschaft einstellt ist ganz unterschiedlich. Aussagen wie: „Das ist doch normal, nach zehn Jahren Beziehung darf es schon sein dass sich eine gewisse Bequemlichkeit und sogar Lustlosigkeit einstellt …“ Soso, ich persönlich sehe das noch immer ganz anders! Es gibt viele Frauen die schon nach ein bis zwei Jahren vergeblich nach dem Feuer suchen, das anfangs kaum zu löschen war! Menschen sind und empfinden ganz unterschiedlich. Manche brauchen länger bis sich das Gefühl der Zusammengehörigkeit aus den verschiedensten Gründen einstellt. Andere überspringen diese „Vorlauf und Prüfphase“ und diese Paare sind es dann auch sehr häufig, die schnell in eine Gewohnheit und Oberflächlichkeit in ihrer Beziehung geraten.

Aus der Innigkeit zu Beginn wird schnell ein Nebeneinanderleben. Vergleichbar mit Schwester-Bruder Beziehung. Ohne richtige Nähe und intensiven Kontakt zueinander fühlen wir uns sehr schnell trotz Beziehung einsam. Die Macht der Gewohnheiten, Oberflächlichkeit und in deren Folge der Lustlosigkeit sind drei starke Säulen, die dazu führen uns einsam und manchmal auch „falsch“  fühlen.

Das Gefühl der Liebe ist nicht immer gleich stark

Wir wissen es, es ist unmöglich unseren Partner immer auf die gleiche Weise zu lieben. Wenn wir behauptest, dass unsere Gefühle immer die gleichen sind machen wir uns etwas vor. Es ist vielmehr eine Illusion die in unserem Denken entspringt. Gefühle der Liebe verändern sich, was aber nicht bedeutet das sie weniger werden (müssen) … eben halt nur anders. Die Kinder, der Job, der immer gleiche gemeinsame Alltag und zuletzt auch die virtuelle Reizüberflutung, die uns allen geboten wird, aber auch Probleme die nicht auszuschließen sind, unsere Beziehungen werden auf Herz und Nieren prüft … das brauche ich wohl nicht zu erwähnen.

Es sind Situationen die jeden treffen. Aber wie kommt es, dass so viele Frauen sich in ihrer Beziehung so einsam und alleine fühlen obwohl sie nicht alleine sind? Es sind oft die Frauen, die alles tun um eine Beziehung frisch zu halten, Ich fragte mich sehr oft in meinen Beziehungen „Soll´s das jetzt gewesen sein? Warum werde ich nicht mehr wahr genommen? Was mache ich falsch?“

Einsamkeit in der Beziehung ist kein schönes Gefühl!

Fühlen wir uns in unserer Partnerschaft einsam, dann ist das kein gutes Zeichen! Denn wir sollten uns bei unserem Partner so geborgen fühlen, dass Einsamkeit keinen Platz hat! Es ist ja auch ziemlich paradox, dass man Partnerschaft und Einsamkeit in Verbindung bringt. Wir gehen doch eine Partnerschaft ein, um eben nicht mehr alleine zu sein … auch wenn wir durchaus in der Lage wären, alleine zu leben.

Nicht immer gelingt das und so finden wir uns in einer Beziehung wieder in der wir uns einsam fühlen. Ich fühlte mich in mancher Beziehung die ich führte, sogar einsamer als zuvor. Ich fühlte mich nach kurzer Zeit unverstanden und ungeliebt. Den Gesprächen wurde keine Bedeutung geschenkt und dem Wunsch nach Aussprache und dem Grund für Schwierigkeiten auf die Spur zu kommen wurde geschickt ausgewichen. Das ganze Verhalten war sehr lieblos und kränkte mich natürlich sehr.

Aus der liebevollen Beziehung wird ein schlichtes Nebeneinander

Das dieses oberflächliche Nebeneinander zur Einsamkeit führt ist nicht verwunderlich. Der intensive Kontakt durch tiefsinnige Gespräche, sowie die fehlende körperliche Nähe führen dazu, dass sich in uns Frauen viele unschöne Gedanken auftun. Meist meldet sich auch unser Selbstwert wieder … Selbstzweifel, Schuld und Angst sind ebenfalls dabei. Fakt ist – die Beziehung ist vernachlässigt und das Gefühl der Einsamkeit und auch die dabei aufkommende Traurigkeit breiten sich immer weiter aus.

Zu wenig Liebe und mangelnder Respekt

Es ist eine schmerzhafte Erfahrung, sagen zu müssen dass die Liebe nicht ausreicht, folglich auch der notwendige Respekt abhanden gekommen ist. Ich hatte mich sehr gegen diese Tatsache gewährt, habe jegliche Schuld an mir gesucht und auch versucht dieser Beziehung viel Verständnis und neuen Input zu verleihen … aber wie wir alle wissen: Die Liebe lässt sich nicht erzwingen … sind wir erstmal an diesem Punkt angekommen, sollten wir uns fragen ob die Beziehung überhaupt noch Sinn macht. Manchmal müssen wir einfach akzeptieren, dass Gefühle sich verändern und auch eine scheinbar so tolle Liebe enden kann.

Das Schweigen brechen

Gespräche in jeder Partnerschaft sind das Um und Auf um harmonisch miteinander zu leben und zu lieben. Unstimmigkeiten aus der Welt zu schaffen und um den Partner richtig zu „spüren“ was in ihm vorgeht. Fehlt dieses Verhalten wird es sehr schwer zu verstehen was nun wirklich los ist. Dazu gehören aber immer beide Partner. Einer alleine wird dabei keine Erfolge erzielen können! Ist keine Bereitschaft zu reden vorhanden wird auch keine Klärung mehr folgen können.

Aus eigener Erfahrung weiß ich das ist das Schlimmste für eine Frau … möchte man die Beziehung doch aufrecht erhalten! Aber bevor man frustriert, traurig und vor allem sehr einsam nebeneinander herlebt, ist es besser und wesentlich gesünder, einen Schlussstrich zu ziehen und die Beziehung zu beenden … Die Einsamkeit in einer Partnerschaft ist meist der Vorbote dazu. 🙁

Fazit:

Nun, auch wenn diese Erfahrung zu unserem Leben gehört, sie uns traurig macht oder sogar wieder mal an uns selbst zweifeln lässt, sollten wir aufhören Trübsal zu blasen. Denn wir sind nicht so einsam wenn wir mit uns alleine sind! <3

Und die Frage: „Soll das jetzt alles gewesen sein?“ … kann ich Dir auf jeden Fall beantworten:

NEIN … auf keinen Fall, denn wir sind hier um glücklich zu sein, wir haben so viel zu geben und können unsere Arme sehr weit ausbreiten um zu empfangen …  das weiß nur nicht jeder Mann zu schätzen >lach<

Ich wünsche Dir alles, nur keine Einsamkeit in deiner Beziehung! Lebe und Liebe und genieße das Leben, wir haben nur das eine!

Über die Nostalgie einer vergangenen Beziehung

Viele Fragen kreisen in Deinem Kopf herum … war es ein Fehler sich zu trennen? Könnte diese Person, die Du geliebt hast, doch die/der Richtige gewesen sein? Wie würdest Du heute mit diesem Menschen zusammenleben? Du sehnst Dich nach dieser Person mit der Du durch schöne und weniger gute Momente gegangen bist. Du vermisst diesen Menschen immer wieder mal. Doch diese Nostalgie in Deinen Gedanken bedeutet nicht, dass Du diesen Menschen, der immer wieder mal solche Gefühle in Dir aufflackern lässt, wieder in Deinem Leben haben möchtest!

Es gab immer einen Grund weshalb es vorbei war

Menschen zu vermissen tut weh. Es ist ein Schmerz den jeder anders empfindet. Letztendlich aber tut es weh. Du sehnst Dich nach der Realität Deiner Erinnerungen, dabei werden die negativen Momente sehr oft verdrängt. Trotzdem gibt es einen Grund, weshalb diese Verbindung letztendlich zu Bruch ging.

Ich kann mich an Zeiten erinnern, in denen ich wehmütig im Stillen vor mich hin träumte … einer Beziehung nachtrauerte, die keinesfalls „gut“ war. In meinen Gedanken waren ausschließlich die liebevollen Momente gespeichert, nach denen ich mich sehnte! Alles andere, und den Grund des Scheiterns … hatte ich in dieser „Nostalgiestimmung“ aus meinem Gedächtnis verbannt!

Die Distanz zu bewahren, half mir der Versuchung zu widerstehen, nicht zurückzugehen, wieder Kontakt aufzunehmen. Ich wusste ja, dass ich diese Form einer Beziehung nicht wieder haben wollte. Ich wollte NUR die gute schöne Zeit zurückhaben und nochmals erleben. Wir können die Person und die Geschichte die wir zusammen „geschrieben“ haben vermissen … diesen Menschen jedoch wieder in sein Leben zu lassen, wollen wir jedoch keines falls!

Erneut ein Paar zu sein würde nicht funktionieren

Hier muss ich allerdings zwischen den gescheiterten Beziehungen unterscheiden. Es gibt immer Paare in denen Frauen verlassen werden wegen einer anderen Frau. Hier wird der Schmerz ein anderer sein und die Gedanken, diese Beziehung nochmal einzugehen ebenso. Das Thema: „Ich verzeihe Dir …“ ist hier in vielen Fällen sehr naheliegend. All die Gründe aufzuzählen weshalb das so ist, wäre schon wieder ein eigenes Thema. Ungesunde Beziehungen beendet zu haben, ist ein toller Erfolg, es wird aber dennoch eine Zeit dauern bis man sich dem ganzen Ende bewusst ist und dabei kann es vorkommen, in einsamen Momenten, vorschnell zum Telefon zu greifen … auch hier gibt es jede Menge Gründe.

Beziehungen dauern eben manchmal nur eine kurze Zeit. Wir gehen gemeinsam durch gute und schlechte Zeiten, danach trennen uns die Wege. Dabei sollten wir nie vergessen dass jede Geschichte zwei Seiten hat. Eine Geschichte ist abgeschlossen wenn sie nun mal zu Ende ist. Auch wenn wir die gleiche Sache mit der gleichen Person wiederholen … es wird nie mehr so sein wie es war!

Das Schöne ist, DU und ICH, wir schreiben weiter in unserem Buch und dürfen den süßen Geschmack des Lebens auskosten und das macht es so besonders. Denn es noch einmal mit jemanden zu versuchen, den Du schon kennst, wo es Gründe gab das Buch zu schließen … die Gefühle werden nicht wieder die selben sein!

Bewahre die schönen Erinnerungen in Deinem Gedächtnis!

Es ist vollkommen ok die angenehmen Momente aus vergangenen Beziehungen zu speichern. Ich finde es auch nicht abnormal, wenn manchmal Tränen in unsere Augen schießen, wenn wir daran denken wie manche Momente für uns waren … diese Zeit geht vorbei mit den Tränen, die wir verlieren. Was aber viel wichtiger ist, sei glücklich darüber das Dir die positiven Momente keiner nehmen kann und sei dankbar darüber, dass es so passiert ist wie es jetzt ist!

Wir bestehen aus einem Großteil von Erinnerungen. Gestatte Dir Dinge, Momente und Menschen die aus Deinem Leben gegangen sind ob nun freiwillig oder auch nicht, zu vermissen! Jemanden zu vermissen ist eine ganz andere Angelegenheit, als jemanden zurückwollen. Vermissen füllt Deine Zeit mit Erinnerungen, schönen Momenten, Abenteuer und Geschichten. All das bedeutet voller Leben zu sein … auch wenn es ein vergangenes Leben ist. Du solltest nur darauf achten nicht ständig in der Vergangenheit zu verweilen, denn sonst verpasst Du das Wesentliche in Deinem bevorstehenden Leben.

Setze einen Schlussstrich und schau nach vorne!

Nostalgie hat sehr viel Positives. Die Menschen die bei uns waren, werden wir in positiver Form bei uns behalten … die schönen Gefühle bleiben, aber es werden neue Menschen auf Dich warten und die würden sich freuen, wenn Du beide Arme frei hast um sie umarmen zu können! <3 Immer nur zu „vermissen“ bedeutet die Chance auf Neues zu übersehen.

Sei mutig und vertraue wieder, lass Menschen in Dein Leben die Dich unterstützen und Dir nicht verbieten zu „vermissen“ und die Deine Erinnerungen nicht auslöschen möchten, sondern solche die mit DIR ein weiteres Kapitel in Deinem Buch schreiben werden! Denn irgendwann musst Du Dich entscheiden, ob Du nur die Seiten umblätterst oder ein ganz neues Buch beginnst.

Ich wünsche Dir viele solch schöne Erinnerungen … aber noch mehr wünsche ich DIR ein neues Buch, dass Dich erfüllt, das Du aufschlagen kannst wenn Du Antworten suchst und das Dir erlaubt Zeilen auszuradieren wenn sie für Dich doch nicht stimmig sein sollten! 🙂

Liebe ist doch ein so positives Gefühl? Warum kann sie dennoch manchmal so weh tun? Ist es dann überhaupt Liebe? Die echte Liebe tut nicht weh. Never! Schmerzt sie, ist es keine Liebe, sondern irgendetwas anderes … zum Beispiel eine Abhängigkeit, Co-Abhängigkeit oder ähnliches. Weh tut nur die Egozentrik, die wir gerne mal mit Liebe in Verbindung bringen. Einen Menschen um jeden Preis „haben wollen“!

Als ich so einen ähnlichen Satz zum ersten Mal gehört habe, war ich etwas verstört. Ich war zu dieser Zeit in einer sehr schwierigen Beziehung,  gefolgt von immer wieder sehr ähnlichen Partnerschaften, die mich immer und immer wieder an meine Grenzen führte, und bei der es viel mehr um mein seelisches Wachstum ging, als um Romantik und Liebesgeflüster. Ich dachte mir damals „Hmm, sehr komisch, anscheinend gehört Leiden und Schmerz nun mal zu einer Beziehung dazu …“

Jeder Liebespartner führt uns an unseren emotionalen Schmerz heran

Erst sehr viel später erkannte ich die Wahrheit und den Sinn des Ganzen. Es sind unsere eigenen Themen die angetriggert werden. Die seelischen schon vorhandenen Schmerzen, die im Spannungsfeld zwischenmenschlicher Beziehungen immer und immer wieder an den wunden Punkten berührt werden! Nur, das was uns dabei weh tut, was uns leiden lässt – ist keine Liebe. Es sind die abgründigsten Tiefen unserer Seele, die von Schuldgefühlen, Selbstzweifel und Ablehnung dominiert werden. Schattenanteile die wir von der allumfassenden Liebe in unserem Herzen gespalten haben.

Wenn ich heute über diese anfangs erwähnten „schwierigen Beziehungen“ nachdenke und zurückblicke, weiß ich, dass das eigentliche Problem meine Angst war. Angst, verlassen zu werden. Alleine zu sein. Und unter all diesen Ängsten war ein mieses und richtig schmerzvolles  Gefühl mit dabei, nämlich: Nicht gut genug zu sein! Den Ansprüchen nicht gerecht werden zu können. 

Heute weiß ich, dass ich so eine angstbehaftete Beziehung nie wieder eingehen würde. All das hat mich erkennen lassen weshalb und wieso ich solche Menschen (Männer) und immer wieder die gleichen Beziehungsmuster angezogen habe! Ich habe es alleine nicht geschafft auf diese immer wieder kehrenden Verhaltensmuster hinzusehen. Mir wurde der „Spiegel“ vorgehalten um zu erkennen, welche Gefühlsmuster und Glaubenssätze sich in meinen Beziehungen widerspiegelten. 🙂

Klassische Gefühlsmuster die uns immer wieder leiden lassen

Jetzt sei bitte ehrlich: Wer von uns hat sich noch nicht in einen Menschen verliebt, in den er sein eigenes Selbstbild hineinprojiziert hat? Wo Du Qualitäten und Eigenschaften gesehen hast, über die Du dich aufwerten konntest. Oder auch klare Selbstwertdefizite zu kompensieren versucht hast? Wir sind der Meinung, dass nur unsere „bessere“ Hälfte uns ganz machen könne und so machen wir unser Glück, unsere Lebenskraft von der Liebe im Außen abhängig. Diese Beziehungen tun weh und werden auch unweigerlich in sich zusammen brechen. Nicht sofort, aber sehr früh!

Was machst Du, wenn Du merkst, dass Du eine unbeschreibbare innerliche Leere ohne Deinen Partner fühlst, die Du selber nicht ausfüllen kannst?

Betrachte Deine Partner genau, die Du anziehst. Sie sind schmerzvoller aber auch freudvoller Spiegel deiner Stärken und Defizite! 

Der Kampf um Liebe und Zuneigung!

Ich bin ja wirklich nicht stolz darauf, sagen zu können, dass ich immer einen besonderen Hang zu den Männer hatte, die mich auf Distanz gehalten haben, die in irgendeiner Form nie ganz greifbar waren! Genau betrachtet Männer waren von denen Frau hätte besser die Finger lassen sollen!  Ich fand das irgendwie anziehend … sogar sexy. Kennst Du auch 😀 , diesen Tick haben sehr viele Frauen, das ist mir in der Zwischenzeit bekannt.  Wer will es denn schon einfach, wenn es mit Zittern, Bauchschmerzen und abwarten auch geht! >händezusammenschlag< Das ständige Warten ob er sich nun meldet, die ständige Angst ausgetauscht zu werden, die innere Unruhe, all das ist eine explosive Gefühlsmischung, die unser Ego als sehr lebendig empfindet.

So viel emotionale Anspannung ist ein grandioser Nährboden für eine brennende Leidenschaft, die wir als intensive Verbindung der Herzen wahrnehmen (besonders wenn es um Sex geht!), die uns aber eine ganze Menge Energie auf Zeit nimmt!

Noch ein Beispiel:

Gehörst Du zu den Frauen, die magisch Partner anziehen, die Dich nie komplett an sich heranlassen? Daraus resultieren die sogenannten On-Off-Beziehungen. Es ergibt sich daraus ein Zustand vollkommener Unklarheit und einem Gefühl das Dich instabil werden lässt! In solch ungesunden „Larifari-Beziehungen“ bist Du bereit, dein emotionales Wohlbefinden zu opfern, um endlich das zu bekommen was Du Dir so wünscht … nämlich die Liebe die er zurückhält! Solche Beziehungen werden Dich nie happy machen, es sei denn dieser Zustand erfüllt Dich mit Zufriedenheit?!

Um aus solch ungesunden Partnerschaften auszusteigen oder erst gar nicht „einzusteigen“ bedarf es einer Menge Selbstreflektion. Welche Anteile Deiner selbst hast Du noch nicht in die Selbstliebe integriert? Wo und wann trägst Du noch Deine Maske und hast Angst, Dein wahres DU zu offenbaren? Je mehr Du Dich auf Dich selber einlässt inkl. allen Bedürfnissen und Wünschen, umso weniger wirst Du Dich zu solchen Menschen / Männern /  Beziehungen, die Dir immer wieder dein Vertrauen, Deine Nähe und Liebe entziehen, hingezogen fühlen!

Das Gegenteil wird eintreten. 🙂 Du wirst ein Magnet sein für gesunde, reife Beziehungen, weil Du diese emotionale intime Reife in Dir selbst erkannt hast.

Unabhängigkeit und Freiheit um jeden Preis!

Frauen, die von sich glauben besonders unabhängig und frei sein zu müssen, haben meiner Beobachtung nach das gleiche Thema vor sich liegen, wie jene, die sich übertrieben bedürftig verhalten oder sich ständig in irgendwelche Beziehungen begeben, die von einer emotionalen Abhängigkeit geprägt sind. Diese tragen ein ängstliches, verletztes und bedürftiges inneres Kind in sich, das grenzenlose Angst davor hat wieder abgelehnt und verletzt zu werden.

Wir Menschen sind so unterschiedlich und genauso ungleich sind unsere Verhaltensweisen, wie wir mit gewissen emotionalen Mustern umgehen. Egal ob wir permanent Beziehungen ausweichen, oder verbissen nach Freiheit und Unabhängigkeit streben oder ob wir uns von unseren Partnern in eine Abhängigkeit gedrängt werden (lassen). Die Konsequenzen sind immer die gleichen: Wir sind dadurch nicht in der Lage gesunde, reife, auf Augenhöhe zu führende Beziehungen einzugehen. Wo wir auf auf erwachsene Weise unsere Bedürfnisse und Grenzen kommunizieren können! Ganz ohne Fluchtimpuls und ohne das Gefühl zu haben, den Boden unter den Füssen zu verlieren … würde die Beziehung zerbrechen.

Keine „heile“ Beziehungserfahrung bedeutet Defizite in der Partnerschaft

Die oben angeführten Beispiele sind die klassischen Gefühlsmuster, die mit Sicherheit schon viele von uns erlebt haben. Aber nun die alles entscheidende Frage überhaupt: Warum verhalten sich viele Paare so verletzend in ihren Beziehungen? Das und weshalb viele von uns immer wieder Beziehungen eingehen, die in Wirklichkeit schon von Anfang an nicht gut sind für uns, wissen wir ja nun. Aber wie sieht es in den Beziehungen aus in denen man sich ständig gegenseitig verletzt? Ich möchte gleich noch anhängen, nicht jede Verletzung in einer Beziehung muss gleich dramatische Auswirkungen haben. Oftmals geschieht so etwas einfach aus einer Kränkung heraus, die nicht negativ für die Beziehung sein müssen!

Wenn Du aber nie erfahren hast wie sich ein Ort der Sicherheit und des Vertrauens anfühlt, werden Dir diese Erfahrungen, die oft aus unserer Kindheit oder auch aus vergangenen Beziehungen stammen, es Dir schwer machen eine Beziehung im gesunden Sinn zu leben. Denn in einer Paarbeziehung werden unsere früheren Beziehungserfahrungen erneut aktiviert. Nur mit dem Unterschied, dass wir nicht mehr das Opfer sind sondern der Verursacher verschiedenster Verletzungen. Der Partner bekommt den erlebten Schmerz zu spüren! Wir versuchen dabei den erlebten Schmerz in der Beziehung zu integrieren und aufzuarbeiten.

Leider findet in der Realität keine Eingliederung des Erlebten statt … im Gegenteil, es wiederholt sich alles wieder, welche beide Seiten zunehmend verletzt und wo keine gemeinsame Lösung zu finden ist!

Warum halten wir solche Verletzungen aus?

Als Kind ist es normal, dass wir die Familie nicht einfach verlassen können. Wir brauchen sie zum Überleben. In erwachsenen Beziehungen hört jedoch das Verständnis bald auf. Für unser Umfeld ist es schwer zu verstehen, weshalb ein Mensch der nun Erwachsen ist und kein kleines Kind mehr ist, an einer verletzenden Beziehung festhält! Warum gehen wir nicht einfach?

In solchen Beziehungen passiert folgendes:
Eine  intensive Beziehung wird aufgebaut. Ein sicherer Boden unter unseren Füßen, ist die Grundlage um die alten Muster und Traumatisierungen wieder hervorzuholen. Darauf entfaltet sich die ganze Vorgeschichte aus unserem Leben. Aus so einer intensiven Bindung entkommen wir nur sehr schwer. Meistens ist es uns bzw dem Partner klar, dass diese Beziehungsform nicht gesund ist. Mental würden wir sofort gehen … aber emotional bleiben wir kleben! 

Fakt ist, wenn wir uns in einer Liebesbeziehung extra verletzend verhalten ist es sehr naheliegend, dass wir in unseren ersten Beziehungserfahrungen stark verletzt worden sind. In den späteren Partnerschaften wird unbewusst, auf der Beziehungsebene, eine „Opfer – Täter Konstellation“ aufgebaut, dabei können wir in beide Rollen rutschen.

Nachsatz:

Wenn wir lernen uns von Abhängigkeiten zu befreien lernen wir auch (wieder), wie wir ganz werden und dann kann in unserer Beziehung ein gesundes Miteinander entstehen. Eine Partnerschaft ohne Verletzungen. Wo zwei Ganzheiten sich begegnen müssen auch keine Löcher gestopft werden. Es kann Liebe fließen!  Wenn wir in Liebe sind … werden wir den anderen schmerzfrei seinen Weg gehen lassen, auch dann wenn wir ihn möglicherweise nicht auf ganzem Weg begleiten!? Die Liebe ist nie verletzend, der Mensch allerdings schon. Wenn uns also die Liebe verletzt, wäre es von Vorteil, einmal genauer hinzusehen … was da eigentlich wirklich passiert.

Falls Du noch mehr darüber lesen möchtest ist Raus aus Deiner Beziehung, die Dich vergiftet ein Folgethema. Und wenn Du Erfahrungen mit dieser Thematik hast und darüber reden/schreiben möchtest, lass mir gerne einen Kommentar da oder besuche uns in meiner FrauenPunk Gruppe bei Facebook! 🙂

Eine liebevolle Zeit möchte ich Dir allemal wünschen, bis ganz bald.

Welche Bedeutung hat für dich eine Liebeserklärung? Ist sie überhaupt wichtig? Um eine Partnerschaft am Leben zu erhalten, wäre es in meinen Augen schon hin und wieder schön, eine Bestätigung der Liebe und Zuneigung zu bekommen. Sie stärken einfach eine Beziehung. Und das sollte nicht nur an Tagen passieren, die ein Feier-Datum haben. 🙂

Ich bin über eine süße Geschichte gestolpert, die es verdient gelesen zu werden. Kurz aber aussagekräftig. Viel Spaß beim Lesen!

Eine ungewöhnliche Liebeserklärung <3

Nach einer langen Nacht wacht ein Mann auf und sieht zuerst eine Packung Aspirin und ein Glas Wasser auf dem Nachtisch stehen. Er quält sich aus dem Bett und wundert sich, dass seine Kleidung schön zusammengelegt auf dem Stuhl liegt. Er nimmt das Aspirin und bemerkt einen Zettel:

„Schatz, ich habe Dir Kaffee gemacht. Ich bin beim Einkaufen. Ich liebe DICH!“

Er schleift seinen Körper ins Esszimmer und bemerkt, dass die Wohnung ordentlichst aufgeräumt ist. Er setzt sich neben seinen Sohn an den Tisch und fragt.“ Was ist eigentlich gestern passiert?“

„Du bist um 4 Uhr Morgen total betrunken nach Hause gekommen, und auf dem Weg ins Bett ist dir verdammt übel geworden.“

Verwirrt fragt er weiter „Aber wieso ist es hier dann schon so ordentlich?“

„Mama hat dich ins Schlafzimmer geschleppt und dich aufs Bett gelegt. Als sie dir die Hose ausziehen wollte, hast du gesagt. „Finger weg, ich bin überglücklich verheiratet!“ <3 <3

Was soll uns das sagen? Das Richtige zur richtigen Zeit sagen und versehentlich die wohl ehrlichste Liebeserklärung der Welt abgeben … Unbezahlbar und wunderschön. 🙂

Leider ist mir der Verfasser unbekannt. Gefunden auf Nur die Liebe zählt. Bis bald in einer neuen Geschichtenliebe!

Alleinsein. Ein Wort das bei jeder Menge Menschen schon die schlimmsten Emotionen auslösen kann. Du, ich, wir alle haben Ängste … manche davon sind offensichtlich, andere wiederum können wir gut geheim halten. Die Ängste die wir so gut verstecken können und die uns vielleicht auch gar nicht so bewusst sind, sind die die uns manipulieren. Sie leiten unser Handeln, unser Denken und unsere Entscheidungen ohne es zu bemerken.

Alleinsein … was löst es in dir aus?

Versuch es doch mal selbst. Sag dir dieses Wort einige Male immer wieder bewusst vor. Welche Reaktionen und Emotionen löst es in dir aus? Was fühlst du dabei? DU bist, DU wirst jetzt allein sein … Ich darf dir schon sagen, dass mir dieses Wort sehr lange Angst machte! Ein unangenehmer Widerstand war immer auf Knopfdruck da, ging es um dieses Thema, um das „alleine sein“. Darüber nachdenken wollte ich nie. Für mich war immer klar: Allein sein – das wollte ich auf keinem Fall! Eine Frage an dich: Verbindest du „alleine sein“ mit negativen Gefühlen?

Ich kenne viele Frauen die erst zum alleine sein verdonnert wurden, als sie ihre Kücken aus den Nestern hatte. Das Gröbste war vorbei, die Kinder groß, selbständig und aus dem Haus … die selbe Vorlage nahm sich auch der Partner zu Herzen. Welche Gründe auch immer dahinter steckten, sind nicht relevant. Fakt ist … das plötzliche alleine sein, das machte vielen zu schaffen. Vorher war die Bude voll, immer war was los und ständig brauchte jemand etwas. Die Zeit für Gemeinsamkeiten  war immer knapp oder auch zu anstrengend für den/die ein oder anderen. Das Gefühl von allein gelassen und ausgedient … hatten viele von ihnen.

Ein Leben ohne Partner und ohne Familie – undenkbar

Ich dachte mir auch immer, dass eine Beziehung ein Fixpunkt sein muss in meinem Leben. Es viel mir einfach sehr schwer, Zeit nur mit mir alleine zu verbringen. Schon als Teenie sehnte ich mich nach diesem Gefühl von Zusammengehörigkeit, eine Familie für die ich da sein kann, einen Mann den ich ständig verwöhnen würde 🙂 … und umgekehrt. Tja, dass das Leben sehr oft andere Pläne mit uns hat, brauche ich ja nun nicht extra erwähnen. Die Singlephasen waren für mich der absolute Horror – immer! Ich hatte ständig das Gefühl nicht vollkommen und „ganz“ zu sein.

Frauen die nach 15, 20 Jahren Beziehung wieder alleine sind, leben natürlich nach dem Motto: „Klar, ich genieße jetzt mein Leben!“ Aber aus dem tiefsten Herzen kamen diese Worte von den wenigsten mit denen ich geredet hatte. Besonders die Wochenenden an denen alles mit Familie zu tun hat, wo es etwas ruhiger zu geht, wo Freunde ausgebucht und nicht verfügbar sind … das sind die schlimmsten Tage laut Aussagen derer.

Ich hatte noch vor 7 oder 8 Jahren Panik, für immer alleine zu sein, nicht mehr vermittelbar wie man so schön sagt. Eigenheiten häufen sich und die Vorstellung von einer richtigen Partnerschaft wurden auch immer klarer. Schwierig, würde ich heute meine Definition von all dem beschreiben. Ich war sehr lange der Meinung, dass dieses Panik, diese Angst verschwindet, wenn ich in einer festen Beziehung bin. Ein totaler Blödsinn, dass weiß ich heute.

Die Ängste werden mitgeschleppt, nur anders ausgelegt. Fragen wie: Was wenn es doch wieder schief geht? Wenn die Wünsche und Erwartungen nicht eintreten? Es wird immer so weiterlaufen. Solange wir uns nicht mit unseren Ängsten auseinandersetzten, werden diese die Oberhand in unserem Leben haben – ohne es zu merken! Sie werden veranlassen, dass wir Dinge tun von denen wir uns im Nachhinein nur noch wundern es getan zu haben.

Wie merkst du nun, dass du Angst davor hast alleine zu sein?

Viele Frauen können einfach nicht alleine sein bzw alleine leben. Alle Dinge die sie tun und denken haben nur einen Ursprung: Nämlich die Angst niemanden um sich zu haben. Es ist ihnen nicht mal bewusst und deshalb passiert es oft das diese Angst, dieses Gefühl, die Oberhand und die Kontrolle über ihr Leben, über ihre Gedanken und über ihr Handeln übernehmen. Vielleicht bist du ja gerade selber in solch einer Situation, wie sieht es da bei dir aus? Welche Dinge hast du geplant oder hast du vor zu tun weil du jetzt alleine bist? Kommst du klar mit dem Gedanken, dass ab jetzt alles anders ist. Beobachte dich und hinterfrage deine Handlungen.

  • was versuche ich mit meinem Verhalten zu erreichen oder zu verhindern?
  • was genau ist der Grund, was steckt dahinter?
  • ist eventuell doch die Angst vor dem alleine sein dahinter?
  • ist es ein Muster das immer wiederkehrt, ob in der Beziehung oder auch nach einer Trennung?
  • warum klammere ich mich so an jeden Partner?
  • und weshalb fühlt sich jede Single-Phase wie ein Weltuntergang an?

Lass alles Alte mal an dir vorbei ziehen und betrachte es mit Abstand. Schreibe dir zusammen was dir in deinen Beziehungsphasen und Single-Phasen nicht gefallen hat. Auch die Handlungen, die du nicht mehr erklären kannst warum du sie eigentlich getan hast und die dir heute nur mehr peinlich sind. Erinnere dich an deine Gefühle. Was löst was genau in dir aus und wie gehst du damit um, wenn du alleine bist? Geh der Sache nach … Nur so wirst du erfahren, ob Angst vor dem Alleinsein dahinter steckt.

Arbeite mit deinen Ängsten

Generell soll es so sein, dass du die, egal welche, Angst du in dir entdeckst, nicht verdrängst! Annehmen und nicht dagegen ankämpfen. Kämpfst du dagegen, wird sie nur noch schlimmer werden. Ich war auch so eine Kandidatin. Bloß den Sauerstoff nicht alleine einatmen … immer Menschen um mich gescharrt, so bemerkte ich meine Panik vor der Ruhe und der Einsamkeit nicht! Bis mir mal einige Leute sagten: Du kannst gar nicht alleine sein oder? Es war schwer zuzugeben und zu sagen, dass die Angst vor dem Alleinsein über einem steht. 🙁

Das Leben ist der beste Lehrmeister, und so passieren Dinge, die einen Weg vorgeben … ob du willst oder nicht. Ich ging einen Weg ohne „Publikum“ und Partner.  Er war in  Wahrheit ganz simpel ist und aus grade mal zwei Punkten besteht.

  • stelle dich dieser Angst
  • und nimm sie auch richtig wahr!

Jedesmal wenn dich dieses Gefühl der „Hilfe, ich  bin jetzt alleine“ überkommt, schalte mal auf STOP. Halte inne und verurteile dein Gefühl nicht. Frage dich: was mache ich jetzt damit? Lass ich es zu, dass mich diese Angst delegiert oder nicht? In den meisten Fällen haben wir viel schrecklichere Vorstellungen von unseren Ängsten, als sie in der Realität wirklich sind.

Einige Frauen die ich kenne, auch ich, haben sich vor einigen Jahren ganz bewusst dafür entschieden, eine Weile ohne Partner zu leben. Nicht mehr nach dem alten Muster zu leben und von einer Beziehung in die nächste zu springen, nur um  nicht alleine zu sein. Persönlich wollte ich wissen, wie sich meine Angst anfühlt wenn sie ans Tageslicht kommt und zur Wahrheit wird. Und ich kann sagen – ich war überrascht. Klar war es zu Beginn schwer, erst recht wenn sich wieder Gedanken einschleichen die dann so ausgesehen hatten: „Du bist aber schon ganz schön alt, du solltest mal etwas Gas geben … sonst bleibst du echt noch über!“ Ja, alles klar … Schmunzelt-Strategie ist dabei sehr hilfreich 🙂 … diese Gedanken einfach vorbeiziehen lassen. Lass dich auf dieses Experiment ein und du wirst sehen, diese Angst vor dem Alleinsein wird sich bald in Luft auflösen! 🙂 Ein Erfahrungswert, den nicht nur ich alleine hatte. <3

Fazit

Alleinsein zu können, ist ein wichtiger Grundstein dafür dein Leben gut zu meistern. Ein Unabhängigkeitsgefühl das wahnsinnig wertvoll für uns ist! Menschen die Alleinsein können, werden leider sehr häufig mit „einsam“ in Verbindung gebracht. Eine Schlussfolgerung die nicht richtig ist. Wenn du in der Lage bist alleine zu sein, alleine zu leben, wird es für dich auch kein Problem sein in einem Lokal um einen Einzeltisch zu bitten und dabei die Gesichtsfarbe zu wechseln … oder alleine ins Kino zu gehen. Einfach die Dinge tun auf die du gerade Lust hast.

Wenn du dein Leben und vor allem deine Zufriedenheit und dein Glück nicht von anderen abhängig machst, wirst du garantiert ein glücklicherer Mensch sein! Du wirst ausserdem dein Selbstbewusstsein aus dem Alleinsein schöpfen … und das ist unbezahlbar! Und wenn du soweit bist und das gelernt hast … wird unerwartet jemand an deine Tür klopfen und zu dir sagen: „Ich würde dich sehr gerne kennenlernen“ 🙂 Ein weiterer Erfahrungswert für den ich sehr dankbar bin >zwinker<

Hast DU Erfahrung mit diesem Thema? Hilfreiche Anregungen um schneller und besser mit dem Alleinsein umzugehen? Dann schreibe mir doch, ich freu mich. Eine schöne Zeit und sei gut zu dir.

„Du hast es satt, ständiges auf und ab machen dich müde und krank. Du würdest gerne aus deiner Beziehung aussteigen, schaffst es aber nicht. Ich bin mir sicher, jeder kennt jemanden, der in einer so leidvollen toxische Beziehung verstrickt ist. Oder vielleicht bist du selber in solch Situation gefangen! Es ist eine Beziehungsform, bei die jeder andere Mensch die Hände über den Kopf schlägt, und sich wundert warum sich zwei Menschen trotz ihrer chronischen Probleme nicht voneinander lösen können.

Beziehung? Das hatten wir doch erst!

Vielleicht denkst du dir jetzt schon wieder? Dieses Thema war doch erst vor kurzem an der Reihe?! Ja, das stimmt. Mach dein Glück nicht von einem Partner abhängig … war vor ein paar Wochen das Thema. Nahe verwandt, dennoch etwas anderes. Auf Grund der großen Nachfrage zu diesen Themen, war es mir wichtig, dieses mal die toxische Beziehungsform genauer zu durchleuchten.

Was genau ist eine toxische Beziehung?

Kurzform: Es handelt sich um eine Beziehungsform, die sich durch ständigen und abrupten Wechsel von intensiver Nähe, Streit, Stress und Trennungsandrohungen auszeichnet. Die guten gesunden Phasen sind erfüllt von einem intensiven WIR – Gefühl, eine Verschmelzung auf allen Ebenen mit dem i-Tüpfelchen an besonders schönem Sex. Als Frau fühlst du dich endlich angekommen zu sein … so oder so ähnlich ist der Beginn dieser Beziehungen.

Die Zeiten sind unterschiedlich, in denen plötzlich, wie aus dem Nichts und ohne gegebenen Grund, der Wechsel eintritt. Die Laune kippt, die gute Stimmung ist fort, ein „wir“ ist weit entfernt und der toxische Partner beginnt zu nörgeln, macht Vorwürfe und kritisiert ständig. Die Beziehung wird in Frage gestellt. Alles ist verloren gegangen. Wo ist die Nähe geblieben? Dein Partner kommt dir sogar richtig fremd vor. Er ist distanziert und unerreichbar geworden für dich.

Jeglicher Versuch, die Nähe deines Partners wieder zu erlangen, sein Herz zu erreichen, vielleicht Missverständnisse zu klären, hat keinen Sinn. Es ist sogar eher das Gegenteil der Fall! Je mehr du versuchst die Situation zu schlichten, das Gleichgewicht wieder herzustellen desto tiefer versinkst du in eine Falltüre! Es ist als wären alle Gemeinsamkeiten, die Liebe und Sicherheit die du verspürt hast, ausradiert .

Er arbeitet mit Abwertung und Idealisierung

Ich kann mich noch genau an die Zeit erinnern, wo ich in solch Situationen war. Mein damaliger Partner pickte ganz bewusst etwas aus meinem Leben heraus, worin ich immer schon etwas unsicher war. Es folgten blöde, verletzende Bemerkungen gefolgt von Beispielen die er kannte. Oder aber auch er ignorierte meine Fähigkeiten und das so lange, bis ich mir selbst unsicher war. Ich begann zu verkümmern.

Ein toxischer Mensch/Partner kann laut, ausfallend oder sehr ruhig und subtil kritisieren. Das Ergebnis ist immer das gleiche. Er verunsichert. Das ist sein Ziel. Wenn du mit solch einen Menschen zusammen bist, und solch Situationen immer wieder durchlebst, verfällst du in einen immensen nervlichen Stress. Der Zustand der emotionalen Not tritt ein. Das Schlimmste an der Sache ist du als Partnerin, kannst diese Vorhaltungen anfangs gar nicht nachvollziehen … denn DU hast auch nichts falsch gemacht! Und selbst wenn – die Relation Fehler und Vorwürfe, würden niemals passen!

Wie sind solche Männer?

  • charmant, reif und klug
  • passiv und fordernd
  • der Starke in der Beziehung
  • der der alles kann und natürlich besser weiß
  • ein notorischer Fremdgänger
  • ein Mann mit psychiatrischer Diagnose oder auch Arzt 🙁

Nun, wie läuft das ganze Desaster ab?

Die Abstände der Anschuldigungen, des vorprogrammierten Streites, waren immer regelmässig. Sein inneres Chaos wurde regelmäßig an mich weitergegeben. Meine Meinung und die Meinung anderer Frauen decken sich auch, wenn ich sage: Die Unzufriedenheit mit sich selbst und das innerliche Chaos eines toxischen Partners  wird immer als das des anderen deklariert! Um danach, wenn ER es für angebracht und richtig hält, wieder aufzubauen. Gefolgt von einer Phase intensiver Nähe, des Gleichklangs und erfüllenden Sex. Für die Partnerin entsteht dadurch wieder das Gefühl „alles ist doch wundervoll und wieder OK“. Eine gute Beziehung. Bis das „Spiel“ wieder von vorne losgeht.

Toxische Männer handeln sehr genau und intuitiv

Diese Männer haben eine besonderes Gespür für sämtliche Bedürftigkeiten ihrer Partnerin! Ich war sehr angetan von dem regen Interesse das dieser Mann damals an mir hatte. Anders als die üblichen. Tiefgründiger, überdurchschnittlich aufmerksam und ein toller Zuhörer. Liebevoll und sowas von charmant! Der Grund dieser Aufmerksam ist aber nicht das übliche normale Interesse, sondern ein lückenloser Lebenslauf seiner Partnerin. Sein Anliegen ist die Kontrolle über die mögliche zukünftige Partnerin und folglich über die Beziehung zu bekommen!

Er präsentiert sich als perfekt und passend. Er kennt und stillt mit Präzision alle vorhandenen Bedürfnisse. Und das rasend schnell. Dieses „Wir Gefühl“ lässt daher nicht lange auf sich warten. Das Gefühl von angekommen sein stellt sich ein. Das Vertrauen ist sehr schnell aufgebaut und so wird dieser Mann, der Traummann, den Frau sich gewünscht hat plötzlich Wirklichkeit … Ich fühlte mich damals komplett beantwortet und deshalb ließ ich mich ziemlich schnell ganz auf diesen Mann ein.

Und genau ab da wenn sich ein toxischer Partner seiner Sache ganz sicher ist, beginnt er damit, seine neuen und anderen Seiten zu zeigen. Immer im ständigen Wechsel: Ganz toll … oder die Hölle auf Erden.

Die Frau ist immer verantwortlich für das Gelingen der Beziehung!

Egal was es ist. Ein falscher Satz, die falsche Fragestellung, eine nicht passende Bewegung … es gibt nie ein „Richtigsein“! Solche oder ähnliche Handlungen bringen solche Männer sofort dazu zu kritisieren und zu nörgeln. Die Partnerin klein zu machen und die Beziehung sofort wieder in Frage zu stellen. Er reitet so lange darauf herum bis du als Partnerin völlig erschöpft und mit riesiger Verlustangst in einen Schockzustand gerätst indem nichts mehr möglich ist, zu tun!

In einer längeren Beziehungszeit kann es passieren, dass Frauen oft keine Kraft mehr für ihre Freunde oder Familien haben, weil der toxische Partner sie total vereinnahmt. Ein weiteres optisches Merkmal: Du siehst übermüdet, unglücklich und krank aus. Wirst du als Paar in der Öffentlichkeit angesprochen, wird so ein Mann immer vorgeben dich in allen Belangen zu unterstützen. In Wahrheit nimmt er nur … viel zu viel, mehr als DU geben kannst und das ist immer noch zu wenig! Die zwischenzeitlichen exklusiven Momente der Zweisamkeit sollen dich nur weiter für eine kurze Zeit sedieren. Im Endeffekt ist es die Schuld der Partnerin ob die Beziehung glücklich oder unglücklich ist, so ist sein Denken. Emotionale Misshandlung vom Feinsten. 🙁 Diese Grausamkeit ist schwer zu verstehen und zu begreifen.

Doch wer sind die Partner von toxischen Männer

In der Regel sind es Frauen, die klug und emphatisch sind. Mit ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Anständig und mit ethischer Integrität. Stark genug sind, trotz eigener Verletzlichkeit, den anderen anzuhören. Diese Charakterzüge lassen es erstmal nicht zu, schwarz oder weiss zu denken und den Partner als soziopathisch einzustufen.

Ein toxischer Mann wird seiner Frau immer das vorwerfen, was er selber macht und droht ihr zusätzlich mit Trennung, für etwas das er selber gemacht hat. Er macht sie für alles verantwortlich. Es folgen Schmerz, und Entwürdigung. Ihm geht es dabei um die Aufmerksamkeit die er bekommt, wenn er verletzt. Er will schlichtweg die eigenen miserablen und wertlosen Inhalte in seinem Leben bei der Person abladen von der er seine Lebensquelle, die Aufmerksamkeit, die Zeit und Ressourcen bekommt. Inklusive Treuebeweise, hingebungsvollen Sex und Loyalität. Ein Nimmersatt der nicht mal daran ersticken könnte, weil es nie zu viel ist!

Was habe ich daraus gelernt

Ich weiß heute, dass sich toxische narzisstische Menschen an jedem Menschen bedienen der ihnen in die Arme fällt. Es hat eine Weile gedauert, aber ich war froh daraus gelernt zu haben. Ich bin vorsichtiger geworden, was die Männerwahl betrifft! Sie zeichnen sich durch eine hohe Schmerzfreiheit und Stresstoleranz aus. Rote Linien werden einfach überrollt ohne dabei ein schlechtes Gewissen dabei zu bekommen! Während der gesunde Teil der Beziehung immer kränker wird, wird der giftige Teil immer größer und stärker. Irgendwann kommt dann der Punkt an dem der zu Beginn gesunde Partner merkt, dass er ganz grausam daran kaputt gehen wird, wenn er es sich nicht schafft, sich  aus dieser Beziehung zu lösen …

Es ist immer hilfreich sich über den Charakter des anderen bewusst zu werden. Das sind die besten Vorraussetzungen um in die Handlung zu kommen wenn es soweit ist. Toxische Menschen fürchten nichts mehr als durchschaut zu werden. Sie sehen nicht die Not des anderen, aber fürchten sich vor negativen Auswirkungen für sich selbst! So bleibt also nur noch meine Empfehlung: „Nichts wie weg“. Einfach? Nein … aber notwendig um „Frau“ sein wieder zu erlernen und danach zu erfahren, dass es auch andere Männer gibt! <3

Nachsatz
In diesem Beitrag gibt es eine klare Rollenverteilung. Das soll aber keinesfalls heißen, dass es nicht auch Frauen gibt die narzisstisch und toxisch veranlagt sind. Persönlich habe ich aber nur diese Erfahrung gemacht und auch nur mit Frauen gesprochen die in einer narzisstischen Beziehung gelebt haben. Und da meine Leser zu 99,9% Frauen sind, fand ich es auch passend in der Form zu schreiben.

Dazu möchte ich heute nicht mehr viel hinzufügen und Punkt, Punkt sein lassen. Falls DU deine Erfahrungen mitteilen möchtest, deine Gedanken dazu aber am Blog nicht teilen willst, bist du herzlich in die FrauenPunk Gruppe bei Facebook eingeladen, da sind wir Frauen unter uns und ungestört … ohne Zaungäste. >zwinker<

Alles Liebe und schau gut auf Dich!