Was wäre das Leben ohne Liebe, um sie am Leben zu halten muss man viel dafür tun, daran arbeiten. Wie stärkt man die Partnerschaft und führt eine wirklich glückliche Beziehung.

Weshalb es starke Frauen besonders schwer haben

Starke Frauen sind sexy … sie strahlen Kraft und Power aus … für viele Männer aber nur aus der Ferne und schon gar nicht für eine Beziehung! Ja, starke Frauen wissen was sie wollen, sie lassen sich nicht verarschen und nehmen sich, ihre Bedürfnisse und Meinung genauso wichtig, wie die ihres Partners. Ich betone nochmals: GENAUSO wichtig! Keinesfalls wichtiger. Und da geht es dann auch schon los. Aus der Ferne sind starke Frauen für Männer beeindruckend, kommen sie jedoch näher an sie heran, muss die Handbremse griffbereit sein!

Schon krass wieviele ständig wiederholte Missverständnisse aufkommen, wenn es um die Definition starker Frauen geht. Von dickköpfigen, sturen Frauen ist da oftmals die Rede, die alles verkomplizieren. Oder männerfressende Vamps, die Männer nur benutzen und danach in die Tonne werfen … oder sogenannte „Amazonen“ die ohne Rücksicht auf Verluste ihre Linie ziehen und an die „Mann“ nicht zu nahe herantreten sollte. Ein früherer Anwärter aus meiner suchenden Zeit sagte zu mir mal: „Dir fehlt noch ein drittes Auge und ein Schwert, kein Wunder dass sich an dich nur die falschen Männer herantrauen …“ Klarerweise wurde nie etwas daraus, aber seine Worte habe ich behalten und kann heute darüber lachen! 🙂

Das Klischee starker Frauen

Manchmal fällt es mir schwer die Männerwelt zu durchschauen und zu verstehen. Auf der einen Seite wünschen sie sich eine Partnerin, die wie eine Löwin neben ihnen auftritt. Stilsicher, stark, mutig, unabhängig und nicht an den Schuhbändern des Partners festgeknüpft. Frauen, die in ihrer Freizeit auch ohne Mann etwas mit sich und anderen anfangen können und vor allem ihre „Freiheit“, die sie sich auch einräumen, genießen.

Wenn es jedoch in Richtung feste Partnerschaft geht bekommen sie Panik … es könnte ja anstrengend werden ? Männer finden es zwar auf eine gewisse Weise sexy, wenn Frauen ihr Ding durchziehen, aber sie haben auch keine Lust darauf, den Standpunkt einer starken Frau endlos lange durchzukauen, generell Rede und Antwort zu stehen.

Hier ist  vielen Männern eine Frau wesentlich „angenehmer“ die sich eher zurücknimmt. Die mit allem einverstanden ist nur des Friedens Willen. Deren Gewohnheiten der Mann in und auswendig kennt und sich auch danach richten kann – falls doch nicht – werden diese Abläufe gerichtet. Sexy finden sie die Löwinnen … „pflegeleichter“ die Mauerblümchen.

„Wer es immer jedem Mann recht machen will, zieht dabei selbst die Arschkarte!“

Was bedeutet dieses selbständige und starke Sein eigentlich?

Ich glaube daß dieser Charakterzug generell sehr unterschiedlich aufgefasst wird! Die meisten Männer aber auch Frauen, die nicht so präsent sind, sind der Meinung, dass starke Frauen das Sagen haben … keine Kompromisse eingehen können, immer auf der Gewinnerseite stehen müssen, sich ihren Weg mit Ellbogentechniken laut und bestimmt erkämpfen. Ich könnte es auch mit nur einem Wort ausdrücken … pure Egoistinnen. Solche Frauen wird es bestimmt auch geben, aber über diese sprechen wir hier mal nicht.

Ich bin der Meinung starke Frauen müssen jede Menge mentale Stärke besitzen um einer Löwin gleich zu sein! Wer innere Stärke hat, dem gelingt es auch mühelos die Perspektiven des anderen einzunehmen … mühelos und gerne Kompromisse einzugehen, dem Partner in Augenhöhe gegenüber zu stehen und niemals spitze Ellbogentechniken anzuwenden. Ein wertschätzendes Miteinander wird starken Frauen immer wichtig sein!

Ebenso wie ein starker Mann keine Frau klein halten muss um sich gut zu fühlen, muss das auch keine starke Frau! Deshalb sollten man gut darüber nachdenken bevor man seine Gedanken laut preisgibt und auseinanderhalten, was nicht zusammengehört. 😀

Eine Beziehung mit einem starken Menschen, basiert auf Augenhöhe. Es wird kein Part den anderen aus einer Machtposition dominieren wollen!

Stärke zu besitzen, bedeutet mit jeder Situation leichter umgehen zu können

Starke Frauen definieren sich meistens durch ihre innere Kraft. Es fällt ihnen leichter mit Erfahrungen und in allen Situationen klar zu bleiben und zu denken. Für sich selbst einzustehen … und das wiederrum kann eine Beziehung wesentlich entspannter machen und nicht wie viele meinen anstrengend und stressig. Freiheiten gelten für beide Partner und ich finde es wunderbar nicht permanent den Alltag im „Zwillingsauftritt“ bestreiten zu müssen, sondern sich auf Eigenes zu konzentrieren.

Wenn Männer das können, sich auf Freiheit und auch mal Alleingänge einzulassen, ist doch das etwas Großartiges oder? Natürlich braucht es dazu ein ebenso starkes Gegenüber. Und genau aus diesem Grund, verstehe ich die Angst der Männer nicht, wenn sie mit starken Frauen in Berührung kommen.

Dabei ist noch erwähnenswert

Ist es möglich das vergessen wird, dass „Löwinnen“ genauso verletzlich sind wie alle anderen Frauen? Auch sie müssen tiefe Gräben und steiniges Gebiet durchwandern, sie haben Angst und fühlen sich auch manchmal klein. Sie haben genauso ihre Bedürfnisse und sehnen sich nach Geborgenheit und Liebe. Sie sind mal laut … mal ganz still, sie lachen und weinen und ihre Zärtlichkeit kann süchtig machen. Sie machen Fehler und sind nicht permanent souverän … wie jeder andere Mensch auch.

Eigenständigkeit schmälert keinesfalls die Liebe und den Stellenwert in einer Beziehung. Eigenständigkeit ermöglicht beiden Partnern zu gedeihen und zu wachsen um sich dann zu entfalten! <3

Fazit

Vielleicht sollten Männer aber auch Frauen die Idee von Stärke neu bewerten, weil es nicht darum geht wie laut eine Löwin brüllen kann, sondern wie sie mit sich selbst und anderen Menschen umgeht. Wie sie mit Problemen und ihrer Vergangenheit umgeht, und wie ernst sie sich selbst und ihr Gegenüber nimmt! Weil andere und sich selbst gleich wichtig zu nehmen, das ist die Stärke starker Frauen.

Solch einen Menschen können wir uns alle nur an unserer Seite und in unserem Leben wünschen! Ob nun Mann oder Frau, ganz gleich. Mir ist ja bewusst dass mein Blog ausschließlich für Frauen ist, nur dieses Mal würde ich mir wünschenhier viele männliche Leser zu haben. Weil es ein Botschaft und ein Anreiz sein soll. 🙂 Männer habt keine Angst vor den Löwinnen die durch euer Revier ziehen, ganz im Gegenteil … haltet Ausschau, denn eine starke Partnerin in seinem Leben willkommen zu heißen, ist wie ein 6er im Lotto und für beide ein Mehrwert für das ganze Leben!

Hast Du schon mal eine Löwin an der Leine gesehen? Es braucht einen Löwen um SIE zu halten und keinen Schwächling, der sie aus Angst an die Leine legt … 

In diesem Sinne … bleib wie Du bist und brülle wenn es nötig ist. 🙂

Wenn Du Dich in Deiner Partnerschaft einsam fühlst

Zwischen Einsamkeit und dem Alleinsein ist ein großer Unterschied. Viele Frauen können gut Alleinsein und fühlen sich dabei keinesfalls einsam! Umgedreht kann ein Mensch auch große Einsamkeit empfinden, obwohl er in einer Partnerschaft ist.

Zu Beginn ist alles super und toll. Die Schmetterlinge schlagen Purzelbäume in unserer Bauchgegend und unser Leben macht einfach nur Spaß! Keine Menschenseele kann uns scheinbar verärgern und wir verbreiten gute Laune kiloweise. 🙂 Wehwehchen sind plötzlich verschwunden und der Blick in den Spiegel macht uns stolz, glücklich und unwiderstehlich.

Was hat sich alles verändert?

Doch irgendwann holt es Dich ein. Du liebst Deinen Partner, Du verbringst viel Zeit mit gemeinsamen Hobbys und der Alltag fühlt sich geregelt, sicher und stimmig an … und doch hat sich einiges verändert. Die Schmetterlinge in Deinem Bauch haben sich beruhigt, das Thema Sex wird klein geschrieben und deine kleinen „Auas“ sind wieder deutlich zu spüren. Dein Spiegelbild verrät Dir beim vorbeigehen, dass Du nicht mehr die selbe Ausstrahlung besitzt als noch vor einiger Zeit. Was ist da passiert?

Ein häufiger Grund ist die Oberflächlichkeit

Die Zeit in der sich eine Einsamkeit in der Partnerschaft einstellt ist ganz unterschiedlich. Aussagen wie: „Das ist doch normal, nach zehn Jahren Beziehung darf es schon sein dass sich eine gewisse Bequemlichkeit und sogar Lustlosigkeit einstellt …“ Soso, ich persönlich sehe das noch immer ganz anders! Es gibt viele Frauen die schon nach ein bis zwei Jahren vergeblich nach dem Feuer suchen, das anfangs kaum zu löschen war! Menschen sind und empfinden ganz unterschiedlich. Manche brauchen länger bis sich das Gefühl der Zusammengehörigkeit aus den verschiedensten Gründen einstellt. Andere überspringen diese „Vorlauf und Prüfphase“ und diese Paare sind es dann auch sehr häufig, die schnell in eine Gewohnheit und Oberflächlichkeit in ihrer Beziehung geraten.

Aus der Innigkeit zu Beginn wird schnell ein Nebeneinanderleben. Vergleichbar mit Schwester-Bruder Beziehung. Ohne richtige Nähe und intensiven Kontakt zueinander fühlen wir uns sehr schnell trotz Beziehung einsam. Die Macht der Gewohnheiten, Oberflächlichkeit und in deren Folge der Lustlosigkeit sind drei starke Säulen, die dazu führen uns einsam und manchmal auch „falsch“  fühlen.

Das Gefühl der Liebe ist nicht immer gleich stark

Wir wissen es, es ist unmöglich unseren Partner immer auf die gleiche Weise zu lieben. Wenn wir behauptest, dass unsere Gefühle immer die gleichen sind machen wir uns etwas vor. Es ist vielmehr eine Illusion die in unserem Denken entspringt. Gefühle der Liebe verändern sich, was aber nicht bedeutet das sie weniger werden (müssen) … eben halt nur anders. Die Kinder, der Job, der immer gleiche gemeinsame Alltag und zuletzt auch die virtuelle Reizüberflutung, die uns allen geboten wird, aber auch Probleme die nicht auszuschließen sind, unsere Beziehungen werden auf Herz und Nieren prüft … das brauche ich wohl nicht zu erwähnen.

Es sind Situationen die jeden treffen. Aber wie kommt es, dass so viele Frauen sich in ihrer Beziehung so einsam und alleine fühlen obwohl sie nicht alleine sind? Es sind oft die Frauen, die alles tun um eine Beziehung frisch zu halten, Ich fragte mich sehr oft in meinen Beziehungen „Soll´s das jetzt gewesen sein? Warum werde ich nicht mehr wahr genommen? Was mache ich falsch?“

Einsamkeit in der Beziehung ist kein schönes Gefühl!

Fühlen wir uns in unserer Partnerschaft einsam, dann ist das kein gutes Zeichen! Denn wir sollten uns bei unserem Partner so geborgen fühlen, dass Einsamkeit keinen Platz hat! Es ist ja auch ziemlich paradox, dass man Partnerschaft und Einsamkeit in Verbindung bringt. Wir gehen doch eine Partnerschaft ein, um eben nicht mehr alleine zu sein … auch wenn wir durchaus in der Lage wären, alleine zu leben.

Nicht immer gelingt das und so finden wir uns in einer Beziehung wieder in der wir uns einsam fühlen. Ich fühlte mich in mancher Beziehung die ich führte, sogar einsamer als zuvor. Ich fühlte mich nach kurzer Zeit unverstanden und ungeliebt. Den Gesprächen wurde keine Bedeutung geschenkt und dem Wunsch nach Aussprache und dem Grund für Schwierigkeiten auf die Spur zu kommen wurde geschickt ausgewichen. Das ganze Verhalten war sehr lieblos und kränkte mich natürlich sehr.

Aus der liebevollen Beziehung wird ein schlichtes Nebeneinander

Das dieses oberflächliche Nebeneinander zur Einsamkeit führt ist nicht verwunderlich. Der intensive Kontakt durch tiefsinnige Gespräche, sowie die fehlende körperliche Nähe führen dazu, dass sich in uns Frauen viele unschöne Gedanken auftun. Meist meldet sich auch unser Selbstwert wieder … Selbstzweifel, Schuld und Angst sind ebenfalls dabei. Fakt ist – die Beziehung ist vernachlässigt und das Gefühl der Einsamkeit und auch die dabei aufkommende Traurigkeit breiten sich immer weiter aus.

Zu wenig Liebe und mangelnder Respekt

Es ist eine schmerzhafte Erfahrung, sagen zu müssen dass die Liebe nicht ausreicht, folglich auch der notwendige Respekt abhanden gekommen ist. Ich hatte mich sehr gegen diese Tatsache gewährt, habe jegliche Schuld an mir gesucht und auch versucht dieser Beziehung viel Verständnis und neuen Input zu verleihen … aber wie wir alle wissen: Die Liebe lässt sich nicht erzwingen … sind wir erstmal an diesem Punkt angekommen, sollten wir uns fragen ob die Beziehung überhaupt noch Sinn macht. Manchmal müssen wir einfach akzeptieren, dass Gefühle sich verändern und auch eine scheinbar so tolle Liebe enden kann.

Das Schweigen brechen

Gespräche in jeder Partnerschaft sind das Um und Auf um harmonisch miteinander zu leben und zu lieben. Unstimmigkeiten aus der Welt zu schaffen und um den Partner richtig zu „spüren“ was in ihm vorgeht. Fehlt dieses Verhalten wird es sehr schwer zu verstehen was nun wirklich los ist. Dazu gehören aber immer beide Partner. Einer alleine wird dabei keine Erfolge erzielen können! Ist keine Bereitschaft zu reden vorhanden wird auch keine Klärung mehr folgen können.

Aus eigener Erfahrung weiß ich das ist das Schlimmste für eine Frau … möchte man die Beziehung doch aufrecht erhalten! Aber bevor man frustriert, traurig und vor allem sehr einsam nebeneinander herlebt, ist es besser und wesentlich gesünder, einen Schlussstrich zu ziehen und die Beziehung zu beenden … Die Einsamkeit in einer Partnerschaft ist meist der Vorbote dazu. 🙁

Fazit:

Nun, auch wenn diese Erfahrung zu unserem Leben gehört, sie uns traurig macht oder sogar wieder mal an uns selbst zweifeln lässt, sollten wir aufhören Trübsal zu blasen. Denn wir sind nicht so einsam wenn wir mit uns alleine sind! <3

Und die Frage: „Soll das jetzt alles gewesen sein?“ … kann ich Dir auf jeden Fall beantworten:

NEIN … auf keinen Fall, denn wir sind hier um glücklich zu sein, wir haben so viel zu geben und können unsere Arme sehr weit ausbreiten um zu empfangen …  das weiß nur nicht jeder Mann zu schätzen >lach<

Ich wünsche Dir alles, nur keine Einsamkeit in deiner Beziehung! Lebe und Liebe und genieße das Leben, wir haben nur das eine!

Über die Nostalgie einer vergangenen Beziehung

Viele Fragen kreisen in Deinem Kopf herum … war es ein Fehler sich zu trennen? Könnte diese Person, die Du geliebt hast, doch die/der Richtige gewesen sein? Wie würdest Du heute mit diesem Menschen zusammenleben? Du sehnst Dich nach dieser Person mit der Du durch schöne und weniger gute Momente gegangen bist. Du vermisst diesen Menschen immer wieder mal. Doch diese Nostalgie in Deinen Gedanken bedeutet nicht, dass Du diesen Menschen, der immer wieder mal solche Gefühle in Dir aufflackern lässt, wieder in Deinem Leben haben möchtest!

Es gab immer einen Grund weshalb es vorbei war

Menschen zu vermissen tut weh. Es ist ein Schmerz den jeder anders empfindet. Letztendlich aber tut es weh. Du sehnst Dich nach der Realität Deiner Erinnerungen, dabei werden die negativen Momente sehr oft verdrängt. Trotzdem gibt es einen Grund, weshalb diese Verbindung letztendlich zu Bruch ging.

Ich kann mich an Zeiten erinnern, in denen ich wehmütig im Stillen vor mich hin träumte … einer Beziehung nachtrauerte, die keinesfalls „gut“ war. In meinen Gedanken waren ausschließlich die liebevollen Momente gespeichert, nach denen ich mich sehnte! Alles andere, und den Grund des Scheiterns … hatte ich in dieser „Nostalgiestimmung“ aus meinem Gedächtnis verbannt!

Die Distanz zu bewahren, half mir der Versuchung zu widerstehen, nicht zurückzugehen, wieder Kontakt aufzunehmen. Ich wusste ja, dass ich diese Form einer Beziehung nicht wieder haben wollte. Ich wollte NUR die gute schöne Zeit zurückhaben und nochmals erleben. Wir können die Person und die Geschichte die wir zusammen „geschrieben“ haben vermissen … diesen Menschen jedoch wieder in sein Leben zu lassen, wollen wir jedoch keines falls!

Erneut ein Paar zu sein würde nicht funktionieren

Hier muss ich allerdings zwischen den gescheiterten Beziehungen unterscheiden. Es gibt immer Paare in denen Frauen verlassen werden wegen einer anderen Frau. Hier wird der Schmerz ein anderer sein und die Gedanken, diese Beziehung nochmal einzugehen ebenso. Das Thema: „Ich verzeihe Dir …“ ist hier in vielen Fällen sehr naheliegend. All die Gründe aufzuzählen weshalb das so ist, wäre schon wieder ein eigenes Thema. Ungesunde Beziehungen beendet zu haben, ist ein toller Erfolg, es wird aber dennoch eine Zeit dauern bis man sich dem ganzen Ende bewusst ist und dabei kann es vorkommen, in einsamen Momenten, vorschnell zum Telefon zu greifen … auch hier gibt es jede Menge Gründe.

Beziehungen dauern eben manchmal nur eine kurze Zeit. Wir gehen gemeinsam durch gute und schlechte Zeiten, danach trennen uns die Wege. Dabei sollten wir nie vergessen dass jede Geschichte zwei Seiten hat. Eine Geschichte ist abgeschlossen wenn sie nun mal zu Ende ist. Auch wenn wir die gleiche Sache mit der gleichen Person wiederholen … es wird nie mehr so sein wie es war!

Das Schöne ist, DU und ICH, wir schreiben weiter in unserem Buch und dürfen den süßen Geschmack des Lebens auskosten und das macht es so besonders. Denn es noch einmal mit jemanden zu versuchen, den Du schon kennst, wo es Gründe gab das Buch zu schließen … die Gefühle werden nicht wieder die selben sein!

Bewahre die schönen Erinnerungen in Deinem Gedächtnis!

Es ist vollkommen ok die angenehmen Momente aus vergangenen Beziehungen zu speichern. Ich finde es auch nicht abnormal, wenn manchmal Tränen in unsere Augen schießen, wenn wir daran denken wie manche Momente für uns waren … diese Zeit geht vorbei mit den Tränen, die wir verlieren. Was aber viel wichtiger ist, sei glücklich darüber das Dir die positiven Momente keiner nehmen kann und sei dankbar darüber, dass es so passiert ist wie es jetzt ist!

Wir bestehen aus einem Großteil von Erinnerungen. Gestatte Dir Dinge, Momente und Menschen die aus Deinem Leben gegangen sind ob nun freiwillig oder auch nicht, zu vermissen! Jemanden zu vermissen ist eine ganz andere Angelegenheit, als jemanden zurückwollen. Vermissen füllt Deine Zeit mit Erinnerungen, schönen Momenten, Abenteuer und Geschichten. All das bedeutet voller Leben zu sein … auch wenn es ein vergangenes Leben ist. Du solltest nur darauf achten nicht ständig in der Vergangenheit zu verweilen, denn sonst verpasst Du das Wesentliche in Deinem bevorstehenden Leben.

Setze einen Schlussstrich und schau nach vorne!

Nostalgie hat sehr viel Positives. Die Menschen die bei uns waren, werden wir in positiver Form bei uns behalten … die schönen Gefühle bleiben, aber es werden neue Menschen auf Dich warten und die würden sich freuen, wenn Du beide Arme frei hast um sie umarmen zu können! <3 Immer nur zu „vermissen“ bedeutet die Chance auf Neues zu übersehen.

Sei mutig und vertraue wieder, lass Menschen in Dein Leben die Dich unterstützen und Dir nicht verbieten zu „vermissen“ und die Deine Erinnerungen nicht auslöschen möchten, sondern solche die mit DIR ein weiteres Kapitel in Deinem Buch schreiben werden! Denn irgendwann musst Du Dich entscheiden, ob Du nur die Seiten umblätterst oder ein ganz neues Buch beginnst.

Ich wünsche Dir viele solch schöne Erinnerungen … aber noch mehr wünsche ich DIR ein neues Buch, dass Dich erfüllt, das Du aufschlagen kannst wenn Du Antworten suchst und das Dir erlaubt Zeilen auszuradieren wenn sie für Dich doch nicht stimmig sein sollten! 🙂

Liebe ist doch ein so positives Gefühl? Warum kann sie dennoch manchmal so weh tun? Ist es dann überhaupt Liebe? Die echte Liebe tut nicht weh. Never! Schmerzt sie, ist es keine Liebe, sondern irgendetwas anderes … zum Beispiel eine Abhängigkeit, Co-Abhängigkeit oder ähnliches. Weh tut nur die Egozentrik, die wir gerne mal mit Liebe in Verbindung bringen. Einen Menschen um jeden Preis „haben wollen“!

Als ich so einen ähnlichen Satz zum ersten Mal gehört habe, war ich etwas verstört. Ich war zu dieser Zeit in einer sehr schwierigen Beziehung,  gefolgt von immer wieder sehr ähnlichen Partnerschaften, die mich immer und immer wieder an meine Grenzen führte, und bei der es viel mehr um mein seelisches Wachstum ging, als um Romantik und Liebesgeflüster. Ich dachte mir damals „Hmm, sehr komisch, anscheinend gehört Leiden und Schmerz nun mal zu einer Beziehung dazu …“

Jeder Liebespartner führt uns an unseren emotionalen Schmerz heran

Erst sehr viel später erkannte ich die Wahrheit und den Sinn des Ganzen. Es sind unsere eigenen Themen die angetriggert werden. Die seelischen schon vorhandenen Schmerzen, die im Spannungsfeld zwischenmenschlicher Beziehungen immer und immer wieder an den wunden Punkten berührt werden! Nur, das was uns dabei weh tut, was uns leiden lässt – ist keine Liebe. Es sind die abgründigsten Tiefen unserer Seele, die von Schuldgefühlen, Selbstzweifel und Ablehnung dominiert werden. Schattenanteile die wir von der allumfassenden Liebe in unserem Herzen gespalten haben.

Wenn ich heute über diese anfangs erwähnten „schwierigen Beziehungen“ nachdenke und zurückblicke, weiß ich, dass das eigentliche Problem meine Angst war. Angst, verlassen zu werden. Alleine zu sein. Und unter all diesen Ängsten war ein mieses und richtig schmerzvolles  Gefühl mit dabei, nämlich: Nicht gut genug zu sein! Den Ansprüchen nicht gerecht werden zu können. 

Heute weiß ich, dass ich so eine angstbehaftete Beziehung nie wieder eingehen würde. All das hat mich erkennen lassen weshalb und wieso ich solche Menschen (Männer) und immer wieder die gleichen Beziehungsmuster angezogen habe! Ich habe es alleine nicht geschafft auf diese immer wieder kehrenden Verhaltensmuster hinzusehen. Mir wurde der „Spiegel“ vorgehalten um zu erkennen, welche Gefühlsmuster und Glaubenssätze sich in meinen Beziehungen widerspiegelten. 🙂

Klassische Gefühlsmuster die uns immer wieder leiden lassen

Jetzt sei bitte ehrlich: Wer von uns hat sich noch nicht in einen Menschen verliebt, in den er sein eigenes Selbstbild hineinprojiziert hat? Wo Du Qualitäten und Eigenschaften gesehen hast, über die Du dich aufwerten konntest. Oder auch klare Selbstwertdefizite zu kompensieren versucht hast? Wir sind der Meinung, dass nur unsere „bessere“ Hälfte uns ganz machen könne und so machen wir unser Glück, unsere Lebenskraft von der Liebe im Außen abhängig. Diese Beziehungen tun weh und werden auch unweigerlich in sich zusammen brechen. Nicht sofort, aber sehr früh!

Was machst Du, wenn Du merkst, dass Du eine unbeschreibbare innerliche Leere ohne Deinen Partner fühlst, die Du selber nicht ausfüllen kannst?

Betrachte Deine Partner genau, die Du anziehst. Sie sind schmerzvoller aber auch freudvoller Spiegel deiner Stärken und Defizite! 

Der Kampf um Liebe und Zuneigung!

Ich bin ja wirklich nicht stolz darauf, sagen zu können, dass ich immer einen besonderen Hang zu den Männer hatte, die mich auf Distanz gehalten haben, die in irgendeiner Form nie ganz greifbar waren! Genau betrachtet Männer waren von denen Frau hätte besser die Finger lassen sollen!  Ich fand das irgendwie anziehend … sogar sexy. Kennst Du auch 😀 , diesen Tick haben sehr viele Frauen, das ist mir in der Zwischenzeit bekannt.  Wer will es denn schon einfach, wenn es mit Zittern, Bauchschmerzen und abwarten auch geht! >händezusammenschlag< Das ständige Warten ob er sich nun meldet, die ständige Angst ausgetauscht zu werden, die innere Unruhe, all das ist eine explosive Gefühlsmischung, die unser Ego als sehr lebendig empfindet.

So viel emotionale Anspannung ist ein grandioser Nährboden für eine brennende Leidenschaft, die wir als intensive Verbindung der Herzen wahrnehmen (besonders wenn es um Sex geht!), die uns aber eine ganze Menge Energie auf Zeit nimmt!

Noch ein Beispiel:

Gehörst Du zu den Frauen, die magisch Partner anziehen, die Dich nie komplett an sich heranlassen? Daraus resultieren die sogenannten On-Off-Beziehungen. Es ergibt sich daraus ein Zustand vollkommener Unklarheit und einem Gefühl das Dich instabil werden lässt! In solch ungesunden „Larifari-Beziehungen“ bist Du bereit, dein emotionales Wohlbefinden zu opfern, um endlich das zu bekommen was Du Dir so wünscht … nämlich die Liebe die er zurückhält! Solche Beziehungen werden Dich nie happy machen, es sei denn dieser Zustand erfüllt Dich mit Zufriedenheit?!

Um aus solch ungesunden Partnerschaften auszusteigen oder erst gar nicht „einzusteigen“ bedarf es einer Menge Selbstreflektion. Welche Anteile Deiner selbst hast Du noch nicht in die Selbstliebe integriert? Wo und wann trägst Du noch Deine Maske und hast Angst, Dein wahres DU zu offenbaren? Je mehr Du Dich auf Dich selber einlässt inkl. allen Bedürfnissen und Wünschen, umso weniger wirst Du Dich zu solchen Menschen / Männern /  Beziehungen, die Dir immer wieder dein Vertrauen, Deine Nähe und Liebe entziehen, hingezogen fühlen!

Das Gegenteil wird eintreten. 🙂 Du wirst ein Magnet sein für gesunde, reife Beziehungen, weil Du diese emotionale intime Reife in Dir selbst erkannt hast.

Unabhängigkeit und Freiheit um jeden Preis!

Frauen, die von sich glauben besonders unabhängig und frei sein zu müssen, haben meiner Beobachtung nach das gleiche Thema vor sich liegen, wie jene, die sich übertrieben bedürftig verhalten oder sich ständig in irgendwelche Beziehungen begeben, die von einer emotionalen Abhängigkeit geprägt sind. Diese tragen ein ängstliches, verletztes und bedürftiges inneres Kind in sich, das grenzenlose Angst davor hat wieder abgelehnt und verletzt zu werden.

Wir Menschen sind so unterschiedlich und genauso ungleich sind unsere Verhaltensweisen, wie wir mit gewissen emotionalen Mustern umgehen. Egal ob wir permanent Beziehungen ausweichen, oder verbissen nach Freiheit und Unabhängigkeit streben oder ob wir uns von unseren Partnern in eine Abhängigkeit gedrängt werden (lassen). Die Konsequenzen sind immer die gleichen: Wir sind dadurch nicht in der Lage gesunde, reife, auf Augenhöhe zu führende Beziehungen einzugehen. Wo wir auf auf erwachsene Weise unsere Bedürfnisse und Grenzen kommunizieren können! Ganz ohne Fluchtimpuls und ohne das Gefühl zu haben, den Boden unter den Füssen zu verlieren … würde die Beziehung zerbrechen.

Keine „heile“ Beziehungserfahrung bedeutet Defizite in der Partnerschaft

Die oben angeführten Beispiele sind die klassischen Gefühlsmuster, die mit Sicherheit schon viele von uns erlebt haben. Aber nun die alles entscheidende Frage überhaupt: Warum verhalten sich viele Paare so verletzend in ihren Beziehungen? Das und weshalb viele von uns immer wieder Beziehungen eingehen, die in Wirklichkeit schon von Anfang an nicht gut sind für uns, wissen wir ja nun. Aber wie sieht es in den Beziehungen aus in denen man sich ständig gegenseitig verletzt? Ich möchte gleich noch anhängen, nicht jede Verletzung in einer Beziehung muss gleich dramatische Auswirkungen haben. Oftmals geschieht so etwas einfach aus einer Kränkung heraus, die nicht negativ für die Beziehung sein müssen!

Wenn Du aber nie erfahren hast wie sich ein Ort der Sicherheit und des Vertrauens anfühlt, werden Dir diese Erfahrungen, die oft aus unserer Kindheit oder auch aus vergangenen Beziehungen stammen, es Dir schwer machen eine Beziehung im gesunden Sinn zu leben. Denn in einer Paarbeziehung werden unsere früheren Beziehungserfahrungen erneut aktiviert. Nur mit dem Unterschied, dass wir nicht mehr das Opfer sind sondern der Verursacher verschiedenster Verletzungen. Der Partner bekommt den erlebten Schmerz zu spüren! Wir versuchen dabei den erlebten Schmerz in der Beziehung zu integrieren und aufzuarbeiten.

Leider findet in der Realität keine Eingliederung des Erlebten statt … im Gegenteil, es wiederholt sich alles wieder, welche beide Seiten zunehmend verletzt und wo keine gemeinsame Lösung zu finden ist!

Warum halten wir solche Verletzungen aus?

Als Kind ist es normal, dass wir die Familie nicht einfach verlassen können. Wir brauchen sie zum Überleben. In erwachsenen Beziehungen hört jedoch das Verständnis bald auf. Für unser Umfeld ist es schwer zu verstehen, weshalb ein Mensch der nun Erwachsen ist und kein kleines Kind mehr ist, an einer verletzenden Beziehung festhält! Warum gehen wir nicht einfach?

In solchen Beziehungen passiert folgendes:
Eine  intensive Beziehung wird aufgebaut. Ein sicherer Boden unter unseren Füßen, ist die Grundlage um die alten Muster und Traumatisierungen wieder hervorzuholen. Darauf entfaltet sich die ganze Vorgeschichte aus unserem Leben. Aus so einer intensiven Bindung entkommen wir nur sehr schwer. Meistens ist es uns bzw dem Partner klar, dass diese Beziehungsform nicht gesund ist. Mental würden wir sofort gehen … aber emotional bleiben wir kleben! 

Fakt ist, wenn wir uns in einer Liebesbeziehung extra verletzend verhalten ist es sehr naheliegend, dass wir in unseren ersten Beziehungserfahrungen stark verletzt worden sind. In den späteren Partnerschaften wird unbewusst, auf der Beziehungsebene, eine „Opfer – Täter Konstellation“ aufgebaut, dabei können wir in beide Rollen rutschen.

Nachsatz:

Wenn wir lernen uns von Abhängigkeiten zu befreien lernen wir auch (wieder), wie wir ganz werden und dann kann in unserer Beziehung ein gesundes Miteinander entstehen. Eine Partnerschaft ohne Verletzungen. Wo zwei Ganzheiten sich begegnen müssen auch keine Löcher gestopft werden. Es kann Liebe fließen!  Wenn wir in Liebe sind … werden wir den anderen schmerzfrei seinen Weg gehen lassen, auch dann wenn wir ihn möglicherweise nicht auf ganzem Weg begleiten!? Die Liebe ist nie verletzend, der Mensch allerdings schon. Wenn uns also die Liebe verletzt, wäre es von Vorteil, einmal genauer hinzusehen … was da eigentlich wirklich passiert.

Falls Du noch mehr darüber lesen möchtest ist Raus aus Deiner Beziehung, die Dich vergiftet ein Folgethema. Und wenn Du Erfahrungen mit dieser Thematik hast und darüber reden/schreiben möchtest, lass mir gerne einen Kommentar da oder besuche uns in meiner FrauenPunk Gruppe bei Facebook! 🙂

Eine liebevolle Zeit möchte ich Dir allemal wünschen, bis ganz bald.

Welche Bedeutung hat für dich eine Liebeserklärung? Ist sie überhaupt wichtig? Um eine Partnerschaft am Leben zu erhalten, wäre es in meinen Augen schon hin und wieder schön, eine Bestätigung der Liebe und Zuneigung zu bekommen. Sie stärken einfach eine Beziehung. Und das sollte nicht nur an Tagen passieren, die ein Feier-Datum haben. 🙂

Ich bin über eine süße Geschichte gestolpert, die es verdient gelesen zu werden. Kurz aber aussagekräftig. Viel Spaß beim Lesen!

Eine ungewöhnliche Liebeserklärung <3

Nach einer langen Nacht wacht ein Mann auf und sieht zuerst eine Packung Aspirin und ein Glas Wasser auf dem Nachtisch stehen. Er quält sich aus dem Bett und wundert sich, dass seine Kleidung schön zusammengelegt auf dem Stuhl liegt. Er nimmt das Aspirin und bemerkt einen Zettel:

„Schatz, ich habe Dir Kaffee gemacht. Ich bin beim Einkaufen. Ich liebe DICH!“

Er schleift seinen Körper ins Esszimmer und bemerkt, dass die Wohnung ordentlichst aufgeräumt ist. Er setzt sich neben seinen Sohn an den Tisch und fragt.“ Was ist eigentlich gestern passiert?“

„Du bist um 4 Uhr Morgen total betrunken nach Hause gekommen, und auf dem Weg ins Bett ist dir verdammt übel geworden.“

Verwirrt fragt er weiter „Aber wieso ist es hier dann schon so ordentlich?“

„Mama hat dich ins Schlafzimmer geschleppt und dich aufs Bett gelegt. Als sie dir die Hose ausziehen wollte, hast du gesagt. „Finger weg, ich bin überglücklich verheiratet!“ <3 <3

Was soll uns das sagen? Das Richtige zur richtigen Zeit sagen und versehentlich die wohl ehrlichste Liebeserklärung der Welt abgeben … Unbezahlbar und wunderschön. 🙂

Leider ist mir der Verfasser unbekannt. Gefunden auf Nur die Liebe zählt. Bis bald in einer neuen Geschichtenliebe!

Alleinsein. Ein Wort das bei jeder Menge Menschen schon die schlimmsten Emotionen auslösen kann. Du, ich, wir alle haben Ängste … manche davon sind offensichtlich, andere wiederum können wir gut geheim halten. Die Ängste die wir so gut verstecken können und die uns vielleicht auch gar nicht so bewusst sind, sind die die uns manipulieren. Sie leiten unser Handeln, unser Denken und unsere Entscheidungen ohne es zu bemerken.

Alleinsein … was löst es in dir aus?

Versuch es doch mal selbst. Sag dir dieses Wort einige Male immer wieder bewusst vor. Welche Reaktionen und Emotionen löst es in dir aus? Was fühlst du dabei? DU bist, DU wirst jetzt allein sein … Ich darf dir schon sagen, dass mir dieses Wort sehr lange Angst machte! Ein unangenehmer Widerstand war immer auf Knopfdruck da, ging es um dieses Thema, um das „alleine sein“. Darüber nachdenken wollte ich nie. Für mich war immer klar: Allein sein – das wollte ich auf keinem Fall! Eine Frage an dich: Verbindest du „alleine sein“ mit negativen Gefühlen?

Ich kenne viele Frauen die erst zum alleine sein verdonnert wurden, als sie ihre Kücken aus den Nestern hatte. Das Gröbste war vorbei, die Kinder groß, selbständig und aus dem Haus … die selbe Vorlage nahm sich auch der Partner zu Herzen. Welche Gründe auch immer dahinter steckten, sind nicht relevant. Fakt ist … das plötzliche alleine sein, das machte vielen zu schaffen. Vorher war die Bude voll, immer war was los und ständig brauchte jemand etwas. Die Zeit für Gemeinsamkeiten  war immer knapp oder auch zu anstrengend für den/die ein oder anderen. Das Gefühl von allein gelassen und ausgedient … hatten viele von ihnen.

Ein Leben ohne Partner und ohne Familie – undenkbar

Ich dachte mir auch immer, dass eine Beziehung ein Fixpunkt sein muss in meinem Leben. Es viel mir einfach sehr schwer, Zeit nur mit mir alleine zu verbringen. Schon als Teenie sehnte ich mich nach diesem Gefühl von Zusammengehörigkeit, eine Familie für die ich da sein kann, einen Mann den ich ständig verwöhnen würde 🙂 … und umgekehrt. Tja, dass das Leben sehr oft andere Pläne mit uns hat, brauche ich ja nun nicht extra erwähnen. Die Singlephasen waren für mich der absolute Horror – immer! Ich hatte ständig das Gefühl nicht vollkommen und „ganz“ zu sein.

Frauen die nach 15, 20 Jahren Beziehung wieder alleine sind, leben natürlich nach dem Motto: „Klar, ich genieße jetzt mein Leben!“ Aber aus dem tiefsten Herzen kamen diese Worte von den wenigsten mit denen ich geredet hatte. Besonders die Wochenenden an denen alles mit Familie zu tun hat, wo es etwas ruhiger zu geht, wo Freunde ausgebucht und nicht verfügbar sind … das sind die schlimmsten Tage laut Aussagen derer.

Ich hatte noch vor 7 oder 8 Jahren Panik, für immer alleine zu sein, nicht mehr vermittelbar wie man so schön sagt. Eigenheiten häufen sich und die Vorstellung von einer richtigen Partnerschaft wurden auch immer klarer. Schwierig, würde ich heute meine Definition von all dem beschreiben. Ich war sehr lange der Meinung, dass dieses Panik, diese Angst verschwindet, wenn ich in einer festen Beziehung bin. Ein totaler Blödsinn, dass weiß ich heute.

Die Ängste werden mitgeschleppt, nur anders ausgelegt. Fragen wie: Was wenn es doch wieder schief geht? Wenn die Wünsche und Erwartungen nicht eintreten? Es wird immer so weiterlaufen. Solange wir uns nicht mit unseren Ängsten auseinandersetzten, werden diese die Oberhand in unserem Leben haben – ohne es zu merken! Sie werden veranlassen, dass wir Dinge tun von denen wir uns im Nachhinein nur noch wundern es getan zu haben.

Wie merkst du nun, dass du Angst davor hast alleine zu sein?

Viele Frauen können einfach nicht alleine sein bzw alleine leben. Alle Dinge die sie tun und denken haben nur einen Ursprung: Nämlich die Angst niemanden um sich zu haben. Es ist ihnen nicht mal bewusst und deshalb passiert es oft das diese Angst, dieses Gefühl, die Oberhand und die Kontrolle über ihr Leben, über ihre Gedanken und über ihr Handeln übernehmen. Vielleicht bist du ja gerade selber in solch einer Situation, wie sieht es da bei dir aus? Welche Dinge hast du geplant oder hast du vor zu tun weil du jetzt alleine bist? Kommst du klar mit dem Gedanken, dass ab jetzt alles anders ist. Beobachte dich und hinterfrage deine Handlungen.

  • was versuche ich mit meinem Verhalten zu erreichen oder zu verhindern?
  • was genau ist der Grund, was steckt dahinter?
  • ist eventuell doch die Angst vor dem alleine sein dahinter?
  • ist es ein Muster das immer wiederkehrt, ob in der Beziehung oder auch nach einer Trennung?
  • warum klammere ich mich so an jeden Partner?
  • und weshalb fühlt sich jede Single-Phase wie ein Weltuntergang an?

Lass alles Alte mal an dir vorbei ziehen und betrachte es mit Abstand. Schreibe dir zusammen was dir in deinen Beziehungsphasen und Single-Phasen nicht gefallen hat. Auch die Handlungen, die du nicht mehr erklären kannst warum du sie eigentlich getan hast und die dir heute nur mehr peinlich sind. Erinnere dich an deine Gefühle. Was löst was genau in dir aus und wie gehst du damit um, wenn du alleine bist? Geh der Sache nach … Nur so wirst du erfahren, ob Angst vor dem Alleinsein dahinter steckt.

Arbeite mit deinen Ängsten

Generell soll es so sein, dass du die, egal welche, Angst du in dir entdeckst, nicht verdrängst! Annehmen und nicht dagegen ankämpfen. Kämpfst du dagegen, wird sie nur noch schlimmer werden. Ich war auch so eine Kandidatin. Bloß den Sauerstoff nicht alleine einatmen … immer Menschen um mich gescharrt, so bemerkte ich meine Panik vor der Ruhe und der Einsamkeit nicht! Bis mir mal einige Leute sagten: Du kannst gar nicht alleine sein oder? Es war schwer zuzugeben und zu sagen, dass die Angst vor dem Alleinsein über einem steht. 🙁

Das Leben ist der beste Lehrmeister, und so passieren Dinge, die einen Weg vorgeben … ob du willst oder nicht. Ich ging einen Weg ohne „Publikum“ und Partner.  Er war in  Wahrheit ganz simpel ist und aus grade mal zwei Punkten besteht.

  • stelle dich dieser Angst
  • und nimm sie auch richtig wahr!

Jedesmal wenn dich dieses Gefühl der „Hilfe, ich  bin jetzt alleine“ überkommt, schalte mal auf STOP. Halte inne und verurteile dein Gefühl nicht. Frage dich: was mache ich jetzt damit? Lass ich es zu, dass mich diese Angst delegiert oder nicht? In den meisten Fällen haben wir viel schrecklichere Vorstellungen von unseren Ängsten, als sie in der Realität wirklich sind.

Einige Frauen die ich kenne, auch ich, haben sich vor einigen Jahren ganz bewusst dafür entschieden, eine Weile ohne Partner zu leben. Nicht mehr nach dem alten Muster zu leben und von einer Beziehung in die nächste zu springen, nur um  nicht alleine zu sein. Persönlich wollte ich wissen, wie sich meine Angst anfühlt wenn sie ans Tageslicht kommt und zur Wahrheit wird. Und ich kann sagen – ich war überrascht. Klar war es zu Beginn schwer, erst recht wenn sich wieder Gedanken einschleichen die dann so ausgesehen hatten: „Du bist aber schon ganz schön alt, du solltest mal etwas Gas geben … sonst bleibst du echt noch über!“ Ja, alles klar … Schmunzelt-Strategie ist dabei sehr hilfreich 🙂 … diese Gedanken einfach vorbeiziehen lassen. Lass dich auf dieses Experiment ein und du wirst sehen, diese Angst vor dem Alleinsein wird sich bald in Luft auflösen! 🙂 Ein Erfahrungswert, den nicht nur ich alleine hatte. <3

Fazit

Alleinsein zu können, ist ein wichtiger Grundstein dafür dein Leben gut zu meistern. Ein Unabhängigkeitsgefühl das wahnsinnig wertvoll für uns ist! Menschen die Alleinsein können, werden leider sehr häufig mit „einsam“ in Verbindung gebracht. Eine Schlussfolgerung die nicht richtig ist. Wenn du in der Lage bist alleine zu sein, alleine zu leben, wird es für dich auch kein Problem sein in einem Lokal um einen Einzeltisch zu bitten und dabei die Gesichtsfarbe zu wechseln … oder alleine ins Kino zu gehen. Einfach die Dinge tun auf die du gerade Lust hast.

Wenn du dein Leben und vor allem deine Zufriedenheit und dein Glück nicht von anderen abhängig machst, wirst du garantiert ein glücklicherer Mensch sein! Du wirst ausserdem dein Selbstbewusstsein aus dem Alleinsein schöpfen … und das ist unbezahlbar! Und wenn du soweit bist und das gelernt hast … wird unerwartet jemand an deine Tür klopfen und zu dir sagen: „Ich würde dich sehr gerne kennenlernen“ 🙂 Ein weiterer Erfahrungswert für den ich sehr dankbar bin >zwinker<

Hast DU Erfahrung mit diesem Thema? Hilfreiche Anregungen um schneller und besser mit dem Alleinsein umzugehen? Dann schreibe mir doch, ich freu mich. Eine schöne Zeit und sei gut zu dir.

„Du hast es satt, ständiges auf und ab machen dich müde und krank. Du würdest gerne aus deiner Beziehung aussteigen, schaffst es aber nicht. Ich bin mir sicher, jeder kennt jemanden, der in einer so leidvollen toxische Beziehung verstrickt ist. Oder vielleicht bist du selber in solch Situation gefangen! Es ist eine Beziehungsform, bei die jeder andere Mensch die Hände über den Kopf schlägt, und sich wundert warum sich zwei Menschen trotz ihrer chronischen Probleme nicht voneinander lösen können.

Beziehung? Das hatten wir doch erst!

Vielleicht denkst du dir jetzt schon wieder? Dieses Thema war doch erst vor kurzem an der Reihe?! Ja, das stimmt. Mach dein Glück nicht von einem Partner abhängig … war vor ein paar Wochen das Thema. Nahe verwandt, dennoch etwas anderes. Auf Grund der großen Nachfrage zu diesen Themen, war es mir wichtig, dieses mal die toxische Beziehungsform genauer zu durchleuchten.

Was genau ist eine toxische Beziehung?

Kurzform: Es handelt sich um eine Beziehungsform, die sich durch ständigen und abrupten Wechsel von intensiver Nähe, Streit, Stress und Trennungsandrohungen auszeichnet. Die guten gesunden Phasen sind erfüllt von einem intensiven WIR – Gefühl, eine Verschmelzung auf allen Ebenen mit dem i-Tüpfelchen an besonders schönem Sex. Als Frau fühlst du dich endlich angekommen zu sein … so oder so ähnlich ist der Beginn dieser Beziehungen.

Die Zeiten sind unterschiedlich, in denen plötzlich, wie aus dem Nichts und ohne gegebenen Grund, der Wechsel eintritt. Die Laune kippt, die gute Stimmung ist fort, ein „wir“ ist weit entfernt und der toxische Partner beginnt zu nörgeln, macht Vorwürfe und kritisiert ständig. Die Beziehung wird in Frage gestellt. Alles ist verloren gegangen. Wo ist die Nähe geblieben? Dein Partner kommt dir sogar richtig fremd vor. Er ist distanziert und unerreichbar geworden für dich.

Jeglicher Versuch, die Nähe deines Partners wieder zu erlangen, sein Herz zu erreichen, vielleicht Missverständnisse zu klären, hat keinen Sinn. Es ist sogar eher das Gegenteil der Fall! Je mehr du versuchst die Situation zu schlichten, das Gleichgewicht wieder herzustellen desto tiefer versinkst du in eine Falltüre! Es ist als wären alle Gemeinsamkeiten, die Liebe und Sicherheit die du verspürt hast, ausradiert .

Er arbeitet mit Abwertung und Idealisierung

Ich kann mich noch genau an die Zeit erinnern, wo ich in solch Situationen war. Mein damaliger Partner pickte ganz bewusst etwas aus meinem Leben heraus, worin ich immer schon etwas unsicher war. Es folgten blöde, verletzende Bemerkungen gefolgt von Beispielen die er kannte. Oder aber auch er ignorierte meine Fähigkeiten und das so lange, bis ich mir selbst unsicher war. Ich begann zu verkümmern.

Ein toxischer Mensch/Partner kann laut, ausfallend oder sehr ruhig und subtil kritisieren. Das Ergebnis ist immer das gleiche. Er verunsichert. Das ist sein Ziel. Wenn du mit solch einen Menschen zusammen bist, und solch Situationen immer wieder durchlebst, verfällst du in einen immensen nervlichen Stress. Der Zustand der emotionalen Not tritt ein. Das Schlimmste an der Sache ist du als Partnerin, kannst diese Vorhaltungen anfangs gar nicht nachvollziehen … denn DU hast auch nichts falsch gemacht! Und selbst wenn – die Relation Fehler und Vorwürfe, würden niemals passen!

Wie sind solche Männer?

  • charmant, reif und klug
  • passiv und fordernd
  • der Starke in der Beziehung
  • der der alles kann und natürlich besser weiß
  • ein notorischer Fremdgänger
  • ein Mann mit psychiatrischer Diagnose oder auch Arzt 🙁

Nun, wie läuft das ganze Desaster ab?

Die Abstände der Anschuldigungen, des vorprogrammierten Streites, waren immer regelmässig. Sein inneres Chaos wurde regelmäßig an mich weitergegeben. Meine Meinung und die Meinung anderer Frauen decken sich auch, wenn ich sage: Die Unzufriedenheit mit sich selbst und das innerliche Chaos eines toxischen Partners  wird immer als das des anderen deklariert! Um danach, wenn ER es für angebracht und richtig hält, wieder aufzubauen. Gefolgt von einer Phase intensiver Nähe, des Gleichklangs und erfüllenden Sex. Für die Partnerin entsteht dadurch wieder das Gefühl „alles ist doch wundervoll und wieder OK“. Eine gute Beziehung. Bis das „Spiel“ wieder von vorne losgeht.

Toxische Männer handeln sehr genau und intuitiv

Diese Männer haben eine besonderes Gespür für sämtliche Bedürftigkeiten ihrer Partnerin! Ich war sehr angetan von dem regen Interesse das dieser Mann damals an mir hatte. Anders als die üblichen. Tiefgründiger, überdurchschnittlich aufmerksam und ein toller Zuhörer. Liebevoll und sowas von charmant! Der Grund dieser Aufmerksam ist aber nicht das übliche normale Interesse, sondern ein lückenloser Lebenslauf seiner Partnerin. Sein Anliegen ist die Kontrolle über die mögliche zukünftige Partnerin und folglich über die Beziehung zu bekommen!

Er präsentiert sich als perfekt und passend. Er kennt und stillt mit Präzision alle vorhandenen Bedürfnisse. Und das rasend schnell. Dieses „Wir Gefühl“ lässt daher nicht lange auf sich warten. Das Gefühl von angekommen sein stellt sich ein. Das Vertrauen ist sehr schnell aufgebaut und so wird dieser Mann, der Traummann, den Frau sich gewünscht hat plötzlich Wirklichkeit … Ich fühlte mich damals komplett beantwortet und deshalb ließ ich mich ziemlich schnell ganz auf diesen Mann ein.

Und genau ab da wenn sich ein toxischer Partner seiner Sache ganz sicher ist, beginnt er damit, seine neuen und anderen Seiten zu zeigen. Immer im ständigen Wechsel: Ganz toll … oder die Hölle auf Erden.

Die Frau ist immer verantwortlich für das Gelingen der Beziehung!

Egal was es ist. Ein falscher Satz, die falsche Fragestellung, eine nicht passende Bewegung … es gibt nie ein „Richtigsein“! Solche oder ähnliche Handlungen bringen solche Männer sofort dazu zu kritisieren und zu nörgeln. Die Partnerin klein zu machen und die Beziehung sofort wieder in Frage zu stellen. Er reitet so lange darauf herum bis du als Partnerin völlig erschöpft und mit riesiger Verlustangst in einen Schockzustand gerätst indem nichts mehr möglich ist, zu tun!

In einer längeren Beziehungszeit kann es passieren, dass Frauen oft keine Kraft mehr für ihre Freunde oder Familien haben, weil der toxische Partner sie total vereinnahmt. Ein weiteres optisches Merkmal: Du siehst übermüdet, unglücklich und krank aus. Wirst du als Paar in der Öffentlichkeit angesprochen, wird so ein Mann immer vorgeben dich in allen Belangen zu unterstützen. In Wahrheit nimmt er nur … viel zu viel, mehr als DU geben kannst und das ist immer noch zu wenig! Die zwischenzeitlichen exklusiven Momente der Zweisamkeit sollen dich nur weiter für eine kurze Zeit sedieren. Im Endeffekt ist es die Schuld der Partnerin ob die Beziehung glücklich oder unglücklich ist, so ist sein Denken. Emotionale Misshandlung vom Feinsten. 🙁 Diese Grausamkeit ist schwer zu verstehen und zu begreifen.

Doch wer sind die Partner von toxischen Männer

In der Regel sind es Frauen, die klug und emphatisch sind. Mit ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Anständig und mit ethischer Integrität. Stark genug sind, trotz eigener Verletzlichkeit, den anderen anzuhören. Diese Charakterzüge lassen es erstmal nicht zu, schwarz oder weiss zu denken und den Partner als soziopathisch einzustufen.

Ein toxischer Mann wird seiner Frau immer das vorwerfen, was er selber macht und droht ihr zusätzlich mit Trennung, für etwas das er selber gemacht hat. Er macht sie für alles verantwortlich. Es folgen Schmerz, und Entwürdigung. Ihm geht es dabei um die Aufmerksamkeit die er bekommt, wenn er verletzt. Er will schlichtweg die eigenen miserablen und wertlosen Inhalte in seinem Leben bei der Person abladen von der er seine Lebensquelle, die Aufmerksamkeit, die Zeit und Ressourcen bekommt. Inklusive Treuebeweise, hingebungsvollen Sex und Loyalität. Ein Nimmersatt der nicht mal daran ersticken könnte, weil es nie zu viel ist!

Was habe ich daraus gelernt

Ich weiß heute, dass sich toxische narzisstische Menschen an jedem Menschen bedienen der ihnen in die Arme fällt. Es hat eine Weile gedauert, aber ich war froh daraus gelernt zu haben. Ich bin vorsichtiger geworden, was die Männerwahl betrifft! Sie zeichnen sich durch eine hohe Schmerzfreiheit und Stresstoleranz aus. Rote Linien werden einfach überrollt ohne dabei ein schlechtes Gewissen dabei zu bekommen! Während der gesunde Teil der Beziehung immer kränker wird, wird der giftige Teil immer größer und stärker. Irgendwann kommt dann der Punkt an dem der zu Beginn gesunde Partner merkt, dass er ganz grausam daran kaputt gehen wird, wenn er es sich nicht schafft, sich  aus dieser Beziehung zu lösen …

Es ist immer hilfreich sich über den Charakter des anderen bewusst zu werden. Das sind die besten Vorraussetzungen um in die Handlung zu kommen wenn es soweit ist. Toxische Menschen fürchten nichts mehr als durchschaut zu werden. Sie sehen nicht die Not des anderen, aber fürchten sich vor negativen Auswirkungen für sich selbst! So bleibt also nur noch meine Empfehlung: „Nichts wie weg“. Einfach? Nein … aber notwendig um „Frau“ sein wieder zu erlernen und danach zu erfahren, dass es auch andere Männer gibt! <3

Nachsatz
In diesem Beitrag gibt es eine klare Rollenverteilung. Das soll aber keinesfalls heißen, dass es nicht auch Frauen gibt die narzisstisch und toxisch veranlagt sind. Persönlich habe ich aber nur diese Erfahrung gemacht und auch nur mit Frauen gesprochen die in einer narzisstischen Beziehung gelebt haben. Und da meine Leser zu 99,9% Frauen sind, fand ich es auch passend in der Form zu schreiben.

Dazu möchte ich heute nicht mehr viel hinzufügen und Punkt, Punkt sein lassen. Falls DU deine Erfahrungen mitteilen möchtest, deine Gedanken dazu aber am Blog nicht teilen willst, bist du herzlich in die FrauenPunk Gruppe bei Facebook eingeladen, da sind wir Frauen unter uns und ungestört … ohne Zaungäste. >zwinker<

Alles Liebe und schau gut auf Dich!

Es ist spät abends. Du liegst in deinem Bett und versuchst einzuschlafen … leider vergeblich. Deine Gedanken im Kopf haben das Karussell angemacht … und mit dem ständigen im Kreis fahren, bemerkst du es wieder mal. Diese endlose Leere in dir. Es fehlt etwas. Es fehlt jemand! Du fühlst dich unvollkommen.

Wenn du nicht alleine wärst, dann …

Wenn du in einer Partnerschaft stecken würdest,  dann müsstest du nicht mitten in der Nacht Gedankenkarussell fahren! Du würdest dich nicht einsam und alleine fühlen. Dann könntest du dich in diesen Augenblick an deinen Partner kuscheln und dich glücklich und vollkommen fühlen!

Kommt das so in etwa hin? Könnten diese Sätze auch von dir sein? Wenn JA, dann solltest du bleiben denn du bist hier richtig. Ich hatte mich sehr oft in diesen Sätzen widergespiegelt, nur waren diese Gedanken auch tagsüber ein aktuelles Thema. Erst recht wenn ich Paare gesehen habe deren Glücklichsein mich regelrecht mitten in mein Herz getroffen hat! Ich war eben nicht der Typ Frau, die gerne alleine war. Nicht mal dann, wenn ich in Wirklichkeit froh sein hätte sollen, endlich diese ungesunde Beziehung losgeworden zu sein.

Du machst dein Glück von einem Partner abhängig?

Eine Menge Frauen leben in dem Glauben, dass erst der „richtige“? Partner, ihr Leben lebenswert macht. Denn dann wird ihr Leben vor Glück erstrahlen so sehr dass es andere blendet und sie werden endlich ein glückliches zufriedenes Leben führen. Totaler Schwachsinn sag ich dir! Genau so entstehen Beziehungen, die nicht aus Liebe und dem Wunsch des Zusammenseins basieren, sondern es besteht eine Beziehung die nur aus Bedürfnissen besteht … weil DIR etwas Wichtiges fehlt!

Das kann sehr viel sein. Ob es nun Geborgenheit, Sex oder Zuneigung und Anerkennung ist, du glaubst jedenfalls der richtige Partner kann dir diese Bedürfnisse geben und stillen. Und plötzlich steckst du mitten in einer emotionalen Abhängigkeit. 🙁

Also es geht hier zwar nicht um mich, aber schließlich kann ich sehr gut mitreden. Wenn ich zurück denke, waren diese Emotionen bei mir so stark ausgeprägt, dass ich mich sehr schnell auf einen Partner eingelassen habe, der all diese Bedürfnisse, wenigstens teilweise, befriedigen konnte. Das DER eigentlich gar nicht zu mir passte, daran wurde kein Gedanke verschenkt! Hauptsache mein Durst wurde gestillt. Ich kannte diesen Unterschied zwischen „wünschen“ und „brauchen“ … ich wollte es nur nie wahrhaben.

Eine emotionale Abhängigkeit in einer Partnerschaft tut beiden nicht gut

Wenn du viele Bedürfnisse in dir hast, ist der Hunger natürlich gross alles zu bekommen. Doch in einer Beziehung entziehst du deinen Partner jegliche Kraft, weil du ständig etwas brauchst und willst von ihm … immer und immer wieder. Natürlich ist eine Partnerschaft auch dazu da, um sich gegenseitig zu  … ich nenn es mal „füttern“, auf die Bedürfnisse des anderen einzugehen. Nur in diesem Fall ist es keine Beziehung wie sie sein und laufen sollte.

Was passiert:

  • du klammerst und bist aufdringlich. Eifersucht entsteht wenn dein Partner die Zeit nicht mit dir verbringt. Du engst ihn ein und nimmst ihm seine Freiheit.
  • du suchst Eigenschaften in  und an ihm, die gar nie vorhanden waren. Du möchtest ihn so verändern, wie er gut zu dir passen würde und er dich dadurch auch glücklich macht!

Es wird dir wahrscheinlich auch gelingen. Aber nur kurze Zeit. Wenn er dann zu seinen alten Gewohnheiten zurückkehrt, bist du sauer und unzufrieden. Fakt ist im Endeffekt willst du nicht erkennen, dass diese Beziehung nicht das Richtige für euch beide ist. Es ist nämlich unmöglich auf Dauer jemand zu sein, nur um zu gefallen. UND – es kann dir auch weder er noch sonst jemand, all das geben was du wirklich brauchst. So entsteht eine Beziehung die beiden Teilen sehr viel Energie raubt und letztendlich auch unglücklich macht.

Warum können wir uns von solch toxischen Beziehungen nur so schwer trennen?

Die Antwort ist klar. Es steckt sehr viel Bequemlichkeit und die Angst vor dem Alleine sein dahinter. Vielleicht sogar der Glaube nichts Besseres zu finden? Das Erschütternde ist du tolerierst sogar Eigenschaften des Anderen, die dir nicht gefallen, die negativ sind … du lebst in einem Tagtraum und redest dir alles schön.

Ein Beispiel gefällig?

  • er ist bloß so eifersüchtig, weil er mich eben so sehr liebt … ?
  • er ist nicht immer so giftig, nur ab und zu … aber er liebt mich …!
  • es gibt ständig Meinungsverschiedenheiten und wir sind immer noch ein Paar – WIR gehören einfach zusammen …!

Schönrederei … so nennt man das. Du versuchst deine Entscheidung „logisch“ zu rechtfertigen, aber im Grunde weißt du, dass diese Person ganz und gar nicht zu dir passt. Und so passiert es, dass du viel zu lange in einer Beziehung verharrst, bei einem Menschen der nicht zu dir passt und du schaffst es nicht, dich von ihm zu lösen. So entsteht eine emotionale Abhängigkeit, die dir so viel Saft zieht und dich zudem auch noch unattraktiv macht!

Ich war selber in einigen genau solchen Beziehungen. Sie waren mehr als ungesund. Ich lebte in meiner eigenen Traumwelt aus der ich mich nur schwer lösen konnte. Bis ich dann – leider erst sehr spät – lernte, zuerst OHNE Partner glücklich zu werden! Es mir nicht nur einzureden, sondern auch wirklich aus tiefsten Herzen zu leben. Erst dann war ich bereit, eine glückliche erfüllende Beziehung zu führen. 🙂

Deine Frage kann ich richtig spüren! Alleine glücklich?

JA. Du bekommst so oft etwas vorgesetzt, bis du daraus lernst. Es wird dich solange nerven, bis du darüber nachdenkst und etwas verändern willst. Es ist immer einfacher darüber zu reden als zu tun, aber ich möchte dir hier ein paar Dinge wirklich ans Herz legen … um danach glücklich zu werden. #breitgrins

Selbstverwirklichung ist das Zauberwort

Ich schreibe sehr oft und sehr gerne darüber, weil es wirklich wie ein Zauberwort ist. 😀 Ganz egal ob du eine Abendschule besuchst, ein Studium anhängst, noch oder wieder zur Uni gehen möchtest … mach es und bilde dich weiter! Du kannst alles erreichen, was du in deinem Leben schon immer vorhattest.

Wenn du in einem Dienstverhältnis bist, einen Job hast … macht er dir auch Spaß oder musst du ihn machen um dich finanziell abzusichern? Es gibt keine Altersbegränzung um noch mal neu zu starten und auch Geld zu verdienen. Ich war satte 50 Jahre als ich mich völlig veränderte! 🙂 Möglicherweise findest du durch eine Veränderung weniger Euros auf deinem Gehaltsscheck, aber dafür bist du mit viel mehr Freude und Ehrgeiz dabei, ein unbezahlbares und gesundes Gefühl, kann ich dir sagen!

Verlass die eingefahrene Autobahn! Trau dich mal gegengesetzt zu fahren, Umwege zu genießen? Raus aus deiner Gewohnheit und weg von der Masse. Sammle Motivationen und Inspirationen. Nur so kannst du herausfinden was dich tatsächlich glücklich macht. Diese 3 Ansätze helfen dir, deinen Weg zu finden und dich auch selbst zu verwirklichen.

Was das mit alleine glücklich sein zu tun hat? Sehr sehr viel! DAS wirst du merken wenn du es versuchst. 🙂 Es ist die Grundlage um später eine gesunde Beziehung führen zu können … Du kommst ab jetzt mit dir selber klar !

Mach keine halben Sachen mehr

Es geht nämlich hier um dich und DEIN Leben! Entweder der Mann entspricht deinen Idealen oder du lässt es sein. Sei ehrlich zu dir selbst, wenn du einen Mann näher kennenlernst. Die Frage passt oder passt nicht sollte nicht nebensächlich sein. Manche Dinge brauchen jedoch ihre Zeit um festzustellen ob es wirklich funktionieren könnte. Aber wir Menschen,  besonders wir Frauen, haben dieses Gefühl in uns „mag ich oder geht gar nicht“ und dieses Gefühl täuscht uns sehr selten. Lieber alleine, als in einer falschen Beziehung! Lebe deshalb ein Leben, dass dich auch ohne Partner glücklich macht, versuche Männern einen kleineren Stellenwert zu geben, denn sie sollten auf keinen Fall der Mittelpunkt in deinem Leben sein, sondern die warme Decke drum herum, die dich wärmt, beschützt und mit Freude und viel Liebe auf deinem Lebensweg begleitet! <3

Falls du gerade in dieser Phase deines Lebens angekommen bist, wünsche ich dir viel „wollen“ es von einer anderen Seite anzugehen, daraus zu lernen und danach das Glück auf deiner Seite zu haben. Ich habe es nicht anders gemacht und  danach habe ich die Decke bekommen, die mich so wärmt wie es uns beiden gut tut. 🙂

Deine Anregungen und Meinungen dazu werden sehr gerne gelesen, bis dahin – eine schöne Zeit mit dir alleine.

Ob Liebeskummer oder Trauer, es geht immer um den Verlust eines anderen, Trennungsschmerzen sind nicht zu unterschätzen! Jede von uns musste es schon mal durchleben, und wird mir sicher bestätigen dass dieses Gefühl einen in die Knie zwingen kann.

Viele Frauen leiden fürchterlich

Ein Beziehungsaus kann auf jeden Fall schlimme Auswirkungen auf deine Psyche und das Selbstwertgefühl haben. Ganz egal wie es abgelaufen ist, der der zurückbleibt leidet. Gerade bei Männern ist es ja oft so, dass sie schon länger mit dem Gedanken spielen, die bestehende Partnerschaft zu beenden. Sie halten diese Karte zurück, alles ist „normal“ wie immer … viele wissen schon Bescheid, nur selbst ist man ahnungslos und die Gehörnte!

Meist sind es wir Frauen, die erst sehr spät durch reinen Zufall auf das Doppelspiel aufmerksam werden. Alles so lange wie es geht hinausziehen (Männerdenken), mal testen ob die Neue auch das hält wonach sie aussieht, schliesslich ist „MANN“ ja verwöhnt. Ist dieses Thema mal bekannt und auf dem Tisch, beendest du diese Beziehung umgehend (das hoffe ich jedenfalls!). Es ist als würde man dir den Boden unter den Füssen wegziehen. Du fällst in einen Schockzustand.

Du fällst und fällst, nichts macht mehr Sinn und du fühlst absolut nichts

So gut wie jede von uns wurde in ihrem Leben schon mal mit dieser Situation konfrontiert. Es wurde eine Affäre aufgedeckt, oder du bekommst zu hören, dass dich dein Partner nicht mehr liebt. Aus. Im Anschluss an solch einen Moment folgt sehr oft eine unschöne Zeit. Du kämpfst mit Angstgefühlen, Verlustängsten und hast meist grosse Selbstzweifel! Der Trennungsschmerz, mehr unter Liebeskummer bekannt, wobei ich Liebeskummer mehr mit „früher“ assoziiere, kann uns Frauen völlig aus den Schuhen werfen. Die Folge sind physische und körperliche Probleme.

Das Gefühl wird oft genauso empfunden wie der Tod eines geliebten Menschen. Es steht eine Art Trauerarbeit bevor.

Es gibt ein paar Phasen der Trauer, die bei sehr vielen Menschen genau in der gleichen Reihenfolge ablaufen:

  • Meist ist die erste Phase der Schock, du bist dir gar nicht im Klaren darüber welche Tragweite das Ganze hat und auch meistens nicht in der Lage emotional darauf zu reagieren.
  • Es folgt die Wut. Hass, Verzweiflung, jede Menge Heulkrämpfe, Selbstvorwürfe und kein Verständnis! Du bist niedergeschlagen und fällst zu Boden.
  • Hast du die, meiner Meinung nach schlimmste Phase überwunden, ist es wichtig sehr realistisch und nüchtern mit etwas Abstand auf die gewesene Beziehung zu schauen. Loslassen bedeutet es.
  • Werde dir bewusst das es unveränderlich ist, akzeptiere diese Situation und wage einen Neuanfang. 🙂

Eigentlich bin ich gerade selber erstaunt wie leicht mir das soeben über die Finger ging. Weil ich zu den Frauen gehöre die wahnsinnig unter einer Trennung leiden! Und es ist alles andere als einfach. Ich konnte nichts essen und ich war in kurzer Zeit total abgemagert. Bis mir der Arzt damals sagte: „Meine liebe Frau, man kann auch an gebrochenen Herzen sterben … wenn Frau es zu lässt. Ob es das Wert ist, entscheiden sie!“

Das war der Tag an dem ich begann mich wieder aufzurichten. Langsam wieder zu essen begann und letzt endlich sagen konnte: Es war gut so wie es ist, alles hat einen Grund im Leben … Gedauert hatte es beinahe 2 Jahre bis ich darüber hinweg war.

Das Hinfallen und wieder aufstehen – was kann dir dabei helfen?

Nachdem die Tage der unkontrollierbaren Tränen vorbei sind, du deinen Freundinnen wieder mehr Leine lassen kannst und die Tröstungsversuche ohnehin nichts brachten, richte dich wieder auf.

  • Versuche den Trauer- und Heulprozess nicht unnötig zu verlängern, klar es tut weh wenn dir ständig glückliche Paare über den Weg laufen! Das ist genauso wie mit Frauen, die gerne und um jeden Preis ein Kind möchten … sie sehen auch NUR Schwangere! Kurz gesagt, wir müssen erst durch die Hölle gehen, um danach wieder aufzustehen.
  • Geh unter Leute, verabrede dich mit einem lieben Menschen, der es ehrlich meint. Geniesse den guten Tropfen Rotwein in netter Gesellschaft, schmeiss dich unters Volk, geh aus und das zwar so oft als möglich! Überwinde dich in deine Sportschuhe zu schlüpfen! Auspowern setzt ne Menge Glückshormone frei. Geniesse die Leichtigkeit deines Lebens und laufe den negativ Gedanken davon! 🙂
  • Gönn dir einen Urlaub. Egal was und wohin es geht – plane eine kleine Auszeit ein. Schaffe dir damit neue schöne Erinnerungen an die du gerne denken wirst! Wenn ICH zurückdenke an diese Zeit, war DAS trotz aller Traurigkeit, meine schönste Zeit. Ich war so viel unterwegs … meine Tochter und ich hatten das selbe „Schicksal“ und so kam es dass wir einige Male gemeinsam in den Flieger stiegen und SEHR ungern nach Hause fuhren! Mehr brauch ich dazu nicht sagen *zwinker*.
  • Was ich für ganz wichtig halte: setze deine rosa Brille ab! Natürlich gab es tolle Zeiten, ER hat das so schön gemacht, dass konnte ER besonders gut und überhaupt blablabla. Und das ER dich beschissen hat vergisst du? Der Ex wird meist idealisiert. Erinnere dich daran was dich genervt hat. Seine Besserwisserei, seine Schnarchen oder seine Unordentlichkeit? Unzählige Dinge würde es geben … entferne dich von dem Ganzen!
  • Räum auf und vor allem miste aus! Auch das wird nicht einfach, aber bitte entferne dich von Sachen die dich auch nur im Entferntesten an den Ex erinnern. ICH zog aus und um. Und alles was dir doch irgendwie wichtig erscheint, pack in eine Kiste und stell sie ganz nach hinten in deinen Keller. Du wirst sehen, du wirst nicht mehr daran denken und auch diese beim nächsten Mal entsorgen.
  • Miste auch online aus! WhatsApp Chat, SMS, E-Mails … alles weg, lösche alle Speicher. Denk dir so, es sind nur wenige Klicks, aber du hast jede Menge Speicherplatz gewonnen! 🙂  Das schützt dich auch vor schwachen Momenten. Das neue Leben deines Ex zu verfolgen bringt ausserdem Nüsse *zwinker*.

Ein guter Tip von mir: Gib und nimm dir die Zeit für dich alleine oder zumindestens ohne festen Partner. Du hast keine Eile denn nichts ist schlimmer als sich von der einen Beziehung in eine andere zu stürzen! Aber so klug sind wir Frauen ohnehin! 

Leider ist  auch die Frau im besten Alter davor nicht gefeit, eine solche Phase durchzumachen. Jedoch eines kann ich dazu fix sagen:

Trennungsschmerz bringt in vielerlei Hinsicht ein enormes Potential für Wachstum und Glück, deshalb schüttle alles ab, was dich in deiner Entwicklung hemmt, und wenn es auch ein Mensch ist, der dich liebt …

In diesem Sinne wünsche ich DIR viel „Aufstehvermögen“ , viel Kraft und Selbstliebe und eine deiner schönsten Zeiten danach … sofern DU es zulässt. 🙂

Kannst du dich noch erinnern wie es bei dir war? Oder steckst du gerade in der „nichts hat mehr einen Sinn“ Phase? Trau dich, berichte mir davon, wir sind ja unter uns! 🙂

Selbstliebe, vor einigen Jahren machten bei diesem Wort meine Ohren sofort zu. Selbstliebe hatte für mich etwas mit Egoismus, Narzissmus und vor allem mit Überheblichkeit zu tun! Sich selbst zu lieben hat für viele Menschen einen unangenehmen Beigeschmack. Das ist jedoch ungerechtfertigt. Sich selbst mögen hat nicht nur für uns selbst, sondern auch für die anderen in unserem Umfeld viele Vorteile.

Wahrscheinlich denkst du es würde dir um einiges besser gehen, wenn dich dein  Umfeld anders behandeln würde. Und folglich glaubst du, die anderen müssten sich ändern, ehe es uns besser gehen kann. Jeder von uns sehnt sich danach von anderen Menschen geliebt und anerkannt zu werden. Wenn es aber darum geht, sich selbst „lieb zu haben“, beginnt es  schon schwierig zu werden. So sehr wir uns wünschen von anderen geliebt zu werden, so schwer fällt es uns, uns selber anzunehmen. Wenn DU dein negatives Bild von dir änderst, wenn DU dir mehr ein Freund als ein Feind bist, dann machst DU dir das schönste Geschenk, das Du je bekommen kannst!

Die ewige Suche nach Anerkennung und Liebe anderer

Ich selber war immer der Meinung, das „sich selbst zu mögen“ egoistisch sei! Ausserdem hatte ich von mir selber nicht unbedingt eine gute Meinung, zu viele Schwächen und Fehler … total unperfekt. Ich war der Meinung, dass diese Hintergründe reichten, um mich selber nie annehmen zu können oder zu dürfen! Ich schenkte meine Liebe anderen. Was aber auch nie wirklich von langer Dauer war. Ich suchte ständig die Anerkennung und die Zuneigung anderer und ich war enttäuscht wenn sich alles nicht so entwickelte wie ich es erhofft habe.  Bis ich nach vielen Jahren die Erfahrung gemacht habe, wen ich mich selbst nicht liebe kann ich auch andere Menschen nie lieben … Ich hatte es nie gelernt, dass echte Liebe in uns selbst beginnt!

Ich hatte immer ein Gefühl in mir nicht gemocht und geliebt zu werden, verdrängte dieses Gefühl immer wieder, ich kümmerte mich nicht um meine Empfindungen. Dieses Gefühl machte mich bedürftig und süchtig … immer auf der Suche nach Liebe und Anerkennung. Ein Achterbahnfahrt, bei der ich mir nur selber schadete.

Die wichtigste Beziehung in deinem Leben, ist die Beziehung zu dir selbst!

Ich bin ja wirklich sehr dankbar dafür dass wir alle aus Fehler lernen können. Vom Leben auf viele Fehler aufmerksam gemacht werden um dann bewusst hinzusehen, zu lernen und zu verändern! 😀 Ich hatte für alles und jeden Zeit, nur für mich selbst nie. Ich stellte mir viele Fragen, setzte mich mit meiner „Unperfektheit“ auseinander und kam dabei zu dem Entschluss, dass das Wort perfekt nur ein Wort war und nach und nach keine Berechtigung mehr in meinem Leben hatte. Ich las Bücher über Selbstliebe, „Teal Swan – Befrei dich durch Selbstliebe“ hat mich sehr berührt! Ich legte mir Affirmationen zu und es wurde zu einem Einschlaf -Ritual mir in Gedanken zu sagen „ICH bin liebenswert, liebe mich mit all meinen Schwächen, Fehlern aber auch Stärken und ich bin gut so, wie ich bin … “  Du kennst diese Sätze vielleicht sogar und denkst dir nichts dabei, für mich war es ziemlich eigenartig und ich kam mir sehr seltsam vor so mit mir zu reden! Aber dieses „komische“ Gefühl fühlte sich bald sehr angenehm und überzeugend an. UND – es war wie eine Liebeserklärung an mich selbst! <3 Danach änderte sich sehr viel für mich, mein Selbstvertrauen stärkte sich und meine Meinung über mich selbst ebenso.

  • nun, wie wirkst du auf andere, wenn du dich selber liebst und annehmen kannst?
  • verändert sich dein Leben dadurch?
  • macht es glücklich?

Ich habe dir meine persönlichen Gedanken dazu zusammengefasst und ich darf behaupten, meine Selbstliebe hat ausschließlich Positives an sich! 🙂

Selbstliebe stärkt von innen und schenkt dir Selbstvertrauen

Wer ein gestärktes Selbstvertrauen besitzt, dem fällt der Kontakt mit anderen Menschen wesentlich leichter. Du bist offen für Komplimente und kannst solche auch anderen machen. Wenn Du dich selber annehmen kannst, dann bist du von der Zuneigung, Anerkennung und Liebe anderer nicht mehr abhängig.

Selbstliebe macht „schön“

Dein Umfeld fühlt sich in deiner Gegenwart wohl und ist gerne mit dir zusammen. Selbstliebe lässt dich strahlen, sie schenkt dir eine offene positive Ausstrahlung. Auch dann wenn du mal einen schlechten Tag hast, deswegen, weil du dich nicht verbiegen und nicht um die Liebe und Anerkennung der anderen betteln musst. Du wirst als starke Persönlichkeit gesehen und mit Respekt behandelt.

Selbstliebe macht erfolgreich

Du glaubst an dich und deine Fähigkeiten. Du kannst erreichen, was du dir zum Ziel gesetzt hast. Alles was dir wichtig ist. Du lässt dich  auch nicht von anderen und deren Kritik verunsichern. Du bleibst auf deinem Weg. Dein Selbstvertrauen ist so stark, dass du ohne weiteres Probleme lösen und auch damit umgehen kannst. Zudem wirst du risikofreudiger werden, triffst schnellere  Entscheidungen und bist nicht nur beruflich erfolgreicher, sondern auch privat. 🙂

Wesentlich toleranter

Wenn du mit dir selber zufrieden bist,  in deiner  Mitte angekommen bist,  dann trittst du deinen Mitmenschen auch grosszügiger entgegen.  Du verzeihst leichter und tolerierst die „Ticks“ der Anderen besser.

Weniger Wut und Ärger

Weniger Erwartungen an andere zu haben, bedeutet auch dass du weniger enttäuscht wirst. Deshalb ist Wut und Ärger ein selteneres Gefühl. Du bist weniger frustriert oder deprimiert. Fürchtest dich nicht vor Ablehnung,  du bist nicht einsam und das Gefühl der Kränkung und der Verletzung ist ebenso weniger Thema.

Kurz gesagt, DU bist emotional ausgeglichener, wenn DU dich selber liebst – weil DU dich gut behandelst!

Abschließend möchte ich dir auch noch etwas persönliches weitergeben, dass ich in einer Zeit bekommen hatte als mein Thema Selbstliebe sehr gross und aktuell war … Vielleicht ist es dir sogar bekannt, verliert aber nie an Wert. Viel Spass beim lesen <3!

Geschrieben von Charlie Chaplin

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und das alles, was geschieht, richtig ist. Von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich, das nennt man VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiss ich, das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man REIFE.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spass und Freude macht, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das „gesunden Egoismus“, aber heute weiss ich, das ist SELBSTLIEBE.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet, so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.

Als ich mich zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner. Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

Also, du bist keinesfalls egoistisch weil du dich selber zu sehr liebst, sondern weil du dich zu wenig liebst! Ich kann heute ehrliche Liebe weitergeben und bin auch in der Lage, wahre Liebe zu erkennen und auch anzunehmen – und genau DAS wünsche ich dir auch, fühl dich umarmt.