Hier schreibe ich über persönliche Erfahrungen, authentisch und sicherlich für die ein oder andere meiner Leserinnen sehr hilfreich.  Ich freue mich auf deine Erfahrungen in den Kommentaren.

Dieses Jahr hatte ich die Gelegenheit, einige tolle, starke und, ich nenne sie jetzt einfach, „ausgereifte“ Frauen kennen zu lernen. Sie wurden vom Schicksal gebeutelt … durch Krankheit, Verluste und viele Probleme, die sie dadurch hatten. Trotz dieser Tatsache, stehen sie felsenfest mitten im Leben. Sie sind der Pfeiler der Familie, sie halten zusammen was beinahe in Brüche ging. 

Ich bewundere solche Frauen sehr, die durch ihre Vergangenheit ein hohes Level an Reife, wiederkehrender Gesundheit und Selbstzufriedenheit erreicht haben! Selbsterkennende Menschen, die manchmal wie eine andere „Wesensart“ auf mich wirken und mich total begeistern!

Zu reifen heißt zu akzeptieren

Reif. Dazu fällt mir süßes saftiges Ost ein, ein guter Wein und gutes Essen. Ein schwerer Whisky. Alles was besonders „gut“ zu schmecken ist muß reifen. Reife kann aber auch mit anderen Gedanken in Verbindung gebracht werden. Nämlich mit alt und ausgeleiert, nichts mehr wert, unschön uvam. Jedenfalls legt das unsere Gesellschaft vor. Gerade als Frau hören wir immer wieder, dass wir Reife meiden sollten. Die Idealisierung der Jugend, die Verwendung von Botox, Cremen und Puder, um ja nicht alt auszusehen, sind Merkmale einer Gesellschaft, die uns nicht auf natürliche Weise reifen lässt.

Eine Frau die sich der natürlichen Reife genähert hat, hat ihren ganz persönlichen und emotionalen Punkt gefunden, von dem aus sie sich mit ihrer Essenz und mit ihrer Seele und mit ihren Erinnerungen verbinden kann. Dem Ganzen einen passenden Rahmen schenken möchte ich als reife Frau, meine Gedanken in Briefform allen anderen Frauen widmen … ich bin ein Fan von euch allen!

An Dich als gereifte Frau …

Ich bin sehr dankbar euch getroffen zu haben. Wunderschöne Frauen … wunderschön von außen und wunderschön von innen! So mutig und bravurös habt ihr verteidigt, an das was ihr geglaubt habt. Eure Augen waren nie verschlossen, ihr habt andere Ansichten mit Respekt entgegen genommen. Mit eurem Herzen hingehört und mit der Seele gesprochen.

Die Bereitschaft zu helfen, war nie ein Thema! Und das, obwohl ihr selber kaum Unterstützung erhalten habt als ihr sie so gebraucht hättet! Gewissenhaft, aufmerksam, liebevoll, lächelnd … ansteckend und überzeugend. So wart und seid ihr immer noch! Den Euren gegenüber immer loyal geblieben, bis zum Schluß. Als Mutter, Ehefrau und Schwester, Tochter und Tante. Die kleinen Dinge wurden von euch geschätzt … nichts war und ist selbstverständlich.

Ihr seid Frauen mit Charakter, stark emotional, ihr liebt und gleichzeitig musstet ihr leiden. Was haben wir besprochen? Wisst ihr noch? „Übernimm die Verantwortung, für alles was Du kannst. Es gibt nichts mehr was Du geben kannst und wenn Du Dich nicht um Dich selbst kümmerst, wirst Du krank werden … und dann kannst nicht mehr helfen.“ Jede Frau muss sich akzeptieren, sich annehmen und weiter gehen. Bloß niemals liegenbleiben, resignieren und aufgeben.

Ihr alle seid so wertvoll aufgrund eurer Person, wertvoll aufgrund dessen, wer ihr seid und nicht wegen der Dinge, die ihr getan habt. Ich genieße es mit euch in Verbindung zu sein. Mit euch zu lachen und zu weinen. Ihr seid genauso köstlich wie eure Kuchen – in Bezug auf eure Präsentation, Arbeit, Geschmack und Stil! Der Weg euch zu folgen ist absolut kein Fehler. Ihr bleibt euch selber treu und verkauft auch eure Seele niemals! Ihr steckt voller Emotionen … ihr sagt der Körper vergeht, aber die Seele bleibt. Solange es jemanden gibt, der sich an euch erinnert, werdet ihr nicht sterben. :-) Wie könnte man euch jemals vergessen?!

Tja also, was kann ich noch mehr sagen außer zu wiederholen, dass ich unglaublich dankbar bin, solche Frauen wie euch zu kennen. Ich bin dankbar, dass wir uns über den Weg gelaufen sind. Was auch wieder zeigt, es gibt immer gute Menschen auf unserem Weg des Lebens … man muss nur gut genug sein, um sie zu erkennen! Ich habe gut erkannt und darauf bin ich ein wenig stolz. Ich öffne meine Augen und sehe das, was gut ist für mich.

Ich schicke euch genauso viele Umarmungen mit all der positiven Energie, wie ihr mir immer wieder geben werdet. Eine Energie, die ansteckend ist und so viel Lust auf das Leben macht.

Das Leben stellte euch immer wieder Prüfungen, besonders harte Schicksalsschläge können Menschen zerstören. Manchmal entstehen aber auch ganz besondere Menschen daraus!

Manche Dinge müssen einfach gesagt und gezeigt werden. Manches ist mir ein Anliegen und dem muss ich nachgeben. Es waren auch diese Frauen, die mich dazu inspiriert haben mein erstes „Buchkind“ ins Leben zu rufen. Ein hübsches Taschenbuch mit wertvollen Inputs, persönlichen Tagebuchauszügen, die mich während der letzten Jahre beschäftigten, untermalt mit energiegeladenem Bildmaterial. Von mir für euch.

Alles Liebe und passt sehr gut auf auf euch. Bis sehr bald.

 

Der Karren der Gefühle

Ein kleines Mädchen lief an der Seite ihres Vaters, als dieser plötzlich an der Kurve eines Weges anhielt.
Nach einer kurzen Zeit der Stille fragte er sie:

„Was hörst Du mein Kind?“ Das Mädchen spitzte ihre Ohren. Einige Sekunden später antwortete sie.
„Papa ich höre den Lärm eines Karren, der sich uns nähert.“
„Sehr gut“ antwortete der Vater.
„Du hast recht. Wir laufen einem leeren Karren entgegen.“
Sie fragte ihn erstaunt: „Wie kannst Du wissen, dass der Karren leer ist?

Der Vater entgegnete ihr:
„Wegen der Geräusche, die er verursacht, ist es sehr einfach zu wissen, ob er beladen ist oder nicht.“
„Je weniger sich im Karren befindet, desto mehr Lärm macht er.“

Das Mädchen wurde erwachsen und immer, wenn sie jemanden traf, der damit prahlte was er doch alles besitze, überkam sie das Gefühl, dass sie die Stimme ihres Vaters sagen hörte: „Je weniger sich im Karren befindet, desto mehr Lärm macht er …“.

(Volksmärchen)

Mit den Menschen ist es das Gleiche. Umso leerer ihr Inneres, desto lauter geben sie sich. So als wären sie Schellen, die man schon aus der Ferne hören kann.

Menschen, die keinen „seelischen“ Reichtum besitzen, vertuschen diesen Mangel mit leeren Reden. Sie füllen diese Leere mit materiellen Dingen und verschwenden ihre Zeit mit banalen Dingen, weil sie sich dadurch wertvoll fühlen! Ihre größte Angst besteht darin, anwesend zu sein aber von uns nicht bemerkt zu werden.

Es kann sein, dass sein Karren so leer ist, dass er ihn mit Deinen seelischen Reichtümern beladen möchte. Dieser Raub an Energie ist zwar sehr subtil, kann aber die Eigenschaften, mit denen Dein Karren beladen ist, stark zerstören.

Schütze Dich vor Menschen, die sich an Dir bereichern wollen. Lerne solch toxische Beziehungen zu erkennen. Erkenne sie an der Lautstärke! Vergiss nie Deinen Karren mit Liebe, Freude, Begeisterung und auch Schmerz und Traurigkeit zu beladen. Es sind Grundgefühle und die sind am wichtigsten.

  • LIEBE, um groß zu werden
  • FREUDE, um sie zu teilen
  • TRAURIGKEIT, damit Du die Freude schätzen lernst
  • BEGEISTERUNG, um Dich selbst zu erfinden
  • SCHMERZ … um weiter zu machen

Bleiben wir immer bescheiden. Lassen wir nicht zu, dass der Hochmut ein großes Loch in unseren Karren reißt. Denn die Bescheidenheit lässt Dinge entstehen und der Hochmut zerstört sie! Laden wir uns nicht zu viele Freunde auf, sondern einen einzigen Menschen der so wertvoll für uns ist wie 20 andere. Verschwenden wir also keinen Platz auf unserem Karren.

Ich wünsche Dir dass diese Geschichte eine Erinnerung, ein Augenöffner, für Dich sein mag.
Alles Liebe und bis ganz bald.

Die Zeit ist jetzt, lebe Dein Leben
oder Warum Dein Leben kurz ist und Du jeden Moment (er)leben sollst.

An jeder Ecke, in jedem Magazin und Blog hörst oder liest Du heute, dass Du im Moment leben sollst. Diesen nutzen sollst. Viele von uns kauen das einfach nach, eine „Weisheit“ die jedoch die meisten Menschen nicht leben, ja nicht einmal hinterfragen.

Lebe im Moment, denn Dein Leben ist kurz!

Stell Dir Dein Leben als einen Teller voll mit Gummibären vor, jeder Moment Deines Lebens stellt einen Bären dar. Und jede Sekunde, jeden Moment ist es plötzlich ein Gummibär weniger. Ein Bärchen, dass Du nie wieder hinzufügen kannst, es ist weg – fort!

Vielleicht wird Dir so bewusst, dass Deine Zeit immer kürzer wird. Der Moment während Du das hier liest ist gleich vorbei und er wird nie wieder kommen. Egal was Du machst oder versuchst, er ist weg! Für immer!

Jetzt kannst Du für Dich ausrechnen wieviel Zeit Du noch hast, wieviele Gummibären noch auf Deinem Teller liegen. Mach das, ganz bewusst und dann denk bitte mal über die letzten Zeilen nach, mach Dir die Worte bewusst. Und beantworte folgende Fragen für dich persönlich:

Warum verbringe ich soviel Zeit mit unbefriedigenden Dingen? Lebe ich wie ich will und was ich liebe? Was mich glücklich macht?

Unsere durchschnittliche Lebenswartung

Frauen 84,7 Jahre
Männer 79,2 Jahre
Durchschnitt 82,0 Jahre

das sind im Schnitt
29.930 Tage
718.320 Stunden oder
43.099.200 Minuten

Das scheint auf den ersten Blick viel zu sein und doch ist es nichts! Wie schnell vergeht eine Woche nach der anderen ohne Spuren zu hinterlassen. Arbeiten und funktionieren, vielleicht noch ein Drink oder Kaffee mit Freunden und das war es. Kann das alles sein? Für mich nicht, nicht mehr. Ich haben lange nur funktioniert, nur Pflichten erfüllt, beruflich und privat. Diese Zeit ist für mich vorbei.

Doch warum verlaufen die meisten Leben so?

Wir werden in eine Welt geboren, in eine Gesellschaft, die möglichst ruhige und unauffällige Menschen will. Menschen die leicht und problemlos führ- und regierbar sind. Die sich in den Bahnen der Gesellschaft bewegen und nicht ausbrechen.

Menschen, die nach der Schule in das Leben als Angestellte wechseln und ihre Lebenszeit unter Wert verkaufen. Oder findest Du Deine Lebenszeit und Deine Leistung wird dementsprechend honoriert? Nur so ein Gedanke …

Will mir  jemand erklären dass ein Mensch der 1.500.- netto verdient für seine wertvolle Zeit entsprechend entlohnt wird? Und ich meine jetzt noch nicht einmal die unzähligen Menschen, die nicht annähernd diese Summe im Monat am Konto haben!

Klar gibt es viele Angestellte, die gut verdienen und doch sind es Menschen, die aus meiner Sicht wenig bis keinen eigenen Willen zeigen sondern den ihnen vorgegebenen Weg leben. Vorgegeben von den Eltern, der Schule, dem Chef und der Gesellschaft. Ja und die Politik nicht zu vergessen.

Es geht ja nicht anders hört man immer wieder! Doch es geht anders, man darf vielleicht nicht immer nur den einfachsten Weg sehen und gehen. Jetzt höre ich manche von euch aufschreien. Ja schreie es raus „die spinnt doch, ich muss doch arbeiten um mein Leben zu finanzieren!“

Klar das müssen wir alle, aber warum nicht für sich selbst den Einsatz und die Lebenszeit opfern, mit Arbeit die einem Spaß macht. Mit Menschen, die einem gut tun. Nicht in Unternehmen die die Menschen nur noch aussaugen, ihnen die wertvolle Lebenszeit für ein lausiges Gehalt, das zum Leben nicht reicht und zum Sterben zu viel ist, abkauft. Menschen in schwere Krankheiten treiben und dann irgendwann mit 50 Jahren auf die Strasse stellen weil billigere Arbeitskräfte in Massen zur Verfügung stehen. Ein gesellschaftliches Problem, aber genau das erfüllt den Zweck die Menschen klein und still zu halten. Solange man ihnen Sicherheit vorgaukelt, Sicherheit im Job, Sicherheit für die Pension ist alles gut, so glaubt man jedenfalls.

Vorgegaukelte Sicherheit

In unserer Gesellschaft ist alles auf dem Begriff der vermeintlichen “Sicherheit” aufgebaut. Sicherheit, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Nicht mehr gibt oder wohl nie gab. Wie kann man sicher sein, wenn man nur als Nummer gesehen wird, jeder problemlos und sofort austauschbar ist. Du nicht weißt wie lange es deinen Arbeitgeber noch gibt oder deinen Posten?

Geh in Deinen 9to5 Job und Du bist sicher, auf dies zielt das ganze System in Österreich und Deutschland ab.

Erfüllend ist das Ganze nicht, wir arbeiten um leben zu können. Das soll der Sinn unseres Lebens sein? NEIN! Ich bin der Meinung der Sinn unseres Leben kann nur ein erfülltes Leben sein. Jeder Mensch muss für sich selbst definieren was ihn erfüllt und was sein Sinn ist und dann noch den Mut zu haben sein Leben entsprechend zu ändern.

Und sag nicht das ginge nicht, es gibt immer Wege … sie sind zwar nicht so bequem und einfach, aber sie sorgen für nachhaltiges Wohlbefinden! :-)

Deshalb lebe DEIN Leben, tue was DU liebst und was DICH glücklich macht!

Ich liebe die Stunden, in denen ich nur für mich sein kann

Es ist doch schon eine Weile her als es Gedankengänge von mir zu lesen gab. Auf der einen Seite ist der Kopf rappelvoll mit Gedanken, aber sie reichten nie um sie mit euch zu teilen. :-)

Jetzt wo ich wieder in Österreich bin und mich zu Hause wieder „eingerichtet“ habe, konnte ich mich zurückziehen, nachdenken und für eine Zeit auf den Pausenknopf drücken. Die ausständigen Termine konnte ich abhaken … etwas mehr Ruhe kehrt wieder ein.

Ruhe … Zeit nur für mich … für wenige Stunden … die Momente in denen ich rein für mich bin, tun gut!

Ich liebe meine kleine Familie und verbringe jede freie Minute mit ihnen zusammen, bin ich aber für mich ganz alleine, bemerke ich eine Veränderung in und an mir. Wenn ich für mich bin, wenn mir keiner dabei zu sieht was ich mache … dann fühle ich mich beinahe wie ein kleines Kind. Unbeobachtet kann ich mich meinen Gedanken hingeben, meiner Lieblingsbeschäftigung, dem Tagträumen, nachgehen … ich finde Vergnügen an den kleinen Freuden und dem Nichtstun! Schon mittags mich in ein Bad mit soo viel Schaum legen, dass ich darin untergehe, einen Topf Nutella mit den Fingern leer naschen und das Ganze in dicken Socken, unfrisiert und einem viel zu großem Sweatshirt … egal, keiner kommt, keiner sieht mich, keiner schüttelt den Kopf aber vor allem KEINER WILL ETWAS VON MIR!

Es gab Zeiten da hasste ich diese Intimität mit mir selbst. Diese Ruhe, das Alleinsein, das nichts tun … das tun was Spaß machte. Heute empfinde ich diese Augenblicke als etwas ganz Besonderes, beinahe Kostbares. Sie sind angenehm, sie sind Balsam für meine Seele aber vor allem sind sie für mich lebensnotwendig geworden. Wenn ich so mit mir alleine sein kann, ohne auf etwas achten zu müssen, entspannt sich mein ganzer Körper. Ich werfe meine „schützende“ Hülle einfach ab. Ich kann mich an so grundlegenden Handlungen wie eine Tasse Tee oder Kaffee zu trinken richtig erfreuen. Eingehüllt in kuscheligen Decken und zu wissen – ich hab jetzt Zeit für mich – ohne dabei rausgerissen zu werden!

Ich mag diese Momente, Stunden in denen mich keiner sieht und hört. Nichts ist so schön, wie nach einem geballten Tag die Schuhe samt all der Hektik ablegen zu können! Wir Menschen verbringen den ganzen Tag mit Regeln die manchmal kein Ende finden. Sie sollen unser Verhalten in die richtige Bahnen lenken?! Vielleicht ist es aus diesem Grund so reinigend für mich, wenn ich meinen privaten Raum betreten kann … da wo keiner etwas von mir erwartet und nur meine Regeln gelten! Ich bin keinen urteilenden Blicke ausgesetzt oder Konventionen unterworfen die mir ein gewisses Verhalten diktieren wollen.

In meinen Stunden des Alleinseins, da wo niemand auf mich achtet … da geht es mir gut, es gibt keinen Neid, keine Unehrlichkeit und keine Missgunst . Währenddessen genieße ich es meinen Gedanken alle „Gerüchte“ des Alltags auszuziehen … mitsamt dem Druck, der manchmal auf mich ausgeübt wird. Druck und Zwang, zwei Dinge die mir nicht gut tun.

Ich habe gelesen das der häufigste Druck unter dem wir Menschen leiden, die sogenannte Metawahrnehmung ist. Darunter versteht man das Fremdbild, das Bild, von dem wir glauben, wie uns die anderen sehen. Für viele ist das eine soziale Angst die wirklich verstörend sein kann. Für mich ist es weniger die Angst, mich ärgert es schlicht weg.

Wenn ich aber für mich bin, sind diese Gefühle, der Druck und der Zwang abgestellt. Keine Beurteilung – nur sein. Auch wenn ich in der Zwischenzeit ein gesundes Selbstwertgefühl besitze, dass mich von diesen äusserlichen Einflüssen zum Großteil schützt, brauche und genieße ich diese Zeit wenn ich nur mit mir sein kann!

Bei uns Erwachsenen sind unsere Gehirne von den Sorgen und Ängsten ausgelaugt. Das ständige Surren in unseren Köpfen wird in solchen Momenten des Alleinseins ruhig gestellt. Wir können dabei WIR SELBST SEIN. Diese Augenblicke, Momente oder Stunden in denen wir nur mit uns sind, sind wesentlich um uns auszuruhen. Ich gestatte meinem Inneren das zu tun, was es gerne möchte … ohne Einschränkung.

Genießen wir die Momente, in denen wir ganz nah bei uns sein können.

Wie geht es Dir mit der Stille und der Ruhe … kannst Du sie genießen oder macht es dich nervös? Kannst Du dabei Kraft und Energie tanken … oder bist Du für Ruhe nicht geboren? Ich würde mich freuen von Dir zu lesen!
Bis bald ….

Diese rührende Geschichte, die ich heute unbedingt weitergeben will, zeigt uns ganz deutlich, dass wir NIE vorschnell urteilen dürfen! Durch ein vorschnelles Urteil können wir Menschen verletzen. Manchmal reicht es auch schon nur über einen Menschen nachzudenken und sich im Kopf sein Urteil zu bilden … ihn zu bewerten, ohne ein Hintergrundwissen zu haben. 

Eine kurze und sehr süße Geschichte, die zeigt wie schnell wir andere Menschen (ungerechtfertigt) in eine Schublade stecken wo sie keinen Platz haben.

Die alte Dame im Cafe

Eine alte Dame setzt sich in ein Café. Die Kellnerin bringt ihr die Menü-Karte und fragt nach, was sie denn bestellen möchte. Die alte Dame fragt: „Wie teuer ist bei ihnen ein Stück von der Torte?“ Die Kellnerin antwortete „fünf Euro …“

Die gebrechliche alte Frau holt einige Münzen aus ihrer Tasche und beginnt langsam zu zählen. Dann fragt sie wieder: „Und wie teuer ist bei ihnen ein einfaches Stück Kuchen?“ Die Kellnerin war etwas gestresst und offensichtlich genervt von den Fragen, da sie auch andere Tische zu bedienen hatte. Dem entsprechend forsch kam auch die Antwort „vier Euro …“ sagte sie.

„Das ist gut, dann nehme ich gerne den einfachen Kuchen bitte …“ sagte sie. Die Kellnerin brachte ihr genervt den Kuchen und legte ihr auch gleich die Rechnung dazu. „Immer diese geizigen Leute“ murmelte sie leise vor sich hin.

Die alte Dame aß ganz langsam und genußvoll ihren Kuchen, stand langsam auf, legte das Geld auf den Tisch und ging.

Als die Kellnerin nun den Tisch abräumen wollte, stellte sie fest, dass die alte Frau ihr einen Euro Trinkgeld hingelegt hat. Diese Situation berührte sie und es schossen ihr Tränen in die Augen. Es war nur leider zu spät sich bei der alten Dame zu entschuldigen. Sie begriff jetzt weshalb die alte Frau nach den Preisen gefragt hatte.

Es hatte nichts mit Geiz zu tun … sie entschied sich bewusst für den einfachen Kuchen um IHR Trinkgeld zu schenken …

Gefunden auf Netzfrauen, Autor unbekannt

Danke dass Du hier warst und ich hole Dich bald wieder ab, wenn Du magst, um ein wenig in die Geschichtenwelt einzutauchen …

Heute möchte ich meine Gedankengänge den Menschen widmen, die mir etwas bedeuten und ohne die ich auch nicht mehr sein möchte. Menschen, bei denen ich mich auch zwischenzeitlich mal bedanken möchte, die bei mir waren als ich sie brauchte und die, die mich so sein lassen wie ich bin …

Viele sind es nicht, aber die Zahl ist dabei nebensächlich.

An all euch Menschen die ich mag:

Ich mag Menschen, die es schaffen mich konstruktiv und direkt zu kritisieren, ohne mich dabei zu verletzen! Ich mag Menschen, die Taktgefühl und einen Sinn für Gerechtigkeit haben, weil solche Menschen kann ich meine Freunde nennen. Ich mag ehrliche und aufrichtige Menschen, die es schaffen, mit ordentlichen Argumenten gegen die Entscheidung anderer zu halten. Ich mag auch Menschen, die wissen, dass es auch noch tiefgründige Gespräche gibt und solche, die ihr Leben mit Humor und Spaß befüllen können.

Ich mag Menschen die ihre Fehler auch zugeben, die sich nicht schämen wenn sie sich geirrt haben! Ich mag auch diejenigen, die nicht alles wissen sondern jede Menge Fragen stellen. Und all die Menschen die immer nach Lösungen suchen und nicht den Kopf in die Wüste stecken! Ich mag die Ruhigen … die still für sich denken. Menschen die ihr Umfeld wertschätzen – ohne dabei einen Vorteil zu haben. Ich mag die, die nicht in Schubladen denken. Menschen die nicht vorschnell urteilen … Menschen mit Persönlichkeit eben.

Und ich mag besonders die Menschen, die wissen und verstehen, dass der größte Fehler eines Menschen darin besteht, immer mit dem Kopf durch die Wand zu gehen und alles mit dem Kopf zu erzwingen … was das Herz aber nicht hergeben will! Die Träume, die Ruhe, die Werte, die Sensibilität, das Glück das Vertrauen, die Freude, die Dankbarkeit, die Werte, die Weisheit, die Hoffnung und die Liebe … all diese Dinge in sich selbst finden und es anderen weitergeben können.

All das sind für mich Vorraussetzungen um sich Mensch nennen zu können. Mit diesen Menschen möchte ich mein weiteres Leben zusammen sein, denn bei ihnen fühle ich mich wohl und gut aufgehoben!

Es gibt viele Menschen, die es wert sind, dass ich mich mit ihnen umgebe. Es sind genau solche die mich nicht erdrücken. Es sind die Menschen, die so ticken wie ich … jedenfalls so ähnlich weil sie sich dem Glücklichsein hingeben können.

Und das aller wichtigste sind die Menschen, die sagen was sie denken, aber noch mehr solche, die machen, was sie sagen und denken was sie machen. :-) Ich wertschätze authentische Persönlichkeiten weil sie nicht auf den Bäumen wachsen. DANKE – das ich ein paar solcher Menschen um mich haben darf !<3

Ich hab noch nie so lange und intensiv darüber nachgedacht was ich eigentlich an meinen Herz-Menschen oder ein paar Freunden so sehr schätze. Menschen sind alle interessant. Jeder von uns hat ein anderes Auge dafür, was er mag, und was ihm wichtig ist. Vielleicht hast Du ja auch den ein oder anderen Menschen, der hier gut rein passen könnte?

Mal „Danke“ sagen ist nie verkehrt. :D

Bis bald in meinen nächsten #Gedankengängen … ich freu mich wenn Du mir wieder folgen kannst?!

Selbstliebe – wie weit bin ich?

Selbstliebe, ein sehr heißes Thema das mir beinahe mein ganzes Leben zu schaffen gemacht hat. „Du musst zuerst Dich selbst mögen, damit Du andere Menschen glücklich machen kannst …“ Dieser Satz hallt wie ein Echo noch sehr oft in meinen Ohren!

Selbstliebe fühlte sch für mich wie ein Verbrechen an, etwas was man nicht tut, dieses Wort auszusprechen, bereitete mir schon Unbehagen. Selbstliebe – wie geht es mir heute damit? Diese Frage stelle ich mir gerade, da ich sie so oft so vielen Frauen ans Herz lege …

Im Gegensatz zu früher, muss ich diese Situation und diese Frage nicht mehr erzwingen, die die mir früher so wahnsinnig schwer gefallen ist! Ich brauche dazu nur Ruhe … einen Ort an dem ich mich wohlfühle, wo ich mich spüre und wo ich mir mein Spiegelbild vorstelle, wo ich mit mir alleine bin und ich mir DAS sagen kann was mir vor nicht ganz so langer Zeit, noch völlig unmöglich schien!

„Ich liebe mich“ zu sagen, hört sich zwar immer noch sehr eigenartig an, aber es macht mich zufrieden und auch ein wenig stolz, weil ich nie geglaubt hätte meine innere Unzufriedenheit und meinen Hass der gegen mich gerichtet war, ablegen zu können. Selbstliebe ist der Schlüssel zur Zufriedenheit, zum Glück und der Freiheit. Vielen von uns wurde der Selbstwert, das Selbstbewusstsein genommen, meistens durch unschöne und traumatische Erlebnisse. Was blieb übrig? Ein unsicheres Häufchen … übergossen mit Selbstzweifel und einem Gefühl nichts wert zu sein!

Ich würde sagen es ist heute so etwas wie eine Premiere für mich mein eigenes Liebesgeständnis hinauszutragen und sehr vielen Frauen damit Mut und Hoffnung zu machen … weil ich eine von euch bin!

Ich liebe mich, weil ich einzigartig bin. Ebenso wie es niemanden wie Dich geben wird, auch wenn wir manche Dinge gemein haben … gleich sind wir nicht. Ich liebe mich mit all meinen Fähigkeiten und meinen Fehlern, Ecken und Kanten. Und ich werde weiterhin an meinen Unebenheiten feilen, weil ich es kann! Ich liebe mich und das bedeutet auch, dass ich meine Körper liebe … ob er nun mal mehr Kg auf die Waage bringt oder weniger. Auch dann, wenn er sich krank und müde anfühlt. Ich liebe das was ich durch ihn wahrnehmen und spüren kann! Ausserdem liebe ich meinen Verstand, meine Denke und die Gefühle die daraus entspringen … egal welche es sein werden.

Ich liebe und akzeptiere mich jetzt so wie ich  bin. Ich bin froh darüber mich immer besser kennenzulernen und auch Platz machen zu können für jede einzelne Schwierigkeit, die sich immer wieder mal ergibt und mit viel Geduld und Liebe lösen lässt. Ich liebe mich, weil ich weiß, dass sich alle nützliche „Instrumente“, die ich brauche um zu überleben, in mir trage. Ich muss sie nur entdecken und wenn ich sie nicht finden sollte, werde ich dazulernen. Ich liebe mich und all meine Gefühle, die ich wiedergefunden habe. Ich liebe meine Freude, meine Trauer, die Schuld und inzwischen habe ich auch mit meiner Angst Freundschaft schließen können! Ich liebe meine ganzen Emotionen, weil ich weiß, dass jede einzelne Emotion mir etwas sagen will, um weiterhin an mir arbeiten zu können um mein Leben zu spüren.

Ausserdem liebe ich meine Träume, Vorstellungen, Herausforderungen und Hoffnungen! Heute weiß das alles zu meinem Sein gehört. Meine Erfolge und meine Misserfolge. Ich liebe mich weil ich immer nach Alternativen suchen werde wenn ich gescheitert bin. Am meisten liebe ich mich dafür, mich mit niemanden mehr zu vergleichen. Weil ich heute weiß das es mir nichts bringt. Situationen und Menschen zu vergleichen, ist und bleibt unbrauchbar, weil ich nicht das erfahren habe was andere durchgemacht haben. Und umgekehrt.

Ich liebe mich auf eine ganz ehrliche Art. Ich liebe mich bedingungslos und deshalb sorge ich heute gut für mich. Ich kann mir jetzt vergeben und kann mich  vorzüglich mit mir selbst amüsieren! :-)

Ich liebe mich … und da ich mich liebe, bin ich in der Lage DICH zu lieben … und den Rest, der sich in meiner Nähe gut fühlt um länger zu bleiben … <3

Die beste Liebesgeschichte ist die, die wir mit uns selbst führen … das sagte schon Oscar Wilde … da ist etwas dran.

Wir sind nicht gleich, aber wir sind uns eventuell sehr ähnlich. Vielleicht findest Du Parallelen, die Dir dabei helfen auch Deine Selbstliebe wach zu rütteln. Ich wünsche es DIR auf jeden Fall!

#zufrieden

Bitte höre was ich nicht sage!

Laß Dich nicht von mir narren.
Laß Dich nicht durch das Gesicht täuschen, das ich mache.
Denn ich trage Masken! Masken, die ich fürchte abzulegen.
Und keine davon bin ich …
So tun, als ob, ist eine Kunst. Die mir zur zweiten Natur wurde.
Aber lass Dich dadurch nicht täuschen!

Ich mache den Eindruck, als sei ich umgänglich, als sei alles heiter in mir, und so, als bräuchte ich niemanden.
Aber glaub mir nicht!
Mein Äußeres mag sicher erscheinen, aber es ist meine Maske.
Dahinter bin ICH … wie ich wirklich bin, verwirrt, in Furcht und – allein.
Aber ich verberge es.
Ich möchte einfach nicht das es irgend jemand merkt.

Beim bloßen Gedanken an meine Schwächen bekomme ich Panik und habe Angst.
Gerade deshalb erfinde ich verzweifelte Masken, hinter denen ich mich verstecken kann,
eine lässige Fassade, die  mir hilft, etwas vorzutäuschen, die ich vor dem wissenden Blick sichert, der mich erkennen würde.
Dabei wäre dieser Blick gerade meine Rettung, wenn es jemand wäre der mich annimmt und mich liebt.
Das ist das Einzige das mir Sicherheit geben würde, das ich mir selbst nicht geben kann, dass ich wirklich etwas wert bin!

Aber ich wage es nicht, es Dir zu sagen.
Ich habe Angst davor.
Ich habe Angst, dass Dein Blick nicht von Liebe und Annahme begleitet wird.
Ich fürchte Du wirst gering von mir denken und wirst über mich lachen … und Dein Lachen würde mich verletzen.
Ich habe einfach Angst, nichts wert zu sein, und ich habe Angst, dass Du das genauso siehst und mich abweist.
So spiele ich mein Spiel … mein verzweifeltes Spiel.

Eine sichere Fassade aussen und ein zitterndes Mädchen von innen.
Ich rede daher im gängigen Ton, oberflächlichen Geschwätzes.
Ich erzähle Dir alles, was wirklich nichts ist, und nichts von all dem, was wirklich ist, was in mir schreit …
Deshalb lass Dich nicht täuschen von dem, was ich aus Gewohnheit rede.
Deshalb höre bitte sorgfältig hin, und versuche zu hören was ich NICHT sage, obwohl ich es möchte.
Ich verabscheue dieses Versteckspiel das ich hier treibe!

Es ist unecht und oberflächlich.
Ich möchte authentisch und spontan sein können!
Einfach ICH selbst … aber Du musst mir dabei helfen.
Du musst Deine Hand ausstrecken, nur Du kannst mich zum Leben rufen!
Jedesmal wenn Du freundlich und gut bist und mir Mut machst, jedesmal wenn Du zu verstehen suchst, weil Du Dich wirklich um mich sorgst, bekommt mein Herz kleine Flügel …

Dein Gespür und Deine Kraft des Verstehens geben mir Leben.
Ich  möchte das Du weißt, wie wichtig Du für mich bist, wie sehr Du aus mir einen Menschen machen kannst, der ich wirklich bin? Wenn Du du willst.
Du alleine kannst die Wand niederreißen, hinter der ich zitternd stehe.
Du alleine kannst mir meine Maske abnehmen.
Du alleine kannst mich aus meiner Schattenwelt, aus meiner Einsamkeit und Unsicherheit befreien.

Übersehe mich bitte nicht.
Übergehe mich nicht.
Die lange Überzeugung, nichts wert zu sein, schafft dicke Mauern.
Je näher Du mir kommst, umso mehr wehre ich mich.
Ich wehre mich gegen das, wonach ich so laut schreie!
Aber man hat mir gesagt, dass Liebe stärker sei als jeder Schutzwall … und darauf hoffe ich.

Wer ICH bin willst Du wissen?
Ich bin jemand, den Du sehr gut kennst und der Dir sehr oft begegnet.
ICH bin DU selbst.
Schau in den Spiegel, nur Du erkennst dich wirklich.
NIEMAND kann so ehrlich sein zu Dir, als DU selbst!

(Von Stefanie, gefunden auf Regenbogenwald – Hilfe zur Selbsthilfe)

Ausnahmsweise möchte ich diesen Text mal so stehen lassen. Er braucht keine vielen Worte um zu erklären … aber er ist es wert, mehrmals gelesen zu werden!
Vielleicht hast Du auf diese wunderbaren Zeilen gewartet, oder kennst jemanden für den diese Worte gerade sehr gut passen würden? Teilen macht Freude. :-)

Eine schöne und glückliche Zeit wünsche ich Dir, bis ganz bald in meiner Geschichtenliebe!

Du bist herzlich willkommen … und darfst auch jederzeit wieder gehen

Es ist wieder mal so weit, es überkommen mich Gedanken die mich über meine Vergangenheit und Zukunft nachdenken lassen. Ich habe in den letzten Jahren gelernt, dass Menschen in mein Leben treten, aber auch schnell wieder verschwunden sind. Früher hat es mir sehr weh getan, ich habe mir den Kopf darüber zerbrochen, warum das so ist. Ausserdem konnte ich es auch nur sehr schwer akzeptieren, wenn sich Menschen von mir abgewandt hatten.

Ich behaupte ja auch heute noch kein einfacher Mensch zu sein. Ich bin direkt, sehr oft ungeduldig und wie ein Freund immer sagte „kopftechnisch verplant“. Ich bin vorsichtig, rede nicht besonders viel und ziehe die Ruhe vor. Kleine Kinder und laute Menschen sind mir in der Zwischenzeit viel zu anstrengend, schließlich habe ich meinen Soll schon erfüllt. Hingegen fühle ich mich in einem Hunderudel pudelwohl. :-) Ich bin sehr sprunghaft und manchmal auch launisch. Ich sage unverblümt was ich will und noch lauter was gar nicht für mich in Frage kommt … UND DAS … muss mal jemand aushalten! :D

Ich lerne viele Menschen kennen, bin vorerst begeistert von ihrem Auftreten, ihrer Präsenz, mich berühren ihre Worte, ihre Geschichten und Erlebnisse. Ich finde ihre Lebenseinstellung klasse und denke mir öfter mal „DIE ticken wie ich „… ich brauche manchmal Tage um das alles einzuordnen, mir ein Bild zu formen über all das nachzudenken und deren  Leben einzuschätzen. Und plötzlich – meldet sich meine Magengegend. Das war noch NIE ein gutes Zeichen und es macht sich oft erst nach Tagen bemerkbar. Wenn mir das passiert „lade“ ich, wenn es nötig ist,  auch wieder Menschen aus aus meinem Leben aus und warte erst gar nicht so lange bis sie von selber gehen. Endlich hab ich verstanden, dass jeder seinen eigenen Weg geht, und seine eigene Wahrheit lebt.

Lange Zeit waren meine Türen sogar verschlossen. Durch zu viele Enttäuschungen. Mein Leben bestand aus  einer männerfreien Zone und auch ein STOP- Schild für eventuelle neue Freunde lehnte vor meiner Tür. Ich erlaubte niemandem in mein Leben zu treten. Heute bin ich reifer, sehe vieles anders.

Ich erlaube und freue mich darüber, neue Menschen in meinem Leben willkommen zu heißen um ihnen neue Perspektiven anzubieten, und so wird auch mein Blickwinkel durch deren Erfahrungen und Träumen bereichert.

Ein Tauschgeschäft sozusagen. Ich biete alles an was ICH zu geben habe und darf mich dabei in Deinem Leben umsehen.

Es ist mir egal wer diese Menschen sind. Woher sie kommen und was sie tun,  ob sie wie in meinem letzten Fall – authentisch sind oder auch nicht, denn auf die eine oder andere Weise bringt jeder eine Überraschungen mit! <3 Es besteht dabei immer die Möglichkeit, das sich eine gute Freundschaft daraus entwickelt, oder aber auch nur ein paar Wochen oder Monate, die man zusammen verbringt oder in Verbindung steht.

Es soll aber auch nicht so sein und auch nicht so aussehen, dass ich Unterhaltung brauche um existieren zu können! Es soll dabei bleiben das ICH das Zentrum meines Lebens bin. Ich habe gelernt alleine für mich selbst zu sorgen, mit meinen Ängsten auszukommen,  mich keinesfalls niedergeschlagen fühle … bin ich mal alleine! Ich kann Raum und Zeit genießen, auch ohne neue Menschen an meiner Seite! <3 Darüber bin ich sehr dankbar … mir selbst endlich zu genügen.

Sollte aber mein Herzmensch eines Tages gehen wollen, würde ER eine Riesenlücke hinterlassen, die ich so nicht mehr schließen könnte.  Ich würde jedoch nichts bereuen … keinen einzelne Tag, weil wir unser beider Leben verändern konnten. Zum Positiven. Der eine durch den anderen, ein Geben und Nehmen. :-) Ich bin glücklich ihn in mein Leben gelassen zu haben. :-)

Es ist immer mit einem Risiko verbunden Menschen in sein Leben zu bitten. Es könnte jemand sein, egal ob Mann oder Frau, der uns verletzt oder unsere Art zu sein ausnutzt. Es könnte ein toxischer Mensch sein, dessen Charakter wir nicht sofort erkennen … all diese Dinge machen etwas Angst, denn niemand leidet gerne.

Und dennoch … ICH habe mich entschieden, Menschen wieder in mein Leben hereinzulassen, es gibt keine „Don´t touch it“ Zonen mehr … diese Ängste habe ich zur Seite gelegt, denn ich bin heute der Meinung, dass selbst „schlechte“ Personen mir etwas wertvolles geben können und ich bin bemüht es zu verstehen und daraus zu lernen.

Ich lade jede(n) herzlichst dazu ein in meinem Leben Platz zu nehmen, ich bin aber nicht mehr böse, wenn Menschen den Stuhl wieder verlassen. Und es wird auch immer wieder vorkommen, dass ich diesen Platz vorzeitig wieder wegnehme … wenn es für mich nicht passend ist.

So und jetzt frage ich Dich: Würdest Du mich in Dein Leben einladen? Und wärst Du bereit in meines einzutauchen?

#gedankenamstrand

Frauen und Geschichten … das passt immer, besonders wenn die Geschichte über uns Frauen erzählt. Eine ganz besondere habe ich hier für Dich gefunden! <3 Gönne Dir eine kurze Pause, lehne Dich zurück und genieße Dein Koffein … Du wirst es nicht bereuen.

Die Rückkehr

Es war einmal eine erwachsene Frau die sehr unglücklich war. Sie hatte das Gefühl etwas verloren zu haben, nicht mehr zu wissen, wo sie eigentlich hin möchte und vieles in ihrem Leben war ihr gleichgültig geworden. Sie fühlte sich so ohnmächtig und hilflos darüber, dass sie sich eines Tages in die Ecke ihres Zimmers setzte und weinte. Sie wollte einfach gar nichts mehr tun, und am liebsten hätte sie sich in Luft aufgelöst.

Plötzlich hörte sie eine Stimme, die sie rief. Ganz erschrocken blickte sie auf, doch es war niemand zu sehen. „Ich bin hier, in dir“ sagte die Stimme. „Warum bist du so endlos traurig?“ „Ich weiß nicht mehr weiter. Wer bist du eigentlich?“ sagte die Frau, die nun das Schluchzen aufgehört hatte.
„Ich bin deine Seele“ antwortete die Stimme „ich bin hier um dir zu helfen, doch brauche ich dazu wiederum deine Hilfe.“

„Sie her“ begann die Seele zu erklären „du möchtest wissen wie es weitergeht, und ICH weiß es. Es ist nur so, dass ich es dir nur sagen kann, wenn du erlaubst, dass wir zusammen arbeiten.“  „Tun wir das denn nicht?“ fragte die Frau erstaunt. „Nun … nicht ganz. Irgendwann in deinem Leben hast du angefangen dir zu wünschen, dass du alles unter Kontrolle hast, damit du die Erlebnisse, die dich verletzt haben, nicht mehr erleben musst. Und irgendwann zu diesem Zeitpunkt hast du mich weggeschickt. Je mehr du also alles unter Kontrolle haben wolltest, desto mehr musste ich mich zurückziehen. Denn ich mache manchmal verrückte Dinge oder bringe dich an Orte, die dir erstmal gar nicht gefallen, wo es aber etwas tolles zu entdecken gibt! Weil du das aber nicht mehr wolltest, und ich dich aber so sehr liebe wie du es dir gar nicht vorstellen kannst, habe ich mich zurückgehalten.“

„Wirklich? Ich habe das gar nicht gemerkt.“ sagte die Frau. Die Seele antwortete „Ja, da hattest du es nicht bemerkt, aber nun spürst du, dass dir etwas fehlt.“ „Das stimmt. Was kann ich also tun?“ fragte die Frau ihre Seele und diese antwortete: „Lass mich ans Steuerrad. Lass es zu, dass ich lenke. Hab keine Angst, ich weiß wohin es gehen soll. Lass den Wunsch alles unter Kontrolle zu haben wieder los und erkenne, dass es ein Irrtum war dir dies zu wünschen.“

„Ich bin für dich da“ fuhr sie fort „und passe auf dich auf. Wenn du es mir erlaubst dich zu leiten, brauchst du vor nichts mehr Angst zu haben, vor allem nicht davor verletzt zu werden, denn ich weiß wie man heilt. Nichts wird dir wirklich etwas anhaben können, wenn du mir vertraust. Ich werde dir die Geheimnisse des Lebens zeigen und auch zeigen wie du Glück und Liebe findest.“

Ein bisher unbekanntes, wohliges Kribbeln durchlief den Körper der Frau, deren Tränen nun getrocknet waren. „Ja“ sagte sie nun zu ihrer Seele „ich möchte das. Ich erlaube dir mich zu leiten und zu führen.“ Daraufhin wurde das Kribbeln immer stärker und so belebend, dass sich die Frau nun nicht mehr schwach und hilflos fühlte, sondern stark und kraftvoll. „Spürst du? Da bin ich. Zusammen sind wir stark. Mit mir bist du nicht mehr klein, sondern groß. Zusammen können wir alles schaffen!“

Da schossen der Frau erneut Tränen in die Augen, doch es waren keine Tränen der Trauer, sondern Tränen der Freude. Sie fing an ganz laut zu lachen und ganz vorsichtig zu tänzeln, bis sie schließlich durch den ganzen Raum tanzte und dabei lachte und Freudentränen weinte … und zugleich die Rückkehr ihrer Seele feierte … ! <3

Autor unbekannt

Diese Geschichte möchte ich all den Frauen widmen, die ein ähnliches mutloses Gefühl in sich tragen. In jedem Menschen ist eine Macht verborgen, die den Kern seines inneren Wesens ausmacht. Wenn Du mit Deiner Seele in Berührung kommst, wirst Du eine starke Kraft spüren, die Dir dabei hilft, auch aussichtslose und schwierige Lebenssituationen zu meistern!

Alles LIEBE und nur das BESTE für Dich … bis bald in meinen Geschichten.