Hier schreibe ich über persönliche Erfahrungen, authentisch und sicherlich für die ein oder andere meiner Leserinnen sehr hilfreich.  Ich freue mich auf deine Erfahrungen in den Kommentaren.

Jeder von uns besitzt eine besondere Gabe. Etwas das bei uns mehr ausgeprägt ist als bei anderen. Und genau das zu erkennen, ist das Besondere an dieser heutigen Geschichte. Sie erzählt auf beeindruckende Weise, wie wir uns alle oft unter den vielen anderen Menschen sehen und leider manchmal persönlich abwerten. Viel Freude beim Lesen …. motivierende Gedanken über „das Besondere“.

Die Geschichte vom weißen Kieselstein

Er lag unter tausenden von anderen Kieselsteinen in allen Formen und Größen am Strand. Eine lange Zeit war er sich seiner selbst nicht bewusst gewesen. Er hatte am Tag die Wärme der Sonne in sich aufgenommen und sie an die Kühle der Nacht abgegeben. Dann eines Tages erwachte sein Selbstbewusstsein. Er erkannte, dass er ein annähernd runder und gänzlich weißer Kieselstein war – einer unter unzähligen.

Es machte ihn sofort traurig nur ein Teil einer riesigen Masse zu sein. Wohin der Kieselstein auch blickte, er sah nichts als Kieselsteine. Wie sehr beneidete er die Palme in seiner Nähe, deren Schatten jeden Tag eine Weile auf ihm ruhte. Sie stand allein und schön am Strand. Sie war einmalig, etwas ganz Besonderes. Auch das Meer in seiner mächtigen Endlosigkeit, war es nicht bewundernswert? In ständiger Bewegung, Ebbe und Flut erzeugend und doch geheimnisvoll in sich ruhend. Und was war er dagegen?

Ein unbeweglicher, kleiner, weißer Kieselstein, irgendwann an den Strand gespült und dort liegengelassen. In der Hitze der Sonne, der Kühle der Nacht ausgesetzt, bei Regen und Sturm. Andere besaßen schöne Farben und wunderschöne Muster. Seine Traurigkeit über sich selbst wurde immer grösser. Wie gerne hätte er mit dem Meer getauscht, mit den Vögeln in der Luft, mit den Sternen am Himmel. Was half ihm sein erwachtes Selbstbewusstsein, wenn es ihm nur zeigte, wie klein und unbedeutend er doch war.

Eines Nachts erwachte der Stein aus seinem tiefem Schlaf. Am Himmel strahlte der Vollmond und tauchte den Strand in ein seltsames, zartes Licht. Plötzlich hörte der weiße Kieselstein die leise Stimme zweier anderer Steine, deren Gespräch der Wind zu ihm trug. Als er merkte, dass sie über ihn sprachen, lauschte er aufmerksam damit ihm kein Wort entging. „Schau mal. der Weiße dort. Sieht er nicht wunderschön aus im Vollmondlicht?“ Er ist mir noch nie aufgefallen. Er hat wohl eine Schönheit die sich nur in einem bestimmten Licht offenbart. Gegen sein leuchtendes Weiß wirken alle anderen Steine ganz farblose und blass … ob er weiß, wie wunderschön er ist?“

Am Liebsten hätte der der weiße Kieselstein jetzt vor Freude einen Sprung ins Meer gemacht. Nun drehte sich der Wind und trug die leisen Stimmen in eine andere Richtung. Doch der weiße Kieselstein hatte genug gehört. Er dachte eine Weile nach und begriff plötzlich, dass es anderen Steinen genauso ging wie ihm: Auch sie sehnten sich danach, anders zu sein als sie waren. Und gerade die beiden Steine, die so gut über ihn sprachen, hatte er wegen ihrer Größe schon sehr oft beneidet!

Vielleicht ging es ja auch der Palme so! Womöglich wollte sie lieber das Meer sein oder der Stern am Himmel. Und das Meer wollte am Ende lieber das Land sein. „Was mochte es sein, was einen so unzufrieden mit sich selbst machte“, überlegte der weiße Kieselstein, der im Mondlicht so schön anzusehen war. Vielleicht gab es da ja auch noch etwas anderes an ihm, dass er noch nicht entdeckt hatte?

Und so versuchte der kleine Kieselstein, zum ersten Mal in seinem Leben, mit sich selbst einverstanden zu sein.

Mit der Zeit fühlte er sich immer wohler in seinem glatten weißen Körper. Sicher, er war noch immer ein Stein unter unzähligen anderen, aber das störte ihn nicht mehr. Auch mit seiner Unbeweglichkeit hatte er sich abgefunden. Er lag an einem bestimmten Ort und dort würde er immer liegen bleiben … allein vom starken Wind manchmal leicht geschaukelt. Da ging es ihm wie der Palme, wie dem Himmel und dem Meer. Auch sie konnten den Ort ihres Daseins nicht verlassen. Es musste wohl so sein.

Und so war seine Sehnsucht, mehr von der Welt zu sehen, endgültig überwunden. In der nächsten Vollmondnacht ging ein Liebespaar den Strand entlang. Die junge Frau entdeckte den Kieselstein und sagte zu ihrem Freund: „Schau, wie er im Mondlicht funkelt! Wie eine große Perle!“ Die Frau bückte sich, nahm den weißen Kieselstein in die Hand und betrachtete ihn mit glänzenden Augen … und dann steckte sie ihn in ihre Tasche. <3      

Denk doch mal ein paar Moment über diese Geschichte nach und überlege mal, was DICH ausmacht. Was ist Deine besondere Gabe? Und sei Dir sicher … Du besitzt eine! :D Auch wenn diese vielleicht durch äußere Umstände vergraben ist, sie kann wiedergefunden werden.

Gefunden auf finde-dich-selbst.net Verfasser leider unbekannt.

Danke dass Du bei mir warst und ich freue mich, wenn wir uns bald wieder treffen … auf eine neue #Geschichtenliebe.

Nimm deine Verletzlichkeit in den Arm!

Vor ein paar Tagen hat er mich wieder gestreift … der Blitz der Verletzlichkeit. Nur hat er nicht mehr die selbe Macht über mich, wie noch vor ein paar Jahren! Und dabei habe ich mich erinnert … erinnert wie es war … was sich daraus entwickelt hat und dass es noch immer Luft nach oben gibt, wenn es um Verletzlichkeit geht. 

Heute hole ich Dich wieder mal ab … eine kleiner Abstecher in meine Gedanken. :D

Manchmal geschehen Dinge, man spricht über Sachen und wir denken darüber nach. Oder man stolpert „zufällig“ über ein passendes Zitat, Video, Buch etc. Brene Brown war es bei mir, von ihr hatte ich etwas gefunden. Für diejenigen die sie nicht kennen, sie forscht zu Themen des menschlichen Verhaltens wie Empathie und Scham. Von ihr gibt es einige Videos und Bücher und sie kann wirklich witzig sein! :-) Sie schreibt wieder mal über Verletzlichkeit und damit hat sie meinen Nerv noch „freier“ gelegt. Viele Jahre habe ich immer wieder versucht, mich mit Mauern und Masken vor Verletzungen zu schützen!

Ich torkelte wie ein Michelin-Männchen durch die Welt. Ganzkörper gepolstert und komplett betäubt. Eine, auch für andere Frauen, beliebte Strategie ... Hauptsache taub, Hauptsache nichts fühlen … Hauptsache nicht verletzt werden! So maschierte ich durchs Leben.

Und dann, kam ein neuer Mann. Dann die Klinik und viele Therapien. Dann kamen unsere Hunde und dazwischen entstand mein – dieser – Blog. Allerdings dauerte es seine Zeit bis ich meine Richtung gefunden hatte, worüber ich auch wirklich schreiben wollte (will) … Und während ich kleine Schritte machte, bemerkte ich, wie ich Stück für Stück meine harte Schale loswurde, die ich so mühselig um mich herum aufgebaut hatte.

Ich warf endlich meinen „Kokon“ ab und traute mich, meine neuen Flügel auszuprobieren. :D

WOW … Unsicherheit trifft Mut

Vielleicht kennst Du das ja. Wenn sich zwei Gewässer treffen – still und ruhig auf reißend schnell. So in etwa fühlte es sich für mich an, als meine Unsicherheit mit der Angst verletzt zu werden mit dem noch neuen Ozean namens MUT aufeinander traf! Gerade befindet man sich noch in einem Gewässer in dem es sicher ist und man sich zu Hause fühlt (Unsicherheit). Und nach einer Phase des Übergangs, geht es auf zu neuen Ufern … (Mut).

Dieses tiefe blaue Wasser macht Angst und fühlt sich ungewohnt an. Man wünscht sich den vertrauten Grund unter den Füssen zu spüren. Und man vermisst die Mauer … sein „zu Hause“ … und ich sage Dir heute – vergiss die Betäubung, den Airbag!

Lass Deinen Panzer fallen. Schlucke Deine Gefühle nicht mit Essen hinunter. Ertränke sie nicht mit Alkohol. Trage sie nicht in Frust-Angst-Hilferuf Käufen nach Hause. Und bekämpfe sie nicht mit Medikamenten … dadurch verlierst Du Dich noch viel mehr, ich hab`es ausprobiert. Hör auf mit Schwarz-Weiß Denken. Es ist im Leben nie alles richtig oder falsch. Alles ist das, was DU möchtest … was es für Dich sein soll. Spar Dir Deine Garantie-Gedanken. Rein gar nichts ist heute schon sicher.

Besser ist es in Dich zu investieren. In neue Beziehungen … ohne Verpflichtungen! Löse diese dämlichen Handschellen, die wir an alles und jedem festmachen! Genieße einfach das Gefühl etwas für jemand anderen getan haben zu können, weil DU das wolltest, nicht weil Du Dir etwas davon erhofft hast …

Lauf nicht weiter vor Deiner Verletzlichkeit davon. Geh`auf die anderen zu und liebe aus vollstem Herzen und vergiß dabei nicht auf Dich selbst! <3
Aber das allerwichtigste: Erkenne, dass DU genug und richtig bist. Genau so wie Du bist. Sei mutig und traue Dich … nimm Deine Verletzlichkeit in Deine Arme. Tausche Deine „Schutzklamotten“ um auf luftige legere Kleidung. Es wird sich so wahnsinnig viel dadurch verändern. :-)

WIR SIND WUNDERBAR. WIR SIND GENUG.

Danke dass ich Dich mitnehmen durfte auf diesen kleinen Gedankenausflug. Wenn Du magst, sehen wir uns ganz bald wieder, ich freue mich auf Dich.

Das Gute im Schlechten sehen

Es ist schon so, die Welt kann uns auf jede nur denkbare Weise das Herz brechen, das steht fest. Unser Leben ist selten gerecht aber wir können Schicksalsschläge gut überstehen und werden weiter nach vorne blicken. Und wenn unser Herz zerbrochen ist, müssen wir es auch wieder zusammenflicken und nicht nur das … wir müssen wieder lernen zu vertrauen. Das Leben ist nun mal so: Wir fallen hin, stehen wieder auf und wir fallen wieder hin. Aber wenn wir uns nicht einmal mehr bewegen, weil wir Angst haben, wieder zu stürzen, dann sind wir Gefangene unseres Lebens.

Steine sind da, um sie zur Seite zu schieben

Ich habe in meinem Leben schon Menschen getroffen, die mit den Steinen die ihnen in den Weg gelegt wurden, nichts anfangen konnten. Sie blieben vor dem Steinhaufen stehen, oder sie stolperten oder sie trugen sie als Last auf ihren Schultern durch ihr Leben. Wenn ich ehrlich bin, habe ich das auch mal ne Zeit so gemacht. Ich sah die Steine als unüberwindbare Hürde. Ich hätte nie gedacht, dass im Glück auch soviel Traurigkeit verborgen liegt. Eigentlich dachte ich eher, das Gegenteil sei der Fall! Ich sah das Glück, als einen Weg voller Rosen ohne Dornen … immer bezwingbar und ohne Steine. Da lag ich aber sowas von falsch, aber das versteht man erst, wenn man auf das Glück vorbereitet ist.

Glücklich sein bedeutet auch zu leiden

Eine seltsame Bedingung, findest Du nicht auch? Was für eine Ironie. Glück ist als ein umfassendes Gefühl zu sehen, ein emotionales Gleichgewicht wo eben auch Traurigkeit und diverse Herausforderungen dazu gehören. Und genau aus diesem Grund bin ich heute davon überzeugt, dass ich/wir den Schmerz und die Traurigkeit brauchen um all das zu erreichen was ich/wir uns vornehmen . Ich finde es als großen Fehler, die Kraft mit der wir aus einer schlechten Erfahrung herausgehen, nicht zu nutzen! 

Ich will auch niemandem etwas vormachen … ich selbst bin nach manchen Schicksalsschlägen nicht immer gleich wieder hochgekommen, völlig normal wie ich meine. Aber das aller meiste habe ich aus meinen Fehltritten, Rückschlägen gelernt. Sie haben mir gelehrt, immer weiterzumachen, aufzustehen … nach vorne zu schauen. Schließlich können wir den Regenbogen ohne etwas Regen, auch nicht sehen. Ich glaube, die Tatsache das ich mir dessen und der Prüfungen des Lebens bewusst wurde, ich mich verändert habe und all das, machte aus mir eine viel glücklichere Person!

Gute und schlechte Zeiten müssen Hand in Hand gehen … das weiß ich heute. Ich sehe es nicht als negative Tatsache. Es ist wie es ist und muss so sein. Die schönsten Dinge in unserem Leben entstehen tatsächlich aus den Schlimmsten. Nach unserem Leben kommt der Tod und damit der Abschied. Liebe schützt uns vor dem Wahnsinn, aber sogar Lieblosigkeit kann den Kampf gewinnen und die schönsten Momente gehen irgendwann mal vorbei.

Das Leben besteht aus Veränderung

Wir ändern uns, die Sprache wandelt sich, alles verändert sich – ob wir wollen oder nicht. Wir lernen ein ganzes Leben lang. Wir ziehen Schlüsse aus unseren Erfahrungen, wir formen unsere Persönlichkeit und ich glaube dass gerade die schlechten Erfahrungen einen guten und lehrreichen Einfluss auf uns ausüben. Wir machen alle Erfahrungen, auf die wir, hätten wir gewusst was uns erwarten würde, liebend gerne verzichtet hätten. Aber gerade diese Erfahrungen haben gute Seiten!

Ich weiß heute dass ich wesentlich früher auf mein Herz hören muss. Und zwar handeln … das bedeutet wenn ich spüre das mir etwas entgleitet, muss ich handeln und darf nicht warten bis es „heiß“ wird. Ich weiß das ich ein gutes Gespür für Menschen habe. Und ja – ich bin ein Sensibelchen und spüre, was andere nicht merken oder wovor andere Menschen ihre Augen verschließen. Heute weiß ich das ich darauf vertrauen kann. Ich bilde mir nichts ein … ganz im Gegenteil.

Ja, was habe ich noch gelernt?

Ich habe (musste) Charaktere kennenlernen, von deren Existenz ich nicht mal etwas geahnt habe. Charaktere die ich lediglich aus Büchern kannte. Wo ich glaubte sie gibt es nicht wirklich. Ich habe Bekanntschaft mit Vater „Neid“ gemacht und zwar im großen Stil. Ich habe erfahren, dass Menschen, wenn sie sich bedroht fühlen ihre Krallen ausfahren und mir schaden. Menschen sind skrupellos. Sie legen einem Hindernisse in den Weg, reden schlecht über Dich und versuchen alles, um Dich in den Schatten zu stellen. Es gibt einfach nichts, was es nicht gibt!

Ich glaube dennoch an das Gute im Menschen. Das ist ein fester Bestandteil meiner Persönlichkeit. Ich bin offen und habe Vertrauen (meistens). Zu viel Misstrauen würde mir nur schaden. Ich werde zwar nie verstehen weshalb es Menschen gibt die ihre „in den Weg gelegten Steine“ nicht zur Seite schieben, aber ich weiß heute, dass es solche Menschen gibt. Wenn ich könnte würde ich helfen, denn das Beste liegt hinter oder unter den Steinen!

Im Leben geht es nicht nur darum gute Karten zu haben … sondern auch mit schlechten, gut spielen zu können.

Eine schöne Restwoche für Dich, sei bei Dir … bleib bei Dir.

 

 

 

Dieses Jahr hatte ich die Gelegenheit, einige tolle, starke und, ich nenne sie jetzt einfach, „ausgereifte“ Frauen kennen zu lernen. Sie wurden vom Schicksal gebeutelt … durch Krankheit, Verluste und viele Probleme, die sie dadurch hatten. Trotz dieser Tatsache, stehen sie felsenfest mitten im Leben. Sie sind der Pfeiler der Familie, sie halten zusammen was beinahe in Brüche ging. 

Ich bewundere solche Frauen sehr, die durch ihre Vergangenheit ein hohes Level an Reife, wiederkehrender Gesundheit und Selbstzufriedenheit erreicht haben! Selbsterkennende Menschen, die manchmal wie eine andere „Wesensart“ auf mich wirken und mich total begeistern!

Zu reifen heißt zu akzeptieren

Reif. Dazu fällt mir süßes saftiges Ost ein, ein guter Wein und gutes Essen. Ein schwerer Whisky. Alles was besonders „gut“ zu schmecken ist muß reifen. Reife kann aber auch mit anderen Gedanken in Verbindung gebracht werden. Nämlich mit alt und ausgeleiert, nichts mehr wert, unschön uvam. Jedenfalls legt das unsere Gesellschaft vor. Gerade als Frau hören wir immer wieder, dass wir Reife meiden sollten. Die Idealisierung der Jugend, die Verwendung von Botox, Cremen und Puder, um ja nicht alt auszusehen, sind Merkmale einer Gesellschaft, die uns nicht auf natürliche Weise reifen lässt.

Eine Frau die sich der natürlichen Reife genähert hat, hat ihren ganz persönlichen und emotionalen Punkt gefunden, von dem aus sie sich mit ihrer Essenz und mit ihrer Seele und mit ihren Erinnerungen verbinden kann. Dem Ganzen einen passenden Rahmen schenken möchte ich als reife Frau, meine Gedanken in Briefform allen anderen Frauen widmen … ich bin ein Fan von euch allen!

An Dich als gereifte Frau …

Ich bin sehr dankbar euch getroffen zu haben. Wunderschöne Frauen … wunderschön von außen und wunderschön von innen! So mutig und bravurös habt ihr verteidigt, an das was ihr geglaubt habt. Eure Augen waren nie verschlossen, ihr habt andere Ansichten mit Respekt entgegen genommen. Mit eurem Herzen hingehört und mit der Seele gesprochen.

Die Bereitschaft zu helfen, war nie ein Thema! Und das, obwohl ihr selber kaum Unterstützung erhalten habt als ihr sie so gebraucht hättet! Gewissenhaft, aufmerksam, liebevoll, lächelnd … ansteckend und überzeugend. So wart und seid ihr immer noch! Den Euren gegenüber immer loyal geblieben, bis zum Schluß. Als Mutter, Ehefrau und Schwester, Tochter und Tante. Die kleinen Dinge wurden von euch geschätzt … nichts war und ist selbstverständlich.

Ihr seid Frauen mit Charakter, stark emotional, ihr liebt und gleichzeitig musstet ihr leiden. Was haben wir besprochen? Wisst ihr noch? „Übernimm die Verantwortung, für alles was Du kannst. Es gibt nichts mehr was Du geben kannst und wenn Du Dich nicht um Dich selbst kümmerst, wirst Du krank werden … und dann kannst nicht mehr helfen.“ Jede Frau muss sich akzeptieren, sich annehmen und weiter gehen. Bloß niemals liegenbleiben, resignieren und aufgeben.

Ihr alle seid so wertvoll aufgrund eurer Person, wertvoll aufgrund dessen, wer ihr seid und nicht wegen der Dinge, die ihr getan habt. Ich genieße es mit euch in Verbindung zu sein. Mit euch zu lachen und zu weinen. Ihr seid genauso köstlich wie eure Kuchen – in Bezug auf eure Präsentation, Arbeit, Geschmack und Stil! Der Weg euch zu folgen ist absolut kein Fehler. Ihr bleibt euch selber treu und verkauft auch eure Seele niemals! Ihr steckt voller Emotionen … ihr sagt der Körper vergeht, aber die Seele bleibt. Solange es jemanden gibt, der sich an euch erinnert, werdet ihr nicht sterben. :-) Wie könnte man euch jemals vergessen?!

Tja also, was kann ich noch mehr sagen außer zu wiederholen, dass ich unglaublich dankbar bin, solche Frauen wie euch zu kennen. Ich bin dankbar, dass wir uns über den Weg gelaufen sind. Was auch wieder zeigt, es gibt immer gute Menschen auf unserem Weg des Lebens … man muss nur gut genug sein, um sie zu erkennen! Ich habe gut erkannt und darauf bin ich ein wenig stolz. Ich öffne meine Augen und sehe das, was gut ist für mich.

Ich schicke euch genauso viele Umarmungen mit all der positiven Energie, wie ihr mir immer wieder geben werdet. Eine Energie, die ansteckend ist und so viel Lust auf das Leben macht.

Das Leben stellte euch immer wieder Prüfungen, besonders harte Schicksalsschläge können Menschen zerstören. Manchmal entstehen aber auch ganz besondere Menschen daraus!

Manche Dinge müssen einfach gesagt und gezeigt werden. Manches ist mir ein Anliegen und dem muss ich nachgeben. Es waren auch diese Frauen, die mich dazu inspiriert haben mein erstes „Buchkind“ ins Leben zu rufen. Ein hübsches Taschenbuch mit wertvollen Inputs, persönlichen Tagebuchauszügen, die mich während der letzten Jahre beschäftigten, untermalt mit energiegeladenem Bildmaterial. Von mir für euch.

Alles Liebe und passt sehr gut auf auf euch. Bis sehr bald.

Die Zeit ist jetzt, lebe Dein Leben
oder Warum Dein Leben kurz ist und Du jeden Moment (er)leben sollst.

An jeder Ecke, in jedem Magazin und Blog hörst oder liest Du heute, dass Du im Moment leben sollst. Diesen nutzen sollst. Viele von uns kauen das einfach nach, eine „Weisheit“ die jedoch die meisten Menschen nicht leben, ja nicht einmal hinterfragen.

Lebe im Moment, denn Dein Leben ist kurz!

Stell Dir Dein Leben als einen Teller voll mit Gummibären vor, jeder Moment Deines Lebens stellt einen Bären dar. Und jede Sekunde, jeden Moment ist es plötzlich ein Gummibär weniger. Ein Bärchen, dass Du nie wieder hinzufügen kannst, es ist weg – fort!

Vielleicht wird Dir so bewusst, dass Deine Zeit immer kürzer wird. Der Moment während Du das hier liest ist gleich vorbei und er wird nie wieder kommen. Egal was Du machst oder versuchst, er ist weg! Für immer!

Jetzt kannst Du für Dich ausrechnen wieviel Zeit Du noch hast, wieviele Gummibären noch auf Deinem Teller liegen. Mach das, ganz bewusst und dann denk bitte mal über die letzten Zeilen nach, mach Dir die Worte bewusst. Und beantworte folgende Fragen für dich persönlich:

Warum verbringe ich soviel Zeit mit unbefriedigenden Dingen? Lebe ich wie ich will und was ich liebe? Was mich glücklich macht?

Unsere durchschnittliche Lebenswartung

Frauen 84,7 Jahre
Männer 79,2 Jahre
Durchschnitt 82,0 Jahre

das sind im Schnitt
29.930 Tage
718.320 Stunden oder
43.099.200 Minuten

Das scheint auf den ersten Blick viel zu sein und doch ist es nichts! Wie schnell vergeht eine Woche nach der anderen ohne Spuren zu hinterlassen. Arbeiten und funktionieren, vielleicht noch ein Drink oder Kaffee mit Freunden und das war es. Kann das alles sein? Für mich nicht, nicht mehr. Ich haben lange nur funktioniert, nur Pflichten erfüllt, beruflich und privat. Diese Zeit ist für mich vorbei.

Doch warum verlaufen die meisten Leben so?

Wir werden in eine Welt geboren, in eine Gesellschaft, die möglichst ruhige und unauffällige Menschen will. Menschen die leicht und problemlos führ- und regierbar sind. Die sich in den Bahnen der Gesellschaft bewegen und nicht ausbrechen.

Menschen, die nach der Schule in das Leben als Angestellte wechseln und ihre Lebenszeit unter Wert verkaufen. Oder findest Du Deine Lebenszeit und Deine Leistung wird dementsprechend honoriert? Nur so ein Gedanke …

Will mir  jemand erklären dass ein Mensch der 1.500.- netto verdient für seine wertvolle Zeit entsprechend entlohnt wird? Und ich meine jetzt noch nicht einmal die unzähligen Menschen, die nicht annähernd diese Summe im Monat am Konto haben!

Klar gibt es viele Angestellte, die gut verdienen und doch sind es Menschen, die aus meiner Sicht wenig bis keinen eigenen Willen zeigen sondern den ihnen vorgegebenen Weg leben. Vorgegeben von den Eltern, der Schule, dem Chef und der Gesellschaft. Ja und die Politik nicht zu vergessen.

Es geht ja nicht anders hört man immer wieder! Doch es geht anders, man darf vielleicht nicht immer nur den einfachsten Weg sehen und gehen. Jetzt höre ich manche von euch aufschreien. Ja schreie es raus „die spinnt doch, ich muss doch arbeiten um mein Leben zu finanzieren!“

Klar das müssen wir alle, aber warum nicht für sich selbst den Einsatz und die Lebenszeit opfern, mit Arbeit die einem Spaß macht. Mit Menschen, die einem gut tun. Nicht in Unternehmen die die Menschen nur noch aussaugen, ihnen die wertvolle Lebenszeit für ein lausiges Gehalt, das zum Leben nicht reicht und zum Sterben zu viel ist, abkauft. Menschen in schwere Krankheiten treiben und dann irgendwann mit 50 Jahren auf die Strasse stellen weil billigere Arbeitskräfte in Massen zur Verfügung stehen. Ein gesellschaftliches Problem, aber genau das erfüllt den Zweck die Menschen klein und still zu halten. Solange man ihnen Sicherheit vorgaukelt, Sicherheit im Job, Sicherheit für die Pension ist alles gut, so glaubt man jedenfalls.

Vorgegaukelte Sicherheit

In unserer Gesellschaft ist alles auf dem Begriff der vermeintlichen “Sicherheit” aufgebaut. Sicherheit, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Nicht mehr gibt oder wohl nie gab. Wie kann man sicher sein, wenn man nur als Nummer gesehen wird, jeder problemlos und sofort austauschbar ist. Du nicht weißt wie lange es deinen Arbeitgeber noch gibt oder deinen Posten?

Geh in Deinen 9to5 Job und Du bist sicher, auf dies zielt das ganze System in Österreich und Deutschland ab.

Erfüllend ist das Ganze nicht, wir arbeiten um leben zu können. Das soll der Sinn unseres Lebens sein? NEIN! Ich bin der Meinung der Sinn unseres Leben kann nur ein erfülltes Leben sein. Jeder Mensch muss für sich selbst definieren was ihn erfüllt und was sein Sinn ist und dann noch den Mut zu haben sein Leben entsprechend zu ändern.

Und sag nicht das ginge nicht, es gibt immer Wege … sie sind zwar nicht so bequem und einfach, aber sie sorgen für nachhaltiges Wohlbefinden! :-)

Deshalb lebe DEIN Leben, tue was DU liebst und was DICH glücklich macht!

Ich liebe die Stunden, in denen ich nur für mich sein kann

Es ist doch schon eine Weile her als es Gedankengänge von mir zu lesen gab. Auf der einen Seite ist der Kopf rappelvoll mit Gedanken, aber sie reichten nie um sie mit euch zu teilen. :-)

Jetzt wo ich wieder in Österreich bin und mich zu Hause wieder „eingerichtet“ habe, konnte ich mich zurückziehen, nachdenken und für eine Zeit auf den Pausenknopf drücken. Die ausständigen Termine konnte ich abhaken … etwas mehr Ruhe kehrt wieder ein.

Ruhe … Zeit nur für mich … für wenige Stunden … die Momente in denen ich rein für mich bin, tun gut!

Ich liebe meine kleine Familie und verbringe jede freie Minute mit ihnen zusammen, bin ich aber für mich ganz alleine, bemerke ich eine Veränderung in und an mir. Wenn ich für mich bin, wenn mir keiner dabei zu sieht was ich mache … dann fühle ich mich beinahe wie ein kleines Kind. Unbeobachtet kann ich mich meinen Gedanken hingeben, meiner Lieblingsbeschäftigung, dem Tagträumen, nachgehen … ich finde Vergnügen an den kleinen Freuden und dem Nichtstun! Schon mittags mich in ein Bad mit soo viel Schaum legen, dass ich darin untergehe, einen Topf Nutella mit den Fingern leer naschen und das Ganze in dicken Socken, unfrisiert und einem viel zu großem Sweatshirt … egal, keiner kommt, keiner sieht mich, keiner schüttelt den Kopf aber vor allem KEINER WILL ETWAS VON MIR!

Es gab Zeiten da hasste ich diese Intimität mit mir selbst. Diese Ruhe, das Alleinsein, das nichts tun … das tun was Spaß machte. Heute empfinde ich diese Augenblicke als etwas ganz Besonderes, beinahe Kostbares. Sie sind angenehm, sie sind Balsam für meine Seele aber vor allem sind sie für mich lebensnotwendig geworden. Wenn ich so mit mir alleine sein kann, ohne auf etwas achten zu müssen, entspannt sich mein ganzer Körper. Ich werfe meine „schützende“ Hülle einfach ab. Ich kann mich an so grundlegenden Handlungen wie eine Tasse Tee oder Kaffee zu trinken richtig erfreuen. Eingehüllt in kuscheligen Decken und zu wissen – ich hab jetzt Zeit für mich – ohne dabei rausgerissen zu werden!

Ich mag diese Momente, Stunden in denen mich keiner sieht und hört. Nichts ist so schön, wie nach einem geballten Tag die Schuhe samt all der Hektik ablegen zu können! Wir Menschen verbringen den ganzen Tag mit Regeln die manchmal kein Ende finden. Sie sollen unser Verhalten in die richtige Bahnen lenken?! Vielleicht ist es aus diesem Grund so reinigend für mich, wenn ich meinen privaten Raum betreten kann … da wo keiner etwas von mir erwartet und nur meine Regeln gelten! Ich bin keinen urteilenden Blicke ausgesetzt oder Konventionen unterworfen die mir ein gewisses Verhalten diktieren wollen.

In meinen Stunden des Alleinseins, da wo niemand auf mich achtet … da geht es mir gut, es gibt keinen Neid, keine Unehrlichkeit und keine Missgunst . Währenddessen genieße ich es meinen Gedanken alle „Gerüchte“ des Alltags auszuziehen … mitsamt dem Druck, der manchmal auf mich ausgeübt wird. Druck und Zwang, zwei Dinge die mir nicht gut tun.

Ich habe gelesen das der häufigste Druck unter dem wir Menschen leiden, die sogenannte Metawahrnehmung ist. Darunter versteht man das Fremdbild, das Bild, von dem wir glauben, wie uns die anderen sehen. Für viele ist das eine soziale Angst die wirklich verstörend sein kann. Für mich ist es weniger die Angst, mich ärgert es schlicht weg.

Wenn ich aber für mich bin, sind diese Gefühle, der Druck und der Zwang abgestellt. Keine Beurteilung – nur sein. Auch wenn ich in der Zwischenzeit ein gesundes Selbstwertgefühl besitze, dass mich von diesen äusserlichen Einflüssen zum Großteil schützt, brauche und genieße ich diese Zeit wenn ich nur mit mir sein kann!

Bei uns Erwachsenen sind unsere Gehirne von den Sorgen und Ängsten ausgelaugt. Das ständige Surren in unseren Köpfen wird in solchen Momenten des Alleinseins ruhig gestellt. Wir können dabei WIR SELBST SEIN. Diese Augenblicke, Momente oder Stunden in denen wir nur mit uns sind, sind wesentlich um uns auszuruhen. Ich gestatte meinem Inneren das zu tun, was es gerne möchte … ohne Einschränkung.

Genießen wir die Momente, in denen wir ganz nah bei uns sein können.

Wie geht es Dir mit der Stille und der Ruhe … kannst Du sie genießen oder macht es dich nervös? Kannst Du dabei Kraft und Energie tanken … oder bist Du für Ruhe nicht geboren? Ich würde mich freuen von Dir zu lesen!
Bis bald ….

Heute möchte ich meine Gedankengänge den Menschen widmen, die mir etwas bedeuten und ohne die ich auch nicht mehr sein möchte. Menschen, bei denen ich mich auch zwischenzeitlich mal bedanken möchte, die bei mir waren als ich sie brauchte und die, die mich so sein lassen wie ich bin …

Viele sind es nicht, aber die Zahl ist dabei nebensächlich.

An all euch Menschen die ich mag:

Ich mag Menschen, die es schaffen mich konstruktiv und direkt zu kritisieren, ohne mich dabei zu verletzen! Ich mag Menschen, die Taktgefühl und einen Sinn für Gerechtigkeit haben, weil solche Menschen kann ich meine Freunde nennen. Ich mag ehrliche und aufrichtige Menschen, die es schaffen, mit ordentlichen Argumenten gegen die Entscheidung anderer zu halten. Ich mag auch Menschen, die wissen, dass es auch noch tiefgründige Gespräche gibt und solche, die ihr Leben mit Humor und Spaß befüllen können.

Ich mag Menschen die ihre Fehler auch zugeben, die sich nicht schämen wenn sie sich geirrt haben! Ich mag auch diejenigen, die nicht alles wissen sondern jede Menge Fragen stellen. Und all die Menschen die immer nach Lösungen suchen und nicht den Kopf in die Wüste stecken! Ich mag die Ruhigen … die still für sich denken. Menschen die ihr Umfeld wertschätzen – ohne dabei einen Vorteil zu haben. Ich mag die, die nicht in Schubladen denken. Menschen die nicht vorschnell urteilen … Menschen mit Persönlichkeit eben.

Und ich mag besonders die Menschen, die wissen und verstehen, dass der größte Fehler eines Menschen darin besteht, immer mit dem Kopf durch die Wand zu gehen und alles mit dem Kopf zu erzwingen … was das Herz aber nicht hergeben will! Die Träume, die Ruhe, die Werte, die Sensibilität, das Glück das Vertrauen, die Freude, die Dankbarkeit, die Werte, die Weisheit, die Hoffnung und die Liebe … all diese Dinge in sich selbst finden und es anderen weitergeben können.

All das sind für mich Vorraussetzungen um sich Mensch nennen zu können. Mit diesen Menschen möchte ich mein weiteres Leben zusammen sein, denn bei ihnen fühle ich mich wohl und gut aufgehoben!

Es gibt viele Menschen, die es wert sind, dass ich mich mit ihnen umgebe. Es sind genau solche die mich nicht erdrücken. Es sind die Menschen, die so ticken wie ich … jedenfalls so ähnlich weil sie sich dem Glücklichsein hingeben können.

Und das aller wichtigste sind die Menschen, die sagen was sie denken, aber noch mehr solche, die machen, was sie sagen und denken was sie machen. :-) Ich wertschätze authentische Persönlichkeiten weil sie nicht auf den Bäumen wachsen. DANKE – das ich ein paar solcher Menschen um mich haben darf !<3

Ich hab noch nie so lange und intensiv darüber nachgedacht was ich eigentlich an meinen Herz-Menschen oder ein paar Freunden so sehr schätze. Menschen sind alle interessant. Jeder von uns hat ein anderes Auge dafür, was er mag, und was ihm wichtig ist. Vielleicht hast Du ja auch den ein oder anderen Menschen, der hier gut rein passen könnte?

Mal „Danke“ sagen ist nie verkehrt. :D

Bis bald in meinen nächsten #Gedankengängen … ich freu mich wenn Du mir wieder folgen kannst?!

Selbstliebe – wie weit bin ich?

Selbstliebe, ein sehr heißes Thema das mir beinahe mein ganzes Leben zu schaffen gemacht hat. „Du musst zuerst Dich selbst mögen, damit Du andere Menschen glücklich machen kannst …“ Dieser Satz hallt wie ein Echo noch sehr oft in meinen Ohren!

Selbstliebe fühlte sch für mich wie ein Verbrechen an, etwas was man nicht tut, dieses Wort auszusprechen, bereitete mir schon Unbehagen. Selbstliebe – wie geht es mir heute damit? Diese Frage stelle ich mir gerade, da ich sie so oft so vielen Frauen ans Herz lege …

Im Gegensatz zu früher, muss ich diese Situation und diese Frage nicht mehr erzwingen, die die mir früher so wahnsinnig schwer gefallen ist! Ich brauche dazu nur Ruhe … einen Ort an dem ich mich wohlfühle, wo ich mich spüre und wo ich mir mein Spiegelbild vorstelle, wo ich mit mir alleine bin und ich mir DAS sagen kann was mir vor nicht ganz so langer Zeit, noch völlig unmöglich schien!

„Ich liebe mich“ zu sagen, hört sich zwar immer noch sehr eigenartig an, aber es macht mich zufrieden und auch ein wenig stolz, weil ich nie geglaubt hätte meine innere Unzufriedenheit und meinen Hass der gegen mich gerichtet war, ablegen zu können. Selbstliebe ist der Schlüssel zur Zufriedenheit, zum Glück und der Freiheit. Vielen von uns wurde der Selbstwert, das Selbstbewusstsein genommen, meistens durch unschöne und traumatische Erlebnisse. Was blieb übrig? Ein unsicheres Häufchen … übergossen mit Selbstzweifel und einem Gefühl nichts wert zu sein!

Ich würde sagen es ist heute so etwas wie eine Premiere für mich mein eigenes Liebesgeständnis hinauszutragen und sehr vielen Frauen damit Mut und Hoffnung zu machen … weil ich eine von euch bin!

Ich liebe mich, weil ich einzigartig bin. Ebenso wie es niemanden wie Dich geben wird, auch wenn wir manche Dinge gemein haben … gleich sind wir nicht. Ich liebe mich mit all meinen Fähigkeiten und meinen Fehlern, Ecken und Kanten. Und ich werde weiterhin an meinen Unebenheiten feilen, weil ich es kann! Ich liebe mich und das bedeutet auch, dass ich meine Körper liebe … ob er nun mal mehr Kg auf die Waage bringt oder weniger. Auch dann, wenn er sich krank und müde anfühlt. Ich liebe das was ich durch ihn wahrnehmen und spüren kann! Ausserdem liebe ich meinen Verstand, meine Denke und die Gefühle die daraus entspringen … egal welche es sein werden.

Ich liebe und akzeptiere mich jetzt so wie ich  bin. Ich bin froh darüber mich immer besser kennenzulernen und auch Platz machen zu können für jede einzelne Schwierigkeit, die sich immer wieder mal ergibt und mit viel Geduld und Liebe lösen lässt. Ich liebe mich, weil ich weiß, dass sich alle nützliche „Instrumente“, die ich brauche um zu überleben, in mir trage. Ich muss sie nur entdecken und wenn ich sie nicht finden sollte, werde ich dazulernen. Ich liebe mich und all meine Gefühle, die ich wiedergefunden habe. Ich liebe meine Freude, meine Trauer, die Schuld und inzwischen habe ich auch mit meiner Angst Freundschaft schließen können! Ich liebe meine ganzen Emotionen, weil ich weiß, dass jede einzelne Emotion mir etwas sagen will, um weiterhin an mir arbeiten zu können um mein Leben zu spüren.

Ausserdem liebe ich meine Träume, Vorstellungen, Herausforderungen und Hoffnungen! Heute weiß das alles zu meinem Sein gehört. Meine Erfolge und meine Misserfolge. Ich liebe mich weil ich immer nach Alternativen suchen werde wenn ich gescheitert bin. Am meisten liebe ich mich dafür, mich mit niemanden mehr zu vergleichen. Weil ich heute weiß das es mir nichts bringt. Situationen und Menschen zu vergleichen, ist und bleibt unbrauchbar, weil ich nicht das erfahren habe was andere durchgemacht haben. Und umgekehrt.

Ich liebe mich auf eine ganz ehrliche Art. Ich liebe mich bedingungslos und deshalb sorge ich heute gut für mich. Ich kann mir jetzt vergeben und kann mich  vorzüglich mit mir selbst amüsieren! :-)

Ich liebe mich … und da ich mich liebe, bin ich in der Lage DICH zu lieben … und den Rest, der sich in meiner Nähe gut fühlt um länger zu bleiben … <3

Die beste Liebesgeschichte ist die, die wir mit uns selbst führen … das sagte schon Oscar Wilde … da ist etwas dran.

Wir sind nicht gleich, aber wir sind uns eventuell sehr ähnlich. Vielleicht findest Du Parallelen, die Dir dabei helfen auch Deine Selbstliebe wach zu rütteln. Ich wünsche es DIR auf jeden Fall!

#zufrieden

Bitte höre was ich nicht sage!

Laß Dich nicht von mir narren.
Laß Dich nicht durch das Gesicht täuschen, das ich mache.
Denn ich trage Masken! Masken, die ich fürchte abzulegen.
Und keine davon bin ich …
So tun, als ob, ist eine Kunst. Die mir zur zweiten Natur wurde.
Aber lass Dich dadurch nicht täuschen!

Ich mache den Eindruck, als sei ich umgänglich, als sei alles heiter in mir, und so, als bräuchte ich niemanden.
Aber glaub mir nicht!
Mein Äußeres mag sicher erscheinen, aber es ist meine Maske.
Dahinter bin ICH … wie ich wirklich bin, verwirrt, in Furcht und – allein.
Aber ich verberge es.
Ich möchte einfach nicht das es irgend jemand merkt.

Beim bloßen Gedanken an meine Schwächen bekomme ich Panik und habe Angst.
Gerade deshalb erfinde ich verzweifelte Masken, hinter denen ich mich verstecken kann,
eine lässige Fassade, die  mir hilft, etwas vorzutäuschen, die ich vor dem wissenden Blick sichert, der mich erkennen würde.
Dabei wäre dieser Blick gerade meine Rettung, wenn es jemand wäre der mich annimmt und mich liebt.
Das ist das Einzige das mir Sicherheit geben würde, das ich mir selbst nicht geben kann, dass ich wirklich etwas wert bin!

Aber ich wage es nicht, es Dir zu sagen.
Ich habe Angst davor.
Ich habe Angst, dass Dein Blick nicht von Liebe und Annahme begleitet wird.
Ich fürchte Du wirst gering von mir denken und wirst über mich lachen … und Dein Lachen würde mich verletzen.
Ich habe einfach Angst, nichts wert zu sein, und ich habe Angst, dass Du das genauso siehst und mich abweist.
So spiele ich mein Spiel … mein verzweifeltes Spiel.

Eine sichere Fassade aussen und ein zitterndes Mädchen von innen.
Ich rede daher im gängigen Ton, oberflächlichen Geschwätzes.
Ich erzähle Dir alles, was wirklich nichts ist, und nichts von all dem, was wirklich ist, was in mir schreit …
Deshalb lass Dich nicht täuschen von dem, was ich aus Gewohnheit rede.
Deshalb höre bitte sorgfältig hin, und versuche zu hören was ich NICHT sage, obwohl ich es möchte.
Ich verabscheue dieses Versteckspiel das ich hier treibe!

Es ist unecht und oberflächlich.
Ich möchte authentisch und spontan sein können!
Einfach ICH selbst … aber Du musst mir dabei helfen.
Du musst Deine Hand ausstrecken, nur Du kannst mich zum Leben rufen!
Jedesmal wenn Du freundlich und gut bist und mir Mut machst, jedesmal wenn Du zu verstehen suchst, weil Du Dich wirklich um mich sorgst, bekommt mein Herz kleine Flügel …

Dein Gespür und Deine Kraft des Verstehens geben mir Leben.
Ich  möchte das Du weißt, wie wichtig Du für mich bist, wie sehr Du aus mir einen Menschen machen kannst, der ich wirklich bin? Wenn Du du willst.
Du alleine kannst die Wand niederreißen, hinter der ich zitternd stehe.
Du alleine kannst mir meine Maske abnehmen.
Du alleine kannst mich aus meiner Schattenwelt, aus meiner Einsamkeit und Unsicherheit befreien.

Übersehe mich bitte nicht.
Übergehe mich nicht.
Die lange Überzeugung, nichts wert zu sein, schafft dicke Mauern.
Je näher Du mir kommst, umso mehr wehre ich mich.
Ich wehre mich gegen das, wonach ich so laut schreie!
Aber man hat mir gesagt, dass Liebe stärker sei als jeder Schutzwall … und darauf hoffe ich.

Wer ICH bin willst Du wissen?
Ich bin jemand, den Du sehr gut kennst und der Dir sehr oft begegnet.
ICH bin DU selbst.
Schau in den Spiegel, nur Du erkennst dich wirklich.
NIEMAND kann so ehrlich sein zu Dir, als DU selbst!

(Von Stefanie, gefunden auf Regenbogenwald – Hilfe zur Selbsthilfe)

Ausnahmsweise möchte ich diesen Text mal so stehen lassen. Er braucht keine vielen Worte um zu erklären … aber er ist es wert, mehrmals gelesen zu werden!
Vielleicht hast Du auf diese wunderbaren Zeilen gewartet, oder kennst jemanden für den diese Worte gerade sehr gut passen würden? Teilen macht Freude. :-)

Eine schöne und glückliche Zeit wünsche ich Dir, bis ganz bald in meiner Geschichtenliebe!

Du bist herzlich willkommen … und darfst auch jederzeit wieder gehen

Es ist wieder mal so weit, es überkommen mich Gedanken die mich über meine Vergangenheit und Zukunft nachdenken lassen. Ich habe in den letzten Jahren gelernt, dass Menschen in mein Leben treten, aber auch schnell wieder verschwunden sind. Früher hat es mir sehr weh getan, ich habe mir den Kopf darüber zerbrochen, warum das so ist. Ausserdem konnte ich es auch nur sehr schwer akzeptieren, wenn sich Menschen von mir abgewandt hatten.

Ich behaupte ja auch heute noch kein einfacher Mensch zu sein. Ich bin direkt, sehr oft ungeduldig und wie ein Freund immer sagte „kopftechnisch verplant“. Ich bin vorsichtig, rede nicht besonders viel und ziehe die Ruhe vor. Kleine Kinder und laute Menschen sind mir in der Zwischenzeit viel zu anstrengend, schließlich habe ich meinen Soll schon erfüllt. Hingegen fühle ich mich in einem Hunderudel pudelwohl. :-) Ich bin sehr sprunghaft und manchmal auch launisch. Ich sage unverblümt was ich will und noch lauter was gar nicht für mich in Frage kommt … UND DAS … muss mal jemand aushalten! :D

Ich lerne viele Menschen kennen, bin vorerst begeistert von ihrem Auftreten, ihrer Präsenz, mich berühren ihre Worte, ihre Geschichten und Erlebnisse. Ich finde ihre Lebenseinstellung klasse und denke mir öfter mal „DIE ticken wie ich „… ich brauche manchmal Tage um das alles einzuordnen, mir ein Bild zu formen über all das nachzudenken und deren  Leben einzuschätzen. Und plötzlich – meldet sich meine Magengegend. Das war noch NIE ein gutes Zeichen und es macht sich oft erst nach Tagen bemerkbar. Wenn mir das passiert „lade“ ich, wenn es nötig ist,  auch wieder Menschen aus aus meinem Leben aus und warte erst gar nicht so lange bis sie von selber gehen. Endlich hab ich verstanden, dass jeder seinen eigenen Weg geht, und seine eigene Wahrheit lebt.

Lange Zeit waren meine Türen sogar verschlossen. Durch zu viele Enttäuschungen. Mein Leben bestand aus  einer männerfreien Zone und auch ein STOP- Schild für eventuelle neue Freunde lehnte vor meiner Tür. Ich erlaubte niemandem in mein Leben zu treten. Heute bin ich reifer, sehe vieles anders.

Ich erlaube und freue mich darüber, neue Menschen in meinem Leben willkommen zu heißen um ihnen neue Perspektiven anzubieten, und so wird auch mein Blickwinkel durch deren Erfahrungen und Träumen bereichert.

Ein Tauschgeschäft sozusagen. Ich biete alles an was ICH zu geben habe und darf mich dabei in Deinem Leben umsehen.

Es ist mir egal wer diese Menschen sind. Woher sie kommen und was sie tun,  ob sie wie in meinem letzten Fall – authentisch sind oder auch nicht, denn auf die eine oder andere Weise bringt jeder eine Überraschungen mit! <3 Es besteht dabei immer die Möglichkeit, das sich eine gute Freundschaft daraus entwickelt, oder aber auch nur ein paar Wochen oder Monate, die man zusammen verbringt oder in Verbindung steht.

Es soll aber auch nicht so sein und auch nicht so aussehen, dass ich Unterhaltung brauche um existieren zu können! Es soll dabei bleiben das ICH das Zentrum meines Lebens bin. Ich habe gelernt alleine für mich selbst zu sorgen, mit meinen Ängsten auszukommen,  mich keinesfalls niedergeschlagen fühle … bin ich mal alleine! Ich kann Raum und Zeit genießen, auch ohne neue Menschen an meiner Seite! <3 Darüber bin ich sehr dankbar … mir selbst endlich zu genügen.

Sollte aber mein Herzmensch eines Tages gehen wollen, würde ER eine Riesenlücke hinterlassen, die ich so nicht mehr schließen könnte.  Ich würde jedoch nichts bereuen … keinen einzelne Tag, weil wir unser beider Leben verändern konnten. Zum Positiven. Der eine durch den anderen, ein Geben und Nehmen. :-) Ich bin glücklich ihn in mein Leben gelassen zu haben. :-)

Es ist immer mit einem Risiko verbunden Menschen in sein Leben zu bitten. Es könnte jemand sein, egal ob Mann oder Frau, der uns verletzt oder unsere Art zu sein ausnutzt. Es könnte ein toxischer Mensch sein, dessen Charakter wir nicht sofort erkennen … all diese Dinge machen etwas Angst, denn niemand leidet gerne.

Und dennoch … ICH habe mich entschieden, Menschen wieder in mein Leben hereinzulassen, es gibt keine „Don´t touch it“ Zonen mehr … diese Ängste habe ich zur Seite gelegt, denn ich bin heute der Meinung, dass selbst „schlechte“ Personen mir etwas wertvolles geben können und ich bin bemüht es zu verstehen und daraus zu lernen.

Ich lade jede(n) herzlichst dazu ein in meinem Leben Platz zu nehmen, ich bin aber nicht mehr böse, wenn Menschen den Stuhl wieder verlassen. Und es wird auch immer wieder vorkommen, dass ich diesen Platz vorzeitig wieder wegnehme … wenn es für mich nicht passend ist.

So und jetzt frage ich Dich: Würdest Du mich in Dein Leben einladen? Und wärst Du bereit in meines einzutauchen?

#gedankenamstrand