Hier schreibe ich über persönliche Erfahrungen, authentisch und sicherlich für die ein oder andere meiner Leserinnen sehr hilfreich.  Ich freue mich auf deine Erfahrungen in den Kommentaren.

Du bist herzlich willkommen … und darfst auch jederzeit wieder gehen

Es ist wieder mal so weit, es überkommen mich Gedanken die mich über meine Vergangenheit und Zukunft nachdenken lassen. Ich habe in den letzten Jahren gelernt, dass Menschen in mein Leben treten, aber auch schnell wieder verschwunden sind. Früher hat es mir sehr weh getan, ich habe mir den Kopf darüber zerbrochen, warum das so ist. Ausserdem konnte ich es auch nur sehr schwer akzeptieren, wenn sich Menschen von mir abgewandt hatten.

Ich behaupte ja auch heute noch kein einfacher Mensch zu sein. Ich bin direkt, sehr oft ungeduldig und wie ein Freund immer sagte „kopftechnisch verplant“. Ich bin vorsichtig, rede nicht besonders viel und ziehe die Ruhe vor. Kleine Kinder und laute Menschen sind mir in der Zwischenzeit viel zu anstrengend, schließlich habe ich meinen Soll schon erfüllt. Hingegen fühle ich mich in einem Hunderudel pudelwohl. 🙂 Ich bin sehr sprunghaft und manchmal auch launisch. Ich sage unverblümt was ich will und noch lauter was gar nicht für mich in Frage kommt … UND DAS … muss mal jemand aushalten! 😀

Ich lerne viele Menschen kennen, bin vorerst begeistert von ihrem Auftreten, ihrer Präsenz, mich berühren ihre Worte, ihre Geschichten und Erlebnisse. Ich finde ihre Lebenseinstellung klasse und denke mir öfter mal „DIE ticken wie ich „… ich brauche manchmal Tage um das alles einzuordnen, mir ein Bild zu formen über all das nachzudenken und deren  Leben einzuschätzen. Und plötzlich – meldet sich meine Magengegend. Das war noch NIE ein gutes Zeichen und es macht sich oft erst nach Tagen bemerkbar. Wenn mir das passiert „lade“ ich, wenn es nötig ist,  auch wieder Menschen aus aus meinem Leben aus und warte erst gar nicht so lange bis sie von selber gehen. Endlich hab ich verstanden, dass jeder seinen eigenen Weg geht, und seine eigene Wahrheit lebt.

Lange Zeit waren meine Türen sogar verschlossen. Durch zu viele Enttäuschungen. Mein Leben bestand aus  einer männerfreien Zone und auch ein STOP- Schild für eventuelle neue Freunde lehnte vor meiner Tür. Ich erlaubte niemandem in mein Leben zu treten. Heute bin ich reifer, sehe vieles anders.

Ich erlaube und freue mich darüber, neue Menschen in meinem Leben willkommen zu heißen um ihnen neue Perspektiven anzubieten, und so wird auch mein Blickwinkel durch deren Erfahrungen und Träumen bereichert.

Ein Tauschgeschäft sozusagen. Ich biete alles an was ICH zu geben habe und darf mich dabei in Deinem Leben umsehen.

Es ist mir egal wer diese Menschen sind. Woher sie kommen und was sie tun,  ob sie wie in meinem letzten Fall – authentisch sind oder auch nicht, denn auf die eine oder andere Weise bringt jeder eine Überraschungen mit! <3 Es besteht dabei immer die Möglichkeit, das sich eine gute Freundschaft daraus entwickelt, oder aber auch nur ein paar Wochen oder Monate, die man zusammen verbringt oder in Verbindung steht.

Es soll aber auch nicht so sein und auch nicht so aussehen, dass ich Unterhaltung brauche um existieren zu können! Es soll dabei bleiben das ICH das Zentrum meines Lebens bin. Ich habe gelernt alleine für mich selbst zu sorgen, mit meinen Ängsten auszukommen,  mich keinesfalls niedergeschlagen fühle … bin ich mal alleine! Ich kann Raum und Zeit genießen, auch ohne neue Menschen an meiner Seite! <3 Darüber bin ich sehr dankbar … mir selbst endlich zu genügen.

Sollte aber mein Herzmensch eines Tages gehen wollen, würde ER eine Riesenlücke hinterlassen, die ich so nicht mehr schließen könnte.  Ich würde jedoch nichts bereuen … keinen einzelne Tag, weil wir unser beider Leben verändern konnten. Zum Positiven. Der eine durch den anderen, ein Geben und Nehmen. 🙂 Ich bin glücklich ihn in mein Leben gelassen zu haben. 🙂

Es ist immer mit einem Risiko verbunden Menschen in sein Leben zu bitten. Es könnte jemand sein, egal ob Mann oder Frau, der uns verletzt oder unsere Art zu sein ausnutzt. Es könnte ein toxischer Mensch sein, dessen Charakter wir nicht sofort erkennen … all diese Dinge machen etwas Angst, denn niemand leidet gerne.

Und dennoch … ICH habe mich entschieden, Menschen wieder in mein Leben hereinzulassen, es gibt keine „Don´t touch it“ Zonen mehr … diese Ängste habe ich zur Seite gelegt, denn ich bin heute der Meinung, dass selbst „schlechte“ Personen mir etwas wertvolles geben können und ich bin bemüht es zu verstehen und daraus zu lernen.

Ich lade jede(n) herzlichst dazu ein in meinem Leben Platz zu nehmen, ich bin aber nicht mehr böse, wenn Menschen den Stuhl wieder verlassen. Und es wird auch immer wieder vorkommen, dass ich diesen Platz vorzeitig wieder wegnehme … wenn es für mich nicht passend ist.

So und jetzt frage ich Dich: Würdest Du mich in Dein Leben einladen? Und wärst Du bereit in meines einzutauchen?

#gedankenamstrand

Frauen und Geschichten … das passt immer, besonders wenn die Geschichte über uns Frauen erzählt. Eine ganz besondere habe ich hier für Dich gefunden! <3 Gönne Dir eine kurze Pause, lehne Dich zurück und genieße Dein Koffein … Du wirst es nicht bereuen.

Die Rückkehr

Es war einmal eine erwachsene Frau die sehr unglücklich war. Sie hatte das Gefühl etwas verloren zu haben, nicht mehr zu wissen, wo sie eigentlich hin möchte und vieles in ihrem Leben war ihr gleichgültig geworden. Sie fühlte sich so ohnmächtig und hilflos darüber, dass sie sich eines Tages in die Ecke ihres Zimmers setzte und weinte. Sie wollte einfach gar nichts mehr tun, und am liebsten hätte sie sich in Luft aufgelöst.

Plötzlich hörte sie eine Stimme, die sie rief. Ganz erschrocken blickte sie auf, doch es war niemand zu sehen. „Ich bin hier, in dir“ sagte die Stimme. „Warum bist du so endlos traurig?“ „Ich weiß nicht mehr weiter. Wer bist du eigentlich?“ sagte die Frau, die nun das Schluchzen aufgehört hatte.
„Ich bin deine Seele“ antwortete die Stimme „ich bin hier um dir zu helfen, doch brauche ich dazu wiederum deine Hilfe.“

„Sie her“ begann die Seele zu erklären „du möchtest wissen wie es weitergeht, und ICH weiß es. Es ist nur so, dass ich es dir nur sagen kann, wenn du erlaubst, dass wir zusammen arbeiten.“  „Tun wir das denn nicht?“ fragte die Frau erstaunt. „Nun … nicht ganz. Irgendwann in deinem Leben hast du angefangen dir zu wünschen, dass du alles unter Kontrolle hast, damit du die Erlebnisse, die dich verletzt haben, nicht mehr erleben musst. Und irgendwann zu diesem Zeitpunkt hast du mich weggeschickt. Je mehr du also alles unter Kontrolle haben wolltest, desto mehr musste ich mich zurückziehen. Denn ich mache manchmal verrückte Dinge oder bringe dich an Orte, die dir erstmal gar nicht gefallen, wo es aber etwas tolles zu entdecken gibt! Weil du das aber nicht mehr wolltest, und ich dich aber so sehr liebe wie du es dir gar nicht vorstellen kannst, habe ich mich zurückgehalten.“

„Wirklich? Ich habe das gar nicht gemerkt.“ sagte die Frau. Die Seele antwortete „Ja, da hattest du es nicht bemerkt, aber nun spürst du, dass dir etwas fehlt.“ „Das stimmt. Was kann ich also tun?“ fragte die Frau ihre Seele und diese antwortete: „Lass mich ans Steuerrad. Lass es zu, dass ich lenke. Hab keine Angst, ich weiß wohin es gehen soll. Lass den Wunsch alles unter Kontrolle zu haben wieder los und erkenne, dass es ein Irrtum war dir dies zu wünschen.“

„Ich bin für dich da“ fuhr sie fort „und passe auf dich auf. Wenn du es mir erlaubst dich zu leiten, brauchst du vor nichts mehr Angst zu haben, vor allem nicht davor verletzt zu werden, denn ich weiß wie man heilt. Nichts wird dir wirklich etwas anhaben können, wenn du mir vertraust. Ich werde dir die Geheimnisse des Lebens zeigen und auch zeigen wie du Glück und Liebe findest.“

Ein bisher unbekanntes, wohliges Kribbeln durchlief den Körper der Frau, deren Tränen nun getrocknet waren. „Ja“ sagte sie nun zu ihrer Seele „ich möchte das. Ich erlaube dir mich zu leiten und zu führen.“ Daraufhin wurde das Kribbeln immer stärker und so belebend, dass sich die Frau nun nicht mehr schwach und hilflos fühlte, sondern stark und kraftvoll. „Spürst du? Da bin ich. Zusammen sind wir stark. Mit mir bist du nicht mehr klein, sondern groß. Zusammen können wir alles schaffen!“

Da schossen der Frau erneut Tränen in die Augen, doch es waren keine Tränen der Trauer, sondern Tränen der Freude. Sie fing an ganz laut zu lachen und ganz vorsichtig zu tänzeln, bis sie schließlich durch den ganzen Raum tanzte und dabei lachte und Freudentränen weinte … und zugleich die Rückkehr ihrer Seele feierte … ! <3

Autor unbekannt

Diese Geschichte möchte ich all den Frauen widmen, die ein ähnliches mutloses Gefühl in sich tragen. In jedem Menschen ist eine Macht verborgen, die den Kern seines inneren Wesens ausmacht. Wenn Du mit Deiner Seele in Berührung kommst, wirst Du eine starke Kraft spüren, die Dir dabei hilft, auch aussichtslose und schwierige Lebenssituationen zu meistern!

Alles LIEBE und nur das BESTE für Dich … bis bald in meinen Geschichten.

Wie wird das noch alles enden?

Meine Ferien sind zu Ende, nur so wie sie zu Ende gingen sollte kein Urlaub beendet werden – das wünsche ich schon mal jedem. Ich hatte die Möglichkeit (ungewollt natürlich) das Wochenende und den Rest meines Urlaub in der Notaufnahme in Villach zu verbringen … und was mir in dieser so kurzen Zeit alles untergekommen ist, ist es mir auf jeden Fall wert meine Gedankengänge damit zu füllen. Einerseits weil es mich beschäftigt und andererseits weil ich es noch immer nicht ganz glauben kann!

Du hast es sicher schon mal selbst erlebt: Freitag Abend kurz vor Feierabend brauchst du noch dringend etwas. In den Geschäften selbst ist schon eine allgemeine Aufbruchsstimmung und Feierabendlaune zu sehen und zu spüren. Aber Du hast noch 8 Minuten bevor die Rollos dicht machen. Normal ist es nicht Dein Ding so kurz vor Feierabend noch hinein zu gehen, aber es ist wichtig und es sind noch ein paar Minuten Zeit. Wenn Blicke töten könnten, wärst Du nach der Schwelle tot zu Boden gegangen, so giftig wurdest Du gemustert, empfangen und letztendlich ignoriert!? Ist Dir das schon mal passiert? Gut, dann kannst Du Dir ungefähr vorstellen wie es mir am Freitag Abend im KH Villach ergangen ist. Mit einem kleinen Unterschied: Hier ist nicht die Rede von einem Geschäft das um 19.00 schließt, sondern von einer Notaufnahme die rund um die Uhr besetzt ist!

Ein befreundeter Arzt untersuchte mich noch in Italien und empfahl uns umgehend ein Ultraschall und wenn möglich ein CT machen zu lassen, da meine Schmerzen so unerträglich wurden, dass selbst die Spritzen und Medikamente die ich beim Pronto soccorso (Erste Hilfe vom Roten Kreuz) bekommen hatte, nichts halfen.

Mein Mann platzierte mich auf einen Stuhl und ging auf die Suche nach jemanden der mich aufnehmen konnte. Mit mir selbst beschäftigt, sah ich einen Mann hereinkommen, der seine Hand in ein Handtuch gewickelt hatte: „Keiner da …“ wurde uns gesagt. Nach einiger Zeit streckte eine Ärztin ihren Kopf aus einer Tür, worauf der Mann hinging und sagte: „Entschuldigen sie, ich bin mit meiner Hand in die Kreissäge geraten, meine abgetrennten Finger sind in dem Handtuch eingewickelt … können sie mir bitte helfen?“

Die Antwort der Ärztin und jetzt kommt’s: „Aha, ja, ok, das dauert, setzen sie sich hin, sie müssen noch das Formular ausfüllen und werden danach aufgerufen …“ Sie wandte sich einem anderen Patienten zu, der wahrscheinlich an der Reihe gewesen wäre, der sie aber dann total aus dem Konzept brachte als er sagte: „Meinen sie nicht das dieser Herr sofortige Hilfe mehr benötigen würde als ich?“ Es folgte kein „Ja klar kommen sie sofort mit.“ oder dergleichen … nichts … sie verschwand ohne ein weiteres Wort wieder hinter ihrer magischen Türe.

Was weiter passierte kann ich nicht sagen, da mein Mann mich gleich auf die Station brachte und sich dort denke ich unbeliebt gemacht hat. Eine Ärztin machte AUSNAHMSWEISE ein Ultraschall. Doch trotz der genauen Angaben, die ich machte, setzte sie die Untersuchung an der falschen Körperseite an und meinte: „Da ist alles in Ordnung!“ – Klar … von der Seite war auch nie die Rede. Die Entzündungswerte wurden kontrolliert und ich hätte von dem Blut das neben die Kanüle rann eine halbe Blutkonserve befüllen können. Jetzt hab ich etwas übertrieben, aber sie hatte weder die Nadel noch mich im Griff. In den Saubermachphasen, wurde von Weidezäunen und Gartenzäunen gesprochen und gescherzt.
Um meine Geschichte hier zu beenden, ich musste bleiben da sie mich schmerzfrei machen wollten und auch noch Untersuchungen ausständig waren. Ich freute mich auf jede einzelne Infusion die ich bekam, doch haben sie allesamt leider nicht geholfen!

Die morgendliche Visite war gegen 8 Uhr. Die Ärztin vom Abend zuvor war noch im Dienst. Drückte mir ohne mich zu fragen wie es mir jetzt geht, einen Umschlag in die Hand und meinte ich müsse zu einem Orthopäden gehen … hier kann man nichts für mich tun?! Sie schmissen mich mehr oder weniger mit einem wohlgemerkt falsch gestellten Befund, wie sich danach rausstellte, nach Hause. Mit einem Rezept für ein Medikament das ich in ganz Villach nicht bekam, da es seit Wochen nicht lieferbar ist, und mit den selben Schmerzen mit denen ich gekommen bin … Ich bettelte beinahe um ein Medikament das mir die Autofahrt zurück erleichtern würde … diese Spritze habe ich dann von der Stationsschwester bekommen die als einzige irgendwie Mitleid mit mir hatte.

So, und jetzt frag ich mich und Dich: wieviel Unfähigkeit ist eigentlich erlaubt, um als Arzt oder Assistenz im Gesundheitssystem arbeiten zu dürfen?

War es nur der falsche Tag? Die falsche Uhrzeit? Oder war es so weil ich nicht aus Kärnten war? Weil mein Mann an meiner Seite war und mich keine Minute aus den Augen ließ? Hatte ich die falsche Haarfarbe? Oder wäre es besser gewesen zu normalen Öffnungszeiten zu kommen, so wie der Mann der sich zwar seine Finger abtrennte aber trotzdem erst am Montag kommen hätte sollen, dann wenn seine Finger schon zu laufen begonnen hätten und die Nerven schon hinüber sind und nichts mehr zu machen wäre! Ich hab echt keine Ahnung sag Du es mir!

Wo ist die Menschlichkeit, die Freundlichkeit, die Sensibilität der Menschen geblieben? Ebenfalls schockiert mich das Wissen und die Einschätzung und vor allem die Glaubwürdigkeit mancher Ärzte. Was tun Menschen die alt sind, die keinen an ihrer Seite haben in solchen Situationen? Daran will ich gar nicht denken …

Ich weiß ja das das dieses Erlebnis kein Einzelfall ist, ich habe immer wieder ähnliches erlebt, nur so krass ist mir es noch nie aufgefallen bzw selbst passiert. Hallo … wir befinden uns in Österreich, es stehen uns wahrlich alle Mittel zu Verfügung, die andere Länder nicht besitzen … nur was helfen diese, wenn der Mensch schon an den einfachsten Dingen scheitert, nämlich Menschlichkeit und am TUN und WOLLEN …

Was ich unbedingt noch sagen MUSS!

Ich besuchte, bevor ich mich entschloß nach Villach zu fahren, den Notarzt in Italien. Eben Pronto soccorso, eine neue moderne Station die rund um die Uhr besetzt ist. Diese Ärzte müssen sich den ganzen Tag zu 90% mit Touris rumschlagen, die erst spät am Abend eintrudeln weil sie zu doof sind ihren Kindern Sonnenschutz zu schmieren oder Babys einfach nackig und ungeschützt ins Wasser setzen … oder sich am Morgen schon die Birne zuschütten, der italienischen Sprache nicht mächtig sind sondern sich nur auf „nobeldeutsch“ verständigen können und dann auch noch grantig werden, weil kein Italiener sie versteht!
Ja und Was machen die Ärzte dort? Sie bleiben freundlich und bemüht.Ich wurde bestens versorgt, Zeit zum Scherzen wurde immer eingeplant und die Herzlichkeit war immer zu spüren … obwohl ICH hier die Ausländerin war – anders als in Österreich!

Wo soll das noch hinführen … besser wird es keinesfalls werden wie auch ein Gespräch mit unserem befreundeten Arzt zeigt.

Danke fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal, wenn ich hoffentlich Schöneres zu bieten habe. 🙂

Das Meer & das Leben … Gedanken am Strand

Ich sitze nun schon seit einigen Wochen hier am Strand … immer wieder im Gedanken, während die Hunde im Wasser toben. Besonders die Zeiten in denen ich ganz alleine für mich bin, und ich ausser ein paar ehrgeiziger Fischer niemanden zu sehen bekomme, genieße ich sehr! Es sind ganz besondere Momente … beinahe ehrfürchtige Momente, die ich hier am Meer immer wieder habe und die mich auch dazu veranlasst haben, diesen Artikel zu bringen.

Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass es auch Dir so gehen könnte, würdest Du ungestört für längere Zeit ins Meer raussehen. Es sind so viele lehrreiche Augenblicke und Lektionen, die mir das Meer jeden Tag erteilt. Ich bin zwar keine Surferin und auch keine Kitesurferin, aber ich beobachte dieses bunte Treiben sehr gerne. Das Meer und der Wind geben dafür den Ton vor, all das was ich hier beobachten darf, sind Lektionen die ich ins Leben übertragen kann und die mir die Augen öffnen!

So verrückt es auch klingen mag … aber das Meer erdet mich immer wieder! <3

Wir sollten nicht in Panik geraten wenn uns eine Welle erwischt!

Das Meer und unser Leben … es gibt so viele Parallelen die auf unser Leben passen. Eine Welle überrascht uns, groß, stark, unerwartet. Sie drückt uns vielleicht nach unten und bringt alles in uns durcheinander. Du musst den Atem anhalten um nicht Wasser zu schlucken … ein Moment der sich ewig lange anfühlt. Panik zu bekommen wäre destruktiv. Du würdest Unmengen an Wasser schlucken, und keine Luft mehr bekommen … wir alle haben das sicher schon mal erlebet … dieser sich ewig lang anfühlende Moment wird vorbeigehen und Du wirst wieder normal atmen und Luft holen können. Sobald Du nicht mehr nach unten gedrückt wirst – schwimme! Ist es nicht wie in Deinem und meinem Leben?

Was möchte ich Dir damit sagen? Auch wenn sich in manchen Lebensabschnitten alles scheiße anfühlt, Dein/unser Leben aus den Fugen läuft … diese Phase wird vorbeigehen und wir werden wieder Herr unserer Lage sein! Gleich in Panik zu geraten ist der falsche Weg, den sollten wir nicht gehen. Ruhe zu bewahren kommt in solchen Situation sicher besser an und lässt uns nicht so viel ungenießbares Wasser schlucken …

Beobachte und nimm Dir Zeit!

Wenn ich die Wassersportler beobachte, die großen und kleinen Boote, die auslaufen … sie beobachten und erkundigen sich über die bevorstehende Wetterlage, sehen sich an von wo der Wind kommt und wo die Wellen brechen. Keiner wird sich in den Segler begeben wenn er weiß, es ist Sturm mit hohen Wellen angesagt. Sie alle beobachten zusätzlich das Meer. Passt perfekt auf Dein und mein Leben.

Welche Gedanken habe ich also dazu? Manchmal, ich würde sogar sagen – immer, ist es besser sich genügend Zeit zu nehmen gut zu überlegen, um danach ans gewünschte Ziel sicher anzukommen, ohne das wir dabei kentern.

Das Meer ist jeden Tag das gleiche … die Bedingungen sind jedoch andere

Die Form des Meeres variiert stark. Jeder Tag kann anders sein. Stürmisch oder Aal  glatt, Glas klar oder so trüb, das wir nicht mal unsere Füße darin erkennen können. Wir können nicht nur perfekte Tage am Meer erwarten. Wir müssen damit rechnen auch mal nicht ins Wasser gehen zu können . Und auch hier wieder das selbe. Wie oft würden wir gerne etwas erledigen und hinter uns bringen, aber irgendwie macht uns „etwas“ oder „jemand“, einen Strich durch unser Vorhaben!

Meine Denke ist dazu – Wir müssen uns immer wieder und jeden Tag den Gegebenheiten anpassen. Alles hat zwei Seiten. Gute Momente kommen und gehen, nichts ist und bleibt immer starr und gleich. Wie unser Leben.

Kein Wind, keine Wellen, kein Segeln …?

Du freust Dich schon seit Tagen auf das Surfen, Segeln. Wind und Wellen waren angesagt. Du stehst da und Dein Blick ist aufs Meer gerichtet. Alles was Du sehen kannst ist nichts weiter als ruhige See. Du wunderst Dich und fragst Dich ein wenig enttäuscht, wo die Wellen und der Wind geblieben ist? Du hast Dich so gut vorbereitet, bist sehr früh auf um nichts zu verpassen und dann so eine Flaute!

Tatsache ist jedoch – nur weil Du am Meer nichts sehen und erkennen kannst, bedeutet es nicht, dass da nichts kommen kann! Ganz im Gegenteil. Der Wind formt die Wellen die sich später in Richtung Küste bewegen (sehr unfachmännisch ich weiß :D), aber ich möchte hier auch keine Biologieeinheit abhalten sondern Dir damit ganz etwas anderes sagen:

Wenn wir wiedermal an unseren Bemühungen zweifeln, unser Vorhaben in Frage stellen … dann sollten wir daran denken, dass unsere Vorbereitungen sehr viel wert sind. Auch wenn Du im Moment nicht Surfen, Segeln oder Kaiten kannst, weil Wellen und Wind Dich im Stich gelassen haben – behalte Deine Ziele, Wünsche und Deine Träume immer vor Augen! Manches braucht eben Zeit und noch viel mehr Geduld! 🙂 Für mich ist das eine der wichtigsten Lektionen überhaupt. #tiefesdurchatmen

Von nix kommt auch nix

Wie gesagt, ich bin keine Wassersportlerin, außer wir zählen „Luftmatratzenliegen“ dazu >zwinker<. Aber wäre ich eine, würde ich vom rumsitzen und ins Wasser schauen, weder Segeln noch Kaiten lernen. Ich muss aktiv sein, mich mit dem Meer verbinden und richtig positionieren. Ich muss also hart dafür trainieren und lernen um richtig Spaß an der Sache zu haben. Halte ich mich daran … werde ich sicherlich gerecht entlohnt. 🙂

Wie im Leben: Wenn wir etwas erreichen möchten, müssen wir unser Hinterteil in die Höhe bringen, jede Menge paddeln, ins Wasser fallen und üben! Egal ob es um Deinen/unseren Erfolg geht oder ob es unsere Ziele und Träume geht … im Tun liegt die Belohnung! <3

Ich könnte noch sehr lange sitzen, denken und schreiben … aber DAS hebe ich mir für das nächste Mal auf, wenn ich Dich wieder abholen darf auf ein Treffen zu meinen #Gedankengängen.

Das war’s … mein MEER an Gedanken an Dich … wäre ja sehr gut möglich das Du mir folgen kannst 🙂
Eine schöne Zeit und falls eine Welle dich überrascht – bleib cool, sie vergeht.

Welche Bedeutung hat für dich eine Liebeserklärung? Ist sie überhaupt wichtig? Um eine Partnerschaft am Leben zu erhalten, wäre es in meinen Augen schon hin und wieder schön, eine Bestätigung der Liebe und Zuneigung zu bekommen. Sie stärken einfach eine Beziehung. Und das sollte nicht nur an Tagen passieren, die ein Feier-Datum haben. 🙂

Ich bin über eine süße Geschichte gestolpert, die es verdient gelesen zu werden. Kurz aber aussagekräftig. Viel Spaß beim Lesen!

Eine ungewöhnliche Liebeserklärung <3

Nach einer langen Nacht wacht ein Mann auf und sieht zuerst eine Packung Aspirin und ein Glas Wasser auf dem Nachtisch stehen. Er quält sich aus dem Bett und wundert sich, dass seine Kleidung schön zusammengelegt auf dem Stuhl liegt. Er nimmt das Aspirin und bemerkt einen Zettel:

„Schatz, ich habe Dir Kaffee gemacht. Ich bin beim Einkaufen. Ich liebe DICH!“

Er schleift seinen Körper ins Esszimmer und bemerkt, dass die Wohnung ordentlichst aufgeräumt ist. Er setzt sich neben seinen Sohn an den Tisch und fragt.“ Was ist eigentlich gestern passiert?“

„Du bist um 4 Uhr Morgen total betrunken nach Hause gekommen, und auf dem Weg ins Bett ist dir verdammt übel geworden.“

Verwirrt fragt er weiter „Aber wieso ist es hier dann schon so ordentlich?“

„Mama hat dich ins Schlafzimmer geschleppt und dich aufs Bett gelegt. Als sie dir die Hose ausziehen wollte, hast du gesagt. „Finger weg, ich bin überglücklich verheiratet!“ <3 <3

Was soll uns das sagen? Das Richtige zur richtigen Zeit sagen und versehentlich die wohl ehrlichste Liebeserklärung der Welt abgeben … Unbezahlbar und wunderschön. 🙂

Leider ist mir der Verfasser unbekannt. Gefunden auf Nur die Liebe zählt. Bis bald in einer neuen Geschichtenliebe!

Die Vorfreude ist eine Emotion, die durch die Erwartung eines künftigen, positiven Ereignisses gekennzeichnet ist. Sie wird durch das Eintreffen dieses Ereignisses beendet … sagt mir Mr. Google 🙂

Vorfreude ist doch die schönste Freude

So und nicht anders empfinde ich es jedenfalls immer wieder! Da ich immer die aktuellen Gedanken hernehme, wenn ich sie mit euch teile, spielt diesmal die Vorfreude die Hauptrolle! Dieses Auf-etwas-hin-Fiebern ist einfach ein ganz spezielles Gefühl das ich niemals missen möchte! Vorfreude nährt sich aus einer Sehnsucht, die um keinen Preis sofort erfüllt werden darf! Sie braucht dieses „Warten“ als Lebenselixier. 🙂 Je länger das Warten … umso größer die Freude. 🙂

Und ich durfte jetzt lange genug warten. Jetzt wo es auch bei uns langsam schön wird, bekomme ich Heim- und Fernweh. Mein zweites Zuhause wartet frisch und im neuen Style auf mich. Ich hab den Winter hier in Österreich sehr genossen, ich habe die Zeit genutzt um viel dazu zulernen, kam meinen Zielen wieder ein Stück näher und sorgte mich auch gut um mich selbst! 🙂 Das war nie eine Selbstverständlichkeit bei mir … aber nun wird es Zeit wieder umzuziehen. Italien – ICH komme!

Was ist es worauf ich so hinfiebere?

Gerade habe ich meine Tasche gepackt, das Notwendigste reingeworfen und als ich das gemacht habe, habe ich so eine Riesenfreude in mir verspürt wie schon lange nicht mehr. <3 Sechs Monate einfacheres Leben, Menschen die ich lange nicht gesehen habe und die ich gerne mag. Der Weitblick aufs Meer und den Sand zwischen meinen Zehen. Auf die endlosen Spaziergänge … ob bei Sturm oder Sonnenschein. Der Anblick unserer Hunde, wenn sie übermütig toben können … ohne Anfeindungen und vollkommen entspannt! Die salzige Luft die meiner Haut und meinen Knochen gut tun … die ehrliche Freundlichkeit der Italiener, ich freu mich auf die herzliche Wiedersehensbegrüßung und auf die Nudeln vom Patollo. 🙂 Und ich freue mich auf meine Jung , die immerhin schon seit 10 Tagen alles für uns Mädels renovieren und vorbereiten, und darauf warten, dass ich der neuen Wohnung den letzten Feinschliff verpasse (wie ich das und euch liebe). <3 DANKE.

Ganz besonders freue ich mich, meine Artikel und Beiträge für dich, in einer chilligen Atmosphäre zu schreiben! Endlich mit meinem Buch zu beginnen und viele kreative Ideen zu sammeln! Ich könnte jetzt endlos so dahin schreiben und wenn du mir dabei ins Gesicht sehen könntest, würdest du nur ein einziges Grinsen erkennen können! 🙂

Vorfreude hat keine Altersbegrenzung im Gegenteil! Ich glaube beinahe, dass es intensiver und schöner wird, je reifer wir werden. Wir wertschätzen es mehr als in jüngeren Jahren, kann das sein? Eigentlich ist es ja ganz leicht, Vorfreude zu genießen. Wir müssen uns nur immer Dinge suchen, auf die wir uns freuen können!

Genauso schön ist es, sich darauf zu freuen anderen eine Freude zu bereiten. Ein paar Tage auszuspannen, alleine oder mit Herzmenschen, neuen Atem zu schöpfen und wieder mit frischer Energie und Power in die nächsten Tage zu springen. Vorfreude hat für mich auch sehr viel mit Dankbarkeit zu tun. Denn die Dankbarkeit ist der Schlüssel zum Glück und innerer Zufriedenheit. Es liegt auf der Hand, dass du nicht glücklich sein kannst, wenn du nicht weißt, warum du glücklich sein solltest?! Erkennen wir die Werte, die nicht selbstverständlich sind, können wir uns auch darüber freuen.

Gehen wir bewusster durch unser Leben, erkennen wir die schönen Dinge die das Leben für uns bereit stellt. Und wenn du mich fragst … daraus entsteht jeden Tag ein Tag der Vorfreude! Es gibt einfach jeden Tag etwas auf das wir uns freuen dürfen. Eigentlich bin ich jetzt auf die alltägliche Vorfreude abgerutscht, sry …  aber meine Gedanken springen ganz gerne mal und das erlaube ich ihnen heute auch #gutgelauntbin! Zudem sind die kleinen Freuden die Bausteine der Großen.

Ja also in diesem Sinne, werde ich dich bald mit endlosen Sonnenauf- und Untergangsbildern quälen! 🙂 Aber du wirst auch viel positive Energie zu spüren bekommen … wenns auch nur von Weitem ist!

„Was machst du da? Ich tanze gerade durchs Leben und verteile Freude …“ trifft zu 100% zu! 🙂

Bis ganz bald, sei dankbar und freue dich auf alles was kommt.

Menschen sind wie Kleidungsstücke …

Heute werde ich einen Vergleich starten bei dem du mir vielleicht nicht gleich folgen kannst. 🙂 Ich habe mir Gedanken über Menschen im Allgemeinen gemacht. Ich hatte die letzten Wochen, intensiven Kontakt mit den verschiedensten Personen seit langem. Im Normalfall versuche ich ja immer abzuwiegen – notwendig? notwendig! nicht notwendig. Es ergab sich ein Gemisch aus den ersten beiden „notwendig“.

Menschen, die ich gut kenne, die ich mag oder die mich tagtäglich umgeben … finde ich meistens großartig, oder symphatisch oder sie gehören eben einfach mal zur Familie. Sie sind mir vertraut und ich kenne ihre Ticks und Macken. Ich denke nicht weiter darüber nach, und es stört mich auch nicht mehr wenn eine Freundin ihre regelmäßigen „fünf Minuten zu spät kommen Minuten“ hat , oder die Sprechstundenhilfe beim Arzt, die ich seit x Jahren sehr gut kenne mir zwar immer „Vorzugstermine“ zukommen lässt, mich dafür aber regelmäßig ausquetschen möchte, über all das was sich bei mir so abspielt … oder auch Familie, die mir mit Vorliebe ein schlechtes Gewissen überbringen möchte, weil Dies und Das nicht richtig ist!

Ja … das dachte ich jedenfalls. Denn jetzt stört es mich! Von einem Abend auf den anderen. Zack. Ich möchte keine 15 Minuten unbegründet mehr warten müssen und ich werde auch nicht Zeitung spielen für einen schnelleren Termin beim Arzt. Und die Familiengeschichte … sorry. Diese Beispiele sind nur ein kleiner Teil von Menschen die ich x Jahre kenne und die mir zwar symphatisch waren, die ich gemocht und natürlich geliebt habe, doch plötzlich funktioniert es nicht mehr!

Du bist dein Umfeld … dieser Artikel von mir spiegelt davon einiges wieder. Die Macht der Gewohnheit, alles so zu lassen und zu dulden wie es nun mal ist. Mit dem kann ich mich nicht mehr identifizieren. Es passt nicht mehr zu meiner Lebenseinstellung. Ich habe das Glück gehabt einige neue  Menschen kennen zu lernen. die aus einer anderen Nische kamen,  anderes denken … anders leben. SIE passen wie auf meinem Leib geschnitten, Massanfertigung kann ich beinahe sagen! 🙂 Den  Vergleich zu haben, wie es ist und wie es sein kann, wie das Gefühl ist, bin ich mit diesen Menschen zusammen – locker, leicht und unkompliziert. Es beengt mich nichts … Fühlt sich einfach gut an.

Lieblingsstücke

Auch meine Kleidung hat sich in den letzten Jahren stark verändert.:-). Waren es früher enge, besondere und auffällige Klamotten, sind es heute zweckmäßige (Hunde) :-), flauschig weiche und gemütliche Sachen, die ich trage. Manche der alten Sachen hängen noch in meinem Schrank … schlüpfe ich hinein, fühle ich mich unwohl oder sie sind nicht mehr tragbar. Zu eng, manches sieht auch aus wie ein Sack der herunter hängt. Manches kratzt und vieles davon ist nicht mehr meine Farbe.

Ich persönlich mag am liebsten die gut eingetragenen, schlichten Sachen in denen ich mich geborgen fühle, die die locker um mich herum sind, ohne mich einzuengen! Aus irgend einem Grund, sind es diese, die sich in meinem Leben einen festen sicheren Platz ergattert haben. Vielleicht sind sie nicht so auffällig und bei weitem nicht so „edel“ wie meine alten Sachen, aber ist das wichtig? Und genauso geht es mir mit manchen Menschen …

Menschen, die mich einengen, zwicken und mich beinahe auffressen weil sie so an meiner Haut kratzen, haben keinen Platz mehr in meiner Garderobe … Ich bin sicher, unsere wichtigste Aufgabe als Mensch ist die, gut für uns selbst zu sorgen. Wenn es Menschen gibt, die das aus den verschiedensten Gründen nicht respektieren, müssen wir sie aus unserem „Schrank“ entfernen. Natürlich nicht mit Wut oder Aggression … sondern aus Liebe – Liebe zu uns selbst! <3

Also ich wünsche jeder von euch, viele solche kuscheligen “ Kleidungsstücke“, die weder einengen noch kratzen … sondern in allen Lebenslagen wunderbar passen! <zwinker>

Meine Gedankengänge für Fortgeschrittene! 🙂 Bis hoffentlich ganz bald und über Kommentare freue ich mich ganz besonders …

WIR sind nicht unsere Gedanken!

Dieses mal geht es um meine Gedanken im Allgemeinen. Manchmal treiben sie mich beinahe in den Wahnsinn! Zu viel geht mir dabei durch meinen Kopf. Es passiert mir immer wieder, dass sich dumme zu nichts nutze Gedanken in meinem Kopf festfahren und mich aus dem Gleichgewicht bringen. Einfach links liegen lassen … das wär cool, würde ich es besser beherrschen. 😀

Die meiste Zeit in meinem Leben verbringe ich mit Dingen die mir Spaß machen, ich bin eine positive und, ich würde auch behaupten, kreative Frau, die sich an allem erfreuen kann, Dankbarkeit verspürt und genau das auch versucht weiterzugeben! Wie gesagt … meistens. Letzte Woche allerdings hatte sich meine positive Einstellung und meine gute Laune von mir verabschiedet. Es ging um einiges das ich vorhatte zu tun. Es stand ein Online-Seminar an, die Vorbereitungen dafür mussten getroffen werden. Schließlich will man sich ja nicht blamieren! Und das war schon mein Keyword zu der Sache … blamieren! Ich habe das noch nie gemacht, ein „alter“ Frischling sozusagen. Was werden sich da die anderen denken? Was wenn in einer Fachsprache gesprochen wird die mir nichts sagt? Oder noch schlimmer – wenn ich das Tempo das vorgegeben wird nicht halten kann? Mein fester Entschluss dabei zu sein stand schon Wochen zuvor fest, bombenfest, doch plötzlich fragte ich mich ob es denn überhaupt noch Sinn machte, dabei zu sein, Neues zu lernen und meinem Ziel ein kleines Stück näher zu kommen? Die Angst und meine Unsicherheit waren festt in meinen Gedanken verankert. #scheissgefühl!

Doch das war aber noch nicht alles, auch der nächsten Sache blickte ich zunächst nicht unangenehm entgegen, im Gegenteil. Monja, unsere Hündin, steckt mitten in der Pubertät und braucht dringend ein paar Lektionen unter der Anleitung eines Fachmannes – ich würde ja sagen „Hundeflüsterer“. 😀 Wobei mir auch bewusst ist, dass ICH mehr lernen muss als meine Diva! Ich bin in vielen Dingen nicht konsequent genug und daraus könnten Schwierigkeiten entstehen die keiner haben will! Ein Einzeltreffen wurde ausgemacht, die Schwierigkeiten besprochen, Monja und ich wurden vorgeführt . Die Stunde bestand aus Anweisungen und Übungen, es war eine einzige Katastrophe! Es klappte nichts. ICH wurde ständig korrigiert, Jürgen war dabei und sah uns zu… und plötzlich, da waren sie wieder … meine Gedanken die in etwa so gingen: „Warum nimmt sich diese Frau keinen Schoßhund für die Handtasche? Sie kann keine Befehle geben und ihr Hund wird sie nie ernst nehmen …“ Monja machte viel nur nicht das was ich von ihr verlangte. Nun war Partnerwechsel angesagt, nun war Jürgen mit ihr an der Reihe. Monjas Aufmerksamkeit war vollstens bei Jürgen und als ich dann noch hörte „Jaaa so muss das ausschauen …“ war es vorbei bei mir. Meine Gedanken gaben mir richtig Stoff. Der Tag war gelaufen, ich kam mir so dämlich vor, dachte nur daran wie es wohl die nächsten Tage sein wird wenn wir mit anderen auf dem Trainingsplatz sind. Die halten mich sicher alle für unfähig usw…

Ja und zu guter Letzt, zweifelte ich und machte  mir Gedanken über die neu erstellte Facebook Gruppe für FrauenPunk. Bin ich zu langweilig mit meinen Themen? Mögen die Frauen mich nicht leiden? Bin ich etwa aufdringlich? Was, was, was … Grübelschleifen über Grübelschleifen.

Drei unterschiedliche Themen von denen ich meinte nicht gut genug zu sein um es auf die Reihe zu bringen! Ich schreibe über genau diese Dinge für andere da ich auch wirklich zu 90% in der Lage bin, Sachen positiv anzusteuern und jetzt? Alles vergessen, verlernt und ausradiert? Ich suchte ein Buch und aus dem Buch viel mir eine Karte entgegen auf der stand „Nimm deine Gedanken nicht so ernst“.

Ich musste schmunzeln, da es sich immer wieder bestätigt – es ergibt sich immer das Richtige im richtigen Moment. Nimm deine Gedanken nicht so ernst, du bist nicht deine Gedanken … klingt für mich immer etwas witzig, immerhin bin ICH es ja die denkt und infolge sind es auch MEINE Gedanken?!  Dabei erinnerte ich mich an diverse Gespräche, die ich in der Achtsamkeitsgruppe geführt habe. Unser Gehirn, und ich im Speziellen, versucht ständig alles zu erklären, zu verstehen und genau auf dem Grund zu gehen. Warum ist das so? Weshalb passiert dies und das? Und wie soll ich das Ganze einordnen?  Eine logische Sache finde ich. Das Problem dabei ist aber, dass wir uns von den Gedanken und all den Sätzen und den daraus resultierenden Gefühlen, oft komplett mitreißen lassen! Im Klartext heißt das: Wir halten nicht genug „Abstand“ zu unseren Gedanken.

Genau so ist es. Denn ich hatte mich auf jedes dieser Vorhaben gefreut, war davon überzeugt und ich wollte es zu 100%! Vorfreude total war in mir. Aber was geschah? Meine doofen Grübeleien versauten mir die Stimmung und holten meine Selbstzweifel wieder ans Tageslicht! Übrig geblieben ist ein Satz, nämlich – ICH schaffe nichts, was werden sich die anderen von mir denken.

Gedanken entschärfen 🙂

Und plötzlich hat mir dieser Satz „Nimm deine Gedanken nicht so ernst“ wieder einiges in Erinnerung gerufen! Ich habe mich an die Zeit erinnert als ich in einer Krise steckte, in solchen Phasen können Gedanken zu einem besonderen Feind werden! Jeder wird das kennen, man geht eine bestimmte Situation immer und immer wieder im Geiste durch und versucht verzweifelt herauszufinden, was man hätte besser oder anders machen können!  Es ist ein Verhalten das alles andere als hilfreich ist. Man stürzt sich nur noch tiefer in diese belastende Situation … das Problem bleibt also.

Stattdessen sollten wir unseren Gedanken die Macht nehmen! Die ständigen Bewertungen die wir in uns tragen, denken wir in Dauerschleife, müssen weg. Hätte ich mir nach der missglückten Hundestunde gesagt: „Ja was solls, es war für uns beide etwas Neues, meine Aufregung hat sich auf Monja übertragen und es wird mit viel Übung jedes Mal ein klein wenig besser werden, deshalb sind wir hier …“! Aber nein, stattdessen begann ich gleich zu bewerten. „Ich schaff das nie, ich bin keine Rudelführerin, ich bin schwach, usw … Es sind genau diese Bewertungen, die einen ganzen Schwanz negativer Gefühle mit sich brachten und mich Zweifeln ließen. Von der Laune – spreche ich jetzt mal gar nicht! 🙂 Fakt ist, unsere Probleme und negativen Gefühle wachsen wenn wir uns auf sie fokussieren!

Bewertungen sind ein Muster und wir Menschen steigen viel zu schnell darin ein! Wir sollten lernen neutral zu bleiben und auch neutral zu denken. Vermeiden wir Bewertungen, verbessert sich die Grundstimmung in uns. 🙂 Während ich das hier tippe, und mir immer wieder meine drei „Baustellen“ dazu einfallen – Webinar, Hundeschule und meine Frauengruppe, betrachte ich es jetzt, mit einer gewissen Distanz. Es sind unnötige Sorgen und viel zu ernste Gedanken dahinter!  Dabei hilft mir immer wieder das Schreiben … Ich bin mein innerer Beobachter, der keine Bewertung abgeben soll über das was gerade passiert. Nur so gelingt es, den Mustern in meinem Kopf näher zu kommen ohne mich von meinen Gedanken vereinnahmen zu lassen!

In dem Satz „Nimm deine Gedanken nicht so ernst, DU bist nicht deine Gedanken …“ steckt eine Menge Wahrheit. Wir  brauchen nicht auf sie einzugehen, denn meistens führen sie uns sogar auf einen ganz falschen Weg und machen uns unnötig nervös! Warum ich bei manchen Dingen zweifle ist sicher menschlich. Alle anderen Gedanken zum jeweiligen Thema haben für mich heute keine Bedeutung mehr, denn sie sind reine Spekulation. Den ICH/DU bist nicht deine Gedanken und die Chefin in meinem/deinem Kopf, bin/sind immer wir … und das, finde ich ausgesprochen beruhigend! 🙂

Wir sind nicht unsere Gedanken und unsere Gefühle, sondern nur der, der in uns die Veränderung beobachtet.

Danke dass DU wieder bei mir warst, in meinen heute etwas chaotischen Gedankengängen! Wir lesen uns demnächst wieder, bis bald und eine geniale Zeit für dich.

Ich habe mich selber gefragt ob ich, würde ich diesen Titel sehen, diesen auch anklicken und den Artikel lesen würde … Ich war mir nicht ganz sicher, aber weshalb sollte man etwas „schön“ umschreiben wenn es alles andere als „schön“ ist? Das Leben ist nun mal nicht immer supertoll und grenzgenial und ich weiß es gibt viele Menschen da draußen, die dieses „schwarze Loch“ genauso gut kennen wie ich. Um auf meine selbst gestellte Frage zurückzukommen: JA ich würde den Artikel lesen …

Ein Erfahrungsbericht den ich gerne teilen möchte

Es geht mir zur Zeit wirklich sehr gut und wahrscheinlich fühle ich mich deshalb auch in der Lage darüber zu schreiben. Hätte ich zur Zeit diese innere Leere in mir, wäre es mir nicht möglich Gedanken die Sinn machen, aufzuschreiben und zu beschreiben. Eine Selbstreflexion, zu einem Zeitpunkt an dem es einem irgendwie „anders“ geht, ist etwas sehr hilfreiches, zwar nicht einfach aber lehrreich. In Zeiten in denen ich in meinem schwarzen „NICHTS“ saß, hätte ich gerne ein Gegenüber gehabt der all meine Gedanken und Gefühle verstanden hätte – ohne Bewertung! Und genau diese Erinnerung hat mich dazu bewegt, jetzt ein Gegenüber für einen Menschen zu sein … für jemanden der sich irgendwie „anders“ fühlt …

Das Gefühl

Dieses schwarze Loch oder diese Leere in der ich mich fand, ist ein Gefühl wie eine Depression. Sie fühlt sich weder warm noch kalt an. Sie breitet sich einfach aus, ohne zu fragen und ohne sich anzukündigen. Es ist plötzlich und unerwartet eine große Hoffnungslosigkeit im Anmarsch. Hinter dieser Leere verbirgt sich bei mir Angst, Schmerz und Trauer. Alle diese Gefühle lassen es nicht zu dass ich mich in der Gegenwart bewegen kann.

Trauer und Schmerz verbinde ich mit der Vergangenheit, Angst mit der Zukunft. Bin ich in dieser negativen Gedankenspirale gefangen, bin ich mit meinen Gedanken in der Vergangenheit die Schmerz und die Trauer mit sich bringt … oder ich bin Lichtjahre voraus … in der Zukunft und davor hab ich Angst. Die Zukunft macht mir Angst! Meine Fragen wiederholen sich ständig „Kann ich das schaffen? Schaffe ich es überhaupt? Bin ich stark genug? Bin ich stark genug für das was kommt?“ Meine Gedanken sind so dermaßen festgefahren, dass ich in eine innere Starre und gleichzeitige totale Überforderung kippe. 🙁

Um diese Angst und den Schmerz samt Trauer zu unterdrücken, setze ich mich in das schwarze Loch. In meinem schwarzen Loch gelingt es mir meine Grundgefühle auszuschalten … alles ist schwarz und grau, verschwommen und hoffnungslos. Ein Gefühl das kaum auszuhalten ist. In schlimmen Phasen gab es für mich Strategien, die mich von mir selbst wegbrachten. Die mich unpersönlich machten und ich für niemanden mehr „greifbar“ war. Es war alles recht … Hauptsache ich mußte nichts spüren. Ich war eine Meisterin in Strategien!

In meiner Selbstreflexion viel mir auf, dass sich mein Verhalten anderen gegenüber veränderte, wenn ich mich in meinem Loch gefangen war. Ich war zynisch und auf Level zehn, wirkte arrogant, war unnahbar und ließ niemanden an mich heran. Eine „Unperson“ mit Maske auf Distanz! In meinen unerträglichen Phasen beendete ich Freundschaften und Beziehungen ohne darüber nachzudenken, ich tat es einfach.

Nach etlichen Aufenthalten in diesen schwarzen Löchern, hatte ich es irgendwann satt. Strategien einzusetzen die wieder nur Schmerz und Traurigkeit mit sich brachten. Ich schadete mir letztendlich nur selbst! Ich verabschiedete mich von meinen Masken und Strategien, ich musste lernen meine Gefühle zuzulassen und zu akzeptieren … alle, denn wenn ich diese Leere nicht mehr in mir trage, die sich wie ein Schleier über meine Grundgefühle legt und ich meine angeeigneten Strategien bewusst nicht mehr einsetze, dann bleibe nur noch ICH übrig.

Die Gegenwart bewusst wahrzunehmen ist mein Schutz vor dem schwarzen Loch, meiner inneren Leere. Wenn ich in der Gegenwart bin, bin ich bei MIR. Das hab ich gelernt …

Letztendlich bin ich trotzdem leicht verletzbar, oftmals traurig und habe Angst … doch fühle ich mich jetzt dabei anders. Ehrlicher, ohne Maske und ohne jemanden zu verletzen und anderen zu schaden. Darüber bin ich dankbar. Ohne fremde Hilfe, aber vor allem ohne meinen eigenen Willen DAS zu verändern … würde ich immer noch in diesem, meinem, „schwarzen Loch“ verweilen …

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert. DU musst DEIN Ändern leben …

Und es funktioniert. Eine meiner Erfahrungen die ich sehr gerne mit DIR teilen wollte. Hab es gut und schau auf DICH …

Das Gefühl das Richtige zu tun …

Dieses Gefühl und die Frage: „Tue ich das Richtige?“ haben mich schon während meiner kurzen Auszeit beschäftigt. Genauer gesagt, war es eher das Gefühl, das sich dahinter versteckt. Woran erkennen wir eigentlich, wann etwas für uns das Richtige ist? Fühlt es sich anders an, wenn wir uns auf dem richtigen Weg befinden? Darüber habe ich mir dieses Mal Gedanken gemacht.

Wir tun ständig irgendetwas

Fragst du dich nicht auch öfter, ob das was du gerade tust überhaupt das ist was du tun möchtest und ob es das Richtige ist? Im selben Augenblick wird jedoch dieser Gedanke wieder verworfen, weil wir es einfach tun … ganz automatisch, normal und selbstverständlich. Wir hinterfragen es nicht mehr, schließlich macht jeder Mensch ständig irgendetwas – egal was es ist, aus Gewohnheit, oder weil wir müssen. Mit Hingabe und Freude oder aber auch mit Widerwillen ohne Lust.

Ich habe in den letzten zwei Jahren mein Leben stark verändert und ich stecke immer noch mitten in einer Veränderung! Jetzt erst habe ich mir die Frage gestellt „Wie hast du es ausgehalten Sachen zu tun, von denen du wusstest dass sie dir auf den Nerv gehen, null Freude machen und sich auch – und das ist der springende Punkt … komplett falsch anfühlen?“ Warum habe ich die Zeit damit vergeudet, etwas zu tun, das nicht gut genug für mich ist, wenn es doch eine Menge anderer Möglichkeiten geben würde, mein Leben freundlicher, angenehmer, gesünder und positiver zu gestalten! Wen du meine Artikel ließt, wirst du  immer wieder auf diesen einen Satz von mir stoßen „Wie so oft im Leben, braucht es erst einen ordentlichen „Dämpfer“ um wach zu werden und dann zu handeln, mehr seinem Gefühl zu folgen“. Die Einen kommen früher darauf und die beneide ich wirklich, andere, so wie ich zum Beispiel, leider erst etwas später. Wichtig ist, es überhaupt zu erkennen!

Es interessiert in Wahrheit die Wenigsten, ob du das Richtige tust, wichtig dabei ist ja nur das was geschieht und das Tag für Tag, regelmäßig und gut. Bis zu dem Zeitpunkt wo sich dann diese Frage durch deine Bauchdecke bohrt und ständig flüstert „Bist es du dir nicht wert etwas zu finden, dass dich erfüllt und das nicht einfach nur OK ist?“ Hunderte Male hab ich mir selber geantwortet und gesagt „Was soll ich denn tun, es macht man eben so und aus…“  Ich bitte dich, streiche diesen oder ähnliche Sätze gleich mal aus deinem Gedächtnis, DU bist nicht MAN, DU bist DU und solltest nicht irgendetwas machen! Du sollst etwas tun das sich richtig toll anfühlt und du hast es auch verdient, deine so kostbare Lebenszeit in Anspruch zu nehmen!

Doch wie fühlt sich „richtig“ an?

Solche und ähnliche Fragen habe ich nie alleine aufgearbeitet, ich hätte mich wie eine Katze gefühlt, die sich in ihren eigenen Schwanz gebissen hat. Dazu brauchte ich neue andere Menschen um mich, die schon einen Schritt weiter waren. Dieses Unzufriedenheit in einem schreit förmlich nach Aufmerksamkeit und will beachtet und verändert werden. Aber wie weiß ich denn wie sich „richtig“ anfühlt? Ich habe bei den Gesprächen immer mitgeschrieben, aufmerksam hingefühlt und war letztendlich trotzdem skeptisch. Irgendwie auch logisch wenn sich selten etwas richtig angefühlt hat in seinem Leben, wie sollte ich auch wissen wie sich das Gefühl von gut und richtig bemerkbar macht? Es ist nun einige Zeit vergangen und meine Sinne für „Gut, wertvoll und richtig“ sind geschärft worden. 😀 Deshalb traue ich mir nun auch zu sagen was und vor allem wie sich „richtig“ anfühlt.

  • Du fühlst dich wohl in deiner Haut und vor allem wohl bei dem das du tust. Fühlst du dich wohl, strahlst du das auch aus und das wird dir sicher öfters in deinem Umfeld gesagt werden.
  • Es fühlt sich gut an was du gerade machst, du tust es mit Hingabe und Freude.
  • Die Zeit vergeht wie im Flug, ohne das es dir bewusst ist.
  • Du weißt es bringt dich weiter … vielleicht auch erst zu einem späteren Zeitpunkt.
  • Das Aufstehen am Morgen ist keine Qual, du freust dich auf den Tag der vor dir liegt.
  • Du machst es gerne und vor allem freiwillig. Es ist kein Zwang. Du hast Spaß an der Sache und du machst es für dich und für niemand anderen. Dieses Gefühl wirst/solltest du in dir tragen.

Es gibt keine Altersbegränzung seinen Job, sein privates Umfeld, seine Beziehung neu zu überdenken. Aus einem „Das war immer so, das mache ich auch weiter so …“ wird ein „Ich bin es mir wert, noch andere, gefühlt – richtigere Möglichkeiten für mich zu finden. Solche, die meine Augen zum Glänzen bringen … und glaube mir, das funktioniert auch noch sehr gut hast du die 50ig schon überschritten! Zur Zeit müsste mein Tag 48 Stunden haben, so viel möchte ich tun und verwirklichen. Mir geht es trotz den nebeligen Grauzonen die da draußen sind, gesundheitlich gut und meine Ideen scheinen mir nicht auszugehen. 🙂 Es ist ein neues Lebensgefühl, etwas zu tun das sich richtig anfühlt, egal in welche Richtung es ist, das darf ich DIR sagen.

Also frag dich nicht was richtig ist, sondern frag dich, was du fühlst. Hör auf zu fragen ob du kannst, sondern frage dich, ob du willst … 

Wie geht es dir dabei wenn du zu Gast in meinen Gedanken bist? Kannst du mir folgen? Kennst du dieses „richtig und falsch“ Gefühl? Ich bin ganz für dich da und freue mich wenn du mir deine Erfahrungen berichtest. Bis bald in meinen Gedanken …