Hier schreibe ich über persönliche Erfahrungen, authentisch und sicherlich für die ein oder andere meiner Leserinnen sehr hilfreich.  Ich freue mich auf deine Erfahrungen in den Kommentaren.

Heute möchte ich meine Gedankengänge den Menschen widmen, die mir etwas bedeuten und ohne die ich auch nicht mehr sein möchte. Menschen, bei denen ich mich auch zwischenzeitlich mal bedanken möchte, die bei mir waren als ich sie brauchte und die, die mich so sein lassen wie ich bin …

Viele sind es nicht, aber die Zahl ist dabei nebensächlich.

An all euch Menschen die ich mag:

Ich mag Menschen, die es schaffen mich konstruktiv und direkt zu kritisieren, ohne mich dabei zu verletzen! Ich mag Menschen, die Taktgefühl und einen Sinn für Gerechtigkeit haben, weil solche Menschen kann ich meine Freunde nennen. Ich mag ehrliche und aufrichtige Menschen, die es schaffen, mit ordentlichen Argumenten gegen die Entscheidung anderer zu halten. Ich mag auch Menschen, die wissen, dass es auch noch tiefgründige Gespräche gibt und solche, die ihr Leben mit Humor und Spaß befüllen können.

Ich mag Menschen die ihre Fehler auch zugeben, die sich nicht schämen wenn sie sich geirrt haben! Ich mag auch diejenigen, die nicht alles wissen sondern jede Menge Fragen stellen. Und all die Menschen die immer nach Lösungen suchen und nicht den Kopf in die Wüste stecken! Ich mag die Ruhigen … die still für sich denken. Menschen die ihr Umfeld wertschätzen – ohne dabei einen Vorteil zu haben. Ich mag die, die nicht in Schubladen denken. Menschen die nicht vorschnell urteilen … Menschen mit Persönlichkeit eben.

Und ich mag besonders die Menschen, die wissen und verstehen, dass der größte Fehler eines Menschen darin besteht, immer mit dem Kopf durch die Wand zu gehen und alles mit dem Kopf zu erzwingen … was das Herz aber nicht hergeben will! Die Träume, die Ruhe, die Werte, die Sensibilität, das Glück das Vertrauen, die Freude, die Dankbarkeit, die Werte, die Weisheit, die Hoffnung und die Liebe … all diese Dinge in sich selbst finden und es anderen weitergeben können.

All das sind für mich Vorraussetzungen um sich Mensch nennen zu können. Mit diesen Menschen möchte ich mein weiteres Leben zusammen sein, denn bei ihnen fühle ich mich wohl und gut aufgehoben!

Es gibt viele Menschen, die es wert sind, dass ich mich mit ihnen umgebe. Es sind genau solche die mich nicht erdrücken. Es sind die Menschen, die so ticken wie ich … jedenfalls so ähnlich weil sie sich dem Glücklichsein hingeben können.

Und das aller wichtigste sind die Menschen, die sagen was sie denken, aber noch mehr solche, die machen, was sie sagen und denken was sie machen. 🙂 Ich wertschätze authentische Persönlichkeiten weil sie nicht auf den Bäumen wachsen. DANKE – das ich ein paar solcher Menschen um mich haben darf !<3

Ich hab noch nie so lange und intensiv darüber nachgedacht was ich eigentlich an meinen Herz-Menschen oder ein paar Freunden so sehr schätze. Menschen sind alle interessant. Jeder von uns hat ein anderes Auge dafür, was er mag, und was ihm wichtig ist. Vielleicht hast Du ja auch den ein oder anderen Menschen, der hier gut rein passen könnte?

Mal „Danke“ sagen ist nie verkehrt. 😀

Bis bald in meinen nächsten #Gedankengängen … ich freu mich wenn Du mir wieder folgen kannst?!

Selbstliebe – wie weit bin ich?

Selbstliebe, ein sehr heißes Thema das mir beinahe mein ganzes Leben zu schaffen gemacht hat. „Du musst zuerst Dich selbst mögen, damit Du andere Menschen glücklich machen kannst …“ Dieser Satz hallt wie ein Echo noch sehr oft in meinen Ohren!

Selbstliebe fühlte sch für mich wie ein Verbrechen an, etwas was man nicht tut, dieses Wort auszusprechen, bereitete mir schon Unbehagen. Selbstliebe – wie geht es mir heute damit? Diese Frage stelle ich mir gerade, da ich sie so oft so vielen Frauen ans Herz lege …

Im Gegensatz zu früher, muss ich diese Situation und diese Frage nicht mehr erzwingen, die die mir früher so wahnsinnig schwer gefallen ist! Ich brauche dazu nur Ruhe … einen Ort an dem ich mich wohlfühle, wo ich mich spüre und wo ich mir mein Spiegelbild vorstelle, wo ich mit mir alleine bin und ich mir DAS sagen kann was mir vor nicht ganz so langer Zeit, noch völlig unmöglich schien!

„Ich liebe mich“ zu sagen, hört sich zwar immer noch sehr eigenartig an, aber es macht mich zufrieden und auch ein wenig stolz, weil ich nie geglaubt hätte meine innere Unzufriedenheit und meinen Hass der gegen mich gerichtet war, ablegen zu können. Selbstliebe ist der Schlüssel zur Zufriedenheit, zum Glück und der Freiheit. Vielen von uns wurde der Selbstwert, das Selbstbewusstsein genommen, meistens durch unschöne und traumatische Erlebnisse. Was blieb übrig? Ein unsicheres Häufchen … übergossen mit Selbstzweifel und einem Gefühl nichts wert zu sein!

Ich würde sagen es ist heute so etwas wie eine Premiere für mich mein eigenes Liebesgeständnis hinauszutragen und sehr vielen Frauen damit Mut und Hoffnung zu machen … weil ich eine von euch bin!

Ich liebe mich, weil ich einzigartig bin. Ebenso wie es niemanden wie Dich geben wird, auch wenn wir manche Dinge gemein haben … gleich sind wir nicht. Ich liebe mich mit all meinen Fähigkeiten und meinen Fehlern, Ecken und Kanten. Und ich werde weiterhin an meinen Unebenheiten feilen, weil ich es kann! Ich liebe mich und das bedeutet auch, dass ich meine Körper liebe … ob er nun mal mehr Kg auf die Waage bringt oder weniger. Auch dann, wenn er sich krank und müde anfühlt. Ich liebe das was ich durch ihn wahrnehmen und spüren kann! Ausserdem liebe ich meinen Verstand, meine Denke und die Gefühle die daraus entspringen … egal welche es sein werden.

Ich liebe und akzeptiere mich jetzt so wie ich  bin. Ich bin froh darüber mich immer besser kennenzulernen und auch Platz machen zu können für jede einzelne Schwierigkeit, die sich immer wieder mal ergibt und mit viel Geduld und Liebe lösen lässt. Ich liebe mich, weil ich weiß, dass sich alle nützliche „Instrumente“, die ich brauche um zu überleben, in mir trage. Ich muss sie nur entdecken und wenn ich sie nicht finden sollte, werde ich dazulernen. Ich liebe mich und all meine Gefühle, die ich wiedergefunden habe. Ich liebe meine Freude, meine Trauer, die Schuld und inzwischen habe ich auch mit meiner Angst Freundschaft schließen können! Ich liebe meine ganzen Emotionen, weil ich weiß, dass jede einzelne Emotion mir etwas sagen will, um weiterhin an mir arbeiten zu können um mein Leben zu spüren.

Ausserdem liebe ich meine Träume, Vorstellungen, Herausforderungen und Hoffnungen! Heute weiß das alles zu meinem Sein gehört. Meine Erfolge und meine Misserfolge. Ich liebe mich weil ich immer nach Alternativen suchen werde wenn ich gescheitert bin. Am meisten liebe ich mich dafür, mich mit niemanden mehr zu vergleichen. Weil ich heute weiß das es mir nichts bringt. Situationen und Menschen zu vergleichen, ist und bleibt unbrauchbar, weil ich nicht das erfahren habe was andere durchgemacht haben. Und umgekehrt.

Ich liebe mich auf eine ganz ehrliche Art. Ich liebe mich bedingungslos und deshalb sorge ich heute gut für mich. Ich kann mir jetzt vergeben und kann mich  vorzüglich mit mir selbst amüsieren! 🙂

Ich liebe mich … und da ich mich liebe, bin ich in der Lage DICH zu lieben … und den Rest, der sich in meiner Nähe gut fühlt um länger zu bleiben … <3

Die beste Liebesgeschichte ist die, die wir mit uns selbst führen … das sagte schon Oscar Wilde … da ist etwas dran.

Wir sind nicht gleich, aber wir sind uns eventuell sehr ähnlich. Vielleicht findest Du Parallelen, die Dir dabei helfen auch Deine Selbstliebe wach zu rütteln. Ich wünsche es DIR auf jeden Fall!

#zufrieden

Bitte höre was ich nicht sage!

Laß Dich nicht von mir narren.
Laß Dich nicht durch das Gesicht täuschen, das ich mache.
Denn ich trage Masken! Masken, die ich fürchte abzulegen.
Und keine davon bin ich …
So tun, als ob, ist eine Kunst. Die mir zur zweiten Natur wurde.
Aber lass Dich dadurch nicht täuschen!

Ich mache den Eindruck, als sei ich umgänglich, als sei alles heiter in mir, und so, als bräuchte ich niemanden.
Aber glaub mir nicht!
Mein Äußeres mag sicher erscheinen, aber es ist meine Maske.
Dahinter bin ICH … wie ich wirklich bin, verwirrt, in Furcht und – allein.
Aber ich verberge es.
Ich möchte einfach nicht das es irgend jemand merkt.

Beim bloßen Gedanken an meine Schwächen bekomme ich Panik und habe Angst.
Gerade deshalb erfinde ich verzweifelte Masken, hinter denen ich mich verstecken kann,
eine lässige Fassade, die  mir hilft, etwas vorzutäuschen, die ich vor dem wissenden Blick sichert, der mich erkennen würde.
Dabei wäre dieser Blick gerade meine Rettung, wenn es jemand wäre der mich annimmt und mich liebt.
Das ist das Einzige das mir Sicherheit geben würde, das ich mir selbst nicht geben kann, dass ich wirklich etwas wert bin!

Aber ich wage es nicht, es Dir zu sagen.
Ich habe Angst davor.
Ich habe Angst, dass Dein Blick nicht von Liebe und Annahme begleitet wird.
Ich fürchte Du wirst gering von mir denken und wirst über mich lachen … und Dein Lachen würde mich verletzen.
Ich habe einfach Angst, nichts wert zu sein, und ich habe Angst, dass Du das genauso siehst und mich abweist.
So spiele ich mein Spiel … mein verzweifeltes Spiel.

Eine sichere Fassade aussen und ein zitterndes Mädchen von innen.
Ich rede daher im gängigen Ton, oberflächlichen Geschwätzes.
Ich erzähle Dir alles, was wirklich nichts ist, und nichts von all dem, was wirklich ist, was in mir schreit …
Deshalb lass Dich nicht täuschen von dem, was ich aus Gewohnheit rede.
Deshalb höre bitte sorgfältig hin, und versuche zu hören was ich NICHT sage, obwohl ich es möchte.
Ich verabscheue dieses Versteckspiel das ich hier treibe!

Es ist unecht und oberflächlich.
Ich möchte authentisch und spontan sein können!
Einfach ICH selbst … aber Du musst mir dabei helfen.
Du musst Deine Hand ausstrecken, nur Du kannst mich zum Leben rufen!
Jedesmal wenn Du freundlich und gut bist und mir Mut machst, jedesmal wenn Du zu verstehen suchst, weil Du Dich wirklich um mich sorgst, bekommt mein Herz kleine Flügel …

Dein Gespür und Deine Kraft des Verstehens geben mir Leben.
Ich  möchte das Du weißt, wie wichtig Du für mich bist, wie sehr Du aus mir einen Menschen machen kannst, der ich wirklich bin? Wenn Du du willst.
Du alleine kannst die Wand niederreißen, hinter der ich zitternd stehe.
Du alleine kannst mir meine Maske abnehmen.
Du alleine kannst mich aus meiner Schattenwelt, aus meiner Einsamkeit und Unsicherheit befreien.

Übersehe mich bitte nicht.
Übergehe mich nicht.
Die lange Überzeugung, nichts wert zu sein, schafft dicke Mauern.
Je näher Du mir kommst, umso mehr wehre ich mich.
Ich wehre mich gegen das, wonach ich so laut schreie!
Aber man hat mir gesagt, dass Liebe stärker sei als jeder Schutzwall … und darauf hoffe ich.

Wer ICH bin willst Du wissen?
Ich bin jemand, den Du sehr gut kennst und der Dir sehr oft begegnet.
ICH bin DU selbst.
Schau in den Spiegel, nur Du erkennst dich wirklich.
NIEMAND kann so ehrlich sein zu Dir, als DU selbst!

(Von Stefanie, gefunden auf Regenbogenwald – Hilfe zur Selbsthilfe)

Ausnahmsweise möchte ich diesen Text mal so stehen lassen. Er braucht keine vielen Worte um zu erklären … aber er ist es wert, mehrmals gelesen zu werden!
Vielleicht hast Du auf diese wunderbaren Zeilen gewartet, oder kennst jemanden für den diese Worte gerade sehr gut passen würden? Teilen macht Freude. 🙂

Eine schöne und glückliche Zeit wünsche ich Dir, bis ganz bald in meiner Geschichtenliebe!

Du bist herzlich willkommen … und darfst auch jederzeit wieder gehen

Es ist wieder mal so weit, es überkommen mich Gedanken die mich über meine Vergangenheit und Zukunft nachdenken lassen. Ich habe in den letzten Jahren gelernt, dass Menschen in mein Leben treten, aber auch schnell wieder verschwunden sind. Früher hat es mir sehr weh getan, ich habe mir den Kopf darüber zerbrochen, warum das so ist. Ausserdem konnte ich es auch nur sehr schwer akzeptieren, wenn sich Menschen von mir abgewandt hatten.

Ich behaupte ja auch heute noch kein einfacher Mensch zu sein. Ich bin direkt, sehr oft ungeduldig und wie ein Freund immer sagte „kopftechnisch verplant“. Ich bin vorsichtig, rede nicht besonders viel und ziehe die Ruhe vor. Kleine Kinder und laute Menschen sind mir in der Zwischenzeit viel zu anstrengend, schließlich habe ich meinen Soll schon erfüllt. Hingegen fühle ich mich in einem Hunderudel pudelwohl. 🙂 Ich bin sehr sprunghaft und manchmal auch launisch. Ich sage unverblümt was ich will und noch lauter was gar nicht für mich in Frage kommt … UND DAS … muss mal jemand aushalten! 😀

Ich lerne viele Menschen kennen, bin vorerst begeistert von ihrem Auftreten, ihrer Präsenz, mich berühren ihre Worte, ihre Geschichten und Erlebnisse. Ich finde ihre Lebenseinstellung klasse und denke mir öfter mal „DIE ticken wie ich „… ich brauche manchmal Tage um das alles einzuordnen, mir ein Bild zu formen über all das nachzudenken und deren  Leben einzuschätzen. Und plötzlich – meldet sich meine Magengegend. Das war noch NIE ein gutes Zeichen und es macht sich oft erst nach Tagen bemerkbar. Wenn mir das passiert „lade“ ich, wenn es nötig ist,  auch wieder Menschen aus aus meinem Leben aus und warte erst gar nicht so lange bis sie von selber gehen. Endlich hab ich verstanden, dass jeder seinen eigenen Weg geht, und seine eigene Wahrheit lebt.

Lange Zeit waren meine Türen sogar verschlossen. Durch zu viele Enttäuschungen. Mein Leben bestand aus  einer männerfreien Zone und auch ein STOP- Schild für eventuelle neue Freunde lehnte vor meiner Tür. Ich erlaubte niemandem in mein Leben zu treten. Heute bin ich reifer, sehe vieles anders.

Ich erlaube und freue mich darüber, neue Menschen in meinem Leben willkommen zu heißen um ihnen neue Perspektiven anzubieten, und so wird auch mein Blickwinkel durch deren Erfahrungen und Träumen bereichert.

Ein Tauschgeschäft sozusagen. Ich biete alles an was ICH zu geben habe und darf mich dabei in Deinem Leben umsehen.

Es ist mir egal wer diese Menschen sind. Woher sie kommen und was sie tun,  ob sie wie in meinem letzten Fall – authentisch sind oder auch nicht, denn auf die eine oder andere Weise bringt jeder eine Überraschungen mit! <3 Es besteht dabei immer die Möglichkeit, das sich eine gute Freundschaft daraus entwickelt, oder aber auch nur ein paar Wochen oder Monate, die man zusammen verbringt oder in Verbindung steht.

Es soll aber auch nicht so sein und auch nicht so aussehen, dass ich Unterhaltung brauche um existieren zu können! Es soll dabei bleiben das ICH das Zentrum meines Lebens bin. Ich habe gelernt alleine für mich selbst zu sorgen, mit meinen Ängsten auszukommen,  mich keinesfalls niedergeschlagen fühle … bin ich mal alleine! Ich kann Raum und Zeit genießen, auch ohne neue Menschen an meiner Seite! <3 Darüber bin ich sehr dankbar … mir selbst endlich zu genügen.

Sollte aber mein Herzmensch eines Tages gehen wollen, würde ER eine Riesenlücke hinterlassen, die ich so nicht mehr schließen könnte.  Ich würde jedoch nichts bereuen … keinen einzelne Tag, weil wir unser beider Leben verändern konnten. Zum Positiven. Der eine durch den anderen, ein Geben und Nehmen. 🙂 Ich bin glücklich ihn in mein Leben gelassen zu haben. 🙂

Es ist immer mit einem Risiko verbunden Menschen in sein Leben zu bitten. Es könnte jemand sein, egal ob Mann oder Frau, der uns verletzt oder unsere Art zu sein ausnutzt. Es könnte ein toxischer Mensch sein, dessen Charakter wir nicht sofort erkennen … all diese Dinge machen etwas Angst, denn niemand leidet gerne.

Und dennoch … ICH habe mich entschieden, Menschen wieder in mein Leben hereinzulassen, es gibt keine „Don´t touch it“ Zonen mehr … diese Ängste habe ich zur Seite gelegt, denn ich bin heute der Meinung, dass selbst „schlechte“ Personen mir etwas wertvolles geben können und ich bin bemüht es zu verstehen und daraus zu lernen.

Ich lade jede(n) herzlichst dazu ein in meinem Leben Platz zu nehmen, ich bin aber nicht mehr böse, wenn Menschen den Stuhl wieder verlassen. Und es wird auch immer wieder vorkommen, dass ich diesen Platz vorzeitig wieder wegnehme … wenn es für mich nicht passend ist.

So und jetzt frage ich Dich: Würdest Du mich in Dein Leben einladen? Und wärst Du bereit in meines einzutauchen?

#gedankenamstrand

Frauen und Geschichten … das passt immer, besonders wenn die Geschichte über uns Frauen erzählt. Eine ganz besondere habe ich hier für Dich gefunden! <3 Gönne Dir eine kurze Pause, lehne Dich zurück und genieße Dein Koffein … Du wirst es nicht bereuen.

Die Rückkehr

Es war einmal eine erwachsene Frau die sehr unglücklich war. Sie hatte das Gefühl etwas verloren zu haben, nicht mehr zu wissen, wo sie eigentlich hin möchte und vieles in ihrem Leben war ihr gleichgültig geworden. Sie fühlte sich so ohnmächtig und hilflos darüber, dass sie sich eines Tages in die Ecke ihres Zimmers setzte und weinte. Sie wollte einfach gar nichts mehr tun, und am liebsten hätte sie sich in Luft aufgelöst.

Plötzlich hörte sie eine Stimme, die sie rief. Ganz erschrocken blickte sie auf, doch es war niemand zu sehen. „Ich bin hier, in dir“ sagte die Stimme. „Warum bist du so endlos traurig?“ „Ich weiß nicht mehr weiter. Wer bist du eigentlich?“ sagte die Frau, die nun das Schluchzen aufgehört hatte.
„Ich bin deine Seele“ antwortete die Stimme „ich bin hier um dir zu helfen, doch brauche ich dazu wiederum deine Hilfe.“

„Sie her“ begann die Seele zu erklären „du möchtest wissen wie es weitergeht, und ICH weiß es. Es ist nur so, dass ich es dir nur sagen kann, wenn du erlaubst, dass wir zusammen arbeiten.“  „Tun wir das denn nicht?“ fragte die Frau erstaunt. „Nun … nicht ganz. Irgendwann in deinem Leben hast du angefangen dir zu wünschen, dass du alles unter Kontrolle hast, damit du die Erlebnisse, die dich verletzt haben, nicht mehr erleben musst. Und irgendwann zu diesem Zeitpunkt hast du mich weggeschickt. Je mehr du also alles unter Kontrolle haben wolltest, desto mehr musste ich mich zurückziehen. Denn ich mache manchmal verrückte Dinge oder bringe dich an Orte, die dir erstmal gar nicht gefallen, wo es aber etwas tolles zu entdecken gibt! Weil du das aber nicht mehr wolltest, und ich dich aber so sehr liebe wie du es dir gar nicht vorstellen kannst, habe ich mich zurückgehalten.“

„Wirklich? Ich habe das gar nicht gemerkt.“ sagte die Frau. Die Seele antwortete „Ja, da hattest du es nicht bemerkt, aber nun spürst du, dass dir etwas fehlt.“ „Das stimmt. Was kann ich also tun?“ fragte die Frau ihre Seele und diese antwortete: „Lass mich ans Steuerrad. Lass es zu, dass ich lenke. Hab keine Angst, ich weiß wohin es gehen soll. Lass den Wunsch alles unter Kontrolle zu haben wieder los und erkenne, dass es ein Irrtum war dir dies zu wünschen.“

„Ich bin für dich da“ fuhr sie fort „und passe auf dich auf. Wenn du es mir erlaubst dich zu leiten, brauchst du vor nichts mehr Angst zu haben, vor allem nicht davor verletzt zu werden, denn ich weiß wie man heilt. Nichts wird dir wirklich etwas anhaben können, wenn du mir vertraust. Ich werde dir die Geheimnisse des Lebens zeigen und auch zeigen wie du Glück und Liebe findest.“

Ein bisher unbekanntes, wohliges Kribbeln durchlief den Körper der Frau, deren Tränen nun getrocknet waren. „Ja“ sagte sie nun zu ihrer Seele „ich möchte das. Ich erlaube dir mich zu leiten und zu führen.“ Daraufhin wurde das Kribbeln immer stärker und so belebend, dass sich die Frau nun nicht mehr schwach und hilflos fühlte, sondern stark und kraftvoll. „Spürst du? Da bin ich. Zusammen sind wir stark. Mit mir bist du nicht mehr klein, sondern groß. Zusammen können wir alles schaffen!“

Da schossen der Frau erneut Tränen in die Augen, doch es waren keine Tränen der Trauer, sondern Tränen der Freude. Sie fing an ganz laut zu lachen und ganz vorsichtig zu tänzeln, bis sie schließlich durch den ganzen Raum tanzte und dabei lachte und Freudentränen weinte … und zugleich die Rückkehr ihrer Seele feierte … ! <3

Autor unbekannt

Diese Geschichte möchte ich all den Frauen widmen, die ein ähnliches mutloses Gefühl in sich tragen. In jedem Menschen ist eine Macht verborgen, die den Kern seines inneren Wesens ausmacht. Wenn Du mit Deiner Seele in Berührung kommst, wirst Du eine starke Kraft spüren, die Dir dabei hilft, auch aussichtslose und schwierige Lebenssituationen zu meistern!

Alles LIEBE und nur das BESTE für Dich … bis bald in meinen Geschichten.

Wie wird das noch alles enden?

Meine Ferien sind zu Ende, nur so wie sie zu Ende gingen sollte kein Urlaub beendet werden – das wünsche ich schon mal jedem. Ich hatte die Möglichkeit (ungewollt natürlich) das Wochenende und den Rest meines Urlaub in der Notaufnahme in Villach zu verbringen … und was mir in dieser so kurzen Zeit alles untergekommen ist, ist es mir auf jeden Fall wert meine Gedankengänge damit zu füllen. Einerseits weil es mich beschäftigt und andererseits weil ich es noch immer nicht ganz glauben kann!

Du hast es sicher schon mal selbst erlebt: Freitag Abend kurz vor Feierabend brauchst du noch dringend etwas. In den Geschäften selbst ist schon eine allgemeine Aufbruchsstimmung und Feierabendlaune zu sehen und zu spüren. Aber Du hast noch 8 Minuten bevor die Rollos dicht machen. Normal ist es nicht Dein Ding so kurz vor Feierabend noch hinein zu gehen, aber es ist wichtig und es sind noch ein paar Minuten Zeit. Wenn Blicke töten könnten, wärst Du nach der Schwelle tot zu Boden gegangen, so giftig wurdest Du gemustert, empfangen und letztendlich ignoriert!? Ist Dir das schon mal passiert? Gut, dann kannst Du Dir ungefähr vorstellen wie es mir am Freitag Abend im KH Villach ergangen ist. Mit einem kleinen Unterschied: Hier ist nicht die Rede von einem Geschäft das um 19.00 schließt, sondern von einer Notaufnahme die rund um die Uhr besetzt ist!

Ein befreundeter Arzt untersuchte mich noch in Italien und empfahl uns umgehend ein Ultraschall und wenn möglich ein CT machen zu lassen, da meine Schmerzen so unerträglich wurden, dass selbst die Spritzen und Medikamente die ich beim Pronto soccorso (Erste Hilfe vom Roten Kreuz) bekommen hatte, nichts halfen.

Mein Mann platzierte mich auf einen Stuhl und ging auf die Suche nach jemanden der mich aufnehmen konnte. Mit mir selbst beschäftigt, sah ich einen Mann hereinkommen, der seine Hand in ein Handtuch gewickelt hatte: „Keiner da …“ wurde uns gesagt. Nach einiger Zeit streckte eine Ärztin ihren Kopf aus einer Tür, worauf der Mann hinging und sagte: „Entschuldigen sie, ich bin mit meiner Hand in die Kreissäge geraten, meine abgetrennten Finger sind in dem Handtuch eingewickelt … können sie mir bitte helfen?“

Die Antwort der Ärztin und jetzt kommt’s: „Aha, ja, ok, das dauert, setzen sie sich hin, sie müssen noch das Formular ausfüllen und werden danach aufgerufen …“ Sie wandte sich einem anderen Patienten zu, der wahrscheinlich an der Reihe gewesen wäre, der sie aber dann total aus dem Konzept brachte als er sagte: „Meinen sie nicht das dieser Herr sofortige Hilfe mehr benötigen würde als ich?“ Es folgte kein „Ja klar kommen sie sofort mit.“ oder dergleichen … nichts … sie verschwand ohne ein weiteres Wort wieder hinter ihrer magischen Türe.

Was weiter passierte kann ich nicht sagen, da mein Mann mich gleich auf die Station brachte und sich dort denke ich unbeliebt gemacht hat. Eine Ärztin machte AUSNAHMSWEISE ein Ultraschall. Doch trotz der genauen Angaben, die ich machte, setzte sie die Untersuchung an der falschen Körperseite an und meinte: „Da ist alles in Ordnung!“ – Klar … von der Seite war auch nie die Rede. Die Entzündungswerte wurden kontrolliert und ich hätte von dem Blut das neben die Kanüle rann eine halbe Blutkonserve befüllen können. Jetzt hab ich etwas übertrieben, aber sie hatte weder die Nadel noch mich im Griff. In den Saubermachphasen, wurde von Weidezäunen und Gartenzäunen gesprochen und gescherzt.
Um meine Geschichte hier zu beenden, ich musste bleiben da sie mich schmerzfrei machen wollten und auch noch Untersuchungen ausständig waren. Ich freute mich auf jede einzelne Infusion die ich bekam, doch haben sie allesamt leider nicht geholfen!

Die morgendliche Visite war gegen 8 Uhr. Die Ärztin vom Abend zuvor war noch im Dienst. Drückte mir ohne mich zu fragen wie es mir jetzt geht, einen Umschlag in die Hand und meinte ich müsse zu einem Orthopäden gehen … hier kann man nichts für mich tun?! Sie schmissen mich mehr oder weniger mit einem wohlgemerkt falsch gestellten Befund, wie sich danach rausstellte, nach Hause. Mit einem Rezept für ein Medikament das ich in ganz Villach nicht bekam, da es seit Wochen nicht lieferbar ist, und mit den selben Schmerzen mit denen ich gekommen bin … Ich bettelte beinahe um ein Medikament das mir die Autofahrt zurück erleichtern würde … diese Spritze habe ich dann von der Stationsschwester bekommen die als einzige irgendwie Mitleid mit mir hatte.

So, und jetzt frag ich mich und Dich: wieviel Unfähigkeit ist eigentlich erlaubt, um als Arzt oder Assistenz im Gesundheitssystem arbeiten zu dürfen?

War es nur der falsche Tag? Die falsche Uhrzeit? Oder war es so weil ich nicht aus Kärnten war? Weil mein Mann an meiner Seite war und mich keine Minute aus den Augen ließ? Hatte ich die falsche Haarfarbe? Oder wäre es besser gewesen zu normalen Öffnungszeiten zu kommen, so wie der Mann der sich zwar seine Finger abtrennte aber trotzdem erst am Montag kommen hätte sollen, dann wenn seine Finger schon zu laufen begonnen hätten und die Nerven schon hinüber sind und nichts mehr zu machen wäre! Ich hab echt keine Ahnung sag Du es mir!

Wo ist die Menschlichkeit, die Freundlichkeit, die Sensibilität der Menschen geblieben? Ebenfalls schockiert mich das Wissen und die Einschätzung und vor allem die Glaubwürdigkeit mancher Ärzte. Was tun Menschen die alt sind, die keinen an ihrer Seite haben in solchen Situationen? Daran will ich gar nicht denken …

Ich weiß ja das das dieses Erlebnis kein Einzelfall ist, ich habe immer wieder ähnliches erlebt, nur so krass ist mir es noch nie aufgefallen bzw selbst passiert. Hallo … wir befinden uns in Österreich, es stehen uns wahrlich alle Mittel zu Verfügung, die andere Länder nicht besitzen … nur was helfen diese, wenn der Mensch schon an den einfachsten Dingen scheitert, nämlich Menschlichkeit und am TUN und WOLLEN …

Was ich unbedingt noch sagen MUSS!

Ich besuchte, bevor ich mich entschloß nach Villach zu fahren, den Notarzt in Italien. Eben Pronto soccorso, eine neue moderne Station die rund um die Uhr besetzt ist. Diese Ärzte müssen sich den ganzen Tag zu 90% mit Touris rumschlagen, die erst spät am Abend eintrudeln weil sie zu doof sind ihren Kindern Sonnenschutz zu schmieren oder Babys einfach nackig und ungeschützt ins Wasser setzen … oder sich am Morgen schon die Birne zuschütten, der italienischen Sprache nicht mächtig sind sondern sich nur auf „nobeldeutsch“ verständigen können und dann auch noch grantig werden, weil kein Italiener sie versteht!
Ja und Was machen die Ärzte dort? Sie bleiben freundlich und bemüht.Ich wurde bestens versorgt, Zeit zum Scherzen wurde immer eingeplant und die Herzlichkeit war immer zu spüren … obwohl ICH hier die Ausländerin war – anders als in Österreich!

Wo soll das noch hinführen … besser wird es keinesfalls werden wie auch ein Gespräch mit unserem befreundeten Arzt zeigt.

Danke fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal, wenn ich hoffentlich Schöneres zu bieten habe. 🙂

Das Meer & das Leben … Gedanken am Strand

Ich sitze nun schon seit einigen Wochen hier am Strand … immer wieder im Gedanken, während die Hunde im Wasser toben. Besonders die Zeiten in denen ich ganz alleine für mich bin, und ich ausser ein paar ehrgeiziger Fischer niemanden zu sehen bekomme, genieße ich sehr! Es sind ganz besondere Momente … beinahe ehrfürchtige Momente, die ich hier am Meer immer wieder habe und die mich auch dazu veranlasst haben, diesen Artikel zu bringen.

Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass es auch Dir so gehen könnte, würdest Du ungestört für längere Zeit ins Meer raussehen. Es sind so viele lehrreiche Augenblicke und Lektionen, die mir das Meer jeden Tag erteilt. Ich bin zwar keine Surferin und auch keine Kitesurferin, aber ich beobachte dieses bunte Treiben sehr gerne. Das Meer und der Wind geben dafür den Ton vor, all das was ich hier beobachten darf, sind Lektionen die ich ins Leben übertragen kann und die mir die Augen öffnen!

So verrückt es auch klingen mag … aber das Meer erdet mich immer wieder! <3

Wir sollten nicht in Panik geraten wenn uns eine Welle erwischt!

Das Meer und unser Leben … es gibt so viele Parallelen die auf unser Leben passen. Eine Welle überrascht uns, groß, stark, unerwartet. Sie drückt uns vielleicht nach unten und bringt alles in uns durcheinander. Du musst den Atem anhalten um nicht Wasser zu schlucken … ein Moment der sich ewig lange anfühlt. Panik zu bekommen wäre destruktiv. Du würdest Unmengen an Wasser schlucken, und keine Luft mehr bekommen … wir alle haben das sicher schon mal erlebet … dieser sich ewig lang anfühlende Moment wird vorbeigehen und Du wirst wieder normal atmen und Luft holen können. Sobald Du nicht mehr nach unten gedrückt wirst – schwimme! Ist es nicht wie in Deinem und meinem Leben?

Was möchte ich Dir damit sagen? Auch wenn sich in manchen Lebensabschnitten alles scheiße anfühlt, Dein/unser Leben aus den Fugen läuft … diese Phase wird vorbeigehen und wir werden wieder Herr unserer Lage sein! Gleich in Panik zu geraten ist der falsche Weg, den sollten wir nicht gehen. Ruhe zu bewahren kommt in solchen Situation sicher besser an und lässt uns nicht so viel ungenießbares Wasser schlucken …

Beobachte und nimm Dir Zeit!

Wenn ich die Wassersportler beobachte, die großen und kleinen Boote, die auslaufen … sie beobachten und erkundigen sich über die bevorstehende Wetterlage, sehen sich an von wo der Wind kommt und wo die Wellen brechen. Keiner wird sich in den Segler begeben wenn er weiß, es ist Sturm mit hohen Wellen angesagt. Sie alle beobachten zusätzlich das Meer. Passt perfekt auf Dein und mein Leben.

Welche Gedanken habe ich also dazu? Manchmal, ich würde sogar sagen – immer, ist es besser sich genügend Zeit zu nehmen gut zu überlegen, um danach ans gewünschte Ziel sicher anzukommen, ohne das wir dabei kentern.

Das Meer ist jeden Tag das gleiche … die Bedingungen sind jedoch andere

Die Form des Meeres variiert stark. Jeder Tag kann anders sein. Stürmisch oder Aal  glatt, Glas klar oder so trüb, das wir nicht mal unsere Füße darin erkennen können. Wir können nicht nur perfekte Tage am Meer erwarten. Wir müssen damit rechnen auch mal nicht ins Wasser gehen zu können . Und auch hier wieder das selbe. Wie oft würden wir gerne etwas erledigen und hinter uns bringen, aber irgendwie macht uns „etwas“ oder „jemand“, einen Strich durch unser Vorhaben!

Meine Denke ist dazu – Wir müssen uns immer wieder und jeden Tag den Gegebenheiten anpassen. Alles hat zwei Seiten. Gute Momente kommen und gehen, nichts ist und bleibt immer starr und gleich. Wie unser Leben.

Kein Wind, keine Wellen, kein Segeln …?

Du freust Dich schon seit Tagen auf das Surfen, Segeln. Wind und Wellen waren angesagt. Du stehst da und Dein Blick ist aufs Meer gerichtet. Alles was Du sehen kannst ist nichts weiter als ruhige See. Du wunderst Dich und fragst Dich ein wenig enttäuscht, wo die Wellen und der Wind geblieben ist? Du hast Dich so gut vorbereitet, bist sehr früh auf um nichts zu verpassen und dann so eine Flaute!

Tatsache ist jedoch – nur weil Du am Meer nichts sehen und erkennen kannst, bedeutet es nicht, dass da nichts kommen kann! Ganz im Gegenteil. Der Wind formt die Wellen die sich später in Richtung Küste bewegen (sehr unfachmännisch ich weiß :D), aber ich möchte hier auch keine Biologieeinheit abhalten sondern Dir damit ganz etwas anderes sagen:

Wenn wir wiedermal an unseren Bemühungen zweifeln, unser Vorhaben in Frage stellen … dann sollten wir daran denken, dass unsere Vorbereitungen sehr viel wert sind. Auch wenn Du im Moment nicht Surfen, Segeln oder Kaiten kannst, weil Wellen und Wind Dich im Stich gelassen haben – behalte Deine Ziele, Wünsche und Deine Träume immer vor Augen! Manches braucht eben Zeit und noch viel mehr Geduld! 🙂 Für mich ist das eine der wichtigsten Lektionen überhaupt. #tiefesdurchatmen

Von nix kommt auch nix

Wie gesagt, ich bin keine Wassersportlerin, außer wir zählen „Luftmatratzenliegen“ dazu >zwinker<. Aber wäre ich eine, würde ich vom rumsitzen und ins Wasser schauen, weder Segeln noch Kaiten lernen. Ich muss aktiv sein, mich mit dem Meer verbinden und richtig positionieren. Ich muss also hart dafür trainieren und lernen um richtig Spaß an der Sache zu haben. Halte ich mich daran … werde ich sicherlich gerecht entlohnt. 🙂

Wie im Leben: Wenn wir etwas erreichen möchten, müssen wir unser Hinterteil in die Höhe bringen, jede Menge paddeln, ins Wasser fallen und üben! Egal ob es um Deinen/unseren Erfolg geht oder ob es unsere Ziele und Träume geht … im Tun liegt die Belohnung! <3

Ich könnte noch sehr lange sitzen, denken und schreiben … aber DAS hebe ich mir für das nächste Mal auf, wenn ich Dich wieder abholen darf auf ein Treffen zu meinen #Gedankengängen.

Das war’s … mein MEER an Gedanken an Dich … wäre ja sehr gut möglich das Du mir folgen kannst 🙂
Eine schöne Zeit und falls eine Welle dich überrascht – bleib cool, sie vergeht.

Welche Bedeutung hat für dich eine Liebeserklärung? Ist sie überhaupt wichtig? Um eine Partnerschaft am Leben zu erhalten, wäre es in meinen Augen schon hin und wieder schön, eine Bestätigung der Liebe und Zuneigung zu bekommen. Sie stärken einfach eine Beziehung. Und das sollte nicht nur an Tagen passieren, die ein Feier-Datum haben. 🙂

Ich bin über eine süße Geschichte gestolpert, die es verdient gelesen zu werden. Kurz aber aussagekräftig. Viel Spaß beim Lesen!

Eine ungewöhnliche Liebeserklärung <3

Nach einer langen Nacht wacht ein Mann auf und sieht zuerst eine Packung Aspirin und ein Glas Wasser auf dem Nachtisch stehen. Er quält sich aus dem Bett und wundert sich, dass seine Kleidung schön zusammengelegt auf dem Stuhl liegt. Er nimmt das Aspirin und bemerkt einen Zettel:

„Schatz, ich habe Dir Kaffee gemacht. Ich bin beim Einkaufen. Ich liebe DICH!“

Er schleift seinen Körper ins Esszimmer und bemerkt, dass die Wohnung ordentlichst aufgeräumt ist. Er setzt sich neben seinen Sohn an den Tisch und fragt.“ Was ist eigentlich gestern passiert?“

„Du bist um 4 Uhr Morgen total betrunken nach Hause gekommen, und auf dem Weg ins Bett ist dir verdammt übel geworden.“

Verwirrt fragt er weiter „Aber wieso ist es hier dann schon so ordentlich?“

„Mama hat dich ins Schlafzimmer geschleppt und dich aufs Bett gelegt. Als sie dir die Hose ausziehen wollte, hast du gesagt. „Finger weg, ich bin überglücklich verheiratet!“ <3 <3

Was soll uns das sagen? Das Richtige zur richtigen Zeit sagen und versehentlich die wohl ehrlichste Liebeserklärung der Welt abgeben … Unbezahlbar und wunderschön. 🙂

Leider ist mir der Verfasser unbekannt. Gefunden auf Nur die Liebe zählt. Bis bald in einer neuen Geschichtenliebe!

Die Vorfreude ist eine Emotion, die durch die Erwartung eines künftigen, positiven Ereignisses gekennzeichnet ist. Sie wird durch das Eintreffen dieses Ereignisses beendet … sagt mir Mr. Google 🙂

Vorfreude ist doch die schönste Freude

So und nicht anders empfinde ich es jedenfalls immer wieder! Da ich immer die aktuellen Gedanken hernehme, wenn ich sie mit euch teile, spielt diesmal die Vorfreude die Hauptrolle! Dieses Auf-etwas-hin-Fiebern ist einfach ein ganz spezielles Gefühl das ich niemals missen möchte! Vorfreude nährt sich aus einer Sehnsucht, die um keinen Preis sofort erfüllt werden darf! Sie braucht dieses „Warten“ als Lebenselixier. 🙂 Je länger das Warten … umso größer die Freude. 🙂

Und ich durfte jetzt lange genug warten. Jetzt wo es auch bei uns langsam schön wird, bekomme ich Heim- und Fernweh. Mein zweites Zuhause wartet frisch und im neuen Style auf mich. Ich hab den Winter hier in Österreich sehr genossen, ich habe die Zeit genutzt um viel dazu zulernen, kam meinen Zielen wieder ein Stück näher und sorgte mich auch gut um mich selbst! 🙂 Das war nie eine Selbstverständlichkeit bei mir … aber nun wird es Zeit wieder umzuziehen. Italien – ICH komme!

Was ist es worauf ich so hinfiebere?

Gerade habe ich meine Tasche gepackt, das Notwendigste reingeworfen und als ich das gemacht habe, habe ich so eine Riesenfreude in mir verspürt wie schon lange nicht mehr. <3 Sechs Monate einfacheres Leben, Menschen die ich lange nicht gesehen habe und die ich gerne mag. Der Weitblick aufs Meer und den Sand zwischen meinen Zehen. Auf die endlosen Spaziergänge … ob bei Sturm oder Sonnenschein. Der Anblick unserer Hunde, wenn sie übermütig toben können … ohne Anfeindungen und vollkommen entspannt! Die salzige Luft die meiner Haut und meinen Knochen gut tun … die ehrliche Freundlichkeit der Italiener, ich freu mich auf die herzliche Wiedersehensbegrüßung und auf die Nudeln vom Patollo. 🙂 Und ich freue mich auf meine Jung , die immerhin schon seit 10 Tagen alles für uns Mädels renovieren und vorbereiten, und darauf warten, dass ich der neuen Wohnung den letzten Feinschliff verpasse (wie ich das und euch liebe). <3 DANKE.

Ganz besonders freue ich mich, meine Artikel und Beiträge für dich, in einer chilligen Atmosphäre zu schreiben! Endlich mit meinem Buch zu beginnen und viele kreative Ideen zu sammeln! Ich könnte jetzt endlos so dahin schreiben und wenn du mir dabei ins Gesicht sehen könntest, würdest du nur ein einziges Grinsen erkennen können! 🙂

Vorfreude hat keine Altersbegrenzung im Gegenteil! Ich glaube beinahe, dass es intensiver und schöner wird, je reifer wir werden. Wir wertschätzen es mehr als in jüngeren Jahren, kann das sein? Eigentlich ist es ja ganz leicht, Vorfreude zu genießen. Wir müssen uns nur immer Dinge suchen, auf die wir uns freuen können!

Genauso schön ist es, sich darauf zu freuen anderen eine Freude zu bereiten. Ein paar Tage auszuspannen, alleine oder mit Herzmenschen, neuen Atem zu schöpfen und wieder mit frischer Energie und Power in die nächsten Tage zu springen. Vorfreude hat für mich auch sehr viel mit Dankbarkeit zu tun. Denn die Dankbarkeit ist der Schlüssel zum Glück und innerer Zufriedenheit. Es liegt auf der Hand, dass du nicht glücklich sein kannst, wenn du nicht weißt, warum du glücklich sein solltest?! Erkennen wir die Werte, die nicht selbstverständlich sind, können wir uns auch darüber freuen.

Gehen wir bewusster durch unser Leben, erkennen wir die schönen Dinge die das Leben für uns bereit stellt. Und wenn du mich fragst … daraus entsteht jeden Tag ein Tag der Vorfreude! Es gibt einfach jeden Tag etwas auf das wir uns freuen dürfen. Eigentlich bin ich jetzt auf die alltägliche Vorfreude abgerutscht, sry …  aber meine Gedanken springen ganz gerne mal und das erlaube ich ihnen heute auch #gutgelauntbin! Zudem sind die kleinen Freuden die Bausteine der Großen.

Ja also in diesem Sinne, werde ich dich bald mit endlosen Sonnenauf- und Untergangsbildern quälen! 🙂 Aber du wirst auch viel positive Energie zu spüren bekommen … wenns auch nur von Weitem ist!

„Was machst du da? Ich tanze gerade durchs Leben und verteile Freude …“ trifft zu 100% zu! 🙂

Bis ganz bald, sei dankbar und freue dich auf alles was kommt.

Menschen sind wie Kleidungsstücke …

Heute werde ich einen Vergleich starten bei dem du mir vielleicht nicht gleich folgen kannst. 🙂 Ich habe mir Gedanken über Menschen im Allgemeinen gemacht. Ich hatte die letzten Wochen, intensiven Kontakt mit den verschiedensten Personen seit langem. Im Normalfall versuche ich ja immer abzuwiegen – notwendig? notwendig! nicht notwendig. Es ergab sich ein Gemisch aus den ersten beiden „notwendig“.

Menschen, die ich gut kenne, die ich mag oder die mich tagtäglich umgeben … finde ich meistens großartig, oder symphatisch oder sie gehören eben einfach mal zur Familie. Sie sind mir vertraut und ich kenne ihre Ticks und Macken. Ich denke nicht weiter darüber nach, und es stört mich auch nicht mehr wenn eine Freundin ihre regelmäßigen „fünf Minuten zu spät kommen Minuten“ hat , oder die Sprechstundenhilfe beim Arzt, die ich seit x Jahren sehr gut kenne mir zwar immer „Vorzugstermine“ zukommen lässt, mich dafür aber regelmäßig ausquetschen möchte, über all das was sich bei mir so abspielt … oder auch Familie, die mir mit Vorliebe ein schlechtes Gewissen überbringen möchte, weil Dies und Das nicht richtig ist!

Ja … das dachte ich jedenfalls. Denn jetzt stört es mich! Von einem Abend auf den anderen. Zack. Ich möchte keine 15 Minuten unbegründet mehr warten müssen und ich werde auch nicht Zeitung spielen für einen schnelleren Termin beim Arzt. Und die Familiengeschichte … sorry. Diese Beispiele sind nur ein kleiner Teil von Menschen die ich x Jahre kenne und die mir zwar symphatisch waren, die ich gemocht und natürlich geliebt habe, doch plötzlich funktioniert es nicht mehr!

Du bist dein Umfeld … dieser Artikel von mir spiegelt davon einiges wieder. Die Macht der Gewohnheit, alles so zu lassen und zu dulden wie es nun mal ist. Mit dem kann ich mich nicht mehr identifizieren. Es passt nicht mehr zu meiner Lebenseinstellung. Ich habe das Glück gehabt einige neue  Menschen kennen zu lernen. die aus einer anderen Nische kamen,  anderes denken … anders leben. SIE passen wie auf meinem Leib geschnitten, Massanfertigung kann ich beinahe sagen! 🙂 Den  Vergleich zu haben, wie es ist und wie es sein kann, wie das Gefühl ist, bin ich mit diesen Menschen zusammen – locker, leicht und unkompliziert. Es beengt mich nichts … Fühlt sich einfach gut an.

Lieblingsstücke

Auch meine Kleidung hat sich in den letzten Jahren stark verändert.:-). Waren es früher enge, besondere und auffällige Klamotten, sind es heute zweckmäßige (Hunde) :-), flauschig weiche und gemütliche Sachen, die ich trage. Manche der alten Sachen hängen noch in meinem Schrank … schlüpfe ich hinein, fühle ich mich unwohl oder sie sind nicht mehr tragbar. Zu eng, manches sieht auch aus wie ein Sack der herunter hängt. Manches kratzt und vieles davon ist nicht mehr meine Farbe.

Ich persönlich mag am liebsten die gut eingetragenen, schlichten Sachen in denen ich mich geborgen fühle, die die locker um mich herum sind, ohne mich einzuengen! Aus irgend einem Grund, sind es diese, die sich in meinem Leben einen festen sicheren Platz ergattert haben. Vielleicht sind sie nicht so auffällig und bei weitem nicht so „edel“ wie meine alten Sachen, aber ist das wichtig? Und genauso geht es mir mit manchen Menschen …

Menschen, die mich einengen, zwicken und mich beinahe auffressen weil sie so an meiner Haut kratzen, haben keinen Platz mehr in meiner Garderobe … Ich bin sicher, unsere wichtigste Aufgabe als Mensch ist die, gut für uns selbst zu sorgen. Wenn es Menschen gibt, die das aus den verschiedensten Gründen nicht respektieren, müssen wir sie aus unserem „Schrank“ entfernen. Natürlich nicht mit Wut oder Aggression … sondern aus Liebe – Liebe zu uns selbst! <3

Also ich wünsche jeder von euch, viele solche kuscheligen “ Kleidungsstücke“, die weder einengen noch kratzen … sondern in allen Lebenslagen wunderbar passen! <zwinker>

Meine Gedankengänge für Fortgeschrittene! 🙂 Bis hoffentlich ganz bald und über Kommentare freue ich mich ganz besonders …