Hier schreibe ich über persönliche Erfahrungen, authentisch und sicherlich für die ein oder andere meiner Leserinnen sehr hilfreich.  Ich freue mich auf deine Erfahrungen in den Kommentaren.

Freunde … Ein wichtiger Bestandteil unseres Lebens. Persönlich gehöre ich zu den Menschen die nicht behaupten können Unmengen an Freunden zu haben, es sind eher wenige die dieses Prädikat tragen. Wenn man dann von einem wahren Freund gekränkt wird, ist dies eine schmerzliche Erfahrung wenn nicht eine große Enttäuschung! Wie wir aber solche Geschehnisse sehen sollten, erzählt uns diese Kurzgeschichte, die es uns wunderbar und in klarer Einfachheit lesen lässt. 🙂

Die Geschichte von zwei Freunden

Zwei Freunde wanderten durch die Wüste. Während der Wanderung kam es zu einem Streit und der eine schlug dem anderen im Affekt ins Gesicht.

Der Geschlagene war gekränkt. Ohne ein Wort zu sagen, kniete er nieder und schrieb folgende Worte in den Sand:

„Heute hat mich mein bester Freund ins Gesicht geschlagen.“

Sie setzten ihre Wanderung fort und kamen bald darauf zu einer Oase. Dort beschlossen sie beide, ein Bad zu nehmen. Der Freund der geschlagen worden war, blieb auf einmal im Schlamm stecken und drohte zu ertrinken. Aber sein Freund rettete ihn buchstäblich in letzter Minute.

Nachdem sich der Freund, der fast ertrunken war, wieder von dem Schrecken erholt hatte, nahm er einen Stein und ritzte folgende Worte hinein.

„Heute hat mein bester Freund mir das Leben gerettet.“

Der Freund, der den anderen geschlagen und auch gerettet hatte, fragte erstaunt. „Als ich dich gekränkt hatte, hast du deinen Satz nur in den Sand geschrieben, aber nun ritzt du die Worte in einen Stein. Warum?“

Der andere Freund antwortete:“ Wenn uns jemand gekränkt oder beleidigt hat, sollten wir es in den Sand schreiben, damit der Wind des Verzeihens es wieder auslöschen kann. Aber wenn jemand etwas tut, was für uns gut ist, dann sollten wir es in einen Stein gravieren, damit kein Wind es jemals löschen kann.“

Verfasser unbekannt

Vertrauen und gegenseitige Zuneigung – auf diesem Fundament sollte Freundschaft basieren. Menschen die sich mögen um ihrer Selbstwillen, ein gegenseitiges Geben und Nehmen, einander zuhören, füreinander da sein … DAS ist Freundschaft!

Hoffentlich hast du die „Richtigen“ an deiner Seite, eine schöne Zeit mit ihnen und ich hoffe wir treffen uns in zwei Wochen wieder wenn es heisst Geschichtenliebe #8

Diesmal ging es in meinen Gedanken um „WAS ist mir wirklich wichtig im Leben?“ Ich merke dass sich mein Leben verändert. Es wird anders. Mit 40 Jahren  hatte ich meine Pläne vor Augen, ich wusste was mir wichtig war. Jetzt mit bald Mitte 50 ist davon nicht sehr viel über geblieben. Glücklich bin jetzt und heute! Alles andere hat sich nicht so entwickelt wie von mir geplant. Worüber aber ich nicht traurig bin. Ich merke nur wie sich ein neuer Lebensabschnitt auftut und da muss nicht zwangsläufig ein „runder“ Geburtstag vor der Türe stehen! 🙂

Ich bin auf der Suche, überlege wie ich das gut hinkriegen kann. Und so stellt sich mir die Frage „Was ist mir für die Zukunft wichtig in meinem Leben?“ Irgendwo habe ich mal einen Satz aufgeschnappt der lautet: Ein gutes Leben ist ein „atmendes“ Leben …“ gefällt mir immer wieder aufs Neue. Es ist ein Wechsel aus Präsenz und Rückschau.

Was Bedeutung in unserem Leben hat, diese Frage muss sich jeder von uns immer wieder neu stellen. Ausserdem müssen wir unserem Leben selbst Bedeutung geben! Über das Älterwerden nachzudenken passt irgendwie auch gar nicht zu mir – und trotzdem ist es passiert. Doch das Alter steht am Papier und hat keine Bedeutung oder? Oder doch …

Geist und Körper verändern sich, Gelassenheit spielt eine grössere Rolle. Ich finde auch das man wesentlich relaxter reifen kann wenn man genug Gelassenheit in sich trägt! Sagen zu können „Es ist wie es ist“ und abgesehen davon bleibt es keinem von uns erspart. Mit solchen Gedanken hätte ich mich mit 30 nicht herumgeschlagen 🙂 , auch ein Zeichen reifer zu sein?!

Jeder Lebensabschnitt bringt neue Phasen mit sich. Ich finde es wichtig zu begreifen was besonderes an dieser Phase ist und wie wir damit gut umgehen. Akzeptiert man das, brauchen wir nicht mehr dagegen ankämpfen. Sich in Gelassenheit üben, wie man so schön sagt. Moderne Menschen tun sich da oftmals schwer zu akzeptieren und so geht ein erfolgloser Kampf los, der eigentlich nicht notwendig wäre, weil wir ihn nicht gewinnen können. Wehrt man sich ständig gegen Dinge, die wir nicht aufhalten können, verbrauchen wir unsere ganze kostbare Energie für eine Abwehr die uns nichts bringt.

In der Zeit in der ich nicht wusste was ich eigentlich will, wer ich war und wo mein Weg hingehen sollte, stellte ich mir schon mal die Frage: „Was ist dir wichtig in deinem bevorstehenden Leben?“ Meist beginnt man sich solche Fragen erst dann zu stellen, wenn einen die Gesamtsituation nervt und sich etwas ändern muss! Ich wusste nur ungefähr wie es laufen sollte. Und dann, dann packt man ein paar Jahre drauf und plötzlich weiß man es. Weit entfernt von dem was ich mit 40 Jahren im Kopf hatte!

Es sind so einfache wenige Gedanken, die mir dabei durch den Kopf jagen wenn ich mich frage was für mich bedeutungsvoll sein wird, mir wichtig ist im Leben. Der ganze Anti-Aging Mist kratzt mich eigentlich gar nicht mehr. Dagegen kämpfe ich nicht mehr an. 🙂 Nein, es sind die neuen Bindungen und Beziehungen zu Menschen die mir etwas bedeuten. Sie sollten aufrecht bleiben, noch tiefer werden und vor allem ehrlich sein und bleiben. Ich möchte es können in einer schlechten Situation trotzdem „gut“ zu leben und vor allem dabei authentisch zu bleiben! Meiner Gelassenheit die Möglichkeit zu geben sich noch mehr zu entfalten und dadurch ruhiger sein zu können.

Dinge entfalten sich zur gegebener Zeit von ganz alleine hab ich bemerkt … und damit sind nicht nur die Fältchen gemeint … *zwinker* Akzeptieren – ein Ausdruck gelebter Weisheit. Mehr ist es nicht. Das ist es was für mich zählt.

Schon sehr komisch was einem beim Laufen mit dem Hund so durch die Gehirnwindungen geht. Werte verlagern und verändern sich … OHHH bin ich dankbar dafür!

Wie wäre deine Antwort würde dich jemand fragen was dir für deine Zukunft wichtig ist? Danke dass DU wieder dabei warst!

Wahnsinn wie die Zeit vorbei zieht! Ich bin ja glücklich darüber die ungemütliche Zeit hinter mir zu lassen. Ja und gleich mal vor weg … ich sitze hier am Rechner, Yoga-Hose dicken Socken und XXL Shirt. Die Beine so verknotet dass sie mir spätestens in 20 Minuten abfallen werden. Und ich versuche dabei meinen „runden“ Gedankengang zu formulieren.

Irgendwie fühle ich mich aber von mir selbst getrieben. Kennst Du das? Du möchtest etwas mitteilen, suchst die richtigen Worte und es klappt überhaupt nicht, weil alles aufeinmal heraus möchte! Naja … ich werd es trotzdem versuchen, meine Gedanken der Reihe nach zu sortieren 🙂

Es ist wieder so weit …

Mein/unser Plan, den Sommer wieder in Italien zu verbringen, wäre beinahe geplatzt. Meine Gesundheit hat wieder mal gemeint, sie müsse aus der Reihe tanzen. Es wäre „ihr“ beinahe gelungen. „Tun was einem gut tut“ und genau für DAS hab ich mich entschieden und werde meine Koffer aufs Neue zusammenstellen und den Sommer, mit kleinen Unterbrechungen … wieder in Italien verbringen.

Ein Gemisch aus riesiger Freude und ein wenig Unsicherheit spielt sich in meiner Magengegend schon ab. Da kommt mein „Sicherheitsdenken“ wieder auf bei mir. Was, wenn, sollte, wichtig, usw … Egal.

Es ist gut so! 🙂 Meine noch grössere Sorge besteht eher darin „was nehme ich alles mit?“ Ich komme mit weniger aus, als ich letztes Jahr dabei hatte. Nur das „Wenigere“ muss dann schon auch das „Richtige“ sein >händeüberdenkopfschlag<. Wäre doch nur schon alles gepackt!

Ja … und eigentlich sollte ich noch ein Update der gesamten Wohnung machen! Mich noch mit Freunden treffen, meine Kinder zum Essen laden, meinen Tattoo-Termin einhalten, kosmetische „Feinheiten“ noch über mich ergehen lassen und meiner Frau Nachbarin (Perle) meine Botanik erklären … mit „Tratsch-Einlage“ und das alles jetzt in 3 Tagen! 🙂

Hmm … ICH habe nachgelassen – früher hätte dafür ein Tag gereicht. Alles im Schnellverfahren erledigt. Heute bereitet mir das eine Art von Stress, die ich nicht mag. Deshalb werde ich streichen was nicht wichtig ist.

  • den Wohnungsputz – streiche ich
  • die Kinder bestell ich einfach zum Essen nach Italien
  • die Kosmetik … ich weiß nicht, Sand-Peeling und Meeresluft werden das erledigen
  • der Rest ist PFLICHT!

In der Zwischenzeit versuche ich meine Beine auseinander zu knoten – eingeschlafen und eiskalt *lach*, immer dasselbe. Aber im Grossen und Ganzen bin ich mit meinem Plan jetzt zufrieden.

Ich freue mich auf die positiven Eindrücke und Momente, die mir hoffentlich bei meinen Schreibblockaden helfen werden … bestimmt auch neue Inspiration schenken. Einfach froh und glücklicher leben und arbeiten – auf DAS freue ich mich. 🙂 Also Hr. Mayer, ich freu mich auf Freitag wenn DU Monja und mich einpackst!

In diesem Sinne danke ich diesmal fürs „Zuhören“ *lach*, bis bald!

Das Leben fragt nicht

… Da sitzt man am Sonntag Morgen auf der Terrasse, geniesst seinen Kaffee, freut sich über den beginnenden und sonnigen Tag, nebenher scrollst du in deinen Eingängen und deiner Timeline, ganz plötzlich findest du dich mitten in einer traurigen Nachricht wieder. Gefolgt von einem brennenden Schmerz der sich in deine Brust bohrt …

Das Leben ist oft so verdammt brutal. Es zieht dich aus dem „Verkehr“, wenn ES der Meinung ist das JETZT der richtige Zeitpunkt ist! Du wirst nicht vorbereitet, nicht gefragt. Es ist wie es ist. Zurück bleiben Menschen voller Gefühlschaos und tiefem Schmerz.

Sich NICHT verabschieden können – DAS ist das was mich traurig macht! Verabschieden sollte man sich wenn man noch am Leben ist. Nicht mit „War schön dich gekannt zu haben … falls wir uns nimma sehen“. Nein wir sollten es nicht versäumen die Kontakte zu „pflegen“ die uns wichtig sind. Nicht immer aufschieben und vertagen „Es wird schon wieder mal recht werden …“ gerne Gesagtes von uns allen.

Ebenso kommt mir dabei in den Sinn – wie oft verlassen wir unser zu Hause beinahe „flüchtend“, ohne viele Worte? Oder sind wir manchmal auch verärgert und gehen im Streit? Wann haben wir es ausgesprochen, wie wichtig und wertvoll uns manche Menschen sind? Wie beenden wir unsere Tage gedanklich wenn wir schlafen gehen?

Es scheint oft so zu sein, dass wir in brutaler Art und Weise manchmal „gerüttelt“ werden müssen, um über solche Dinge wieder mal wirklich nachzudenken! In Wahrheit ist das sehr traurig. 🙁

Unser Leben ist viel zu kurz und zu kostbar um es einfach „nur so“ dahinzuleben. Wir sollten unsere Tage mit dem Wissen abschliessen alles gesagt zu haben was uns wichtig ist. Keine Rechnungen noch offen zu haben! Und vor allem all den Menschen zu sagen und zu zeigen, was sie einem bedeuten …

Es kommt nicht darauf an dem Leben mehr Jahre zu geben, nein es sollte so sein, unseren Jahren mehr Leben geben!

Und trotzdem: leider müssen manche von uns viel zu früh gehen … DANKE das wir eine Strecke gemeinsam gehen konnten. Für dich: Rebecca Ferguson – Freedom

Lust auf Gesellschaft oder doch lieber alleine oder mit Auserwählten wenigen Menschen? Hast Du dieses Gefühl schon mal verspürt? Waren es früher ( und mit dem „früher“ meine ich, vor ca. zwei drei Jahren ), nur Orte gut wo sich die Masse aufhält, wo immer etwas los war, daß Gewusel nie aufhörte … nur an solchen Plätzen fühlte ich mich wohl. Zuviel Menschen daß gab es bei mir nicht! Mit mir alleine war es schwierig, ich konnte einfach nichts anfangen mit der Ruhe und ich hatte immer das Gefühl zu ersticken wenn ich keine Menschen um mich hatte! Ist es heute so, daß ich nach einem halben Tag auf den Strassen mich auf nichts mehr freue , als den Schlüssel zu Hause umzudrehen mich hinzusetzen und mir zu denken :“ Poah … es ist Luxus in den eigenen 4 Wänden seine Ruhe zu haben!

Klingt schlimm oder?

Manchmal erschrecke ich selber wenn in mir dieses Gefühl wieder hochkommt, aber es ist eben so. Seit einiger Zeit habe ich  keine Lust mehr auf zu viele Menschen und Gesellschaften. Früher hätte es nichts gegeben wo ich nicht dabei sein hätte müssen, über jeden Blödsinn mitgelacht und ich wäre bei den Letzten dabei gewesen die sich auf den Heimweg gemacht hätten. DAS war eben früher.

Vor einiger Zeit musste ich lernen das man auch alleine ohne einen selbst auferlegten “ Gruppenzwang“ leben kann, und da begann eigentlich mein umdenken. Viele soziale Kontakte langweilten oder nervten mich sogar. Hatte anfangs auch keine Ahnung wie ich damit umgehen sollte?! Ich zog mich zurück – freiwillig … daß war meine selbst gewählte Isolation. Es störte mich plötzlich nicht mehr „ohne Wirbel“ zu sein.

Worum geht es dabei?

Richtig bewusst ist mir das ganze  bei einem ehemaligen Kollegen Treffen. Ich wollte nicht schon wieder kneifen und so folgte ich der Einladung. Es dauerte nicht lange bis ich bemerkte das ich mit dem „Tischgeschwätz“ null anfangen konnte! Ich hatte mir eher einen regen Austausch über Berufliche Werdegänge usw. erhofft nach beinahe 10 Jahre des sich nicht Sehens … Es interessierte keinen der 15 Leute die gekommen sind. Und mich? Mich interessierte das Stammtisch Geschwätz nicht, die ins Detail gehenden Scheidungs und Fremdgeh – Geschichten,  Missgeschicke wie verwaschene Wäsche und sitzengebliebene Kuchenrezepte – Entschuldigung, aber da war mir meine Zeit zu wertvoll und deshalb verlies ich dieses „Kabarett “ nach dem Essen!

Beim nach Hause fahren fühlte ich mich ein wenig schlecht, oder  eher … wie soll ich das nur nennen … ja es war die Gleichgültigkeit dieser Gespräche! Und eigentlich waren es n nicht nur die Gespräche, sondern auch die Menschen die mit grösstenteils egal waren.

Gedanklich tobe ich mich manchmal aus

Es kommt ja immer wieder vor daß man gezwungen wird manche Gespräche mit zu hören, sei es in der Bahn, Bus, Kasse  oder beim Arzt – ach da gibt es unzähliges! Mein Lieblingsbeispiel ist das Bahn fahren. Das funktioniert nur mehr mit Kopfhörer bei mir. Menschen die in den Abteils alleine sitzen, zücken sofort ihr Phone sobald sie sitzen und telefonieren lautstark. Diskutieren über irgend welchen Scheiss wo mir sofort das Fremdschämen wieder hochfährt, „schlichten“ ihre Beziehungen oder erzählen ihr Erlebtes … und das bis zum aussteigen. Da hilft auch das wechseln des Abteils nicht, sie sitzen überall! Rücksicht ist ein Fremdwort und interessiert niemanden. Trau dich freundlich zu fragen etwas leiser zu sein, wird es überhört oder bekommst eine patzige Antwort.

Bin ich unter solchen Menschen, gehe ich Gedanklich sehr oft die Dinge durch, welche ich ihnen gerne ins Gesicht sagen würde. Und ich kann nur eines dazu sagen : freundlich und nett würde das nicht ausfallen!

Mein Umfeld ist mir sehr wichtig geworden

Die Zeit ändert sich, die Menschen verändern sich. Das ist nun mal so. Deshalb bin ich der Meinung, mir mein Umfeld auszusuchen. Menschen die ähnlich ticken wie ich, wo gleiche Interessen vorhanden sind und vor allem solche wo ich weiß, SIE sind echt und authentisch! 🙂

Ich bin KEIN Menschenhasser

Möglicherweise kommt dir durch den Sinn :“ die hasst ja alle Menschen?!“ ( Übrigens finde ich das Wort ganz schön extrem … ) Nennen wir es ordentlich : Ich bin auch kein Misanthrop! Ich mag nur diese Massen Ansammlungen nicht. Bin ich in der Öffentlichkeit unterwegs, bin ich ja automatisch ein Teil davon. Das Gefühl zu haben in der Menge bedrängt und getrieben zu werden von anderen. In der dicht gedrängten Strassenbahn den Körper des anderen zu spüren, Gerüche einzuatmen die mir Gänsehaut bereiten und vor allem dem Gerede ausgeliefert zu sein!

Es ist nicht möglich sich dem Gewusel zu entziehen weil – es ist überall. Heut zu Tage findet man eine völlig andere Umwelt vor. Viele von uns ziehen sich dann eben zurück  ( Introvertiert ). Mir wurde schon mehrmals vorgeworfen ein unmenschliches verhalten an den Tag zu legen. Sehe ICH nicht so. Im Gegenteil, ich bin SEHR Menschlich genauso wie auch mein Verhalten. Nur weil man/ICH gerne gegen den Strom paddelt wird man schon wieder gerne gekennzeichnet (Ich habs mir sogar Tättowieren lassen 🙂 ) – auch wenn es so ist, ist man deshalb kein schlechterer Mensch.

Ich sehe mir die Menschen an …

und stelle sehr oft fest, daß viele davon gestresst sind, andere traurig, andere wieder total fixiert und konzentriert. Und dann gibt es noch die, die sind wie ich. Sie versuchen dem ganzen zu entkommen, wollen von der Masse nix wissen. Sie fliehen in die Musik, lesen ein Buch während sie warten, sitzen oder stehen. Und jedesmal wenn ich das beobachte, muss ich schmunzeln … es gibt sehr viele die so sind wie ich! :-)!

Eigentlich hab ich mich m it diesen Artikel wieder ein kleines Stück “ ausgezogen“. Wie geht es DIR wenn du das liest und vor allem wie kommst DU mit der Menschenmasse klar? Würde mich interessieren und gleichzeitig sehr freuen von DIR zu lesen …

 

 

Montag, meine letzte Woche begann. Alles war wie immer nur etwas ruhiger ging es beim Frühstück her. Der Platz von Evi war noch leer. Morgen und am Mittwoch würden dann die Nächsten die leeren Plätze der anderen wieder auffüllen. Auf der Station gab es nur 20 Zimmer mit je einer Zweier-Belegung. Zimmer standen NIE länger als ein bis zwei Tage frei. Der Wechsel ging meist sehr ruhig von statten. Man merkte erst zu den Mahlzeiten das wieder jemand „neuer“ dazu gekommen war. Wie es auch in den nächsten Tagen sein wird … eine Routine wie immer. Wenn man lange genug da ist, achtet man auf diese Dinge kaum mehr.

Ich merkte jedenfalls das ich, je näher mein Aufbruch kam, mehr und mehr nervös wurde. Es ging sogar soweit, dass all mein gelerntes und mein ganzes Vorhaben zu wackeln begann. Ängste beherrschten mich plötzlich wieder, meine Träume ließen mich nachts wach werden und mit meiner Selbstliebe war es nicht weit her! Ich war wütend und verärgert, dass ich mich so anstellte! „Hey was soll das? Du bist eine erwachsene Frau, die in einer mittelgradigen Lebenskrise steckte … die Betonung auf steckte!“, sagte ich zu mir selber. Was wenn ich mich irre? Was wenn ich noch gar nicht so weit bin? Was wenn ich all mein Vorhaben nicht schaffe? ICH hatte plötzlich so wahnsinnig viele offene Fragen, die mir zu schaffen machten. Es ging jedoch nicht nur mir so. Es waren Patientinnen dabei, die sich kurz vor ihrer Entlassung selbst Schaden zufügten. Dinge taten die sie während der Zeit hier gut in den Griff bekommen hatten … nur um nicht nach Hause zu müssen und sich dem „ungeschütztem“ Leben wieder stellen zu müssen!

NEIN, so bin ich nicht. Ich hab einfach nur ein wenig Angst die auch sein darf … nach so langer Zeit in der jegliche Bedenken immer vorher besprochen werden konnten! Meine Panik stand mir wahrscheinlich ins Gesicht geschrieben als meine Bezugsschwester auf mich zukam und außertourlich eine Stunde mit mir einschob. Wir trafen uns im Besprechungsraum kurz vor ihrem Dienstschluss. Ihr liebevolles Lächeln und der feste Händedruck bei unserer Begrüssung wurde für mich in der Zeit wie ein Anker der mich fest gehalten hat.

Was macht ihnen solche Angst?

Das war ihre erste Frage und sie rückte ganz nahe an mich heran. Solche Momente fand ich immer ganz besonders seltsam, da uns beide maximal fünf Jahre Altersunterschied trennten. War es anfangs sehr schwierig für mich solche Situationen zuzulassen, sind diese in der Zwischenzeit eine wichtige Aktion geworden! „Ich beobachte sie schon die letzten Tage, sie sind wieder still geworden und sitzen viel auf dem rotem Sofa … wovor haben sie Angst?“ Ich erzählte ihr meine Bedenken. Das es vielleicht noch zu früh sei nach Hause zu gehen und meine Angst zu versagen und mich vor lauter Eifer sofort wieder zu verausgaben … was dann? „All das wird nicht passieren wenn sie das Gelernte umsetzen, wenn sie gut sorge für sich und wenn sie trotz manchem „Scheitern“, das sicherlich auch kommen wird, nicht aufhören sich selbst zu mögen!“ … sagte sie mit diesmal eindringlicher bestimmten Stimme, die mich kurz mal aufschauen lies.

„Sie haben sich hier als wichtiger Bezugspunkt für einige Frauen entpuppt, wie sie sicherlich mitbekommen haben. Sie werden gemocht und wertgeschätzt von allen hier, sie sind selbst während ihres Aufenthaltes hier zu einem Alpha-Tier geworden ohne das sie es wollten … sie haben Situationen gemeistert die bei Gott nicht einfach waren UND – sie haben durchgehalten und sind an der Situation weiter gewachsen. Also um Himmelswillen, was sollten sie nicht schaffen? Nochmal … das einzig Wichtige ist, dass sie bei all ihren Vorhaben auf sich selber nicht vergessen, Grenzen auf zu zeigen und wie sie es ja nachts immer noch tun …. sich selbst dabei in den Arm zu nehmen …“

Ich bekam eine seltsame Aufgabe

Ich glaube sie hatte noch einiges mehr auf Lager, aber bei mir war nach so viel positiven Gerede Schluss. ICH war es eben nicht gewohnt … immer noch nicht. Als wir uns verabschiedeten nahm sie aus der Tasche ein rohes Ei. Sie hatte es bemalt. Augen und Haare mit schwarzem Edding „Das sind SIE Sandra … ich möchte dass sie es mir vor ihrer Abreise hier auf der Station unversehrt zurückgeben! Geben sie gut auf sich acht 🙂 … und gehen sie so mit dem rohen Ei um als wären es sie selber. Schönen Abend bis übermorgen!“

Das war eigentlich das Einzige was ich meinen Mädels NICHT erzählt hatte! Ich kam mir so doof vor. Ein kleiner roher Eierkopf der aussah wie ich und auf den ich achten sollte. So etwas kann man nicht erzählen! Ich überlegte und kam schnell zu dem Entschluss ein sicheres Nest suchen zu müssen. Ich lehrte meinen kleinen Kosmetikbeutel und bettete mein Ei, das mir jedes Mal wenn ich es ansah, einen Grinser entlockte, in ein kleines Gästehandtuch eingeschlagen in meinen Beutel. Wie ein Baby lag es da und schaute mich mit den aufgemalten Augen an.

Ich musste wirklich achtsam sein damit es nicht kaputt ging. Nach und nach verstand ich auch was sie mir mit dieser Aktion sagen wollte … diese Frau war einfach grossartig! Mein „ICH“ habe ich ihr unversehrt zurückgeben können mit den Worten „Ich hab gut für mich gesorgt 🙂 “ mehr gab es dazu nicht zu sagen. „Ich habe nichts anderes von ihnen erwartet …“ sagte sie und wünschte mir für meine Zukunft das aller Beste.

Abflug war angesagt

Die nächsten Tage vergingen noch schneller als die Letzten. Es war mein letztes Frühstück und ich nahm mir ganz fest vor stark zu sein. Taff eben. Ich war so voller Freude als meine Mädels mich mit ganz persönlichen Dingen beschenkten. Alles hatte eine Bedeutung oder war voll mit Erinnerung! Es ging alles gut bis zu dem Moment als ich meinen riesigen Koffer aus meinem Zimmer zog. Ein Herz zereissender Abschied folgte …

In Kontakt sind wir bis heute. Auch wenn jeder sein eigenes Leben leben muss, stehen wir in guter Verbindung. Evi unser Kücken, es geht ihr blendend! Essen ist wieder ihr Freund geworden, sie lebt und liebt das Leben in vollen Zügen! Melanie hat ihren geplanten Wohnungswechsel gut überstanden und auch sie hat wieder Boden unter den Füssen! Königin Gabriela ist zu einer strukturierten Person geworden, die Familie, Job und ihre Weiterbildung mehr oder weniger im Griff hat. Der dazugehörige „König“ ist noch nicht angekommen. 🙂

Ja und meine Wenigkeit … ich habe nach anfänglichen Startschwierigkeiten mein Leben NEU „gebaut“. Neues Leben, neue Liebe, neues Denken. ICH „achte“ auf mich wie ein rohes Ei … man soll mir nicht nachsagen können ich sei nicht lernfähig! Ich kann nur Jedem raten der sich in einer Lebenskrise befindet, hinzusehen, sich Hilfe zu holen und auch anzunehmen. Einfach war und ist es immer noch nicht – aber davon war auch NIE die Rede!

Ich danke Dir für deine treuen Besuche zu diesen Geschichten, vielleicht habe ich Dinge beim Namen genannt die DIR bekannt vorkamen und dir einen kleinen Einblick geben konnten in einen ganz normalen Stations-Alltag.

PS: Die Lücke auf FrauenPunk durch das Ende dieser Artikelserie möchte ich natürlich füllen und so werde ich dich anstelle meiner Alltagsgschichten bald zu Geschichten für Erwachsene einladen! 😀 14-tägig, wie gehabt, ich freu mich weiter auf dich und wünsche dir noch einen schönen Sonntag.

Kennst du schon die weiteren Teile der Alltagsgeschichten?
Alltagsgeschichten B102 #1
Alltagsgeschichten B102 #2
Alltagsgeschichten B102 #3
Alltagsgeschichten B102 #4
Alltagsgeschichten B102 #5
Alltagsgeschichten B102 #6
Alltagsgeschichten B102 #7
Alltagsgeschichten B102 #8
Alltagsgeschichten B102 #9
Alltagsgeschichten B102 #10

TIERE – sie tragen viel für unser Wohlbefinden bei. Als Tierbesitzer nimmt man sein Haustier als Persönlichkeit war. Wir kommunizieren mit unseren Lieblingen und bauen eine individuelle Beziehung auf. Sie sind ein Teil unserer Familie und für manche ersetzen sie sogar die tägliche Medizin! Ob alt oder jung, krank oder gesund, von der wohltuenden Wirkung, die von unseren Tieren ausgeht, kann jeder profitieren!

Warum ich beschloss diesen Artikel zu schreiben, wird ja den Leserinnen die meinen Blog regelmässig besuchen, sicher bekannt sein. 😀 Selbst seit 2 Monaten stolze Besitzerin einer süssen Hundelady namens MONJA verstehe ich sehr gut was mit „Hundeliebe“ gemeint ist! Als kleines Mädchen bekamen meine Schwester und ich einen kleinen Pudel geschenkt … woran ich mich aber nur mehr spärlich erinnern kann. Danach folgten Katzen. Fakt ist, ging es nach mir und hätte ich die Möglichkeit, besäße ich ein Auffangdorf für herrenlose gequälte, gefundene oder nicht mehr gewollte Tiere!

Monja am BettTiere spielten immer eine grosse Rolle in meinem Leben

… Tiere hatten in meinem Leben schon immer eine besondere Bedeutung. Als kleines Mädchen sammelte ich Raupen, Schnecken, kümmerte mich rührend um Vögel, die aus dem Nest gefallen sind und weinte mir die Augen aus, wenn sie in meinen Händen starben. Am Rücken der Pferde fühlte ich mich ich besonders wohl. Andere gingen sonst wo hin, ICH war im Pferdestall zu finden 🙂 .

Als meine Kinder schon auf der Welt waren, rettete ich einer kleinen Katze das Leben und nahm sie mit nach Hause. Mein damaliger Kinderarzt, meinte das meinen Kindern ein Haustier sehr gut tun würde – sie hätten eine Aufgabe und eine Verantwortung. Und genau an das dachte ich, als ich die winzige grau getigerte Mieze mit nach Hause nahm. Anfangs war sie ein guter Kuschelgefährte speziell für meine Kids, später fand ich bei Shila meinen Ruhe-Puls. Eine treue Seele, die mich wie eine Löwin verteidigte, hätte mir jemand schaden wollen 🙂 ! Sie wurde 18 Jahre und ich musste sie vor 3 Jahren gehen lassen.

Die Idee einen Hund zu nehmen, entstand gemeinsam mit meinem Mann

Im letzten Sommer waren wir ja 3 Monate in Italien wo ich tagtäglich mehrere Stunden am Doggy Beach verbrachte. Ich merkte einfach wie gut mir das tat, einfach da zu stehen und dem wilden Toben der verschiedenen Rassen zuzusehen, ohne Zwischenfälle und Reibereien. Dabei hatte ich schon meine Favoriten, die ich am liebsten mitgenommen hätte! Mein Tag war gerettet wenn ich mit einem Hund Kontakt hatte. Das Streicheln, die Zuneigung und die gegenseitige Freude wenn man sich wieder traf war einfach genial. Selbst Jürgen meinte immer „DU siehst so zufrieden aus wenn du unter Hunden bist, es scheint dir sehr gut zu tun“. Ich muss auch ehrlich gestehen, der Anblick der Hunde erfreute mich und ließ dabei mein Herz aufgehen. Tja – genauso war es auch und damit auch bald eine beschlossene Sache! 🙂

Unsere kleine FamilieMeine Ärztin riet mir ebenfalls zu einem Haustier

Ja jetzt hab ich eines und ich bereue diese Entscheidung keinen Tag! Tiere können helfen Verlust, Trauer oder Ängste zu überwinden und in schwierigen Tagen alles leichter zu nehmen. Haustiere bleiben bei einem, auch wenn sich die ganze Welt wieder mal gegen einen verschwört. Sie scheinen ein Gespür dafür zu haben wenn man sie ganz besonders braucht. Tiere können Dankbarkeit lehren, für das Vertrauen und die Treue, die sie uns Menschen entgegenbringen. Man gibt so wenig und bekommt so viel! Wo gibt es so etwas ?

Für Tiere zählt schön, reich, dick, hässlich, klein oder gross nicht!

Für unsere Haustiere sind die gesellschaftlichen Maßstäbe nicht relevant. Es ist ihnen vollkommen egal wie und wo du wohnst, ob du gerade einen Riesenpickel auf deiner Nase sitzen hast oder gerade vom Visagisten kommst – sie schlecken dir so oder so über dein Gesicht! Sie lieben uns bedingungslos und echt, das ist das was den Menschen fehlt – die bedingungslose Ehrlichkeit und Echtheit. Es tut aber auch uns Menschen sehr gut sich in Gegenwart unserer Tiere nicht beweisen zu müssen. Wir dürfen so sein, wie wir sind und das wirkt heilsam und entspannend auf den Körper!

Sandra und Monja auf der CouchAus eigener Erfahrung kann ich jetzt behaupten:

Tiere verdrängen die Einsamkeit und die Angst beim Menschen, die Angst der Zurückweisung gibt es nicht. Tiere stellen dich niemals bloß und sie stärken dein Selbstbewusstsein – weil: ICH werde gemocht so wie ich bin und ich bin „wichtig“ weil ich gebraucht werde. Sie bringen dich zum Lachen und halten einen auf Trab! Du lernst neue Menschen kennen und der Gesprächsstoff ist sofort gegeben. Eine Liebe zwischen Hund und Mensch, die täglich neu inspiriert. 😀

Monja auf der DüneFazit

Sich ein Haustier anzuschaffen kann dein (hat MEIN) Leben nochmals verändert, ich fühle mich energievoller, mein Wohlbefinden ist angestiegen und ich bin jeden Tag glücklich und dankbar. 🙂

In den Augen meines Hundes liegt mein ganzes Glück. All mein Inneres, Krankes, Wundes heilt in seinem Blick!

Ein Zitat von Friederike Kempner … Sie hat ja so recht!

Hast DU möglicherweise eine kleine Anekdote und ein Bild von deinem Haustier? Dann schreib mir doch, ich freu mich darauf!

Heute ist wieder einer dieser Tage … mich friert und meine Härchen am Körper wollen sich irgendwie nicht hinlegen. „Ich mach es wiedermal …“ dachte ich mir und so ließ ich mich genüsslich in mein ordentlich auftrapiertes Bett fallen, das immer so aussieht als stünde es in einem Schaufenster bei Interio oder so. 🙂 … Kopfhörer sitzen – Musik wie immer: Café del Mar, Dreams 9. Während ich auf Play tippe, betrachte ich das Bild das ich erst vor ein paar Tagen fertig gemalt habe und das sich jetzt in voller Grösse auf der gegenüberliegenden Seite meines Kopfteils präsentiert. Ich kann eigentlich nichts darin erkennen … muss ich ja auch nicht, es geht mehr um die Farben … Sand, erdig und kupfrig, das erinnert mich an warmen Sand, dachte ich mir … WARM – mein Keyword!

Mann wie mir die Wärme fehlt, der warme Sand unter meinen Fusssohlen und zwischen meinen Zehen … Die Musik macht es mir sehr einfach meine Augen zu schliessen. „Genau so müsste es sein, das Rauschen des Meeres und die Möven, die dazwischen immer zu hören waren“ dachte ich dabei. Ich begann da anzusetzen was mir in den letzten Wochen immer wieder vor die Linse kam. Ein weisser Schaukelstuhl in Used-Look, breiter wie die herkömmlichen, gemütlicher, ja einfach genau so wie ich ihn haben würde, wäre ich wo in der Sonne zu Hause! 🙂

Ich hätte eine geile grosse Verander, genauso weiss gebrochen wie mein Schaukelstuhl … eigentlich ist das ganze Haus in dieser Farbe gestrichen. Passt hervorragend zur Botanik und dem Meer… das nur durch einem breiten Sandstrand von mir getrennt ist. Es ist Spätsommer und immer noch sehr warm. Eine Menge Terrakotta-Töpfe, bepflanzt mit vielen schönen Blumen, pflastern die Holzdielen der Veranda 😀 (die wachsen sicher von ganz alleine dachte ich mir, da mein grüner Daumen dazu sicher nicht fähig wäre, sie so aussehen zu lassen gg).

Die Sonnenseite meines weissen Häuschens ist mit vielen hellen Tüchern ausgestattet, die dekorativ und schwer von der Decke der Veranda herunter hängen. Die tiefstehende Sonne verleiht ihnen eine goldene Farbe und durch die leichte Abendbrise schaukeln sie konstant hin und her … Auf meinem Schaukelstuhl hängt eine blau-graue dünne Cashmere-Decke und ein grösseres Kissen in der gleichen Farbe. Und ICH? 🙂 … ich lasse mir gerade die süsse Mango auf der Zunge zergehen, mit meinen barfüßigen Füssen stosse ich mich immer wieder am Geländer der Veranda ab, so dass das angenehme Schaukeln nicht aus dem Fluss kommt.

Einer meiner Hunde liegt neben mir und freut sich darüber wenn ein Stück der süssen Frucht direkt vor seine Nase fällt 🙂 , die anderen 3 toben ausgelassen am Strand … „Was für ein Gefühl“ denke ich mir bei den Bildern die ich eben im Kopf habe …

Es ist rundherum alles so einfach gehalten, kein Luxus, nur das was man eben zum Leben braucht, aber mit Geschmack gg! „Genauso werde ich mal sitzen und mein Buch schreiben … jawohl! Es ist sicher kein Zufall, dass mir ständig irgendwelche maritimen Schaukelstühle vor die Linse springen, ich so ein „heimatverbundenes“ Gefühl für den Süden in mir trage und ständig solche fixen Bilder vor mir habe …“

„ICH habe einen Partner, der sich auf meiner Verander sicher genauso wohl fühlen würde wie ich (wichtig das es nur immer gutes Essen gibt gg ). Von den Hunden rede ich mal gar nicht, also – WARUM SOLLTE DAS NICHT WAHR WERDEN? Da gibt es doch ein Buch „Die Macht der Gedanken“ *zwinker*. Ich habe ja noch ein wenig Zeit an meiner „Macht“ zu feilen … Das letzte Bild das vor meinen Augen auftauchte war der geile Sonnenuntergang, der mein weisses Häuschen brennend rot dastehen lies… und der Umriss eines Mannes, MEINES Mannes der über den Strand auf die breiten Treppen zukam … „Hier bin ich wieder … schön wenn der Rudel wieder komplett ist“ … hörte ich ihn noch sagen …<3

Aufgewacht nur weil mich das Vibrieren des Telefons weckte … TAGTRÄUME … was wäre ein Leben ohne SIE …

Tagträume erleichtern uns das Leben, sie schaffen ein kleines Paradies, wenn man dieses nur zulässt.

Eine / meine andere Art der Entspannung, meine „Härchen“ haben sich daraufhin wieder hingelegt … sie fühlten sich wieder gut 🙂

Ich bin wie ich bin … liebe Randstücke (nicht nur beim Essen) und mag Schwarz/Weiss, besonders wenn ich fotografiere. Man muss nicht immer etwas sagen … oft genügt hören, sehen und und darüber nachdenken. Sei DU selbst, sei authentisch und wahrhaftig!

Freie Seele, immer suchst DU das Meer – das Meer ist dein Spiegel. Wir hätten mehr Gewinn, wenn wir uns so zeigten wie wir wirklich sind, als wenn wir versuchten zu scheinen, was wir nicht sind.

Francois de la Rochefoucauld

Bist du manchmal auf der Suche nach besonderer Musik? Die hier hab ich gehört als ich den Artikel erstellt habe Filous – Feel Good Inc. (ft. LissA). I like it.

Angekündigt hab ich SIE ja schon … meine „Gedankengänge“ wie ich sie nenne. Dabei geht es um Dinge oder Geschehnisse, die mir Gänsehaut bereiten. Erlebnisse, die es wert sind darüber zu schreiben. Zitate, die zum Nachdenken anregen oder einfach nur schöne Momente in Bilder eingefangen … 🙂

Wann ich damit beginnen werde wusste ich bei meiner Ankündigung noch nicht, da ich ja das alles nicht aus dem Ärmel zaubern kann. Deshalb sagte ich bei der Vorankündigung „ICH muss darüber stolpern gg“ – ach und stell dir vor, ich bin schon gestolpert! Stolpern kann auch durchaus positiv sein *zwinker*

Was mich gestern glücklich gemacht hat …

Ich kenne viele Menschen bei denen, wenn es ums glücklich sein geht, eine Menge passieren muss damit sie sagen können „Mensch, heut gehts mir gut und ich bin richtig happy!“ Entweder müssen sie frisch verliebt sein, einen Treffer bei einem Gewinnspiel ergattert haben, ein „Machtspielchen“ zu ihren Gunsten beendet oder in irgend einem Laden sich zig hundert Euro erspart haben weil „Wir schliessen, danke für ihre Treue …“ an den Fenstern klebt!

ICH oute mich jetzt und sage dir, ICH war eine von denen! Diese Art des Glücks hält ja nie sehr lange an. Im Gegenteil, es ist immer zu wenig … wie eine Droge, die nicht endlos anhält … (wobei ich mich dabei aber nicht wirklich auskenne gg!).

Die Zeit verändert sich – der Mensch verändert sich – das Leben verändert sich. Die letzten Tage waren bei mir, für meine Verhältnisse, etwas turbulent. Die Zeit, die ich intensiv mit meinem Hund verbringe, wir uns beide in Feld und auf Wiesenwegen rumtreiben, der Schnee an manch Stellen bis zu den Knien reicht und Monja oft aussieht wie ein Hund ohne Körper 🙂 … das ist die Zeit die ich nutze um meinen Kopf wieder zu „lüften“ und über vieles nachzudenken. So wie an den letzten Tagen. Ich dachte an die Zeit die schon ein paar Jahre her ist.

Hätte mir jemand eine Leine, Kack-Sackerl und einen Hund in die Hand gedrückt … ich wäre sowas von unglücklich gewesen! Hätte ich bei minus Graden in Trackingschuhen und wenn ichs genau nehme, uncoolem Outfit, mich im Wald und Wiese begeben müssen – ich hätte es nicht getan! Egal mit oder ohne Hund, mit Freundin, Freund oder alleine … NEIN … wozu auch? Die gesunde Gesichtsfarbe konnte ich ohne diesen Aufwand haben! Ich sah in solchen Dingen keinen Sinn. Zeitverschwendung – Einsiedler leben … ich glaube das war meine Denke.

Ich musste lachen als mir das alles durch den Kopf ging

War es wirklich so krass? JA war es. Ich hatte ein anderes Umfeld, andere Menschen … wer da was von wem dann angenommen hat, ist heute auch nicht mehr relevant. Fakt war, das alles hätte mich totunglücklich gemacht!

Und jetzt, ich traue es mich gar nicht schreiben … ICH kann mich so wahnsinnig freuen wenn ich mit meinem Hund im Schnee tobe, wenn ich die Sonne im Gesicht spüre und mir schöne Bilder gelungen sind, die ich im vorübergehen geschossen hab! Mit Menschen ins Gespräch komme die genauso wie ich „nur am Weg sind“ und die ich früher nicht mal angesehen hätte (wie auch, waren ja nicht meine Plätze wo ich mich aufgehalten hätte gg). Manchmal komme ich mir etwas „weltfremd“ vor, als hätte ich das alles noch nie gesehen und erlebt! Was auch gar nicht so falsch ist, ich hab es nicht wahr genommen und sah keinen Sinn darin. Meine Augen waren auf anderes gerichtet, auf Dinge die mich nur kurzzeitig glücklich machten …

Und genau diese Einsicht macht mich sehr froh!

Man kann sich über Sachen freuen die nichts kosten, die du vor der Haustüre hast und dich nachhaltig happy machen … sofern du mit offenen Augen (manchmal solltest du auch dein Herz öffnen) hinaus gehst. Ein geiles Gefühl! Und im Nachhinein bin ich nicht mehr traurig darüber manche Menschen nicht mehr meine “ Freunde“ nennen zu können, weil mir immer der Satz von Paulo Coelho einfällt.

Ich danke allen die mich verlassen haben, sie haben mir Raum für neues gegeben …

… das war mein erstes „Stolpern“ das ich für dich; und auch ein wenig für mich; aufgeschrieben habe … ich könnte dem Ganzen auch noch eine Überschrift verpassen die dann so lauten würde „Die Einfachheit des Seins“ – würde doch irgendwie passen?!  *zwinker*