Die Psyche, ein komplexes und sehr gewinnbringendes Thema wenn wir uns damit auseinandersetzen. Probleme erkennen, annehmen und gemeinsam lösen sollte das Ziel sein.

Die Dinge ändern sich, wenn Du den ersten Schritt tust

Viele von uns werden immer wieder Opfer von unglücklichen Zusammenkünften, Umständen, von Situationen, die wir eigentlich nicht wollen und auch sehr gut ohne auskommen könnten. Wir geraten immer wieder in ähnliche Beziehungsmuster, werden von anderen ausgenutzt, beleidigt oder gemobbt – egal was es auch immer sein mag – wir haben das Gefühl, das Opfer anderer Menschen zu sein.

Menschen verlieren Menschen, das ist leider so. Ob durch eine Trennung, einen Todesfall oder einen Unfall … Es kommt nicht selten vor, dass wir an unserem Arbeitsplatz gemobbt werden oder auch von irgendeinem Verrückten gestalkt ?! Alles Dinge in denen wir uns als Opfer sehen. Wir ärgern uns unendlich über die Ungerechtigkeit, sind auf unser Schicksal nicht gut zu sprechen. Sind deprimiert und es wird Tage geben an denen wir uns aus tiefer Seele selbst bemitleiden! Wir leiden, sind ratlos und fühlen uns überfordert und hilflos.

Meine eigenen Erfahrungen

Ich zählte als Kind zu den „hässlichen schwarzen Entlein“, war viel zu dünn, zu groß und für ein Mädchen zu burschikos mit viel zu wenig Haaren. Und als meine Schwester geboren wurde, die das totale optische Gegenteil von mir war, haben mich das meine Eltern auch spüren lassen. In der Schule war ich immer sehr zurückhaltend und wurde oft das Opfer peinlicher Situationen. Das änderte sich auch nicht wirklich. So habe ich mich auch immer mehr von den Gruppen der Anderen ferngehalten. Meine Hilfsbereitschaft, die ich gerne anbot um dazu gehören, wurde bis in meine Lehrzeit ausgenutzt. Irgendwann entwickelte ich mich in eine andere Richtung. Ich machte zwar alles, was andere in meinem Alter auch taten … nur eben alleine.

Meine Opferrolle begann zweifellos im Kindesalter. Bei all dem Erlebten wurde Unsicherheit und Angst erzeugt. Angst sich zu blamieren, zu versagen und nicht gut genug zu sein. Leichtigkeit und Freude ließen lange auf sich warten, da sich auch in den Jahren danach, mein  Leben nicht unbedingt geschmeidig leben ließ.

Die Opferrolle steht keiner Frau!

Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass es viele Frauen gibt die Ähnliches erlebt haben, die Opfer von Enttäuschungen, Verletzungen und Angriffen anderer wurden. Du & ich … wir konnten es nur nicht verhindern. Was wir jedoch schon können ist, dieses viel zu enge Kostüm der Opferrolle auszuziehen … es ist unvorteilhaft und steht uns nicht! Wir können entscheiden, wie wir auf all das Erlebte reagieren und wie sehr wir unter all dem „leiden“. Zu leiden und sich als Opfer zu fühlen ist immer eine freiwillige Sache. Das klingt jetzt etwas zynisch ist mir klar, aber ich weiß auch, dass wir lieber heute als irgendwann damit aufhören möchten uns als „Opfer“ zu fühlen. Dem Leiden ein Ende zu setzen … aber wir denken dies wäre angesichts des Erlebten ein Ding der Unmöglichkeit.

Wir geben anderen die Schuld an unserem Opferdasein und dem Leiden und somit auch die Macht über uns und unser Leben! So machen wir uns selbst zum Opfer. Mit genau dieser Einstellung können und werden wir aus diesem „Opferkosüm“ nicht steigen können.

Es ist wichtig mit unerfreulichen Erlebnissen umzugehen

Wir ärgern uns zu schnell und zu viel! Das fällt mir immer wieder auf und genau das sage ich mir selber vor, wenn ich mich selbst dabei ertappe. Warum muss unser Tag gleich miserabel sein? Weshalb müssen wir deprimiert durch die Gegend laufen wenn:

  • jemand eine dumme Bemerkung macht,
  • etwas nicht gelingt oder kaputt geht?
  • unser Partner mit giftigen Pfeilen auf uns schießt.
  • wir immer wieder mit unserer Vergangenheit in Berührung geraten.

Ich sag Dir etwas, wir müssen unsere so wertvolle Lebenszeit nicht in der Opferhaltung durchschreiten! Es klingt vielleicht wenig mitfühlend ist jedoch die Realität. Wenn wir Menschen wenig Schönes erleben, dann entscheiden wir selbst und unsere Einstellung, ob und wie lange wir Opfer sein wollen. Unglücklich und deprimiert sind diejenigen, die sich als Opfer der Umstände sehen wollen! Glückliche Menschen hingegen meinen, trotz unpassenden Umständen, ihr Glück selbst schmieden zu können … und der Meinung bin ich zu 100%. Wir werden alle immer wieder mal Unerfreuliches erleben und schmerzvolle Erfahrungen machen … leider. Aber es liegt an uns wie wir dies annehmen, und was wir daraus machen werden. Die Kraft und die Möglichkeit dazu haben wir. 🙂

Sich als Opfer zu fühlen ist der einfachere Weg

Warum? Weil es bequem ist die Hände zu verschränken und anderen (Täter) den „Schuldkoffer“ anzuhängen. Er ist an unserem Unglücklichsein und unserem Dauerleiden schuld. Es tut ja auch gut Zuwendung in Form von Mitleid  zu erhaschen … und in Selbstmitleid zu versinken kann ebenfalls befriedigen. Als Opfer fühlt man sich als guter moralischer Mensch … im Gegensatz zu den „Bösen“, die uns all das Leid zugefügt haben. Opfer meinen auch Entschädigungen für sämtliche Ungerechtigkeiten zu erhalten.

Von all den Menschen, dem Schicksal, von den Eltern auch von Gott? Meinen wir es stehe uns etwas zu ohne etwas zu tun, sich aber dennoch im Recht zu fühlen! All diese Gefühle und Gedanken sind nur Trostpflaster die nichts beseitigen werden. Was wir tun sollten, wäre raus aus der Opferrolle zu steigen und uns so gegen Verletzungen und Angriffen zu immunisieren. Es wird uns Leid ersparen und wir können unser Leben so gestalten wie wir es möchten … ein Leben das zu uns passt und uns schmeichelt als würden wir ein neues Kleid überstreifen! <3

Die Dinge ändern sich wenn Du den ersten Schritt tust

Ich gehöre selbst zu den gebrandmarkten Mädels. Ich habe auch vollstes Verständnis dafür mal liegen zu bleiben … nicht aufstehen zu können wenn das Leben uns wieder mal ohrfeigt. Selbst habe ich mich nie als Opfer betitelt, ich bin aber mehrmals liegen geblieben und auch sehr schwer wieder hochgekommen. Aber mir war auch immer bewusst, dass mir diese niedrige Position nicht gefällt und so entstand auch der erste Schritt in ein neues Leben das auch gar nicht so schwer ist wenn man sich aus diesem Opferkostüm rausschält. 🙂 Ein paar Punkte solltest Du dabei beachten, der Rest kommt von alleine!

Lass es sein, dich selbst als Opfer und andere als Täter zu sehen!

Wir fühlen und empfinden vielleicht so, aber es macht nichts ungeschehen! Du bestimmst wie Du dich fühlst und Dich verhältst. Nimm Verantwortung für Deine Gefühle und für Dein Leben. Solange Du das nicht tust, wirst Du ein ewiges Opferlamm sein und leiden.

Ergründe weshalb andere so gehandelt haben könnten?

Es war mir sehr hilfreich, zu erforschen weshalb meine Eltern zum Beispiel so behandelt hatten. Jedenfalls habe ich nach möglichen Gründen gesucht und es dabei belassen, dass sie es eben nicht besser konnten, weil sie es selbst nie gelernt hatten. Es macht zwar nichts ungeschehen, die Verletzungen bleiben, aber das Gefühl sich damit beschäftigt zu haben tat in allen Fällen gut.

Dich/uns trifft keine Schuld

Manche Menschen fallen auf die Butterseite und andere wieder bekommen es faustdick und geballt im Leben. Die Welt ist ungerecht? Ja möglich aber, aber die Dinge passieren, weil sie passieren müssen. So sehe ich das heute. Ein Spruch meines Vaters war immer: „Jeder bekommt das was er verdient …“ ein völliger Blödsinn. Kein Mensch verdient es gedemütigt zu werden oder krank zu sein?! Es ist daher wichtig negative Ereignisse NICHT als Bestrafung zu sehen!

Pflege und Stärke Dein Selbstwertgefühl!

Gerade wenn Du viel ertragen musstest, sprich Dir viele seelische Verletzungen zugefügt worden sind, ist Dein Selbstwertgefühl nur wenig vertreten. Du lehnst Dich selber ab, zeigst wenig Selbstliebe und denkst nicht gut über Dich selbs . Ich kann darüber wirklich ein Buch schreiben. Wenn Du lernst gut mit Dir umzugehen, Dich so anzunehmen wie Du bist, jeder von uns ist eine wunderbare Persönlichkeit, wirst Du unter Garantie nicht so einfach in die Opferrolle schlüpfen!

Die Einstellung macht`s

Es gibt so viele Menschen die mit einer Behinderung leben müssen. Sie könnten sich beschweren über die Ungerechtigkeit, über Gott und das Schicksal im Allgemeinen. Diese Menschen hätten allen Grund dazu sich als Opfer zu sehen … nur sie tun es in den seltensten Fällen! Sie nutzen ihre verbleibenden Möglichkeiten total aus und leisten und erreichen sehr oft mehr als nicht behinderte Menschen. Das Beste aus dem Leben machen, ohne einen Schuldigen für gewisse Ereignisse zu suchen. Wenn Du DAS schaffst, dann bist Du aus Deinem Opferdasein herausgewachsen. 😀

Die Dinge ändern sich nur, wenn DU den ersten Schritt tust indem Du beginnst zu vergeben. Durch Ausreden und endlose Schuldzuweisungen begibst Du Dich in die Opferrolle und hast keine Chance Hindernisse oder Krisen positiv zu meistern!

„Wer nicht handelt … wird eben behandelt …“

Ich kann mich nicht mehr genau erinnern wer es war, der dies zu mir gesagt hatte, aber es passte so gut wie die Faust aufs Auge. Das war mir klar geworden. Passiv bleiben bedeutet das Spielzeug der anderen zu sein. Also werde aktiv und übernimm die Verantwortung für Dich und Dein Leben … Deine Gefühle … für Dein Glück und Deine Zufriedenheit! <3

Es gibt eigentlich nur zwei Sorten von Menschen: Die die nur davon reden etwas zu verändern in ihrem Leben, und solche die es tun … die MACHER! 🙂 Und ich hoffe Du hast den Mut und die Kraft und den Antrieb zu der zweiten Sorte „Mensch“ zu gehören, weil 

Die Opferrolle steht Dir nicht!

An Deiner Meinung liegt mir viel, lass sie mich wissen oder plaudere mit mir und anderen vielen Frauen in meiner Facebook-Gruppe. Ich freu mich wenn Du zu uns findest. 🙂

Warum wir so sind wie wir sind

In unserem Leben durchlaufen wir Zeiten, erleben Augenblicke, treffen auf so manche Erfahrungen und ebenso auf Menschen, die in uns ganz unvermeidlich eine Spur hinterlassen. Gedanken stehen hinter dem Gesagten, Emotionen hinter dem Gefühlten. Es passiert sogar dass wir Menschen denen wir schon mal begegnet sind und wir sie für nicht „wichtig“ gehalten haben, plötzlich ein zweites Mal in unserem Leben auftauchen und auf einmal spielen diese Personen eine sehr wichtige Rolle in unserem Dasein?! Deshalb sollten wir auch immer darüber nachdenken, bevor wir über jemanden urteilen und ihn bewerten.

Die ersten Jahre unseres Lebens prägen uns sehr stark, unsere Eltern und unsere Erziehung tragen viel dazu bei wie wir uns entwickeln und dann spielen noch die zwischenmenschlichen Beziehungen eine große Rolle, wie wir unser Leben leben werden … das ist bekannt und darauf möchte ich in diesem Artikel auch gar nicht so genau eingehen. All das Gewesene verändert und differenziert unsere Erfahrungen und unser Empfinden. Egal auf welche Art, mal sehr bewusst, dann wieder ohne dass wir es bemerken. Das bisher Gelebte sorgt für Sonne, Licht aber auch Schatten und ebenso für all die Schattierungen, die dazwischen auftauchen!

Was wissen wir schon über den Anderen?

Jeder hat schon mal eine Aussage gemacht und zu sich selbst gesagt „Also wenn ich „XY“ wäre, ich würde mich mehr um mich selbst kümmern und etwas ruhiger werden … und bei „AB“ verstehe ich absolut nicht weshalb sie sich nicht von diesem Typen trennt, der ihr nicht gut tut? ICH könnte so kein Leben führen … Das sind sicher schon mal Deine und meine Gedanken gewesen. Ich habe es mir abgewohnt vorschnell zu „denken“. Wir können nicht hineinsehen in einen Menschen. Wir kennen seine Geschichte nicht, die sicher dazu beigetragen hat, so zu sein wie er nun mal ist.

Vielleicht hatte XY einen Vater oder eine Mutter, die ihr andauernd Vorwürfe machte und für die SIE niemals genügte? Und deshalb meint XY, auch jetzt noch immer alles perfekt machen zu müssen um sich zu beweisen … Die Geschichte von AB könnte so aussehen, dass sie niemals Zuneigung und Liebe von ihren Eltern bekommen hat und jetzt die Liebe sucht die ihr fehlt … und aus Angst sie zu verlieren, auch in Beziehungen hängen bleibt die ihr nicht gut tun? Alles eine dauerhafte Suche nach all dem, was sie nie erfahren und bekommen haben.

Deshalb sollten wir uns fragen, wenn wir es manchmal mit Menschen zu tun haben, deren Verhalten wir nicht verstehen können, was würde es bringen, ihm unseren Eindruck mitzuteilen ohne seine Geschichte zu kennen?

Es ist schon schwer genug in uns selbst hineinzusehen

Also alles setzt sich aus den Erfahrungen zusammen die wir erlebt haben. Wir können unser eigenes Verhalten oft nicht verstehen, wie sollen wir dann wissen, was in einem anderen vorgeht?! Wir verbringen die meiste Zeit unseres Lebens damit zu „verstehen“. Noch mehr wollen wir aber die anderen verstehen und das Verhalten der anderen kritisieren oder sogar verurteilen. Das ist eine Zeiterscheinung die mir besonders stark auffällt und nicht gefällt. Als ob wir nicht damit genug zu tun hätten uns mit unserem eigenen Leben auseinander zu setzen. Tiefer in uns zu blicken und endlich mal aufzuräumen.

Jeder von uns hat seine eigene Geschichte und zeigt gegenüber einigen Dingen mehr oder weniger Sensibilität als der andere … Dir gelingt es möglicherweise nur sehr schwer so zu agieren, wie es vielleicht die Situation erfordern würde, und Du machst einfach drauf los … weil Du es so gelernt hast und es nicht anders kennst und kannst. In meinen Schuhen könntest Du gar nicht laufen, und Deine Schuhe würden mich wahrscheinlich  drücken … 🙂 Damit Du verstehst was ich damit sagen möchte. In jeder Geschichte gibt es mehr als nur eine Seite und mehr als nur eine Antwort auf jede Frage!

Von aussen zu urteilen bringt nicht viel

Wir sind sehr oft zu vorschnell mit unseren Worten was andere betrifft, es ist normal dass wir Dinge anders machen würden, wenn wir uns in Situationen anderer Menschen befinden würden! Aber wir stecken nun mal nicht in deren Haut und haben deren Leben nicht gelebt. Wir sollten über das Offensichtliche hinausgehen und uns dessen bewusst werden, dass jeder Mensch seine eigenen Sammlungen an Gefühlen, Erfahrungen und Begegnungen gemacht hat und diese dazu geführt haben, wie diese Menschen bzw. wie wir heute sind.

Ich habe ja erfahren müssen, dass Menschen, besonders Familienangehörige oder sogenannte „Freunde“, oft glauben sie müssten mit ihrer Überdosis an geglaubten „Wissen“ und oberflächlichem Einfühlungsvermögen, andere/mich „zurechtrücken“. Dabei waren sie es, die einen großen Teil dazu beigetragen haben, so zu sein wie man heute ist. Sie meinen sehr oft mit einem Gespräch die gesamte Gefühlswelt des anderen zu erkennen, zu fühlen und die richtige Lösung zu haben … in den meisten Fällen werden auch sofort Vergleiche und Beispiele von sich selbst eingebracht wie zum Beispiel „Mir ist das auch passiert und ich habe aber ganz anders reagiert, oder auch – das würde mir nie passieren …“ gefolgt von Unverständnis und einem Blick auf die Uhr. DANKE … das braucht keiner.

Unter jeder Haut steckt eine sensible Person

Wie schon zu Beginn gesagt, bevor wir über andere Menschen urteilen, sie in eine Schublade stecken, sollten wir zuerst bei uns selber bleiben. Ich habe mir angewöhnt, ein Verhalten mit dem ich mich nicht identifizieren könnte, vorerst zu entschuldigen mit den Worten: „Ich kann nicht wissen welche Geschichte dahinter steckt!“ Stattdessen versuche ich dem anderen zuzuhören, zu verstehen und mir bewusst zu werden, wie er sich durch seine Geschichte, seine Erfahrungen, sein Tun und seine Gefühle verändert hat.

Es gelingt nicht immer … so ehrlich muss ich sein. Das finde ich aber nicht weiter schlimm. Der Grund ist oft der, dass wir durch unsere eigene Geschichte die wir mittragen, nicht oder noch nicht in der Lage sind, sie zu verstehen … oder aber, sie hilft uns den Blick intensiver auf uns zu richten und Dank der Geschichte des anderen, ein Stück bei uns selbst weiter zu kommen!

Wir sollten immer daran denken, dass unter der Haut jeder Person eine starke und sensible Seele steckt, die ihre Narben und Wunden hat, und die es verdient, mit viel Verständnis und ohne Vorurteile behandelt zu werden!

Jeder von uns hat eine Geschichte, die erklärt warum wir so sind, wie wir sind. Und genau das ist das Schöne. Denn das macht uns einzigartig! <3

Wenn Du das ebenso so siehst, darfst Du diesen (wie übrigens alle meine Beiträge) Artikel sehr gerne teilen … wir sollten öfter daran erinnert werden. 🙂

Ich danke Dir und wünsche Dir ein weiteres spannendes Kapitel in Deiner Geschichte.

Introvertiert bedeutet im Umgang mit anderen Menschen eher verschlossen zu sein. Introvertierte Menschen halten sich eher im Hintergrund. Sie beziehen ihre Energie aus der Ruhe und aus dem notwendigen „Allein sein“. Besonders Künstler und kreative Menschen  und ich 🙂 gelten sehr oft als introvertiert. Darüber hinaus wird Menschen, die introvertiert sind aber auch Zivilcourage, scharfsinniges Denken, anderseits aber auch Eigensinnigkeit und geringe Teamfähigkeit zugesagt. Sie arbeiten gerne alleine oder mit Gleichgesinnten. Da ist auf jeden Fall was dran.

Introvertiert zu sein, finde ich völlig ok!

Fragst Du Dich auch manchmal weshalb Du Dich unter vielen Menschen nicht wohl fühlst? Du nach der getanen Arbeit ein dringend starkes Bedürfnis verspürst, die Türe hinter Dir zu schliessen und einfach nur allein zu sein? Auch Dein Freundeskreis im Vergleich zu anderen eher „winzig“ ist und Du Dich auf Partys eher verloren fühlst und nie richtig weißt was Du eigentlich reden sollst?

Ich kann Dich auf jeden Fall gleich mal beruhigen: DU bist völlig OK! Du gehörst zu den Menschen, die ihre Energie aus sich selbst heraus holen und nicht aus der Interaktion mit anderen. Es reicht Dir eine, ich nenne es jetzt mal „minimal-stimmulierende“ Umwelt? Der Freundeskreis ist klein? Gut, dafür sind es aber auch wirklich erlesene Menschen und kein Franz & Hans! Wir, und ich zähle mich genauso dazu, Individualisten haben da unsere eigenen Möglichkeiten uns auf gewisse unausweichlichen Verpflichtungen vorzubereiten …

Hier ein paar Möglichkeiten

Vormittag ein Meeting, abends eine Party … In Wirklichkeit interessiert Dich der immer gleiche Small-Talk nicht. Die angekündigten Meetings bei denen nie etwas herauskommt und immer dasselbe besprochen wird und bei den Partys, wo ebenso immer der gleiche Quark beredet wird und jeder nur besser-schöner und klüger sein will! Manchmal geht es jedoch nicht anders: wir müssen „antreten“.

Für Meetings gilt als Vorbereitung

  • Stell Dir die Frage was Du selbst dabei erreichen möchtest.
  • Agenda Punkte durchgehen.
  • Wer ist anwesend?
  • Bereite Dich vor, indem Du Dir relevante Artikel oder Mails genau durchliest!
  • Nimm Dir vor aktiv teilzunehmen, auch wenn es dann nur halb so viel wird.

Für die Partys, die Du/wir  ja so lieben, >zwinker< gilt beinahe dasselbe. Lege Dir ein paar interessante Geschichten zurecht, die Du anbringen kannst. Schau wer eingeladen ist und denk Dir einfach es sind nur ein paar Stunden! Der einzige Unterschied zu den Meetings ist der: Du darfst etwas trinken, das enthemmt irgendwie und macht das Ganze oft erträglicher. Ausserdem einfach mal losquatschen, egal ob beim Meeting oder auf der Party, ist ein gutes Rezept! Auch ohne viel nachzudenken das sagen was einem auf der Zunge liegt. Es ruiniert nicht sofort Deinen Ruf, falls das Gesagte nicht 100% durchdacht war. 🙂

Introvertierte haben viele Stärken – nutze sie!

Deine Mitmenschen sind manchmal beeindruckt was Du alles mitbekommst! Du beobachtest ohne Anstrengung, während die anderen es gar nicht registrieren! Teile es mit, die Umwelt braucht Deinen Daten-Input. Ausserdem wird an Dir geschätzt dass Du ein sehr guter Zuhörer bist und nicht zu denen gehörst, die sich selber am liebsten reden hören! Es wird Dir vielleicht gar nicht bewusst sein, aber Deine Umwelt nimmt dich als sehr verlässlich und einen sehr durchdachten Menschen wahr. Setze deine Stärken bewusst ein, dadurch bleibst Du Dir selber treu und Du fühlst Dich gut in Deiner Haut!

Zusammengefasst, Du bist und hast

  • eine grosse Beobachtungsgabe,
  • bist verlässlich,
  • besitzt Empathie und Menschenkenntnis,
  • durchdacht,
  • „Bullshit“ gibt es bei Dir nicht,
  • Individualismus pur.

Fazit des Ganzen

Wir werden leider sehr oft als ungesellig und arrogant dargestellt oder eingeschätzt. Das ist definitiv totaler Quatsch! Das werden alle Menschen dementieren können die uns besser kennen, also zu den „Erlesenen“ gehören. Das Wort Randgruppe hört sich für mich irgendwie „ansteckend krank“ an … Nix da – WIR sind in Ordnung nur eben etwas leiser, laute Menschen gibt es ohnehin genug! Haben wir jedoch das richtige Gegenüber können wir bis in die frühen Morgenstunden plaudern und haben auch unseren Spass daran. Durch unsere hochsensible Empfindungsgabe, spüren wir den anderen mehr als normal üblich. Gespräche über neue Ideen und Gefühle lieben wir, dynamische Präsentationen vor viel Publikum sind ebenso (meistens) kein Problem.  Die kleineren Gruppen oder der herkömmliche Small-Talk macht den Introvertierten eher Schwierigkeiten und das ist nicht schlimm. 🙂

Also – es ist völlig in Ordnung introvertiert zu sein!
Früher habe ich mir gewünscht „anders“ zu sein … heute bin ich froh darüber genauso zu sein wie ich nun mal bin. 😀 Das von Dir selbst sagen zu können wünsche ich Dir auch.

Man sagt ja, wer nicht weinen kann, wird an Leib und Seele krank. Ich bin ja der Meinung, wer keine Tränen mehr über hat ist schon krank! Kein gesunder Mensch auf Erden, hat noch nie Tränen vergossen … Gründe dafür kann es viele geben. Es ist nicht gesagt, dass Tränen zwangsläufig mit Traurigkeit und Leid zusammenhängen müssen. Tränen der Freude, der Extase und der Erleichterung laufen uns doch manchmal auch über die Wangen. 🙂 Wann und warum steigen uns die Tränen in die Augen? Weil wir so gerührt sind oder weil wir so erledigt sind? Und weshalb gibt es Momente in unserem Leben, in denen sich einfach keine Träne, nicht mal in den traurigsten Momenten, bemerkbar macht?

Eine kleine Einleitung vorab

Ich möchte bevor ich meine Frage nach den Tränen, die uns im Stich lassen fortsetze, etwas ausholen. Ich bin als Kind sehr streng erzogen worden. Wenn ich geweint habe nach dem ich mich verletzte, und ich habe mich sehr oft verletzt, da ich ziemlich tollpatschig war, sagte mein Vater als erstes: Ein Indianer kennt keinen Schmerz. Meine Mutter sorgte sich mehr um mein verschmiertes Gesicht, das nach der Heulerei wahrscheinlich nicht gerade appetitlich aussah. Ja und so kam es dass ich öffentlich oder neben meinen Eltern niemals weinte. Nichtmal dann, wenn mein Vater mir den Hintern versohlte. Tränen waren für mich im Kindes- und Jugendlichenalter tabu!

Als junge Frau sah die Sache plötzlich ganz anders aus. Ich musste bei jeder noch so kleinsten Kleinigkeit heulen. Ich kann mich an meinen ersten Freund erinnern, der es nicht glauben konnte, dass ich nach den schönsten Stunden die wir hatten, bitterlich zu weinen anfing. Ich hatte oft das Gefühl, ich müsste all die Jahre die ich keine Tränen vergossen habe, unbedingt nachholen. Es war ein so befreiendes aber auch manchmal sehr verwirrendes Gefühl für mich, weil ich es nicht verstehen konnte, plötzlich so eine Menge Tränen ohne Anstrengung heraus zu drücken. 🙂

Dabei blieb es aber nicht. Die Jahre vergingen und es passierten viele unschöne Dinge, die mich wieder in meine Kindes und Jugendzeit versetzten. Der Glaubenssätze meiner Eltern wie: „Du willst doch stark sein, dann reiß Dich zusammen, usw …“ waren plötzlich wieder allgegenwärtig. Meine Tränen, die ich so gerne hätte fließen lassen, waren versiegt … weg … sie haben mich im Stich gelassen.

Wenn wir in schmerzhaften Momenten keine Träne vergießen können

Wenn aus einem Menschen der verletzlich und feinfühlig ist, plötzlich ein großer Eisblock wird. Vielleicht hast Du Dich auch schon mal gefragt „Hey, was soll das jetzt, warum kommen mir die Tränen? Es wäre doch gar nicht notwendig. Wenn uns ein Film oder ein Buch rührt, wenn wir übermüdet sind und dann auch noch etwas geschieht das uns endgültig den Deckel schliesst oder einfach aus reiner Überforderung. Bist Du aber in einer Situation die Dir wirklich Schmerz und Leid zufügt … lassen Dich die Tränen im Stich!

Ich habe viele Frauen kennenlernen dürfen die in der selben Situation wie ich waren. Aus lustigen, sensiblen und herzlichen Frauen wurden Eisberge. Es gibt also noch mehr Menschen die so drauf waren wie ich! Wenn wir in Momenten riesiger Trauer nicht weinen können ist das nicht nur sehr verwirrend sondern auch eine Gefühl der Ohnmacht. Gründe dafür gibt es einige.

Mögliche Ursachen und emotionale Blockaden

Wie entsteht so eine emotionale Blockade? Warum können wir nicht weinen, obwohl wir es möchten? Weinen bedeutet zu seinem eigenen Schmerz stehen, sich zur Traurigkeit bekennen und diese zuzulassen. Weshalb es uns oft so große Schwierigkeiten bereitet kann unterschiedliche Auslöser haben. Sehr häufig sind verdrängte und unterdrückte Gefühle, die in unserem Unterbewusstsein schlafen, verantwortlich. An Hand meines eigenen Beispieles ist das klar zu erkennen. Ich möchte aber noch genauer darauf eingehen.

  • Weinen macht Angst – unsere Tränen sind ein Ausdruck tiefer Emotion und ist klarerweise auch mit einer unschönen körperlichen Reaktion verbunden. Ich weiß auch dass unsichere Menschen Angst davor haben, ihrem Schmerz und ihrer Trauer freien Lauf zu lassen. Mir ging es ähnlich, da ich nichts anderes gelernt hatte. Die Furcht in einen Abgrund zu stürzen und alleine nicht mehr hoch zu kommen spielt dabei eine große Rolle.
  • Auch die Angst die Kontrolle über uns selbst zu verlieren ist riesig. Besonders die Perfektionisten haben es sehr schwer und sind nicht in der Lage sich von Tränen überrollen zu lassen. Kontrollverlust auf ganzer Linie. Man muss doch schließlich alles im Griff haben, egal was ist! Das „Verdrängen“ von negativen Gefühlen oder seelischen Schmerzen kommt zum Einsatz.
  • Wenn wir schon als Kind nicht weinen sollten oder durften ist auch das eine sehr prägende Sache. Ich wurde als Kind schon nicht ernst genommen und gleichzeitig getadelt zeigte ich Ansätze des Weinens. Ob wir es glauben wollen oder nicht. Aber unsere Eltern und unsere Erziehung sind ebenso dafür verantwortlich wie wir mit unseren Gefühlen umgehen (können)! Aus Angst ähnliche Reaktionen zu ernten, bleiben unsere Augen trocken. Das Schlimme daran … es ist uns nicht mal mehr bewusst.
  • Wenn wir immer wieder gedemütigt und verletzt worden sind, gerade die seelischen Verletzungen die viele Jahre zurückliegen, können verantwortlich sein, dass wir besonders in der Gegenwart anderer Menschen, nicht weinen können (wollen). Das Vertrauen sich ganz zu öffnen und zu vertrauen fehlt. Aus Angst vor neuerlichen Verletzungen. Also reiner Selbstschutz und so mauern wir Stein für Stein um genügend Abstand zu haben.
  • Das Weinen „verlernt“. An dieser Stelle kann ich sagen, das geht wirklich, aber es kommt auch wieder, lässt Du es zu. Ich fühlte mich wie ein riesiger Eisberg. Wie versteinert wenn die Traurigkeit und der Schmerz mich überfiel. Eine Beklemmung machte sich in meinem ganzen Körper schwer. Es war sogar so schlimm, dass ich kein Gefühl mehr für Glück, Schmerz und Leid empfinden konnte. Es wäre kein Tropfen Blut aber auch keine einzige Träne gekommen. Ich war an allem unbeteiligt. Nicht mehr weinen zu können, kann auch der Beginn einer Depression sein die wir nicht auf die leichte Schulter nehmen sollten.

Dabei sind Tränen eine so magische Flüssigkeit!

Weinen befreit, soviel ist sicher. Wenn wir ständig versuchen unsere Gefühle zu unterdrücken, unsere Traurigkeit und unseren Schmerz nicht annehmen können, werden wir niemals die schönen Glücksmomente in ihrer Intensität auskosten können. Sich Schmerzen hinzugeben ist eine sehr befreiende Sache und das dazugehörige Weinen bedeutet auch loslassen! Wir Menschen brauchen unsere Tränen. Es wird immer Menschen geben die näher am Wasser gebaut sind als andere. Es geht nicht um die Menge der Tränen, es geht auch nicht um das schauspielerische Talent weinen auf Knopfdruck, es geht darum unseren Emotionen freien Lauf zu lassen damit es uns danach besser geht! Auch wenn wir in einer „coolen“ Zeit leben, sollte das noch lange nicht bedeuten, nicht weinen zu dürfen weil es uncool ist!

Ich sehe meine Tränen (und ich kann wieder weinen >zwinker<), als Authentizitätsgarant an. Ich/wir dürfen und sollen Tränen zeigen wenn uns danach ist und mit diesem Beispiel sollten wir voran gehen! Ich wünsche Dir also ein Zelt voller Freudentränen, die den Rest der Welt anstecken sollen!

Tränen sind nicht die Schwäche eines Menschen, sondern die Stärke, ein Gefühl zu haben und das auch zu zeigen!

Bis bald und sei gut zu Dir!

Über das Gefühl nicht gut genug zu sein

Und da hängt sie wieder über einem … die Gedankenwolke „Ich bin nicht gut genug“. Sie nimmt Dir die Sicht auf die Sonne, auf alles Positive. Diese Wolke taucht im Bewusstsein unzähliger Frauen immer und immer wieder auf. Kennst Du das Gefühl dass Du so wie Du bist einfach nicht reichst? Das Du in einer gewissen Art und Weise falsch bist? Du bist selbst Deine größte Kritikerin und fühlst Dich dadurch in Deiner Haut nicht wirklich wohl? Wenn Du eine oder gleich mehrere Fragen mit JA beantworten kannst, dann möchte ich Dich heute ganz herzlich willkommen heißen – DU bist jetzt, und hier, genau richtig!

Selbsterkenntnis

Ich darf Dir gleich zu Beginn sagen, dass dieses „ich fühl mich nicht gut genug“ Gefühl, mir sehr lange Zeit mein Leben in jeglicher Hinsicht erschwert hat! In beruflichen Situationen die sich immer wieder stellten und in meinen Beziehungen. Ich lebte lange mit dem Gefühl „falsch“ zu sein, nicht zu passen … deplatziert könnte ich jetzt auch schreiben. Ich kritisierte mich selbst am schärfsten und fühlte mich auch lange sehr unwohl in meiner Haut! Ich traute mich vieles nicht zu sagen oder zu tun, stand nicht zu dem, was ich war. Das Resultat war logischer Weise eine große Unsicherheit, wenig Selbstvertrauen und irgendwie eine „Hass-Liebe“ zu mir selbst.

Gefühle sind wie eine Zwangsjacke!

Das war allerdings nicht immer so. Der ganze Zustand kam irgendwie schleichend. Schlechte Beziehungen impften mich immer wieder mit diesem Serum. Man bekommt so lange etwas zu hören bis wir es letztendlich glauben. 🙁 Misserfolge und Ablehnung setzten dem Ganzen dann noch das Krönchen auf. Ganz eng verknüpft ist das Schamgefühl, dass zu dem „ich bin nicht gut genug Gefühl“ nebenher läuft. Vielleicht kennst Du das ja selbst, immer wenn Du versuchst, Dich irgendwie zu zeigen, Dich zu verwirklichen, Dich abzugrenzen, Deine Meinung zu sagen oder Dich durchzusetzen … genau in diesem Moment kommt es um die Kurve gerast … das Schamgefühl, dass Dir ins Ohr flüstert „DU, nein, lass das lieber  … Du machst Dich damit nur lächerlich … Du kannst das nicht! Nun, Scham kann also einen ganz großen hemmenden Effekt auf Dich  und Dein Leben haben. Sie bringt uns dazu stehen zu bleiben, sich nicht weiterentwickeln zu können und nie über unseren Tellerrand zu blicken!

Warum habe ich mein eigenes Beispiel jetzt so ausführlich geschildert? Fragst Du Dich vielleicht. Weil ich weiß, dass es sehr viele Menschen insbesondere Frauen gibt, die diese Gefühle ebensogut kennen wie ich damals und wenn ich ganz ehrlich bin, manchmal holt es mich auch wieder mal ab.

Hinter jedem Gefühl steckt ein Bedürfnis

Und nun würde ich sagen, wir gehen jetzt gemeinsam auf die Suche. Warum – Woher – und überhaupt. 🙂 Ich hatte die Möglichkeit mich viele Jahre mit diesem Thema auseinander zusetzen. Schließlich war das ja mein Gebiet in dem ich mich blind auskannte!

Das Schwierige ist, wir haben alle meist viel zu hohe Erwartungen an uns selbst, die wir gar nicht erfüllen können! Um es noch schwerer zu machen konkurrieren all diese Erwartungen an uns vielleicht auch untereinander und sind völlig konträr und widersprüchlich. So kann es dazu kommen das Du eine Erwartung an Dich erreichst, aber endlos weit von der anderen entfernt bist. Das Gefühl „ICH bin nicht gut genug“ oder „ICH bin nicht richtig“ entsteht … und gleich im Schlepptau das Schamgefühl. Die Scham ist ein sehr scheues und verdecktes Gefühl, sodass Du es möglicherweise nicht bewusst wahrnimmst. Dein Schamgefühl sitzt tief hinter Deiner Minderwertigkeit und lässt Dich immer wieder spüren – ICH bin nicht gut, so wie ich bin.

Du beginnst krampfhaft zu denken

Selbstliebe ist ein Fremdwort für Dich oder zumindest nicht ausreichend genug vorhanden. Du fühlst Dich selbst nicht liebenswert und dadurch ist es Dir sehr wichtig zu wissen, was andere über Dich denken! Du tust viel um zu gefallen. Scham entsteht wenn zwischen Deinem Selbstbild und dem, was Du vorgibst zu sein, eine Kluft entsteht. Wenn Du in eine Situation kommst, die Dein wahres ICH zeigen könnte … hier tritt Dein Schamgefühl plus Angst in Aktion! Dein Selbstwert sackt in sich zusammen, klares Denken ist unmöglich, und in diesem Moment möchtest Du aus Deiner Haut steigen und am besten im Erdboden versinken.

Woher kommt es?

Vielleicht denkst Du Dir, diese Dinge passieren doch hauptsächlich in der Pubertät? Da darf ich Dir sagen – Du irrst Dich leider gewaltig! Ich möchte ganz bewusst Erziehung, Eltern – Kind – Aufgaben bei Seite lassen, was aber sicherlich seine Berechtigung hier hätte. Mir geht mehr um die verbalen und seelischen Verletzungen, die viele Frauen über sich ergehen lassen haben.

  • Mangelnde Zugehörigkeit in der Beziehung,
  • ständiges in Frage stellen,
  • keine Anerkennung und Zuspruch in der Familie.

All diese Punkte können Grund genug und Auslöser sein, sich in der Lebensmitte mit diesen Gefühlen auseinandersetzen zu müssen und es wird Dir schwer fallen, Dich so zu akzeptieren wie Du bist! Was Du an Dir nicht akzeptieren kannst, verleugnest oder vertuscht Du. Nicht nur vor den anderen, sondern auch von Dir selbst.

Beginne Dich selbst zu akzeptieren … so wie Du bist

Ich kann Dir sagen, DU hast ein sehr friedvolles zwar tiefsitzendes Gefühl in Dir, dass Dich beschützt. Es schenkt Dir Sicherheit und Geborgenheit. Es nennt sich Selbstakzeptanz. Eine positive Einstellung zu sich selbst! Auch wenn Deine Zeit mit schlechten Erfahrungen, negativen Glaubenssätzen behaftet ist oder war … beginne danach zu graben und freue Dich wenn Du sie fühlen kannst. 🙂

Stelle Dir die Frage „Was möchte ich vom Leben und wer bin ich?“ Damit meine ich keine materiellen Dinge und was Du darstellen möchtest. Dies Fragen musst Du Dir beantworten können um Selbstbestimmung zu erlangen. Du solltest Deine eigenen tief empfundenen Bedürfnisse kennen. Dabei musst Du in Kontakt mit Dir und Deinen Gefühlen sein. Nur so wird es Dir gelingen, keine Marionette für andere zu sein, sondern Du kannst Dein Leben selbst in die Hand nehmen und gelangst dadurch zu Deiner Unabhängigkeit. Ohne Fremderwartung und zu hohem Selbstanspruch. 😀

Denke weniger und sei einfach … nimm Dich so an wie Du wirklich bist, mit all Deinen unebenen Oberflächen, das ist Dein Grundstein zu Deinem glücklichen Leben ohne Scham und Minderwertigkeitsgefühlen! Schließlich soll es in Deinem Leben auch um Dich gehen, und nicht darum, wie andere Dich haben und sehen wollen.

Man muss an sich selbst glauben, das ist das Geheimnis.

Charlie Chaplin

Es würde mich freuen, wenn auch Du sagen kannst: „Es gab eine Zeit, in der die Ängste, das Sollen und Müssen sowie das Nichtdürfen, Dein Leben bestimmt hat … jetzt ist nichts mehr davon übrig! <3

Eine schöne Zeit möchte ich Dir wünschen, SEI einfach – bis bald.

Hierzulande wird es leider noch immer von vielen Menschen sehr negativ gesehen wenn man sich in Psychotherapie begibt. Es fühlt sich tatsächlich so an, als würde die Gesellschaft noch immer mit dem Finger auf Menschen zeigen die dieses Angebot nützen. Warum? Es gibt nichts Falsches daran, es gilt sogar das genaue Gegenteil – es braucht viel Mut diesen Schritt zu gehen. Immerhin sind es fremde Menschen, die uns bei der Entwirrung unserer Knoten im Kopf unterstützen!

Ja ich gehe zum Psychologen. Doch deshalb bin ich noch lange nicht verrückt, ich besuche auch regelmäßig meinen Frauenarzt und leide nicht an Gebärmutterkrebs (nicht mehr). Außerdem „verrückt „, ist ein Etikett dass man nie und nimmer an Menschen tackern sollte/darf, die an psychischen Problemen leiden. Ich gehe zum Psychologen, weil ich mich dazu von alleine entschieden habe, er hilft mir meine Gedanken zu organisieren und mit meinen Gefühlen besser umzugehen. Ich fühle mich gut aufgehoben, da ich dort die Ressourcen finde, die ich brauche um mich dem Leben zu stellen und dadurch auch ein Stück Glück finde.

Ich kenne das Gefühl und den Schmerz, den ich empfinde, wenn ich den Sinn meines Lebens verliere, wenn ich für meine Gefühle keine Worte habe und wenn ich nicht aufhören kann zu denken … den Ausgang nicht finde der mich wieder zurück führt …

Das Stigma der psychischen Gesundheit

Sich in Therapie zu begeben, wird immer noch als etwas Negatives angesehen. Menschen rümpfen die Nase wenn das Thema“ psychische Probleme“ angesprochen wird. Solchen Problemen wird auch heute in unserer Gesellschaft noch nicht genügend Aufmerksamkeit geschenkt. Emotionale Schwierigkeiten erscheinen uns zweitrangig. Es passt nicht in unsere Gesellschaft und deshalb erlauben wir es nicht, sich eingehend mit ihnen zu befassen. Es ist auch nicht so einfach, bestimmte Probleme einfach über den Rand zu scheren, sie zu überwinden. Einfacher wäre es ein Antibiotikum zu schlucken …

Es liegt bestimmt auch daran, dass wir in einer Gesellschaft leben in der man zu funktionieren hat, in der Probleme schnell wieder in Ordnung gebracht werdenden müssen. Alles muss sofort repariert werden oder anderenfalls ersetzt und ausgetauscht werden, jedoch kann man Menschen nun mal nicht immer und sofort „reparieren“! Geschweige denn austauschen! Probleme, die sich still und über Jahre hindurch in uns eingeschlichen haben, wird man nicht über Nacht wegradieren können! Alles braucht seine Zeit und es braucht den Mut sich dafür zu entscheiden, Hilfe in Anspruch zu nehmen. Betroffene Menschen müssen sich durch einen Schmerz ohne Namen durcharbeiten. Darüber hinaus scheint das für die Gesellschaft ein Zeichen von Schwäche zu sein, denn so etwas darf nicht sein, es passt nicht und wenn es dennoch so ist – spricht man nicht darüber.

Könnte man die Psyche in Gips legen – es wäre einfacher

Es fällt mir immer wieder der Vergleich mit einem gebrochenen Arm ein. Man braucht nicht viel erklären. Der Gips oder die Schiene verrät weshalb man nicht am Sport teilhaben kann, welche Verletzung dahinter steckt – es wird stillschweigend hingenommen. Kein Gerede, keine blöden Bemerkungen, möglicherweise wird sogar etwas Mitleid darüber gestreut … fertig. Man gehört trotz verletzter Hand dazu.

Aber wie sieht es mit der Psyche aus, die verletzt ist? Nach außen hin ist nichts zu erkennen. Die Hülle ist top. Den inneren Schmerz kann keiner hören … Man entwickelt beinahe ein schauspielerisches Talent, um nicht aufzufliegen, niemandem zur Last zu fallen, mit den Gefühlen die sich in der inneren Welt so abspielen. Es braucht einiges an Courage, um zuzugeben, dass es da etwas gibt, das uns so schmerzt und wir das verändern wollen! Das braucht Mut. Darüber zu sprechen, dies zu erkennen und einem selbst die Gelegenheit zu geben, mit seinen eigenen Erwartungen umzugehen. Es ist „eine psychologische Hochleistung“ wurde mir mal dazu gesagt, auf die jeder Einzelne stolz sein darf, hat er sich für diesen Gang zum Psychotherapeuten entschlossen.

Psychologen heilen nicht, sie dienen uns als Werkzeug

Es haben keineswegs alle Menschen, die zur Therapie gehen, eine psychische Störung. Oft sind es Fragen die einen beschäftigen, oder manche brauchen nur eine einfache „Starthilfe“ um ihr ganz persönliches Leck  wieder in Ordnung zu bringen. Was man durch eine Therapie erreichen kann, geht über gewöhnliches Zuhören weit hinaus. Es ist wesentlich mehr als eine intime Unterhaltung. Die Unterstützung eines Psychologen ist essenziell, dazu gehört, dass die schwach gewordene Glühbirne gewechselt wird und das in einem ausgeglichenen, sehr objektiven Kontext.

Jeder Psychologe arbeitet anders. Das Wissen und die Techniken basieren jedoch auf wissenschaftlichen Erkenntnissen. Das ist der Wert der Psychologie – eine Unterstützung bei der Suche nach Antworten unserer Fragen. Das Hilfreiche unter die Arme greifen, geht es um alte Denkmuster, um Gefühle die man nicht zuordnen kann und auch Gedanken die dich nicht loslassen.

Es werden vergrabene Ressourcen wieder frei geschaufelt und die mögliche Qualität in unserem Leben wieder entdeckt! Ja … und genau deshalb ist die Psychologie ein genialer und schöner Weg für alle die, die den Mut haben, ihn zu gehen! Nach jahrelanger Erfahrung kann ich sagen dieser Weg war für mich anfangs ein sehr unangenehmer, aber letztendlich lebensrettender Weg. Und eines durfte ich lernen, Menschen die nur mit „sichtbaren“ Verletzungen umgehen können … gehören nicht in MEIN Leben! 🙂

„Mein Weg ist nicht einfach das zu sagen, was alle sagen, das zu tun, was alle tun. Schwieriger ist es, zu sich zu stehen, zu sagen was einem wichtig ist. Zu tun was einem selbst entspricht – seinen Weg zu gehen … auch wenn man belächelt wird.“

Eine gute Zeit wünsche ich DIR, bis bald.

Feinfühlige Menschen, auch Empathen genannt, sehen mit den Augen der anderen, hören mit den Ohren des anderen und fühlen mit dem Herzen des anderen. Diese Menschen sind wahre Meister darin zwischen den Zeilen zu lesen. Es ist eine Fähigkeit die Gedanken, Emotionen und Persönlichkeitsmerkmale einer anderen Person zu erkennen. Und nicht nur das, sie können es nachvollziehen! Es ist eine Art vorhersehender Emotionsreaktion.

Ich habe dir ja in meinem Artikel „Atmen – mehr als nur Luftholen“ versprochen näher auf das Thema Feinfühligkeit oder auch Empathie genannt, näher einzugehen. Aus einem ganz besonderen Grund. Ich habe in den letzten Jahren viele Frauen kennengelernt die diese Eigenschaft in sich tragen, ohne dass es ihnen bewusst war. Sie redeten kaum bis gar nicht darüber und empfanden sich selbst als „schwierig“ und nicht ganz „normal“! Und das fand ich Grund genug darüber zu schreiben, da ich das sehr gut nachempfinden kann und selber eine Betroffene bin. 🙂

Wenn du zuviel spürst

Stell dir doch mal vor, du würdest einen ganzen Tag alles spüren, fühlen, was in deinem Umfeld so alles abläuft und geschieht. Die negativen Gefühle der anderen, auch das Positive der Menschen. All ihre Emotionen und Energien! Hast du? Dann herzlich willkommen in unserer Welt. In der Welt der hochemphatischen Menschen. Emphaten fühlen Energie, wie andere Luft atmen. Selber würde ich mich mittelgradig einstufen. Es kommt immer auf meine körperliche Verfassung an, geht es mir gut, bin ich hektisch und nervös, quälen mich Schmerzen oder bin ich total in meiner Balance. All diese Dinge beeinflussen mich persönlich.

Von Geburt an ist diese Fähigkeit in einem verankert. Sie ermöglicht all die Emotionen anderer, nicht nur nahe stehender oder bekannter Personen auch völlig fremder Menschen, zu erkennen. In Wahrheit hat jeder Mensch diese Fähigkeit in sich, bei dem einen ist es mehr und bei dem anderen weniger ausgeprägt. Dieses „Mitgefühl“ wird von uns Menschen unterschiedlich eingesetzt und empfunden, eine völlig normale Sache. Ein hochemphatischer Mensch kann dieses Gefühl nur leider nicht abschalten! Diese Menschen sind in der Lage, den emotionalen Prozess plus den Weg der Seele des anderen wahrzunehmen. Diese Eigenschaft kann anderen Menschen zu sehr viel Klarheit verhelfen, wenn man sich auf sie einlässt und sie darum bittet. Ein Emphath wird seine Fähigkeit nicht an die große Glocke hängen. Im Gegenteil, er ist unauffällig und hat sehr oft mit seiner Empathie zu kämpfen. Seine Fähigkeiten würde er niemals jemandem aufdrängen! Wenn du selber in diese Gruppe fällst, weißt du ja wovon ich schreibe. Wenn dich das nicht betrifft hoffe ich es soweit für dich greifbar gemacht zu haben.

Woran erkennst du empathische Menschen?

Hochsensible und Hochemphaten haben viele Gemeinsamkeiten. Bei Emphaten ist aber die Fähigkeit sich in andere hineinzuversetzen im Vordergrund. Ich finde diese Gabe nicht immer gut. Und spreche ich mit solchen Menschen, teilen sie meine Meinung. Gerade Betroffene, die noch nicht gelernt haben mit ihrer Gabe richtig und gut umzugehen, sind sehr oft ängstlich und haben Angst psychisch krank zu sein. Bei mir war es genauso. Wenn ich meine Empfindungen an die Oberfläche gelassen habe, meinten andere ich sei nicht ganz dicht und sollte mich mal untersuchen lassen. Für mich war das ein furchtbares Gefühl und ich glaubte irgendwann wirklich nicht „normal“ zu ticken! Dazu kann ich nur sagen mache nicht den selben Fehler wie ich … schenke dem was die Leute sagen, kein Gehör. Werde dir bewusst so zu sein und nimm diese Fähigkeit an! Ich schreibe diesen Artikel aus eigener Erfahrung und für andere, die sich vielleicht ihrer Gabe noch nicht ganz bewusst sind. Aber auch für die, die mit solchen Menschen zu tun haben um sie besser zu verstehen. Wenn du diesem „Club“ angehörst, wirst du beim Lesen der kommenden Punkte, sicher das ein oder andere mal ein „Aha“ rauskommen lassen. >zwinker<

Also, wie sind sie nun diese Emphaten

  • Du weißt einfach Dinge, ohne sie erzählt bekommen zu haben. Diese Informationen sind einfach da und du spürst dass das die Wahrheit ist.
  • Große Plätze und Menschenmassen überfordern dich. Es sind einfach zu viele Eindrücke und Emotionen die von allen Seiten auf dich einwirken. Du wirst diese Plätze meiden oder dich energetisch gut schützen!
  • Du übernimmst Schmerzen und Symptome anderer Menschen. Gerade die der Nahestehenden. Und ich kann von mir auch sagen – auch die Wehwehchen meiner Hunde!
  • Du bist wahrscheinlich sehr kreativ. Wer viele Eindrücke aufnimmt, möchte und muss diese auch ausdrücken. Egal ob in Form von Tanz, Malerei, Schauspiel oder handwerklichen kreativen Tätigkeiten. Du fühlst dich dabei und danach viel besser!
  • Du bist oft der emotionale Müllcontainer für andere?! Du ziehst diese Menschen die ihren „Müll“ bei dir abladen wollen förmlich an? Für mich immer wieder ein Akut -Thema. Menschen, die ihre Gefühle unterdrücken sind für mich eine besondere Herausforderung. Ich nehme die Gefühle der anderen nicht nur wahr, sondern drücke sie auch aus. Ein Punkt in dem ich sehr gut für mich selbst sorgen muss.
  • Vorsicht Suchtgefahr! Emphaten neigen dazu in eine Sucht zu fallen. Sex, Essen, Shoppen, Alkohol … Sie versuchen so, ihre Emotionen und Eindrücke anderer loszuwerden. Sie nehmen diese Dinge als Ablass-Ventil, sie ziehen sich zurück und geben sich diesen Dingen hin. Wenn du dir deiner Fähigkeit erstmal im Klaren bist, desto weniger Suchtgefahr besteht.
  • Du liebst die Natur und die Tiere. Draußen in der Natur umher zustreifen ist für Emphaten das Schönste das es gibt. Eine Wohltat und überaus wichtig um die eigene Balance wiederzufinden. Die Verbindung zur Natur und zu den Tieren lässt empathische Menschen aufblühen. Sie tanken auf und können ganz sie selbst sein.
  • Emphaten hassen Regeln, Routine, Kontrolle und fremdbestimmtes Arbeiten. Alles was sie einschränkt macht sie krank, wirkt destabilisierend und nervös. Deshalb werden sie jegliche Form von muss und soll ablehnen.
  • Ein sehr hohes Bedürfnisse nach Alleinsein. Wenn ein emphatischer Mensch nicht zu seiner Ruhe und seiner Zeit für sich kommt läuft er unrund, wird aggressiv. Er braucht Raum um sich von den vielen äußerlichen Eindrücken zu erholen, um sich wieder neu zu erden.
  • Wahrheit und Gerechtigkeit sind ein großes Thema. Sicher haben schon viele von euch die Erfahrung gemacht das es nicht immer gut ankommt zu sagen was man wirklich denkt? Ein hochemphatischer Mensch kann aber gar nicht anders. Er verabscheut alles was unaufrichtig ist. Er wird dies auch aus einem inneren Antrieb heraus aufdecken. Nicht jeder kann damit umgehen …
  • Du bist ein grandioser geduldiger Zuhörer. Es wird immer wieder passieren, dass wildfremde Menschen auf dich zukommen um dir ihre ganze Lebensgeschichte zu erzählen. Sie öffnen sich ganz und gar. Emphaten lieben es für andere da zu sein und sie ein Stück zu begleiten.
  • Du wirkst sehr oft auf andere scheu oder launisch? Emphaten sind sehr empfänglich für Stimmungen und Gemütszustände. Sie können an einem einzigen Tag die gesamte Palette an Gefühlen durchleben. Ist zu viel negative Energie im Spiel wirken sie unsozial, von sich selbst getrennt. Sie werden aber auch nie versuchen, gute Laune vorzuspielen. Sie sind immer authentisch! Das ist natürlich für die Gesellschaft oft sehr verwirrend. Sie ist es eben nicht gewöhnt Gefühle ehrlich zu zeigen.
  • Emphaten sind Tagträumer. Sie lieben es stundenlang in ihren eigenen Bildern und Gedanken zu baden. Das Leben in ihren Träumen macht sie glücklich. Sie haben klare Ziele vor Augen und verfolgen sie auch … bis dahin bleibt das träumen.

Tja … so sind wir/sie :-). Hast du dich in den Zeilen wiedergefunden? Wie gesagt es gibt immer Extreme. Selber zähle ich mich wie oben erwähnt, zum Mittelmaß. Diese oben angeführten Punkte allerdings, treffen zu 100% auch auf meine Person zu. Ich habe nur eine ganze Weile gebraucht um damit klar zu kommen und auch darüber zu sprechen. Ich habe mich geschämt und dachte eine Zeit lang wirklich verrückt zu sein. Ich habe mir gewünscht anders zu sein, normaler … Heute habe ich gelernt damit zu leben und diese Fähigkeit auch positiv einzusetzen. Nur für mich, ohne mich dabei zu verlieren.

Nun, wie lebst du mit dieser Gabe und wie bleibst du in deiner Mitte?

Im letzten Teil dieses Artikels möchte ich dir noch ein paar Ratschläge zukommen lassen. Vielleicht können sie auch dir eine Hilfe sein, um besser mit deiner Fähigkeit zu leben und damit umzugehen.

  • Dein Wohnraum – Naturnahes Wohnen mit genügend Zeit und Raum für sich, ist sehr wichtig.
  • Darauf achten wer dein Umfeld ist. Die nahestehenden Personen sollten dich für deine Gabe wertschätzen. Menschen die deine Botschaften nicht verstehen, schädigen dich und lassen dich sehr rasch zweifeln. Lass sie ziehen, ein positives Umfeld ist wichtig und wertvoll!
  • Selbstliebe. Du kannst dich mit einen Athleten vergleichen. Geistig und emotional angespannt und gefordert. Gönne dir Ruhephasen. Vielleicht mehr als andere Menschen. Und werte dich dabei nicht ab. Mach Dinge die dir wirklich gut tun. Nimm dir den Schlaf den du zur Regeneration brauchst. Auch wenn es andere nicht verstehen – das ist nicht deine Sache. Mache nichts gegen das sich dein Inneres wehrt, es fühlt sich wie Gewalt für dich an.
  • Bringe deine Eindrücke zum Ausdruck. Es gibt so viele Möglichkeiten in den Ausdruck zu gehen. Ich liebe es zu malen, zu schreiben und sanfte Bewegungsformen wie QiGong. Ausdruck glättet die überfluteten Sinne eines sensiblen Menschen.
  • Akzeptiere was du bist. Sobald du erkennst welche Fähigkeit in dir steckt und sie annimmst, wirst du sie nicht mehr als Last oder Fluch empfinden. Du wirst erkennen dass du sehr gute Arbeit auf der Seelenebene leisten kannst. Menschen zu helfen! Bei anderen Menschen Blockaden zu lösen. Und dabei jede Menge über dich selber zu erfahren. Emphaten arbeiten gerne mit Menschen. Sie sind in der Lage Schmerzpunkte zu erkennen und welche Berührungen heilsam sind.

Für mich war mein Leben das Leben der anderen. Ich bemerkte erst sehr spät das mehr in mir ist. Ich versteckte mein Inneres, unterdrückte Gefühle und schämte mich für sehr sehr vieles. Jetzt hab ich akzeptiert, angenommen. Ich habe eine neue Richtung eingeschlagen die ich schon viel früher nehmen hätte sollen. Ich habe Stadt gegen Natur eingetauscht. Den Trubel gegen die Ruhe und ich teile meine Gedanken und meine Erfahrungen mit Menschen die sie annehmen. Das ist meine Aufgabe die ich liebe, die mich erfüllt und mit tiefer Dankbarkeit und Klarheit belohnt. 🙂 Egal ob es die anderen verstehen.

Ich hoffe dich mit diesem Artikel erreicht zu haben! Schön wäre es, wenn auch der ein oder andere Tipp für dich hilfreich war. Lass es mich wissen, bis ganz bald und hab eine gute Zeit.

Irgendwann kommt für jeden mal der Moment wo er mit seinem Latein am Ende ist. Man kann nicht alles wissen, können oder seine Probleme alleine lösen. Es ist jedoch für viele von uns ein sehr großes Problem jemanden um Hilfe zu bitten. Diese Stimme in unseren Köpfen ist fest verankert und hält uns ab den ersten Impuls zu folgen und um Hilfe zu fragen. So kommt es, dass wir uns mit unseren Fragen und Problemen alleine herumquälen.

Der Stolz und die Erwartungen der anderen

Jahrelang steuerte ich die große Karriere an, ich arbeitete hart und machte viele Dinge zeitgleich, bis ich durch eine Krankheit und darauf folgendem Burn-Out aus der Bahn geworfen wurde. Lange habe ich versucht, alleine mit diesen Situationen zurecht zu kommen. Ich war der festen Meinung es alleine schaffen zu müssen. Schließlich gab es ja nicht nur mich auf diesen Planeten der sich in einer Lebenskrise befand, sondern noch unzählige andere und die konnten sich auch selber helfen. Ich glaubte eine starke Persönlichkeit zu sein und starke Frauen schaffen das ohne Hilfe. Ich hatte IMMER das Gefühl „schwach“ zu sein, wenn ich jemanden um Hilfe bitten musste. Um Hilfe bitten kombinierte ich sofort mit hilfsbedürftig, mein Stolz  und die Erwartungen meines Umfeldes standen mir dabei immer im Weg.

Oft hat man auch schon schlechte Erfahrungen gemacht, als man jemanden um Hilfe gebeten hat. Diese Erlebnisse können sehr prägsam sein, selbst wenn man sich nicht mehr bewusst daran erinnert, dass die Bitte abgelehnt oder belächelt wurde, kann das zukünftige Verhalten dadurch beeinflusst werden. In der Jetzt-Zeit will/darf  keiner mit Fehler und Makel behaftet sein, es passt nicht in unsere Gesellschaft. Es ist eine Blöße die sich niemand geben möchte. Hinter den Fassaden sieht die Welt jedoch ganz anders aus … Meisne Gedanken waren immer die selben , die mich daran hinderten, um Hilfe zu bitten:

  • Ich hatte Angst um meinen Ruf
  • Mein Selbstwertgefühl schrumpfte
  • Angst und Schwäche
  • Ich wollte niemanden zur Last fallen
  • Und ich wollte nicht in der Schuld des anderen stehen

All diese Punkte brachten mich dazu, erst gar nicht um Hilfe zu fragen. Die Angst vor Ablehnung und einer, ich nenne es Abhängigkeit – davor hatte ich Angst…

Ein langer Lernprozess

Mir war damals noch nicht klar das Hilfsbedürftigkeit nichts schlimmes ist. Ich wusste nicht das wenn man um Hilfe bittet, sehr viel Stärke und Persönlichkeit dahinter steckt. Ich musste all das erst lernen und vor allem verstehen. Dieses Lernen ging leider mit viel unnötiger Zeitverschwendung und Energieverlust einher, bis ich mir eingestand :“ ich schaff es nicht mehr alleine …“ Es gibt da draußen Menschen die warten darauf das ich zu ihnen komme, die mir mir helfen würden meine Kräfte wieder neu zu mobilisieren, und mich aus meinem „Tief“ hochziehen um das zu finden was ich gesucht habe.

Um Hilfe bitten Menschen die stark sind

Bist du in solch einer Situation, und für viele ist es oftmals schon fünf Minuten vor zwölf … dann ist dir klar, dass du deine Probleme nicht alleine bewältigen kannst, es ist keine Schande im Gegenteil, es braucht eine Portion Mut dazu sich an jemanden zu wenden der dir hilft, den nächsten Schritt in die richtige Richtung zu gehen. Ich konnte nie wirklich verstehen weshalb ich für meine „Hilfesuche“ so überschwänglich gelobt wurde … ich sollte stolz sein … wurde mir gesagt, das ich diesen Schritt gesetzt hatte.

Vertrauen spielt dabei ebenso eine grosse Rolle. Wer vertraut seine Ängste und Probleme schon fremden oder auch gut bekannten Menschen an? Mir machte das grosse Schwierigkeiten. Im Normalfall aber kannst du viele Menschen um Hilfe bitten. Es fängt zu Hause bei der Familie an, Lebenspartner und sogar deine Kinder können dir in vielen Bereichen weiterhelfen. Jeder der um Hilfe gebeten wird, fühlt sich zudem auf einer gewissen Art geehrt. Dadurch das sich eine Person mit deinem Thema auseinandersetzt, entwickelt sich diese Person ebenfalls weiter. Eine „Win-Win-Situation könnte man sagen :-), weil beide Seiten davon profitieren. Ob nun professionelle Hilfe oder Hilfe von Freunden – es ist schön Hilfe zu bekommen von wo auch immer, es annehmen, und den nächsten Schritt tun zu können – im Nachhinein ein gutes wunderbares Gefühl.

Nachsatz

Sind wir soweit Hilfe anzunehmen, sollten wir nicht vergessen das die Hilfe der anderen uns unterstützend bei Seite steht – an uns arbeiten müssen wir selbst! Alles andere wäre zu einfach. Ein Zitat das ich immer in meiner Tasche hatte zu meiner „Hilfe suchenden“ Zeit, lautete :

Sei stark genug, um unabhängig zu bleiben, sei klug genug, um zu erkennen wenn du Hilfe brauchst. Sei weise genug, um darum zu bitten. 

Es dauerte eine Weile, die Zeilen kaum noch leserlich … bis ich es schaffte und um Hilfe bitten konnte :D. Ich weiß das es viele Menschen, besonders Frauen gibt, die damit so ihr Problem haben um Hilfe zu bitten … für euch ist dieser Beitrag, weil ich eine von euch bin! Auf DEINE Meinung, Anregung freue ich mich wie immer, und falls DU Fragen hast – keine Scheu! 🙂

Er ist wieder leicht spürbar, der Winter-Blues. Für mich sind die graue Herbstzeit und der nasskalte Winter die ungemütlichsten Monate des Jahres. Besonders wenn du zu den „Sonnenkindern“ gehörst so wie ich. Auch wenn du es dir zu Hause besonders gemütlich machen kannst, was in den Sommermonaten nie so gelingen wird, weil die Atmosphäre eben nicht dazu passt. Damit DU und Ich diese graue Zeit gut überstehen und deine Stimmung trotz allem schön „oben“ gehalten wird, hier ein paar Tipps dazu:

Für die es sich einteilen können, WO sie den Winter verbringen, ist es natürlich einfach. Ab in den Süden und tschüss … leider gehören ich und einige andere nicht in diese Abteilung. Gut ist ja, dass die frostige Kälte vor der Tür bleiben muss. 🙂 Und besonders wichtig ist einfach seine Stimmung nicht von der Witterung abhängig zu machen!

Licht & Wärme

Licht und WärmeLicht und Wärme wirken sich in jedem Form positiv auf unser psychisches Wohlbefinden aus. Sie vermitteln uns Sicherheit, Freude und Geborgenheit. Gerade an den Abenden, die wieder schneller dunkler werden, gibt es nichts Schöneres, als viele Lichter in der Wohnung oder im Haus an zu haben. Duftende Kerzen oder Duftöle, die dich sofort einen Schritt langsamer werden lassen. Schenk deiner Wohnung eine besondere Atmosphäre mit z.B. indirekter Beleuchtung. Eine heisse Badewanne, mit duftenden Zusätzen, kann unserer Stimmung nur gut tun. Ich liebe es mich anschliessend mit kuschelig-weichen Stoffen zu kleiden. Dazu gehören bei mir viel zu grosse flauschige Socken, ein Flanell-Hemd XXL in pastellen Farben und ganz klar die obligatorische Kuscheldecke für 2 🙂 ! Nicht sexy? Ich weiß … aber zum Wohlfühlen und „Frau“ kann auch in Flanell und Strick ein wenig sexy sein *zwinker*.

Maroni braten und den Bauch von innen wärmen

Maroni und EintopfEintöpfe und Suppen, köstlich scharf – diese Zeit ist wie geschaffen dafür! Lade dir Freunde ein, kündige einen extra bequemen Dress-Code an und freu dich auf einen schönen Abend bei selbst gebratenen Maroni, einem Glas Rotwein und wärmt euch mit Köstlichkeiten aus dem Suppentopf! Wann hast du das letzte Mal einen Spieleabend mit Freunden gemacht? Gemeinsam Filme geguckt oder die alten Zeiten wieder hervorgeholt? Ewig her oder…? Gib dir mal einen Ruck, es wird bestimmt ein lustiger gemütlicher Abend werden.

Ideale Thermenzeit

Therme und SaunaSauna und Wellness ein Duo das ich liebe! Es würde mir im Sommer nicht einfallen. Dazu brauche ich es draussen kalt und grau und drinnen warm mit Bademantel. So macht das richtig Spass und es ist ein guter Zeitpunkt mal die Seele baumeln zu lassen. Saunieren bringt vor allem die Lebensgeister zurück und stärkt dein Immunsystem. Gönn dir eine der vielen Massagen die angeboten werden und runde deinen Tag damit ab. Also was spricht dagegen alleine oder mit Begleitung vielleicht gleich ein ganzes Wochenende zu buchen?

Bleib in Schwung

BewegungDas Sofa – deine innigste Beziehung in dieser Zeit? Verständlich, bietet sich ja förmlich an, jedoch versuche deinen Körper in Schwung zu halten! Der Winter hat auch schöne Zeiten wie ich finde. Gerade wenn sich die Wege und Wälder verschneit und ruhig zeigen. (Falls wir mal doch nen Schnee zu Gesicht bekommen 🙂 ). Ausgedehnte Spaziergänge in der sauberen, klaren Luft machen dir den Kopf frei. Für die Wintersportler unter euch, sowieso ein Traum. Aber auch eine Touren-Wanderung mit Einkehr kann ich nur empfehlen! Vielleicht gehts dir aber im Winter besser mit deinem Training im Gym? Wichtig nur: Wachse nicht mit deinem Sofa zusammen, raus mit dir, du wirst dich danach richtig fit fühlen und kannst deine Kekse möglicherweise besser geniessen *zwinker*.

Musik ist Balsam für die Seele

Musik, Balsam für die SeeleWann war dein letzter Konzertbesuch? Chorkonzerte werden in der Vorweihnachtszeit sehr oft veranstaltet. Ich gehör jetzt nicht zu den Menschen, die sich freiwillig in einen Dom oder Kirche gesetzt hätten, um der Akustik zu lauschen. Es war eher Zufall. Und es war ein Erlebnis der besonderen Art! Die 2 Stunden vergingen wie im Flug und ich verließ die Tore als anderer Mensch … Kann ich nur empfehlen!

 

Füttere deinen Geist

Füttere deinen GeistBesonders in der grauen Zeit, verlangt unser Geist nach viel Anregung und guten Gesprächen. Halte deine Gedanken im Fluss. Besuche Ausstellungen, lese Bücher die dich inspirieren. Genauso wie tolle Filme, die dich immer wieder zum Träumen anregen oder dich daran erinnern was deine Ziele sind! Ich finde immer, die kalte Jahreszeit ist wichtig und entschleunigt uns ein wenig, regt uns noch mehr zum Nachdenken an und lässt dich und mich an neuen Projekten tüfteln 🙂 . Stell dir vor und so etwas kommt aus meinem Munde wo ich doch den Sommer SO sehr liebe … !

Das waren jetzt ein paar Anregungen von mir, Verbesserungen gibt es immer! Vielleicht kannst du mir deine Aktivitäten zukommen lassen, damit etwas Abwechslung in meine Liste kommt! 🙂

Lass es dir gut gehen und vor allem zieh dich warm an  …

Jeder möchte heutzutage sein Leben verbessern und vielleicht dadurch zu mehr Erfolgen in seinem Leben zu kommen. Deine Glaubenssätze, deine alltäglichen Gewohnheiten sind zwar praktisch, da dadurch vieles automatisch abläuft und zur Routine wird, aber sie können dich auch in deinem eigenen Leben gefangen halten. Deshalb finde ich es wichtig von Zeit zu Zeit das Leben zu überdenken, genauer anzusehen! Einfach alte Muster über Bord zu werfen.

Dieses „neu überdenken“ stellt sich sehr oft von selber ein

Die Erde ist voll von ferngesteuerten und ziellosen Menschen. Viele wissen nicht wer sie eigentlich sind, wo sie hin wollen und wo die Reise enden soll. Die meisten davon sind unglücklich und unzufrieden und schon gar nicht erfolgreich!

Du kannst jeden Tag aufs Neue herausfinden was deine Träume und Ziele sind – deshalb nutze jede Gelegenheit um dir dein „Da sein“ genau anzusehen. NEU ist ein gutes und einfaches Wort noch dazu, wo ich eigentlich schon beim Thema bin. Ich habe heute ein paar einfache Tips für dich, die dir dabei helfen können deine alten Gewohnheiten neu zu überdenken. Deine Automatisierung einstellen und dich möglicherweise freier und damit auch erfolgreicher zu machen?

Ich mache ja aus meinem Leben kein Geheimnis, wie du in der Zwischenzeit schon weisst. Deshalb werde ich dir nur das weitergeben was ich in meinem Leben selber getan und durchgezogen habe, was mir somit auch weitergeholfen und mein Leben verbessert hat …

  • Versuche dein inneres Kind am Leben zu halten! Unterwirf dich nicht den sozialen Gepflogenheiten, auch wenn sie dich korrigieren, dich ermahnen … werde nie ganz erwachsen, der Rest ist deren Sache!
  • Mach dir deine eigenen Regeln, SIE sind es nämlich, die dich in deine Zielrichtung führen. Regeln, die nur für DICH gelten!
  • Pfeif öfter mal auf die gesellschaftlichen Richtlinien. Ich garantiere dir, du wirst als Querschläger deklariert werden, aber DU bist eben eine/er von den Mutigen, die keine Angst haben über den Stachelzaun zu klettern und dadurch besonders zu sein !
  • Sei positiv, nicht negativ!
  • Hör auf neidisch zu sein oder zu lästern. Du schadest dir damit nur selber!
  • Lese regelmäßig Bücher mit wertvollen Seiten, steig mal von leichter Lektüre auf etwas um das dich fordert. Etwas das deine Hirnzellen anregt und dich auf neue Ideen bringt. 🙂
  • Schmeiss deine Energieräuber aus deinem Leben, mehr sag ich dazu gar nicht. Du wirst erstaunt sein wie befreiend so eine Aktion sein kann!
  • Versuche dein Bauchgefühl mehr einzusetzen. Vertraue darauf 🙂
  • Gehe nie ohne Notizbuch außer Haus, notiere dir Ideen und Gedanken … jeden Tag, spontan. Oft kann vermeintlich Sinnloses sehr wertvoll werden.
  • Traue dich zu verändern wenn DU es möchtest, nicht weil es ein anderer erwartet … und lasse die anderen so sein wie sie sind.
  • Kopiere nicht all das was die Menschen um dich tun, nimm dir daran kein Beispiel – ich kann dir versichern das ist ganz falsch! Nochmal, trau dich über den Zaun zu klettern auch wenn du Kratzer abbekommst. Tust du das – wird dein Leben erst beginnen.
  • Empfinde für dich die meiste Liebe … bei diesem Punkt scheitere ich immer noch, bin aber wirklich dabei!
  • Trage dich aus jedem Newsletter aus den du nicht mehr ansiehst.
  • Arbeite an deinen alten Gewohnheiten. Dafür ist Geduld angesagt, Gewohnheiten zu ändern dauert in etwa 8-10 Wochen, dann hast du es verinnerlicht!
  • Sei authentisch und steh zu deinem Wort, kopiere nichts und niemanden sondern sei DU selbst.
  • Slow down – bei allem was du tust, auch wenn heutzutage alles schnell gehen soll. Müssen tut gar nix!
  • Ein Punkt, der eventuell nicht für alle passend ist, aber ich kann es nur weitergeben: Kein Leben ohne Hund! Es bereichert mein/unser Leben. Viel Bewegung, neue Bekanntschaften, neues lernen, und eine Menge Liebe! 🙂

„Das Dasein ist köstlich, man muss nur den Mut haben, sein eigenes Leben zu führen.“

Es würde noch einige Punkte geben, aber das hier waren und sind meine persönlichen High-Lights. Ich bin mir ganz sicher es werden nicht die letzten Tipps für dich sein. Kleine Dinge die DEIN und mein Leben sowieso enorm besser machen und gemacht haben. Wie schaut es eigentlich bei DIR aus? Kannst du so etwas annehmen oder betrachtest du dein Leben ohnehin von Zeit zu Zeit neu? Schreib mir doch, ich freu mich auf DICH und Deine Gedanken.