Buchrezession: Verstecken gilt nicht!

Vor einer Woche habe ich ein besonderes Päckchen erhalten. Ich mag  ja jegliche Art von Sendung, die an mich adressiert sind, doch ganz besonders habe ich mich aber auf dieses gefreut! Nicht nur weil ich sehr gespannt darauf war, wie es ist einen Bericht von sich selbst darin zu finden und zu lesen – worüber ich mich auch richtig freue #breitgrins …, sondern weil der Titel und die  Beschreibung dieses Buches für mich sehr vielversprechend klang!

Verstecken gilt nicht!

Das neue Buch „Verstecken gilt nicht!“ (Link zum Buch auf Amazon) von der sehr sympathischen und vor allem authentischen Melina Royer, besser bekannt durch den Blog Vanilla Mind. Über ihren Blog haben wir uns auch kennen gelernt. Wenn ich mich recht erinnere, ebenfalls zu einem Artikel wo es über Schüchternheit ging … 🙂

Wer ist nun Melina Royer?

Melina Royer betreibt mit ihrem Mann gemeinsam ein erfolgreiches Business,  dabei geht es um strategisches Marketing und visuelle Kommunikation. 2014 kam dann ihr Blog Vanilla Mind zur Welt, ein Blog bei dem es um Persönlichkeitsentwicklung für Schüchterne geht.

Sie selber beschreibt sich als „Angsthase“, Kopfmensch und Dauergrüblerin. Sie nennt sich „Was wäre wenn“ Spezialistin. Doch vor allem ist sie eine Frau die anderen Menschen Hoffnung gibt, und ihnen Mut macht, weiter zu kämpfen und nicht dem Rückzug zu verfallen. Als selbst Betroffene hat sie viele Hürden gemeistert, nicht aufgegeben und schon gar nicht den Kopf in den Sand gesteckt! Sie hat sich eine Menge Strategien zurecht gelegt um da zu sein wo sie heute ist. Eine erfolgreiche junge Frau die trotz ihrer Schüchternheit ihr Umfeld begeistert und die Welt erobert. Sehr offen und kurzweilig erzählt sie von ihrem Weg vom unsicheren Mädchen zur selbstbestimmten Unternehmerin.

Das Buch hier auf meinem Blog vorzustellen macht mir wirklich Spaß!

Ich schreibe ja nicht zum ersten Mal über Gelesenes, doch gibt es dieses mal einen kleinen Unterschied.

Ich glaube ich wurde gestalkt, über viele Jahre hindurch! 

Schon beim Lesen der ersten Seite von Verstecken gilt nicht! dachte ich: „Hey Melina schreibt über mich!“. Ich weiß ja nicht wie es dir geht wenn du Sachen liest die nur du selbst wissen kannst, weil DU so tickst, so fühlst und dich in vielen Situationen genauso verhältst wie es in einem Text angeführt ist! MIR war das beinahe etwas unangenehm und versetzte mich sofort in Situationen die zwar schon eine Weile her sind, aber immer wieder aktuell werden sobald ich damit in Berührung komme.

Melina stellt gleich zu Anfang ihres Buches die Fragen:

  • Was denken die Leute über mich?
  • Wie sehe ich gerade aus?
  • Mache ich mich lächerlich?
  • Was, wenn ich etwas falsches sage?

Diese Fragen gehören, obwohl eine davon keine zu grosse Rolle mehr spielt, fest zu meinem Leben und sind wie in Stein gemeißelt. Menschen die mich jetzt nicht so gut kennen, bezeichnen mich als selbstbewusst, sehr oft auch als arrogant, was aber nur auf meine Unsicherheit zurückzuführen ist … und als ein Mensch der vor nichts und niemand zurückschreckt. Es heißt sogar ich bin unsensibel und egoistisch. PUNKT.

Menschen die mich gut kennen, wissen vom Gegenteil zu berichten. In der Schule wurde ich gehänselt, meinen Eltern entsprach ich ebenfalls nicht und Freunde hatte ich wenige … wie auch wenn ich niemanden ansprach. Im Laufe meines Lebens änderte sich manches, ich hatte meine eigene Taktik integriert zu werden. Melina beschreibt ihre eigene Geschichte sehr lebhaft, so glaubt man mitten drin zu stehen, zumindest wenn man zu der Spezies „Schüchtern und Unsicher“ gehört.

Mit vielen auch wirklich witzigen Erlebnissen schildert sie ihre eigenen Erlebnisse und nimmt den Leser auf jeder weiteren Seite an der Hand um weiter zu gehen. Strategie und Motivation nenne ich das jetzt mal, was ihr richtig gut gelungen ist! Besonders schmunzeln musste ich bei den Satz: „… ich dachte ich stehe in einem Raum voller hungriger Pitbulls, die nur auf einen Fehler von mir warteten …“ da ich ja selber einen Pitbull habe, kann ich dir liebe Melina nur sagen … dieser Pitbull würde dich für jeden Fehler extra lieben :-), das ist anders als bei uns Menschen. Ich weiß natürlich wie es gemeint war …

Sehr gut gefallen hat mir

Ich lese sehr gerne und sehr viel. Und wenn ein guter Innhalt auch eine optisch schöne Verpackung mitbringt, so gedruckt ist, dass ich nicht zwei Brillen übereinander tragen muss um es entziffern zu können und der „Griff“ ein Wohlgefühl auslöst … dann ist alles schon mehr als gut! Ja es tut mir leid, ich gehöre zusätzlich auch noch zu den Menschen die überdurchschnittliches Feingefühl besitzen und solchen Reizen wirklich verfallen sind! 🙂

In Melina`s Buch ist von Anfang bis zum Ende nichts Negatives über Schüchternheit zu finden! Im Gegenteil, ein wenig Schüchternheit kann wie ein besonderes Schmuckstück getragen werden, vorausgesetzt man ist bereit an sich zu arbeiten. Das Alte sein zu lassen und die Energie in Neues zu stecken!  

Es ist kein therapeutischer „Ratgeber“, sondern ein Buch voller Strategien, mit vielen Ritualen und Affirmationen, die nicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Auf so etwas reagiere ich nämlich allergisch #lach! Ein Buch darf auf mich keinen Druck ausüben und schon gar kein schlechtes Gewissen hervorrufen und DAS hat es auf keinen Fall – wie hätte ich es sonst an einem Tag gelesen?

Wichtig ist mir noch zu erwähnen, Melina Royer ist eine dreißig jährige Frau, die darüber schreibt wie es ist, unsicher, ängstlich, perfektionistisch veranlagt und gleichzeitig hochsensibel zu sein. Es ist keine Frage des Alters, diese Eigenschaften in sich zu tragen! Ich bin eine Frau mit gut fünfzig Jahren und habe immer noch mit manchen dieser Probleme zu kämpfen.

Dieses Buch motiviert und schenkt die Hoffnung, daß es NIE zu spät ist neuen Mut zu finden und eigene Chancen zu ergreifen.

 > Ich kann versagen akzeptieren, keiner ist perfekt. Aber was ich nicht akzeptieren kann, ist, es nicht zu versuchen.<  Zitat aus ihrem Buch. Und dem kann ich mich nur anschließen.

Fazit:

Für schüchterne oder solche die es noch nicht genau wissen es zu sein – kaufen – lesen – davon profitieren! 🙂 Ich vergebe 10 von 10 Punkten.

In diesem Sinne – Verstecken gilt nicht, selbstbewusst statt unsichtbar …

PS: Und wenn du das Buch liest findest du auf Seite 130 ein paar Worte von mir! 😉

XOXO Sandra FrauenPunk

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4 Kommentare
  1. Melina
    Melina sagte:

    10 von 10 Punkten – yay! Dankeschön, liebe Sandra! Und deinen süßen Pitpull würde ich gern kennenlernen! Eigentlich ziemlich gemein, dass Tiere immer als Projektion für menschliche Verhaltensweisen herhalten müssen. 😉

    Antworten
        • Sandra
          Sandra sagte:

          Hallo Melina 🙂
          Also Monja ist jetzt ein Jahr alt. Seit drei Tagen, haben wir Amon – einen zehn Wochen alter Rüden
          zu uns geholt :-)! Es ist sicher nicht jedermanns Sache, aber meine Hunde sorgen für meinen Ausgleich. Jede Menge Arbeit steckt dahinter, Hunde ohne Gehorsam gibt es ohnehin schon genug.
          Du weißt ja das wir die hälfte des Jahres in Italien leben und DAS ist natürlich ein Paradies für jeden Hund! Die Menschen sind offener, lieben Hunde und akzeptieren diese Rassen ohne Vorurteile – es ist anders als bei uns zu Hause.

          Naja wer weiß … vielleicht sehen wir uns ja ?! Dann, kann ich dir jetzt schon sagen : halt dich gut fest, denn du wirst mit Zuneigung überschüttet werden :-)!
          Schönen Tag und danke für dein Interesse :-).
          Glg Sandra, Monja und Amon

          Antworten

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