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Gleich zu Beginn ein paar Fragen: Wie war denn Dein letztes Jahr so? Konntest Du jeden Moment genießen? War es ein Jahr voller Liebe, aufregenden Momenten und vielen Erkenntnissen? Haben sich Deine Vorsätze auch verwirklichen dürfen? Falls Du jetzt einen tiefen Seufzer von Dir gibst … ich kenn mich aus. Ein Jahr geht so schnell vorbei, ohne dass wir es eigentlich wirklich wahrnehmen, ob und was sich erfüllt und verändert hat. Machen wir das neue Jahr zu UNSEREM Jahr und bewegen wir etwas in unserem Leben, dass uns am Ende des Jahres nur ein einfaches „WOW“ sagen lässt!

Die Fragen im Vorwort kann auch ich nur mit einem langgezogenen Seufzen beantworten. Jetzt ist das neue Jahr schon einige Tage alt und mein persönlicher Fokus ist für 2022 ganz klar und wie von selbst gekommen. Die meisten Menschen setzen sich ja jedes Jahr dieselben Ziele, OHNE sie wirklich umzusetzen. Warum? Weil unser Gehirn eine ziemlich faule Masse ist! Scheint eine Aufgabe zu schwer oder zu unbequem, gibt es lieber gleich auf. ›lach‹.

Fokus … eine sehr gute Alternative für Dein „WOW“-Jahr

Wenn Du also tatsächlich etwas in Deinem Leben verändern möchtest, musst Du grundlegend anders an die Sache herangehen. Das gilt auch für mich! Eine sehr gute Alternative ist es zu fokussieren, WAS wir möchten! Was ich auf keinen Fall mehr tun werde, ist mir Zeitspannen zu setzen. Denn wie das Leben eben oft so spielt, macht es gerne mal einen Break. :-( Gesundheit geht immer vor. Ich habe mir nur vorgenommen JETZT zu beginnen.

Ich möchte meinem Fokus in den Dienst von etwas Höherem stellen. Es geht um meine ICH-Ideale … um etwas, was mir in meinem Leben (noch) fehlt! Nichts Äußeres oder Materielles, sondern es geht dabei um die Grundeinstellung und Eigenschaften, die ich dabei „verfeinern“, ausbauen oder wenn notwendig auch über den Haufen schmeißen werde! ›lach‹

Vielleicht geht es Dir ja wie mir. Ich habe mich das letzte Jahr teilweise so unmotiviert und planlos gefühlt. Es ist viel geschehen … im Außen sowieso. Corona hat die Welt und die Menschen verändert. Der Fokus vom letzten Jahr ist zersprungen wie Glas. Übrig geblieben sind genügend Ausreden. Ok. Vergangenes können wir nicht mehr ändern. ABER – wir können daraus lernen! :D Deshalb: Die Ziele sind festgelegt und ich bin sowas von bereit!›lach‹

Hast Du auch Lust? Dann schauen wir uns doch gemeinsam die Praxis an?

Wo steckt Deine Leidenschaft?

Unsere Reise beginnt mit einer einfachen Frage: WAS möchte ich wirklich? JA, ich gebe es zu, so einfach ist diese Frage gar nicht. Denn wenn Du Dich bis jetzt noch nie wirklich oder länger mit dieser Frage beschäftigt hast, dann kann es sogar sein, dass es Dir ziemlich schwerfällt, sie zu beantworten. Was nie falsch ist – folge Deinem Bauchgefühl, Deiner Intuition!

Viele Menschen nehmen immer das Wort Reichtum und Geld in den Mund. Ganz automatisch. Es scheint, als sei Geld der Schlüssel zum Glück. ›zwinker‹. Ehrlich gesagt, würde ich „Reichtum“ mal ganz außen vor lassen. Stelle DIR die Frage: WAS WILL ICH WIRKLICH? Und am besten ist es, wenn Du diese Frage in einem Fließtext (einfach drauf losschreiben), beantwortest. Lass Deine Gedanken dabei etwas weiter schweifen. Geh etwas unter die Oberfläche … ich bin mir ganz sicher, Dein Unterbewusstsein wird eine oder viele Antworten haben. Nimm Dir ein paar Tage dafür Zeit und warte einfach ab, was sich ergibt. :D

Bei meinem richtigen Fokuswort machte sich eine starke Begeisterung und ein tolles warmes Gefühl bemerkbar. Tief sitzende Wünsche haben den Vorteil, sich in dieser Form bemerkbar zu machen, wenn wir darüber nachdenken. Also, ob Du den richtigen Fokus gefunden hast, wirst Du tatsächlich spüren.

Im vergangenen Jahr war mein Fokus auf Klarheit gerichtet. Übrigens ist das ein Ziel, das ich jedem nur empfehlen kann. Denn Klarheit bringt uns Sicherheit und wir lernen, was uns wichtig ist im Leben. In diesem Jahr ist unter anderem Stärke. Warum, sage ich Dir später. :-)

Fokus – was bedeutet er für mich …

Was er für Dich bedeutet, darfst Du alleine herausfinden, denn DAS ist wirklich sehr individuell. Was ich tun kann, ist Dir nur die grundlegenden Bereiche zu nennen, in der sich Dein Fokus auswirken wird. Wie ich ja schon erwähnt habe, möchte ich meinen Fokus in diesem Jahr auf „STÄRKE“ legen, und Dir beispielhafte Erklärungen dazu geben.

MENTAL bedeutet Stärke für mich, einfach noch gelassener zu sein. Ich möchte noch mehr loslassen und weniger kontrolliert in meiner Art sein. Stärke bedeutet für mich auch, meine Selbstwahrnehmung besser im Griff zu haben und doch die Kraft zu noch mehr Selbstliebe aufzubringen. Stärke bedeutet für mich auch Mut. Und der ist mir etwas abhanden gekommen!

KÖRPERLICH bedeutet Stärke für mich, wieder aktiv zu werden! Meine Muskeln auf Vordermann zu bringen und sie daran zu erinnern, dass ich sie wirklich brauche! Ich war die letzten zwei Jahre oft verletzt und krank. Jetzt sollte es langsam wieder aufwärtsgehen. Ich möchte dieses Jahr alles tun, um meinen Körper zu unterstützen! Das bedeutet nicht nur Training und aktive Bewegung, sondern auch wieder eine gesündere Ernährung. Ich möchte achtsamer mit meinem Körper sein.

Im Umgang mit meiner LEBENSGESTALTUNG bedeutet Stärke für mich, mich allen Herausforderungen zu stellen. Ich will meine bequeme Komfortzone der letzten zwei Jahre (krankheitsbedingt), verlassen! Ich möchte meinen kreativen Wünschen mehr „Auslauf“ schenken. Ich möchte endlich mein Buch schreiben … zumindest endlich Klarheit finden, wohin die Reise hingehen soll.

Soviel zu mir und meinem Fokus Stärke als Beispiel für Dich und was ich damit meine. Ein einziges Wort … und so viele Bedeutungen! Nimm Deinen Fokus und zerlege ihn. Du wirst sehen, was dabei alles herauskommt und Dich in Deiner Wahl bestärken wird.

Was kannst Du noch dafür tun?

Wenn Du Deinen Fokus gefunden hast, er kompatibel mit Deinem Leben ist, kannst Du Dir überlegen, was Du in diesem neuen Jahr tun kannst, um alles ins Laufen zu bringen. Dich mental darauf vorzubereiten, um Deinen Fokus zu verinnerlichen. Welche Gewohnheiten könntest Du dafür nutzen und welche sind so gar nicht dafür geeignet? Wie schon erwähnt, ich finde es absolut nicht wichtig, dass Du Dir einen perfekten Schlachtplan für das ganze kommende Jahr zurechtlegst. Es kommt ohnehin meistens anders, deshalb lasse ich es diesmal ganz sein. :D

Zurück zur Stärke und meinem Beispiel:

Also ich möchte den Fokus auf Stärke richten in diesem Jahr. Um all das auch umzusetzen, muss ich als Erstes meine Komfortzone verlassen. Ich werde mehr „NEIN’S“ aussprechen. Mutig werden. Will ich mit meinem Buch beginnen, muss ich mich ernsthaft damit auseinandersetzen … viel schreiben und noch mehr ehrliche Texte zusammen stellen. Ich muss mich bewegen, um wieder zu Kräften zu kommen und endlich wieder fit zu sein! Ich will noch mehr Zeit für meine Bedürfnisse und die Menschen nehmen, die ich mag. In Wahrheit mag ich das Wort „muss“ so gar nicht. Aber in diesem Fall brauche ich es, um dahin zu kommen, wo ich hin möchte. 

Verstehst Du jetzt was ich meine? Schön. ›lächel‹

Und was dann fragst Du vielleicht?

Wenn, Du all das in Deinem Kopf abgelegt und in Deinem Innersten manifestiert hast, Dein Fokus klar im Raum steht, bist Du super toll gerüstet und bereit. Du kannst Dich auch selbstverständlich auf mehr Themen fokussieren. Mehr bedeutetet aber auch mehr Arbeit und mehr Aufmerksamkeit. :D

Ich persönlich habe mir noch einen Fokus dazugenommen. Ich fordere mich, ›lach‹. Was mir auch immer sehr hilfreich erscheint ist, wenn Du Deinen Fokus, also das Wort, aufschreibst … es als Lesezeichen benutzt oder Dir ein Visionboard zu Deinem Thema (Themen), gestaltest! Ich benutze zeitgleich auch meinen Fokus in der Meditation. Es ist nicht notwendig, aber es hilft, den Blick darauf nicht zu verlieren!

Wie intensiv Du, wir, mit unserem Fokus umgehen, bleibt uns allen selbst überlassen. Ich weiß allerdings eines: Mit Zwang geht schon mal gar nichts. Zeitfenster helfen mir dabei leider nicht, deshalb schenke ich mir so viel Zeit, wie ich eben brauche. Sind Ergebnisse da – feiere Dich! Lass es laufen, wie es kommt und Du wirst sehen, dieses Jahr wird zum Highlight und am Ende steht ein fettes WOW in Deinen Gedanken geschrieben …  Wow, WAS war das für ein Jahr.

Jetzt bleibt mir nur noch, Dir einen fantastischen Start für ALLES, was Du in Angriff nimmst, zu wünschen!
Sei gut zu Dir und pass´ schön auf Dich auf!

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Ein neues Jahr hat uns wieder und in der Regel fassen wir jedes Jahr wieder neue Vorsätze. Die meisten von uns jedenfalls. Ob wir dieses Vorhaben dann auch umsetzen, hängt von uns, von unserer Motivation ab. Hattest Du 2021 etwas in Deinem Fokus? Was war Dein Vorsatz? Ok. Du hast keine Ahnung mehr und keine Antwort darauf … macht nichts, denn so geht es den meisten Menschen. Wir reden viel und tun wenig, wenn es um Veränderungen geht. :-)

Ich bin ja kein großer Fan von Jahresrückblicken, aber so ganz ohne „schriftlichen“ Jahreseinstieg schaffe ich’s auch nicht! Was ich sicher nicht tun werde, ist das letzte Jahr nochmal Revue passieren zu lassen. Es hat nicht besonders schön begonnen und ebenso wenig glanzvoll geendet. (Für uns allgemein gesehen). Persönlich für mich gesehen, war es ein ständiges rauf und runter. Aber nun ist ja mein Heilungsprozess im vollen Gange und deshalb bin ich sehr zuversichtlich. ›breitgrins‹

Wie ungewöhnlich schnell das letzte Jahr an mir vorbeigerauscht ist, kann ich ja noch immer kaum glauben! Geht es Dir auch so? Meine Highlights hielten sich in Grenzen. Vieles war mir gesundheitlich leider nicht möglich und mein persönlicher Antrieb war nicht immer an meiner Seite. Tja, was soll´s. Neues Jahr – neue Möglichkeit und Chance. DAS ist ja schon mal super! Und deshalb stelle ich mir UND Dir die Frage:

Was wollen wir eigentlich?

Die vielleicht schwierigste Frage überhaupt wird nur selten gestellt. Eine spontane Antwort haben die wenigsten parat. Das ist ja auch kein Wunder, denn diese Frage greift tiefer, als ein „Hallo wie gehts“. Was wir wirklich möchten, hängt nämlich von einem komplexen Zusammenspiel aus Bedürfnissen, unseren Wünschen UND unserer Motivation ab. Nun, wenn es uns das letzte Jahr wieder mal nicht gelungen ist, unsere Vorhaben in die Tat umzusetzen, könnte das einen sehr einfachen Grund haben: Unsere Ziele waren zu weit von unseren Grundwerten entfernt!

Werte können uns viel mehr motivieren als steife Vorsätze! Das ist bei mir definitiv so. Denn meine Werte richten sich nach meinen Bedürfnissen. Bedürfnis nach Selbstbestimmung. Selbstbestimmung wie wir unser Leben gestalten und steuern. Eines der besten Beispiele ist immer unsere Gesundheit. Es lässt sich ganz leicht erklären, warum es wichtig ist, sich an unsere Grundwerte zu orientieren und welche Vorteile dieser Ansatz gegenüber kurzfristigen Neujahrsvorsätzen hat.

Gesundheit statt hungern …

Wir können uns, statt ständig mit dem inneren Schweinehund zu kämpfen, auf unsere Werte konzentrieren. Den Frust in langfristige Motivation verwandeln! Indem wir uns darauf besinnen, was wirklich wichtig ist. Statt andauernd die Waage und den Gewichtsverlust im Auge zu haben, können wir uns auf unsere Gesundheit und ein erhöhtes Wohlbefinden konzentrieren. Unsere Gesundheit ist wesentlich flexibler als kg zu verlieren, denn es schließt auch das mentale Wohlfühlen mit ein. Wenn wir also wieder mal Lust auf ein ausgiebiges Frühstück haben (Nutella & Co), dann sollten wir es uns auch erlauben. Es geht keinesfalls um schnelle Erfolge. Es geht dabei um Grundbedürfnisse und Gesundheit ist ein Grundwert, nachdem wir unser gesamtes Leben ausrichten können. Wenn wir uns also bewusst werden, dass Gesundheit besonders wichtig ist, um uns auch wohler zu fühlen, werden wir unsere Ziele „anders“ definieren … sodass sie auch Spaß machen und langfristig zufriedenstellen. Bei mir klappt dieser Gedankengang viel besser als eine selbstauferlegte Fastenkur! Ich höre auf meinen Körper. Ich erlaube mir, aber steige auch auf die Bremse, wenn mein Wohlbefinden sich meldet. Mit der Zeit pendelt sich dieses Gefühl (nachhaltig) ein. ›lächel‹.

Absichten mit Sinn …

Wie kommst Du also nun von Deinen „Grundwerten“ zu Deinen konkreten Absichten und Zielen? Ich bleib jetzt einfach mal bei unserer Gesundheit. Schauen wir, welche Berührungspunkte dieser Wert mit unserem Alltag hat und wo wir ihn mehr hervorheben können. Wenn wir ein gesundes Leben führen möchten, müssen wir uns nicht zwangsläufig einer bestimmten Diät hingeben oder stundenlang Einheiten auf dem Laufband verbringen. Es sei denn, dieses Bedürfnis kommt völlig freiwillig und wir empfinden ein Wohlgefühl dabei! Ich habe das an und bei mir selbst immer wieder beobachten können. Ohne selbst auferlegtem „Muss“ kommen solche Wünsche ganz von selbst. Weil ich nur meine Gesundheit im Fokus habe. Ich nehme lieber die Treppe als den Fahrstuhl. (Hurra, jetzt kann ich ja ganz langsam wieder). Ich packe lieber mein Fahrrad aus, als schnell ins Auto zu steigen. :-) Ich nehme es gerne in Kauf, etwas länger für manche Dinge zu brauchen, und während meinen Arbeiten, zu pausieren, einfach, weil es mir guttut!

Ich denke mal, jeder muss da seine ganz eigenen möglichen Ziele herausfinden. Ziele, die zu einem passen und die sich im individuellen Alltag auch integrieren und umsetzen lassen. Und es stimmt schon … dieser Satz: „Wo ein Wille ist, ist auch …“ – DU kennst ja das Ende!

Ganz egal …

Welche Wünsche und Ziele Du auch für 2022 in Deinem Kopf trägst, frage Dich, ob es sich um kurzfristige Vorhaben handelt oder langfristige Veränderungen. Sie sollten sich an Deine inneren Werte orientieren. Ich darf Dir versichern, dieses Denken beugt unnötigen Stress und Frust vor und Du kommst damit in kleinen aber sicheren Schritten jedem Deiner Ziele und Wünsche näher (zu Dir). Auch ganz kleine Schritte führen uns in die richtige Richtung. Hauptsache wir finden einen Anfang. Auf welchem Weg auch immer: Nutzen wir unsere Vorsätze im neuen Jahr, um uns noch besser kennenzulernen. :-)

Also, auf ein Jahr, das zu uns passt!

Ich wünsche Dir absolut und von ganzem Herzen nur das Beste.
Pass weiterhin gut auf Dich auf und wenn Du magst, lesen wir uns schon ganz bald wieder!