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„PRIVAT“- SACHE(N) …

In meinen Gedankengängen heute wirst Du mehr „sinnfreie“ Gedanken als Sinnvolle finden. Vielleicht sollte ich das gleich zu Beginn schreiben, damit ich Dir Deine wertvolle Zeit nicht abzwicke. :D Falls Du aber gerade Lust haben solltest um Dich in mich hineinzufühlen – dann bitte bleib … denn sind wir mehr, ist alles halb so wild. ›lach‹.

Am kommenden Dienstag ist unser Abreisetag. Langersehnt und x-mal verschoben, aber jetzt scheint es endlich zu klappen. Und wie es bei mir so ist, solange meine Beine auf der Welt stehen, nimmt meine Planung eine kleine Wende. Seit ein paar Tagen bin ich außer Gefecht gesetzt. Fieber & Co hat sich bei mir niedergelassen … ungünstig … sehr ungünstig sogar! Denn ich hab´ doch keine Zeit zum Herumliegen!

Und was mache ich, oder wahrscheinlich wir alle, wenn wir nicht so können wie wir gerne würden? Genau – DENKEN. Zeit genug ist ja zwischen den vielen Schlaf – und Pinkelpausen, die der Tag so hergibt! Und ich muss sagen ich bin wirklich sehr gehorsam dieses Mal! Ich trinke literweise Kräutertee, trage dicke Socken, decke mich dreifach zu und schwitze mich so fast zu Tode. Schlucke Vitamine und kuschle mit meiner Wärmflasche und mache wirklich NIX! Schließlich brauche ich bis Dienstag einen fieberfreien Körper UND negativen Test!

So eine Grippe stresst mich schon ein wenig, bin ich ehrlich. Da überfallen mich dann Gedanken wie „vielleicht hat mich der Welt bekannteste Virus gestreift“? Was aber kaum möglich ist, da ich wie eine Einsiedlerin lebe. Abgeschottet von allem und sich nur im Wald bewegend …

Aber am schlimmsten ist für mich, dass meine Pläne, die immer anstehen, wenn es ums „umsiedeln“ geht, durcheinandergebracht werden! Es gibt so viel zu tun verdammt. Koffer packen geht in der Zwischenzeit sehr flott. Das dauert jetzt keine zwei Tage mehr, sondern passiert rasch, weil DAS sehr strengen Vorgaben unterliegt. Eingeführt von meinem Mann. (Jetzt nenne ich ihn bewusst nicht Herzmensch). Eine Box für meine privaten „müssen unbedingt mit“ Dinge steht mir zur Verfügung.  Wir haben ja schließlich keinen LKW wird, mir wieder in Erinnerung geworfen!

Der meiste Platz steht unseren Hunden plus Utensilien zur Verfügung. Spezialfutter, das es in unserem „Dorf“ in Italien nicht zu kaufen gibt und das Verlassen der Gemeinden ist zurzeit nicht erlaubt. Hundedecken, Leinen, Maulis und was Hund eben so braucht, da muss Frauchen eben auf ein bisschen „Etwas“ verzichten, parkt kein Transporter vor der Tür! Eigentlich ist es ja nichts Neues aber trotzdem ist es immer wieder eine Herausforderung was das Packen und den Platz im Wagen angeht. GUT, dass es den – jetzt nenne ich ihn wieder so – meinen Herzmensch gibt! Er macht das wie ein Profi, jeder Millimeter wird ausgenutzt … so wie beim Geschirrspüler einräumen, Schubladen schlichten und jegliches Zeugs verräumen! ›lach‹

Ich kann auch niemals ohne Fensterreinigung losfahren, was ich scheinbar ausschließlich für unsere Stubenfliege mache, die regelmäßig einzieht, sobald wir die Wohnung verlassen. Sie soll einen klaren und schönen Ausblick genießen, solange bis sie wieder alles voll gekackt hat. :-( Ach, und ich muss mich noch um meine „Graubabdeckung“ kümmern. Irgendwie scheinen meine Haare, wenn es mir nicht so gut geht, richtige „Schübe“ in Sachen GRAU zu bekommen. Also wir kaschieren, um in sattem Dunkelbraun zu glänzen. Natürlich geschehen diese Handgriffe in „Heimarbeit“!

Und ich liege im Verzug mit meinen Beiträgen, deshalb schreibe ich genau JETZT diesen Artikel. Der mir nicht sehr schwerfällt, weil ich einfach nur schreibe, was ich gerade denke, … ich arbeite quasi meine To-do-Liste ab … vor Publikum, wenn ich das so sagen kann! ›lach‹ Das meinte ich auch anfangs mit „Sinnfrei“ … aber mei, was soviel bedeuten soll wie „ist halt so“.

Und zu guter Letzt steht morgen noch ein sehr wichtiger und für mich, aufregender Termin an. Monja (meine Pitbull-Power-Nudel) und ich haben nach sehr langer Wartezeit, einen Termin beim Hundetrainer. Leider nicht bei Cesar Millan … was mein Herz wahrscheinlich gar nicht ausgehalten würde, sondern bei Herrn Leitner.  Menschen aus ganz Österreich und angeblich auch Deutschland kommen mit ihren Tieren mit großen Erwartungen zu ihm. Er macht seine Sache gut und es gefällt uns wie er arbeitet und treffen ihn auch deshalb morgen NM. Ebenso mit großer Erwartungshaltung. :-) … und ein bisschen Schiss im Schritt.

Seit meinem Unfall hat sich einiges verändert. Ich bin unsicher geworden. Mich befällt die Angst, Monja bei Hundebegegnungen nicht mehr kontrollieren zu können. Meine Kraft ist noch nicht wieder zurück und Monja meint seit dem mich verteidigen zu müssen. Alles in allem – keine gute Kombination. Wäre Monja ein Mensch, würde sie wie ich sein. Wäre ich ein Hund … ich würde mich wie sie verhalten. Sie ist mein altes Spiegelbild, das sie mir mehrmals am Tag vorhält! Ich bin gespannt. Emotional wird mich die Sache auf jeden Fall aufwühlen!

Der Rest ist unwichtige Wichtigkeit. Testen. Schlüssel abgeben an meine Wohnungssitterin – danke Du Engel! Einladen. Zusperren. Losfahren. Durchatmen und lächeln. Und an manchen Stellen des Vorbeifahrens werd ich meinen frisch und immerhin schön lackierten Mittelfinger ausfahren. Einfach, weil es sich nicht gehört und mir genau deswegen Spaß macht! ›lach‹

So das war’s auch schon. Laut Gedachtes und niedergeschriebenes fühlt sich manchmal echt gut an!
Ich verspreche das nächste Mal wieder ordentliche Texte bzw. Gedanken zu formen, bis dahin wünsche ich Dir eine gute, gesunde und schöne Zeit.

Bis bald Eure etwas hibbelige SANDRINI :-)