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Lesezeit: 3 Minuten

Manche Erfahrungen, verschiedenste Erlebnisse, aber auch Freude gibt man gerne weiter. Schönes zu teilen ist immer nachhaltig! Ich habe die Tage einen Umschlag durch meine Türe geschoben bekommen. Es kamen hier in meiner „Lebensschule“ wo ich mich ja noch immer befinde, einige Themen auf. Darauf hin bekam ich diese Geschichte gesteckt, die ich mit Dir heute teilen will.

Eine Geschichte, die uns daran erinnern soll, dass es gut ist, so zu sein wie wir sind! Gönne Dir eine kleine Pause, es lohnt sich wirklich ›lächel‹. Viel Spaß beim Lesen …

Irgendwie Anders

Auf einem hohen Berg, wo der Wind pfiff, lebte ganz allein und ohne einen einzigen Freund, Irgendwie Anders.
Er wusste, dass er irgendwie anders war, denn alle waren dieser Meinung, wenn er sich dazugesellen wollte. Immer wenn er mit ihnen spielen wollte, dann sagten sie: „Tut uns leid, Du bist nicht wie wir. Du bist irgendwie anders!
Du gehörst nicht zu uns und passt auch nicht hier her.“

Irgendwie Anders tat alles, um wie die anderen zu sein.

Er lächelte wie sie und sagte freundlich „Hallo“.
Er spielte, was sie spielten.
Auch er brachte sein Mittagessen in einer Papiertüte mit.

Aber es half alles nichts.

Er sah nicht so aus wie die anderen und er sprach nicht wie sie.
Er malte andere Bilder und er spielte andere Spiele.
Auch sein Essen sah anders aus!

„Du gehörst nicht hierher“, sagten alle. „Du bist nicht wie wir, du bist irgendwie anders!“
Irgendwie Anders ging traurig nach Hause. Er wollte gerade schlafen gehen, da klopfte es an der Tür.
Draußen stand jemand – oder etwas.

„Hallo!“, sagte es. „Nett, dich kennenzulernen, darf ich bitte hereinkommen?“
„Wie bitte?“, sagte Irgendwie Anders.
„Guten Tag!“, sagte das Etwas und hielt ihm die Pfote hin – das heißt, eigentlich sah es mehr wie eine Flosse aus.
Irgendwie Anders starrte auf die Pfote. „Du hast Dich wohl an der Türe geirrt?“, sagte er.

Das Etwas schüttelte den Kopf.
„Überhaupt nicht, hier gefällt es mir.“
Und ehe Irgendwie Anders auch nur bis drei zählen konnte, war es schon im Zimmer.
Es setzte sich auf eine Papiertüte. „Kenn ich Dich?“, fragte Irgendwie Anders verwirrt.

„Ob du mich kennst?“, fragte das Etwas und lachte. „Natürlich! Guck mich doch mal ganz genau an … na los doch!“
Und Irgendwie Anders guckte. Er lief um das Etwas herum, guckte von allen Seiten und weil er nicht wusste, was er sagen sollte, sagte er nichts. „Verstehst Du denn nicht!“, rief das Etwas. „Ich bin genau wie Du! Du bist irgendwie anders – und ich auch.“

Irgendwie Anders war verblüfft. „Wie bin ich?“, sagte er. „Du bist doch nicht wie ich! Du bist überhaupt nicht wie irgendwas, das ich kenne. Tut mir leid. Er ging zur Tür und öffnete sie. „Gute Nacht!“
Das Etwas war traurig. Es erinnerte Irgendwie Anders an irgendwas, aber an was?
Plötzlich fiel es ihm ein.

„Warte!“, rief Irgendwie Anders. „Geh nicht weg!“ Er rannte hinterher, so schnell er konnte. Als er das Etwas eingeholt hatte, griff er nach seiner Pfote und hielt sie ganz fest. „Du bist nicht wie ich, aber das ist mir egal. Wenn Du möchtest, kannst Du bei mir bleiben.“

Das Etwas hatte Lust. Und wie es Lust hatte! :-) Seitdem hatte Irgendwie Anders einen Freund.
Sie lächelten und sagten „Hallo“.
Sie malten gemeinsam Bilder.
Sie spielten das Lieblingsspiel des anderen.
Sie aßen zusammen.
Sie waren zwar verschieden, aber es war wunderschön und harmonisch.

Und ab und zu klopfte es an Ihrer Tür.
Sie öffneten und wenn jemand wirklich sehr merkwürdiger davor stand, sagten sie nicht: „Du bist nicht wie wir, du gehörst nicht dazu …“
Sie lächelten, baten „ES“ herein, und rückten ein Stück näher zusammen.

Ich habe leider keine Ahnung von wem diese Geschichte ist, aber ich finde sie schön und möchte mich auch noch mal dafür bedanken. <3

Was bedeutet „anders sein“ wirklich für uns? Was halten wir für normal? Welche Menschen halten wir für gleich?
Ich möchte nur einen Satz dazu sagen.
Es ist ein tolles Gefühl zu wissen, dass man originell und einzigartig ist! Danke Eva.

Ich hoffe, diese Geschichte hat Dir genauso gut gefallen wie mir. Nun aber eine schöne Wochenmitte mit ganz vielen schönen Momenten.

Lesezeit: 3 Minuten

Ich kenne viele Menschen, die ihre ganze Zeit damit verbringen, alles perfekt in Ordnung bringen zu wollen und bestimmt kennst Du auch jede Menge dieser Menschen. In Wahrheit hassen sie diese Aufgabe, der sie sich so eifrig widmen, aber irgendwas in ihrem Oberstübchen hält sie davon ab, dieser beinahe tyrannische Hingabe zu entkommen. Die Unruhe und die Ängste werden immer dann spürbar und ausgelöst, wenn die Logik nicht überwiegt und der Wahnsinn das „Ruder“ an sich reißt.

Die Konfrontation zwischen Chaos und Ordnung

Bewegt hat mich diesen Beitrag zu bringen, die Hektik und die Eile der Menschen jetzt vor Weihnachten! Emotionen, Chaos und Ordnung bekommen zu dieser Zeit besonders viel Raum. Die Charaktere der Menschen sind klar und deutlich zu sehen. Ordnung hat dabei einen unbestreitbaren Reiz. Ordnung ist „logisch“, sie macht unsere Welt vorhersehbar und zu einem bestimmten Grad kontrollierbar. (Langweilig aber trotzdem nicht sicherer!)

Es gibt auch Menschen die versuchen ohne Licht Ordnung in ihre Gedanken zu bringen … als ob es in ihrem Gehirn eine Sondernische für Emotionen gäbe, aus der sie jeden Tag nehmen können und sie mit den passenden Gedanken kombinieren könnten! Vielleicht können wir das sogar auch mal irgendwann mit Hilfe der Technologie, ich hoffe nur dass ich dann schon lange im Nirvana bin und mir dieses unnatürliche Verhalten von oben ansehen kann.

Der Wahnsinn ist Bestandteil unseres Lebens

Ich könnte auch anders sagen … „Das Primitive wird immer Teil unseres Lebens bleiben …“ . Damit meine ich unsere Großartigkeit, unsere Kreativität, die Improvisation und Intuition. Nicht immer hat alles einen Grund, weder in der Ursache noch im Ergebnis und das ist vollkommen ok. Manche Dinge passieren, die unabhängig von der Vergangenheit und der Zukunft sind. Sie durchbrechen unser Denkmuster, das sollten wir als Geschenk betrachten!

Den Wahnsinn unseres Lebens annehmen und genießen, dass ist ein Zeichen der Reife.

Ohne ein wenig verrückt zu sein, und das sind wir alle auf ganz unterschiedliche Weise, kann keine Leidenschaft genährt werden. Verrücktheit nährt unsere Seele und lässt uns hoffen. Gesunder Wahnsinn berührt unser Herz. Wenn wir es genau nehmen ist sich zu verlieben, eine Art von Wahnsinn, die andere Herzen an sich bindet und sie in ihre eigenen verwandelt.

Sich zu verlieben erfordert eine enorme Investition von Ressourcen. Es führt manchmal zu schwindelerregender emotionaler Instabilität und dazu, dass die Zeit – unsere wertvollste Ressource – wie im Flug vergeht. Logisch gesehen und „ordentlich“ gedacht, würde es also gar keinen Sinn machen sich zu verlieben. :-) Es kann sogar ein wahnsinniges Chaos daraus werden.

Wahnsinn ist keine Nahrung, aber er gibt unserem Leben Geschmack und macht ganz. Er hebt den Geschmack des Lebens und all seine Facetten hervor!

Wahnsinn ist das Salz des Lebens

Abwechslung macht uns wach, sie lässt unser Herz schneller schlagen. Das Unerwartete verstärkt unsere Emotionen. Also sehe ich unsere Wahnwitzigkeit als wichtigen Geschmacksträger unseres Lebens! Gefährlich wird es nur, wenn man zu viel zu sich nimmt. Die Dosis macht das Gift … wie man so schön sagt. Unser Leben ist ein Gericht das in vollsten Zügen genossen werden sollte!

Denken wir also daran, wenn wir Angst haben weil alles um uns auseinander bricht oder zumindestens den Anschein hat … ersparen wir unserem Gewissen die Last die wir verspüren, weil wir nicht alles kontrollieren können oder weil manche Teile unseres Lebens eben mal chaotisch sind. Die besondere Art, auf die DU gerade in Deinem Leben herumtuckerst, könnte gerade DAS sein was Dich oder andere schließlich inspiriert?!

Denk doch mal über diesen Satz nach: „Normal sein ist wahnsinnig.“ 

Jodie Foster sagte mal … „Normalität, ein Leben ohne Chaos, ist nichts Erstrebenswertes. Es ist etwas, vor dem man flüchten sollte.“ 

Ein Zitat das immer Platz in meinem Leben fand, weil total normal zu sein ist das perfekte Ziel für erfolglose Menschen! :-)

Man braucht ein wenig Mut um den Wahnsinn auch zu leben

Du musst etwas Mut mitbringen, um aus den Normen auszubrechen und „anders“ durchs Leben zu gehen. Du musst mutig sein um anzunehmen wer Du tief in Dir drin wirklich bist und Du selbst zu sein, ohne Angst verurteilt, abgestempelt oder kritisiert zu werden.

Ein gesunder Wahnsinn kann ein echtes Abenteuer sein! Es ist so sehr befreiend einfach zu sein. Deinen eigenen Wahnsinn zu leben. Nach Deinen Regeln. Das Chaos im Leben mal Platz zu geben und als „Zuschauer“ hinzusehen. Wichtig ist dabei wie ich oben schon geschrieben habe, die Zügel dem Wahnsinn nie ganz überlassen, nicht zuviel Salz ins Leben streuen! Ich seh es so: Das Leben ist entweder ein kühnes Abenteuer … oder es ist gar nichts. Ich finde Wahnsinn ist die wahre Zurechnungsfähigkeit. Der Normale ist psychotisch. Normalität bedeutet einen Mangel an Fantasie und Kreativität zu haben. Jeder behauptet ein wenig „wahnsinnig“ zu sein … aber die wenigsten trauen sich ihren Wahnsinn auch zu leben.

Vergiß die Welt, friß das Glück, atme den Wahnsinn.

Mit diesen Worten möchte ich Dich in die wohlverdienten Feiertage entlassen. :-) Ich wünsche Dir wahnsinnig schöne Weihnachten mit Deinen Lieben oder aber auch nur mit Dir selbst! Falls Du Dich trotzdem alleine fühlst, die Türe der FrauenPunk Gruppe steht an allen Tagen offen!

Alles Liebe und pass auf auf Dich.