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Das Januar-Loch

Der erste Monat des Jahres hat begonnen, der Januar wird dem Gott Janus gewidmet. Dem Gott des Anfangs und des Endes. Mit seinen zwei Gesichtern kann er in die Vergangenheit sowie in die Zukunft schauen! Ein sehr langer Monat mit satten 31 Tagen die für mich irgendwie nie zu Ende gehen wollen … Es ist noch nichts passiert in diesem langen Monat, damit meine ich nichts was ich jetzt total aufregend finde. Schau ich nach vorne (was ich ja immer mache), weiß ich nur es wird noch sehr lange dauern, bis ich endlich wieder barfuß laufen kann …

Wenn ich dabei ans Business denke fallen mir spontan die unzufriedenen Menschen ein die jegliche Verkäufer in den Wahnsinn treiben! „Noch immer nicht reduziert? Was – schon verkauft, Frechheit, noch keine Sommerware im Haus?“ Oder das blanke Gegenteil das dann lautet: „Wie bitte – sie haben keine Daunenjacken in meiner Größe mehr …?“ Oh wie glücklich ich bin das mir das erspart bleibt! Sowohl als Dienstleister sowohl als Kundin! >händezusammenschlag<

Ich konnte Weihnachten in vollen Zügen genießen , habe mir Zeit genommen für all das was mir lieb und wichtig ist! Ich habe keinen Stress zugelassen, mich von nichts und niemandem zu irgendwas verdonnern lassen. Die Adventszeit habe ich in kuscheliger Fußbekleidung und Jogginghose gemütlich mit meinen Mann und meinen Hunden  auf dem Sofa und in der Natur verbracht und mich die Feiertage ausschließlich von Braten, Steaks, Weihnachtskeksen und leckerem geschenktem Nougat ernährt. Dabei war meine größte Herausforderung mich von der Küche ins Wohnzimmer, raus auf die Hundewiese und wieder zurück zum Esstisch oder auf die Couch zu bewegen um die Weihnachtsfilme zu schauen die ich ohnehin schon zehn mal gesehen habe! :-) Oh wie schön! Kein MacBook, kein Telefon, keine Termine, der Briefkasten bleibt leer  … alles ist erledigt, übrig bleibt die reine Zeit. Und eine Haustüre die doppelt verschlossen ist. *zwinker*

Im Januar ist aber wieder alles anders. Ich muss wieder aufsperren und von der Ruhe in den eigenen Wänden, bleibt nichts, rein gar nichts übrig. Der Wahnsinn und das Gewusel der Hektiker knallt mir wieder voll ins Gesicht! Schließlich muss ich mal wieder Brot und Milch holen, in den Briefkasten schauen wo auch gleich die Stromabrechnung auf mich wartet – gefolgt von der Versicherung und neuen Terminen … die ich wirklich NICHT vermisst habe! JA … DAS IST DER JANUAR. Mit seinen vollen nie enden wollenden 31 Tagen! Soll ich ehrlich sein? Ich möchte wieder verriegeln und wieder in meine dicken Socken samt Jogginghose hüpfen …

Nein, nein … mir geht es gut, ich bin nicht depressiv! Ich habe es nur gelernt und mir es auch ausgesucht, mit der Ruhe besser umgehen zu können als mit der Hektik und der Scheinheiligkeit, die sich vor unseren Türen so abspielt. Und wieder … es kommt mir zu Beginn des Jahres immer besonders schlimm und geballt vor. Vielleicht liegt es daran das viele zwar Vorsätze haben aber nicht wissen wie sie’s angehen sollen, all die Vorhaben umzusetzen? Sie machen halt mit weil alle anderen es auch tun, dabei scheitern schon viele in ihren Gedanken daran!

Für mich fühlt sich der Januar eben nur an wie ein Loch … ein Loch das 31 Tage braucht zuzuwachsen. :-) In dem man sich neu formatieren muss und quasi ein „jetzt entscheide dich was du willst“ Monat ist. Wie ich schon letztens in Gedankengänge 17 über Jahresrückblicke beschrieben habe Lagepläne zu erstellen. Mir persönlich kommen die Menschen auch so „suchend“ aber nicht wissend wonach sie eigentlich suchen vor? In den Geschäften herrscht keine gute Stimmung, es sei denn man steht auf Kämpfe zwischen Regalen, Garderoben und Kassen … das NEUE braucht noch und das ALTE muss weg. Alles und doch nichts untermalt mit Hektik, schlechter Laune oder euphorischer Hysterie! Und das jeden Tag die sich jeder einzelne anfühlen wie ein Monat!

Wann fängt eigentlich die Frühjahrsmüdigkeit an? Nicht im Januar oder, denn manchmal habe ich das Gefühl, einige stecken schon mitten drin … sie wirken ausgelaugt und ihre Energie reicht maximal bis 11 Uhr vormittags. Ja sicher  – der Dezember war anstrengend, verkaufen – einkaufen – feiern – organisieren – essen – trinken und was weiß ich noch alles. Und genau diese Beobachtung ist im ersten Monat unseres Jahres besonders treffend. Es fehlt uns einfach noch das Tempo der Frühlingsmonate! Dazu ist er da … der Januar … der Monat der sich für mich wie ein Loch anfühlt … Neues Jahr, neue Power oder so irgendwie …

Als wenn das so einfach wäre. Hinter uns liegt eine Zeit voll gemütlicher Momenten. Das dauert eben seine Zeit bis man wieder „normal“ läuft. Schön haben es die Menschen die gleich mal die ersten ein bis zwei Wochen der Sonne entgegen fliegen können oder Ski oder Wellness Urlaub gebucht haben. Das sehe ich so als das „Ausschleichen“ der Keks-Saison und gleichzeitig das „ab jetzt gehts wieder richtig los“ Zeit! Die Sonne und die Wärme fehlt plötzlich total arg. Persönlich würde ich ja am liebsten die Spiegel zu Hause alle abnehmen, werfe ich meinem Spiegelbild einen missachtenden Blick zu! Aus einem guten Grund – mein Gesicht ist ausgeblichen … irgendwas zwischen gelb und grau glaube ich … JA so sehe ich aus. Zementgelb, von meiner „gesunden“ Hautfarbe ist schon lange nichts mehr übrig. Schleicht sich dann noch etwas schlechte Laune dazu ist sie perfekt die „Seasonal Affektive Disorder“ so nennen es die Ärzte! *lach*

Naja was soll es. Durch dieses Januar-Loch muss ich  durch. Wie eine Hobby Joggerin die einen Marathon läuft. :D Gegen Ende des Monats werde ich wieder beschließen mich nicht mehr darüber zu ärgern daß der Januar 31 Tage anstatt nur 10 Tage hat, ich versuche so wie jedes Jahr dieses „Loch“ mit positiven und angenehmen Dingen zu füllen und vor allem werde ich mich NICHT anstecken lassen von dieser „Disorder, vorzeitiger Frühjahrsmüdigkeit und Einmurmel-Phase“… weil ER ist ja bald da, der Monat, in dem ich eine neue Seite in meinem Kalender aufschlagen kann! Februar – mein alles ist perfekt Monat! :-)

Es waren wieder nur Gedanken die mir wirklich immer durch den Kopf gehen, bin ich im Januar angekommen. Wie fühlt sich der Januar für dich an? Lass es mich wissen ich freue mich.

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Und schon wieder ist er da, der Mann im Mond mit seiner intensiven Beleuchtung. Hast DU auch schon mal bei Mondschein die Böden gewischt, Kuchen gebacken und sämtliche Schubladen und Schränke sortiert und aufgeräumt? Oder sitzt du die halbe Nacht am Balkon, weil dich das helle Mondlicht einfach nicht einschlafen lässt und du alles andere im Kopf hast, nur nicht ins Bett zu gehen und wie alle anderen Menschen zu schlafen? Du kennst das? Sehr gut, dann bin ich mir ziemlich sicher dieser Artikel wird DEINER sein!

Schlaflos bei Vollmond – für viele ein Thema

Das Thema MOND ist ja seit jeher mystisch angehaucht. Unzählige Legenden sind dazu zu finden. Ob man dem ganzen Glauben schenken kann oder will, ist jedem selbst überlassen. Ich bin jedoch schon der Meinung, dass der Mond, zeigt er sich in seiner vollen Pracht, Einfluss nimmt auf uns Menschen. Er raubt uns den Schlaf, oftmals schon Tage zuvor, macht uns aggressiv und streitlustig, die Kriminalität soll in Vollmondnächten höher sein und an dem Ganzen soll also der Mond schuld sein … wenn einige von uns am „Rad drehen“. Die Wissenschaft ist sich da ja nicht so ganz einig, die einen sagen es ist alles hausgemachte Selbstprophezeihung, andere schenken dem Mond – Thema mehr Aufmerksamkeit.

Innere Unruhe oftmals schon drei Tage vor Vollmond

Ich bin keine Person die einen Mondkalender besitzt oder sich danach richten würde. Den brauche ich auch nicht, da ich selbst einer bin! :-) Durch meine plötzlich auftretende Hippeligkeit und Unruhe stellt sich immer heraus – es ist wieder soweit!

Ich hatte schon als Kind damit zu tun. Meine Eltern erzählten mir, dass sie in den Nächten vor Vollmond mit mir mehr zu tun hatten als mit meiner Schwester. Sie erzählten mir das es immer etwas „spannend“ war mit mir – ich war eine professionelle Schlafwandlerin! Ich hatte es scheinbar immer geschafft, unbemerkt abzuhauen #stellesmirgeradewiedervor. :-) Meine Mutter erzählte mir als ich älter war so einige Erlebnisse darüber, wie z.B. dass sie beinahe der Schlag getroffen hätte, als sie mich des Nachts  auf der Fensterbank fand … meine Füsse hingen baumelnd nach unten und ich summte so vor mich hin … und wie sie Angst hatte das wenn sie mich anspricht, so erschrecke das ich runterfalle :D

Wäre diese Szene jetzt noch mit Musik untermalt, könnte es der Beginn eines Horrorfilms sein #weglach! Ich konnte mich nur an sehr wenige Details von meinen nächtlichen Ausflügen erinnern … schade eigentlich. Gott sei Dank hat sich diese „Wandlerei“ so mit ungefähr 13 Jahren verabschiedet. Gekommen ist die Feinfühligkeit rund um den Mond und leider eben oft schon Tage zuvor.

Selbst erfüllende Prophezeiung?

„Kein Wunder das du nicht schlafen kannst, wenn du schon Tage zuvor daran denkst. Deine Anspannung führt natürlich zu den erwartenden „Störungen“! Hmm ich bin aber ein sehr entspannter Mensch (geworden) und ich steigere mich auch nicht rein. Es ist wie es ist, der Mond beeinflusst mich auf seine Art. Punkt aus.

Der Mond hat eine aussergewöhnliche Wirkung auf vieles

Das erzählen die alten Mond-Mythen! Quellwasser bei Vollmond abgefüllt soll besonders „gesund“ sein. Bei Neumond geschlagenes Holz soll angeblich widerstandsfähiger sein. Babys, die bei Vollmond zur Wert kommen, dürfen sich zu den robusten Zwergen zählen. Viele Schönheits- und Gesundheitsrituale sind bei Vollmond angewendet – am Wirkungsvollsten!?

ICH bin jetzt aber keine, die gerade an diesen Tagen zum Zahnarzt läuft weil angeblich auch die Füllung länger hält oder ich mir meine Haare Färbe, da die Grauabdeckung doppelt so lange wirkt. Und meine Orchideen bekommen auch keine Sonderbehandlung, obwohl sie es mir mit doppelter Blütenpracht danken würden! Wie gesagt dazu bin ich zu sehr entspannt um mir das anzutun. Da steige ich aus. ICH wäre eher interessiert daran besser oder überhaupt zu schlafen an diesen Tagen und etwas ausgeglichener zu sein.

Was ich immer wieder beobachte

In der Zeit des Vollmondes fühlt sich mein Körper sehr kraftlos an. Es läuft alles langsamer und oftmals habe ich das Gefühl, dass meine Energiefreisetzung und Leistungsfähigkeit im „Chile the Base“ Modus hängt! Ich muss auch leider zugeben, dass ich zur „Kampfhenne“ mutieren kann, läuft etwas nicht nach meinem Plan. Mein Nervenkostüm weist dann einige offene Nähte auf, die ich aber nicht zusammen flicken kann – weil ich so energielos bin! :-(  Ich in Wahrheit todmüde bin und ich nicht mehr zustande bringe als wie eine Hochschwangere die in den Wehen steht, in der Wohnung umher schleicht bis endlich alles vorbei ist! Es ist einfach so: Komme ich nicht zu meinem doch so wichtigen Schlaf, darf ich doch auch mal nach zwei Tagen wo ich „Nachtschicht“ laufe, meine nicht so positive Seite  rauslassen. (ICH arbeite aber daran das zu ändern!)

Er ist schuld – der MOND

Jetzt würden mich wahrscheinlich alle Wissenschaftler in der Luft zerrissen, würden sie das lesen. Denn der Mond kann daran nicht schuld sein … nur seltsam das dieses Unbehagen immer zur Vollmond-Phase wiederkehrt. Eines weiß ich aber ganz bestimmt: Der Mond lehrt uns Geduld. Nach jedem Tief folgt auch wieder ein Hoch. Bin ja sehr froh darüber das nicht das ganze Monat Vollmond herrscht! :-)

Es hat ja auch alles eine positive Seite. Ich freue mich wie ein kleines Kind, kann ich wieder richtig ein – durch und ausschlafen. Das Gefühl zu erkennen wie wichtig doch Schlaf ist! Wenn ich mich am Morgen fit und erholt fühle. Ja und der morgendliche Gang ins Bad ist ebenso wesentlich sympathischer … denn die Augenringe sind verschwunden. #lach

Fazit

Für die einen mag es ein wunderbares romantisches Naturschauspiel sein. Für die anderen bedeutet es, nicht oder nicht viel Schlaf zu erhaschen, keine Energie und zu wenig Nerven zu haben. Fakt ist – der Mond hat durchaus Auswirkungen auf unser Leben. Ich würde sagen nutzen wir die aufbauende Wirkung des Mondes. Setzen wir uns ins Mondlicht und lassen wir uns  „Aufladen“, denn er regeneriert unseren Körper und tanken wir seine Energie in vollen Zügen … wer bitte muss da zu Bett gehen und schlafen? Dazu fällt mir noch etwas ein:

„Möchte die kleine Maus denn eine Wurst?“ NEIN. Anne – Chantal isst NUR glutenfreies Dinkeltofu, aus regionalem Bioanbau, bei VOLLMOND geerntet.“

… na dann … ist´s ja gut. Würde sagen wir lesen uns bei Vollmond, denn schlafen können wir ja nicht!  :-)

Ich wünsche DIR eine gute Zeit, und wenn es DIR ebenso geht wie mir und du ein paar Tricks auf Lager hast wie DU mit #nichtschlafen umgehst – schreib mir, ich bin gespannt.