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Bleiben oder gehen? Eine der schwierigsten Entscheidungen für uns Frauen, die es überhaupt gibt! Das ist jedenfalls meine Empfindung. Es gibt keine immer heile Welt. Schon gar nicht, wenn es um Beziehungen geht. In Wahrheit keine schlechte Sache, denn wir wachsen nun mal an den Herausforderungen, die uns gestellt werden. Aber meine Frage an Dich: Wie viel Unzufriedenheit ist für eine Beziehung normal? Wann sollten wir „gehen“ und wann lohnt es sich zu „bleiben“?

Ist es nicht so, je länger man mit seinem Partner zusammen ist, umso mehr potenzielle Frustquellen werden spür- und sichtbar. Alle in einer Beziehung lebenden Menschen, müssen sich nicht nur den Alltagsproblemen stellen, sondern auch tieferliegende Fragen stellen. Je länger man zusammen ist, umso mehr kommt an die Oberfläche. Wenn sich allerdings „Probleme“ ständig wiederholen und keine Veränderung eintritt oder erkennbar ist, werden wir anfangen uns Fragen zu stellen.

Die Fragen aller Fragen:

„Muss ich mir das wirklich antun? Hat meine Beziehung überhaupt noch eine Zukunft? Was soll ich machen? Was ist zu tun?“ Wir möchten klarerweise, dass es uns gut geht. Gemeinsam gut geht. Und deshalb wird der aufkommende Gedanke, zu gehen, oftmals überbewertet.

Ich hatte ja immer das Händchen dazu, mich in Kleinigkeiten zu verlieren. Es gab Tage, da konnte ich mit der Unzufriedenheit, die in mir hauste, ganz gut leben. Zwei Tage darauf war mein Plan zu gehen, gedanklich vollkommen abgeschlossen und bereit zur „Vollstreckung“. Sind die guten Zeiten es noch wert, die schlechten Zeiten auszuhalten? Diese Frage stellte ich mir ständig.

Eines weiß ich heute definitiv. Die erstbeste Entscheidung ist sehr oft nicht immer als die Beste zu sehen! Eigentlich gibt es nur drei Fragen, die wir uns selber ganz ehrlich beantworten, sollten um eine Entscheidung treffen zu können, die wir auch im Nachhinein nicht bereuen.

Tut mir meine Beziehung „noch“ gut?

Es ist Dein/unser Leben, deswegen haben unsere Bedürfnisse oberste Priorität. Eine einfache Frage, die wie ich finde, auch einfach zu beantworten ist. Falls Deine Antwort NEIN ist, weißt Du, was eigentlich zu tun ist oder?

Allerdings ist dabei etwas Vorsicht geboten, denn es gibt einen Unterschied zwischen: „Manchmal nervt er mich …“ und „ich kann einfach nicht ICH sein, wenn wir zusammen sind.“ Streut Dein Partner immer wieder Salz in Deine Wunden und zwingt Dich zur Reflexion oder kann Dich tatsächlich nicht so annehmen, wie Du bist?

Tu ich meiner Beziehung gut?

Kurz erklärt: Kannst Du Deinem Partner ehrlich das Gefühl schenken, dass ER in Ordnung ist, wie ER ist? Kannst Du ihn genauso lieben, wie er ist? Kannst Du seine Grenzen akzeptieren? Kannst Du ihm vertrauen und hinter ihm stehen, während er seine eigene Wahrheit lebt und seine Meinung auch offen vertritt? Respektierst Du seine Meinung oder bist Du der Meinung, das er sich ändern muss?

Stimmt … es sind viele Fragezeichen. Aber es sind Fragezeichen und Antworten, die sehr wichtig sind, um Beziehungsentscheidungen zu treffen!

Habe ich angesprochen was mich zum Nachdenken anregt?

Ich bin ja mehr denn je der Meinung, dass wir ALLE untereinander viel zu wenig reden. Ich bin der Meinung, dass das größte Geschenk, dass ich von jemanden erhalten kann, ist gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden! Ebenso ist es ein großes Geschenk, es anders rum zu tun. Wenn DAS passiert, entsteht Kontakt. Und dieser Kontakt bringt Klarheit!

Das „Miteinander“ macht es aus. Wir Frauen neigen dazu, oftmals gleich dagegen zureden, sich zu rechtfertigen. Nicht richtig zuzuhören. Still zu sein. Wir dürfen, nein wir müssen, unserem Partner eine Meinung geben. Nachdem wir zugehört haben. Eine Meinung, die durchaus auch mal verletzen kann. Alles mit sich alleine auszumachen und in sich hineinfressen, ist kontraproduktiv und verstopft alle Sinne. :D Das tut keiner Beziehung gut.

Dazu gibt es Kompromisse. Kompromisse, die jeder für sich selbst einschätzen muss.
Sei ehrlich zu Dir.
Sei offen ehrlich zu Deinem Partner.
Triff Deine Entscheidung und sei bereit, Dir all diese Fragen noch einige Male ehrlich zu stellen. >zwinker>

Heute war es ein kurzer Artikel, der nicht sehr viele Worte brauchte, um das zu sagen, worauf es tatsächlich ankommt.
Ich wünsche Dir wie immer die richtigen Entscheidungen zu treffen.<3

Peace & Love

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Denke lieber für Dich selbst als sich der Masse der Menschen anzuschliessen! So möchte ich heute einen mir sehr wichtigen Artikel einleiten. Wenn alle von der Brücke springen, würdest Du es deshalb doch nicht tun, oder doch? Ich will damit sagen, etwas zu machen weil die Masse es macht, bringt niemandem etwas und Dir am aller wenigsten …

Die Gesellschaft erwartet von uns, dass wir uns alle so verhalten wie sie es vorgibt, wie sich eben die Masse verhält. Tun wir das nicht, weigern wir uns mit der Masse mitzulaufen, reagieren die meisten Menschen ziemlich irritiert oder sogar verärgert! Wenn ein Mensch aus der Reihe tanzt wird das nicht gern gesehen. Schließlich springen ja alle von der Brücke.

Zum Teufel mit den „Brückenspringern“

Das meine ich ganz ehrlich genau so. Treffe Deine eigenen Entscheidungen … lebe Dein eigenes Leben und vor allem denke Deine eigenen Gedanken! Ich stelle mir gerne und auch sehr oft die Frage: „Weshalb?“ Warum sollte ich so handeln wie andere das wollen? Und zwar stelle ich mir diese Frage immer dann, wenn es um Verpflichtungen, Forderungen oder Erwartungen geht, die mir nicht gefallen. Dann überlege ich, welche Motive oder Gründe dahinter stecken könnten .

Mit der Antwort: „Weil das nun mal so ist oder so gemacht wird“ gebe ich mich nicht mehr zufrieden! Mit diesem Dilemma werden wir alle tagtäglich konfrontiert. Im Berufsleben ganz besonders stark, aber auch in unseren Beziehungen und bei unzähligen Entscheidungen, die wir jeden Tag treffen müssen.

Du alleine entscheidest

Gegen „Brückenspringer“ und die Erwartungen unserer Mitmenschen können wir nichts tun. Doch wir können für uns alleine die Entscheidung treffen ob wir ebenso springen oder nicht, ob wir tun was von uns erwartet wird oder eben unsere eigenen Entscheidungen treffen.

Ich marschierte sehr sehr oft zur Brücke, ich schaute übers Geländer … trat aber nach ein paar Überlegungen wieder zurück und kehrte der Brücke meinen Rücken zu. Mir wurde beim nach Hause gehen bewusst, wieviele unbegrenzte Möglichkeiten uns allen doch zur Verfügung stehen!

Aber zunächst müssen wir uns ganz bewusst dafür entscheiden, anders zu denken als es die Masse tut.

Es geht dabei nicht darum aus Trotz anders zu entscheiden, es geht einzig darum uns selbst treu zu bleiben, unseren eigenen Weg zu gehen. Immerhin ist es unser Leben. Warum also stellen wir nicht unsere eigenen Spielregeln dafür auf? Wir können uns damit nicht nur selbst etwas Gutes tun, sondern gleichzeitig auch unseren Mitmenschen helfen.

Ich habe mir vor langer Zeit ein geniales Zitat abgeschrieben, leider weiß ich nicht mehr von wem es ist. Diese Zeilen mischen sich immer wieder unter meine Gedanken:

„Die meisten Menschen führen ein Leben in stiller Verzweiflung und werden so zu Grabe getragen, während ihr Lied immer noch in ihnen schlummert …“

Ich denke, dass bedarf keiner näheren Erklärung. Du weißt sicher was ich damit sagen möchte. In unserem Leben einfach so umzudenken ist garantiert nicht einfach, es ist eine Kunst!

ICH war eine „Brückenspringerin“, gehörte also zur Masse und das die meiste Zeit meines Lebens. Bis zu dem Zeitpunkt in dem meine innere Wandlung einsetze. Sie begann in einer schwierigen, ich muss fast sagen, in einer fast aussichtslosen Lebensphase. Jede Menge unzähliger Veränderungen standen vor meiner Tür. Alle wollten sie auf einmal herein, aber ich konnte meine Tür nur sehr zaghaft öffnen … ich war zu festgefahren in meinen Strukturen und hatte vor allem eines – Angst. Und irgendwann sprang mir dieses Zitat ins Gesicht. :-)

Lebe anders als die Masse

Das Studium „Mensch“ beginnt mit den neuen Erfahrungen

Sein Leben anders zu leben, als die Masse es tut, bringt viele neue Erfahrungen mit sich. Auf dem Weg dorthin begegneten mir die unterschiedlichsten Menschen. Einige wollen behilflich sein beim erreichen der eigenen Ziele. Andere versuchten wirklich alles um mich davon abzuhalten. Alles was sie wollen ist Kontrolle und mich beeinflussen!

Das Studium „Mensch“ wird also mit solchen Begegnungen sensibilisiert. Ein sehr interessantes Studium das wir total umsonst erhalten :-).

Zwischenfrage: Warum gibt es bloß so viele Menschen die gefallen daran finden, anderen Menschen mehr zu schaden als sie zu unterstützen? Sie hängen sich an Deinen Gürtel fest und lassen nicht so schnell wieder los. Energiesauger … falsche Kritiker, die es nicht glauben wollen, dass andere Menschen plötzlich anders Leben möchten!? Das es möglich ist mehr zu erreichen als man selbst für möglich gehalten hätte! Hier spielt der Neid eine große Rolle, der Neid auf den Mut etwas anders zu machen.

Es sollte nichts mehr so sein wie es vorher war

Für mich war es eine klare Sache geworden. Meine schwierige Lebensphase hatte auch etwas Positives an sich. Sie öffnete mir meine Augen und ich wusste was ich wollte, besser gesagt, was ich nicht mehr wollte. Es sollte nichts mehr so sein, wie es vorher war!

Keiner muss so leben, wie andere Menschen es von uns verlangen. Es funktioniert … wir können lernen uns von den Anforderungen anderer Personen zu befreien. Natürlich musst DU es wollen – die Entscheidung liegt bei Dir! Was Du allerdings mitbringen solltest, wenn Du Dein Leben nicht als „Brückenspringer“ zu Ende leben willst, ist:

  • Sei offen für alles NEUE, neue Ideen, neue Menschen und wenn es sich ergibt, auch einer neuen Umgebung.
  • Du musst mit Deiner Momentan-Situation unzufrieden sein.
  • Du musst bereit sein, Dein Leben und die Verantwortung dafür, selbst in die Hand zu nehmen.
  • UND Du musst bereit sein, viel dafür zu tun, Arbeit mit Dir selbst.

Wenn Dir diese Dinge bewusst sind, befindest Du Dich schon auf der richtigen Fahrbahn! Ich dachte mir immer, dass der Schlüssel zu einem neuen, schöneren Leben weniger Arbeit sei. Meine Erkenntnis heute, die natürlich meine ganz persönliche ist: Menschen arbeiten gern und auch viel. Es muss jedoch eine Arbeit sein, die wenig Kraft und Energie verbraucht, viel Geld bringt und jede Menge Freizeit lässt!

Mhm. Alles klar. DAS ist die Arbeit mit sich selbst aber sicher nicht! Deshalb bleiben auch so viele Menschen „Brückenspringer“ >zwinker<.

Abschließend noch eine Erfahrung, über die ich sehr dankbar bin

Die unvergesslichste Zeit im Leben ist nicht die, in der uns alles in den Schoss gelegt wurde und alles glatt lief … NEIN es ist die Zeit, in denen wir mit Herausforderungen zu kämpfen hatten. Fazit – eine Herausforderung ist IMMER eine lohnende Erfahrung …

Es kann sein, dass ich Dir jetzt Deine Zeit gestohlen habe, wenn es so sein sollte – sorry, es tut mir leid.
Es kann aber auch sein, dass Du gerade auch auf dem Weg bist, ein anderes Leben zu suchen, zu wollen oder schon mitten drin bist und genau diese Worte gebraucht hast um am Weg zu bleiben – weg von der Brücke … Dann habe ich erreicht was ich eigentlich wollte! <3

“ Die Tragik des Lebens ist nicht so sehr das, was wir erleiden, sondern vielmehr das, was uns fehlt.“  T. Carlyle

Ich wünsche Dir vom ganzen Herzen ein Leben fern der Masse, individuell und authentisch schön …