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Lesezeit: 2 Minuten

Diese rührende Geschichte, die ich heute unbedingt weitergeben will, zeigt uns ganz deutlich, dass wir NIE vorschnell urteilen dürfen! Durch ein vorschnelles Urteil können wir Menschen verletzen. Manchmal reicht es auch schon nur über einen Menschen nachzudenken und sich im Kopf sein Urteil zu bilden … ihn zu bewerten, ohne ein Hintergrundwissen zu haben. 

Eine kurze und sehr süße Geschichte, die zeigt wie schnell wir andere Menschen (ungerechtfertigt) in eine Schublade stecken wo sie keinen Platz haben.

Die alte Dame im Cafe

Eine alte Dame setzt sich in ein Café. Die Kellnerin bringt ihr die Menü-Karte und fragt nach, was sie denn bestellen möchte. Die alte Dame fragt: „Wie teuer ist bei ihnen ein Stück von der Torte?“ Die Kellnerin antwortete „fünf Euro …“

Die gebrechliche alte Frau holt einige Münzen aus ihrer Tasche und beginnt langsam zu zählen. Dann fragt sie wieder: „Und wie teuer ist bei ihnen ein einfaches Stück Kuchen?“ Die Kellnerin war etwas gestresst und offensichtlich genervt von den Fragen, da sie auch andere Tische zu bedienen hatte. Dem entsprechend forsch kam auch die Antwort „vier Euro …“ sagte sie.

„Das ist gut, dann nehme ich gerne den einfachen Kuchen bitte …“ sagte sie. Die Kellnerin brachte ihr genervt den Kuchen und legte ihr auch gleich die Rechnung dazu. „Immer diese geizigen Leute“ murmelte sie leise vor sich hin.

Die alte Dame aß ganz langsam und genußvoll ihren Kuchen, stand langsam auf, legte das Geld auf den Tisch und ging.

Als die Kellnerin nun den Tisch abräumen wollte, stellte sie fest, dass die alte Frau ihr einen Euro Trinkgeld hingelegt hat. Diese Situation berührte sie und es schossen ihr Tränen in die Augen. Es war nur leider zu spät sich bei der alten Dame zu entschuldigen. Sie begriff jetzt weshalb die alte Frau nach den Preisen gefragt hatte.

Es hatte nichts mit Geiz zu tun … sie entschied sich bewusst für den einfachen Kuchen um IHR Trinkgeld zu schenken …

Gefunden auf Netzfrauen, Autor unbekannt

Danke dass Du hier warst und ich hole Dich bald wieder ab, wenn Du magst, um ein wenig in die Geschichtenwelt einzutauchen …

Lesezeit: 3 Minuten

Bitte höre was ich nicht sage!

Laß Dich nicht von mir narren.
Laß Dich nicht durch das Gesicht täuschen, das ich mache.
Denn ich trage Masken! Masken, die ich fürchte abzulegen.
Und keine davon bin ich …
So tun, als ob, ist eine Kunst. Die mir zur zweiten Natur wurde.
Aber lass Dich dadurch nicht täuschen!

Ich mache den Eindruck, als sei ich umgänglich, als sei alles heiter in mir, und so, als bräuchte ich niemanden.
Aber glaub mir nicht!
Mein Äußeres mag sicher erscheinen, aber es ist meine Maske.
Dahinter bin ICH … wie ich wirklich bin, verwirrt, in Furcht und – allein.
Aber ich verberge es.
Ich möchte einfach nicht das es irgend jemand merkt.

Beim bloßen Gedanken an meine Schwächen bekomme ich Panik und habe Angst.
Gerade deshalb erfinde ich verzweifelte Masken, hinter denen ich mich verstecken kann,
eine lässige Fassade, die  mir hilft, etwas vorzutäuschen, die ich vor dem wissenden Blick sichert, der mich erkennen würde.
Dabei wäre dieser Blick gerade meine Rettung, wenn es jemand wäre der mich annimmt und mich liebt.
Das ist das Einzige das mir Sicherheit geben würde, das ich mir selbst nicht geben kann, dass ich wirklich etwas wert bin!

Aber ich wage es nicht, es Dir zu sagen.
Ich habe Angst davor.
Ich habe Angst, dass Dein Blick nicht von Liebe und Annahme begleitet wird.
Ich fürchte Du wirst gering von mir denken und wirst über mich lachen … und Dein Lachen würde mich verletzen.
Ich habe einfach Angst, nichts wert zu sein, und ich habe Angst, dass Du das genauso siehst und mich abweist.
So spiele ich mein Spiel … mein verzweifeltes Spiel.

Eine sichere Fassade aussen und ein zitterndes Mädchen von innen.
Ich rede daher im gängigen Ton, oberflächlichen Geschwätzes.
Ich erzähle Dir alles, was wirklich nichts ist, und nichts von all dem, was wirklich ist, was in mir schreit …
Deshalb lass Dich nicht täuschen von dem, was ich aus Gewohnheit rede.
Deshalb höre bitte sorgfältig hin, und versuche zu hören was ich NICHT sage, obwohl ich es möchte.
Ich verabscheue dieses Versteckspiel das ich hier treibe!

Es ist unecht und oberflächlich.
Ich möchte authentisch und spontan sein können!
Einfach ICH selbst … aber Du musst mir dabei helfen.
Du musst Deine Hand ausstrecken, nur Du kannst mich zum Leben rufen!
Jedesmal wenn Du freundlich und gut bist und mir Mut machst, jedesmal wenn Du zu verstehen suchst, weil Du Dich wirklich um mich sorgst, bekommt mein Herz kleine Flügel …

Dein Gespür und Deine Kraft des Verstehens geben mir Leben.
Ich  möchte das Du weißt, wie wichtig Du für mich bist, wie sehr Du aus mir einen Menschen machen kannst, der ich wirklich bin? Wenn Du du willst.
Du alleine kannst die Wand niederreißen, hinter der ich zitternd stehe.
Du alleine kannst mir meine Maske abnehmen.
Du alleine kannst mich aus meiner Schattenwelt, aus meiner Einsamkeit und Unsicherheit befreien.

Übersehe mich bitte nicht.
Übergehe mich nicht.
Die lange Überzeugung, nichts wert zu sein, schafft dicke Mauern.
Je näher Du mir kommst, umso mehr wehre ich mich.
Ich wehre mich gegen das, wonach ich so laut schreie!
Aber man hat mir gesagt, dass Liebe stärker sei als jeder Schutzwall … und darauf hoffe ich.

Wer ICH bin willst Du wissen?
Ich bin jemand, den Du sehr gut kennst und der Dir sehr oft begegnet.
ICH bin DU selbst.
Schau in den Spiegel, nur Du erkennst dich wirklich.
NIEMAND kann so ehrlich sein zu Dir, als DU selbst!

(Von Stefanie, gefunden auf Regenbogenwald – Hilfe zur Selbsthilfe)

Ausnahmsweise möchte ich diesen Text mal so stehen lassen. Er braucht keine vielen Worte um zu erklären … aber er ist es wert, mehrmals gelesen zu werden!
Vielleicht hast Du auf diese wunderbaren Zeilen gewartet, oder kennst jemanden für den diese Worte gerade sehr gut passen würden? Teilen macht Freude. :-)

Eine schöne und glückliche Zeit wünsche ich Dir, bis ganz bald in meiner Geschichtenliebe!