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Ja, also im Normalfall besteht ein Liebesbeziehung aus zwei Personen. Doch was, wenn sich eine dritte Person dazwischen reiht? Neben der eigentlichen Beziehung eine Affäre zu beginnen, ist schon lange kein Thema mehr das ausschließlich Männer betrifft. Eine Dreiecksbeziehung mag ja in ihrer Beginnphase sehr spannend sein … aber nach ein paar Wochen häufen sich die Probleme, weil der „Aktive“ es allen recht machen möchte. Kann so etwas gut gehen?

Wie entsteht diese Zweigleisigkeit?

Bei diesem Thema scheint der Spruch „Die Kirschen vom Nachbarn schmecken wirklich besser als die eigenen!“ ganz gut zu passen. Ich habe im Laufe der vielen Jahre ja einiges erleben können. Von Männern, die ihre Ehefrauen „geliebt“ haben und trotzdem eine andere Frau mit ins Boot holten. Von Frauen, die sich nichts mehr gewünscht hätten als ihren Partner weiter so zu lieben wie am Anfang ihrer Ehe, aber die Luft war raus. Der Wunsch nach Aufmerksamkeit, Liebe und endlich wieder mal richtig Frau sein zu können machte sich breit. Wenn die Euphorie der ersten Jahre in einer Beziehung vom stressigen Alltag abgelöst wird, kann es leider passieren, dass Paare mehr nebeneinander her statt miteinander leben.

Die Unzufriedenheit wächst im Hintergrund

Die Unzufriedenheit lässt leider sehr oft eine Sehnsucht entstehen, die sich auch irgendwann ihren Weg sucht um zu bekommen, was so sehnsüchtig gewünscht wird. Zu Beginn ist eine solche Affäre ein unglaubliches positives Lebensgefühl. Alles erscheint rosarot trotz der Traurigkeit, die in den eigenen vier Wänden herrscht. Manchmal wird man ja sogar als „Glückspilz“ bezeichnet, teilt man dieses Geheimnis, weil man die Sicherheit zu Hause hat und zugleich eine Oase der Leidenschaft.

Nur weil ja im Leben nichts so bleibt wie es zu Anfang ausschaut, und weil nach geraumer Zeit meistens einer mehr möchte als der andere, steigt der Druck eine Entscheidung zu treffen. Und überhaupt, schließlich ist man ja verheiratet, es steht jede Menge auf dem Spiel.  Eine rationale Entscheidung scheint allerdings aussichtslos! Das Karussell beginnt sich immer schneller zu drehen. Der Spagat zwischen Heimathafen und Liebesinsel wird immer schwieriger und das Zerissenheitsgefühl wird beinahe unerträglich. Man wird niemandem mehr gerecht … und am wenigsten sich selbst .

Eine Lebenslüge

Wir kämpfen mit und gegen unsere Glaubenssätze. Wir geraten mit unserer Moral in Streit. „Kann ich meinen Partner denn verlassen, schließlich haben wir einander versprochen!“ Soll und kann man das alles einfach so hin schmeißen und war das jetzt tatsächlich alles? Und was tue ich den Kindern damit an … Egoismus oder Eigenverantwortung? In der Verbindung neben dem eigentlichen Partner steckt die Chance, sich mit sich selbst auseinanderzusetzen. Das ohnehin viel zu kurze Leben lockt mit seinen Erwartungen, Wünschen, Sehnsüchten und der Hoffnung.

Was, wenn diese Liebesoase eines Tages ihren Zauber verliert und auch diese Beziehung zur Gewohnheit wird und der ganze Marathon von vorne beginnen würde? Aber auf der anderen Seite ist da eine Person, die einem genau das gibt wonach man sich so sehr sehnt und was beim eigenen Partner vermisst wird. Ein Mensch von dem man Anerkennung und Bestätigung erhält und er eine „Ausstiegsoption“ bietet, mit welcher man sein langweiliges unbefriedigendes Leben hinter sich lassen könnte … Gedanken über Gedanken und damit steckt man auch schon mitten drin in diesem – Drei, sind einer zu viel. 

Nun gilt es sich ehrlich zu fragen:

  • Möchte ich die Vertrautheit der langjährigen Beziehung wirklich aufs Spiel setzen?
  • Setze ich einen Punkt in meiner Partnerschaft und möchte ich wirklich einen Neuanfang mit einer neuen Liebe?
  • Oder beende ich lieber diese Dreiecksbeziehung und gebe der „alten“ Beziehung eine weitere neue Chance?

Oft ist es nur der Reiz des Neuen und Verbotenen, der uns in Bezug auf die dritte Person alles so rosa sehen lässt. Eine Affäre kann oder nimmt auch in den meisten Fällen einen ganz anderen Lauf als erwartet. Frauen ticken dabei ohnehin anders als Männer und es kommt nicht selten vor, dass sie in die Rolle einer „Lückenbüßerin“ und „Gespielin“ schlüpft.  Wie auch immer man sich entscheidet – wichtig ist es, dass man sich fragt, was von der anderen Person erwartet wird! Früher oder später muss eine Entscheidung her.

Sei also ehrlich zu Dir selbst

Frage Dich bald genug für welchen Menschen Dein Herz schneller schlägt. Letztendlich bist Du selbst der einzige Mensch, der in dieser Dreiecks-Konstelation die Verantwortung übernehmen muss und auch eine Entscheidung fällen kann. Falls Du aber in der Position der Geliebten sein solltest, möchte ich dazu nur eines sagen: Lass nicht mit Dir spielen, lasse dich nicht von einem Zeitfenster ins andere schieben! Wenn Gefühle und ein ehrliches Interesse vorhanden sind und Du auch bereit bist Deine alten Zelte zurückzulassen, sollte diese Person eine Entscheidung treffen … kann er das nicht, und das ist in vielen Fällen der Fall, solltest Du Dir überlegen, ob dieser Mensch Dir das Drama auch wirklich wert ist!

Nachsatz:

Alles was uns im Leben passiert, wen und was wir kennenlernen, hat einen Sinn. JA … auch manches das unter „Mist“ oder „war das notwendig“ fällt. Unser Leben möchte uns etwas sagen und es möchte dass wir uns weiter entwickeln. Vielleicht hast Du Dir das alles nicht ausgesucht und Du hast Dir wahrscheinlich nichts auf die Stirn geschrieben „Ich suche nebenbei“. Es hat sich ergeben, Gründe dafür gibt es auf jeden Fall. Aber es gibt auch Affären – ob gebeichtet oder in Stille begraben, die im Nachhinein der eigentlichen Beziehung wieder Leben eingehaucht hat. Vielleicht hat Dich die Dreier-Erfahrung Deinem Partner wieder näher gebracht, vielleicht habt ihr eure Beziehung geöffnet … oder vielleicht habt ihr euch getrennt. Rückblickend kannst Du dankbar sein dafür.

Die Ehe ist eine Brücke, die man täglich neu bauen muss … am besten von beiden Seiten.

Keine zerrissene sondern glückliche Zeit wünsche ich mir für Dich …

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Jeder von uns hat seine ganz speziellen Gewohnheiten. Gute, weniger gute, sinnlose und überaus wichtige Gewohnheiten! Meinen wir jedenfalls. Unsere gewohnte Art zu handeln zu denken, ist viel tiefer in uns drin, als wir denken. Deshalb wird es auch etwas Zeit brauchen, wollen wir unsere Gewohnheiten verändern. Ich würde sogar soweit gehen und sagen: „Unsere Gewohnheiten üben eine gewisse Macht auf uns aus!“ SIE sind es, die die Qualität unseres Lebens ausmachen. Es sind die Dinge, die wir von alleine und automatisch tun, ohne das wir uns daran erinnern müssen.

Ob du im Leben das bekommen wirst, was du dir wünscht, wird zu einem großen Teil von deinen Gewohnheiten bestimmt. Bist du glücklich, wirst du an Dinge denken und Dinge tun die dich erfüllen. Reiche Menschen werden aus Gewohnheit Dinge machen die ihren Wohlstand noch zusätzlich unterstützen und schützen. Es reicht nicht, nur zu wissen wie du etwas erreichen kannst und dauerhaft davon zu profitieren! Du musst eine „Gewohnheit“ daraus machen, sonst nützt dir all dein Wissen nicht.

Neue Gewohnheiten, ein Beispiel

Ich bin eine Frau die ihre sozialen Kontakte und ebenso ihre Partnerschaft immer verbessern möchte. Beziehungen sind Arbeit, immer, wir sind nie fertig damit. :-) Also ich möchte einiges verbessern, würde es nun genügen, sich an einem einzigen Tag damit zu beschäftigen und daran zu arbeiten etwas zu verändern? Oder eine Woche lang? NEIN. Sicher nicht, wenn überhaupt würde diese Veränderung nur kurze Zeit anhalten. Um etwas dauerhaft zu verändern bzw zu verbessern, muss ich es mir zur Gewohnheit machen, meine Kontakte oder meine Beziehung genauer zu beobachten, eventuell mit mehr Liebe und Respekt zu behandeln und das wird an einem einzigen Tag oder in einer Woche nicht gelingen. Es ist nur der Beginn einer Veränderung, die eine neue Gewohnheit mit sich bringen wird :-).

Ablegen, neu angewöhnen dauert in etwa drei Wochen

Experten meinen, es dauert ca. 21 Tage sich etwas Neues anzueignen. Das wiederum bedeutet dass wir uns pro Jahr mindestens 12 neue und erfolgreiche Gewohnheiten zulegen können. Stell dir doch mal vor, wie dein Leben dann aussehen könnte? Welche täglichen neuen Gewohnheiten könnten es sein, die dein Leben verbessern würden, dich ausgeglichener, zufriedener und glücklicher machen? Die Qualität deines Lebens würde sich verbessern, das steht soweit fasst. Ich möchte dich dazu ermutigen, darüber nachzudenken, es aufzuschreiben und letztendlich auch auszuprobieren.

Dazu möchte ich dir eine kleine Hilfestellung anbieten

Ganz banale Dinge mit denen du beginnen kannst deinem Leben eine andere, neue Richtung zu zeigen, die dich um einiges entspannter leben lässt und dich letztendlich freier und glücklicher machen wird! Dabei wird dir sicher der ein oder andere der Punkte bekannt vorkommen, weil sie auch immer wieder in den ein oder anderen Artikel von mir auftauchen. Sie sind sozusagen ein/mein roter Faden den man benötigt, möchte man ein besseres Leben führen. :D

Also lehne dich zurück und betrachte das, was du nun lesen wirst mal ganz neutral.

  • Spende, verkaufe, verschenke oder wirf einfach weg.
    Das Entrümpeln ist eine ganz wichtige Sache in unserem Leben. Wir sammeln viel zu viel Müll, unbrauchbares Zeug das schon lange in einer Kiste verweilt und nur den Platz verstellt. Eine Gewohnheit, die uns möglicherweise auch so mitgegeben wurde von unseren Eltern … „man weiß ja nie?“ Ich bin selbst ein Mensch, der sich ganz schwer von etwas trennen konnte! In der Zwischenzeit bin ich eher in die andere Richtung gekippt – ich werfe alles weg was mir im Weg steht, miste meinen Kleiderschrank ständig aus und behalte wirklich nur Dinge die mir etwas bedeuten und Freude bereiten, nützlich oder positiv sind. Dadurch ist mein Kopf auch immer frei. Balast erdrückt, also weg damit!
  • Konsumiere nichts, was du nicht wirklich brauchst.
    Für mich war das zu Beginn sehr schwer. Ich hatte ja wieder Platz also konnte ich ja neuen Nachschub besorgen … Bis ich mir immer die Frage stellte: „Nutze ich das wirklich? Oder will ich nur eine „Gefühlslücke“ füllen?“ Ich lenkte den Fokus auf mein Konto. Und ich kann dir sagen, mehr Geld am Konto und das neu ergatterte Selbstbewusstsein, sich ein wenig besser unter Kontrolle zu haben, fühlt sich echt super an!
  • Versuche so wenig als möglich mit Karte zu zahlen.
    Du wirst dir vielleicht jetzt denken, was redet die da? Jetzt wo man selbst eine Kugel Eis schon bargeldlos bezahlt! Diese Art der Zahlung macht dich achtsamer und zeigt dir auch besser, wie viel Geld du tatsächlich ausgibst. Es hilft dir dein gegebenes Budget einzuhalten und nimmt dir die Sorge ab, über dein Budget zu gehen. Der Kleinkram war es immer bei mir der mir den Überblick versaute. Sicher es ist nicht gerade hip, aber Bargeld sitzt nicht so locker wie eine Karte die man schnell zücken kann!  Es ist anfangs schwierig bis es zu einer neuen Gewohnheit wird. :-)
  • Achte darauf was du unbewusst konsumierst.
    Hier geht es nicht nur um Lebensmittel, sondern die Musik die du hörst, was du liest oder im Fernsehen schaust. Solche Dinge beeinflussen dich im Laufe deines Tages. Du darfst niemals die Dinge unterschätzen, von denen du gar nicht bemerkst, dass du sie in dein Leben lässt! Wir sind es gewohnt abends den Fernseher anzumachen und irgendwelchen Schrott nebenbei laufen zu haben. Werde dir dessen bewusst und verändere deine Gewohnheit. :D
  • Suche nach positiven Dingen in deinem Leben.
    Du wirst sie mit Bestimmtheit finden! Wenn du nur die Dinge sehen möchtest die in deinem Leben falsch laufen, nicht gelingen oder endlos Zeit brauchen, dann wird es auch so sein. Genauso wenn du nach allem Positiven suchst.
  • Sei wie du bist!
    Hör auf dich immer selbst zu kontrollieren. Sei so wie du bist. Du investierst sonst zu viel deiner wertvollen Energie, dich immer zusammenzureißen, korrekt und „lieb“ zu sein. Je mehr Platz du jedem Teil deiner Persönlichkeit in deinem Leben schenkst, umso weniger wirst du deine Energie auf unterdrückte Gefühle verschwenden! Ständiges Unterdrücken macht müde und krank. Eine Gewohnheit mit der ich, ich geb es zu, immer noch ein wenig zu kämpfen habe. Aber ich bin am Lernen. :-)
  • Nimm dir Zeit für dich zu kochen.
    Ich war es mir nie wert für mich alleine zu kochen und Töpfe zu beschmutzen. Es war Gewohnheit, eine Pizza mitzunehmen, oder am Weg nach Hause etwas Ungesundes in sich hinein zu stopfen. Koche dein/euer Abendessen. Es hat etwas Bodenständiges und Erdendes an sich. Es schenkt einem das Gefühl der Verbundenheit und auch Verantwortung für sich selbst – und das auf die einfachste und menschlichste Art und Weise. Mahlzeit!
  • Umgib dich mit den richtigen Menschen.
    Lass die Menschen ziehen die nur negativ sind. Und versuche auch nicht dich dafür zu entschuldigen. Es wird sicher vorkommen, dass sich der ein oder andere unangenehm äussern wird. Seine Sache. Es ist nicht deine Aufgabe, immer dafür zu sorgen. dass sich Menschen auf Kosten deines Wohlbefindens toll und gut fühlen.
  • Sage dir jeden Tag positive Glaubenssätze vor.
    Ich kann dich jetzt hören :-) , wenn du sagst … „Ja ommm, ich bin  positiv und alles ist/wird gut  …“. Es klingt ein wenig New Age, das ist mir schon klar. Trotzdem sind Mantras extrem effektiv. Du wirst auch sehr rasch merken das es dir helfen wird. Was auch immer du glaubst nicht zu haben oder sehr wenig davon zu haben: sag dir zum Beispiel: „Ich bin erfolgreich, ich bin stark, ich bin gut, ich bin in Sicherheit …“ Du legst damit dein Fundament für eine sich selbsterfüllende Prophezeiung. Ich bin – ist das stärkste Gebet das du sprechen kannst! Eine super schöne Gewohnheit, die dein Leben verändern wird!
  • Schreibe.
    Führe ein Tagebuch und befühle es mit all deinen Gedanken, Ideen und Glücksgefühlen. Mache dir Aufzeichnungen deines Lebens. Beobachte dich darin selber. Wirf einen Blick zurück und reflektiere die Dinge die dir am Wichtigsten schienen. Das wird dir dabei helfen Dinge in deinem Leben zu ändern, wenn du denn möchtest. Ich persönlich liebe es Zitate zu sammeln. Passagen aus Büchern zu notieren, die mich extrem ansprechen und zum Nachdenken anregen. Sie werden in mein Tagebuch integriert und dienen auch oft als Vorlage der Bildtexte die ich immer wieder poste. :-) Das Wunderbare am Tagebuch führen ist – Papier ist geduldig und verzeiht dir alles. Eine Gewohnheit die ich jedem nur ans Herz legen kann, nein muss. >lach<

Nun, wie wirkt das auf dich? Es ist mein roter Faden, der mir half umzudenken. Meine alten Gewohnheiten neu zu gestalten und mich dadurch besser zu fühlen. Ich bin ruhiger, konzentrierter und zufrieden mit dem was ich habe. Vielleicht kann ich dich mit diesen sehr lebensnahen, einfachen Punkten inspirieren … ein Versuch ist es mir allemal wert!

„Deine alten Gewohnheiten kannst du nicht aus dem Fenster werfen. Du musst sie die Treppe hinunterboxen. Stufe für Stufe …“

Hast du vielleicht neue Ideen um alte Gewohnheiten loszuwerden? Nur her damit, deine Meinung ist mir immer wichtig! Bis ganz bald.