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Man ist Feuer und Granate für den einen Menschen, den man gerade erst kennengelernt hat. Gleich in die lockere Beziehung hineinhülpen und die magischen, überwältigenden Gefühle der anfänglichen Magie in vollen Zügen genießen wollen. Ständiger Kontakt auf allen Ebenen, am besten rund um die Uhr. Die angenehme Nähe des anderen spüren, der tolle Sex, das Gefühl einer ganz besonderen Verbindung und die tiefgründigen Gespräche die man gemeinsam erlebt … bis der Alltag kommt und Du feststellst, Verbindung und Verbundenheit beinhaltet das Wort BUND und erinnerst Dich an Gefangenensein und Pflicht statt an Geborgenheit, Vertrauen, Freude und Miteinander. Und das macht Dir Angst. Ein Beitrag der mir wichtig scheint … über die Liebe, das schönste und gleichzeitig „schlimmste“ Gefühl aller Zeiten.

Angst vor Gefühlen kann eine Beziehung verhindern

Heute haben mehr Menschen denn je Probleme ihre wahren Gefühle zuzulassen. Es sind sowohl Männer als auch Frauen, die sich dann gerne als beziehungsunfähig bezeichnen. Sie leiden an Bindungsangst. Ich darf mich in diesem Beitrag „ausleben“, weil ich selbst eine von ihnen war. Ich war vorerst passiv ängstlich, akzeptierte meine Ängste danach und heilte sie therapeutisch und mit jeder Menge Selbsthilfe über mehrere jähre hinweg. Da ich genauso gut die passive Seite kenne, sind mir die Schmerzen, die passiv-ängstliche Frauen und auch Männer, erleiden durchaus bekannt. Mit passiv-ängstlich meine ich, sich dieser „Angst“ nicht bewusst zu sein.

Sehr oft kam mir der Satz über meine Lippen: „Ich hab´ Panik … vor Dir (Mann), vor der Liebe (zu dem Zeitpunkt hatte ich den Glauben an die Liebe verloren) und ich habe Angst vor Beziehungen. Und so war es, dass ich genauso schnell wieder weg war, als ich gekommen bin. Ich machte mich einfach aus dem Staub. Ich war nicht mehr verfügbar. Ich erschien zu keiner Verabredung, und ich antwortete auf keine Nachrichten … aus Angst und aus Schutz, wie ein Geist. Für die „Verlassenen“ blieb jedes mal das Gefühl, sich falsch verhalten zu haben, nicht gut oder zu viel gewesen zu sein. Zu wenig liebenswürdig oder attraktiv genug. Dabei traf sie keine Schuld. Ich war einfach emotional nicht verfügbar und hatte Riesenangst.

Gebundenheit statt Freude …

Dieses plötzliche „Miteinander“ macht vielen Frauen/Männer Angst. Alte Ängste, aus alten Beziehungen, werden plötzlich wieder wach gerüttelt. Frühere negative Erfahrungen und Verletzungen kommen wieder hoch und es fühlt sich an, als wäre es gestern gewesen. Aus dem Miteinander wird die ewig alte Wunde, die daran erinnert, dass sie noch nicht heil ist oder verarbeitet wurde, noch immer weh tut! Um diesen Schmerz, oder der daraus entstehen könnte, zu vermeiden, unterbrechen solche Menschen dieses Miteinander schnell wieder und vergessen die Möglichkeit dass es auch besser, positiv, laufen könnte als in der Vergangenheit.

So wird aus der Nähe und den anfänglichen innigen und schönen Momenten plötzlich eine Distanz. Sogar Panik. Wie ein Orkan der sich plötzlich in Luft auflöst. So geht es einem Menschen, dem Beziehung und zu viel Gefühl und Liebe Angst machen. 

Die Bereitschaft daran zu arbeiten muss da sein

Definitiv kontraproduktiv ist dem beziehungsängstlichen Menschen zu drängen, zu zwingen oder zu überrennen … Auflagen zu erstellen in Form von „Liebe mich so, wie ich es brauche“. Diese Manipulationen sind eine Garantie für Unfrieden und baldigste Trennung! Zeit ist das Zauberwort hierfür. Zeit und Geduld und die Bereitschaft, daran zu arbeiten um eine Besserung zu erzielen. Eine ehrliche willige Absicht an sich und seiner Angst zu arbeiten, vor allem gemeinsam, muss dahinter stehen!

Wenn es dennoch zu einer Trennung aus Angst vor Beziehung und Liebe kommt, ist Rückzug das einzig Richtige das der verlassene Partner machen kann. Aufdringliches Hinterherlaufen, und das hoffen auf „alles wird gut“, trifft den Beziehungskranken direkt in die Magengegend wie ein harter Schlag in die offene alte Wunde. Es gibt leider keine einfache Art, eine beziehungsängstliche Frau/Mann dazu zu bekommen, einen zu lieben und sich auf eine bereitwillige und vertrauensvolle Liebesbeziehung einzulassen. DAS ist die alleinige Aufgabe der betroffenen Person.

Ist jedoch diese Bereitschaft gegeben, stehen alle Türen auf grün.

Erfahrungswert und Beobachtung

Da auch ich einer dieser Menschen war, weiß ich auch, dass gefühlsängstliche Menschen Schwierigkeiten mit dem „Normalen“, dem Alltag, dem Langweiligen und dem Monotonen haben. Ebenso mit Fehlern an sich selbst und am Partner. Sie ertragen das dazwischen nur schwer. Sie haben Angst sich selbst zu verlieren oder aber auch aus Angst den anderen zu verabschieden. Das Erkennen, dass niemand perfekt ist und jeder Mensch Fehler machen darf, ist ein schweres, teilweise inakzeptables Unterfangen.

Unsicherheit ist allgegenwärtig. Es ist Last und Qual zugleich. Ich litt zum Beispiel sehr darunter, weniger gesehen zu werden als mein Partner. Ich litt wenn ich geben musste ohne nehmen zu dürfen. Den Grund meinte ich in meinen Unzulänglichkeiten zu erkennen. Alles Gefühle die mich überforderten und die ich ohne Partner nie verspürte.

Aber es zahlt sich aus, wenn man die Bereitschaft und den Mut mitbringt, an seinen eigenen Schrauben zu drehen und sich selbst damit wieder repariert! Ich kenne sehr viele die es genauso erlebt haben – es ist machbar.

Wie verhalten sich Menschen, die Angst vor Bindung und Gefühlen haben?

  • Sie versuchen viel, um die auserwählte Person für sich zu gewinnen, auch wenn das Interesse zu Beginn sehr spärlich scheint. Wenn sie erfolgreich waren, die Spannung nachlässt, lassen sie los. Wie ein Nebel der sich in Luft auflöst.
  • Es werden sehr gerne On-Off-Beziehungen geführt. Sie beenden, stoßen weg um danach wieder anzukommen um den Moment des Anfangs zu genießen … ein Spiel das nur Erwachsene spielen.
  • Sie verlangen meistens mehr, als sie selbst geben. Sicherheitsdenken.
  • Sie bestimmen gerne den „Rahmen“ oder die Art und Dauer des Kontakts.
  • Sie haben Angst vor „echtem“ Kontakt, vor herzlicher, ehrlicher Auseinandersetzung auch auf seelischer Ebene. Die Angst vor Berührung ist ebenso keine Seltenheit.
  • Sie wirken kühl und verbieten sich selbst und dem anderen öffentlich Gefühle zu zeigen. Wenn doch, ziehen sie sich sehr schnell aus dieser Situation wieder heraus. Zu viel Nähe.
  • Sie geben einem Menschen aus der Vergangenheit die Schuld für ihr Verhaltens. Dadurch vermeiden sie, sich selbst anzusehen und an sich zu arbeiten, die Verantwortung für ihr eigenes Leben zu übernehmen und die negativen Erfahrungen zu verringern.
  • Sie bleiben gerne unnahbar. Aus einem Grund: um nicht wieder verletzt zu werden oder die Kontrolle zu verlieren. Sie vermeiden so ihre eigenen Schuld und Schamgefühle.
  • Sie fokussieren sich gern auf eine Sache. Sex, Geld, Beruf, etc. So kanalisieren sie ihre Gefühle und geben sich den inneren Halt den sie brauchen.
  • Sie nutzen den Partner um sich nicht mit sich selbst auseinandersetzen zu müssen. In Zeiten der Einsamkeit, die schwer auf ihr Gemüt drückt, sind Treffen willkommen.
  • Freiraum ist ihnen das Allerwichtigste. Jede ungewollte gemeinsame Zeit wird diskutiert. Umgekehrt fühlen sie sich nicht wichtig genug, wenn sie den Partner nicht erreichen können oder er mal keine Zeit hat.
  • Fehler einzugestehen fällt ihnen schwer. Entschuldigungen ebenso. Sie sagen von sich selbst schlechte Partner zu sein und bevor sie an der Beziehung arbeiten – gehen sie. Einfach … leise … unspektakulär. Der leichte Weg.
  • Sie vermitteln Innigkeit und tiefe Verbundenheit beim Sex. doch im normalen sozialen Kontakt sind sie introvertiert oder sogar abweisend.

Menschen, die mit Bindungsangst leben sind nicht „gestört“, auch wenn wir das immer wieder hören oder sogar selbst von sich behaupten. Dahinter steht die reine Angst. Sie sind (noch immer) verletzt und panisch. Wer aber bereit ist, sich diese Verletzungen aus alten Partnerschaften anzusehen und mit Überzeugung an seiner Angst zu arbeiten, der kann und wird in der Zukunft innige, liebevolle und angstfreie Beziehungen eingehen können! ICH bin eine lebendes Beispiel. <3

Stelle Dir also die Frage: Warum flüchte ich?

Der erste Schritt liegt wie immer bei Dir selbst. Beschäftige Dich damit weshalb Du immer wieder die selben Verhaltensmuster eingehst, wovor Du flüchtest und warum Du Angst hast! Ich konnte sehr viel darüber in einer jahrelangen Therapie lernen. Gefühle adäquat zu äußern, Grenzen zu setzen und mich selbst anzunehmen MIT meinen Fehlern und Schwächen!

Heute bin ich in der Lage zu lieben … zu geben ohne zu nehmen oder zu erwarten. Gefühle auszudrücken, positive wie auch negative. Ich halte Nähe aus und glaube wieder an die Liebe. :-) An sich zu arbeiten macht Spaß wenn man am Ende der Arbeit erkennen kann, dass man damit ein großes Stück Lebensqualität erworben hat.

Und genau DAS wünsche ich mir für Dich … falls Du Dich mit diesem Beitrag identifizieren kannst.
Falls Du Fragen hast, schreibe mir, ich freu mich immer über Nachrichten.

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Jeder von uns hat seine ganz speziellen Gewohnheiten. Gute, weniger gute, sinnlose und überaus wichtige Gewohnheiten! Meinen wir jedenfalls. Unsere gewohnte Art zu handeln zu denken, ist viel tiefer in uns drin, als wir denken. Deshalb wird es auch etwas Zeit brauchen, wollen wir unsere Gewohnheiten verändern. Ich würde sogar soweit gehen und sagen: „Unsere Gewohnheiten üben eine gewisse Macht auf uns aus!“ SIE sind es, die die Qualität unseres Lebens ausmachen. Es sind die Dinge, die wir von alleine und automatisch tun, ohne das wir uns daran erinnern müssen.

Ob du im Leben das bekommen wirst, was du dir wünscht, wird zu einem großen Teil von deinen Gewohnheiten bestimmt. Bist du glücklich, wirst du an Dinge denken und Dinge tun die dich erfüllen. Reiche Menschen werden aus Gewohnheit Dinge machen die ihren Wohlstand noch zusätzlich unterstützen und schützen. Es reicht nicht, nur zu wissen wie du etwas erreichen kannst und dauerhaft davon zu profitieren! Du musst eine „Gewohnheit“ daraus machen, sonst nützt dir all dein Wissen nicht.

Neue Gewohnheiten, ein Beispiel

Ich bin eine Frau die ihre sozialen Kontakte und ebenso ihre Partnerschaft immer verbessern möchte. Beziehungen sind Arbeit, immer, wir sind nie fertig damit. :-) Also ich möchte einiges verbessern, würde es nun genügen, sich an einem einzigen Tag damit zu beschäftigen und daran zu arbeiten etwas zu verändern? Oder eine Woche lang? NEIN. Sicher nicht, wenn überhaupt würde diese Veränderung nur kurze Zeit anhalten. Um etwas dauerhaft zu verändern bzw zu verbessern, muss ich es mir zur Gewohnheit machen, meine Kontakte oder meine Beziehung genauer zu beobachten, eventuell mit mehr Liebe und Respekt zu behandeln und das wird an einem einzigen Tag oder in einer Woche nicht gelingen. Es ist nur der Beginn einer Veränderung, die eine neue Gewohnheit mit sich bringen wird :-).

Ablegen, neu angewöhnen dauert in etwa drei Wochen

Experten meinen, es dauert ca. 21 Tage sich etwas Neues anzueignen. Das wiederum bedeutet dass wir uns pro Jahr mindestens 12 neue und erfolgreiche Gewohnheiten zulegen können. Stell dir doch mal vor, wie dein Leben dann aussehen könnte? Welche täglichen neuen Gewohnheiten könnten es sein, die dein Leben verbessern würden, dich ausgeglichener, zufriedener und glücklicher machen? Die Qualität deines Lebens würde sich verbessern, das steht soweit fasst. Ich möchte dich dazu ermutigen, darüber nachzudenken, es aufzuschreiben und letztendlich auch auszuprobieren.

Dazu möchte ich dir eine kleine Hilfestellung anbieten

Ganz banale Dinge mit denen du beginnen kannst deinem Leben eine andere, neue Richtung zu zeigen, die dich um einiges entspannter leben lässt und dich letztendlich freier und glücklicher machen wird! Dabei wird dir sicher der ein oder andere der Punkte bekannt vorkommen, weil sie auch immer wieder in den ein oder anderen Artikel von mir auftauchen. Sie sind sozusagen ein/mein roter Faden den man benötigt, möchte man ein besseres Leben führen. :D

Also lehne dich zurück und betrachte das, was du nun lesen wirst mal ganz neutral.

  • Spende, verkaufe, verschenke oder wirf einfach weg.
    Das Entrümpeln ist eine ganz wichtige Sache in unserem Leben. Wir sammeln viel zu viel Müll, unbrauchbares Zeug das schon lange in einer Kiste verweilt und nur den Platz verstellt. Eine Gewohnheit, die uns möglicherweise auch so mitgegeben wurde von unseren Eltern … „man weiß ja nie?“ Ich bin selbst ein Mensch, der sich ganz schwer von etwas trennen konnte! In der Zwischenzeit bin ich eher in die andere Richtung gekippt – ich werfe alles weg was mir im Weg steht, miste meinen Kleiderschrank ständig aus und behalte wirklich nur Dinge die mir etwas bedeuten und Freude bereiten, nützlich oder positiv sind. Dadurch ist mein Kopf auch immer frei. Balast erdrückt, also weg damit!
  • Konsumiere nichts, was du nicht wirklich brauchst.
    Für mich war das zu Beginn sehr schwer. Ich hatte ja wieder Platz also konnte ich ja neuen Nachschub besorgen … Bis ich mir immer die Frage stellte: „Nutze ich das wirklich? Oder will ich nur eine „Gefühlslücke“ füllen?“ Ich lenkte den Fokus auf mein Konto. Und ich kann dir sagen, mehr Geld am Konto und das neu ergatterte Selbstbewusstsein, sich ein wenig besser unter Kontrolle zu haben, fühlt sich echt super an!
  • Versuche so wenig als möglich mit Karte zu zahlen.
    Du wirst dir vielleicht jetzt denken, was redet die da? Jetzt wo man selbst eine Kugel Eis schon bargeldlos bezahlt! Diese Art der Zahlung macht dich achtsamer und zeigt dir auch besser, wie viel Geld du tatsächlich ausgibst. Es hilft dir dein gegebenes Budget einzuhalten und nimmt dir die Sorge ab, über dein Budget zu gehen. Der Kleinkram war es immer bei mir der mir den Überblick versaute. Sicher es ist nicht gerade hip, aber Bargeld sitzt nicht so locker wie eine Karte die man schnell zücken kann!  Es ist anfangs schwierig bis es zu einer neuen Gewohnheit wird. :-)
  • Achte darauf was du unbewusst konsumierst.
    Hier geht es nicht nur um Lebensmittel, sondern die Musik die du hörst, was du liest oder im Fernsehen schaust. Solche Dinge beeinflussen dich im Laufe deines Tages. Du darfst niemals die Dinge unterschätzen, von denen du gar nicht bemerkst, dass du sie in dein Leben lässt! Wir sind es gewohnt abends den Fernseher anzumachen und irgendwelchen Schrott nebenbei laufen zu haben. Werde dir dessen bewusst und verändere deine Gewohnheit. :D
  • Suche nach positiven Dingen in deinem Leben.
    Du wirst sie mit Bestimmtheit finden! Wenn du nur die Dinge sehen möchtest die in deinem Leben falsch laufen, nicht gelingen oder endlos Zeit brauchen, dann wird es auch so sein. Genauso wenn du nach allem Positiven suchst.
  • Sei wie du bist!
    Hör auf dich immer selbst zu kontrollieren. Sei so wie du bist. Du investierst sonst zu viel deiner wertvollen Energie, dich immer zusammenzureißen, korrekt und „lieb“ zu sein. Je mehr Platz du jedem Teil deiner Persönlichkeit in deinem Leben schenkst, umso weniger wirst du deine Energie auf unterdrückte Gefühle verschwenden! Ständiges Unterdrücken macht müde und krank. Eine Gewohnheit mit der ich, ich geb es zu, immer noch ein wenig zu kämpfen habe. Aber ich bin am Lernen. :-)
  • Nimm dir Zeit für dich zu kochen.
    Ich war es mir nie wert für mich alleine zu kochen und Töpfe zu beschmutzen. Es war Gewohnheit, eine Pizza mitzunehmen, oder am Weg nach Hause etwas Ungesundes in sich hinein zu stopfen. Koche dein/euer Abendessen. Es hat etwas Bodenständiges und Erdendes an sich. Es schenkt einem das Gefühl der Verbundenheit und auch Verantwortung für sich selbst – und das auf die einfachste und menschlichste Art und Weise. Mahlzeit!
  • Umgib dich mit den richtigen Menschen.
    Lass die Menschen ziehen die nur negativ sind. Und versuche auch nicht dich dafür zu entschuldigen. Es wird sicher vorkommen, dass sich der ein oder andere unangenehm äussern wird. Seine Sache. Es ist nicht deine Aufgabe, immer dafür zu sorgen. dass sich Menschen auf Kosten deines Wohlbefindens toll und gut fühlen.
  • Sage dir jeden Tag positive Glaubenssätze vor.
    Ich kann dich jetzt hören :-) , wenn du sagst … „Ja ommm, ich bin  positiv und alles ist/wird gut  …“. Es klingt ein wenig New Age, das ist mir schon klar. Trotzdem sind Mantras extrem effektiv. Du wirst auch sehr rasch merken das es dir helfen wird. Was auch immer du glaubst nicht zu haben oder sehr wenig davon zu haben: sag dir zum Beispiel: „Ich bin erfolgreich, ich bin stark, ich bin gut, ich bin in Sicherheit …“ Du legst damit dein Fundament für eine sich selbsterfüllende Prophezeiung. Ich bin – ist das stärkste Gebet das du sprechen kannst! Eine super schöne Gewohnheit, die dein Leben verändern wird!
  • Schreibe.
    Führe ein Tagebuch und befühle es mit all deinen Gedanken, Ideen und Glücksgefühlen. Mache dir Aufzeichnungen deines Lebens. Beobachte dich darin selber. Wirf einen Blick zurück und reflektiere die Dinge die dir am Wichtigsten schienen. Das wird dir dabei helfen Dinge in deinem Leben zu ändern, wenn du denn möchtest. Ich persönlich liebe es Zitate zu sammeln. Passagen aus Büchern zu notieren, die mich extrem ansprechen und zum Nachdenken anregen. Sie werden in mein Tagebuch integriert und dienen auch oft als Vorlage der Bildtexte die ich immer wieder poste. :-) Das Wunderbare am Tagebuch führen ist – Papier ist geduldig und verzeiht dir alles. Eine Gewohnheit die ich jedem nur ans Herz legen kann, nein muss. >lach<

Nun, wie wirkt das auf dich? Es ist mein roter Faden, der mir half umzudenken. Meine alten Gewohnheiten neu zu gestalten und mich dadurch besser zu fühlen. Ich bin ruhiger, konzentrierter und zufrieden mit dem was ich habe. Vielleicht kann ich dich mit diesen sehr lebensnahen, einfachen Punkten inspirieren … ein Versuch ist es mir allemal wert!

„Deine alten Gewohnheiten kannst du nicht aus dem Fenster werfen. Du musst sie die Treppe hinunterboxen. Stufe für Stufe …“

Hast du vielleicht neue Ideen um alte Gewohnheiten loszuwerden? Nur her damit, deine Meinung ist mir immer wichtig! Bis ganz bald.

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Erinnerungen sind beständiger als materielle Dinge. Weniger zu haben dafür aber mehr zu erleben, ist ein Deal der mir persönlich sehr gut gefällt! Immer wieder geht es um neue Formen des Lebensstils, weg vom Materialistischen das darauf Hinweise gibt wie wir leben und wie unser Status ist. Immer mehr Menschen lösen sich von dieser materialistischen Lebensweise, reduzieren ihren Besitz und richten ihr Leben auf andere Werte aus.

Mein/unser Leben aufräumen, entrümpeln und entsorgen … davon hab ich schon mehrmals geschrieben und berichtet. In der Zwischenzeit kann ich behaupten das weniger MEHR ist, weniger Probleme schafft und (mich) jedenfalls zufriedener leben lässt. Es ist ja auch erwiesen das, wenn die Grundbedürfnisse von uns Menschen gedeckt sind, mehr Hab und Gut nicht wesentlich mehr Freude bereitet, im Gegenteil!

Das Geld anders einsetzen

War es für mich früher sehr wichtig immer mehr zu verdienen und mein Gehalt dazu zu verwenden mir unbedingt die „Must haves“ zu kaufen, habe ich heute das Blatt gewendet. Es geht mir vielmehr darum, das Geld das ich zur Verfügung habe für möglichst viele schöne Erlebnisse zu verwenden! Dinge die mir wichtig sind und schöne Momente schenken wie zum Beispiel Kurse und Abende in der Volkshochschule, ein Wochenende in Rom das eine bleibende Erinnerung hinterlassen hat und vieles andere mehr. Einfach nur weg von den Dingen und Sachen – hin zum Erleben und Geniessen! 

Mir fällt auch in meinem Umfeld auf dass sich immer mehr junge Menschen von den materiellen Werten entfernen. Sie würden gerne weniger arbeiten damit sie mehr vom Leben haben. Mehr Zeit mit Freunden und Familie verbringen können. Nicht aus „Faulheit “ oder null Bock etwas zu tun … nein sie denken einfach genau in die Richtung die ich meine.

An schöne Erlebnisse kann man sich nicht gewöhnen!

Es ist anders als mit Besitz. Du fährst einen schnittigen Wagen und nach 5 Monaten (falls es überhaupt so lange dauert), hast du dich daran gewöhnt und es ist das Normalste der Welt. Dieses Beispiel gilt für alle anderen materiellen Dinge ebenso. Bei Erlebnissen ist das ganz etwas anderes. Erlebnisse sind NIE gleich. Ich lasse mich auf eine Situation ein und kann nie sagen wie sie sein wird. Ich tauche in den Moment ein und denke nicht darüber nach was ich gerade mache. Ich lasse es geschehen. Das macht ein Erlebnis so wertvoll. Erlebnisse bringen uns auch anderen Menschen näher, Dinge gemeinsam zu erleben verbindet uns. Aber auch all das was wir alleine tun, kann für Verbundenheit sorgen. Jedesmal wenn ich mit Monja meine Runden ziehe, fühl ich mich mehr und mehr mit der Natur verbunden. Es klingt jetzt möglicherweise etwas komisch, aber das sind die Dinge die glücklich machen können!

Handeln statt haben

  • Frag dich mal im Stillen „Brauche ich so viele Sachen? Habe ich noch Freude daran oder verstellt es mir nur den Platz? Vielleicht sorgt es sogar für schlechte Laune oder sind es nur unnötige Ausgaben? Bist du dir dem bewusst steht es dir frei dich davon zu lösen und somit weniger Kopfweh zu haben.
  • Das Gleiche gilt für deinen Job. Ist es wirklich so wichtig einen Rang rauf zu rutschen, mehr zu verdienen und trotzdem wenn das eintritt nur wieder mehr zu wollen und dabei ganz schnell auswechselbar zu sein? Für mich musste diese Frage zu viele Jahre auf Antwort warten …
  • Glücksgefühle werden grösser, wenn man etwas für sich selbst tut! Ohne jemanden damit zu beeindrucken. Die Freude an der Sache ist es die dich motiviert, kannst du das von dir sagen bei den Dingen die du tust?
  • Ich musste lernen mit Geld, Zeit und meiner Energie gut und bewusst umzugehen. Das Ziel ist, ein fürsorglicher Mensch zu sein, vor allem zu dir selbst. Sich wohl zu fühlen. Diese Frage stelle ich mir wenn ich „kaufe“. „Wird mir dieser Kauf ein gutes Gefühl geben oder ist es bloss ein Ersatz für etwas anderes?“ Lustig wie oft ich Dinge lächelnd zurücklege! :-)
  • Glück und Sinnhaftigkeit sowie Identität und Status findet man nicht in materiellen Dingen! Du findest sie in Erlebnissen, Erfahrungen und kleinen Abenteuern. Lege dein Gewicht auf  dein LEBEN und ERLEBEN. Versuchst du es, wirst du mir recht geben müssen: Ein „Erlebnismensch“ zu sein, ist etwas wunderbares!

Wir sind an einem Wendepunkt angelangt. Wir haben zu viel. Und Besitz macht uns nicht mehr sicherer oder stärker. Wir sollten unsere Lebensweise ändern. Vom Haben zum Tun. Entscheide dich fürs Leben und Erleben! Ich kann nur sagen es fühlt sich gut an *zwinker*!

Bist du meiner Meinung oder kommt für dich dieser Gedanke gar nicht in die vordere Reihe? Lass mir deine Meinung da, ich freu mich!