Beiträge

HUNDE – sie sind fast schon zu gut um wahr zu sein! Es heißt nicht umsonst, dass sie die besten Freunde des Menschen sind. Hunde haben eine überaus soziale Ader und überschütten uns Menschen, manchmal sogar übertrieben, mit Liebe. Sie besitzen ein hohes Empathievermögen, sind freundlich und haben keine Berührungsängste – die Rede ist hier von normal aufwachsenden und geführten Hunden.

Hunde verändern

Irgendwie fühle ich mich verpflichtet, mich zu bedanken … bei meinen Hunden … und deshalb habe ich diesen Artikel geschrieben! Jeder der selber einen Hund oder mehrere Hunde hält, wird jeden Satz mit mir teilen und ihn befürworten können. Bedingungslose Zuneigung und Entspannung in vollen Zügen – das schenken uns unser Hunde! Wenn mir jemand vor zwei Jahren gesagt hätte, dass ich heute mit zwei Pitbulls am Sofa kuscheln werde, hätte ich es nicht geglaubt! Und heute … ich möchte keinen einzigen Tag mehr ohne sie sein! Die beiden haben mich verändert.

Ich war ein Mensch der vor einigen Jahren ein großes Problem mit Berührungen und „Dauernnähe“ hatte, sehr leicht in Stress verfallen bin und nicht unbedingt freiwillig stundenlange Spaziergänge machte. Heute sieht die Sache anders aus. Die Beiden holen den Wind aus meinen Segeln, sie haben mir gezeigt das Nähe etwas Wunderbares sein kann, ohne Mißtrauen und Zweifel und sie sorgen dafür das meine Wangen immer leicht rosa schimmern von der vielen frischen Luft und das ohne Schminke! 🙂 Sie forderten mich auf, mich mit anderen Dingen als nur mit mir selbst zu beschäftigen. Sie holten mich aus meiner seelischen Isolation und sorgen dafür jeden Tag regelmäßig das Haus zu verlassen. Sicher gehe ich nicht jedes mal mit einem Strahlegesicht vor die Tür – aber ich komme immer mit einem Lächeln und einem Wohlgefühl wieder nach Hause.

Körperkontakt zwischen Mensch und Hund

Jeder weiß wie es ist Tiere zu streicheln und mit ihnen zu schmusen. Für mich hat es eine beruhigende und entspannende Wirkung. Es ist mein Gegengift für innere Unruhe und Stress. Sie helfen mir bei Panik-Attacken und Angstzuständen. In kürzester Zeit gelingt es mir wieder meinen Ruhepuls zu finden und meine Angst zu vergessen. Meine Eigen- und Fremdwahrnehmung wurde durch die Beiden geschärft und mein Körpergefühl hat sich definitiv verbessert! Und das nur durch ihre Anwesenheit und den engen Körperkontakt den Hunde forcieren wenn sie merken es ist etwas nicht ganz in Ordnung. 😀 Die beiden sind zwar keine „Assistenzhunde“, aber sie tragen erheblich dazu bei, nur durch ihre Anwesenheit meine Lebensqualität zu verbessern. Nicht ohne Grund werden Hunde auch bei

  • Essstörungen
  • Bipolare Störung
  • Borderline
  • Depressionen

eingesetzt. Hunde sind hochsozial und intelligent. Sie sind frei von Vorurteilen und das macht es Menschen mit psychischen Erkrankungen oft leichter, zu ihnen Vertrauen zu fassen. Natürlich gibt es hierfür auch spezielle Rassen, die dazu am besten geeignet sind. Was ich aber sagen will ist, ich finde es wunderbar dass uns Hunde diese Sicherheit geben können wo Menschen nicht weiter können!

Unsere Seelenstreichler

Hunde sind treu und lieben bedingungslos

Genau das liebe ich an ihnen. Für Hunde ist der Mensch wichtig und nicht die Äusserlichkeiten! Hunde bewerten nicht. Ich schätze ihre Treue, ihre Empathie und ihre Wahrhaftigkeit. Ich als zurückhaltender und vorsichtiger, sehr oft unsicherer, Mensch, werde durch die Beiden ermutigt aus meiner Introvertiertheit hervorzukriechen, weil sie mich wahrnehmen so wie ich bin. Sie nehmen mich an und respektieren mich. Ich finde es immer wieder faszinierend wie sie auf Emotionen und Körpersprache von uns Menschen unmittelbar reagieren. Diese nonverbale Kommunikation ist einzigartig … love it.

Menschen machen Fehler und Menschen üben Kritik aus – machen wir welche. Ein Hund entspannt, motiviert aber wird niemals kritisieren. Wunderbar. 🙂 Das stärkt auch teilweise das Selbstbewusstsein. Dadurch hat sich auch mein Umfeld etwas verändert. Hundebesitzer verstehen sich meistens auf Anhieb. Man wird in eine ungezwungene Art und Weise in Gespräche verwickelt, und das geschieht meist in der Natur. Man tauscht sich aus, man trifft oder verabredet sich vielleicht wieder. Man begegnet und verläßt sich freundlich. Peinlich ist mir nur immer dass ich mir die Namen der Hunde merke und nicht deren Besitzer. >Stirnrunzel<

Meine neue Verantwortung

Meine Hunde sind mir die besten Freunde, das ist so. Sie sind loyal, anhänglich, herzlich und verschmust. Sie beeinflussen meine mentale und physische Gesundheit positiv. Sie helfen mir einfach mich gut und stark zu fühlen, sie bringen mich zum Lachen und machen mir eine Menge Spaß! Natürlich bedeutet es auch Verantwortung zu übernehmen und für eine gute „Erziehung“ zu sorgen und das bedeutet viel Disziplin und Durchhaltevermögen.

Ich sehe meine Hunde als zwei Herzen auf vier Beinen, denen ich sehr sehr viel zu verdanken habe. Sie haben mich einfach gelassener und ruhiger gemacht. Geerdet – könnte ich auch sagen :-). Ihre kleinen Hoppalas‘ sind schnell wieder vergessen und es ist mir auch in der Zwischenzeit egal, dass ich ohne Ohropax nicht mehr ins Bett gehen kann – weil sie so laut schnarchen 🙂 , und ich ständig vergessene Leckerlis und Kack-Sackerl in der Waschmaschine mit wasche … meine/unsere Hunde sind ein neu dazugekommener Lebensinhalt den ich noch keine einzige Minute bereut habe! DANKE Monja … mein draufgängerisches mir sehr ähnliches Sensibelchen – DANKE Amon … du grunzender, Kampfschmuser, der alle Herzen mit links „einsackt“  ICH liebe euch >3.

„Wenn Menschen stolz auf ihren Hund sind und es auch zeigen, mag ich sie. Wenn sein Hund auch auch stolz auf ihn ist und das auch zeigt, habe ich größten Respekt vor ihm! „

Fazit: Nimm DIR einen Hund und deine Seele wird gesund. 🙂 Vielleicht geht es DIR ähnlich? Zeig dich mit deinen Vierbeiner, ich würd mich sehr freuen euch kennen zu lernen !

TIERE – sie tragen viel für unser Wohlbefinden bei. Als Tierbesitzer nimmt man sein Haustier als Persönlichkeit war. Wir kommunizieren mit unseren Lieblingen und bauen eine individuelle Beziehung auf. Sie sind ein Teil unserer Familie und für manche ersetzen sie sogar die tägliche Medizin! Ob alt oder jung, krank oder gesund, von der wohltuenden Wirkung, die von unseren Tieren ausgeht, kann jeder profitieren!

Warum ich beschloss diesen Artikel zu schreiben, wird ja den Leserinnen die meinen Blog regelmässig besuchen, sicher bekannt sein. 😀 Selbst seit 2 Monaten stolze Besitzerin einer süssen Hundelady namens MONJA verstehe ich sehr gut was mit „Hundeliebe“ gemeint ist! Als kleines Mädchen bekamen meine Schwester und ich einen kleinen Pudel geschenkt … woran ich mich aber nur mehr spärlich erinnern kann. Danach folgten Katzen. Fakt ist, ging es nach mir und hätte ich die Möglichkeit, besäße ich ein Auffangdorf für herrenlose gequälte, gefundene oder nicht mehr gewollte Tiere!

Monja am BettTiere spielten immer eine grosse Rolle in meinem Leben

… Tiere hatten in meinem Leben schon immer eine besondere Bedeutung. Als kleines Mädchen sammelte ich Raupen, Schnecken, kümmerte mich rührend um Vögel, die aus dem Nest gefallen sind und weinte mir die Augen aus, wenn sie in meinen Händen starben. Am Rücken der Pferde fühlte ich mich ich besonders wohl. Andere gingen sonst wo hin, ICH war im Pferdestall zu finden 🙂 .

Als meine Kinder schon auf der Welt waren, rettete ich einer kleinen Katze das Leben und nahm sie mit nach Hause. Mein damaliger Kinderarzt, meinte das meinen Kindern ein Haustier sehr gut tun würde – sie hätten eine Aufgabe und eine Verantwortung. Und genau an das dachte ich, als ich die winzige grau getigerte Mieze mit nach Hause nahm. Anfangs war sie ein guter Kuschelgefährte speziell für meine Kids, später fand ich bei Shila meinen Ruhe-Puls. Eine treue Seele, die mich wie eine Löwin verteidigte, hätte mir jemand schaden wollen 🙂 ! Sie wurde 18 Jahre und ich musste sie vor 3 Jahren gehen lassen.

Die Idee einen Hund zu nehmen, entstand gemeinsam mit meinem Mann

Im letzten Sommer waren wir ja 3 Monate in Italien wo ich tagtäglich mehrere Stunden am Doggy Beach verbrachte. Ich merkte einfach wie gut mir das tat, einfach da zu stehen und dem wilden Toben der verschiedenen Rassen zuzusehen, ohne Zwischenfälle und Reibereien. Dabei hatte ich schon meine Favoriten, die ich am liebsten mitgenommen hätte! Mein Tag war gerettet wenn ich mit einem Hund Kontakt hatte. Das Streicheln, die Zuneigung und die gegenseitige Freude wenn man sich wieder traf war einfach genial. Selbst Jürgen meinte immer „DU siehst so zufrieden aus wenn du unter Hunden bist, es scheint dir sehr gut zu tun“. Ich muss auch ehrlich gestehen, der Anblick der Hunde erfreute mich und ließ dabei mein Herz aufgehen. Tja – genauso war es auch und damit auch bald eine beschlossene Sache! 🙂

Unsere kleine FamilieMeine Ärztin riet mir ebenfalls zu einem Haustier

Ja jetzt hab ich eines und ich bereue diese Entscheidung keinen Tag! Tiere können helfen Verlust, Trauer oder Ängste zu überwinden und in schwierigen Tagen alles leichter zu nehmen. Haustiere bleiben bei einem, auch wenn sich die ganze Welt wieder mal gegen einen verschwört. Sie scheinen ein Gespür dafür zu haben wenn man sie ganz besonders braucht. Tiere können Dankbarkeit lehren, für das Vertrauen und die Treue, die sie uns Menschen entgegenbringen. Man gibt so wenig und bekommt so viel! Wo gibt es so etwas ?

Für Tiere zählt schön, reich, dick, hässlich, klein oder gross nicht!

Für unsere Haustiere sind die gesellschaftlichen Maßstäbe nicht relevant. Es ist ihnen vollkommen egal wie und wo du wohnst, ob du gerade einen Riesenpickel auf deiner Nase sitzen hast oder gerade vom Visagisten kommst – sie schlecken dir so oder so über dein Gesicht! Sie lieben uns bedingungslos und echt, das ist das was den Menschen fehlt – die bedingungslose Ehrlichkeit und Echtheit. Es tut aber auch uns Menschen sehr gut sich in Gegenwart unserer Tiere nicht beweisen zu müssen. Wir dürfen so sein, wie wir sind und das wirkt heilsam und entspannend auf den Körper!

Sandra und Monja auf der CouchAus eigener Erfahrung kann ich jetzt behaupten:

Tiere verdrängen die Einsamkeit und die Angst beim Menschen, die Angst der Zurückweisung gibt es nicht. Tiere stellen dich niemals bloß und sie stärken dein Selbstbewusstsein – weil: ICH werde gemocht so wie ich bin und ich bin „wichtig“ weil ich gebraucht werde. Sie bringen dich zum Lachen und halten einen auf Trab! Du lernst neue Menschen kennen und der Gesprächsstoff ist sofort gegeben. Eine Liebe zwischen Hund und Mensch, die täglich neu inspiriert. 😀

Monja auf der DüneFazit

Sich ein Haustier anzuschaffen kann dein (hat MEIN) Leben nochmals verändert, ich fühle mich energievoller, mein Wohlbefinden ist angestiegen und ich bin jeden Tag glücklich und dankbar. 🙂

In den Augen meines Hundes liegt mein ganzes Glück. All mein Inneres, Krankes, Wundes heilt in seinem Blick!

Ein Zitat von Friederike Kempner … Sie hat ja so recht!

Hast DU möglicherweise eine kleine Anekdote und ein Bild von deinem Haustier? Dann schreib mir doch, ich freu mich darauf!