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Fühlst Du Dich manchmal mit Deinem Leben überfordert? Gibt es zu viele Dinge, die Du machen musst und an die Du ständig denkst, damit Du sie ja nicht vergisst? Dein Kopf ist so voller Dinge, dass Du Dich auf nichts richtig konzentrieren kannst? Du fühlst Dich, als wärst Du in einem Käfig gefangen, wo kein Ausgang zu finden ist? So geht es mir auch manchmal. :D

Als einigermaßen gut organisierte Frau dachte ich immer, dass mir so etwas nicht mehr passieren würde. Aber leider bleiben solche Momente einfach nicht aus und kehren in Abständen immer mal zurück. (Bedauerlicherweise). Dafür ist unsere Welt und die Anforderungen an uns viel zu komplex.

Manchmal wünschte ich mir einen persönlichen Assistenten. Einfach jemanden, der an ALLES denkt und alles (besonders das Unangenehme) für mich organisiert und gleich erledigt. Das wäre super und ich könnte mich gelassen auf die momentanen Aufgaben konzentrieren. ›lach‹. Ich kann diesen Wunsch weder mir selbst, noch Dir erfüllen. Was ich aber kann, ist Dir eine MEINE Methode zu zeigen, die Dich in solchen „zu viel im Kopf“ Momenten wieder auf den Boden zurückholt!

Klingt doch gut, oder?

Es ist super einfach, kostet Dich ausschließlich 15 – 20 Minuten Zeit und Du kannst sofort und jederzeit damit beginnen. Es hilft Dir auch dabei, Deine Prioritäten zu ordnen. Ordnung ist immer toll, weil wir dadurch auch schnell erkennen, was wir NICHT brauchen und was absolut nicht (mehr) notwendig ist!

Kann ich Dich überzeugen? ICH war es sofort als ich davon das erste Mal hörte. Es war auf einem Schreib-Seminar und ich wurde nicht enttäuscht als ich es das erste Mal ausprobiert hatte! Seither wende ich diese Methode immer an, wenn mein Kopf zu explodieren droht. ›zwinker‹.

So einfach funktioniert es:

Keine Sorge es ist keine spirituelle Sitzung notwendig, keine Magie und auch sonst kein Hokus Pokus dahinter.
Alles, was Du dafür brauchst, ist, ein Blatt Papier, einen Stift und etwa 15-20 Minuten Zeit.
Wenn Du das alles bereit hast, kannst Du auch schon loslegen!
Gut wäre es, wenn Du auch in dieser Zeit Deine Ruhe hast und nicht gestört wirst.
Stelle Dein Handy auf 15 oder 20 Minuten Weckfunktion und beginne zu schreiben.

Bringe all die Dinge zu Papier, die Du noch erledigen musst.
JEDE noch so kleine Aufgabe und die Dinge, die Du dabei berücksichtigen und bedenken musst.
Deine Termine, Telefonate, Gespräche und Mails und Nachrichten, die geschrieben werden müssen.

ALLES soll aufs Papier. Du kannst es in Stichpunkten aufschreiben oder als reinen Fließtext aufschreiben … wie es für Dich leichter ist. Du kannst auch wechseln, alles ganz egal. Hauptsache Du bringst es aufs Blatt so wie es in Deinem Kopf ist.
Ja und bitte versuche es NICHT zu editieren oder den Schreibfluss zu stoppen!
Je fließender Du schreibst, umso ungefilterter wird alles aufs Papier strömen. :-)

Du glaubst ja gar nicht, wie viel Du in 15-20 Minuten aufschreiben kannst!
Vor allem wie erleichtert Du Dich danach fühlen wirst.
Da alles notiert ist, sendest Du Deinem Kopf das Signal, es loslassen zu dürfen!
Und schon ist der Weg freier, um Dich auf DAS zu konzentrieren, was Du JETZT machen möchtest.
Du wirst beim Durchlesen Deiner Punkte, auch ganz bestimmt Dinge „vertagen“ oder sogar ganz streichen … so geht es mir jedes Mal und ich wundere mich danach immer wieder aufs Neue, wie ich mich selbst unter Druck setzten kann!

Da es mir die letzten Tage wieder mal so ergangen ist und mir diese Methode IMMER hilft, wollte ich sie heute ganz einfach mit Dir teilen. Das Schreiben ist zwar mein Zuhause, aber Du musst absolut KEIN „Schreiberling“ sein, um diese Methode für mehr FREIHEIT in Deinem Kopf, anzuwenden.
Probier’s einfach aus!

Pass Dein LEBEN an DICH an und schau´, dass es Dir gut geht dabei.

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Da gibt es diesen kleinen weißen Hasen aus der Geschichte „Alice im Wunderland“, dieser Hase ist mir ins Auge gesprungen. Er rennt durch die Welt, eine riesengroße Uhr unter seinen Arm geklemmt und ruft ständig „Ich habe keine Zeit … ich habe keine Zeit!“ Es ist zwar nur ein Märchen jedoch schaut es in unserem Leben sehr ähnlich aus. Oder?

Du musst (kannst) Dich entscheiden

Als ich noch meinem vorherigen Job nachging, war ich 40+ Stunden in der Arbeit. Es machte mir 30 Jahre lang großen Spaß. Bis ich bemerkte das mir die Woche verdammt lang vorkam und meine Freude und klarerweise meine Leistung nicht mehr die war, wie von Beginn an. Ich begann mich zu beklagen … vorerst leise, dann immer lauter. Aber das wäre jetzt ein eigener Artikel. :D (Den schreibe ich vielleicht ein anderes Mal)

    • Ich hatte jedenfalls keine Zeit für meine Freunde.
    • Keine Zeit für eine Beziehung.
    • Keine Zeit für Sport und Ausgleich.
    • Keine Zeit für mein Hobby.
    • Und für den Haushalt, ja für den hatte ich schon mal überhaupt gar keine Zeit (Lust).

Nebenbei habe ich mir aber immer neue zusätzliche Aufgaben gesucht, da ich nur dadurch das Gefühl hatte, eine Berechtigung zu haben, hier auf der Welt zu sein. Wenn Du das lächerlich findest, ich lache heute mit Dir. Mein Bekanntenkreis löste sich langsam auf, beginnende Beziehungen hatten keine Zukunft. Die Unzufriedenheit wuchs mir über den Kopf bis ich irgendwann die Reißleine gezogen habe.

Ich habe endlich eingesehen, dass es nicht daran lag, dass ich zu wenig Zeit hatte, sondern das der Auslöser meiner Probleme war, dass ich die Zeit, die ich hatte, nicht richtig genutzt habe!

Ich habe sie nicht gefüllt mit den Dingen, die mir am Herzen lagen, sondern ich habe sie ausschließlich mit Arbeit gefüllt weil ich meinen Selbstwert aufbessern und noch steigern wollte.

Wie kannst Du vorgehen, wenn es Dir genauso geht?

Ich glaube, dass die Chancen richtig gut stehen und Du Dich in so einer ähnlichen Situation befindest oder auch schon mal in dieser Lage fest hingst. Eine Antwort auf die oben ausgeschriebene Frage ist eigentlich einfach und manchmal auch ziemlich schwierig. Denn es ist wirklich harte Arbeit … es bedeutet wieder mal an sich selbst arbeiten zu müssen und das mögen ja die wenigsten. Jedoch lohnt sich diese Arbeit wirklich! Setze Deine Prioritäten so, dass sie sich für Dich gut anfühlen.

Ich weiß jetzt das Du mich fragen wirst, wie denn das funktionieren soll?
Schließlich

  • arbeitest Du Vollzeit,
  • hast eine Familie,
  • einen Partner,
  • jede Menge Freunde und Familie,
  • einen Haushalt, der gemacht werden muss,
  • und vielleicht bildest Du Dich zusätzlich noch weiter.

Das ist mir alles bekannt und ja, da nagt schon der Wurm im Holz. Ich könnte aber auch schreiben, da liegt schon der Hase im Pfeffer, schließlich geht es ja um den Hasen von Alice, mit seiner „Ich hab doch keine Zeit-Uhr“. #lach. Nein ernsthaft und ganz konkret: DU wirst es nicht schaffen auf allen Hochzeiten zu tanzen und deshalb musst Du Dich entscheiden, wofür Du Deine Zeit verwenden möchtest!

Es ist nämlich so, Dein Leben muss sich für niemanden gut anfühlen … nur für Dich selbst! Und genau um das geht es mir heute für Dich.

Und so bringst Du Ordnung in Deine Prioritäten

Wenn Du nicht neu auf meinem Blog bist, wirst Du wissen, dass ich Stift, Papier und bunte Stift liebe, inklusive einen ruhigen Ort wo ich schreibe, notieren und planen kann. Deshalb suche Dir das wenige Equipment zusammen, einen Platz den Du magst und wo Du ungestört bist. Notiere Dir auf der linken Seite alles was Du machen musst und auf der rechten Seite alles, was Du machen willst. Ganz einfach.

Und wenn es Dir so wie mir ergangen ist, wird links eine sehr lange Liste stehen und rechts eine knackig kurze. :D Wenn Du das Gefühl hast fertig zu sein, markierst Du im nächsten Step, alle Punkte die sich auf beiden Seiten befinden. Ist wenig übrig geblieben? Es ist schon wahrscheinlich, dass nur noch die Sachen stehen, die auf Deiner Prioritätenliste wirklich etwas verloren haben. Aufgaben für die Du Deine Zeit gerne nutzen würdest.

Ein kleines Beispiel: Putzen würdest Du auf meiner rechten Seite niemals finden! Natürlich mag ich es sauber, aber ich opfere so wahnsinnig ungern meine kostbare Zeit um mit Swiffer und Eimer die Zeit zu füllen. :-)

Wichtig bei der Sache ist, dass Du schonungslos ehrlich bist! Das Du Dich nicht selbst belügst! Niemand außer Dir wird Deine Liste lesen #zwinker. Du musst der Mensch in Deinem Leben sein, dem Dein Lebensgefühl am meisten bedeutet. Du musst zu Deinem eigenen Verteidiger werden und diese Aufgabe darfst Du auch niemanden anderen übergeben.

Ich gratuliere Dir!

Wenn Du Dich überwunden hast, diese Aufgabe ehrlich zu beenden, hast Du Dir gerade eingestanden, welche Aufgaben in Deinem Leben Du als überflüssig, unwichtig ansiehst und welche Dein Herz erwärmen. DAS ist wirklich der größte Schritt um Prioritäten zu setzten … und Du bist ihn gerade gegangen!

Ich war sehr stolz auf mich als ich meine Liste betrachtete, gleichzeitig bin ich aber auch erschrocken und hatte beinahe ein schlechtes Gewissen. Denn auf der rechten Seite stand nichts von meinem damaligen Job. Obwohl ja Arbeit auch Freude machen kann (soll, muss). Ausserdem muss man ja auch seinen Lebensunterhalt verdienen um sich der rechten Spalte auch widmen zu können … Gedanken über Gedanken fluteten mein Gehirn.

Aber wir leben manchmal so am Grund unserer Suppenschüssel dass wir die naheliegenden Lösungen gar nicht erkennen. Wenn wir nämlich nur ein klein wenig über den Tellerrand hinaus schauen … springen sie uns förmlich ins Gesicht.

Entweder / Oder

Was ist mit den Aufgaben also, die sich entweder unter müssen oder unter wollen finden? Es sind die Dinge, die Du meinst zu müssen oder die, die Du willst und die aus irgendeinem Grund problematisch sind für Dich. Denn sonst könntest Du sie ja einfach tun?

Das offensichtlichste und auch schwierigste Beispiel bleibt die Arbeit. Und bei diesem Beispiel möchte ich bleiben. Wenn Du Deine Arbeit auf beiden Seiten wieder findest … mache ich für Dich einen Luftsprung! Denn wenn Du ehrlich zu Dir warst, setzt Du gerne die Zeit für Deinen Job ein. Was Schöneres gibt es ja gar nicht. Perfekt! Was aber, wenn dem nicht so ist?

Die Arbeit steht nur auf der Muss-Seite und ich kann mir gut vorstellen, dass das bei vielen so sein wird.

  • Du magst Deinen Job nicht unbedingt.
  • Du bist frustriert.
  • Das Aufstehen am Morgen fällt Dir schwer.
  • Du überlegst manchmal alles hinzuwerfen.
  • Vielleicht hast Du im Gedanken schon mehrfach gekündigt.

Es gibt dazu eine sehr einfache Lösung die ich mir genauso vorgehalten habe, wie ich es jetzt hier bei Dir mache. Liebe dieses Gedankenspiel … verändere es oder mach einfach weiter wie bisher. Es liegt immer an uns selbst und dem Mut, den wir aufbringen können um etwas Neues zu versuchen.

Ich darf und kann Dir aus eigenen Erfahrungen sagen wie unglaublich gewinnbringend es für Dich sein kann, etwas zu ändern!

Glaub an Dich, die Zeit läuft für Dich!

Vor wenigen Jahren hatte ich das selbe Problem (und noch sehr viele mehr). Irgendwie war es Zufall und ich bekam Hilfe von außen. Es hat sich eines nach dem anderen so ergeben. Es kostete mich eine große Portion Überwindung, diese Hilfe und Vorschläge anzunehmen und auch zu verfolgen. Und plötzlich bekam ich unerwartet Unterstützung. Ich hatte die Zeit und die Möglichkeit bekommen mich neu zu erfinden, mir meinen eigenen Job zu erschaffen. Neue Gebiete zu betreten in denen ich zu 100% auflebe.

Ich würde mir natürlich wünschen, dass ich Dir die Garantie dafür geben könnte, dass es auch für Dich so läuft. Das kann ich aber nicht. Ich kann Dir nur versprechen, dass Du es bereuen wirst, wenn Du es nicht versuchst. Vielleicht nicht jetzt … nicht morgen … aber eines Tages?!

Es steht immer in Deiner Macht, etwas an Deiner Situation zu ändern. Der wichtigste Punkt dabei ist: Stehe Dir nicht selber im Weg!

Ich habe nun ganz bewusst den Punkt „Job und Beruf“ herausgenommen, da es für viele ein Thema ist und weil es auch am Schwierigsten scheint damit umzugehen. Aber so wie Du mit dieser Situation umgehen kannst, kannst Du es auch mit jeder anderen die auf Deiner Liste steht.

Nutze Deine Zeit!

Lebe nicht das Leben das andere von Dir erwarten oder vielleicht gar das Leben, von dem Du nur denkst, dass andere es von Dir erwarten. Du wirst sehr schnell merken, wie gelassener, entspannter und ruhiger Du wirst. In dieser „zeitsuchenden“ Situation habe ich auch feststellen können, dass mir das Wort NEIN leichter über meine Lippen gekommen ist. Die Leidenschaft für Dinge, die man gerne tut, ist auf einmal wieder sehr präsent. Manchmal würde ich mir wünschen, diese Dinge schon mit Anfang 20 gewusst zu haben … das Leben hätte wahrscheinlich andere Formen angenommen.

Da es aber Gott sei Dank für NICHTS zu spät ist im Leben, wünsche ich Dir einen stillen Platz, an dem Du mit Deiner Pro- und Kontra-Liste beginnen kannst – denn das ist der Beginn von vielen Dingen, die Du mit Sicherheit nicht mehr missen möchtest. :-)

Vielleicht ist es mir ja gelungen Dich zu inspirieren? Eine tolle Zeit wünsche ich Dir, pass auf auf Dich bis bald.