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Die Tage hatte ich ein Gespräch mit einer Bekannten. Einige Arbeitskolleginnen haben ihr übel mitgespielt, danach suchte sie bei sich selbst nach möglichen Gründen dafür. Ich versuchte ihr klarzumachen, wie wichtig es ist, sich selbst zu respektieren, denn DAS wirkt sich auch darauf aus, wie andere mit uns umgehen! 

Vergangenheit vs. Erfahrungen

Wir redeten über meine Erfahrungen und ich erzählte ihr aus meiner Vergangenheit und von den vielen Veränderungen, die ich, durch genau solche Erfahrungen wie sie gerade gemacht hat, vorgenommen habe. Es gibt Grenzen und die musste ich erkennen. Als mir die bewusst waren, war mein Verhalten ein anderes und das sorgte dafür, dass ICH auch anders behandelt wurde!

Man wird von anderen NUR dann schlecht behandelt, wenn man es zulässt oder es sogar erwartet. „Es zulassen“, geschieht meistens nicht bewusst. Die Erwartung allerdings kann einem mehr oder weniger bewusst sein. Wenn ich an die Zeit zurückdenke, wo man mich nicht gut behandelte, hatte ich auch keinen Respekt vor mir selbst! Damals war mir das natürlich nicht wirklich klar. Ich musste dieses Muster durchbrechen und mir selbst mit Respekt begegnen. Danach konnte ich beobachten, dass schmerzhafte Situationen immer seltener wurden.

Natürlich war das jetzt eine sehr schnelle Zusammenfassung. So wie jede Veränderung im Leben ein Prozess ist, dauert auch das seine Zeit.

Eigentlich traurig …

Aber wahr: Die meisten Menschen tun mehr dafür, Schmerz zu ertragen, als dafür zu sorgen, dass es ihnen gut geht. Statt sich von dem Gedanken an etwas Schönes motivieren zu lassen. Ums verändern wollen geht es nicht. Es ist der Alltag, das Eingefahrene und fehlende Motivation!

Beispiel: Vielleicht träumen wir davon, schon lange abzunehmen und eine gesündere Lebensweise einzuschlagen. Wir wünschen uns das vom ganzen Herzen, doch wir verändern erst dann etwas erfolgreich, wenn das Übergewicht unerträglich oder so manche gesundheitliche Beschwerde besorgniserregend wird! Ich kenne das von mir selbst nur zu gut … ist der Zeitpunkt da, sorgen Disziplin und der feste Wille dafür, dass wir unseren Lebensstil verändern.  

Ja und so ist es bei allem. Wir tun mehr dafür, dass wir unangenehme Situationen „aushalten“, als dafür zu sorgen, dass es uns gut geht. Einige Jahre gab es in meinem Leben einen Menschen, der mir sehr nahe war und den ich auch liebte. Allerdings nahm dieser Mensch mich als Vorwand für seine schlechte anhaltende Laune. Bei jeder Gelegenheit wurde alles auf mir abgeladen. Ich war an allem und jedem Schuld! Damals noch sensibler als ich es heute bin, nahm ich mir alles zu Herzen. Mit dieser Reaktion gab ich diesem Menschen nur noch mehr Macht.

Irgendwann wurde mein Schmerz zu groß und ich änderte etwas. Ich machte den Mund auf und fand zaghaft aber endlich den Mut, vollkommen aufrichtig zu sein und endlich zu sagen, dass mich die täglichen Anschuldigungen sehr verletzten. Mein Gegenüber war sehr verärgert und ich war selbst in dieser Situation, der schlimmste Mensch auf Gottes Erden, der undankbar sei und nur auf Streit aus ist. Es war mir klar, dass ich mit dieser Reaktion rechnen musste. Und es war mir sehr egal! Für mich war die Grenze erreicht und ich wollte auch so nicht mehr weiter machen.

Ich durchbrach ein Muster, das über Jahre hinweg „funktioniert“ hatte. Besser gesagt, ich sorgte dafür, dass es funktionierte. ICH eine ewige Verliererin. Heute sage ich „DANKE“ für diese Erfahrung, denn sie war der Beginn einer meiner vielen Veränderungen in meinem Leben.

Ich respektiere mich selbst

Mein Verhalten ist heute aufrichtig und. Ich behandle jeden Menschen mit Respekt – so wie ich es immer getan habe nur vergesse ich dabei nicht auf mich! Und das ist das Wichtigste. Wie wir also von anderen behandelt werden, ist eine Reaktion auf das, was wir zulassen! Egal ob man sich kennt oder nicht kennt.

Wenn wir uns selbst respektieren, haben wir ein Stadium erreicht, in dem wir Wut und Frustration anderer mit einem Mitgefühl und ausreichender Distanz betrachten können. Das bedeutet nicht das uns alles egal ist, es soll nur klar sein, dass wir nicht mehr alles mit uns machen lassen. Es ist nicht unser Zirkus!

Zusammengefasst: Das Beste was man tun kann, um sich bei anderen Respekt zu verschaffen, ist aufrichtig zu sein. Wir müssen für unser eigenes menschliches Mitgefühl sorgen aber auch anderen mitfühlend begegnen. Wenn wir dabei mal stolpern, und ich kann es versprechen, DAS werden wir immer wieder mal. Erkennen wir es an, dass jeder Fehler menschlich ist. Es ist ein Prozess, der bei Durchhalten dazu beiträgt, dass wir nur noch die Menschen anziehen, die uns mit Respekt begegnen und uns wertschätzen so wie wir sind.

Wenn DU die Art und Weise, wie andere Dich behandeln, verändern willst, verschaffe Dir Klarheit darüber, wie diese Menschen selbst mit sich umgehen. Sowohl in emotionaler als auch in psychischer Hinsicht. Dabei bleib mitfühlend und freundlich … alles Weitere wird sich von alleine ergeben. ›lächel‹

Ich wünsche Dir NUR Menschen um Dich, die Dich mit Respekt behandeln.
Sei gut zu Dir, bis bald …

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Respekt – ein Wort von dem viele Menschen nicht mal mehr wissen wie es zu schreiben ist. Respekt bedeutet Rücksicht zu nehmen, uns  gehört die Welt nicht alleine. Ein Gefühl dafür zu haben das ein anderer anders ist als DU und ICH. Es sollte nicht nur hingenommen sondern ist auch als Wert anzuerkennen. Jeder hat den Wunsch und vor allem das Recht, respektiert zu werden, eine wertschätzende Umgangsform, die wie mir scheint, immer mehr in Vergessenheit gerät!

Respekt, ein wichtiges Gut

Höflichkeitsformen wie ein Bitte und Danke,  ein auf Wiedersehen oder ein Grüss Gott … ist das altmodisch oder spießig? Immer wieder erlebt und beobachtet man Situationen wie in der Strassenbahn wenn kein Mensch seinen Arsch hebt wenn ein altes Mütterchen bepackt einen Sitzplatz sucht. Dem Rollstuhlfahrer erst dann Platz gemacht wird, wenn er 3 mal „Entschuldigen sie, könnten sie bitte?“ Oder dir die Türe nicht aufgehalten, sondern vor der Nase zugeprescht wird …

Kinder sprechen mit ihren Eltern als wären sie Kumpels aus der Nebenklasse! Und ich seh jetzt mal von den Jugendlichen ab, da das obendrein ein ganz eigenes Kapitel wäre. Schau dich mal um in den Firmen bei den Arbeitskollegen und Chefs … „Bei UNS geht man respektvoll miteinander um, sonst wär eine Zusammenarbeit unmöglich!“ Ja – klar, versteh schon …. aber wo bleibt er? Gerade auf Urlaub Mr. Respekt? Respekt ist Achtung und Anerkennung des Gegenübers, zumindest war es mal so. Ich will damit auch nicht sagen, daß die ganze Welt respektlos ist, aber es fehlt nicht sehr viel.

Respekt hat man oder hat man nicht

Respekt kann man nicht erzwingen. Respekt wird anerzogen und ist eine innere Haltung. Wie soll man wissen was Respekt ist? Bist du ohne Respekt groß geworden und erzogen worden?! Der Wunsch wahrgenommen zu werden beginnt von klein auf und endet niemals. Wurdest du als Kind ohne Respekt behandelt, kann es dich bis ins Alter aus deiner Bahn werfen.

Manieren und ein wertschätzender Umgang bleiben auf der Strecke

Sicher die Zeit verändert sich, modernisiert sich, wird immer noch schneller und steuerbar. Aber ist alles gut was modern ist? Ich vermisse die Werte der Menschen.

Die Achtsamkeit dem anderen gegenüber!
Die Verlässlichkeit!
Ganz einfach – DEN RESPEKT! 

Ich hätte mir nie getraut meine Lehrer oder meinen Lehr-Herren ein „Das mach ich sicherlich nicht“ entgegen zu werfen. Heute scheint das normal zu sein. Kunden werden übersehen da es wichtiger scheint die WhatsApp Nachrichten zu lesen … eine Auskunft zu erhalten mit einen freundlichen Gesicht dahinter – eine Rarität … Die Menschen steigen über einen drüber als wäre man Luft. Ein Lächeln morgens am Kiosk – selten. Es scheint irgendwie jeder genervt zu sein. Frage: IST DAS NORMAL? Verlange ich da etwas Unmögliches? Ich kann mir die Frage selber nicht beantworten…

Es ist gerade ein sehr aktuelles Thema

Ich hätte mich nicht hingesetzt und diesen Artikel geschrieben, würde es mir nicht auf der Zunge brennen. Die letzten Tage haben mir all das so nahe gebracht, ich war mitten drinn. Ich verstehe jetzt auch wieder weshalb sich viele von uns etwas „abschotten“. Ihr eigenes Ding machen, versuchen alleine zu arbeiten oder mit einem Team das so denkt wie man selbst. Wo Respekt eben noch gelebt wird. Da ich keine Frau bin die gerne politisiert lass ich dieses Thema total aus, nur eines weiß ich, besser wird’s nicht werden.

Mein Wunsch an DICH

DU bist eine die „anders“ ist als die Masse, sonst würdest DU dich hier nicht aufhalten :-) ! Trag deine Freundlichkeit, deine Hilfsbereitschaft, deine Achtsamkeit und wertschätzende Art UND deinen Respekt raus – egal wenn du die Einzige bist die morgens um 6.00 schon lächelt und Platz macht für jemanden der es nötig hat! Halte die Türe offen, auch wenn du es eilig hast und wann hast du jemanden das letzte Mal in den Mantel geholfen? Eine 5 Min Unterhaltung mit jemandem den du gar nicht kennst, mit den Schlussworten „Hat mich gefreut … alles Liebe :-)“

Sei ein gutes Beispiel mit wenig Einsatz .

Ich weiß jetzt gerade auch gar nicht wer oder was mich soeben geritten hat, aber wenns raus muss – soll es auch raus! Sieh es als Wort zum Feiertag :-) ok?