Beiträge

Lesezeit: 3 Minuten

Du kennst es bestimmt, … die Tage an denen Du am liebsten NUR mit Deiner Bettdecke verbringen würdest! Die Tage, wo es mit Deiner Laune nicht zum Besten steht. Du bist eigentlich noch gar nicht richtig munter, und weißt aber schon jetzt: LEUTE, ich bin schlecht gelaunt. Gründe kann es viele, aber muss es nicht mal geben. Es ist einfach dieses Gefühl …

Solche schlechte Laune-Tage hatte ich früher ganz ganz viele! Zu wenig geschlafen, Stress im Büro, Ärger mit Freund und oder Familie, schlechtes Wetter, kranker Körper und was weiß ich noch alles! Aus dem Spiegel sah mich oft tagelang jemand an, der mir absolut nicht sympathisch war. „Was ist … klotz mich nicht so an!“ Eine Meldung zu meinem Spiegelbild, dem ich dann knurrend aus dem Weg ging.

Manchmal steigern wir uns auch grundlos in etwas hinein …

Ich schreib das jetzt so, weil es bei mir meistens genauso war! Am Ende wusste ich gar nicht, weshalb ich eigentlich so schlechte Laune hatte? Fällt die Zahnpaste von der Zahnbürste, oder haben wir verschlafen, ist der Kaffee aus am Morgen kommt schnell ein: „Na, der Tag kann ja was werden!“ Das waren auch lange meine Pauschalgedanken, die wirklich riskant sein können!

Es ist nämlich so, und das bitte immer im Auge behalten – Es gibt niemanden in unseren Köpfen, der unsere Stimmung lenkt! Wir alleine sind dafür verantwortlich und zuständig. Wir entscheiden, ob wir heute GUT oder SCHLECHT drauf sind! Das bedeutet, wir können jede Menge tun, um unsere Gedanken im Kopf umzudrehen, falls das Gefühl auf negativ steht.

Gute Laune lässt sich trainieren …

Wenn wir auf andere Gedanken kommen möchten und uns besser fühlen wollen, dann müssen wir unsere negativen, ich nenne sie jetzt mal „Selbstgespräche“, die ja für unsere schlechten Gefühle verantwortlich sind, durch gute Gedanken, also positive Selbstgespräche, ersetzen. Mir hilft es sehr, von negativen Gedanken Abstand zu bekommen, wenn ich mir hilfreiche Fragen stelle. Fragen bringen uns immer weiter! Denn sie sind der Anfang für eine Veränderung. Sie eröffnen Antworten und bieten uns neue Möglichkeiten und Perspektiven. Und all das bedeutet eine viel bessere Laune!

Ich kann so die Richtung meiner Gedanken kontrollieren und damit auch, wie ich mich dann fühle. Das ist meine Erste Hilfe Medizin, die ich an solchen Tagen gerne anwende. ICH und DU … WIR haben es in der Hand wie wir uns fühlen!

Gedanke von mir:

Ich hatte die letzten Monate beinahe jeden Morgen dieses Gefühl von Negativität in mir. Jeder Mensch weiß, wie es ist, wenn man durch gesundheitliche oder auch andere Gründen irgendwie nicht so kann wie man eigentlich möchte. Schmerzen, schlechter Schlaf, Unsicherheit und auch aufkommende Ängste, sind keine gute Unterstützung für gute Laune! Da wirst Du mir sicher recht geben. Und so habe ich wieder in meiner alten Kiste mit „GUTES HANDWERKSZEUG“ gegraben und auch gute Dinge gefunden, die mir schon in vergangenen Jahren eine große Hilfe waren. ›lächel‹.

Die Fragen, die ich mir damals notiert habe und die ziemlich abgegriffen aussehen, verwendete ich in den vergangenen Monaten wieder. Sehr aktiv und mit echtem Erfolg. Denn meine Gedanken wandelten sich innerhalb kurzer Zeit. Ich möchte sie mit Dir teilen. Techniken, die gute Dienste leisten, haben es verdient, hinausgetragen und geteilt zu werden. Ich nenne sie Stimmungsfragen, da verließ mich meine Kreativität jetzt ein wenig. ›lach‹

Stelle Dir die richtigen Fragen und Du wirst Deine Gefühle ändern:

  • Wofür bin ich dankbar? Wofür kann ich dankbar sein, wenn ich es wollte?
  • Wen liebe ich und WER liebt mich?
  • Worüber freue ich mich im Moment? Worüber könnte ich mich freuen und glücklich sein, wenn ich es wollte?
  • Worauf bin ich besonders stolz? Worauf könnte ich stolz sein, wenn ich es wollte?
  • Welches sind meine schönsten Erinnerungen?
  • Was mache ich besonders gerne?
  • Welcher Ort gibt mir am meisten Kraft? Wo fühle ich mich besonders wohl?
  • Was kann ich JETZT tun, um meine Situation besser zu machen?
  • Welche positiven Seiten hat mein Problem gerade?
  • WER kann mir bei der Lösung behilflich sein?
  • Was kann ich daraus für die Zukunft lernen?
  • Was würde ich tun und wie würde ich mich verhalten, hätte ich dieses Problem NICHT?

Einfache Fragen mit einer sehr großen Wirkung. Ich möchte Dir diese Fragen wirklich an Dein Herz legen. Stelle sie Dir und Du wirst Deine Gefühle verändern. Wenn Dir die Fragen ausgehen, dann bekommst Du keine Antworten mehr und ohne Antworten stirbt jede Hoffnung!

Beweise Dir, dass Du am LEBEN bist und die Zeit viel zu schade ist, um sie mit negativen Selbstgesprächen und Gedanken = schlechter Laune zu vergeuden!

Es funktioniert bei mir zu 99,9 %. Ich wünsche Dir viel Glück, hoffe aber, dass Du diese Fragen vielleicht gar nie brauchst!
Herzlichst und gut gelaunt.

Lesezeit: 3 Minuten

Es gibt sie … diese Tage, an denen ich kopflos bin. Tage, an denen mir nichts gelingen mag und wo einfach alles schiefläuft. Dabei machen sich auch gerne alte Denkweisen bemerkbar. Ein Verhalten das ich per se nicht an mir mag! Meine Selbstsicherheit leidet darunter und ich finde einfach keinen Platz für mich. Ein Gefühl als würde ich mich „auflösen“ folgt. Woher kommen diese Tage und was macht sie so unerträglich? Ein paar Gedanken …

Ich benutze ja sehr gerne diesen Satz: „Es ist nur ein unglücklicher Tag, kein unglückliches Leben …“ Er steht sogar als Zitat eingerahmt auf meinem Schreibtisch. Diese Tatsache ist mir auch bewusst, wenn auch nicht gerade an diesen Tag(en). Ich hatte gerade solche Tage. Null Antrieb und es gab auch nichts, was mich motivieren konnte! Mein Kopf war leer und gleichzeitig voll – ja das gibt’s tatsächlich. ›lach‹ Ich wollte Ruhe, aber wollte gleichzeitig etwas Sinnvolles tun! Nix gelang und für nichts konnte ich mich aufraffen …

Für meine schlechte Laune gab es keinen Auslöser

Es ist wie es ist, … besser gesagt es war wie es war. Denn zwei Tage später ist die Welt wieder bunt. Alles geht locker von der Hand, die Motivation reicht für zwei und mein „leerer – voller“ Kopf, ist positiv gefüllt mit Ideen und deren Umsetzung! ›lach‹. Die Unsicherheiten und meine alten Denkansätze sind fort. (Gott sei Dank, denn die braucht eh keiner).

Tja, es gibt Tage da kann ich die Welt aus den Angeln heben und es gibt diese „Grantler-Tage“ wie man bei uns so schön sagt. Grantig >>> schlechte Laune … ohne zu wissen warum. Ob sich das jemals ändern wird, … ich denke nicht.
Gute Tage sind schön und sie fühlen sich wundervoll an! Die weniger guten sind aber wichtig! Darüber zu urteilen welche Tage nun glücklich oder unglücklich sind, das entscheiden wir selbst, denn diese Bewertung findet ausschließlich in unserem Kopf statt.

Mädels, ich habe auch gleich wieder ein Beispiel zur Hand:

Ich habe da ein Bekannte, sie liebt die nass-kalten Tage im November total. Wenn die Wolken beinahe den Boden küssen und es feucht und windig ist, blüht sie so richtig auf! Für mich, und selbst unsere Hunde, ist dieses Wetter ein Gräuel! Während sie am liebsten den ganzen Tag draußen verbringen würde, haben wir (Hunde und ich) – ein sehr ausgeprägtes Couch-Gefühl. :-)

An heißen Sommertagen ist es dann genau umgekehrt: Sie still und zäh, ich … ein wahres Energiebündel!

Ja, was will ich damit sagen? Wir sind es die entscheiden, ob ein guter Tag ein guter ist oder nicht. Individuell also.

Außerdem – keiner sagt, dass jeder Tag ein glücklicher sein muss!

Jeden Tag vor Selbstbewusstsein glänzen. Jeden Tag bestens gelaunt sein. Tagtäglich produktiv und kreativ sein. Ehrlich gesagt ist das nicht mein Ziel und würde auch gar nicht „echt“ wirken. Gerade sehr sensible Menschen – hallo, ich bin so eine – wissen, dass es Tage geben wird, wo wir einfach leichter aus den Gleisen fallen! Beide Tage sind also wichtig. Solche wo wir das Bedürfnis haben, der Welt den Rücken zu kehren und nach Ruhe suchen, und solche, wo eben alles gelingt und sich gut anfühlt! Welche Tage wir dann als „gut und glücklich“, oder „schlecht und unglücklich empfinden, liegt alleine an uns!

Die Gründe weshalb wir manchmal in so ein „Grantler-Loch“ fallen, sind sehr vielfältig. Vielleicht war es ein Streit, oder eine schlechte Nachricht, aber vielleicht lag es am „Wetter“ oder unseren Hormonen! ›lach‹ Ich aufgehört darüber nachzudenken, denn es bringt nichts. Diese Tage gehören einfach dazu. Wie Tag und Nacht, Sonne und Regen.

Ich akzeptiere auch die grauen November Tage. Mögen tu ich sie nicht, aber sie gehören ebenfalls dazu. Und wie man ja sieht, gibt es Menschen die in diesen Tagen zur Höchstform aufblühen! >laut lach<

Fazit: Es ist kein unglückliches schlechtes Leben, nur ein „Grantler-Tag“, der wieder vorübergeht!

Kennst Du das auch? Oder gehörst Du zu den mir unheimlichen Menschen, die jeden Tag vor Energie und guter Laune, nur so glänzen? Vielleicht möchtest Du mir Deine „unglücklichen“ Tage  näher erklären? Bin gespannt was Du mir so alles erzählen kannst. :D

Wir lesen uns …

Lesezeit: 3 Minuten

An Tagen wie diesen … so könnten viele schöne Geschichten beginnen … nur hab ich keine auf Abruf, tut mir leid. Möglicherweise sind dir solche Tage auch bekannt?! Wenn ja – weisst du ja Bescheid. Wenn du nach dem weiterlesen sagen kannst „Nö – gibts bei mir nicht“, tu mir einen Gefallen und sei sehr dankbar!

Von 0 auf 100

Am Morgen aufgestanden, gut gelaunt mit einigen „das möcht ich heute unbedingt machen“ Gedanken im Kopf. Mann & Hund geherzt und anschliessend Kaffee geschlürft, mit Vorfreude aufs Wochenende. Also alles gut! Meinte ich jedenfalls. Aber da war es wieder mal … dieses schleichende, ekelhafte und krampfende Gefühl das mich fast erdrückte.

„Nicht daran denken sondern ablenken, es vergeht sicher rasch wieder“, so in etwa hören sich dann meine Selbstgespräche an. „DU bist ja Profi, nimm deinen Zaubertrank und hey – entspann dich, ok?“ Klappt meistens ganz gut, ich weiß ja jetzt das ich nicht daran sterben werde … Wieder. „Alles gut, nix passiert“ sag ich mir wieder.

Mein Herz rast, meine Hände und Beine möchten schlafen, der Rest funktioniert, also rein ins Auto den Einkauf erledigen. Es nervt, es nervt gerade alles! Rote Ampeln. Der Stau. Haben die Leute alle den selben Gedanken wie ich gehabt? Die gelben und grünen Autos, wie kann sich jemand ein grünes Auto kaufen! Ja und natürlich einen Parkplatz am Arsch der Welt. Ich merke soeben, die die es wirklich gut gelernt hat beinahe tiefenentspannt zu sein, zuckt beinahe aus. Weil es jetzt auch noch zu regnen begonnen hat und vor mir maschiert eine Flodder Familie, die trotz dicker Jacken so extrem nach Schweiss riechen, das mir das Atmen noch schwerer fällt. Das bedeutet für mich so viel wie von 0 auf 100…

Grünes AutoWas ist los?

Hey altes Mädchen, was ist los? So kenn ich dich doch schon ewig nicht mehr! Es ist ein ganz normaler Freitag, da sind nun mal mehr Menschen unterwegs als sonst, welche Farbe jemand für sein Auto wählt kann dir doch egal sein – solange du selbst kein grünes fährst? Außerdem hast du heute eine ganz extra feine Nase … kann das sein? Und bitte stell dich nicht so an wegen ein paar Regentropfen – DU hast ne Mütze auf, schon vergessen? Und überhaupt – weshalb bitte diese Unzufriedenheit und Gereiztheit?

Dir geht es doch wirklich gut! Es läuft alles so fein bei dir, erinnere dich, all das was vor ein paar Wochen noch unklar war, ist so gelaufen wie du es dir erhofft hast, deine Arbeit entwickelt sich gut, nicht zu vergessen dein Mann der dich und deine „Macken“ liebt … und dein Mädchen auf 4 Pfoten – alle sind für dich da! Und was machst du? Du bist genervt weil dich ein grünes Auto überholt hat und 3 Regentropfen auf deine Mütze gefallen sind oder wie?!“ (Fragen an mich selbst)

In der letzten Ecke

Es waren weniger Menschen da hinten – Zeit um zu zählen, zu atmen und sich zu sammeln. Alles ist gut. NEIN eigentlich nicht. Weshalb, aus welchem Grund bitte hab ich so eine grässliche Panik/Angst Attacke? Mein schlechtes Gewissen machte sich breit. ICH die so viel von dankbar sein schreibt, denkt und redet … ist alles andere als dankbar! Ich will nach Hause, schnell, schnell raus und weg hier!

Mein Körper schmerzt und nichts  ist wirklich besser geworden. Schlafen, nicht viel reden, mein Plan. Unsere Hunderunde wurde übernommen, Jürgen kennt mich eben und das ohne viele Erklärungen. I love him. Augen am nächsten Morgen auf und das Gefühl ist noch immer da. Nur ich habe keine Zeit zum Grübeln, ich darf mit Monja wieder auf den Hundeplatz. Welpenstunde. Hausaufgabe vorführen, lernen und spielen. Das Ganze bei Sturm und Schnee sowie gefühlten minus 15°. Monja ist ein Traum von Hund, wirklich, alles ist gut gelaufen bis auf das dass ICH dieses Mal versagt habe. Mir war kalt, ich war nicht richtig bei der Sache und überhaupt … Wieder Zuhause angekommen war mein  Herzrasen weniger geworden aber ich spürte nicht sehr viel an mir. Game over.

Zwei Tage sind genug und kommen ins Archiv!

Du fühlst dich wie nach einer OP. Schwach, der Kopf leer und ein wenig sediert. Meine zwei Lieblinge haben mich wieder. Es wird nichts zerlegt und hinterfragt. Es ist wie es war – wichtig ist es ist wieder weg. Das Ganze kommt so schnell wie es auch wieder verschwindet, darüber nachzudenken macht keinen Sinn. Mich gibts eben nur mit diesem Chaos :-) !

Ich habe es getan, einen Einblick zu geben in „2 Tage Scheissgefühl!“ Nicht ausführlich, aber ein wenig. 2 Tage, die mich blockiert haben in meinem Handeln und Denken so wie ich es eigentlich wollte. Du bist machtlos aber du hast alles in deiner Hand um aus dieser Situation zu kommen. Heute muss ich lachen wenn ich ein grünes Auto sehe :-) ! Solche Tage gehören eben auch dazu, sie sind zwar zu nichts nutze aber scheinbar sollen oder wollen sie auf etwas aufmerksam machen?!

Es ist sicher ok wenn ich dem Ganzen keinen Rahmen gebe?! Ich kann dem nichts mehr hinzufügen, außer „Hab es gut, geniesse den Regen ohne Mütze, freu dich über den „bunten“ Verkehr und stell dich in die Menschenmenge …