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Mein Körper und meine Seele

„Eigentlich ist das völlig nebensächlich …“ das sagte ich mir neulich als ich in der Kabine stand und meinen aus der Form geratenen Körper betrachtete. Ich war wieder mal auf der Suche nach „Wasserbekleidung“. Bei der Anprobe konnte ich meinen Körper von allen Seiten wunderbar >händezusammenschlag< betrachten, das Licht in der Kabine, das meines Erachtens übrigens verboten werden sollte, tat sein Übriges. Ich ließ es sein und beim Verlassen des Geschäftes kamen mir einige Gedanken. Mein Frust war nur kurz da, was danach folgte, teile ich heute mit Dir, weil vielleicht es auch DU so sehen könntest?

Dieser Körper hat mein Innerstes, meine Seele, mein ICH seit ich denken kann liebevoll eingeschlossen und durch jede Menge Hoch und Tiefs geschleppt. Er hat all seine Kraft aufgebracht, damit ich davonlaufen konnte und keinen größeren Schaden nahm, als mir ein paar Jungs, damals nach der Schule wegen einer Auseinandersetzung mit Steinen bewaffnet, nachliefen!

Mein Körper hat immer verlässlich durchgehalten, ohne krank zu werden, auch wenn ich wie so oft, an kalten Tagen viel zu wenig anhatte. Ohne meinen Körper hätte ich es nicht geschafft, meine Liebe auszudrücken. Durch all meine Wärme, die er für mich machte in vielen wichtigen Momenten meines Lebens … seine unbeschreiblich hohe Sensibilität, durch die er mich zeigen ließ, was ich geben wollte und geben konnte. Er war und ist immer noch der Botschafter meines Wesens. <3

Mein Körper hat meine Kinder getragen und geboren für mich und das war definitiv keine leichte Aufgabe! All diese Jahre war er für mich da. Stark, gesund und er schenkte mir ein gutes zu Hause für meinen Geist und meine Seele. Es gab viele Jahre da schätzte ich nichts von all dem.

Jetzt, ist er etwas müde geworden … mein Körper, ja was solls, wir kommen beide in die Jahre. Er ist von Krankheit und Schmerzen gezeichnet. An manchen Stellen ist er „mehr“ geworden und an manchen Stellen fehlt die Straffheit. Die Haut ist weich geblieben, aber die Last der Jahre zeigt sich deutlich an den verschiedensten Stellen.

Ja so in etwa ist mein Körper, gezeichnet von vielen Dingen und Momenten meines sehr verrückten Lebens. ›lach‹ Er hat so viel gegeben in den ganzen Jahrzehnten! Er hat mir viele Komplimente eingebracht, jede Menge Möglichkeiten geboten, nie versagte er mit seinen Diensten! Er hat einfach jeden Blödsinn mitgemacht, ob er wollte oder nicht. Und wenn ich darüber nachdenke, hat er alles andere verdient als schräge Blicke von mir! Er tut so viel für mich, ich muss ihn lieben, genauso wie ich Schokolade liebe! <3

Ich mag das weiche Alter seiner Haut. Und sein Gewicht ist ebenso okay. Mein Körper braucht es um so zu sein, wie er ist. Ich liebe es aufrecht gehen zu können, wie früher als ich zwanzig war. Auch, wenn er von Schmerzen geplagt wird, sein Bemühen ist immer spürbar.

Mein Leben, meine Seele, hat ihn gefordert und geformt. Ich kenne ihn einfach durch und durch … ER macht mir nichts mehr vor. Wir sind eins geworden im Laufe des Lebens. Also warum soll ich mich eigentlich beklagen, wenn ich ihn betrachte? Weil er nicht mehr glatt, straff und jung ist? Nun ich finde es ziemlich undankbar wie verrückt, wenn ich ehrlich bin.

Ich hätte mir nie gedacht mal ein Plädoyer für meinen Körper zu schreiben. Aber er hat es verdient. Vielleicht sollten wir uns diese Gedanken in jeder Umkleide mit gemeiner Beleuchtung herbeiholen? ›zwinker‹

„… und sieh zu, dass Du nicht nur KÖRPER bist.“

Ovid

Vielleicht denkst Du ja beim nächsten Einkauf ganz plötzlich an mich und meine Gedanken, wenn Deine Blicke streng über Deinen Körper wandern. Alles Liebe.

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Hast Du oft mit einem neuen Infekt zu kämpfen? Bist Du generell oft krank und fühlst Dich schlapp und antriebslos? Dann darf ich Dir sagen: Höre auf Deinen Körper was er Dir zu sagen hat! Wenn Dir dieser „Spruch“ jedoch zu allgemein ist, und Du keine Lust hast genauer hinzuhören, dann höre einfach mir mal ein paar Minuten zu okay?

Funktionieren, funktionieren und nochmal funktionieren …

Heute möchte ich wieder mal in meiner „Psycho-Kiste“ mit Dir gemeinsam wühlen. In den letzten Wochen habe ich selber wieder intensiv erlebt, wie es ist, wenn der eigene Körper nicht das macht, was wir wollen. Psychische Beschwerden kehren wir gerne unter den Teppich. Es hat uns ja nie wirklich jemand beigebracht, dass wir auf sie achten sollten und sie ernst zu nehmen sind.

Wir haben sehr wenig Verständnis für uns selbst. Wir wollen funktionieren und leisten. Solange das so läuft, ist alles wunderbar und es bedarf keinerlei Aufmerksamkeit. Problematisch wird es erst dann, wenn unser Körper, wie eingangs schon erwähnt, schlapp macht … ständig irgendwie „kränkelt“. Bei mir ist es die Konzentration, die stark nachlässt. Der Antrieb fehlt und seit neuem bekomme ich leuchtend rote und schmerzhafte Nasenflügel, als hätte ich eine starke Verkühlung. Dem ist aber nicht so. ›stirnrunzel‹. Nun, der eine leidet unter Kopfschmerzen, der andere hat Magen oder Bauchweh. Alles in allem, es hat keinen Platz in unseren Abläufen!

Was machen wir? Wir laufen zur Apotheke und holen uns Medikamente, die alle unangenehmen Symptome betäuben, so gut es eben geht. Alles funktioniert wieder. Probleme gelöst. Zu Hause bleiben ist die letzte Option, schließlich bedeutet daheim zu bleiben auch: Keine Einkäufe erledigen können, die Kinder nicht zum Sport fahren können, die eigenen Termine nicht wahrnehmen und wer schmeißt den Haushalt?

Also besorgen wir uns Mittel um wieder tief atmen zu können. Schließlich sind wir ja nicht faul und verantwortungslos oder unmotiviert! Bleibt die Arbeit nämlich im Job unerledigt, ist nach der Krankmeldung doppelt Arbeit. Nein, nein, das geht schon. Was uns nicht umbringt, macht uns nur noch zäher. Ein blöder Spruch, ehrlich!

Was wollen Dir solche Symptome überhaupt mitteilen?

Sie sagen Dir, dass Dein Immunsystem eine „Schramme“ hat. Es braucht Ruhe um sich wieder zu regenerieren. Dein Tempo soll sich verlangsamen. Ich  bin mir ziemlich sicher, dass Dir das Dein Partner oder Deine Mutter 1 : 1 so sagen wird, wenn es Dir nicht gut geht. :D

Ich kenne es von mir. Wenn ich längere Zeit unter einer starken Anspannung oder Stress leide und es mir psychisch nicht gut geht, ist mein Immunsystem im Keller und kann nicht die Leistung bringen wie gewöhnlich. Es ist nicht anders, wenn Du unglücklich und unzufrieden mit Dir selbst oder Deinem Leben bist – alles wirkt sich körperlich aus! Die Folge ist, dass wir ständig „kränkeln“.

Geht es uns gut und sind wir glücklich, wirst Du vielleicht sicher schon bemerkt haben, dass alles viel besser auszuhalten ist. Du bist immun gegen Viren und körperliche Schmerzen. Es ist sogar erwiesen, dass glückliche und zufriedene Menschen, weit weniger erkranken, als ihre weniger glücklichen Mitmenschen. So einfach eigentlich, oder? Das bedeutet, vieles hat mit unserer Gefühlslage zu tun!

Psychosomatische Beschwerden

Diesen Bereich habe ich, glaube ich jedenfalls, gemietet. Da bin ich zu Hause. Ich kann meine Uhr danach stellen, wenn ich mich schlecht fühle oder traurig bin, beginnt mein Magen zu rebellieren. Um meine Augen bilden sich dunkle Ringe und meine Gelenke fangen an weh zu tun. Wenn das eintritt, ist es höchste Zeit, das Schild „Heute geschlossen“ an meinem Körper anzubringen. Diese Phase kann aber dauern.

Verständlicher erklärt: Solange die psychischen Probleme da sind, halten auch die körperlichen Symptome an. Das Resultat ist, dass ich mich nie richtig gesund fühle bzw. ein paar Wochen später wieder richtig „krank“ werde.

In den Zeiten starker Anspannung, die ja jetzt nur noch ganz selten sind, sind schlimme Muskelverspannungen an der Tagesordnung. Normale Bewegungen wie zur Seite blicken oder einfach aufzustehen, sind ohne Schmerzen nicht zu schaffen. Und von einem Tag auf den nächsten ist wieder alles weg … einfach so und für Ärzte ziemlich unglaubwürdig!

Die Liste dieser psychischen Beschwerden lässt sich sehr lange fortsetzen und sie belegen eindrucksvoll, wie sich die Seele auf den Körper auswirkt. Viele Menschen wollen das nicht wahrhaben, aus einem ganz einfachen Grund: Die Psyche ist nicht greifbar!

Natürlich muss nicht jede Krankheit der Ausdruck psychischer Probleme sein. Jedoch ist der Zusammenhang naheliegend. Gerade dann, wenn Du ständig krank bist!

Psyche und Körper hängen zusammen

Wir sind den ganzen Tag umgeben von Viren und Co. Alles kann uns krank machen. Wir fahren x-Mal mit der Straßenbahn, ohne uns was einzufangen, aber irgendwann holen wir uns genau dabei eine Erkältung. Schuld daran ist unser Immunsystem, dass an diesem Tag geschwächelt hat. Und warum das? Weil Du wahrscheinlich gerade in einer anstrengenden Zeit steckst. Weil Dich Sorgen plagen, weil Du unter großen Druck stehst oder andere psychische Probleme mit Dir herumträgst.

Geht es Dir psychisch nicht gut, hat das auch Auswirkungen auf Dein körperliches Wohlbefinden.

Ist das der Fall, möchte ich Dir empfehlen, dass Du Dich Deinem Seelenleben zuwendest. Was ist los? Was macht Dich so anfällig? Welche Symptome ignorierst oder unterdrückst Du? Was will mit aller Kraft in den Vordergrund kommen? Die Wahrheit ist und ich erlebe es beinahe Tag täglich: Die körperliche Gesundheit hängt zu großen Teilen von unserer psychischen Gesundheit ab.

Heute weiß ich, dass eine positive und optimistische Lebenseinstellung unser Immunsystem stärkt und dass zufriedene glückliche Menschen eine längere Lebenserwartung haben! Wenn Du Dich also ständig krank und antriebslos fühlst und müde bist. Du immer wieder unerklärbare Schmerzen hast, … ignoriere Dein Innerstes nicht!

Falls Du noch mehr über psychosomatische Schmerzen erfahren möchtest, dann lies hier gleich weiter unter Psychosomatik – von vielen immer noch belächelt.

Es freut mich das Du Dir die Zeit genommen hast, um mir zuzuhören. Ich wünsche selbstverständlich keine Viren oder körperliche Aussetzer. Wenn aber doch, dann ganz viel Zuspruch und positive Einstellung für Deine Heilung.

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Wenn wir das Wort „Wunden“ hören, ist wahrscheinlich der erste Gedanke ein spitzer scharfer Gegenstand, der tiefe Verletzungen an uns hinterlassen kann. Stimmt. Darum geht es aber heute nicht in meinem Beitrag. Die Wunden von denen ich heute schreiben werde, bluten nicht … jedenfalls sind sie nicht sichtbar für andere! DU hingegen spürst sie deutlich. Sie brennen in Deinem Herzen und es gibt kein Medikament dagegen … Es sind Wunden, die ganz leise und nach und nach entstanden sind … Wunden entstehen nicht immer durch scharfe Gegenstände, sondern durch Lügen, falsches Verhalten und Worte.

Wenn ich mich zurück erinnere, haben meine blutenden Schienbeine und Hände, mir damals nicht solche Schmerzen bereitet als die Sätze meiner Eltern, die zu mir sagten: „Kannst Du nicht einmal Deine Beine heben so wie alle anderen es auch tun?“ Bam  … das saß. Ich weinte nicht weil mir das Blut über meine Strümpfe lief, ich weinte weil ich wieder mal nicht entsprochen habe. Es ist nur ein Beispiel das hängen blieb und womit ich sagen möchte: Wunden, die durch Worte entstehen, können mehr Schmerz verursachen als offensichtliche und blutende Verletzungen.

Verletzungen, die unsere Seele berühren, verändern uns

Wir alle wurden oder werden verletzt.  Und wir alle tragen so manchen Scherbenhaufen mit uns. Sei es eine dramatische Kindheit, der Verlust eines geliebten Menschen oder eine schmerzlich endende Liebesbeziehung. Tag für Tag treffen wir Menschen, ohne zu wissen welche Wunden sie mit sich tragen.

Jeder von uns hat seine persönlichen Kämpfe, die er auszutragen hat. Wer verletzt wurde, kommt eine lange Zeit nicht wieder hoch. Wir trauern, wir weinen und wir geben uns unantastbar. Wir merken, dass wir uns verändert haben. Dieser Rückzug bedeutet reinen Selbstschutz und Selbstschutz bringt Misstrauen und sehr oft auch Wut mit sich. Es ist eine Taktik und ein Abwehrmechanismus, mit dem wir versuchen nie wieder so verletzt zu werden!

Ich nehme mich mal wieder selbst als Beispiel: Ich habe gut drei Jahre um eine Beziehung getrauert … war vollgestopft mit Wut und schlechten Gedanken. Ich konnte (wollte) vielen Menschen nicht verzeihen. Ich verkroch mich in mein Schneckenhaus und verwehrte mir selbst so meine Chance auf das Glück, dass irgendwo auf mich warten hätte können.

Mit Leid umzugehen ist eine gewissenhafte Aufgabe und nicht leicht

Eine jede seelische Wunde knabbert an unserem Selbstwert. Und sich damit auseinanderzusetzen ist nicht das selbe, als ein Eis essen zu gehen. Ich weiß noch genau, dass ich mir dessen gar nicht bewusst war. Ich glaubte mein Selbstwert war ok. Alles gut. Ich bin im Reinen mit der ganzen Geschichte und ich bin NICHT wütend. Das man sich als Mensch so viel vormachen kann, war mir gar nicht bewusst.

Kein Mensch kann ewig mit dieser Selbstlüge und mit dieser „Schneckenhaus-Taktik“ leben. Wir dürfen nicht wie Einsiedlerkrebse werden und uns selbst bemitleiden. Alle Verletzungen heilen … nach und nach. Wichtig dabei ist, sich mit seinem eigenen Schatten auseinander zu setzen. Ehrlich zu und mit uns selbst zu sein. Wir müssen unser Selbstwertgefühl wieder herstellen … heilen und das kann niemand ausser uns selbst tun! 

Nur wenn es uns gelingt, sich all diesen schmerzhaften Erfahrungen mutig und voller Entschlossenheit zu stellen, können wir aus dieser Situation als neuer Mensch wieder aufstehen. Die Auseinandersetzung mit unseren Themen die Narben hinterlassen haben, die feindseligen Menschen, die uns langsam und still verletzt haben müssen wir als erledigt sehen können. In eine Schublade packen können und versperren. Diese Arbeit an und mit uns verändert. Man ist danach nicht mehr der selbe Mensch. DU WIRST DADURCH STÄRKER.

Das ist der erste Schritt zur Akzeptanz!

Balsam für meine Wunden war die ehrliche Auseinandersetzung. Das wieder ins Gleichgewicht kommen. Damit konnte ich mich von all dem befreien was so schwer auf meinen Schultern saß und was so viele Jahre so sehr weh tat. Es war eine Entscheidung, mir eine dickere und schönere Haut zuzulegen … eine, die sich nicht so sehr ausgeliefert anfühlte und verletzlich war.

Ich meine jeder Mensch ist auf seine Weise verletzlich. Der eine mehr der andere weniger. Manche wollen es auch nicht zugeben. Ich hasste meine Verletzlichkeit! Für mich war es ein Schwächeakt gegen den ich ankämpfte. Zu mal unsere Gesellschaft auch „verbietet“ Verletzlichkeit zu zeigen. Schwachsinn … das ist heute meine Meinung dazu. Es ist wichtig und macht uns menschlich, unsere zerbrechlichen Teile in uns zu akzeptieren und auch zu zeigen! Wir müssen uns aber auch immer vor Augen halten, dass wir es verdient haben glücklich zu sein … unser Glück zu finden und mit allem Frieden zu schließen.

Ein wichtiges Thema dazu ist die Wut

Wie gesagt, ich war ein zorniges Rumpelstilzchen … voller Wut und Hass. Es brachte mir nichts ausser Kopfschmerzen, Falten und ein Magengeschwür. Und ob wir es glauben oder nich, diese Wut vergiftet das Gehirn, die Denkweise verändert sich.

Die ständige innere Wut sorgt dafür, dass wir die positive Sichtweise auf unser Leben und auf andere Menschen verlieren. Und bitte – wer soll in so einem Zustand seinen Frieden finden und abschließen können? Wie sollen unsere Wunden heilen, wenn wir voller Wut sind? Diese unsichtbaren Wunden würden immer in uns schlummern.

Was zu tun ist, um aus diesem Wutdenken auszusteigen, möchte ich noch mit Dir teilen:

  • Öffnen wir unser inneres Auge um uns selbst wieder Hoffnung zu geben. Es bringt uns nichts, sich immer und immer wieder auf das Leid und auf den Schmerz zu konzentrieren, die unsere Wunden verursacht haben. Diese negativen Gedanken versperren uns den Weg der Möglichkeiten etwas daraus zu lernen!
  • Um das zu erreichen, müssen wir aufhören misstrauisch zu sein. Nicht jeder Mensch will uns verletzen!
  • Gedanken, die sich ständig um Angst und Wut drehen, bremsen uns darin unseren Fokus auf die Zukunft zu legen!
  • Wir müssen unser Gesicht in die Sonne drehen … neue Klarheit und neue Hoffnung finden, und auf neue Projekte zu gehen!

Diese Punkte sind sehr wichtig um abzuschließen zu können. Es wird immer so sein, dass Menschen anderen Menschen im Laufe ihres Lebens Leid und Schmerz zufügen  … Wunden, die sie still hinterlassen und sich dann davonschleichen. Dennoch sollten wir uns immer daran erinnern das wir in der Lage sind, uns selbst zu heilen! <3

Manchmal ist die Art wie wir handeln nur ein Spiegel unserer Wunden.

Ich bin heute glücklich und dankbar, mich intensiv mit meinen „Wunden“ auseinander gesetzt zu haben. Ich habe Frieden gefunden und es kostet mir nur noch ein sanftmütiges Lächeln wenn ich an diese Zeit denke … das Rumpelstilzchen ist Vergangenheit. :-) Der Platz für meine Verletzlichkeit ist geblieben … der Rest ist ein positives, glückliches und zufriedenes Gefühl! <3

Ich wünsche Dir ein Leben ohne Wunden und wenn, dann jede Menge Selbstliebe, die Dich heilt.
Pass auf auf Dich.

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Ein heikles Thema, das jeder kennt, da keiner von uns diesen Bonus besitzt, nicht schon mal von Kränkungen betroffen gewesen zu sein. Niemand ist geschützt vor „Verletzungen der Seele“.

Ich gehöre zu den Menschen, die ihre Gefühle nicht sehr gerne öffentlich zeigen. Das dürfte ich auch nicht wirklich gelernt haben. Nicht zu verwechseln jetzt mit Freude und Freundlichkeit. Nein – ich schreibe von den Gefühlen, die unser ehrliches Inneres beschreiben und ausmachen. Egal ob gut oder schlecht.

Zeigt man seine Gefühle offen, macht es uns verletzlich. Zu offenherzig mit seinen Gefühlen umzugehen, bieten wir den „Anderen“ eine gute Angriffsfläche, um uns an Stellen zu erwischen, die uns verletzen könnten.

Verletzungen wie

  • ungerechtfertigte Kritik,
  • Demütigung,
  • beleidigende Äusserungen,
  • abwertende Blicke und
  • Blossstellungen
  • Abweisung

hinterlassen bei JEDEM kleinere Verletzungen bis grössere Wunden im Innersten.

Gefühle

Was wäre das Leben ohne diese 7 Buchstaben, die so viel beinhalten wie Liebe, Hass, Trauer, Angst, Sehnsucht und Verzweiflung?! Gefühle sind wichtig, sie bestimmen und sagen uns wann und wo wir uns gut oder schlecht fühlen.

SIE SIND UNSER LEBENSGEFÜHL!

Es gab und gibt immer wieder Zeiten, wo ich mich sehr bewusst und gerne zurückgezogen habe, meine Gefühle waren mein ständiger Begleiter. Auch wenn ich manche davon am Liebsten „verloren“ hätte. Sie waren immer da und verlangten gerade in solchen Zeiten um noch mehr Aufmerksamkeit!

Wichtiger Bestandteil

Unsere Gefühle sind ein wichtiger Bestandteil zwischenmenschlicher Beziehungen. Ob in der Beziehung, in der Familie, im Job oder Freundeskreis. Schliesslich möchte man ja alles richtig machen – gut miteinander klar kommen.

Und jetzt kommt wieder mein so gern geschriebener Satz, weil sich schon oft bestätigt: „Es kommt immer anders als geplant“ und alles geht schief!

Ins Spiel kommen die nicht wirklich schönen Gedanken und Gefühle wie Neid – Hass – Eifersucht – Ärger und Ungeduld. Solche Gefühle tragen nicht zum Frieden und zur Harmonie bei, was jeder schon mal bemerkt hat.

Eines der heissesten Themen ist die Kränkung

Oft ist es nur ein falsches, unüberlegtes Wort, zu wenig Aufmerksamkeit oder ein falscher Blick und alles scheint aus dem Ruder zu laufen. Was zuvor noch so „harmonisch“ war, schlägt womöglich um. In Ablehnung und Hass!

Aussagen wie „der bricht mir mein Herz“  oder „der trampelt auf meinen Gefühlen rum“ verspüren wir oft auch körperlich. Ein Stich in der Magengegend oder der typische „Knödel im Hals“, sind dafür gute Beispiele. Bei einer Kränkung fühlen wir uns im Gesamten irgendwie bedroht.

Anlässe für Kränkungen gibt es viele

Jede Situation kann dazu genutzt  werden um einen anderen Menschen zu kränken. Leider manchmal auch bewusst um daraus persönlichen Nutzen zu ziehen was ich selbst schon mehrmals er- und durchlebt habe. Oft ist es sehr schwer aus solch giftigen Anschuldigungen und Emotionen wieder herauszukommen.

Warum fühlen wir uns so gekränkt?

Wir fühlen uns verletzt, weil wir die Worte und das Verhalten des Anderen als beleidigend empfinden. In Wahrheit ist es so, wir fügen uns selber die Kränkung zu, weil wir die Worte des Anderen als verletzend und kränkend bewerten. Das wiederum hängt von unserem Selbstwertgefühl ab. Besitzen wir nicht sehr viel davon, (oder wurde es einem genommen und ist etwas angekratzt), empfinden wir sehr viele Aussagen als beleidigend und demütigend. Wir beziehen alles auf uns persönlich.

Es gibt leider Menschen die machen es sich zum Sport, anderen bewusst „weh“ zu tun. Auch da kann ein geringes Selbstwertgefühl, Neid, Hass oder Rache das Motiv sein.

Was fehl am Platz ist

Jeder von uns hat so seine eigene Art mit seelischen Schmerzen umzugehen. Ich kenne nur sehr wenige Menschen, die in der Lage sind DEM Menschen zu verzeihen, der sie verletzt hat. Etwas zu vergeben, was einem möglicherweise das „Herz gebrochen“ hat, um gleich mal das Höchstmass zu nennen, fällt natürlich schwer. ICH lerne immer noch.

  • Da gibt es Diejenigen die Genugtuung und Reue fordern. „Angriff“ oder „Rache“.
    FOLGE: Es eskaliert und die Fronten sind zu.
  • Andere wiederum treten weit zurück. Sie brechen jeglichen Kontakt ab. FOLGE
    FOLGE: Die Beziehung zum Anderen ist ruiniert.
  • Dann ist es auch möglich mit Selbstmitleid zu reagieren. Zu den Opfern gehören, die nicht vergessen oder verzeihen. Sich nur selbst bedauern.
    FOLGE: Unsere gesunden Gefühle werden durch das ständige „daran Erinnern“ vergiftet. Wir fügen uns immer wieder neue seelische & körperliche Schmerzen zu.

Wege zur Einsicht

Kränkungen sind eine menschliche Angelegenheit und verbunden mit der Würde des Menschen! Jeder von uns sollte lernen sich selbst nicht gar zu wichtig zu nehmen! Menschen sind verletzliche Geschöpfe, aber in Verbindung mit Mitgefühl und Würde, kann einer Kränkung vorgebeugt werden. Seelische Verletzungen können besser geheilt werden.

Prüft wie wichtig oder welche Bedeutung dieses „verletzendes Ereignis“ für euer Leben hat – lohnt es sich wirklich so lange Zeit darüber nachzudenken und verletzt zu sein?

Das Zauberwort heisst VERZEIHEN und gegebenen falls sich selbst auch mal unter der Lupe zu betrachten. Zieh dir die Schuhe des Anderen mal für einen Moment an. Überlege dir welches Motiv hinter seinem Verhalten stehen kann?

Wichtig bist auf jeden Fall DU! Loslassen und verzeihen … wichtig für dein Seelenheil und dein Lebensglück!

Das Heilmittel aller Kränkungen ist – sie zu vergeben.

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Frauen und Geschichten … das passt immer, besonders wenn die Geschichte über uns Frauen erzählt. Eine ganz besondere habe ich hier für Dich gefunden! <3 Gönne Dir eine kurze Pause, lehne Dich zurück und genieße Dein Koffein … Du wirst es nicht bereuen.

Die Rückkehr

Es war einmal eine erwachsene Frau die sehr unglücklich war. Sie hatte das Gefühl etwas verloren zu haben, nicht mehr zu wissen, wo sie eigentlich hin möchte und vieles in ihrem Leben war ihr gleichgültig geworden. Sie fühlte sich so ohnmächtig und hilflos darüber, dass sie sich eines Tages in die Ecke ihres Zimmers setzte und weinte. Sie wollte einfach gar nichts mehr tun, und am liebsten hätte sie sich in Luft aufgelöst.

Plötzlich hörte sie eine Stimme, die sie rief. Ganz erschrocken blickte sie auf, doch es war niemand zu sehen. „Ich bin hier, in dir“ sagte die Stimme. „Warum bist du so endlos traurig?“ „Ich weiß nicht mehr weiter. Wer bist du eigentlich?“ sagte die Frau, die nun das Schluchzen aufgehört hatte.
„Ich bin deine Seele“ antwortete die Stimme „ich bin hier um dir zu helfen, doch brauche ich dazu wiederum deine Hilfe.“

„Sie her“ begann die Seele zu erklären „du möchtest wissen wie es weitergeht, und ICH weiß es. Es ist nur so, dass ich es dir nur sagen kann, wenn du erlaubst, dass wir zusammen arbeiten.“  „Tun wir das denn nicht?“ fragte die Frau erstaunt. „Nun … nicht ganz. Irgendwann in deinem Leben hast du angefangen dir zu wünschen, dass du alles unter Kontrolle hast, damit du die Erlebnisse, die dich verletzt haben, nicht mehr erleben musst. Und irgendwann zu diesem Zeitpunkt hast du mich weggeschickt. Je mehr du also alles unter Kontrolle haben wolltest, desto mehr musste ich mich zurückziehen. Denn ich mache manchmal verrückte Dinge oder bringe dich an Orte, die dir erstmal gar nicht gefallen, wo es aber etwas tolles zu entdecken gibt! Weil du das aber nicht mehr wolltest, und ich dich aber so sehr liebe wie du es dir gar nicht vorstellen kannst, habe ich mich zurückgehalten.“

„Wirklich? Ich habe das gar nicht gemerkt.“ sagte die Frau. Die Seele antwortete „Ja, da hattest du es nicht bemerkt, aber nun spürst du, dass dir etwas fehlt.“ „Das stimmt. Was kann ich also tun?“ fragte die Frau ihre Seele und diese antwortete: „Lass mich ans Steuerrad. Lass es zu, dass ich lenke. Hab keine Angst, ich weiß wohin es gehen soll. Lass den Wunsch alles unter Kontrolle zu haben wieder los und erkenne, dass es ein Irrtum war dir dies zu wünschen.“

„Ich bin für dich da“ fuhr sie fort „und passe auf dich auf. Wenn du es mir erlaubst dich zu leiten, brauchst du vor nichts mehr Angst zu haben, vor allem nicht davor verletzt zu werden, denn ich weiß wie man heilt. Nichts wird dir wirklich etwas anhaben können, wenn du mir vertraust. Ich werde dir die Geheimnisse des Lebens zeigen und auch zeigen wie du Glück und Liebe findest.“

Ein bisher unbekanntes, wohliges Kribbeln durchlief den Körper der Frau, deren Tränen nun getrocknet waren. „Ja“ sagte sie nun zu ihrer Seele „ich möchte das. Ich erlaube dir mich zu leiten und zu führen.“ Daraufhin wurde das Kribbeln immer stärker und so belebend, dass sich die Frau nun nicht mehr schwach und hilflos fühlte, sondern stark und kraftvoll. „Spürst du? Da bin ich. Zusammen sind wir stark. Mit mir bist du nicht mehr klein, sondern groß. Zusammen können wir alles schaffen!“

Da schossen der Frau erneut Tränen in die Augen, doch es waren keine Tränen der Trauer, sondern Tränen der Freude. Sie fing an ganz laut zu lachen und ganz vorsichtig zu tänzeln, bis sie schließlich durch den ganzen Raum tanzte und dabei lachte und Freudentränen weinte … und zugleich die Rückkehr ihrer Seele feierte … ! <3

Autor unbekannt

Diese Geschichte möchte ich all den Frauen widmen, die ein ähnliches mutloses Gefühl in sich tragen. In jedem Menschen ist eine Macht verborgen, die den Kern seines inneren Wesens ausmacht. Wenn Du mit Deiner Seele in Berührung kommst, wirst Du eine starke Kraft spüren, die Dir dabei hilft, auch aussichtslose und schwierige Lebenssituationen zu meistern!

Alles LIEBE und nur das BESTE für Dich … bis bald in meinen Geschichten.