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Selbstliebe, vor einigen Jahren machten bei diesem Wort meine Ohren sofort zu. Selbstliebe hatte für mich etwas mit Egoismus, Narzissmus und vor allem mit Überheblichkeit zu tun! Sich selbst zu lieben hat für viele Menschen einen unangenehmen Beigeschmack. Das ist jedoch ungerechtfertigt. Sich selbst mögen hat nicht nur für uns selbst, sondern auch für die anderen in unserem Umfeld viele Vorteile.

Wahrscheinlich denkst du es würde dir um einiges besser gehen, wenn dich dein  Umfeld anders behandeln würde. Und folglich glaubst du, die anderen müssten sich ändern, ehe es uns besser gehen kann. Jeder von uns sehnt sich danach von anderen Menschen geliebt und anerkannt zu werden. Wenn es aber darum geht, sich selbst „lieb zu haben“, beginnt es  schon schwierig zu werden. So sehr wir uns wünschen von anderen geliebt zu werden, so schwer fällt es uns, uns selber anzunehmen. Wenn DU dein negatives Bild von dir änderst, wenn DU dir mehr ein Freund als ein Feind bist, dann machst DU dir das schönste Geschenk, das Du je bekommen kannst!

Die ewige Suche nach Anerkennung und Liebe anderer

Ich selber war immer der Meinung, das „sich selbst zu mögen“ egoistisch sei! Ausserdem hatte ich von mir selber nicht unbedingt eine gute Meinung, zu viele Schwächen und Fehler … total unperfekt. Ich war der Meinung, dass diese Hintergründe reichten, um mich selber nie annehmen zu können oder zu dürfen! Ich schenkte meine Liebe anderen. Was aber auch nie wirklich von langer Dauer war. Ich suchte ständig die Anerkennung und die Zuneigung anderer und ich war enttäuscht wenn sich alles nicht so entwickelte wie ich es erhofft habe.  Bis ich nach vielen Jahren die Erfahrung gemacht habe, wen ich mich selbst nicht liebe kann ich auch andere Menschen nie lieben … Ich hatte es nie gelernt, dass echte Liebe in uns selbst beginnt!

Ich hatte immer ein Gefühl in mir nicht gemocht und geliebt zu werden, verdrängte dieses Gefühl immer wieder, ich kümmerte mich nicht um meine Empfindungen. Dieses Gefühl machte mich bedürftig und süchtig … immer auf der Suche nach Liebe und Anerkennung. Ein Achterbahnfahrt, bei der ich mir nur selber schadete.

Die wichtigste Beziehung in deinem Leben, ist die Beziehung zu dir selbst!

Ich bin ja wirklich sehr dankbar dafür dass wir alle aus Fehler lernen können. Vom Leben auf viele Fehler aufmerksam gemacht werden um dann bewusst hinzusehen, zu lernen und zu verändern! 😀 Ich hatte für alles und jeden Zeit, nur für mich selbst nie. Ich stellte mir viele Fragen, setzte mich mit meiner „Unperfektheit“ auseinander und kam dabei zu dem Entschluss, dass das Wort perfekt nur ein Wort war und nach und nach keine Berechtigung mehr in meinem Leben hatte. Ich las Bücher über Selbstliebe, „Teal Swan – Befrei dich durch Selbstliebe“ hat mich sehr berührt! Ich legte mir Affirmationen zu und es wurde zu einem Einschlaf -Ritual mir in Gedanken zu sagen „ICH bin liebenswert, liebe mich mit all meinen Schwächen, Fehlern aber auch Stärken und ich bin gut so, wie ich bin … “  Du kennst diese Sätze vielleicht sogar und denkst dir nichts dabei, für mich war es ziemlich eigenartig und ich kam mir sehr seltsam vor so mit mir zu reden! Aber dieses „komische“ Gefühl fühlte sich bald sehr angenehm und überzeugend an. UND – es war wie eine Liebeserklärung an mich selbst! <3 Danach änderte sich sehr viel für mich, mein Selbstvertrauen stärkte sich und meine Meinung über mich selbst ebenso.

  • nun, wie wirkst du auf andere, wenn du dich selber liebst und annehmen kannst?
  • verändert sich dein Leben dadurch?
  • macht es glücklich?

Ich habe dir meine persönlichen Gedanken dazu zusammengefasst und ich darf behaupten, meine Selbstliebe hat ausschließlich Positives an sich! 🙂

Selbstliebe stärkt von innen und schenkt dir Selbstvertrauen

Wer ein gestärktes Selbstvertrauen besitzt, dem fällt der Kontakt mit anderen Menschen wesentlich leichter. Du bist offen für Komplimente und kannst solche auch anderen machen. Wenn Du dich selber annehmen kannst, dann bist du von der Zuneigung, Anerkennung und Liebe anderer nicht mehr abhängig.

Selbstliebe macht „schön“

Dein Umfeld fühlt sich in deiner Gegenwart wohl und ist gerne mit dir zusammen. Selbstliebe lässt dich strahlen, sie schenkt dir eine offene positive Ausstrahlung. Auch dann wenn du mal einen schlechten Tag hast, deswegen, weil du dich nicht verbiegen und nicht um die Liebe und Anerkennung der anderen betteln musst. Du wirst als starke Persönlichkeit gesehen und mit Respekt behandelt.

Selbstliebe macht erfolgreich

Du glaubst an dich und deine Fähigkeiten. Du kannst erreichen, was du dir zum Ziel gesetzt hast. Alles was dir wichtig ist. Du lässt dich  auch nicht von anderen und deren Kritik verunsichern. Du bleibst auf deinem Weg. Dein Selbstvertrauen ist so stark, dass du ohne weiteres Probleme lösen und auch damit umgehen kannst. Zudem wirst du risikofreudiger werden, triffst schnellere  Entscheidungen und bist nicht nur beruflich erfolgreicher, sondern auch privat. 🙂

Wesentlich toleranter

Wenn du mit dir selber zufrieden bist,  in deiner  Mitte angekommen bist,  dann trittst du deinen Mitmenschen auch grosszügiger entgegen.  Du verzeihst leichter und tolerierst die „Ticks“ der Anderen besser.

Weniger Wut und Ärger

Weniger Erwartungen an andere zu haben, bedeutet auch dass du weniger enttäuscht wirst. Deshalb ist Wut und Ärger ein selteneres Gefühl. Du bist weniger frustriert oder deprimiert. Fürchtest dich nicht vor Ablehnung,  du bist nicht einsam und das Gefühl der Kränkung und der Verletzung ist ebenso weniger Thema.

Kurz gesagt, DU bist emotional ausgeglichener, wenn DU dich selber liebst – weil DU dich gut behandelst!

Abschließend möchte ich dir auch noch etwas persönliches weitergeben, dass ich in einer Zeit bekommen hatte als mein Thema Selbstliebe sehr gross und aktuell war … Vielleicht ist es dir sogar bekannt, verliert aber nie an Wert. Viel Spass beim lesen <3!

Geschrieben von Charlie Chaplin

Als ich mich selbst zu lieben begann,

habe ich verstanden, dass ich immer und bei jeder Gelegenheit, zur richtigen Zeit am richtigen Ort bin und das alles, was geschieht, richtig ist. Von da an konnte ich ruhig sein. Heute weiß ich, das nennt man VERTRAUEN.

Als ich mich selbst zu lieben begann, konnte ich erkennen, dass emotionaler Schmerz und Leid nur Warnungen für mich sind, gegen meine eigene Wahrheit zu leben. Heute weiss ich, das nennt man AUTHENTISCH SEIN.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich nach einem anderen Leben zu sehnen und konnte sehen, dass alles um mich herum eine Aufforderung zum Wachsen war. Heute weiß ich, das nennt man REIFE.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, mich meiner freien Zeit zu berauben und ich habe aufgehört, weiter grandiose Projekte für die Zukunft zu entwerfen. Heute mache ich nur das, was mir Spass und Freude macht, was ich liebe und was mein Herz zum Lachen bringt, auf meine eigene Art und Weise und in meinem Tempo. Heute weiß ich, das nennt man EHRLICHKEIT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich von allem befreit, was nicht gesund für mich war, von Speisen, Menschen, Dingen, Situationen und von allem, das mich immer wieder hinunterzog, weg von mir selbst. Anfangs nannte ich das „gesunden Egoismus“, aber heute weiss ich, das ist SELBSTLIEBE.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich aufgehört, immer recht haben zu wollen, so habe ich mich weniger geirrt. Heute habe ich erkannt das nennt man DEMUT.

Als ich mich selbst zu lieben begann, habe ich mich geweigert, weiter in der Vergangenheit zu leben und mich um meine Zukunft zu sorgen. Jetzt lebe ich nur noch in diesem Augenblick, wo ALLES stattfindet, so lebe ich heute jeden Tag und nenne es BEWUSSTHEIT.

Als ich mich zu lieben begann, da erkannte ich, dass mich mein Denken armselig und krank machen kann. Als ich jedoch meine Herzenskräfte anforderte, bekam der Verstand einen wichtigen Partner. Diese Verbindung nenne ich heute HERZENSWEISHEIT.

Also, du bist keinesfalls egoistisch weil du dich selber zu sehr liebst, sondern weil du dich zu wenig liebst! Ich kann heute ehrliche Liebe weitergeben und bin auch in der Lage, wahre Liebe zu erkennen und auch anzunehmen – und genau DAS wünsche ich dir auch, fühl dich umarmt.

Wir kennen es alle – wir werden ab und dann mit Situationen konfrontiert, die uns an unsere Grenzen treiben. Im Zuge dessen kommen dann auch sofort irgendwelche Selbstzweifel, wir haben Angst vor den nächsten Steps und noch viel mehr Bauchschmerzen vor dem Ausgang mancher Angelegenheiten! Wir trauen uns selbst manchmal viel zu wenig zu.

Mir fällt dabei immer diese Werbung ein, wo ein kleiner Stoppel versucht auf einen Stuhl zu klettern um an das Glas Milch zu kommen das er vom Boden aus im Visier hat … ER weiß er möchte an das Glas Milch kommen, dass das eventuell nicht ganz einfach sein würde da er das noch NIE versucht hatte, darüber wird nicht nachgedacht. Der Weg ist das Ziel, ob einfach oder schwer wird sich herausstellen. 😀

Es steckt so viel in uns

Dieses so einfache Beispiel ist natürlich ebenso auf uns Erwachsene umzulegen. Leider fehlt uns oft diese „Leichtigkeit“ an gewisse Dinge heranzutreten. Dabei wäre von Vorteil unsere „Kindlichkeit“, die ja jeder in sich trägt, mehr zu nähren. Unsere oft verlorene Neugierde wieder neu zu entdecken und das letztendliche Staunen, wenn etwas wider Erwartens geglückt ist, herauszulassen!

Wir zweifeln viel zu oft an unseren Fähigkeiten und dadurch an uns selbst. Wir stehen uns im Leben dabei sehr oft selbst im Weg. Schuld daran sind Ereignisse an denen wir gescheitert sind, obwohl wir uns so sicher waren. Ein Boss, der uns Fehler noch Jahre lang danach auf dem Tablet serviert oder gar ein Partner der uns im Vorhinein schon viel zu wenig zutraut. Es gibt viele Möglichkeiten. Diese Erfahrungen verändern dein Selbstvertrauen. „Ich lasse das lieber bevor es wieder in die Hose geht …“ sind dann die Argumente. Unser Leben wird dadurch sicher nicht einfacher, im Gegenteil – Vorsicht und Angst sind immer mit dabei.

An sich selber glauben!

Ich war als Kind ein schüchternes, tollpatschiges Mädchen. Alles was ich in die Hand nahm ging kaputt, ich hatte Füsse die mit Cuts und blauen Flecken übersäht waren und meine Mutter schrie schon bevor ich irgendetwas machte „Aber pass bloss auf …“

Dieser Faden zog sich irgendwie immer durch mein Leben. Ich traute mir auch später einfach nichts zu. Ich hasste mich dafür, aber ändern konnte ich auch nichts. Bis der Tag kam an dem ich durch viele Dinge alleine durch musste. Es war keiner da der mir half oder der diese Dinge in Ordnung brachte. Danke dafür! Das Resultat dieser schweren Zeit, mein Selbstvertrauen baute sich langsam wieder auf. Ich war stolz auf mich so viel ganz alleine geschafft und gut zu Ende gebracht zu haben!

Ich weiß noch das ich mich eine Zeit lang wie eine „Heldin“ fühlte. 🙂 Ich war auch wieder neugieriger geworden und die Frage „Schaffe ich das?“ war grösser und stärker als die Angst zu scheitern. Und wenn schon, es hätte mir nicht mein Leben gekostet!

Ein starkes „ICH“ kann man lernen

Auf jeden Fall habe ich aufgehört mich in irgendwelche Rollen zu pressen lassen! Dafür ist mir meine noch bleibende Lebenszeit zu kostbar. Ein Schritt der in Etappen zu erreichen ist und nicht auf einmal. Bist du in der Lage das mal zu realisieren und zu praktizieren, wirst du sehen dass sich dein Leben schon wesentlich besser anfühlt. Sei DU selbst, sei authentisch und lebe deine Wahrheit.

Als Kind haben wir uns angepasst um geliebt zu werden. Jahre später machen wir im Prinzip nichts anderes. Wir passen uns an um in das System und in die Gesellschaft passen. Finden wir das ok? Doch das führt nur dazu dass wir auf uns selbst total vergessen. Unsere Bedürfnisse werden baden geschickt. Lassen wir nicht alles mit uns machen. Das kurze Wörtchen NEIN bewirkt oft wahre Wunder, man soll es nicht glauben … Und lassen wir uns schon gar nicht einreden wir könnten etwas nicht schaffen!

Sich selbst so zu akzeptieren und zu mögen wie man ist, spielt ebenfalls eine riesige Rolle sein ICH zu stärken! Wo steht geschrieben es sind nur „schöne, reiche, dicke, dünne, blonde, Studierte oder „keine was noch alles“ für Menschen“ die alles schaffen und gefinkelte Aufgaben erledigen können?

„ICH bin liebenswert und meine Makel machen mich maximal interessant …“ Das sollte sich in deinem/unseren Kopf ganz fest verankern. Das kann ich aus eigener Erfahrung bestätigen! Und es klappt auch noch. 🙂

Genauso ging es mir als ich glaubte allen anderen gefallen zu müssen! Ein Sympathieträger sein zu müssen oder wollen. Das Selbstbewusstsein wird auf keinen Fall grösser, wenn DU/wir uns ständig und andauernd bei allen entschuldigen. Ich persönlich finde auch „zu nette“ Menschen ganz schnell langweilig und auch nicht ganz ehrlich. Hören wir auf uns immer „klein“ zu machen.

Dazu passend ein Zitat von Albert Einstein:

Es gibt zwei Arten, sein Leben zu leben: entweder so, als wäre nichts ein Wunder, oder so als wäre alles eines.

Sich selbst gegenüber aufrichtig sein, an sich zu glauben, authentisch zu sein, ab und zu sein „kleines Kind“ rauszulassen und sich immer wieder sagen „Ich kann es schaffen wenn ich das wirklich möchte …“ DU wirst sehen, DU wirst dich selbst zu Heldin ernennen können, warum? Weil es einfach laufen wird …

Ich wünsche jeder meiner Leserinnen das oben angeführte „Glas Milch“ zu erreichen und in Ruhe und mit viel Stolz geniessen zu können.