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Schenken ist eine wunderbare Geste der Wertschätzung. Ich schenke sehr gerne und gerade in den kommenden Monaten stehen für mich persönlich wieder einige aktuelle Termine des „Schenkens“ an! Obwohl ich der Meinung bin Geschenke bereiten zwischendurch noch mehr Freude als an den gesagten Stichtagen!

Schenken ist in der Zwischenzeit schon eine sehr schwierige Angelegenheit geworden, nimmt man es ernst und macht sich darüber auch wirklich Gedanken. „Wir schenken uns aber nur eine Kleinigkeit, ok?“… WAS ist eine Kleinigkeit, wo fängt sie an und wo hört sie auf ? Es muss nicht immer etwas Großartiges und Teures sein, wie ich DIR in dieser Kurzgeschichte vor Augen halten möchte.

Gleichzeitig melde ich mich hiermit wieder zurück aus meiner Sommerpause und ICH freue mich sehr wieder hier zu sein. IHR habt mir echt gefehlt! :-)

Viel Spaß beim Lesen …

DER WERT EINES GESCHENKES

Ein Mädchen schenkte seiner Mutter eine Muschel. Die Mutter hatte noch nie zuvor eine Schönere gesehen. Sie freut sich sehr über das Geschenk.

„Wo hast du denn die Muschel her?“ fragte sie neugierig ihre Tochter.

„Es gibt eine besondere Stelle auf der anderen Seite des Ufers, wo es diese Muscheln gibt. Dort habe ich sie für dich geholt.“

„Für ein Geschenk brauchst du doch nicht so einen langen Weg auf dich nehmen“ sagte die Mutter.

„Mutter, der lange Weg ist aber ein Teil des Geschenkes.“ antwortete ihre Tochter …

Burkhard Heidenberger

Geschichtenliebe 9

Vielleicht sollten wir alle mal solche Kurzgeschichten aufmerksam lesen bevor wir in die Geschäfte stürmen und völlig planlos und krampfhaft versuchen ein „passendes“ Geschenk zu finden. :D Es ist wirklich so, sehr oft ist weniger viel viel mehr, erkennt man es richtig!

Eine kurze aber aussagekräftige Geschichte, die mir immer wieder einfällt wenn es um Geschenke geht. Übrigens sind Geschenke genauso viel wert, wie die Liebe, mit der sie ausgesucht wurden …

Ich wünsche DIR eine schöne Woche und freu mich auf DICH – wenn wir uns hier wiedersehen.

Lesezeit: 3 Minuten

JA, es ist so weit, die Sommerpause ist zu Ende und ich freue mich wieder da zu sein … ich bin zwar noch nicht ganz zu Hause aber gedanklich schon beim Packen … Die letzten Wochen so ganz ohne Artikel zu veröffentlichen waren etwas eigenartig für mich, aber wunderbar erholsam. In der Zwischenzeit weiß ich auch sehr gut was mit Erholung gemeint ist! :-)

Ich hab mir in den Wochen hier einen Modus angewöhnt der völlig auf Sparflamme eingestellt war. Jürgen hat mich jeden Tag mehrmals damit aufgezogen wenn ich so gaaanz langsam hinter ihm und Monja hergeschlendert bin. „Willkommen im Club der Tiefenentspannten“ hörte ich dann. :-)

Man soll ja nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und deshalb dachte ich mir, ich „beglücke“ DICH mit leichter Kost … und lasse DICH an meinen Gedanken, die sich jetzt so kurz vorm nach Hause fahren zusammentun, teilhaben!

Das Haben und das Nichts

Ich muss immer daran denken wie wir vor 5 Monaten unsere Taschen gepackt haben um wieder das Dasein der digitalen Normaden zu führen und dieses Jahr für längere Zeit. Nur das Allernötigste mit nehmen, Minimalismus pur leben. Die Koffer und Taschen waren schnell gepackt, das Verlassen der eigenen Wohnung hat dann etwas länger gedauert. Schließlich muss alles so verlassen werden als würden neue Menschen darin einziehen! Möglicherweise gehöre ich da auch zu der Sorte Frau, die das zu übergenau nimmt … und es geht mir immer gleich. Jedesmal wenn ich alles pico bello in Ordnung bringe, fällt mir auf wie viele Dinge ich in Wahrheit stehen und liegen habe! Die Entscheidung fällt mir schwer wenn es darum geht welche Kissenbezüge und Plaids ich überziehen soll wenn ich so lange nicht da bin – es soll so aussehen wie in „Schöner Wohnen“, auch wenn keiner daheim ist #doofbineben. :-)

Hätte ich nur eine oder zwei Garnituren in der Kommode, wäre die Entscheidung einfacher! Es ginge schneller und mehr Platz hätte ich ebenso. Müssen generell am Bett so viele  Kissen in allen Grössen „stehen“? Die dürfen auch nicht benutzt werden,  NUR zur Deko bitte,  da bin ich streng. :D Und vieles andere mehr. Was ich damit sagen will ist, es nervt mich dann ein klein wenig so viele Dinge zu haben da dies in Wirklichkeit nur Arbeit bedeutet!

Unser Sommerlebensraum war schnell hergerichtet. Ein Bett, eine Couch, Tisch und Stühle. KEIN Schnick-Schnack, keine 25 Kissen, keine Deko, bis auf die Fundstücke die ich am Strand zu etwas gemacht habe. Und keine Gedanken wie etwa mit welchem Geschirr soll ich heute den Tisch decken …? Mit wenigen einfachen Dingen ein gemütliches Nest schaffen. Letztes Jahr war das noch eine Herausforderung – heute mag ich es. Und soll ich DIR was sagen … es stört mich überhaupt nicht!

Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass es sich mit einer Reduktion der materiellen Habseligkeiten ziemlich gut leben und noch besser reisen lässt! Ich bin zwar noch nicht so weit aus dem Rucksack zu leben wie das sehr viele Digitale Normaden machen, aber ich bin irgendwie schon stolz auf mich so relaxt und gelassen mit „NICHTS“ umzugehen! :-) Das Eigenartige ist nur, wenn ich wieder zu Hause bin fällt es mir schwerer so zu leben als hier in Italien. Aber ich nehme mir ernsthaft vor, auch zu Hause auszudünnen weil ich mich damit besser fühle!

Es bereitet mir keinen Stress wenn es heißt die Zeit ist wieder um, es geht ab nach Hause. Das Einpacken unserer Habseligkeiten und das Reinigen und Räumen des Apartments wird genauso schnell erledigt sein wie der Einzug im April … wenn ich aber an zu Hause denke, ist dies nicht mehr so einfach #stirninfaltenleg. Nicht jammern – ändern sag ich jetzt mal zu mir selbst.

Die Ansammlung nutzloser Dinge werde ich auflösen, auch wenn ich an so ziemlich jeden Gegenstand den ich „habe“ irgendwie hänge. Ich werde jeden Gegenstand ehrfürchtig in der Hand halten und mich dabei fragen:

  • woher hab ich es
  • von wem hab ich es
  • benutze ich es regelmässig
  • hab ich es nur um sagen zu können “ ich besitze DAS auch“
  • gibt es jemanden der sich darüber freuen würde?
  • stopft es nur ein Loch?

JA genau … so werde ich es anstellen. Platz für mehr Lebensraum und Leichtigkeit auch zu Hause schaffen! Es wird eine herbstliche Angelegenheit werden. :-) Alles was ich brauchen werde … ist einfach weniger.

„Du musst bereit sein, dich von überflüssigen Bedürfnissen und Gewohnheiten zu lösen. Du musst lernen zu verzichten, zu reduzieren und zu verweigern.“  Danke W. Morris für den Tipp, ich werde dem nachgehen! :-)

Nun ich hoffe ich konnte dich ein wenig inspirieren mit meinen Gedanken und eventuell kennst DU ja das Problemchen  auch? Ich freue mich jedenfalls wieder bei Dir zu sein, hoffe sehr dass DU mich wieder regelmässig besuchst und ja – über ein Teilen und Liken meiner Artikel freue ich mich sowieso. :-) Machs gut und bis sehr bald.