Beiträge

Lesezeit: 3 Minuten

Trostlosigkeit, totale innere Leere, Sinnfindung, Angst und Frust oft auch depressive Verstimmung. Viele Menschen sind mit ihrem Leben überfordert und erkranken an sichtbaren wie unsichtbaren Krankheiten. Wenn ich Menschen die Frage stelle, was sie unter Lebensfreude verstehen, bekomme ich als Antwort nur ein ahnungsloses Schulterzucken. Lebensfreude … wo und wie erreichen wir sie?

Ich kann mich ja noch gut an die Zeit erinnern, in der ich meine Lebensfreude verloren hatte. Ich war mit meiner damaligen Lebenssituation völlig überfordert! Eine Krise nach der anderen jagte mich. Kaum hatte ich die eine bewältigt, folgte schon die nächste. Ich stellte mein ganzes Leben infrage. Ich war ausgebrannt, leer und es folgte Krankheit und Depression.

Mein innerer Frieden war Geschichte. Ich war frustriert, weil ich ständig Dinge tat und „Rollen“ erfüllte, in denen ich mich gar nicht sah und ich auch keinen Sinn darin fand.

Unser Unterbewusstsein lässt sich nicht verarschen

Das steht schon mal fest. Es gibt unzählige Möglichkeiten, die Sinnlosigkeit unseres Alltags zu betäuben, um uns kurzzeitig besser zu fühlen. Die einen stürzen sich in Arbeit, andere wieder verfallen in einen Shoppingwahn, und andere greifen zu Drogen oder Alkohol. Zu unserem SEELENFRIEDEN führen diese Wege allerdings niemals.

Ich beobachte, wie sich viele Menschen nur noch von Wochenende zu Wochenende schleppen. Der Lohn ihrer Arbeit, oft auch ein frustrierender Job,  wird als „Schmerzensgeld“ betrachtet, mit dem man sich etwas Ruhe und Erholung gönnt. Die Wellnesstempel und ihre Angebote schießen wie Pilze aus der Erde! Genauso wie Yoga Retreats und Auszeiten inmitten der Natur.

Diese Trends sagen sehr viel über unsere Gesellschaft aus. Am Wochenende wird „gegönnt“, weil schließlich sollten wir in der kurzen Zeit, die ungeliebte Lebenszeit wieder gut machen. Das war bei mir ganz viele Jahre dasselbe Spiel. Ist das nicht unendlich traurig? Über 200 Tage im Jahr kaum Spaß und Freude?

Gibt es für Dich solche Zufluchtsorte, an die Du oft denkst?

Orte an denen Du Dich gut und wohlfühlst? Wo Du Deine ausgebrannte Seele heilen kannst? Bei mir war es genauso. Ich suchte die Nähe des Wassers. Dort gelang es mir meinen inneren Seelenbrand zu löschen. Marc Aurel schreibt:

„Es gibt keinen friedlicheren und sorgenloseren Ort als Deine Seele, besonders da sie bei näherer Betrachtung ein Ort der inneren Ruhe ist, also nicht weniger als eine innere Ordnung. Diesen Rückzug solltest Du möglichst oft anstreben und Dich erholen.“

Frieden finden wir NUR in uns selbst.

Ich habe diesen Ort so oft als mir möglich besucht. Dabei bin ich auf viel Klarheit gestoßen. Mir wurde dabei bewusst, dass ich Wege gehe, die zu Zielen führen, die ich eigentlich gar nicht will! Die Nebenwege interessierten mich viel mehr! Alte Wünsche waren darin versteckt. Je öfter ich meinen Rückzugsort aufsuchte, umso leichter tat ich mir zu wissen was und wo ich hinwollte.

Nimm Dir Zeit für Dich!

Wenn Du Deine Lebensfreude vermissen solltest, mache es wie ich es getan habe. Zieh Dich zurück. Nimm Dir Zeit für Dich und schalte ab, was Dich dabei stören könnte. Komm zur Ruhe und lass Deine (alle) Gedanken kommen. Ich hatte damals so viele wilde Gedanken, dass ich mir schwertat, sie zu ordnen. Mir hat das Aufschreiben dieser Gedanken zu mehr Struktur verholfen. Deine Lebensfreude, Dein Seelenfrieden, egal wie auch immer wir es nennen wollen … wir finden es ausschließlich in der Gegenwart!

Die Vergangenheit ist passiert und die Zukunft können wir nicht voraussehen. Darüber bin ich eigentlich auch sehr froh. ›lächel‹ Die Zeit ist eine Erfindung von uns Menschen. Kein Tier lebt nach Zeitplan. Kein kleiner Mensch hat seine „Lebensplanung“ in der Hosentasche! Das Leben findet im Augenblick statt. Erleben wir unsere Daseinsfreude, sie ist nicht selbstverständlich! 

Ich habe gelernt, mein Denken und meine Gefühle zu beherrschen. Und nicht, wie es viele Jahre war, dass mein Denken und die negativen Gefühle, mich beherrscht haben! Als ich die Kontrolle über meine Gedanken gut in meinen Händen hatte, war es mir auch ein leichtes, mich auf die Gegenwart zu konzentrieren. Ich war achtsam für den Augenblick. <3

Von der Umwelt beeinflusst …

Manchmal reagieren wir unbewusst auf die Befehle anderer. Es gibt Situationen, die können wir auch nicht umgehen wie zum Beispiel im Job. Aber wir sollten abwiegen, wie weit diese Fremdbestimmung unserer Lebensfreude guttut? Ich habe mir vor vielen Jahren, sehr wichtige Fragen gestellt, die ich auch mit einem klaren JA beantworten konnte.

Könnten wir etwas daran verändern? Gibt es Möglichkeiten, um unser Innerstes zu stärken und ein Leben nach unseren Vorstellungen zu leben? Denke doch mal darüber nach …

Gerade der Herbst ist eine vergängliche Ressource. Jeder Augenblick ist anders. Nichts kommt wieder. All das ist aber kein Grund festzuhalten oder in eine Starre zu fallen! Ganz im Gegenteil, wir sollten noch mehr Lebendigkeit erlauben. <3 Sieh hin, auch wenn die Blätter, die Du heute noch an den Bäumen siehst, die nächsten Tage vertrocknet am Boden liegen werden! LEBE und spüre die Lebensfreude in Dir!

Fazit: Die Lebensfreude wiederfinden, bedeutet nicht, dass sich ständig alles großartig anfühlt! Bei Gott nicht. Die Freude am eigenen Dasein ist ein mit und im Leben Verbundensein. Tiefe Dankbarkeit, auch wenn Widrigkeiten vorhanden sind. Es ist ein mitfühlendes offenes Herz voller Energie. Ich wünsche Dir, es genauso zu spüren wie ich es jetzt darf … lebendig sein und Lebensfreude macht so viel Freude. ›lächel‹

Fühl Dich geherzt, bleibe gesund und genieße das lebendig sein! <3

Lesezeit: 3 Minuten

Trotz allem mag ich mein Leben …

Jetzt bin ich schon seit einigen Wochen durch einen Unfall an Rollstuhl und Krücken gebunden … eine Tatsache, die ich nur schwer akzeptieren kann, weil ich eben Freigeist und Natur-Junkie bin! ›lach‹ Wie schnell sich ein normales Leben doch verändern kann. Plötzlich ist man auf Hilfe angewiesen! Die einfachsten Dinge werden zur Herausforderung und der restliche „funktionierende“ Teil deines Körpers, zeigt sich nach kurzer Zeit total erledigt … Nix mit durch die Wiese und Wald laufen, am Strand mit den Hunden toben oder mal „flink“ die Wohnung polieren! NEIN … das Wort „flink“ wird durch „tranquillo“ – wie wir hier in Italien an allen Ecken hören können sagen! UND … es ist mega viel Zeit vorhanden, über das Leben und die Veränderungen im Laufe der Jahre nachzudenken …

Es ist lange her …

Wenn wir einander mit diesen Worten begegnen, dann ist in der Zwischenzeit sicher so einiges passiert. Welche Erlebnisse haben das Leben geprägt? Auch manchmal auf sehr tiefgründige Weise verändert? Wenn ich Rückschau halte auf meine bisherige Lebenszeit, dann muss ich sehr sorgsam meinem Blickwinkel wählen, mit dem ich auf das Vergangene schaue.

Ich möchte nicht, dass sich Enttäuschung wie ein Schleier über meine Augen legt, denn dann geschieht es, dass ich mit Wehmut, Traurigkeit oder sogar Wut an all die Geschehnisse und unerfüllten Wünsche in meinem turbulenten Leben denke. Viele meiner Wünsche haben sich nicht erfüllt. Viele meiner Pläne sind nicht aufgegangen. Vieles war vergebene Mühe, deren Preis viel zu hoch war!

Die Zeit, der Schmerz und ganz viel Erfahrung, haben mir viel beigebracht …

Ich habe gelernt, auch anders auf die Jahre und Ereignisse zu schauen, die hinter mir liegen. Wenn ich also so „anders“ über meine Vergangenheit nachdenke, dann sehe ich sie wie einen weiten endlosen Strand vor mir liegen … mit unzähligen Muscheln, angeschwemmtes kleines und auch großes Schwemmholz und Steinen.

Dabei finden sich Muscheln, die bunt, groß und heil hin und her gespült werden.
Ich finde aber auch viele die gebrochen sind … überzogen mit Algen und ohne Farbe.
Ich sehe Ansammlungen von großen und kleinen Schwemmhölzern, manches vom Meer sauber reingewaschen, anderes wiederum wartet noch auf den Prozess der Reinigung. <3

Ich sehe überwiegend schöne Dinge, die sich da in der Weite des Strandes angesammelt haben. Die weniger schönen Sachen verdienen dennoch meine Aufmerksamkeit. Auch, wenn ich sie nicht mit nach Hause nehmen würde … sie runden mein Strandbild ab. <3

All das gleicht den hellen, den dunklen, den schweren und den schmerzerfüllten Augenblicken des Lebens!
Es gab eine Zeit, da habe ich versucht, alles Unschöne zu verdrängen, aus meinem Leben gedanklich zu verdrängen … ungeschehen zu machen! Ohne Erfolg. Erstens hat es nicht funktioniert und zweitens, wäre es dann nicht mehr mein Leben gewesen!

Das Gegenwärtige vereint mit den Erinnerungen an die Vergangenheit – all das gehört zu unserem Leben. Sicher, da gibt es Augenblicke, an die ich nicht gerne denke. Es gibt aber auch Augenblicke, die mich mit großen Augen anlächeln! :D
SIE sind es, die mich dankbar werden lassen und aus ihnen kann ich auch neue Kraft schöpfen!

Auch das „Gestern“ hat mein Leben bestimmt und vor allem hat es mein Leben geformt! Deshalb darf und soll es mit hinein, wenn ich zurückschaue auf mein Leben und vergangene Zeiten. Erinnerungen können schmerzen … ich weiß es nur zu gut.

Aber Erinnerungen sind auch etwas sehr Wertvolles und ein großer Reichtum finde ich, denn sie schenken mir Geborgenheit, Wärme und sie machen mich STOLZ … stolz deshalb, weil es mir gelungen ist, aus einem Berg gebrochener Muscheln, wieder ganz viele „heile“ zu machen, um diese an andere Menschen zu verschenken, <3  …

Die Vergangenheit soll reden und wir dürfen zuhören. Lassen wir das zu, wird unsere Seele Ruhe finden.

Ich wünsche uns allen, symbolisch ganz viel WEITE und STRAND …

Lesezeit: 2 Minuten

Das absurde unserer Zeit

Heute ein paar anregende Worte zum Nachdenken und weiterschicken.

Wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber ENGE Ansichten. Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger. Kaufen uns viel und haben trotzdem keine Freude daran. Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien. Mehr Bequemlichkeit, aber wenig Zeit. Mehr AUSBILDUNG, aber weniger VERNUNFT. Mehr Kenntnisse, aber weniger HAUSVERSTAND! Mehr Experten, aber auch MEHR PROBLEME. Eine tolle Medizin … aber weniger GESUNDHEIT.

Wir rauchen zu stark, wir trinken zu viel und ernähren uns immer weniger gesund. Wir geben verantwortungslos viel aus, wir lachen viel zu wenig, fahren zu schnell, regen uns ständig auf, gehen zu spät schlafen und stehen viel zu müde auf. Wir lesen zu wenig, sehen zu viel fern. Wir haben das Beten verlernt.

Wir wissen wie man seinen LEBENSUNTERHALT verdient, aber nicht mehr, wie man LEBT.

Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber NICHT den Jahren LEBEN. Wir fahren zum Mond, aber kommen nicht mehr an die Tür der Nachbarn. Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns! Wir machen größere Dinge … aber sie sind nicht immer besser.

Wir haben die Luft gereinigt, aber die Seelen verschmutzt. Wir können Atome spalten, aber NICHT unsere Vorurteile. Wir schreiben mehr, aber wissen weniger. Wir planen viel, aber erreichen nur die Hälfte. Wir haben gelernt schnell zu sein, aber wir können nicht warten.

Es ist die Zeit des schnellen Essens und der schlechten Verdauung, der großen Männer und der kleinkarierten Seelen, der leichten Profite und der SCHWIERIGEN BEZIEHUNGEN. Es ist die Zeit des größeren Familieneinkommens und der Scheidungen, der schöneren Häuser und des zerstörten Zuhause.

Es ist die Zeit der Wegwerfwindeln und der WEGWERFMORAL. Der Beziehungen für eine Nacht und die Zeit des Übergewichts. Es ist die Zeit der PILLEN, die alles können: sie ERREGEN UNS, sie BERUHIGEN uns, sie TÖTEN uns. Es ist die Zeit, in der es wichtig ist, etwas im Schaufenster zu haben, statt im Laden, wo moderne Technik einen TEXT wie diesen in Windeseile in die ganze Welt tragen kann, und wo DU die Wahl hast:

Das Leben ändern – oder diesen Text und seine Botschaft wieder zu vergessen.

Denk daran, mehr Zeit denen zu schenken, die ihr liebt, weil sie nicht immer mit euch sein werden.
Sagt ein gutes Wort denen, die euch jetzt voll Begeisterung von unten her ansehen, weil diese kleinen Geschöpfe bald erwachsen werden. Schenkt dem Menschen neben euch eine innige Umarmung, denn sie kostet nichts.
Sag dem geliebten Menschen: „ICH LIEBE DICH“ … und meint es auch so!
Geht Hand in Hand und schätzt die Augenblicke wo ihr zusammen seid. Denn eines Tages wird dieser Mensch NICHT mehr neben dir sein.

Findet Zeit EUCH ZU LIEBEN, findet Zeit miteinander zu SPRECHEN. Findet Zeit, alles was ihr zu sagen habt miteinander zu teilen, denn das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an der Anzahl der AUGENBLICKE, die uns des Atems berauben.  

Dr. Bob Moorehead

Und ich  bin der Meinung, manche Zeilen brauchen kein „Nachwort“. Deshalb bleibt mir nur noch, Dir eine gute und schöne Zeit zu wünschen. Bis zum nächsten Mal.

Lesezeit: 3 Minuten

Wenn ich mich umschaue, dann spaltet sich die Menschheit in zwei Richtungen. Die einen, die dauernd nach vorne rennen. Noch mehr von allem haben wollen. Mehr Ziele und noch viel mehr Pläne, noch mehr gute Vorsätze. Sie möchten immer noch mehr erreichen, weil das, was sie haben, noch immer zu wenig ist. Sie bekommen den Hals einfach nicht voll. Ja, und sie schätzen es nicht mal, die Dinge und Ziele die sie bereits geschafft haben auch zu schätzen.

Wir leben im Gestern oder im Morgen

Dann gibt es die anderen. Sie werden von der Vergangenheit geknebelt und festgehalten. Sie bewegen sich kaum vorwärts, weil in der Vergangenheit so viel geschehen ist und noch nicht aufgearbeitet wurde. Die schlechten und schmerzlichen Erinnerungen „sedieren“ sie und dadurch ist ihr Leben ständig im Nebel.

Wir alle meinen noch sehr viel Zeit zu haben. Alles zu erreichen, wovon wir träumen. Um endlich mal so zu leben, wie wir es uns wünschen. Schwierig, wenn wir entweder im Gestern oder im Morgen leben. Und was, wenn dieser Tag nie kommt? Und was, wenn uns das Leben einen Strich durch die Rechnung macht? Es kann sich schlagartig von heute auf morgen die ganze Welt verändern, wie wir ja aktuell sehr gut mitbekommen. Es gibt aber auch noch etwas anderes. Unfälle passieren. Krankheiten können uns von einer Minute auf die andere brechen.

Also warum verschieben wir unser Leben immer auf später?

Dalai-Lama sagte: „Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist gestern, der andere Morgen. Das bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Glauben, Lieben und vor allem zum Leben ist.“

Mein Umfeld ist derzeit mit eintausend Plänen für das nächste Jahr beschäftigt. Die verlorenen Gewinne, die wir der Pandemie zu verdanken haben, müssen wieder erarbeitet werden. Irgendwie ist das Außergewöhnliche schon wieder Normalität geworden. Der Eindruck setzt sich gerade schwer auf meine Schultern.

Immer noch mehr Ziele

Wann ist genug? Wann ist der Zeitpunkt, an dem wir sagen: „Jetzt mal abwarten und im Hier und Jetzt leben. Zeit wurde uns gegeben, auch wenn unaufgefordert. Was machen wir damit? An das nächste Jahr denken, statt JETZT das Leben zu genießen, wie es nun mal ist?“ Oder funktioniert das, nur wenn wir einen Umsatz im sieben-stelligen Bereich erzielt haben? Oder der Gehaltsscheck wieder seinen normalen Umfang erreicht?

Wenn wir wieder so viel zu tun haben, dass kaum Zeit für etwas anderes ist als arbeiten und Termine einhalten? Wann ist der richtige Zeitpunkt um zu leben? Wenn es zu spät ist, wir vielleicht aus gesundheitlichen Gründen auf fremde Hilfe angewiesen sind? Uns der Herzinfarkt streift oder keine Ahnung was noch …

  • Welche Menschen sprichst Du nicht an, weil Du glaubst, sie wollen mit Dir nichts zu tun haben?
  • Welche Aktivität unternimmst Du  nicht, weil Du denkst, es muss ja nicht sein?
  • Welche Tagträume beendest Du vorzeitig, weil andere sagen, dass Träumereien zu nichts führen?
  • Und welche Texte schreibe ich nicht, aus Angst, was andere darüber sagen könnten? (Der Punkt ist für uns „Schreiberlinge“)

Ich selbst war ja jahrelang eine Meisterin darin in die „Wenn – Dann – Falle“ zu fallen. Damit habe ich erfolgreich abgeschlossen. Das Leben genießen fällt den meisten Menschen immer schwer. Vor allem, wenn man als „Normalbürger“ geboren wurde. Eigentlich ist unser Leben dazu da, genossen zu werden. Nicht später, nicht in der Rente, sondern jetzt! Und ohne den Gedanken, dass wir es uns erst verdienen müssen, sondern einfach so. Ohne Schuldgefühle!

Wie oft kommt es vor, dass wir kleine zwischenmenschliche Momente verpassen, weil wir komplett in uns gekehrt durch die Welt laufen? Wie oft ignorieren wir die Schönheit der Natur, weil unsere Gedanken im Morgen stecken? Und wie oft kommt es vor, dass wir ein mit Liebe zu bereitetes Essen gedankenlos schlucken während wir auf dem Handy nach neuen Informationen suchen? Ich  bin mir sehr sicher, dass Du genau verstehst was ich sagen möchte. ›lächel‹

Ich würde mir eine Sache für Dich und alle Menschen wünschen: Erhöhen wir ganz klar unsere Prioritäten für uns und für ein Leben im Heute. Machen wir unser Wohlbefinden zur wichtigsten Sache in unserem Leben. Diese Entscheidung kannst Du übrigens jetzt treffen und nicht, erst morgen.

Ein persönlicher Nachsatz noch zum Schluss: Es ist auch möglich, die negativen Seiten unseres Lebens zu genießen! Es ist eine herausfordernde und zugleich spannende Aufgabe.

Eine schöne und genussvolle Zeit für Dich!

Lesezeit: < 1 Minute

Deine, meine, unsere Zeit?

Was ist wichtig und was können wir vertagen oder ganz aus unserem Zeitplan streichen?

Vielleicht ist es nämlich gerade Deine Zeit, Dich auf Dein eigenes Glück zu konzentrieren?

Vielleicht ist gerade die Zeit gekommen, um mit negativen Leuten abzubrechen, … sie haben es wirklich nicht verdient einen Platz in Deinem und meinem Leben zu besetzen!

Vielleicht ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt, egoistisch zu sein was die LIEBE betrifft?

Nimm Dir diese Liebe und schenke sie Dir selbst …, solange bis Du jemanden begegnest, bei dem Du Dich völlig fallen lassen darfst!

Konzentrieren wir uns auf UNSER Glück und UNSER Lächeln <3

Vielleicht ist es gerade der richtige Zeitpunkt, sich mit Deinem Wachstum zu beschäftigen, als weiter all Deine so wertvolle Energie in unwichtige Dinge zu investieren? Es könnte doch durchaus möglich sein? Betrachten wir unser Leben doch mal von hoch oben … was rührt sich bei diesem Anblick von uns selbst?

Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt.

Eine erfüllte Zeit, die wünsche ich Dir.
Sentire la vita.

Lesezeit: 3 Minuten

Wo finden wir das Glück, wenn wir mit nichts mehr zufrieden sind?

Das Thema Glück, Zufriedenheit … das Glücklichsein, ist ein Fix-Gedanke der täglich in meinem Kopf umher geistert. Ich werde so oft gefragt: „Wie werde ich wieder glücklich? Was kann ich tun, um dieses Gefühl wieder zu spüren? Manchmal bin ich mit diesen Fragen schlichtweg überfordert, weil es so viele Menschen sind, die betroffen von dieser Lehre sind.

Meine Kopf freut sich natürlich über solche Gedanken … 

Es ist Futter für weitere Gedankengänge. :D Natürlich stelle ich mir selbst auch immer wieder diese Frage: „Geht’s mir gut? Bin ich glücklich? Fehlt mir etwas, um glücklich zu sein?“ Fertig gedacht, bin ich immer wieder sehr erleichtert, dass ich alle diese Fragen positiv beantworten darf! Das war aber nicht immer so.

Seien wir mal ganz ehrlich … wie viel Zeit und Energie verwenden wir, um uns das Leben zu „bauen“, von dem wir meinen, dass wir es zum glücklich sein brauchen?

Um so zu werden, wie uns unser Partner gerne sehen möchte? Oder wenn wir versuchen andere Menschen bei ihrer Veränderung  unterstützen?

Für die Suche nach dem perfekten Job?

Um herauszufinden, WIE und WOMIT wir am besten zur Geltung kommen, am besten aussehen?

Um eine perfekte Möbelauswahl für unser zu Hause zu finden und alles schön ordentlich und sauber zu halten?

Wie viel Zeit verwenden wir, um Dinge zu erledigen, die uns in Wahrheit gar nicht wichtig sind, die aber eine gewisse Notwendigkeit und Sicherheit schenken?

Und was ist WENN …

… wir uns immer mehr von dem entfernen, was uns tatsächlich glücklich macht?

In bestimmten Lebenssituationen – besonders in der, die man Depression oder Burnout nennt, finden wir keinen Antrieb mehr, Dinge im Außen zu bearbeiten!

Was ist, wenn … das absolut kein Zeichen ist, dass wir schwächer sind als zuvor? Was, wenn der fehlende Antrieb Dinge zu tun und alles um uns zu verändern, uns bewusst davon abhalten will, das zu tun?

Wie oft blicken wir auf die Zeit zurück, in der noch alles einfacher war? Und wie oft schauen wir neidisch auf  das Leben der anderen? Und wir fragen uns dabei: „Warum können die nur so glücklich sein und ich nicht?

Die Dinge, die uns früher happy machten und unsere Augen zum Strahlen brachten,  existieren nicht mehr … es funktioniert auch nicht mehr.  Weil wir keine Lust mehr dafür aufbringen können oder weil sie uns nicht mehr beeindrucken! Die Freude, die wir ihnen früher abgewinnen konnten, ist verloren gegangen!

Das macht dann schon mal Angst, wenn wir das bemerken. Es tauchen Gefühle auf, die wir so noch nicht kennen. Wir fühlen uns dem nicht gewachsen. Aber genau da soll dieser Weg uns hinführen. Raus aus diesem Umfeld und rein in SICH selbst!

Dieses Gefühl wird uns dann mal eine Weile davon abhalten, unsere ganze Power und Energie ins Außen zu investieren. Diese Gefühle möchten, dass wir  ihnen aufmerksam zuhören und folgen … sie möchten, dass wir sie annehmen und  erkennen! Ohne Ablehnung …  ohne Ablenkung … und ohne davonzulaufen! Einfach stehenbleiben und hinhören.

Ich bin immer schneller gelaufen, weil ich so dringend ankommen wollte. Ich habe die Welt links und rechts von mir übersehen, nicht wahrgenommen. Dabei ist alles im Leben so wichtig, auch das was uns nicht glücklich macht! Alles bringt uns weiter, wenn wir aufmerksam sind und daraus können wir auch unser Glück schaffen.

Glück hat sehr wenig mit äußeren Umständen zu tun, unsere innere Einstellung und unser persönliches Verhalten sind die Entscheidungsträger. Sind wir dankbar, sind wir auch glücklich. Das ist der Punkt.
Ich glaube, wir müssen alle wieder lernen, unser Glück zu bemerken! Denn wie Dostojewski schon sagt:

„Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist“.

Suchen wir nicht ständig nach irgendwas, hetzen wir nicht andauernd all dem hinterher, dass uns nur Kraft und Gesundheit kostet … sondern richten wir unsere Augen nach innen, wo all unsere Antworten liegen.

Glück ist, wenn Dein Verstand tanzt, Dein Herz atmet und Deine Augen leuchten.

Ein paar Gedanken zum Thema Glück. Gerne kannst Du mir Deinen aktuellen Stand über Zufriedenheit, Dankbarkeit und Glück dalassen … ich freue mich von Dir zu lesen. <3

Bis bald und eine große Schachtel Dankbarkeit für Dich

Lesezeit: 2 Minuten

Hallo meine Liebe, die heutige Geschichte hat mich ein wenig an mich selbst und so manch anderen den ich kenne, erinnert. Ich bin mir ja fast sicher, dass Du Dir die Frage: „Warum geht es eigentlich in meinem Leben?“ auch schon mehrmals gestellt hast. In meinem Leben bin ich schon Ideen, Beziehungen und materiellen Dingen hinterher gelaufen, nur um später festzustellen, dass nichts von dem eintrat was ich mir erhofft hatte! Diese so lebensnahe Geschichte beschreibt so wunderbar worum es in Wahrheit wirklich geht in Deinem, in unserem Leben … viel Freude beim Lesen.

Worum es eigentlich im Leben geht …

Es war einmal ein Mädchen, das alles in der Welt haben konnte, was es wollte. Das Einzige was es dafür tun musste war, etwas zu wählen und sich darauf zu konzentrieren.

Eines Tages setzte sich das Mädchen vor eine leere Leinwand und begann zu malen. Ein Pinselstrich war perfekter als der andere. Langsam und anmutig malte das Mädchen ein makelloses Meisterwerk. Als ihr Bild fertig war, schaute sie stolz auf ihre Arbeit und lächelte.

Das Bild zeigte die Wolken und die Sterne, die immer über sie wachten, was sie als großes Geschenk empfand. Ja – sie war eine Künstlerin und das wusste sie auch. Sie fühlte es in jeder Faser ihres Wesens.

Aber einige Augenblicke später wurde sie ängstlich und begann zu zweifeln. Sie erkannte, dass es noch so viel mehr auf dieser Welt gab, womit sie ihre Zeit verbringen konnte, anstatt einfach nur Farbe auf ein Stück Leinwand zu malen. Sie hatte das Gefühl, dass es noch wesentlich mehr auf dieser Welt gab, was sie tun konnte – so viele Möglichkeiten! Und wenn sie sich zu etwas anderem entschließen würde, dann wäre die ganze Zeit, die sie gemalt hat eine reine Verschwendung.

Also warf sie einen letzten Blick auf ihr grandioses Bild und ging durch die Tür in die Nacht. Und während sie lief, dachte sie nach und ging immer weiter. Sie war so sehr in ihren Gedanken versunken und bemerkte  nicht die Wolken und die Sterne am Himmel, die über sie wachten und ihr Signale schickten. Sie war damit beschäftigt eine wichtige Entscheidung zu treffen. Sie musste eine Sache aus allen Möglichkeiten dieser Welt wählen. Soll sie Ärztin werden? Oder doch besser Architektin? Oder soll sie Kinder unterrichten? Sie war absolut fasziniert.

25 Jahre später fing das Mädchen an zu weinen. Sie war so lange gelaufen und von all dem begeistert, was sie tun konnte – diese endlose Vielfalt der Möglichkeiten! Erst jetzt bemerkte sie schmerzhaft, dass sie am Ende überhaupt gar nichts getan hatte.

Im Leben geht es darum Entscheidungen zu treffen! Wir müssen uns entscheiden etwas zu tun, was uns begeistert, was uns bewegt und was uns mit Leidenschaft erfüllt.

Also kaufte das Mädchen, das inzwischen eine Frau geworden war eine neue Leinwand und Farbe. Anschließend fuhr sie in einen Park und begann zu malen. Ein Pinselstrich führte anmutig zum nächsten – genau wie vor vielen vielen Monden. Und während sie lächelte, malt sie den ganzen Tag hindurch bis in die Nacht hinein. Sie hatte endlich eine Entscheidung getroffen und noch etwas Zeit übrig, um die Magie des Lebens zu genießen …

Verfasser unbekannt, gefunden auf persönlich-wachsen.de

Ich denke mal, heute kann ich diese Geschichte so stehen lassen … es braucht nicht immer einen zusätzlichen Abschluss. Es ist alles gesagt. <3 Eine schöne Restwoche mit vielen Ideen, die Dein Leben noch lebenswerter machen können, DAS wünsche ich Dir …

Lesezeit: 4 Minuten

Mein Körper  … die Zeit … und Ich

Es war letzte Woche, als ich einen netten Abend mit zwei, ebenso netten, Frauen verbringen durfte. Es wurde viel gelacht und jede Menge gescherzt (wie immer wenn „weiblich“ aufeinander trifft). Die Beiden haben mich inspiriert über unsere Gespräche, die für uns alle Frauen jenseits der 40+ sicher zu treffen, zu schreiben. Wenn Du Dich jetzt entschließt weiter zu lesen, heißt es aber „tapfer sein“. Dieser Beitrag beinhaltet wenig Schönes. :-)

Der Körper und sein Alter sind nicht gerade das, was ich unter einem Dream-Team verstehe. Das Gute aber: Man gewöhnt sich an sehr vieles und die Veränderungen kommen Gott sei Dank nicht über Nacht. Obwohl … manches allerdings schon! Erst vor ein paar Tagen habe ich beim Zähneputzen eine neue Falte im Kinnbereich entdeckt. Ich wusste gar nicht, dass es  dort auch faltig wird!

Was da zunehmend zum Knittern anfängt, lässt sich nur schwer und mit einem Aufwand, oft ziemlich kostenintensiv, austrixen … wenn überhaupt. Kaum ist man „unten“ fertig, schon muss man oben wieder neu anfangen. Ich fang jetzt mal mit den leidigsten Themen in den „mittleren“ Jahren an:

Die Figur.
Ein Schwerpunkt … wörtlich zu nehmen. Wie gerne wäre ich noch genauso gelassen, richtig schlank und das durchtrainierte „Reh“ von früher. Manchmal wünsche ich mir das wirklich. Dieses Thema taucht immer wieder im Frühling auf. Zur Eröffnung der Saison sozusagen … Obwohl ich immer glaube, nun sei wirklich alles gesagt und getan, bleibt die Bauchrolle nicht nur auf den Hüften, sondern auch in den Gedanken. :D

Und wer dieses Problemchen ebenso gut kennt weiß, dass diese „Röllchen“ von Jahr zu Jahr zutraulicher und anhänglicher werden. Die Frage die ich mir dann immer wieder selber stelle lautet: „Zu welchen Einschränkungen bin ich bereit? Wie viel ist es mir wert, wenigstens von hinten wie eine 30-Jährige auszusehen? Wie wichtig ist es für mich überhaupt? Für meine Gesundheit? Und was bringt mir das mühselige erkämpfte Figürchen dann?“

Männer will und muss ich keine mehr beeindrucken, und die Anerkennung anderer Frauen hätte ich wahrscheinlich, brauche ich aber auch nicht (mehr). Egal. Und auch egal wie alt wir werden, die aktuelle „Figurenlage“ ist einfach immer ein Thema!

Es ist außerdem sowieso nie goldrichtig. Meist heißt es auf der einen Seite: „Na, Du schaust aber jetzt richtig gut aus …“ dabei ist natürlich NICHT das Strahlen der Augen gemeint. Oder „Hallo, ein bisschen mehr würde Dir wesentlich besser stehen, Du schaust ausgemergelt aus!“ Dabei muss ich an mir selbst feststellen, dass „Fett“ gar nicht so übel ist! Gerade im fortgeschrittenen Alter und gerade im Gesicht kann ich es stellenweise richtig gut gebrachen! :-)

Das Blöde ist nur, dass sich mein Fett nicht an „Ortsbestimmungen“ hält. Es lässt sich da nieder wo es sich so richtig schön entfalten kann und das ist leider nicht nur im Gesicht >lach<. Ich könnte jetzt auch kurz und bündig sagen: Ich bin unförmig und ich spüre meinen Bauch beim Schuhbänder binden und DAS mag ich eben nicht so gerne. Aber was soll ich tun, ich bin eben zu freundlich (oder zu verfressen), und ich öffne nur zu gerne jeder Leckerei die Tür! <3

Essen hatte für mich schon immer einen hohen Stellenwert. Ich genieße und liebe Essen. Ein Genussmensch also, jedenfalls die meiste Zeit. Die Zeit als ich noch ein sehr gestörtes Essverhalten hatte ist zwar fast vorbei, aber es klopft immer wieder mal an die Tür. Ein Mittelmaß zu finden ist für mich jedes Mal aufs Neue eine Herausforderung.

Die Haare.
Ein hochsensibles Thema für Frauen! Besonders wenn man nicht zu denen gehört, die nicht wissen wohin damit weil so viel! Das leidige Haarthema, ich mag es nicht. Ich hab ehrlich kein Problem mit meinen „Silberfäden“, aber dabei bleibt es leider nicht. Es ist so, dass Haar nicht bloß grau sondern auch weniger, (noch) feiner und dünner wird. Ich frag mich oft, warum kann nicht mein Körper dünner und meine Haare kräftiger werden? Das wäre  doch genial und ein perfekter Deal oder nicht? 

Meine Vater nannte seine „feine“ Haarpracht immer japanische Seide, und die hab ich von ihm vererbt bekommen. Jetzt kommt mir sogar vor, dass ich die Geheimratsecken auch von ihm übernehme! >Händezusammenschlag<. Was natürlich die Frisurenwahl enorm einschränkt. Der wahre Alptraum beginnt dann, wenn sich der Haarverlust bis hinter die Ohren fortsetzt …

Meine Augenbrauen sind nach der Chemo nie wieder richtig nachgewachsen, also hab ich mir ein permanent Make up geleistet. Damit geht es mir gut und ich fühl mich wohl. Aber die Sache mit den Haaren … da muss ich noch abwarten und am besten so hinnehmen. Auch da hätte ich wieder einen super Deal, der mir zum Thema Haare einfällt: Ich frage mich und Dich natürlich – wer braucht irgendwo, irgend welche Körperbehaarung? Meiner Meinung nach, gehören Haare ausschließlich auf den Kopf und sonst nirgends hin! Die die ich nicht brauche wachsen und gedeihen prächtig. Würde ich sie anders einsetzen dürfen, ich hätte total prachtvolles langes und  üppiges Haar! :-)

Ja ich weiß, es sind nur Peanuts um die es hier geht. Hauptsache man ist gesund … was ich aber auch nicht bin, aber ich bin gut gelaunt (meistens) und kann über meine Problemchen meistens scherzen, so wie heute als ich diesen Beitrag verfasst habe. :-)

Aber eine Frage ist da noch offen: Betrifft mich zwar nicht mehr, aber dennoch verstehe ich den Grundgedanken dahinter.
Kann man einen neuen Mann einfach so seinen nicht mehr so taufrischen Körper zeigen oder sollte man lieber vorher 15 Kilo abnehmen um 15 Kilo selbstbewusster zu sein >lach<?

Ich weiß das gerade Frauen im fortgeschrittenen Alter absolut souverän damit umgehen. Natürlich haben nicht alle eine Traumfigur, aber deshalb würden sie doch nicht auf Sex verzichten. Ausserdem weiß ich (ich habs genauso gemacht), dass Frauen gerade nach einer Trennung sehr viel für sich tun. Sie kümmern sich gut um sich und sehen oft tatsächlich besser aus als in ihren Beziehungszeiten!
Damit ist eigentlich alles gesagt. Nein, auch dazu fällt mir noch ein passender Slogan ein der generell für das „älter werden dürfen“ passt:

Es ist nicht das Alter, das unsere Persönlichkeit verändert.
Eher ist es die Persönlichkeit, die darüber entscheidet, 
wie gut oder schlecht man mit dem Älterwerden fertig wird.
Amen.

Ich werde mir diese Sätze ins Bad hängen … zur ständigen Erinnerung! <3
Ich danke meinen „Inspirationen“ sprich Mädels, die schuld daran waren, euch heute mit nicht zu ernst nehmenden Problemen zu unterhalten! Danke fürs Zuhören ihr Schönen und bis ganz bald.

Lesezeit: 4 Minuten

Die schönsten Dinge im Leben setzen Geduld voraus. Es ist mit Sicherheit nicht ganz einfach zu verstehen, aber Geduld bedeutet nicht Belastung und Durchhalten bis zur Bewusstlosigkeit. Sie ist eine Kunst, einen Kunst die uns von unseren emotionalen Lasten befreit und unseren inneren Frieden schenkt. Geduld ist bitter … aber die Früchte sind süß!

Diejenigen unter euch, die mich jetzt schon etwas besser kennen, wissen ja, dass ich sehr gerne das Wort Geduld in den Mund nehme. Es kommt daher dass in allen Bereichen unseres Lebens Geduld gefragt ist! Geduld … wird kombiniert mit warten, verzweifeln und sich irren. Das passiert meist dann, wenn wir mit der Ungewissheit konfrontiert sind und nicht wissen, wann das so sehr Gewünschte eintrifft.

Gib das Warten nicht auf, Du wirst immer für Deine Geduld belohnt

Die Geduld ist ja mehr als nur warten. Sie ist eine Art „Pause“ unserer Sehnsucht. Geduld schleimt uns nicht ein sondern sie behauptet sich gegenüber der Hysterie und weckt uns auf! Sehr oft denken wir, dass das Leben uns nicht leiden kann, obwohl es in Wirklichkeit nur sagt: „Warte!“ Was machen wir? Wir werden ungeduldig und machen Fehler. Wir glauben alles nicht mehr schaffen zu können. Das unsere Partner, unsere Freunde und Familie uns an den Wahnsinn treiben. Nichts läuft so wie wir es uns vorgestellt haben. Ein Satz den ich früher sehr oft zu mir selbst gesagt habe lautete: „Ich liebe das Leben … doch das Leben bemerkt mich nicht mal …“ Bis ich bemerkt habe, dass das Leben ohne Geduld nicht funktioniert. Und das Geduld ein Geheimnis ist, dass wir uns daran erinnern müssen, das Schmerz im Leben nur eine vorübergehende Zeit einnimmt. Die Belohnung für unsere Geduld jedoch ewig anhält.

Wenn Du durchhältst, gewinnst Du!

Wir bekommen schon in die Wiege gelegt, dass es gut wäre, immer die Erste zu sein, besser zu sein als alle anderen, einfach rennen … das ist alles! Wenn wir die Dinge mit Geduld angehen sind wir nichts wert, können wir nicht mitspielen weil zu wir zu „langsam“ sind. Sicher ist aber das Erfolge, Ziele und Veränderungen Zeit brauchen, und sich nicht im Vorbeigehen pflücken lassen. Die wichtigsten Instrumente um nachhaltig glücklich zu sein sind also Zeit und Geduld. Du lernst Dich auch besser kennen, wenn Du an Deiner Geduld arbeitest!

Um Dich selbst wahrzunehmen und zu verstehen brauchst Du Geduld und Toleranz. Es ist ein Buch mit sehr vielen Kapiteln, dass Du nicht schaffen wirst, an einem Tag zu lesen. Wenn Du allerdings anfängst es zu lesen, solltest Du jedes einzelne Wort, jeden Satz genau ansehen und lesen, denn in all dem verstecken sich Hinweise auf das Gesamtbild. Dieses Prinzip selbst ist das Ziel. Nur wenn Du lesen kannst, wirst Du allerhöchste Weisheit erlangen.

Jiddu Krishnamurti

Solch weise Menschen wie Jiddu sind ruhige, geduldige und selbstsichere Menschen. Sie zeigen uns wie Geduld uns im Leben dabei helfen wird mit größerem Verständnis auf die Welt zu blicken! Wenn wir nicht an unserer Geduld arbeiten, verhalten wir uns viel zu impulsiv. Wir schaffen Probleme und verpassen so eine Menge Möglichkeiten, die uns weiterbringen könnten. Wir brauchen dazu nicht sehr viel um unsere Geduld zu verfeinern … alles was wir brauchen befindet sich im Rahmen unserer Möglichkeiten.

  • Finde heraus was normalerweise Ungeduld in Dir auslöst. Es können andere Menschen sein, stressige Situationen oder vielleicht Du selbst? Das Letztere ist keine Seltenheit und kenne ich selber nur zu gut.
  • Finde heraus, weshalb Du Dich immer so getrieben fühlst. Was ist der Grund? Setze andere Prioritäten. Nimm Dir Zeit dazu um darüber nachzudenken und schreibe Deine Antworten eventuell nieder. Es wird Dir helfen, ruhiger zu werden.
  • Ist Deine Ungeduld berechtigt und nützlich? Finde Deine Verhaltensmuster heraus. Freunde Dich damit an Dich von Gewohnheiten, die Dir nicht gut tun, zu lösen. Diese Frage ehrlich zu beantworten, wird Deine Ruhe fördern!
  • Übung macht den Meister. So wie bei allen Dingen die wir lernen möchten. Geduld bedeutet schlechte Angewohnheiten hinter sich zu lassen, die ohnehin schon viel zu lange auf uns eingewirkt haben. Ein Lernprozess der sich allerdings auszahlt.
  • Tiefes Atmen. Das ist immer ein sehr gutes Mittel, denn es hilft uns zu reflektieren. Nimm Dir Zeit um ein paar tiefe Atemzüge zu tun, so gönnst Du deinem inneren Dialog eine kurze Pause.

Fazit

Es ist auch wichtig zu verstehen, dass wir Tausend Dinge planen können, aber nicht alles wird so eintreten wie wir es uns vorstellen! Wir müssen akzeptieren dass das Leben nicht gerade läuft sondern das es uns herum schleudert, bis wir endlich dort ankommen wo wir hin wollten! Eine realistische Einstellung ist dabei von Vorteil.
Was ich hier schreibe ist meine eigene Erfahrung. Für mich, als leider perfektionistisch veranlagten Menschen, war Geduld lange Zeit eine große Herausforderung und ist es teilweise ja immer noch. Sie ist Lernthema und Übungsfeld wie für die meisten Perfektionisten. Aber letztendlich für alle Menschen. Mittlerweile kann ich jedoch endlich eindeutige Fortschritte verbuchen. Ich fühle mich im Zustand von wahrer Geduld – von Herzensgeduld – um vieles leichter und vor allem innerlich sehr viel freier als zuvor!

Was mir auch immer wieder auf meinem „Übungsfeld“ begegnet ist, erstaunte mich sehr oft. Seit ich nämlich verstanden habe, was „Geduld haben“ wirklich bedeutet, welche Stärke tatsächlich dahinter steht, und je mehr es mir gelingt diese Fähigkeit in meinen Lebenssituationen zuzulassen, desto mehr verbessert sich mein Lebensgefühl allgemein. Ich werde zunehmender vertrauensvoller, ruhiger, optimistischer und gelassener!

Geduld zu haben hat keine Nachteile … jedenfalls konnte ich keine entdecken! Für all die, die es mehr sportlich und sachlich mögen … es gibt genügend Möglichkeiten in unserem Leben, den Muskel der Geduld zu trainieren. Jeder darf sich für Geduld als neuen Lebensmodus entscheiden. Für mich persönlich würde ich den Satz anders formulieren und fragen: „Reizt es Dich nicht auch, die Geduld in Deinem Leben willkommen zu heißen?“

Vier Dinge die sich IMMER lohnen: Geduld – Zeit – Mut und Liebe

Eine gute und schöne Zeit wünsche ich Dir, bis bald.

Lesezeit: 5 Minuten

Nach Beendigung einer Beziehung folgt sehr oft eine Zeit des Rückzugs, die für jeden unterschiedlich lange dauert. Unser Herz braucht diese Regenerationszeit. Irgendwann spüren wir aber intuitiv – der Moment für Neues ist gekommen  … doch was nun?

Ein Lebensabschnitt ist vorbei

Auf einmal ist er da, der Tag an dem alles gesagt wurde. Die gesagten Worte füllen den ganzen Raum und die Tränen suchen sich ihren Weg sobald die andere Person hinter der Türe verschwindet. Ein Lebensabschnitt ist vorbei. Es ist auch ganz egal, ob Du ihm noch Worte hinterher schreist oder ob alles ganz still und leise abgeht – Fakt ist, es schmerzt einfach. Es gibt so viele Gründe weshalb Beziehungen enden. Manche Verabschiedungen hinterlassen Wut und Kränkungen, andere verabschieden sich ganz leise.  Man sitzt einer Person gegenüber, mit der man ein paar Jahre oder sogar sein halbes Leben verbracht hat und auf einmal sind keine Gefühle mehr vorhanden. Das Feuer ist ausgegangen und die Fetzen sind geflogen. Sobald die Tür danach ins Schloß gefallen ist, macht sich erst das Chaos und der Nebel breit … der für eine Weile Dein zu Hause sein wird …

Ein Feuerwerk an Erinnerungen

Jeder weiß, dass Trennungen zu den intensiven Erfahrungen gehören, die wir als Mensch machen können. Wir müssen eine Zeit loslassen, die vollgestopft mit Höhen und Tiefen ist, mit Herzschmerz und Freude, mit gemeinsamen Bekannten und tollen Partys, mit wunderbaren gemeinsamen Urlauben. Tagen die man gemeinsam im Bett verbracht hat und Nächten wo „Schlaf“ ein Fremdwort war. Gemeinsam hat man tolle Momente für die Ewigkeit geschaffen … jedenfalls glaubte man daran. Jetzt ist es vorbei und die Erinnerungen prasseln wie ein Dauerregen auf einen nieder.

Jeder verarbeitet dieses Gefühlschaos anders. Sehr individuell wie eben die Beziehung selbst. Bei mir war es immer unterschiedlich, doch ich hatte anfangs immer das Bedürfnis, mit mir alleine zu sein und mich in die Arbeit zu stürzen. Andere treffen gerne Freunde oder fühlen sich mit einer Flache Wein in bester Gesellschaft. Flüchten in ein anderes Land und nehmen sich eine Auszeit. Es gibt so viele Bewältigungsstrategien, individuell wie wir sind, man ist nur gefordert die richtige für sich zu finden.

Die Zeit danach

Was danach kommt, ist ein Moment der sich plötzlich ganz anders anfühlt. Der Nebel lichtet sich und die Welt beginnt wieder zu lächeln. Der „Rausch“ scheint ausgeschlafen … die Zeit zum wieder aufstehen ist da. Trauerphasen brauchen ihre Zeit, danach beginnt eine Phase der Neuorientierung. Eine Phase die ich persönlich auch nicht sehr einfach finde. Schließlich ist der Rucksack neu bepackt. Neue Altlasten und schmerzhafte Erfahrungen  brauchen viel Platz! Man stellt sich die Frage: „Wie schafft man es, wieder offen für Neues zu werden? Wie entwickelt man die Bereitschaft sich wieder unters Volk zu mischen?“

Auch wenn einem bewusst ist, dass die Trennung die richtige Entscheidung war, hadert man sehr oft mit der Wehmut. Plötzlich gibt es keine Umarmungen mehr, keine Berührungen und keinen Kuss. Und die Tatsache das sich nie wieder etwas so anfühlen wird, als mit dieser einen Person, hinterlässt ein quälendes Gefühl das sich auch nicht schön reden lässt. Es ist nun mal so, kein Mensch ist wie der andere. Denn die Wahrheit ist, dass sich die Erfahrungen mit diesem besonderen Menschen nicht wiederholen lassen. Vorbei ist vorbei.

Mit jemand anderem wirst Du andere Momente erleben. Momente die sich anders anfühlen, anders riechen und anders schmecken. Auch Du wirst Dich darin ganz neu kennenlernen. Du hast die Möglichkeit neue Seiten an Dir zu entdecken, Du kannst Dich entfalten und kannst dabei Deine alten Wunden heilen. Nichts wird mehr wie früher sein und DAS ist etwas wirklich wunderbares! Auch Du bist jetzt eine andere Person, nicht mehr die selbe wie in deiner letzten Beziehung. Du hast eine Veränderung hinter Dir. In all der Traurigkeit liegt auch eine enorme Freiheit … die Freiheit etwas Neues beginnen zu dürfen. Viele sehnen sich nach einer ähnlichen Beziehung, ich kann Dir aber raten, lass den Gedanken los, denn Du bist nicht stehen geblieben sondern hast Dich weiter entwickelt!

Die Macht der Gewohnheit und der Erinnerung

Die Macht unserer Gedanken ist ja schon auch böse. Da läufst Du an einem Ort vorbei, an dem Du besonders schöne Momente erleben durftest. Der gemeinsame Abend im Wasser, wo gelacht, beobachtet und Zärtlichkeiten ausgetauscht wurden. Hey und ja … da ist die Musik die nur euch gehörte und der Duft der Kerzen … versunken in diesen Gedanken macht sich ein Gefühl mit Stimme breit, die flüstert: „Warum ist es nicht mehr so wie damals, warum muss sich alles verändern?“ Ganz einfach, weil unser Leben ein Fluß ist. Wenn der Bach am Baum vorbeifließt, wird der Baum auch nicht versuchen das Wasser mit seinen Wurzeln festzuhalten, das entspricht nicht der Natur des Wassers.

Tu Dir selbst einen Gefallen und erinnere Dich an den ersten Schritt und sei dankbar, neu beginnen zu dürfen! Es wird nichts mehr nie wieder so sein. Du hast wertvolle Erinnerungen die Dir keiner nehmen kann. Schau sie Dir hin und wieder an und werde Dir bewusst, dass es noch 1000 Orte geben wird, die mit einer anderen, richtigen Person, ihre ganz spezielle Magie entfalten wird.

Bleib im Hier & Jetzt

Manchmal kommen ja Paare wieder zusammen. Darüber zu urteilen lasse ich bleiben. Klammere Dich aber nicht an eine Zukunft die auf könnte, hätte oder sollte basiert! Bleibe in der Gegenwart und versuche eine neutrale Beobachterin zu sein. Trauere nicht länger der vergangenen Zeit nach und verliere Dich nicht in einer Zukunftsvision, die nicht zur Realität Deiner vergangenen Beziehung passt. Was wirklich zählt, ist das Hier und Jetzt. Bleib bei Dir und erinnere Dich an Deine unerfüllten Wünsche, die Du jetzt jeden Tag näher kommen kannst. :-)

Schau Dir selbst ins Gesicht und lerne

Um neue Erfahrungen in Dein Leben aufzunehmen, die sich neu und anders anfühlen und weit von Deiner alten Geschichte entfernt sind, musst Du das Alte mit dem Neuen integrieren. Und zwar die Teile in Dir, die von der alten Erfahrung geheilt werden sollen. Dieser Prozess wird vielleicht nochmals schmerzhaft sein. Aber schau Dir ins Gesicht und lerne was zu lernen ist. Hast Du vielleicht Deine echten Gefühle unterdrückt? Hast Du zu viele Dinge einfach über Dich ergehen lassen? Bist Du in die passive Rolle geschlüpft, aus Angst vor einer Veränderung oder dem Alleinsein?

Unterschätze nicht das Bedürfnis nach Liebe und Anerkennung das jeder von uns in sich trägt! Nimm diesen Wunsch wichtig, denn er ist Dein stärkster Motivator um neue Bindungen einzugehen. Sei gut zu Dir selbst. Offenheit, Mitgefühl und Akzeptanz Dir selbst gegenüber, ist der wichtigste Schritt um sich auf etwas Neues einzulassen. Deine alte Beziehung ist vorbei, die Beziehung zu Dir selbst besteht ein ganzes Leben lang.

Fazit

Gegen das Ende einer Partnerschaft darf man sich eine Zeit lang wehren, man darf das AUS bedauern, begießen oder feiern. Der Moment wird kommen, an dem Du die Vergangenheit Vergangenheit sein lässt und die Zukunft mit offenen Armen herbei sehnst. Wenn Du dann eines Morgens in der Straßenbahn sitzt und Dich die Person gegenüber fragt wie es Dir geht, erkennst Du ganz leicht ob es soweit ist. Denn es ist gut möglich das Dein Herz in genau so einem Moment mit dem gegenüberliegenden Herz verbindet  …. und plötzlich ist der „Nebel“ weg und es ist wieder sonnig und hell. :-)

Wenn nichts mehr so sein kann, wie es war, nichts ist wie Du es Dir gewünscht, und nichts mehr so ist wie Du es Dir erträumt hattest … ist der Moment gekommen um neue Wege zu erkunden.

Egal in welcher Phase Du dich gerade befindest, lass es zu und freue Dich auf das was kommt, denn es wird wunderbar – DAS verspreche ich Dir wiedermal …