Stellen wir uns mal vor, wir sind richtig toll!

Inspiration

Ein Gedanke, der für manche ganz selbstverständlich ist.
Und für andere … eher ungewohnt.
Fast schon ein wenig unangenehm!

Weil da sofort etwas dazwischenfunkt.
Diese Stimme, die nicht begeistert „Jaa“ruft, sondern hinterfragt.
Die nicht stärkt, sondern relativiert.

„So toll bist du gar nicht.“

Und genau hier beginnt das, worüber wir viel zu selten ehrlich sprechen.
Viele Frauen können unglaublich gut für andere da sein.
Sie sehen, was jemand leistet. Sie bauen auf, machen Mut, finden die richtigen Worte.

Aber wenn es um uns selbst geht?

Dann wird gezögert.
Dann wird klein geredet.
Dann wird plötzlich alles relativ.

Warum eigentlich?

Warum fällt es uns so leicht, andere groß zu sehen –
aber so schwer, uns selbst?

Vielleicht, weil wir gelernt haben, dass Zurückhaltung sympathisch(er) ist?
Dass Bescheidenheit besser ankommt?
Dass man sich nicht zu wichtig nehmen soll.

Und daraus wird irgendwann ein Muster.
Eines, das wir nicht mehr hinterfragen.
Bis zu dem Moment, in dem dieser Gedanke auftaucht:

Was wäre, wenn ich mich selbst genauso behandeln würde wie einen mir sehr wichtigen Menschen?

Wäre ich dann wirklich so kritisch?
Und so streng?
So wenig nachsichtig?

ODER würde ich mich ermutigen?
Mich auffangen?
Mich daran erinnern, was ich alles längst geschafft habe?

Es geht  gar nicht darum, plötzlich ein neues Selbstbild zu erfinden.
Sondern darum, endlich fair mit sich selbst zu werden.
Nicht größer oder besser und perfekter.
NEIN.
Einfach ehrlicher!

Denn die Wahrheit ist doch so:

Du, ich, wir, sind für so viele Menschen eine Stütze. Ein sicherer Ort.
Eine, die versteht, die mitfühlt, die da ist.

Warum also nicht auch für dich selbst?

Vertrauen wächst nicht über Nacht.
Aber es wächst mit jedem Moment, in dem du dich nicht mehr infrage stellst –
sondern hinter DICH stellst!

Und genau hier beginnt etwas, das mehr verändert, als du denkst:
Nicht, dass du, ich, wir plötzlich „richtig toll“ werden.
Sondern dass du, ich, wir aufhören, so zu tun, als wären wir es nicht. 🙂

Ich lasse das heute mal so stehen.
Bis bald, du tolle Frau. #lächel

Xo Sandra

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