Wie erreicht man ein glückliches, positives und selbstbestimmtes Leben. Was muss man ändern und vor allem wie ändert man sein Leben und seine Einstellung um wirklich ein lebenswertes Leben führen zu können.
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Du musst oder willst Dich entscheiden? Kommst aber damit nicht klar? Du hast mit Freunden darüber geredet, Dir „Für-Wider Listen“ geschrieben. Dir Deinen Kopf zerbrochen? Aber am Ende hörst Du Dich jedes Mal wieder sagen: „Mensch, was soll ich nur tun, ich kann einfach keine Entscheidung treffen!“ Wenn das so sein sollte, entscheide ich heute für Dich und lade Dich ein, hier bei mir zu bleiben. Du wirst mit Sicherheit am Ende meines Artikels ein Stück Verständnis dazugewonnen haben. Die Chancen danach eine gute Entscheidung zu treffen stehen ziemlich gut! Alles, was Du dazu brauchst, ist ein wenig Zeit und die Ehrlichkeit zu Dir selbst.

Zur Einführung beleuchte ich mich mal selbst: Ich bin, was Entscheidungen betrifft, ziemlich schräg! In jungen Jahren war das anders. Da gab es kein Hin und Her, soll ich oder soll ich nicht, usw. Heute kann ich zehn Minuten vor einem Regal im Supermarkt stehen und studieren, welchen Weichspüler ich nun nehmen soll! Ich liebe die Abwechslung was die Sache nicht unbedingt vereinfacht. Ob Klamotten, Lebensmittel oder die vor mir liegende Speisekarte … es dauert! ›lach‹

Nun diese Beispiele sind jetzt mal die „Peanuts“ im Alltag. Da geht es in Wahrheit um nix! Da gibt es aber dann noch die wichtigen Angelegenheiten, die nach einer Entscheidung verlangen. Achtung – ich hole meine Beispielliste wieder mal hervor für Dich. :-)

  • Deine Arbeit, Dein Job ist okay, doch die Erfüllung sieht anders aus. Du möchtest mehr erreichen, vielleicht auch mehr verdienen? Einfach weiterkommen … Du solltest Dich um eine neue Stelle bemühen. Oder eventuell eine Umschulung in Angriff nehmen?
  • Deine zu Hause ist nett, aber etwas klein. Ein Raum mehr wäre cool. Oder vielleicht ein Häuschen? Zieht es Dich aufs Land oder möchtest Du gerne in der Stadt bleiben? Du kannst Dich nicht aufraffen und schon gar nicht entscheiden. Schließlich ist das alles mit Anstrengung verbunden! Solche Überlegungen hätten früher stattfinden müssen und überhaupt, der Wohnungsmarkt ist eine Katastrophe …
  • Beziehung Du fühlst Dich als „Anhängsel“ in Deiner Beziehung? Du fühlst Dich einsam, obwohl Du nicht alleine bist? Du bist unglücklich und das Ding mit der „Liebe“, ist schon lange Geschichte? Du fragst Dich jeden Tag: „War und soll das alles gewesen sein in Deinem Leben?“ Sollst Du es wagen zu gehen? Oder doch zu bleiben …

Fragen über Fragen, die wir endlos weiterführen könnten und die auf eine Entscheidung  warten. Diese drei Beispiele habe ich deswegen ausgesucht, weil sie sehr oft in unserem Leben vorkommen. Außerdem haben sie mir selbst jede Menge Energie geraubt!

Warum fällt es so schwer, eine Entscheidung zu treffen?

Vielleicht, weil wir den Verlauf nicht vorhersehen können? Weil es für kaum etwas eine Sicherheit gibt? Oder, weil wir zu den Gewohnheitstieren zählen. Viel zu wenig Neugierde in uns tragen und uns der Mut dazu fehlt? Es sind Fragen, die ich auswendig gelernt und mir immer wieder selbst gestellt habe. Mir stand meine Unsicherheit und Angst im Weg. Sie versperrten mir sehr viele Entscheidungen, die ich treffen hätte können!

Wir müssen die Gründe finden und erkennen, weshalb unsere Entscheidungsfähigkeit wenig ausgeprägt ist. Wenn wir die Gründe benennen können, verlieren sie an Macht!

Sich für etwas anderes zu entscheiden, bedeutet auch immer, sich gegen etwas zu entscheiden.

Klare Sache, die uns aber nicht immer klar ist. :D Wenn uns das nicht einleuchtet, entsteht automatisch ein Dilemma. „Mensch … ich kann mich nicht entscheiden.“ Wenn eine Entscheidung fällig ist, frage ich mich immer noch: „Was verliere ich und was gewinne ich?“ Tja bei Weichspüler & Co, gilt diese Frage allerdings nicht! ›lach‹

Die Kritik von anderen

DAS ist ein gemeiner Grund, Entscheidungen zu verwerfen. Die Kritik von anderen beschäftigt uns eigentlich immer. Was könnten andere über unsere Entscheidung sagen? Wenden sie sich vielleicht kopfschüttelnd von uns ab?

Menschen, die immer daran denken, wären wahrscheinlich überrascht, wenn sie wüssten, wie wenig die anderen über sie nachdenken … sagt jedenfalls Bertrand Rusell. Dieses Zitat trifft sicherlich sehr oft zu und trotzdem ist die Sorge da. Gerade die uns nahestehenden Menschen kritisieren unüberlegt unsere Entscheidungen!

Kleiner Tipp: Fragen wir uns, wer in unserem Umfeld würde unsere Entscheidung kritisieren? Wäre das so schlimm für uns? Und würden wir aus diesen Gründen deshalb keine Entscheidung treffen? Finde Deine Bedenken heraus. Wenn Du sie kennst, wird es leichter werden zu handeln.

Oft stehen uns erlernte Glaubenssätze im Weg

Das ist leider tatsächlich so. Grundannahmen die wir als junger Mensch gelernt und erfahren haben. Entstanden durch Erziehung und Lebenserfahrungen. Sie sind uns oft gar nicht richtig bewusst, so eingefleischt sind sie! Sie waren damals eine gute Lösungsstrategie, zu einem Zeitpunkt wo wir noch Kind waren. Jetzt als erwachsener Mensch brauchen wir die meisten Glaubenssätze von früher nicht mehr! Sie stehen uns nur im Weg.

Konflikte blockieren unsere Entscheidungen

Weißt Du, was ein Wert-Konflikt ist? Zwei Aspekte sind wichtig … passen nur leider nicht wirklich zusammen. Ein Beispiel für Dich:

Wenn Dir Unabhängigkeit und Verbundenheit wichtig sind, wird es Dir schwerfallen zu entscheiden, ob Du mit Deinem Partner zusammenziehen oder weiterhin eine Fernbeziehung führen willst! Bei diesen Konflikten ist meistens Kreativität gefragt. Lösungen lassen sich immer finden! Werte sind etwas Wichtiges für uns Menschen. Wir müssen sie nur kennen um danach auch Kompromisse eingehen zu können.

Bleiben wir ehrlich!

Manchmal fände ich es lustig zu sehen, wie viele Menschen mit langen Nasen wie Pinocchio herumlaufen würden, weil wir Meister darin sind, uns selbst zu belügen ›lach‹! Fragen wir uns vor jeder Entscheidung:

  • Hey, belüge ich mich gerade wieder mal selbst bei dieser Entscheidung?
  • Weiß ich wirklich was ich will?
  • Habe ich Angst es auszusprechen? Den neuen Job betreffend. Angestellte zu sein oder doch das Risiko einer Selbstständigkeit wagen … die Zelte zu Hause abbrechen? Eine Trennung anzusprechen. Ein Baby oder kein Baby? (Für die jüngeren von uns)
    Wie ehrlich bin ich zu mir?

Wenn Du Dir das alles genauer ansiehst und Dich in ein paar Punkten wiederfindest, hast Du bereits einen Grundstein für die Arbeit an Deinen Entscheidungsblockaden gefunden. Jetzt kannst Du beginnen damit zu arbeiten. Motiviere Dich selbst und stelle Dir ein paar Entscheidungshilfen zusammen!

Es ist nämlich ungeheuer energiefressend, wenn wir uns nicht entscheiden können (wollen)! Es ist anstrengend, ständig zu grübeln. Es raubt uns den so wichtigen Schlaf und macht uns hippelig. Haben wir aber eine Entscheidung getroffen, steigen wir aus der Grübelfalle aus. Und zum Schluss noch ein ganz wichtiger Herzwunsch an Dich. <3

Gib Dein Ruder nicht aus der Hand!

Keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung.

Allerdings! Mit diesem Gedanken gibst Du Dein Ruder bereits aus der Hand. Es werden andere Menschen für Dich Entscheidungen treffen und ich kann Dir sagen – DAS IST NICHT GUT!

Überlasse Deine Entscheidungen nicht anderen. Behalte Dein Leben in Deiner Hand … LEBE selbstbestimmt. Entscheide Dich aus dem Schwebezustand auszusteigen und mit beiden Beinen am Boden zu landen, auch wenn die Landung hart ist!

Um gute Entscheidungen treffen zu können ist es hilfreich zu wissen, wer alles an Dir „herumzerrt“. Sortiere aus und vertraue … ganz besonders Dir selbst. Vertraue darauf, dass Du auch mit den schlimmsten Konsequenzen Deiner Entscheidung klarkommen wirst. Nichts kann Dich umwerfen! Du wächst mit und an Deinen Entscheidungen. Das durfte ich erleben.

Vielleicht konnte ich Dir so manches in Erinnerung bringen und damit auch weiterhelfen?
In diesem Sinne: Auf die kommenden Entscheidungen. ›lächel‹

Alles Liebe und pass gut auf auf Dich …

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Denkst Du Dir jetzt vielleicht, was für eine „komische“ Überschrift? So komisch das Du Dich aber entschlossen hast, genau deswegen weiterzulesen. Super, Du wirst es nicht bereuen. Diese vier Worte waren der Inhalt eines Small Talks von ein paar Frauen, der sich mir förmlich aufdrängte, obwohl ich mich eigentlich meinem Buch widmen wollte. Ich weiß jetzt auch zu 100 %, dass sich mehrere Frauen zusammen nicht in normaler Lautstärke unterhalten können. Und schon erst recht nicht, wenn das Wort „Problem“ mitmischt! Ehrlich gesagt störte mich diese Lautstärke diesmal nicht unbedingt, weil die Ladys mich mit ihren Worten auf diesen Artikel gebracht haben. Ich danke Euch. :D

Brauchen wir eine Auszeit vom Leben?

Ich stellte mir selber diese Frage. Es geht um das alltägliche normale Leben, das wir führen. Bei den Damen fielen im Minutentakt folgende Worte: „Stressig – komisch – so schlimm –  Probleme.“ Die eine überbot die andere. In etwa so: „Wie bitte? Nicht Dein Ernst? Komm mal für zwei Stunden zu mir, dann weißt Du, wie schlimm es ist und wie Probleme wirklich aussehen!“ Natürlich war dieses Gespräch nicht in zehn Minuten vorüber! Es dauerte bis keine der Damen ein weiteres Höchstgebot an „so schlimm“ liefern konnte.

Dann wurde es still … und gerade als ich mir dachte, es sei vorbei, kam plötzlich die Lösung für „Stressig – Komisch – Schlimm und Probleme“. ›lach‹ „Ja aber jetzt steht ja bald unser Urlaub ins Haus, dann wird sicher alles gut!“ Kinder und Mann werden eingepackt und es geht auf Reisen … ab in den Urlaub.

Meine Frage wäre gewesen, hätte ich im Team mitgespielt: „Und was passiert dazwischen und bis dahin?“ SIE dürften meine Frage gespürt haben und eine meinte: „Bis dahin geht es weiter so, das werden wir schon irgendwie hinkriegen …“

Leben wir wirklich von Urlaub zu Urlaub?

Nun ja, ICH sicher nicht mehr, aber ich kann sie gut verstehen, denn wenn ich mich erinnere, hatte ich in der Vergangenheit auch ähnliche Worte auf Lager.

Aber worauf will ich eigentlich hinaus: Was sagt DAS  über uns und über unser hektisches Treiben aus? Das ein gutes Leben nur dann stattfinden kann, wenn Ferien, Wochenende oder Feiertage ins Haus stehen? Bis wir Urlaub von unserem Alltag haben? Zwischenzeitlich nur Kampf, Stress und Probleme, die zum Aushalten sind? In den Erholungsphasen dann ein kleiner Break, bis danach wieder alles von vorne beginnt … ?

Es soll mich jetzt auch bitte keiner falsch verstehen. Ich kann einer netten Reise schon sehr viel abgewinnen, so ist es nicht! Beine hoch … süßes nichts tun, Sonne oder Schnee und einfach in den Tag rutschen … geile Sache wirklich. ›lach‹ Nun aber was ist mit der anderen Zeit? Alles eine notwendige Qual um dann eine kurze Zeit das Paradies zu erleben? Bitte das kann es nicht sein. :-(

Es gibt Momente, wo ich mich gerne in ein Gespräch einmischen würde, wenn ich etwas mitbekomme, was so nicht sein soll (darf)! Ich möchte mich hinstellen und laut schreien (da macht sich mein Helfersyndrom wieder bemerkbar ›grins‹)

„Hallo Ladys, werdet wach, Euer! Leben ist JETZT! Jetzt in diesem Moment! Es liegt an Euch, indem Ihr alle

  • frei entscheiden könnt, Eure Lebensumstände neu zu definieren. Denn wer sagt Euch was schlimm und komisch ist?
  • Ihr dürft Euch auch außerhalb der Ferien, dem Wochenende usw. gut fühlen und Spaß an Eurem Leben haben!
  • Ihr seid es selbst, die die Verantwortung für Euer Leben in die Hand nehmen müsst, wenn Euch etwas belastet.
  • Beginnt euch in das Lösen Eurer Probleme zu verlieben, statt Euch gegenseitig hochzuschaukeln!
  • Macht euch bewusst, dass das Leben zu kurz und vor allem zu kostbar ist, um von einem Urlaub zum anderen zu leben.

Egal was und wie ihr wählt. Die Rechnung geht zu 100 % auf Eure Lebenszeit. Jede Sekunde die so wertvoll ist.

Glücklich sein kann Frau tatsächlich lernen

Ist doch eine wunderbare Nachricht oder nicht? Wir sollten keine Auszeit von unserem Leben brauchen. Wir sind in der Lage, uns jeden Tag aufs Neue ein Urlaubsfeeling zu basteln. Ich weiß von was ich da rede, da ich manchmal noch in dieselbe Falle trete, wie die Damen von gestern. Ich glaube, das mein Leben gerade über mich bestimmt! Und das ist vollkommener Quatsch. Ich habe in diesem Moment nur vergessen, wie viel Entscheidungsgeist in mir liegt! Und den haben wir alle …

Machen wir also etwas daraus und benutzen wir diesen „Geist“. BITTE.
Wie schaut es bei Dir so aus? Lebst Du auch nur von Pausen zu Pausen oder LEBST Du auch dazwischen? :-)
Du darfst mir gerne Deine Meinung zu diesem Thema dalassen.

Pass gut auf Dich auf und ich komme wieder … bald.

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Bevor Du loslegst erzähle ich Dir etwas. Ich bin Sandra. Habe die goldene Mitte meines Lebens schon überschritten und fühl mich bis auf ein paar Kleinigkeiten richtig gut. Ich bin keinesfalls traurig darüber zu den „reifen“ Früchtchen zu gehören, weil ich erst jetzt begonnen habe, das Leben zu spüren und auch genießen zu können. Mein Job und meine geglaubte Berufung, ist Vergangenheit. Ich habe mich entschieden, auf andere Berge zu kraxeln. Mein Leben nicht mehr fremd bestimmen zu lassen! Ich habe mich in eine zweite Wahlheimat verliebt, wo mir das Arbeiten Spaß macht und ich jeden Tag neue Inspirationen bekomme. Wo meine Gesundheit Purzelbäume schlagen kann und ich mich richtig wohlfühle. Aber das ist ja den meisten schon bekannt. ›lach‹

Veränderung bringt Erzählungen

Seit diesem Break in meinem Leben, das für viele wahrscheinlich nichts Besonderes ist, habe ich wieder neue Themen, neuen Gesprächsstoff und neue Geschichten … im Gegensatz zu früher! Ich weiß, dass wir die meiste Zeit unseres Lebens am Arbeitsplatz verbringen. Da „erleben“ wir das Meiste. Ob es allerdings immer ein Erlebnis ist, bezweifle ich. ›zwinker‹

Was haben wir zu erzählen? Wir berichten unseren Freunden, der Familie unseren Partner davon. Es geht um Ärgernisse, Stress und Missverständnisse. Zusätzlich werden noch ein paar Tagesgeschehnisse zerlegt und wenn das auch erledigt ist, bleibt immer noch, sich über unangenehme Menschen auszutauschen … der Klassiker eben. Hab ich recht. Ja habe ich. Ich war nicht anders.

Und wo sind die interessanten Themen des Lebens?

Was ich damit meine denkst Du jetzt? Ich meine damit Deine Träume und Sehnsüchte, von denen ich letzte Woche schon mal kurz geschrieben habe. Aber auch Deine Ängste? Sie gehören genauso zu Deinem Leben. Deine Motivation? Dein Feuer? Deine Stärken und Schwächen? Dein „Oje“ und Dein „Hurra“? Genau DAS meine ich.

All diese Dinge sind bei mir in dem hektischen Alltagswahnsinn einfach untergegangen. Verschluckt worden und verloren gegangen. Ich hatte weder Lust noch Zeit gehabt, mich den wichtigen Dingen meines Lebens zuzuwenden. In mich hineinhören, was mich eben ausmacht. Feststellen was mich antreibt und mir Gänsehaut bereitet!

Ja es stimmt, es ist ein sehr bequemer und flacher Weg, dieses „Verdrängen“, nicht? Ist es nicht so, irgendwann gibt es nichts mehr zu erzählen. Es ist ausgelutscht. Immer dasselbe Blabla. Langweilig. Nichts von Bedeutung.

Es geht nicht um die Reise …, sondern um den Aufbruch!

Nämlich den Aufbruch zu uns selbst. Um „sich trauen“ etwas anders zu machen! Neuer Lebensabschnitt – verstehst Du? Veränderungen bringen gleichzeitig auch immer neuen Gesprächsstoff mit sich. Ich habe nun endlich wieder viel zu erzählen. Erzählungen, die tiefer gehen als früher und darüber möchten viele mit mir plaudern.

Manchmal kann ich es selber gar nicht glauben, wie viele tief greifende Gespräche ich in diesem Jahr geführt habe! ›freu‹. Wie viele interessante Frauen in mein Leben auch dadurch getreten sind.

Welche Frauen das sind?

  • Frauen, die genauso unter Ihren Ängsten leiden oder gelitten haben wie ich.
  • Frauen, die unsere Leistungsgesellschaft hinterfragen und sich gedanklich schon auf einen anderen Weg begeben.
  • Frauen, die Ihre Partnerschaft oder Ehe genauer unter die Lupe nehmen, Ihren Bedürfnissen auf der Spur sind
  • Frauen, die manchmal „unbequem“ werden.
  • Frauen, die laut und frech sind und Ihr Ding einfach durchziehen, auch wenn sie viele Pausen benötigen.
  • Frauen, die sich um die Meinung anderer nicht mehr scheren!

Ich kann es ja gar nicht oft genug sagen, wie gerne ich mich mit solchen Frauen unterhalte. :-)
Aus diesen Gesprächen lerne ich selber immer wieder dazu und ziehe jede Menge Kraft.

So viele Frauen haben etwas zu erzählen

Faszinierend wie viele Kommentare und Mails ich hier entgegennehmen darf und ankommen. :D Das Vertrauen ist gelegt und das freut mich wirklich und macht mich sofort dankbar! Offenheit zieht Offenheit an und daraus entstehen wunderbare Gespräche und Erzählungen.

Wenn wir uns also ständig mit denselben Dingen beschäftigen, mit den gleichen Menschen umgeben, nichts wagen und Neues versuchen, werden wir ein Leben lang von den gleichen Dingen erzählen. Von unserer Unzufriedenheit und der Oberflächlichkeit der Menschen. Belanglose langweilige Sachen, die in Wirklichkeit niemanden interessieren aber fantastisch zur „Masse“ passen! Aber ehrlich jetzt. Bist und willst Du das denn? Stell Dir doch mal diese Frage. ›zwinker‹

Ich habe die Erfahrung machen dürfen – Offenheit ist NICHT etwas was Du „machen“ kannst, sondern etwas, was DU erlaubst! Und wie gesagt … nicht die Reise, sondern Dein Aufbruch zählt!

Ja und nun? Nun bist Du an der Reihe um mir Deine Geschichte zu erzählen. Erzählungen von Frau zu Frau … gibt es etwas Schöneres? Ich wünsche Dir eine aufregende Zeit und inspirierende Gesprächspartner. Pass gut auf Dich auf, bis ganz bald.

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Seit ich hier im Waldviertel zur Therapie bin, werde ich jeden Tag mit Themen versorgt, von denen ich eigentlich gedacht habe, damit schon längst durch zu sein! Vielleicht bin ich das auch zum größten Teil. Ich glaube auch, dass ich weiter bin als der Rest der Insassen hier. Manche stehen ganz am Anfang ihrer Hilflosigkeit. Beschäftigt mit Themen, die mich immer wieder streifen und berühren. Neulich habe ich, vielleicht etwas zu schroff, zu jemandem gesagt der mir sein „Leid“ anvertrauen wollte: „Schau mal, letztendlich können wir uns nur selbst aus der Kacke ziehen …“ Ich, Du, wir, alle.

Es ist hier ein ganz besonderer Ort, der mir zwar nicht unbedingt ans Herz wachsen wird, mir jedoch sehr viele Inputs schenkt. Material worüber ich nachdenken kann (muss). Jeder von uns hat so seinen Rucksack zu tragen. Vollgepackt oder halb leer. Gefüllt mit den unterschiedlichsten Themen, ganz egal. Er ist da. Wenn wir ehrlich sind zu uns, möchten wir alle dieses Teil loswerden. Aber wie? Wer hilft uns? Gibt es denn keinen der uns von diesen unangenehmen Dingen befreit und rettet?

Diesen Job wird keiner übernehmen

Ken rettet Barbie. Tarzan beschützt Jane. Zorro befreit die Bedürftigen und Superman beschützt und hilft, wo er gebraucht wird. Doch wer hilft, beschützt und befreit uns? Wer erlöst uns von der Angst und den Unsicherheiten, die wir mit uns herschleppen? Wer erlöst uns von Schmerzen? Wer beseitigt die Unzufriedenheit? Wer bitte, nimmt uns diesen Rucksack ab?

NIEMAND. Ich würde mir auch manchmal wünschen, dass es anders wäre. So wie im Film eben … plötzlich steht er da. Der Held der Helden und greift mir unter die Arme. Räumt mir alles aus dem Weg, was mich daran hindert, glücklich zu sein! Sodass am nächsten Morgen mein „Rucksack“ leer wäre! Kurz gesagt – mein Leben so in Schuss bringt, wie ich es haben will.

Die Realität sieht jedoch anders aus

  •  Es gibt niemanden, der Dich aus Deinem Job holt, der Dich jeden Tag frustriert wieder nach Hause gehen lässt.
  •  Es gibt niemanden, der Dich von Deinen falschen Freunden befreit und Dir liebevolle Freunde beschafft!
  •  Es gibt niemanden, der für Dich NEIN sagt …
  •  Es gibt niemanden, der aus Deiner kaputten Beziehung, wieder eine heile machen kann!
  •  Es gibt niemanden, der Dir Deine Unsicherheit nimmt, wenn Du Neues versuchst!
  •  Es gibt niemanden, der Dich von Deinen Ängsten erlöst …
  •  Es gibt niemanden, der Dich vor Fehltritten beschützt!
  •  Es gibt niemanden, der Dir sagen kann, WANN der Zeitpunkt für eine Veränderung ist!
  •  Es gibt niemanden, der das Patentrezept für DEIN Leben besitzt!
  •  Und es gibt NIEMANDEN, der den ersten Schritt für Dich geht!

Als ich selbst immer wieder in dem ein oder anderen Thema gefangen war, versuchte ich, alles aufzusaugen, was mir dabei helfen könnte, von diesen Dingen loszukommen. Ich habe gelesen wie blöd, einen Ratgeber um den anderen bestellt oder mir ausgeliehen, Seminare besucht und mir Podcasts reingezogen.

Bin in Therapiesitzungen und Selbsthilfegruppen gewesen, usw. Ich habe mir selbst das Gefühl gegeben, mich um meinen „Rucksack“ zu kümmern. Wenn ich aber zurückdenke, war ich auf der Suche nach jemanden, der mir meine Last abnimmt oder zumindest vieles ungeschehen machte! Alles worum ich mich damals gekümmert habe war kein Fehler … ganz im Gegenteil. Aber die Antwort zu all meinen Fragen waren bei allem die gleichen:

DU KANNST DICH NUR SELBST AUS DER KACKE ZIEHEN!

Dieser Satz stand in den Büchern, hörte ich in den unzähligen Podcasts, das erzählte mir mein Therapeut und wir erfuhren es alle in den Selbsthilfe-Gruppen. Ich bin echt dankbar über diese Möglichkeiten, die ich genutzt habe, um Klarheit zu bekommen. Es waren unverzichtbare Hilfen für mich. Nur das alleine  hat mir nicht geholfen!

Der erste Schritt zum Rucksack ist ein heilsamer …

In den letzten fünf Jahren habe ich mehr „erste“ Schritte gemacht, als in den letzten 30 Jahren davor. ›lach‹ Ich bin eine kleine Expertin geworden, was aber nicht heißen soll, dass mir dieser erste Schritt leicht fällt! Unsicherheit und ein gewisser „Fluchtreflex“ bleibt immer neben mir. Etwas in Angriff zu nehmen,  besonders wenn es unangenehme Dinge sind, ist immer eine Herausforderung!

Eines hat sich allerdings in meinem TUN verändert: Ich mache diese ersten Schritte genau aus dem einen Grund. Ich weiß, dass ich es aushalte und auch schaffe. Ich kann das! Mir ist sehr bewusst, dass ich nur so lernen und wachsen kann …, auch wenn ich mir dabei meine Knie aufschlage. So ist das Leben. >Achsel zuck<

Es gibt niemanden, der diese Schritte für Dich gehen kann. Das ist Fakt. Willst Du etwas verändern, loswerden, glücklicher werden, aufklären oder einen Schlussstrich setzen … dann musst DU es selbst tun. Niemand und nichts hält Dich von Deinen ersten Schritten zu Deinem Rucksack ab. :D

Diese Schritte sind kein Marathon. Wir brauchen nicht zu hetzen. Überlege Dir und lass Dir Zeit. Gehe langsam …, aber geh! Bei mir war es sogar so, dass ich manchmal plötzlich sehr viel Energie aufbringen konnte, um größere Dinge aus meinem Rucksack zu zerren. Diese Energie habe ich genutzt.

An anderen Tagen konnte ich mich nur im Zeitraffer bewegen. Inklusive vielen Pausen. Na und? Mein Ziel war klar und das konnte ich auch im Schneckentempo erreichen! ›lach‹

Es kann uns keiner retten!

Zu verstehen und zu akzeptieren, dass es niemanden gibt auf der Welt, der unser Leben in Ordnung bringen kann, ist etwas sehr Wertvolles. Jeder macht seine Erfahrungen zum richtigen Zeitpunkt. ICH bin, wie bei so vielen Dingen, ein Spätzünder … deshalb habe ich viel Zeit verstreichen lassen.

Umgekehrt ist mir auch bewusst geworden, dass auch ICH niemanden aus seiner Kacke ziehen kann. Ich kann nur kleine Arschtritte austeilen, um die ersten Schritte einzuleiten! Und wenn das passiert, gehöre, ich glaube ich zu den glücklichsten Frauen der Welt! <3

Hier in meinem momentanen Umfeld gibt es viele tolle Menschen, die „Arschtritte“ verteilen, die Folgeschritte muss aber jeder für sich selbst erledigen.

Wir können nicht zurückgehen und den Anfang ändern. Aber wir können jetzt neu anfangen und das Ende ändern!

Das war’s auch schon wieder von meiner Seite aus. Möchtest Du vielleicht den Inhalt Deines Rucksacks verändern und schaffst es aber nicht, den ersten Schritt in die Richtung zu tun? Wovor hast Du Angst? Oder stehst Du Dir dabei selbst im Weg? Lass mir gerne einen Kommentar da, wenn Du magst.

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Ein LEBEN nach dem LEBEN? Hast Du darüber schon mal nachgedacht? Ich denke sehr oft darüber nach, besonders stark ist dieses Gefühl, wenn ich einen lieben Menschen gehen lassen muss(te).

Die Frage was den sein würde, haben wir unsere Augen geschlossen, ist ein philosophisches und religiöses Thema. Das zu beantworten kann ich nicht. Ich habe meine persönliche Meinung darüber, von der ich mir wünsche, sie tritt auch ein.

Wir brauchen keine Angst haben, dass nach dem wir unser Leben fertig gelebt haben, alles zu Ende sein wird. Wir sehen uns ALLE wieder … im Nirwana, Walhalla oder sonst wo  … wenn ichs mir aussuchen könnte, würde ich aber gerne mit Odin an einem riesigen Tisch sitzen, mit all den Menschen die ich liebte. <3

Und da der Tod zu unserem Leben gehört, wie die Luft zum Atmen, möchte ich heute mal eine etwas andere Geschichte in die Tastatur drücken! ›lächel‹

HINTERM HORIZONT …

In den Tagen vor dem für alle erschwinglichen und sicheren Luftverkehr reiste man auf hochseetauglichen Dampfschiffen über die Weltmeere, um von einem Kontinent zum anderen zu gelangen. Kurz vor dem Ablegen drängten sich die Passagiere auf den Decks des Schiffes, von denen aus man die Verwandten und Freunde auf dem Pier sehen konnte.

Wenn das Signal ertönte, winkten alle zum Abschied, sowohl die Menschen an Bord als auch die an Land Verbliebenen. Sie machten Kusshände und riefen sich ein letztes auf Wiedersehen zu, während der Dampfer allmählich davonglitt. Bald schon hatte er sich so weit entfernt, dass man vom Pier aus in der grauen Menge der Passagiere keinen Einzelnen mehr ausmachen konnte.

Gewinkt und geschaut wurde trotzdem weiter. Etwas später war das Schiff zu weit weg, als dass man überhaupt noch etwas an Bord erkennen konnte. Die Zurückgebliebenen verließen den Pier aber noch nicht. Sie blickten dem immer kleiner werdenden Dampfer nach, auf dem sich irgendwo die Menschen befinden mussten, von denen sie gerade Abschied genommen hatten.

Irgendwann erreichte der Dampfer dann jene gewisse Linie, den Horizont, hinter der er vollends außer Sicht war. Doch obwohl die Verwandten und Freunde an Land ihre Lieben nicht mehr sehen, geschweige denn sprechen oder berühren konnten, wussten sie, dass sie nicht völlig verschwunden waren. Sie hatten bloß eine Linie überschritten, den Horizont, der uns von dem trennt, was dahinter liegt. Sie wussten, dass sie sie wiedersehen würden.

So ähnlich ist es mit dem Tod eines geliebten Menschen. Wenn wir Glück haben, können wir an seinem Bett sitzen, ihn noch einmal in die Arme nehmen und Abschied von ihm nehmen. Dann „legt er ab“, er segelt los in das Meer des Todes. Er schwindet dahin. Mit dem letzten Atemzug erreicht er den Horizont, jene Linie, die dieses Leben von dem trennt, was dahinter liegt.

Nachdem er diese Linie passiert hat, können wir ihn nicht mehr sehen, nicht mehr sprechen oder berühren. Und trotzdem wissen wir, dass er nicht völlig verschwunden ist. Er hat „nur“ eine Linie überschritten, den Tod, die uns von dem trennt, was dahinter liegt.

WIR WERDEN EINANDER WIEDERSEHEN. 

Buddhistische Geschichte von Ajahn Brahm

Mehr Worte braucht es diesmal nicht … auf ein erfülltes Leben.

Lesezeit: 4 Minuten

Tagein, tagaus dasselbe Drama. Das Leben läuft nicht so, wie wir es möchten. Und die anderen Menschen tun einfach nicht das, was sie sollten. Es ist echt ein „beinahe“ Skandal! Sehe ich da gerade ein Nicken von Dir? Oder höre ich ein leises Murmeln: „… ja so ist es leider …“ Dann würde ich Dir vorschlagen, zu Ende zu lesen. Vielleicht bist Du am Schluss des Artikels entspannter und gelassener. :D

Ich meine mich erinnern zu können, dass ich einmal im Jahr einen dieser Artikel schreibe. Ich muss ihn einfach schreiben!
A
– weil ich früher auch zu den „Drama-Queens“ gehörte, die nicht wusste, ob sie lachen oder weinen soll, wenn das Leben nicht nach meinen Vorstellungen und meinem Tempo verlief … und
B – seit ich gelernt habe, entspannter und mit mehr Gemütlichkeit durch mein Leben zu spazieren, dankt es mir mein Körper! Meine Frage also warum machen wir es uns so schwer?

Ich sitze ja an der Beobachtungsquelle

Ich lebe und arbeite ja viele Monate da, wo andere gerade mal für ein paar Wochen auf Urlaub herkommen. Man meine – es müsste ein Platz voller glücklicher, ausgeglichener und gemütlicher Menschen sein. Manchmal stürze ich mich in diesen „Aufregeritishaufen“ um zu sehen, wie schwer es sich diese Menschen eigentlich machen. Würde ich das nicht tun … wäre dieser Beitrag nicht entstanden ›lach‹!

Aus dem Leben dieser Menschen:
Aaaah, dieser alte Opa regt mich auf, braucht der den ganzen Gehweg tatsächlich? Diese Kinder können nicht reden, nur brüllen … kein Mensch sagt was! Diese lahmarschige Bedienung schafft es nicht, bis zu unserem Tisch zu gelangen … Neeiin, jetzt sind wir überpünktlich hier, und alles ist besetzt! Hallo, hast Du DEN gesehen? Der stellt seinen Wagen einfach da ab! Also wenn ich so eine Figur hätte, ich würde mich von oben bis unten „verhängen“ … eine Zumutung für andere!

Meine lieben … all das ist harmlos und stammt nicht von mir! Es entlockte mir schon oft ein dezentes kopfschüttelndes Lachen. Menschen, die ich besser kenne, und die ebensolche ständigen Aussagen über Ihre Lippen zischen, frage ich manchmal: „Sag mal warum machst Du es Dir eigentlich so schwer?“
Die Antwort lautet immer: „Es ist mein Recht mich über solche Dinge aufzuregen!“ Natürlich ist es das. Doch ob es etwas bringt, ist die andere Frage?

Es gibt da eine entscheidende Frage

Wenn ich es nicht selbst jahrelang so gelebt hätte, würde ich jetzt ehrlich ganz leise sein. Aber ich kann wirklich behaupten, mich dabei auszukennen. Also wenn Du gerade dabei bist, Deinen Turbo zu zünden, um vor lauter Ärger an die Decke zu springen, stelle ich Dir eine Frage: Ist das, was soeben passiert, entscheidend für den Rest Deines Lebens? Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Antwort NEIN sein wird. Deshalb möchte ich Dir gleich die nächsten Fragen stellen.

Warum verschleuderst Du dann so viel Energie für einen so nebensächlichen Moment? Was hält Dich davon ab, ruhiger zu sein?

Falls Du gerade keine Antwort parat hast, ich kann sie Dir beantworten, so wie ich sie auch für mich beantwortet habe. Es ist die Tatsache, dass es Dir in Deinem Leben verdammt gut geht, wenn Du an solchen „Aufregungen“, die gar keine sind, hängen bleibst. ›zwinker‹

Mir ist diese Erkenntnis gekommen, als ich bis zum Hals in der wahren Scheiße meines Lebens gewatet bin. Falsch parkende Autos, Kindergeschrei, Zugverspätungen und unfähige Bedienungen waren da bedeutungslos! All dieser Kleinkram ist nicht mal eine Sekunde unserer Aufregung wert.

Gleichzeitig wusste ich aber auch, dass es mir mit meinem Leben nicht gut ging, so wie ich es führte. Es brodelte ständig in mir, sonst hätte ich mich nicht ständig durch solche Pipifax Sachen aufregen müssen. Wer nämlich zufrieden in sich ruht, denkt sich in solchen Situationen nur: Es ist, wie es ist. Und durch meine Aufregung oder mein Geschrei und meine Wut wird rein gar nichts besser.

Und manchmal regelt die Gesundheit die Dinge von alleine

Vielleicht fragst Du Dich wie ich vor ein paar Jahren: „Wie soll ich gemütlicher und gelassener sein können, in einer so hektischen egoistischen Welt?“ Für nichts ist Zeit und am besten wäre es, fünf Sachen gleichzeitig zu schaffen!“

Eine berechtigte Frage nach wie vor finde ich.  Jedoch gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder knallt Dir so wie in meinem Fall, Dein Leben, ein riesen Brett an den Kopf, dass Du wackelig zu Boden fällst und Du erst hinterher realisierst, welche Dinge im Leben wirklich wichtig sind. Diese Möglichkeit kann ich Dir aber nicht empfehlen!

Nimm die zweite Möglichkeit. Sei klug und erziehe Dich zu mehr Entspanntheit! Klingt schwierig. Ist auch schwer. Wenn Du aber mal für Dich beschlossen hast, diesen Weg zu gehen, wird er Dir auch Freude bringen. ›lächel‹

Es wird Dir auch dabei helfen, wenn Dich Momente des Selbstmitleids übermannen. Du die Fehler von anderen Menschen beklagst und ständig lästerst. Irgendwann wirst Du nämlich erkennen, Deine Energie zerplatzt wie eine Seifenblase … absolut sinnlos.

Natürlich ist mir auch klar, dass diese Verhaltensmuster ein Stück zu uns Menschen gehören. Es wird wenige geben, die so gütig sind, wie einst Mutter Teresa war. Aber es lässt sich wirklich stark reduzieren.

Mach Dir Dein Leben leichter

Diese Worte klingen etwas abgelutscht, schon klar. Ich bin oft sehr stolz darauf, welch Fortschritte ich auch in diesem Bereich gemacht habe. Ich weiß wie lächerlich unser ständiges Aufregen ist. Gerade der Vergleich zu einer schweren Krankheit oder tiefen Lebenskrisen!  Ich merke, dass es mir viel besser geht. Viel, viel besser sogar. :D

Diese neue Einstellung macht das Leben leichter. Gelassenheit ist keine Automatik. Ich muss mein Verhalten ständig beobachten, um nicht in alte Verhaltensmuster zurückzufallen. Wichtig für mich ist das Umfeld, in dem ich mich bewege. Umgib Dich mit Menschen die Dir guttun und Du wirst wie sie. 

Wenn ich zurück in eine dauerhaft hektische Gesellschaft muss, habe ich schwer zu kämpfen nicht wieder in alte Muster zu kippen. Deshalb finde ich es so wichtig, sich seiner Energie bewusst zu werden und sich in Gelassenheit zu üben. Denn es ist so einfach, sich das Leben nicht so schwerzumachen.<3

Habe ich Dich irgendwo erwischt oder bist Du die Ruhe in Person? Ich sehe in der Zwischenzeit dem täglichen Wahnsinn gerne mit einem Lächeln zu.
Eine gemütliche Zeit ohne nutzlose Aufregung, das ist das, was ich Dir wünsche.

Lesezeit: 3 Minuten

„Das Einzige, was Du musst, ist sterben.“ Oh mein Gott, welch Beginn in einem Artikel könntest Du Dir jetzt denken! Eigentlich denke ich mir dasselbe in diesem Moment. Ich belasse es aber so, weil es stimmt. Diesen Satz pflegen ältere Menschen sehr gerne zu sagen, obwohl ab wann zählt man zu „älter“. ›lach‹ Wir denken viel zu wenig darüber nach, ob denn tatsächlich etwas Gravierendes passieren würde, wenn wir mal etwas NICHT tun würden …

Es wurde uns beigebracht zu müssen

Und wieder mal zurück in unsere kleinen Menschentage. Was brachten uns Eltern, Lehrer und Ausbilder bei? Wir müssen lieb zu anderen sein, wir müssen anderen Kindern helfen, wir müssen teilen, wir müssen folgsam sein und was weiß ich noch alles. In der Schule hieß es dann: Bitte ja nicht auffallen, wir müssen fürs Leben lernen, sonst wird nichts aus uns. Wir müssen uns auf eine schöne Karriere vorbereiten, indem wir ausreichend lernen. Etwas später dann, wir müssen Geld sparen, um ein Haus zu bauen. Wir müssen Kinder kriegen und eine gute Mutter und Ehefrau sein. Wir müssen uns „absichern„.

All die Jahre über wurde uns eingetrichtert, was wir denn nicht alles müssen! Jetzt als Erwachsene, brüllen uns die Medien an und meinen zu glauben, was wir den nicht alles MÜSSEN um zu überleben! Versicherungen rücken in einem Marschtempo vor und weisen uns auf unsere Rente hin … „Zusatzversicherungen“ die unsere Lage bis dahin verbessern sollen.

Die Einzige, die ich vor einem Jahr abgeschlossen habe, war eine Sterbeversicherung. Nicht, weil ich jetzt Panik habe und ständig ans Sterben denke, sondern weil ich es meinen Herzmenschen nicht zumuten kann, mir mein Baumbegräbnis zu ermöglichen. Meine Eltern würden wahrscheinlich jetzt sagen: „Siehst Du, für solche Dinge muss man sich schon Geld zur Seite gelegt haben …“ Sorry, so eine bin ich nicht. Das Geld, das mir zur Verfügung steht, werde ich sicher NICHT unter meiner Matratze verstecken oder für meine noch nicht vorhandenen Enkel horten!

NEIN, ich werde es verleben … kann ich das so schreiben? Gibt es dieses Wort? Wenn nein, dann habe ich gerade ein neues Lieblingswort erfunden. ›lach‹ Jetzt bin ich etwas abgerutscht, aber das Thema Müssen und Geld, steht bei mir in einer sehr engen Verbindung. Fakt ist, wir haben gelernt zu MÜSSEN. Ich habe aber schon länger die Schnauze voll davon. Ich mag kein „DU musst“ mehr hören … von anderen nicht, aber auch von MIR selbst nicht!

Das Ding mit dem selbstgemachten Müssen

Wenn wir darüber genauer nachdenken, sind die selbstgemachten „Ich muss“ häufiger als die medialen Inputs, die uns erreichen. Es sind so viele, dass wir die Meisten davon ignorieren. Das finde ich auch super und „gesünder“! Unsere selbstauferlegten „Du musst“ sind da wesentlich hartnäckiger.

Du kennst bestimmt auch diese Flüsterstimme, die Dir ständig ins Ohr flüstert: „Komm schon, hoch mit Deinem Hinterteil … Fitness ist angesagt! Oder – Du musst doch Deine Arbeit noch zu Ende machen. Du musst den Artikel für das Magazin noch fertig schreiben … Du musst sofort duschen. Du musst noch für Deine ausgesprochene Einladung am Wochenende einkaufen … so aber jetzt, musst Du Dich belohnen! Hallo? Ich bekomme beim Schreiben schon einen Drehwurm. :-(

Wenn es so viele Dinge sind, die wir tun müssen, macht uns das sehr unwucht. Wir geraten in Hektik. Wie sollen wir das alles in unseren Tag integrieren! Natürlich möchten wir es ja wie immer allen recht machen und dabei sollten wir auch auf uns selbst nicht vergessen.

Wenn so viele MÜSSEN in meinem Kopf anklopfen, ist es mit meiner Klarheit und mit meiner Gelassenheit vorbei. Ich habe es endlich gelernt, mich in solchen Situation ernsthaft zu fragen: „Wie viel von all dem müssen wir eigentlich tatsächlich?“ Was würde den zum Beispiel geschehen, wenn ich meinen Abgabetermin mal nicht einhalten kann? Genau – die Welt würde davon nicht untergehen und finanzielle Engpässe würden dadurch auch nicht entstehen. Was wenn ich meine Gäste „auslade“? Würden sie mich nicht mehr ernst nehmen, nicht mehr zu meinen Freunden gehören, beleidigt reagieren?

Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Katastrophen, die nach einem „Es tut mir leid, ich kann nicht“  nur in unseren Köpfen stattfinden! Jedes Mal, wenn ich mir darüber im Klaren bin, wird es leichter in mir, … der Druck ist wie weggeblasen. :-) Außerdem gibt es für jedes MÜSSEN viele andere Möglichkeiten, darüber sollten wir nachdenken.

Und genau hier beginnt die Freiheit

Wie immer ist es so einfach. In dem Moment, indem uns bewusst wird, dass wir (fasst) rein gar nichts müssen, dass es immer noch andere Wege gibt und dass uns die Luft zum Atmen nicht verwehrt wird, wenn wir uns mal umentscheiden … dann fühlen wir uns frei.  <3

Ruhe kehrt zurück. Die Klarheit setzt sich wieder durch und unsere Kreativität versorgt uns mit der Energie und Kraft um weiter zu tun. Ohne Zwang und Druck. Es ist tatsächlich so, wir haben alle dieselbe Freiheit. Die Zwangsjacke ist nur in unseren Köpfen. Wir können uns entfalten, sobald wir das Wort MUSS aus unseren Sprachschatz streichen. Jedenfalls sollten wir eine kurze Pause machen und darüber nachdenken, wenn das Wort muss, wieder auftaucht …

Wie geht es Dir mit diesem Wort? Steckst Du in einer Zwangsjacke oder fühlst Du Dich frei?
Schreib mir gerne zu diesem Thema, ich freue mich darauf.

Lesezeit: 2 Minuten

Die bunten Farben eines Sommertages sind immer wieder etwas ganz Besonderes. Manchmal kommen sogar Erinnerungen an früher hoch. Jedenfalls bei mir, wenn ich mit unseren Hunden über bunte Wiesen laufen kann.

Passend zu meiner Lieblings-Jahreszeit, habe ich eine Sommergeschichte ausgegraben. <3
Viel Freude beim Lesen …

BLÜTEN DER ERINNERUNG

Einmal legte ein kleines Mädchen eine himbeerfarbene Kleeblüte, eine sonnengelbe Habichtskraut Blüte und ein himmelblaues Glockenblümchen in ein Buch. Die alte Marga, die einst Lehrerin im Dorf gewesen war und jeden Mittag zu Schulschluss vor dem Schulhaus auf der verschlissenen Holzbank saß, hatte es dem Mädchen am letzten Schultag vor den großen Ferien geschenkt.

Ein Buch über Worte und Sätze und deren Aufbau. Ein Buch für die Ferien. Es sollte dem Mädchen, dem manchmal die Worte fehlten, das Wissen über die Sprache und deren Regeln vermitteln. „Worte sind ein kostbares Gut“, hatte die Marga gesagt. „Vergiss das nie!“

Das Mädchen hatte genickt und gelächelt und an die Farben des Sommertages gedacht. Farben und Düfte, so kostbar und wertvoll, wie Worte. Nach Lesen und Lernen war ihr wenig zu mute. Und während es höflich den Worten der alten Frau lauschte, ließ es seine Blicke schweifen in das Blau des Sommerhimmels, in die Kronen der Linden, deren Blätter mit dem Licht der Sonnenstrahlen spielten, und in Stauden der purpurfarbenen Levkojen, der roten Stockrosen und der cremeweißen Pfeffernelken.

Von den Farben dieses Sommertages hätte es der alten Lehrerin gerne erzählen wollen, doch es fand die Worte nicht. So, wie die alte Marga die Farben nicht zu sehen vermochte. „Lerne die Worte und ihre Bedeutung! Nutze das Buch!“
Mit diesen Worten hatte die alte Frau das Mädchen schließlich in die Freiheit des Sommers entlassen. Mit Ermahnungen und dem Buch, einer alten Grammatik.

Auf dem Heimweg, pflückte das Mädchen auf einer Wiese die Kleeblüte, das Habichtskraut und die Glockenblume, und legte sie in das langweilige, graue Buch. Drei Blümchen mit dem Duft und den Farben des warmen Sommertages. Sie sollten das Buch heller, die Wörter fröhlicher machen.

So dachte das kleine Mädchen, als es das Buch zu Hause auf das Regal in seinem Zimmer legte … und dort vergaß. Da waren jene anderen aufregenden Dinge in diesem Sommer, die interessanter und wichtiger waren als ein Buch mit staubtrockenen Worten! Und als die Familie wenig später das Haus und das Dorf verlassen und auf die Flucht vor dem Krieg gehen musste, landete das Buch mit den Farben des Sommers neben anderen Büchern, Bildern und Fotografien nach langer Reise in einer Truhe auf einem Dachboden.

Es dauert viele Jahrzehnte, bis das Mädchen das Buch der alten Marga wieder in den Händen hielt. Es lächelte, als es die alte Grammatik entdeckte. Die Farben und Düfte jenes sorgenlosen Sommertages wurden lebendig und die stummen Worte setzten sich zu einer Melodie zusammen. Eine bunte Melodie der Erinnerungen.

Viele Worte fielen dem Mädchen, das nun selbst eine alte Frau war, dazu ein. Doch es schwieg. Die Worte die der alten Marga damals so wichtig gewesen waren, interessierten auch jetzt nicht. Was zählte, waren die Erinnerungen an jenen Sommer, den die welken Blüten der Kleeblume, des Habichtskrauts und der Glockenblume nach so langer Zeit noch einmal zurückbrachten.

Elke Bräunling Geschichtensammlung

Vielleicht hast auch Du eine oder mehrere Erinnerungen an frühere Sommertage? Ich wünsche Dir auf jeden Fall eine bunte restliche Sommerwoche, pass auf auf Dich und wenn Du magst, lesen wir uns ganz bald wieder :D

Ciao, Deine Sandra

Lesezeit: 4 Minuten

Eine Frage: achtest Du ausreichend auf Deine Ausstrahlung? Das Wort Charisma hat ja schon so etwas Magisches an sich, findest Du nicht auch? Eine positive Ausstrahlung sind Eigenschaften, denen kaum jemand widerstehen kann. Was aber genau ist eigentlich „Ausstrahlung“ … „Charisma“. Es ist gar nicht so einfach, es in unkomplizierte Worte zu fassen, mit dem jeder etwas anfangen kann :D

Jedem von uns umgibt eine geheimnisvolle Aura, mit der wir andere Menschen begeistern und mitreißen können. Mit dieser Anziehungskraft inspirieren wir unsere Mitmenschen und können sie auch gegebenenfalls, beeinflussen. Es liegt immer am Menschen selbst, wie er seine Ausstrahlung einsetzt. Ich habe schon Personen kennengelernt, die eine sagenhafte unwiderstehliche Aura ausstrahlen, aber sie nutzten, um andere Menschen auszunutzen und zu schaden. Von diesen Personen ist heute und hier NICHT die rede. hätten sie doch alle gerne … diese ganz besondere Ausstrahlung

Hätten wir sie nicht alle gerne … diese ganz besondere Ausstrahlung?

Mir fällt dabei immer eine frühere Freundin ein. Sie war eine unscheinbare, bescheidene, eine „ruhige“, und machte ganz bewusst bei keiner dieser Modeexzesse mit. Allerdings war es immer das Gleiche. Wir verabredeten uns, ich war immer zehn Minuten vorher da trotz Ihrer Pünktlichkeit. Und ganz egal wo wir uns trafen, wenn es ruhig im Lokal wurde, wusste ich – SIE ist im Anmarsch <3. Sie umgab eine Aura, die alle Menschen automatisch in Ihren Bann zog!

Ich bewunderte sie dafür und ich war stolz darauf, dass diese Frau mit mir verabredet war. :-) Ich fragte sie immer wieder mal, wie sie das macht. Ihre Antwort war ein verlegenes Lächeln, ein Schulterheben und eine Gegenfrage die lautete: „Was genau meinst Du immer?“ Es wurde Ihr zwar immer wieder gesagt, welch tolle Wirkung sie auf andere Menschen hat, es war Ihr aber nie wirklich bewusst.

Solche Menschen sind wie guter Wein, pures Vergnügen, echt, authentisch und man kann nicht genug davon bekommen!:D

Dabei entdecke ich viele wünschenswerte Wesensmerkmale

Was mir an vielen dieser Menschen besonders gut gefällt, sind Ihre positiven Prägungen. Wie zum Beispiel

  • Ihre Offenheit
  • ständige Neugierde was Neues betrifft
  • Mut und Toleranz
  • Hilfsbereitschaft und ein großer Wunsch nach Gerechtigkeit

Ich bin mir sicher, dass es noch wesentlich mehr Eigenschaften zum Aufzählen geben würde! Menschen die Ihre Ausstrahlung richtig einsetzen, finden auch immer eine sehr gute Balance zwischen Ihren eigenen und den Bedürfnissen anderer. Sie verstehen es, anderen Menschen Ihr Interesse und Ihr Mitgefühl entgegenzubringen aber auch gleichzeitig genügend Zeit für sich selbst einzuräumen. Und das alles ohne Hektik als sei es das normalste der Welt. So, und nun frage ich Dich:

Weißt Du, wie Du auf andere wirkst?

Achtest Du auf Deine Ausstrahlung, ist sie Dir so wichtig, das Du darüber manchmal nachdenkst? Oder denkst Du über das Verhalten, das SEIN anderer Menschen mehr nach? Wenn ich mich zurückerinnere, machte ich mir immer mehr Gedanken über Andere. So ehrlich will ich gerne sein. Ich glaube auch, es passiert jeden mal. Ob in jungen Jahren, aber auch im fortgeschrittenen Alter.

Ich gehe jetzt aber mal davon aus, Du hast dieses Bewusstsein, denn anderenfalls, würdest Du Dir gar nicht die Zeit nehmen und Dir die Mühe machen, diesen Artikel zu lesen. :D An dieser Stelle – schön, dass Du bei mir bist!

Also. Wir, und da nehme ich mich gar nicht heraus, haben dieses Wissen. Und trotzdem machen wir sehr oft immer wieder die gleichen Fehler. Wir achten zu wenig auf uns selbst.

Wir  vernachlässigen unseren inneren Zustand. Wir achten viel zu wenig auf unsere Energie die wir mit unseren Gedanken, Worten und Taten in die Welt schicken. Charisma wird nicht nur ein paar auserwählten in die Wiege gelegt. Jeder kann diese magische Fähigkeit lernen. Das wichtigste dabei ist, dass wir unser SEIN Reflektieren und wir uns unschöne Gewohnheiten abgewöhnen. Dabei sollten uns ein paar Dinge klar sein.

  • Wie möchten wir sein?
  • Stimmen unsere Wünsche mit unserem Verhaltensmuster überein?
  • Wo sind unsere Potenziale versteckt?
  • Welche Gewohnheiten mögen wir nicht so gerne an uns selbst?

Es ist wichtig, sich mit diesen Fragen zu beschäftigen. So wird uns bewusst, in welche Richtung wir uns entwickeln möchten. Noch wichtiger ist es, sich vorzustellen, wie wir uns dabei fühlen wollen.

Ausstrahlung hat nichts mit Schönheitsidealen zu tun!

Ich höre so oft: „ja klar, die /der haben es einfach, schauen super aus, haben eine tollen Job, sind „Dauer glücklich“. (was es schon mal gar nicht gibt) darüber kannst Du mehr im Artikel …… erfahren. Die Ideen darüber sind beinahe Grenzenlos. Du wirst sicher auch einige Menschen kennen, die Dir ein „wau“ entlocken … auf den ersten Blick aber nach zwei Minuten ein „danke, aber nein“.

Verstehst Du, worauf ich hinaus will? Schönheit ist vielleicht der erste Eindruck, die aber auch leider vergänglich ist. Was bleibt ist die Ausstrahlung und die kann mit 100 Jahren noch genauso beeindruckend sein, als in jungen Jahren <3 … wo sich auch sofort wieder meine Freundin von damals bei mir ins Gedächtnis schleicht ›lach‹.

Um unsere Ausstrahlung zu verbessern, ist es wichtig auf unsere Mimik und Gestik zu achten. Es ist schön eine gesunde Körperhaltung zu haben. Für mich hat die Stimme, in Kombination mit Emotion, etwas außergewöhnlich magisches an sich! Ebenso wie strahlende Augen. Jeder hat, da seine ganz speziellen Dinge wo es klick macht.

Was ich aber noch unbedingt erwähnen möchte ist, wir können nichts erzwingen! Wir sollten nicht in Rollen schlüpfen, die uns nicht entsprechen. Menschen wie ich, die zu den introvertierten „Teilnehmern“ gehören, werden es nicht so schnell schaffen, und jeden mit Offenheit überschütten können! Muss auch nicht. Es wäre nicht echt. Viel wichtiger ist, zu dieser Eigenschaft zu stehen. Es ist keine Schwäche, … es kann auch durchaus charismatisch sein ›zwinker‹

Ausstrahlung beginnt in unseren Köpfen

Die Erfahrung, die ich gemacht habe, ist: Wer entspannt ist und auch mal in sich ruhen kann, der wirkt auch nach Außen viel positiver. Wir nehmen uns für alles Zeit … für uns selbst leider viel zu wenig. Nehmen wir uns öfter mal eine ICH-Zeit, wo wir Stress abbauen und neue Energie tanken dürfen. Dabei erhöht sich unsere Lebensfreude und unsere Ausstrahlung wird sich zunehmend verbessern.

Die Basis ist die Selbstliebe. Machen wir uns also unsere Stärken bewusst und vergessen wir dabei eines nicht.
Wir sind Unikate … von Anfang an. Nur wenn wir das würdigen, kann sich unser Charisma frei entfalten <3

Der Mensch ist. Er ist, was er denkt. Was er denkt, strahlt er aus. Was er ausstrahlt, zieht er an.

Ich wünsche Dir eine fantastische Woche und viele charismatische Menschen in Deinem Umfeld.

Lesezeit: 2 Minuten

Hallo und hoffentlich einen sonnigen guten Morgen für Dich. Kurzgeschichten werden ja nicht nur für unsere Kleinsten geschrieben werden, ist Dir ja inzwischen bekannt. Geschichten sollen zum Nachdenken anregen. Die Geschichte, die ich heute für Dich ausgesucht habe, widmet sich der Liebe und dem Stellenwert, den sie in unserem Leben einnimmt.<3

Die Insel der Gefühle

Vor sehr langer Zeit gab es einmal eine schöne kleine Insel. Hier lebten alle Gefühle, Eigenschaften und Qualitäten der Menschen einträchtig zusammen: Humor und die gute Laune, der Stolz und der Reichtum, die Traurigkeit und die Einsamkeit, das Glück und die Intuition, das Wissen und all die vielen anderen Gefühle, Eigenschaften und Qualitäten, die den Menschen eben so ausmachen. Natürlich war auch die LIEBE dort zu Hause.

Eines Tages machte ganz überraschend die Nachricht die Runde, dass die Insel vom Untergang bedroht sei und schon in kurzer Zeit im Ozean versinken würde. Also machten alle ihre Schiffe seeklar, um die Insel zu verlassen. Nur die LIEBE, deren Schiff gerade nicht seetauglich war, wollte bis zum letzten Augenblick warten. Als die Insel am sinken war, bat die LIEBE die anderen um Hilfe.

Der Reichtum schickte sich gerade an, auf einem sehr luxuriösen Schiff in See zu stechen, da fragte ihn die LIEBE: „Reichtum, kannst Du mich mitnehmen?“ „Nein, das geht nicht. Auf meinem Schiff habe ich sehr viel Gold, Silber und Edelsteine. Da ist kein Platz mehr für Dich.“
Also fragte die LIEBE den Stolz, der auf einem schön gestaltetem Schiff vorbeikam. „Stolz, bitte, kannst DU mich mitnehmen?“ „LIEBE, ich kann dich nicht mitnehmen“ antwortete der Stolz, „hier ist alles perfekt und du könntest mein Schiff beschädigen.“

Als Nächstes fragte die LIEBE die Traurigkeit: „Traurigkeit, bitte nimm DU mich mit.“ „Oh LIEBE“, entgegnete die Traurigkeit, „ich bin so traurig, dass ich alleine bleiben muss.“

Als die gute Laune losfuhr, war sie so zufrieden und ausgelassen, dass sie nicht einmal hörte, dass die LIEBE sie rief.
Plötzlich rief aber eine Stimme: „Komm LIEBE, du kannst mit mir mitfahren.“

Die LIEBE war so dankbar und glücklich, dass sie völlig vergaß, ihren Retter nach seinem Namen zu fragen. Später fragte die LIEBE das Wissen. „Wissen, kannst du mir vielleicht sagen, wer es war, der mir geholfen hat?“
„JA sicher“ antwortete das Wissen“, das war die Zeit.“

„Die Zeit?“  fragte die LIEBE erstaunt „warum hat mir den ausgerechnet die Zeit geholfen?“
Und das Wissen antwortete lächelnd: „Weil nur die ZEIT versteht, wie wichtig die LIEBE im Leben ist …“

Verfasser/in unbekannt

Einen fantastische Wochenmitte wünsche ich Dir und vergiss dabei die Zeit und die Liebe nicht <3