Wie erreicht man ein glückliches, positives und selbstbestimmtes Leben. Was muss man ändern und vor allem wie ändert man sein Leben und seine Einstellung um wirklich ein lebenswertes Leben führen zu können.
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Geschichten berühren Werte und wecken Ressourcen …

Jede gute Geschichte berührt. Umso mehr, wenn sie uns elementare Werte, die jeder von uns in sich fühlt, bewusst werden lässt und wenn sie zu spontanen Einsichten und Erkenntnissen führt. Als Kinder haben wir jede Menge Weisheit aus Sagen und Märchen gelernt. Dieser Prozess hört nicht auf auch, wenn wir Erwachsen sind. Leider finden wir im Alltag viel zu wenig Zeit inspirative Geschichten zu lesen.

Deswegen liebe ich diese Kategorie #Geschichtenliebe auch so sehr. Ich will Dir Arbeit abnehmen, indem Du nichts suchen musst, sondern einfach nur LESEN darfst. ›lächel‹ Gönne Dir hin und wieder eine kleine Auszeit um Dich von einer schönen Geschichte berühren, aber auch inspirieren zu lassen. Wie zum Beispiel diese, die ich für Dich gefunden und ausgesucht habe. <3

WER BIST DU?

Es war einmal eine Frau, die schwer erkrankt war und im Koma lag.
Die Zeit verstrich, ohne dass sie wieder zu sich kam. Auf einmal erschien es ihr so,
als sei sie nun tot. Als befände sie sich im Himmel und stünde nun vor einem Richterstuhl.

„Wer bist du? Fragte eine Stimme.

„Ich bin die Frau des Bürgermeisters“, antwortete die Frau.

„Ich habe nicht gefragt, wessen Ehefrau du bist, sondern WER du bist.“

„Ich bin Mutter von vier Kindern“, entgegnete die Frau.

„Ich habe dich nicht gefragt, wessen Mutter du bist, sondern WER du bist.“

„Ich bin Lehrerin“, gab die Frau zur Antwort und ihre Stimme schwankte etwas.

„Ich habe auch nicht nach deinem Beruf gefragt, sondern WER du bist.“

„Ich  bin Christin“, sagte die Frau, nun schon ziemlich ratlos.

„Ich habe dich auch nicht nach deiner Religion gefragt, sondern WER DU BIST.“

Und so ging es immer weiter. Alles was die Frau erwiderte, schien keine befriedigende Antwort auf die Frage „WER BIST DU?“ zu sein.

Die Frau war aber keineswegs tot, sondern erwachte wenig später aus dem Koma. Zum Erstaunen aller wurde sie wieder gesund. Sie beschloss nun der Frage „WER BIST DU?“ auf den Grund zu gehen und auf die Suche zu gehen, wer sie wirklich war.

Anthony de Mello

WER BIST DU? … würde ich Dich fragen. Hast Du eine zufriedenstellende klare Antwort für Dich selbst?
Ich hoffe, Dir hat die Geschichte ebenso gut gefallen wie mir. Ich wünsche Dir einen wunderschönen Resttag … lass es Dir gut gehen.

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Und danach wirst Du erkennen, worin der Sinn lag, dass Du Dich verloren hast! Das kann aber schon manchmal ganz schön dauern! Dazu brauchst Du ganz viel Zeit. Zeit mit Dir. Du darfst Dich tagtäglich auf eine kleine Plauderei mit Deiner Seele freuen. So wirst Du nach und nach Dein Herz öffnen. Du und Deine Seele werden viele Geheimnisse und Wünsche austauschen. Das Schöne daran ist, Du brauchst keinerlei Bedenken haben, dass SIE Dich nicht verstehen könnte. Deine Seele wird sich über so viel Zuwendung von Dir sehr freuen …, weil SIE für Dich da sein möchte.

So habe ich das empfunden, als ich nur noch ein Schatten meiner selbst war. Es waren die Umstände meines Lebens, viele verdrängte unaufgearbeitete Dinge, die sich im Laufe der Zeit angestaut hatten. Ich war ein wandelndes Etwas das nach Außen hin super und ganz automatisch funktioniert hat, innerlich war ich verloren und leer. Diese Leere versuchte ich lange Zeit auf eine sehr ungesunde Art und Weise aufzufüllen. Das kein Erfolg war, brauch ich denke ich, nicht zu sagen.

Nun sind ein paar Jahre vergangen und ich kann sagen: Ich bin angekommen und habe mich wiedergefunden!

Ja warum schreibe ich darüber? Sind solche Geisterjahre nennenswert, könntest Du Dich jetzt fragen? Nun ja …, wenn es sich für Dich total unrealistisch liest, klapp einfach Deinen Laptop zu. Wahrscheinlich hast Du Dich niemals verloren und konntest Dein Leben von Beginn an in eine, Deine, gute Richtung wenden. Falls Du Dich möglicherweise aber ebenfalls in eine Art Vakuum befindest, dann wirst Du sicher bei mir bleiben.

Die Plauderei mit Deiner Seele …

Wie oft hast Du die leisen oder auch lauten Signale überhört, die Dich darauf aufmerksam machen wollen, gehört und angenommen zu werden? Dazu musst Du lernen, Deine Frequenzen einzustellen, sodass Du auf derselben Wellenlänge mit Deinen Signalen, Deiner Seele schwingst. Wenn Du das kannst, wird es Dir immer leichter fallen, die für Dich bestimmten Botschaften wahrzunehmen.

Wir atmen, wir hören, wir riechen und fühlen. Unsere Gedanken formen sich während einer Betrachtung und schaffen mit den passenden Gefühlen und Emotionen eine Vereinigung. Alles folgt einem Rhythmus, den wir jedoch nicht immer verstehen. Die Zusammenhänge sind uns fremd. Aber je intensiver wir mit unserer Seele in Kontakt stehen, umso pulsierender wird die Freude sein, die sich einstellt, wenn wir all das erkennen!

Eine Frage an Dich: Wie oft bist Du auf der Suche nach einem Moment, der Dir zeigt, hier bist Du genau richtig, hier kannst Du Dich „angekommen“ fühlen? Mit ziemlicher Sicherheit wünscht sich jeder Mensch einen Ort, einen Menschen wo er sich zu Hause und angekommen fühlen kann! Aber nicht nur das, es ist auch ein fantastisches und sehr wichtiges Gefühl, sagen zu können: „Hallo, ich fühle mich gut. Ich weiß endlich was ich will, wer ich bin und es fühlt sich alles richtig an!“

Jeder definiert „Ich bin angekommen“ anders …

Die eine ist betrunken vor lauter Glück, endlich dem Menschen begegnet zu sein, bei dem sie sich zu Hause fühlt. Ein anderer zum Beispiel nimmt das Gefühl des angekommen seins als das war, dass er keinen Stress und keine Eile mehr hat, weil er das erreicht hat, was er sich für sein Leben vorgenommen hat.

Ich  bin der Meinung, es kommt nicht darauf an, was es ist, sondern wie es sich anfühlt! Es ist nicht notwendig von einer Seelenlandschaft zur anderen zu jagen. Das Wichtigste ist unsere Aufmerksamkeit, Zeit und Bewusstsein! Wir müssen doppelt genau hinschauen, weil sich hinter jedem noch so kleinen Hügel ganz viel Freude verbergen kann. :D

In der Vergangenheit habe ich keine Signale, die meine Seele mir gesendet hat, wahrgenommen. Erst als ich mich mit meinem Innenleben beschäftigt habe, war es mir möglich, meine Frequenz so einzustellen, dass ich die Botschaft an mich verstanden habe. Manches verstehe ich immer noch nicht ganz, doch die Erkenntnis wird größer und intensiver, wenn ich mir die Zeit nehme und eine kleine Plauderei mit meinem Innenleben führe.

Das größte Glück besteht darin, mit mir selbst im Reinen zu sein

Zu diesem Glück bin ich gekommen, indem ich mein Seelenhaus von dem Ballast meiner alten Glaubenssätze, den nicht passenden Gefühlen und vor allem meiner Ängste gereinigt habe. Harmonie wurde spürbar. Danach habe ich mit Bedacht, meine Reise fortgesetzt. Die Reise zum ICH und zu den Worten: „Ich habe mich wiedergefunden und bin endlich angekommen.“

Ich habe es zwar spät, aber ich habe es verstanden:

Ich kann werden, wer ich sein will.
Ich kann mir nehmen, was ich brauche.
Ich muss nicht länger suchen, weil ich längst bin, wo ich hingehöre … bei mir selbst.

Jetzt bleibt mir nur noch, Dir ein schönes „Zuhause“ in Dir zu wünschen. Jede Menge Glück und ganz viel Freude. <3

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NETZSTRUMPFHOSE – oder die Geschichte vom Moses-Körbchen im Fluss des Lebens, von dem ich für mich immer wieder feststellen durfte, dass es mich genau an den FÜR MICH richtigen Ufern anlegen lässt. Das Leben ist eine Netzstrumpfhose …

Das Leben ist eine Netzstrumpfhose

Es besteht aus lauter Fäden, Verbindungen, Kreuzungen und dazwischen ganz viel „Freiheit“ …

Ein Gespräch, Sonntag Morgen im Bett! Mit einer Tasse heißen Kaffee und meinen Mann neben mir. Der erste Tag seit längerer Zeit, wo wir gemeinsam und dieses Mal „kinderlos“ ausschlafen konnten. Zeit zum Kuscheln und zum Philosophieren.

Da ich gerade mein Berufsleben von einem „Ich“ in ein „Wir“ umwandle und vollkommen neuen Boden betrete, kommen doch immer wieder mal Phasen des Unwohlseins auf – trotz all der Freude, mit der ich mich darauf vorbereite.

Mein Mann versteht dieses Gefühl von mir sehr gut, den auch er ist diesen Weg schon vor mir gegangen. Und so erzählte er mir, dass er gerade ein Hörbuch gehört hatte, in dem es um den Fluss des Lebens ging.

Da ist eine Person, die in einem Boot auf dem Fluss des Lebens saß. Sie machte sich auf eine Reise ins Unbekannte. Neben dieser Person waren auf diesem Fluss noch viele andere Menschen mit auf dem Fluss des Lebens auf der Reise. Und wie Flüsse  nun mal sind – geht es auf denen mal ruhig aber dann auch mal wieder schneller und spritziger voran. Und dann kommen Engstellen zum Überwinden und gar auch Durchbrüche durch Felsen, wo sich dieser Fluss des Lebens hindurchgegraben hatte.

Die Angst vor diesem Durchbruch und dem, was dahinter noch im Verborgenen lag, lies unsere Person vor diesem Durchbruch noch mal am alten Ufer anlegen und innehalten. Zeit zum Überlegen, Zeit um innezuhalten. Zeit um in sich zu lauschen – „will ich das wirklich?“ und „was erwartet mich?“ …

Und dann ein Warten, wie sich die Angst senkt, die Ruhe einen durchströmt und das wieder laut in einem Selbst hörbare „JAAAA – ICH WILL DAS!“

Und so stieg diese Person wieder in ihr kleines Boot und aufging es ins Abenteuer auf dem Fluss des Lebens und durch, durch den Durchbruch im Felsen – hinein in unbekanntes und doch so wunderbares Terrain …

Ja, und da kam sie wieder zurück – die Sicherheit und das intuitive Wissen, dass das was ich/wir tun wollen doch das ganz Richtige ist! Und das nach diesem kurzen Durchtritt durch die Felswand, der wahre Durchbruch auf uns wartet wird! Und so kam wieder das warme Gefühl von meinem Moses-Körbchen, das mich wie immer am für MICH richtigen Ufer ankern lässt.

Und weil ich unter quälender Höhenangst leide und Felsen so gar nicht leiden kann, und schon gar keine Felswände, so kam mir plötzlich das Bild mit der Netzstrumpfhose vor mein geistiges Auge. Mein Mann schmunzelte und lachte dann aus ganzem Herzen, als ich ihm das erzählte.

Also ihr Lieben – denkt daran: Das Leben ist eine Netzstrumpfhose mit ganz vielen spannenden Möglichkeiten …, wenn man sich erstmal traut durch so ein „Loch“ im Strumpf zu schlüpfen. :-)

Diese herrliche und alles sagende Geschichte stammt von Martina Kleinfeldt.

Vielleicht denken wir alle beim nächsten „soll ich oder lass ich es lieber“ an eine Netzstrumpfhose?
Ich danke Dir, daß Du Dir die wenige Zeit genommen, und mich gelesen hast. Bis zum nächsten Mal, wenn es heißt:
Geschichtenliebe #42 ist da!

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Ständige Unruhe, zehn Gedanken gleichzeitig. Ideen, die abgespeichert werden möchten und noch vieles mehr. Also ich weiß es ja von mir selbst, dass kann ganz schön stressig sein. Falls es Dir auch oftmals so geht, möchte ich heute mit Dir das Chaos im Kopf beruhigen. Mit einer Methode, die Dich ruhiger werden lässt und Deinem Durcheinander im Kopf zu mehr Ordnung verhilft.

Manchmal habe ich das Gefühl es hat kein einziger Gedanke mehr in meinem Kopf Platz! Ein wildes Durcheinander aus Vorstellungen, Ideen, Sorgen und Gedanken, was ich noch alles erledigt haben möchte. Ein Gefühl im Kopf als würde er platzen wie ein Luftballon.

Mein Vergleich ist einfach

Ich vergleiche meinen Kopf dann gerne mit meinem Kleiderschrank, in den ich alles hineinhänge und lege bis mir die Kleiderbügel zu wenig werden. Der Kasten wird immer voller. Aus dem geordnetem System ist ein ungeordnetes Chaos geworden. Dabei bin ich mir sicher, dass ich sehr gut auf so einiges verzichten könnte! Oder vielleicht auch einfach ein anderer Platz dafür besser geeignet wäre? Manches könnte in die Kleiderspende wandern und somit wäre wieder mehr Platz und Ordnung hinter den Schiebetüren.

So in etwa sieht es oft in meinem Kopf aus und ich bin mir ganz sicher, dass viele Menschen unter dieser inneren Unruhe leiden. Warum wohl sprießen die Relax-Oasen für Körper Geist und Seele wie die Schwammerl (Pilze) aus der Erde? Dabei gibt es richtig tolle Übungen, die im Prinzip mit den gleichen Schritten wie die beim Aufräumen eines voll gestopften Schrankes funktionieren: Aussortieren. Ordnung schaffen.

Wie ich das mache, sage ich Dir jetzt:

  • Den Schrank total ausräumen bzw. den Kopf freimachen. Also, wenn ich gerade wieder ein großes Durcheinander in meinem Kopf herumtrage, voll mit den absurdesten und unterschiedlichsten Gedanken, dann schreibe ich mir alles auf, was da so herumliegt und was ich denke. Das funktioniert ganz ohne „Sinn und Verstand“ und sehr spontan. Wichtig ist das ich dabei ungestört sein kann. Und ein Tipp von mir ist – wirklich ehrlich sein. Manchmal ist es kompletter Unsinn, den wir in unseren Köpfen aufheben. Die Notizen darüber sind Deine und meine … kein Mensch wird sie lesen. ›lach‹ Schon nach diesem ersten Schritt fühlt es sich besser an.

Gut möglich aber, dass Du Dich erschreckst, wenn Du all Deine Gedanken aus Deinem Kopf jetzt auf einem Haufen vor Dir liegen hast! Aber das löst sich auf, Du wirst sehen. :D

  • Schau Dir die Stücke aus Deinem Schrank genau an. Sortiere die Gedanken. Übertragen bedeutet das, dass ich mir genau anschaue was ich aufgeschrieben habe. Ich sortiere für mich persönlich, was ich mit diesen Gedanken anstellen will. Sind Gedanken dabei, die sinnvoll sind? Handelt es sich um Termine und konkrete Aufgaben? Habe ich diese als Erinnerung gespeichert (meistens nicht). Das klingt sehr einfach und ist es auch, wenn man es denn macht. ›lach‹ Alles, was in den Erinnerungen gespeichert ist und wo wir rechtzeitig daran erinnert werden, müssen wir nicht in unseren Köpfen herumschleppen!

Es gibt natürlich auch Gedanken wo es sich um Dinge handelt, die einen speziellen Handlungsbedarf einfordern und die wir beeinflussen können. Dabei handelt es sich vielleicht um Fragen, die uns auf der Seele brennen. Gespräche, die geführt werden müssen. Diese Gedanken haben bei mir eine sehr hohe Priorität und werden mit entsprechender „Wichtigkeit“ sortiert. Meistens und je nach Dringlichkeit, kümmere ich mich sofort darum. Es verschafft weiter Platz. :-)

Wenn es sich um Gedanken handelt, bei denen ich noch nichts tun kann oder es keinen Anlass zum Handeln gibt – streiche ich sie. Denn für heute und die nächsten Tage ist das die reinste Platzverschwendung in meinem Kopf! Dann gibt es auch noch die Dinge, die ich nicht beeinflussen kann und worüber ich mir trotzdem viel zu viele Gedanken mache. Ich glaube bei diesem Teil sitzen wir alle im selben Boot. Das Wetter, die Laune des Chefs, die wirtschaftliche Lage und der Frust mancher Leute … diese Gedanken bringen mir/uns Nüsse und kosten nur Energie und nehmen zu viel Platz im Oberstübchen weg!

Natürlich kann ich mich weiter aufregen, darüber grübeln und lange Zeit mit mir herumschleppen. Denn vieles kommt immer anders als gedacht. Besser ist es aber, den oder diese Gedanken loszulassen. Symbolisch einfach am Papier stehen lassen und somit aus meinem/Deinem Kopf sperren. Eigentlich müsste jetzt schon sehr viel Platz mehr in Deinem Kopf sein. Der Druck lässt nach und Erleichterung ist spürbar. :D

Die Regelmäßigkeit macht es aus

Es ist genauso wie bei unaufgeräumten Schränken oder Schubladen. Es ist sinnvoll regelmäßig zu schauen, was noch gebraucht wird. Was wichtig ist und was woanders hingehört oder vielleicht ganz weg muss! Deshalb rate ich Dir diesen „Braindump“, was soviel heißt wie Gedächtnisprotokoll, in Deinen Alltag einzubauen. Vielleicht sogar beim Aufräumen irgendwelcher vollgestopften Laden?

Also ich schaffe es mit dieser Methode meinen Gedankenballast loszuwerden. Ich hoffe und ich wünsche mir dasselbe auch für Dich um ruhiger und sortierter durch Deinen Alltag zu gehen. Beenden möchte ich diesen Beitrag heute mit einem Zitat:

„Der Gedanke ist alles. Der Gedanke ist der Anfang von allem. Und Gedanken lassen sich lenken. Daher ist das Wichtigste: die Arbeit an den Gedanken.“

Leo N. Tolstoi

Bis ganz bald und eine schöne Zeit.

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Keine Zeit für einzigartige Schönheit?

Was bist Du für ein Mensch? Bleibst Du stehen, wenn Du in der Innenstadt Musiker siehst, die ihr Können verschenken? Wechselst Du die Straßenseite oder nimmst Du Dir die Zeit kurz (oder lang) stehenzubleiben um zu lauschen …, sofern es Dir gefällt? Nun ich bin jemand, der sich am liebsten auf den Boden setzen würde und bis zum Ende zuhört! Meine Frage an Dich: Kannst Du Schönheit in Deinem alltäglichen Umfeld zu einem unangemessenen Zeitpunkt wahrnehmen?

Meine Geschichte beruht auf eine wahre Begebenheit. Sie hat mir Gänsehaut bereitet und ich finde sie wert mit Dir zu teilen. :D

An einer U-Bahnhaltestelle in Washington DC spielte ein Mann an einem kalten Januar Morgen 2007 für 45 Minuten auf seiner Violine sechs Stücke von Bach. Während dieser Zeit benutzten etwa 2000 Menschen diese Haltestelle, die meisten auf dem Weg zur Arbeit. Nach etwa drei Minuten bemerkte ein Passant die Musik. Für ein paar Sekunden verlangsamte er seine Schritte, um dann schnell wieder seinen Weg zur Arbeit fortzusetzen.

Vier Minuten später: Der Geiger erhält seinen ersten Dollar. Eine Frau wirft ihm einen Dollar in den Hut, ohne ihr Tempo zu verringern.

Sechs Minuten später: Ein junger Mann lehnt sich gegen die Wand, um zuzuhören, dann blickt er auf seine Uhr und setzt seinen Weg fort.

Zehn Minuten später: Ein etwa dreijähriger Junge bleibt stehen, aber seine Mutter zieht ihn fort. Das Kind bleibt erneut stehen, um dem Musiker zuzuhören, aber seine Mum treibt ihn an und der Junge geht weiter. Mehrere andere Kinder verhalten sich gleich, aber alle Eltern – ohne Ausnahme – drängen ihre Kinder zum schnellen Weitergehen.

Nach 45 Minuten: Der Musiker spielte, ohne abzusetzen. Nur sechs Menschen insgesamt blieben stehen und hörten für kurze Zeit zu. Circa 20 Leute gaben ihm Geld, aber gingen in ihrem normalen Tempo weiter. Die Gesamteinnahme des Mannes waren 32 Dollar.

Nach einer Stunde: Der Musiker beendete seine Darbietung und es wurde still. Niemand nahm Notiz und niemand applaudierte. Es gab keine Anerkennung. Niemand wusste es, aber der Violinist war Joshua Bell, einer der größten Musiker der Welt. Er spielte eines der komplexesten und schwierigsten Musikstücke, die je geschrieben wurden, auf einer Violine im Wert von 3,5 Millionen Dollar.

Zwei Tage zuvor spielte Joshua Bell vor einem ausverkauften Haus in Boston dasselbe Stück zu einem Durchschnittspreis von 100 Dollar pro Platz.

Joshua spielte inkognito in der Untergrundstation. Auftraggeber dieses sozialen Experiments über Wahrnehmung, Geschmack und Prioritäten war die Washington Post.

Fazit: Wenn wir nicht einmal einen Moment Zeit haben, anzuhalten und einem der besten Musiker der Welt zuzuhören, während er eines der wundervollsten Musikstücke auf einem der schönsten Instrumente spielt, die je gebaut wurden … wie viele andere Gelegenheiten verpassen wir, während wir durch unser Leben hasten?

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DU bist wirklich toll! Großartig! Ja DU! Du bist doch von Dir überzeugt, oder? Denn nur wenn Du auch davon überzeugt bist, strahlst Du von innen nach außen. Ich werde Dir heute ein paar Gründe geben, um Dich selbst großartig zu finden. ›zwinker‹

Ich komme auch gleich zur Sache. Du bist großartig, weil es stimmt. Deine härteste Kritikerin bist immer Du selbst. Ich kenne das ja von mir. Lass das doch einfach mal sein! Sei nicht immer so verdammt streng mit Dir. Du bist Deine beste Freundin. Die wichtigste Person in Deinem Leben. Du hast seit vielen Jahren eine Beziehung mit Dir! :-) Demnach bist Du einzigartig großartig. Sei froh, dass es Dich gibt! Dieses Wissen ist sehr erleichternd.

Du bist großartig, weil es Dich verdammt schön macht. Jedes Mal, wenn Du dieses Outfit trägst, indem Du Dich so richtig gut fühlst und Du jedes Mal zig Komplimente einstreifst, strahlst Du so verboten schön! Vielleicht solltest Du dieses Stückchen „Wunderstoff“ öfter tragen? Nicht nur wegen der Komplimente, nein – wegen Deines Ausdrucks den Du im Gesicht hast und die damit verbundene Wirkung auf Deine Mitmenschen?

Du bist großartig, weil Du dadurch erfolgreich bist. Es ist nicht immer Deine Leistung oder Dein Wissen was Dich erfolgreich macht. Es ist Deine Einstellung dazu! Der Glaube daran, dass Du’s einfach drauf hast. Die visuelle Vorstellung hat so viel Kraft und Macht das glaubst Du gar nicht. Wenn Du Dir eine gute erfolgreiche Zukunft für Dich vorstellen kannst, erhöht sich Deine Chance, dass es auch funktioniert. :D

Du bist großartig, weil Du alles mehr genießen kannst. Sich in seiner Haut wohl und heimisch zu fühlen ist etwas Wunderbares. Hey, und dazu brauchst Du keine Model-Maße sag´ich Dir jetzt gleich bevor Du jetzt nach Luft schnappst und irgendetwas wie: „ja schon, aber …“ sagen willst! Wenn Du Dich selbst schön findest, bist Du auch selbstbewusst und selbstbewusste Frauen sind nun mal sehr anziehend. Es hat positive Auswirkung auf Dein Gefühls- und Liebesleben ›lach‹, ja ist so! Also los, zeig was Du hast und sei stolz darauf. Selbstzweifel ade … okay?

Du bist großartig, weil Du leichter Kontakte knüpfst. Wenn Du zufrieden bist und Dich magst, bist Du auch nicht abhängig von der Zuneigung oder dem Gefallen der anderen. Je mehr Du Deinem inneren Frieden nahe kommst, umso weniger Angst hast Du, Menschen zu verlieren. Das macht Dich lockerer und die Kontakte zu knüpfen fällt auch nicht schwer.

Du bist großartig, weil Du mehr auf Dich acht gibst. Findest Du Dich toll und großartig, bist Du auch positiv auf die Welt und Dein Leben zu sprechen. Du achtest und sorgst gut für Dich. Gesunde Selbstfürsorge hat auch Auswirkungen auf Deine Gesundheit. Ich hoffe, Dir ist das bewusst! Selbstfürsorge = gesündere Verhaltensweise!

Du bist großartig, weil Du Deine Sorgen besser in der Hand hast. Frauen, die sich selber großartig finden, schaffen es, die emotionalen Tiefs leichter zu verdauen. Sie stecken alles besser weg. Tatsache!

Du bist großartig, weil es Deiner Beziehung gut tut. Der Meinung sind auch die Forscher der Uni in Bern. Menschen mit einem gesunden Selbstbewusstsein  führen die „besseren“ Beziehungen. Mache also Dein Selbstwertgefühl nicht von Deinem Partner abhängig, denn das schwächt Deine Beziehung. Wenn Du mit Dir im Reinen bist und strahlst, unterstützt Du damit auch Deinen Partner. Und DAS stärkt Eure Beziehung. … Amore <3

Tja das war’s. Wie Du siehst Du wunderbarer Mensch, es gibt wirklich ausreichend Gründe, Dich selbst mehr zu mögen als Du es vielleicht tatsächlich tust. Geh in Position. Stell Dich vor den Spiegel. Schau Dir in Deine wundervollen Augen und sage Dir:

„ICH BIN GROSSARTIG!“

DU bist eine starke Frau! Ob lachend, weinend, kämpfend, schlafend, arbeitend oder einfach „nur“ da – DU  bist großartig, vergiss das bitte nie!

Und genau das werde ich jetzt auch tun. ›zwinker‹. Eine großartige Zeit, bis ganz bald, wenn Du magst!

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Wenn ich mich umschaue, dann spaltet sich die Menschheit in zwei Richtungen. Die einen, die dauernd nach vorne rennen. Noch mehr von allem haben wollen. Mehr Ziele und noch viel mehr Pläne, noch mehr gute Vorsätze. Sie möchten immer noch mehr erreichen, weil das, was sie haben, noch immer zu wenig ist. Sie bekommen den Hals einfach nicht voll. Ja, und sie schätzen es nicht mal, die Dinge und Ziele die sie bereits geschafft haben auch zu schätzen.

Wir leben im Gestern oder im Morgen

Dann gibt es die anderen. Sie werden von der Vergangenheit geknebelt und festgehalten. Sie bewegen sich kaum vorwärts, weil in der Vergangenheit so viel geschehen ist und noch nicht aufgearbeitet wurde. Die schlechten und schmerzlichen Erinnerungen „sedieren“ sie und dadurch ist ihr Leben ständig im Nebel.

Wir alle meinen noch sehr viel Zeit zu haben. Alles zu erreichen, wovon wir träumen. Um endlich mal so zu leben, wie wir es uns wünschen. Schwierig, wenn wir entweder im Gestern oder im Morgen leben. Und was, wenn dieser Tag nie kommt? Und was, wenn uns das Leben einen Strich durch die Rechnung macht? Es kann sich schlagartig von heute auf morgen die ganze Welt verändern, wie wir ja aktuell sehr gut mitbekommen. Es gibt aber auch noch etwas anderes. Unfälle passieren. Krankheiten können uns von einer Minute auf die andere brechen.

Also warum verschieben wir unser Leben immer auf später?

Dalai-Lama sagte: „Es gibt nur zwei Tage im Jahr, an denen man nichts tun kann. Der eine ist gestern, der andere Morgen. Das bedeutet, dass heute der richtige Tag zum Glauben, Lieben und vor allem zum Leben ist.“

Mein Umfeld ist derzeit mit eintausend Plänen für das nächste Jahr beschäftigt. Die verlorenen Gewinne, die wir der Pandemie zu verdanken haben, müssen wieder erarbeitet werden. Irgendwie ist das Außergewöhnliche schon wieder Normalität geworden. Der Eindruck setzt sich gerade schwer auf meine Schultern.

Immer noch mehr Ziele

Wann ist genug? Wann ist der Zeitpunkt, an dem wir sagen: „Jetzt mal abwarten und im Hier und Jetzt leben. Zeit wurde uns gegeben, auch wenn unaufgefordert. Was machen wir damit? An das nächste Jahr denken, statt JETZT das Leben zu genießen, wie es nun mal ist?“ Oder funktioniert das, nur wenn wir einen Umsatz im sieben-stelligen Bereich erzielt haben? Oder der Gehaltsscheck wieder seinen normalen Umfang erreicht?

Wenn wir wieder so viel zu tun haben, dass kaum Zeit für etwas anderes ist als arbeiten und Termine einhalten? Wann ist der richtige Zeitpunkt um zu leben? Wenn es zu spät ist, wir vielleicht aus gesundheitlichen Gründen auf fremde Hilfe angewiesen sind? Uns der Herzinfarkt streift oder keine Ahnung was noch …

  • Welche Menschen sprichst Du nicht an, weil Du glaubst, sie wollen mit Dir nichts zu tun haben?
  • Welche Aktivität unternimmst Du  nicht, weil Du denkst, es muss ja nicht sein?
  • Welche Tagträume beendest Du vorzeitig, weil andere sagen, dass Träumereien zu nichts führen?
  • Und welche Texte schreibe ich nicht, aus Angst, was andere darüber sagen könnten? (Der Punkt ist für uns „Schreiberlinge“)

Ich selbst war ja jahrelang eine Meisterin darin in die „Wenn – Dann – Falle“ zu fallen. Damit habe ich erfolgreich abgeschlossen. Das Leben genießen fällt den meisten Menschen immer schwer. Vor allem, wenn man als „Normalbürger“ geboren wurde. Eigentlich ist unser Leben dazu da, genossen zu werden. Nicht später, nicht in der Rente, sondern jetzt! Und ohne den Gedanken, dass wir es uns erst verdienen müssen, sondern einfach so. Ohne Schuldgefühle!

Wie oft kommt es vor, dass wir kleine zwischenmenschliche Momente verpassen, weil wir komplett in uns gekehrt durch die Welt laufen? Wie oft ignorieren wir die Schönheit der Natur, weil unsere Gedanken im Morgen stecken? Und wie oft kommt es vor, dass wir ein mit Liebe zu bereitetes Essen gedankenlos schlucken während wir auf dem Handy nach neuen Informationen suchen? Ich  bin mir sehr sicher, dass Du genau verstehst was ich sagen möchte. ›lächel‹

Ich würde mir eine Sache für Dich und alle Menschen wünschen: Erhöhen wir ganz klar unsere Prioritäten für uns und für ein Leben im Heute. Machen wir unser Wohlbefinden zur wichtigsten Sache in unserem Leben. Diese Entscheidung kannst Du übrigens jetzt treffen und nicht, erst morgen.

Ein persönlicher Nachsatz noch zum Schluss: Es ist auch möglich, die negativen Seiten unseres Lebens zu genießen! Es ist eine herausfordernde und zugleich spannende Aufgabe.

Eine schöne und genussvolle Zeit für Dich!

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Wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich. So lautet ein afrikanisches Sprichwort. Und JA, genauso ist es. Ich habe für Dich eine nette Kurzgeschichte gefunden, die uns allen als Beispiel dienen soll.
Passend für unsere momentane Situation …

Die Sonnenseite des Lebens

Ich liebe meine jüngere Schwester wirklich sehr, doch oftmals wird mir ihre ständige Jammerei zu viel. Vorwiegend berichtet sie über all das Negative in ihrem Leben und in der Welt. Als ich mich bei meinem letzten Besuch verabschiedete, erzählte ich ihr noch eine Geschichte:

Die Lehrerin einer Abiturklasse kündigte einen Überraschungstest an. Zum Erstaunen der Schüler waren auf dem Aufgabenblatt keinerlei Fragen notiert, es war lediglich ein schwarzer Punkt auf der Mitte des Blattes zu sehen. Sie erklärte, dass sie all das aufschreiben sollten, was sie auf dem ausgeteilten Blatt Papier sehen würden. Die Schüler waren zwar sichtlich irritiert, doch sie begannen mit ihrer Arbeit.

Zum Ende der Stunde sammelte die Lehrerin den Test wieder ein. Alle Schüler hatten ausnahmslos den schwarzen Punkt beschrieben – seinen Durchmesser, Radius und den Flächeninhalt berechnet, die Position in der Mitte des Blattes bestimmt, sein Größenverhältnis zum Papier ermittelt …

Lächelnd sprach die Lehrerin zur Klasse:
„Ich wollte euch lediglich eine Aufgabe zum Nachdenken geben. Kein Einziger von euch hat etwas über den großen weißen Teil auf dem Blatt Papier vermerkt. Jeder hat sich auf den schwarzen Punkt konzentriert.“

Genau das Gleiche geschieht oft in unserem Leben! Alle haben wir ein weißes Blatt Papier erhalten, um es zu nutzen und um etwas daraus zu machen. Und dennoch konzentrieren wir uns immer wieder auf die dunklen Flecken. Das Leben ist ein wunderbares Geschenk, das wir mit Liebe und Sorgfalt hüten sollten. Es gibt genau genommen immer einen Grund zum Lachen, Feiern und zum Freuen. Daher sollten wir dankbar sein, für all das Gute was geschieht!

Doch wir fokussieren uns auf die dunklen Flecken, wie zum Beispiel schlechte Noten, komplizierte Beziehungen, gesundheitliche Probleme, Geldmangel, Sorgen, Ängste und Enttäuschungen. Im Vergleich zu dem, was wir in unserem Leben erfahren, sind die dunklen Flecken meist sehr klein, und trotzdem sind sie diejenigen, die unseren Geist beschäftigen und unsrer Lebensfreude trüben!

Nachdem ich meiner Schwester diese Geschichte erzählt hatte, ging ich noch schnell zum Schreibtisch, malte einen kleinen schwarzen Punkt auf ein weißes Blatt Papier und gab dieses meiner Schwester. „Für DICH“, sagte ich noch bevor ich mich verabschiedete.

Tage später erhielt ich einen Brief von meiner Schwester. Darin befand sich das Blatt mit dem schwarzen Punkt. Dieses war jedoch kaum noch zu erkennen, da die weiße Fläche mit unendlich vielen positiven Dingen beschrieben worden war. <3

Aus dem Buch Herzensweisheiten von Gisela Rieger

Auch diese Geschichte braucht kein „Nachwort“ finde ich. Es ist alles gesagt. Machen wir etwas aus diesem schwarzen Punkt auf einer großen weißen Fläche.

Alles Liebe und nur das Beste für Dich!

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Heute möchte ich Dir eine Geschichte erzählen, eine Geschichte über das Lächeln. Wenn ein schönes ehrliches Lächeln die eigene Welt  verändert und Dein Umfeld sich in eine positive Richtung bewegt. Eine kleine Geschichte über eine Familie, die sich bunte Lebenslust mit all ihren Farbtönen auf die Fahne geschrieben hat. In der alle Begebenheiten ihre Berechtigung haben, wo konstruktiv diskutiert wird und liebevoll jeder in die Pflicht genommen wird. Lass Dich inspirieren!

SIE lächelte …

Während die Woche mit dem üblichen Montagsgezeter begann, das Frühstück zwischen Tür und Angel eingenommen wurde, zwischen Kaffee und Zigarette bei den Eltern flüchtig der Tagesplan durchgesprochen wurde, lächelte sich Marie innerlich zu. Sie wusste heute noch, dann wird sich etwas Gravierendes verändern. Sie wusste, dass dieser Stress selbstverursacht war. Und sie wollte eigentlich Harmonie und Gelassenheit … jedenfalls zu Beginn des Tages.

Während alle versorgt ihren Weg zur Schule, Kindergarten und Arbeit antraten, lächelte sie. Sie lächelte sich zu, sah ihre Falten und Augenringe. Sie sah bei weitem älter aus, als sie in Wirklichkeit war. Sie könnte mal wieder ihren grauen Haaransatz färben. Und sie könnte wieder mal ein Fitness-Programm ins Auge fassen. 

Der Blick in den Kühlschrank war anschließend der Auslöser für einen herzhaften Lachanfall. Sie ahnte es bereits schon seit längerer Zeit, alle Probleme waren hausgemacht. Doch sie konnte sich anstrengen so viel sie wollte, wenn alle anderen nicht mitzogen, blieb ihr nur die Toleranz dem gegenüber. Also beschloss sie, bei sich selber anzufangen.

Sie begann sich einen langen Brief zu schreiben. In diesem erzählte sie sich nochmal ihr ganzes Leben. Sie kritisierte und sie lobte sich für all ihre Momente. Sie verzieh sich ihren Bauchansatz, ihre manchmal vernachlässigte Erscheinung und ihr träges Verhalten dem Abenteuer gegenüber. All die Zeilen machten ihr bewusst, dass ihr Leben eigentlich alles andere als langweilig war. Sie traf viele Entscheidungen, war Manager über die Finanzen der Familie und Seelsorger für eine Menge Menschen in ihrem Umfeld.

Sie fühlte sich lange Zeit ungeliebt und ihre Arbeit wurde nicht wirklich wertgeschätzt. Das änderte sich schlagartig als sie las, was sie alles so leistete. Und sie begann zu lächeln. Sie konnte in den Spiegel schauen und sich ein wohlwollendes Lächeln schenken. Sie wusste nun, sie konnte alles verändern. Es vergingen einige Wochen und Marie lächelte immer häufiger.

Die liegen gelassenen Socken ihres Mannes, die offen gelassen Zahnpaste der Kinder und die mürrischen Blicke der Menschen im Supermarkt, konnten ihre Laune nicht verdunkeln. Viel mehr bemerkte Marie, dass sie mit ihrer ganz eigenen Art andere Menschen ansteckte. Farbe kam in ihr Leben. Die lästigen Tätigkeiten und Aufgaben machten ihr plötzlich nichts mehr aus. Sie tat sie gerne.

Wo vorher der Drang nach Radikalität und stumpfem Aktionismus wütete, kam eine Form von Weichheit ans Tageslicht. Marie mochte dieses Gefühl … sich treiben lassen und eine völlig fremde Art von Leichtigkeit leben. Vertrauen zog in ihr Leben ein. Vertrauen in sich und ihre Familie. Denn auch ihrer Familie fiel die neue Art des Zusammenlebens auf. Gespräche über Alltag, über die Zukunft, über Sorgen und Ängste wurden gemeinsam geführt. Ein Gemeinschaftsgefühl breitete sich aus, in der Kritik und Konsequenz auf eine nun völlig neue Kommunikation traf.

Vorwürfe wurden verwandelt in liebevolle Hinweise, ehemalige Fluchtgedanken in einen gemeinsamen Weg umgewandelt. So wurde aus dem Lächeln von Marie, eine ehrliche strahlende Familie die zusammenhielt und gemeinsam das Abenteuer LEBEN völlig neu (er)leben darf. Und genau diese Familie zog immer mehr Menschen in ihren Bann …

Gefunden auf: Nur positive Nachrichten

Ich könnte mir jetzt sehr gut vorstellen, dass die eine oder andere einen tiefen Seufzer macht und sagt: „Oh ja, wenn das immer so einfach wäre …“ Ich bin eine Gegnerin solcher Sätze und ehrlich gesagt mag ich sie auch nicht mehr hören. Denn in Wahrheit, sind WIR es selbst, die sich das Leben schwer machen (lassen).

Deshalb – L Ä C H L E … und die Welt wird sich positiv zu Dir wenden! <3

Lesezeit: 4 Minuten

Warum tun wir uns so schwer zu akzeptieren, dass ZEIT das einzig endliche Gut ist? Unsere Lebenszeit hier auf Erden verläuft immer schneller. Und was machen wir? Wir laufen immer noch schneller den Dingen hinterher, die uns so viel ZEIT abverlangen. Karriere, Leistung, Konsum, Status, Arbeit bis zum Umfallen und jeder Menge Ablenkungen. Ich muss mich dabei selber an der Nase nehmen. Auch wenn ich schon einiges in meinem Leben, in die für mich richtige Richtung, gedreht habe, gibt es da ein Zitat, das ich mir immer in die Gegenwart hole.

Verlorene Zeit kommt nicht wieder zurück. Verlorenes Geld kannst Du wieder verdienen.

Die Eile ist das Schlimmste, was Du Dir antun kannst!

Für die meisten ist Zeit Geld. Okay … im weitesten Sinne stimmt das irgendwie. Jedenfalls in den geschäftlichen Bereichen. Aber ist das alles was zählt? Aber auch im alltäglichen Bereichen scheint es nur noch „Raser“ zu geben. Wenn ich einer Freundin zuhöre, haben sogar ihre Kinder einen vollgepackten Zeitplan. Ihnen fehlt sogar die Zeit, um mal einfach nichts zu tun! Und falls sie doch mal ein Stündchen finden, sind sie müde …

Ich schreibe sehr gerne über dieses Thema ZEIT. Weil sie eben nicht wiederkommt, wenn wir sie „verlebt“ haben. Ausgefüllt mit Taten, die uns nichts bedeuten. Wir würden am liebsten zur gleichen Zeit an vielen verschiedenen Orten anpacken, um ja alles unter einen Hut zu bringen.

Diese ständige Eile bringt auch mit sich, dass wir verlernen richtig zuzuhören. Geduld und Ausdauer mitzubringen. Und durch Geduld und Zeitmangel fällen wir so manche Fehlurteile. Wir Menschen meinen die Zeit im Griff zu haben. Aber dem ist nicht so. Die Zeit hat ihre eigenen Gesetze und der Tag hat immer noch (nur) 24 Stunden und da muss eben alles hineingepackt werden.

Oh mein Gott ich könnte da von einer Seite zur anderen hüpfen, weil es so viele Dinge zum Aufzählen gibt, die unsere so wertvolle Zeit betrifft! Dabei hätte ich jetzt auch schon fast den Faden verloren ›lach‹. Worum es mir aber eigentlich in diesem Artikel geht ist:

Wie können wir unsere beschränkte Lebenszeit bewusster einsetzen?

Ich habe gelernt, den Tag mit einer Achtsamkeitsfrage zu beginnen. Wofür lohnt es sich wirklich, meine Zeit zu investieren? Was glaube, ich jeden Tag zu müssen? Immer wenn ich mir diese Fragen stelle, bin ich automatisch mehr in meiner Gegenwart und beginne damit meine Zeit „umzuschichten“. Ich kann klare Entscheidungen treffen und Dinge sein lassen, die warten können und mich Sachen mit höherer Prioritäten und Nutzen zuzuwenden.

Jetzt hole ich mir eventuell den ein oder anderen Schmunzler ab, aber ich habe die bewusste Entscheidung getroffen, mit vielen alltäglichen Dingen ganz einfach nicht mehr meine wertvolle Zeit zu verplempern. Ich hätte nie gedacht, dass ich das schaffe und es mir kein bisschen fehlt!

  • Über die Arbeitsbedingungen, unfähiger Vorgesetzter zu reden (das Privileg der Selbstbestimmtheit).
  • Großveranstaltungen zu besuchen – okay, außer Konzerte, die ich unbedingt sehen will.
  • Fernsehen.
  • Zeitung lesen und Journale studieren.
  • Mich mit Menschen treffen nur, weil die es sich erwarten.
  • Mich in Dinge hineinsteigern, die ich nicht mehr ändern kann oder für die ich nicht zuständig bin.

Du glaubst ja gar nicht, wie viel Zeit und Geld ich damit spare! Ich habe mehr Zeit für die Sachen die mich ein Stück weiterbringen, mich erfüllen und mir das Gefühl schenken, dass ich mein Leben LEBE und nicht GELEBT werde! Im Einzelnen schaut das dann so aus:

  • Diese „eingesparte“ Zeit bewusst wahr nehmen und zur Ruhe kommen.
  • Bücher lesen.
  • Mich in meinen Hobbys austoben. :-)
  • Schreiben und mich mit meinen Lesern austauschen.
  • Mehr Zeit für Natur und meine Hunde.
  • Gespräche mit Tiefgang führen (mit Menschen, die mir am Herzen liegen).

Diese kleinen Listen sind natürlich nur für mich geltend und die ich Dir nur als Beispiel zeigen will. Ich bin ein sehr ruhebezogener Mensch geworden, deshalb kannst Du in meiner Liste nix „aufregendes und lautes finden“. Es sei denn ich stehe in einem Konzert! ›lach‹ Wie immer sehr individuell bei jeder von uns.

Aber sei mal ehrlich, woran erinnerst Du Dich zehn Jahre später? An eine Big Brother Folge oder an den Morgen, als Du mit Deinen Mädels oder Freunden eine Nacht am See verbracht hast? 1,2 … 5 Bierchen gezwitschert hast und über Deine (Eure) Wünsche philosophiert  und Euch Eure Traumpartner zusammen gebastelt habt bis Euch der Sonnenaufgang wieder zurückgeholt hat?

Oder an den Moment als Du Deinen ganzen Mut zusammengenommen hast und Dich mit einem klaren: „NEIN, ich mach jetzt diese Reise alleine …“ in Bewegung gesetzt hast? Meine Antwort brauche ich Dir nicht aufzuschreiben.

Besser ist es Dir die Frage zu stellen, wie DU mit Deiner Zeit umgehst! Was kannst Du Dir vorstellen, in Deinem alltäglichen Sein zu streichen oder zu reduzieren?

Ja ich weiß. Wieder mal Fragen über Fragen. Aber was soll ich machen, die Zeit ist nun mal das Wertvollste das wir besitzen und sie kommt nicht mehr zurück, haben wir sie mal nicht gut genug genutzt.

NICHT warten bis die beste Zeit kommt, denn wer kennt die schon? Sondern die jetzige Zeit zu Deiner besten machen.

Monika Minder

Falls Du etwas dazu sagen möchtest – freue ich mich sehr. Falls Du erst mal darüber nachdenken musst, wünsche ich Dir ganz viele gute Eingebungen, die Dir jede Menge Zeit freischaufeln! Und falls Du noch mehr über die Zeit lesen möchtest, dann klicke gleich auf die folgenden zwei Artikel …

Älter werden und die Zeit wird schneller?
Immer zu wenig Zeit? Doch Du hast sie!

Pass auf Dich auf.