Wie erreicht man ein glückliches, positives und selbstbestimmtes Leben. Was muss man ändern und vor allem wie ändert man sein Leben und seine Einstellung um wirklich ein lebenswertes Leben führen zu können.
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Warum tun wir uns so schwer zu akzeptieren, dass ZEIT das einzig endliche Gut ist? Unsere Lebenszeit hier auf Erden verläuft immer schneller. Und was machen wir? Wir laufen immer noch schneller den Dingen hinterher, die uns so viel ZEIT abverlangen. Karriere, Leistung, Konsum, Status, Arbeit bis zum Umfallen und jeder Menge Ablenkungen. Ich muss mich dabei selber an der Nase nehmen. Auch wenn ich schon einiges in meinem Leben, in die für mich richtige Richtung, gedreht habe, gibt es da ein Zitat, das ich mir immer in die Gegenwart hole.

Verlorene Zeit kommt nicht wieder zurück. Verlorenes Geld kannst Du wieder verdienen.

Die Eile ist das Schlimmste, was Du Dir antun kannst!

Für die meisten ist Zeit Geld. Okay … im weitesten Sinne stimmt das irgendwie. Jedenfalls in den geschäftlichen Bereichen. Aber ist das alles was zählt? Aber auch im alltäglichen Bereichen scheint es nur noch „Raser“ zu geben. Wenn ich einer Freundin zuhöre, haben sogar ihre Kinder einen vollgepackten Zeitplan. Ihnen fehlt sogar die Zeit, um mal einfach nichts zu tun! Und falls sie doch mal ein Stündchen finden, sind sie müde …

Ich schreibe sehr gerne über dieses Thema ZEIT. Weil sie eben nicht wiederkommt, wenn wir sie „verlebt“ haben. Ausgefüllt mit Taten, die uns nichts bedeuten. Wir würden am liebsten zur gleichen Zeit an vielen verschiedenen Orten anpacken, um ja alles unter einen Hut zu bringen.

Diese ständige Eile bringt auch mit sich, dass wir verlernen richtig zuzuhören. Geduld und Ausdauer mitzubringen. Und durch Geduld und Zeitmangel fällen wir so manche Fehlurteile. Wir Menschen meinen die Zeit im Griff zu haben. Aber dem ist nicht so. Die Zeit hat ihre eigenen Gesetze und der Tag hat immer noch (nur) 24 Stunden und da muss eben alles hineingepackt werden.

Oh mein Gott ich könnte da von einer Seite zur anderen hüpfen, weil es so viele Dinge zum Aufzählen gibt, die unsere so wertvolle Zeit betrifft! Dabei hätte ich jetzt auch schon fast den Faden verloren ›lach‹. Worum es mir aber eigentlich in diesem Artikel geht ist:

Wie können wir unsere beschränkte Lebenszeit bewusster einsetzen?

Ich habe gelernt, den Tag mit einer Achtsamkeitsfrage zu beginnen. Wofür lohnt es sich wirklich, meine Zeit zu investieren? Was glaube, ich jeden Tag zu müssen? Immer wenn ich mir diese Fragen stelle, bin ich automatisch mehr in meiner Gegenwart und beginne damit meine Zeit „umzuschichten“. Ich kann klare Entscheidungen treffen und Dinge sein lassen, die warten können und mich Sachen mit höherer Prioritäten und Nutzen zuzuwenden.

Jetzt hole ich mir eventuell den ein oder anderen Schmunzler ab, aber ich habe die bewusste Entscheidung getroffen, mit vielen alltäglichen Dingen ganz einfach nicht mehr meine wertvolle Zeit zu verplempern. Ich hätte nie gedacht, dass ich das schaffe und es mir kein bisschen fehlt!

  • Über die Arbeitsbedingungen, unfähiger Vorgesetzter zu reden (das Privileg der Selbstbestimmtheit).
  • Großveranstaltungen zu besuchen – okay, außer Konzerte, die ich unbedingt sehen will.
  • Fernsehen.
  • Zeitung lesen und Journale studieren.
  • Mich mit Menschen treffen nur, weil die es sich erwarten.
  • Mich in Dinge hineinsteigern, die ich nicht mehr ändern kann oder für die ich nicht zuständig bin.

Du glaubst ja gar nicht, wie viel Zeit und Geld ich damit spare! Ich habe mehr Zeit für die Sachen die mich ein Stück weiterbringen, mich erfüllen und mir das Gefühl schenken, dass ich mein Leben LEBE und nicht GELEBT werde! Im Einzelnen schaut das dann so aus:

  • Diese „eingesparte“ Zeit bewusst wahr nehmen und zur Ruhe kommen.
  • Bücher lesen.
  • Mich in meinen Hobbys austoben. :-)
  • Schreiben und mich mit meinen Lesern austauschen.
  • Mehr Zeit für Natur und meine Hunde.
  • Gespräche mit Tiefgang führen (mit Menschen, die mir am Herzen liegen).

Diese kleinen Listen sind natürlich nur für mich geltend und die ich Dir nur als Beispiel zeigen will. Ich bin ein sehr ruhebezogener Mensch geworden, deshalb kannst Du in meiner Liste nix „aufregendes und lautes finden“. Es sei denn ich stehe in einem Konzert! ›lach‹ Wie immer sehr individuell bei jeder von uns.

Aber sei mal ehrlich, woran erinnerst Du Dich zehn Jahre später? An eine Big Brother Folge oder an den Morgen, als Du mit Deinen Mädels oder Freunden eine Nacht am See verbracht hast? 1,2 … 5 Bierchen gezwitschert hast und über Deine (Eure) Wünsche philosophiert  und Euch Eure Traumpartner zusammen gebastelt habt bis Euch der Sonnenaufgang wieder zurückgeholt hat?

Oder an den Moment als Du Deinen ganzen Mut zusammengenommen hast und Dich mit einem klaren: „NEIN, ich mach jetzt diese Reise alleine …“ in Bewegung gesetzt hast? Meine Antwort brauche ich Dir nicht aufzuschreiben.

Besser ist es Dir die Frage zu stellen, wie DU mit Deiner Zeit umgehst! Was kannst Du Dir vorstellen, in Deinem alltäglichen Sein zu streichen oder zu reduzieren?

Ja ich weiß. Wieder mal Fragen über Fragen. Aber was soll ich machen, die Zeit ist nun mal das Wertvollste das wir besitzen und sie kommt nicht mehr zurück, haben wir sie mal nicht gut genug genutzt.

NICHT warten bis die beste Zeit kommt, denn wer kennt die schon? Sondern die jetzige Zeit zu Deiner besten machen.

Monika Minder

Falls Du etwas dazu sagen möchtest – freue ich mich sehr. Falls Du erst mal darüber nachdenken musst, wünsche ich Dir ganz viele gute Eingebungen, die Dir jede Menge Zeit freischaufeln! Und falls Du noch mehr über die Zeit lesen möchtest, dann klicke gleich auf die folgenden zwei Artikel …

Älter werden und die Zeit wird schneller?
Immer zu wenig Zeit? Doch Du hast sie!

Pass auf Dich auf.

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Heute spiele ich mal „Lehrerin“. Ich fordere Dich zu einem Selbsttest heraus. Sein einfach mal still. Einfach mal nur dasitzen und nix tun. NICHTS reden. Nur beobachten was diese Stille so mit Dir anstellt. Schaffst Du das und wenn ja für wie lange? Beginnst Du nach fünf Minuten schon unruhig hin und her zu wetzen? Oder bist Du vielleicht eine geübte Meditations-Tante und schaffst es sogar eine Stunde oder länger?

Mein persönlicher Rekord liegt bei zwei Tagen. Abgesessen bei einem Schweigeseminar, das mich an meine Grenzen gebracht hat. Aber es geht ja nicht darum Rekorde aufzustellen, sondern darum zu sich selbst zu finden und dadurch endlich zur Ruhe zu gelangen. Also ich fordere Dich heute auf: Sei still und beobachte Dich dabei.

Die Tasche voller Konflikte trägt sich schwer

Nur so mal angenommen, es geht Dir genauso wie es mir ergangen ist. Ein Berg voll Sorgen, jede Menge ungelöste Probleme. Schwierigkeiten bei der Arbeit und ja – da sind ja auch noch die psychischen Probleme. Angst und Panikattacken, körperliche Tiefpunkte, das volle Programm also. Ich hatte ziemlich viel zu bieten. Was denkst Du, was ich damals gemacht habe?  Richtig – ich habe mir 200 %ige Ablenkung gesucht!

Diese bestand aus ganz viel Arbeit, die ich mir sogar mit nach Hause genommen habe, vielen Partys und vielen Menschen, die ich zu mir eingeladen habe. Dabei verfliegt die Zeit schon relativ schnell und laut! Es war mir nur wichtig gewesen, mich nicht mit meinen Problemen auseinanderzusetzen. Mit einem Wort: Ich habe die Flucht ergriffen!

Hat mich dieses Verhalten in irgendeiner Form weiter gebracht? Ein klares NEIN. Ganz im Gegenteil. Ich spielte dieses Versteck und Flucht Spiel sehr lange, bis es irgendwann einen lauten Knall gab. Das Spiel war vorbei und ich wurde ausgeknockt. Erst als ich „zwangs-sediert“ zur Ruhe kam, konnte ich eines feststellen …

Mein Sack voller Probleme lag auf einmal glasklar vor mir

Meinen freiwilligen Aufenthalt in einer Spezialklinik hatte ich die ersten Tage schwerstens bereut! Kein Fernseher, keine Musik, kein Handy oder MacBook, kein Buch und keine Menschen, die einen bespaßen. Nur Stille und der Blick aus dem Fenster stand am Rezept. „Schluss mit dem davonlaufen, jetzt ist die Zeit gekommen, um sich auf die wesentlichen wichtigen Dinge in Ihrem Leben zu kümmern … SIE SELBST.“

Dass dies in der Stille am besten gelingt, war mir da noch nicht so klar. Es machte mir sogar Angst. Dieses Nichtstun zählte halt gar nicht zu meinen Merkmalen. Und in der Welt wie ich sie kannte, war Stille und nichts Tun sowieso wie eine ansteckende Krankheit!

Diese Zeit war damals sozusagen meine Premiere. Ich habe viele Stunden in Stille verbracht und meine Erfahrungen damit sammeln dürfen. In dem Moment, wenn man keinerlei Ablenkung zur Hand hat und man ganz bei sich ist, fängt ein Film an zu laufen … und zwar der Film des eigenen Lebens. Du schaust aufmerksam zu und stellst schnell fest, wo Deine größten Baustellen im Leben sind. Glasklar liegen sie plötzlich da …

Die Stille hilft Dir, Lösungen für Dein Problem zu finden

Es ist tatsächlich so, während man so still sich selbst beobachtet, wird einem bei vielen Dingen klar, was man zu tun hat! Die Lösungsansätze sind definitiv nicht einfach. Meine waren schmerzhaft und mega anstrengend. Eine riesige Veränderung stand mir bevor, aber es wurde mir klar, dass es nur so gehen würde, wollte ich in Zukunft ein anderes Leben führen wollen!

Mein „Film“ hat mir gezeigt, dass ich mit meinem Job nicht mehr glücklich war, dass ich mich mit den falschen Menschen umgab. Menschen, die sich an mir bedienten. Das mein schmerzhaftes Familien-Thema endlich angesprochen werden musste und das ich zu meinen psychischen Problemen stehen musste.

Es war viel. Aber ich lernte aus dem Stress auszusteigen. Es war immer alles viel zu schnell. Überlege doch selber mal, wie oft hast Du heute schon gesagt: „Ich muss noch schnell einkaufen, noch schnell aufs Klo, schnell dies und das …“? Siehst Du, wusste ich doch. Diese Schnelligkeit tut uns aber leider nicht gut. Sie laugt uns auf Dauer aus. Still zu werden ist der erste und beste Schritt zur Langsamkeit.

Ich verspreche Dir, wenn Du das ein paar Mal versucht hast und sich Dein gehetzter Geist an die Stille gewöhnt hat, wirst Du diese Qualität des SEINS nicht mehr missen wollen. Das Gute an der Sache, es kostet Dich keinen Cent. Du kannst das täglich anwenden. Du hast die Möglichkeit in Deiner Mittagspause Dein Handy zu inhalieren oder Dir zum hundertsten Male die langweiligen Geschichten Deiner Kollegin anhören oder Du setzt Dich einfach mal raus. Auf eine Bank und tust nichts außer in Stille beobachten. ›lächel‹

Die Stille hat mich süchtig gemacht

Das Ganze ist ein Prozess, der seine Zeit braucht um es auch wirklich verinnerlicht zu haben. Damit klarzukommen! Aber wenn Du diesen Weg mal gewählt hast, bin ich mir sehr sicher, dass noch weitere Dinge folgen werden. Vielleicht fängst Du auch mit dem Meditieren an? Meditation ist für mich ein wesentlicher Bestandteil um meine Ängste und Panikattacken gut im Griff zu haben. Vielleicht reduzierst Du Deinen Medienkonsum, weil Dir die dauernden negativen Nachrichten auf die Semmel gehen?

Vielleicht fühlst Du Dich in der Natur sehr viel wohler als in lauten Cafés oder stickigen Kinosälen? Gerade in der Natur ist die Stille und Ruhe allgegenwärtig. Ganz egal was Du daraus machen wirst – es wird Balsam für Dich und Deine Seele sein.

Nachsatz:

Nach all meinen Erfahrungen, die ich mit der Stille machen durfte, begann ich damit sie täglich zu konsumieren. Ich bin ein „Stille-Junky“ … ich brauche das für meine Balance, für mein Wohlbefinden, meine Gesundheit und meine Kreativität! Ich bin kein Profi im Meditieren, aber ich könnte nicht mehr ohne sein. Ich liebe es aus der Großstadthektik abzutauschen, in Orte und Momente einzutauchen, die  mir absolute Stille schenken. Die damalige Zwangsruhe hat mein Leben verändert, wenn nicht sogar gerettet, aber das wäre schon wieder ein anderes Thema.

Erst in der STILLE erkennst DU, wer DU wirklich bist.

Und, wie ist es bei Dir so? Bedeutet Dir bewusste Stille auch so viel wie mir? Über Deinen Kommentar freue ich mich natürlich!

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Hobbys sind dazu da um sich zu entspannen, abzuschalten, dem Alltag entfliehen und für ein paar Stunden das zu tun, was uns richtig Spaß macht! Dem rasanten Alltag zu entkommen, ist irgendwie nicht mehr so einfach, wie es mal war. Manchmal hat es den Anschein, dass Hobbys zum Luxusartikel geworden sind …

Nach über zwei Jahren habe ich sie wieder ausgepackt … meine Stricknadeln. Ich bin auf meiner sehr langen Reha von einer „in sich ruhenden“ Frau inspiriert worden. Es beruhigte mich total, wenn ich das leise Klimpern Ihrer Nadeln hörte. Etwas tun, das einen entspannt und wobei man abschalten kann. Hobbys, das heißt auch seine Fähigkeiten zu entdecken und im Alltag integrieren. Altes oder neues entdecken und beginnen … so wie früher. In der Jugend war einfach so viel Zeit, warum ist es jetzt so anders?

Zeit für Dich

In jungen Jahren haben wir noch nicht so viele Verpflichtungen. Mit der Zeit wachsen sie und der Raum für persönliche Aktivitäten wird immer enger. Dazu kommt natürlich auch die Familie. Alles braucht seine Zeit und die Verantwortung begrenzt sich nicht mehr nur auf die eigene Person, sondern umfasst vielleicht einen größeren Personenkreis.

Wie kann es also gelingen „alte“ Hobbys wieder zum Teil des Lebens zu machen? Schließlich geben uns Hobbys die Möglichkeit unsere Talente zu fördern. Wir dürfen uns dabei glücklich austoben und bekommen dazu noch den Kopf frei. Schlicht weg – es bedeutet Zeit für Dich, das ein sehr kostbares Gut und beinahe schon zum Luxus geworden.

Ständig ruft die Arbeit

In der Arbeitswelt wachsen die Verpflichtungen. Privat scheint es nicht anders zu laufen. Der wachsende Stress, der dabei entsteht, spielt ebenso eine große Rolle und ist in unserer Gesellschaft Krankheitsursache Nummer eins! Immer diese Erreichbarkeit … beruflich wie privat, bedeutet für mich auch ständige Alarmbereitschaft! Bei mir löst das im wahrsten Sinne des Wortes einen Flucht-Reflex aus!

Neben den vielen Stunden, die wir am Arbeitsplatz verbringen, müssen wir auch noch den Weg dorthin und wieder zurück, von unserer „freien“ Zeit  abziehen. In meinem letzten Job verbrachte ich jeden Tag 3 Stunden im Zug … Zeit, die ich zwar irgendwie nutzte, aber die mir für meinen privaten Ausgleich fehlte.

Und so wie es mir ging, gibt es auch genügend andere Menschen, die genauso empfinden. Also Du siehst, es ist kein Wunder, dass die Hobbys, bei den meisten von uns eher abnehmen als zunehmen. Hobbys = Luxus. Was ich an diesem Luxus so liebe, ist das ich mich wieder neu entdecken und kennenlernen kann. Damit auch meinen Gedankenstrom zur Ruhe zu bringen und dabei meine Seele baumeln lassen darf. Hobbys können sich auch verändern. Bei mir gibt es einige Dinge, die ich mir kaum mehr vorstellen könnte zu tun. Und es gibt Tätigkeiten, wie zum Beispiel Decken stricken ›lach‹, die ich wieder ausgrabe.

Wie also ist es jetzt möglich, trotz Familie, Freunde, Beruf usw. einen Ausgleich für sich wiederzufinden?

Zurück zum kindlichen Entdeckungsgeist

Ich musste mich die letzten Monate sehr viel mit mir selbst beschäftigen. Dabei waren viele Gedanken vertreten. Sinnfragen tauchten auf, Momente der Vergangenheit waren greifbar. Besonders verkrochen habe ich mich in jene Momente, in denen ich mich sehr wohlgefühlt habe. Ich hatte so viele Aktivitäten, zu den mich kein Mensch zwingen musste! Dabei hat sich das Thema Pferde wieder sehr stark in den Vordergrund gedrängt. Ich hatte es zwar nicht vergessen, aber es war so weit weg gewesen …

Was ich damit sagen will, es ist wichtig, sich für eine Richtung zu entscheiden in die Dein Hobby gehen soll. Ob es wie bei mir eine andere Art der aktiven Bewegung sein soll oder Du lieber Deine kreative Ader freilegen möchtest. Ob Dich Dein Hobby pushen soll oder besser zur Ruhe bringen soll … entscheide Dich. Vielleicht findest Du Deinen Entschluss so wie ich, in der Vergangenheit?

Ein Hobby braucht Platz im Kalender

Es ist tatsächlich so. Ich habe bemerkt, dass ich schon organisieren muss. Fixe Tage, feste Zeiten. Denn sobald man mal zu Hause angekommen ist, macht sich der „Gemütlichkeitsmodus“ Richtung Sofa bemerkbar.  „Jetzt noch umziehen und wegfahren?“ Das gilt für Tätigkeiten, die außerhalb stattfinden. Meine Decken stricken sich selbstverständlich am besten bei einer Tasse Tee und chilliger Musik, ganz relaxt am Sofa! ›lach‹ Ich brauch’s nun mal sehr abwechslungsreich. Deshalb ist gerade bei den neu entdeckten Tätigkeiten ein Platz im Kalender von Nutzen. ›zwinker‹

Es macht mich ja beinahe ein bisschen traurig, dass so wenig Hobbys aus der Kindheit überlebt haben. Wenn ich mich so umsehe was Menschen in Ihrer Freizeit so machen, ist das nicht sehr kreativ.

  • Internet stöbern
  • Handy optimieren und polieren :-)
  • Netflix rauf und runter
  • Instagram – Follower sammeln
  • usw.

Manchmal gehen sie auch raus. Machen dann Fotos, wie sie gerade im Lokal sitzen und Ihren Hummer zerlegen oder am Strand chillig Ihre Beine eincremen oder sich in fremden Ländern, unecht grinsend vor ein Denkmal positionieren. Egal was, Hauptsache abwechslungsreiche Fotohintergründe sind vorhanden um es aller Welt zu zeigen.

Es scheinen die „neuen“ Hobbys der Großstädter. Sorry, aber das ist aufdringlich auffallend. In den ländlichen Gebieten, soll es ja noch Leute geben, die Ihre freie Zeit noch richtig verplanen. :-) Natürlich ist mir klar, dass sich die Interessen verschoben haben. Das Leben verändert sich und mit ihm auch so manche Hobbys. Aber wäre es nicht für uns alle besser, erholsamer und gesünder, mal den Luxusartikel Zeit anders zu  nutzen? Einem Hobby zu folgen, das uns danach zufrieden in den Sessel sinken lässt?

Möglicherweise denke ich etwas altmodisch. Aber Gedanken sind ja frei und jeder entscheidet, wie er sein Leben befüllen möchte. Ich  bleib dabei und möchte es auch heute hier weitergeben:

Nehmen wir uns doch das wertvollste Gut, die ZEIT für die Dinge, die uns das Gefühl geben, am LEBEN zu sein!

Ich wünsche Dir ganz viele tolle Momente bei und mit Deinen Hobbys.

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Schon die Worte „Ich bin allein“ lösen bei vielen Menschen ein innerliches Erdbeben aus. Alleine zu sein bedeutet – es ist keiner da mit dem wir uns austauschen können. Wenn wir krank oder alt und gebrechlich werden. Wir sind auf uns gestellt und müssen alles selbst erledigen und in die Hand nehmen. Es ist niemand da der uns mal kurz in den Arm nehmen kann und uns liebevolle Worte schenkt.

Weihnachten und Silvester, Feste für die ganze Familie! Doch nicht jeder hat Familie oder die Möglichkeit diese Feiertage im Kreise vertrauter Menschen zu verbringen. Gerade an solchen Tagen kann das Gefühl der Einsamkeit und die Angst vorm Alleinsein besonders stark werden.

Es ist keiner da …

Die Angst vorm Alleinsein. Gerade wenn das Jahr sein Ende nimmt, kehrt bei den meisten Menschen Ruhe ein. Man sitzt gemeinsam mit der Familie zusammen, trifft sich mit Freunden und verbringt einige besinnliche Tage gemeinsam mit seinen liebsten Menschen. Eigentlich ein Grund sich zu freuen … leider sieht das nicht jeder so. Ich kenne sehr viele Menschen, insbesondere Frauen, die ein beklemmendes Gefühl, wenn nicht sogar Angst empfinden, wenn sie an die letzten Tage im Dezember denken.

Sie wissen, sie werden ganz alleine sein. Vielleicht weil sie keine Familie (mehr) haben, Bekannte und Freunde mit ihren eigenen Familien beschäftigt sind. Das Bewusstsein zu wissen, dass alle andere Menschen schöne Weihnachtsabende in gemütlicher Atmosphäre, bei leckeren Essen und netten Gesprächen führen, macht es noch schlimmer. Das Gefühl der Einsamkeit nimmt zu.

Ich habe einige Jahre hinter mir, wo ich Weihnachten und Silvester alleine verbracht habe. Meine Katze, ein Stapel Arbeit am Tisch und ICH. Ich machte freiwillig am 24. Dezember das Schlusslicht in der Firma, besuchte noch bis ungefähr 15 Uhr ein paar Freunde und das war’s dann auch. Dann wurde es still. Zuvor noch die letzten hektischen Menschen im Geschäft und dann absolute Ruhe für die nächsten paar Tage! Für mich ein sehr unschönes trauriges Gefühl, weil ich es Jahre zuvor noch ganz anders genießen durfte. In Vorfreude und Genuss. Tja das Leben verändert sich eben. Übrig blieb die Einsamkeit und die Angst vorm Alleinsein. Kein Einzelbeispiel, das weiß ich.

Du/wir sind nicht alleine

So ist es! Es gibt so viele Menschen, die an den Feiertagen alleine sind! Seit Jahren steigt die Zahl an Singlehaushalten. Freiwillig oder unfreiwillig – egal. Wer denkt an diese Menschen? Sie sind ebenfalls alleine. So paradox es jetzt klingen mag, Du/wir sind also in guter Gesellschaft. Mir hat dieses Wissen das Gefühl der Einsamkeit und die Angst vorm Alleinsein, ein wenig genommen.

Ich möchte aber auch versuchen, Dir und all den Menschen, die die Feiertage  alleine verbringen, ein paar Vorschläge mitzugeben. Um depressive Gefühle und Einsamkeit an diesen Tagen zu vermeiden.

  • Das Wichtigste: mache Dir bewusst, dass Du nicht der einzige Mensch bist, der diese Tage alleine verbringt!
  • Geh raus, mache noch die letzten Besorgungen für DICH ganz alleine und gönne Dir alles, worauf Du Lust hast! DU hast es DIR verdient und bist es wert!
  • Gestalte Deine Feiertage und Abende so, dass Du Dich richtig wohlfühlst. Das kann ein schön gedeckter Tisch mit einem liebevoll zubereitetem Essen sein. Schöne Musik oder ein passender Film? Kuschel Dich gemütlich mit einem Buch auf Deinem Sofa ein. Oder … wann warst Du das letzte Mal in einer festlichen Weihnachtsmette?
  • Verbringe so viel es Dir möglich ist, in der Natur. Vielleicht haben wir ja das Glück weiße Feiertage zu erleben. Frische Luft vertreibt schlechte Gedanken. DAS verspreche ich Dir. ›lächel‹

Das erste Mal an diesen Feiertagen alleine zu sein, ist immer schwer. In den darauffolgenden Jahren wird es viel leichter, auch mithilfe dieser Vorschläge vielleicht! Bei mir hat es wunderbar funktioniert. Und als ich mich daran gewohnt habe … bam … stellte das „Silvesteruniversum“ einen Herzmenschen für mich bereit … ›lach‹ Also wer weiß was das alte und neue Jahr für Dich so alles zusammen spart. ›zwinker‹

Und wie jedes andere Fest auch, werden auch diese Feiertage zu Ende gehen. Also hab keine Angst. Versuche Weihnachten und Silvester nicht mit negativen Gedanken zu verbinden. Denn negative Gedanken lösen negative Gefühle aus! Und DAS kannst Du definitiv nicht gebrauchen!

Und zum Schluss noch etwas ganz schönes für Dich, bevor ich Dir eine wunderbare Zeit wünsche:

  STILLE                                                                                

… wo bist Du?
Wo findest Du in dieser hektischen Zeit Raum?

Wer macht Dich?
Wo kann ich Dich finden?
Soll ich Dich suchen?

Stille leise: Ich bin in Dir und warte, dass Du mich entdeckst.
Wenn Du meine zarte, unauslöschliche Flamme in Dir siehst,
dann wird es auch draußen ruhig und wohlig.
Wenn Du im Draußen einen Platz findest, an dem Du zur Ruhe kommst,
dann spürst Du mich bald auch in Dir und ich kann Dich wärmen …

E. Mistelbacher

Pass auf Dich auf …

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Weißt Du was ein Bedürfnis ist? Wenn ja, kennst Du Deine? Und noch wichtiger wie gehst Du mit Deinen Bedürfnissen um? Ich gebe Dir jetzt recht … ziemlich viele Fragen, die sich ein wenig unangenehm anfühlen, stimmts? Letztendlich möchte ich Dich aber nur ein wenig unterstützen um besser oder wenn nötig, anders mit Deinen Bedürfnissen umzugehen.

Ein Bedürfnis, was ist das genauer betrachtet. Es ist in einfachen Worten ein Mangel, verbunden mit dem Wunsch ihn zu beheben. Es sind Wünsche, es kann ein Verlangen sein. Ein Bedürfnis entwickelt sich aus dem Gefühl heraus, dass Dir etwas fehlt. Und dieses Gefühl treibt Dich an, diesen Zustand zu ändern.

Ein Beispiel: Du arbeitest rund um die Uhr, der Job ist Dein Zuhause, … es gibt ständig Arbeit und Du hast kaum noch Zeit für Dich! Daraus entwickelt sich dann Dein Bedürfnis nach Ruhe und Entspannung.

Ruhe und Entspannung ist also jetzt Dein Bedürfnis. Es gibt aber auch das genaue Gegenteil und weitere Beispiele, was Du Dir vielleicht wünscht:

  • Kontakte und Gemeinschaft
  • Abwechslung
  • Bewegung, Sport
  • Begeisterung und Bildung
  • Inspirationen
  • Spaß
  • Sicherheit und Schutz
  • Ruhe
  • Ordnung und Sauberkeit
  • Liebe, Zuneigung und Fürsorge
  • Genuss
  • Klarheit und innerer Frieden
  • Gleichgewicht und Einklang
  • Authentizität
  • Und vieles mehr …

Mir sind jetzt gerade vieler meiner eigenen Bedürfnisse in den Sinn gekommen. Natürlich hat hier jeder eine ganz unterschiedliche Sicht darauf. :D

Warum sind Bedürfnisse so wichtig für uns?

Für jeden Menschen, der zufrieden leben will, sind seine Bedürfnisse existenziell wichtig und wertvoll. Wir brauchen ja nur mal kurz darüber nachdenken, erfüllen wir uns unsere Wünsche, sind wir gut gelaunt und happy! Wir sind energievoll. Haben Lust unsere Ziele weiterzuverfolgen. Wir haben den Kopf frei und sind entspannter. Es ist wichtig unsere Bedürfnisse fest im Blick zu halten UND zu erfüllen. Es sollte auf unserer Prioritätenliste ganz oben stehen.

Dieses „Bedürfnisthema“ ist für mich selbst nicht immer einfach. Ich glaube sagen zu können, dass gerade wir Frauen sehr oft und sehr gerne die Bedürfnisse der anderen – sprich Familie, Kinder und Partner erfüllen möchten. Begleitet mit dem Satz: „Gehts den anderen gut … gehts mir auch gut.“ Ein sehr schöner Gedanke, aber nicht sehr zielführend für uns selbst. >stirnrunzel<

Ich bin ja gerade aus meiner „Lebensschule“ entlassen worden, sich seinen Bedürfnissen zu widmen war Tagesthema. Ich habe mir dabei ein sehr anschauliches und hilfreiches Werkzeug mit nach Hause genommen, dass ich Dir heute gerne schmackhaft machen will! Dabei geht es um viele Töpfe, Schachteln oder Gläser die Deinen Bedürfnissen Platz geben sollen. Die Namen Deiner „Bedürfnisgläser“ vergibst nur Du!

Stell Dir jedes Bedürfnis als einen Behälter vor

Dieses visuelles Beispiel, hilft Dir Deine Bedürfnisse zu erkennen. So lernst Du auf Deine Bedürfnisse zu achten, besser kennenzulernen und natürlich auch zu erfüllen damit es Dir möglichst gut geht. Je nachdem wie gut Du Deine Bedürfnisse erfüllst, hat auch Dein Behälter eine andere Füllhöhe.

Ein Beispiel:

Dein Glas mit dem Namen„Klarheit“ ist gerade mal Boden bedeckt gefüllt …
Das Glas „Ordnung und Sauberkeit“ ist beinahe randvoll …
„Liebe, Geborgenheit“ möchte mehr Gesellschaft in Ihrem Glas …
usw.

Für jeden seine eigenen Behälter. Verstehst Du was ich meine? Es ist nur wichtig, dass die Benennung zu Dir passt und Dir bewusst ist, was sich hinter diesem Bedürfnisglas verbirgt!

Die Füllhöhe Deiner Behälter ist natürlich flexibel. Das bedeutet, Dein Topf wird voller, wenn Du Dein Verlangen erfüllst.
Er wird leerer, wenn Du Dein Bedürfnis ignorierst.
Der Stand der Füllmenge ist also abhängig von Deinen Erfahrungen und Erlebnissen im Alltag. <3

Betrachte Deine „Bedürfnisbehälter“

Sie können sich kurz- und langfristig verändern. Betrachte sie in Intervallabständen. Frage Dich wie es mit Deinem Bedürfnis „Freude“ oder „Ruhe“ in den letzten paar Wochen aussah? Solche Dinge langfristig im Blick zu behalten, ist sehr wichtig um großzügig gesagt, ein zufriedenes Leben zu führen!

Es spielt auch keine große Rolle, wenn eines Deiner Gläser fast leer ist. Es sollte nur kein Dauerzustand werden. Mache Dir Gedanken darüber, woran es liegen könnte und was Du für Dein Bedürfnis tun kannst.

Bei  mir waren die Behälter „Abwechslung“,„Spaß“ und „Sport“ die letzten zehn Wochen beinahe leer. Mein Fokus lag auf anderen Bedürfnissen wie „Ruhe“, „Klarheit“ und „Wissen“. Das ist alles kein Problem, wichtig ist eben nur, nicht darauf zu vergessen. Wir Menschen neigen dazu unsere Grundbedürfnisse zu vernachlässigen, wenn wir zu sehr auf etwas fokussiert sind! Wenn diese Töpfe dann leer sind und nicht wieder aufgefüllt werden kann es zu größeren Problemen kommen!

Ich kenne das sehr gut von mir selber. Man wird unzufrieden, etwas schwierig im Umgang mit anderen. Freundschaften können darunter leiden und die Gesundheit ebenso!

Kann ein Behälter auch überlaufen?

Das war so meine Frage an meinen Coach. JA und NEIN war seine Antwort. Du merkst die Überfüllung in einem Behälter am besten an der Füllmenge eines anderen Topfes.

Beispiel: Wenn zum Beispiel Dein Behälter „Herausforderung“ schön voll ist, ist alles gut. Du wirst gesund gefordert und Du schaffst es das gut zu bewältigen. Wenn dieser Topf allerdings fast überschwappt, Du Dir schwertust die Herausforderungen zu schaffen, kommt ein anderer Behälter ins Spiel. Der „Pausen-Ruhe-Ausgleichstopf“. Betrachte ihn und verliere ihn nicht aus Deinen Augen. Sorge dafür, dass sich dieser Topf angenehm füllt.

Nur DU selbst kannst natürlich sagen, wie viel oder wie wenig Deine Behälter befüllt sein müssen. Es ist wie überall und immer sehr individuell. Vergleiche mit Töpfen anderer ergeben also überhaupt keinen Sinn! Wichtig ist für Dich nur eines. Du solltest Deine Bedürfnisse kennen und sie auch so gut als möglich erfüllen.

Leere Bedürfnisbehälter beeinflussen unsere Entscheidung. Entscheidungen, die wir vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt bereuen könnten.

Achtung Beispiel ›lach‹:

Vielleicht erlebst Du in Deiner Beziehung Deinen Behälter „Abwechslung“ als ziemlich leer. Das passiert, wenn eine Partnerschaft von Routine beherrscht wird. Alltag eben. Viele Paare trennen sich deswegen, weil eben dieser Topf nicht mehr gefüllt wird. Eines wird dabei vergessen und übersehen …, nämlich der Behälter mit der Bezeichnung „Sicherheit und Vertrautheit“. Der ist voll, bringt und rettet aber die Beziehung nicht.

Was ich damit sagen möchte ist, wir dürfen den Überblick nicht verlieren! Ein harmonisches Gleichgewicht ist notwendig um richtige Entscheidungen treffen zu können. Ohne die ganze Beziehung und damit den kostbaren Behälter „Vertrautheit“ aufs Spiel zu setzen!

Schlusswort

Deine Bedürfnisse sind die Hauptdarsteller in Deinem und meinem Leben. Es geht um Kraft, Lebensfreude, Energie und letztendlich um unsere Zufriedenheit im Leben. Der Schlüssel liegt darin, sich seiner Bedürfnisse klarzuwerden und danach überlegt zu handeln. Wie immer – WIR haben es in der Hand.

Ich glaube es ist unverkennbar, dass ich gerade frisch die Schulbank gedrückt habe. ›lach‹ Aber mit diesem Konzept der „Bedürfnisgläser“ verfügen wir  über ein Werkzeug, das uns allen den richtigen Umgang mit unseren Bedürfnissen leichter und klarer macht!

Wenn wir unsere eigenen Bedürfnisse nicht ernst nehmen, tun es andere schon gar nicht.

M. Rosenberg

Vielleicht konnte ich Dir meine Begeisterung für dieses Konzept vermitteln. :-)
Falls Du jemanden kennst, der genau an diesem Thema arbeitet, lass es sie/ihn wissen. Nachhaltige Kommunikation ist immer etwas schönes. <3

Big hug.

Lesezeit: 3 Minuten

Zu meinem Artikel heute wurde ich durch ein Gespräch am Rande inspiriert. Es ging darum, dass Menschen behaupten, an ihrer aktuellen Lebenssituation nichts verändern zu können. Zeugin dieser Diskussion zu sein, versetzte mir einen Seitenhieb, da es mich an meine Vergangenheit und mein „Opferrollen-Dasein“ erinnerte. Ich war allerdings ein stilles „Opfer“. Anders als viele Zeitgenossen in meinem Umfeld. Ich hatte einfach eine Grundüberzeugung, dass ich das Leben nun mal so hinnehmen müsse, wie es mir begegnete. Ja … und dann gab es noch die dominanten Ausreden, die gar keiner Veränderung Platz gaben.

Es hat sich nichts verändert. Zwar bin ich aus der Opferrolle raus. Ich habe mir dieses „Opferkostüm“ abgestreift. Aber es gibt so viele Menschen, die scheinbar gerne und lautstark, dieser Opferrolle eine Stimme geben. Das Leben ändert sich. Dadurch verändern wir uns! Mit der Erfahrung eines kompletten Neustarts in den letzten Jahren weiß ich, dass alles nur Ausreden waren, … hat man die richtigen Ausreden in der Hand, brauchen wir auch nichts verändern.

Meine frühere Strategie: Ich ändere mal lieber nix, es wird irgendwann schon besser werden. Leider ist dieser Glaube nie aufgegangen. Obwohl es in mir immer wieder mal sehr laut wurde. „Komm mach was, das ist doch kein Leben, dass du dir wünscht! Verändere die Dinge die du verändern kannst!“ Gehört habe ich dieses Drängeln in mir, aber ich habe so lange und erfolgreich verweigert, bis das Leben mich geändert hat. Mir ging es so „bescheiden“, dass es auf einmal Schluss war mit sämtlichen Ausreden!

Die, die mich am Blog besuchen und lesen, stehen selbst immer mal an einer Kreuzung der Veränderung. Du weißt oder zumindest ahnst Du es, dass es da noch einiges gibt in Deinem Leben das Du verändern kannst aber Deine Ausreden lassen es nicht zu. Deshalb bist Du hier. Veränderung und Leben. Darum geht es immer wieder hier auf meinem Blog. Deshalb bist Du hier. Ich würde ja auch keinem Food-Blog folgen, wenn ich nicht neugierig auf Kuchen, Fleisch und Inspirationen wäre, oder?

Schluss mit unseren Lieblingsausreden

Ich habe mitgehört, habe mich zurückerinnert, an die Zeit, in der ich für ALLES eine Ausrede in der Tasche hatte, um ja nichts verändern zu müssen. Ich bin mir sicher, dass Deine Ausrede vielleicht auch darunter zu finden ist. Wenn Du Dich beim Durchlesen kopfschüttelnd aufregst, finde ich das super ›lach‹ … warum? Das sage ich Dir im Anschluss.

  1.  Ja ich bin eben noch nicht so weit.
  2.  Wenn das immer so einfach wäre.
  3.  Das geht mir viel zu schnell.
  4.  Dafür bin ich schon viel zu alt!
  5.  Was ist los? Es ist doch alles gut wie es ist?
  6.  Das kann ich mir nicht leisten.
  7.  Das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert.
  8.  Meine Gesundheit spielt da nicht mehr mit.
  9.  Meine Eltern, Freunde haben gesagt …
  10.  Was sollen die anderen von mir denken?
  11.  Und was ist mit meiner Altersvorsorge?
  12.  Du tust Dir leicht, Deine Kinder sind schon groß.
  13.  Ich muss den Kinderwegen bleiben …
  14.  Ich bin halt so.
  15.  Davor habe ich zu viel Angst!
  16.  Wenn ich mal in Pension bin, die Kinder groß, den richtigen Partner usw. habe, dann …
  17.  Ich will ja gar nichts verändern.
  18.  Dazu fehlt mir die Kraft.
  19.  Ich brauche Sicherheit.
  20.  Mir fehlt das Vertrauen.
  21. Abenteuer sind für junge Menschen da.
  22.  Ich würde ja wirklich gerne, ABER …
  23.  Mir fehlt die Zeit.
  24.  Aber das machen doch ALLE so!
  25.  Ein komischer Blog, was soll das?

Tja und nun? Regst Du Dich auf? Welcher Satz ist Dein ständiger Begleiter? Bist Du verärgert, weil Veränderung wirklich nicht so leicht ist? Alles gut rege Dich auf und schmeiß mir auch gerne was an den Kopf! „Sie hat doch wirklich keine Ahnung von nichts!“  Da gebe ich Dir sogar recht. Teilweise. Aber wenn ich von etwas Ahnung habe, dann von Ausreden und ihre Folgen, sorry.

Sich aufregen ist manchmal echt super!

Je mehr Dich etwas aufregt, umso schneller solltest Du darauf achten und hinsehen! Ich wollte das selber lange nicht wahrhaben. Wenn mir ein Mensch etwas Unangenehmes gespiegelt hat, war die Reaktion: so weit als möglich von mir fern halten und durch langes Argumentieren belegen, dass die Fakten doch ganz anders lagen.

Selbstbetrug. So das richtige Wort dafür. Es funktioniert ne Weile, aber gewinnbringend und nachhaltig ist es nicht! Ausreden sind okay. Dafür müssen wir uns keine Schuldgefühle aufhalsen. Es stecken teilweise alte Glaubenssätze und Programmierungen dahinter, die wir über die Jahre zu unseren eigenen gemacht haben.

Es ist ein Gedankenkonstrukt, dass uns vor unangenehmen Neuerungen schützt. Langfristig gesehen haben sie aber eine sehr angenehme Wirkung – dafür müssen wir aber ins TUN kommen.

Letztendlich ist das Sammeln von Gegenargumenten wieder nur eine Ausrede. Nämlich dafür, sich zu trauen den springenden Punkt anzunehmen. Die ein oder andere Ausrede als solche zu enttarnen und die gewünschte Veränderung anzupacken. ›strahle grinsen<

Übrigens meine Lieblingsausrede ist: Nr. 14 und 23. ›zwinker‹.
Übrigens Du darfst mit Freude die Liste ergänzen. Gut möglich, dass ich so einiges vergessen habe. :D

Jetzt aber wünsche ich Dir ein TUN ohne Ausreden und jede Menge Volkserlebnisse.

Lesezeit: 3 Minuten

Was für eine Begrüßung heute findest Du nicht? Es gibt Dinge, die müssen mal von Frau zu Frau gesagt werden. Punkt aus. Heute geht es gleich mal ans Eingemachte. ›lach‹ Ich möchte unser aller Selbstwert etwas pushen und dabei werde ich mich selbst auch in die Reihe stellen. Warum? Weil ich der Meinung bin, dass es sich gut anfühlt, schöne Worte zu hören. Und dieses „DU BIST SCHÖN“ von Frau zu Frau weitergeben zu können, hat ebenso noch mal eine ganz andere Bedeutung. Bist Du dabei?

Schönheit drückt sich in vielen Dingen aus

Hast Du eine der folgenden Aussagen, schon mal gesagt bekommen?

  • Deine Augen strahlen voller Energie und Positivität …
  • Du besitzt diese Herzenswärme, die spürbar nach außen abstrahlt …
  • Du bist unglaublich stark, kannst richtig zupacken aber auch tröstend und wärmend Deine Arme um jemanden legen …
  • Dein Lachen ist sowas von ansteckend und wohltuend …

Das sind nur ein paar Beispiele, die beliebig erweitert werden können. Sachen wie:

  • Deine Figur ist ja der Wahnsinn …
  • Deine Haare sehen wirklich super aus …
  • Deine Stupsnase ist wirklich zum „Anbeißen“ …

überlasse ich dem männlichen Part! :D Wir Frauen wünschen uns doch etwas mehr Tiefe, oder? ›lach‹

Schönheit kann sich eben auch durch viele andere  Dinge wunderbar ausdrücken. Nicht nur durch einen knackigen Po, endlose Beine oder irgendwelche Körpermaße. Darüber kannst Du auch in anderen Beiträgen von mir nachblättern.

Hinsehen – um die Schönheit zu entdecken

Das Wichtigste um schöne Dinge sehen zu können, ist das genaue betrachten. Hinsehen, um die besondere Art der „Schönheit“ zu entdecken und es dann auch gerne weitergeben. Aber auch wir selbst dürfen uns unter ein besonderes Licht stellen und dann nach genauer Betrachtung mit einem Lächeln zu sagen: „Wow, ich sehe vielleicht nicht wie ein Model aus, aber ich strahle meine kleinen Makel einfach zur Seite!“

Lob, Bestätigung und kleine Komplimente (es dürfen auch große sein), tun beiden Seiten gut. Dem der Positives von sich zu hören bekommt und auch dem, der es ausspricht.

Es funktioniert bei allen Menschen. Es muss nicht immer der eigene Partner sein, die beste Freundin oder die nette Arbeitskollegin.

Erst vor ein paar Tagen hat eine Frau zu mir gesagt: „Schön Dir so früh am Morgen schon über den Weg zu laufen, Du tust meinem Herzen gut!“ Ich war ein wenig verwundert, da wir uns erst ein oder zweimal begegnet sind. Außerdem ging es mir an diesem Morgen nicht so besonders gut.

Für SIE war ich aber scheinbar positiv strahlend. Darüber habe ich mich so gefreut, dass ich dieses Beispiel auch gleich hier in meinem Artikel reinpacken wollte. <3

Wir sind alle viel zu verschlossen

Unsere Welt ist viel zu schnell um auf die verschiedensten Körperspuren eines Menschen zu achten! Wir nehmen auch viel zu viele Dinge als selbstverständlich hin. Wir sind auf unserer täglichen „Hast“. Keine Zeit um das Schöne am anderen zu erkennen und anzusprechen.

Was wäre dabei, im Vorübergehen einen fremden Selbstwert zu „streicheln“ so wie in meinem Beispiel? Es wäre kein Akt. Unser Selbstwert registriert so kleine Komplimente jedoch nur, wenn wir auch in der Lage sind, sie auch anzunehmen.

Wenn wir uns morgens beim Zähneputzen im Spiegel betrachten und uns denken.“ Na Du, heute etwas blass um die Nasenspitze … aber ICH bin trotzdem wunderbar so, wie ICH bin!

Unser Selbstwert verschönert und erleichtert unser Leben!

Unser Selbstwert ist die Glühbirne, die uns zum Strahlen bringt. :-)
Noch vor ein paar Jahren, als ich meine schlimme Krise hatte, war mein Selbstwert dermaßen im Keller, dass ich mich jeden Tag für mich selbst geschämt hatte. Alles fühlte sich verkehrt an. Mein unangebrachtes Zittern, meine ständige Unruhe, meine Panikattacken und mein unsicheres Verhalten. Rund um alles! 

Ich habe in vielen Therapien mein Selbstwertgefühl wieder aufgerichtet. In dieser Phase wurde ich sehr achtsam. Nicht nur mir selbst gegenüber, sondern ich hatte immer ein Auge auf andere geworfen. Sie betrachtet und studiert. Meine Sensibilität wurde dadurch ebenso angeregt.

Durch ganz viel Lob und viele kleine Komplimente für die verschiedensten Dinge wurde ich wieder groß. Gerade. Aufrecht. Der Mensch ist immer ausbaufähig. Das bedeutet, wir sollten nie damit aufhören an unserer Körpersprache, an unserer sensiblen Seite und an unserer Achtsamkeit zu arbeiten!

Sparen wir nicht mit „schönen Worten“!

Ich hätte auch „Komplimente“ schreiben können. Finde ich aber etwas oberflächlich. Das schöne Wort beinhaltet viel mehr als das Wort Kompliment. Nutzen wir die großen und die kleinen Möglichkeiten unseres Lebens, mal nicht auf Fehlersuche zu gehen, sondern schöne Worte für andere – auch mal fremde Menschen zu finden. Und optimaler Weise auch mal im Vorübergehen, zu verschenken.

Es sind mehr als 300 Artikel, die ich in der Zwischenzeit hier auf meinem Blog geschrieben habe. Und ich habe dafür schon soo viele schöne Worte bekommen. Mir geht bei jeder neuen positiven Nachricht, wieder neu das Herz auf! <3 Ich verteile selbst sehr gerne und freue mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich dafür ein kleines verwundertes Lächeln erkennen kann.

DU BIST SCHÖN. Deshalb auch dieser Beitrag heute von mir für Dich. Nimm es an und schenke es gerne weiter …
Vielleicht kennst Du ja jemanden, der diese drei Worte gerade sehr gut gebrauchen kann. Jemand der gerade ein wenig „Kraftfutter“ für seinen Selbstwert benötigt …

Lass Dir Dein Leuchten niemals nehmen, nur weil es andere vielleicht blenden könnte!

In diesem Sinne, schön, dass es DICH gibt …

Lesezeit: 5 Minuten

Du musst oder willst Dich entscheiden? Kommst aber damit nicht klar? Du hast mit Freunden darüber geredet, Dir „Für-Wider Listen“ geschrieben. Dir Deinen Kopf zerbrochen? Aber am Ende hörst Du Dich jedes Mal wieder sagen: „Mensch, was soll ich nur tun, ich kann einfach keine Entscheidung treffen!“ Wenn das so sein sollte, entscheide ich heute für Dich und lade Dich ein, hier bei mir zu bleiben. Du wirst mit Sicherheit am Ende meines Artikels ein Stück Verständnis dazugewonnen haben. Die Chancen danach eine gute Entscheidung zu treffen stehen ziemlich gut! Alles, was Du dazu brauchst, ist ein wenig Zeit und die Ehrlichkeit zu Dir selbst.

Zur Einführung beleuchte ich mich mal selbst: Ich bin, was Entscheidungen betrifft, ziemlich schräg! In jungen Jahren war das anders. Da gab es kein Hin und Her, soll ich oder soll ich nicht, usw. Heute kann ich zehn Minuten vor einem Regal im Supermarkt stehen und studieren, welchen Weichspüler ich nun nehmen soll! Ich liebe die Abwechslung was die Sache nicht unbedingt vereinfacht. Ob Klamotten, Lebensmittel oder die vor mir liegende Speisekarte … es dauert! ›lach‹

Nun diese Beispiele sind jetzt mal die „Peanuts“ im Alltag. Da geht es in Wahrheit um nix! Da gibt es aber dann noch die wichtigen Angelegenheiten, die nach einer Entscheidung verlangen. Achtung – ich hole meine Beispielliste wieder mal hervor für Dich. :-)

  • Deine Arbeit, Dein Job ist okay, doch die Erfüllung sieht anders aus. Du möchtest mehr erreichen, vielleicht auch mehr verdienen? Einfach weiterkommen … Du solltest Dich um eine neue Stelle bemühen. Oder eventuell eine Umschulung in Angriff nehmen?
  • Deine zu Hause ist nett, aber etwas klein. Ein Raum mehr wäre cool. Oder vielleicht ein Häuschen? Zieht es Dich aufs Land oder möchtest Du gerne in der Stadt bleiben? Du kannst Dich nicht aufraffen und schon gar nicht entscheiden. Schließlich ist das alles mit Anstrengung verbunden! Solche Überlegungen hätten früher stattfinden müssen und überhaupt, der Wohnungsmarkt ist eine Katastrophe …
  • Beziehung Du fühlst Dich als „Anhängsel“ in Deiner Beziehung? Du fühlst Dich einsam, obwohl Du nicht alleine bist? Du bist unglücklich und das Ding mit der „Liebe“, ist schon lange Geschichte? Du fragst Dich jeden Tag: „War und soll das alles gewesen sein in Deinem Leben?“ Sollst Du es wagen zu gehen? Oder doch zu bleiben …

Fragen über Fragen, die wir endlos weiterführen könnten und die auf eine Entscheidung  warten. Diese drei Beispiele habe ich deswegen ausgesucht, weil sie sehr oft in unserem Leben vorkommen. Außerdem haben sie mir selbst jede Menge Energie geraubt!

Warum fällt es so schwer, eine Entscheidung zu treffen?

Vielleicht, weil wir den Verlauf nicht vorhersehen können? Weil es für kaum etwas eine Sicherheit gibt? Oder, weil wir zu den Gewohnheitstieren zählen. Viel zu wenig Neugierde in uns tragen und uns der Mut dazu fehlt? Es sind Fragen, die ich auswendig gelernt und mir immer wieder selbst gestellt habe. Mir stand meine Unsicherheit und Angst im Weg. Sie versperrten mir sehr viele Entscheidungen, die ich treffen hätte können!

Wir müssen die Gründe finden und erkennen, weshalb unsere Entscheidungsfähigkeit wenig ausgeprägt ist. Wenn wir die Gründe benennen können, verlieren sie an Macht!

Sich für etwas anderes zu entscheiden, bedeutet auch immer, sich gegen etwas zu entscheiden.

Klare Sache, die uns aber nicht immer klar ist. :D Wenn uns das nicht einleuchtet, entsteht automatisch ein Dilemma. „Mensch … ich kann mich nicht entscheiden.“ Wenn eine Entscheidung fällig ist, frage ich mich immer noch: „Was verliere ich und was gewinne ich?“ Tja bei Weichspüler & Co, gilt diese Frage allerdings nicht! ›lach‹

Die Kritik von anderen

DAS ist ein gemeiner Grund, Entscheidungen zu verwerfen. Die Kritik von anderen beschäftigt uns eigentlich immer. Was könnten andere über unsere Entscheidung sagen? Wenden sie sich vielleicht kopfschüttelnd von uns ab?

Menschen, die immer daran denken, wären wahrscheinlich überrascht, wenn sie wüssten, wie wenig die anderen über sie nachdenken … sagt jedenfalls Bertrand Rusell. Dieses Zitat trifft sicherlich sehr oft zu und trotzdem ist die Sorge da. Gerade die uns nahestehenden Menschen kritisieren unüberlegt unsere Entscheidungen!

Kleiner Tipp: Fragen wir uns, wer in unserem Umfeld würde unsere Entscheidung kritisieren? Wäre das so schlimm für uns? Und würden wir aus diesen Gründen deshalb keine Entscheidung treffen? Finde Deine Bedenken heraus. Wenn Du sie kennst, wird es leichter werden zu handeln.

Oft stehen uns erlernte Glaubenssätze im Weg

Das ist leider tatsächlich so. Grundannahmen die wir als junger Mensch gelernt und erfahren haben. Entstanden durch Erziehung und Lebenserfahrungen. Sie sind uns oft gar nicht richtig bewusst, so eingefleischt sind sie! Sie waren damals eine gute Lösungsstrategie, zu einem Zeitpunkt wo wir noch Kind waren. Jetzt als erwachsener Mensch brauchen wir die meisten Glaubenssätze von früher nicht mehr! Sie stehen uns nur im Weg.

Konflikte blockieren unsere Entscheidungen

Weißt Du, was ein Wert-Konflikt ist? Zwei Aspekte sind wichtig … passen nur leider nicht wirklich zusammen. Ein Beispiel für Dich:

Wenn Dir Unabhängigkeit und Verbundenheit wichtig sind, wird es Dir schwerfallen zu entscheiden, ob Du mit Deinem Partner zusammenziehen oder weiterhin eine Fernbeziehung führen willst! Bei diesen Konflikten ist meistens Kreativität gefragt. Lösungen lassen sich immer finden! Werte sind etwas Wichtiges für uns Menschen. Wir müssen sie nur kennen um danach auch Kompromisse eingehen zu können.

Bleiben wir ehrlich!

Manchmal fände ich es lustig zu sehen, wie viele Menschen mit langen Nasen wie Pinocchio herumlaufen würden, weil wir Meister darin sind, uns selbst zu belügen ›lach‹! Fragen wir uns vor jeder Entscheidung:

  • Hey, belüge ich mich gerade wieder mal selbst bei dieser Entscheidung?
  • Weiß ich wirklich was ich will?
  • Habe ich Angst es auszusprechen? Den neuen Job betreffend. Angestellte zu sein oder doch das Risiko einer Selbstständigkeit wagen … die Zelte zu Hause abbrechen? Eine Trennung anzusprechen. Ein Baby oder kein Baby? (Für die jüngeren von uns)
    Wie ehrlich bin ich zu mir?

Wenn Du Dir das alles genauer ansiehst und Dich in ein paar Punkten wiederfindest, hast Du bereits einen Grundstein für die Arbeit an Deinen Entscheidungsblockaden gefunden. Jetzt kannst Du beginnen damit zu arbeiten. Motiviere Dich selbst und stelle Dir ein paar Entscheidungshilfen zusammen!

Es ist nämlich ungeheuer energiefressend, wenn wir uns nicht entscheiden können (wollen)! Es ist anstrengend, ständig zu grübeln. Es raubt uns den so wichtigen Schlaf und macht uns hippelig. Haben wir aber eine Entscheidung getroffen, steigen wir aus der Grübelfalle aus. Und zum Schluss noch ein ganz wichtiger Herzwunsch an Dich. <3

Gib Dein Ruder nicht aus der Hand!

Keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung.

Allerdings! Mit diesem Gedanken gibst Du Dein Ruder bereits aus der Hand. Es werden andere Menschen für Dich Entscheidungen treffen und ich kann Dir sagen – DAS IST NICHT GUT!

Überlasse Deine Entscheidungen nicht anderen. Behalte Dein Leben in Deiner Hand … LEBE selbstbestimmt. Entscheide Dich aus dem Schwebezustand auszusteigen und mit beiden Beinen am Boden zu landen, auch wenn die Landung hart ist!

Um gute Entscheidungen treffen zu können ist es hilfreich zu wissen, wer alles an Dir „herumzerrt“. Sortiere aus und vertraue … ganz besonders Dir selbst. Vertraue darauf, dass Du auch mit den schlimmsten Konsequenzen Deiner Entscheidung klarkommen wirst. Nichts kann Dich umwerfen! Du wächst mit und an Deinen Entscheidungen. Das durfte ich erleben.

Vielleicht konnte ich Dir so manches in Erinnerung bringen und damit auch weiterhelfen?
In diesem Sinne: Auf die kommenden Entscheidungen. ›lächel‹

Alles Liebe und pass gut auf auf Dich …

Lesezeit: 3 Minuten

Denkst Du Dir jetzt vielleicht, was für eine „komische“ Überschrift? So komisch das Du Dich aber entschlossen hast, genau deswegen weiterzulesen. Super, Du wirst es nicht bereuen. Diese vier Worte waren der Inhalt eines Small Talks von ein paar Frauen, der sich mir förmlich aufdrängte, obwohl ich mich eigentlich meinem Buch widmen wollte. Ich weiß jetzt auch zu 100 %, dass sich mehrere Frauen zusammen nicht in normaler Lautstärke unterhalten können. Und schon erst recht nicht, wenn das Wort „Problem“ mitmischt! Ehrlich gesagt störte mich diese Lautstärke diesmal nicht unbedingt, weil die Ladys mich mit ihren Worten auf diesen Artikel gebracht haben. Ich danke Euch. :D

Brauchen wir eine Auszeit vom Leben?

Ich stellte mir selber diese Frage. Es geht um das alltägliche normale Leben, das wir führen. Bei den Damen fielen im Minutentakt folgende Worte: „Stressig – komisch – so schlimm –  Probleme.“ Die eine überbot die andere. In etwa so: „Wie bitte? Nicht Dein Ernst? Komm mal für zwei Stunden zu mir, dann weißt Du, wie schlimm es ist und wie Probleme wirklich aussehen!“ Natürlich war dieses Gespräch nicht in zehn Minuten vorüber! Es dauerte bis keine der Damen ein weiteres Höchstgebot an „so schlimm“ liefern konnte.

Dann wurde es still … und gerade als ich mir dachte, es sei vorbei, kam plötzlich die Lösung für „Stressig – Komisch – Schlimm und Probleme“. ›lach‹ „Ja aber jetzt steht ja bald unser Urlaub ins Haus, dann wird sicher alles gut!“ Kinder und Mann werden eingepackt und es geht auf Reisen … ab in den Urlaub.

Meine Frage wäre gewesen, hätte ich im Team mitgespielt: „Und was passiert dazwischen und bis dahin?“ SIE dürften meine Frage gespürt haben und eine meinte: „Bis dahin geht es weiter so, das werden wir schon irgendwie hinkriegen …“

Leben wir wirklich von Urlaub zu Urlaub?

Nun ja, ICH sicher nicht mehr, aber ich kann sie gut verstehen, denn wenn ich mich erinnere, hatte ich in der Vergangenheit auch ähnliche Worte auf Lager.

Aber worauf will ich eigentlich hinaus: Was sagt DAS  über uns und über unser hektisches Treiben aus? Das ein gutes Leben nur dann stattfinden kann, wenn Ferien, Wochenende oder Feiertage ins Haus stehen? Bis wir Urlaub von unserem Alltag haben? Zwischenzeitlich nur Kampf, Stress und Probleme, die zum Aushalten sind? In den Erholungsphasen dann ein kleiner Break, bis danach wieder alles von vorne beginnt … ?

Es soll mich jetzt auch bitte keiner falsch verstehen. Ich kann einer netten Reise schon sehr viel abgewinnen, so ist es nicht! Beine hoch … süßes nichts tun, Sonne oder Schnee und einfach in den Tag rutschen … geile Sache wirklich. ›lach‹ Nun aber was ist mit der anderen Zeit? Alles eine notwendige Qual um dann eine kurze Zeit das Paradies zu erleben? Bitte das kann es nicht sein. :-(

Es gibt Momente, wo ich mich gerne in ein Gespräch einmischen würde, wenn ich etwas mitbekomme, was so nicht sein soll (darf)! Ich möchte mich hinstellen und laut schreien (da macht sich mein Helfersyndrom wieder bemerkbar ›grins‹)

„Hallo Ladys, werdet wach, Euer! Leben ist JETZT! Jetzt in diesem Moment! Es liegt an Euch, indem Ihr alle

  • frei entscheiden könnt, Eure Lebensumstände neu zu definieren. Denn wer sagt Euch was schlimm und komisch ist?
  • Ihr dürft Euch auch außerhalb der Ferien, dem Wochenende usw. gut fühlen und Spaß an Eurem Leben haben!
  • Ihr seid es selbst, die die Verantwortung für Euer Leben in die Hand nehmen müsst, wenn Euch etwas belastet.
  • Beginnt euch in das Lösen Eurer Probleme zu verlieben, statt Euch gegenseitig hochzuschaukeln!
  • Macht euch bewusst, dass das Leben zu kurz und vor allem zu kostbar ist, um von einem Urlaub zum anderen zu leben.

Egal was und wie ihr wählt. Die Rechnung geht zu 100 % auf Eure Lebenszeit. Jede Sekunde die so wertvoll ist.

Glücklich sein kann Frau tatsächlich lernen

Ist doch eine wunderbare Nachricht oder nicht? Wir sollten keine Auszeit von unserem Leben brauchen. Wir sind in der Lage, uns jeden Tag aufs Neue ein Urlaubsfeeling zu basteln. Ich weiß von was ich da rede, da ich manchmal noch in dieselbe Falle trete, wie die Damen von gestern. Ich glaube, das mein Leben gerade über mich bestimmt! Und das ist vollkommener Quatsch. Ich habe in diesem Moment nur vergessen, wie viel Entscheidungsgeist in mir liegt! Und den haben wir alle …

Machen wir also etwas daraus und benutzen wir diesen „Geist“. BITTE.
Wie schaut es bei Dir so aus? Lebst Du auch nur von Pausen zu Pausen oder LEBST Du auch dazwischen? :-)
Du darfst mir gerne Deine Meinung zu diesem Thema dalassen.

Pass gut auf Dich auf und ich komme wieder … bald.

Lesezeit: 3 Minuten

Bevor Du loslegst erzähle ich Dir etwas. Ich bin Sandra. Habe die goldene Mitte meines Lebens schon überschritten und fühl mich bis auf ein paar Kleinigkeiten richtig gut. Ich bin keinesfalls traurig darüber zu den „reifen“ Früchtchen zu gehören, weil ich erst jetzt begonnen habe, das Leben zu spüren und auch genießen zu können. Mein Job und meine geglaubte Berufung, ist Vergangenheit. Ich habe mich entschieden, auf andere Berge zu kraxeln. Mein Leben nicht mehr fremd bestimmen zu lassen! Ich habe mich in eine zweite Wahlheimat verliebt, wo mir das Arbeiten Spaß macht und ich jeden Tag neue Inspirationen bekomme. Wo meine Gesundheit Purzelbäume schlagen kann und ich mich richtig wohlfühle. Aber das ist ja den meisten schon bekannt. ›lach‹

Veränderung bringt Erzählungen

Seit diesem Break in meinem Leben, das für viele wahrscheinlich nichts Besonderes ist, habe ich wieder neue Themen, neuen Gesprächsstoff und neue Geschichten … im Gegensatz zu früher! Ich weiß, dass wir die meiste Zeit unseres Lebens am Arbeitsplatz verbringen. Da „erleben“ wir das Meiste. Ob es allerdings immer ein Erlebnis ist, bezweifle ich. ›zwinker‹

Was haben wir zu erzählen? Wir berichten unseren Freunden, der Familie unseren Partner davon. Es geht um Ärgernisse, Stress und Missverständnisse. Zusätzlich werden noch ein paar Tagesgeschehnisse zerlegt und wenn das auch erledigt ist, bleibt immer noch, sich über unangenehme Menschen auszutauschen … der Klassiker eben. Hab ich recht. Ja habe ich. Ich war nicht anders.

Und wo sind die interessanten Themen des Lebens?

Was ich damit meine denkst Du jetzt? Ich meine damit Deine Träume und Sehnsüchte, von denen ich letzte Woche schon mal kurz geschrieben habe. Aber auch Deine Ängste? Sie gehören genauso zu Deinem Leben. Deine Motivation? Dein Feuer? Deine Stärken und Schwächen? Dein „Oje“ und Dein „Hurra“? Genau DAS meine ich.

All diese Dinge sind bei mir in dem hektischen Alltagswahnsinn einfach untergegangen. Verschluckt worden und verloren gegangen. Ich hatte weder Lust noch Zeit gehabt, mich den wichtigen Dingen meines Lebens zuzuwenden. In mich hineinhören, was mich eben ausmacht. Feststellen was mich antreibt und mir Gänsehaut bereitet!

Ja es stimmt, es ist ein sehr bequemer und flacher Weg, dieses „Verdrängen“, nicht? Ist es nicht so, irgendwann gibt es nichts mehr zu erzählen. Es ist ausgelutscht. Immer dasselbe Blabla. Langweilig. Nichts von Bedeutung.

Es geht nicht um die Reise …, sondern um den Aufbruch!

Nämlich den Aufbruch zu uns selbst. Um „sich trauen“ etwas anders zu machen! Neuer Lebensabschnitt – verstehst Du? Veränderungen bringen gleichzeitig auch immer neuen Gesprächsstoff mit sich. Ich habe nun endlich wieder viel zu erzählen. Erzählungen, die tiefer gehen als früher und darüber möchten viele mit mir plaudern.

Manchmal kann ich es selber gar nicht glauben, wie viele tief greifende Gespräche ich in diesem Jahr geführt habe! ›freu‹. Wie viele interessante Frauen in mein Leben auch dadurch getreten sind.

Welche Frauen das sind?

  • Frauen, die genauso unter Ihren Ängsten leiden oder gelitten haben wie ich.
  • Frauen, die unsere Leistungsgesellschaft hinterfragen und sich gedanklich schon auf einen anderen Weg begeben.
  • Frauen, die Ihre Partnerschaft oder Ehe genauer unter die Lupe nehmen, Ihren Bedürfnissen auf der Spur sind
  • Frauen, die manchmal „unbequem“ werden.
  • Frauen, die laut und frech sind und Ihr Ding einfach durchziehen, auch wenn sie viele Pausen benötigen.
  • Frauen, die sich um die Meinung anderer nicht mehr scheren!

Ich kann es ja gar nicht oft genug sagen, wie gerne ich mich mit solchen Frauen unterhalte. :-)
Aus diesen Gesprächen lerne ich selber immer wieder dazu und ziehe jede Menge Kraft.

So viele Frauen haben etwas zu erzählen

Faszinierend wie viele Kommentare und Mails ich hier entgegennehmen darf und ankommen. :D Das Vertrauen ist gelegt und das freut mich wirklich und macht mich sofort dankbar! Offenheit zieht Offenheit an und daraus entstehen wunderbare Gespräche und Erzählungen.

Wenn wir uns also ständig mit denselben Dingen beschäftigen, mit den gleichen Menschen umgeben, nichts wagen und Neues versuchen, werden wir ein Leben lang von den gleichen Dingen erzählen. Von unserer Unzufriedenheit und der Oberflächlichkeit der Menschen. Belanglose langweilige Sachen, die in Wirklichkeit niemanden interessieren aber fantastisch zur „Masse“ passen! Aber ehrlich jetzt. Bist und willst Du das denn? Stell Dir doch mal diese Frage. ›zwinker‹

Ich habe die Erfahrung machen dürfen – Offenheit ist NICHT etwas was Du „machen“ kannst, sondern etwas, was DU erlaubst! Und wie gesagt … nicht die Reise, sondern Dein Aufbruch zählt!

Ja und nun? Nun bist Du an der Reihe um mir Deine Geschichte zu erzählen. Erzählungen von Frau zu Frau … gibt es etwas Schöneres? Ich wünsche Dir eine aufregende Zeit und inspirierende Gesprächspartner. Pass gut auf Dich auf, bis ganz bald.