Wie erreicht man ein glückliches, positives und selbstbestimmtes Leben. Was muss man ändern und vor allem wie ändert man sein Leben und seine Einstellung um wirklich ein lebenswertes Leben führen zu können.
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Oft fällt es mir schwer zu akzeptieren, dass Dinge einfach ihre Zeit brauchen. Ich erst dann Antworten erhalte, wenn sie eben gereift und entschieden sind. Und ganz oft will ich viele Dinge sofort und am besten noch bevor ich zu Ende gedacht habe! Viele Menschen neigen dazu, ihr Leben zu kontrollieren und fest in beiden Händen zu halten … und wenn möglich, auch zu beeinflussen!

Es ist schon witzig zu beobachten, wenn ich einen Gang zurückschalte und es mir auch tatsächlich gelingt, die Dinge ganz einfach „laufen“ und „sein“ zu lassen, ohne etwas verändern oder erzwingen zu wollen, umso schneller tritt die Veränderung ein! Umgekehrt beobachtet, je mehr ich alles kontrolliere und krampfhaft versuche zu beeinflussen, umso verspannter werde ICH und das, was in meinem Fokus liegt, lässt extra lange auf sich warten! :D Ich glaube, diese Situation kennt doch jeder, oder?

Da gibt es jedoch ein Zauberwort namens Geduld …

Geduld ist eine Tugend. Weiß ich, denn es ist ein Sprichwort, dass ich mindestens einmal am Tag zu mir selbst oder irgendjemandem sage oder schreibe. ›lach‹ Man kann auch sagen „alles kommt zu seiner Zeit“. Egal wie wir es nennen, es stimmt! Ich weiß nicht, ob wir tatsächlich alles haben können, doch ich glaube wir können sehr vieles haben – nur eben nicht sofort, sondern dann, wenn die Zeit und vor allem WIR, dafür reif sind!

Genauso ist es auch mit unseren Wünschen und Träumen. Geduld & Zeit … das ist es, was es braucht. Nicht jeder „alte“ Traum erweist sich heute in der Gegenwart als aktuell, als auf dem neuesten Stand, gleichzeitig erfüllt sich ein anderer großer Wunsch oft schneller als wir glauben. Manches dauert eine gefühlte Ewigkeit oder verliert sich komplett.

Geduld ist eine Definition

Geduld zu haben, ist eine Fähigkeit auf etwas, wenn notwendig – auch länger – zu warten. Das sagt mir Wikipedia.

Hast Du Dich schon mal gefragt, wo und wann Du besonders ungeduldig bist? Es sind nämlich oft sehr banale Dinge, wenn ich mich selbst an der Nase nehme und darüber nachdenke. Deshalb versuche ich mich auch jeden Tag in Geduld zu üben. Mit erstaunlichem Erfolg. ›lächel‹ Ich weiß nämlich, dass Ungeduld ein ziemlich anstrengender Zustand ist, der ganz viel Energie kostet! Außerdem hat die Ungeduld dazu beigetragen, dass ich dadurch viele meiner Veränderungen wesentlich langsamer erreicht habe und diese sich schwieriger gestaltet haben.

Veränderung und Geduld – gibt es einen Zusammenhang?

Ich bin davon ganz fest überzeugt! Überprüfe doch mal die Situationen, in denen Du besonders ungeduldig gewesen bist. Wenn Dir alles zu langsam ging und Du vielleicht auch geglaubt hast, nicht gut genug zu sein, um das Ziel, Dein Vorhaben zu erreichen. Ich hab´ das alles durch. Und ich kann mich bis in meine Kindheit zurückerinnern, dass mir diese Ungeduld sehr oft ins Gesicht geschlagen hat.

Ich war ein Leben lang eine ungeduldige Frau. (Auch noch heute, wenn ein Ziel nicht so aufgeht, wie ich es mir vorstelle). Und das passiert ausschließlich dann, wenn ich nicht mit vollster Überzeugung und mit tiefstem Herzen dahinter stehe und daran glaube!

Wenn wir also geduldig auf unser Vorhaben hinarbeiten, besteht sogar die Möglichkeit, genau diesen Weg zu genießen und die Zeit bis dahin, auch aktiv zu gestalten! Kein rennen, drängen, kontrollieren und beeinflussen … nix von dem allem! Einfach den Weg bis dort, wo wir hinwollen, genießen. Sich dabei zu informieren und zu überprüfen ist vollkommen okay, aber wir dürfen nicht in Ungeduld verfallen!

Ab dem Zeitpunkt, wo ich mir über mein zukünftiges Leben ganz klare Gedanken gemacht habe und mir bewusst war, was ich will und noch mehr – was ich auf keinen Fall mehr möchte, konnte ich geduldig diesen Weg gehen und auch wahnsinnig intensiv genießen!

Wer ungeduldig ist, dem geht sehr viel verloren …

Wer so ungeduldig ist, wie ich es früher war, dem entgehen so viele wichtige Informationen links und rechts des Weges. Man vergisst vielleicht auch zu überprüfen, welchen Preis man für seine Ungeduld bezahlen muss! Ich für meinen Teil meines Lebens wurde richtig abgezockt.

Ich habe viel über dieses Thema „Geduld“ gegrübelt. Ein kleiner Tipp von mir: Schau doch erstmal, in welchen Situationen Deine Ungeduld hochkommt. Wie sie sich anfühlt. Wie Du Dich verhältst. Wie Dein innerer Dialog ist? Und überprüfe auch mal, wie Du Dich in Situationen verhältst, in denen Du Dich über Deine Gelassenheit selbst wunderst! :D Mach Dir diesen Gefühlsunterschied bewusst.

Mit der Geduld ist es, wie mit ganz vielen Dingen in unserem Leben. Üben … üben … üben. Hin und wieder müssen wir da einfach dranbleiben und Beharrlichkeit zeigen. Kein ungeduldiger Mensch lernt Geduld von heute auf morgen! Umzuschalten ist eine richtige und schwere Herausforderung, wie ich selbst nur betätigen kann. ›lach‹ Allerdings ist es eine Veränderung, die sich ganz sicher lohnt, sie zu erlernen, um ein Leben mit mehr Zufriedenheit zu erreichen. <3

Wichtiges Nachwort:

Wenn Dein Wunsch nach einem Ziel, einem Traum oder einer Veränderung in Deinem Leben klar und stark ist, wenn Du unumstößlich daran glaubst, dann wirst Du in diesen Momenten auch genau diese Gelassenheit erleben und darauf vertrauen, dass alles eintreten wird, was Du vorhast!

Die Fähigkeit zu „Warten“ wird Deine sein. Und Du kannst den Weg bis dahin genießen, ganz egal wie lange es dauert. Aufgeben ist für Dich dann keine Option mehr! Denn das Handtuch schmeißen tun nur diejenigen, die nicht an ihr Vorhaben glauben!

GEDULD bedeutet, dass wir immer weiterklickend das Ziel im Auge behalten.
UNGEDULD bedeutet, dass wir kurzfristig nicht die Bestimmung begriffen haben.

Du hast die Möglichkeit, Dein Leben zu gestalten … mach es und beginne Geduld zu „leben“.

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WAS IST DEIN LEBEN WERT?

Ein bekannter Sprecher startete ein Seminar, indem er einen 50-Euro-Schein hochhielt. In dem Raum saßen insgesamt 200 Menschen.

Er fragte: Wer möchte diesen Geldschein haben? Alle Hände gingen nach oben.
Er sagte: Ich werde diesen 50-Euro-Schein einem von Euch geben, aber zuerst lasst mich eines tun.

Er zerknitterte den Geldschein. Dann fragte er: Möchte ihn immer noch einer haben? Die Hände waren immer noch alle oben.
Also erwiderte er: Was ist, wenn ich das tue? Er warf den Schein auf den Boden und rieb den Geldschein mit seinen Schuhen am schmutzigen Untergrund. Danach hob er den Geldschein wieder auf. Er war zerknittert und völlig schmutzig.

Nun, wer von Euch möchte ihn jetzt immer noch haben? Und wieder schnellten alle Hände nach oben. Dann sagte er:
Liebe Freunde, wir haben soeben eine sehr wertvolle Lektion gelernt!

Was auch immer mit dem Geld geschah, Ihr wolltet es haben, weil es nie an seinem Wert verloren hat. Es war immer noch und stets 50 Euro wert.

Es passiert oft in unserem Leben, dass wir abgestoßen, zu Boden geworfen, zerknittert und durch den Schmutz gezogen werden. Das sind Tatsachen aus unserem alltäglichen Leben. Wir fühlen uns danach wertlos. Aber egal was auch passiert ist und was passieren wird, wir werden NIEMALS an Wert verlieren!

Schmutzig oder sauber, zerknittert oder fein gebügelt, DU bist immer noch unbezahlbar für jene, die Dich über alles lieben.
Der Wert unseres Lebens wird nicht durch das bewertet, was wir tun, wen wir kennen …, sondern dadurch WER DU BIST!

Jeder Mensch, ist ein eigenständiges Individuum.
Und jeder Mensch ist auf seine Weise etwas ganz wertvolles und besonderes!
Das sollten wir niemals vergessen. 

Verfasser unbekannt, gefunden auf pro-leben.de

Mein Gedanke dazu:
Begegnen wir unseren Mitmenschen mit Respekt und Würde.  Auch, wenn es uns manchmal schwerfällt. Es ist sinnlos, Vorurteile zu haben. Verzichten wir doch deshalb auf das gerne gemachte „Schubladendenken“! Denn JEDER Mensch hat das Recht auf eine wert- und respektvolle Begegnung.
Einfach wieder mal in unser Gedächtnis bringen. ›lächel‹

Habs gut, …

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Es gibt manchmal kurze und sehr einfache Gespräche, die mich lange danach noch beschäftigen und berühren. Worte, über die ich dann gerne schreibe, weil sie einfach beeindruckend sind. Ich möchte Dich heute gerne zum Strand mitnehmen … sagen wir so, auf den Weg dahin.

Es ist bereits September und ich habe in diesem Sommer, den ich wie jedes Jahr in unserer Zweitheimat Italien verbringe, viele bekannte Gesichter und Nachbarn vermisst. Die COVID-Situation hat gerade viele ältere Wohnungsbesitzer veranlasst daheim zu bleiben. Generell war es ein sehr kurzer Sommer mit sehr vielen Neuerungen und Einschränkungen. Ein Sommer, der sicher in Erinnerung bleiben wird, wenn nicht sogar die neue Normalität werden wird.

Ein freudiges Wiedersehen …

Umso mehr habe ich mich gefreut, als genau eines dieser „vermissten“ Ehepaare vor ein paar Tagen angekommen ist. Am Weg zum Strand richtete sich der kleine alte Herr, dem mit seinen 80 Jahren noch immer der „Lausbub“ aus den blauen Augen blitzt, auf. Er schlägt die Hände zusammen und begrüßt mich mit seinen Tiroler Dialekt und einem herzlich strahlenden Lächeln.

„Jo do isch jo unser Negerlein …“, sagte er grinsend.

Er nennt mich immer so, seit wir uns vor ein paar Jahren kennengelernt haben. Das Negerlein … meiner Hautfarbe im Sommer sein Dank. ›lach‹. Ich habe ihm erzählt, dass ich sehr oft an ihn und seine Frau gedacht habe und ich mir wünschte, dass es ihnen auch gut geht! Der quirlige alte Herr erinnert mich jedes Mal an einen kleinen Jungen, der nur Quatsch im Kopf hat. Er ist trotz seiner stolzen Jahre und seiner schweren Krankheit die ihm letztes Jahr offengelegt wurde, immer gut drauf. Er ist total aktiv und er erzählt mir jedes Mal, welche Berge er wieder hochgestiegen ist, sofern es seine Krankheit zulässt. <3

Zu Hause gibt es immer jede Menge Arbeit. Einen Hof, Stallungen belegt mit Turnierpferden. Menschen, die er unterrichtet und Kinder, dessen Talent er fördert. Er ist ein Mensch der mit ganz viel Kraft und Energie gesegnet ist, der ohne Arbeit wahrscheinlich gar nicht existieren könnte, dennoch keine Hektik lebt, sondern ganz viel Ruhe ausstrahlt. Genauso wie seine liebe Frau.

Es sind kluge alte Menschen, die mit der Zeit gehen. Informiert und offen für Neues. Einfach positiv auf alles was auf sie zukommt. Leider hat auch seine Frau, die er liebevoll „Herzstück“ nennt, eine seltene Immunkrankheit für die es noch immer keine hilfreiche Behandlung gibt. „Herzstück“ ist 76 und trotz ihrem Leiden eine sehr charismatische schöne Frau geblieben.

Auf meine Frage ob bei ihnen auch alles in Ordnung sei, sagte er zu mir:Kum Negalein, sitz di her do zu mir …“, was mich ein wenig verwunderte, weil das Reden eigentlich immer seine Frau übernommen hatte. ›lach‹ „Herzstück kimmt erscht, es isch ihr no zu woarm, aber i erzähl dir was …“

„Meine Frau hat keine guten Monate hinter sich und die derzeitige Situation macht es für sie und natürlich auch für mich, nicht gerade leichter. Wir dürfen uns nix einfangen, sonst sind wir ganz schnell weg vom Fenster!“ (So seine tatsächlichen Worte) :D
„Die Krankenhausaufenthalte, waren wie ein russisches Roulette für sie! Ich bin zwar einiges älter, aber irgendwie doch noch robuster.“ „Woascht wos i moan?“ Und da blinzelte auch schon wieder der „Lausbub“ aus seinem Gesicht. :D

Weiter meinte er: „Deshalb habe ich nachgedacht und meine ganze Arbeit niedergelegt. Ich hab alle Pferde verkauft und mich um gute Plätze bemüht. Der Hof ist jetzt verpachtet, sodass ich meinem Herzstück nicht zusätzliche Sorgen aufhalse, sollte mit mir plötzlich was sein.“

Ich hab im Außen wie in meinem Inneren Aufgeräumt! Meine Tasche ist ordentlich sortiert und gepackt, sollte meine Zeit da sein. „Ma woasch jo nit!“, meinte er mit einem Lächeln auf den Lippen.

„Weißt du Negerlein, ab jetzt will ich jeden Moment genießen und das gemeinsam mit meinem Herzstück! Da sind wir uns beide ganz einig. Wir hatten bis vor kurzem ein sehr arbeitsames Leben. Ein gutes und schönes Leben, aber richtig Zeit zum Genießen, war nicht da. Ich hab halt immer geglaubt, ohne mich gehts nicht!

„Sicher hat mein Herz geblutet, als ich alle Tiere hergegeben habe und die anderen Sachen losgelassen hab, aber wenn ich ehrlich bin, es ist auch leichter auf meinen alten Schultern geworden. Und meiner Frau geht es dadurch auch viel besser! Ja Herzal“ – und da meinte er tatsächlich mich,  „so ist das Leben … so alt kann man gar nicht werden um nicht bis zum Schluss, alles geradezurücken. Die Taschen aufs Minimum ordentlich einpacken, sodass man jederzeit „abholbereit“ ist …“

„Das Leben meiner Frau und mir war ausgefüllt mit schönen Dingen. Aber was hilft es, wenn man sie nicht genießen kann, weil man zu viele davon erlebt und gar nicht schätzen und genießen kann? Weißt du was ich sagen will?“

JA, ich weiß genau was er mir damit sagen will …

Was danach von meiner Seite noch kam, war nicht sehr viel. Ich war erstaunt und gleichzeitig berührt von soviel Klarheit und den Mut, das loszulassen was man eigentlich über alles liebt! Ein paar Meter weiter auf meinem Platz angekommen, dachte ich über dieses nette „Pläuschchen“ nach. Irgendwie scheint sich bei mir alles gerade zusammenzufügen.

Beispiele und Gedanken. Ein Buch geschrieben von Bronnie Ware, 5 Dinge die Sterbende am meisten bereuen, handelt genau von diesen Themen. Hier geht es zwar nicht um sterbende (Gott sei Dank), aber es ist dieselbe Thematik, die das Buch beschreibt. Lebensaufgaben loslassen. Ballast abgeben.

Ich finde es wirklich erstaunlich und mutig, was die Beiden da auf die Beine gestellt und jetzt im hohen, kranken Alter wieder abgegeben haben. Und warum? Um die, viel zu lange zurückgestellten, Wünsche endlich gemeinsam zu erleben! Es stimmt mich nachdenklich und soll uns auch in Erinnerung rufen, worauf es tatsächlich im Leben ankommt, damit wir das Leben führen, was wir auch führen möchten.

Und da ist es wieder … das Gefühl der Freude und Dankbarkeit das mich seit kurzem so oft besucht! <3

Also mein Tag ist gerettet und vielleicht konnte ich Dir mit meinem kleinen Strand-Pläuschchen auch ein warmes Bauchgefühl vermitteln. Wie Du an diesem Beispiel auch sehen kannst, es ist NIE zu spät und man ist NIE zu alt um Dinge zu verändern und um Dinge freizulassen. :-)

Eine tolle Zeit für Dich.

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Das absurde unserer Zeit

Heute ein paar anregende Worte zum Nachdenken und weiterschicken.

Wir haben hohe Gebäude, aber eine niedrige Toleranz, breite Autobahnen, aber ENGE Ansichten. Wir verbrauchen mehr, aber haben weniger. Kaufen uns viel und haben trotzdem keine Freude daran. Wir haben größere Häuser, aber kleinere Familien. Mehr Bequemlichkeit, aber wenig Zeit. Mehr AUSBILDUNG, aber weniger VERNUNFT. Mehr Kenntnisse, aber weniger HAUSVERSTAND! Mehr Experten, aber auch MEHR PROBLEME. Eine tolle Medizin … aber weniger GESUNDHEIT.

Wir rauchen zu stark, wir trinken zu viel und ernähren uns immer weniger gesund. Wir geben verantwortungslos viel aus, wir lachen viel zu wenig, fahren zu schnell, regen uns ständig auf, gehen zu spät schlafen und stehen viel zu müde auf. Wir lesen zu wenig, sehen zu viel fern. Wir haben das Beten verlernt.

Wir wissen wie man seinen LEBENSUNTERHALT verdient, aber nicht mehr, wie man LEBT.

Wir haben dem Leben Jahre hinzugefügt, aber NICHT den Jahren LEBEN. Wir fahren zum Mond, aber kommen nicht mehr an die Tür der Nachbarn. Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns! Wir machen größere Dinge … aber sie sind nicht immer besser.

Wir haben die Luft gereinigt, aber die Seelen verschmutzt. Wir können Atome spalten, aber NICHT unsere Vorurteile. Wir schreiben mehr, aber wissen weniger. Wir planen viel, aber erreichen nur die Hälfte. Wir haben gelernt schnell zu sein, aber wir können nicht warten.

Es ist die Zeit des schnellen Essens und der schlechten Verdauung, der großen Männer und der kleinkarierten Seelen, der leichten Profite und der SCHWIERIGEN BEZIEHUNGEN. Es ist die Zeit des größeren Familieneinkommens und der Scheidungen, der schöneren Häuser und des zerstörten Zuhause.

Es ist die Zeit der Wegwerfwindeln und der WEGWERFMORAL. Der Beziehungen für eine Nacht und die Zeit des Übergewichts. Es ist die Zeit der PILLEN, die alles können: sie ERREGEN UNS, sie BERUHIGEN uns, sie TÖTEN uns. Es ist die Zeit, in der es wichtig ist, etwas im Schaufenster zu haben, statt im Laden, wo moderne Technik einen TEXT wie diesen in Windeseile in die ganze Welt tragen kann, und wo DU die Wahl hast:

Das Leben ändern – oder diesen Text und seine Botschaft wieder zu vergessen.

Denk daran, mehr Zeit denen zu schenken, die ihr liebt, weil sie nicht immer mit euch sein werden.
Sagt ein gutes Wort denen, die euch jetzt voll Begeisterung von unten her ansehen, weil diese kleinen Geschöpfe bald erwachsen werden. Schenkt dem Menschen neben euch eine innige Umarmung, denn sie kostet nichts.
Sag dem geliebten Menschen: „ICH LIEBE DICH“ … und meint es auch so!
Geht Hand in Hand und schätzt die Augenblicke wo ihr zusammen seid. Denn eines Tages wird dieser Mensch NICHT mehr neben dir sein.

Findet Zeit EUCH ZU LIEBEN, findet Zeit miteinander zu SPRECHEN. Findet Zeit, alles was ihr zu sagen habt miteinander zu teilen, denn das Leben wird nicht gemessen an der Anzahl der Atemzüge, sondern an der Anzahl der AUGENBLICKE, die uns des Atems berauben.  

Dr. Bob Moorehead

Und ich  bin der Meinung, manche Zeilen brauchen kein „Nachwort“. Deshalb bleibt mir nur noch, Dir eine gute und schöne Zeit zu wünschen. Bis zum nächsten Mal.

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Bei jeder Frau verändert sich etwas mit dem Älterwerden. Einigen wird bewusst, dass sie genug Geld verdient haben und bald nicht mehr arbeiten oder zumindest nicht mehr so viel arbeiten müssen. Bei anderen wird eine überstandene Krankheit zu einem Auslöser um neue Wege zu gehen. Und so einige finden ihren „Traummann“. Jeder Mensch entwickelt mit dem Älterwerden seine eigene Perspektive, es wird noch einmal fest an den Werten und Vorstellungen gerüttelt, bis man sich dankbar (sehr dankbar), zurücklehnen kann.

Erst vor kurzem saß ich auf unserer Trasse, vor mir ein kaltes Glas Spritz Bianco. Es war ein sehr warmer und schöner Abend. Und auf einmal dachte ich: Alles ist bestens, alles fühlt sich gut und richtig an, ich bin dankbar.

Ich glaube, dass Alter spielt eine große Rolle

Nicht das ich mit 30, 40 Jahren nicht auch für vieles dankbar war. Aber das Gefühl war ein anderes! In den letzten Jahren – so ab meinem Fünfzigsten, habe ich angefangen anders zu denken. Man hat schon so viel erlebt und lässt das Erlebte an sich vorbeiziehen. Jedenfalls war das bei mir so. Und ich stelle fest, dass ganz viele Dinge im Lauf der Jahre eine außergewöhnliche Richtung eingeschlagen haben. Ich habe enorm viel verändert. Ich habe mehr Tiefschläge eingesteckt als schöne Momente.

Und trotzdem, oder genau deswegen … in diesem Moment auf der Terrasse mit meinem kalten Glas Spritz in der Hand, kam ein wirklich schönes Gefühl in mir hoch. Nämlich ehrliche DANKBARKEIT! Ich war dankbar für alles Mögliche, das ich bisher als Selbstverständlich hingenommen habe:

  • Ich bin halbwegs gesund und habe den schwersten Teil meiner Krankheit gut im Griff (war ein langer Prozess).
  • Ich kann mich selbst versorgen (das war nicht immer so).
  • Ich habe ausreichend zu essen und zu trinken (auch das war lange Zeit nicht so).
  • Ich habe das Glück seit bald fünf Jahren mit demselben Mann glücklich zu sein, der ganz nebenbei auch noch so viele Eigenschaften in sich trägt, die ich mir immer gewünscht habe! ›lach‹
  • Ich habe zwei tolle Kinder, die beide ihren Weg gehen und ordentlich im Leben stehen. <3
  • Ich darf da leben, wo andere Urlaub machen (ein Wunsch den ich schon als Kind geträumt habe).
  • Ich darf ein nettes und ehrliches Umfeld genießen (nicht selbstverständlich).
  • Ich befinde mich in der privilegierten Situation, einer Arbeit nachzugehen, die mir Spaß macht (habe ich sehr lange vermisst).
  • Ich kann mir eine regelmäßige Pediküre bei der Kosmetikerin leisten (wenn ich will). ›lach‹
  • Ich bin nicht nur „gewaschen“, sondern auch im REINEN mit mir selbst! (dass ich das mal sagen kann … unvorstellbar).
  • Und, ICH bin wirklich DANKBAR!

Gewiss, gewiss … der Mensch strebt stets nach mehr, so sagt man jedenfalls und es könnte ALLES noch besser sein. Komischerweise, trifft das bei mir aber nicht zu. Ich  bin tatsächlich zufrieden. Eine tiefe Zufriedenheit zu spüren ist etwas ganz besonderes … so wie neulich eben auf der Terrasse mit meinem kalten Glas Spritz in der Hand. :D

Ist es nicht schön angekommen zu sein?

Ist es nicht herrlich mit fortgeschrittenen Alter halbwegs angekommen zu sein? Wir müssen nicht mehr alles erreichen. Wir müssen auch nicht noch mehr haben! Ich rede da jetzt von mir, aber ich glaube anderen, geht es genauso. Wer ständig nach noch MEHR hechelt, kann doch das Vorhandene gar nicht schätzen!

Was nützt mir denn der geilste Sportwagen (nicht das ich einen hätte), wenn ich schon bald eine neues „Objekt“ im Visier habe. Wie viel kostbare Lebenszeit geht einem da verloren … seien wir zufrieden mit dem, was wir haben. Versuchen wir doch, dass Schönste daraus zu „bauen“.

Vergessen wir mal die ganzen Magazine, Medien und Plattformen, seien wir einzig und alleine bei uns! Mit dieser inneren Befreiung gehen wir dann durch unsere Wohnung, schauen uns Bilder und Fotos an. Freuen uns dabei auf den nächsten Urlaub, auf den Herbst und Winter (möge aber der Sommer noch ganz lange dauern <3), betrachten wir unsere Pflanzen auf Balkonien und genießen einfach die warmen Sommertage und Nächte … so wie ich mit meinem kalten Glas in der Hand. :-)

Es braucht wirklich nur wenig um zufrieden zu sein!

Manchmal kann ich nur den Kopf schütteln über Frauen, die so rein gar nix genießen können und immer schlecht gelaunt und missmutig durch ihr Leben rennen. Das fällt mir hier in meiner Wahlheimat ganz stark auf. Grantige Damen, die in Wirklichkeit alles haben, so in etwa wie: MEIN Haus, MEIN schöner Mann, MEIN Auto, MEIN Boot … und so weiter.

Ein ganz klares Beispiel wieder, dass materielle Dinge nicht zum Glücklichsein ausreichen! Da hilft auch kein nettes Wort oder ein tägliches freundliches Lächeln oder ein Kompliment. Nix. Frau bleibt grantig und unzufrieden. Und ich lasse diese Frauen in ihrer Welt zurück, schließlich kann ich mich nicht um alle kümmern. Ich finde es nur sehr schade. :-(

Das Gute am Älterwerden ist auch die Tatsache, dass man mehr und mehr Menschen durchschaut. Und wenn das nicht funktioniert, wird man zumindest vorsichtig. Denn die Energieräuber und Muffeltanten zerstören die eigene Dankbarkeit!

Dankbarkeit macht glücklich und zufrieden

Wie schon geschrieben, die Dankbarkeit ist erst mit den letzten Jahren zu mir gekommen. Vorher war ich es auch aber eben anders. Mir ist klar geworden wie wichtig diese Dankbarkeit ist und vor allem – wie gut sie tut! Vielleicht hat es damit zu tun, dass mir bewusster wurde, dass das Leben nicht endlos ist.

Das die Gesundheit wichtiger ist als ein fettes Bankkonto. Das eine gute Beziehung etwas sehr Wertvolles sein kann und das ein Leben mit sich alleine genauso lebenswert sein kann, als in einer Beziehung! Lieben und schätzen wir das Leben und nicht die Dinge.

„Dinge“ schenken uns nur kurz eine Zufriedenheit, wenn überhaupt. Sie können verloren gehen, kaputt werden. Die schönen Momente, die wir uns schaffen, werden niemals verloren gehen oder auseinanderfallen. Sie bleiben bis zum Schluss.

Die meisten Menschen machen sich selbst durch übertriebene Erwartungen an das Schicksal unzufrieden.

W. v. Humbold

In diesem Sinne lasst uns dankbar sein. Und vielleicht denkst Du in einem ruhigen Moment, alleine auf Deiner Terrasse, mit einem Glas Wein in der Hand, an meine Worte und Gedanken :D

Genieße das Leben, …

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Was hat mein Leben geprägt? Wer bin ich heute und wie war ich? Wohin möchte ich mein Leben lenken? Kann ich es überhaupt beeinflussen? Beim Schreiben finden wir so viele wertvolle Antworten auf die wichtigsten Fragen unseres Lebens. Wir befreien uns von Altlasten und öffnen die Fenster zu unserer inneren Weisheit.

Vielleicht fragst Du Dich weshalb ich so oft über das Schreiben an sich „schreibe“?  Die Antwort ist noch immer dieselbe. Weil es mein Leben verändert hat! Und nicht nur meines, sondern auch das Leben mancher Freunde oder Menschen, denen ich immer wieder davon erzählt habe, wie gut es tut kann, sich alles von der Seele zu schreiben.

Bist Du diesem Gefühl schon mal begegnet?

Das Gefühl, das sich einstellt, wenn Du Dir einmal alles von der Seele geschrieben hast? Alles auf Papier zu transportieren, was Dich belastet? Die vielen Kränkungen und Sorgen, die vielen Ängste? Vielleicht hast Du ja schon als Mädchen den Trost des Tagebuchs erfahren, dem Du alles anvertrauen konntest! Ich habe sogar noch eines aus meiner Jugend. Vollgepackt mit Liebeskummer, dem Streit mit Eltern und Schwester, und die Wut auf die ganze Welt. ›lächel‹

Es sind aber auch schöne und liebevolle Momente darin zu finden. Viele verbotene Abenteuer, die wildesten Träume und Sehnsüchte. <3 Schreiben ist der Königsweg der Selbsterkenntnis. Davon bin ich ganz fest überzeugt.

Sobald wir einen Stift in die Hand nehmen und unsere Worte aufs Papier weitergeben, setzt diese befreiende Wirkung ein. Du kannst es spüren wie sich mit jeder Zeile Dein Körper entspannt. Im Schreibprozess geben wir uns die Erlaubnis, uns so zu zeigen wie wir sind. Echt. Unverstellt. Authentisch. Ohne Einschränkung und ohne Verbote! Blockaden werden locker und Gefühle finden ihren Weg nach draußen! Alte Glaubenssätze verlieren plötzlich ihre Macht.

Wir begegnen uns selbst ganz natürlich und ungeschminkt, kommen unserer inneren Wahrheit immer näher. „Wer schreibt, macht sich auf den Weg zu sich selbst“, hat mal ein sehr lieber Mensch zu mir gesagt. Und dem stimme ich bis heute zu. Wenn ich schreibe, erkenne ich, dass ich mir wirklich „wichtig“ bin.  Ich kann mich dabei selbst neu entwerfen, es beeinflusst meine Stimmung  und ich schaffe es, mir auch in den schwierigsten Situationen Mut zu schaufeln. Ich gebe dem, was in mir ist, AUSDRUCK!

Das Schreiben ermöglicht, innerlich aufzuräumen. Blockaden abzubauen und der Lebensenergie zu erlauben hervorzusteigen!

Öffne Dich für Deine Gefühle …

Wir alle tragen einen verletzbaren Kern in uns. In dem sitzt unsere Kraft. Darin liegt und ruht unsere innere Weisheit. Sie weiß viel mehr über uns, als wir überhaupt ahnen! Um sich der befreienden Kraft des Schreibens öffnen zu können, ist das intuitive Schreiben die beste Übung. :D

Intuitives Schreiben bedeutet Weiterentwicklung. Ein Weg zum „Selbstcoaching“ wenn Du möchtest. Dieses Schreiben aktiviert Dein Wissen aus Deinem Verstand. Es ist eine einfache Methode das Wissen Deines Körpers zu nutzen. So wirst Du bewusster mit Deinem Leben umgehen. Es klingt vielleicht wie eine Wissenschaft, ist es aber nicht, denn Schreiben sollte etwas ganz einfaches und intuitives bleiben!

Ich selbst schreibe schon mein ganzes Leben lang sehr gerne. Und das am liebsten mit der Hand auf Papier! Ich bin eine Liebhaberin schöner Notizbücher und der allgemeinen Großschreibung in meinen Büchern. Eine ausgeprägte Handschrift liebe ich ebenso. Sehe ich die Handschrift eines anderen, ist es für mich etwas sehr Persönliches, das ganz viel über den Menschen aussagt! Aber zurück zum intuitiven Schreiben … ›lach‹

Es gibt keine bestimmte Zeit, in der Du damit beginnen sollst. Ich bin der Meinung, diese „richtige“ Zeit stellt sich von ganz alleine ein. Ich liebe es abends zu schreiben. Meinen Tag gedanklich auf Papier zu bringen. Stift und Papier sind für mich genauso wichtig wie Lipgloss … also immer dabei!

Falls Du noch keine Routine darin entwickelt hast, wird es Dir am Anfang etwas schwerfallen. Ein Tipp von mir:
Denke nicht zu viel darüber nach! Schreibe einfach darauf los. Lass Deine Hand mit dem Stift über die Seite gleiten. Ohne über richtig, schön oder falsch und peinlich nachzudenken! Schreibe über Oberflächliches, über tiefsinniges aber auch lustiges. Alles was Du so am Tag erlebt hast, oder was Dich eben beschäftigt.

Das intuitive Schreiben ist eine Art „Psychohygiene“

Du kannst und darfst Dir ALLES von der Seele schreiben. ›lach‹ Super, oder? So befreist Du Dich von all den Dingen, die Dich belasten und welche sich immer wieder zwischen  Dich und Dein wahres Ich drängeln. Somit löst Deine Blockaden selbst und gibst Deiner Seele Raum um zu atmen. <3

Manche Gefühle warten vielleicht schon ganz lange darauf, sich endlich zeigen zu dürfen. Wenn ich an mich selbst zurückdenke, wird mir heute noch übel! Ich hatte so unglaublich viel verdrängt! Alles wanderte in den Untergrund und von dort zogen diese „abgestellten“ Gefühle ihre Fäden! Diese Gefühle waren mächtig und bestimmten viel zu lange mein Leben. Bemerkt habe ich es erst, als ich ernsthaft mit dem Schreiben begann.

Mein Stift war meine Waffe um den „Untergrund“ aufzumischen und mich daraus zu befreien. Es ist wirklich möglich, sich vom Ballast der Vergangenheit auch schriftlich zu befreien. Öffne Dich dem Schmerz und so mancher Bitterkeit. Erforsche Dein Innenleben samt allen Gefühlen. Benenne sie und schreibe sie nieder. <3 Genauso kann Heilung geschehen. Was war, kann sich in etwas Neues verwandeln … ich habe es erlebt.

Was war, das ist …

Da können wir nichts mehr verschieben und verändern. Akzeptieren, mehr fällt mir dazu nicht ein. Was wir allerdings schon können, ist eine Entscheidung treffen, WIE wir das Geschehene betrachten möchten! Mit dem Schreiben setzen wir unsere Kreativität zum „Heilwerden“ ein. Wir machen uns auf die Suche, die Schätze unseres Lebens zu finden und nach oben zu bringen.

Du öffnest damit Türen, die noch fest verschlossen waren. Du lässt Licht in den „Untergrund“. So setzt Du das, was Du erlebt hast, in einen neuen Rahmen. ›lächel‹

Was natürlich nicht heißt, dass wir unsere Erinnerungen manipulieren, wir beleuchten sie nur anders. Der Fokus wird verändert und so starren wir nicht länger auf die schmerzhaften Erinnerungen, sondern stellen ihnen andere, SCHÖNE Erinnerungen an die Seite.

Die glänzenden Tage behalte ich, die dunklen gebe ich dem Schicksal zurück. So mache ich es. Mit sehr großem Erfolg. :-)

Schreibend kann sich jeder Mensch allen Fragen widmen:
Welche Erfahrungen haben mich neues gelehrt?
Was hat mir Kraft gegeben?
Wo liegen meine Talente?
Wie sieht es mit meinem geistigen Potenzial aus?
Und weit ist mein Herz geöffnet?

Es gibt so viele Fragen, die wir uns stellen können. Das Schreiben wird Dir dabei eine große Hilfe sein. Alle Sehnsüchte, die sich in Dir zurückgezogen haben, werden sich zeigen, wenn Du schreibst. <3

Ich wünsche mir sehr, dass ich Dich mit meiner Leidenschaft anstecken kann. Ein Versuch ist es allemal wert.
Wenn Du Deine Erfahrungen mit mir teilen möchtest, lasse sie mir gerne in den Kommentaren da.

Lesezeit: 2 Minuten

Geschichten berühren Werte und wecken Ressourcen …

Jede gute Geschichte berührt. Umso mehr, wenn sie uns elementare Werte, die jeder von uns in sich fühlt, bewusst werden lässt und wenn sie zu spontanen Einsichten und Erkenntnissen führt. Als Kinder haben wir jede Menge Weisheit aus Sagen und Märchen gelernt. Dieser Prozess hört nicht auf auch, wenn wir Erwachsen sind. Leider finden wir im Alltag viel zu wenig Zeit inspirative Geschichten zu lesen.

Deswegen liebe ich diese Kategorie #Geschichtenliebe auch so sehr. Ich will Dir Arbeit abnehmen, indem Du nichts suchen musst, sondern einfach nur LESEN darfst. ›lächel‹ Gönne Dir hin und wieder eine kleine Auszeit um Dich von einer schönen Geschichte berühren, aber auch inspirieren zu lassen. Wie zum Beispiel diese, die ich für Dich gefunden und ausgesucht habe. <3

WER BIST DU?

Es war einmal eine Frau, die schwer erkrankt war und im Koma lag.
Die Zeit verstrich, ohne dass sie wieder zu sich kam. Auf einmal erschien es ihr so,
als sei sie nun tot. Als befände sie sich im Himmel und stünde nun vor einem Richterstuhl.

„Wer bist du? Fragte eine Stimme.

„Ich bin die Frau des Bürgermeisters“, antwortete die Frau.

„Ich habe nicht gefragt, wessen Ehefrau du bist, sondern WER du bist.“

„Ich bin Mutter von vier Kindern“, entgegnete die Frau.

„Ich habe dich nicht gefragt, wessen Mutter du bist, sondern WER du bist.“

„Ich bin Lehrerin“, gab die Frau zur Antwort und ihre Stimme schwankte etwas.

„Ich habe auch nicht nach deinem Beruf gefragt, sondern WER du bist.“

„Ich  bin Christin“, sagte die Frau, nun schon ziemlich ratlos.

„Ich habe dich auch nicht nach deiner Religion gefragt, sondern WER DU BIST.“

Und so ging es immer weiter. Alles was die Frau erwiderte, schien keine befriedigende Antwort auf die Frage „WER BIST DU?“ zu sein.

Die Frau war aber keineswegs tot, sondern erwachte wenig später aus dem Koma. Zum Erstaunen aller wurde sie wieder gesund. Sie beschloss nun der Frage „WER BIST DU?“ auf den Grund zu gehen und auf die Suche zu gehen, wer sie wirklich war.

Anthony de Mello

WER BIST DU? … würde ich Dich fragen. Hast Du eine zufriedenstellende klare Antwort für Dich selbst?
Ich hoffe, Dir hat die Geschichte ebenso gut gefallen wie mir. Ich wünsche Dir einen wunderschönen Resttag … lass es Dir gut gehen.

Lesezeit: 3 Minuten

Und danach wirst Du erkennen, worin der Sinn lag, dass Du Dich verloren hast! Das kann aber schon manchmal ganz schön dauern! Dazu brauchst Du ganz viel Zeit. Zeit mit Dir. Du darfst Dich tagtäglich auf eine kleine Plauderei mit Deiner Seele freuen. So wirst Du nach und nach Dein Herz öffnen. Du und Deine Seele werden viele Geheimnisse und Wünsche austauschen. Das Schöne daran ist, Du brauchst keinerlei Bedenken haben, dass SIE Dich nicht verstehen könnte. Deine Seele wird sich über so viel Zuwendung von Dir sehr freuen …, weil SIE für Dich da sein möchte.

So habe ich das empfunden, als ich nur noch ein Schatten meiner selbst war. Es waren die Umstände meines Lebens, viele verdrängte unaufgearbeitete Dinge, die sich im Laufe der Zeit angestaut hatten. Ich war ein wandelndes Etwas das nach Außen hin super und ganz automatisch funktioniert hat, innerlich war ich verloren und leer. Diese Leere versuchte ich lange Zeit auf eine sehr ungesunde Art und Weise aufzufüllen. Das kein Erfolg war, brauch ich denke ich, nicht zu sagen.

Nun sind ein paar Jahre vergangen und ich kann sagen: Ich bin angekommen und habe mich wiedergefunden!

Ja warum schreibe ich darüber? Sind solche Geisterjahre nennenswert, könntest Du Dich jetzt fragen? Nun ja …, wenn es sich für Dich total unrealistisch liest, klapp einfach Deinen Laptop zu. Wahrscheinlich hast Du Dich niemals verloren und konntest Dein Leben von Beginn an in eine, Deine, gute Richtung wenden. Falls Du Dich möglicherweise aber ebenfalls in eine Art Vakuum befindest, dann wirst Du sicher bei mir bleiben.

Die Plauderei mit Deiner Seele …

Wie oft hast Du die leisen oder auch lauten Signale überhört, die Dich darauf aufmerksam machen wollen, gehört und angenommen zu werden? Dazu musst Du lernen, Deine Frequenzen einzustellen, sodass Du auf derselben Wellenlänge mit Deinen Signalen, Deiner Seele schwingst. Wenn Du das kannst, wird es Dir immer leichter fallen, die für Dich bestimmten Botschaften wahrzunehmen.

Wir atmen, wir hören, wir riechen und fühlen. Unsere Gedanken formen sich während einer Betrachtung und schaffen mit den passenden Gefühlen und Emotionen eine Vereinigung. Alles folgt einem Rhythmus, den wir jedoch nicht immer verstehen. Die Zusammenhänge sind uns fremd. Aber je intensiver wir mit unserer Seele in Kontakt stehen, umso pulsierender wird die Freude sein, die sich einstellt, wenn wir all das erkennen!

Eine Frage an Dich: Wie oft bist Du auf der Suche nach einem Moment, der Dir zeigt, hier bist Du genau richtig, hier kannst Du Dich „angekommen“ fühlen? Mit ziemlicher Sicherheit wünscht sich jeder Mensch einen Ort, einen Menschen wo er sich zu Hause und angekommen fühlen kann! Aber nicht nur das, es ist auch ein fantastisches und sehr wichtiges Gefühl, sagen zu können: „Hallo, ich fühle mich gut. Ich weiß endlich was ich will, wer ich bin und es fühlt sich alles richtig an!“

Jeder definiert „Ich bin angekommen“ anders …

Die eine ist betrunken vor lauter Glück, endlich dem Menschen begegnet zu sein, bei dem sie sich zu Hause fühlt. Ein anderer zum Beispiel nimmt das Gefühl des angekommen seins als das war, dass er keinen Stress und keine Eile mehr hat, weil er das erreicht hat, was er sich für sein Leben vorgenommen hat.

Ich  bin der Meinung, es kommt nicht darauf an, was es ist, sondern wie es sich anfühlt! Es ist nicht notwendig von einer Seelenlandschaft zur anderen zu jagen. Das Wichtigste ist unsere Aufmerksamkeit, Zeit und Bewusstsein! Wir müssen doppelt genau hinschauen, weil sich hinter jedem noch so kleinen Hügel ganz viel Freude verbergen kann. :D

In der Vergangenheit habe ich keine Signale, die meine Seele mir gesendet hat, wahrgenommen. Erst als ich mich mit meinem Innenleben beschäftigt habe, war es mir möglich, meine Frequenz so einzustellen, dass ich die Botschaft an mich verstanden habe. Manches verstehe ich immer noch nicht ganz, doch die Erkenntnis wird größer und intensiver, wenn ich mir die Zeit nehme und eine kleine Plauderei mit meinem Innenleben führe.

Das größte Glück besteht darin, mit mir selbst im Reinen zu sein

Zu diesem Glück bin ich gekommen, indem ich mein Seelenhaus von dem Ballast meiner alten Glaubenssätze, den nicht passenden Gefühlen und vor allem meiner Ängste gereinigt habe. Harmonie wurde spürbar. Danach habe ich mit Bedacht, meine Reise fortgesetzt. Die Reise zum ICH und zu den Worten: „Ich habe mich wiedergefunden und bin endlich angekommen.“

Ich habe es zwar spät, aber ich habe es verstanden:

Ich kann werden, wer ich sein will.
Ich kann mir nehmen, was ich brauche.
Ich muss nicht länger suchen, weil ich längst bin, wo ich hingehöre … bei mir selbst.

Jetzt bleibt mir nur noch, Dir ein schönes „Zuhause“ in Dir zu wünschen. Jede Menge Glück und ganz viel Freude. <3

Lesezeit: 2 Minuten

NETZSTRUMPFHOSE – oder die Geschichte vom Moses-Körbchen im Fluss des Lebens, von dem ich für mich immer wieder feststellen durfte, dass es mich genau an den FÜR MICH richtigen Ufern anlegen lässt. Das Leben ist eine Netzstrumpfhose …

Das Leben ist eine Netzstrumpfhose

Es besteht aus lauter Fäden, Verbindungen, Kreuzungen und dazwischen ganz viel „Freiheit“ …

Ein Gespräch, Sonntag Morgen im Bett! Mit einer Tasse heißen Kaffee und meinen Mann neben mir. Der erste Tag seit längerer Zeit, wo wir gemeinsam und dieses Mal „kinderlos“ ausschlafen konnten. Zeit zum Kuscheln und zum Philosophieren.

Da ich gerade mein Berufsleben von einem „Ich“ in ein „Wir“ umwandle und vollkommen neuen Boden betrete, kommen doch immer wieder mal Phasen des Unwohlseins auf – trotz all der Freude, mit der ich mich darauf vorbereite.

Mein Mann versteht dieses Gefühl von mir sehr gut, den auch er ist diesen Weg schon vor mir gegangen. Und so erzählte er mir, dass er gerade ein Hörbuch gehört hatte, in dem es um den Fluss des Lebens ging.

Da ist eine Person, die in einem Boot auf dem Fluss des Lebens saß. Sie machte sich auf eine Reise ins Unbekannte. Neben dieser Person waren auf diesem Fluss noch viele andere Menschen mit auf dem Fluss des Lebens auf der Reise. Und wie Flüsse  nun mal sind – geht es auf denen mal ruhig aber dann auch mal wieder schneller und spritziger voran. Und dann kommen Engstellen zum Überwinden und gar auch Durchbrüche durch Felsen, wo sich dieser Fluss des Lebens hindurchgegraben hatte.

Die Angst vor diesem Durchbruch und dem, was dahinter noch im Verborgenen lag, lies unsere Person vor diesem Durchbruch noch mal am alten Ufer anlegen und innehalten. Zeit zum Überlegen, Zeit um innezuhalten. Zeit um in sich zu lauschen – „will ich das wirklich?“ und „was erwartet mich?“ …

Und dann ein Warten, wie sich die Angst senkt, die Ruhe einen durchströmt und das wieder laut in einem Selbst hörbare „JAAAA – ICH WILL DAS!“

Und so stieg diese Person wieder in ihr kleines Boot und aufging es ins Abenteuer auf dem Fluss des Lebens und durch, durch den Durchbruch im Felsen – hinein in unbekanntes und doch so wunderbares Terrain …

Ja, und da kam sie wieder zurück – die Sicherheit und das intuitive Wissen, dass das was ich/wir tun wollen doch das ganz Richtige ist! Und das nach diesem kurzen Durchtritt durch die Felswand, der wahre Durchbruch auf uns wartet wird! Und so kam wieder das warme Gefühl von meinem Moses-Körbchen, das mich wie immer am für MICH richtigen Ufer ankern lässt.

Und weil ich unter quälender Höhenangst leide und Felsen so gar nicht leiden kann, und schon gar keine Felswände, so kam mir plötzlich das Bild mit der Netzstrumpfhose vor mein geistiges Auge. Mein Mann schmunzelte und lachte dann aus ganzem Herzen, als ich ihm das erzählte.

Also ihr Lieben – denkt daran: Das Leben ist eine Netzstrumpfhose mit ganz vielen spannenden Möglichkeiten …, wenn man sich erstmal traut durch so ein „Loch“ im Strumpf zu schlüpfen. :-)

Diese herrliche und alles sagende Geschichte stammt von Martina Kleinfeldt.

Vielleicht denken wir alle beim nächsten „soll ich oder lass ich es lieber“ an eine Netzstrumpfhose?
Ich danke Dir, daß Du Dir die wenige Zeit genommen, und mich gelesen hast. Bis zum nächsten Mal, wenn es heißt:
Geschichtenliebe #42 ist da!

Lesezeit: 3 Minuten

Ständige Unruhe, zehn Gedanken gleichzeitig. Ideen, die abgespeichert werden möchten und noch vieles mehr. Also ich weiß es ja von mir selbst, dass kann ganz schön stressig sein. Falls es Dir auch oftmals so geht, möchte ich heute mit Dir das Chaos im Kopf beruhigen. Mit einer Methode, die Dich ruhiger werden lässt und Deinem Durcheinander im Kopf zu mehr Ordnung verhilft.

Manchmal habe ich das Gefühl es hat kein einziger Gedanke mehr in meinem Kopf Platz! Ein wildes Durcheinander aus Vorstellungen, Ideen, Sorgen und Gedanken, was ich noch alles erledigt haben möchte. Ein Gefühl im Kopf als würde er platzen wie ein Luftballon.

Mein Vergleich ist einfach

Ich vergleiche meinen Kopf dann gerne mit meinem Kleiderschrank, in den ich alles hineinhänge und lege bis mir die Kleiderbügel zu wenig werden. Der Kasten wird immer voller. Aus dem geordnetem System ist ein ungeordnetes Chaos geworden. Dabei bin ich mir sicher, dass ich sehr gut auf so einiges verzichten könnte! Oder vielleicht auch einfach ein anderer Platz dafür besser geeignet wäre? Manches könnte in die Kleiderspende wandern und somit wäre wieder mehr Platz und Ordnung hinter den Schiebetüren.

So in etwa sieht es oft in meinem Kopf aus und ich bin mir ganz sicher, dass viele Menschen unter dieser inneren Unruhe leiden. Warum wohl sprießen die Relax-Oasen für Körper Geist und Seele wie die Schwammerl (Pilze) aus der Erde? Dabei gibt es richtig tolle Übungen, die im Prinzip mit den gleichen Schritten wie die beim Aufräumen eines voll gestopften Schrankes funktionieren: Aussortieren. Ordnung schaffen.

Wie ich das mache, sage ich Dir jetzt:

  • Den Schrank total ausräumen bzw. den Kopf freimachen. Also, wenn ich gerade wieder ein großes Durcheinander in meinem Kopf herumtrage, voll mit den absurdesten und unterschiedlichsten Gedanken, dann schreibe ich mir alles auf, was da so herumliegt und was ich denke. Das funktioniert ganz ohne „Sinn und Verstand“ und sehr spontan. Wichtig ist das ich dabei ungestört sein kann. Und ein Tipp von mir ist – wirklich ehrlich sein. Manchmal ist es kompletter Unsinn, den wir in unseren Köpfen aufheben. Die Notizen darüber sind Deine und meine … kein Mensch wird sie lesen. ›lach‹ Schon nach diesem ersten Schritt fühlt es sich besser an.

Gut möglich aber, dass Du Dich erschreckst, wenn Du all Deine Gedanken aus Deinem Kopf jetzt auf einem Haufen vor Dir liegen hast! Aber das löst sich auf, Du wirst sehen. :D

  • Schau Dir die Stücke aus Deinem Schrank genau an. Sortiere die Gedanken. Übertragen bedeutet das, dass ich mir genau anschaue was ich aufgeschrieben habe. Ich sortiere für mich persönlich, was ich mit diesen Gedanken anstellen will. Sind Gedanken dabei, die sinnvoll sind? Handelt es sich um Termine und konkrete Aufgaben? Habe ich diese als Erinnerung gespeichert (meistens nicht). Das klingt sehr einfach und ist es auch, wenn man es denn macht. ›lach‹ Alles, was in den Erinnerungen gespeichert ist und wo wir rechtzeitig daran erinnert werden, müssen wir nicht in unseren Köpfen herumschleppen!

Es gibt natürlich auch Gedanken wo es sich um Dinge handelt, die einen speziellen Handlungsbedarf einfordern und die wir beeinflussen können. Dabei handelt es sich vielleicht um Fragen, die uns auf der Seele brennen. Gespräche, die geführt werden müssen. Diese Gedanken haben bei mir eine sehr hohe Priorität und werden mit entsprechender „Wichtigkeit“ sortiert. Meistens und je nach Dringlichkeit, kümmere ich mich sofort darum. Es verschafft weiter Platz. :-)

Wenn es sich um Gedanken handelt, bei denen ich noch nichts tun kann oder es keinen Anlass zum Handeln gibt – streiche ich sie. Denn für heute und die nächsten Tage ist das die reinste Platzverschwendung in meinem Kopf! Dann gibt es auch noch die Dinge, die ich nicht beeinflussen kann und worüber ich mir trotzdem viel zu viele Gedanken mache. Ich glaube bei diesem Teil sitzen wir alle im selben Boot. Das Wetter, die Laune des Chefs, die wirtschaftliche Lage und der Frust mancher Leute … diese Gedanken bringen mir/uns Nüsse und kosten nur Energie und nehmen zu viel Platz im Oberstübchen weg!

Natürlich kann ich mich weiter aufregen, darüber grübeln und lange Zeit mit mir herumschleppen. Denn vieles kommt immer anders als gedacht. Besser ist es aber, den oder diese Gedanken loszulassen. Symbolisch einfach am Papier stehen lassen und somit aus meinem/Deinem Kopf sperren. Eigentlich müsste jetzt schon sehr viel Platz mehr in Deinem Kopf sein. Der Druck lässt nach und Erleichterung ist spürbar. :D

Die Regelmäßigkeit macht es aus

Es ist genauso wie bei unaufgeräumten Schränken oder Schubladen. Es ist sinnvoll regelmäßig zu schauen, was noch gebraucht wird. Was wichtig ist und was woanders hingehört oder vielleicht ganz weg muss! Deshalb rate ich Dir diesen „Braindump“, was soviel heißt wie Gedächtnisprotokoll, in Deinen Alltag einzubauen. Vielleicht sogar beim Aufräumen irgendwelcher vollgestopften Laden?

Also ich schaffe es mit dieser Methode meinen Gedankenballast loszuwerden. Ich hoffe und ich wünsche mir dasselbe auch für Dich um ruhiger und sortierter durch Deinen Alltag zu gehen. Beenden möchte ich diesen Beitrag heute mit einem Zitat:

„Der Gedanke ist alles. Der Gedanke ist der Anfang von allem. Und Gedanken lassen sich lenken. Daher ist das Wichtigste: die Arbeit an den Gedanken.“

Leo N. Tolstoi

Bis ganz bald und eine schöne Zeit.