Wie erreicht man ein glückliches, positives und selbstbestimmtes Leben. Was muss man ändern und vor allem wie ändert man sein Leben und seine Einstellung um wirklich ein lebenswertes Leben führen zu können.
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Jetzt gab ja lange keine Tipps von mir! Ich habe die Zeit wirklich genossen. Ich habe viele Themen gesammelt, über die ich schreiben kann. Ich bin einfach wieder in meiner Balance. :D Und das ist auch gleich das Eingangswort für meine September Tipps. :-)

Dein Körper ist aus der Balance?

Wie gesagt, ich kenne dieses Gefühl nur zu gut. Und DU mit Sicherheit auch. Wenn Dein Körper leise zuflüstert, … aber Du hörst oder ÜBERhörst es. Bis er immer lauter wird und aus dem flüstern ein „Schreien“ wird.

Eigentlich wird unser Alltag von Formeln geprägt:

Wir sollten mindestens 10 000 Schritte tun, vor 24.00 zu Bett gehen, mindestens 2 Liter Wasser trinken. Dreimal die Woche Ausdauersport betreiben, einen Apfel am Tag zu sich nehmen und was weiß ich noch was alles! All diese Sachen haben wir uns selbst NICHT ausgedacht, sondern es waren Ärzte, Psychologen und die Wissenschaft.

Was tun wir? Folgen wir solchen Ansätzen? Dazu kommen Kalorienzähler (oder auch nicht). Eigentlich sind wir hundemüde und zappen auf Netflix rauf und runter. Am Schoß eine große Schüssel „Ungesundes“ ›lach‹. Kann oder ist DAS in Ordnung? Ist es gesund? Wir behandeln unseren Körper als wär er eine Maschine, als wäre er auf Autopilot gestellt. Und anschließend werfen wir IHM vor, nicht gut, stark, gesund und erholt zu sein!

Dem Körper trifft keine Schuld – WIR sind es … wir ignorieren … hören NICHT auf seine Signale, die er uns sendet. Dabei spricht unser Körper den ganzen Tag mit uns. :D

Führen wir eine harmonische Beziehung mit unserem Körper

Viele haben verlernt, ihrem Körper die so wichtige Aufmerksamkeit zu geben. Der rasende Alltag hat schon lange oberste Priorität und so passiert es, dass wir Schmerzen „überspüren“ und sie mithilfe von Medikamenten betäuben. Hunger und Durst wird nach hinten geschoben weil im Moment zu wenig Zeit! Man stopft alles Mögliche „ToGo“ in sich hinein, denn das spart Zeit und Zeit ist wertvoll. Und gegen die täglichen Müdigkeits-Einbrüche gibt es ja ausreichend Energie-Drinks.

Tja … ich will jetzt nicht behaupten das jeder Mensch seinen Alltag so lebt, aber ich weiß, dass es sehr viele genauso praktizieren. Ich war lange Zeit genauso. Mein Körper spielte immer die zweite Geige!

Die gute Nachricht: Egal wie lange wir unseren Körper links liegen gelassen haben, es ist NIE zu spät, die Verbindung mit ihm (wieder) aufzunehmen! Ihm DAS geben, was er braucht … genau genommen, WAS WIR für unser Wohlbefinden brauchen.

  • Körper & Bewegung. Ein achtsames Körpergefühl kommt durch viel Bewegung. Bewegung im Alltag bewusst wahrnehmen. Viele Menschen betreiben schon vor dem Gang ins Büro Sport. Es ist eine hervorragende Möglichkeit, mit seinem Körper ins „Gespräch“ zu treten. Es gibt aber auch viele andere Möglichkeiten! Ich liebe es den Tag mit einer kurzen Meditation zu beginnen … Body-Scan … Körperreise … zu spüren wie es „uns“ geht. Auch beim täglichen Gassi gehen mit unseren Haustieren besteht die Möglichkeit, sich mit unserem Körper kurzzuschließen. Die Natur im Allgemeinen … sie bietet so viel um den Fokus auf Körper, Atmung und den eigenen Rhythmus zu legen.
  • Geh rein statt raus. Es ist für uns einfacher geworden, sich mit der Welt draußen zu verbinden, als sich mit sich selbst zu beschäftigen. Es gibt einfach zu viele externe Ablenkung! Und so verbringen Menschen Jahre damit, sich NIE um ihr INNERSTES zu kümmern … sie „verkümmern“. Der Mensch kümmert sich lieber um virtuelles, statt um seine realen eigenen Gefühle. Logisch, dass die Beziehung zum eigenen ICH mal beginnt darunter zu leiden.
  • Esse achtsam. Das ist immer noch ein Punkt, den ich mir sehr oft bewusst machen muss! Ich esse viel zu schnell und dabei bleibt manchmal der Genuss auf der Strecke. Das passiert, wenn der Hunger sich meldet und ich dieses Signal überspüre! Dann kommt es schon mal vor, dass ich etwas launisch werde, Kopfschmerzen bekomme und letztendlich zu schlingen beginne. Es ist sowas von falsch! Und ich arbeite daran. ›lächel‹. Es ist so wichtig sich Zeit zu nehmen! Zu genießen und langsam zu essen. Außerdem können wir so besser einschätzen, ob wir schon satt sind oder eventuell noch einen Nachtisch „brauchen“. ›zwinker‹.

Fazit:

Am Ende des Tages sind wir alleine für unseren Körper verantwortlich. Er hat den ganzen Tag mit uns gesprochen – haben wir darauf geachtet? Er hat uns viele Signale gesendet. Jetzt liegt es an uns sie auch zu deuten! Machen wir es uns zur Gewohnheit uns Zeit für unseren Körper zu nehmen! Nutzen wir die Möglichkeiten der Bewegung, der Meditation und der Achtsamkeit. Wir können davon nur profitieren und so ein ausbalanciertes Leben leben.

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Letzte Woche gab es viele Erkenntnisse über (mein) oder vielleicht auch Dein Leben. Heute folgt der letzte Teil dazu. Wie viel wir auch über unser Leben wissen mögen, es gibt so viel mehr, wovon wir absolut keine Ahnung haben und ich glaube niemals eine Ahnung haben werden! Dazu würden wir ein zweites Leben brauchen. Allerdings haben wir in den unterschiedlichen Lebensabschnitten die Möglichkeit, aus allen Momenten und Situation zu lernen. Einige dieser hängen gebliebenen Erfahrungen, möchte ich mit Euch als Inspiration, gerne teilen. :D Bereit?

Ich habe gelernt …

Ich habe sehr spät für mich selbst erkannt, dass ich für nicht ALLES in meinem Leben eine Lösung habe. Und das ich auch für nicht ALLES eine Lösung haben MUSS! Außerdem gibt es keinen Menschen, der das kann und hat. Das Gleiche gilt für ANTWORTEN. Daraus habe ich auch eine gewisse Skepsis für Menschen entwickelt, die behaupten, für ALLES eine oder sogar die richtige Lösung oder Antwort zu kennen.

Ich habe gelernt, dass jede Lösung und jede Antwort nur sehr selten gleichermaßen auf alle Menschen übertragen werden können. So wie der Mensch selbst sind auch Lösungen individuell.

Ich habe gelernt …

Ich habe gelernt – und diesen Teil hätte ich sehr gerne ausgelassen in meinem Leben, weil er mit ganz viel Enttäuschung und Schmerz verbunden war, – dass JEDES Hindernis ein riesiges Plus sein kann, sofern wir es zu nutzen wissen.
Es sind tatsächlich unsere schwierigsten Kämpfe, unsere tiefsten Tiefen und die schlimmsten Katastrophen, die uns letztlich zu unseren größten Höhen führen! Je schneller wir das verstehen und begreifen, desto unschlagbarer werden wir. Wenn wir begriffen haben, dass auch die weniger schönen Momente und Prüfungen in unserem Leben ein wunderbarer GEWINN sein können, ist das Leben sehr viel einfacher. ›lächel‹.

Ich habe gelernt …

Ich habe erkannt, dass wir sehr oft zu viel Zeit und Aufmerksamkeit für die Probleme anderer Menschen investieren. Anstatt uns in erster Linie um UNS selbst zu kümmern. Wir helfen niemandem und vor allem sind wir keinesfalls glaubwürdig, wenn wir andere belehren möchten, Ratschläge geben aber selbst in einem Heim aus zerbrochenen Glas leben.

Ich habe gelernt …

Ich habe bald gelernt, dass ohne MUT kein Leben möglich ist. Jedenfalls trifft es für mein Leben zu. Ohne Mut kann keine Veränderung stattfinden. Ohne Mut wird kein Traum möglich werden, keine Ziele erreicht werden und kein Plan durchgezogen! Das höchste Ziel unseres Geistes beseht darin, uns am Leben zu erhalten. Er möchte heute das machen, was er gestern getan hat. Und ganz egal was es auch gewesen sein mag – es hat offensichtlich funktioniert, … wir sind noch am Leben. :-)

Aber würde sich in unserem Verhalten und in unserem Handeln nichts ändern, würden wir jeden Tag genau da stehen, wo wir schon vor einer Woche gestanden sind! MUT ist die Bereitschaft, etwas Neues auszutesten. Schritte ins Unbekannte zu wagen, ganz ohne Sicherheit und Garantie wie es ausgehen wird. :D

Ich habe gelernt …

Ich musste feststellen, dass es im Leben sehr wichtig ist, Vorbilder zu haben. Denn wenn wir uns an Menschen orientieren, die genau die Dinge schon geschafft haben in ihrem Leben, die wir anstreben, ist der Ausgangspunkt ein ganz anderer. Wir haben greifbare Perspektiven. Man muss nicht immer bei null anfangen, wenn wir uns auf diejenigen fokussieren, die dasselbe Ziel, das wir im Auge haben, schon erreicht haben! Der Weg ist ein leichterer! Allerdings sollten wir dafür bereit sein, HILFE anzunehmen. Es ist kein Zeichen von Schwäche … ganz im Gegenteil, ich sehe es als Zeichen von Intelligenz. Zugegeben, es war ein langer Prozess, bis ich dazu bereit war, JA bitte und DANKE zu sagen. >augenverdreh<

Ich habe gelernt …

Ich habe erkannt, dass die Wahl unserer „Vorbilder“ auch unser Leben stark beeinflusst! Besser gesagt, zu welchen Menschen wir uns entwickeln. Das gilt für ALLE Lebensbereiche! Wie wir unsere Kinder erziehen, welchen Stil wir im Berufsleben anwenden, welche Art „Freund“ wir sind, wie wir mit unserem Körper umgehen, wie wir mit Menschen reden oder wie wir mit stressigen Situationen umgehen …

Meine Vorbilder habe ich, wie so viel in meinem Leben, erst sehr spät gefunden. Sie kamen mit meiner persönlichen Veränderung. Es sind Menschen, die ich toll finde. Die einige Eigenschaften erfüllen, die ich (noch) nicht erreicht habe. Sie sind, wie ich gerne sein möchte, weil ich sie bewundernswert finde. Es sind Verhaltensweisen, die ich selbst anstrebe … Fähigkeiten, die ich noch erlernen möchte.

Ich sehe diese Dinge als „Bausteine“ für mein Leben. Ohne mich selbst neu erfinden zu müssen. Seit ich damit begonnen habe, ist mein Leben ein „leichteres“ geworden. Dinge werden schneller und klarer sichtbar. >dankbarbin<

Ich habe gelernt …

Ich habe lernen dürfen, das viele Antworten des Lebens in der Natur zu finden sind. Klingt schon eigenartig aber es ist wirklich so. Es ist unglaublich inspirierend für mich UND hilfreich, den Zyklus der Natur zu beobachten und darüber nachzudenken. Denn unser Leben durchläuft einen vergleichbaren Prozess. Wenn wir uns das bewusst machen, wird es uns helfen, unsere eigenen Situationen anzunehmen.

Die Natur hat mir geholfen mich wieder zu erden. Mich besser zu fühlen und wieder in meine Mitte zu kommen. Die besten Inspirationen und Antworten finde ich an den überraschendsten Orten der Natur. Zu dem eine ganz wichtige Erkenntnis gehört:
Große mir scheinbar unmögliche Aufgaben sind eigentlich eine Ansammlung von kleinen Aufgaben!

Genauso bin ich mit meinen jahrelangen Panikattacken, die mich an den Rand der Verzweiflung gebracht haben, umgegangen. Es hat funktioniert sonst hätte ich sie nicht bewältigen können. Ich hatte mir damals selbst bewiesen, dass ich ganz viel schaffen konnte, wenn ich wollte und wenn ich mich in die Natur zurückziehe. Denn meistens stehen wir uns selbst am meisten im Weg! >glücklichunddankbar<

Ich habe gelernt, dass die Natur in der Lage ist, sehr viele Dinge auszugleichen. Und so stehe ich manchmal in einer dunklen Nacht draußen und schaue zu den Sternen. So gelingt es mir anliegende, verzwickte Dinge besser ins rechte Verhältnis zu rücken.

Ich habe gelernt …

Ich habe erkannt, dass es besser ist Fragen zu stellen, als nur stumm abzuwarten. Was hatte ich für Ängste ausgestanden, wenn ich mal etwas nicht wusste, wenn ich Dinge nicht verstand. Meine Unsicherheit spiegelte mein ICH. Ich hatte Angst, die Leute glaubten ich sei total weltfremd … oder dumm! Oft spielte ich ein Spiel und tat so, als hätte ich den Durchblick.

Durch dieses „Spiel“ habe ich so viel verpasst! Ich habe gelernt, dass es sich IMMER lohnt zu riskieren und sich vor anderen eine Blöße zu geben. Weil es gar nicht sein kann, dass jeder ALLES weiß. Und kein Experte hat zu Beginn über „seinen“ Bereich alles gewusst? (Übrigens funktioniert jeder Geist anders. Ich lerne leichter, wenn ich mir dazu Notizen mache.)

Ich habe gelernt …

Mir folgendes klargeworden: Ich habe fast mein ganzes bisheriges Leben in der Stadt gewohnt. Aber ich bin KEIN Stadtmensch mehr! Es gelingt mir schon, ein paar Tage mal in einer Stadt zu genießen, aber leben könnte ich dort nie wieder. Mich stresst der Lärm, die Menschen, die Art zu sprechen und die spürbare Unruhe. Das ewige „getrieben“ werden.

Ich habe gelernt, dass es zu den großen persönlichen Siegen im Leben gehört, uns selbst gegenüber ehrlich zu sein. In Bezug darauf, WER wir sind … WO wir gerne leben möchten und WIE wir gerne sein wollen. Nicht, weil ich nie etwas anderes ausprobiert hätte oder ich nie an meine persönlichen Grenzen gegangen wäre. NEIN, weil ich genau all das getan habe und bei all diesen Prozessen erkannt habe, WAS für mich wichtig ist und sich stimmig anfühlt!

Ich habe gelernt …

Ich bin unsagbar dankbar darüber, gelernt zu haben wie wichtig es ist, AUTHENTISCH zu sein! Aber auch zu hinterfragen, was das überhaupt bedeutet! Wir alle haben das Potenzial zu sein, wer auch immer wir sein wollen. Es liegt an uns, ob wir es verwirklichen oder nicht. Es liegt auch daran, OB und IN welche Schublade wir uns stecken lassen!

Ich erfüllte den größten Teil meines Lebens so, wie es andere Menschen gerne gesehen und gehabt haben. Mein Leben wurde von anderen für mich gelebt. Ich spielte eine (meine) Rolle und die spielte ich prächtig! Bis irgendwann alles zusammenbrach.

Es verblüfft mich heute, wie wir im Laufe unseres Lebens, gewisse „Etiketten“ akzeptieren und die auch annehmen und danach leben. Wen sie positiv sind, ist das wunderbar. Aber WAS ist, wenn sie uns NICHT guttun und uns einschränken?

Ich finde es toll, dass jeder einzelne von uns, jeden Tag aufs Neue, in der Lage ist, NEU zu definieren WER ER IST! Mit dieser selbstgewählten Authentizität können wir wirklich das Leben führen, das wir uns wünschen – auf die Weise, wie wir es gerne möchten.

Ich habe gelernt …

Und noch eine ganz wichtige Erkenntnis:

Die wichtigsten Momente im Leben sind die ersten fünf Minuten nach dem Aufwachen UND die letzten fünf Minuten vor dem Einschlafen! Es ist nämlich die Zeit, die einen enormen Einfluss auf unsere restliche Existenz hat. Das merke ich jeden Tag neu. Wie ich meinen Tag beginne und zu Ende bringe, so wird die restliche Zeit des Tages und der Nacht verlaufen. Steige ich schon verärgert aus den Federn? Gehe ich wütend zu Bett? Ich fülle diese Momente mit schönen Gedanken und mein Tag wird (meistens) fabelhaft. ›lächel‹.

Ich musste lernen …

Und letztendlich habe ich gelernt, dass die Gesundheit zu den WICHTIGSTEN Dingen im Leben gehört. Wie oft erachten wir sie als selbstverständlich. Sind wir jung und gesund, verschwenden wir keinen Gedanken damit. Doch sind wir krank oder voll von Schmerzen, wird es uns bewusst, welche Bedeutung unsere Gesundheit für unser gesamtes Leben hat!

Wir haben nur ein Leben.
Und wir haben nur einen Körper.
Wie gehen wir mit beiden Dingen um?
Wie behandeln wir UNS?

Ich habe meinen Körper mit Füßen getreten, was ER mir bis heute NICHT vergeben hat. Aber ich habe daraus gelernt und gebe, leider wieder mal viel zu spät, er ist mein BESTES. Das sollten wir übrigens ALLE machen und Prioritäten setzen.

Nachwort

Nun, jetzt bin ich am Ende angekommen und wenn ich ehrlich bin, ich hätte da noch so einiges im Ärmel. :-)
Ich wünsche Dir und ein wenig auch mir, dass Dich dieser Beitrag inspiriert hat … zum Nachdenken angeregt und vielleicht einlädt, etwas bewusster zu SEIN.

Selbstverständlich darfst Du mir dazu schreiben, den Beitrag auch gerne an liebe Menschen teilen oder mir einen Kommentar da lassen. Ich wünsche Dir eine wunderbare, schöne aber hauptsächlich gesunde Zeit …

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Wie ja schon angekündigt, kommen meine FrauenPunk-Tipps nun jeden Monat als Beitrag hier am Blog. Für den Monat JUNI, habe ich mir das Thema LIEBE rausgepickt. Genau genommen die Sprache der Liebe. Wenn es für Dich interessant klingt bleib, denn es erwarten Dich einfache Tipps mit großer Wirkung.

Die Sprache der Liebe …

Was oder besser gesagt, welche Worte wünschen wir uns von unserem Partner, um uns geliebt zu fühlen? Welche Erwartung steckt dahinter? Was liegt uns am meisten am Herzen? Ich habe darüber lange nachgedacht und nachgefragt. Mit vielen Frauen gesprochen und alle sind wir uns einig: Es gibt sie schon, die Sprache der Liebe. :D

Das Thema Erwartungen … davon habe ich ja erst vor kurzem geschrieben. Und auch, wenn sehr viele Menschen der Meinung sind, besser KEINE Erwartungshaltung anzunehmen, bin ich der Meinung – ICH DARF SEHR WOHL ERWARTUNGEN HABEN! Gerade in Liebesdingen und der Partnerschaft betreffend.

Ich möchte uns heute allen einen kleinen übersichtlichen Überblick schaffen … über die Sprache der Liebe …

Hingabe & Zärtlichkeit

Es ist die wahrscheinlich ursprünglichste „Sprache“. Wir können sie sprechen ohne zu reden ›lach‹. Wir alle tragen sie in uns. In Bezug auf die Sprache der Liebe geht es bei der Hingabe und der Zärtlichkeit keinesfalls nur um Sex. Es geht um Berührungen, das Gefühl von Wärme und Geborgenheit und ganz viel Nähe.

Bei mir gab es eine Zeit, da konnte ich diese Sprache nicht sprechen. Nicht, weil ich sie verlernt habe, denn diese Sprache ist wie Fahrrad fahren – das verlernt man nicht. Ich hatte den Zugang verloren. Die gute Nachricht, ich spreche wieder fließend und Menschen, die diese Sprache der Liebe sprechen, fühlen sich in den langen und intensiven Umarmungen des Partners geliebt. Es geht also um die primäre Ausdrucksform der Liebe um Zuwendung und Berührung.

Miteinander & Zweisamkeit

Bei dieser Sprache verschenken wir unsere Zeit. Wir schenken unserem Partner ungeteilte Aufmerksamkeit. Es geht dabei, um gemeinsame Erfahrungen zu machen und um GEMEINSAME Erinnerungen zu schaffen! Dazu gehören auch gute und tiefsinnige Gespräche. Es ist doch etwas Wunderbares, mit seinem Partner über Herzensthemen, Gott und die Welt zu reden. Über das SEIN zu philosophieren. Diese Sprache kann sehr viel Liebe und Nähe erzeugen.

Es ist eine sehr wertschätzende Sprache, mit dem Partner solche Gespräche zu führen.

Hilfsbereitschaft

Vielleicht legst Du jetzt Deine Stirn in Falten. Hilfsbereitschaft? JA genau. Wenn Du diese Liebessprache sprichst, so wird es für Dich kein Problem darstellen, die Wohnung zu putzen … Dinge für Deinen Partner abzuholen oder ihn/sie zum Flughafen zu bringen und spät nachts in den nächsten Tagen wieder abzuholen. Es ist ein Ausdruck der Liebe! Wir tun es, um unser beider Leben zu erleichtern. Und wir oder unser Partner wird diese Dinge zu schätzen wissen … ganz bestimmt.

Anerkennung & Lob

Diese Sprache wird „genährt“ von der guten DANKBARKEIT. Dankbarkeit, die man sich gegenseitig vermittelt. Es gibt so unsagbar viele Dinge, die mein Partner wesentlich besser kann, als ich … es ist aber auch umgekehrt so. An dieser Stelle kommt das klassische Lob zum Einsatz. Hallo? Wer erntet nicht gerne Anerkennung und ein ehrliches Lob für gut getanes? Allerdings sollte diese Sprache nur zum Einsatz kommen, wenn es auch ehrlich gemeint ist.

Ehrliche Anerkennung kann dem Partner wahre Flügel verleihen, wenn es darum geht Ziele und Träume gemeinsam zu verwirklichen!

Ja und nun frage ich Dich: Welche Sprache der Liebe sprichst Du?
Welche würde noch etwas „Nachhilfe“ vertragen?
Was ist Dir persönlich sehr wichtig und was würdest Du Dir noch mehr wünschen?
Sprichst Du mit Deinem Herzmenschen dieselbe Sprache?

Du siehst, es entstehen viele Fragen und mein Fazit dazu ist ganz kurz: nämlich – sprecht miteinander!

Das war’s auch schon für den Monat Juni. Ich hoffe, Du konntest etwas für Dich herausfiltern. :-)
Ich wünsche Dir auf jeden Fall eine tolle Zeit und freue mich, wenn Du auch im nächsten Monat wieder bei mir bist.

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Jeder von uns hat in seinem Leben Unmengen an Dingen gelernt, die das eigene Leben verändert haben. Wir entwickeln uns im Laufe der Jahre weiter und können gegenseitig davon profitieren, wenn wir uns darüber mit anderen austauschen. Unser Leben ist der beste Lehrer überhaupt und die Lektionen des Lebens sind von unschätzbarem Wert. Alles, was wir tun müssen, ist zuhören, annehmen und wenn notwendig eine andere Richtungen einschlagen.

Immerhin bin ich ja schon ein Weilchen auf dieser Erde. Bewusst LEBEN und genießen, dem gehe ich noch nicht allzu lange nach. Scheinbar war ich noch nicht so weit. Heute sieht mein Leben anders aus als noch vor, ich sag mal, 10 Jahren. Ich musste sehr viel lernen, und auch wenn mir das zu der damaligen Zeit so gar nicht „schmeckte“, bin ich heute darüber sehr, sehr dankbar.

Meine Hoffnung, die ich in meinen Artikel heute lege, ist, DICH zu INSPIRIEREN. Ich möchte Dir ein paar meiner Erkenntnisse über das Leben weiterreichen. Hast Du Lust? Dann freue ich mich jetzt auf eine kleine Reise … gemeinsam mit Dir!

Ich habe gelernt …

Ich habe gelernt, dass Dinge die wir lieben, ein Ende haben. Dabei meine ich nicht unbedingt Beziehungen oder ähnliches. Ich meine die alltäglichen Kleinigkeiten, die wir kaum schätzen und die uns vielleicht nicht mal richtig bewusst sind zu diesem Zeitpunkt. Mir fallen dabei sehr oft kleine Rituale ein, die stattgefunden haben, als meine Kinder noch sehr klein waren. Wie „Gute Nacht Geschichtchen“ vorlesen … Knuddelalarm am Morgen vorm Aufstehen im elterlichen Bett … oder weiter gedacht, die unbeschwerte leichte und sorgenfreie  Zeit als Backpacker. Als alles noch zu einem Abenteuer gemacht wurde. Es gibt so unglaublich viele Kinder-, Jugend- und Erwachsenen-Momente, die sich im Laufe der Zeit eben verschieben ODER einfach ein ENDE finden. Dinge, die wir geliebt haben und vielleicht kaum oder zu wenig beachtet haben.

Mir ist bewusst geworden, dass es bei fast allen Dingen so ist. Daraus habe ich gelernt, viele Dinge mehr wertzuschätzen. Einfach zwischendurch STOPP zu sagen, um mich zu vergewissern, dass ich in den Momenten, die mir wirklich etwas bedeuten, tatsächlich präsent bin. Ja sicher, vielleicht darf ich noch hunderte von Sonnenuntergängen erleben, Ausflüge machen oder ein gutes Essen mit meinem Herzmenschen genießen. Aber was ist, wenn es nicht so ist?

Ich werde jetzt nicht melodramatisch werden, aber ich versuche mir wirklich jeden Tag, etwas von diesem Bewusstsein zu bewahren. Ich möchte meinem Leben einen besonderen „Countdown“ schenken …, auch wenn der noch (hoffentlich) sehr lange läuft! ›lach‹.

Ich habe gelernt …

Ich durfte erkennen, dass in einer wahren Liebesbeziehung kein Platz für „Filter“ ist.  Filter zwischen unseren positiven von Herzen kommenden Emotionen und unseren daraus folgenden Taten, Worten und Verhaltensweisen!

Genauso ist es keine gute Idee eine Beziehung am Leben zu halten, der man nur sechs von zehn Punkten geben kann. Weil vielleicht die Angst zu riesig ist, den anderen damit zu verletzen? Ich habe gelernt, dass wir Beziehungen loslassen müssen damit sich der Partner mit zehn Punkten finden kann. Für den anderen und für sich selbst. Es ist tatsächlich so, dass die Welt voller Menschen ist, die besser zu uns passen als eine sechs oder sieben auf einer Skala von zehn. ›zwinker‹.

Allerdings habe ich auch gelernt, dass Beziehungen heilen dürfen. Allerdings braucht es dazu zwei Menschen, die am selben Tau ziehen. Beide müssen sich die „Heilung“ wünschen. Ohne Kompromisse. Das braucht meist eine Veränderung in sehr vielen Dingen. Ja und das wiederum verlangt Zeit und Geduld. Eine große Herausforderung mit dem Fokus auf Heilung.

Ich habe gelernt …

Ich habe gelernt, dass die wenigsten Menschen \“gut\“ sind. Es gibt so viele, die Böses im Schilde führen. Es gibt sie, die dunkle Seite der Menschheit. Freilich muss ich deswegen nicht andauernd auf der Hut sein und bereit für Verteidigung und Angriff sein. Aber so zu tun, als würde die Welt und der Mensch darauf nur Gutes wollen, wäre ein fataler Fehler.

Ich habe daraus gelernt, solchen Menschen die Stirn zu bieten, wenn es nötig ist. Widerstand leisten, das bin ich mir selbst schuldig und auch denjenigen, die dafür nicht stark genug sind. Sofern wir die Kraft dazu haben. Es ist nämlich so: Wenn wir als „gute“ Menschen einem Tyrannen die Stirn bieten, inspirieren wir andere Gutmenschen dazu, sich ebenfalls zu erheben. Ein Erfahrungswert seit vielen Jahren.

Ich habe gelernt …

Ich habe gelernt, dass der menschliche Geist unterschiedlich tickt. Wir alle brauchen hin und wieder etwas Raum … selbst in einer guten Beziehung. Ob mit Freunden, Familie, Kindern oder Lebenspartnern. Es ist gesund und reinigend, manchmal eine Pause einzuwerfen. Für viele Menschen ist es eine unangenehme Vorstellung, denn es würde bedeuten eine Zeit lang alleine für sich zu sein. Damit meine ich nicht, sich für drei Monate zu trennen, nein, ich meine damit getrennt voneinander für eine paar Tage zu verreisen …

Es hilft den anderen noch mehr zu schätzen. Und es hilft dabei, die Wertschätzung sowohl zu zeigen als auch verbal zum Ausdruck zu bringen. All das macht die Gemeinschaft, die Beziehung, das miteinander noch intensiver und stärker.

Ich habe gelernt …

Ich habe erkannt, dass unsere eigene Unsicherheit die wunderbarsten Momente verhindern kann! Ich schaue manchmal auf eine Zeit zurück, als ich noch jünger war. Es wäre damals wunderbar gewesen, hätte ich das Wissen von heute gehabt! Es wäre toll gewesen, meinem jungen ICH so manche Tipps und die notwendige Selbstsicherheit zu geben. Ich hatte nichts von all dem.

Mittlerweile weiß ich, welch erstaunliche Wirkung es hat, freundlich und mit einem Lächeln auf jemanden zuzugehen! Als junge Frau war meine größte Befürchtung, dass ich nicht ernst genommen werde …, dass ich nicht gehört werde und nicht genug bin. Angst und Unsicherheit, das ist für viele Frauen auch im vorangeschrittenen Alter ein Thema. Auch bei mir war es lange so und genau diese Gefühle und Emotionen verbauen uns unglaublich viel im Leben. WIR brauchen vor niemandem und nichts unsicher sein oder Angst haben, denn wir sind genauso gut und richtig wie wir sind. Wer das nicht kapiert, hat an unserer Seite NICHTS verloren!

Ich habe gelernt …

Ich habe sehr spät gelernt, dass das Leben mehr Spaß und Freude macht, wenn man Projekte hat, die einen begeistern! Ich habe mein halbes Leben mit Arbeiten verbracht, die mir zwar anfangs Spaß machten und natürlich gutes Geld brachten, mich jedoch langfristig nicht glücklich machten. Ganz im Gegenteil – ich wurde krank. Es hatte alles keinen Wert für mich.

Ich habe durch besondere Umstände gelernt, dass ich mein Leben und meine Träume am leichtesten verwirklichen kann, wenn ich die Welt herum beobachte und dabei herausfinde, WER das Leben das ich gerne leben will, bereits lebt. Von diesen Menschen kann ich lernen! Und es ist erstaunlich, aber es ist häufig nicht mal annähernd so schwierig, wie ich annahm.

Je mehr Vorbilder man diesbezüglich hat und je mehr man sich damit auseinandersetzt, umso größer wird die Chance, es denen gleichzutun. Es ist natürlich nicht immer einfach, aber was im Leben ist schon einfach?

Ich habe gelernt …

Etwas ganz Wichtiges habe ich lernen dürfen: Ganz egal was wir tun, egal wie wir es tun und wie gut unsere Absichten auch dahinter sein mögen – es wird IMMER Menschen geben, die es NICHT gut finden und die sich darüber den Mund zerreißen werden.

Es ist total egal. Und es hat NICHTS mit Dir und mir zu tun! Es hat einzig und alleine mit dem Problem dieser Leute zu tun. Mit ihren eigenen Schwierigkeiten und Problemen. Die vielen Frustrationen, die sie mitschleppen und dann auf Dich und mich projizieren wollen! Ich habe tatsächlich gelernt, solchen Menschen keine Minute meiner Aufmerksamkeit mehr zu schenken. Es ist meine Energie … meine Zeit, die ich für andere Dinge verwenden kann. Dinge, die mich weiter bringen.

Ich weiß, dass es immer besser ist, uns auf die Menschen zu konzentrieren, denen gefällt, was wir tun, und ihnen unsere Wertschätzung zeigen. IMMER.

Fortsetzung folgt …

Es war mir von Beginn meines Beitrages klar gewesen, dass ich nicht alle Themen in einen Beitrag packen kann. Es würde zu lange werden. Deshalb gibt es eine Fortsetzung in der nächsten Woche. ›freu‹.

Hier findest Du Teil 2

Lesezeit: 4 Minuten

„Aus der Vergangenheit lernen, heißt Zukunft gewinnen“ … Hab ich mal wo gelesen und damals absolut NICHT verstehen können. Manchmal wird einem erst viel später klar, was einem irgendwer oder irgend ein Zitat sagen will. Und plötzlich macht irgendwie alles Vergangene einen Sinn.

Bis vor einigen Jahren, war mein Leben nicht mein „Freund“ und das Schicksal schon zwei Mal nicht. Ich fühlte mich meinen Umständen ausgeliefert. Kaum in der Lage, mein Leben wieder geradezurücken oder zu kontrollieren. Dass sich diese damalige Situation mal ändern könnte, damit habe ich gar keine Gedanken verbracht. Inzwischen hat sich SEHR VIEL getan und ich weiß, dass das Leben es trotz vieler unangenehmer Momente und Abschnitte, es NUR zu unserem Besten dreht!

Ich bereue keine Minute meines Lebens

Natürlich wäre mir auch lieber gewesen manche Sache nicht erlebt zu haben. Aber wie man ja so schön sagt „Das Leben ist kein Wunschkonzert“.  Es gibt so viele Ereignisse in unserem Leben und jedes davon hat einen Sinn. Wenn ich zurückdenke, wie viele Tränen ich vergossen, wie viel Angst ich durchgestanden habe … über einen mir so endlos vorkommenden Zeitraum, ich kann es gar nicht glauben.

Ich möchte mein altes Leben nicht wieder, aber ich bereue auch nichts von all dem. Denn all die Phasen und Erlebnisse, die Ohnmachtsmomente … all diese kranken und verrückten Dinge, haben mich hier hergebracht, wo ich heute bin. ZU MIR SELBST. Es gibt selten ein Auftauchen aus der Tiefe, ohne danach tief nach Luft zu ringen! Viele Menschen laufen durch finstere Täler und werden auf Herz und Niere vom Leben geprüft.

Wenn die Schmerzspitze dann erreicht ist, wird auch die Sicht etwas klarer und wir sehen, wie flach wir eigentlich am Boden liegen. Kraftlos … ohne Perspektive … dafür schmerzerfüllt, traurig und hilflos! Jeder der von uns diese Phase schon mal erlebt hat, wird diese Gefühle niemals vergessen. Solange man nicht an diesem Punkt angekommen ist, gibt es für die meisten auch keinerlei Grund für eine Veränderung – wir machen einfach weiter …

Mit diesen Gefühlen umzugehen ist schwer

Bei mir hat es richtig lange gedauert, bis ich sie als Teil von mir akzeptieren konnte. Die „Friedensschließung“ dauerte noch zweimal so lange! Ich glaube sogar, dass ich damit bis zu meinem Lebensende zu tun habe. ›zwinker‹. Mir ist heute ganz klar, all das war für mich eine Notwendigkeit, all das Leid und die unbeschreibbaren Phasen meines Lebens, sonst könnte ich jetzt und hier vermutlich nicht darüber schreiben!

Ich will ganz ehrlich sein. Ich hatte früher nicht den Drang, anderen zu helfen. Es war ja auch gar nicht möglich, denn ich konnte mir ja selbst nicht helfen! Das Umdenken kam erst mit meiner ganzheitlichen Veränderung.

Die Dinge, die ich während dieser schmerzvollen Zeit gelernt habe, bringen die verlorenen Puzzleteile ans Tageslicht. Alles nimmt plötzlich Formen an. Ich sehe es als eine Art Mission, anderen zu zeigen, dass es möglich ist – und das klingt wahrscheinlich jetzt sehr eigenartig – das LEID und SCHMERZ, den Du, ich wir alle durchlaufen, nicht umsonst ist!

Das Schwere daran ist, dass wir es zulassen müssen, dann entdecken wir auch einen Sinn darin. Er führt uns in ein Leben, das durchaus wieder Leidenschaft, Antrieb, Freude, Liebe und Glück enthält. Und da ist es wieder … „das Licht auf der anderen Seite des Tunnels“. :D

Alles geschieht zu unserem Besten …

Ich nehme mich als Beispiel: Wenn ich mir mein Leben anschaue, dann sehe ich eine glückliche Frau, die sehr viel Positives in beiden Händen halten darf. Ich weiß, dass einige Bekannte das ganz anders sehen als ich. Auch wenn meine Gesundheit und meine Bewegungsfreiheit wesentlich eingeschränkter ist, als früher, fühle ich mich FREIER!

Auch wenn ich durch diese gesundheitlichen Defizite meinem eigentlichen Job nicht mehr nachgehen kann und mein Einkommen um mehr als die Hälfte abgenommen hat, … fühle ich mich REICHER!

Ich muss(te) viele Abstriche machen, aber ich habe jetzt, und nur deswegen, die Möglichkeit, endlich selbstbestimmt leben zu können! Ich bin befreit von Zwang und muss. Ich gehöre keiner „Herde“ mehr an und mir ist endlich egal, was andere über mich und meine Lebensart denken und sagen. Ich weiß, wer ich bin und wer ich nie mehr sein möchte!

Alles geschah und geschieht nur zu meinem Besten. Mein Leben heute, verdanke ich den Tränen, die ich geweint habe, der Angst, die ich ausgestanden und den Schmerzen, die ich erlebt habe. Es ist mir ausschließlich möglich mein Leben so zu leben wie ich es jetzt und heute gestalte, weil ich einen Sack Lebenserfahrung sammeln konnte. Gutes wie schlechtes. Ich habe sie angenommen und akzeptiert UND es hat sich etwas Grundlegendes verändert: ICH VERTRAUE.

In das Leben und in mich selbst! Persönliches Versagen kann ich heute gut akzeptieren, denn ich weiß, es wird einen anderen Weg geben, der mich dahin bringt, wo ich hin möchte. Stehen wir im Vertrauen, wird uns das Leben genau DAS exakt widerspiegeln!

Die Vergangenheit als sinnvoll wahrnehmen!

Vielleicht bist DU gerade in einer Lebensphase, wo Du diese Sätze von mir überhaupt nicht annehmen und auch nicht verstehen kannst. Ich verstehe Dich, denn ich stand auch an diesem Punkt! Aber glaube mir bitte, wenn wir unser Leid und die für viele schmerzhafte Vergangenheit als sinnvoll wahrnehmen, verblasst der Nebel und unsere Augen richten sich auf etwas Wundervolles und Freies. ›lächel‹.

Es wird so sein, dass wir den Sinn jetzt noch nicht verstehen und begreifen können. Aber ich  bin mir ganz sicher, dass Dir JETZT … ganz spontan bestimmt ein Ereignis aus Deiner Vergangenheit einfällt, dass Du im ersten Moment als absolut sinnlos und grauenvoll erlebt hast. Heute im Nachhinein wirst Du es als Glück und Segen erkennen? Hab´ ich recht?

Und so geht es auch mir. Jede einzelne Begebenheit (auch Krankheit und Verluste) aus meiner Vergangenheit, ergaben auf irgendeine Weise Sinn. Und sei es „nur“ der, dass ich daran wachse und stärker werde! Auf diese Weise wird ALLES – so weh es uns auch tun mag – zu etwas, das schließlich zu einem guten Ende führt.

Heute bin ich oft erstaunt über mich selbst, mein Leben völlig bewusst wahrzunehmen. Die kleinen und größeren „Wunder“ zu bestaunen und einfach nur dankbar zu sein. :D Ich schaffe es heute die Welt so zu betrachten wie sie ist und NICHT durch eine unrealistische Wunschbrille. Die Vergangenheit war, … die Zukunft liegt vor uns. Alles fühlt sich echter und leichter an UND es macht auch mit Einschränkungen richtig Spaß! ›lach‹

Alles geschieht so, wie es geschehen muss … nur zu unserem Besten. Davon bin ich überzeugt.

Deine Erfahrungen darfst Du mir gerne mitteilen, ich freue mich darauf!

Lesezeit: 4 Minuten

Du kennst sie sicher auch … die kleinen und großen Zweifel, die sich so oft in uns behaupten wollen. Die Fähigkeit mit unseren Gefühlen konstruktiv umzugehen, macht häufig den Unterschied zwischen Erfolg und Scheitern … zwischen einem glücklichen Leben oder unzufriedenes Leben, aus. Gerade wenn wir in unserem Leben eine Veränderung möchten, dann kommen sicher viele Menschen immer wieder an den Punkt, an dem sie von Zweifel und ihren Ängsten geplagt werden. Vom Sinn und Unsinn unserer Zweifel …

WAS MACHST DU, wenn Du anfängst zu zweifeln? Ich frage Dich das ganz bewusst, damit Du ausreichend Zeit hast, Dir am Schluss die richtige Antwort zu geben. :D Der „Zweifel“ … gesund und gefährlich zugleich. Zweifel hilft uns manchmal die richtigen Entscheidungen zu treffen und manchmal auch nicht. Zweifel waren ein Teil meines Weges, eine ganz lange Zeit! Sie kamen dann, wenn ich einen massiven „Durchhänger“ hatte, immer mit derselben Frage im Schlepptau: „Ich habe doch alles gegeben? Das Gefühl war gut und dennoch hat es nicht gereicht.“

Und dann passiert es wieder …

Wir sind plötzlich enttäuscht und die Zweifel bremsen unser Leben. Und zwar das Gesamte! Wir zweifeln nicht nur an ein oder zwei Dingen. NEIN, wir zweifeln an ALLEM. Wir fühlen uns auf einmal nicht mehr gut genug … alles ist Mist und die Welt fühlt sich verkehrt an. UND? Was passiert danach? Ich nehme mich als freiwilliges Beispiel, schließlich war das meine Welt.

Mein Vertrauen war weg. In allem und alles! Und dann ging’s richtig los … das Drama, der Alptraum, die Hölle. Ich kann dazu nur eines sagen: NICHT GUT. Stopp das sofort! Diese Gefühle verleiten uns zu Kurzschluss-Entscheidungen.

  • Wir schmeißen unser Vorhaben ganz schnell wieder hin.
  • Wir blockieren uns selbst.
  • Es fehlt uns der Mut zur Entscheidung.
  • Oder wir machen Dinge, die wir schnell bereuen.

Hol Dich zurück in das Hier und Jetzt. Schau Dich an und beobachte Dich. Beobachte Dein TUN. Würdige alle Deine Aktionen des Tages und der vergangenen Zeit. Und dann wähle das „VERTRAUEN“. Glaube an Dich und Dein Vorhaben. Mach weiter und glaube mit 300 % an Dein Vorhaben. Warum?

  • Weil DU es kannst …
  • Weil DU ein(e) „Entscheider(in)“ bist …
  • Ein(e) „Krieger(in)“ bist …
  • Weil DU Dinge bewegen kannst!
  • Weil DU, Du bist … Amen. Schaffst Du das? Natürlich, ich hab es ja auch geschafft. ›lächel‹

Manchmal können Zweifel auch hilfreich sein

Nämlich, wenn es darum geht eine Entscheidung zu treffen. Die Frage ist immer nur: WIE gehen wir damit um? Überlegen wir immer in Ruhe und ganz klar fokussiert die Vor- und Nachteile unserer Entscheidung oder lassen wir uns von dem Zweifel den Weg absperren und ganz klar ausbremsen?

Wo würdest Du Dich einreihen? Wo gehörst Du hin? Wärst Du eher bei den Menschen zu finden, deren Zweifellevel sehr hoch ist oder bist Du ein(e) „Macher(in)“? Nutzt Du Deine Energie oder verschwendest Du sie? Ich weiß, meine Fragen sind heute etwas provokant aber mit „soft“ kommen wir nicht ans Ziel … jedenfalls hatte ich noch nie das Vergnügen. ›lach‹.

Zweifel gehören in unser aller Leben. Sie können uns leider jede Menge nützliche und positive Energie stehlen. Die Folge ist wir versuchen krampfhaft unsere Zweifel zu vertreiben und legen somit unseren gesamten Fokus auf unsere Zweifel. In dieser Zeit damals, merkte ich schnell, dass sich meine Ängste und Zweifel dadurch immer noch mehr manifestiert haben und den eigentlichen positiven Dingen und der aktiven Energie keinen Raum gelassen haben.

Lass es nicht zu, dass Zweifel Dein Leben  ausbremsen!

Es gibt für alles im Leben Tipps und Tricks. Wertvolle und weniger brauchbare. Das Schöne, wir können alle in einen großen Topf wühlen und uns DAS herausnehmen, was uns gefällt … was für uns Sinn ergibt. Und das Ganze noch „frei“. :D Normalerweise hebe ich mir solche Beiträge immer für meine monatlichen FrauenPunk-Tipps auf. Allerdings finde ich es heute gut so wie es ist. Bereit?

Nimm Deine Zweifel an. Wie schon erwähnt, zweifeln ist normal und gehört zu unserem Leben dazu. Allerdings sollten wir keine Dauer-Zweifler werden! Wenn Du es schaffst nicht länger gegen sie anzukämpfen, sondern sie an Deiner Seite „weilen“ zu lassen, dann wirst Du bald erkennen, dass sie Dich in Ruhe lassen und sie Dir nicht den Weg verbauen. Deine wertvolle Energie bleibt Dir erhalten für wichtigere Dinge!

Ja nichts verdrängen! Ich kenne das so gut! Wir sind Meister im Ablenken, verdrängen und wegschauen! Schau Dir Deine Gefühle an – sieh hin! Nimm sie wie sie sind. Sage Dir, dass Du damit gut umgehen kannst, denn sie sind völlig okay.

Von der Seele schreiben. Es kann so hilfreich sein … sich alles was uns bedrückt, nicht funktioniert, wovor wir Angst haben und ZWEIFELN … einfach von der Seele zu schreiben. Bring es zu Papier! Stelle Dir die Fragen, die Dich beschäftigen, schreibe sie auf und beantworte sie Dir. So verarbeitest Du Deine Gefühle und bekommst Klarheit.

Was wäre wenn? Ich persönlich arbeite und vertraue immer auf das Positive. Bin aber gerne auf das Schlimmste vorbereitet! Es gibt mir Sicherheit. Deshalb gehe ich immer diese Frage im Geiste durch. WAS passiert, wenn ich diese oder jene Entscheidung treffe? Welche Schwierigkeiten können entstehen? Was wären die Folgen, wenn ich JA zu meiner Überlegung sage?

Dreh Dich um … und blicke zurück. WANN hast Du das letzte Mal Deine Zweifel in den Boden gestampft? Nimm diesen Moment als Anker! Damit kannst Du Dich selbst motivieren. Gelungene Dinge passieren NICHT nur einmal! ›lach‹

Stelle Dir Deine Zukunft vor. Wenn Du Deine Zweifel überwinden möchtest, mache eine Reise in Deine Zukunft. Wie ist es da? Wie fühlt es sich an, wenn Du Deine Möglichkeiten ausgeschöpft und erreicht hast? Spüre hinein wie es sich anfühlt … mit allen Sinnen bitte :D, ich  bin mir sicher es wird Dir gefallen!

Fertig. Mehr hab ich nicht. ›grins‹. Aber es sind wunderbare Werkzeuge dabei. Nutze sie, wenn Du die Dinge anpacken möchtest. Es ist Dein Tag! Entscheide Dich wie ich für:

„GOTT JA, ICH WILL“! Nicht erst morgen oder übermorgen … JETZT, es ist DEIN Moment!

Ich wünsche Dir ein erfolgreiches TUN ohne energieraubende Zweifel, Du „Macherin“ ›zwinker‹. Und denke daran:

Zweifel zerstören mehr Ideen als alle Fehler.

Lesezeit: 6 Minuten

The Big Five for Life … John Strelecky, der dieses fantastische Buch geschrieben hat, war der Anfang eines anderen, neuen Denkens, das ich mir angeeignet habe. Ich betrachte Zeit für etwas sehr wertvolles … etwas das nicht wiederkehrt, ist es mal verstrichen! Wozu nutzt Du die Zeit, die Du hast? Geht es Dir am Abend gut, wenn Du Dich abends schlafen legst? Kannst Du am Wochenende behaupten, dass Deine vergangene Woche eine „gute“ war und könntest Du am Ende Deines Lebens sagen – ja … mein Leben war ein schönes?

Für mich sind diese Fragen in der Zwischenzeit sehr wichtig und vor allem sehr motivierend geworden. Sie inspirieren mich mittlerweile jeden Tag aufs Neue, Verantwortung für mich und mein Leben zu übernehmen und jeden Tag zu einem mir bestmöglich besonderen und guten Tag werden zu lassen.

Es gibt sie, diese Menschen …

Du erlebst es sicher beinahe täglich, dass Leute Dir von ihrem leidlichen Job erzählen. Leute die immer wieder darüber philosophieren, wie anstrengend die Familie, wie lästig die eine Freundin ist und wie rücksichtslos so mancher Kollege ist! Aber hast Du schon mal erlebt, wenn ein Mensch Dir voller Überzeugung und Liebe von seinem TUN erzählt? Von dem, was ihm aufrichtige Freude beschert und begeistert bis ins winzigste Detail davon berichtet? Euphorie und glänzende Augen sind spür- und  sichtbar. :D

Es ist wunderbar anzusehen und zuzuhören, wenn sich jemand ganz bewusst dafür entscheidet, so viel Zeit als möglich, mit schönen Dingen zu füllen. Bestimmt ist dieses fantastische Gefühl schon mal auf Dich übergesprungen, wenn Du mit so jemanden geredet hast. Ich durfte das schon sehr oft erleben und es inspiriert, motiviert mich und ich kann mich wirklich mit mit diesen Menschen mitfreuen.

Und soll ich Dir jetzt eine gute Nachricht überbringen? In JEDEM von uns steckt genau so ein Mensch! Jeder hat etwas, das er besonders gerne mag, was ihn begeistert und wofür er auch das richtige „Händchen“ mitbekommen hat! Da ist dann diese Freude, die ich oben beschrieben habe, die hochkommt und mit der wir auch andere animieren können! Und genau damit sollte man seine Zeit, die nicht unendlich ist, verbringen.

Selbstbewusst dafür entscheiden

Ich habe lange Zeit keine Freude in meinem Leben empfunden und ich konnte schon erst recht nicht, über Dinge berichten, die mir Freude machten. ICH kannte sie nicht mal! Diese Zeit liegt hinter mir und in der Zwischenzeit hat mir wer auch immer da „oben“ und meine Wenigkeit (durch lange Entwicklungsphasen), meine Lebensfreude und meine Zielorientierung wieder geschenkt. Heute bin ich in der Lage andere mit meiner Euphorie anzustecken. Ich weiß was in mir Zufriedenheit und Glück auslöst. #dankbarbin.

Als ich mich 2015 für eine radikale Auszeit entschieden habe, war das keine einfache Zeit. Abgesehen von meiner körperlichen Verfassung, wusste ich nämlich nicht, was ich mit meiner freien Zeit anstellen sollte. Meine Zeit war davor mit so viel Arbeit gefüllt, dass es keine freie Zeit gab! Schon da bin ich damals ziemlich erschrocken. Ich hatte verlernt, Dinge einfach nur für mich zu tun …, weil sie mir guttun!

Gelesen habe ich schon immer sehr gerne, aber ich hatte damals jahrelang gerade mal ein oder zwei Bücher gelesen, von denen ich mir am Ende als ich das Buch zugeschlagen hatte, nichts merken konnte. War das das Leben, das ich führen wollte? Ich wartete mit den angenehmen Dingen immer bis zum Urlaub, Wochenende. War es dann so weit, hatte ich ein endlos schlechtes Gewissen einfach nur das zu tun, was mir Freude machte. Es fühlte sich nicht richtig an und ich glaubte, die Zeit rinnt mir unsinnig durch die Finger.

Ich hatte nie Sorge, dass der Urlaub zu schnell vorbeigehen könnte – ich hatte regelrechte Panik, dass die Zeit sich endlos in die Länge ziehen würde! Das waren so meine Anfänge wo ich zum Nachdenken begann. Es wurde mir klar und sehr bewusst, dass es nicht die Umstände sind, die für Freiheit sorgen … jemand, der im Kopf nicht „frei“ ist, wird es auch in den perfekten Umständen niemals sein.

Heute kenne ich die Antwort

Fragst Du mich heute wofür mein Herz schlägt, habe ich eine klare Antwort. Ich weiß sehr genau, wie ich meine Zeit verbringen will. Und noch genauer weiß ich heute, wie ich sie nicht mehr tot schlagen möchte! Und das Schöne und Wichtige dabei ist: Ich lebe auch genau danach. Heute ganz ohne schlechten Gewissen. Ich weiß nämlich, dass diese Lebensform mich zufriedener macht und ich durch diese Zufriedenheit, auch für mein Umfeld angenehmer und nützlich bin.

BALANCE. Das ist der Schlüssel für beinahe alles im Leben. Es macht für mich mehr Sinn, mal Arbeit links liegenzulassen und stattdessen in der Natur aufzutanken, mir fehlende Kraft und Motivation zu holen, um mich danach wieder voll und ganz auf meine Arbeit zu konzentrieren. Vom Effekt, den das sich ständige „ich muss jetzt“ auf die Gesundheit hat, mal ganz abgesehen.

Wenn ich Dir jetzt die Frage stelle: Kannst Du ein paar Dinge aufzählen, die Dich richtig glücklich machen? Dinge, die Du in Deinen Alltag integrieren könntest? Es ist eine Tatsache, wir alle füllen einen viel zu großen Teil unserer so kostbaren Zeit mit Dingen, die uns keine Freude bereiten. Natürlich ist mir klar, jeder muss Verantwortung für sein Leben übernehmen. Dazu gehören selbstverständlich auch unangenehme Aufgaben, nur es sollte sich schon in Balance halten.

Wenn Du mit Deinem Leben nicht zufrieden bist, ist es Zeit, etwas umzuräumen. Und wenn Du nur ein ganz klein wenig unglücklich bist, ist es JETZT an der Zeit, die Waage wieder auszugleichen. Mach doch wieder mehr von dem, was DU wirklich gerne tust, … wobei DU glücklich bist und Du Dich richtig wohlfühlst! :D

Machen wir uns gemeinsam Gedanken

Manchmal und ich kenne das tatsächlich aus meinen vergangenen Jahren, vergessen wir, was uns mal glücklich gemacht und was wir mit Freude getan haben. Man vergisst … wir nehmen uns keine Zeit mehr für diese Dinge und leben unser Leben einfach so dahin. Unwichtige Dinge haben mehr Prioritäten bekommen und so bleibt ein Vakuum übrig, dass sich nach nix anfühlt.

Dazu muss man sehr genau in sich hineinfühlen. Und es ist noch wichtiger dabei daran zu denken, dass es nichts sein soll, womit Du andere beeindrucken würdest! Es geht mal wirklich nur um DEIN SEIN & TUN … das, was DU besonders magst. ›lächel‹

ICH mache dabei sehr gerne mit und vielleicht rufe ich dabei so einiges bei Dir in Erinnerung? Ich mach nun mal den Anfang:

Ich mag es sehr zuzusehen wie die Welt erwacht, wenn andere noch schlafen. Ich liebe das Farbenspiel des Himmels, wenn die Sonne untergeht. Ich bin überglücklich mich in fremden Städten ganz anonym bewegen zu können. Es geht mir gut, wenn ich in die Ruhe und in Weite des Meeres ein- und abtauchen kann. In die Natur zu gehen ist einer meiner Lieblingsbeschäftigungen. Lange ausgedehnte Fahrradtouren sind zu meiner neuen Lieblingsbeschäftigung geworden. Mir geht mein Herz auf, wenn ich mit meinem Herzmenschen und meinen Tieren, den Abend gemeinsam auf dem Sofa verbringen kann! Ich mag die Berge, den Wald und das Meer …

Ich liebe es meinen Gedanken nachzuhängen. Ich mag gut durchdachtes aber auch spontan lockeres. Ich liebe es, wenn die Sonne meine Wangen küsst, wenn ich im freien Meditieren kann und mir anschließend ein paar frische Erdbeeren mit dunkler Schokolade machen darf. Ich mag es sehr, wenn mein Herzmensch und ich sich bei einem Glas Wein, über das Leben unterhalten. Ich mag es aber auch genauso gerne alleine zu sein … ein Buch zu lesen und dabei das Knistern im Kachelofen im Ohr zu haben. (Leider sehr selten der Fall).  Ich gehe mir sehr gerne weiße Blumen kaufen – egal welche, Hauptsache weiß. :D
Ich mag das selbstbestimmte Leben und die Freiheit …

Ich liebe es Neues zu entdecken und mich dann in einem fremden Café niederzulassen. Ich liebe es zu kochen, Freunde zu bewirten und ausgelassen zu plaudern. Ich mag stundenlange wertvolle Gespräche, Bücher, die mich inspirieren und berühren. Das Gleiche gilt für Menschen! Ja … und da ist natürlich das Schreiben. Es erleichtert mir so vieles im Leben. Ich schreibe meine Gedanken gerne nieder und teile sie ebenso gerne mit anderen. Ich recherchiere sehr gerne über passionierte Menschen, von denen ich lernen kann. Ich liebe die Musik und ich gehe mit meiner Tochter gerne auf Konzerte …

Ich freue mich auf den Winter, denn da stricke ich wieder warme Decken und Hausschuhe. Ich mag es, meiner Kreativität freien Lauf zu lassen mit der ich anderen eine Freude machen darf. ›lächel‹.  Ich mag die Stimmung und den Geruch in den Bibliotheken. Ich besuche mit Freude Flohmärkte, auch wenn ich gar nix kaufe. Ich mag es mich an Plätzen hinzusetzten, die mir Kraft geben. Ich helfe gerne wo es mir möglich ist. Ich arbeite mit Leidenschaft an meiner Persönlichkeitsentwicklung, die scheinbar niemals aufhört …

Einfach gesagt – ich nutze meine Zeit für die Dinge, die ich mag und wobei mir das Herz aufgeht. Ich warte nicht mehr auf das Wochenende, den Urlaub oder irgendwann! Ich habe mich entschieden, sehr bewusst, mir Zeit für all diese Dinge zu nehmen. Ich kann mir nicht mehr vorwerfen, das Gegenteil getan zu haben.

Weshalb ich es für so wichtig finde?

Ich habe es leider schon mehrfach in meinem Umfeld erlebt. Menschen, die gewartet haben. Auf eine ruhigere Zeit oder den Ruhestand. Sie haben es nicht mehr erleben dürfen. Ein Leben das sich auf dreißig Tage Urlaub im Jahr beschränkt, um Dinge zu tun, die man gerne tut und sie dann dennoch nicht genießen können, ist eine sehr traurige Vorstellung für mich.

Deshalb warte nicht auf eine Zeit, die Du vielleicht nicht erleben darfst. Fange jetzt damit an und mache Dinge, die Du liebst, mit Menschen, die Du magst. Sei Dein eigenes Wohlfühlprogramm und genieße jede Minute davon. ›Herzwunsch‹

Ich glaube, es ist alles gesagt und Du verstehst, was ich Dir mit meinem Beitrag heute näher bringen will. In diesem Sinne wünsche ich Dir eine erfüllte Zeit, gib auf Dich acht und über Deine „Lieblingsbeschäftigungen“ freue ich mich, wenn Du sie mir als Kommentar dalässt. >lächel<

Lesezeit: 2 Minuten

Geschichten, Zitate und Texte über das Herz mochte ich schon mein ganzes bisheriges Leben total gerne. :D
Ich habe wieder eine gefunden, die ich – ich glaube es ja selbst kaum, noch gar nicht kannte!
Schön, dass Du Dir die Zeit nimmst sie zu lesen.

DAS HERZ UND DER KOPF

Es war einmal ein Herz, das lebte zusammen in einem kleinen Dorf mit anderen Herzen und Seelen.

Als das Herz vor langer Zeit geboren wurde und anfing Sekunde für Sekunde zu schlagen, hatte es immer nur einen Wunsch.

Liebe zu empfangen und Liebe zu geben.

Oft fühlte es sich sehr alleine, wollte und konnte aber nicht alleine sein und so geschah es, das das Herz immer mehr kleine Narben bekam. Narben von Enttäuschung und Verletzung.

Die Narben wurden immer größer und die eigenen Wünsche und Bedürfnisse wurden immer weiter nach hinten gestellt. Vertrauen war nur noch ein Wort und nicht mehr ein stimmiges Gefühl, so wie es eigentlich sein sollte.

Eines Morgens entschloss sich das Herz auf die Suche zu gehen. Auf die Suche nach dem es sich immer gesehnt hatte. Auch, wenn es dem Herz schwerfällt zu glauben, dass es so etwas wirklich gibt, war etwas in ihm, das den Namen Hoffnung trägt und ihm Kraft und Mut gab, um die Reise zu beginnen.

Tage und Nächte kamen und gingen.

Das Herz hatte auf ihrer Reise mehrere Reisebegleiter, die ein Stück mitgegangen sind.

Dazu gehörten unter anderem der Selbstzweifel, die Einsamkeit und der geringe Selbstwert.

Es war kurz bevor die Sonne am Horizont unterging, als das Herz zu einem Waldstück kam. Es blieb stehen und lauschte der Stille.

Plötzlich spürte es, wie etwas Warmes und vertrautes durch seine Herzkammer floss. Ein Gefühl, dass es so noch nicht kannte. Es war ein Gefühl von: „Endlich angekommen sein“.

Es hörte eine besondere Melodie, die nur ein anderes Herz spielen kann. Auf einmal war alles so leicht und schön. Es schaute sich um, um herauszufinden wo die Melodie herkam.

Rechts oben auf einer Anhöhe sah sie ein Licht scheinen, ein Licht voller Wärme und Geborgenheit. Genau da wollte das Herz hin. Um dort hinzugelangen, muss das Herz in den Wald und dann nach rechts hinauf zur Anhöhe.

Als das Herz loslaufen wollte, kam ihm ein Kopf entgegen und fragte es, wo es denn hin wollte. Als das Herz ihm dieses sagte, bietet der Kopf ihm an, es zu begleiten. Leichtgläubig wie das Herz war, dachte es sich nichts dabei und willigte ein.

Der Kopf aber dagegen wollte nichts anderes als das Herz von dem Schönen fernzuhalten.

Er verwickelte das Herz in ein Gespräch und lenkte es dadurch ab, sodass sie an der Abzweigung vorbeiliefen und immer tiefer in den Wald kamen. Weg von der Herzensmelodie und dem Warmen und Vertrauten.

Als das Herz merkte, das es nicht mehr das Vertraute spürte und es wieder kälter wurde, verabschiedete sich der Kopf und ließ das Herz wieder alleine zurück.

Trauer und Einsamkeit hielten wieder Einzug. Damit es nicht alleine sein musste, machte sich das Herz wieder auf die Heimreise.

Bernd Hesselbach

Wie oft ist dies in unserem eigenen Leben schon vorgekommen?
Wer darf entscheiden? Herz oder Kopf?
Manchmal ist es gesünder den Kopf die Wahl zu lassen, allerdings sollten wir alle wieder mehr zu unserem Herzen finden und darauf vertrauen.

DANKE, dass Du mich in dieser Geschichte begleitet hast und ich freue mich schon wieder, wenn es dann heißt: Geschichtenliebe #54

Lesezeit: 5 Minuten

Das wirkliche Glück finden wir nur in der Unabhängigkeit, denn sie ist unerschütterlich. Solange wir uns von Lebensumständen, Dingen oder Menschen abhängig machen, werden wir uns selbst nie kennenlernen. Selbstfindung ist die Grundvoraussetzung um überhaupt ein sinnerfülltes Leben führen zu können! Ich bin diesen Weg gegangen, besser gesagt bin ich immer noch dabei. Wie auch Du dabei vorgehen kannst, möchte ich Dir heute in meinem Beitrag erzählen.

Ich kann mich noch erinnern, wie wir als Frauengruppe zusammen saßen und über Selbstfindung redeten. Es war – wie auch sonst – wieder mal auf einer Reha geschehen. Der Kreis bestand aus acht Frauen mittleren Alters und es war keine einzige Person dabei, die sich mit dem Wort „Selbstfindung“ identifizieren konnte. Ich auch nicht, denn ich war zu dem damaligen Zeitpunkt eine „Dauersuchende“ und „Nichts findende“ gewesen.

Und so wie mir ging es allen anderen in der Runde auch. Ich bin mir sicher jeder Mensch, hat diese SEHNSUCHT, endlich bei sich selbst angekommen zu sein! Sich gefunden zu haben. Besonders schlimm empfand ich es, dass das bei mir, und scheinbar so vielen anderen Frauen, noch immer nicht der Fall war. Wir hatten alle Familie, Kinder, mehr oder weniger eine Beziehung, einen Beruf und trotzdem waren wir „Suchende“.

Der Weg zur Selbstfindung

Er kann NUR geschehen, wenn wir unsere ganze Aufmerksamkeit nach innen richten. Blicken wir tief in uns hinein, werden wir all unsere Antworten finden. Diesem Satz bin ich gefolgt. Ich begann den Ablenkungen im Außen standzuhalten, denn es war wie sie uns gesagt hatten: „Sie lenken nur von uns selbst ab.“

In meinem Fall war es ganz klar. Ich musste wieder selbständiger und unabhängiger werden. Mein Leben selbst in die Hand nehmen. Denn wie sollte ich mich selbst finden, wenn mein Fokus nur darauf beruhte, all die Dinge und Menschen im Außen zu brauchen? Meine Gedanken drehten sich immer um dasselbe: Ich darf meinen gut bezahlten Job nicht aufgeben oder um Himmelswillen gar verlieren, sonst fehlt mir die Kohle, um mir meinen überzogenen Lebensstil zu finanzieren. Ich darf und kann nicht alleine sein und leben, denn auch das gehörte zu meinen Vorstellungen von einem perfekten Leben dazu. Ob mich all das glücklich machte, war nebensächlich und verschob ich in die unterste Lade.

Also nach vielen Jahren, die ich mit diesem Thema verbracht habe, kann ich jedem Menschen versichern, dass die Suche nach dem Glück im Außen vergeblich war und ist! Egal was wir da draußen auch unternehmen, es wird immer wieder auf uns selbst zurückfallen. Ich glaubte tot ernst, dass ich mein Glück in den Händen halte, wenn ich den „richtigen“ Partner finden würde. Ich machte und dachte wie die meisten Menschen und viele meiner Bekannten.

Persönliches:

Ich fand diesen Menschen und mein Leben fühlte sich tatsächlich traumhaft und perfekt an. Es veränderte sich viel zum positiven. Mein Leben hatte einen „guten Lauf“ wie man so schön sagt. Doch eines Tages brach unerwartet alles auseinander. Er war von jetzt auf dann fort und war kein Teil mehr meines Lebens. Ich landete mega hart auf dem Boden der Realität. Ich fiel tief und landete in einem schwarzen Loch. Ich habe so gelitten, dass ich es mit Worten gar nicht beschreiben kann. Ich fühlte mich, als wäre ich nur noch ein halber Mensch. Ein elementares Standbein war weggebrochen …

Das wahre Glück finden wir nur in unserer Unabhängigkeit

Mein oben angeführtes „Tief“ konnte nur deshalb passieren, weil ich zu den damaligen Zeitpunkt noch immer nicht gelernt hatte, unabhängig zu sein und das mit Mitte 40. Ich machte mein Leben, mein Glück von dem „Da sein“ eines Menschen abhängig. Eine Illusion die viele haben.

Wir müssen zu uns selbst finden … zu unserer Kernmitte vordringen! Wenn wir uns damit verbinden, brauchen wir all die Dinge und Menschen im Außen nicht mehr, denn wir können mit uns selbst glücklich sein. Diese meine Geschichte von damals hat mich dazu gebracht umzudenken, zu lernen und begreifen. Erst dadurch war ich in der Lage, eine wirklich liebevolle Beziehung zu mir und danach automatisch zu anderen, aufzubauen.

Frage Dich: IST ES LIEBE, WENN DU MIT EINEM MENSCHEN ZUSAMMEN BIST, WEIL DU IHN BRAUCHST?

Ich habe mir diese Frage ständig gestellt und die Antwort – eher kaum! So lernte ich und wuchs in meine Unabhängigkeit langsam hinein. Ich erkannte die Dinge und Menschen, an die ich mich klammerte, nur um nicht alleine sein zu müssen. Die nur da waren, um meine „Leere“ zu stopfen und mich bei Laune hielten!

Den Gefühlen stellen …

Etwas Mut gehört wie bei jeder neuen Sache und Veränderung dazu. Wenn wir uns diesen Gefühlen stellen, werden wir in der Realität aufwachen! Denn wir tragen bereits alles in uns, was wir dazu brauchen. Wir sind richtig, wie wir sind … genau jetzt. Wir brauchen NICHTS im Außen! Dazu ist es aber notwendig, all die Gefühle zu fühlen und zuzulassen.

Wenn wir uns selbst finden wollen, müssen wir stehen bleiben. Ruhiger werden und uns nicht ständig ablenken … ablenken von uns selbst! Ich habe mich die meiste Zeit meines Lebens abgelenkt, gearbeitet und beschäftigt, nur um mich nicht selbst zu spüren!

ANHALTEN UM DICH SELBST AUSZUHALTEN!

So funktioniert der Weg der Selbstfindung, wenn wir es wirklich ernst meinen. Nur, wenn wir stehen bleiben und nichts tun werden wir uns, mit uns selbst verbinden können. Es ist ein total ungewohntes Gefühl, sich selbst „auszuhalten“. ›lach‹. Plötzlich ist keine Ablenkung da … nur ich/ wir. Vollkommene Ruhe. Keine Musik. Nix. Ohne Musik war es für mich besonders schwer zu SEIN.  Aber das waren meine ersten Schritte:

  • Setze Dich hin und nehme Dich wahr …
  • WAS fühlst Du?
  • WAS spürst Du?

Wenn wir diese Übung machen, werden unsere Gedanken ganz schnell. Sie entgleiten uns und möchten gerne eine andere Richtung einschlagen. Alles … nur nicht auf diese Fragen antworten! Du wirst mir da bestimmt recht geben. :D Es ist wichtig, dennoch dabei zu bleiben. Menschen, die meditieren, fällt diese Übung nicht schwer, aber die Meditation kam bei mir auch erst ganz zum Schluss, sie hilft mir, im Moment zu sein und zu bleiben, und Gefühle besser zu spüren.

Unabhängig und gleichzeitig selbständig

Gehen wir den Weg zur Selbstfindung, werden wir unabhängig werden und dadurch auch ein selbständiges Leben führen können. Die Dinge im Außen haben nicht mehr die Bedeutung wie es vor diesem langen Weg war. Das alles können wir aber nur erfahren, wenn wir uns wirklich mit uns selbst beschäftigen. Wir müssen Erfahrungen sammeln und unsere Werte entdecken! Unsere Ziele und Wünsche erkennen und uns dann in die Selbstverwirklichung stürzen zu können. :D

Also finden wir heraus, wer wir tatsächlich sind! Finden wir die Dinge die uns Spaß machen ohne JEMANDEN oder ETWAS zu brauchen! Machen wir uns ein paar Dinge klar.

  • Das richtige Glück finden wir NUR in einem Leben, in dem wir die anderen Dinge im Außen nicht mehr „brauchen“.
  • Wir sind eigenständig und erwachsene Wesen … wir können selbständig existieren.
  • Niemand hat Schuld an unserer Lebenssituation (es ist, was wir daraus machen).
  • Und NICHTS kann uns langfristig im Außen glücklich machen.

Machen wir die Selbstfindung zu einem sehr spannenden Projekt, indem wir uns trauen, Neues auszutesten. Unsere sozialen Kreise verändern und erweitern. Folgen wir all dem, was uns interessiert und was uns richtig guttut! Freude und Kraft wird der Lohn sein.  Sich zu „finden“ funktioniert nicht von heute auf morgen.

ES IST EIN WEG. Ein Weg, der Dich erkennen lässt, wer Du wirklich bist und was Du aus Deinem Innersten in die Welt hinaustragen möchtest. ›lächel‹

Ich hoffe der Weg mit mir hat Dich ein Stück begeistern können? Falls Du Fragen hast, lass mir gerne einen Kommentar da, denn nur wer Fragen hat ist interessiert! ›zwinker‹

Lesezeit: 2 Minuten

Meine Geschichte heute hast Du vielleicht schon mal irgendwo gelesen. Mir wurde sie als Beispiel für das Thema WERT(E) in die Hand gedrückt, als ich meine Zeit in der Reha nutzte, um über vieles nachzudenken. Ich hab´ sie noch, denn solche Dinge horte ich sehr sorgfältig und ich möchte sie heute gerne mit Dir teilen. :D

WAS ist eigentlich wertvoll? Lässt sich das immer so einfach bestimmen? WORAN wird ein Wert überhaupt gemessen? Diese Geschichte erzählt Dir von WAHREN WERTEN. ›lächel‹ Viel Freude beim Lesen.

WELPEN ZU VERKAUFEN

In einer Tierhandlung war ein großes Schild zu lesen, auf dem Stand. „WELPEN ZU VERKAUFEN“.
Ein kleiner Junge kam vorbei und sah das Schild.
Da der Ladenbesitzer gerade an der Tür stand, fragte er ihn: „Was kosten die Hundebabys?“

„Zwischen 50,- und 80,- Euro“ sagte der Mann.
Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog einige Münzen heraus.
„Ich habe genau 7 Euro und 67 Cents“. Sagte er. „Darf ich sie mir bitte anschauen?“

Der Ladenbesitzer lächelte und pfiff nach seiner Hündin. Fünf kleine Hundebabys stolperten hinter ihr her.
Eines von ihnen war deutlicher langsamer und kleiner als die anderen und humpelte auffällig.
„Was hat der Kleine dahinten?“, fragte der Junge.

Der Ladenbesitzer erklärte ihm, dass der Welpe einen Geburtsschaden hat und nie richtig laufen würde laufen können.
„Genau DEN Kleinen möchte ich kaufen!“ sagte der Junge.

„Also den würde ich nicht nehmen, der wird nie ganz gesund.“ Antwortete der Mann. „Aber wenn du ihn unbedingt willst, bekommst du ihn umsonst. Ich schenke ihn dir.“
Da wurde der kleine Junge wütend.
Er blickte den Ladenbesitzer direkt in die Augen und sagte: „Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Dieser kleine Hund ist JEDEN Cent wert, genauso wie die anderen auch! Ich gebe ihnen meine 7,65 Euro und werde jede Woche einen Euro bringen, bis der Welpe abbezahlt ist.“

Der Mann entgegnete nur: „Ich würde ihn wirklich NICHT kaufen – er wird niemals in der Lage sein, mit dir zu laufen und zu toben so wie die anderen.“

Da hob der Junge sein Hosenbein und sichtbar wurde eine Metallschiene, die sein verkrüppeltes Bein stützte.
Liebevoll auf den kleinen Hund blickend sagte er: „Ach, ich renne selbst auch nicht gut und dieser kleine Hund wird jemanden brauchen, der ihn liebevoll umsorgt UND versteht!“  

Dan Clark „Weathering the Storm“

Das Leben schreibt wunderschöne Geschichten. Ich bekomme immer noch ein wenig Gänsehaut, wenn ich sie lese. ›lächel‹
Wie ging es Dir dabei?