Wie erreicht man ein glückliches, positives und selbstbestimmtes Leben. Was muss man ändern und vor allem wie ändert man sein Leben und seine Einstellung um wirklich ein lebenswertes Leben führen zu können.
Lesezeit: 2 Minuten

Die bunten Farben eines Sommertages sind immer wieder etwas ganz Besonderes. Manchmal kommen sogar Erinnerungen an früher hoch. Jedenfalls bei mir, wenn ich mit unseren Hunden über bunte Wiesen laufen kann.

Passend zu meiner Lieblings-Jahreszeit, habe ich eine Sommergeschichte ausgegraben. <3
Viel Freude beim Lesen …

BLÜTEN DER ERINNERUNG

Einmal legte ein kleines Mädchen eine himbeerfarbene Kleeblüte, eine sonnengelbe Habichtskraut Blüte und ein himmelblaues Glockenblümchen in ein Buch. Die alte Marga, die einst Lehrerin im Dorf gewesen war und jeden Mittag zu Schulschluss vor dem Schulhaus auf der verschlissenen Holzbank saß, hatte es dem Mädchen am letzten Schultag vor den großen Ferien geschenkt.

Ein Buch über Worte und Sätze und deren Aufbau. Ein Buch für die Ferien. Es sollte dem Mädchen, dem manchmal die Worte fehlten, das Wissen über die Sprache und deren Regeln vermitteln. „Worte sind ein kostbares Gut“, hatte die Marga gesagt. „Vergiss das nie!“

Das Mädchen hatte genickt und gelächelt und an die Farben des Sommertages gedacht. Farben und Düfte, so kostbar und wertvoll, wie Worte. Nach Lesen und Lernen war ihr wenig zu mute. Und während es höflich den Worten der alten Frau lauschte, ließ es seine Blicke schweifen in das Blau des Sommerhimmels, in die Kronen der Linden, deren Blätter mit dem Licht der Sonnenstrahlen spielten, und in Stauden der purpurfarbenen Levkojen, der roten Stockrosen und der cremeweißen Pfeffernelken.

Von den Farben dieses Sommertages hätte es der alten Lehrerin gerne erzählen wollen, doch es fand die Worte nicht. So, wie die alte Marga die Farben nicht zu sehen vermochte. „Lerne die Worte und ihre Bedeutung! Nutze das Buch!“
Mit diesen Worten hatte die alte Frau das Mädchen schließlich in die Freiheit des Sommers entlassen. Mit Ermahnungen und dem Buch, einer alten Grammatik.

Auf dem Heimweg, pflückte das Mädchen auf einer Wiese die Kleeblüte, das Habichtskraut und die Glockenblume, und legte sie in das langweilige, graue Buch. Drei Blümchen mit dem Duft und den Farben des warmen Sommertages. Sie sollten das Buch heller, die Wörter fröhlicher machen.

So dachte das kleine Mädchen, als es das Buch zu Hause auf das Regal in seinem Zimmer legte … und dort vergaß. Da waren jene anderen aufregenden Dinge in diesem Sommer, die interessanter und wichtiger waren als ein Buch mit staubtrockenen Worten! Und als die Familie wenig später das Haus und das Dorf verlassen und auf die Flucht vor dem Krieg gehen musste, landete das Buch mit den Farben des Sommers neben anderen Büchern, Bildern und Fotografien nach langer Reise in einer Truhe auf einem Dachboden.

Es dauert viele Jahrzehnte, bis das Mädchen das Buch der alten Marga wieder in den Händen hielt. Es lächelte, als es die alte Grammatik entdeckte. Die Farben und Düfte jenes sorgenlosen Sommertages wurden lebendig und die stummen Worte setzten sich zu einer Melodie zusammen. Eine bunte Melodie der Erinnerungen.

Viele Worte fielen dem Mädchen, das nun selbst eine alte Frau war, dazu ein. Doch es schwieg. Die Worte die der alten Marga damals so wichtig gewesen waren, interessierten auch jetzt nicht. Was zählte, waren die Erinnerungen an jenen Sommer, den die welken Blüten der Kleeblume, des Habichtskrauts und der Glockenblume nach so langer Zeit noch einmal zurückbrachten.

Elke Bräunling Geschichtensammlung

Vielleicht hast auch Du eine oder mehrere Erinnerungen an frühere Sommertage? Ich wünsche Dir auf jeden Fall eine bunte restliche Sommerwoche, pass auf auf Dich und wenn Du magst, lesen wir uns ganz bald wieder :D

Ciao, Deine Sandra

Lesezeit: 4 Minuten

Eine Frage: achtest Du ausreichend auf Deine Ausstrahlung? Das Wort Charisma hat ja schon so etwas Magisches an sich, findest Du nicht auch? Eine positive Ausstrahlung sind Eigenschaften, denen kaum jemand widerstehen kann. Was aber genau ist eigentlich „Ausstrahlung“ … „Charisma“. Es ist gar nicht so einfach, es in unkomplizierte Worte zu fassen, mit dem jeder etwas anfangen kann :D

Jedem von uns umgibt eine geheimnisvolle Aura, mit der wir andere Menschen begeistern und mitreißen können. Mit dieser Anziehungskraft inspirieren wir unsere Mitmenschen und können sie auch gegebenenfalls, beeinflussen. Es liegt immer am Menschen selbst, wie er seine Ausstrahlung einsetzt. Ich habe schon Personen kennengelernt, die eine sagenhafte unwiderstehliche Aura ausstrahlen, aber sie nutzten, um andere Menschen auszunutzen und zu schaden. Von diesen Personen ist heute und hier NICHT die rede. hätten sie doch alle gerne … diese ganz besondere Ausstrahlung

Hätten wir sie nicht alle gerne … diese ganz besondere Ausstrahlung?

Mir fällt dabei immer eine frühere Freundin ein. Sie war eine unscheinbare, bescheidene, eine „ruhige“, und machte ganz bewusst bei keiner dieser Modeexzesse mit. Allerdings war es immer das Gleiche. Wir verabredeten uns, ich war immer zehn Minuten vorher da trotz Ihrer Pünktlichkeit. Und ganz egal wo wir uns trafen, wenn es ruhig im Lokal wurde, wusste ich – SIE ist im Anmarsch <3. Sie umgab eine Aura, die alle Menschen automatisch in Ihren Bann zog!

Ich bewunderte sie dafür und ich war stolz darauf, dass diese Frau mit mir verabredet war. :-) Ich fragte sie immer wieder mal, wie sie das macht. Ihre Antwort war ein verlegenes Lächeln, ein Schulterheben und eine Gegenfrage die lautete: „Was genau meinst Du immer?“ Es wurde Ihr zwar immer wieder gesagt, welch tolle Wirkung sie auf andere Menschen hat, es war Ihr aber nie wirklich bewusst.

Solche Menschen sind wie guter Wein, pures Vergnügen, echt, authentisch und man kann nicht genug davon bekommen!:D

Dabei entdecke ich viele wünschenswerte Wesensmerkmale

Was mir an vielen dieser Menschen besonders gut gefällt, sind Ihre positiven Prägungen. Wie zum Beispiel

  • Ihre Offenheit
  • ständige Neugierde was Neues betrifft
  • Mut und Toleranz
  • Hilfsbereitschaft und ein großer Wunsch nach Gerechtigkeit

Ich bin mir sicher, dass es noch wesentlich mehr Eigenschaften zum Aufzählen geben würde! Menschen die Ihre Ausstrahlung richtig einsetzen, finden auch immer eine sehr gute Balance zwischen Ihren eigenen und den Bedürfnissen anderer. Sie verstehen es, anderen Menschen Ihr Interesse und Ihr Mitgefühl entgegenzubringen aber auch gleichzeitig genügend Zeit für sich selbst einzuräumen. Und das alles ohne Hektik als sei es das normalste der Welt. So, und nun frage ich Dich:

Weißt Du, wie Du auf andere wirkst?

Achtest Du auf Deine Ausstrahlung, ist sie Dir so wichtig, das Du darüber manchmal nachdenkst? Oder denkst Du über das Verhalten, das SEIN anderer Menschen mehr nach? Wenn ich mich zurückerinnere, machte ich mir immer mehr Gedanken über Andere. So ehrlich will ich gerne sein. Ich glaube auch, es passiert jeden mal. Ob in jungen Jahren, aber auch im fortgeschrittenen Alter.

Ich gehe jetzt aber mal davon aus, Du hast dieses Bewusstsein, denn anderenfalls, würdest Du Dir gar nicht die Zeit nehmen und Dir die Mühe machen, diesen Artikel zu lesen. :D An dieser Stelle – schön, dass Du bei mir bist!

Also. Wir, und da nehme ich mich gar nicht heraus, haben dieses Wissen. Und trotzdem machen wir sehr oft immer wieder die gleichen Fehler. Wir achten zu wenig auf uns selbst.

Wir  vernachlässigen unseren inneren Zustand. Wir achten viel zu wenig auf unsere Energie die wir mit unseren Gedanken, Worten und Taten in die Welt schicken. Charisma wird nicht nur ein paar auserwählten in die Wiege gelegt. Jeder kann diese magische Fähigkeit lernen. Das wichtigste dabei ist, dass wir unser SEIN Reflektieren und wir uns unschöne Gewohnheiten abgewöhnen. Dabei sollten uns ein paar Dinge klar sein.

  • Wie möchten wir sein?
  • Stimmen unsere Wünsche mit unserem Verhaltensmuster überein?
  • Wo sind unsere Potenziale versteckt?
  • Welche Gewohnheiten mögen wir nicht so gerne an uns selbst?

Es ist wichtig, sich mit diesen Fragen zu beschäftigen. So wird uns bewusst, in welche Richtung wir uns entwickeln möchten. Noch wichtiger ist es, sich vorzustellen, wie wir uns dabei fühlen wollen.

Ausstrahlung hat nichts mit Schönheitsidealen zu tun!

Ich höre so oft: „ja klar, die /der haben es einfach, schauen super aus, haben eine tollen Job, sind „Dauer glücklich“. (was es schon mal gar nicht gibt) darüber kannst Du mehr im Artikel …… erfahren. Die Ideen darüber sind beinahe Grenzenlos. Du wirst sicher auch einige Menschen kennen, die Dir ein „wau“ entlocken … auf den ersten Blick aber nach zwei Minuten ein „danke, aber nein“.

Verstehst Du, worauf ich hinaus will? Schönheit ist vielleicht der erste Eindruck, die aber auch leider vergänglich ist. Was bleibt ist die Ausstrahlung und die kann mit 100 Jahren noch genauso beeindruckend sein, als in jungen Jahren <3 … wo sich auch sofort wieder meine Freundin von damals bei mir ins Gedächtnis schleicht ›lach‹.

Um unsere Ausstrahlung zu verbessern, ist es wichtig auf unsere Mimik und Gestik zu achten. Es ist schön eine gesunde Körperhaltung zu haben. Für mich hat die Stimme, in Kombination mit Emotion, etwas außergewöhnlich magisches an sich! Ebenso wie strahlende Augen. Jeder hat, da seine ganz speziellen Dinge wo es klick macht.

Was ich aber noch unbedingt erwähnen möchte ist, wir können nichts erzwingen! Wir sollten nicht in Rollen schlüpfen, die uns nicht entsprechen. Menschen wie ich, die zu den introvertierten „Teilnehmern“ gehören, werden es nicht so schnell schaffen, und jeden mit Offenheit überschütten können! Muss auch nicht. Es wäre nicht echt. Viel wichtiger ist, zu dieser Eigenschaft zu stehen. Es ist keine Schwäche, … es kann auch durchaus charismatisch sein ›zwinker‹

Ausstrahlung beginnt in unseren Köpfen

Die Erfahrung, die ich gemacht habe, ist: Wer entspannt ist und auch mal in sich ruhen kann, der wirkt auch nach Außen viel positiver. Wir nehmen uns für alles Zeit … für uns selbst leider viel zu wenig. Nehmen wir uns öfter mal eine ICH-Zeit, wo wir Stress abbauen und neue Energie tanken dürfen. Dabei erhöht sich unsere Lebensfreude und unsere Ausstrahlung wird sich zunehmend verbessern.

Die Basis ist die Selbstliebe. Machen wir uns also unsere Stärken bewusst und vergessen wir dabei eines nicht.
Wir sind Unikate … von Anfang an. Nur wenn wir das würdigen, kann sich unser Charisma frei entfalten <3

Der Mensch ist. Er ist, was er denkt. Was er denkt, strahlt er aus. Was er ausstrahlt, zieht er an.

Ich wünsche Dir eine fantastische Woche und viele charismatische Menschen in Deinem Umfeld.

Lesezeit: 2 Minuten

Hallo und hoffentlich einen sonnigen guten Morgen für Dich. Kurzgeschichten werden ja nicht nur für unsere Kleinsten geschrieben werden, ist Dir ja inzwischen bekannt. Geschichten sollen zum Nachdenken anregen. Die Geschichte, die ich heute für Dich ausgesucht habe, widmet sich der Liebe und dem Stellenwert, den sie in unserem Leben einnimmt.<3

Die Insel der Gefühle

Vor sehr langer Zeit gab es einmal eine schöne kleine Insel. Hier lebten alle Gefühle, Eigenschaften und Qualitäten der Menschen einträchtig zusammen: Humor und die gute Laune, der Stolz und der Reichtum, die Traurigkeit und die Einsamkeit, das Glück und die Intuition, das Wissen und all die vielen anderen Gefühle, Eigenschaften und Qualitäten, die den Menschen eben so ausmachen. Natürlich war auch die LIEBE dort zu Hause.

Eines Tages machte ganz überraschend die Nachricht die Runde, dass die Insel vom Untergang bedroht sei und schon in kurzer Zeit im Ozean versinken würde. Also machten alle ihre Schiffe seeklar, um die Insel zu verlassen. Nur die LIEBE, deren Schiff gerade nicht seetauglich war, wollte bis zum letzten Augenblick warten. Als die Insel am sinken war, bat die LIEBE die anderen um Hilfe.

Der Reichtum schickte sich gerade an, auf einem sehr luxuriösen Schiff in See zu stechen, da fragte ihn die LIEBE: „Reichtum, kannst Du mich mitnehmen?“ „Nein, das geht nicht. Auf meinem Schiff habe ich sehr viel Gold, Silber und Edelsteine. Da ist kein Platz mehr für Dich.“
Also fragte die LIEBE den Stolz, der auf einem schön gestaltetem Schiff vorbeikam. „Stolz, bitte, kannst DU mich mitnehmen?“ „LIEBE, ich kann dich nicht mitnehmen“ antwortete der Stolz, „hier ist alles perfekt und du könntest mein Schiff beschädigen.“

Als Nächstes fragte die LIEBE die Traurigkeit: „Traurigkeit, bitte nimm DU mich mit.“ „Oh LIEBE“, entgegnete die Traurigkeit, „ich bin so traurig, dass ich alleine bleiben muss.“

Als die gute Laune losfuhr, war sie so zufrieden und ausgelassen, dass sie nicht einmal hörte, dass die LIEBE sie rief.
Plötzlich rief aber eine Stimme: „Komm LIEBE, du kannst mit mir mitfahren.“

Die LIEBE war so dankbar und glücklich, dass sie völlig vergaß, ihren Retter nach seinem Namen zu fragen. Später fragte die LIEBE das Wissen. „Wissen, kannst du mir vielleicht sagen, wer es war, der mir geholfen hat?“
„JA sicher“ antwortete das Wissen“, das war die Zeit.“

„Die Zeit?“  fragte die LIEBE erstaunt „warum hat mir den ausgerechnet die Zeit geholfen?“
Und das Wissen antwortete lächelnd: „Weil nur die ZEIT versteht, wie wichtig die LIEBE im Leben ist …“

Verfasser/in unbekannt

Einen fantastische Wochenmitte wünsche ich Dir und vergiss dabei die Zeit und die Liebe nicht <3

Lesezeit: 5 Minuten

Man sollte ja wirklich meinen, dass mit dem Alter alles besser wird in beruflicher Hinsicht. Doch dem ist leider nicht so. Ich kenne so viele Frauen, die ab 40 beginnen, ihren Job regelrecht zu hassen. Sie sind so richtig unglücklich und unzufrieden was ihr Berufsleben betrifft. Gründe dafür gibt es einige. Fehlende Perspektiven, mangelnde Wertschätzung, zunehmender Stress und immer mehr Familien-feindliche Arbeitszeiten! Oft spielt auch die ständige Routine eine Rolle, die nicht mehr glücklich macht.

Der Idealzustand wäre: Am Morgen aufzuwachen und sich auf den kommenden Arbeitstag zu freuen. Du bist entspannt, glücklich, voller Ideen und mega motiviert. Mit diesem Sack voller positiven Gefühle verrichtest Du Deine Arbeit und kommst abends wieder glücklich und zufrieden nach Hause …, wenn Du zu diesen Frauen gehörst, gratuliere ich Dir aus tiefstem Herzen und Du kannst hier aufhören zu lesen … Ciao, wir lesen uns ein anders Mal wieder!  :-) wenn Du allerdings zu denen oben beschrieben Frauen gehörst, schon länger unzufrieden bist mit dem, was Du tust, und immer wieder mal mit dem Gedanken spielst alles hinzuschmeißen … dann bitte bleib!

Manchmal ist „alles hinschmeißen“ der richtige Schritt … manchmal

Also ich habe es genauso getan. Verkürzt erzählt: 35 Jahre war ich total happy in meinem beruflichen Tun und Sein. Bis ich eines Tages keine Freude mehr empfand. Meine Verpflichtungen nicht mehr erfüllen konnte, dadurch total unter Druck gesetzt und krank wurde. Ich kündigte nach einem Gespräch mit meinem Boss und verließ noch am selben Tag die Firma … Klug, war es damals nicht, da ich auf alle finanziellen Zahlungen verzichtete. Der erste Gedanke war, pure Erleichterung … der Schock kam erst später. Das ist mit „manchmal“ gemeint.

Es lohnt sich vorher anzuhalten und genau hinzuschauen

Viele Menschen wechseln ihre Arbeit, tauschen das Team, den Beruf oder stürzen sich sogar in eine Selbständigkeit, in der Hoffnung, dass dann alles anders wird und sie wieder glücklich sind mit dem was sie tun! Dabei müssen sie nach einiger Zeit frustriert feststellen, dass sich nicht wirklich etwas verändert hat. Wie sagt man so schön? Ein Übel gegen ein anderes eingetauscht zu haben …

Dabei ist die Reihenfolge anders. Erst wenn wir uns selbst verändern, verändert sich alles! Du musst also zu Dir kommen und aufwachen, damit es anders werden kann. Eigentlich könnten wir in jedem Job glücklich sein, ganz egal was wir tun, denn Wohlbefinden ist unser Naturzustand. Das Widersinnige daran ist, sobald wir das erkennen, wird es für uns wesentlich einfacher, den Job zu erschaffen und zu machen, der uns wirklich Spaß macht! Jetzt aber möchte ich näher auf all das eingehen …

Warum sind so viele unglücklich mit dem was sie tun?

Menschen haben Bedürfnisse und wenn diese nicht erfüllt werden, stellt sich eine Unzufriedenheit ein. Manchmal starten wir sogar nicht ratsame Versuche, diese Bedürfnisse in irgendeiner Form zu füllen. Frage also: WAS brauchen wir?

  • Sicherheit
  • Entfaltung und Entwicklung
  • Anerkennung und Lob
  • Verbundenheit
  • Das „Warum“

Sicherheit … dabei spielt Geld eine große Rolle

Ohne Geld kann kein Mensch seine Grundbedürfnisse erfüllen! Essen, Kleidung und wohnen kostet Geld. Haben wir das nicht, leidet die Zufriedenheit und Existenzängste sind Dauerbegleiter. Als ich meinem Job fluchtartig Good bye gesagt habe und meine Reserven an Geld aufgebraucht waren, stand ich eine kurze Zeit am Existenzminimum. Ich lebte damals groß und laut, das kostete natürlich. Ein Schritt nach oben ist immer einfach, allerdings die Treppe herunterzusteigen, nicht! Nicht wissend, wie man die nächste Miete bezahlen soll, ebenso wenig.

Also wäre ein Job mit höherem Einkommen tatsächlich etwas sehr Angenehmes. Das war’s aber auch schon. Ich kenne so viele Menschen, die denken, sie wären glücklicher in ihrer Arbeit wenn sie mehr verdienen würden … ein totaler Irrtum. Denn sobald die Grundbedürfnisse gestillt sind, kann mehr Geld den Glückszustand auch nur kurzfristig erhöhen! Menschen mit mehr Geld sind sehr oft deprimiert darüber, wenn sie feststellen, dass sie eigentlich alles haben und dennoch unglücklich sind!

Umgekehrt, wenn wir in unserem Job glücklich sind, arbeiten wir produktiver und engagierter. Die Chance mehr zu verdienen steigt. Somit ist es ratsam, NICHT dem Geld nachzulaufen, in der Hoffnung dann glücklicher zu sein. Drehen wir den Spieß um – schauen wir zuerst wo und wie wir glücklich arbeiten können?

Mehr Geld macht nicht glücklich …, aber es schenkt wenigstens Sicherheit. So denken viele. Ich weiß heute das Geld kein inneres Gefühl von Sicherheit gibt. Auch wenn ich damals eine Million am Konto liegen gehabt hätte, hätte dieses Geld meine unsicheren Gedanken und Ängste nicht wegmachen können!

Entfaltung und Entwicklung

Unsere Seele wünscht sich, sich entfalten zu können … genauso wie Weiterentwicklung! Neues zu lernen, Erfahrungen zu machen und vieles auszuprobieren. (UN)mögliches möglich zu machen. Das eigene Potenzial frei lassen! :D

Unser Kopf will und braucht Sicherheit. Er möchte die Dinge kontrollieren … auf der sicheren Seite sein und immer wissen was zu tun ist und wie es weiter geht. So wohnen zwei menschliche Bedürfnisse in uns, die in unterschiedliche Richtungen ziehen. Der Wunsch nach Sicherheit siegt häufig … leider oft auf Kosten des Glücks.

Wenn wir in ewiger Routine feststecken, langweilen wir uns zu Tode. Jedenfalls die meisten tun das. Wir müssen raus aus der Komfortzone, um uns zu entwickeln und zu entfalten!

Anerkennung und Lob

Jeder von uns wünscht sich Anerkennung und hat auch nichts dagegen mal gelobt zu werden! Nicht nur kleine Menschen genießen dieses Gefühl. Wir möchten uns einzigartig, besonders und gebraucht fühlen! Wir wünschen uns respektiert, wertgeschätzt und gesehen zu werden … und möchten uns auch fair behandelt fühlen. Auch oder gerade im Berufsleben, das ist normal und menschlich.

Ich weiß noch das genau diese Gründe in meinem Job dazu geführt haben, nicht mehr glücklich zu sein. Alles war zu wenig und das Menschliche blieb auf der Strecke! Ich sorgte als Führungskraft für regelmäßiges positives Feedback und ehrliche Anerkennung meiner Mitarbeiter. So etwas wirkt wahre Wunder. Die Etage oberhalb war hingegen sehr sparsam mit Lob und Anerkennung.

Ich weiß dass, was wir denken und ausstrahlen, geben und tun entscheidend für unser Glück ist … auch im Job. Dabei ist authentisch sein sehr hilfreich. Erst wenn wir UNS anerkennen, erhalten wir Anerkennung von außen.

Verbundenheit mit anderen Menschen

Gute Beziehungen am Arbeitsplatz sind ein wesentlicher Glücksfaktor im Job! Das kann jeder bestätigen der das erlebt hat. Ein positives Arbeitsklima und eine gute Teamarbeit sorgt nicht nur für gute Laune, sondern auch für eine fließende Zusammenarbeit, mehr Erfolg und Produktivität.

Sehr störend und unangenehm ist es hingegen, wenn dieses „Miteinander“ nicht zu finden ist. Das ist auch für viele Menschen der springende Punkt, ihren Arbeitsplatz zu wechseln. In meinem Team war es sogar so ausgelegt, dass für die Meisten die Beziehung in der Arbeit wichtiger war, als so manche Arbeitsaufgaben. :-) in dieser, meiner Erfahrung war das aber nicht weiter schlimm. Das „Gemeinsam“ wurde gelebt, jeder war glücklich und die Aufgaben wurden immer perfekt erledigt!

Auf was geachtet werden sollte ist, dass die richtigen Menschen nicht die falschen Aufgaben erhalten und die richtigen Aufgaben in einem schlechten Arbeitsklima ausgeführt werden müssen. Ich finde es immer so schade, wenn der Job an sich Spaß macht und genau das ist, was man sich vorstellt, gäbe es da nicht das verseuchte Arbeitsklima! 

Klarerweise ist es schwer bis unmöglich, sich im falschen Arbeitsumfeld wohl zu fühlen und auch richtig zu entfalten. Zu diesem Thema muss ich aber noch etwas sagen, ein schwieriger Arbeitskollege, Boss, aber auch Kunde, der immer wieder Deinen wunden Punkt drückt, kann Dir aber auch dabei helfen zu wachsen. Ich hatte viele solche Lehrmeister, für die ich natürlich erst im Nachhinein dankbar bin!

Dein persönliches „Warum“

Was und wie wir etwas tun, dahinter steht immer das Warum. Um im Job glücklich zu sein, muss unsere Arbeit Sinn haben (machen). Zu wissen „warum“ wir morgens gerne aus dem Bett steigen, ist die Motivation für einen glücklichen und inspirierenden Arbeitstag.  Unsere Arbeit sollte sinnvoll für uns sein. Das Warum, kann vieles bedeuten und ist für jeden ganz individuell. Ohne dieses Warum, wird es schwer und frustrierend. Deshalb finden und klären wir unser Warum, es hilft Klarheit zu gewinnen … wir werden dabei herausfinden, ob wir im jeweiligen Job glücklich sind oder ob wir herausgefunden haben, wo wir hinwollen. :D

Nachsatz:

Das waren die Kern-Bedürfnisse, die natürlich nicht bei allen gleich aussehen werden. Welche Bedeutung hat Arbeit in Deinem Leben? Nimm Dir ein wenig Zeit, herauszufinden ob und wenn ja, was Dir in Deinem Job fehlt! Was Du vielleicht beitragen kannst, um motivierter in Deinen Arbeitstag zu starten. Oder möglicherweise, herauszufinden was für einen Jobwechsel erforderlich ist.

Je klarer Du weißt, was Du möchtest und vor allem brauchst, umso leichter wirst Du Deinen passenden Job finden oder ihn Dir neu erschaffen. <3 in diesem Sinne … alles Liebe und ein klares WARUM Du morgens aus dem Bett musst. :-)

„Finde das, was Du liebst und begnüge Dich niemals mit etwas Geringerem.“

Steve Jobs
Lesezeit: 3 Minuten

Kreativität heißt: Dinge miteinander verbinden. Wenn Sie kreative Menschen fragen, wie sie etwas geschaffen haben, fühlen sie sich ein bisschen schuldig, weil sie gar nicht wirklich etwas getan, sondern nur etwas gesehen haben. Es war einfach offensichtlich für sie. Deswegen waren sie fähig, Erfahrungen zu verbinden und neue Dinge zu kreieren. Ein Zitat von Steve Jobs

Kreativität

Kreativität ist eine unvorhersehbare Eigenschaft des Menschen. Sie kann nicht erzwungen werden, kommt aus dem Nichts und verschwindet meist ganz plötzlich wieder, oft genau dann, wenn wir sie brauchen.

Kreativität ist ein Aufeinandertreffen unterschiedlicher Verhaltensweisen und sozialer Einflüsse in einer Person. Das zeigt uns heute die Forschung auf diesem Gebiet.

So sagt Scott Barry Kaufmann, ein Psychologe der New York Universität, zur Kreativität: „Diese Menschen kennen sich oft selbst nicht besonders gut, denn das kreative Selbst ist komplexer als das unkreative selbst, ideenreiche Menschen haben oft einen chaotischen Verstand.“

Den typischen kreativen Menschen gibt es nicht und doch haben diese Personen ein paar Charakterzüge und Verhaltensweisen gemeinsam.

Der kreative Mensch

Was macht den kreativen Menschen aus? Wir wissen der eine ist kreativer als der andere, also ist Kreativität sehr individuell. Man kann kreative Persönlichkeiten sehr schwer in Stereotypen einordnen, sie sind schlichtweg zu komplex und paradox. Zudem kommt noch, dass sie Angewohnheiten und Routine in der Regel meiden. Das erschwert das Ganze noch. So wissen wir heute, den typischen Kreativen gibt es nicht, denn sie sind mehr als ein Bündel an Eigenschaften.

Was machen kreative Menschen anders?

Sie sind Tagträumer.

Tagträumerei ist alles andere als Zeitverschwendung, das Wissen kreative Menschen. Die besten Gedanken kommen meistens aus dem Nichts, gerade wenn wir mit unserem Geist eigentlich irgendwo anders sind. Tagträumerei löst die gleichen Vorgänge im Gehirn aus wie Kreativität und Vorstellungsvermögen.

Sie beobachten.

Die Welt ein Spielplatz für Kreative, überall sehen sie Möglichkeiten und saugen die Informationen auf um so ihre Gedanken weiterzuspinnen. Viele kreative Menschen tragen ständig ein Notizbuch mit sich herum, um Beobachtungen zu notieren.

Sie arbeiten zu ihrer Zeit.

Viele Kreative arbeiten früh morgens oder spät abends, oft auch nachts. Eben ganz zu der Zeit, wenn ihre Kreativität am größten ist. Sie richten ihr Leben nach diesen Zeitphasen aus. Kreativität lässt sich nicht in feste Arbeitszeiten pressen.

Sie sind viel alleine.

Kreative Menschen sind gerne alleine. In dieser Zeit können sie ihre Gedanken besser schweifen lassen. Einsamkeit kann der Auslöser für große Produktivität sein, das wissen sie.

Sie suchen das Neue.

Diese Menschen sind ständig auf der Suche, nach neuen Erfahrungen und Eindrücken. In Bezug auf neue Erfahrungen und Eindrücke sind sie ganz offen, oft im Gegensatz zu ihrem Umgang mit Mitmenschen (Link introvertiert).

Sie machen Fehler.

Der kreative Erfolg ist ein Prozess von Versuch und Irrtum. So ist Ausdauer eine wichtige Voraussetzung für den Erfolg. Und die Kreativen, zumindest die erfolgreichen, lernen schnell, dass sie Fehler nicht persönlich nehmen dürfen.

Kreative Menschen machen viele Fehler und die wirklich guten sogar sehr viele. Diese Fehler sind ihre Basis um die Kreativität voranzutreiben und ständig in Bewegung zu bleiben.

Sie fragen und hinterfragen.

Die Neugierde ist eine Triebkraft der Kreativen, ihr Leben voller Fragen. Kreative beobachten die Welt um sich herum und wollen wissen, warum die Dinge so sind, wie sie sind.

Sie riskieren.

Risiken einzugehen ist Teil von kreativer Arbeit und viele Kreative lassen sich direkt von der Gefahr inspirieren. Kreativität ist der Akt, aus dem Nichts etwas zu kreieren. Das ist nichts für Furchtsame.

Sie leben im Flow.

Kreative vergessen gerne die Zeit. Sie lassen sich treiben, wenn sie ihre Kreativität ausleben. Oft spielt dann die Zeit keine Rolle mehr und alles wird bewusst oder noch mehr unbewusst ausgeblendet.

Sie folgen ihrer wahren Leidenschaft.

Kreative Menschen scheinen auf eigenwillige Weise motiviert zu sein. Sie sind motiviert aus einem inneren Wunsch heraus zu handeln und nicht aufgrund eines externen Wunsches oder aus Anerkennung.

Sie nehmen sich Zeit für Achtsamkeit.

Kreative Menschen wissen um die Wertigkeit des fokussierten und klaren Verstandes und arbeiten beständig daran. Viele dieser Menschen meditieren, was sehr gut ist um ein hohes kreatives Level zu erreichen.

Sie umgeben sich mit Schönheit.

Kreative umgeben sich gerne mit Schönheit und haben in der Regel einen sehr guten Geschmack.

Sie lassen Dinge hinter sich.

Kreative lassen Dinge und Zeitabschnitte hinter sich, ja können sich oft an vieles in ihrer Vergangenheit nicht erinnern. Sie erfahren Neues und vermeiden das Alltägliche und ein monotones Leben. Gewohnheit ist der Killer für das Kreative.

Sie machen mehr unterschiedliche Erfahrungen in ihrem Leben als weniger kreative Menschen.

Und nun zu Dir. Bist Du ein kreativer Mensch? Wie lebst Du deine Kreativität aus? Ich bin gespannt auf Deine Erfahrungen.

Lesezeit: 3 Minuten

Wann immer Du denkst, dass in Deinem Leben etwas anders verlaufen sollte als es gerade läuft, beginnst Du unbewusst Dich mit den gegebenen Tatsachen zu streiten. Besser gesagt – Deine Gedanken tun es! Es ist ein Streit, der jede Menge Energie verputzt und nicht nur das … diesen Streit wirst Du nie gewinnen können. Es bringt nichts, sich über Sachen „aufzupudeln“, die sich (jetzt) nicht ändern lassen. Sinnlos! Es kostet nur Kraft und wertvolle Energie und bremst Deinen Flow …

Annehmen was ist

… und das ist gar nicht immer leicht! Der Kopf – also mein Kopf jedenfalls – hat schon jedesmal seine ganz eigenen Vorstellungen, wie das Leben weiter gehen soll. :-) Und wenn mein Leben dann mal Umwege nimmt, hat mein Oberstübchen richtig zu tun! Gefühle wie Frust und Ärger, aber auch Traurigkeit, lassen dann grüßen!

Um es etwas anschaulicher zu machen stell Dir doch mal vor:

  • Du steckst Dein ganzes Herzblut in eine Sache/Projekt und es fruchtet nicht so, wie Du es Dir vorgestellt hast oder noch schlimmer – es wird nicht angenommen!
  • Du bewirbst Dich gut vorbereitet und mit ausreichender Qualifikation bei einer Firma. Du hast ein gutes Gefühl weil Deine Chancen gut stehen … und bekommst danach eine floskelhafte Absage!
  • Du freust Dich den ganzen Tag auf ein schönes Abendessen in Deinem Lieblingslokal mit Deinem Partner. Du steckst im Stau fest, Du kommst zu spät. Endlich da, bekommst Du eine Absage, da etwas dazwischen gekommen ist …
  • Du hast es eilig, Du hast Freunde nach Hause eingeladen und möchtest noch schnell etwas besorgen. Mit „schnell“ geht da gar nix, da gefühlte 1000 Menschen an den Kassen stehen und Du Dich an der langsamsten auch noch eingereiht hast!

Genug mit den Beispielen, aber verstehst Du was ich meine? Manches davon wirst Du vielleicht locker wegstecken, aber ich bin mir ziemlich sicher, dass sich auch in Deinem Kopf danach so einiges abspielt und Du Erwartungen oder Vorstellungen hast, wie sich Menschen verhalten sollten. Was passiert und was verdammt noch mal nicht passieren sollte! Im Endeffekt sind wir manchmal enttäuscht, frustriert oder enttäuscht, wenn die Tatsachen anders aussehen als erhofft, gewünscht oder geplant.

Oft neigen wir dazu, alles viel zu persönlich zu nehmen. Wir fühlen uns verletzt, ja selbst eine verstopfte Strasse kann dazu führen, dass wir das auf uns projizieren! „Natürlich ist die Straße verstopft ist, wenn ICH es eilig habe!“

Lass das Streiten mit den Tatsachen, die (jetzt) mal so sind

Tatsache ist ja, wann immer wir denken, dass irgendetwas anders sein sollte als es eben ist, sagen unsere Gedanken den Tatsachen den Kampf an … jedenfalls versuchen sie es. Es ist ein sinnloser Streit, der nichts bringt und nur jede Menge Kraft verbraucht und unseren Flow zum Stocken bringt. Je öfter wir uns nicht mit den Tatsachen abfinden, umso weniger Lebensenergie  und Power haben wir. Ausserdem steigt unser Stresspegel und unsere „Mitte“, in der wir eigentlich sein sollten, ist irgendwo!

Ich möchte nicht sagen, dass wir alles hinnehmen sollen, den Kopf einziehen und uns alles gefallen lassen sollen. Es geht darum, dass wir aufhören sollen, unsere Gedanken vs Tatsachen in Kampfstellung zu bringen. Wir können so vieles im Leben nicht ändern. Beschweren? Bei wem … das würde uns aber auch nicht vorwärts bringen. Das Leben würde keinen Spaß mehr machen, wenn wir uns über alles was wir nicht beeinflussen können, ständig streiten würden!

Ein kleines Beispiel:

Stell Dir mal einen Kitesurfer vor, der sich ständig über Wind und Wellen beschwert, weil sie nicht so und dann kommen, wie er es gerne hätte. Es wird ihm nichts bringen und das Kiten würde bestimmt auch nicht lange Spaß machen. Das Meer und der Wind lässt sich nicht kontrollieren oder einfach so verändern.

Das Beste was er machen kann, ist sich den äußeren Gegebenheiten anzupassen, manchmal auch lange darauf zu warten bis der passende Wind und die richtigen Wellen da sind. Bis dahin nutzt er das Meer und den Wind, so wie sie eben kommen. Er ist und bleibt im Fluß … 

Was ich damit sagen möchte ist, annehmen was jetzt gerade ist.

Falls Du Dir dabei schwer tust, habe ich eine einfache Übung für Dich. Meine Tage waren früher immer durchgeplant und es war schrecklich, wenn Dinge anders verliefen! Ich lernte in meinen Therapiesitzungen mit einer ganz einfachen Übung damit besser umzugehen:

Ich nahm meinen freien Tag um meine Vorstellungen und Erwartungen auszuschalten. Einfach nur wahrnehmen was und wie es kommt und ist. Ohne dagegen anzukämpfen und damit zu hadern. Ich versuchte andere Menschen so sein zu lassen wie sie eben waren, mein Leben, mein Alltag, durfte so sein wie er war … Ich vertraute darauf, dass an diesem Tag zu jeder Zeit, genau das Richtige passierte.

Lustig zu beobachten war, dass sich mein Stresspegel um einiges verringerte und meine Energie richtig zunahm. :-) Nach vielen „Übungstagen“, die immer an meinen freien Tagen stattfanden, nahm ich einen weiteren Tag dazu … später noch einen, so lange bis jeder Tag zu einem „Übungstag“ wurde. >lach<

Wir können also schon sehr vieles an und in uns verändern, wenn wir möchten. Wenn wir uns damit auseinandersetzen und uns etwas Zeit geben. Am Ende unserer Arbeit werden wir immer belohnt. <3 

In diesem Sinne … es ist wie es ist! Eine kampffreie Woche wünsche ich Dir und ich freu mich jetzt schon auf unser nächstes Mal! Hab es gut und pass auf Dich auf!

Lesezeit: 3 Minuten

Das grünere Gras: Die Geschichte von Buddha und Mara …

Heute habe ich für Dich eine buddhistische Geschichte ausgesucht. Sie handelt von Mara, der all das verkörpert was uns leiden lässt. Buddha – ein Wesen, das aus eigener Kraft die Reinheit und Vollkommenheit seines Geistes erreicht und somit eine unendliche Entfaltung aller in ihm vorhandenen Stärken erlangt. Eine Geschichte, die ich von einem Herzmenschen bekommen habe und heute mit Dir teilen möchte!
Viel Spaß und Einsicht beim Lesen …

Der Buddha hielt sich zu einem Einzelretreat in einer Höhe auf. Sein Assistent und Schüler, der ehrwürdige Ananda, ging in dieser Zeit Almosen sammeln und teilte nach seiner Rückkehr die Gaben zur Hälfte mit dem Buddha. Eines Morgens meditierte der Buddha in der Höhle, der ehrwürdige Ananda saß davor und sah jemanden näher kommen. Ananda ahnte, dass es jemand Bekanntes war. Es war Mara!

Ananda wollte sich verstecken, sodass Mara niemanden sehen und Buddha in der Hölle auch nicht stören würde. Doch es war zu spät. Mara stieg zu Ananda hoch und fragte: „Ehrwürdiger Ananda, ist dein Lehrer da?“ Ananda wollte lügen und sagen: „Nein, der Buddha ist nicht da. Er ist nach … gegangen zu einem Treffen, einer Konferenz oder dergleichen.“ Doch zu lügen gehört sich nicht für einen Mönch, also erwiderte er schließlich: „Warum fragst du?“

Mara sagte „Ich möchte den Buddha besuchen.“ Ananda entgegnete erzürnt „Verschwinde! Du bist kein Freund des Buddha. Du bist sein Feind. Erinnerst du dich nicht, wie du versucht hast, den Buddha vom Erwachen unter dem Body-Baum abzuhalten, und dann von ihm vernichtend besiegt wurdest? Der Buddha will dich nicht sehen.“

Als Mara dies hörte, begann er zu lachen: „Haha, tatsächlich? Dein Buddha hat Feinde? Ich dachte, er habe gesagt, er habe keine Feinde. Und jetzt hat er plötzlich welche? Ananda fühlte sich in der Klemme. Also ging er in die Höhe und fragte Buddha, ob er Mara treffen wolle. Er hoffte Buddha würde verneinen. Doch als der Buddha hörte, wer draußen auf ihn wartete, sagte er „Mara? Lass ihn herein.“ Ananda war sehr enttäuscht, doch er kam seiner Pflicht nach und ließ Mara eintreten.

Als Mara die Höhe betrat, stand der Buddha auf und hieß ihn willkommen wie einen Edelmann. Er lud Mara ein, in einer besonderen Ecke Platz zu nehmen und bat Ananda, Mara Tee und Wasser zu servieren. Ananada war frustriert. Für den Buddha hätte er gern 200 mal am Tag Tee gebracht, aber nicht für Mara. Doch er ging hinaus, brachte Tee für Mara und hoffte, die beiden würden sich nicht lange unterhalten. Doch die Unterhaltung sollte sehr lange dauern …

Die beiden sprachen wie beste Freunde miteinander. Buddha fragte Mara „Wie ist es dir ergangen und wie geht es dir?“ Mara erwiderte „Nicht so gut.“ “ Was ist passiert?“  fragte Buddha.  Mara erzählte:

„Meine Schüler hören mir nicht mehr zu. Früher taten sie immer alles was ich ihnen sagte, doch neuerdings rebellieren sie. Meine Generäle, Soldaten und Schüler wollen Achtsamkeit, Gehmeditation und Essen in Stille üben. Sie wollen die Erde retten. Ich weiß nicht mehr, wie ich sie erreichen kann. Buddha … ich bin soo müde Mara sein zu müssen, ich möchte jemand anderer sein! Es ist wahrlich nicht leicht Mara zu sein. Es bedeutet alles andere als Party, Spiel und Spaß.“

Der Buddha lachte. „Glaubst du, es ist ein großer Spaß der Buddha zu sein? Weißt du, dass Menschen behaupten, ich hätte etwas gesagt, was ich in Wirklichkeit nie gesagt habe? Sie tun Dinge, zu denen ich sie NIEMALS ermutigt habe, doch sie behaupten, ich hätte sie dazu angestiftet. Ich habe meine hohe Position und mein Ansehen zurückgelassen. Ich habe den Thron aufgegeben, habe meine wundervolle Frau und unser Kind verlassen, auf zukünftige Kinder und Reichtum verzichtet, um Befreiung zu erlangen.“

„Doch jetzt kommen Menschen zum Tempel, um zu beten, und bitten um all die Dinge, auf die ich verzichtet habe! Sie bitten nicht um Frieden oder Glück, sie bitten um viel Geld oder Macht oder um gute Prüfungsergebnisse für ihre Kinder. Sie fertigen Statuen von mir an und kleben all ihr Gold an meinen Körper. Wenn sie meinen Geburtstag feiern, verfrachten sie meine Statue auf einen Wagen und fahren mit mir gedankenlos durch die Stadt, währen mein Körper von Seite zu Seite schwankt. DAS WOLLTE ICH NIE!“

„Also glaube nicht, Buddha zu sein, sei das große Glück. Wollen wir tauschen?“ Ananda fürchtete, Mara würde zustimmen, doch glücklicherweise tat er dies nicht. Dann sagte der Buddha „Mara, du tust deine Arbeit. Tu sie, so gut du kannst. ich erledige meinen Job. Nichts auf der Welt ist immer einfach. Ich weiß, Mara zu sein ist sehr schwer. Doch auch der Buddha zu sein ist nicht einfach. Jeder von uns muss seine Rolle mit ganzem Herzen ausfüllen.“

Jedes Leben hat seine eigenen Herausforderungen und Wagnisse. Wir können ihnen mit mehr Geschick begegnen, wenn wir keine Zeit und Energie darauf vergeuden, einen zweiten Pfeil auf uns selbst abzuschießen, indem wir zum Beispiel den Glauben in uns nähren, das Gras  im Garten unseres Nachbarn wäre viel grüner als das in unserem eigenen …  

Von Thich Nhat Hanh, Zen-Meister aus Vietnam

Nun es ist wieder mal alles gesagt und wir sollten ALLE in unserem eigenen Garten bleiben und graben und versuchen das Schönste daraus zu machen.

Schön, daß Du da warst … heute mit einem Namaste zum Abschied. :D
Alles Liebe.

Lesezeit: 6 Minuten

Es gibt Menschen und dabei lege ich den Fokus auf uns Frauen, die danach süchtig sind ständig anderen Menschen zu helfen! Mutter Theresa zu spielen und ihren Samariter-Komplex unters Volk zu mischen. Leider ist es so, dass dabei die eigenen Bedürfnisse vollkommen im Hintergrund verschwinden. Darüber hinaus ist es so, dass sich viele dieser „Mutter Theresa Frauen“ Dankbarkeit und Anerkennung wünschen, wenn sie helfen. Bleibt das aus, sind sie enttäuscht und schlüpfen in die Opferrolle. Ein Teufelsding … sie helfen noch mehr, in der Hoffnung, dass sie dann ihre Wertschätzung und Dankbarkeit erhaschen …

Wusstest Du, dass der größte Gegner unseres „Ich muss helfen“ unser Selbstbewusstsein ist? Ich wusste das lange nicht. Ich dachte mir immer das helfen nicht Schlimmes ist im Gegenteil! Anderen Menschen unter die Arme zu greifen ist etwas Löbliches, gutes und anständiges und was sollte das mit unserem Selbstwert zu tun haben?! Das kann man auch so stehen lassen, blöd nur, wenn wir es übertreiben!

Bist Du Dir Deiner selbst bewusst?

Diese Frage kommt dabei heraus, wenn wir uns  das Wort Selbstbewusstsein anschauen … es beinhaltet genau diese Frage und sie bedeutet nichts anderes, dass je stärker unser Selbstbewusstsein ist, umso schwächer wird unser „Mutter Theresa Tun“. Du fragst Dich warum? … Dann geht es Dir nicht anders als es mir vor einigen Jahren. :D Wenn wir ein gestärktes Selbstwertgefühl besitzen, erkennen wir unseren eigenen Wert, unsere Stärken und all das was uns ausmacht und es ist ziemlich egal was andere dabei über uns denken oder wie sich uns gegenüber verhalten! Wir brauchen ihren Dank und ihre Anerkennung nicht um uns „gut“ zu fühlen …

Wenn wir ein gesundes Selbstbewusstsein unser eigen nennen können, richten wir unseren Fokus automatisch mehr und mehr auf uns selbst, unsere Bedürfnisse, Ziele und Wünsche. Und glaub mir, das hat nichts mit Egoismus zu tun! Das zum Thema Selbstwert, der scheinbar nicht ausgeprägt genug ist, wenn helfen zum Problem wird!

Wie erkennst Du nun ob Du hilfsbereit bist, oder Mutter Theresa sein musst?

Ich kann gleich mal sagen und deshalb schreibe ich diesen Artikel. ICH war Mutter Theresa ohne Selbstwert, bis das „helfen“ zum Problem für mich wurde. Ich meinte allen ernstes, immer helfen zu müssen, ohne dass mich jemand darum gebeten hätte! Ich drängte mich auf, gab und stopfte Löcher, obwohl mein eigenes Loch dringenst saniert gehört hätte … und ich war danach bitter enttäuscht weil ich trotz meiner Hilfe, übersehen wurde. Was soll Dir das sagen? Null Selbstwert und unübersehbare Enttäuschung blieb über.

Meine Hilfe orientierte sich nie an der Notwendigkeit des anderen, sondern es war immer eine Notwendigkeit für mich.

Ist Dir dieses Gefühl bekannt? Ist Dir egal ob andere Deine Hilfe überhaupt brauchen oder wollen, Du hilfst auch nicht ganz selbstlos sondern sehnst Dich dabei insgeheim immer nach Anerkennung und Danksagungen. Es ist sozusagen der „Antrieb“ für Dein Leben. Bleibt das alles aus, fühlst Du Dich ausgenutzt …

Frag Dich doch mal: Würdest Du auch jemanden helfen, wenn Du wüstest, dass Du keinen Dank dafür erhältst? Wenn Du die Frage mit einem ehrlichen „JA“ beantworten kannst, dann handelst Du ziemlich sicher aus Hilfsbereitschaft.

Hier muss ich noch etwas hinzufügen: Menschen mit dem sogenannten „Helfersyndrom“ belügen sich an dieser Stelle sehr gerne selbst! Glaub mir … sie halten sich nämlich für total selbstlos, aber in Wahrheit sind sie nur bedacht Anerkennung „einzusacken“. Wie gesagt … ich war dabei. >zwinker<

Ich habe noch ein Paar Fragen für Dich, stelle sie Dir und finde heraus, ob Du Mutter Theresa oder einfach nur hilfsbereit bist.

  • Du bittest selbst so gut wie nie jemanden um Hilfe?
  • Du fühlst Dich schlecht und nutzlos wenn du aus irgendwelchen Gründen nicht helfen kannst?
  • Dich braucht man nicht um Hilfe bitten, denn sobald Du jemanden entdeckst, der Hilfe bräuchte, bist Du sofort da
  • Du findest nie Zeit für Dich selbst? … Weil Du nur damit beschäftigt anderen unter die Arme zu greifen?
  • Du bist verärgert, wenn Dein „Einsatz“ nicht wertgeschätzt wird?

Und? Wo stehst Du … Trifft zu, vielleicht zu oder gar nicht zu? Ich denke mal, Du kennst die passende Antwort. Nun, ganz egal wie hoch bei Dir die Wahrscheinlichkeit für Deine Rolle als zweite Mutter Theresa ist, ich habe das Gegengift dafür.

Als bei mir das helfen zu einem wahrhaftigen Problem wurde, weil ich wirklich darunter gelitten habe und dieses Gefühl ausgenutzt zu werden mich so sehr dominierte, mein Selbstbewusstsein immer mehr schrumpfte machte ich mich, durch ein einschneidendes „Helfer-Erlebnis“, auf die Suche nach dem Warum!

Bevor wir etwas verstehen können, müssen wir das warum kennen

Ich bin mir ganz sicher, dass wir, wenn wir etwas verändern oder überwinden wollen immer zuerst das „warum“ zerlegen sollten! Dieses krankhafte Helfen müssen hat seine Ursache meistens in der Kindheit. Sätze wie „Wenn Du da und dort nicht hilfst, wird Dir das und jenes gestrichen „… oder sogar “ … dann hab ich Dich nicht mehr lieb …“ So lernen wir schon als Kind, dass wir nur dann liebenswert und wertvoll sind, wenn wir anderen helfen. Grauenhaft wenn ich darüber nachdenke.

Noch ein Satz zu unseren Eltern: Wir sollten unseren Eltern dafür jetzt nicht unbedingt einen Vorwurf machen, die meisten von uns sind ebenfalls Mutter und Eltern. Und ich glaube wir alle haben versucht, unsere Kinder zu fleißigen und hilfsbereiten Menschen zu erziehen … daran ist nichts falsches! Die Dosis macht das Gift … wie man so schön sagt und ich denke mal, dass die Generation vor uns manchmal nicht das richtige Maß zur Hand hatten?!

Jetzt aber das versprochene „Gegengift“

Ein guter Rat von mir. Versuche nicht Dein Mutter Theresa dasein krampfhaft zu drücken. Du würdest darunter leiden da dieses „helfen müssen“ sehr stark mit Deiner Persönlichkeit verwurzelt ist! Besser ist es, wenn Du versuchst es ganz langsam in eine neue Bahn zu betten … es soll Dir gut gehen dabei und andere sollten sich nicht „vergewaltigt“ fühlen!

Los gehts:

  • Stärke Dein Selbstbewusstsein, es ist der Gegner Deines Helferleins.
    Werde Dir Deiner selbst bewusst. Erkenne Deinen Wert und Deine Stärken, kümmere Dich nicht, was andere über Dich denken. Wenn Du dann noch Deinen ganz eigenen Wünschen und Zielen folgst und Dich darauf konzentrierst, wird dein Leben sehr bald viel positiver und erfüllter sein. (Versprochen :D)
  • Hilf nie ohne vorher zu fragen.
    Das ist eine der wichtigsten Regeln, die ich gelernt habe! Nicht jede Hilfe ist erwünscht. Denke dabei an Dich selbst? >lach< Auch dann wenn Du Dir denkst, dass es doch wesentlich einfacher für den anderen wäre, wenn Du helfen würdest … NO, halte Dich zurück.
    Das Schöne ist, wird Deine Hilfe angenommen, wirst Du dafür auch ehrliche Dankbarkeit erfahren. <3
  • Hilfe kann auch schaden.
    Besonders wenn es um unsere Sprösslinge geht. Als Mutter sind wir darauf bedacht, dass wir unsere Kinder zu fleißigen und hilfsbereiten Menschen heranziehen möchten. Uns sollte aber auch klar sein,  dass wir wenn wir unsere Hilfe aufdrängen, nicht unbedingt helfen! Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass es nicht gut ist, wenn wir als Eltern unseren Kindern alles aus dem Weg räumen und fern halten! Wie sollen sie es jemals schaffen, ihr Leben alleine zu meistern wenn Mama bei jeder Kleinigkeit antanzt? (Meine ganz persönliche Meinung.)
  • Du darfst ruhig egoistisch sein!
    Kümmere Dich mal um DEINE eigenen Bedürfnisse! Mir als Mutter Theresa ist das am Anfang absolut schwer gefallen. Für einen Menschen der zwanghaft helfen muss, ist das als würde man Dracula in die Sonne stellen. :-)
  • Entwickle ausreichend Selbstliebe. <3
    Ja Du liest richtig. Auch Selbstliebe gehört dazu! Je mehr Selbstliebe wir entwickeln, umso mehr befreien wir uns aus dieser emotionalen Abhängigkeit. Der Drang ständig helfen zu müssen, ist der verzweifelte Wunsch nach Dankbarkeit, Liebe und Anerkennung und dadurch machen wir uns von anderen abhängig!
  • Rede über Deine Gefühle … vor allem über die  nicht so schönen.
    Ich weiß noch wie schwer mir das gefallen ist! Gerade wenn man sich wie Mutter Theresa fühlt, will man keine Schwäche zeigen … Frau will immer stark sein und für andere da sein … ich habe so lange damit gewartet, bis ich in ein großes Loch namens Burnout gerutscht bin. Lass es nicht soweit kommen … öffne Dich!
  • NEIN … ist ein ganzer Satz …
    Auch das ist ein sehr schwieriger Punkt wenn Deine Aufopferung bislang uferlos war. Finde Deine persönlichen Grenzen und am besten fang gleich damit an! Ein kurzer und knapper Punkt, passend zum Wörtchen NEIN.

Abschließend

Das wars schon … wenige aber sehr hilfreiche Tipps. Ich möchte abschließend noch mal ganz klar sagen: Es geht nicht darum, gar nicht mehr zu helfen … es geht darum, dass Du dabei nicht auf der Strecke bleibst und dass es DIR gut geht! Gerade wenn es um Partnerschaft und Beziehung geht, kann sich dieses „helfen müssen“ negativ aufbauen.

Ich weiß dass sich gerade Frauen mit einem Helfersyndrom oft schon bei der Partnerwahl unbewusst für „schwache Männer“ entscheiden, weil sie unbedingt helfen wollen! Sehr häufig findet man dieses „ich muss helfen“ in Kombination mit Narzissmus wieder. Hier ist die Gefahr von Depressionen und Burnout beim helfenden Part besonders groß. Narzissten nehmen nämlich auf Grund ihrer krankhaften Störung keinerlei Rücksicht auf „Mutter Theresa“ und quetschen sie bis zum letzten Tropfen aus … DAS wäre aber schon wieder ein eigenes Thema.

Ich hoffe ich konnte Dir  mit meinem Beitrag etwas Licht in den Tunnel spenden … und falls Du jemanden kennst, auf den dieses Tun passt … schicke den Post gerne weiter oder erzähle davon! <3

Ich für meinen Teil wünsche Dir, dass Du Deinen Selbstwert jeden Tag aufs Neue auffrischt und Dich gut um DICH kümmerst und danach falls notwendig, erst Deine Mutter Teresa Schürze anlegst. >lach<
Pass auf auf Dich und bis ganz bald …

Lesezeit: 4 Minuten

NEID! Oh mein Gott, welch ätzendes Gefühl … was für ein hässliches Wort. Was für ein unmoralischer, sündiger Zustand. Neid dieses Gefühl ist so allgegenwärtig und spürbar! Es ist so: wenn wir jemanden „beneiden“, dann hat sie oder er etwas, das wir selber auch gerne hätten! Vom missgünstigen „Tzzz“ Neid bis hin zum „das möchte ich auch gerne können“ Neid. Dazwischen liegt ein kleiner Unterschied …

Ich zitiere Konfuzius, der sagte: „Der Mensch hat dreierlei Wege klug und neidlos zu handeln: erstens durch Nachdenken, das ist der edelste. Zweitens durch Nachahmen, das ist der leichteste. Und drittens durch Erfahrung, das ist der bitterste.“

Also, wo liegt also dann das Problem? Wir können entscheiden genau diese Wege zu nehmen, ich bin mir auch ziemlich sicher, dass die meisten von uns auch diese Wege gehen aber trotzdem vor Neid beinahe zerplatzen.

Beneidest Du jemanden?

Ich. JA! Voll … Früher lag mein Fokus eher auf der äußeren Schönheit, Jugend und der Lebensform anderer. Heute ist es etwas ganz anderes. Ich versuche mich jetzt echt kurz zu halten >lach<. Nun, ich gebe es zu, ich beneide Menschen, die auf einen hervorragenden Wissensspeicher zurückgreifen können. Damit meine ich dieses Fach-, Sach- und Datenwissen, dass sie auf Knopfdruck abrufen können und damit beeindrucken und erfolgreich sind und so strahlen das man diesen Menschen ohne Sonnenbrille, gar nicht ins Gesicht schauen kann! Also würde ich das jetzt zusammenzählen sind es schon mehrere „Neide“ die ich habe. :-)

Es gibt schon Zeiten da muss ich echt aufpassen. Aufpassen, dass dieses ätzende Gefühl mich nicht zernagt. Es ist diese bestimmte Sorte Neid, die mit der anderen nicht zu verwechseln ist! Es gibt den Neid, bei dem ich anderen von ganzen Herzen gönne was sie geschafft haben … ich möchte nur selbst auch gerne so weit kommen und SEIN. Diese Art Neid treibt mich eher voran!

Und dann gibt es den Neid, der sich wie Säure durch mein Innerstes ätzt. Ein selbstzersetzender Prozess, der nicht nur schlecht für Magen und Eingeweide ist, sondern auch alle lebensbejahenden Daseinsfreuden zu Staub werden lässt. Ja gut, ich hab jetzt etwas übertrieben, aber ich möchte das Du verstehst was ich damit ausdrücken möchte.

Diese Art Neid möchte ich nicht … man möge ihn mir nehmen … bitte danke. Schickt ihn in die Wüste wo er vertrocknet! Es schickt sich nicht für einen Menschen, der lebensaufklärende Arbeit macht. Vor allem mag ich seine überfallsartige Geschwindigkeit nicht mit der er mich vereinnahmt.

Wer oder was löst dieses Neidgefühl aus?

Bei mir ist dieses Gefühl an Beruf und Existenzängste gebunden. Und die wiederum haben mit Konkurrenz zu tun. Und die wiederum verleitet mich, mich immer wieder mal mit anderen zu vergleichen. Jaja … ich glaube es manchmal selbst nicht! Und in solchen Momenten frage ich mich dann: „Bitte wem musst Du denn etwas beweisen? Was hat der Neid mit Dir zu tun?“ Neid hat bei vielen Menschen auch etwas mit Ungerechtigkeit zu tun.

Ich kann mich noch so gut an eine Situation aus meiner beruflichen Laufbahn erinnern. Ich übernahm eine Aufgabe mit großer Verantwortung. Mein Vorgänger kam nicht aus der Branche und er kam mit dem vorgegebenen Budget nie zurecht. Es war auch unübersehbar,  dass ihm die Arbeit keinen Spaß machte. Der einzige Grinser, der ihm über die Lippen kam war, wenn er seinen Gehaltsscheck bekam. Das wars auch schon mit seiner Freundlichkeit. Meine Chance … dachte ich, als mir diese Stelle angeboten wurde.

Ich legte mein ganzes Herzblut in dieses Projekt, ich hatte ausreichend Vorkenntnisse und ich machte sogar Budget-Einsparungen. Die Umsätze stiegen, die Kunden waren glücklich und ich war es natürlich auch. Es gab nur einen Fehler an der Sache. ICH war kein Mann … ich bekam nicht annähernd das Gehalt wie mein alles falsch machender Kollege! Und mein damaliger Boss der mir gerade mal bis zu den Schultern ging, hatte ein großes Problem mit meiner positiven Arbeit. Wäre ich ein Mann gewesen??? Und zack, da war er wieder … dieser Neid … das grenzenlose Gefühl der Ungerechtigkeit … das „Messen“! Verstehst Du was ich sagen will?

Radikale Akzeptanz sind ja immer meine Worte

Radikale Akzeptanz des nicht Änderbaren … Es ist wirklich bitter zu wissen und zu erfahren: eigentlich mache ich genau das, was mir Spaß und Freude macht, das was ich wirklich gut kann, wofür ich mich innerlich zerreiße, was meinen Verstand fördert und mein Herz erfüllt. Ich habe versucht alles richtig zu machen und darüber hinaus, und es reichte dennoch nicht. Mein erträumter Erfolg, die gewünschte Anerkennung … es blieb alles aus.

Und so ein ähnliches Gefühl überkommt mich auch jetzt manchmal, wenn ich mir so manche Kollegen anschaue. Sie gehen den leichtesten Weg, nämlich den der „Nachahmung“, wie Konfuzius zitiert. Sie arbeiten mit spitzen Ellbogen und falschem Lächeln, UND können damit sogar ihre Rechnungen bezahlen …

Wenn diese Gedanken zu Ende gedacht sind, muss ich mir dann wieder klar machen, dass ich nicht alle Dinge verstehen kann (muss), ich nicht alles beeinflussen kann und nicht alle Erfolge oder Misserfolge sind meinem Tun oder Nichttun zuzuschreiben.

Es gibt Dinge, die wir radikal zu akzeptieren haben. Betonung auf radikal. Weshalb? Sonst verliere ich mich persönlich und ich denke es wird auch für Dich treffend sein – weiterhin „im Neiden“. Ich verliere damit wertvolle Energie, die ich für andere produktivere Dinge nutzen könnte!

Oft hat Neid auch einen ganz anderen Grund

Ich erkenne oft, dass es nicht darum geht, Dinge oder Besitz eines anderen zu haben, sondern vielmehr um die Möglichkeit etwas neues Kreatives zu gestalten! Neid zeigt uns allen, wo ein Stück Selbstentfaltung, eine Ausdehnung unseres Lebens, möglich wäre. Wir sind vor allem auf das neidisch, was in uns als Potential vorhanden ist, das wir jedoch bisher zu realisieren versäumt haben. Neid sollten wir anerkennen und nicht unterdrücken … hinschauen was dahinter steckt! 

Ich glaube wenn wir das erkennen, können wir kreativ nach Wegen suchen um ihn, den Neid, in die Wüste zu schicken. <lach> Auf etwas zu blicken das einem nicht gefällt, ist wie so oft nicht leicht, aber alles ist besser als in bitterer Missgunst zu versauern. Wir Menschen sind eben leider sehr bequem, wirkliche Fortschritte machen wir nur wenn wir ein wenig leiden.

Solche Neidgedanken erleichtern

Sich damit auseinander zu setzen erleichtert. Ich habe dem NEID Raum gegeben, ich habe mich ein Stück aus dem Fenster gelehnt und auf das virtuelle Papier gebracht. Und NEIN, ICH schäme mich nicht für mein Geständnis! 50 cm MacBook Entfernung trennen mich jetzt von meinem Artikel. Mit dieser Distanz kann ich auf ihn schauen. Wir stehen uns gerade auf Augenhöhe gegenüber. Mehr „Höhe“ will ich ihm auch gar nicht schenken! Und die Sache mit „schickt ihn bitte in die Wüste …“ steht immer noch … ich kann auch ohne Neid  bestens leben. >lach<

Ich wünsche Dir eine neidloses Dasein und wenn Du magst … freue ich mich wenn Du den Artikel teilst. <3

Lesezeit: 4 Minuten

Zweifel und andauerndes Grübeln. Permanentes kleiner machen als wir sind und nicht die beste Meinung von uns selbst zu haben … Angst vor den verschiedensten Entscheidungen. Wer von uns kennt sie nicht diese Selbstzweifel! So geht es vielen Frauen da draußen und so ging es auch mir. Unsere Zweifel sind oft viel zu groß und unser Mut lässt zu wünschen übrig. Ich frage DICH: Wo ist die Löwin in uns? In diesem Artikel möchte ich inspirieren und Mut in die Menge streuen … weil Zweifel kein Mensch braucht!

Jeden Morgen die selben Gedanken: Schaffe ich das? Bin ich dieser Herausforderung gewachsen und erfülle ich die Erwartungen? Bin ich „gut“ genug … „schön“ genug … „belastbar“ genug? Was wenn ich das nicht auf die Reihe bekomme. Was wenn mir ein neues, anderes Leben gar nicht gefallen sollte?

So in etwa begann mein Morgen. So waren Tag für Tag meine Gedanken. Über viele Jahre hindurch. Katastrophal wenn ich darüber nachdenke. Unser Kopf ist sehr oft voll davon. Zweifel sind nicht immer schlecht, aber sie hindern uns daran, die Beine in die Hand zu nehmen und endlich loszulaufen! Zweifel hindern uns etwas zu verändern! Und vor lauter Nachdenken, bleibt letztendlich alles so wie es ist und war. Die Zweifel sind größer als unser Mut. Wir bleiben am fetten Sofa hängen … wir träumen vom „offenen Meer“ ohne jemals die Aussicht auf neue Ufer zu genießen … glücklich macht das sicher nicht!

Wir gehen zu freizügig mit unserer Lebenszeit um

Das ist mein voller Ernst. Wir verhalten uns manchmal so, als würden wir noch ein zweites Leben in Reserve haben! Als hätten wir noch Unmengen an Zeit, unser Glück auf später verschieben zu können. Es gibt aber kein später … später ist das neue NIE. Unser Leben findet jetzt statt … JETZTjetzt in diesem Moment. Wenn wir nichts verändern, wird sich auch nichts ändern, dass ist nun mal so. Es gibt niemanden der die Veränderung für uns in die Hand nimmt … das wär ja noch das Schönste! :-) Für diese Gedanken entschied ich mich vor ein paar Jahren. Das Glück ist immer greifbar, man muss es nur an der Hand nehmen und kleine Schritte in eine andere Richtung wagen. :-)

Natürlich war es nicht so, dass ich meine Zweifel so einfach zur Seite schieben konnte. Sie waren da, aber sie hatten nicht mehr die Kraft von vorher. Das jahrelange Abwägen von Pro und Kontra, dass hin und her wälzen aller Gedanken und Ängste, hatten mich weder in meinem beruflichen noch in meinem privaten Entscheidungen weiter gebracht. Ganz im Gegenteil. In meiner freien Zeit schrieb ich sogar Listen … was ich tun sollte und wollte, mich aber nie traute. Ich war einfach feige, mir fehlte der Mut und es gab zu viele Menschen, die mich in meinem Tun behinderten.

Das Leben lenkt auch manchmal

Das Leben baut manchmal eine Kurve ein. Es zwingt Dich Dinge anders zu machen … anders zu denken. Bei mir war es meine Gesundheit, meine nie funktionierenden Beziehungen und der Tag an dem ich begann, mir eine Auszeit zu nehmen um nachzudenken … und mir ohne Zweifel über vieles klar zu werden.

In uns Frauen steckt eine Löwin: „Erhebe Dich und verändere Dein Leben mit neuer Leidenschaft UND ohne Zweifel!“

Die Welt braucht uns Frauen. Frauen, die sich trauen. Frauen, die inspirieren. MUTMACHERINNEN, die vom Zweifeln ins TUN gekommen sind. Das waren so meine Vorbilder und ich hatte echt das Glück vor einigen Jahren in genau dieses Umfeld zu kommen. Schicksal? Gut möglich. Diese Löwin muss nur in uns geweckt werden. Langsam wurde alles anders, alle Antworten tragen wir in uns selbst. Langsam erkannte ich, dass es nicht darum geht auf kreative Ideen, bestimmte Fähigkeiten, auf finanzielle Mittel oder den richtigen Moment zu warten – NEIN sondern darum, wie und wo man sich selbst sieht! Wenn ich privat und beruflich glücklich und erfolgreich sein möchte, muss ich den Blick auch auf mich selbst richten UND verändern!

Eine Löwin ist stark, wild und schön

Ein tolles Geschöpf der Natur deshalb gefällt mir der Vergleich auch so „tierisch“ gut. >lach< Jeder weiß auch, dass der Löwe im Tierreich der König ist. Und die Frage stellt sich nicht wer die Königin ist? Was uns aber von den Männern unterscheidet ist genau das was die Welt braucht. Unsere weibliche Stärke. Wir müssen uns nicht verstellen, wir sollen nur wir selbst sein und zu unserer Weiblichkeit zurück finden.

Ich wurde in einem Seminar zu Beginn meines „Umdenkens“ gefragt welches Tier ich in mir sehen würde. Welches Tier beschreiben würde … eine Löwin war definitiv nicht dabei. >lach< Es war eher eine Maus … etwas Kleines und Stilles. :-) Königin never! Der Glaube an mich war (noch) nicht vorhanden.

Ich muss jeder Frau raten,  je mehr man sich damit beschäftigt wie wir sein möchten, welche Resourcen in uns stecken, umso mehr wird sich unser Blick öffnen. Ein neues Bild von uns wird entstehen. Und die unscheinbare, stille Maus wird zu einer Löwin werden. Also Brust heraus, Schultern zurück und der Gang aufrecht … weg mit den Zweifeln, den Gedanken … das sich „klein machen“.

Verstecke Deine Stärken nicht!

Ich kann mich noch gut an die Momente erinnern wenn ich auf meine offensichtliche Veränderung angesprochen wurde. Es war mir unangenehm und beinahe peinlich. Ich fühlte mich wohler  alles versteckt zu halten … eine von vielen zu sein und schön brav in der Masse zu schwimmen. DAS habe ich ja schließlich fast mein bisheriges Leben so gemacht, darin war ich Profi . Ich ließ mich leiten von Entscheidungen der Anderen. Ich zog bei allem vorsichtshalber die Handbremse. Glücklich war ich dabei nie! 

Erlaube Dir stark und wild zu sein. Erweitere Deinen Blick. Sei stolz eine Frau sein zu können! Zeige Dich wie eine Königin und spiele Deine Stärken aus. Beruflich wie privat. Im Gegensatz zu früher übermannt mich heute ein warmes Gefühl bei dem Gedanken keine Maus sondern eine Löwin zu sein. Mit der neuen Einstellung zu mir selbst kam auch die Antwort auf die Frage was für mich richtig und wichtig ist im Leben. 

Ich habe einen Auftrag zu erfüllen, eine Passion. Ich möchte andere Frauen mit meinen Worten erreichen. Mut machen, die Angst nehmen, Inspirationen geben und ein „GO“ in die Menge rufen! :-) JETZT und nicht erst irgendwann. 

Manchmal braucht es für die wichtigen Entscheidungen im Leben einen Break … eine Auszeit … manchmal auch ein wenig Schmerz und Traurigkeit. Manchmal aber auch nur einen Tritt ins Hinterteil von einer anderen „Löwin“! Steh auf und geh los … das Leben braucht DICH!

Ich würde mir wirklich wünschen genau DICH erreicht zu haben, Dir einen kleinen Tritt gegeben zu haben, um Deine Zweifel abzulegen und groß und stark zu denken. :-)

Fühl Dich gedrückt, und schüttle Deine Löwenmähne …