Wie erreicht man ein glückliches, positives und selbstbestimmtes Leben. Was muss man ändern und vor allem wie ändert man sein Leben und seine Einstellung um wirklich ein lebenswertes Leben führen zu können.
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In meinem letzten Beitrag wollte ich ja schon darüber schreiben, aber wenn Du mich gelesen hast, wirst Du sehr schnell bemerkt haben, dass mein Beitrag eine gewisse Eigendynamik bekommen hat und die wollte ich „IHM“ nicht nehmen. ›lach‹ Heute aber hole ich es nach, weil es ein sehr guter Anschluss zum letzten Thema sein wird. Los geht’s!

Persönlichkeitsentwicklung hört nie auf, … sie beginnt nur irgendwann.

Diese Einleitung und ein (mein) Leitsatz, möchte ich heute, wie schon beim letzten Mal, wieder verwenden. Denn ich bin der Meinung, dass unsere Persönlichkeit auf einmal nicht mehr veränderbar ist, sondern sich ein Leben lang verändert oder verändern lässt! Ganz bewusst und aktiv oder aber auch unbewusst durch viele Faktoren, die uns das Leben ebenso zuspielt. Wobei ich auch schon glaube, dass Menschen die ihr Leben gerne in Ruhe verbringen, nicht unbedingt und plötzlich zum Menschen-Massen-Taucher werden! Und umgekehrt. Es geht eher um die Feinheiten unserer Entwicklung.

Wie ich ja in meinem letzten Beitrag Ich habe mich verändert viel über meine Person zu lesen war, meine Veränderung und persönliche Entwicklung, werde ich auch heute noch mal ein Beispiel aus meinen letzten Jahren zur Hand nehmen. Beispiele, die mich dazu getrieben haben, den letzten Artikel zu schreiben. :D

Ordner auf, und Jahre zurück …

Gott, wenn ich so alte Fotos, Artikel und Notizen auf meinem MacBook öffne, sind plötzlich Phasen aus einem alten Leben da, die ich am liebsten überspringen würde. Es sind emotionsgeladene Beiträge dabei, die ich heute so nicht mehr schreiben würde. Anderen wiederum fehlt der „Nerv“ den ich damit treffen wollte! Auf den alten Fotos scheine ich sehr alt zu sein obwohl noch um Jahre jünger! Meine Gesichtszüge teilweise hart und traurig. Gut, das sind Äußerlichkeiten, die vielleicht niemandem auffallen. Die Bilder und so manche Texte erinnern mich an vergangene Situationen. Gegebenheiten, in denen ich heute ganz sicher anders handeln würde und auch denke! Gerade, wenn es um die schlechten Erfahrungen geht …

Durch diese Reflexion ist es mir möglich, zu erkennen wie ich war und wer ich jetzt bin. Dieser ganze „Gefühlsmist“, den DU mit Sicherheit auch irgendwo gehortet hast, aus dieser Zeit können wir lernen. Fehler, wenn ich dabei überhaupt von Fehler reden darf, mache ich nach wie vor, sowohl im TUN und im Denken, aber ich gehe wieder ein großes Stück anders damit um. DU kannst mir vielleicht dabei zustimmen, weil es auch Dir so ergeht.

Wir entwickeln unsere Persönlichkeit (immer noch) weiter …

Plötzlich sind „Dramen“ keine große Sache mehr. Man kann schneller verzeihen und man denkt nicht mehr über ein „Was wäre wenn?“ nach. Man kämpft auch nicht mehr, um alles sofort richtigzumachen oder überhaupt zu machen! ›lach‹ Und so verändern wir uns nach wie vor in kleinen, manchmal kaum erkennbaren Nuancen, mit großer Wirkung für unsere Mitmenschen.

In all den Jahren unseres Lebens, steigen wir so viele Stufen, die enorm wichtig sind für unser Wachstum. Aber was genau darf man unter Persönlichkeitsentwicklung verstehen? Um das herauszufinden, müssen wir uns intensiv mit uns selbst auseinandersetzten. Mit unserer Vergangenheit, mit unseren Glaubenssätzen, unseren Gewohnheiten und eigentlich allem, was uns aus Person ausmacht.

Wir werden darüber nachdenken, was wir optimieren und ODER verändern möchten, um persönliches Wachstum zu erreichen! Kurz, das Wichtigste zusammengeschrieben:

  • Es gibt drei Säulen der Persönlichkeitsentwicklung. Selbsterkenntnis, Selbstakzeptanz und Selbstveränderung. All diese Stufen müssen wir schrittweise durchlaufen.
  • Die persönliche Entwicklung beschreibt das Wachsen unserer Denk- und Verhaltensweisen, sowie unserer eigenen Individualität!
  • Zu guter Letzt, sollte am Ende des „Säulenmarathons“ ein selbstbewusster, zufriedener Mensch mit einem guten Mindset und starken Beziehungen stehen, der uns ein freundliches Lächeln schenkt.

So würde meine Definition von persönlicher Entwicklung aussehen. Ich weiß aber, dass es dazu eine Menge Theorien gibt, die mir allerdings etwas zu kompliziert und schwer zu verstehen sind. Ich hab es lieber klar und einfach. :D
Was aber in und zu jeder Theorie passt ist, das Ziel einer Persönlichkeitsentwicklung ist immer, die Person zu werden, die man gerne sein möchte und das Verhalten und gesamte SEIN in etwas Positives zu verändern. ›lächel‹.

BEISPIEL:

Ich sollte in einem absolvierten Online-Kurs, NUR für mich selbst beschreiben, was mich auszeichnet. Was so richtig typisch für mich ist, was meine Stärken sind und wie ich meine Schwächen beschreiben würde …

Eine weitere Frage war, ob ich mich genauso annehmen kann, wie ich bin.
Abschließend und letzte Frage meiner damaligen Hausaufgabe lautete: WER möchte ICH werden? In welche Richtung würde ich mich gerne entwickeln? Und welche Fähigkeiten würde ich dazu benötigen?

Ich kann Dir sagen, es war soo schwer für mich diese Fragen zu beantworten! Wo ich allerdings ziemlich flott war, war die Aufzählung meiner Schwächen. Punkt und aus.

Ich wollte Dir dieses Beispiel nicht vorenthalten, da es meiner Meinung nach die wichtigsten Fragen sind, die man sich stellen kann. Wichtig dabei – und das fällt mir natürlich jetzt leicht zu sagen, war es aber damals NICHT, sich ganz neutral zu bewerten. Ich habe damals eine Freundin befragt, meinen Herzmenschen, meine Kinder, was mich als Mensch irgendwie auszeichnet … schon das war eine unangenehme Überraschung für mich. >Händezusammenschlag<

GEDULD ist bei diesem Prozess auch sehr wichtig. (Aber ehrlich gesagt, wo nicht?) unsere Persönlichkeit entwickelt sich nicht von jetzt auf dann und sofort. Dabei vergehen Monate und auch Jahre. Aber am Ende dieser schönen Reise – ich empfinde es tatsächlich so – steht ein unabhängiger, handlungsfähiger Mensch, mit enormer Lebensfreude, Lebenszufriedenheit und großer mentaler Stärke da. Nämlich DU.

Und ein Zitat zum Abschluss möchte ich Dir auch noch geben. Es passt zu meiner Lebenseinstellung wunderbar passt, vielleicht gefällt es Dir ja auch.

Ich fühle mich glücklicher, nur weil ich selbst bin und andere sie selbst sein lasse.

Carl R. Rogers

Ziemlich viel fett gedruckt heute … scheint alles irgendwie „wichtig“ zu sein. ›lach‹. UND ich bin gedanklich wie auch schriftlich nicht vom Weg abgekommen! Ich wünsche Dir eine gute Zeit, und wenn Du magst, darfst Du mich gerne weiterreichen. :-)

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Farben … sie beeinflussen unser Leben mehr, als wir meinen. Manche Farben lösen wohlige Gefühle und Emotionen in uns aus und manche Farben machen uns unruhig. Jede Farbe hat eine andere Wirkung auf unseren Körper und unsere Psyche. Welche Farben wir gerne in unserer Kleidung wiederfinden und mit welchen Farben wir unser zu Hause schmücken, verrät ganz schön viel über uns selbst! Farben geben Rückschlüsse auf unsere Stimmung … sehr oft jedenfalls. Wie bunt ist es in Deinem Leben?

Ich wollte das neue Jahr „bunt“ und positiv beginnen. Deshalb mein Gedanke ein wenig über Farben nachzudenken und einen Artikel daraus zu machen. Schließlich ist der Jänner ohnehin meistens grau in grau. :D

Unser Leben ist voller Farben

Ein tolles Geschenk der Natur wie ich finde, über das wir uns viel zu wenig freuen. Sprechen wir über Farben, denken viele gleich an die Mode – und Werbeindustrie! Das war bei mir eine zwanghafte Berufskrankheit, als ich noch aktiv in der Modeindustrie mitgemischt habe. Heute freue ich mich über die Farben in der Natur, und auch wenn der Jänner das für mich gefühlt längste Monat des Jahres ist, freue ich mich auf die Monate danach, wenn wieder alles BUNT und SAFTIG wird.

Eine meiner ersten „Aktionen“ nach Silvester ist es ja immer mir frische Tulpen zu kaufen … weiße … denn ich liebe weiß. <3
Es löst gute Laune bei mir aus und ist der Beginn einer neuen Dekade, auf die ich mich freue.

Mit der richtigen Farbe gute Laune verbreiten

Geht das denn? JA … auf jeden Fall! Farben beeinflussen unseren Körper und unsere Psyche maßgeblich. Und das ohne zu fragen. ›lach‹. Farben können uns krank machen oder heilen. So wie bekannt ist, dass blaues Licht kühlend auf uns Menschen wirkt, rotes Licht hingegen Energie spendend, wärmend und anregend auf uns wirkt. Und bei der Farbe Rot, fällt mir auch gleich eine liebe Freundin ein, die mir immer rote Wollsocken strickte … zwecks der „Energie“ wär’s gewesen. ›lach‹.

Orangetöne erinnern uns an die Sonne und fördern dadurch ein gewisses Wohlfühlgefühl! Deshalb sind Massageräume gerne in warmen Tönen gemalt. Fakt ist, die Schwingung der Farbe löst Gefühle und Assoziationen aus, je nach verinnerlichter Erfahrung und kulturellem Hintergrund. So wie bei mir weiß die Farbe der Unschuld ist. Sauber und klar. Deshalb werden wahrscheinlich auch Brautkleider und Taufgewänder in Weiß gewählt. In anderen Kulturen allerdings gilt die Farbe Weiß als die Farbe der Trauer …

Und so wie sich die Farbaussage je nach Kultur wandelt, so lässt sich auch die Farbwahrnehmung verändern. Ich habe gelesen, dass bei Menschen mit Diabetes und bei erhöhtem Alkoholkonsum die Blau-Sensitivität niedriger ist. Und so hat unser Gehirn seine ganz eigene Art mit Farben umzugehen.

Freundlich oder düster?

Helle Farben wirken freundlich … sie sind Stimmungsaufheller und geben uns das Gefühl von Weite. Dunkle Farben werden von vielen Menschen als düster, bedrückend und unpersönlich entgegengenommen. Ein „satter“ Farbton wirkt laut und aufdringlich und zarte Farben nehmen wir als zurückhaltend wahr. Das ist das, was mir noch von meiner Farbenlehre aus meinen aktiven Jahren hängengeblieben ist.

Und halte ich mich noch ein klein wenig in der Modewelt auf, muss ich nach wie vor sagen: ICH muss sehr bedrückend und unpersönlich auf andere wirken, denn würden Menschen in meinen Kleiderschrank nach etwas „buntem“ suchen, wären sie mehr als enttäuscht. Ich trage nämlich hauptsächlich und mit Leidenschaft grau. Früher ausnahmslos schwarz, was ich jetzt wegen meiner Fellnasen aber sein lasse! ›lach‹. Und NEIN ich bin nicht frustriert oder befinde mich in einer Grauzone wo ich nicht gesehen werden möchte … ›lach‹. Ich fühle mich einfach wohl und zudem ist die Farbe pflegeleicht und kommt so gut wie NIE aus der Mode, dem Modediktat bin ich entkommen und wenn ich ehrlich bin – hab ich nie mitgemacht!

Das Farben dennoch viel Aufmerksamkeit erregen können ist Tatsache. Wenn wir uns also zu einer bestimmten Farbe hingezogen fühlen, kann das bedeuten, dass diese Farbe in unserem Leben fehlt und das mit der Kleidung ausgleichen. Was will „ich“ also mit meinem Outfit aussagen? Aber es spielen nicht nur die Farben unserer Kleidung eine erhebliche Rolle, vielmehr die Farben in unserm Alltag! „Die Farben in welchen man wohnt, sagen viel über das Innere eines Menschen aus …“ Das stimmt wirklich. Mit welchen Farben umgibst Du Dich zu Hause? Lebst Du sehr farbig oder eher eintönig?

Wie bunt ist also Dein Leben?

Auf jede Farbe einzeln einzugehen, würde hier den Rahmen sprengen. Und ich denke da gibt es auch genügend Fachliteratur zu kaufen. Was ich aber mit diesem Beitrag bezwecken möchte ist, dass Du Dich umsiehst in Deinem Leben. Betrachte mal etwas genauer die Farben mit denen Du Dich ständig und gerne umgibst!

  • Wie sieht DEIN Alltag aus … knallig oder dezent?
  • Welche Farben bevorzugst Du generell in Deinem Leben?
  • Welche ziehen Dich an und von welchen hältst Du Abstand?

Ich möchte Dich ermutigen, etwas Farbe in Dein Leben zu lassen. (Ich trage rote Energiesocken. ›lach‹)
Unser Leben ist nicht nur schwarz/weiß, auch wenn wir uns kleidungstechnisch vielleicht sehr wohl darin fühlen!
Setzen wir Akzente. Achten wir darauf, welche Farben uns guttun … unsere Seele erwärmen und tanken wir diese Farben aus der Natur! Tanken wir Energie und sei es nur durch eine Pracht farbiger Blumen, die uns beim Vorübergehen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Auch wenn der ein oder andere von uns nicht gerne „Farbe“ trägt, was auch völlig in Ordnung ist – schauen wir uns die Farben des Lebens an, denn an Farbe kann man sich niemals satt sehen!

Die Kunst des Lebens ist, mit allen Farben die das Leben uns schenkt, ein KUNSTWERK zu erschaffen.

Holman Hunt

In diesem Sinne … treib es BUNT. :D

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Es sind zwar noch ein paar Tage hin, bis das alte Jahr zum „Alten“ zählt, meine Gedanken habe ich mir aber trotz allem schon gemacht. Gefühlt hab ich gerade erst das Jahr 2020 begonnen, hatte große Pläne in meinem Kopf und habe ganz fest daran geglaubt, das wird MEIN JAHR werden können! Jetzt ist der 27. Dezember 2020 und ich kann sagen es war nicht mein Jahr!

Jahresrückblicke …

Immer wenn ein Jahr zu Ende geht, ist es ein guter Zeitpunkt, um zu reflektieren, um zurückzublicken UND um natürlich auch nach vorne zu blicken! Wer mich und meine Arbeit kennt weiß, dass ich eine Freundin von positivem Mindsetting bin. Ich arbeite selbst sehr gerne mit diesen Skills. :D Unter Mindset versteht man bestimmte Einstellungen, Denkweisen und Haltung. Haben wir das richtige Mindset an der Hand, gelingt es viel leichter, sich über gewisse Vorkommnisse und Situationen hinwegzusetzen. Jedenfalls ist das die Erfahrung, die ich seit einigen Jahren täglich mache.

Und so ein Jahresende bietet sich wunderbar an, alles von „oben“ noch mal zu betrachten und zu reflektieren. Gehen wir in uns und denken nach, was in diesem Jahr gut war und was weniger gut war.

Für mich persönlich war es ein sehr schmerzerfülltes Jahr und es ist immer noch kein Ende in Sicht. Geduld und Zeit wird auch im kommenden Jahr MEIN Thema sein und bleiben. Mit einer Hoffnung im Gepäck: alles wird gut!

Und sonst so? Hätten wir zu Beginn des Jahres gedacht, was alles so auf uns zukommt? COVID hat beinahe alle Bereiche unseres Lebens total auf den Kopf geworfen. Nichts ist mehr wie es war. So kam die Wirtschaft zeitweise zum Stillstand, unsere sozialen Kontakte wurden auf ein Minimum beschränkt und unsere kulturellen Möglichkeiten wurden auch „eingefroren“.

Auf den großen Weltbühnen häuften sich die Spannungen  und wenn ich genau darüber nachdenke, verändert sich auch die Menschheit generell in eine andere Richtung, die mir zu denken aufgibt! Es gibt Dinge die ich/wir nicht beeinflussen können, aber ich weiß, dass ICH mich, wie schon lange nicht mehr, auf dieses Treiben einlassen muss.

Die Gefahr kann nicht heruntergespielt werden …

Ganz im Gegenteil! Ich möchte aber mit meinem Beitrag heute, den vielen negativen Berichten, die uns täglich einholen, etwas Positives entgegensetzen! Ich glaube und ich wünsche es mir wirklich, dass wir individuell, gesellschaftlich, politisch und institutionell aus den aktuellen Geschehnissen lernen und nach dieser Pandemie gestärkt und „weiser“ hervortreten können!

Was ich/wir diesem besonderen Jahr dennoch abgewinnen können:

  • Weniger Umweltverschmutzung. Ich glaube, unsere Erde feiert gerade so richtig Party! Der Rückgang der Industrie und Wirtschaftsleistung, sowie der eingeschränkte Reiseverkehr während des ganzen Jahres inklusive unserer Alltagsmobilität, geht die Umweltverschmutzung messbar zurück!
  • Eine Chance. Wir können den Wirtschaftswahnsinn überdenken. Wenn, es nach der Krise so weiter geht wie vor der Krise oder noch schlimmer um die Verluste wieder herein zu arbeiten, so nach dem Motto: Schneller, höher, mehr – werden wir unsere Erde munter weiter vergiften, obwohl sie bereits sterbenskrank ist! Jeder Erstklässler versteht, dass uns das Wachstums-fixierte Wirtschaftssystem in diesen Schlamassel geführt hat. Nur zu einer tieferen Reflexion bei einem größeren Teil der „Verantwortlichen“ (zu denen wir ALLE zählen), ist es bisher nicht gekommen.
  • Solidarität wiederfinden. Sich um andere Menschen sorgen. Alten Menschen unter die Arme greifen, Hilfe anbieten, wo sie notwendig erscheint. Empathie zeigen und sich darin üben … wir tun es jetzt und sollten uns diese Tugenden auch weiter behalten, wenn nicht sogar vertiefen! So würde nämlich eine intakte Gesellschaft funktionieren. ›lächel‹
  • Freie Zeit auch sinnvoll nutzen. Die Ausrede: „Ich habe keine Zeit“ gilt eigentlich nicht mehr. So viel Zeit hatten wir wahrscheinlich alle zusammen noch nie! Zeit mit SICH, Zeit mit unserer Familie und mit dem Partner … alles war mehr als möglich. Wir machten Dinge, für die wir uns nie Zeit nahmen. Viele sind zum Natur-Junky geworden, manche packten ihre verstaubten Instrumente wieder aus und andere begannen mit dem Projekt „Buch schreiben“. Tut das nicht der Seele gut?
  • Zeit zur Besinnung. Unser Alltag ist ein sehr schnelllebiger. Modern und mit der ganzen Welt vernetzt. Sicher gut, manchmal aber auch eben nicht. Durch die ganze Hetzerei verlieren wir unsere Werte und das was uns wichtig ist im Leben! Wenn wir uns auch „danach“ die Zeit nehmen, uns manchmal ein wenig zurückzuziehen in unser Studierzimmer, wird das auch dazu führen, dass wir uns die Welt noch mal NEU erfinden. <3
  • Das wertvollste Gut ist unsere Gesundheit! Schätzen wir sie! Wenn, wir nicht jeden Tag etwas für unsere Gesundheit tun, werden wir eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern müssen. Das sagte Sebastian Kneipp und ich gebe ihm recht. Diese Devise sollten wir uns wirklich zu Herzen nehmen. Bester Schutz vor Krankheit ist ein gesunder Lebensstil, viel Bewegung und das Vermeiden von Stress und Ärger. Es ist möglich … ganz sicher!
  • Arbeitsbedingungen überdenken und verbessern. Während der Krise verschärfte sich der Pflegenotstand. Es wäre schön zu erkennen diesen so wichtigen Beruf endlich aufzuwerten! Die Arbeitsbedingungen zu verbessern. Das würde auch die Ausbildung in der Gesundheits- und Krankenpflege attraktiver machen. <3

Wenn, ich ehrlich bin, würde es noch so manchen nennenswerten Punkt geben. Aber das Wichtigste ist gesagt. :D

Abschließend noch ein Tipp von mir …

Du brauchst keine Vorsätze für das neue Jahr! Ja wirklich nicht. Auch wenn gerade der Wechsel in ein neues Jahr so unglaublich episch und bedeutsam klingt – setz Dich damit nicht unnötig unter Druck! Es reicht, dass DU da bist. DU bist kein Konzern, der jedes Jahr bessere Zahlen vorweisen muss, um Aktionäre glücklich zu machen. DU darfst einfach da sein. Einfach DU sein. Auch wenn Dich alle andere nach Deinen Plänen für das neue Jahr fragen, darf ein „planloses“ Lächeln Deine Antwort sein. Wenn es nicht ständig besser werden muss, kann es endlich gut sein!

DANKE, dass DU auch 2020 wieder mit an Bord warst. <3
Komm gut und gelassen aber vor allem gesund ins neue Jahr.

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Weihnachten ist das, was wir daraus machen. Und dabei dürfen Weihnachtsgeschichten nicht fehlen. :-)  Weihnachtsgeschichten zu lesen oder vorzulesen, ist immer ein ganz besonderer Moment der Ruhe, der Besinnung und  der Nähe. Ich habe mir heute erlaubt, eine Weihnachtsgeschichte mit Dir zu teilen, als kleine Einstimmung für Morgen Abend. Eine Weihnachtsgeschichte, die hoffentlich Dein Herz berührt!

DER KLEINE WICHTEL

Der kleine Wichtel war schon alt, sehr alt und er hatte schon viele Weihnachten erlebt. Früher, als er noch jung war, ist er oft in der Adventszeit in das Dorf gegangen und überraschte die Menschen mit kleinen Geschenken. Er war schon lange nicht mehr im Dorf gewesen. Aber in diesem Jahr wollte der kleine Wichtel wieder einmal die Menschen besuchen.

So machte er sich schließlich auf den Weg, setzte sich vor das große Kaufhaus der nahegelegenen Stadt und beobachtete still und leise das rege Treiben der vorbei eilenden Menschen. Die Menschen suchten Geschenke für ihre Familien und Freunde. Die meisten Menschen kamen gerade von der Arbeit und hetzten eilig durch die Straßen.

Die Gedanken des kleinen Wichtels wanderten zurück zu jener Zeit, wo es noch keine elektrischen Weihnachtbeleuchtungen gab und er überlegte, ob die Menschen damals auch schon mit vollen Tüten durch die Straßen geeilt sind?

Nun, die Zeiten ändern sich, dachte der kleine Wichtel und schlich unbemerkt aus der überfüllten Stadt hinaus, zu dem alten Dorf, wo er früher immer gerne gewesen ist. Er hatte genug von hetzenden Menschen, die scheinbar keine Zeit hatten. Sollte die Adventszeit nicht eine ruhige und besinnliche Zeit sein?

So kam er an das alte Haus, in dem schon viele Menschen gewohnt hatten. Früher war dieses Haus sein Lieblingshaus gewesen. Früher, als es noch kein elektrisches Licht gab und die Menschen ihr Haus mit Kerzen erleuchteten. Er erinnerte sich, dass sie auch keine Heizung hatten und die Menschen Holz ins Haus schafften, um es warmzuhalten. Es sah damals während der Adventszeit immer wieder durch das Fenster und beobachtete jedes Jahr dasselbe. An manchen Abenden sah er die Mutter und die Großmutter Plätzchen backen. Der Duft strömte durch das ganze Haus und drang sogar zu ihm nach draußen.

Der Vater und der Großvater machten sich auf, um im Wald einen Weihnachtsbaum zu schlagen und ihn mühevoll nach Hause zu bringen. Es war kalt und sie freuten sich beim Heimkommen auf den warmen Tee, den die Mutter gekocht hatte. Oftmals saßen die Menschen zusammen, um gemeinsam zu singen und der Großvater erzählte den Kindern spannende Geschichten. Die Kinder konnten es kaum erwarten, bis die Großmutter auf den Speicher stieg, um die Weihnachtskiste zu holen, denn das tat sie immer erst kurz vor Weihnachten. In dieser Kiste gab es viel zu entdecken. Sterne aus Stroh, Kerzen, Engel mit goldenem Haar und viele andere kostbare Dinge.

Aber das war schon lange her und es war eine andere Zeit. Eine Zeit des gemeinsamen Tuns, eine Zeit miteinander, eine Zeit füreinander. Von seinen Gedanken noch ganz benebelt, sah der kleine Wichtel auch heute durch das Fenster des alten Hauses und entdeckte die Familie, wie sie gemeinsam um den Adventskranz saß und der Vater den Kindern eine Geschichte vorlas. Nanu, dachte der kleine Wichtel, eine Familie, die nicht durch die Straßen hetzt. Menschen, die  Zeit miteinander verbringen und die ihr Haus mit Kerzen erleuchten, ja heute ist eine andere Zeit, aber auch heute finden Menschen wieder füreinander Zeit.

Dem kleinen Wichtel wurde ganz warm ums Herz und er freute sich. Dann schlich er leise und unbemerkt dorthin, woher er gekommen war …

von Maria Unterthurner

Mit diesen Gedanken und Erinnerungen, die Dir vielleicht auch selbst noch bekannt sind, möchte ich Dir ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest wünschen. Nimm Dir Zeit für die unscheinbaren Dinge im Leben, sie geben einem am meisten zurück.

Sorge gut für Dich und bleib gesund,
Herzlichst Deine Sandra

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Vielleicht ärgerst Du Dich oft über andere Menschen. Möglicherweise auch über Deinen Partner? Es kommen so Momente auf, in denen Du Dir wünscht, all diese Menschen zu verändern. Dann wäre Dein Mann liebevoller, Deine Mutter nicht so neugierig, Deine Freundin endlich mal pünktlich und Dein Kollege nicht mehr so egoistisch. Ein Wunschdenken, das leider nicht funktionieren wird.

Ich fühle mich in diesem Thema zu Hause, … jedenfalls war das mal mein Zuhause! Ich wollte und glaubte auch allen Ernstes, dass ich Einfluss auf das Verhalten der Menschen hatte, mit denen ich zu tun hatte. Um es abzukürzen: es gelang mir nur kurz. Danach trennten sich die Wege.

Machen wir mal einen Blick hinter die Fassade

Viele Menschen sind verärgert durch das Verhalten anderer. Sie denken: „Würde die/der sich anders verhalten, würde mir jetzt nicht der Kragen platzen!“ Dieser Gedanke ist natürlich immer der Einfachste. Ärger entsteht in unseren Köpfen. Jede Emotion hat ihre gedankliche Ursache. Wir entscheiden darüber, ob wir gleich austicken oder die Sache erst mal gar nicht bewerten und einfach zur Seite stellen. Aus diesem Grund sollten wir unser eigenes Denken mal genauer unter der  Lupe betrachten. :D

Manchmal kritisieren wir andere und meinen eigentlich uns selbst damit. Ein spiritueller Coach (Arjuna Ardagh), sagte dazu: Wenn wir andere Menschen tadeln, sollten wir hinter jeder Kritik die drei Worte platzieren „So wie ich“. Beispielsweise wenn Du Dich über Deinen Partner ärgerst und ihm sagst: „Du hilfst mir viel zu wenig, so wie ich.“ So kritisieren wir uns eigentlich dafür, dass wir uns selbst nicht wichtig genug nehmen.

Jeder zieht das an, was ihm an sich selbst nicht passt

Ich hätte das ja nie für möglich gehalten, aber es ist genauso! Gerade bei der Partnerwahl habe ich es immer und immer wieder erlebt! Es war beinahe magisch. Ich griff in den Topf und zog meine eigenen Defizite, Macken und Eigenschaften, die ich an mir selbst nicht mochte.

Wenn wir darauf achten, was wir an anderen kritisieren, zeigt uns das sehr schnell, was uns an uns selbst nicht gefällt! Es sind wahre „Augenöffner“ dabei. Somit sind uns unsere Mitmenschen bzw. unsere Partner, sehr gute Lehrmeister! Mir haben Menschen so manchen Persönlichkeitsteil an mir gezeigt, der mir so noch nie bewusst gewesen war.

So kam Schritt für Schritt heraus, dass ich den anderen so sein lassen sollte (musste), aber dafür genauer bei mir selbst hinschauen durfte, um mehr über meine „Defizite“ zu erfahren. Bedeutet: Nicht den anderen ändern wollen, sondern uns selbst!

Wir können andere nicht ändern …

Diesen Satz sollten wir uns wie ein Mantra vorsagen. Wir stoßen bei anderen auf ein Problem und wollen das Problem damit lösen, dass wir andere ändern! Es ist eine große Zeitverschwendung, die auf Dauer nur zu noch größerem Frust führen wird. Jedenfalls war das meine Erkenntnis.

Würden wir Menschen ohne weiteres ändern können, würden wir ihnen auch einen Teil ihrer Identität wegnehmen. Mir war es damals immer sehr wichtig, dass meine Partner ihren Kleidungsstil an meinen anpassten. Meine Jobs verlangten immer die Modetrends des nächsten Jahres zu tragen. Ich musste das verkörpern, was ich ein- und verkaufte. Dasselbe erwartete ich auch von meinen Partnern. Das klappte immer nur sehr kurz. Im Endeffekt war es so, dass sich der Mensch an meiner Seite sich in seinen Gestaltungsmöglichkeiten und seiner Ausdrucksfähigkeit stark eingeschränkt fühlte. Das ist eines meiner persönlichen Beispiele, an die ich heute noch sehr oft denken muss. ›lächel‹.

Was ich daraus gelernt habe: Jeder Mensch trägt seine individuellen Überzeugungen in sich, für die er einsteht. In dem Moment, wo eine andere Person diesen Menschen verändern möchte, signalisiert sie: „Hey, so wie du bist, bist du für mich nicht in Ordnung.“ Es ist ein direkter „Frontalangriff“, der auch verletzend ist. Es ist dabei egal, ob es sich um reine Äußerlichkeiten handelt, oder es um Charaktereigenschaften geht, die Wahrscheinlichkeit das uns jemand danach wohlgesinnt ist, fällt relativ „dünn“ aus.

Durch eigene Veränderung verändert sich auch das Umfeld

Wenn es darum geht, sich selbst zu verändern, geht es nicht darum, sich an die Eigenschaften der Menschen anzupassen, die wir kritisieren und verändern wollen. Es geht vielmehr darum, intensiver an den eigenen Verhaltensmustern zu arbeiten! Seit vielen Jahren weiß ich nun, dass sich Persönlichkeitsmerkmale nicht ändern lassen. Allerdings habe ich erlebt, in erster Linie an mir selbst aber auch an anderen, dass Gewohnheiten und Verhaltensweisen beeinflussbar sind!

Man macht sie sichtbar, redet darüber und kommt somit mit anderen Menschen in Kontakt. Ein neues Umfeld tut sich auf. Also anstatt sich darüber zu ärgern, dass der „Vielleicht-Partner“ nur Sporthosen trägt, besser gleich unter „Anzugs-Trägern“ Ausschau halten. Ich habe damals scheinbar lieber genörgelt als mich gleich in den richtigen Reihen umgesehen. Heute habe ich allerdings auch eine total andere Grundeinstellung! Ich habe mein SEIN verändert und mich weiterentwickelt. Ich bin weg von der Oberflächlichkeit und fühle mich im authentischen Leben endlich angekommen und pudelwohl (in Jogginghose ›lach‹). <3

Kleiner Tipp noch zum Ende: Versuchen wir doch mal, nicht immer auf die Fehler und Schwächen des anderen zu blicken! Entdecken wir vorzugsweise das „Unbekannte“ bei uns selbst? Das Verhalten und das SEIN anderer Menschen können wir nicht verbiegen, uns aber schon! Hören wir auf zu bewerten. Menschen sind wie sie sind und ich und DU bist so wie Du bist … jedenfalls in diesem Augenblick. Allerdings kann sich das auch verändern, so wie alles sich verändern kann … muss es aber nicht. ›zwinker‹

Verändern wir unsere Einstellung zu den Menschen und die Menschen ändern ihre Einstellung zu uns.

Samy Molcho

Hab noch einen schönen Dezember, bis bald.

Lesezeit: 2 Minuten

Schon lange gab es keine #Ausdrucksart mehr von mir zu lesen, … durch meinen Unfall war es mir nicht möglich auf Steine zu klettern oder mich in Lost Places herumzutreiben um Fotos zu machen. ›lach‹ Schade, da mir das immer sehr großen Spaß macht. Deshalb auch heute nur ein Profilbild, ABER dazu schöne Gedanken. Ich hatte einfach wieder mal Lust bekommen, Dich in der Form zu erreichen. ›lächel‹

AUF DIE GEGENWART KONZENTRIEREN

Wenn ich mich zurückerinnre an meine beeindruckendsten und auch weniger schönen Dinge, die ich getan und ausgehalten habe, frage ich mich manchmal wie das passieren konnte! Wie war es mir möglich, über die Gefahr und Ausweglosigkeit hinauszuschauen? Wahrscheinlich war ich zu sehr mit den Details beschäftigt, um das Ausmaß der Folgen zu begreifen.

Wenn man das große Ganze vergessen möchte, muss man sich alles ganz aus der Nähe ansehen. Manchmal ist es wichtig das große Ganze im Blick zu haben. Allerdings kann es auch kontraproduktiv sein und man fühlt sich maßlos überfordert, wenn man bedenkt, was noch alles vor einem liegt.

Indem wir uns also bewusst auf die Gegenwart konzentrieren, können wir die einschüchternden oder negativen Gedanken vermeiden, ja sie sogar aus unserm Blickwinkel verlieren.

So wie ein Seiltänzer. Er versucht nicht darüber nachzudenken, wie hoch oben in der Luft er ist! Eine Mannschaft, die bislang ungeschlagen geblieben ist, versucht nicht über ihre „Glückssträhne“ nachzudenken!

Für beide wie auch für uns ist es besser, einen Fuß vor den nächsten zu setzen … alles andere ist irrelevant.

Lassen wir uns nicht von einem Blick auf die ganze Bandbreite unseres Lebens erschrecken. Füllen wir unsere Köpfe nicht mit all den Gedanken unschöner Dinge, die eventuell noch passieren könnten! Konzentrieren wir uns auf die Gegenwart und fragen uns, wie wir sie am besten gestalten und dadurch auch aushalten können.

Wir müssen die Zukunft abwarten und sollten die Gegenwart genießen und das beste daraus machen. Die Vergangenheit bleibt. Nutzen wir sie als guten Ratgeber für unsere Gegenwart und Zukunft!

Viva la tua vita! Lebe Dein Leben …

Lesezeit: 2 Minuten

Heute gibt es eine sehr „kLUGE“ Geschichte für uns alle zu lesen. Kaffee holen … zurücklehnen … und sich ein paar kurze Momente Zeit nehmen. :D

DAS PERFEKTE HERZ

Eines Tages stand eine junge Frau mitten in der Stadt und erklärte, dass sie das schönste Herz im ganzen Tal habe. Eine große Menschenmenge versammelte sich und sie alle bewunderten ihr Herz, den es war perfekt. Es gab keinen Fleck oder Fehler an ihrem Herz. JA, sie alle gaben ihr recht, es war wirklich das schönste Herz, das sie je gesehen hatten. Die junge Frau war sehr stolz und prahlte noch lauter über ihr makelloses schönes Herz.

Plötzlich tauchte eine alte Frau vor der Menge auf und sagte: „Nun, dein Herz ist nicht annähernd so schön, wie meines.“ Die Menschenmenge und die junge Frau schauten das Herz der alten Frau an.

Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen, wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren. Es passte nicht richtig und es gab einige ausgefranste Ecken … genau gesagt, waren an einigen Stellen tiefe Furchen, in denen ganze Teile fehlten! Die Leute starrten die alte Frau an und dachten: Wie kann sie eigentlich denken und behaupten, dass dieses Herz „schön“ sei?

Die junge Frau schaute auf das Herz der alten Frau, sah dessen Zustand und lachte laut!“ Du musst scherzen“, sagte sie, „dein Herz mit meinem zu vergleichen! Meines ist perfekt und deines ist ein wildes Durcheinander aus Narben und Tränen.“

„Ja“, sagte die alte Frau, „deines sieht wunderschön aus, aber ich würde niemals mit dir tauschen. Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe. Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen und oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens, das in die leere Stelle meines Herzens passt. Aber weil die Stücke nicht genau passen, habe einige raue Kanten, die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die LIEBE, die wir teilten.

Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben, ohne das mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat. Das sind die leeren Furchen die zu sehen sind. Liebe geben bedeutet auch manchmal ein Risiko einzugehen. Und auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie erinnern mich an die Liebe, die ich für einen Menschen empfinde. Ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz ausfüllen werden. Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?

Die junge Frau stand still da und die Tränen rannen ihr über ihre Wangen.
Sie ging auf die alte Frau zu, griff nach ihrem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus. Sie bot es der alten Frau mit zitternden Händen an. Die alte Frau nahm das Angebot lächelnd an und setzte es in ihr Herz. Sie nahm dann ein Stück ihres alten vernarbten Herzens und füllte damit die Wunde der jungen Frau.
Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte.

Die junge Frau sah ihr Herz an … es war nicht mehr perfekt, aber schöner als je zuvor, denn sie spürte die LIEBE der alten Frau in ihrem Herzen fließen. Sie umarmten sich und gingen fort … Seite an Seite.   

von Manuela Ridder

Die Schönheit liegt immer im Auge des Betrachters. Wir sollten uns nur die Zeit nehmen, genauer hinzusehen und auch zuhören, was andere Menschen uns zu sagen haben! Danach kann es sein, dass „Schönheit“ eine ganz andere Bedeutung für uns bekommt. Denn die Schönheit der Dinge lebt in der Seele dessen, der sie betrachtet. <3

Eine „schöne“ Restwoche für Dich, ciao und bis bald.

Lesezeit: 2 Minuten

Augen sind der Schlüssel zur Seele. Das sagt man und ich halte auch viel davon. Menschen in die Augen zu sehen … ohne Worte einfach nur für einen Moment verweilen hat für mich etwas sehr Magisches. <3 Diesmal bin ich über eine Geschichte gestolpert, die mich wegen ihrer Außergewöhnlichkeit fasziniert hat. Eigentlich ist der Inhalt der Geschichte mehr ein Wunsch einer Person und vielleicht auch ein Wunsch von vielen … <3

BLAUE AUGEN …

Tiefblau oder verwaschen.
Intensives blau oder graublaues blau.
Ehrliche oder verlogene blaue Augen.
Sie sind all mein Verhängnis. Denn sehe ich in blaue Augen, verliebe ich mich. Egal wie der Charakter der Person auch sein mag.
Nett oder gemein.
Verlogen oder ehrlich.

Sehe ich einmal hinein, ist es vorbei. Die Augen sind das Fenster zur Seele heißt es. Doch wie oft muss man hineinschauen bis man den Menschen wirklich kennt?  Schon zu oft waren blaue Augen mein Verhängnis. Eine unerfüllte Liebe oder ein Verrat von einer vertrauten Person. Zu viele Enttäuschungen habe ich erlebt.

Zu oft habe ich mir geschworen, dass alles anders wird. Aber sehe ich in blaue Augen, sind meine Vorsätze dahin. Ich riskiere einen Blick und meine Vorsätze sind dahin. Zu spät. Manchmal hoffe ich, dass diese – seine blauen Augen anders sind! Echte Fenster zur Seele … jedenfalls für mich.

Blaue Augen geben mir Hoffnung und ich hoffe, dass sich diese erfüllt.
Tiefblaue, intensive, ehrliche blaue Augen von einer netten verliebten Person, die mich ansehen, … das wünsche ich mir.
Ein Traum. 

Geschrieben von Elisa 2015

Das Gefühl das hinter dieser „Erzählung“ steckt, ist für mich spürbar. Und ich hoffe sehr, dass die Autorin in der Zwischenzeit das richtige Paar blaue Augen finden durfte. <3

Heute war es mal ein wenig anders als üblich. Wenn Du Lust hast, lesen wir uns bald wieder, wenn es heißt: #Geschichtenliebe.
Eine schöne Zeit für Dich.

Lesezeit: 3 Minuten

Trostlosigkeit, totale innere Leere, Sinnfindung, Angst und Frust oft auch depressive Verstimmung. Viele Menschen sind mit ihrem Leben überfordert und erkranken an sichtbaren wie unsichtbaren Krankheiten. Wenn ich Menschen die Frage stelle, was sie unter Lebensfreude verstehen, bekomme ich als Antwort nur ein ahnungsloses Schulterzucken. Lebensfreude … wo und wie erreichen wir sie?

Ich kann mich ja noch gut an die Zeit erinnern, in der ich meine Lebensfreude verloren hatte. Ich war mit meiner damaligen Lebenssituation völlig überfordert! Eine Krise nach der anderen jagte mich. Kaum hatte ich die eine bewältigt, folgte schon die nächste. Ich stellte mein ganzes Leben infrage. Ich war ausgebrannt, leer und es folgte Krankheit und Depression.

Mein innerer Frieden war Geschichte. Ich war frustriert, weil ich ständig Dinge tat und „Rollen“ erfüllte, in denen ich mich gar nicht sah und ich auch keinen Sinn darin fand.

Unser Unterbewusstsein lässt sich nicht verarschen

Das steht schon mal fest. Es gibt unzählige Möglichkeiten, die Sinnlosigkeit unseres Alltags zu betäuben, um uns kurzzeitig besser zu fühlen. Die einen stürzen sich in Arbeit, andere wieder verfallen in einen Shoppingwahn, und andere greifen zu Drogen oder Alkohol. Zu unserem SEELENFRIEDEN führen diese Wege allerdings niemals.

Ich beobachte, wie sich viele Menschen nur noch von Wochenende zu Wochenende schleppen. Der Lohn ihrer Arbeit, oft auch ein frustrierender Job,  wird als „Schmerzensgeld“ betrachtet, mit dem man sich etwas Ruhe und Erholung gönnt. Die Wellnesstempel und ihre Angebote schießen wie Pilze aus der Erde! Genauso wie Yoga Retreats und Auszeiten inmitten der Natur.

Diese Trends sagen sehr viel über unsere Gesellschaft aus. Am Wochenende wird „gegönnt“, weil schließlich sollten wir in der kurzen Zeit, die ungeliebte Lebenszeit wieder gut machen. Das war bei mir ganz viele Jahre dasselbe Spiel. Ist das nicht unendlich traurig? Über 200 Tage im Jahr kaum Spaß und Freude?

Gibt es für Dich solche Zufluchtsorte, an die Du oft denkst?

Orte an denen Du Dich gut und wohlfühlst? Wo Du Deine ausgebrannte Seele heilen kannst? Bei mir war es genauso. Ich suchte die Nähe des Wassers. Dort gelang es mir meinen inneren Seelenbrand zu löschen. Marc Aurel schreibt:

„Es gibt keinen friedlicheren und sorgenloseren Ort als Deine Seele, besonders da sie bei näherer Betrachtung ein Ort der inneren Ruhe ist, also nicht weniger als eine innere Ordnung. Diesen Rückzug solltest Du möglichst oft anstreben und Dich erholen.“

Frieden finden wir NUR in uns selbst.

Ich habe diesen Ort so oft als mir möglich besucht. Dabei bin ich auf viel Klarheit gestoßen. Mir wurde dabei bewusst, dass ich Wege gehe, die zu Zielen führen, die ich eigentlich gar nicht will! Die Nebenwege interessierten mich viel mehr! Alte Wünsche waren darin versteckt. Je öfter ich meinen Rückzugsort aufsuchte, umso leichter tat ich mir zu wissen was und wo ich hinwollte.

Nimm Dir Zeit für Dich!

Wenn Du Deine Lebensfreude vermissen solltest, mache es wie ich es getan habe. Zieh Dich zurück. Nimm Dir Zeit für Dich und schalte ab, was Dich dabei stören könnte. Komm zur Ruhe und lass Deine (alle) Gedanken kommen. Ich hatte damals so viele wilde Gedanken, dass ich mir schwertat, sie zu ordnen. Mir hat das Aufschreiben dieser Gedanken zu mehr Struktur verholfen. Deine Lebensfreude, Dein Seelenfrieden, egal wie auch immer wir es nennen wollen … wir finden es ausschließlich in der Gegenwart!

Die Vergangenheit ist passiert und die Zukunft können wir nicht voraussehen. Darüber bin ich eigentlich auch sehr froh. ›lächel‹ Die Zeit ist eine Erfindung von uns Menschen. Kein Tier lebt nach Zeitplan. Kein kleiner Mensch hat seine „Lebensplanung“ in der Hosentasche! Das Leben findet im Augenblick statt. Erleben wir unsere Daseinsfreude, sie ist nicht selbstverständlich! 

Ich habe gelernt, mein Denken und meine Gefühle zu beherrschen. Und nicht, wie es viele Jahre war, dass mein Denken und die negativen Gefühle, mich beherrscht haben! Als ich die Kontrolle über meine Gedanken gut in meinen Händen hatte, war es mir auch ein leichtes, mich auf die Gegenwart zu konzentrieren. Ich war achtsam für den Augenblick. <3

Von der Umwelt beeinflusst …

Manchmal reagieren wir unbewusst auf die Befehle anderer. Es gibt Situationen, die können wir auch nicht umgehen wie zum Beispiel im Job. Aber wir sollten abwiegen, wie weit diese Fremdbestimmung unserer Lebensfreude guttut? Ich habe mir vor vielen Jahren, sehr wichtige Fragen gestellt, die ich auch mit einem klaren JA beantworten konnte.

Könnten wir etwas daran verändern? Gibt es Möglichkeiten, um unser Innerstes zu stärken und ein Leben nach unseren Vorstellungen zu leben? Denke doch mal darüber nach …

Gerade der Herbst ist eine vergängliche Ressource. Jeder Augenblick ist anders. Nichts kommt wieder. All das ist aber kein Grund festzuhalten oder in eine Starre zu fallen! Ganz im Gegenteil, wir sollten noch mehr Lebendigkeit erlauben. <3 Sieh hin, auch wenn die Blätter, die Du heute noch an den Bäumen siehst, die nächsten Tage vertrocknet am Boden liegen werden! LEBE und spüre die Lebensfreude in Dir!

Fazit: Die Lebensfreude wiederfinden, bedeutet nicht, dass sich ständig alles großartig anfühlt! Bei Gott nicht. Die Freude am eigenen Dasein ist ein mit und im Leben Verbundensein. Tiefe Dankbarkeit, auch wenn Widrigkeiten vorhanden sind. Es ist ein mitfühlendes offenes Herz voller Energie. Ich wünsche Dir, es genauso zu spüren wie ich es jetzt darf … lebendig sein und Lebensfreude macht so viel Freude. ›lächel‹

Fühl Dich geherzt, bleibe gesund und genieße das lebendig sein! <3

Lesezeit: 4 Minuten

Oft fällt es mir schwer zu akzeptieren, dass Dinge einfach ihre Zeit brauchen. Ich erst dann Antworten erhalte, wenn sie eben gereift und entschieden sind. Und ganz oft will ich viele Dinge sofort und am besten noch bevor ich zu Ende gedacht habe! Viele Menschen neigen dazu, ihr Leben zu kontrollieren und fest in beiden Händen zu halten … und wenn möglich, auch zu beeinflussen!

Es ist schon witzig zu beobachten, wenn ich einen Gang zurückschalte und es mir auch tatsächlich gelingt, die Dinge ganz einfach „laufen“ und „sein“ zu lassen, ohne etwas verändern oder erzwingen zu wollen, umso schneller tritt die Veränderung ein! Umgekehrt beobachtet, je mehr ich alles kontrolliere und krampfhaft versuche zu beeinflussen, umso verspannter werde ICH und das, was in meinem Fokus liegt, lässt extra lange auf sich warten! :D Ich glaube, diese Situation kennt doch jeder, oder?

Da gibt es jedoch ein Zauberwort namens Geduld …

Geduld ist eine Tugend. Weiß ich, denn es ist ein Sprichwort, dass ich mindestens einmal am Tag zu mir selbst oder irgendjemandem sage oder schreibe. ›lach‹ Man kann auch sagen „alles kommt zu seiner Zeit“. Egal wie wir es nennen, es stimmt! Ich weiß nicht, ob wir tatsächlich alles haben können, doch ich glaube wir können sehr vieles haben – nur eben nicht sofort, sondern dann, wenn die Zeit und vor allem WIR, dafür reif sind!

Genauso ist es auch mit unseren Wünschen und Träumen. Geduld & Zeit … das ist es, was es braucht. Nicht jeder „alte“ Traum erweist sich heute in der Gegenwart als aktuell, als auf dem neuesten Stand, gleichzeitig erfüllt sich ein anderer großer Wunsch oft schneller als wir glauben. Manches dauert eine gefühlte Ewigkeit oder verliert sich komplett.

Geduld ist eine Definition

Geduld zu haben, ist eine Fähigkeit auf etwas, wenn notwendig – auch länger – zu warten. Das sagt mir Wikipedia.

Hast Du Dich schon mal gefragt, wo und wann Du besonders ungeduldig bist? Es sind nämlich oft sehr banale Dinge, wenn ich mich selbst an der Nase nehme und darüber nachdenke. Deshalb versuche ich mich auch jeden Tag in Geduld zu üben. Mit erstaunlichem Erfolg. ›lächel‹ Ich weiß nämlich, dass Ungeduld ein ziemlich anstrengender Zustand ist, der ganz viel Energie kostet! Außerdem hat die Ungeduld dazu beigetragen, dass ich dadurch viele meiner Veränderungen wesentlich langsamer erreicht habe und diese sich schwieriger gestaltet haben.

Veränderung und Geduld – gibt es einen Zusammenhang?

Ich bin davon ganz fest überzeugt! Überprüfe doch mal die Situationen, in denen Du besonders ungeduldig gewesen bist. Wenn Dir alles zu langsam ging und Du vielleicht auch geglaubt hast, nicht gut genug zu sein, um das Ziel, Dein Vorhaben zu erreichen. Ich hab´ das alles durch. Und ich kann mich bis in meine Kindheit zurückerinnern, dass mir diese Ungeduld sehr oft ins Gesicht geschlagen hat.

Ich war ein Leben lang eine ungeduldige Frau. (Auch noch heute, wenn ein Ziel nicht so aufgeht, wie ich es mir vorstelle). Und das passiert ausschließlich dann, wenn ich nicht mit vollster Überzeugung und mit tiefstem Herzen dahinter stehe und daran glaube!

Wenn wir also geduldig auf unser Vorhaben hinarbeiten, besteht sogar die Möglichkeit, genau diesen Weg zu genießen und die Zeit bis dahin, auch aktiv zu gestalten! Kein rennen, drängen, kontrollieren und beeinflussen … nix von dem allem! Einfach den Weg bis dort, wo wir hinwollen, genießen. Sich dabei zu informieren und zu überprüfen ist vollkommen okay, aber wir dürfen nicht in Ungeduld verfallen!

Ab dem Zeitpunkt, wo ich mir über mein zukünftiges Leben ganz klare Gedanken gemacht habe und mir bewusst war, was ich will und noch mehr – was ich auf keinen Fall mehr möchte, konnte ich geduldig diesen Weg gehen und auch wahnsinnig intensiv genießen!

Wer ungeduldig ist, dem geht sehr viel verloren …

Wer so ungeduldig ist, wie ich es früher war, dem entgehen so viele wichtige Informationen links und rechts des Weges. Man vergisst vielleicht auch zu überprüfen, welchen Preis man für seine Ungeduld bezahlen muss! Ich für meinen Teil meines Lebens wurde richtig abgezockt.

Ich habe viel über dieses Thema „Geduld“ gegrübelt. Ein kleiner Tipp von mir: Schau doch erstmal, in welchen Situationen Deine Ungeduld hochkommt. Wie sie sich anfühlt. Wie Du Dich verhältst. Wie Dein innerer Dialog ist? Und überprüfe auch mal, wie Du Dich in Situationen verhältst, in denen Du Dich über Deine Gelassenheit selbst wunderst! :D Mach Dir diesen Gefühlsunterschied bewusst.

Mit der Geduld ist es, wie mit ganz vielen Dingen in unserem Leben. Üben … üben … üben. Hin und wieder müssen wir da einfach dranbleiben und Beharrlichkeit zeigen. Kein ungeduldiger Mensch lernt Geduld von heute auf morgen! Umzuschalten ist eine richtige und schwere Herausforderung, wie ich selbst nur betätigen kann. ›lach‹ Allerdings ist es eine Veränderung, die sich ganz sicher lohnt, sie zu erlernen, um ein Leben mit mehr Zufriedenheit zu erreichen. <3

Wichtiges Nachwort:

Wenn Dein Wunsch nach einem Ziel, einem Traum oder einer Veränderung in Deinem Leben klar und stark ist, wenn Du unumstößlich daran glaubst, dann wirst Du in diesen Momenten auch genau diese Gelassenheit erleben und darauf vertrauen, dass alles eintreten wird, was Du vorhast!

Die Fähigkeit zu „Warten“ wird Deine sein. Und Du kannst den Weg bis dahin genießen, ganz egal wie lange es dauert. Aufgeben ist für Dich dann keine Option mehr! Denn das Handtuch schmeißen tun nur diejenigen, die nicht an ihr Vorhaben glauben!

GEDULD bedeutet, dass wir immer weiterklickend das Ziel im Auge behalten.
UNGEDULD bedeutet, dass wir kurzfristig nicht die Bestimmung begriffen haben.

Du hast die Möglichkeit, Dein Leben zu gestalten … mach es und beginne Geduld zu „leben“.