Wie erreicht man ein glückliches, positives und selbstbestimmtes Leben. Was muss man ändern und vor allem wie ändert man sein Leben und seine Einstellung um wirklich ein lebenswertes Leben führen zu können.
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Schon die Worte „Ich bin allein“ lösen bei vielen Menschen ein innerliches Erdbeben aus. Alleine zu sein bedeutet – es ist keiner da mit dem wir uns austauschen können. Wenn wir krank oder alt und gebrechlich werden. Wir sind auf uns gestellt und müssen alles selbst erledigen und in die Hand nehmen. Es ist niemand da der uns mal kurz in den Arm nehmen kann und uns liebevolle Worte schenkt.

Weihnachten und Silvester, Feste für die ganze Familie! Doch nicht jeder hat Familie oder die Möglichkeit diese Feiertage im Kreise vertrauter Menschen zu verbringen. Gerade an solchen Tagen kann das Gefühl der Einsamkeit und die Angst vorm Alleinsein besonders stark werden.

Es ist keiner da …

Die Angst vorm Alleinsein. Gerade wenn das Jahr sein Ende nimmt, kehrt bei den meisten Menschen Ruhe ein. Man sitzt gemeinsam mit der Familie zusammen, trifft sich mit Freunden und verbringt einige besinnliche Tage gemeinsam mit seinen liebsten Menschen. Eigentlich ein Grund sich zu freuen … leider sieht das nicht jeder so. Ich kenne sehr viele Menschen, insbesondere Frauen, die ein beklemmendes Gefühl, wenn nicht sogar Angst empfinden, wenn sie an die letzten Tage im Dezember denken.

Sie wissen, sie werden ganz alleine sein. Vielleicht weil sie keine Familie (mehr) haben, Bekannte und Freunde mit ihren eigenen Familien beschäftigt sind. Das Bewusstsein zu wissen, dass alle andere Menschen schöne Weihnachtsabende in gemütlicher Atmosphäre, bei leckeren Essen und netten Gesprächen führen, macht es noch schlimmer. Das Gefühl der Einsamkeit nimmt zu.

Ich habe einige Jahre hinter mir, wo ich Weihnachten und Silvester alleine verbracht habe. Meine Katze, ein Stapel Arbeit am Tisch und ICH. Ich machte freiwillig am 24. Dezember das Schlusslicht in der Firma, besuchte noch bis ungefähr 15 Uhr ein paar Freunde und das war’s dann auch. Dann wurde es still. Zuvor noch die letzten hektischen Menschen im Geschäft und dann absolute Ruhe für die nächsten paar Tage! Für mich ein sehr unschönes trauriges Gefühl, weil ich es Jahre zuvor noch ganz anders genießen durfte. In Vorfreude und Genuss. Tja das Leben verändert sich eben. Übrig blieb die Einsamkeit und die Angst vorm Alleinsein. Kein Einzelbeispiel, das weiß ich.

Du/wir sind nicht alleine

So ist es! Es gibt so viele Menschen, die an den Feiertagen alleine sind! Seit Jahren steigt die Zahl an Singlehaushalten. Freiwillig oder unfreiwillig – egal. Wer denkt an diese Menschen? Sie sind ebenfalls alleine. So paradox es jetzt klingen mag, Du/wir sind also in guter Gesellschaft. Mir hat dieses Wissen das Gefühl der Einsamkeit und die Angst vorm Alleinsein, ein wenig genommen.

Ich möchte aber auch versuchen, Dir und all den Menschen, die die Feiertage  alleine verbringen, ein paar Vorschläge mitzugeben. Um depressive Gefühle und Einsamkeit an diesen Tagen zu vermeiden.

  • Das Wichtigste: mache Dir bewusst, dass Du nicht der einzige Mensch bist, der diese Tage alleine verbringt!
  • Geh raus, mache noch die letzten Besorgungen für DICH ganz alleine und gönne Dir alles, worauf Du Lust hast! DU hast es DIR verdient und bist es wert!
  • Gestalte Deine Feiertage und Abende so, dass Du Dich richtig wohlfühlst. Das kann ein schön gedeckter Tisch mit einem liebevoll zubereitetem Essen sein. Schöne Musik oder ein passender Film? Kuschel Dich gemütlich mit einem Buch auf Deinem Sofa ein. Oder … wann warst Du das letzte Mal in einer festlichen Weihnachtsmette?
  • Verbringe so viel es Dir möglich ist, in der Natur. Vielleicht haben wir ja das Glück weiße Feiertage zu erleben. Frische Luft vertreibt schlechte Gedanken. DAS verspreche ich Dir. ›lächel‹

Das erste Mal an diesen Feiertagen alleine zu sein, ist immer schwer. In den darauffolgenden Jahren wird es viel leichter, auch mithilfe dieser Vorschläge vielleicht! Bei mir hat es wunderbar funktioniert. Und als ich mich daran gewohnt habe … bam … stellte das „Silvesteruniversum“ einen Herzmenschen für mich bereit … ›lach‹ Also wer weiß was das alte und neue Jahr für Dich so alles zusammen spart. ›zwinker‹

Und wie jedes andere Fest auch, werden auch diese Feiertage zu Ende gehen. Also hab keine Angst. Versuche Weihnachten und Silvester nicht mit negativen Gedanken zu verbinden. Denn negative Gedanken lösen negative Gefühle aus! Und DAS kannst Du definitiv nicht gebrauchen!

Und zum Schluss noch etwas ganz schönes für Dich, bevor ich Dir eine wunderbare Zeit wünsche:

  STILLE                                                                                

… wo bist Du?
Wo findest Du in dieser hektischen Zeit Raum?

Wer macht Dich?
Wo kann ich Dich finden?
Soll ich Dich suchen?

Stille leise: Ich bin in Dir und warte, dass Du mich entdeckst.
Wenn Du meine zarte, unauslöschliche Flamme in Dir siehst,
dann wird es auch draußen ruhig und wohlig.
Wenn Du im Draußen einen Platz findest, an dem Du zur Ruhe kommst,
dann spürst Du mich bald auch in Dir und ich kann Dich wärmen …

E. Mistelbacher

Pass auf Dich auf …

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Weißt Du was ein Bedürfnis ist? Wenn ja, kennst Du Deine? Und noch wichtiger wie gehst Du mit Deinen Bedürfnissen um? Ich gebe Dir jetzt recht … ziemlich viele Fragen, die sich ein wenig unangenehm anfühlen, stimmts? Letztendlich möchte ich Dich aber nur ein wenig unterstützen um besser oder wenn nötig, anders mit Deinen Bedürfnissen umzugehen.

Ein Bedürfnis, was ist das genauer betrachtet. Es ist in einfachen Worten ein Mangel, verbunden mit dem Wunsch ihn zu beheben. Es sind Wünsche, es kann ein Verlangen sein. Ein Bedürfnis entwickelt sich aus dem Gefühl heraus, dass Dir etwas fehlt. Und dieses Gefühl treibt Dich an, diesen Zustand zu ändern.

Ein Beispiel: Du arbeitest rund um die Uhr, der Job ist Dein Zuhause, … es gibt ständig Arbeit und Du hast kaum noch Zeit für Dich! Daraus entwickelt sich dann Dein Bedürfnis nach Ruhe und Entspannung.

Ruhe und Entspannung ist also jetzt Dein Bedürfnis. Es gibt aber auch das genaue Gegenteil und weitere Beispiele, was Du Dir vielleicht wünscht:

  • Kontakte und Gemeinschaft
  • Abwechslung
  • Bewegung, Sport
  • Begeisterung und Bildung
  • Inspirationen
  • Spaß
  • Sicherheit und Schutz
  • Ruhe
  • Ordnung und Sauberkeit
  • Liebe, Zuneigung und Fürsorge
  • Genuss
  • Klarheit und innerer Frieden
  • Gleichgewicht und Einklang
  • Authentizität
  • Und vieles mehr …

Mir sind jetzt gerade vieler meiner eigenen Bedürfnisse in den Sinn gekommen. Natürlich hat hier jeder eine ganz unterschiedliche Sicht darauf. :D

Warum sind Bedürfnisse so wichtig für uns?

Für jeden Menschen, der zufrieden leben will, sind seine Bedürfnisse existenziell wichtig und wertvoll. Wir brauchen ja nur mal kurz darüber nachdenken, erfüllen wir uns unsere Wünsche, sind wir gut gelaunt und happy! Wir sind energievoll. Haben Lust unsere Ziele weiterzuverfolgen. Wir haben den Kopf frei und sind entspannter. Es ist wichtig unsere Bedürfnisse fest im Blick zu halten UND zu erfüllen. Es sollte auf unserer Prioritätenliste ganz oben stehen.

Dieses „Bedürfnisthema“ ist für mich selbst nicht immer einfach. Ich glaube sagen zu können, dass gerade wir Frauen sehr oft und sehr gerne die Bedürfnisse der anderen – sprich Familie, Kinder und Partner erfüllen möchten. Begleitet mit dem Satz: „Gehts den anderen gut … gehts mir auch gut.“ Ein sehr schöner Gedanke, aber nicht sehr zielführend für uns selbst. >stirnrunzel<

Ich bin ja gerade aus meiner „Lebensschule“ entlassen worden, sich seinen Bedürfnissen zu widmen war Tagesthema. Ich habe mir dabei ein sehr anschauliches und hilfreiches Werkzeug mit nach Hause genommen, dass ich Dir heute gerne schmackhaft machen will! Dabei geht es um viele Töpfe, Schachteln oder Gläser die Deinen Bedürfnissen Platz geben sollen. Die Namen Deiner „Bedürfnisgläser“ vergibst nur Du!

Stell Dir jedes Bedürfnis als einen Behälter vor

Dieses visuelles Beispiel, hilft Dir Deine Bedürfnisse zu erkennen. So lernst Du auf Deine Bedürfnisse zu achten, besser kennenzulernen und natürlich auch zu erfüllen damit es Dir möglichst gut geht. Je nachdem wie gut Du Deine Bedürfnisse erfüllst, hat auch Dein Behälter eine andere Füllhöhe.

Ein Beispiel:

Dein Glas mit dem Namen„Klarheit“ ist gerade mal Boden bedeckt gefüllt …
Das Glas „Ordnung und Sauberkeit“ ist beinahe randvoll …
„Liebe, Geborgenheit“ möchte mehr Gesellschaft in Ihrem Glas …
usw.

Für jeden seine eigenen Behälter. Verstehst Du was ich meine? Es ist nur wichtig, dass die Benennung zu Dir passt und Dir bewusst ist, was sich hinter diesem Bedürfnisglas verbirgt!

Die Füllhöhe Deiner Behälter ist natürlich flexibel. Das bedeutet, Dein Topf wird voller, wenn Du Dein Verlangen erfüllst.
Er wird leerer, wenn Du Dein Bedürfnis ignorierst.
Der Stand der Füllmenge ist also abhängig von Deinen Erfahrungen und Erlebnissen im Alltag. <3

Betrachte Deine „Bedürfnisbehälter“

Sie können sich kurz- und langfristig verändern. Betrachte sie in Intervallabständen. Frage Dich wie es mit Deinem Bedürfnis „Freude“ oder „Ruhe“ in den letzten paar Wochen aussah? Solche Dinge langfristig im Blick zu behalten, ist sehr wichtig um großzügig gesagt, ein zufriedenes Leben zu führen!

Es spielt auch keine große Rolle, wenn eines Deiner Gläser fast leer ist. Es sollte nur kein Dauerzustand werden. Mache Dir Gedanken darüber, woran es liegen könnte und was Du für Dein Bedürfnis tun kannst.

Bei  mir waren die Behälter „Abwechslung“,„Spaß“ und „Sport“ die letzten zehn Wochen beinahe leer. Mein Fokus lag auf anderen Bedürfnissen wie „Ruhe“, „Klarheit“ und „Wissen“. Das ist alles kein Problem, wichtig ist eben nur, nicht darauf zu vergessen. Wir Menschen neigen dazu unsere Grundbedürfnisse zu vernachlässigen, wenn wir zu sehr auf etwas fokussiert sind! Wenn diese Töpfe dann leer sind und nicht wieder aufgefüllt werden kann es zu größeren Problemen kommen!

Ich kenne das sehr gut von mir selber. Man wird unzufrieden, etwas schwierig im Umgang mit anderen. Freundschaften können darunter leiden und die Gesundheit ebenso!

Kann ein Behälter auch überlaufen?

Das war so meine Frage an meinen Coach. JA und NEIN war seine Antwort. Du merkst die Überfüllung in einem Behälter am besten an der Füllmenge eines anderen Topfes.

Beispiel: Wenn zum Beispiel Dein Behälter „Herausforderung“ schön voll ist, ist alles gut. Du wirst gesund gefordert und Du schaffst es das gut zu bewältigen. Wenn dieser Topf allerdings fast überschwappt, Du Dir schwertust die Herausforderungen zu schaffen, kommt ein anderer Behälter ins Spiel. Der „Pausen-Ruhe-Ausgleichstopf“. Betrachte ihn und verliere ihn nicht aus Deinen Augen. Sorge dafür, dass sich dieser Topf angenehm füllt.

Nur DU selbst kannst natürlich sagen, wie viel oder wie wenig Deine Behälter befüllt sein müssen. Es ist wie überall und immer sehr individuell. Vergleiche mit Töpfen anderer ergeben also überhaupt keinen Sinn! Wichtig ist für Dich nur eines. Du solltest Deine Bedürfnisse kennen und sie auch so gut als möglich erfüllen.

Leere Bedürfnisbehälter beeinflussen unsere Entscheidung. Entscheidungen, die wir vielleicht zu einem späteren Zeitpunkt bereuen könnten.

Achtung Beispiel ›lach‹:

Vielleicht erlebst Du in Deiner Beziehung Deinen Behälter „Abwechslung“ als ziemlich leer. Das passiert, wenn eine Partnerschaft von Routine beherrscht wird. Alltag eben. Viele Paare trennen sich deswegen, weil eben dieser Topf nicht mehr gefüllt wird. Eines wird dabei vergessen und übersehen …, nämlich der Behälter mit der Bezeichnung „Sicherheit und Vertrautheit“. Der ist voll, bringt und rettet aber die Beziehung nicht.

Was ich damit sagen möchte ist, wir dürfen den Überblick nicht verlieren! Ein harmonisches Gleichgewicht ist notwendig um richtige Entscheidungen treffen zu können. Ohne die ganze Beziehung und damit den kostbaren Behälter „Vertrautheit“ aufs Spiel zu setzen!

Schlusswort

Deine Bedürfnisse sind die Hauptdarsteller in Deinem und meinem Leben. Es geht um Kraft, Lebensfreude, Energie und letztendlich um unsere Zufriedenheit im Leben. Der Schlüssel liegt darin, sich seiner Bedürfnisse klarzuwerden und danach überlegt zu handeln. Wie immer – WIR haben es in der Hand.

Ich glaube es ist unverkennbar, dass ich gerade frisch die Schulbank gedrückt habe. ›lach‹ Aber mit diesem Konzept der „Bedürfnisgläser“ verfügen wir  über ein Werkzeug, das uns allen den richtigen Umgang mit unseren Bedürfnissen leichter und klarer macht!

Wenn wir unsere eigenen Bedürfnisse nicht ernst nehmen, tun es andere schon gar nicht.

M. Rosenberg

Vielleicht konnte ich Dir meine Begeisterung für dieses Konzept vermitteln. :-)
Falls Du jemanden kennst, der genau an diesem Thema arbeitet, lass es sie/ihn wissen. Nachhaltige Kommunikation ist immer etwas schönes. <3

Big hug.

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Zu meinem Artikel heute wurde ich durch ein Gespräch am Rande inspiriert. Es ging darum, dass Menschen behaupten, an ihrer aktuellen Lebenssituation nichts verändern zu können. Zeugin dieser Diskussion zu sein, versetzte mir einen Seitenhieb, da es mich an meine Vergangenheit und mein „Opferrollen-Dasein“ erinnerte. Ich war allerdings ein stilles „Opfer“. Anders als viele Zeitgenossen in meinem Umfeld. Ich hatte einfach eine Grundüberzeugung, dass ich das Leben nun mal so hinnehmen müsse, wie es mir begegnete. Ja … und dann gab es noch die dominanten Ausreden, die gar keiner Veränderung Platz gaben.

Es hat sich nichts verändert. Zwar bin ich aus der Opferrolle raus. Ich habe mir dieses „Opferkostüm“ abgestreift. Aber es gibt so viele Menschen, die scheinbar gerne und lautstark, dieser Opferrolle eine Stimme geben. Das Leben ändert sich. Dadurch verändern wir uns! Mit der Erfahrung eines kompletten Neustarts in den letzten Jahren weiß ich, dass alles nur Ausreden waren, … hat man die richtigen Ausreden in der Hand, brauchen wir auch nichts verändern.

Meine frühere Strategie: Ich ändere mal lieber nix, es wird irgendwann schon besser werden. Leider ist dieser Glaube nie aufgegangen. Obwohl es in mir immer wieder mal sehr laut wurde. „Komm mach was, das ist doch kein Leben, dass du dir wünscht! Verändere die Dinge die du verändern kannst!“ Gehört habe ich dieses Drängeln in mir, aber ich habe so lange und erfolgreich verweigert, bis das Leben mich geändert hat. Mir ging es so „bescheiden“, dass es auf einmal Schluss war mit sämtlichen Ausreden!

Die, die mich am Blog besuchen und lesen, stehen selbst immer mal an einer Kreuzung der Veränderung. Du weißt oder zumindest ahnst Du es, dass es da noch einiges gibt in Deinem Leben das Du verändern kannst aber Deine Ausreden lassen es nicht zu. Deshalb bist Du hier. Veränderung und Leben. Darum geht es immer wieder hier auf meinem Blog. Deshalb bist Du hier. Ich würde ja auch keinem Food-Blog folgen, wenn ich nicht neugierig auf Kuchen, Fleisch und Inspirationen wäre, oder?

Schluss mit unseren Lieblingsausreden

Ich habe mitgehört, habe mich zurückerinnert, an die Zeit, in der ich für ALLES eine Ausrede in der Tasche hatte, um ja nichts verändern zu müssen. Ich bin mir sicher, dass Deine Ausrede vielleicht auch darunter zu finden ist. Wenn Du Dich beim Durchlesen kopfschüttelnd aufregst, finde ich das super ›lach‹ … warum? Das sage ich Dir im Anschluss.

  1.  Ja ich bin eben noch nicht so weit.
  2.  Wenn das immer so einfach wäre.
  3.  Das geht mir viel zu schnell.
  4.  Dafür bin ich schon viel zu alt!
  5.  Was ist los? Es ist doch alles gut wie es ist?
  6.  Das kann ich mir nicht leisten.
  7.  Das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert.
  8.  Meine Gesundheit spielt da nicht mehr mit.
  9.  Meine Eltern, Freunde haben gesagt …
  10.  Was sollen die anderen von mir denken?
  11.  Und was ist mit meiner Altersvorsorge?
  12.  Du tust Dir leicht, Deine Kinder sind schon groß.
  13.  Ich muss den Kinderwegen bleiben …
  14.  Ich bin halt so.
  15.  Davor habe ich zu viel Angst!
  16.  Wenn ich mal in Pension bin, die Kinder groß, den richtigen Partner usw. habe, dann …
  17.  Ich will ja gar nichts verändern.
  18.  Dazu fehlt mir die Kraft.
  19.  Ich brauche Sicherheit.
  20.  Mir fehlt das Vertrauen.
  21. Abenteuer sind für junge Menschen da.
  22.  Ich würde ja wirklich gerne, ABER …
  23.  Mir fehlt die Zeit.
  24.  Aber das machen doch ALLE so!
  25.  Ein komischer Blog, was soll das?

Tja und nun? Regst Du Dich auf? Welcher Satz ist Dein ständiger Begleiter? Bist Du verärgert, weil Veränderung wirklich nicht so leicht ist? Alles gut rege Dich auf und schmeiß mir auch gerne was an den Kopf! „Sie hat doch wirklich keine Ahnung von nichts!“  Da gebe ich Dir sogar recht. Teilweise. Aber wenn ich von etwas Ahnung habe, dann von Ausreden und ihre Folgen, sorry.

Sich aufregen ist manchmal echt super!

Je mehr Dich etwas aufregt, umso schneller solltest Du darauf achten und hinsehen! Ich wollte das selber lange nicht wahrhaben. Wenn mir ein Mensch etwas Unangenehmes gespiegelt hat, war die Reaktion: so weit als möglich von mir fern halten und durch langes Argumentieren belegen, dass die Fakten doch ganz anders lagen.

Selbstbetrug. So das richtige Wort dafür. Es funktioniert ne Weile, aber gewinnbringend und nachhaltig ist es nicht! Ausreden sind okay. Dafür müssen wir uns keine Schuldgefühle aufhalsen. Es stecken teilweise alte Glaubenssätze und Programmierungen dahinter, die wir über die Jahre zu unseren eigenen gemacht haben.

Es ist ein Gedankenkonstrukt, dass uns vor unangenehmen Neuerungen schützt. Langfristig gesehen haben sie aber eine sehr angenehme Wirkung – dafür müssen wir aber ins TUN kommen.

Letztendlich ist das Sammeln von Gegenargumenten wieder nur eine Ausrede. Nämlich dafür, sich zu trauen den springenden Punkt anzunehmen. Die ein oder andere Ausrede als solche zu enttarnen und die gewünschte Veränderung anzupacken. ›strahle grinsen<

Übrigens meine Lieblingsausrede ist: Nr. 14 und 23. ›zwinker‹.
Übrigens Du darfst mit Freude die Liste ergänzen. Gut möglich, dass ich so einiges vergessen habe. :D

Jetzt aber wünsche ich Dir ein TUN ohne Ausreden und jede Menge Volkserlebnisse.

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Was für eine Begrüßung heute findest Du nicht? Es gibt Dinge, die müssen mal von Frau zu Frau gesagt werden. Punkt aus. Heute geht es gleich mal ans Eingemachte. ›lach‹ Ich möchte unser aller Selbstwert etwas pushen und dabei werde ich mich selbst auch in die Reihe stellen. Warum? Weil ich der Meinung bin, dass es sich gut anfühlt, schöne Worte zu hören. Und dieses „DU BIST SCHÖN“ von Frau zu Frau weitergeben zu können, hat ebenso noch mal eine ganz andere Bedeutung. Bist Du dabei?

Schönheit drückt sich in vielen Dingen aus

Hast Du eine der folgenden Aussagen, schon mal gesagt bekommen?

  • Deine Augen strahlen voller Energie und Positivität …
  • Du besitzt diese Herzenswärme, die spürbar nach außen abstrahlt …
  • Du bist unglaublich stark, kannst richtig zupacken aber auch tröstend und wärmend Deine Arme um jemanden legen …
  • Dein Lachen ist sowas von ansteckend und wohltuend …

Das sind nur ein paar Beispiele, die beliebig erweitert werden können. Sachen wie:

  • Deine Figur ist ja der Wahnsinn …
  • Deine Haare sehen wirklich super aus …
  • Deine Stupsnase ist wirklich zum „Anbeißen“ …

überlasse ich dem männlichen Part! :D Wir Frauen wünschen uns doch etwas mehr Tiefe, oder? ›lach‹

Schönheit kann sich eben auch durch viele andere  Dinge wunderbar ausdrücken. Nicht nur durch einen knackigen Po, endlose Beine oder irgendwelche Körpermaße. Darüber kannst Du auch in anderen Beiträgen von mir nachblättern.

Hinsehen – um die Schönheit zu entdecken

Das Wichtigste um schöne Dinge sehen zu können, ist das genaue betrachten. Hinsehen, um die besondere Art der „Schönheit“ zu entdecken und es dann auch gerne weitergeben. Aber auch wir selbst dürfen uns unter ein besonderes Licht stellen und dann nach genauer Betrachtung mit einem Lächeln zu sagen: „Wow, ich sehe vielleicht nicht wie ein Model aus, aber ich strahle meine kleinen Makel einfach zur Seite!“

Lob, Bestätigung und kleine Komplimente (es dürfen auch große sein), tun beiden Seiten gut. Dem der Positives von sich zu hören bekommt und auch dem, der es ausspricht.

Es funktioniert bei allen Menschen. Es muss nicht immer der eigene Partner sein, die beste Freundin oder die nette Arbeitskollegin.

Erst vor ein paar Tagen hat eine Frau zu mir gesagt: „Schön Dir so früh am Morgen schon über den Weg zu laufen, Du tust meinem Herzen gut!“ Ich war ein wenig verwundert, da wir uns erst ein oder zweimal begegnet sind. Außerdem ging es mir an diesem Morgen nicht so besonders gut.

Für SIE war ich aber scheinbar positiv strahlend. Darüber habe ich mich so gefreut, dass ich dieses Beispiel auch gleich hier in meinem Artikel reinpacken wollte. <3

Wir sind alle viel zu verschlossen

Unsere Welt ist viel zu schnell um auf die verschiedensten Körperspuren eines Menschen zu achten! Wir nehmen auch viel zu viele Dinge als selbstverständlich hin. Wir sind auf unserer täglichen „Hast“. Keine Zeit um das Schöne am anderen zu erkennen und anzusprechen.

Was wäre dabei, im Vorübergehen einen fremden Selbstwert zu „streicheln“ so wie in meinem Beispiel? Es wäre kein Akt. Unser Selbstwert registriert so kleine Komplimente jedoch nur, wenn wir auch in der Lage sind, sie auch anzunehmen.

Wenn wir uns morgens beim Zähneputzen im Spiegel betrachten und uns denken.“ Na Du, heute etwas blass um die Nasenspitze … aber ICH bin trotzdem wunderbar so, wie ICH bin!

Unser Selbstwert verschönert und erleichtert unser Leben!

Unser Selbstwert ist die Glühbirne, die uns zum Strahlen bringt. :-)
Noch vor ein paar Jahren, als ich meine schlimme Krise hatte, war mein Selbstwert dermaßen im Keller, dass ich mich jeden Tag für mich selbst geschämt hatte. Alles fühlte sich verkehrt an. Mein unangebrachtes Zittern, meine ständige Unruhe, meine Panikattacken und mein unsicheres Verhalten. Rund um alles! 

Ich habe in vielen Therapien mein Selbstwertgefühl wieder aufgerichtet. In dieser Phase wurde ich sehr achtsam. Nicht nur mir selbst gegenüber, sondern ich hatte immer ein Auge auf andere geworfen. Sie betrachtet und studiert. Meine Sensibilität wurde dadurch ebenso angeregt.

Durch ganz viel Lob und viele kleine Komplimente für die verschiedensten Dinge wurde ich wieder groß. Gerade. Aufrecht. Der Mensch ist immer ausbaufähig. Das bedeutet, wir sollten nie damit aufhören an unserer Körpersprache, an unserer sensiblen Seite und an unserer Achtsamkeit zu arbeiten!

Sparen wir nicht mit „schönen Worten“!

Ich hätte auch „Komplimente“ schreiben können. Finde ich aber etwas oberflächlich. Das schöne Wort beinhaltet viel mehr als das Wort Kompliment. Nutzen wir die großen und die kleinen Möglichkeiten unseres Lebens, mal nicht auf Fehlersuche zu gehen, sondern schöne Worte für andere – auch mal fremde Menschen zu finden. Und optimaler Weise auch mal im Vorübergehen, zu verschenken.

Es sind mehr als 300 Artikel, die ich in der Zwischenzeit hier auf meinem Blog geschrieben habe. Und ich habe dafür schon soo viele schöne Worte bekommen. Mir geht bei jeder neuen positiven Nachricht, wieder neu das Herz auf! <3 Ich verteile selbst sehr gerne und freue mich jedes Mal aufs Neue, wenn ich dafür ein kleines verwundertes Lächeln erkennen kann.

DU BIST SCHÖN. Deshalb auch dieser Beitrag heute von mir für Dich. Nimm es an und schenke es gerne weiter …
Vielleicht kennst Du ja jemanden, der diese drei Worte gerade sehr gut gebrauchen kann. Jemand der gerade ein wenig „Kraftfutter“ für seinen Selbstwert benötigt …

Lass Dir Dein Leuchten niemals nehmen, nur weil es andere vielleicht blenden könnte!

In diesem Sinne, schön, dass es DICH gibt …

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Du musst oder willst Dich entscheiden? Kommst aber damit nicht klar? Du hast mit Freunden darüber geredet, Dir „Für-Wider Listen“ geschrieben. Dir Deinen Kopf zerbrochen? Aber am Ende hörst Du Dich jedes Mal wieder sagen: „Mensch, was soll ich nur tun, ich kann einfach keine Entscheidung treffen!“ Wenn das so sein sollte, entscheide ich heute für Dich und lade Dich ein, hier bei mir zu bleiben. Du wirst mit Sicherheit am Ende meines Artikels ein Stück Verständnis dazugewonnen haben. Die Chancen danach eine gute Entscheidung zu treffen stehen ziemlich gut! Alles, was Du dazu brauchst, ist ein wenig Zeit und die Ehrlichkeit zu Dir selbst.

Zur Einführung beleuchte ich mich mal selbst: Ich bin, was Entscheidungen betrifft, ziemlich schräg! In jungen Jahren war das anders. Da gab es kein Hin und Her, soll ich oder soll ich nicht, usw. Heute kann ich zehn Minuten vor einem Regal im Supermarkt stehen und studieren, welchen Weichspüler ich nun nehmen soll! Ich liebe die Abwechslung was die Sache nicht unbedingt vereinfacht. Ob Klamotten, Lebensmittel oder die vor mir liegende Speisekarte … es dauert! ›lach‹

Nun diese Beispiele sind jetzt mal die „Peanuts“ im Alltag. Da geht es in Wahrheit um nix! Da gibt es aber dann noch die wichtigen Angelegenheiten, die nach einer Entscheidung verlangen. Achtung – ich hole meine Beispielliste wieder mal hervor für Dich. :-)

  • Deine Arbeit, Dein Job ist okay, doch die Erfüllung sieht anders aus. Du möchtest mehr erreichen, vielleicht auch mehr verdienen? Einfach weiterkommen … Du solltest Dich um eine neue Stelle bemühen. Oder eventuell eine Umschulung in Angriff nehmen?
  • Deine zu Hause ist nett, aber etwas klein. Ein Raum mehr wäre cool. Oder vielleicht ein Häuschen? Zieht es Dich aufs Land oder möchtest Du gerne in der Stadt bleiben? Du kannst Dich nicht aufraffen und schon gar nicht entscheiden. Schließlich ist das alles mit Anstrengung verbunden! Solche Überlegungen hätten früher stattfinden müssen und überhaupt, der Wohnungsmarkt ist eine Katastrophe …
  • Beziehung Du fühlst Dich als „Anhängsel“ in Deiner Beziehung? Du fühlst Dich einsam, obwohl Du nicht alleine bist? Du bist unglücklich und das Ding mit der „Liebe“, ist schon lange Geschichte? Du fragst Dich jeden Tag: „War und soll das alles gewesen sein in Deinem Leben?“ Sollst Du es wagen zu gehen? Oder doch zu bleiben …

Fragen über Fragen, die wir endlos weiterführen könnten und die auf eine Entscheidung  warten. Diese drei Beispiele habe ich deswegen ausgesucht, weil sie sehr oft in unserem Leben vorkommen. Außerdem haben sie mir selbst jede Menge Energie geraubt!

Warum fällt es so schwer, eine Entscheidung zu treffen?

Vielleicht, weil wir den Verlauf nicht vorhersehen können? Weil es für kaum etwas eine Sicherheit gibt? Oder, weil wir zu den Gewohnheitstieren zählen. Viel zu wenig Neugierde in uns tragen und uns der Mut dazu fehlt? Es sind Fragen, die ich auswendig gelernt und mir immer wieder selbst gestellt habe. Mir stand meine Unsicherheit und Angst im Weg. Sie versperrten mir sehr viele Entscheidungen, die ich treffen hätte können!

Wir müssen die Gründe finden und erkennen, weshalb unsere Entscheidungsfähigkeit wenig ausgeprägt ist. Wenn wir die Gründe benennen können, verlieren sie an Macht!

Sich für etwas anderes zu entscheiden, bedeutet auch immer, sich gegen etwas zu entscheiden.

Klare Sache, die uns aber nicht immer klar ist. :D Wenn uns das nicht einleuchtet, entsteht automatisch ein Dilemma. „Mensch … ich kann mich nicht entscheiden.“ Wenn eine Entscheidung fällig ist, frage ich mich immer noch: „Was verliere ich und was gewinne ich?“ Tja bei Weichspüler & Co, gilt diese Frage allerdings nicht! ›lach‹

Die Kritik von anderen

DAS ist ein gemeiner Grund, Entscheidungen zu verwerfen. Die Kritik von anderen beschäftigt uns eigentlich immer. Was könnten andere über unsere Entscheidung sagen? Wenden sie sich vielleicht kopfschüttelnd von uns ab?

Menschen, die immer daran denken, wären wahrscheinlich überrascht, wenn sie wüssten, wie wenig die anderen über sie nachdenken … sagt jedenfalls Bertrand Rusell. Dieses Zitat trifft sicherlich sehr oft zu und trotzdem ist die Sorge da. Gerade die uns nahestehenden Menschen kritisieren unüberlegt unsere Entscheidungen!

Kleiner Tipp: Fragen wir uns, wer in unserem Umfeld würde unsere Entscheidung kritisieren? Wäre das so schlimm für uns? Und würden wir aus diesen Gründen deshalb keine Entscheidung treffen? Finde Deine Bedenken heraus. Wenn Du sie kennst, wird es leichter werden zu handeln.

Oft stehen uns erlernte Glaubenssätze im Weg

Das ist leider tatsächlich so. Grundannahmen die wir als junger Mensch gelernt und erfahren haben. Entstanden durch Erziehung und Lebenserfahrungen. Sie sind uns oft gar nicht richtig bewusst, so eingefleischt sind sie! Sie waren damals eine gute Lösungsstrategie, zu einem Zeitpunkt wo wir noch Kind waren. Jetzt als erwachsener Mensch brauchen wir die meisten Glaubenssätze von früher nicht mehr! Sie stehen uns nur im Weg.

Konflikte blockieren unsere Entscheidungen

Weißt Du, was ein Wert-Konflikt ist? Zwei Aspekte sind wichtig … passen nur leider nicht wirklich zusammen. Ein Beispiel für Dich:

Wenn Dir Unabhängigkeit und Verbundenheit wichtig sind, wird es Dir schwerfallen zu entscheiden, ob Du mit Deinem Partner zusammenziehen oder weiterhin eine Fernbeziehung führen willst! Bei diesen Konflikten ist meistens Kreativität gefragt. Lösungen lassen sich immer finden! Werte sind etwas Wichtiges für uns Menschen. Wir müssen sie nur kennen um danach auch Kompromisse eingehen zu können.

Bleiben wir ehrlich!

Manchmal fände ich es lustig zu sehen, wie viele Menschen mit langen Nasen wie Pinocchio herumlaufen würden, weil wir Meister darin sind, uns selbst zu belügen ›lach‹! Fragen wir uns vor jeder Entscheidung:

  • Hey, belüge ich mich gerade wieder mal selbst bei dieser Entscheidung?
  • Weiß ich wirklich was ich will?
  • Habe ich Angst es auszusprechen? Den neuen Job betreffend. Angestellte zu sein oder doch das Risiko einer Selbstständigkeit wagen … die Zelte zu Hause abbrechen? Eine Trennung anzusprechen. Ein Baby oder kein Baby? (Für die jüngeren von uns)
    Wie ehrlich bin ich zu mir?

Wenn Du Dir das alles genauer ansiehst und Dich in ein paar Punkten wiederfindest, hast Du bereits einen Grundstein für die Arbeit an Deinen Entscheidungsblockaden gefunden. Jetzt kannst Du beginnen damit zu arbeiten. Motiviere Dich selbst und stelle Dir ein paar Entscheidungshilfen zusammen!

Es ist nämlich ungeheuer energiefressend, wenn wir uns nicht entscheiden können (wollen)! Es ist anstrengend, ständig zu grübeln. Es raubt uns den so wichtigen Schlaf und macht uns hippelig. Haben wir aber eine Entscheidung getroffen, steigen wir aus der Grübelfalle aus. Und zum Schluss noch ein ganz wichtiger Herzwunsch an Dich. <3

Gib Dein Ruder nicht aus der Hand!

Keine Entscheidung ist auch eine Entscheidung.

Allerdings! Mit diesem Gedanken gibst Du Dein Ruder bereits aus der Hand. Es werden andere Menschen für Dich Entscheidungen treffen und ich kann Dir sagen – DAS IST NICHT GUT!

Überlasse Deine Entscheidungen nicht anderen. Behalte Dein Leben in Deiner Hand … LEBE selbstbestimmt. Entscheide Dich aus dem Schwebezustand auszusteigen und mit beiden Beinen am Boden zu landen, auch wenn die Landung hart ist!

Um gute Entscheidungen treffen zu können ist es hilfreich zu wissen, wer alles an Dir „herumzerrt“. Sortiere aus und vertraue … ganz besonders Dir selbst. Vertraue darauf, dass Du auch mit den schlimmsten Konsequenzen Deiner Entscheidung klarkommen wirst. Nichts kann Dich umwerfen! Du wächst mit und an Deinen Entscheidungen. Das durfte ich erleben.

Vielleicht konnte ich Dir so manches in Erinnerung bringen und damit auch weiterhelfen?
In diesem Sinne: Auf die kommenden Entscheidungen. ›lächel‹

Alles Liebe und pass gut auf auf Dich …

Lesezeit: 3 Minuten

Denkst Du Dir jetzt vielleicht, was für eine „komische“ Überschrift? So komisch das Du Dich aber entschlossen hast, genau deswegen weiterzulesen. Super, Du wirst es nicht bereuen. Diese vier Worte waren der Inhalt eines Small Talks von ein paar Frauen, der sich mir förmlich aufdrängte, obwohl ich mich eigentlich meinem Buch widmen wollte. Ich weiß jetzt auch zu 100 %, dass sich mehrere Frauen zusammen nicht in normaler Lautstärke unterhalten können. Und schon erst recht nicht, wenn das Wort „Problem“ mitmischt! Ehrlich gesagt störte mich diese Lautstärke diesmal nicht unbedingt, weil die Ladys mich mit ihren Worten auf diesen Artikel gebracht haben. Ich danke Euch. :D

Brauchen wir eine Auszeit vom Leben?

Ich stellte mir selber diese Frage. Es geht um das alltägliche normale Leben, das wir führen. Bei den Damen fielen im Minutentakt folgende Worte: „Stressig – komisch – so schlimm –  Probleme.“ Die eine überbot die andere. In etwa so: „Wie bitte? Nicht Dein Ernst? Komm mal für zwei Stunden zu mir, dann weißt Du, wie schlimm es ist und wie Probleme wirklich aussehen!“ Natürlich war dieses Gespräch nicht in zehn Minuten vorüber! Es dauerte bis keine der Damen ein weiteres Höchstgebot an „so schlimm“ liefern konnte.

Dann wurde es still … und gerade als ich mir dachte, es sei vorbei, kam plötzlich die Lösung für „Stressig – Komisch – Schlimm und Probleme“. ›lach‹ „Ja aber jetzt steht ja bald unser Urlaub ins Haus, dann wird sicher alles gut!“ Kinder und Mann werden eingepackt und es geht auf Reisen … ab in den Urlaub.

Meine Frage wäre gewesen, hätte ich im Team mitgespielt: „Und was passiert dazwischen und bis dahin?“ SIE dürften meine Frage gespürt haben und eine meinte: „Bis dahin geht es weiter so, das werden wir schon irgendwie hinkriegen …“

Leben wir wirklich von Urlaub zu Urlaub?

Nun ja, ICH sicher nicht mehr, aber ich kann sie gut verstehen, denn wenn ich mich erinnere, hatte ich in der Vergangenheit auch ähnliche Worte auf Lager.

Aber worauf will ich eigentlich hinaus: Was sagt DAS  über uns und über unser hektisches Treiben aus? Das ein gutes Leben nur dann stattfinden kann, wenn Ferien, Wochenende oder Feiertage ins Haus stehen? Bis wir Urlaub von unserem Alltag haben? Zwischenzeitlich nur Kampf, Stress und Probleme, die zum Aushalten sind? In den Erholungsphasen dann ein kleiner Break, bis danach wieder alles von vorne beginnt … ?

Es soll mich jetzt auch bitte keiner falsch verstehen. Ich kann einer netten Reise schon sehr viel abgewinnen, so ist es nicht! Beine hoch … süßes nichts tun, Sonne oder Schnee und einfach in den Tag rutschen … geile Sache wirklich. ›lach‹ Nun aber was ist mit der anderen Zeit? Alles eine notwendige Qual um dann eine kurze Zeit das Paradies zu erleben? Bitte das kann es nicht sein. :-(

Es gibt Momente, wo ich mich gerne in ein Gespräch einmischen würde, wenn ich etwas mitbekomme, was so nicht sein soll (darf)! Ich möchte mich hinstellen und laut schreien (da macht sich mein Helfersyndrom wieder bemerkbar ›grins‹)

„Hallo Ladys, werdet wach, Euer! Leben ist JETZT! Jetzt in diesem Moment! Es liegt an Euch, indem Ihr alle

  • frei entscheiden könnt, Eure Lebensumstände neu zu definieren. Denn wer sagt Euch was schlimm und komisch ist?
  • Ihr dürft Euch auch außerhalb der Ferien, dem Wochenende usw. gut fühlen und Spaß an Eurem Leben haben!
  • Ihr seid es selbst, die die Verantwortung für Euer Leben in die Hand nehmen müsst, wenn Euch etwas belastet.
  • Beginnt euch in das Lösen Eurer Probleme zu verlieben, statt Euch gegenseitig hochzuschaukeln!
  • Macht euch bewusst, dass das Leben zu kurz und vor allem zu kostbar ist, um von einem Urlaub zum anderen zu leben.

Egal was und wie ihr wählt. Die Rechnung geht zu 100 % auf Eure Lebenszeit. Jede Sekunde die so wertvoll ist.

Glücklich sein kann Frau tatsächlich lernen

Ist doch eine wunderbare Nachricht oder nicht? Wir sollten keine Auszeit von unserem Leben brauchen. Wir sind in der Lage, uns jeden Tag aufs Neue ein Urlaubsfeeling zu basteln. Ich weiß von was ich da rede, da ich manchmal noch in dieselbe Falle trete, wie die Damen von gestern. Ich glaube, das mein Leben gerade über mich bestimmt! Und das ist vollkommener Quatsch. Ich habe in diesem Moment nur vergessen, wie viel Entscheidungsgeist in mir liegt! Und den haben wir alle …

Machen wir also etwas daraus und benutzen wir diesen „Geist“. BITTE.
Wie schaut es bei Dir so aus? Lebst Du auch nur von Pausen zu Pausen oder LEBST Du auch dazwischen? :-)
Du darfst mir gerne Deine Meinung zu diesem Thema dalassen.

Pass gut auf Dich auf und ich komme wieder … bald.

Lesezeit: 3 Minuten

Bevor Du loslegst erzähle ich Dir etwas. Ich bin Sandra. Habe die goldene Mitte meines Lebens schon überschritten und fühl mich bis auf ein paar Kleinigkeiten richtig gut. Ich bin keinesfalls traurig darüber zu den „reifen“ Früchtchen zu gehören, weil ich erst jetzt begonnen habe, das Leben zu spüren und auch genießen zu können. Mein Job und meine geglaubte Berufung, ist Vergangenheit. Ich habe mich entschieden, auf andere Berge zu kraxeln. Mein Leben nicht mehr fremd bestimmen zu lassen! Ich habe mich in eine zweite Wahlheimat verliebt, wo mir das Arbeiten Spaß macht und ich jeden Tag neue Inspirationen bekomme. Wo meine Gesundheit Purzelbäume schlagen kann und ich mich richtig wohlfühle. Aber das ist ja den meisten schon bekannt. ›lach‹

Veränderung bringt Erzählungen

Seit diesem Break in meinem Leben, das für viele wahrscheinlich nichts Besonderes ist, habe ich wieder neue Themen, neuen Gesprächsstoff und neue Geschichten … im Gegensatz zu früher! Ich weiß, dass wir die meiste Zeit unseres Lebens am Arbeitsplatz verbringen. Da „erleben“ wir das Meiste. Ob es allerdings immer ein Erlebnis ist, bezweifle ich. ›zwinker‹

Was haben wir zu erzählen? Wir berichten unseren Freunden, der Familie unseren Partner davon. Es geht um Ärgernisse, Stress und Missverständnisse. Zusätzlich werden noch ein paar Tagesgeschehnisse zerlegt und wenn das auch erledigt ist, bleibt immer noch, sich über unangenehme Menschen auszutauschen … der Klassiker eben. Hab ich recht. Ja habe ich. Ich war nicht anders.

Und wo sind die interessanten Themen des Lebens?

Was ich damit meine denkst Du jetzt? Ich meine damit Deine Träume und Sehnsüchte, von denen ich letzte Woche schon mal kurz geschrieben habe. Aber auch Deine Ängste? Sie gehören genauso zu Deinem Leben. Deine Motivation? Dein Feuer? Deine Stärken und Schwächen? Dein „Oje“ und Dein „Hurra“? Genau DAS meine ich.

All diese Dinge sind bei mir in dem hektischen Alltagswahnsinn einfach untergegangen. Verschluckt worden und verloren gegangen. Ich hatte weder Lust noch Zeit gehabt, mich den wichtigen Dingen meines Lebens zuzuwenden. In mich hineinhören, was mich eben ausmacht. Feststellen was mich antreibt und mir Gänsehaut bereitet!

Ja es stimmt, es ist ein sehr bequemer und flacher Weg, dieses „Verdrängen“, nicht? Ist es nicht so, irgendwann gibt es nichts mehr zu erzählen. Es ist ausgelutscht. Immer dasselbe Blabla. Langweilig. Nichts von Bedeutung.

Es geht nicht um die Reise …, sondern um den Aufbruch!

Nämlich den Aufbruch zu uns selbst. Um „sich trauen“ etwas anders zu machen! Neuer Lebensabschnitt – verstehst Du? Veränderungen bringen gleichzeitig auch immer neuen Gesprächsstoff mit sich. Ich habe nun endlich wieder viel zu erzählen. Erzählungen, die tiefer gehen als früher und darüber möchten viele mit mir plaudern.

Manchmal kann ich es selber gar nicht glauben, wie viele tief greifende Gespräche ich in diesem Jahr geführt habe! ›freu‹. Wie viele interessante Frauen in mein Leben auch dadurch getreten sind.

Welche Frauen das sind?

  • Frauen, die genauso unter Ihren Ängsten leiden oder gelitten haben wie ich.
  • Frauen, die unsere Leistungsgesellschaft hinterfragen und sich gedanklich schon auf einen anderen Weg begeben.
  • Frauen, die Ihre Partnerschaft oder Ehe genauer unter die Lupe nehmen, Ihren Bedürfnissen auf der Spur sind
  • Frauen, die manchmal „unbequem“ werden.
  • Frauen, die laut und frech sind und Ihr Ding einfach durchziehen, auch wenn sie viele Pausen benötigen.
  • Frauen, die sich um die Meinung anderer nicht mehr scheren!

Ich kann es ja gar nicht oft genug sagen, wie gerne ich mich mit solchen Frauen unterhalte. :-)
Aus diesen Gesprächen lerne ich selber immer wieder dazu und ziehe jede Menge Kraft.

So viele Frauen haben etwas zu erzählen

Faszinierend wie viele Kommentare und Mails ich hier entgegennehmen darf und ankommen. :D Das Vertrauen ist gelegt und das freut mich wirklich und macht mich sofort dankbar! Offenheit zieht Offenheit an und daraus entstehen wunderbare Gespräche und Erzählungen.

Wenn wir uns also ständig mit denselben Dingen beschäftigen, mit den gleichen Menschen umgeben, nichts wagen und Neues versuchen, werden wir ein Leben lang von den gleichen Dingen erzählen. Von unserer Unzufriedenheit und der Oberflächlichkeit der Menschen. Belanglose langweilige Sachen, die in Wirklichkeit niemanden interessieren aber fantastisch zur „Masse“ passen! Aber ehrlich jetzt. Bist und willst Du das denn? Stell Dir doch mal diese Frage. ›zwinker‹

Ich habe die Erfahrung machen dürfen – Offenheit ist NICHT etwas was Du „machen“ kannst, sondern etwas, was DU erlaubst! Und wie gesagt … nicht die Reise, sondern Dein Aufbruch zählt!

Ja und nun? Nun bist Du an der Reihe um mir Deine Geschichte zu erzählen. Erzählungen von Frau zu Frau … gibt es etwas Schöneres? Ich wünsche Dir eine aufregende Zeit und inspirierende Gesprächspartner. Pass gut auf Dich auf, bis ganz bald.

Lesezeit: 4 Minuten

Seit ich hier im Waldviertel zur Therapie bin, werde ich jeden Tag mit Themen versorgt, von denen ich eigentlich gedacht habe, damit schon längst durch zu sein! Vielleicht bin ich das auch zum größten Teil. Ich glaube auch, dass ich weiter bin als der Rest der Insassen hier. Manche stehen ganz am Anfang ihrer Hilflosigkeit. Beschäftigt mit Themen, die mich immer wieder streifen und berühren. Neulich habe ich, vielleicht etwas zu schroff, zu jemandem gesagt der mir sein „Leid“ anvertrauen wollte: „Schau mal, letztendlich können wir uns nur selbst aus der Kacke ziehen …“ Ich, Du, wir, alle.

Es ist hier ein ganz besonderer Ort, der mir zwar nicht unbedingt ans Herz wachsen wird, mir jedoch sehr viele Inputs schenkt. Material worüber ich nachdenken kann (muss). Jeder von uns hat so seinen Rucksack zu tragen. Vollgepackt oder halb leer. Gefüllt mit den unterschiedlichsten Themen, ganz egal. Er ist da. Wenn wir ehrlich sind zu uns, möchten wir alle dieses Teil loswerden. Aber wie? Wer hilft uns? Gibt es denn keinen der uns von diesen unangenehmen Dingen befreit und rettet?

Diesen Job wird keiner übernehmen

Ken rettet Barbie. Tarzan beschützt Jane. Zorro befreit die Bedürftigen und Superman beschützt und hilft, wo er gebraucht wird. Doch wer hilft, beschützt und befreit uns? Wer erlöst uns von der Angst und den Unsicherheiten, die wir mit uns herschleppen? Wer erlöst uns von Schmerzen? Wer beseitigt die Unzufriedenheit? Wer bitte, nimmt uns diesen Rucksack ab?

NIEMAND. Ich würde mir auch manchmal wünschen, dass es anders wäre. So wie im Film eben … plötzlich steht er da. Der Held der Helden und greift mir unter die Arme. Räumt mir alles aus dem Weg, was mich daran hindert, glücklich zu sein! Sodass am nächsten Morgen mein „Rucksack“ leer wäre! Kurz gesagt – mein Leben so in Schuss bringt, wie ich es haben will.

Die Realität sieht jedoch anders aus

  •  Es gibt niemanden, der Dich aus Deinem Job holt, der Dich jeden Tag frustriert wieder nach Hause gehen lässt.
  •  Es gibt niemanden, der Dich von Deinen falschen Freunden befreit und Dir liebevolle Freunde beschafft!
  •  Es gibt niemanden, der für Dich NEIN sagt …
  •  Es gibt niemanden, der aus Deiner kaputten Beziehung, wieder eine heile machen kann!
  •  Es gibt niemanden, der Dir Deine Unsicherheit nimmt, wenn Du Neues versuchst!
  •  Es gibt niemanden, der Dich von Deinen Ängsten erlöst …
  •  Es gibt niemanden, der Dich vor Fehltritten beschützt!
  •  Es gibt niemanden, der Dir sagen kann, WANN der Zeitpunkt für eine Veränderung ist!
  •  Es gibt niemanden, der das Patentrezept für DEIN Leben besitzt!
  •  Und es gibt NIEMANDEN, der den ersten Schritt für Dich geht!

Als ich selbst immer wieder in dem ein oder anderen Thema gefangen war, versuchte ich, alles aufzusaugen, was mir dabei helfen könnte, von diesen Dingen loszukommen. Ich habe gelesen wie blöd, einen Ratgeber um den anderen bestellt oder mir ausgeliehen, Seminare besucht und mir Podcasts reingezogen.

Bin in Therapiesitzungen und Selbsthilfegruppen gewesen, usw. Ich habe mir selbst das Gefühl gegeben, mich um meinen „Rucksack“ zu kümmern. Wenn ich aber zurückdenke, war ich auf der Suche nach jemanden, der mir meine Last abnimmt oder zumindest vieles ungeschehen machte! Alles worum ich mich damals gekümmert habe war kein Fehler … ganz im Gegenteil. Aber die Antwort zu all meinen Fragen waren bei allem die gleichen:

DU KANNST DICH NUR SELBST AUS DER KACKE ZIEHEN!

Dieser Satz stand in den Büchern, hörte ich in den unzähligen Podcasts, das erzählte mir mein Therapeut und wir erfuhren es alle in den Selbsthilfe-Gruppen. Ich bin echt dankbar über diese Möglichkeiten, die ich genutzt habe, um Klarheit zu bekommen. Es waren unverzichtbare Hilfen für mich. Nur das alleine  hat mir nicht geholfen!

Der erste Schritt zum Rucksack ist ein heilsamer …

In den letzten fünf Jahren habe ich mehr „erste“ Schritte gemacht, als in den letzten 30 Jahren davor. ›lach‹ Ich bin eine kleine Expertin geworden, was aber nicht heißen soll, dass mir dieser erste Schritt leicht fällt! Unsicherheit und ein gewisser „Fluchtreflex“ bleibt immer neben mir. Etwas in Angriff zu nehmen,  besonders wenn es unangenehme Dinge sind, ist immer eine Herausforderung!

Eines hat sich allerdings in meinem TUN verändert: Ich mache diese ersten Schritte genau aus dem einen Grund. Ich weiß, dass ich es aushalte und auch schaffe. Ich kann das! Mir ist sehr bewusst, dass ich nur so lernen und wachsen kann …, auch wenn ich mir dabei meine Knie aufschlage. So ist das Leben. >Achsel zuck<

Es gibt niemanden, der diese Schritte für Dich gehen kann. Das ist Fakt. Willst Du etwas verändern, loswerden, glücklicher werden, aufklären oder einen Schlussstrich setzen … dann musst DU es selbst tun. Niemand und nichts hält Dich von Deinen ersten Schritten zu Deinem Rucksack ab. :D

Diese Schritte sind kein Marathon. Wir brauchen nicht zu hetzen. Überlege Dir und lass Dir Zeit. Gehe langsam …, aber geh! Bei mir war es sogar so, dass ich manchmal plötzlich sehr viel Energie aufbringen konnte, um größere Dinge aus meinem Rucksack zu zerren. Diese Energie habe ich genutzt.

An anderen Tagen konnte ich mich nur im Zeitraffer bewegen. Inklusive vielen Pausen. Na und? Mein Ziel war klar und das konnte ich auch im Schneckentempo erreichen! ›lach‹

Es kann uns keiner retten!

Zu verstehen und zu akzeptieren, dass es niemanden gibt auf der Welt, der unser Leben in Ordnung bringen kann, ist etwas sehr Wertvolles. Jeder macht seine Erfahrungen zum richtigen Zeitpunkt. ICH bin, wie bei so vielen Dingen, ein Spätzünder … deshalb habe ich viel Zeit verstreichen lassen.

Umgekehrt ist mir auch bewusst geworden, dass auch ICH niemanden aus seiner Kacke ziehen kann. Ich kann nur kleine Arschtritte austeilen, um die ersten Schritte einzuleiten! Und wenn das passiert, gehöre, ich glaube ich zu den glücklichsten Frauen der Welt! <3

Hier in meinem momentanen Umfeld gibt es viele tolle Menschen, die „Arschtritte“ verteilen, die Folgeschritte muss aber jeder für sich selbst erledigen.

Wir können nicht zurückgehen und den Anfang ändern. Aber wir können jetzt neu anfangen und das Ende ändern!

Das war’s auch schon wieder von meiner Seite aus. Möchtest Du vielleicht den Inhalt Deines Rucksacks verändern und schaffst es aber nicht, den ersten Schritt in die Richtung zu tun? Wovor hast Du Angst? Oder stehst Du Dir dabei selbst im Weg? Lass mir gerne einen Kommentar da, wenn Du magst.

Lesezeit: 2 Minuten

Ein LEBEN nach dem LEBEN? Hast Du darüber schon mal nachgedacht? Ich denke sehr oft darüber nach, besonders stark ist dieses Gefühl, wenn ich einen lieben Menschen gehen lassen muss(te).

Die Frage was den sein würde, haben wir unsere Augen geschlossen, ist ein philosophisches und religiöses Thema. Das zu beantworten kann ich nicht. Ich habe meine persönliche Meinung darüber, von der ich mir wünsche, sie tritt auch ein.

Wir brauchen keine Angst haben, dass nach dem wir unser Leben fertig gelebt haben, alles zu Ende sein wird. Wir sehen uns ALLE wieder … im Nirwana, Walhalla oder sonst wo  … wenn ichs mir aussuchen könnte, würde ich aber gerne mit Odin an einem riesigen Tisch sitzen, mit all den Menschen die ich liebte. <3

Und da der Tod zu unserem Leben gehört, wie die Luft zum Atmen, möchte ich heute mal eine etwas andere Geschichte in die Tastatur drücken! ›lächel‹

HINTERM HORIZONT …

In den Tagen vor dem für alle erschwinglichen und sicheren Luftverkehr reiste man auf hochseetauglichen Dampfschiffen über die Weltmeere, um von einem Kontinent zum anderen zu gelangen. Kurz vor dem Ablegen drängten sich die Passagiere auf den Decks des Schiffes, von denen aus man die Verwandten und Freunde auf dem Pier sehen konnte.

Wenn das Signal ertönte, winkten alle zum Abschied, sowohl die Menschen an Bord als auch die an Land Verbliebenen. Sie machten Kusshände und riefen sich ein letztes auf Wiedersehen zu, während der Dampfer allmählich davonglitt. Bald schon hatte er sich so weit entfernt, dass man vom Pier aus in der grauen Menge der Passagiere keinen Einzelnen mehr ausmachen konnte.

Gewinkt und geschaut wurde trotzdem weiter. Etwas später war das Schiff zu weit weg, als dass man überhaupt noch etwas an Bord erkennen konnte. Die Zurückgebliebenen verließen den Pier aber noch nicht. Sie blickten dem immer kleiner werdenden Dampfer nach, auf dem sich irgendwo die Menschen befinden mussten, von denen sie gerade Abschied genommen hatten.

Irgendwann erreichte der Dampfer dann jene gewisse Linie, den Horizont, hinter der er vollends außer Sicht war. Doch obwohl die Verwandten und Freunde an Land ihre Lieben nicht mehr sehen, geschweige denn sprechen oder berühren konnten, wussten sie, dass sie nicht völlig verschwunden waren. Sie hatten bloß eine Linie überschritten, den Horizont, der uns von dem trennt, was dahinter liegt. Sie wussten, dass sie sie wiedersehen würden.

So ähnlich ist es mit dem Tod eines geliebten Menschen. Wenn wir Glück haben, können wir an seinem Bett sitzen, ihn noch einmal in die Arme nehmen und Abschied von ihm nehmen. Dann „legt er ab“, er segelt los in das Meer des Todes. Er schwindet dahin. Mit dem letzten Atemzug erreicht er den Horizont, jene Linie, die dieses Leben von dem trennt, was dahinter liegt.

Nachdem er diese Linie passiert hat, können wir ihn nicht mehr sehen, nicht mehr sprechen oder berühren. Und trotzdem wissen wir, dass er nicht völlig verschwunden ist. Er hat „nur“ eine Linie überschritten, den Tod, die uns von dem trennt, was dahinter liegt.

WIR WERDEN EINANDER WIEDERSEHEN. 

Buddhistische Geschichte von Ajahn Brahm

Mehr Worte braucht es diesmal nicht … auf ein erfülltes Leben.

Lesezeit: 4 Minuten

Tagein, tagaus dasselbe Drama. Das Leben läuft nicht so, wie wir es möchten. Und die anderen Menschen tun einfach nicht das, was sie sollten. Es ist echt ein „beinahe“ Skandal! Sehe ich da gerade ein Nicken von Dir? Oder höre ich ein leises Murmeln: „… ja so ist es leider …“ Dann würde ich Dir vorschlagen, zu Ende zu lesen. Vielleicht bist Du am Schluss des Artikels entspannter und gelassener. :D

Ich meine mich erinnern zu können, dass ich einmal im Jahr einen dieser Artikel schreibe. Ich muss ihn einfach schreiben!
A
– weil ich früher auch zu den „Drama-Queens“ gehörte, die nicht wusste, ob sie lachen oder weinen soll, wenn das Leben nicht nach meinen Vorstellungen und meinem Tempo verlief … und
B – seit ich gelernt habe, entspannter und mit mehr Gemütlichkeit durch mein Leben zu spazieren, dankt es mir mein Körper! Meine Frage also warum machen wir es uns so schwer?

Ich sitze ja an der Beobachtungsquelle

Ich lebe und arbeite ja viele Monate da, wo andere gerade mal für ein paar Wochen auf Urlaub herkommen. Man meine – es müsste ein Platz voller glücklicher, ausgeglichener und gemütlicher Menschen sein. Manchmal stürze ich mich in diesen „Aufregeritishaufen“ um zu sehen, wie schwer es sich diese Menschen eigentlich machen. Würde ich das nicht tun … wäre dieser Beitrag nicht entstanden ›lach‹!

Aus dem Leben dieser Menschen:
Aaaah, dieser alte Opa regt mich auf, braucht der den ganzen Gehweg tatsächlich? Diese Kinder können nicht reden, nur brüllen … kein Mensch sagt was! Diese lahmarschige Bedienung schafft es nicht, bis zu unserem Tisch zu gelangen … Neeiin, jetzt sind wir überpünktlich hier, und alles ist besetzt! Hallo, hast Du DEN gesehen? Der stellt seinen Wagen einfach da ab! Also wenn ich so eine Figur hätte, ich würde mich von oben bis unten „verhängen“ … eine Zumutung für andere!

Meine lieben … all das ist harmlos und stammt nicht von mir! Es entlockte mir schon oft ein dezentes kopfschüttelndes Lachen. Menschen, die ich besser kenne, und die ebensolche ständigen Aussagen über Ihre Lippen zischen, frage ich manchmal: „Sag mal warum machst Du es Dir eigentlich so schwer?“
Die Antwort lautet immer: „Es ist mein Recht mich über solche Dinge aufzuregen!“ Natürlich ist es das. Doch ob es etwas bringt, ist die andere Frage?

Es gibt da eine entscheidende Frage

Wenn ich es nicht selbst jahrelang so gelebt hätte, würde ich jetzt ehrlich ganz leise sein. Aber ich kann wirklich behaupten, mich dabei auszukennen. Also wenn Du gerade dabei bist, Deinen Turbo zu zünden, um vor lauter Ärger an die Decke zu springen, stelle ich Dir eine Frage: Ist das, was soeben passiert, entscheidend für den Rest Deines Lebens? Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Antwort NEIN sein wird. Deshalb möchte ich Dir gleich die nächsten Fragen stellen.

Warum verschleuderst Du dann so viel Energie für einen so nebensächlichen Moment? Was hält Dich davon ab, ruhiger zu sein?

Falls Du gerade keine Antwort parat hast, ich kann sie Dir beantworten, so wie ich sie auch für mich beantwortet habe. Es ist die Tatsache, dass es Dir in Deinem Leben verdammt gut geht, wenn Du an solchen „Aufregungen“, die gar keine sind, hängen bleibst. ›zwinker‹

Mir ist diese Erkenntnis gekommen, als ich bis zum Hals in der wahren Scheiße meines Lebens gewatet bin. Falsch parkende Autos, Kindergeschrei, Zugverspätungen und unfähige Bedienungen waren da bedeutungslos! All dieser Kleinkram ist nicht mal eine Sekunde unserer Aufregung wert.

Gleichzeitig wusste ich aber auch, dass es mir mit meinem Leben nicht gut ging, so wie ich es führte. Es brodelte ständig in mir, sonst hätte ich mich nicht ständig durch solche Pipifax Sachen aufregen müssen. Wer nämlich zufrieden in sich ruht, denkt sich in solchen Situationen nur: Es ist, wie es ist. Und durch meine Aufregung oder mein Geschrei und meine Wut wird rein gar nichts besser.

Und manchmal regelt die Gesundheit die Dinge von alleine

Vielleicht fragst Du Dich wie ich vor ein paar Jahren: „Wie soll ich gemütlicher und gelassener sein können, in einer so hektischen egoistischen Welt?“ Für nichts ist Zeit und am besten wäre es, fünf Sachen gleichzeitig zu schaffen!“

Eine berechtigte Frage nach wie vor finde ich.  Jedoch gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder knallt Dir so wie in meinem Fall, Dein Leben, ein riesen Brett an den Kopf, dass Du wackelig zu Boden fällst und Du erst hinterher realisierst, welche Dinge im Leben wirklich wichtig sind. Diese Möglichkeit kann ich Dir aber nicht empfehlen!

Nimm die zweite Möglichkeit. Sei klug und erziehe Dich zu mehr Entspanntheit! Klingt schwierig. Ist auch schwer. Wenn Du aber mal für Dich beschlossen hast, diesen Weg zu gehen, wird er Dir auch Freude bringen. ›lächel‹

Es wird Dir auch dabei helfen, wenn Dich Momente des Selbstmitleids übermannen. Du die Fehler von anderen Menschen beklagst und ständig lästerst. Irgendwann wirst Du nämlich erkennen, Deine Energie zerplatzt wie eine Seifenblase … absolut sinnlos.

Natürlich ist mir auch klar, dass diese Verhaltensmuster ein Stück zu uns Menschen gehören. Es wird wenige geben, die so gütig sind, wie einst Mutter Teresa war. Aber es lässt sich wirklich stark reduzieren.

Mach Dir Dein Leben leichter

Diese Worte klingen etwas abgelutscht, schon klar. Ich bin oft sehr stolz darauf, welch Fortschritte ich auch in diesem Bereich gemacht habe. Ich weiß wie lächerlich unser ständiges Aufregen ist. Gerade der Vergleich zu einer schweren Krankheit oder tiefen Lebenskrisen!  Ich merke, dass es mir viel besser geht. Viel, viel besser sogar. :D

Diese neue Einstellung macht das Leben leichter. Gelassenheit ist keine Automatik. Ich muss mein Verhalten ständig beobachten, um nicht in alte Verhaltensmuster zurückzufallen. Wichtig für mich ist das Umfeld, in dem ich mich bewege. Umgib Dich mit Menschen die Dir guttun und Du wirst wie sie. 

Wenn ich zurück in eine dauerhaft hektische Gesellschaft muss, habe ich schwer zu kämpfen nicht wieder in alte Muster zu kippen. Deshalb finde ich es so wichtig, sich seiner Energie bewusst zu werden und sich in Gelassenheit zu üben. Denn es ist so einfach, sich das Leben nicht so schwerzumachen.<3

Habe ich Dich irgendwo erwischt oder bist Du die Ruhe in Person? Ich sehe in der Zwischenzeit dem täglichen Wahnsinn gerne mit einem Lächeln zu.
Eine gemütliche Zeit ohne nutzlose Aufregung, das ist das, was ich Dir wünsche.