Wie erreicht man ein glückliches, positives und selbstbestimmtes Leben. Was muss man ändern und vor allem wie ändert man sein Leben und seine Einstellung um wirklich ein lebenswertes Leben führen zu können.
Lesezeit: 2 Minuten

Meine Geschichte heute hast Du vielleicht schon mal irgendwo gelesen. Mir wurde sie als Beispiel für das Thema WERT(E) in die Hand gedrückt, als ich meine Zeit in der Reha nutzte, um über vieles nachzudenken. Ich hab´ sie noch, denn solche Dinge horte ich sehr sorgfältig und ich möchte sie heute gerne mit Dir teilen. :D

WAS ist eigentlich wertvoll? Lässt sich das immer so einfach bestimmen? WORAN wird ein Wert überhaupt gemessen? Diese Geschichte erzählt Dir von WAHREN WERTEN. ›lächel‹ Viel Freude beim Lesen.

WELPEN ZU VERKAUFEN

In einer Tierhandlung war ein großes Schild zu lesen, auf dem Stand. „WELPEN ZU VERKAUFEN“.
Ein kleiner Junge kam vorbei und sah das Schild.
Da der Ladenbesitzer gerade an der Tür stand, fragte er ihn: „Was kosten die Hundebabys?“

„Zwischen 50,- und 80,- Euro“ sagte der Mann.
Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog einige Münzen heraus.
„Ich habe genau 7 Euro und 67 Cents“. Sagte er. „Darf ich sie mir bitte anschauen?“

Der Ladenbesitzer lächelte und pfiff nach seiner Hündin. Fünf kleine Hundebabys stolperten hinter ihr her.
Eines von ihnen war deutlicher langsamer und kleiner als die anderen und humpelte auffällig.
„Was hat der Kleine dahinten?“, fragte der Junge.

Der Ladenbesitzer erklärte ihm, dass der Welpe einen Geburtsschaden hat und nie richtig laufen würde laufen können.
„Genau DEN Kleinen möchte ich kaufen!“ sagte der Junge.

„Also den würde ich nicht nehmen, der wird nie ganz gesund.“ Antwortete der Mann. „Aber wenn du ihn unbedingt willst, bekommst du ihn umsonst. Ich schenke ihn dir.“
Da wurde der kleine Junge wütend.
Er blickte den Ladenbesitzer direkt in die Augen und sagte: „Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Dieser kleine Hund ist JEDEN Cent wert, genauso wie die anderen auch! Ich gebe ihnen meine 7,65 Euro und werde jede Woche einen Euro bringen, bis der Welpe abbezahlt ist.“

Der Mann entgegnete nur: „Ich würde ihn wirklich NICHT kaufen – er wird niemals in der Lage sein, mit dir zu laufen und zu toben so wie die anderen.“

Da hob der Junge sein Hosenbein und sichtbar wurde eine Metallschiene, die sein verkrüppeltes Bein stützte.
Liebevoll auf den kleinen Hund blickend sagte er: „Ach, ich renne selbst auch nicht gut und dieser kleine Hund wird jemanden brauchen, der ihn liebevoll umsorgt UND versteht!“  

Dan Clark „Weathering the Storm“

Das Leben schreibt wunderschöne Geschichten. Ich bekomme immer noch ein wenig Gänsehaut, wenn ich sie lese. ›lächel‹
Wie ging es Dir dabei?

Lesezeit: 2 Minuten

Die Welt braucht Inspiration. Ich hab sie gefunden … eine weitere Geschichte, die zum Nachdenken anregt. In vielen Situationen und Konflikten denken wir gern im Schema Schuld/Verschulden/Verantwortung. Besonders, wenn wir das bei anderen sehen. Oft geht es aber eben nicht um „SCHULD“, sondern die Bereitschaft etwas zu verändern.

WIE MAN EINEN FLUSS BESTRAFT

Es war einmal vor langer Zeit ein Bauer, der ritt auf seinem Esel zum Markt in die Stadt, da er manche Dinge in seinem Dorf nicht verkaufen konnte. Auf seinem Weg musste er einen kleinen Flusslauf überschreiten. An einer Stelle, die er kannte, war der Fluss gewöhnlich flach, sodass man gut hindurchgehen konnte. Da das Flussbett steinig war, stieg er stets ab und ging neben seinem Esel.

Nach einem starken Regen war nun der Wasserstand des Flusses etwas höher als sonst und der Bauer wurde bis zum Gürtel nass. Das ärgerte ihn sehr und er begann wild zu schimpfen: warum denn die Dorfbewohner seine Waren nicht kaufen würden, warum seine Frau nicht losgerissen war, dass der Esel auch längere Beine haben könnte und warum es nun gerade kurz zuvor so stark geregnet hatte.

„ICH MUSS ZUM MARKT. WARUM TRÄGST DU SO VIEL WASSER, DU BÖSER FLUSS? DU BIST SCHULD, DASS ICH MICH SO ÄRGERN MUSS.“

Er stand im kalten Wasser und wurde immer wütender. Da nahm er seinen Stock und peitschte das Wasser damit aus.
Dem Esel, der eine Weile neben dem Bauern gestanden hatte, wurden die Beine auch kalt und er ging ein paar Schritte weiter. Vom trockenen Ufer aus beobachtete er den Bauern, der voller Wut das Wasser peitschte und dabei immer nasser wurde. Während der Esel nach ein paar Minuten wieder trockene Beine hatte, kühlte der Bauer immer mehr aus und fing an zu frieren und niesen.

Voller Ärger beschloss der Bauer wieder zurückzureiten. Auf dem Weg nach Hause, erklärte er dem Esel genau, wie er den Fluss bestraft hatte:

„DER FLUSS WOLLTE MICH ÄRGERN. ER IST SCHULD DARAN, DASS ICH NUN ERKÄLTET BIN. ABER DEM HAB ICHS GEZEIGT …“

Und wenn er nichts gelernt hat, bestraft er den Fluss noch heute …  

Gefunden auf nur positive Nachrichten – Steffen.
Lesezeit: 4 Minuten

Manchmal braucht es nur eine Portion Mut und einen kleinen Tritt in den Hintern, um in die richtige Richtung zu gehen. Es gibt so viele Dinge, die als „Problem“ gesehen werden, obwohl es gar keines ist. Das Ding mit dem Mut ist wohl die häufigste Hürde, zumindest für sehr viele Frauen. Männer tun sich dabei immer etwas leichter. Das ist der Grund, warum ich das Thema Mut für ein sehr Wichtiges halte! Trotzdem möchte ich schon am Anfang des Artikels nicht versäumen zu sagen: „Tu das, was DU für richtig hältst“!

Wenn wir nichts wagen, werden wir vieles später bereuen!

Gleich zu Beginn, ich kenne ein mutloses Leben. Ich habe es viele Jahre gelebt. Ich war also mitten drin und das Gefühl ist mir sehr bekannt. Immer auf der „sicheren“ Seite, dann passiert auch nix. Nur weiß ich aber auch, dass sich durch dieses „breiige“ Leben auch nichts ändert kann! Ich habe während meiner Ausbildung wichtige Entscheidungen endlos lange vor mir hergetragen. Entscheidungen, hätte ich sie früher getroffen, die mein Leben in eine ganz andere Richtung gelenkt hätten. In eine Richtung, die ich für eine Zeit sicher sehr genießen hätte können. Was aber habe ich gemacht? Nix. Gejammert und viel zu viel auf andere Meinungen und Menschen gehört!

Ich habe mein ganzes Leben hinterfragt und dadurch wurde alles noch komplizierter als es in Wahrheit eigentlich gewesen wäre. Ich habe immer darauf gewartet, bis mich irgendwer an die Hand nimmt und mir diese Entscheidung nicht ausredet, sondern zuredet. Mir einen kleinen Tritt gibt und sagt: „Hey, was soll passieren? Du bist unabhängig, jung und verdienst Dein eigenes Geld UND es wäre eine tolle Chance, neues kennenzulernen.“ Doch es war niemand da, der dachte wie ich ganz tief in meinem Inneren.

Durch dieses immerwährende WARTEN, sich nicht oder zu spät entscheiden, wurde alles noch schlimmer. Auf Deutsch geschrieben: Ich hatte einfach nicht den Arsch in der Hose, mich all meinen Ängsten zu stellen. Auf mein Inneres zu hören und danach zu entscheiden. Mein Leben hat so laut nach Veränderung geschrien, nach Abenteuer! Was tat ich? Ich killte dies Gefühl und passte mich, der mir selbst eingeredeten Norm an. Ich tat das, was alle taten in meinem Alter.

Für solche Entscheidungen ist der Preis oftmals hoch …

Wahrscheinlich wirst Du mir jetzt recht geben, wenn ich sage, wir haben in der Kindheit die besten Ideen und wunderbarsten Träume die es je gibt. ›lach‹. Sie sind aber schnell vergessen, da wir anfangen uns mit anderen zu vergleichen. Wir denken vernünftig sein zu müssen, so wie es uns eben gelernt wurde! Oft wird einem auch erklärt, „talentfrei“ zu sein, was der größte Blödsinn überhaupt ist! Es kann einfach NICHT stimmen, weil JEDER irgendetwas gut kann und für etwas „brennt“!

Und da ist er wieder der MUT, der notwendig ist, um zu erfahren, was die Welt so alles bereitstellt! Ohne Mut wird unsere Welt klein bleiben. Viel kleiner, als Du es Dir für Dein Leben vielleicht wünschst. Wenn wir uns nichts trauen, wird sich einfach nichts ändern! Im Laufe der Jahre bin ich draufgekommen, dass man am besten mit allem beginnen soll, bevor man dazu bereit ist! Alles in hunderttausend Teile „zerdacht“ hat! Weil es einen oder DEN richtigen Zeitpunkt nicht gibt, weil sich ständig andere Dinge einschleichen.

Es beginnt ja schon bei sehr einfachen Dingen:

  • Courage, mal alleine zu verreisen … die Familie, Familie sein lassen.
  • Sich um einen anderen Job umzusehen. Einer der vielleicht auch Spaß macht?
  • Im fortgeschrittenen Alter noch eine Umschulung zu machen.
  • Mut sich der gesellschaftlichen Norm nicht zu beugen.
  • Die Herde verlassen und sich nicht umdrehen …
  • Mut, gedachtes auch auszusprechen.
  • Mut ins offene Meer zu springen und mal eine Weile zu schwimmen, bis man wieder Boden unter den Füßen spürt!
  • Mut, endlich DU selbst zu sein, egal ob verrückt, langweilig, stark oder schwach! Hauptsache DU!

Verstehst Du was ich sagen will? Höre nicht nur auf Deinen Verstand! Nimm Deine Gefühle mit ins Boot. Wenn er sagt, Du sollst gehen … dann bleib stehen. Sagt er Dir, es wäre gut stehenzubleiben … dann geh los!

Lass Dich nicht von anderen beirren! Vielleicht oder sogar ziemlich sicher, meinen es die meisten Menschen mit Dir gut, wenn sie Dich von Dingen, die Du gerne machen möchtest, abhalten wollen. Aber sei Dir auch immer bewusst, dass sie Dein Wachstum blockieren! Ohne Mut wirst Du nicht weiterkommen und ich weiß es aus eigener Erfahrung, dass Du vieles bereuen wirst, wenn Du in Deinem Leben nicht auch mal mutig vorwärts sprintest! ›lächel‹

Wir bereuen doch immer nur die Dinge, die wir nicht getan haben!

Die Dinge die in meinem Leben nicht ganz OK waren, die schiefgelaufen oder anders gemacht werden sollten (und glaube mir, da gab es so manche), bereue ich nicht. Aus ihnen habe ich lernen dürfen. Sie haben meine Persönlichkeit wachsen lassen. Ich bereue die Entscheidungen, die ich verpasst oder nie getroffen habe! Weil mir „der Arsch“ in der Hose fehlte!

Wenn wir nicht den Mut aufbringen, Verantwortung für unser Leben  zu übernehmen, werden wir nie unseren eigenen Weg gehen. Wir werden immer ganz brav und ordentlich den anderen folgen … das tun, was andere von uns verlangen und erwarten. Wo wir auch schon wieder bei der HERDE angelangt wären. Ich mag Herden, aber ausschließlich im Tierreich! Alles andere ist für mich unangenehm und willenlos. Durch so ein „Herdenleben“ werden wir nie erfahren, was das Leben für uns bereithält.

Ich hab vor einiger Zeit ein Buch gelesen, in dem Menschen im hohen Alter berichteten, was sie in ihrem Leben am meisten bereuen. 99 % sagten dasselbe, dass sie viel mehr auf Ihr Herz hören und nicht auf die Menschen hören hätten sollen! Hätten sie Courage gehabt, hätten sie ein ganz anderes Leben geführt … eines, dass sie sich auch gewünscht hätten!

Wir können mutig sein auch trainieren …

Ich konnte die letzten Monate selbst an mir erkennen, wie es für mich schwieriger wird, einfach darauf loszugehen, wenn ich meine Komfortzone längeren Zeitraum nicht verlasse und mich immer im sicheren gewohnten Umfeld aufhalte. Mutig zu sein! Das ist vielleicht nicht ganz so ein gutes Beispiel, wenn es sich wie in meinem Fall um gesundheitliche Ursachen handelt. Aber irgendwie passt es auch doch, denn ich bin feige geworden … traute mir nichts mehr zu. Wie schnell so eine Veränderung gehen kann …

Deshalb suchen wir uns ständig neue Herausforderungen. Kleine, die zu bewältigen sind. Einfach TUN. Eine liebe Freundin würde jetzt sagen: Jawohl … ich habs gemacht, auch wenn’s unregelmäßig und anders ist! Ja und genau um DAS geht es. :D

Unsere Zweifel sind Verräter und häufig die Ursache für den Verlust von Dingen, die wir gewinnen könnten, scheuten wir nicht den Versuch.

William Shakespeare

Und mit diesem punktgenauem Zitat eines sehr weisen Mannes, wünsche ich Dir einen tollen Tag voll Mut und Tatendrang. :-)
Pass gut auf Dich auf, bleib gesund und L E B E.

Lesezeit: 4 Minuten

Die meisten Menschen, so habe ich jedenfalls den Eindruck, umgehen und beschäftigen sich kaum mit tiefsinnigen und spannenden Fragen. Ein Fehler wie ich meine! Wobei dieses Nachdenken NICHTS mit einem endlosen Sinnieren zu vergleichen ist, sondern es soll uns dabei helfen unser persönliches Wachstum zu fördern. Es ist gut möglich, dass schon jetzt einige Leserinnen weiter scrollen oder die Seite verlassen. Weil es vielen Leuten schwerfällt, oder sie eben einfach keinen Bock haben sich etwas tiefer mit sich selbst zu beschäftigen. Wenn Du dennoch bleibst, dann stehst Du auf der anderen Seite und dazu gratuliere ich Dir schon jetzt! :D

Ich bin ja eine „Meisterin“ im Denken und sehr oft auch im „Zerdenken“. Das gebe ich zu. Es gibt aber auch einen ganz klaren Mittelweg und den möchte ich Dir heute ganz plausibel erklären und mit Dir teilen. Weil er wirklich wirklich hilfreich ist! Es soll Deine Reflexion anregen. Denn leider nehmen wir sehr oft Dinge an. Wir akzeptieren sie, obwohl unsere Einstellung und unser Bauchgefühl ganz andere Impulse setzen würde.

Unser Leben ist mit unzähligen Fragen verbunden …

Was machen wir? Wir umgehen sie, sie könnten ja unangenehm sein und werden. Wahrscheinlich haben wir ja auch (noch) gar keine Antwort darauf? Oder eine die uns eben nicht gefällt. Umso wichtiger finde ich es, sich damit auseinanderzusetzen. Mit den folgenden Fragen, die ich für uns über das Thema „LEBEN“ zusammengestellt habe und die ich mir schon tausend Mal gestellt habe, wird es Dir auch gelingen, besser durch die „angelaufenen“ Scheiben Deines Lebens, hindurchzusehen!

  • Wie definierst Du Sinn für Dich?
  • Bestimmt das Schicksal Dein Leben?
  • Gibt es in Deinem Leben Ereignisse, die Du gerne ändern würdest?
  • Was bereust Du bisher in Deinem Leben am allermeisten?
  • Was ist das Ziel der Menschheit?
  • Wie soll der Höhepunkt Deines Lebens aussehen? Hast Du ihn schon erreicht oder arbeitest Du noch daran?
  • Welches Ziel verfolgst Du? Verfolgst Du überhaupt ein Ziel?
  • Welche Erfahrung in Deinem Leben hat Dich am meisten geprägt oder sogar zu einem anderen Menschen gemacht?
  • Gibt es Dinge in Deinem Leben, die jegliche Bedeutung für Dich verloren haben?
  • Falls Du Kinder hast – was möchtest Du ihnen hinterlassen?
  • Hast Du Angst vor dem Tod?
  • Wenn JA, warum?
  • Gibt es ein Leben nach dem Tod …
  • WAS wäre Deine schönste Erinnerung?
  • Welche Ratschläge würdest Du Dir selbst geben für ein/Dein weiteres Leben?

Die Fragen lesen sich vielleicht abgespeckt, langweilig oder sogar sinnfrei für Dich? Nimm Dir die Zeit und beantworte sie für Dich. Du wirst es, wenn Du sie genau nimmst, nicht schaffen, sie alle sofort und schnell zu beantworten. Wahrscheinlich wirst Du Deine Antworten auch verändern? Probier es aus und vor allem – belüge Dich nicht selbst! ›zwinker‹.

Der Mensch ist ein Beziehungswesen …

Wir brauchen die sozialen Kontakte und sind größten Teils auf Beziehungen in den verschiedensten Formen angewiesen. Jetzt meine nächste Frage: Worauf achtest Du, bei anderen Menschen? Wonach beurteilst Du andere Beziehungen? Meine Fragen zum Thema „Beziehung“ stellen Deine Beziehungen unter ein genaues und vielleicht sogar kritisches Licht:

  • Was wünschst Du Dir von Deiner/einer Beziehung?
  • Behandelst Du andere auch so, wie Du selbst behandelt werden möchtest?
  • WAS ist LIEBE für Dich?
  • Welche Eigenschaft ist Dir bei Deinen Freunden, Deiner Beziehung am wichtigsten?
  • Beurteilst Du fair und ohne Vorurteile?
  • Weißt Du, wer und WIE Deine Freunde tatsächlich sind?
  • Was würdest Du für Deine Freunde, Deine Familie und Herzmenschen alles tun?
  • Von welcher Beziehung konntest Du am meisten lernen?
  • Wer hat Dich oder macht Dich zu einem besseren Menschen?
  • Kannst Du einem anderen Menschen verzeihen?
  • Haltest Du Deine Versprechen ein?
  • Welche Menschen bringen Dich zum Lachen?
  • Gibt es eine Beziehung, die Du gerne wieder aufbauen willst?
  • Ohne WEN  kannst Du Dir Dein Leben gar nicht vorstellen?

Ich muss zugeben, das Thema Beziehung würde ganz viel mehr Fragen aufwerfen! Aber Dir ist es ja erlaubt, Deine ganz eigenen Fragen dranzuhängen. ›lächel‹. Auch hier wieder wichtig – beantworte ehrlich und  gehe ein wenig in die Tiefe!

Nachdenken ist mehr als nur ein Zeitvertreib!

Ich weiß, dass das Auseinandersetzen mit tiefgehenden Fragen nicht einfach ist. Denn die Fragen bringen nicht immer ausschließlich positive Antworten! Bei mir brachten einige Antworten sogar mein Selbstbild in eine gewisse Schieflage. Denn es ist doch so, kritische Fragen lösen oftmals einen Veränderungsprozess aus. Menschen, die sich selbst und Ihr TUN und SEIN nicht kritisch hinterfragen, machen deswegen gerne einen Bogen um all das.

Der Grund? Es ist die Angst vor einer Veränderung! Menschen, die gerne weiterhin in der Masse mitschwimmen, werden kaum ihren eingefahrenen Weg verlassen. Veränderung ist leider selten gemütlich. :D

Wir alle kennen uns selbst am besten. Doch es gibt noch ganz viel mehr, was wir nicht über uns wissen. Durch solche Fragen und dem aktiven Nachdenken darüber lernen wir uns selbst noch besser kennen. Zudem macht das Nachdenken kreativ! Ganz oft passiert es mir, dass ich dabei auf ganz neue Ideen komme und Dinge plötzlich total anders sehe. Einen großen Vorteil hat das Nachdenken noch. Es fördert unser Wachstum …, das alleine ist Grund genug, gedanklich in die Tiefe zu „tauchen“. :-)

Das Thema Werte, das hier selbstverständlich auch nicht fehlen soll, erspare ich Dir allerdings. Dazu habe ich schon ausführlich in anderen Beiträgen geschrieben, die Du jederzeit nachlesen kannst! Ein letzter und ganz wichtiger Punkt ist Deine Reflexion. Denn sehr oft nehmen wir Dinge einfach an. Wir akzeptieren statt reflektieren! Die kommenden Fragen werden Dir dabei helfen noch etwas tiefer zu reflektieren.

Reflexion …

  • Verlässt Du Dich lieber auf Deine Intuition oder bist Du ein Kopfmensch?
  • Kennst Du die Vor- und Nachteile der Wahrheit?
  • Verfolgst Du Ziele, die Dir in Wahrheit gar nicht mehr gefallen?
  • Worüber bist Du Dir 100 % sicher?
  • Hast Du Angst vor Bedeutungslosigkeit?
  • Was ist für Dich einfacher: Denken oder Nachdenken? (nicht dasselbe!)
  • Belügst Du DICH oder andere häufiger?
  • Wie schnell kommst Du an Deine Grenzen?
  • Welche Gedanken würdest Du aus Deinem Kopf verbannen, hättest Du die Möglichkeit?
  • Was wärst Du lieber: sympathisch oder intelligent? :D
  • Glaubst Du an Gott? Besonders dann, wenn es Dir schlecht geht?
  • Auf welche Frage hättest Du gerne eine Antwort?

In dieser Liste gibt es für mich zwei Fragen, die ich bis heute nicht beantworten kann! Ich weiß es einfach nicht! Nicht weiter schlimm, denn ich bin mir sicher, dass die Antwort sich zum richtigen Zeitpunkt oder im richtigen Moment von selbst einstellen wird. Es geht auch gar nicht darum, alle Antworten auch zu kennen. Wichtig ist es sich damit auseinanderzusetzen.

Ich habe keinen Plan wie Du mit diesem Beitrag heute umgehen wirst. >achselzuck<. Vielleicht denkst Du Dir das ein paar tiefergehende Fragen, über die Du nachdenken sollst, kein Leben verändern wird! Das stimmt, … denn es ist wie immer eine Einstellungssache. Erst wenn DU aus DEINEN Antworten Schlüsse ziehen kannst und sie nach und nach in die Tat umsetzt, werden diese Fragen ihre volle Wirkung entfalten! 

Mein Leben verändert sich stetig in vielen kleinen Nuancen. Ich kann Dir nur empfehlen, tiefsinniges „Denken“ lohnt sich. Immer. Versuch´es einfach.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall eine tolle Zeit, viele Antworten und noch ganz viel mehr Fragen, die Dich in irgendeiner Form voranbringen werden.

Lesezeit: 3 Minuten

Du kennst es bestimmt, … die Tage an denen Du am liebsten NUR mit Deiner Bettdecke verbringen würdest! Die Tage, wo es mit Deiner Laune nicht zum Besten steht. Du bist eigentlich noch gar nicht richtig munter, und weißt aber schon jetzt: LEUTE, ich bin schlecht gelaunt. Gründe kann es viele, aber muss es nicht mal geben. Es ist einfach dieses Gefühl …

Solche schlechte Laune-Tage hatte ich früher ganz ganz viele! Zu wenig geschlafen, Stress im Büro, Ärger mit Freund und oder Familie, schlechtes Wetter, kranker Körper und was weiß ich noch alles! Aus dem Spiegel sah mich oft tagelang jemand an, der mir absolut nicht sympathisch war. „Was ist … klotz mich nicht so an!“ Eine Meldung zu meinem Spiegelbild, dem ich dann knurrend aus dem Weg ging.

Manchmal steigern wir uns auch grundlos in etwas hinein …

Ich schreib das jetzt so, weil es bei mir meistens genauso war! Am Ende wusste ich gar nicht, weshalb ich eigentlich so schlechte Laune hatte? Fällt die Zahnpaste von der Zahnbürste, oder haben wir verschlafen, ist der Kaffee aus am Morgen kommt schnell ein: „Na, der Tag kann ja was werden!“ Das waren auch lange meine Pauschalgedanken, die wirklich riskant sein können!

Es ist nämlich so, und das bitte immer im Auge behalten – Es gibt niemanden in unseren Köpfen, der unsere Stimmung lenkt! Wir alleine sind dafür verantwortlich und zuständig. Wir entscheiden, ob wir heute GUT oder SCHLECHT drauf sind! Das bedeutet, wir können jede Menge tun, um unsere Gedanken im Kopf umzudrehen, falls das Gefühl auf negativ steht.

Gute Laune lässt sich trainieren …

Wenn wir auf andere Gedanken kommen möchten und uns besser fühlen wollen, dann müssen wir unsere negativen, ich nenne sie jetzt mal „Selbstgespräche“, die ja für unsere schlechten Gefühle verantwortlich sind, durch gute Gedanken, also positive Selbstgespräche, ersetzen. Mir hilft es sehr, von negativen Gedanken Abstand zu bekommen, wenn ich mir hilfreiche Fragen stelle. Fragen bringen uns immer weiter! Denn sie sind der Anfang für eine Veränderung. Sie eröffnen Antworten und bieten uns neue Möglichkeiten und Perspektiven. Und all das bedeutet eine viel bessere Laune!

Ich kann so die Richtung meiner Gedanken kontrollieren und damit auch, wie ich mich dann fühle. Das ist meine Erste Hilfe Medizin, die ich an solchen Tagen gerne anwende. ICH und DU … WIR haben es in der Hand wie wir uns fühlen!

Gedanke von mir:

Ich hatte die letzten Monate beinahe jeden Morgen dieses Gefühl von Negativität in mir. Jeder Mensch weiß, wie es ist, wenn man durch gesundheitliche oder auch andere Gründen irgendwie nicht so kann wie man eigentlich möchte. Schmerzen, schlechter Schlaf, Unsicherheit und auch aufkommende Ängste, sind keine gute Unterstützung für gute Laune! Da wirst Du mir sicher recht geben. Und so habe ich wieder in meiner alten Kiste mit „GUTES HANDWERKSZEUG“ gegraben und auch gute Dinge gefunden, die mir schon in vergangenen Jahren eine große Hilfe waren. ›lächel‹.

Die Fragen, die ich mir damals notiert habe und die ziemlich abgegriffen aussehen, verwendete ich in den vergangenen Monaten wieder. Sehr aktiv und mit echtem Erfolg. Denn meine Gedanken wandelten sich innerhalb kurzer Zeit. Ich möchte sie mit Dir teilen. Techniken, die gute Dienste leisten, haben es verdient, hinausgetragen und geteilt zu werden. Ich nenne sie Stimmungsfragen, da verließ mich meine Kreativität jetzt ein wenig. ›lach‹

Stelle Dir die richtigen Fragen und Du wirst Deine Gefühle ändern:

  • Wofür bin ich dankbar? Wofür kann ich dankbar sein, wenn ich es wollte?
  • Wen liebe ich und WER liebt mich?
  • Worüber freue ich mich im Moment? Worüber könnte ich mich freuen und glücklich sein, wenn ich es wollte?
  • Worauf bin ich besonders stolz? Worauf könnte ich stolz sein, wenn ich es wollte?
  • Welches sind meine schönsten Erinnerungen?
  • Was mache ich besonders gerne?
  • Welcher Ort gibt mir am meisten Kraft? Wo fühle ich mich besonders wohl?
  • Was kann ich JETZT tun, um meine Situation besser zu machen?
  • Welche positiven Seiten hat mein Problem gerade?
  • WER kann mir bei der Lösung behilflich sein?
  • Was kann ich daraus für die Zukunft lernen?
  • Was würde ich tun und wie würde ich mich verhalten, hätte ich dieses Problem NICHT?

Einfache Fragen mit einer sehr großen Wirkung. Ich möchte Dir diese Fragen wirklich an Dein Herz legen. Stelle sie Dir und Du wirst Deine Gefühle verändern. Wenn Dir die Fragen ausgehen, dann bekommst Du keine Antworten mehr und ohne Antworten stirbt jede Hoffnung!

Beweise Dir, dass Du am LEBEN bist und die Zeit viel zu schade ist, um sie mit negativen Selbstgesprächen und Gedanken = schlechter Laune zu vergeuden!

Es funktioniert bei mir zu 99,9 %. Ich wünsche Dir viel Glück, hoffe aber, dass Du diese Fragen vielleicht gar nie brauchst!
Herzlichst und gut gelaunt.

Lesezeit: 5 Minuten

Bam. Was für eine Frage! Eine Frage, die ich mir früher sehr oft gestellt habe. Ich wollte so gern auf andere sympathisch wirken, aber genau das Gegenteil war der Fall. Ich war für andere immer die „Strenge“, die „Arrogante“ und sich für etwas  „besseres haltende“. Meine Frage heute an Dich – würdest Du für Dich selbst Sympathie empfinden, würdest Du Dir begegnen?

Was genau steckt hinter dem Wort „Sympathie“?

Wenn ich es beschreiben soll, würde ich sagen, das Wort beschreibt eine spontane Zuneigung einem anderen Menschen gegenüber. Es ist das unbestimmte Gefühl einer inneren Verwandtschaft da, die mich dazu leiten kann, mich mit diesem Menschen zu verbinden, ins Gespräch zu kommen (wollen). Sympathie kann ich nicht erzwingen. Sie entsteht automatisch und grundlos. Für mich spielt dabei Empathie eine große Rolle! Je mehr sich ein Mensch in Gedanken und Gefühle eines anderen hineinversetzten und nachfühlen kann, umso sympathischer ist er für mich.

Menschen, die uns selbst sehr ähnlich sind, empfinden wir – plump gesagt – auch als sympathisch! Weil sie auf uns berechenbarer wirken. Es gelingt uns in meist sehr kurzer Zeit, ein gutes Maß an Vertrauen aufzubauen. Sympathie ist also auch Vertrauen. Bestimmt hast Du es schon oft erlebt. Du triffst jemanden und die Chemie stimmt einfach. Dann wieder, begegnest Du jemanden, der Dir vom ersten Moment an unsympathisch ist. Eigenartig, oder?

Vielleicht aber auch nicht ganz grundlos. Dieses Thema war ganz viele Jahre meines, bis ich irgendwann aufhörte, mir darüber den Kopf zu zerbrechen. Ich hatte das Gefühl, je mehr ich mich anstrengte „sympathisch“ aufzutreten, umso mehr ging es in die Hose. Mich mochte man, oder man hasste mich. Dazwischen gab es nix. „Polarisieren“ … sagt man ja dazu. ›grins‹. Also ich polarisierte, und das nicht freiwillig. Aber weg von mir.

Können wir Sympathie aus uns herauskitzeln?

Eine gute Nachricht habe ich dazu: Das geht. Es gibt aber auch immer die Kehrseite der Medaille: Es ist nicht einfach. ›zwinker‹. Ich kann jedenfalls sagen, dass sich mein „unsympathisches“ Blatt schon etwas gewendet hat. :D

Ich habe mich immer meiner eigenen Sympathie unsicher gefühlt, und hatte große Angst vor Zurückweisung! Klar – habe ich sie schon von Kindheit an erfahren. Langsam veränderte ich mein Verhalten. Ich wurde reservierter und kühl … eine reine Selbstschutz-Maßnahme klarerweise. Damit riskierte ich umso mehr Körbe. Da half mir auch das aufgesetzte Dauerlächeln nix.

Sympathie ist irgendwie auch eine Selbstprophezeiung! Denn wenn wir meinen, dass uns andere Menschen klasse finden, verhalten wir uns auch automatisch ganz anders! Freundlich, wärmer und das hat den Effekt, dass uns unser Gegenüber tatsächlich sympathischer findet! Ausschlaggebend war, wenn ich wieder auf meine Wenigkeit zurückgreifen darf, mein authentisches SEIN. Eine Sympathieträgerin wird, glaube ich nie aus mir werden, muss es auch gar nicht! Ich habe hart an meine Kanten und Rundungen gefeilt um „echt“ zu sein, und diese Echtheit muss auch nicht jedem gefallen.

Aber, wie werden wir jetzt sympathischer?

Wir Menschen lieben und suchen beständig die Bestätigung und Zuneigung, darüber lässt sich nicht streiten. Fakt ist, wir manipulieren ständig. Es ist wirklich so! Jedes „Werben“ um Zuneigung eines Menschen oder eines Partners in spe … jede liebevolle Verführung in der Beziehung, ist letztendlich ein Manipulationsversuch. ›lach‹ Ganz klar, dahinter steckt das Grundbedürfnis gemocht zu werden! Ein tiefes und sehr authentisches Bedürfnis.

Leider gibt es auch Menschen, deren Absicht eine ganz andere ist: Sie nutzen ihr Gegenüber aus und fügen der Person gewollt Schaden zu! Aber davon möchte ich heute nicht schreiben. :-( Ich möchte die positive Absicht verfolgen. Kurz und gut, es nichts Verwerfliches sympathischer wirken zu wollen! Das ZIEL das wir damit verfolgen, macht den Unterschied.

Über alles wird geforscht und auch tatsächlich, über Sympathie. Und die Forschung bestätigt, dass Menschen, die sich gegenseitig „gut“ finden und mögen, ihre Verhaltensweisen gegenseitig anpassen! Was uns aber unterstützen wird, um mehr Sympathie auszustrahlen, habe ich uns hier zusammengefasst:

  • Ich konnte auf meinem Weg der Veränderung immer wieder feststellen, dass ein ehrlich gemeintes Kompliment wahre Wunder bewirken können! Ich finde es keinesfalls plump, jemandem den ich gar nicht kenne, zu sagen, dass ich ihn sehr höflich und aufmerksam finde! Es ist das Grundprinzip der Sozialpsychologie, dass mir immer wieder erklärt wurde. Es bedarf ein wenig – falsch – es bedarf sehr viel Mut, es auszusprechen … jedenfalls die ersten Male. >händezusammenschlag<.
  • Mit einem offenen Lächeln auf andere zugehen. Denn wenn ein anderer Mensch das Gefühl hat, dass wir ihn mögen, ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass diese Einstellung auf jeden Fall erwidert wird.
  • Augen sagen mehr als tausend Worte … hinter dieser Meinung stehe ich zu 100 %. Ein wacher freundlicher Blickkontakt unterstreicht unsere Authentizität und Glaubwürdigkeit! Er signalisiert Aufmerksamkeit, im Gespräch ohnehin das Wichtigste, aber auch bei einem flüchtigen „Hallo“.

Es gibt da aber auch noch ein paar andere Methoden, die Einfluss darauf haben können, wie sympathisch wir auf andere wirken. Diese Tipps habe ich aus einer sehr interessanten Schulung mitgenommen. Der „Erfolg“ war auf meiner Seite! Besonders hilfreich und gut anwendbar, wenn Du in der Dienstleistung oder einer Führungsebene tätig bist!

  • Fordere andere auf, über sich zu reden. In uns allen Menschen steckt ein kleiner Narzisst. Eine Unterhaltung fühlt sich für uns gleich um Welten wertvoller an, wenn wir über uns selbst erzählen können. Frage viel und Deine Beliebtheit wird sich verändern. Schenke Deinem Gegenüber genügend Zeit. Es macht Dich auch zu einem guten Zuhörer. :D
  • Gleich und gleich gesellt sich gern? Natürlich … meistens jedenfalls. Deshalb betone die Gemeinsamkeiten! Es macht auf Anhieb sympathisch. Natürlich sollst Du nicht das erzählen, was der andere hören möchte, bleib immer ehrlich und authentisch. Nicht „echt“ rüberzukommen wird entlarvt. IMMER! Und das mag niemand. Das Gespräch wird Gemeinsamkeiten herausfiltern und diese kannst Du dann in den Vordergrund stellen.
  • Lass die Selbstaufwertung! Damit meine ich jetzt nicht, dass Du von Dir nichts halten sollst, ganz im Gegenteil – DU bist TOLL wie DU bist! Es ist tatsächlich so, dass „Ach wie bin ich toll“ Kommunikation, abstoßend auf uns wirkt. Außer, es geht um ein Bewerbungsgespräch. ›lach‹.
  • Menschen, die ihre Verbindlichkeiten beweisen mag ich zum Beispiel total! Das gilt auf allen Ebenen. Ob es nun um Pünktlichkeit geht oder um Zusagen, die ein gehalten werden sollten. Ich mag Menschen auf die Verlass ist! Menschen, die ich einschätzen kann und wo ich nicht enttäuscht werde. Sei auch DU ein solcher!
  • Auch mal Schwäche zeigen und dazu stehen. Es wäre ein großer Fehler sich fehlerlos zu geben. Ich kenne Menschen, die verschwenden ihr ganzes Leben bei diesem Versuch! Hallo  … wir sind keine Götter. Zeige Mut zur perfekten Unperfektheit. Sprich über Deine Fehler, das ist nichts Wildes. Das können ganz belanglose Dinge sein die Dein Gegenüber vielleicht sogar sehr charmant finden kann?

Das waren die Punkte, die ich mir gemerkt und auch anwende. In Wahrheit ist es gar nicht so schwierig, sympathischer auf andere zu wirken. Oder ich kann es auch mit nur einem Satz formulieren: Verschenke DEINE Sympathie, dann kommt sie auch bestimmt zu Dir zurück! Heute kann ich sehr gut damit leben, dass mich einige eben nicht so „gut“ und sympathisch finden. Über den Rest, die sich freiwillig und gern in meiner Nähe aufhalten, bin ich allerdings sehr sehr dankbar und glücklich. 

Und Du so? Wie würdest Du Dich beschreiben und „einreihen“? Ich freu mich, wenn Du mir einen Kommentar da lässt!

Lesezeit: 2 Minuten

Die Themenwahl in einer Geschichte hängt selbstverständlich ganz vom eigenen Geschmack ab. Manche Menschen lesen gerne über Fabelwesen und Tiere, die eigentlich für Kinder geschrieben sind. Solche einfache Geschichten helfen ganz speziell beim Einschlafen. Ob nun die Geschichte selber gelesen oder vielleicht vom Partner vorgelesen wird, ist für die Wirkung und die Entspannung meistens egal. Geschichten lesen, kann zu einem RITUAL werden! Das kenne ich von mir selbst.

Meine Geschichte, die ich heute für DICH ausgesucht habe, liest Du besser selbst und gleich zweimal! Ich hoffe sehr, dass sie Dir genauso gut gefällt wie mir. Eine Geschichte für uns Frauen. Und egal ob Du sie in Deiner Mittagspause liest oder Du sie Dir mit ins Bett nimmst … auf jeden Fall viel Freude beim Lesen.

GIBT ES EIN LEBEN NACH DER GEBURT?

Ein ungeborenes Zwillingspärchen unterhält sich im Bauch seiner Mutter.

„Sag mal, glaubst du eigentlich an ein Leben nach der Geburt?“, fragt der Zwilling.

„Ja auf jeden Fall! Hier drinnen wachsen wir und werden stark für das, was draußen auf uns wartet.“ antwortete der andere Zwilling.

„Ich glaube, das ist Blödsinn!“, sagte der Erste. „Es kann kein Leben nach der Geburt geben – wie sollte das denn bitteschön aussehen?“

„So ganz genau weiß ich das auch nicht. Aber es wird sicher viel heller als hier sein. Und vielleicht werden wir herumlaufen und mit dem Mund essen?“

„So einen Unsinn habe ich ja noch nie gehört! Mit dem Mund essen, was für eine verrückte Idee. Es gibt doch die Nabelschnur, die uns ernährt. Und wie willst du herumlaufen? Dafür ist die Nabelschnur viel zu kurz.“

„Doch, es geht ganz bestimmt. Es wird eben alles nur ein bisschen anders.“

„Du spinnst ja wirklich! Es ist noch nie einer zurückgekommen von „nach der Geburt“. Mit der Geburt ist das Leben zu Ende. Punkt.“

„Ich gebe ja zu, dass keiner weiß, wie das Leben nach der Geburt aussehen wird. Aber ich weiß, dass wir dann unsere Mutter sehen werden und sie wird für uns sorgen.“

„Mutter??? Du glaubst doch wohl nicht an eine Mutter? Wo ist sie denn bitte?“

„Na hier – überall um uns herum. Wir sind und leben in ihr und durch sie. Ohne sie könnten wir gar nicht sein!“

„So ein Quatsch! Von einer Mutter habe ich nie etwas bemerkt, also gibt es sie auch nicht.“

„DOCH, manchmal, wenn wir ganz still sind, kannst du sie singen hören. Oder spüren, wenn sie unsere Welt streichelt …“

Henry Nouwen

Zauberhaft, nicht wahr? Ich konnte mir die kleine „Plapperei“ der zwei bildlich so gut vorstellen. ›lächel‹
Schön das es so Entwicklungsimpulse für unser Leben gibt. Bis zum nächsten Mal, ich freue mich jetzt schon darauf!

Lesezeit: 4 Minuten

Die liebe Achtsamkeit … sie ist ein besonderer Wahrnehmungs- und Bewusstseinszustand. Sie ist eine Persönlichkeitseigenschaft, die wir lernen und, wer möchte, auch vertiefen können. Schaut man mit „historischen“ Augen“ auf diesen Begriff, finden wir ihn in der Buddhistischen Lehre und in der Meditationspraxis wieder. Meine ersten und ganz bewussten Erfahrungen mit der Achtsamkeit hatte ich im Rahmen verschiedener Psychotherapie Methoden.

MINDFULLNESS, auf Deutsch ACHTSAMKEIT. Diese Worte begegnen uns ja sehr häufig! Vielleicht kennst Du ja Menschen, die Dir schon mal mehr Achtsamkeit für Dein Leben ans Herz gelegt haben?

Ich war kein achtsamer Mensch …

„Für sowas hab ich schon mal dreimal keine Zeit!“ Das war meine Standardantwort, wurde früher darüber geredet. Ich verdrehte meine Augen, wenn mir Leute das „nur sein“ vermitteln wollten und beispielsweise mir erklären wollten, was passiert, wenn ich ein Stück Obst im Ultra-Schneckentempo, dafür mit vollster Hingabe und Genuss verspeise!

Eine mentale Hygiene wird sich einstellen und es würde mir mit etwas Übung auch bald gelingen „widerstandsfähiger“ in meiner Leistungsgesellschaft zu Recht zu kommen. „Jeder wie es ihm gefällt …“, das war mein Standpunkt dazu, und somit war das Thema wieder vom Tisch.

Bis ich ein paar Jahre Später mein zweites Burnout eingesackt hatte und ich auf eine längere REHA fahren musste. Ich nahm in einer Gruppe Platz, in der darüber geredet wurde, sein Bewusstsein zu stärken und resistenter zu machen, um ausgeglichener und bewusster sein Leben gestalten zu können. Ich hab es noch genau im Kopf, was mir damals so durch den Kopf ging:

„Was? So viel Fokus NUR auf mein „SEIN“ legen? Wut und Ärger darf ich nicht mehr diesen Raum geben, wie ich bisher getan habe, weil es nicht der mentalen Reinigung dienlich ist? Aber ein sediertes „eingeschlafenes“ Bewusstsein“, dass nur noch um mich kreist, soll in mir einen Wandel einleiten? Das ist keinesfalls meine Welt, … ich will hier weg!“

Ich sollte mir also alles abgewöhnen und wegtrainieren, was ich mir mühevoll zurechtgelegt hatte. So kam ich zu meiner Achtsamkeit. Ungewollt und mit einem „es wäre jetzt schon wichtig, umzudenken …“

Warum habe ich Dir von diesen Momenten erzählt?

Weil ich noch vor einigen Jahren, absolut nix von all dem wissen, lesen und schon gar nicht hören wollte! Für viele Menschen ist es schwer, sich nur von einem Moment in den anderen bewusst zu bewegen und zu leben. Viele planen und machen ihre Arbeit schon Wochen oder sogar Monate im Voraus. Sie sind mit ihren Gedanken immer einen Schritt weiter. Beim Sport gedanklich schon beim morgendlichen Meeting. Bei einer wohltuenden Massage achten sie nur auf die Signale ihres Handys, das mit in den Behandlungsraum muss. Und im Auto denken sie über mögliche organisatorische Möglichkeiten nach um am Wochenende etwas Gelungenes für Freunde und/oder Familie auf die Beine zu stellen!

Oh ja, selbst beim Schreiben überkommt mich noch das Gefühl aus dieser Zeit! Ich kenne es wirklich gut! Allerdings ist das ein altes Kapitel aus einem alten Buch. Himmel sei Dank! >händezusammenschlag<

Diese Zeit hat viele Veränderungen mit sich gebracht. Das reifer werden tat sein Übriges. Ich habe mir aus unzähligen Therapien, einiges für mich passendes an Handwerkzeug mit genommen. Ich konnte nicht mit allem etwas anfangen, ABER ich habe bemerkt, dass ein achtsamer Bewusstseinszustand, das Wohlbefinden in mir gesteigert hat!

Achtsam im Moment, OHNE zu bewerten

Für viele Menschen ist DAS KEIN Normalzustand! Eine Menge Leute hängen mit ihren Gedanken entweder in der Vergangenheit fest, oder sie planen schon Lichtjahre voraus. Nicht wissend was die Zukunft bereitstellt. Dieses Denken wird oft von der Hoffnung begleitet, dass sich irgendwann mal ein zufriedener Zustand einstellen wird. 

Ein achtsam lebender Mensch, tickt da etwas anders. Er achtet auf den Moment, der gerade ist  – ohne ihn zu bewerten. Ein sehr entscheidender Aspekt der Achtsamkeit! Achtsam zu leben, bedeutet diese Bewertungen sein zu lassen, und sich wirklich auf das zu konzentrieren, was IM MOMENT außerhalb der Gedanken geschieht.

Keine Meditation funktioniert ohne Achtsames SEIN

Denn das Konzept der Achtsamkeit kommt aus dem Buddhismus, indem die Meditation eine große Rolle spielt. Achtsamkeit ist eine Haltung, die uns schult, nach innen zu horchen! Dieses Bewusstsein, können wir lernen. Ich begann damals mit den sogenannten „Body Scan“ Übungen, die gemeinsam in der Gruppe auf meiner Reha mehrmals wöchentlich, stattgefunden haben. Dabei wird systematisch beobachtet, was an den verschiedenen Stellen im Körper gerade so abgeht, OHNE zu bewerten. ›lach‹

Als weitere Folge wurden kurze Meditations-Momente eingebaut, gefolgt von einfachem Yoga und Thai Qi. Ich hatte sehr schnell meinen Gefallen daran gefunden und nahm mir diese Werkzeuge mit, in die Welt, die draußen wieder auf mich wartete. Vor allem kam ich bei der Meditation auf meine Kosten. Dabei geht es um die Konzentration. Der Fokus, der sich vor allem auf den Atem legt, hilft mir bei ganz vielen Dingen, die ich im Alltag integriere. <3 Beginnend mit anfangs 20-30 Minuten, die für mich manchmal endlos dauerten.

Heute verteile ich mehrere Einheiten in meinen Alltag. Immer unterschiedlich und je nachdem wie ich es brauche und es mir guttut. Manchmal sind es nur 5 Minuten Stille. Abends allerdings, geht es kaum ohne eine Meditation, die mich auf meinen Schlaf vorbereitet. Sehr zu empfehlen, für Menschen, die schlecht einschlafen können und kopftechnisch, schwer zur Ruhe kommen!

EMPFEHLENSWERT:

Ich mache all meine Sitzungen und Übungen mit der 7 mind App. Meine beste Freundin und tolle Begleitung! Hier findest Du geniale Meditationen, Grundlagen was aktuelle Themen betrifft, sehr viel Wissen und Techniken über Meditation und Achtsamkeit. Was ich besonders liebe, sind die Fantasiereisen zum Einschlafen oder Schlafgeschichten. Wirklich toll!

Schlussgedanke …

Achtsamkeit, Mindfullness … es mögen vielleicht Modewörter sein, aber ich sehe heute MEHR darin! Ein achtsames, bewusstes Leben hilft uns unseren Alltag angenehmer zu gestalten. Sie nimmt den stressigen Situationen, den Wind aus den Segeln. Ich bin wieder mal das beste Beispiel dafür, sonst hätte ich nicht darüber schreiben wollen. :D Mir gelingt es jetzt, die Momente besonders die guten, sehr bewusst zu erleben. Die weniger guten werden anhand eines angeeigneten Mindsettings, das aus vielen Teilen der Achtsamkeit und der Meditation und eines besseren Lebensstils bestehen, klein gehalten! So schütze ich meine Psyche und entschleunige mein SEIN.

Es tut mir tatsächlich leid, dass ich das Ding mit der „Achtsamkeit“ solange Zeit belächelt habe und als „Esoterik-Mist“ abgestempelt und in die Ecke verfrachtet habe. :-(
Mein Leben hätte von den positiven Auswirkungen schon früher profitieren können!

„Welchen Vorsatz DU DIR auch immer vorgenommen hast, versuche SANFT und ACHTSAM mit Dir selbst zu sein … und das bei allem was Du tust …“

Glück und Wohlbefinden soll in unserer Gesellschaft zum Normalzustand werden, das wünsche ich mir, indem wir in uns hineinhören, was wir wirklich brauchen. Ich wünsche Dir eine gute Zeit, pass auf Dich auf und Du darfst mich gerne mit lieben Menschen teilen ›zwinker‹. Ciao bis ganz bald.

Lesezeit: 4 Minuten

In meinem letzten Beitrag wollte ich ja schon darüber schreiben, aber wenn Du mich gelesen hast, wirst Du sehr schnell bemerkt haben, dass mein Beitrag eine gewisse Eigendynamik bekommen hat und die wollte ich „IHM“ nicht nehmen. ›lach‹ Heute aber hole ich es nach, weil es ein sehr guter Anschluss zum letzten Thema sein wird. Los geht’s!

Persönlichkeitsentwicklung hört nie auf, … sie beginnt nur irgendwann.

Diese Einleitung und ein (mein) Leitsatz, möchte ich heute, wie schon beim letzten Mal, wieder verwenden. Denn ich bin der Meinung, dass unsere Persönlichkeit auf einmal nicht mehr veränderbar ist, sondern sich ein Leben lang verändert oder verändern lässt! Ganz bewusst und aktiv oder aber auch unbewusst durch viele Faktoren, die uns das Leben ebenso zuspielt. Wobei ich auch schon glaube, dass Menschen die ihr Leben gerne in Ruhe verbringen, nicht unbedingt und plötzlich zum Menschen-Massen-Taucher werden! Und umgekehrt. Es geht eher um die Feinheiten unserer Entwicklung.

Wie ich ja in meinem letzten Beitrag Ich habe mich verändert viel über meine Person zu lesen war, meine Veränderung und persönliche Entwicklung, werde ich auch heute noch mal ein Beispiel aus meinen letzten Jahren zur Hand nehmen. Beispiele, die mich dazu getrieben haben, den letzten Artikel zu schreiben. :D

Ordner auf, und Jahre zurück …

Gott, wenn ich so alte Fotos, Artikel und Notizen auf meinem MacBook öffne, sind plötzlich Phasen aus einem alten Leben da, die ich am liebsten überspringen würde. Es sind emotionsgeladene Beiträge dabei, die ich heute so nicht mehr schreiben würde. Anderen wiederum fehlt der „Nerv“ den ich damit treffen wollte! Auf den alten Fotos scheine ich sehr alt zu sein obwohl noch um Jahre jünger! Meine Gesichtszüge teilweise hart und traurig. Gut, das sind Äußerlichkeiten, die vielleicht niemandem auffallen. Die Bilder und so manche Texte erinnern mich an vergangene Situationen. Gegebenheiten, in denen ich heute ganz sicher anders handeln würde und auch denke! Gerade, wenn es um die schlechten Erfahrungen geht …

Durch diese Reflexion ist es mir möglich, zu erkennen wie ich war und wer ich jetzt bin. Dieser ganze „Gefühlsmist“, den DU mit Sicherheit auch irgendwo gehortet hast, aus dieser Zeit können wir lernen. Fehler, wenn ich dabei überhaupt von Fehler reden darf, mache ich nach wie vor, sowohl im TUN und im Denken, aber ich gehe wieder ein großes Stück anders damit um. DU kannst mir vielleicht dabei zustimmen, weil es auch Dir so ergeht.

Wir entwickeln unsere Persönlichkeit (immer noch) weiter …

Plötzlich sind „Dramen“ keine große Sache mehr. Man kann schneller verzeihen und man denkt nicht mehr über ein „Was wäre wenn?“ nach. Man kämpft auch nicht mehr, um alles sofort richtigzumachen oder überhaupt zu machen! ›lach‹ Und so verändern wir uns nach wie vor in kleinen, manchmal kaum erkennbaren Nuancen, mit großer Wirkung für unsere Mitmenschen.

In all den Jahren unseres Lebens, steigen wir so viele Stufen, die enorm wichtig sind für unser Wachstum. Aber was genau darf man unter Persönlichkeitsentwicklung verstehen? Um das herauszufinden, müssen wir uns intensiv mit uns selbst auseinandersetzten. Mit unserer Vergangenheit, mit unseren Glaubenssätzen, unseren Gewohnheiten und eigentlich allem, was uns aus Person ausmacht.

Wir werden darüber nachdenken, was wir optimieren und ODER verändern möchten, um persönliches Wachstum zu erreichen! Kurz, das Wichtigste zusammengeschrieben:

  • Es gibt drei Säulen der Persönlichkeitsentwicklung. Selbsterkenntnis, Selbstakzeptanz und Selbstveränderung. All diese Stufen müssen wir schrittweise durchlaufen.
  • Die persönliche Entwicklung beschreibt das Wachsen unserer Denk- und Verhaltensweisen, sowie unserer eigenen Individualität!
  • Zu guter Letzt, sollte am Ende des „Säulenmarathons“ ein selbstbewusster, zufriedener Mensch mit einem guten Mindset und starken Beziehungen stehen, der uns ein freundliches Lächeln schenkt.

So würde meine Definition von persönlicher Entwicklung aussehen. Ich weiß aber, dass es dazu eine Menge Theorien gibt, die mir allerdings etwas zu kompliziert und schwer zu verstehen sind. Ich hab es lieber klar und einfach. :D
Was aber in und zu jeder Theorie passt ist, das Ziel einer Persönlichkeitsentwicklung ist immer, die Person zu werden, die man gerne sein möchte und das Verhalten und gesamte SEIN in etwas Positives zu verändern. ›lächel‹.

BEISPIEL:

Ich sollte in einem absolvierten Online-Kurs, NUR für mich selbst beschreiben, was mich auszeichnet. Was so richtig typisch für mich ist, was meine Stärken sind und wie ich meine Schwächen beschreiben würde …

Eine weitere Frage war, ob ich mich genauso annehmen kann, wie ich bin.
Abschließend und letzte Frage meiner damaligen Hausaufgabe lautete: WER möchte ICH werden? In welche Richtung würde ich mich gerne entwickeln? Und welche Fähigkeiten würde ich dazu benötigen?

Ich kann Dir sagen, es war soo schwer für mich diese Fragen zu beantworten! Wo ich allerdings ziemlich flott war, war die Aufzählung meiner Schwächen. Punkt und aus.

Ich wollte Dir dieses Beispiel nicht vorenthalten, da es meiner Meinung nach die wichtigsten Fragen sind, die man sich stellen kann. Wichtig dabei – und das fällt mir natürlich jetzt leicht zu sagen, war es aber damals NICHT, sich ganz neutral zu bewerten. Ich habe damals eine Freundin befragt, meinen Herzmenschen, meine Kinder, was mich als Mensch irgendwie auszeichnet … schon das war eine unangenehme Überraschung für mich. >Händezusammenschlag<

GEDULD ist bei diesem Prozess auch sehr wichtig. (Aber ehrlich gesagt, wo nicht?) unsere Persönlichkeit entwickelt sich nicht von jetzt auf dann und sofort. Dabei vergehen Monate und auch Jahre. Aber am Ende dieser schönen Reise – ich empfinde es tatsächlich so – steht ein unabhängiger, handlungsfähiger Mensch, mit enormer Lebensfreude, Lebenszufriedenheit und großer mentaler Stärke da. Nämlich DU.

Und ein Zitat zum Abschluss möchte ich Dir auch noch geben. Es passt zu meiner Lebenseinstellung wunderbar passt, vielleicht gefällt es Dir ja auch.

Ich fühle mich glücklicher, nur weil ich selbst bin und andere sie selbst sein lasse.

Carl R. Rogers

Ziemlich viel fett gedruckt heute … scheint alles irgendwie „wichtig“ zu sein. ›lach‹. UND ich bin gedanklich wie auch schriftlich nicht vom Weg abgekommen! Ich wünsche Dir eine gute Zeit, und wenn Du magst, darfst Du mich gerne weiterreichen. :-)

Lesezeit: 4 Minuten

Farben … sie beeinflussen unser Leben mehr, als wir meinen. Manche Farben lösen wohlige Gefühle und Emotionen in uns aus und manche Farben machen uns unruhig. Jede Farbe hat eine andere Wirkung auf unseren Körper und unsere Psyche. Welche Farben wir gerne in unserer Kleidung wiederfinden und mit welchen Farben wir unser zu Hause schmücken, verrät ganz schön viel über uns selbst! Farben geben Rückschlüsse auf unsere Stimmung … sehr oft jedenfalls. Wie bunt ist es in Deinem Leben?

Ich wollte das neue Jahr „bunt“ und positiv beginnen. Deshalb mein Gedanke ein wenig über Farben nachzudenken und einen Artikel daraus zu machen. Schließlich ist der Jänner ohnehin meistens grau in grau. :D

Unser Leben ist voller Farben

Ein tolles Geschenk der Natur wie ich finde, über das wir uns viel zu wenig freuen. Sprechen wir über Farben, denken viele gleich an die Mode – und Werbeindustrie! Das war bei mir eine zwanghafte Berufskrankheit, als ich noch aktiv in der Modeindustrie mitgemischt habe. Heute freue ich mich über die Farben in der Natur, und auch wenn der Jänner das für mich gefühlt längste Monat des Jahres ist, freue ich mich auf die Monate danach, wenn wieder alles BUNT und SAFTIG wird.

Eine meiner ersten „Aktionen“ nach Silvester ist es ja immer mir frische Tulpen zu kaufen … weiße … denn ich liebe weiß. <3
Es löst gute Laune bei mir aus und ist der Beginn einer neuen Dekade, auf die ich mich freue.

Mit der richtigen Farbe gute Laune verbreiten

Geht das denn? JA … auf jeden Fall! Farben beeinflussen unseren Körper und unsere Psyche maßgeblich. Und das ohne zu fragen. ›lach‹. Farben können uns krank machen oder heilen. So wie bekannt ist, dass blaues Licht kühlend auf uns Menschen wirkt, rotes Licht hingegen Energie spendend, wärmend und anregend auf uns wirkt. Und bei der Farbe Rot, fällt mir auch gleich eine liebe Freundin ein, die mir immer rote Wollsocken strickte … zwecks der „Energie“ wär’s gewesen. ›lach‹.

Orangetöne erinnern uns an die Sonne und fördern dadurch ein gewisses Wohlfühlgefühl! Deshalb sind Massageräume gerne in warmen Tönen gemalt. Fakt ist, die Schwingung der Farbe löst Gefühle und Assoziationen aus, je nach verinnerlichter Erfahrung und kulturellem Hintergrund. So wie bei mir weiß die Farbe der Unschuld ist. Sauber und klar. Deshalb werden wahrscheinlich auch Brautkleider und Taufgewänder in Weiß gewählt. In anderen Kulturen allerdings gilt die Farbe Weiß als die Farbe der Trauer …

Und so wie sich die Farbaussage je nach Kultur wandelt, so lässt sich auch die Farbwahrnehmung verändern. Ich habe gelesen, dass bei Menschen mit Diabetes und bei erhöhtem Alkoholkonsum die Blau-Sensitivität niedriger ist. Und so hat unser Gehirn seine ganz eigene Art mit Farben umzugehen.

Freundlich oder düster?

Helle Farben wirken freundlich … sie sind Stimmungsaufheller und geben uns das Gefühl von Weite. Dunkle Farben werden von vielen Menschen als düster, bedrückend und unpersönlich entgegengenommen. Ein „satter“ Farbton wirkt laut und aufdringlich und zarte Farben nehmen wir als zurückhaltend wahr. Das ist das, was mir noch von meiner Farbenlehre aus meinen aktiven Jahren hängengeblieben ist.

Und halte ich mich noch ein klein wenig in der Modewelt auf, muss ich nach wie vor sagen: ICH muss sehr bedrückend und unpersönlich auf andere wirken, denn würden Menschen in meinen Kleiderschrank nach etwas „buntem“ suchen, wären sie mehr als enttäuscht. Ich trage nämlich hauptsächlich und mit Leidenschaft grau. Früher ausnahmslos schwarz, was ich jetzt wegen meiner Fellnasen aber sein lasse! ›lach‹. Und NEIN ich bin nicht frustriert oder befinde mich in einer Grauzone wo ich nicht gesehen werden möchte … ›lach‹. Ich fühle mich einfach wohl und zudem ist die Farbe pflegeleicht und kommt so gut wie NIE aus der Mode, dem Modediktat bin ich entkommen und wenn ich ehrlich bin – hab ich nie mitgemacht!

Das Farben dennoch viel Aufmerksamkeit erregen können ist Tatsache. Wenn wir uns also zu einer bestimmten Farbe hingezogen fühlen, kann das bedeuten, dass diese Farbe in unserem Leben fehlt und das mit der Kleidung ausgleichen. Was will „ich“ also mit meinem Outfit aussagen? Aber es spielen nicht nur die Farben unserer Kleidung eine erhebliche Rolle, vielmehr die Farben in unserm Alltag! „Die Farben in welchen man wohnt, sagen viel über das Innere eines Menschen aus …“ Das stimmt wirklich. Mit welchen Farben umgibst Du Dich zu Hause? Lebst Du sehr farbig oder eher eintönig?

Wie bunt ist also Dein Leben?

Auf jede Farbe einzeln einzugehen, würde hier den Rahmen sprengen. Und ich denke da gibt es auch genügend Fachliteratur zu kaufen. Was ich aber mit diesem Beitrag bezwecken möchte ist, dass Du Dich umsiehst in Deinem Leben. Betrachte mal etwas genauer die Farben mit denen Du Dich ständig und gerne umgibst!

  • Wie sieht DEIN Alltag aus … knallig oder dezent?
  • Welche Farben bevorzugst Du generell in Deinem Leben?
  • Welche ziehen Dich an und von welchen hältst Du Abstand?

Ich möchte Dich ermutigen, etwas Farbe in Dein Leben zu lassen. (Ich trage rote Energiesocken. ›lach‹)
Unser Leben ist nicht nur schwarz/weiß, auch wenn wir uns kleidungstechnisch vielleicht sehr wohl darin fühlen!
Setzen wir Akzente. Achten wir darauf, welche Farben uns guttun … unsere Seele erwärmen und tanken wir diese Farben aus der Natur! Tanken wir Energie und sei es nur durch eine Pracht farbiger Blumen, die uns beim Vorübergehen ein Lächeln ins Gesicht zaubern.

Auch wenn der ein oder andere von uns nicht gerne „Farbe“ trägt, was auch völlig in Ordnung ist – schauen wir uns die Farben des Lebens an, denn an Farbe kann man sich niemals satt sehen!

Die Kunst des Lebens ist, mit allen Farben die das Leben uns schenkt, ein KUNSTWERK zu erschaffen.

Holman Hunt

In diesem Sinne … treib es BUNT. :D