Wie erreicht man ein glückliches, positives und selbstbestimmtes Leben. Was muss man ändern und vor allem wie ändert man sein Leben und seine Einstellung um wirklich ein lebenswertes Leben führen zu können.
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Gleich zu Beginn ein paar Fragen: Wie war denn Dein letztes Jahr so? Konntest Du jeden Moment genießen? War es ein Jahr voller Liebe, aufregenden Momenten und vielen Erkenntnissen? Haben sich Deine Vorsätze auch verwirklichen dürfen? Falls Du jetzt einen tiefen Seufzer von Dir gibst … ich kenn mich aus. Ein Jahr geht so schnell vorbei, ohne dass wir es eigentlich wirklich wahrnehmen, ob und was sich erfüllt und verändert hat. Machen wir das neue Jahr zu UNSEREM Jahr und bewegen wir etwas in unserem Leben, dass uns am Ende des Jahres nur ein einfaches „WOW“ sagen lässt!

Die Fragen im Vorwort kann auch ich nur mit einem langgezogenen Seufzen beantworten. Jetzt ist das neue Jahr schon einige Tage alt und mein persönlicher Fokus ist für 2022 ganz klar und wie von selbst gekommen. Die meisten Menschen setzen sich ja jedes Jahr dieselben Ziele, OHNE sie wirklich umzusetzen. Warum? Weil unser Gehirn eine ziemlich faule Masse ist! Scheint eine Aufgabe zu schwer oder zu unbequem, gibt es lieber gleich auf. ›lach‹.

Fokus … eine sehr gute Alternative für Dein „WOW“-Jahr

Wenn Du also tatsächlich etwas in Deinem Leben verändern möchtest, musst Du grundlegend anders an die Sache herangehen. Das gilt auch für mich! Eine sehr gute Alternative ist es zu fokussieren, WAS wir möchten! Was ich auf keinen Fall mehr tun werde, ist mir Zeitspannen zu setzen. Denn wie das Leben eben oft so spielt, macht es gerne mal einen Break. :-( Gesundheit geht immer vor. Ich habe mir nur vorgenommen JETZT zu beginnen.

Ich möchte meinem Fokus in den Dienst von etwas Höherem stellen. Es geht um meine ICH-Ideale … um etwas, was mir in meinem Leben (noch) fehlt! Nichts Äußeres oder Materielles, sondern es geht dabei um die Grundeinstellung und Eigenschaften, die ich dabei „verfeinern“, ausbauen oder wenn notwendig auch über den Haufen schmeißen werde! ›lach‹

Vielleicht geht es Dir ja wie mir. Ich habe mich das letzte Jahr teilweise so unmotiviert und planlos gefühlt. Es ist viel geschehen … im Außen sowieso. Corona hat die Welt und die Menschen verändert. Der Fokus vom letzten Jahr ist zersprungen wie Glas. Übrig geblieben sind genügend Ausreden. Ok. Vergangenes können wir nicht mehr ändern. ABER – wir können daraus lernen! :D Deshalb: Die Ziele sind festgelegt und ich bin sowas von bereit!›lach‹

Hast Du auch Lust? Dann schauen wir uns doch gemeinsam die Praxis an?

Wo steckt Deine Leidenschaft?

Unsere Reise beginnt mit einer einfachen Frage: WAS möchte ich wirklich? JA, ich gebe es zu, so einfach ist diese Frage gar nicht. Denn wenn Du Dich bis jetzt noch nie wirklich oder länger mit dieser Frage beschäftigt hast, dann kann es sogar sein, dass es Dir ziemlich schwerfällt, sie zu beantworten. Was nie falsch ist – folge Deinem Bauchgefühl, Deiner Intuition!

Viele Menschen nehmen immer das Wort Reichtum und Geld in den Mund. Ganz automatisch. Es scheint, als sei Geld der Schlüssel zum Glück. ›zwinker‹. Ehrlich gesagt, würde ich „Reichtum“ mal ganz außen vor lassen. Stelle DIR die Frage: WAS WILL ICH WIRKLICH? Und am besten ist es, wenn Du diese Frage in einem Fließtext (einfach drauf losschreiben), beantwortest. Lass Deine Gedanken dabei etwas weiter schweifen. Geh etwas unter die Oberfläche … ich bin mir ganz sicher, Dein Unterbewusstsein wird eine oder viele Antworten haben. Nimm Dir ein paar Tage dafür Zeit und warte einfach ab, was sich ergibt. :D

Bei meinem richtigen Fokuswort machte sich eine starke Begeisterung und ein tolles warmes Gefühl bemerkbar. Tief sitzende Wünsche haben den Vorteil, sich in dieser Form bemerkbar zu machen, wenn wir darüber nachdenken. Also, ob Du den richtigen Fokus gefunden hast, wirst Du tatsächlich spüren.

Im vergangenen Jahr war mein Fokus auf Klarheit gerichtet. Übrigens ist das ein Ziel, das ich jedem nur empfehlen kann. Denn Klarheit bringt uns Sicherheit und wir lernen, was uns wichtig ist im Leben. In diesem Jahr ist unter anderem Stärke. Warum, sage ich Dir später. :-)

Fokus – was bedeutet er für mich …

Was er für Dich bedeutet, darfst Du alleine herausfinden, denn DAS ist wirklich sehr individuell. Was ich tun kann, ist Dir nur die grundlegenden Bereiche zu nennen, in der sich Dein Fokus auswirken wird. Wie ich ja schon erwähnt habe, möchte ich meinen Fokus in diesem Jahr auf „STÄRKE“ legen, und Dir beispielhafte Erklärungen dazu geben.

MENTAL bedeutet Stärke für mich, einfach noch gelassener zu sein. Ich möchte noch mehr loslassen und weniger kontrolliert in meiner Art sein. Stärke bedeutet für mich auch, meine Selbstwahrnehmung besser im Griff zu haben und doch die Kraft zu noch mehr Selbstliebe aufzubringen. Stärke bedeutet für mich auch Mut. Und der ist mir etwas abhanden gekommen!

KÖRPERLICH bedeutet Stärke für mich, wieder aktiv zu werden! Meine Muskeln auf Vordermann zu bringen und sie daran zu erinnern, dass ich sie wirklich brauche! Ich war die letzten zwei Jahre oft verletzt und krank. Jetzt sollte es langsam wieder aufwärtsgehen. Ich möchte dieses Jahr alles tun, um meinen Körper zu unterstützen! Das bedeutet nicht nur Training und aktive Bewegung, sondern auch wieder eine gesündere Ernährung. Ich möchte achtsamer mit meinem Körper sein.

Im Umgang mit meiner LEBENSGESTALTUNG bedeutet Stärke für mich, mich allen Herausforderungen zu stellen. Ich will meine bequeme Komfortzone der letzten zwei Jahre (krankheitsbedingt), verlassen! Ich möchte meinen kreativen Wünschen mehr „Auslauf“ schenken. Ich möchte endlich mein Buch schreiben … zumindest endlich Klarheit finden, wohin die Reise hingehen soll.

Soviel zu mir und meinem Fokus Stärke als Beispiel für Dich und was ich damit meine. Ein einziges Wort … und so viele Bedeutungen! Nimm Deinen Fokus und zerlege ihn. Du wirst sehen, was dabei alles herauskommt und Dich in Deiner Wahl bestärken wird.

Was kannst Du noch dafür tun?

Wenn Du Deinen Fokus gefunden hast, er kompatibel mit Deinem Leben ist, kannst Du Dir überlegen, was Du in diesem neuen Jahr tun kannst, um alles ins Laufen zu bringen. Dich mental darauf vorzubereiten, um Deinen Fokus zu verinnerlichen. Welche Gewohnheiten könntest Du dafür nutzen und welche sind so gar nicht dafür geeignet? Wie schon erwähnt, ich finde es absolut nicht wichtig, dass Du Dir einen perfekten Schlachtplan für das ganze kommende Jahr zurechtlegst. Es kommt ohnehin meistens anders, deshalb lasse ich es diesmal ganz sein. :D

Zurück zur Stärke und meinem Beispiel:

Also ich möchte den Fokus auf Stärke richten in diesem Jahr. Um all das auch umzusetzen, muss ich als Erstes meine Komfortzone verlassen. Ich werde mehr „NEIN’S“ aussprechen. Mutig werden. Will ich mit meinem Buch beginnen, muss ich mich ernsthaft damit auseinandersetzen … viel schreiben und noch mehr ehrliche Texte zusammen stellen. Ich muss mich bewegen, um wieder zu Kräften zu kommen und endlich wieder fit zu sein! Ich will noch mehr Zeit für meine Bedürfnisse und die Menschen nehmen, die ich mag. In Wahrheit mag ich das Wort „muss“ so gar nicht. Aber in diesem Fall brauche ich es, um dahin zu kommen, wo ich hin möchte. 

Verstehst Du jetzt was ich meine? Schön. ›lächel‹

Und was dann fragst Du vielleicht?

Wenn, Du all das in Deinem Kopf abgelegt und in Deinem Innersten manifestiert hast, Dein Fokus klar im Raum steht, bist Du super toll gerüstet und bereit. Du kannst Dich auch selbstverständlich auf mehr Themen fokussieren. Mehr bedeutetet aber auch mehr Arbeit und mehr Aufmerksamkeit. :D

Ich persönlich habe mir noch einen Fokus dazugenommen. Ich fordere mich, ›lach‹. Was mir auch immer sehr hilfreich erscheint ist, wenn Du Deinen Fokus, also das Wort, aufschreibst … es als Lesezeichen benutzt oder Dir ein Visionboard zu Deinem Thema (Themen), gestaltest! Ich benutze zeitgleich auch meinen Fokus in der Meditation. Es ist nicht notwendig, aber es hilft, den Blick darauf nicht zu verlieren!

Wie intensiv Du, wir, mit unserem Fokus umgehen, bleibt uns allen selbst überlassen. Ich weiß allerdings eines: Mit Zwang geht schon mal gar nichts. Zeitfenster helfen mir dabei leider nicht, deshalb schenke ich mir so viel Zeit, wie ich eben brauche. Sind Ergebnisse da – feiere Dich! Lass es laufen, wie es kommt und Du wirst sehen, dieses Jahr wird zum Highlight und am Ende steht ein fettes WOW in Deinen Gedanken geschrieben …  Wow, WAS war das für ein Jahr.

Jetzt bleibt mir nur noch, Dir einen fantastischen Start für ALLES, was Du in Angriff nimmst, zu wünschen!
Sei gut zu Dir und pass´ schön auf Dich auf!

Lesezeit: 3 Minuten

Fühlst Du Dich manchmal mit Deinem Leben überfordert? Gibt es zu viele Dinge, die Du machen musst und an die Du ständig denkst, damit Du sie ja nicht vergisst? Dein Kopf ist so voller Dinge, dass Du Dich auf nichts richtig konzentrieren kannst? Du fühlst Dich, als wärst Du in einem Käfig gefangen, wo kein Ausgang zu finden ist? So geht es mir auch manchmal. :D

Als einigermaßen gut organisierte Frau dachte ich immer, dass mir so etwas nicht mehr passieren würde. Aber leider bleiben solche Momente einfach nicht aus und kehren in Abständen immer mal zurück. (Bedauerlicherweise). Dafür ist unsere Welt und die Anforderungen an uns viel zu komplex.

Manchmal wünschte ich mir einen persönlichen Assistenten. Einfach jemanden, der an ALLES denkt und alles (besonders das Unangenehme) für mich organisiert und gleich erledigt. Das wäre super und ich könnte mich gelassen auf die momentanen Aufgaben konzentrieren. ›lach‹. Ich kann diesen Wunsch weder mir selbst, noch Dir erfüllen. Was ich aber kann, ist Dir eine MEINE Methode zu zeigen, die Dich in solchen „zu viel im Kopf“ Momenten wieder auf den Boden zurückholt!

Klingt doch gut, oder?

Es ist super einfach, kostet Dich ausschließlich 15 – 20 Minuten Zeit und Du kannst sofort und jederzeit damit beginnen. Es hilft Dir auch dabei, Deine Prioritäten zu ordnen. Ordnung ist immer toll, weil wir dadurch auch schnell erkennen, was wir NICHT brauchen und was absolut nicht (mehr) notwendig ist!

Kann ich Dich überzeugen? ICH war es sofort als ich davon das erste Mal hörte. Es war auf einem Schreib-Seminar und ich wurde nicht enttäuscht als ich es das erste Mal ausprobiert hatte! Seither wende ich diese Methode immer an, wenn mein Kopf zu explodieren droht. ›zwinker‹.

So einfach funktioniert es:

Keine Sorge es ist keine spirituelle Sitzung notwendig, keine Magie und auch sonst kein Hokus Pokus dahinter.
Alles, was Du dafür brauchst, ist, ein Blatt Papier, einen Stift und etwa 15-20 Minuten Zeit.
Wenn Du das alles bereit hast, kannst Du auch schon loslegen!
Gut wäre es, wenn Du auch in dieser Zeit Deine Ruhe hast und nicht gestört wirst.
Stelle Dein Handy auf 15 oder 20 Minuten Weckfunktion und beginne zu schreiben.

Bringe all die Dinge zu Papier, die Du noch erledigen musst.
JEDE noch so kleine Aufgabe und die Dinge, die Du dabei berücksichtigen und bedenken musst.
Deine Termine, Telefonate, Gespräche und Mails und Nachrichten, die geschrieben werden müssen.

ALLES soll aufs Papier. Du kannst es in Stichpunkten aufschreiben oder als reinen Fließtext aufschreiben … wie es für Dich leichter ist. Du kannst auch wechseln, alles ganz egal. Hauptsache Du bringst es aufs Blatt so wie es in Deinem Kopf ist.
Ja und bitte versuche es NICHT zu editieren oder den Schreibfluss zu stoppen!
Je fließender Du schreibst, umso ungefilterter wird alles aufs Papier strömen. :-)

Du glaubst ja gar nicht, wie viel Du in 15-20 Minuten aufschreiben kannst!
Vor allem wie erleichtert Du Dich danach fühlen wirst.
Da alles notiert ist, sendest Du Deinem Kopf das Signal, es loslassen zu dürfen!
Und schon ist der Weg freier, um Dich auf DAS zu konzentrieren, was Du JETZT machen möchtest.
Du wirst beim Durchlesen Deiner Punkte, auch ganz bestimmt Dinge „vertagen“ oder sogar ganz streichen … so geht es mir jedes Mal und ich wundere mich danach immer wieder aufs Neue, wie ich mich selbst unter Druck setzten kann!

Da es mir die letzten Tage wieder mal so ergangen ist und mir diese Methode IMMER hilft, wollte ich sie heute ganz einfach mit Dir teilen. Das Schreiben ist zwar mein Zuhause, aber Du musst absolut KEIN „Schreiberling“ sein, um diese Methode für mehr FREIHEIT in Deinem Kopf, anzuwenden.
Probier’s einfach aus!

Pass Dein LEBEN an DICH an und schau´, dass es Dir gut geht dabei.

Lesezeit: 4 Minuten

Bestimmt hast Du schon mal einen Liebesbrief geschrieben? Früher … in der Schule vielleicht? Heute macht man ja alles per Mail und Smartphone, denke ich mal. Aber wie und was man heute macht, darum geht es mir heute nicht. Denke doch mal an diese Zeit zurück! Und falls DU noch keinen geschrieben hast, wirst Du bestimmt schon mal einen bekommen haben. Wenn jetzt Deine Antwort „JA“ ist, weißt Du wie besonders und intim so ein Brief ist. Ganz egal aus welcher Perspektive man ihn betrachtet.

Falls Du aber dieses Gefühl nicht kennst oder vielleicht vergessen haben solltest, lass mich Dir die Wirkung von Liebesbriefen nochmal kurz beschreiben. :D

Wenn sie „gut“ geschrieben sind, können sie uns zu Tränen rühren! Es kommt vor, dass es einem die Sprache verschlägt. Gleichzeitig machen sie so unsagbar glücklich und auch verlegen. Ein warmes Gefühl verteilt sich im ganzen Körper. Ein Liebesbrief hat etwas Magisches, … er stärkt und festigt und vertieft die Beziehung beider Personen. Ein Liebesbrief zeigt, wie ernst es gemeint ist.

Was, wenn DU jeden Tag so einen Brief bekommen würdest?

Welche Wirkung hätte das auf Dich? Würde es Dir jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht zaubern? Würde es Dich stärker machen, Dir Rückenwind geben? Deine Beziehung zu dem Schreibenden zu etwas ganz Besonderem machen?

ICH bin mir sehr sicher!

Nun … und nur so ein Gedanke: Wen könntest Du deshalb bitten, Dir einen solchen besonderen Brief zu schreiben?
Und zwar jeden Tag einen? 30 Tage lang! ›lächel‹! Ganz gleich, was Du jetzt denkst. Ob es jemanden geben könnte oder nicht. Ob es Dir ohnehin zu peinlich wäre, jemanden zu bitten. Es gibt da jemanden sehr besonderen in Deinem Leben, der Dir sehr gerne Liebesbriefe schreiben wird!

Dieser besondere „jemand“ kennt Dich richtig gut. Er weiß um Deine Stärken und kennt Deine Ängste und Schwächen. Und … er begleitet Dich Tag für Tag … ist immer an Deiner Seite. Tag und Nacht. Und das allerbeste – nichts wird peinlich!

Wer dieser Mensch ist, weißt Du jetzt bestimmt. DU SELBST. :-)

Briefe an Dich selbst …

Vielleicht kommt Dir diese Idee sehr eigenartig und verrückt vor. Auf den ersten  Blick jedenfalls. Der zweite Blick könnte aber schon anders ausfallen. Vielleicht vorne weg – diese Idee kommt nicht von mir. Mir wurde sie vor einigen Jahren in einer Therapie vorgeschlagen. Mir ging es damals nicht gut. Ich war voller Zweifel, vielen Ängsten und Selbstliebe war ein Fremdwort gewesen.

Ich bin dem damals nachgegangen. Der Anfang ist mir nicht leicht gefallen. Wie sollte ich schöne Dinge an mich selbst schreiben, wenn ich mich alles andere als toll fand? Ich bin dabei geblieben und es gelang mir, immer längere Briefe an mich zu schreiben. Sie wurden mit der Zeit freundlicher, liebevoller und gefühlvoller.

Liebesbriefe an sich selbst zu schreiben, erfüllt mehrere Dinge gleichzeitig:
Sie sorgen dafür, mit sich selbst in Verbindung zu treten … die eigene Tiefe zu erforschen und zu vertiefen. Sie erinnern Dich, wie großartig Du eigentlich bist! Was alles in Dir steckt und welches Potenzial wir alle in uns tragen dürfen. So ganz nebenbei stärkst Du damit Deine Selbstliebe und Dein Selbstvertrauen! Alle Worte, die Du darin verpackst, werden Dich mit Liebe und Wärme erfüllen … diese Erfahrung habe ich gemacht und es war genau DAS, was mir so gutgetan hat. ›lächel‹

Du brauchst nicht viel …

Du musst nicht viel dafür tun. Du musst es in erster Linie nur wollen. Jeden Tag, einen ganzen Monat lang.
Du musst keinen Seiten befüllen, es soll nur aufrichtig sein.
Und etwas abwechslungsreich. :D
Schreibe nicht jeden Tag dieselben Dinge, Dinge, die jeder schreiben würde!
Sei kreativ! Es gibt so viele Dinge an Dir, die Du magst, aber nie darüber redest.

Die ersten Briefe sind schwer zu schreiben. Das habe ich noch gut im Gedächtnis. Es ist sehr eigenartig, zu sich selbst „nett“ zu sein. ›zwinker‹ Ich kam mir damals ziemlich bescheuert vor und saß endlos lange dabei. Dieses Gefühl legt sich aber nach den ersten Briefen – versprochen! ›lach‹

Jetzt grinst und zweifelst Du, stimmts?

Es war bei mir ganz genauso. :D Aber das Prinzip ist einfach. Die Wirkung aber ist unglaublich!
Deine Liebesbriefe wirken auf Dich, wie positive Affirmationen und lenken Deine Aufmerksamkeit auf alle Deine Stärken, Besonderheiten und Vorzüge. Du setzt Dich mit DIR in sehr liebevoller Weise auseinander. Die schönste Art, die überhaupt möglich ist! UND Du beweist diese Liebe durch Dein TUN … das Schreiben.

Ich habe meine Briefe immer alle aufgehoben. Ich lese sie, in Abständen, gerne durch … mit einem Lächeln im Gesicht. Denke an die Zeit damals … wie ich mich gefühlt habe. Wie ich diese Form von Therapie anfangs bescheuert fand! Aber bald wurden sie wie eine Tasse starker Kaffee, wenn ich „müde“ bin. ›lächel‹.  Es war der Wiedereinstieg in meine verlorene Selbstliebe! Und die Erkenntnis daraus war, dass ich nicht von der Liebe anderer abhängig bin! Denn ich habe ausreichend in mir. Und DAS haben wir ALLE!

Es ist wirklich erstaunlich, wie stark die Veränderungen in allen Bereichen Deines Lebens sein werden. Du wirst die Erfahrung machen, wenn Du Dich für dieses „Projekt“ entscheidest. Nimm diese Herausforderung an und schreibe Dir jeden Tag einen Liebesbrief. Mache es zu einem Ritual … zu etwas ganz Besonderem. Ganz einfach, weil DU es verdienst! Die Auswirkungen werden Dich umhauen!

Pass Dein Leben an DICH an!
Ich halte richtig viel davon!

„Ganz heimlich wünsche ich mir einen ganz klassischen Liebesbrief. Handgeschrieben und mit einem kleinen Herz versehen …“ erfülle Dir diesen einfachen Wunsch und es wird sich viel verändern. :-)

Sei gut zu Dir …

Lesezeit: 4 Minuten

Veränderung … in diesem Wort steckt so unglaublich viel! Veränderung lässt uns still stehen und einfühlen, wo wir in unserem Leben an Mauern und Absperrungen stoßen. Veränderung lässt unsere Persönlichkeit wachsen und sie zeigt uns den Weg zu unserem authentischen SEIN. Du und ich entscheiden, wie wir damit umgehen. Sind wir in ständiger Abwehrhaltung? Ist alles schlecht, böse und schmerzhaft, was uns im Leben passiert? ODER erkennen wir die Chance für eine Entwicklungsmöglichkeit in diesen herausfordernden Momenten und Situationen? Warum ich Veränderungen liebe, darüber kannst Du heute lesen …

Wir haben das Bedürfnis uns zu verändern

Veränderung bedeutet Bewegung. So wie jede Pflanze sich dem Licht zuwendet, möchten auch wir uns verändern. Wir möchten, dass es uns gut geht und wir uns wohlfühlen. Veränderung ist ein Fixpunkt in unserem Leben und gehört einfach dazu. Jeder von uns bringt sein Geschenk mit auf diese Welt. Alles Erleben und Entwickeln drängt dahin, die zu sein, die wir sein sollen.

Die Erziehung und die Erwartungen unserer Gesellschaft, die Werthaltung unseres Umfeldes … sie alle halten uns „flach“ in unserm SEIN. Wir machen und tun, so wie alle tun und hinterfragen dabei gar nicht, ob all diese vorgefertigten „Muster“ auch für uns geeignet sind! Viele fragen sich nicht mal, ob sie all das überhaupt so haben wollen! Diese Überzeugungen werden dann zu unserem sehr eng geschnürten „Mieder“ UND der allbekannten Komfortzone.

Wir Menschen lieben diese so sichere Zone deshalb, weil sie überschaubar und ohne Risiko ist. Alles geht seinen gewohnten Weg und unser Kopf muss sich kaum anstrengen. Die Folge – wir werden (sehr) faul! Wir fühlen uns wie in Watte gepackt, unsere Gedanken bekommen keine ordentliche Nahrung mehr, die Welt um uns wird immer kleiner und so entwickelt sich der Mensch zum „kleingeistigen“ Wesen.

Vergleich:

Vielleicht hast Du das früher mal selbst ausprobiert? Diese riesige Sauerei mit einer Cola und einem Menthol-Drops. Ja es ergibt eine große Schweinerei, aber es machte halt auch großen Spaß! So ist es auch mit Veränderungen! Das Leben wird wieder lebendig! Erstmals etwas unbequem und nicht so geordnet vielleicht. Auch eine „Sauerei“ kann passieren … alles neu und ungewohnt. Aber unsere Sinne werden wieder auf „scharf“ gestellt. Und wir können endlich wieder etwas erzählen, wenn wir den Mut haben, andere Richtungen zu gehen! Endlich fühlen wir auch wieder mehr. ›lach‹!

Wir nehmen gerne den einfacheren Weg …

Tatsächlich schieben wir alles nach hinten, weil wir den möglicherweise auftretenden Unannehmlichkeiten nicht begegnen wollen. Die Unsicherheit nicht spüren und die Kontrolle nicht abgeben möchten. All diese Dinge müssen aber einkalkuliert werden, wenn wir den Weg der Veränderung gehen.

Wenn ich zurückdenke, an meine Gedanken, die ich damals zur Veränderung hatte. Ich dachte immer, es müsste etwas Großes und Bedeutsames sein, wenn ich etwas verändern wollte. Das einzig Große war der erste Schritt dahin, weil es Mut braucht ins kalte Wasser zu springen! Das war’s aber auch schon. Und genau der Gedanke ist der Grund für sehr viele Menschen lieber nichts zu verändern und in der komfortablen, in Watte gehüllten, Zone sitzen zu bleiben …

Außerdem denken die meisten Menschen, dass mit einer Veränderung alles im Leben auf null gestellt werden muss, dass man alles aufgeben muss! Wir Menschen denken dabei viel zu groß und umständlich, das war bei mir zu Beginn auch ganz genauso. Veränderung kann so viel bedeuten wie zum Beispiel in einem stressigen Berufsalltag endlich regelmäßige Pausen einzubauen. Liebevoll kleine Routinen zu etablieren … sich endlich selbst mehr Zeit für sich zu nehmen. Einfach das zu tun, was uns nährt und richtig guttut!

Die oben angeführten Dinge sind eigentlich sehr kleine Schritte, aber die Veränderung, die sich dadurch einstellt, ist riesengroß. Viele kleine Veränderungen bringen uns dort hin, wo unser Ziel gesteckt ist. Also ein DEIN Ziel vor Augen gibt Dir den Anreiz, in die Veränderung zu kommen. Endlich das mit Watte gefüllte sichere Zimmer zu verlassen!

Veränderung braucht ein klares „warum“ …

Wenn ich mit Frauen darüber rede, wissen die meisten immer ganz genau, was sie nicht mehr haben wollen. Sie können ganz klar sagen, wovon sie weg möchten, was sie auf keinen Fall nochmal so machen würden wie bisher. Leider wissen sie aber nicht wo sie hin wollen und wie das genau aussehen sollte, was sie sich wünschen. Vielleicht im Gedanken, jedoch eine genaue ausgesprochene Definition … Fehlanzeige. :-(

Und da sitzt das Problem auch schon. Denn wenn wir nicht wissen, wohin wir eigentlich möchten, wie sollen wir dann wissen, wohin der erste Schritt in die richtige Richtung ist?

Eine Veränderung braucht immer ein tieferes „warum“! Ohne das zu wissen, wird es nicht gehen.

Meine Erfahrung:

Ich habe die meiste Zeit meines Lebens in dieser „Watte-Zone“ verbracht. Sicherheit, Regelmäßigkeit waren mir wichtig. Bloß kein Risiko bitte! Und wenn ich ehrlich bin – ich war auch etwas kleinkariert unterwegs. Das war eben schön gemütlich und das Leben plätschert so leise vor einem dahin. Und dann plötzlich verändert sich alles und sie ist da: Es kann Langeweile sein, der Wunsch nach Abenteuer oder das Verlangen andere Menschen kennenzulernen … einen anderen Job zu wollen und, wenn es ganz doof kommt – der ohnehin nicht funktionierenden Beziehung den Rücken zu kehren. Bei mir war alles dabei und noch eine ganze Menge mehr. Zum einen brauchte ich dringend die Veränderung, aber ich wollte auch etwas verändern in meinem Leben!

Aufbrechen … neu orientieren … Entscheidungen treffen … etwas verändern … NEIN sagen. Zu dem Leben, das sich so eingefahren anfühlte. Mir nicht guttat und dass mich alles machte, nur nicht glücklich. Ich habe in dieser Zeit sehr viel gelernt und ganz viele Erfahrungen sammeln dürfen. Eine Veränderung bedeutet oft erstmal Verlust, aber der Gewinn folgt auf dem Fuße! ›lächel‹. Ich bin verliebt in Veränderung(en), denn sie macht uns mutig und lässt uns wachsen! UND wir dürfen jeden noch so kleinen Erfolg, jede noch so winzige Veränderung genießen und wenn wir möchten – steht der nächsten Veränderung rein gar nichts im Weg! :D Hallo neues, altes, geliebtes ICH.

Veränderung ist am Anfang schwer,
chaotisch in der Mitte,
aber am Ende einfach GROSSARTIG.

Ich wünsche Dir ganz viel „ich will“ und Mut … damit Deine vielleicht schon lange geplanten Veränderung, endlich in Schwung kommen darf.

Pass gut auf Dich auf.

Lesezeit: 3 Minuten

„Mach etwas aus deinem Leben …“ Ich mochte diesen Satz nicht. Er wurde mir x-mal ans Herz gelegt. Ob passend oder unpassend, Hauptsache dieser Satz wurde ausgesprochen, um mich beinahe in den Wahnsinn zu treiben. DAS Gefühl hatte ich vor vielen Jahren. JETZT – verstehe ich ihn sehr genau und ich gebe ihn sogar selber gerne weiter. Er ist wie ein unauffälliges „Mantra“, das ganz viel Wahrheit beinhaltet. DU bist der eigentliche Creator in Deinem Leben, … nutze diese Position.

Hast Du Dich schon mal gefragt?

Hast Du es schon mal getan? Dich gefragt, wie es sein würde, wenn Du in Deinem Leben alles tun und machen könntest, was Du willst? Dieses Gedankenspiel machen nicht nur Kinder, sondern auch ganz viele Erwachsene! Hört man da genauer hin, entstehen die wunderbarsten Ideen und Träume.

Also wenn Dir alle Türen offen stehen würden? Wenn Dir nichts in den Weg gelegt werden würde? Wenn alles grenzenlos wäre?

Was wäre, wenn Du nur durch einen langen Tunnel gehen müsstest. Du müsstest Dich nur entscheiden einfach loszugehen!

So viele Menschen, die ich kenne, sehen diesen IHREN Tunnel. Klar und deutlich. Sie haben ihn ganz fest vor ihren Augen. Sie haben aber Angst, durch diesen Tunnel zu gehen.

Und dann stehen sie da … wie angetackert. Sie stehen da und blicken in diesen Tunnel, der vor ihnen zu sehen ist. Doch sie können sich nicht überwinden, einen Fuß vor den anderen zu setzten und darauf loszugehen …

Ist es wirklich so schwierig sich zu überwinden um seinen Traum, sein Ziel zu verfolgen?

Ich stelle mir diese Frage selbst so oft! Ich gehörte zu den Menschen, die viel zu lange gewartet haben. „Angetackert“ stehen geblieben sind. Ich habe mich einfach nicht getraut loszulaufen! Mal kurze Zeit KEINEN hell erleuchteten Weg zu gehen! Ich blieb in meinen Träumen und Wünschen hängen, obwohl ich genau wusste, wenn ich einfach losmarschieren würde, sich alles zum Besseren verändern würde!

Und irgendwann sah ich die Menschen da draußen, die es geschafft hatten. Mein Gedanke: WAS unterscheidet MICH von all diesen Menschen? Ich habe doch auch dieselben Möglichkeiten, oder etwa nicht? Bin ich vielleicht nicht richtig oder gut genug?

Und sehr spät realisierte ich – ICH bin NICHT anders. Und ICH bin RICHTIG wie ich bin. Wir sind alle nur Menschen!

Die nächste Frage, die mich immer beschäftigte war: Braucht man denn ein gewisses Talent um JEMAND zu SEIN?

Nach dieser Frage waren auch sofort ganz viele Antworten in meinem Kopf, die mich beruhigten:
NEIN … denn es gibt sehr viele Menschen, die kein besonderes Talent besitzen oder überdurchschnittlich hohe finanzielle Mittel haben und TROTZDEM einfach losgegangen sind. Sie sind durch diesen kaum beleuchteten Tunnel durch! Zielstrebig geradeaus! Sie sind nicht in diesem Spiel „Was wäre, wenn alles möglich ist“ hängen geblieben. Sie haben ihre selbst angelegten Fußfesseln aufgeschnitten und haben sich entschieden durchzugehen.

Und dann stehen sie am anderen Ende … hinter dem schlecht beleuchteten Tunnel und strahlen und sagen stolz:
„Hey … es war nicht schlimm, es war zwar an manchen Stellen ziemlich dunkel, aber es waren immer nur kurze Strecken der schlechten Sicht! Ich bin trocken geblieben, denn ich hatte ein Dach über meinem Kopf :D … ich konnte mich auch ausruhen und nun bin ich angekommen … der erste Schritt war der wichtigste, danach ging es beinahe von alleine, weil ich den Ausgang immer vor Augen hatte!“

DU darfst Dein Leben kreieren!

Dein Leben wird so aussehen, wie DU es Dir machst oder was DU daraus machst!
Es wird durch Deine Gedanken darüber entstehen.
Du willst ein Creator sein? Ein Autor Deines Lebens? Ein Boss? Ein Kapitän?
Du bist es schon, Du musst nur Dein Drehbuch vor Augen haben. Deine Kreativität pflegen und die Leinen losmachen! ›lach‹
Fang an zu gehen … zu laufen … geh da durch … übergehe DAS, was Dir im Weg steht!
Es wartet so unglaublich viel auf Dich!

Denn weißt Du … Dein Leben ist DAS, was DU daraus kreierst!
Denn DU bist der Creator und Deine Gedanken werden Dir folgen.
Verlieren wir niemals die Hoffnung und den Glauben an uns selbst.
Hören wir NIEMALS auf zu träumen und geben wir ALLES für die Verwirklichung unserer Träume, weil es einfach etwas Wunderschönes ist.
Nutze diese Möglichkeit. Ich wünsche es Dir so sehr. ›lächel‹

DAS LEBEN IST EIN GESCHENK! DIE FRAGE IST NUR: MACHST DU DEIN GESCHENK AUCH AUF?

Ich wünsche mir sehr, dass ich Dir, mit meinem Beitrag heute, Dein Leben wieder etwas „näher“ bringen konnte. Deine Wünsche vielleicht wach geküsst habe? In Wahrheit sind wir alle irgendwie sehr ähnlich, deshalb verstehe ich Dich auch so gut!

Lesezeit: 3 Minuten

GESCHICHTEN … sie enthalten alle eine Botschaft. Geschichten erzählen Sachverhalte in Bildern. Sie müssen nicht unbedingt logisch sein. Das Gegenteil ist sehr viel häufiger. Vielleicht ist das so, weil damit die Beschäftigung mit einem Thema angeregt wird. Ein Satz wie „Lachen tut der Seele gut“ wirkt nicht so tief nach wie eben eine Geschichte, die über das Lächeln handelt und dargestellt wird.

Meine Geschichte, die ich heute für Dich ausgesucht habe, ist eine Kindergeschichte! JA eine Kindergeschichte, die wie ich finde, auch für uns Erwachsene eine Botschaft enthält. Ich wünsche mir für Dich, dass sie Dich entspannt UND Dir ein sanftes Lächeln in Dein Gesicht malt … wie vielleicht damals, als wir selbst noch Kinder waren … -:)

ALS DIE NOVEMBERFEE DIE RUHE BRACHTE

… die Novemberfee bemalt mit ihren Farben das Land …

Pssssssst!

„Es liegen die Zeiten, die Stille bereiten, ein tröstendes Band des Schlafs und der Ruh hauchzart übers Land. Es ruhen die Bäume.
Sie träumen die Träume der wandelnden Zeit in Tagen des Winters, wenn’s kalt ist und schneit.“

Psssssssst!

Ein leises Klingen lag in der Luft. Die Musik des weichenden Jahres zum Ende des Herbstes. Die Novembermusik des Lebens. Es war eine feine, zarte, ruhige Musik und wer ganz still stehen blieb und lauschte, vermochte sie allüberall zu hören.
Leise, mit feiner, zarter Stimme sang die Novemberfee zu dieser Musik ihr Lied. Ihren silbergrauen Umhang mit seiner Millionen und Abermillionen klitzekleiner, glänzender Pünktchen hielt sie weit über dem Land ausgebreitet.

Sie umfing Berge und Täler, Flüsse und See, Wiesen und Felder, Gärten und Parks, Häuser und Straßen mit ihren tröstenden Armen. Die Pünktchen auf ihrem Umhang funkelten. Eines nach dem anderen lösten sie sich vom Feengewand und trudelten leicht, still und langsam ihrem Ziele zu.

Und still und langsam legten sie sich auf die Äste der Bäume, auf Büsche, Sträucher, Herbstblüten, Kräuter, Gräser und die Winterfrüchte auf den Feldern. Sie legten sich in das Winterkleid der Tiere und manche von ihnen, die Mäuse, Kaninchen, die Eichhörnchen, Igel und viele andere zogen sich müde in ihre Winterschlafquartiere zurück.

Andere machten es sich auf Bäumen und Sträuchern, in Ackerfurchen und Wiesen, in schützenden Höhlen und im Unterholz gemütlich. Sie wussten es alle: Die Zeit der Ruhe war gekommen. Der Winter mit Eis und Schnee war nicht mehr weit. „RUHE“, sagte die Novemberfee, „Stille und Ruhe bringe ich dem Land.“ Ich sorge dafür, dass die Bäume und Pflanzen sich erholen und sich auf das neue Leben im nächsten Jahr vorbereiten.

Das die Tiere im Winter ihren Schlaf finden und von neuen Abenteuern und Tierhochzeiten träumen. Dass, die Menschen ein bisschen weniger schnell durch die Tage hasten und Erholung in der feierlichen Novemberstille finden. Ja, das alles bringe ich nun dem Land und ich wünsche mir, dass alle mein Geschenk der RUHE frohen Herzens empfangen und genießen mögen. RUHE ist wichtig, so wichtig, denn auch sie ist … das Leben.

Mit einer ruhigen, erhabenen und sehr sehr liebevollen Geste griff sie in die weiten Taschen ihres Umhangs, füllte ihre Hände mit silbernen Perlen, die sie weit über das Land warf. „RUHEPÜNKTCHEN!“, rief sie. „Möge jede Perle die RUHE zu Mensch und Tier, zu Baum und Strauch, zu Haus und Hof, zu Stadt und Land bringen.“

Und sie warf und warf und warf Perle um Perle zur Erde hinab. Und das tat sie den ganzen Novembermonat lang. Perle um Perle und diese brachten RUHE und Erholung und auch ein wenig Freude zu den Menschen. Und die Vorfreude auf den kommenden Monat des stillen, feierlichen Lichts, dem Monat der Dezemberfee … <3

Aus „Mit Omas Geschichten durch das Jahr“ von Elke Bräunling

Tja … was sagst Du zu dieser „Kindergeschichte“?
Was will sie uns als Erwachsene sagen?

Mein Lieblingssatz daraus ist: „Das Geschenk der RUHE, denn RUHE ist so wichtig, denn auch sie ist das Leben …“
Und genau DAS soll meine Botschaft an Dich sein. Nutzen wir die „stille“ Zeit um uns zu erden … nochmal tiefer in uns zu gehen … unsere Werte zu überdenken … neue Kraft zu sammeln … und noch ganz viel mehr.

In diesem Sinne hoffe ich sehr, dass Dir die „Novemberfee“ genauso gut gefallen hat wie mir.
Teilen macht Freude und wenn Du magst, teile sie mit lieben Menschen. ›lächel‹

Genieße die Zeit und gönne Dir mehr Ruhe als vielleicht normal.

Lesezeit: 3 Minuten

Geschenke für zurückhaltende, introvertierte Freunde …

Ob Geburtstage oder Weihnachten, Zeit zum Schenken gibt es das ganze Jahr. :D Menschen zu beschenken mag ich besonders gerne, ich finde es eine schöne Sache – es ist nur nicht immer ganz einfach, wenn man in seinem Freundeskreis sehr verschlossene und zurückhaltende Menschen hat.

Warum komme ich eigentlich auf diesen Gedanken, darüber zu schreiben, fragst Du Dich vielleicht?
Ich zähle mich selbst zu den „Intros“ wie Du ja vielleicht schon weißt und bekomme oftmals Geschenke. Ich freue mich auch über jede dieser Gesten … allerdings passen viele dieser Dinge nicht zu mir und meiner Lebensart.

Daraus sind diese Tipps entstanden, die vielleicht helfen können, die richtigen Geschenke auszuwählen, wenn es um die richtige Wahl eines Geschenks für verschlossene introvertierte Freunde oder Bekannte geht.  ›lächel‹

Geschenke müssen nicht teuer sein …

Daher sind Bücher NIE fehl am Platz! Und ich kenne keinen introvertierten Menschen, der keine Bücher liebt! Ehrlich. Viele Menschen haben es lieber ruhig und in sich gekehrt. Nicht jeder mag gerne von allen Seiten „beleuchtet“ werden und im Mittelpunkt stehen. Und genau mit diesem Gemüt suchen diese Menschen auch ihre Bücher aus. Wie gesagt, ich bin so. Hier ein paar Titel, die bestimmt das richtige „Lesefutter“ für Deine stilleren Freunde sein könnte:

  • Still. Die Kraft der Introvertierten von Susan Cain.  Ein Augenöffner, der die Stärken und das Wesen von introvertierten Menschen super und ausführlich beschreibt.
  • Stille. Ein Wegweiser von Erling Kagge.  Hier handelt es sich um ein inspirierendes Buch über das Wesen der Stille. WAS ist Stille? WAS bedeutet sie? WO kann man sie erleben? Ein Buch, das viele Fragen beantworten wird.
  • Der Klügere denkt nach. Von der Art, auf die ruhige Art erfolgreich zu sein von Martin Wehrle.  Ich würde es als „Mutmach-Buch“ beschreiben. Ein Buch für hochsensible und stille Menschen. Es beinhaltet viele Tipps, wie man seine zurückhaltende Art zu einer besonderen Stärke macht. Ein locker geschriebenes Buch, das die größten Probleme aller Intros sehr gut beschreibt.
  • Understatement. Vom Vergnügen, unterschätzt zu werden von Matthias Nöllke.  Für jeden der dieses Buch liest, ein Riesen-Lesespaß! Über die Vorteile und ab und zu auch Nachteile, der vornehmen „Zurückhaltung“ im Beruf und unter Freunden. :D

Für kleinere Anlässe oder zusätzliche Geschenke …

Freude schenken muss manchmal gar nichts kosten und das sind mir die liebsten Geschenke! Sie fallen unter die Kategorie kostenlos und BESONDERS! :-) Mit umsonst meine ich natürlich, dass kein Geld ausgegeben werden muss. Zeit und Energie werden aber schon notwendig sein. ›zwinker‹.  Aber wenn wir jemanden beschenken, mögen und tun wir das doch gerne, oder?

  • Zeit und Flexibilität ist immer ein wunderbares Geschenk. Wenn Du also Freunde hast, die einfach mehr in der Zurückhaltung und „Stille“ zu Hause sind, bedeutet das nicht, dass diese nicht gerne mit Dir Zeit verbringen möchten. Ganz im Gegenteil, nur eben nicht auf die 0815 Art und Weise!
    Für Intros ist es ein wunderbares Gefühl, wenn Zeitpunkt und die Art der Aktivität nicht plump vorgegeben wird. Ich weiß das sehr gut, denn so können wir unsere Energie gut einteilen und genügend Vorfreude entwickeln. :D FLEXIBILITÄT … ein tolles Geschenk!
  • Tassen zu verschenken ist ja mittlerweile sowieso in. Und trinken muss jeder von uns. Deshalb ist es auch kein unnützes Geschenk! Ich finde es herrlich, dass es mittlerweile auch so viele Tassen zu finden gibt, die Intros aus dem Herzen und aus der Seele sprechen.

So nun kannst Du loslegen und Dir überlegen, ob etwas dabei ist, was für Deinen Lieblingsmenschen passen könnte. Vergiss dabei nicht – ruhige Artgenossen ticken ein ganz klein wenig anders. :-) Und dazu noch abschließend einer meiner Lieblingssprüche:

JA, ich bin ein Intro. Und JA, DU bist ein wunderbarer Mensch und ich mag dich wirklich! Aber jetzt bitte „psst!“, denn ich habe gestern schon mit zwei Menschen gesprochen. ›zwinker‹

Eine schöne und angenehme Zeit für Dich!

Lesezeit: 2 Minuten

LIEBE IST ALLES

Meine Geschichte heute habe ich aus einem Buch, das ich gerade gelesen habe. Es erzählt die WAHRE machtvolle Geschichte über den Sinn des Lebens, die der Millionär Andreas bei einem Urlaub bei einem Mönch sucht und findet. Nathapong, der Mönch der sich Andreas annimmt, erzählt dabei immer wieder so manche Geschichten, die keiner Erklärung bedürfen um zu verstehen, worum es eigentlich im Leben geht. Eine davon hat mir besonders gut gefallen …

Lass mir Dir eine Geschichte erzählen über die LIEBE …

Die kleine Sanja fragte ihren Vater, ob er ihr erklären könne, was die Liebe sei. Ihr Vater antwortete: „Nein, seitdem deine Mutter und ich uns scheiden lassen, kann ich dir das nicht mehr sagen. Ich dachte, das, was wir hatten, wäre die Liebe gewesen, doch ich habe mich wohl getäuscht.

Daraufhin fragte die Kleine ihre Mutter. Doch auch sie wusste es nicht und meinte nur: „Frag doch deinen Papa.“
Tags darauf fragte Sanja im Kindergarten ihre Erzieherin, ob sie wüsste, was die Liebe sei. Diese antwortete ihr lächelnd: „Liebe ist ein Geschenk und wenn du groß bist, wirst du sie hoffentlich kennenlernen.“

Doch damit konnte Sanja nicht so recht etwas anfangen. Als sie ihre Erzieherin fragte, ob man Liebe auch kaufen könne, antwortete diese: „Nein, doch es gibt Menschen, die denken, dass man das kann.“

Sanja fragte unzählige Menschen, doch niemand hatte eine Antwort, mit der sie glücklich war. Sie fragte ihre Tagesmutter, ob sie wüsste, was die Liebe sei. „JA, das weiß ich Sanja“, antwortete diese und Sanja wurde ganz hellhörig. „Liebe kannst du nur bekommen, wenn du auch Liebe gibst. Dann klopft dein Herz ganz wild und fühlt sich bunt und warm an.“

Sanja fragt was mit dem Herz passiert, wenn man alleine ist? Traurig antwortete die ältere Dame: „Dann fühlt sich dein Herz wieder allein.“

In den Ferien besuchte Sanja ihre Großmutter. Sie dachte, dass ihre Oma doch sicher wissen müsste, was die Liebe ist. Immerhin war diese schon sehr alt und glücklich. Die Oma lächelte, als Sanja sie nach der Liebe fragte. Ohne zu antworten, ging sie schnell ins Haus und kam mit einer kleinen alten Schatztruhe wieder zurück.

„Schau mal Sanja, öffne die Schachtel und du wirst die Antwort auf deine Frage finden.“
Sanja öffnete die Schachtel vorsichtig. Sie sah darin einen Spiegel.
„Schau dich an“, forderte die Oma sie auf, „DU hast die Liebe in dir selbst.“
Dein Herz strahlt in den schönsten Farben und du darfst dich immer selbst lieben und zwar genau so, wie du bist.
Jeder, der sich selbst liebt, strahlt dies aus und zieht Menschen an, die ihn lieben können. 
Die Liebe ist immer in dir, denk daran meine kleine Sanja …“                  

Selbstliebe … der Schlüssel zum Glück. Liebe ist alles. Liebe ist viel mehr als wir meinen.

Aus dem Buch der Millionär und der Mönch von J. Hermsen

Ein Buch das ich sehr gerne weiterempfehle. Es ist ein Augenöffner und Wegweiser zugleich. >lächel<

In diesem Sinne eine schöne Restwoche und nur das Beste!

Lesezeit: 4 Minuten

Das Leben hat (mir) schon ganz viele Lektionen erteilt. Schmerzhafte, unangenehme, peinliche und alle sind sie mir in Erinnerung geblieben. Eines habe ich aber daraus gelernt. MITGEFÜHL … ebenso eine große Lektion die mir tatsächlich fehlte. Herzlichkeit, ein gutes Einfühlungsvermögen, Empfindsamkeit … es ist ein sehr wichtiger Teil meiner Person, die ich über die Jahre geworden bin.

In der von uns geschaffenen Welt, die wahnsinnig schnell und „geschäftig“ an uns vorbeirauscht und so voller Irrsinigkeiten steckt, habe ich manchmal das Gefühl, dass KEIN Platz für Herzlichkeit und Empfindsamkeit mehr ist. Und das, obwohl wir als Spezies im Grunde genommen gut und freundlich auf die Welt gekommen sind. Viele Menschen sind von diesem Weg „abgekommen“ … sie haben SICH und den Weg verloren.

Mitgefühl bedeutet …

Mitgefühl bedeutet RÜCKSICHTSVOLL zu sein. Es bedeutet ANTEILNAHME und ein gewisses Maß an EINFÜHLUNGSVERMÖGEN zu besitzen. Sich in andere Menschen aufrichtig hineinversetzten zu können und unterschiedliche Situationen so gut als einem möglich nachzuempfinden. Mitgefühl ist eine Empfindung mit enormer Kraft! Sie erzeugt liebevolle Energie, ganz egal, auf wen es sich bezieht. Dieses Gefühl hat die Macht sehr viel zu verändern.

Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn wir das Leben von der Warte des Mitgefühls aus betrachten, befreien wir uns von unserem Ego und dem ständigen Bedürfnis, recht haben zu wollen. Stattdessen lassen wir uns von unserem Herzen leiten. Wir verzichten darauf, alles bewerten zu müssen … das Schubladendenken hört auf.

In JEDEM von uns steckt dieses Gefühl (bei einem mehr, beim anderen etwas weniger). Was wir tun sollten, ist dem Ganzen etwas MEHR Ausdruck zu verleihen!

Wenn wir uns dafür entscheiden würden, eine Situation (z.B. ein Streit) mit Mitgefühl zu betrachten, bedeutet es gleichzeitig auf die Schwächen des anderen, UND auch auf die eigenen Schwächen, besser einzugehen … sie zu erkennen und freundlicher auf die Situation ein- und zuzugehen. Dass das nicht einfach ist, ist klar. Aber wenn wir ehrlich sind, versucht doch jeder von uns, Leid, Schmerz und Ärger zu vermeiden und glücklich zu sein? Oder denke ich da verkehrt?

Wir machen alle Fehler und das nicht zu wenig …

Viele davon sind unbewusst, das passiert. Aber wir haben jeden Tag die Möglichkeit uns weiterzuentwickeln. Unser „Ego“ mehr zurückzunehmen und dem immer kehrenden Bedürfnis dauernd das letzte und richtige Wort zu haben, mal das Pause-Schild zu zeigen!

Mitgefühl soll aber nicht bedeuten, dass wir uns ständig schikanieren lassen müssen. Ausnutzen und alles für „gut“ befinden müssen! Die Welt müssen und können wir ohnehin nicht retten! :-)

Ich sag mal so: Es bedeutet schlicht und einfach anzuerkennen, dass in jedem von uns Gutes steckt und das wir alle menschlich sein möchten (sollten). Letzteres zeigt sich auf weniger angenehme oder wünschenswerte Weise viel zu oft.

Diesbezüglich stehe ich als Beispiel zur Verfügung:

Ich wurde geboren. Mein Herz stand ganz bestimmt weit offen. Doch nach vielen Jahren, in denen ich zahlreiche Ängste durchgestanden und viele Verletzungen erst wieder heilen musste, war es so, dass ich die Verbindung zu mir selbst verloren habe. Ich wurde verletzt auf allen Ebenen … also blieb ich in dem Fahrwasser stecken und fügte anderen auch, meist nicht bewusst, Leid zu. Meine Empathie war verloren gegangen, mein Herz zog sich zusammen und mein EGO gewann an Größe.

Ich bin in einem Umfeld aufgewachsen, in dem „zu vergeben“ eine ständige Aufgabe für mich darstellte. Und auch wenn ich emotional sowie körperlich sehr verletzt wurde, und es ganz lange Zeit dauerte, bis ich wieder heil war, so war VERGEBUNG mein einziger Ausweg. Es war die einzige Möglichkeit, diese Zeit und all diese Erfahrungen zu  nutzen, um mich weiterzuentwickeln.

Wie hat es funktioniert?

Erst als es mir gelang, nicht jeden und alles für schlecht und unehrlich anzuerkennen und es mir gelang meine Gefühle wieder zu benutzen, das Mitgefühl neu zu entdecken, begannen sich Dinge zu verändern! Und wie sie sich änderten!

Mitgefühl hilft mir nicht alles so persönlich zu sehen. Denn es geht tatsächlich nicht immer um mich selbst! ›lach‹. Oft ist es der Schmerz und die Last meines Gegenübers, was da auf mich abgeladen wird. In solchen Situationen halte ich auf freundliche Weise Abstand. So verhindere ich, dass unangenehme Situation noch mehr „Nahrung“ erhalten.

Mitgefühl will genährt werden! Wer mit sich selbst nicht freundlich und liebevoll umgehen kann, wird es auch nicht schaffen mehr Gefühl für andere aufzubringen!

Ein ganz wichtiger Punkt ist dabei auch die Vergangenheit. Alles was passiert und geschehen ist, sollten wir zu einem Abschluss bringen. Egal ob wir die Dinge vergeben, vergessen oder verzeihen … da hat jeder seine eigene Regel. Von mir kann ich erzählen, dass ich nicht alles vergeben kann, aber ich habe damit in Frieden abgeschlossen … ich habe es eingepackt und weggelegt. Punkt.

Schuldgefühle herumzutragen habe ich aufgegeben. Es führt zu nichts und es ist eine absolute Energieverschwendung!

Die Sanftheit mit sich selbst …

Dieser Satz begleitet mich jeden Tag! ›lächel‹. Es ist die erste Etappe auf dem Weg zur Heilung für uns selbst. Und auch für diejenigen, die mit uns in Berührung kommen. Es ist ganz einfach DEINE, MEINE unser ALLER Entscheidung, sich dem Mitgefühl bewusst zu werden. Die Macht des Mitgefühls ist eine greifbare, die zu unvorstellbaren Resultaten führt!

Sie ist die Kraft der Liebe … der Freundlichkeit … der Heilung und der Vergebung.

Ich habe diese wohltuende Wirkung auf allen Ebenen der Gesellschaft erleben können. Wir alle wünschen uns glücklich zu sein. Unterschätzen wir deshalb diese Macht nicht.

Jeder von uns ist in der Lage sie auszuschöpfen.
Seien wir freundlich …
Nehmen wir mehr Anteil …
Und zeigen wir mehr Mitgefühl … <3
Ich danke Dir.

Heute habe ich mich als „Impulsgeberin“ berufen gefühlt und deshalb diese Gedanken mit Dir teilen müssen. :D
Schön, dass DU hier bei mir warst!

Eine gute und liebevolle Zeit …

Lesezeit: 4 Minuten

Glücklich zu sein ist eine Entscheidung. Diese Meinung vertrete ich persönlich. Wir sind nicht automatisch glücklich, wenn wir Geld im Überfluss haben oder ein so großes Haus besitzen, dass wir uns darin verlaufen. Glücklich sein ist eine Entscheidung … und das gelingt auch mit „weniger“. In meinem Beitrag möchte ich Dir mein ganz eigenes Rezept zukommen lassen, das mir geholfen hat, meine innere Leere und mein automatisiertes nicht unbedingt glückliches Leben, zu einem „Happy Live“ umzugestalten! :-)

Vielleicht kennst Du sie auch? Die sogenannten „Glücksritter“ die kaum aus dem Gleichgewicht zu bringen sind und die alles, was sie angreifen, zu etwas wunderbaren machen! Sie umgibt eine wahnsinnig positive Aura. Früher hatte ich ein Problem mit diesen Menschen, einfach deshalb, weil ich sie beneidete. Ich hätte nur einen kleinen Bruchteil von deren positiven Ausstrahlung gewollt! Heute ist das anders. Ich BRAUCHE diese Menschen in meinem Umfeld … etwas anderes kommt für mich gar nicht mehr infrage! Sie sind die reinste Inspiration … sie motivieren und sie „färben“ auf mich ab.

Ich war leer & unglücklich

Auch wenn ich, von außen gesehen, alles hatte um ein glückliches Leben führen zu können, fühlte ich mich innerlich hohl, leer und unglücklich. Nach vielen Jahren der Selbstoptimierung weiß ich, dass Glücklichsein eine Haltung ist! Wie ist es mir gelungen, meine innere Leere zu füllen und mein Glück nicht ständig bei anderen und im Außen zu suchen? Ich möchte Dir mit diesem Beitrag heute sagen, dass jede Veränderung in unserem Leben möglich ist, WENN wir etwas verändern möchten! Vielleicht kann ich Dich ja dabei unterstützen und motivieren?

Ein „Allerweltrezept“ wird es nicht sein. Denn jeder von uns definiert Glücklichsein ein wenig anderes. Das ist vollkommen gut so. Aber vielleicht spürst auch DU manchmal eine beinah schmerzhafte Leere in Dir, mit der Du nur schlecht zurechtkommst. Dabei kann ich Dir helfen … ›lächel‹

Ich habe sehr viele Dinge versucht und ausprobiert. Das Angebot für „Selbsthilfe“ ist ja riesengroß! Ich habe viele Bücher darüber gelesen, Wochenend-Seminare besucht und brav meine Therapiegespräche geführt. Die Kunst bestand darin, genau zu sortieren und auf meine Körpersignale zu hören.

Jeden Tag ein Buch über Glück zu lesen oder zahlreiche Kurse zu belegen  und sich mit anderen über das „Opferdasein“ unterhalten, reichten nicht! Es braucht die Stille. Die Stille, der wir Raum geben müssen. Abwarten, was SIE zu sagen hat.

Wie Du also daraus erkennen kannst, habe ich ganz viel Zeit mit mir alleine verbracht, nachdem ich viel darüber geredet, gelesen und mir angehört habe. Aus dieser Zeit habe ich einige Hilfsmittel in meinen Alltag integriert, sie gehören wie das Zähneputzen dazu. Vielleicht ist ja auch etwas für Dich dabei? :D

Ritual(e) …

Dieses Wort klingt für viele möglicherweise sehr automatisiert. Das sollte es nicht sein. Ich habe bemerkt, dass kleine Rituale, gerade nach dem wach werden, den Tag bewusst positiv beeinflussen! Statt also fremdbestimmt in den Tag zu starten, beginne den Tag selbstbestimmt, indem Du herausfindest, was Dir am Morgen besonders guttut! Vielleicht stehst Du dafür auch gerne etwas früher auf und genießt noch die Stille in Deinem Haus bevor der Alltag einkehrt? Egal was es für Dich sein wird, baue es in Deinen Morgen ein. Mir ist mein Morgenritual mittlerweile sehr heilig und die wichtigste Zeit des Tages. :-)

Tagesfokus …

Genau der fehlte mir noch vor einigen Jahren. Ich verzettelte mich den ganzen Tag. Begann da und dort, machte Dinge gleichzeitig aber dennoch nicht fertig. Ich wurde von außen beladen aber war innerlich leer, weil ich nicht wusste, wo ich beginnen und wo aufhören sollte.

Heute lege ich mir schon am Morgen (oder am Vorabend) die wichtigsten Tagesaufgaben zusammen. Wer gerne Listen mag, wird sich dabei sehr leicht tun! Es sind nie mehr als drei Aufgaben. Früher hatte ich auch diese ToDo Liste, doch wurde sie niemals abgearbeitet. Es standen zu viele Dinge darauf und jede Aufgabe hatte irgendwie dieselbe „Dringlichkeit“ … >aussichtsloseschaos<

Um auch fokussiert arbeiten zu können, schaffe ich mir ablenkungsfreie Zeit. Handy und Co sind dann tabu. So arbeite ich persönlich sehr gerne am Morgen bis Mittag. Ich bin fokussiert auf mein Tun und mein Tagesziel, das ich mir gesetzt habe.

20 Minuten Stille am Tag …

Was das bringen soll, fragst Du Dich jetzt? Jede Menge sage ich Dir! Ich bin keine Meisterin der Meditation, jedoch ist sie zu einem fixen Tagespunkt geworden. Es braucht ein wenig Übung um sich von einem Moment auf den anderen in die Stille zu begeben.

Meditation hat den Effekt – sie hält den ganzen Tag an. Der Kopf ist klar und Du spürst, was Dein Körper gerade braucht. Die Meditation ist der Schlüssel dafür, wieder seine innere Stimme zu hören und sich wieder zu erden. Mit ein wenig Übung geht das ganz schnell und lohnt sich wirklich sehr!

Ich habe mit geführten Meditationen begonnen. Mein unruhiges Chaos im Kopf habe ich dadurch beruhigt ›lach‹. Es gibt zahlreiche Techniken, suche Dir eine aus die für Dich am besten passt. Bist Du dann schon etwas geübter, gelingt es Dir überall und zu jeder Zeit! Meditation ist MEIN Fluchtort, wenn ich Ruhe und gute Gedanken brauche.

Die liebe Dankbarkeit …

Ich weiß … ich schreibe ständig von ihr! Aber Dankbarkeit ist ein so kraftvolles Werkzeug für mich geworden. Der Mensch spricht so viel davon, aber es kommt mir manchmal sehr unehrlich vor! Die Dankbarkeit hilft mir dabei, meinen Blickwinkel immer wieder auf die besonderen Momente zu legen!

Deshalb nehme ich mir jeden Tag die Zeit, aufzuschreiben, wofür ich dankbar bin und war. Mein Leben war eine ganz lange Zeit nicht mal halb erfüllt. Mein Leben fühlte sich an wie Watte. Das hat sich durch meine neue, wieder erlernte, Dankbarkeit komplett verändert! Meine Sichtweise ist wieder positiv geworden. Und positiv bedeutet auch ein Stück glücklicher.

Ich brauche die Zeit alleine …

Ich gehöre zu den sehr sensiblen und reiz-empfindlichen Menschen. Ich würde das Leben, dass ich noch vor Jahren gelebt habe, niemals mehr aushalten. Ich würde im Alltagschaos versinken, ständig gereizt sein. Deshalb brauche ich immer wieder mal Zeit NUR für mich, um einen klaren Kopf zu bewahren.

Ich habe also ein tägliches Date mit mir selbst. ›lach‹. Und NEIN – es ist nie langweilig!

Keine Opferhaltung mehr!

Es ist und war der wichtigste Schritt überhaupt! Raus aus der Opferrolle. Endlich die hundertprozentige Verantwortung für mein Leben zu übernehmen. Es ist und waren nie die äußeren Umstände für meine innere Leere verantwortlich. ICH/WIR alleine haben es in der Hand.

Ich habe mit der Zeit erkannt, dass alles was geschieht, niemals gegen mich, sondern für mich passiert. Es sind Lernaufgaben darin enthalten, die mich/uns darin wachsen lassen. All das hilft bei immer wieder auftretenden Problemen. Man bekommt eine andere Sichtweise auf die Dinge und Situationen.

Fazit:
Es sind eigentlich nur Kleinigkeiten wie Du siehst, die mir helfen, glücklich und erfüllt leben zu dürfen. Alles, was DU dazu brauchst, ist Deine Bereitschaft! Wieder einmal kostet es rein gar nichts nur etwas Arbeit und Zeit mit sich selbst. Ich wünsche Dir ein erfülltes und glückliches Leben, so oder so! :D