Wie erreicht man ein glückliches, positives und selbstbestimmtes Leben. Was muss man ändern und vor allem wie ändert man sein Leben und seine Einstellung um wirklich ein lebenswertes Leben führen zu können.
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„Aus der Vergangenheit lernen, heißt Zukunft gewinnen“ … Hab ich mal wo gelesen und damals absolut NICHT verstehen können. Manchmal wird einem erst viel später klar, was einem irgendwer oder irgend ein Zitat sagen will. Und plötzlich macht irgendwie alles Vergangene einen Sinn.

Bis vor einigen Jahren, war mein Leben nicht mein „Freund“ und das Schicksal schon zwei Mal nicht. Ich fühlte mich meinen Umständen ausgeliefert. Kaum in der Lage, mein Leben wieder geradezurücken oder zu kontrollieren. Dass sich diese damalige Situation mal ändern könnte, damit habe ich gar keine Gedanken verbracht. Inzwischen hat sich SEHR VIEL getan und ich weiß, dass das Leben es trotz vieler unangenehmer Momente und Abschnitte, es NUR zu unserem Besten dreht!

Ich bereue keine Minute meines Lebens

Natürlich wäre mir auch lieber gewesen manche Sache nicht erlebt zu haben. Aber wie man ja so schön sagt „Das Leben ist kein Wunschkonzert“.  Es gibt so viele Ereignisse in unserem Leben und jedes davon hat einen Sinn. Wenn ich zurückdenke, wie viele Tränen ich vergossen, wie viel Angst ich durchgestanden habe … über einen mir so endlos vorkommenden Zeitraum, ich kann es gar nicht glauben.

Ich möchte mein altes Leben nicht wieder, aber ich bereue auch nichts von all dem. Denn all die Phasen und Erlebnisse, die Ohnmachtsmomente … all diese kranken und verrückten Dinge, haben mich hier hergebracht, wo ich heute bin. ZU MIR SELBST. Es gibt selten ein Auftauchen aus der Tiefe, ohne danach tief nach Luft zu ringen! Viele Menschen laufen durch finstere Täler und werden auf Herz und Niere vom Leben geprüft.

Wenn die Schmerzspitze dann erreicht ist, wird auch die Sicht etwas klarer und wir sehen, wie flach wir eigentlich am Boden liegen. Kraftlos … ohne Perspektive … dafür schmerzerfüllt, traurig und hilflos! Jeder der von uns diese Phase schon mal erlebt hat, wird diese Gefühle niemals vergessen. Solange man nicht an diesem Punkt angekommen ist, gibt es für die meisten auch keinerlei Grund für eine Veränderung – wir machen einfach weiter …

Mit diesen Gefühlen umzugehen ist schwer

Bei mir hat es richtig lange gedauert, bis ich sie als Teil von mir akzeptieren konnte. Die „Friedensschließung“ dauerte noch zweimal so lange! Ich glaube sogar, dass ich damit bis zu meinem Lebensende zu tun habe. ›zwinker‹. Mir ist heute ganz klar, all das war für mich eine Notwendigkeit, all das Leid und die unbeschreibbaren Phasen meines Lebens, sonst könnte ich jetzt und hier vermutlich nicht darüber schreiben!

Ich will ganz ehrlich sein. Ich hatte früher nicht den Drang, anderen zu helfen. Es war ja auch gar nicht möglich, denn ich konnte mir ja selbst nicht helfen! Das Umdenken kam erst mit meiner ganzheitlichen Veränderung.

Die Dinge, die ich während dieser schmerzvollen Zeit gelernt habe, bringen die verlorenen Puzzleteile ans Tageslicht. Alles nimmt plötzlich Formen an. Ich sehe es als eine Art Mission, anderen zu zeigen, dass es möglich ist – und das klingt wahrscheinlich jetzt sehr eigenartig – das LEID und SCHMERZ, den Du, ich wir alle durchlaufen, nicht umsonst ist!

Das Schwere daran ist, dass wir es zulassen müssen, dann entdecken wir auch einen Sinn darin. Er führt uns in ein Leben, das durchaus wieder Leidenschaft, Antrieb, Freude, Liebe und Glück enthält. Und da ist es wieder … „das Licht auf der anderen Seite des Tunnels“. :D

Alles geschieht zu unserem Besten …

Ich nehme mich als Beispiel: Wenn ich mir mein Leben anschaue, dann sehe ich eine glückliche Frau, die sehr viel Positives in beiden Händen halten darf. Ich weiß, dass einige Bekannte das ganz anders sehen als ich. Auch wenn meine Gesundheit und meine Bewegungsfreiheit wesentlich eingeschränkter ist, als früher, fühle ich mich FREIER!

Auch wenn ich durch diese gesundheitlichen Defizite meinem eigentlichen Job nicht mehr nachgehen kann und mein Einkommen um mehr als die Hälfte abgenommen hat, … fühle ich mich REICHER!

Ich muss(te) viele Abstriche machen, aber ich habe jetzt, und nur deswegen, die Möglichkeit, endlich selbstbestimmt leben zu können! Ich bin befreit von Zwang und muss. Ich gehöre keiner „Herde“ mehr an und mir ist endlich egal, was andere über mich und meine Lebensart denken und sagen. Ich weiß, wer ich bin und wer ich nie mehr sein möchte!

Alles geschah und geschieht nur zu meinem Besten. Mein Leben heute, verdanke ich den Tränen, die ich geweint habe, der Angst, die ich ausgestanden und den Schmerzen, die ich erlebt habe. Es ist mir ausschließlich möglich mein Leben so zu leben wie ich es jetzt und heute gestalte, weil ich einen Sack Lebenserfahrung sammeln konnte. Gutes wie schlechtes. Ich habe sie angenommen und akzeptiert UND es hat sich etwas Grundlegendes verändert: ICH VERTRAUE.

In das Leben und in mich selbst! Persönliches Versagen kann ich heute gut akzeptieren, denn ich weiß, es wird einen anderen Weg geben, der mich dahin bringt, wo ich hin möchte. Stehen wir im Vertrauen, wird uns das Leben genau DAS exakt widerspiegeln!

Die Vergangenheit als sinnvoll wahrnehmen!

Vielleicht bist DU gerade in einer Lebensphase, wo Du diese Sätze von mir überhaupt nicht annehmen und auch nicht verstehen kannst. Ich verstehe Dich, denn ich stand auch an diesem Punkt! Aber glaube mir bitte, wenn wir unser Leid und die für viele schmerzhafte Vergangenheit als sinnvoll wahrnehmen, verblasst der Nebel und unsere Augen richten sich auf etwas Wundervolles und Freies. ›lächel‹.

Es wird so sein, dass wir den Sinn jetzt noch nicht verstehen und begreifen können. Aber ich  bin mir ganz sicher, dass Dir JETZT … ganz spontan bestimmt ein Ereignis aus Deiner Vergangenheit einfällt, dass Du im ersten Moment als absolut sinnlos und grauenvoll erlebt hast. Heute im Nachhinein wirst Du es als Glück und Segen erkennen? Hab´ ich recht?

Und so geht es auch mir. Jede einzelne Begebenheit (auch Krankheit und Verluste) aus meiner Vergangenheit, ergaben auf irgendeine Weise Sinn. Und sei es „nur“ der, dass ich daran wachse und stärker werde! Auf diese Weise wird ALLES – so weh es uns auch tun mag – zu etwas, das schließlich zu einem guten Ende führt.

Heute bin ich oft erstaunt über mich selbst, mein Leben völlig bewusst wahrzunehmen. Die kleinen und größeren „Wunder“ zu bestaunen und einfach nur dankbar zu sein. :D Ich schaffe es heute die Welt so zu betrachten wie sie ist und NICHT durch eine unrealistische Wunschbrille. Die Vergangenheit war, … die Zukunft liegt vor uns. Alles fühlt sich echter und leichter an UND es macht auch mit Einschränkungen richtig Spaß! ›lach‹

Alles geschieht so, wie es geschehen muss … nur zu unserem Besten. Davon bin ich überzeugt.

Deine Erfahrungen darfst Du mir gerne mitteilen, ich freue mich darauf!

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Du kennst sie sicher auch … die kleinen und großen Zweifel, die sich so oft in uns behaupten wollen. Die Fähigkeit mit unseren Gefühlen konstruktiv umzugehen, macht häufig den Unterschied zwischen Erfolg und Scheitern … zwischen einem glücklichen Leben oder unzufriedenes Leben, aus. Gerade wenn wir in unserem Leben eine Veränderung möchten, dann kommen sicher viele Menschen immer wieder an den Punkt, an dem sie von Zweifel und ihren Ängsten geplagt werden. Vom Sinn und Unsinn unserer Zweifel …

WAS MACHST DU, wenn Du anfängst zu zweifeln? Ich frage Dich das ganz bewusst, damit Du ausreichend Zeit hast, Dir am Schluss die richtige Antwort zu geben. :D Der „Zweifel“ … gesund und gefährlich zugleich. Zweifel hilft uns manchmal die richtigen Entscheidungen zu treffen und manchmal auch nicht. Zweifel waren ein Teil meines Weges, eine ganz lange Zeit! Sie kamen dann, wenn ich einen massiven „Durchhänger“ hatte, immer mit derselben Frage im Schlepptau: „Ich habe doch alles gegeben? Das Gefühl war gut und dennoch hat es nicht gereicht.“

Und dann passiert es wieder …

Wir sind plötzlich enttäuscht und die Zweifel bremsen unser Leben. Und zwar das Gesamte! Wir zweifeln nicht nur an ein oder zwei Dingen. NEIN, wir zweifeln an ALLEM. Wir fühlen uns auf einmal nicht mehr gut genug … alles ist Mist und die Welt fühlt sich verkehrt an. UND? Was passiert danach? Ich nehme mich als freiwilliges Beispiel, schließlich war das meine Welt.

Mein Vertrauen war weg. In allem und alles! Und dann ging’s richtig los … das Drama, der Alptraum, die Hölle. Ich kann dazu nur eines sagen: NICHT GUT. Stopp das sofort! Diese Gefühle verleiten uns zu Kurzschluss-Entscheidungen.

  • Wir schmeißen unser Vorhaben ganz schnell wieder hin.
  • Wir blockieren uns selbst.
  • Es fehlt uns der Mut zur Entscheidung.
  • Oder wir machen Dinge, die wir schnell bereuen.

Hol Dich zurück in das Hier und Jetzt. Schau Dich an und beobachte Dich. Beobachte Dein TUN. Würdige alle Deine Aktionen des Tages und der vergangenen Zeit. Und dann wähle das „VERTRAUEN“. Glaube an Dich und Dein Vorhaben. Mach weiter und glaube mit 300 % an Dein Vorhaben. Warum?

  • Weil DU es kannst …
  • Weil DU ein(e) „Entscheider(in)“ bist …
  • Ein(e) „Krieger(in)“ bist …
  • Weil DU Dinge bewegen kannst!
  • Weil DU, Du bist … Amen. Schaffst Du das? Natürlich, ich hab es ja auch geschafft. ›lächel‹

Manchmal können Zweifel auch hilfreich sein

Nämlich, wenn es darum geht eine Entscheidung zu treffen. Die Frage ist immer nur: WIE gehen wir damit um? Überlegen wir immer in Ruhe und ganz klar fokussiert die Vor- und Nachteile unserer Entscheidung oder lassen wir uns von dem Zweifel den Weg absperren und ganz klar ausbremsen?

Wo würdest Du Dich einreihen? Wo gehörst Du hin? Wärst Du eher bei den Menschen zu finden, deren Zweifellevel sehr hoch ist oder bist Du ein(e) „Macher(in)“? Nutzt Du Deine Energie oder verschwendest Du sie? Ich weiß, meine Fragen sind heute etwas provokant aber mit „soft“ kommen wir nicht ans Ziel … jedenfalls hatte ich noch nie das Vergnügen. ›lach‹.

Zweifel gehören in unser aller Leben. Sie können uns leider jede Menge nützliche und positive Energie stehlen. Die Folge ist wir versuchen krampfhaft unsere Zweifel zu vertreiben und legen somit unseren gesamten Fokus auf unsere Zweifel. In dieser Zeit damals, merkte ich schnell, dass sich meine Ängste und Zweifel dadurch immer noch mehr manifestiert haben und den eigentlichen positiven Dingen und der aktiven Energie keinen Raum gelassen haben.

Lass es nicht zu, dass Zweifel Dein Leben  ausbremsen!

Es gibt für alles im Leben Tipps und Tricks. Wertvolle und weniger brauchbare. Das Schöne, wir können alle in einen großen Topf wühlen und uns DAS herausnehmen, was uns gefällt … was für uns Sinn ergibt. Und das Ganze noch „frei“. :D Normalerweise hebe ich mir solche Beiträge immer für meine monatlichen FrauenPunk-Tipps auf. Allerdings finde ich es heute gut so wie es ist. Bereit?

Nimm Deine Zweifel an. Wie schon erwähnt, zweifeln ist normal und gehört zu unserem Leben dazu. Allerdings sollten wir keine Dauer-Zweifler werden! Wenn Du es schaffst nicht länger gegen sie anzukämpfen, sondern sie an Deiner Seite „weilen“ zu lassen, dann wirst Du bald erkennen, dass sie Dich in Ruhe lassen und sie Dir nicht den Weg verbauen. Deine wertvolle Energie bleibt Dir erhalten für wichtigere Dinge!

Ja nichts verdrängen! Ich kenne das so gut! Wir sind Meister im Ablenken, verdrängen und wegschauen! Schau Dir Deine Gefühle an – sieh hin! Nimm sie wie sie sind. Sage Dir, dass Du damit gut umgehen kannst, denn sie sind völlig okay.

Von der Seele schreiben. Es kann so hilfreich sein … sich alles was uns bedrückt, nicht funktioniert, wovor wir Angst haben und ZWEIFELN … einfach von der Seele zu schreiben. Bring es zu Papier! Stelle Dir die Fragen, die Dich beschäftigen, schreibe sie auf und beantworte sie Dir. So verarbeitest Du Deine Gefühle und bekommst Klarheit.

Was wäre wenn? Ich persönlich arbeite und vertraue immer auf das Positive. Bin aber gerne auf das Schlimmste vorbereitet! Es gibt mir Sicherheit. Deshalb gehe ich immer diese Frage im Geiste durch. WAS passiert, wenn ich diese oder jene Entscheidung treffe? Welche Schwierigkeiten können entstehen? Was wären die Folgen, wenn ich JA zu meiner Überlegung sage?

Dreh Dich um … und blicke zurück. WANN hast Du das letzte Mal Deine Zweifel in den Boden gestampft? Nimm diesen Moment als Anker! Damit kannst Du Dich selbst motivieren. Gelungene Dinge passieren NICHT nur einmal! ›lach‹

Stelle Dir Deine Zukunft vor. Wenn Du Deine Zweifel überwinden möchtest, mache eine Reise in Deine Zukunft. Wie ist es da? Wie fühlt es sich an, wenn Du Deine Möglichkeiten ausgeschöpft und erreicht hast? Spüre hinein wie es sich anfühlt … mit allen Sinnen bitte :D, ich  bin mir sicher es wird Dir gefallen!

Fertig. Mehr hab ich nicht. ›grins‹. Aber es sind wunderbare Werkzeuge dabei. Nutze sie, wenn Du die Dinge anpacken möchtest. Es ist Dein Tag! Entscheide Dich wie ich für:

„GOTT JA, ICH WILL“! Nicht erst morgen oder übermorgen … JETZT, es ist DEIN Moment!

Ich wünsche Dir ein erfolgreiches TUN ohne energieraubende Zweifel, Du „Macherin“ ›zwinker‹. Und denke daran:

Zweifel zerstören mehr Ideen als alle Fehler.

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The Big Five for Life … John Strelecky, der dieses fantastische Buch geschrieben hat, war der Anfang eines anderen, neuen Denkens, das ich mir angeeignet habe. Ich betrachte Zeit für etwas sehr wertvolles … etwas das nicht wiederkehrt, ist es mal verstrichen! Wozu nutzt Du die Zeit, die Du hast? Geht es Dir am Abend gut, wenn Du Dich abends schlafen legst? Kannst Du am Wochenende behaupten, dass Deine vergangene Woche eine „gute“ war und könntest Du am Ende Deines Lebens sagen – ja … mein Leben war ein schönes?

Für mich sind diese Fragen in der Zwischenzeit sehr wichtig und vor allem sehr motivierend geworden. Sie inspirieren mich mittlerweile jeden Tag aufs Neue, Verantwortung für mich und mein Leben zu übernehmen und jeden Tag zu einem mir bestmöglich besonderen und guten Tag werden zu lassen.

Es gibt sie, diese Menschen …

Du erlebst es sicher beinahe täglich, dass Leute Dir von ihrem leidlichen Job erzählen. Leute die immer wieder darüber philosophieren, wie anstrengend die Familie, wie lästig die eine Freundin ist und wie rücksichtslos so mancher Kollege ist! Aber hast Du schon mal erlebt, wenn ein Mensch Dir voller Überzeugung und Liebe von seinem TUN erzählt? Von dem, was ihm aufrichtige Freude beschert und begeistert bis ins winzigste Detail davon berichtet? Euphorie und glänzende Augen sind spür- und  sichtbar. :D

Es ist wunderbar anzusehen und zuzuhören, wenn sich jemand ganz bewusst dafür entscheidet, so viel Zeit als möglich, mit schönen Dingen zu füllen. Bestimmt ist dieses fantastische Gefühl schon mal auf Dich übergesprungen, wenn Du mit so jemanden geredet hast. Ich durfte das schon sehr oft erleben und es inspiriert, motiviert mich und ich kann mich wirklich mit mit diesen Menschen mitfreuen.

Und soll ich Dir jetzt eine gute Nachricht überbringen? In JEDEM von uns steckt genau so ein Mensch! Jeder hat etwas, das er besonders gerne mag, was ihn begeistert und wofür er auch das richtige „Händchen“ mitbekommen hat! Da ist dann diese Freude, die ich oben beschrieben habe, die hochkommt und mit der wir auch andere animieren können! Und genau damit sollte man seine Zeit, die nicht unendlich ist, verbringen.

Selbstbewusst dafür entscheiden

Ich habe lange Zeit keine Freude in meinem Leben empfunden und ich konnte schon erst recht nicht, über Dinge berichten, die mir Freude machten. ICH kannte sie nicht mal! Diese Zeit liegt hinter mir und in der Zwischenzeit hat mir wer auch immer da „oben“ und meine Wenigkeit (durch lange Entwicklungsphasen), meine Lebensfreude und meine Zielorientierung wieder geschenkt. Heute bin ich in der Lage andere mit meiner Euphorie anzustecken. Ich weiß was in mir Zufriedenheit und Glück auslöst. #dankbarbin.

Als ich mich 2015 für eine radikale Auszeit entschieden habe, war das keine einfache Zeit. Abgesehen von meiner körperlichen Verfassung, wusste ich nämlich nicht, was ich mit meiner freien Zeit anstellen sollte. Meine Zeit war davor mit so viel Arbeit gefüllt, dass es keine freie Zeit gab! Schon da bin ich damals ziemlich erschrocken. Ich hatte verlernt, Dinge einfach nur für mich zu tun …, weil sie mir guttun!

Gelesen habe ich schon immer sehr gerne, aber ich hatte damals jahrelang gerade mal ein oder zwei Bücher gelesen, von denen ich mir am Ende als ich das Buch zugeschlagen hatte, nichts merken konnte. War das das Leben, das ich führen wollte? Ich wartete mit den angenehmen Dingen immer bis zum Urlaub, Wochenende. War es dann so weit, hatte ich ein endlos schlechtes Gewissen einfach nur das zu tun, was mir Freude machte. Es fühlte sich nicht richtig an und ich glaubte, die Zeit rinnt mir unsinnig durch die Finger.

Ich hatte nie Sorge, dass der Urlaub zu schnell vorbeigehen könnte – ich hatte regelrechte Panik, dass die Zeit sich endlos in die Länge ziehen würde! Das waren so meine Anfänge wo ich zum Nachdenken begann. Es wurde mir klar und sehr bewusst, dass es nicht die Umstände sind, die für Freiheit sorgen … jemand, der im Kopf nicht „frei“ ist, wird es auch in den perfekten Umständen niemals sein.

Heute kenne ich die Antwort

Fragst Du mich heute wofür mein Herz schlägt, habe ich eine klare Antwort. Ich weiß sehr genau, wie ich meine Zeit verbringen will. Und noch genauer weiß ich heute, wie ich sie nicht mehr tot schlagen möchte! Und das Schöne und Wichtige dabei ist: Ich lebe auch genau danach. Heute ganz ohne schlechten Gewissen. Ich weiß nämlich, dass diese Lebensform mich zufriedener macht und ich durch diese Zufriedenheit, auch für mein Umfeld angenehmer und nützlich bin.

BALANCE. Das ist der Schlüssel für beinahe alles im Leben. Es macht für mich mehr Sinn, mal Arbeit links liegenzulassen und stattdessen in der Natur aufzutanken, mir fehlende Kraft und Motivation zu holen, um mich danach wieder voll und ganz auf meine Arbeit zu konzentrieren. Vom Effekt, den das sich ständige „ich muss jetzt“ auf die Gesundheit hat, mal ganz abgesehen.

Wenn ich Dir jetzt die Frage stelle: Kannst Du ein paar Dinge aufzählen, die Dich richtig glücklich machen? Dinge, die Du in Deinen Alltag integrieren könntest? Es ist eine Tatsache, wir alle füllen einen viel zu großen Teil unserer so kostbaren Zeit mit Dingen, die uns keine Freude bereiten. Natürlich ist mir klar, jeder muss Verantwortung für sein Leben übernehmen. Dazu gehören selbstverständlich auch unangenehme Aufgaben, nur es sollte sich schon in Balance halten.

Wenn Du mit Deinem Leben nicht zufrieden bist, ist es Zeit, etwas umzuräumen. Und wenn Du nur ein ganz klein wenig unglücklich bist, ist es JETZT an der Zeit, die Waage wieder auszugleichen. Mach doch wieder mehr von dem, was DU wirklich gerne tust, … wobei DU glücklich bist und Du Dich richtig wohlfühlst! :D

Machen wir uns gemeinsam Gedanken

Manchmal und ich kenne das tatsächlich aus meinen vergangenen Jahren, vergessen wir, was uns mal glücklich gemacht und was wir mit Freude getan haben. Man vergisst … wir nehmen uns keine Zeit mehr für diese Dinge und leben unser Leben einfach so dahin. Unwichtige Dinge haben mehr Prioritäten bekommen und so bleibt ein Vakuum übrig, dass sich nach nix anfühlt.

Dazu muss man sehr genau in sich hineinfühlen. Und es ist noch wichtiger dabei daran zu denken, dass es nichts sein soll, womit Du andere beeindrucken würdest! Es geht mal wirklich nur um DEIN SEIN & TUN … das, was DU besonders magst. ›lächel‹

ICH mache dabei sehr gerne mit und vielleicht rufe ich dabei so einiges bei Dir in Erinnerung? Ich mach nun mal den Anfang:

Ich mag es sehr zuzusehen wie die Welt erwacht, wenn andere noch schlafen. Ich liebe das Farbenspiel des Himmels, wenn die Sonne untergeht. Ich bin überglücklich mich in fremden Städten ganz anonym bewegen zu können. Es geht mir gut, wenn ich in die Ruhe und in Weite des Meeres ein- und abtauchen kann. In die Natur zu gehen ist einer meiner Lieblingsbeschäftigungen. Lange ausgedehnte Fahrradtouren sind zu meiner neuen Lieblingsbeschäftigung geworden. Mir geht mein Herz auf, wenn ich mit meinem Herzmenschen und meinen Tieren, den Abend gemeinsam auf dem Sofa verbringen kann! Ich mag die Berge, den Wald und das Meer …

Ich liebe es meinen Gedanken nachzuhängen. Ich mag gut durchdachtes aber auch spontan lockeres. Ich liebe es, wenn die Sonne meine Wangen küsst, wenn ich im freien Meditieren kann und mir anschließend ein paar frische Erdbeeren mit dunkler Schokolade machen darf. Ich mag es sehr, wenn mein Herzmensch und ich sich bei einem Glas Wein, über das Leben unterhalten. Ich mag es aber auch genauso gerne alleine zu sein … ein Buch zu lesen und dabei das Knistern im Kachelofen im Ohr zu haben. (Leider sehr selten der Fall).  Ich gehe mir sehr gerne weiße Blumen kaufen – egal welche, Hauptsache weiß. :D
Ich mag das selbstbestimmte Leben und die Freiheit …

Ich liebe es Neues zu entdecken und mich dann in einem fremden Café niederzulassen. Ich liebe es zu kochen, Freunde zu bewirten und ausgelassen zu plaudern. Ich mag stundenlange wertvolle Gespräche, Bücher, die mich inspirieren und berühren. Das Gleiche gilt für Menschen! Ja … und da ist natürlich das Schreiben. Es erleichtert mir so vieles im Leben. Ich schreibe meine Gedanken gerne nieder und teile sie ebenso gerne mit anderen. Ich recherchiere sehr gerne über passionierte Menschen, von denen ich lernen kann. Ich liebe die Musik und ich gehe mit meiner Tochter gerne auf Konzerte …

Ich freue mich auf den Winter, denn da stricke ich wieder warme Decken und Hausschuhe. Ich mag es, meiner Kreativität freien Lauf zu lassen mit der ich anderen eine Freude machen darf. ›lächel‹.  Ich mag die Stimmung und den Geruch in den Bibliotheken. Ich besuche mit Freude Flohmärkte, auch wenn ich gar nix kaufe. Ich mag es mich an Plätzen hinzusetzten, die mir Kraft geben. Ich helfe gerne wo es mir möglich ist. Ich arbeite mit Leidenschaft an meiner Persönlichkeitsentwicklung, die scheinbar niemals aufhört …

Einfach gesagt – ich nutze meine Zeit für die Dinge, die ich mag und wobei mir das Herz aufgeht. Ich warte nicht mehr auf das Wochenende, den Urlaub oder irgendwann! Ich habe mich entschieden, sehr bewusst, mir Zeit für all diese Dinge zu nehmen. Ich kann mir nicht mehr vorwerfen, das Gegenteil getan zu haben.

Weshalb ich es für so wichtig finde?

Ich habe es leider schon mehrfach in meinem Umfeld erlebt. Menschen, die gewartet haben. Auf eine ruhigere Zeit oder den Ruhestand. Sie haben es nicht mehr erleben dürfen. Ein Leben das sich auf dreißig Tage Urlaub im Jahr beschränkt, um Dinge zu tun, die man gerne tut und sie dann dennoch nicht genießen können, ist eine sehr traurige Vorstellung für mich.

Deshalb warte nicht auf eine Zeit, die Du vielleicht nicht erleben darfst. Fange jetzt damit an und mache Dinge, die Du liebst, mit Menschen, die Du magst. Sei Dein eigenes Wohlfühlprogramm und genieße jede Minute davon. ›Herzwunsch‹

Ich glaube, es ist alles gesagt und Du verstehst, was ich Dir mit meinem Beitrag heute näher bringen will. In diesem Sinne wünsche ich Dir eine erfüllte Zeit, gib auf Dich acht und über Deine „Lieblingsbeschäftigungen“ freue ich mich, wenn Du sie mir als Kommentar dalässt. >lächel<

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Geschichten, Zitate und Texte über das Herz mochte ich schon mein ganzes bisheriges Leben total gerne. :D
Ich habe wieder eine gefunden, die ich – ich glaube es ja selbst kaum, noch gar nicht kannte!
Schön, dass Du Dir die Zeit nimmst sie zu lesen.

DAS HERZ UND DER KOPF

Es war einmal ein Herz, das lebte zusammen in einem kleinen Dorf mit anderen Herzen und Seelen.

Als das Herz vor langer Zeit geboren wurde und anfing Sekunde für Sekunde zu schlagen, hatte es immer nur einen Wunsch.

Liebe zu empfangen und Liebe zu geben.

Oft fühlte es sich sehr alleine, wollte und konnte aber nicht alleine sein und so geschah es, das das Herz immer mehr kleine Narben bekam. Narben von Enttäuschung und Verletzung.

Die Narben wurden immer größer und die eigenen Wünsche und Bedürfnisse wurden immer weiter nach hinten gestellt. Vertrauen war nur noch ein Wort und nicht mehr ein stimmiges Gefühl, so wie es eigentlich sein sollte.

Eines Morgens entschloss sich das Herz auf die Suche zu gehen. Auf die Suche nach dem es sich immer gesehnt hatte. Auch, wenn es dem Herz schwerfällt zu glauben, dass es so etwas wirklich gibt, war etwas in ihm, das den Namen Hoffnung trägt und ihm Kraft und Mut gab, um die Reise zu beginnen.

Tage und Nächte kamen und gingen.

Das Herz hatte auf ihrer Reise mehrere Reisebegleiter, die ein Stück mitgegangen sind.

Dazu gehörten unter anderem der Selbstzweifel, die Einsamkeit und der geringe Selbstwert.

Es war kurz bevor die Sonne am Horizont unterging, als das Herz zu einem Waldstück kam. Es blieb stehen und lauschte der Stille.

Plötzlich spürte es, wie etwas Warmes und vertrautes durch seine Herzkammer floss. Ein Gefühl, dass es so noch nicht kannte. Es war ein Gefühl von: „Endlich angekommen sein“.

Es hörte eine besondere Melodie, die nur ein anderes Herz spielen kann. Auf einmal war alles so leicht und schön. Es schaute sich um, um herauszufinden wo die Melodie herkam.

Rechts oben auf einer Anhöhe sah sie ein Licht scheinen, ein Licht voller Wärme und Geborgenheit. Genau da wollte das Herz hin. Um dort hinzugelangen, muss das Herz in den Wald und dann nach rechts hinauf zur Anhöhe.

Als das Herz loslaufen wollte, kam ihm ein Kopf entgegen und fragte es, wo es denn hin wollte. Als das Herz ihm dieses sagte, bietet der Kopf ihm an, es zu begleiten. Leichtgläubig wie das Herz war, dachte es sich nichts dabei und willigte ein.

Der Kopf aber dagegen wollte nichts anderes als das Herz von dem Schönen fernzuhalten.

Er verwickelte das Herz in ein Gespräch und lenkte es dadurch ab, sodass sie an der Abzweigung vorbeiliefen und immer tiefer in den Wald kamen. Weg von der Herzensmelodie und dem Warmen und Vertrauten.

Als das Herz merkte, das es nicht mehr das Vertraute spürte und es wieder kälter wurde, verabschiedete sich der Kopf und ließ das Herz wieder alleine zurück.

Trauer und Einsamkeit hielten wieder Einzug. Damit es nicht alleine sein musste, machte sich das Herz wieder auf die Heimreise.

Bernd Hesselbach

Wie oft ist dies in unserem eigenen Leben schon vorgekommen?
Wer darf entscheiden? Herz oder Kopf?
Manchmal ist es gesünder den Kopf die Wahl zu lassen, allerdings sollten wir alle wieder mehr zu unserem Herzen finden und darauf vertrauen.

DANKE, dass Du mich in dieser Geschichte begleitet hast und ich freue mich schon wieder, wenn es dann heißt: Geschichtenliebe #54

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Das wirkliche Glück finden wir nur in der Unabhängigkeit, denn sie ist unerschütterlich. Solange wir uns von Lebensumständen, Dingen oder Menschen abhängig machen, werden wir uns selbst nie kennenlernen. Selbstfindung ist die Grundvoraussetzung um überhaupt ein sinnerfülltes Leben führen zu können! Ich bin diesen Weg gegangen, besser gesagt bin ich immer noch dabei. Wie auch Du dabei vorgehen kannst, möchte ich Dir heute in meinem Beitrag erzählen.

Ich kann mich noch erinnern, wie wir als Frauengruppe zusammen saßen und über Selbstfindung redeten. Es war – wie auch sonst – wieder mal auf einer Reha geschehen. Der Kreis bestand aus acht Frauen mittleren Alters und es war keine einzige Person dabei, die sich mit dem Wort „Selbstfindung“ identifizieren konnte. Ich auch nicht, denn ich war zu dem damaligen Zeitpunkt eine „Dauersuchende“ und „Nichts findende“ gewesen.

Und so wie mir ging es allen anderen in der Runde auch. Ich bin mir sicher jeder Mensch, hat diese SEHNSUCHT, endlich bei sich selbst angekommen zu sein! Sich gefunden zu haben. Besonders schlimm empfand ich es, dass das bei mir, und scheinbar so vielen anderen Frauen, noch immer nicht der Fall war. Wir hatten alle Familie, Kinder, mehr oder weniger eine Beziehung, einen Beruf und trotzdem waren wir „Suchende“.

Der Weg zur Selbstfindung

Er kann NUR geschehen, wenn wir unsere ganze Aufmerksamkeit nach innen richten. Blicken wir tief in uns hinein, werden wir all unsere Antworten finden. Diesem Satz bin ich gefolgt. Ich begann den Ablenkungen im Außen standzuhalten, denn es war wie sie uns gesagt hatten: „Sie lenken nur von uns selbst ab.“

In meinem Fall war es ganz klar. Ich musste wieder selbständiger und unabhängiger werden. Mein Leben selbst in die Hand nehmen. Denn wie sollte ich mich selbst finden, wenn mein Fokus nur darauf beruhte, all die Dinge und Menschen im Außen zu brauchen? Meine Gedanken drehten sich immer um dasselbe: Ich darf meinen gut bezahlten Job nicht aufgeben oder um Himmelswillen gar verlieren, sonst fehlt mir die Kohle, um mir meinen überzogenen Lebensstil zu finanzieren. Ich darf und kann nicht alleine sein und leben, denn auch das gehörte zu meinen Vorstellungen von einem perfekten Leben dazu. Ob mich all das glücklich machte, war nebensächlich und verschob ich in die unterste Lade.

Also nach vielen Jahren, die ich mit diesem Thema verbracht habe, kann ich jedem Menschen versichern, dass die Suche nach dem Glück im Außen vergeblich war und ist! Egal was wir da draußen auch unternehmen, es wird immer wieder auf uns selbst zurückfallen. Ich glaubte tot ernst, dass ich mein Glück in den Händen halte, wenn ich den „richtigen“ Partner finden würde. Ich machte und dachte wie die meisten Menschen und viele meiner Bekannten.

Persönliches:

Ich fand diesen Menschen und mein Leben fühlte sich tatsächlich traumhaft und perfekt an. Es veränderte sich viel zum positiven. Mein Leben hatte einen „guten Lauf“ wie man so schön sagt. Doch eines Tages brach unerwartet alles auseinander. Er war von jetzt auf dann fort und war kein Teil mehr meines Lebens. Ich landete mega hart auf dem Boden der Realität. Ich fiel tief und landete in einem schwarzen Loch. Ich habe so gelitten, dass ich es mit Worten gar nicht beschreiben kann. Ich fühlte mich, als wäre ich nur noch ein halber Mensch. Ein elementares Standbein war weggebrochen …

Das wahre Glück finden wir nur in unserer Unabhängigkeit

Mein oben angeführtes „Tief“ konnte nur deshalb passieren, weil ich zu den damaligen Zeitpunkt noch immer nicht gelernt hatte, unabhängig zu sein und das mit Mitte 40. Ich machte mein Leben, mein Glück von dem „Da sein“ eines Menschen abhängig. Eine Illusion die viele haben.

Wir müssen zu uns selbst finden … zu unserer Kernmitte vordringen! Wenn wir uns damit verbinden, brauchen wir all die Dinge und Menschen im Außen nicht mehr, denn wir können mit uns selbst glücklich sein. Diese meine Geschichte von damals hat mich dazu gebracht umzudenken, zu lernen und begreifen. Erst dadurch war ich in der Lage, eine wirklich liebevolle Beziehung zu mir und danach automatisch zu anderen, aufzubauen.

Frage Dich: IST ES LIEBE, WENN DU MIT EINEM MENSCHEN ZUSAMMEN BIST, WEIL DU IHN BRAUCHST?

Ich habe mir diese Frage ständig gestellt und die Antwort – eher kaum! So lernte ich und wuchs in meine Unabhängigkeit langsam hinein. Ich erkannte die Dinge und Menschen, an die ich mich klammerte, nur um nicht alleine sein zu müssen. Die nur da waren, um meine „Leere“ zu stopfen und mich bei Laune hielten!

Den Gefühlen stellen …

Etwas Mut gehört wie bei jeder neuen Sache und Veränderung dazu. Wenn wir uns diesen Gefühlen stellen, werden wir in der Realität aufwachen! Denn wir tragen bereits alles in uns, was wir dazu brauchen. Wir sind richtig, wie wir sind … genau jetzt. Wir brauchen NICHTS im Außen! Dazu ist es aber notwendig, all die Gefühle zu fühlen und zuzulassen.

Wenn wir uns selbst finden wollen, müssen wir stehen bleiben. Ruhiger werden und uns nicht ständig ablenken … ablenken von uns selbst! Ich habe mich die meiste Zeit meines Lebens abgelenkt, gearbeitet und beschäftigt, nur um mich nicht selbst zu spüren!

ANHALTEN UM DICH SELBST AUSZUHALTEN!

So funktioniert der Weg der Selbstfindung, wenn wir es wirklich ernst meinen. Nur, wenn wir stehen bleiben und nichts tun werden wir uns, mit uns selbst verbinden können. Es ist ein total ungewohntes Gefühl, sich selbst „auszuhalten“. ›lach‹. Plötzlich ist keine Ablenkung da … nur ich/ wir. Vollkommene Ruhe. Keine Musik. Nix. Ohne Musik war es für mich besonders schwer zu SEIN.  Aber das waren meine ersten Schritte:

  • Setze Dich hin und nehme Dich wahr …
  • WAS fühlst Du?
  • WAS spürst Du?

Wenn wir diese Übung machen, werden unsere Gedanken ganz schnell. Sie entgleiten uns und möchten gerne eine andere Richtung einschlagen. Alles … nur nicht auf diese Fragen antworten! Du wirst mir da bestimmt recht geben. :D Es ist wichtig, dennoch dabei zu bleiben. Menschen, die meditieren, fällt diese Übung nicht schwer, aber die Meditation kam bei mir auch erst ganz zum Schluss, sie hilft mir, im Moment zu sein und zu bleiben, und Gefühle besser zu spüren.

Unabhängig und gleichzeitig selbständig

Gehen wir den Weg zur Selbstfindung, werden wir unabhängig werden und dadurch auch ein selbständiges Leben führen können. Die Dinge im Außen haben nicht mehr die Bedeutung wie es vor diesem langen Weg war. Das alles können wir aber nur erfahren, wenn wir uns wirklich mit uns selbst beschäftigen. Wir müssen Erfahrungen sammeln und unsere Werte entdecken! Unsere Ziele und Wünsche erkennen und uns dann in die Selbstverwirklichung stürzen zu können. :D

Also finden wir heraus, wer wir tatsächlich sind! Finden wir die Dinge die uns Spaß machen ohne JEMANDEN oder ETWAS zu brauchen! Machen wir uns ein paar Dinge klar.

  • Das richtige Glück finden wir NUR in einem Leben, in dem wir die anderen Dinge im Außen nicht mehr „brauchen“.
  • Wir sind eigenständig und erwachsene Wesen … wir können selbständig existieren.
  • Niemand hat Schuld an unserer Lebenssituation (es ist, was wir daraus machen).
  • Und NICHTS kann uns langfristig im Außen glücklich machen.

Machen wir die Selbstfindung zu einem sehr spannenden Projekt, indem wir uns trauen, Neues auszutesten. Unsere sozialen Kreise verändern und erweitern. Folgen wir all dem, was uns interessiert und was uns richtig guttut! Freude und Kraft wird der Lohn sein.  Sich zu „finden“ funktioniert nicht von heute auf morgen.

ES IST EIN WEG. Ein Weg, der Dich erkennen lässt, wer Du wirklich bist und was Du aus Deinem Innersten in die Welt hinaustragen möchtest. ›lächel‹

Ich hoffe der Weg mit mir hat Dich ein Stück begeistern können? Falls Du Fragen hast, lass mir gerne einen Kommentar da, denn nur wer Fragen hat ist interessiert! ›zwinker‹

Lesezeit: 2 Minuten

Meine Geschichte heute hast Du vielleicht schon mal irgendwo gelesen. Mir wurde sie als Beispiel für das Thema WERT(E) in die Hand gedrückt, als ich meine Zeit in der Reha nutzte, um über vieles nachzudenken. Ich hab´ sie noch, denn solche Dinge horte ich sehr sorgfältig und ich möchte sie heute gerne mit Dir teilen. :D

WAS ist eigentlich wertvoll? Lässt sich das immer so einfach bestimmen? WORAN wird ein Wert überhaupt gemessen? Diese Geschichte erzählt Dir von WAHREN WERTEN. ›lächel‹ Viel Freude beim Lesen.

WELPEN ZU VERKAUFEN

In einer Tierhandlung war ein großes Schild zu lesen, auf dem Stand. „WELPEN ZU VERKAUFEN“.
Ein kleiner Junge kam vorbei und sah das Schild.
Da der Ladenbesitzer gerade an der Tür stand, fragte er ihn: „Was kosten die Hundebabys?“

„Zwischen 50,- und 80,- Euro“ sagte der Mann.
Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog einige Münzen heraus.
„Ich habe genau 7 Euro und 67 Cents“. Sagte er. „Darf ich sie mir bitte anschauen?“

Der Ladenbesitzer lächelte und pfiff nach seiner Hündin. Fünf kleine Hundebabys stolperten hinter ihr her.
Eines von ihnen war deutlicher langsamer und kleiner als die anderen und humpelte auffällig.
„Was hat der Kleine dahinten?“, fragte der Junge.

Der Ladenbesitzer erklärte ihm, dass der Welpe einen Geburtsschaden hat und nie richtig laufen würde laufen können.
„Genau DEN Kleinen möchte ich kaufen!“ sagte der Junge.

„Also den würde ich nicht nehmen, der wird nie ganz gesund.“ Antwortete der Mann. „Aber wenn du ihn unbedingt willst, bekommst du ihn umsonst. Ich schenke ihn dir.“
Da wurde der kleine Junge wütend.
Er blickte den Ladenbesitzer direkt in die Augen und sagte: „Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Dieser kleine Hund ist JEDEN Cent wert, genauso wie die anderen auch! Ich gebe ihnen meine 7,65 Euro und werde jede Woche einen Euro bringen, bis der Welpe abbezahlt ist.“

Der Mann entgegnete nur: „Ich würde ihn wirklich NICHT kaufen – er wird niemals in der Lage sein, mit dir zu laufen und zu toben so wie die anderen.“

Da hob der Junge sein Hosenbein und sichtbar wurde eine Metallschiene, die sein verkrüppeltes Bein stützte.
Liebevoll auf den kleinen Hund blickend sagte er: „Ach, ich renne selbst auch nicht gut und dieser kleine Hund wird jemanden brauchen, der ihn liebevoll umsorgt UND versteht!“  

Dan Clark „Weathering the Storm“

Das Leben schreibt wunderschöne Geschichten. Ich bekomme immer noch ein wenig Gänsehaut, wenn ich sie lese. ›lächel‹
Wie ging es Dir dabei?

Lesezeit: 2 Minuten

Die Welt braucht Inspiration. Ich hab sie gefunden … eine weitere Geschichte, die zum Nachdenken anregt. In vielen Situationen und Konflikten denken wir gern im Schema Schuld/Verschulden/Verantwortung. Besonders, wenn wir das bei anderen sehen. Oft geht es aber eben nicht um „SCHULD“, sondern die Bereitschaft etwas zu verändern.

WIE MAN EINEN FLUSS BESTRAFT

Es war einmal vor langer Zeit ein Bauer, der ritt auf seinem Esel zum Markt in die Stadt, da er manche Dinge in seinem Dorf nicht verkaufen konnte. Auf seinem Weg musste er einen kleinen Flusslauf überschreiten. An einer Stelle, die er kannte, war der Fluss gewöhnlich flach, sodass man gut hindurchgehen konnte. Da das Flussbett steinig war, stieg er stets ab und ging neben seinem Esel.

Nach einem starken Regen war nun der Wasserstand des Flusses etwas höher als sonst und der Bauer wurde bis zum Gürtel nass. Das ärgerte ihn sehr und er begann wild zu schimpfen: warum denn die Dorfbewohner seine Waren nicht kaufen würden, warum seine Frau nicht losgerissen war, dass der Esel auch längere Beine haben könnte und warum es nun gerade kurz zuvor so stark geregnet hatte.

„ICH MUSS ZUM MARKT. WARUM TRÄGST DU SO VIEL WASSER, DU BÖSER FLUSS? DU BIST SCHULD, DASS ICH MICH SO ÄRGERN MUSS.“

Er stand im kalten Wasser und wurde immer wütender. Da nahm er seinen Stock und peitschte das Wasser damit aus.
Dem Esel, der eine Weile neben dem Bauern gestanden hatte, wurden die Beine auch kalt und er ging ein paar Schritte weiter. Vom trockenen Ufer aus beobachtete er den Bauern, der voller Wut das Wasser peitschte und dabei immer nasser wurde. Während der Esel nach ein paar Minuten wieder trockene Beine hatte, kühlte der Bauer immer mehr aus und fing an zu frieren und niesen.

Voller Ärger beschloss der Bauer wieder zurückzureiten. Auf dem Weg nach Hause, erklärte er dem Esel genau, wie er den Fluss bestraft hatte:

„DER FLUSS WOLLTE MICH ÄRGERN. ER IST SCHULD DARAN, DASS ICH NUN ERKÄLTET BIN. ABER DEM HAB ICHS GEZEIGT …“

Und wenn er nichts gelernt hat, bestraft er den Fluss noch heute …  

Gefunden auf nur positive Nachrichten – Steffen.
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Manchmal braucht es nur eine Portion Mut und einen kleinen Tritt in den Hintern, um in die richtige Richtung zu gehen. Es gibt so viele Dinge, die als „Problem“ gesehen werden, obwohl es gar keines ist. Das Ding mit dem Mut ist wohl die häufigste Hürde, zumindest für sehr viele Frauen. Männer tun sich dabei immer etwas leichter. Das ist der Grund, warum ich das Thema Mut für ein sehr Wichtiges halte! Trotzdem möchte ich schon am Anfang des Artikels nicht versäumen zu sagen: „Tu das, was DU für richtig hältst“!

Wenn wir nichts wagen, werden wir vieles später bereuen!

Gleich zu Beginn, ich kenne ein mutloses Leben. Ich habe es viele Jahre gelebt. Ich war also mitten drin und das Gefühl ist mir sehr bekannt. Immer auf der „sicheren“ Seite, dann passiert auch nix. Nur weiß ich aber auch, dass sich durch dieses „breiige“ Leben auch nichts ändert kann! Ich habe während meiner Ausbildung wichtige Entscheidungen endlos lange vor mir hergetragen. Entscheidungen, hätte ich sie früher getroffen, die mein Leben in eine ganz andere Richtung gelenkt hätten. In eine Richtung, die ich für eine Zeit sicher sehr genießen hätte können. Was aber habe ich gemacht? Nix. Gejammert und viel zu viel auf andere Meinungen und Menschen gehört!

Ich habe mein ganzes Leben hinterfragt und dadurch wurde alles noch komplizierter als es in Wahrheit eigentlich gewesen wäre. Ich habe immer darauf gewartet, bis mich irgendwer an die Hand nimmt und mir diese Entscheidung nicht ausredet, sondern zuredet. Mir einen kleinen Tritt gibt und sagt: „Hey, was soll passieren? Du bist unabhängig, jung und verdienst Dein eigenes Geld UND es wäre eine tolle Chance, neues kennenzulernen.“ Doch es war niemand da, der dachte wie ich ganz tief in meinem Inneren.

Durch dieses immerwährende WARTEN, sich nicht oder zu spät entscheiden, wurde alles noch schlimmer. Auf Deutsch geschrieben: Ich hatte einfach nicht den Arsch in der Hose, mich all meinen Ängsten zu stellen. Auf mein Inneres zu hören und danach zu entscheiden. Mein Leben hat so laut nach Veränderung geschrien, nach Abenteuer! Was tat ich? Ich killte dies Gefühl und passte mich, der mir selbst eingeredeten Norm an. Ich tat das, was alle taten in meinem Alter.

Für solche Entscheidungen ist der Preis oftmals hoch …

Wahrscheinlich wirst Du mir jetzt recht geben, wenn ich sage, wir haben in der Kindheit die besten Ideen und wunderbarsten Träume die es je gibt. ›lach‹. Sie sind aber schnell vergessen, da wir anfangen uns mit anderen zu vergleichen. Wir denken vernünftig sein zu müssen, so wie es uns eben gelernt wurde! Oft wird einem auch erklärt, „talentfrei“ zu sein, was der größte Blödsinn überhaupt ist! Es kann einfach NICHT stimmen, weil JEDER irgendetwas gut kann und für etwas „brennt“!

Und da ist er wieder der MUT, der notwendig ist, um zu erfahren, was die Welt so alles bereitstellt! Ohne Mut wird unsere Welt klein bleiben. Viel kleiner, als Du es Dir für Dein Leben vielleicht wünschst. Wenn wir uns nichts trauen, wird sich einfach nichts ändern! Im Laufe der Jahre bin ich draufgekommen, dass man am besten mit allem beginnen soll, bevor man dazu bereit ist! Alles in hunderttausend Teile „zerdacht“ hat! Weil es einen oder DEN richtigen Zeitpunkt nicht gibt, weil sich ständig andere Dinge einschleichen.

Es beginnt ja schon bei sehr einfachen Dingen:

  • Courage, mal alleine zu verreisen … die Familie, Familie sein lassen.
  • Sich um einen anderen Job umzusehen. Einer der vielleicht auch Spaß macht?
  • Im fortgeschrittenen Alter noch eine Umschulung zu machen.
  • Mut sich der gesellschaftlichen Norm nicht zu beugen.
  • Die Herde verlassen und sich nicht umdrehen …
  • Mut, gedachtes auch auszusprechen.
  • Mut ins offene Meer zu springen und mal eine Weile zu schwimmen, bis man wieder Boden unter den Füßen spürt!
  • Mut, endlich DU selbst zu sein, egal ob verrückt, langweilig, stark oder schwach! Hauptsache DU!

Verstehst Du was ich sagen will? Höre nicht nur auf Deinen Verstand! Nimm Deine Gefühle mit ins Boot. Wenn er sagt, Du sollst gehen … dann bleib stehen. Sagt er Dir, es wäre gut stehenzubleiben … dann geh los!

Lass Dich nicht von anderen beirren! Vielleicht oder sogar ziemlich sicher, meinen es die meisten Menschen mit Dir gut, wenn sie Dich von Dingen, die Du gerne machen möchtest, abhalten wollen. Aber sei Dir auch immer bewusst, dass sie Dein Wachstum blockieren! Ohne Mut wirst Du nicht weiterkommen und ich weiß es aus eigener Erfahrung, dass Du vieles bereuen wirst, wenn Du in Deinem Leben nicht auch mal mutig vorwärts sprintest! ›lächel‹

Wir bereuen doch immer nur die Dinge, die wir nicht getan haben!

Die Dinge die in meinem Leben nicht ganz OK waren, die schiefgelaufen oder anders gemacht werden sollten (und glaube mir, da gab es so manche), bereue ich nicht. Aus ihnen habe ich lernen dürfen. Sie haben meine Persönlichkeit wachsen lassen. Ich bereue die Entscheidungen, die ich verpasst oder nie getroffen habe! Weil mir „der Arsch“ in der Hose fehlte!

Wenn wir nicht den Mut aufbringen, Verantwortung für unser Leben  zu übernehmen, werden wir nie unseren eigenen Weg gehen. Wir werden immer ganz brav und ordentlich den anderen folgen … das tun, was andere von uns verlangen und erwarten. Wo wir auch schon wieder bei der HERDE angelangt wären. Ich mag Herden, aber ausschließlich im Tierreich! Alles andere ist für mich unangenehm und willenlos. Durch so ein „Herdenleben“ werden wir nie erfahren, was das Leben für uns bereithält.

Ich hab vor einiger Zeit ein Buch gelesen, in dem Menschen im hohen Alter berichteten, was sie in ihrem Leben am meisten bereuen. 99 % sagten dasselbe, dass sie viel mehr auf Ihr Herz hören und nicht auf die Menschen hören hätten sollen! Hätten sie Courage gehabt, hätten sie ein ganz anderes Leben geführt … eines, dass sie sich auch gewünscht hätten!

Wir können mutig sein auch trainieren …

Ich konnte die letzten Monate selbst an mir erkennen, wie es für mich schwieriger wird, einfach darauf loszugehen, wenn ich meine Komfortzone längeren Zeitraum nicht verlasse und mich immer im sicheren gewohnten Umfeld aufhalte. Mutig zu sein! Das ist vielleicht nicht ganz so ein gutes Beispiel, wenn es sich wie in meinem Fall um gesundheitliche Ursachen handelt. Aber irgendwie passt es auch doch, denn ich bin feige geworden … traute mir nichts mehr zu. Wie schnell so eine Veränderung gehen kann …

Deshalb suchen wir uns ständig neue Herausforderungen. Kleine, die zu bewältigen sind. Einfach TUN. Eine liebe Freundin würde jetzt sagen: Jawohl … ich habs gemacht, auch wenn’s unregelmäßig und anders ist! Ja und genau um DAS geht es. :D

Unsere Zweifel sind Verräter und häufig die Ursache für den Verlust von Dingen, die wir gewinnen könnten, scheuten wir nicht den Versuch.

William Shakespeare

Und mit diesem punktgenauem Zitat eines sehr weisen Mannes, wünsche ich Dir einen tollen Tag voll Mut und Tatendrang. :-)
Pass gut auf Dich auf, bleib gesund und L E B E.

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Die meisten Menschen, so habe ich jedenfalls den Eindruck, umgehen und beschäftigen sich kaum mit tiefsinnigen und spannenden Fragen. Ein Fehler wie ich meine! Wobei dieses Nachdenken NICHTS mit einem endlosen Sinnieren zu vergleichen ist, sondern es soll uns dabei helfen unser persönliches Wachstum zu fördern. Es ist gut möglich, dass schon jetzt einige Leserinnen weiter scrollen oder die Seite verlassen. Weil es vielen Leuten schwerfällt, oder sie eben einfach keinen Bock haben sich etwas tiefer mit sich selbst zu beschäftigen. Wenn Du dennoch bleibst, dann stehst Du auf der anderen Seite und dazu gratuliere ich Dir schon jetzt! :D

Ich bin ja eine „Meisterin“ im Denken und sehr oft auch im „Zerdenken“. Das gebe ich zu. Es gibt aber auch einen ganz klaren Mittelweg und den möchte ich Dir heute ganz plausibel erklären und mit Dir teilen. Weil er wirklich wirklich hilfreich ist! Es soll Deine Reflexion anregen. Denn leider nehmen wir sehr oft Dinge an. Wir akzeptieren sie, obwohl unsere Einstellung und unser Bauchgefühl ganz andere Impulse setzen würde.

Unser Leben ist mit unzähligen Fragen verbunden …

Was machen wir? Wir umgehen sie, sie könnten ja unangenehm sein und werden. Wahrscheinlich haben wir ja auch (noch) gar keine Antwort darauf? Oder eine die uns eben nicht gefällt. Umso wichtiger finde ich es, sich damit auseinanderzusetzen. Mit den folgenden Fragen, die ich für uns über das Thema „LEBEN“ zusammengestellt habe und die ich mir schon tausend Mal gestellt habe, wird es Dir auch gelingen, besser durch die „angelaufenen“ Scheiben Deines Lebens, hindurchzusehen!

  • Wie definierst Du Sinn für Dich?
  • Bestimmt das Schicksal Dein Leben?
  • Gibt es in Deinem Leben Ereignisse, die Du gerne ändern würdest?
  • Was bereust Du bisher in Deinem Leben am allermeisten?
  • Was ist das Ziel der Menschheit?
  • Wie soll der Höhepunkt Deines Lebens aussehen? Hast Du ihn schon erreicht oder arbeitest Du noch daran?
  • Welches Ziel verfolgst Du? Verfolgst Du überhaupt ein Ziel?
  • Welche Erfahrung in Deinem Leben hat Dich am meisten geprägt oder sogar zu einem anderen Menschen gemacht?
  • Gibt es Dinge in Deinem Leben, die jegliche Bedeutung für Dich verloren haben?
  • Falls Du Kinder hast – was möchtest Du ihnen hinterlassen?
  • Hast Du Angst vor dem Tod?
  • Wenn JA, warum?
  • Gibt es ein Leben nach dem Tod …
  • WAS wäre Deine schönste Erinnerung?
  • Welche Ratschläge würdest Du Dir selbst geben für ein/Dein weiteres Leben?

Die Fragen lesen sich vielleicht abgespeckt, langweilig oder sogar sinnfrei für Dich? Nimm Dir die Zeit und beantworte sie für Dich. Du wirst es, wenn Du sie genau nimmst, nicht schaffen, sie alle sofort und schnell zu beantworten. Wahrscheinlich wirst Du Deine Antworten auch verändern? Probier es aus und vor allem – belüge Dich nicht selbst! ›zwinker‹.

Der Mensch ist ein Beziehungswesen …

Wir brauchen die sozialen Kontakte und sind größten Teils auf Beziehungen in den verschiedensten Formen angewiesen. Jetzt meine nächste Frage: Worauf achtest Du, bei anderen Menschen? Wonach beurteilst Du andere Beziehungen? Meine Fragen zum Thema „Beziehung“ stellen Deine Beziehungen unter ein genaues und vielleicht sogar kritisches Licht:

  • Was wünschst Du Dir von Deiner/einer Beziehung?
  • Behandelst Du andere auch so, wie Du selbst behandelt werden möchtest?
  • WAS ist LIEBE für Dich?
  • Welche Eigenschaft ist Dir bei Deinen Freunden, Deiner Beziehung am wichtigsten?
  • Beurteilst Du fair und ohne Vorurteile?
  • Weißt Du, wer und WIE Deine Freunde tatsächlich sind?
  • Was würdest Du für Deine Freunde, Deine Familie und Herzmenschen alles tun?
  • Von welcher Beziehung konntest Du am meisten lernen?
  • Wer hat Dich oder macht Dich zu einem besseren Menschen?
  • Kannst Du einem anderen Menschen verzeihen?
  • Haltest Du Deine Versprechen ein?
  • Welche Menschen bringen Dich zum Lachen?
  • Gibt es eine Beziehung, die Du gerne wieder aufbauen willst?
  • Ohne WEN  kannst Du Dir Dein Leben gar nicht vorstellen?

Ich muss zugeben, das Thema Beziehung würde ganz viel mehr Fragen aufwerfen! Aber Dir ist es ja erlaubt, Deine ganz eigenen Fragen dranzuhängen. ›lächel‹. Auch hier wieder wichtig – beantworte ehrlich und  gehe ein wenig in die Tiefe!

Nachdenken ist mehr als nur ein Zeitvertreib!

Ich weiß, dass das Auseinandersetzen mit tiefgehenden Fragen nicht einfach ist. Denn die Fragen bringen nicht immer ausschließlich positive Antworten! Bei mir brachten einige Antworten sogar mein Selbstbild in eine gewisse Schieflage. Denn es ist doch so, kritische Fragen lösen oftmals einen Veränderungsprozess aus. Menschen, die sich selbst und Ihr TUN und SEIN nicht kritisch hinterfragen, machen deswegen gerne einen Bogen um all das.

Der Grund? Es ist die Angst vor einer Veränderung! Menschen, die gerne weiterhin in der Masse mitschwimmen, werden kaum ihren eingefahrenen Weg verlassen. Veränderung ist leider selten gemütlich. :D

Wir alle kennen uns selbst am besten. Doch es gibt noch ganz viel mehr, was wir nicht über uns wissen. Durch solche Fragen und dem aktiven Nachdenken darüber lernen wir uns selbst noch besser kennen. Zudem macht das Nachdenken kreativ! Ganz oft passiert es mir, dass ich dabei auf ganz neue Ideen komme und Dinge plötzlich total anders sehe. Einen großen Vorteil hat das Nachdenken noch. Es fördert unser Wachstum …, das alleine ist Grund genug, gedanklich in die Tiefe zu „tauchen“. :-)

Das Thema Werte, das hier selbstverständlich auch nicht fehlen soll, erspare ich Dir allerdings. Dazu habe ich schon ausführlich in anderen Beiträgen geschrieben, die Du jederzeit nachlesen kannst! Ein letzter und ganz wichtiger Punkt ist Deine Reflexion. Denn sehr oft nehmen wir Dinge einfach an. Wir akzeptieren statt reflektieren! Die kommenden Fragen werden Dir dabei helfen noch etwas tiefer zu reflektieren.

Reflexion …

  • Verlässt Du Dich lieber auf Deine Intuition oder bist Du ein Kopfmensch?
  • Kennst Du die Vor- und Nachteile der Wahrheit?
  • Verfolgst Du Ziele, die Dir in Wahrheit gar nicht mehr gefallen?
  • Worüber bist Du Dir 100 % sicher?
  • Hast Du Angst vor Bedeutungslosigkeit?
  • Was ist für Dich einfacher: Denken oder Nachdenken? (nicht dasselbe!)
  • Belügst Du DICH oder andere häufiger?
  • Wie schnell kommst Du an Deine Grenzen?
  • Welche Gedanken würdest Du aus Deinem Kopf verbannen, hättest Du die Möglichkeit?
  • Was wärst Du lieber: sympathisch oder intelligent? :D
  • Glaubst Du an Gott? Besonders dann, wenn es Dir schlecht geht?
  • Auf welche Frage hättest Du gerne eine Antwort?

In dieser Liste gibt es für mich zwei Fragen, die ich bis heute nicht beantworten kann! Ich weiß es einfach nicht! Nicht weiter schlimm, denn ich bin mir sicher, dass die Antwort sich zum richtigen Zeitpunkt oder im richtigen Moment von selbst einstellen wird. Es geht auch gar nicht darum, alle Antworten auch zu kennen. Wichtig ist es sich damit auseinanderzusetzen.

Ich habe keinen Plan wie Du mit diesem Beitrag heute umgehen wirst. >achselzuck<. Vielleicht denkst Du Dir das ein paar tiefergehende Fragen, über die Du nachdenken sollst, kein Leben verändern wird! Das stimmt, … denn es ist wie immer eine Einstellungssache. Erst wenn DU aus DEINEN Antworten Schlüsse ziehen kannst und sie nach und nach in die Tat umsetzt, werden diese Fragen ihre volle Wirkung entfalten! 

Mein Leben verändert sich stetig in vielen kleinen Nuancen. Ich kann Dir nur empfehlen, tiefsinniges „Denken“ lohnt sich. Immer. Versuch´es einfach.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall eine tolle Zeit, viele Antworten und noch ganz viel mehr Fragen, die Dich in irgendeiner Form voranbringen werden.

Lesezeit: 3 Minuten

Du kennst es bestimmt, … die Tage an denen Du am liebsten NUR mit Deiner Bettdecke verbringen würdest! Die Tage, wo es mit Deiner Laune nicht zum Besten steht. Du bist eigentlich noch gar nicht richtig munter, und weißt aber schon jetzt: LEUTE, ich bin schlecht gelaunt. Gründe kann es viele, aber muss es nicht mal geben. Es ist einfach dieses Gefühl …

Solche schlechte Laune-Tage hatte ich früher ganz ganz viele! Zu wenig geschlafen, Stress im Büro, Ärger mit Freund und oder Familie, schlechtes Wetter, kranker Körper und was weiß ich noch alles! Aus dem Spiegel sah mich oft tagelang jemand an, der mir absolut nicht sympathisch war. „Was ist … klotz mich nicht so an!“ Eine Meldung zu meinem Spiegelbild, dem ich dann knurrend aus dem Weg ging.

Manchmal steigern wir uns auch grundlos in etwas hinein …

Ich schreib das jetzt so, weil es bei mir meistens genauso war! Am Ende wusste ich gar nicht, weshalb ich eigentlich so schlechte Laune hatte? Fällt die Zahnpaste von der Zahnbürste, oder haben wir verschlafen, ist der Kaffee aus am Morgen kommt schnell ein: „Na, der Tag kann ja was werden!“ Das waren auch lange meine Pauschalgedanken, die wirklich riskant sein können!

Es ist nämlich so, und das bitte immer im Auge behalten – Es gibt niemanden in unseren Köpfen, der unsere Stimmung lenkt! Wir alleine sind dafür verantwortlich und zuständig. Wir entscheiden, ob wir heute GUT oder SCHLECHT drauf sind! Das bedeutet, wir können jede Menge tun, um unsere Gedanken im Kopf umzudrehen, falls das Gefühl auf negativ steht.

Gute Laune lässt sich trainieren …

Wenn wir auf andere Gedanken kommen möchten und uns besser fühlen wollen, dann müssen wir unsere negativen, ich nenne sie jetzt mal „Selbstgespräche“, die ja für unsere schlechten Gefühle verantwortlich sind, durch gute Gedanken, also positive Selbstgespräche, ersetzen. Mir hilft es sehr, von negativen Gedanken Abstand zu bekommen, wenn ich mir hilfreiche Fragen stelle. Fragen bringen uns immer weiter! Denn sie sind der Anfang für eine Veränderung. Sie eröffnen Antworten und bieten uns neue Möglichkeiten und Perspektiven. Und all das bedeutet eine viel bessere Laune!

Ich kann so die Richtung meiner Gedanken kontrollieren und damit auch, wie ich mich dann fühle. Das ist meine Erste Hilfe Medizin, die ich an solchen Tagen gerne anwende. ICH und DU … WIR haben es in der Hand wie wir uns fühlen!

Gedanke von mir:

Ich hatte die letzten Monate beinahe jeden Morgen dieses Gefühl von Negativität in mir. Jeder Mensch weiß, wie es ist, wenn man durch gesundheitliche oder auch andere Gründen irgendwie nicht so kann wie man eigentlich möchte. Schmerzen, schlechter Schlaf, Unsicherheit und auch aufkommende Ängste, sind keine gute Unterstützung für gute Laune! Da wirst Du mir sicher recht geben. Und so habe ich wieder in meiner alten Kiste mit „GUTES HANDWERKSZEUG“ gegraben und auch gute Dinge gefunden, die mir schon in vergangenen Jahren eine große Hilfe waren. ›lächel‹.

Die Fragen, die ich mir damals notiert habe und die ziemlich abgegriffen aussehen, verwendete ich in den vergangenen Monaten wieder. Sehr aktiv und mit echtem Erfolg. Denn meine Gedanken wandelten sich innerhalb kurzer Zeit. Ich möchte sie mit Dir teilen. Techniken, die gute Dienste leisten, haben es verdient, hinausgetragen und geteilt zu werden. Ich nenne sie Stimmungsfragen, da verließ mich meine Kreativität jetzt ein wenig. ›lach‹

Stelle Dir die richtigen Fragen und Du wirst Deine Gefühle ändern:

  • Wofür bin ich dankbar? Wofür kann ich dankbar sein, wenn ich es wollte?
  • Wen liebe ich und WER liebt mich?
  • Worüber freue ich mich im Moment? Worüber könnte ich mich freuen und glücklich sein, wenn ich es wollte?
  • Worauf bin ich besonders stolz? Worauf könnte ich stolz sein, wenn ich es wollte?
  • Welches sind meine schönsten Erinnerungen?
  • Was mache ich besonders gerne?
  • Welcher Ort gibt mir am meisten Kraft? Wo fühle ich mich besonders wohl?
  • Was kann ich JETZT tun, um meine Situation besser zu machen?
  • Welche positiven Seiten hat mein Problem gerade?
  • WER kann mir bei der Lösung behilflich sein?
  • Was kann ich daraus für die Zukunft lernen?
  • Was würde ich tun und wie würde ich mich verhalten, hätte ich dieses Problem NICHT?

Einfache Fragen mit einer sehr großen Wirkung. Ich möchte Dir diese Fragen wirklich an Dein Herz legen. Stelle sie Dir und Du wirst Deine Gefühle verändern. Wenn Dir die Fragen ausgehen, dann bekommst Du keine Antworten mehr und ohne Antworten stirbt jede Hoffnung!

Beweise Dir, dass Du am LEBEN bist und die Zeit viel zu schade ist, um sie mit negativen Selbstgesprächen und Gedanken = schlechter Laune zu vergeuden!

Es funktioniert bei mir zu 99,9 %. Ich wünsche Dir viel Glück, hoffe aber, dass Du diese Fragen vielleicht gar nie brauchst!
Herzlichst und gut gelaunt.