Wie erreicht man ein glückliches, positives und selbstbestimmtes Leben. Was muss man ändern und vor allem wie ändert man sein Leben und seine Einstellung um wirklich ein lebenswertes Leben führen zu können.
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Die Menschen werden immer krasser. Jedenfalls empfinde ich es so. Schon eine kleine Diskussion wird (nicht selten öffentlich) – schon zu einer großen Sache mit noch größerer Auswirkung. Streit ist vorprogrammiert, weil Menschen es verlernt haben, ruhig aufeinander zuzugehen und gemeinsam über ihre Ansichten zu reden. Diese ständige Beobachtung hat mich inspiriert, darüber zu schreiben … für ein besseres Miteinander.

Wir kennen es alle. Eine Meinungsverschiedenheit mit einer uns nahestehenden Person hat uns verletzt und macht uns wütend. Wir haben das Gefühl, uns immer und immer wieder über dieselben Dinge zu streiten. Unser Gegenüber hat keinen Bock sich zu ändern, verharrt auf seinem Standpunkt und wir? Wir sind enttäuscht, gekränkt und oft auch richtig sauer. Aber ehrlich, sind wirklich IMMER die anderen an allem schuld? Diese Frage habe ich mir sehr oft selbst gestellt, und bin zu dem Entschluss gekommen, als allererstes an MIR selbst zu „feilen“. Meine Vorgehensweise möchte ich jetzt mit Dir teilen. Für DICH und Dein Umfeld. Dabei?

Die Erwartungshaltung

JA, ICH habe Erwartungen an viele Menschen, die mir etwas bedeuten. Dazu stehe ich. Ich habe viele Werte, die mir wirklich wichtig sind. Wie zum Beispiel Pünktlichkeit. Es ist eine Form der Wertschätzung, wenn mich jemand nicht 20 Minuten im Regen stehen lässt, sondern pünktlich erscheint. Ich gehe eigentlich immer davon aus, dass es meinem Gegenüber auch wichtig ist! Verhält er sich dann doch anders als erwartet, ärgert mich das maßlos!

Akzeptanz als Lösung. Statt aus der Haut zu fahren, hol ich mal tief Luft. Ich denke über meine Erwartungen nach und versuche mich in mein Gegenüber hineinzuversetzen. Schließlich kann ja auch etwas Unerwartetes geschehen sein. Allerdings spreche ich meinen Wunsch von Pünktlichkeit danach aus. Erklärungen lösen den angespannten Moment auf jeden Fall auf. Wiederholungen sagen mir allerdings – sorry, aber unsere Wege werden sich hier trennen. Denn Wertschätzung erwarte ich von allen Menschen, mit denen ich meine Zeit teile.

Die Schuldzuweisung

Das bequemste und einfachste überhaupt! Sätze wie „Warum bist Du nicht, warum hast Du das?“ … kommen uns schnell über die Lippen. Alles, was bequem ist, kommt auch schnell in Worten dahergeflogen. Klar, wir fühlen uns im Recht und statt bei uns zu bleiben, geben wir häufig dem anderen die Schuld für eine Situation.

Ich ändere meinen Blickwinkel. Denn ich weiß es ja: Wer mit einem Finger auf andere zeigt, weist mit den anderen Fingern der Hand in die eigene Richtung! :D Ich versuche es so zu sehen: Diese Situation wurde geschaffen, damit ich etwas lernen kann. Wenn ich mich als Beispiel nehme, es geht oft gar nicht um irgendwelche Meinungsverschiedenheiten, den vollen Mülleimer oder unaufgeräumte Ecken. Es geht ausschließlich um mein Gefühl! Ich beobachte mich und das Resultat ist nicht beachtet und gesehen zu werden. Es sind „Wunden“ aus meiner Vergangenheit, für die ich selbst sorgen muss und nicht mein Gegenüber oder mein Partner. Ich rate hier jedem – sprich darüber und öffne Dich Deinem Gesprächspartner.

Die liebe Bequemlichkeit

Wie schon oben erwähnt ist es einfach, die „Schuld“ beim anderen zu suchen. Wir müssen nämlich dabei nicht unser eigenes Verhalten hinterfragen. :-) So herrlich leicht … Schublade auf, Probleme rein … Schublade wieder zu! Und schon ist alles gut. Leider nur sehr kurz. Also bei mir hat sich noch nie ein Problem mit dieser Technik aufgelöst.

Raus aus der Bequemlichkeit! Das ist die Lösung. Ich habe ganz viele neue Verhaltensweisen gelernt. Allerdings passiert das nicht über Nacht. Verhaltensweisen müssen „trainiert“ werden wie ein Muskel und das ist am Anfang ganz schön mühsam. Aber am Ende des Weges wartet mehr Gelassenheit auf uns. Und ich wollte in angespannten Situation lieber mit Gelassenheit, als mit Ärger reagieren! Und dazu fällt mir nur eines ein: in vielen kleinen Schritten und täglicher Übung zum Ziel. ›lächel‹

Kontrollfreak?

Erwischst Du Dich manchmal dabei, alles kontrollieren zu wollen? Von vorne bis hinten? Alles und jeden? Oh ja, ich war so jemand. Ich kann Dir sagen, was dahinter steckt: Es ist die Angst zu versagen, die Angst loszulassen und zu scheitern. Und genau DAS, spürt auch jedes gegenüber. Denn dessen Verhaltensweisen möchten wir gleich mit kontrollieren. Ich habe mir damit niemals Freunde gemacht. Nicht in Beziehungen und es erschwerte auch meine berufliche Laufbahn in gewisser Weise. Heute habe ich all das abgelegt und wie soll ich sagen – mein Leben ist sehr viel einfacher geworden. :D

Zauberwort ist loslassen. Ein sehr „abgelutschtes“, aber trotzdem magisches Wort! Einfach und schnell geschrieben, aber schwer umgesetzt. Loslassen funktioniert nur dann, wenn wir Momente der Ruhe in unseren Alltag (wieder) einbauen. Ich habe viele alte Verhaltensweisen losgelassen und das „Loslassen“ zeigte sich als schwierig. Ängste kamen an die Oberfläche, die sich körperlich als auch seelisch bemerkbar machten. Manchmal war ich wie blockiert, gab der Unsicherheit aber kein Futter, um noch größer zu werden.  Mein Mantra dabei: „Hallo Angst … herzlich willkommen.“

Vielleicht testest Du meine Punkte bei Deinem nächsten Gespräch. Signalisiere immer Verständnis als erste Version, um selbst welches zu erhalten. Wie oft reden wir über die gleiche Sache ergebnislos? Bis es jeder begriffen hat? Bis keiner mehr Lust hat? Oder bis keiner mehr da ist und zuhört, weil vielleicht verärgert?

So soll es doch nicht sein!
Ich wünsche Dir nun eine schöne Zeit und NUR gute Gespräche mit Menschen, die zu Dir passen.

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Es gibt Phasen in unserem Leben, in denen wir uns mehr damit beschäftigen, wie unser Leben bis dato verlaufen ist. Neue Kapitel tun sich auf. Dabei ist es enorm wichtig, wenigstens emotional an diesem Punkt einen Strich zu ziehen. Alles, was bisher in unserem Leben geschehen ist, gehört zu uns und ist ein Teil unserer Geschichte. Alles darf GEWESEN sein …

Ich kenne es sehr gut, frühere ICH-Anteile und Angewohnheiten von mir abzuwerten. So in etwa wie „JA, damals war ich oft peinlich und hab mich sehr fragwürdig angestellt“. In meiner Jugend hatte ich so unglaublich viele verwirrende Gefühle in mir. Eine permanente Unruhe, die ich kaum aushalten konnte. Das Gefühl von Leere, Verzweiflung und totaler Antriebslosigkeit war allgegenwärtig. Diese extreme Spannung hatte sehr viel Kontrolle über mich … auch dann noch, als ich älter wurde. Ich habe mir wochenlang nur Gedanken um mich machen können und bin in „Traumwelten“ versunken. Ich habe an das Schöne und nicht so Schöne gedacht und dachte mir schon damals – auch das nicht so Schöne hat sein Gutes.

Die Emotionen und Gedanken von damals gaben mir viel Tiefe

Sie lassen mich heute viele Menschen viel intensiver sehen, als wenn ich diese Depressionen nicht selbst erlebt gehabt hätte. Natürlich ist es nicht so, dass Du eine Depression gehabt haben musst, um Menschen in ihrer Tiefe zu verstehen! Für mich ist es allerdings viel einfacher, mit depressiven Menschen zu „arbeiten“ und mich zu unterhalten, da ich ihre Symptome nicht nur aus einem Lehrbuch kenne, sondern selbst er- und durchlebt habe.

Wir drängen oft, einen Punkt zu erreichen, an dem auf einen Schlag ALLES verändert sein muss! Das Leben ist da nur ganz anderer Meinung. Da wirst Du mir sicher recht geben. :D Alles, was in unserem Leben geschehen ist, gehört zu uns. Wir können rein gar nichts ausradieren. Es bringt also nichts, uns im Nachhinein, dafür zu bewerten. Jeder von uns macht hat vieles richtig gemacht, aber wir haben alle auch weniger kluge Entscheidungen gefällt.

Wir haben daraus gelernt und letztendlich beginnen wir, uns intensiver mit uns selbst, unserer persönlichen Weiterentwicklung und unserer Selbstliebe auseinanderzusetzen. Und DAS darf „sanft“ geschehen. Einer der wertvollsten Tipps ist es, sich anzunehmen. Und das ist manchmal so, so schwer!

Wir lesen sehr viel von Vergebung …

Das klingt ja ganz einfach. Wir sollen uns vergeben, Frieden schließen mit unserer Vergangenheit. Doch hallo, manchmal ist das alles andere als leicht. „Wie kann ich denn „einfach“ mit etwas Frieden schließen, was mich so sehr verletzt hat und mir immer noch weh tut?“

Wenn ich in mein Leben zurückschaue, hatte ich oft eine Abwehrhaltung gegen mich selbst eingenommen! Und darf ich Dir ehrlich etwas sagen? Dieser Umgang, wie ich mich selbst behandelt habe für Dinge, die ich getan oder gefühlt habe, hat mich unterm Strich mehr gekostet, als er mir gegeben hat. Es war verpuffte Energie. Es war anstrengend und macht müde. Deshalb kam mit der Zeit (und natürlich mit den Jahren), eine andere Denk- und Sichtweise auf. Ich nutze diese Energie, mich mit meiner Vergangenheit zu versöhnen!

Wer bist Du, wenn Du Deine Vergangenheit anders erzählst?

Mich hat das Wort VERGEBUNG immer abgestoßen. Ich konnte damit nicht umgehen. „Ich will mir selbst nicht vergeben, weil ich damals falsch gehandelt habe. Ich kann nicht vergeben, weil mir unterschiedliche Menschen, damals, … großen emotionalen und körperlichen Schaden zugefügt haben …“  So könnten die Gedanken aussehen.

Dabei bedeutet Vergebung nicht, dass das, was geschehen ist, einfach begraben wird. Es bedeutet NICHT, dass es in Ordnung war. Vergebung sucht keine Schuld … Vergebung erlöst uns! Heute schaffe ich es anders darüber zu denken und ich kann sagen: „JA, ES DARF GEWESEN SEIN!“

JA, es darf ein Teil unserer Geschichte sein, die zu uns gehört. Und es „darf“, denn das wird es, immer wieder mal wehtun. Es DARF verwirrende Gefühle aufwirbeln. Und es DARF da sein. Nehmen wir es an, als einen wichtigen Teil von uns. Vergebung bedeutet – ES DARF GEWESEN SEIN.

Vergeben generell …

Heute habe ich eine ganz andere Beziehung zu diesem Wort. Es hat mein Leben „runder und leichter“ gemacht. Dieses Gefühl der Vergebung fühlt sich weich und warm an. Auch wenn wir das Gefühl haben, etwas zu „verlieren“. Wir sollten einen Moment innehalten und wirklich dankbar sein. Denn Vergebung braucht auch Dankbarkeit, sonst kann es sich schnell so anfühlen, als sei es eine Abrechnung. Und wenn es nur die Dankbarkeit dafür ist, dass Du Dich jetzt davon verabschieden kannst.

Vor allem bei traumatischen Erfahrungen ist es nicht leicht, das Wort DANKBARKEIT in diesem Kontext zu sehen, das weiß ich sehr genau. Aber vielleicht hilft Dir dabei dieser Satz: „Ich bin mir selbst dankbar, weil ich mich dafür entscheide, dass gewisse Menschen ab heute keine Macht mehr über mich haben …“

Bestrafe Dich nicht dafür, was andere Dir angetan haben. DICH trifft keine Schuld! Auch wenn wir immer wieder lesen, dass wir für alles im Leben selbst verantwortlich sind – in diesem Fall stimmt das nicht!

Vergib Dir, dass Du Dich mit Deinen Ängsten versteckt hast und sei DANKBAR, dass Du diese vielleicht sehr lange Phase, überstanden hast. ›lächel‹.

Nimm DICH an und lebe …

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Damit holst Du Dir den richtigen Partner in Dein Leben.

Eine Reha bietet sich immer perfekt an, um unglaublich viele Erfahrungen zu sammeln: Nämlich Menschen zu beobachten, ins Gespräch zu kommen, Gespräche zu führen – gute wie unnötige. :D Es kommt auch vor, dass man kopfschüttelnd aufsteht und geht. Passend zu meinem „Sammelsurium“, den ganzen Eindrücken und dem Frühlingserwachen, fokussiere ich mich wieder einmal dem Thema BEZIEHUNG. Bist Du dabei?

Eine erfüllende Beziehung …

DAS wünschen wir uns alle und wer etwas anderes sagt – sorry, aber dem glaube ich nicht. Endlich jemanden haben, der uns genauso liebt und annimmt, wie wir sind. Doch und das fragen sich viele Singles, warum dauert LIEBE oft so lange bis man sie in den Händen halten darf? ICH habe meine „Geduldshose“ ja auch sehr lange getragen und es dauerte 50 Jahre, bis ich sie abstreifen durfte! ›lach‹. Nicht, dass es vorher auch den ein oder anderen gegeben hätte, es fühlte sich leider nie „gut, richtig und von Dauer“ an. Ich täuschte mich sehr oft selbst und machte mir etwas vor, wenn ich sagte „Hier gehöre ich hin … hier fühl ich mich zu Hause“.

Mut & Neugier auf andere …

Was ich schon weiß ist, dass es keinen Sinn ergibt, sich in seiner „Höhle“ zu verkriechen und zu warten, dass der Briefträger oder der Zufall einem den „Traumpartner“ nach Hause liefert. Viele Frauen machen aber genau das. Gerade wenn vergangene Dates nicht so gelaufen sind wie erwartet. Verständlich, die Gedanken kreisen wild und es drängen sich immer dieselben Stimmen laut nach vor: „Klar, es wird nie was werden. Sieh Dich an … Du bist so unscheinbar, unsicher! Warum meinst Du, hat Dich Dein Mann/Freund verlassen? Du bist langweilig, blablabla …“ Diese Gedanken waren meine gewesen. Zustimmen ergibt auch, sich zurückzuziehen.

Falscher Ansatz. Es braucht Mut & Neugier auf andere Menschen. Denn beim Daten lernt man nicht nur jemand neues kennen, sondern auch jede Menge über sich selbst! Seine eigenen Grenzen werden klar spür- und sichtbar. Dabei darf man sich ruhig öfter von zu „steifen“ Vorstellungen – zum Beispiel wie der Traumpartner auszusehen und zu sein hat – verabschieden! ›zwinker‹ Als ICH mich von diesen beinahe zwanghaften Vorstellungen gelöst hatte, fing es an in die richtige, bessere Richtung zu gehen. :D

Radikale Ehrlichkeit …

Radikal & Ehrlich. Beides tut manchmal richtig weh! Aber beides schafft auch sofortige Klarheit! Es kann natürlich passieren, dass der Funke nicht zum Feuer wird. Auch ok, Ehrlichkeit erspart einem viele Sorgen und Tränen, ist sie gleich von Anfang an mit dabei. Es kann auch passieren, dass wir selbst mehr Interesse zeigen als der andere. Diese Angst vor Zurückweisung zuzulassen, gehört auf jeden Fall zu den MUTIGEN Schritten des Datings.

Dabei sollte das JA zu Dir selbst IMMER an erster Stelle stehen! Egal was passiert. Wir haben es nicht in der Hand, ob unser Gegenüber „ehrliches“ Interesse hat. Was wir allerdings können, ist uns dafür zu entscheiden, ehrlich zu uns selbst zu sein und unsere Zeit und Energie in Menschen zu investieren, die ebenso JA zu uns sagen, wie wir zu ihnen. Nur das bringt uns in der Liebe weiter.

Ja zu …?

Immer DU zuerst. Weißt Du, WEM Du immer zuerst gefallen solltest? Dir selbst. Ganz egal, ob Du Dich in Deinem bunten Kleid oder den zerrissenen Jeans und T-Shirt gerade am besten fühlst! :-) Mach Dich selbst zur Priorität und nicht das Date! Gestalte Dein Leben ganz nach Deiner eigenen Vorstellung. Es macht Dich nicht nur zufriedener, sondern auch selbstsicher und DAS … DAS macht unglaublich anziehend! ›lächel‹.

Sprich es aus …

Alles fühlt sich „gut und richtig“ an? Von Deiner Seite wäre durchaus mehr vorstellbar? ODER fühlst Du so absolut gar nichts? Dann sprich Deine Gedanken aus! Möglich das jemand enttäuscht wird, aber wurden wir das nicht alle schon mal? Da ist diese Ehrlichkeit, die mir, je älter ich wurde, sehr hilfreich war! Klare Aussagen erleichtern immer. Ungewissheit hingegen raubt Energie und Nerven. ›zwinker‹

NEIN zu „Spielchen“ …

Schon ok. Jeder von uns hat sich darauf bestimmt schon mal eingelassen. Aber auch da, je älter, umso erfahrener und Zeit für „Spielchen“, haben erst wieder IN der Beziehung seinen Platz. Das ist meine Meinung. :D
„Hätte ich doch erst in drei Tagen schreiben sollen? Hab ich vielleicht das falsche gesagt, getan? Bin ich „interessanter“ wenn ich die Unnahbare spiele …? STOPP -HALT – AUS. Ach Himmel Herrgott, wie ich dieses Gedankenkarussell auf der Suche nach dem „Richtigen“ kenne! Ich sag’s Dir – es bringt null, darüber nachzudenken. Vielleicht auch noch absichtlich zu verstellen. Entweder, jemand ist an Dir interessiert, so wie Du bist, oder eben nicht. >schulterzuck<

Beispiel:
Ich hatte mal ein super Date mit einem wirklich tollen Mann, der mich ab der ersten Minute interessiert und angezogen hat. Der gesamte Abend war gefüllt mit angeregten Gesprächen. Es wurde viel gelacht und geflirtet. ICH habe mich von meiner besten Seite gezeigt, obwohl es mir sehr schwerfiel. Am Ende des Abends fragte er mich mit einem traurigen Blick im Gesicht, ob es eigentlich schwer sei, sich einen ganzen langen Abend mit „Maske“ zu präsentieren. :-(

Es hätte durchaus mehr daraus werden können, wäre ich ICH gewesen. Ich leidete damals noch zu sehr unter der Vergangenheit und war noch nicht für eine neue Beziehung bereit … wie ich selbst feststellen musste. Es war ein toller Mann und ich war ihm sehr dankbar, diese Gedanken ausgesprochen zu haben. (Aussprechen und ehrlich sein … da sind diese Punkte wieder).  Ab da habe ich es auch sein lassen, mein schönstes, bestes, nicht immer ehrliches ICH zu zeigen.

Aufgeben …

Keine Antwort? Kein Anruf? Bringt ja doch nichts … diese Gedanken kommen manchmal auf. Aber DICH und Deine komplette Person infrage zu stellen, nur weil ein oder vielleicht mehrere Menschen kein Interesse haben und nicht ehrlich sind – lasse diese Menschen ziehen! Schließlich ist es deren Verlust, Dich nicht in ihrem Leben zu haben. :-) Der oder diejenige, die Dich wirklich will, ist vielleicht nur einen nächsten mutigen Schritt von Dir entfernt!

Ich wünsche Dir, solltest Du auf der „Suche“ sein, einen wunderschönen Frühling mit den richtigen Menschen in Deinem Umfeld – damit die Liebe ein weiteres „Zuhause“ finden kann.

Herzlichst Deine Sandra … die inzwischen zu Hause sein darf. :-)

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Fremde Energie? Akzeptiere ich nicht mehr!

Meine Toleranzschwelle ist eine nicht geringe, bei den meisten Dingen im Leben. Ich habe in den letzten Jahren, da so meine ganz eigene Devise dafür entwickelt. Eine, die mir gute Dienste leistet. Und zwar lautet diese: Fühlt es sich nicht frei und gut an, dann ist es nicht meines, es darf gehen. Der Vorteil an dieser Strategie ist, der Alltag ist heute im Vergleich zu den vergangenen Jahren, ein sehr entspannter geworden. Ich drehe nicht mehr am Rad, wenn mal etwas nicht so toll und präzise läuft.

Gerade in der momentanen Zeit, ist es sehr schwer geworden, sich nicht in dem Fluss der negativen und berechtigterweise auch dramatischen energieraubenden Zeit, mitreißen zu lassen und darin zu ertrinken! Hier bin ich streng, konsequent und habe null Toleranz. Ich lasse mir dabei keine anderen Optionen offen, weil es mir und meinem Leben nicht guttut. Das bedeutet konkret: keine fremden Energien!

Erklärung …

Was bedeutet „fremd“? Es sind all die Gedanken, Gefühle und Gespräche, die Negatives beinhalten. Anders gesagt, all das, was mich nicht aufbaut, nicht ermutigt, mir keine Hoffnung schenkt und mich nicht inspiriert. Menschen, die von Haus aus alles schwarz malen und wie versteinert in sich verharren.

Alles, was mich bedrückt und mir die Perspektive nimmt, Angst macht und mich entmutigt, muss gehen.

Du denkst jetzt vielleicht das ich egoistisch bin? Keine Empathie gegenüber anderen zeige? Da muss ich Dir widersprechen, denn so ist es auf keinen Fall! Situationen oder Umstände – egal ob es in meinem Leben ist oder das Weltgeschehen, vieles ist bedauerlicherweise nicht veränderbar! Aber was sich dazu in meinem Kopf abspielt, darüber entscheide nur ich selbst.

Und dafür habe ich mich schon vor einigen Jahren entschieden. Liebe – Friede – Freude in mir. Etwas anderes „bewirte“ ich nicht mehr. Natürlich ist es aber auch in meinem Leben so, dass es sehr viele Umstände gibt, die mir das genaue Gegenteil von Freude, Liebe und Friede bereiten. Klar, wie bei allen Menschen. Nichts ist immer nur „rosa puder Wolke“ Es sind die Prüfungen und die Herausforderungen unseres Lebens, die jeder für sich meistern sollte. Wer keine Herausforderungen im Leben hat, ist entweder bereits gestorben oder er hat sich dermaßen in seiner „Bequemlichkeitsblase“ zurückgezogen, dass das Wort LEBEN, ein Fremdwort geworden ist.

Da in beiden Fällen solche Menschen meinen Blog niemals lesen würden und ich auch eine ganz andere Zielgruppe damit erreichen will, gehe ich davon aus, dass DU zu der anderen Menschengruppe gehörst. ›lächel‹.

Ich gehe davon aus, dass auch Du Dich für positive Gefühle und Gedanken entschieden hast. Für GUTE Energie. Für den Weg, der weitaus größer ist, als alle Umstände. Stärker als alles Leid und mächtiger als jede Not und Traurigkeit. So oft sage ich zu mir selbst: „Wenn die Liebe in der Situation es nicht lösen kann und auf die Reihe bekommt, dann können wir alle nach Hause gehen.“

Mir ist klar geworden, wenn ich mich mit guter Energie verbinde, auf die Liebe setze, dann stehe ich immer auf der Siegerseite! Ganz egal, was auch sein mag. Natürlich bin ich auch nur ein Mensch und mich überfallen auch manchmal Gedanken, die damit nichts zu tun haben. Was passiert? Ich mache da kurzen Prozess:

Weg damit. Diese Gedanken, die aufkommende fremde Einstellung und die negativen Gefühle will ich nicht mehr in meinem Leben bewirten! Jeder Tag ist viel zu kostbar, als dass ich es mir erlauben möchte, mich schlecht zu fühlen! Dafür ist meine hart erkämpfte Selbstliebe viel zu stark.

Ich weigere mich schon seit langem, mich bedrückt zu fühlen.
Ich lasse es nicht mehr zu, dass mir irgendjemand oder irgendetwas, meine Lebensfreude und Energie wieder wegnimmt!
Kann gut sein, dass der Verstand mir seine Argumente vorsingt?
Kann gut sein, dass die Gefühle durchdrehen … es ist mir egal.
Ich erhebe mich und greife durch. Ich möchte keinen fremden negativen Energien mehr ein zu Hause geben!

Viele meiner Schubladen haben ihre ganz eigene „Ordnung“ besser gesagt Unordnung.
In meinem Kreativ-Abteil herrscht Chaos pur! Mag sein, aber in meinem Innersten sorge ich für Ordnung und Harmonie.

Ich möchte Dich inspirieren, …

Das ist das, wofür mein Herz brennt. Du sollst Dich von mir inspirieren lassen, ich möchte Dir ein Vorbild sein und ich würde mir so sehr wünschen, dass Du irgendwann mal genauso sagst: „So … und jetzt ist es genug …“ Für mich nur noch Liebe, Freude und Frieden in meinem Innersten!

Wenn wir uns selbst so stark lieben, uns wichtig sind, wir uns zu „schade“ sind, um uns von äußeren Dingen runterziehen zu lassen, kommt diese meine Einstellung von alleine um die Ecke! Ein Auf und Ab im Leben ist normal und das war schon immer so. Menschen gewinnen und verlieren. Alles um uns verändert sich ständig, aber lassen wir es nicht zu, uns schlecht zu fühlen!

Ich bin so viele Jahre jeden Abend mit Angst eingeschlafen und auch wieder wach geworden! Ich habe mir viele Sorgen und Gedanken gemacht. Ich habe mir die „Rucksäcke“ anderer umgeschnallt und ich habe für mich persönlich keine Zukunft mehr gesehen. Ich möchte nicht mehr traurig, verängstigt und besorgt durch mein Leben gehen, keiner kennt sein „Ablaufdatum“!

Ich habe es endlich hinbekommen. Ich lebe ein Leben, indem ich über Dinge entscheide, und nicht die Dinge über mich!
Ich kann heute meinen Alltag ohne mulmiges Gefühl im Bauch bestreiten. Ein Leben mit wenig Verzweiflung und Unsicherheit, weil ich vertraue.
Ich vertraue mir, dem Leben und den engsten Menschen in meinem Umfeld ›lächel‹

Ich habe es ja schon oft geschrieben, aber es ist doch so: Wir fühlen alles andere, was um uns und auch fernab geschieht, ohnehin. Ob wir uns dafür entscheiden oder es uns einfach vor die Nase gehalten wird. Mitgefühl ist etwas Wertvolles … hätten die Menschen nur mehr davon. Aber lass es nicht zu, dass Dich der Strudel der Traurigkeit, der Empörung, und die Negativität unter Wasser drückt, es hilft nämlich niemanden!

Das waren meine Gedankengänge heute. Ich wünsche Dir eine gute Zeit. Pass auf Dich auf.
Alles Liebe …

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Das habe ich mich die letzte Zeit auch öfter mal gefragt. Und meine Antwort war JA. Wenn wir enttäuscht werden, tut das weh. Man fühlt sich verraten, im Stich gelassen oder hintergangen. Das Leben ist nun mal so und steckt voller Enttäuschungen. Es gibt sie in der Liebe, in Beziehungen, aber genauso unter Freunden und im Beruf. Doch ganz egal, ob wir uns auf Zusagen verlassen oder Erwartungen nicht erfüllt werden, entscheidend ist immer, wie wir damit um gehen.

Enttäuschungen, es sind Wahrheiten mit Verspätung

Ich persönlich halte ja absolut nichts von dem Satz: „Erwarte nichts, dann bist du auch nicht enttäuscht …“ ja, früher dachte ich mal so, wahrscheinlich weil es alle so gesehen haben. Heute aber ist das ganz anders. Ich erwarte schon etwas, besonders von Menschen, die mir wichtig sind und von den ich glaube, sie gut zu kennen! Da trifft es mich doppelt! Eine Enttäuschung entsteht durch nicht erfüllte Erwartung.

Ich weiß ja nicht wie es Dir damit geht, aber im ersten Moment oder besser gesagt die ersten Tage darauf spüre ich ein Gefühl von etwas Traurigkeit. Ich bin unzufrieden mit der gewesenen Situation und fühle mich manchmal auch unverstanden, manchmal auch  missverstanden. Ich denke nach über das Geschehene und ich merke rasch, wie mir meine sonst so „treue“ Power, kurz mal abhandenkommt. Das gebe ich zu …, auch wenn ich mich damit gar nicht wohlfühle. :D

Man ist nicht enttäuscht von dem, was ein Anderer tut oder auch nicht getan hat, sondern nur über die eigene Erwartung an den Anderen.

Ralf Kunke

Aber wie geht es weiter?

In diesem Gefühl zu baden, bringt nichts. Es bringt auch nichts, sich ständig zu fragen „Wie konnte ich nur so naiv und blind sein, ich hätte es doch besser wissen müssen!“ Selbstvorwürfe sind kontraproduktiv und verstärken bei mir zum Beispiel, noch zusätzlich die Nebenwirkung einer Enttäuschung. In Wahrheit hat ja alles etwas Positives, ich/wir sehen endlich die Dinge so, wie sie tatsächlich sind und laufen! Klar & wahr.

In einem Satz zusammengefasst: Eine Enttäuschung ist eine doch sehr wertvolle Befreiung von einer Illusion und einem Irrtum.

Der Verlauf und das Gefühl dazu ist ja immer derselbe. Zuerst habe ich diesen Gipfel an Erwartung (wie gesagt, ich erwarte von mir wichtigen Menschen). Tritt es nicht ein, falle ich in ein Loch der Enttäuschung. Dann aber gehts wieder aufwärts und es kommt der Weg der Erleuchtung.

Wir werden wachgerüttelt. Auch wenn es weh tut, führen solche Erfahrungen unter anderem zu persönlichen Wachstum. Die Menschenkenntnis wird sensibilisiert und es stellt sich mehr emotionale Reife ein. ›lächel‹

Wie ich damit umgehe …

Du bist enttäuscht, weil nichts eingetroffen ist, was Du Dir gewünscht hast. Das Gefühl dahinter tut weh. Du fühlst Dich im Stich gelassen und Frustration macht sich bemerkbar? Alles eine normale und angemessene Reaktion auf die Enttäuschung, die Du erlebt hast. ICH akzeptiere dieses Gefühl inzwischen für den Augenblick. Es ist das Beste, was Du tun kannst. Alles andere ist Energieverpuffung. ›zwinker‹.

Wenn Du über einen Menschen enttäuscht bist, dann muss er das nicht zwangsläufig mitbekommen. Überlege, ob Du demjenigen noch eine Chance geben möchtest. Möchtest Du eine Erklärung? Eine Entschuldigung? Wenn ja, dann musst Du das Gespräch suchen. Eine Enttäuschung ist aber individuell und braucht in vielen Fällen keine Erklärung, weil es so ist, wie es die anderen für „richtig“ halten.

Besser ist es, Du bringst Deine Laune wieder auf Vordermann! Ich hebe meine Stimmung, indem ich nach Lösungsmöglichkeiten suche. Das Tolle an unseren Gefühlen ist, dass sie uns motivieren, weiter für die Erfüllung unserer Wünsche  zu einzutreten. Die Nebenwirkungen einer Enttäuschung sind unangenehm und ich versuche sie rasch wieder loszuwerden! WAS kannst Du tun, um Deine Enttäuschung zu überwinden?

Ablenkung. So mache ich es. Denn ich merke, je mehr ich mich mit dem Ereignis beschäftige, umso größer wird meine Wut, meine Traurigkeit darüber. Quasi starre ich auf eine Mücke, die zum Elefanten mutiert. ›lach‹. Deshalb ist Ablenkung genau das Richtige!

Was ich auch für sehr wichtig halte ist, die eigene Bewertung darüber zu überprüfen. Die Enttäuschung wird umso größer, je wichtiger der Wunsch oder die Erwartung war. Ich schwäche meine Enttäuschung ab, indem ich meine Bewertung verändere. „Wäre es für mich … für mein Leben wirklich so wichtig gewesen, dass sich dieser Wunsch erfüllt hätte? Oder, wäre es einfach nur angenehm und schön gewesen?“

Oft ist es auch hilfreich, nach positiven Motiven zu suchen. Was hat den/die Menschen zu diesem Verhalten veranlasst? Was könnte sich dahinter verbergen? Wahrscheinlich hat es überhaupt nichts mit mir zu tun! Hat es mit der aktuellen Situation zu tun? Ist es reine Überforderung oder einfach schlechte Stimmung? Ja, alles ist möglich.

Es ist sinnlos, alle Enttäuschungen vermeiden zu wollen

Wir alle haben eine klare Vorstellung, wie sich bestimmte Situationen und Abläufe entwickeln sollten. Wie Menschen, mit den wir viel zu tun haben, für die wir da sind, sich verhalten sollten. Für mich gesprochen – ich war da schon sehr oft etwas blauäugig unterwegs. Aber wie zu Beginn schon geschrieben – eine Enttäuschung diesbezüglich, schärft die Menschenkenntnis enorm.

Die Enttäuschung ist der Preis, den wir dafür zahlen müssen, wenn unsere Erwartungen nicht erfüllt wurden.

Aber sollten wir deshalb unsere Träume und Erwartungen verbieten, in uns zu keimen? Dürfen wir uns vom Leben oder anderen Menschen durch die doch vielen Enttäuschungen nichts mehr erwarten? Sicher nicht. Es macht auch gar keinen Sinn! Aber eines weißt Du mit Sicherheit: Lernen wir, Enttäuschungen als Bestandteil unseres Lebens zu akzeptieren. Ich sehe Enttäuschungen immer wieder als neue Chance, mit meinem „Widerstandsmuskel“ zu spielen. Trainierbar ist alles in uns! ›lach‹.

Meine Enttäuschung liegt erst wenige Tage zurück. Und sie hat mich auf diese Idee gebracht, darüber zu schreiben.
Danke du nicht eingetroffene Erwartung, ich werde nicht aufgeben und es wieder versuchen! Es geht mir gut. :-)

Ja und noch ein schöner Satz, den ich Dir mit auf dem Weg geben möchte:

WER SICH DIE ENTTÄUSCHUNG MIT DEM NÄCHSTEN ERSPAREN WILL, WEICHT DEM LEBEN AUS.

Eine schöne, zufriedenstellende Zeit für Dich.

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Ich möchte heute über ein „Investment“ schreiben, dass sich in Deinem Leben nachhaltig bezahlt macht. Und damit meine ich keine teuren Kleidungs- oder Möbelstücke, Designer-Taschen oder Dinge, die einen hohen Anschaffungspreis haben. Das Investment, von dem ich heute sprechen will, ist Deine Persönlichkeit. Ich möchte Dir heute richtig Lust machen auf die inneren Werte. Bist Du dabei?

Vielleicht fragen sich manche, weshalb meine Themen gerade sehr persönlichkeitslastig sind? Schnell erklärt: Ich bin mitten drin und es ist mir ein so großes Anliegen, alles, was ich bis jetzt „neu“ erkennen darf, mit Dir zu teilen! :D Es fasziniert mich einfach und ich hoffe, Dich damit ein klein wenig anzuheizen.

Stärke, Mut und innere Schönheit begeistern mich enorm, wobei alles Äußere rundherum ganz im Hintergrund Platz nimmt. Es ist nämlich so, wir können unser Inneres durch Äußeres niemals aufpolieren! Das funktioniert NIE! Ganz egal wie viele Menschen uns wegen Äußerlichkeiten anschmachten … es ist nur von kurzer Dauer. Am Ende jeden Tages zählt eigentlich nur eines:

  • WER bin ich?
  • Welche Ausstrahlung habe ich und welche Atmosphäre entsteht, wenn ich auftauche?
  • Und welche Persönlichkeit steht mir gegenüber?

Und woher wissen wir, wie weit es mit unserer Persönlichkeit aussieht?

Das zeigt sich am besten, wenn wir unter Druck stehen. Treten unangenehme Situationen auf, zeigt sich das WESEN eines Menschen am besten. Anhand der Reaktion. Stehen Herausforderungen an, merkst Du sehr schnell – ist man von null auf hundert? Bricht die gute Laune wie ein Kartenturm zusammen? Ist man down und genervt? Rastet man vielleicht aus und ist wütend auf andere? Wird man ungeduldig und verfällt in Selbstmitleid? Sucht man sogenannte „Opfer“, um auf anderen herumzuhacken?

Ganz ehrlich? Wenn das so ist, dann gibt es in Sachen Persönlichkeitsschulung noch sehr viel Potenzial. ›zwinker‹

Und ist es andersherum: je größer dagegen die Herausforderung und je ruhiger und souveräner man damit umgeht, umso gefestigter die Persönlichkeit. Denn gute Laune haben, wenn alles easy ist, kann ja bekanntlich jeder. Leider bleiben wir alle nicht von Herausforderungen verschont und so ist es essenziell, dass Du in Deine Persönlichkeit investierst. :D Ein schöner Nebeneffekt wird eintreten: ein dauerhaft glückliches und erfülltes Leben. Unbeeinflusst von äußeren Umständen!

Wie kannst Du in Deine Persönlichkeit investieren?

Es gibt unglaublich viele Leute, die sehr viel Asche verdienen. Unmengen an Besitz vorweisen können, „Applaus“ von jeder Ecke erhalten und in Zeiten von Social Media abertausende Follower haben und sich auf jeder Plattform von der optimalen Seite anbieten. Wichtig und das sage ich deshalb, weil ich mich eine lange Zeit davon blenden habe lassen: Lass Dich davon nicht blenden, verführen oder gar verunsichern!

Nichts von all dem sagt etwas über deren Persönlichkeit aus. Und schon mal gar nicht die Zahl der Follower, die Mengen an Reichtum und deren äußeres Erscheinungsbild. Ich kenne einige Menschen, die sind so unscheinbar, dass Du sie gar nicht bemerkst, wenn sie an Dir vorbeigehen, aber hinterlassen einen gewaltigen Eindruck, wenn Du mit ihnen sprichst!

Beispiel:
Hitler hatte Millionen Anhänger …

Jesus hatte nur Zwölf.
Es sagt NICHTS aus.

Du verstehst, was ich meine? Es sagt null über die Persönlichkeit aus! Vergleiche Dich deswegen nie mit anderen. Ich habe das so lange Zeit gemacht, besonders was meine Arbeit, meinen Blog betraf. Ich hatte immer das Gefühl nicht gut genug zu sein … weil ich mich ständig an anderen orientierte. Das machen, was alle tun war absolut noch nie mein Ding und deshalb habe ich damit aufgehört. Es ist nicht zielführend. Für mich ist wichtig:

  • Würde
  • Standing
  • Größe & Stärke
  • Souveränität
  • Der Glaube an mich

Also kein Stress und wie meine Mentorin gerade in jedem Satz sagt: R E LA X. Keine Hektik aufkommen lassen, nur weil jemand anderer gerade äußere Bestätigung erlebt. DENN, was jemand anderer hat, bekommt oder erlebt, geht uns sowieso nix an. ›lach‹. Der ist der und WIR sind WIR.

Vertraue Deiner Intuition. Ich lebe übrigens nur so und Du darfst mir glauben, es ist sehr abenteuerlich und überraschend. Gleichzeitig spannend und oft auch richtig erfolgreich so ein (mein) Leben! :-)

Du hast verlernt nach Deinem Bauchgefühl zu leben?

Das verstehe ich. Ich war auch mal an diesem Punkt angekommen. Das kommt davon, wenn wir unsere innere Stimme dauernd ignorieren. Irgendwann nimmt man sie dann kaum noch wahr. Sie wird immer leiser. Diese Stimme ist ein sehr sensibles Ding! Das Gute aber – sie ist nicht nachtragend. Du kannst Dich jederzeit, in jedem Moment, wieder DAFÜR entscheiden. Vertraue und höre. Sie ist da.

Beschäftige Dich mehr mit Deinem INNEN als mit Deinem Außen

Im Außen findest Du ohnehin keinen nachhaltigen Input. Es ist so, Dein eigener Input bestimmt den „Output“.
Sag mir mal, womit Du Dich die meiste Zeit beschäftigst? Ich werde Dir sagen, wie Deine Persönlichkeit aussieht. :-)
Denn, wenn wir den ganzen lieben Tag nur Oberflächlichkeiten folgen und uns damit beschäftigen, uns nur mit „small minds“ –
also mittelmäßigen oberflächlichen Menschen umgeben, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn unsere Persönlichkeit nicht wachsen kann! Harter Tobak, ich weiß. Aber ich habe es bei mir selbst erlebt und erkennen dürfen.

Mit dem Alter wird man nur älter, nicht stärker und glücklicher!

Unsere Persönlichkeit wird nicht über Nacht schöner, reifer. Nö – das braucht viele Nächte, viele Tage, viele Entscheidungen. Es ist ein Prozess. Ehrlich? Ich genieße diesen Prozess. Beschleunigen kannst Du diesen Prozess, indem Du solche Dinge wie diese hier liest. Es ist eine Art „Booster“, den ich sehr gerne mit Dir teile. ›lach‹.

Investiere also lieber in Deine Persönlichkeit. Besuche Seminare, lies gute Bücher darüber und umgebe Dich mit inspirierenden Menschen statt Dich auf Instagram & Co. mit irgendwelchen Glanz-Profilen zu vergleichen und zu beschäftigen. Vielleicht sagst Du jetzt: „Das machen ja ohnehin nur die Jungen.“ Da muss ich Dir dagegen reden. Man glaubt gar nicht, wie viele ältere Menschen darin ihr Glück finden möchten! Ich darf Dir raten:

  • Entscheide Dich für Freude inmitten von Schwierigkeiten, den es zieht Dein Inneres hoch!
  • Weigere Dich, zu bemitleiden, denn jede Verweigerung macht Dich stark!
  • Vertraue auf die Liebe, auch wenn es im ersten Moment anders aussieht, sie lässt Dich innerlich wachsen.
  • Und jeder Entschluss und jede Entscheidung, scheint sie auch noch so unbedeutend, bringt Dich vorwärts und ist das richtige Investment für Dein inneres Wachstum, das sich lohnt.

IMMER VON INNEN NACH AUSSEN. Damit fährst Du gut. Andersrum bringt nichts. Denn, wenn das Licht ausgeht und der Fame, der Ruhm vorüber ist, dann bleibt nur eines über … WIR, die eigene Person. Und ist es nicht wunderbar, wenn diese Person die Strahlendste und Glücklichste von allen ist?  DU. Also mehr SEIN als SCHEIN? Genau dort solls hingehen und dabei wünsche ich Dir ganz viel Spaß! ›lächel‹.

Schön das es Dich gibt. Pass auf Dich auf bis bald.

Lesezeit: 2 Minuten

Anregende Worte heute für uns. Worte zum Nachdenken und weiterschicken. :-)

DIE GEBURT DES SCHMETTERLINGS

Ein Wissenschaftler beobachtete einen Schmetterling und sah, wie sich dieser abmühte, durch das enge Loch aus dem Kokon zu schlüpfen. Stundenlang kämpfte der Schmetterling, um sich daraus zu befreien. Da bekam der Wissenschaftler Mitleid mit dem Schmetterling, ging in die Küche, holte ein kleines Messer und weitete vorsichtig das Loch im Kokon, damit der Schmetterling leichter herausschlüpfen konnte.

Der Schmetterling entschlüpfte sehr schnell und sehr leicht. Doch was der Mann dann sah, erschreckte ihn doch sehr. Der Schmetterling, der da entschlüpfte, war nicht gesund. Die Flügel waren ganz kurz und er konnte nur flattern, aber nicht richtig fliegen.

Da ging der Wissenschaftler zu einem Freund, einem Biologen und fragte diesen: „Warum sind die Flügel so kurz und warum kann dieser Schmetterling nicht richtig fliegen?“ Der Biologe fragte ihn, was er denn gemacht hätte.

Da erzählte der Wissenschaftler, dass er dem Schmetterling geholfen hatte, leichter aus dem Kokon zu schlüpfen.
„Das war das Schlimmste, was du tun konntest. Denn durch die enge Öffnung, ist der Schmetterling gezwungen, sich hin durchzukämpfen. Erst dadurch werden seine Flügel aus dem Körper herausgedrückt und wenn er dann ganz ausgeschlüpft ist, kann er fliegen!

Weil du ihm geholfen hast, um ihm den Schmerz zu ersparen, hast du ihm zwar kurzfristig geholfen, aber langfristig nur geschadet. „Wir brauchen manchmal den SCHMERZ, um uns entfalten zu können – um der oder die zu sein, die wir sein können. Deshalb ist die Not oft notwendig –  es ist die Entwicklungschance, die wir nutzen können.“

Gefunden im Lichtkreis, leider kein Autor bekannt.

Ein wundervolles Beispiel, das auf unser Leben projiziert werden kann.
Schmerz und Leid sind Teil unseres Lebens. Und es ist nichts, was wir fürchten müssen.
Wir müssen es gegebenenfalls „nur“ annehmen und nicht darüber hinwegsehen!
Wenn wir uns dann auch noch damit auseinandersetzten und all das verstehen, haben wir schon gewonnen.
Im Schmerz und im Leid steckt potenzielle Wachstumshilfe … nutzen wir diese. ›lächel‹.

Ich hoffe, ich konnte Dich zum Nachdenken animieren und Du hattest Freude am Lesen der Geschichte.
Bis bald, wenn es eine neue Folge meiner #Geschichtenliebe für Dich gibt.

Pass auf Dich auf …

Lesezeit: 4 Minuten

Persönlichkeitsentwicklung … sie ist anstrengend, hart und zeigt uns die finstersten Ecken in uns selbst. Die meisten Menschen leben maximal nur 20 % ihres Potenzials. Eine erschreckende Erkenntnis wie ich finde. Und irgendwann, als alter Mensch, checken sie dann, dass sie viel mehr aus sich hätten machen können … nur leider viel zu spät! Wir sollten unser Leben nicht sinnlos „abarbeiten“. Fange heute damit an, das Maximum aus Dir herauszuholen! Das ZAUBERWORT hierfür lautet Persönlichkeitsentwicklung. :D

Persönliche Weiterentwicklung …

Persönlichkeitsentwicklung ist wie ein regelmäßiges Update, das unsere Schwächen und kleinen Fehler behebt und uns wunderbare neue Funktionen zur Verfügung stellt! Es macht also schon Sinn, dass wir unsere Persönlichkeit weiter entwickeln, wenn wir nicht irgendwann ein völlig veraltetes „Model“ sein möchten. ›lach‹.

Ich selbst bin ja immer am Arbeiten mit mir. Zurzeit mache ich wieder einen intensiven Kurs zu diesem Thema, der mich auch auf diesen Beitrag heute gebracht hat. Wir Menschen denken ja immer, wir wissen schon alles oder sehr viel! Besonders wenn es um uns selbst geht, denn schließlich leben wir ja schon ein Leben lang „zusammen“. Haben viel erlebt, viel gelernt (im besten Fall) und meinen dann, es reicht. Mehr geht nicht und braucht es nicht mehr. Einstellungen sind individuell – für mich persönlich ist das allerdings die falsche Einstellung.

Was versteht man unter Persönlichkeitsentwicklung?

Unsere Persönlichkeitsmerkmale ändern sich im Laufe der Jahre. Das muss nicht immer auf einschneidende Erlebnisse zurückzuführen sein. Manche Eigenschaften verändern sich einfach aus dem Grund, weil wir es so wollen! Wir behalten nicht bei, was uns unsere Eltern, Lehrer oder manche Menschen gelehrt haben, weil wir eine andere Sichtweise entwickelt haben und vieles davon, für uns nicht (mehr) von Bedeutung scheint. Unser Charakter formt sich aus ganz vielen verschiedenen Einflüssen. Die Umwelt, die Erziehung und unsere Mitmenschen spielen dabei die Hauptrolle. Und dann gibt es diesen Teil, den wir aktiv beisteuern! Denn unsere persönliche Entwicklung haben wir alle selbst in der Hand.

Warum sollten wir das tun?

Wenn wir eine stabile, starke Persönlichkeit in uns tragen, dann sind wir mit uns selbst im Klaren. Wir sind ruhiger und lassen uns nicht gleich aus der Fassung werfen. Wir sind außerdem selbstbewusster und mit mentaler Stärke ausgestattet. Ein zufriedenes Gefühl zieht bei uns ein und das nachhaltig. Wir gehen „anders“ mit Problemen um. Wir wissen, wer wir sind, wofür wir stehen UND wohin wir wollen! All diese Dinge treiben uns an. Bringen und vorwärts.

Persönlichkeitsentwicklung hat einen großen Einfluss auf unser Leben und den Umgang mit unseren Mitmenschen. Gleichzeitig aber auch mit unserem Wohlbefinden. Ich nutze das für mich, ich lerne mich und meine Trigger-Punkte besser kennen. Es hilft mir sehr, nach meinen eigenen Werten zu leben!

Was Du dazu brauchst?

  •  Eigenverantwortung: Und wenn geht eine große Portion davon. Denn Du wirst sehr schnell merken, dass es null bringt, die Schuld bei anderen zu suchen! Du musst bei Dir beginnen und Dich fragen, welchen Anteil Du zu bestimmten Situationen beiträgst. Du musst die volle Verantwortung für Deine Entscheidungen treffen. Handlungen, Gefühle, Gedanken. Das ist der Weg zu einer stabilen Persönlichkeit.
  • Aufgeschlossenheit: Alles beginnt bei uns selbst. Nur wenn Du aufgeschlossen bist, Dich mit all Deinen Emotionen, Gefühlen und Gedanken auseinandersetzt, ist Dir eine wunderbare Reise sicher. Eine spannende Reise zu Dir selbst. Dazu musst Du möglicherweise einiges loslassen und vertrauen!
  • Viel Ausdauer: Persönlichkeitsentwicklung ist kein Waldspaziergang, der in zwei Stunden erledigt ist. Es geht nicht von heute auf morgen. Es ist ein fortlaufender Prozess. Du wirst Rückschläge erleben, auf Deine „Schattenseiten“ stoßen … aber Du wirst auch Erfolgserlebnisse haben und zu ganz viel Klarheit kommen! Kurz gesagt, Du wirst einen langen Atem und einiges an Ausdauer benötigen.
  • Ein Ziel: Schwierige Vorhaben, brauchen immer ein Ziel um durchzuhalten. Mache Dir bewusst, WARUM Du diesen Weg gehst! WAS ist Dein Ziel am Ende des Weges? Mir hilft gerade ein Visionboard sehr dabei, meine Ziele immer im Blick zu haben. ›lächel‹. Sei dabei kreativ und träume groß, denn große Ziele trifft man leichter! (Das habe ich aus meinem Workbook, und dieser Spruch steht auf all meinen Seiten. Hänge es an einem Ort auf, an dem Du es immer sehen kannst, so wirst Du ständig daran erinnert und bekommst dadurch das nötige Durchhaltevermögen.

Sei und denke positiv!

Das ist sowieso ein guter Tipp, der Dich durch Dein ganzes Leben begleiten sollte. In der persönlichen Weiterentwicklung, werden immer wieder Gedanken auftauchen, die Dich eventuell umstimmen könnten, weiterzumachen. Gedanken sind nur Gedanken und ziehen weiter! Betrachte Probleme als Herausforderung. Betrachte Fehler als neue Chance! Lenke Deinen Fokus dahin, wo es Positives gibt. Sei optimistisch und ich verspreche Dir, Deine neue Denkweise und Deine neue Einstellung werden Dich in Deiner persönlichen Entwicklung vorwärts katapultieren! :D

Wir Menschen dürfen ein ganzes Leben lang lernen. Sofern wir bereit dazu sind und das wollen. Deshalb wird auch unsere Persönlichkeitsentwicklung ein fortlaufender Prozess sein. Mach Dir dabei klar, dass Du dabei nicht perfekte Erfolge brauchst, um alles richtigzumachen … jeden Tag ein wenig besser werden, reicht absolut. Sei Dein bestes ICH!

In Laufe meiner „Lernjahre“ habe ich erkannt, dass in jeder neuen Lebensphase neue Herausforderungen warten. Und jede einzelne Herausforderung bietet neues Potenzial, um mich weiterzuentwickeln und immer mehr zu mir selbst zu finden. Ich habe mich in vielen Dingen, die ich wirklich liebe, weiterentwickelt! Ich habe viel „heilen“ können und loslassen dürfen. Ich wurde dadurch doppelt motiviert und bleibe dadurch auch ständig am „Ball“. Auch dann, wenn ich mir mal denke … „oh heilige Scheiße, was soll das jetzt wieder“.  ›lach‹. Es geht doch darum, die beste Version zu werden, die ich sein kann und dafür zahlt sich jeder Umweg definitiv aus!

Ein Beitrag, den ich heute mit ganz viel Freude und Zuversicht geschrieben habe! Wahrscheinlich, weil ich selbst wieder mitten drin stecke! :-) Und weil ich heute etwas gelesen habe, dass auch für DICH genau richtig ist:

GEHE IN DICH UND HÖRE AUF DEINE INNERE STIMME. JEDE FRAGE HAT EINE ANTWORT. DEINE SEELE IST VOLLER WEISHEIT UND KENNT BEREITS DEINEN WEG.  

Yogi Bhajan

Ich wünsche Dir eine fantastische Zeit. Falls Du Gedanken zu dem heutigen Thema hast, teile sie gerne in den Kommentaren mit uns.

Lesezeit: 3 Minuten

Die Zeit in der wir gerade leben, ist turbulent. Vielleicht geht es Dir wie mir und Du hast Dich in den letzten Monaten auch gefragt, wie Du trotz dieser Zeit, Deine innere Kraft stärken kannst und auch wieder Vertrauen findest in all dem, was Dir begegnet? Wandel und Veränderung sind Teil unseres Lebens. All das wird zur wahren Herausforderung! Allerdings bringt es auch viele neue Chancen mit sich. Unser Leben ist auch in schwierigen Zeiten „lenkbar“, das beschreibt mein Beitrag heute für uns.

Wie geht es Dir in diesem Moment? Ist es nicht eine verrückte Zeit in der wir uns (schon länger) befinden? Würde ich es nicht so genau wissen, würde ich glauben, in einem Film mitzuspielen! Es hat sich so unglaublich viel in so kurzer Zeit  verändert. Wandel und Veränderung finden auf allen Ebenen statt. Diese Zeiten haben mir persönlich auch klar gezeigt, welch wichtige Rolle unser Vertrauen dabei spielt. Unsere Resilienz … wie viel davon haben wir?

Der inneren Kraft vertrauen

Die Welt verändert sich sowieso die ganze Zeit. Lange Zeit können wir in „geregelten“ Spuren durch unser Leben laufen. Und manchmal haben wir das Gefühl, es gibt gar keine Straßen mehr, sondern nur noch unbegehbares Land. Vertrauen ist gefragt, Geduld ebenso. Wer in diesen Zeiten ein positives Mindset parat hat, hat es definitiv einfacher. :D

Gleichzeitig gibt es aber in uns auch einen Kern, der sich nicht verändert. Wir können lernen, uns mit ihm zu verbinden … ihm zu vertrauen und uns auf ihn zu verlassen! Tun wir das, können wir die Unruhe der Welt besser durchsegeln und nichts wird uns so schnell aus der Bahn werfen können. Verbinden wir uns mit dem inneren Kern, der uns positiv unterstützt und uns durch den Alltag trägt. ›lächel‹

Ich wurde schon einige Male gefragt, warum es im Moment keine FrauenPunk-Tipps gibt. Meine Antwort „ich habe gerade keine“. Vielleicht scheinen die, die ich haben würde, gerade nicht die richtigen zu sein? Meine Erfahrung ist auch, dass mit Muss und Druck, nichts Ordentliches bei herauskommt. Ich lasse mich immer von meinem Gefühl leiten. :D
Die Zeit allgemein ist für mich auch eine Herausforderung und ich habe bemerkt, wie WICHTIG ausreichende RESILIENZ ist! Ich habe ganz viele Tools aus meiner vergangenen „Lehrzeit“ mit mir selbst und habe mich damit wieder mehr auseinandergesetzt … so sehr, dass ich sie Dir als Tipps servieren mag – weil so sehr hilfreich!

Wenn Du also „besonderen“ Zeiten Deine Stirn bieten und resilienter werden willst, dann mach Dich gemeinsam mit mir auf den Weg. Die Tipps werden Dir ganz bestimmt dabei helfen. :D

In kleinen Schritten zu mehr inneren Stärke

  • Die Geschehnisse erscheinen auf den ersten Blick vielleicht schrecklich, sind auf lange Sicht aber wahrscheinlich nur eine Episode. Versuchen wir sie nicht zu „katastrophisieren“.
  • Sieh jede Krise als Möglichkeit, Dich selbst besser kennenzulernen. Ich kenne so viele Menschen, die eine oder schon mehrere Krisen überstanden haben, die sich grenzenlos darüber freuen, so viel über sich selbst gelernt zu haben. Ich reihe mich da ebenfalls dazu!
  • Vermeiden wir es, Krisen für unüberwindbar zu halten! Stress wird es um uns, ein ganzes Leben lang geben, da können wir nichts dagegen tun. Was wir aber tun können, ist wie wir Krisen interpretieren! 
  • Gehen wir Problemen nicht aus dem Weg – sondern gehen wir auf sie zu und akzeptieren wir, dass Veränderung im Leben ein Teil unseres SEINS ist. Indem wir hinnehmen, was nicht zu ändern ist.
  • Bleiben wir optimistisch und vertrauen wir. Grübeln bringt uns nicht voran. Hingegen sollten wir all das visualisieren, was wir erreichen möchten.
  • Finden wir heraus, was uns sonst noch stärken kann. Vielleicht helfen Dir Bücher oder Online Kurse? Aber vielleicht ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt, um mit dem Meditieren zu beginnen? Führe ein Dankbarkeitstagebuch … es erinnert Dich an so viel Schönes in Deinem Alltag. ALLES ist erlaubt, was uns unsere Sorgen nimmt und uns stärkt.

Finden wir einfach Vertrauen auch in „anderen“ Zeiten. Unsere Kräfte finden wir dabei immer in uns selbst. Der Weg zu mehr Vertrauen ist ein sehr individueller, deshalb frage Dich: Worauf vertraust Du? Woran glaubst Du?

Eines weiß ich allerdings sehr genau, weil es mich persönlich noch nie bestärkt hat: Je mehr wir uns im Außen orientieren, an den Meinungen und dem Denken anderer Menschen, an all den Geschehnissen, die in der Welt passieren – umso leichter lassen wir uns aus der Bahn werfen!

Je intensiver wir uns allerdings mit uns selbst verbinden, an unsere innere Stärke glauben, unseren Zielen treu bleiben, umso leichter und „stabiler“, werden wir durch diese Zeit marschieren können.

Wir können nicht beeinflussen WAS um uns herum geschieht, aber wir können entscheiden, wie wir damit umgehen.

Ich versuche gerade sehr intensiv, im Alltag darauf zu achten, ob ich mich von äußeren Geschehnissen mitreißen lasse oder ob ich mit meinen Gefühlen und Gedanken bei mir bleiben kann. Lasse ich mich von außen steuern? Oder gelingt es mir, mein Leben von innen heraus zu lenken und leben.

Das war’s auch schon. Wie Du siehst … kaum sind sie weg – sind sie auch schon wieder da meine TIPPS für mehr Wohlgefühl in Deinem / unserem Leben. Bleib gesund und trage eine angenehme Ausgeglichenheit in Dir. :-)

Somit wünsche ich mir heute nur noch eines … MORE PEACE, PLEASE!

Lesezeit: 5 Minuten

Gleich zu Beginn ein paar Fragen: Wie war denn Dein letztes Jahr so? Konntest Du jeden Moment genießen? War es ein Jahr voller Liebe, aufregenden Momenten und vielen Erkenntnissen? Haben sich Deine Vorsätze auch verwirklichen dürfen? Falls Du jetzt einen tiefen Seufzer von Dir gibst … ich kenn mich aus. Ein Jahr geht so schnell vorbei, ohne dass wir es eigentlich wirklich wahrnehmen, ob und was sich erfüllt und verändert hat. Machen wir das neue Jahr zu UNSEREM Jahr und bewegen wir etwas in unserem Leben, dass uns am Ende des Jahres nur ein einfaches „WOW“ sagen lässt!

Die Fragen im Vorwort kann auch ich nur mit einem langgezogenen Seufzen beantworten. Jetzt ist das neue Jahr schon einige Tage alt und mein persönlicher Fokus ist für 2022 ganz klar und wie von selbst gekommen. Die meisten Menschen setzen sich ja jedes Jahr dieselben Ziele, OHNE sie wirklich umzusetzen. Warum? Weil unser Gehirn eine ziemlich faule Masse ist! Scheint eine Aufgabe zu schwer oder zu unbequem, gibt es lieber gleich auf. ›lach‹.

Fokus … eine sehr gute Alternative für Dein „WOW“-Jahr

Wenn Du also tatsächlich etwas in Deinem Leben verändern möchtest, musst Du grundlegend anders an die Sache herangehen. Das gilt auch für mich! Eine sehr gute Alternative ist es zu fokussieren, WAS wir möchten! Was ich auf keinen Fall mehr tun werde, ist mir Zeitspannen zu setzen. Denn wie das Leben eben oft so spielt, macht es gerne mal einen Break. :-( Gesundheit geht immer vor. Ich habe mir nur vorgenommen JETZT zu beginnen.

Ich möchte meinem Fokus in den Dienst von etwas Höherem stellen. Es geht um meine ICH-Ideale … um etwas, was mir in meinem Leben (noch) fehlt! Nichts Äußeres oder Materielles, sondern es geht dabei um die Grundeinstellung und Eigenschaften, die ich dabei „verfeinern“, ausbauen oder wenn notwendig auch über den Haufen schmeißen werde! ›lach‹

Vielleicht geht es Dir ja wie mir. Ich habe mich das letzte Jahr teilweise so unmotiviert und planlos gefühlt. Es ist viel geschehen … im Außen sowieso. Corona hat die Welt und die Menschen verändert. Der Fokus vom letzten Jahr ist zersprungen wie Glas. Übrig geblieben sind genügend Ausreden. Ok. Vergangenes können wir nicht mehr ändern. ABER – wir können daraus lernen! :D Deshalb: Die Ziele sind festgelegt und ich bin sowas von bereit!›lach‹

Hast Du auch Lust? Dann schauen wir uns doch gemeinsam die Praxis an?

Wo steckt Deine Leidenschaft?

Unsere Reise beginnt mit einer einfachen Frage: WAS möchte ich wirklich? JA, ich gebe es zu, so einfach ist diese Frage gar nicht. Denn wenn Du Dich bis jetzt noch nie wirklich oder länger mit dieser Frage beschäftigt hast, dann kann es sogar sein, dass es Dir ziemlich schwerfällt, sie zu beantworten. Was nie falsch ist – folge Deinem Bauchgefühl, Deiner Intuition!

Viele Menschen nehmen immer das Wort Reichtum und Geld in den Mund. Ganz automatisch. Es scheint, als sei Geld der Schlüssel zum Glück. ›zwinker‹. Ehrlich gesagt, würde ich „Reichtum“ mal ganz außen vor lassen. Stelle DIR die Frage: WAS WILL ICH WIRKLICH? Und am besten ist es, wenn Du diese Frage in einem Fließtext (einfach drauf losschreiben), beantwortest. Lass Deine Gedanken dabei etwas weiter schweifen. Geh etwas unter die Oberfläche … ich bin mir ganz sicher, Dein Unterbewusstsein wird eine oder viele Antworten haben. Nimm Dir ein paar Tage dafür Zeit und warte einfach ab, was sich ergibt. :D

Bei meinem richtigen Fokuswort machte sich eine starke Begeisterung und ein tolles warmes Gefühl bemerkbar. Tief sitzende Wünsche haben den Vorteil, sich in dieser Form bemerkbar zu machen, wenn wir darüber nachdenken. Also, ob Du den richtigen Fokus gefunden hast, wirst Du tatsächlich spüren.

Im vergangenen Jahr war mein Fokus auf Klarheit gerichtet. Übrigens ist das ein Ziel, das ich jedem nur empfehlen kann. Denn Klarheit bringt uns Sicherheit und wir lernen, was uns wichtig ist im Leben. In diesem Jahr ist unter anderem Stärke. Warum, sage ich Dir später. :-)

Fokus – was bedeutet er für mich …

Was er für Dich bedeutet, darfst Du alleine herausfinden, denn DAS ist wirklich sehr individuell. Was ich tun kann, ist Dir nur die grundlegenden Bereiche zu nennen, in der sich Dein Fokus auswirken wird. Wie ich ja schon erwähnt habe, möchte ich meinen Fokus in diesem Jahr auf „STÄRKE“ legen, und Dir beispielhafte Erklärungen dazu geben.

MENTAL bedeutet Stärke für mich, einfach noch gelassener zu sein. Ich möchte noch mehr loslassen und weniger kontrolliert in meiner Art sein. Stärke bedeutet für mich auch, meine Selbstwahrnehmung besser im Griff zu haben und doch die Kraft zu noch mehr Selbstliebe aufzubringen. Stärke bedeutet für mich auch Mut. Und der ist mir etwas abhanden gekommen!

KÖRPERLICH bedeutet Stärke für mich, wieder aktiv zu werden! Meine Muskeln auf Vordermann zu bringen und sie daran zu erinnern, dass ich sie wirklich brauche! Ich war die letzten zwei Jahre oft verletzt und krank. Jetzt sollte es langsam wieder aufwärtsgehen. Ich möchte dieses Jahr alles tun, um meinen Körper zu unterstützen! Das bedeutet nicht nur Training und aktive Bewegung, sondern auch wieder eine gesündere Ernährung. Ich möchte achtsamer mit meinem Körper sein.

Im Umgang mit meiner LEBENSGESTALTUNG bedeutet Stärke für mich, mich allen Herausforderungen zu stellen. Ich will meine bequeme Komfortzone der letzten zwei Jahre (krankheitsbedingt), verlassen! Ich möchte meinen kreativen Wünschen mehr „Auslauf“ schenken. Ich möchte endlich mein Buch schreiben … zumindest endlich Klarheit finden, wohin die Reise hingehen soll.

Soviel zu mir und meinem Fokus Stärke als Beispiel für Dich und was ich damit meine. Ein einziges Wort … und so viele Bedeutungen! Nimm Deinen Fokus und zerlege ihn. Du wirst sehen, was dabei alles herauskommt und Dich in Deiner Wahl bestärken wird.

Was kannst Du noch dafür tun?

Wenn Du Deinen Fokus gefunden hast, er kompatibel mit Deinem Leben ist, kannst Du Dir überlegen, was Du in diesem neuen Jahr tun kannst, um alles ins Laufen zu bringen. Dich mental darauf vorzubereiten, um Deinen Fokus zu verinnerlichen. Welche Gewohnheiten könntest Du dafür nutzen und welche sind so gar nicht dafür geeignet? Wie schon erwähnt, ich finde es absolut nicht wichtig, dass Du Dir einen perfekten Schlachtplan für das ganze kommende Jahr zurechtlegst. Es kommt ohnehin meistens anders, deshalb lasse ich es diesmal ganz sein. :D

Zurück zur Stärke und meinem Beispiel:

Also ich möchte den Fokus auf Stärke richten in diesem Jahr. Um all das auch umzusetzen, muss ich als Erstes meine Komfortzone verlassen. Ich werde mehr „NEIN’S“ aussprechen. Mutig werden. Will ich mit meinem Buch beginnen, muss ich mich ernsthaft damit auseinandersetzen … viel schreiben und noch mehr ehrliche Texte zusammen stellen. Ich muss mich bewegen, um wieder zu Kräften zu kommen und endlich wieder fit zu sein! Ich will noch mehr Zeit für meine Bedürfnisse und die Menschen nehmen, die ich mag. In Wahrheit mag ich das Wort „muss“ so gar nicht. Aber in diesem Fall brauche ich es, um dahin zu kommen, wo ich hin möchte. 

Verstehst Du jetzt was ich meine? Schön. ›lächel‹

Und was dann fragst Du vielleicht?

Wenn, Du all das in Deinem Kopf abgelegt und in Deinem Innersten manifestiert hast, Dein Fokus klar im Raum steht, bist Du super toll gerüstet und bereit. Du kannst Dich auch selbstverständlich auf mehr Themen fokussieren. Mehr bedeutetet aber auch mehr Arbeit und mehr Aufmerksamkeit. :D

Ich persönlich habe mir noch einen Fokus dazugenommen. Ich fordere mich, ›lach‹. Was mir auch immer sehr hilfreich erscheint ist, wenn Du Deinen Fokus, also das Wort, aufschreibst … es als Lesezeichen benutzt oder Dir ein Visionboard zu Deinem Thema (Themen), gestaltest! Ich benutze zeitgleich auch meinen Fokus in der Meditation. Es ist nicht notwendig, aber es hilft, den Blick darauf nicht zu verlieren!

Wie intensiv Du, wir, mit unserem Fokus umgehen, bleibt uns allen selbst überlassen. Ich weiß allerdings eines: Mit Zwang geht schon mal gar nichts. Zeitfenster helfen mir dabei leider nicht, deshalb schenke ich mir so viel Zeit, wie ich eben brauche. Sind Ergebnisse da – feiere Dich! Lass es laufen, wie es kommt und Du wirst sehen, dieses Jahr wird zum Highlight und am Ende steht ein fettes WOW in Deinen Gedanken geschrieben …  Wow, WAS war das für ein Jahr.

Jetzt bleibt mir nur noch, Dir einen fantastischen Start für ALLES, was Du in Angriff nimmst, zu wünschen!
Sei gut zu Dir und pass´ schön auf Dich auf!