Hier schreibe ich über persönliche Erfahrungen, authentisch und sicherlich für die ein oder andere meiner Leserinnen sehr hilfreich.  Ich freue mich auf deine Erfahrungen in den Kommentaren.
Lesezeit: 4 Minuten

Das „magische“ 7. Jahr beginnt …

Heute möchte ich, aus gegebenem Anlass, etwas ganz Persönliches mit Dir teilen. Meine Erkenntnisse aus den letzten 7 Jahren meiner Beziehung. :D Mein Herzmensch und ich haben am 1. Januar das „verflixte“ … oder magische Jahr angefangen. Ich kann’s irgendwie gar nicht richtig glauben, dass es schon wieder so lange her ist, als wir uns kennenlernten. ›lach‹! Sicher war nicht immer alles Sonnenschein – für uns beide nicht, aber ich würde keinen Tag eintauschen wollen. :-)

Diese Beziehung hat mich geprägt wie kaum etwas anderes in meinem Leben. Und weil ich in diesen Jahren so viel über mich und das Leben gelernt habe, möchte ich heute ein paar meiner Erkenntnisse mit Dir teilen. ›zwinker‹.
Keine Angst, es wird nicht „schmalzig“ … kitschig oder dergleichen, obwohl mir heute schon ein wenig romantisch zumute ist! :-)

Bist Du dabei? Gut. Los gehts …

Liebevolles TUN erzeugt LIEBE …

Im alltäglichen Stress und Miteinander kann man schnell vergessen, warum man sich eigentlich in einen Menschen verliebt hat. Man lebt und tut so vor sich hin und auf einmal fallen einem nur noch die „nervigen“ Angewohnheiten des anderen auf. Dazu kommt vielleicht auch noch, dass das Verhalten des Partners nicht mehr das gleiche ist, wie es am ersten Tag war. Mit der Zeit hinkt die Liebe, oder das verliebte Gefühl, ein wenig hinterher. Man arrangiert sich irgendwie damit und gemeinsam.

Genauso war es immer FRÜHER in meinen Beziehungen. So muss es aber nicht sein und die letzten Jahre, zeigen mir, dass es anders sein darf. Ich habe im Laufe der Jahre bemerkt, dass ich sehr viel glücklicher in meiner Beziehung bin, umso liebevoller ich mit mir und meinem Partner umgehe. Das klappt nicht nur deswegen, weil der Herzmensch auf mein Verhalten mit der gleichen liebevollen Haltung reagiert, sondern weil ich gelernt habe, mich selbst gut um mich zu kümmern und ausreichend Selbstliebe für  mich zu empfinden.

Je mehr LIEBE an einem Tag in die Beziehung fließt, umso mehr darf ich spüren und kommt automatisch zurück. Ein wundervolles Gefühl, das nur glücklich machen kann!

Selbstliebe … ich bleibe gleich dabei …

Ich steh zu meinen Wünschen! Es ist doch so und das lesen wir auch ständig. Wenn wir uns selbst nicht mögen, dann kann unser Herzmensch noch so liebevoll sein, wir werden es nicht merken, nicht wahrnehmen. Oder, wie es bei mir oft der Fall war, wir werden sogar daran zweifeln! Wenn wir mit anderen Menschen glücklich sein wollen, müssen wir zuerst lernen, mit uns selbst glücklich zu sein.

Es bringt uns gar nichts, wenn wir uns verbiegen und verstellen, um den Ansprüchen unseres Partners gerecht zu werden. Ich habe in diesen vielen Jahren, vom ersten Tag bis zum heutigen Tag, die Möglichkeit bekommen, der Mensch zu sein, der ich tatsächlich bin. Mich gab es nur mit Fehlern, mehr Ecken als glatte Stellen … und trotzdem war ich genug und anscheinend „richtig“. :D

Deswegen:
SEI DU SELBST UND LIEBE DICH DAFÜR. DANN WERDEN DICH AUCH – ZUMINDEST DIE RICHTIGEN MENSCHEN – DAFÜR LIEBEN! Versprochen!

Bedürftigkeit killt jede Liebe …

In Wahrheit ist das meine allerwichtigste Erkenntnis! Bedürftigkeit ist unsexy! Wünsche zu haben ist normal und diese hat jeder. Bedürftig zu sein ist aber etwas vollkommen anderes. Ich weiß heute, dass ich ein halbes oder sogar beinahe mein ganzes Leben „bedürftig“ war. Gründe dafür gab es natürlich, aber es entschuldigt nichts. Wenn ich früher gestresst und genervt von meiner Arbeit nach Hause gekommen bin, dann habe ich meinen Partner(n) die Verantwortung für meine „Entspannung“ zugemutet!

Wenn wir immer darauf warten, bis unsere Bedürfnisse von anderen Menschen erfüllt werden, dann werden wir immer und ganz schnell wieder alleine dastehen – oder endlos lange darauf warten! Vielleicht klingt das jetzt zynisch, aber es ist so. Ich hab es viele Jahre so erlebt. WIR SELBST sind dafür verantwortlich, wie WIR uns fühlen. Nobody auf dieser Welt kann uns glücklich machen … NUR wir selbst!

Jeder normale und intelligente Mann/Frau kann Bedürftigkeit „riechen“. Diese Ausstrahlung lässt sich nicht deckeln. Deshalb legen wir sie ab, denn wir haben keinen Grund bedürftig zu sein!

Freiraum ist so wichtig …

Vielleicht bin ich da ganz besonders eigenwillig, geht es um ausreichend Luft zum Atmen. Ich weiß, das Herzstück einer jeden Beziehung ist gemeinsame Zeit. Trotzdem sind ich und mein Partner, zwei Menschen mit einem eigenen Leben. Würde ich DAS verleugnen, würde es mich sofort wieder in eine Abhängigkeit werfen und zusätzlich sehr unglücklich machen!

Es war und ist wichtig, mein eigenes Leben weiterzuleben. Dadurch lern(t)e ich meine Werte und meine „Einzigartigkeit“ genauer kennenzulernen und zu überdenken bzw. zu verändern. Und mal ganz ehrlich: Wenn man als Paar alles zusammen macht, wird es doch auch langweilig, weil man dann gar nichts mehr zu erzählen hat? ›lach‹.

Das Gemeinsame pflegen …

Es ist aber auch sehr wichtig, eine „Blase“ für die gemeinsame Beziehung zu erschaffen! Ich habe rausgefunden, dass es egal ist, was wir machen, es ist nur wichtig, dass wir beide gezielt qualitativ hochwertige Zeit gemeinsam verbringen und dass wir dabei auch Freude und Spaß haben! Im Laufe der Zeit ergaben sich die unterschiedlichsten Aktivitäten und es kommen laufend welche dazu. Mann und Frau entwickeln sich ja weiter und manchmal passt die ein oder andere Aktivität für beide super gut. :-)

Durch die gemeinsame aktive Zeit wird es auch nie langweilig! Es ist immer etwas Aufregung und manchmal sogar Spannung mit im TUN. Ein tolles Gefühl von dem jeder etwas lernen darf.

Meine Schlussgedanken … :-)

Vielleicht hast Du Dir eine längere Liste erwartet. Eine Art Liste, die eine erfolgreiche Beziehung garantiert?
Sei Dir gesagt, es ist nicht nur unmöglich, sondern auch bei allen Menschen verschieden.
Gerade mein „Freiraum“ Thema … vielleicht wäre das für Dich die schlimmste Vorstellung in Deiner Partnerschaft?
Nicht jede Frau ist so ein Freiheits-Fanatiker wie ich es bin. ›lach‹
(Mein Herzmensch tickt da aber genau gleich wie ich es tu. ›zwinker‹)

All diese angeführten Dinge sind meine Erkenntnisse … ich habe alles verändert, was ich früher in meinen Beziehungen er- und gelebt habe. ICH habe mich durch diese Beziehung verändert! Wichtig ist, dass die Erwartung bei beiden Teilen ungefähr gleich sind und JEDER genau weiß, was der andere braucht und möchte, um glücklich SEIN zu können.

Im Endeffekt zählt doch nur eines: DIE LIEBE. :-)

LIEBE Dich und zeige allen Menschen um Dich Deine Liebe, denn DU bist wundervoll.

Dann bin ich gespannt, was mir (uns) das verflixte 7. Jahr so alles beibringt. Ich freu mich darauf!
Schön, dass Du da warst. Wenn Du magst, darfst Du mich auch sehr gerne teilen.

Lesezeit: 5 Minuten

Hingesetzt und Rückschau gehalten

„Jeder Mensch hat ein Brett vor dem Kopf, … es kommt nur auf die Entfernung an.“

Heute von MIR zu DIR. Gedanken von Frau zu Frau und über das Leben, das wir jederzeit verändern dürfen.

Ich mag es sehr Frau zu sein … ich liebe es meiner Intuition mehr und mehr zu vertrauen! Und noch mehr liebe ich es zu wissen, WER ich bin und wofür ich stehe. Das war nicht immer so.

Mit 10 wusste ich, dass ich entweder Krankenschwester oder Kindergärtnerin werden würde. Ich wusste immer, dass ich schnell mein eigenes Geld verdienen musste, um so schnell wie möglich auf eigenen Beinen zu stehen. Meine Berufswahl verlief total anders. Nach einer Verletzung bemerkte ich – ich kann kein Blut sehen, also fiel Berufswahl Nummer eins weg. Kinder waren mir plötzlich zu anstrengend und zu laut. Also ging ich in den Handel.

Ein System hat mich gefangen genommen, mit dessen Zahlen, Fakten und Daten ich mich eine Zeit lang sehr gerne auseinandergesetzt habe. Nach meinem Abschluss übernahm ich Verantwortung und Führung. Business-Outfit war Standard geworden. Ich wurde wirklich gut in dem, was ich tat und habe „gelernt“ mich anzupassen. Zu verkaufen. Zu schulen und habe mich auf Zahlen und Umsatz gestürzt, die es zu erfüllen gab. Es wurde viel umgesetzt und ich habe mich fürchterlich angestrengt. Ich wollte „beweisen“ … wie immer. Stress, viel zu wenig Zeit und die Arbeit mit nach Hause genommen – so war’s.

Ich funktionierte (fast) immer fehlerfrei in diesem System, das irgendwie gar nicht meines gewesen war. All das konnte nicht so weitergehen, das wurde mir klar, als ich mein erstes Burnout hatte, meine Beziehung dadurch zerbrach und ich jeden Tag unglücklicher wurde und in ein tiefes schwarzes Loch gefallen bin.

Es MUSSTE etwas anders werden …

Ich wusste damals, dass es in mir einen Anteil gab, der begraben ganz tief in mir schlummerte. Den ich aus meinen Augen verloren hatte und dem ich nie Platz und Raum gegeben hatte. Mit wunderbarer Hilfe von Außen machte ich mich auf den Weg um einen NEUEN Zugang zu mir zu finden.

Ich machte mich auf den Weg und probierte eine Unmenge an Sachen aus:
Jede kreative Tätigkeit wurde erkundet. Ich begann wieder sehr viel zu lesen und beschäftigte mich mit der Tiefe meiner Seele, meinem inneren Kind, meiner Psyche und meiner Vergangenheit. Immer auf der Suche „Wer bin ich?“ und „Wozu bin ich eigentlich hier?“

Und dann kam ein ganz besonderer Moment. Ich nahm an einem Seminar teil. „Raus aus meinen alten Schuhen“, war das Motto, das mich total ansprach. Und ich weiß es noch als wäre es gestern gewesen … ich lag da auf dem Boden inmitten einiger Menschen, die alle auf eine gewisse Weise auf der „Suche“ waren. Ich lauschte der Vortragenden und folgte den Anweisungen. Ich wartete schon gespannt auf meine unangenehmen Gefühle, die jedes Mal hochkamen, wenn es still wurde und wenn ich mich ganz auf mich konzentrieren sollte. Es kam aber nix. Plötzlich war es da ganz ruhig und friedlich in mir! Es gab nichts zu tun … ein so unglaubliches und schönes Gefühl, das ich nicht kannte.

Von da an wusste ich, was ich wollte, wo ich hin wollte und was zu tun war! Nämlich NICHTS MEHR von dem, was ich bisher getan habe …

Natürlich wäre das jetzt ein schönes Ende und ein noch besserer und leichter Beginn für ein neues Leben – doch leider war das nicht so. Ich wurde ein weiteres Mal auf die Knie gezwungen. Denn schon klar, ich wusste jetzt, wo ich hin wollte, aber dazu musste ich erstmal (in meinem Fall) alle Zelte abbrechen … umsiedeln … Verbindungen cuten … Klartext reden und vor allem NEIN sagen!

Ich habe mich hingesetzt und Rückschau gehalten …

Was hat immer gut funktioniert?
Was eher nicht …
Was hat mir bislang wirklich Spaß gemacht?
Was liegt da in mir tief verborgen?
Welche Prioritäten setze ich für mein Leben in der Zukunft?
Was lässt mich immer wieder in alte Muster und Glaubenssätze fallen?
Was schafft mir innere Balance und Wohlgefühl?
Schaffe und will ich wirklich so viel verändern?

JA. Ich wollte, ich musste es tun, wenn ich wieder glücklich und vor allem gesund sein wollte. Es war genau diese Zeit, als ich die Tür zu meinem Innersten öffnete, alles Alte und Ungesunde, Schritt für Schritt hinter mir gelassen habe – ab da konnte ich mich selbst entdecken. ›lächel‹

Mein Körper war mein Guide … er versorgte mich relativ rasch mit Informationen darüber, was gut für mich ist und was ich besser sein lassen soll. Zuvor habe ich dieses Signal immer überhört. Ich hatte keine Zeit dafür und es war mir lästig. Ich wollte diese „Signale“ nicht spüren, denn sie bedeuteten für mich pure Schwäche. Heute ist es mir ganz wichtig geworden auf meine Intuition zu hören und „hinzuspüren“, was da in mir so abgeht. :D

Meine Emotionen bekommen endlich genügend Platz …, wenn ich zurückdenke, ich glaube ich konnte gar nicht weinen. Bei mir kam nichts an die Oberfläche. Es war mir wichtig immer die Kontrolle in allen Situationen zu wahren. Gefühle waren da fehl am Platz! Schließlich war ich eine starke Frau. Aber all die unausgesprochenen Worte, die Wut, die Trauer und Angst, hatten sich in meinem Körper abgesetzt und „überdeckelten“ somit auch die schönen Gefühle und Emotionen. :-(
Heute weiß ich es besser. Emotionen sind fließende Energie und brauchen genügend Platz in unserem Leben.

„DU bist so typisch Mädchen“ … ›lach‹. Früher hätte mich diese Aussage geärgert, denn ich und „Mädchen“? Wirklich nicht. Heute ist es ein wunderschönes Kompliment für mich.  Wenn ich mich mit meinem Herz-Mensch vergleiche:

ER: Immer konzentriert, ständig fokussiert, er ist absoluter Realist, wenn er etwas anpackt, sitzt es, ER ist mein Anker …
ICH: Ich dagegen bin emotional (geworden), ich gehe nach meiner Intuition, bin umsorgend, kreativ und spirituell.

Ich war vor Jahren so wie mein Mann … also sehr ähnlich. Männer waren immer mein Vorbild! Männer verkörperten Stärke, Kraft und richtigen Mut. Das dass, alles totaler Bullshit ist weiß ich heute. Ich weiß, dass die weiblichen Qualitäten sehr wertvoll sind und dass FRAU auch all diese männlichen Anteile in sich trägt. Ich bin heute so dankbar über meine spürbaren „Superkräfte“, denn ich kannte sie alle nicht. Ich wusste nicht wie es sich anfühlt, im Flow zu sein, Gefühle und Weichheit zu zeigen … Wärme auszustrahlen und empathisch zu sein. Alles Dinge, die die Welt so dringend braucht. #dankbarbin

Es war das Wertvollste, was mir passieren konnte …

Es muss im Leben immer etwas geschehen, das einem die Füße vom Boden reißt, um dann sagen zu können: „Nein, so kann es nicht weiter gehen …“. Bestimmt hast auch Du schon so eine Erfahrung machen müssen. WAS wir aus diesen Momenten dann letztendlich erschaffen, liegt an uns. An unserem Mut, die Türe zu unserem Innersten aufzumachen UND auch hineinzugehen.

Dieser Weg hat mich auf ganz liebevolle Weise entdecken lassen, WER ich bin. Es hat mir geholfen, meinen Weg zu mir zu finden … meine Ruhe zu finden … mir Klarheit geschenkt und meine weibliche „Weisheit“ zu nutzen. :D
Ich weiß, diese Möglichkeit ruht in jeder von uns.

Und ich verneige mich vor jeder Frau, die sich vielleicht genauso wie ich, erst spät den Mut aufbringt, diesen Weg zu gehen und sich dabei auf dem Weg zu sich selbst macht und dabei ganz viele wunderbare Seiten entdecken wird!

Ich würde mich freuen, von Dir dazu zu hören.
Pass gut auf Dich auf.

Lesezeit: 2 Minuten

Es ist Sonntag. Ein Tag an dem ich normalerweise immer einen Beitrag online stelle. Seit vielen Jahren ist das eigentlich immer selbstverständlich für mich und auch geplant. Nur ist es leider so, das Leben spielte mir in den letzten Tagen „dazwischen“. An der dafür notwendigen Zeit hat es nicht gelegen. Wenn ich gewollt hätte, wäre schon ausreichend vorhanden gewesen. Mein eigentlicher Grund für meinen „Nicht-Beitrag“ ist, ich hatte keinen Kopf dafür … ich war zu beschäftigt mit mir selbst.

Tja weshalb erzähle ich Dir das jetzt eigentlich?

Ich habe überlegt, Dir in halbherziger Art und Weise, einfach ein paar Zitate oder Weisheiten, die ich gesammelt habe, mit Dir zu teilen. Getippte Ratschläge … verstehst Du was ich meine? Das wollte ich aber nicht, weil es sich nicht richtig anfühlt und es auch nicht zu mir passt!

Ich möchte stattdessen diesen Sonntag nutzen, DICH an etwas zu erinnern, das sehr viel wichtiger ist als alle Ratschläge zusammen. Eine tiefe innere Wahrheit, die wir leider so oft in unser aller Alltag vergessen!

Ganz egal was Du heute noch alles schaffst – DU BIST SCHON GUT GENUG!

Ganz egal wie „erfolgreich“ Du bist – DU BIST GELIEBT!

Wir vergessen und bedenken gar nicht, dass es so viele Menschen da draußen gibt, die auch nicht alles beherrschen, im Griff haben, wissen und können – auch wenn es von außen den Anschein hat. WIR und damit meine ich jeder Einzelne ist manchmal überfordert. Überfordert mit sich, dem Leben und der Welt! Das darf so sein und soll kein Problem darstellen.

Heute ist so ein Tag für mich. Und anstatt etwas zu erzwingen und mich zu stressen, wenn es sich nicht richtig anfühlt, nutze ich dieses Gefühl und teile es mit Dir. Weil ich glaube, nein ich weiß es, dass auch Du manchmal solche Tage kennst. :-)

Nehmen wir uns in solchen Momenten Zeit, um darüber nachzudenken, wie wir uns bei dem fühlen, was wir TUN. Fühlt es sich gut und bestärkend an oder macht es uns eigentlich gar keinen Spaß und zieht es uns runter?

Vielleicht brauchen wir manchmal eine Pause von dem, was und wie wir es tun. Oder vielleicht ist es auch Zeit, sich nach etwas ganz anderem umzusehen?

Die Antwort auf diese Fragen steckt alleine in uns. In Wahrheit wissen wir schon alles. Wir müssen nur bereit sein, in uns hineinzuhören. Sich Zeit nehmen und uns selbst reflektieren … ALLES was sich dabei so auftut.

Und ganz egal wie Dein und mein Tag heute aussieht. Was wir TUN oder auch NICHT tun … wir sind großartig, wundervoll und verdienen es, rundum happy zu sein! >lächel<.

Ich, DU, wir … sind genug. 

Fühl Dich geherzt …

Lesezeit: 3 Minuten

DER LUMPENHUND

Ich war wieder mit der S-Bahn in Berlin unterwegs und fuhr auf dem kleinen Ring von West nach Ost. Da ich einige Stationen vor mir hatte, setzte ich mich auf einen der Dreiersitze. Mir gegenüber saßen eine junge Frau, die offensichtlich aus der Geschäftswelt kam, im dunklen Kostüm mit Rock und leichter Jacke und ein älterer Mann, der wohl eher aus einer anderen Welt kam.

Zwischen ihr und dem Mann, der neben ihr saß, war ein Platz frei geblieben. Er sah ordentlich gekleidet aus, hatte einen Rucksack bei sich und schien recht redselig.

Nachdem ich noch einige Nachrichten auf dem Smartphone, von mir liebevoll „Schlauphone“ genannt, gelesen hatte, verfolgte ich ungewollt der Unterhaltung, die mir anfangs recht einseitig erschien. Der Mann sprach die Businesslady, wie ich sie gedanklich nannte, an und versuchte, sie in ein Gespräch zu verwickeln. 

Mir ging sofort ein Gedanke durch den Kopf: „Das geht schief.“ Ich malte mir schon aus, wie es weitergehen würde: Sie würde sich bedrängt und belästigt fühlen, er wäre dann beleidigt und ein Wortgefecht würde entfacht. Irgendwann hörte ich ihn sagen: „Das sind schöne Ohrringe.“ Und sie antwortete mit einem „Danke“. „Sind die echt?“, fragte er weiter. Ich überlegte mir schon mal, ab welchen Punkt, ich wohl gegebenenfalls schützend eingreifen müsste.

Doch es kam ganz anders. Die Frau schloss das Buch, in dem sie bis davor gelesen hatte, und wandte sich dem Mann zu: „Nein, das ist Modeschmuck“, lächelte sie. „Ich hatte auch mal welche. War´n Geschenk von ´nem Freund – echt goldene! Ich habe sie ihm mitgegeben … als er starb. Hab sie in die Urne gepackt“, sagte er weiter.

Die Frau schaute etwas bedrückt. „Hab ihn eine ganze Weile gepflegt, als wir zusammen wohnten. Das macht man so … für nen Kumpel, aber er hat es leider nicht geschafft.“ Die Geschäftsfrau war jetzt in meiner Wahrnehmung, ergriffen von seiner Erzählung und es geraten ihr Tränen in die Augen. 

„Ich habe meinen Vater auch gepflegt … bis ich es nicht mehr konnte“, sagte sie während sie ihn sehr zugewandt in die Augen sah. „Und jetzt wohnen sie alleine?“ „Nee, nun bin ich ein Lumpenhund und lebe auf der Straße. Alleine will ich nicht wohnen.“ Dann klopfte er auf seinen Rucksack: „Da ist alles drin, was ich so brauche.“ Die Frau tupfte sich die Tränen ab. Diese Geschichte und seine Worte gingen ihr offenbar sehr nahe. 

„Ich brauche nicht viel und das, was ich zum Leben brauche, passt in diesen Rucksack.“ „So, aber hier muss ick raus. War sehr schön mit ihnen zu plaudern. Alles Jute für sie alle!“, sagte er im Aufstehen, das ihm sichtlich schwer fiel. Die Frau sah ihm nach als er ausstieg und er sich seine Sachen zurechtrückte. „Ihnen auch alles Gute!“, rief sie ihm hinterher … immer noch im Gedanken berührt und vertieft.  Mir ging es nicht anders.

Wie oft hatte ich schon Menschen in ähnlicher Situation in den Bahnen getroffen, mich gefragt, wie sie in diese Lage gekommen waren. Manchmal hatte ich ein paar Münzen gegeben … manchmal hatte ich mich über den Geruch, den leider einige mit sich brachten, geärgert. Obwohl ich keine Ahnung hatte, wer diese Menschen waren und warum sie so lebten. 

Wie so oft schauen wir weg, sehen herab oder verweigern jede Kommunikation! Manchmal ist ein klein bisschen Menschlichkeit, Aufmerksamkeit oder Zuwendung schon alles, was sich der andere wünscht.

Wenn Du diese Geschichte jetzt gelesen hast, … vielleicht erkennst Du Dich darin wieder? Manchmal sind es kleine Momente in unserem Leben, die sich als etwas ganz Besonderes zeigen. Sie dienen als „Augenöffner“, um zu erkennen, was wirklich zählt im Leben.

Steffen Zöhl, Praxis der Zuhörer

Einen wunderschönen Tag mit vielen inspirierenden Momenten.

Lesezeit: < 1 Minute

JA, es ist möglich, das eigene Leben zu einem KUNSTWERK der Freude zu formen.
JA, es ist möglich, seine tiefsten Herzenswünsche als ERFAHRUNG zu erleben.
JA, es ist möglich, in jedem Augenblick des Lebens eine KEHRTWENDUNG zu machen.
Eine WENDUNG hin zu sich selbst und zu dem Himmelreich, dem unendlichen POTENTIAL in uns.
JA, es ist möglich.

R. M. Rilke


An das Gute glauben …

Auch, wenn wir schon viele unschöne Dinge erlebt haben, sollten wir an der Fähigkeit arbeiten, das GUTE in Menschen, Dingen und Umständen zu sehen!

Wir Frauen und Männer sollten erkennen, dass die neuen Menschen, die in unser Leben treten, nicht diejenigen sind, die uns verletzt haben. Es ist schön, wenn wir in der Lage sind, die Vergangenheit von der Gegenwart zu unterscheiden. Lassen wir uns vom Frieden und vom Glück leiten, statt von Angst und Misstrauen.

Wir haben die Möglichkeit und die Macht, unser eigenes Glück zu erschaffen – in und außerhalb so mancher schmerzhaften Umstände. Weil wir haben es gelernt, unser bester „Fürsprecher“ zu sein. Wir treiben uns selbst an … egal was es kostet.

Wir dürfen uns von anderen Menschen nicht vorschreiben lassen, wie und WAS wir fühlen und denken.
Die meisten Menschen neigen dazu, nach hinten zu schauen.
Verletzte Menschen machen das (glücklicherweise) viel seltener.
Die Vergangenheit WAR. Und was kommen wird, weiß niemand, aber es wird gut werden. Gedanken sind so machtvoll!

Wir lassen die Vergangenheit los. Emotionale Distanzierung wird GROSS geschrieben.
Vielleicht vergeben wir?
Wir gehen mit weit ausgebreiteten Armen hinaus und gesünderen schöneren Tagen entgegen. ›lächel‹

Wir denken wie eine König(in). Eine Königin hat keine Angst zu scheitern, denn scheitern ist ein weiteres „Sprungbrett“ zur wahren Größe!

Danke, dass DU mich gelesen hast.
Danke an meinen Herzmenschen für diesen wunderschönen Moment.

Bis bald …

Lesezeit: 2 Minuten

Heute möchte ich mal für ALLE besonderen Frauen sprechen … schreiben …
Ich will heute das „Sprachrohr“ sein. 
Vielleicht fühlst Du Dich angesprochen?
Vielleicht aber auch nicht …

Meine Gedanken, die wahrscheinlich aber NUR WIR FRAUEN verstehen können (werden), sind heute ausnahmsweise mal an den MANN gerichtet. 

DU Mann …

Du Mann … was erwartest Du von uns?
Wie soll für Dich eine Frau sein?
ICH bin keinesfalls eine perfekte Frau!

Mein Körper ist gezeichnet vom Leben …
Meinen Kindern …
Und viel zu viel Genuss.

Auch mein Herz ist schwer gezeichnet.
Meine Seele trägt tiefe Narben und es gibt immer noch Dinge, die tief in mir verschüttet liegen.

Mit mir bekommst du eine Frau, die oft chaotisch sowie extrem pingelig ist.
Manchmal auch zu vorlaut ist und im Handumdrehen extrem schüchtern sein kann.

Mit mir bekommst du eine Frau, die am liebsten nur barfuß laufen würde …
Den ganzen Tag am Strand sitzt und dabei ihre Träume fliegen lässt. :D

Mit mir bekommst du eine unerbittlich gelassene und ausgeglichene sowie tolerante Frau!
Aber gewöhne dich nicht daran, denn im nächsten Moment kann ich empfindlich, gereizt und auch sehr ungerecht sein. :-(

Es gibt Abende, da will ich nur festgehalten werden … und dann wieder will ich mehr … viel mehr …
Ich will eben mal dies und mal das.

Und wie du sehen kannst, bin ich eine ganz normale Frau. Das sagte MANN mir jedenfalls.

Aber DU MANN … ich sollte dich dennoch warnen:

Ich fühle TIEF … sehr tief …
Schenke ich dir meine tiefe Liebe, dann könnte dich das erdrücken.

Ich bemühe mich jedem Menschen mit Liebe entgegenzutreten. Auch dir.
Aber bevor ich das tun würde, muss ich wissen, ob DU der Mann bist, der auch die KRAFT dazu hat?

Eine Frau wie mich zu lieben, verlangt, sich tiefen und echten Gefühlen zu stellen!
Das wiederum erfordert Kraft und ganz viel Mut und Ehrlichkeit!

Ehrlichkeit, unerbittliche Ehrlichkeit DIR & MIR gegenüber.
Du Mann, WAS erwartest du von MIR …?

Aber noch mehr inteteressiert mich, WAS kommt von dir?

Mit diesen Zeilen sind wir auch schon wieder bei der von mir so oft beschriebenen Erwartungshaltung angekommen.
Ich habe mich entschieden, Erwartungen haben zu dürfen – nein – ich will und muss sie haben, denn das bin ich mir in der Zwischenzeit schuldig. >LÄCHEL<

Schön, dass DU da warst, bis bald …

Lesezeit: < 1 Minute

KLAR-TEXT …

Wir bleiben heute nicht mehr ewig in Beziehungen, in denen wir NICHT Atmen können … in denen wir unsere Arme und unser Herz nicht öffnen können (dürfen).

Denn da gibt es diese Stimme, die uns zuflüstert: „Hey … DU … DU bist wunderbar, DU bist kostbar und wertvoll …!“
Steh zu Deinen WERTEN Liebes!

Ich weiß, dass heute Frauen KEINE Angst mehr haben vorm ALLEINSEIN. Ganz im Gegenteil!
Die Zeiten des „Alleinseins“ lassen uns reifen. ›lächel‹

Wir Frauen suchen heute nicht mehr um jeden Preis das passende GEGENSTÜCK …
Eines, von dem wir meinen, dass es uns GANZ macht. Machen sollte oder könnte.

LIEBES – wir sind schon GANZ!

Frauen helfen und unterstützen Frauen.
DAS ist eine sehr wertvolle Medizin.
Sie ist wohltuend, wenn wir uns einsam oder traurig fühlen!

ICH für meine Person weiß, dass da, wo ich … wo Frauen nicht von Herzen geachtet und respektiert werden, ich heute NICHT mehr sein möchte!
Mein Platz bleibt an dieser Stelle FREI!

Eigentlich wollen wir Frauen nichts Unmögliches.
Wir möchten NUR ehrliche und ECHTE Verbindungen mit Frauen & Männern.
Kontinuierlich … konsequent … rein und stark.
Das ist doch wirklich nicht zu viel verlangt.

Schön das Du mich besucht hast.
Und ich hoffe, wir lesen uns ganz bald wieder!
Ciao …

Lesezeit: < 1 Minute

All die Zeiten im Laufe unseres Lebens …

Ich denke über MEIN Leben nach, … vielleicht könnte es aber auch DEIN Leben sein?
Ich kann schon behaupten, viel erlebt zu haben … „gestemmt“ bekommen zu haben, bis jetzt.
La vita … das Leben … unser aller Lehrer. :D

Es gibt für ALLES eine Zeit.

Eine Zeit zu lachen, eine Zeit um viele Tränen zu weinen.
Eine Zeit, um zu zerbrechen und eine Zeit um wieder zu „heilen“.
Und dann gibt es die Zeit der Angst und des so kostbaren Mutes.

Wir brauchen Zeit für Rast und Zeit für viele Abenteuer.

Und so wachsen wir mit der Zeit. Bauen unsere Persönlichkeit aus und erholen uns!

Jede Zeit hat ihre Schatten … ihre Reize und Hoffnungen.
Es gibt die Zeit der Liebe aber auch die Zeit des Abschieds.
Und manchmal – das weiß ich zu genau – sogar alles gleichzeitig!

Manchmal beginnen wir in Zeiten des Glücks zu zweifeln … und manchmal endet der schlimmste Tag mit einem kleinen Lächeln, das für uns die Welt bedeutet!

Und dann gibt es die Zeit des – ich nenne sie behutsam – „Kampfes“ und eine Zeit des Aufbruchs und der Veränderung!

Und manchmal … ja manchmal hab´ ich schon alles auf einmal erlebt. ›lächel‹.

Danke, dass DU mich in meinen Gedanken zur „Zeit“ begleitet hast!
Und ein dickes DANKE an meinen Herzmensch, der mir diese Fotos ermöglicht. >kuss<

Habt alle eine GUTE ZEIT.

Lesezeit: 3 Minuten

Was es für mich bedeutet, erfolgreich zu sein?

Heute mal aus der Sicht von FRAU zu FRAU. Ich hatte ja die letzten Wochen viel Zeit um darüber nachzudenken, welche Themen für uns Frauen wirklich interessant sein könnten. Gespräche wurden geführt und „gelenkt“. Dabei bin ich auf ein Thema gestoßen, dass mich schon ganz viele Jahre immer wieder Mal streift. ERFOLG. WAS bedeutet er (für mich)? Heute wieder mal laut Gedachtes von Frau zu Frau. ›lächel‹.

Ich muss ja sagen, ich steh wahnsinnig drauf, wenn mir ein „Alpha-Männchen“ erzählt, worauf es im Leben ankommt! Scheinbar ist das noch immer trendig in der Männerwelt, denn es hat sich nichts in den Jahren verändert. Dabei frage ich mich, warum es dabei immer um Statusvergleiche geht und KAUM um innere Zufriedenheit?

Alleine das ICH über Erfolg schreibe, ist wahrscheinlich vielen Männer aber auch so mancher „erfolgreichen“ Frau ein Dorn im Auge. ICH … eine Frau, die nichts erfolgreiches im Sinne von Status & Co vorweisen kann! JA – ich tu’s dennoch. ›lach‹. Mir geht es dabei nicht um irgendwelche Ratgeber. Um Tipps wie man in drei Monaten zum „Millionär“ wird oder erfolgreich die Karriereleiter raufklettern kann. Eigentlich interessiert mich das auch kein bisschen.

Für mich hat Erfolg eine ganz andere Bedeutung – es ist ein modernes Wort für GLÜCK! Spreche ich diesen Satz aus, schlucken die meisten auch schon das erste Mal heftig. Ist es weniger cool, glücklich zu sein als erfolgreich? Natürlich kann man „glücklich sein“ nicht am Gehaltsscheck ablesen …

Ist es erfüllend einen protzigen Firmenwagen zu fahren?
Oder einen Posten in der obersten Firmenetage zu belegen?
Für manche sicherlich, aber sind sie auch glücklich, wenn sie jede freie Minute und jedes Wochenende verfügbar sein müssen?

Was ist erfolgreich aus meiner weiblichen Sicht?

Eine Frau wünscht sich Kinder und eine glückliche Partnerschaft, weil genau DAS für SIE Glück bedeutet? Dann würde ich sagen, SIE ist eine SEHR erfolgreiche Frau, wenn sie genau das erreicht hat!

Eine andere hat keine Lust, sich in einem verantwortungsvollen Job zu stressen und den ganzen Tag mit einem aufgesetzten Lächeln herumzulaufen. SIE nimmt sich eine Halbtagsstelle in dem sie ihr Auskommen findet und eine Aufgabe erfüllt, die sie mit Freude erfüllt. Ich glaube diese Frau ist erfolgreicher als der Manager einer großen Firma, der sich von morgens bis abends abrackert, ohne Spaß daran zu haben! Denn diese Frau kann ihre Freizeit und ihr Leben mehr genießen.

Erfolgreich sind wir doch nur wenn wir glücklich sind, und das sind wir, wenn wir ein Leben führen, das uns gefällt!

Sehr oft hindern uns anerzogene Glaubenssätze …

Man kann Glaubenssätze nicht einfach ausradieren. Und wir können nicht alles erreichen, was wir uns vielleicht vornehmen.
„Wenn es nicht geklappt hat, hast du dich zu wenig angestrengt“. So ein Quatsch! Und die meisten Glaubenssätze sind Blödsinn. Mit meinem damaligen Pickel-Gesicht wäre dennoch niemals ein Topmodel aus mir geworden. Und hätte ich mich darauf eingeschossen, hätte es nicht nur trotzdem nicht funktioniert, sondern ich wäre  mit Garantie sehr unglücklich geworden!

Erst, wenn wir richtig einordnen worin wir gut sind und wer wir sind, wird es realistisch und ganz ohne Krampf, erfolgreich zu sein.

Ich bin mir ganz sicher, der Ursprung aller Unzufriedenheit liegt sowieso immer im Vergleich. Also lassen wir’s einfach sein. Genau wie das nachdenken und „zerdenken“. Wenn etwas schiefgeht, nicht gelingt, sollten wir uns nicht ewig den Kopf zermartern und uns ärgern!

Stehen wir auf! Richten wir unseren Kopfschmuck  und laufen weiter! Ob schiefgehend oder hinkend … egal. Dann kann selbst eine wie ICH sagen: „Halloo – ich bin erfolgreich und sehr glücklich“ ›lach‹.

Deshalb: ICH erlaube mir ein erfolgreiches und erfülltes glückliches Leben zu leben.

Danke das Du mich in meinen Gedanken besucht hast! Ich wünsche Dir eine erfolgreiche Zeit voller Glücksmomente! :D

Lesezeit: 3 Minuten

Ich bin wieder zurück, nachdem ich mich aktiv für eine „Entspannungsphase“ über den Sommer entschieden habe. Einfach nix tun. Aber selbst dann hat man ja immer genug zu tun! ›lach‹. Die Drinks in der Sonne habe ich mir verdient nach den vielen Auf und Ab’s die sich bei mir in der letzten Zeit so ein gestellt hatten. Gedanklich hatte ich mir einiges vorgenommen. Nämlich das ich mich einfach um meinen Geist, Körper und die nötige Freude kümmerte! :-) Einfach die Zeit noch bewusster und abgegrenzter wahrnehmen …

Ciao Sommer, grüß dich Herbst!

Unwahrscheinlich schnell verfliegt die Zeit, muss ich wieder feststellen! Die Temperaturen fallen, die von der Sonne geküsste Haut verblasst und irgendwie kommen wir wieder alle in der Realität an. Es beginnen andere Gewohnheiten und auch der Flow verändert sich. Kaum zu glauben das sich unser Leben ein Stück „normalisieren“ konnte nach den vielen Monaten der Isolation und Kontaktbeschränkungen!

Ehrlich gesagt, es gelang mir nur langsam im Kopf die Gelassenheit wieder herzustellen, die davor selbstverständlich war. So fanden die Anfänge meines Sommers nur zaghaft statt. Selbst in meiner Wahlheimat Italien, wo sich Anfang April noch keine Menschen tummelten (es ist ein Dorf außerhalb der Saison), begann der Start hinter dem Balkongeländer! Aber wenn ich jetzt auf den Sommer zurückblicke, hat sich meine müde Seele doch jeden einzelnen Moment ein Stückchen weit gedehnt. ›lächel‹.

Langsam erwachte die Stadt wieder und dieser Anblick hat mich überwiegend froh gestimmt und glücklich gemacht. Zeitgleich allerdings war ich „gestresst“ über die vollen engen Einkaufsstraßen … es war Sommer geworden und man konnte es fühlen wie ausgehungert die Menschen nach so langer „Pause“ waren. Überfälliges Wiedersehen fand statt …

Aus all diesen sonnig heißen Wochen habe ich eine immerwährende Erkenntnis gezogen. Es kommt nicht darauf an WO Du hingehst, aber immer, mit WEM. Nie war menschliche Nähe so elementar wie in Zeiten einer globalen Pandemie. Ich glaube richtig glücklich können wir sein, wenn wir im Hier & Jetzt das BESTE aus dieser Version machen.

Ich habe das Glück, das Ganze noch in salziger Meeresluft zu tun und darüber bin ich wirklich jeden Tag dankbar.
Eine weitere Erkenntnis: Das Leben ist schön. Vor allem, wenn es so lebensvolle Orte und Menschen beinhaltet!

Wenn so wie jetzt der Sommer vorüber ist, bleiben meine Zweifel und ein bitterer Beigeschmack. Denn nur weil sich bei uns die Dinge mittelfristig verbessert haben, ist ganz bestimmt NICHT alles wieder gut! Wieder drängt sich bei mir die Frage auf, in welchem Verhältnis unser eigenes Leben dazu steht? Was wir tun können, um nicht nichts zu tun? Es ist wichtig sich diesen Problemen bewusst zu sein …

Ich weiß noch wie ich im Winter zu Hause gesessen bin und auf einen ungewissen Sommer geblickt habe. All die Gedanken dazu … Ich und meine Liebsten hatten Glück. Wir sind gesund geblieben und alles hat sich einigermaßen positiv entwickelt. Wir konnten an den Ort reisen, der mir/uns sehr viel schenkt. Nämlich Entspanntheit und Freiheit.

Diese Gedanken werde ich in den Herbst und Winter mit einbauen, in dem wieder einmal alles offen bleibt. Keiner weiß, was passieren wird. Zum Glück bin ich ein sehr optimistischer Mensch geworden. Nicht realitätsfremd aber positiv denkend. Alles andere hat keinen Platz in meinem Leben. :D

Das waren nur „ein paar“ Gedanken, die ich mit euch teilen wollte. Ab jetzt bin ich wieder regelmäßig da. Sicher eine Umstellung, die ich aber mit Freude annehme! Ich hoffe, ihr habt mich nicht ganz vergessen und unterstützt mich mit regelmäßigen Besuchen auf meinem Blog.#breitgrins

Wie war eigentlich euer Sommer?
Was hat sich getan?
Und wie habt ihr ihn empfunden?
Hat sich mehr Dankbarkeit gezeigt?

Ich freue mich über eure Kommentare und vielleicht kleine Urlaubsanekdoten. :-)

Dann würde ich sagen, freuen wir uns auf den Herbst. Er ist ein unvergleichlich schönes Abschiedslied, an dem wir uns nicht satthören werden. Ciao Sommer … grüß dich Herbst!

Ich freue mich auf EUCH …