Hier schreibe ich über persönliche Erfahrungen, authentisch und sicherlich für die ein oder andere meiner Leserinnen sehr hilfreich.  Ich freue mich auf deine Erfahrungen in den Kommentaren.
Lesezeit: 3 Minuten

Wie schön ist es, schön zu sein?

Ich wäre ja keine Frau, wenn ich nicht manchmal über die Schönheit ein paar Worte verlieren würde. Es kann natürlich auch sein, dass ich diesen Gedankengang dazu benutze um mir einiges von der Seele zu schreiben. Ich will ja immer ehrlich bleiben ne? >zwinker<

Der Herbst ist im Anmarsch so viel steht ja mal fest. Jetzt kann ich also wieder all die Körperstellen einpacken, die während des Sommers hier in Italien, das Licht der Welt erblicken durften. Sie verschwinden wieder allmählich unter langen Ärmeln, den Jeans und in geschlossenem Schuhwerk.

Die Zeit ist vorbei, in der ich abwägen musste, wie viel Haut ich zeigen will, ob der Ausschnitt tiefer oder besser höher sein soll. Die Ärmel fehlen und das Kleid kurz oder über die Knöchel reichen soll. All das sind Entscheidungen die Jahr für Jahr aufs Neue immer wohlüberlegter getroffen werden wollen.

Zusammen mit einer Entscheidung: „Wie gut will ich überhaupt aussehen?“ und vor allem für wen? und welche Opfer würde ich dafür bringen? Schönheit liegt ja immer im Auge des Betrachters … das sag ich ja schon immer!  Manchmal aber, liegt sie auch nur eine Armlänge neben mir. An einem der letzten Tage, hier am Strand.

Sie machte es sich sehr bequem … Miss Italy … das vermutete ich jedenfalls … hier neben mir auf der Liege. Augenblicklich verspürte ich ein deprimierendes Gefühl in mir. Das optische Gefälle war mir durchaus bewusst, aber es war wieder mal ein Test meines Lebens und so versuchte ich taff zu sein.

Vielleicht sollte ich noch sagen, dass ich den ganzen Sommer über mit meinem kleinen Babybauch gekämpft habe. Muss aber dazu auch sagen, dass ich mich nicht wirklich angestrengt habe ihn loszuwerden. Dazu kommt das mein Herz-Mensch durch seine Photographie mit einigen ganz richtigen echten Models gearbeitet hat, die ich alle – zugegeben etwas neidisch beäugt habe.

Also zurück … ich packte nicht zusammen, nein ich blieb und versuchte mich in die straffe Haut der „Miss Italy“zu versetzen. Es gelang mir aber nicht so ganz und so bastelte ich an einer für mich zufriedenstellenden Aktion.
Und so dachte ich dahin …

Ich weiß, dass es Models gibt, die sich selbst nicht schön finden und darunter leiden, dass sie auf ihr Aussehen reduziert werden. Schönheit öffnet Türen. Aber sie gehen auch ganz schnell wieder zu, wenn da nicht mehr kommt außer den Äußerlichkeiten. Da bin ich mir ganz sicher. Bewundert zu werden für etwas, für das man eigentlich nix kann ist immer ein Risiko!

Die nicht so Schönen müssen dafür bezahlen, wenn sie „schön“ sein wollen und Beachtung finden. Die „Schönen“ möchten wie normale Menschen behandelt werden und nicht auf ihre Schönheit reduziert werden … eine ungerechte Verteilung, oder?  Ich glaube, es ist sehr anstrengend schön zu sein und auch zu bleiben. Kein hervorstehendes „Babybäuchlein“, keine Orangenhaut und wellige Schenkel! Das ist harte Arbeit und bedeutet sehr viel Verzicht …

Außerdem muss Frau das mögen ständig von neidvollen Blicken betrachtet zu werden. (So wie ich es die ganze Zeit tue.)

Ich kann einfach rein gar nichts finden. Keine Delle, kleine Falten ja … aber die sehen so gut aus! Es muss schlimm sein  für „Miss Italy“ zu beobachten wie sie sich vom Pfirsich zur Dörrpflaume entwickeln wird …

Ich glaube, ich bin jetzt an einem Punkt, wo meine Bewunderung loslässt! Ich glaube nämlich sie hat sich ganz bewusst neben mich gelegt. Sie will sich so richtig gut fühlen. Bevor nächstes Jahr ein „Dellchen“ bemerkt wird.
Eigentlich schlimm.

Du hübsches wundervolles Ding neben mir, lass Dir von der FrauenPunk Mum etwas sagen: Selbstverständlich siehst Du Bombe aus, bist knackiger als ich. Aber Du siehst nur besser aus, weil ICH ES NICHT BIN! Stell Dir mal vor „Miss Italy“, wenn alle so aussähen, würden wie Du, würdest Du nicht mehr aus dem Rahmen tanzen! Ich erlaube Dir weiter neben mir, Deine Schönheit, die durch mich erst zum Strahlen gebracht wird, zu sonnen.
Etwas Dankbarkeit wäre allerdings nett. Ohne mich würdest Du nicht so strahlen!

Ein Ergebnis mit dem ich zufrieden bin. Ich werde jetzt meine Beine einölen, mich in Position bringen und dabei Schokoladenkekse essen. Der Sommer ist ohnehin vorbei … und nächstes Jahr schauen wir mal wie es um den Babybauch steht. :-)

Aah ich danke Euch das ihr mich labern habt lassen! Das hat jetzt mal unheimlich gut getan. >weglach<
Ich freu mich aufs nächste Mal …

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Dreihundert … ich kann es gar nicht glauben … es ist ein Montag vor dem Mittwoch. Wie immer plane ich einen lesenswerten Artikel zu schreiben. Eigentlich alles wie immer und ganz normal. Bis ich auf meine Planungsliste schaue. Nochmal von vorne:
Es ist Montag vor dem Mittwoch. Aber es ist kein normaler Montag vor dem Mittwoch. Meine Augen sind gerade doppelt so groß wie normal. Ich werde am Mittwoch meinen 300sten Artikel hier auf FrauenPunk online schicken …

Und während ich es so gar nicht glauben kann, merke ich wie meine Ohren heiß werden. Ich bekomme immer „Glühohren“ wenn ich aufgeregt bin. ›lach‹ Zu meinen heißen Ohren folgt aber gleich eine Nachhut an Gefühl. Ich bekomme Stress! Der 300 Artikel … sollte eventuell was ganz besonderes werden? Oder ist das egal? Es hat ja bestimmt niemand mitgezählt?

Und jetzt, was mache ich? Ich konnte noch nie unter Druck, schon gar nicht unter meinem eigenen, kreative Leistungen bringen! Es fällt mir nix ein. Schreibblockade pur. So wird das nichts.

Selbstgespräch:

Du wirst dir jetzt ein Häferl (auf Deutsch – Tasse) Kaffee holen, setzt dich wieder an deinen Schreibtisch und fängst an zu schreiben. Drauf los. Ohne Plan. Du brauchst keinen Plan Sandra. Schreib alles auf was dir zu deinen 300sten, einfällt …
Denke an Christiane, die dir in ihren Textkursen immer wieder gesagt hat: „Bei Schreibblockaden – Stift in die Hand, ansetzen, los schreiben. Nicht aufhören. Der „Flow“ findet seine Worte und daraus entstehen sehr oft gute Texte.“

Genau, das werde ich auch machen. Ich bin eine gute Schülerin, setze um, was ich gelernt habe. >großer Schluck Kaffee< … ich beginne jetzt.

Mein erster Gedanke – Freude

Ebenso mein erstes Wort – Freude. Große Freude! Ich hätte mir ja nicht gedacht, so viele Artikel auf meine Seite zu bringen! Nicht weil mir die Ideen etwa ausgehen würden, sondern weil ich so oft mit mir haderte aufzuhören. Viele Veränderungen habe ich immer wieder vorgenommen, versucht zu verbessern, meine Zielgruppe gesucht und nicht sofort gefunden wie ich es mir gewünscht habe.

Zu viele Frauen-Blogs haben mich manchmal in meiner „Fahrt“  ausgebremst. Erfahrene Frauen, die Seminare und Coachings anbieten und damit auch ihre Rechnungen bezahlen können. Ganz anders als bei mir und deshalb sehr oft mein Gedanke: „Ich lasse es sein …“

Danke mein liebes Bauchgefühl und danke meiner inneren Stimme! Für euren ständigen Ohrwurm: „Weitermachen, weitermachen …“ Ich bin diesem Ohrwurm gefolgt und darüber bin ich ehrlich froh! Es hat mir wieder gezeigt, dass es auch ohne Unterstützung seiner sogenannten FB -Freunde oder tausender Instagram Follower möglich ist, sein Ding zu machen und damit Menschen in meinem Fall, Frauen, zu erreichen! <3

Unsere FrauenPunk Gruppe besteht aus doppelt so vielen Mitglieder, als ich „Freunde“ auf FB habe. Mein Blog und die Gruppe hat außerdem dazu geführt, dass ich viele davon auch schon näher kennenlernen durfte. >freu< Verbundenheit ist entstanden und ebenso ein unterstützendes Miteinander! Ohne Neid nur mit Herz dabei.

Ich werde oft gefragt …

„Warum machst du das?“ Meine Antwort dazu ist immer dieselbe. Ich möchte Frauen ihre Perspektiven aufzeigen, zeigen wie sie ihre Linie finden und danach auch leben können. Das sie sich von den Medien, der Gesellschaft  und auch ihrem Umfeld nicht verunsichern lassen sollen! Ich will damit öffentliche Meinung erzeugen … vielleicht auch ein Sprachrohr sein für diejenigen, die sich (noch) nicht trauen auszusprechen, was sie wollen!

„Wie viel Zeit investierst du in diese Sache?“ Als ich damit begann, war ich sehr langsam. Viele Hilfsmittel konnte ich nicht nutzen, da ich mich nicht auskannte. Ich wollte einfach nur schreiben. Das reichte aber nicht. Ich habe damals unglaublich viel gelesen und musste mir sehr viel Wissen aneignen. Ich war unsicher und langsam.

Jetzt bin ich mir sicher. Habe mir viel angeeignet und zusätzlich die Schulbank gedrückt. Ich liebe das, was ich hier mache, es ist aber in der Zwischenzeit auch umfangreicher geworden! Und um diese Frage zu beantworten, darf ich sagen es sind täglich mehrere Stunden, die ich am MacBook verbringe.

„Wo nimmst du deine Ideen für deine täglichen Postings und Artikel her?“ Das frage ich mich manchmal auch. >lach< Wenn ich ehrlich bin, fehlt mir eher die Zeit, alles umzusetzen, als die Ideen, die mir ständig durch den Kopf gehen. Nach wie vor lese ich sehr viel. Meinen Input bekomme ich, wenn ich Menschen beobachte, mit Frauen rede oder schreibe. Jede Idee wird festgehalten und sofort aufgeschrieben. Nach dem Motto: NIE ohne Stift und Block das Haus verlassen. :-)

Ich wollte die 300 heute dafür nutzen, jeder einzelnen von euch ein DANKE hier zu lassen. Ebenso die paar Fragen, die ich so oft gestellt bekomme, zu beantworten. Ich bin mega happy über 2628 Menschen, die mich abonniert haben!
Der Rest bleibt gleich. :D

Das wars eigentlich, meine Schreibblockade ist wie weggeblasen und ich könnte endlos weiter schreiben. :-)

Ich aber entlasse euch nun in einen hoffentlich fantastischen Tag und freue mich, wenn wir uns morgen wieder lesen!

Lesezeit: 3 Minuten

Geht das denn schon wieder los?

Warum es uns auch mal scheiße gehen darf. Ich überlege seit Wochen, ob ich darüber schreiben, oder es besser lassen soll? Aber für mich ist es heute ein Muss. Vielleicht gibt es ja da draußen noch jemanden, der diesen Tag mit mir teilt. Der auch seine Kopfhörer auf Lautstärke Doppel rot drückt und sich in der Musik verflüchtigt.

Warum nur fühlen sich diese Tage an denen ich meine energetischen Massagen habe, jedes Mal so „bescheiden“ an? >stirnrunzel<. Warum ziehen mich diese Gefühle, die sich daraus entwickeln, so richtig runter? Warum kann ICH zwei Tage danach nichts mit mir anfangen? Ich kann keine Energie aufbringen. Ich schaffe es gerade mal so aufs Bett. Selbst die Hunde müssen auf mich verzichten. :-(

Was bremst mich gerade aus? Und warum? Und warum noch immer? Und warum frage ich so doofe „Warum Fragen“ ich weiß doch das sie mich nicht weiter bringen …

Früher, hätte mich jemand gefragt was denn los sei, hätte ich geantwortet: „Ach was, alles gut!“ Heute kann ich das aber nicht mehr. Es wäre gelogen und es wäre ein direkter Angriff auf die Ehrlichkeit meiner Gefühle.

An solchen Tagen reagiere ich übersensibel. Es fühlt sich an, als würde ich mit einem Bein, mitten in eine Depression zu hüpfen! NEIN. Das brauch ich nicht mehr und vor allem fühlt es sich unlogisch an!

Zwei Stunden liege ich auf der Reismatte und genieße sogar manchmal. Ich mag die Kombination aus Shiatsu und Energiearbeit. Diese manuelle Therapieform – wenn sie richtig gelehrt wurde, davon halte ich sehr viel. Eben nur nicht von den Gefühlen die mich danach überrollen. Und das schon seit vielen Wochen.

Nach dieser Behandlung wird mir jedes Mal bewusst, dass ich an noch so vielen „Stellschrauben“ drehen muss. Schließlich tue ich das seit fast 5 Jahren! Und zwar genau aus einem Grund: Um Rückfälle auszuschließen, zu minimieren. Und ich würde meinen, es gelingt mir fantastisch gut … 

Und dann ist da dieser Tag in der Woche, der mir etwas anderes sagen will. Er zerstört meine jahrelange Arbeit mit mir selbst. Jedenfalls glaube ich das.

Wenn ich aber nach Stunden meine Kopfhörer wieder auf normale Lautstärke drücke, ein paar Stunden wie im Koma geschlafen habe, könnte ich auch sagen, das ein beschissener Tag zwischen ganz vielen guten Tagen, noch lange kein Grund ist auszuticken, … in Angst zu verfallen … Es ist einfach nur ein Tag, an dem es mir eben nicht gut geht!

Und langsam beginne ich zu realisieren, dass diese(r) Tag(e) etwas sehr Wertvolles für mich sind. Es ist zwar nicht so, dass ich ohne solche Tage nicht leben könnte, aber diese Tage überbringen mir Botschaften …

Nein, eigentlich stellen mir diese Tage Fragen:

  • Ist es der richtige Weg für mich?
  • Denke ich schon wieder zu weit nach vor?
  • Teile ich meine Kräfte richtig ein?
  • Mache ich mir zu großen Druck?
  • Wovor habe ich genau Angst?

Während ich mir diese Fragen genauer ansehe, … ich denke. Ich schreibe sie auf. Ich zerlege sie und komme zu hilfreichen Antworten.  Ich sage mir dann: „DANKE beschissener Tag, Du hast Deine Berechtigung. Denn möglicherweise, habe ich an den vielen „guten“ Tagen, den Kontakt zu ein paar wichtigen Baustellen abgebrochen? Ich sollte sie besichtigen und nochmal näher anschauen ›lächel‹.

Eines steht jedenfalls fest:

Einiges in meinem Inneren schlägt noch zu große Wellen. Es ist wichtig DAS zu akzeptieren. Es liegen über fünfzig Jahre Vergangenheit hinter mir. Die kann selbst ich nicht in fünf Jahren glätten. Fünf Jahre lebe ich nun ein total anderes Leben. Veränderungen sind Prozesse. Vieles kann man selbst noch nicht glauben. :D Wie ich selber immer schreibe: Geduld und Zeit. Mehr braucht es nicht.

Deshalb habe ich beschlossen, diese Tage als Chance zu sehen. Ich werde an gewissen Stellen in meinem Leben noch nach schrauben müssen.

Für nächste Woche habe ich mir vorgenommen, aus diesem Tag einen ganz besonderen zu machen. Ich werde ihn zelebrieren. Ja genau. Entweder ich höre noch lauter meine Musik oder ich werde ganz still. Alles darf sein, wie ich es gerade brauche und für notwendig halte.

Wenn ich aus den guten Tagen so viel Energie nehmen kann, dann wäre es doch traurig, die ganz besondere Energie aus nicht so guten Tagen total verpuffen zu lassen?

ES IST NUR EIN SCHLECHTER TAG … UND KEIN SCHLECHTES LEBEN!

Heute danke ich Dir fürs zuhören. <3
Ich wünsche Dir natürlich NUR gute Tage und falls doch ein fauler dabei ist, dreh die Musik lauter ›lach‹

Sei gut zu Dir.

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Lasst uns bunte Vögel sein …

Ich musste sehr früh aufstehen um dieses Bild machen zu können. Es ist sechs Uhr morgens, … die Sonne geht gerade auf. Die Müdigkeit ist wie weggeblasen, wenn ich in die riesige orange farbige Kugel blicke.<3 Ich bin dankbar und glücklich und um eine Erkenntnis reicher:

Wir sollten alles an uns schätzen! Alle Ecken und Kanten integrieren und mögen! Verstellen war gestern und sich ständig „schuldig“ fühlen, vorgestern.

Viele Frauen leben nur eine Seite von sich. Sie halten sich nicht nur gefühlsmäßig zurück. Sie sind viel zu still …
So nach dem erlernten Muster eben: Immer stark und niemals schwach zu sein.
Sie führen ein Leben mit angezogener Handbremse … bloß nicht aufs Gas steigen!

Eingepackt in „Mausgrau“ … versteh mich nicht falsch, ich liebe grau, doch dieses grau ist ein totes grau, unauffällig und kalt. Nie laut und bunt, niemals in der ersten Reihe stehend.

Vielleicht haben wir es vergessen? Vielleicht haben wir es verlernt? Wir dürfen UND können in verschiedenen Welten hin und herspringen! Nirgends steht geschrieben, dass wir uns für eine Welt entscheiden müssen!
Wir dürfen unser Inneres von einer Party auf die nächste schicken … heute da … morgen woanders.

Am Ende zählt doch nur eines, dass wir dabei glücklich sind. <3

An uns Frauen: Lasst uns keine Einheitstypen sein, sondern bunte Vögel, die wir SEIN dürfen. In vollen Zügen genießen.

Wir sind raus aus dem Alter, in dem wir uns den Tag von Menschen versauen lassen, die uns nichts bedeuten!
Genau diese Erkenntnis wünsche ich Dir ebenso, schön das Du da warst.

Sentire la vita – fühle das Leben.

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Ein gebrochenes Herz …

Ein eiskalter Schmerz … wie die Faust ins Gesicht … wie ein Stromschlag mitten ins Herz …
So in etwa fühlt es sich an, wenn eine gemeinsame Vergangenheit in Trümmern liegt. Du die Liebe deines Lebens verloren hast! Dieses Gefühl ist nicht nur emotional, nein … es übernimmt auch Deinen Geist, Deinen Körper, Deine Muskeln.

Dieser Schmerz verzehrt Dich … zertrümmert Dich bis ins Mark. Er bricht Dir jeden Knochen und quetscht Dein Herz zusammen. Ein Schmerz, den Du so noch nie erlebt hast.

In genau diesem Moment, in solcher Situation, bist Du unfähig und kaum in der Lage, zu essen, zu schlafen … einfach zu funktionieren. Jeder Handgriff fällt Dir schwer. Das was wir da durchmachen ist eine Quälerei, die uns schwach zu Boden fallen lässt …

Die Gedanken kreisen ausnahmslos um ein Thema, den Partner und die Zukunft, die es so nicht mehr geben wird. Zerplatzt, wie eine Seifenblase. Ein Gefühlschaos, das sich wie ein Mantel über Dich legt.

Diese Worte finde ich heute zu diesem Thema. Damals war ich nicht in der Lage dieses Gefühl zu beschreiben. Geschweige denn darüber zu reden.

Was passiert da mit uns? Warum machen wir solche „Leidensphasen“ wie ein Teenager nur mit?
Tatsache ist, es ist definitiv nicht nur ein Teenager-Leiden. Das kann in jedem Alter passieren! Wenn Gefühle verrückt spielen, weil wir uns von einem geliebten Menschen trennen müssen. Unsere Liebe nicht erwidert werden kann oder weil wir in der bestehenden Beziehung einfach nicht glücklich sind …

Weshalb leiden wir unter den Gefühlen, die eine Trennung verursacht, so riesig viel? Weil wir uns den Schmerz, der uns so traurig macht, nicht nur einfach einbilden. Er ist tatsächlich vorhanden. Liebeskummer hat eine starke Auswirkung auf unsere Seele. Ich hatte immer das Gefühl: „WER bin ich ohne dich?“

In manchen Fällen entwickelte sich mein damaliger Liebeskummer zu einer so schweren emotionalen Belastung, an der ich beinahe daran zerbrochen wäre. Das typische Broken-Heart-Syndrom. Das es tatsächlich gibt.

Es hat aber auch etwas Gutes …

Für eine Frau, die von so starken Liebeskummer geplagt ist, ist es kaum nachvollziehbar, dass Liebeskummer auch etwas Positives sein kann. Ist der Herzschmerz erstmal verarbeitet, wächst man daran. Entwickelt sich persönlich weiter. Ist sich selbst wichtig. Und man reift. Solche Extremsituationen helfen uns dabei, sich selbst besonders gut kennenzulernen …

LIEBESKUMMER … ein Gefühl. Es ist schwer, wenn wir etwas akzeptieren müssen, was wir NOCH NICHT verstehen.

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Ciao lei bellissima!

Heute kündige ich euch eine kleine, aber sehr „feine“, Erweiterung auf FrauenPunk an. Meine Mundwinkel sind soeben seeehr breit! <3

Ausdruck und Bild. Zwei Worte, die bereit sind für eine Liebesbeziehung der besonderen Art.

Worte, Gefühle und Emotionen … sie sind von Geburt an in uns. Sie sind unsere Beschützer. Sie machen sich in uns bemerkbar durch leichtes Körperempfinden. Wenn wir traurig sind, wir vor Freude springen, oder vor Angst zittern, manchmal auch mit weit aufgerissenen Augen,  vor lauter Aufregung hin und her laufen.

Emotionen und Ausdruck sind ein Team. Es sind Gefühle die in Bewegung geraten und bildlich festgehalten werden können. Sie sind impulsiv, laut, kraftvoll oder still wenn sie ins Außen treten. Ausdruck ist sicht- und spürbar!

Ich liebe die Körpersprache und jegliche Art von Mimik an Mensch und Tier. Emotionen in Bildern festzuhalten ist wie ein Buch lesen … Passende Worte, machen das Bild letztendlich lebendig. <3 Als Betrachter können uns Bilder berühren … erreichen … Gedanken anregen …  ein Lächeln ins Gesicht zaubern, aber vielleicht auch traurig stimmen.

Es wird auf FrauenPunk bald eine NEUE Kategorie zu finden sein. #AusdrucksArt Ein Gedanke den ich ganz plötzlich nicht mehr loslassen wollte!

Mein Herzmensch hat vor wenigen Wochen begonnen sein, seit Jahren, stillgelegtes „Hobby“, die professionelle Fotografie wieder aufzugreifen. Er liebt das Fotografieren und ich bin eine emotionsgeladene, sehr oft von meinen Gefühlen überrollte Frau, eine perfekte Kombination.

Ich zeige, wie ich mich fühle, wenn ich fühle und ich liebe die Macht der Worte!
Eine gute Kombination, die ich sehr gerne mit euch teilen will. Es wird eine weitere Herausforderung für mich werden. :D Ich habe keine Ahnung wie es bei euch ankommen wird, aber wenn Dinge einen gedanklich nicht mehr loslassen, sollte man ihnen folgen … mein Bauchgefühl wieder mal. :-)

Mein Gott wie ich es liebe, neues Terrain zu betreten! <3
Konnte ich Dich etwas neugierig stimmen?
Wann, wie, wo, was? Lass Dich überraschen, es ist bald soweit. <3

Das wars. Habs gut und pass auf DICH auf,
Big Hug

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Wieso es gut tut sich zu öffnen

Als ich meinen Blog ins Leben gerufen habe, wollte ich, dass sich für mich etwas verändert hat. Alles was ich in den vielen Jahren meines verrückten Lebens lernen durfte weitergeben. Über die Erkenntnis, dass ein Leben mit Spaß und in Lebendigkeit mehr Freude macht, als eines, das nur aus Schmerz und Langeweile besteht. Ich habe viele Lektionen gesammelt und wollte meine Leserinnen dazu motivieren, es mir gleichzumachen! Raus aus der Opferrolle, raus aus dem festgefahrenen Trott des Lebens – REIN in die Veränderung und Weiterentwicklung.

Jetzt nach etwa zwei Jahren habe ich entdeckt, dass es nicht das ist was wir alle brauchen. Wir brauchen keine Anleitungen, auch nur selten ein paar Tipps oder 5 Schritte Methoden um voranzukommen. Wir brauchen auch niemanden der uns belehrt und uns ständig sagt, dass wir schon weiter sind als wir eigentlich glauben!

Darüber denke ich sehr viel darüber nach. Ich bin der Meinung, was wir Frauen wirklich brauchen, ist die Erlaubnis zu fühlen, zu spüren und uns zeigen zu dürfen. Wie wir sind! Mit all unseren Schattenseiten, Gedanken, ob sie gerade passend sind oder auch nicht. Aber auch mit unserer ganzen Power. Dazu braucht es lediglich wahre Geschichten. Geschichten von Erfolgen, aber auch vom Scheitern. Denn DAS ist es, was uns alle verbindet.

Diese Geschichten machen uns auch deutlich, wir sind gut so, wie wir sind. Es ist keine Optimierung notwendig. Wir können und dürfen uns selbst in die Arme nehmen. <3

Ich musste selbst lernen mich immer weiter zu öffnen

Ich freue mich immer riesig über die vielen E-Mails, die ich zu meinen Beiträgen bekomme. Sie lassen mein reifes Herz jedes Mal springen vor lauter Freude und Dankbarkeit! Dabei wird mir auch oft die Frage gestellt, wie ich es schaffe mich so zu öffnen, ob es denn nicht unangenehm sei?

NEIN. Das ist es keineswegs. Ich habe es endlich geschafft, mich authentisch zu zeigen. Es gibt nichts mehr, was ich zurückhalten müsste. Ich habe keine Angst mehr „demaskiert“ zu werden.

Eine Fassade in Form zu halten kostet zu viel Kraft und Energie. Diese Zeit ist vorbei. Ich nutze diese Kraft anders. Für Wichtiges und sinnvolleres. Wie Du vielleicht auch schon bemerkt hast, haben sich meine Artikel etwas verändert. Ich möchte damit mehr Tiefe erreichen. Eben solche wahre Geschichten bringen, die unser Leben zur  Verfügung stellt.

Und es ist vollkommen okay, wenn Menschen mich, oder das, was ich schreibe, nicht mögen.
Bis ich zu dieser Einstellung gekommen bin, lag ein sehr steiniger langer Weg vor mir.

Es gibt Momente, in denen mich Meinungen und Worte anderer sehr wohl verletzen … so ist es nicht. Aber dann stehe ich auch zu meiner Verletzlichkeit.

Als es mir sehr schlecht ging, begann ich Selbsthilfeliteratur zu lesen. Besser gesagt zu verschlingen. Ich ging eigens zu einem Buchclub, um mir alle Bücher die ich brauchte, auszuleihen. Ich begann, noch mehr als zuvor, alles aufzuschreiben was mich beschäftigte. Als es mir wieder besser ging, begann ich zu bloggen. Ich wollte Frauen helfen. Was ich ja auch nach wie vor möchte! Ich bemerkte schnell, dass viel zu viele Frauen ihre Lebendigkeit mit der Zeit eingebüßt hatten, sich aber sehr danach sehnten!

Ich wollte helfen, indem ich Tipps gab und  darüber schrieb, was bei mir alles prima funktionierte.
Doch merkte ich auch, dass diese „Tipps-Beiträge“ nicht so gut ankamen wie die Artikel, in denen ich mich zeigte. Es schien, als würde ich viele Frauen damit berühren … abholen und bei der Hand nehmen. Ich teilte sehr persönliche Geschichten von mir. Es gibt eine Menge Menschen, die das tun und es wiederholt sich immer und immer wieder. Ja, es sind andere Leute die darüber schreiben und eigentlich ist es immer derselbe Brei. Wenn aber die Persönlichkeit dahinter fehlt, verliert man jedoch schnell das Interesse. Zu groß ist das Angebot.

Und so, beginne ich mich immer mehr zu öffnen …

Es tut gut. Ohne das ich genau sagen konnte, warum das so ist. Warum haben wir eigentlich so eine riesige Angst, uns zu öffnen? Unsere Verletzlichkeit zuzugeben? Fällt es uns allen so schwer, mal ungeschminkt aus dem Haus zu gehen?

Warum haben wir so große Angst, dass uns Menschen nicht mögen würden, wenn sie unser „echtes und wahres“ ICH sehen?

Mein Gott, was für Angst hatte ich mein ganzes Leben mich so zu zeigen, wie ich wirklich war! Aber der Wunsch danach war so groß, dass ich es immer wieder versuchte. Ich habe so viele Dinge gemacht, die GUT waren. Ich war kreativ, machte Musik, malte Bilder … alles um mir Ausdruck zu verschaffen. Behielt aber immer alles ganz bei mir. Es wurden all die Dinge schon im Keim erstickt, bevor sie noch gesehen wurden.

Als mein Gedanke FrauenPunk geboren wurde, hatte ich schreckliche Angst, was die Leute/Freunde wohl von mir jetzt denken würden! Ich fand es eine schlimme Vorstellung zu wissen, dass auch Familie und Bekannte die Möglichkeit hatten meine Beiträge zu lesen. Dennoch war mein Wunsch mich zu öffnen größer, als jede Angst die ich darüber hatte.

Für mich stand fest: Wer mein Geschriebenes nicht mag, soll einfach was anderes lesen. Der, der mich nicht mag, soll sich mit anderen treffen und wem gefällt, was er an Lesestoff geboten bekommt, ist IMMER und jeder Zeit herzlichst willkommen <3. Dieser Entschluss fühlte sich an wie eine Befreiung. :-)

Ich begann damit, endlich die Frau zu sein die ich wirklich bin. Verändert, anders aber echt. Ich darf ängstlich und verletzlich sein. Und ich will anderen Frauen erlauben, genauso zu SEIN wie sie sind. Sich zu zeigen wie sie sind. Seit ich diesen Blog führe, habe ich das Gefühl helfen zu können. Die Verbindung zu anderen ist viel stärker, als es vorher war. Das ist ein wunderschönes Gefühl. <3

Persönlich habe ich die Schnauze voll von der Vervollkommnung

Wir sind nicht auf die Welt gekommen, um uns gegenseitig zu optimieren, glaube ich mal. Ich habe schon zu viel geschluckt von den Leuten die meinen alles zu wissen und besser zu können und das, obwohl sie noch nicht mal in die Themenrichtung geschaut haben!

Ich habe die Nase voll von den Menschen, die mir sagen, wie ich aussehen und mich benehmen soll. Welches Essen für mich gut ist und wie mein Tag eingeteilt werden sollte. Wenn ich nämlich all das befolge, wie sie sagen, bin ich genauso glücklich wie alle anderen da draußen! Nun, wie glücklich sind sie denn wirklich? Verstehst Du, was ich damit sagen will? DANKE.

Jeder hat so seinen schwachen Punkt

Ich kenne niemanden, der jeden Tag nur Spinat futtert, ausnahmslos optimistisch ist und den ganzen Tag auf seiner Yogamatte verbringt. Ich habe höchsten Respekt und ich bewundere  Menschen, die Ihr Leben in ehrlicher Leichtigkeit meistern. Aber ich mag keine Leute die 24 Stunden positive Lebensenergie vorgaukeln. Scusa. DAS gibt es nämlich nicht. Was ist, wenn etwas Negatives genau meine Lektion fürs Leben sein soll? Wenn wir diese verdammte Krise zum „Hey … wach endlich auf“ brauchen?

Unser Leben besteht nicht nur aus Schutzmauern und guten Dingen. Das wissen wir. Und darüber müssen wir reden dürfen. Wir müssen uns öffnen und über unsere Verletzlichkeit und über unsere Ängste reden können. Hervorkommen aus den Fassaden ohne dabei panische Augen zu bekommen, dass uns plötzlich niemand mehr wahrnimmt!

Ich bin eine wie DU

Ich will Dir zeigen, dass ich so bin wie die meisten Frauen. Kein Stück besser, klüger oder schöner. Ja ich habe jetzt das Glück, viele wundervolle Tage genießen zu dürfen. Ich habe viele Erkenntnisse und tolle Momente. Aber ich habe auch Tage, die voll gestopft sind mit Zweifel, krankheitsbedingten Schmerzen und vielen Ängsten. Das alles gehört zu unser aller Leben. Kein Licht ohne Schatten. So ist das nun mal.

Ich bin davon überzeugt erst, wenn wir Verständnis für uns selbst haben und Frieden mit dem geschlossen haben wovor wir uns fürchten, ohne uns dabei zu schämen, könnten wir die Welt ein kleines Stück verändern. Wir würden mehr Verständnis aufbringen für andere. Wir würden den anderen ihre Fehler „gestatten“ und vieles mehr.

Unsere Offenheit UND unsere Verletzlichkeit, kann diese Welt zu einem schöneren Ort machen.

Das ist der Grund, weshalb ich mich hier zeige und auch gerne öffne. Auch verletzlich … mit all meinen Seiten. Um auch Dir Mut zu machen, Dich so zu zeigen, wie Du bist um damit auch andere zu inspirieren! Es gibt nichts mehr, was wir verstecken müssten. :-)

Viele Gedanken heute, nicht wahr? Aber es gibt so Momente, da müssen Dinge an die Oberfläche und dafür sind meine Gedankengänge nun mal da. <3 Ich freue mich sehr darüber, das Du bei mir warst. Und wenn Du magst, dieser Gedankengang darf auch gerne geteilt werden. :D

Einen schönen Sonntag für Dich und ich freue mich auf unser nächstes Treffen.

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Wo finden wir das Glück, wenn wir mit nichts mehr zufrieden sind?

Das Thema Glück, Zufriedenheit … das Glücklichsein, ist ein Fix-Gedanke der täglich in meinem Kopf umher geistert. Ich werde so oft gefragt: „Wie werde ich wieder glücklich? Was kann ich tun, um dieses Gefühl wieder zu spüren? Manchmal bin ich mit diesen Fragen schlichtweg überfordert, weil es so viele Menschen sind, die betroffen von dieser Lehre sind.

Meine Kopf freut sich natürlich über solche Gedanken … 

Es ist Futter für weitere Gedankengänge. :D Natürlich stelle ich mir selbst auch immer wieder diese Frage: „Geht’s mir gut? Bin ich glücklich? Fehlt mir etwas, um glücklich zu sein?“ Fertig gedacht, bin ich immer wieder sehr erleichtert, dass ich alle diese Fragen positiv beantworten darf! Das war aber nicht immer so.

Seien wir mal ganz ehrlich … wie viel Zeit und Energie verwenden wir, um uns das Leben zu „bauen“, von dem wir meinen, dass wir es zum glücklich sein brauchen?

Um so zu werden, wie uns unser Partner gerne sehen möchte? Oder wenn wir versuchen andere Menschen bei ihrer Veränderung  unterstützen?

Für die Suche nach dem perfekten Job?

Um herauszufinden, WIE und WOMIT wir am besten zur Geltung kommen, am besten aussehen?

Um eine perfekte Möbelauswahl für unser zu Hause zu finden und alles schön ordentlich und sauber zu halten?

Wie viel Zeit verwenden wir, um Dinge zu erledigen, die uns in Wahrheit gar nicht wichtig sind, die aber eine gewisse Notwendigkeit und Sicherheit schenken?

Und was ist WENN …

… wir uns immer mehr von dem entfernen, was uns tatsächlich glücklich macht?

In bestimmten Lebenssituationen – besonders in der, die man Depression oder Burnout nennt, finden wir keinen Antrieb mehr, Dinge im Außen zu bearbeiten!

Was ist, wenn … das absolut kein Zeichen ist, dass wir schwächer sind als zuvor? Was, wenn der fehlende Antrieb Dinge zu tun und alles um uns zu verändern, uns bewusst davon abhalten will, das zu tun?

Wie oft blicken wir auf die Zeit zurück, in der noch alles einfacher war? Und wie oft schauen wir neidisch auf  das Leben der anderen? Und wir fragen uns dabei: „Warum können die nur so glücklich sein und ich nicht?

Die Dinge, die uns früher happy machten und unsere Augen zum Strahlen brachten,  existieren nicht mehr … es funktioniert auch nicht mehr.  Weil wir keine Lust mehr dafür aufbringen können oder weil sie uns nicht mehr beeindrucken! Die Freude, die wir ihnen früher abgewinnen konnten, ist verloren gegangen!

Das macht dann schon mal Angst, wenn wir das bemerken. Es tauchen Gefühle auf, die wir so noch nicht kennen. Wir fühlen uns dem nicht gewachsen. Aber genau da soll dieser Weg uns hinführen. Raus aus diesem Umfeld und rein in SICH selbst!

Dieses Gefühl wird uns dann mal eine Weile davon abhalten, unsere ganze Power und Energie ins Außen zu investieren. Diese Gefühle möchten, dass wir  ihnen aufmerksam zuhören und folgen … sie möchten, dass wir sie annehmen und  erkennen! Ohne Ablehnung …  ohne Ablenkung … und ohne davonzulaufen! Einfach stehenbleiben und hinhören.

Ich bin immer schneller gelaufen, weil ich so dringend ankommen wollte. Ich habe die Welt links und rechts von mir übersehen, nicht wahrgenommen. Dabei ist alles im Leben so wichtig, auch das was uns nicht glücklich macht! Alles bringt uns weiter, wenn wir aufmerksam sind und daraus können wir auch unser Glück schaffen.

Glück hat sehr wenig mit äußeren Umständen zu tun, unsere innere Einstellung und unser persönliches Verhalten sind die Entscheidungsträger. Sind wir dankbar, sind wir auch glücklich. Das ist der Punkt.
Ich glaube, wir müssen alle wieder lernen, unser Glück zu bemerken! Denn wie Dostojewski schon sagt:

„Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist“.

Suchen wir nicht ständig nach irgendwas, hetzen wir nicht andauernd all dem hinterher, dass uns nur Kraft und Gesundheit kostet … sondern richten wir unsere Augen nach innen, wo all unsere Antworten liegen.

Glück ist, wenn Dein Verstand tanzt, Dein Herz atmet und Deine Augen leuchten.

Ein paar Gedanken zum Thema Glück. Gerne kannst Du mir Deinen aktuellen Stand über Zufriedenheit, Dankbarkeit und Glück dalassen … ich freue mich von Dir zu lesen. <3

Bis bald und eine große Schachtel Dankbarkeit für Dich

Lesezeit: 4 Minuten

Das große WARUM …

Den eigenen WARUM´S auf die Schliche zu kommen, machte mir schon immer Spaß, auch wenn ich nach der Aufdeckung ziemlich oft sauer war (bin). Wiedermal habe ich mir viele Gedanken gemacht, WARUM wir so oft keine Veränderung durchziehen und auch halten! Mir geht es  dabei nicht anders als Dir! 

Wenn Du hier bei mir gelandet bist, wirst Du sicherlich eine aufmerksame Leserin meines Blogs und meiner FrauenPunk Tipps sein. Somit wirst Du auch wissen, dass ich großen Wert darauf lege, dass DU weißt, WARUM Du tust, was Du tust … und WARUM Du willst, was Du Dir wünscht und anstrebst. Nicht selten tritt dabei die Frage auch auf, WARUM Du glaubst, was Du glaubst? Also … Du kannst gut erkennen, dass es jede Menge WARUM´s gibt!

Ich mache ja gerade einen weiteren Schreibkurs und meine Mentorin meinte die Tage: „Hört nie auf zu fragen und nach dem WARUM zu suchen …“ Ich bin also eine „brave“ Schülerin, und versichere, ich werde oder besser gesagt ich kann gar nicht ohne WARUM sein.

Warum fragen wir aber andauernd nach dem WARUM?

Ich befürchte jetzt fast, dass es nicht besonders schlau ist, mit den Negativfolgen zu argumentieren … ich mach’s aber dennoch und lass es darauf ankommen. Ich bin nämlich der Meinung, dass wenn wir unser WARUM nicht kennen, wir früher oder später einige Erfahrungen machen werden. Um ein paar Beispiele zu nennen:

Ein lustloses Leben, dessen wir uns erst bewusst sind, wenn es schon beinahe zu spät ist, Burnout und die Folgekrankheit Depression, oder einfach eine Sinnkrise.

Ich habe so viele Jahre solche Zustände in meinem Leben mitgeschleppt und ich bin sie nicht losgeworden. Es wiederholte sich alles immer und immer wieder, bis ich nach dem WARUM gesucht habe! Ich weiß das klingt jetzt ein wenig nach Drama … für einen Betroffenen ist es auch eins. Also falls Dir der ein oder andere Zustand bewusst ist, möchte ich Dich einladen, Dich mal mit etwas Ausdauer, der Frage des „WARUM ist das so …“ zu beschäftigen.

Nach einem WARUM zu suchen ist sehr oft unangenehm …

Ich habe alles gemacht nur nicht nach Gründen gesucht, weshalb es mir nicht gut ging, warum ich nicht glücklich war. Dabei fällt mir mein Geschichtslehrer ein. Es mochte ihn keiner und jeder war froh, wenn die Stunde vorbei war … ich ganz besonders. Dieser Lehrer hatte sehr hohe Ansprüche an uns und ich glaube mich, hatte er besonders am Brett! Er fragte ständig nach dem Warum. Ich beantwortete ihm seine gestellte Frage und er so „und warum war das so …?“ Mit etwas Glück schaffte ich auch noch diese „Warum-Frage“. Bei der übernächsten war dann Stille und am Ende des Schuljahres versaute mir Geschichte jedes Mal mein Zeugnis und somit meine Reitferien! :-(

Später war mir natürlich klar warum: Er wollte einfach, dass wir besser werden als alle andere da draußen! Langfristiges Lernen … hat er es mal genannt. Ich habe ihn so leidenschaftlich dafür gehasst, aber ich bin ihm im Nachhinein sehr dankbar dafür. Denn er hat mir eine der wichtigsten Lektionen des Lebens beigebracht.

Um etwas gutzumachen und erfolgreich zu sein, müssen wir wissen, WARUM wir es machen!

Vielleicht scheint Dir dieses Beispiel bei den Haaren herbeigezogen, es trifft aber den Nagel genau auf den Kopf! Um herauszufinden wie Du Dein Leben ab jetzt glücklich leben kannst, musst Du nicht nur wissen, was Du genau dafür tun solltest, sondern auch weshalb Du es tun solltest … welche Funktion es für Dich erfüllt!

Ich habe damals immer etwas Neues ausprobiert. Neue Hobbys gesucht, Techniken zur Entspannung gelernt, andere Jobs ausprobiert usw. All das hat mir zu kurzen Motivationsschüben verholfen. Aber letztendlich ging es mir nicht besser und von glücklich sein, war überhaupt schon nicht die Rede!

Du wirst nichts in Deinem Leben durchziehen und durchhalten, wenn Du nicht das WARUM kennst!

Es ist einfach sich auf eine Sache zu konzentrieren, wenn man sonst ein problemfreies Leben führt. Sobald aber andere Baustellen in unserem Leben daherkommen, wie z.B. finanzielle Sorgen, Probleme in der Partnerschaft, Krankheit oder unsere Kinder, die uns Sorgen machen, … wird unser inneres Teufelchen laut schreien und sagen „Ach komm schon, Du hast so viele andere Sorgen, um die Du Dich kümmern musst … gib auf, das kann alles warten!“

Wenn Du diesem Teufel keine Gründe lieferst, WARUM  er Unrecht hat, wird er Dich nicht loslassen und Du wirst ihm nachgeben. Du wirst Dich mit der Zeit immer frustrierter fühlen, weil all Deine Träume auch Träume bleiben werden!

Das sind genau die Gründe, weshalb so viele an einer neuen Ernährungsumstellung scheitern. Trainingspläne nicht einhalten und durchziehen, Meditationstechniken nicht in den Tagesablauf integrieren können, das alte Umfeld gegen ein neues Eintauschen können, doch im alten Job sitzen bleiben uvam … es geht einfach um jede Veränderung!

Mir liegt ja sehr viel daran, dass Du Dir aus jedem meiner Artikel auch etwas mitnehmen kannst und deshalb habe ich einen Vorschlag für Dich:

Du brauchst dazu gerade mal 20-30 Minuten … Stift und Papier. Schreibe die Dinge auf, von denen Du weißt, dass sie Dich glücklich machen würden, würdest Du sie durchziehen. Und hinterher schreibe auf WARUM sie Dich happy machen … welchen Mehrwert Du davon hättest!

Du wirst staunen, was so alles aus Dir heraus sprudelt. :-)

Eine Sache noch zum Schluss

Das WARUM ist wichtig JA. Aber frage nie, warum Deine Vergangenheit so ist, wie sie ist. Frage nicht nach dem WARUM einer Sache, die Du nicht mehr rückgängig machen und ändern kannst! Das führt zu nichts, außer zur Verzweiflung und einer andauernden Negativ-Schleife.

Du weißt inzwischen, dass ich keine Freundin des Verdrängens bin. Aber in diesem Fall rate ich es Dir! Unsere Gedanken neigen leider dazu, sich dem Schmerz der Vergangenheit immer und immer wieder widmen zu wollen. Gerade, wenn wir mit der gegenwärtigen Situation unzufrieden sind!

Auch ich komme immer wieder mal in diese Versuchung. Doch statt nach dem WARUM zu fragen, wenn eine Sache schon passiert und nicht mehr zu ändern ist, frage ich mich stattdessen „Wie kann ich verhindern, dass so etwas nochmal passiert …?“ Ich konzentriere mich auf das Veränderbare! :-)

Und jetzt verrate ich Dir noch einige WARUM´S von mir:

WARUM  schreibe ich mit so viel Leidenschaft auf meinem Blog?
WARUM lebe ich jetzt mein so lange ersehntes authentisches Leben?

Weil ich Verständnis habe und ich genau weiß wie sich Opfer und Täter sein anfühlt.
Ich wurde belogen und habe gelogen.
Ich wurde abwertend und respektlos behandelt und bin auch mit anderen so umgegangen.
Und weil sich das, was ich tue, richtig anfühlt!
Ich will Dir helfen, dass es Dir besser geht …

All das hinterlässt in mir eine innere Fülle und Zufriedenheit! Ganz einfach. <3

Also meine LIEBE, was ist Dein WARUM? Was machst Du in Deinem Leben und WARUM tust Du es? 

Das waren sie wieder … meine #Gedankengänge … intensiv und gerade heraus. Falls Du mir dazu ein paar Zeilen schreiben möchtest, bitte tu es, ich freu mich darauf!

Ich danke Dir heute ganz besonders, dass Du bei mir warst und freue mich jetzt schon auf unser nächstes Treffen!
WARUM? Weil ich Dich mag. ›zwinker‹

Lesezeit: 4 Minuten

Unglücklich durch den Glauben, das Leben sei einfach …

Ich spreche gerne mit Menschen, besonders mit Frauen, über Glück, Liebe und der Freiheit. Es ist interessant wie weit die Meinungen und Ansichten dazu auseinandergehen. Was ich allerdings aus diesen Gesprächen filtere ist, sehr viele Frauen suchen ihr Glück an der falschen Stelle! Um erfüllende Momente unseres Lebens erleben zu können, brauchen wir die Erkenntnis, dass es Dinge auf unserer Welt gibt, deren Änderung leider (oder Gott sei Dank) NICHT in unseren Händen liegt! Also annehmen was wir nicht ändern können …

Was uns nicht umhaut, macht uns stärker!

Dieser Satz war ein „rotes Tuch“ für mich wenn ich ihn hörte … und ich bekam ihn ziemlich oft gesagt! Weitergebracht hatte er mich zum damaligen Zeitpunkt nicht, aber ER stimmt! Der Schmerz leidvoller Erfahrungen machte mich stärker. Der Angst direkt in die Augen zu schauen, machte mich mutiger. Fehltritte und unzählige Herzschmerzen machten mich klüger …

Es ist leider tatsächlich so: wir müssen „abstürzen“ um eine andere Sicht auf die Dinge zu bekommen, um danach den richtigen Weg finden zu können! Unser Leben ist für mich, ein echtes Abenteuer in dem Stürme und viele andere Herausforderungen auf uns warten! Nicht zu kämpfen bedeutet alles hinzunehmen und das bedeutet wiederum ein „Spielball“ für andere zu sein und das kann nicht glücklich machen! Wenn wir nicht kämpfen sondern liegen bleiben, werden wir uns nicht weiter entwickeln und in unseren persönlichen Wachstum am „Stand treten“.

Es ist HEUTE nicht mehr wichtig was in der Vergangenheit passiert ist!

Genauso wenig ist es wichtig, wie wir damals gehandelt haben! Was wirklich zählt ist, welche Wahl wir heute treffen. Lebensumstände müssen wir akzeptieren, lernen wir daraus und ziehen wir weiter ohne uns ständig umzudrehen! Wer loslassen kann, hat beide Hände frei um neue Dinge im Leben anzupacken! <3 Ich verband loslassen immer mit Verlust … das stimmt aber nicht, es kann ein ungeheuer befreiendes Gefühl sein und bedeutet für mich immer einen weiteren Schritt nach vorne.

So schwer es mir vor Jahren noch gefallen ist, Dinge frei zu lassen, umso mehr Spaß macht es mir heute nach Dingen zu suchen, die ich endlich loslassen kann … die nur belastend für mich sind und waren! Dadurch vereinfache ich mein Leben erheblich. :D

Nur weil es in der Vergangenheit wichtig war, heißt es nicht, dass es heute auch noch wichtig ist …

Bestimmt kannst Du es nachvollziehen … Du hattest eine Freundschaft oder eine Beziehung, die alles für Dich bedeutete, die es heute aber nicht mehr gibt. Oder warst in einem Job tätig der Deinem Leben Sinn gab … und heute denkst Du total anders darüber. Ich hatte viele Gewohnheiten und Rituale, die mir zum Beispiel heute total veraltet und sinnlos erscheinen und keinen Menschen mehr interessieren!  Alles alte Hüte, für die keiner mehr einen Blick oder ein Ohr übrig hat.

Unser Leben geht weiter und mit dem Leben unsere Entwicklung. Ich habe an Türen, die verschlossen waren, gerüttelt bis mir meine Hände weh taten … alles aussichtslos kann ich sagen. Wenn Türen ins Schloss gefallen sind, sind sie zu. Aus. Das sollten wir akzeptieren. Wir müssen unsere Vergangenheit nicht verachten, aber wir sollten ihr nicht zu viel Beachtung schenken. Schließlich gehen wir ja auch nicht ins Kino und ziehen uns X mal einen schlechten Film an oder? 

Ich versuche mich, seit ich vor Jahren mein Leben „neu gestartet“ habe, nur noch auf das zu konzentrieren, was wirklich wichtig ist für mich. Ich achte durch meine neu gewonnene Achtsamkeit, auf Türen die mich herein bitten … und ich bleibe in Bewegung. Ich habe mich von alten Werten und Überzeugungen getrennt. Das ich meine Vergangenheit nicht ändern kann ist mir bewusst, ABER ich konnte meine Sichtweise auf sie ändern!

Menschen existieren nur für ihre Zukunft, die sie gar nicht kennen!

Viele Frauen sind unglücklich, weil sie ihr Leben auf „später“ verlegt haben. Sie existieren nur für ihre Zukunft, in der sie irgendwann mal glücklich und zufrieden leben möchten! „Dann hol ich alles nach …“ sagen sie dann. Sie verschießen ihr ganzes Pulver und ihre kostbare Zeit im Irrgarten des Lebens mit der Vorstellung über eine Zukunft, die sie nicht kennen und von der kein Mensch weiß, wie sie ausschauen wird.

Ich bin eine wirklich große Befürworterin von Visionen, Zielen und Träumen, ehrlich, aber es darf nicht auf Kosten unserer Gegenwart passieren! Wenn wir nämlich die meiste Zeit Tagträumerin spielen, verpassen wir die Gegenwart und unser Leben, das uns glücklich machen kann?! Sich nur auf die Zukunft zu fokussieren betrachte ich als nie wirklich gelebt zu haben …

Nur in der Gegenwart können wir Veränderungen vornehmen!

Es sollte uns bewusst sein, wie wir heute arbeiten und denken, so werden wir morgen leben! Veränderungen können nun mal nur im JETZT stattfinden und nicht in der Zukunft, in der wir uns sehen! Die Zukunft kommt ohnehin auf uns zu, wir können sie nicht stoppen. Genauso wenig wie wir die Vergangenheit zurückholen können … unsere Zeit ist jetzt.

Deine und meine Lebensuhr läuft bereits seit unserer Geburt. Nehmen wir an was ist, lernen wir aus JEDER Situation, auch die unglücklichen haben ihre Berechtigung und genießen wir unser Dasein … unser Leben. Und vor allem LEBEN wir unser Leben in vollen Zügen … Tag für Tag. <3

„Es gibt zwei Arten sein Leben zu leben: Entweder so, als wäre nichts ein Wunder oder so, als wäre ALLES eines.“

Albert Einstein

Ich entscheide mich für das Zweite … weil es mich automatisch glücklich macht … <3

Das waren sie wieder meine Gedankengänge die mich beschäftigen und die es wert sind mit euch geteilt zu werden. Diesmal mit ganz ganz vielen Ausrufezeichen! Weil so wichtig … :-)

Gerne darfst Du meine Gedankengänge hinaustragen … teilen und liken. Und ich freu mich natürlich,wenn ich Dich das nächste Mal wieder abholen darf und Du Dich mit mir in meinen Gedanken triffst!

Pass auf auf Dich und LEBE JETZT …