Hier schreibe ich über persönliche Erfahrungen, authentisch und sicherlich für die ein oder andere meiner Leserinnen sehr hilfreich.  Ich freue mich auf deine Erfahrungen in den Kommentaren.
Lesezeit: 3 Minuten

Manche Erfahrungen, verschiedenste Erlebnisse, aber auch Freude gibt man gerne weiter. Schönes zu teilen ist immer nachhaltig! Ich habe die Tage einen Umschlag durch meine Türe geschoben bekommen. Es kamen hier in meiner „Lebensschule“ wo ich mich ja noch immer befinde, einige Themen auf. Darauf hin bekam ich diese Geschichte gesteckt, die ich mit Dir heute teilen will.

Eine Geschichte, die uns daran erinnern soll, dass es gut ist, so zu sein wie wir sind! Gönne Dir eine kleine Pause, es lohnt sich wirklich ›lächel‹. Viel Spaß beim Lesen …

Irgendwie Anders

Auf einem hohen Berg, wo der Wind pfiff, lebte ganz allein und ohne einen einzigen Freund, Irgendwie Anders.
Er wusste, dass er irgendwie anders war, denn alle waren dieser Meinung, wenn er sich dazugesellen wollte. Immer wenn er mit ihnen spielen wollte, dann sagten sie: „Tut uns leid, Du bist nicht wie wir. Du bist irgendwie anders!
Du gehörst nicht zu uns und passt auch nicht hier her.“

Irgendwie Anders tat alles, um wie die anderen zu sein.

Er lächelte wie sie und sagte freundlich „Hallo“.
Er spielte, was sie spielten.
Auch er brachte sein Mittagessen in einer Papiertüte mit.

Aber es half alles nichts.

Er sah nicht so aus wie die anderen und er sprach nicht wie sie.
Er malte andere Bilder und er spielte andere Spiele.
Auch sein Essen sah anders aus!

„Du gehörst nicht hierher“, sagten alle. „Du bist nicht wie wir, du bist irgendwie anders!“
Irgendwie Anders ging traurig nach Hause. Er wollte gerade schlafen gehen, da klopfte es an der Tür.
Draußen stand jemand – oder etwas.

„Hallo!“, sagte es. „Nett, dich kennenzulernen, darf ich bitte hereinkommen?“
„Wie bitte?“, sagte Irgendwie Anders.
„Guten Tag!“, sagte das Etwas und hielt ihm die Pfote hin – das heißt, eigentlich sah es mehr wie eine Flosse aus.
Irgendwie Anders starrte auf die Pfote. „Du hast Dich wohl an der Türe geirrt?“, sagte er.

Das Etwas schüttelte den Kopf.
„Überhaupt nicht, hier gefällt es mir.“
Und ehe Irgendwie Anders auch nur bis drei zählen konnte, war es schon im Zimmer.
Es setzte sich auf eine Papiertüte. „Kenn ich Dich?“, fragte Irgendwie Anders verwirrt.

„Ob du mich kennst?“, fragte das Etwas und lachte. „Natürlich! Guck mich doch mal ganz genau an … na los doch!“
Und Irgendwie Anders guckte. Er lief um das Etwas herum, guckte von allen Seiten und weil er nicht wusste, was er sagen sollte, sagte er nichts. „Verstehst Du denn nicht!“, rief das Etwas. „Ich bin genau wie Du! Du bist irgendwie anders – und ich auch.“

Irgendwie Anders war verblüfft. „Wie bin ich?“, sagte er. „Du bist doch nicht wie ich! Du bist überhaupt nicht wie irgendwas, das ich kenne. Tut mir leid. Er ging zur Tür und öffnete sie. „Gute Nacht!“
Das Etwas war traurig. Es erinnerte Irgendwie Anders an irgendwas, aber an was?
Plötzlich fiel es ihm ein.

„Warte!“, rief Irgendwie Anders. „Geh nicht weg!“ Er rannte hinterher, so schnell er konnte. Als er das Etwas eingeholt hatte, griff er nach seiner Pfote und hielt sie ganz fest. „Du bist nicht wie ich, aber das ist mir egal. Wenn Du möchtest, kannst Du bei mir bleiben.“

Das Etwas hatte Lust. Und wie es Lust hatte! :-) Seitdem hatte Irgendwie Anders einen Freund.
Sie lächelten und sagten „Hallo“.
Sie malten gemeinsam Bilder.
Sie spielten das Lieblingsspiel des anderen.
Sie aßen zusammen.
Sie waren zwar verschieden, aber es war wunderschön und harmonisch.

Und ab und zu klopfte es an Ihrer Tür.
Sie öffneten und wenn jemand wirklich sehr merkwürdiger davor stand, sagten sie nicht: „Du bist nicht wie wir, du gehörst nicht dazu …“
Sie lächelten, baten „ES“ herein, und rückten ein Stück näher zusammen.

Ich habe leider keine Ahnung von wem diese Geschichte ist, aber ich finde sie schön und möchte mich auch noch mal dafür bedanken. <3

Was bedeutet „anders sein“ wirklich für uns? Was halten wir für normal? Welche Menschen halten wir für gleich?
Ich möchte nur einen Satz dazu sagen.
Es ist ein tolles Gefühl zu wissen, dass man originell und einzigartig ist! Danke Eva.

Ich hoffe, diese Geschichte hat Dir genauso gut gefallen wie mir. Nun aber eine schöne Wochenmitte mit ganz vielen schönen Momenten.

Lesezeit: 4 Minuten

Tierapie

Tiertherapie oder tiergestützte Intervention wie man ordentlich sagt, habt mich die letzten zweieinhalb Monate, zweimal die Woche begleitet. Diese Erfahrung hat einen hohen Stellenwert in meinem Leben bekommen! Es ist mir so wichtig, dass ich heute meinen Gedankengang dazu nutzen will, etwas „Aufklärungsarbeit“ zu leisten. Ohne Fachausdrücke oder „Arztlatein“ … einfach frei raus. :-)

Kleine Einleitung vorweg

Die, die mich schon etwas länger begleiten, wissen ja, dass ich mich in einer langen geplanten Therapie befinde. Das Ende ist aber bereits in Sichtweite.
In unser aller Leben geschehen manchmal unvorhergesehene Dinge. Wir nehmen sie hin. Wir müssen sie akzeptieren. Oft sind auch körperliche und seelische Verletzungen dabei.

Nach vielen Jahren des „Mitschleppens“, treten SIE aber plötzlich wieder mehr an die Oberfläche. Meistens dann, wenn alles im „Kasten“ ist. Sprich – die Kinder sind groß und führen ihr eigenes Leben. Man selbst hat endlich eine Richtung im Leben gefunden, die sich gut und klar anfühlt … die Zeit zum Durchatmen ist da und wir stehen in den besten Lebensjahren. <3

Und plötzlich BAM, platzen sie wieder auf … die seelischen Verletzungen. Verlangen plötzlich gesehen und versorgt zu werden! Dieser Zustand wird zu einer besonderen Belastung. Diese Belastungen sind jedoch anders als Stress im Job oder Terminkollisionen. Und so kommt es, dass einen eine seelische und körperliche Erschütterung überrennt! Begleitet von großer Angst, Hilflosigkeit und Gefühlsverlust, um nur ein paar Eckpunkte anzuführen. Diese Umstände führten dazu, dass ich mich entschlossen habe, eine spezielle Therapie zu beginnen.

Natürlich ist mir bekannt, dass es viele Frauen gibt, die dieselben Probleme mitbringen. Für all diejenigen sei gesagt: Es ist nicht abnormal in solch ein Gefühlschaos zu kommen! Es ist auch kein Zeichen von Schwäche! Es ist ein Signal dafür, dass das Gehirn bemüht ist, Erlebtes zu verarbeiten. Also eine natürliche Reaktion unseres Körpers und unserer Psyche auf ein oder mehrere zutiefst belastende Erfahrungen …

Das Erkennen ist der erste Schritt zur erfolgreichen Bewältigung durch eine kompetente Unterstützung von außen!
Nun ja … und dafür habe ich mich entschieden <3 … Einleitung Ende. :-)

„Tieraphie“ oder Tiergestützte Intervention

Ich bin hier in den Genuss gekommen, eine solche, für mich erstmalige Therapie, zu machen und kennenzulernen. Und ich bin sowas von dankbar dafür!

Zu Tieren habe ich seit Kindheit an schon immer einen ganz besonderen Draht. Natur und Tiere sind einfach eine fantastische Kombi finde ich. Hunde, Katzen, Hasen und natürlich Pferde …, wenn ich davon umgeben war, fühlte ich mich schon als Kind pudelwohl. ›lach‹

Pferde waren immer mein absoluter Traum gewesen! Allerdings musste ich mir das Reiten „verdienen“! Der Geruch von Weide, Pferdeäpfeln und Leder, war damals etwas ganz Spezielles für mich. Mit dem Älterwerden kam die Arbeit, die stressige Zeit. Eine andere Freizeitgestaltung und auch andere Interessen.

Vor drei Jahren allerdings haben mein Herzmensch und ich uns entschlossen, uns zu „vergrößern“. Unsere MONJA, eine Pitbull Diva wurde zu meiner Medizin. Es änderte sich unglaublich viel! Ein Jahr darauf folgte Hund zwei. AMON, unser Pausenclown und Kampfschmuser <3, ein American Bulli! Ab diesen Zeitpunkt war nochmal alles anders – positiver geworden! Dass Tiere einen ganz besonderen Einfluss auf mich hatten, war mir wieder ganz bewusst geworden.

Sehr erfreut war ich natürlich, als mir eine Therapieform hier in der Klinik angeboten wurde, die ich nur aus dem Fernsehen kannte. Tiergestützte Maßnahmen, die mich zum Strahlen brachten. Vier Stunden pro Woche, nix wie Schweine, Stall, Weiden, Blue, der Hütehund und natürlich Pferde!

Ich weiß, dass es Menschen gibt, die Tiere nicht mögen. Es gibt aber auch Menschen, für die ein Leben ohne Tiere nicht lebenswert ist! Je nach Erfahrung und Prägung. Ich bin davon ganz fest überzeugt, der Genesungsprozess kann für viele „kranke“ Menschen durch den Kontakt mit Tieren schneller gefördert werden.

Tiere wirken natürlich nicht biochemisch oder instrumental auf kranke Organe oder auf den Organismus, sondern sie stärken und bereichern das Gefühl von Beziehungen. In meiner dieser Therapie, wurden alle Register gezogen, um mit einem positiveren Abschluss nach Hause zu gehen. Das Arbeiten mit dem Pferd brachte mir so unglaublich viel! Tief verschüttete Emotionen kamen langsam an die Oberfläche!

Pferde haben ein großes Maß an Kommunikationsbereitschaft. Sie reagieren sehr sensibel auf die Gefühlszustände von uns Menschen. Pferde spüren, wenn gesprochene Worte und unsere Körpersprache nicht übereinstimmen! Schauspiel, ist also nicht … :D  Diese Begleitung durch das Pferd ist ein ganzheitliches Ansprechen von Körper, Geist und Seele.

Es ist eine Teamarbeit ohne Druck und Wertung! Im Vordergrund steht die Begegnung mit dem Tier und der Aufbau einer ganz besonderen Beziehung. Es werden alle Bereiche wie Empfindung und Wahrnehmung angesprochen. In meinem Fall war es ein großer Schritt nach vorne! Gefühle nicht nur zu kennen, sondern auch wieder zu spüren, Emotionen ein Ventil geben zu können … meine Tränen hatten wieder „Arbeit“. Und meine körperlichen Schmerzen traten stark in den Hintergrund, wenn ich am Hof sein durfte! Außerdem half es mir meine Konzentration und meine Aufmerksamkeit wieder ins Gleichgewicht zu bringen! <3

Fast alle Wahrnehmungen sind psycho-emotionaler Natur. Daher kann eine solche Therapie eine Verbesserung in vielen Dingen bringen! Ich betrachte es als eine weitere Persönlichkeitsentwicklung. Es stärkt das Vertrauen in sich selbst!

Es ist eine heilende Wirkung von Pferd zu Mensch, die ich auf jeden Fall weiter verfolgen möchte.

Stella, mein Pferd in der Therapie

Danke STELLA, du SCHÖNE. Du warst für mich wie ein geduldiger, liebevoller wunderschöner Spiegel.
Äußerlich zart und klein … innerlich aber eine riesige Persönlichkeit …
Ich werde dich so sehr vermissen … und da laufen auch schon wieder die Tränen …

Es gibt Phasen, in denen wir die Stille der Tiere brauchen, um uns von der Vergangenheit zu erholen!

Falls Du vielleicht noch Fragen dazu hast, schreibe mir gerne, es gibt so viel darüber zu erzählen.
Ich wünsche Dir ein warmes Gefühl im Herzen und eine gute Zeit, pass auf Dich auf.

Lesezeit: 2 Minuten

Nach jeder Träne folgt ein Lächeln!

Also, ein klein wenig „befremdend“ sind diese Shootings schon für mich … gerade dann, wenn ich an eine Zeit denke, die alles andere als gut war.

Es gab eine Zeit, da habe ich viele Tränen vergossen, weil ich meinen Job hingeschmissen habe und mir danach dachte, nichts mehr wert zu sein. Dachte meinen Stellenwert in der Gesellschaft verloren zu haben.
HEUTE, lache ich, weil ich weiß, dass ich diesen Job keinesfalls brauche um glücklich zu sein!

Ich habe geheult, weil ich nicht wusste, von was ich meine lebensnotwendigen Ausgaben bezahlen soll!
HEUTE, kann ich darüber lächeln, weil ich weiß, dass Geld nur bedrucktes Papier ist und nicht ausreicht, um ein glückliches Leben führen zu können!

Ich habe gebrüllt über so viel Traurigkeit und Einsamkeit, die ich in mir trug. Ich habe mich gehasst dafür!
HEUTE, lächle ich dankbar in den Spiegel, weil ich zufrieden bin. Zufrieden mit der Arbeit an mir und meinem Leben.
Es war jede Minute wert. <3

Ich habe viel geweint, weil ich viele Lügen und Aggressionen er- und durchlebt habe.
HEUTE, kann ich darüber lachen, weil ich weiß, dass DAS niemals mein Weg sein wird.

Ich war voller Traurigkeit und Tränen, weil ich glaubte, keine Anerkennung zu finden.
HEUTE, heute kann ich darüber nur mehr lachen, weil Anerkennung einen ganz anderen Stellenwert für mich hat als noch vor ein paar Jahren!

Wie ich geweint habe, weil ich von einer Krise in die andere gefallen bin!
HEUTE, heute kann ich im Stillen darüber lächeln und sogar dankbar sein, weil ich weiß, dass jede einzelne Krise mich stärker gemacht hat!

Ich habe auch vor Schmerzen geheult. Seelische und Körperliche.
HEUTE, versuche ich zu lächeln, wenn sich Schmerz ankündigt. Weil mir bewusst ist, dass Schmerzen im Leben dazugehören und die richtige Einstellung dazu Berge versetzen kann. <3

Ich habe geweint, weil ich keinen Sinn mehr in meinem Leben sah.
HEUTE, kann ich diese Gedanken kaum verstehen und lache laut darüber! Ich sehe, dass der Sinn des Lebens, all die Zeit direkt vor meiner Nase war …

Ich habe geweint, weil ich mein Leben nicht mehr ausgehalten habe. Die Oberflächlichkeiten und all die gesellschaftlichen Zwänge. Das Lügen und Betrügen. Die „Masken“ in all ihren Variationen u.v.m.
HEUTE – JETZT, lache ich darüber und bin unendlich dankbar, weil mir diese Erfahrungen dabei geholfen haben, zu der Frau zu werden, die ich nun endlich sein darf. <3

Wenn wir ehrlich sind, könnte jeder von uns diese Zeilen geschrieben haben. Vielleicht mit kleinen Änderungen. Fakt ist, es kommt nach jedem Gewitter wieder mal die Sonne zum Vorschein. Nach der tiefsten Nacht folgt ein Morgen. Nach Kälte und Eis blühen wieder die Blumen … und so ist es auch mit unserem Leben. Wichtig dabei ist, das Positive daran zu erkennen, auch wenn es manchmal Zeit in Anspruch nimmt. ›lächel‹

Also, sentire la vita … fühl das (DEIN) Leben.

Lesezeit: 2 Minuten

Der Tod eines geliebten Menschen verändert unser ganzes Leben. Selbst wenn Menschen sterben, die wir nicht mal kennen, zum Beispiel bei Naturkatastrophen, hinterlässt das Spuren in unserem Denken. Das Sterben ist eine Tatsache des Lebens und wenn wir sie verstehen lernen, lehrt sie uns, BESSER auf uns aufzupassen. In meiner Geschichtenliebe geht es heute genau darum. Viel Freude in den paar Minuten des Lesens.

DER GESPRUNGENE BECHER …

Vor vielen Jahren, ich lebte zu dieser Zeit in Thailand, hielt mein Lehrer Ajahn Chah einmal seinen Keramikbecher hoch. „Schaut mal“, sagte er zu uns. „Da ist ein Sprung drin.“ Ich schaute mir den Becher genau an, konnte aber keinen Sprung erkennen.

„Im Moment“ fuhr er fort, „ist der Riss noch unsichtbar. Aber er ist da. Eines Tages wird irgendjemand diesen Becher fallen lassen, dann zeigt sich der Sprung und führt dazu, dass mein Becher zerbricht. Das ist sein Schicksal. Wäre er dagegen aus Plastik, erklärte mein Lehrer weiter, hätte er kein solches Schicksal und auch keinen unsichtbaren Sprung!

Man könnte ihn fallen lassen, dagegen schlagen oder sogar mit ihm Fußball spielen, er würde trotzdem nicht kaputtgehen. Seine Unzerstörbarkeit könnte euch zu Unachtsamkeit verleiten. Mein  Becher aber ist zerbrechlich und deshalb muss man gut auf ihn aufpassen.

Auch der menschliche Körper, betonte Ajahn Chah, hat einen Sprung. Im Moment ist er noch unsichtbar, aber er ist da. Damit meine ich euren zukünftigen Tod. Eines Tages wird es zu einem Unfall oder einer Krankheit kommen oder ihr werdet sehr alt sein …, dann tritt der Sprung zutage und ihr werdet sterben. Das ist euer Schicksal.  Wäre euer Leben unendlich, sagte Ajahn Chah zum Schluss, wäre es so stabil wie ein Plastikbecher, dann könntet ihr auf jegliche Vorsicht verzichten.

Weil aber unser Leben so zerbrechlich ist, weil es unser Schicksal ist zu sterben, müssen wir gut darauf aufpassen.
Wenn wir begriffen haben, dass auch Beziehungen ebenso empfindlich sind wie ein Keramikbecher, folgt daraus, dass wir gut aufeinander aufpassen müssen.

Zu wissen, dass das Glück einen Sprung hat, lehrt uns, nichts Freudvolles für selbstverständlich zu halten. Und die Erkenntnis, dass unser Leben irgendwann ein Ende hat, macht uns die Kostbarkeit jedes einzelnen Moments deutlich!

Von Ajahn Brahm

Uns steht allen dasselbe Schicksal irgendwann mal bevor. Und ich hoffe und wünsche es JEDEM das er sehr alt und einigermaßen gesund bleiben darf. :D Sehen wir unser Leben, unsere Beziehungen NICHT als Plastikbecher, sondern als wertvolles Porzellan, dass wir nicht mehr „nachkaufen“ können. <3

Es hat mich wieder riesig gefreut für Dich diese wahre Geschichte herauszusuchen.
Lesen … nachdenken … tun. Mehr soll es gar nicht sein. ›lächel‹

Bis zum nächsten Mal, …

Lesezeit: 2 Minuten

Die DIVA in mir?

Hallo meine Liebe.
Würde ich heute DAS sein, was ich mir gestern kurz mal gewünscht hätte, würde ich heute Morgen keinen Kaffee, sondern Champagner schlürfen oder meinen Kaffee aus Champagnerschalen trinken … ›lach‹

Manchmal (wie gestern eben, Grund: unerklärlich) wäre ich gerne in den Körper einer Diva gekrochen.
Ich wollte eine Frau verkörpern, die keine ausgetretenen Sniker trägt und unbequeme Wahrheiten ausspricht!
Sondern ein zielsicheres und stilsicheres Persönchen. <3

Unter uns, ich arbeite sogar manchmal heimlich daran! Ich versuche meine göttlichen Diva-Anteile hervorzuholen.
Da tausche ich dann Turnschuh gegen mein einziges Paar hochhakiger Schuhe, setze einen selbstbewussten Blick auf, während ich im Supermarkt zwischen den Regalen – den Einkaufswagen fest im Griff, schließlich brauche ich ein wenig „Gehhilfe“ mit hohen Schuhen – feuchtes Toilettenpapier kaufe. ›lach‹

Der Spaß hat aber ein recht schnelles Ende. Ich muss mir leider eingestehen – der Typ DIVA bin ich nicht!
Die Diva wirkt an mir wie ein Kostüm, dass mir fünf Nummern zu groß ist!
Und spätestens beim Ausziehen meiner „Haken“ bin ich mir wieder ganz sicher:

Ich bin eine Frau, die für ihre Herzmenschen rund um die Uhr bereit ist.
Manchmal sehr chaotisch und verplant.
Eine „Kumpelin“ (wieder ein Wort das es noch nicht gibt) die sagt, was sie zu sagen hat.
Manchmal viel … und manchmal gar nix.
Tja und das alles in Turnschuhen und XL Shirts. ›lach‹!

„Wecke die DIVA in dir“ … Nö, ich lass sie besser schlafen. Und so wickle ich meine schön polierten High Heels wieder in das Seidenpapier und zieh mir meine geliebten Turnschuhe über.  Jetzt erkennen mich auch meine Hunde wieder … Amore mio <3!

Das war mein ganz persönlicher ausritt, in die Diven Welt :D. Und dazu muss ich auch gleich nochmal etwas genauer werden.

Wir Frauen sind Diven … halt etwas anders, als man sich unter dem Namen vielleicht vorstellt. Eigentlich ganz einfach zu definieren. Wir modernen Diven leben in Würde und in Güte. Wir beschweren uns nicht lautstark über Missstände – wir gehen selbst mit gutem Beispiel nach vorne.

Wir wälzen keine Arbeit ab, wir leiten unser „Volk“, indem wir fest anpacken, anstatt nur zu befehlen! Wir geben unser Wissen und unsere Erfahrungen gerne weiter, damit andere lernen und wachsen können. Wir modernen Diven sind immer darauf bedacht, dass es den Menschen, die wir lieben, gut geht … allerdings NICHT zu jedem Preis. >zwinker<

Wir wissen auch, dass wir nicht jeden retten können. Das der Schutz unseres „Königreiches“, inklusive der „Königsfamilie“, unserer eigenen Würde und Gesundheit vorgeht und wir deswegen ungesunde Verbindungen lösen müssen! „Schütze das was wertvoll ist. Inklusive Dir selbst.“

Wir lernen ständig und entwickeln uns weiter. Wissen und lernen bedeutet überleben. Leben in einer Welt, die sich mit jedem Tag schneller verändert. Und all das machen wir modernen DIVA´s eben gerne in Turnschuhen. Warum? Weil wir damit schneller laufen können!

Danke, dass Du mich in meinen heute etwas anderen Gedankengängen besucht hast, hat Spaß gemacht mit Dir darüber zu plaudern. Und wenn Du noch etwas zu sagen hast … ich bin da … IMMER. :D

Lesezeit: < 1 Minute

Deine, meine, unsere Zeit?

Was ist wichtig und was können wir vertagen oder ganz aus unserem Zeitplan streichen?

Vielleicht ist es nämlich gerade Deine Zeit, Dich auf Dein eigenes Glück zu konzentrieren?

Vielleicht ist gerade die Zeit gekommen, um mit negativen Leuten abzubrechen, … sie haben es wirklich nicht verdient einen Platz in Deinem und meinem Leben zu besetzen!

Vielleicht ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt, egoistisch zu sein was die LIEBE betrifft?

Nimm Dir diese Liebe und schenke sie Dir selbst …, solange bis Du jemanden begegnest, bei dem Du Dich völlig fallen lassen darfst!

Konzentrieren wir uns auf UNSER Glück und UNSER Lächeln <3

Vielleicht ist es gerade der richtige Zeitpunkt, sich mit Deinem Wachstum zu beschäftigen, als weiter all Deine so wertvolle Energie in unwichtige Dinge zu investieren? Es könnte doch durchaus möglich sein? Betrachten wir unser Leben doch mal von hoch oben … was rührt sich bei diesem Anblick von uns selbst?

Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt.

Eine erfüllte Zeit, die wünsche ich Dir.
Sentire la vita.

Lesezeit: < 1 Minute

Unser Leben ist ein ausgezeichneter Lehrer …

Es gibt Zeiten, da wünschen wir uns Kraft … sehr viel Kraft! Was bekommen wir stattdessen?
Schwierigkeiten die uns STARK machen.

Wie oft in meinem Leben habe ich mir Klarheit und Weisheit gewünscht … und ich bekam Probleme um sie lösen zu können und dadurch fand ich zu meiner KLARHEIT.

Seien wir ehrlich … wie oft wären wir gerne mutiger? Was tritt ein … es werden Hindernisse vor unsere Zehen geworfen, um sie zu überqueren!

Ich habe mich viele Jahre nach LIEBE gesehnt und ich traf nur auf Menschen, die einen Sack voller Probleme mitschleppten, besorgt und bedürftig waren. Unruhig und laut. Böse … sie brauchten mich um ihre Defizite auszugleichen. Warum nur? Ich weiß es heute: Sie hielten mir den Spiegel vors Gesicht!

Wir wünschen uns Entscheidungen …
Und wir bekommen viele Gelegenheiten!

Wenn ich darüber nachdenke, muss ich feststellen, dass ich nichts von dem bekommen habe, was ich mir gewünscht hätte. Aber ich weiß, dass ich all das brauchte um da anzukommen, wo ich heute sein darf.

Heute ist es mir klar, dass alles im Leben einen Sinn hat. Deshalb habe ich mich entschieden, jetzt über so manche Verwirrung zu lachen, Tränen die kommen, Platz zu geben und nicht immer auf eine Antwort zu warten.

Unser Leben ist ein ausgezeichneter Lehrer. <3

Bis bald und sentire la vita  …

Lesezeit: 3 Minuten

Wer bestimmt, was wir wert sind?

Was sind wir wert? Eine Frage, die mich schon in jungen Jahren immer wieder mal beschäftigt hat. Es ist eine schwere Frage, für die ich jedoch in der Zwischenzeit meine persönliche Antwort gefunden habe und die ich heute mit Dir teilen will.

Ich bin eine Frau, die Beispiele liebt. Selbst fällt es mir leichter, anhand dieser, Dinge realer zu betrachten. Deshalb beginne ich diesen Artikel auch mit einem Beispiel, der die Frage „Was sind wir eigentlich wert?“ anschaulicher machen soll.

Stell Dir doch mal vor, Du bist am Weg zur Arbeit. Du überquerst die Straße und ein Auto rast viel zu schnell, noch über die rote Ampel. Im Krankenhaus wirst Du wach und kannst außer Deinen Augen nichts bewegen. Es gibt keine Möglichkeit aufzustehen, Du kannst nichts tun. Du kannst anderen Menschen Deine Hilfe nicht mehr anbieten, sie aufheitern oder gemeinsam aktiv sein …

Du kannst Deinen unruhigen Popo, auf kein Bike mehr schwingen und Dich auspowern. Dein aktives Dasein hat vielleicht für immer ein Ende …

So nun, wie geht es Dir dabei, wenn Du diese Zeilen liest? Bist Du schockiert, weil ich so ein überzogenes Beispiel verwendet habe? Weil diese Dinge ja grundsätzlich immer nur anderen passieren?

Was bist Du nun wert?

Wenn wir die Antwort auf solche Fragen auf die übliche Art versuchen zu finden, dann stehen wir bald an einer Mauer an. Wann ist ein Mensch wertvoll? Wenn ich Menschen danach frage, sind die Antworten meist sehr gleich. Nämlich das man etwas erreicht oder hinterlassen haben sollte um als „wertvoll“ zu gelten. Wir sollten eine Familie gegründet haben, ein gutes Leben führen, immer sein Bestes geben und etwas Sichtbares erschaffen haben!

Was, aber wenn all das wie in meinem Beispiel nicht mehr möglich ist?

Wenn wir nicht mehr aktiv sein können?
Nichts mehr vollbringen können?
Keine Ergebnisse mehr vorzeigen können?
Sind wir dann wertlos?

Würden wir die Familie eines ans Bett oder Rollstuhl gefesselten Menschen fragen, ob diese Person für sie jetzt keinen Wert mehr für sie hat … wir würden wahrscheinlich geohrfeigt den Raum verlassen müssen. Auch Menschen, die scheinbar nichts leisten, haben einen Wert!

Menschen die großartige Dinge leisten, bringen die Erde dadurch auch nicht aus dem Gleichgewicht. Wir Menschen leben immer irgendwie weiter. Auch, wenn wir schon ein paar Mal am Rande des Abgrundes standen. Alles wird durch Neues ersetzt. Das angesammelte Geld wird wieder ausgegeben und am Ende schließt sich der Kreis. Jeder gesellschaftliche und natürliche Kreislauf beginnt von vorne.

Also hängt unser wirklicher menschlicher Wert, nicht davon ab, was wir leisten, denn es ist der Vergänglichkeit unterlegen.

Unser Wert hängt alleine vom „SEIN“ ab

Und das SEIN, machen wir doch richtig gut oder etwa nicht? Es gibt so viele unterschiedliche Menschen, unterschiedliche Geschichten hinter den facettenreichen Gesichtern! Individuelle Vorlieben und Fähigkeiten … und alle sind wir genau richtig und DAS alleine macht uns wertvoll. :D

Leider erzählen uns unsere Gedanken manchmal andere Geschichten. „Glaube nicht alles was Du denkst!“ Diesen Satz habe ich verinnerlicht. Wie oft fühlen wir uns als Mensch wertlos oder einfach nicht liebenswert genug? Ich sage Dir etwas: Unser Wert als Mensch ist unantastbar. JA richtig gelesen. Denn kein TUN macht uns wertvoller und kein FEHLER macht uns weniger wertvoll!

Natürlich dürfen und sollen wir sogar unsere Ziele erreichen, wir dürfen auch erfolgreich sein und anderen Menschen in welcher Form auch immer, helfen. Wir sollten es aber nicht tun, um vermeintlich als Mensch wertvoller zu sein! Wir sind es auch so. Wir sind auch so gut genug. Der Rest ist eine Draufgabe. ›zwinker‹

Wir dürfen einfach sein. Mal traurig, mal glücklich, manchmal langweilig und ein anderes mal ein Clown. Mal unwissend, mal sehr klug. Manchmal langsam wie ein Schnecke und manchmal voller Power. Es würde noch so viel mehr geben, aber all das sind unsere Facetten des SEINS.

Unser Leben will gelebt werden. Frei, wild, ruhig … ganz egal wie, Hauptsache im Fluss.
Und nochmal zum Abschluss:

Dein/unser wirklicher menschlicher Wert, hängt nicht davon ab was wir alles leisten …, sondern einzig und alleine davon, dass wir SIND, wie wir sind! Wenn möglich ziemlich bunt. <3

Es war mir wieder eine Freude, Dich in meinen Gedanken willkommen zu heißen. Wenn es vielleicht jemanden gibt, der für Dich besonders wertvoll ist, dann sag es ihm … JETZT.

Eine schöne Zeit und pass gut auf Dich auf.

Lesezeit: 3 Minuten

Wie schön ist es, schön zu sein?

Ich wäre ja keine Frau, wenn ich nicht manchmal über die Schönheit ein paar Worte verlieren würde. Es kann natürlich auch sein, dass ich diesen Gedankengang dazu benutze um mir einiges von der Seele zu schreiben. Ich will ja immer ehrlich bleiben ne? >zwinker<

Der Herbst ist im Anmarsch so viel steht ja mal fest. Jetzt kann ich also wieder all die Körperstellen einpacken, die während des Sommers hier in Italien, das Licht der Welt erblicken durften. Sie verschwinden wieder allmählich unter langen Ärmeln, den Jeans und in geschlossenem Schuhwerk.

Die Zeit ist vorbei, in der ich abwägen musste, wie viel Haut ich zeigen will, ob der Ausschnitt tiefer oder besser höher sein soll. Die Ärmel fehlen und das Kleid kurz oder über die Knöchel reichen soll. All das sind Entscheidungen die Jahr für Jahr aufs Neue immer wohlüberlegter getroffen werden wollen.

Zusammen mit einer Entscheidung: „Wie gut will ich überhaupt aussehen?“ und vor allem für wen? und welche Opfer würde ich dafür bringen? Schönheit liegt ja immer im Auge des Betrachters … das sag ich ja schon immer!  Manchmal aber, liegt sie auch nur eine Armlänge neben mir. An einem der letzten Tage, hier am Strand.

Sie machte es sich sehr bequem … Miss Italy … das vermutete ich jedenfalls … hier neben mir auf der Liege. Augenblicklich verspürte ich ein deprimierendes Gefühl in mir. Das optische Gefälle war mir durchaus bewusst, aber es war wieder mal ein Test meines Lebens und so versuchte ich taff zu sein.

Vielleicht sollte ich noch sagen, dass ich den ganzen Sommer über mit meinem kleinen Babybauch gekämpft habe. Muss aber dazu auch sagen, dass ich mich nicht wirklich angestrengt habe ihn loszuwerden. Dazu kommt das mein Herz-Mensch durch seine Photographie mit einigen ganz richtigen echten Models gearbeitet hat, die ich alle – zugegeben etwas neidisch beäugt habe.

Also zurück … ich packte nicht zusammen, nein ich blieb und versuchte mich in die straffe Haut der „Miss Italy“zu versetzen. Es gelang mir aber nicht so ganz und so bastelte ich an einer für mich zufriedenstellenden Aktion.
Und so dachte ich dahin …

Ich weiß, dass es Models gibt, die sich selbst nicht schön finden und darunter leiden, dass sie auf ihr Aussehen reduziert werden. Schönheit öffnet Türen. Aber sie gehen auch ganz schnell wieder zu, wenn da nicht mehr kommt außer den Äußerlichkeiten. Da bin ich mir ganz sicher. Bewundert zu werden für etwas, für das man eigentlich nix kann ist immer ein Risiko!

Die nicht so Schönen müssen dafür bezahlen, wenn sie „schön“ sein wollen und Beachtung finden. Die „Schönen“ möchten wie normale Menschen behandelt werden und nicht auf ihre Schönheit reduziert werden … eine ungerechte Verteilung, oder?  Ich glaube, es ist sehr anstrengend schön zu sein und auch zu bleiben. Kein hervorstehendes „Babybäuchlein“, keine Orangenhaut und wellige Schenkel! Das ist harte Arbeit und bedeutet sehr viel Verzicht …

Außerdem muss Frau das mögen ständig von neidvollen Blicken betrachtet zu werden. (So wie ich es die ganze Zeit tue.)

Ich kann einfach rein gar nichts finden. Keine Delle, kleine Falten ja … aber die sehen so gut aus! Es muss schlimm sein  für „Miss Italy“ zu beobachten wie sie sich vom Pfirsich zur Dörrpflaume entwickeln wird …

Ich glaube, ich bin jetzt an einem Punkt, wo meine Bewunderung loslässt! Ich glaube nämlich sie hat sich ganz bewusst neben mich gelegt. Sie will sich so richtig gut fühlen. Bevor nächstes Jahr ein „Dellchen“ bemerkt wird.
Eigentlich schlimm.

Du hübsches wundervolles Ding neben mir, lass Dir von der FrauenPunk Mum etwas sagen: Selbstverständlich siehst Du Bombe aus, bist knackiger als ich. Aber Du siehst nur besser aus, weil ICH ES NICHT BIN! Stell Dir mal vor „Miss Italy“, wenn alle so aussähen, würden wie Du, würdest Du nicht mehr aus dem Rahmen tanzen! Ich erlaube Dir weiter neben mir, Deine Schönheit, die durch mich erst zum Strahlen gebracht wird, zu sonnen.
Etwas Dankbarkeit wäre allerdings nett. Ohne mich würdest Du nicht so strahlen!

Ein Ergebnis mit dem ich zufrieden bin. Ich werde jetzt meine Beine einölen, mich in Position bringen und dabei Schokoladenkekse essen. Der Sommer ist ohnehin vorbei … und nächstes Jahr schauen wir mal wie es um den Babybauch steht. :-)

Aah ich danke Euch das ihr mich labern habt lassen! Das hat jetzt mal unheimlich gut getan. >weglach<
Ich freu mich aufs nächste Mal …

Lesezeit: 3 Minuten

Dreihundert … ich kann es gar nicht glauben … es ist ein Montag vor dem Mittwoch. Wie immer plane ich einen lesenswerten Artikel zu schreiben. Eigentlich alles wie immer und ganz normal. Bis ich auf meine Planungsliste schaue. Nochmal von vorne:
Es ist Montag vor dem Mittwoch. Aber es ist kein normaler Montag vor dem Mittwoch. Meine Augen sind gerade doppelt so groß wie normal. Ich werde am Mittwoch meinen 300sten Artikel hier auf FrauenPunk online schicken …

Und während ich es so gar nicht glauben kann, merke ich wie meine Ohren heiß werden. Ich bekomme immer „Glühohren“ wenn ich aufgeregt bin. ›lach‹ Zu meinen heißen Ohren folgt aber gleich eine Nachhut an Gefühl. Ich bekomme Stress! Der 300 Artikel … sollte eventuell was ganz besonderes werden? Oder ist das egal? Es hat ja bestimmt niemand mitgezählt?

Und jetzt, was mache ich? Ich konnte noch nie unter Druck, schon gar nicht unter meinem eigenen, kreative Leistungen bringen! Es fällt mir nix ein. Schreibblockade pur. So wird das nichts.

Selbstgespräch:

Du wirst dir jetzt ein Häferl (auf Deutsch – Tasse) Kaffee holen, setzt dich wieder an deinen Schreibtisch und fängst an zu schreiben. Drauf los. Ohne Plan. Du brauchst keinen Plan Sandra. Schreib alles auf was dir zu deinen 300sten, einfällt …
Denke an Christiane, die dir in ihren Textkursen immer wieder gesagt hat: „Bei Schreibblockaden – Stift in die Hand, ansetzen, los schreiben. Nicht aufhören. Der „Flow“ findet seine Worte und daraus entstehen sehr oft gute Texte.“

Genau, das werde ich auch machen. Ich bin eine gute Schülerin, setze um, was ich gelernt habe. >großer Schluck Kaffee< … ich beginne jetzt.

Mein erster Gedanke – Freude

Ebenso mein erstes Wort – Freude. Große Freude! Ich hätte mir ja nicht gedacht, so viele Artikel auf meine Seite zu bringen! Nicht weil mir die Ideen etwa ausgehen würden, sondern weil ich so oft mit mir haderte aufzuhören. Viele Veränderungen habe ich immer wieder vorgenommen, versucht zu verbessern, meine Zielgruppe gesucht und nicht sofort gefunden wie ich es mir gewünscht habe.

Zu viele Frauen-Blogs haben mich manchmal in meiner „Fahrt“  ausgebremst. Erfahrene Frauen, die Seminare und Coachings anbieten und damit auch ihre Rechnungen bezahlen können. Ganz anders als bei mir und deshalb sehr oft mein Gedanke: „Ich lasse es sein …“

Danke mein liebes Bauchgefühl und danke meiner inneren Stimme! Für euren ständigen Ohrwurm: „Weitermachen, weitermachen …“ Ich bin diesem Ohrwurm gefolgt und darüber bin ich ehrlich froh! Es hat mir wieder gezeigt, dass es auch ohne Unterstützung seiner sogenannten FB -Freunde oder tausender Instagram Follower möglich ist, sein Ding zu machen und damit Menschen in meinem Fall, Frauen, zu erreichen! <3

Unsere FrauenPunk Gruppe besteht aus doppelt so vielen Mitglieder, als ich „Freunde“ auf FB habe. Mein Blog und die Gruppe hat außerdem dazu geführt, dass ich viele davon auch schon näher kennenlernen durfte. >freu< Verbundenheit ist entstanden und ebenso ein unterstützendes Miteinander! Ohne Neid nur mit Herz dabei.

Ich werde oft gefragt …

„Warum machst du das?“ Meine Antwort dazu ist immer dieselbe. Ich möchte Frauen ihre Perspektiven aufzeigen, zeigen wie sie ihre Linie finden und danach auch leben können. Das sie sich von den Medien, der Gesellschaft  und auch ihrem Umfeld nicht verunsichern lassen sollen! Ich will damit öffentliche Meinung erzeugen … vielleicht auch ein Sprachrohr sein für diejenigen, die sich (noch) nicht trauen auszusprechen, was sie wollen!

„Wie viel Zeit investierst du in diese Sache?“ Als ich damit begann, war ich sehr langsam. Viele Hilfsmittel konnte ich nicht nutzen, da ich mich nicht auskannte. Ich wollte einfach nur schreiben. Das reichte aber nicht. Ich habe damals unglaublich viel gelesen und musste mir sehr viel Wissen aneignen. Ich war unsicher und langsam.

Jetzt bin ich mir sicher. Habe mir viel angeeignet und zusätzlich die Schulbank gedrückt. Ich liebe das, was ich hier mache, es ist aber in der Zwischenzeit auch umfangreicher geworden! Und um diese Frage zu beantworten, darf ich sagen es sind täglich mehrere Stunden, die ich am MacBook verbringe.

„Wo nimmst du deine Ideen für deine täglichen Postings und Artikel her?“ Das frage ich mich manchmal auch. >lach< Wenn ich ehrlich bin, fehlt mir eher die Zeit, alles umzusetzen, als die Ideen, die mir ständig durch den Kopf gehen. Nach wie vor lese ich sehr viel. Meinen Input bekomme ich, wenn ich Menschen beobachte, mit Frauen rede oder schreibe. Jede Idee wird festgehalten und sofort aufgeschrieben. Nach dem Motto: NIE ohne Stift und Block das Haus verlassen. :-)

Ich wollte die 300 heute dafür nutzen, jeder einzelnen von euch ein DANKE hier zu lassen. Ebenso die paar Fragen, die ich so oft gestellt bekomme, zu beantworten. Ich bin mega happy über 2628 Menschen, die mich abonniert haben!
Der Rest bleibt gleich. :D

Das wars eigentlich, meine Schreibblockade ist wie weggeblasen und ich könnte endlos weiter schreiben. :-)

Ich aber entlasse euch nun in einen hoffentlich fantastischen Tag und freue mich, wenn wir uns morgen wieder lesen!