Hier schreibe ich über persönliche Erfahrungen, authentisch und sicherlich für die ein oder andere meiner Leserinnen sehr hilfreich.  Ich freue mich auf deine Erfahrungen in den Kommentaren.
Lesezeit: 2 Minuten

Ach komm, geh doch einfach raus in die Sonne!

Nicht immer kann es einem super toll gehen.
Nicht immer ist alles sonnenklar und einfach.
Und nicht immer fühlt man sich wohl in seiner Haut.

Das ist jedenfalls so mein „Status“, der mir immer wieder einmal begegnet.
Ab und zu und manchmal auch etwas öfter gibt es diese Tage, was solls.
Mir hilft es dann sehr, mit jemandem, besonders meinem Herzmenschen, darüber zu reden, der immer ein offenes Ohr für mich hat.
Aber es kommt auch manchmal vor, dass an solchen Tagen NIEMAND da ist, dem ich mich anvertrauen kann.
So oft es auch gut tut, sich zu öffnen, so ist es auch sehr oft wahnsinnig anstrengend, sich Freunden anzuvertrauen.
Gute Freunde merken einfach, wenn ich gerade nicht „rund“ laufe … wenn mich etwas bedrückt und ich mich nicht gut fühle.

Es ist aber auch so, dass nicht immer das passende Verständnis oder kompetente Antworten vorhanden sind.
Besonders, wenn sie unaufgefordert als „Beilage“ serviert werden!

„Sei doch einfach glücklich, du bist es ja sonst auch!“
„Du weißt ja gar nicht wie gut es dir geht, also schätze das!“
„Hör auf, darüber nachzudenken!“
„Das wird schon wieder werden …“
„Wenn das dein einziges Problem ist?“
„In einem Jahr, lachst du darüber, wirst sehen!“
„Setz dich in die Sonne!“

So oder so ähnlich fallen die Dialoge dann aus. Mir ist natürlich klar, dass keine dieser Meinungen und Ratsanschläge böse gemeint ist! Viele Menschen wissen einfach nicht, wie sie auf unangenehme und drückende Gefühlslagen, reagieren sollen. Mir fällt auf, dass viele Menschen die naheliegende Antwort einfach nicht finden. Und somit werden „Standard-Sprüche“ ausgepackt. Ich habe keine Ahnung wie es Dir damit geht, aber manchmal würde es ohne diese Weisheiten besser gehen.
Einfach nur ein Mensch, der einem für ein paar Momente zuhört, wenn der Lieblingsmensch gerade nicht bei einem sein kann.

Ich bin mir meines erarbeiteten Privilegs durchaus bewusst und ich bin absolut keine Frau, die viel und ständig jammert. Ich bin so dankbar, wenn ich am Morgen wach werde und ich mir Kaffee machen darf, warmes und kaltes Wasser habe, ein schönes Zuhause bewohnen kann und gesund bin! Kaum habe ich andere Menschen mit meinen Problemen belasten wollen … ich komme da sehr gut alleine klar. :D Aber wenn es doch manchmal vorkommt und ich mich jemandem anvertraue, sind mir diese Ratschläge dann etwas zu oberflächlich. Sie hören sich auswendig gelernt und „ausgelutscht“ an.

Bin ich undankbar? DAS frage ich mich manchmal. WER bin ich, dass ich so etwas von mir geben darf?

Ich bin nur ehrlich und ich spreche auch NUR für mich.
Und ganz ehrlich – manchmal reicht es eben nicht mehr einfach mich nur in die Sonne zu setzen, tief durchzuatmen und alles um mich herum zu vergessen!

Sehr oft muss man mehr tun als nur zu lächeln, mehr geben, um glücklich zu sein. Manchmal heilt nur die Zeit und nicht der Moment. Deshalb bin ich selbst sehr vorsichtig mit den oben angegeben (nicht immer passenden) Aussagen.
Ich wünsche es mir für mich selbst nicht … deshalb wähle ich meine Anteilnahme und meine Ratschläge sehr sorgfältig.

Nicht umsonst gibt es diese goldene Regel, die heißt:
„Was du nicht willst, dass man dir tut, das füg auch keinen anderen zu.“

Heute habe ich mich DIR anvertraut.
Wie denkst Du darüber?
Ich wünsche Dir eine schöne Zeit, viele inspirierende Momente und ganz viel Sonne im Herzen.

Lesezeit: 2 Minuten
Jürgen Mayer Photography

Ich habe vergeben und ich hoffe auch zu vergessen …

ICH, bin nicht mehr böse, ich verzeihe denen, die mich verletzt haben.
Bewusst oder unbewusst. Hinter einer Maske von guten Absichten und vielleicht der Liebe.
Ich vergebe auch denen, die mir damals „Wichtiges“ weggenommen haben.
Sachen … Pläne und auch Menschen.

Die, die mich belogen haben, und die mich betrogen haben.
Auch den Menschen, die nicht bei der Wahrheit geblieben sind.
Und ich vergebe auch den Menschen, die mir für eine lange Zeit,
den Mut und mein Vertrauen um zu lieben, zerstört und entrissen haben!

All die Menschen, die mich verlassen haben. Mir den Rücken zugedreht und ohne Worte und Erklärung gegangen sind …
ich vergebe euch.
Ich vergebe den Menschen, die mich „geködert“ haben. Auf die ich hereingefallen bin.
Auf ihre Versprechen, ihre Unterstützung … damit sie mir dann – Zeit danach, meine Träume wegnehmen konnten.

Ich vergebe den Menschen, die mich in meinen schwersten Momenten meines Lebens, nicht gesehen haben.
Auch die, die mich mit Sorgen, Schmerz und Leid unverdient belastet haben.
All den Menschen, die versucht haben mich pausenlos zu verändern, die mir meine Freiheit nehmen wollten …
ICH bin nicht mehr böse.

Ich vergebe den Menschen, die meine Angst nicht erkannten und mich deswegen gleichgültig und ungerecht behandelten.
Die, die mich be- und verurteilt haben, obwohl sie mich gar nicht richtig kannten.
Ich vergebe deshalb, weil ich meinen Körper und meiner Seele GUTES tue damit.

Ich sage es sehr leicht, obwohl es alles andere ist als das. ICH bin nicht mehr böse und vergebe.
Meine Seele hat da so ihre eigenen Gedanken dazu und meint:
Diese Menschen haben es damals nicht anders gekonnt und gewusst.
Vielleicht waren es meine zu hochgesteckten Erwartungen?
Meine Abhängigkeit in vielen Dingen?

Vielleicht, so denkt meine Seele, müsste ich ihnen sogar dankbar sein, dass sie mir geholfen haben,
mich durch all die Vergangenheit, zu erkennen.
Vergebung kann sich wunderbar anfühlen, wenn wir begonnen haben, uns selbst zu erkennen.

Das war meine Botschaft … vielleicht kommt sie genau zum richtigen Zeitpunkt zu Dir.
Ich wünsche Dir eine wunderbar schöne Zeit. Pass gut auf Dich auf.

Eine feste Umarmung auch für meinen Herzmenschen J.M.
DANKE für dieses Bild. Love You.

Lesezeit: 3 Minuten

Die Menschen werden immer krasser. Jedenfalls empfinde ich es so. Schon eine kleine Diskussion wird (nicht selten öffentlich) – schon zu einer großen Sache mit noch größerer Auswirkung. Streit ist vorprogrammiert, weil Menschen es verlernt haben, ruhig aufeinander zuzugehen und gemeinsam über ihre Ansichten zu reden. Diese ständige Beobachtung hat mich inspiriert, darüber zu schreiben … für ein besseres Miteinander.

Wir kennen es alle. Eine Meinungsverschiedenheit mit einer uns nahestehenden Person hat uns verletzt und macht uns wütend. Wir haben das Gefühl, uns immer und immer wieder über dieselben Dinge zu streiten. Unser Gegenüber hat keinen Bock sich zu ändern, verharrt auf seinem Standpunkt und wir? Wir sind enttäuscht, gekränkt und oft auch richtig sauer. Aber ehrlich, sind wirklich IMMER die anderen an allem schuld? Diese Frage habe ich mir sehr oft selbst gestellt, und bin zu dem Entschluss gekommen, als allererstes an MIR selbst zu „feilen“. Meine Vorgehensweise möchte ich jetzt mit Dir teilen. Für DICH und Dein Umfeld. Dabei?

Die Erwartungshaltung

JA, ICH habe Erwartungen an viele Menschen, die mir etwas bedeuten. Dazu stehe ich. Ich habe viele Werte, die mir wirklich wichtig sind. Wie zum Beispiel Pünktlichkeit. Es ist eine Form der Wertschätzung, wenn mich jemand nicht 20 Minuten im Regen stehen lässt, sondern pünktlich erscheint. Ich gehe eigentlich immer davon aus, dass es meinem Gegenüber auch wichtig ist! Verhält er sich dann doch anders als erwartet, ärgert mich das maßlos!

Akzeptanz als Lösung. Statt aus der Haut zu fahren, hol ich mal tief Luft. Ich denke über meine Erwartungen nach und versuche mich in mein Gegenüber hineinzuversetzen. Schließlich kann ja auch etwas Unerwartetes geschehen sein. Allerdings spreche ich meinen Wunsch von Pünktlichkeit danach aus. Erklärungen lösen den angespannten Moment auf jeden Fall auf. Wiederholungen sagen mir allerdings – sorry, aber unsere Wege werden sich hier trennen. Denn Wertschätzung erwarte ich von allen Menschen, mit denen ich meine Zeit teile.

Die Schuldzuweisung

Das bequemste und einfachste überhaupt! Sätze wie „Warum bist Du nicht, warum hast Du das?“ … kommen uns schnell über die Lippen. Alles, was bequem ist, kommt auch schnell in Worten dahergeflogen. Klar, wir fühlen uns im Recht und statt bei uns zu bleiben, geben wir häufig dem anderen die Schuld für eine Situation.

Ich ändere meinen Blickwinkel. Denn ich weiß es ja: Wer mit einem Finger auf andere zeigt, weist mit den anderen Fingern der Hand in die eigene Richtung! :D Ich versuche es so zu sehen: Diese Situation wurde geschaffen, damit ich etwas lernen kann. Wenn ich mich als Beispiel nehme, es geht oft gar nicht um irgendwelche Meinungsverschiedenheiten, den vollen Mülleimer oder unaufgeräumte Ecken. Es geht ausschließlich um mein Gefühl! Ich beobachte mich und das Resultat ist nicht beachtet und gesehen zu werden. Es sind „Wunden“ aus meiner Vergangenheit, für die ich selbst sorgen muss und nicht mein Gegenüber oder mein Partner. Ich rate hier jedem – sprich darüber und öffne Dich Deinem Gesprächspartner.

Die liebe Bequemlichkeit

Wie schon oben erwähnt ist es einfach, die „Schuld“ beim anderen zu suchen. Wir müssen nämlich dabei nicht unser eigenes Verhalten hinterfragen. :-) So herrlich leicht … Schublade auf, Probleme rein … Schublade wieder zu! Und schon ist alles gut. Leider nur sehr kurz. Also bei mir hat sich noch nie ein Problem mit dieser Technik aufgelöst.

Raus aus der Bequemlichkeit! Das ist die Lösung. Ich habe ganz viele neue Verhaltensweisen gelernt. Allerdings passiert das nicht über Nacht. Verhaltensweisen müssen „trainiert“ werden wie ein Muskel und das ist am Anfang ganz schön mühsam. Aber am Ende des Weges wartet mehr Gelassenheit auf uns. Und ich wollte in angespannten Situation lieber mit Gelassenheit, als mit Ärger reagieren! Und dazu fällt mir nur eines ein: in vielen kleinen Schritten und täglicher Übung zum Ziel. ›lächel‹

Kontrollfreak?

Erwischst Du Dich manchmal dabei, alles kontrollieren zu wollen? Von vorne bis hinten? Alles und jeden? Oh ja, ich war so jemand. Ich kann Dir sagen, was dahinter steckt: Es ist die Angst zu versagen, die Angst loszulassen und zu scheitern. Und genau DAS, spürt auch jedes gegenüber. Denn dessen Verhaltensweisen möchten wir gleich mit kontrollieren. Ich habe mir damit niemals Freunde gemacht. Nicht in Beziehungen und es erschwerte auch meine berufliche Laufbahn in gewisser Weise. Heute habe ich all das abgelegt und wie soll ich sagen – mein Leben ist sehr viel einfacher geworden. :D

Zauberwort ist loslassen. Ein sehr „abgelutschtes“, aber trotzdem magisches Wort! Einfach und schnell geschrieben, aber schwer umgesetzt. Loslassen funktioniert nur dann, wenn wir Momente der Ruhe in unseren Alltag (wieder) einbauen. Ich habe viele alte Verhaltensweisen losgelassen und das „Loslassen“ zeigte sich als schwierig. Ängste kamen an die Oberfläche, die sich körperlich als auch seelisch bemerkbar machten. Manchmal war ich wie blockiert, gab der Unsicherheit aber kein Futter, um noch größer zu werden.  Mein Mantra dabei: „Hallo Angst … herzlich willkommen.“

Vielleicht testest Du meine Punkte bei Deinem nächsten Gespräch. Signalisiere immer Verständnis als erste Version, um selbst welches zu erhalten. Wie oft reden wir über die gleiche Sache ergebnislos? Bis es jeder begriffen hat? Bis keiner mehr Lust hat? Oder bis keiner mehr da ist und zuhört, weil vielleicht verärgert?

So soll es doch nicht sein!
Ich wünsche Dir nun eine schöne Zeit und NUR gute Gespräche mit Menschen, die zu Dir passen.

Lesezeit: 3 Minuten

MEIN WEGBEGLEITER …

Die letzten drei Wochen hatten ja oberste Priorität für mich. Viele Tage ausschließlich für mich und meinen Körper. Mir hierher Arbeit mitzunehmen, wollte ich nicht. In den letzten Tagen ist mir aber etwas passiert, das ich unglaublich „besonders“ empfand, mir von meinen Gefühlen und Gedanken eine kurze Notiz machte, und es heute mit Dir teilen möchte. :-)

Bei all dieser Ruhe hier, konnte ich meine Gedanken „fliegen“ lassen und meine ganze Aufmerksamkeit, meinem Begleiter schenken. Nochmal zurück zum Anfang:

Seit etwa 1,5 Stunden bin ich nun unterwegs und genieße die Stille hier im angrenzenden Wald. Alleine bin ich allerdings dieses Mal nicht. Ein Zitronenfalter ist seit einer ganzen Weile schon, immer in meiner Nähe. Mal vorne, mal hinter mir … immer da. Als würde er mich verfolgen. ›lach‹

Irgendwo an der letzten Weggabelung ist er mir aufgefallen und seit dem wich er mir nicht mehr von meiner Seite. :-)
Schritt für Schritt, auf den schmalen Wildpfaden liefen und flogen wir gemeinsam dahin. Ich hob meinen Fuß – er faltete sein Flügel. Immer greifbar in meiner Nähe.

Wir Menschen werden von so vielen Dingen verfolgt, war mein Gedanke. In unseren Träumen, im Gedanken und auf unseren Spazierwegen. Nach einer Weile setzte ich mich auf einen Baumstamm und das zitronengelbe kleine Ding, nahm tatsächlich neben mir auf einem Moospolster Platz, mitten im Wald in voller Ruhe. :D Ein Wald, indem nach einem viel zu langen Winter, endlich wieder Farbe zurückgekehrt war.

Es ist ganz ruhig und ich erinnere mich, wie wichtig es ist, auf die unscheinbaren und kleinen Dingen, die um uns sind, achtzugeben. Mein Fokus liegt auf dem gelben kleinen „Klecks“, der so filigran seine zerbrechlichen Flügel unter Kontrolle öffnen und schließen konnte. Unglaublich, wie viel Schönheit so ein Waldstück bieten kann.

Es scheint mir so, als würde mein flatternder neuer Freund es genauso genießen wie ich. Wir beide scheinen hier die Einzigen weit und breit … bis auf die Vögel, die hier ihre Melodien von Baum zu Baum schicken. Immer dieselben Töne, die ausreichen, um mich für einige Momente „abwesend“ zu fühlen. Der gelbe Wirbelwind flattert wild vor meiner Nase und ich muss lachen. Es fühlt sich beinahe so an, als würde er mir sagen wollen: „Komm, es reicht, wir gehen weiter …!“

Ich folge der Aufforderung und dem Weg, der erkennbar ist. ER, fliegt mit. ›lach‹
Mal scheint die Sonne zwischen den Bäumen durch. Der Wind ist angenehm warm und erzählt bestimmt so seine Geschichten, für die, die hinhören. Der Schmetterling und ich genießen unser Umfeld in vollen Zügen. Mir gelingt es, jeder Empfindung nachzugehen. In diesem Moment beneide ich den kleinen Falter, um seine Flügel … was für ein Gefühl das sein muss, fliegen zu können?

Ein ganzes Stück folgen wir beide dem von der Sonne erleuchteten Weg – der gelbe Klecks immer in Sichtweite. Auf einem Holzstoß lasse ich mich erneut nieder und starte ein Experiment: Ich strecke meine Hand aus und wünsche mir, dass sich der mein Begleiter darauf niederlässt. Als sei es das normalste auf der Welt, nimmt ER mein Angebot anstandslos an … lässt sich nieder und schließt seine Flügel.

ICH fühle mich wie ein kleines Kind. Grinsend sitze ich da … betrachte ihn ganz genau und traue mich kaum zu atmen. Er bleibt.
All das passiert zwischen dem Grün der Bäume, dem hellen warmen Licht der Sonne und dem blau-weißen Himmel. :D

Der Kleine ist ein geduldiger Zuhörer, denn er bleibt, als ich ihm ein paar Dinge aus meinem Leben erzählte, in der Hoffnung, dass mich kein anderer Mensch überrascht. ›lach‹. Plötzlich verlässt er meine Hand und fliegt los in den Wald hinein. Ich bin es diesmal, die ihm folgt. Es ist ein Weg, den ich nicht kannte. Am Ende des Weges breitete sich eine wunderschöne Aussicht vor mir aus!

Der gelbe Falter kreist plötzlich über meinen Kopf wild umher. So als würde er sagen: Hey, genieße diese Aussicht, hier kommen nur ganz wenige her …! Und dann … dann fliegt er davon. Der Sonne entgegen.

Alles wirkt so friedlich und besonders auf mich. Wo er nur hin will, mein kleiner Wegbegleiter?
Mit einem Lächeln im Gesicht mache ich mich wieder auf den Weg. Zurück nach Hause, OHNE zu wissen, wo Zitronenfalter im Frühling so hinfliegen … 

Zu Hause angekommen bestätigt sich eines meiner Lieblingszitate:

Im Alltäglichen das Wunderbare sehen und erkennen. Wo immer wir auch sind – seien wir GANZ dort!

So schön, dass Du mich heute auch begleitet hast, und uns auf diesen Ausflug gefolgt bist. ›lächel‹.
Ich wünsche Dir eine gute Zeit und ganz viele solche Momente, wie ich es in diesen Tagen erleben durfte!

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Fremde Energie? Akzeptiere ich nicht mehr!

Meine Toleranzschwelle ist eine nicht geringe, bei den meisten Dingen im Leben. Ich habe in den letzten Jahren, da so meine ganz eigene Devise dafür entwickelt. Eine, die mir gute Dienste leistet. Und zwar lautet diese: Fühlt es sich nicht frei und gut an, dann ist es nicht meines, es darf gehen. Der Vorteil an dieser Strategie ist, der Alltag ist heute im Vergleich zu den vergangenen Jahren, ein sehr entspannter geworden. Ich drehe nicht mehr am Rad, wenn mal etwas nicht so toll und präzise läuft.

Gerade in der momentanen Zeit, ist es sehr schwer geworden, sich nicht in dem Fluss der negativen und berechtigterweise auch dramatischen energieraubenden Zeit, mitreißen zu lassen und darin zu ertrinken! Hier bin ich streng, konsequent und habe null Toleranz. Ich lasse mir dabei keine anderen Optionen offen, weil es mir und meinem Leben nicht guttut. Das bedeutet konkret: keine fremden Energien!

Erklärung …

Was bedeutet „fremd“? Es sind all die Gedanken, Gefühle und Gespräche, die Negatives beinhalten. Anders gesagt, all das, was mich nicht aufbaut, nicht ermutigt, mir keine Hoffnung schenkt und mich nicht inspiriert. Menschen, die von Haus aus alles schwarz malen und wie versteinert in sich verharren.

Alles, was mich bedrückt und mir die Perspektive nimmt, Angst macht und mich entmutigt, muss gehen.

Du denkst jetzt vielleicht das ich egoistisch bin? Keine Empathie gegenüber anderen zeige? Da muss ich Dir widersprechen, denn so ist es auf keinen Fall! Situationen oder Umstände – egal ob es in meinem Leben ist oder das Weltgeschehen, vieles ist bedauerlicherweise nicht veränderbar! Aber was sich dazu in meinem Kopf abspielt, darüber entscheide nur ich selbst.

Und dafür habe ich mich schon vor einigen Jahren entschieden. Liebe – Friede – Freude in mir. Etwas anderes „bewirte“ ich nicht mehr. Natürlich ist es aber auch in meinem Leben so, dass es sehr viele Umstände gibt, die mir das genaue Gegenteil von Freude, Liebe und Friede bereiten. Klar, wie bei allen Menschen. Nichts ist immer nur „rosa puder Wolke“ Es sind die Prüfungen und die Herausforderungen unseres Lebens, die jeder für sich meistern sollte. Wer keine Herausforderungen im Leben hat, ist entweder bereits gestorben oder er hat sich dermaßen in seiner „Bequemlichkeitsblase“ zurückgezogen, dass das Wort LEBEN, ein Fremdwort geworden ist.

Da in beiden Fällen solche Menschen meinen Blog niemals lesen würden und ich auch eine ganz andere Zielgruppe damit erreichen will, gehe ich davon aus, dass DU zu der anderen Menschengruppe gehörst. ›lächel‹.

Ich gehe davon aus, dass auch Du Dich für positive Gefühle und Gedanken entschieden hast. Für GUTE Energie. Für den Weg, der weitaus größer ist, als alle Umstände. Stärker als alles Leid und mächtiger als jede Not und Traurigkeit. So oft sage ich zu mir selbst: „Wenn die Liebe in der Situation es nicht lösen kann und auf die Reihe bekommt, dann können wir alle nach Hause gehen.“

Mir ist klar geworden, wenn ich mich mit guter Energie verbinde, auf die Liebe setze, dann stehe ich immer auf der Siegerseite! Ganz egal, was auch sein mag. Natürlich bin ich auch nur ein Mensch und mich überfallen auch manchmal Gedanken, die damit nichts zu tun haben. Was passiert? Ich mache da kurzen Prozess:

Weg damit. Diese Gedanken, die aufkommende fremde Einstellung und die negativen Gefühle will ich nicht mehr in meinem Leben bewirten! Jeder Tag ist viel zu kostbar, als dass ich es mir erlauben möchte, mich schlecht zu fühlen! Dafür ist meine hart erkämpfte Selbstliebe viel zu stark.

Ich weigere mich schon seit langem, mich bedrückt zu fühlen.
Ich lasse es nicht mehr zu, dass mir irgendjemand oder irgendetwas, meine Lebensfreude und Energie wieder wegnimmt!
Kann gut sein, dass der Verstand mir seine Argumente vorsingt?
Kann gut sein, dass die Gefühle durchdrehen … es ist mir egal.
Ich erhebe mich und greife durch. Ich möchte keinen fremden negativen Energien mehr ein zu Hause geben!

Viele meiner Schubladen haben ihre ganz eigene „Ordnung“ besser gesagt Unordnung.
In meinem Kreativ-Abteil herrscht Chaos pur! Mag sein, aber in meinem Innersten sorge ich für Ordnung und Harmonie.

Ich möchte Dich inspirieren, …

Das ist das, wofür mein Herz brennt. Du sollst Dich von mir inspirieren lassen, ich möchte Dir ein Vorbild sein und ich würde mir so sehr wünschen, dass Du irgendwann mal genauso sagst: „So … und jetzt ist es genug …“ Für mich nur noch Liebe, Freude und Frieden in meinem Innersten!

Wenn wir uns selbst so stark lieben, uns wichtig sind, wir uns zu „schade“ sind, um uns von äußeren Dingen runterziehen zu lassen, kommt diese meine Einstellung von alleine um die Ecke! Ein Auf und Ab im Leben ist normal und das war schon immer so. Menschen gewinnen und verlieren. Alles um uns verändert sich ständig, aber lassen wir es nicht zu, uns schlecht zu fühlen!

Ich bin so viele Jahre jeden Abend mit Angst eingeschlafen und auch wieder wach geworden! Ich habe mir viele Sorgen und Gedanken gemacht. Ich habe mir die „Rucksäcke“ anderer umgeschnallt und ich habe für mich persönlich keine Zukunft mehr gesehen. Ich möchte nicht mehr traurig, verängstigt und besorgt durch mein Leben gehen, keiner kennt sein „Ablaufdatum“!

Ich habe es endlich hinbekommen. Ich lebe ein Leben, indem ich über Dinge entscheide, und nicht die Dinge über mich!
Ich kann heute meinen Alltag ohne mulmiges Gefühl im Bauch bestreiten. Ein Leben mit wenig Verzweiflung und Unsicherheit, weil ich vertraue.
Ich vertraue mir, dem Leben und den engsten Menschen in meinem Umfeld ›lächel‹

Ich habe es ja schon oft geschrieben, aber es ist doch so: Wir fühlen alles andere, was um uns und auch fernab geschieht, ohnehin. Ob wir uns dafür entscheiden oder es uns einfach vor die Nase gehalten wird. Mitgefühl ist etwas Wertvolles … hätten die Menschen nur mehr davon. Aber lass es nicht zu, dass Dich der Strudel der Traurigkeit, der Empörung, und die Negativität unter Wasser drückt, es hilft nämlich niemanden!

Das waren meine Gedankengänge heute. Ich wünsche Dir eine gute Zeit. Pass auf Dich auf.
Alles Liebe …

Lesezeit: 5 Minuten

Meine Reise ist zu Ende … fürs Erste jedenfalls. Die letzten zehn Wochen Kurs, die mich mir wieder ein Stück näher gebracht haben, waren aufschlussreich. Sie brachten Klarheit, aber auch sehr viel nachdenkliche Momente. Auch wenn es heute ein sehr persönliches Thema wird, will ich es mit Dir teilen, weil, und jetzt kommt er wieder, mein Spruch: Denn irgendwie sind wir doch alle etwas gleich.›lächel‹

Das Leben …

Die Vorstellungen von einem Happy-Live sitzen tiefer, als ihr vielleicht meint. Unabhängig wie viele Bücher man liest, welche Visionen wir darüber haben und welche Manifestationstechniken wir anwenden. Dank den verschiedensten sozialen Medien, Instagram oder Pinterest, das ich übrigens richtig gern mag, können wir uns genau abschauen, wie das „perfekte“ Leben auszusehen hat.

Ein Traumhäuschen, einen liebevollen Menschen an seiner Seite, das Leben voller Reisen, einen Beruf der erfüllt, finanzielle Unabhängigkeit obendrauf, eine funktionierende Familie und ein großer spaßiger Freundeskreis auf den man zählen kann. Also … versteh mich bitte nicht falsch – ein tolles Lebensziel ist eine wunderbare Sache!

Ich persönlich halte nicht viel davon, von meinem Leben zu sagen: „Hey, Hauptsache ich bleibe gesund.“ Das wäre mir zu wenig. Und wieder, nicht falsch verstehen, ohne Gesundheit ist das Leben nur halb so gut, dennoch ist mir diese Aussage zu leicht dahergesagt und langweilig! Deswegen ist ein Ziel vor Augen zu haben, ein wunderbarer „Motor“ und Motivation zugleich um aus einem gleichmäßig dahinplätschernden Leben, etwas Besonderes machen zu dürfen. Ich würde sogar sagen, es ist der SINN unseres Lebens?

Ich habe in den letzten Wochen sehr viel über Ziele und Visionen gelesen und gelernt. Jedes Coaching beschäftigt sich damit und zeigt jede Menge Schritte, wie man diese erreichen kann. Nach dem Motto: „Dream Big Baby“. Ich bin so dankbar für diese Möglichkeiten und Tools, die einem geboten, gezeigt und letztendlich auch  super angewendet werden können. Es hat alles wunderbar funktioniert. Die Umsetzung war kein Problem. Das begreifen auch nicht. Und dann … waren sie da … diese Momente, die mich zweifeln ließen.

Die Reflekt-Tage und das Nachdenken …

Und dann sitzt man da und denkt über sein Leben nach. Die vergangenen Wochen, Monate und Jahre. Was ist alles schiefgegangen? Was ist alles Ungeplantes passiert? Viele Vorwürfe und Schamgefühle kamen hoch. Und nun? Ich bin bereit groß zu träumen, aber was geschieht, wenn das, was für mich an erste Stelle steht, plötzlich verloren geht? Wenn ich wieder falsche Entscheidungen treffe und letztendlich meinetwegen „wieder“ alles den Bach heruntergeht? Kurz gefragt: Was, wenn ich versage? So ist es mit den Lebenszielen und den Gedanken aus vergangenen Tagen.

Die Enttäuschungen, das Versagen, die Scham und die Schuldgefühle der Vergangenheit, können verhindern, dass keine richtige Lebensfreude mehr aufkommen mag. Von Lebenszielen und Träumen rede ich schon zweimal nicht. Ist das tatsächlich möglich, fragst Du Dich vielleicht jetzt? JA ist es. Ich war selbst mal in dieser Lage und ich konnte nur noch von einem Moment zum anderen leben. Träume, Ziele, neue Herausforderungen … never und nicht denkbar gewesen!

Ich kenne meine Leserinnen nicht persönlich. Aber ich weiß, dass viele so denken und in dieser Vergangenheits-Situation verharren. Wovon schreibe ich hier genau? Ich spreche von einer Sache, die für Dich persönlich das allerschlimmste war oder ist. Dein mein größtes Fehlverhalten, das Scheitern, das gleichzeitig das AUS Deiner Unbeschwertheit bedeuten kann.

Gemeint ist der Berg von Scham und Schuld, die damit zusammenhängen … egal, ob es drei Monate her ist oder zehn Jahre und mehr. Eine Sache, die Dich wahnsinnig belastet.

Viel habe ich in den letzten Wochen darüber nachgedacht und ich kann natürlich nur für mich sprechen. Es gibt da wirklich so einiges, dass im Verborgenen liegt. Falls Du Dich vielleicht von meinen Worten angesprochen fühlst, dann habe ich jetzt eine sehr gute Botschaft für Dich. Denn mit diesem Beitrag geht es heute raus aus diesem Sumpf aus „Schuld & Sühne“! Ein Vorsatz, den ich mir vorgenommen habe, NACH meinem neuen „Lernerlebnis“. Bist Du dabei, dann höre mir zu:

Hier, für UNS … schwarz auf weiß

Nehmen wir uns selbst die Schuld von den Schultern.
Vergeben wir uns … radieren wir sie aus, so als wäre es nie geschehen.
Egal ob wir Fehler unbewusst oder bewusst gemacht haben – es zählt heute nicht mehr.
Heute ist es damit endlich V O R B E I.

Damit ist auch die Schamhaftigkeit zu Ende.
Niemand braucht sich für sein Verhalten zu schämen.
Hätten wir es damals besser machen können, dann hätten wir es auch getan, da bin ich mir sicher. Wir waren leider nicht in der Lage.

Verurteilen wir uns nicht mehr! Vergeben wir uns. Kein Mensch hat auch das Recht, uns Vorwürfe zu machen!
Kein Partner, kein Freund und auch nicht unsere Eltern.
Selbst wenn sie vielleicht „recht“ hätten … auch dann nicht.
Irgendwann ist es vorbei mit dem „bestraft“ werden! HEUTE ist dieser Tag, oder es wird niemals aufhören.
Heute haben diese Dinge und Gedanken für uns ein ENDE.

Ab heute sind wir keine kostenlosen „Helfer“ des schlechten Gewissens mehr, die sich vielleicht mehrmals wöchentlich selbst bestrafen, indem wir uns schuldig und schlecht fühlen! Wir löschen es heute … radieren es weg … für immer. Unsere Schuld ist vergeben, sie ist verjährt und vorbei.
Wir stellen uns unserer Verantwortung und machen gut, was gutzumachen ist. Aber darüber hinaus gibt es keine Schuld & Sühne mehr. Kein sich schlecht fühlen und bereuen.

DU und ich … wir haben uns vielen Dingen gestellt.
Wir haben analysiert, haben es therapiert.
Unzählige Male durchlebt oder verdrängt.
Heute ist es gut. Es ist Schluss.

ICH habe in den letzten Tagen einen NEUANFANG geschenkt bekommen, durch diese Erfahrung in meinem Kurs. Und den, will ich DIR heute auch schenken!
Ein Leben ohne Schuldgefühle.
Ein Leben ohne Scham.
Ein Leben, das ab heute voller Leichtigkeit für Dich sein soll. In Ruhe und in Sicherheit.
Ein Neuanfang, indem Dir alles zu Füßen liegt, wenn Du willst. Es darf leicht sein!
Wo ganz viel Schönes auf Dich wartet und rein gar nichts aus der Vergangenheit eine Auswirkung auf Dein heutiges Sein und Deine Zukunft hat!
Ich möchte Dir neue Unbeschwertheit schenken. :-)
Ein neues Vertrauen … vor allem in Dich selbst!
Neues Glück und neue Freude.

Du LIEBE … unsere Vergangenheit ist ausgelöscht. Unsere Zukunft geebnet, aber nicht frei von Hürden, denn auch diese Erfahrungen brauchen wir weiterhin, um glücklich zu sein.
Aber die quälenden Erinnerungen an vergangene Handlungen und Entscheidungen haben keine Daseinsberechtigung mehr. Ich schenke Dir diesen Neuanfang, so wie ich ihn geschenkt bekommen habe. ›lächel‹.

„Ich VERGEBE mir und ich stimme der Erfahrung zu. Viel konnte ich durch diese Situation über MICH SELBST lernen und herausfinden, WER ich als Mensch eigentlich sein möchte und wer NICHT. Aus diesem Grund bin ich DANKBAR, diese Erfahrung gemacht zu haben. Ich weiß jetzt, dass ich mich selbst mit meinem VORWURF nur beschwere und ich mir dadurch selbst im Weg stehe. Ich verzeihe mir.“

Ich hoffe, mein Geschenk ist bei Dir angekommen! Selbstvorwürfe und destruktive Gedanken aus vergangener Zeit, erschweren unsere Gegenwart und damit auch sehr oft unsere Zukunft! Unsere Ziele und Visionen können sich deswegen nur schlecht entfalten und einstellen. DREAM BIG … wurde mir gesagt. Worauf warten wir noch?
Lassen wir alles Alte gehen und widmen wir uns unseren Träumen, Visionen und Zielen.

Aus dem Herzen geschrieben und mit guten Wünschen verschickt!

Lesezeit: 2 Minuten

ICH MUSS HEUTE MAL GAR NICHTS …

Gelernt hab ich es ja nicht! In meiner Familie galt „nix“ tun als faul. Von nichts wird auch nichts kommen und all die Sprüche, die man eben dann so mitbekommt und die sich auch ziemlich lange im Kopf halten!

Gott sei Dank sehe ich die Dinge schon wesentlich entspannter als früher. Ich höre auf meinen Körper und kann meinen Bedürfnissen nachgehen. IMMER wäre das zu langweilig, aber hin und wieder ist dieses absolute Nichtstun, wie ein kleiner Urlaub. ›lach‹

Ich kann nach dem Wachwerden erstmal an einen schönen Tag denken und mein Handy ausgeschaltet lassen.
Ich kann mich nochmal genüsslich umdrehen, mich in die Decke einmummeln und überlegen, was ich danach, nach Herzenslust, gerne frühstücken möchte.

Bleibt heute mein MacBook zu oder hab´ ich Lust zu schreiben?
Ich werde heute auf keinen Fall auf meine ToDo Liste, auch nicht auf meinem Bauchumfang und schon gar nicht auf die „Wollmäuse“ in der Ecke schauen! Sondern nur auf MICH … mich … mich. :D

Ich muss nicht einkaufen, wenn ich keine Lust habe.
Ich muss auch mit niemandem sprechen, wenn es mich stresst.
Ich werde mich NICHT bewerten und auch nicht bewerten lassen!
Ich bin in meinem Tempo unterwegs. :-)

Ich muss heute wirklich gar nichts!
Perfekt sein und aussehen … heute nicht.
Ich muss nicht pünktlich sein, weil ich mein Reich nicht verlasse.
Fleißig werde ich auch nicht sein. Lustig? Mal schauen … ›zwinker‹
Ich muss heute keine Vergebungsmeisterin werden oder „Wunder-Gründerin“.

Das Einzige, was ich heute werde, ist – auf mich stolz sein!
Und DANKBAR. Dankbar für jeden Atemzug.
Das ist ohnehin SEHR VIEL, weil ALLES!
Ich werde heute einfach nur SEIN.
Denn es geht schließlich um MICH … mich … mich. :-)

Ein schönes Gefühl, sich selbst zu gestatten, einfach mal zu sein und keinen Verpflichtungen nachzugehen.
Eine kleine Pause vom Alltag. Denn ein bewusstes „Nichtstun“ hilft mir, eine gute Balance zwischen Entspannung und Anspannung in meinem Alltag zu finden.

Wir alle brauchen das grundsätzliche Bewusstsein, das zur Ruhe kommen und Phasen der Entspannung sind für jeden von uns notwendig, um wieder neue Kraft zu tanken. KRAFT, die Du und ich in absehbaren Momenten im Job und im Leben brauchen!

Nur ein einziger Tag des Nichtstuns ist ein toller Anlass, sich dessen bewusst zu werden! Also ist es keine verlorene Zeit. Mich erinnert so ein Tag des Nichtstuns aus dem längst gewohnten Automatismus auszusteigen. Ich persönlich habe keine „Dosieranleitung“ für solche Tage. :-) Ich nehme mich ganz bewusst wahr und höre auf die Signale, die mir mein Körper zuflüstert. Ich habe es wieder gelernt, mich richtig wahrzunehmen … mal nichts zu tun … ganz ohne Schuldgefühle und unangebrachte Glaubenssätze im Kopf!

Es gibt da ein chinesisches Sprichwort, das besagt: „Beim Nichtstun bleibt nichts ungemacht.“ So ist es.
Nichtstun bedeutet, das zu tun, was Dir und mir im Moment wichtig ist. Für mich ist es Routine geworden und ich finde, es darf so sein. Freiraum fürs Nichtstun hat jeder, und ich kann es auch Dir nur empfehlen. :-)

So denn, viel Spaß und noch mehr Erholung wünsche ich Dir bei Deinem „ersten“ oder nächsten Nichtstun-Tag!
ICH, bin dann mal weg …

Lesezeit: 2 Minuten

Das Los der starken Frauen …

Bestimmt kennst Du diese Aussage „Hey, DU bist so eine starke Frau, DU hast schon so viel geschafft, DU stemmst das jetzt auch noch …“ Es gab eine Zeit, da konnte ich diesen Satz schon gar nicht mehr hören, weil er einfach so leicht dahergesagt war! Wie es eigentlich in mir drin aussah, war alles andere als „stark“.

Das Los von „starken Frauen“ – es ist ein paar Zeilen wert und die teile ich mit DIR … weil auch DU zu den Starken gehörst. ›lächel‹

Wenn sie Dich als starke Frau sehen, denken sie, dass Du nichts oder niemanden brauchst. Du kannst alles aushalten und wirst alles überwinden, was passiert. Es nichts ausmacht, NICHT angehört, beteuert oder verwöhnt zu werden.

Wenn sie Dich als starke Frau sehen, suchen sie nach Dir, damit Du ihnen hilfst, ihre „Kreuze“ zu tragen. Sie reden und reden … aber nur über sich selbst und hören kein einziges Wort, was DU zu sagen hast.

Wir als starke Frauen, werden kaum gefragt, ob wir müde sind. Ob wir Sorgen haben … ob wir Ängste haben und leiden. Das Wichtigste ist nur eines: immer da zu sein. Wie ein Leuchtturm im Nebel … ein Unterschlupf bei schlechtem Wetter.

Uns starken Frauen wird auch nichts so schnell vergeben! Verlieren wir die Kontrolle – sind wir schwach.
Verlieren wir die Beherrschung – sind wir hysterisch. So einfach ist das.

Wenn wir als starke Frau kurz mal nicht anwesend sind, fällt das SOFORT auf. Wenn wir einen ganzen Abend und eine ganze Nacht für jemanden da sind, ist es selbstverständlich und so üblich.

Die Kraft, die eine solche Frau aber braucht, um so stark sein zu können, hat für niemanden letztendlich eine Bedeutung. Hauptsache STARK.

Ich EHRE und respektiere all die starken Frauen in meinem Leben, die ich kenne und bestimmt noch kennenlernen werde!
Ich DANKE Euch. <3

JA, wir sind stark … wir dürfen allerdings auch mal schwach sein und uns verwöhnen lassen!
Wir brauchen auch das Gefühl, uns mal ausruhen zu dürfen und wertgeschätzt zu werden.

So ist eben … das Los der starken Frauen.
Love and Peace …

Lesezeit: 2 Minuten

Anregende Worte heute für uns. Worte zum Nachdenken und weiterschicken. :-)

DIE GEBURT DES SCHMETTERLINGS

Ein Wissenschaftler beobachtete einen Schmetterling und sah, wie sich dieser abmühte, durch das enge Loch aus dem Kokon zu schlüpfen. Stundenlang kämpfte der Schmetterling, um sich daraus zu befreien. Da bekam der Wissenschaftler Mitleid mit dem Schmetterling, ging in die Küche, holte ein kleines Messer und weitete vorsichtig das Loch im Kokon, damit der Schmetterling leichter herausschlüpfen konnte.

Der Schmetterling entschlüpfte sehr schnell und sehr leicht. Doch was der Mann dann sah, erschreckte ihn doch sehr. Der Schmetterling, der da entschlüpfte, war nicht gesund. Die Flügel waren ganz kurz und er konnte nur flattern, aber nicht richtig fliegen.

Da ging der Wissenschaftler zu einem Freund, einem Biologen und fragte diesen: „Warum sind die Flügel so kurz und warum kann dieser Schmetterling nicht richtig fliegen?“ Der Biologe fragte ihn, was er denn gemacht hätte.

Da erzählte der Wissenschaftler, dass er dem Schmetterling geholfen hatte, leichter aus dem Kokon zu schlüpfen.
„Das war das Schlimmste, was du tun konntest. Denn durch die enge Öffnung, ist der Schmetterling gezwungen, sich hin durchzukämpfen. Erst dadurch werden seine Flügel aus dem Körper herausgedrückt und wenn er dann ganz ausgeschlüpft ist, kann er fliegen!

Weil du ihm geholfen hast, um ihm den Schmerz zu ersparen, hast du ihm zwar kurzfristig geholfen, aber langfristig nur geschadet. „Wir brauchen manchmal den SCHMERZ, um uns entfalten zu können – um der oder die zu sein, die wir sein können. Deshalb ist die Not oft notwendig –  es ist die Entwicklungschance, die wir nutzen können.“

Gefunden im Lichtkreis, leider kein Autor bekannt.

Ein wundervolles Beispiel, das auf unser Leben projiziert werden kann.
Schmerz und Leid sind Teil unseres Lebens. Und es ist nichts, was wir fürchten müssen.
Wir müssen es gegebenenfalls „nur“ annehmen und nicht darüber hinwegsehen!
Wenn wir uns dann auch noch damit auseinandersetzten und all das verstehen, haben wir schon gewonnen.
Im Schmerz und im Leid steckt potenzielle Wachstumshilfe … nutzen wir diese. ›lächel‹.

Ich hoffe, ich konnte Dich zum Nachdenken animieren und Du hattest Freude am Lesen der Geschichte.
Bis bald, wenn es eine neue Folge meiner #Geschichtenliebe für Dich gibt.

Pass auf Dich auf …

Lesezeit: 4 Minuten

Das „magische“ 7. Jahr beginnt …

Heute möchte ich, aus gegebenem Anlass, etwas ganz Persönliches mit Dir teilen. Meine Erkenntnisse aus den letzten 7 Jahren meiner Beziehung. :D Mein Herzmensch und ich haben am 1. Januar das „verflixte“ … oder magische Jahr angefangen. Ich kann’s irgendwie gar nicht richtig glauben, dass es schon wieder so lange her ist, als wir uns kennenlernten. ›lach‹! Sicher war nicht immer alles Sonnenschein – für uns beide nicht, aber ich würde keinen Tag eintauschen wollen. :-)

Diese Beziehung hat mich geprägt wie kaum etwas anderes in meinem Leben. Und weil ich in diesen Jahren so viel über mich und das Leben gelernt habe, möchte ich heute ein paar meiner Erkenntnisse mit Dir teilen. ›zwinker‹.
Keine Angst, es wird nicht „schmalzig“ … kitschig oder dergleichen, obwohl mir heute schon ein wenig romantisch zumute ist! :-)

Bist Du dabei? Gut. Los gehts …

Liebevolles TUN erzeugt LIEBE …

Im alltäglichen Stress und Miteinander kann man schnell vergessen, warum man sich eigentlich in einen Menschen verliebt hat. Man lebt und tut so vor sich hin und auf einmal fallen einem nur noch die „nervigen“ Angewohnheiten des anderen auf. Dazu kommt vielleicht auch noch, dass das Verhalten des Partners nicht mehr das gleiche ist, wie es am ersten Tag war. Mit der Zeit hinkt die Liebe, oder das verliebte Gefühl, ein wenig hinterher. Man arrangiert sich irgendwie damit und gemeinsam.

Genauso war es immer FRÜHER in meinen Beziehungen. So muss es aber nicht sein und die letzten Jahre, zeigen mir, dass es anders sein darf. Ich habe im Laufe der Jahre bemerkt, dass ich sehr viel glücklicher in meiner Beziehung bin, umso liebevoller ich mit mir und meinem Partner umgehe. Das klappt nicht nur deswegen, weil der Herzmensch auf mein Verhalten mit der gleichen liebevollen Haltung reagiert, sondern weil ich gelernt habe, mich selbst gut um mich zu kümmern und ausreichend Selbstliebe für  mich zu empfinden.

Je mehr LIEBE an einem Tag in die Beziehung fließt, umso mehr darf ich spüren und kommt automatisch zurück. Ein wundervolles Gefühl, das nur glücklich machen kann!

Selbstliebe … ich bleibe gleich dabei …

Ich steh zu meinen Wünschen! Es ist doch so und das lesen wir auch ständig. Wenn wir uns selbst nicht mögen, dann kann unser Herzmensch noch so liebevoll sein, wir werden es nicht merken, nicht wahrnehmen. Oder, wie es bei mir oft der Fall war, wir werden sogar daran zweifeln! Wenn wir mit anderen Menschen glücklich sein wollen, müssen wir zuerst lernen, mit uns selbst glücklich zu sein.

Es bringt uns gar nichts, wenn wir uns verbiegen und verstellen, um den Ansprüchen unseres Partners gerecht zu werden. Ich habe in diesen vielen Jahren, vom ersten Tag bis zum heutigen Tag, die Möglichkeit bekommen, der Mensch zu sein, der ich tatsächlich bin. Mich gab es nur mit Fehlern, mehr Ecken als glatte Stellen … und trotzdem war ich genug und anscheinend „richtig“. :D

Deswegen:
SEI DU SELBST UND LIEBE DICH DAFÜR. DANN WERDEN DICH AUCH – ZUMINDEST DIE RICHTIGEN MENSCHEN – DAFÜR LIEBEN! Versprochen!

Bedürftigkeit killt jede Liebe …

In Wahrheit ist das meine allerwichtigste Erkenntnis! Bedürftigkeit ist unsexy! Wünsche zu haben ist normal und diese hat jeder. Bedürftig zu sein ist aber etwas vollkommen anderes. Ich weiß heute, dass ich ein halbes oder sogar beinahe mein ganzes Leben „bedürftig“ war. Gründe dafür gab es natürlich, aber es entschuldigt nichts. Wenn ich früher gestresst und genervt von meiner Arbeit nach Hause gekommen bin, dann habe ich meinen Partner(n) die Verantwortung für meine „Entspannung“ zugemutet!

Wenn wir immer darauf warten, bis unsere Bedürfnisse von anderen Menschen erfüllt werden, dann werden wir immer und ganz schnell wieder alleine dastehen – oder endlos lange darauf warten! Vielleicht klingt das jetzt zynisch, aber es ist so. Ich hab es viele Jahre so erlebt. WIR SELBST sind dafür verantwortlich, wie WIR uns fühlen. Nobody auf dieser Welt kann uns glücklich machen … NUR wir selbst!

Jeder normale und intelligente Mann/Frau kann Bedürftigkeit „riechen“. Diese Ausstrahlung lässt sich nicht deckeln. Deshalb legen wir sie ab, denn wir haben keinen Grund bedürftig zu sein!

Freiraum ist so wichtig …

Vielleicht bin ich da ganz besonders eigenwillig, geht es um ausreichend Luft zum Atmen. Ich weiß, das Herzstück einer jeden Beziehung ist gemeinsame Zeit. Trotzdem sind ich und mein Partner, zwei Menschen mit einem eigenen Leben. Würde ich DAS verleugnen, würde es mich sofort wieder in eine Abhängigkeit werfen und zusätzlich sehr unglücklich machen!

Es war und ist wichtig, mein eigenes Leben weiterzuleben. Dadurch lern(t)e ich meine Werte und meine „Einzigartigkeit“ genauer kennenzulernen und zu überdenken bzw. zu verändern. Und mal ganz ehrlich: Wenn man als Paar alles zusammen macht, wird es doch auch langweilig, weil man dann gar nichts mehr zu erzählen hat? ›lach‹.

Das Gemeinsame pflegen …

Es ist aber auch sehr wichtig, eine „Blase“ für die gemeinsame Beziehung zu erschaffen! Ich habe rausgefunden, dass es egal ist, was wir machen, es ist nur wichtig, dass wir beide gezielt qualitativ hochwertige Zeit gemeinsam verbringen und dass wir dabei auch Freude und Spaß haben! Im Laufe der Zeit ergaben sich die unterschiedlichsten Aktivitäten und es kommen laufend welche dazu. Mann und Frau entwickeln sich ja weiter und manchmal passt die ein oder andere Aktivität für beide super gut. :-)

Durch die gemeinsame aktive Zeit wird es auch nie langweilig! Es ist immer etwas Aufregung und manchmal sogar Spannung mit im TUN. Ein tolles Gefühl von dem jeder etwas lernen darf.

Meine Schlussgedanken … :-)

Vielleicht hast Du Dir eine längere Liste erwartet. Eine Art Liste, die eine erfolgreiche Beziehung garantiert?
Sei Dir gesagt, es ist nicht nur unmöglich, sondern auch bei allen Menschen verschieden.
Gerade mein „Freiraum“ Thema … vielleicht wäre das für Dich die schlimmste Vorstellung in Deiner Partnerschaft?
Nicht jede Frau ist so ein Freiheits-Fanatiker wie ich es bin. ›lach‹
(Mein Herzmensch tickt da aber genau gleich wie ich es tu. ›zwinker‹)

All diese angeführten Dinge sind meine Erkenntnisse … ich habe alles verändert, was ich früher in meinen Beziehungen er- und gelebt habe. ICH habe mich durch diese Beziehung verändert! Wichtig ist, dass die Erwartung bei beiden Teilen ungefähr gleich sind und JEDER genau weiß, was der andere braucht und möchte, um glücklich SEIN zu können.

Im Endeffekt zählt doch nur eines: DIE LIEBE. :-)

LIEBE Dich und zeige allen Menschen um Dich Deine Liebe, denn DU bist wundervoll.

Dann bin ich gespannt, was mir (uns) das verflixte 7. Jahr so alles beibringt. Ich freu mich darauf!
Schön, dass Du da warst. Wenn Du magst, darfst Du mich auch sehr gerne teilen.