Die Psyche, ein komplexes und sehr gewinnbringendes Thema wenn wir uns damit auseinandersetzen. Probleme erkennen, annehmen und gemeinsam lösen sollte das Ziel sein.
Lesezeit: 3 Minuten

Es gibt Phasen in unserem Leben, in denen wir uns mehr damit beschäftigen, wie unser Leben bis dato verlaufen ist. Neue Kapitel tun sich auf. Dabei ist es enorm wichtig, wenigstens emotional an diesem Punkt einen Strich zu ziehen. Alles, was bisher in unserem Leben geschehen ist, gehört zu uns und ist ein Teil unserer Geschichte. Alles darf GEWESEN sein …

Ich kenne es sehr gut, frühere ICH-Anteile und Angewohnheiten von mir abzuwerten. So in etwa wie „JA, damals war ich oft peinlich und hab mich sehr fragwürdig angestellt“. In meiner Jugend hatte ich so unglaublich viele verwirrende Gefühle in mir. Eine permanente Unruhe, die ich kaum aushalten konnte. Das Gefühl von Leere, Verzweiflung und totaler Antriebslosigkeit war allgegenwärtig. Diese extreme Spannung hatte sehr viel Kontrolle über mich … auch dann noch, als ich älter wurde. Ich habe mir wochenlang nur Gedanken um mich machen können und bin in „Traumwelten“ versunken. Ich habe an das Schöne und nicht so Schöne gedacht und dachte mir schon damals – auch das nicht so Schöne hat sein Gutes.

Die Emotionen und Gedanken von damals gaben mir viel Tiefe

Sie lassen mich heute viele Menschen viel intensiver sehen, als wenn ich diese Depressionen nicht selbst erlebt gehabt hätte. Natürlich ist es nicht so, dass Du eine Depression gehabt haben musst, um Menschen in ihrer Tiefe zu verstehen! Für mich ist es allerdings viel einfacher, mit depressiven Menschen zu „arbeiten“ und mich zu unterhalten, da ich ihre Symptome nicht nur aus einem Lehrbuch kenne, sondern selbst er- und durchlebt habe.

Wir drängen oft, einen Punkt zu erreichen, an dem auf einen Schlag ALLES verändert sein muss! Das Leben ist da nur ganz anderer Meinung. Da wirst Du mir sicher recht geben. :D Alles, was in unserem Leben geschehen ist, gehört zu uns. Wir können rein gar nichts ausradieren. Es bringt also nichts, uns im Nachhinein, dafür zu bewerten. Jeder von uns macht hat vieles richtig gemacht, aber wir haben alle auch weniger kluge Entscheidungen gefällt.

Wir haben daraus gelernt und letztendlich beginnen wir, uns intensiver mit uns selbst, unserer persönlichen Weiterentwicklung und unserer Selbstliebe auseinanderzusetzen. Und DAS darf „sanft“ geschehen. Einer der wertvollsten Tipps ist es, sich anzunehmen. Und das ist manchmal so, so schwer!

Wir lesen sehr viel von Vergebung …

Das klingt ja ganz einfach. Wir sollen uns vergeben, Frieden schließen mit unserer Vergangenheit. Doch hallo, manchmal ist das alles andere als leicht. „Wie kann ich denn „einfach“ mit etwas Frieden schließen, was mich so sehr verletzt hat und mir immer noch weh tut?“

Wenn ich in mein Leben zurückschaue, hatte ich oft eine Abwehrhaltung gegen mich selbst eingenommen! Und darf ich Dir ehrlich etwas sagen? Dieser Umgang, wie ich mich selbst behandelt habe für Dinge, die ich getan oder gefühlt habe, hat mich unterm Strich mehr gekostet, als er mir gegeben hat. Es war verpuffte Energie. Es war anstrengend und macht müde. Deshalb kam mit der Zeit (und natürlich mit den Jahren), eine andere Denk- und Sichtweise auf. Ich nutze diese Energie, mich mit meiner Vergangenheit zu versöhnen!

Wer bist Du, wenn Du Deine Vergangenheit anders erzählst?

Mich hat das Wort VERGEBUNG immer abgestoßen. Ich konnte damit nicht umgehen. „Ich will mir selbst nicht vergeben, weil ich damals falsch gehandelt habe. Ich kann nicht vergeben, weil mir unterschiedliche Menschen, damals, … großen emotionalen und körperlichen Schaden zugefügt haben …“  So könnten die Gedanken aussehen.

Dabei bedeutet Vergebung nicht, dass das, was geschehen ist, einfach begraben wird. Es bedeutet NICHT, dass es in Ordnung war. Vergebung sucht keine Schuld … Vergebung erlöst uns! Heute schaffe ich es anders darüber zu denken und ich kann sagen: „JA, ES DARF GEWESEN SEIN!“

JA, es darf ein Teil unserer Geschichte sein, die zu uns gehört. Und es „darf“, denn das wird es, immer wieder mal wehtun. Es DARF verwirrende Gefühle aufwirbeln. Und es DARF da sein. Nehmen wir es an, als einen wichtigen Teil von uns. Vergebung bedeutet – ES DARF GEWESEN SEIN.

Vergeben generell …

Heute habe ich eine ganz andere Beziehung zu diesem Wort. Es hat mein Leben „runder und leichter“ gemacht. Dieses Gefühl der Vergebung fühlt sich weich und warm an. Auch wenn wir das Gefühl haben, etwas zu „verlieren“. Wir sollten einen Moment innehalten und wirklich dankbar sein. Denn Vergebung braucht auch Dankbarkeit, sonst kann es sich schnell so anfühlen, als sei es eine Abrechnung. Und wenn es nur die Dankbarkeit dafür ist, dass Du Dich jetzt davon verabschieden kannst.

Vor allem bei traumatischen Erfahrungen ist es nicht leicht, das Wort DANKBARKEIT in diesem Kontext zu sehen, das weiß ich sehr genau. Aber vielleicht hilft Dir dabei dieser Satz: „Ich bin mir selbst dankbar, weil ich mich dafür entscheide, dass gewisse Menschen ab heute keine Macht mehr über mich haben …“

Bestrafe Dich nicht dafür, was andere Dir angetan haben. DICH trifft keine Schuld! Auch wenn wir immer wieder lesen, dass wir für alles im Leben selbst verantwortlich sind – in diesem Fall stimmt das nicht!

Vergib Dir, dass Du Dich mit Deinen Ängsten versteckt hast und sei DANKBAR, dass Du diese vielleicht sehr lange Phase, überstanden hast. ›lächel‹.

Nimm DICH an und lebe …

Lesezeit: 5 Minuten

Wie geht es Dir … das ist wieder mal meine Frage an Dich. Wie fühlst Du Dich? Plagt Dich ein inneres Ungleichgewicht? Fühlst Du nur sehr wenig und kannst auch nichts so richtig aufnehmen und spüren? Man wandelt durch die Welt, als sei man ein Geist. Gefühle sind auf Standby. Das Leben als Autopilot. Ein sehr unangenehmes Gefühl, das ich aus Erfahrung kenne. Falls es Dir gerade so geht – ist dieser Beitrag sehr hilfreich für Dich.

Diese Leere in uns kann viele Gründe haben. Vielleicht bist Du gerade mit Dir selbst nicht im Reinen. Vielleicht hat das Schicksal Dir einen Strich durch so manch „Geplantes“ gemacht? Oder ein geliebter Mensch hat Dich verlassen? Es gibt so viele Gründe, um plötzliche Leere auszulösen. Und weil ich ganz genau weiß, wie schwierig es ist, aus diesem Zustand wieder herauszukommen, habe ich mir gedacht, ich teile meine Erfahrungen mit Dir.

Hausmittel und Co …

Gibt es überhaupt ein Hausmittel gegen dieses „Nicht-Gefühl“? Ich finde schon. Hausmittel klingt einfühlsamer als Tipps zu diesem Thema. Innere Leere ist ein schlimmes Gefühl. Genaugenommen ist es gar kein richtiges Gefühl, sondern eher die Abwesenheit davon! Wenn wir uns innerlich leer und unausgefüllt fühlen, spüren wir tatsächlich nichts.

Wenn ich zurückdenke, wie es mir ergangen war, ich spürte einerseits keine negativen Empfindungen wie Angst, Schmerz und Trauer. Genauso war es auch mit den positiven Gefühlen. Ich spürte keine Zufriedenheit, keine Freude … es war alles tot. Das Einzige, was mir bewusst war, war, dass sich NICHTS in mir regte. Es war mehr wie ein hilfloses Ohnmachtsgefühl, das mich jede Minute umgab. Ich machte mir noch zusätzliche Vorwürfe, dass da so gar nichts war und damit verschlimmerte ich meine Situation zusätzlich …

Das allererste, was ich Dir empfehlen möchte, ist:

Akzeptiere diese Zeit, es gibt immer einen Grund dafür!

Nimm es an, dass Du Dich im Moment in einer schwierigen Lage befindest. Akzeptiere auch, dass dieser Zustand noch ein Weilchen dauern kann und Du noch nicht weißt, wie Du diesen Zustand wieder verlassen kannst.

Sei besonders geduldig mit Dir und gehe fürsorglich mit Dir um. Nimm an, was ist! Dadurch wird sich zwar diese Leere nicht von alleine auflösen, aber sie wird auch nicht größer werden.

Ich hatte mich damals so sehr dagegen gewehrt! Ich wollte und konnte dieses Gefühl nicht annehmen. Ich war Dauer-gestresst und verhielt mich fast neurotisch. Ich wollte unbedingt all das Chaos in mir beseitigen. Geduld war kein Thema. Verständnis noch viel weniger. Es gelang natürlich nicht auf diesem erzwungenen Weg ohne Akzeptanz. 

Geh der Ursache genau auf den Grund …

Der Blick in die Vergangenheit … da liegen die Antworten. Meistens. Gibt es Erlebnisse in jungen Jahren, als Jugendlicher, aber auch als Erwachsener, die ein Trauma hinterlassen haben? In jungen Jahren haben wir noch keine Strategie entwickelt, um mit emotionalem Schmerz adäquat umzugehen. Deshalb bauen wir uns eine Schutzmauer auf, die verhindert, dass wir von starken negativen Gefühlen überrollt werden.

Leider ist diese Schutzmauer auch dafür verantwortlich, dass wir uns den Zutritt zu unseren Emotionen auch im erwachsenen Alter verwehren. Die Folge ist innere Leere. Deshalb ist es so wichtig, genau zu suchen, woher sie eigentlich kommt. WAS, WER dafür verantwortlich sein kann. Ein persönliches Beispiel:

Ich hatte wenig Freud als Kind. Meine Familie konnte meinen Bedürfnissen nach Liebe, Anerkennung oder Aufmerksamkeit, auch nicht gerecht werden. Das damit verbundene Gefühl der Einsamkeit war klar, aber auch so schmerzhaft, dass ich mich von allem distanziert habe. Ein anderer Teil in mir hat sich aber so sehr nach Nähe gesehnt – wusste aber, es ist keine Nähe verfügbar! Ich „löschte“ dieses Bedürfnis in mir. Redete es „schlecht“ und fühlte mich dadurch nicht mehr einsam. Ich schottete mich auch gleichzeitig emotional von meinen Mitmenschen ab, vermisste aber auch deren emotionales Verhalten … was auch kein Wunder war.

Deshalb – erlaube Dir, die Traumata Deiner Vergangenheit anzusehen. Jede Wunde von „irgendwann“, darf auch heute noch versorgt werden, denn was die meisten Menschen tun ist einfach zuschütten, wegsehen und versuchen zu vergessen.

Entwickle Präsenz …

Aufarbeitung ist der eine Weg, Präsenz zeigen ein weiterer. Was das bedeutet?

  • All dem, was gerade ist, keinen Widerstand entgegenzubringen.
  • Fühlen, was gerade in Dir passiert … was mit Deinem Umfeld passiert.
  • Bewusst wahrzunehmen, welche Impulse Dein Körper, Dein Herz und Deine Sinne senden.

Leider lenken wir uns ständig ab. Sei es das Smartphone, Veranstaltungen oder Netflix. Wir haben gar keine Zeit, sich mit uns zu beschäftigen. Wir haben den Zugang zu uns selbst und unseren Gefühlen verloren. Wie Zombies laufen viele durch die Gegend, ohne den Kopf zu heben und OHNE zu stolpern … beachtlich und traurig.

Ich war auch ganz genauso. Ablenkung! Dann merkte ich nicht, dass ich leer war. Nach etwa 5 Monaten holte ich mir Hilfe. Ich bekam gute Ratschläge und wertvolles Handwerkszeug mit auf meinen Weg. 

Deshalb – beginne häufig stehenzubleiben. Einfach „nur“ SEIN. Wahrzunehmen, was gerade ist. Mit der Zeit werden sich Deine Sinne und Gefühle von alleine schärfen. Es wird sich alles verändern: Deine Wahrnehmung, alles, was Du erlebst, wird sich langsam wieder öffnen. Und mit der Zeit wird sich Deine innere Leere zur Lebendigkeit entwickeln. ›lächel‹.

Komm ins TUN …

Lebendigkeit hat auch mit körperlichem Einsatz zu tun. Du wirst es bestimmt kennen, wenn Du Dich schon mal so richtig leer gefühlt hast:

  • Zittrige Beine und unsicheres Gehen,
  • ein Kloß im Hals,
  • Schmerzen in der Brust,
  • Hundemüde oder genau das Gegenteil – besonders hippelig.

Diese Gefühle äußern sich natürlich immer in Körperempfindungen. Der einfachste Weg, aktiv etwas an diesen Gefühlszuständen zu verändern, besteht darin, ins TUN zu kommen … körperlich aktiv zu werden.

Als mir mein Therapeut vor Jahren dazu sagte, ich MUSS mich bewegen, schellten bei mir alle Glocken, denn ich hatte keinen Bock auf Sport und Bewegung. Er verordnete mir diese Strategie, um meine innere Leere förmlich abzuschütteln! Innere Leere und Bewegung, vertragen sich nämlich nicht, meinte er. ›lach‹, genauso war es. Ich machte eine Routine daraus und ging jeden Tag mindestens 1,5 bis 2 Stunden Walken. Meine Musik im Ohr war mein Begleiter und ich gab es ja ungern zu – es tat mir unsagbar gut!

Deshalb – bewege Dich. Bewegung stimuliert Körper und Geist! Deine Emotionen werden in Wallung geraten und Du wirst schnell bemerken, dass Du Dich wieder spürst! Durch Bewegung funktionieren wir „harmonischer“. Und nach wirklich kurzer Zeit hast Du Deine LEERE hinter Dir gelassen. Natürlich kannst Du auch ins Gym gehen, eine Joggingrunde starten oder Fahrrad fahren. Ich genoss immer mehr und mehr, die Zeit mit mir alleine, die ich ja vorher auch nur sehr schwer aushielt!

Höre auf die Botschaft dahinter …

Den Ursprung für innere Leere zu finden ist manchmal nicht einfach, aber oftmals auch ganz leicht! Meistens sind es eine Vielzahl an Faktoren, die dafür sorgen, dass Du Dich wie „sediert“ fühlst. Deshalb solltest Du meine „Hausmittel“ nicht zu dogmatisch nehmen. Nimm eher wahr, welche Botschaft hinter Deiner inneren Taubheit steckt:

  • Tust Du vieles nur deshalb, weil es von Dir erwartet wird?
  • Lebst Du gegen Deine eigenen Werte, sondern die der anderen?
  • Welche Dinge gibt es in Deinem Leben, denen Du keine Beachtung schenkst, obwohl Du sie gerne tun würdest?
  • WAS willst DU wirklich und WAS auf KEINEN FALL?
  • Fehlt Dir der Sinn in Deinem Leben?
  • Suchst Du in Deinem Partner die Erfüllung?

Nachsatz:

Ich habe mir diese und noch ganz viel mehr Fragen gestellt. Regelmäßig gestellt! Anfangs konnte ich kaum Antworten finden. Mit der Zeit und der notwendigen Geduld aber wurden meine Gedanken dazu genauer. Ich entwickelte wieder ein Gefühl für meine eigenen Bedürfnisse! Meine Werte wurden neu adjustiert und „Wünsche“ bekamen wieder einen Namen. :D Irgendwann stellte ich fest, dass meine innere Leere zwar ihre Ursachen hatte, aber eigentlich nur ein Hinweis darauf war, wichtige Veränderungen in meinem Leben einzuleiten. #dankbarbindafür

Ich wünsche mir, dass Dich mein Beitrag heute etwas unterstützen kann, solltest Du gerade diesen unschönen Gast der Leere, beherbergen. Wenn Dir danach ist, kannst Du mir auch gerne schreiben oder einen Kommentar dalassen.

Jetzt wünsche ich Dir ganz viel Lebendigkeit und eine schöne Zeit, bis wir uns wieder lesen …

Lesezeit: 3 Minuten

Jedenfalls war es bei mir mal so. Vielleicht kennst Du das Gefühl, wenn die Zukunft so weit weg ist und nicht greifbar? Ein blödes Gefühl, aber es gibt dafür einen einfachen Grund. Unsere Zukunft ist tatsächlich nicht „greifbar“. Kein Mensch hat sie jemals zu Gesicht bekommen und der einzige Platz, wo wir sie auffinden, ist in unseren Köpfen. Zukunftsängste … sie können unser Leben beeinträchtigen. Ein paar wertvolle Tipps sollen Dir dabei helfen, Sorgen einfach loszulassen.

Warum schreibe ich diesen Artikel? Es ist ganz einfach erklärt. Angst ist ein so breitgefächertes Thema und das Weltgeschehen um uns bietet sehr viel Angriffsfläche, um sich damit zu beschäftigen. Weiters kenne ich viele Menschen, die in den letzten  Jahren umdenken mussten. Sie sehen der Zukunft, aus heutiger Sicht, eher angsterfüllt entgegen. Und ich? Ehrlich gesagt habe ich über meine Zukunft auch schon mal besser gesprochen! ›lach‹.

Zukunftsangst – die Befürchtungen haben den Ursprung in unseren Gedanken

Die Zukunftsangst ist keinesfalls an ein bestimmtes Lebensalter gebunden. Bereits Kinder und Jugendliche können sich Sorgen um ihre Zukunft machen! Diese Angst kann uns ein Leben begleiten.

Mir wurde sie bewusst, als ich mich in einem Umbruch meines Lebens befand. Diese Angst hatte mir schon mehrere Male mein Leben nicht leichter gemacht. Schon mit dem ersten Augenaufschlag am Morgen machte mir diese Angst vor dem Ungewissen, den Tag schwer. Ich hatte das Gefühl, nichts mehr kontrollieren zu können und diese Ungewissheit löste bei mir Panik aus. Wer war ich denn, wenn ich plötzlich meinen Job verliere? Nicht mehr ausreichend Geld zur Verfügung habe? Gedanken Flick Flack pur.

Warum begegnen wir dem Ungewissen mit Angst? Wahrscheinlich, weil das Ungewisse schon immer eine „Bedrohung“ für uns Menschen ist. Wir reagieren mit Angst. Anders gesagt, hilft uns die Angst, uns auf das Unbekannte, nicht vorhersehbare, in der Zukunft vorzubereiten. Sie kann uns aber in ausgeprägterer Form auch lähmen und einen Alltag richtig schwer machen. Manchmal sogar so sehr, dass wir die Gegenwart nicht mehr richtig genießen können!

Wie gelingt es uns aus dieser Angstspirale zu befreien?

Da ich vor einigen Jahren eine Riesen-Panik vor meiner Zukunft hatte, ich absolut keine Perspektive gesehen habe, ich kaum finanzielle Mittel mehr hatte und zudem mitten in einer schweren Depression stand, suchte ich mir Hilfe. Gedanken wie „Was ist, wenn …“ spukten teilweise wie Geister in meinem Kopf herum. Geister, die sich verselbstständigten und eine Größe annahmen, die nichts mehr mit der Realität zu tun hatten. Ich  brauchte also einen Weg heraus aus diesem Dschungel …

Ein schöner Satz wurde mir damals gleich zu Beginn der gemeinsamen Arbeit an die Hand gegeben, den ich bis heute nicht vergessen habe und nie vergessen will! „Nur ICH bestimme, mit welchen Farben ich meine Zukunft ausmale.“ Wenn wir verstehen, was die Angst erzeugt, können wir einen Weg finden, um mit ihr umzugehen.

Komm ins TUN …

Fokussieren wir uns auf das, was wir verändern können, anstatt uns darüber zu sorgen, was wir sowieso nicht in der Hand haben! Nutzen wir den evolutionären Sinn der Zukunftsangst, indem wir uns auf diesen vorbereiten und ins aktive Handeln kommen.

Diese grau-schwarze Brille konnte ich damals natürlich nicht von heute auf morgen ablegen. Aber ich stand mir wohlwollend gegenüber und konzentrierte mich, Schritt für Schritt, auf das Positive. Ich begann ausschweifend Tagebuch zu schreiben. Ich notierte mir jeden Abend zwei bis drei Punkte, die für mich an diesem Tag angenehm waren … was ich geschafft habe und in meinem Kopf ordnen konnte. Schon das Notieren meiner Ängste verbuchte ich als sehr großen Erfolg. ›lächel‹. Es zählte jeder Moment und jedes Ereignis.

Mit dieser Routine entzog ich der Zukunftsangst, wenn auch langsam, den „Nährboden“. So gelingt es uns wieder unsere eigene Stärke zu erkennen. Wir alle haben schon so viel in unserem Leben erreicht und bestimmt auch schon vielen „Geistern“ das weiße Tuch vom Gesicht gezogen! Um nun auch den  gegenwärtigen angsteinflößenden Gestalten in unserem Kopf das Licht auszublasen, ist ein starker Selbstwert sehr hilfreich!

Gelassener in die Zeit, was kommt …

Unterm Strich bleibt die Zukunft für alle etwas Ungewisses. Keiner kann hellsehen. Viele malen schwarz. Jeder macht das, was er am besten kann, ob es hilfreich ist steht auf einem anderen Blatt. Dennoch sollten wir uns bewusst werden, dass es nur diese eine Zukunft geben wird und wir selber einen großen Anteil an ihr gestalten können!

Ich habe mir angeeignet, das Schwarzmalen sein zu lassen. Optimistisch, positiv, aber nicht weltfremd in die Zukunft zu sehen. Ganz nach dem Motto: „Es kommt wie es vorgesehen, für uns … für mich …“ Ändern wir die Welt, indem wir bei uns selbst beginnen! So können wir Vertrauen in uns und die Welt schöpfen und versuchen, das BESTE aus der Zukunft zu machen.

Und hier noch etwas, was DU auf keinen Fall vergessen darfst:

DU BIST ES WERT, JEDEN MOMENT GLÜCKLICH ZU SEIN … HAB KEINE ANGST UND VERTRAUE. DAS LEBEN IST IMMER FÜR DICH.

Fühl Dich geherzt und freue Dich auf die wieder helleren Tage im Frühling.

Lesezeit: 4 Minuten

Ich möchte heute über ein „Investment“ schreiben, dass sich in Deinem Leben nachhaltig bezahlt macht. Und damit meine ich keine teuren Kleidungs- oder Möbelstücke, Designer-Taschen oder Dinge, die einen hohen Anschaffungspreis haben. Das Investment, von dem ich heute sprechen will, ist Deine Persönlichkeit. Ich möchte Dir heute richtig Lust machen auf die inneren Werte. Bist Du dabei?

Vielleicht fragen sich manche, weshalb meine Themen gerade sehr persönlichkeitslastig sind? Schnell erklärt: Ich bin mitten drin und es ist mir ein so großes Anliegen, alles, was ich bis jetzt „neu“ erkennen darf, mit Dir zu teilen! :D Es fasziniert mich einfach und ich hoffe, Dich damit ein klein wenig anzuheizen.

Stärke, Mut und innere Schönheit begeistern mich enorm, wobei alles Äußere rundherum ganz im Hintergrund Platz nimmt. Es ist nämlich so, wir können unser Inneres durch Äußeres niemals aufpolieren! Das funktioniert NIE! Ganz egal wie viele Menschen uns wegen Äußerlichkeiten anschmachten … es ist nur von kurzer Dauer. Am Ende jeden Tages zählt eigentlich nur eines:

  • WER bin ich?
  • Welche Ausstrahlung habe ich und welche Atmosphäre entsteht, wenn ich auftauche?
  • Und welche Persönlichkeit steht mir gegenüber?

Und woher wissen wir, wie weit es mit unserer Persönlichkeit aussieht?

Das zeigt sich am besten, wenn wir unter Druck stehen. Treten unangenehme Situationen auf, zeigt sich das WESEN eines Menschen am besten. Anhand der Reaktion. Stehen Herausforderungen an, merkst Du sehr schnell – ist man von null auf hundert? Bricht die gute Laune wie ein Kartenturm zusammen? Ist man down und genervt? Rastet man vielleicht aus und ist wütend auf andere? Wird man ungeduldig und verfällt in Selbstmitleid? Sucht man sogenannte „Opfer“, um auf anderen herumzuhacken?

Ganz ehrlich? Wenn das so ist, dann gibt es in Sachen Persönlichkeitsschulung noch sehr viel Potenzial. ›zwinker‹

Und ist es andersherum: je größer dagegen die Herausforderung und je ruhiger und souveräner man damit umgeht, umso gefestigter die Persönlichkeit. Denn gute Laune haben, wenn alles easy ist, kann ja bekanntlich jeder. Leider bleiben wir alle nicht von Herausforderungen verschont und so ist es essenziell, dass Du in Deine Persönlichkeit investierst. :D Ein schöner Nebeneffekt wird eintreten: ein dauerhaft glückliches und erfülltes Leben. Unbeeinflusst von äußeren Umständen!

Wie kannst Du in Deine Persönlichkeit investieren?

Es gibt unglaublich viele Leute, die sehr viel Asche verdienen. Unmengen an Besitz vorweisen können, „Applaus“ von jeder Ecke erhalten und in Zeiten von Social Media abertausende Follower haben und sich auf jeder Plattform von der optimalen Seite anbieten. Wichtig und das sage ich deshalb, weil ich mich eine lange Zeit davon blenden habe lassen: Lass Dich davon nicht blenden, verführen oder gar verunsichern!

Nichts von all dem sagt etwas über deren Persönlichkeit aus. Und schon mal gar nicht die Zahl der Follower, die Mengen an Reichtum und deren äußeres Erscheinungsbild. Ich kenne einige Menschen, die sind so unscheinbar, dass Du sie gar nicht bemerkst, wenn sie an Dir vorbeigehen, aber hinterlassen einen gewaltigen Eindruck, wenn Du mit ihnen sprichst!

Beispiel:
Hitler hatte Millionen Anhänger …

Jesus hatte nur Zwölf.
Es sagt NICHTS aus.

Du verstehst, was ich meine? Es sagt null über die Persönlichkeit aus! Vergleiche Dich deswegen nie mit anderen. Ich habe das so lange Zeit gemacht, besonders was meine Arbeit, meinen Blog betraf. Ich hatte immer das Gefühl nicht gut genug zu sein … weil ich mich ständig an anderen orientierte. Das machen, was alle tun war absolut noch nie mein Ding und deshalb habe ich damit aufgehört. Es ist nicht zielführend. Für mich ist wichtig:

  • Würde
  • Standing
  • Größe & Stärke
  • Souveränität
  • Der Glaube an mich

Also kein Stress und wie meine Mentorin gerade in jedem Satz sagt: R E LA X. Keine Hektik aufkommen lassen, nur weil jemand anderer gerade äußere Bestätigung erlebt. DENN, was jemand anderer hat, bekommt oder erlebt, geht uns sowieso nix an. ›lach‹. Der ist der und WIR sind WIR.

Vertraue Deiner Intuition. Ich lebe übrigens nur so und Du darfst mir glauben, es ist sehr abenteuerlich und überraschend. Gleichzeitig spannend und oft auch richtig erfolgreich so ein (mein) Leben! :-)

Du hast verlernt nach Deinem Bauchgefühl zu leben?

Das verstehe ich. Ich war auch mal an diesem Punkt angekommen. Das kommt davon, wenn wir unsere innere Stimme dauernd ignorieren. Irgendwann nimmt man sie dann kaum noch wahr. Sie wird immer leiser. Diese Stimme ist ein sehr sensibles Ding! Das Gute aber – sie ist nicht nachtragend. Du kannst Dich jederzeit, in jedem Moment, wieder DAFÜR entscheiden. Vertraue und höre. Sie ist da.

Beschäftige Dich mehr mit Deinem INNEN als mit Deinem Außen

Im Außen findest Du ohnehin keinen nachhaltigen Input. Es ist so, Dein eigener Input bestimmt den „Output“.
Sag mir mal, womit Du Dich die meiste Zeit beschäftigst? Ich werde Dir sagen, wie Deine Persönlichkeit aussieht. :-)
Denn, wenn wir den ganzen lieben Tag nur Oberflächlichkeiten folgen und uns damit beschäftigen, uns nur mit „small minds“ –
also mittelmäßigen oberflächlichen Menschen umgeben, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn unsere Persönlichkeit nicht wachsen kann! Harter Tobak, ich weiß. Aber ich habe es bei mir selbst erlebt und erkennen dürfen.

Mit dem Alter wird man nur älter, nicht stärker und glücklicher!

Unsere Persönlichkeit wird nicht über Nacht schöner, reifer. Nö – das braucht viele Nächte, viele Tage, viele Entscheidungen. Es ist ein Prozess. Ehrlich? Ich genieße diesen Prozess. Beschleunigen kannst Du diesen Prozess, indem Du solche Dinge wie diese hier liest. Es ist eine Art „Booster“, den ich sehr gerne mit Dir teile. ›lach‹.

Investiere also lieber in Deine Persönlichkeit. Besuche Seminare, lies gute Bücher darüber und umgebe Dich mit inspirierenden Menschen statt Dich auf Instagram & Co. mit irgendwelchen Glanz-Profilen zu vergleichen und zu beschäftigen. Vielleicht sagst Du jetzt: „Das machen ja ohnehin nur die Jungen.“ Da muss ich Dir dagegen reden. Man glaubt gar nicht, wie viele ältere Menschen darin ihr Glück finden möchten! Ich darf Dir raten:

  • Entscheide Dich für Freude inmitten von Schwierigkeiten, den es zieht Dein Inneres hoch!
  • Weigere Dich, zu bemitleiden, denn jede Verweigerung macht Dich stark!
  • Vertraue auf die Liebe, auch wenn es im ersten Moment anders aussieht, sie lässt Dich innerlich wachsen.
  • Und jeder Entschluss und jede Entscheidung, scheint sie auch noch so unbedeutend, bringt Dich vorwärts und ist das richtige Investment für Dein inneres Wachstum, das sich lohnt.

IMMER VON INNEN NACH AUSSEN. Damit fährst Du gut. Andersrum bringt nichts. Denn, wenn das Licht ausgeht und der Fame, der Ruhm vorüber ist, dann bleibt nur eines über … WIR, die eigene Person. Und ist es nicht wunderbar, wenn diese Person die Strahlendste und Glücklichste von allen ist?  DU. Also mehr SEIN als SCHEIN? Genau dort solls hingehen und dabei wünsche ich Dir ganz viel Spaß! ›lächel‹.

Schön das es Dich gibt. Pass auf Dich auf bis bald.

Lesezeit: 5 Minuten

Hast Du auch manchmal das Problem, dass Dich Menschen als unnahbar, kühl oder sogar arrogant wahrnehmen? Emotionen und Gefühle zu zeigen oder zuzulassen ist nicht so Dein Ding? Ich verstehe Dich total, denn ich war auch mal so. Ich würde vorschlagen, es ist an der Zeit, da mal wieder genauer hinzusehen und zu lernen, Gefühle zuzulassen. Ich kann mir sehr gut vorstellen, dass mein Beitrag Dich dabei unterstützen wird.

Es gibt eine solche Vielfalt an Gefühlen! Da gibt es die angenehmen, die nervigen und solche, die uns zutiefst verunsichern. Das wir klarerweise nicht allen Menschen unsere Gefühle offenbaren ist logisch. Immerhin machen wir uns damit auch eine Spur verletzbar. Problematischer wird es, wenn wir uns unseren engsten Freunden oder vertrautesten Personen nicht anvertrauen können und uns verschließen!

Innerlicher Rückzug schadet nicht nur uns selbst …

Wenn wir uns verschließen, sorgt dieser Rückzug auch dafür, dass wir in allen zwischenmenschlichen Beziehungen nie wirklich tiefe Verbindungen eingehen können. Ich habe dieses Leben lange Jahre genauso gelebt. Unfreiwillig, wenn ich ehrlich bin. Anfangs suchte ich diese Verschlossenheit und Jahre später, schaffte ich aus dieser Abgrenzung nicht mehr (alleine) heraus. Also wie Du siehst, und falls Du Dich gerade angesprochen fühlst, DU bist damit nicht alleine. Ich habe gelernt, dass man statt Gefühle zu unterdrücken, auch lernen kann, besser mit ihnen umzugehen.

Emotionale Offenheit ist nicht einfach, aber sehr wichtig. Du wirst mir recht geben, wenn ich behaupte, dass wir erst in unserem Leben eine Veränderung vornehmen, wenn wir merken, dass es unbedingt notwendig ist! Meine Verschlossenheit, die mich die erste Zeit unter einem ganz anderen Licht erscheinen hat lassen, wurde mit der Zeit ein unschönes Gefühl für mich. Ich wurde in erster Linie als arrogant, ablehnend und sehr eigenartig eingestuft.

Als ich in langsamen Schritten wieder gelernt habe, mich emotional zu öffnen, wurde mein Leben wieder sonniger. Ich strahlte wieder Vertrauen aus und das ist eine wichtige Botschaft und eine noch wichtigere Grundlage für eine zwischenmenschliche Beziehung oder Freundschaft. Indem wir uns einem anderen Menschen öffnen, geben wir ihm automatisch die Möglichkeit:

  • Er kann uns als Mensch richtig wahrnehmen. Es macht uns „greifbar“ und sympathischer.
  • Dieser Mensch kann uns auf Augenhöhe begegnen. Denn wenn ein Mensch unsere Gefühle und Emotionen NUR deuten kann, wird das mit der Zeit sehr anstrengend. In einer Partnerschaft sorgt es aber auch dafür, dass wir uns in eine Position der Hilflosigkeit oder Unterlegenheit begeben.
  • Unser Charakter und unsere Bedürfnisse werden sichtbarer. Denn an unseren preisgegebenen Emotionen, erkennt unser Gegenüber, welche Bedürfnisse gerade vernachlässigt werden.

Nicht nur die zwischenmenschlichen Beziehungen profitieren von der „Offenheit“, hauptsächlich bist DU es, die davon profitiert.

Fang bei Dir an …

Meine Verschlossenheit und Kälte waren natürlich das Ergebnis aus vielen unschönen Erlebnissen. Deshalb dachte ich anfangs immer, ich müsste zuerst an den Beziehungen zu meinem Mitmenschen arbeiten, wenn ich mich emotional öffnen wollte. Das war völliger Quatsch! Denn um anderen meine Gefühle zeigen zu können, musste ich erstmal wissen, was in mir so vor sich ging. Es war so schwierig, denn ich konnte meine Gefühle NICHT benennen. Es gibt das wirklich: Man kann die Fähigkeit, seine eigenen Gefühle zu spüren, verlieren!

Der richtige Weg war – meine Wahrnehmung ganz bewusst wieder zu schulen. Welche Empfindungen meinen Körper begleiten. Meinen Gefühlen wieder Namen zu geben. Ist es Wut? Oder ist es Trauer, Unsicherheit oder Aufregung? Es ist ein erster Schritt, die Gefühle wieder zu spüren und sie anzunehmen und neugierig zu werden, was da noch so alles kommt! :D

Wenn ich Dich jetzt frage: „WANN hast DU DICH das letzte Mal richtig gespürt?“ … was wäre Deine Antwort? ›lächel‹

Löse negative Glaubenssätze!

Viele Menschen wurden psychisch geprägt. Sei es in der Kindheit, oder in einer Partnerschaft. Glaubenssätze wie „Du kannst keinem Menschen trauen“ oder „Deine Gefühle werden niemals ernst genommen oder sie werden nur ausgenutzt“, sind Erfahrungen, die oft in der Vergangenheit gemacht wurden. Ist das der Fall, werden sie zu einem „Anker“, der sofort in die Tiefe rutscht, kommt es zu Nähe oder wird das Thema Vertrauen angesprochen.

Es ist hilfreich herauszufinden, welche Glaubenssätze dafür gesorgt haben, dass wir uns so verschlossen haben. Lass Dir aber eines gesagt sein. Die meisten dieser negativen „Ankerplätze“ haben heute keine Gültigkeit mehr! Das kann ich versprechen.

Es ist oft der Fall, dass wir die mangelnde Fähigkeit, uns emotional zu zeigen, einfach von unseren Eltern übernommen haben. Unsere Eltern waren immerhin die Personen, von denen wir sehr viel über soziale Interaktion gelernt haben.

Mach Dich verletzlich …

Hätte ich diesen Satz vor 8 Jahren gelesen, wäre es auch dem gleich gekommen: „Trinke Gift!“ ›lach‹ Heute kann ich darüber schmunzeln. Dieser Selbstschutz, den wir in uns tragen, ist vollkommen normal, aber dieser Schutz ist aus meiner Vergangenheit und nicht mehr in diesem Ausmaß notwendig. Denn letztendlich ist es doch so, wenn wir Gefühle unterdrücken soll uns das vor Verletzungen schützen!

Sobald wir aber gelernt haben, dass nichts Schlimmes geschieht, wenn wir in Alltagssituationen ein kleines Stück mehr Verletzlichkeit und emotionale Offenheit zulassen, gewinnen wir MUT und SELBSTBEWUSSTSEIN. Langsam beginnen wir auch in Situation, die etwas mehr Mut und Überwindung kostet, unser Herz zu öffnen. Ja, es kostet eine Portion Überwindung … heilsam ist trotzdem!

Über mich:

So lange ist es bei mir selbst noch nicht her, dass ich diese Entwicklung durchmachte. In meinen jungen Tagen war ich nie der Mensch gewesen, der sich öffnen konnte. Ich sprach auch mit niemandem über meine Gefühle und Emotionen. Weder mit Freunden noch mit meinen Eltern.

Als ich vor einigen Jahren anfing, mich damit zu beschäftigen, kamen auch andere Menschen in mein Leben. Menschen, die mir mit Verständnis begegneten. Herzlichkeit mitbrachten und mir Liebe schenkten. Und heute? Heute befinde ich mich in einer sehr glücklichen Situation, in der ich mit allen Menschen offen kommunizieren kann, wie es mir gerade geht. Ich habe einen Menschen an meiner Seite, dem ich vertrauen kann und mit dem ich all meine Gefühle teilen darf.

Gefühle zeigen ist keine Zauberei. Du musst nur in der Lage sein, offen und vor allem ehrlich über das zu reden, was gerade ist.

Ein wichtiger Tipp zum Abschluss:

Lenke Deine Aufmerksamkeit immer auf das Positive! Ich habe viel über unangenehme Gefühle geschrieben heute.

  • Woher sie herkommen,
  • wie Du sie annimmst,
  • warum Du diese Gefühle teilen sollst und
  • mit wem Du sie teilen sollst.

Unangenehme Gefühle machen jedoch nur einen Teil des Ganzen aus. Fühlst Du Dich gut? Dann lass es Deinem Umfeld wissen! Es gibt nämlich auch so unglaublich viele SCHÖNE Gefühle! Gefühle, die sich so toll anfühlen. :D

Es ist so wichtig, dass Du auch (Vor)Freude, Zufriedenheit, Dankbarkeit und Verbundenheit annimmst und zum AUSDRUCK bringst! Ich erlaube es mir heute auch vor anderen Menschen mein Lachen oder meine Begeisterung zu zeigen. :-) Genießen wir unser Leben mit all seiner Vielfältigkeit an Gefühlen und erlauben wir es unseren Mitmenschen, ein Teil davon zu sein.

Wenn Du das tust, wirst Du bald das Gefühl haben, in die ohnehin so unterkühlte Welt, ein bisschen Wärme zu senden und ein Zuhause zu haben, was viele schöne Plätze für Dich reserviert hat.

Menschen, die ihre Gefühle zeigen, sind nicht naiv. Im Gegenteil, sie sind so stark, dass sie keine Masken brauchen. :-)

Ich freue mich, wenn ich Dich heute mit meinem Beitrag abholen konnte. Wir können unser Leben mit so kleinen, vielleicht nicht immer ganz einfachen, Veränderungen sehr verschönern. Ein guter Zeitpunkt heute damit zu beginnen. ›lächel‹

Lesezeit: 4 Minuten

VERGEBUNG, sie ist eine mächtige Waffe und der Schlüssel zu unserer Freiheit. (Selbst)-Vergebung … sicher kein Thema für eine fett gedruckte Schlagzeile. Das Wort klingt eher nach Mutter Theresa und nach einem unangenehmen Gefühl. Oder nach abstrakter gefühlsbetonter Handlung, Nachgeben und Schwäche. Hab ich recht? Und trotzdem ist es die einzige Option, die uns bleibt, um uns frei zu fühlen.

Durch meinen Kurs darf ich mich sehr viel mit diesem Thema beschäftigen. Nicht, dass ich das nicht vorher auch schon getan hätte, es geht einfach nochmal mehr in die Tiefe. Manche Themen sind danach immer sinnvoller „Stoff“ für weitere Beiträge, die ich mit Dir dann total gerne teilen will!

Ich bin überzeugt, …

Vergebung ist eines der am meisten unterschätzten und falsch verstandenen Themen überhaupt ist. Es ist kein langweiliges Thema, sondern eine sehr effektive Handlung, negative Einflüsse aus unserem Leben für immer zu entfernen. Und zwar so, dass wir danach als Sieger dastehen!

Was ich jetzt alles schreibe, wird Dir vielleicht nicht unbedingt gefallen. Du wirst nicht vor lauter Jubel schreien. Du wirst mit Sicherheit ganz viele Gegenargumente in Deinem Kopf formulieren. Ich schreibe das nicht, um Diskussionen auszulösen. Ich schreibe, wie es ist. Und was Dir tatsächlich hilft. Vielleicht passt es gerade emotional bei Dir … aber vielleicht auch nicht. Es ist nicht wirklich entscheidend. Auf lange Sicht gesehen, wird es Dir guttun, es gelesen zu haben. Bist Du bereit für eine kleine Reise mit mir?

(Selbst)-Vergebung … sie trifft jeden Menschen

Das (SELBST) steht für alles, was wir uns nicht verzeihen … wofür wir uns vielleicht schämen und schon ein Leben lang mit uns herumtragen. Deshalb nehme ich es dazu, denn sich selbst vergeben zu können ist auch ein wichtiger Punkt!

Ich habe es schon so oft geschrieben … meine Gedanken über die Welt und den Menschen: Es ist NICHT alles Liebe auf der Welt! Es gibt Menschen, die ihre Kinder vernachlässigen. Es gibt Menschen, die sich „Freunde“ nennen und dennoch verleumden und das Vertrauen missbrauchen. Es gibt Partner, die belügen und betrügen, misshandeln und missbrauchen. Es gibt so viele Menschen, die Böses tun … mit voller Absicht! Und vielleicht oder ich bin mir sogar sehr sicher, hast Du etwas davon schon mal erlebt. Und glaube mir … es wird wieder passieren. Solche Dinge hören nicht einfach auf, wenn wir sie schon mal erlebt haben. Leider.

Diese Erfahrungen tun wahnsinnig weh und reichen oft weit in unsere Zukunft. Sie begleiten uns oft ein Leben lang. Alles „Böse“ hinterlässt Spuren. So manche Verletzungen bewirken enorme Veränderungen in unserem Leben. Sie haben Auswirkungen auf unser Familienleben, finanziell oder auf unsere Beziehungen. Es sind nicht nur die vielen Tränen, die geweint wurden und das gebrochene Vertrauen. Es ist das gesamte Leben, mit dem wir zurechtkommen müssen. Und das NICHT, weil wir es so entschieden und so gewollt haben, sondern weil „böse“ Handlungen von jemand anderen uns KEINE Wahl gelassen haben.

Vergeltungsgedanken melden sich dann sehr oft: „Hätte die, der nicht, dann wäre ich jetzt nicht, oder wäre dies und jenes nicht so schlimm …“! Ich kenne diese Gedanken so, so gut! Das Bedürfnis nach Gerechtigkeit ist in uns allen ausgeprägt. Und damit es nicht mehr so schmerzt in uns, würden wir am liebsten gleiches mit gleichem vergelten. Jedenfalls sind es sehr oft solche Gedanken. Und wenn wir diesen Menschen nicht wenigstens etwas heimzahlen können … hassen wir ihn ein Leben lang. :-(

Vorwürfe, Wut, Hass und der Schmerz sind treue Begleiter …

Und manchmal reicht das gar nicht aus. Manche Menschen werden verbittert und verändern ihre Persönlichkeit zum Negativen. Falls Du Dich darin wiederfindest, habe ich eine schöne Nachricht für Dich: Es muss nicht so bleiben, es kann sich alles zum Guten wenden! ›lächel‹.

Warum VERGEBUNG die einzige Option für mich war und auch für Dich sein wird:

Ich kann Dir sagen, ich verstehe Dich sehr gut. Ich kann jede Form des Schmerzes und der Wut so gut nachvollziehen. Die vielen Tränen und tiefe Enttäuschung, die sich so oft wiederholt hat. JA, es war schmerzvoll … und das ist es manchmal immer noch, wenn ich zurückdenke. ABER, und das klingt vielleicht jetzt ganz neu für Dich: VERGEBUNG hat nichts mit der anderen Person zu tun, sondern NUR mit Dir selbst!

Ja, dieser Mensch war böse – das war sein „Part“.
Du hattest darüber keine Kontrolle.
Du hast aber die volle Entscheidungsgewalt über DEIN Leben!

Wenn Du diesem Menschen nicht ganz bewusst vergibst, wird Dich eine negative Energie immer begleiten und ein Teil von Dir sein. Du schenkst diesem Schmerz zu viel Raum in Deinem Herzen und Deinen Gefühlen und das richtet auf lange Sicht großen Schaden an! Ich habe es selbst erlebt. Schlafstörungen, Essstörungen, emotionales Unwohlsein.

Vergeben ist keinesfalls ein Schwächebekenntnis

Vergebung ist ein Ausdruck von Stärke und Reife und hat nichts mit „Nachgeben“ zu tun!
„Ich verzeih Dir das niemals!“ Es klingt so überlegen, dabei hat der mit den Hörnern genau das erreicht, was er wollte: Er hat seinen ätzenden Samen in uns hineingepflanzt, der uns nach und nach von innen vergiftet. Er raubt uns unsere innere Schönheit und Leichtigkeit samt Unbeschwertheit. Wir werden immer diejenige sein, der übel mitgespielt wurde. Die, die belogen und verletzt wurde.

Nicht vergeben können ist wie eine Ohnmacht, die bleibt.
Vergebung ist ein bewusstes Handeln. Vergeben bedeutet „Ich lasse es nicht zu, dass mich die Giftpfeile des anderen mitten ins Herz treffen“.

An der Stelle ist es mir auch wichtig zu sagen, dass VERZEIHEN nicht bedeutet, alles zu legitimieren oder abzuschwächen.
Es heißt nur, dass Du Dein Recht auf Vergeltung und Wiedergutmachung verzichtest, und zwar um Deines GLÜCKES willen! Nur deinetwegen!

Ich kann Dir dazu sagen: Wenn Du den Menschen, die Dich so verletzt haben und Dir viel Leid zugefügten, vergeben kannst, wird diese Situation keine negativen Auswirkungen auf Deine Persönlichkeit haben. Ganz im Gegenteil … Du wirst daran wachsen. Vergebung ist Macht!

Vergebung bedeutet nicht, wieder in Kontakt zu sein …

Ganz wichtig: Ich habe vielen Menschen in meinem Leben vergeben. Das unangenehme, manchmal sogar „ekelige“ Gefühl von früher ist nicht mehr da, wenn ich den Menschen zufällig begegne. Es ist vorbei. Ich habe es nicht vergessen, aber dieser Druck und diese Anspannung ist fort. Ich habe zwar vergeben, aber ich möchte nie wieder mit dieser Person in Kontakt treten! Natürlich kann sich Vergebung auch anders auswirken. Vergebung ist mächtig und es kann durchaus auch vorkommen, dass Menschen wieder zueinander finden und ein erneuter Umgang jederzeit möglich wird. DAS macht tatsächlich aber nur Sinn, wenn sich diese(r) Mensch(en) auch geändert hat.

Ich habe mich von Menschen getrennt und ihnen TROTZDEM vergeben.

Das hat etwas mit Selbstwürde und Selbstachtung zu tun.
Vergebung – und das ist meine tatsächliche ehrliche Erfahrung, ist pure Heilung.
Es war (ist) die Befreiung aus meinem emotionalen Gefängnis.
Vergebung ist Stärke und zeigt Größe.
Vergebung ist der Lebensstil einer Frau, die ihr Leben NEU gewürfelt hat. ›lächel‹ … und dafür bin ich sehr dankbar.

Ich wünsche Dir Erfolg, tu es für DICH.
Von Herzen das Beste …

Lesezeit: 5 Minuten

Kann man mit der Angst Freundschaft schließen? Obwohl sie nicht unbedingt ein guter Kompass ist? Denn die Angst führt uns nicht zu uns, sondern sie veranlasst uns, negativ zu denken und ganz viele Dinge von vorneherein nicht zu tun. Jeder von uns kennt sie … diese Angst. Ein unangenehmes, mulmiges Gefühl, das sich ausbreitet, wenn wir andere ungewohnte Richtungen einschlagen.

Ich schreibe heute nicht über das gesunde Maß an Angst. Die Angst, die sich wie ein warmer Mantel über uns legt, sind wir in Gefahr. Ich schreibe über die Art von Ängsten, die ein Leben wirklich beeinträchtigen können. Über Angstzustände, die in bestimmten Situation auftauchen können. Generalisierte Ängste. Angst vor Ereignissen … sich übermäßig zu sorgen. Über die Angst, die Gefühle wie Panik und Hilflosigkeit auslöst.

Ich erzähle darüber, weil ich die Angst so gut kenne

Ich glaube sagen zu können, dass mein Leben schon von Kindheit an, von Angst ummantelt war. Meine Ängste reichten von – bis. In den Jahren danach, habe ich dann sehr gerne meine Komfortzone verlassen, bin immer wieder ausgebrochen und habe mehrmals auf die „STOP“ – Taste des Lebens gedrückt. Meistens war das unfreiwillig und bei meinem letzten „Stillstand“ vor einigen Jahren ging all das mit dutzenden Ängsten einher.

Mir war gar nicht bewusst, wie viele Ängste ein Mensch überhaupt haben kann! Meine Existenz – und Verlustangst war dabei am schlimmsten. Die Angst nicht geliebt zu werden … nicht richtig zu sein! Meine enorme Angst vor Stille und Leere! Und ich hatte riesige Angst Gefühle zu zeigen und zu spüren. Ich fürchtete mich davor, wieder verletzt zu werden. Ich hatte große Angst auf meine alten „Wunden“ zu stoßen. Und ich hatte Angst jegliche Kontrolle über mein Leben zu verlieren! Einige Zeit danach, vor meiner eigenen Größe … Angst vor Sichtbarkeit. 

Schon beim Aufzählen und Aufschreiben meiner Ängste wird mir ganz anders. Unglaublich, was ein Mensch für Ängste haben kann. Es gibt noch so viele Arten von Angst. Und wenn wir auch alle schon davon gehört haben, mit der oder dem einen darüber gesprochen haben – es ist total anders, wenn es einen selbst betrifft! Blicken wir hinter die Kulissen Angst geplagter Menschen, findet man sehr viel – ich nenne es jetzt mal „Unordnung“. Es bedarf sehr viel Arbeit, Disziplin und Mut, wieder etwas Ordnung in das Leben zu bringen.

In all der Zeit habe ich allerdings ganz viel lernen dürfen: Es sind genau DIESE Momente, die mich wachsen lassen … bis heute. Denn viele meiner Ängste sind geblieben. Sie sagen mir hin und wieder „Hallo du!“. Innere Reife und Stärke kommen eben nicht vom seichten durchs Leben tänzeln. :D Deshalb habe ich mich auch in einer gewissen Weise, mit meinen Ängsten angefreundet ›lach‹. Ich sehe sie als Chance mich weiterzuentwickeln!

„Wenn Du Deine Gefühle nicht fühlen willst, spann den Bauch an …“

Dieser Satz ist wirklich alt und ich habe ihn vor vielen Jahren gesagt bekommen. Denk doch mal an Deinen Alltag. Wie oft am Tag ist Deine Bauchgegend angespannt? Atmest Du tief in Dich hinein oder atmest Du „flach? Meine Antwort darauf war: Angespannt und gefühlt, kaum atmend.

Falls es Dir auch so geht und Du Dich dabei erwischst, dass Du häufig angespannt und flach atmend durch Dein Leben rennst, dann verurteile das nicht. Nimm es wahr. Das Schöne an der Sache ist, sobald wir uns unseren Ängsten stellen, fängt die Mauer um unser Herz an einzubrechen. Allerdings in einer „Slow-Motion“ Geschwindigkeit!  Aber mit jedem einzelnen Schritt in Richtung Angst wird diese Mauer niedriger, … DAS verspreche ich!

Meine Ängste waren meine Verbündeten. Mein Leben lang. Deshalb ist es auch nicht so einfach, sie ganz loszulassen. Ich kann jetzt nur aus meinen Erfahrungen berichten. Ich fühle zwar mit meinen Ängsten nicht unbedingt wohl, habe aber auch nie richtig gelernt, Vertrauen zu haben. Und so halte ich ganz gerne mal an der Angst fest. Tust Du das ebenso, schreit das Herz nach Aufmerksamkeit. Als Nächstes mischt unser Körper mit. Er sendet unüberhör-  und sehbare Signale in Form von Wehwehchen. Das können Rückenschmerzen, Dauermüdigkeit und Kopfschmerz sein. Aber selbst DAS übergehen wir und bringen es NICHT in Zusammenhang mit unserer Angst. Zu viel Druck und Stress JA. Angst NEIN.

Gerade in den letzten Monaten fühlten sich meine Ängste wieder richtig wohl bei mir! Es ist viel passiert, Dinge, die im Leben nicht eingeplant werden. Und dann äußert sich meine Angst als unangenehmes schweres Gefühl in Brust und Bauch. Bin ich in solchen Phasen nicht achtsam, nistet sie sich genau in diesen Bereichen ein und betrachtet mich wahrscheinlich als 5-Sterne Spa Hotel! ›lach‹.

Klar, sie bekommt alles, was sie möchte. Sie bekommt ein 5-Gänge-Menü mit pikanten negativen Gedanken von mir ans Bett.  Sie weiß ja ganz genau, was mich triggert, und worauf ich anspringe und das probiert sie immer und immer wieder aus. So ist sie … die Angst, das kleine Luder!

Ängste sind wie Wellen …

Ich hatte vor fünf Jahren ein starkes Bedürfnis, meine Gedanken, Worte und Erfahrungen öffentlich zu machen. Allerdings waren da auch gefühlt 100 000 Ängste in mir. Meine Zweifel waren so groß  und meine alten Glaubenssätze hatten so wahnsinnig viel Macht über mich! Ich wollte Veränderung, hatte aber gleichzeitig so große Angst davor, ausgelacht und abgelehnt zu werden.

Meine Zeit damals war keine gute gewesen. Es wäre sicher einfacher gewesen, weiter mit meiner depressiven, ängstlichen Einstellung, im Bett zu bleiben oder halbherzig einen Job anzunehmen, der mir Geld brachte. Ich war damals noch nicht sehr weit mit meinen Veränderungen, aber ich habe mich auf eine innere Suche zu mir selbst begeben. Das kostete mich viel Überwindung!

Mit viel Zuspruch meines neuen Partners habe ich eine Entscheidung getroffen und bin in die Wellen aus Scham, Schmerz, Angst und Trauer hineingetaucht. Ich bin all meinen Ängsten begegnet und konnte sie so langsam hinter mir lassen.

Die Angst wird kleiner, wenn wir sie zulassen und auch fühlen! Erst als ich ganz bewusst mit meinen Ängsten gearbeitet habe, konnte ich mich immer wieder dafür entscheiden, einen neuen Weg zu nehmen. Den Weg der Zuversicht, des Vertrauens und der Liebe.

Manchmal hilft es …

Manchmal hilft es, ganz konkret, Dinge zu lernen, die uns dabei helfen, unser Leben leichter zu machen. In meinem Fall war es mein Blog. Ich lernte jede Menge von meinem Herzmenschen. Musste mich über das Online Business, Marketing und Social Media schlaumachen. Wie die Dinge so funktionieren ›lach‹. Ich absolvierte intensives Schreib-Coaching, machte Online-Seminare, aber vor allem tat ich eines: Ich habe mich aktiv dazu entschlossen, meiner Angst ins Gesicht zu schauen. Mich nicht einschüchtern zu lassen!

Warum ich Dir das heute alles schreibe? Ganz klar gesagt. Ich möchte Dir Mut machen. Kein (Angst)-Berg ist zu hoch, um ihn nicht besteigen zu können! Egal um welche Angst es geht. Um welche Form des „gesehen werden“ es geht. Das nicht alle Menschen so denken wie Du und ich es tun ist ok. Dass uns nicht alle Menschen dafür lieben, WAS und WIE wir etwas machen, ebenso ok! Dass Kritik zum Leben gehört, wissen wir alle, also … auch ok. All das darf sein und die Ängste haben dabei auch ihre Berechtigung, NUR sie dürfen uns niemals einschränken und von unseren Wünschen abhalten!

Gehe Deinen Herzensweg. Unser Leben ist viel zu wertvoll, um uns von der Angst ausbremsen zu lassen. Ich gebe Dir mein Mantra mit auf Deinen Weg:

HERZLICH WILLKOMMEN ANGST!

Danke, dass DU heute bei mir warst und vielleicht kannst Du Dir daraus etwas mitnehmen, das Dich einen Schritt weiter bringt!
Bis zum nächsten Mal …

Lesezeit: 4 Minuten

Bestimmt hast Du schon mal einen Liebesbrief geschrieben? Früher … in der Schule vielleicht? Heute macht man ja alles per Mail und Smartphone, denke ich mal. Aber wie und was man heute macht, darum geht es mir heute nicht. Denke doch mal an diese Zeit zurück! Und falls DU noch keinen geschrieben hast, wirst Du bestimmt schon mal einen bekommen haben. Wenn jetzt Deine Antwort „JA“ ist, weißt Du wie besonders und intim so ein Brief ist. Ganz egal aus welcher Perspektive man ihn betrachtet.

Falls Du aber dieses Gefühl nicht kennst oder vielleicht vergessen haben solltest, lass mich Dir die Wirkung von Liebesbriefen nochmal kurz beschreiben. :D

Wenn sie „gut“ geschrieben sind, können sie uns zu Tränen rühren! Es kommt vor, dass es einem die Sprache verschlägt. Gleichzeitig machen sie so unsagbar glücklich und auch verlegen. Ein warmes Gefühl verteilt sich im ganzen Körper. Ein Liebesbrief hat etwas Magisches, … er stärkt und festigt und vertieft die Beziehung beider Personen. Ein Liebesbrief zeigt, wie ernst es gemeint ist.

Was, wenn DU jeden Tag so einen Brief bekommen würdest?

Welche Wirkung hätte das auf Dich? Würde es Dir jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht zaubern? Würde es Dich stärker machen, Dir Rückenwind geben? Deine Beziehung zu dem Schreibenden zu etwas ganz Besonderem machen?

ICH bin mir sehr sicher!

Nun … und nur so ein Gedanke: Wen könntest Du deshalb bitten, Dir einen solchen besonderen Brief zu schreiben?
Und zwar jeden Tag einen? 30 Tage lang! ›lächel‹! Ganz gleich, was Du jetzt denkst. Ob es jemanden geben könnte oder nicht. Ob es Dir ohnehin zu peinlich wäre, jemanden zu bitten. Es gibt da jemanden sehr besonderen in Deinem Leben, der Dir sehr gerne Liebesbriefe schreiben wird!

Dieser besondere „jemand“ kennt Dich richtig gut. Er weiß um Deine Stärken und kennt Deine Ängste und Schwächen. Und … er begleitet Dich Tag für Tag … ist immer an Deiner Seite. Tag und Nacht. Und das allerbeste – nichts wird peinlich!

Wer dieser Mensch ist, weißt Du jetzt bestimmt. DU SELBST. :-)

Briefe an Dich selbst …

Vielleicht kommt Dir diese Idee sehr eigenartig und verrückt vor. Auf den ersten  Blick jedenfalls. Der zweite Blick könnte aber schon anders ausfallen. Vielleicht vorne weg – diese Idee kommt nicht von mir. Mir wurde sie vor einigen Jahren in einer Therapie vorgeschlagen. Mir ging es damals nicht gut. Ich war voller Zweifel, vielen Ängsten und Selbstliebe war ein Fremdwort gewesen.

Ich bin dem damals nachgegangen. Der Anfang ist mir nicht leicht gefallen. Wie sollte ich schöne Dinge an mich selbst schreiben, wenn ich mich alles andere als toll fand? Ich bin dabei geblieben und es gelang mir, immer längere Briefe an mich zu schreiben. Sie wurden mit der Zeit freundlicher, liebevoller und gefühlvoller.

Liebesbriefe an sich selbst zu schreiben, erfüllt mehrere Dinge gleichzeitig:
Sie sorgen dafür, mit sich selbst in Verbindung zu treten … die eigene Tiefe zu erforschen und zu vertiefen. Sie erinnern Dich, wie großartig Du eigentlich bist! Was alles in Dir steckt und welches Potenzial wir alle in uns tragen dürfen. So ganz nebenbei stärkst Du damit Deine Selbstliebe und Dein Selbstvertrauen! Alle Worte, die Du darin verpackst, werden Dich mit Liebe und Wärme erfüllen … diese Erfahrung habe ich gemacht und es war genau DAS, was mir so gutgetan hat. ›lächel‹

Du brauchst nicht viel …

Du musst nicht viel dafür tun. Du musst es in erster Linie nur wollen. Jeden Tag, einen ganzen Monat lang.
Du musst keinen Seiten befüllen, es soll nur aufrichtig sein.
Und etwas abwechslungsreich. :D
Schreibe nicht jeden Tag dieselben Dinge, Dinge, die jeder schreiben würde!
Sei kreativ! Es gibt so viele Dinge an Dir, die Du magst, aber nie darüber redest.

Die ersten Briefe sind schwer zu schreiben. Das habe ich noch gut im Gedächtnis. Es ist sehr eigenartig, zu sich selbst „nett“ zu sein. ›zwinker‹ Ich kam mir damals ziemlich bescheuert vor und saß endlos lange dabei. Dieses Gefühl legt sich aber nach den ersten Briefen – versprochen! ›lach‹

Jetzt grinst und zweifelst Du, stimmts?

Es war bei mir ganz genauso. :D Aber das Prinzip ist einfach. Die Wirkung aber ist unglaublich!
Deine Liebesbriefe wirken auf Dich, wie positive Affirmationen und lenken Deine Aufmerksamkeit auf alle Deine Stärken, Besonderheiten und Vorzüge. Du setzt Dich mit DIR in sehr liebevoller Weise auseinander. Die schönste Art, die überhaupt möglich ist! UND Du beweist diese Liebe durch Dein TUN … das Schreiben.

Ich habe meine Briefe immer alle aufgehoben. Ich lese sie, in Abständen, gerne durch … mit einem Lächeln im Gesicht. Denke an die Zeit damals … wie ich mich gefühlt habe. Wie ich diese Form von Therapie anfangs bescheuert fand! Aber bald wurden sie wie eine Tasse starker Kaffee, wenn ich „müde“ bin. ›lächel‹.  Es war der Wiedereinstieg in meine verlorene Selbstliebe! Und die Erkenntnis daraus war, dass ich nicht von der Liebe anderer abhängig bin! Denn ich habe ausreichend in mir. Und DAS haben wir ALLE!

Es ist wirklich erstaunlich, wie stark die Veränderungen in allen Bereichen Deines Lebens sein werden. Du wirst die Erfahrung machen, wenn Du Dich für dieses „Projekt“ entscheidest. Nimm diese Herausforderung an und schreibe Dir jeden Tag einen Liebesbrief. Mache es zu einem Ritual … zu etwas ganz Besonderem. Ganz einfach, weil DU es verdienst! Die Auswirkungen werden Dich umhauen!

Pass Dein Leben an DICH an!
Ich halte richtig viel davon!

„Ganz heimlich wünsche ich mir einen ganz klassischen Liebesbrief. Handgeschrieben und mit einem kleinen Herz versehen …“ erfülle Dir diesen einfachen Wunsch und es wird sich viel verändern. :-)

Sei gut zu Dir …

Lesezeit: 4 Minuten

„Erzähl doch mal ein wenig …“, „Was denkst du gerade?“. Vielleicht sind Dir solche Aussagen ja bekannt. Ganz bestimmt wirst Du sie kennen, wenn Du ein schweigsames Persönchen bist. Ich bin der Meinung, dass stille Menschen nicht zum Reden gezwungen werden sollten. Es wird auch nicht wirklich funktionieren. Ruhige Menschen überlegen sich ganz genau, welche Gedanken sie äußern und an wen sie diese richten. Meinen Beitrag heute möchte ich allen „stilleren“ Seelen widmen – weil es  manchmal ganz schön anstrengend ist zu entsprechen. ›zwinker‹

Nicht viel zu sprechen spielt in unserer Gesellschaft eine ganz eigene Rolle. Die Mehrheit der Menschen haben ohnehin verlernt, die Stille zu genießen und wissen auch gar nicht, wie schön es sein kann, mal nichts zu sagen und genüsslich zu schweigen. Und dann gibt es diejenigen, die als Zweitnamen „die Schweigsame, die Stille oder die Ruhige“ haben und die überhaupt kein Problem damit haben, mal nichts zu sagen.

Für außenstehende Menschen wirkt diese Eigenschaft manchmal sehr befremdlich und – die Erfahrung mache ich persönlich immer wieder einmal – irgendwie abgehoben. „Man muss doch auch mal was sagen und kann nicht immer nur denken?“ Werde ich auch ab und zu gefragt. Tatsächlich? Muss man das? Dass ich im Berufsleben nicht nur schweigsam sein kann, ist klar, doch in meinem Privatleben ist meine Sache.

Nicht reden, verunsichert

Nicht sofort zu sagen, was man denkt, verunsichert viele Menschen! Und oft wird mit der Schweigsamkeit eines Menschen auch gleich ein wenig „Verrücktheit“ in Verbindung gebracht. Warum – diese Frage konnte mir noch niemand beantworten. In Wahrheit sollte aber niemand davon ausgehen, dass jemand verrückt oder unberechenbar ist, nur weil er stiller ist als das Umfeld.

Mir sind in meinem Leben viele „Laute“ und noch mehr „Vielsprecher“ begegnet, die aggressiv und sehr wirre ungesunde Gedanken in sich trugen! Dementsprechend ist das keine oder eine falsche Messlatte, die Menschen da auf die „Stillen“ legen. Man sollte keinen Menschen zum Reden drängen. Menschen, die lieber schweigen, überlegen sich ganz genau, welche Gedanken sie äußern und welche nicht. Hinter jedem Wort steckt eine Entscheidung und diese sollte uns niemand abnehmen.

Die Gesellschaft hat einen … wie nenne ich es … „Überschuss“ an Worten und inhaltslosen Gesprächen. So viele Aussagen und Gespräche sind sinnlos und überflüssig! Gerade in der westlichen Gesellschaft ist es sehr willkommen, wenn viel geredet wird. Manchmal hat es für mich den Anschein, es ist besser etwas Falsches zu sagen, als nichts zu sagen. Dass wir so die sogenannten „Dummquatscher“ und „Selbstdarsteller“ fördern, ist leider ein nicht so schöner Nebeneffekt.

Also sollte man die „Stillen“ nicht noch provozieren, indem man sie mit Sätzen bedrängt wie: „Na jetzt sag halt mal was … was gibt es denn Neues?“ Ist man als ruhiger introvertierter Mensch umgeben mit „Vielrednern“ kann das sehr anstrengend und auch unangenehm sein oder werden. Ich kenne das nur zu gut! Für mich ist einfach drauflos quatschen purer Stress. ICH zum Beispiel brauche Themen, … Anhaltspunkte, … in welche Richtung soll das Gespräch gehen UND ganz wichtig: Interessiert mich die Thematik überhaupt.

Aber wann gehen die „Stillen“ aus sich heraus?

Tja, ich glaube, ich kann jetzt für viele da draußen diese Frage zufriedenstellend beantworten. (Hoffe ich jedenfalls) Ich kann auf jeden Fall sagen, dass tiefgehende Gespräche glücklicher machen, als jeglicher Small Talk. Um zu gehaltvollen Themen vorzustoßen, müssen Menschen einander erst mal kennenlernen:

  • Liegt mir derjenige?
  • Kann ich ihm auch vertrauen?
  • Wie tickt der andere?
  • Gibt es Gemeinsamkeiten?
  • Gibt es gleiche Interessen?

Sind diese Hürden erstmal klargemacht, ist der Weg ein freier. Und zwar für genau die Art von Gesprächen, die stille und zurückhaltende Menschen mögen. :D

Ein Beispiel, das schon mehrere Jahre zurückliegt:

Ich musste beruflich auf einer Veranstaltung erscheinen, die mir absolut nicht lag. Manche Dinge konnte ich mir eben nicht aussuchen. Begrüßung … lautes Stimmengewirr … angeregt plaudernde Gruppen standen verstreut auf dieser Veranstaltung. Irgendwie kannten sich alle. Nur ich kannte kaum jemanden. Ich sollte ins Gespräch kommen aber ich fühlte mich so unbehaglich  und stellte mich peinlich berührt an den Rand einer kleinen Gruppe. „Komm ins Gespräch …“, sagte ich mir immer wieder. Ich lächelte unnatürlich und automatisch. Nahm dankend ein Getränk vom Tablett und dachte mir – zu mindestens haben meine Hände jetzt etwas zu spielen. Ich lauschte den angeregten Gesprächen und mir wurde klar: ICH HAB HIER NICHTS VERLOREN! Sich in irgendein Gespräch einbringen geht mit Sicherheit schief. Ich blieb bei meiner „Zuhörerrolle“ und meinem aufgesetzten Lächeln. Small Talk war schon damals nichts für mich, denn er ist nur Mittel zum Zweck und dafür wurde ich nicht bezahlt und war darin auch richtig schlecht. Mein Gedanke damals: Ich will nichts kaputt machen, was andere gerade aufbauen. ›lächel‹.

Heute führe ich ein selbstbestimmtes Leben und kann mir daher solche Veranstaltungen schenken.:D Ich darf mir zu 90 % meine Gesprächspartner aussuchen und kann mein persönliches „stilles“ Dasein genießen.

Fazit:

Man darf den Charakter eines Menschen nicht nach seinem Mitteilungsbedürfnis beurteilen. Stille Menschen haben dieselben Schwächen und Stärken, wie jeder andere auch. Manches ist gut, … manches wäre ausbaufähig. Es sollte nach Taten beurteilt werden. Vorurteile der Stille wegen sind absolut fehl am Platz.

Gut möglich, dass stille Menschen ohne Vorinformation und Einblick, auf ihre Mitmenschen etwas Unsicherheit auslösen. Es ist einfach schwieriger, jemanden einzuschätzen, der nicht sofort von sich etwas preisgibt und auf Anhieb von sich erzählt! Also lassen wir die Stillen so sein wie sie sind, denn sie haben keinen „Schalter“, den man einfach anknipsen kann. ›lach‹.

Zu welcher Gruppe würdest DU DICH hinzugesellen?
Gruppe „Still & zurückhaltend“ … oder Team „Plaudertasche“?

Ich wünsche Dir IMMER die richtigen Gesprächspartner, die Dich und Dein SEIN inspirieren.

Lesezeit: 3 Minuten

Ein Selbstreflexion-Beitrag wartet heute auf Dich. Soviel gleich mal zu Beginn. :D Denn die Auseinandersetzung mit uns selbst ist ein lebenslanger Prozess. Wir werden nicht eines Morgens wach und sagen: „Hey super, jetzt hab´ ich mich vollkommen verstanden …“. Darauf hätte ich auch immer gewartet. ›lach‹ Dafür sind wir alle viel zu komplex, als dass wir uns je komplett erfassen könnten. Es bedarf dazu immer wieder einer Selbstreflexion.

Vielleicht fragen sich manche „Warum sollte ich mir dann überhaupt die Mühe machen, über alles nachzudenken, wenn ich sowieso nie wirklich ankomme in mir?“ Das dachte ich anfangs auch. Heute denke ich anders darüber, weil ich mich sehr gerne mit mir auseinandersetze. Zum anderen … ich bin noch nicht so weit gekommen, dass ich tatsächlich über das „Ende“ dieses Weges etwas berichten kann! Darüber bin ich auch gar nicht unglücklich, denn ich genieße diesen Weg und werde ihn noch (hoffentlich) sehr lange gehen können. ›lach‹

Hinter mir liegen jedoch schon viele Kilometer, um etwas begriffen zu haben, WAS mir NUR dieser Weg lehren kann.

Auseinandersetzung mit mir …

Mein Anfang begann über große Umwege. Denn eigentlich habe ich nicht mit mir, sondern mit meinem Umfeld angefangen. Klingt unsinnig, … war es auch. Anstatt in mich zu gehen, habe ICH im Außen nach meinem INNEREN gesucht. Wenn ich heute darüber nachdenke, muss ich kopfschüttelnd lachen. Damals gab es aber nur diesen Weg, der für mich scheinbar machbar war. Es war die einzige Möglichkeit, um loszugehen … anzufangen.

Ich bin losgegangen und nie irgendwo angekommen! Ich wollte mehr, schnell und sofort. Andauernd hatte ich ein ständiges Stress-Gefühl und eine Getriebenheit in mir. Welcher Weg bringt mich schneller dahin wo ich hin möchte? Welcher Weg ist der richtige? Mache ich etwas falsch und sollte ich mich mit mehr unterschiedlichen Lebensfragen und Bereichen beschäftigen? Mich quälten so unglaublich viele Fragen, worauf ich eigentlich keine Antwort hatte.

Ich fühlte mich verloren und nur auf einem Bein stehend. Wo zum Teufel war sie … die Leichtigkeit der Selbstreflexion?  Der Flow im Leben, wenn man erst mal weiß, wer man ist und was man will? Wenn man sich von Außen betrachtet und „eingeordnet“ hat? Ich hatte damals keine Ahnung …

Die Wahrheit über unsere Wege …

Der Weg, Dein Weg, unser Weg  … ist keine Gerade durch eine gepflegte Golflandschaft! Der Weg besteht aus einem gefühlten Labyrinth. Aus steilen Hügeln und tiefen Tälern. Mal eben, mal ganz schön holprig. Es gibt keinen „Reiseführer“, so wie ich es mir erhoffte. Die Bücher, die ich damals verschlungen habe, versprachen mir keine Garantie, den schnellsten und besten Weg zu mir selbst zu finden, es waren nur „Richtungsweiser“, die sehr individuell und aus der Theorie stammten.

Und weißt Du was? Es ist total egal. Wir müssen uns weit mehr entspannen und Vertrauen darauf haben, dass alles wird. Das Leben passieren lassen. Und dieser Moment holt jeden ein, der diese Reise macht, das ist meine Erfahrung. Irgendwann wurde aus Hektik, schnell, sofort und Desorientierung – RUHE und VERTRAUEN. :D
Auch wenn ich dachte, dass in dieser Zeit der Unsicherheit und Ungeduld nichts passiert ist, ist sehr wohl etwas geschehen. Jeder Tag ist eine Weiterentwicklung, ob bewusst oder unbewusst.

Wenn wir uns dazu entscheiden uns SELBST auf den Grund zu gehen, läuft DAS von selbst und ganz automatisch. Das ist das Schöne daran. Es begegnen uns genau die Dinge, die Menschen oder Konzepte, die wir zu diesem Zeitpunkt brauchen. Ich habe so oft erlebt, dass mich ein einziger Satz so berührt und danach etwas in Gang gesetzt hat! So nimmt die persönliche Entwicklung ihren Lauf. Und jeder von uns nimmt nur auf, WAS zu seinen Leben passen kann.

Egal wohin es uns zieht, welche Inputs uns ansprechen, wonach unser Herz sich gerade sehnt, es wird immer das Richtige in diesen Moment sein. Vertraue dem Weg, den Du gehst.

Tief in uns verborgen ist das Wissen, welcher Schritt der richtige ist. Wir wissen, was wir möchten und was uns beflügelt und was uns runterzieht.

VERTRAUEN ist das Schlüsselwort. Vertrauen in uns selbst. Vertrauen in unsere Empfindungen.
Ein Weg, den wir nicht genießen können, ist NICHT unser Weg!
Das gehört nicht immer zu den einfachen Dingen, das wissen wir doch alle.
Es ist aber auch nicht so schwer, wie wir es uns oft machen. :D

Was wir suchen, ist nicht auf den Gipfeln der Berge.
Nicht in den Tiefen der Meere.
Nicht in den Straßen der Städte.
Es ist in unseren Herzen. 

Ich wünsche Dir eine schöne Reise zu und mit Dir. ICH … werde mich auch wieder aufmachen, um Neues zu erkennen, zu reflektieren und wenn notwendig, zu verändern.
Was ist Dir auf Deinen „Umwegen“ schon alles begegnet und was konntest Du daraus lernen?

Pass auf Dich auf …