Die Psyche, ein komplexes und sehr gewinnbringendes Thema wenn wir uns damit auseinandersetzen. Probleme erkennen, annehmen und gemeinsam lösen sollte das Ziel sein.
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Lass es zu und lass Dich ein meine Liebe. So spreche ich gerade mit mir selbst. Oft sind es nur Kleinigkeiten, nichts Weltbewegendes das uns veranlasst, uns einfach zurückzuziehen. Den Tag abschließen … nichts mehr angreifen. Sich einfach an einem Ort der Ruhe zu begeben, bevor noch mehr geschieht, was uns nicht guttut.

Die letzten Tage sind nicht besonders gut gelaufen für mich. Meine Motivation steht gerade am Nullpunkt. Auch kein Wunder, wenn man sich wie tiefgefroren fühlt. Die Seele kalt und ängstlich. Hilflosigkeit und Wut … alles ist dabei. Schon ein Weilchen her, dass ich mich so gefühlt habe …

Es darf sein …

In Wahrheit ist es unwichtig, weshalb ich mich so mies fühle und nur langsam wieder „warm“ werde. Ich habe in den letzten Jahren, mir eine Sache ganz fest verinnerlicht. Nämlich das diese Gefühle alle ihre Berechtigung haben! Es wird immer mal Auslöser geben, wo unsere Grundstimmung nicht gerade die Beste sein wird. Fühlt sich zwar scheiße an, aber das passt. >schulterhochzieh<

Hast Du auch manchmal solche Tage? Tage an denen Du am liebsten alles in den Müll schmeißen möchtest? DU nur einen einzigen Wunsch hast, das alles ganz schnell vorübergeht und alles einen positiven Ausgang findet? So als würdest Du aus einem schlechten Film aussteigen, den Kinosaal verlassen. Es sind Tage, da helfen keine aufmunternden Worte … keine Sprüche, die wir an die Wand gemalt haben, nichts. JA? Kennst Du auch, dann leiste mir bis zum Ende meines Artikels Gesellschaft. Du bist richtig!

Weißt Du was? Es ist in Ordnung. Solche Tage dürfen (müssen) sein. Ich bin keine Frau (mehr), die Ihre miese Laune an anderen auslässt. Im „Normalfall“ jedenfalls. Aber es gibt auch Ausnahmetage, so wie eben gestern. Ist das schlimm? Ich habe niemanden gekillt also sorry, es ist manchmal notwendig. Denn unter die Bettdecke rutschen und darauf warten bis die Welt sich verbessert ist auch keine Lösung!

Es ist nicht immer alles easy

Diese scheiß Tage haben wir denke ich mal „mit abonniert“ in unserem Leben. Wir sind Menschen und ein Menschenleben ist nicht immer „ach so geil“ tut mir leid. Manchmal sind wir total irrational und unfair zu anderen. Wir blamieren uns und stehen uns selber ständig im Weg. Wir enttäuschen damit andere und vielleicht hassen wir manchmal sogar die ganze Welt! Wir sind wütend aber auch traurig, dabei aber nicht zu trösten …

Ich kann Dir sagen, das wird nie aufhören, wenn man damit begonnen hat das Leben zu lieben! Am Leben zu sein bedeutet auch mal durch miese Tage zu stapfen. Sie erwischen uns unvorbereitet … so wie gerade mich. Schläge ins Gesicht fühlen sich kein bisschen anders an! Ich stelle mir die Frage: „Wo sind meine positiven Denkansätze? Meine Leidenschaften? Wo sind sie hin … es ist alles gut!

Schieben wir diese Gefühle weg, schieben wir uns selber weg. Und DAS funktioniert nicht. Ich habe es versucht. Meine Gefühle waren mit den Situationen nicht kompatibel – ich schob sie beiseite. Nur war ich dabei nicht ich selbst! Erst als ich meine Gefühle zu mir holte, hatte ich das Gefühl, dass das „Kühlfach“ (ich) langsam abtaute.

Zulassen und darauf einlassen ist ein guter Weg

Was sagt uns (mir) diese Situation? Nur indem wir negative Emotionen zulassen und sie nicht zur Seite schieben, können wir zu unserem eigenen ICH zurückfinden. Die „Schönheiten“ in uns, kommen wieder an die Oberfläche! <3

Resümee aus den letzten Tagen folglich:
Es waren zwar „bescheidene“ Tage, aber sie waren lehrreich … wie schon so oft! Zulassen und darauf einlassen … das verkürzt solche Tage und lässt die Leidenschaften in uns wieder hochkraxeln. :-)

Ich beobachte, dass sich hier auf meiner Reha, tief verwurzelte Themen noch mal um ein Stück mehr vertiefen, aber auch bestätigt bekomme und erkennen darf. Und das will ich auch Dir weitergeben, falls Du mal wieder in einem scheiß Tag verwickelt bist. ›zwinker‹

Es ist vielleicht nicht die einfachste Entscheidung, auf seine Gefühle zu hören, aber es ist immer die ehrlichste.

Falls Dir ähnliches bekannt ist, freue ich mich von Dir zu lesen. Eine schöne Zeit und bis ganz bald.

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Wenn Erwachsene „Kinder“ den Kontakt zu Ihren Eltern abbrechen,  sind meistens die Schatten der Vergangenheit stärker als die Gegenwart. Es sind immer wiederkehrende alte Muster die bestehen bleiben und scheinbar nicht gelöst werden können. Dieser Abbruch kommt nicht wie meistens geglaubt, abrupt, sondern er entsteht aus einer Folge langer Verletzungen oder (und) Enttäuschungen …

Ich kenne unglaublich viele Menschen, die die Brücke zu Ihren Eltern abreißen. Da gibt es Töchter die beschreiben, dass sie diese ständige Bevormundung Ihrer Eltern nicht mehr durchdrücken. Mit 43 Jahren … verheiratet und selbst Mutter zweier Kinder. Dann gibt es die andere Art. Nichts ist recht, alles ist verkehrt und falsch. Statt lobende Worte kommt nur Kritik! Und das von Kinderbeinen an … Dann gibt es die Sorte „Ich bin dann mal weg“ Eltern. Mutter oder Vater flieht vor jeglichem Konflikt. Das Einzige, was von den Eltern kommt, ist Stille. Gerade in Mutter-Tochter Beziehungen kommt es vor, statt sich mit der Tochter an einem Tisch zu setzen, wird das Problem lieber mit Außenstehenden beredet. Dann gibt es die Eltern, die nur von sich reden, jede Kleinigkeit doppelt so groß machen und nur negativ sind.

Diese Situationen sind wie ein Ohnmachtsgefühl

Es ist keine schöne Sache, wenn wir es aus eigener Kraft nicht schaffen, etwas an der Qualität der Eltern-Bindung zu ändern. Es ist ein jahrelanger Prozess, der in sich schlummert, immer in der Hoffnung, doch etwas ändern zu können! Einfach nur gesehen und gehört zu werden. Oft ist allerdings die eigene Belastung zu hoch und der Kontakt wird gekappt.

Ich habe vor drei Jahren den Kontakt zu meiner Familie abgebrochen. Genauer gesagt, sie haben es so gewollt und ich habe es akzeptiert. Es ging dabei nicht um eine Bestrafung irgendwelcher Verhaltensmuster meiner Eltern, sondern eher darum, dass ich lieber die Eltern verliere als mich selbst! Und dieser Prozess war in meinem Fall schon sehr weit fortgeschritten.

Ich weiß kaum jemand will darüber reden. Es ist ein Tabu Thema. Es gehört sich nicht. Und man schämt sich vielleicht?

Es tut weh und man ist unendlich traurig darüber

Wir sehen unsere Eltern bis zu einem gewissen Alter als fehlerlose Geschöpfe an. Wir stellen sie auf ein Podest, das aber spätestens in der Pubertät zu bröckeln beginnt. Eine ganz normale Sache. Diese veränderte Sichtweise auf unsere Eltern ist notwendig  um ein selbstbestimmtes und authentisches Leben führen können. Eltern sind ja auch nur Menschen.

Es gibt aber auch Eltern, die fest der Meinung sind fehlerlos zu sein! Die glauben, immer alles richtig gemacht zu haben. Eine „Schuld“ einzugestehen, würde für sie niemals infrage kommen, den es würde bedeuten versagt zu haben. Und so kommt es in vielen Eltern – Kind Beziehungen bis ins erwachsene Alter dazu, dass Eltern nach wie vor ständig kritisieren und manipulieren. Und so passiert es nicht zu wenig, dass sich Töchter und Söhne auch noch als Erwachsene die Frage stellen: „Bitte was stimmt eigentlich nicht mit mir?“ Wir machen unseren Wert als Mensch nicht selten davon abhängig, wie Eltern uns behandeln. Ein trauriges Zugeständnis finde ich. :-(

Glaubenssätze, die falsch sind

Die ständige Kritik und die strafende „nicht Beachtung“ meiner Eltern machten mich als junges Mädchen schon nachdenklich. Früher fand ich natürlich keine Worte dafür. Für mich war es okay und normal. Ich bin der Meinung, dass Kinder einen Erwachsenen brauchen der Ihre Gefühle spiegelt. Kinder müssen sich selbst erkennen um später Ihre Gefühle regulieren zu können.

Ist das nicht der Fall, wird es im schlimmsten Fall so sein, dass Kinder die Art der Eltern übernehmen. Diese Verhaltensmuster wurden von den Großeltern auf die Eltern projiziert und wir übernehmen einfach weiter. Für mich allerdings ist es keine Entschuldigung.

Jeder von uns bringt eine Geschichte mit

Nach außen hin unscheinbar. Im Inneren jedoch ist es für viele sehr belastend. Ich kenne Frauen, die in einer Großfamilie aufgewachsen sind, und sie wurden als eines von vielen Kindern vernachlässigt. Die Eltern konnten keine Gefühle zeigen. Sie wurden von Mutter oder Vater ausgelacht, wenn ein Missgeschick passierte. Sie mussten schon sehr früh im Haushalt mit anpacken und nebenbei die lautstarken Streitereien des alkoholkranken Vaters mit anhören. Es blieb nur der Rückzug.

Jeder Mensch bringt seine Biografie mit. Wenn wir eines Tages selbst Mutter werden, werden wir alles daran setzen es besser zu machen. Leider sind Verhaltensweisen wie Abzugsbilder, die von Generation zu Generation weitergegeben werden. Weil einfach nichts erkannt wurde. Der Unterschied von „gesund und ungesund“ wurde nie erkannt. Seelische Störungen haben sich durch mangelnde Fürsorge entwickelt. Es ist ein Beispiel von vielen.

Wenn wir uns rückblickend noch immer verletzt fühlen …

Wenn wir uns als erwachsene Frau/Mann vom Verhalten der Eltern noch immer verletzt fühlen und keine Möglichkeit oder der Wille besteht, darüber zu reden … gemeinsam zu verändern, dann wird zwangsläufig die Frage auftauchen:

Lasse ich Euch los?
Oder lasse ich das jetzt los?

Auch ich hatte mir bewusst gemacht, dass ich mein Leben nicht mehr von meinen Eltern abhängig machen darf. Auch wenn es in der Kindheit einen Mangel an Liebe, Zuwendung und Aufmerksamkeit gab, diese nachträglich einzufordern ist ein Ding der Unmöglichkeit!

Der Wert von Dir und mir ist nicht abhängig vom Verhalten unserer Eltern. Wir dürfen – NEIN wir MÜSSEN uns unbedingt klar darüber werden, dass wir liebenswerte Wesen sind. Wir sind genug und perfekt ist kein Mensch!

Selbstfürsorge und Selbstliebe sind dabei sehr hilfreich

Diese Eigenschaften helfen uns dabei. Allerdings wurden diese uns in den angeführten Fällen wahrscheinlich nicht mitgegeben. Wir müssen sie lernen. Ein harter aber sehr lohnenswerter Weg der sich auszahlt. Denn darauf zu warten, dass die Eltern ihr Kind irgendwann so annehmen wie es ist  und auch Ihre Freude zeigen … es wird nicht eintreten. ›leider‹

In Liebe aufatmen. Die „Schuld“ loslassen und um Vergebung  bitten. Das ist das, was ich tu. Denn oft ist es leider nicht (mehr) möglich, mit seinen Eltern ein ausführliches und klärendes Gespräch zu führen. Ein Kontaktabbruch gleicht für mich einer Ohnmacht, aber es ist auch die erste Maßnahme einer Veränderung. Wie die Veränderung aussieht, hängt von beiden Seiten ab. Hier bin ich … und da seid Ihr. 

Ich wünsche mir für jeden, dass sich die Karten neu mischen und sich neue gemeinsame Wege mit den Eltern auftun.
Für viele ist jedoch ein Kontaktabbruch zu den Eltern gut überlegt. Lassen wir die Vergangenheit los, befreien wir unser inneres Kind und beginnen wir uns selbst anzunehmen wie wir sind. Versorgen wir uns mit ausreichend Selbstliebe und verzeihen wir uns und anderen! <3

„Das Leben der Eltern ist das Buch, in dem die Kinder lesen. Eltern verzeihen Ihren Kindern die Fehler am schwersten, die sie ihnen selbst anerzogen haben.“

Ich wünsche Dir eine schöne Zeit und wenn Du dazu eine Meinung hast … ich bin immer hier.

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Wir reden viel zu wenig über die Themen, die uns gerade auf der Zunge brennen. Es gibt so viele Dinge, die wir einfach immer schön flach halten, obwohl sie uns so beschäftigen! Gesprochen wird über so vieles. Manchmal reicht schon ein Kopfschütteln. Gerüchte über Menschen, die wir nicht mal persönlich kennen. Über Dinge, die uns bewegen oder nerven. Warum also nicht über ANGST reden?

Angetrieben, dass ich diesen Artikel hier schreibe, hat mich wiedermal eine treue Leserin. Ein Wort ergab das andere und stehen geblieben sind wir bei dem Thema Angst. Ich fühlte mich sofort wieder in eine andere Zeit versetzt, wo Angst mein Leben dominierte. Ich hatte vor 100 Dingen Angst. Heute sind es nur mehr eine Handvoll Sachen, die mir Angst machen.

Ich hatte zum Beispiel ständig Angst, die Kontrolle über mein Leben zu verlieren. Angst das ich die Kurve nicht mehr kriege, in die ich ständig viel zu schnell hinein raste! Ich hatte Angst vor Halteschleifen in der U-Bahn, vor öffentlichen Toiletten, vor zu engen Räumen, vor zu lauten Menschen. Und vor Krankheit. Ich hatte Angst, plötzlich auf der Straße zu sitzen und ich hatte Angst, dass Menschen meine Witze nicht verstehen und vor der Stille danach …

Angst ist ein abscheuliches Gefühl

Ich denke, das brauche ich niemandem erzählen. In jedem Lebensratgeber steht geschrieben: Lass Dich von Deiner Angst nicht dominieren. Sei stark und mutig und tu all die Dinge, vor denen Du Angst hast …

In den ersten Versuchen meine Angst irgendwie in den Griff zu bekommen, sah das dann so aus: Ich stieg in die U-Bahn und hielt mich an diesen ekelhaften Schlaufen fest. In meinen Gedanken sah ich Menschen, die Ihre Erreger an den Griffen platzierten. Schmutzige schmierige Leute …, wenn ich den Ratgeber gefolgt wäre, hatte ich auch das Händewaschen danach vermeiden müssen – das habe ich aber NIE geschafft. In Wahrheit hätte ich das Bedürfnis verspürt, mich total unter eine Dusche zu stellen!

Es ist nur ein Beispiel von sehr vielen gewesen, mit denen ich zu kämpfen hatte. Lebensratgeber sind okay. Ich möchte sie nicht schlecht reden, schließlich habe ich eine ganze Bibliothek leer gelesen. Geholfen haben mir nur ganz wenige Bücher. In kleinen Schritten sollen sie uns anleiten, aus jeder negativen Situation, eine positive zu machen. Sie wollen uns beruhigen und uns sagen, dass alles gar nicht so schlimm ist und die ANGST nur aus fünf Buchstaben besteht, jawohl!

Ja, und so richtet „man“ sich ein. Versucht sich selbst zu beruhigen und geht täglich irgendwelchen „Mutproben“ nach. Und mit „man“ bin ich natürlich selbst gemeint. Oder kennst Du das auch?

Angst ist anstrengend und sie nervt

Ängste und Katastrophengedanken, sind für Menschen, die nicht betroffen sind, kaum vorstellbar. Ich habe nicht nur einmal erlebt, dass ich deswegen ausgelacht wurde. „Ach komm, stell Dich doch nicht so an, ist ja nur ein Aufzug, ein Griff von einem Einkaufswagen.“ Und vieles mehr.

Aber die Wahrheit ist, die richtige, die schlimme, nicht beschreibbare Angst, interessiert sich nicht für das Gerede anderer Leute! Sie pfeift auf richtiges Atmen und Yoga samt Meditation! (Jedenfalls am Anfang) Sie interessiert sich nur für eine einzige Person, einen selbst.

In der Zwischenzeit weiß ich jede Menge über diese fünf Buchstaben und ich weiß eine ganze Menge über mich selbst.

Ein wenig von allem, war mir noch nie genug

Dieses „wenig“ wird gerne in den Ratgeber be- und umschrieben. Es reicht aber nicht aus, um die Angst in den Griff zu bekommen. „Hin und wieder mutig sein“ reicht nicht aus um das Leben wirklich unter Kontrolle zu haben!

Das Einzige, das mir wirklich geholfen hat, war fremde Hilfe von Außen und zwei ausschlaggebende Worte: „TU ES“.
Und nicht, mach es ab und zu oder ein wenig … Ich meine jetzt die wirklich großen Dinge die Angst machen, egal wie schwer sie sind.

In meinem Fall bedeutete das, ich packte meine Taschen neu. Ich kümmerte mich um MICH und meine Ängste durch professioneller Hilfestellung. Ich zog aus und um. Andere Menschen. Es war ein großes Date mit 80 % meiner Ängste! Und ich trainierte mir an, zu sagen, was ich will und brauche. Das ist gar nicht so leicht, schließlich könnte „man“ ja nicht gehört werden, oder jemand sagt: „Nein, bekommst Du nicht.“

Die Ängste wurden durch all diese Veränderungen kleiner. Sie sind keinesfalls weg, sie schreien mich sogar oft ziemlich an und nerven wie früher. Aber sie sind weniger geworden. Die Art der Angst hat sich verändert und ich habe gelernt damit umzugehen.

Die Angst ist ein Richtungszeiger

Sie sagen entweder lauf weg, verkrieche Dich, bleib wo Du bist, lass es sein. Aber jede Tafel kann man umdrehen! Und so kann aus jedem: „Bleib wo Du bist“ ein: „Suche nach Neuem“ werden. Aus jedem „Lauf weg“ ein „Bleib stehen und schau was passiert“ werden … es gibt immer eine andere Sicht auf die Dinge, die wir fürchten!

Ich glaube das zu verstehen ist Gold wert. Es führte mich zu einem entspannteren Leben. Folge ganz beharrlich DEINEM inneren Richtungszeiger. Du wirst sehen, die Welt wird weiter, die Luft klarer, die Sonne heller und DU freier. Und irgendwann stehen dann nur noch rote STOP Schilder an den wirklich gefährlichen Orten!

Und dazwischen? Dazwischen ist Dein Horizont und Deine Neugier … ›lächel‹

Ich habe gelernt, dass Mut nicht die Abwesenheit von Angst ist, sondern der Sieg über sie. Der Mutige ist nicht der, der keine Angst hat, sondern der, der seine Angst besiegt.

Nelson Mandela
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Zurückweisung … sie tut immer weh, dass kann bestimmt jeder nachvollziehen. Viele haben diese Erfahrung möglicherweise schon in den Kinderschuhen oder in der frühen Jugend erfahren müssen. Es ist aber auch so, dass kein erwachsener Mensch, völlig grundlos zurückgewiesen wird. Wenn wir ganz ehrlich sind, hat jeder Mensch auch Angst davor. Es ist wie ein Stich ins Herz, der uns leiden lässt …

Ich bekomme auffällig viele Zuschriften, wo Frauen mir schreiben, sie werden von anderen abgelehnt. Ohne einen, für sie, ersichtlichen Grund. Bevor ich jedoch genauer darauf eingehe, ist mir noch wichtig zu sagen, dass solche Situationen und Momente sich richtig brutal anfühlen können. Das sollte auch niemand belächeln.

Ein winziger Teil des ganzen Problems der Zurückweisung ist aber auch ein direkter Teil der Lösung.

Erfahrungen finden oft schon in der Kindheit statt

Wenn ich von Frauen lese, die mir ihre Situationen schildern, stellen sich bei mir alle Nackenhaare auf. Es erinnert mich an meine eigenen Momente, die ich noch in Erinnerung habe. Zurückweisung begann früh in meinem Leben. Besonders schlimm war meine Schulzeit. Frauen mit Angst vor Zurückweisung haben bestimmt folgende bzw. sehr ähnliche Momente erlebt:

  • Du fandest jemanden richtig gut, hast Dir aber dabei keine Gedanken darüber gemacht, wie dieser „Andere“ eigentlich tickt, was er oder sie so möchte.
  • Du hingegen hattest schon einen komplett fertigen Plan in Deinem Kopf, wie alles sein würde und was Du Dir von diesem Menschen erwartet hättest.
  • Deine ganzen Wünsche und Bedürfnisse hingen an dieser einen Person.
  • Du warst voller Hoffnung, Dein Plan war fest in Deinem Kopf. Du warst bereit und bist auf diesen Menschen zugegangen … und es wurde Dir die Türe vor der Nase zugeknallt.

So oder so ähnlich ging bzw. geht es vielen von uns. Besonders schmerzhaft ist es, wenn die Wurzeln sogar in der eigenen Familie liegen. Nicht geliebt zu werden, nicht richtig zu sein, im falschen Körper auf die Welt gekommen zu sein und die Sehnsucht, irgendwo und wie Bestätigung und Zuneigung zu erhaschen, die aber leider unerfüllt blieb. Es ist hart und fühlt sich wie ein Stich ins Herz an!

Jetzt könnten vielleicht viele sagen: „Ja gut, jetzt sind wir erwachsene Frauen und die Kinderzeit ist lange her und vergessen! …“ Das ist wohl wahr, aber der Schmerz bleibt dennoch. Egal wann und von wem wir auch zurückgewiesen wurden (werden), die Zeit spielt dabei keine Rolle. Wer eine Ablehnung erfährt, der fühlt sich ausgegrenzt.

Das Problem der ständigen „Wiederholung“

Wenn wir neue Dinge ausprobieren, kann es durchaus sein, dass sie uns nicht sofort gelingen. Eine normale Sache. Wir versuchen es so lange bis wir es können oder bis wir die Lust daran verloren haben. ›lach‹ So bin ich!
Ähnlich ist es auch bei der Kontaktaufnahme. Ein gebranntes Kind scheut das Feuer, sagt man ja. Wenn wir immer wieder von Menschen zurückgewiesen werden, die wir gerne kennenlernen möchten, aber immer wieder abgelehnt werden, werden wir automatisch vorsichtig.

Bei mir war es oft so, dass ich auf diesen Menschen, der mich interessiert hat, erst gar nicht mehr zugegangen bin oder mich unbewusst mit

  • ihm/ihr verkrampfter Körperhaltung näherte,
  • eine verschlossene Haltung einnahm,
  • eine undurchsichtige Miene aufsetzte,
  • oder mit einstudierten nicht authentischen Tricks arbeitete,
  • aber letztendlich schon eine Zurückweisung erwartet hatte.

Lockerheit, war in diesen Situationen ein Fremdwort. Es herrschte einfach nur Unbehagen und Angst.
Manchmal, und da beziehe ich mich mit ein, meinen Menschen, die sehr oft zurückgewiesen wurden/werden, dass sie ein Anrecht auf eine positive Reaktion des anderen hätten!

Dabei möchte doch niemand Zeit mit jemanden verbringen, der sich wie oben beschrieben verhält? Also ich nicht! Leider ist dem Betroffenen dieses Verhalten nicht richtig bewusst. „Jetzt bemühe ich mich doch so sehr … und trotzdem reicht es nur für einen kurzen Smalltalk“. „Bemühungen“ müssen auch nicht honoriert werden … das ist mir heute auch klar geworden. Und so kommt es mehr und mehr zur selbsterfüllenden Prophezeiung, die sich etwa so anhören könnte:

„Immer werde ich abgewiesen, keiner mag mich, ich bin jedem egal, niemand will etwas mit mir zu tun haben …“

Zur Zurückweisung gesellt sich schnell die Einsamkeit

Ich wünsche mir sehr, dass Du nicht zu den Frauen gehörst, die mit Ablehnung schon mehrmals in Kontakt gekommen sind. Falls doch, wirst Du wissen, dass jede Zurückweisung nicht nur verletzt, sondern auch einsam macht. Erst recht, wenn man sich für einen Menschen hält, mit dem keiner etwas zu tun haben möchte!

Das Selbstwertgefühl sinkt. Und die Bedürftigkeit steigt. Und das ist für alle anderen sichtbar, ob Du es glaubst oder nicht! Meine Einsamkeit fühlte sich wie ein tiefes Loch in mir selbst an. Es vergrößerte meine Angst vor weiteren Zurückweisungen und Absagen, es fraß alle gute Eigenschaften auf, die ich noch in mir hatte.

  • Die Lebensfreude.
  • Den Mut.
  • Die Ungezwungenheit.
  • Die Leichtigkeit.
  • Und die Fantasie und Neugierde.

Alles wurde nach und nach verschluckt. Vielleicht kannst Du diese Erklärung nachvollziehen …

Ist die Einsamkeit erstmal spürbar, geht es schon gar nicht mehr um die reine Angst wieder zurückgewiesen zu werden, sondern um die Angst vor noch tieferer Einsamkeit.

Wie wir ja bereits wissen, wird durch jede Vermeidung, die wir leben, jedes Problem noch viel größer. Und so ist auch schon das nächste Gefühl im Anmarsch – die Wut. Wut entsteht durch viele Enttäuschungen und die Emotion darunter ist die Traurigkeit.

Das tiefe Loch und die Wut …

Nun ich war sehr wütend auf mich selbst, aber noch wütender war ich auf die Menschen, die diese Einsamkeit und Wut, in mir auslösten. Doch mit so tief sitzenden Aggressionen, mit denen ich dann der Welt gegenüberstand, wollte mich erst recht niemand haben.

Unsere Wut, die Bedürftigkeit und die offensichtliche Aggression sind spürbar für all die Menschen, die in unser Umfeld treten. Und kein Mensch möchte jemanden kennenlernen, der einen dafür benutzt um sein tiefes Loch zu „stopfen“!

So kommt es, das Betroffene sehr viele dieser Erfahrungen sammeln (müssen). Und zwar so lange, bis wir aus dieser Warteschleife aussteigen, einsichtig werden und bereit sind, etwas zu verändern. Wir wollen die Wut und die Einsamkeit nicht gewinnen lassen!

Der Ausweg lautet Einsicht

Ich kenne einige Menschen, die es nie gelernt haben, Situationen und Momente richtig einzuschätzen um auf jemanden zuzugehen. Sie fallen einfach über einen her. So nach dem Motto: „ICH bin jetzt da …“. Anderen fehlt das Gespür, was die Menschen brauchen und möchten, von denen sie sich Aufmerksamkeit und Angenommen-sein wünschen! Und es gibt Menschen, die sich außerhalb Ihrer Liga sich bewegen. So in etwa „nicht gut genug“.

Und plötzlich wird es ganz unromantisch. Wir müssen den Menschen, den wir interessant und attraktiv finden, auch etwas bieten können, schließlich ist einseitiges Interesse nicht von Dauer.

Sich zu verändern ist immer schwer. Jemanden anderen verändern wollen …sehr einfach. Nur so einfach sind die Spielregeln unseres Lebens nicht. Das Problem bei dieser Veränderung liegt darin, dass Du als Betroffene Mut brauchst. Du musst Dir eingestehen, dass es nicht an den anderen liegt, dass Du die oben angeführten Fehler gemacht hast. Ja und das Wort „SCHICKSAL“ kannst Du auch gleich aus Deinen Gedanken streichen. ›lach‹

Wenn ich zurückblicke, kann ich sagen, es war nicht nur meine Schuld, dass ich dieser Phase, in diesem Loch, längere Zeit verweilen musste. Aber es lag immer, einzig und alleine, in meiner Verantwortung, es zu verändern! Kein Mensch kann sich aus einer unangenehmen traurig machenden Situation „heraus Jammern“. Unsere Wut auf die Welt wird keine Situation verbessern, das habe ich alles ausprobiert – ohne Erfolg.

Lernen wir die Trauer hinter unserer Wut anzunehmen und die Fehler, die wir gemacht haben, aufzulösen. Fragen wir uns selbst, was wohl ein Mensch, der sich mit uns zusammentun soll, braucht. Wir können nicht erwarten, dass wir von jedem anderen Menschen mit offenen Armen aufgefangen werden.

Und das finde ich auch gut so. Denn wo bliebe die Spannung, der Kampfgeist und die Aufregung in unserem Leben, wenn jeder hinter uns her wäre? ›lach‹

Falls Du Erfahrungen mit diesem Thema gesammelt hast oder sich gerade Gedanken dazu in Deinem Kopf stapeln – ruhig her damit, ich freu mich darauf!

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Woran denkst Du, wenn Du „Selbstachtung“ liest? In Wahrheit erklärt sich das Wort von selbst … die Achtung zu uns selbst, Punkt. Selbstachtung lernen wir in der Regel von unsern Eltern. Vielleicht sollte ich an dieser Stelle schreiben – viele von uns haben es eben nicht gelernt! Gerade dann, wenn die Eltern nicht sehr viel davon übrig hatten. Die Generation unserer Eltern, sahen den Sinn einer Familie, sich gegenseitig beim Überleben zu unterstützen. Später kam die Sehnsucht nach Romanik auf, die aber nicht wirklich erfüllt werden konnte oder wollte. Und irgendwann kamen die Vorwürfe, wer wem das Leben versaut hat. Schließlich musste man ja für die Familie da sein. Opferhaltung auf beiden Seiten. So habe ich es von Großeltern und Eltern in Erinnerung.

Kommt Dir das bekannt vor? Wenn ja, dann wird dieser Artikel sehr nützlich sein für Dich. Es geht dabei um Selbstachtung und um Dein Selbstwertgefühl. Dinge, die mit Liebe und Chaos, stark verknüpft sind. Eine mangelnde Selbstachtung hat große Auswirkung auf Deine Beziehung(en).

Typische Gedanken …

Du wirst diese Aussage sicher kennen oder Du hast sie selbst schon gesagt: „All die, die ich interessant finde wollen mich nicht und die, die mich wollen, die kommen für mich nicht infrage.“ Wenn das Gefühl hochkommt, sich andauernd in den Falschen zu verlieben und am Ende nicht weiterzukommen.

Ich drehe das Zeitrad wieder mal etwas zurück. Ich bin mit mir selbst, nie gut umgegangen … ich habe es nicht gelernt. Kein Platz für Selbstlob, immer das Gefühl etwas beweisen zu müssen, Erfolge wurden nicht beachtet und mein Selbstbild, war ein Scherbenhaufen.

Ich war jemand, der von sich sagte „Ich krieg nie die, die ich haben will“ Frauen. Obwohl mir gesagt wurde, dass ich nach außen taff und erfolgreich wirkte. Wenn ich mich verliebte, kam sehr schnell das Gefühl von totaler Bedürftigkeit hoch. Ich meinte immer etwas ganz Spezielles und außergewöhnliches tun zu müssen, um geliebt zu werden! DAS war der/mein Punkt, wo ich die Selbstachtung verlor, wenn ich mich verliebte. So viel zu mir.

Wie sind die Auswirkungen von geringer Selbstachtung?

Viele Frauen gehen in Ihrer Lebensmitte andere, getrennte Wege. Weil sie vor Tatsachen gestellt wurden oder weil sie die Liebe in Ihrer Beziehung vermissen oder verloren haben. Um es Dir besser vorstellen zu können, ein Beispiel:

Diana, (ich nenne sie jetzt mal so), eine erfolgreiche selbstbewusste taffe Frau. Leider besteht Ihr innerer Antrieb nicht aus Lebensfreude, sondern aus zu viel Ehrgeiz auf der Grundlage einer riesigen Angst, nicht gut genug zu sein. Beruflich ist alles wunderbar. Ihre Eltern gaben Ihr immer das Gefühl, dass sie sich anstrengen müsste, wollte sie geliebt werden und Aufmerksamkeit bekommen! Liebe und Aufmerksamkeit müsste sie sich also verdienen …

Nach außen hin war sie taff. Die Erfolge, die sie verzeichnen konnte, änderten nichts an der Tatsache, dass sie sich wertlos fand. Ihr fehlte die Selbstachtung in allen Momenten. Sie würde alles dafür geben, von dem richtigen Menschen geliebt zu werden.

Diana verliebt sich in Peter. Aus einem ganz einfachen Grund: Er ist so, wie SIE gerne sein würde. Peter hat alles was SIE selbst an sich vermisst. Peter liebt und lebt sein Leben, er sieht gut aus, ist selbstbewusst und erfolgreich.

Diana bemüht sich und gibt Ihr Bestes! Sie ist liebevoll, aufmerksam und verwöhnt ihn mit allen Sinnen.

Nur leider kann Peter keine Liebe für Diana aufbringen. Mehr als Freundschaft wird es nicht. Im allerschlimmsten Fall, behandelt er die unglücklich verliebte Diana, wie SIE sich selbst: RESPEKTLOS … eine größere Verletzung gibt es für Diana nicht. Schließlich gibt sie so viel dafür um endlich von einem Menschen gut behandelt und geliebt zu werden.

Damals bei Paul war das ähnlich. Sie fühlte sich, wie eine Königin als sie Paul traf. Er vergötterte sie und tat alles, damit es Ihr gut ging. Er war aufmerksam, liebevoll und respektvoll. Bis zu dem Tag, wo Diana den Eindruck hatte, dass mit Paul etwas nicht stimmt. Er war viel zu nett! Einfach so … ohne das sie viel dazu beitragen musste! Sie fand plötzlich 100 Gründe, weshalb Paul nicht als Partner infrage kommen kann. Sie beendete die Beziehung.

Paul hatte einen gravierenden Fehler gemacht. Er hatte Diana so behandelt und geliebt, ohne dass sie sich dafür anstrengen musste. Er fand sie umwerfend, genauso wie sie war. Und das war für Diana unakzeptabel, weil sie das nicht kannte und Ihr das komisch vorkam. In Ihren Augen war Paul ein Weichei.

Fakt ist: Wir geben jedem ein ganz klares Beispiel dafür, wie er mit uns umgehen soll. Andere behandeln Dich so, wie Du Dich selbst behandelst

Du glaubst vielleicht, dass andere das gar nicht sehen können?

Da irrst Du Dich ganz gewaltig! Gerade Männer haben da eine Zusatzantenne! Vielleicht glaubst Du nicht daran, dass alle Menschen Schwingungen ausstrahlen. Unsere Körperhaltung und Gestik, unsere Sprache und Mimik … senden unserem Gegenüber soo viele Signale zu. Ein interessierter aufmerksamer Mensch, wird daraus erkennen können, was Du von Dir hältst und wie bereit Du bist, Dich behandeln zu lassen. :D

Menschen die sich selbst gut behandeln, sich liebenswert und sexy fühlen und dadurch ein gutes Selbstwertgefühl besitzen, WEIL sie sich  als wertvollen Menschen sehen – haben ein sicheres Auftreten und eine … jetzt kommts – unbedürftige Ausstrahlung! Sie werden von dem anderen Geschlecht, freundlich und gut behandelt und nur ganz selten abgelehnt. <3

Wenn Du also für ausreichende Selbstachtung sorgst, brauchst Du die Aufmerksamkeit von anderen nicht. Sie erwarten Aufmerksamkeit und Respekt, da sie es sich selbst wert sind! Aber vor allem: Sie haben kein Problem damit, aus Situationen auszusteigen, in denen sie nicht gut behandelt werden!

Vielleicht hat man auch Dir diese Geschichte erzählt, Du seist nicht liebenswert oder gar nichts wert? Oder aber Du hältst in der Stille wenig von Dir selbst, weil Du immer an die falschen Männer gelangst. Es ist Deine Entscheidung das zu verändern. Das bringt niemandem etwas, wenn wir von uns selbst keine gute Meinung haben!

Es beginnt immer mit der Entscheidung, dass DU ausreichst. Richtig bist. Wertvoll bist. Schön bist und liebevoll. Du kannst Dich jederzeit entscheiden, ob Du die Leidensgeschichte Deiner Großeltern oder Eltern fortführen möchtest, oder ob Du ein Mensch voller Möglichkeiten sein willst, der ein zufriedenes wertvolles Leben führen möchtest.

In der Liebe geht es nicht darum, perfekt zu sein … es geht darum, liebenswert zu sein. <3
Selbstachtung kommt nicht über Nacht. Es ist ein langer Prozess, dem ich erst mit 50 ein „Okay“ gegeben habe. Ein Prozess, der jeden Schritt wert war! :-)

Was und wie denkst Du darüber? Lass mich neugierig sein und berichte mir über Deine Erfahrung!

Lesezeit: 4 Minuten

Nichts ist mehr, wie es vorher war. Aggressionen, Vertrauensverlust und Rückzug  … das ist das Alltagsverhalten eines Menschen, der unter einer posttraumatischen Belastungsstörung leidet. Kurz PTBS genannt. Für Familienangehörige, speziell den Partner, ist es eine ganz besondere Belastung. So als sei der Herzmensch ausgetauscht worden! Manchmal zerreißt sich die ganze Familie regelrecht für eine rund um die Uhr Betreuung. Dabei wird leider immer wieder vergessen: Nur wer dabei auf sich selbst achtet und seine eigenen Bedürfnisse nicht zurückstellt, ist fähig die Fürsorge für seinen Partner zu übernehmen!

Letzte Woche hat mir ein Leser (ja, auch Männer lesen so manchen Beitrag) eine sehr „offene“ Mail geschickt die gleichzeitig aber auch ein Hilferuf war. Da mir dieses Thema selbst sehr am Herzen liegt, da ich selbst betroffen bin, wollte ich dieses Thema in einer Einfachheit aufnehmen und den ein oder anderen Erfahrungswert mit Dir teilen.

Information ist das Wichtigste

Damit der Umgang mit einem PTBS – Patienten richtig und sicher gelingt, ist es zunächst wichtig sich über die Krankheit bzw. das Krankheitsbild zu informieren. Die Symptome und die damit verbundenen Veränderungen sind nicht einfach und brauchen daher eine gute Aufklärung! Natürlich ist das Krankheitsbild von Patient zu Patient unterschiedlich.

Es gibt Menschen, die sich gar nicht mehr an das Trauma oder den gesamten Lebensabschnitt erinnern können. Andere wiederum haben das Erlebte im emotionalen Gedächtnis abgespeichert. Außerdem leiden Betroffene sehr oft an einer Abhängigkeitserkrankung oder Depressionen, die sich auch in Suizidgedanken äußern können! Im geschützten Rahmen eines stationären Aufenthalts hat der Partner die Möglichkeit sich zu stabilisieren. Für mich war es eine enorme Erleichterung, mich in „neutrale“ Hände zu begeben … durchzuatmen und mich „geschützt“ zu fühlen.

Es ist leider so, dass sich das Verhalten und die Persönlichkeit eines PTBS Patienten verändert. Es wirkt sich auf das ganze Leben, das ganze Umfeld aus. So besteht die Gefahr, dass das gemeinsame Leben nur noch durch die Krankheit bestimmt wird. Doch es gibt auch eine gute Nachricht. Es gibt zahlreiche Therapiemöglichkeiten und so muss die PTBS nicht ein Dauerleiden bleiben! Schön und sehr hilfreich ist es auch, den Rückhalt der Familie und des Partners zu spüren, der zu einem erfolgreichen Heilungsprozess führt.

Dazu ein paar praktische Alltagstipps

Ein PTBS erkrankter Mensch braucht sehr viel Sicherheit und Kontinuität! Ein traumatisches Erlebnis geht für das Opfer mit einer Verletzung der persönlichen Grenzen und deshalb mit einem Vertrauensverlust in die Mitmenschen einher. Bei einem Unfall zum Beispiel fehlt oft das Vertrauen in die Technik oder die Umwelt. Deshalb ist es wichtig, die Grenzen Deines erkrankten Partners bedingungslos zu akzeptieren und über bevorstehende Veränderungen offen zu sprechen. Verständnis steht an oberster Stelle! Ebenso Vertrauen …

In diesem Fall ist Routine im Alltag gut. Geregelte Essenszeiten, Spaziergänge und gemeinsame Entspannungsübungen. Leider sind Schlafprobleme oft ein Teil einer PTBS. Der „Begleitschutz“ am Abend ins Bett, kann dabei hilfreich sein, sich entspannter der Nacht zu widmen.

Außerdem sind Betroffene schneller gereizt, werden wütend und ziehen sich zurück. Sie stumpfen emotional ab. Wichtig dabei ist, diese Reaktion nicht auf sich selbst zu beziehen! Betroffene sehen sich selbst als eine Belastung. Sie äußern ihre Wünsche selten, weil sie nicht zur Last fallen möchten. Man kann helfen, indem man ausreichend Ressourcen für die Erinnerung des anderen hat und ihm zuhört. Dabei ist es für den Partner und die Angehörigen wichtig, die Balance zu halten, denn ein zu großes Mitgefühl kann dazu führen, dass sich der Betroffene in die Rolle des hilflosen Kindes verliert oder annimmt, man hätte kein Vertrauen in seine Fähigkeiten und sich dann abwendet.

Ich weiß, dass es trotz aller Anstrengung und Hingabe des Partners oder der Familie, immer wieder zu Konflikten kommen wird. Es kann vorkommen, dass ein PTBS erkrankter Mensch auch gewalttätig werden kann. Hier geht die eigene Sicherheit vor, auch ein Trauma kann Gewalt nicht entschuldigen! In solchen Situation darf auch mal ein negatives Gefühl wie Ärger oder Wut über den Partner sein.

Sich selbst Hilfe zu holen bedeutet nicht schwach zu sein!

Das Zusammenleben mit einem PTBS Partner ist vor allem für den Partner eine enorme Herausforderung! Deshalb ist es keine Schande sich professionelle Hilfe zu holen oder anzunehmen. Denn der „gesunde“ Part einer Beziehung muss ausreichend dafür sorgen, seine Energiereserven aufrechtzuerhalten. Kraftschöpfen, um sich so um das eigene Wohl zu sorgen. Nur so kann man dem Erkrankten eine verlässliche Stütze sein!

Gespräche mit Therapeuten helfen die richtigen Strategien zu finden um die Konflikte, die immer wieder aufkommen werden, richtig zu deuten und um in Frieden miteinander leben zu können. Als helfender und fürsorglicher Partner werden manchmal auch eigene Ängste und Sorgen oder sogar Zweifel hochkommen. Es ist wichtig all das loszuwerden. Ein Erfahrungsaustausch kann dabei sehr behilflich sein. Es gibt viele Hilfsangebote wie Selbsthilfegruppen in diversen Foren. Aber auch Kliniken bieten ein mal im Monat solche Gruppengespräche an (zumindest ist mir das in Österreich so bekannt).

Noch ein paar Gedanken zum Schluss

All das hier Be- und Geschriebene stammt aus meinen eigenen Erfahrungen und Beobachtungen. Einfach erklärt und ich denke gut nachvollziehbar.

Traumatisierungen hinterlassen immer Spuren! Jedoch kann ich berichten, dass Menschen, die ein Trauma in ihrem Leben erlitten haben, gut damit klarkommen können … ihr Leben danach viel bewusster wahrnehmen und auch leben! Sie sind emphatischer mit sich selbst und mit der Umwelt. Sie haben auf ihr Trauma hin, ihr Leben umgestellt.

Jede Aufarbeitung von traumatischen Erlebnissen, hilft in die Tiefen von sich selbst einzutauchen, mit sich selbst in eine Begegnung zu gehen. Es ist ein hoch intensives Arbeiten. Wenn man als Paar schafft, zusammen all das auszuarbeiten, passiert etwas sehr Magisches. Es ist so unsagbar viel Intensität und Liebe darin, was man als riesiges Geschenk sehen sollte! Auch wenn es immer wieder schwierige Tage oder Phasen geben wird, es fühlt sich gut an, aber vor allem fühlt man sich als PTBS Patient verstanden, geliebt und sicher aufgehoben! <3
Das ist meine Erfahrung …

Ich hoffe wirklich sehr, dass Du für Dich eine kleine Hilfestellung in diesem Beitrag finden konntest. Falls Du andere Erfahrungen oder Tipps für uns/mich hast – ich bin immer dankbar dafür. :-)

Ich wünsche Dir und Deinem Partner eine heilsame Zeit, die euch nicht auseinander, sondern noch mehr zueinander führen soll.

Lesezeit: 8 Minuten

Eines muss ich gleich mal vorweg sagen: Vielleicht denkt sich Die ein oder andere von euch warum ich mir anmaße über Psychologie zu schreiben? Eine Thematik für „Studierte“! Ich bin keine Ärztin und keine Psychologin und ich möchte auch hier keinesfalls wichtige Sprüche klopfen. Ich möchte nur manches erklären, meine Erfahrungen und Ratschläge zu diesem Thema weitergeben. Ich bin selbst betroffen und habe über die Jahre eine Menge darüber gelernt, mir angeeignet und klarerweise auch durchlebt. In dieser Zeit habe ich viele betroffene Menschen kennengelernt und konnte auch tolle Freundschaften schließen. Zu den „Studierten“ zähle ich mich nicht. NEIN, aber der Zuspruch vieler von euch hat meine Bedenken, darüber zu schreiben oder es besser sein lassen, sehr schnell ausradiert …

So begann mein Artikel Schwarz-Weiß Denken, den ich im Jahr 2017 veröffentlicht habe. Ein Beitrag der noch immer sehr gut be- und gesucht  wird. Das ist auch der Grund weshalb ich das Thema nochmals aufgegriffen habe … Es war einer der ersten Beiträge, die ich verfasst hatte und unbedingt teilen wollte, beinahe musste.  Ich kam frisch aus einer sehr langen Reha nach Hause, aus der ich motiviert und positiv gestärkt, wieder ins „normale“ Leben rutschen wollte und auch bin. Jetzt, einige Jahre später, bin ich zwar noch immer ein Borderliner, ausgestattet mit genügend Ängsten, oftmals mangelnden Selbstwert und manchmal null Toleranz zu mir selbst … aber ich habe mein Denken verändert, die Sicht auf diese Krankheit und mein Verhältniss zu der Farbe Schwarz – Weiß. :D

In diesem Artikel, möchte ich immer wieder Auszüge aus dem schon vorhanden Beitrag einfügen, aber dabei etwas mehr in  Tiefe gehen.

Borderline – ein Leben ohne Halt

Ich weiss, dass viele Menschen mit dem Wort Borderline nicht wirklich etwas anfangen können.  Warum auch? Es ist nichts worüber man unbedingt mit Leidenschaft reden möchte, ist man ein(e) oder auch kein Betroffener. Eine Borderline Diagnose zu bekommen ist einem „standardisierten“ Diagnoseschlüssel unterlegen. Das heißt es werden ausführliche, strukturierte Gespräche und psychologische Tests gemacht um andere psychische Erkrankungen auszuschließen. Die meisten Borderliner leiden zusätzlich an Depressionen, Suchterkrankungen oder einer Essstörung.

Wegen des selbstgefährdenden Verhaltens, gilt diese Persönlichkeitserkrankung als schwerwiegende und ernstzunehmende Erkrankung. Diese Erkrankung kann man alleine nicht loswerden, oder heilen. Betroffene gehören in die Hände eines Facharztes für Psychiatrie und eines Psychotherapeuten.

Für Betroffene, die an einer Borderline-Persönlichkeitsstörung leiden, fühlt sich das Leben wie eine nicht aufzuhaltende Achterbahnfahrt an. Extreme Stimmungsschwankungen, impulsives Verhalten und Selbstverletzung sind Alltagsgeschehen. Das „Denken“ eines Borderliners, ist schwer nachvollziehbar …

Auszug:
Schwarz -Weiß, das Denken eines Borderliners. Das liest sich ganz normal und klingt nicht weiter schlimm. Ist es aber. Das BLS Syndrom drückt sich in einer Reihe von klassischen Symptomen aus. Jede Menge Ängste, keinerlei Selbstliebe, Depressionen, Selbstverletzung und ein extremes Denken in jede Richtung. Schwarz oder Weiß. Gut oder böse. Schön oder häßlich. Heiß oder kalt. Richtig oder falsch. Grauzonen oder ein Mittelmaß existieren nicht. Eine „falsche“ Handlung oder ein gesagtes, falsch verstandenes Wort genügen, damit ein Mensch komplette Abwertung erfährt! 

Gefühle sind außer Kontrolle

Was sich innerlich so aufstaut, ist eine massive innere Anspannung. Sie entsteht, weil man als Betroffener nicht in der Lage ist, die alltäglichen Erlebnisse direkt und emotional richtig einzuordnen und dadurch es auch nicht möglich ist, sie zu verarbeiten. Wenn mich damals jemand fragte, wer ich bin, wer ich gerne sein möchte, wusste ich keine Antwort und kein Gefühl dazu … ich besaß keinen Selbstwert und ich fühlte nur eines: stille Leere in mir!

Wenn dieser emotionale Stress zu hoch wurde, ging  ich auf die Suche nach einer Notlösung, einem Ventil um die Spannung abzubauen. Die Handlungen waren immer impulsiv und unüberlegt! Nicht selten selbstgefährdend. Manche geben dabei exzessiv Geld aus, konsumieren Alkohol oder Drogen oder beides … wechseln ständig ihre Sexualpartner oder verletzen sich selbst. Bei mir war alles ausser Drogen dabei.

Auszug:
Du lebst ständig in Angst. Du fühlst Dich minderwertig und schuldig für alles! Du suchst Dir Ventile um all das auszugleichen. Alkohol, Drogen, Selbstverletzung oder ein extremes sexuelles verhalten und vieles anderes mehr. Selbstwert gibt es trotzdem keinen und ohne richtige Hilfe kommst Du da nicht mehr raus!

Zwischenmenschliche Beziehungen fallen schwer

Borderline-Patienten fällt es sehr schwer stabile Beziehungen einzugehen. Das Problem ist, sie suchen die fehlende eigene Wertschätzung im intensiven Kontakt zum Anderen. Gleichzeitig aber haben sie große Angst, alleine zu sein oder verlassen zu werden. Diese hohen Ansprüche kann kein Partner erfüllen und auch selten aushalten. Irgendwann fühlen sich die meisten Borderliner zutiefst enttäuscht, finden plötzlich den „Idealpartner“ nicht mehr ideal, werten ihn ab und trennen sich von ihm, was sie aber auch relativ schnell wieder bereuen. Ein auf und ab. Ein „ich will Dich“ und „ich brauche Dich nicht“ beginnt. Das ist die Instabilität eines Borderliner.

So komplex wie ihre Symptome, sind auch ihre Ursachen. Eine Borderline-Störung zeigt sich in der Regel erstmals im frühen Erwachsenenalter. Die Betroffenen zeigen fast immer Spuren traumatischer Erlebnisse.

  • Fehlende emotionale Zuwendung,
  • Mangel an Anerkennung,
  • Mißhandlungen,
  • sexueller Missbrauch

sind die häufig genannten Gründe. Als meine Diagnose gestellt wurde, sagte man mir, dass „Fehlfunktionen in bestimmten Hirnregionen, die für die Gefühlskontrolle, Angst und Aggression zuständig sind, für meine Instabilität schuld sind. Doch nicht jeder Erkrankte legt die selben Symptome und Verhaltensmuster an den Tag. Sie können unterschiedlich stark ausgeprägt sein, deshalb ist eine Diagnose nicht einfach.

Auszug:
Das Schwarz-Weiß Denken ist gar nicht so unüblich wie man glauben möchte. Ich bilde mir schon im Unterbewusstsein meine Meinung: „Finde ich gut, oder finde ich nicht gut.“ Schwarz oder Weiß. Ein solches Urteil wird meist dann gefällt, wenn ein labiler Zustand, eine unerträgliche starke Belastung zur Krise führt und man darin gefangen ist.

Schwarz bedeutet bei diesem Vergleich der Gegensatz zu allem Positiven. Schwarz entspricht dem NEIN. Schwarz bedeutet auch soviel wie „vernichten“. Schwarz bedeutet auch keine andere Meinung und Lebensweise zu akzeptieren.
Weiß bedeutet die absolute Freiheit, Freiheit von allem was einem im Wege steht. Weiß ist der Ausdruck der Auflösung und der Befreiung und bedeutet Neuanfang …

Gefangen zwischen Schwarz und Weiss

Frustration, die nicht zum Aushalten ist

Schwarz oder Weiß … wenn man ständig seinen Gemütszustand verändert und das ohne erkennbare oder vernünftige Ursachen, wird von einer emotionalen Instabilität gesprochen. Eine Charaktereigenschaft, die alles andere als wünschenswert ist. Die dabei entstehende Frustration war für mich die Hölle. Bevor ich noch meine Diagnose kannte, war mir bewusst, dass meine Verhaltensweisen (das ich zuvor nicht in diesem Ausmaß kannte) nicht „normal“ waren. Das heißt, wenn etwas nicht so lief, wie ich es gerne gehabt hätte, reagierte ich mit einer Serie von extremen Gefühlen und Verhalten. Mein Wut und Aggression richtete sich vorerst gegen Andere und dann gegen mich selbst.

Ich dachte nicht an mögliche Konsequenzen, die mein Handeln betraf. Ich war ausschließlich impulsiv und explosiv und das hatte zur Folge, dass ich mir immer mehr und mehr Probleme schaffte mit denen ich nicht mehr umgehen konnte. Menschen, die es gut meinten, wendeten sich von mir ab … negative Personen traten in mein Leben und so ergab eines das andere. Ich hatte Probleme im Beruf, in der Familie und im sozialen Leben!

Beziehungen scheiterten, weil der Partner den ständigen Wechsel zwischen Wutausbrüchen und erdrückender Liebe nicht aushalten konnte. Auf der einen Seite verlangte ich nach extremer Nähe … und im Handumdrehen wurde ich aggressiv, weil mich diese Nähe erdrückte. Es war ein Teufelskreis, der sich immer weiter „verselbstständigte“.

Es gab so viele unzählige Situationen in denen ich überspannt „angespannt“ war, dass ich wütend Dinge aus mir herausschrie: „Ich will alleine sein … ich will nicht reden!“ Wenn mein Partner diesen Wunsch geduldig akzeptierte und mich tatsächlich alleine ließ, saß ich völlig verzweifelt in einer Ecke und warf ihm in gleichen Moment vor, wie er mich in diesem Zustand alleine lassen konnte! Das war die Ambivalenz in mir. Eigentlich auch mit nur einem Satz erklärbar: „Hau ab, aber bitte geh nicht …“ Die Angst verlassen zu werden, das allein sein, war so groß, dass ich sie kaum aushalten konnte …

Mein Leben wurde von einem Verhalten getrieben das ich nicht wollte. Es war ein Leben immer auf des Messers Schneide. Meine Ventile, die ich brauchte um mich wieder richtig zu „spüren“ wurden immer extremer. Ich begann mich für mein aus der Kontrolle geratenes Tun zu betrafen. Selbstverletzungen folgten.

Als ich irgendwann wieder einen klaren Moment fassen konnte, war mir klar es kann so nicht weitergehen. Ich weiß heute noch nicht wie ich den Mut zusammen bekam, mit meinem Arzt darüber zu reden, aber ich tat es und ich wollte mir helfen lassen. In der Klinik wurde der Verdacht bestätigt. Diagnose – Borderline Persönlichkeitsstörung.

Auszug:
„Ich habe es damals verpatzt … mir wurde es immer wieder gesagt, es geht um alles oder nichts im Leben. Ein  Satz, den ich mir dann selbst suggerierte. Ich habe diese Worte mitgeschleppt und bin sie nicht mehr losgeworden. Ich habe eine Chance um die andere verpatzt. Ich war eine Versagerin auf ganzer Linie. Unperfekter ging gar nicht! Bei allen neuen Projekten, ob beruflich oder privat, stand ein riesiges Panikorchester vor mir das mir in den grellsten Tönen die bevorstehende Katastrophe vorspielte. Begleitet von riesen Ängsten, die ich jedes Mal hatte, wenn etwas „Wichtiges“ bevorstand. JA genau da war doch was … es gibt ja nur eine Chance …

Ein Kontrollverlust der Gefühle

Es ist so, dass bei nichtigen Auslösern eine viel stärkere Emotion hochkommt, die nur langsam wieder verschwindet, aber sehr schnell wieder in eine andere Emotion umschlägt. Also stark ausgeprägte, negative Emotionen, aber auch überschwänglich positive, die stärker ausgeprägt sind als bei gesunden Menschen. Es ist ein Leben ohne „bremsen“ … so war mein Gefühl dazu.

Mein Leben war eine einzige Katastrophe und schien mir aus den Händen zu gleiten. Bis mir nach einer „Erstversorgung“ und noch genaueren Untersuchungen in der Notfallklinik, ein Therapieplatz in einer Spezialklinik zur Verfügung gestellt wurde. Eine lange und harte Zeit wartete auf mich.

Therapien sind auf die Störung zugeschnitten

Das muss so sein, da es so viele Formen von Borderline gibt. Es gibt so viele spezifische Zentren mit leider nur einem Problem: Die lange Wartezeit! Ich hatte damals Glück? JA, es war Glück,es hat mir mein Leben gerettet. Ich konnte übergangslos von der einen in die andere Einrichtung übergehen. Wichtig ist es, wenn man sich dazu entschließt sich einer Therapie zu unterziehen, das Wort Zeit zu streichen.  Zeit wird aufeinmal unwichtig … will man wieder ein normales Leben führen …

Meine Therapieform war eine Mentalisierungsbasierte Therapie. Es wird die Fähigkeit erarbeitet, zu erkennen, wie Wünsche, Vorstellungen und Gedanken zu Verhalten führen. Mit einfach nur „hinsetzen“ und zuhören, ist es aber nicht getan und wird auch nichts erreicht!  Ein passives Verhalten in diesen Zentren wird auch ebenso wenig geduldet, dafür sind die Plätze zu kostbar! Es ist eine sehr aktive Intervention und die ersten Wochen waren alles andere als einfach für mich, meine Störung wurde sogar kurzfristig schlimmer. Durch die fachärztliche Betreuung und Unterstützung war diese Verschlechterung bald wieder vorbei.

Ich durfte Fertigkeiten lernen, um in schwierigen und panischen Situationen ruhig zu bleiben. Als Skills-Training bekannt. Ich brauchte starke Sinnesreize um mich selbst wieder zu spüren. Der Kreativität sind da keine Grenzen gesetzt. Mein Favorit waren Gummiringe die ich auf meine Haut klatschen ließ. Der Sinn: es tat weh, damit war ich erstmal beschäftigt mit diesem Reiz und ich konnte mich nicht mehr um andere Gefühle kümmern.

Achtsamkeit und Selbstliebe waren die meisten Einheiten, die am Stundenplan standen. Das war der Punkt an dem ich beinahe scheiterte. Es wurde in meinen tiefsten und dunkelsten Ecken gegraben. Es fühlte sich alles bedrohlich an für mich. Es waren die Gefühle, die angetriggert wurden. Es ging bis in de Kindheit zurück. In vergangene Beziehungen und traumatische Erlebnisse. Sterben konnte sich nicht schlimmer anfühlen …

Fazit

Ich begab mich vor genau 10 Jahren auf diese Reise … auf eine Reise zu mir selbst. Ich nahm mir über ein Jahr Auszeit um nur für mich da zu sein, weil ich wusste, dass DAS kein Leben ist was ich führen will. Mit sehr viel Hilfe lernte ich  meine Instabilität abzugeben. Mein Selbstverletzungen und mein exzessives Leben hinter mir zu lassen. Ich lernte nach und nach  positiver zu werden, das Leben und die Veränderungen mit beiden Armen zu umschlingen und gut für mich zu sorgen … weil ich nach Jahren endlich begriff – ICH bin es wert!

Heute, nach 10 Jahren würde ich von mir behaupten, ich bin eine „trockene“ Borderlinerin.  Eine Therapie nutze ich immer noch. Und eine weitere Traumatherapie steht mir noch bevor. Inzwischen kann ich aber Menschen mit psychischen Problemen auf Augenhöhe begegnen und auch helfen … nämlich mit dem besonderen Blick einer ehemaligen Betroffenen!

Noch etwas: Es ist so wichtig, das schwierige Verhalten eines Erkrankten nicht persönlich zu nehmen, denn die Ursache dafür ist die Erkrankung … nicht der Mensch!

Ein kleiner Teil von mir wird immer wieder mal ängstlich und traurig sein. Das ist vollkommen ok. Und es geht auch gar nicht anders. Ein kleiner Teil wird bleiben. Ich habe es geschafft mit dieser Störung zu leben und auch manchmal zu sagen: „Hey heute geht’s grad nicht so gut …“ Aber wer hat das nicht?  Schwierigkeiten hat jeder mal.

Auszug:
Wenn Du Dich für diesen Weg entschieden hast, wirst Du es am Anfang sehr schwer haben, aber die Aussicht auf den gewünschten Erfolg, darauf dass es Dir wieder besser gehen wird, ist Dir sicher!

Das sehe ich nach so vielen Jahren noch genauso!

Wenn Dir mein Beitrag helfen konnte, freue ich mich natürlich riesig. Wenn Du etwas dazu zu sagen hast, ebenso. Und ja, wenn Du jemanden kennst für den der Beitrag passen könnte … teile ihn gerne. :D

Eine gesunde und wunderschöne Zeit für Dich, bis bald und alles Liebe.

Lesezeit: 8 Minuten

Abhängig sein … das liest sich nicht gut und noch weniger fühlt es sich gut an! Die Abhängigkeit gegen Freiheit zu tauschen, ist viel einfacher, als es scheint und auch weniger gefährlich, als es sich gerade für Dich eventuell anfühlt. Du musst jetzt keine Angst haben, dass Du Dich ab sofort von bestimmten Menschen trennen sollst, ganz im Gegenteil. Wenn Du erst mal weißt, wie Du Dir Deine eigene Freiheit bewahrst, wirst Du auch Deine Beziehung unter ein neues Licht stellen und Du wirst Dich durch Deine Unabhängigkeit stärker mit anderen Menschen verbinden können!

So viele Jahre habe ich mich immer wieder mit diesem Thema auseinander gesetzt. Mit dem Wissen, dass es völlig normal ist von anderen abhängig zu sein. Eine vollständige Unabhängigkeit ist meines Erachtens eine Illusion. Wir müssen uns viel mehr die Frage stellen: wie stark wir von den Meinungen, Launen und Gefühlen von anderen abhängen!? Wie stark wir uns beeinflussen lassen durch die Emotionen anderer Menschen? Zum besseren Verständnis kannst Du Dir einige Fragen stellen:

Du am „Prüfstand“

  • Brauchst Du ständige Aufmerksamkeit und Bewunderung?
  • Deine Gedanken drehen sich ständig um Deinen Partner oder Personen, die Dir im Leben wichtig sind, was sie tun oder was sie sich wünschen und erwarten?
  • Du lebst nach den Wünschen der anderen und vergisst dabei auf Dein eigenes Leben?
  • Du kannst Dir nicht vorstellen alleine ohne Deinen Partner zu leben und Dich überkommt bei diesem Gedanken sofort ein panikartiges Gefühl?
  • Du empfindest generelles Alleinsein als Qual?
  • Du leidest an übertriebener Eifersucht, bist besitzergreifend und kontrollierst gerne?
  • Du bist oft erschöpft und müde und hast Du das Gefühl ständig getrieben zu sein?

Und? Wie fühlt es sich an? In wie vielen Punkten musstest Du Dir selbst ein „JA“ zugestehen? Ich stehe hier keinesfalls auf einer höheren Treppe als Du. Jedenfalls musste ich noch vor einiger Zeit jede Frage mit „Genau so ist es …“ beantworten! Ich fragte mich nach einer Weile: „Wenn mir diese emotionale Abhängigkeit so dermaßen schlechte Gefühle bereitet, warum zum Teufel tue ich mir das nur an?“ Und genau an diesem Punkt möchte ich ein wenig länger aushalten und genauer hinsehen.

Wenn Du emotional abhängig bist, lebst Du in einem Gefängnis

Ein Gefängnis voll mit schlechten und unangenehmen Gefühlen! Es ist schwer möglich sich davon zu befreien. Die Angst, die Enttäuschung, die ständige Unruhe und die vielen Erwartungen haben Dich ganz fest im Schwitzkasten! Deine positiven Gefühle haben kaum Luft zum Atmen und werden weggesperrt. Das Negative hält Dich flach am Boden. Dafür gibt es selbstverständlich einige Gründe und diese haben meistens mit einem Mangel zu tun.

Tief sitzende Verlustängste

Wahrscheinlich musstest Du schon früher in Deinem Leben Verluste hinnehmen. Vielleicht waren die Eltern nie wirklich verfügbar oder sie sind sehr bald verstorben. Freunde haben Dich enttäuscht und Dein Partner hat Dich verlassen. Es gibt so viele Möglichkeiten, wie sich das Gefühl der Verlustangst in Dein Inneres brennen kann! Und von dieser Angst lässt Du Dich in gewisser Weise unbewusst treiben.

Mangelnder Selbstwert

Ich glaube einer der häufigsten Gründe für eine emotionale Abhängigkeit ist mangelndes Selbstbewusstsein! Mit mangelndem Selbstwert werden wir nicht geboren. Meistens sind bestimmte Situationen, Erlebnisse und Erfahrungen die Ursache dafür. Wenn Du schon als Kind lernst, dass Du nur etwas „wert“ bist, wenn Du die Wünsche und Erwartungen Deiner Bezugspersonen erfüllst. Tust Du das nicht, folgt Bestrafung. Oder wenn Du Dich von anderen abhängig machst, hast Du den Glauben daran verloren, Dein Leben selbst zu meistern und selbstbestimmt zu leben. Das macht Dir vermutlich Angst.

Probleme alleine zu sein

Viele Menschen können nicht alleine sein. Es wird zwar selten zugegeben, ist aber dennoch so. Vielleicht hast auch Du ein Problem damit und kannst nicht wirklich etwas mit Dir selbst anfangen. Aus diesem Problem heraus versuchst, die schlechten Gefühle wie Unruhe und Einsamkeit, zusammenzulegen indem Du Deinen Partner oder Deinen Freunden immer und jederzeit zur Verfügung stehst … und auch verlangst, dass es umgekehrt so sein muss!

All diese Mängel treiben Dein Tun an. Durch das Klammern und festhalten an bestimmten Menschen versuchst Du diese Vielzahl an negativen Gefühlen klein zu halten, einfach nicht zu spüren. Das Widersprüchliche daran ist, dass die Menschen, die sich Deinen ständigen Erwartungen gegenüber sehen, genauso gefangen sind wie Du selbst!

Je mehr Du für andere tust, umso weniger tun sie für Dich …

So ist es mir jedenfalls in Erinnerung geblieben. Es ist ja schon verrückt, aber genauso ist es. Du versetzt Berge für Deinen Partner, gibst Deine Hobbys und Interessen auf, nur um für ALLE da zu sein  und was bekommst Du? Nichts … Mir war das viele Jahre nicht klar und ich fühlte mich ständig als Opfer! Was steckt dahinter? ICH sag Dir was da los ist …

Menschen und vor allem Männer spüren dass Du „bedürftig“ bist … dass Du abhängig bist und es Dir keinesfalls um ihr Wohl geht, sondern um die Bestätigung Deiner selbst! Du brauchst die Anerkennung des Anderen … Anerkennung, die Du Dir selber nicht geben kannst. Ich kann Dir versichern, dass ein anderer Mensch es fühlt und sich getäuscht vorkommt. Der Kontakt zu Dir fühlt sich dadurch auch irgendwie „unangenehm“ an, er fühlt sich bedrängt und unter Druck gesetzt!

Eine emotionale Abhängigkeit isoliert Dich also auch von anderen … Du darfst von niemandem abhängig sein, um glücklich zu sein. Keine Partnerschaft kann Dir den Frieden schenken, den Du nicht in Dir selbst geschaffen hast.

Nun, jetzt haben wir genug Zeit damit verbraucht, wie es IST aber NICHT sein sollte. Und nun werden wir gemeinsam einen Weg in die Freiheit bauen. Bye bye Abhängigkeit … hallo Freiheit!

Bist Du bereit dafür?

Tausche Abhängigkeit gegen Freiheit

Dein Weg ist Dein Ziel

Ich möchte Dir in den nächsten Punkten zeigen, wie Du es schaffst wieder mehr zu Deinen Stärken zu finden und dadurch auch zu Deiner Freiheit.

Dein Bewusstsein hilft Dir dabei

Es schenkt Dir die Macht, Dich aus Deiner Abhängigkeit zu befreien. Wenn Du Dich gerade in solch einer Abhängigkeit befindest, werden Deine Gedanken mit Sicherheit immer bei der anderen Person sein. Alles was er oder sie macht, sagt und tut. Nicht sagt und nicht tut. Alles bekommt für Dich eine so übermäßige Bedeutung und beeinflusst Deine Gedanken und Dein Tun. Und so gibst Du die Macht über DICH und Deinen LEBEN aus der Hand. Mach Dir das bewusst, denn es ist der erste Schritt, hin zur Veränderung! Ich selbst musste mich erst wachrütteln und mir bewusst machen, wie abhängig ich eigentlich war. Wie ich mein Leben von Menschen dirigieren ließ, die mir im Nachhinein gesehen, nicht mal etwas bedeuteten!

Werde Dir also Deiner Gefühle und Gedanken bewusst. Beobachte Deine Handlungen in Bezug auf Deinen Partner! Schätze Deine Situation ein. Falls Du damit Schwierigkeiten haben solltest, schreib sie auf … so hast Du es schwarz auf weiß und immer zur Hand. :-)

Noch etwas ganz Wichtiges: Die Wahrheit tut meistens verdammt weh. Aber wenn Du etwas verändern möchtest, ist es sehr wichtig sich davon nicht abhalten und runter ziehen zu lassen. Du musst Dich damit auseinandersetzen.

Gehe der Ursache auf den Grund

Alles was passiert hat seinen Grund, sagt man. Und dem stimme ich vollstens zu! Deine Abhängigkeit hat Gründe, wie ich ja ganz zu Beginn schon angeführt habe. Deine Aufgabe ist, die Ursache für Deine emotionale Abhängigkeit zu finden. Was macht Dir Angst? Ist es das Alleinsein? Ist es eine tiefsitzende Verlustangst? Ich darf Dir sagen, bei mir war es eine Kombination aus mehreren Punkten …

Aber wenn Du weißt wie Deine Abhängigkeit entstanden ist, kannst Du an der Ursache ansetzen und diese bearbeiten. Es ist kein einfaches Vorhaben und es ist ganz wichtig, dass Du viel Verständnis für Dich und Deine Situation mitbringst. Wenn wir uns von jemandem oder „etwas“ abhängig machen, hat das sehr selten etwas mit Schwäche zu tun, es geht weit mehr um ein Verhalten das wir gelernt haben. Wir versuchen durch die Abhängigkeit, in der Vergangenheit gemachten Erfahrungen zusammenzulegen und neuen Schmerz oder neues Verlassen werden zu vermeiden.

Es ist eine reine Bewusstseinsarbeit, die wie schon gesagt, nicht einfach ist. Es wird nicht jeder Tag „gut“ laufen, wenn Du daran arbeitest und es werden viele Prozesse in Dir ablaufen, die Dir viele Fragezeichen ins Gesicht schreiben werden.  An dieser Stelle möchte ich Dich bitten NICHT aufzugeben … Du tust das für Dich und Deine Freiheit! 

Umarme und akzeptiere alle aufkommenden Gefühle

Du bist also jetzt so weit, dass Du die Ursache Deiner Gefühle kennst. Gut. Der nächste Schritt ist diese Gefühle willkommen zu heissen. Akzeptiere sie und verurteile Dich nicht dafür. Wenn Du also in der nächsten Zeit Angst hast alleine zu sein oder andere schlechte Gefühle bei Dir anklopfen, nimm sie an. Es ist okay dass sie da sind und du wirst nicht daran sterben, auch wenn es sich am Anfang so anfühlt. :D

Du wirst Dich nicht sofort sicher und großartig fühlen, soviel kann ich Dir versprechen. Es geht auch gar nicht darum, sondern weit mehr um Deinen persönlichen Fortschritt den Du gemacht hast! Er beginnt mit Deinem Bewusstwerden, Deinem Verständnis zu Dir selbst bis hin zur Akzeptanz Deiner Gefühle. Du machst kleine Schritte in DEINE NEUE FREIHEIT! <3

Apropos kleine Schritte: Kleine Schritte waren ja nie mein Ding, aber so eine Veränderung kann man nur in Zwergenschritten schaffen. Überforderung ist dabei fehl am Platz. Allerdings führt dieses „Schneckentempo“ in eine ganz tolle Richtung und in  eine enorme Veränderung! Nach und nach wirst Du Dein neues Denken und Dein neues Handeln genießen und ein fantastisches freies Leben führen! Die großen Sprünge kommen später von ganz alleine …

Nimm Dein Leben ernst, dann wirst Du auch von anderen ernst genommen!

Wenn Du in Deinem Leben Deine ganz eigenen Wünsche, Träume und Ziele setzt, wirst Du Dich stärker und viel sicherer fühlen, als wenn Du immer nur der Masse nachläufst. Das tun was andere von Dir erwarten, war gestern. Mehr dazu kannst Du in meinem Artikel Lebe anders als die Masse finden. Du wirst Dich automatisch unabhängiger von anderen fühlen. Ebenso werden Dich auch die anderen wieder ernst nehmen … verbindlicher Dir gegenüber sein. Du erscheinst in einem ganz anderen und starken Licht!

Mein Tipp:

  • Konzentriere Dich auf die Dinge die Dir Freude machen – alleine ohne zu klammern.
  • Setze Dir realistische Ziele. Und zwar für DICH und DEIN Leben.
  • Probiere Neues aus. Etwas das Dich bewegt. Dinge, die Du immer schon mal versuchen wolltest, Dich jedoch nie getraut hast.
  • Komm ins Tun! Ok?

Mach Dich frei für andere neue Dinge. So verschiebst Du Deine Wahrnehmung und löst Dich langsam von Deiner Abhängigkeit. Auch das hatte sich bei mir vorerst „nicht richtig“ angefühlt. Ein schlechtes Gewissen war immer mein Begleiter. Ich machte trotzdem weiter und wurde reich belohnt. <3

Wie Du noch lernen kannst, gerne Allein zu sein

Das ICH so etwas jemals schreiben würde … undenkbar >lach<. Ich konnte nicht alleine sein, ich hab es nie gelernt und ich wollte es auch nicht und hatte Angst davor mich mit mir auseinander zusetzen.  Das „Allein-Sein- Können“ ist aber ein ganz wichtiger Schritt hin zu Deiner Freiheit und auch Unabhängigkeit. Überspringe diesen Schritt nicht!

Mein Weg war folgender: Nimm Dir jeden Tag mindestens 20 Minuten Zeit … für Dich alleine. Spüre in Dich hinein und beobachte Dich. Was fehlt Dir? Fehlt Dir überhaupt etwas? Ist dieser natürlicher Zustand der „Einsamkeit“ nicht ausreichend genug um über alles nachzudenken was Dich beschäftigt? Dazu brauchst Du nur DICH, sonst nichts.

Klar wirst Du Dich danach nicht sofort besser fühlen. Ich  starrte zum Beispiel ständig auf die Uhr und mir war nicht bewusst wie lange 15 – 20 Minuten dauern können >lach<. Doch mit ein wenig Übung und Geduld wirst Du zu Deinen verschütteten Emotionen und Glücksgefühlen vordringen, Du musst sie nur abholen. Übe … jeden Tag … 20 Minuten. Später wirst Du aus 20 Minuten einen ganzen Tag machen wollen – das verspreche ich Dir. 

Und jetzt bist Du dran!

Wenn Du all diese Punkte durchgegangen bist, alle Ursachen und Gründe angenommen und für Dich bearbeitest hast, ist der Schritt in die Freiheit nicht weit! Nimm jede Etappe ernst, gib nicht auf und lass Dich nicht von einem vorbeiziehenden Tief entmutigen! Pack es an – trau Dich! Es ist Dein Leben und es geht um Deine Freiheit!

Wenn Du das erste Mal  den „fluffigen“ Geschmack der Unabhängigkeit probiert hast, wirst Du danach süchtig werden. Das garantiere ich Dir!

Diese Reise hin zu Deiner emotionalen Unabhängigkeit, zu Deiner Freiheit, ist eine der schönsten Reisen, die Du machen kannst! Es ist das Wertvollste, das Du je für Dich selbst tun kannst. Es lebt sich damit so unglaublich leicht.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du Dein Ziel erreichst, dass Du es schaffst Dich „frei“ zu arbeiten um genauso dankbar und zufrieden zu leben wie ich es jetzt kann! <3

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Wenn wir das Wort „Wunden“ hören, ist wahrscheinlich der erste Gedanke ein spitzer scharfer Gegenstand, der tiefe Verletzungen an uns hinterlassen kann. Stimmt. Darum geht es aber heute nicht in meinem Beitrag. Die Wunden von denen ich heute schreiben werde, bluten nicht … jedenfalls sind sie nicht sichtbar für andere! DU hingegen spürst sie deutlich. Sie brennen in Deinem Herzen und es gibt kein Medikament dagegen … Es sind Wunden, die ganz leise und nach und nach entstanden sind … Wunden entstehen nicht immer durch scharfe Gegenstände, sondern durch Lügen, falsches Verhalten und Worte.

Wenn ich mich zurück erinnere, haben meine blutenden Schienbeine und Hände, mir damals nicht solche Schmerzen bereitet als die Sätze meiner Eltern, die zu mir sagten: „Kannst Du nicht einmal Deine Beine heben so wie alle anderen es auch tun?“ Bam  … das saß. Ich weinte nicht weil mir das Blut über meine Strümpfe lief, ich weinte weil ich wieder mal nicht entsprochen habe. Es ist nur ein Beispiel das hängen blieb und womit ich sagen möchte: Wunden, die durch Worte entstehen, können mehr Schmerz verursachen als offensichtliche und blutende Verletzungen.

Verletzungen, die unsere Seele berühren, verändern uns

Wir alle wurden oder werden verletzt.  Und wir alle tragen so manchen Scherbenhaufen mit uns. Sei es eine dramatische Kindheit, der Verlust eines geliebten Menschen oder eine schmerzlich endende Liebesbeziehung. Tag für Tag treffen wir Menschen, ohne zu wissen welche Wunden sie mit sich tragen.

Jeder von uns hat seine persönlichen Kämpfe, die er auszutragen hat. Wer verletzt wurde, kommt eine lange Zeit nicht wieder hoch. Wir trauern, wir weinen und wir geben uns unantastbar. Wir merken, dass wir uns verändert haben. Dieser Rückzug bedeutet reinen Selbstschutz und Selbstschutz bringt Misstrauen und sehr oft auch Wut mit sich. Es ist eine Taktik und ein Abwehrmechanismus, mit dem wir versuchen nie wieder so verletzt zu werden!

Ich nehme mich mal wieder selbst als Beispiel: Ich habe gut drei Jahre um eine Beziehung getrauert … war vollgestopft mit Wut und schlechten Gedanken. Ich konnte (wollte) vielen Menschen nicht verzeihen. Ich verkroch mich in mein Schneckenhaus und verwehrte mir selbst so meine Chance auf das Glück, dass irgendwo auf mich warten hätte können.

Mit Leid umzugehen ist eine gewissenhafte Aufgabe und nicht leicht

Eine jede seelische Wunde knabbert an unserem Selbstwert. Und sich damit auseinanderzusetzen ist nicht das selbe, als ein Eis essen zu gehen. Ich weiß noch genau, dass ich mir dessen gar nicht bewusst war. Ich glaubte mein Selbstwert war ok. Alles gut. Ich bin im Reinen mit der ganzen Geschichte und ich bin NICHT wütend. Das man sich als Mensch so viel vormachen kann, war mir gar nicht bewusst.

Kein Mensch kann ewig mit dieser Selbstlüge und mit dieser „Schneckenhaus-Taktik“ leben. Wir dürfen nicht wie Einsiedlerkrebse werden und uns selbst bemitleiden. Alle Verletzungen heilen … nach und nach. Wichtig dabei ist, sich mit seinem eigenen Schatten auseinander zu setzen. Ehrlich zu und mit uns selbst zu sein. Wir müssen unser Selbstwertgefühl wieder herstellen … heilen und das kann niemand ausser uns selbst tun! 

Nur wenn es uns gelingt, sich all diesen schmerzhaften Erfahrungen mutig und voller Entschlossenheit zu stellen, können wir aus dieser Situation als neuer Mensch wieder aufstehen. Die Auseinandersetzung mit unseren Themen die Narben hinterlassen haben, die feindseligen Menschen, die uns langsam und still verletzt haben müssen wir als erledigt sehen können. In eine Schublade packen können und versperren. Diese Arbeit an und mit uns verändert. Man ist danach nicht mehr der selbe Mensch. DU WIRST DADURCH STÄRKER.

Das ist der erste Schritt zur Akzeptanz!

Balsam für meine Wunden war die ehrliche Auseinandersetzung. Das wieder ins Gleichgewicht kommen. Damit konnte ich mich von all dem befreien was so schwer auf meinen Schultern saß und was so viele Jahre so sehr weh tat. Es war eine Entscheidung, mir eine dickere und schönere Haut zuzulegen … eine, die sich nicht so sehr ausgeliefert anfühlte und verletzlich war.

Ich meine jeder Mensch ist auf seine Weise verletzlich. Der eine mehr der andere weniger. Manche wollen es auch nicht zugeben. Ich hasste meine Verletzlichkeit! Für mich war es ein Schwächeakt gegen den ich ankämpfte. Zu mal unsere Gesellschaft auch „verbietet“ Verletzlichkeit zu zeigen. Schwachsinn … das ist heute meine Meinung dazu. Es ist wichtig und macht uns menschlich, unsere zerbrechlichen Teile in uns zu akzeptieren und auch zu zeigen! Wir müssen uns aber auch immer vor Augen halten, dass wir es verdient haben glücklich zu sein … unser Glück zu finden und mit allem Frieden zu schließen.

Ein wichtiges Thema dazu ist die Wut

Wie gesagt, ich war ein zorniges Rumpelstilzchen … voller Wut und Hass. Es brachte mir nichts ausser Kopfschmerzen, Falten und ein Magengeschwür. Und ob wir es glauben oder nich, diese Wut vergiftet das Gehirn, die Denkweise verändert sich.

Die ständige innere Wut sorgt dafür, dass wir die positive Sichtweise auf unser Leben und auf andere Menschen verlieren. Und bitte – wer soll in so einem Zustand seinen Frieden finden und abschließen können? Wie sollen unsere Wunden heilen, wenn wir voller Wut sind? Diese unsichtbaren Wunden würden immer in uns schlummern.

Was zu tun ist, um aus diesem Wutdenken auszusteigen, möchte ich noch mit Dir teilen:

  • Öffnen wir unser inneres Auge um uns selbst wieder Hoffnung zu geben. Es bringt uns nichts, sich immer und immer wieder auf das Leid und auf den Schmerz zu konzentrieren, die unsere Wunden verursacht haben. Diese negativen Gedanken versperren uns den Weg der Möglichkeiten etwas daraus zu lernen!
  • Um das zu erreichen, müssen wir aufhören misstrauisch zu sein. Nicht jeder Mensch will uns verletzen!
  • Gedanken, die sich ständig um Angst und Wut drehen, bremsen uns darin unseren Fokus auf die Zukunft zu legen!
  • Wir müssen unser Gesicht in die Sonne drehen … neue Klarheit und neue Hoffnung finden, und auf neue Projekte zu gehen!

Diese Punkte sind sehr wichtig um abzuschließen zu können. Es wird immer so sein, dass Menschen anderen Menschen im Laufe ihres Lebens Leid und Schmerz zufügen  … Wunden, die sie still hinterlassen und sich dann davonschleichen. Dennoch sollten wir uns immer daran erinnern das wir in der Lage sind, uns selbst zu heilen! <3

Manchmal ist die Art wie wir handeln nur ein Spiegel unserer Wunden.

Ich bin heute glücklich und dankbar, mich intensiv mit meinen „Wunden“ auseinander gesetzt zu haben. Ich habe Frieden gefunden und es kostet mir nur noch ein sanftmütiges Lächeln wenn ich an diese Zeit denke … das Rumpelstilzchen ist Vergangenheit. :-) Der Platz für meine Verletzlichkeit ist geblieben … der Rest ist ein positives, glückliches und zufriedenes Gefühl! <3

Ich wünsche Dir ein Leben ohne Wunden und wenn, dann jede Menge Selbstliebe, die Dich heilt.
Pass auf auf Dich.

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Selbstannahme ist ein gar nicht so leichte Sache. Ich finde es ist ein großes Mißverständnis von uns Menschen, dass wir meinen zu glauben, plötzlich alle unsere Fehler und Macken für grandios zu erklären, wenn wir über Selbstannahme reden. Selbstannahme bedeutet lediglich: Annehmen was ist. Wir müssen es nicht gut finden … und wir müssen das auch nicht mögen was gerade ist. Wir müssen es einfach nur akzeptieren. Annehmen dass die Lage und die Situationen nun gerade mal so sind wie sie sind. 

Das schreibt sich so einfach!

Es ist wieder mal ein Herz-Thema von mir und wie ich weiß, auch ein Thema das viele Frauen immer wieder zur „Baustelle“ erklären. Selbst hatte ich lange Zeit enorme Schwierigkeiten damit. Um es nicht unnötig in die Länge zu ziehen: Ich dachte die meiste Zeit meines Lebens, nicht gut genug zu sein. Ich glaubte mich verstellen zu müssen um angenommen zu werden. Ich konnte (durfte) nicht ich selbst sein. Diese „Art“, die ich an den Tag legte, war eine Art, die mir eigentlich gar nicht entsprach.

Besonders hart war es, als sich einige gesundheitliche Probleme ansammelten. Ein nicht authentisches Schauspiel vorzulegen war anstrengend, machte müde, traurig und auch wütend. Die ganze Wut war natürlich gegen mich gerichtet. Mein Umfeld bekam davon nichts mit. Annehmen was und wie es ist … und dabei noch so tun als wäre nichts und es ist alles toll! Das war kein Zustand der so bleiben durfte …

Was auch immer wir an uns nicht mögen, sei es die Persönlichkeit, die körperlichen Einschränkungen, das Aussehen, unser Körper … solange wir uns dagegen lehnen, desto weniger Chancen haben wir, etwas daran zu ändern.

Selbstannahme verändert Dein Leben

Ich habe mich ewig und drei Tage über meine körperlichen Einschränkungen geärgert. Über meine dadurch entstandene Unsicherheit, manchmal auch Schüchternheit. Was auch immer es für Dich sein mag, sich darüber aufzuregen und zu ärgern bringt gar nichts. Es brachte mich keinen Meter weiter. Ganz im Gegenteil, es zog mich runter und machte mich unglücklich. Ich verschwendete meine ganze Lebensenergie damit, um mich selbst abzulehnen.

Das allergrößte Problem dabei ist, solange wir gegen uns selbst sind, nehmen wir uns jegliche Möglichkeit unseren Zustand zu verändern. Nur wenn wir unseren „IST -Zustand“ bewusst wahrnehmen UND annehmen, können wir ihn auch aktiv verändern! Selbstannahme ist die Grundlage jeglicher Veränderung! 

Das konnte ich nach und nach lernen. Ich habe gelernt, dass es sich IMMER lohnt, authentisch zu sein und einfach das zu zeigen und zu sagen wonach mir ist. Das tun was ichwill … auch wenn es manchmal nur auf einem Bein passiert. Und zwar, ohne es zuerst durch unzählige „Filter“ laufen zu lassen und zu analysieren ob ich ja bei niemanden ein „schlechtes Bild“ erzeuge oder gar anecke. Es war ein langer Prozess den ich durchlebt habe und um ganz ehrlich zu sein – ich bin noch nicht ganz am Ziel. :-)

Das menschliche Bedürfnis ist sich gut zu fühlen

Sich emotional, physisch und mental gut zu fühlen ist unser aller Wunsch. Dazu brauchen wir unser Bewusstsein. Unser Bewusstsein schenkt uns die Klarheit, wie wir unsere Welt um uns herum und in unserem Inneren wahrnehmen. Mit einem gesunden Level an Bewusstheit sind wir im Großen und Ganzen in harmonischem Einklang mit der Realität. Das Level an Bewusstheit entsteht durch alle Einflüsse und Erfahrungen, die wir im bisherigen Leben aufgesammelt haben. Alle unsere Gefühle und Entscheidungen bzw. Handlungen werden von unserem Bewusstsein bestimmt.

Ein klassisches Beispiel dafür: Vielleicht gab es Personen, die Dir ständig vorgesagt haben, dass Dinge wie Geld, materielle Dinge und Macht entscheidend für Deinen Wert als Mensch sind. Du wirst es solange glauben, bis Du andere Erfahrungen darüber gemacht hast. Und an dieser Stelle, verändert sich Dein Bewusstsein. 

Was ich damit sagen will ist, Du musst Dir bewusst machen

  • was Du an Dir selbst alles ablehnst,
  • es so annehmen ohne Dich selbst deswegen weiterhin fertig zu machen,
  • um Dich dann anschließend in kleinen Schritten zu verändern … bis daraus Selbstliebe wird. <3

Wie erreichst Du das?

Ich halte ja eine Menge davon, viel zu lesen und sich weiter zu bilden und auch zu fordern, aber ich glaube es ist noch niemanden gelungen, sich in mehr Selbstannahme zu „Denken“. Denn das Denken macht nur einen kleinen Teil unseres Bewusstseins aus.

Ein wesentlich größerer Teil ist das „Fühlen“. Um wirklich unsere Gefühle in uns selbst zu verändern, also dass wir wirklich unsere Selbstannahme spüren, und sie uns nicht nur einreden, ist es unerlässlich ins Handeln zu kommen. Es geht dabei darum, aufmerksamer in bestimmte Situationen zu treten, in denen Du Dich unwohl fühlst. Ich weiß … es gibt Angenehmeres. Aber je weiter Du Dich selbst erforscht und Du Dich damit auseinandersetzt, desto schneller wirst Du in der Lage sein, Dich selbst annehmen zu können. Auch wenn es da Dinge gibt, die Du gerne an Dir ändern möchtest, wirst Du sie schlussendlich als ein Teil von Dir akzeptieren.

Du wirst diese Dinge, und damit auch Dich, in einem ganz anderen Licht sehen. Einem positiven Licht. Dein Denken wird sich positiv verändern, weil es um Dich geht! So ist der erste Schritt zur Selbstannahme getan. Leider sind es immer die unangenehmen und intensiven Situationen, in denen sich die Selbstverurteilung und die Unsicherheit blicken lassen. Aber dadurch können wir sie erkennen und effektiv mit ihnen umgehen!

Fazit

Mit etwas Übung und konstantem Verlassen Deiner „Komfortzone“ wirst Du Deine Einstellung Dir gegenüber nachhaltig verändern können. Du wirst ein authentisches Leben führen. Du wirst Dich nur dann nach anderen richten wenn Du es wirklich möchtest. Du wirst Deine Fehler, Deine Macken, Deine äusserlichen oder gesundheitlichen Probleme zwar noch immer nicht toll finden (wie gesagt, das musst Du auch nicht). Doch Du hast sie angenommen weil sie zu Dir gehören und Dich zu dem machen, was Du bist … ein sicher wunderbarer Mensch. <3

Und noch etwas: Deine Selbstannahme findest Du niemals, in der Meinung der Anderen!

Ich wünsche Dir bei Deiner Weiterentwicklung viel Spaß, einige unangenehme Situation … >lach<, ja gemein ich weiß, aber sie sind dafür notwendig, um weiter zu kommen. Und letztendlich ein besseres Leben.

Ich freu mich immer über ein Feedback, geteilt darf natürlich auch ganz fleißig werden und noch mehr freue ich mich wenn Du mich wieder besuchst … ich bin da.