Wie erreicht man ein erfülltes Leben. Was muss man ändern und vor allem wie ändert man sein Leben und seinen Lebensstil um ein achtsameres, positiveres und wertschätzenderes Leben führen zu können.
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Ein neues Jahr hat uns wieder und in der Regel fassen wir jedes Jahr wieder neue Vorsätze. Die meisten von uns jedenfalls. Ob wir dieses Vorhaben dann auch umsetzen, hängt von uns, von unserer Motivation ab. Hattest Du 2021 etwas in Deinem Fokus? Was war Dein Vorsatz? Ok. Du hast keine Ahnung mehr und keine Antwort darauf … macht nichts, denn so geht es den meisten Menschen. Wir reden viel und tun wenig, wenn es um Veränderungen geht. :-)

Ich bin ja kein großer Fan von Jahresrückblicken, aber so ganz ohne „schriftlichen“ Jahreseinstieg schaffe ich’s auch nicht! Was ich sicher nicht tun werde, ist das letzte Jahr nochmal Revue passieren zu lassen. Es hat nicht besonders schön begonnen und ebenso wenig glanzvoll geendet. (Für uns allgemein gesehen). Persönlich für mich gesehen, war es ein ständiges rauf und runter. Aber nun ist ja mein Heilungsprozess im vollen Gange und deshalb bin ich sehr zuversichtlich. ›breitgrins‹

Wie ungewöhnlich schnell das letzte Jahr an mir vorbeigerauscht ist, kann ich ja noch immer kaum glauben! Geht es Dir auch so? Meine Highlights hielten sich in Grenzen. Vieles war mir gesundheitlich leider nicht möglich und mein persönlicher Antrieb war nicht immer an meiner Seite. Tja, was soll´s. Neues Jahr – neue Möglichkeit und Chance. DAS ist ja schon mal super! Und deshalb stelle ich mir UND Dir die Frage:

Was wollen wir eigentlich?

Die vielleicht schwierigste Frage überhaupt wird nur selten gestellt. Eine spontane Antwort haben die wenigsten parat. Das ist ja auch kein Wunder, denn diese Frage greift tiefer, als ein „Hallo wie gehts“. Was wir wirklich möchten, hängt nämlich von einem komplexen Zusammenspiel aus Bedürfnissen, unseren Wünschen UND unserer Motivation ab. Nun, wenn es uns das letzte Jahr wieder mal nicht gelungen ist, unsere Vorhaben in die Tat umzusetzen, könnte das einen sehr einfachen Grund haben: Unsere Ziele waren zu weit von unseren Grundwerten entfernt!

Werte können uns viel mehr motivieren als steife Vorsätze! Das ist bei mir definitiv so. Denn meine Werte richten sich nach meinen Bedürfnissen. Bedürfnis nach Selbstbestimmung. Selbstbestimmung wie wir unser Leben gestalten und steuern. Eines der besten Beispiele ist immer unsere Gesundheit. Es lässt sich ganz leicht erklären, warum es wichtig ist, sich an unsere Grundwerte zu orientieren und welche Vorteile dieser Ansatz gegenüber kurzfristigen Neujahrsvorsätzen hat.

Gesundheit statt hungern …

Wir können uns, statt ständig mit dem inneren Schweinehund zu kämpfen, auf unsere Werte konzentrieren. Den Frust in langfristige Motivation verwandeln! Indem wir uns darauf besinnen, was wirklich wichtig ist. Statt andauernd die Waage und den Gewichtsverlust im Auge zu haben, können wir uns auf unsere Gesundheit und ein erhöhtes Wohlbefinden konzentrieren. Unsere Gesundheit ist wesentlich flexibler als kg zu verlieren, denn es schließt auch das mentale Wohlfühlen mit ein. Wenn wir also wieder mal Lust auf ein ausgiebiges Frühstück haben (Nutella & Co), dann sollten wir es uns auch erlauben. Es geht keinesfalls um schnelle Erfolge. Es geht dabei um Grundbedürfnisse und Gesundheit ist ein Grundwert, nachdem wir unser gesamtes Leben ausrichten können. Wenn wir uns also bewusst werden, dass Gesundheit besonders wichtig ist, um uns auch wohler zu fühlen, werden wir unsere Ziele „anders“ definieren … sodass sie auch Spaß machen und langfristig zufriedenstellen. Bei mir klappt dieser Gedankengang viel besser als eine selbstauferlegte Fastenkur! Ich höre auf meinen Körper. Ich erlaube mir, aber steige auch auf die Bremse, wenn mein Wohlbefinden sich meldet. Mit der Zeit pendelt sich dieses Gefühl (nachhaltig) ein. ›lächel‹.

Absichten mit Sinn …

Wie kommst Du also nun von Deinen „Grundwerten“ zu Deinen konkreten Absichten und Zielen? Ich bleib jetzt einfach mal bei unserer Gesundheit. Schauen wir, welche Berührungspunkte dieser Wert mit unserem Alltag hat und wo wir ihn mehr hervorheben können. Wenn wir ein gesundes Leben führen möchten, müssen wir uns nicht zwangsläufig einer bestimmten Diät hingeben oder stundenlang Einheiten auf dem Laufband verbringen. Es sei denn, dieses Bedürfnis kommt völlig freiwillig und wir empfinden ein Wohlgefühl dabei! Ich habe das an und bei mir selbst immer wieder beobachten können. Ohne selbst auferlegtem „Muss“ kommen solche Wünsche ganz von selbst. Weil ich nur meine Gesundheit im Fokus habe. Ich nehme lieber die Treppe als den Fahrstuhl. (Hurra, jetzt kann ich ja ganz langsam wieder). Ich packe lieber mein Fahrrad aus, als schnell ins Auto zu steigen. :-) Ich nehme es gerne in Kauf, etwas länger für manche Dinge zu brauchen, und während meinen Arbeiten, zu pausieren, einfach, weil es mir guttut!

Ich denke mal, jeder muss da seine ganz eigenen möglichen Ziele herausfinden. Ziele, die zu einem passen und die sich im individuellen Alltag auch integrieren und umsetzen lassen. Und es stimmt schon … dieser Satz: „Wo ein Wille ist, ist auch …“ – DU kennst ja das Ende!

Ganz egal …

Welche Wünsche und Ziele Du auch für 2022 in Deinem Kopf trägst, frage Dich, ob es sich um kurzfristige Vorhaben handelt oder langfristige Veränderungen. Sie sollten sich an Deine inneren Werte orientieren. Ich darf Dir versichern, dieses Denken beugt unnötigen Stress und Frust vor und Du kommst damit in kleinen aber sicheren Schritten jedem Deiner Ziele und Wünsche näher (zu Dir). Auch ganz kleine Schritte führen uns in die richtige Richtung. Hauptsache wir finden einen Anfang. Auf welchem Weg auch immer: Nutzen wir unsere Vorsätze im neuen Jahr, um uns noch besser kennenzulernen. :-)

Also, auf ein Jahr, das zu uns passt!

Ich wünsche Dir absolut und von ganzem Herzen nur das Beste.
Pass weiterhin gut auf Dich auf und wenn Du magst, lesen wir uns schon ganz bald wieder!

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Was für ungleiches Pärchen sie doch sind. Die Achtsamkeit und die Vergangenheit. Gerade die Vergangenheit hat es nicht leicht! Ewig „altmodisch“, rückständig und wahrscheinlich auch schmerzhaft sei sie gewesen, sagt man ihr nach. Persönlich habe ich das Gefühl, die ganze Welt möchte heute achtsam sein. Den Moment inhalieren. Alle reden sie davon … ja, sie reden allerdings nur davon. Die wenigsten Menschen wollen mit der Vergangenheit nochmal in Berührung kommen. Warum ist das so?

Ich bin selbst ein sehr großer Fan vom Leben im Hier und Jetzt. Auch das nach vorne schauen beherrsche ich inzwischen richtig gut! Aber auf meine Vergangenheit möchte ich niemals verzichten. Denn auch wenn die Achtsamkeit ganz viele positiven Eigenschaften hat, so braucht es trotzdem die Vergangenheit. Die gute Frage ist aber: WIE lassen sich die Achtsamkeit & die Vergangenheit am BESTEN verbinden?

Wo ist die Balance der Beiden geblieben?

Du kennst mit Sicherheit auch einige Menschen, die andauernd von den guten alten Zeiten reden. Früher war alles besser, schöner, man hatte mehr Zeit füreinander, man lachte mehr und generell hätte es FRÜHER das alles NICHT gegeben, was  es heute so alles gibt. STIMMT, sage ich. Gott sei Dank hat sich vieles verändert. Manches zum Guten und manches … na ja, was soll ich jetzt sagen.  Aber das Leben passiert nun mal, ohne dass es uns fragt. Dabei vergessen diese Menschen, dass sich ihr Leben in der Gegenwart abspielt!

Dann gibt es die „Achtsamkeitsanhänger“, die immer im HIER und JETZT leben möchten. Aber auch das funktioniert nicht. Außer man ist vielleicht ein asketischer Mönch in Tibet ›lächel‹! Der Rest unserer Mitmenschen lebt nicht nur im JETZT. Es gibt doch auch genug Positives, was uns die Vergangenheit zu bieten hat. Das, was wir dazu brauchen, um das BESTE von beiden Seiten herauszuholen, ist die richtige Balance. Wenn ich an meine (nicht gerade prickelnde) Vergangenheit denke, kann ich unterm Strich sagen: Es war ganz viel Gutes und Wichtiges dabei!

Bewegte Vergangenheit …

JEDE Erinnerung, egal was es auch war, unsere Erlebnisse in der Vergangenheit, lassen auch die Gegenwart anders erscheinen. Wenn wir viel erlebt haben, hatten wir auch immer die Möglichkeit, viel gelernt zu haben! Unsere persönliche Entwicklung vorangetrieben zu haben, um Fehltritte umgehen zu können. Aber es sind auch die schönen Erinnerungen, die uns niemals genommen werden können. Sie bleiben in unserem Herzen und verdichten unser Leben. SCHÖNES darf in unseren Gedanken weiterleben und demnach vielfach wiederholt werden!

Kein Wachstum ohne Vergangenheit …

Ich habe keine Ahnung, wie viele Fehler ich in meinem bisherigen Leben schon gemacht habe! Es waren mehr als genug. Aber ich weiß, dass ich aus den meisten Situationen gelernt habe und persönlich daran gewachsen bin. Klar war sehr vieles mit Ärger verbunden. Hat sich das „Feuer“ aber erstmal gelegt – begann das Wachstum.

Es sind immer die Rückschläge und Fehlentscheidungen … die Tiefen unseres Lebens, die unser Leben erst lebenswerter machen! Weil sie uns wachsen lassen. Ich lernte erst durch all die Krisen und Tiefen, auch die „Höhen“ besser zu schätzen.

Wir hängen so oft in der Vergangenheit fest. Ärgern uns über verpasste Chancen und sind immer noch wütend, über die Fehler die wir einst machten. Ich kenne so viele Menschen, die über den Verlust eines geliebten Menschen nicht hinwegkommen … sie trauern einer „Liebe“ hinterher, die viele Jahre vorüber ist und wo der Verstand auch heute sagt: „Hey … es war gut so wie es gekommen ist!“ Ich kenne all das wirklich sehr gut. Doch wie lässt sich genau diese Vergangenheit besser bewältigen? NUR mit Achtsamkeit sage ich Dir.

Mit der Vergangenheit leben …

ACHTSAMKEIT – sie bedeutet nichts anderes, als sowohl seine Handlungen als auch seine Gedanken und Gefühle bewusst wahrzunehmen UND das Hier und Jetzt nicht zu vergessen! Es gibt natürlich immer Momente, in denen die Vergangenheit einfach schöner sein kann als der momentane Moment. Zum Beispiel, wenn ich in einer stickigen Straßenbahn fahre oder einen langweiligen Termin wahrnehmen muss. DANN wäre ich auch lieber woanders … an einem schönen Ort aus meiner Vergangenheit.

Deshalb sollten wir unsere Vergangenheit immer nutzen und über positive Momente unseres Lebens nachzudenken. Wir dürfen zurückschauen und in den alten guten Zeiten wühlen. Sie vertreiben die schlechten Gedanken … die Vorwürfe und Fehler, die immer noch in uns verankert sind.

Ich mache es so: „Die Guten ins Köpfchen, die Schlechten ins Tröpfchen“ ›lach‹

Wenn schöne Erinnerungen und Gedanken aus meiner Vergangenheit auftauchen, behalte ich sie gerne. Ich schenke ihnen einen schönen Platz in meinem Herzen. Es sind meine Ressourcen für die weniger guten Tage in meinem Leben. Sie bringen mich zum Strahlen und ich kann es sehr genießen in das ein oder andere Erlebnis, einzutauchen. :-)

Und wenn sich wieder mal Negatives aus meiner Vergangenheit in meinem Oberstübchen breit macht, lass ich sie z i e h e n!
Ich sag „ciao“ und erfreue mich der Gegenwart. Ich bin dankbar dafür, dass es NUR Gedanken aus der Vergangenheit sind!

Es ist ein schöner Weg … der achtsame Weg der Vergangenheit.
Es ist ein (mein) Weg, der Lebenskunst und Leichtigkeit.

Die Vergangenheit ist wie ein Teppich. Wir können auf ihm SCHREITEN oder auf ihm ausrutschen.

Fühl Dich gedrückt, verstanden und gesehen.

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Die Menschen werden älter und die Krisen werden immer jünger und häufiger. „Sag mir Dein Alter und ich sage Dir, in welcher Lebenskrise Du Dich befindest …“ Sehr zugespitzt formuliert und ich würde es mir auch niemals zutrauen, DAS zu wissen und zu erkennen. Aber dieser Satz ist mir um die Ohren geflogen. Sind alle Lebensphasen mit Krisen verbunden? Oder sind es nur Übergänge und Lebenswenden, die auch ohne „Krisen“ mach- und schaffbar sind?

Krisen sind im Allgemeinen ein Wendepunkt einer Konfliktentwicklung. Es ist eine entscheidende Phase in unserem Leben, in der wir sehr viele Fragen stellen und noch mehr Antworten bekommen (ob wir denn wollen oder nicht). Das seelische Gleichgewicht gerät dabei oft ins Wanken, wenn wir mit Lebensumständen konfrontiert werden, die wir in dem Moment nicht bewältigen können. Das Leben verlangt viel. Vieles, das nicht auf unserer Wunschliste steht, kommt prompt daher. Und anderes, dass wir uns so sehr wünschen, tritt nie ein! So sehr sich auch unsere Geschichten alle voneinander unterscheiden – es gibt tatsächlich bestimmte Muster oder Herausforderungen, die wir alle in den einzelnen Lebensabschnitten zu bewältigen haben. Das ALTER spielt dabei nur bedingt eine Rolle, finde ich.

Krise bedeutet NICHT Untergang

Die Krisen haben mich schon sehr früh in meinem Leben besucht. Wobei ich das Wort „Krise“, glaube ich, damals gar nicht benutzt habe. Für mich war es einfach „scheiße“ (sorry), aber nie das Ende meines Lebens. Heute bin ich noch immer nicht „krisenfrei“, aber die Sichtweise darauf und die Bezeichnung hat sich massiv dazu verändert. Krise bedeutet für mich nicht Untergang oder das Ende … ich sehe sie als Übergang in eine neue Phase. 

Wobei dieser Übergang auch Lebenswenden einschließen kann. Vieles, was mir als 20- oder 30-Jähriger sehr wichtig war und mir Halt gegeben hat, habe ich mit 40, oder heute mit 58, ganz anders gesehen! Es würde mir alles andere als Sicherheit schenken. ›lach‹. Viele Lösungen, und ich spreche jetzt für uns alle, die wir in jungen Jahren für uns fanden, erweisen sich in späteren Lebensphasen als reinstes „Provisorium“ … das dem Härtetest des Lebens nicht gewachsen ist! Ich glaube, es ist wichtig, sich diesen seelischen „Wandlungen“ zu stellen, OHNE die eigene Originalität von den damit verbundenen Turbulenzen wegblasen zu lassen.

Weisheiten für Krisen in unserem Leben als Frau

In solchen Übergängen ist es wirklich nicht einfach, in der Vielfalt der vielen Stimmen in uns, die BESTE Stimme für unser Ziel herauszufiltern. Die eigenen Gefühle erheben ihr lautes Organ und das noch in schnellem Stimmungswechsel. Freunde und Bekannte machen „laut“ verständlich, welche Tipps wohl die besten für uns sind. (In Wirklichkeit widersprechen sie sich alle!) Auf Bücher und Ratgeber ist auch kein richtiger Verlass.

Und leider ist die eigene innere Stimme, auf die wir uns so oft und sehr gut verlassen konnten, NICHT klar genug hörbar. Man fühlt sich angesichts des Unbekannten im eigenen Inneren schon verwirrt! Jedenfalls war das mein Empfinden. Man fühlt sich versucht, alles Bisherige einfach über den Haufen zu werfen! Persönlichkeitsentwicklung braucht aber etwas Bleibendes … etwas worauf man zurückgreifen und das nicht in jeder Lebenskrise neu gesucht werden muss!

Die Weisheit könnte also heißen: Binden wir uns in Zeiten seelischer Ausgewogenheit an bewährte Haltepunkte, damit wir in seelischen „Umbruchphasen“ unsere Mitte nicht verlieren. Damit jede Krise zu unserer Chance wird!

Dinge, die mich dabei unterstützen

Ich schreibe mir in meinem eigenen „Lebenstagebuch“ schöne Augenblicke und fördernde Erfahrungen auf. Ich notiere mir dazu Dinge, die mir geholfen haben wieder in mein Gleichgewicht zu finden. Eine sehr wichtige Rubrik sind Notizen zu der Frage: Was gibt meinem Leben Sinn und macht mich glücklich?

Ich habe mir angewöhnt, jeden Tag eine Zeit der Ruhe einzuplanen. Egal ob zu Hause in meinem Arbeitszimmer oder in der Natur. Und vielleicht rollst Du jetzt gleich mit den Augen – aber ich erzähle dem da oben in „Walhalla“ ›lach‹, kurz wie es mir so geht. Manchmal verläuft dieses intime Gespräch freundlich und manchmal ist es alles andere als das. Es geht dabei nur darum, dass mein Faden nach oben immer aktiviert ist, wenn Krisen kommen. ›zwinker‹.

Nach Gesprächen mit mir nahestehenden Menschen frage ich mich immer wieder mal: Ist mir diese Person auch wirklich eine Hilfe, sollte ich ihn/sie brauchen? Dann, wenn ich selbst mit mir nicht mehr klarkomme? Und dann wird es mir wieder ganz bewusst, was zu tun ist: Da, wo ich Halt erleben darf, ist es so wichtig, diese Beziehung ganz bewusst und liebevoll zu pflegen.

Es sind nicht sehr viele Dinge, die mich persönlich in Lebenskrisen unterstützen, ABER sie sind sehr nachhaltig und sicher. Jedenfalls erlebe ich es so. Jeder kann noch manches ergänzen. Entscheidend ist jedoch nur das eine: Diese „Ankerpunkte“ sind dazu da, uns durch solche unangenehmen und aufwühlenden Phasen hindurchzuhelfen. Solange, bis die Stimmen in uns wieder ruhiger geworden sind und nicht mehr planlos durcheinander „schreien“. :D

Erst dann wird es wieder möglich sein, mithilfe unserer inneren und einzig wahren Stimme, die nächsten Herausforderungen und Wachstumsaufgaben anzugehen. Und darum geht es doch im Leben. Lebenslang zu der uns bestimmten Größe heranzureifen.

„Manchmal ist Dein Weg NUR durch die Mauern versperrt, die Du selbst errichtet hast. REISS SIE EIN!“

Folker Alisch

Eine schöne Zeit ganz ohne Krisen, stattdessen mit ganz vielen wunderschönen Momenten, die für Dich bestimmt sind!
Alles Liebe.

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Als introvertierte Frau in einer extrovertierten Welt zu leben, ist jeden Tag aufs Neue eine Herausforderung. DAS können mir sicher viele Intro-Frauen bestätigen. Von allen Seiten bekommen wir „Auflagen“. Wie wir sein sollten … was wir tragen sollten … wie wir reden und lächeln sollten und so weiter. Diese Normen können zurückhaltenden Frauen das Gefühl vermitteln, dass sie den „Weiblichkeitsstandard“ nicht erfüllen. Manchmal kann das wirklich sehr frustrierend und anstrengend sein.

Gleich mal vorne ab: Ich BIN eine introvertierte Frau. Ich kenn mich aus in der Gesellschaft, wo redselige gesprächige Frauen die Norm sind. Ich muss auch zugeben, dass sich ein großer Teil in mir  sehr verändert hat. Mein Leben ist mehr still als laut. Und das ganz freiwillig bitteschön! Ich ziehe die Menschenleere der Masse vor! Und wenn du nicht redest … redest … redest, dann kann etwas mit dir nicht stimmen. Das ist jedenfalls die Meinung der anderen. Denn Frauen gelten doch als gesprächig? Sie sind einfach zu unterhalten und lachen ständig? Das sind die Gedankengänge anderer zu diesem Thema.

Damit kann ich nicht dienen …

Und ganz viele andere Frauen ebenfalls nicht. Ruhige Frauen bekommen sofort eine Bewertung verpasst. Wir werden als eingebildet, gefühlskalt und frustriert wahrgenommen. Das erlebe ich oft. „Warum bist du so schlecht gelaunt? „… „Oder traust du dich nicht zu reden?“ Fragen, die gerne gestellt werden. Denn normalerweise ist diese Art bei gestandenen Frauen nicht üblich. Ja, wie soll ich erklären, dass ich grundsätzlich nicht gerne viel rede! Für mich ist das völlig normal.

Introvertierte Frauen, und ich habe viele davon kennengelernt, sind sehr schlecht im Smalltalk. Es langweilt und ermüdet uns viel zu schnell. Wir reden nur, wenn wir etwas Wichtiges zu sagen haben. Es ist für uns Intros keine neue Situation, aber es wäre wünschenswert, sich deswegen nicht so oft so viele Fragen stellen zu müssen.

Sollen wir uns in eine Kultur einfügen, in die wir nicht passen?

Was macht eine attraktive Frau aus? Diese Frage stelle ich oft und bekomme immer dieselben Antworten. Männer definieren so: Kontaktfreudig muss sie sein. Sie soll die Kunst des Flirten und der Unterhaltung kennen. Und sollte jede Art von Spaß verstehen und natürlich mitmachen. Ist „Frau“ so wird sie als selbstbewusst, gesellig und selbstverständlich als attraktiv wahrgenommen.

Ja, ich stimme dem zu. Extrovertierte, spontane Frauen tun sich dabei leicht. Sie können darauf losreden, kichern da und dort, flirten wie von selbst und es scheint, als hätten sie ein sehr unbeschwertes leichtes Dasein.

Aber ist man als „stille“ Frau wirklich um so viel weniger attraktiv? Ja, wir reden vielleicht weniger. Lachen leiser. Sind solider in unserer Art und wir wissen meistens, wovon wir reden. Unsere Argumente fallen „anders“ aus. ›zwinker‹. Und ich finde, es liegt genau deshalb ein gewisser Charme in der leisen Art, die uns begleitet. Und trotzdem wird es von der eklatanten Attraktivität der extrovertierten Frau in den Schatten gestellt.

Introvertierte Frauen haben keine Angst vor Menschen …

Wenn Leute hören, dass eine Frau gerne auf Distanz geht, still und lieber wenig als viel redet, beginnen die Menschen sich darüber ihre ganz „eigenen“ Gedanken zu drehen und zu bilden. Nur weil man als Intro nicht die Gesellschaft der Menschen sucht und braucht, hat man automatisch Angst vor ihnen! Wir sind NICHT schüchtern, weil wir weniger reden.

Introvertiertheit und Schüchternheit sind keinesfalls das Gleiche! Eine Intro-Frau entscheidet sich dafür in der Anwesenheit mehrerer Menschen überhaupt wenig zu reden. Ein schüchterner Mensch möchte zwar mitreden aber fühlt sich zu gehemmt und unsicher das zu tun.

Und ich möchte auch klarstellen, Introversion und Angstzustand sind ebenso grundverschiedene Dinge. Soziale Ängstlichkeit ist ein Zustand der Psyche. Sie tritt bei sozialen Interaktionen auf und kann genauso von extrovertierten Menschen gleichermaßen erlebt werden. Mich hat auch diese Seite eine ganze Weile begleitet.

Und auch wenn ich sehr oft von mir gebe, dass ich kein Menschenfreund bin, hasse ich den Menschen und die Gesellschaft an sich nicht. Ich brauche sie eben nicht. Im Gegensatz zu einer extrovertierten Person, die sich durch soziale Kontakte energetisiert fühlt, fühle ich mich in der Gesellschaft sehr schnell ausgelaugt und müde. Dann ist es Zeit, sich Zeit zu nehmen, alleine zu sein um wieder aufzutanken!

Das Thema Mann: Wir mögen Männer. Und wir wollen nicht für den Rest unseres Lebens solo sein und bleiben! Sicher werden das einige wollen, aber es hat nichts mit Introvertiertheit zu tun. Nur weil ruhige, unauffällige – damit meine ich nicht das Optische – nicht in jeder Situation auf Teufel komm raus flirten, sich die Seele aus dem Leib quatschen und lachen, heißt das nicht das kein Interesse besteht ECHTE und TIEFE Verbindungen einzugehen. Doch! Das möchten wir! Eben anders …

Wir sind auch keine Spaßbremsen, weil wir sehr gerne Zeit alleine verbringen möchten. Intros genießen die Zeit mit ihren „Lieben“ am meisten. Dazu braucht es nicht mal eine Großfamilie. Mir persönlich reicht mein Herzmensch … manchmal ein paar Freunde und ab und zu meine Kinder. Und natürlich unsere Hunde! :D Es ist aber tatsächlich so, dass auch Freunde und Kinder manchmal Anstrengung bedeuten. Diese Menschen wissen aber darüber Bescheid. Sie akzeptieren es, wenn es danach wieder heißt: Ich zieh mich zurück … in meine leise Welt. ›lächel‹.

SCHLUSSWORT:

Heute habe ich als Intro zu Dir geschrieben. Viele stellen sich unter meiner Person etwas ganz anderes vor. Deshalb war es mir mal wichtig Dich über meine Schulter schauen zu lassen. :D Vielleicht erkennst Du Dich ja in manchen Passagen wieder? Wenn es so sein sollte, denke daran, dass DU klug, stark und verantwortungsbewusst bist! Du kannst alle Herausforderungen überwinden! Es ist absolut möglich für eine introvertierte Frau das Leben zu leben, dass sie sich für sich vorstellt. Auch in einer lauten, lärmenden Welt.

Ich wünsche Dir eine gute und nicht allzu „laute“ Zeit. Und wenn Du magst, darfst Du mir gerne Deine Gedanken und Erfahrungen zu meinem Thema heute dalassen.

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Sich eine Auszeit zu nehmen ist für viele von uns ein nicht ganz nachvollziehbarer Schritt. Außer man ist Schulabgänger … nach dem Abitur. Nur ist es in der Zwischenzeit so, dass sich auch ganz viele Arbeitnehmer wünschen, eine Auszeit von dem ganzen beruflichen Stress einzuplanen. Einfach zur Ruhe kommen … sich über wichtige (aber auch unwichtige) Dinge klar werden. Oder sich einfach mal nur um sich selbst kümmern!

Eine Auszeit kann unser Leben verändern

Vor einigen Jahren habe ich mich selbst für eine Auszeit entschieden. Ich war ausgelaugt, unmotiviert, müde und leider auch sehr angeschlagen. Der Job und die damit verbundene Verantwortung sind mir zu viel geworden. Die Luft war draußen und die gestellten Erwartungen konnte und wenn ich ehrlich war, wollte ich auch in dieser Form nicht mehr leisten.

Eine Auszeit zu nehmen ist nicht immer so leicht möglich. Es hängt von der persönlichen Situation ab, den Zielen UND der Absicht, wie es danach weiter gehen soll.

Bei mir stand in dieser Entscheidung meine Gesundheit im Vordergrund. Ich musste dem ständigen Druck und Stress den Rücken zuwenden. Ich brauchte Zeit für mich, … ich musste reflektieren und mir über neue Ziele klar werden. Ein Richtungswechsel war dringend notwendig.

Natürlich kann niemand über längeren Zeitraum so einfach zu Hause bleiben ohne das die Firma Bescheid weiß. Natürlich kann man sich unbezahlt beurlauben lassen, aber selbst das ist nicht ganz einfach und stoßt auf Unverständnis. Zudem besetzt man als Arbeitnehmer einen Platz, der nicht so ohne weiteres ersetzt werden kann. Deshalb sind Gespräche mit der Geschäftsführung wichtig. Auch wenn man nicht bis ins kleinste Detail gehen muss, ist eine Erklärung wichtig.

Bei mir war es nicht möglich, meine sehr offensichtlichen Gründe für diesen Schritt zu erklären. Ich stieß auf Unverständnis und weitere Druckmittel. Dieses Gespräch war mein letztes und ich ging. Ich kann mich noch so genau an diesen Moment erinnern, als wäre es gestern gewesen! Nach so vielen Jahren konnte ich wieder tief in meinen Bauch hinunter atmen … als hätte ich die ganze Last hinter diesen Türen gelassen!

Ja so begann mein Plan wahr zu werden. „AUSZEIT“ …, und auch wenn ich finanziell schlecht ausgestiegen bin, fühlte ich mich die erste Zeit wie neu geboren.

Mein Auszeit war zwar nicht so geplant, aber sie war fest in meinem Kopf verankert. Der Hauptgrund war allerdings meine Gesundheit. Ist Geist und Körper nicht belastbar und fit, wird man über kurz oder lang, auch seine Tätigkeit nicht mehr zufriedenstellend erledigen können. 

Es gibt viele Gründe, warum eine Auszeit nicht nur SINN ergibt

… sondern eine ganz besondere Zeit im Leben sein kann. Wenn wir uns zu einer Auszeit entschlossen haben und es möglich ist, ist der größte Schritt schon mal getan. Jetzt gilt es zu handeln … zu planen … WAS oberste Priorität hat. (Für jeden ganz individuell).

  • Zeit für die Gesundheit. Für mich stand meine Gesundheit ganz oben! Eine lange und schwierige Zeit kam auf mich zu. Ständiger Stress, Druck und Anspannung dazu körperliche Arbeit kann der Gesundheit ganz schön zusetzen. Psychisch wie physisch. Meine gesundheitlichen Probleme waren schon ernsthaft fortgeschritten deshalb sollte man NICHT darauf warten, bis der Körper samt Psyche zusammenklappt. Die Signale sollten ernst genommen werden und da kann eine Auszeit die richtige Rettungsinsel sein! Mit den wachsenden Erwartungen steigen auch die psychischen Erkrankungen. Und ehrlich jetzt: die eigene Gesundheit sollte oberste Priorität bekommen!
  • Die „was will ich“ Frage. Ich hatte mir vor meiner Auszeit kaum diese Frage gestellt. Vielleicht habe ich sie begonnen aber niemals fertig gedacht. Ich war unzufrieden mit meinem Leben, meinen Beziehungen und meinem Umfeld. Ich wollte ein anderes Leben. Eines das nicht andere für mich lebten! Also ist eine Auszeit auch der richtige „Break“ um sich besser kennenzulernen. Sich zu fragen: Was will ich? Bin ich auf dem richtigen Weg? Welche Veränderung braucht es und um Himmels willen – WER bin ich eigentlich und WIE möchte ich mein Leben weiter führen? Es ist keine leichte Aufgabe und ist mir persönlich sehr schwergefallen. Aber mit der Zeit kommt die Übung und führte mich zur Zufriedenheit und noch ganz vielen anderen Erkenntnissen. ›lächel‹.
  • Es ist doch immer so. Unser Alltag bestimmt uns in gewisser Hinsicht. Und der Alltag hat die meisten Arbeitnehmer gut unter Kontrolle. Jeder Tag ist gleich … alles wiederholt sich und hat den ständig gleichen Rhythmus. Kurz gesagt – es ist ein Einheitsbrei. :-( Eine Auszeit bietet sehr viele Möglichkeiten, endlich mal etwas von der Spur abzuweichen! Vielleicht einer Idee nachzugehen … etwas auszuprobieren, was man schon sehr lange im Gedanken hegt. Ich habe in dieser Zeit meine Kreativität neu zur Welt gebracht. Ich habe endlich mit dem Schreiben begonnen, so ist auch FrauenPunk entstanden ist.  :D
  • Erholung pur! Nicht für alle Menschen wird die Auszeit zur Wiederherstellung des eigenen Körpers gebraucht, so wie es bei mir der Fall war. Für die meisten Menschen bedeutet eine Auszeit Entspannung, Erholung, Kraft tanken und Urlaub, länger als normal. Energiedepots werden wieder aufgefüllt! Die Motivation kehrt zurück und die Freude ebenso. ›zwinker‹.

Viele Menschen denken bei dem Wort Auszeit an eine unendlich lange Zeit. Bei mir war es zwar so und ich bin bis heute nicht mehr zurückgekehrt. Für mich öffnete sich eine ganz besondere Türe. Ich lebe und arbeite in meiner selbstgewählten Auszeit. Zwar mit vielen Einschränkungen und Abstrichen, allerdings bin ich jetzt glücklich, kann selbstbestimmt SEIN und bin überdurchschnittlich dankbar!

Manchmal ist eine längere Auszeit sinnvoll (für mich) oder sogar notwendig. Sie sollte an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Ich kenne in der Zwischenzeit viele Menschen, die sich dazu negativ äußern. Gerne wird man als „faul“ betitelt. Dabei wird vergessen, dass während einer Auszeit kein Geld verdient wird! Rücklagen sind also notwendig. Ist eine „Auszeit“ aus gesundheitlichen Gründen notwendig, liegt die Sachlage anders.

Fazit:
Ich kann auf jeden Fall sagen, dass mein Schritt damals, einer der wichtigsten in meinem Leben war. Es war eine sehr harte Zeit JA. Sie war mit viel Schmerz, Angst und Arbeit verbunden. ABER sie hat mein Leben auf den Kopf gestellt! Mein Leben hat sich zu einem besseren verändert. ICH bin zu einem besseren Menschen geworden! Ich habe Veränderungen zugelassen und dem Schicksal seinen Lauf gelassen. Und ich habe so viele Erfahrungen gemacht, die ich mir niemals hätte träumen lassen. :D

Es war eine so aussichtslose Zeit VOR der Auszeit gewesen … heute bin ich voller Zuversicht, positiv, auch wenn nicht immer alles nach Plan läuft. #dankbarbin

Ich wünsche niemandem, dass er diese Auszeit benötigt, aber möchte ALLEN Mut machen, sollten sie darüber nachdenken, sich eine Auszeit zu nehmen. :D

Alles Liebe …

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Dankbar zu sein ist ein tiefes und wunderbares Gefühl. Sie ist der Schlüssel zu einem erfüllten Leben. Ganz egal in welcher Stimmung wir sind, wenn wir uns ins Bewusstsein rufen, wofür wir dankbar sein können oder könnten, dann verändert sich unsere Stimmung spontan.

Vielleicht geht Dir jetzt der Gedanke durch den Kopf: „Wie kann sie jetzt von Dankbarkeit schreiben, wo doch unser aller Leben so aus der gewohnten Bahn geworfen wird?“ Falls das gerade so sein sollte bei Dir – ich gebe Dir zum Teil recht. Selbstverständlich schätze ich diese außergewöhnliche Zeit nicht, aber mit viel Wut im Bauch auf die ganze Welt und Ursache, die ich nicht kenne, umherzulaufen, bringt mich auch nicht weiter. Ganz im Gegenteil – sie würde mich krank, traurig und verbittert machen. Deswegen konzentriere ich mich lieber auf die Dinge, die mir geblieben sind. Die ich durch diese Zeit der Pandemie lernen konnte und für die ich jeden Tag DANKBAR bin. Falls Dir meine Sicht der Dinge bis hierher noch immer nicht gefällt, dann wird der Rest meines heutigen Beitrages wahrscheinlich auch nichts für Dich sein. Sorry.

Wofür können wir dankbar sein?

Leider muss ich oft die Zeit vor ein paar Jahren immer wieder erwähnen: ICH war kein Mensch, der für irgendetwas „dankbar“ war. Alles war selbstverständlich. Und alles war irgendwie logisch und klar normal. Und NEIN … darauf bin ich keinesfalls stolz! Ich kann deshalb so offen darüber schreiben, weil ich mich um 360 Grad verändert habe. Das Gefühl „DANKBARKEIT“ kannte ich nicht. Ich habe es neu entdecken dürfen und mich intensiv damit auseinandergesetzt. ›lächel‹. Ich kann also heute wirklich behaupten, endlich eine sehr dankbare Frau zu sein. Darauf bin ich stolz UND auch schon wieder dankbar … ›lach‹.

Deshalb fällt es mir auch kein bisschen schwer, diesen sehr wichtigen Beitrag zu schreiben. Dankbarkeit bringt mich zum Lächeln und macht glücklich! Ich bin für so vieles dankbar:

  • Für meinen wunderbaren Herzmenschen, dem ich zum Teil diese neue Dankbarkeit zu verdanken habe!
  • Für meine tollen Kinder, die mit beiden Beinen fest und klug im Leben stehen.
  • Für mein schönes Zuhause in Österreich und die Möglichkeit, die meiste Zeit in unserer Zweitheimat Italien zu verbringen.
  • Für mein selbstbestimmtes Leben, dass mir meine Gesundheit zurückgebracht hat.
  • Für unsere Hunde, die so manche Medikamente ersetzt haben. :-)
  • Für meine Persönlichkeitsentwicklung und meine Art zu SEIN.
  • Für alle Menschen, die mich so annehmen, wie ich bin. Manchmal ja nicht ganz einfach. ›lach‹.
  • Für die Natur, die mir unsagbare Kraft und Energie schenkt!
  • Für die Fähigkeit, Musik zu hören … gutes Essen zu kochen … an Blumen zu riechen.
  • Für alle Momente, die ich genieße oder daraus lernen kann!
  • Für jeden neuen Morgen.
  • Für meine Arbeit, meine Kreativität, die ich mit Freude mache.
  • Für DIEJENIGEN, die da waren und da sind, wenn ich sie brauche …
  • Und für jeden einzelnen Sonnenunter- und Sonnenaufgang! ›herzschmelz‹
  • Und noch ganz viel mehr …

Vieles fehlt mit Sicherheit. Vieles ist aber nicht mehr wichtig in meinem Leben. Fehlen wird trotzdem einiges. Aber es geht ja nicht nur um mich. Ich will damit sagen und zeigen, dass es soo viele Dinge gibt, für die wir trotz der Scheiße (Entschuldigung) … DANKBAR sein können und das jeden Tag aufs Neue!

Nicht jeder Tag ist super, aber es gibt jeden Tag etwas Schönes!

Man stelle sich jetzt mich nicht so vor, dass ich schon am Morgen ein breites Grinsen der Dankbarkeit auf meinem Gesicht trage. Es gibt sie auch bei mir – die Tage der Hilflosigkeit, der Traurigkeit und der Wut! Ich versuche mich nur sehr rasch an die Dinge zu erinnern und zu orientieren, die mir helfen, diese giftigen Gefühle zu vertreiben … meistens mit Erfolg. :-)

Anlässe dankbar zu sein und sich zu freuen, gibt es wirklich jede Menge, wenn wir bereit sind, vieles Selbstverständliche wertzuschätzen. Denken wir immer daran: was heute noch selbstverständlich für uns ist, kann schon morgen ein schmerzhafter Verlust oder eine Einschränkung in unserem Leben bedeuten!

Erstelle Dir doch selber so eine Liste, für die Du dankbar bist. Halte Dir vor Augen, wie viel Gutes und Schönes es in Deinem Leben (ganz bestimmt) gibt. Wenn Du diese Liste liest, wird es sich wie Reichtum anfühlen. Wie jedes andere Gefühl auch lassen sich auch Dankbarkeit und die dazugehörigen Gefühle trainieren. Ich hab’s ja auch erlernt. :D

Je öfter Du Dir Deinen „Reichtum“ vor Augen hältst, umso stärker werden Deine damit verbundenen Gefühle. Wenn Du nämlich nicht weißt, was DU hast, dann rennst Du ständig etwas hinterher, was Du nicht finden wirst, weil es Dir nicht bewusst ist das Du es in Wahrheit schon besitzt. Fazit – es ist der beste Weg, unzufrieden durchs Leben zu laufen!

Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

Francis Bacon

Es ist einfach so: Dankbarkeit führt zu innerer Harmonie und innerem Frieden! Wer bestimmt, was wir denken? WIR. Und wie wir denken und fühlen und gefühlsmäßig auf etwas reagieren, liegt ebenfalls an UNS!

Mit anderen Worten: WIR haben die Wahl, wie wir uns fühlen möchten. Dankbar und somit glücklicher durchs Leben zu laufen … oder undankbar und automatisch unzufrieden zu existieren. >Augenbraue hoch<

Somit habe ich alles gesagt was mir am „Herzal“ lag. :-)
Pass auf Dich auf, bleib weiter gesund …

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The Big Five for Life … John Strelecky, der dieses fantastische Buch geschrieben hat, war der Anfang eines anderen, neuen Denkens, das ich mir angeeignet habe. Ich betrachte Zeit für etwas sehr wertvolles … etwas das nicht wiederkehrt, ist es mal verstrichen! Wozu nutzt Du die Zeit, die Du hast? Geht es Dir am Abend gut, wenn Du Dich abends schlafen legst? Kannst Du am Wochenende behaupten, dass Deine vergangene Woche eine „gute“ war und könntest Du am Ende Deines Lebens sagen – ja … mein Leben war ein schönes?

Für mich sind diese Fragen in der Zwischenzeit sehr wichtig und vor allem sehr motivierend geworden. Sie inspirieren mich mittlerweile jeden Tag aufs Neue, Verantwortung für mich und mein Leben zu übernehmen und jeden Tag zu einem mir bestmöglich besonderen und guten Tag werden zu lassen.

Es gibt sie, diese Menschen …

Du erlebst es sicher beinahe täglich, dass Leute Dir von ihrem leidlichen Job erzählen. Leute die immer wieder darüber philosophieren, wie anstrengend die Familie, wie lästig die eine Freundin ist und wie rücksichtslos so mancher Kollege ist! Aber hast Du schon mal erlebt, wenn ein Mensch Dir voller Überzeugung und Liebe von seinem TUN erzählt? Von dem, was ihm aufrichtige Freude beschert und begeistert bis ins winzigste Detail davon berichtet? Euphorie und glänzende Augen sind spür- und  sichtbar. :D

Es ist wunderbar anzusehen und zuzuhören, wenn sich jemand ganz bewusst dafür entscheidet, so viel Zeit als möglich, mit schönen Dingen zu füllen. Bestimmt ist dieses fantastische Gefühl schon mal auf Dich übergesprungen, wenn Du mit so jemanden geredet hast. Ich durfte das schon sehr oft erleben und es inspiriert, motiviert mich und ich kann mich wirklich mit mit diesen Menschen mitfreuen.

Und soll ich Dir jetzt eine gute Nachricht überbringen? In JEDEM von uns steckt genau so ein Mensch! Jeder hat etwas, das er besonders gerne mag, was ihn begeistert und wofür er auch das richtige „Händchen“ mitbekommen hat! Da ist dann diese Freude, die ich oben beschrieben habe, die hochkommt und mit der wir auch andere animieren können! Und genau damit sollte man seine Zeit, die nicht unendlich ist, verbringen.

Selbstbewusst dafür entscheiden

Ich habe lange Zeit keine Freude in meinem Leben empfunden und ich konnte schon erst recht nicht, über Dinge berichten, die mir Freude machten. ICH kannte sie nicht mal! Diese Zeit liegt hinter mir und in der Zwischenzeit hat mir wer auch immer da „oben“ und meine Wenigkeit (durch lange Entwicklungsphasen), meine Lebensfreude und meine Zielorientierung wieder geschenkt. Heute bin ich in der Lage andere mit meiner Euphorie anzustecken. Ich weiß was in mir Zufriedenheit und Glück auslöst. #dankbarbin.

Als ich mich 2015 für eine radikale Auszeit entschieden habe, war das keine einfache Zeit. Abgesehen von meiner körperlichen Verfassung, wusste ich nämlich nicht, was ich mit meiner freien Zeit anstellen sollte. Meine Zeit war davor mit so viel Arbeit gefüllt, dass es keine freie Zeit gab! Schon da bin ich damals ziemlich erschrocken. Ich hatte verlernt, Dinge einfach nur für mich zu tun …, weil sie mir guttun!

Gelesen habe ich schon immer sehr gerne, aber ich hatte damals jahrelang gerade mal ein oder zwei Bücher gelesen, von denen ich mir am Ende als ich das Buch zugeschlagen hatte, nichts merken konnte. War das das Leben, das ich führen wollte? Ich wartete mit den angenehmen Dingen immer bis zum Urlaub, Wochenende. War es dann so weit, hatte ich ein endlos schlechtes Gewissen einfach nur das zu tun, was mir Freude machte. Es fühlte sich nicht richtig an und ich glaubte, die Zeit rinnt mir unsinnig durch die Finger.

Ich hatte nie Sorge, dass der Urlaub zu schnell vorbeigehen könnte – ich hatte regelrechte Panik, dass die Zeit sich endlos in die Länge ziehen würde! Das waren so meine Anfänge wo ich zum Nachdenken begann. Es wurde mir klar und sehr bewusst, dass es nicht die Umstände sind, die für Freiheit sorgen … jemand, der im Kopf nicht „frei“ ist, wird es auch in den perfekten Umständen niemals sein.

Heute kenne ich die Antwort

Fragst Du mich heute wofür mein Herz schlägt, habe ich eine klare Antwort. Ich weiß sehr genau, wie ich meine Zeit verbringen will. Und noch genauer weiß ich heute, wie ich sie nicht mehr tot schlagen möchte! Und das Schöne und Wichtige dabei ist: Ich lebe auch genau danach. Heute ganz ohne schlechten Gewissen. Ich weiß nämlich, dass diese Lebensform mich zufriedener macht und ich durch diese Zufriedenheit, auch für mein Umfeld angenehmer und nützlich bin.

BALANCE. Das ist der Schlüssel für beinahe alles im Leben. Es macht für mich mehr Sinn, mal Arbeit links liegenzulassen und stattdessen in der Natur aufzutanken, mir fehlende Kraft und Motivation zu holen, um mich danach wieder voll und ganz auf meine Arbeit zu konzentrieren. Vom Effekt, den das sich ständige „ich muss jetzt“ auf die Gesundheit hat, mal ganz abgesehen.

Wenn ich Dir jetzt die Frage stelle: Kannst Du ein paar Dinge aufzählen, die Dich richtig glücklich machen? Dinge, die Du in Deinen Alltag integrieren könntest? Es ist eine Tatsache, wir alle füllen einen viel zu großen Teil unserer so kostbaren Zeit mit Dingen, die uns keine Freude bereiten. Natürlich ist mir klar, jeder muss Verantwortung für sein Leben übernehmen. Dazu gehören selbstverständlich auch unangenehme Aufgaben, nur es sollte sich schon in Balance halten.

Wenn Du mit Deinem Leben nicht zufrieden bist, ist es Zeit, etwas umzuräumen. Und wenn Du nur ein ganz klein wenig unglücklich bist, ist es JETZT an der Zeit, die Waage wieder auszugleichen. Mach doch wieder mehr von dem, was DU wirklich gerne tust, … wobei DU glücklich bist und Du Dich richtig wohlfühlst! :D

Machen wir uns gemeinsam Gedanken

Manchmal und ich kenne das tatsächlich aus meinen vergangenen Jahren, vergessen wir, was uns mal glücklich gemacht und was wir mit Freude getan haben. Man vergisst … wir nehmen uns keine Zeit mehr für diese Dinge und leben unser Leben einfach so dahin. Unwichtige Dinge haben mehr Prioritäten bekommen und so bleibt ein Vakuum übrig, dass sich nach nix anfühlt.

Dazu muss man sehr genau in sich hineinfühlen. Und es ist noch wichtiger dabei daran zu denken, dass es nichts sein soll, womit Du andere beeindrucken würdest! Es geht mal wirklich nur um DEIN SEIN & TUN … das, was DU besonders magst. ›lächel‹

ICH mache dabei sehr gerne mit und vielleicht rufe ich dabei so einiges bei Dir in Erinnerung? Ich mach nun mal den Anfang:

Ich mag es sehr zuzusehen wie die Welt erwacht, wenn andere noch schlafen. Ich liebe das Farbenspiel des Himmels, wenn die Sonne untergeht. Ich bin überglücklich mich in fremden Städten ganz anonym bewegen zu können. Es geht mir gut, wenn ich in die Ruhe und in Weite des Meeres ein- und abtauchen kann. In die Natur zu gehen ist einer meiner Lieblingsbeschäftigungen. Lange ausgedehnte Fahrradtouren sind zu meiner neuen Lieblingsbeschäftigung geworden. Mir geht mein Herz auf, wenn ich mit meinem Herzmenschen und meinen Tieren, den Abend gemeinsam auf dem Sofa verbringen kann! Ich mag die Berge, den Wald und das Meer …

Ich liebe es meinen Gedanken nachzuhängen. Ich mag gut durchdachtes aber auch spontan lockeres. Ich liebe es, wenn die Sonne meine Wangen küsst, wenn ich im freien Meditieren kann und mir anschließend ein paar frische Erdbeeren mit dunkler Schokolade machen darf. Ich mag es sehr, wenn mein Herzmensch und ich sich bei einem Glas Wein, über das Leben unterhalten. Ich mag es aber auch genauso gerne alleine zu sein … ein Buch zu lesen und dabei das Knistern im Kachelofen im Ohr zu haben. (Leider sehr selten der Fall).  Ich gehe mir sehr gerne weiße Blumen kaufen – egal welche, Hauptsache weiß. :D
Ich mag das selbstbestimmte Leben und die Freiheit …

Ich liebe es Neues zu entdecken und mich dann in einem fremden Café niederzulassen. Ich liebe es zu kochen, Freunde zu bewirten und ausgelassen zu plaudern. Ich mag stundenlange wertvolle Gespräche, Bücher, die mich inspirieren und berühren. Das Gleiche gilt für Menschen! Ja … und da ist natürlich das Schreiben. Es erleichtert mir so vieles im Leben. Ich schreibe meine Gedanken gerne nieder und teile sie ebenso gerne mit anderen. Ich recherchiere sehr gerne über passionierte Menschen, von denen ich lernen kann. Ich liebe die Musik und ich gehe mit meiner Tochter gerne auf Konzerte …

Ich freue mich auf den Winter, denn da stricke ich wieder warme Decken und Hausschuhe. Ich mag es, meiner Kreativität freien Lauf zu lassen mit der ich anderen eine Freude machen darf. ›lächel‹.  Ich mag die Stimmung und den Geruch in den Bibliotheken. Ich besuche mit Freude Flohmärkte, auch wenn ich gar nix kaufe. Ich mag es mich an Plätzen hinzusetzten, die mir Kraft geben. Ich helfe gerne wo es mir möglich ist. Ich arbeite mit Leidenschaft an meiner Persönlichkeitsentwicklung, die scheinbar niemals aufhört …

Einfach gesagt – ich nutze meine Zeit für die Dinge, die ich mag und wobei mir das Herz aufgeht. Ich warte nicht mehr auf das Wochenende, den Urlaub oder irgendwann! Ich habe mich entschieden, sehr bewusst, mir Zeit für all diese Dinge zu nehmen. Ich kann mir nicht mehr vorwerfen, das Gegenteil getan zu haben.

Weshalb ich es für so wichtig finde?

Ich habe es leider schon mehrfach in meinem Umfeld erlebt. Menschen, die gewartet haben. Auf eine ruhigere Zeit oder den Ruhestand. Sie haben es nicht mehr erleben dürfen. Ein Leben das sich auf dreißig Tage Urlaub im Jahr beschränkt, um Dinge zu tun, die man gerne tut und sie dann dennoch nicht genießen können, ist eine sehr traurige Vorstellung für mich.

Deshalb warte nicht auf eine Zeit, die Du vielleicht nicht erleben darfst. Fange jetzt damit an und mache Dinge, die Du liebst, mit Menschen, die Du magst. Sei Dein eigenes Wohlfühlprogramm und genieße jede Minute davon. ›Herzwunsch‹

Ich glaube, es ist alles gesagt und Du verstehst, was ich Dir mit meinem Beitrag heute näher bringen will. In diesem Sinne wünsche ich Dir eine erfüllte Zeit, gib auf Dich acht und über Deine „Lieblingsbeschäftigungen“ freue ich mich, wenn Du sie mir als Kommentar dalässt. >lächel<

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Das wirkliche Glück finden wir nur in der Unabhängigkeit, denn sie ist unerschütterlich. Solange wir uns von Lebensumständen, Dingen oder Menschen abhängig machen, werden wir uns selbst nie kennenlernen. Selbstfindung ist die Grundvoraussetzung um überhaupt ein sinnerfülltes Leben führen zu können! Ich bin diesen Weg gegangen, besser gesagt bin ich immer noch dabei. Wie auch Du dabei vorgehen kannst, möchte ich Dir heute in meinem Beitrag erzählen.

Ich kann mich noch erinnern, wie wir als Frauengruppe zusammen saßen und über Selbstfindung redeten. Es war – wie auch sonst – wieder mal auf einer Reha geschehen. Der Kreis bestand aus acht Frauen mittleren Alters und es war keine einzige Person dabei, die sich mit dem Wort „Selbstfindung“ identifizieren konnte. Ich auch nicht, denn ich war zu dem damaligen Zeitpunkt eine „Dauersuchende“ und „Nichts findende“ gewesen.

Und so wie mir ging es allen anderen in der Runde auch. Ich bin mir sicher jeder Mensch, hat diese SEHNSUCHT, endlich bei sich selbst angekommen zu sein! Sich gefunden zu haben. Besonders schlimm empfand ich es, dass das bei mir, und scheinbar so vielen anderen Frauen, noch immer nicht der Fall war. Wir hatten alle Familie, Kinder, mehr oder weniger eine Beziehung, einen Beruf und trotzdem waren wir „Suchende“.

Der Weg zur Selbstfindung

Er kann NUR geschehen, wenn wir unsere ganze Aufmerksamkeit nach innen richten. Blicken wir tief in uns hinein, werden wir all unsere Antworten finden. Diesem Satz bin ich gefolgt. Ich begann den Ablenkungen im Außen standzuhalten, denn es war wie sie uns gesagt hatten: „Sie lenken nur von uns selbst ab.“

In meinem Fall war es ganz klar. Ich musste wieder selbständiger und unabhängiger werden. Mein Leben selbst in die Hand nehmen. Denn wie sollte ich mich selbst finden, wenn mein Fokus nur darauf beruhte, all die Dinge und Menschen im Außen zu brauchen? Meine Gedanken drehten sich immer um dasselbe: Ich darf meinen gut bezahlten Job nicht aufgeben oder um Himmelswillen gar verlieren, sonst fehlt mir die Kohle, um mir meinen überzogenen Lebensstil zu finanzieren. Ich darf und kann nicht alleine sein und leben, denn auch das gehörte zu meinen Vorstellungen von einem perfekten Leben dazu. Ob mich all das glücklich machte, war nebensächlich und verschob ich in die unterste Lade.

Also nach vielen Jahren, die ich mit diesem Thema verbracht habe, kann ich jedem Menschen versichern, dass die Suche nach dem Glück im Außen vergeblich war und ist! Egal was wir da draußen auch unternehmen, es wird immer wieder auf uns selbst zurückfallen. Ich glaubte tot ernst, dass ich mein Glück in den Händen halte, wenn ich den „richtigen“ Partner finden würde. Ich machte und dachte wie die meisten Menschen und viele meiner Bekannten.

Persönliches:

Ich fand diesen Menschen und mein Leben fühlte sich tatsächlich traumhaft und perfekt an. Es veränderte sich viel zum positiven. Mein Leben hatte einen „guten Lauf“ wie man so schön sagt. Doch eines Tages brach unerwartet alles auseinander. Er war von jetzt auf dann fort und war kein Teil mehr meines Lebens. Ich landete mega hart auf dem Boden der Realität. Ich fiel tief und landete in einem schwarzen Loch. Ich habe so gelitten, dass ich es mit Worten gar nicht beschreiben kann. Ich fühlte mich, als wäre ich nur noch ein halber Mensch. Ein elementares Standbein war weggebrochen …

Das wahre Glück finden wir nur in unserer Unabhängigkeit

Mein oben angeführtes „Tief“ konnte nur deshalb passieren, weil ich zu den damaligen Zeitpunkt noch immer nicht gelernt hatte, unabhängig zu sein und das mit Mitte 40. Ich machte mein Leben, mein Glück von dem „Da sein“ eines Menschen abhängig. Eine Illusion die viele haben.

Wir müssen zu uns selbst finden … zu unserer Kernmitte vordringen! Wenn wir uns damit verbinden, brauchen wir all die Dinge und Menschen im Außen nicht mehr, denn wir können mit uns selbst glücklich sein. Diese meine Geschichte von damals hat mich dazu gebracht umzudenken, zu lernen und begreifen. Erst dadurch war ich in der Lage, eine wirklich liebevolle Beziehung zu mir und danach automatisch zu anderen, aufzubauen.

Frage Dich: IST ES LIEBE, WENN DU MIT EINEM MENSCHEN ZUSAMMEN BIST, WEIL DU IHN BRAUCHST?

Ich habe mir diese Frage ständig gestellt und die Antwort – eher kaum! So lernte ich und wuchs in meine Unabhängigkeit langsam hinein. Ich erkannte die Dinge und Menschen, an die ich mich klammerte, nur um nicht alleine sein zu müssen. Die nur da waren, um meine „Leere“ zu stopfen und mich bei Laune hielten!

Den Gefühlen stellen …

Etwas Mut gehört wie bei jeder neuen Sache und Veränderung dazu. Wenn wir uns diesen Gefühlen stellen, werden wir in der Realität aufwachen! Denn wir tragen bereits alles in uns, was wir dazu brauchen. Wir sind richtig, wie wir sind … genau jetzt. Wir brauchen NICHTS im Außen! Dazu ist es aber notwendig, all die Gefühle zu fühlen und zuzulassen.

Wenn wir uns selbst finden wollen, müssen wir stehen bleiben. Ruhiger werden und uns nicht ständig ablenken … ablenken von uns selbst! Ich habe mich die meiste Zeit meines Lebens abgelenkt, gearbeitet und beschäftigt, nur um mich nicht selbst zu spüren!

ANHALTEN UM DICH SELBST AUSZUHALTEN!

So funktioniert der Weg der Selbstfindung, wenn wir es wirklich ernst meinen. Nur, wenn wir stehen bleiben und nichts tun werden wir uns, mit uns selbst verbinden können. Es ist ein total ungewohntes Gefühl, sich selbst „auszuhalten“. ›lach‹. Plötzlich ist keine Ablenkung da … nur ich/ wir. Vollkommene Ruhe. Keine Musik. Nix. Ohne Musik war es für mich besonders schwer zu SEIN.  Aber das waren meine ersten Schritte:

  • Setze Dich hin und nehme Dich wahr …
  • WAS fühlst Du?
  • WAS spürst Du?

Wenn wir diese Übung machen, werden unsere Gedanken ganz schnell. Sie entgleiten uns und möchten gerne eine andere Richtung einschlagen. Alles … nur nicht auf diese Fragen antworten! Du wirst mir da bestimmt recht geben. :D Es ist wichtig, dennoch dabei zu bleiben. Menschen, die meditieren, fällt diese Übung nicht schwer, aber die Meditation kam bei mir auch erst ganz zum Schluss, sie hilft mir, im Moment zu sein und zu bleiben, und Gefühle besser zu spüren.

Unabhängig und gleichzeitig selbständig

Gehen wir den Weg zur Selbstfindung, werden wir unabhängig werden und dadurch auch ein selbständiges Leben führen können. Die Dinge im Außen haben nicht mehr die Bedeutung wie es vor diesem langen Weg war. Das alles können wir aber nur erfahren, wenn wir uns wirklich mit uns selbst beschäftigen. Wir müssen Erfahrungen sammeln und unsere Werte entdecken! Unsere Ziele und Wünsche erkennen und uns dann in die Selbstverwirklichung stürzen zu können. :D

Also finden wir heraus, wer wir tatsächlich sind! Finden wir die Dinge die uns Spaß machen ohne JEMANDEN oder ETWAS zu brauchen! Machen wir uns ein paar Dinge klar.

  • Das richtige Glück finden wir NUR in einem Leben, in dem wir die anderen Dinge im Außen nicht mehr „brauchen“.
  • Wir sind eigenständig und erwachsene Wesen … wir können selbständig existieren.
  • Niemand hat Schuld an unserer Lebenssituation (es ist, was wir daraus machen).
  • Und NICHTS kann uns langfristig im Außen glücklich machen.

Machen wir die Selbstfindung zu einem sehr spannenden Projekt, indem wir uns trauen, Neues auszutesten. Unsere sozialen Kreise verändern und erweitern. Folgen wir all dem, was uns interessiert und was uns richtig guttut! Freude und Kraft wird der Lohn sein.  Sich zu „finden“ funktioniert nicht von heute auf morgen.

ES IST EIN WEG. Ein Weg, der Dich erkennen lässt, wer Du wirklich bist und was Du aus Deinem Innersten in die Welt hinaustragen möchtest. ›lächel‹

Ich hoffe der Weg mit mir hat Dich ein Stück begeistern können? Falls Du Fragen hast, lass mir gerne einen Kommentar da, denn nur wer Fragen hat ist interessiert! ›zwinker‹

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Im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung tut sich so einiges! Viele Menschen beginnen, mehr denn je, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Sie wollen ihr Leben nicht nur so hinnehmen und andere für sie entscheiden lassen. Von der Gesellschaft „diktiert“ zu werden, hinterlässt gerade viel Unruhe. Beginnen wir wach zu werden? Ob die aktuelle Krise den Stein für viele ins Rollen gebracht hat oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Mir persönlich fällt es nur auf. Ein Thema und eine Entwicklung, der ich positiv entgegenschaue.

Auch wenn ich selbst nicht mit vielen Menschen im direkten Kontakt stehe, bekomme ich über andere Kommunikationsmöglichkeiten mit, dass viele Leute sich mehr mit sich selbst und ihrem Leben beschäftigen. Jedenfalls möchten sie das. Allerdings muss ich dabei oft feststellen, dass dieses Thema viel zu oberflächlich aufgegriffen wird. Sein eigenes Mindset … seine Denkweise … die innere Einstellung oder Sinnesart, wie man auch noch sagen könnte, zu sich selbst und dem Leben gegenüber  zu verändern ist eine PRIMA Aufgabe! Allerdings NUR darüber reden ist leider zu wenig.

Es reicht nicht aus, positiv zu denken

Seine Denkart zu verändern ist wirklich toll und eine wunderbare Erfahrung obendrein. Überall wird davon gesprochen und auch geschrieben. Das Dumme an der ganzen Sache ist allerdings, dass diese Veränderung etwas „falsch“ verkauft wird! Es kommt meistens so rüber, als würde man es von jetzt auf dann erlernen und einsetzen können. Es sind mehr als nur zehn Schritte, die man dazu braucht um ans gewünschte Ziel zu kommen.

Ich traue mich, einfach mal zu sagen, dass es nicht gerade sehr viele Menschen gibt, die ein sehr achtsames und zufriedenes Leben führen. Die meisten sind getrieben, laufen im täglichen Hamsterrad ihre Runden wenn nicht sogar um die Wette. Wir alle sind hier, um Leid, Schmerz und Enttäuschungen zu erfahren. Aber Gott sei Dank auch Liebe, Freundschaft und Freude. 

Wir machen all die Dinge mit, manche mit etwas mehr und andere mit etwas weniger Gelassenheit. Wir spüren auch die Veränderung, die dabei eintreten kann. Wir lernen aus Fehler, werden, wenn’s gut läuft, etwas ruhiger und denken über viele Erlebnisse ein paar Monate später, anders darüber als noch die Monate zuvor. Unsere Persönlichkeit entwickelt uns.

Eine gute Sache. Doch stellen wir fest, dass all das nicht ausreicht. Das Gesetz der Anziehung erklärt uns nicht alles! Wir können noch so positiv denken, es werden immer wieder unschöne Dinge in unserem Leben passieren. Und dann wäre noch die Sache mit den eingefleischten Glaubensmustern, die wir einfach nicht loswerden, obwohl wir diese in den unterschiedlichsten Meditationen losgelassen haben. Ich stelle mich hier freiwillig in die erste Reihe!

Und so fragen wir uns vielleicht, was mit uns los ist, weshalb wir nicht dauerhaft diese positive innere Einstellung, die wir uns angelernt haben, aufrechterhalten können? Ganz ehrlich hier eine (meine) Antwort, die Dir wahrscheinlich nicht unbedingt gefallen wird: Die Zeit, in der wir ständig glücklich sein werden, die wird es nicht geben.

Es steckt so viel mehr dahinter …

Unsere alten Glaubens- und Verhaltensmuster sind aus einem guten Grund so hartnäckig. Sie bilden in unserem Gehirn eine mehrspurige „Autobahn“, die wir nicht von heute auf Morgen umleiten können. Wir sind sie in unserer Jugend immer wieder „gefahren“. Wir brauchten sie zum Überleben. Und so kommt es, dass wir diese alten Denkweisen, nicht so mir nix dir nix, einfach umbauen können! Sie dienen zum Schutz. Dass die Gefahren von damals wahrscheinlich nicht mehr aktuell sind, müssen wir erst in kleinen Schritten nach „oben“ leiten.

Und genau DA ist der springende Punkt!

Viele, wenn nicht sogar die meisten Impulsgeber/innen überspringen diesen Part leider. Erzählt wird nur, dass wir all das Erlebte hinter uns lassen sollen … nur nach vorne schauen müssen und jeglichen Ballast abwerfen sollen. Genaugenommen ist das auch ein guter Weg. Aber ich vergleiche es gerne mit einem Kuchen, den wir backen möchten.  Jeder Kuchen wird ungenießbar werden, lassen wir einfach eine wichtige Zutat aus! Und genauso ist es bei unserem NEUEN Mindset, unserer Sinnesart, die wir anstreben.

Wir dürfen die alten Erfahrungen nicht wegsperren

Ich bin nämlich der Meinung, dass wir all diese Teile von uns integrieren sollten (müssen), damit sie Teil unserer Entwicklung werden. Gott sei Dank sind wir Menschen KEINE Roboter, bei denen man diverse Programme einfach „löschen“ kann! Ich sehe uns mehr als „Zwiebel“. Wir schälen die Schichten Schritt für Schritt, die andere auf uns aufgetragen haben und die uns so lange beschützt haben! Das braucht seine Zeit, aber es ist das Einzige, was uns wirklich eine dauerhafte Veränderung bringt.

Eine Veränderung der inneren Einstellung ist immer möglich, aber sie ist kein gerade verlaufender Prozess. Auch, wenn wir uns das wahrscheinlich alle wünschen würden. ›lach‹ Ich habe so oft das Gefühl, es gleicht einer Spirale, bei der ich mich ganz oft im Kreis drehe, aber irgendwann im Innersten ankomme. Auf dieser Reise begegnen uns immer wieder dieselben Dinge. Dinge von denen wir glaubten, sie schon losgelassen zu haben. Doch plötzlich stehen wir wieder vor derselben Wand.

Ich bin manchmal enttäuscht über über die scheinbaren „Rückschritte“, die ich da „gefühlt“ gemacht habe! Nicht selten verurteile ich mich auch dafür, denn wie gesagt – eigentlich war ich doch schon weiter? Doch dann betrachte ich diese „Rückschritte“ aus einer anderen Perspektive. Ich nehme sie liebevoll an, und erlebe dieses Auf & Ab als Rhythmus des Universums. Ein Rhythmus, der mich der Selbstliebe noch näher bringt.

So lernen wir, uns mit allen Facetten anzunehmen – und genau darin liegt die Persönlichkeitsentwicklung. Das Ziel ist nicht, ständige FREUDE, sondern LIEBE. Ein Tun aus unserem innersten ICH heraus. Oft ist dieses Handeln sehr klein und ruhig aber es umschließt alle Emotionen unseres SEIN’S.

Der Prozess, den ich Dir hier näher bringen möchte, geht in die Tiefe und wieder einmal NEIN. Er geht nicht von heute auf morgen vonstatten. Und JA, er war und ist für mich noch immer oftmals sehr unbequem!

Allerdings ist es der einzige Weg, der wirklich funktioniert und auch nachhaltig zu einer positiven Veränderung führt.
Ich traue mir zu sagen, dass es uns nicht immer gelingen wird, aber wir werden besser werden, wenn wir uns MUTIG in unsere eigene TIEFE trauen. ›zwinker‹.

Wie stehst Du Deiner eigenen Entwicklung gegenüber? Lebst Du nur oder veränderst Du bereits?
Lass mir gerne Deine Meinung dazu hier. Schön das Du hier warst.

Lesezeit: 4 Minuten

Das wahre Leben leben bedeutet sich selbst treu zu sein und auch zu bleiben. Ich bin davon überzeugt, dass es anders gar nicht möglich ist. Stehe dazu, was Du denkst. Fühle, was Du fühlst und sage was Dir am Herzen liegt. Folge nicht der Herde, sondern folge Deinem Herzen und Deiner Intuition … Deinem „Seelengeflüster“, mehr braucht es nicht um Dein Leben genießen zu können.

Bleib Dir treu:

Gehe Deinen Weg gelassen, versuche Eile und Übereifer zu meiden.
Lebe in Frieden mit Deinen Mitmenschen und mache Dich nicht von ihnen abhängig.
Bleib Deinem Weg treu und bleibe bescheiden.
Sage, was Du weißt.
Tu, was Du kannst.
Freue Dich über das, was Du erreicht hast.
Gehe mit Neugier auf das zu, was auf Dich zukommt.
Dann wird das Glück Dein Begleiter sein. 

Udo Hahn

Ich habe noch nie einen Artikel mit einem Gedicht begonnen, jedoch drängte sich dieses förmlich auf. ›lach‹

Einen Entschluss fassen und durchziehen …

Gar nicht leicht, das weiß ich nur zu gut. Aber nur so kommen wir zur Selbstverwirklichung! Kein „Ja, vielleicht, ich weiß noch nicht …“ Entschlossenheit ist es was dazu notwendig ist! Einfach tun und durchziehen … von Anfang bis zum Schluss. Frage an Dich: Wann hast Du das zuletzt gemacht? Ich meine so richtig!

Selbst habe ich über diese Frage nachgedacht und ich muss leider zugeben, dass ich die letzten 50 Jahre mehr zu den „Ich fang alles an und lass es wieder sein“ gehört habe. Nicht weil ich es nicht gekonnt hätte, mir fehlte einfach das Durchhaltevermögen und der Entschluss, es auch wirklich zu wollen. Ich orientierte mich meist an anderen. Ich kümmerte mich mehr um Menschen, die mich immer von meinem Vorhaben meinem Weg abhielten … anderer Meinung waren als ich. Beruflich und privat sowieso!

Erst sehr spät bemerkte ich, dass dieses Leben das ich bis dahin führte, mich nicht erfüllte. Und schon gar nicht die Menschen, die darin vorgekommen sind. Stein auf Stein, daraus entsteht ein sehr hoher Turm, der irgendwann in sich zusammenfällt. So war es bei mir und das ist bei ganz vielen Menschen das „Klopfzeichen“ das zum Umdenken inspiriert.

Umgebe Dich mit Menschen, die so sind wie DU! Wenn wir unser Leben wirklich so gestalten wollen, wie wir es uns vorstellen, dann müssen wir uns TREU bleiben und uns mit Menschen umgeben, die uns in gewisser Weise als „Vorbild“ dienen. Die so ticken wie wir! Zusammen mit anderen erreicht man immer mehr. :D Das passende Umfeld war der (mein) Beginn für eine Menge positiver Veränderungen in meinem Leben. Es war ein minimiertes Umfeld aber ein sehr wertvolles und dadurch das richtige. >dankbarbin< alles ist machbar was wir uns vorstellen. Entscheidend ist alleine, wie viel Ausdauer wir haben und wie sehr wir uns selbst vertrauen und treu bleiben.

Vertrauen wir auf unsere Intuition

Lassen wir unser Herz sprechen …  schenken wir unserem Impuls Raum. Vertrauen wir. Folgen wir der Intuition, die uns im Leben begleitet. Wir haben immer alle Möglichkeiten:
Wir wollen den Berg hochlaufen? Dann tun wir es doch einfach.
Wir möchten lieber die Straße rechts nehmen? Dann tun wir es doch.
Wir haben den Impuls etwas zu sagen … loszuwerden? Bitte dann sollten wir es auch tun!
Diese Impulse kommen nicht von ungefähr und ich mach(t)e immer die Erfahrung, dass DAS auch das Richtige war!

Ich glaube es ist unser Unterbewusstsein, dass uns hier die Zeichen gibt, weil es genau weiß, was für uns gut ist. Wenn Du darüber nachdenkst – wie oft gehst Du nach Deinem Bauchgefühl? Wie oft hat es Dir gute Dienste geleistet? Es ist die „Seelensprache“, wie ich es nenne, die so viel mehr weiß als unser beschränkter Verstand jemals erahnen kann.

Bleib Dir treu und glaub an Dich!

Damit will ich sagen, dass wir unseren Werten, Wünschen und Zielen treu bleiben. Wenn ich zurückdenke, wie oft mir gesagt wurde, dass ich dies und jenes sowieso niemals schaffen kann, weil ich zu blöd, zu ungeschickt oder zu untalentiert bin. Danke ihr lieben „Bewerter“ aus früheren Tagen – ich habe lange selbst daran geglaubt aber letztendlich habe ich euer Spiel verlassen!

Jeder hat seine Talente, die er unbedingt auch ausleben sollte. Wozu wären wir sonst auf der Welt? Um all denen zu folgen, die vor uns da waren? Danke NEIN. Jeder Rat von diesen Menschen ist nur ein unbewusster Versuch, unser Leben in eine stinklangweilige  „Gummizelle“ zu verlegen. Das Leben – ein spannendes Leben jedenfalls besteht nun mal in der ständigen Ausweitung unserer eigenen Komfortzone! Wollen wir etwas erreichen, sollten wir auf unser Seelengeflüster hören und an uns glauben. Schenken wir der meist ungefragten Kritik, die auf uns viel zu oft einprasselt, keine Aufmerksamkeit.

Meide negativ – denkende Menschen …

Dem folge ich schon seit einigen Jahren und ich darf bestätigen: Das Leben ist heller. :D
Negatives Umfeld blockiert und verwirrt. Es raubt uns unsere Kraft und wir kommen höchst wahrscheinlich nicht da hin wo wir gerne möchten. Es ist leider so, dass solche Menschen ein ganz anderes Bewusstsein haben als wir. Sie werden Deine und meine Lebensweise nicht verstehen. Sie leben in einer anderen Welt. In einer Welt, vollgestopft mit Angst machenden Glaubenssätzen und Richtlinien. Würden wir diesen Menschen Gehör schenken, würden sie in ihrer destruktiven Denkweise nur Bestätigung erhalten!

Wenn wir solche Menschen in unserem Umfeld haben, wäre es ratsam, den Kontakt abzubrechen. Sie helfen uns in keinster Weise. Viel besser ist es auf den Rat von Menschen zu hören, die wir schätzen, die wir respektieren, die unsere Vorbilder sind und sich selbst absolut treu sind und so ein wunderbares Leben führen.

Vor allen Dingen aber – hören wir auf uns selbst. Auf das Seelengeflüster das schon vor uns weiß, was wir brauchen und gut für uns ist.

Es gibt so viele Dinge, die wir tun können, um uns treu zu bleiben. Deine Gedanken sind es wert, sie hier zu lassen.
Pass gut auf Dich auf und sei & bleib Dir treu ›zwinker‹.