Wie erreicht man ein erfülltes Leben. Was muss man ändern und vor allem wie ändert man sein Leben und seinen Lebensstil um ein achtsameres, positiveres und wertschätzenderes Leben führen zu können.
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Das wirkliche Glück finden wir nur in der Unabhängigkeit, denn sie ist unerschütterlich. Solange wir uns von Lebensumständen, Dingen oder Menschen abhängig machen, werden wir uns selbst nie kennenlernen. Selbstfindung ist die Grundvoraussetzung um überhaupt ein sinnerfülltes Leben führen zu können! Ich bin diesen Weg gegangen, besser gesagt bin ich immer noch dabei. Wie auch Du dabei vorgehen kannst, möchte ich Dir heute in meinem Beitrag erzählen.

Ich kann mich noch erinnern, wie wir als Frauengruppe zusammen saßen und über Selbstfindung redeten. Es war – wie auch sonst – wieder mal auf einer Reha geschehen. Der Kreis bestand aus acht Frauen mittleren Alters und es war keine einzige Person dabei, die sich mit dem Wort „Selbstfindung“ identifizieren konnte. Ich auch nicht, denn ich war zu dem damaligen Zeitpunkt eine „Dauersuchende“ und „Nichts findende“ gewesen.

Und so wie mir ging es allen anderen in der Runde auch. Ich bin mir sicher jeder Mensch, hat diese SEHNSUCHT, endlich bei sich selbst angekommen zu sein! Sich gefunden zu haben. Besonders schlimm empfand ich es, dass das bei mir, und scheinbar so vielen anderen Frauen, noch immer nicht der Fall war. Wir hatten alle Familie, Kinder, mehr oder weniger eine Beziehung, einen Beruf und trotzdem waren wir „Suchende“.

Der Weg zur Selbstfindung

Er kann NUR geschehen, wenn wir unsere ganze Aufmerksamkeit nach innen richten. Blicken wir tief in uns hinein, werden wir all unsere Antworten finden. Diesem Satz bin ich gefolgt. Ich begann den Ablenkungen im Außen standzuhalten, denn es war wie sie uns gesagt hatten: „Sie lenken nur von uns selbst ab.“

In meinem Fall war es ganz klar. Ich musste wieder selbständiger und unabhängiger werden. Mein Leben selbst in die Hand nehmen. Denn wie sollte ich mich selbst finden, wenn mein Fokus nur darauf beruhte, all die Dinge und Menschen im Außen zu brauchen? Meine Gedanken drehten sich immer um dasselbe: Ich darf meinen gut bezahlten Job nicht aufgeben oder um Himmelswillen gar verlieren, sonst fehlt mir die Kohle, um mir meinen überzogenen Lebensstil zu finanzieren. Ich darf und kann nicht alleine sein und leben, denn auch das gehörte zu meinen Vorstellungen von einem perfekten Leben dazu. Ob mich all das glücklich machte, war nebensächlich und verschob ich in die unterste Lade.

Also nach vielen Jahren, die ich mit diesem Thema verbracht habe, kann ich jedem Menschen versichern, dass die Suche nach dem Glück im Außen vergeblich war und ist! Egal was wir da draußen auch unternehmen, es wird immer wieder auf uns selbst zurückfallen. Ich glaubte tot ernst, dass ich mein Glück in den Händen halte, wenn ich den „richtigen“ Partner finden würde. Ich machte und dachte wie die meisten Menschen und viele meiner Bekannten.

Persönliches:

Ich fand diesen Menschen und mein Leben fühlte sich tatsächlich traumhaft und perfekt an. Es veränderte sich viel zum positiven. Mein Leben hatte einen „guten Lauf“ wie man so schön sagt. Doch eines Tages brach unerwartet alles auseinander. Er war von jetzt auf dann fort und war kein Teil mehr meines Lebens. Ich landete mega hart auf dem Boden der Realität. Ich fiel tief und landete in einem schwarzen Loch. Ich habe so gelitten, dass ich es mit Worten gar nicht beschreiben kann. Ich fühlte mich, als wäre ich nur noch ein halber Mensch. Ein elementares Standbein war weggebrochen …

Das wahre Glück finden wir nur in unserer Unabhängigkeit

Mein oben angeführtes „Tief“ konnte nur deshalb passieren, weil ich zu den damaligen Zeitpunkt noch immer nicht gelernt hatte, unabhängig zu sein und das mit Mitte 40. Ich machte mein Leben, mein Glück von dem „Da sein“ eines Menschen abhängig. Eine Illusion die viele haben.

Wir müssen zu uns selbst finden … zu unserer Kernmitte vordringen! Wenn wir uns damit verbinden, brauchen wir all die Dinge und Menschen im Außen nicht mehr, denn wir können mit uns selbst glücklich sein. Diese meine Geschichte von damals hat mich dazu gebracht umzudenken, zu lernen und begreifen. Erst dadurch war ich in der Lage, eine wirklich liebevolle Beziehung zu mir und danach automatisch zu anderen, aufzubauen.

Frage Dich: IST ES LIEBE, WENN DU MIT EINEM MENSCHEN ZUSAMMEN BIST, WEIL DU IHN BRAUCHST?

Ich habe mir diese Frage ständig gestellt und die Antwort – eher kaum! So lernte ich und wuchs in meine Unabhängigkeit langsam hinein. Ich erkannte die Dinge und Menschen, an die ich mich klammerte, nur um nicht alleine sein zu müssen. Die nur da waren, um meine „Leere“ zu stopfen und mich bei Laune hielten!

Den Gefühlen stellen …

Etwas Mut gehört wie bei jeder neuen Sache und Veränderung dazu. Wenn wir uns diesen Gefühlen stellen, werden wir in der Realität aufwachen! Denn wir tragen bereits alles in uns, was wir dazu brauchen. Wir sind richtig, wie wir sind … genau jetzt. Wir brauchen NICHTS im Außen! Dazu ist es aber notwendig, all die Gefühle zu fühlen und zuzulassen.

Wenn wir uns selbst finden wollen, müssen wir stehen bleiben. Ruhiger werden und uns nicht ständig ablenken … ablenken von uns selbst! Ich habe mich die meiste Zeit meines Lebens abgelenkt, gearbeitet und beschäftigt, nur um mich nicht selbst zu spüren!

ANHALTEN UM DICH SELBST AUSZUHALTEN!

So funktioniert der Weg der Selbstfindung, wenn wir es wirklich ernst meinen. Nur, wenn wir stehen bleiben und nichts tun werden wir uns, mit uns selbst verbinden können. Es ist ein total ungewohntes Gefühl, sich selbst „auszuhalten“. ›lach‹. Plötzlich ist keine Ablenkung da … nur ich/ wir. Vollkommene Ruhe. Keine Musik. Nix. Ohne Musik war es für mich besonders schwer zu SEIN.  Aber das waren meine ersten Schritte:

  • Setze Dich hin und nehme Dich wahr …
  • WAS fühlst Du?
  • WAS spürst Du?

Wenn wir diese Übung machen, werden unsere Gedanken ganz schnell. Sie entgleiten uns und möchten gerne eine andere Richtung einschlagen. Alles … nur nicht auf diese Fragen antworten! Du wirst mir da bestimmt recht geben. :D Es ist wichtig, dennoch dabei zu bleiben. Menschen, die meditieren, fällt diese Übung nicht schwer, aber die Meditation kam bei mir auch erst ganz zum Schluss, sie hilft mir, im Moment zu sein und zu bleiben, und Gefühle besser zu spüren.

Unabhängig und gleichzeitig selbständig

Gehen wir den Weg zur Selbstfindung, werden wir unabhängig werden und dadurch auch ein selbständiges Leben führen können. Die Dinge im Außen haben nicht mehr die Bedeutung wie es vor diesem langen Weg war. Das alles können wir aber nur erfahren, wenn wir uns wirklich mit uns selbst beschäftigen. Wir müssen Erfahrungen sammeln und unsere Werte entdecken! Unsere Ziele und Wünsche erkennen und uns dann in die Selbstverwirklichung stürzen zu können. :D

Also finden wir heraus, wer wir tatsächlich sind! Finden wir die Dinge die uns Spaß machen ohne JEMANDEN oder ETWAS zu brauchen! Machen wir uns ein paar Dinge klar.

  • Das richtige Glück finden wir NUR in einem Leben, in dem wir die anderen Dinge im Außen nicht mehr „brauchen“.
  • Wir sind eigenständig und erwachsene Wesen … wir können selbständig existieren.
  • Niemand hat Schuld an unserer Lebenssituation (es ist, was wir daraus machen).
  • Und NICHTS kann uns langfristig im Außen glücklich machen.

Machen wir die Selbstfindung zu einem sehr spannenden Projekt, indem wir uns trauen, Neues auszutesten. Unsere sozialen Kreise verändern und erweitern. Folgen wir all dem, was uns interessiert und was uns richtig guttut! Freude und Kraft wird der Lohn sein.  Sich zu „finden“ funktioniert nicht von heute auf morgen.

ES IST EIN WEG. Ein Weg, der Dich erkennen lässt, wer Du wirklich bist und was Du aus Deinem Innersten in die Welt hinaustragen möchtest. ›lächel‹

Ich hoffe der Weg mit mir hat Dich ein Stück begeistern können? Falls Du Fragen hast, lass mir gerne einen Kommentar da, denn nur wer Fragen hat ist interessiert! ›zwinker‹

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Im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung tut sich so einiges! Viele Menschen beginnen, mehr denn je, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Sie wollen ihr Leben nicht nur so hinnehmen und andere für sie entscheiden lassen. Von der Gesellschaft „diktiert“ zu werden, hinterlässt gerade viel Unruhe. Beginnen wir wach zu werden? Ob die aktuelle Krise den Stein für viele ins Rollen gebracht hat oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Mir persönlich fällt es nur auf. Ein Thema und eine Entwicklung, der ich positiv entgegenschaue.

Auch wenn ich selbst nicht mit vielen Menschen im direkten Kontakt stehe, bekomme ich über andere Kommunikationsmöglichkeiten mit, dass viele Leute sich mehr mit sich selbst und ihrem Leben beschäftigen. Jedenfalls möchten sie das. Allerdings muss ich dabei oft feststellen, dass dieses Thema viel zu oberflächlich aufgegriffen wird. Sein eigenes Mindset … seine Denkweise … die innere Einstellung oder Sinnesart, wie man auch noch sagen könnte, zu sich selbst und dem Leben gegenüber  zu verändern ist eine PRIMA Aufgabe! Allerdings NUR darüber reden ist leider zu wenig.

Es reicht nicht aus, positiv zu denken

Seine Denkart zu verändern ist wirklich toll und eine wunderbare Erfahrung obendrein. Überall wird davon gesprochen und auch geschrieben. Das Dumme an der ganzen Sache ist allerdings, dass diese Veränderung etwas „falsch“ verkauft wird! Es kommt meistens so rüber, als würde man es von jetzt auf dann erlernen und einsetzen können. Es sind mehr als nur zehn Schritte, die man dazu braucht um ans gewünschte Ziel zu kommen.

Ich traue mich, einfach mal zu sagen, dass es nicht gerade sehr viele Menschen gibt, die ein sehr achtsames und zufriedenes Leben führen. Die meisten sind getrieben, laufen im täglichen Hamsterrad ihre Runden wenn nicht sogar um die Wette. Wir alle sind hier, um Leid, Schmerz und Enttäuschungen zu erfahren. Aber Gott sei Dank auch Liebe, Freundschaft und Freude. 

Wir machen all die Dinge mit, manche mit etwas mehr und andere mit etwas weniger Gelassenheit. Wir spüren auch die Veränderung, die dabei eintreten kann. Wir lernen aus Fehler, werden, wenn’s gut läuft, etwas ruhiger und denken über viele Erlebnisse ein paar Monate später, anders darüber als noch die Monate zuvor. Unsere Persönlichkeit entwickelt uns.

Eine gute Sache. Doch stellen wir fest, dass all das nicht ausreicht. Das Gesetz der Anziehung erklärt uns nicht alles! Wir können noch so positiv denken, es werden immer wieder unschöne Dinge in unserem Leben passieren. Und dann wäre noch die Sache mit den eingefleischten Glaubensmustern, die wir einfach nicht loswerden, obwohl wir diese in den unterschiedlichsten Meditationen losgelassen haben. Ich stelle mich hier freiwillig in die erste Reihe!

Und so fragen wir uns vielleicht, was mit uns los ist, weshalb wir nicht dauerhaft diese positive innere Einstellung, die wir uns angelernt haben, aufrechterhalten können? Ganz ehrlich hier eine (meine) Antwort, die Dir wahrscheinlich nicht unbedingt gefallen wird: Die Zeit, in der wir ständig glücklich sein werden, die wird es nicht geben.

Es steckt so viel mehr dahinter …

Unsere alten Glaubens- und Verhaltensmuster sind aus einem guten Grund so hartnäckig. Sie bilden in unserem Gehirn eine mehrspurige „Autobahn“, die wir nicht von heute auf Morgen umleiten können. Wir sind sie in unserer Jugend immer wieder „gefahren“. Wir brauchten sie zum Überleben. Und so kommt es, dass wir diese alten Denkweisen, nicht so mir nix dir nix, einfach umbauen können! Sie dienen zum Schutz. Dass die Gefahren von damals wahrscheinlich nicht mehr aktuell sind, müssen wir erst in kleinen Schritten nach „oben“ leiten.

Und genau DA ist der springende Punkt!

Viele, wenn nicht sogar die meisten Impulsgeber/innen überspringen diesen Part leider. Erzählt wird nur, dass wir all das Erlebte hinter uns lassen sollen … nur nach vorne schauen müssen und jeglichen Ballast abwerfen sollen. Genaugenommen ist das auch ein guter Weg. Aber ich vergleiche es gerne mit einem Kuchen, den wir backen möchten.  Jeder Kuchen wird ungenießbar werden, lassen wir einfach eine wichtige Zutat aus! Und genauso ist es bei unserem NEUEN Mindset, unserer Sinnesart, die wir anstreben.

Wir dürfen die alten Erfahrungen nicht wegsperren

Ich bin nämlich der Meinung, dass wir all diese Teile von uns integrieren sollten (müssen), damit sie Teil unserer Entwicklung werden. Gott sei Dank sind wir Menschen KEINE Roboter, bei denen man diverse Programme einfach „löschen“ kann! Ich sehe uns mehr als „Zwiebel“. Wir schälen die Schichten Schritt für Schritt, die andere auf uns aufgetragen haben und die uns so lange beschützt haben! Das braucht seine Zeit, aber es ist das Einzige, was uns wirklich eine dauerhafte Veränderung bringt.

Eine Veränderung der inneren Einstellung ist immer möglich, aber sie ist kein gerade verlaufender Prozess. Auch, wenn wir uns das wahrscheinlich alle wünschen würden. ›lach‹ Ich habe so oft das Gefühl, es gleicht einer Spirale, bei der ich mich ganz oft im Kreis drehe, aber irgendwann im Innersten ankomme. Auf dieser Reise begegnen uns immer wieder dieselben Dinge. Dinge von denen wir glaubten, sie schon losgelassen zu haben. Doch plötzlich stehen wir wieder vor derselben Wand.

Ich bin manchmal enttäuscht über über die scheinbaren „Rückschritte“, die ich da „gefühlt“ gemacht habe! Nicht selten verurteile ich mich auch dafür, denn wie gesagt – eigentlich war ich doch schon weiter? Doch dann betrachte ich diese „Rückschritte“ aus einer anderen Perspektive. Ich nehme sie liebevoll an, und erlebe dieses Auf & Ab als Rhythmus des Universums. Ein Rhythmus, der mich der Selbstliebe noch näher bringt.

So lernen wir, uns mit allen Facetten anzunehmen – und genau darin liegt die Persönlichkeitsentwicklung. Das Ziel ist nicht, ständige FREUDE, sondern LIEBE. Ein Tun aus unserem innersten ICH heraus. Oft ist dieses Handeln sehr klein und ruhig aber es umschließt alle Emotionen unseres SEIN’S.

Der Prozess, den ich Dir hier näher bringen möchte, geht in die Tiefe und wieder einmal NEIN. Er geht nicht von heute auf morgen vonstatten. Und JA, er war und ist für mich noch immer oftmals sehr unbequem!

Allerdings ist es der einzige Weg, der wirklich funktioniert und auch nachhaltig zu einer positiven Veränderung führt.
Ich traue mir zu sagen, dass es uns nicht immer gelingen wird, aber wir werden besser werden, wenn wir uns MUTIG in unsere eigene TIEFE trauen. ›zwinker‹.

Wie stehst Du Deiner eigenen Entwicklung gegenüber? Lebst Du nur oder veränderst Du bereits?
Lass mir gerne Deine Meinung dazu hier. Schön das Du hier warst.

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Das wahre Leben leben bedeutet sich selbst treu zu sein und auch zu bleiben. Ich bin davon überzeugt, dass es anders gar nicht möglich ist. Stehe dazu, was Du denkst. Fühle, was Du fühlst und sage was Dir am Herzen liegt. Folge nicht der Herde, sondern folge Deinem Herzen und Deiner Intuition … Deinem „Seelengeflüster“, mehr braucht es nicht um Dein Leben genießen zu können.

Bleib Dir treu:

Gehe Deinen Weg gelassen, versuche Eile und Übereifer zu meiden.
Lebe in Frieden mit Deinen Mitmenschen und mache Dich nicht von ihnen abhängig.
Bleib Deinem Weg treu und bleibe bescheiden.
Sage, was Du weißt.
Tu, was Du kannst.
Freue Dich über das, was Du erreicht hast.
Gehe mit Neugier auf das zu, was auf Dich zukommt.
Dann wird das Glück Dein Begleiter sein. 

Udo Hahn

Ich habe noch nie einen Artikel mit einem Gedicht begonnen, jedoch drängte sich dieses förmlich auf. ›lach‹

Einen Entschluss fassen und durchziehen …

Gar nicht leicht, das weiß ich nur zu gut. Aber nur so kommen wir zur Selbstverwirklichung! Kein „Ja, vielleicht, ich weiß noch nicht …“ Entschlossenheit ist es was dazu notwendig ist! Einfach tun und durchziehen … von Anfang bis zum Schluss. Frage an Dich: Wann hast Du das zuletzt gemacht? Ich meine so richtig!

Selbst habe ich über diese Frage nachgedacht und ich muss leider zugeben, dass ich die letzten 50 Jahre mehr zu den „Ich fang alles an und lass es wieder sein“ gehört habe. Nicht weil ich es nicht gekonnt hätte, mir fehlte einfach das Durchhaltevermögen und der Entschluss, es auch wirklich zu wollen. Ich orientierte mich meist an anderen. Ich kümmerte mich mehr um Menschen, die mich immer von meinem Vorhaben meinem Weg abhielten … anderer Meinung waren als ich. Beruflich und privat sowieso!

Erst sehr spät bemerkte ich, dass dieses Leben das ich bis dahin führte, mich nicht erfüllte. Und schon gar nicht die Menschen, die darin vorgekommen sind. Stein auf Stein, daraus entsteht ein sehr hoher Turm, der irgendwann in sich zusammenfällt. So war es bei mir und das ist bei ganz vielen Menschen das „Klopfzeichen“ das zum Umdenken inspiriert.

Umgebe Dich mit Menschen, die so sind wie DU! Wenn wir unser Leben wirklich so gestalten wollen, wie wir es uns vorstellen, dann müssen wir uns TREU bleiben und uns mit Menschen umgeben, die uns in gewisser Weise als „Vorbild“ dienen. Die so ticken wie wir! Zusammen mit anderen erreicht man immer mehr. :D Das passende Umfeld war der (mein) Beginn für eine Menge positiver Veränderungen in meinem Leben. Es war ein minimiertes Umfeld aber ein sehr wertvolles und dadurch das richtige. >dankbarbin< alles ist machbar was wir uns vorstellen. Entscheidend ist alleine, wie viel Ausdauer wir haben und wie sehr wir uns selbst vertrauen und treu bleiben.

Vertrauen wir auf unsere Intuition

Lassen wir unser Herz sprechen …  schenken wir unserem Impuls Raum. Vertrauen wir. Folgen wir der Intuition, die uns im Leben begleitet. Wir haben immer alle Möglichkeiten:
Wir wollen den Berg hochlaufen? Dann tun wir es doch einfach.
Wir möchten lieber die Straße rechts nehmen? Dann tun wir es doch.
Wir haben den Impuls etwas zu sagen … loszuwerden? Bitte dann sollten wir es auch tun!
Diese Impulse kommen nicht von ungefähr und ich mach(t)e immer die Erfahrung, dass DAS auch das Richtige war!

Ich glaube es ist unser Unterbewusstsein, dass uns hier die Zeichen gibt, weil es genau weiß, was für uns gut ist. Wenn Du darüber nachdenkst – wie oft gehst Du nach Deinem Bauchgefühl? Wie oft hat es Dir gute Dienste geleistet? Es ist die „Seelensprache“, wie ich es nenne, die so viel mehr weiß als unser beschränkter Verstand jemals erahnen kann.

Bleib Dir treu und glaub an Dich!

Damit will ich sagen, dass wir unseren Werten, Wünschen und Zielen treu bleiben. Wenn ich zurückdenke, wie oft mir gesagt wurde, dass ich dies und jenes sowieso niemals schaffen kann, weil ich zu blöd, zu ungeschickt oder zu untalentiert bin. Danke ihr lieben „Bewerter“ aus früheren Tagen – ich habe lange selbst daran geglaubt aber letztendlich habe ich euer Spiel verlassen!

Jeder hat seine Talente, die er unbedingt auch ausleben sollte. Wozu wären wir sonst auf der Welt? Um all denen zu folgen, die vor uns da waren? Danke NEIN. Jeder Rat von diesen Menschen ist nur ein unbewusster Versuch, unser Leben in eine stinklangweilige  „Gummizelle“ zu verlegen. Das Leben – ein spannendes Leben jedenfalls besteht nun mal in der ständigen Ausweitung unserer eigenen Komfortzone! Wollen wir etwas erreichen, sollten wir auf unser Seelengeflüster hören und an uns glauben. Schenken wir der meist ungefragten Kritik, die auf uns viel zu oft einprasselt, keine Aufmerksamkeit.

Meide negativ – denkende Menschen …

Dem folge ich schon seit einigen Jahren und ich darf bestätigen: Das Leben ist heller. :D
Negatives Umfeld blockiert und verwirrt. Es raubt uns unsere Kraft und wir kommen höchst wahrscheinlich nicht da hin wo wir gerne möchten. Es ist leider so, dass solche Menschen ein ganz anderes Bewusstsein haben als wir. Sie werden Deine und meine Lebensweise nicht verstehen. Sie leben in einer anderen Welt. In einer Welt, vollgestopft mit Angst machenden Glaubenssätzen und Richtlinien. Würden wir diesen Menschen Gehör schenken, würden sie in ihrer destruktiven Denkweise nur Bestätigung erhalten!

Wenn wir solche Menschen in unserem Umfeld haben, wäre es ratsam, den Kontakt abzubrechen. Sie helfen uns in keinster Weise. Viel besser ist es auf den Rat von Menschen zu hören, die wir schätzen, die wir respektieren, die unsere Vorbilder sind und sich selbst absolut treu sind und so ein wunderbares Leben führen.

Vor allen Dingen aber – hören wir auf uns selbst. Auf das Seelengeflüster das schon vor uns weiß, was wir brauchen und gut für uns ist.

Es gibt so viele Dinge, die wir tun können, um uns treu zu bleiben. Deine Gedanken sind es wert, sie hier zu lassen.
Pass gut auf Dich auf und sei & bleib Dir treu ›zwinker‹.

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Dein Handy vibriert schon wieder, in Deinem E-Mail-Postfach staut sich alles, im Home-Office stapeln sich die Unterlagen und irgendwie ist kaum Zeit um alles der Reihe nach abzuarbeiten. Einfach neu durchstarten. Ein neues Leben fernab von den täglichen Alltagssorgen, dem Druck und den komplexen Handlungen … wär das fein! Neu loslegen und in einen Zustand der Entspannung leben ganz ohne Stress.

Ein Leben ohne Stress ist das überhaupt möglich?

Stress ist pures Gift für unseren Körper, Seele und Geist. Wir wissen das alle. Stress war mein Leben, meine Heimat in der ich mich sogar sehr lange sehr wohlgefühlt habe. Bis alles zusammengebrochen ist. Eine Situation, die viele Menschen kennen. Auch wenn die letzten Monate etwas „langsamer“ waren als normal, gab es viele außernatürliche zusätzliche Sorgen und Verpflichtungen in unserem Leben. Das ist der Augenblick sich zu fragen: „Genießt Du oder genießt Du nicht?“ Wenn letzteres die Antwort ist, wäre es Zeit etwas zu verändern!

Neu denken, neu leben, neu fühlen … ein Motto, das ich bevorzuge und immer auch versuche, danach zu leben. Auch noch nicht so lange, aber der Unterschied ist schon krass geworden. Das Lebensgefühl ist ein ganz anderes geworden und mein Körper freut sich sehr darüber. :D Das „Denken“ ohne Druck ist etwas Fantastisches. Und um die Frage gleich zu beantworten, ob es möglich ist, ein Leben ohne Stress zu führen, sag´ ich gleich mal JA. JA es ist möglich.

Von jeder Kleinigkeit stressen lassen …

Unsere Gedanken bestimmen, wie wir uns in diesem Moment fühlen. Wenn wir uns von jeder daherkommenden Kleinigkeit stressen lassen und aus jeder Mücke einen Elefanten machen, werden wir NIE zu unserer inneren Ruhe finden. Heutzutage wird ständig und für meinen Geschmack auch zu viel über Stress geredet. Jeder scheint von irgendetwas gestresst zu sein! „Stress“ … es scheint mir ein Modewort geworden zu sein. Es ist mittlerweile zu einer billigen Ausrede verkommen. „Oh Mensch, das ist alles so stressig … immer der ganze Stress! Wie mich das stresst! Stress, Stress, Stress …

Ich habe dazu meine ganz eigenen Ansichten, die natürlich ausschließlich die meinen sind, aber ich halte Stress einfach für eine Angstreaktion auf die andauernden Veränderungen unseres Lebens. Da muss Stress als Ausrede herhalten, dass wir die Verantwortung für unsere Gefühle übernehmen müssen.

Wenn wir irgendjemandem oder irgendetwas da draußen die Schuld geben können, was uns stresst, können wir auch weiterhin in der Opferhaltung bleiben und damit spielen. Ich weiß aber, dass es sich nicht gut anfühlt, ein Opferlamm zu sein UND es ändert auch gar nix an der Situation. Meistens stressen wir uns deshalb, weil unsere Prioritäten nicht klar sind! Viele meinen, dass Geld das Allerwichtigste im Leben sei, das stimmt aber nicht. Es gibt wichtigeres, das kostbarer für uns ist – etwas, ohne das wir nicht leben können. Was das ist? Unser Atem.

Lass es mich Dir erklären

Unser Atem ist die kostbarste Substanz in unserem Leben und trotzdem gehen wir völlig selbstverständlich davon aus, dass nach jedem Ausatmen der nächste Atemzug kommen wird. Würden wir nicht wieder einatmen, wir würden nicht viele Minuten überleben! Wenn uns der, der uns erschaffen hat, ausreichend Atem gegeben hat, um damit bis ans Ende unserer Tage auszukommen, sollten wir dann nicht darauf vertrauen, dass auch alle anderen Bedürfnisse erfüllt werden?

Wenn wir darauf vertrauen, dass sich unser Leben um all die kleinen Probleme kümmern wird, dann löst sich auch der Stress ganz von alleine auf. Wir sollten es uns nicht leisten, Zeit an negative Gedanken und Gefühle zu verschwenden. Tun wir das nämlich, werden wir nur noch mehr davon kreieren. Wir ziehen Dinge an, wovon wir sagen, dass wir sie nicht wollen.

Negative Gedanken halten den Fluss des Guten an. Ich erlebe das immer wieder mal. Das frustriert. Die Folge … es stresst uns. Stress ist ein anderes Wort für Angst. So einfach ist das. Dabei brauchen wir vor unserem Leben und vor unseren eigenen Gefühlen keine Angst haben. Die Selbstreflexion ist gefragt. Was macht uns Angst? Was stresst uns? Unsere inneren Ziele sollten doch Harmonie, Freude und Frieden sein!

Stress und Harmonie klappt nicht. Sie vertragen sich nicht. Folge dessen ist es nicht möglich, beides zu erleben. Wenn wir innere Ruhe und Frieden spüren, in unserer Mitte ruhen … machen wir stets nur eine Sache nach der anderen. Wir lassen es nicht zu, dass uns irgendetwas über den Kopf wächst!

Möchtest Du nicht durchs Leben gehen und Dich gut fühlen? Dann schenke dem kleinen Wort „Stress“ nicht so viel Aufmerksamkeit und schon gar nicht die Macht! Benutzen wir es nicht als Ausrede um irgendwelche Spannungen in unserem Körper zu erzeugen. NICHTS – kein Ort, kein Mensch und keine Sache hat irgendwelche Macht über uns.

WIR sind der Denker in unserem Geist und es sind unsere Gedanken, die uns ein (stressfreies) Leben gestalten. Üben wir, Gedanken zu denken, die uns ein gutes Gefühl geben. Daraus bauen wir uns ein Leben auf und in Freude und ohne Stress. Ja und die FREUDE erzeugt ja bekanntlich immer mehr von dem, worüber wir uns freuen können. >zwinker, lächel<

Vielleicht hast Du heute etwas anderes erwartet.
Wenn ja, lies es nochmal.
Und nochmal.
Danach wirst Du mir recht geben … ganz sicher!

Ich wünsche Dir eine gute Zeit. Ohne Stress, dafür mit guten Gedanken.

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„Du gehörst mir und sonst niemanden …“ Vielleicht hast Du diesen Satz schon mal von jemandem, den Du magst, gehört? Fürs Erste mag es ein schönes Gefühl sein, so etwas gesagt zubekommen. Man denkt, es zeigt von besonderer Liebe? Aber im nächsten Moment klingt es sehr beengend. Niemand gehört irgendwem. Wir gehören uns und dem Leben. Punkt.

Mein Leben war mal ein ganz anderes. Ich hatte ein gestörtes Verhältnis zur Liebe, zu zwischenmenschlichen Beziehungen und Freundschaften. Eigentlich bin ich immer noch auf einer eigenartigen Spur was das betrifft, aber ich weiß jetzt, dass mein Leben nicht von einem anderen Menschen abhängig ist. Ich/WIR sind dafür verantwortlich und WIR können sehr gut auch ohne „Besitzer“ leben!

Leben und lieben ohne die Freiheit zu verlieren …

Ich liebe meine Freiheit. Ich glaube, es ist mir das Wichtigste überhaupt. Mit dieser Denke stehe ich sicher nicht alleine da. Erst recht, wenn man das Leben schon mal aus einer anderen Perspektive ge- und erlebt hat. Freiwillig gewählt und sich darauf eingelassen. Oder sollte ich sagen langsam hineingerutscht? Gerade wenn man es als Frau dann geschafft hat, aus diesem „Besitztum“ zu entkommen, hat FREIHEIT noch mal ein ganz anderes Gewicht!

Wir haben uns aus Bindungen gelöst, von den Ketten und lassen uns von niemandem besitzen. Man lässt auf keinen Fall mehr zu, dass andere Menschen uns festbinden und uns den Weg zu unseren Wünschen verwehren. Wir sind Besitzerfrei und nur WIR bestimmen über unser Leben …

Als meine Zeit der „Freiheit“ da war, mochte ich keine Menschen, die mich kontrollierten. Ich hatte Probleme mit meinen Vorgesetzten und ich habe endlich gelernt laut und deutlich NEIN zu sagen. Nein, zu dem, was mir nicht gefiel, wovon ich nicht überzeugt war und was ich nicht vertreten konnte! NEIN zu dem, was mich nicht glücklich machte. Nach ganz vielen Jahren habe ich es endlich geschafft mir meine Freiheit zurückzuholen und zu erhalten. Es war die größte EROBERUNG meines Lebens. >breitlächel< In einen alten Filofax stand fett geschrieben ein Zitat von Paracelsus:

AUF DAS NIEMAND JEMAND GEHÖRE, DER SEIN EIGENER HERR SEIN KANN.

„Ohne dich bin ich niemand …?“

Tatsächlich hatte ich das jahrelang wirklich geglaubt. Wenn man von Menschen abhängig ist, denkt man eben so. Das war mir aber damals nicht wirklich bewusst! Lassen wir demjenigen, den wir gerne haben, seine Freiheit. Lassen wir ihn die Person sein, die er sein möchte! Aber er muss auch UNS erlauben, unsere Persönlichkeit so zu entwickeln, wie wir uns das wünschen. DU, ich, wir alle gehören NUR dem Leben.

„Ohne dich kann ich nicht leben, wenn du gehst, werde ich sterben …“ u.v.m. Diese Sätze gesagt zu bekommen, klingen vielleicht anfangs „romantisch und herzzerreißend. Denken wir aber klar darüber nach, was sie uns sagen, dann handeln sie von einer „Liebe“, die absolut ungesund ist. Viel schöner ist es doch zu sagen oder zu hören: „Ich brauche dich nicht, aber ich würde sehr gerne mein Leben mit dir teilen.“ Ich habe die Erfahrung machen müssen, dass es NIEMALS gut war, etwas zu „brauchen“! Denn damit ist verbunden, der anderen Person unterworfen zu sein und das hat mit Liebe nichts zu tun, denn LIEBE ist auch Freiheit.

NEIN ist so ein wichtiges Wort!

Denn denk doch gleich mal selber nach: wie oft hast Du zu etwas JA gesagt, zu dem Du in Wahrheit eigentlich NEIN sagen wolltest? Ich hatte immer große Angst vorm Nein sagen. Bis ich endlich bemerkt habe, wie schön und befreiend dieses kleine Wort sein kann! NEIN ist für mich ein sehr gesundes Wort geworden. Heute habe ich keine Angst mehr vor irgendwelchen Reaktionen der anderen. Ich habe auch keine Angst mehr, deshalb nicht gemocht zu werden. Was passiert denn, wenn wir NEIN sagen? Nix. Niemand stirbt daran. Unser Gefühl ist dabei ausschlaggebend. Natürlich mache ich keinen Sport daraus, und bin auch, wenn ich es für angemessen halte, für einen Alternativvorschlag bereit. Wichtig für mich, ich muss mich dabei wohlfühlen!

Um Dinge zu erreichen, unseren Träumen ein Stück näherzukommen, müssen wir oft Dinge überwinden, die nicht einfach sind. Die weh tun. Eine Art all das zu erreichen, besteht eben darin, sich von Ketten und Fesseln zu befreien. Denn wir gehören niemandem. Unser Leben, das wir gerne Leben möchten, müssen wir selber gestalten! Ich weiß, dass es Menschen gibt, die das Gefühl brauchen, einen Menschen zu besitzen. Zu bevormunden und am liebsten wäre es solchen Leuten, wenn wir das komplette Leben in ihre Hände legen würden. Ohne eigene Meinung und nur JA sagend. Nimm Deine Beine und lauf, wenn Du in so einer Beziehung bist. Es sei denn, Du brauchst dieses Gefühl …

Bleib dem treu, was Du Dir wünscht. Wovon Du träumst und was Dir Leidenschaft bereitet! JEDER wird Deinen Enthusiasmus spüren und Du wirst von niemandem aufgehalten werden. DU bist Herr Deines Lebens! Unsere Zeit ist leider beschränkt, verschwenden wir sie nicht! Bitte bleib nicht in dem Dogma gefangen, so zu leben, wie alle anderen es möchten. Hab den Mut und die Kraft, Dich selbst zu befreien. Denn wir gehören NUR unserem Leben.

Gerne darfst Du mich teilen und hinaustragen. Pass gut auf Dich auf. Danke, dass Du mich wieder gelesen hast!

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Die liebe Achtsamkeit … sie ist ein besonderer Wahrnehmungs- und Bewusstseinszustand. Sie ist eine Persönlichkeitseigenschaft, die wir lernen und, wer möchte, auch vertiefen können. Schaut man mit „historischen“ Augen“ auf diesen Begriff, finden wir ihn in der Buddhistischen Lehre und in der Meditationspraxis wieder. Meine ersten und ganz bewussten Erfahrungen mit der Achtsamkeit hatte ich im Rahmen verschiedener Psychotherapie Methoden.

MINDFULLNESS, auf Deutsch ACHTSAMKEIT. Diese Worte begegnen uns ja sehr häufig! Vielleicht kennst Du ja Menschen, die Dir schon mal mehr Achtsamkeit für Dein Leben ans Herz gelegt haben?

Ich war kein achtsamer Mensch …

„Für sowas hab ich schon mal dreimal keine Zeit!“ Das war meine Standardantwort, wurde früher darüber geredet. Ich verdrehte meine Augen, wenn mir Leute das „nur sein“ vermitteln wollten und beispielsweise mir erklären wollten, was passiert, wenn ich ein Stück Obst im Ultra-Schneckentempo, dafür mit vollster Hingabe und Genuss verspeise!

Eine mentale Hygiene wird sich einstellen und es würde mir mit etwas Übung auch bald gelingen „widerstandsfähiger“ in meiner Leistungsgesellschaft zu Recht zu kommen. „Jeder wie es ihm gefällt …“, das war mein Standpunkt dazu, und somit war das Thema wieder vom Tisch.

Bis ich ein paar Jahre Später mein zweites Burnout eingesackt hatte und ich auf eine längere REHA fahren musste. Ich nahm in einer Gruppe Platz, in der darüber geredet wurde, sein Bewusstsein zu stärken und resistenter zu machen, um ausgeglichener und bewusster sein Leben gestalten zu können. Ich hab es noch genau im Kopf, was mir damals so durch den Kopf ging:

„Was? So viel Fokus NUR auf mein „SEIN“ legen? Wut und Ärger darf ich nicht mehr diesen Raum geben, wie ich bisher getan habe, weil es nicht der mentalen Reinigung dienlich ist? Aber ein sediertes „eingeschlafenes“ Bewusstsein“, dass nur noch um mich kreist, soll in mir einen Wandel einleiten? Das ist keinesfalls meine Welt, … ich will hier weg!“

Ich sollte mir also alles abgewöhnen und wegtrainieren, was ich mir mühevoll zurechtgelegt hatte. So kam ich zu meiner Achtsamkeit. Ungewollt und mit einem „es wäre jetzt schon wichtig, umzudenken …“

Warum habe ich Dir von diesen Momenten erzählt?

Weil ich noch vor einigen Jahren, absolut nix von all dem wissen, lesen und schon gar nicht hören wollte! Für viele Menschen ist es schwer, sich nur von einem Moment in den anderen bewusst zu bewegen und zu leben. Viele planen und machen ihre Arbeit schon Wochen oder sogar Monate im Voraus. Sie sind mit ihren Gedanken immer einen Schritt weiter. Beim Sport gedanklich schon beim morgendlichen Meeting. Bei einer wohltuenden Massage achten sie nur auf die Signale ihres Handys, das mit in den Behandlungsraum muss. Und im Auto denken sie über mögliche organisatorische Möglichkeiten nach um am Wochenende etwas Gelungenes für Freunde und/oder Familie auf die Beine zu stellen!

Oh ja, selbst beim Schreiben überkommt mich noch das Gefühl aus dieser Zeit! Ich kenne es wirklich gut! Allerdings ist das ein altes Kapitel aus einem alten Buch. Himmel sei Dank! >händezusammenschlag<

Diese Zeit hat viele Veränderungen mit sich gebracht. Das reifer werden tat sein Übriges. Ich habe mir aus unzähligen Therapien, einiges für mich passendes an Handwerkzeug mit genommen. Ich konnte nicht mit allem etwas anfangen, ABER ich habe bemerkt, dass ein achtsamer Bewusstseinszustand, das Wohlbefinden in mir gesteigert hat!

Achtsam im Moment, OHNE zu bewerten

Für viele Menschen ist DAS KEIN Normalzustand! Eine Menge Leute hängen mit ihren Gedanken entweder in der Vergangenheit fest, oder sie planen schon Lichtjahre voraus. Nicht wissend was die Zukunft bereitstellt. Dieses Denken wird oft von der Hoffnung begleitet, dass sich irgendwann mal ein zufriedener Zustand einstellen wird. 

Ein achtsam lebender Mensch, tickt da etwas anders. Er achtet auf den Moment, der gerade ist  – ohne ihn zu bewerten. Ein sehr entscheidender Aspekt der Achtsamkeit! Achtsam zu leben, bedeutet diese Bewertungen sein zu lassen, und sich wirklich auf das zu konzentrieren, was IM MOMENT außerhalb der Gedanken geschieht.

Keine Meditation funktioniert ohne Achtsames SEIN

Denn das Konzept der Achtsamkeit kommt aus dem Buddhismus, indem die Meditation eine große Rolle spielt. Achtsamkeit ist eine Haltung, die uns schult, nach innen zu horchen! Dieses Bewusstsein, können wir lernen. Ich begann damals mit den sogenannten „Body Scan“ Übungen, die gemeinsam in der Gruppe auf meiner Reha mehrmals wöchentlich, stattgefunden haben. Dabei wird systematisch beobachtet, was an den verschiedenen Stellen im Körper gerade so abgeht, OHNE zu bewerten. ›lach‹

Als weitere Folge wurden kurze Meditations-Momente eingebaut, gefolgt von einfachem Yoga und Thai Qi. Ich hatte sehr schnell meinen Gefallen daran gefunden und nahm mir diese Werkzeuge mit, in die Welt, die draußen wieder auf mich wartete. Vor allem kam ich bei der Meditation auf meine Kosten. Dabei geht es um die Konzentration. Der Fokus, der sich vor allem auf den Atem legt, hilft mir bei ganz vielen Dingen, die ich im Alltag integriere. <3 Beginnend mit anfangs 20-30 Minuten, die für mich manchmal endlos dauerten.

Heute verteile ich mehrere Einheiten in meinen Alltag. Immer unterschiedlich und je nachdem wie ich es brauche und es mir guttut. Manchmal sind es nur 5 Minuten Stille. Abends allerdings, geht es kaum ohne eine Meditation, die mich auf meinen Schlaf vorbereitet. Sehr zu empfehlen, für Menschen, die schlecht einschlafen können und kopftechnisch, schwer zur Ruhe kommen!

EMPFEHLENSWERT:

Ich mache all meine Sitzungen und Übungen mit der 7 mind App. Meine beste Freundin und tolle Begleitung! Hier findest Du geniale Meditationen, Grundlagen was aktuelle Themen betrifft, sehr viel Wissen und Techniken über Meditation und Achtsamkeit. Was ich besonders liebe, sind die Fantasiereisen zum Einschlafen oder Schlafgeschichten. Wirklich toll!

Schlussgedanke …

Achtsamkeit, Mindfullness … es mögen vielleicht Modewörter sein, aber ich sehe heute MEHR darin! Ein achtsames, bewusstes Leben hilft uns unseren Alltag angenehmer zu gestalten. Sie nimmt den stressigen Situationen, den Wind aus den Segeln. Ich bin wieder mal das beste Beispiel dafür, sonst hätte ich nicht darüber schreiben wollen. :D Mir gelingt es jetzt, die Momente besonders die guten, sehr bewusst zu erleben. Die weniger guten werden anhand eines angeeigneten Mindsettings, das aus vielen Teilen der Achtsamkeit und der Meditation und eines besseren Lebensstils bestehen, klein gehalten! So schütze ich meine Psyche und entschleunige mein SEIN.

Es tut mir tatsächlich leid, dass ich das Ding mit der „Achtsamkeit“ solange Zeit belächelt habe und als „Esoterik-Mist“ abgestempelt und in die Ecke verfrachtet habe. :-(
Mein Leben hätte von den positiven Auswirkungen schon früher profitieren können!

„Welchen Vorsatz DU DIR auch immer vorgenommen hast, versuche SANFT und ACHTSAM mit Dir selbst zu sein … und das bei allem was Du tust …“

Glück und Wohlbefinden soll in unserer Gesellschaft zum Normalzustand werden, das wünsche ich mir, indem wir in uns hineinhören, was wir wirklich brauchen. Ich wünsche Dir eine gute Zeit, pass auf Dich auf und Du darfst mich gerne mit lieben Menschen teilen ›zwinker‹. Ciao bis ganz bald.

Lesezeit: 3 Minuten

Dieses Leben ist auch nicht immer meine Party, aber wenn es mich nun mal eingeladen hat, werde ich auch tanzen …
… DAS habe ich gestern Abend gelesen. Und ich finde es passt gerade gut! Zu meiner und vielleicht auch Deiner Situation?

Diesen Artikel möchte ich heute all denen widmen, die immer ihr BESTES geben. In jeder nur erdenklichen Situation, auch dann wenn es ihnen gar nicht nach „tanzen“ zu Mute ist!

Also mein Leben ist gerade nicht so meine Party. Es knockt mich eher aus als es mich zum Tanzen auffordert! Ich durfte Weihnachten nicht zu Hause verbringen sondern in der Klinik. Und bald geht das Ausschlussverfahren möglicher Ursachen für meine Schmerzen weiter und ich spiele geduldig und mit vollstem Einsatz mit.

Zeit zum Nachdenken habe ich genug und so füllt sich mein Kopf mit sinnfreien aber auch sinnvollen Gedanken. Die Sinnvollen kratze ich zusammen und werde daraus heute eine Art DANKSAGUNG schreiben. An ganz besondere Menschen, die das Leben so richtig rannimmst und die dennoch jeden Tag ihr BESTES versuchen.

An die, die kämpfen, auch wenn der Kampf so gut wie verloren ist. Für alle, die immer weiter machen … für ihre Kinder, ihre Familie, ihre Freunde und vielleicht auch für die Gesellschaft.

Ganz genau und DAS was ich heute zu sagen habe, all die sinnvollen Gedanken, die eigentlich gesagt werden müssen, gehen heute und jetzt an DICH!

AN DICH DIE TOCHTER … die Du Deine kranke Mutter oder Vater zu Hause pflegst um ihnen einen Heimplatz zu ersparen. An Dich, die sich jeden Tag geduldig und lächelnd die alten Geschichten von damals gerne anhört und das obwohl schon hundert mal gehört. An Dich, wo Du an schlechten Tagen gefragt wirst, wer Du eigentlich bist.

AN EUCH ELTERN … die ihr euer Wunschkind in den Armen halten durftet, aber genau wusstet dass euer Baby „anders“ sein wird und ganz viel mehr Pflege braucht als andere Kinder. Das euer Kind andere Bedürfnisse einfordert und langsamer oder vielleicht auch niemals laufen, sprechen und lernen wird können.

AN DICH … dessen Job sich nur wenige freiwillig aussuchen. AN DICH, die dann aufsteht, wenn andere erst zu Bett gehen. AN DICH, die Tag ein Tag aus Menschen die auf der Straße leben hilft, Tiere rettet und ehrenamtliche Dienste leistet ohne viel TamTam.

AN DICH ALLEINERZIEHENDE MAMA … die morgens um fünf schon ihren „Mann“ steht, ohne einen Mann an ihrer Seite! Die liebevolle Jausenpakete richtet, ihre Mini-Menschen in die Kita und zur Schule bringt und anschließend einem schlecht bezahlten Job nachgeht, um den Winzlingen ein einigermaßen gutes Leben zu ermöglichen. Die abends an einem Berg Rechnungen beinahe verzweifelt und ihren Kindern jeden Abend sagt, wie sehr sie sie liebt. Mit niemandem auf der Welt tauschen möchte, und das Leben so annimmt, wie es ist und kommt … aber oft mit Tränen in den Augen zu Bett geht.

AN DICH – DIE DU „ANDERS“ BIST …  Die allzu oft das Getuschel der Menschen im Nacken spürt! Wahrscheinlich wirst Du nie das Titelblatt eines Magazins schmücken, obwohl Du es verdient hättest, da Deine innere Schönheit so manche Äußere überstrahlt!

AN DICH, DIE DU KRANK BIST … Du bist jeden Tag so tapfer. Du kämpfst obwohl Dich andere schon aufgegeben haben. DU, die sich überwinden muss, dass Haus zu verlassen … Ängste aussteht nur um alltägliche Dinge zu bewältigen. DU, die entgegen der Prognosen der Ärzte ankämpft trotz der schlimmsten Ängste und trotz aller Absehbarkeit …

JA, es ist so verdammt einfach, ein gutes und schönes Leben zu führen, wenn es denn auch GUT ZU DIR IST! Wenn es Dich, mich, uns, mit Familienglück, wie aus Romanen beschenkt. Mit GESUNDHEIT und allen erdenklichen MÖGLICHKEITEN überschüttet!

EIN GUTES LEBEN … es entsteht nicht ausschließlich aus unserer eigenen Leistung und Selbstgestaltung! Nein wirklich nicht! GESUNDHEIT kann z.B. nicht nur erarbeitet werden … sie wird uns geschenkt und auch wieder genommen. Das Leben mischt doch kräftig mit!

Wie leicht verlieren wir den Blick für das was kommen kann, wenn das GUTE Leben irgendwie aus der Verankerung flutscht? Wir verlieren den Blick für ganz viele Menschen da draußen, die JEDEN Tag Unfassbares stemmen!

ICH erlaube mir heute, auf meine ganz bescheidene Art und Weise DANKE zu sagen.
DANKE, an die die immer wieder hochkommen, nicht aufgeben und liegen bleiben sondern aufstehen und weiter machen.
An euch, über die man niemals eine Schlagzeile lesen wird. Über die keine Geschichten erzählt werden. Die KEINE Follower haben und zählen, sondern ganz alleine sind und GROSSES TUN und leisten.

Es gab eine Zeit in meinem Leben, da urteilte ich vorschnell und ungerecht.
Ich war dumm und blind zugleich. Es tut mir leid und ich bitte um Verzeihung …

Mit meinem Post heute, der NUR an DICH gerichtet ist und von ganzen Herzen kommt, möchte ich sagen – IHR seid meine Inspiration, mein Vorbild, EIN GESCHENK. Bitte macht weiter und hört niemals auf, aufzustehen. Solche Menschen haben wir viel zu wenige.

Ich denke AN und MIT euch.

In jedem von uns steckt ein Löwe der sich zeigt, sobald wir für etwas kämpfen, dass uns wichtig ist.

Leo Tolstoi

Von Herzen …

Lesezeit: 3 Minuten

Es ist wieder mal Zeit der hohen Erwartungen, der guten Vorsätze und der Vorfreude. Es ist ein „zwischendrin, ein bald wird wieder alles besser!“ Seit ich mich erinnern kann, ist die Silvesternacht für mich immer anders verlaufen als ich es mir vorgestellt hatte. Kaum einem Tag wird so viel Bedeutung zugeschrieben. Der Jahreswechsel soll ja schließlich was Besonderes werden? Jedenfalls ist das die Erwartungshaltung vieler Menschen. Auf die all jährliche Frage, die mir gestellt wird, gibt es seit einigen Jahren nur noch ein Lächeln als Antwort, was soviel heißen soll – es ist ein Tag wie jeder andere für mich.

Die Frage drängt sich mir jedes Jahr aufs Neue auf: Warum wollen sich so viele Menschen nur zu Beginn eines neuen Jahres verändern? Warum werden nur an diesem Tag, so viele Glückwünsche ausgesprochen und warum wird an Silvester so viel geplant wie an keinem anderen Tag des Jahres? Schon in der Frage „Und, was machst du so?“, liegt so viel Erwartung, dass es mir richtig Spaß macht, in die erwartungsvollen Augen des Fragenden zu sehen, wenn ich nur lächle und trocken sage: „NIX“.

Es liegt am gesellschaftlichen Zwang

Die ständige Angst etwas zu verpassen! Ich habe so oft erlebt, dass mir komischerweise sehr viel Mitleid zugetan wurde, wenn ich erzählt habe, dass ich am Jahreswechsel „alleine“ sitzend am Sofa verbracht habe. Die Meinungen dazu gingen auseinander. Die einen sahen mich als Spießer und andere als Spaßbremse de Lux, schließlich sei Silvester und da muss gefeiert, getrunken und Party gemacht werden! Das Wörtchen „muss“, war noch nie mein Freund gewesen. Es zwängt und drängt mich in eine Ecke, wo ich nicht sein kann wie ich möchte. Genau DAS ist für mich schon Grund genug, diesem Tag keine besondere Bedeutung mehr zu schenken.

Rückblickend betrachtet waren selbst in meinen jungen Jahren, die lang herbei gesehnten Silvester-Partys immer nur eine Party von vielen. Diese Partys machten mich auch im neuen Jahr nie zu einem neuen anderen Menschen … deswegen. Wenn ich mit Menschen ins Reden komme, heißt es auch oft: „Irgendwie war Weihnachten auch heuer wieder nur Stress, ich bin froh, dass es vorbei ist jetzt nur noch Silvester halbwegs rüberbringen und gut ist’s.“

Auch hier wieder meine Frage – weshalb macht man Sachen und plant beinahe schon kleine Events an solch „besonderen“ Tagen, wenn man es ohnehin nur als Stress wahrnimmt und man froh ist, wenn es vorüber ist? Und so kommt es, dass the best time of the year, oftmals ganz anders ausklingt als geplant!›lach‹.

Silvester, unerfüllte Erwartungen und bittere Enttäuschungen

Silvester, was machst Du?Eine höhere Erwartungshaltung als an das Weihnachtsfest haben viele nur noch an Silvester. Eigentlich müsste alles doppelt so toll und glänzend sein, als im alten Jahr! Schließlich haben sich viele da draußen so viel Mühe gemacht, um gut ins neue Jahr zu starten! Ein teures fünf Gänge Menü  mit Weinbegleitung für zwei, für dessen Preis man einen Kurzurlaub man antreten könnte. Ganz zu schweigen von der Zeit und der Mühe, die man in ein perfektes Outfit gesteckt hat!

Ich hab’s durch … deshalb weiß ich genau wie es sich anfühlt! ›lach‹. Gerade in meinen wilden Jahren gehörte ich auch dazu. Überfüllte teure Clubs, im engen Party-Kleid an der Bar stehend, weil zum Sitzen es viel zu eng war! Es sind bestimmt Erfahrungen, die man als junger Mensch machen muss, um sich später dann doch für etwas anderes zu entscheiden! Aber es gibt sie, diese Fraktion „ich kann nicht loslassen“. Für sie ist Silvester wie ein Trip in die Vergangenheit … alles darf, nix muss!

In der Realität ist es aber dann doch sehr oft anders. Das Abendessen im überteuerten Lokal wird sich nicht in eine Hollywood Szenerie verwandeln, der Champus im Club wird mit Sicherheit auch nicht in goldenen High Heels serviert, es sei denn, du trinkst aus deinen eigenen ›lach‹! Und weil ich gerade beim Aufzählen bin: die Wahrscheinlichkeit, dass um Mitternacht DER/DIE „Traumprinz/essin“ aus dem Nichts plötzlich vor dir steht, geht auch gegen null!

Warum ich das sagen kann? Ich war viele Jahre dabei und hab’s erlebt. Was ich auch noch für gut befinde. Diese Tage sind nun mal fett am Kalender angezeichnet. Sie sind da und das ist vollkommen in Ordnung. Wir können aber unsere Erwartungen ein wenig drosseln. Es kann in Wirklichkeit JEDER Tag Silvester oder Weihnachten sein, wir müssen das Glück und das besondere auch an allen anderen Tagen des Jahres suchen. :D

Und wenn du mich jetzt fragen würdest: „Was machst du so an Silvester?“ würde ich dir antworten NIX. Denn es wird ein Tag wie jeder anderer, für mich und meinen Herzmensch werden. Mit gemeinsamem Kochen, einem Glas Wein (schon vor Mitternacht), einer ausgiebigen Hunderunde und Jahresrückblicken von uns und unseren Freunden. Also wie du siehst … ziemlich normal und unspektakulär oder wie manche sagen würden: „Ur langweilig!“

Was mir dennoch ein großes Anliegen ist und ich dir wünschen möchte ist:

Neue Magie
Neue Gedanken
Neue Gelegenheiten
Neue Träume
Neue Abenteuer
Neue Lichtblicke
Neue Hoffnung
Neue Chancen
Neue Wege
Neuer Anfang?

Zum Wohl, auf DICH. Salute!
Ein frohes und gesundes Jahr 2021

Lesezeit: 5 Minuten

Der Mensch, der etwas dafür tut glücklicher zu werden und zu leben, fühlt sich nicht nur persönlich besser, sondern hat auch mehr Power. Das Immunsystem wird dadurch gestärkt und die Lebenserwartung wird ebenfalls nach oben geschraubt. Liest sich doch prima, oder? Das Lebensglück ist wirklich erlernbar, sicher nicht von heute auf dann, aber Schritt für Schritt. Und da wir ja alle wissen, dass glückliche Menschen die „Schönsten“ sind und Menschen sind, die wir selbst gerne um uns herum haben möchten, lohnt es sich doch, täglich etwas für sein eigenes Glück zu tun?

Vorab: Im Moment habe ich tatsächlich eine mittlere Schreibblockade. Es geschehen Unmengen unschöner Dinge, die es sicher schon immer gegeben hat, die sich aber im Moment einfach präsenter aufdrängen als früher. Der Alltag der Menschen ist vollgestopft mit Frust, Sorgen und jeder Menge Unmut, glücklichen Menschen bin ich schon länger nicht mehr begegnet … wie auch? Die Menschen, die mich schon länger lesen und begleiten, wissen, dass ich von Sorgen, schlechter Laune und mittleren Katastrophen so gar nichts halte und immer versuche dagegen zusteuern! Ganz einfach darum, weil es immer das Gesündeste ist, das Beste aus jeder Situation zu basteln. Deshalb bleibe ich auch dabei, das Leben positiv und wunderbar zu sehen …, auch wenn es sich vielleicht viele gibt, die diesen Gedanken im Moment, mit mir nicht so teilen können. Ich habe zwar keine „Zauberformel“ dafür um ein glückliches Leben führen zu können, aber ich weiß, dass man Lebensfreude auch lernen kann!

Was ist es, was uns vom Glücklichsein abhält?

Hast Du Dich schon mal gefragt, was Du tun könntest, um mehr Lebensfreude und Glück zu spüren? Ich stellte mir diese Frage früher regelmäßig in meinem Leben das ständig in „Schieflage“ zu liegen schien! Die Familie, später der Job und die alltäglichen Verpflichtungen nahmen mich so sehr in Beschlag, dass ich gar keine Zeit hatte, mein Leben zu genießen. Ich hatte alles, auf der anderen Seite hatte ich aber nichts!

Wo war und blieb die Freude? Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag, das pflegte schon Charlie Chaplin zu sagen. Solche Gedanken entstehen, wenn man nicht mehr weiß, wo einem der Kopf steht und man keine Zeit für sich selbst finden und abzweigen kann.

Da gibt es Menschen, die nichts anderes tun, als über Glück und Lebensfreude zu erforschen. „Jeder kann sein persönliches Glück beeinflussen“. Sagen diese Menschen und nach ganz vielen Veränderungen in meinem eigenen „schiefen“ Leben, bin auch ich ganz fest davon überzeugt! ›lächel‹. Natürlich spielen die Lebensumstände, auf die wir keinen Einfluss haben, auch eine gravierende Rolle, jedoch machen diese keine 100 % aus! Sollen es 60 % sein – auf die restlichen 40Prozent haben wir allerdings sehr großen Einfluss!

Glück bedeutet für jeden etwas anderes. Dennoch gibt es Faktoren, die zu einem glücklichen Leben beitragen. Und dabei sind sich auch die „Glücksforscher“ einig: Wenn wir unserem Leben mit einer offenen und positiven Grundeinstellung gegenübertreten, wird das Glück und die Lebensfreude nicht lange auf sich warten lassen!

Geld beeinflusst unser Glück kaum …

Viele Menschen meinen, sie müssten erst dies oder das erreicht haben, um endlich mehr Lebensfreude zu spüren. Ich wiederhole meinen Satz von oben: „Ich hatte alles und auf der anderen Seite hatte ich nichts …“ Damit meine ich, es gibt so viele Menschen, für die teure Autos, Geld und unüberschaubare Quadratmeter Wohnfläche, inklusive Reisen, der Schlüssel zu mehr und intensiveren Lebensfreude sind.

Aus Erfahrung weiß ich, es hebt kurz die Stimmung … aber diese hält nicht an und verfliegt genauso schnell wie sie gekommen ist. Zurück bleibt eine Leere, Unzufriedenheit und die Suche nach einem neuen „Spielzeug“. Ein zufriedenes Gefühl gibt es dabei kaum. Das ohnehin schon „zu viel“,  verändert sich auf „noch mehr haben wollen“. Sobald eine gewisse Grundversorgung gegeben ist, hat es keine Auswirkung mehr auf die Zufriedenheit!

Und entgegen der weitverbreiteten Meinung, dass Menschen, die in materiellen Dingen schwimmen, glücklicher wären, hat auch das keinen Einfluss auf unser subjektives Wohlbefinden. Menschen, die mit sich zufrieden sind, achten einfach mehr darauf wie es ihnen tatsächlich geht und sie sorgen dafür, dass es auch so bleibt. Sie tragen ihre innere Zufriedenheit in das Außen und strahlen Angenehmes aus. Sie wirken auf andere erfolgreicher, schöner … sie LEBEN!

Lebensfreude ist ein Nebeneffekt eines zielbewussten Lebens …

Sind wir voller Lebensfreude, sind wir auch glücklich! Es ist ein Gefühl, das ganze Leben betreffend. Wir können nicht irgendwann glücklich sein, es geschieht immer im Augenblick des Moments. Wenn ich mich umsehe sind es meist bestimmte Umstände, Verhaltensweisen anderer, die uns verärgern. Die egoistische Kollegin, die nur auf sich selbst schaut. Der Partner, der mit seinen unumgänglichen Gewohnheiten nervt oder Menschen, die einem ohne Respekt die Türe vor die Nase zuknallen.

Für jeden von uns gibt es da ganz unterschiedliche Auslöser. Sobald etwas anders abläuft als wir erwarten, erzeugt das schon negative Stimmung und Gefühle. Und dann kommt das große „Reinsteigern“! Dabei spielt es keine Rolle was uns stresst, es ist unsere Beurteilung der Situation.

Ist es für uns wichtig, werden wir ganz viel Energie hineinstecken um die Sache für uns zu „richten“. Erkennen wir aber, dass es sich doch nur um eine unwichtige Kleinigkeit handelt, die wir von dieser Person ohnehin schon kennen, werden wir der Situation die Energie entziehen! Wir behalten sie für wichtige Dinge. ›lächel‹.

Wenn ich zurückdenke, weiß ich, dass meine damalige Unzufriedenheit daher kam, weil ich nicht wusste, was ich eigentlich wollte? Wollte ich diesen Job oder wollte ich lieber mehr Zeit für mich? Musste ich das schnelle Auto fahren oder wäre es klüger mehr für die Umwelt zu tun? Wollte ich Tiere schützen oder lieber weiter Kalbfleisch essen? Diese Liste könnte endlos lange werden, aber weil nicht nur ich, sondern wir alle oft nicht wissen, was wir eigentlich wollen, sind wir unzufrieden.

Und diese Unzufriedenheit blockiert uns so sehr, dass wir dann sämtliche Entscheidungen vor uns herschieben. Oft halten wir aber auch an der Vergangenheit fest. Menschen halten sich an Krisen fest, durchleben sie so immer und immer wieder. Dadurch rufen sie auch unangenehme Gefühle wie Wut, Trauer und Ärger auf. Diese Tatsache hindert uns am Glücklichsein. Wer Konflikte loslassen kann, der findet auch schneller wieder einen Weg heraus!

Ich bin der Meinung, dass wir jedes Problem als Chance wahrnehmen sollten! Das ist das Ergebnis der eigenen Denkweise und Einstellung. Wer sich andauernd die Frage stellt: „Warum muss das jedes Mal mir passieren?“, wird dadurch auch keine Antwort bekommen! Je schneller man akzeptiert, dass sich Situationen nicht mehr verändern lassen, umso leichter wird es gelingen, gegen sie anzukämpfen und sie freizulassen.

Glücksfaktoren

Glück bedeutet Wohlbefinden. Wenn sich eine gewisse innere Zufriedenheit in allen Lebensbereichen einstellt, sind wir mit Lebensfreude ausgefüllt. Für mich sind dabei wichtig:

  • persönliche Freiheit,
  • eine stabile Beziehung und ein gutes Umfeld,
  • eine befriedigende Arbeit,
  • physisches und körperliches Wohlbefinden,
  • unsere eigenen Werte und eigene Lebensphilosophie.

Wer in diesen Bereichen angenehme Emotionen loswerden kann, wird auch ein glückliches warmes Bauchgefühl verspüren! Meine persönliche Herausforderung ist immer noch Punkt vier. Aber daran wird stetig gearbeitet und mein Wunsch wäre ja nach wie vor sehr alt zu werden, allerdings in einem gesunden fitten Körper. ›lach‹. Aber es ist wie es ist und die Lebensfreude sollte darunter nicht leiden!

NACHSATZ:

Wenn wir all das erkennen, sind wir offen für alles, was auf uns zu kommt. Wir können den Blick nach vorne richten. Auf etwas das gut läuft, auf etwas Positives in unserem Leben! Wer positiv auf Dinge zugeht, lässt sich von negativen Erlebnissen und Situationen nicht so schnell aus der Bahn werfen. Somit ist das „Lebensglück“ auch wirklich erlernbar. Ich hab’s erlebt. :D

Und jetzt … sentiere la vita, fühle das Leben!

Lesezeit: 3 Minuten

Flexibilität … was ist das? Suche ich nach Synonymen wird mir Folgendes vorgeschlagen:  leicht biegsam, dehnbar, nachgebend und veränderbar. Geistig flexibel zu sein bedeutet die Bereitschaft zu haben Neues kennenzulernen, die Fähigkeit zu besitzen einem raschen Wechsel von Perspektiven nachzukommen, oder einfach ein flinkes Denkvermögen und eine schnelle Auffassungsgabe zu haben. Wahnsinn. Da die meisten Menschen von sich behaupten, absolut flexibel zu sein geht es also der Mehrheit richtig gut. Denn wenn man flexibel ist, wird das Leben im Wesentlichen einfacher. So. Aber warum tun sich dann die meisten von uns so schwer, wenn eine gewohnte Routine durchbrochen wird?

Ganz ehrlich … bist DU flexibel?

Ich weiß, manchmal verfängt man sich in seiner eigenen Routine. Ich glaube auch, dass die Routine manchmal auch richtig nützlich ist! Aber eben nur manchmal. Manchmal wissen wir nicht mal, wonach wir uns sehnen. Wir wissen nur, dass es nicht das Leben ist, das man gerne führt! Und dann geschieht es, dass die gewohnheitsmäßigen Abläufe, die uns so viele Jahre gute Dienste geleistet haben, auf einmal nicht mehr funktionieren.

Die meisten Menschen stecken in festen Abläufen fest, ohne den Grund zu kennen. Es ist eben so. Es ist eine von Menschenhand gemachte Sanduhr die bestimmt, wenn die Essenszeiten gesetzt werden. Wir gehen nicht nach der biologischen Uhr, die uns eigentlich Bescheid gibt, wenn wir hungrig sind. Weitere Beispiele:

Frühstück um sieben … auch dann, wenn sich im Magen noch gar nichts rührt. Der gesunde Tee muss um zehn getrunken werden sonst bringt er nichts. Mittagessen Punkt zwölf, falls nicht – oh mein Gott! Ich kenne das von meiner Familie noch genau. Am Samstagvormittag wird die Wohnung geputzt und eingekauft.

Der Sonntagnachmittag muss für Freunde frei gehalten werden und der  Jahresurlaub findet immer zur gleichen Zeit statt und schön wäre es schon, wenn man dabei immer das selbe Hotel bucht – wegen des Wohlfühlen wär es gewesen! Ja und wenn die U-Bahn sich um fünf Minuten verspätet, dann ist der ganze Tag sowieso im Eimer!

Vielleicht musst Du jetzt schmunzeln, aber Du verstehst sicher was ich meine. :D Es ist nun mal so, die Dinge ändern sich, genau wie wir selbst. Versuchen wir doch einfach mit den Veränderungen mitzugehen, anstatt sich ihnen zu widersetzen. Sind wir einfach flexibel, denn die gleiche Routine, die in der Vergangenheit gut für uns war, kann möglicherweise dafür sorgen, dass wir uns leer und eingesperrt fühlen!

Müssen wir im Leben wirklich immer alles unter Kontrolle haben?

Nein. Ich glaube nicht. Das ist bei keinem so! Vor Jahren dachte ich noch, ich hätte die Kontrolle über alles bis mir das Leben wieder ein verzwicktes Problem vor die Füße pfefferte. Alle meine Pläne verliefen nicht wie geplant. Irgendwann wollte ich diesen Kontrollwahn ablegen und suchte nach einem Ausweg. Ich gab ab und ließ es „laufen“. Das funktionierte nur schrittweise, aber ich hab es geschafft.

Natürlich, eine gezielte Ausrichtung ist etwas Schönes. Aber gleichzeitig müssen wir flexibel sein. Rückblickend kann ich sagen, dass die schönsten Belohnungen die mir in meinem Leben zuteil wurden, immer dann passierten, wenn ich offen für Veränderungen und flexibel war. Das war wirklich so!

So viele Dinge verändern sich. Die Natur ist das beste Beispiel dafür. Die Bäume blühen inzwischen nicht mehr jedes Jahr zur gleichen Zeit. Als ich die Tage spazieren ging, sah ich einen Strauch der eigentlich im Sommer seine Blüten zeigten sollte. Dieses Jahr hatte er keine Lust und entschied sich jetzt – im November, wach zu werden! ›lach‹

Das Leben verändert sich

Und wir gleich mit. Und um es am besten genießen zu können, ist es am einfachsten, wenn wir das akzeptieren was ist und dabei flexibel bleiben. So wie sich die Jahreszeiten verändern und wir nicht mehr darauf zählen können, dass im November der erste Schnee fällt, so ändert sich auch unser Leben. Es gibt auf der Welt keinen Erfolg, kein Ergebnis, das absolut sicher ist, bis auf den Tod und die Veränderung.

Mag für „Dich“ die Routine in manchen Bereichen sehr nützlich sein, so gilt das auch für Flexibilität. Lockern wir die Einschränkungen von Routine und Kontrolle. Auf diese Weise öffnen wir das Gute, dass wir für den natürlichen Fluss des Lebens brauchen.

Nimm Dir doch einfach mal unter der Woche einen freien Tag. Tausche Dich statt abends mal beim Frühstück mit Deinen Freunden aus! Und für alle die Kinder haben – lasst sie selbst bestimmen was sie anziehen wollen, egal wie sehr Dir deren Kreativität ins Auge springen mag! ›lach‹. All das sind Momente des Loslassens, Momente der Flexibilität.

Wie ich oben schon mal erwähnte: Flexibilität beschert uns Überraschungen und jede Menge Vergnügen. Das kann sich allerdings nur dann einstellen, wenn wir nicht so festgefahren sind! Fragen wir uns, ob wir Termine nicht einfach verschieben können, um etwas anderes oder mal gar nichts zu tun? Geh spazieren und beobachte was mit Deiner Zeit geschieht, wenn Du auf Routine, Kontrolle und feste Abläufe verzichtest. :D

Natürlich ist es ein „Wagnis“ aus der selbst auferlegten Routine einmal „auszuscheren“. Aber ich kann es Dir versichern es wird immer belohnt! Allerdings wenn Du es nicht ausprobierst, wie willst Du dann erfahren, welche Art Belohnung und Vergnügen Du versäumst? ›zwinker‹

Es ist Dein Leben … und es ist ein kurzes Leben, nehmen wir es genau. Nutze es und entdecke Deine Flexibilität NEU.
Auf ein spannendes Leben bleib` gesund.