Wie erreicht man ein erfülltes Leben. Was muss man ändern und vor allem wie ändert man sein Leben und seinen Lebensstil um ein achtsameres, positiveres und wertschätzenderes Leben führen zu können.
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Ein Thema, das in meinem Leben sehr viel verändert hat! Die Überschrift hätte auch kurz und knackig „Minimalismus“ heißen können. Aber bei diesem Wort wird so viel „verschluckt“ war mein Gefühl. Und genau ums GEFÜHL geht es eigentlich. Jeder von uns möchte sich leicht fühlen und nicht allzu viel Last mit sich herumtragen, hab ich recht? Doch um uns LEICHT zu fühlen, müssen wir alten Ballast von früher loswerden. Und dann … wird es endlich leicht in uns.

Entrümpeln, entsorgen und ausmisten … dabei fällt Dir wahrscheinlich als erstes Dein Kleiderschrank ein. Davon ist aber heute gar nicht die Rede. Das Loswerden alter Dinge betrifft mehrere Bereiche. Dieses Thema kam zu einer Zeit in mein Leben, indem viel in mir im Umbruch war! Ich hatte andauernd das Gefühl, dass ich permanent in den fremden Energien anderer Menschen hing und mich auch viel zu viel mit deren Ansichten und Lebensarten beschäftigt habe.

Perspektivenwechsel und Impulse …

All das kam daher, weil ich mich „neu“ sortieren wollte. Ich las unglaublich viele Bücher über persönliche Weiterentwicklung, besuchte Kurse und hörte interessante MotivationPodcasts. Ich versuchte einfach zu wachsen und sammelte alle Impulse, um mein eigenes Leben wieder intensiver zu gestalten und zu verändern. Es tat mir gut, fremde Ansichten und Auffassungen zu hören.

Dabei beobachtete ich, dass ich die Einstellung von fremden Menschen blind übernommen habe. Ich las viele Blogs von Frauen, die dieselbe Zielgruppe hatten wie ich und verwendete bald dieselben Worte wie sie. Ich nahm die gleichen „Strategien“ zur Hand und wollte ganz schnell zum Erfolg kommen.

Irgendwann stellte ich aber fest, dass das überhaupt nicht meine Art und Weise war, die Dinge anzugehen. Ich wurde einfach sehr beeinflusst und habe gar nicht bemerkt, dass mir meine Authentizität verloren ging. DAS war NICHT mein Ziel gewesen.

Meine Work-Life-Balance wurde durch ein paar äußere Veränderungen aus dem Gleichgewicht gebracht. Ich musste mir wieder einmal eingestehen, dass ich in dieser Zeit nicht so ganz ehrlich zu mir selbst gewesen war. Dass diese ganzen Einflüsse von Außen ziemlich überhandgenommen hatten. Dabei wusste ich gar nicht mehr wirklich, was meine Ansichten zu den unterschiedlichen Themen waren.

Die Sehnsucht sich wahrzunehmen, …

Und DAS OHNE Einfluss von Außen. Das war mein Wunsch. Die Frage: Welche Impulse und Bereiche öffnen sich in mir, wenn ich meinen Tag ohne „Motivatons-Speaker“ beginne? Wenn mir niemand sagt, dass ich mich ungesund ernähre, zu wenig Sport treibe und in Wahrheit mein Umfeld wechseln soll. Wenn ich mein Handy einfach liegen lasse und stattdessen gute Musik anmache und mal so in den Tag starte. 

Ich weckte selbst meine Neugierde und begann, das „viel zu viele“ langsam auszuschalten. Ich entabonnierte auf FB alles. Verabschiedete mein persönliches Profil und orientierte mich an niemanden mehr. Das Löschen und entfolgen vieler Accounts war wie ein Aufräumen in meinem Kleiderschrank. Es herrschte Ordnung und machte keine zusätzliche Arbeit. KEIN Einfluss mehr von Außen. :-) Plötzlich war so viel mehr Zeit da.

Natürlich interessiere ich mich immer noch für Menschen, die mich nachhaltig inspirieren, aber es sind nur noch ganz wenige!

Der Kopf ist leerer und die Tage freier …

Ich hatte Zeit, mich wieder um Neues zu kümmern … neue Bereiche und Themen aufzugreifen. Und ich sah das Leben wieder in einem ganz anderen Licht. Ich nehme mir sehr viel aus der Natur, was sie zu geben hat. Die Sonne füllt mich mit Vitamin D und Glück. Der Wind bringt Bewegung in meine Seele. Die Berge und der Wald lässt mich zur Ruhe kommen. Und das Meer stillt meine Sehnsucht nach Weite und Freiheit. ›lächel‹

Jedes Mal, wenn ich in der Natur bin, erkenne ich, wie unwichtig materielle Dinge sind. Wie leicht sich alles anfühlt, wenn ich nur mit mir selbst (Mann und Hunden), unterwegs bin. Alles wird klein … alles wird leicht.

Fremdbestimmte Must-haves …

Fremdbestimmt deshalb, weil gerade wir Frauen uns sehr führen lassen von der Welt da draußen. Die Medien und Instagram legen die Latte hoch, geht es um Schönheit und Stil. Auch da fand ein radikales Umdenken bei mir statt. Die Frage: Was befriedige ich mit dem Bedürfnis, immer wieder shoppen zu gehen? Ist mein Stil schlechter, wenn ich mich auf viel weniger Teile im Schrank beschränke? ICH behaupte mal nein. :D

Es fühlt sich so gut an. Ich verschenke, spende und reduziere nach wie vor. Vor allem reduziere ich das Einkaufen!

Dieses Thema erreichte viele Bereiche in meinem Leben. Ich sortierte mein Telefonbuch, meine Kontakte im realen Leben. Menschen, die von damals „übriggeblieben“ waren und deren Namen mir nichts mehr bedeuten. Das war also der Rhythmus, den mein Leben annahm, wenn ich das Gewohnte um mich herum ausstellte. Bestimmt kommen bei Dir andere Themen zum Vorschein. Mein Leben hatte das Bedürfnis nach Leichtigkeit und so lebe ich nun schon seit längerer Zeit!

Minimalistisch leben, bedeutet also nicht nur „weniger“ zu haben. Oder mit Bedacht einzukaufen, Du kannst auch mit Deinem Umfeld durchaus minimalistischer umgehen. :D Weniger ist auch hierbei ganz viel mehr! Der einzige Bereich in meinem Leben, wo ich wirklich viel zu viel davon habe, sind Gefühle & Emotionen und die möchte ich aber auch nicht reduzieren!

… Und auf einmal wird es so viel leichter in uns …
Was bedeutet es für Dich, Dich „leicht“ zu fühlen und in welchen Bereichen könntest Du minimieren?

Von mir bekommst Du eine große Portion Leichtigkeit geschickt. ›lächel‹ Was Du daraus machen wirst, entscheidest nur DU!
Eine schöne Zeit und bis ganz bald …

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Das habe ich mich die letzte Zeit auch öfter mal gefragt. Und meine Antwort war JA. Wenn wir enttäuscht werden, tut das weh. Man fühlt sich verraten, im Stich gelassen oder hintergangen. Das Leben ist nun mal so und steckt voller Enttäuschungen. Es gibt sie in der Liebe, in Beziehungen, aber genauso unter Freunden und im Beruf. Doch ganz egal, ob wir uns auf Zusagen verlassen oder Erwartungen nicht erfüllt werden, entscheidend ist immer, wie wir damit um gehen.

Enttäuschungen, es sind Wahrheiten mit Verspätung

Ich persönlich halte ja absolut nichts von dem Satz: „Erwarte nichts, dann bist du auch nicht enttäuscht …“ ja, früher dachte ich mal so, wahrscheinlich weil es alle so gesehen haben. Heute aber ist das ganz anders. Ich erwarte schon etwas, besonders von Menschen, die mir wichtig sind und von den ich glaube, sie gut zu kennen! Da trifft es mich doppelt! Eine Enttäuschung entsteht durch nicht erfüllte Erwartung.

Ich weiß ja nicht wie es Dir damit geht, aber im ersten Moment oder besser gesagt die ersten Tage darauf spüre ich ein Gefühl von etwas Traurigkeit. Ich bin unzufrieden mit der gewesenen Situation und fühle mich manchmal auch unverstanden, manchmal auch  missverstanden. Ich denke nach über das Geschehene und ich merke rasch, wie mir meine sonst so „treue“ Power, kurz mal abhandenkommt. Das gebe ich zu …, auch wenn ich mich damit gar nicht wohlfühle. :D

Man ist nicht enttäuscht von dem, was ein Anderer tut oder auch nicht getan hat, sondern nur über die eigene Erwartung an den Anderen.

Ralf Kunke

Aber wie geht es weiter?

In diesem Gefühl zu baden, bringt nichts. Es bringt auch nichts, sich ständig zu fragen „Wie konnte ich nur so naiv und blind sein, ich hätte es doch besser wissen müssen!“ Selbstvorwürfe sind kontraproduktiv und verstärken bei mir zum Beispiel, noch zusätzlich die Nebenwirkung einer Enttäuschung. In Wahrheit hat ja alles etwas Positives, ich/wir sehen endlich die Dinge so, wie sie tatsächlich sind und laufen! Klar & wahr.

In einem Satz zusammengefasst: Eine Enttäuschung ist eine doch sehr wertvolle Befreiung von einer Illusion und einem Irrtum.

Der Verlauf und das Gefühl dazu ist ja immer derselbe. Zuerst habe ich diesen Gipfel an Erwartung (wie gesagt, ich erwarte von mir wichtigen Menschen). Tritt es nicht ein, falle ich in ein Loch der Enttäuschung. Dann aber gehts wieder aufwärts und es kommt der Weg der Erleuchtung.

Wir werden wachgerüttelt. Auch wenn es weh tut, führen solche Erfahrungen unter anderem zu persönlichen Wachstum. Die Menschenkenntnis wird sensibilisiert und es stellt sich mehr emotionale Reife ein. ›lächel‹

Wie ich damit umgehe …

Du bist enttäuscht, weil nichts eingetroffen ist, was Du Dir gewünscht hast. Das Gefühl dahinter tut weh. Du fühlst Dich im Stich gelassen und Frustration macht sich bemerkbar? Alles eine normale und angemessene Reaktion auf die Enttäuschung, die Du erlebt hast. ICH akzeptiere dieses Gefühl inzwischen für den Augenblick. Es ist das Beste, was Du tun kannst. Alles andere ist Energieverpuffung. ›zwinker‹.

Wenn Du über einen Menschen enttäuscht bist, dann muss er das nicht zwangsläufig mitbekommen. Überlege, ob Du demjenigen noch eine Chance geben möchtest. Möchtest Du eine Erklärung? Eine Entschuldigung? Wenn ja, dann musst Du das Gespräch suchen. Eine Enttäuschung ist aber individuell und braucht in vielen Fällen keine Erklärung, weil es so ist, wie es die anderen für „richtig“ halten.

Besser ist es, Du bringst Deine Laune wieder auf Vordermann! Ich hebe meine Stimmung, indem ich nach Lösungsmöglichkeiten suche. Das Tolle an unseren Gefühlen ist, dass sie uns motivieren, weiter für die Erfüllung unserer Wünsche  zu einzutreten. Die Nebenwirkungen einer Enttäuschung sind unangenehm und ich versuche sie rasch wieder loszuwerden! WAS kannst Du tun, um Deine Enttäuschung zu überwinden?

Ablenkung. So mache ich es. Denn ich merke, je mehr ich mich mit dem Ereignis beschäftige, umso größer wird meine Wut, meine Traurigkeit darüber. Quasi starre ich auf eine Mücke, die zum Elefanten mutiert. ›lach‹. Deshalb ist Ablenkung genau das Richtige!

Was ich auch für sehr wichtig halte ist, die eigene Bewertung darüber zu überprüfen. Die Enttäuschung wird umso größer, je wichtiger der Wunsch oder die Erwartung war. Ich schwäche meine Enttäuschung ab, indem ich meine Bewertung verändere. „Wäre es für mich … für mein Leben wirklich so wichtig gewesen, dass sich dieser Wunsch erfüllt hätte? Oder, wäre es einfach nur angenehm und schön gewesen?“

Oft ist es auch hilfreich, nach positiven Motiven zu suchen. Was hat den/die Menschen zu diesem Verhalten veranlasst? Was könnte sich dahinter verbergen? Wahrscheinlich hat es überhaupt nichts mit mir zu tun! Hat es mit der aktuellen Situation zu tun? Ist es reine Überforderung oder einfach schlechte Stimmung? Ja, alles ist möglich.

Es ist sinnlos, alle Enttäuschungen vermeiden zu wollen

Wir alle haben eine klare Vorstellung, wie sich bestimmte Situationen und Abläufe entwickeln sollten. Wie Menschen, mit den wir viel zu tun haben, für die wir da sind, sich verhalten sollten. Für mich gesprochen – ich war da schon sehr oft etwas blauäugig unterwegs. Aber wie zu Beginn schon geschrieben – eine Enttäuschung diesbezüglich, schärft die Menschenkenntnis enorm.

Die Enttäuschung ist der Preis, den wir dafür zahlen müssen, wenn unsere Erwartungen nicht erfüllt wurden.

Aber sollten wir deshalb unsere Träume und Erwartungen verbieten, in uns zu keimen? Dürfen wir uns vom Leben oder anderen Menschen durch die doch vielen Enttäuschungen nichts mehr erwarten? Sicher nicht. Es macht auch gar keinen Sinn! Aber eines weißt Du mit Sicherheit: Lernen wir, Enttäuschungen als Bestandteil unseres Lebens zu akzeptieren. Ich sehe Enttäuschungen immer wieder als neue Chance, mit meinem „Widerstandsmuskel“ zu spielen. Trainierbar ist alles in uns! ›lach‹.

Meine Enttäuschung liegt erst wenige Tage zurück. Und sie hat mich auf diese Idee gebracht, darüber zu schreiben.
Danke du nicht eingetroffene Erwartung, ich werde nicht aufgeben und es wieder versuchen! Es geht mir gut. :-)

Ja und noch ein schöner Satz, den ich Dir mit auf dem Weg geben möchte:

WER SICH DIE ENTTÄUSCHUNG MIT DEM NÄCHSTEN ERSPAREN WILL, WEICHT DEM LEBEN AUS.

Eine schöne, zufriedenstellende Zeit für Dich.

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Persönlichkeitsentwicklung … sie ist anstrengend, hart und zeigt uns die finstersten Ecken in uns selbst. Die meisten Menschen leben maximal nur 20 % ihres Potenzials. Eine erschreckende Erkenntnis wie ich finde. Und irgendwann, als alter Mensch, checken sie dann, dass sie viel mehr aus sich hätten machen können … nur leider viel zu spät! Wir sollten unser Leben nicht sinnlos „abarbeiten“. Fange heute damit an, das Maximum aus Dir herauszuholen! Das ZAUBERWORT hierfür lautet Persönlichkeitsentwicklung. :D

Persönliche Weiterentwicklung …

Persönlichkeitsentwicklung ist wie ein regelmäßiges Update, das unsere Schwächen und kleinen Fehler behebt und uns wunderbare neue Funktionen zur Verfügung stellt! Es macht also schon Sinn, dass wir unsere Persönlichkeit weiter entwickeln, wenn wir nicht irgendwann ein völlig veraltetes „Model“ sein möchten. ›lach‹.

Ich selbst bin ja immer am Arbeiten mit mir. Zurzeit mache ich wieder einen intensiven Kurs zu diesem Thema, der mich auch auf diesen Beitrag heute gebracht hat. Wir Menschen denken ja immer, wir wissen schon alles oder sehr viel! Besonders wenn es um uns selbst geht, denn schließlich leben wir ja schon ein Leben lang „zusammen“. Haben viel erlebt, viel gelernt (im besten Fall) und meinen dann, es reicht. Mehr geht nicht und braucht es nicht mehr. Einstellungen sind individuell – für mich persönlich ist das allerdings die falsche Einstellung.

Was versteht man unter Persönlichkeitsentwicklung?

Unsere Persönlichkeitsmerkmale ändern sich im Laufe der Jahre. Das muss nicht immer auf einschneidende Erlebnisse zurückzuführen sein. Manche Eigenschaften verändern sich einfach aus dem Grund, weil wir es so wollen! Wir behalten nicht bei, was uns unsere Eltern, Lehrer oder manche Menschen gelehrt haben, weil wir eine andere Sichtweise entwickelt haben und vieles davon, für uns nicht (mehr) von Bedeutung scheint. Unser Charakter formt sich aus ganz vielen verschiedenen Einflüssen. Die Umwelt, die Erziehung und unsere Mitmenschen spielen dabei die Hauptrolle. Und dann gibt es diesen Teil, den wir aktiv beisteuern! Denn unsere persönliche Entwicklung haben wir alle selbst in der Hand.

Warum sollten wir das tun?

Wenn wir eine stabile, starke Persönlichkeit in uns tragen, dann sind wir mit uns selbst im Klaren. Wir sind ruhiger und lassen uns nicht gleich aus der Fassung werfen. Wir sind außerdem selbstbewusster und mit mentaler Stärke ausgestattet. Ein zufriedenes Gefühl zieht bei uns ein und das nachhaltig. Wir gehen „anders“ mit Problemen um. Wir wissen, wer wir sind, wofür wir stehen UND wohin wir wollen! All diese Dinge treiben uns an. Bringen und vorwärts.

Persönlichkeitsentwicklung hat einen großen Einfluss auf unser Leben und den Umgang mit unseren Mitmenschen. Gleichzeitig aber auch mit unserem Wohlbefinden. Ich nutze das für mich, ich lerne mich und meine Trigger-Punkte besser kennen. Es hilft mir sehr, nach meinen eigenen Werten zu leben!

Was Du dazu brauchst?

  •  Eigenverantwortung: Und wenn geht eine große Portion davon. Denn Du wirst sehr schnell merken, dass es null bringt, die Schuld bei anderen zu suchen! Du musst bei Dir beginnen und Dich fragen, welchen Anteil Du zu bestimmten Situationen beiträgst. Du musst die volle Verantwortung für Deine Entscheidungen treffen. Handlungen, Gefühle, Gedanken. Das ist der Weg zu einer stabilen Persönlichkeit.
  • Aufgeschlossenheit: Alles beginnt bei uns selbst. Nur wenn Du aufgeschlossen bist, Dich mit all Deinen Emotionen, Gefühlen und Gedanken auseinandersetzt, ist Dir eine wunderbare Reise sicher. Eine spannende Reise zu Dir selbst. Dazu musst Du möglicherweise einiges loslassen und vertrauen!
  • Viel Ausdauer: Persönlichkeitsentwicklung ist kein Waldspaziergang, der in zwei Stunden erledigt ist. Es geht nicht von heute auf morgen. Es ist ein fortlaufender Prozess. Du wirst Rückschläge erleben, auf Deine „Schattenseiten“ stoßen … aber Du wirst auch Erfolgserlebnisse haben und zu ganz viel Klarheit kommen! Kurz gesagt, Du wirst einen langen Atem und einiges an Ausdauer benötigen.
  • Ein Ziel: Schwierige Vorhaben, brauchen immer ein Ziel um durchzuhalten. Mache Dir bewusst, WARUM Du diesen Weg gehst! WAS ist Dein Ziel am Ende des Weges? Mir hilft gerade ein Visionboard sehr dabei, meine Ziele immer im Blick zu haben. ›lächel‹. Sei dabei kreativ und träume groß, denn große Ziele trifft man leichter! (Das habe ich aus meinem Workbook, und dieser Spruch steht auf all meinen Seiten. Hänge es an einem Ort auf, an dem Du es immer sehen kannst, so wirst Du ständig daran erinnert und bekommst dadurch das nötige Durchhaltevermögen.

Sei und denke positiv!

Das ist sowieso ein guter Tipp, der Dich durch Dein ganzes Leben begleiten sollte. In der persönlichen Weiterentwicklung, werden immer wieder Gedanken auftauchen, die Dich eventuell umstimmen könnten, weiterzumachen. Gedanken sind nur Gedanken und ziehen weiter! Betrachte Probleme als Herausforderung. Betrachte Fehler als neue Chance! Lenke Deinen Fokus dahin, wo es Positives gibt. Sei optimistisch und ich verspreche Dir, Deine neue Denkweise und Deine neue Einstellung werden Dich in Deiner persönlichen Entwicklung vorwärts katapultieren! :D

Wir Menschen dürfen ein ganzes Leben lang lernen. Sofern wir bereit dazu sind und das wollen. Deshalb wird auch unsere Persönlichkeitsentwicklung ein fortlaufender Prozess sein. Mach Dir dabei klar, dass Du dabei nicht perfekte Erfolge brauchst, um alles richtigzumachen … jeden Tag ein wenig besser werden, reicht absolut. Sei Dein bestes ICH!

In Laufe meiner „Lernjahre“ habe ich erkannt, dass in jeder neuen Lebensphase neue Herausforderungen warten. Und jede einzelne Herausforderung bietet neues Potenzial, um mich weiterzuentwickeln und immer mehr zu mir selbst zu finden. Ich habe mich in vielen Dingen, die ich wirklich liebe, weiterentwickelt! Ich habe viel „heilen“ können und loslassen dürfen. Ich wurde dadurch doppelt motiviert und bleibe dadurch auch ständig am „Ball“. Auch dann, wenn ich mir mal denke … „oh heilige Scheiße, was soll das jetzt wieder“.  ›lach‹. Es geht doch darum, die beste Version zu werden, die ich sein kann und dafür zahlt sich jeder Umweg definitiv aus!

Ein Beitrag, den ich heute mit ganz viel Freude und Zuversicht geschrieben habe! Wahrscheinlich, weil ich selbst wieder mitten drin stecke! :-) Und weil ich heute etwas gelesen habe, dass auch für DICH genau richtig ist:

GEHE IN DICH UND HÖRE AUF DEINE INNERE STIMME. JEDE FRAGE HAT EINE ANTWORT. DEINE SEELE IST VOLLER WEISHEIT UND KENNT BEREITS DEINEN WEG.  

Yogi Bhajan

Ich wünsche Dir eine fantastische Zeit. Falls Du Gedanken zu dem heutigen Thema hast, teile sie gerne in den Kommentaren mit uns.

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Heute werde ich eine Art „Rede“ schreiben. Ein Plädoyer für mehr Individualität und Mut. Für all unsere unterschiedlichen Facetten, die wir in uns tragen. Eine Ansprache für das Leben UND Ausleben unserer Anteile. „Hauchen“ wir unserer Persönlichkeit mehr Leben ein. ›lächel‹

Den meisten Menschen, die mich lesen, ist es ja bekannt. Die meiste Zeit meines Lebens habe ich damit verbracht, mich Trends und den schönen Dingen im Leben zu widmen. Ich habe Menschen geholfen, ihre Persönlichkeit zu unterstreichen, indem ich sie passend dazu beraten habe. In meiner knappen Freizeit machte ich dasselbe mit Häusern, Wohnungen oder einzelnen Räumen. Interieur war meine versteckte Leidenschaft und ich lernte, wie man „Räume“ zum Leben erweckt und ihnen Persönlichkeit schenkt. Räume sind sehr oft wie Menschen. Eines der wichtigsten Merkmale ist, wenn man etwas Ungewöhnliches haben oder ungewöhnlich SEIN möchte, der Stilbruch.  Das passt auf den ersten Blick so gar nicht recht zusammen …

Es passt auf den ersten Blick manchmal so gar nicht …

Allerdings fällt der zweite kritische Blick dann ganz anders aus. Ich meine den Mix aus verschiedenen Stilrichtungen, Materialien und Farben. Oft habe ich es erlebt, dass der zweite Blick das Individuelle vollkommen unterstrichen oder herausgekitzelt hat! Manchmal braucht es nur Winzigkeiten, um jemandem oder etwas das gewisse „Etwas“ zu verleihen.

Es sind diese BRÜCHE, die einem Raum und einem Menschen, durch ihre Eigenwilligkeit positives Leben einhauchen. Leben und betonen wir unsere Individualität, entsteht automatisch Persönlichkeit. Und durch diese Persönlichkeit entsteht sehr viel Gefühl, das ausgelöst wird. Also wie wir sehen, all diese Vergleiche lassen sich wunderbar ins Leben übertragen. :D

Was liebte ich diese Arbeit wirklich! Inzwischen bin ich nicht mehr in dieser Branche, doch meinen „geschulten“ Blick … den habe ich immer noch. ›lach‹. Die Sichtweise und mein persönlicher Stellenwert zu schönen und teuren Dingen haben sich total verändert. Ich habe meinen Besitz enorm reduziert. Ich besitze schon seit 4 Jahren nicht mal mehr ein eigenes Auto. Allerdings bin ich nach wie vor detailverliebt! Ich liebe puristisches Design und noch mehr liebe ich Stilbrüche!

Mein Fokus hat sich von außen nach innen verschoben. Und weil dem so ist, hat sich auch meine Leben und meine Persönlichkeit stark verändert. Ich bin selbst immer wieder überrascht, was all das aus und mit mir gemacht hat! Vieles da draußen langweilt mich so sehr. Wenn ich manchmal durch die Straßen gehe … in Magazine blättere, … es sieht alles GLEICH aus! „Einheitsbrei“ wohin man sieht. Alles gleich. Selbst wenn ich in die Gesichter der Menschen schaue – alles gleich.

Wo bleibt die Eigenwilligkeit im äußeren Ausdruck?

Das frage ich ernsthaft: Wo bleibt das Gefühl, wenn ich einen Laden betrete und wo bleibt das Gefühl, wenn ich neue Menschen spontan kennenlerne? Wo ist der Mut geblieben, anders zu sein? Der Mut ein wenig aufzufallen und gegen den Strom zu schwimmen?

So wie alle Geschäfte ein sehr ähnliches Einrichtungskonzept haben, scheinen auch Menschen sich nur noch anzupassen. Inspiriert aus der Retorte … Ciao Kreativität und tschüss Andersartigkeit! Selbstverständlich darf sich jeder so kleiden, so einrichten UND so leben, wie er es für richtig hält. Aber leider habe ich wirklich das Gefühl, dass nicht nur der äußere Ausdruck gleich und gleicher wird, sondern sich auch unser INNEN angepasster gibt.

Es ist ein leichtes, andere zu kopieren, als sich selbst zu zeigen. Wir plappern alles nach, als uns selbst eigene Gedanken zu machen! Viele werden zu Abziehbildern anderer! Wo bleibt der Mut, seine eigene Kreativität stolz zu präsentieren? Bei all dem orientieren im Außen, vergessen die meisten häufig wer sie selbst sind! Sie übersehen und deckeln ihre Einzigartigkeit … was ich persönlich sehr traurig finde.

Die Persönlichkeit auch leben …

Ich weiß aus Erfahrung, dass das auch Schwierigkeiten mit sich bringen kann. Andersartigkeit führt zwangsläufig dazu, mit Menschen in Konflikt zu geraten. Warum? Sie stört die Gewohnheiten und die Harmonie der Masse. Oft ist sie auch unbequem und passt nicht gut in unser System. Aber ist nicht gerade das, was uns als Individuen besonders macht? Jeder könnte durch sein Individuelles wirken, das große bunte Bild noch verschönern! Machen nicht die Gegensätze unser Leben spannender und abwechslungsreicher?

Ich find JA. Ich kenne viele Menschen, die ihre Besonderheiten unterdrücken! Ich war schon immer etwas verrückt, … rein optisch quetschte ich mich in keine Schiene. Meine Kreativität trug ich zur „Schau“. Mein Innerstes aber passte ich an. Wenn ich schon äußerlich schräg war, wollte ich innerlich den Menschen gefallen. Was natürlich nie passierte, weil es nicht ECHT war.

Unterdrücken wir und passen wir uns an, ersticken wir diese Anteile in uns. Die Anteile, die echt sind, gesehen werden möchten und auch ausgelebt werden wollen! Nur wenn wir unserer Persönlichkeit erlauben ZU SEIN, all unsere Facetten zeigen, fühlen wir uns vollkommen und zufrieden. Wir brauchen niemanden mehr kopieren, sondern tragen unser Glück in uns selbst. DAS ist Authentizität, oder nicht?

Meine Gedanken:

Es gibt viel zu wenige mutige Menschen, die groß und vor allem anders denken. Sich trauen Dinge ins Rollen zu bringen. Menschen, die nichts darauf geben, wenn sie jemand von der Seite ansieht, weil sie nicht dem aktuellen Schönheitsideal entsprechen. Menschen, die ihrer Persönlichkeit Leben einhauchen und ihre Wege gehen, ohne die gesellschaftlichen Normen zu hinterfragen. Menschen, die sich AUSDRÜCKEN, indem sie leben, wie sie sind! Innen wie außen. Menschen, die damit zum Vorbild werden für andere und jede Menge Mut machen. 

Vertrauen wir uns. Wir brauchen mehr von meiner Lieblingsfreundin Ronja. Die Welt würde mehr Peter Pan’s ertragen und noch ganz viele Pippis, samt Pferd und Affe! :-) Ich möchte heute ein Hoch auf mutige „Stilbrüche“ aussprechen im Leben. Und ein Hoch, auf das Vertrauen, das wir für uns selbst übrig haben sollten. :-)

Unser Leben ist zu kurz, um nicht so aufzutreten, wie wir es uns eigentlich wünschen.
Hab’s gut, hauche Dir genügend Leben ein und habe den Mut, danach zu leben.

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Endlich mal zufrieden sein … mit dem Leben und mit sich. Dieser Zustand ist ein wunderbarer, haben wir ihn erstmal erreicht. Die Grundstimmung, mit der wir alle durch unser Leben gehen, hängt tatsächlich wenig von den Wendungen unserer Biografie ab. Worauf baut Zufriedenheit aber dann? Viele oder die meisten Menschen, würde ich sogar behaupten, machen ihre Zufriedenheit vom materiellen Wohlstand abhängig. Die gute Nachricht – grundsätzlich ist jeder Mensch in der Lage, seine Zufriedenheit zu verbessern.

Ich schreibe heute diesen Beitrag etwas schambehaftet ABER mit einem reinen und gutem Gewissen! Ich gehörte auch zu den Menschen, die nur Zufriedenheit verspürte, wenn im Außen alles „safe“ war. Wenn ganz viel im Überfluss und mit Gütesiegel abgelegt war! Ich suchte das Glück und vor allem das zufriedene Gefühl in vielen unterschiedlichen materiellen Dingen, aber auch Menschen, von denen ich meinte, sie könnten mir dieses Gefühl schenken. :-(

Ich habe mich getrennt …

Schön, dass sich im Leben vieles verändern lässt! Und so habe ich mich getrennt. Trennungen sind niemals einfach, doch seit ich mit vielen negativen Eigenschaften und Denkmustern Schluss gemacht habe, ist die Zufriedenheit in mein Leben gekommen. :D

Ich weiß, es schleicht sich ein, ohne dass wir es eigentlich mitbekommen. Es sind ganz viele Kleinigkeiten, viele Eigenschaften, die wir ausleben und deren Effekt sich massiv auf unser Leben ausbreitet. Ich meine Verhaltensweisen, die wir eigentlich auch bei anderen nicht so gerne mögen!

ZUFRIEDENER werden. Es war ein Ziel von mir. Und es ist ein weiteres Ziel, auch so weiterzuleben. Mehr geht ja bekanntlich immer, oder? ›lach‹. Ich möchte heute eine Liste mit Dir teilen, die auf jeden Fall für jeden noch ausbaufähiger werden kann. Machen wir mit diesen unschönen Eigenarten Schluss, wird sich auch unser Blick auf die Welt deutlich verändern! Deine Zufriedenheit, wird sich öfter bemerkbar machen und sehr viel länger anhalten als gewohnt. Bist Du dabei?

Meine Liste nur für Dich :D

Ich werde mit der so bekannten VERGANGENHEIT anfangen. Es war meine größte Herausforderung, um meine Zufriedenheit zu verbessern. Immer wieder stehenzubleiben, um zurückzuschauen, bringt einen einfach nicht weiter! Ganz im Gegenteil es bremst uns zu 100 % aus. Sei dankbar für all das, was Du erlebt hast. Dazu, und das schreibe ich so oft, gehören auch die richtig schmerzhaften Erlebnisse. SIE waren es, die uns zu der Person gemacht haben, die wir heute sind.

Ich habe meine Vergangenheit sehr oft dazu benutzt, um mich nicht „bewegen“ zu müssen. Kleines Beispiel: „Mir geht es nicht gut und ich habe es wirklich schwer, zu vertrauen, denn ich wurde nur ausgenutzt …“ Solche Gedanken sind ausschließlich in der Vergangenheit zu finden und sie waren mir niemals eine Unterstützung! Richte den Blick nach vorne und arbeite an genau den Dingen, die Dich in Deinem Tun behindern. Entdecke, lebe und liebe Dein volles Potenzial!

Ein weiterer ganz wichtiger Punkt ist – und wird es immer bleiben – der NEGATIVE FOKUS. Vielleicht weißt Du ja jetzt genau was ich meine? Du sitzt mit Bekannten oder der Familie beisammen, freust Dich auf eine lebhafte Erzählung des erlebten Urlaubes. Du möchtest von Land und Menschen dort erfahren und WAS aber passiert? Der Fokus liegt leider nur auf den negativen Dingen. Das schlechte Wetter, das Essen, das zu Wünschen übrig ließ. Dem Hotel, das keinesfalls vier Sterne verdient und die ganze Abzocke rund um den Urlaub.

Ein interessiertes Zuhören sieht definitiv anders aus! Ich tu mir dabei immer sehr schwer. Und da sitzen sie, ein großer Haufen Pessimisten, die es nicht anders können. Und es auch nicht böse meinen, aber ihr Glas ist IMMER halb leer … nie halb voll. Sie vergessen auf das Positive … sie haben gar kein Auge dafür, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, die Dinge zu sehen!  Wenn Du es übst, Dinge und Situation auch aus einer positiven Sicht zu sehen, wird die Sichtweise auf die Welt ein immer wichtigerer Bestandteil von Dir.

Auch noch ein wichtiger, aber auch schwieriger Punkt sich davon zu trennen, ist das BEWERTEN. Leider haben wir es so gelernt. Den ganzen lieben langen Tag „bewerten“ wir unser Umfeld. Ganz klar, denn unser Ego ist sehr schnell dabei, zu verurteilen! Tief in uns wissen wir, dass wir diese Eigenart lassen sollten und trotzdem tun wir es. Eine Nebenwirkung ist, es färbt auch unseren Blick. Denn Beurteilen ist meistens auch verurteilen.

Lassen wir unsere Mitmenschen so sein wie sie sind. Mit ihrer ganzheitlichen „Andersartigkeit“. Die Menschen, die Du in Deinem Leben nicht haben möchtest, werden auch keinen Platz in Deinem Leben finden. Ich habe es immer gehasst, wenn mich Menschen, die mich überhaupt nicht kannten, in eine Schublade gesteckt haben! Sie gaben mir nicht mal eine Chance, mich in irgendeiner Form zu beweisen oder mich vorzustellen. Lassen wir das sein. Es ist kein gutes Gefühl. Du kannst sofort damit beginnen und Deine Freunde oder Arbeitskollegen, Dein gesamtes Umfeld, mit neutralen Augen UND Gedanken zu sehen!

SPIELE KEINE ROLLE! Ein so wichtiger Punkt für Dein Leben. Ich habe früher sehr gerne geschauspielert. Ich war mal der Clown, war „dauer-fröhlich“ und nach Außen nie kleinzukriegen. Heute bin ich auch fröhlich, aber ich zeige mich auch oft verletzlich und ruhe bedürftig. Meine Fröhlichkeit kommt jetzt auch von tief drinnen und ist wirklich echt. :-) Genauso wie all meine anderen Emotionen, die ich heute zulasse und auch zeigen kann und auch zeigen will!

Schauspielerei und in Rollen schlüpfen, die einem nicht liegen, ist wahnsinnig anstrengend und kostet soo viel Energie! Ich kann ein Lied davon singen. Ein Ziel von Dir sollte daher sein – SEI IN ALLEN LEBENSLAGEN ECHT! Lebe ein authentisches Leben. Wahrscheinlich wird es im Job nicht immer funktionieren (leider). Aber im Privaten sollte dies Dein einziger Leitfaden sein. Dabei stelle Dir selbst die Frage: „Mit wem umgibst Du Dich lieber? Menschen, die authentisch sind … oder Leute, die meinen, sie „spielen“ vor Publikum?“

Eine sehr große Herausforderung war die SELBSTWERTUNG. Ich habe die meiste Zeit meines bisherigen Lebens gedacht, ich reiche nicht. Ich bin nicht liebenswert, weil ich „falsch“ bin. Diese Gedanken und dieses Gefühl legte mir so unsagbar viele Steine auf meinen Weg! Heute ist mir klar: Es gibt keinen Grund mich ABZUWERTEN. Falls Du das auch tust, bitte ich Dich – stelle Dir ein Mantra zusammen. Eines, das Dir gefällt … wie zum Beispiel „Ich bin ein toller Mensch und habe so viel zu bieten … ich bin genug!“

Ich sehe es heute so: Jeder von uns ist ein Puzzleteil, ohne das ganze Große nicht funktioniert. Hört sich doch prima an? Deshalb versuche Dich von allen Konventionen, die von anderen Menschen festgelegt wurden, FREI ZU MACHEN! Denn es gibt nur ein Ziel – LIEBE Dich so wie Du bist. Die Welt braucht Dich! Bist Du in der Lage Dich selbst von Herzen zu lieben, wird es ein leichtes für Dich sein, diese Liebe weiterzugeben. ›lächel‹.

Und das Schönste und etwas sehr Wertvolles zum Abschluss: ÜBE DICH IN DANKBARKEIT. Nehme nichts als selbstverständlich! Ich glaube wirklich fest daran, dass die Dankbarkeit der Schlüssel zur Zufriedenheit ist. Wenn ich mich umsehe, sehe ich sehr wenige Menschen, die zufrieden sind … glücklich sind. Ich habe da in der Zwischenzeit ganz feine Antennen entwickelt, die mir sagen, wer wahre Zufriedenheit auch lebt.

Wie sieht es denn bei Dir aus? Nimmst Du Dir jeden Tag die Zeit, bewusst DANKBAR zu sein? Schreibst Du an einem Dankbarkeitsbuch vielleicht? Wie gehst Du abends zu Bett? Begleiten Dich dankbare Momente, wenn Du an Deinen Alltag denkst? Alles, was sich hier vielleicht so banal und simpel liest, hat mein Leben verändert! Es ist ein unsagbar kraftvolles Tool. Es lenkt die Aufmerksamkeit im Alltag auf ganz viele schöne Kleinigkeiten, die Du wahrscheinlich sonst übersehen würdest. Dein Fokus wird sich dadurch „schärfen“ … genauso wie Deine ZUFRIEDENHEIT! :D

Mein genereller Tipp noch abschließend: Überprüfe, was Dich bremst. Was würdest Du sehr gerne verändern und wo spürst Du Widerstand? Und vergiss nicht – Zufriedenheit ist ein geselliges Gefühl, dass sich sehr gerne bei Dir blicken lässt!

Schön, dass Du bei mir warst.
Noch schöner, wenn ich Dir damit etwas frischen Input liefern konnte.
Und am Allerschönsten ist es, wenn DU Deine Zufriedenheit schon lange als „Gast“ bei Dir hast.

Lesezeit: 4 Minuten

Und es gibt sie doch. Die Menschen, die keine Lust darauf haben, ihr Leben zu genießen! Sie nörgeln lieber, als mit mehr Zufriedenheit durch den Tag zu gehen. Die letzten Tage war es wieder so krass, all das zu beobachten und aus diesem Grund, bin ich heute mal auf diesen „Zug“ aufgesprungen. ›lach‹.

Ein ganz untypischer Sandra Mayer Beitrag, denn ich betrachte und lebe mein Leben lieber von der anderen Seite. ABER – und so ehrlich bin ich jetzt, es war ja nicht immer so und ich kenne viele Möglichkeiten, um sich das Leben so richtig schwer zu machen. Es gab in meinem Leben eine Zeit, da hab ich es selbst so praktiziert. Die meisten Angewohnheiten bin ich losgeworden, … manches klebt noch ein wenig an meinem Hosenbein. :D Es liegt ja immer bei Dir, wie Du Dein Leben leben willst. Du WILLST (oder kannst noch NICHT) genießen? Dann bist Du heute richtig. ›zwinker‹

Du WILLST genießen? Auch dann darfst Du gerne bleiben. Lies Dir die Möglichkeiten genau durch und sage Dir abschließend: „SO ist es und genau DAS will ich auf keinen Fall!“ Los geht’s.

Anleitung für ein schweres Leben …

KEIN FRÜHSTÜCK AM MORGEN. Ich beginne gleich am Beginn des Tages, denn weshalb solltest Du für die wichtigste Mahlzeit des Tages, so viel Zeit verplempern? Kann mir das jemand sagen? Es gibt doch sehr viel „Sinnvolleres“ … wie  zum Beispiel Facebook und Updates checken! Der Energielevel soll ja auf keinen Fall zu hoch werden. ›zwinker‹

SEI IMMER ERREICHBAR! Also genau DAS, ist ein sehr verlässlicher Punkt, um den Stresspegel den ganzen Tag schön hochzuhalten! Eigentlich bis zum Schlafen gehen. Ich nannte mein iPhone immer „mein einziges wahres Leben“. Alles was und wer wichtig war, befand sich darauf …, auch wenn mir der oder das, meinen Blutdruck zum Kochen brachte. Aber, Erholung … wer braucht das schon? ›lach‹

IMMER SCHÖN JA SAGEN! Uninteressant wo. Ob in der Familie, in der Arbeit, bei Freunden oder irgendwelchen Vereinen – denn wer niemals NEIN sagt, bleibt immer schön ordentlich in Bewegung! ›augenbrauehoch‹

PAUSEN? NEVER! Niemals eine oder vielleicht sogar gleich mehrere Pausen machen und planen. Man sagt doch „Wer rastet, der rostet“ … da ist ganz bestimmt was Wahres dran. Pfff geht auch ohne … irgendwie. ›lach‹

IMMER SCHÖN UNFREUNDLICH. Unfreundlichkeit gehört zum guten Ton. (Scheinbar) da macht man natürlich mit. Das tun, was die meisten tun. Dann kann ja gar nix schiefgehen. Egal wie es aus dem „Wald“ zurück hallt. Hauptsache mehrere Menschen täglich zur „Schnecke“ machen. ›händezusammenschlag‹

KEINE NATUR! Das könnte nämlich entspannende Ausmaße annehmen. Auch wenn der Tag 24 Stunden hat, die bisschen Zeit, die vielleicht überbleibt, kann man sich sparen, um eventuell Waldluft zu schnuppern. Das unangenehme Gezwitscher der Vögel und vielleicht auch noch die warme Sonne im Gesicht, bringt doch alles nichts! ›lach‹

SHOPPEN IST PFLICHT. Und das, wenn geht regelmäßig und mit Ausdauer! Am besten wenn Du freihast. Denn an seinem freien Tag oder am Samstag kann man ja ohnehin nichts Besseres tun? Außerdem tut sich da so richtig viel und man kann sich so richtig schön in der Menge „baden“. Herrlich, nicht wahr? ›kopfschüttel‹

MEHR GELD AUSGEBEN ALS EINEM ZUR VERFÜGUNG STEHT. Alles kann man doch leasen. Alles kann auf Raten gekauft werden! Und wenn mal doch nicht – wird der Rest mit der Kreditkarte bezahlt! No Problem. So bleibt auch die Motivation schön hoch, viel zu arbeiten, denn geschenkt wird einem ja dann doch nichts! Was für ein tolles Leben. ›grins‹

BEEINDRUCKEN! Ganz, ganz wichtig! Wirklich. Sich einfach Dinge zulegen, um Menschen zu beeindrucken, die man eigentlich gar nicht leiden kann … oder wahrscheinlich genau deswegen. DAS ist wohl der Sinn des Lebens! ›lufthol‹

FREUNDSCHAFT MIT HINTERGEDANKEN. Freunde braucht man die? JA, unbedingt. Nämlich damit sie einem die eigene Karriere „ebnen“ und einen weiterbringen. Das war’s aber dann auch. Ein gemeinsamer Austausch, Rückhalt und Spaß … Zeitverschwendung. :-(

NIEMALS VERZEIHEN UND VERGEBEN. Wenn Du niemanden verzeihst, bleibt immer genug übrig, worüber man sich so richtig ärgern kann! Inklusive der Aussage: „ICH bin nicht schuld!“ Sicherlich ganz wunderbar.

DAS JAMMERN NIE VERGESSEN. Wird genug gejammert, sind immer Menschen in der Nähe, die einen bemitleiden. Oder? Jedenfalls eine gewisse Zeit. Außerdem gehen die „Jammer-Themen“ niemals aus … tolle Sache. Es wird niemals langweilig. ›stirnrunzel‹

SELBSTKRITIK! Auch eine absolute Frustgarantie! Das verspreche ich! Sich selbst der größte Kritiker zu sein gehört ins tägliche Programm, um ein richtig schweres Leben führen zu können. ›schulterhoch‹

FERNSEHEN UND DIE TÄGLICHEN NEWS. Wenn es irgendwie möglich ist, sofort den TV an, wenn Du zu Hause angekommen bist. Zeit ist ja angeblich die kostbarste Ressource der Welt, dann macht es ja auch nichts aus, wenn Du diese Zeit mit einer gesunden Portion „Trash-TV“ verplemperst! Den Abend noch mit einer großen Portion „schlechte Nachrichten“ abrunden und der Tag ist perfekt … oder?

Einen hab ich noch. NIEMALS REFLEKTIEREN! Freue Dich niemals über schöne Momente. Schau niemals zurück und lerne vielleicht auch noch aus Deinen Fehlern! Wozu bitteschön? Das Leben ist doch sowieso so trist, ungerecht, langweilig und anstrengend! Es lässt sich doch nichts verändern? ›zwinker‹

Ich könnte noch viele Möglichkeiten aufzählen, um Dir ein „schweres“ Leben zu garantieren. Aber ich will es hier auch nicht übertreiben. Beim Schreiben ist es mir manchmal kalt über den Rücken gelaufen, weil die Erinnerung an so manches eigene Handeln, doch noch in meinen Gliedern sitzt. WIR haben es in der Hand wie wir durch unser Leben gehen möchten.

Viele Dinge sind so einfach zu lenken. Sie sind kostenlos und leicht anwendbar! Alles, was wir dazu brauchen, ist eine ENTSCHEIDUNG. Und ein JA  … ich ändere ab jetzt meine Einstellung.

„Das Leben schwer nehmen ist leicht, das Leben leicht nehmen ist wesentlich schwerer!“

Heute ein etwas anderer Beitrag, der Dir vielleicht auch die Augen etwas weiter öffnen konnte.
Ich wünsche DIR ein absolut leichtes und beschwingtes, glückliches und zufriedenes Leben – tu Dein BESTES!

Lesezeit: 4 Minuten

Ein neues Jahr hat uns wieder und in der Regel fassen wir jedes Jahr wieder neue Vorsätze. Die meisten von uns jedenfalls. Ob wir dieses Vorhaben dann auch umsetzen, hängt von uns, von unserer Motivation ab. Hattest Du 2021 etwas in Deinem Fokus? Was war Dein Vorsatz? Ok. Du hast keine Ahnung mehr und keine Antwort darauf … macht nichts, denn so geht es den meisten Menschen. Wir reden viel und tun wenig, wenn es um Veränderungen geht. :-)

Ich bin ja kein großer Fan von Jahresrückblicken, aber so ganz ohne „schriftlichen“ Jahreseinstieg schaffe ich’s auch nicht! Was ich sicher nicht tun werde, ist das letzte Jahr nochmal Revue passieren zu lassen. Es hat nicht besonders schön begonnen und ebenso wenig glanzvoll geendet. (Für uns allgemein gesehen). Persönlich für mich gesehen, war es ein ständiges rauf und runter. Aber nun ist ja mein Heilungsprozess im vollen Gange und deshalb bin ich sehr zuversichtlich. ›breitgrins‹

Wie ungewöhnlich schnell das letzte Jahr an mir vorbeigerauscht ist, kann ich ja noch immer kaum glauben! Geht es Dir auch so? Meine Highlights hielten sich in Grenzen. Vieles war mir gesundheitlich leider nicht möglich und mein persönlicher Antrieb war nicht immer an meiner Seite. Tja, was soll´s. Neues Jahr – neue Möglichkeit und Chance. DAS ist ja schon mal super! Und deshalb stelle ich mir UND Dir die Frage:

Was wollen wir eigentlich?

Die vielleicht schwierigste Frage überhaupt wird nur selten gestellt. Eine spontane Antwort haben die wenigsten parat. Das ist ja auch kein Wunder, denn diese Frage greift tiefer, als ein „Hallo wie gehts“. Was wir wirklich möchten, hängt nämlich von einem komplexen Zusammenspiel aus Bedürfnissen, unseren Wünschen UND unserer Motivation ab. Nun, wenn es uns das letzte Jahr wieder mal nicht gelungen ist, unsere Vorhaben in die Tat umzusetzen, könnte das einen sehr einfachen Grund haben: Unsere Ziele waren zu weit von unseren Grundwerten entfernt!

Werte können uns viel mehr motivieren als steife Vorsätze! Das ist bei mir definitiv so. Denn meine Werte richten sich nach meinen Bedürfnissen. Bedürfnis nach Selbstbestimmung. Selbstbestimmung wie wir unser Leben gestalten und steuern. Eines der besten Beispiele ist immer unsere Gesundheit. Es lässt sich ganz leicht erklären, warum es wichtig ist, sich an unsere Grundwerte zu orientieren und welche Vorteile dieser Ansatz gegenüber kurzfristigen Neujahrsvorsätzen hat.

Gesundheit statt hungern …

Wir können uns, statt ständig mit dem inneren Schweinehund zu kämpfen, auf unsere Werte konzentrieren. Den Frust in langfristige Motivation verwandeln! Indem wir uns darauf besinnen, was wirklich wichtig ist. Statt andauernd die Waage und den Gewichtsverlust im Auge zu haben, können wir uns auf unsere Gesundheit und ein erhöhtes Wohlbefinden konzentrieren. Unsere Gesundheit ist wesentlich flexibler als kg zu verlieren, denn es schließt auch das mentale Wohlfühlen mit ein. Wenn wir also wieder mal Lust auf ein ausgiebiges Frühstück haben (Nutella & Co), dann sollten wir es uns auch erlauben. Es geht keinesfalls um schnelle Erfolge. Es geht dabei um Grundbedürfnisse und Gesundheit ist ein Grundwert, nachdem wir unser gesamtes Leben ausrichten können. Wenn wir uns also bewusst werden, dass Gesundheit besonders wichtig ist, um uns auch wohler zu fühlen, werden wir unsere Ziele „anders“ definieren … sodass sie auch Spaß machen und langfristig zufriedenstellen. Bei mir klappt dieser Gedankengang viel besser als eine selbstauferlegte Fastenkur! Ich höre auf meinen Körper. Ich erlaube mir, aber steige auch auf die Bremse, wenn mein Wohlbefinden sich meldet. Mit der Zeit pendelt sich dieses Gefühl (nachhaltig) ein. ›lächel‹.

Absichten mit Sinn …

Wie kommst Du also nun von Deinen „Grundwerten“ zu Deinen konkreten Absichten und Zielen? Ich bleib jetzt einfach mal bei unserer Gesundheit. Schauen wir, welche Berührungspunkte dieser Wert mit unserem Alltag hat und wo wir ihn mehr hervorheben können. Wenn wir ein gesundes Leben führen möchten, müssen wir uns nicht zwangsläufig einer bestimmten Diät hingeben oder stundenlang Einheiten auf dem Laufband verbringen. Es sei denn, dieses Bedürfnis kommt völlig freiwillig und wir empfinden ein Wohlgefühl dabei! Ich habe das an und bei mir selbst immer wieder beobachten können. Ohne selbst auferlegtem „Muss“ kommen solche Wünsche ganz von selbst. Weil ich nur meine Gesundheit im Fokus habe. Ich nehme lieber die Treppe als den Fahrstuhl. (Hurra, jetzt kann ich ja ganz langsam wieder). Ich packe lieber mein Fahrrad aus, als schnell ins Auto zu steigen. :-) Ich nehme es gerne in Kauf, etwas länger für manche Dinge zu brauchen, und während meinen Arbeiten, zu pausieren, einfach, weil es mir guttut!

Ich denke mal, jeder muss da seine ganz eigenen möglichen Ziele herausfinden. Ziele, die zu einem passen und die sich im individuellen Alltag auch integrieren und umsetzen lassen. Und es stimmt schon … dieser Satz: „Wo ein Wille ist, ist auch …“ – DU kennst ja das Ende!

Ganz egal …

Welche Wünsche und Ziele Du auch für 2022 in Deinem Kopf trägst, frage Dich, ob es sich um kurzfristige Vorhaben handelt oder langfristige Veränderungen. Sie sollten sich an Deine inneren Werte orientieren. Ich darf Dir versichern, dieses Denken beugt unnötigen Stress und Frust vor und Du kommst damit in kleinen aber sicheren Schritten jedem Deiner Ziele und Wünsche näher (zu Dir). Auch ganz kleine Schritte führen uns in die richtige Richtung. Hauptsache wir finden einen Anfang. Auf welchem Weg auch immer: Nutzen wir unsere Vorsätze im neuen Jahr, um uns noch besser kennenzulernen. :-)

Also, auf ein Jahr, das zu uns passt!

Ich wünsche Dir absolut und von ganzem Herzen nur das Beste.
Pass weiterhin gut auf Dich auf und wenn Du magst, lesen wir uns schon ganz bald wieder!

Lesezeit: 3 Minuten

Was für ungleiches Pärchen sie doch sind. Die Achtsamkeit und die Vergangenheit. Gerade die Vergangenheit hat es nicht leicht! Ewig „altmodisch“, rückständig und wahrscheinlich auch schmerzhaft sei sie gewesen, sagt man ihr nach. Persönlich habe ich das Gefühl, die ganze Welt möchte heute achtsam sein. Den Moment inhalieren. Alle reden sie davon … ja, sie reden allerdings nur davon. Die wenigsten Menschen wollen mit der Vergangenheit nochmal in Berührung kommen. Warum ist das so?

Ich bin selbst ein sehr großer Fan vom Leben im Hier und Jetzt. Auch das nach vorne schauen beherrsche ich inzwischen richtig gut! Aber auf meine Vergangenheit möchte ich niemals verzichten. Denn auch wenn die Achtsamkeit ganz viele positiven Eigenschaften hat, so braucht es trotzdem die Vergangenheit. Die gute Frage ist aber: WIE lassen sich die Achtsamkeit & die Vergangenheit am BESTEN verbinden?

Wo ist die Balance der Beiden geblieben?

Du kennst mit Sicherheit auch einige Menschen, die andauernd von den guten alten Zeiten reden. Früher war alles besser, schöner, man hatte mehr Zeit füreinander, man lachte mehr und generell hätte es FRÜHER das alles NICHT gegeben, was  es heute so alles gibt. STIMMT, sage ich. Gott sei Dank hat sich vieles verändert. Manches zum Guten und manches … na ja, was soll ich jetzt sagen.  Aber das Leben passiert nun mal, ohne dass es uns fragt. Dabei vergessen diese Menschen, dass sich ihr Leben in der Gegenwart abspielt!

Dann gibt es die „Achtsamkeitsanhänger“, die immer im HIER und JETZT leben möchten. Aber auch das funktioniert nicht. Außer man ist vielleicht ein asketischer Mönch in Tibet ›lächel‹! Der Rest unserer Mitmenschen lebt nicht nur im JETZT. Es gibt doch auch genug Positives, was uns die Vergangenheit zu bieten hat. Das, was wir dazu brauchen, um das BESTE von beiden Seiten herauszuholen, ist die richtige Balance. Wenn ich an meine (nicht gerade prickelnde) Vergangenheit denke, kann ich unterm Strich sagen: Es war ganz viel Gutes und Wichtiges dabei!

Bewegte Vergangenheit …

JEDE Erinnerung, egal was es auch war, unsere Erlebnisse in der Vergangenheit, lassen auch die Gegenwart anders erscheinen. Wenn wir viel erlebt haben, hatten wir auch immer die Möglichkeit, viel gelernt zu haben! Unsere persönliche Entwicklung vorangetrieben zu haben, um Fehltritte umgehen zu können. Aber es sind auch die schönen Erinnerungen, die uns niemals genommen werden können. Sie bleiben in unserem Herzen und verdichten unser Leben. SCHÖNES darf in unseren Gedanken weiterleben und demnach vielfach wiederholt werden!

Kein Wachstum ohne Vergangenheit …

Ich habe keine Ahnung, wie viele Fehler ich in meinem bisherigen Leben schon gemacht habe! Es waren mehr als genug. Aber ich weiß, dass ich aus den meisten Situationen gelernt habe und persönlich daran gewachsen bin. Klar war sehr vieles mit Ärger verbunden. Hat sich das „Feuer“ aber erstmal gelegt – begann das Wachstum.

Es sind immer die Rückschläge und Fehlentscheidungen … die Tiefen unseres Lebens, die unser Leben erst lebenswerter machen! Weil sie uns wachsen lassen. Ich lernte erst durch all die Krisen und Tiefen, auch die „Höhen“ besser zu schätzen.

Wir hängen so oft in der Vergangenheit fest. Ärgern uns über verpasste Chancen und sind immer noch wütend, über die Fehler die wir einst machten. Ich kenne so viele Menschen, die über den Verlust eines geliebten Menschen nicht hinwegkommen … sie trauern einer „Liebe“ hinterher, die viele Jahre vorüber ist und wo der Verstand auch heute sagt: „Hey … es war gut so wie es gekommen ist!“ Ich kenne all das wirklich sehr gut. Doch wie lässt sich genau diese Vergangenheit besser bewältigen? NUR mit Achtsamkeit sage ich Dir.

Mit der Vergangenheit leben …

ACHTSAMKEIT – sie bedeutet nichts anderes, als sowohl seine Handlungen als auch seine Gedanken und Gefühle bewusst wahrzunehmen UND das Hier und Jetzt nicht zu vergessen! Es gibt natürlich immer Momente, in denen die Vergangenheit einfach schöner sein kann als der momentane Moment. Zum Beispiel, wenn ich in einer stickigen Straßenbahn fahre oder einen langweiligen Termin wahrnehmen muss. DANN wäre ich auch lieber woanders … an einem schönen Ort aus meiner Vergangenheit.

Deshalb sollten wir unsere Vergangenheit immer nutzen und über positive Momente unseres Lebens nachzudenken. Wir dürfen zurückschauen und in den alten guten Zeiten wühlen. Sie vertreiben die schlechten Gedanken … die Vorwürfe und Fehler, die immer noch in uns verankert sind.

Ich mache es so: „Die Guten ins Köpfchen, die Schlechten ins Tröpfchen“ ›lach‹

Wenn schöne Erinnerungen und Gedanken aus meiner Vergangenheit auftauchen, behalte ich sie gerne. Ich schenke ihnen einen schönen Platz in meinem Herzen. Es sind meine Ressourcen für die weniger guten Tage in meinem Leben. Sie bringen mich zum Strahlen und ich kann es sehr genießen in das ein oder andere Erlebnis, einzutauchen. :-)

Und wenn sich wieder mal Negatives aus meiner Vergangenheit in meinem Oberstübchen breit macht, lass ich sie z i e h e n!
Ich sag „ciao“ und erfreue mich der Gegenwart. Ich bin dankbar dafür, dass es NUR Gedanken aus der Vergangenheit sind!

Es ist ein schöner Weg … der achtsame Weg der Vergangenheit.
Es ist ein (mein) Weg, der Lebenskunst und Leichtigkeit.

Die Vergangenheit ist wie ein Teppich. Wir können auf ihm SCHREITEN oder auf ihm ausrutschen.

Fühl Dich gedrückt, verstanden und gesehen.

Lesezeit: 3 Minuten

Die Menschen werden älter und die Krisen werden immer jünger und häufiger. „Sag mir Dein Alter und ich sage Dir, in welcher Lebenskrise Du Dich befindest …“ Sehr zugespitzt formuliert und ich würde es mir auch niemals zutrauen, DAS zu wissen und zu erkennen. Aber dieser Satz ist mir um die Ohren geflogen. Sind alle Lebensphasen mit Krisen verbunden? Oder sind es nur Übergänge und Lebenswenden, die auch ohne „Krisen“ mach- und schaffbar sind?

Krisen sind im Allgemeinen ein Wendepunkt einer Konfliktentwicklung. Es ist eine entscheidende Phase in unserem Leben, in der wir sehr viele Fragen stellen und noch mehr Antworten bekommen (ob wir denn wollen oder nicht). Das seelische Gleichgewicht gerät dabei oft ins Wanken, wenn wir mit Lebensumständen konfrontiert werden, die wir in dem Moment nicht bewältigen können. Das Leben verlangt viel. Vieles, das nicht auf unserer Wunschliste steht, kommt prompt daher. Und anderes, dass wir uns so sehr wünschen, tritt nie ein! So sehr sich auch unsere Geschichten alle voneinander unterscheiden – es gibt tatsächlich bestimmte Muster oder Herausforderungen, die wir alle in den einzelnen Lebensabschnitten zu bewältigen haben. Das ALTER spielt dabei nur bedingt eine Rolle, finde ich.

Krise bedeutet NICHT Untergang

Die Krisen haben mich schon sehr früh in meinem Leben besucht. Wobei ich das Wort „Krise“, glaube ich, damals gar nicht benutzt habe. Für mich war es einfach „scheiße“ (sorry), aber nie das Ende meines Lebens. Heute bin ich noch immer nicht „krisenfrei“, aber die Sichtweise darauf und die Bezeichnung hat sich massiv dazu verändert. Krise bedeutet für mich nicht Untergang oder das Ende … ich sehe sie als Übergang in eine neue Phase. 

Wobei dieser Übergang auch Lebenswenden einschließen kann. Vieles, was mir als 20- oder 30-Jähriger sehr wichtig war und mir Halt gegeben hat, habe ich mit 40, oder heute mit 58, ganz anders gesehen! Es würde mir alles andere als Sicherheit schenken. ›lach‹. Viele Lösungen, und ich spreche jetzt für uns alle, die wir in jungen Jahren für uns fanden, erweisen sich in späteren Lebensphasen als reinstes „Provisorium“ … das dem Härtetest des Lebens nicht gewachsen ist! Ich glaube, es ist wichtig, sich diesen seelischen „Wandlungen“ zu stellen, OHNE die eigene Originalität von den damit verbundenen Turbulenzen wegblasen zu lassen.

Weisheiten für Krisen in unserem Leben als Frau

In solchen Übergängen ist es wirklich nicht einfach, in der Vielfalt der vielen Stimmen in uns, die BESTE Stimme für unser Ziel herauszufiltern. Die eigenen Gefühle erheben ihr lautes Organ und das noch in schnellem Stimmungswechsel. Freunde und Bekannte machen „laut“ verständlich, welche Tipps wohl die besten für uns sind. (In Wirklichkeit widersprechen sie sich alle!) Auf Bücher und Ratgeber ist auch kein richtiger Verlass.

Und leider ist die eigene innere Stimme, auf die wir uns so oft und sehr gut verlassen konnten, NICHT klar genug hörbar. Man fühlt sich angesichts des Unbekannten im eigenen Inneren schon verwirrt! Jedenfalls war das mein Empfinden. Man fühlt sich versucht, alles Bisherige einfach über den Haufen zu werfen! Persönlichkeitsentwicklung braucht aber etwas Bleibendes … etwas worauf man zurückgreifen und das nicht in jeder Lebenskrise neu gesucht werden muss!

Die Weisheit könnte also heißen: Binden wir uns in Zeiten seelischer Ausgewogenheit an bewährte Haltepunkte, damit wir in seelischen „Umbruchphasen“ unsere Mitte nicht verlieren. Damit jede Krise zu unserer Chance wird!

Dinge, die mich dabei unterstützen

Ich schreibe mir in meinem eigenen „Lebenstagebuch“ schöne Augenblicke und fördernde Erfahrungen auf. Ich notiere mir dazu Dinge, die mir geholfen haben wieder in mein Gleichgewicht zu finden. Eine sehr wichtige Rubrik sind Notizen zu der Frage: Was gibt meinem Leben Sinn und macht mich glücklich?

Ich habe mir angewöhnt, jeden Tag eine Zeit der Ruhe einzuplanen. Egal ob zu Hause in meinem Arbeitszimmer oder in der Natur. Und vielleicht rollst Du jetzt gleich mit den Augen – aber ich erzähle dem da oben in „Walhalla“ ›lach‹, kurz wie es mir so geht. Manchmal verläuft dieses intime Gespräch freundlich und manchmal ist es alles andere als das. Es geht dabei nur darum, dass mein Faden nach oben immer aktiviert ist, wenn Krisen kommen. ›zwinker‹.

Nach Gesprächen mit mir nahestehenden Menschen frage ich mich immer wieder mal: Ist mir diese Person auch wirklich eine Hilfe, sollte ich ihn/sie brauchen? Dann, wenn ich selbst mit mir nicht mehr klarkomme? Und dann wird es mir wieder ganz bewusst, was zu tun ist: Da, wo ich Halt erleben darf, ist es so wichtig, diese Beziehung ganz bewusst und liebevoll zu pflegen.

Es sind nicht sehr viele Dinge, die mich persönlich in Lebenskrisen unterstützen, ABER sie sind sehr nachhaltig und sicher. Jedenfalls erlebe ich es so. Jeder kann noch manches ergänzen. Entscheidend ist jedoch nur das eine: Diese „Ankerpunkte“ sind dazu da, uns durch solche unangenehmen und aufwühlenden Phasen hindurchzuhelfen. Solange, bis die Stimmen in uns wieder ruhiger geworden sind und nicht mehr planlos durcheinander „schreien“. :D

Erst dann wird es wieder möglich sein, mithilfe unserer inneren und einzig wahren Stimme, die nächsten Herausforderungen und Wachstumsaufgaben anzugehen. Und darum geht es doch im Leben. Lebenslang zu der uns bestimmten Größe heranzureifen.

„Manchmal ist Dein Weg NUR durch die Mauern versperrt, die Du selbst errichtet hast. REISS SIE EIN!“

Folker Alisch

Eine schöne Zeit ganz ohne Krisen, stattdessen mit ganz vielen wunderschönen Momenten, die für Dich bestimmt sind!
Alles Liebe.

Lesezeit: 4 Minuten

Als introvertierte Frau in einer extrovertierten Welt zu leben, ist jeden Tag aufs Neue eine Herausforderung. DAS können mir sicher viele Intro-Frauen bestätigen. Von allen Seiten bekommen wir „Auflagen“. Wie wir sein sollten … was wir tragen sollten … wie wir reden und lächeln sollten und so weiter. Diese Normen können zurückhaltenden Frauen das Gefühl vermitteln, dass sie den „Weiblichkeitsstandard“ nicht erfüllen. Manchmal kann das wirklich sehr frustrierend und anstrengend sein.

Gleich mal vorne ab: Ich BIN eine introvertierte Frau. Ich kenn mich aus in der Gesellschaft, wo redselige gesprächige Frauen die Norm sind. Ich muss auch zugeben, dass sich ein großer Teil in mir  sehr verändert hat. Mein Leben ist mehr still als laut. Und das ganz freiwillig bitteschön! Ich ziehe die Menschenleere der Masse vor! Und wenn du nicht redest … redest … redest, dann kann etwas mit dir nicht stimmen. Das ist jedenfalls die Meinung der anderen. Denn Frauen gelten doch als gesprächig? Sie sind einfach zu unterhalten und lachen ständig? Das sind die Gedankengänge anderer zu diesem Thema.

Damit kann ich nicht dienen …

Und ganz viele andere Frauen ebenfalls nicht. Ruhige Frauen bekommen sofort eine Bewertung verpasst. Wir werden als eingebildet, gefühlskalt und frustriert wahrgenommen. Das erlebe ich oft. „Warum bist du so schlecht gelaunt? „… „Oder traust du dich nicht zu reden?“ Fragen, die gerne gestellt werden. Denn normalerweise ist diese Art bei gestandenen Frauen nicht üblich. Ja, wie soll ich erklären, dass ich grundsätzlich nicht gerne viel rede! Für mich ist das völlig normal.

Introvertierte Frauen, und ich habe viele davon kennengelernt, sind sehr schlecht im Smalltalk. Es langweilt und ermüdet uns viel zu schnell. Wir reden nur, wenn wir etwas Wichtiges zu sagen haben. Es ist für uns Intros keine neue Situation, aber es wäre wünschenswert, sich deswegen nicht so oft so viele Fragen stellen zu müssen.

Sollen wir uns in eine Kultur einfügen, in die wir nicht passen?

Was macht eine attraktive Frau aus? Diese Frage stelle ich oft und bekomme immer dieselben Antworten. Männer definieren so: Kontaktfreudig muss sie sein. Sie soll die Kunst des Flirten und der Unterhaltung kennen. Und sollte jede Art von Spaß verstehen und natürlich mitmachen. Ist „Frau“ so wird sie als selbstbewusst, gesellig und selbstverständlich als attraktiv wahrgenommen.

Ja, ich stimme dem zu. Extrovertierte, spontane Frauen tun sich dabei leicht. Sie können darauf losreden, kichern da und dort, flirten wie von selbst und es scheint, als hätten sie ein sehr unbeschwertes leichtes Dasein.

Aber ist man als „stille“ Frau wirklich um so viel weniger attraktiv? Ja, wir reden vielleicht weniger. Lachen leiser. Sind solider in unserer Art und wir wissen meistens, wovon wir reden. Unsere Argumente fallen „anders“ aus. ›zwinker‹. Und ich finde, es liegt genau deshalb ein gewisser Charme in der leisen Art, die uns begleitet. Und trotzdem wird es von der eklatanten Attraktivität der extrovertierten Frau in den Schatten gestellt.

Introvertierte Frauen haben keine Angst vor Menschen …

Wenn Leute hören, dass eine Frau gerne auf Distanz geht, still und lieber wenig als viel redet, beginnen die Menschen sich darüber ihre ganz „eigenen“ Gedanken zu drehen und zu bilden. Nur weil man als Intro nicht die Gesellschaft der Menschen sucht und braucht, hat man automatisch Angst vor ihnen! Wir sind NICHT schüchtern, weil wir weniger reden.

Introvertiertheit und Schüchternheit sind keinesfalls das Gleiche! Eine Intro-Frau entscheidet sich dafür in der Anwesenheit mehrerer Menschen überhaupt wenig zu reden. Ein schüchterner Mensch möchte zwar mitreden aber fühlt sich zu gehemmt und unsicher das zu tun.

Und ich möchte auch klarstellen, Introversion und Angstzustand sind ebenso grundverschiedene Dinge. Soziale Ängstlichkeit ist ein Zustand der Psyche. Sie tritt bei sozialen Interaktionen auf und kann genauso von extrovertierten Menschen gleichermaßen erlebt werden. Mich hat auch diese Seite eine ganze Weile begleitet.

Und auch wenn ich sehr oft von mir gebe, dass ich kein Menschenfreund bin, hasse ich den Menschen und die Gesellschaft an sich nicht. Ich brauche sie eben nicht. Im Gegensatz zu einer extrovertierten Person, die sich durch soziale Kontakte energetisiert fühlt, fühle ich mich in der Gesellschaft sehr schnell ausgelaugt und müde. Dann ist es Zeit, sich Zeit zu nehmen, alleine zu sein um wieder aufzutanken!

Das Thema Mann: Wir mögen Männer. Und wir wollen nicht für den Rest unseres Lebens solo sein und bleiben! Sicher werden das einige wollen, aber es hat nichts mit Introvertiertheit zu tun. Nur weil ruhige, unauffällige – damit meine ich nicht das Optische – nicht in jeder Situation auf Teufel komm raus flirten, sich die Seele aus dem Leib quatschen und lachen, heißt das nicht das kein Interesse besteht ECHTE und TIEFE Verbindungen einzugehen. Doch! Das möchten wir! Eben anders …

Wir sind auch keine Spaßbremsen, weil wir sehr gerne Zeit alleine verbringen möchten. Intros genießen die Zeit mit ihren „Lieben“ am meisten. Dazu braucht es nicht mal eine Großfamilie. Mir persönlich reicht mein Herzmensch … manchmal ein paar Freunde und ab und zu meine Kinder. Und natürlich unsere Hunde! :D Es ist aber tatsächlich so, dass auch Freunde und Kinder manchmal Anstrengung bedeuten. Diese Menschen wissen aber darüber Bescheid. Sie akzeptieren es, wenn es danach wieder heißt: Ich zieh mich zurück … in meine leise Welt. ›lächel‹.

SCHLUSSWORT:

Heute habe ich als Intro zu Dir geschrieben. Viele stellen sich unter meiner Person etwas ganz anderes vor. Deshalb war es mir mal wichtig Dich über meine Schulter schauen zu lassen. :D Vielleicht erkennst Du Dich ja in manchen Passagen wieder? Wenn es so sein sollte, denke daran, dass DU klug, stark und verantwortungsbewusst bist! Du kannst alle Herausforderungen überwinden! Es ist absolut möglich für eine introvertierte Frau das Leben zu leben, dass sie sich für sich vorstellt. Auch in einer lauten, lärmenden Welt.

Ich wünsche Dir eine gute und nicht allzu „laute“ Zeit. Und wenn Du magst, darfst Du mir gerne Deine Gedanken und Erfahrungen zu meinem Thema heute dalassen.