Wie erreicht man ein erfülltes Leben. Was muss man ändern und vor allem wie ändert man sein Leben und seinen Lebensstil um ein achtsameres, positiveres und wertschätzenderes Leben führen zu können.
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Es ist sehr einfach, sich pudelwohl zu fühlen, glücklich und zufrieden zu sein und in seiner Mitte zu ruhen, wenn im Außen, also alles um uns perfekt läuft! Wenn sich die Dinge so entwickeln, wie wir es uns erträumen. Wenn wir alles unter Kontrolle und fest im Griff haben. Wir mit Menschen umgeben sind, die genau auf unserer Welle reiten und sich auch so verhalten wie wir es mögen.

Ich muss gerade etwas schmunzeln. Weil gerade ich, mich zu diesem Artikel hingezogen fühle. Für mich gab es nur zufriedene Tage, wenn mein Morgen auch ohne Probleme begann. Das bedeutet kein Stress am Morgen, keine Diskussionen oder zu viel Gerede. Keine Anrufe und keine Menschen, die auf mein „Guten Morgen“ nicht reagierten … das entschied sich alles in den ersten zehn Minuten nach dem Aufstehen. Die äußeren Umstände waren dafür verantwortlich, auf welchen Level meine „Zufriedenheit“ stand.

Wie sehr werden wir von Außen beeinflusst?

Was, wenn die äußeren Umstände nicht mitspielen und unsere Zufriedenheit und unser Wohlergehen dadurch ausgebremst wird? Was wenn etwas eben nicht so wie geplant läuft?

Wie geht es Dir, wenn Du schon am frühen Morgen einen Anruf bekommst, der Dich unter Druck setzt. Der Dir Deinen ganzen Tagesablauf durcheinander wirft? Wenn Hindernisse daherkommen oder Du durch oder von jemanden enttäuscht wirst?

Stelle Dir diese Fragen bildlich vor und versetze Dich in eine solche Situation. Ich bin mir ganz sicher, dass Du eventuell vor ein paar Tagen genau in so einer Lage gesteckt hast. ›zwinker‹

Es kommen Umstände auf, die nicht kuschelig sind.

  • Was sagt Deine Zufriedenheit?
  • Wie meldet sich Dein Wohlbefinden?
  • Und wie lange ruhst Du in Deiner Mitte … ?

Los, sag schon … Hand aufs Herz. Ist nicht so ganz einfach, habe ich recht?
Ich muss dazu sagen, ich kenne schon Menschen, die es tatsächlich schaffen in keiner Lage Ihre Zufriedenheit und Ihr Wohlbefinden aus den Augen zu verlieren! Und ich sage Dir noch etwas: DAS waren die Menschen, die mich damals fasst, verrückt gemacht haben! Dieser nie aus der Bahn zu Werfende zufriedene Gesichtsausdruck machte mich wahnsinnig und eifersüchtig zugleich.

Also es gibt sie schon, diese Ausnahmen. Aber bei den meisten Menschen ist es anders. Die innere Balance und die liebgewonnene Zufriedenheit sind vorbei. Vorbei ist der Flow und das eins sein mit sich und dem Leben :-) …
Es ist eine menschliche Tatsache, macht aber alles nur noch schlimmer.

„DU bist für Dein Glück selbstverantwortlich meine Liebe …“

Dieser Satz flog mir immer um die Ohren von diesen „in sich ruhenden Menschen“, die mich wahnsinnig machten. Ich hatte schon genug, dass der Tag frustrierend begann. Stressig und richtig „bescheiden“ war! Die Klugschwätzer Zitate konnte ich damals gar nicht haben.

Für mich hörte sich das immer so an, als sei ich selbst an den Dingen schuld, die in meinem Leben nicht rund liefen.
Wenn im Außen alles zu Wünschen übrig lässt, stoßen solche Ansagen bei den meisten Menschen auf Ablehnung und Widerstand.

In diesem Artikel möchte ich aber nicht der Schuldfrage für irgendetwas nachgehen, sondern vielmehr der Frage:

  • WAS bestimmt über unseren Gemütszustand und unserer Zufriedenheit?
  • WER kann diesen Zustand verändern?
  • Wem geben wir eigentlich so viel Macht darüber?

Zufriedenheit und die Abhängigkeit

Es ist einfach so. Wenn wir unser Wohlbefinden und unsere Zufriedenheit vom Außen abhängig machen, haben wir unweigerlich Stress und springen von einem Problem in das andere. Warum? Weil wir keinen Einfluss mehr auf unsere Zufriedenheit haben. Wir sind dem Leben und den Menschen voll ausgeliefert.

Ich komme wieder mal mit einem Beispiel:

Wir fühlen uns gut, weil wir ein schönes Kompliment bekommen haben. Oder, weil wir Anerkennung für unsere geleistete Arbeit erhalten haben. Wenn das nicht geschieht, sind wir bei weitem nicht so gut gelaunt. Jemand sagt etwas oder sagt etwas nicht … davon machen wir unsere Zufriedenheit abhängig. Wir reagieren auf Knopfdruck anderer Menschen.

Sicher wird nicht jeder Mensch und jede Situation unsere Knöpfe drücken können, aber glaube mir, es wird immer genügend geben, die Einfluss auf unser Wohlbefinden haben. Oftmals reicht schon die Warteschleife am Telefon, ein Regenguss, die Unpünktlichkeit einer Person oder das Verschütten der Kaffeetasse, um negative Stimmung aufkommen zu lassen.

Es ist die Welt da draußen, die unseren inneren Zustand diktiert.

Automatisch ist die Angst dabei

Wenn wir es zulassen, dass unsere Zufriedenheit von Außen abhängt, ist die Angst sofort dabei.

  •  ANGST, etwas NICHT zu bekommen. Wie Geld, Job, Anerkennung, Komplimente, Liebe …
  •  ANGST, etwas ZU bekommen, was wir uns nicht wünschen. So wie Krankheit oder Einsamkeit …
  •  ANGST zu verlieren was wir lieben.

Egal um welche Angst es sich handelt, Angst macht immer unsicher. Sie hindert uns in so vielen. Wir sind dadurch unentspannt und können Dinge nur sehr selten gelassen entgegennehmen. Unbewusste Angst, lässt uns Menschen auch gerne in einen Kontrollwahn gleiten. Man möchte alles im Leben schön im Griff halten. Situationen und Menschen werden manipuliert, in der Hoffnung, dass es einem danach besser geht!

Ich weiß, dass das sehr viel Kraft kostet. Jede Menge Aufwand der aber auf Dauer nichts bringt.
Andere Menschen und den Stand der Dinge werden wir nie wirklich kontrollieren können.

Was wir allerdings schon unter Kontrolle haben, ist unser Innenleben. Wir haben zwar nicht die Macht zu entscheiden was wir erleben, aber wir können immer entscheiden, wie wir mit dem Erlebten umgehen! Das ist das Wichtige daran.

Innere Zufriedenheit ist die Voraussetzung für ein schönes Leben

Was heißt das im Klartext?

  • Dankbar sein, um Glück zu erfahren.
  • Selbstliebe … ein großes Thema! Sich selbst lieben um geliebt zu werden.
  • Sich selbst anerkennen, um anerkannt zu werden.
  • Positiv denken, auch wenn es nicht immer leicht ist.
  • Den eigenen Einfluss auf unser Wohlbefinden, NIEMALS unterschätzen!

Deshalb macht es auch sehr viel mehr Sinn, sich um unser Innenleben zu kümmern und somit zur nachhaltigen Zufriedenheit vorzustoßen. Wir alle sollten weit mehr egoistisch denken, wenn es um unser Wohlbefinden geht! ›lächel‹

Mir ist vor ein paar Jahren der „Knopf“ aufgegangen wie man bei uns so schön sagt. Diese Menschen, die mich früher mit Ihren „Klugscheißer – Zitaten“ beinahe wahnsinnig gemacht haben, sind heute Menschen, von denen ich sehr viel lernen durfte. Sie haben mir den Rat gegeben, mich nicht mit weltbewegenden Veränderungen auseinanderzusetzen, sondern mich auf kleine Kurskorrekturen zu konzentrieren. Damit es mir gut geht und immer besser gehen wird.

Und genau das möchte ich Dir auch weitergeben. Sei gerne egoistisch, wenn es um DEIN Innenleben, Deine Zufriedenheit und Dein Wohlbefinden geht … schließlich haben wir nur das eine Leben. ›zwinker‹

Halte immer wieder an und frage Dich: Was kann ich für mein Wohlbefinden tun, dass diese Zufriedenheit auch bleibt.

Viel Spaß bei Deiner „Kurskorrektur“.

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Es gibt Momente, da haben wir das Gefühl, dass die Sonne sich nicht nur hinter einer Wolke versteckt, sondern dass sie total verschwunden ist. Wir fühlen uns manchmal verloren. Wissen nicht, wer wir eigentlich sind. Wir finden uns in einem riesigen Haufen voller Pflichten und Erwartungen wieder, der irgendwie nicht aufzuarbeiten ist. Nichts geht mehr. Alles steht und ruht.

Ich arbeite gerne! Mein Problem ist nur, ich nehme mir manchmal zu viel vor. Ich meine immer noch so schnell zu sein wie ich mit zwanzig war, dabei vergesse ich das ich doch schon ein paar „Stürze“ mit Folgen hinter mir habe. Und dann kommt der Satz, den ich enttäuscht zu mir selber sage: „Ich schaff das nicht!“ Diese Gedanken oder ich sollte sagen, diese Tatsache, kommt immer wieder mal vor. Ich kann die Sonne nicht sehen …, obwohl sie, da ist!

Systemüberladung – könnte ich auch dazu sagen

Natürlich arbeite ich an meinem Bewusstsein, jeden Tag und auch mit richtigen Fortschritten! Ich fühle mich heute sehr viel klarer als vor ein paar Jahren. Leider bewahrt uns das (noch) nicht, immer mal in solche Momente zu rutschen. Momente, in denen einfach so viel ansteht, dass am Ende gar nichts mehr geht! Unser System ist überlastet. Und trotzdem versuchen wir es am Laufen zu halten.

Dabei, wenn wir genau hinhören, schreit unser Inneres: „Stopp, anhalten, Pause, JETZT“! Unser Körper schickt uns viele Signale. Bei mir machen sich diese bemerkbar, indem ich unaufmerksam werde. Meine gute Laune mich verlässt, ich mich verspanne und sehr oft auch Schmerzen am ganzen Körper bekomme.

In der Zwischenzeit habe ich ja gelernt, dass die Natur, Meditation, richtiges Atmen usw. mich sehr gut in Balance hält. All diese Hilfsmittel erinnern mich daran, wer ich bin. Wo ich hingehöre und was ich will. Dabei fühle ich meine Freiheit und bin auch schlagartig entspannt. Alles gut und wunderbar. Doch wenn ich in einer totalen Wolke stehe, keine Sonne zu sehen ist … dann funktioniert das leider auch nicht mehr. Ich habe zu spät auf meine Körpersignale gehört.

Und, wenn die Entspannungsmethoden nicht helfen?

… dann gehe ich in meine „Frauenecke.“ Ich bin enttäuscht von mir und meine Gedanken dazu unterstützen dieses Gefühl natürlich bestens. Wenn ICH überfordert bin, will ich mich auch nicht inspirieren lassen, ich will keine Bücher aufschlagen, aus denen ich etwas lernen könnte. Da ist mir sogar lesen zu anstrengend. Menschen will ich auch keine sehen, da müsste ich viel zu viel reden. Und ich mute niemandem meine Gesellschaft zu, wenn ich ein rotes Tuch vor meinen Augen habe. :D

Und jetzt kommts. Ich komme mir beinahe etwas albern vor, wenn ich das so unter das Volk streue. ›lach‹ Was mache ich um wieder in meinen „Normalzustand“ zu kommen? Schnell, unkompliziert und ohne Aufwand? Es ist sehr unspirituell und auch nicht gerade gesund.

Meistens sind es ja die Dinge, die wir ansonsten vielleicht gar nicht so gerne tun, weil sie angeblich unserem inneren Wachstum und unserer äußeren Erscheinung schaden? Aber genau in solchen Augenblicken wo sich die Sonne hinter einer so mächtigen Wolke versteckt hält, sollten wir uns genau diese Dinge erlauben!

Schokolade hilft mir dabei, die Sonne auch hinter der Wolke zu sehen

Ich habe die Tage eine Packung belgische Meeresfrüchte gegessen. Das ist dieses weiße und dunkle Nougat-Konfekt, das wie Meeresfrüchte aussieht. Einfach nur sensationell traumhaft lecker gut. Ich habe meine Kopfhörer aufgesetzt und dabei gute Musik gehört. Trank dazu zu viel Zucker in Form einer Limonade und fühlte mich wohl dabei. Plötzlich erschien mir meine „Überladung“ gar nicht mehr so groß! Ich ertränkte meinen roten Tag einfach in belgischer Schoki und Zuckerwasser.

Um von einem gestressten und überforderten Zustand wieder in seine Balance zu kommen, brauchen wir einfach eine Zwischenstation. Für mich ist es eben eine „Schokoladenbar“. <lach>

Wenn wir immer sehr bewusst und klar durch die Welt laufen, wenn wir immer  in unserer Balance sind, dann kommt es schon mal vor, diesen Zustand nicht mehr ganz so toll zu finden. Und dabei kann es vorkommen, dass wir uns nach Dingen sehnen, von denen wir wissen, wir sollten sie besser sein lassen. Ich habe wirklich sehr vieles ausprobiert. Ich habe alles getestet was mich aus meiner manch malen Überforderung  herausholt. Und um dorthin zu gelangen, hilft etwas so banales wie  Schokolade und Zuckerwasser. :-)

Vielleicht liegt es daran, dass es viele von uns an eine „Belohnung“ erinnert? An schöne Momente, an Trost und Liebe …, auch wenn das auf Dauer Spuren hinterlässt, an manchen Tagen werde ich zur „Schokoladenvergewaltigerin“. Ich steh dazu und finde es völlig in Ordnung.

Ich sage mir dann: Jetzt ist es genug. Ich höre auf meinen Körper, der mir flüstert – STOP es ist genug. Mach ne pause, es ist Zeit für Genuss. <3

Und plötzlich scheint die Sonne wieder …

Und wenn ich dann so dasitze, die Füße hochgelagert, mir ein Früchtchen um das andere in meinen Mund schiebe, dann spüre ich es ganz deutlich: JA, die Sonne ist immer da … ich habe sie bis zuvor nur nicht sehen können.

Dieses Gefühl sagt mir alles, definitiv wirklich alles, kommt NACH mir. Ich bin an erster Stelle. Ich muss nicht alles an einem Tag erledigen. Auch dann nicht, wenn ich es mir fest vorgenommen habe! Wenn ich mich und das ist auch sicher passend für Dich, an diese Regel halte, haben die eigenen Batterien genug Reserve. Es wird uns der Saft nicht ausgehen.

Schau auf Dich. Gib Dir, was Du brauchst. Bei mir ist es eben Schokolade, Zuckerwasser und Musik. Bei Dir vielleicht ein Nachmittag Netflix und Chips? Egal was, Du darfst alles, solange es Dir Gutes tut. Verwöhne Dich mit so einfachen leichten Dingen. Danach kommt auch der Moment wieder, wo es uns leicht und schnell von der Hand geht, wieder weiterzumachen. Dinge zu erledigen!

Also denke daran: Die Sonne ist immer da …, auch wenn wir sie gerade mal nicht sehen können. ›zwinker‹

Was machst Du, wenn Du nicht vorwärtskommst. Du Deine Balance verloren hast? Machst Du dennoch weiter oder hörst Du auf Deine Stimme Deines Körpers?
Ich wünsche Dir eine tolle Woche, ob mit Schoki, Chips oder einfachem nichts tun.

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Wir leben heute länger, als noch vor 100 Jahren. Eine schöne Sache finde ich und dennoch haben so viele Menschen Angst vor dem älter werden. In jüngeren Jahren freut man sich auf die Pensionierung, um endlich das zu tun, was im Arbeitsrhythmus keinen Platz und auch keine Zeit findet. Rücken die Jahre näher, sieht die Sache schon etwas anders aus. Etwas Angst ist spürbar. Schließlich hat der letzte Lebensabschnitt auch etwas Endgültiges. Manchmal macht es den Anschein, dass wir „altern“ mit einer Krankheit vergleichen. Ist das Altern ein Tabuthema?

Als ich vor fünf Jahren meinen runden Geburtstag feierte, falsch, … eigentlich habe ich ihn nicht gefeiert, es war halt irgendwie herausgekommen. Wurde mir die magische Grenze bewusst, die dieses Alter für viele Frauen um mich herum darstellt! Generell war es mir unheimlich, dass man so viele Reaktionen auf diese „Zahl“ bekommt. Dabei war ich über Nacht nicht anders geworden. Ich konnte auch ohne Panik auf den morgigen Tag gut schlafen. :D

Ruhig sollte er nur ablaufen. Ohne Party und ohne Tamtam. Es ist auch bis auf ein paar interessante Aussagen so gewesen. Ich kann mich erinnern, wie eine Bekannte für mich entschied, dass mein Leben jetzt bergab gehen würde. Dass der Verfall einsetzt und mein Körper mir ab jetzt tägliche Streiche spielen wird!

Ein „Alles Gute zum Geburtstag!“ wünschte mir ein Arbeitskollege, mit der Frage: „Wie alt bist du jetzt?“ als ich antworten wollte, warf er schnell dazwischen: „Sorry, eine Frau darf man ja nicht nach ihrem Alter fragen …“ Ich grinste und sagte locker: „Fünfzig.“ Irgendwie sah er mich komisch an und sagte nix. Mir war auch egal, ob er mich auf älter geschätzt hat oder nicht.

Die Antwort von Frauen auf diese Frage ist meistens eine andere

Mich hat es ein wenig verwundert, weil er meinte, es sei unhöflich nach meinem Alter zu fragen? Ich weiß, dass eine häufige Antwort von uns Frauen auf diese Frage ist: „Was glaubst Du denn, rate mal …“. Ja und dann müssen (sollen) Männer auch noch schätzen, was meistens in die Hose geht. :D Außerdem werden sie sich hüten, zu hoch zu greifen! Ja und dann fühlt sich „Frau“ gut, weil sie jünger geschätzt wurde, … der Mann ihr geschmeichelt hat. Ganz ehrlich? Wahrheitsgemäße Antworten gibt es selten.

Sobald wir mit dem Älterwerden konfrontiert werden, wird das Alter zum Tabuthema. Und das geschieht meist schon Ende zwanzig. Mit dreißig hatte ich tatsächlich eine Endzwanziger Krise! Es war, aber Gott sei Dank meine erste und ich hoffe auch letzte, was das Alter betrifft. ›lach‹

Eine Frau, die ihr wahres Alter verrät, ist fähig alles zu verraten.  Oscar Wild

Wir alle altern. Wovor haben wir Angst?

Ich habe keine Angst vor dem Altern. Ich würde mir nur einen gesunden Körper für diese Zeit wünschen! Vielleicht ist es das, was uns manchmal Angst macht? Vielleicht haben wir alternde Familienmitglieder, die ständig grantig sind. Oder eine Nachbarin, die sofort die Polizei anruft, wenn ein Grashalm abbricht. Oder eine schwerkranke Oma? Vielleicht kennen wir jemanden der dank Schönheitsoperationen, Botox und Zentimeter dicker Make-up Schicht einfach nicht zu altern scheint?

Das Alter kann schon auch ganz schön schaurig sein. Und das alles zu beobachten, macht uns Angst.
Aber es steckt da auch noch die „Urangst“ in uns. Die Angst vor dem Tod. Wenn wir mit unserer eigenen Vergänglichkeit konfrontiert werden, wenn wir nicht genau wissen was uns erwartet. Alles Unbekannte ist mit Angst verbunden. So ehrlich muss man sein. Wir kennen bis jetzt nur das Leben und ein Ende können sich die wenigsten vorstellen.

Dass der Tod in unserer Gesellschaft aus dem Leben gesperrt wird, wir selten darüber reden, tut natürlich sein Übriges.

Was können wir gegen diese Angst tun?

Ich bin immer der Meinung, dass wir über alle Ängste reden sollten, die uns beschäftigen. Danach geht es besser und wird leichter. Außerdem – wenn wir uns um ein ausgeglichenes gesundes Leben bemühen, auf unseren Körper hören, gibt es keinen Grund, nicht bis ins hohe Alter fit zu sein?

Klar ist ein ausgeglichenes Leben keine Garantie dafür, ohne Krankheit zu altern. Aber dabei hilft uns die innere Einstellung zum Leben. Wir haben sehr viel in der Hand, mehr als wir meinen. Es ist wichtig die wertvolle Zeit in unser Wohlergehen zu investieren!

Und dann ist noch die Sache mit der „Schönheit“ oder?

Die Gesellschaft hat verlernt, was Schönheit ist. Das denke ich mir jedes Mal, wenn ich in Instagram scrolle, eine Welt voller Barbie-Puppen, deren Alter wir nicht mal erahnen können. Ist das Schönheit? Die Medien strengen sich ebenfalls an, um uns „umzuleiten“. Ich nehme mich selbst da gar nicht heraus.

Was ich aber sicher sagen kann. Die Falten können uns nicht entstellen, wenn wir älter werden. Echte Schönheit umhüllt den Körper mit einem warmen Licht und lässt unsere Falten gut aussehen. Du kennst bestimmt jemanden der so eine unglaubliche Ausstrahlung besitzt und Du die Falten in deren Gesicht nicht mal ansatzweise störend empfindest?

Ich finde Menschen mit Falten interessant und schön. Ich selbst habe bei der „Faltenausteilung“ ja doppelt aufgezeigt. Sie kommen daher, weil ich so viel Freude habe. >laut lach<

Selten wird über die Vorteile des Alterns geredet

Ich weiß wie früher alte Menschen für ihr Alter geachtet wurden. Für mich stecken sie voller Weisheit. Heute werden sie sehr oft als lästig, senil und dement angesehen. Keiner nimmt sie wirklich ernst. DAS muss nicht unser Schicksal sein! Wie wäre es mit einer neuen Vorstellung vom Altern?

Also ich möchte eine weise alte Dame werden. Die ihre Geschichte vom Leben im Gesicht trägt. Zugänglich für alle! Ich weiß, dass ich bis dahin jede Menge gelernt habe und ich vollkommen gelassen auf meiner Veranda sitzen kann. Ich werde den jungen Jahren nicht nachtrauern, werde auch nicht tauschen wollen. Darauf freue ich mich.

Es ist an der Zeit, dass wir endlich damit aufhören, uns mit allem was uns zur Verfügung steht, gegen das Altern anzukämpfen. Wir sollten uns mit Würde auf diesen Prozess einlassen. Suchen wir uns positive Vorbilder und freuen wir uns auf die Weisheit, die das älter werden, mit sich bringt. Und wenn Du Dich das nächste Mal in den Spiegel siehst, ärgere Dich nicht über eine neue Falte, sondern lächle darüber und denke über die Geschichte nach, die sie Dir erzählt. <3

Wie geht es Dir mit diesem Thema? Hat sich im Laufe der Jahre etwas verändert in Deinem Denken? Ich freu mich auf Deinen Kommentar.

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Kennst Du das Gefühl, wenn sich Dein Bauch zusammenzieht? Wenn es sich plötzlich anfühlt, als würde eine Herde Ameisen in Dir um die Wette rennen? Ich meine NICHT dieses unangenehme Gefühl, dass mit Ängstlichkeit zu vergleichen ist. Nein, ein angenehmes wunderschönes Gefühl, dass Dich zum Losrennen, Loslegen ermutigen will. Du verspürst einfach ungeheure Lust, eine Idee in Deinem Köpfchen umzusetzen. Der Gedanke lässt Dich nicht frei. Du freust Dich auf ein TUN oder aber auch auf einen Menschen so sehr, dass Dein ganzer Körper kribbelt. Genau dieses Gefühl meine ich. :D

Ist Dir klar, dass Dein Körper ein großartiger Wegweiser ist?

Wenn ich daran denke, wie oft mein Körper schon mit mir geredet hat (eigentlich macht er das ja andauernd), und wie viele Male ich seine Signale ignoriert habe, tut es mir noch immer leid genau DAS getan zu haben! Die Sprache unseres Körpers zu lernen, ist ein ganz großer Schritt hin zu einem erfüllten Leben.

Er kennt in Wahrheit immer die richtigen Schritte für unser Leben. Wir müssten nur genauer hinspüren und darüber nachdenken, was gemeint sein könnte, wenn ER manchmal in Rätseln und vielen verwirrenden Gefühlen mit uns spricht. Am aller Besten ist es, dem Ameisengewimmel zu folgen!

Dieses Gefühl in meinem Körper ist beinahe so präzise wie ein Schweizer Uhrwerk. Ein Beispiel: Ich habe ein paar Stunden freie Zeit, die ich nur für mich nutzen kann. Bevor es soweit ist, denke ich schon über etwas nach, das ich machen möchte/werde. Ich freue mich über diese Tätigkeit so sehr darauf, dass mein Körper zu kribbeln beginnt.

Dieses Gefühl kann nicht falsch sein! Es bedeutet, dass es der richtige Weg ist.

Der Körper ist mit unserer Intuition besser verbunden als unser Kopf

Er kann uns sehr deutlich zeigen, ob wir richtig handeln oder nicht. Wenn es so wild in uns kribbelt, ist das ein untrügliches Zeichen dafür, dass wir genau hier und jetzt bei einer unserer Leidenschaften tätig werden. Dass wir tun, was wir gerne machen und wir unserem Lebenssinn folgen.

Wie oft sind wir schon krank geworden, während es uns mental nicht gut ging. Krank werden ist ein Zeichen unseres Körpers. Er sagt uns, es wäre an der Zeit, einen Gang runter zu schalten. Sich Ruhe gönnen. Das ist die nicht so erfreuliche Unterhaltung unseres Körpers.

Genauso kann er aber auch auf positive Art und Weise zu uns sprechen. Alles, was wir dabei tun müssen, ist auf seine Wegweiser zu achten. Alles wahrzunehmen und danach zu handeln.

Wir sollten die „Klugheit“ öfter ignorieren

Mir spielt meine Vernunft sehr oft den Schwarzen Peter zu. Sie will mir dann erklären, dass das was ich mache, bescheuert ist und eine reine Zeitverschwendung! Das kluge SEIN in mir ist Meisterin darin das angenehme Kribbeln in mir zurückzuhalten. Manchmal ist es dabei so hartnäckig, dass sich der große Ameisenhaufen in meinem Bauch vollkommen auflöst.

Schon klar, dass wir im Leben auch Notwendigkeiten nachgehen müssen und uns nicht nur dem widmen können, was uns ein warmes Bauchgefühl verschafft. Aber ich merke es selbst immer mehr, wie wichtig es ist, diesem Gefühl mehr und mehr Raum zu verschaffen. Warum? Weil sich das Leben dadurch massiv verändert! Je mehr Raum für schöne Gefühle … umso schöner wird Dein Leben werden. 

Ich denke mir selbst oft, es ist so einfach. Die richtigen Entscheidungen kommen mehr und mehr automatisch, wenn wir unseren Körper als Wegweiser verwenden. Versuche es mal … höre in Dich hinein. Kribbelt es? Dann gib dem nach und tu es einfach! Wenn Du das kannst, stehst Du mit Dir selbst in einer sehr guten Verbindung. Und genau so kannst Du Dich verwirklichen. <3

Bei mir ging es sogar soweit, dass ich 90 % meines Lebens nach und nach verändert habe, weil mir das „Kribbeln“ abhandengekommen war. Das wirklich Erstaunliche dabei ist, dass dieses Gefühl losrennen zu wollen, uns mit Energie auffüllt, anstatt uns welche zu nehmen!

Es fühlt sich ganz leicht an. Dieses Gefühl führt uns zu so vielen tollen Erlebnissen. Also je öfter ich Tätigkeiten nachgehe, die meine Ameisen in mir wieder aus dem Stall lassen, hält dieses Gefühl auch sehr lange an. Ich weiß einfach, dass das der richtige Weg ist. Ein gesunder Weg der glücklich macht. :-)

Sich selbst zu überraschen ist, was das Leben lebenswert macht.

Oscar Wilde

Fazit

Beobachte doch mal Dein gutes Gefühl, Dein Kribbeln im Bauch, wenn es da ist. Nimm Dir die Zeit um herauszufinden, was Du möchtest und brauchst. Was sagt Dein Körper und was steht auf dem Wegweiser? ›zwinker‹
Ich würde mir sehr Wünschen, dass Dir gefällt, was Dein Körper Dir zu sagen hat!

Eine Menge kribbeliges Bauchgefühl wünsche ich Dir und viele schöne Tätigkeiten, die Dich glücklich machen. <3

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Du fühlst Dich im Alltag nicht richtig anwesend? Du geisterst durch den Tag, ohne dass Du ihn so richtig zu greifen bekommst? Du bist gedanklich meistens abwesend. Die schönen Momente und Ereignisse hinterlassen keinerlei Spuren bei Dir? Dir fehlt Deine Stabilität und Dein innerer Halt?  Ich kenne das. Solche Situationen treten hin und wieder ein, wenn wir zu viel kopftechnisch arbeiten. Unser Schwerpunkt liegt dann im Geiste. Und der veranlasst, dass wir unsere Standhaftigkeit im Alltag verloren haben. Es fehlt der Boden unter unseren Füßen. Warum „Erdung“ so wichtig für unsere Zufriedenheit ist.

Ich bin jetzt keine Frau, die spirituelle und geistige Arbeit anbieten kann. Aber ich halte sehr viel von Menschen, die diese Gabe besitzen. Ich bin mir sehr sicher, dass Dir das Wort erden bereits das ein oder andere Mal zu Ohren gekommen ist? Meine erste Erfahrung machte ich, als ich dieses „planlose“ Verhalten hatte. Mein Atem kam nie in meiner Bauchhöhle an, meine Gefühle waren taub und ich hatte generell das Gefühl, das mein ganzes Leben an mir vorbeizog. Ich bekam damals den Rat: „Hey, du solltest versuchen dich richtig zu erden. Ganz bewusst den Boden unter deinen Füßen spüren!“ Ich fragte mich damals warum ich das tun solle und was dieser Hokuspokus mit meinem Befinden zu tun hatte …

Der Kontakt zu Mutter Erde

Alle Naturvölker sind sich bewusst, was die Kraft zur Mutter Erde bewirkt. Sie würdigen die Natur. Sie leben an bzw. in der freien Natur. Sie gehen barfuß, sitzen und schlafen am „heiligen“ Boden. Diese Menschen sind, dank ihrer inneren Einstellung und ihres Lebensstils, gut geerdet.

Natürlich schlage ich jetzt nicht vor, dass wir alle unsere Betten abbauen und uns auf den Boden schlafen legen sollen. :D Wobei ich schmeiße mich schon ab und zu gerne in die Wiese, wenn ich mit unseren Hunden unterwegs bin. Ich mag dieses Gefühl, wenn ich Arme und Beine von mir strecke, ins Blaue über mir schaue und ich mich richtig mit der Natur verbunden fühle! <3 Auch das ist Erdung …

Was ist aber mit dem Großteil von uns Menschen? Wir sitzen die meiste Zeit in geschlossenen Räumen. Inhalieren die Stadtluft. Stecken in Schuhen, die uns sehr oft drücken. Gehen auf Flüsterbeton und schlafen weit vom Erdboden entfernt. Die natürliche Erdung ist da wirklich weit entfernt.

An Tagen ohne Erdung fehlt die innere Stabilität

Ich nehme wieder mal mich als Beispiel: Wenn ich nicht gut geerdet bin, bin ich meist sehr unkonzentriert und hektisch. Ich fange Dinge an und lasse mich sehr schnell davon ablenken sie zu Ende zu führen. Oder ich bin gedanklich total abwesend. Gerade wenn ich versuche einen Artikel zu schreiben, verliere ich unterm tippseln den Faden. Ich fühle mich auch schneller verunsichert. Auf den Punkt gebracht, es fehlt mir die innere Balance. Und das macht mir körperlich und seelisch zu schaffen.

Jetzt weiß ich es ist höchste Zeit mich zu erden sobald solche Symptome meinen Tag zu dominieren versuchen. Mich mit dem Boden unter meinen Füßen zu verwurzeln. :D

Wir leben in dem Bereich zwischen Himmel und Erde. Mit den Füßen der Erde verhaftet, mit dem Kopf in geistigen Ebenen unterwegs. Es ist dabei völlig egal, ob wir dies durch

  • ständiges sich Sorgen
  • Gedankenjagen
  • mediale Arbeit
  • oder durch eine Arbeit, die viel Nachdenken erfordert tun.

Damit wir kraftvoll in unserer Mitte ruhen können, ist es wichtig den Gleichklang zwischen beiden Seiten zu finden und auch zu halten. Und genau dabei hilft uns das Erden. Es ist wichtig es immer und immer wieder zu tun. Es sollte eine Regelmäßigkeit entstehen. Am besten ist es, auf unser Innerstes zu hören. Es sagt uns immer, was wann zu tun ist. Leider sind wir Menschen aus eigener Ansicht nicht perfekt und deshalb übersehen wir das zu oft.

Und wie geht das „Erden“ jetzt?

Wie gesagt, meine Arbeit besteht nicht darin, mich energetisch anzupreisen. Aber ich kann Dir eine Auswahl verschiedener Wege vorschlagen, die für mich sehr hilfreich sind, wenn meine Phase der Stabilität zu wackeln beginnt. :-) Schau einfach, was Du mit Leichtigkeit in Dein Leben einbauen kannst. Und vor allem was zu Dir passen könnte!

Besonders gut verbindest Du Dich mit Mutter Erde, wenn Du Dich mit der Materie beschäftigst. Das ist deshalb so gut, weil Du damit den Bodenkontakt immer wieder herstellst. Noch intensiver ist die Wirkung wenn Du sie ganz bewusst ausführst … so wie zum Beispiel in die Wiese legen, barfuß laufen oder mit Steinen und Sand im Wasser spielen.

Alle die einen Hund haben, wissen vermutlich was ich meine. Wir nehmen die Natur durch das ständige innehalten ganz anders wahr. Ich merke es nach jeder Hunderunde, wie ich innerlich stark zurückkomme. Müde aber glücklich. <3

Was Du noch tun kannst? Tätigkeiten die Dir dabei helfen:

  • Tanze. :-)
  • Wandere, spaziere durch den Wald.
  • Gartenarbeit ist etwas Fantastisches um sich zu erden.
  • Arbeite mit Modelliermasse.
  • Laufe barfuß, so oft es Dir möglich ist! Taufrisches Gras oder im Sand.
  • Auch wenn Du jetzt lachen wirst, aber trage (im Winter) rote Socken. Die Farbe ROT steht für das Wurzel Chakra und das ist für Deine Anbindung an die Erde zuständig.
  • Beschäftige Dich mit Tieren. Streichle und kuschle, was das Zeug hält. ›lach‹
  • Lasse Deiner Kreativität freien Lauf und male. Farbe und Pinsel ermöglichen Dir, Deine inneren Bilder auf die Erde zu bringen. <3
  • Meditiere. Auch, wenn Du kein Profi bist. Es gibt so viele gute geführte Meditationen, die nicht länger als 15 – 20 min dauern.

Wenn all diese Tätigkeiten zu „aktiv“ für Dich sind, hast Du auch die Möglichkeit Dich einer „geistigen Erdung“ hinzugeben. Die Absicht hinter Deiner Handlung ist der ausschlaggebende Punkt! Wenn Du diesen Weg gehen möchtest, achte bitte darauf, dass Du das sehr liebevoll tust. Mutter Erde … sie ist auch Trägerin einer Menge Schmerz und Verletzung. Sich mit diesen Bereichen zu verbinden, würde Dir keinen Frieden bringen.

Was kannst Du tun?

  • Lauf in die Natur und suche Dir einen Baum. Er sollte Dir gefallen, Dich ansprechen. Umarme ihn. Spüre seine Wurzeln, seine Verbindung zur Erde. Aber auch gleichzeitig seine hohe Baumkrone, die mit dem Universum verbunden ist. Der Baum ist in der perfekten Balance.Als ich meinen ersten Baum umarmt habe kam ich mir sowas von bescheuert vor, dass kann ich mit Worten gar nicht fassen! Ich hatte Angst mich könnte jemand dabei sehen. Es war mir wirklich peinlich. Heute liebe ich es. <3 „Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt …“ Khalil Gibran
  • Erde Dich über einen passenden Halbedelstein. Trage ihn am Körper oder nimm ihn öfter mal in die Hand. Ich habe mir aus Speckstein einen „Handschmeichler“ gefeilt. Eine kleine Kugel, die fast überall, dabei ist. Du kannst Dir aber auch einen Stein, den Du am Meer oder in einem Flussbeet gefunden hast, nehmen und ihm einen besonderen Platz schenken?

Das ist es, was ich Dir heute gerne auf den Weg mitgeben möchte. Die Natur ist einfach unschlagbar, wenn es um Erdung geht. Verbringe soviel Zeit als möglich mit und in ihr. Ich kann es bis heute noch nicht glauben, wie sehr sich mein Leben, mein innerer Halt  und meine Balance eingependelt hat, seit ich mich damit auseinandersetze. Erschöpfung und das Gefühl ausgebrannt zu sein, ist immer weiter von mir entfernt.

Also übersehe Deine eigenen Wurzeln und ihr stabiles inneres Fundament nicht! Pflege es, dann ist alles gut. <3

Ich wünsche Dir viele schöne Momente in der Natur. Der Sommer bietet uns ja dazu das perfekte Fundament. Pass gut auf auf Dich und ich freue mich, Dich bald wieder abholen zu dürfen. :D

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Denke lieber für Dich selbst als sich der Masse der Menschen anzuschliessen! So möchte ich heute einen mir sehr wichtigen Artikel einleiten. Wenn alle von der Brücke springen, würdest Du es deshalb doch nicht tun, oder doch? Ich will damit sagen, etwas zu machen weil die Masse es macht, bringt niemandem etwas und Dir am aller wenigsten …

Die Gesellschaft erwartet von uns, dass wir uns alle so verhalten wie sie es vorgibt, wie sich eben die Masse verhält. Tun wir das nicht, weigern wir uns mit der Masse mitzulaufen, reagieren die meisten Menschen ziemlich irritiert oder sogar verärgert! Wenn ein Mensch aus der Reihe tanzt wird das nicht gern gesehen. Schließlich springen ja alle von der Brücke.

Zum Teufel mit den „Brückenspringern“

Das meine ich ganz ehrlich genau so. Treffe Deine eigenen Entscheidungen … lebe Dein eigenes Leben und vor allem denke Deine eigenen Gedanken! Ich stelle mir gerne und auch sehr oft die Frage: „Weshalb?“ Warum sollte ich so handeln wie andere das wollen? Und zwar stelle ich mir diese Frage immer dann, wenn es um Verpflichtungen, Forderungen oder Erwartungen geht, die mir nicht gefallen. Dann überlege ich, welche Motive oder Gründe dahinter stecken könnten .

Mit der Antwort: „Weil das nun mal so ist oder so gemacht wird“ gebe ich mich nicht mehr zufrieden! Mit diesem Dilemma werden wir alle tagtäglich konfrontiert. Im Berufsleben ganz besonders stark, aber auch in unseren Beziehungen und bei unzähligen Entscheidungen, die wir jeden Tag treffen müssen.

Du alleine entscheidest

Gegen „Brückenspringer“ und die Erwartungen unserer Mitmenschen können wir nichts tun. Doch wir können für uns alleine die Entscheidung treffen ob wir ebenso springen oder nicht, ob wir tun was von uns erwartet wird oder eben unsere eigenen Entscheidungen treffen.

Ich marschierte sehr sehr oft zur Brücke, ich schaute übers Geländer … trat aber nach ein paar Überlegungen wieder zurück und kehrte der Brücke meinen Rücken zu. Mir wurde beim nach Hause gehen bewusst, wieviele unbegrenzte Möglichkeiten uns allen doch zur Verfügung stehen!

Aber zunächst müssen wir uns ganz bewusst dafür entscheiden, anders zu denken als es die Masse tut.

Es geht dabei nicht darum aus Trotz anders zu entscheiden, es geht einzig darum uns selbst treu zu bleiben, unseren eigenen Weg zu gehen. Immerhin ist es unser Leben. Warum also stellen wir nicht unsere eigenen Spielregeln dafür auf? Wir können uns damit nicht nur selbst etwas Gutes tun, sondern gleichzeitig auch unseren Mitmenschen helfen.

Ich habe mir vor langer Zeit ein geniales Zitat abgeschrieben, leider weiß ich nicht mehr von wem es ist. Diese Zeilen mischen sich immer wieder unter meine Gedanken:

„Die meisten Menschen führen ein Leben in stiller Verzweiflung und werden so zu Grabe getragen, während ihr Lied immer noch in ihnen schlummert …“

Ich denke, dass bedarf keiner näheren Erklärung. Du weißt sicher was ich damit sagen möchte. In unserem Leben einfach so umzudenken ist garantiert nicht einfach, es ist eine Kunst!

ICH war eine „Brückenspringerin“, gehörte also zur Masse und das die meiste Zeit meines Lebens. Bis zu dem Zeitpunkt in dem meine innere Wandlung einsetze. Sie begann in einer schwierigen, ich muss fast sagen, in einer fast aussichtslosen Lebensphase. Jede Menge unzähliger Veränderungen standen vor meiner Tür. Alle wollten sie auf einmal herein, aber ich konnte meine Tür nur sehr zaghaft öffnen … ich war zu festgefahren in meinen Strukturen und hatte vor allem eines – Angst. Und irgendwann sprang mir dieses Zitat ins Gesicht. :-)

Lebe anders als die Masse

Das Studium „Mensch“ beginnt mit den neuen Erfahrungen

Sein Leben anders zu leben, als die Masse es tut, bringt viele neue Erfahrungen mit sich. Auf dem Weg dorthin begegneten mir die unterschiedlichsten Menschen. Einige wollen behilflich sein beim erreichen der eigenen Ziele. Andere versuchten wirklich alles um mich davon abzuhalten. Alles was sie wollen ist Kontrolle und mich beeinflussen!

Das Studium „Mensch“ wird also mit solchen Begegnungen sensibilisiert. Ein sehr interessantes Studium das wir total umsonst erhalten :-).

Zwischenfrage: Warum gibt es bloß so viele Menschen die gefallen daran finden, anderen Menschen mehr zu schaden als sie zu unterstützen? Sie hängen sich an Deinen Gürtel fest und lassen nicht so schnell wieder los. Energiesauger … falsche Kritiker, die es nicht glauben wollen, dass andere Menschen plötzlich anders Leben möchten!? Das es möglich ist mehr zu erreichen als man selbst für möglich gehalten hätte! Hier spielt der Neid eine große Rolle, der Neid auf den Mut etwas anders zu machen.

Es sollte nichts mehr so sein wie es vorher war

Für mich war es eine klare Sache geworden. Meine schwierige Lebensphase hatte auch etwas Positives an sich. Sie öffnete mir meine Augen und ich wusste was ich wollte, besser gesagt, was ich nicht mehr wollte. Es sollte nichts mehr so sein, wie es vorher war!

Keiner muss so leben, wie andere Menschen es von uns verlangen. Es funktioniert … wir können lernen uns von den Anforderungen anderer Personen zu befreien. Natürlich musst DU es wollen – die Entscheidung liegt bei Dir! Was Du allerdings mitbringen solltest, wenn Du Dein Leben nicht als „Brückenspringer“ zu Ende leben willst, ist:

  • Sei offen für alles NEUE, neue Ideen, neue Menschen und wenn es sich ergibt, auch einer neuen Umgebung.
  • Du musst mit Deiner Momentan-Situation unzufrieden sein.
  • Du musst bereit sein, Dein Leben und die Verantwortung dafür, selbst in die Hand zu nehmen.
  • UND Du musst bereit sein, viel dafür zu tun, Arbeit mit Dir selbst.

Wenn Dir diese Dinge bewusst sind, befindest Du Dich schon auf der richtigen Fahrbahn! Ich dachte mir immer, dass der Schlüssel zu einem neuen, schöneren Leben weniger Arbeit sei. Meine Erkenntnis heute, die natürlich meine ganz persönliche ist: Menschen arbeiten gern und auch viel. Es muss jedoch eine Arbeit sein, die wenig Kraft und Energie verbraucht, viel Geld bringt und jede Menge Freizeit lässt!

Mhm. Alles klar. DAS ist die Arbeit mit sich selbst aber sicher nicht! Deshalb bleiben auch so viele Menschen „Brückenspringer“ >zwinker<.

Abschließend noch eine Erfahrung, über die ich sehr dankbar bin

Die unvergesslichste Zeit im Leben ist nicht die, in der uns alles in den Schoss gelegt wurde und alles glatt lief … NEIN es ist die Zeit, in denen wir mit Herausforderungen zu kämpfen hatten. Fazit – eine Herausforderung ist IMMER eine lohnende Erfahrung …

Es kann sein, dass ich Dir jetzt Deine Zeit gestohlen habe, wenn es so sein sollte – sorry, es tut mir leid.
Es kann aber auch sein, dass Du gerade auch auf dem Weg bist, ein anderes Leben zu suchen, zu wollen oder schon mitten drin bist und genau diese Worte gebraucht hast um am Weg zu bleiben – weg von der Brücke … Dann habe ich erreicht was ich eigentlich wollte! <3

“ Die Tragik des Lebens ist nicht so sehr das, was wir erleiden, sondern vielmehr das, was uns fehlt.“  T. Carlyle

Ich wünsche Dir vom ganzen Herzen ein Leben fern der Masse, individuell und authentisch schön …

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Unsere Lebensqualität ist fest mit unserer Gesundheit verbunden. So ist es unsagbar wichtig auf unsere Gesundheit zu achten. Dabei geht es um mehr als „nichts“, sprich keine Krankheiten, zu haben.  Viele Menschen bemerken erst wenn sie keine Kraft und Lebensenergie haben, das ihre Gesundheit verloren gegangen ist. Dann gibt es, wie aus dem Nichts, einen Seitenhieb, der uns zwingt den Fokus auf unsere Gesundheit zu richten. Dann ist „Schadensbegrenzung“ angesagt. 

Bevor Du Dir jetzt vielleicht denkst, dass Dich gleich Unmengen an Gesundheits-Tipps erwarten werden, Du kannst Dich entspannen, das wird nicht passieren. Es ist aber so, dass mich das Thema Gesundheit jeden Tag besucht. Gesundheit wird erst recht zum Thema, wenn wir uns in der zweiten Lebenshälfte befinden. Wir haben leider nur einen Körper und keine Ersatzteile auf Lager (was ich mir aber so sehr wünschen würde). Teile, die wir einfach ein und austauschen können, wenn etwas bricht, abgenützt oder sich vielleicht weigert eine notwendige Rolle in unserem Körper, weiter zu spielen. Deshalb ist es umso wichtiger sich liebevoll um unseren Körper zu kümmern!

Viele von uns sind damit überfordert

Ich muss auch ehrlich zugeben, die vielen Ratschläge was das Beste für unseren Körper ist, sind so verwirrend und oft auch widersprüchlich, so sind wir damit einfach überfordert. Das Ergebnis is wir kümmern uns gar nicht um uns selbst, lassen es so laufen weil jede Anstrengung einfach nur schwierig ist. Ich frage mich selbst immer wieder: Was ist für meinen Körper das Beste? Wie oder bei was fühle ich mich gut und wohl? Das nennt man Fürsorge … ein sehr wichtiges Tun, das leider zu oft in Vergessenheit gerät.

„Sei genauso gut zu Dir wie zu Deinem Lieblingsmenschen. Schließlich bist Du der einzige Mensch ohne den Du wirklich nicht leben kannst.“

Wenn Du Dir diese Fragen stellst, kommt es natürlich darauf an wie Du Dich gerade fühlst. Und genau aus diesen Gefühlen werden sich Deine Handlungen ableiten die Du in Deiner momentanen Verfassung tun kannst. Es wird also so sein, dass Deine Fragen: „Was ist gerade das Beste für mich, oder was möchte und kann ich tun damit es mir besser geht?“ in verschiedenen Momenten auch unterschiedliche Antworten liefern .

Bei mir ist es sehr oft so, dass ich wenn ich mich top fit fühle, an einem Energieüberschuss „leide“. Das bedeutet ich muss mich betätigen, mein Umfeld würde sonst darunter leiden. Auf der anderen Seite weiß ich aber auch, ich sollte diese „Top-Phasen“ auch dazu nutzen nicht zu übertreiben … das mache ich aber nie! Ich vergleiche es mit Essen: Manche Dinge sollten wir meiden weil sie uns nicht bekommen. Nur sie schmecken uns eben viel zu gut und nehmen dann das unangenehme Gefühl danach in Kauf.

So in etwa geht es vielen Menschen bei vielen Dingen. In Wahrheit wissen wir alle was uns gut tut und was wir besser sein lassen sollten, wir tun es nur nicht.

Wir behandeln unseren Körper nicht immer perfekt

Wir sind nicht in der Lage, zu jeder Zeit immer das Richtige zu tun. Wir sind nun mal nicht vollkommen und lassen uns viel mehr von unseren Gefühlen leiten als von unserem Verstand. Das ist nun mal so. Perfektion hat mit Lebensqualität nichts zu tun ist meine Meinung. Wenn wir uns allerdings zu oft von falschen Dingen verleiten lassen, müssen wir natürlich mit Konsequenzen rechnen. DAS schließe ich aber jetzt mal einfach aus. Denn schlechte Gewohnheiten sind sehr schwer wieder abzulegen. :D

Ruhe und ein gesunder Schlaf sind wichtige Faktoren für unseren Körper, denn diese können eine ganze Menge an Mängeln kompensieren. Das die notwendige Energie, die wir tagsüber brauchen, darauf ankommt welche Nahrung wir zu uns nehmen ist ja nichts neues. Und das wir uns so viel als möglich bewegen sollten auch nicht. Letztlich ist es so, dass wir nur diesen einen unseren Körper haben, um den wir uns gut kümmern müssen! Auch wenn wir nicht immer das Richtige tun, sollten wir darauf achten (an den meisten Tagen) unseren Körper zu behüten und zu erhalten mit besten Wissen und Gewissen, denn krank im Bett, lässt sich unsere Welt schlecht erkunden. Wir können nicht effektiv sein und verspüren dadurch auch keine Lebensenergie … unsere Lebensqualität ist eingeschränkt.

Unsere Gesundheit bestimmt unser Leben

Sie bestimmt ob wir uns leistungsstark und begeisterungsfähig sind. Auch darüber wie wir auf andere wirken. Anziehend oder eher abstoßend … also unser Charisma hängt ebenfalls davon ab wie „gesund“ wir sind. Dazu möchte muss ich auch noch sagen, ich habe viele Menschen bzw. Frauen kennengelernt die einen zu schwer bepackten Rucksack an Krankheit mittragen müssen oder mussten … ihre Aura und ihr Charisma haben sie jedoch dabei NIE verloren, ganz im Gegenteil! Es bedarf auch einer besonderen Sichtweise die Dinge zu sehen anzunehmen und damit zu leben.

Ich habe erst letzte Woche einen kurzen Post veröffentlicht, der beschreibt das wir trotz Bemühungen und einem gesunden Lebensstil den Tatsachen ins Auge blicken müssen, das nicht alles in und ans zu „reparieren“ ist. Wichtig dabei ist nur NIEMALS aufzugeben! <3

Jeder Körper und jeder Mensch ist anders

Das ist mir bewusst, wir sind alle einzigartig und demzufolge ist nicht zwangsläufig für alle das Gleiche gut. Doch eines betrifft uns alle, wir müssen auf die eigenen Instinkte zu hören – auf die Intuition! Viele Frauen haben verlernt auf die eigenen Körpersignale zu zu hören, sie bewusst wahrzunehmen. Mir ist es in diesem Artikel so wichtig darauf hinzuweisen, eine ausgeglichene und „kluge“ Lebensweise anzustreben. Denn nur so bleibt uns eine gute Lebensqualität lange erhalten. Es geht nicht darum auf alles zu verzichten – es geht wie immer um das richtige Maß aller Dinge!

Das Leben soll uns Freude und Spaß bringen. Wir alle wollen genießen. Die Lebensfreude inhalieren und Lebensenergie empfinden oder?  Wir möchten keine Abstriche machen, unser Leben mit Einschränkungen und Beschränkungen führen und selbst wenn es aus körperlicher Sicht nicht immer so geht wie wir es gerne hätten … es darf kein Grund sein, uns vom Leben fern zu halten.

Eine gute Lebensqualität wird nicht über Nacht erreicht. (Falls Du sie noch nicht hast) Es braucht Zeit und langfristige Strategien um so zu leben wie man leben möchte. Damit meine ich unsere Zufriedenheit und dem Erkennen was für uns gut ist und wie wir mit den Einschränkungen in unserem Leben umgehen können. Löse langfristige Ziele niemals mit kurzfristigem „Flickzeug“. Betreibe keinen Raubbau an Deiner Gesundheit denn damit wird Deine Leistungsfähigkeit die zu Deiner Lebensqualität benötigst, beeinträchtigt!

Deine Lebensqualität wächst, mit der Bereitschaft zur Dankbarkeit.

Es war mir ein Bedürfnis und eine große Freude heute für Dich diesen Beitrag zu schreiben, und vielleicht konnte ich Dich auf manches aufmerksam machen, was Du wahrscheinlich weißt aber nur vergessen hast! Pass auf auf Dich und sei gut zu Dir. Bis bald.

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Das Alter und die Veränderung gehört nun mal wie der Deckel zum Topf. Mit zunehmenden Alter werden wir etwas ruhiger, wir setzen unsere Energie nicht mehr für sinnlose Dramen und aussichtsloses Chaos ein. Das Leben macht uns demütiger und es wird uns klar, wieviel Zeit wir mit unsinnigen Dingen verbracht haben. Wir lassen uns nicht mehr von den kleinen Ärgernissen des Tages leiten. Wir konzentrieren uns auch nicht mehr auf die Dinge, die nicht zu unserer Lebensphilosophie passen. Unbedeutender „Kleinkram“ wird nicht mehr in endlos langen Gesprächen zerlegt und mit hochrotem Kopf dramatisiert, bis wir beinahe den Verstand verloren haben und wir danach feststellen müssen: unser Leben fühlt sich unvollendet, unvollkommen und anstrengend an.

Wir erkennen die wichtigen und unwichtigen Dinge im Leben

Ich kann gar nicht genau sagen wann diese Einsicht bei mir begonnen hat. So lange ist es allerdings noch gar nicht aus. Es stellt sich auch von ganz alleine ein. Als Zwanzigjährige waren Menschen ab 50 für mich alt. Ich glaube sogar sie taten mir leid, weil ich mir vorstellte, dass das Leben ab 50 sicher sehr langweilig sein musste. :-) Gott sei Dank weiß ich heute welch völliger Blödsinn das war!

Was sich so alles im Laufe der Jahre verändert hat oder vielleicht sollte ich sagen, verändern durfte, darüber habe ich nachgedacht und mir dabei selber über die Schultern geschaut … ich kann nur sagen ein tolles Gefühl ist das schon zu wissen, wie leger der Umgang mit vielen Dingen und Situationen geworden ist. Den Fokus auf das Leben gerichtet. :-) Was das so alles ist, habe ich in ein paar Punkten zusammen geschrieben und wenn Du auch der Meinung bist, dass Dein Leben sich gerade entschleunigt wie so gern gesagt wird, dann darfst Du gerne Deine Erfahrungen anschließen!

  • Kontrolle spielt keine so wichtige Rolle mehr. Je älter wir werden, desto mehr wissen wir, wie wenig wir eigentlich kontrollieren können. UND es wird uns klar und gibt keinen Grund, sich mit Sachen auseinander zu setzen, die wir nicht in der Hand haben. Wir haben gelernt in die Reise unseres Lebens zu vertrauen, auch dann wenn wir es nicht immer verstehen können wo die Reise hingehen soll. So oft waren es Dinge, die ich niemals angesteuert habe, die ich nicht einmal wollte … aber es waren die, die ich in meinem Leben brauchte.
  • Erfahrungen machen uns klug! Endlich begreifen wir, dass wir nicht mehr alles ausprobieren müssen, sondern das es im Gegenteil Sinn macht, erst über die Dinge nachzudenken bevor wir Gas geben. Es gibt weniger zu „tun“aber mehr zu „denken“. Vorausgesetzt wir fangen nicht nochmal sehr spät zum Windelwechseln und Babybrei machen an. :-)
  • Wir lassen uns nichts mehr gefallen. Wenn wir jünger sind und Du keine Ahnung davon hast, wie alles läuft, nehmen wir gerne mal alles mal so hin. Viel später kommen wir dann darauf wir hätten uns wehren sollen! Das Gefühl jemand anderen freiwillig die „Vorfahrt“ zu geben, ist ein gutes Gefühl.
  • In der Ruhe liegt die Antwort. Also wenn ein „Mansplainer“ wieder mal zu einem Monolog ansetzt, können wir ihm sagen: „Sei einfach leise … ich bin nicht blöd …“ oder wenn wir seine Gefühle nicht verletzen möchten, können wir nickend zuhören … freundlich lächeln und uns anschließend sehr sozial fühlen, weil wir einem männliches Ego gerade den Bauch gepinselt haben und er sich danach entspannen konnte! (Undenkbar vor 20 Jahren)
  • Scham? Was ist das? Früher mussten wir uns wegen allem Schämen. Es wurde uns so gelernt. Sämtliche Glaubenssätze haben unserem Leben sehr oft den Spaß verdorben. Das tut man nicht … das sollen wir nicht und über das redet man nicht, usw. Ich finde es heute großartig für jede Macke sofort Gleichgesinnte zu finden, darüber auch unter nicht vorgehaltener Hand zu reden und auch darüber zu lachen. :-)
  • Man sagt ja, eine Frau vereint Jugend mit Erfahrung. Damit schaffen wir es sicher durch die Welt zu gehen und wir wissen wie wir aus der Zeit ein erfülltes Leben machen können! Ich habe erst jetzt begonnen, kräftige Schritte zu gehen und mich in meiner Mitte einzupendeln. <3 Ich trage so einige Erfahrungen auf meinen Rücken und verfüge über die Kraft, meinen Wünschen nachzugehen.
  • Wir dürfen erkennen und lernen und lernen … Wir beginnen unsere Niederlagen, die kleinen und größeren Fehltritte, zu akzeptieren und mit erhobenem Haupt und weit offenen Augen durchs Leben zu gehen. Wir wissen heute, dass Küsse keine Verträge sind und Geschenke keine Versprechen. Und das Schönste an allem – wir wissen das wir viel aushalten können … das wir wirklich stark sind und das wir etwas sehr Wertvolles sind! 

All das sind für mich Veränderungen, die das Leben in vielerlei Hinsicht leichter machen, wenn wir älter sind (werden).

Sharon Stone hat mit 49 mal gesagt:
„Die Frauen meiner Generation sind die Besten. So einfach ist das. Sie sind heute in ihren Vierzigern, sind schön, sehr schön, aber auch gefasst. Verständnisvoll, bodenständig und vor allem teuflisch verführerisch … Und das, trotz leidiger Cellulite an den Oberschenkeln … das macht sie zu Menschen, dass macht sie echt. Zauberhaft echt…“.

Und ICH sage:
Natürlich hat sie recht. :-) Es besteht auf jeden Fall kein Zweifel, dass der Lebensabschnitt zwischen 40 und 50 Jahren ein ganz Besonderer ist. Es wird uns bewusst wie vergänglich doch das Leben ist! Was wichtig und was unwichtig ist … was schwer bleibt und was leichter wird … und das alles nur in unserem Bewusstsein liegt. Chancen zu nutzen, über uns hinauszuwachsen und uns von alten Wunden zu befreien und mit Sicherheit die Antworten zu erhalten, die wir in der ersten Lebenshälfte nicht gefunden haben …

Älter werden ist wie auf einen Berg steigen. Je höher wir kommen, umso mehr Kräfte haben wir verbraucht, aber umso weiter sehen wir. Unterm Strich – es ist alles gesagt und klingt einfach nur spannend.

Eine wunderbare Zeit, alles Gute zu Deinem Geburtstag (solltest Du ihn gerade haben und über den Du Dich freuen solltest, weil Du wieder ein Jahr dazugewonnen hast) und viele Berge, an denen Du hochklettern kannst um den Weitblick zu genießen. :-) Bis ganz bald …

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Einen guten Umgang mit unseren Eltern zu haben ist selbstverständlich wünschenswert und doch ist das gleichzeitig ein heißes Thema. Eltern hinterlassen die größten Spuren in unserem Leben. Jeder Mensch wünscht sich von seinen Eltern geliebt zu werden. Doch was wenn dieser Wunsch durch die Vergangenheit wie eine Seifenblase zerplatzt ist? Gerade wenn man eine lieblose, schwierige  oder traumatische Kindheit hatte? Wie gehen wir damit um, wie gestalten wir den Kontakt, dass es uns hinterher noch gut geht?

Ein brisantes Thema das viele von uns betrifft. Insbesondere wenn Eltern schon im fortgeschrittenen hohen Alter sind und vielleicht auf Hilfe angewiesen sind, werden wir mit Entscheidungen konfrontiert, die auf unsere Beziehung zu und mit ihnen verweisen. Da stellt sich dann die Frage: Wie engagiert wir sein können bzw. sein wollen!

Es gibt keine Richtlinien

Für den Umgang mit unseren Eltern gibt es keinen „richtig oder falsch“ Plan. Es gibt keine Richtlinien. Das Einzige was es gibt, sind Versuche und Lösungen zu finden, die aber jeder individuell für sich finden muss.

Ich habe zu diesem Thema natürlich meine ganz eigene Meinung gefunden. Vielleicht sollte ich sagen – finden müssen. Wäre ich eine Anwältin, dürfte ich diesen Fall nicht bearbeiten … zu sehr bin ich darin verfangen. Meine Meinung ist vielleicht nicht repräsentativ . Ich bin nur der Meinung, dass ich alles machen darf, was für mich gut ist. Kurz gesagt, warum sollte ich mit Menschen in Kontakt stehen, die mir nicht gut tun und die mich immer wieder in meinen eigenen Bemühungen um sie zurückwerfen um meine (unsere) Geschichte zu verarbeiten? Es würde mein Leben erschweren.

Die liebe Moral

Beim Eltern – Kind Thema, der Kontakt und der richtige und wichtige Umgang mit ihnen … spielt meines Erachtens häufig übertriebene Moral mit. Moralisch gesehen ist es Pflicht sich um seine Familie zu kümmern, dass wird bei Gesprächen mit anderen immer wieder klar. Aber was ist, wenn die Eltern uns auf Grund unserer Person, unseres Charakters, unseren Handlungen und Meinungen nicht mehr mögen? Das gibt es leider sehr oft.

Unsere Gesellschaft hält an christlichen Erziehungsstrukturen fest, die ohne ausgesprochen zu werden noch allgemein gültig sind. „Du sollst Deine Eltern ehren und lieben …“ Überall wird uns vermittelt, dass wir mit Mutter und Vater gnädig sein sollen. Wir sollen sie in allen Lebenslagen verstehen. In einer gesunden Beziehung zu seinen Eltern ist das auch definitiv möglich und normal. Was aber tun wenn es nicht so ist? Ist es nicht das Wichtigste darauf zu achten wie es uns selbst dabei geht?

An diesem Thema habe ich viel zu „kauen“. Ich habe aber gelernt, und ich kann sagen das war oder ist, eine der schwersten Lektionen meines Lebens: Wir müssen Eltern nicht alles verzeihen, noch muss man mit ihnen alles aufarbeiten. Man muss auch nicht den Kontakt aufrecht erhalten. Wir sollten darauf achten, was für uns Sinn macht und was uns gut tut.

Die Hoffnung loslassen ist ein guter Weg

Warum möchten wir den Kontakt zu unseren Eltern nicht ganz aufgeben? Die Frage stellte ich mir selber immer wieder. Geht es darum doch noch ein „es tut mir leid“ zu hören … vielleicht doch noch eine Schaufel Liebe zu erhaschen und gesehen zu werden? Funken der Hoffnung sind eher negative Voraussetzungen um den Kontakt aufrecht zu halten, das musste ich selbst erfahren.  Denn meistens setzt sich die Enttäuschung  und die immer tiefere Verletzung dadurch fort!

Ist es nicht so, dass wir uns immer mehr an Menschen binden und uns bemühen bei denen wir nie landen können?  Wir haben uns nie geliebt und satt gefühlt, und das bindet uns mehr an solche Menschen, als hätten wir alles bekommen … leider ist das eine Tatsache. 

Also ich kann aus meinem Leben berichten, dass die Wahrscheinlichkeit zu bekommen was ich mir diesbezüglich gewünscht hätte sehr gering  bis nicht eingetreten ist. Ich habe gelernt mich von meinen Erwartungen an die Familie zu trennen. Die Hoffnung loszulassen. Ich habe es betrauert (tu ich immer noch), es ist unsagbar schmerzlich aber es half mir einen anderen Umgang damit zu finden. Der innere Abschied lässt mich freier sein.

Das Leben … ein Geben und Nehmen

Persönlich bin ich der Meinung, dass wir gerade in sozialen Interaktionen ein direktes Feedback zurückbekommen. Das heißt wenn ich meine Beziehung positiv gestalte, kann ich sicher sein auch etwas zurückzubekommen. Sind Menschen nicht dazu in der Lage, wird sich das Umfeld schnell reduzieren.

Nun, dies kann auch bei den eigenen Eltern vorkommen. In dem Fall sind wir nicht dafür verantwortlich, diesen Mangel auszugleichen, nicht mal dann, wenn unsere Eltern alt werden. Wir leben nicht mehr unter einem Dach und können uns frei entfalten, auch ohne unsere Eltern!

Falls Du Dich in einer ähnlichen Situation befindest, darf ich Dir raten Dich von den vielen Gewissensfragen und Gedanken zu verabschieden. Lege sie bei Seite. Ich muss jemandem verzeihen und ich muss für alle dasein. Das sind Phrasen die so nicht stimmen. Stattdessen solltest Du Dir die Frage stellen „Womit geht es Dir besser? Mit oder ohne Kontakt zu Deinen Eltern“. Und dem Gefühl solltest Du folgen.

Du stehst jedenfalls nicht in der Pflicht Dich zu kümmern, vor allem dann nicht, wenn Du nach jedem Besuch Tage brauchst um Dich wieder zu erholen und um die Vorwürfe zu verarbeiten! Wären es Freunde, wir würden sie nicht mehr besuchen und die Freundschaft mit Sicherheit beenden.

Perspektivenwechsel

In meiner therapeutischen Aufarbeitung wurde mir diesbezüglich ein Perspektivenwechsel vorgeschlagen. Ich sollte mir vorstellen, meine Eltern durch ein Fenster zu beobachten, während sie in einem Cafe sitzen. Ich sollte sie ganz wertfrei und neutral beobachten mit viel Abstand. Und dann sollte ich wahrnehmen ob ich diese „Menschen“ interessant finden würde, ob sie auf mich einen freundlichen sympathischen Eindruck machen. Ob sie etwas „Gutes“ ausstrahlen oder ob sie möglicherweise ignorant und kühl auf mich wirken. Danach sollte ich wahrnehmen ob ich das Bedürfnis verspüre mich zu ihnen zu setzen.

Es war eine eigenartige Betrachtung aber eine sehr hilfreiche.

Lass das schlechte Gewissen fliegen

Das Leben von schlechtem Gewissen steuern zu lassen, würde bedeuten, dass wir immer damit beschäftigt wären, es anderen recht und sie glücklich zu machen! Das schlechte Gewissen das wir von unseren Eltern gelernt haben, ist kein guter Ratgeber. Das schlechte Gewissen wurde für mich zu einem Thema das viel Arbeit in Anspruch genommen hat. Es hat sich aber gelohnt … Verletzungen der Eltern heilen langsam wenn überhaupt!

Es geht jetzt darum Menschen zu finden, die sich an uns erfreuen. So wie wir sind. Nicht wie wir hätten werden oder sein sollen! Es fällt mir schwer das zu schreiben … aber manchmal ist die Hoffnung und die Erwartung, die Sehnsüchte an unsere Eltern die nie erfüllt wird,  Gift für unser Leben. Dies zu erkennen ist ein langer und schwieriger Prozess, macht aber den Weg für uns einfacher und freier.

„Wenn Dich jemand behandelt, als wärst Du ihm egal … dann glaube ihm“.

Nicht jedes Thema ist etwas für unser Herz und nicht für jedes Thema gibt es zufriedenstellende Lösungen. Doch wir können und müssen dafür sorgen, dass es uns mit jeder Lösung gut geht.

Eine liebevolle Umarmung für heute, denn die braucht es zu diesem Thema.

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Wir tragen alle, und ich meine wirklich alle, etwas Besonderes in uns. Nur sind wir uns dessen nicht immer bewusst. Das Schöne, Besondere und Gute schlummert in uns so vor sich hin. Wir sollten diese Besonderheiten an die Oberfläche bringen! Wie ich ja schon letzte Woche der Meinung war: „Möglicherweise, ist es unsere Aufgabe in unserem Leben, die beste Ausgabe von uns selbst zu werden.“ Eine sehr schöne Aufgabe wie ich finde. Denn diese Aufgabe macht uns glücklich und zufrieden.

Ich hatte ja letzte Woche schon mal ein paar kurze Gedanken über dieses Thema zusammengefasst. Und dabei habe ich bemerkt, dass dieses Thema mehr, als nur ein paar Zeilen verdient! Es geht nicht darum optische „Verbesserungen“ vorzunehmen … Stilberatung zu machen und sich das Geld aus der Tasche ziehen zu lassen … no … es geht um unser aller „Innenleben“! Es geht in die Tiefe, so richtig und ganz. Schließlich müssen wir ja erst mal wissen, wer wir sind! Wir müssen unser ICH kennenlernen …

Wir müssen herausfinden was uns ausmacht

Wir müssen Antworten auf einige Fragen finden. Das ist das erste um die beste Ausgabe von uns selbst werden zu können. Es geht also darum wirklich herauszufinden

  • welche Dinge uns überhaupt nicht liegen,
  • was uns wichtig ist im Leben,
  • die wahren Werte des Lebens zu erkennen,
  • was wir mit Leidenschaft und Hingabe erledigen,
  • was uns immer wieder antreibt,
  • aber auch, was uns zum Stehenbleiben veranlasst.

Das sind meines Erachtens die wichtigsten Fragen, die wir uns beantworten sollten. Je mehr wir über uns selbst wissen und diese Punkte klar definieren können, umso verständnisvoller und liebevoller werden wir mit uns selbst umgehen! Je mehr wir über uns wissen, und auch wissen wer wir sind, umso bessere Entscheidungen werden wir auch treffen.

Das Leben bietet oft viele schöne und neue Möglichkeiten, die wir zu wenig oft, annehmen. Weil wir uns nicht sicher sind, was wir eigentlich wollen … nicht wissen, ob wir eine gewisse Leidenschaft dazu aufbringen können oder ganz banal gesagt: Wir wissen gar nichts.

Je genauer wir aber wissen wer wir sind und dadurch ein gesundes klares „ICH BIN“ Gefühl entwickelt haben, umso besser können wir prüfen, was und was nicht zu uns passt. Bevor wir uns für etwas oder für jemanden entscheiden. Ein besonders schöner Nebeneffekt ist auch ein klares NEIN zu den Dingen zu sagen, die uns in die Richtung von uns selbst führen würden. Einfach weil wir wissen wer wir sind … oder eben nicht sind. <3

Finde heraus wer DU NICHT bist

Eines der schönsten und auch gleichzeitig wichtigsten Dinge ist, zu wissen wer wir NICHT sind. Diese Erkenntnis gelingt am besten und eigentlich ganz von selbst, wenn wir in uns hineinschauen … in die Tiefe gehen, in uns hinein hören und uns richtig kennenlernen! So erfahren wir, welche „Träume“ in Wahrheit gar nicht zu uns passen und somit viele Dinge einfach nur Illusionen sind.

Vielleicht wirst Du herausfinden, dass Du keine Person bist, die sich in einen Raum voller Menschen stellt und Massen begeistern kann, dafür aber ein Mensch, der durch seinen Stift und Papier mit passenden Worten, Menschen inspiriert und auch helfen kann!

Gut möglich das Dir klar wird, dass die künstlerische Ader nicht die Deine ist, Du jedoch handwerklich ein Genie bist?! Beispiele dazu würde es unendlich viele geben. Aber ich glaube Du weißt was ich damit sagen möchte. Zu wissen, wer wir im Augenblick sind und wer wir nicht sind, macht unser Leben um so vieles einfacher. :-) Warum? Weil Du bei x Möglichkeiten ein klares und deutliches NEIN aussprechen kannst, aber bei der richtigen Sache ein lautes überzeugtes JA von Dir geben wirst!

Leider wünschen wir uns sehr oft, jemand zu sein, der wir nun mal nicht sind. Eine erfolgreiche Unternehmerin, eine Frau die jeder Mann haben möchte, eine Künstlerin deren Name jeder kennt, eine reiche Ehefrau, die kalten Martini serviert bekommt, oder eine Turnerin die Hallen füllt … ich hab keine Ahnung ehrlich.

Aber jeder von uns hat ab und dann so seine Traumvorstellungen im Kopf. Leider sehen wir gar nicht, dass wir die Vorraussetzungen die wir dazu bräuchten, gar nicht in uns tragen um auch so leben zu können! Deshalb müssen wir wissen wer wir NICHT sind!

Unser Leben besteht aus Phasen

Viele suchen nach ihrem wahren ich. Nach einer Berufung um danach endlich für den Rerst des Lebens zu wissen, wo sie hingehören. Ich gebe zu, ich habe so einen kleinen Teil auch in mir. Ich weiß aber auch, dass das Leben aus Entwicklungsebenen und Phasen besteht. Meine Aufgabe im Leben war mit 28 eine ganz andere als mein Lebenszweck mit 40 oder jetzt mit 45. Und wer weiß … wahrscheinlich auch mit 70 oder 80, sofern ich so lange bleiben darf?!

Ein reiferes Alter bringt Veränderungen mit sich. Sie sollten in unseren Ansprüchen berücksichtigt werden. Unterschiedliche Abschnitte bringen unterschiedliche Dinge mit sich. Das ist wichtig zu akzeptieren und ein wichtiger Teil unserer Reise. Wenn wir nämlich auf der ewigen Suche nach der einer endgültigen Antwort sind, werden wir uns nur selbst im Wege stehen.

Ich bin der Meinung es ist ausreichend die nächsten paar Jahre klar vor uns zu sehen. Zu wissen, was unsere augenblickliche Aufgabe ist. Zu wissen wer wir JETZT gerade sind.

Das bedeutet wir dürfen uns auch in 5 oder 10 Jahren noch nach einer verbesserten Ausgabe von uns selbst umsehen.

Das Wichtigste ist nicht stehen zu bleiben

Es ist so wichtig alle Möglichkeiten auszuschöpfen und nicht still zu stehen! Tun was wir lieben und die Zeit die, wie ich finde, ohnehin zu kurz ist, nicht verschwenden. Das Beste aus uns herauszuholen setzt Reflexion und Entwicklung voraus. Für viele klingt das vielleicht anstrengend. Doch ich sage Dir, wenn Du die ersten positiven Erlebnisse gemacht hast, wirst Du merken, dass es gar nicht so wild ist. Es gibt nichts besseres im Leben als stärker, reflektierter durchs dieses zu gehen. Zu wissen weshalb wir WAS tun!

Zu wissen wer wir sind, uns selbst genau so mögen wie wir sind, zu wissen wo wir noch größer werden können … sind Tatsachen, die uns auf diesen Weg bleiben lassen. Aber bitte ohne Verbissenheit sondern mit einem Lächeln im Gesicht! Alle anderen Wege würden uns langweilen. Sie wären uns zu oberflächlich!

Du willst also die beste Ausgabe Deiner selbst sein?

DAS will ich auch. Immer mehr und immer wieder neu. Wenn Du in den vorherigen Punkten weitergekommen bist, die Fragen beantworten konntest, darfst Du beginnen an Deinen „Schwächen“ zu feilen. Also eine Deiner Schwächen abzubauen, darin besser zu werden. Aber auch nur dann, wenn Dich diese „Schwäche“ in irgendeiner Form massiv einschränkt! Damit meine ich, wenn Du Dir damit selber schadest oder wenn Du mit Deinen Schwächen andere Menschen die Dir etwas bedeuten, verletzt. Wenn Dein Seelenfriede dadurch gestört wird.

Es ist erlaubt viele Schwächen einfach zu ignorieren. Wir müssen nicht in allem gut sein. Wir dürfen viele Dinge nicht besonders gut können … das ist alles erlaubt. Ich bin drauf gekommen, dass es wirklich besser ist, kleine Schwächen einfach in Ruhe zu lassen und sie im Leben mit ein zu bauen. In finde ich es wesentlich nützlicher sich auf die Dinge zu konzentrieren, in denen wir gut sind um noch besser zu werden! Es besteht dann die Möglichkeit wirklich außergewöhnlich gut zu werden! :-) 

Man sagt ja nicht umsonst: Das was man gerne macht, macht man gut. Deshalb finde heraus was Dir leicht fällt … was Dir „zufällt“, was Du magst und kannst. Mache das zu einer kraftvollen unschlagbaren Stärke. <3

Unterschätze nie den passenden Ort dafür!

Der zweit wichtigste Punkt für mich persönlich. Wenn wir zu unserer besten Ausgabe werden wollen, ist es auch sehr wichtig, einen Platz zu finden, der uns nährt. An dem wir nicht kämpfen müssen sondern so sein dürfen wie wir sind. Ein Ort der eine gute Werkstatt für unsere Entwicklung ist, ein Ort der mit Menschen gefüllt ist, die uns und die auch wir unterstützen können!

Das kann eine Gemeinschaft sein … ein Unternehmen oder Deine Familie, aber auch eine Stadt die auf Deiner Wellenlänge schwingt. Ich kann heute mit voller Bestimmtheit behaupten: Es gibt Orte die arbeiten für mich … und es gibt Orte die arbeiten gegen mich! Mein Heimatort ist definitiv der falsche Platz für mich um das Beste von mir zu zeigen. Wahrscheinlich ist das eher eine Ausnahme. :-)

Es ist wichtig ein Zuhause, eine Umgebung, zu haben die Dich trägt und nährt. Sonst bist Du immer nur am kämpfen. Der richtige „Platz“ erleichtert Dir die Reise zu Dir selbst zu machen. Neue Wahrheiten zu entdecken, alten Ballast zu entsorgen, Deinen Geist zu öffnen für Neues und Klarheit gewinnen. Trage Deine Dinge in die Welt, die ein Ausdruck Deines besten Selbst sind!

Es kann ein toller Rahmen für Dein Leben sein. Ein Handlauf, der Dich immer wieder in die richtige Richtung führen wird und der Dich immer mehr zu Dir selbst führen wird. :-)

Gleich zu Beginn sagte ich, dass wir alle etwas Besonderes in uns tragen … mache es zu Deiner Aufgabe, genau diese „Besonderheit“ sichtbar zu machen. Du und andere Menschen werden davon profitieren. >zwinker<

DU suchst nichts Bestimmtes nur etwas Besonderes? Dann blicke in den Spiegel. <3

Ich wünsche Dir eine gute Reise in Dein Inneres und ebenso viel Spaß und Erfolg bei Deiner Veränderung.