Wie erreicht man ein erfülltes Leben. Was muss man ändern und vor allem wie ändert man sein Leben und seinen Lebensstil um ein achtsameres, positiveres und wertschätzenderes Leben führen zu können.
Lesezeit: 3 Minuten

Nein. Nein so sicher nicht. Ponyhof, das Leben und eine riesige Spielwiese … liest sich super, wenn das unser Leben sein sollte? Ist es aber nicht. Unser Leben überhäuft uns mit Stress, cholerischen Chefs, bescheuerten Arbeitszeiten, unfähigen Menschen, die am Schalter sitzen und Gott spielen, verständnislosen Partnern, irren Autofahrern (wir sind natürlich ausgeschlossen ›lach‹),  viel zu vielen Sorgen, Druck und chronischem Zeitmangel. Hab ich etwas vergessen? Es ist jedenfalls nicht immer lustig und ich fühle mich oft, als würde ich in einem Kabarett in der ersten Reihe sitzen!

Angst, Angst und nochmal Angst

Kaum schlägt man die Zeitung auf oder macht den Fernseher an, was sehen, lesen und hören wir? Bedrohung aus allen Richtungen! Am Klimawandel gehen wir alle zugrunde. Unerforschte Viren warten nur darauf ihr grausames Werk zu verrichten und in der Drohne des Nachbarn, steckt bestimmt die totale „Überwachung“.

Ich weiß, dass ich es jetzt ein wenig übertrieben formuliert habe. Aber so abwegig ist die Sache nicht. Die Antwort auf all diese Dinge lautet ANGST. Angst vor der Zukunft, Angst um unsere Gesundheit, Angst vor Ablehnung, Angst vor dem Alleinsein, Angst vor Veränderungen … und später wundern wir uns, wenn die Angst uns krank macht.

Angst ist etwas Gefährliches, sie engt uns geistig ein, lähmt und isoliert uns. Sie macht uns sehr oft boshaft und zynisch. Sie macht uns in bestimmten Situationen zu wahren Jammerlappen. Jammern über das eigene und kommende Elend das auf uns wartet.

H A L T!

Warum bitte denken und handeln wir so? Warum lassen wir das zu? Wo ist sie … unsere kindliche Neugierde? Die Freude am positiven SEIN? Die Freude Neues zu entdecken? Sich ohne nachzudenken in ein Abenteuer zu stürzen? Nase nach vorne ohne Rücksicht auf Verlust? Zu lachen und zu spielen (schaukeln – ich liebe schaukeln!).

Wir opfern unseren Übermut auf dem „Opfertisch“ des Erwachsenenseins. Wir stellen uns in die Schlange wo alle sich anstellen. In das Heer der Unauffälligen! Wir arbeiten gekonnt unsere Rollen ab. Und vor lauter Ernsthaftigkeit und Fleiß verlieren wir unsere wertvollsten Güter – das Lachen und die Freude am Sein.

Das Leben wird nicht mehr „gestaltet“, sondern es wird zu Ende gelebt. Monoton und wenig Emotion.

Wenn ich zurückschaue, wundere ich mich ehrlich darüber, wie lange ich in diesem Heer mitmarschiert bin! Stramm und ernst. Nur funktionieren eben. Ich habe ein Leben geführt, dass so vielen meiner Grundüberzeugungen widersprach.

Und was das Schlimmste daran ist: in der Regel werden wir dafür gelobt! Oh wie schön und wunderbar, ich passe in die Schublade in der schon alle anderen sitzen, stehen oder liegen. >kopfschüttel< In dieser Schublade fragt Dich keiner, was Deine Wünsche und Träume sind. Keiner wird Dich fragen, was Du mit Deinen unterdrückten Leidenschaften machst!

Mein Blatt hat sich gewendet

Ich habe für mich festgestellt, das Leben kann zu einem Ponyhof werden! :D Was ich getan habe? Ich bin der Meinung, dass unser viel zu kurzes Leben mehr verdient, als sich einem „Heer“ anzuschließen, indem wir uns keine Zwischenschritte erlauben darf!

Ich will sammeln wie ein Eichkätzchen … viele Erfahrungen, viele neue Menschen, viele Aha-Erlebnisse und spannende Momente. >breit grins< Also möchte ich mein Leben zu einem Ponyhof umgestalten! Und zwar einen Hof mit sehr vielen unterschiedlichen Ponys. Mal sind sie frech und gut gelaunt, mal bockig und nicht zu motivieren. Manchmal schnell und neugierig und ein andermal sind sie einfach nur verfressen und müde.

Das macht meinen Ponyhof so spannend. Wenn wir es schaffen, aus unserer Schublade herauszukrabbeln, werden wir regelmäßig überrascht werden! Sicher … manchmal spürt es sich fantastisch an und manchmal auch richtig beschissen. Was mir aber dabei wichtig ist, Hauptsache es fühlt sich überhaupt nach was an! Das ist Leben.

Es gibt aber dazu ein paar Regeln:

  • Wir haben die freie Entscheidung darüber, ob das Leben Freude macht. Wir sind es, die es zulassen müssen!
  • Alles Fremde wirkt manchmal bedrohlich auf uns. Setzen wir uns aber damit auseinander, ist es kaum der Rede wert.
  • MUT. Ein Wort das mich schon viele Jahre begleitet. Ein wenig Mut, sollten wir aufbringen. Komm ins TUN und Dein Mut wird wachsen! :D
  • SORTIERE! Was sich gut für uns anfühlt, darf bleiben. Was nicht in unser Konzept passt – entsorge. Das bestimmst einzig und alleine Du.
  • Und zum Abschluss eine persönliche Erfahrung von mir. Wenn jemand Dein Verhalten am Ponyhof als „unangemessen“ oder sogar „peinlich“ empfindet, dann bist Du auf dem richtigen Weg! ›lach‹

Jeder der sich auf das Abenteuer Leben einlässt, wird auf einmal sagen und feststellen, dass es schon sehr viele Menschen gibt, die nicht mehr nach der Norm leben. Sie brechen aus. Tanzen aus der Reihe. Egal ob im großen oder kleinen Stil. Sie probieren aus, entdecken und suchen unersättlich nach Neuem.

Sie machen auch so manchen „Bauchfleck“. Aber sie sehen es nicht als Niederlage, sondern als Ansporn, dem Leben noch mehr zu entlocken.

Also mein Ponyhof ist riesig und bietet jedem seinen Platz, der gerne bei mir ist. Mein Ponyhof bietet unzählige Überraschungen. Neues und aufregendes. Und er sorgt für jede Menge Spaß und Ausgelassenheit! Das Ganze mit einem Satz erklärt: Er bietet Neugier und Lust aufs Leben! <3

Soll ich Dir etwas verraten? JA, das Leben ist ein Ponyhof und ich fühle mich pudelwohl darin.

Wir haben zwei Möglichkeiten: Ein einzigartiges und fantastisches Leben zu leben oder die zu beneiden, die es tun.
ENDE der Geschichte.

Ich wünsche mir für Dich, dass Du die richtige Entscheidung treffen wirst.

Lesezeit: 3 Minuten

In der heutigen Zeit ist die Fähigkeit die Zeit effizient einzuteilen, eine sehr wichtige Aufgabe. Wer die Zeit nicht richtig einteilen kann, wird sich sehr schwer tun was Arbeit und den dazugehörigen Erfolg betrifft. Ein strukturiertes Einteilen unserer so wertvollen Zeit ist jedoch leichter gesagt als getan.

Oft sind wir noch mit einem Bein im Bett und die ersten Fragen wie „Kannst du bitte … ich bräuchte dringend … bitte würdest du … oder es macht dir doch sicher nichts aus wenn du“ usw … all diese Fragen stapeln sich schon früh morgens im Raum.

Da nützt unsere ganze Tagesstrukturierung, die wir uns am Vortag zurechtgelegt haben gar nichts. Nehmen wir uns selber bei der Nase. Wir wollen UNS und dem Fragesteller nicht schon am Morgen den Tag vermiesen. NEIN … 4 Buchstaben, die wahrlich zu einer Herausforderung werden können. Wir wissen im Hinterkopf, dass das NEIN jetzt angebracht wäre, über die Lippen kommt es trotzdem nicht.

Warum können wir nicht NEIN sagen?

Mir wurde ja gesagt, dass dies wie so vieles, schon in unserer Kindheit begonnen hat. Wie sagten unsere Eltern NEIN, wenn wir mit Sachen hantierten, die uns schaden hätten können? Oder wenn wir Dinge taten, die wir nicht durften oder sollten? Dieses Wörtchen NEIN spielte damals schon eine wichtige große Rolle in unserem Leben.

Ich erinnere mich noch sehr gut daran, wie die Reaktion meiner Eltern war, wenn ich auf „Erwünschtes“ mit einem trockenen NEIN ankam. Es wurde mit bösen Blicken und Konsequenzen oder Strafe verbunden. Kein guter Deal. Daher versuchte ich doch lieber „brav“ zu sein und das zu tun, was von mir verlangt wurde.

Als Kind ist es völlig in Ordnung, den Eltern zu „gehorchen“. Nur viele haben vergessen es abzulegen. Als erwachsener Mensch kann man nicht zu allem ja sagen. Auf sich selber zu schauen und zu achten wäre sehr wichtig. Unsere Eltern, die dies früher für uns getan hatten, haben uns abgenabelt.

Die Angst als Erwachsener bestraft zu werden bei einem NEIN, bleibt (in den meisten Fällen jedenfalls) aus. Konsequenzen gibt es nicht wirklich.

Menschen sind verschieden

Warum das Wort NEIN so schwer über die Lippen geht, ist von Mensch zu Mensch verschieden. Manche haben null Problem, andere wiederum tun sich extrem schwer damit. Denke dabei auch an mich selbst.

Es gibt Personen, da sag ich aus Prinzip schon NEIN. Und bei Anderen könnte ich mir ein Nein nicht verzeihen. Klarerweise ist es auch sehr oft situationsbedingt.

Hierfür gibt es auch einige Gründe

Der Grund ein NEIN nicht auszusprechen, hängt auch damit zusammen, dass wir anderen helfen möchten. Es fühlt sich ja auch sehr gut an, unentbehrlich zu sein und gebraucht zu werden! JEDER strebt nach Anerkennung und positiven Feedback.

Nur nochmal gesagt … Es ist wichtig auf seine eigenen Bedürfnisse zu achten. Ein gesunder Egoismus hat noch niemanden geschadet. Ein Lernprozess der sehr gesunde Auswirkungen auf unser Leben haben kann. :-)

Verlustängste

Nur gemocht und geliebt zu werden, wenn wir statt NEIN ein JA sagen, das ist uns noch aus unserer Schulzeit bekannt. Damals, möglicherweise, kann es so gewesen sein, heute als Erwachsener, ein Irrglaube! ICH entscheide in der Zwischenzeit sehr genau, wem ich meine Hilfe und kostbare Zeit schenke. Menschen, die versuchen mich auszunutzen, haben mich und meine wertvolle Zeit nicht verdient.

Die Befürchtung dadurch „Freunde“ zu verlieren

Sicher, diese Angst ist nicht ganz unbegründet. Ein NEIN kann durchaus Konflikte entstehen lassen. Hier heißt es einfach Prioritäten setzen. Und außerdem, ein richtiger Freund kündigt uns nicht nach einem für uns gerechtfertigten NEIN, die Freundschaft! Wenn doch, dann sei dir gesagt, es war kein Freund.

Die Befürchtung etwas zu versäumen

Der Tag war lange im Büro, Firma oder auch zu Hause! Man ist geschafft, aber auch glücklich einen guten Tag und somit gute Arbeit geleistet zu haben. Endlich nach Hause. Punkt!

Wenn da nicht Kollegen, Freunde oder unser Boss noch auf einen After-Work Drink einladen würde. Jedes Mal dachte ich mir: Dieses Mal sagst du NEIN thx, vielleicht beim nächsten Mal. Klappte nie bei mir! Die Angst etwas Wichtiges zu versäumen war mir wichtiger als meine Privatgestaltung und mein gemütliches Sofa zu Hause.

Ich wollte natürlich auch mitreden können und dazugehören, nichts verpassen. Auch wenn ich mir jedes mal dachte, dass es mir zu Hause mehr gebracht hätte.

Keiner von uns ist ein schlechter Mensch, wenn er hin und wieder eine klare Ansage macht. Nämlich ein NEIN. Gebt euch diese Erlaubnis! An sich denken – ein Lebensinstinkt! Öfter mal NEIN zu sagen bedeutet auch weniger Stress und mehr Wohlbefinden.

Wenn wir selber keine Kraft und Power mehr haben, können wir auch sehr bald keine der Bitten der Anderen erfüllen.

Vielleicht konnte ich euch das Wörtchen NEIN wieder mehr ins Bewusstsein rufen. Und möglicherweise fällt es euch beim nächsten „sei doch so lieb blablabla“ etwas leichter mit einem klaren NEIN SRY, zu antworten.

Eines kann ich euch jetzt schon versichern. Die Augen eures Fragestellers werden größer sein als gewöhnlich. :-)

Lesezeit: 3 Minuten

Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne … ein Sprichwort das uns ermuntert sich durch kein Problem der Welt klein kriegen zu lassen. Mit jedem Neuanfang sollten wir uns anfreunden! Der Wandel gehört unaufhaltsam zu unserem Leben dazu. Er ist es der uns lebendig hält! Er bietet neue Chancen und jede Menge Herausforderungen.

Gleich zu Beginn eine Frage an Dich: wenn ein Wollknäuel verwickelt ist, wie beginnst Du den Wickel zu lösen? Ziehst Du irgendwo mittendrin rum oder suchst Du den Anfang? Ich denke die meisten betrachten das Wirrwarr und versuchen dann ein Ende der Wolle zu finden.

Dieses „Woll-Beispiel“ kannst Du sehr gut auch für Deine Probleme aufnehmen, für Neuanfänge und Veränderungen. Deshalb habe ich es auch angeführt. Die Auflösung eines wilden Durcheinanders kompensiert mit Deiner Vorgehensweise können Deine Probleme und Bedenken positiv beeinflussen.

Probleme fangen oft „klein“ an

Du bemerkst sie oft erst dann, wenn eine Situation unerträglich wird und Du den Druck, der dahinter steht, nicht mehr bewältigen und schon gar nicht ignorieren kannst! Wenn es erstmal kritisch wird, ist es oft nicht einfach die Ursache herauszufinden. Das Beste, was wir tun können ist, erstmal die Lage zu entspannen.

Um es Dir realistischer näherzubringen ein paar Beispiele:

  • Du fühlst Dich eingeengt durch Deine Lebensumstände …
  • Du hast extreme Schmerzen und kannst Dich nur noch schlecht bewegen …
  • Du hast Angst Deinen Job oder Deinen Partner zu verlieren …
  • Dich quälen Panikattacken und Dein Herz springt wild und aus der Reihe usw…

Sei mal ganz ehrlich und überprüfe Deine Gedanken. Wie oft hast Du nicht hingesehen, als erste Anzeichen aufgetreten sind? Hast Du Deine Bedürfnisse zu wenig erst genommen? Ist Dein Leben Routine geworden?

Es sind die kleinen alltäglichen „Entgleisungen“

Wann und warum hat das Problem angefangen? … Mit dieser Frage wirst Du auch die Lösung finden können. Es sind nämlich die kleinen Ausrutscher des Alltags, die auf Dauer zu einem richtigen Problem werden, da sie sich Deiner Aufmerksamkeit entziehen!

Nach einem ersten Update und einer Schadenseindämmung ist es wichtig, die Ursache – das Übel herauszufinden. Sehr oft gibt es leider nicht nur einen offensichtlichen Grund, sondern gleich mehrere Faktoren die sich gegenseitig die Stange halten.

Zurück zu einem der Beispiele, so kannst Du sie analysieren:
Du hast Schmerzen und während Du behandelt wirst, spürst Du, dass diese Schmerzen eine Reaktion auf Unbeweglichkeit Deines Armes zurückzuführen sind. Wird Dein Arm beweglicher, werden auch Deine Schmerzen besser und werden sogar verschwinden.

Es ist nur ein sehr vereinfachtes Beispiel und doch ist es sehr leicht nachzuvollziehen, dass kleine Anpassungen auf Dauer große Folgen haben werden!

Probleme entstehen selten über Nacht

Wenn wir ehrlich sind, entstehen Probleme nie von einem Moment auf den anderen! Ein Problem ist wie ein Puzzle … ein Teil nach dem anderen wird ein ganzes Bild ergeben. Es sind viele Faktoten die zusammenhängen. Zeit, Laune, Schwierigkeitsgrad usw. um schnell oder langsam vor dem fertigen Bild zu sitzen.

Es liegt immer an der Herangehensweise, wie wir ein Problem (Puzzle) auflösen. Also beginne dort, wo es Dir am leichtesten fällt! Wie gesagt das gilt auch bei Problemen und Veränderungen aller Art.

Ein guter Ansatzpunkt

Blicke in die Zeit zurück in der Deine Probleme entstanden sind und überlege. Was könnte ein Auslöser gewesen sein? Aber sei dabei vorsichtig – verbanne jede Art von Schuldzuweisungen! Auch dann, wenn andere Menschen vielleicht Mitschuld sind an Deinem Problem und Deiner Veränderung! Es bringt im Nachhinein gesehen niemanden etwas. Spar Dir die Energie und die Zeit, eine konstruktive Auseinandersetzung mit der momentanen Lage zurechtzulegen. Sei Dir auch immer wieder im Klaren, es meistens klein begonnen und hat sich langsam ausgebreitet.

Ein guter Ansatzpunkt ist das Wörtchen NEIN

Frage Dich, wo Du besser NEIN gesagt hättest. NEIN zu Menschen in Deinem Umfeld? NEIN zu Deiner Bequemlichkeit? NEIN zu Deinem ständigen Bedürfnis Neues zu beginnen und nie fertigzumachen? Neues auszuprobieren und Ziele zu verfolgen, ist etwas Großartiges! Aber vieles zu beginnen und nichts fertigzumachen, bringt ein großes „Durcheinander“ in Dein Leben (Wollknäuel wo kein Ende und kein Anfang zu finden ist).

Wenn Du mehrere Gründe für Deine momentane Situation entdeckt hast – super und umso besser! Jetzt hast Du nämlich viele Möglichkeiten, um neu „aufwickeln“ zu können … um einen Kurswechsel in die Wege zu leiten. :D
Und bitte: fang dort an, wo es Dir am leichtesten fällt!

Meine Erfahrung zum Schluss

Das Heimtückische an unseren Problemen ist, dass wir meistens nur die Symptome sehen und die Ursachen in den Schatten stellen! Und genau sie sind es, die uns das Leben schwer machen. Wenn wir also die Ursache nicht beachten, werden die Symptome nur noch größer werden … wie bei dem Beispiel „Schmerz“!

Also Hand aufs Herz: Wie viel Zeit investierst Du wirklich, um Dein Problem zu analysieren? Oder wie oft hast Du damit begonnen, einen Ansatz für eine Lösung des Problems zu finden, ohne dabei genau hinzuschauen, worum es eigentlich tatsächlich geht? ICH – wenn ich ehrlich bin viel zu oft!

Nun, wenn es also ein Problem gibt, schau ihm in die Augen und löse es. Versuche nicht den Fehler zu begehen und das Problem größer zu sehen als es ist! Sieh die Chance, die darin verborgen sein kann. Natürlich sollten wir nicht mit weit aufgerissen Augen, Ausschau nach Problemen halten … NEIN. Wir sollten immer mit dem Besten rechnen und auf das Schlimmste vorbereitet sein!

Probleme sind wie Hausaufgaben aus der Schulzeit. Sie mögen lästig sein, bringen uns aber immer weiter!

Rolf Merkle
Lesezeit: 3 Minuten

Worauf ich heute hinaus will, ist unser Perfektionismus. Frauen, die beinahe alles möglichst perfekt machen wollen, möchten auch gerne die Anerkennung von ihren Mitmenschen. Ich weiß aber, dass dabei einiges übersehen wird. Frauen mit Ecken, Kanten und Fehlern, haben es in ihrer Umgebung einfacher als aalglatte, akribische in Perfektion lebende Wesen!

OMG, diesen Beitrag hätte ich vor fünf Jahren noch nicht schreiben können. <lach> Ich verkörperte den Perfektionismus förmlich! Ich war glatt wie ein Aal. Ecken wurden abgerundet und Kanten entschärft! Mir ist es ja mittlerweile recht gelungen, meine akribische Perfektion zu stutzen.

Wenn ich ehrlich bin, ist es mir früher auch entgangen, dass meine diese aalglatte Perfektion, sich nicht besonders gut bei anderen machte. Meiner Beobachtung nach ist für Betroffene dieser Perfektionismus einfach eine Strategie. Eine Strategie um Anerkennung und Lob zu erhalten. Früher bekamen wir diese von Lehrern, Eltern oder Menschen, die uns wichtig waren. Wir bekamen „Streicheleinheiten“ für gewisse Leistungen und sie gaben uns das Gefühl, wertvoll(er) zu sein. Unser Selbstwert wurde gestreckt.

Es gibt allerdings auch viele Frauen, die dieses „perfekt sein“ erst später begonnen haben zu leben, um anderen oder dem Partner gerecht zu werden und zu gefallen. Ich begann damit als erwachsener Mensch. Ich wollte mir und anderen Beweise liefern, dass ich sehr wohl zu außergewöhnlichen Leistungen fähig bin.

Ein kurzer Ausschweif:

Ich weiß nicht wie Du das wahr nimmst, aber es gibt bestimmte Lebensbereiche, in welchen „FRAU“ versucht, perfekt zu sein. Kindererziehung, als Partnerin, das eigene Äußere, Haushalt und natürlich der Job. Das sind so die Dinge, die ich von mir selbst kenne und die mir immer wieder auffallen. Aah halt! Einen ganz wichtigen Bereich habe ich vergessen: Immer für alle da sein zu wollen – perfekte Kollegin, perfekte Freundin, perfekte Nachbarin, perfekte Tochter.

Nun aber zu meiner eigentlichen Frage:

Wie nimmt unser Umfeld uns wahr, wenn wir so aalglatt sind?

Klar, auf der einen Seite habe ich viele positive Rückmeldungen erhalten. Was ich aber nicht gesehen habe, waren die negativen Auswirkungen, dass muss ich klar sagen. Frauen die versuchen fehlerfrei durchs Leben zu gehen und perfekte Leistungen abliefern, lösen bei nicht wenigen Menschen das Gefühl aus, selbst zu wenig zu tun!

Ich gab im Berufsleben alles und das erwartete ich auch von anderen. Ohne Kompromisse. In meiner Wohnung konnte man vom Fußboden essen. Es stand alles auf seinem staubfreien Platz. Ich vermittelte meinen Freundinnen schnell mal das Gefühl, dass Ihre Wohnung unordentlich sei.
Solch perfektionistische Menschen wie ich es war, erhöhen den Druck auf Ihre Umwelt.

Ich mag lieber Menschen, die ich auch „menschlich“ erlebe!

Mir ist endlich klar geworden, dass zum menschlich Sein auch Fehler gehören. Schwächen, die wir zeigen sollten und auch der Mut zu sagen: „Sorry, aber das kann ich nicht!“ Wer immer darauf bedacht ist, alles perfekt hinzubekommen, wird von anderen schnell mal mit „Die wirkt irgendwie nicht echt“ bezeichnet und auch so erlebt. Nicht authentisch, umgeben von einem Geheimnis und dadurch automatisch auch unsympathisch. 

Ich habe es nie bemerkt oder vielleicht wollte ich es auch gar nicht erkennen. Das Paradoxe an der Sache ist eigentlich, dass was Perfektionistinnen sich wünschen – also durch Ihren hohen Erwartungen an sich selbst einen guten Eindruck zu machen – geht in Wahrheit in die Hose. Das Gegenteil ist der Fall: Frau wird kritisch beäugt und es trennt uns von den anderen.

Ich bin so glücklich darüber, dass mir das klar geworden ist. Seit ich das weiß, fällt es mir leicht meinen Perfektionismus auszubremsen.
Ich würde niemanden mehr raten, auf meinen Fußböden zu dinieren …
Es wäre auch gut, keine Stauballergie zu haben …
Und es könnte auch durchaus passieren, dass mein Gugelhupf zu lange die Hitze genossen hat …

Aber egal: Lieber unperfekt, etwas staubig und ein dunkles Stück Kuchen, als unecht und unsympathisch! ›lach‹

Hast Du Ähnliches erlebt und hast dazu etwas zu sagen? Ich freue mich selbstverständlich auf Deine Rückmeldung.
Bis ganz bald.

Lesezeit: 3 Minuten

Geht das denn schon wieder los?

Warum es uns auch mal scheiße gehen darf. Ich überlege seit Wochen, ob ich darüber schreiben, oder es besser lassen soll? Aber für mich ist es heute ein Muss. Vielleicht gibt es ja da draußen noch jemanden, der diesen Tag mit mir teilt. Der auch seine Kopfhörer auf Lautstärke Doppel rot drückt und sich in der Musik verflüchtigt.

Warum nur fühlen sich diese Tage an denen ich meine energetischen Massagen habe, jedes Mal so „bescheiden“ an? >stirnrunzel<. Warum ziehen mich diese Gefühle, die sich daraus entwickeln, so richtig runter? Warum kann ICH zwei Tage danach nichts mit mir anfangen? Ich kann keine Energie aufbringen. Ich schaffe es gerade mal so aufs Bett. Selbst die Hunde müssen auf mich verzichten. :-(

Was bremst mich gerade aus? Und warum? Und warum noch immer? Und warum frage ich so doofe „Warum Fragen“ ich weiß doch das sie mich nicht weiter bringen …

Früher, hätte mich jemand gefragt was denn los sei, hätte ich geantwortet: „Ach was, alles gut!“ Heute kann ich das aber nicht mehr. Es wäre gelogen und es wäre ein direkter Angriff auf die Ehrlichkeit meiner Gefühle.

An solchen Tagen reagiere ich übersensibel. Es fühlt sich an, als würde ich mit einem Bein, mitten in eine Depression zu hüpfen! NEIN. Das brauch ich nicht mehr und vor allem fühlt es sich unlogisch an!

Zwei Stunden liege ich auf der Reismatte und genieße sogar manchmal. Ich mag die Kombination aus Shiatsu und Energiearbeit. Diese manuelle Therapieform – wenn sie richtig gelehrt wurde, davon halte ich sehr viel. Eben nur nicht von den Gefühlen die mich danach überrollen. Und das schon seit vielen Wochen.

Nach dieser Behandlung wird mir jedes Mal bewusst, dass ich an noch so vielen „Stellschrauben“ drehen muss. Schließlich tue ich das seit fast 5 Jahren! Und zwar genau aus einem Grund: Um Rückfälle auszuschließen, zu minimieren. Und ich würde meinen, es gelingt mir fantastisch gut … 

Und dann ist da dieser Tag in der Woche, der mir etwas anderes sagen will. Er zerstört meine jahrelange Arbeit mit mir selbst. Jedenfalls glaube ich das.

Wenn ich aber nach Stunden meine Kopfhörer wieder auf normale Lautstärke drücke, ein paar Stunden wie im Koma geschlafen habe, könnte ich auch sagen, das ein beschissener Tag zwischen ganz vielen guten Tagen, noch lange kein Grund ist auszuticken, … in Angst zu verfallen … Es ist einfach nur ein Tag, an dem es mir eben nicht gut geht!

Und langsam beginne ich zu realisieren, dass diese(r) Tag(e) etwas sehr Wertvolles für mich sind. Es ist zwar nicht so, dass ich ohne solche Tage nicht leben könnte, aber diese Tage überbringen mir Botschaften …

Nein, eigentlich stellen mir diese Tage Fragen:

  • Ist es der richtige Weg für mich?
  • Denke ich schon wieder zu weit nach vor?
  • Teile ich meine Kräfte richtig ein?
  • Mache ich mir zu großen Druck?
  • Wovor habe ich genau Angst?

Während ich mir diese Fragen genauer ansehe, … ich denke. Ich schreibe sie auf. Ich zerlege sie und komme zu hilfreichen Antworten.  Ich sage mir dann: „DANKE beschissener Tag, Du hast Deine Berechtigung. Denn möglicherweise, habe ich an den vielen „guten“ Tagen, den Kontakt zu ein paar wichtigen Baustellen abgebrochen? Ich sollte sie besichtigen und nochmal näher anschauen ›lächel‹.

Eines steht jedenfalls fest:

Einiges in meinem Inneren schlägt noch zu große Wellen. Es ist wichtig DAS zu akzeptieren. Es liegen über fünfzig Jahre Vergangenheit hinter mir. Die kann selbst ich nicht in fünf Jahren glätten. Fünf Jahre lebe ich nun ein total anderes Leben. Veränderungen sind Prozesse. Vieles kann man selbst noch nicht glauben. :D Wie ich selber immer schreibe: Geduld und Zeit. Mehr braucht es nicht.

Deshalb habe ich beschlossen, diese Tage als Chance zu sehen. Ich werde an gewissen Stellen in meinem Leben noch nach schrauben müssen.

Für nächste Woche habe ich mir vorgenommen, aus diesem Tag einen ganz besonderen zu machen. Ich werde ihn zelebrieren. Ja genau. Entweder ich höre noch lauter meine Musik oder ich werde ganz still. Alles darf sein, wie ich es gerade brauche und für notwendig halte.

Wenn ich aus den guten Tagen so viel Energie nehmen kann, dann wäre es doch traurig, die ganz besondere Energie aus nicht so guten Tagen total verpuffen zu lassen?

ES IST NUR EIN SCHLECHTER TAG … UND KEIN SCHLECHTES LEBEN!

Heute danke ich Dir fürs zuhören. <3
Ich wünsche Dir natürlich NUR gute Tage und falls doch ein fauler dabei ist, dreh die Musik lauter ›lach‹

Sei gut zu Dir.

Lesezeit: 4 Minuten

Es ist sehr einfach, sich pudelwohl zu fühlen, glücklich und zufrieden zu sein und in seiner Mitte zu ruhen, wenn im Außen, also alles um uns perfekt läuft! Wenn sich die Dinge so entwickeln, wie wir es uns erträumen. Wenn wir alles unter Kontrolle und fest im Griff haben. Wir mit Menschen umgeben sind, die genau auf unserer Welle reiten und sich auch so verhalten wie wir es mögen.

Ich muss gerade etwas schmunzeln. Weil gerade ich, mich zu diesem Artikel hingezogen fühle. Für mich gab es nur zufriedene Tage, wenn mein Morgen auch ohne Probleme begann. Das bedeutet kein Stress am Morgen, keine Diskussionen oder zu viel Gerede. Keine Anrufe und keine Menschen, die auf mein „Guten Morgen“ nicht reagierten … das entschied sich alles in den ersten zehn Minuten nach dem Aufstehen. Die äußeren Umstände waren dafür verantwortlich, auf welchen Level meine „Zufriedenheit“ stand.

Wie sehr werden wir von Außen beeinflusst?

Was, wenn die äußeren Umstände nicht mitspielen und unsere Zufriedenheit und unser Wohlergehen dadurch ausgebremst wird? Was wenn etwas eben nicht so wie geplant läuft?

Wie geht es Dir, wenn Du schon am frühen Morgen einen Anruf bekommst, der Dich unter Druck setzt. Der Dir Deinen ganzen Tagesablauf durcheinander wirft? Wenn Hindernisse daherkommen oder Du durch oder von jemanden enttäuscht wirst?

Stelle Dir diese Fragen bildlich vor und versetze Dich in eine solche Situation. Ich bin mir ganz sicher, dass Du eventuell vor ein paar Tagen genau in so einer Lage gesteckt hast. ›zwinker‹

Es kommen Umstände auf, die nicht kuschelig sind.

  • Was sagt Deine Zufriedenheit?
  • Wie meldet sich Dein Wohlbefinden?
  • Und wie lange ruhst Du in Deiner Mitte … ?

Los, sag schon … Hand aufs Herz. Ist nicht so ganz einfach, habe ich recht?
Ich muss dazu sagen, ich kenne schon Menschen, die es tatsächlich schaffen in keiner Lage Ihre Zufriedenheit und Ihr Wohlbefinden aus den Augen zu verlieren! Und ich sage Dir noch etwas: DAS waren die Menschen, die mich damals fasst, verrückt gemacht haben! Dieser nie aus der Bahn zu Werfende zufriedene Gesichtsausdruck machte mich wahnsinnig und eifersüchtig zugleich.

Also es gibt sie schon, diese Ausnahmen. Aber bei den meisten Menschen ist es anders. Die innere Balance und die liebgewonnene Zufriedenheit sind vorbei. Vorbei ist der Flow und das eins sein mit sich und dem Leben :-) …
Es ist eine menschliche Tatsache, macht aber alles nur noch schlimmer.

„DU bist für Dein Glück selbstverantwortlich meine Liebe …“

Dieser Satz flog mir immer um die Ohren von diesen „in sich ruhenden Menschen“, die mich wahnsinnig machten. Ich hatte schon genug, dass der Tag frustrierend begann. Stressig und richtig „bescheiden“ war! Die Klugschwätzer Zitate konnte ich damals gar nicht haben.

Für mich hörte sich das immer so an, als sei ich selbst an den Dingen schuld, die in meinem Leben nicht rund liefen.
Wenn im Außen alles zu Wünschen übrig lässt, stoßen solche Ansagen bei den meisten Menschen auf Ablehnung und Widerstand.

In diesem Artikel möchte ich aber nicht der Schuldfrage für irgendetwas nachgehen, sondern vielmehr der Frage:

  • WAS bestimmt über unseren Gemütszustand und unserer Zufriedenheit?
  • WER kann diesen Zustand verändern?
  • Wem geben wir eigentlich so viel Macht darüber?

Zufriedenheit und die Abhängigkeit

Es ist einfach so. Wenn wir unser Wohlbefinden und unsere Zufriedenheit vom Außen abhängig machen, haben wir unweigerlich Stress und springen von einem Problem in das andere. Warum? Weil wir keinen Einfluss mehr auf unsere Zufriedenheit haben. Wir sind dem Leben und den Menschen voll ausgeliefert.

Ich komme wieder mal mit einem Beispiel:

Wir fühlen uns gut, weil wir ein schönes Kompliment bekommen haben. Oder, weil wir Anerkennung für unsere geleistete Arbeit erhalten haben. Wenn das nicht geschieht, sind wir bei weitem nicht so gut gelaunt. Jemand sagt etwas oder sagt etwas nicht … davon machen wir unsere Zufriedenheit abhängig. Wir reagieren auf Knopfdruck anderer Menschen.

Sicher wird nicht jeder Mensch und jede Situation unsere Knöpfe drücken können, aber glaube mir, es wird immer genügend geben, die Einfluss auf unser Wohlbefinden haben. Oftmals reicht schon die Warteschleife am Telefon, ein Regenguss, die Unpünktlichkeit einer Person oder das Verschütten der Kaffeetasse, um negative Stimmung aufkommen zu lassen.

Es ist die Welt da draußen, die unseren inneren Zustand diktiert.

Automatisch ist die Angst dabei

Wenn wir es zulassen, dass unsere Zufriedenheit von Außen abhängt, ist die Angst sofort dabei.

  •  ANGST, etwas NICHT zu bekommen. Wie Geld, Job, Anerkennung, Komplimente, Liebe …
  •  ANGST, etwas ZU bekommen, was wir uns nicht wünschen. So wie Krankheit oder Einsamkeit …
  •  ANGST zu verlieren was wir lieben.

Egal um welche Angst es sich handelt, Angst macht immer unsicher. Sie hindert uns in so vielen. Wir sind dadurch unentspannt und können Dinge nur sehr selten gelassen entgegennehmen. Unbewusste Angst, lässt uns Menschen auch gerne in einen Kontrollwahn gleiten. Man möchte alles im Leben schön im Griff halten. Situationen und Menschen werden manipuliert, in der Hoffnung, dass es einem danach besser geht!

Ich weiß, dass das sehr viel Kraft kostet. Jede Menge Aufwand der aber auf Dauer nichts bringt.
Andere Menschen und den Stand der Dinge werden wir nie wirklich kontrollieren können.

Was wir allerdings schon unter Kontrolle haben, ist unser Innenleben. Wir haben zwar nicht die Macht zu entscheiden was wir erleben, aber wir können immer entscheiden, wie wir mit dem Erlebten umgehen! Das ist das Wichtige daran.

Innere Zufriedenheit ist die Voraussetzung für ein schönes Leben

Was heißt das im Klartext?

  • Dankbar sein, um Glück zu erfahren.
  • Selbstliebe … ein großes Thema! Sich selbst lieben um geliebt zu werden.
  • Sich selbst anerkennen, um anerkannt zu werden.
  • Positiv denken, auch wenn es nicht immer leicht ist.
  • Den eigenen Einfluss auf unser Wohlbefinden, NIEMALS unterschätzen!

Deshalb macht es auch sehr viel mehr Sinn, sich um unser Innenleben zu kümmern und somit zur nachhaltigen Zufriedenheit vorzustoßen. Wir alle sollten weit mehr egoistisch denken, wenn es um unser Wohlbefinden geht! ›lächel‹

Mir ist vor ein paar Jahren der „Knopf“ aufgegangen wie man bei uns so schön sagt. Diese Menschen, die mich früher mit Ihren „Klugscheißer – Zitaten“ beinahe wahnsinnig gemacht haben, sind heute Menschen, von denen ich sehr viel lernen durfte. Sie haben mir den Rat gegeben, mich nicht mit weltbewegenden Veränderungen auseinanderzusetzen, sondern mich auf kleine Kurskorrekturen zu konzentrieren. Damit es mir gut geht und immer besser gehen wird.

Und genau das möchte ich Dir auch weitergeben. Sei gerne egoistisch, wenn es um DEIN Innenleben, Deine Zufriedenheit und Dein Wohlbefinden geht … schließlich haben wir nur das eine Leben. ›zwinker‹

Halte immer wieder an und frage Dich: Was kann ich für mein Wohlbefinden tun, dass diese Zufriedenheit auch bleibt.

Viel Spaß bei Deiner „Kurskorrektur“.

Lesezeit: 4 Minuten

Es gibt Momente, da haben wir das Gefühl, dass die Sonne sich nicht nur hinter einer Wolke versteckt, sondern dass sie total verschwunden ist. Wir fühlen uns manchmal verloren. Wissen nicht, wer wir eigentlich sind. Wir finden uns in einem riesigen Haufen voller Pflichten und Erwartungen wieder, der irgendwie nicht aufzuarbeiten ist. Nichts geht mehr. Alles steht und ruht.

Ich arbeite gerne! Mein Problem ist nur, ich nehme mir manchmal zu viel vor. Ich meine immer noch so schnell zu sein wie ich mit zwanzig war, dabei vergesse ich das ich doch schon ein paar „Stürze“ mit Folgen hinter mir habe. Und dann kommt der Satz, den ich enttäuscht zu mir selber sage: „Ich schaff das nicht!“ Diese Gedanken oder ich sollte sagen, diese Tatsache, kommt immer wieder mal vor. Ich kann die Sonne nicht sehen …, obwohl sie, da ist!

Systemüberladung – könnte ich auch dazu sagen

Natürlich arbeite ich an meinem Bewusstsein, jeden Tag und auch mit richtigen Fortschritten! Ich fühle mich heute sehr viel klarer als vor ein paar Jahren. Leider bewahrt uns das (noch) nicht, immer mal in solche Momente zu rutschen. Momente, in denen einfach so viel ansteht, dass am Ende gar nichts mehr geht! Unser System ist überlastet. Und trotzdem versuchen wir es am Laufen zu halten.

Dabei, wenn wir genau hinhören, schreit unser Inneres: „Stopp, anhalten, Pause, JETZT“! Unser Körper schickt uns viele Signale. Bei mir machen sich diese bemerkbar, indem ich unaufmerksam werde. Meine gute Laune mich verlässt, ich mich verspanne und sehr oft auch Schmerzen am ganzen Körper bekomme.

In der Zwischenzeit habe ich ja gelernt, dass die Natur, Meditation, richtiges Atmen usw. mich sehr gut in Balance hält. All diese Hilfsmittel erinnern mich daran, wer ich bin. Wo ich hingehöre und was ich will. Dabei fühle ich meine Freiheit und bin auch schlagartig entspannt. Alles gut und wunderbar. Doch wenn ich in einer totalen Wolke stehe, keine Sonne zu sehen ist … dann funktioniert das leider auch nicht mehr. Ich habe zu spät auf meine Körpersignale gehört.

Und, wenn die Entspannungsmethoden nicht helfen?

… dann gehe ich in meine „Frauenecke.“ Ich bin enttäuscht von mir und meine Gedanken dazu unterstützen dieses Gefühl natürlich bestens. Wenn ICH überfordert bin, will ich mich auch nicht inspirieren lassen, ich will keine Bücher aufschlagen, aus denen ich etwas lernen könnte. Da ist mir sogar lesen zu anstrengend. Menschen will ich auch keine sehen, da müsste ich viel zu viel reden. Und ich mute niemandem meine Gesellschaft zu, wenn ich ein rotes Tuch vor meinen Augen habe. :D

Und jetzt kommts. Ich komme mir beinahe etwas albern vor, wenn ich das so unter das Volk streue. ›lach‹ Was mache ich um wieder in meinen „Normalzustand“ zu kommen? Schnell, unkompliziert und ohne Aufwand? Es ist sehr unspirituell und auch nicht gerade gesund.

Meistens sind es ja die Dinge, die wir ansonsten vielleicht gar nicht so gerne tun, weil sie angeblich unserem inneren Wachstum und unserer äußeren Erscheinung schaden? Aber genau in solchen Augenblicken wo sich die Sonne hinter einer so mächtigen Wolke versteckt hält, sollten wir uns genau diese Dinge erlauben!

Schokolade hilft mir dabei, die Sonne auch hinter der Wolke zu sehen

Ich habe die Tage eine Packung belgische Meeresfrüchte gegessen. Das ist dieses weiße und dunkle Nougat-Konfekt, das wie Meeresfrüchte aussieht. Einfach nur sensationell traumhaft lecker gut. Ich habe meine Kopfhörer aufgesetzt und dabei gute Musik gehört. Trank dazu zu viel Zucker in Form einer Limonade und fühlte mich wohl dabei. Plötzlich erschien mir meine „Überladung“ gar nicht mehr so groß! Ich ertränkte meinen roten Tag einfach in belgischer Schoki und Zuckerwasser.

Um von einem gestressten und überforderten Zustand wieder in seine Balance zu kommen, brauchen wir einfach eine Zwischenstation. Für mich ist es eben eine „Schokoladenbar“. <lach>

Wenn wir immer sehr bewusst und klar durch die Welt laufen, wenn wir immer  in unserer Balance sind, dann kommt es schon mal vor, diesen Zustand nicht mehr ganz so toll zu finden. Und dabei kann es vorkommen, dass wir uns nach Dingen sehnen, von denen wir wissen, wir sollten sie besser sein lassen. Ich habe wirklich sehr vieles ausprobiert. Ich habe alles getestet was mich aus meiner manch malen Überforderung  herausholt. Und um dorthin zu gelangen, hilft etwas so banales wie  Schokolade und Zuckerwasser. :-)

Vielleicht liegt es daran, dass es viele von uns an eine „Belohnung“ erinnert? An schöne Momente, an Trost und Liebe …, auch wenn das auf Dauer Spuren hinterlässt, an manchen Tagen werde ich zur „Schokoladenvergewaltigerin“. Ich steh dazu und finde es völlig in Ordnung.

Ich sage mir dann: Jetzt ist es genug. Ich höre auf meinen Körper, der mir flüstert – STOP es ist genug. Mach ne pause, es ist Zeit für Genuss. <3

Und plötzlich scheint die Sonne wieder …

Und wenn ich dann so dasitze, die Füße hochgelagert, mir ein Früchtchen um das andere in meinen Mund schiebe, dann spüre ich es ganz deutlich: JA, die Sonne ist immer da … ich habe sie bis zuvor nur nicht sehen können.

Dieses Gefühl sagt mir alles, definitiv wirklich alles, kommt NACH mir. Ich bin an erster Stelle. Ich muss nicht alles an einem Tag erledigen. Auch dann nicht, wenn ich es mir fest vorgenommen habe! Wenn ich mich und das ist auch sicher passend für Dich, an diese Regel halte, haben die eigenen Batterien genug Reserve. Es wird uns der Saft nicht ausgehen.

Schau auf Dich. Gib Dir, was Du brauchst. Bei mir ist es eben Schokolade, Zuckerwasser und Musik. Bei Dir vielleicht ein Nachmittag Netflix und Chips? Egal was, Du darfst alles, solange es Dir Gutes tut. Verwöhne Dich mit so einfachen leichten Dingen. Danach kommt auch der Moment wieder, wo es uns leicht und schnell von der Hand geht, wieder weiterzumachen. Dinge zu erledigen!

Also denke daran: Die Sonne ist immer da …, auch wenn wir sie gerade mal nicht sehen können. ›zwinker‹

Was machst Du, wenn Du nicht vorwärtskommst. Du Deine Balance verloren hast? Machst Du dennoch weiter oder hörst Du auf Deine Stimme Deines Körpers?
Ich wünsche Dir eine tolle Woche, ob mit Schoki, Chips oder einfachem nichts tun.

Lesezeit: 4 Minuten

Wir leben heute länger, als noch vor 100 Jahren. Eine schöne Sache finde ich und dennoch haben so viele Menschen Angst vor dem älter werden. In jüngeren Jahren freut man sich auf die Pensionierung, um endlich das zu tun, was im Arbeitsrhythmus keinen Platz und auch keine Zeit findet. Rücken die Jahre näher, sieht die Sache schon etwas anders aus. Etwas Angst ist spürbar. Schließlich hat der letzte Lebensabschnitt auch etwas Endgültiges. Manchmal macht es den Anschein, dass wir „altern“ mit einer Krankheit vergleichen. Ist das Altern ein Tabuthema?

Als ich vor fünf Jahren meinen runden Geburtstag feierte, falsch, … eigentlich habe ich ihn nicht gefeiert, es war halt irgendwie herausgekommen. Wurde mir die magische Grenze bewusst, die dieses Alter für viele Frauen um mich herum darstellt! Generell war es mir unheimlich, dass man so viele Reaktionen auf diese „Zahl“ bekommt. Dabei war ich über Nacht nicht anders geworden. Ich konnte auch ohne Panik auf den morgigen Tag gut schlafen. :D

Ruhig sollte er nur ablaufen. Ohne Party und ohne Tamtam. Es ist auch bis auf ein paar interessante Aussagen so gewesen. Ich kann mich erinnern, wie eine Bekannte für mich entschied, dass mein Leben jetzt bergab gehen würde. Dass der Verfall einsetzt und mein Körper mir ab jetzt tägliche Streiche spielen wird!

Ein „Alles Gute zum Geburtstag!“ wünschte mir ein Arbeitskollege, mit der Frage: „Wie alt bist du jetzt?“ als ich antworten wollte, warf er schnell dazwischen: „Sorry, eine Frau darf man ja nicht nach ihrem Alter fragen …“ Ich grinste und sagte locker: „Fünfzig.“ Irgendwie sah er mich komisch an und sagte nix. Mir war auch egal, ob er mich auf älter geschätzt hat oder nicht.

Die Antwort von Frauen auf diese Frage ist meistens eine andere

Mich hat es ein wenig verwundert, weil er meinte, es sei unhöflich nach meinem Alter zu fragen? Ich weiß, dass eine häufige Antwort von uns Frauen auf diese Frage ist: „Was glaubst Du denn, rate mal …“. Ja und dann müssen (sollen) Männer auch noch schätzen, was meistens in die Hose geht. :D Außerdem werden sie sich hüten, zu hoch zu greifen! Ja und dann fühlt sich „Frau“ gut, weil sie jünger geschätzt wurde, … der Mann ihr geschmeichelt hat. Ganz ehrlich? Wahrheitsgemäße Antworten gibt es selten.

Sobald wir mit dem Älterwerden konfrontiert werden, wird das Alter zum Tabuthema. Und das geschieht meist schon Ende zwanzig. Mit dreißig hatte ich tatsächlich eine Endzwanziger Krise! Es war, aber Gott sei Dank meine erste und ich hoffe auch letzte, was das Alter betrifft. ›lach‹

Eine Frau, die ihr wahres Alter verrät, ist fähig alles zu verraten.  Oscar Wild

Wir alle altern. Wovor haben wir Angst?

Ich habe keine Angst vor dem Altern. Ich würde mir nur einen gesunden Körper für diese Zeit wünschen! Vielleicht ist es das, was uns manchmal Angst macht? Vielleicht haben wir alternde Familienmitglieder, die ständig grantig sind. Oder eine Nachbarin, die sofort die Polizei anruft, wenn ein Grashalm abbricht. Oder eine schwerkranke Oma? Vielleicht kennen wir jemanden der dank Schönheitsoperationen, Botox und Zentimeter dicker Make-up Schicht einfach nicht zu altern scheint?

Das Alter kann schon auch ganz schön schaurig sein. Und das alles zu beobachten, macht uns Angst.
Aber es steckt da auch noch die „Urangst“ in uns. Die Angst vor dem Tod. Wenn wir mit unserer eigenen Vergänglichkeit konfrontiert werden, wenn wir nicht genau wissen was uns erwartet. Alles Unbekannte ist mit Angst verbunden. So ehrlich muss man sein. Wir kennen bis jetzt nur das Leben und ein Ende können sich die wenigsten vorstellen.

Dass der Tod in unserer Gesellschaft aus dem Leben gesperrt wird, wir selten darüber reden, tut natürlich sein Übriges.

Was können wir gegen diese Angst tun?

Ich bin immer der Meinung, dass wir über alle Ängste reden sollten, die uns beschäftigen. Danach geht es besser und wird leichter. Außerdem – wenn wir uns um ein ausgeglichenes gesundes Leben bemühen, auf unseren Körper hören, gibt es keinen Grund, nicht bis ins hohe Alter fit zu sein?

Klar ist ein ausgeglichenes Leben keine Garantie dafür, ohne Krankheit zu altern. Aber dabei hilft uns die innere Einstellung zum Leben. Wir haben sehr viel in der Hand, mehr als wir meinen. Es ist wichtig die wertvolle Zeit in unser Wohlergehen zu investieren!

Und dann ist noch die Sache mit der „Schönheit“ oder?

Die Gesellschaft hat verlernt, was Schönheit ist. Das denke ich mir jedes Mal, wenn ich in Instagram scrolle, eine Welt voller Barbie-Puppen, deren Alter wir nicht mal erahnen können. Ist das Schönheit? Die Medien strengen sich ebenfalls an, um uns „umzuleiten“. Ich nehme mich selbst da gar nicht heraus.

Was ich aber sicher sagen kann. Die Falten können uns nicht entstellen, wenn wir älter werden. Echte Schönheit umhüllt den Körper mit einem warmen Licht und lässt unsere Falten gut aussehen. Du kennst bestimmt jemanden der so eine unglaubliche Ausstrahlung besitzt und Du die Falten in deren Gesicht nicht mal ansatzweise störend empfindest?

Ich finde Menschen mit Falten interessant und schön. Ich selbst habe bei der „Faltenausteilung“ ja doppelt aufgezeigt. Sie kommen daher, weil ich so viel Freude habe. >laut lach<

Selten wird über die Vorteile des Alterns geredet

Ich weiß wie früher alte Menschen für ihr Alter geachtet wurden. Für mich stecken sie voller Weisheit. Heute werden sie sehr oft als lästig, senil und dement angesehen. Keiner nimmt sie wirklich ernst. DAS muss nicht unser Schicksal sein! Wie wäre es mit einer neuen Vorstellung vom Altern?

Also ich möchte eine weise alte Dame werden. Die ihre Geschichte vom Leben im Gesicht trägt. Zugänglich für alle! Ich weiß, dass ich bis dahin jede Menge gelernt habe und ich vollkommen gelassen auf meiner Veranda sitzen kann. Ich werde den jungen Jahren nicht nachtrauern, werde auch nicht tauschen wollen. Darauf freue ich mich.

Es ist an der Zeit, dass wir endlich damit aufhören, uns mit allem was uns zur Verfügung steht, gegen das Altern anzukämpfen. Wir sollten uns mit Würde auf diesen Prozess einlassen. Suchen wir uns positive Vorbilder und freuen wir uns auf die Weisheit, die das älter werden, mit sich bringt. Und wenn Du Dich das nächste Mal in den Spiegel siehst, ärgere Dich nicht über eine neue Falte, sondern lächle darüber und denke über die Geschichte nach, die sie Dir erzählt. <3

Wie geht es Dir mit diesem Thema? Hat sich im Laufe der Jahre etwas verändert in Deinem Denken? Ich freu mich auf Deinen Kommentar.

Lesezeit: 3 Minuten

Kennst Du das Gefühl, wenn sich Dein Bauch zusammenzieht? Wenn es sich plötzlich anfühlt, als würde eine Herde Ameisen in Dir um die Wette rennen? Ich meine NICHT dieses unangenehme Gefühl, dass mit Ängstlichkeit zu vergleichen ist. Nein, ein angenehmes wunderschönes Gefühl, dass Dich zum Losrennen, Loslegen ermutigen will. Du verspürst einfach ungeheure Lust, eine Idee in Deinem Köpfchen umzusetzen. Der Gedanke lässt Dich nicht frei. Du freust Dich auf ein TUN oder aber auch auf einen Menschen so sehr, dass Dein ganzer Körper kribbelt. Genau dieses Gefühl meine ich. :D

Ist Dir klar, dass Dein Körper ein großartiger Wegweiser ist?

Wenn ich daran denke, wie oft mein Körper schon mit mir geredet hat (eigentlich macht er das ja andauernd), und wie viele Male ich seine Signale ignoriert habe, tut es mir noch immer leid genau DAS getan zu haben! Die Sprache unseres Körpers zu lernen, ist ein ganz großer Schritt hin zu einem erfüllten Leben.

Er kennt in Wahrheit immer die richtigen Schritte für unser Leben. Wir müssten nur genauer hinspüren und darüber nachdenken, was gemeint sein könnte, wenn ER manchmal in Rätseln und vielen verwirrenden Gefühlen mit uns spricht. Am aller Besten ist es, dem Ameisengewimmel zu folgen!

Dieses Gefühl in meinem Körper ist beinahe so präzise wie ein Schweizer Uhrwerk. Ein Beispiel: Ich habe ein paar Stunden freie Zeit, die ich nur für mich nutzen kann. Bevor es soweit ist, denke ich schon über etwas nach, das ich machen möchte/werde. Ich freue mich über diese Tätigkeit so sehr darauf, dass mein Körper zu kribbeln beginnt.

Dieses Gefühl kann nicht falsch sein! Es bedeutet, dass es der richtige Weg ist.

Der Körper ist mit unserer Intuition besser verbunden als unser Kopf

Er kann uns sehr deutlich zeigen, ob wir richtig handeln oder nicht. Wenn es so wild in uns kribbelt, ist das ein untrügliches Zeichen dafür, dass wir genau hier und jetzt bei einer unserer Leidenschaften tätig werden. Dass wir tun, was wir gerne machen und wir unserem Lebenssinn folgen.

Wie oft sind wir schon krank geworden, während es uns mental nicht gut ging. Krank werden ist ein Zeichen unseres Körpers. Er sagt uns, es wäre an der Zeit, einen Gang runter zu schalten. Sich Ruhe gönnen. Das ist die nicht so erfreuliche Unterhaltung unseres Körpers.

Genauso kann er aber auch auf positive Art und Weise zu uns sprechen. Alles, was wir dabei tun müssen, ist auf seine Wegweiser zu achten. Alles wahrzunehmen und danach zu handeln.

Wir sollten die „Klugheit“ öfter ignorieren

Mir spielt meine Vernunft sehr oft den Schwarzen Peter zu. Sie will mir dann erklären, dass das was ich mache, bescheuert ist und eine reine Zeitverschwendung! Das kluge SEIN in mir ist Meisterin darin das angenehme Kribbeln in mir zurückzuhalten. Manchmal ist es dabei so hartnäckig, dass sich der große Ameisenhaufen in meinem Bauch vollkommen auflöst.

Schon klar, dass wir im Leben auch Notwendigkeiten nachgehen müssen und uns nicht nur dem widmen können, was uns ein warmes Bauchgefühl verschafft. Aber ich merke es selbst immer mehr, wie wichtig es ist, diesem Gefühl mehr und mehr Raum zu verschaffen. Warum? Weil sich das Leben dadurch massiv verändert! Je mehr Raum für schöne Gefühle … umso schöner wird Dein Leben werden. 

Ich denke mir selbst oft, es ist so einfach. Die richtigen Entscheidungen kommen mehr und mehr automatisch, wenn wir unseren Körper als Wegweiser verwenden. Versuche es mal … höre in Dich hinein. Kribbelt es? Dann gib dem nach und tu es einfach! Wenn Du das kannst, stehst Du mit Dir selbst in einer sehr guten Verbindung. Und genau so kannst Du Dich verwirklichen. <3

Bei mir ging es sogar soweit, dass ich 90 % meines Lebens nach und nach verändert habe, weil mir das „Kribbeln“ abhandengekommen war. Das wirklich Erstaunliche dabei ist, dass dieses Gefühl losrennen zu wollen, uns mit Energie auffüllt, anstatt uns welche zu nehmen!

Es fühlt sich ganz leicht an. Dieses Gefühl führt uns zu so vielen tollen Erlebnissen. Also je öfter ich Tätigkeiten nachgehe, die meine Ameisen in mir wieder aus dem Stall lassen, hält dieses Gefühl auch sehr lange an. Ich weiß einfach, dass das der richtige Weg ist. Ein gesunder Weg der glücklich macht. :-)

Sich selbst zu überraschen ist, was das Leben lebenswert macht.

Oscar Wilde

Fazit

Beobachte doch mal Dein gutes Gefühl, Dein Kribbeln im Bauch, wenn es da ist. Nimm Dir die Zeit um herauszufinden, was Du möchtest und brauchst. Was sagt Dein Körper und was steht auf dem Wegweiser? ›zwinker‹
Ich würde mir sehr Wünschen, dass Dir gefällt, was Dein Körper Dir zu sagen hat!

Eine Menge kribbeliges Bauchgefühl wünsche ich Dir und viele schöne Tätigkeiten, die Dich glücklich machen. <3

Lesezeit: 5 Minuten

Du fühlst Dich im Alltag nicht richtig anwesend? Du geisterst durch den Tag, ohne dass Du ihn so richtig zu greifen bekommst? Du bist gedanklich meistens abwesend. Die schönen Momente und Ereignisse hinterlassen keinerlei Spuren bei Dir? Dir fehlt Deine Stabilität und Dein innerer Halt?  Ich kenne das. Solche Situationen treten hin und wieder ein, wenn wir zu viel kopftechnisch arbeiten. Unser Schwerpunkt liegt dann im Geiste. Und der veranlasst, dass wir unsere Standhaftigkeit im Alltag verloren haben. Es fehlt der Boden unter unseren Füßen. Warum „Erdung“ so wichtig für unsere Zufriedenheit ist.

Ich bin jetzt keine Frau, die spirituelle und geistige Arbeit anbieten kann. Aber ich halte sehr viel von Menschen, die diese Gabe besitzen. Ich bin mir sehr sicher, dass Dir das Wort erden bereits das ein oder andere Mal zu Ohren gekommen ist? Meine erste Erfahrung machte ich, als ich dieses „planlose“ Verhalten hatte. Mein Atem kam nie in meiner Bauchhöhle an, meine Gefühle waren taub und ich hatte generell das Gefühl, das mein ganzes Leben an mir vorbeizog. Ich bekam damals den Rat: „Hey, du solltest versuchen dich richtig zu erden. Ganz bewusst den Boden unter deinen Füßen spüren!“ Ich fragte mich damals warum ich das tun solle und was dieser Hokuspokus mit meinem Befinden zu tun hatte …

Der Kontakt zu Mutter Erde

Alle Naturvölker sind sich bewusst, was die Kraft zur Mutter Erde bewirkt. Sie würdigen die Natur. Sie leben an bzw. in der freien Natur. Sie gehen barfuß, sitzen und schlafen am „heiligen“ Boden. Diese Menschen sind, dank ihrer inneren Einstellung und ihres Lebensstils, gut geerdet.

Natürlich schlage ich jetzt nicht vor, dass wir alle unsere Betten abbauen und uns auf den Boden schlafen legen sollen. :D Wobei ich schmeiße mich schon ab und zu gerne in die Wiese, wenn ich mit unseren Hunden unterwegs bin. Ich mag dieses Gefühl, wenn ich Arme und Beine von mir strecke, ins Blaue über mir schaue und ich mich richtig mit der Natur verbunden fühle! <3 Auch das ist Erdung …

Was ist aber mit dem Großteil von uns Menschen? Wir sitzen die meiste Zeit in geschlossenen Räumen. Inhalieren die Stadtluft. Stecken in Schuhen, die uns sehr oft drücken. Gehen auf Flüsterbeton und schlafen weit vom Erdboden entfernt. Die natürliche Erdung ist da wirklich weit entfernt.

An Tagen ohne Erdung fehlt die innere Stabilität

Ich nehme wieder mal mich als Beispiel: Wenn ich nicht gut geerdet bin, bin ich meist sehr unkonzentriert und hektisch. Ich fange Dinge an und lasse mich sehr schnell davon ablenken sie zu Ende zu führen. Oder ich bin gedanklich total abwesend. Gerade wenn ich versuche einen Artikel zu schreiben, verliere ich unterm tippseln den Faden. Ich fühle mich auch schneller verunsichert. Auf den Punkt gebracht, es fehlt mir die innere Balance. Und das macht mir körperlich und seelisch zu schaffen.

Jetzt weiß ich es ist höchste Zeit mich zu erden sobald solche Symptome meinen Tag zu dominieren versuchen. Mich mit dem Boden unter meinen Füßen zu verwurzeln. :D

Wir leben in dem Bereich zwischen Himmel und Erde. Mit den Füßen der Erde verhaftet, mit dem Kopf in geistigen Ebenen unterwegs. Es ist dabei völlig egal, ob wir dies durch

  • ständiges sich Sorgen
  • Gedankenjagen
  • mediale Arbeit
  • oder durch eine Arbeit, die viel Nachdenken erfordert tun.

Damit wir kraftvoll in unserer Mitte ruhen können, ist es wichtig den Gleichklang zwischen beiden Seiten zu finden und auch zu halten. Und genau dabei hilft uns das Erden. Es ist wichtig es immer und immer wieder zu tun. Es sollte eine Regelmäßigkeit entstehen. Am besten ist es, auf unser Innerstes zu hören. Es sagt uns immer, was wann zu tun ist. Leider sind wir Menschen aus eigener Ansicht nicht perfekt und deshalb übersehen wir das zu oft.

Und wie geht das „Erden“ jetzt?

Wie gesagt, meine Arbeit besteht nicht darin, mich energetisch anzupreisen. Aber ich kann Dir eine Auswahl verschiedener Wege vorschlagen, die für mich sehr hilfreich sind, wenn meine Phase der Stabilität zu wackeln beginnt. :-) Schau einfach, was Du mit Leichtigkeit in Dein Leben einbauen kannst. Und vor allem was zu Dir passen könnte!

Besonders gut verbindest Du Dich mit Mutter Erde, wenn Du Dich mit der Materie beschäftigst. Das ist deshalb so gut, weil Du damit den Bodenkontakt immer wieder herstellst. Noch intensiver ist die Wirkung wenn Du sie ganz bewusst ausführst … so wie zum Beispiel in die Wiese legen, barfuß laufen oder mit Steinen und Sand im Wasser spielen.

Alle die einen Hund haben, wissen vermutlich was ich meine. Wir nehmen die Natur durch das ständige innehalten ganz anders wahr. Ich merke es nach jeder Hunderunde, wie ich innerlich stark zurückkomme. Müde aber glücklich. <3

Was Du noch tun kannst? Tätigkeiten die Dir dabei helfen:

  • Tanze. :-)
  • Wandere, spaziere durch den Wald.
  • Gartenarbeit ist etwas Fantastisches um sich zu erden.
  • Arbeite mit Modelliermasse.
  • Laufe barfuß, so oft es Dir möglich ist! Taufrisches Gras oder im Sand.
  • Auch wenn Du jetzt lachen wirst, aber trage (im Winter) rote Socken. Die Farbe ROT steht für das Wurzel Chakra und das ist für Deine Anbindung an die Erde zuständig.
  • Beschäftige Dich mit Tieren. Streichle und kuschle, was das Zeug hält. ›lach‹
  • Lasse Deiner Kreativität freien Lauf und male. Farbe und Pinsel ermöglichen Dir, Deine inneren Bilder auf die Erde zu bringen. <3
  • Meditiere. Auch, wenn Du kein Profi bist. Es gibt so viele gute geführte Meditationen, die nicht länger als 15 – 20 min dauern.

Wenn all diese Tätigkeiten zu „aktiv“ für Dich sind, hast Du auch die Möglichkeit Dich einer „geistigen Erdung“ hinzugeben. Die Absicht hinter Deiner Handlung ist der ausschlaggebende Punkt! Wenn Du diesen Weg gehen möchtest, achte bitte darauf, dass Du das sehr liebevoll tust. Mutter Erde … sie ist auch Trägerin einer Menge Schmerz und Verletzung. Sich mit diesen Bereichen zu verbinden, würde Dir keinen Frieden bringen.

Was kannst Du tun?

  • Lauf in die Natur und suche Dir einen Baum. Er sollte Dir gefallen, Dich ansprechen. Umarme ihn. Spüre seine Wurzeln, seine Verbindung zur Erde. Aber auch gleichzeitig seine hohe Baumkrone, die mit dem Universum verbunden ist. Der Baum ist in der perfekten Balance.Als ich meinen ersten Baum umarmt habe kam ich mir sowas von bescheuert vor, dass kann ich mit Worten gar nicht fassen! Ich hatte Angst mich könnte jemand dabei sehen. Es war mir wirklich peinlich. Heute liebe ich es. <3 „Bäume sind Gedichte, die die Erde in den Himmel schreibt …“ Khalil Gibran
  • Erde Dich über einen passenden Halbedelstein. Trage ihn am Körper oder nimm ihn öfter mal in die Hand. Ich habe mir aus Speckstein einen „Handschmeichler“ gefeilt. Eine kleine Kugel, die fast überall, dabei ist. Du kannst Dir aber auch einen Stein, den Du am Meer oder in einem Flussbeet gefunden hast, nehmen und ihm einen besonderen Platz schenken?

Das ist es, was ich Dir heute gerne auf den Weg mitgeben möchte. Die Natur ist einfach unschlagbar, wenn es um Erdung geht. Verbringe soviel Zeit als möglich mit und in ihr. Ich kann es bis heute noch nicht glauben, wie sehr sich mein Leben, mein innerer Halt  und meine Balance eingependelt hat, seit ich mich damit auseinandersetze. Erschöpfung und das Gefühl ausgebrannt zu sein, ist immer weiter von mir entfernt.

Also übersehe Deine eigenen Wurzeln und ihr stabiles inneres Fundament nicht! Pflege es, dann ist alles gut. <3

Ich wünsche Dir viele schöne Momente in der Natur. Der Sommer bietet uns ja dazu das perfekte Fundament. Pass gut auf auf Dich und ich freue mich, Dich bald wieder abholen zu dürfen. :D