Wie erreicht man ein erfülltes Leben. Was muss man ändern und vor allem wie ändert man sein Leben und seinen Lebensstil um ein achtsameres, positiveres und wertschätzenderes Leben führen zu können.
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Stimmts oder hab ich recht? Manchmal überkommt uns das Gefühl, nicht mehr gesehen zu werden? Ein Alltagsgefühl das es mit zwanzig noch gar nicht gab. :D Ein Artikel für Frauen die das Gefühl kennen und Ihre „Unsichtbarkeit“ in Sichtbarkeit verwandeln wollen. Die richtige Strategie dazu bekommst Du von mir! <3

Es ist ja nix Neues mehr, dass wir Älteren geradezu bejubelt werden. Wir sind bestens ausgebildet (sofern wir dazu bereit sind), wir sind erfolgreich im Beruf, sind liebevolle tolle Mütter und dazu noch sportlich (außer ich ›lach‹). Dabei schauen wir noch zehn Jährchen jünger aus, als wir tatsächlich sind … grazie per i fiori … danke für die Blumen sag ich nur! Was viele im alltäglichen Leben erfahren, passt aber so gar nicht zu diesen Lobeshymnen. Warum? Ja, weil wir schlichtweg übersehen werden. So als seien wir gar nicht da!

Auf der Straße lassen Männer den Blick gleichgültig über uns hinweggleiten. Womöglich drängen sie uns in der Straßenbahn auch noch zur Seite: „Sorry, hab´ Sie gar nicht bemerkt …“ Irgendwie war das schon mal anders.

Aus dem Leben zurückziehen? Never!

Also in solchen Momenten – und die kommen einfach vor – fahr´ich meine Ellbogen richtig aus. Ich seh es nicht ein, dass wir ,Frauen im besten Alter, uns zurückziehen und vielleicht auch noch unauffällig gekleidet und wortkarg hinten anstellen sollen. Unauffällig hinter der Kulisse verschwinden und den „neuen“ Gesichtern Platz zu machen: „Hallo Mädels, Ihr hattet doch schon alles, was wollt Ihr denn noch?“  Stöhnen so manche Männer häufig. Ganz einfach ist diese Frage dann beantwortet:

Wahrgenommen werden … als Mensch. Als interessante Gesprächspartnerin. Als Expertin im Berufsleben. Als Frau.

Auf einen Sinneswandel in der Gesellschaft zu warten ist Zeitverschwendung – tun wir selber etwas für uns! Ich habe mir darüber wirklich viele Gedanken gemacht und nutze diese auch für deutlich mehr Sichtbarkeit im Leben. ›lächel‹ Meine Strategie teile ich mit Dir/Euch natürlich voller Freude. :-)

 LOSLASSEN.
Ja es ist nun mal so, die junge Frau, die wir damals waren, ist nun erwachsen. Das Leben hat uns gezeichnet und seine Spuren hinterlassen. Im Gesicht und auch am Körper. Auf der einen Seite ist es schade, doch was viele vergessen:
Immer Jung zu sein ist sicher nicht das wahre Glück! Alleine das fehlende Selbstvertrauen, die vielen Unsicherheiten, die „Sorgen“ um zu viel oder zu wenig Busen. Der ständige Modestress und keine Ahnung was noch so alles war. Nicht mehr jung zu sein bedeutet für mich auch endlich seinen Stil gefunden zu haben. Ausreichende Lebenserfahrung und Sicherheit zu besitzen. Sich das immer wieder ins Gedächtnis zu rufen macht es einfacher sich von dem Teil des Lebens zu verabschieden, der in die Vergangenheit gehört.

 AKTIV SEIN.
Die meisten Männer nehmen nur Frauen wahr, die in Ihr Beuteschema passen. Der Rest wird ignoriert, ohne es zu merken. Das kann manchmal unangenehm sein, wenn so ein Mann die Anführerrolle  spielt. Es kann nämlich sein, dass alle anderen auch die Frauen, die „ältere“ Frau ebenfalls ignorieren und nicht ansprechen. „Frau“ ist quasi in einer Statistenrolle ohne Funktion. Mir sind solche Momente bekannt und ich hatte immer denselben Fehler gemacht, ich war gekränkt und hatte mich zurückgezogen … stillschweigend. Das ist sehr schlecht für unser Selbstbewusstsein. Wir müssen die Initiative ergreifen und uns ins Gespräch einmischen. Am besten gleich mit einer Frage an den oder die „Ausbremser(in)“. So kann ER oder SIE gar nicht anders, als sich uns zuzuwenden und zu antworten. Was und wie viel er oder sie dann tatsächlich zu sagen hat, ist meistens sehr interessant. ›lach‹

STÄRKEN AUSSPIELEN.
Wir älteren haben den Jüngeren viel voraus. Das Wissen, die Lebenserfahrung usw. Leider suchen viele den Vergleich ausgerechnet dort, wo sie nur verlieren können. In der Jugendlichkeit. Sich optisch jünger zu machen gelingt nie ganz. Unnatürliche übertriebene chirurgische Eingriffe wirken lächerlich und der kurze Jeansrock von damals ebenso. Das Make-up, das wir vor fünfzehn Jahren getragen haben, passt vielleicht gar nicht mehr zu unserem Hautton und zu unserer Haarfarbe? Besonders peinlich finde ich eine betont jugendliche Sprache. Statt junge Frauen zu imitieren, ist es besser seine Stärken auszuspielen, die wir im Laufe der Jahre erworben haben.
Unsere souveräne Art und der ganz persönliche Stil unserer Kleidung, sowie die Art zu erscheinen – DAS macht Eindruck und ist authentisch.

DAS GUTE SEHEN.
Es ist normal das sich negative Erfahrungen und Erlebnisse viel stärker in uns einprägen als positive. Wenn wir mal ignoriert wurden, nehmen wir Situationen, in denen wir beachtet werden, gar nicht mehr wahr. Das glaubst Du nicht? Wenn, Du das nächste Mal mit einer Freundin ausgehst, bitte sie, darauf zu achten, wer Dich interessiert anschaut, anspricht oder aufmerksam zuhört. Ich kann Dir versichern, es sind mehr Menschen als  Du selbst wahrnimmst!

STEH DRÜBER.
Natürlich kommt es vor, dass eine Frau im besten Alter mal ignoriert wird oder gar beleidigt wird. Aber hey, dass kann jeder Frau passieren, egal wie alt sie ist. Ich sage mir immer, es gibt einfach zu viele unsensible Menschen. Männer wie Frauen. Es fehlt ihnen der „Benimm Sinn“. Nehmen wir es nicht persönlich, sondern sage Dir einfach dasselbe wie ich es immer tue: nicht mein Problem. Was kümmert es den Mond, wenn ihn ein Hund anschnauzt? ›lach<

SICH SELBST GERN HABEN.
Andere nehmen Dich so wahr, wie Du selbst es tust. Auch ohne Worte, nur durch unsere Körpersprache. Wir drücken aus wie und was wir von uns halten. Unsere Umgebung nimmt das, was wir von uns zeigen, für wahre Münze. So werden unsere Gedanken zur selbst erfüllenden Prophezeiung. Schätzen wir uns selbst zu wenig, werden wir von anderen ebenso behandelt oder erst gar nicht wahrgenommen! Ein Erfahrungswert.

WERDE SICHTBAR.
Leider neigen viele Frauen zur Tarnung. Sie finden sich selbst nicht attraktiv. Finden, oder meinen, in „dem Alter“ sei eine unauffällige Erscheinung angebrachter. Also her mit all den Sachen die „tarnen“. HALLO! Schluss mit dem Verstecken! Zeigen wir uns … zeigen wir uns dort wo wir am schönsten sind. Wage eine neue Haarfarbe, eine oder keine Frisur, ein ausgefallenes Schmuckstück oder und ein neues Make-up. Die Palette ist riesig, Du brauchst Dich nur zu bedienen! Falls Du in diesen Dingen etwas unsicher bist, hol Dir eine stilsichere, ehrliche Freundin zur Hilfe. Veränderungen machen sooo viel Spaß!

Nimm Dir in Zukunft vor, gut von Dir als Frau zu denken. Wenn wir uns dabei ertappen, wie wir abwertende Gedanken folgen, halten wir mit positiven Gedanken dagegen. Es braucht etwas Übung. Neue Denk- und Verhaltensmuster einzuüben braucht seine Zeit und Geduld. Bleiben wir am Ball und signalisieren wir allen:

„HIER BIN ICH! SCHON GESEHEN?“

Übrigens: Weiblichkeit vergeht niemals! Auch ohne tiefes Dekolleté oder 10cm Absätzen können Frauen wunderschön sein und sehr anziehend wirken. In jedem Alter! Für mich sind Frauen erotisch, die ganz selbstverständlich Ihre Gefühle zeigen und sich in andere hineinfühlen können. Frauen, die spontan und herzlich sind. Frauen, die über sich selbst lachen können. Was ist für Dich erotisch? Frage Dich und erfreue Dich an diese Eigenschaften, die Du besitzt. Pflege sie … so bleibst Du sichtbar, ein Leben lang.

Hat mir großen Spaß gemacht heute. Ich hoffe Dir auch <3
Hab’s gut und sei oder bleib sichtbar!

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Hast Du sofort ein schlechtes Gewissen, wenn Dich der Gedanke reitet, Dich selbst zu verwöhnen? Dir etwas Gutes zu tun? Dich in die erste Reihe zu stellen? Glaubst Du vielleicht, Du seist egoistisch, wenn Du Genuss in welcher Form auch immer, zulässt? Oh ja, diese Gedanken waren auch mal meine! Jetzt sage ich, wer sich Gutes tun will, muss sein schlechtes Gewissen loslassen. Ich hab’s gelernt und möchte auch Dir dabei helfen, um Deine Auszeit wirklich zu genießen.

Mir kam mein Alltag bzw. mein Leben immer wie eine endlose Liste vor. Die Wochen und Monate füllten sich mit Verpflichtungen und Erwartungen anderer. Alles wurde ganz automatisch abgearbeitet und erfüllt. Ich hetzte von einer Aufgabe zur nächsten. Ich bekam das sehr gut auf die Reihe und vergaß kaum etwas. Außer auf mich selbst! Ich blieb auf der Strecke … der eigentlich wichtigste Mensch in meinem Leben bin ICH.

Strukturen im Leben sind wichtig und ich könnte „ohne“ nicht sein. Jedoch sollten sie uns nicht bestimmen. Deshalb sind Momente der Ruhe und Auszeiten, etwas ganz wichtiges. Wenn Du es regelmäßig schaffst, Dir selber etwas Gutes zu gönnen und es auch wirklich zu genießen, wirst Du nicht nur glücklicher und zufriedener Dein Leben genießen können, sondern auch Deinem Alltag leistungsfähiger in die Augen blicken können! FETT geschrieben … damit Du es nicht vergisst. ›lach‹

Ciao, schlechtes Gewissen!

Wenn ich daran denke, wie mir mein schlechtes Gewissen so viele schöne angebotene Momente der Erholung verbockt hat … unglaublich. Es war nicht nur mein Gewissen, sondern mein antrainierter Perfektionismus, der mich ausbremste, wenn es um kleine Auszeiten ging. Irgendwann spielte auch das Geld eine Rolle. Alles in allem – all meine Blockaden siegten und ich blieb in meinem Hamsterrad sitzen. Bis es schepperte. Wie Du solche Hürden loswerden kannst, möchte ich Dir nun gerne sagen.

Ciao, schlechtes Gewissen, willkommen Auszeit!

Willst Du Dir was Gutes tun, musst Du Dich erstmal mit Deinem schlechten Gewissen zusammensetzen. Tust Du das nicht, wirst Du wahrscheinlich nicht loslassen können und Dich selber NIE an die erste Stelle setzen können. Außerdem wirst Du nie etwas richtig genießen können! Es ist eine doofe Situation. Damit Du Dein schlechtes Gewissen loswirst, musst Du die Gründe dahinter verstehen.

Meine „Begleiter“ meldeten sich jedes Mal, wenn es gerade gemütlich wurde! Ob Disziplinlosigkeit, der Egoismus oder die Genusssucht – alle meldeten sich.

Ganz egal, ob ich mir Zeit für mich nehmen wollte oder einfach nur in Glas Nutella eingetaucht wäre … das schlechte Gewissen drängte sich jedes Mal dazwischen. Irgendwann dachte ich genauer darüber nach. Es konnte doch nicht sein, dass ich mir nichts gönnen konnte!

Wer sich nach diesen Zeilen wiedererkennt und  glaubt, dass sich selber etwas Gutes zu tun, nur esoterisch verpackter Egoismus ist, muss (schnell) umdenken. Nur wer sich gut um sich selbst kümmert, hat auch die nötige Power und Geduld, sich um andere zu kümmern! Also stelle Dich an erster Stelle. Pfeif auf die Dogmen nicht gerecht zu werden.

Mein lieber Perfektionismus, ich  brauche Dich nicht!

Gleich nach dem schlechten Gewissen, kam mein anstrengender Perfektionismus. Wenn Du auch dem gefährlich nahe rückst, bist Du Deiner Auszeit plus Genuss, schon ein ganzes Stück näher! Stell Dir die Frage: Was tut Dir eigentlich gut? Sicher ein langer ausgedehnter Waldspaziergang wäre gut um Deine Lungen wieder auf Vordermann zu bringen. Eine Leinsamen-Kur wäre auch nicht verkehrt und Deine Schönheit würde es Dir danken. :D All das wäre gut für Dein Gewissen, aber zwei Stunden länger in der Arbeit bringt etwas mehr am Konto. Fertig gedacht. Aber ist das auch wirklich gut für Dich?

Ich hatte damals viel zu viele perfektionistische Erwartungen an mich. Dieser Perfektionismus hatte sich in alle Lebensbereiche eingenistet. Beruf, Partnerschaft, Familie, Freunde und Gesundheit. Setze Dich mit Deinen Erwartungen auseinander. Und frage Dich: „Wer bestimmt denn was Dir gut tut? DU oder Dein Perfektionismus?

Gerade wenn es um unsere Gesundheit geht, leben wir häufig nach zu hohen Erwartungen. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich etwas Gutes tun auch heißt, sich etwas zu erlauben was vielleicht nicht so gesund ist? Mir haben so manche durchtanzten Nächte und ein paar Gläser Wein, mehr Lebensenergie gebracht als sieben Stunden Schlaf und ein Vollkornmüsli! ›lach‹

Ich glaube, letztendlich ist es wichtig die Balance finden und die Fähigkeit, in den richtigen Augenblicken den eigenen Perfektionismus auch mal vor die Tür zu sperren.

Sich etwas Gutes tun, gibt es auch umsonst!

Ich glaubte immer, ich müsste mir einen Kurztrip leisten, um gut für mich zu sorgen. Massagen, Ayurveda, Qigong und Yoga Kurse, lecker essen gehen usw. Natürlich, alles eine feine Sache, die aber auch Geld kostet und dieses Geld war nicht immer vorhanden. Auch wenn wir uns selbst vielleicht viel wert sind, macht uns das Leben manchmal einen Strich durch die Rechnung, sodass es am Ende des Monats sehr leer in der Brieftasche aussieht. Von kaputten Gegenständen wie Waschmaschine oder Auto, die einem den letzten Euro noch aus der Tasche quetschen, rede ich mal erst gar nicht!

Sich eine Auszeit nehmen funktioniert auch ohne Geld. Jedenfalls gelingt es mit sehr wenig genauso gut. Das weiß ich ja jetzt. Für mich sind es die Kleinigkeiten geworden, die mein Wohlbefinden pushen. Sie sind umsonst und ich finde sie in der Natur, mit meinen Tieren, in netter Gesellschaft, bei einem guten Buch oder in der Badewanne mit Kerzen und Prosecco und in meiner Kreativität. Weniger ist oft so viel mehr, dass kann ich wirklich bestätigen!

Fazit:

Wenn Du Dich also von Deinem schlechten Gewissen und dem eigenen Perfektionismus inklusive Geldsorgen verabschieden kannst, wirst Du schnell viele kleine Momente in Deinem Alltag finden, in denen Du Dir etwas Gutes tun kannst. Du sollst Dich in die erste Reihe stellen und Deine ganz persönlichen Auszeiten auch endlich richtig genießen.

Gönne Dir regelmäßig Deine Auszeiten. Nicht weil Du egoistisch bist, sondern weil Du es verdient hast und es notwendig ist!

Pass gut auf Dich auf …

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Ganz Du selbst sein. Leider stehen Dir Deine Befürchtungen dabei ständig im Weg? Authentisch zu leben ist für viele eine tiefe Sehnsucht. Wie oft hast Du das Gefühl, Dich verstellen zu müssen? Dich plagt oft das Gefühl nie wirklich Du selbst sein zu können? Du würdest gerne viel öfter mal genauso reden und handeln wie DU bist? Authentisch eben … klar sagen, was Du denkst. Einfach ganz Du sein.

Wie beschreibt man eigentlich Authentizität?

Authentizität bedeutet, seinen Emotionen, seinen Bedürfnissen, Werten und Gedanken, Überzeugungen und Dingen, die man besonders gerne mag Raum zu geben. Es auch genauso auszudrücken und danach zu handeln!

Die Voraussetzung zum authentischen Leben ist die Selbsterkenntnis. Authentische Menschen lassen ihr Verhalten nicht von äußeren Einflüssen bestimmen. Nein – sie machen einfach. Sie möchten ihre Gedanken und Emotionen und alles was dazu gehört, in sozialen Beziehungen zeigen.

Authentisch zu leben, bedeutet aber auch, sich in den unterschiedlichsten Gegebenheiten unterschiedlich zu verhalten. Das klingt doch schlüssig, oder? Gleichzeitig erklärt es aber auch, warum es für so viele von uns schwer wird, authentisch zu sein!

Eine ganz schön kompakte Angelegenheit

Ich war sehr lange nicht authentisch. Und damit meine ich, ich lebe erst seit nicht mal zehn Jahren ein unverfälschtes Leben! Erschreckend, wenn ich darüber nachdenke. Immer stolperte ich über X Befürchtungen.

  • Was denken die anderen von mir? Halten sie mich für konservativ? Engstirnig und verrückt? Habe ich geringere Jobmöglichkeiten, wenn ich ehrlich bin?
  • Mögen mich meine Bekannten, Freunde und Familie eventuell weniger, wenn ich aus der Reihe tanze und mich nicht anpasse?
  • Vielleicht muss ich negative Konsequenzen einstecken, wenn ich sage, was ich denke und fühle? Was ist, wenn ich meinen Partner unverblümt sage, dass ich das so nicht haben möchte, … wird er mich verlassen?

Also zu all den angeführten Beispielen aus meinem Leben: Irgendwelche Leute halten einen immer für verrückt. Was den Job angeht, wäre ich besser gefahren, wenn ich ICH gewesen wäre und keine Rolle gespielt hätte! Und ja, mit Konsequenzen muss man auch als nicht authentisch lebender Mensch rechnen. Nämlich dann, wenn das ganze Theater auffliegt. Und die Sache mit den Beziehungen … ich hätte mir sehr viel Quälerei erspart. ›lach‹ Und ob mich nun Menschen mögen oder nicht, ist für mich ebenso kein Thema mehr. Diese Klarheit kommt mit dem authentisch leben Hand in Hand.

Wie geht es Dir dabei, wenn Du das liest? Was befürchtest Du, wenn Du Dir vorstellt, öfter authentisch zu sein? Wenn Du sagen würdest was Du Dir denkst, … was Dir am Herzen liegt und wichtig ist. Deine Bedürfnisse offen legst. Nimmst Du Dich zurück so wie ich es lange Zeit getan habe? Beantworte Dir diese Frage ehrlich selbst.

Trotz Befürchtungen authentischer sein

Die beste Basis dafür ist die Selbstliebe. Durch die Selbstliebe verschwinden die Befürchtungen in Deinem Kopf! Die Meinung und Haltung anderer Menschen dir gegenüber wird dir nicht mehr so wichtig sein, wenn nicht sogar völlig unwichtig. Jedenfalls ist das meine Erfahrung.

Ich habe bei meiner Veränderung genau darauf geachtet wie es mir ging, wenn ich mich authentisch echt verhalten habe und wie es sich angefühlt hat, wenn ich mich „eingliederte“. Ich habe es aufgeschrieben (logisch ich als  Schreiberling :D)

  • Was genau stört mich daran nicht „echt“ zu sein. Wie ist mein Verhalten?
  • Ist es anstrengend und belastend?
  • Wie ist es, wenn ich unverfälscht reagiere, handle, denke und rede?
  • Wie fühlt es sich an und wie stehen die Vergleiche zueinander?

Ich habe sehr schnell herausgefunden, dass es gar nicht so dramatisch war, meinen Kollegen und meinem Boss gegenüber klar meine Meinung zu sagen. In solchen Situationen zeigt sich meist der wahre Charakter des anderen ganz deutlich! Es war eine sehr aufschlussreiche Lernphase für mich in denen natürlich auch diese erwähnten „Konsequenzen“ zustande gekommen sind, über die ich jetzt sehr dankbar sein kann!

Es ist so, je besser wir unsere Reaktionen bei authentischem Verhalten oder auch nicht authentischen Verhalten kennen, umso einfacher wird es gelingen, authentisch zu sein. Dadurch können wir uns auch von den Erwartungen anderer Menschen distanzieren oder lösen.

Entscheide Dich „DU“ zu sein

Damit weißt Du, wie sich ehrliches Leben anfühlt. Du nimmst Dich dadurch viel besser wahr. Du bist flexibel in Deinen Verhaltensweisen und wirst auch sicherlich öfter die Erfahrung machen, dass ein authentisches Verhalten nicht zu den befürchteten Konsequenzen führt! ›lächel‹ Ganz im Gegenteil.

Ein kleiner und besonderer Tipp noch von mir:
Authentisch zu sein trotz seiner Befürchtungen ist bei Gott keine leichte Aufgabe. Das wäre gelogen. Deshalb sei liebevoll mit Dir selbst. Denke an die oben angeführte Selbstliebe! Es fällt so vielen Menschen schwer. Aber es gelingt Dir umso leichter, wenn Du freundlich und liebevoll mit Dir umgehst.

Lebe DEIN LEBEN und zeige DICH so, wie DU bist.
Wenn Du bist, wie Du bist …
Wenn Du tust, was Du tun möchtest …
Wenn Du Deine eigenen Bedürfnisse kennst …
Wenn Du mit Dir endlich im Reinen  bist …
Wenn Du Deine Wünsche und Vorstellungen für Dein Leben definieren kannst und danach lebst … dann bist Du angekommen.

Habe nie Angst Du selbst zu sein. Je authentischer Du bist, umso mehr wirst Du die richtigen Menschen in Dein Leben ziehen.

Schön, dass Du bei mir warst und ich wünsche Dir jede Menge Mut Dich so zu zeigen, wie Du bist!

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Zu viel im Kopf, aber zu wenig Konzentration?

Ein Thema das wir alle kennen, die Eine mehr, die Andere weniger. Die Zeit sich gut und anhaltend zu konzentrieren wird immer schwieriger. Und wenn ich mich in meinem Bekannten- und Freundeskreis so umsehe und höre, hat fast jeder dieses Problem.

Im Zeitalter der Schnelllebigkeit, des ständigen Informationsflusses von allen Seiten. Immer noch mehr wissen und verstehen zu wollen … (wenn wir ehrlich sind, müssen wir auch, wenn wir nicht auf derselben Stelle treten wollen!). So ist die Sache mit der Konzentration eine schwierige Sache geworden.

Das beste Beispiel bin ich selbst. Gar nicht so lange her war es mir kein Problem, Aufträge zu fixieren, zu telefonieren und mir dabei noch einen Kunden anzuhören, der etwas Wichtiges mitzuteilen hatte. Und wohlgemerkt mir auch alles zu merken und das Ganze lückenlos! >lach<

Multitasking … sollte man drauf haben. Muss man aber nicht. Meine Meinung.
Konzentration ist also ein wichtiges Gut das wir trainieren und auch fördern können.

Was bedeutet eigentlich das Wort KONZENTRATION?

Es kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „zusammen zum Mittelpunkt“ = Concentra.
Die ganze Aufmerksamkeit auf etwas Bestimmtes zu richten. Ein Ziel, eine Tätigkeit, eine gestellte Aufgabe oder Lösung.

Ohne geistige Anstrengung keine Konzentration. Wie lange ich mich zum Beispiel auf eine Sache konzentrieren kann, hängt von bestimmten Einflussfaktoren zusammen.

  • Tagesverfassung, nicht jeder Tag ist gleich wie wir alle schon festgestellt haben (physischer Zustand)
  • Umgebung
  • Mediale Einflüsse
  • Ernährung, diese nicht zu unterschätzen!

Also, was können wir tun, um dem Ganzen entgegenzuwirken, der Konzentration quasi „Gutes“ zu tun?
Wie vorher erwähnt, ist die Nahrung wichtig. Omega 3 Fettsäuren, Vitamine und ganz wichtig Vitamin B. Regt den Stoffwechsel an und ist zum Beispiel in mageren Fleisch, Obst, Gemüse, Fisch enthalten.

Sport zum Ausgleich unserer Tätigkeiten. Hebt zudem die Stimmung und erfreut auch dadurch unsere Mitmenschen.

Power Napping, so ein kurzer Break wirkt wahre Wunder! Inzwischen kann ich es auch schon.

Entspannungstechniken wie Yoga, progressive Muskelentspannung oder mein Favorit, die Meditation und ausreichender Schlaf.

Sortiere deinen Kopf

Ein kleiner Tipp der aus meiner Erfahrung kommt.
Wenn es sich um Kompliziertes oder schwer verständliches handelt: druckt es euch auf Papier aus und lest es. Nicht am Bildschirm, iPhone, MacBook & Co.

Eine Sache im Wort wörtlichen Sinne „in der Hand“ zu halten, dabei macht unser Gehirn und Köpfchen größere Augen. Die Aufmerksamkeit ist bedeutend größer. Das in der „Hand haben“ beruhigt und hilft uns dabei länger und konzentrierter an der Sache dranzubleiben.

Am Bildschirm leidet die Konzentration, das Gehirn kommt in einen Unruhezustand, da es sich hierbei ständig den nächsten Input sucht!

Das Ganze ist jetzt nicht von mir, ich durfte mir dieses Wissen aus einer sehr interessanten Schulung mit nach Hause nehmen. Handhabe es auch seit damals so. Etwas altmodisch, aber effizient. :-)

„Konzentration ist das Geheimnis der Stärke in ALLEN Dingen.“

Falls Du vielleicht noch wertvolle Ideen zum Thema „Kopf & Konzentration“ hast, nur her damit! Eine schöne restliche Woche mit mega Ordnung in deinem Köpfchen!

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Die Arbeit, unsere Psyche und die Angestellte von heute bedeutet:
im besten Fall – enttäuscht und schicksalsergeben.
Im zweitbesten Fall – genervt, grantig und müde.
Im schlimmsten Fall – erschöpft, hoffnungslos und depressiv.

Manche könnten sich jetzt denken, es ist eine dramatische Übertreibung von mir. ICH finde, es ist eine realistische Darstellung unserer Arbeitswelt von heute! Inklusive meiner ganz eigenen Erfahrungen und ganz vielen Gesprächen mit anderen zum Thema Arbeit & Psyche. Auch wenn es viele Angestellte gibt, die mit sich und Ihrer Arbeitssituation im Reinen sind.

Meine Sicht der Dinge

Ich finde wir leben in einer „kranken“ Jobwelt in der nur eines wichtig ist:

  • Druck
  • Effizienz
  • Leistung

Arbeiten bis zur Selbstaufgabe. Die Menschlichkeit wird dabei gerne an der Garderobe abgegeben. Die Spielregeln und „Spieler“ in den Firmen sind meistens klar aufgestellt:

  • Schleimer
  • Blender
  • Bücklinge und trainierte Mitläufer

Diese Gattung steigt auf der Karriereleiter schneller hoch. Die sensiblen Freigeister und „gegen den Strom Schwimmer“ bekommen eine auf die Schnauze und das Ding mit der Karriere können sie auch vergessen! Ich habe in meinen vielen Berufsjahren erlebt, wie aufrichtige, selbstbewusste Frauen und Männer zu feigen Duckenten wurden. Die Angestellten sind zu reinen „Befehlsempfängern“ mutiert und werden behandelt wie anderes Gut eines Unternehmens. Sie werden verwendet, für die Ziele des Unternehmens. Kurz gesagt, der perfekte Traum für alle Chefs und Firmenleiter dieser Zeit, deren inoffizielle Firmenphilosophie Ausbeutung und Angst ist.

Dazu stelle ich mir zwei Fragen

Können wir in so einer Arbeitswelt als sensibler, nachdenklicher und hinterfragender Mensch überhaupt psychisch fit bleiben?

Meine Antwort darauf ist:
Es ist schwer bis kaum möglich. Beiträge und Studien berichten darüber das jeder Vierte durch seine Arbeit psychisch krank wird. Ehrlich gesagt wundert mich das auch nicht. Ich muss dazu jedoch sagen, dass eine psychische Erkrankung nie ausschließlich mit dem Arbeitsplatz zu tun hat. Aber die Bedingungen können mit großer Sicherheit dazu beitragen.

“ Wenn du nicht dein Leben führst, dass du geplant hast, wird sich dein Körper irgendwann heftig dazu melden! Mit allen bekannten Folgen …“

Dieser Satz ist immer noch in meinem Kopf und er stimmt auf jeden Fall.

Und können wir nach einer längeren Auszeit, notwendig durch eine Depression oder Angsterkrankung, einfach so weitermachen wie vorher? Oder wird eine Änderung im Leben fällig?

Meine persönliche Antwort:
Ich glaube, es ist eine der schwierigsten Fragen im Leben. Es ist ein Prozess der mir am meisten Angst eingebracht hat. Nur ca. 10 % aller Menschen, die schon mal eine Ausfallzeit wegen einer psychischen Krankheit hinter sich hatten, arbeiten noch in regulären Voll- oder Teilzeit Jobs.

Eine Zahl die mich erschreckt. Es scheint also jede Menge Jobs zu geben, die Menschen psychisch krank machen. Leider aber kaum Arbeitsplätze, an denen genau diese Menschen danach und später noch „gewollt und gebraucht“ werden!

Das Leben muss weitergehen

Nun wenn ich es nicht selber erlebt hätte, würde ich es wahrscheinlich gar nicht glauben. Du denkst, Dein Vorgesetzter müsste an Deiner (psychischen) Gesundheit interessiert sein. Aber letztendlich bist und bleibst Du nur ein kleines Rädchen in einem großen Getriebe. Bist Du verschließen, wirst Du ausgetauscht, so schnell kannst Du gar nicht denken.

Ja und die Menschen, die nach Ihrer unfreiwilligen krankheitsbedingten Auszeit wieder zurückkehren (dürfen), stehen automatisch am schwarzen Brett.

Kann man diesen Menschen eine Verantwortung übergeben?
Sind sie verlässlich und wie belastbar?

Sie sind für die Firma ein großer Risikofaktor. Nichts wird so sein wie vorher. Das ist einfach so. Wir leben nun mal in einer leistungsorientierten Arbeitswelt. Und die ist für Menschen mit psychischen Erkrankungen Gift.

Nun was tun?

Ich beobachte schon länger klaren Trend: Viele Menschen nehmen ihr Schicksal selber in die Hand. Sie flüchten aus dem verhassten Job, schmeißen alles hin. Weil sie nicht mehr können oder wollen. Für mich traf beides zu. Manche kriegen die Kurve noch rechtzeitig, viele erst, wenn Ihr Körper schon eindeutige Signale setzt.

Heute, einige Jahre nach meinem Zug der Reißleine beobachte ich diese Entwicklung mit Freude und mit Spannung. Sie ist ein wunderbarer Gegenpart zu „Mein Haus, mein Auto, mein Boot, usw …“ Die NEUE Lösung heißt: „Meine Gesundheit, meine Zeit und mein Leben“. Toll!

Ein persönliches Update

Ich bin meinen neu aufgestellten Werten treu geblieben. Ich würde mich nie wieder wie eine Herde Schafe treiben lassen. Geld ist notwendig, schließlich haben wir alle unsere Verpflichtungen im Leben. Aber das Leben funktioniert auch mit weniger … weniger von allem! Wozu brauchen wir fünf Sparformen und Absicherungen? Damit wir, wenn wir uns krank gearbeitet haben, bessere Ärzte leisten können und dem Staat nicht auf der Tasche liegen? Also ich weiß nicht …

Ich genieße die Unabhängigkeit. Das Leben ohne Herdentrieb und Hirten. Die Flexibilität und das freie Sein. Ich bereue den Sprung ins kalte Wasser von damals keine Sekunde. Ganz im Gegenteil, ich würde es wieder so machen, nur viel früher. Und würde meinem Körper mehr Aufmerksamkeit schenken. „Schäden“ sind geblieben, diese Baustellen werden aber bearbeitet. ›lach‹

Folge Deinem Herzen und Gefühl und es werden sich andere Möglichkeiten auftun. Diesen Worten vertraue ich.

Manchmal beginnt eine neue Entscheidung nicht damit, Neues zu entdecken, sondern damit, Altbekanntes mit ganz anderen Augen zu sehen …

Ich würde mir wünschen, dass ich Dir vielleicht bei Deiner Entscheidung etwas zu verändern helfen konnte.
Wenn Du ähnliches erlebt hast und so manch ähnliche Entscheidungen hinter Dir hast, freue ich mich über Deine Gedanken.

Das aller Beste für Dich.

Lesezeit: 3 Minuten

Kümmerst Du Dich um Deine eigenen Angelegenheiten oder kehrst Du gerne vor fremden Haustüren? Es ist sehr verlockend, sich mit dem Leben und den Problemen, Gefühlen anderer Menschen zu beschäftigen. Gesattelt mit jeder Menge Ratschläge. Vielleicht auch noch diverse Verhaltensregeln für fremde Menschen in der Satteltasche? Ja manchmal passiert das aus Mitleid. Manchmal auch aus Besserwisserei, aus Sorge oder einfach aus Langeweile. Aus Liebe oder einfach aus einem Kontrollbedürfnis heraus.

Es ist gar nicht lange her, da habe ich mich mit einer Freundin über eine gemeinsame Bekannte unterhalten. Darüber wie es ihr gerade geht und was sie in ihrer momentanen Situation vielleicht besser machen könnte, positiver und aktiver … bis sich eine Stimme in  mir meldete und mir mit aufrechten Zeigefinger zuflüsterte:

„Kehr`vor Deiner eigenen Haustüre, kümmere Dich um Deine eigenen Angelegenheiten! Es gibt genug davon …“

Upps, ja dieser sprechende Zeigefinger hat definitiv recht. Dieses Einmischen in fremde Angelegenheiten. Angelegenheiten, die gar nicht die meinen sind. Mal ganz ehrlich! Wer tut das nicht? In meinem persönlichen Fall geschah das aus einer gewissen Fürsorge. Trotzdem muss man verdammt aufpassen, dass diese Fürsorge nicht kippt und in Besserwisserei umschlägt! Deshalb wahrscheinlich auch mein sprechender Zeigefinger! :-)

Fremde Angelegenheiten rauben Kraft

Egal aus welchen Gründen, vor anderen Haustüren zu kehren, bedeutet reine Kraftverschwendung. Es ist Energie, die wir selber gut brauchen können, um uns um unsere eigene „Unordnung“, unser eigenes SEIN und um unser eigenes Verhalten zu kümmern. Wenn wir uns allerdings sorgen und Gedanken machen über die Zukunft von Mutter Erde, der Natur und den vielen Katastrophen die jeden Tag geschehen, dann ist das okay. Ich finde es sogar sehr wichtig! Nur befinden wir uns dann in den Angelegenheiten des Universums.

Nur damit das klar rüberkommt: Sich um seine eigenen Angelegenheiten zu kümmern, bedeutet nicht, dass wir tatenlos zusehen müssen, wenn ein anderer Mensch schreckliche Dinge tut!

Woran wir bemerken, dass wir uns in fremde Angelegenheiten verstricken?

Ich habe früher oft vor fremden Haustüren gefegt. Manchmal aus Langeweile und Kontrolle. Sehr oft musste ich das auch tun. Ich hatte Verantwortung für einige Mitarbeiter. Es war eine meiner Aufgaben, Dinge zu „ordnen“. Berufliche sowie private. Lösungen mussten gefunden werden, damit der „Mensch“ wieder reibungslos funktioniert. (In diesem Satz steckt übrigens jede Menge Sarkasmus.)

Das allgemeine Wohlbefinden leidet. Man fühlt sich nicht gut. Man fühlt sich ausgelutscht und müde. Der Satz: „Das kostet mich meine ganze Substanz“, trifft es eigentlich ganz gut. Denn wenn wir uns mit fremden Angelegenheiten beschäftigen, entsteht innerer Stress und Unbehagen. Natürlich suchen wir alle Dinge zu kontrollieren, die wir aber in Wahrheit nicht unter Kontrolle haben. Wir schneiden uns dadurch von uns selber ab, sind nicht in unserer Mitte und übersehen dabei die Dinge, die wir tatsächlich beeinflussen könnten.

Ich mische mich in meinem privaten Feld oft ein

Jetzt wo ich diesen Beitrag schreibe, denke ich darüber nach wie bestimmend ich sein kann. Auch meine Arbeit hier am Blog beschäftigt sich mit Menschen deren Probleme und Angelegenheiten ich zu mir nehme. Ich teile Beziehungsratschläge aus, versuche Wohlbefinden zu „verstreuen“, möchte motivieren und in eine gute Richtung lenken.

Privat möchte ich meinen Partner auf Diät setzen. „Schatz, ich habe keinen Bock, dass Du krank wirst“, kommt dann schon mal von mir. Natürlich aus ehrlichen Sorgen um seine Gesundheit. Manchmal versuche ich meiner Tochter meinen Musikgeschmack aufzudrängen. Meiner Freundin Ihre Getriebenheit zu nehmen und oftmals will ich wo helfen, wo um keine Hilfe gebeten wurde!

All das ist jedenfalls auch ein Einmischen in das Leben anderer Menschen. Immer aus dem Glauben heraus, dass diese „Übergriffe“ das Leben ein Stückchen besser machen. Ich frage mich gerade: „Habe ich dann überhaupt eine Berechtigung solch einen Beitrag zu schreiben?“ Ich komme mir nämlich gerade sehr übergriffig vor … ›lach‹

Für den Alltag

Ich erlaube es mir aber dennoch. Ich bin davon überzeugt, dass wenn eine gute Absicht dahinter steckt, es nicht falsch ist mal vor fremden Haustüren zu kehren. Solange es in einem gesunden Maß geschieht. Fragen wir uns immer wieder mal:

Womit beschäftige ich mich gerade geistig? Stehe ich vor meiner Haustüre oder bin ich gerade am Weg zu anderen?

Vielleicht ertappst Du Dich gerade dabei, wie Du gedanklich damit beschäftigt bist, was und wie andere denken oder handeln sollten? Vielleicht bemerkst Du, wie Du gerade laut oder leise Ratschläge verteilst und gerade in einen „Besserwisser-Modus“ umsteigst? Oder Du zerbrichst Dir gerade Deinen Kopf darüber, warum das Leben so ist wie es ist und denkst darüber nach, was daran nicht in Ordnung ist und wie das Leben stattdessen sein sollte.

Wenn Du dabei in fremden Angelegenheiten wühlst, frage  Dich:

  • Hat mich jemand um meinen Rat oder um meine Meinung gefragt?
  • Möchte ich hier gerne meine Energie reinstecken?

Es liegt wie bei allem im Leben bei uns selbst. Wenn NEIN, hören wir damit auf mit der Wirklichkeit zu streiten und lenken stattdessen unseren Fokus – ganz ohne Urteil und Selbstvorwürfe bewusst zurück zu unserem eigenen Kram … noch besser aber – ins Hier und Jetzt.

Ich mache meine Arbeit aber trotzdem gerne weiter. Ich gebe Ratschläge, verteile Positives, motiviere und schreibe mit Dir, wenn Du meine Hilfe möchtest. Auch DAS liegt ganz bei Dir. :-)

Lesezeit: 4 Minuten

Alles rund um uns geht kaputt. Wir sind schuld an dem ganzen Desaster, das sich um uns herum abspielt. Staubbedeckt und das Werkzeug noch in unserer Hand. Mit tränendem Herzen und schmutzigen Händen schauen wir uns um. Zwischen all dem Nebel, dem Staub und der Frustration, suchen wir jemanden, den wir für alles verantwortlich machen können. Weil das so einfach ist, das eben einfach so ist und weil das schon immer so gemacht wurde.

Nun ja es ist eben so verdammt bequem. Einfach und übergreifend von vornherein sagen zu können „Ich sags mal gleich, ich war das nicht!“. Wir bemühen uns gar nicht mehr, irgendwas zu verändern. „Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deine Träume“ oder „Du musst Dein Ändern leben“ … all diese Sprüche, die es als Wand- oder Armtattoo zu sehen gibt, sind nur noch stylisch geschwungene Buchstaben ohne Bedeutung!

Ich war’s nicht! Das war schon immer so!

Artikel, die ich schreibe, entstehen meistens aus einem Gefühl, einem Gespräch heraus. Der Zeitgeist und das Leben selbst schreiben die besten Überschriften und bieten jede Menge Füllstoff für meine Inhalte. Ich hätte natürlich auch eine schöne Neujahrsgeschichte bringen können, habe mich aber für mehr „Tiefe“ entschieden …, weil die Zeit mir dafür richtig erscheint. All die Gedanken noch im alten Jahr herauslassen schadet ja nicht. ›lach‹

Ständig höre ich „Hallo, ich kann nichts dafür, dass dies und jenes so ist wie es ist.“ Wir Menschen sind wirklich sehr einfach gestrickt jeder ist gerüstet, wenn es um Ausreden und Entschuldigungen geht.

Beispiele:
„Ich kann echt nichts dafür, dass ich zugenommen habe, ich nehm keinen Zucker, und mach auch Sport (ein wenig).“
Das Big Mac Menü mit doppelter Cola und Pommes jeden zweiten Abend ist natürlich zuckerfrei und hat keine Kalorien!“
„Es tut mir ehrlich leid Schatz, ich wollte Dich nicht betrügen, aber der Männerabend und der Alkohol, Du weißt ja wie das manchmal laufen kann …“  Und damit ist eigentlich nur ein „Du weißt ja, wie ich bin – untreu und ein Arschloch“ gemeint!

Und wenn man seinen Job immer wieder verliert, dann auch nur deswegen, weil der Chef die Fähigkeiten nicht erkannt hat, oder man viel zu überqualifiziert war für all die Dinge, die man nicht erreichen konnte und sie schlicht weg verbockt hat! Und selbstverständlich KEINE Schuld tragen möchte.

Es sind immer alle anderen Schuld, nie man selbst. Unser Spiegelbild ist verklebt von Make-Up, Haarspray und Duftwässerchen, wir müssen schließlich schön sein um unseren Anblick ertragen zu können. Die Risse in unserem Gesicht werden einfach weg gepudert, wenn man auf irgendeiner  Plattform auf der Suche nach der großen Liebe oder irgendwie nach sich selbst ist. Wie Kinder … alles ist ein Spiel!

Alles wird zum Spiel

Wir schlagen uns die Hände vor die Augen und sehen nichts. Und wenn ICH Dich nicht sehe, siehst DU mich auch nicht. Und wenn ICH mich NICHT sehe, dann geht es mir vielleicht weniger schlecht. Und falls ich mich sehe, heißt das noch lange nicht, dass ich auch erkenne, was hier so alles vor sich geht … wie kleine Kinder, wie ein Spiel, nur eben erwachsen und noch nie gewonnen!

„An mir liegt es nicht!“ bekommen wir dann manchmal zu hören. In einem Lokal, an der Bar, beim Essen … aus glasigen Augen. Und wir stimmen zu, denn wir denken genauso. Es liegt nie an einem selbst und meistens an dem anderen. Wir werden nicht wahr genommen, nicht ernst genommen, verkannt und wir denken, dass die Welt uns was schuldet. Alles geht um uns herum zu Bruch. Und wir? Wir zerbrechen innerlich.

Es gibt so viele menschliche Wracks, sie stranden irgendwo. Sie finden keine Heimat, weil sie es nicht schaffen, Beziehungen so lange aufrechtzuerhalten, dass sie zur Heimat werden können. Diese Menschen sind sogar noch stolz darauf „Backpacker“ zu sein! Ziellos und ohne Plan durch die Gegend zu streifen. Es soll angeblich die neue Freiheit sein … für mich würde es Einsamkeit bedeuten.

Wir leiden und lächeln

Wir glauben so oft, dass uns übel mitgespielt wird. Von allen anderen, nur nicht von uns selbst. Denn was passiert, wenn wir erkennen, dass wir unser eigener Feind sind? Wir wollen keine Verantwortung übernehmen. Wir verharmlosen unsere Einsamkeit und Ziellosigkeit um am Ende sagen zu können … was hätte sein können? Man hat doch alles versucht, während man nichts, absolut gar nichts getan hat, um auszubrechen!

Wir haben uns die Schubladen und Schränke bequem her- und eingerichtet, anstatt zu begreifen, dass man zu groß für Laden und Kästen ist! Wir sind groß genug für die Welt. Wir sollten diese Fläche nutzen. Ohne zu zerstören, zu verletzen und auszunutzen. Wir sollten uns nicht ausruhen auf der Angst und Faulheit. Wir dürfen die Schuld nicht immer bei den anderen suchen und wir sollten diesen Satz „Ich sag’s gleich, ich war’s nicht!“ nicht so vorschnell aussprechen!

Es soll wieder mehr Menschen geben, die Ihr Tattoo „Lebe Dein Ändern“ nicht nur auf der Schulter tragen, sondern auch tatsächlich umsetzen. Es soll wieder mehr Menschen geben, die Einsamkeit nicht mit Freiheit verwechseln … Menschen, die im Gin nicht den Sinn des Lebens suchen. Es sollten wieder mehr reale Dates stattfinden. Auge um Auge mit Spannung und echten Gefühlen! Nicht auf einer Plattform nach jemandem suchen, um die Leere zu füllen, die wir selbst jeden Tag in uns erzeugen, weil uns ein leeres emotionsloses Spiegelbild entgegenblickt!

Das muss doch funktionieren? Ohne Puder und ohne zu dick aufgetragenes Make-Up. Und OHNE ein „Ich war das nicht!“ Sondern mit“ DAS MACH ICH JETZT, WEIL ICH DAS SO WILL UND KEINEN SCHULDIGEN BRAUCHE“.

Ja, das waren sie … meine Gedanken die schon lange raus wollten …
Das war mir jetzt mal wichtig!

Pass auf Dich auf.

Lesezeit: 4 Minuten

Freude. Dieses Wort zergeht auf der Zunge. Es klingt in jeder Sprache schön und löst zusätzlich einen schnelleren Herzschlag aus! Es ist ein Gemütszustand der die primäre Emotion, die als eine Reaktion auf eine angenehme Situation oder Erinnerung entsteht. Sie äußerst sich ganz unterschiedlich. Kann laut, aber auch leise stattfinden. Tränenreich sein oder auch nur mit einem Lächeln signiert werden. Die Bandbreite ist groß und wunderschön. Freude ist nicht nur ein Wort – sie ist eines der schönsten Emotionen, die es gibt.

Freude ist das Aufleuchten der Seele, sagen die Yogis. Und das gefällt mir richtig gut. ›lach‹ Wir alle haben Themen, die unsere Augen zum Strahlen bringen und die uns das Drumherum vergessen lassen. Es sind Themen, die uns abholen und berühren.  Es ist ein Abtauchen in eine unbeschwerte Welt, in der alles vollständig und schön ist. Wir vergessen Raum und Zeit, fühlen uns in diesem Augenblick pudelwohl … so ist es jedenfalls für mich. :D

Freude ist innere Entspannung

In unserem Körper spüren wir Freude als Entspannung. Im Außen ist sie durch ein Lächeln oder ausgelassene Gesten zu sehen. Bei mir ist es etwas anders. Ich halte mir dabei meistens die Hände vor dem Mund um nicht loszuschreien, dabei gehe ich leicht in die Knie. ›lach‹ NEIN, das ist keine Turnübung, sondern mein Ausdruck von Freude. :-)

Ich konnte Freude nicht immer so empfinden wie ich es heute kann. Auch das gibt es. Umso mehr freut es mich, sie wieder gefunden zu haben und darüber schreiben zu können. Um Freude empfinden zu können, müssen wir Situationen und Ereignisse positiv bewerten können. Indem wir zum Beispiel denken …

  • das Leben ist schön.
  • ich hab´das prima hingebracht.
  • der Moment ist angenehm und macht richtig Spaß.
  • mein Gegenüber ist zuvorkommend und nett zu mir.
  • der Erhalt einer guten Nachricht.
  • berufliche und private Erfolge.
  • die Freundlichkeit anderer Menschen.
  • Sonnenstrahlen, Regenbogen … die Natur im Allgemeinen.

Es klingt vielleicht etwas verrückt, aber wir können auch Angst haben uns zu freuen. Nämlich dann, wenn wir befürchten, dass wir verlieren könnten, worüber wir uns freuen! Ich kenne das nur zu gut. Ich habe mir die Freude verboten aus Angst vor einer Enttäuschung.

Was macht diese „Freude“ mit uns?

Unser Umfeld profitiert auf jeden Fall davon. Das steht fest. Aus einer positiven Stimmung heraus nehmen wir alles positiver wahr und können es noch besser genießen. Der Umgang mit anderen Menschen fällt uns leichter und wir sind geduldiger und großzügiger. Außerdem fühlen sich andere Menschen in unserer Gegenwart wesentlich wohler. Sie suchen unsere Nähe! Menschen die an Depressionen leiden, sind nicht in der Lage, Freude so zu empfinden.

Man kann dieses schöne Gefühl fördern, indem wir Dinge tun die uns Freude bereiten. Neugierig bleiben und vieles ausprobieren und uns daran freuen. Uns mit Menschen umgeben, die uns guttun, die uns mögen und lieben. Auch anderen zu helfen, fördert diese Emotion.

Du nimmst Freude nur in der Gegenwart wahr

Momente, die uns mit Freude überschütten, lassen unsere Gedanken still stehen. Wir sind konzentriert auf diese Aktivität. Wir sind fokussiert und total im Augenblick gefangen. Nichts stört!

Wenn unsere innere Ausgeglichenheit durch berufliche Konflikte verschwindet, dann fühlen wir uns unwohl. Wir sind nervös und angespannt. Alle negativen Dinge einer Situation oder eines Menschen fallen uns dabei auf. Wir wechseln vom JETZT in die Vergangenheit oder in die Zukunft.

Wenn wir trainieren im JETZT zu bleiben, dann erleben wir viel mehr Freude!

Der Spaß und die Freude sollten an oberster Stelle sein. Beobachten wir doch mal unsere kleinen Menschen. Wir können so viel von Kindern lernen. Womit beschäftigen sie sich? Genau! Nur mit Dingen die, die sie gerne machen – so richtig gerne. Haben sie keine Lust mehr, lassen sie das Spielzeug in der Sekunde fallen und widmen sich dem nächsten. Es ist wichtig für ihre Entwicklung.

Du wirst jetzt sagen: „Ich kann in meinem Beruf nicht alle fünf Minuten die Aufgaben wechseln …“ Du wirst diese „Lust“ auch nicht verspüren, weil Erwachsene ja auch ganz anders ticken. Darum geht es auch eigentlich gar nicht. Kinder folgen ihren Impulsen. Das haben wir als Erwachsene leider großteils verlernt. Wir beschäftigen uns mit Dingen von denen wir meinen, die müssten wir noch unbedingt tun.

Impulse sind ein Zeichen dafür, dass JETZT genau der richtige Moment dafür ist, genau das zu tun, was Dein Gefühl, Dein Herz, Dein Unterbewusstsein, Dein Bauch Dir sagt. Dein Verstand setzt es danach um. Das möchte ich Dir unbedingt mitgeben. Folge Deinen Impulsen … sie bereiten Dir Freude!

Freude ist eine Privatangelegenheit

Freude ist ein Gefühl, das sowohl durch unsere Gedanken, als auch unser Verhalten gesteuert wird. Die wichtigste Voraussetzung für das Empfinden von Freude sind unsere Einstellungen! Die Freude und das Glück sind eine „Privatangelegenheit. Das bedeutet Du musst selbst herausfinden, was Dir glückliche Momente bereitet. 

Die Freude ist immer da. Genauso wie das Glück. Wir tragen es in uns, wir haben es nur vergessen und müssen uns lediglich wieder daran erinnern. Und vielleicht noch etwas ganz Wichtiges:

Freude und Glück können wir nicht behalten und festhalten! Freude und Glück verflüchtigen sich wie ein gutes Parfum. Das ist auch gut so, denn dauerhafte Freude wäre unerträglich und würde zur Selbstverständlichkeit werden und uns damit keine Freude mehr bereiten. ›zwinker‹

Und zum Schluss noch Freude bedeutet und beinhaltet:

  • Gesundheit
  • geliebt werden
  • Geborgenheit
  • Harmonie
  • Natur erleben
  • schwere Zeiten zu überstehen
  • ein Lebensziel verwirklichen
  • Zufriedenheit
  • lieben
  • Kinder
  • Menschen, die man mag
  • genießen
  • staunen können
  • Freiheit

Die Liste könnte ziemlich lange werden und wenn Du magst, darfst Du Deine persönlichen Freudenschreimomente noch daruntersetzen. Wie Du siehst, „FREUDE“ ist nicht nur „EIN“ Wort, sondern wesentlich mehr! :-)

Ich wünsche Dir ganz viel Freude … jeden Tag. Liebe Dein Leben und die Freude ist auf Deiner Seite.

Lesezeit: 4 Minuten

Gehst Du Deinen Weg? Oder sollte ich besser fragen: Hast Du Deinen Weg im Leben gefunden? Es gibt so viele Möglichkeiten, jede Menge Wege, Straßen und Trampelpfade, die wir einschlagen könnten! Es gibt nicht nur links, rechts, gerade aus und zurück. Ich finde heutzutage stehen uns mehr Wege zur Verfügung als früher. Alle können uns dahin führen, (oder auch nicht) wo sich unser Ziel befindet. Das kann allerdings ganz schön anstrengend sein, diesen Weg zu finden.

Oft genug entscheiden wir uns für eine mehrspurige breite Straße. Eine Straße die genug Platz bietet, zu überholen, auszuweichen oder geradewegs und flott zum Ziel unserer Wahl zu kommen. Eine sichere bewährte Straße. Da fahren, wo eben alle sich bewegen. Da nimmt man auch schon mal gerne einen Stau in Kauf! Ist es nicht so?

Wildwege und Trampelpfade haben keine Wegweiser

Diese Wege klingen spannend, es besteht jedoch immer die Gefahr sich zu verirren! Es gibt keine Schilder, die uns weiterhelfen, uns eine Orientierungshilfe sind! Diese Wege sind holprig, manchmal auch steil und unsicher. Vor allem langwieriger. Die andere Seite ist, auf diesen Wegen können wir auch auf wundervolle Überraschungen stoßen! ›lächel‹ Welchen Weg also nimmst DU?

Wie sieht Dein bisheriger Weg aus? Warst Du nur auf der breiten und sicheren Autobahn unterwegs? Schnell und gerade. Oder war’s eine kurvige Bergstraße? Hast Du Dich durch verwachsene Waldwege gekämpft oder hast Du das Gefühl, dass Du Dich andauern in einer Einbahnstraße verfranzt? Ohne Wendemöglichkeit …

Der gängige Weg

Wir flitzen auf den unterschiedlichsten Straßen umher. Probieren mal da und mal dort einzubiegen. Bleiben sicher auch mal auf einer breiten Straße und verfolgen sie längere Zeit. Wir fahren und fahren … vergessen dabei auf Pausen bis wir völlig erschöpft stehen bleiben.

Manchmal verstehen wir die Straßenschilder nicht. Sehr oft fahren wir über STOP Tafeln und fahren sogar bei Rot über die Kreuzung … huch, nix passiert! Wir folgen falschen Abzweigungen, weil wir auf die Stimme des Navi´s hören und vieles mehr.

Oft haben wir das Gefühl im Leben, einfach nur umherzuirren und wir müssen uns eingestehen, dass wir Meilen weit von unserem Ziel entfernt sind! Wo verdammt ist diese tolle Straße, wo sind denn diese spannenden Wege, von denen so viel geredet wird? Warum finde ich keinen dieser Wege? Kennst Du diese Gedanken? ICH schon. Mein Hindernis waren die Meinungen der anderen. Also das „NAVI“. Wenn ein Navi nicht aktualisiert ist, wird es Dir in einer Großstadt nicht unbedingt eine Hilfe sein. Da ist, es besser Du vertraust Deiner Orientierung oder sogar Deinem Bauchgefühl.

Darf Dein Weg nur ein Ziel haben?

Ich glaubte sehr lange, dass es im Leben nur darum ginge, ein klares Ziel zu benennen und geradewegs darauf loszufahren. So ist ja das Ideal, nicht wahr? Doch, wenn ich mir dann die Menschen angeschaut habe die ich ab und an bewunderte, ist mir aufgefallen das Ihre Wege alles andere, als schnurstracks verlaufen sind!

Sie haben sich genauso in unzähligen Gassen ohne Umkehrmöglichkeit hineinmanövriert, sie haben Ausfahrten übersehen. Und sie mussten zahlreiche Umwege fahren und gehen ohne noch zu wissen, wo sich Ihr Ziel überhaupt befand!

Es gibt doch so ein Sprichwort, das schon sehr ausgelutscht ist, aber dennoch der Wahrheit entspricht:
„Der Weg ist das Ziel …“

Wenn wir es schaffen, all die Wege zu genießen, auch mal Pausen planen. Anhalten. Uns umsehen und die Landschaft, die Natur sehen anstatt auf der Autobahn mit Tempo 200 dahin zu brettern, dann müssen wir überrascht feststellen, dass es so wahnsinnig viel zu sehen gibt! :-)

Und wie wir ja alle schon gelernt haben, verändern sich durch das Entdecken vielleicht auch unsere ursprünglichen Ziele? Vielleicht wird aus einem Ziel ein zweites oder ein ganz anderes oder beides?

Vielleicht finden wir dadurch alte Ziele nicht mehr so wichtig? Wir beobachten … denken nach und kehren dann um und schlagen einen ganz anderen Weg ein?

Ziele verändern sich (Gott sei Dank)

Das wirst Du aus Deinen eigenen Erfahrungen schon bemerkt haben. Wir dürfen auch manchmal gar kein Ziel haben, na und! Wir lassen uns einfach von einem Augenblick treiben. Wir vertrauen unserer Intuition. So wie wir nach einem wunderschönen entspannten Waldspaziergang wieder zurück nach Hause finden. Wir genießen und fühlen uns gut.

Deshalb darf ich Dir sagen: Es ist okay vielleicht gerade „ziellos“ zu sein! Versuche nicht um jeden Preis auf der vierspurigen Straße Gas zu geben und nach einem „Ziel“ zu suchen … es ist Zeitverschwendung.

Unser Leben besteht  aus leistungsorientierten Phasen, aber auch Ruhephasen. Das kannst Du auch wunderbar in der Natur beobachten. Also Du darfst Dich ausruhen, Du darfst es Dir gut gehen lassen und Du darfst Dich „wichtig“ nehmen – egal was das Navi da draußen vorschlägt!

Diese Pause am Rastplatz wird Dir sehr viel bringen

Nach jeder Ruhephase beginnt es auch wieder unter den Fußsohlen zu brennen. Du wirst Lust verspüren, Dich in Deinen Wagen zu setzen und Gas zu geben! Du wirst jetzt eine Ahnung haben, wo Du hin möchtest. Wo Dein Weg Dich hinführen soll und welche Straße Du nehmen wirst.

Ob Du eine Kombination aus fahren und Fußmarsch wählst. Ob Du breite oder enge Straßen befahren wirst. Ob Du jemanden mitnehmen möchtest oder lieber Dein eigenes Ding machen willst. Gut möglich ist aber auch, dass Du gar keine dieser Straßen nehmen wirst, weil Du darauf nicht zu Deinem persönlichen Ziel gelangen wirst.

Du steigst aus Deinem Wagen und folgst keiner Straße. Du suchst Dir einen (Deinen) eigenen Wildpfad. Du lässt Dich auf Gestrüpp und Überwucherung ein. Du legst Dir Deinen eigenen Weg frei … in Deinem Tempo. <3
Dein ganz persönlicher eigener Weg, den vor Dir noch niemand gegangen ist.

Vielleicht ist er nicht perfekt. Er weicht vielleicht von Deinen Vorstellungen ab, so hat er Dich doch zu der Person gemacht, die Du nun bist. Du kannst entscheiden, wie es weitergehen darf. Du hast unendlich viele Möglichkeiten … immer!

Wie sieht Dein Weg aus?
Fährst Du gerade mit 200 auf der Autobahn oder parkst Du am Rastplatz?
Kämpfst Du Dich gerade durchs Gestrüpp?
Oder bist Du schon durch?

Ich hoffe, ich konnte Dir den WEG etwas näher bringen und freue mich natürlich, wenn ich Dich mit diesem Artikel abholen konnte.

Pass gut auf Dich auf und vergiss nicht, mal rechts ran zu fahren. :-)

Lesezeit: 3 Minuten

Nein. Nein so sicher nicht. Ponyhof, das Leben und eine riesige Spielwiese … liest sich super, wenn das unser Leben sein sollte? Ist es aber nicht. Unser Leben überhäuft uns mit Stress, cholerischen Chefs, bescheuerten Arbeitszeiten, unfähigen Menschen, die am Schalter sitzen und Gott spielen, verständnislosen Partnern, irren Autofahrern (wir sind natürlich ausgeschlossen ›lach‹),  viel zu vielen Sorgen, Druck und chronischem Zeitmangel. Hab ich etwas vergessen? Es ist jedenfalls nicht immer lustig und ich fühle mich oft, als würde ich in einem Kabarett in der ersten Reihe sitzen!

Angst, Angst und nochmal Angst

Kaum schlägt man die Zeitung auf oder macht den Fernseher an, was sehen, lesen und hören wir? Bedrohung aus allen Richtungen! Am Klimawandel gehen wir alle zugrunde. Unerforschte Viren warten nur darauf ihr grausames Werk zu verrichten und in der Drohne des Nachbarn, steckt bestimmt die totale „Überwachung“.

Ich weiß, dass ich es jetzt ein wenig übertrieben formuliert habe. Aber so abwegig ist die Sache nicht. Die Antwort auf all diese Dinge lautet ANGST. Angst vor der Zukunft, Angst um unsere Gesundheit, Angst vor Ablehnung, Angst vor dem Alleinsein, Angst vor Veränderungen … und später wundern wir uns, wenn die Angst uns krank macht.

Angst ist etwas Gefährliches, sie engt uns geistig ein, lähmt und isoliert uns. Sie macht uns sehr oft boshaft und zynisch. Sie macht uns in bestimmten Situationen zu wahren Jammerlappen. Jammern über das eigene und kommende Elend das auf uns wartet.

H A L T!

Warum bitte denken und handeln wir so? Warum lassen wir das zu? Wo ist sie … unsere kindliche Neugierde? Die Freude am positiven SEIN? Die Freude Neues zu entdecken? Sich ohne nachzudenken in ein Abenteuer zu stürzen? Nase nach vorne ohne Rücksicht auf Verlust? Zu lachen und zu spielen (schaukeln – ich liebe schaukeln!).

Wir opfern unseren Übermut auf dem „Opfertisch“ des Erwachsenenseins. Wir stellen uns in die Schlange wo alle sich anstellen. In das Heer der Unauffälligen! Wir arbeiten gekonnt unsere Rollen ab. Und vor lauter Ernsthaftigkeit und Fleiß verlieren wir unsere wertvollsten Güter – das Lachen und die Freude am Sein.

Das Leben wird nicht mehr „gestaltet“, sondern es wird zu Ende gelebt. Monoton und wenig Emotion.

Wenn ich zurückschaue, wundere ich mich ehrlich darüber, wie lange ich in diesem Heer mitmarschiert bin! Stramm und ernst. Nur funktionieren eben. Ich habe ein Leben geführt, dass so vielen meiner Grundüberzeugungen widersprach.

Und was das Schlimmste daran ist: in der Regel werden wir dafür gelobt! Oh wie schön und wunderbar, ich passe in die Schublade in der schon alle anderen sitzen, stehen oder liegen. >kopfschüttel< In dieser Schublade fragt Dich keiner, was Deine Wünsche und Träume sind. Keiner wird Dich fragen, was Du mit Deinen unterdrückten Leidenschaften machst!

Mein Blatt hat sich gewendet

Ich habe für mich festgestellt, das Leben kann zu einem Ponyhof werden! :D Was ich getan habe? Ich bin der Meinung, dass unser viel zu kurzes Leben mehr verdient, als sich einem „Heer“ anzuschließen, indem wir uns keine Zwischenschritte erlauben darf!

Ich will sammeln wie ein Eichkätzchen … viele Erfahrungen, viele neue Menschen, viele Aha-Erlebnisse und spannende Momente. >breit grins< Also möchte ich mein Leben zu einem Ponyhof umgestalten! Und zwar einen Hof mit sehr vielen unterschiedlichen Ponys. Mal sind sie frech und gut gelaunt, mal bockig und nicht zu motivieren. Manchmal schnell und neugierig und ein andermal sind sie einfach nur verfressen und müde.

Das macht meinen Ponyhof so spannend. Wenn wir es schaffen, aus unserer Schublade herauszukrabbeln, werden wir regelmäßig überrascht werden! Sicher … manchmal spürt es sich fantastisch an und manchmal auch richtig beschissen. Was mir aber dabei wichtig ist, Hauptsache es fühlt sich überhaupt nach was an! Das ist Leben.

Es gibt aber dazu ein paar Regeln:

  • Wir haben die freie Entscheidung darüber, ob das Leben Freude macht. Wir sind es, die es zulassen müssen!
  • Alles Fremde wirkt manchmal bedrohlich auf uns. Setzen wir uns aber damit auseinander, ist es kaum der Rede wert.
  • MUT. Ein Wort das mich schon viele Jahre begleitet. Ein wenig Mut, sollten wir aufbringen. Komm ins TUN und Dein Mut wird wachsen! :D
  • SORTIERE! Was sich gut für uns anfühlt, darf bleiben. Was nicht in unser Konzept passt – entsorge. Das bestimmst einzig und alleine Du.
  • Und zum Abschluss eine persönliche Erfahrung von mir. Wenn jemand Dein Verhalten am Ponyhof als „unangemessen“ oder sogar „peinlich“ empfindet, dann bist Du auf dem richtigen Weg! ›lach‹

Jeder der sich auf das Abenteuer Leben einlässt, wird auf einmal sagen und feststellen, dass es schon sehr viele Menschen gibt, die nicht mehr nach der Norm leben. Sie brechen aus. Tanzen aus der Reihe. Egal ob im großen oder kleinen Stil. Sie probieren aus, entdecken und suchen unersättlich nach Neuem.

Sie machen auch so manchen „Bauchfleck“. Aber sie sehen es nicht als Niederlage, sondern als Ansporn, dem Leben noch mehr zu entlocken.

Also mein Ponyhof ist riesig und bietet jedem seinen Platz, der gerne bei mir ist. Mein Ponyhof bietet unzählige Überraschungen. Neues und aufregendes. Und er sorgt für jede Menge Spaß und Ausgelassenheit! Das Ganze mit einem Satz erklärt: Er bietet Neugier und Lust aufs Leben! <3

Soll ich Dir etwas verraten? JA, das Leben ist ein Ponyhof und ich fühle mich pudelwohl darin.

Wir haben zwei Möglichkeiten: Ein einzigartiges und fantastisches Leben zu leben oder die zu beneiden, die es tun.
ENDE der Geschichte.

Ich wünsche mir für Dich, dass Du die richtige Entscheidung treffen wirst.