Was wäre das Leben ohne Liebe, um sie am Leben zu halten muss man viel dafür tun, daran arbeiten. Wie stärkt man die Partnerschaft und führt eine wirklich glückliche Beziehung.
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Das „magische“ 7. Jahr beginnt …

Heute möchte ich, aus gegebenem Anlass, etwas ganz Persönliches mit Dir teilen. Meine Erkenntnisse aus den letzten 7 Jahren meiner Beziehung. :D Mein Herzmensch und ich haben am 1. Januar das „verflixte“ … oder magische Jahr angefangen. Ich kann’s irgendwie gar nicht richtig glauben, dass es schon wieder so lange her ist, als wir uns kennenlernten. ›lach‹! Sicher war nicht immer alles Sonnenschein – für uns beide nicht, aber ich würde keinen Tag eintauschen wollen. :-)

Diese Beziehung hat mich geprägt wie kaum etwas anderes in meinem Leben. Und weil ich in diesen Jahren so viel über mich und das Leben gelernt habe, möchte ich heute ein paar meiner Erkenntnisse mit Dir teilen. ›zwinker‹.
Keine Angst, es wird nicht „schmalzig“ … kitschig oder dergleichen, obwohl mir heute schon ein wenig romantisch zumute ist! :-)

Bist Du dabei? Gut. Los gehts …

Liebevolles TUN erzeugt LIEBE …

Im alltäglichen Stress und Miteinander kann man schnell vergessen, warum man sich eigentlich in einen Menschen verliebt hat. Man lebt und tut so vor sich hin und auf einmal fallen einem nur noch die „nervigen“ Angewohnheiten des anderen auf. Dazu kommt vielleicht auch noch, dass das Verhalten des Partners nicht mehr das gleiche ist, wie es am ersten Tag war. Mit der Zeit hinkt die Liebe, oder das verliebte Gefühl, ein wenig hinterher. Man arrangiert sich irgendwie damit und gemeinsam.

Genauso war es immer FRÜHER in meinen Beziehungen. So muss es aber nicht sein und die letzten Jahre, zeigen mir, dass es anders sein darf. Ich habe im Laufe der Jahre bemerkt, dass ich sehr viel glücklicher in meiner Beziehung bin, umso liebevoller ich mit mir und meinem Partner umgehe. Das klappt nicht nur deswegen, weil der Herzmensch auf mein Verhalten mit der gleichen liebevollen Haltung reagiert, sondern weil ich gelernt habe, mich selbst gut um mich zu kümmern und ausreichend Selbstliebe für  mich zu empfinden.

Je mehr LIEBE an einem Tag in die Beziehung fließt, umso mehr darf ich spüren und kommt automatisch zurück. Ein wundervolles Gefühl, das nur glücklich machen kann!

Selbstliebe … ich bleibe gleich dabei …

Ich steh zu meinen Wünschen! Es ist doch so und das lesen wir auch ständig. Wenn wir uns selbst nicht mögen, dann kann unser Herzmensch noch so liebevoll sein, wir werden es nicht merken, nicht wahrnehmen. Oder, wie es bei mir oft der Fall war, wir werden sogar daran zweifeln! Wenn wir mit anderen Menschen glücklich sein wollen, müssen wir zuerst lernen, mit uns selbst glücklich zu sein.

Es bringt uns gar nichts, wenn wir uns verbiegen und verstellen, um den Ansprüchen unseres Partners gerecht zu werden. Ich habe in diesen vielen Jahren, vom ersten Tag bis zum heutigen Tag, die Möglichkeit bekommen, der Mensch zu sein, der ich tatsächlich bin. Mich gab es nur mit Fehlern, mehr Ecken als glatte Stellen … und trotzdem war ich genug und anscheinend „richtig“. :D

Deswegen:
SEI DU SELBST UND LIEBE DICH DAFÜR. DANN WERDEN DICH AUCH – ZUMINDEST DIE RICHTIGEN MENSCHEN – DAFÜR LIEBEN! Versprochen!

Bedürftigkeit killt jede Liebe …

In Wahrheit ist das meine allerwichtigste Erkenntnis! Bedürftigkeit ist unsexy! Wünsche zu haben ist normal und diese hat jeder. Bedürftig zu sein ist aber etwas vollkommen anderes. Ich weiß heute, dass ich ein halbes oder sogar beinahe mein ganzes Leben „bedürftig“ war. Gründe dafür gab es natürlich, aber es entschuldigt nichts. Wenn ich früher gestresst und genervt von meiner Arbeit nach Hause gekommen bin, dann habe ich meinen Partner(n) die Verantwortung für meine „Entspannung“ zugemutet!

Wenn wir immer darauf warten, bis unsere Bedürfnisse von anderen Menschen erfüllt werden, dann werden wir immer und ganz schnell wieder alleine dastehen – oder endlos lange darauf warten! Vielleicht klingt das jetzt zynisch, aber es ist so. Ich hab es viele Jahre so erlebt. WIR SELBST sind dafür verantwortlich, wie WIR uns fühlen. Nobody auf dieser Welt kann uns glücklich machen … NUR wir selbst!

Jeder normale und intelligente Mann/Frau kann Bedürftigkeit „riechen“. Diese Ausstrahlung lässt sich nicht deckeln. Deshalb legen wir sie ab, denn wir haben keinen Grund bedürftig zu sein!

Freiraum ist so wichtig …

Vielleicht bin ich da ganz besonders eigenwillig, geht es um ausreichend Luft zum Atmen. Ich weiß, das Herzstück einer jeden Beziehung ist gemeinsame Zeit. Trotzdem sind ich und mein Partner, zwei Menschen mit einem eigenen Leben. Würde ich DAS verleugnen, würde es mich sofort wieder in eine Abhängigkeit werfen und zusätzlich sehr unglücklich machen!

Es war und ist wichtig, mein eigenes Leben weiterzuleben. Dadurch lern(t)e ich meine Werte und meine „Einzigartigkeit“ genauer kennenzulernen und zu überdenken bzw. zu verändern. Und mal ganz ehrlich: Wenn man als Paar alles zusammen macht, wird es doch auch langweilig, weil man dann gar nichts mehr zu erzählen hat? ›lach‹.

Das Gemeinsame pflegen …

Es ist aber auch sehr wichtig, eine „Blase“ für die gemeinsame Beziehung zu erschaffen! Ich habe rausgefunden, dass es egal ist, was wir machen, es ist nur wichtig, dass wir beide gezielt qualitativ hochwertige Zeit gemeinsam verbringen und dass wir dabei auch Freude und Spaß haben! Im Laufe der Zeit ergaben sich die unterschiedlichsten Aktivitäten und es kommen laufend welche dazu. Mann und Frau entwickeln sich ja weiter und manchmal passt die ein oder andere Aktivität für beide super gut. :-)

Durch die gemeinsame aktive Zeit wird es auch nie langweilig! Es ist immer etwas Aufregung und manchmal sogar Spannung mit im TUN. Ein tolles Gefühl von dem jeder etwas lernen darf.

Meine Schlussgedanken … :-)

Vielleicht hast Du Dir eine längere Liste erwartet. Eine Art Liste, die eine erfolgreiche Beziehung garantiert?
Sei Dir gesagt, es ist nicht nur unmöglich, sondern auch bei allen Menschen verschieden.
Gerade mein „Freiraum“ Thema … vielleicht wäre das für Dich die schlimmste Vorstellung in Deiner Partnerschaft?
Nicht jede Frau ist so ein Freiheits-Fanatiker wie ich es bin. ›lach‹
(Mein Herzmensch tickt da aber genau gleich wie ich es tu. ›zwinker‹)

All diese angeführten Dinge sind meine Erkenntnisse … ich habe alles verändert, was ich früher in meinen Beziehungen er- und gelebt habe. ICH habe mich durch diese Beziehung verändert! Wichtig ist, dass die Erwartung bei beiden Teilen ungefähr gleich sind und JEDER genau weiß, was der andere braucht und möchte, um glücklich SEIN zu können.

Im Endeffekt zählt doch nur eines: DIE LIEBE. :-)

LIEBE Dich und zeige allen Menschen um Dich Deine Liebe, denn DU bist wundervoll.

Dann bin ich gespannt, was mir (uns) das verflixte 7. Jahr so alles beibringt. Ich freu mich darauf!
Schön, dass Du da warst. Wenn Du magst, darfst Du mich auch sehr gerne teilen.

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Es gibt viele Menschen, die das große Glück haben, in ihrem Leben eine Person gefunden zu haben, mit der sie ihr gesamtes Leben verbringen! So zusagen: Eine Liebe, die ein Leben lang hält. Ich glaube, das ist für viele von uns ein ganz besonderer Wunsch. Selbst wenn wir uns am Anfang einer Beziehung absolut sicher sind, dass man gemeinsam alle Tiefen überwinden wird, ist das „Zusammenbleiben“ leider nicht immer möglich. Für eine NEUE Partnerschaft ist es wichtig frühere Beziehungserfahrungen zu nutzen. Der Wunsch nach Liebe und Zärtlichkeit muss kein Wunsch bleiben …

Es gibt viele Gründe, die dazu führen, dass eine Trennung unumgänglich wird. Wenn das im „fortgeschrittenen“ Alter passiert, wird es persönlich oft als totale Katastrophe empfunden. Was es eigentlich auch ist, denke ich selbst daran. Das Leben steht Kopf. Die Gefühle lassen sich nur schwer zuordnen und sehr oft schleicht sich Angst und Hilflosigkeit darunter.

Aber – ist es so schlimm, mit 40+ wieder Single zu sein?

Viele werden jetzt wahrscheinlich laut schreien JA! Ist es. Andere sind vielleicht glücklich darüber, endlich DAS Leben zu leben, was sie vorher nie konnten. Aber wie gesagt, es sind immer die Umstände, die die Antwort ausmachen. Für mich war es beides. Erst war der Schock lange mein Gast und irgendwann war auch die Hoffnung wieder zu Besuch. Die Chancen für eine neue Beziehung im mittleren Alter stehen wirklich gut, sofern man sich darauf einlässt und wieder bereit dazu ist!

Die Bereitschaft ist dabei das wichtigste Wort. Bei mir zu Hause sagt man „es muss Gras über die Sache wachsen“ … :D und das stimmt absolut. Es gehört „verdaut“ … Gedanken und Gefühle müssen genau sortiert werden und wenn ich an meine Trennung zurückdenke – ICH musste erstmal von Grund auf lernen, auch ALLEINE leben zu können!

Unsere Gesellschaft gibt ja vor, dass ein „fester“ Partner lebensnotwendig für unser persönliches Lebensglück ist! Wie oft ist es mir passiert, dass ich verwundert gemustert wurde, wenn ich gesagt habe, dass ich Single bin. Darauf folgte ein mitleidiger Blick und die Worte: „Keine Angst, der richtige kommt bestimmt noch“. Oft hatte ich das Gefühl, nicht dazuzugehören nur, weil ich mit Mitte 40 alleine war.

All diese Aussagen und die „Sonderbehandlung“, die man als alleinstehender Mensch bekommt, suggeriert uns doch, dass wir nur happy sein können, wenn wir eine Beziehung führen … verheiratet sind oder zumindest jemand „festen“ an unserer Seite haben.

Ich kenne einige, für die dieses Bild zutreffen mag. Es ist ja auch nicht falsch, sich nach einem Menschen, den man liebt, zu sehnen … sein Leben zu teilen! Aber bitte aus den richtigen Gründen. Nur weil man dazugehören möchte und kein bemitleidenswertes „Frauchen“ mehr sein möchte, sind definitiv die falschen Gründe!

Menschen reiferen Alters entscheiden sich sogar sehr oft und ganz bewusst dafür, lieber ein glücklicher Single zu sein! :D Und wenn ich eines ganz genau weiß, es gibt sehr viele glückliche Singles, genauso wie es noch mehr unglückliche Paare gibt! Also ist es sehr wichtig sich zu fragen, WAS will ich überhaupt?

Ein neuer Partner ist immer eine Herausforderung …

Das kann ich bestätigen. Aber mit der richtigen Vorarbeit (das Gras, das man darüber hat wachsen lassen) ›lächel‹ Offenheit und Kompromissbereitschaft, findet jede Tasse seine Untertasse. :-)

Was ich persönlich schön fand: ab 40 aufwärts sind wir keine planlosen Jugendlichen mehr, die erst herausfiltern müssen was wir mögen! Was uns wichtig ist! Welche Prioritäten in Bezug auf eine Beziehung uns wertvoll und wichtig sind. Als, ich sag jetzt mal „gereifter“ Mensch, hatte man schon Beziehungen. Von wunderbar bis katastrophal. Diese Erfahrungen helfen dabei, die Fühler genauer auszustrecken.

Eine Freundin hatte damals mal zu mir gesagt: „Schau, seh es so. Dein Alter und deine Erfahrung helfen dir schneller ans Ziel zu kommen. Du musst weniger „Frösche“ küssen bis du deinen Prinzen gefunden hast“ … da hatte sie ja nicht unrecht, im Nachhinein gesehen. Unsere Erfahrungen sind ein tolles Werkzeug, aber dennoch keine Sicherheit. ›grins‹.

Es ist nämlich so, eine zu genaue Erwartungshaltung sorgt nämlich dafür, dass wir eine Menge Menschen schon im Vorfeld ausschließen! Das wäre doch wirklich schade, wenn sich darunter genau diese eine Person befunden hätte! :-)

Der Vergleich mit vergangenen Beziehungen …

Nostalgisch sind wir ja wir Frauen (auch Männer wohlgemerkt). Als „verlassener“ Partner blicken wir manchmal zu gerne auf vorherige Partnerschaften zurück. Wir erinnern uns an die guten und schönen Jahre. Es ist gut sich diese auch zu bewahren. Es ist nur nicht hilfreich, wenn wir eine neue Beziehung mit der vorherigen vergleichen! Tun wir das, wird die neue Beziehung niemals eine faire Chance bekommen, sich „gesund“ zu entwickeln!

Dazu gehört auch der emotionale Rucksack. Nur weil es dunkle Geheimnisse in der vergangenen Beziehung gegeben hat, muss es bei der kommenden nicht wieder so sein! Ich weiß nur zu gut, dass solche Erfahrungen prägend sind! Verletzend waren. Was dabei aber ganz wichtig ist, sind gemeinsame Gespräche von Beginn an. Fair und ehrlich. Dadurch wird unser „Rucksack“ leer geräumt.

Eine neue Partnerschaft verändert alles!

Ich hatte ja damals gedacht, meine „Schmetterlinge“ hätten alle die Flucht ergriffen … alles leer und vorüber. Ich war sehr überrascht, wie sie wieder „eingeflogen“ sind! ›lach‹! Wie wild sie in meinem Bauch randaliert haben, obwohl ich die 50 schon überschritten hatte.

Ja auch im besten Alter kann sich eine neue Liebe super aufregend und wunderbar anfühlen! Und das kann ein Leben so richtig auf den Kopf stellen! :-) Auf einmal ist da wieder ein Mensch, für den sich die ersten Gefühle der Verliebtheit entwickeln. Ein neuer spannender Weg wird eingeschlagen und eine innige Liebe entwickelt sich.

Für mich ist es sehr mutig! Mutig deshalb, weil man sich den alten und negativen Erfahrungen stellt! Und das ist nicht immer einfach. Mit einer neuen Partnerschaft öffnen wir uns und wir trauen uns, in die verletzliche Position des Verliebten zu treten!

Liebe im reiferen Alter beflügelt! Ein Glücks-orientiertes Lebensgefühl und eine optimistische Sicht auf die Zukunft beginnt. Jedenfalls ist das die Aussage vieler Frauen und Männer, die sich relativ „spät“ nochmal getraut haben, ihr Leben mit jemandem zu teilen. ICH kann mich dem nur anschließen! Die Liebe hat mein Leben zu einem besseren verändert! Liebe lohnt sich, egal und unabhängig davon wie alt man ist!

Fazit:

Wir Menschen mussten schon viele Erfahrungen machen. Gerade in Liebesdingen. Sie kann verletzen … enttäuschen und schmerzhaft sein. Aber DAS sollte uns NICHT davon abhalten, sich wieder neu zu öffnen. Die jugendliche Naivität haben wir hinter uns gelassen. Reife Menschen sind diesbezüglich freier. Und es ist doch sehr oft so, dass die besten und schönsten Dinge im Leben sehr lange auf sich warten lassen? ›lächel‹

Ich wünsche euch das Vertrauen und die Geduld … sucht nicht, sondern lasst euch finden!

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Schon lange „alleine“ und der Gedanke „Für mich gibt es keinen passenden Partner mehr“. Dieser Satz ist allen Singles schon sehr oft durch den Kopf geschwirrt. Die wenigsten Menschen sind gerne alleine. Doch oft lässt sich das Glück mega lange Zeit. Warum überfällt uns sogar eine Art Panik, wenn wir daran denken, alleine „alt“ zu werden? Woran liegt es, dass so viele Frauen einfach keinen passenden Partner finden? Viele Fragen und noch mehr Antworten, wenn Du magst heute hier für Dich. 

Letzte Woche konntest Du über „Single? JA gerne …“ hier auf meinem Blog lesen. Die Resonanz darauf war so unerwartet groß und Ihr habt mir ganz viele Mails dazu geschrieben. Dazu auch gleich mal danke für Euer Vertrauen! Viele Frauen leiden unter der Vorstellung, nach einer Trennung oder einem Verlust, für immer „solo“ zu bleiben! Es sind so viele Fragen dazu offen geblieben und die möchte ich heute mit diesem Beitrag (hoffentlich) zufriedenstellend beantworten – für alle stellvertretend. <lächel>

Warum finde ich keinen passenden Mann?

„Was ist falsch an mir?“ Solche und ganz viel ähnliche demotivierende Fragen gehörten auch zu meinem täglichen inneren Dialog. Wahrscheinlich gibt es ganz viele Menschen, die dieses – ich nenne es jetzt mal – „Dilemma“ kennen. Für mich wurden alle diese Fragen und Gedanken, nach jeder gescheiterten Beziehung zu einer sehr belastenden Überzeugung! Ich redete mir vieles ein, bis ich irgendwann auch alles glaubte, was sich in meinem Kopf so zusammenreimte. Dazu kam, dass ich schon in der „Blüte“ meines Lebens stand! Ich war also ein später Single und das machte den Partnerwunsch nicht unbedingt einfacher.

Ich möchte behaupten, ich war eine taffes Weiblein. Ich achtete immer auf mein Äußeres und „MANN“ konnte auch mehr mit mir unternehmen als NUR essen gehen oder sich in Bars treffen. Mein Job war gut und deswegen war ich auch finanziell unabhängig. Hatte ein schönes Zuhause und meine Kinder waren schon lange aus dem Haus! Also … da war sie wieder, diese immer wiederkehrende Frage „Warum ist es so schwierig einen passenden Partner zu finden?“

Waren meine Ansprüche zu hochgesteckt?
Waren meine Vorstellungen von der Liebe und einer Beziehung zu romantisch?

Ich habe mich sehr lange mit diesem Thema auseinandergesetzt – schließlich hatte ich auch ausreichend viel Zeit dazu! Was ich relativ schnell herausgefunden hatte war, meine Gedanken versuchten mir viel zu viel einzureden. Ich hörte das, was ich hören wollte und sah weg, wo ich eigentlich hinsehen sollte!

Gerade in dieser „Solo-Zeit“, kamen alte Glaubensmuster wieder stark zum Vorschein.

  • Nicht gut genug …
  • Nicht schön genug …
  • Nicht klug genug …
  • Selbst schuld an all den Gegebenheiten …
  • Nicht liebenswert …
  • Zu wenig erfolgreich …
  • Schon zu alt?
  • Zu „speziell“ …

Die Liste war eine sehr lange und sie machte mich gleichzeitig traurig und verzweifelt.  Ich war eifersüchtig auf Paare, die im Park händchenhaltend an mir vorbeiliefen. Wenn meine Kundinnen mir von dem schönen Wochenende mit ihrem Partner erzählt hatten, klappten meine Ohren zu! Ich wollte davon nichts hören … und meistens spürte ich nach solchen Gesprächen eine große Leere und Verzweiflung in mir. Und genau an diesen Gefühlen hakte ich später nach & ein! Ich teile meine Erkenntnisse jetzt mit DIR und ich bin mir sehr sicher, dass DU für Dich einiges mitnehmen kannst! Schließlich sind wir alle irgendwie sehr ähnlich. ›zwinker‹

Wir strahlen aus, was wir fühlen und denken

Das sagt man ja ständig – glauben tun wir’s nicht so richtig. Gerade wenn wir schon länger alleine sind und wir uns tief im Herzen nichts sehnlicher wünschen als einen neuen Lebenspartner, dann kann diese Verzweiflung Auswirkungen auf unsere Ausstrahlung haben! Da hilft auch kein verstellen oder maskenhaftes Lächeln nach außen.

Ganz unbewusst vielleicht scannen wir jeden Mann, im Lokal, beim Sport, beim Einkaufen usw. und stellen uns die Frage: „Wär ER der Richtige? Hätte ER genug Potenzial um eine gute Beziehung mit uns zu führen? Ich kann mich an ein Erlebnis erinnern, dass ich vor vielen Jahren in dieser Single-Zeit gemacht habe:

Ich hatte ein Date mit einem Mann, den ich beim Tanken – (tatsächlich! :D), kennengelernt hatte. Ein smarter Typ nach meinem Geschmack. Freundlich und sehr hilfsbereit, was uns auch dann zu einem Treffen führte. Ich machte mir viele Gedanken zu diesem bevorstehenden Abend, schließlich will Frau nichts verkehrt machen. Wir verbrachten einen angeregten Abend bei gutem Essen und schönen Gesprächen. ER wirkte interessiert und stellte mir viele Fragen. Für mich war es am Ende des Abends ein gelungener vielversprechender Abend gewesen. Keine Spur von Oberflächlichkeit, das gefiel mir.

Ich war bemüht locker zu sein. Meine Ängste hatte ich verstecken können, meine Wünsche und die zugehörige Verzweiflung aber scheinbar nicht! Er deckte meine Gefühlswelt auf. Konnte in meinem Gesicht oder meinen Augen lesen wie „bedürftig“ ich war. Du schmälerst deine natürliche Attraktivität mit deiner –  sehr gut leserlich – verkrampften Ausstrahlung … war ein Satz, der mir wirklich in Erinnerung geblieben war. UND das Schlimme daran war – dieser Mann hatte sowas von recht!

Fakt ist, Männer, die mehr als nur an einem Abenteuer interessiert sind, schauen auch tiefer und erkennen diese Bedürftigkeit, die JEDEM Mann Angst macht und ihn letztendlich weiterziehen lässt. Zu diesem Zeitpunkt ist eine Beziehung zum Scheitern verurteilt! Ich hab´ es mehrmals erlebt, … die Beziehung hatte keine Chance.

Immer das gleiche „Beuteschema“?

„Es sind immer die gleichen Männer, auf die ich treffe …“ Warum ist das so? Frauen geraten sehr häufig immer wieder an die „falschen“ Männer. Leider erkennen sie erst im Nachhinein, dass sie daran scheitern. Es sind Muster denen wir folgen. Wer zum Beispiel Bindungsängste hat, sucht sich oft einen Partner, der in einer Beziehung oder nicht frei ist! Wie die Chancen für diese Beziehung stehen, brauche ich jetzt nicht erklären!

Oder aber auch der verzweifelte Wunsch nach Nähe! Das war mein „Problem“. Es machte mich empfänglich für alle Männer, die nur ihren Vorteil daraus zogen. Diese Bedürftigkeit, die ich ausstrahlte, zog Männer an, die mich ausnutzten und mir keinesfalls guttaten. Sich zu Männern hingezogen fühlen, die einem nicht guttun, kann auch an einer unbewussten von früher geprägten Wahl liegen! Denn wenn wir unsere Vergangenheit noch nicht verarbeitet haben, beeinflussen diese Erfahrungen auch alles NEUE, das vor uns liegt. Und so stehen wir in einer „Warteschleife“ die uns zu einer ewigen suchend Wartenden macht. :-( DAS war meine persönliche Herausforderung, an der ich richtig zu tun hatte!

WIR glauben zu wenig an uns!

Unser Glaubenssätze, die ich oben schon angeführt habe, stehen uns bei unserem Wunsch nach einer Beziehung ebenso massiv im Weg. „Kein Mann interessiert sich auch nur ansatzweise für mich und ich bin nicht gut genug!“ Alles das zieht seine Runden um die Frage „WARUM gibt es keinen Partner für mich?“ Ich hatte die Antwort immer NUR bei mir gesucht. Ich war einfach der Meinung, dass ich niemals „genügen“ werde. Und zu wenig zu bieten habe. Diese Gedanken waren so tief eingefahren, weil ich diese Erfahrungen schon in der Kindheit und später in meinen Beziehungen immer wieder erlebt habe.

In diesem festen Glauben habe ich oft gar nicht bemerkt und wahrgenommen, ob sich ein Mann für mich interessiert hat! Meine Meinung von mir selbst und mein geringes Selbstwertgefühl standen mir dauernd im Weg und versperrten mir die Sicht auf vielleicht schöne Begegnungen.

In dieser Phase des Selbstzweifels zog ich auch emotional „gestörte“ Partner an. Im Unterbewusstsein war ich zu dem Zeitpunkt auch davon überzeugt, keinen besseren verdient zu haben! „Jeder bekommt das, was er verdient …“ Es war ein so mächtiger Glaubenssatz von zu Hause, den ich glaubte und lebte. Und so schloss sich der Kreis. Denn warum sollte jemand an mich glauben und mich so nehmen wie ich wahr, wenn ich es selbst nicht tat?

Eine negative Einstellung und „eingebrannte“ falsche Glaubenssätze UND Erfahrungen, blockieren uns und verhindern, dass wir uns so zeigen, wie und WER wir wirklich sind.

Zu perfektionistische Erwartungen?

Auch das ist keine Seltenheit. Mir sind einige Frauen bekannt, die zu hochgesteckte Erwartungen an die Liebe und einer Partnerschaft haben. Auch da muss ich mich wieder selbst an der Nase nehmen und sagen: JA, die Messlatte ging durch keine Türschwelle. Generell war ich mir sehr lange gar nicht mal selbst im Klaren, ob ich überhaupt eine konstante Beziehung eingehen wollte. Auf der einen Seite wollte ich einen Partner an meiner Seite, der mich bedingungslos liebt und meinem Bild von einem perfekten Mann entspricht. Auf der anderen Seite kannte ich in der Zwischenzeit auch die vielen Vorteile des Singlelebens. Freiheit, keine Verpflichtungen, keine Einschränkungen und keine Erwartungen, die zu erfüllen waren …

Es war ein super schönes Gefühl nach all den Jahren aber der Wunsch in den Arm genommen und ehrlich geliebt zu werden war genauso groß. Passt all das zusammen? Bedingungslose Liebe & genügend Freiraum? JA tut es. Sofern wir nicht alles in den ersten fünf Tagen verlangen!

Liebe und Beziehung entwickelt sich still und bedarf sehr viel Zeit um all die Facetten eines Menschen und seine Bedürfnisse zu entdecken! Wer von Anfang an (ein)fordert und sich keine Zeit nimmt, um all die gemeinsamen Wünsche, Grenzen und Werte herausfindet, wird ein Leben lang an einer erfüllten Beziehung scheitern! So leid es mir tut … es ist genauso.

Fazit:

Ich war viele Jahre alleine. Ich hatte viele kaputte kurze Affären, die nur einen schlechten Geschmack hinterlassen haben. Mein Leben fühlte sich so an: Immer wollte jemand etwas von mir. Wenn ich mir vorstellte, dass es obendrauf auch noch einen Mann geben würde, der auch dauernd etwas von mir wollte, dann wäre ich laut schreiend weggelaufen! Ich war an einem Punkt angekommen, nichts mehr zu wollen oder zu wünschen. Eine Beziehung auszuhalten wäre nur gegangen, wenn ich diesen Mann schon sehr lange gekannt hätte. Es gab aber keinen … und mir fehlte wahrscheinlich die „Anschubenergie“ für eine neue Liebe. Ich wollte tatsächlich in Demut alt werden …

Und jetzt sollte da eigentlich ein PUNKT den Beitrag abchließen. Wenn es da nicht diese Begegnungen geben würde, die ich immer nur lächerlich fand! Sie klangen wie Märchen … die von Single Frauen handeln und die sich auf Flughäfen, Supermarktkassen oder Plattformen im Internet abspielen. Alle diese Frauen hatten die Hoffnung aufgegeben … waren zwangsläufig auch happy mit sich alleine aber dann … dann hat SIE dieses Flugzeug verpasst, oder sie spürte unsanft den Einkaufswagen in ihrer Kniekehle oder eine Nachricht auf FB flatterte herein … und aufeinmal war ER da. Für mich klang das immer wie ein Wunder von Jesu!

Aber bei mir war genau das so eingetreten. Unerwartet und plötzlich. Ich schreibe das deshalb abschließend, weil die BESTEN und schönsten Dinge im Leben einfach unglaublich lange brauchen! Lass los, sei entspannt, bleib locker, glaub an DICH … denn solche Geschichten gibt es jeden Tag aufs Neue. >lächel<

Ein mega langer Beitrag heute, aber Dinge die mir am Herzen liegen müssen einfach raus in die Welt und das kommt immer häufiger vor! Bleib zuversichtlich und übe Dich in Geduld – sie wird immer belohnt.
Wenn Du mich magst und gerne liest, freue ich mich wenn Du mich teilst oder an liebe Menschen weiterschickst! :-)

Wir lesen uns bald wieder wenn Du magst.

Lesezeit: 4 Minuten

Ich schreibe ja sehr gerne über die Liebe, Partnerschaft und den Wunsch vieler Menschen in einer gesunden Beziehung zu leben. Allerdings gibt es gefühlt mehr glückliche Singles als Paare. Single zu sein mag vielleicht am Anfang etwas eigenartig sich anfühlen, aber wenn wir ehrlich sind, gibt es auch sehr schnell sehr viele Vorzüge, die man als „Solo-Mensch“ erleben kann. Heute möchte ich mich ausschließlich ALLEN Singles zuwenden. :D

Nach ganz vielen Jahren ständiger Beziehungen gab es auch bei mir eine Phase, die ich – ehrlich gesagt nicht ganz freiwillig – als Single erlebt und gelebt habe. Manche von uns kommen von Beginn an sehr gut damit klar, plötzlich (oder auch absehbar) alleine dazustehen. Andere leiden ein Stück lang vor sich her, bis sie sich am Riemen reißen, ihre Krone wieder gerade rücken und die optische Veränderung (meistens ist das ja so) fertig vollbracht haben, um wieder ins normale Leben einzusteigen.

Ich gehörte zu den „Leidenden“. Ich verbessere – dramatisch furchtbar Leidenden. Bis ich allerdings nach und nach auf den Geschmack gekommen bin und die Vorteile des Singlelebens tatsächlich genießen konnte! ›zwinker‹.

Die Qualität meines Lebens verbesserte sich

Würde ich diese Überschrift als „frischer“ Solo-Mensch lesen, würde ich wahrscheinlich nur den Kopf schütteln. Verständlich … aber für ALLE frischen Solo-Frauen, speichert diesen Beitrag ab, denn es wird der Moment kommen, wo ihr diesen Artikel Kopf nickend gerne lesen werdet. Also bis später und nicht vergessen: ALLES WIRD GUT … ich verspreche es. :-)

Und nun zu den „Geprüften“ unter uns: Der Schmerz ist vorbei und eigentlich ist das Leben doch auch als „Solist(in)“ tuto bene? Wir leben doch in einem Zeitalter und in einer Gesellschaft, die sich im Wesentlichen um „ich“ und „mich“ und „meine“ Wünsche nach Flexibilität … Freiheit und persönlicher Wahl dreht! Unser Leben dreht sich um uns selbst. Und es gefällt uns. Wir investieren lieber in unser eigenes Glück als in das Glück anderer.

Ich fand das damals auch absolut richtig. Immerhin hat „Frau“ (vielleicht auch Mann), das Leben von anderen „leben“ lassen bevor es sich aufgelöst hat. Selbstliebe, Selbstwert und Neubeginn … das wurde mir gepredigt. Zurück zur  verlorenen Lebensfreude und dem Genuss! Endlich wieder Raum zum Atmen und Zeit zur „Selbstbeschau“! Wenn ich heute auf diese Zeit zurückschaue, kann ich behaupten, dass diese längere Single-Phase mein Leben wieder in die Mitte gerückt hat! ›lächel‹ …

Was es war, und wie ich es empfunden habe …

Zeit, um den Fokus auf uns selbst zu legen. Alleine zu leben, bietet das perfekte Rundherum, um mehr über uns zu erfahren und uns selbst zu entdecken! Bei mir waren es meine Verhaltensmuster, die immer ihre Runden drehten und die mir in der Beziehung zwar aufgefallen waren, ich mich aber nie damit auseinandergesetzt habe. Es war zu viel Ablenkung und zu wenig Ruhe um mal genauer hinzusehen. So verhielt es sich auch mit der Motivation, meinen Wünschen und Zielen aber auch Schwächen. Das Alleinleben gibt mehr Zeit, sich auf einen selbst zu konzentrieren. Letztendlich sind es ganz wichtige Dinge, die das eigene Leben verbessern.

Zeit, um unsere Leidenschaft(en) zu leben. Also „Solistin“ ist es unkompliziert(er), sich die Freiheiten zu nehmen, die wir brauchen. An Dingen zu arbeiten, die vielleicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Sich der Kunst zu widmen oder der Musik hinzugeben. Mein kreatives SEIN ist mit dem alleine Leben auferstanden. Ich wusste bis dahin gar nicht, was so alles in mir schlummert! ›lach‹. Jetzt ist mir klar, weshalb auch so viele Schriftsteller und Künstler die Einsamkeit vorziehen! Das Singleleben schafft die Umgebung die sich bestens zum Denken, Träumen und letztendlich zum TUN anbietet, OHNE auf jemanden Rücksicht zu nehmen. :D

Das innere Gleichgewicht wieder finden. Unser Leben findet in einer hochgradig vernetzten Gesellschaft statt. Es wird unfassbar viel verlangt. Beruf, Familie … ach ja … und da war ja auch mal ne Partnerschaft! ›zwinker‹! Dazu kommen die äußeren Einflüsse des Klatsches und der Nachrichten, die uns täglich überrollen! Es ist schwer, dabei in seiner Balance zu bleiben. Jeder will immer und ständig irgendetwas  …, auch dann, wenn man selbst gar nix möchte! Das alleine Leben, bietet diese Möglichkeit einfach NICHTS zu müssen! ›wunderbar‹.

Verantwortung nur für sich selbst. DU kannst tun, WAS Du willst, WANN Du willst und WO Du willst, wenn Du SOLO bist! Man hat keine Pflichten … bei allem, was man tut, ist kein Druck spürbar. Anfangs habe ich das ein wenig vermisst, aber danach, konnte ich es richtig genießen! Ein anderes Umfeld bringt andere Erfahrungen mit sich. Alles darf … aber nichts muss! Eine Situation, die mein Leben sehr bereichert hat!

Wertschätzung anderer ist gestiegen. Das Alleinleben brachte mit sich ein harmonisches Gleichgewicht zu erleben. Ich konnte die Gegenwart anderer Menschen wieder genießen UND ich schätzte diese besonderen Verbindungen wieder. Die Wahl der Menschen war mir ein leichtes und mir gelang es gut, die „richtigen“ Menschen für mich auszuwählen. Neues Leben – Neues Umfeld – Neues Lebensgefühl!

Es machte mich auch stolz! Niemals hätte ich gedacht, alleine SEIN zu können. Ja, es dauerte seine Zeit, aber es fühlte sich wunderbar an, für mich selbst zu sorgen. Ich wurde genügsamer und übte mich in purer Selbstfürsorge. Sich gut um einen selbst kümmern, entwickelt Respekt vor UNS selbst! Das Selbstwertgefühl und unsere Selbstachtung steigt enorm! Aus der beinahe zertretenen „Maus“ wurde wieder eine Löwin, die mit beiden Beinen sicher ihren Platz im Leben wiedergefunden hat. :D

Nachwort:

Also ihr lieben „Solistinnen“ … JA ich war super gerne Single! Dieser Zeit verdanke ich ganz viel! Alleine zu leben scheint auch Trend geworden zu sein? Und falls Du jetzt sagst „ja, aber zu zweit und mit Partner ist doch alles viel viel schöner!“ Ich gebe Dir recht. Ist es auch. Sofern wir den passenden Partner an unserer Seite begrüßen dürfen. Ich persönlich wäre lieber glücklicher Single als in einer unglücklichen Beziehung! Deshalb – das Sololeben kann (für mich war es so) eine wunderbare Zeit sein, wenn man SIE zulässt und in vollen Zügen lebt und genießt! Sie war die „Wegebnung“ für meine Beziehung, die ich heute führen darf. ›lächel‹.

Vielleicht siehst Du es genauso und magst mir dazu Deine Gedanken in einem Kommentar dalassen. Selbstverständlich auch dann, wenn Du anderer Meinung sein solltest! :-)

Ich wünsche Dir aber in jedem Fall, ob solo oder nicht, eine tolle und abenteuerliche Zeit! Von Herzen nur das Beste! Bis bald …

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LIEBE … wie funktioniert sie? Was ist LIEBE überhaupt und was bedeutet es wirklich zu lieben? Liebe ist verbindend … sie kann auch heilend und inspirierend sein. Letztendlich ist es das, was uns zusammenhält. Ich werde ganz oft gefragt was ich unter Liebe verstehe, wie ich sie beschreiben würde. Hätte man mich am Anfang meiner Beziehung gefragt, wäre die Antwort anders ausgefallen als ich sie heute gebe. ›lach‹. Nicht schlechter … nur eben anders.

LIEBE IST FÜR MICH …

Früher glaubte ich, Liebe müsse immer so ablaufen wie in den schmalzigen Filmen. Man muss dahinschmelzen, wann und wie auch immer der Herzmensch den Raum betritt. Alles würde man füreinander machen – notfalls und übertrieben geschildert – sogar morden! Das Leben würde sich ausschließlich um diese fünf Buchstaben drehen … da war ich ungefähr dreizehn.

In der Zwischenzeit bin ich schon lange geschieden, und habe viele Beziehungen hinter mir gelassen. Es waren schöne Zeiten, aber mehr nicht so schöne, dabei. Mittlerweile bin ich aber ANGEKOMMEN wie man so schön sagt und ich kann sagen, LIEBE ist etwas ganz anderes … schwer zu beschreiben, aber ich möchte es trotzdem versuchen:

Ich finde die Liebe nicht immer logisch!

Liebe heißt, dass man sich zwar streitet, aber dabei immer an die Versöhnung denkt.

Liebe bedeutet, dass man mit seinem Gegenüber und umgekehrt, sehr geduldig sein muss …, auch wenn man ihm gelegentlich dann trotzdem in den Popo treten muss.

Liebe ist, wenn mein Herzmensch mir die Badewanne volllaufen lässt, mir Tee ans Bett bringt, wenn ich mich schlecht fühle und um Mitternacht noch zur Tankstelle fährt, um mir Schokolade zu holen.

Liebe ist, wenn er mir zuhört, … mich ausreden lässt … keine Fragen in solchen Momenten stellt …, sondern einfach nur verständnisvoll nickt und mich anschließend in den Arm nimmt.

Liebe ist auch, wenn er mich auf den offenen Kühlschrank und die leeren Wurstdosen hinweist und dabei nur lacht.

Liebe ist, wenn wir beide sagen: „Hey … wir kriegen auch das wieder gebacken!“

Liebe bedeutet für mich, wenn wir uns auch mal ein paar Stunden aus dem Weg gehen MÜSSEN, nur um später einzusehen, dass es miteinander schon besser ist! :D

Liebe ist, wenn noch immer kleine Zettel versteckt werden, wo steht …“Love You“ …

Liebe ist, wenn man sich mit den Jahren immer besser versteht … beinahe blind und ohne viele Worte.

Ok … JA … ich glaube, Liebe ist doch schmalzig. Aber eben nicht ganz so wie in den Filmromanzen. ›lach‹

Der wahren Liebe wird nachgesagt, dass sie alles überwindet. Das kann ich so nicht bestätigen, denn nicht immer können alle Hürden gemeinsam überwunden werden. Das ist auch meine Erfahrung gewesen. Aber ich weiß es jetzt. Die Liebe kann sehr vieles bewirken und lässt uns Menschen außergewöhnliche Dinge tun vorausgesetzt, wir fühlen uns „angekommen“.

Es gibt nichts Schöneres, als geliebt zu werden. Geliebt um seiner selbst willen oder vielmehr trotz seiner selbst.

Victor Hugo

Manchmal ist es an der Zeit, es schriftlich zu geben, damit man es nicht vergisst … die Sache mit der Liebe, die für jede Frau und jeden Mann sehr unterschiedlich aussehen kann. :D

Was ist für Dich Liebe? Ich freue mich über einen Kommentar von Dir.

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Für uns Menschen, die in einer Beziehung leben, ist das ein zentrales Thema. Die Frage: Wie viel Nähe brauche ich und wie viel Freiraum, damit es mir gut geht und ich mich wohl dabei fühle. Der/die eine fühlt sich schnell mal eingeengt und der andere schnell vernachlässigt. Individuell … so wie das Leben und jede Beziehung.

DISTANZ. Wenn ich zurückdenke, wie es in meinen Leben abgelaufen war, stimmt es. Hinter jeder Trennung stehen viele unterschiedliche Gründe, gehe ich aber zum Ursprung zurück, ist in Wahrheit immer die Distanz der „Anzünder“ und Grund des Auseinanderlebens.

Wenn man sich nicht mehr viel zu sagen hat …

Das Schweigen in einer Partnerschaft bedeutet selten etwas Gutes. Es deutet darauf hin, dass jeder sein Leben lebt und die Beziehung zu einer Zweckbeziehung „verkommen“ ist. Aus gemeinsam wurde einsam und alleine. Die anfangs anregenden Gespräche sind verstummt. Alltägliche Probleme werden nur noch nebenher durchgekaut. Der Rest ist nur noch Schweigen. Die Gleichgültigkeit ersetzt das Interesse. Gelacht wird oft nur noch außerhalb der Beziehung. Spätestens zu diesem Zeitpunkt zweifelt man an seiner Beziehung.

Fühlt man sich der Person, die man liebt, nicht mehr nahe, tauscht man sich auch nur noch oberflächlich aus. Das „Auseinanderleben“ nimmt seinen Lauf …, wenn wir nicht dagegen steuern!

Ich habe es so erlebt … mehrmals und mit mir viele andere Frauen/Männer ebenso. Es ist kein Geheimnis, es sind traurige Tatsachen. Irgendwann wird nur noch gestritten, schöne gemeinsame Erlebnisse gehören leider der Vergangenheit an. Masken werden aufgesetzt um im Außen perfekt und glücklich zu wirken. Manche Paare bleiben zusammen … viele trennen sich … irgendwann.

Ein privater Einblick aus meinem Leben: Meine Ehe, meine Beziehungen, waren zu Beginn immer eine Wucht. Im Laufe der Zeit stellte sich schlechte Laune, Unzufriedenheit, Leere, Traurigkeit und Kummer ein. Mit all diesen Gefühlen war die Distanz DAS Thema. Wir lebten uns auseinander, die Interessen spalteten sich. Es gab letztendlich nicht mehr viel zu sagen außer „Was nimmst du und was bleibt bei mir?“

In jungen Jahren ging ich schnell in eine Beziehung. Ich traf oberflächliche Entscheidungen und prüfte nicht das „Wahre“, was für eine Beziehung wertvoll scheint. Für mich war immer das Thema, ja nicht alleine sein und so schnell ich in eine Beziehung einstieg, so schnell war sie dann auch wieder zu Ende.

Die meisten die mich lesen, wissen das ich nach all meinen lebenslangen Desastern, was Beziehungen betrifft, erst jetzt und noch nicht allzu lange, in einer guten Beziehung lebe. Ein „frisches“ Glück bedeutet aber keinesfalls, dass bei uns 24 Stunden am Tag, 12 Monate im Jahr überglückliche Schmetterlinge durch die Gegend flattern! Absolut nicht. :D Sollte auch mal gesagt sein. Beziehung ist kein Freifahrtschein ins rosa Liebesland, wo man gemeinsam alt und verliebt stirbt! Ich/wir versuchen aber den einschleichenden Beziehungsproblemen gefolgt von der logischen Distanz, keine Chance zu geben. Sorry … aber diese Plätze sind nämlich alle belegt! :-)

Die Distanz verzerrt das Bild der Realität …

Eine schon ziemliche traurige Angelegenheit nicht wahr? Und deshalb werde ich jetzt auch aufhören, weiter in eine „Beziehungskrise“ einzusteigen. Es gibt dazu nur zwei Dinge zu sagen: GEHEN oder BLEIBEN. Wenn die Distanz das Bild unserer Realität vernebelt, ist es ganz klar: Wir müssen gut darauf achten, dass es in der Beziehung zu unserem Partner nicht noch mehr klafft. Klingt sinnvoll? Aber wie und vor allem WAS müssen wir dafür tun?

Frage an Dich, Dich und Dich …

Fühlst Du Dich Deinem Partner nahe? Nicht nur körperlich, sondern auch seelisch und physisch? Meiner Meinung nach ist das der Schlüssel, um einer Trennung den Weg schwer zu machen. DAS sollten wir niemals aus den Augen verlieren! Dazu gehört:

  • Zeit zusammen verbringen,
  • Zeit gemeinsam planen,
  • sich dem ständigen Austausch hingeben,
  • Pläne schmieden und auch wieder fallen lassen :-) ,
  • neue Wege gemeinsam durchwandern,
  • in ein Abenteuer stürzen,
  • zum größten Fan unseres eigenen Partners werden!
  • Bleiben …, auch wenn’s mal schwer ist und wird.

Emotionale Nähe

Trennungsgedanken haben nur dann Platz in unseren Köpfen, wenn keine lebendige Beziehung besteht! Dazu ist Kommunikation so wichtig und notwendig. Also warum nicht hemmungslos und ehrlich miteinander reden? Bitte, wo sonst können wir uns so offen über all das unterhalten, was uns beschäftigt, als mit unserem Partner? Es lohnt sich so sehr.

Gleichzeitig müssen wir auch zuhören, Gegenfragen stellen und herausfinden, was unser Partner denkt und fühlt. Mir ist aufgefallen, dass es wichtig ist in regelmäßigen Abständen über unsere Wertvorstellungen zu reden. Auch diese verändern sich manchmal. Zusammengefasst: Es ist eine Notwendigkeit, über weitreichende Themen aus unserm Leben zu sprechen. Nur so können wir auf allen Ebenen zusammenwachsen.

Körperlich nahe sein …

Persönlich zähle ich nicht unbedingt zu den „Schmuse-Feen“. ›lach‹. In jungen Jahren war ich wesentlich „anstrengender“ ich glaube, ich kann sagen ich habe ein erdrückendes Ausmaß angenommen. Aus Angst. Angst alleine zu sein. Diese Zeit habe ich abgearbeitet und deshalb habe ich diese Art auch ablegen dürfen. :D

Allerdings sind mir die kleinen Gesten der Liebe im Alltag schon sehr wichtig! Jeder Mensch mag es, körperliche Zuwendung zu spüren. Das kann eine stille Umarmung sein … ein Kuss, ein flüchtiges nettes Wort, ein tiefgehender Blick, usw. Einfach kleine Momente der Zärtlichkeit ohne viel Aufwand. ›lächel‹. Was bitte wäre das Leben ohne diese Momente? Ich denke, ich spreche hier aus dem Herzen jeder Frau?

All diese Momente tragen dazu bei, sich nahe zu sein und auch zu bleiben. Es ist eine sehr wertschätzende Möglichkeit, seine Liebe zu zeigen. Klar gehört zur körperlichen Nähe auch Sex. Viele Paare unterschätzen diese Macht von Intimität. Wenn ich mich nicht täusche, wurde Sex unter anderem dazu geschaffen, um sich körperlich nah zu sein und seine Liebe ohne viele Worte auszudrücken. >zwinker, lächel<.

Dass dies für viele Paare eine Herausforderung sein kann, gerade wenn sie schon viele Jahre gemeinsam leben, ist mir bekannt. Ich weiß aber auch, dass es wichtig ist über Erwartungen und Wünsche diesbezüglich zu reden. In Wahrheit erklärt sich alles von alleine. Dann wenn man sich nicht mehr nahe ist und steht, werden wir sicherlich kein zufriedenstellendes Sexleben mehr genießen können. Alles in allem – Worte alleine werden niemals so eine intime Begegnung ersetzen, umgekehrt braucht die Intimität die Kraft der Worte um aus etwas Gutem und wunderschönen etwas ganz besonderes zu machen!

DESHALB BITTE … NÄHE STATT DISTANZ

Achten wir in unseren bestehenden oder zukünftigen Beziehungen IMMER auf einen aktiven wertschätzenden Austausch. Nur so gelingt es auch „schwierige“ Themen zu etwas leichtem zu machen. Lasst uns zusammenwachsen und Nähe schaffen.
Bist DU dabei?

Noch etwas ganz Wichtiges darf ich heute auf keinen Fall unerwähnt lassen: :-)
Das Titelbild heute hat mir ein ganz liebes und vor allem kreatives „Seelchen“ gemalt! Sie begleitet FrauenPunk schon sehr lange und ist mir, obwohl wir uns noch nie in der „Echt-Welt“ begegnet sind, wirklich ans Herz gewachsen. Ihr Name ist Tanja Hoehlein, 44 Jahre jung. Sie hat einen schwierigen und freiwilligen Weg gewählt und sich wegen ihrer Depression einer sehr langen Reha gestellt. In meiner Gruppe FrauenPunk durften wir sie zwischendurch begleiten. 

Im „Tempel“, wie wir es immer nannten, hat sie das Malen für sich entdeckt. Alle Bilder drücken ihre Gedanken und Gefühle auf den Punkt aus … ohne Worte nur mit Farbe. ›lächel‹. Deshalb ist die Idee entstanden, das heutige Titelbild zu malen, und ich finde es bringt Leben in meinen Beitrag. :D
Wenn jemand mehr von Tanja sehen oder und wissen möchte – schreibt Ihr doch eine Mail? tanja.hoehlein@freenet.de

ICH bedanke mich nochmal herzlich bei Dir liebe Tanja, für den wunderbaren kreativen Einstieg heute und wünsche Dir weiterhin alles Gute auf Deinem sehr guten und vor allem richtigen Weg!

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Das Leben ist Liebe, und die Frucht dieser Liebe ist Frieden. Das ist die einzige Lösung für alle Probleme dieser Welt. Dieses Zitat stammt von Mutter Teresa. Es zeigt uns, dass sich Weisheit überall versteckt hält. Liebe ist eines der stärksten Gefühle das ich kenne. Liebe muss nicht immer körperlicher Natur sein, sie kann auf so vielen Ebenen basieren. Die Liebe ist das, was unser Leben erst lebenswert macht. Liebe ist wunderschön. Sie ist verbindend, inspirierend, heilend und letztendlich ist sie das, was uns Menschen zusammenhält.

Letztendlich geht es immer um Liebe …

Gerade in der letzten Zeit habe ich sehr viel darüber nachgedacht, mich damit auseinandergesetzt, gefühlt und habe mich „treiben“ lassen. Und so komme ich immer wieder zu meinen Ausgangsgedanken zurück: Eigentlich dreht sich alles nur um die Liebe. Wenn wir an LIEBE denken, fällt uns als Erstes wahrscheinlich eine glückliche Beziehung ein. Eine romantische Liebe mit rosa Schleife. Und wenn wir Glück haben, denken wir an unsere eigene Beziehung. ›lächel‹. Wir denken an unsere Familien, Kinder, Eltern, engste Freunde und fellige Lebensbegleiter.

Dabei ist Liebe ganz viel mehr als Romantik und Schmetterlinge im Bauch. Die wahre Liebe geht weit darüber hinaus. Es ist schwer all das in Worte zu fassen, denn wir lieben nicht immer nur „weil“, sondern auch sehr oft „obwohl“. Und genau das macht es manchmal schwer, alles in Worte zu packen.

Ich weiß zum Beispiel ganz genau, dass sogar der immer schlecht gelaunteste Mensch ganz tief in seinem Herzen auch Liebe für andere versteckt hält! Er hat vielleicht Gründe für seine dauerhaft schlechte Laune, wenn es uns aber gelingt, diese Mauer zu durchbrechen und hinter die Fassade dieses Menschen zu schauen, dann können wir auch verstehen und somit auch vergeben. Auch die Vergebung ist Liebe!

Vor ein paar Tagen hatte ich einen Höhenflug der Gefühle. Ich hatte wahnsinnig gute Laune, meine Ideen hatten in meinem Kopf kaum Platz und ich verbrachte (endlich) den ganzen Tag damit, mir ein Konzept für mein Buch zusammenzustellen. Ich wollte gar nicht aus meinem Arbeitszimmer raus, so voller Freude war ich. Ich habe gespürt, wie die LIEBE zu meiner Arbeit mich in Besitz genommen hat und mir unglaublich viel Energie gab! :D

Die Liebe zum TUN. Was ich damit sagen will ist, Leidenschaft ist nichts anderes, als ein Ausdruck der Liebe zu einer oder mehreren ganz bestimmten Tätigkeiten. Es lässt uns die Zeit vergessen … genauso wie die Liebe zu einem anderen Menschen. Plötzlich ist alles andere vollkommen unwichtig. Man ist dankbar diese Arbeit gefunden zu haben und man freut sich auf die Ausführung. Dabei muss ich immer daran denken wie viele Menschen es gibt, die keine Möglichkeiten haben, das zu tun, was sie lieben? Jeder Mensch darf sich als „Glückspilz“ sehen, wenn er das TUN kann, was er von ganzem Herzen liebt!

Es gibt aber noch etwas anderes als die Liebe zu bestimmten Tätigkeiten. Das „nichts tun“ … das bloße SEIN kann uns mit Liebe erfüllen. Ich genieße dieses Lebensgefühl ganz extrem, da ich es in der Form nicht kannte. Ich belegte einfach einen Platz auf der Erde, gliederte mich ein, funktionierte und tat das, was alle taten. Ich erfüllte Bedürfnisse anderer und glaubte in „Liebe“ zu leben. Bis ich endlich davon genug hatte, und mein Leben umdrehte. Nach einigen Jahren habe ich es geschafft. Ich LEBE MEIN LEBEN IN LIEBE. Ich bin einfach.

Inzwischen arbeite ich an Dingen, die mir guttun und die ich liebe. Ich bin mein Fokus und ich kann mich über die aufgehende und untergehende Sonne, die ihr schönstes Farbenspiel am Himmel für uns zurücklässt, wie ein kleines Mädchen (endlich) freuen! Ich kann diese Momente genießen und sie aufsaugen wie ein Schwamm. ›lächel‹. Die Liebe zum SEIN dürfen, ist etwas Wunderbares, wenn man es erst sehr spät erkannt hat!

Ich traue mir zu sagen, dass sehr viele Menschen sind, wie ich noch vor ein paar Jahren war. Wir haben verlernt, einfach nur zu schauen … in den Himmel zu starren und zu hören oder zu fühlen! Dadurch verpassen wir so unglaublich viel! Die schönsten Dinge in unserem Leben würde ich sogar sagen. Lernen wir wieder im Moment zu leben und das Glück zu fühlen.

„ICH LIEBE MEIN LEBEN …“ Ich weiß noch, wann ich diesen Satz zum ersten Mal wieder aus Überzeugung sagen konnte. Und wenn ich ehrlich bin, dachte ich auch nicht, dass ich ihn überhaupt mal wieder sagen würde. Ich stand am Meer. Die Jeans hochgekrempelt und ohne Schuhe. Meine Zehen steckten im nassen Sand und das noch kühle Meer, machte mir Gänsehaut. An meiner Seite ein Mensch, den ich heute meinen „Herzmensch“ nennen darf. „Ich liebe mein Leben wieder …“ dieser Satz sagte sich von alleine … einfach so und ganz leise. Es war ein befreiender Augenblick für mich, an den ich ganz oft voller Dankbarkeit zurückdenke. >breit lächel<

Liebst DU Dein Leben? Liebst Du es, auch wenn alles etwas dunkler ist als sonst?

Der letzte Absatz heute … ich habe ihn ganz bewusst aufgehoben. Den möchte ich der Selbstliebe schenken. Die Liebe zu uns selbst ist wahrscheinlich für ganz viele Menschen ein schwieriges Thema. Es ist so – wir haben Angst uns selbst zu lieben, weil wir nicht möchten, dass uns andere für egoistisch halten! Ich zum Beispiel hatte auch Angst, mir selbst zu nahezukommen. Dabei war es gar nicht so schlimm wie ich dachte. Mich erwartete nur eine leere Seele, die wieder genährt werden wollte! Tief in einem drin total vergraben und verschüttet unter all den lauten Stimmen, lag ein noch nie berührter und heiler Kern von mir – es war die Liebe zu mir selbst …

Auch wenn diese Liebe nicht ständig spürbar ist, weiß ich, dass sie da ist. Liebe ich mich … liebe ich automatisch alles um mich herum. Und genau deswegen ist diese Selbstliebe so wichtig für uns. Leider wird sie von so vielen Menschen unterschätzt! Sie ist die Bedingung dafür, dass wir die Liebe zu anderen, seinem Tun & Sein, sowie die Liebe zum Leben finden kann.

Ja … und so dreht sich doch alles nur um LIEBE. Mein Artikel heute liefert Dir wahrscheinlich keinen direkten Mehrwert, aber er ist in Liebe entstanden und kommt auch direkt aus meiner Mitte. ›lächel‹. Danke für Deinen Besuch.

Gerne darf er geteilt und an besondere Menschen geschickt werden. :-)

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Wir Frauen haben es in der heutigen Zeit nicht so ganz einfach. Auf der einen Seite sind wir dankbar für die Emanzipation, leben unsere Potenziale und dürfen uns mit Männern gleichstellen. Das war vor vielen Jahren noch nicht denkbar und eine andere Situation. Heute sind wir „Superwoman“. Wir können alles, dürfen alles und wir finden uns in den großen Jobs wieder. Wir bringen alles unter einen Hut. Job, Familie, wir sind Allroundtalente und vor allem sind wir eines: unabhängig. Unsere Weiblichkeit zeigen wir mit Stolz …

Jedenfalls tun und leben so sehr viele Frauen. Ich war auch eine dieser Frauen. Es hatte immer wieder mal Berührungspunkte in meinem Leben mit meiner „inneren Sanftheit“ und Weiblichkeit gegeben, aber dann ich spürte in einem besonderen Moment, dass nun der richtige Zeitpunkt gekommen war, mich der Sache anzunähern. Ich merkte nämlich, dass ich mich mit all meiner Selbständigkeit und meinem Selbstbewusstsein und meinem sehr hohen „funktionieren“ unheimlich viel in männlichen Energien bewegte und darin auch verweilte!

Geht nicht – gab’s nicht

Vielleicht kennst Du ja diesen Spruch? Mein Leben bestand immer aus funktionieren und dieser Satz begleitete mich schon von Kindesbeinen an. Ich war und bin es Gott sei Dank wieder – zielstrebig, selbstbewusst und mutig. Früher gab ich sehr ungern die Kontrolle ab und am aller liebsten arbeitete ich ganz alleine. Ähnlich war es auch nach meiner langjährigen Trennung. Ich lebte auch am liebsten alleine was aber nicht heißen soll, dass ich mir nicht eine schöne Beziehung gewünscht hätte! Ich brauchte Menschen, um mich mit ihnen zu verbinden. Zu fühlen und gemeinsam zu wachsen!

Doch mit der Umsetzung war das so eine Sache. Wahrscheinlich war mein Wunsch nach menschlicher Nähe (Partnerschaft) zu fix und die Auswahl fiel immer auf die „Falschen“. In meinem Job war ich gut. Privat war ich miserabel. Aber das spielt heute auch keine Rolle mehr. :D

Wie schön war die Vorstellung, einen Bereich in meinem Leben zu finden, in dem ich mich wirklich fallen lassen und hingeben könnte. Wenn also Kontrolle das eine Extrem ist, indem ich sehr professionell war, wie würde sich dann loslassen auf der anderen Seite anfühlen?

Ich bin überzeugt, dass sehr viele Frauen mehr mit männlichen Energien verbunden sind! Das sind die Anteile in uns, die führen, entscheiden, handeln und mit viel Struktur an die Dinge herantreten. Die weiblichen Energie in uns ist eher passiv, hingebungsvoll, empfänglich, kreativ, weich und sanft. Das Ziel einer reifen Persönlichkeit ist es, beide Anteile in uns in Einklang zu bringen!

ICH GLAUBE FEST DARAN, DASS DAS LEBEN FÜR UNS IMMER DAS BESTE BEREITHÄLT. UND DAS BEDEUTET NICHT, DASS ALLES, WAS UNS PASSIERT, IMMER SCHÖN UND GUT IST.

Manchmal braucht es auch ein paar Seitenhiebe …

Oder einfach gesagt ein paar größere Herausforderungen, damit unsere Persönlichkeit reifen und sich entwickeln kann. Und genauso ist es auch mit der Verbindung zu anderen Menschen. Es kommen doch immer die Menschen in unser Leben, die uns etwas „lernen“ sollen (können). Entweder geht es dabei ums Leben allgemein oder sie spiegeln uns. Das sind dann diejenigen, bei denen sich  alles so echt anfühlt, als würde man sich schon ewig kennen! Kennst Du bestimmt? ›lächel‹.

Sehr oft sind es Menschen, die nicht zu unseren gewünschten und perfekten Gegenstücken zählen. Es sind oft Menschen, die sich nicht zwanghaft in unser Leben fügen. Ich habe oft erlebt, dass es bei mir Menschen waren, die mein Leben komplett durcheinander geworfen haben und mit denen ich absolut nicht kompatibel war!

Es hatte trotzdem einen Grund, weshalb dieser Mensch genau jetzt in mein Leben gestolpert war. Einen Menschen treffen und mit unserer Sehnsucht bei ihm in einem Hafen ankern …<3

Einlassen, fühlen und sich hingeben …

Und wie das mit dem Universum halt so ist, trat auch ein Mensch in mein Leben, der mich mein ganzes SEIN und vor allem meine Hingabe total veränderte. Er veränderte mein Leben deshalb so intensiv, weil er das Bedürfnis meines Herzens und meiner Seele erkannt hatte. Mein halbes Leben hatte ich mir so etwas gewünscht. Ich durfte erfahren, was es bedeutet, beschützt zu sein … auch mal „klein“ sein zu können und das ohne doppelten Boden unter den Füßen.

LOSLASSEN IST DIE SCHWIERIGSTE AUFGABE DIE WIR HABEN. ES BEDEUTET, NÄMLICH SICH EINZULASSEN, ZU FÜHLEN UND SICH HINZUGEBEN.

Das braucht allerdings sehr viel Vertrauen. Und Mut. Und eine gesunde Basis. Es war eine der schwierigsten Aufgaben in meinem Leben. Ich betrat neuen Boden … ein mir unbekanntes Gebiet! Mit Tretminen kannte ich mich aus. Mit Schmerz auch. Es war etwas Unsicheres, aber ich trat diese anspruchsvolle Reise an … und sie war es wert. <3

Plötzlich gab es da jemanden in meinem Leben, der mir auch mal sagte, dass gewisse Dinge so nicht möglich waren. Dieser Jemand wuchs an meiner emotionalen Sensibilität. Ich durfte endlich Schwäche zulassen.

Dem nachgehen, was unser Herz verlangt …

Ich glaube, wir Frauen sind manchmal viel zu taff. Wir blockieren uns und unsere Gefühle, weil wir Angst haben. Viele von uns haben gekämpft bis  zum bitteren Ende einer Beziehung. Viele leb(t)en für die Firma für den Job. Und ganz ganz viele unter uns wollen oder dürfen keine Schwäche zeigen … WEIL … wir es ja ALLEINE schaffen. Aber ist es nicht auch schön, am Ende eines anstrengenden und herausfordernden Arbeitstages bei jemandem anzukommen? Bei all unseren Erfolgen und Kämpfen und vielen Verantwortungen sowie Anstrengungen im Arm eines Menschen zu liegen und sich „schwach“ zu zeigen?

Über seine Ängste oder Misserfolge zu reden und vielleicht dabei auch manchmal Entscheidungen abzugeben? Ich hätte vor einigen Jahren noch sehr laut „JA, ist es“ gerufen! Heute bin ich da ganz anderer Meinung. Für viele Menschen ist es vielleicht normal, aber wenn man das als Frau nie kennengelernt hat, ist es etwas ganz besonders.

Mich hat es unendlich erfüllt, diesen Schutz und diese Fürsorge zu genießen und zu erleben – und für mein Leben gesehen, so viel in dieser Rolle nachzuholen. Klein und bedürftig war ich zwischendurch und das doch eine ganze Weile. Ich war es gewohnt in meinem Leben alle Entscheidungen alleine und schnell zu treffen. Immer für alles verantwortlich zu sein und ja nicht zulassen, dass auch ich mal eine kräftige Schulter zum Anlehnen brauchte … wie schon gesagt … ich schaffe ja alles alleine.

Die letzten Jahre mit diesem Menschen haben mich „weich“ werden lassen. Denn in diesen Jahren hat auch die kleine Sandra, besonders viel Liebe und Zuneigung erfahren dürfen. <3 Für diese doch sehr späte Erfahrung bin ich auch endlos dankbar! Meine viel zu vielen männlichen Energien habe ich umgewandelt in mehr weibliche, die mir ohnehin gefehlt haben. >lach<. Mein Gleichgewicht ist hergestellt.

All das braucht Vertrauen …

Vertrauen in DEIN Leben! Es wird ein Mensch in Dein Leben kommen (sofern Du ihm nicht schon begegnet bist), vor dem Du leuchten und wachsen darfst. Es wird jemand sein, der sich nicht dadurch bedroht fühlt, wenn Du über Dich hinauswächst! Du musst nur bereit und offen sein, viele Menschen in Dein Leben zu lassen aber auch wieder gehen zu lassen …

Jeder Mensch wird in Deinem Herzen ein Geschenk hinterlassen und es liegt an Dir, es zu erkennen und anzunehmen. Und eines Tages wird es einen Menschen geben, der Deine Schwäche und die Angst dahinter versteht und gemeinsam mit Dir „ausbrüten“ wird. <3

DIE SCHÖNSTEN GESCHICHTEN IN UNSEREM LEBEN, BEGINNEN MIT DEM WORT „ZULASSEN“ … ›zwinker‹

Ein Beitrag aus dem Herzen geschrieben. #mutmachergedanken NUR für Dich.

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Wir alle werden beeinflusst von der Welt der menschlichen Beziehungen. Das können wir zweifellos nicht leugnen. Wir können aber lernen, uns selbst durch die Augen anderer Menschen besonders unserer Partner zu entdecken. Jeder Mensch, der unseren Lebensweg durchkreuzt und den wir kennenlernen, kann uns etwas anderes spiegeln. In unseren Beziehungen zu ihnen dürfen wir uns selbst wieder erkennen. Wir projizieren genau das auf andere, was wir in uns selbst nicht sehen möchten.

Unsere Beziehungen sind unser Spiegel

Es spiegelt sich so ziemlich alles in unseren Beziehungen, was in uns vorgeht. Unsere innere Gefühlswelt wird sichtbar! Sind wir glücklich, ziehen wir glückliche Menschen an. Sind wir unzufrieden, geben wir das oft an unsere Mitmenschen weiter und wir umgeben uns auch mit Menschen, die die gleichen Gefühle wie wir selbst erleben. Die wichtigste Beziehung, die wir führen, ist die mit uns selbst! Sie setzt den Grundstein für alle anderen Beziehungen, die wir eingehen werden. Und wir können nur eine tolle und liebevolle Beziehung führen, wenn wir mit uns selbst die BESTE führen.

Ich weiß es klingt ziemlich abgedroschen, weil wir das ja ständig hören oder lesen. Aber es ist so verdammt wichtig, sich das immer wieder vor Augen zu halten. Menschen, die ständig im Konflikt mit sich selbst stehen, die weglaufen und ständig „austeilen“, anstatt mal stehen zu bleiben, um nachzudenken. Menschen die aufgeben, anstatt zu kämpfen und auch noch erwarten, dass sich alle anderen ändern, verlagern ihre unerfüllten Bedürfnisse auf ihr Umfeld.

Ich zieh ja solche Menschen immer und immer wieder an. Es liegt an mir, denn ich mag es „gebraucht“ zu werden. Ich mag es, wenn ich sehe, wie sich ein anderer durch meine Liebe verändern kann! Wenn sie aufblühen, regelrecht über sich hinauswachsen und neue Ziele erreichen. Liebe gewinnt für mich immer. <3

Leider gibt es da einen Fehler im System. Denn, wenn die Selbstliebe und damit meine ich wirkliche bedingungslose Selbstliebe nicht gefestigt ist, läuft die Liebe die Du Deinem Partner geben möchtest, ins Leere. Klar kommt sie „irgendwie und irgendwann“ an, aber sie wird sich nicht vermehren und kann sich nicht weiter entwickeln.

Ich weiß wie es sich anfühlt, zu sehr zu lieben, sich für jemand anderen zurückzustellen und sich sogar ein Stück weit aufzugeben.

„Das ist eine Sucht“!

Das sagten mir man in vielen Gesprächen, die ich diesbezüglich geführt habe.  All das hat mit LIEBE nichts zu tun! Schon möglich, vielleicht ist das auch so. Aber vielleicht beinhaltet diese „Sucht“ auch einen ganz großen Teil Liebe? Das Problem, und dieses ist mir auch klar geworden ist, dass die Liebe keine Basis hat! Das Problem ist, dass die Liebe immer an Bedingungen geknüpft ist. Sie ist nicht frei von Erwartungen, da man ja den anderen mit seiner Zuneigung verändern möchte.

An der Stelle kann ich von mir selbst sagen, dass ich fast schon eine „Retterrolle“ eingenommen habe. „Oh ja, ich möchte für dich da sein und dir zeigen wie toll du bist …“ Diese Muster sind (waren) zwar immer sehr liebevoll gemeint und zeigen große Hilfsbereitschaft, aber wir können keinen Menschen „retten“ wenn er sich selbst nicht verändern mag! Wir können ihn NUR lieben … ganz ohne Druck. Aus Erfahrung kann ich sagen, wie schmerzerfüllt dieser Weg sein kann.

Liebe alleine, reicht nicht für eine Beziehung

Diese Erkenntnis war eine der wichtigsten in meinem Leben. Nach meinen Trennungen habe ich mich oft gefragt: „Habe ich nicht genug geliebt und gegeben?“ Doch darum ging es gar nicht. Es gibt so viele unterschiedliche Formen der Liebe, und wir müssen für uns selbst herausfinden, welche die BESTE für uns ist!

Die einen macht es happy sich aufzuopfern, andere bevorzugen die Liebe, die ganz viel Freiraum lässt. Unsere Wünsche an die Liebe können wir selbst klar definieren. Wichtig und ein guter Rat von mir: Stelle keine Bedingungen. Liebe passiert nicht unter Druck oder Erwartungen. Liebe wächst, indem wir einfach dazu bereit sind, uns darauf einzulassen. <3

Es gibt aber auch noch eine andere Seite

Es gibt nichts Frustrierenderes als einem Menschen alles geben zu wollen, doch zu merken, dass es sinnlos ist! Du verlierst dich darin selbst …

Wir fallen in die Opferrolle, wenn unsere Liebe ins Leere greift. Und bevor man es sich selbst eingesteht, ist die „Opferrolle“ eine tolle Alternative! Wir sind die Mutter Theresa, die doch nur alles richtig machen möchte und helfen will. Und was ist der Dank dafür? Pure Zurückweisung! Dabei machen wir uns klein und bedürftig. Vielleicht ist das für eine kurze Zeit auch okay, aber langfristig gesehen ist die „Opferrolle“ nichts Gutes! In solchen Bindungen findet die Beziehung auf zwei Ebenen statt. Es ist ein Ding der Unmöglichkeit wirkliche Nähe zu spüren!

Das Wichtigste in unseren Beziehungen ist das Gleichgewicht an Freiheit und Geborgenheit. Das Wort AMAE kommt aus dem Japanischen und bedeutet, sich in der Beziehung geborgen und sicher zu fühlen. Aber auch frei und unabhängig! Dieses Wörtchen beinhaltet alles, was man über Beziehung zu sagen ist. <3
Harmonisch im Gleichgewicht mit uns selbst und unserer Beziehung leben.

Eine Beziehung eingehen, ist ein Gefühl

Liebe ist nicht das, was wir erwarten zu bekommen. Sondern das, was wir bereit sind zu geben. Kluge Frau, die Katharine Hepburn. :-)

Wenn wir uns entscheiden, eine Beziehung einzugehen, ist das keine Entscheidung, die unser Kopf trifft. Da werden keine Vor – und Nachteile abgewogen und hinterfragt. Es ist auch kein rationales Empfinden! Liebe ist ein Gefühl! Es kann uns sogar manchmal blind und hilflos machen … nämlich dann, wenn wir sie falsch interpretieren.

Liebe kann sogar egoistisch und aufopfernd sein. Wir glauben, dass das Gegenüber, das in seinem Herzen trägt, was wir so dringend brauchen und gehen davon aus, dass dieser Mensch all das immer und ohne Bedingungen zur Verfügung stellt!

Und gleichzeitig ist LIEBE so wundervoll! Sie schafft es, uns schweben zu lassen. Sie lässt uns ankommen, durchatmen und auftanken. Liebe ist ein Gefühl das sich „warm“ anfühlt. Sie schafft es, unsere Prioritäten zu verschieben und ich finde, das darf auch sein. <3

Jede Beziehung spiegelt uns etwas …

Es ist übrigens komplett gleichgültig, ob es sich um eine Freundschaft oder eine Liebesbeziehung handelt. Alle Beziehungen, die wir eingehen, konfrontieren uns mit unserer inneren Gefühlswelt! Jede Verbindung spiegelt uns etwas. Oft ist es ja so, dass wir das, was wir an anderen nicht leiden können, auch an uns selbst nicht mögen. Dinge, die uns bei anderen abstoßen oder „aufregen“, sind auch Anteile, die wir an uns selbst nicht akzeptieren können! Vielleicht kennst Du das ja. ›zwinker‹

Andersrum ist es genau das Gleiche. Es gibt Menschen, mit denen wir sofort „warm“ werden. So als würde man sich schon ewig kennen. Sie tragen sehr oft etwas in sich das wir selber in unserer Persönlichkeit gerne hätten und deshalb bei anderen sehr schätzen.

Beziehungen sagen mehr über uns aus, als wir manchmal meinen. Doch bei aller LIEBE, jeder entscheidet selbst, in welchem Tempo er sich entwickelt. Ich habe die Erfahrung mehrfach machen müssen: Alleine wegen der Hoffnung oder der Sehnsucht bei einem Menschen zu bleiben, wird Dich auf Dauer kaputt machen!

Die Bibel sagt, die Liebe glaubt alles, hofft alles, und hält allem stand. Ich hatte das tatsächlich mal geglaubt. Niemals aufgeben, weil Liebe das höchste Ziel ist und es unglaublich viel Geduld beweist, wenn Frau aus tiefsten Herzen weiter an die Liebe glaubt. Heute weiß ich, dass sich Liebe verändert. Verändern darf! Und es auch LIEBE sein kann, einen Menschen zu verlassen.

Schlussworte:

Nimm Dir das Gute aus Deiner alten Beziehung mit.
Bedanke Dich aufrichtig.
Sei wütend, traurig und verletzt.
Weine Dir die Seele aus dem Leib und lass Dich fallen.
Aber vertraue darauf, dass sich der Schmerz verändern wird!
Du wirst bei Dir ankommen, und die Liebe zu Dir selbst, wird bleiben. <3

Eine gute Zeit, alleine oder zu zweit.

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Ich musste echt lachen, als ich über diesen Satz gestolpert bin! Sofort kamen Erinnerungen hoch, doch die fand ich dann nicht mehr so lustig. Trotzdem inspirierte mich dieser zweischneidige Satz genug, um darüber zu schreiben. Eine Scheidung, eine Trennung nach sehr vielen gemeinsamen Jahren, plötzlich oder erwartet … kann jeden von uns erwischen bzw. hat uns schon erwischt! Aus einem ehemaligen „WIR“ ist ein „ICH“ geworden. Und die Frage, die sich dabei einschleicht, ist meistens die gleiche:

„Kann ich nach der Scheidung jemals wieder glücklich werden?“

Ich kann mich noch sehr gut an den Moment erinnern, als ich meine unterschriebenen Scheidungspapiere in den Händen gehalten hab. Kurz und schmerzlos waren die zwanzig Minuten im Gericht. Wahrscheinlich deshalb, weil ich absolut keine „Anstalten“ machte irgendetwas herauszuschlagen. Ich wollte das Ganze schnell über die Bühne bringen. Keine Forderungen, kein Ärger, nur schnell abschließen.

Als alles vorbei war, gingen mein „Ex“-Mann und ich noch auf eine Tasse Kaffee (einen sehr schnellen), weshalb weiß ich eigentlich heute nicht mehr. Eine Scheidung, nach elf Jahren Ehe, aus der zwei wundervolle Kinder entstanden sind. Der Rest, ist nicht nennenswert!

Anders war es bei meiner Trennung nach sechzehn Jahren. Da war es anders. ICH war die Verlassene. Schmerzerfüllt, überrascht und eine gebrochene Frau. Ab da begannen viele Probleme. Probleme, die mein Leben auf den Kopf stellten …

Der Umgang mit dem Ende …

Jährlich lassen sich tausende Paare scheiden. Für viele eine unglaublich emotionale und individuelle Angelegenheit. Während die eine in ein tiefes Loch fällt, das emotional kaum zu bewältigen scheint, ist die andere damit beschäftigt, dem Ex das Leben schwer zu machen. Ein Rosenkrieg wird heraufbeschworen um finanziellen Nutzen dabei herauszuschlagen. Und dann gibt es auch solche Frauen (ich schreibe ganz bewusst betont „Frauen“, weil ich nun mal selber eine Frau bin), die das Gefühl haben, dass der Ballast der letzten Jahre von ihnen abgefallen ist und sie ab diesem Moment beginnen zu strahlen und aufzublühen!

Bei meiner Scheidung gehörte ich zu den Frauen, die mit ihrem Ex-Mann der Kinder wegen ein so weit normales Verhältnis, versuchten. Ansonsten verschwendete ich keine weitere Energie in die Gedanken an die ehemalige „gemeinsame“ Zeit.

Nicht jede Frau ist „glücklich“ geschieden

Eine Scheidung zieht meist viele Einbußen mit sich. Damit meine ich nicht nur die finanziellen. Wir müssen wieder lernen, dass aus dem langjährigen „WIR“ plötzlich ein „ICH“ geworden ist! Nach meiner Scheidung war das kein Problem, aber nach meiner langjährigen Trennung sehr wohl!

Es war schwer zu ertragen nach Feierabend nach Hause zu kommen und eine leere Wohnung vorzufinden. Die einzige, die mich schnurrend empfangen hat, war meine Katze. Keiner war mehr da und fragte mich nach meinem Tag und meinem Befinden. Die Wochenenden waren mit unter die schlimmsten Momente! Meine freien Tage waren stets gefüllt mit tollen Aktivitäten, es war niemals langweilig und auf einmal war so viel Zeit da!

Wie schon gesagt, ich habe ja beide Seiten einer Scheidung/Trennungen kennengelernt. Da gab es unendlich viele unterschiedliche Gedanken. Wie zum Beispiel an niemals enden wollende Diskussionen. An all die verzweifelten Tage und Nächte. Gedanken an das beklemmende Gefühl, dass mich jedes Mal eingenommen hat, wenn ich nach Hause kam. Die Einsamkeit trotz Ehe oder Partnerschaft …

Und die anderen Gedanken brannten sich ebenso in mein Fleisch. Die schöne Zeit die es gab. Die ganz vielen freudigen Momente. Gemeinsame Ziele, die man erschaffen hat. Und das Gefühl, der „echten“ Liebe …

Unterschiedliches Gedankenspiel einer Frau, die gegangen ist und einer die verlassen wurde. So wird es immer sein, wenn einer mehr liebt als der andere. >schulterhochzieh<

Für viele frisch Getrennte ist die Einsamkeit ein Thema

Das Leben geht weiter. Es macht keine Pause, bis es uns wieder besser geht! Das kann eine wahre Herausforderung werden! Bei meiner „Trennung“ machten sich in den ersten Monaten alle Sorgen und Ängste auf einmal bemerkbar. Alles wollte gemeinsam aus mir raus. Es war der Beginn meiner Depressionen.

Auch wenn keine psychische Erkrankung nach Scheidung und Trennung ausbricht, stehen viele vor einem Scherbenhaufen ihrer Gefühle. Wir sind froh, zur Arbeit zu gehen. Sind wir aber dort, würden wir uns die Stille wünschen. Man will darüber reden, und im nächsten Moment hofft man, dass man von niemandem darauf angesprochen wird. Man funktioniert einfach und versucht dabei, auf andere einigermaßen „normal“ zu wirken.

Bei all dem innerlichen Durcheinander, kann aber keiner helfen außer: man sich selbst!

Ein Einmurmeln, sich zurückziehen und sich als Opfer betrachten, bringt wie bei allem, leider überhaupt nichts. Ich hab’s ja getestet. Es wird sich nix verändern, solange man nicht aktiv wird!

Es waren die kleinen Schritte, die zurück ins Leben geführt haben

Kleine Schritte wie ein Spaziergang nach der Arbeit, die Tasse Tee im Lieblingslokal oder wie das wieder normale Einkaufen im Supermarkt. Einer meiner ersten Schritte war außerdem der Friseurbesuch. :-) Neues Aussehen, für einen neuen Lebensabschnitt war mein Gedanke. Nach geraumer Zeit flog das alte Schlafzimmer raus. ›lach‹ Es folgten kleinere und größere Veränderungen auch in meinen vier Wänden. Die Wirkung war riesig!

Ich finde, unser zu Hause ist auch immer ein Spiegelbild unserer Seele. Und ich wollte ein neues Spiegelbild.

Ein „Aus“ bedeutet nicht, dass unser Leben vorbei ist!

Auch wenn es sich in den ersten Wochen und Monaten oder vielleicht sogar noch länger, so anfühlt. Es ist normal, dass viele Routinen, die vorher da waren, verloren gegangen sind. Schließlich ist „Frau“ jetzt alleine. Aber wir haben die positive Möglichkeit, uns ganz viele neue in unser Leben zu holen! <3 Der Blick muss nach vorne gerichtet sein. Eine neue Chance sehen!

Das Wichtigste ist, zu lernen alleine sein zu können …, anstatt sich in etwas Neues zu stürzen! Ich schreibe aus Erfahrung, denn ich war nicht so clever. Männer sind ja bekannt für dieses Phänomen, doch auch Frauen werden sich darin wiedererkennen. Ich zeig gleich mal doppelt auf. >peinlichlach<

Frau kommt aus einer langen Beziehung und eine innere Leere ist Dauergast. Vielleicht ist da jemand das Interesse zeigt und peng, schon sitzt man wieder in einer neuen Beziehung. Plötzlich ist da jemand der einem über die alte Partnerschaft/Ehe hinweghilft. Somit hat man keine  Zeit, über das „Alte“ nachzudenken.

Meist scheitern solche „Übergangsbeziehungen“ sehr schnell … was ja auch kein Wunder ist.

Ist es notwendig über das Scheitern der Beziehung nachzudenken?

Das Ideale wäre natürlich, jede Trennung wäre einvernehmlich und man würde im Guten auseinandergehen. Schwierig wird es, wenn Gründe wie Untreue, fehlende Wertschätzung, Lügen oder sogar Gewalt für eine Scheidung/Trennung gesorgt haben. Ich persönlich finde es schon sehr wichtig über die Gründe genauer nachzudenken. Denn nur wer sich selbst reflektiert ist in der Lage, später nicht wieder dieselben Fehler zu begehen.

Danach gilt es, für sich zu lernen alleine glücklich zu sein. Denn wer es schafft mit sich in einer liebevollen Beziehung zu stehen, wird auch gut vorbereitet eine neue Beziehung eingehen können!

Mein Fazit:

Eine Scheidung/Trennung muss nicht immer im Chaos enden. Wir haben die Möglichkeit, uns neue Ziele zu setzen. Wir können Dinge verändern, wozu wir vorher nicht die Möglichkeit hatten. Die Lebensfreude kann neu entdeckt werden. Die Zeit für (neue) Hobbys kann aufgegriffen werden! <3 Das Leben kann wirklich spannend sein, ich habe das viel zu spät erkannt!

Und noch etwas was ich gleichzeitig festgestellt habe – die falschen Freunde, sind gleich mal  mit weg. ›lach‹

Ab jetzt heißt es: keine Zeit mehr für bedeutungslose Beziehungen, gespielte Freundlichkeit und unnötige Unterhaltungen! Denn wenn nicht jetzt? Wann dann bitte? :D

Falls Du Deine Geschichte mit mir teilen möchtest, immer gerne, ich freue mich darauf!