Was wäre das Leben ohne Liebe, um sie am Leben zu halten muss man viel dafür tun, daran arbeiten. Wie stärkt man die Partnerschaft und führt eine wirklich glückliche Beziehung.
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Wir gehen Beziehungen ein und wir beenden sie wieder. Sehr oft werden sie auch beendet ganz ohne Vorwarnung. Nach gescheiterten Beziehungen ziehen wir uns zurück, murmeln uns ein und warten bis die Wunden verheilen. Okay. Was, aber wenn die Verletzung nicht heilen will und wir Angst vor weiteren Verletzungen haben und genau, das einem weiteren Liebesglück den Weg verbaut?

Ich habe wahrlich keine Ahnung wie oft sich unser Herz brechen lässt. Aber ich weiß, es geht ziemlich oft! Irgendwann liegt es dann mit unzähligen Sprüngen in der Ecke. Müde und enttäuscht. Manchmal gibt es sogar auf. Liebe, Liebeskummer, Verlust, Trauer und der Neuanfang … Ich kenne diese Aufeinanderfolge gut. All das kostet Kraft. Viel Kraft und viel Vertrauen ins Leben.

Die Angst vor weiteren Verletzungen

Wie lange geprügelte Herzen brauchen um wieder zu funktionieren, ist individuell und ganz verschieden. Es hängt aber auch davon ab, wie und wodurch die Beziehung gescheitert ist. Wie innig die emotionale Verbindung war, wie die Trennung abgelaufen ist und wie oft die oder derjenige vorher verletzt wurde. Gerade wenn uns das schon mehrmals passiert ist, beginnt es richtig zu schmerzen! Wir beginnen uns selber infrage zu stellen …  wir zweifeln und haben kein Vertrauen mehr in Menschen oder sogar das Leben.

Meine Angst war so riesig, dass ich mich besonders vor den romantischen Verwicklungen des Kennenlernens fernhielt. Damit entfernte ich mich auch ganz automatisch von der Lebensfreude.  Ich war so vorsichtig und gleichzeitig frustriert, dass ich mich total zurückgezogen habe. Ich hätte keine weitere Enttäuschung einstecken können. Meine Verletzbarkeitstoleranz war erreicht. Nichts ging mehr.

Das Folgeproblem – die Einsamkeit

Bei all den Problemen, die ein verletztes Herz so mit sich bringt, folgt gleich noch ein weiteres: Der ständige Rückzug und die aufgebaute Mauer, bringen Einsamkeit und emotionale Erstarrung  ins Leben. Man nimmt nur noch halb am Leben teil. Unsere Lebendigkeit leidet darunter. Bei mir war das kein „Sofort-Effekt“. Nein es kam schleichend und es war mir gar nicht bewusst! Kein Mensch kann einen so meisterhaft manipulieren, als wir selbst!

Keine Dating, kaum Flirts, kein Ausgehen und immer weniger Sozialleben … kein Spaß bedeutet auch keinen Schmerz. Und das alles im Namen des Selbstschutzes.

Was ich natürlich schon sagen muss ist, es soll jetzt nicht heißen, dass das Lebensglück NUR innerhalb einer Beziehung zu finden ist, gar nicht! Es gibt so viele Frauen, die ein erfülltes Leben führen und sich ohne einen Mann in ihrem Leben pudelwohl fühlen! Wichtig ist einfach, bei sich selbst den Unterschied zu spüren und auch zu erkennen.

Ein guter Vorbote dafür ist die ehrlich empfundene Lebensfreude – oder die eben nicht vorhandene. Wenn sich unser Alltag hauptsächlich öde, müde und belastend anfühlt, wird es Zeit, die Dinge zu verändern.

Der Weg der Erkenntnis

Die Fragen, die ich mir immer wieder gestellt habe: „Warum bin ich tatsächlich solo?“ und „Bin ich zufrieden, tut mir das Alleinsein gut?“ oder „Habe ich bloß wieder Panik vor Verletzungen?“ Diese Fragen haben mich auf einen wichtigen Weg gebracht. Nämlich Klarheit und Erkenntnis.

Bei mir wiederholten sich unangenehme  Muster. Die mir erst klar wurden, als ich mich damit genau auseinandersetzte. Und wozu ich mir auch professionelle Hilfe holte.

Wie so oft im Leben ist natürlich die Klarheit und Erkenntnis das eine und die Umsetzung das andere. ›lach‹. Aber man muss an seiner eigenen Stabilität und vor allem am Selbstwert arbeiten, um in eine neue gute Richtung gehen zu können. Einfach raus aus der Opferhaltung und rein ins Selbstvertrauen! Das Leben findet eben nicht nur in geschützten Räumen statt!

Wer sich aus Angst wieder verletzt zu werden, dauerhaft verkriecht, dem wird mit Sicherheit auch nichts mehr passieren, aber er verzichtet auch auf einen ganzen Berg Erfahrungen, die zum Menschsein dazugehören! Beziehungen sind immer ein Risiko. Eine Garantie fürs glücklich sein und bleiben gibt es nicht.

Ohne Mut auch keine Liebe … und die neue Liebe kann nichts für die Fehler der anderen.

Wir sind was wir erlebt haben …

Genauso ist es. Das was uns im Laufe unseres Lebens passiert – die schönen und weniger schönen Erfahrungen. Das Leid und die Freude prägen uns und machen uns zu den Menschen, der wir sind. Das lässt uns, bei entsprechender Reflexionsfähigkeit auch groß werden. Dass uns die emotionale Vergangenheit prägt, ist unvermeidbar. Wir verstehen mit unserem Verstand, aber erst mithilfe unserer Erfahrungen begreifen wir. So ist es nun mal.

Lassen wir es nicht zu, dass negative Erfahrungen unser Leben lähmen und uns nicht mehr an die Liebe glauben lassen! Ich schreibe wirklich aus Erfahrung und muss den Satz dementieren der lautet: „Es kommt selten was Besseres nach …“
Ich sage: „Das Leben hält oft das Beste für uns zum Schluss bereit …“ ›zwinker‹!

In diesem Sinne, lebe das LEBEN und genieße die LIEBE …

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Und plötzlich ist der Tag da. Es ist alles gesagt. Die letzten Worte sind raus. Die Türe … von außen geschlossen. Was übrig  bleibt bist Du in einer leeren Wohnung. Ein langer gemeinsamer Lebensabschnitt ist vorbei. Kaum haben wir das realisiert, steigen sie wieder hoch … ein Fluss voll Tränen. Und egal ob Du wütend bist, schreist oder vielleicht alles nur ganz leise ist – es tut weh, verdammt weh.

Ich werde oft gebeten das Thema Trennung und die Zeit „danach“ von meiner Seite aus zu betrachten. Sicherlich ein Thema, in dem ich zu Hause bin. Ein Thema bei dem ich nur zu gut mitreden kann. Diesen Artikel habe ich etwas vor mich hin geschoben, aber jetzt ist der richtige Moment gekommen. Diesen Artikel  möchte ich einer ganz lieben Freundin widmen. Mit den Worten:

Die Zukunft ist ein Wolkenschloss. Puste es weg, was zählt, ist das HIER und JETZT. Bleib bei Dir und erinnere Dich an Deine unerfüllten Bedürfnisse, die Du JETZT endlich in den Fokus rücken kannst!

Trennung

Es gibt so viele Gründe, warum Beziehungen zu Ende gehen. Manche verabschieden sich mit einem lauten Knall und andere verabschieden sich still und leise … ich nenne es auch „feige“. Was zurückbleibt, ist nichts als tiefe Kränkung und Wut. Die Fetzen sind geflogen (oder auch  nicht), die Leidenschaft und Liebe fort. Und sobald diese Türe zugefallen ist, wird das Chaos dieser schwarzen Luft, für eine ganze Weile Dein zu Hause sein. Jedenfalls habe ich es so empfunden.

Trennungen gehören meiner Meinung nach zu den intensivsten Erfahrungen, die wir als Mensch machen können. Wir steigen heraus aus einer Zeit, die mit Höhen und Tiefen befüllt war. Die voll von schönen Momenten aber auch viel Herzschmerz war. Die Erinnerungen an gemeinsame Tage und nicht enden wollende Nächte. Man schuf Momente, für die Ewigkeit … glaubte man jedenfalls.

Wie jeder damit umgeht, ist so individuell wie die Beziehungen selbst. Ob man sich mit Freunden und ausreichend Wein umgibt oder sich ganz alleine in den Flieger packt und einfach „flüchtet“. Strategien mit den Folgen einer Trennung fertig zu werden gibt es jede Menge. Alles was ich weiß und was folgt, ist der Moment, in der die Welt um einen herum plötzlich wieder zu lächeln beginnt. Ein Gefühl als hätte man sich gesund geschlafen.

Es ist Zeit wieder aufzustehen

Ich hätte natürlich jetzt sehr lange und ausführlich über dieses „schwarze Loch“ schreiben können. Doch habe ich mich ganz bewusst dagegen entschieden. Weil es nix bringt! Dinge die wir nicht mehr ändern können, gehören akzeptiert. Das klingt vielleicht brutal, es ist aber so. Viel besser ist es sich mit dem Neuen auf sich zukommenden Abschnitt vorzubereiten! Bringt mehr und macht keine Falten. ›lach‹

Wenn der Schwung der Trauer überwunden ist, beginnt eine besondere sehr aufregende Phase der Neuorientierung. Sie ist NICHT einfach und leicht zu stemmen. Schließlich sind da jede Menge Altlasten, schmerzhafte Erfahrungen und ein riesiger emotionaler Berg im Rucksack! Eine harte Zeit, wenn ich zurückdenke.

Wie schafft Frau es, wieder offen und neugierig für Neues zu werden? Wie entwickelt man diese innere Bereitschaft sich wieder auf einen Menschen einzulassen? Falls Frau das noch will?

Frau hadert oft lange mit der Wehmut

Auch wenn es uns bewusst ist, dass eine Trennung die richtige Entscheidung war, hadern wir oft lange mit der Wehmut. Keine Umarmung und kein Kuss wird sich jemals wieder so anfühlen wie mit dieser einen Person. Ein Gefühl das sich nicht schönreden lässt! Das, was wir in unserer letzten Beziehung gelebt haben war, eine einzigartige Erfahrung. Kein Mensch gleicht dem anderen. Absolut einzigartig.

Ein anderer Mensch wird uns andere Momente schenken, die sich anders anfühlen. Und vielleicht – es ist sogar ziemlich wahrscheinlich, werden wir uns selber dabei ganz neu fühlen und anders kennenlernen. Wir haben die Chance, neue Ecken an uns zu entdecken und andere Kanten zu feilen. Alte Wunden zu heilen. Nichts wird mehr wie vorher sein. In vielen Fällen ist das etwas sehr Positives! Allgemein gesagt: eine wunderbare Voraussetzung. ›lächel‹

Wichtig ist, den Gedanken loszulassen, der sich vielleicht nach einer ähnlichen oder gar gleichen Beziehung sehnt!

Die Macht der Erinnerungen

Wie oft bin ich an Plätzen vorbeigelaufen, an denen ich besonders schöne Momente erleben durfte. Puh, diese eine Parkbank mit den quakenden Fröschen oder der Aussichtsturm beim Sonnenuntergang … in diesen Momenten trat mich meine Erinnerung  heftig in die Herzgegend! Begleitet von der Frage: „Warum  musste es so enden?“ Na ganz einfach, weil das Leben ein Fluss ist … unsere Erinnerungen – sind sie es den wert – kann uns keiner nehmen! Daran zu denken ist nichts Schlechtes, aber wir sollten anschließend daran denken, dass es unzählige andere Orte geben wird, die wir mit der richtigen Person, zu etwas ganz besonderem verzaubern können.

Es gibt ja Fälle, da finden Menschen wieder zusammen. Klammern wir uns aber nicht an eine Zukunft, die auf „hätte, sollte oder könnte“ basiert! Im Hier und Jetzt sein und eine neutrale „Beobachterposition“ einnehmen, das ist das, was wirklich hilfreich ist! Ich persönlich halte absolut nichts von diesen ON-OFF Beziehungen. Es hat schließlich alles einen Grund weshalb jemand sich entschließt zu gehen.

Ich möchte Dir raten, wenn ich darf: bedaure nicht länger die vergangene Zeit und verliere Dich nicht in einer Zukunftsvision. Wahrscheinlich passt sie nicht zur Realität Deiner letzten Beziehung! Und wie ich gleich am Anfang meines Artikels erwähnt habe: Die Zukunft ist ein Wolkenschloss :-) …

Lerne daraus

Nun um neue Erfahrungen in unser Leben zu lassen, ich meine solche die sich wirklich anders anfühlen, müssen wir viele Teile in uns berücksichtigen. Und zwar die Teile, die verletzt worden sind und geheilt werden möchten. Auch, wenn das nochmal eine schmerzhafte Arbeit sein kann, blicke Dir selber in die Augen und lerne, was zu lernen ist.

Vielleicht hast Du viel zu viel mit Dir machen lassen? Hast Deine Gefühle unterdrückt? Hast Dich nach und nach zurückgezogen aus Angst vor Veränderungen oder aus Angst vor dem Alleinsein? Ich kenne sie alle … diese Punkte und es sind noch viele mehr.

Gegen das Ende einer Beziehung dürfen wir uns auch eine Zeit lang wehren. Wir dürfen traurig sein, sollten es aber am Ende auch feiern können. Wie lange der Weg dahin ist, ist individuell. Wir dürfen aber das intensive Gefühl nach Liebe, Nähe, Wärme und Anerkennung, dass wir alle in uns tragen, nicht unterschätzen! Akzeptieren wir diesen Wunsch und wehren wir uns nicht dagegen! Er ist unser stärkster Motivator neue Bindungen einzugehen und sich voller Mut und Freude, in ein neues Abenteuer zu stürzen!

Sobald wir gegen etwas ankämpfen, sei es aus Angst wieder verletzt zu werden oder aus Angst des Alleinseins, dann halten wir diesen „Lernprozess“ in uns an. Heile Deine Angst. Begegne Dir  mit ausreichend Mitgefühl und Selbstliebe. Sei offen und ohne Vorurteile. Nicht alle Männer sind scheiße! Die alte Beziehung ist vorbei, aber die Beziehung zu Dir selber dauert Dein ganzes Leben. ›lächel‹

Und wer weiß? Vielleicht stolperst Du nach dem Du diesen Artikel gelesen hast, eventuell und ganz unverhofft versteht sich, über ein Herz das auf Deines gewartet hat. ›zwinker‹ Falls es Dir hilft: ICH durfte genau diese Erfahrung machen.

An alle da draußen … die gerade in Wehmut versinken. Blickt nach vorne, denn das Beste kommt manchmal reichlich spät!

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Bleiben oder gehen? Eine der schwierigsten Entscheidungen für uns Frauen, die es überhaupt gibt! Das ist jedenfalls meine Empfindung. Es gibt keine immer heile Welt. Schon gar nicht, wenn es um Beziehungen geht. In Wahrheit keine schlechte Sache, denn wir wachsen nun mal an den Herausforderungen, die uns gestellt werden. Aber meine Frage an Dich: Wie viel Unzufriedenheit ist für eine Beziehung normal? Wann sollten wir „gehen“ und wann lohnt es sich zu „bleiben“?

Ist es nicht so, je länger man mit seinem Partner zusammen ist, umso mehr potenzielle Frustquellen werden spür- und sichtbar. Alle in einer Beziehung lebenden Menschen, müssen sich nicht nur den Alltagsproblemen stellen, sondern auch tieferliegende Fragen stellen. Je länger man zusammen ist, umso mehr kommt an die Oberfläche. Wenn sich allerdings „Probleme“ ständig wiederholen und keine Veränderung eintritt oder erkennbar ist, werden wir anfangen uns Fragen zu stellen.

Die Fragen aller Fragen:

„Muss ich mir das wirklich antun? Hat meine Beziehung überhaupt noch eine Zukunft? Was soll ich machen? Was ist zu tun?“ Wir möchten klarerweise, dass es uns gut geht. Gemeinsam gut geht. Und deshalb wird der aufkommende Gedanke, zu gehen, oftmals überbewertet.

Ich hatte ja immer das Händchen dazu, mich in Kleinigkeiten zu verlieren. Es gab Tage, da konnte ich mit der Unzufriedenheit, die in mir hauste, ganz gut leben. Zwei Tage darauf war mein Plan zu gehen, gedanklich vollkommen abgeschlossen und bereit zur „Vollstreckung“. Sind die guten Zeiten es noch wert, die schlechten Zeiten auszuhalten? Diese Frage stellte ich mir ständig.

Eines weiß ich heute definitiv. Die erstbeste Entscheidung ist sehr oft nicht immer als die Beste zu sehen! Eigentlich gibt es nur drei Fragen, die wir uns selber ganz ehrlich beantworten, sollten um eine Entscheidung treffen zu können, die wir auch im Nachhinein nicht bereuen.

Tut mir meine Beziehung „noch“ gut?

Es ist Dein/unser Leben, deswegen haben unsere Bedürfnisse oberste Priorität. Eine einfache Frage, die wie ich finde, auch einfach zu beantworten ist. Falls Deine Antwort NEIN ist, weißt Du, was eigentlich zu tun ist oder?

Allerdings ist dabei etwas Vorsicht geboten, denn es gibt einen Unterschied zwischen: „Manchmal nervt er mich …“ und „ich kann einfach nicht ICH sein, wenn wir zusammen sind.“ Streut Dein Partner immer wieder Salz in Deine Wunden und zwingt Dich zur Reflexion oder kann Dich tatsächlich nicht so annehmen, wie Du bist?

Tu ich meiner Beziehung gut?

Kurz erklärt: Kannst Du Deinem Partner ehrlich das Gefühl schenken, dass ER in Ordnung ist, wie ER ist? Kannst Du ihn genauso lieben, wie er ist? Kannst Du seine Grenzen akzeptieren? Kannst Du ihm vertrauen und hinter ihm stehen, während er seine eigene Wahrheit lebt und seine Meinung auch offen vertritt? Respektierst Du seine Meinung oder bist Du der Meinung, das er sich ändern muss?

Stimmt … es sind viele Fragezeichen. Aber es sind Fragezeichen und Antworten, die sehr wichtig sind, um Beziehungsentscheidungen zu treffen!

Habe ich angesprochen was mich zum Nachdenken anregt?

Ich bin ja mehr denn je der Meinung, dass wir ALLE untereinander viel zu wenig reden. Ich bin der Meinung, dass das größte Geschenk, dass ich von jemanden erhalten kann, ist gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden! Ebenso ist es ein großes Geschenk, es anders rum zu tun. Wenn DAS passiert, entsteht Kontakt. Und dieser Kontakt bringt Klarheit!

Das „Miteinander“ macht es aus. Wir Frauen neigen dazu, oftmals gleich dagegen zureden, sich zu rechtfertigen. Nicht richtig zuzuhören. Still zu sein. Wir dürfen, nein wir müssen, unserem Partner eine Meinung geben. Nachdem wir zugehört haben. Eine Meinung, die durchaus auch mal verletzen kann. Alles mit sich alleine auszumachen und in sich hineinfressen, ist kontraproduktiv und verstopft alle Sinne. :D Das tut keiner Beziehung gut.

Dazu gibt es Kompromisse. Kompromisse, die jeder für sich selbst einschätzen muss.
Sei ehrlich zu Dir.
Sei offen ehrlich zu Deinem Partner.
Triff Deine Entscheidung und sei bereit, Dir all diese Fragen noch einige Male ehrlich zu stellen. >zwinker>

Heute war es ein kurzer Artikel, der nicht sehr viele Worte brauchte, um das zu sagen, worauf es tatsächlich ankommt.
Ich wünsche Dir wie immer die richtigen Entscheidungen zu treffen.<3

Peace & Love

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Pech in der Liebe  … Pech im Leben … so wird es gerne gesehen. Wenn es in der Liebe einfach nicht klappen will, suchen wir bittend nach einem Allheilmittel. Auch der Glaube, sich einfach und ganz genau an Ratgeber und Regeln zu halten, um den erhofften Erfolg in der Liebe und im Leben herbeizuzaubern, ist doch nur ein Alibi. Wäre nämlich die Liebe bloß ein Spiel mit Regeln, dann gäbe es wohl auch keine Singles! Du, ich, wir sind Menschen und durch unsere Individualität, werden wir auch den (richtigen) Partner finden … mit Pech hat das also wenig zu tun.

Ich habe eine Freundin, nein ich habe einige Freundinnen hübsche, intelligente und geerdete Frauen das sind sie. Die meisten davon sind Single und ich glaubte sicher zu sein, daß sie sich in der Solo-Position richtig wohlfühlen. Bis zu jenem Abend, an dem ich bemerkte das ich falsch lag. Das Thema Partnerschaft, Liebe und das Leben selbst, ist jedes Mal ein Thema, wenn wir uns sehen.

Ich habe einfach immer Pech … in der Liebe und im Leben

„Der Grund weshalb ich Single bin und auch bleiben will ist, ich möchte nicht jedes Mal leiden, wenn es vorbei ist!“ „Porzellan kann man schließlich auch nicht endlos kleben irgendwann ist der Punkt da und da ist das Teil kaputt  genauso ist es mit meinem Herzen.“ >Trauermine<

SIE hatte wieder jemanden kennengelernt. Kein Wunder, sie ist eine tolle Frau und trotzdem wurde sie wieder verarscht und enttäuscht. Nur soviel dazu. Ich habe die Erlaubnis bekommen, diesen Smalltalk als Grundlage für diesen Artikel zu nehmen. Danke Du Liebe <3 Wiedermal eine Thematik, die viele Frauen blind lesen könnten!

Nun frage ich Dich: Sind Dir solche Situationen auch bekannt? Ziehst Du auch immer wieder die A-Karte und fühlst Dich benachteiligt? Du ziehst ständig den Kürzeren und greifst immer wieder ins faulige Obst, was Männer betrifft?

Würde ich fragen, ob Du das ändern möchtest, würde sicher keine Frau mit NEIN antworten!? Es zu ändern ist gar nicht so schwer … nur die Wahrheit, die dahinter liegt, ist etwas unbequem. Ich habe mich erinnert, als ich an derselben Kreuzung stand. Immer und immer wieder. Verletzt und gebeutelt, mit einem gebrochenen Herz stand ich da, das nicht mehr zu reparieren war und einem Gefühl in der Tasche,  das Pech gepachtet zu haben.

Wir halten an Geschichten fest, die manchmal nicht ganz der Wahrheit entsprechen

Selbstverständlich kommt diese Einsicht immer erst hinterher und auch nur dann, wenn man wirklich ehrlich zu sich ist! Ich habe mir mit dieser Unwahrheit sehr viel Zeit gestohlen und mir eine Zeit lang meine Zukunft verbaut. Warum? Weil unsere Erinnerungen  sehr oft Geschichten sind, die wir uns erzählen … darüber wie es mal war. Sie stecken voller Bewertungen und Urteilen … manchmal sind diese Erinnerungen auch lückenhaft. Wir Frauen tendieren nämlich gerne dazu, gewisse Dinge zu übersehen, die nicht ins Bild passen.

Ein (mein) Beispiel: Dein Partner hat Dich vor einiger Zeit verlassen. Er war unfair, hat Dich belogen und betrogen. Es ist etwas völlig normal, dass man sich selbst und seinem Umfeld die Geschichte so erzählt, dass man das Opfer des Partners geworden ist … „wie kann ER nur“!

Ich weiß Du malst jetzt kopfschüttelnd ein Fragezeichen in die Luft. Aber aus einer anderen Perspektive und mit genug Abstand könnte man auch etwas anderes sehen. Und das habe ich auch getan … nach dem mein Kopf und meine Gedanken nicht mehr voll Selbstmitleid und Wut waren!

Kaum ein Verlassener gesteht sich ein, daß seine Eifersucht, seine Anhänglichkeit, oft auch Unaufmerksamkeit und Ignoranz, oder seine Bedürftigkeit und was weiß der Teufel noch alles, dazu geführt haben kann, dass der (Ex)Partner keine Liebe mehr empfinden konnte. Den Wunsch nicht mehr verspürte zu bleiben. Hältst Du das für möglich? Sei mal ehrlich. >zwinker<

Der Glaube richtig zu handeln …

Jeder Mensch tut das, was er in der gegeben Situation für richtig hält! Natürlich passiert es dann, dass außer der betroffenen Person diese Handlung niemand gut findet. Wir haben die Wahl, uns mit solchen Menschen zu umgeben oder sie zu „umgehen“. Wir Frauen meinen sehr oft, dass wir Männer ändern könnten. Bis zu einem gewissen Grad wird es auch möglich sein, Kompromisse sollten wir immer schließen, ja … aber  tiefliegende negative Wesenszüge zu ändern, nein. Das weiß ich mit Garantie, soviel Liebe und Geduld kann keine Frau aufbringen!

Ich hielt an einem Bild eines Mannes fest, das ich mir erträumt hatte. Ich war fest der Meinung, dass dieser Mensch so sein bzw. so werden könnte, wenn er sich bemühen würde und wenn ich ihn mit meiner Liebe unterstütze. Der Anfang lief immer gut … bis das Kartenhaus irgendwann zusammen brach. Danach war ich enttäuscht von „ihm“ … von mir, weil mein Plan nicht aufging.

Das „gut“ und „böse“ Spiel

Dieses Spiel ist eine Falle … denn wenn uns so etwas passiert, und das kommt öfter vor als Du glaubst, ist es natürlich sehr verführerisch, die Geschichte so zu erzählen, dass wir selbst die „Gute“ sind und der andere automatisch der „Böse“. Ganz egal wie wir es drehen … wir sind immer „Opfer“. Das blöde an der „Opferrolle“ ist nur, dass wir uns immer klein, ohnmächtig und handlungsunfähig fühlen … und DAS meinte ich ganz zu Beginn, als ich sagte, dass ich mir dadurch viel Zeit selbst stahl und meine Zukunft „verbaute“.

Die Folgen sind: wir bleiben misstrauisch und bedürftig, denn der andere ist der potentielle „Böse“. Wir sehnen uns natürlich weiter nach Liebe und nach Anerkennung, die wir aber nicht bekommen, weil wir NICHTS tun um das auszulösen! Mit anderen Worten, wir bleiben arm und klein. Ohne es zu bemerken, benehmen wir uns auch so.

Es ist also kein Wunder wenn wir immer wieder „Täter“ finden, die uns bestätigen was wir sowieso die ganze Zeit denken und zu wissen glauben … wir haben Pech und sind Opfer.

Wenn wir beginnen, immer wieder die selbe Geschichte zu erzählen, dass wir „arm“ sind und ständig in allen Lebenslagen Pech haben, dann ziehen wir diese Negativität unbewusst an. Das Universum spielt da seine Rolle wirklich blendend gut!

Ich weiß aus eigener Erfahrung, es ist nicht leicht aus diesen Gedankenschleifen auszusteigen … die Geschichten über unsere Beziehungen und über unser Leben allgemein richtig zu erkennen! Pech in der Liebe oder im Leben ist nicht einfach „Pech“. Es ist immer auch ein Stück „Selbstgemachtes“ dabei.

Dadurch erkennen wir, dass Einzelnes zu Einzelnem und Gesamtes zu Gesamten passen muss! Wenn die Geschichten zweier Menschen zusammenpassen, erhöht das auch die Chance, dass man gemeinsam eine spannende Geschichte schreiben kann. Eine Geschichte, die wahr wird. <3

Mit mehr Achtsamkeit und Selbstreflexion aber vor allem mehr Ehrlichkeit zu uns selbst, wird uns das bestimmt leichter fallen. Danke für Deinen Besuch. Eine glückliche Zeit und alles liebe.

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Frauen und Partnersuche. Wem von uns ist dieses Kapitel nicht bekannt. Es trifft nicht nur die ganz jungen Frauen. Viel komplizierter wird es, wenn man sich als Frau, die gut geerdet im Leben steht, entschließt, das Leben doch zu zweit zu durchschreiten! Alte Wunden sind verheilt und wir sind offen für Neues. Sehr häufig höre ich dann immer wieder die Aussage “ Ich habe kein Problem, Männer kennenzulernen, aber es sind immer die Falschen.“

Auch wenn es schon länger her ist, weil ich jetzt endlich angekommen bin, ICH habe das selbst früher auch immer wieder erlebt. Für eine Affäre einen Mann zu finden, war wahrlich kein Akt – aber wenn ich mehr wollte als nur Spaß zwischen den Bettdecken, wurde es schwierig. Oder aber, ich traf Männer, die total fürsorglich und romantisch waren, mit denen ich mich aber nach 3 Wochen unsagbar langweilte … Kennst Du? Dann ist dieser Beitrag genau der Richtige für Dich. :D

Die „Partnersuche“ ist (war noch nie) einfach

Eine Beziehung zwischen zwei Menschen besteht ja immer aus Aktion und Reaktion, aus einem Signal und dessen Erwiderung! Ich habe in schon so vielen Beziehungen Menschen beobachtet, die sich mit total unterschiedlichen Partnern ganz unterschiedlich verhalten haben. Beispiel: (Namen habe ich geändert)

Bernd – er war ein klassischer „Herumtreiber“:

Tina, seine Freundin, war nicht unattraktiv, aber sie war sehr eifersüchtig und ihr Lebensinhalt war ausschließlich Bernd. Sie hatte sonst kaum andere Interessen. Für den gemeinsamen Freundeskreis war Tina auch nie mehr als „Bernds Freundin“. Niemand wusste so recht, was Bernd an ihr fand. Bei einem Gespräch sagte er dann mal, dass Tina eine Frau ist, um die „Mann“ sich halt keine Sorgen machen muss. Weil sie eben ausschließlich Augen für ihn hatte, immer treu und zuverlässig ist! Bernd hatte allerdings sein Augen überall und nicht nur seine Augen wohlgemerkt!

So etwas zu beobachten und zu hören, fand ich so schlimm, dass ich für Bernd keine Wertschätzung mehr übrig hatte. Bis ich aber irgendwann bemerkte, dass Tina einen großen Anteil daran hatte, weil sie gar nichts anderes sein wollte, als „die Frau neben Bernd“. Sie hatte wenig Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl … Sie band sich an Bernds Bein und verschloß ihre Augen vor allem was nicht zu und in ihre Welt passte! Dafür machte sie aber Bernd regelmäßig ein Konzert, wenn er sie nicht so beachtete wie sie es gerne gehabt hätte. Bei Bernd führte dieses Verhalten dazu, dass er darauf achtete, dass sie Tina nicht bemerkte, wenn er sich anderswo umschaute …

Ich weiß nicht mehr wie lange es dauerte bis Tina „abgestellt“ wurde. Karin war eine charakterstarke, willensstarke und selbstbewusste Frau. Sie wusste was sie im Leben wollte, unter anderem auch Bernd! Karin wusste was sie wollte und zeigte auch dass sie es wert war. Und Bernd war es bewusst, dass er seinen Lebenswandel ändern musste, wenn er sie haben wollte! Karin verstand es einfach Bernd mit ihrer Charakterstärke zu faszinieren und ihm aber auch gleichzeitig ein Gefühl von Verbindlichkeit zu schenken. In ihr beider Leben kamen neue Spielregeln und das ohne Beschwerden! Und so viel mir bekannt sind sie inzwischen eine kleine und glückliche Familie. <3

Warum habe ich dieses Beispiel erwähnt?

Weil ich der Meinung bin, dass der „falsche“ Mann vielleicht genau der Richtige ist – nur leider für eine andere Frau, andere Bedürfnisse oder für einen anderen Zeitpunkt!

Es gehören immer zwei dazu …

Dieser Spruch stimmt tatsächlich! Es sind im Grunde nicht immer die Falschen, die uns über den Weg rennen. Wir haben sie vermutlich mit den falschen Signalen angezogen und deshalb erfüllen sie nicht das, was wir uns eigentlich wünschen. Kein Mann und keine Frau ist alleine für irgend etwas schuldig … es gehören immer zwei dazu. Wir selbst sind es, die den anderen mit unserem Verhalten ermutigen.

  • Ein Mann, der sich eine Familie wünscht, ist nur dann eine Nervensäge, wenn Du plötzlich Deine Meinung über Familienplanung geändert hast.
  • Einer der nicht treu sein kann, kann mit Sicherheit ein toller Zuhörer und amüsanter Gesprächspartner sein – trotzdem will er auch mit anderen seinen Spaß haben ( das wird sich auch nicht ändern).
  • Ein Mann der Dich nicht gut behandelt, der kann das nur deswegen, weil Du ihn lässt.

Ärgere Dich nicht darüber. Betrachte Dich, und Deine Signale, die Du ausstrahlst.

Wir passen uns alle an Gegebenheiten an

Das beste Beispiel sind kleine Menschen, wie ich sie immer nenne. Sie testen ihre Grenzen regelmäßig aus und wenn sie damit erfolgreich sind, werden diese „ausgebaut“. :-) Stück für Stück wagen sie sich vor und probieren wie weit sie  gehen können! 

„Wenn ich mich jetzt laut schreiend auf den Boden werfe, bekomm ich dann mein Eis?“ Wenn ja, wie lange muss ich wohl brüllen, bis sie nachgibt?

Nichts anderes ist es mit den „großen“ erwachsenen Menschen. Es kommt darauf an wie man sich kennenlernt und wie man uns wahrnimmt. Und genauso werden sie uns in ihr Weltbild eingliedern und mit uns umgehen. Wir Menschen bekommen stets einen ersten Eindruck voneinander, der sich in ganz wenigen Details und Infos festmacht. Und von diesem ersten Eindruck, schließen wir auf die Persönlichkeit und verhalten uns auch dementsprechend!

Dabei ist eine Sache aber ganz wichtig, wie gehen wir mit uns selbst um? Wie wir uns behandeln ist die Vorlage für alle anderen, wie wir behandelt werden möchten.

Männer haben sehr gute Sensoren für Gelegenheiten!

Die meisten Männer, auch wenn sie sich eine liebevolle Beziehung wünschen, würden eine Gelegenheit für „Casual Sex“ – also ein saloppes legeres Sexerlebnis, wahrnehmen, wenn es sich denn anbietet. Die meisten … nicht alle! Und es gibt Frauen mit denen sie einfach Sex haben möchten und es gibt Frauen, die auch als Partnerin in Frage kommen.

All das hat damit zu tun, ob wir sie mit sexueller Energie „ködern“ oder mit den Herzen! Es ist wahrhaftig so! Ja, und diese Männer, die vielleicht immer die Falschen sind, könnten auch durchaus die Richtigen sein, wenn wir ihnen etwas anderes noch zusätzlich anbieten würden!

Nach meiner Erfahrung gibt es da so einen „Knackpunkt“. Wenn wir von unserer Persönlichkeit, unseren Qualitäten als Partnerin nicht überzeugt sind, wenn wir die geheimen Sehnsüchte eines Mannes nicht kennen und wissen, dann werden wir auch niemals anbieten können, was den Wunsch nach Partnerschaft und vor allem Verbindlichkeit mit uns auslöst!

Also … was wollen wir?

Ich bin mir zu 100% sicher, wenn Du einen Partner fürs Leben suchst, wirst Du ihn mit Sicherheit nicht nachts in irgendwelchen Clubs finden, indem Du wie wild flirtest. Maximal wird es Dir gelingen, mit einem aussichtslosen Treffer nach Hause zu gehen, um seine sexuellen Qualitäten auszutesten. Okay, warum nicht.

Aber es ist auch amtlich, dass jeder Mann davon ausgeht, dass Du Dich allen Männern gegenüber gleich verhältst. Was also bist Du, wenn er Dich so flasht, dass Du gleich mit ihm ins Bett gehst? NEIN … verliebt bist Du mit Sicherheit nicht!  Keine Frau, die etwas von sich hält und einen Partner fürs Leben möchte, verhält sich so! Ich sag Dir was Du bist: Du bist in diesem Fall kein „Material“ für die Liebe, sondern ein reines Abenteuer. 

Wenn Du Abwechslung und Sex der Superlative möchtest, ist das vollkommen okay, aber hör für eine Weile auf, die Augen offen zu halten nach dem Mann Deines Lebens. Genieße Deinen Wunsch nach sexueller Erfüllung – Du wirst sie bekommen, wenn Du dafür offen bist! Die Männer werden verrückt nach Dir sein. Vor allem dann, wenn Du von Anfang an klar machst, dass Du NUR Sex und eine nette Zeit haben möchtest.

Männer nur für Sex zu finden ist etwas sehr einfaches. Männer werden dafür auch einiges bieten. Nur mache nicht den Fehler und verwechsle das mit verliebt sein! Aus Erfahrung weiß ich nur zu gut, solltest Du Dich im Nachhinein in solch einen dieser Männer verlieben … hast Du meistens ganz schlechte Karten. Warum? Weil Du dann schon in eine ganz besondere Schublade gepackt worden bist, nämlich: „Guter Sex ohne Folgen“ … und da kommst Du ganz schwer wieder heraus.

Es funktioniert so nicht: Es sind eben nicht immer die „falschen“ Männer (oder auch Frauen) … es sind meistens die falschen Annahmen, und die falschen Verhaltensweisen und damit wird man immer in total verrückten Beziehungskonstellationen landen …

Aber wie geht es nun, fragst Du Dich?

Also, ich bin ja keine Paarberaterin oder Dating-Expertin, aber ich hab sie ALLE studiert >laut lach<! Meinen Erfahrungen zufolge UND ich habe natürlich nachgefragt, möchte ein Mann seine Frau fürs Leben kennenlernen, indem er sie beobachten, erobern muss – weil SIE es wert ist. Sie hat Selbstvertrauen, sie weiß was sie möchte und lässt ihn etwas für sie tun …

SIE lässt nicht sofort alles stehen und liegen für ein „bisschen“ Aufmerksamkeit! Das Gefühl des zusammenpassens, spielt sich nicht (nur) unter der Körpermitte, sondern vor allem im Herz und Kopf, ab. Was hilft Dir ein Mann, den Du nur mit Tricks, Spielchen und Täuschungen bei Dir halten kannst?

Wenn Du Unverbindlichkeit versprichst und dann doch Verbindlichkeit wünscht, wird das immer ein Schuss nach hinten sein … glaub mir! Und genauso sind es nämlich dann immer die „Falschen“! Nicht weil sie nicht ehrlich sind, sondern weil DU es nicht bist.

„Aua …!“ Ja ich weiß. Mir hat diese Gewissheit auch weh getan. :D Ich kann Dir wirklich raten, werde Dir klar darüber, was Du wirklich willst und wer Du sein möchtest. Mein Leben verlief in unterschiedlichen Phasen. Einmal brauchte ich mehr Freiheit, und dann sehnte ich mich nach Geborgenheit und einer stabilen Partnerschaft. Ich war mir gar nie bewusst, was mich dabei so beeinflusst hat!

Ich weiß auch das Beides sein darf. Was ich aber noch weiß ist, dass Paket „All-in“ wird schwierig bis unmöglich werden und schwer zu finden sein. Steige doch mal aus Dir heraus und betrachte Dich und Dein Denken … und dann beginne neu. Spannend bleibt es allemal! <3

Oh „Frau“ … ich könnte darüber 100 Seiten schreiben, vielleicht mach ich das auch irgendwann. Aber jetzt wünsche ich Dir viel Erfolg und Natürlichkeit bei allem was Du vorhast! :-)
Bis ganz bald.

Lesezeit: 4 Minuten

Über Liebe zu schreiben macht mir immer Spaß, denn es gibt kaum ein Gespräch, dass dieses Thema nicht wenigstens im Ansatz streift. Unmengen an Ratgeber und Apps helfen dabei, endlich den Partner fürs Leben zu finden. Über die Liebe gibt es jede Menge zu lesen und der Gesprächsstoff darüber scheint nie zu Ende zu gehen. Ich glaube das war schon immer so, doch manchmal wird es mir etwas zu viel … zu dick aufgetragen erscheinen mir so manche „Liebesschwüre“ und in mir stellt sich dann die Frage: Hält das alles auch dann noch stand, wenn der Alltag eingekehrt ist?

Ich erlebe sehr oft, wie sich Singlefrauen über eine Langzeitbeziehung äußern. „Oh Gott wie romantisch und schön, das will ich auch! Natürlich ist Liebe etwas wunderbar Schönes, aber sie kommt nicht von alleine in die Tür gestolpert und vor allem – sie bleibt auch nicht ohne Mühe! Liebe findest Du nicht im Wühlregal, Liebe ist keine Schnäppchenjagd, zum Leidwesen vieler Frauen und natürlich auch Männer versteht sich! >lach<

Liebe ist keinesfalls selbstverständlich

Ich geh mal ein ganzes Stück zurück … Mit dem Wort LIEBE konnte ich als Kind und als heranwachsende Frau wenig anfangen. Zwar habe ich gelegentlich gehört, dass man (Mann) mich lieb hat, aber gut, wenn das Liebe sein sollte, dann wird darüber zu viel Wind gemacht. Das dachte ich mir ständig. Trotzdem entwickelte ich mich im Laufe der Jahre zu einer Frau, die ein unbändiges Bedürfnis nach Liebe und Geborgenheit hatte! Ich war auf der Suche nach einem Gefühl, dass ich nicht kannte …

Mein Bedürfnis nach Geborgenheit und Liebe blieb viele Jahre unerfüllt. Ich rutschte von einer Liebelei in die nächste. Jedes mal euphorisch sah ich mich auf der rosa Wolke sitzen, bis ich wenig später wieder auf den harten Boden der Tatsachen landete. Nach so vielen schmerzhaften Bruchlandungen, entschied ich mich die Suche nach Liebe zu begraben.

Leider konnte ich mein Herz nicht ins Klo spülen, denn es kam mir so oft in die Quere. Immer mit dem selben Ergebnis, ich litt an den unerwiderten Gefühlen. Es dauerte so unendlich lange bis sich die Liebe mit einem anderen Gesicht zu mir gesellte. Ganz langsam ließ ich diese Gefühle wieder zu. Ich zögerte lange denn ich hatte Angst vor etwas das ich nicht kannte.

Liebe zu erhalten, sei es von Deinem  Kind oder von einem Partner, ist für mich nicht selbstverständlich! Ich kenne den Wert und die Geschichten, die dahinter verborgen sind. Heute ist Liebe für mich etwas wunderbares, unverzichtbares und natürliches geworden, dieses Gefühl wartete aber auch nicht im Laden auf mich … es war Arbeit bis heute.

Was ist Liebe wert?

Gerade in unserer schnelllebigen Zeit ist es nicht einfach einem Partner zu begegnen und schon gar nicht wenn man mit diesem Menschen den Rest seines Lebens zusammen bleiben möchte. Noch schwieriger wird es für uns Frauen wenn wir jenseits der vierzig sind >lach<. Ich selbst war 52 Jahre als mich dieses, so fremde „Liebesgefühl“ in den Arm genommen hat! Was es auch noch sehr schwer macht ist, dass wir ständig versuchen an uns und anderen Menschen herum zu optimieren bis wir uns endlich auf eine gemeinsame Achterbahnfahrt einlassen.

Sich einem Menschen hinzugeben, heißt auch eine gewisse Verantwortung einzugehen. Verantwortung für den anderen mit all seinen Gefühlen und Bedürfnissen und natürlich für das gemeinsame Leben. Man sollte sich dazu verpflichtet fühlen, für einander da zu sein und sich gegenseitig respektieren … auch dann wenn man nicht der selben Meinung ist! Und dieses wird öfter vorkommen als man denkt …

Schätzen wir denn noch die Anwesenheit unseres Liebsten?

Für mich ganz klare Antwort: JA … für mich ist es auch noch nach Jahren etwas Besonderes! Ich kenne aber auch andere Paarbeziehungen. Je länger man mit einem Menschen zusammen ist, umso selbstverständlicher wird seine Anwesenheit. Viele Paare schrauben die ständigen Anforderungen und Erwartungen an den anderen immer höher. Frauen entwickeln sich zu, verzeiht mir, „Meckerziegen“, wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden. Und das, obwohl sie es sich eigentlich vorgenommen haben, niemals so zu werden. :D Da hilft es vielleicht sich daran zu erinnern, dass niemand perfekt ist  … wir nicht und unser Partner auch nicht … niemand!

Liebe ist wirkliche Arbeit, Liebe gibt es nicht fix fertig und günstig im Wühlregal. Es ist Arbeit … jeden Tag auf das Neue. Es gibt so viele Herausforderungen, die man gemeinsam als Paar zu bewerkstelligen hat. Unser Leben schmeisst uns immer wieder Steine vor die Füße, damit es ja nicht zu einfach wird. Ich bewundere Paare, die selbst nach 30 , 40 oder noch mehr Jahren noch immer zusammen sind!

Die mit Krankheiten zu kämpfen hatten, die mit schwieriger Kindererziehung, Job und den sonst noch so üblichen Kleinigkeiten zu kämpfen hatten. Manche Verluste hinnehmen mussten und mit harten Zeiten zu kämpfen hatten. Hut ab vor solchen Paaren, die es schaffen all dem standzuhalten und ihr Versprechen ernst meinen und auch halten wenn es heißt: „In guten und in schlechten Zeiten …“

Die Belohnung dafür bleibt nicht aus

Ich weiß, dass diese Paare belohnt werden. Nämlich mit einem Vertrauen, einer Innigkeit und der Bedingungslosigkeit wie man sie nur in der echten Liebe erfahren kann! Es ist ein wunderbares Gefühl bei genau diesem Menschen zu landen, der es wert war/ist, all die Unebenheiten der gemeinsamen Zeit auf sich zu nehmen. Bei dem Menschen zu sein, mit dem wir mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede feststellen dürfen und der einem blind vertraut. Der Mensch der einen so nimmt wie wir sind … auch an den schlechten Tagen. Jeden Tag. Das ist die Liebe wert. <3

„Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten …

Wilhelm Busch

Nun, wer bereit ist tagtäglich an die Liebe zu glauben und auch mit und an ihr zu arbeiten … ist bereit dieses Gefühl erleben zu können und was würde besser passen im Monat Mai wie … LOVE IS IN THE AIR ihr Lieben!
Eine liebevolle Zeit, wunderbare Momente und vielleicht auch eine neue Liebe >zwinker<? DAS wünsche ich Dir!

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Wieder mal packt es mich über die Rolle der Frau zu schreiben. Bezogen auf Männer. Männer, die sich Überdurchschnittliches erwarten, sich aber selbst höchstens zum Durchschnitt zählen können. Die Idee dazu entstand natürlich, wie kann es anders sein, in einer Frauenrunde. Leider gibt es ja noch immer viele Frauen, die um jeden Preis versuchen, der eingefahrenen Vorstellung der von Männern dominierten Kultur gerecht zu werden. Es gibt ja so eine Lüge, die umgeht und besagt, dass wir nur als  „Traumfrau“ den richtigen Partner finden können! Jeder ist zwar der Meinung, dass solche Mythen keinen Platz mehr in unserer Gesellschaft haben. Doch trotz allem stimmt es, und zwar meiner Meinung mehr als je zuvor, dass strenge Auflagen geschaffen werden, die besagen wie eine Frau sein soll.

Auch wenn das immer oberflächlich klingt: Das Aussehen ist das Erste das wir wahrnehmen, wenn wir jemanden begegnen. Daraus wird dann die Meinung gebildet. Das optische Erscheinungsbild sagt viel darüber aus, wie selbstbewusst eine Frau ist (ebenso gilt es für Männer) und wie sie tickt. Im Gespräch mit vielen tollen Frauen, ist dabei dieser Artikel entstanden. :D

Die ideale Frau …

Es gibt noch genug Männer, die uns Frauen danach beurteilen, wie nützlich wir ihnen sein können. Das war ja schon immer so, aber heute ist dieses Verhalten wesentlich unterschwelliger und auch sehr schwer erkennbar geworden! Schon aus Erzählungen meiner Mutter und Großmutter weiß ich, dass die Frau die Herrin der häuslichen Welt war. Es war ihre Aufgabe sicherzustellen, dass alles im Haus glatt lief, einen strammen und gesunden Nachwuchs groß zog und am Abend die Pantoffel für den Göttergatten warm stellte …

Das war mal so. Heute braucht die Welt, vor allem die Welt der Männer, keine Frauen mehr, die sich ausschließlich diesen Aufgaben hingibt und den ganzen Tag im Haus eingeschlossen lebt! Männer brauchen und wünschen sich Frauen, die es zu etwas bringen, selber Geld verdienen, gebildet und schön sind. Denn das ist nützlich für jeden Mann, der in der modernen Gesellschaft lebt. Wie sehen sie nun aus diese „Merkmale“ und „Spezial-Effekte“ der idealen Frau?       

  • Intelligent muss sie sein und gut erzogen. Es geht auf keinen Fall, dass sie etwas macht, was vor seinen Freunden einen schlechten Eindruck abgibt. Sie sollte auch keine Expertin für alles sein! Die Expertenrolle gehört ausschließlich den Männern. #räusper
  • Sehr viel Verständniss soll sie mitbringen. Fußballspiele sind wichtig … reden kann man später, irgendwann. Wenn es geht, bitte nicht zu viele Fragen stellen. Der Mann kommt ja immer wieder nach Hause, auch wenn ein wenig zeitverzögert!
  • Eifersucht ist tabu! Auch dann wenn sie angebracht ist. Ist ja alles nur Einbildung. :-)
  • Ein sexuelles Highlight wäre natürlich gut. Prüde Frauen sind ja schon seit Jahrzehnten ausgestorben und absolut nicht in Mode. Der Traumgedanke, eine aktive männerverschlingende Nymhe, die von ihrem Mann besessen ist :-) … so sollte sie sein.
  • Ja und natürlich muss sie schön sein! Also schön in Form von Modelmaßen. Eine schöne Frau mit Haaren bis zum Popo, Körbchen Größe Doppel D (mindestens) und ein wohlgeformtes Hinterteil.

Zurück in die Wirklichkeit …

Vielleicht hast Du solche Wünsche mancher Männer, ja schon mal selbst aufgeschnappt. Männerrunden sind nicht immer schalldicht! Sehr oft werden diese „Forderungen“ von  Männern ausgesprochen, die den ganzen Tag träumen, nichts zu tun haben und sich definitiv „überschätzen“ . Sicherlich gibt es diese oben angeführten Ideal-Wunsch-Frauen … jedenfalls existieren sie in der Welt der Unterhaltung und der Werbung. Im wahren Leben sind sie allerdings nicht immer so einfach zu finden, auch wenn es viele Frauen gibt, die diesem verzerrten Ideal unbedingt näher kommen möchten.

Frauen, die nicht aus der Werbung „hüpfen“, wollen nicht geliebt werden, weil sie „gute Ware“ sind. Sie wollen schon gar nicht gezwungen werden, etwas zu sein, was andere gerne möchten. Echte Frauen wissen was sie möchten und protestieren gegen das, was unfair ist. Sie wollen verstanden werden und wünschen sich das andere ihre Schwächen akzeptieren. Sie möchten mit Liebe, Zärtlichkeit und Respekt geliebt werden … so wie auch sie fähig sind, andere zu lieben. Sie wollen sich geschätzt fühlen und nicht zur Schau gestellt oder gar nur benutzt werden …

Jaaa, dass Klischee besteht leider immer noch, Männer brauchen nur ein paar Brüste und einen „Knackpo“ zum Glücklich sein. Das ist fürs Erste manchmal auch ganz förderlich, jedoch mit Sicherheit keine Garantie für eine langlebige, erfüllende Beziehung!

Die perfekte Mischung

Es ist uns schon klar, dass kein Mann eine rülpsende, ungepflegte Frau an seiner Seite haben möchte, die nach dem Sex vielleicht auch noch aufsteht und sagt: „Give me five …“ und einen tiefen Schluck aus der Flasche macht, die neben dem Bett wohnt … DAS hat möglicherweise in Filmen einen erotischen Touch … aber in der Wirklichkeit denke ich nicht so ganz.

Aber wenn eine Frau es schafft, zugleich Freundin und „Kumpel“ zu sein, dann ist es eine sehr gute Mischung und sie ist nahe daran den Traumfrau – Status zu haben.

Ja also wenn wir nach diesen fantastischen Abend zusammenfassen müssten, würde folgendes dabei heraus kommen:

Selbstbewusst, intelligent, tiefenentspannt mit Herz und Schnauze. Ab und zu mal eine kleine Überraschung parat und ganz viel Authentizität  … fertig ist sie, die (Traum)Frau. Wo liegt also das Problem? Hey … hier sind wir und viele davon sind auch bereit, erobert zu werden. <3

Es ist das wohl größte Rätsel, dem wir Frauen uns gegenüber sehen. Was wollen Männer eigentlich? Welche Frau bringt sie dazu sich endlich (dauerhaft) niederzulassen um zu bleiben … Unsere Feststellungen kannst Du ja hier nachlesen, wenn Du aber anderer Meinung und Ansicht bist, lasse gerne einen Kommentar hier … wir sind dankbar und neugierig zugleich. :D

Bis dahin, nur das Beste und viel Spaß in Deinem Leben … und zwar genauso wie Du bist … Traumhaft!

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Können wir einen Menschen loslassen, den wir lieben und wir eigentlich gar nicht loslassen wollen? Es gibt jede Menge Gründe sich von Menschen zu trennen bzw. sie loslassen müssen. Zum einen weil sie nicht mehr unter uns sind oder weil sie uns nicht mehr gut tun oder uns sogar ablehnen. In diesem Beitrag möchte ich aber besonders auf das LOSLASSEN des Expartners eingehen. Ich weiß wie schwer es vielen Frauen fällt, nach einer Trennung wieder ins Lot zu kommen und aus dem tiefen Loch, in das sie gefallen sind, wieder aufzusteigen.

Eine Beziehung zu haben, in der sich zwei Menschen lieben ohne dabei irgendwelche Hintergedanken zu haben, ist mit Sicherheit eines der schönsten Gefühle die es gibt! Das muss ich gleich mal klar stellen. Aber zwischen Liebe und Abhängigkeit (klammern)  gibt es einen großen Unterschied. Diesen wichtigen und entscheidenden Punkt vergessen aber viele. Manchmal ist das Loslassen für uns „gesünder“ und es macht einfach mehr Sinn Vergangenes in der Vergangenheit zu lassen.

Loslassen – freigeben, bedeutet für viele zu Beginn Verlust

Ist die Beziehung erst mal vorbei, wollen es viele Frauen nicht wahr haben. Wenn ich an meine Szenarien zurück denke, fällt mir immer ein spezieller Gedanke ein, nämlich „Ich werde nie wieder so einem Mann begegnen … ER wäre es gewesen“. Ich war so fixiert und konnte mir niemand anderes vorstellen. Das ich dabei mein eigenes Leben dadurch verloren habe, war mir nicht bewusst.

Wenn alles „vorbei“ ist bricht tatsächlich eine Welt zusammen. Dabei bilden sich Muster und Symptome, die negativ auf uns einwirken … sie sabotieren unser Leben und macht alles noch komplizierter. Was mir dabei immer wieder auffällt, wenn Frauen extrem „klammern“ und ihren Partner nicht loslassen können ist:

Die Betroffene redet immer von Liebe „Ich kann nicht ohne IHN, ich liebe ihn so sehr.“

Sinnloses Festhalten und mit allen Mitteln versuchen jemanden an sich zu binden, wenn unsere Liebe nicht erwidert wird, macht keinen Sinn und hat so gar nichts mit Liebe zu tut …  es ist eher eine Sucht geworden.

Man glaubt ohne diesen Menschen nicht mehr auszukommen

Ich nenne es „Lebenslügen“, die man sich einredet. Man tut alles, um nicht mit der Wahrheit konfrontiert zu werden. Wahrheiten sind sehr oft unschön und schmerzen. Das alles ist zu diesem Zeitpunkt egal, wir meinen wir brauchen den anderen Partner und will IHN auf keinen Fall loslassen. All das sind Illusionen, eine krankhafte Sucht nach dem Partner. Manchmal geht es soweit, dass Frauen das Gefühl haben ohne den Partner nie wieder glücklich zu werden.

An einen anderen Partner wird kein Gedanke verschwendet und das wird in dieser Situation völlig ausgeschlossen, denn ER ist der Richtige! Es entsteht ein so grenzenloses Verlangen den Ex-Partner zu sehen bzw. zurück zu gewinnen. Jemand der nicht in der Lage ist loszulassen, ist emotional so sehr durch den Wind, dass er die verrücktesten Aktionen anstellt. Im Nachhinein betrachtet sind diese nicht selten peinlich.

Die Liebe wird in unserer Gesellschaft zu oft als „Hülle oder Maske“ für andere Probleme benutzt. Vor allem bei Problemen mit sich selbst.

Es fehlt an Selbstliebe, Selbstwert und Selbstbewusstsein. Frauen die sich in dieser Phase des „Loslassen müssen“ befinden, wollen das keinesfalls hören oder annehmen. Es gibt nur einen Fokus und der lautet: „Ja, aber ich liebe ihn doch …“

Ist das tatsächlich Liebe?

Ich weiß, dass es nicht so ist. Es hat mit Liebe nichts zu tun. Es wird so sehr festgehalten, weil man denkt, danach niemanden gleichwertigen zu bekommen. Oft führt genau dieses „Klammern“ dazu, dass der Partner irgendwann geht. Es ist zu viel. Plötzlich werden die eigenen Interessen und Bedürfnisse vernachlässigt und man fixiert sich nur noch an den Partner. Wir Frauen neigen dazu, unseren Herzmenschen ständig alles recht zu machen … wir geben unser Leben für die Beziehung auf, um den Partner an uns zu binden … ein Verhalten das einen hohen Preis haben kann und mit wahrer Liebe nichts zu tun hat!

Du kannst jede Trennung als neue Chance ansehen um mehr aus DIR und mehr aus DEINEM Leben zu machen … so war es bei mir auch. #dankesag

Frau sollte nur nicht einen Fehler machen: andere Menschen als Trostpflaster für ihre eigene Unzufriedenheit zu benutzen um sich im Nachhinein über die „Liebe“ zu beschweren, wenn sie deswegen zerbricht! Ich war auch so jemand. mir war das gar nicht bewusst … ich fühlte mich ohne Beziehung immer wertlos. Ein schwaches Fundament meines Selbstwertgefühls, wie mir heute einleuchtet. Ich war abhängig … von der Liebe, die nicht „echt“ war, ich benötigte Aufmerksamkeit und Zuneigung. Keine Liebe – keine Lebenslust.

Wie kann ich also loslassen, auch wenn es unmöglich scheint?

Es sind in Wahrheit alle die Eigenschaften, die wir an unseren Ex-Partnern so lobpreisen, die uns selbst fehlen! Das heißt, wir müssen an unserem Selbstwert arbeiten und Selbstvertrauen aufbauen. Man muss lernen sich selbst all das zu geben. Jeder geht nach einer Trennung durch ein Meer voller Tränen. Sich aber zu Hause einzusperren und in alten Erinnerungen zu kramen macht es nicht besser.

Für mich begann damals ganz langsam mein neues Leben. Und ich bin ganz ehrlich – es dauerte. Aber ich suchte mir etwas, das ich für keinen Mann der Welt aufgeben würde. Ich legte mir eine neues Denken zu. Ich begab mich auf die Suche, was mich im meinem Leben mit Begeisterung füllt. Tätigkeiten, die meine Leidenschaft hervor kitzelten. Kurz gesagt: Neue Alternativen. Alleine. Ohne Mann. Nur ich mit mir. Dieses Tun breitete sich in allen meinen Lebensbereichen aus und plötzlich war das „Loslassen“ kein Thema mehr. 

Ich betrachtete meine vergangene Beziehung aus einer anderen Perspektive. Als neutrale Person von außen. Oft ist es ja so, dass die falsche Perspektive es einfach nicht zulässt, auch mal schlechte Gewohnheiten des Ex-Partners zu sehen. Man hört und sieht nichts! Alles wird verteidigt. Wir sehen ausschließlich einen perfekten Partner. Im Geschäftsleben nennt man es Betriebsblindheit, aber ich finde dieser Ausdruck auch sehr passend für Beziehungen. :D Etwas unterkühlt, dennoch auf dem Punkt gebracht.

Dabei geht es darum das starke Idealbild zu zerstören und den Ex-Partner so zu sehen wie und was er ist. Hassgefühle sollten dabei jedoch nicht aufgebaut werden.

Es kann gut sein, dass man im Nachhinein ganz klar sieht. Es wird einem bewusst, was man wirklich geliebt und was man sich nur eingebildet hat, weil man es so sehen wollte!

Summa summarum:

JA … es ist ein beinahe Weltuntergang. Und JA es tut verdammt weh wenn man loslassen muss! Aber mach Dir immer bewusst, was oder welche Eigenschaften Du gemocht hast und welche Du Dir „dazugelogen“ hast. Fixiere Dich auf keinen Partner sondern fang an Dich selbst zu lieben … es funktioniert tadellos. Zieh Dein Glück und Deine Lebenslust aus Deinen Zielen und Träumen und wenn vorhanden – natürlich auch aus Deinem Partner aber vergiss dabei niemals Dich selbst!

Trennungen werden niemals aussterben. Sie gehören zum Leben. Was wir daraus machen und lernen dürfen, liegt jedoch an uns. Ich wünsche Dir, falls Du in dieser solchen Phase steckst, alles Liebe und vielleicht hilft Dir dieser Beitrag die Dinge etwas leichter zu nehmen …

Also, Leben wir los bis ganz bald.

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Es fällt Paaren leicht, sich am Tag der Hochzeit „ewige“ Liebe zu versprechen. Da die Liebe als „Gefühl“ für immer gemeint ist! Klingt alles schön und kann man auch gut nachvollziehen, jedoch zurückhaltend formuliert ist das etwas verwegen. Immerhin schwören wir uns als Paar ja auch nicht lebenslange Fröhlichkeit, Zufriedenheit oder Spontanität um nur ein paar Beispiele anzuführen. „Ich liebe Dich …“ bedeutet heute etwas anderes und das Versprechen ewiger Liebe, drückt lediglich ein gegenwärtiges intensives Liebesgefühl aus, über das KEIN Vertrag geschlossen werden kann.

Muss mich mein Partner wirklich glücklich machen?

„Du, er hat mich eben nicht mehr glücklich gemacht …“ ist ein Satz, den  ich in meinem Leben A – selbst schon gesagt habe, ich geb es zu und B – so unzählige Male bis heute immer wieder von anderen Frauen höre. Heute nervt mich dieser Satz genauso wie „diese Kekse sind leider aus“. Aber gut, das ist ein anderes Thema. :-)

Ich bekomme eine Nachricht von einer Freundin in der steht: „Ich werde das jetzt durchziehen, ich werde mich trennen. Er macht mich nicht mehr glücklich“. Ernst genommen habe ich diese Nachricht nicht, weil schon zu oft gehört und gelesen. Jedoch hat sie sich damals tatsächlich nach 6 Jahren Beziehung, und mindestens zweimal im Monat „Ich kann nicht sagen ob ich das noch will“,  entschlossen zu gehen, obwohl sie es wahrscheinlich immer noch nicht weiß was sie wirklich will. An dieser Stelle muss ich auch gleich mal Fragen: Seit wann sind Entscheidungen über „ob“ oder nicht oder vielleicht doch so schwer geworden?

Wir denken die ganze Zeit, dass das Leben uns was schuldet …

Wir glauben immer das Leben und die Welt schuldet uns etwas, weil wir ja so „einzigartig“ und sehr sehr wichtig sind >zwinker< … Und das selbe glauben wir von unserem Partner, Freund , Ehemann und Lebensgefährten – er soll uns glücklich machen! Uns Dinge schenken die uns noch glücklicher machen weil wir es ja schließlich verdient haben!

In Wahrheit muss er aber erstmal gar nichts! Eine Beziehung soll etwas sein, was unser Leben noch schöner machen soll. Und vielleicht auch noch glücklicher, aber nicht glücklich. Denn kein Mensch hat die Pflicht, jemandem etwas zu schenken, was er selbst und alleine nicht schaffen kann!

Wenn Unzufriedenheit ein Dauerzustand ist, dann sucht man sich erst einmal jemanden der daran Schuld sein könnte. Das wir dabei bei uns selbst beginnen, wird natürlich umgangen. Sehr oft haben wir dabei unseren Partner im Visier, der nichts ahnend neben uns am Sofa sitzt. Wir Frauen denken angestrengt darüber nach, verbeißen uns in diesen Moment und sagen plötzlich „Früher war da aber mehr Romantik auf der Couch, Du interessierst Dich gar nicht mehr für mich … und Du bemühst Dich nicht mal mich glücklich zu machen!“

Das Problem an der ganzen Sache ist, dass wir das so glauben und das unser Partner in irgendeiner Weise irgendetwas tun muss.

Liebe ist aber keine Bringschuld!

Ich glaube das vergessen wir immer wieder. Liebe ist kein Vertrag, Liebe ist geben, aber nicht nehmen wollen! Liebe ist so wunderbar, weil sie selbstlos ist! Wir sind der Meinung, dass uns diese „Liebe“ zusteht, nicht nur weil wir es schön finden. Wir wollen jemanden der uns vergöttert, während wir selbst nur darauf warten, dass dieses passiert. Wir wünschen uns passive Bewunderung und wenn wir die nicht bekommen, suchen wir jemanden, der sie uns entgegenbringt … natürlich funktioniert das nur befristet!

Ich möchte dieses Verhalten nicht bewerten, ich weiß aber aus eigener Erfahrung, dass sehr sehr viele Frauen genauso ticken. Und ich spreche hier von Frauen und nicht von jungen Mädchen. So wie eben das Beispiel meiner Bekannten. Wir haben eine Vorstellung von der Liebe und springen von einer Vorstellung zur nächsten da nichts so ist wie wir es aus Kitsch-Romanen kennen. Bis wir irgendwann zu alt zum Springen sind und müssen dann, auf die vielen Chancen zurückblicken, die wir gekonnt ignoriert haben! Wir wollen zu viel und geben zu wenig. Wir sehen uns selbst als größtes Projekt und dabei fehlt uns die Zeit, auf andere einzugehen und deren Bedürfnisse zu erkennen.

Manches ist nicht dazu gemacht, einfach „einfach“ zu sein

Zwischenmenschliche Beziehungen, verbunden mit tiefen Gefühlen sind nun mal nicht einfach, sie sind das Komplizierteste was ich man/ich mir so vorstellen kann. Und genau da sehe ich das Problem. Denn alle denken von sich, sie sind besser als ihr Gegenüber. Und auf diesem Glaubenssatz basieren in der Zwischenzeit Beziehungen und auch Freundschaften. Wir möchten alle das die Ehe oder eine Beziehung Spaß macht und deswegen führen wir keine mehr. Den richtigen Spaß machen Beziehungen in den ersten 18 Monaten … da sind wir berauscht wie nach einer fantastischen Party! Wir können uns nichts und niemand anderen mehr vorstellen. Und dieses Gefühl ist in jungen Jahren genau dasselbe wie im fortgeschrittenen Alter.

Wird dieses Thema diskutiert, wird sehr gerne gesagt: „Früher war eben alles anders, es war eine andere Zeit, da gab es dieses Denken über die Liebe und Beziehung nicht …“. Schon möglich, aber nicht die Menschen waren anders, sondern die Werte! Es wird eben zum Problem, wenn alle Menschen bzw. Paare, vergnügungssüchtig und freiheitsliebend sind, es aber gemeinsam als Paar nicht sein können/dürfen, aber es „solo“ auch nicht auf die Reihe bekommen.

Es ist unser Leitmotiv geworden:

Alles muss einfach sein. Alles sollte Spaß machen. Aber es gibt nun mal Dinge die nicht dazu gemacht wurden, einfach „einfach“ zu sein und dazu gehören auch wir Menschen … als Paar und solo. Meine Passion ist auf jeden Fall ein glückliches und erfülltes Leben zu führen und daran wird sich auch nichts mehr ändern. Aber um dieses Leben zu führen und auch diesen Level zu halten, müssen wir viel tun!

Damit meine ich – wir dürfen nicht darauf warten oder noch besser erwarten, dass unser Partner den ganzen breiten Weg dazu ebnet und uns all die Dinge, die uns Spaß machen, in Koffern vor die Füße stellt und uns dadurch das Glück beschert das wir uns wünschen … 

Partnerschaft ist Arbeit. Das klingt sehr unromantisch, ist aber so und jeder der etwas anderes behauptet, ist nicht ehrlich! Zu wissen das wir das gewünschte Glück ausschließlich in und bei uns selbst finden werden, hilft uns dabei, eine Partnerschaft nicht als Bringschuld zu betrachten. Ich hatte mal ein schönes Beispiel dazu gelesen:

Eine Beziehung oder Ehe, muss gepflegt werden wie ein Rosengarten. Sie braucht unsere Zuwendung und Aufmerksamkeit. Es muß oft Unkraut gezupft werden … gedüngt und gegossen. Hin und wieder neue Rosen gepflanzt und auch andere entfernt werden, um das Resultat zu erhalten, wie man es nur aus Büchern kennt.

In diesem Sinne … Verlange nicht von Deinem Partner dass er Dich glücklich macht, denn das ist der beste Weg um unglücklich zu sein!

Ich wünsche Dir auf alle Fälle eine glückliche Zeit … ob zu zweit oder alleine! <3

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Heute möchte ich nochmal das Thema „Beziehung“ aufgreifen. Jedoch von einer anderen Seite als vielleicht erwartet wird. Und zwar den Wunsch zu haben in eine Beziehung einzusteigen, aber es aus irgendeinen Grund nicht zu schaffen. Dabei möchte ich dem Begriff „Trauma“ viel Platz schenken. Traumatische Erlebnisse und Bindungserfahrungen, hindern uns leider sehr oft eine normale oder besser gesagt, überhaupt eine Beziehung einzugehen.

Verletzungen aus früheren Beziehungen, haben eine große Macht in unserem Leben. Wir sind traumatisiert. Wie kann es überhaupt so weit kommen denkst Du Dir vielleicht? Nun ich glaube ja sagen zu können, dass ich prädestiniert bin um darüber zu schreiben. :D Das Hauptaugenmerk möchte ich aber in diesem Beitrag ausschließlich auf die Liebesbeziehungen legen. Kindheit, die Beziehung zu den Eltern usw. werden dieses mal zur Seite gepackt!

Was ist ein Trauma?

Das Wort Trauma wird sehr schnell in den Mund genommen. Die Aussage „Davon bin ich schon traumatisiert genug …“ wird eher als Spaß benutzt. Alles andere als witzig ist es für Betroffene. Manchmal werde ich gefragt ob ich „Trauma“ in kurzen Worten und ohne schnick schnack erklären kann.

Also, bei einem psychischen Trauma stellen Betroffene bei sich oft ganz ungewöhnliche Erlebnisweisen fest. Automatisch wiederkehrende Erinnerungsbilder, die auch Angst auslösen (können), sind präsent. Das Gefühl dabei ist, man denkt verrückt zu werden! Dabei handelt es sich um eine ganz normale Reaktion, auf die oft so abnormalen Situationen, die erlebt wurden. Die Auslöser solcher Erinnerungsbilder können Gerüche sein, eine Stimme oder Orte die besucht worden sind. Musik, aber auch ein Händedruck … Es gibt unzählige mögliche Auslöser. Je nachdem wie die Situation war die einen betroffenen Menschen traumatisiert hat.

Wie kommt es zu einem Trauma?

Zum Ersten kann es sein, dass wir uns Partner suchen oder gesucht haben, die unsere Nähe vermeiden. Oder wir kommen an Männer, die sich nicht in uns verlieben oder schon vergeben sind. Wir haben Partner die gefühllos scheinen, oder wir geraten an narzisstische Partner, die unser Leben vollkommen zerstört haben. Partner, die gelogen und betrogen haben oder möglicherweise auch zu sehr geklammert haben! Die Liste wäre auf jeden Fall noch ausbaufähig. All das hinterlässt Bindungsmuster, die es uns sehr schwer machen, normale Gefühle zu entwickeln. Wir sind traumatisiert.

Wir speichern diese traumatischen Erlebnisse in unserem Gedächtnis

Ich habe viele Jahre an meinen abgespeicherten Erlebnissen gearbeitet und ich weiß auch, dass ich damit noch nicht fertig bin. Man kann auch nicht erwarten, sein Gedächtnis, dass die Hälfte seines Lebens mit ungesunder Nahrung gefüttert wurde, in kurzer Zeit entgiftet werden kann. Ausschlaggebend ist auch die Allgemeinverfassung … sind wir gut drauf und positiv eingestellt … oder ist alles und jeder schlecht. Ich hatte immer wieder diese „miesen“ negativen Tage … war ich aber aus diesem Zustand wieder heraus, hatte ich  ganz andere Vorstellungen vom Leben und war auch wirklich zuversichtlich!

Traumatisierungen führen dazu, dass sie in unserem Alltag ein gedankliches Chaos hinterlassen. Ein ständiges Auf und Ab der Gefühle steht am Plan. Irgendwie sind immer zu wenig oder zu viel Gefühle an der Tagesordnung. Dieses Verhalten bringt leider sehr viel Unruhe ins Leben, gerade oder vor allem in zwischenmenschlichen Beziehungen! 

Emotionen sind schwer zu regulieren

Wenn Du mit Deinem Bindungsmuster zu kämpfen hast, deine Gefühle sich wie bei einer Achterbahnfahrt anfühlen, immer dann wenn Du jemanden kennen lernst, wirst Du zugeben dass Du unter ständiger Anspannung stehst. Es macht Dich wahrscheinlich auch müde … Du fühlst Dich erschöpft. Aber vor allem fühlt man sich nicht „richtig“. Ein Trauma macht es uns nicht gerade einfach, emotional ausgeglichen zu bleiben (sein). Das bedeutet, dass alles was von außen kommt, vor allem was mit Nähe zu tun hat, nur sehr schwer gefühlstechnisch zu regulieren ist! Man möchte zulassen, kann aber nicht. Die Angst darüber, wieder negative Erfahrungen machen zu müssen, ist sehr viel stärker als der Wunsch nach Nähe und Liebe.

Dazu fällt mir ein passender knackiger Satz ein, der perfekt passt: Glaube nicht alles was Du selber denkst! Nicht jedes Essen ist ungesund und es gibt auch nicht nur „saure Äpfel“ … Du verstehst sicher was ich damit sagen will. :-)

Ein Trauma ist ein hochintensives Ereignis – eine neue Partnerschaft ebenso

Das kann mir jede Betroffene bestätigen. Sich auf eine neue Partnerschaft einzulassen ebenso. Als ich meinen neuen Partner vor 3 Jahren kennenlernte, brachte mich der neue Zustand von „Ich will zu Dir, ich will bei Dir sein …“ schon vollkommen durcheinander. Alle Lampen leuchteten Rot in meinem traumatisierten System. :-)

Mein „System“ sagte mir nämlich … hey, ich weiß dass Du das möchtest, Du findest es schön begehrt zu werden … verwöhnt zu werden, aber diese Zustände hatten wir doch schon? Das ist nicht gut, lass es und zieh Dich zurück … es tut sonst weh, das wollen wir nicht mehr. 

Diese Begegnung triggerte immer wieder bei mir an und versetzte mich in ein Vermeidungsverhalten. An dieser Stelle muss ich ganz klar sagen: „Gut das es auch Männer gibt, die ohne aufdringlich zu werden, nicht locker lassen <3“ <lach>! Die andere Seite ist ganz banal. Wenn wir eine Partnerschaft eingehen möchten, müssen wir uns auch so fühlen! Wir brauchen einen ganz bestimmten Zugang zu uns selbst … zu unserer Sinnlichkeit, zu unserer Weiblichkeit. Zu all den Dingen, die in einer Beziehung eben wichtig sind und auf on geschaltet sind.

Wenn wir das jedoch nicht ausstrahlen, selbst nicht fühlen können, dann passiert etwas eigenartiges. Wir sitzen unter einer Käseglocke, die uns zwar erkennen lässt, aber für andere neutral erscheinen lässt. Das heißt auf gut Deutsch, für potentielle Partner erscheinen wir nicht auf dem Radar als mögliche Partnerin. Finde ich immer wieder aufs Neue beinahe magisch. :-) Bedeutet soviel wie: Bitte warten.

Nähe … ist sie für Dich nun angenehm oder würgt sie Dich?

Es gab Zeiten, da empfand ich zum Beispiel Nähe schrecklich unangenehm. Nähe war für mich ein Übergriff in mein Innerstes, das mir Schmerzen bereitete. Sobald es eine dieser Situationen gab, schaltete ich alles ab in mir. Mein System war auf null gedrosselt und ich fühle nichts mehr. Für eine Partnerschaft definitiv unbrauchbar! Der Stress war für mich schon immer programmiert. Ich habe mit vielen Frauen darüber geredet, die im gleichen Boot gesessen haben. Sie erzählten oft von dem Gefühl, mit der Welt nicht richtig verbunden zu sein. Getrennt durch ein Panzerglas. Ein sehr trauriges Bild, aber so sehr treffend.

Trauma Patientinnen haben es sehr schwer mit ihren Gefühlen, der Liebe und derAngst, die dahinter steckt, zu leben. Eine Liebesbeziehung muss neu erlernt werden! Dazu brauchen wir eine Hand die uns stützt. Der wir vertrauen können und die wir auch fühlen! Da nützt das Reden auf bestimmten Ebenen gar nichts, sondern wir müssen wieder lernen, wieder in Kontakt zu treten … erst einmal ohne Erwartungen. Und zwar so lange, bis das Panzerglas allmählich verschwindet!

Das Wichtigste zum Schluss

Tief verletzte und traumatisierte Frauen sind überempfindlich und sehr oft in ihrer Selbstliebe gestört! Dieses unsichere Selbstbewusstsein ist derart bedrohlich, dass diese inneren Ängste sich zum größten Feind von uns selbst entwickelt. Man stellt sich immer wieder selbst und auch den Partner in Frage, außerdem haben wir Schwierigkeiten zu vertrauen.

DU brauchst also sehr viel Verständnis für DICH und für DEINEN Partner und solltest das Ganze auch etwas distanzierter betrachten.  Sich Zeit schenken ist das A und O. Alte Muster müssen miteinander abgehandelt werden. Es muss reflektiert und genau hingesehen werden damit eine wunderbare Beziehung daraus werden kann … dass es funktioniert, weiß ich heute. <3

Einer meiner „liegt mir am Herzen“ Beiträge … wenn er Dir gefallen hat, darfst Du ihn mit Freude hinaustragen und teilen … Eine herzerfüllte Zeit mit ganz viel Liebe wünsche ich Dir.