Was wäre das Leben ohne Liebe, um sie am Leben zu halten muss man viel dafür tun, daran arbeiten. Wie stärkt man die Partnerschaft und führt eine wirklich glückliche Beziehung.
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Pech in der Liebe  … Pech im Leben … so wird es gerne gesehen. Wenn es in der Liebe einfach nicht klappen will, suchen wir bittend nach einem Allheilmittel. Auch der Glaube, sich einfach und ganz genau an Ratgeber und Regeln zu halten, um den erhofften Erfolg in der Liebe und im Leben herbeizuzaubern, ist doch nur ein Alibi. Wäre nämlich die Liebe bloß ein Spiel mit Regeln, dann gäbe es wohl auch keine Singles! Du, ich, wir sind Menschen und durch unsere Individualität, werden wir auch den (richtigen) Partner finden … mit Pech hat das also wenig zu tun.

Ich habe eine Freundin, nein ich habe einige Freundinnen hübsche, intelligente und geerdete Frauen das sind sie. Die meisten davon sind Single und ich glaubte sicher zu sein, daß sie sich in der Solo-Position richtig wohlfühlen. Bis zu jenem Abend, an dem ich bemerkte das ich falsch lag. Das Thema Partnerschaft, Liebe und das Leben selbst, ist jedes Mal ein Thema, wenn wir uns sehen.

Ich habe einfach immer Pech … in der Liebe und im Leben

„Der Grund weshalb ich Single bin und auch bleiben will ist, ich möchte nicht jedes Mal leiden, wenn es vorbei ist!“ „Porzellan kann man schließlich auch nicht endlos kleben irgendwann ist der Punkt da und da ist das Teil kaputt  genauso ist es mit meinem Herzen.“ >Trauermine<

SIE hatte wieder jemanden kennengelernt. Kein Wunder, sie ist eine tolle Frau und trotzdem wurde sie wieder verarscht und enttäuscht. Nur soviel dazu. Ich habe die Erlaubnis bekommen, diesen Smalltalk als Grundlage für diesen Artikel zu nehmen. Danke Du Liebe <3 Wiedermal eine Thematik, die viele Frauen blind lesen könnten!

Nun frage ich Dich: Sind Dir solche Situationen auch bekannt? Ziehst Du auch immer wieder die A-Karte und fühlst Dich benachteiligt? Du ziehst ständig den Kürzeren und greifst immer wieder ins faulige Obst, was Männer betrifft?

Würde ich fragen, ob Du das ändern möchtest, würde sicher keine Frau mit NEIN antworten!? Es zu ändern ist gar nicht so schwer … nur die Wahrheit, die dahinter liegt, ist etwas unbequem. Ich habe mich erinnert, als ich an derselben Kreuzung stand. Immer und immer wieder. Verletzt und gebeutelt, mit einem gebrochenen Herz stand ich da, das nicht mehr zu reparieren war und einem Gefühl in der Tasche,  das Pech gepachtet zu haben.

Wir halten an Geschichten fest, die manchmal nicht ganz der Wahrheit entsprechen

Selbstverständlich kommt diese Einsicht immer erst hinterher und auch nur dann, wenn man wirklich ehrlich zu sich ist! Ich habe mir mit dieser Unwahrheit sehr viel Zeit gestohlen und mir eine Zeit lang meine Zukunft verbaut. Warum? Weil unsere Erinnerungen  sehr oft Geschichten sind, die wir uns erzählen … darüber wie es mal war. Sie stecken voller Bewertungen und Urteilen … manchmal sind diese Erinnerungen auch lückenhaft. Wir Frauen tendieren nämlich gerne dazu, gewisse Dinge zu übersehen, die nicht ins Bild passen.

Ein (mein) Beispiel: Dein Partner hat Dich vor einiger Zeit verlassen. Er war unfair, hat Dich belogen und betrogen. Es ist etwas völlig normal, dass man sich selbst und seinem Umfeld die Geschichte so erzählt, dass man das Opfer des Partners geworden ist … „wie kann ER nur“!

Ich weiß Du malst jetzt kopfschüttelnd ein Fragezeichen in die Luft. Aber aus einer anderen Perspektive und mit genug Abstand könnte man auch etwas anderes sehen. Und das habe ich auch getan … nach dem mein Kopf und meine Gedanken nicht mehr voll Selbstmitleid und Wut waren!

Kaum ein Verlassener gesteht sich ein, daß seine Eifersucht, seine Anhänglichkeit, oft auch Unaufmerksamkeit und Ignoranz, oder seine Bedürftigkeit und was weiß der Teufel noch alles, dazu geführt haben kann, dass der (Ex)Partner keine Liebe mehr empfinden konnte. Den Wunsch nicht mehr verspürte zu bleiben. Hältst Du das für möglich? Sei mal ehrlich. >zwinker<

Der Glaube richtig zu handeln …

Jeder Mensch tut das, was er in der gegeben Situation für richtig hält! Natürlich passiert es dann, dass außer der betroffenen Person diese Handlung niemand gut findet. Wir haben die Wahl, uns mit solchen Menschen zu umgeben oder sie zu „umgehen“. Wir Frauen meinen sehr oft, dass wir Männer ändern könnten. Bis zu einem gewissen Grad wird es auch möglich sein, Kompromisse sollten wir immer schließen, ja … aber  tiefliegende negative Wesenszüge zu ändern, nein. Das weiß ich mit Garantie, soviel Liebe und Geduld kann keine Frau aufbringen!

Ich hielt an einem Bild eines Mannes fest, das ich mir erträumt hatte. Ich war fest der Meinung, dass dieser Mensch so sein bzw. so werden könnte, wenn er sich bemühen würde und wenn ich ihn mit meiner Liebe unterstütze. Der Anfang lief immer gut … bis das Kartenhaus irgendwann zusammen brach. Danach war ich enttäuscht von „ihm“ … von mir, weil mein Plan nicht aufging.

Das „gut“ und „böse“ Spiel

Dieses Spiel ist eine Falle … denn wenn uns so etwas passiert, und das kommt öfter vor als Du glaubst, ist es natürlich sehr verführerisch, die Geschichte so zu erzählen, dass wir selbst die „Gute“ sind und der andere automatisch der „Böse“. Ganz egal wie wir es drehen … wir sind immer „Opfer“. Das blöde an der „Opferrolle“ ist nur, dass wir uns immer klein, ohnmächtig und handlungsunfähig fühlen … und DAS meinte ich ganz zu Beginn, als ich sagte, dass ich mir dadurch viel Zeit selbst stahl und meine Zukunft „verbaute“.

Die Folgen sind: wir bleiben misstrauisch und bedürftig, denn der andere ist der potentielle „Böse“. Wir sehnen uns natürlich weiter nach Liebe und nach Anerkennung, die wir aber nicht bekommen, weil wir NICHTS tun um das auszulösen! Mit anderen Worten, wir bleiben arm und klein. Ohne es zu bemerken, benehmen wir uns auch so.

Es ist also kein Wunder wenn wir immer wieder „Täter“ finden, die uns bestätigen was wir sowieso die ganze Zeit denken und zu wissen glauben … wir haben Pech und sind Opfer.

Wenn wir beginnen, immer wieder die selbe Geschichte zu erzählen, dass wir „arm“ sind und ständig in allen Lebenslagen Pech haben, dann ziehen wir diese Negativität unbewusst an. Das Universum spielt da seine Rolle wirklich blendend gut!

Ich weiß aus eigener Erfahrung, es ist nicht leicht aus diesen Gedankenschleifen auszusteigen … die Geschichten über unsere Beziehungen und über unser Leben allgemein richtig zu erkennen! Pech in der Liebe oder im Leben ist nicht einfach „Pech“. Es ist immer auch ein Stück „Selbstgemachtes“ dabei.

Dadurch erkennen wir, dass Einzelnes zu Einzelnem und Gesamtes zu Gesamten passen muss! Wenn die Geschichten zweier Menschen zusammenpassen, erhöht das auch die Chance, dass man gemeinsam eine spannende Geschichte schreiben kann. Eine Geschichte, die wahr wird. <3

Mit mehr Achtsamkeit und Selbstreflexion aber vor allem mehr Ehrlichkeit zu uns selbst, wird uns das bestimmt leichter fallen. Danke für Deinen Besuch. Eine glückliche Zeit und alles liebe.

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Frauen und Partnersuche. Wem von uns ist dieses Kapitel nicht bekannt. Es trifft nicht nur die ganz jungen Frauen. Viel komplizierter wird es, wenn man sich als Frau, die gut geerdet im Leben steht, entschließt, das Leben doch zu zweit zu durchschreiten! Alte Wunden sind verheilt und wir sind offen für Neues. Sehr häufig höre ich dann immer wieder die Aussage “ Ich habe kein Problem, Männer kennenzulernen, aber es sind immer die Falschen.“

Auch wenn es schon länger her ist, weil ich jetzt endlich angekommen bin, ICH habe das selbst früher auch immer wieder erlebt. Für eine Affäre einen Mann zu finden, war wahrlich kein Akt – aber wenn ich mehr wollte als nur Spaß zwischen den Bettdecken, wurde es schwierig. Oder aber, ich traf Männer, die total fürsorglich und romantisch waren, mit denen ich mich aber nach 3 Wochen unsagbar langweilte … Kennst Du? Dann ist dieser Beitrag genau der Richtige für Dich. :D

Die „Partnersuche“ ist (war noch nie) einfach

Eine Beziehung zwischen zwei Menschen besteht ja immer aus Aktion und Reaktion, aus einem Signal und dessen Erwiderung! Ich habe in schon so vielen Beziehungen Menschen beobachtet, die sich mit total unterschiedlichen Partnern ganz unterschiedlich verhalten haben. Beispiel: (Namen habe ich geändert)

Bernd – er war ein klassischer „Herumtreiber“:

Tina, seine Freundin, war nicht unattraktiv, aber sie war sehr eifersüchtig und ihr Lebensinhalt war ausschließlich Bernd. Sie hatte sonst kaum andere Interessen. Für den gemeinsamen Freundeskreis war Tina auch nie mehr als „Bernds Freundin“. Niemand wusste so recht, was Bernd an ihr fand. Bei einem Gespräch sagte er dann mal, dass Tina eine Frau ist, um die „Mann“ sich halt keine Sorgen machen muss. Weil sie eben ausschließlich Augen für ihn hatte, immer treu und zuverlässig ist! Bernd hatte allerdings sein Augen überall und nicht nur seine Augen wohlgemerkt!

So etwas zu beobachten und zu hören, fand ich so schlimm, dass ich für Bernd keine Wertschätzung mehr übrig hatte. Bis ich aber irgendwann bemerkte, dass Tina einen großen Anteil daran hatte, weil sie gar nichts anderes sein wollte, als „die Frau neben Bernd“. Sie hatte wenig Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl … Sie band sich an Bernds Bein und verschloß ihre Augen vor allem was nicht zu und in ihre Welt passte! Dafür machte sie aber Bernd regelmäßig ein Konzert, wenn er sie nicht so beachtete wie sie es gerne gehabt hätte. Bei Bernd führte dieses Verhalten dazu, dass er darauf achtete, dass sie Tina nicht bemerkte, wenn er sich anderswo umschaute …

Ich weiß nicht mehr wie lange es dauerte bis Tina „abgestellt“ wurde. Karin war eine charakterstarke, willensstarke und selbstbewusste Frau. Sie wusste was sie im Leben wollte, unter anderem auch Bernd! Karin wusste was sie wollte und zeigte auch dass sie es wert war. Und Bernd war es bewusst, dass er seinen Lebenswandel ändern musste, wenn er sie haben wollte! Karin verstand es einfach Bernd mit ihrer Charakterstärke zu faszinieren und ihm aber auch gleichzeitig ein Gefühl von Verbindlichkeit zu schenken. In ihr beider Leben kamen neue Spielregeln und das ohne Beschwerden! Und so viel mir bekannt sind sie inzwischen eine kleine und glückliche Familie. <3

Warum habe ich dieses Beispiel erwähnt?

Weil ich der Meinung bin, dass der „falsche“ Mann vielleicht genau der Richtige ist – nur leider für eine andere Frau, andere Bedürfnisse oder für einen anderen Zeitpunkt!

Es gehören immer zwei dazu …

Dieser Spruch stimmt tatsächlich! Es sind im Grunde nicht immer die Falschen, die uns über den Weg rennen. Wir haben sie vermutlich mit den falschen Signalen angezogen und deshalb erfüllen sie nicht das, was wir uns eigentlich wünschen. Kein Mann und keine Frau ist alleine für irgend etwas schuldig … es gehören immer zwei dazu. Wir selbst sind es, die den anderen mit unserem Verhalten ermutigen.

  • Ein Mann, der sich eine Familie wünscht, ist nur dann eine Nervensäge, wenn Du plötzlich Deine Meinung über Familienplanung geändert hast.
  • Einer der nicht treu sein kann, kann mit Sicherheit ein toller Zuhörer und amüsanter Gesprächspartner sein – trotzdem will er auch mit anderen seinen Spaß haben ( das wird sich auch nicht ändern).
  • Ein Mann der Dich nicht gut behandelt, der kann das nur deswegen, weil Du ihn lässt.

Ärgere Dich nicht darüber. Betrachte Dich, und Deine Signale, die Du ausstrahlst.

Wir passen uns alle an Gegebenheiten an

Das beste Beispiel sind kleine Menschen, wie ich sie immer nenne. Sie testen ihre Grenzen regelmäßig aus und wenn sie damit erfolgreich sind, werden diese „ausgebaut“. :-) Stück für Stück wagen sie sich vor und probieren wie weit sie  gehen können! 

„Wenn ich mich jetzt laut schreiend auf den Boden werfe, bekomm ich dann mein Eis?“ Wenn ja, wie lange muss ich wohl brüllen, bis sie nachgibt?

Nichts anderes ist es mit den „großen“ erwachsenen Menschen. Es kommt darauf an wie man sich kennenlernt und wie man uns wahrnimmt. Und genauso werden sie uns in ihr Weltbild eingliedern und mit uns umgehen. Wir Menschen bekommen stets einen ersten Eindruck voneinander, der sich in ganz wenigen Details und Infos festmacht. Und von diesem ersten Eindruck, schließen wir auf die Persönlichkeit und verhalten uns auch dementsprechend!

Dabei ist eine Sache aber ganz wichtig, wie gehen wir mit uns selbst um? Wie wir uns behandeln ist die Vorlage für alle anderen, wie wir behandelt werden möchten.

Männer haben sehr gute Sensoren für Gelegenheiten!

Die meisten Männer, auch wenn sie sich eine liebevolle Beziehung wünschen, würden eine Gelegenheit für „Casual Sex“ – also ein saloppes legeres Sexerlebnis, wahrnehmen, wenn es sich denn anbietet. Die meisten … nicht alle! Und es gibt Frauen mit denen sie einfach Sex haben möchten und es gibt Frauen, die auch als Partnerin in Frage kommen.

All das hat damit zu tun, ob wir sie mit sexueller Energie „ködern“ oder mit den Herzen! Es ist wahrhaftig so! Ja, und diese Männer, die vielleicht immer die Falschen sind, könnten auch durchaus die Richtigen sein, wenn wir ihnen etwas anderes noch zusätzlich anbieten würden!

Nach meiner Erfahrung gibt es da so einen „Knackpunkt“. Wenn wir von unserer Persönlichkeit, unseren Qualitäten als Partnerin nicht überzeugt sind, wenn wir die geheimen Sehnsüchte eines Mannes nicht kennen und wissen, dann werden wir auch niemals anbieten können, was den Wunsch nach Partnerschaft und vor allem Verbindlichkeit mit uns auslöst!

Also … was wollen wir?

Ich bin mir zu 100% sicher, wenn Du einen Partner fürs Leben suchst, wirst Du ihn mit Sicherheit nicht nachts in irgendwelchen Clubs finden, indem Du wie wild flirtest. Maximal wird es Dir gelingen, mit einem aussichtslosen Treffer nach Hause zu gehen, um seine sexuellen Qualitäten auszutesten. Okay, warum nicht.

Aber es ist auch amtlich, dass jeder Mann davon ausgeht, dass Du Dich allen Männern gegenüber gleich verhältst. Was also bist Du, wenn er Dich so flasht, dass Du gleich mit ihm ins Bett gehst? NEIN … verliebt bist Du mit Sicherheit nicht!  Keine Frau, die etwas von sich hält und einen Partner fürs Leben möchte, verhält sich so! Ich sag Dir was Du bist: Du bist in diesem Fall kein „Material“ für die Liebe, sondern ein reines Abenteuer. 

Wenn Du Abwechslung und Sex der Superlative möchtest, ist das vollkommen okay, aber hör für eine Weile auf, die Augen offen zu halten nach dem Mann Deines Lebens. Genieße Deinen Wunsch nach sexueller Erfüllung – Du wirst sie bekommen, wenn Du dafür offen bist! Die Männer werden verrückt nach Dir sein. Vor allem dann, wenn Du von Anfang an klar machst, dass Du NUR Sex und eine nette Zeit haben möchtest.

Männer nur für Sex zu finden ist etwas sehr einfaches. Männer werden dafür auch einiges bieten. Nur mache nicht den Fehler und verwechsle das mit verliebt sein! Aus Erfahrung weiß ich nur zu gut, solltest Du Dich im Nachhinein in solch einen dieser Männer verlieben … hast Du meistens ganz schlechte Karten. Warum? Weil Du dann schon in eine ganz besondere Schublade gepackt worden bist, nämlich: „Guter Sex ohne Folgen“ … und da kommst Du ganz schwer wieder heraus.

Es funktioniert so nicht: Es sind eben nicht immer die „falschen“ Männer (oder auch Frauen) … es sind meistens die falschen Annahmen, und die falschen Verhaltensweisen und damit wird man immer in total verrückten Beziehungskonstellationen landen …

Aber wie geht es nun, fragst Du Dich?

Also, ich bin ja keine Paarberaterin oder Dating-Expertin, aber ich hab sie ALLE studiert >laut lach<! Meinen Erfahrungen zufolge UND ich habe natürlich nachgefragt, möchte ein Mann seine Frau fürs Leben kennenlernen, indem er sie beobachten, erobern muss – weil SIE es wert ist. Sie hat Selbstvertrauen, sie weiß was sie möchte und lässt ihn etwas für sie tun …

SIE lässt nicht sofort alles stehen und liegen für ein „bisschen“ Aufmerksamkeit! Das Gefühl des zusammenpassens, spielt sich nicht (nur) unter der Körpermitte, sondern vor allem im Herz und Kopf, ab. Was hilft Dir ein Mann, den Du nur mit Tricks, Spielchen und Täuschungen bei Dir halten kannst?

Wenn Du Unverbindlichkeit versprichst und dann doch Verbindlichkeit wünscht, wird das immer ein Schuss nach hinten sein … glaub mir! Und genauso sind es nämlich dann immer die „Falschen“! Nicht weil sie nicht ehrlich sind, sondern weil DU es nicht bist.

„Aua …!“ Ja ich weiß. Mir hat diese Gewissheit auch weh getan. :D Ich kann Dir wirklich raten, werde Dir klar darüber, was Du wirklich willst und wer Du sein möchtest. Mein Leben verlief in unterschiedlichen Phasen. Einmal brauchte ich mehr Freiheit, und dann sehnte ich mich nach Geborgenheit und einer stabilen Partnerschaft. Ich war mir gar nie bewusst, was mich dabei so beeinflusst hat!

Ich weiß auch das Beides sein darf. Was ich aber noch weiß ist, dass Paket „All-in“ wird schwierig bis unmöglich werden und schwer zu finden sein. Steige doch mal aus Dir heraus und betrachte Dich und Dein Denken … und dann beginne neu. Spannend bleibt es allemal! <3

Oh „Frau“ … ich könnte darüber 100 Seiten schreiben, vielleicht mach ich das auch irgendwann. Aber jetzt wünsche ich Dir viel Erfolg und Natürlichkeit bei allem was Du vorhast! :-)
Bis ganz bald.

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Über Liebe zu schreiben macht mir immer Spaß, denn es gibt kaum ein Gespräch, dass dieses Thema nicht wenigstens im Ansatz streift. Unmengen an Ratgeber und Apps helfen dabei, endlich den Partner fürs Leben zu finden. Über die Liebe gibt es jede Menge zu lesen und der Gesprächsstoff darüber scheint nie zu Ende zu gehen. Ich glaube das war schon immer so, doch manchmal wird es mir etwas zu viel … zu dick aufgetragen erscheinen mir so manche „Liebesschwüre“ und in mir stellt sich dann die Frage: Hält das alles auch dann noch stand, wenn der Alltag eingekehrt ist?

Ich erlebe sehr oft, wie sich Singlefrauen über eine Langzeitbeziehung äußern. „Oh Gott wie romantisch und schön, das will ich auch! Natürlich ist Liebe etwas wunderbar Schönes, aber sie kommt nicht von alleine in die Tür gestolpert und vor allem – sie bleibt auch nicht ohne Mühe! Liebe findest Du nicht im Wühlregal, Liebe ist keine Schnäppchenjagd, zum Leidwesen vieler Frauen und natürlich auch Männer versteht sich! >lach<

Liebe ist keinesfalls selbstverständlich

Ich geh mal ein ganzes Stück zurück … Mit dem Wort LIEBE konnte ich als Kind und als heranwachsende Frau wenig anfangen. Zwar habe ich gelegentlich gehört, dass man (Mann) mich lieb hat, aber gut, wenn das Liebe sein sollte, dann wird darüber zu viel Wind gemacht. Das dachte ich mir ständig. Trotzdem entwickelte ich mich im Laufe der Jahre zu einer Frau, die ein unbändiges Bedürfnis nach Liebe und Geborgenheit hatte! Ich war auf der Suche nach einem Gefühl, dass ich nicht kannte …

Mein Bedürfnis nach Geborgenheit und Liebe blieb viele Jahre unerfüllt. Ich rutschte von einer Liebelei in die nächste. Jedes mal euphorisch sah ich mich auf der rosa Wolke sitzen, bis ich wenig später wieder auf den harten Boden der Tatsachen landete. Nach so vielen schmerzhaften Bruchlandungen, entschied ich mich die Suche nach Liebe zu begraben.

Leider konnte ich mein Herz nicht ins Klo spülen, denn es kam mir so oft in die Quere. Immer mit dem selben Ergebnis, ich litt an den unerwiderten Gefühlen. Es dauerte so unendlich lange bis sich die Liebe mit einem anderen Gesicht zu mir gesellte. Ganz langsam ließ ich diese Gefühle wieder zu. Ich zögerte lange denn ich hatte Angst vor etwas das ich nicht kannte.

Liebe zu erhalten, sei es von Deinem  Kind oder von einem Partner, ist für mich nicht selbstverständlich! Ich kenne den Wert und die Geschichten, die dahinter verborgen sind. Heute ist Liebe für mich etwas wunderbares, unverzichtbares und natürliches geworden, dieses Gefühl wartete aber auch nicht im Laden auf mich … es war Arbeit bis heute.

Was ist Liebe wert?

Gerade in unserer schnelllebigen Zeit ist es nicht einfach einem Partner zu begegnen und schon gar nicht wenn man mit diesem Menschen den Rest seines Lebens zusammen bleiben möchte. Noch schwieriger wird es für uns Frauen wenn wir jenseits der vierzig sind >lach<. Ich selbst war 52 Jahre als mich dieses, so fremde „Liebesgefühl“ in den Arm genommen hat! Was es auch noch sehr schwer macht ist, dass wir ständig versuchen an uns und anderen Menschen herum zu optimieren bis wir uns endlich auf eine gemeinsame Achterbahnfahrt einlassen.

Sich einem Menschen hinzugeben, heißt auch eine gewisse Verantwortung einzugehen. Verantwortung für den anderen mit all seinen Gefühlen und Bedürfnissen und natürlich für das gemeinsame Leben. Man sollte sich dazu verpflichtet fühlen, für einander da zu sein und sich gegenseitig respektieren … auch dann wenn man nicht der selben Meinung ist! Und dieses wird öfter vorkommen als man denkt …

Schätzen wir denn noch die Anwesenheit unseres Liebsten?

Für mich ganz klare Antwort: JA … für mich ist es auch noch nach Jahren etwas Besonderes! Ich kenne aber auch andere Paarbeziehungen. Je länger man mit einem Menschen zusammen ist, umso selbstverständlicher wird seine Anwesenheit. Viele Paare schrauben die ständigen Anforderungen und Erwartungen an den anderen immer höher. Frauen entwickeln sich zu, verzeiht mir, „Meckerziegen“, wenn die Erwartungen nicht erfüllt werden. Und das, obwohl sie es sich eigentlich vorgenommen haben, niemals so zu werden. :D Da hilft es vielleicht sich daran zu erinnern, dass niemand perfekt ist  … wir nicht und unser Partner auch nicht … niemand!

Liebe ist wirkliche Arbeit, Liebe gibt es nicht fix fertig und günstig im Wühlregal. Es ist Arbeit … jeden Tag auf das Neue. Es gibt so viele Herausforderungen, die man gemeinsam als Paar zu bewerkstelligen hat. Unser Leben schmeisst uns immer wieder Steine vor die Füße, damit es ja nicht zu einfach wird. Ich bewundere Paare, die selbst nach 30 , 40 oder noch mehr Jahren noch immer zusammen sind!

Die mit Krankheiten zu kämpfen hatten, die mit schwieriger Kindererziehung, Job und den sonst noch so üblichen Kleinigkeiten zu kämpfen hatten. Manche Verluste hinnehmen mussten und mit harten Zeiten zu kämpfen hatten. Hut ab vor solchen Paaren, die es schaffen all dem standzuhalten und ihr Versprechen ernst meinen und auch halten wenn es heißt: „In guten und in schlechten Zeiten …“

Die Belohnung dafür bleibt nicht aus

Ich weiß, dass diese Paare belohnt werden. Nämlich mit einem Vertrauen, einer Innigkeit und der Bedingungslosigkeit wie man sie nur in der echten Liebe erfahren kann! Es ist ein wunderbares Gefühl bei genau diesem Menschen zu landen, der es wert war/ist, all die Unebenheiten der gemeinsamen Zeit auf sich zu nehmen. Bei dem Menschen zu sein, mit dem wir mehr Gemeinsamkeiten als Unterschiede feststellen dürfen und der einem blind vertraut. Der Mensch der einen so nimmt wie wir sind … auch an den schlechten Tagen. Jeden Tag. Das ist die Liebe wert. <3

„Die Summe unseres Lebens sind die Stunden, in denen wir liebten …

Wilhelm Busch

Nun, wer bereit ist tagtäglich an die Liebe zu glauben und auch mit und an ihr zu arbeiten … ist bereit dieses Gefühl erleben zu können und was würde besser passen im Monat Mai wie … LOVE IS IN THE AIR ihr Lieben!
Eine liebevolle Zeit, wunderbare Momente und vielleicht auch eine neue Liebe >zwinker<? DAS wünsche ich Dir!

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Wieder mal packt es mich über die Rolle der Frau zu schreiben. Bezogen auf Männer. Männer, die sich Überdurchschnittliches erwarten, sich aber selbst höchstens zum Durchschnitt zählen können. Die Idee dazu entstand natürlich, wie kann es anders sein, in einer Frauenrunde. Leider gibt es ja noch immer viele Frauen, die um jeden Preis versuchen, der eingefahrenen Vorstellung der von Männern dominierten Kultur gerecht zu werden. Es gibt ja so eine Lüge, die umgeht und besagt, dass wir nur als  „Traumfrau“ den richtigen Partner finden können! Jeder ist zwar der Meinung, dass solche Mythen keinen Platz mehr in unserer Gesellschaft haben. Doch trotz allem stimmt es, und zwar meiner Meinung mehr als je zuvor, dass strenge Auflagen geschaffen werden, die besagen wie eine Frau sein soll.

Auch wenn das immer oberflächlich klingt: Das Aussehen ist das Erste das wir wahrnehmen, wenn wir jemanden begegnen. Daraus wird dann die Meinung gebildet. Das optische Erscheinungsbild sagt viel darüber aus, wie selbstbewusst eine Frau ist (ebenso gilt es für Männer) und wie sie tickt. Im Gespräch mit vielen tollen Frauen, ist dabei dieser Artikel entstanden. :D

Die ideale Frau …

Es gibt noch genug Männer, die uns Frauen danach beurteilen, wie nützlich wir ihnen sein können. Das war ja schon immer so, aber heute ist dieses Verhalten wesentlich unterschwelliger und auch sehr schwer erkennbar geworden! Schon aus Erzählungen meiner Mutter und Großmutter weiß ich, dass die Frau die Herrin der häuslichen Welt war. Es war ihre Aufgabe sicherzustellen, dass alles im Haus glatt lief, einen strammen und gesunden Nachwuchs groß zog und am Abend die Pantoffel für den Göttergatten warm stellte …

Das war mal so. Heute braucht die Welt, vor allem die Welt der Männer, keine Frauen mehr, die sich ausschließlich diesen Aufgaben hingibt und den ganzen Tag im Haus eingeschlossen lebt! Männer brauchen und wünschen sich Frauen, die es zu etwas bringen, selber Geld verdienen, gebildet und schön sind. Denn das ist nützlich für jeden Mann, der in der modernen Gesellschaft lebt. Wie sehen sie nun aus diese „Merkmale“ und „Spezial-Effekte“ der idealen Frau?       

  • Intelligent muss sie sein und gut erzogen. Es geht auf keinen Fall, dass sie etwas macht, was vor seinen Freunden einen schlechten Eindruck abgibt. Sie sollte auch keine Expertin für alles sein! Die Expertenrolle gehört ausschließlich den Männern. #räusper
  • Sehr viel Verständniss soll sie mitbringen. Fußballspiele sind wichtig … reden kann man später, irgendwann. Wenn es geht, bitte nicht zu viele Fragen stellen. Der Mann kommt ja immer wieder nach Hause, auch wenn ein wenig zeitverzögert!
  • Eifersucht ist tabu! Auch dann wenn sie angebracht ist. Ist ja alles nur Einbildung. :-)
  • Ein sexuelles Highlight wäre natürlich gut. Prüde Frauen sind ja schon seit Jahrzehnten ausgestorben und absolut nicht in Mode. Der Traumgedanke, eine aktive männerverschlingende Nymhe, die von ihrem Mann besessen ist :-) … so sollte sie sein.
  • Ja und natürlich muss sie schön sein! Also schön in Form von Modelmaßen. Eine schöne Frau mit Haaren bis zum Popo, Körbchen Größe Doppel D (mindestens) und ein wohlgeformtes Hinterteil.

Zurück in die Wirklichkeit …

Vielleicht hast Du solche Wünsche mancher Männer, ja schon mal selbst aufgeschnappt. Männerrunden sind nicht immer schalldicht! Sehr oft werden diese „Forderungen“ von  Männern ausgesprochen, die den ganzen Tag träumen, nichts zu tun haben und sich definitiv „überschätzen“ . Sicherlich gibt es diese oben angeführten Ideal-Wunsch-Frauen … jedenfalls existieren sie in der Welt der Unterhaltung und der Werbung. Im wahren Leben sind sie allerdings nicht immer so einfach zu finden, auch wenn es viele Frauen gibt, die diesem verzerrten Ideal unbedingt näher kommen möchten.

Frauen, die nicht aus der Werbung „hüpfen“, wollen nicht geliebt werden, weil sie „gute Ware“ sind. Sie wollen schon gar nicht gezwungen werden, etwas zu sein, was andere gerne möchten. Echte Frauen wissen was sie möchten und protestieren gegen das, was unfair ist. Sie wollen verstanden werden und wünschen sich das andere ihre Schwächen akzeptieren. Sie möchten mit Liebe, Zärtlichkeit und Respekt geliebt werden … so wie auch sie fähig sind, andere zu lieben. Sie wollen sich geschätzt fühlen und nicht zur Schau gestellt oder gar nur benutzt werden …

Jaaa, dass Klischee besteht leider immer noch, Männer brauchen nur ein paar Brüste und einen „Knackpo“ zum Glücklich sein. Das ist fürs Erste manchmal auch ganz förderlich, jedoch mit Sicherheit keine Garantie für eine langlebige, erfüllende Beziehung!

Die perfekte Mischung

Es ist uns schon klar, dass kein Mann eine rülpsende, ungepflegte Frau an seiner Seite haben möchte, die nach dem Sex vielleicht auch noch aufsteht und sagt: „Give me five …“ und einen tiefen Schluck aus der Flasche macht, die neben dem Bett wohnt … DAS hat möglicherweise in Filmen einen erotischen Touch … aber in der Wirklichkeit denke ich nicht so ganz.

Aber wenn eine Frau es schafft, zugleich Freundin und „Kumpel“ zu sein, dann ist es eine sehr gute Mischung und sie ist nahe daran den Traumfrau – Status zu haben.

Ja also wenn wir nach diesen fantastischen Abend zusammenfassen müssten, würde folgendes dabei heraus kommen:

Selbstbewusst, intelligent, tiefenentspannt mit Herz und Schnauze. Ab und zu mal eine kleine Überraschung parat und ganz viel Authentizität  … fertig ist sie, die (Traum)Frau. Wo liegt also das Problem? Hey … hier sind wir und viele davon sind auch bereit, erobert zu werden. <3

Es ist das wohl größte Rätsel, dem wir Frauen uns gegenüber sehen. Was wollen Männer eigentlich? Welche Frau bringt sie dazu sich endlich (dauerhaft) niederzulassen um zu bleiben … Unsere Feststellungen kannst Du ja hier nachlesen, wenn Du aber anderer Meinung und Ansicht bist, lasse gerne einen Kommentar hier … wir sind dankbar und neugierig zugleich. :D

Bis dahin, nur das Beste und viel Spaß in Deinem Leben … und zwar genauso wie Du bist … Traumhaft!

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Können wir einen Menschen loslassen, den wir lieben und wir eigentlich gar nicht loslassen wollen? Es gibt jede Menge Gründe sich von Menschen zu trennen bzw. sie loslassen müssen. Zum einen weil sie nicht mehr unter uns sind oder weil sie uns nicht mehr gut tun oder uns sogar ablehnen. In diesem Beitrag möchte ich aber besonders auf das LOSLASSEN des Expartners eingehen. Ich weiß wie schwer es vielen Frauen fällt, nach einer Trennung wieder ins Lot zu kommen und aus dem tiefen Loch, in das sie gefallen sind, wieder aufzusteigen.

Eine Beziehung zu haben, in der sich zwei Menschen lieben ohne dabei irgendwelche Hintergedanken zu haben, ist mit Sicherheit eines der schönsten Gefühle die es gibt! Das muss ich gleich mal klar stellen. Aber zwischen Liebe und Abhängigkeit (klammern)  gibt es einen großen Unterschied. Diesen wichtigen und entscheidenden Punkt vergessen aber viele. Manchmal ist das Loslassen für uns „gesünder“ und es macht einfach mehr Sinn Vergangenes in der Vergangenheit zu lassen.

Loslassen – freigeben, bedeutet für viele zu Beginn Verlust

Ist die Beziehung erst mal vorbei, wollen es viele Frauen nicht wahr haben. Wenn ich an meine Szenarien zurück denke, fällt mir immer ein spezieller Gedanke ein, nämlich „Ich werde nie wieder so einem Mann begegnen … ER wäre es gewesen“. Ich war so fixiert und konnte mir niemand anderes vorstellen. Das ich dabei mein eigenes Leben dadurch verloren habe, war mir nicht bewusst.

Wenn alles „vorbei“ ist bricht tatsächlich eine Welt zusammen. Dabei bilden sich Muster und Symptome, die negativ auf uns einwirken … sie sabotieren unser Leben und macht alles noch komplizierter. Was mir dabei immer wieder auffällt, wenn Frauen extrem „klammern“ und ihren Partner nicht loslassen können ist:

Die Betroffene redet immer von Liebe „Ich kann nicht ohne IHN, ich liebe ihn so sehr.“

Sinnloses Festhalten und mit allen Mitteln versuchen jemanden an sich zu binden, wenn unsere Liebe nicht erwidert wird, macht keinen Sinn und hat so gar nichts mit Liebe zu tut …  es ist eher eine Sucht geworden.

Man glaubt ohne diesen Menschen nicht mehr auszukommen

Ich nenne es „Lebenslügen“, die man sich einredet. Man tut alles, um nicht mit der Wahrheit konfrontiert zu werden. Wahrheiten sind sehr oft unschön und schmerzen. Das alles ist zu diesem Zeitpunkt egal, wir meinen wir brauchen den anderen Partner und will IHN auf keinen Fall loslassen. All das sind Illusionen, eine krankhafte Sucht nach dem Partner. Manchmal geht es soweit, dass Frauen das Gefühl haben ohne den Partner nie wieder glücklich zu werden.

An einen anderen Partner wird kein Gedanke verschwendet und das wird in dieser Situation völlig ausgeschlossen, denn ER ist der Richtige! Es entsteht ein so grenzenloses Verlangen den Ex-Partner zu sehen bzw. zurück zu gewinnen. Jemand der nicht in der Lage ist loszulassen, ist emotional so sehr durch den Wind, dass er die verrücktesten Aktionen anstellt. Im Nachhinein betrachtet sind diese nicht selten peinlich.

Die Liebe wird in unserer Gesellschaft zu oft als „Hülle oder Maske“ für andere Probleme benutzt. Vor allem bei Problemen mit sich selbst.

Es fehlt an Selbstliebe, Selbstwert und Selbstbewusstsein. Frauen die sich in dieser Phase des „Loslassen müssen“ befinden, wollen das keinesfalls hören oder annehmen. Es gibt nur einen Fokus und der lautet: „Ja, aber ich liebe ihn doch …“

Ist das tatsächlich Liebe?

Ich weiß, dass es nicht so ist. Es hat mit Liebe nichts zu tun. Es wird so sehr festgehalten, weil man denkt, danach niemanden gleichwertigen zu bekommen. Oft führt genau dieses „Klammern“ dazu, dass der Partner irgendwann geht. Es ist zu viel. Plötzlich werden die eigenen Interessen und Bedürfnisse vernachlässigt und man fixiert sich nur noch an den Partner. Wir Frauen neigen dazu, unseren Herzmenschen ständig alles recht zu machen … wir geben unser Leben für die Beziehung auf, um den Partner an uns zu binden … ein Verhalten das einen hohen Preis haben kann und mit wahrer Liebe nichts zu tun hat!

Du kannst jede Trennung als neue Chance ansehen um mehr aus DIR und mehr aus DEINEM Leben zu machen … so war es bei mir auch. #dankesag

Frau sollte nur nicht einen Fehler machen: andere Menschen als Trostpflaster für ihre eigene Unzufriedenheit zu benutzen um sich im Nachhinein über die „Liebe“ zu beschweren, wenn sie deswegen zerbricht! Ich war auch so jemand. mir war das gar nicht bewusst … ich fühlte mich ohne Beziehung immer wertlos. Ein schwaches Fundament meines Selbstwertgefühls, wie mir heute einleuchtet. Ich war abhängig … von der Liebe, die nicht „echt“ war, ich benötigte Aufmerksamkeit und Zuneigung. Keine Liebe – keine Lebenslust.

Wie kann ich also loslassen, auch wenn es unmöglich scheint?

Es sind in Wahrheit alle die Eigenschaften, die wir an unseren Ex-Partnern so lobpreisen, die uns selbst fehlen! Das heißt, wir müssen an unserem Selbstwert arbeiten und Selbstvertrauen aufbauen. Man muss lernen sich selbst all das zu geben. Jeder geht nach einer Trennung durch ein Meer voller Tränen. Sich aber zu Hause einzusperren und in alten Erinnerungen zu kramen macht es nicht besser.

Für mich begann damals ganz langsam mein neues Leben. Und ich bin ganz ehrlich – es dauerte. Aber ich suchte mir etwas, das ich für keinen Mann der Welt aufgeben würde. Ich legte mir eine neues Denken zu. Ich begab mich auf die Suche, was mich im meinem Leben mit Begeisterung füllt. Tätigkeiten, die meine Leidenschaft hervor kitzelten. Kurz gesagt: Neue Alternativen. Alleine. Ohne Mann. Nur ich mit mir. Dieses Tun breitete sich in allen meinen Lebensbereichen aus und plötzlich war das „Loslassen“ kein Thema mehr. 

Ich betrachtete meine vergangene Beziehung aus einer anderen Perspektive. Als neutrale Person von außen. Oft ist es ja so, dass die falsche Perspektive es einfach nicht zulässt, auch mal schlechte Gewohnheiten des Ex-Partners zu sehen. Man hört und sieht nichts! Alles wird verteidigt. Wir sehen ausschließlich einen perfekten Partner. Im Geschäftsleben nennt man es Betriebsblindheit, aber ich finde dieser Ausdruck auch sehr passend für Beziehungen. :D Etwas unterkühlt, dennoch auf dem Punkt gebracht.

Dabei geht es darum das starke Idealbild zu zerstören und den Ex-Partner so zu sehen wie und was er ist. Hassgefühle sollten dabei jedoch nicht aufgebaut werden.

Es kann gut sein, dass man im Nachhinein ganz klar sieht. Es wird einem bewusst, was man wirklich geliebt und was man sich nur eingebildet hat, weil man es so sehen wollte!

Summa summarum:

JA … es ist ein beinahe Weltuntergang. Und JA es tut verdammt weh wenn man loslassen muss! Aber mach Dir immer bewusst, was oder welche Eigenschaften Du gemocht hast und welche Du Dir „dazugelogen“ hast. Fixiere Dich auf keinen Partner sondern fang an Dich selbst zu lieben … es funktioniert tadellos. Zieh Dein Glück und Deine Lebenslust aus Deinen Zielen und Träumen und wenn vorhanden – natürlich auch aus Deinem Partner aber vergiss dabei niemals Dich selbst!

Trennungen werden niemals aussterben. Sie gehören zum Leben. Was wir daraus machen und lernen dürfen, liegt jedoch an uns. Ich wünsche Dir, falls Du in dieser solchen Phase steckst, alles Liebe und vielleicht hilft Dir dieser Beitrag die Dinge etwas leichter zu nehmen …

Also, Leben wir los bis ganz bald.

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Es fällt Paaren leicht, sich am Tag der Hochzeit „ewige“ Liebe zu versprechen. Da die Liebe als „Gefühl“ für immer gemeint ist! Klingt alles schön und kann man auch gut nachvollziehen, jedoch zurückhaltend formuliert ist das etwas verwegen. Immerhin schwören wir uns als Paar ja auch nicht lebenslange Fröhlichkeit, Zufriedenheit oder Spontanität um nur ein paar Beispiele anzuführen. „Ich liebe Dich …“ bedeutet heute etwas anderes und das Versprechen ewiger Liebe, drückt lediglich ein gegenwärtiges intensives Liebesgefühl aus, über das KEIN Vertrag geschlossen werden kann.

Muss mich mein Partner wirklich glücklich machen?

„Du, er hat mich eben nicht mehr glücklich gemacht …“ ist ein Satz, den  ich in meinem Leben A – selbst schon gesagt habe, ich geb es zu und B – so unzählige Male bis heute immer wieder von anderen Frauen höre. Heute nervt mich dieser Satz genauso wie „diese Kekse sind leider aus“. Aber gut, das ist ein anderes Thema. :-)

Ich bekomme eine Nachricht von einer Freundin in der steht: „Ich werde das jetzt durchziehen, ich werde mich trennen. Er macht mich nicht mehr glücklich“. Ernst genommen habe ich diese Nachricht nicht, weil schon zu oft gehört und gelesen. Jedoch hat sie sich damals tatsächlich nach 6 Jahren Beziehung, und mindestens zweimal im Monat „Ich kann nicht sagen ob ich das noch will“,  entschlossen zu gehen, obwohl sie es wahrscheinlich immer noch nicht weiß was sie wirklich will. An dieser Stelle muss ich auch gleich mal Fragen: Seit wann sind Entscheidungen über „ob“ oder nicht oder vielleicht doch so schwer geworden?

Wir denken die ganze Zeit, dass das Leben uns was schuldet …

Wir glauben immer das Leben und die Welt schuldet uns etwas, weil wir ja so „einzigartig“ und sehr sehr wichtig sind >zwinker< … Und das selbe glauben wir von unserem Partner, Freund , Ehemann und Lebensgefährten – er soll uns glücklich machen! Uns Dinge schenken die uns noch glücklicher machen weil wir es ja schließlich verdient haben!

In Wahrheit muss er aber erstmal gar nichts! Eine Beziehung soll etwas sein, was unser Leben noch schöner machen soll. Und vielleicht auch noch glücklicher, aber nicht glücklich. Denn kein Mensch hat die Pflicht, jemandem etwas zu schenken, was er selbst und alleine nicht schaffen kann!

Wenn Unzufriedenheit ein Dauerzustand ist, dann sucht man sich erst einmal jemanden der daran Schuld sein könnte. Das wir dabei bei uns selbst beginnen, wird natürlich umgangen. Sehr oft haben wir dabei unseren Partner im Visier, der nichts ahnend neben uns am Sofa sitzt. Wir Frauen denken angestrengt darüber nach, verbeißen uns in diesen Moment und sagen plötzlich „Früher war da aber mehr Romantik auf der Couch, Du interessierst Dich gar nicht mehr für mich … und Du bemühst Dich nicht mal mich glücklich zu machen!“

Das Problem an der ganzen Sache ist, dass wir das so glauben und das unser Partner in irgendeiner Weise irgendetwas tun muss.

Liebe ist aber keine Bringschuld!

Ich glaube das vergessen wir immer wieder. Liebe ist kein Vertrag, Liebe ist geben, aber nicht nehmen wollen! Liebe ist so wunderbar, weil sie selbstlos ist! Wir sind der Meinung, dass uns diese „Liebe“ zusteht, nicht nur weil wir es schön finden. Wir wollen jemanden der uns vergöttert, während wir selbst nur darauf warten, dass dieses passiert. Wir wünschen uns passive Bewunderung und wenn wir die nicht bekommen, suchen wir jemanden, der sie uns entgegenbringt … natürlich funktioniert das nur befristet!

Ich möchte dieses Verhalten nicht bewerten, ich weiß aber aus eigener Erfahrung, dass sehr sehr viele Frauen genauso ticken. Und ich spreche hier von Frauen und nicht von jungen Mädchen. So wie eben das Beispiel meiner Bekannten. Wir haben eine Vorstellung von der Liebe und springen von einer Vorstellung zur nächsten da nichts so ist wie wir es aus Kitsch-Romanen kennen. Bis wir irgendwann zu alt zum Springen sind und müssen dann, auf die vielen Chancen zurückblicken, die wir gekonnt ignoriert haben! Wir wollen zu viel und geben zu wenig. Wir sehen uns selbst als größtes Projekt und dabei fehlt uns die Zeit, auf andere einzugehen und deren Bedürfnisse zu erkennen.

Manches ist nicht dazu gemacht, einfach „einfach“ zu sein

Zwischenmenschliche Beziehungen, verbunden mit tiefen Gefühlen sind nun mal nicht einfach, sie sind das Komplizierteste was ich man/ich mir so vorstellen kann. Und genau da sehe ich das Problem. Denn alle denken von sich, sie sind besser als ihr Gegenüber. Und auf diesem Glaubenssatz basieren in der Zwischenzeit Beziehungen und auch Freundschaften. Wir möchten alle das die Ehe oder eine Beziehung Spaß macht und deswegen führen wir keine mehr. Den richtigen Spaß machen Beziehungen in den ersten 18 Monaten … da sind wir berauscht wie nach einer fantastischen Party! Wir können uns nichts und niemand anderen mehr vorstellen. Und dieses Gefühl ist in jungen Jahren genau dasselbe wie im fortgeschrittenen Alter.

Wird dieses Thema diskutiert, wird sehr gerne gesagt: „Früher war eben alles anders, es war eine andere Zeit, da gab es dieses Denken über die Liebe und Beziehung nicht …“. Schon möglich, aber nicht die Menschen waren anders, sondern die Werte! Es wird eben zum Problem, wenn alle Menschen bzw. Paare, vergnügungssüchtig und freiheitsliebend sind, es aber gemeinsam als Paar nicht sein können/dürfen, aber es „solo“ auch nicht auf die Reihe bekommen.

Es ist unser Leitmotiv geworden:

Alles muss einfach sein. Alles sollte Spaß machen. Aber es gibt nun mal Dinge die nicht dazu gemacht wurden, einfach „einfach“ zu sein und dazu gehören auch wir Menschen … als Paar und solo. Meine Passion ist auf jeden Fall ein glückliches und erfülltes Leben zu führen und daran wird sich auch nichts mehr ändern. Aber um dieses Leben zu führen und auch diesen Level zu halten, müssen wir viel tun!

Damit meine ich – wir dürfen nicht darauf warten oder noch besser erwarten, dass unser Partner den ganzen breiten Weg dazu ebnet und uns all die Dinge, die uns Spaß machen, in Koffern vor die Füße stellt und uns dadurch das Glück beschert das wir uns wünschen … 

Partnerschaft ist Arbeit. Das klingt sehr unromantisch, ist aber so und jeder der etwas anderes behauptet, ist nicht ehrlich! Zu wissen das wir das gewünschte Glück ausschließlich in und bei uns selbst finden werden, hilft uns dabei, eine Partnerschaft nicht als Bringschuld zu betrachten. Ich hatte mal ein schönes Beispiel dazu gelesen:

Eine Beziehung oder Ehe, muss gepflegt werden wie ein Rosengarten. Sie braucht unsere Zuwendung und Aufmerksamkeit. Es muß oft Unkraut gezupft werden … gedüngt und gegossen. Hin und wieder neue Rosen gepflanzt und auch andere entfernt werden, um das Resultat zu erhalten, wie man es nur aus Büchern kennt.

In diesem Sinne … Verlange nicht von Deinem Partner dass er Dich glücklich macht, denn das ist der beste Weg um unglücklich zu sein!

Ich wünsche Dir auf alle Fälle eine glückliche Zeit … ob zu zweit oder alleine! <3

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Heute möchte ich nochmal das Thema „Beziehung“ aufgreifen. Jedoch von einer anderen Seite als vielleicht erwartet wird. Und zwar den Wunsch zu haben in eine Beziehung einzusteigen, aber es aus irgendeinen Grund nicht zu schaffen. Dabei möchte ich dem Begriff „Trauma“ viel Platz schenken. Traumatische Erlebnisse und Bindungserfahrungen, hindern uns leider sehr oft eine normale oder besser gesagt, überhaupt eine Beziehung einzugehen.

Verletzungen aus früheren Beziehungen, haben eine große Macht in unserem Leben. Wir sind traumatisiert. Wie kann es überhaupt so weit kommen denkst Du Dir vielleicht? Nun ich glaube ja sagen zu können, dass ich prädestiniert bin um darüber zu schreiben. :D Das Hauptaugenmerk möchte ich aber in diesem Beitrag ausschließlich auf die Liebesbeziehungen legen. Kindheit, die Beziehung zu den Eltern usw. werden dieses mal zur Seite gepackt!

Was ist ein Trauma?

Das Wort Trauma wird sehr schnell in den Mund genommen. Die Aussage „Davon bin ich schon traumatisiert genug …“ wird eher als Spaß benutzt. Alles andere als witzig ist es für Betroffene. Manchmal werde ich gefragt ob ich „Trauma“ in kurzen Worten und ohne schnick schnack erklären kann.

Also, bei einem psychischen Trauma stellen Betroffene bei sich oft ganz ungewöhnliche Erlebnisweisen fest. Automatisch wiederkehrende Erinnerungsbilder, die auch Angst auslösen (können), sind präsent. Das Gefühl dabei ist, man denkt verrückt zu werden! Dabei handelt es sich um eine ganz normale Reaktion, auf die oft so abnormalen Situationen, die erlebt wurden. Die Auslöser solcher Erinnerungsbilder können Gerüche sein, eine Stimme oder Orte die besucht worden sind. Musik, aber auch ein Händedruck … Es gibt unzählige mögliche Auslöser. Je nachdem wie die Situation war die einen betroffenen Menschen traumatisiert hat.

Wie kommt es zu einem Trauma?

Zum Ersten kann es sein, dass wir uns Partner suchen oder gesucht haben, die unsere Nähe vermeiden. Oder wir kommen an Männer, die sich nicht in uns verlieben oder schon vergeben sind. Wir haben Partner die gefühllos scheinen, oder wir geraten an narzisstische Partner, die unser Leben vollkommen zerstört haben. Partner, die gelogen und betrogen haben oder möglicherweise auch zu sehr geklammert haben! Die Liste wäre auf jeden Fall noch ausbaufähig. All das hinterlässt Bindungsmuster, die es uns sehr schwer machen, normale Gefühle zu entwickeln. Wir sind traumatisiert.

Wir speichern diese traumatischen Erlebnisse in unserem Gedächtnis

Ich habe viele Jahre an meinen abgespeicherten Erlebnissen gearbeitet und ich weiß auch, dass ich damit noch nicht fertig bin. Man kann auch nicht erwarten, sein Gedächtnis, dass die Hälfte seines Lebens mit ungesunder Nahrung gefüttert wurde, in kurzer Zeit entgiftet werden kann. Ausschlaggebend ist auch die Allgemeinverfassung … sind wir gut drauf und positiv eingestellt … oder ist alles und jeder schlecht. Ich hatte immer wieder diese „miesen“ negativen Tage … war ich aber aus diesem Zustand wieder heraus, hatte ich  ganz andere Vorstellungen vom Leben und war auch wirklich zuversichtlich!

Traumatisierungen führen dazu, dass sie in unserem Alltag ein gedankliches Chaos hinterlassen. Ein ständiges Auf und Ab der Gefühle steht am Plan. Irgendwie sind immer zu wenig oder zu viel Gefühle an der Tagesordnung. Dieses Verhalten bringt leider sehr viel Unruhe ins Leben, gerade oder vor allem in zwischenmenschlichen Beziehungen! 

Emotionen sind schwer zu regulieren

Wenn Du mit Deinem Bindungsmuster zu kämpfen hast, deine Gefühle sich wie bei einer Achterbahnfahrt anfühlen, immer dann wenn Du jemanden kennen lernst, wirst Du zugeben dass Du unter ständiger Anspannung stehst. Es macht Dich wahrscheinlich auch müde … Du fühlst Dich erschöpft. Aber vor allem fühlt man sich nicht „richtig“. Ein Trauma macht es uns nicht gerade einfach, emotional ausgeglichen zu bleiben (sein). Das bedeutet, dass alles was von außen kommt, vor allem was mit Nähe zu tun hat, nur sehr schwer gefühlstechnisch zu regulieren ist! Man möchte zulassen, kann aber nicht. Die Angst darüber, wieder negative Erfahrungen machen zu müssen, ist sehr viel stärker als der Wunsch nach Nähe und Liebe.

Dazu fällt mir ein passender knackiger Satz ein, der perfekt passt: Glaube nicht alles was Du selber denkst! Nicht jedes Essen ist ungesund und es gibt auch nicht nur „saure Äpfel“ … Du verstehst sicher was ich damit sagen will. :-)

Ein Trauma ist ein hochintensives Ereignis – eine neue Partnerschaft ebenso

Das kann mir jede Betroffene bestätigen. Sich auf eine neue Partnerschaft einzulassen ebenso. Als ich meinen neuen Partner vor 3 Jahren kennenlernte, brachte mich der neue Zustand von „Ich will zu Dir, ich will bei Dir sein …“ schon vollkommen durcheinander. Alle Lampen leuchteten Rot in meinem traumatisierten System. :-)

Mein „System“ sagte mir nämlich … hey, ich weiß dass Du das möchtest, Du findest es schön begehrt zu werden … verwöhnt zu werden, aber diese Zustände hatten wir doch schon? Das ist nicht gut, lass es und zieh Dich zurück … es tut sonst weh, das wollen wir nicht mehr. 

Diese Begegnung triggerte immer wieder bei mir an und versetzte mich in ein Vermeidungsverhalten. An dieser Stelle muss ich ganz klar sagen: „Gut das es auch Männer gibt, die ohne aufdringlich zu werden, nicht locker lassen <3“ <lach>! Die andere Seite ist ganz banal. Wenn wir eine Partnerschaft eingehen möchten, müssen wir uns auch so fühlen! Wir brauchen einen ganz bestimmten Zugang zu uns selbst … zu unserer Sinnlichkeit, zu unserer Weiblichkeit. Zu all den Dingen, die in einer Beziehung eben wichtig sind und auf on geschaltet sind.

Wenn wir das jedoch nicht ausstrahlen, selbst nicht fühlen können, dann passiert etwas eigenartiges. Wir sitzen unter einer Käseglocke, die uns zwar erkennen lässt, aber für andere neutral erscheinen lässt. Das heißt auf gut Deutsch, für potentielle Partner erscheinen wir nicht auf dem Radar als mögliche Partnerin. Finde ich immer wieder aufs Neue beinahe magisch. :-) Bedeutet soviel wie: Bitte warten.

Nähe … ist sie für Dich nun angenehm oder würgt sie Dich?

Es gab Zeiten, da empfand ich zum Beispiel Nähe schrecklich unangenehm. Nähe war für mich ein Übergriff in mein Innerstes, das mir Schmerzen bereitete. Sobald es eine dieser Situationen gab, schaltete ich alles ab in mir. Mein System war auf null gedrosselt und ich fühle nichts mehr. Für eine Partnerschaft definitiv unbrauchbar! Der Stress war für mich schon immer programmiert. Ich habe mit vielen Frauen darüber geredet, die im gleichen Boot gesessen haben. Sie erzählten oft von dem Gefühl, mit der Welt nicht richtig verbunden zu sein. Getrennt durch ein Panzerglas. Ein sehr trauriges Bild, aber so sehr treffend.

Trauma Patientinnen haben es sehr schwer mit ihren Gefühlen, der Liebe und derAngst, die dahinter steckt, zu leben. Eine Liebesbeziehung muss neu erlernt werden! Dazu brauchen wir eine Hand die uns stützt. Der wir vertrauen können und die wir auch fühlen! Da nützt das Reden auf bestimmten Ebenen gar nichts, sondern wir müssen wieder lernen, wieder in Kontakt zu treten … erst einmal ohne Erwartungen. Und zwar so lange, bis das Panzerglas allmählich verschwindet!

Das Wichtigste zum Schluss

Tief verletzte und traumatisierte Frauen sind überempfindlich und sehr oft in ihrer Selbstliebe gestört! Dieses unsichere Selbstbewusstsein ist derart bedrohlich, dass diese inneren Ängste sich zum größten Feind von uns selbst entwickelt. Man stellt sich immer wieder selbst und auch den Partner in Frage, außerdem haben wir Schwierigkeiten zu vertrauen.

DU brauchst also sehr viel Verständnis für DICH und für DEINEN Partner und solltest das Ganze auch etwas distanzierter betrachten.  Sich Zeit schenken ist das A und O. Alte Muster müssen miteinander abgehandelt werden. Es muss reflektiert und genau hingesehen werden damit eine wunderbare Beziehung daraus werden kann … dass es funktioniert, weiß ich heute. <3

Einer meiner „liegt mir am Herzen“ Beiträge … wenn er Dir gefallen hat, darfst Du ihn mit Freude hinaustragen und teilen … Eine herzerfüllte Zeit mit ganz viel Liebe wünsche ich Dir.

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Gehörst Du eher zu den Freigeistern, oder bist Du mehr eine Klette, wenn Du in einer Beziehung bist? Welches Symbol repräsentiert Deine Partnerschaft am Besten: Verschlungene Ringe? Fliegende Tauben oder ein Dornbusch? Falls Du jetzt meinst, dass ich jetzt beginne irgendwelche Selbst-Tests anzubieten, muss ich Dich enttäuschen (oder aber Du kannst durchatmen) … Davon halte ich nämlich nicht unbedingt viel! DAS überlasse ich wie so oft den anderen. Das es allerdings wirklich verschieden Muster und Charaktere gibt, was Beziehung betrifft ist bekannt. Genau darüber habe ich mir Gedanken gemacht …

Solche Themen und Beiträge von mir entstehen, ich muss jetzt wirklich lachen, hauptsächlich nach einem Gespräch mit einer oder mehreren Frauen/Freundinnen. Das Thema Beziehung ist eben immer allgegenwärtig … irgendwie! Die Gespräche starten meist lustig und werden dann ernsthafter, beinahe wie eine Diskussionsrunde die wahrhaft fernsehreif wäre! :D An dieser Stelle  … danke für die Inspiration. >zwinker<

Beziehungsforschung auf eigene Faust

Stimmt nicht ganz. Ich hatte ganz zu Beginn meiner persönlichen Veränderung sehr wichtige Stationen in verschiedenen Therapien durchschreiten müssen (heute sage ich – dürfen). Dabei wurden auch grundlegende Erkenntnisse aus der Beziehungsforschung erzählt. Der Beziehungsalltag wurde, wenn ich so darüber nachdenke, „zerlegt“. An Hand von vielen hilfreichen Beispielen, sollten wir uns selbst zuordnen. Gehörte ich nun zu den sehr sicheren Beziehungstypen … zu den ängstlichen oder war ich die „Vermeidende“ in einer Beziehung?

Wie oben schon geschrieben, Quiz & Co mochte ich noch nie, das war und ist mir alles zu allgemein und oberflächlich. In der Therapie hatte das Ganze ein Format das ich annehmen konnte und mir auch realistisch glaubwürdig erschien. Beziehung war vor einigen Jahren für mich ein großes und irgendwie nicht lösbares Thema. Aber dank der Erkenntnisse, die ich mir von damals mitgenommen habe, kann ich endlich sagen, welchem Beziehungstyp ich mich heute anschließen kann. ER passt wie der Deckel zum Topf. :-)

Damals lautete meine Frage, warum ich mir immer den „falschen Mann“ aussuchte und mich verliebte. Danach hatte ich Gewissheit. Ich gehörte zu den ängstliche Typen und mein damaliger Partner zu den Vermeidern. Es wurde mir sehr schön aufgezeigt, dass meine „Strategie“ mich als ängstlicher Beziehungstyp an einen vermeidenden Partner zu halten, nicht zu einer erfüllenden Partnerschaft führen wird! Der vermeidende Partner vermeidet nämlich genau das, wonach ich mich sehnte, emotionale und körperliche Nähe. Diese Beziehungskontellation war also sehr schwierig! Was aber nicht heißen soll sie ist hoffnungslos. Wenn die Kommunikation offen und ehrlich vorhanden ist, kann sich das Blatt auch wenden. Damals war ich noch nicht so weit und ich entschloss mich für den „einfachen Weg“. Beenden nicht reden.

So lässt sich jeder Mensch nach der „Beziehungsforschung“ einem speziellen Typen zuordnen. Diese drei Typen möchte ich mir heute gemeinsam heute mit Dir nochmal ansehen.

  • Die (der) Sichere –  sie hat kein Problem mit Nähe und fühlt sich auch sehr wohl diese zu genießen. Sie ist in der Lage eine auf wechselseitiger Abhängigkeit beruhende langfristige Beziehung zu führen.
  • Die (der) Ängstliche – sie braucht sehr viel Nähe und ist immer besorgt, ob ihr Partner sie auch genügend liebt. Ob sie „genügt“ so wie sie ist. Wenn sie sich zurückgewiesen fühlt, neigt sie zu Protestverhalten.
  • Die (der) Vermeidende – setzt Intimität sehr oft mit dem Verlust von Unabhängigkeit gleich und sucht zudem auch noch emotionale und körperliche Distanz. Typisch dafür ist das Aussenden zweideutiger Signale.

Die einfache Wahrheit

Sobald wir uns an jemanden binden bilden wir eine funktionelle „Einheit“. Unser Partner reguliert unseren Herzschlag, unseren Blutdruck , die Atmung und den Hormonhaushalt. Es ist auch nachgewiesen, dass zwei Menschen die eine liebevolle und von Nähe geprägte Beziehung führen, abwechselnd ihre psychisches und emotionales Wohlbefinden ausgleichen. Die körperliche Nähe beeinflusst unseren Stressbarometer. Sicher hast Du schon beobachtet: Wenn wir in einer schwierigen Situation die Hand unseres Partners halten können, fühlen wir uns besser und der Stresspegel sinkt. Anders verhält es sich, wenn der Partner vermeidend oder ängstlich ist!

Sobald wir uns für einen Partner entschieden haben, kommen starke verankerte Kräfte ins Spiel, die auch gegen unseren bewussten Willen wachgerüttelt werden. JEDER der schon mal verliebt war, weiß wie irrational und stark diese Kräfte sein können.

Die Wahl unseres Partners hat auch Auswirkungen auf unseren Körper. Wenn er nicht in der Lage ist, unsere Bindungsbedürfnisse zu befriedigen – wie es zum Beispiel beim ängstlichen aber vor allem beim vermeidenden Beziehungstypen der Fall ist … können wir feststellen, dass uns eine chronische Unruhe und Anpassung überfällt oder belastet. Das macht uns anfälliger für viele bestimmte „Wehwehchen“. Rückenschmerzen, Magenschmerzen oder Bluthochdruck. Befriedigt unser Partner aber unsere Bedürfnisse, wie es der sichere Beziehungstyp kann, wird es uns helfen gesünder zu bleiben.

Kannst Du Dich einordnen?

Hast Du schon erkannt zu welchen Beziehungsmenschen Du Dich zählen kannst? Welches Verhalten Du in Deiner Beziehung vorlegst, welche Strategie Du und ebenso Dein Partner verfolgt? Letztendlich geht es darum, sich eine sichere Basis zu schaffen und sich positiv sicher zu entwickeln. Hat man das alles für sich erkannt, geht es nur mehr darum entweder „Ciao Amore“ zu sagen oder den schwereren Weg zu nehmen und gemeinsam an der Beziehung zu feilen. 

Vielleicht denkst Du Dir: „Das weiß man oder spürt man doch alles schon im Vorfeld des Kennenlernens …“ NEIN. Blind vor Liebe. „Du gefällst mir … dich behalt ich“ und plötzlich ist der Alltag da und wir bemerken das wir anders ticken als anfänglich geglaubt. Verändert wird jedoch nichts mehr . Zu wenig aktive Kommunikation … Frau/Mann macht einfach weiter und findet sich damit ab.

Somit sollte das Ziel sein zu den sicheren Beziehungstypen zu gehören. Zusammengefaßt: Wie ist sie/er was braucht sie/er, wie zeigt sie/er sich:

  • Sie/er empfindet es ganz natürlich liebevoll und herzlich zu ihren Partner zu sein.
  • Sie/er ist in der Lage, emotionale sowie körperliche Nähe zu genießen.
  • Sie/er macht sich keine allzu großen Sorgen um die Beziehung.
  • Sie/er ist gut darin, emotionale Signale des Partners zu deuten und angemessen zu reagieren.
  • Sie/er lässt seinen Partner an seinen Problemen und Erfolgen teilhaben.
  • Sie/er ist beständig, ehrlich, aufrichtig und zuverlässig!
  • Sie/er benötigt keine Distanzierungsstrategien.
  • Sie/er führt die Beziehung so, dass keine emotionalen Berg-und Talfahrten Platz haben. Genauso wenig wie Dramen oder Manipulationen!

Glaube an die Beziehung!

Diese Worte können allerdings nur aus dem Mund eines sicheren Beziehungsmenschen kommen. Sie/er glaubt nun mal auch fest daran, dass sich die Qualität der Beziehung im Lauf der Zeit verbessert und sie/er wird auch alles dafür tun, damit das geschehen wird. <3 Diese Menschen zählen zu den „Guten“ und ich nenne sie vorsichtig „Herzmenschen“.

Mit solch einem Partner an seiner Seite herrscht das Gefühl von Vertrautheit und Wärme, das zunehmend steigt. Gehören wir zu den sicheren, guten, Herzmenschen … können wir einfühlsam, sensibl und verständlich mit unseren Partner alles besprechen. 

Übrigens  … sichere Beziehungstypen sind nicht einfach zu suchen und auch schwer zu finden. Warum? Weil sie/er weniger oft den Partner wechselt.

Und wenn Du Dir jetzt sagst: „Na super … ich ängstlich … er vermeidend …“ Was soll das nun? Also nichts für die Ewigkeit? Doch. Dazu ist allerdings Bewegung auf beiden Seiten nötig und jede Menge Kommunikation! So kannst Du den Sprung in eine sichere Bindung finden.

PS:
Ja und ich habe gewechselt. Von ängstlich auf sicher. Ein Danke möchte ich heute hier lassen, an die Menschen, die mir geholfen haben mein Leben zu verändern … auch wenn sie wahrscheinlich gar nicht wissen was und wie ich heute bin. :D

Alles Liebe und pass auf auf Dich.

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Die Angst vor Berührungen

Berührungen zulassen ist eines der Dinge, die bei einer Partnersuche oder in einer Beziehung, sicherlich sehr hilfreich sind. Allerdings ist eben das auch ganz offensichtlich ein Problem für viele Frauen. Letzte Woche habe ich ja über „Beziehungsangst“ berichtet, diesen Beitrag darfst Du als Fortsetzung sehen. Berührungen – Nähe – Distanz – Angst … all das kann sich in einer Beziehung wieder finden. Gerade Frauen die sich sehr schwer damit tun Nähe zu akzeptieren und anzunehmen, haben leider auch oft ein Problem, wenn es um Berührungen geht.

Eine feste Umarmung, ein aufmunterndes Klopfen auf unsere Schulter oder ein zärtliches Streichen über die Hand … wir alle mögen und brauchen diese Berührungen, auch wenn manche da ganz fest dagegen halten, ich glaube ihnen nicht. Gerade wenn wir uns längere Zeit, aus den verschiedensten Gründen, von anderen Menschen fern gehalten haben, fühlen wir uns irgendwann einsam. Wir leiden körperlich und seelisch. Berührungen und körperliche Nähe zählen von Geburt an, bis zu unserem Tod, zu den Grundbedürfnissen unseres Lebens. Zärtlichkeiten sind wie Balsam für unsere Gesundheit. Und doch lösen sie bei uns manches Unbehagen aus!

Der Wunsch nach Berührung ist da … doch die Angst davor auch

Bei manchen Menschen bezieht sich die Angst nur auf die Berührung durch das andere Geschlecht … und bei anderen auf alle Menschen. Diese Angst haben wir deshalb, weil wir meinen, der unbekannten Sache nicht gewachsen zu sein. Eine wichtige Rolle spielt auch sicher, wie wir aufgewachsen sind. Wie unsere Mutter oder Eltern, nahe Bezugspersonen, mit uns umgegangen sind.

Wurde mit uns „geknuddelt“, gestreichelt? Konnte unsere Mutter ihre Liebe durch körperliche Nähe zeigen oder war sie körperlich eher abwesend und kühl? Meine Mutter oder meine Eltern, taten sich schwer, mich zu trösten indem sie mich in den Arm nahmen oder auf den Schoß setzten. Ich denke sie hatten es beide nicht gelernt mit Gefühlen umzugehen und so wurde es auf mich weitergegeben. Als ich Erwachsen wurde hatte ich große Probleme mich zu öffnen. Mich in einer Beziehung fallen zu lassen. Ich hatte davor eine Riesenangst, als würde ich meine Seele verkaufen.

Gewalttätigkeiten oder (und) sexueller Missbrauch sind häufige und verständliche Gründe für die Berührungsangst. Jede Frau die solche Erfahrungen machen musste weiß, dass ihr Selbstwert hinüber ist. Man beginnt den eigenen Körper zu hassen, man misstraut jedem und will deshalb niemanden zu nahe an sich heranlassen. Leider muss ich paralell, unsere Eltern wieder mit ins Boot setzen. Wenn sie nämlich ständig kritisiert und getadelt haben, dann konnten wir auch nicht lernen, dass wir und damit auch unser Körper liebenswert ist! 

Ein klassischer Tatsachenbericht zeigt, dass dieses Verhalten bis ins Alter Spuren hinterlassen kann. Als Kind schon viel zu „moppelig“ von der Familie gehänselt. Das schwarze Schaf der Familie quasi. Zu unattraktiv weil zu dick … jedoch durfte der Tisch erst verlassen werden, wenn alles aufgegessen wurde. Liebe und Zuwendung wurde in gefüllte Teller serviert. So wurde gelernt den eigenen Körper abzulehnen und wenn man seinen Körper ablehnt, weil man ihn für unattraktiv hält, dann tut man sich auch schwer jegliche Art von Berührungen zuzulassen! Ein Teufelskreis in dem viele von uns schon seit Kindheit stecken.

Nun ist ja jeder Mensch für sich selbst verantwortlich

… Vielleicht geht Dir so etwas ähnliches gerade durch den Kopf. Da gebe ich Dir auch vollkommen recht! Eine nicht so tolle Kindheit, schlechte, schmerzhafte und unschöne Erfahrungen sollten keinesfalls die Richtung und das Lebensgefühl in unserem Dasein vorlegen! Trotzdem beeinträchtigen sie uns öfter als wir tatsächlich glauben. Dieses Thema war auch für mich eine riesige Hürde. Ich gab mich sehr verschlossen und kühl. Dabei war ich nur unsicher und hatte manchmal sogar panische Angst vor einer zärtlichen Umarmung. Manchmal war ich aber auch mutig … aber nur kurz, denn ich löste mich schneller als gewünscht aus den Armen eines Mannes weil ich nur Unbehagen und ein riesen Fragezeichen in mir spürte! Es war eine lange Zeit und mir völlig unmöglich Berührungen und Körperkontakt unbeschwert zu genießen.

Ist die Fähigkeit aktiven Körperkontakt zu suchen und anzunehmen eingeschränkt bzw. blockiert, geht es uns schlecht. Ein Leidensweg beginnt…

Verhaltensauffälligkeiten kommen zum Vorschein

Es ist es uns selbst gar nicht bewusst, wie wir auf den „Berührungsentzug“ reagieren. Eines meiner Verhalten war, Machtkämpfe im beruflichen Umfeld auszutragen. Ebenso war die Schwelle zur Reizbarkeit sehr niedrig. Der Entzug von Berührung, Streicheleinheiten und Umarmungen, war für alle anderen sicht- und spürbar.  Weitere Folgen können auch sein:

  • aggressives Verhalten
  • soziale Unsicherheit
  • Angst und Panikstörung
  • psychosomatische Erkrankungen

Für Frauen (Menschen) mit dieser Entwicklungsstörung ist es natürlich sehr schwer einen positiven Kontakt zu dem anderen Geschlecht aufzubauen. Das Gute aber ist, es kann geholfen werden! Es gibt Methoden um diese Körperkontaktblockaden zu lösen. Das Erlernen und  Festigen positiver Erlebnisse ist also für jeden zugänglich. Ich hatte die Möglichkeit in einem sehr langen Reha-Aufenthalt diese Lernschritte für mich zu nutzen und dementsprechend positive Körpererfahrungen zu sammeln.

Das Hauptziel war der Aufbau positiver Beziehungsfähigkeit. Emotionale und körperliche Nähe und Berührungen anzunehmen und aktiv aufzusuchen. Vertrauen aufzubauen und zu lernen, mit mir selber liebevoll umzugehen. 

Berührungen haben eine mächtige Wirkung auf uns

Angenehme Berührungen lösen nicht nur wohlige Gefühle in uns aus, sie beeinflussen auch unser Verhalten. Wer regelmäßig berührt wird, in den Arm genommen, gestreichelt oder sich in der Beziehung richtig fallen lassen kann, ist ausgeglichener, hilfsbereiter, freundlicher und riskiert auch mehr in seinem Leben! Das ist definitiv so.

Wie die Sprache gehören auch Berührungen zu unserer alltäglichen Kommunikation. Je nach dem, wie nahe wir unserem Gegenüber stehen, welche Absichten wir haben #zwinker, berühren wir den Anderen auf ganz verschiedene Art und Weise und können so auch ganz unterschiedliche Bedürfnisse und Dinge damit ausdrücken. Übrigens lassen wir Frauen uns eher berühren als Männer. Wir sind es auch, die durch Körperkontakt stärker beeinflussbar sind und werden … unabhängig davon ob die berührende Person männlich oder weiblich ist. :D

Zusammengefasst: Wie also umgehen mit der Angst vor Nähe und Berührungen?

Ich habe gelernt und musste tatsächlich feststellen, dass wenn wir jemanden kennen lernen, er/sie keinesfalls sofort von uns erwartet, direkt bei der ersten Begegnung all unsere Gefühle, Wünsche, Geheimnisse, Ängste und Träume von uns zu erfahren!

Außerdem bin ich mir  sicher, dass niemand auf die Idee kommen wird, uns näher kommen zu wollen um direkt über uns zu urteilen und in unser Leben einzudringen.

Und der Satz „Nähe und Berührung zulassen müssen …“ sollte auf dürfen verändert und verankert werden! Einfach damit beginnen, sein Gegenüber zu sehen, anstatt auf unsere Ängste zu schauen und die schlimmsten Befürchtungen zu haben was denn hinter jeder Berührung stecken könnte. Ich kann Dir nämlich sagen … es wird nichts passieren.

Wenn wir uns nach Liebe und Geborgenheit und folgedessen auch nach Berührungen sehnen, wir uns zu einem Menschen hingezogen fühlen, dann ist es auch notwendig, dass man sich einander näher kommt und es auch zulässt. Angst vor Nähe und Zärtlichkeit, bedeutet auch Angst seine Bedürfnisse auszudrücken! Weil wir meinen, dass der andere die eigenen Bedürfnisse nicht erfüllen kann oder will. Doch eigentlich geht es doch beim Kennenlernen darum dass wir herausfinden können, ob beider Bedürfnisse zusammenpassen? Ob das was wir uns wünschen und was wir zu geben haben, zu dem passt, was unser Gegenüber will und ebenfalls geben möchte/kann. Um das herauszufinden wäre Nähe sehr hilfreich! :D

Und falls es nicht passt. Wir uns nach wie vor unwohl fühlen, sollten wir auf unser Gefühl hören und dankbar sein, dass es sich meldet. Dann wird es einen Grund geben … es sollte nicht sein. Es ist auch nichts Schlimmes passiert … im Gegenteil. Immerhin wissen wir dann, dass wir diese Person von unserer Liste „potentieller Partner“ streichen können!

Sicherlich gibt es viele Frauen da draußen die wie ich, ihre negativen Erlebnisse zum Thema Berührung und Nähe in neue  positive Erfahrungen verwandeln haben können. Durch Hilfe von außen, einen besonders liebevollen und geduldigen Partner oder einfach nur mit der Hilfe von Zeit. Fakt ist … alles kann heilen und wieder gut werden! <3

NÄHE BERÜHRT IN JEDER SITUATION.

Ich wünsch Dir jede Menge Unbeschwertheit mit Deinen Gefühlen … Pass auf auf Dich und bis ganz bald.

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Man ist Feuer und Granate für den einen Menschen, den man gerade erst kennengelernt hat. Gleich in die lockere Beziehung hineinhülpen und die magischen, überwältigenden Gefühle der anfänglichen Magie in vollen Zügen genießen wollen. Ständiger Kontakt auf allen Ebenen, am besten rund um die Uhr. Die angenehme Nähe des anderen spüren, der tolle Sex, das Gefühl einer ganz besonderen Verbindung und die tiefgründigen Gespräche die man gemeinsam erlebt … bis der Alltag kommt und Du feststellst, Verbindung und Verbundenheit beinhaltet das Wort BUND und erinnerst Dich an Gefangenensein und Pflicht statt an Geborgenheit, Vertrauen, Freude und Miteinander. Und das macht Dir Angst. Ein Beitrag der mir wichtig scheint … über die Liebe, das schönste und gleichzeitig „schlimmste“ Gefühl aller Zeiten.

Angst vor Gefühlen kann eine Beziehung verhindern

Heute haben mehr Menschen denn je Probleme ihre wahren Gefühle zuzulassen. Es sind sowohl Männer als auch Frauen, die sich dann gerne als beziehungsunfähig bezeichnen. Sie leiden an Bindungsangst. Ich darf mich in diesem Beitrag „ausleben“, weil ich selbst eine von ihnen war. Ich war vorerst passiv ängstlich, akzeptierte meine Ängste danach und heilte sie therapeutisch und mit jeder Menge Selbsthilfe über mehrere jähre hinweg. Da ich genauso gut die passive Seite kenne, sind mir die Schmerzen, die passiv-ängstliche Frauen und auch Männer, erleiden durchaus bekannt. Mit passiv-ängstlich meine ich, sich dieser „Angst“ nicht bewusst zu sein.

Sehr oft kam mir der Satz über meine Lippen: „Ich hab´ Panik … vor Dir (Mann), vor der Liebe (zu dem Zeitpunkt hatte ich den Glauben an die Liebe verloren) und ich habe Angst vor Beziehungen. Und so war es, dass ich genauso schnell wieder weg war, als ich gekommen bin. Ich machte mich einfach aus dem Staub. Ich war nicht mehr verfügbar. Ich erschien zu keiner Verabredung, und ich antwortete auf keine Nachrichten … aus Angst und aus Schutz, wie ein Geist. Für die „Verlassenen“ blieb jedes mal das Gefühl, sich falsch verhalten zu haben, nicht gut oder zu viel gewesen zu sein. Zu wenig liebenswürdig oder attraktiv genug. Dabei traf sie keine Schuld. Ich war einfach emotional nicht verfügbar und hatte Riesenangst.

Gebundenheit statt Freude …

Dieses plötzliche „Miteinander“ macht vielen Frauen/Männer Angst. Alte Ängste, aus alten Beziehungen, werden plötzlich wieder wach gerüttelt. Frühere negative Erfahrungen und Verletzungen kommen wieder hoch und es fühlt sich an, als wäre es gestern gewesen. Aus dem Miteinander wird die ewig alte Wunde, die daran erinnert, dass sie noch nicht heil ist oder verarbeitet wurde, noch immer weh tut! Um diesen Schmerz, oder der daraus entstehen könnte, zu vermeiden, unterbrechen solche Menschen dieses Miteinander schnell wieder und vergessen die Möglichkeit dass es auch besser, positiv, laufen könnte als in der Vergangenheit.

So wird aus der Nähe und den anfänglichen innigen und schönen Momenten plötzlich eine Distanz. Sogar Panik. Wie ein Orkan der sich plötzlich in Luft auflöst. So geht es einem Menschen, dem Beziehung und zu viel Gefühl und Liebe Angst machen. 

Die Bereitschaft daran zu arbeiten muss da sein

Definitiv kontraproduktiv ist dem beziehungsängstlichen Menschen zu drängen, zu zwingen oder zu überrennen … Auflagen zu erstellen in Form von „Liebe mich so, wie ich es brauche“. Diese Manipulationen sind eine Garantie für Unfrieden und baldigste Trennung! Zeit ist das Zauberwort hierfür. Zeit und Geduld und die Bereitschaft, daran zu arbeiten um eine Besserung zu erzielen. Eine ehrliche willige Absicht an sich und seiner Angst zu arbeiten, vor allem gemeinsam, muss dahinter stehen!

Wenn es dennoch zu einer Trennung aus Angst vor Beziehung und Liebe kommt, ist Rückzug das einzig Richtige das der verlassene Partner machen kann. Aufdringliches Hinterherlaufen, und das hoffen auf „alles wird gut“, trifft den Beziehungskranken direkt in die Magengegend wie ein harter Schlag in die offene alte Wunde. Es gibt leider keine einfache Art, eine beziehungsängstliche Frau/Mann dazu zu bekommen, einen zu lieben und sich auf eine bereitwillige und vertrauensvolle Liebesbeziehung einzulassen. DAS ist die alleinige Aufgabe der betroffenen Person.

Ist jedoch diese Bereitschaft gegeben, stehen alle Türen auf grün.

Erfahrungswert und Beobachtung

Da auch ich einer dieser Menschen war, weiß ich auch, dass gefühlsängstliche Menschen Schwierigkeiten mit dem „Normalen“, dem Alltag, dem Langweiligen und dem Monotonen haben. Ebenso mit Fehlern an sich selbst und am Partner. Sie ertragen das dazwischen nur schwer. Sie haben Angst sich selbst zu verlieren oder aber auch aus Angst den anderen zu verabschieden. Das Erkennen, dass niemand perfekt ist und jeder Mensch Fehler machen darf, ist ein schweres, teilweise inakzeptables Unterfangen.

Unsicherheit ist allgegenwärtig. Es ist Last und Qual zugleich. Ich litt zum Beispiel sehr darunter, weniger gesehen zu werden als mein Partner. Ich litt wenn ich geben musste ohne nehmen zu dürfen. Den Grund meinte ich in meinen Unzulänglichkeiten zu erkennen. Alles Gefühle die mich überforderten und die ich ohne Partner nie verspürte.

Aber es zahlt sich aus, wenn man die Bereitschaft und den Mut mitbringt, an seinen eigenen Schrauben zu drehen und sich selbst damit wieder repariert! Ich kenne sehr viele die es genauso erlebt haben – es ist machbar.

Wie verhalten sich Menschen, die Angst vor Bindung und Gefühlen haben?

  • Sie versuchen viel, um die auserwählte Person für sich zu gewinnen, auch wenn das Interesse zu Beginn sehr spärlich scheint. Wenn sie erfolgreich waren, die Spannung nachlässt, lassen sie los. Wie ein Nebel der sich in Luft auflöst.
  • Es werden sehr gerne On-Off-Beziehungen geführt. Sie beenden, stoßen weg um danach wieder anzukommen um den Moment des Anfangs zu genießen … ein Spiel das nur Erwachsene spielen.
  • Sie verlangen meistens mehr, als sie selbst geben. Sicherheitsdenken.
  • Sie bestimmen gerne den „Rahmen“ oder die Art und Dauer des Kontakts.
  • Sie haben Angst vor „echtem“ Kontakt, vor herzlicher, ehrlicher Auseinandersetzung auch auf seelischer Ebene. Die Angst vor Berührung ist ebenso keine Seltenheit.
  • Sie wirken kühl und verbieten sich selbst und dem anderen öffentlich Gefühle zu zeigen. Wenn doch, ziehen sie sich sehr schnell aus dieser Situation wieder heraus. Zu viel Nähe.
  • Sie geben einem Menschen aus der Vergangenheit die Schuld für ihr Verhaltens. Dadurch vermeiden sie, sich selbst anzusehen und an sich zu arbeiten, die Verantwortung für ihr eigenes Leben zu übernehmen und die negativen Erfahrungen zu verringern.
  • Sie bleiben gerne unnahbar. Aus einem Grund: um nicht wieder verletzt zu werden oder die Kontrolle zu verlieren. Sie vermeiden so ihre eigenen Schuld und Schamgefühle.
  • Sie fokussieren sich gern auf eine Sache. Sex, Geld, Beruf, etc. So kanalisieren sie ihre Gefühle und geben sich den inneren Halt den sie brauchen.
  • Sie nutzen den Partner um sich nicht mit sich selbst auseinandersetzen zu müssen. In Zeiten der Einsamkeit, die schwer auf ihr Gemüt drückt, sind Treffen willkommen.
  • Freiraum ist ihnen das Allerwichtigste. Jede ungewollte gemeinsame Zeit wird diskutiert. Umgekehrt fühlen sie sich nicht wichtig genug, wenn sie den Partner nicht erreichen können oder er mal keine Zeit hat.
  • Fehler einzugestehen fällt ihnen schwer. Entschuldigungen ebenso. Sie sagen von sich selbst schlechte Partner zu sein und bevor sie an der Beziehung arbeiten – gehen sie. Einfach … leise … unspektakulär. Der leichte Weg.
  • Sie vermitteln Innigkeit und tiefe Verbundenheit beim Sex. doch im normalen sozialen Kontakt sind sie introvertiert oder sogar abweisend.

Menschen, die mit Bindungsangst leben sind nicht „gestört“, auch wenn wir das immer wieder hören oder sogar selbst von sich behaupten. Dahinter steht die reine Angst. Sie sind (noch immer) verletzt und panisch. Wer aber bereit ist, sich diese Verletzungen aus alten Partnerschaften anzusehen und mit Überzeugung an seiner Angst zu arbeiten, der kann und wird in der Zukunft innige, liebevolle und angstfreie Beziehungen eingehen können! ICH bin eine lebendes Beispiel. <3

Stelle Dir also die Frage: Warum flüchte ich?

Der erste Schritt liegt wie immer bei Dir selbst. Beschäftige Dich damit weshalb Du immer wieder die selben Verhaltensmuster eingehst, wovor Du flüchtest und warum Du Angst hast! Ich konnte sehr viel darüber in einer jahrelangen Therapie lernen. Gefühle adäquat zu äußern, Grenzen zu setzen und mich selbst anzunehmen MIT meinen Fehlern und Schwächen!

Heute bin ich in der Lage zu lieben … zu geben ohne zu nehmen oder zu erwarten. Gefühle auszudrücken, positive wie auch negative. Ich halte Nähe aus und glaube wieder an die Liebe. :-) An sich zu arbeiten macht Spaß wenn man am Ende der Arbeit erkennen kann, dass man damit ein großes Stück Lebensqualität erworben hat.

Und genau DAS wünsche ich mir für Dich … falls Du Dich mit diesem Beitrag identifizieren kannst.
Falls Du Fragen hast, schreibe mir, ich freu mich immer über Nachrichten.