Was wäre das Leben ohne Liebe, um sie am Leben zu halten muss man viel dafür tun, daran arbeiten. Wie stärkt man die Partnerschaft und führt eine wirklich glückliche Beziehung.
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Wir Frauen haben es in der heutigen Zeit nicht so ganz einfach. Auf der einen Seite sind wir dankbar für die Emanzipation, leben unsere Potenziale und dürfen uns mit Männern gleichstellen. Das war vor vielen Jahren noch nicht denkbar und eine andere Situation. Heute sind wir „Superwoman“. Wir können alles, dürfen alles und wir finden uns in den großen Jobs wieder. Wir bringen alles unter einen Hut. Job, Familie, wir sind Allroundtalente und vor allem sind wir eines: unabhängig. Unsere Weiblichkeit zeigen wir mit Stolz …

Jedenfalls tun und leben so sehr viele Frauen. Ich war auch eine dieser Frauen. Es hatte immer wieder mal Berührungspunkte in meinem Leben mit meiner „inneren Sanftheit“ und Weiblichkeit gegeben, aber dann ich spürte in einem besonderen Moment, dass nun der richtige Zeitpunkt gekommen war, mich der Sache anzunähern. Ich merkte nämlich, dass ich mich mit all meiner Selbständigkeit und meinem Selbstbewusstsein und meinem sehr hohen „funktionieren“ unheimlich viel in männlichen Energien bewegte und darin auch verweilte!

Geht nicht – gab’s nicht

Vielleicht kennst Du ja diesen Spruch? Mein Leben bestand immer aus funktionieren und dieser Satz begleitete mich schon von Kindesbeinen an. Ich war und bin es Gott sei Dank wieder – zielstrebig, selbstbewusst und mutig. Früher gab ich sehr ungern die Kontrolle ab und am aller liebsten arbeitete ich ganz alleine. Ähnlich war es auch nach meiner langjährigen Trennung. Ich lebte auch am liebsten alleine was aber nicht heißen soll, dass ich mir nicht eine schöne Beziehung gewünscht hätte! Ich brauchte Menschen, um mich mit ihnen zu verbinden. Zu fühlen und gemeinsam zu wachsen!

Doch mit der Umsetzung war das so eine Sache. Wahrscheinlich war mein Wunsch nach menschlicher Nähe (Partnerschaft) zu fix und die Auswahl fiel immer auf die „Falschen“. In meinem Job war ich gut. Privat war ich miserabel. Aber das spielt heute auch keine Rolle mehr. :D

Wie schön war die Vorstellung, einen Bereich in meinem Leben zu finden, in dem ich mich wirklich fallen lassen und hingeben könnte. Wenn also Kontrolle das eine Extrem ist, indem ich sehr professionell war, wie würde sich dann loslassen auf der anderen Seite anfühlen?

Ich bin überzeugt, dass sehr viele Frauen mehr mit männlichen Energien verbunden sind! Das sind die Anteile in uns, die führen, entscheiden, handeln und mit viel Struktur an die Dinge herantreten. Die weiblichen Energie in uns ist eher passiv, hingebungsvoll, empfänglich, kreativ, weich und sanft. Das Ziel einer reifen Persönlichkeit ist es, beide Anteile in uns in Einklang zu bringen!

ICH GLAUBE FEST DARAN, DASS DAS LEBEN FÜR UNS IMMER DAS BESTE BEREITHÄLT. UND DAS BEDEUTET NICHT, DASS ALLES, WAS UNS PASSIERT, IMMER SCHÖN UND GUT IST.

Manchmal braucht es auch ein paar Seitenhiebe …

Oder einfach gesagt ein paar größere Herausforderungen, damit unsere Persönlichkeit reifen und sich entwickeln kann. Und genauso ist es auch mit der Verbindung zu anderen Menschen. Es kommen doch immer die Menschen in unser Leben, die uns etwas „lernen“ sollen (können). Entweder geht es dabei ums Leben allgemein oder sie spiegeln uns. Das sind dann diejenigen, bei denen sich  alles so echt anfühlt, als würde man sich schon ewig kennen! Kennst Du bestimmt? ›lächel‹.

Sehr oft sind es Menschen, die nicht zu unseren gewünschten und perfekten Gegenstücken zählen. Es sind oft Menschen, die sich nicht zwanghaft in unser Leben fügen. Ich habe oft erlebt, dass es bei mir Menschen waren, die mein Leben komplett durcheinander geworfen haben und mit denen ich absolut nicht kompatibel war!

Es hatte trotzdem einen Grund, weshalb dieser Mensch genau jetzt in mein Leben gestolpert war. Einen Menschen treffen und mit unserer Sehnsucht bei ihm in einem Hafen ankern …<3

Einlassen, fühlen und sich hingeben …

Und wie das mit dem Universum halt so ist, trat auch ein Mensch in mein Leben, der mich mein ganzes SEIN und vor allem meine Hingabe total veränderte. Er veränderte mein Leben deshalb so intensiv, weil er das Bedürfnis meines Herzens und meiner Seele erkannt hatte. Mein halbes Leben hatte ich mir so etwas gewünscht. Ich durfte erfahren, was es bedeutet, beschützt zu sein … auch mal „klein“ sein zu können und das ohne doppelten Boden unter den Füßen.

LOSLASSEN IST DIE SCHWIERIGSTE AUFGABE DIE WIR HABEN. ES BEDEUTET, NÄMLICH SICH EINZULASSEN, ZU FÜHLEN UND SICH HINZUGEBEN.

Das braucht allerdings sehr viel Vertrauen. Und Mut. Und eine gesunde Basis. Es war eine der schwierigsten Aufgaben in meinem Leben. Ich betrat neuen Boden … ein mir unbekanntes Gebiet! Mit Tretminen kannte ich mich aus. Mit Schmerz auch. Es war etwas Unsicheres, aber ich trat diese anspruchsvolle Reise an … und sie war es wert. <3

Plötzlich gab es da jemanden in meinem Leben, der mir auch mal sagte, dass gewisse Dinge so nicht möglich waren. Dieser Jemand wuchs an meiner emotionalen Sensibilität. Ich durfte endlich Schwäche zulassen.

Dem nachgehen, was unser Herz verlangt …

Ich glaube, wir Frauen sind manchmal viel zu taff. Wir blockieren uns und unsere Gefühle, weil wir Angst haben. Viele von uns haben gekämpft bis  zum bitteren Ende einer Beziehung. Viele leb(t)en für die Firma für den Job. Und ganz ganz viele unter uns wollen oder dürfen keine Schwäche zeigen … WEIL … wir es ja ALLEINE schaffen. Aber ist es nicht auch schön, am Ende eines anstrengenden und herausfordernden Arbeitstages bei jemandem anzukommen? Bei all unseren Erfolgen und Kämpfen und vielen Verantwortungen sowie Anstrengungen im Arm eines Menschen zu liegen und sich „schwach“ zu zeigen?

Über seine Ängste oder Misserfolge zu reden und vielleicht dabei auch manchmal Entscheidungen abzugeben? Ich hätte vor einigen Jahren noch sehr laut „JA, ist es“ gerufen! Heute bin ich da ganz anderer Meinung. Für viele Menschen ist es vielleicht normal, aber wenn man das als Frau nie kennengelernt hat, ist es etwas ganz besonders.

Mich hat es unendlich erfüllt, diesen Schutz und diese Fürsorge zu genießen und zu erleben – und für mein Leben gesehen, so viel in dieser Rolle nachzuholen. Klein und bedürftig war ich zwischendurch und das doch eine ganze Weile. Ich war es gewohnt in meinem Leben alle Entscheidungen alleine und schnell zu treffen. Immer für alles verantwortlich zu sein und ja nicht zulassen, dass auch ich mal eine kräftige Schulter zum Anlehnen brauchte … wie schon gesagt … ich schaffe ja alles alleine.

Die letzten Jahre mit diesem Menschen haben mich „weich“ werden lassen. Denn in diesen Jahren hat auch die kleine Sandra, besonders viel Liebe und Zuneigung erfahren dürfen. <3 Für diese doch sehr späte Erfahrung bin ich auch endlos dankbar! Meine viel zu vielen männlichen Energien habe ich umgewandelt in mehr weibliche, die mir ohnehin gefehlt haben. >lach<. Mein Gleichgewicht ist hergestellt.

All das braucht Vertrauen …

Vertrauen in DEIN Leben! Es wird ein Mensch in Dein Leben kommen (sofern Du ihm nicht schon begegnet bist), vor dem Du leuchten und wachsen darfst. Es wird jemand sein, der sich nicht dadurch bedroht fühlt, wenn Du über Dich hinauswächst! Du musst nur bereit und offen sein, viele Menschen in Dein Leben zu lassen aber auch wieder gehen zu lassen …

Jeder Mensch wird in Deinem Herzen ein Geschenk hinterlassen und es liegt an Dir, es zu erkennen und anzunehmen. Und eines Tages wird es einen Menschen geben, der Deine Schwäche und die Angst dahinter versteht und gemeinsam mit Dir „ausbrüten“ wird. <3

DIE SCHÖNSTEN GESCHICHTEN IN UNSEREM LEBEN, BEGINNEN MIT DEM WORT „ZULASSEN“ … ›zwinker‹

Ein Beitrag aus dem Herzen geschrieben. #mutmachergedanken NUR für Dich.

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Wir alle werden beeinflusst von der Welt der menschlichen Beziehungen. Das können wir zweifellos nicht leugnen. Wir können aber lernen, uns selbst durch die Augen anderer Menschen besonders unserer Partner zu entdecken. Jeder Mensch, der unseren Lebensweg durchkreuzt und den wir kennenlernen, kann uns etwas anderes spiegeln. In unseren Beziehungen zu ihnen dürfen wir uns selbst wieder erkennen. Wir projizieren genau das auf andere, was wir in uns selbst nicht sehen möchten.

Unsere Beziehungen sind unser Spiegel

Es spiegelt sich so ziemlich alles in unseren Beziehungen, was in uns vorgeht. Unsere innere Gefühlswelt wird sichtbar! Sind wir glücklich, ziehen wir glückliche Menschen an. Sind wir unzufrieden, geben wir das oft an unsere Mitmenschen weiter und wir umgeben uns auch mit Menschen, die die gleichen Gefühle wie wir selbst erleben. Die wichtigste Beziehung, die wir führen, ist die mit uns selbst! Sie setzt den Grundstein für alle anderen Beziehungen, die wir eingehen werden. Und wir können nur eine tolle und liebevolle Beziehung führen, wenn wir mit uns selbst die BESTE führen.

Ich weiß es klingt ziemlich abgedroschen, weil wir das ja ständig hören oder lesen. Aber es ist so verdammt wichtig, sich das immer wieder vor Augen zu halten. Menschen, die ständig im Konflikt mit sich selbst stehen, die weglaufen und ständig „austeilen“, anstatt mal stehen zu bleiben, um nachzudenken. Menschen die aufgeben, anstatt zu kämpfen und auch noch erwarten, dass sich alle anderen ändern, verlagern ihre unerfüllten Bedürfnisse auf ihr Umfeld.

Ich zieh ja solche Menschen immer und immer wieder an. Es liegt an mir, denn ich mag es „gebraucht“ zu werden. Ich mag es, wenn ich sehe, wie sich ein anderer durch meine Liebe verändern kann! Wenn sie aufblühen, regelrecht über sich hinauswachsen und neue Ziele erreichen. Liebe gewinnt für mich immer. <3

Leider gibt es da einen Fehler im System. Denn, wenn die Selbstliebe und damit meine ich wirkliche bedingungslose Selbstliebe nicht gefestigt ist, läuft die Liebe die Du Deinem Partner geben möchtest, ins Leere. Klar kommt sie „irgendwie und irgendwann“ an, aber sie wird sich nicht vermehren und kann sich nicht weiter entwickeln.

Ich weiß wie es sich anfühlt, zu sehr zu lieben, sich für jemand anderen zurückzustellen und sich sogar ein Stück weit aufzugeben.

„Das ist eine Sucht“!

Das sagten mir man in vielen Gesprächen, die ich diesbezüglich geführt habe.  All das hat mit LIEBE nichts zu tun! Schon möglich, vielleicht ist das auch so. Aber vielleicht beinhaltet diese „Sucht“ auch einen ganz großen Teil Liebe? Das Problem, und dieses ist mir auch klar geworden ist, dass die Liebe keine Basis hat! Das Problem ist, dass die Liebe immer an Bedingungen geknüpft ist. Sie ist nicht frei von Erwartungen, da man ja den anderen mit seiner Zuneigung verändern möchte.

An der Stelle kann ich von mir selbst sagen, dass ich fast schon eine „Retterrolle“ eingenommen habe. „Oh ja, ich möchte für dich da sein und dir zeigen wie toll du bist …“ Diese Muster sind (waren) zwar immer sehr liebevoll gemeint und zeigen große Hilfsbereitschaft, aber wir können keinen Menschen „retten“ wenn er sich selbst nicht verändern mag! Wir können ihn NUR lieben … ganz ohne Druck. Aus Erfahrung kann ich sagen, wie schmerzerfüllt dieser Weg sein kann.

Liebe alleine, reicht nicht für eine Beziehung

Diese Erkenntnis war eine der wichtigsten in meinem Leben. Nach meinen Trennungen habe ich mich oft gefragt: „Habe ich nicht genug geliebt und gegeben?“ Doch darum ging es gar nicht. Es gibt so viele unterschiedliche Formen der Liebe, und wir müssen für uns selbst herausfinden, welche die BESTE für uns ist!

Die einen macht es happy sich aufzuopfern, andere bevorzugen die Liebe, die ganz viel Freiraum lässt. Unsere Wünsche an die Liebe können wir selbst klar definieren. Wichtig und ein guter Rat von mir: Stelle keine Bedingungen. Liebe passiert nicht unter Druck oder Erwartungen. Liebe wächst, indem wir einfach dazu bereit sind, uns darauf einzulassen. <3

Es gibt aber auch noch eine andere Seite

Es gibt nichts Frustrierenderes als einem Menschen alles geben zu wollen, doch zu merken, dass es sinnlos ist! Du verlierst dich darin selbst …

Wir fallen in die Opferrolle, wenn unsere Liebe ins Leere greift. Und bevor man es sich selbst eingesteht, ist die „Opferrolle“ eine tolle Alternative! Wir sind die Mutter Theresa, die doch nur alles richtig machen möchte und helfen will. Und was ist der Dank dafür? Pure Zurückweisung! Dabei machen wir uns klein und bedürftig. Vielleicht ist das für eine kurze Zeit auch okay, aber langfristig gesehen ist die „Opferrolle“ nichts Gutes! In solchen Bindungen findet die Beziehung auf zwei Ebenen statt. Es ist ein Ding der Unmöglichkeit wirkliche Nähe zu spüren!

Das Wichtigste in unseren Beziehungen ist das Gleichgewicht an Freiheit und Geborgenheit. Das Wort AMAE kommt aus dem Japanischen und bedeutet, sich in der Beziehung geborgen und sicher zu fühlen. Aber auch frei und unabhängig! Dieses Wörtchen beinhaltet alles, was man über Beziehung zu sagen ist. <3
Harmonisch im Gleichgewicht mit uns selbst und unserer Beziehung leben.

Eine Beziehung eingehen, ist ein Gefühl

Liebe ist nicht das, was wir erwarten zu bekommen. Sondern das, was wir bereit sind zu geben. Kluge Frau, die Katharine Hepburn. :-)

Wenn wir uns entscheiden, eine Beziehung einzugehen, ist das keine Entscheidung, die unser Kopf trifft. Da werden keine Vor – und Nachteile abgewogen und hinterfragt. Es ist auch kein rationales Empfinden! Liebe ist ein Gefühl! Es kann uns sogar manchmal blind und hilflos machen … nämlich dann, wenn wir sie falsch interpretieren.

Liebe kann sogar egoistisch und aufopfernd sein. Wir glauben, dass das Gegenüber, das in seinem Herzen trägt, was wir so dringend brauchen und gehen davon aus, dass dieser Mensch all das immer und ohne Bedingungen zur Verfügung stellt!

Und gleichzeitig ist LIEBE so wundervoll! Sie schafft es, uns schweben zu lassen. Sie lässt uns ankommen, durchatmen und auftanken. Liebe ist ein Gefühl das sich „warm“ anfühlt. Sie schafft es, unsere Prioritäten zu verschieben und ich finde, das darf auch sein. <3

Jede Beziehung spiegelt uns etwas …

Es ist übrigens komplett gleichgültig, ob es sich um eine Freundschaft oder eine Liebesbeziehung handelt. Alle Beziehungen, die wir eingehen, konfrontieren uns mit unserer inneren Gefühlswelt! Jede Verbindung spiegelt uns etwas. Oft ist es ja so, dass wir das, was wir an anderen nicht leiden können, auch an uns selbst nicht mögen. Dinge, die uns bei anderen abstoßen oder „aufregen“, sind auch Anteile, die wir an uns selbst nicht akzeptieren können! Vielleicht kennst Du das ja. ›zwinker‹

Andersrum ist es genau das Gleiche. Es gibt Menschen, mit denen wir sofort „warm“ werden. So als würde man sich schon ewig kennen. Sie tragen sehr oft etwas in sich das wir selber in unserer Persönlichkeit gerne hätten und deshalb bei anderen sehr schätzen.

Beziehungen sagen mehr über uns aus, als wir manchmal meinen. Doch bei aller LIEBE, jeder entscheidet selbst, in welchem Tempo er sich entwickelt. Ich habe die Erfahrung mehrfach machen müssen: Alleine wegen der Hoffnung oder der Sehnsucht bei einem Menschen zu bleiben, wird Dich auf Dauer kaputt machen!

Die Bibel sagt, die Liebe glaubt alles, hofft alles, und hält allem stand. Ich hatte das tatsächlich mal geglaubt. Niemals aufgeben, weil Liebe das höchste Ziel ist und es unglaublich viel Geduld beweist, wenn Frau aus tiefsten Herzen weiter an die Liebe glaubt. Heute weiß ich, dass sich Liebe verändert. Verändern darf! Und es auch LIEBE sein kann, einen Menschen zu verlassen.

Schlussworte:

Nimm Dir das Gute aus Deiner alten Beziehung mit.
Bedanke Dich aufrichtig.
Sei wütend, traurig und verletzt.
Weine Dir die Seele aus dem Leib und lass Dich fallen.
Aber vertraue darauf, dass sich der Schmerz verändern wird!
Du wirst bei Dir ankommen, und die Liebe zu Dir selbst, wird bleiben. <3

Eine gute Zeit, alleine oder zu zweit.

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Ich musste echt lachen, als ich über diesen Satz gestolpert bin! Sofort kamen Erinnerungen hoch, doch die fand ich dann nicht mehr so lustig. Trotzdem inspirierte mich dieser zweischneidige Satz genug, um darüber zu schreiben. Eine Scheidung, eine Trennung nach sehr vielen gemeinsamen Jahren, plötzlich oder erwartet … kann jeden von uns erwischen bzw. hat uns schon erwischt! Aus einem ehemaligen „WIR“ ist ein „ICH“ geworden. Und die Frage, die sich dabei einschleicht, ist meistens die gleiche:

„Kann ich nach der Scheidung jemals wieder glücklich werden?“

Ich kann mich noch sehr gut an den Moment erinnern, als ich meine unterschriebenen Scheidungspapiere in den Händen gehalten hab. Kurz und schmerzlos waren die zwanzig Minuten im Gericht. Wahrscheinlich deshalb, weil ich absolut keine „Anstalten“ machte irgendetwas herauszuschlagen. Ich wollte das Ganze schnell über die Bühne bringen. Keine Forderungen, kein Ärger, nur schnell abschließen.

Als alles vorbei war, gingen mein „Ex“-Mann und ich noch auf eine Tasse Kaffee (einen sehr schnellen), weshalb weiß ich eigentlich heute nicht mehr. Eine Scheidung, nach elf Jahren Ehe, aus der zwei wundervolle Kinder entstanden sind. Der Rest, ist nicht nennenswert!

Anders war es bei meiner Trennung nach sechzehn Jahren. Da war es anders. ICH war die Verlassene. Schmerzerfüllt, überrascht und eine gebrochene Frau. Ab da begannen viele Probleme. Probleme, die mein Leben auf den Kopf stellten …

Der Umgang mit dem Ende …

Jährlich lassen sich tausende Paare scheiden. Für viele eine unglaublich emotionale und individuelle Angelegenheit. Während die eine in ein tiefes Loch fällt, das emotional kaum zu bewältigen scheint, ist die andere damit beschäftigt, dem Ex das Leben schwer zu machen. Ein Rosenkrieg wird heraufbeschworen um finanziellen Nutzen dabei herauszuschlagen. Und dann gibt es auch solche Frauen (ich schreibe ganz bewusst betont „Frauen“, weil ich nun mal selber eine Frau bin), die das Gefühl haben, dass der Ballast der letzten Jahre von ihnen abgefallen ist und sie ab diesem Moment beginnen zu strahlen und aufzublühen!

Bei meiner Scheidung gehörte ich zu den Frauen, die mit ihrem Ex-Mann der Kinder wegen ein so weit normales Verhältnis, versuchten. Ansonsten verschwendete ich keine weitere Energie in die Gedanken an die ehemalige „gemeinsame“ Zeit.

Nicht jede Frau ist „glücklich“ geschieden

Eine Scheidung zieht meist viele Einbußen mit sich. Damit meine ich nicht nur die finanziellen. Wir müssen wieder lernen, dass aus dem langjährigen „WIR“ plötzlich ein „ICH“ geworden ist! Nach meiner Scheidung war das kein Problem, aber nach meiner langjährigen Trennung sehr wohl!

Es war schwer zu ertragen nach Feierabend nach Hause zu kommen und eine leere Wohnung vorzufinden. Die einzige, die mich schnurrend empfangen hat, war meine Katze. Keiner war mehr da und fragte mich nach meinem Tag und meinem Befinden. Die Wochenenden waren mit unter die schlimmsten Momente! Meine freien Tage waren stets gefüllt mit tollen Aktivitäten, es war niemals langweilig und auf einmal war so viel Zeit da!

Wie schon gesagt, ich habe ja beide Seiten einer Scheidung/Trennungen kennengelernt. Da gab es unendlich viele unterschiedliche Gedanken. Wie zum Beispiel an niemals enden wollende Diskussionen. An all die verzweifelten Tage und Nächte. Gedanken an das beklemmende Gefühl, dass mich jedes Mal eingenommen hat, wenn ich nach Hause kam. Die Einsamkeit trotz Ehe oder Partnerschaft …

Und die anderen Gedanken brannten sich ebenso in mein Fleisch. Die schöne Zeit die es gab. Die ganz vielen freudigen Momente. Gemeinsame Ziele, die man erschaffen hat. Und das Gefühl, der „echten“ Liebe …

Unterschiedliches Gedankenspiel einer Frau, die gegangen ist und einer die verlassen wurde. So wird es immer sein, wenn einer mehr liebt als der andere. >schulterhochzieh<

Für viele frisch Getrennte ist die Einsamkeit ein Thema

Das Leben geht weiter. Es macht keine Pause, bis es uns wieder besser geht! Das kann eine wahre Herausforderung werden! Bei meiner „Trennung“ machten sich in den ersten Monaten alle Sorgen und Ängste auf einmal bemerkbar. Alles wollte gemeinsam aus mir raus. Es war der Beginn meiner Depressionen.

Auch wenn keine psychische Erkrankung nach Scheidung und Trennung ausbricht, stehen viele vor einem Scherbenhaufen ihrer Gefühle. Wir sind froh, zur Arbeit zu gehen. Sind wir aber dort, würden wir uns die Stille wünschen. Man will darüber reden, und im nächsten Moment hofft man, dass man von niemandem darauf angesprochen wird. Man funktioniert einfach und versucht dabei, auf andere einigermaßen „normal“ zu wirken.

Bei all dem innerlichen Durcheinander, kann aber keiner helfen außer: man sich selbst!

Ein Einmurmeln, sich zurückziehen und sich als Opfer betrachten, bringt wie bei allem, leider überhaupt nichts. Ich hab’s ja getestet. Es wird sich nix verändern, solange man nicht aktiv wird!

Es waren die kleinen Schritte, die zurück ins Leben geführt haben

Kleine Schritte wie ein Spaziergang nach der Arbeit, die Tasse Tee im Lieblingslokal oder wie das wieder normale Einkaufen im Supermarkt. Einer meiner ersten Schritte war außerdem der Friseurbesuch. :-) Neues Aussehen, für einen neuen Lebensabschnitt war mein Gedanke. Nach geraumer Zeit flog das alte Schlafzimmer raus. ›lach‹ Es folgten kleinere und größere Veränderungen auch in meinen vier Wänden. Die Wirkung war riesig!

Ich finde, unser zu Hause ist auch immer ein Spiegelbild unserer Seele. Und ich wollte ein neues Spiegelbild.

Ein „Aus“ bedeutet nicht, dass unser Leben vorbei ist!

Auch wenn es sich in den ersten Wochen und Monaten oder vielleicht sogar noch länger, so anfühlt. Es ist normal, dass viele Routinen, die vorher da waren, verloren gegangen sind. Schließlich ist „Frau“ jetzt alleine. Aber wir haben die positive Möglichkeit, uns ganz viele neue in unser Leben zu holen! <3 Der Blick muss nach vorne gerichtet sein. Eine neue Chance sehen!

Das Wichtigste ist, zu lernen alleine sein zu können …, anstatt sich in etwas Neues zu stürzen! Ich schreibe aus Erfahrung, denn ich war nicht so clever. Männer sind ja bekannt für dieses Phänomen, doch auch Frauen werden sich darin wiedererkennen. Ich zeig gleich mal doppelt auf. >peinlichlach<

Frau kommt aus einer langen Beziehung und eine innere Leere ist Dauergast. Vielleicht ist da jemand das Interesse zeigt und peng, schon sitzt man wieder in einer neuen Beziehung. Plötzlich ist da jemand der einem über die alte Partnerschaft/Ehe hinweghilft. Somit hat man keine  Zeit, über das „Alte“ nachzudenken.

Meist scheitern solche „Übergangsbeziehungen“ sehr schnell … was ja auch kein Wunder ist.

Ist es notwendig über das Scheitern der Beziehung nachzudenken?

Das Ideale wäre natürlich, jede Trennung wäre einvernehmlich und man würde im Guten auseinandergehen. Schwierig wird es, wenn Gründe wie Untreue, fehlende Wertschätzung, Lügen oder sogar Gewalt für eine Scheidung/Trennung gesorgt haben. Ich persönlich finde es schon sehr wichtig über die Gründe genauer nachzudenken. Denn nur wer sich selbst reflektiert ist in der Lage, später nicht wieder dieselben Fehler zu begehen.

Danach gilt es, für sich zu lernen alleine glücklich zu sein. Denn wer es schafft mit sich in einer liebevollen Beziehung zu stehen, wird auch gut vorbereitet eine neue Beziehung eingehen können!

Mein Fazit:

Eine Scheidung/Trennung muss nicht immer im Chaos enden. Wir haben die Möglichkeit, uns neue Ziele zu setzen. Wir können Dinge verändern, wozu wir vorher nicht die Möglichkeit hatten. Die Lebensfreude kann neu entdeckt werden. Die Zeit für (neue) Hobbys kann aufgegriffen werden! <3 Das Leben kann wirklich spannend sein, ich habe das viel zu spät erkannt!

Und noch etwas was ich gleichzeitig festgestellt habe – die falschen Freunde, sind gleich mal  mit weg. ›lach‹

Ab jetzt heißt es: keine Zeit mehr für bedeutungslose Beziehungen, gespielte Freundlichkeit und unnötige Unterhaltungen! Denn wenn nicht jetzt? Wann dann bitte? :D

Falls Du Deine Geschichte mit mir teilen möchtest, immer gerne, ich freue mich darauf!

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„Ich liebe dich … und das macht mir Angst.“ Hast Du solche Gedanken schon mal erlebt? Ich glaube wir alle, ganz besonders wir Frauen, neigen dazu uns darüber sehr viele Gedanken zu machen. Die LIEBE ist ein Krisenbereich, auch wenn sie noch so schön sein kann! Manche Menschen haben einfach das Glück  oder ein gutes Karma. Sie haben die Liebe auf den ersten Blick, den richtigen Partner und ein Vorzeigeleben, das sie ohne Krisen beständig und glücklich leben. Weiterlesen

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Eine Beziehung ohne das notwendige Vertrauen wird nicht sehr viele Jahre beständig sein. Der Beginn einer Partnerschaft ist immer rosig. Die Schmetterlinge duellieren sich im Bauch und man fühlt sich rundherum wohl. Keiner geht eine Beziehung ein, wenn von Beginn an ein Misstrauen spürbar ist. Allerdings werden wir nicht mit dem unschönen Gefühl „Misstrauen“ auf die Welt gesetzt. Kein Vertrauen zu haben, kann die unterschiedlichsten Gründe haben.

Wieder ein Thema, über das ich zwar nicht allzu gerne schreibe, da es mir sofort bitter aufstoßt, aber ich kenn mich prima darin aus. Unser Leben besteht aus Freundschaften, Beziehungen, ob geschäftlich Beziehungen oder private … es geht immer ums miteinander. Dabei hilft uns unser Vertrauen. Ohne Vertrauen wird jedes zwischenmenschliches Sein zur Qual. Es belastet, ist anstrengend und macht unter Umständen sogar krank. Warum aber dominiert das Misstrauen in vielen Beziehungen so?

  • Vielleicht wurden wir generell zu einem sehr argwöhnischen und misstrauischen Menschen erzogen,
  • oder es gab in der Familie immer wieder Enttäuschungen und Verletzungen.
  • Man wurde im Freundes oder belogen,
  • oder, und das werden sicher viele  erlebt haben – wir wurden in vorherigen oder in der aktuellen Beziehung schwer enttäuscht und belogen.

Wie Du sehen kannst, es gibt immer mehrere Möglichkeiten weshalb uns das Vertrauen manchmal sehr schwerfällt.

Vertrauen ist eine tragende Säule in jeder Partnerschaft

Durch das gegenseitige Vertrauen zeigst Du Deinem Partner, wie sehr Ihr Euch akzeptiert und Euren Worten Glauben schenkt! Wenn Du Deinem Partner vertraust, kannst Du Dich fallen lassen und einlassen auf alles was kommt. Man wächst näher zusammen und es wird mit den bestehenden Jahren mehr. Dadurch hat das Wort Beziehung, eine ganz besondere wunderbare Bedeutung. Man erkennt viele positiven Seiten und nichts erinnert an Ärger, Frust und Stress. Von kleinen Unstimmigkeiten möchte ich jetzt nicht schreiben, denn diese machen jedes miteinander ja erst lebendig. ›lach‹ Es werden so unendlich viele Möglichkeiten „gemeinsam“ geweckt, die eben unser Leben fantastisch machen.

Nicht nur für die Liebe selbst ist Vertrauen überlebensnotwendig, sondern auch für uns selbst! Seinem Partner Vertrauen schenken zu können, hat sehr viel mit dem eigenen Selbstvertrauen zu tun. Fehlt Dir ein gesundes Maß an Selbstvertrauen und Selbstliebe, dann wird es Dir schwerfallen, Deinem Partner zu vertrauen. In Deinem Kopf werden immer wieder negative Gedanken aufgewirbelt.

Ohne Vertrauen wird keine Beziehung überleben …

Ich glaube, ich war ein wandelndes „Misstrauen“. Allerdings niemals grundlos. Nach jeder gescheiterten Partnerschaft beschloss ich das Gute im anderen zu sehen. Die Ehrlichkeit.  Ich änderte viele Denkmuster und war immer bemüht, mein Bestes zu jeder Partnerschaft beizutragen. Solange bis sich mein unterdrücktes Bauchgefühl lautstark zu Wort meldete. Auch sehr berechtigt wie ich jedes Mal feststellte.

Durch die unterschiedlichen Verletzungen und Vertrauensbrüche steigt natürlich die Angst erneut einen Menschen an sein Innerstes herankommen zu lassen. Eine sehr natürliche Reaktion wie ich meine. Der Sinn ist der, wir wollen uns eben nicht noch einmal auf etwas einlassen, was uns schon mal weh getan hat. Je älter wir werden, schon mal gar nicht!

Was passiert also: Wir bauen einen Schutzmechanismus auf. Leider bemerkt man nicht, wenn die Zeit gekommen ist, diesen Schutzfaktor wieder herunterzufahren. Gerade wir Frauen bleiben dabei gerne in der Spur und bis wir es endlich doch checken, ist es meistens schon zu spät. Wir verbauen uns selbst die Chance, anderen Menschen zu vertrauen. Die Folge: Nähe und Geborgenheit werden zu Fremdwörtern!

Wenn ich an mich selber denke, ich habe mich trotz Beziehung immer einsamer und trauriger gefühlt. Es war mir nicht klar gewesen zu verstehen, dass ich niemand „Neuen“, anderen, dafür bestrafen durfte, nur weil mich viele komplett andere Personen belogen und verletzt haben!

Außerdem fing ich auch damit an, meinem Partner Dinge zu unterstellen, die gar nicht vorhanden waren, … ich glaubte sie nur schon vorausschauend zu „riechen“! „FRAU“ steigert sich eben gerne in gewisse Sachen extrem hinein und das, obwohl es keinen wirklichen Grund dafür gibt! Alles nur wegen unzähligen Vorgeschichten, die ihre Furchen gezogen haben.

Und im Endeffekt entsteht aufgrund des mangelnden Vertrauens auch die Eifersucht. Die gute Seite der Beziehung werden dabei einfach übersehen! „Frau“ sucht nach Fehlern, sucht nach Gründen um ihrem Partner nicht zu vertrauen. Das, was ich damit jedes Mal erreichte war Distanz … eine Kluft. Eine Distanz zu dem Menschen, mit dem man eigentlich sehr gerne sein Leben teilen würde.

Vielleicht fragst Du Dich, warum ich darüber so genau Bescheid weiß? Nun, mir ging es wie gesagt immer so. Ich wurde extrem enttäuscht und es fing mir auch anfangs sehr schwer meine jetzige Beziehung zu Jürgen zu halten. Ich wartete immer darauf, dass ich auf irgendein Geheimnis stoßen würde. Ich hatte kaum Vertrauen nur Misstrauen und eine hüfthohe Mauer um mich. Lügen dulde ich nicht. Das ist einer meiner Werte, die mir sehr wichtig sind! So bin ich in meine Beziehung gegangen und so würde ich sie auch beenden. Ehrlich.

Ich glaube ganz los, wird man dieses Misstrauen nicht mehr. Auch ich werde manchmal diesbezüglich gefordert. Aber damit es nicht so weit kommt, kann ich Dir ein wenig unter die Arme greifen, um Dein Vertrauen wieder zu steigern. <3

  • Ehrlichkeit:
    Ehrlichkeit ist genauso wichtig wie Vertrauen. Es sind ganz wichtige Eigenschaften um eine erfüllte Beziehung führen zu können. Sei ehrlich zu Deinem Partner. Ich habe immer den Fehler gemacht, alles das mich bedrückt und belastet hat, herunterzuschlucken. Ich habe alles in mich hineingefressen. Diese Vorgehensweise macht alles noch viel schlimmer! Natürlich kannst Du das auch von Deinem Partner erwarten! Ich finde es sogar sehr notwendig. So zeigt Ihr Euch Eure gegenseitigen Bedürfnisse. Mit anderen Worten – Ihr könnt besser aufeinander eingehen und gemeinsam an Lösungen arbeiten.
  • Zeig Deine Gefühle!
    Gemeint ist nicht tobend durch die Wohnung zu laufen und Deinen Partner anzuschreien oder sogar beleidigen. Das möchtest Du doch sicher auch nicht. Viel mehr meine ich damit, dem Partner offen zu zeigen, wenn Dich eine Handlung verletzt. Somit weiß er jedenfalls sofort, dass er zu weit gegangen ist. UND – wenn Dir nach Tränen ist … lass sie raus! Auch da gilt wieder nur nichts hineinfressen, denn irgendwann muss es sowieso raus und das sind dann meistens die Situationen, die Du vermeiden solltest. Nämlich dann wird es sehr oft unschön und laut. Natürlich solltest Du auch Deine positiven Gefühle zeigen. Einfach mal sagen wie glücklich Du heute bist? Tja mir als sehr unromantische Frau fällt das immer noch verdammt schwer … ich mach das dann gerne mal mit den Augen. ›lach‹
  • Vergangenheit war gestern.
    Es muss Dir bewusst werden, dass Dein Partner NICHT der Mensch von früher ist. Es ist eine andere Person. Du musst mit der Vergangenheit abschließen! Es ist möglich das weiß ich. Ich konnte in meiner Beziehung mit Jürgen zu Beginn auch nicht wirklich vertrauen, jedenfalls nicht 100 %. Aus Angst. Und ich würde lügen, wenn ich heute sage: „Hey, Ladys ich habe alles abgelegt … mein Vertrauen ist grenzenlos  groß …“. Es ist der Umgang mit dem Misstrauen, der anders geworden ist. Es war eben die beste Entscheidung für mich, sich gegen eine Liebe ohne Vertrauen zu entscheiden und immer noch hart an mir zu arbeiten. Und das gelingt nur, wenn Du Deine Vergangenheit ziehen lässt.
  • Nimm Dir Zeit die Du brauchst.
    Enttäuschungen sitzen. Sie lassen sich nicht so einfach abschütteln. Das darfst Du auch gerne Deinem Partner manchmal erklären. Es kann schon ein Weilchen dauern bis Du wieder Vertrauen aufgebaut hast. Deshalb ist es auch wichtig, Dir die nötige Zeit zu geben und Dir auf keinen Fall Druck zu machen! Sei offen. Rede mit Deinem Partner darüber. Eines kann ich Dir sagen: wenn es Dein Herzmensch ernst mit Dir meint und Du ihm wichtig bist, wird er Dich verstehen und Dir die notwendige Zeit schenken.

Vielleicht konnte ich Dir etwas Hoffnung schenken. Denn alles ist veränderbar, wenn wir es möchten. Und übrigens, diesen Artikel habe ich auch für mich geschrieben … immer wieder zur Erinnerung. #lach-zwinker-händezusammenschlag! Wenn Du mir Deine Gedanken darüber in den Kommentaren da lassen möchtest? Ich bin sehr neugierig wie Deine Sichtweise liegt. Dann bleibt mir nur noch, Dir eine vertrauensvolle und liebevolle Zeit zu wünschen! Pass gut auf Dich auf und wir lesen uns bald wieder, wenn Du Lust hast?

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Wir gehen Beziehungen ein und wir beenden sie wieder. Sehr oft werden sie auch beendet ganz ohne Vorwarnung. Nach gescheiterten Beziehungen ziehen wir uns zurück, murmeln uns ein und warten bis die Wunden verheilen. Okay. Was, aber wenn die Verletzung nicht heilen will und wir Angst vor weiteren Verletzungen haben und genau, das einem weiteren Liebesglück den Weg verbaut?

Ich habe wahrlich keine Ahnung wie oft sich unser Herz brechen lässt. Aber ich weiß, es geht ziemlich oft! Irgendwann liegt es dann mit unzähligen Sprüngen in der Ecke. Müde und enttäuscht. Manchmal gibt es sogar auf. Liebe, Liebeskummer, Verlust, Trauer und der Neuanfang … Ich kenne diese Aufeinanderfolge gut. All das kostet Kraft. Viel Kraft und viel Vertrauen ins Leben.

Die Angst vor weiteren Verletzungen

Wie lange geprügelte Herzen brauchen um wieder zu funktionieren, ist individuell und ganz verschieden. Es hängt aber auch davon ab, wie und wodurch die Beziehung gescheitert ist. Wie innig die emotionale Verbindung war, wie die Trennung abgelaufen ist und wie oft die oder derjenige vorher verletzt wurde. Gerade wenn uns das schon mehrmals passiert ist, beginnt es richtig zu schmerzen! Wir beginnen uns selber infrage zu stellen …  wir zweifeln und haben kein Vertrauen mehr in Menschen oder sogar das Leben.

Meine Angst war so riesig, dass ich mich besonders vor den romantischen Verwicklungen des Kennenlernens fernhielt. Damit entfernte ich mich auch ganz automatisch von der Lebensfreude.  Ich war so vorsichtig und gleichzeitig frustriert, dass ich mich total zurückgezogen habe. Ich hätte keine weitere Enttäuschung einstecken können. Meine Verletzbarkeitstoleranz war erreicht. Nichts ging mehr.

Das Folgeproblem – die Einsamkeit

Bei all den Problemen, die ein verletztes Herz so mit sich bringt, folgt gleich noch ein weiteres: Der ständige Rückzug und die aufgebaute Mauer, bringen Einsamkeit und emotionale Erstarrung  ins Leben. Man nimmt nur noch halb am Leben teil. Unsere Lebendigkeit leidet darunter. Bei mir war das kein „Sofort-Effekt“. Nein es kam schleichend und es war mir gar nicht bewusst! Kein Mensch kann einen so meisterhaft manipulieren, als wir selbst!

Keine Dating, kaum Flirts, kein Ausgehen und immer weniger Sozialleben … kein Spaß bedeutet auch keinen Schmerz. Und das alles im Namen des Selbstschutzes.

Was ich natürlich schon sagen muss ist, es soll jetzt nicht heißen, dass das Lebensglück NUR innerhalb einer Beziehung zu finden ist, gar nicht! Es gibt so viele Frauen, die ein erfülltes Leben führen und sich ohne einen Mann in ihrem Leben pudelwohl fühlen! Wichtig ist einfach, bei sich selbst den Unterschied zu spüren und auch zu erkennen.

Ein guter Vorbote dafür ist die ehrlich empfundene Lebensfreude – oder die eben nicht vorhandene. Wenn sich unser Alltag hauptsächlich öde, müde und belastend anfühlt, wird es Zeit, die Dinge zu verändern.

Der Weg der Erkenntnis

Die Fragen, die ich mir immer wieder gestellt habe: „Warum bin ich tatsächlich solo?“ und „Bin ich zufrieden, tut mir das Alleinsein gut?“ oder „Habe ich bloß wieder Panik vor Verletzungen?“ Diese Fragen haben mich auf einen wichtigen Weg gebracht. Nämlich Klarheit und Erkenntnis.

Bei mir wiederholten sich unangenehme  Muster. Die mir erst klar wurden, als ich mich damit genau auseinandersetzte. Und wozu ich mir auch professionelle Hilfe holte.

Wie so oft im Leben ist natürlich die Klarheit und Erkenntnis das eine und die Umsetzung das andere. ›lach‹. Aber man muss an seiner eigenen Stabilität und vor allem am Selbstwert arbeiten, um in eine neue gute Richtung gehen zu können. Einfach raus aus der Opferhaltung und rein ins Selbstvertrauen! Das Leben findet eben nicht nur in geschützten Räumen statt!

Wer sich aus Angst wieder verletzt zu werden, dauerhaft verkriecht, dem wird mit Sicherheit auch nichts mehr passieren, aber er verzichtet auch auf einen ganzen Berg Erfahrungen, die zum Menschsein dazugehören! Beziehungen sind immer ein Risiko. Eine Garantie fürs glücklich sein und bleiben gibt es nicht.

Ohne Mut auch keine Liebe … und die neue Liebe kann nichts für die Fehler der anderen.

Wir sind was wir erlebt haben …

Genauso ist es. Das was uns im Laufe unseres Lebens passiert – die schönen und weniger schönen Erfahrungen. Das Leid und die Freude prägen uns und machen uns zu den Menschen, der wir sind. Das lässt uns, bei entsprechender Reflexionsfähigkeit auch groß werden. Dass uns die emotionale Vergangenheit prägt, ist unvermeidbar. Wir verstehen mit unserem Verstand, aber erst mithilfe unserer Erfahrungen begreifen wir. So ist es nun mal.

Lassen wir es nicht zu, dass negative Erfahrungen unser Leben lähmen und uns nicht mehr an die Liebe glauben lassen! Ich schreibe wirklich aus Erfahrung und muss den Satz dementieren der lautet: „Es kommt selten was Besseres nach …“
Ich sage: „Das Leben hält oft das Beste für uns zum Schluss bereit …“ ›zwinker‹!

In diesem Sinne, lebe das LEBEN und genieße die LIEBE …

Lesezeit: 4 Minuten

Und plötzlich ist der Tag da. Es ist alles gesagt. Die letzten Worte sind raus. Die Türe … von außen geschlossen. Was übrig  bleibt bist Du in einer leeren Wohnung. Ein langer gemeinsamer Lebensabschnitt ist vorbei. Kaum haben wir das realisiert, steigen sie wieder hoch … ein Fluss voll Tränen. Und egal ob Du wütend bist, schreist oder vielleicht alles nur ganz leise ist – es tut weh, verdammt weh.

Ich werde oft gebeten das Thema Trennung und die Zeit „danach“ von meiner Seite aus zu betrachten. Sicherlich ein Thema, in dem ich zu Hause bin. Ein Thema bei dem ich nur zu gut mitreden kann. Diesen Artikel habe ich etwas vor mich hin geschoben, aber jetzt ist der richtige Moment gekommen. Diesen Artikel  möchte ich einer ganz lieben Freundin widmen. Mit den Worten:

Die Zukunft ist ein Wolkenschloss. Puste es weg, was zählt, ist das HIER und JETZT. Bleib bei Dir und erinnere Dich an Deine unerfüllten Bedürfnisse, die Du JETZT endlich in den Fokus rücken kannst!

Trennung

Es gibt so viele Gründe, warum Beziehungen zu Ende gehen. Manche verabschieden sich mit einem lauten Knall und andere verabschieden sich still und leise … ich nenne es auch „feige“. Was zurückbleibt, ist nichts als tiefe Kränkung und Wut. Die Fetzen sind geflogen (oder auch  nicht), die Leidenschaft und Liebe fort. Und sobald diese Türe zugefallen ist, wird das Chaos dieser schwarzen Luft, für eine ganze Weile Dein zu Hause sein. Jedenfalls habe ich es so empfunden.

Trennungen gehören meiner Meinung nach zu den intensivsten Erfahrungen, die wir als Mensch machen können. Wir steigen heraus aus einer Zeit, die mit Höhen und Tiefen befüllt war. Die voll von schönen Momenten aber auch viel Herzschmerz war. Die Erinnerungen an gemeinsame Tage und nicht enden wollende Nächte. Man schuf Momente, für die Ewigkeit … glaubte man jedenfalls.

Wie jeder damit umgeht, ist so individuell wie die Beziehungen selbst. Ob man sich mit Freunden und ausreichend Wein umgibt oder sich ganz alleine in den Flieger packt und einfach „flüchtet“. Strategien mit den Folgen einer Trennung fertig zu werden gibt es jede Menge. Alles was ich weiß und was folgt, ist der Moment, in der die Welt um einen herum plötzlich wieder zu lächeln beginnt. Ein Gefühl als hätte man sich gesund geschlafen.

Es ist Zeit wieder aufzustehen

Ich hätte natürlich jetzt sehr lange und ausführlich über dieses „schwarze Loch“ schreiben können. Doch habe ich mich ganz bewusst dagegen entschieden. Weil es nix bringt! Dinge die wir nicht mehr ändern können, gehören akzeptiert. Das klingt vielleicht brutal, es ist aber so. Viel besser ist es sich mit dem Neuen auf sich zukommenden Abschnitt vorzubereiten! Bringt mehr und macht keine Falten. ›lach‹

Wenn der Schwung der Trauer überwunden ist, beginnt eine besondere sehr aufregende Phase der Neuorientierung. Sie ist NICHT einfach und leicht zu stemmen. Schließlich sind da jede Menge Altlasten, schmerzhafte Erfahrungen und ein riesiger emotionaler Berg im Rucksack! Eine harte Zeit, wenn ich zurückdenke.

Wie schafft Frau es, wieder offen und neugierig für Neues zu werden? Wie entwickelt man diese innere Bereitschaft sich wieder auf einen Menschen einzulassen? Falls Frau das noch will?

Frau hadert oft lange mit der Wehmut

Auch wenn es uns bewusst ist, dass eine Trennung die richtige Entscheidung war, hadern wir oft lange mit der Wehmut. Keine Umarmung und kein Kuss wird sich jemals wieder so anfühlen wie mit dieser einen Person. Ein Gefühl das sich nicht schönreden lässt! Das, was wir in unserer letzten Beziehung gelebt haben war, eine einzigartige Erfahrung. Kein Mensch gleicht dem anderen. Absolut einzigartig.

Ein anderer Mensch wird uns andere Momente schenken, die sich anders anfühlen. Und vielleicht – es ist sogar ziemlich wahrscheinlich, werden wir uns selber dabei ganz neu fühlen und anders kennenlernen. Wir haben die Chance, neue Ecken an uns zu entdecken und andere Kanten zu feilen. Alte Wunden zu heilen. Nichts wird mehr wie vorher sein. In vielen Fällen ist das etwas sehr Positives! Allgemein gesagt: eine wunderbare Voraussetzung. ›lächel‹

Wichtig ist, den Gedanken loszulassen, der sich vielleicht nach einer ähnlichen oder gar gleichen Beziehung sehnt!

Die Macht der Erinnerungen

Wie oft bin ich an Plätzen vorbeigelaufen, an denen ich besonders schöne Momente erleben durfte. Puh, diese eine Parkbank mit den quakenden Fröschen oder der Aussichtsturm beim Sonnenuntergang … in diesen Momenten trat mich meine Erinnerung  heftig in die Herzgegend! Begleitet von der Frage: „Warum  musste es so enden?“ Na ganz einfach, weil das Leben ein Fluss ist … unsere Erinnerungen – sind sie es den wert – kann uns keiner nehmen! Daran zu denken ist nichts Schlechtes, aber wir sollten anschließend daran denken, dass es unzählige andere Orte geben wird, die wir mit der richtigen Person, zu etwas ganz besonderem verzaubern können.

Es gibt ja Fälle, da finden Menschen wieder zusammen. Klammern wir uns aber nicht an eine Zukunft, die auf „hätte, sollte oder könnte“ basiert! Im Hier und Jetzt sein und eine neutrale „Beobachterposition“ einnehmen, das ist das, was wirklich hilfreich ist! Ich persönlich halte absolut nichts von diesen ON-OFF Beziehungen. Es hat schließlich alles einen Grund weshalb jemand sich entschließt zu gehen.

Ich möchte Dir raten, wenn ich darf: bedaure nicht länger die vergangene Zeit und verliere Dich nicht in einer Zukunftsvision. Wahrscheinlich passt sie nicht zur Realität Deiner letzten Beziehung! Und wie ich gleich am Anfang meines Artikels erwähnt habe: Die Zukunft ist ein Wolkenschloss :-) …

Lerne daraus

Nun um neue Erfahrungen in unser Leben zu lassen, ich meine solche die sich wirklich anders anfühlen, müssen wir viele Teile in uns berücksichtigen. Und zwar die Teile, die verletzt worden sind und geheilt werden möchten. Auch, wenn das nochmal eine schmerzhafte Arbeit sein kann, blicke Dir selber in die Augen und lerne, was zu lernen ist.

Vielleicht hast Du viel zu viel mit Dir machen lassen? Hast Deine Gefühle unterdrückt? Hast Dich nach und nach zurückgezogen aus Angst vor Veränderungen oder aus Angst vor dem Alleinsein? Ich kenne sie alle … diese Punkte und es sind noch viele mehr.

Gegen das Ende einer Beziehung dürfen wir uns auch eine Zeit lang wehren. Wir dürfen traurig sein, sollten es aber am Ende auch feiern können. Wie lange der Weg dahin ist, ist individuell. Wir dürfen aber das intensive Gefühl nach Liebe, Nähe, Wärme und Anerkennung, dass wir alle in uns tragen, nicht unterschätzen! Akzeptieren wir diesen Wunsch und wehren wir uns nicht dagegen! Er ist unser stärkster Motivator neue Bindungen einzugehen und sich voller Mut und Freude, in ein neues Abenteuer zu stürzen!

Sobald wir gegen etwas ankämpfen, sei es aus Angst wieder verletzt zu werden oder aus Angst des Alleinseins, dann halten wir diesen „Lernprozess“ in uns an. Heile Deine Angst. Begegne Dir  mit ausreichend Mitgefühl und Selbstliebe. Sei offen und ohne Vorurteile. Nicht alle Männer sind scheiße! Die alte Beziehung ist vorbei, aber die Beziehung zu Dir selber dauert Dein ganzes Leben. ›lächel‹

Und wer weiß? Vielleicht stolperst Du nach dem Du diesen Artikel gelesen hast, eventuell und ganz unverhofft versteht sich, über ein Herz das auf Deines gewartet hat. ›zwinker‹ Falls es Dir hilft: ICH durfte genau diese Erfahrung machen.

An alle da draußen … die gerade in Wehmut versinken. Blickt nach vorne, denn das Beste kommt manchmal reichlich spät!

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Bleiben oder gehen? Eine der schwierigsten Entscheidungen für uns Frauen, die es überhaupt gibt! Das ist jedenfalls meine Empfindung. Es gibt keine immer heile Welt. Schon gar nicht, wenn es um Beziehungen geht. In Wahrheit keine schlechte Sache, denn wir wachsen nun mal an den Herausforderungen, die uns gestellt werden. Aber meine Frage an Dich: Wie viel Unzufriedenheit ist für eine Beziehung normal? Wann sollten wir „gehen“ und wann lohnt es sich zu „bleiben“?

Ist es nicht so, je länger man mit seinem Partner zusammen ist, umso mehr potenzielle Frustquellen werden spür- und sichtbar. Alle in einer Beziehung lebenden Menschen, müssen sich nicht nur den Alltagsproblemen stellen, sondern auch tieferliegende Fragen stellen. Je länger man zusammen ist, umso mehr kommt an die Oberfläche. Wenn sich allerdings „Probleme“ ständig wiederholen und keine Veränderung eintritt oder erkennbar ist, werden wir anfangen uns Fragen zu stellen.

Die Fragen aller Fragen:

„Muss ich mir das wirklich antun? Hat meine Beziehung überhaupt noch eine Zukunft? Was soll ich machen? Was ist zu tun?“ Wir möchten klarerweise, dass es uns gut geht. Gemeinsam gut geht. Und deshalb wird der aufkommende Gedanke, zu gehen, oftmals überbewertet.

Ich hatte ja immer das Händchen dazu, mich in Kleinigkeiten zu verlieren. Es gab Tage, da konnte ich mit der Unzufriedenheit, die in mir hauste, ganz gut leben. Zwei Tage darauf war mein Plan zu gehen, gedanklich vollkommen abgeschlossen und bereit zur „Vollstreckung“. Sind die guten Zeiten es noch wert, die schlechten Zeiten auszuhalten? Diese Frage stellte ich mir ständig.

Eines weiß ich heute definitiv. Die erstbeste Entscheidung ist sehr oft nicht immer als die Beste zu sehen! Eigentlich gibt es nur drei Fragen, die wir uns selber ganz ehrlich beantworten, sollten um eine Entscheidung treffen zu können, die wir auch im Nachhinein nicht bereuen.

Tut mir meine Beziehung „noch“ gut?

Es ist Dein/unser Leben, deswegen haben unsere Bedürfnisse oberste Priorität. Eine einfache Frage, die wie ich finde, auch einfach zu beantworten ist. Falls Deine Antwort NEIN ist, weißt Du, was eigentlich zu tun ist oder?

Allerdings ist dabei etwas Vorsicht geboten, denn es gibt einen Unterschied zwischen: „Manchmal nervt er mich …“ und „ich kann einfach nicht ICH sein, wenn wir zusammen sind.“ Streut Dein Partner immer wieder Salz in Deine Wunden und zwingt Dich zur Reflexion oder kann Dich tatsächlich nicht so annehmen, wie Du bist?

Tu ich meiner Beziehung gut?

Kurz erklärt: Kannst Du Deinem Partner ehrlich das Gefühl schenken, dass ER in Ordnung ist, wie ER ist? Kannst Du ihn genauso lieben, wie er ist? Kannst Du seine Grenzen akzeptieren? Kannst Du ihm vertrauen und hinter ihm stehen, während er seine eigene Wahrheit lebt und seine Meinung auch offen vertritt? Respektierst Du seine Meinung oder bist Du der Meinung, das er sich ändern muss?

Stimmt … es sind viele Fragezeichen. Aber es sind Fragezeichen und Antworten, die sehr wichtig sind, um Beziehungsentscheidungen zu treffen!

Habe ich angesprochen was mich zum Nachdenken anregt?

Ich bin ja mehr denn je der Meinung, dass wir ALLE untereinander viel zu wenig reden. Ich bin der Meinung, dass das größte Geschenk, dass ich von jemanden erhalten kann, ist gesehen, gehört, verstanden und berührt zu werden! Ebenso ist es ein großes Geschenk, es anders rum zu tun. Wenn DAS passiert, entsteht Kontakt. Und dieser Kontakt bringt Klarheit!

Das „Miteinander“ macht es aus. Wir Frauen neigen dazu, oftmals gleich dagegen zureden, sich zu rechtfertigen. Nicht richtig zuzuhören. Still zu sein. Wir dürfen, nein wir müssen, unserem Partner eine Meinung geben. Nachdem wir zugehört haben. Eine Meinung, die durchaus auch mal verletzen kann. Alles mit sich alleine auszumachen und in sich hineinfressen, ist kontraproduktiv und verstopft alle Sinne. :D Das tut keiner Beziehung gut.

Dazu gibt es Kompromisse. Kompromisse, die jeder für sich selbst einschätzen muss.
Sei ehrlich zu Dir.
Sei offen ehrlich zu Deinem Partner.
Triff Deine Entscheidung und sei bereit, Dir all diese Fragen noch einige Male ehrlich zu stellen. >zwinker>

Heute war es ein kurzer Artikel, der nicht sehr viele Worte brauchte, um das zu sagen, worauf es tatsächlich ankommt.
Ich wünsche Dir wie immer die richtigen Entscheidungen zu treffen.<3

Peace & Love

Lesezeit: 4 Minuten

Pech in der Liebe  … Pech im Leben … so wird es gerne gesehen. Wenn es in der Liebe einfach nicht klappen will, suchen wir bittend nach einem Allheilmittel. Auch der Glaube, sich einfach und ganz genau an Ratgeber und Regeln zu halten, um den erhofften Erfolg in der Liebe und im Leben herbeizuzaubern, ist doch nur ein Alibi. Wäre nämlich die Liebe bloß ein Spiel mit Regeln, dann gäbe es wohl auch keine Singles! Du, ich, wir sind Menschen und durch unsere Individualität, werden wir auch den (richtigen) Partner finden … mit Pech hat das also wenig zu tun.

Ich habe eine Freundin, nein ich habe einige Freundinnen hübsche, intelligente und geerdete Frauen das sind sie. Die meisten davon sind Single und ich glaubte sicher zu sein, daß sie sich in der Solo-Position richtig wohlfühlen. Bis zu jenem Abend, an dem ich bemerkte das ich falsch lag. Das Thema Partnerschaft, Liebe und das Leben selbst, ist jedes Mal ein Thema, wenn wir uns sehen.

Ich habe einfach immer Pech … in der Liebe und im Leben

„Der Grund weshalb ich Single bin und auch bleiben will ist, ich möchte nicht jedes Mal leiden, wenn es vorbei ist!“ „Porzellan kann man schließlich auch nicht endlos kleben irgendwann ist der Punkt da und da ist das Teil kaputt  genauso ist es mit meinem Herzen.“ >Trauermine<

SIE hatte wieder jemanden kennengelernt. Kein Wunder, sie ist eine tolle Frau und trotzdem wurde sie wieder verarscht und enttäuscht. Nur soviel dazu. Ich habe die Erlaubnis bekommen, diesen Smalltalk als Grundlage für diesen Artikel zu nehmen. Danke Du Liebe <3 Wiedermal eine Thematik, die viele Frauen blind lesen könnten!

Nun frage ich Dich: Sind Dir solche Situationen auch bekannt? Ziehst Du auch immer wieder die A-Karte und fühlst Dich benachteiligt? Du ziehst ständig den Kürzeren und greifst immer wieder ins faulige Obst, was Männer betrifft?

Würde ich fragen, ob Du das ändern möchtest, würde sicher keine Frau mit NEIN antworten!? Es zu ändern ist gar nicht so schwer … nur die Wahrheit, die dahinter liegt, ist etwas unbequem. Ich habe mich erinnert, als ich an derselben Kreuzung stand. Immer und immer wieder. Verletzt und gebeutelt, mit einem gebrochenen Herz stand ich da, das nicht mehr zu reparieren war und einem Gefühl in der Tasche,  das Pech gepachtet zu haben.

Wir halten an Geschichten fest, die manchmal nicht ganz der Wahrheit entsprechen

Selbstverständlich kommt diese Einsicht immer erst hinterher und auch nur dann, wenn man wirklich ehrlich zu sich ist! Ich habe mir mit dieser Unwahrheit sehr viel Zeit gestohlen und mir eine Zeit lang meine Zukunft verbaut. Warum? Weil unsere Erinnerungen  sehr oft Geschichten sind, die wir uns erzählen … darüber wie es mal war. Sie stecken voller Bewertungen und Urteilen … manchmal sind diese Erinnerungen auch lückenhaft. Wir Frauen tendieren nämlich gerne dazu, gewisse Dinge zu übersehen, die nicht ins Bild passen.

Ein (mein) Beispiel: Dein Partner hat Dich vor einiger Zeit verlassen. Er war unfair, hat Dich belogen und betrogen. Es ist etwas völlig normal, dass man sich selbst und seinem Umfeld die Geschichte so erzählt, dass man das Opfer des Partners geworden ist … „wie kann ER nur“!

Ich weiß Du malst jetzt kopfschüttelnd ein Fragezeichen in die Luft. Aber aus einer anderen Perspektive und mit genug Abstand könnte man auch etwas anderes sehen. Und das habe ich auch getan … nach dem mein Kopf und meine Gedanken nicht mehr voll Selbstmitleid und Wut waren!

Kaum ein Verlassener gesteht sich ein, daß seine Eifersucht, seine Anhänglichkeit, oft auch Unaufmerksamkeit und Ignoranz, oder seine Bedürftigkeit und was weiß der Teufel noch alles, dazu geführt haben kann, dass der (Ex)Partner keine Liebe mehr empfinden konnte. Den Wunsch nicht mehr verspürte zu bleiben. Hältst Du das für möglich? Sei mal ehrlich. >zwinker<

Der Glaube richtig zu handeln …

Jeder Mensch tut das, was er in der gegeben Situation für richtig hält! Natürlich passiert es dann, dass außer der betroffenen Person diese Handlung niemand gut findet. Wir haben die Wahl, uns mit solchen Menschen zu umgeben oder sie zu „umgehen“. Wir Frauen meinen sehr oft, dass wir Männer ändern könnten. Bis zu einem gewissen Grad wird es auch möglich sein, Kompromisse sollten wir immer schließen, ja … aber  tiefliegende negative Wesenszüge zu ändern, nein. Das weiß ich mit Garantie, soviel Liebe und Geduld kann keine Frau aufbringen!

Ich hielt an einem Bild eines Mannes fest, das ich mir erträumt hatte. Ich war fest der Meinung, dass dieser Mensch so sein bzw. so werden könnte, wenn er sich bemühen würde und wenn ich ihn mit meiner Liebe unterstütze. Der Anfang lief immer gut … bis das Kartenhaus irgendwann zusammen brach. Danach war ich enttäuscht von „ihm“ … von mir, weil mein Plan nicht aufging.

Das „gut“ und „böse“ Spiel

Dieses Spiel ist eine Falle … denn wenn uns so etwas passiert, und das kommt öfter vor als Du glaubst, ist es natürlich sehr verführerisch, die Geschichte so zu erzählen, dass wir selbst die „Gute“ sind und der andere automatisch der „Böse“. Ganz egal wie wir es drehen … wir sind immer „Opfer“. Das blöde an der „Opferrolle“ ist nur, dass wir uns immer klein, ohnmächtig und handlungsunfähig fühlen … und DAS meinte ich ganz zu Beginn, als ich sagte, dass ich mir dadurch viel Zeit selbst stahl und meine Zukunft „verbaute“.

Die Folgen sind: wir bleiben misstrauisch und bedürftig, denn der andere ist der potentielle „Böse“. Wir sehnen uns natürlich weiter nach Liebe und nach Anerkennung, die wir aber nicht bekommen, weil wir NICHTS tun um das auszulösen! Mit anderen Worten, wir bleiben arm und klein. Ohne es zu bemerken, benehmen wir uns auch so.

Es ist also kein Wunder wenn wir immer wieder „Täter“ finden, die uns bestätigen was wir sowieso die ganze Zeit denken und zu wissen glauben … wir haben Pech und sind Opfer.

Wenn wir beginnen, immer wieder die selbe Geschichte zu erzählen, dass wir „arm“ sind und ständig in allen Lebenslagen Pech haben, dann ziehen wir diese Negativität unbewusst an. Das Universum spielt da seine Rolle wirklich blendend gut!

Ich weiß aus eigener Erfahrung, es ist nicht leicht aus diesen Gedankenschleifen auszusteigen … die Geschichten über unsere Beziehungen und über unser Leben allgemein richtig zu erkennen! Pech in der Liebe oder im Leben ist nicht einfach „Pech“. Es ist immer auch ein Stück „Selbstgemachtes“ dabei.

Dadurch erkennen wir, dass Einzelnes zu Einzelnem und Gesamtes zu Gesamten passen muss! Wenn die Geschichten zweier Menschen zusammenpassen, erhöht das auch die Chance, dass man gemeinsam eine spannende Geschichte schreiben kann. Eine Geschichte, die wahr wird. <3

Mit mehr Achtsamkeit und Selbstreflexion aber vor allem mehr Ehrlichkeit zu uns selbst, wird uns das bestimmt leichter fallen. Danke für Deinen Besuch. Eine glückliche Zeit und alles liebe.

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Frauen und Partnersuche. Wem von uns ist dieses Kapitel nicht bekannt. Es trifft nicht nur die ganz jungen Frauen. Viel komplizierter wird es, wenn man sich als Frau, die gut geerdet im Leben steht, entschließt, das Leben doch zu zweit zu durchschreiten! Alte Wunden sind verheilt und wir sind offen für Neues. Sehr häufig höre ich dann immer wieder die Aussage “ Ich habe kein Problem, Männer kennenzulernen, aber es sind immer die Falschen.“

Auch wenn es schon länger her ist, weil ich jetzt endlich angekommen bin, ICH habe das selbst früher auch immer wieder erlebt. Für eine Affäre einen Mann zu finden, war wahrlich kein Akt – aber wenn ich mehr wollte als nur Spaß zwischen den Bettdecken, wurde es schwierig. Oder aber, ich traf Männer, die total fürsorglich und romantisch waren, mit denen ich mich aber nach 3 Wochen unsagbar langweilte … Kennst Du? Dann ist dieser Beitrag genau der Richtige für Dich. :D

Die „Partnersuche“ ist (war noch nie) einfach

Eine Beziehung zwischen zwei Menschen besteht ja immer aus Aktion und Reaktion, aus einem Signal und dessen Erwiderung! Ich habe in schon so vielen Beziehungen Menschen beobachtet, die sich mit total unterschiedlichen Partnern ganz unterschiedlich verhalten haben. Beispiel: (Namen habe ich geändert)

Bernd – er war ein klassischer „Herumtreiber“:

Tina, seine Freundin, war nicht unattraktiv, aber sie war sehr eifersüchtig und ihr Lebensinhalt war ausschließlich Bernd. Sie hatte sonst kaum andere Interessen. Für den gemeinsamen Freundeskreis war Tina auch nie mehr als „Bernds Freundin“. Niemand wusste so recht, was Bernd an ihr fand. Bei einem Gespräch sagte er dann mal, dass Tina eine Frau ist, um die „Mann“ sich halt keine Sorgen machen muss. Weil sie eben ausschließlich Augen für ihn hatte, immer treu und zuverlässig ist! Bernd hatte allerdings sein Augen überall und nicht nur seine Augen wohlgemerkt!

So etwas zu beobachten und zu hören, fand ich so schlimm, dass ich für Bernd keine Wertschätzung mehr übrig hatte. Bis ich aber irgendwann bemerkte, dass Tina einen großen Anteil daran hatte, weil sie gar nichts anderes sein wollte, als „die Frau neben Bernd“. Sie hatte wenig Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl … Sie band sich an Bernds Bein und verschloß ihre Augen vor allem was nicht zu und in ihre Welt passte! Dafür machte sie aber Bernd regelmäßig ein Konzert, wenn er sie nicht so beachtete wie sie es gerne gehabt hätte. Bei Bernd führte dieses Verhalten dazu, dass er darauf achtete, dass sie Tina nicht bemerkte, wenn er sich anderswo umschaute …

Ich weiß nicht mehr wie lange es dauerte bis Tina „abgestellt“ wurde. Karin war eine charakterstarke, willensstarke und selbstbewusste Frau. Sie wusste was sie im Leben wollte, unter anderem auch Bernd! Karin wusste was sie wollte und zeigte auch dass sie es wert war. Und Bernd war es bewusst, dass er seinen Lebenswandel ändern musste, wenn er sie haben wollte! Karin verstand es einfach Bernd mit ihrer Charakterstärke zu faszinieren und ihm aber auch gleichzeitig ein Gefühl von Verbindlichkeit zu schenken. In ihr beider Leben kamen neue Spielregeln und das ohne Beschwerden! Und so viel mir bekannt sind sie inzwischen eine kleine und glückliche Familie. <3

Warum habe ich dieses Beispiel erwähnt?

Weil ich der Meinung bin, dass der „falsche“ Mann vielleicht genau der Richtige ist – nur leider für eine andere Frau, andere Bedürfnisse oder für einen anderen Zeitpunkt!

Es gehören immer zwei dazu …

Dieser Spruch stimmt tatsächlich! Es sind im Grunde nicht immer die Falschen, die uns über den Weg rennen. Wir haben sie vermutlich mit den falschen Signalen angezogen und deshalb erfüllen sie nicht das, was wir uns eigentlich wünschen. Kein Mann und keine Frau ist alleine für irgend etwas schuldig … es gehören immer zwei dazu. Wir selbst sind es, die den anderen mit unserem Verhalten ermutigen.

  • Ein Mann, der sich eine Familie wünscht, ist nur dann eine Nervensäge, wenn Du plötzlich Deine Meinung über Familienplanung geändert hast.
  • Einer der nicht treu sein kann, kann mit Sicherheit ein toller Zuhörer und amüsanter Gesprächspartner sein – trotzdem will er auch mit anderen seinen Spaß haben ( das wird sich auch nicht ändern).
  • Ein Mann der Dich nicht gut behandelt, der kann das nur deswegen, weil Du ihn lässt.

Ärgere Dich nicht darüber. Betrachte Dich, und Deine Signale, die Du ausstrahlst.

Wir passen uns alle an Gegebenheiten an

Das beste Beispiel sind kleine Menschen, wie ich sie immer nenne. Sie testen ihre Grenzen regelmäßig aus und wenn sie damit erfolgreich sind, werden diese „ausgebaut“. :-) Stück für Stück wagen sie sich vor und probieren wie weit sie  gehen können! 

„Wenn ich mich jetzt laut schreiend auf den Boden werfe, bekomm ich dann mein Eis?“ Wenn ja, wie lange muss ich wohl brüllen, bis sie nachgibt?

Nichts anderes ist es mit den „großen“ erwachsenen Menschen. Es kommt darauf an wie man sich kennenlernt und wie man uns wahrnimmt. Und genauso werden sie uns in ihr Weltbild eingliedern und mit uns umgehen. Wir Menschen bekommen stets einen ersten Eindruck voneinander, der sich in ganz wenigen Details und Infos festmacht. Und von diesem ersten Eindruck, schließen wir auf die Persönlichkeit und verhalten uns auch dementsprechend!

Dabei ist eine Sache aber ganz wichtig, wie gehen wir mit uns selbst um? Wie wir uns behandeln ist die Vorlage für alle anderen, wie wir behandelt werden möchten.

Männer haben sehr gute Sensoren für Gelegenheiten!

Die meisten Männer, auch wenn sie sich eine liebevolle Beziehung wünschen, würden eine Gelegenheit für „Casual Sex“ – also ein saloppes legeres Sexerlebnis, wahrnehmen, wenn es sich denn anbietet. Die meisten … nicht alle! Und es gibt Frauen mit denen sie einfach Sex haben möchten und es gibt Frauen, die auch als Partnerin in Frage kommen.

All das hat damit zu tun, ob wir sie mit sexueller Energie „ködern“ oder mit den Herzen! Es ist wahrhaftig so! Ja, und diese Männer, die vielleicht immer die Falschen sind, könnten auch durchaus die Richtigen sein, wenn wir ihnen etwas anderes noch zusätzlich anbieten würden!

Nach meiner Erfahrung gibt es da so einen „Knackpunkt“. Wenn wir von unserer Persönlichkeit, unseren Qualitäten als Partnerin nicht überzeugt sind, wenn wir die geheimen Sehnsüchte eines Mannes nicht kennen und wissen, dann werden wir auch niemals anbieten können, was den Wunsch nach Partnerschaft und vor allem Verbindlichkeit mit uns auslöst!

Also … was wollen wir?

Ich bin mir zu 100% sicher, wenn Du einen Partner fürs Leben suchst, wirst Du ihn mit Sicherheit nicht nachts in irgendwelchen Clubs finden, indem Du wie wild flirtest. Maximal wird es Dir gelingen, mit einem aussichtslosen Treffer nach Hause zu gehen, um seine sexuellen Qualitäten auszutesten. Okay, warum nicht.

Aber es ist auch amtlich, dass jeder Mann davon ausgeht, dass Du Dich allen Männern gegenüber gleich verhältst. Was also bist Du, wenn er Dich so flasht, dass Du gleich mit ihm ins Bett gehst? NEIN … verliebt bist Du mit Sicherheit nicht!  Keine Frau, die etwas von sich hält und einen Partner fürs Leben möchte, verhält sich so! Ich sag Dir was Du bist: Du bist in diesem Fall kein „Material“ für die Liebe, sondern ein reines Abenteuer. 

Wenn Du Abwechslung und Sex der Superlative möchtest, ist das vollkommen okay, aber hör für eine Weile auf, die Augen offen zu halten nach dem Mann Deines Lebens. Genieße Deinen Wunsch nach sexueller Erfüllung – Du wirst sie bekommen, wenn Du dafür offen bist! Die Männer werden verrückt nach Dir sein. Vor allem dann, wenn Du von Anfang an klar machst, dass Du NUR Sex und eine nette Zeit haben möchtest.

Männer nur für Sex zu finden ist etwas sehr einfaches. Männer werden dafür auch einiges bieten. Nur mache nicht den Fehler und verwechsle das mit verliebt sein! Aus Erfahrung weiß ich nur zu gut, solltest Du Dich im Nachhinein in solch einen dieser Männer verlieben … hast Du meistens ganz schlechte Karten. Warum? Weil Du dann schon in eine ganz besondere Schublade gepackt worden bist, nämlich: „Guter Sex ohne Folgen“ … und da kommst Du ganz schwer wieder heraus.

Es funktioniert so nicht: Es sind eben nicht immer die „falschen“ Männer (oder auch Frauen) … es sind meistens die falschen Annahmen, und die falschen Verhaltensweisen und damit wird man immer in total verrückten Beziehungskonstellationen landen …

Aber wie geht es nun, fragst Du Dich?

Also, ich bin ja keine Paarberaterin oder Dating-Expertin, aber ich hab sie ALLE studiert >laut lach<! Meinen Erfahrungen zufolge UND ich habe natürlich nachgefragt, möchte ein Mann seine Frau fürs Leben kennenlernen, indem er sie beobachten, erobern muss – weil SIE es wert ist. Sie hat Selbstvertrauen, sie weiß was sie möchte und lässt ihn etwas für sie tun …

SIE lässt nicht sofort alles stehen und liegen für ein „bisschen“ Aufmerksamkeit! Das Gefühl des zusammenpassens, spielt sich nicht (nur) unter der Körpermitte, sondern vor allem im Herz und Kopf, ab. Was hilft Dir ein Mann, den Du nur mit Tricks, Spielchen und Täuschungen bei Dir halten kannst?

Wenn Du Unverbindlichkeit versprichst und dann doch Verbindlichkeit wünscht, wird das immer ein Schuss nach hinten sein … glaub mir! Und genauso sind es nämlich dann immer die „Falschen“! Nicht weil sie nicht ehrlich sind, sondern weil DU es nicht bist.

„Aua …!“ Ja ich weiß. Mir hat diese Gewissheit auch weh getan. :D Ich kann Dir wirklich raten, werde Dir klar darüber, was Du wirklich willst und wer Du sein möchtest. Mein Leben verlief in unterschiedlichen Phasen. Einmal brauchte ich mehr Freiheit, und dann sehnte ich mich nach Geborgenheit und einer stabilen Partnerschaft. Ich war mir gar nie bewusst, was mich dabei so beeinflusst hat!

Ich weiß auch das Beides sein darf. Was ich aber noch weiß ist, dass Paket „All-in“ wird schwierig bis unmöglich werden und schwer zu finden sein. Steige doch mal aus Dir heraus und betrachte Dich und Dein Denken … und dann beginne neu. Spannend bleibt es allemal! <3

Oh „Frau“ … ich könnte darüber 100 Seiten schreiben, vielleicht mach ich das auch irgendwann. Aber jetzt wünsche ich Dir viel Erfolg und Natürlichkeit bei allem was Du vorhast! :-)
Bis ganz bald.