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Schon lange gab es keine #Ausdrucksart mehr von mir zu lesen, … durch meinen Unfall war es mir nicht möglich auf Steine zu klettern oder mich in Lost Places herumzutreiben um Fotos zu machen. ›lach‹ Schade, da mir das immer sehr großen Spaß macht. Deshalb auch heute nur ein Profilbild, ABER dazu schöne Gedanken. Ich hatte einfach wieder mal Lust bekommen, Dich in der Form zu erreichen. ›lächel‹

AUF DIE GEGENWART KONZENTRIEREN

Wenn ich mich zurückerinnre an meine beeindruckendsten und auch weniger schönen Dinge, die ich getan und ausgehalten habe, frage ich mich manchmal wie das passieren konnte! Wie war es mir möglich, über die Gefahr und Ausweglosigkeit hinauszuschauen? Wahrscheinlich war ich zu sehr mit den Details beschäftigt, um das Ausmaß der Folgen zu begreifen.

Wenn man das große Ganze vergessen möchte, muss man sich alles ganz aus der Nähe ansehen. Manchmal ist es wichtig das große Ganze im Blick zu haben. Allerdings kann es auch kontraproduktiv sein und man fühlt sich maßlos überfordert, wenn man bedenkt, was noch alles vor einem liegt.

Indem wir uns also bewusst auf die Gegenwart konzentrieren, können wir die einschüchternden oder negativen Gedanken vermeiden, ja sie sogar aus unserm Blickwinkel verlieren.

So wie ein Seiltänzer. Er versucht nicht darüber nachzudenken, wie hoch oben in der Luft er ist! Eine Mannschaft, die bislang ungeschlagen geblieben ist, versucht nicht über ihre „Glückssträhne“ nachzudenken!

Für beide wie auch für uns ist es besser, einen Fuß vor den nächsten zu setzen … alles andere ist irrelevant.

Lassen wir uns nicht von einem Blick auf die ganze Bandbreite unseres Lebens erschrecken. Füllen wir unsere Köpfe nicht mit all den Gedanken unschöner Dinge, die eventuell noch passieren könnten! Konzentrieren wir uns auf die Gegenwart und fragen uns, wie wir sie am besten gestalten und dadurch auch aushalten können.

Wir müssen die Zukunft abwarten und sollten die Gegenwart genießen und das beste daraus machen. Die Vergangenheit bleibt. Nutzen wir sie als guten Ratgeber für unsere Gegenwart und Zukunft!

Viva la tua vita! Lebe Dein Leben …

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Ein gutes Leben leben … das wünschen wir uns doch alle, oder zumindest ist es ist ein Lebensziel, dass jeder irgendwie anvisiert. Wir leben in einer Zeit des Überflusses und es ist ein leichtes geworden unsere Grundbedürfnisse zu befriedigen. Jedenfalls macht es so den Anschein. Werte verändern sich und irgendwann denken wir vielleicht darüber nach wie unser Leben mal war, wie es ist und wie es sein könnte. Das ist der Zeitpunkt, wo uns ein Licht aufgeht.

Das Leben ist unter anderem da, um zu lernen. Das steht mal fest. Wir müssen lernen zu vertrauen, zu lieben und loszulassen. Wir sollten auch lernen, unser Leben so zu gestalten, dass wir NICHT nur zu uns selbst nett und freundlich sind, sondern auch zu anderen Menschen. Die meisten Menschen sind der Ansicht, dass sich unser Leben nur um Geld, Erfolg, Besitz und Macht dreht! Aber selbst diesen Menschen geht irgendwann ein Licht auf, wenn sie am Ende Zeit zum Nachdenken haben.

Wenn wir auf das Leben zurückblicken …

Es passiert uns doch auch schon jetzt des Öfteren, dass uns Dinge einfallen, die wir heute ganz anders machen würden, hätten wir nochmal die Gelegenheit dazu! Unser Leben ist aber nun mal nicht vollkommen und beständig! Es verändert sich laufend und unaufhaltsam. Es bringt uns Glück aber auch Traurigkeit. Es schenkt uns viele Möglichkeiten zu lernen und auch eine ganze Menge „Verlusterfahrungen“. Alles, was wir lernen, ist Teil unserer Reise.

Wir sollten nicht mit Bedauern auf die Dinge zurückschauen, die wir heute anders machen würden. Wir sollten uns vornehmen, unsere Unvollkommenheit und unser damaliges „Nichtwissen“, zu akzeptieren. Wir Menschen „menscheln“ nun mal und machen anders als Maschinen, schon auch mal Fehlhandlungen. Mit dieser freundlichen Geste uns selbst gegenüber wird unser Zugang zum Leben wesentlich einfühlsamer! Das darf ich an mir selbst feststellen. :D

  • Heute würde ich meinen Körper mit mehr Respekt behandeln. Ich würde liebevoller und freundlicher mit ihm umgehen – wäre ich jünger!
  • Ich würde mich verteidigen und öfter meinen Mund aufmachen, statt mich über viele Jahre hinweg von anderen mit Steinen bewerfen zu lassen und mich seelisch wie körperlich misshandeln zu lassen.
  • Ich würde sehr viel früher in den Spiegel schauen und sagen: „Ich liebe Dich, so wie Du nun mal bist …“
  • Ich wäre meinem Leben auch viel öfter dankbar gewesen!
  • Und ich hätte viele Situationen vermieden und noch mehr Dinge niemals getan oder gesagt!

Aber – ich habe es nicht, denn ich bin nun mal ein Mensch. Also bleibt mir nichts anderes über, als auf die Frau zu schauen, die ich früher war. Lange Zeit war sie stark, doch dann wurde sie gebrochen, von vielen äußeren Umständen geprägt. Sie handelte menschlich und dafür mag ich sie.

Wenn ich so auf all das zurückschaue, ist kein Platz für Reue! Ich empfinde heute nur noch Liebe und Warmherzigkeit. Ich bereue nichts mehr, denn Reue stellt ein sehr hartes Urteil, dass eigentlich gar nicht nötig ist, wenn man zur Selbstliebe gefunden hat. 

Blicke auch Du auf den Menschen zurück, der Du früher gewesen bist! Liebe diesen Menschen, den Du da siehst, egal was passiert ist. Er ist immer noch ein Teil von Dir, der darauf wartet, angenommen zu werden. Reue und Bedauern wird überflüssig, wenn es uns gelingt, alles an uns zu mögen und zu lieben. Auch diese Aspekte, die wir gerne ungeschehen machen würden!

Was bei mir übrig geblieben ist, ist ein mildes und verständnisvolles Lächeln …, wenn ich über mein „Menschsein“ nachdenke und auf mein Leben zurückschaue. Seit ich diesen Punkt erreicht habe, ist mein Weg nach vorne klar. Ich sehe, wer ich bin und wer ich sein mag. Ich habe den Mut aufrichtig mit mir und anderen Menschen umzugehen. In schwierigen Momenten gelingt es mir mich auf Hoffnung und Vertrauen zu stützen. Die Dankbarkeit hilft mir, stets neue Wege auszuprobieren. :D

Meiner Meinung nach ist Reue ein Ort des Schmerzes und der Selbstverurteilung. Wir müssen ihn nicht immer wieder aufsuchen! Es ist möglich, ohne Reue zu leben und zu sterben. Es liegt immer an uns ein gutes Leben zu führen, auch wenn manche (ICH) erst sehr spät damit anfangen … zu spät ist es dafür NIE!

Ich wünsche Dir, dass auch Du Deine Vergangenheit annehmen kannst. Das Wort „Reue“ in eine Kiste packen und Dein Leben als „gut“ bezeichnen kannst. <3 Pass gut auf Dich auf und vor allem – bleib gesund!

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ZUVERSICHT. Was fällt Dir dazu ein. Mir kommen da sofort positiv denkende Menschen in den Sinn. Menschen mit einem hoffnungsvollen Glauben, dass alles gut wird. Menschen mit einer optimistischen lebensbejahenden Lebenseinstellung, in der die Welt oder eine Situation von der „besten“ Seite betrachtet wird …

Bist DU zuversichtlich? Wenn ja, wirst Du immer daran glauben, dass ALLES einen Sinn ergibt und es IMMER eine Möglichkeit geben wird, dass sich Dinge und Situationen zum GUTEN wenden werden! Habe ich recht? Also hast Du es, als zuversichtlicher Mensch in unterschiedlichen Lebensbereichen viel einfacher, Dein Leben zu genießen.

Selbsteinschätzung …

Und was trifft auf mich zu? Nun ich sehe mich selbst als eine sehr zuversichtliche Frau. Ich habe trotz Krisen und vielen Hindernissen, die mein Leben für mich „exklusiv“ reserviert hat, an meine Stärke geglaubt! Schon als Kind war mir klar, dass viel Kraft in mir steckt. Ich konnte alles, wenn ich wollte und wenn man(n) mich gelassen hat. „ICH BIN STARK …“. Ein Satz wie ein Mantra, der mich mein ganzes Leben begleitet hat.

An sich zu glauben, Stärke zu zeigen und an den unterschiedlichsten Herausforderungen zu wachsen hilft weiter. Dabei kommt das Wörtchen „Zuversicht“ zum Einsatz. Zuversichtlich zu sein, ist eine innere Haltung! Ich versuche immer, trotz Hürden oder schmerzhaften Schicksalsschlägen, auf einen guten Ausgang zu glauben. Ich vertraue einfach auf meine innere Haltung und glaube daran, dass ich/wir selbst für mein/unser Glück zuständig bin/sind.

Vielleicht hat sich diese Meinung deshalb so in mich „hineingebrannt“, weil ich es immer erlebt habe und noch immer erleben darf. Diese Einstellung führt zwar nicht jedes Mal zum Erfolg, so ehrlich muss ich auch sein, aber sie entspannt mein Leben und meinen Alltag ungemein. Ich traue mir sogar zu sagen, dass es mir besser geht, als Menschen, die sehr pessimistisch sind, die in allen Dingen den puren Wahnsinn und das absolute Drama sehen!
Ja … ich denke das kann ich gut so stehen lassen. ›lach‹

Zuversichtliche Menschen sind wie Bäume – standhaft und biegsam

Zuversicht schenkt uns auch Kraft. Und die Kraft brauchen wir, wenn wir positiv in die Zukunft blicken möchten. Denn wie wir in Zukunft leben, hängt davon ab, wie wir heute handeln! Dabei geht es nicht darum Schwierigkeiten einfach zu übersehen, sondern ihnen die Stirn zu bieten. In der Bibel steht: „Der Glaube kann Berge versetzen …“. Zuversichtliche Menschen tragen diesen Glauben in sich, was aber keinesfalls bedeutet, dass zuversichtliche Menschen träumend durch die Gegend wandeln und die Schattenseiten des Lebens einfach ausblenden!

Ganz im Gegenteil: Zuversichtliche Menschen sind sich den Risiken durchaus bewusst. Sie realisieren, reflektieren und kalkulieren. Ich glaube Menschen mit einer positiven Einstellung, gehören zu den „Draufgängern“. ›lach‹ Sie haben den Mut, einfach ins kalte Wasser zu springen … immer mit dem Ziel vor Augen, dass alles einen guten Ausgang nimmt.

„Glaube und handle so, als sei es UNMÖGLICH zu scheitern.“

Suchen wir nach typischen Synonymen, die im Zusammenhang mit Zuversicht angezeigt werden, finden wir das:

  • Lebensbejahung
  • Lebensmut
  • Lebensfreude
  • Hoffnung
  • Glaube
  • Zukunft
  • Gottvertrauen
  • Zufriedenheit
  • Zutrauen

All diese Punkte zeigen, dass Zuversicht ganz stark mit der inneren Einstellung verknüpft ist! Jetzt drückt sich Dir beim Lesen vielleicht eine Frage auf: „Wie werde ich ein zuversichtlicher Mensch? Da es eine innere „Wandlung“ braucht, ist Zuversicht auch erlernbar. Davon bin ich überzeugt! :D

Entscheide Dich!

Entscheide Dich und handle danach. Es ist immer eine Frage der eigenen Perspektive und des eigenen Willens! Ich vergleiche Zuversicht mit einem Muskel. Einen Muskel, den wir trainieren können. Es liegt wieder mal bei uns, wie wir uns unsere Zukunft ausmalen. Dazu kann ich Dir ein Ritual empfehlen, dass ich seit vielen Jahren bis heute zelebriere. <3 Es ist ein Schreibritual, dass besonders am Morgen, für eine positive Haltung und einen guten Start in den Tag führt!

Wer nämlich mit positiven Aussichten und gut gelaunt in den Tag hüpft, für den kann es doch nur gut weitergehen. Schenke Deinen Gedanken, Deinen Wünschen ein leeres Blatt Papier.  Wie soll Dein Tag heute verlaufen? Auf was freust Du Dich? Was wirst Du auf jeden Fall schaffen? Vergiss dabei nicht – DU bist zuversichtlich und Zuversicht ist DEINE Einstellung.

Ich nutze zusätzlich die Kraft der Meditation. 20 Minuten, mehr ist es meist nicht, die mich auf einen guten Tag einstimmen. Wichtig dabei ist es sich wohl zu fühlen und jedes Ritual ohne Hektik zu erleben.

Übrigens, totale Killer der Zuversicht sind Routine und Langeweile. Es ist wichtig öfter mal die Schaltung auf „P“ wie Parken zu stellen. Achtsam mit den vorhandenen Ressourcen umgehen. Dazu gehört auch das Wörtchen NEIN auszusprechen. Sorgen wir für neue positive Erlebnisse, sie belohnen uns mit schönen Gefühlen und purer Lebensfreude! Machen wir all das, trainieren wir damit unseren „Zuversichtsmuskel“.

Persönlich liebe ich es, mir Vorbilder zu suchen. Menschen, die durch ihre innere Stärke viel erreicht haben. Biografien dazu zu lesen ist wie „Futter“ für meine ganz persönliche Einstellung, die mich dadurch nur noch mehr bestärkt, immer zuversichtlich zu leben.

Ein kurzes Beispiel:
Stephen Hawking, er hat mit 20 Jahren  die schlimme Diagnose ALS bekommen. Eine Nervenkrankheit, die ihn genauso schlimm eingeschränkt hat, wie die Ärzte es ihm vorhergesagt hatten. Viele wären an seiner Stelle verzweifelt, hätten aufgegeben! Er war zuversichtlich und hat die Energie und die Kraft zum Weitermachen gesucht und gefunden! Er überlebte alle Prognosen und wurde weltweit für viele ein Vorbild. Das ist es, was ich bewundernswert finde …

Das Leben und die Menschen verändern sich gerade mit einer Geschwindigkeit, bei der ich nicht hinterherkomme. Dabei gefällt mir das wenigste! Aber was sollen wir dagegen tun? Anpassen kommt für mich niemals infrage. Zuversichtlich zu leben bedeutet für mich, dass ich das was ich mache und wie ich lebe, einen Wert hat! Es ergibt für mich Sinn, an das Gute zu glauben und es ist jeden Einsatz wert. Eine Einstellung die nicht nur mir, sondern auch anderen hilft. Durch all die Höhen und Tiefen eines langen Lebens kann uns nur die Zuversicht tragen …

Auch wenn die Dinge nicht gut ausgehen, lassen sich immer Spielräume finden. Das ist der Kern der Zuversicht.

Danke, dass Du mich gelesen hast! Ich wünsche Dir eine gute Zeit und ganz viel Zuversicht, bleib gesund und ich freue mich, wenn Du mich bald wieder besuchst. :D

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Die Natur ist zur Zeit ja ein sehr „sicherer“ Ort. Sie ist nicht nur sicher, sondern steckt auch voller Heilungskräfte. Ich schreibe diese Zeilen gerade mit einem Grinsen im Gesicht. :D Niemals hätte ich mir gedacht, mal so naturverbunden zu sein! Wenn wir Glück haben, liegt dieses kleine große Glück direkt vor unserer Haustüre … wir müssen es nur sehen und uns darauf einlassen.

Ich geh mal ein paar Jährchen retour … als Kind „musste“ ich regelmäßig mit meiner Familie wandern gehen. Wegen der frischen Luft wär´s gewesen. ›lach‹ Mich interessierte dabei eigentlich ausnahmslos der gut gepackte Rucksack und die Pausen die folgten. Das diente als Köder bis zum Gipfel. :-) Das, was da alles rund herum zu sehen war, war damals alles „nur“ Gras und Hügel.

Irgendwann kam die Zeit wo ich selbst entscheiden konnte, ob ich frische Luft brauchen könnte oder eben nicht. Ich war erstmal FERTIG mit Wiesen, Bergen und frischer Luft am Wochenende. Ich entschied mich dann mehr für die abgestandene Bar- und Kellerluft diverser Partys. Mit dem erwachsener werden, folgten auch die Veränderungen und die Liebe zur Natur kam von selbst. Seit vier Jahren haben wir zwei Hunde und dadurch hat sich meine Naturverbundenheit nochmal drastisch intensiviert!

Lebendiger Boden …

Ich liebe es, darauf zu gehen! Ich fühle die Stille, aber auch die Bewegung und staune immer wieder über diese „Schönheit“, die sich da vor meinen Augen auftut. Die Wetterprognosen haben wir nicht in der Hand, genauso wenig die Gezeiten. Die Natur zeigt uns ganz deutlich wie absurd die Annahme ist, die absolute Kontrolle über unser Leben zu haben!

Wer loslässt, kann im Sommer die lauen Sommernächte genießen …
Freut sich im Herbst, über die Farbenpracht des Waldes …
Kann im Winter in eine Ladung Schnee eintauchen – sofern Frau Holle in Stimmung ist …
Und freut sich im Frühling über das Erwachen der Natur, das in der Luft liegt.

Es passiert alles zu seiner Zeit. Genau das Gleiche gilt für unser Leben. Wenn wir diese Haltung und Akzeptanz in unser Leben einbauen, dann kommen wir uns näher und fühlen ganz von selbst, was passt und was wir besser bleiben lassen. Die unkomplizierte Einfachheit gibt uns den „GONG“. Alles was wir dafür tun müssen ist, hinzusehen. Wenn wir nach unseren Bedürfnissen und Empfindungen handeln, wird sich der Zustand der Zufriedenheit einstellen!

Und WER hilft uns dabei? Die NATUR.

Es gibt sie wirklich … die heilende Kraft!

Die meisten wissen es ja bereits, ich lebe die meiste Zeit des Jahres in Italien. Ich habe das große Glück, Strand, Meer und Weite direkt vor meiner Türe zu begrüßen und zu genießen. Wenn ich allerdings nach Monaten wieder nach Hause fahre, ist einer meiner ersten Wege … der Wald! Vor ein paar Jahren bin ich aus meiner Stadt-Wohnung ausgezogen und suchte ganz bewusst ein Randgebiet mit viel grün. Ich stehe quasi mit einem Bein schon im Wald! ›lach‹. Für  mich ist beides, Meer sowie Wald, zu einem puren Luxus geworden, für den ich jeden Tag dankbar bin!

Das „Walderlebnis“ selbst, hat für mich eine ganz besondere heilende Wirkung. Die Natur hat mir nach meinem zweiten Burnout und anderen Diagnosen sehr geholfen, wieder zu mir zu finden. Ich wurde animiert raus zu gehen, in die Natur einzutauchen und meine Achtsamkeit zu schulen. Ich weiß noch welche Überwindung es mir jedes Mal kostete, ich fühlte mich nicht gut, hatte keine Kraft und auch keine Lust. Doch die Natur unterstützte und belohnte meine  Konsequenz sehr großzügig. <3 Sie versorgte mich mit fehlender und positiver Energie!

Meine daraus NEU gewonnenen Erkenntnisse haben meinem Leben eine neue Wende gegeben. Dafür bin ich richtig dankbar.

Es sind die natürlichen Dinge, die uns guttun

Sehen, was ist.
Fühlen, was uns guttut.
Die Aufmerksamkeit ins richtige Lot bringen.

Es sollte ein „Gegentrend“ zu einer anderen Entwicklung werden. Das würde ich mir wünschen. Wir Menschen verbringen immer mehr Zeit online, die digitale Gesellschaft wächst. Das heißt, wir verbringen wertvolle Lebenszeit mit sehr vielen digitalen Dingen. Den meisten Menschen ist das auch bewusst und trotzdem fällt es vielen schwer, sich wenigstens zeitweise davon zu lösen! Die Rede ist von außerhalb der Arbeitszeit!

Natürlich bin ich auch froh darüber, all diese Möglichkeiten nutzen zu können. Ich bin auch eine „freudige“ Smartphone-Nutzerin, aber ich setze mir Grenzen. Das Leben findet nicht online statt!

Ein Hoch auf die Natur! Das kleine große Glück wie ich es immer nenne, liegt bei den meisten direkt vor der Nase. Jedenfalls nur ein paar Schritte hinter PC und Smartphone! ›lächel‹. Der Wald, das Wasser, Strand oder Berge und Wiesen … die Natur wirkt sich in soo vielen Dingen positiv auf unser Wohlbefinden und Leben aus!

Es muss nicht immer eine stundenlange Wanderung sein! Oft tut es schon gut, die kurze Mittagspause im Park zu verbringen.
Viele Wochen war ich jetzt an Gehhilfen gebunden. Ich freute mich auf den Tag, wo ich die Kraft hatte, an den Strand zu „humpeln“. :D Ich beobachtete die Gezeiten, genoss das Rauschen des Meeres und freute mich über das salzige Gefühl auf meiner Haut! Nach Hause humpelte ich völlig erschöpft, aber ich hatte ein Strahlen im Gesicht und fühlte mich richtig gut! Trotz meiner Umstände.

Wir tragen die Einfachheit in uns

Ich traue mir zu sagen, wir tragen eine unbewusste Sehnsucht nach Einfachheit in uns. Genau DA sollten wir ansetzen und uns fragen:

Was brauche ich um Sichtweisen zu überdenken?
Dinge und Gewohnheiten abzulegen?

ICH habe darauf eine Antwort. Nutzen wir die Natur! Das kleine große Glück. Sie zeigt uns den Weg! Ich bin dem Weg gefolgt und könnte wirklich nicht mehr „ohne“! Ein Naturerlebnis kostet nichts, außer ein wenig Zeit. Eine klare, mit Überzeugung geschriebene und von Herzen weitergereichte, Empfehlung von mir. <3

Geh´ so oft es Dir möglich ist ins Blaue bzw. Grüne. Es ist etwas so wundervolles und kraftspendendes, dass sich auszahlt!

Wer den Weg zur Natur findet – findet auch den Weg zu sich selbst.

Klaus Ender

Ich wünsche mir, dass Dich mein Beitrag heute inspiriert hat. Rein in die Stiefel und raus! Vielleicht sehen wir uns, ja? :D
Bleib gesund und lebe den Moment …

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Jetzt wirst Du Dich vielleicht gleich fragen was wichtig, richtig oder falsch ist. Wer entscheidet, welche Dinge falsch sind? Es ist ganz einfach beantwortet – das entscheidest einzig und alleine nur DU.

Ich versuche es mal ein wenig anschaulicher zu definieren. Für mich ist wichtig, was langfristige Auswirkungen auf mein Wohlbefinden, auf meine Gesundheit und mein SEIN hat. Ich möchte sogar noch weiter ausholen und das Wohlergehen meiner Herzmenschen mit dazu nehmen. Wenn mich etwas Tag täglich positiv oder auch negativ triggert, ist es wichtig hinzusehen und zu erkennen welche Auswirkung DAS auf mein Leben hat. Vielleicht verstehst Du jetzt besser was ich meine. :D

Da gibt es die wichtigen Dinge

Vorne weg – nur für mich gesprochen! Für mich zum Beispiel ist es wichtig, in die Natur zu gehen gemeinsam mit meinen Hunden und noch schöner ist es, wenn mein Herzmensch auch noch die Zeit findet ausgedehnte Strand- und Waldläufe mit uns gemeinsam zu machen. In der Natur fühle ich mich frei. Negative Gedanken wandeln sich in positive, Ideen pflücke ich von den Bäumen und die frische Luft tut meinem Körper gut!

Das war nicht immer so. Vor ein paar Jahren konnte ich mit Wald und Wiese so gar nichts anfangen. Diese Veränderung ist mit meinen Hunden gekommen. Es war der Beginn eines gesünderen und achtsamen Lebens. Darüber bin ich sehr dankbar. <3 Die letzten Wochen haben mir auch gezeigt, dass ich ein absoluter Natur-Junky bin und ich unter echtem“Entzug“ leide da ich durch einen Unfall längere Zeit Krücken brauche um überhaupt etwas „humpeln“ zu können. Aber auch das ist absehbar und ich freue mich so wahnsinnig darauf, endlich wieder meine Füße in den Schmutz zu stellen. >lach<

Wenn man genauer hinsieht – es ist NICHTS Besonderes, aber für mich unheimlich wichtig weil nachhaltig angenehm.

Dann sind da die unwichtigen Dinge

Ich habe null Interesse an „Ratsch & Tratsch“. All die TV-Möchtegern A, B, C und X Promis, die sich duellieren im schlechten Benehmen und Peinlichkeiten! Politiker, die sich die Köpfe einschlagen, anstatt etwas auf die Beine zu stellen. Und mich interessiert auch nicht (mehr) was ich anziehen muss, um in meinem Alter ordentlich auszusehen, … das und vieles mehr hat für mein Leben keine Bedeutung. Deshalb ist mir das sehr egal.

Jeder von uns hat da seine ganz individuellen Ansichten und jeder hat dabei seine ganz eigenen Marotten. ›zwinker‹ Bei all den Beispielen geht es mir aber noch um etwas ganz anderes. Und zwar um die wirklich wichtigen Dinge in unserem Leben, die wir oft sträflich vernachlässigen, weil wir so mit unwichtigem Kleinkram beschäftigt sind.

Das Dumme ist, es ist so viel leichter sich um die unwichtigen Dinge zu kümmern! Deshalb verbringt ein Großteil der Menschen auch viel Zeit mit na ja … „sinnfreien“ Dingen. Sie schenken diesen Themen oft einen riesigen Spielplatz, wo daraus ein Theater entsteht, sich Menschen versammeln und ihre Wut und ihren Frust abladen. All diese Dinge haben KEINE positive Wirkung auf mein/unser Wohlergehen. >darübertraurigbin<

Es wird soviel Energie und Fokus auf andere Menschen gelegt, die nicht einmal im weitesten Sinn eine Bedeutung haben für uns!

Warum ist das so?

Weil wir die unwichtigen Dinge einfach aus Gewohnheit machen. Das typische „Herdenverhalten“ tritt wieder ans Tageslicht. DAS tun, was ALLE tun. Eine Volkserkrankung als ob wir nicht genug zurzeit davon haben. :-( Es ist nicht immer einfach die Prioritäten NEU zu setzten, umzudenken und den individuellen „wichtigen“ Dingen in unserem Leben einfach mehr Platz und Zeit zu geben.

Ich möchte mich bei all den Worten gar nicht herausheben. Mir fällt es auch nicht immer leicht, aber die Vorstellung  jeden Tag ein bisschen mehr Glück, Liebe, Freude und persönliche Erfolge in mein Leben dadurch zu bringen, macht es so viel einfacher! :D

Tipp:

Vielleicht ist Dir all das auch bewusst. Du möchtest etwas daran ändern weist aber nicht so recht wie Du es anstellen sollst? Mach es wie ich es gemacht habe. Benenne DEINE Fünf Dinge, die Dir in Deinem Leben am wichtigsten sind. Versuche dabei, diesen Dingen Deine größte Aufmerksamkeit, Liebe und Zeit zu widmen. Die Energie die Du da hineinsteckst, wird doppelt zu Dir zurückkommen, … das verspreche ich Dir. ›lächel‹

Schreibe Dir diese kleine Liste dahin, wo Du sie immer gut sehen kannst. Vielleicht auf ein Kreidebord in der Küche? Frage Dich:

  • Wie schaffst Du es heute, etwas für die Dinge zu tun, die Dir am Herzen liegen?
  • Wie kannst Du heute Deine Zeit sinnvoll gestalten und für Dich nutzen?
  • Wie kannst Du heute das Beste aus Deinem Leben machen?

Und so einfach auch dieser kleine Tipp von mir sein mag. Er funktioniert. Es ist eine kleine Gewohnheit mit einer großen Auswirkung. Nämlich ein besseres gelebtes Leben. <3

Wenn wir anfangen zu erkennen, worauf es in unserem Leben wirklich ankommt und welche Werte uns wichtig sind, wird es uns schwerfallen, mit Menschen zusammen zu sein, die das NICHT tun.

Ich wünsche Dir viel Erfolg damit. Pass gut auf Dich auf, bis bald.

Lesezeit: 4 Minuten

„Ich liebe dich … und das macht mir Angst.“ Hast Du solche Gedanken schon mal erlebt? Ich glaube wir alle, ganz besonders wir Frauen, neigen dazu uns darüber sehr viele Gedanken zu machen. Die LIEBE ist ein Krisenbereich, auch wenn sie noch so schön sein kann! Manche Menschen haben einfach das Glück  oder ein gutes Karma. Sie haben die Liebe auf den ersten Blick, den richtigen Partner und ein Vorzeigeleben, das sie ohne Krisen beständig und glücklich leben. Weiterlesen

Lesezeit: 4 Minuten

Die meisten Menschen leiden täglich. Ob durch tatsächlichen Schmerz, eine unangenehme Situation oder durch das Beklagen von etwas. Eine beinahe schon fast selbstverständliches Verhalten. Wir sind nicht auf der Welt um zu leiden, sondern um glücklich zu sein! Wenn wir leiden, dann nur deshalb, weil dieses Gefühl uns etwas zu sagen hat.

Weißt Du, wovor ich in meinem Job am meisten Angst hatte? Vor dem Leiden danach, wenn ich etwas verbockt hatte.
Weißt Du, wovor ich am meisten Angst hatte, wenn ich Menschen begegnete und sie mir ans Herz gewachsen sind? Vor dem Leiden, das so oft danach kam, wenn ich enttäuscht wurde. Es waren nicht die Enttäuschungen oder die Verletzungen. Nein, es war einzig und alleine das Leid.

Notiz aus meinem Tagebuch

„Was soll dieses ständige Leiden? Es zieht mich runter. Ganz langsam dehnt es sich in meinem Körper aus, nimmt jeden Muskel, jede Faser in Beschlag. Ich habe dann das Gefühl, total alleine auf der Welt zu stehen. Unverstanden und beladen mit der ganzen Last der Menschheit …“

So steht es in einem meiner Tagebücher, das ich vor einigen Jahren geschrieben habe. Im Groben, beschreibt es dieser Gedanke noch immer recht genau, wie es sich anfühlt. Ich habe mal mit meinem Mentor darüber gesprochen, der allen ernstes zu mir sagte: „Es gibt kein Leiden.“ So ein Blödsinn, war meine Antwort. Natürlich gibt es das Leiden, schließlich spüre ich es doch immer wieder!

Das Gespräch ist nicht zufriedenstellend gelaufen. Das ist mir in Erinnerung geblieben. „Leiden ist „hausgemacht“ meinte er. Was darauf folgte, habe ich vergessen, es schien mir nicht einleuchtend.

Kleinigkeiten setzen sich in unseren Köpfen fest

Ich bleib einfach bei meiner Vergangenheit als Beispiel: Ein Bekannter macht dumme Scherze, eine Freundin untergräbt meine Autorität und jemand anderer verbessert mich in einem Gespräch. All das reichte für mich um das Gefühl „Leid“ zu aktivieren. Ja es war absurd und nicht zu glauben. Aber genauso passiert es! Aus Nichtigkeiten, die sich ansammeln und sich in unseren Köpfen festhalten. Nur wegen Kleinigkeiten zu leiden, das kommt mir heute sehr albern vor.

Das Leben lernt uns unglaublich viel und heute ist mir klar, dass ich und vielleicht auch Du, all solche Vorfälle einfach an uns vorbeiziehen lassen können! Oder darüber lachen und sie ignorieren dürfen!

Da werden plötzlich ganz viele Stimmen unseren Köpfen laut, die sich in solchen Momenten mit den Stimmen im Außen verbrüdern und vielleicht sagen: „Hallo? Was ist mit deinem Gefühl, das kannst du jetzt nicht so einfach ignorieren! Das musst du schon ernst nehmen!

So? Müssen wir das tatsächlich? Müssen wir wirklich irgendwelche Aussagen, die Menschen in unserem Umfeld machen, immer ernst nehmen und mit nach Hause tragen? Wäre es nicht viel gesünder für uns, wenn wir nicht alles aufnehmen und ernst nehmen, was uns Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen oder Familie so alles zu sagen haben?

Die wahre Natur des Leidens

Wie entsteht Leiden? Es entsteht, wenn wir einen Schmerz, den wir empfinden, nicht loslassen und annehmen können. Wenn wir ihn festhalten oder ihn um jeden Preis loswerden wollen. Ich habe in meinem Leben feststellen können, dass nicht aus jedem Schmerz Leid hervorgeht. Jedoch jedem Leid geht ein Schmerz voran.

Wenn wir uns verbrennen, empfinden wir Schmerz. Wir beginnen erst dann zu leiden, wenn wir uns den Kopf darüber zerbrechen, warum wir uns verbrannt haben. Was wir hätten tun können, um uns nicht zu verbrennen. Verstehst Du was ich meine? Es ist wie es ist.

Mich verletzten die Aussagen anderer Menschen deswegen, weil ich immer glaubte, dieser Mensch hat recht mit seinen Äußerungen. Da steckt mehr dahinter als nur ein Satz oder ein paar Worte. All das ist auch eine reine Selbstwert-Geschichte! Und der fehlte mir in dieser Zeit definitiv.

Tatsache ist: Wir sind alle Menschen mit Gefühlen und Emotionen. Manches erwischt uns direkt und manches perlt einfach an uns ab. Sensible Menschen haben es dabei immer schwerer. Es liegt sehr oft nicht an der anderen Person, sondern bei uns, weil wir es als Kränkung auffassen. Jeder hat so seine inneren Bewertungen und das finde ich gut so. Wenn wir das Gefühl haben, etwas läuft gegen uns, meldet sich das Alarmsignal.

Anstrengend wird es nur, wenn wir das Gefühl haben, die ganze Welt will uns leiden sehen! Dann wäre es an der Zeit, in sich zu gehen. Zu analysieren und zu hinterfragen, warum das so sein könnte. Eine Veränderung wird stattfinden, wie ich an mir selbst festgestellt habe.

Und wenn ich mich heute darauf besinne, dann passiert etwas ganz eigenartiges. Mein Gespür für – ehrlich, richtig, gut und vertrauenswürdig, ist ausgereift. Ich weiß was ich an Äußerungen und Meinungen, indirekten Späßen mit nach Hause nehme und welche ich einfach liegen lasse! Ich akzeptiere auch das Negative und je schneller das passiert, umso schneller verschwindet es auch wieder.

Leid können wir nicht immer verhindern, aber wir können verhindern, dass wir für immer leiden. Die Entscheidung liegt wieder einmal bei uns. Ich  bin der Meinung wir haben immer eine Wahl. Wir können die Situation verlassen oder verändern und akzeptieren.

Fazit:

Es kommt nicht darauf an, was und wie uns etwas passiert, sondern wie wir es händeln. Für diese Haltung braucht es natürlich ein starkes Selbstwertgefühl. Es ist die Basis für ein leichteres Leben. Wir sind auf der Erde um glücklich zu sein und nicht um zu leiden. Also mach Dich auf dem Weg und suche nach den Ursachen und löse das Leiden auf. DU hast die Kraft dazu und keiner außer Dir wird es für Dich erledigen.

Und dabei wünsche ich Dir ganz viel Kraft und Motivation! <3

Lesezeit: 3 Minuten

Negative Gedanken sind ja etwas, über das man nicht wirklich gerne spricht. Meistens vertrauen wir sie nur engen Freunden oder der Familie mit, wenn überhaupt darüber geredet wird! Ich bin ja auch eine, die natürlich lieber über Positives spricht und sich darüber Gedanken macht als zu grübeln. Aber es ist wie es ist, ich gerate auch schon mal in den Sog der Negativität …, auch wenn es immer nur sehr kurz ist! Ich finde, es passt auch mal darüber zu schreiben und den negativen Gedanken einen Platz in unserer Gefühlswelt zu schenken.

Akzeptanz und akzeptieren sind nicht gerade Wörter, die sich beim Aussprechen gut anfühlen ist meine Meinung. Es fängt ja schon bei der Bedeutung der Wörter an. Sie werden gleichgesetzt mit „gutheißen“, „billigen“ und „“annehmen“. Du kannst an der Situation gerade nix ändern, lerne damit umzugehen … akzeptiere Deine und die Fehler der anderen. Nimm Deine Schwächen an. Akzeptiere Dich wie Du bist.

So ist es eben …

Wir müssen zwischen zwei Situations-Arten differenzieren: Die eine Seite sind Dinge, für die wir selbst verantwortlich sind. Sind wir unglücklich in unserem Beruf und wie wir unser Geld verdienen oder unglücklich in unserer Beziehung? Dann ist es alleine unsere Aufgabe, an diesen Zuständen etwas zu verändern.

Die andere Seite sind Situationen, in denen wir unserem Schicksal ausgeliefert sind. Die Verantwortung darüber liegt nicht in unserer Macht! Ich komme wieder mit einem Beispiel daher: Stell Dir mal vor, einem Lieblingsmensch trifft ein schwerer Schicksalsschlag oder noch schlimmer – er verlässt unerwartet das Hier und Jetzt. Du kannst an dieser Situation rein gar nichts ändern und das ist schlimmer als alles andere das Du zuvor erlebt hast!

Wenn in dieser Situation jemand mit Akzeptanz daher kommt, wirst Du ihn mit Sicherheit am liebsten gegen die Wand drücken. Denn wie bitte, soll man kurz nachdem sein gesamtes Leben auseinanderbricht, wieder zum Alltäglichen zurückkehren und weitermachen als wäre nichts geschehen?

Wir müssen trotzdem!

Ich kenne ja tatsächlich Menschen, die sehr schnell wieder zum Alltäglichen zurückkehren. Jedenfalls macht es den Anschein nach außen hin. Vielleicht sind es aber gerade die Menschen, bei denen innerlich ein Vulkan am Ausbrechen ist? Sie reden nicht darüber, sie erzählen nichts und wollen auch nicht gefragt werden, wie es um sie steht. Sie flüchten sich in Arbeit und nehmen jede Ablenkung mit offenen Armen entgegen.

Ablenkung ist jetzt das richtige für dich … haben sie immer zu mir gesagt. Und daran habe ich mich gehalten. Sicherlich nicht unrichtig. Es mag in solchen Situationen eine erste Hilfe sein. Allerdings zur Heilung trägt es nichts bei. Ich habe es selbst erlebt. Negative Gefühle und Gedanken kann man nicht „wegarbeiten“! Wenn wir zu unserem alten ICH zurückkehren wollen, müssen wir über unsere negativen Emotionen reden. Wir brauchen und dürfen keine Angst haben, offen mit unserer Gefühlswelt umzugehen! Das Reden mit vertrauten Menschen oder der Familie und Freunden ist sehr wichtig. Denn sehr oft braucht es einen nüchternen Blick von außen, um die Dinge mit etwas Abstand zu betrachten, und sich mit dem Gedanken der Akzeptanz anfreunden zu können.

Den negativen Gefühlen ins Auge schauen …

Die Wirkung der Akzeptanz kann sich erst dann entfalten, wenn wir sie dauerhaft in unsere alltägliche Gefühlswelt einbinden. Und wir müssen negative Gedanken als natürliche Reaktion auf negative Gefühle anerkennen. Das Resultat ist innere Zufriedenheit, weit weniger Up´s and Down´s, dafür mehr Stabilität im Leben! <3

Unsere Gefühle anzunehmen, zu akzeptieren und als das hinzunehmen, was sie sind, ist ein erster sehr wichtiger Schritt. Und jeder der zu Dir sagt: „Das musst Du mit Dir selbst ausmachen“, den würde ich Dir raten, aus Deiner Freundesliste zu löschen! Ja, wir sind stark und standfest, aber auch starke Menschen können unerwartete Lebensereignisse vom Hocker reißen.

Deshalb ist mir sehr wichtig, Dich und alle anderen Menschen zu animieren offen über das zu sprechen was uns bedrückt. Kein Hineinfressen und davonlaufen. Ich finde Negativität, sollte auch etwas ganz normales sein … wie  unser Kaffee am Morgen. Ohne die Angst, jemanden vielleicht durch die traurige, grantige oder verängstigte Mine zu nerven!

„Akzeptanz bedeutet nämlich nicht, zu verändern wie wir uns fühlen, sich aber mit den Gefühlen auseinanderzusetzen und diese als das zu sehen, was sie sind.“

In diesem Sinne – alles wird und ist gut.

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Das innere Kind. Jeder redet ab und an mal davon. Es gibt Bücher, die uns diesbezüglich weiterhelfen können. Wir, die alle dieses innere Kind in uns tragen. Wahrgenommen oder unbemerkt liegen gelassen. Das innere Kind gehört zu einer modellhaften Betrachtungsweise innerer Erlebnisse. Es bezeichnet und symbolisiert die im Gehirn gespeicherten Gefühle. Erinnerungen aus unserer eigenen Kindheit. Dieses innere Kind beeinflusst unseren Alltag maßgeblich, mehr als wir glauben …

Ich muss ja ehrlich gestehen, dass ich so meine Probleme mit meinem inneren Mädchen habe. Beim Lesen des Buches „Das Kind in dir muss Heimat finden“ war ich überfordert und ich habe es bis heute nicht hinbekommen, es fertig zu lesen. Es stresst mich. Auf meiner letzten Reha wurde viel darüber geredet und gearbeitet. „Die Arbeit mit dem inneren Kind ist der Schlüssel zu so viel Heilung“. Das wurde mir sehr oft gesagt. Daran zweifle ich auch überhaupt nicht, jeder hat dieses Kind in sich, welches repräsentativ für unsere Kindheit steht.

Erinnerung …

Stell Dir vor: Du bist gerade mal ein paar Jahre alt. Sitzt am Spielplatz in der Sandkiste, ausgestattet mit nagelneuem Sandspielzeug. Du backst Deine Sandkuchen und bist mega stolz auf Deine Backkünste bis ein anderes Kind kommt und alle Deine Kuchen zertrampelt. Zum Schluss nimmt es Deine neuen Sandspielsachen und lauft davon. Du weißt nicht wie Du Dich verhalten sollst schaust Hilfe suchend nach Deiner Mutter. Sie ignoriert Deinen Hilfeblick. Du gehst traurig nach Hause und am ganzen Weg dahin, wirst Du noch beschuldigt nicht auf Deine Sachen aufzupassen …

Diese und andere Erfahrungen aus meiner Kindheit sind in meinen Erinnerungen abgespeichert. Viele Erlebnisse sind in meinem Gedächtnis abgelegt inklusive den dazugehörenden Emotionen. Die Summe dieser Erfahrungen wird „Das innere Kind“ genannt.

Wer ist dieses innere Kind überhaupt?

Wir alle hatten eine Kindheit. Besonders in den ersten Lebensjahren zwischen null und sechs kann es zu verschiedenen emotionalen Verletzungen gekommen sein, die unser Erwachsenenleben beeinträchtigen. Bei manchen Menschen handelt es sich um schwerwiegende emotionale Wunden, wie psychische oder auch körperliche Misshandlungen. Andere haben nur kleine subtile Verletzungen erlitten, die ihnen nicht mal bewusst sind.

Doch der Regelfall ist, dass wir uns an das meiste nicht mehr erinnern aber es bestimmt unbewusst unser Leben. Das diese Verbindung zur Vergangenheit so bedeutsam sein kann, hätte ich mir nie gedacht.

Kleine Prägungen können uns massiv beeinflussen

Damit Du ein Gefühl dafür bekommst, was ich damit sagen möchte, werde ich Dir ein weiteres Beispiel aus meinem Leben beschreiben.

Meine Kindheit war was das Materielle betrifft gut. Ich konnte mich glücklich schätzen so viel zu haben. Aber materielle Dinge sind kein Ersatz für Zuneigung und Liebe. Ich war ein hässliches dürres, wie ein Junge aussehendes Mädchen. Da halfen auch die Schleifen und die glänzenden Lackschuhe nichts. (Die ich übrigens hasste). Dann wurde meine Schwester geboren. Ein Mädchen wie aus einem Bilderbuch. Ihr standen die Spitzen und Schleifen perfekt! Meine Eltern waren ihr immer näher als mir. Meine Schwester war für meine Eltern das perfekte Kind … egal, was sie anstellte.

All das löste bei mir eine emotionale Dysbalance aus: „So wie ich bin, bin ich nicht okay.“ dachte ich mir jeden Tag. „Ich muss so sein wie sie, damit sie mich genauso ansahen wie meine Schwester.“

Daran hat sich nie etwas verändert. Wie Du siehst, manchmal sind es nur kleine Prägungen, die unser Leben beeinflussen können. Ein Hauptgrund warum ich in sehr frühen Jahren schon ausgebrannt bin, war die ständige Jagd nach etwas das ich nicht war und nie sein hätte können. Und das Schlimme daran, es war mir nicht mal bewusst!

Jeder hat negative Verhaltensmuster oder Denkmuster. Gewohnheiten, die in unserer frühen Kindheit entstanden sind und die uns bis heute begleiten. Ich habe mich wirklich viel damit beschäftigt, das tue ich übrigens immer noch, weil es mir sehr schwerfällt, sich um die „Kleine“ in  mir sorgen. Aber – es geht aufwärts. ›lächel‹

 Zum Nachdenken, vielleicht kommt Dir etwas davon bekannt vor?

  • Du fühlst Dich manchmal hilflos, obwohl Du gerne etwas verändern würdest?
  • Du bist auf der Suche nach Anerkennung, bist perfektionistisch veranlagt und hast gerne alles unter Kontrolle?
  • Du wünschst Dir Harmonie, vermeidest Konflikte und vergisst dabei auf Dich selbst?
  • Du klammerst Dich an Menschen, weil Du Angst hast alleine gelassen zu werden?
  • Du brauchst die Kontrolle, aus Angst verletzt zu werden?
  • Du rationalisierst oder intellektualisierst um ja nicht fühlen zu müssen?

Findest Du Dich in einen oder mehreren Punkten wieder, dann ist es wichtig, Dein inneres Kind zu „heilen“. Mit dieser Ehrlichkeit zu Dir selbst kannst Du anfangen Kontakt zu Deinem Inneren Kind aufzunehmen. Weil es Dein Leben verändern wird! Es gibt verschiedene Gründe warum Du das tun solltest.

Überlege Dir, ob die Arbeit am inneren Kind etwas für Dich wäre wenn Du:

  • Alte emotionale Wunden heilen möchtest.
  • Eine liebevolle Beziehung zu Dir selbst aufbauen willst.
  • Deine eigenen Bedürfnisse zu kennen und damit richtig umzugehen.
  • Eine lebendige Beziehung erfahren willst.
  • Dein Potenzial entfalten willst.
  • Mehr Lebensfreude, innere Stabilität und Gleichgewicht in Dir spüren möchtest.
  • Dein Leben eigenverantwortlich gestalten willst.

Wir müssen bewusst eingreifen, wenn wir Veränderung möchten

Wie schon zu Beginn gesagt, 9o% unserer Probleme führen auf diese Prägejahre unserer Kindheit zurück und wenn wir heute nichts ändern, werden wir diese Muster auf den unterschiedlichsten Ebenen unseres Lebens wiederholen. Das muss und kann ich wirklich bestätigen.

Nimm Kontakt zu Deinem inneren Mädchen auf! Es geht darum ganz langsam in Kontakt zu treten. Zunächst ist es aber erstmal wichtig sich selbst wieder zu spüren. Und etwas ganz wichtiges, was ich Dir auch sagen muss! Sein inneres Kind zu heilen bedeutet nicht, Psychoanalyse zu betreiben!

Es geht nicht darum, in der Vergangenheit rum zu wühlen und sich an den damaligen Situationen zu stellen oder zu ärgern. Es führt nämlich zu gar nichts. Auch das habe ich getan, mit null Erfolg. Die Arbeit mit dem inneren Kind bedeutet herauszufinden, was es braucht um ihm heute das zu geben, was es schon sehr lange schmerzlich vermisst.

Tritt in eine Art Dialog mit Deinem inneren Kind und erfülle ihm seine Wünsche. Verwöhne und verhätschle es bedingungslos! Vergiss dabei aber nicht, es will mit Dir „spielen“ und nicht leisten! Als Erwachsener haben wir gelernt, dass jede Arbeit die wir tun, messbare Ergebnisse erzielen muss. Fälschlicherweise, glauben wir auch, dass dieser Ansatz auch beim inneren Kind funktionieren muss. Das genaue Gegenteil wird aber eintreten, sobald Du mit Forderungen wie: „So ich habe jetzt eine Stunde Zeit für Dich, danach musst Du integriert sein und ich glücklicher.“ daherkommst.

Falls Du Dich erinnern kannst – die Erwartungen der Erwachsenen konnte unser inneres Kind schon als Kind nicht erfüllen und es wird sich auch heute dem nicht nochmal aussetzen.

Dein Geschenk für Deine Zeit mit Deinem inneren kleinen Mädchen ist: Glück. Freude. Frieden.

Alles LIEBE euch Beiden. >lächel

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Was machen wir mit Menschen, die uns nicht bekommen? Menschen, die sich nicht an unsere Grenzen halten, sie einfach überschreiten. Sich unsozial, bösartig und zerstörend verhalten? Vielleicht sagst Du jetzt, solche Menschen kenne ich nicht und wenn, würdest Du sie nur einmal treffen. Wenn das denn so ist, freue ich mich für Dich! Ob das allerdings möglich ist, bezweifle ich. Es ist anfangs gar nicht so einfach zu beschreiben und zu erkennen, was einen toxischen Menschen ausmacht. Sie sind Schauspieler vom Feinsten. Sie beherrschen es, ihre Beute zu umgarnen. Sie zeigen sich von der Schokoladenseite, bis sie dann ihr wahres Sein zeigen.

Ich habe ja schon ein paar Mal darüber geschrieben. Toxische Menschen haben meinen Weg gepflastert und ich bin  freiwillig darauf gelaufen. Diese Zeiten werde ich wahrscheinlich nicht vergessen, aber ich habe gut damit abgeschlossen. Im Übrigen kann ich heute solche Menschen schon aus zehn Kilometer riechen. ›lach‹ Diese Sorte Mensch, kann mir heute nichts mehr anhaben. Ich falle nicht mehr auf sie herein! In meinem Beitrag möchte ich Dir ein paar Tipps geben, wie Du auf geschickte Art mit toxischen Menschen umgehen kannst.

Ist es überhaupt erlaubt, Menschen als toxisch zu bezeichnen?

Lässt es sich das mit einer humanistischen Sichtweise vereinbaren? Jeder von uns ist doch ein Produkt seiner Erziehung und seines sozialen Umfeldes, deshalb doch nicht schuld, dass er ist wie er ist, oder? Haben diese Menschen nicht auch Respekt verdient, auch wenn er anderen Menschen das Leben zur Hölle macht?

Dafür habe ich gleich mal eine klare Antwort darauf: Ich muss die Dinge beim Namen nennen dürfen! Und wenn Menschen sich unsozial und bösartig verhalten, dann habe ich auch das Recht, der Sache einen Namen zu geben! Da darf ich doch wohl sagen, dass sich jemand toxisch verhält, mir nicht guttut und Gift für mich ist.

Ich bin mir auch sehr sicher, dass wahrscheinlich jeder jemanden kennt, der es schafft, seine Seele zu vergiften. Was und wie genau ist ein toxischer Mensch? Ich weiß heute, dass es nichts Gutes bedeutete, wenn ich mit einer Person Kontakt hatte, und ich im Nachhinein ein flaues Gefühl in der Magengrube mit nach Hause nehme.  Manchmal kann man gar nicht genau sagen, was es war. Man fühlt sich benutzt, ausgenutzt oder über den Tisch gezogen. Giftig eben. Ungesund fürs Innere.

Typische Verhaltensweisen sind zum Beispiel:

  • Ein toxischer Mensch beginnt gerne zu streiten, obwohl ein einfaches Gespräch, die ganze Sache geglättet hätte.
  • Sie sind verbohrt und die Sichtweise anderer interessiert sie nicht.
  • Sie sind uneinsichtig und versuchen andere Menschen nicht mal ansatzweise zu verstehen.
  • Ein toxischer Mensch überschreitet Grenzen! Sie werden gerne übergriffig und tun Dinge, die ihnen einfach nicht zustehen.
  • Sie haben viele Erwartungen, ohne sie auszusprechen, doch wenn diese nicht eintreten, folgt die Bestrafung.
  • Sie sind wahre Meister darin, Schuldgefühle zu wecken. Ein toxischer Mensch führt emotionalen Druck aus.
  • Sie sind Lügenbarone. Sie lassen Informationen weg, und dichten andere einfach dazu.
  • Sie manipulieren mit Leidenschaft, um ihre Interessen durchzusetzen. Dabei werden oft unschöne Tricks benutzt.
  • Sie streuen Gerüchte, um Dich auf ihre Seite zu bekommen. Dabei können sie auch außerordentlich charmant sein.
  • Ein toxischer Mensch ist eifersüchtig und er nimmt niemals Rücksicht auf die Bedürfnisse und Gefühle anderer Menschen.

Es kann schon sein, dass wir uns alle mal so oder so verhalten. Wir sind eben nicht perfekt! Wir haben schwache Momente und wir machen auch Fehler. Aber wir tun dies nicht ständig oder mit Absicht. Dagegen ist das Verhalten toxischer Menschen beinahe ständig so wie beschrieben. Meine oben angeführten Beispiele sind der Normalfall und nicht die Ausnahme.

Also wie kann ich nun mit ungesunden Menschen umgehen?

Ich erzähle Dir aus meiner Perspektive. Sobald ich begriffen habe, dass mir jemand nicht guttut, Gift für mich ist, ziehe ich sofort die Handbremse. Ich halte Abstand. Das ist eine logische und natürliche Reaktion. Aber immer weiß man das nicht sofort. Wie ja oben erwähnt, diese Menschen sind grandiose Schauspieler. Toxische Menschen können es einfach sehr gut mit ihrem Gegenüber zu spielen. Gerade in einer Kennenlernphase ist es besonders schwer zu erkennen, um was es sich handelt. Das dauert manchmal Monate bis diese Menschen ihr wahres Gesicht zeigen.

Viele Frauen leben jahrelang mit einem Partner zusammen, bis sie irgendwann erkennen, dass ihr Partner sie vergiftet. Also der erste Schritt ist der, erstmal zu erkennen, dass der andere, Gift für mich ist. Es gibt da aber auch noch ein anderes Problem. Manchen Menschen können wir aus dem Weg gehen. Anderen leider nicht.  Zum Beispiel Vorgesetzte, Familienmitglieder oder Mitarbeiter. All das sind Personen, die kann man nicht einfach so ignorieren!

Dafür gibt es andere Anregungen:

  • Nimm es nicht persönlich. Ein ganz wichtiger Tipp meinerseits. Du denkst Dir sicher: „Wie um alles in der Welt soll ich etwas nicht persönlich nehmen, wenn jemand sein ganzes Gift auf mir ablädt?“ Es ist schwer. Richtig schwer, aber genau der Weg den Du gehen musst. Denn je persönlicher man eine Sache aufnimmt, umso emotionaler reagiert man! Toxische Menschen leben oft von unserer emotionalen Reaktion. Es ist ihre Nahrung um zu überleben.
  • Schütze Dich. Ein toxischer Mensch fährt gerne große Geschütze mit puren Emotionen auf! Sie geben sich abwertend uns gegenüber, sie beleidigen und sie verletzen. Was dabei hilfreich ist, (wenn es sich nicht um Deinen Partner handelt) ist – Dich mit anderen auszutauschen. Bringe die Gedanken und Gefühle darüber zu Papier. Es gilt dabei die emotionalen Gespräche ein wenig auseinander zu pflücken. Das Gift von der Realität zu trennen …, wenn Du verstehst was ich meine.
  • Grenzen ziehen. Wie ja schon anfangs erwähnt, sind toxische Menschen grenzüberschreitend. Sie tun Dinge, die einfach zu weit gehen. In so einem Fall gibt es eine klare Ansage zu machen: Beispiel: „Du hast etwas getan, was meine/unsere Vereinbarung überschritten hat. Wenn Du Dich nicht entschuldigst (wenn Du das nicht zurückzahlst usw.… ), werde ich etwas gegen Dich unternehmen. Klare Ansagen, die nur die Fakten und die Konsequenzen beschreiben. Toxische Menschen brauchen Klartext. Ohne Bewertung und ohne Emotion. Einfach nur die Fakten.
  • Hüte Dich vor Deinem schlechten Gewissen. Ich finde es einen wunderbaren Wesenszug, wenn Menschen anderen Menschen ihr Mitgefühl zeigen. Leider kann das, im Umgang mit einem „Toxaner“ ganz schnell zu einer Falle werden. Ich habe zig Erklärungen und Entschuldigungen erhalten, warum es so war wie es war. Es führte immer dazu, dass ich sofort ein schlechtes Gewissen in mir entwickelte. Er tat mir leid. Und ich glaubte all die Erklärungen. Diese Menschen sind auch tatsächlich arm. Wenn man in der eigenen Destruktivität gefangen ist, muss das auch sicherlich schrecklich sein. Also lass Dein schlechtes Gewissen stecken, sonst wirst Du zu Wachs in seinen Händen!
  • Hole Dir Unterstützung. Der Umgang mit diesen Menschen ist kein einfacher. Er ist kräftezehrend und sehr anstrengend. Es ist also keine Schande sich Unterstützung zu holen!

Begrabe die Vorstellung, dass toxische Menschen in Frieden Leben möchten

Friedliebende Menschen gehen davon aus, dass andere genauso denken. Das jeder Frieden möchte. Leider ist das aber nicht so. Ein toxischer Mensch wird immer den Konflikt suchen. Den Streit, die Emotion und die Intrige. Das kann ich mehrfach betätigen. Meine Überzeugungsarbeit verlief im Sand. Ich wünschte mir immer, meine Sichtweise etwas begreiflich zu machen. Eigentlich ein ganz normaler und natürlicher Wunsch, aber total am Leben vorbei. Toxische Menschen sind daran nicht interessiert.

Also lasse Deine Schuhe an. Dieser Mensch will nicht in Deinen Schuhen laufen.  Er lebt in seiner Welt … wo er genauso weitermachen wird wie bisher. Spare Dir Deine Überzeugungsarbeit. Es ist verlorene Zeit und frustrierende Liebesmüh. Für mich war es nicht möglich diese Menschen zu verstehen. Meine ständige Frage war immer nur: „Warum tut er das bloß?“ Ich habe nach vielen Gründen gesucht. Schwere Kindheit, nie eine Chance gehabt, Persönlichkeitsstörung …  es nutzte nichts. Die menschliche Psyche ist eine sehr komplexe Angelegenheit und es ist schwer zu verstehen, weshalb sich ein Mensch so verhält wie er es tut.

Wenn ich alles in wenigen Worten zusammenfassen sollte, würde ich Folgendes schreiben:

Bleib bei Dir und Deinen Zielen, falls Du in einer Beziehung mit einem toxischen Partner bist – lass los und handle! Ist es einfach? Nein, das ist es auf keinen Fall, aber es befreit und Du hast wieder genug Luft um richtig durchzuatmen.

Zu bestimmten Menschen muss man gar nichts mehr sagen … die darf man einfach so stehen lassen.

Danke, dass Du bis zum Ende geblieben bist. Deine Meinung ist mir immer wichtig, also lasse sie gerne in einem Kommentar hier.