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Die schönsten Dinge im Leben setzen Geduld voraus. Es ist mit Sicherheit nicht ganz einfach zu verstehen, aber Geduld bedeutet nicht Belastung und Durchhalten bis zur Bewusstlosigkeit. Sie ist eine Kunst, einen Kunst die uns von unseren emotionalen Lasten befreit und unseren inneren Frieden schenkt. Geduld ist bitter … aber die Früchte sind süß!

Diejenigen unter euch, die mich jetzt schon etwas besser kennen, wissen ja, dass ich sehr gerne das Wort Geduld in den Mund nehme. Es kommt daher dass in allen Bereichen unseres Lebens Geduld gefragt ist! Geduld … wird kombiniert mit warten, verzweifeln und sich irren. Das passiert meist dann, wenn wir mit der Ungewissheit konfrontiert sind und nicht wissen, wann das so sehr Gewünschte eintrifft.

Gib das Warten nicht auf, Du wirst immer für Deine Geduld belohnt

Die Geduld ist ja mehr als nur warten. Sie ist eine Art „Pause“ unserer Sehnsucht. Geduld schleimt uns nicht ein sondern sie behauptet sich gegenüber der Hysterie und weckt uns auf! Sehr oft denken wir, dass das Leben uns nicht leiden kann, obwohl es in Wirklichkeit nur sagt: „Warte!“ Was machen wir? Wir werden ungeduldig und machen Fehler. Wir glauben alles nicht mehr schaffen zu können. Das unsere Partner, unsere Freunde und Familie uns an den Wahnsinn treiben. Nichts läuft so wie wir es uns vorgestellt haben. Ein Satz den ich früher sehr oft zu mir selbst gesagt habe lautete: „Ich liebe das Leben … doch das Leben bemerkt mich nicht mal …“ Bis ich bemerkt habe, dass das Leben ohne Geduld nicht funktioniert. Und das Geduld ein Geheimnis ist, dass wir uns daran erinnern müssen, das Schmerz im Leben nur eine vorübergehende Zeit einnimmt. Die Belohnung für unsere Geduld jedoch ewig anhält.

Wenn Du durchhältst, gewinnst Du!

Wir bekommen schon in die Wiege gelegt, dass es gut wäre, immer die Erste zu sein, besser zu sein als alle anderen, einfach rennen … das ist alles! Wenn wir die Dinge mit Geduld angehen sind wir nichts wert, können wir nicht mitspielen weil zu wir zu „langsam“ sind. Sicher ist aber das Erfolge, Ziele und Veränderungen Zeit brauchen, und sich nicht im Vorbeigehen pflücken lassen. Die wichtigsten Instrumente um nachhaltig glücklich zu sein sind also Zeit und Geduld. Du lernst Dich auch besser kennen, wenn Du an Deiner Geduld arbeitest!

Um Dich selbst wahrzunehmen und zu verstehen brauchst Du Geduld und Toleranz. Es ist ein Buch mit sehr vielen Kapiteln, dass Du nicht schaffen wirst, an einem Tag zu lesen. Wenn Du allerdings anfängst es zu lesen, solltest Du jedes einzelne Wort, jeden Satz genau ansehen und lesen, denn in all dem verstecken sich Hinweise auf das Gesamtbild. Dieses Prinzip selbst ist das Ziel. Nur wenn Du lesen kannst, wirst Du allerhöchste Weisheit erlangen.

Jiddu Krishnamurti

Solch weise Menschen wie Jiddu sind ruhige, geduldige und selbstsichere Menschen. Sie zeigen uns wie Geduld uns im Leben dabei helfen wird mit größerem Verständnis auf die Welt zu blicken! Wenn wir nicht an unserer Geduld arbeiten, verhalten wir uns viel zu impulsiv. Wir schaffen Probleme und verpassen so eine Menge Möglichkeiten, die uns weiterbringen könnten. Wir brauchen dazu nicht sehr viel um unsere Geduld zu verfeinern … alles was wir brauchen befindet sich im Rahmen unserer Möglichkeiten.

  • Finde heraus was normalerweise Ungeduld in Dir auslöst. Es können andere Menschen sein, stressige Situationen oder vielleicht Du selbst? Das Letztere ist keine Seltenheit und kenne ich selber nur zu gut.
  • Finde heraus, weshalb Du Dich immer so getrieben fühlst. Was ist der Grund? Setze andere Prioritäten. Nimm Dir Zeit dazu um darüber nachzudenken und schreibe Deine Antworten eventuell nieder. Es wird Dir helfen, ruhiger zu werden.
  • Ist Deine Ungeduld berechtigt und nützlich? Finde Deine Verhaltensmuster heraus. Freunde Dich damit an Dich von Gewohnheiten, die Dir nicht gut tun, zu lösen. Diese Frage ehrlich zu beantworten, wird Deine Ruhe fördern!
  • Übung macht den Meister. So wie bei allen Dingen die wir lernen möchten. Geduld bedeutet schlechte Angewohnheiten hinter sich zu lassen, die ohnehin schon viel zu lange auf uns eingewirkt haben. Ein Lernprozess der sich allerdings auszahlt.
  • Tiefes Atmen. Das ist immer ein sehr gutes Mittel, denn es hilft uns zu reflektieren. Nimm Dir Zeit um ein paar tiefe Atemzüge zu tun, so gönnst Du deinem inneren Dialog eine kurze Pause.

Fazit

Es ist auch wichtig zu verstehen, dass wir Tausend Dinge planen können, aber nicht alles wird so eintreten wie wir es uns vorstellen! Wir müssen akzeptieren dass das Leben nicht gerade läuft sondern das es uns herum schleudert, bis wir endlich dort ankommen wo wir hin wollten! Eine realistische Einstellung ist dabei von Vorteil.
Was ich hier schreibe ist meine eigene Erfahrung. Für mich, als leider perfektionistisch veranlagten Menschen, war Geduld lange Zeit eine große Herausforderung und ist es teilweise ja immer noch. Sie ist Lernthema und Übungsfeld wie für die meisten Perfektionisten. Aber letztendlich für alle Menschen. Mittlerweile kann ich jedoch endlich eindeutige Fortschritte verbuchen. Ich fühle mich im Zustand von wahrer Geduld – von Herzensgeduld – um vieles leichter und vor allem innerlich sehr viel freier als zuvor!

Was mir auch immer wieder auf meinem „Übungsfeld“ begegnet ist, erstaunte mich sehr oft. Seit ich nämlich verstanden habe, was „Geduld haben“ wirklich bedeutet, welche Stärke tatsächlich dahinter steht, und je mehr es mir gelingt diese Fähigkeit in meinen Lebenssituationen zuzulassen, desto mehr verbessert sich mein Lebensgefühl allgemein. Ich werde zunehmender vertrauensvoller, ruhiger, optimistischer und gelassener!

Geduld zu haben hat keine Nachteile … jedenfalls konnte ich keine entdecken! Für all die, die es mehr sportlich und sachlich mögen … es gibt genügend Möglichkeiten in unserem Leben, den Muskel der Geduld zu trainieren. Jeder darf sich für Geduld als neuen Lebensmodus entscheiden. Für mich persönlich würde ich den Satz anders formulieren und fragen: „Reizt es Dich nicht auch, die Geduld in Deinem Leben willkommen zu heißen?“

Vier Dinge die sich IMMER lohnen: Geduld – Zeit – Mut und Liebe

Eine gute und schöne Zeit wünsche ich Dir, bis bald.

Depressionen sind für Betroffene schon eine sehr große Belastung, aber eine ganz besondere Hürde sind sie für eine Beziehung. Lebt man mit einem Menschen mit Depressionen zusammen, kann das eine sehr große Herausforderung für beide Partner sein. Emotional sowie körperlich. Nicht selten fühlte sich der „gesunde“ Partner überfordert, während der andere mit Schuldgefühlen überhäuft wird.  Aber wie geht man mit den Schattenseiten einer Depression in einer Beziehung um? 

Diesen Beitrag möchte ich all den Paaren widmen die sich in dieser Situation wieder finden. Die einen Menschen an ihrer Seite haben, der an Depressionen leidet oder Personen die selbst betroffen sind. Eine Depression kann das ganze Leben aus den Angeln werfen. Nichts ist mehr so wie es früher mal war. Es kostet beide Partner Kraft zu sehen wie sich der Mensch, den man liebt, quält. Für selbst Betroffene besteht das Leben aus einer einzigen Gratwanderung. Eine Gefühlslandschaft aus schwarz und weiß, hoch und tief, gut und sinnlos … Was ich aber sicher sagen kann, ist das Depressionen in einer Partnerschaft nicht nur belastend sein müssen, sondern auch eine Beziehungen festigen können!

Die Depression ist eine ernst zu nehmende Erkrankung

Zu Beginn möchte ich klarstellen das ich keine psychologische und neurologische Ausbildung besitze, ich schreibe hier als selbst Betroffene … aus meinen Erfahrungen und vielen Erlebnissen, die ich selbst lange Zeit und auch heute immer wieder in kurzen Episoden erlebe. Viele Frauen leben mit Depressionen ohne dass es ihnen bewusst ist. Das Gefühl von Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, ständiger Müdigkeit und Traurigkeit sind typische Empfindungen für ein Seelentief. Natürlich kennen diese Gefühle auch Menschen ohne gleich depressiv zu sein, ein Tief und „nichtsbringende“ Gedanken gehören eben auch zum Leben dazu. Dauern jedoch diese Empfindungen länger an, können sie die ersten Anzeichen einer Depression sein.

Tiefe Verstimmungen machen das Leben nicht unbedingt einfach

Wer an Depressionen leidet weiß, dass man sich aus diesen Verstimmungen und Gefühlsschwakungen selten selbst befreien kann. Normale Gefühle der Erschöpfung und der Mutlosigkeit gehen vorüber sobald die auslösenden Ereignisse aufgearbeitet wurden.
Eine unbehandelte Depression dagegen bessert sich kaum von alleine. Die Auslöser einer Depression sind sehr unterschiedlich. Veränderte Lebensereignisse, Stress, der Verlust eines geliebten Menschen, sowie Krankheit, Gewalt und Missbrauch, aber auch emotionale Vernachlässigung sind nur ein paar Beispiele die mir dabei einfallen. Fakt ist, all diese Beispiele können dafür verantwortlich sein um in ein tiefes depressives Loch zu kippen. Doppelt schwierig wird das wenn man in einer Partnerschaft ist und sich diese Situation plötzlich zwischen die Beziehung drängt!

Wie geht man aber damit in einer Beziehung um?

Ich möchte hier jetzt ganz bewusst als Betrachter beider Partner schreiben, denn der Betroffene wird sich in den meisten Dingen selbst wiedererkennen.

Unzählige Gefühle tun sich auf ist eine Beziehung von Depressionen betroffen. Unsicherheit und eine gewisse Beunruhigung stellt sich ein und somit die Fragen: „Warum lacht mein Partner weniger, warum ist er immer müde, launisch und antriebslos? Der Partner ist verschlossener als sonst. Was ist schuld an dieser Veränderung? Viele Fragezeichen tauchen auf. Besonders verwirrend ist auch das der Partner/ oder eben wir selbst, ganz normal mit anderen umgeht, wenn Freunde zu Gast sind oder auch an Hand von Telefonaten. Diese freundliche und meist gut gelaunte Fassade fällt erst dann wenn die traute Zweisamkeit wieder einkehrt.

Dieses Verhalten bringt große Unsicherheit aber auch Traurigkeit mit sich. Trauer über die Zeit in der noch alles in Ordnung war. Leidet ein Partner an einer Depression, bedeutet das in vielen Lebensbereichen etwas verloren zu haben. Das „Gemeinsame“ fehlt. Trauer über das Verlorene und Wut über die unliebsame Veränderung liegen plötzlich dicht nebeneinander. Ein typischer Wut-Impuls ist zum Beispiel: “ Was ist nur los mit Dir, so kenn ich Dich gar nicht …“ die Bedeutung hinter der Wut, spiegelt aber einfach nur den Wunsch nach Harmonie und dem „alten“ Zusammenleben wieder.

Nach der Unsicherheit, der Trauer und der Wut, kommt dann auch noch das Schuldgefühl und die Scham ins Spiel. Unser Selbstwertgefühl erhalten wir zum größten Teil aus unserem sozialen engen Umfeld. Ist einer der Partner an einer Depression erkrankt, berührt es nicht nur den Betroffenen sondern auch den anderen. Wenn der Partner immer wieder Treffen absagt, sich zurückzieht und sich im Bekanntenkreis anders als üblich verhält, kommt es vor das der Partner in „Erklärungsnot“ gerät. Das Verhalten eines an Depressionen erkrankten Partners kann peinlich sein oder sogar den Selbstwert angreifen.

Hilf mir bitte, aber lass mich in Ruhe …

Meiner Erfahrungen haben mir gezeigt, dass es nicht einfach ist einen Herz-Menschen der an Depressionen erkrankt ist, zu unterstützen. Angehörige bekommen vom Partner oftmals ein verwirrendes „Hilf mir, aber lass mich …“ zu hören. Dem Partner helfen zu wollen, aber nicht zu können bzw. dürfen, macht Angst und verwirrt. Aber auch das ist in dieser Situation normal. Es macht Angst wenn sich der Mensch, den man liebt, verändert.

Wie schafft man es diese Herausforderung zu bewältigen ohne dabei die Beziehung den Bach hinunter gehen zu lassen?

Ich möchte hier ganz wertvolle Punkte aufzählen die für mich persönlich sehr wichtig waren aber auch immer noch sind, wenn einem die Beziehung am Herzen liegt. Ein roter Faden, der sich durch die Landkarte einer Depression zeichnet, aber auch zeigt, wie man es schaffen kann wieder zueinander zu finden.

  • Annehmen. Es brauch schon ein dickes Fell, die Krankheit zu akzeptieren und an die Beziehung zu glauben! Es ist ausserdem sehr wichtig, eine Depression nicht als Charakterschwäche, schlechte Laune oder Erziehungssache anzusehen. DAS einzusehen, ist gar nicht so einfach. Es ist also ganz wichtig sich über das Wesen einer Depression zu informieren um damit den Partner zu vermitteln: „Du darfst so sein wie Du gerade bist“.
  • Geduld ist eine Tugend … ist ja seit je her mein Satz. Und die wird auch benötigt. Es ist nicht einfach dem Partner Mut zu machen wenn er sich abwendet und keine Zuwendung zeigt. Das Verhalten nicht persönlich zu nehmen sondern als Teil der Krankheit zu sehen …das sind schwierige Aufgaben! Für jemanden der an einer Depression leidet, ist es wichtig zu wissen, dass um die Ecke jemand steht und auf ihn wartet wenn er ihn braucht.
  • Kein Drängen oder Analysieren – es ist wichtig mit dem Partner über seine Krankheit zu sprechen. Denn nur so kann man verstehen was der Partner gerade braucht oder auch nicht braucht. Wichtig dabei ist nur, nicht darauf zu drängen und alles zu analysiere! Es ist nicht hilfreich für den Betroffenen nach Gründen seiner Krankheit zu graben, besser ist es einfach nur zuzuhören und da zu sein.
  • Ratschläge sind nicht zielführend. Wir alle neigen dazu für alle Probleme gleich besonders „gute“ Ratschläge parat zu haben. Grundsätzlich ist das nichts verkehrtes. Gibt man einem depressiven Menschen Ratschlage wie er seine Gefühle und sein Verhalten verändern kann, bagatellisiert man das Problem und Schuldgefühle werden nur noch verstärkt. Aussaben wie „Stell Dich doch nicht so an, anderen Menschen geht es wesentlich schlechter oder fahr ein paar Tage weg, danach bist Du wieder ganz die Alte …“ sind pures Gift! Viel besser ist es zu hören: „Tu was Du heute tun kannst und schaffst, ich bin da wenn Du mich brauchst.“
  • Mitleid ist deplatziert. Lieben wir jemanden, meinen wir sehr oft dass dessen Leiden und Gesundung unser Problem zu sein scheint. Die Depression ist die Krankheit des Partners und nicht die eigene! Nimmt das Mitleid überhand, wird der Partner zum hilflosen Helfer. Abgrenzung ist daher wichtig. Einem Menschen in einer Depression beizustehen, braucht sehr sehr viel Kraft, die man nur aufbringen kann, wenn es einem selbst gut geht! Ein gesunder Abstand ohne dabei weit weg zu sein ist wichtig.
  • Hilfe von Außen annehmen. In den seltensten Fällen verschwindet eine Depression von alleine wieder. Allerdings wie schnell sich eine Besserung einstellt, ist abhängig von der Fürsorge des Partners, des Arztes und eines Therapeuten und letztendlich der Bereitschaft sich auch helfen zu lassen.

Die Depression des Partners ist also eine große Herausforderung für die Beziehung und das Zusammenleben. Ich habe die Erfahrung gemacht, das eine Partnerschaft die schon vorher instabil war, diesen Test der Beziehung nicht durchsteht. Wenn aber ein Paar diese Krise miteinander bewältigt, kann sich diese Beziehung vertiefen und intensivieren! Die Depression ist dann eine Chance für einen neu definierten Beginn der Partnerschaft! 🙂

Nachsatz:
Wirklich traurig ist, dass Menschen die das Wesen einer Depression nicht kennen, sie eigentlich gar nicht verstehen können …

Viel Geduld, Kraft, Mut und ganz viel Liebe wünsche ich Dir.

Paulo Coelho sagt, dass wir immer einen Tag gewinnen, wenn wir jemanden aus tiefstem Herzen umarmen. Umarmungen gibt es viele, sie unterscheiden sich durch ihre Art und Intensivität. Genauso wie es verschiedene Persönlichkeiten und Situationen gibt. Aber ganz egal um welche Art der Umarmung es sich handelt  … Umarmungen empfinde ich immer als heilsam.

Eine Umarmung lässt die Zeit manchmal still stehen

Ich muss an die Zeit denken als es mir die Luft zum Atmen nahm, schon als junges Mädchen, wollte mich jemand umarmen! Es fühlte sich für mich so an als würde mich jemand erdrücken. Ich konnte mit solchem Körperkontakt nicht umgehen … wenn ich es genau betrachte mit gar keinem. Ich hatte es nie gelernt und es war mir schlicht weg unangenehm.

Im Laufe der Zeit habe ich jedoch auch für mich gelernt, dass manche Umarmungen aus einer ganz bestimmten Verbindung heraus entstehen können und sich diese für  mich sehr „heilend“ anfühlten und durch die Umarmung die Zeit kurz still stand. Der Schmerz, die Traurigkeit oder Angst waren für einige Momente verschwunden. Was ich stellte aber auch fest, dass es immer Menschen geben wird, die eine Umarmung nicht zu schätzen wissen und sie für genauso überflüssig halten wie ich es schon als Kind tat. Dabei sagt eine Umarmung mehr als viele Worte.

Eine Umarmung ersetzt so manche Worte

Ich weiß heute das ein ehrliches „Herzen“ ausreichend sein kann um sich verstanden und unterstützt zu fühlen, Mut zu fassen und weiterzugehen. Eine Umarmung nenne ich heute liebevoll Moment-Therapie, weil sie unsere Seele und unsere Herzen streichelt. Wir fühlen uns durch die Wärme des anderen geliebt und es stärkt unser Selbstbewusstsein. Eine herzhafte Umarmung trocknete mir so manche Tränen und sie haben es geschafft mir ein Lächeln, auch wenn es nur ein kleines war, ins Gesicht zu malen.

Es gibt viele Arten der Umarmung

  • Umarmungen, die voller Emotionen sind, die uns aufwühlen und unsere Gefühlswelt in Unordnung versetzen. Ein Feeling der besonderen Art.
  • Dann gibt es Umarmungen in denen eine Seele steckt … Umarmungen, die ausschließlich aus Liebe bestehen und dahinter nur gute Absichten stecken! Durch sie wird uns bewusst, dass Liebe und Frieden gratis ist und für alle zugänglich ist.
  • Und dann gibt es die reine körperliche fühlbare Umarmung. Unsere Körper vereinen sich sanft und nur sehr kurz. Eine zaghafte vielleicht auch unsichere oberflächliche Geste.

Heute weiß ich das wir uns allen diesen Umarmungen hingeben sollten, werden sie uns angeboten, weil sie eine wertvolle Nahrung für unser Wohlbefinden sind. Sie stärken uns … jedenfalls für kurze Zeit.

Wir alle brauchen manchmal eine Umarmung. Eine warme, lange, zarte Umarmung. Eine, die so lange dauert, dass wir vergessen haben, warum wir sie gebraucht haben. <3

Und wenn mal keiner da ist Dich zu umarmen?

… dann umarme Dich selbst. Im Ernst, hast Du Dich schon mal selbst in den Arm genommen wenn Du traurig warst? Wenn Du Dich einsam und leer gefühlt hast? Oder wenn Du Dich selbst beglückwünschen wolltest? Was für eine bescheuerte Frage denkst Du Dir jetzt vielleicht. Das sehe ich allerdings anders. Es hat etwas mit Selbstliebe zu tun und die brauchen wir um uns gut zu fühlen! Dadurch gelingt es uns auch unserer Authentizität näher zu kommen. Sich selbst umarmen zu können bedeutet ausserdem dass Du Dich selbst liebst und anerkennst. Anerkennung heißt wachsen zu können und uns an das Gute im Leben heranzutasten.

Eine Umarmung erfüllt uns mit Mut und sie strahlt eine Menge Güte aus. Sie ist wie ein Gedicht das auf unserer Haut geschrieben wurde. Sie schützt uns vor falscher Liebe, vor Abhängigkeit, vor einer Idealisierung, die uns schwach werden lässt und uns Kraft raubt! Wenn Du Dir diese Punkte genauer durch den Kopf gehen lässt, klingt auch eine „Selbstumarmung“ gar nicht mehr so bescheuert oder?

Eine Umarmung ist ein perfektes Geschenk. Die Größe passt jedem, und niemand hat etwas dagegen, wenn wir es weitergeben …

In diesem Sinne, fühl Dich herzlich umarmt … sei bei Dir und bleib bei Dir!

Selbstliebe – wie weit bin ich?

Selbstliebe, ein sehr heißes Thema das mir beinahe mein ganzes Leben zu schaffen gemacht hat. „Du musst zuerst Dich selbst mögen, damit Du andere Menschen glücklich machen kannst …“ Dieser Satz hallt wie ein Echo noch sehr oft in meinen Ohren!

Selbstliebe fühlte sch für mich wie ein Verbrechen an, etwas was man nicht tut, dieses Wort auszusprechen, bereitete mir schon Unbehagen. Selbstliebe – wie geht es mir heute damit? Diese Frage stelle ich mir gerade, da ich sie so oft so vielen Frauen ans Herz lege …

Im Gegensatz zu früher, muss ich diese Situation und diese Frage nicht mehr erzwingen, die die mir früher so wahnsinnig schwer gefallen ist! Ich brauche dazu nur Ruhe … einen Ort an dem ich mich wohlfühle, wo ich mich spüre und wo ich mir mein Spiegelbild vorstelle, wo ich mit mir alleine bin und ich mir DAS sagen kann was mir vor nicht ganz so langer Zeit, noch völlig unmöglich schien!

„Ich liebe mich“ zu sagen, hört sich zwar immer noch sehr eigenartig an, aber es macht mich zufrieden und auch ein wenig stolz, weil ich nie geglaubt hätte meine innere Unzufriedenheit und meinen Hass der gegen mich gerichtet war, ablegen zu können. Selbstliebe ist der Schlüssel zur Zufriedenheit, zum Glück und der Freiheit. Vielen von uns wurde der Selbstwert, das Selbstbewusstsein genommen, meistens durch unschöne und traumatische Erlebnisse. Was blieb übrig? Ein unsicheres Häufchen … übergossen mit Selbstzweifel und einem Gefühl nichts wert zu sein!

Ich würde sagen es ist heute so etwas wie eine Premiere für mich mein eigenes Liebesgeständnis hinauszutragen und sehr vielen Frauen damit Mut und Hoffnung zu machen … weil ich eine von euch bin!

Ich liebe mich, weil ich einzigartig bin. Ebenso wie es niemanden wie Dich geben wird, auch wenn wir manche Dinge gemein haben … gleich sind wir nicht. Ich liebe mich mit all meinen Fähigkeiten und meinen Fehlern, Ecken und Kanten. Und ich werde weiterhin an meinen Unebenheiten feilen, weil ich es kann! Ich liebe mich und das bedeutet auch, dass ich meine Körper liebe … ob er nun mal mehr Kg auf die Waage bringt oder weniger. Auch dann, wenn er sich krank und müde anfühlt. Ich liebe das was ich durch ihn wahrnehmen und spüren kann! Ausserdem liebe ich meinen Verstand, meine Denke und die Gefühle die daraus entspringen … egal welche es sein werden.

Ich liebe und akzeptiere mich jetzt so wie ich  bin. Ich bin froh darüber mich immer besser kennenzulernen und auch Platz machen zu können für jede einzelne Schwierigkeit, die sich immer wieder mal ergibt und mit viel Geduld und Liebe lösen lässt. Ich liebe mich, weil ich weiß, dass sich alle nützliche „Instrumente“, die ich brauche um zu überleben, in mir trage. Ich muss sie nur entdecken und wenn ich sie nicht finden sollte, werde ich dazulernen. Ich liebe mich und all meine Gefühle, die ich wiedergefunden habe. Ich liebe meine Freude, meine Trauer, die Schuld und inzwischen habe ich auch mit meiner Angst Freundschaft schließen können! Ich liebe meine ganzen Emotionen, weil ich weiß, dass jede einzelne Emotion mir etwas sagen will, um weiterhin an mir arbeiten zu können um mein Leben zu spüren.

Ausserdem liebe ich meine Träume, Vorstellungen, Herausforderungen und Hoffnungen! Heute weiß das alles zu meinem Sein gehört. Meine Erfolge und meine Misserfolge. Ich liebe mich weil ich immer nach Alternativen suchen werde wenn ich gescheitert bin. Am meisten liebe ich mich dafür, mich mit niemanden mehr zu vergleichen. Weil ich heute weiß das es mir nichts bringt. Situationen und Menschen zu vergleichen, ist und bleibt unbrauchbar, weil ich nicht das erfahren habe was andere durchgemacht haben. Und umgekehrt.

Ich liebe mich auf eine ganz ehrliche Art. Ich liebe mich bedingungslos und deshalb sorge ich heute gut für mich. Ich kann mir jetzt vergeben und kann mich  vorzüglich mit mir selbst amüsieren! 🙂

Ich liebe mich … und da ich mich liebe, bin ich in der Lage DICH zu lieben … und den Rest, der sich in meiner Nähe gut fühlt um länger zu bleiben … <3

Die beste Liebesgeschichte ist die, die wir mit uns selbst führen … das sagte schon Oscar Wilde … da ist etwas dran.

Wir sind nicht gleich, aber wir sind uns eventuell sehr ähnlich. Vielleicht findest Du Parallelen, die Dir dabei helfen auch Deine Selbstliebe wach zu rütteln. Ich wünsche es DIR auf jeden Fall!

#zufrieden

Unschöne Beziehungen, schädliche Bekanntschaften oder ein toxisches Umfeld erzeugen unschöne Gedanken und diese Gedanken verändern und blockieren uns … jedenfalls kommen sie immer wieder hoch. Wenn unser Verstand sich immer und immer wieder mit traurigen und ungesunden Gefühlen auseinandersetzt, wird das Erlebte immer wieder frisch aufgeschüttelt. Solch toxische Gedanken werden uns emotional sowie physisch schaden … solche giftigen Gedanken schaffen es, dass wir immer auf einen sehr hohen Stresspegel stehen – und das kann uns nicht glücklich machen! Ausserdem haben Forschungen ergeben, dass toxische Gedanken eine große Rolle bei der Entstehung psychischen Krankheiten spielt.

Wir versuchen gesund zu leben …

In Wirklichkeit ist es ja zum Schreien. An jeder Ecke wird „gesund“ angeboten, wir schauen auf unsere Ernährung, versuchen ungesunde und chemische Lebensmittel zu meiden, suchen uns eine Ausgleich zur fordernden Arbeit, Wellness wird groß geschrieben, wir kaufen Naturkosmetik und halten unser zu Hause pico bello sauber … jedoch schaffen wir es nicht, oder sollte ich sagen, wir bemühen uns  nicht, eine gesunde Denkweise zu haben.

Giftige Gedanken entstehen sehr oft durch traumatische Erlebnisse, Missbrauch oder aber auch Ärgernisse, die uns so dermaßen quälen, dass daraus Gedanken entstehen die toxisch werden können. Ungerechtigkeit war lange Zeit für mich das Thema schlecht hin. Es kann und darf aber nicht sein, dass solche Gedanken unser Leben versauen … und das tun sie auf jeden Fall wenn wir nichts dagegen unternehmen!

Was können wir also dagegen tun?

Giftige Gedanken hängen ja meistens mit Menschen zusammen, die einem nichts gutes getan haben. Deren Verhalten und ihre Handlungsweise wir für nicht gut befunden haben. Uns verletzt oder sogar gedemütigt haben … sie haben uns seelische Schmerzen zugefügt die schwer zu vergessen sind. Das Schlimme daran ist, diese negativen Gedanken tauchen immer wieder auf und drehen sich wie wild in unserem Kopf!

Mich haben solche Gedanken so sehr gequält, dass ich nachts wach gelegen bin, mir immer wieder die selben Fragen gestellt habe, mir Lösungen im Nachhinein ausgedacht habe, die mir ausser weitere Kopfschmerzen nichts gebracht haben. Toxische Gedanken können einen krank machen und unser Leben erschweren, wenn wir nicht lernen Abstand zu gewinnen und aus diesem Teufelskreis-Denken auszusteigen.

Mit einfachen Denk- und Handlungsweisen konnte ich lernen, die Personen an die ich mich nicht unbedingt erinnern wollte, endlich aus meinen Gedanken zu vertreiben und mit ihnen, das Gift das sie in meinem Kopf und meinen Gedanken hinterlassen haben! An dieser Stelle möchte ich auch wieder sagen wie wichtig es sein kann, sich professionelle Hilfe zu holen und sich deren anzuvertrauen. Dein Leben kann sich dadurch verbessern und eine Art Leichtigkeit kommt zurück!

Lange Rede kurzer Sinn: Falls bei Dir ebenfalls ein Mensch in Deinem Kopf sein Zelt aufgeschlagen hat und immer wieder mal seinen Geist frei lässt der Dich nicht zur Ruhe kommen lässt, er Dich nährt mit toxischen Denkmustern die Du gar nicht haben möchtest aber nicht dagegen ankommst – hier ein paar wirklich einfache Ratschläge die mir meinen Kopf wieder frei gemacht haben um endlich abzuhaken. 😀

  • Missverständnisse und unschöne Zeiten gibt es ja mehr als genug. Nur DU solltest keiner dieser Dominosteine sein, denn keinen Menschen trifft  die Schuld alleine! Also löse Dich von Deinen Schuldgefühlen.
  • Eines der wichtigsten Dinge aber auch eines der Schwersten ist gedanklich Abstand zu der/den Personen zu bekommen die Dir Leid zugefügt haben. Diese Menschen so wenig wie möglich zu erwähnen. Dazu ist Zeit notwendig … die Zeit arbeitet für Dich und ermöglicht Dir dann eine gedankliche Trennung dieser toxischen Person.
  • Der Verlauf von Situationen erledigt sich aus eigenen Erfahrungen von ganz alleine! Abwarten. Oftmals einfacher gesagt als getan, da wir Menschen, jedenfalls die meisten, immer alles sofort erledigt haben möchten. Geklärt. Du musst nicht sofort auf schwierige Personen oder Situationen reagieren! Erlaube Dir zu warten.
  • Die Gedankenwelt der anderen wirst Du niemals erkunden können. Immer und immer wieder habe ich mir selber den Kopf zerbrochen wie und was der Andere nun denkt … vor hat … wie er weiter reagieren wird! Außer Kopfschmerzen kommt nix dabei heraus. Du wirst nie die Sicherheit über die Gedanken eines anderen haben können – merken & sein lassen!
  • Das größte Problem an diesen toxischen Gedanken ist unsere eigene Wut und der Ärger der in uns ruht. Es sind Wolken voller negativer Gefühle die Dir die Sicht vernebelen und verhindern, dass Du ordentliche Gedanken schmieden kannst und produktiv handeln wirst. Dein eigenes  „Problemkind“ Wut, musst Du versuchen still zu stellen indem Du es beruhigst. Die Natur hat mir dabei sehr geholfen. Frische Luft zu tanken und den Kopf „sauber“ zu bekommen! 🙂
  • Glaube nicht alles was Deine Gedanken Dir servieren! Wenn Du emotional befangen bist durch Deine Wut, Ärger, Sorgen oder Deiner Verletztheit, dann kommt es manchmal vor das wir etwas in der Realität sehen das in Wahrheit aber das Produkt Deiner Gedanken ist. Und der Verstand kann uns wahrlich Streiche spielen … also Vorsicht!
  • Warum wir Menschen an schmerzlichen Gedanken und Gefühlen so nachhängen ist mir selbst nicht ganz klar. Wo ich mir aber ganz sicher bin, ist aber dem Menschen zu vergeben, der uns nichts gutes tat. Als mir dieses nahe gelegt worden ist, konnte ich spontan nur energisch den Kopf schütteln und ein lautes „das kann ich nicht …“ von mir geben! Wenn Du dich aber von Deinen schlechten Gedanken trennen willst, musst Du bereit sein zu vergeben. Du tust Dir vor allem selber den größten Gefallen damit! <3
  • Lass Deine Seele frei. Gerade dann wenn Dein Kopf sich mit quälenden kontraproduktiven Gedanken auseinandersetzt, ist es wichtig, wie schon oben erwähnt „aufzuräumen“, raus zu gehen sich ablenken. Was dabei noch sehr hilfreich sein kann sind Meditationen. Ich wurde damals das erste Mal damit konfrontiert und habe diese geführten Meditationen die es es auf Y0uTube frei oder auch als CD zum kaufen gibt, genutzt um mich von meinen toxischen Denkmuster zu befreien. Meditation ist obendrein eine wundere Gelegenheit zu lernen, nichts zu tun … Gedanken kommen und ziehen zu lassen um nach etwas Übung, ganz in Deiner Mitte zu landen !

Ja und ich wäre nicht ICH, würde ich Dir nicht noch meinen absoluten Favoriten sagen, den Du Dir vielleicht schon denken kannst. Schreiben. Das Schreiben hat gesundheitliche und psychologische Vorteile, wenn Du über Deine tiefsten Gedanken und Gefühle schreibst. Deine Gedanken werden klarer und Dein Durchblick wesentlich besser. Deine negativen Gedanken sind danach wie abgearbeitet … 🙂

Denn ist es nicht so?
Positive Gedanken ziehen positive Gedanken an, negatives Denken verstrickt unweigerlich in die Negation des eigenen Daseins.  (Prentice Mulford)

Falls Du andere Methoden entwickelt hast, die Dir dabei geholfen haben, das Gift aus Deinem Kopf zu beseitigen lass es mich wissen. Falls Du aber gerne mehr dazu sagen möchtest ohne fremde Zuseher, dann komm in unsere Facebook Gruppe FrauenPunk, von Frau zu Frau, wir freuen uns auf Dich!

Irgendwann kommt jeder von uns mal in eine Situation, in der er sein Leben neu ausrichten muss oder aber auch einfach neu ausrichten will, einfach deshalb, um neue Chancen zu gewinnen, um ein glücklicheres Leben  zu führen. Ein Thema das unausschöpflich zu sein scheint, aber auch immer interessant bleiben wird. Wir leben so monoton vor uns her, machen beinahe alles wie von Geisterhand, auswendig ohne dabei nachdenken zu müssen. Dieses eingefahrene Leben mag vielleicht praktisch sein, macht uns aber blind und sediert uns auf eine gewisse Weise. Beruflich und auch privat!

Erkennen was aus Dir geworden ist

Von der Minute an in der Du erkennst, dass Du wieder neu beginnen musst oder willst, bemerkst Du, dass Du nicht mehr die selbe bist als zuvor. Du hast Dich verändert … die Umstände und die Einstellung dazu waren es, die Deinen Neuanfang ins Rollen gebracht haben. Es ist ein wichtiger Punkt zu erkennen was aus Dir nach einer emotionalen Blockade geworden ist … wer Du wirklich bist und was Du vom Leben erwartest. Einfach Dein Glück in dem zu finden, was Du tust.

All das schreibt sich easy und liest sich auch genauso. Das stimmt aber nicht ganz so. Auf der einen Seite schreibe ich zwar sehr viel von Spontanität und Mut – was auch etwas sehr Wichtiges ist, aber hierbei spielt die sich zu nehmende Zeit eine sehr große Rolle. Ich dachte mir oft, schon bereit zu sein um einen Neustart zu wagen. Dachte gut vorbereitet zu sein. Für alle Hürden die auf mich warteten, die richtige sportliche Einstellung dafür zu haben … Kraftreserven gebunkert zu haben. Bis mich die Wirklichkeit schließlich besserem belehrte. Frau „Wirklichkeit“ zeigte mir mit ihrer unfeinen Art, die mich in kurzer Zeit niedergeschlagen und kraftlos machte, dass es noch einiges zu tun gab bevor ich mit meinem Neustart und meiner Veränderung beginnen konnte!
Sie sagte mir aber auch, dass es dieser Aufwand wert sei und ich danach mit Sicherheit belohnt werden würde!

Neu anzufangen bedeutet jede Menge zu lernen …

Es ist ein sehr großer Kraftakt der da auf uns wartet, er umfasst Höhen und Tiefen … Wir können und sollten nicht zurückschauen in Momenten in denen es auch schwer sein wird, nach vorne zu gehen … wir müssen Dinge annehmen und akzeptieren, obwohl wir sie nicht wirklich verstehen. Neue Tore zu bauen und sie dann zu öffnen, bedeutet aber auch viele neue Aspekte in der Wandlung zu erkennen, die ganz zu Beginn gar nicht aufgefallen und zu sehen waren. Nur durch die eigene Kraftanstrengung und Deiner imensen Energie, Deinen Entschluss „neu zu starten“ wird es Dir aber möglich sein die Belohnung von „Frau Wirklichkeit“ anzunehmen. 🙂

Veränderung braucht Zeit und Zeit wirst Du dazu brauchen!

Wenn wir uns für den Neuanfang nicht die notwendige Zeit einräumen, wird dieser Versuch aus alt mach neu und besser nicht funktionieren sondern wie es auch einige Male bei mir passierte – einfach in der Luft zerschmettern. Und das ist alles andere als motivierend!

Wieviel Zeit man dazu braucht ist sehr individuell. Regeln gibt es dafür keine. Es hängt davon ab, was Du losgelassen oder verloren hast, der Grad Deines Leidens und letztendlich auch von der Kraft, und Deinem Willen, weiter zu gehen.

Ich durfte Frauen kennenlernen, die beinahe alles verloren hatten und damit meine ich nicht nur materielle Dinge, auch ihren Stolz und ihre Lebensfreude, ihre Familie  … sie benötigten nur sehr kurze Zeit um wieder genug Energie zu haben um aufzustehen und zu kämpfen … für ihr neues zukünftiges Leben! Andere wieder sind wie gelähmt und brauchen sehr lange bis sie ihre Energiereserven wieder aufgeladen haben, um mit allen notwendigen Situationen wieder klar zu kommen. So sind wir Menschen nun mal – unterschiedlich!

Ein Neubeginn ist wie das Ende einer Etappe

… Eine Etappe die lange dauerte, viel Energie und Kraft kostete, vielleicht auch eine feuchte Angelegenheit war weil wir unfassbar viele Tränen vergossen haben, aufgeschlagene Knie brachte, weil wir sehr oft hingefallen sind, beinahe den Glauben an das Gute verloren haben, Zweifel uns fasst aufgefressen haben und wir oft nicht wussten, wie wir den nächsten Tag mit einem Lächeln im Gesicht, schaffen sollten. Aber das Ende ist da und greifbar nahe. Das heisst:

Es ist nun vorbei! 🙂

Du weißt  jetzt wozu Du fähig bist, was Du alles schaffen kannst und wozu Du in der Lage bist, wenn es notwendig ist! Und Du weißt das Du nur mehr bei dem bleibt wirst, was für Dich gut ist. Du hast in dieser Etappe  Deines Lebens lernen dürfen,  dass Dinge los zu lassen wichtig ist um Dein Selbstvertrauen zu stärken und auch wiederzufinden.

Du hast zwar möglicherweise die Stützpfeiler Deines Lebens verlorenen dadurch auch Deine Orientierung.  Du wurdest verlassen oder hast selbst die Reißleine gezogen. Du bist gekündigt worden oder hast Deinen Job an den Nagel gehängt. Vielleicht aber wurdest Du durch eine Krankheit aus dem „normalen“ Leben gerissen … das alles sind Beispiele dafür das alles anders ist als zuvor. Und doch wird es weitergehen. Denn Du wirst Deine Kontrolle über Dein Leben wiederbekommen und Dein Leben neu ausrichten !

Ein klügeres, stärkeres und reiferes DU wartet auf Dich!

Verliere Dich bitte nicht in Deiner Emotion, sondern nimm sie an, gib Dir Zeit und schenke dem ganzen Raum, um mit voller Energie und einem gutem Plan, Dein Leben neu zu sortieren. Auch wenn ein Kapitel zu Ende ist, warten viele neue darauf um geöffnet zu werden. Ein Neubeginn ist eine Chance, Deine Träume und Ziele in die Tat umzusetzen, eine Chance das Beste aus Deinem Leben zu schöpfen, aber mit einem stärkeren, reiferen und klüger gewordenen DU! Ich sehe es als großen Vorteil anderen gegenüber.

Du/wir sind wacher geworden und der Blick ist klar und unverfälschlich. Es  kann also los gehen … in eine neue Etappe! Lass die Vergangenheit hinter Dir und  konzentriere Dich darauf „Deine Blüten“ zum Blühen zu bringen. Du wirst Deinen Weg gehen und Frau „Wirklichkeit“ wird dich für diesen steilen Weg belohnen! <3

Hier noch ein Zitat das ich Dir auf Deine Etappe mitgeben will 🙂

Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern … aber Du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern. #zwinker

Einen riesigen Sack voll Zuspruch und Energie schicke ich Dir und danach würde ich sagen: „Wir sehen uns am Ende der Etappe …“ Machs besser!

Dein Kopf wird den ganzen Tag, wie am Fliessband, mit Dingen gefüllt, die nicht immer positiv sind. Vieles ist dabei das dich belastet und es fehlen die positiven Erlebnisse. Dies führt natürlich nicht unbedingt zu Entspannung und deinem Wohlbefinden, das brauche ich wohl nicht dazu sagen. Der tägliche Druck von allen Seiten und die Hektik des Alltags – all das gehört scheinbar zu unserem täglichen „Sein“. Doch du musst es nicht so hinnehmen, du kannst etwas dagegen tun. Deshalb lege ich dir nahe bei dieser Challenge mitzumachen und DU wirst sehen zum Glücklichsein braucht es gar nicht so viel! 🙂

Eine Challenge? Das ist nicht so unbedingt mein Ding

Überall bekommen wir die Einladung zu den verschiedensten Herausforderungen etwas auszuprobieren, mit zu machen, Neues zu entdecken und dadurch zu profitieren. Ich persönlich mag dieses „Aufgelegte“ nicht so gerne tun weil es andere auch machen. Das hat wahrscheinlich mit meiner persönlichen Einstellung zu tun! 🙂 Jedoch muss ich sagen, dass mir diese Einladung (die übrigens von meinem Mentor vorgeschlagen wurde) positive Erlebnisse und Momente zu sammeln, sehr geholfen hat am Ende des Tages besser einzuschlafen,  mich glücklicher und zufrieden zu fühlen.

Es gibt so viele kleine Dinge und Begebenheiten, während eines Tages und in deinem Leben, die dein Herz erfreuen, die dir schöne Momente schenken und dein Herz höher schlagen lassen. Nur leider haben wir es verlernt und nehmen diese Dinge und Momente meist gar nicht mehr wirklich, oder viel zu selten, wahr! Es muss schon etwas grosses „Schönes“ geschehen, dass wir es bemerken und uns dann kurz darüber freuen können!

Ich habe es selbst an mir beobachtet, wie ich regelrecht „blind“ durch die Gegend gehetzt bin, an den schönen kleinen Freuden meines Lebens vorbeigehetzt bin. Am Ende meines Tages blieb nur das Gefühl von Hektik, Stress und ein unzufriedenes Gefühl in meinem Kopf übrig. Und das Tag für Tag. Zu wissen dass das nicht meine Erfüllung war, reichte mir nicht! „Betriebsblindheit“ wird es in den Betrieben und Firmen genannt, wenn Mitarbeiter und durchaus auch Führungskräfte in eine Form von Routine fallen und die Aufmerksamkeit für das Wesentliche verloren geht. Und genauso, können wir Menschen „lebensblind“ werden. MIR wurde es sehr spät  bewusst, mir gefiel diese Routine nicht mehr und deshalb wollte ich etwas ändern.

Mein Mentor erzählte mir von einer Challenge

Ich erzählte ihm von meiner Getriebenheit und Unzufriedenheit und dem Willen etwas ändern zu wollen. „Ok, wie wäre es mit einer „Herausforderung“ an dein bisheriges Leben …“ schlug er mir vor. Meine Reaktion zu diesem Wort „Challenge“ ließ mich sofort in einer aufrechten Haltung mit verschränkten Armen verharren! 🙂

Aber ICH wollte ja etwas verändern und etwas Positives aus meinen Alltag herausschlagen. Also löste ich meine „Verkrampfung“ wieder und speicherte die Worte, die er mir aufzählte in meinem Kopf:

    • leg dich am Abend ins Bett, suche dir mindestens 10 Momente oder Dinge, die DIR heute Freude bereitet haben. Kleine Dinge die DIR gut getan haben und für DICH in positiver Erinnerung blieben.
    • schreib diese Dinge zusätzlich auf und gehe sie beim Aufschreiben nochmal geistig durch.
    • und es wäre ja viel zu einfach, wenn es mit einem Mal abgetan wäre. Das Ganze mache mindestens drei Wochen, Abend für Abend … richte DEINEN Fokus wieder auf die schönen und guten Begebenheiten im Leben, der Rest kommt von ganz alleine (wenn DU DICH bemühst).

Das Ganze war schwerer als ich mir dachte!

Für mich jedenfalls! 10 positive und angenehme Momente in meinem Alltag? Hmm … die habe ich doch gar nicht! Jedenfalls habe ich sie nicht mehr wahrgenommen. „Würde es nicht reichen zwei Dinge aufzuschreiben?“ NEIN – ich wusste später auch weshalb. Wäre ja wieder mal viel zu einfach. 😀 Mein Morgen- Kaffee wäre bei mir schon einer dieser Punkte gewesen, er weckt meine Lebensgeister  und er schmeckt mir! AUS. Aber genau um dieses Problem ging es. Achtsam den Tag durchgehen, seine Fühler wieder zu aktivieren und sensibilisieren, dazu gehört eben nicht nur der Griff zum Kaffee-Becher (Routine)! Und im Nachhinein kann ich auch wirklich sagen, dass ich mich sehr sehr anstrengen musste um wenigstens 5 Dinge zusammen zu schreiben!

Aufgeben? Never!

Da ich ja dann doch zu den Menschen gehöre, die nicht gleich aufgeben, schliesslich wollte ich ja auch das ich mich wieder wohler fühlen und glücklicher zu Bett gehen konnte. Es war wie bei einer Diät, die ersten drei Tage waren eine Katastrophe. Danach läuft  es eigentlich ganz gut, da man schnell erste Erfolge sieht. 🙂

So in etwa fühlte ich mich auch. Vor allem war mein Blick wirklich auf der Suche nach dem was mir gefällt, was mir gut tat und was ich mochte! Ich freute mich abends wenn mir die Aufgabe locker von der Hand ging und ich mehr und mehr kleine High-Lights in meinem Heft und in meinem Kopf verbuchen konnte. Und ich war ein bisschen stolz …  mein Fokus war wieder in der richtigen Spur >breitesgrinsen<.

Ein toller Nebeneffekt

Durch das Durchführen dieser Übung jeden Abend, das Nachdenken über all das Positive und Angenehme während meines Tages, durchlebe ich meine Erlebnisse nochmal. So habe ich keinen Platz für Dinge in meinen Kopf, die mich beim Einschlafen unruhig machen und belasten. Auch der nächste Morgen fühlt sich anders an! Frischer, ausgeruhter und ausgeglichener. Wie gesagt, einfach deshalb weil ich im Hinterkopf schon wieder auf der Suche nach dem Positivem bin und mich schon am Morgen darüber freue, was mich alles erwarten wird! Fest eingebaut habe ich auch meine Dankbarkeit – schon wenn ich morgens wach werde und mir mal nix weh tut oder ich mich über das liebevolle Morgenritual meiner Hunde freuen kann! <3 Wenn mein Mann schon frisches Gebäck auf den Tisch gestellt und mich fest drückt … das sind schon so viele Punkte und wunderschöne Momente zum einfach „Wohlfühlen“!

Schon nach einigen Wochen habe ich wieder gelernt, dass es doch auch sehr viel Schönes und Positives in meinem Alltag gibt. Unser Leben hat so viel zu bieten, wir müssen nur unsere Fühler danach ausstrecken und hinsehen. 🙂

Wenn DU am Morgen erwachst, denke daran, was für ein wunderbarer Schatz es ist, zu LEBEN, zu ATMEN und sich FREUEN zu können.

Marcus Aurelius

Ich  kann es DIR nur an dein Herz legen … werde achtsamer und langsamer und vielleicht kannst auch DU durch diese einfache Übung mehr aus deinem Leben herausholen und die dich dann ebenso zum „Glücksmomente – Sammler“ werden lässt, so wie ich es geworden bin. 🙂

Wenn dir dieser Beitrag gefallen hat, lass es mich gerne wissen, deine Meinung zählt … immer! Schau auf dich, bis ganz bald.

Cool zu sein ist eine Mischung aus Lässigkeit, Gelassenheit und eine gewisse Unbekümmertheit. Coolness ist die Fähigkeit ruhig und umsichtig zu reagieren. Es ist eine erstrebenswerte Eigenschaft und ist eine Lebenseinstellung.

Coolness kommt von cool, kühl und bezieht sich ursprünglich darauf, dass man eben nicht hitzköpfig ist und sich nicht leicht aus der Ruhe bringen lässt. Man steht quasi „über den Dingen“. Eigentlich so etwas wie Gelassenheit, nur eben cooler ausgedrückt.

Coolness, ein moderner Begriff der sich nicht nur in der Mode wieder findet

Ein Ausdruck der heutzutage ständig irgendwo zu hören ist, nur geht es MIR hier nicht um cool sein, was Mode usw. angeht, hierfür würde es schon längst wieder andere Wörter geben … Nein, ich hab mir dieses Wort herausgepickt weil es weit mehr beinhaltet wenn man es etwas zerlegt und auf unsere Lebensweise projiziert! Für mich umfasst es im wesentlichen die Kategorie Gelassenheit – Souveränität – Überlegenheit – Ruhe bewahren, wo andere schon auszucken.

Selbstbestimmtheit

Man geht seinen Weg ohne sich zu sehr um die Meinung anderer zu kümmern! Man tut was man zu tun hat ohne auf die Bestätigung anderer zu warten. Wenn du diese Coolness besitzt, kannst du ganz entspannt im Hier und Jetzt sein, dein Leben so geniessen und gestalten wie du es möchtest ohne es von etwas beeinflussen zu lassen. Also hat es auch etwas mit Unangepasstheit zu tun! Bei dem Wort Unangepasstheit stellen sich bei vielen von uns wahrscheinlich schon wieder die Haare auf.

Jeder passt sich an – obwohl vielen von uns genau nach „nicht anpassen“ wäre

Keiner möchte aus der Reihe tanzen, gerade im Berufsleben können sich diese Coolness nur die obere Etagen leisten oder eben die Selbstständigen unter uns, und auch da nur bedingt. Man ist ja von den, unseren, Kunden abhängig! Man wird dann möglicherweise zum Aussenseiter oder Sonderling abgestempelt!?

Ein zweischneidiges Schwert also irgendwie … Cool zu sein ist also inzwischen ein ziemlich widersprüchlicher Ausdruck geworden.

Auf der einen Seite souverän und gelassen zu sein, sich um die Meinung der anderen wenig zu kümmern, anderseits ist Coolness zu einem Ideal vieler Menschen geworden. Viele Menschen gelingt es trotz intensiver Anstrengung nicht dieses Ideal zu erlangen, wem es aber gelingt innerlich entspannt zu sein, genügend Selbstvertrauen zu haben und Zugang zu sich selbst zu finden, der wird ganz von selbst „cool“!

Eigene Erfahrungen

Ich kenne eine Menge Leute, die meinen „cool“ zu sein … mit denen würde ich auf keinen Fall tauschen wollen. Bewundernswert finde ich jedoch Menschen, die durch viele Niederlagen, Schicksalsschläge oder besonderer Lebensumstände in ihrem Leben wieder oder vielleicht gerade trotz ihrer Umstände diese Coolness sich zugelegt haben! Klamotten machen Leute, sagt man ja so schön und es stimmt auch. Aber ein Designeranzug oder Kleid macht dich noch lange nicht zu einer coolen Persönlichkeit! (Optisch vielleicht.) Als Mädchen wollte ich immer so sein wie viele meiner Schulkolleginnen … mit Selbstsicherheit, Leichtigkeit und Anmut durchs Leben hüpfen – denn sie hatten es in jeder Beziehung einfacher!

Später musste ich erfahren das es auch so ist. Wenn du eine authentische Coolness besitzt, wird dir dein Leben um einiges leichter fallen und wesentlich mehr Spassfaktor bringen. Ich hab mich selber an ein paar Regeln angehalten, die mir den Weg ebneten um eine gewisse Coolness zu erreichen. 🙂

  • Sei ein Mensch der Tat
    Und nicht der Vorstellung! Dinge zu überdenken und dann gar nichts zu tun, bringt dich nirgendwo hin
  • Sei authentisch!
    Das ist etwas was andere Leute gerne mögen. Cool zu sein heisst, DU selbst zu sein, auf eine aufgeschlossene Art und Weise. Kopiere niemanden – du wirst immer eine Fälschung bleiben!
  • Keine Bedürftigkeit an den Tag legen
    Hilfsbedürftigkeit ist unattraktiv (ausser du steckst wirklich in der Klemme). Damit meine ich: klammere nicht, wenn du mal nicht zurückgerufen wirst, du wirst nicht sterben, gönne anderen Menschen ihren Freiraum!
  • Beobachte dich
    Je mehr du über dich selbst weisst, desto besser verstehst du dich selbst! Bleib geheimnisvoll und erzähle nicht nach 1 Stunde deine ganze Lebensgeschichte
  • Sei ein guter Gesprächspartner
    Ich gelernt es ist besser zuzuhören, kurze Bemerkungen zur Erzählung des Anderen zu machen als eine Unterhaltung zu dominieren. Es ist besser ruhiger zu sein, eine Unterhaltung zu analysieren und den Humor der anderen zu geniessen. 🙂
  • Finde die richtige Balance in deiner Sprache
    Das lässt dich anspruchsvoll und intelligent erscheinen. Spreche selbstbewusst und deutlich. Mach dir keine Sorgen wenn mal jemand nicht der selben Meinung ist als du.
  • Ohne grosse Anstrengung erfolgreich sein
    Sei ruhig, gefasst und kontrolliert! Cool sind die Menschen, die sich nicht wegen jeden Furz aufregen, die nicht immer reden müssen. Reagiere gelassen auch auf Situationen, die aufs Erste schwierig erscheinen!

Eigentlich ganz einfach oder? Auf jeden Fall funktioniert es. Etwas Geduld solltest du mitbringen, jeder kann sich, wann immer er möchte, verändern – auch ohne Geld … und das finde ich gut!

Wenn Leute dich nicht so mögen wie du bist, oder deinen Lebensstil in Frage stellen … zieh weiter, verschwende keine Energie, indem du jemanden zu überzeugen versuchst, der die Dinge nicht so sieht wie DU!

Jeder von uns hat seine ganz speziellen Gewohnheiten. Gute, weniger gute, sinnlose und überaus wichtige Gewohnheiten! Meinen wir jedenfalls. Unsere gewohnte Art zu handeln zu denken, ist viel tiefer in uns drin, als wir denken. Deshalb wird es auch etwas Zeit brauchen, wollen wir unsere Gewohnheiten verändern. Ich würde sogar soweit gehen und sagen: „Unsere Gewohnheiten üben eine gewisse Macht auf uns aus!“ SIE sind es, die die Qualität unseres Lebens ausmachen. Es sind die Dinge, die wir von alleine und automatisch tun, ohne das wir uns daran erinnern müssen.

Ob du im Leben das bekommen wirst, was du dir wünscht, wird zu einem großen Teil von deinen Gewohnheiten bestimmt. Bist du glücklich, wirst du an Dinge denken und Dinge tun die dich erfüllen. Reiche Menschen werden aus Gewohnheit Dinge machen die ihren Wohlstand noch zusätzlich unterstützen und schützen. Es reicht nicht, nur zu wissen wie du etwas erreichen kannst und dauerhaft davon zu profitieren! Du musst eine „Gewohnheit“ daraus machen, sonst nützt dir all dein Wissen nicht.

Neue Gewohnheiten, ein Beispiel

Ich bin eine Frau die ihre sozialen Kontakte und ebenso ihre Partnerschaft immer verbessern möchte. Beziehungen sind Arbeit, immer, wir sind nie fertig damit. 🙂 Also ich möchte einiges verbessern, würde es nun genügen, sich an einem einzigen Tag damit zu beschäftigen und daran zu arbeiten etwas zu verändern? Oder eine Woche lang? NEIN. Sicher nicht, wenn überhaupt würde diese Veränderung nur kurze Zeit anhalten. Um etwas dauerhaft zu verändern bzw zu verbessern, muss ich es mir zur Gewohnheit machen, meine Kontakte oder meine Beziehung genauer zu beobachten, eventuell mit mehr Liebe und Respekt zu behandeln und das wird an einem einzigen Tag oder in einer Woche nicht gelingen. Es ist nur der Beginn einer Veränderung, die eine neue Gewohnheit mit sich bringen wird :-).

Ablegen, neu angewöhnen dauert in etwa drei Wochen

Experten meinen, es dauert ca. 21 Tage sich etwas Neues anzueignen. Das wiederum bedeutet dass wir uns pro Jahr mindestens 12 neue und erfolgreiche Gewohnheiten zulegen können. Stell dir doch mal vor, wie dein Leben dann aussehen könnte? Welche täglichen neuen Gewohnheiten könnten es sein, die dein Leben verbessern würden, dich ausgeglichener, zufriedener und glücklicher machen? Die Qualität deines Lebens würde sich verbessern, das steht soweit fasst. Ich möchte dich dazu ermutigen, darüber nachzudenken, es aufzuschreiben und letztendlich auch auszuprobieren.

Dazu möchte ich dir eine kleine Hilfestellung anbieten

Ganz banale Dinge mit denen du beginnen kannst deinem Leben eine andere, neue Richtung zu zeigen, die dich um einiges entspannter leben lässt und dich letztendlich freier und glücklicher machen wird! Dabei wird dir sicher der ein oder andere der Punkte bekannt vorkommen, weil sie auch immer wieder in den ein oder anderen Artikel von mir auftauchen. Sie sind sozusagen ein/mein roter Faden den man benötigt, möchte man ein besseres Leben führen. 😀

Also lehne dich zurück und betrachte das, was du nun lesen wirst mal ganz neutral.

  • Spende, verkaufe, verschenke oder wirf einfach weg.
    Das Entrümpeln ist eine ganz wichtige Sache in unserem Leben. Wir sammeln viel zu viel Müll, unbrauchbares Zeug das schon lange in einer Kiste verweilt und nur den Platz verstellt. Eine Gewohnheit, die uns möglicherweise auch so mitgegeben wurde von unseren Eltern … „man weiß ja nie?“ Ich bin selbst ein Mensch, der sich ganz schwer von etwas trennen konnte! In der Zwischenzeit bin ich eher in die andere Richtung gekippt – ich werfe alles weg was mir im Weg steht, miste meinen Kleiderschrank ständig aus und behalte wirklich nur Dinge die mir etwas bedeuten und Freude bereiten, nützlich oder positiv sind. Dadurch ist mein Kopf auch immer frei. Balast erdrückt, also weg damit!
  • Konsumiere nichts, was du nicht wirklich brauchst.
    Für mich war das zu Beginn sehr schwer. Ich hatte ja wieder Platz also konnte ich ja neuen Nachschub besorgen … Bis ich mir immer die Frage stellte: „Nutze ich das wirklich? Oder will ich nur eine „Gefühlslücke“ füllen?“ Ich lenkte den Fokus auf mein Konto. Und ich kann dir sagen, mehr Geld am Konto und das neu ergatterte Selbstbewusstsein, sich ein wenig besser unter Kontrolle zu haben, fühlt sich echt super an!
  • Versuche so wenig als möglich mit Karte zu zahlen.
    Du wirst dir vielleicht jetzt denken, was redet die da? Jetzt wo man selbst eine Kugel Eis schon bargeldlos bezahlt! Diese Art der Zahlung macht dich achtsamer und zeigt dir auch besser, wie viel Geld du tatsächlich ausgibst. Es hilft dir dein gegebenes Budget einzuhalten und nimmt dir die Sorge ab, über dein Budget zu gehen. Der Kleinkram war es immer bei mir der mir den Überblick versaute. Sicher es ist nicht gerade hip, aber Bargeld sitzt nicht so locker wie eine Karte die man schnell zücken kann!  Es ist anfangs schwierig bis es zu einer neuen Gewohnheit wird. 🙂
  • Achte darauf was du unbewusst konsumierst.
    Hier geht es nicht nur um Lebensmittel, sondern die Musik die du hörst, was du liest oder im Fernsehen schaust. Solche Dinge beeinflussen dich im Laufe deines Tages. Du darfst niemals die Dinge unterschätzen, von denen du gar nicht bemerkst, dass du sie in dein Leben lässt! Wir sind es gewohnt abends den Fernseher anzumachen und irgendwelchen Schrott nebenbei laufen zu haben. Werde dir dessen bewusst und verändere deine Gewohnheit. 😀
  • Suche nach positiven Dingen in deinem Leben.
    Du wirst sie mit Bestimmtheit finden! Wenn du nur die Dinge sehen möchtest die in deinem Leben falsch laufen, nicht gelingen oder endlos Zeit brauchen, dann wird es auch so sein. Genauso wenn du nach allem Positiven suchst.
  • Sei wie du bist!
    Hör auf dich immer selbst zu kontrollieren. Sei so wie du bist. Du investierst sonst zu viel deiner wertvollen Energie, dich immer zusammenzureißen, korrekt und „lieb“ zu sein. Je mehr Platz du jedem Teil deiner Persönlichkeit in deinem Leben schenkst, umso weniger wirst du deine Energie auf unterdrückte Gefühle verschwenden! Ständiges Unterdrücken macht müde und krank. Eine Gewohnheit mit der ich, ich geb es zu, immer noch ein wenig zu kämpfen habe. Aber ich bin am Lernen. 🙂
  • Nimm dir Zeit für dich zu kochen.
    Ich war es mir nie wert für mich alleine zu kochen und Töpfe zu beschmutzen. Es war Gewohnheit, eine Pizza mitzunehmen, oder am Weg nach Hause etwas Ungesundes in sich hinein zu stopfen. Koche dein/euer Abendessen. Es hat etwas Bodenständiges und Erdendes an sich. Es schenkt einem das Gefühl der Verbundenheit und auch Verantwortung für sich selbst – und das auf die einfachste und menschlichste Art und Weise. Mahlzeit!
  • Umgib dich mit den richtigen Menschen.
    Lass die Menschen ziehen die nur negativ sind. Und versuche auch nicht dich dafür zu entschuldigen. Es wird sicher vorkommen, dass sich der ein oder andere unangenehm äussern wird. Seine Sache. Es ist nicht deine Aufgabe, immer dafür zu sorgen. dass sich Menschen auf Kosten deines Wohlbefindens toll und gut fühlen.
  • Sage dir jeden Tag positive Glaubenssätze vor.
    Ich kann dich jetzt hören 🙂 , wenn du sagst … „Ja ommm, ich bin  positiv und alles ist/wird gut  …“. Es klingt ein wenig New Age, das ist mir schon klar. Trotzdem sind Mantras extrem effektiv. Du wirst auch sehr rasch merken das es dir helfen wird. Was auch immer du glaubst nicht zu haben oder sehr wenig davon zu haben: sag dir zum Beispiel: „Ich bin erfolgreich, ich bin stark, ich bin gut, ich bin in Sicherheit …“ Du legst damit dein Fundament für eine sich selbsterfüllende Prophezeiung. Ich bin – ist das stärkste Gebet das du sprechen kannst! Eine super schöne Gewohnheit, die dein Leben verändern wird!
  • Schreibe.
    Führe ein Tagebuch und befühle es mit all deinen Gedanken, Ideen und Glücksgefühlen. Mache dir Aufzeichnungen deines Lebens. Beobachte dich darin selber. Wirf einen Blick zurück und reflektiere die Dinge die dir am Wichtigsten schienen. Das wird dir dabei helfen Dinge in deinem Leben zu ändern, wenn du denn möchtest. Ich persönlich liebe es Zitate zu sammeln. Passagen aus Büchern zu notieren, die mich extrem ansprechen und zum Nachdenken anregen. Sie werden in mein Tagebuch integriert und dienen auch oft als Vorlage der Bildtexte die ich immer wieder poste. 🙂 Das Wunderbare am Tagebuch führen ist – Papier ist geduldig und verzeiht dir alles. Eine Gewohnheit die ich jedem nur ans Herz legen kann, nein muss. >lach<

Nun, wie wirkt das auf dich? Es ist mein roter Faden, der mir half umzudenken. Meine alten Gewohnheiten neu zu gestalten und mich dadurch besser zu fühlen. Ich bin ruhiger, konzentrierter und zufrieden mit dem was ich habe. Vielleicht kann ich dich mit diesen sehr lebensnahen, einfachen Punkten inspirieren … ein Versuch ist es mir allemal wert!

„Deine alten Gewohnheiten kannst du nicht aus dem Fenster werfen. Du musst sie die Treppe hinunterboxen. Stufe für Stufe …“

Hast du vielleicht neue Ideen um alte Gewohnheiten loszuwerden? Nur her damit, deine Meinung ist mir immer wichtig! Bis ganz bald.

Entsorgen, entrümpeln, ausmisten … wer kennt das nicht?! Eine Arbeit die vielen nicht einfach von der Hand geht und mir immer schwer fällt!

Fragen wie: „Was brauch ich noch? Was passt mir noch? Sollte ich das doch nicht noch aufheben? Das war doch so teuer?“ All diese Fragen machen mir das Entsorgen dann noch schwerer, was auch dazu führt das Ganze sein zu lassen und aufzuschieben.

Ich hänge auch an alten Sachen

Vor einigen Jahren konnte ich von meinen Klamotten, Accessoires und allem was dazu gehört noch leichter „Abschied“ nehmen. Die nächste Fuhr hatte ich ja schon im Auge oder sie hing schon für mich im Laden reserviert. Schon aus Platzgründen musste ich dies regelmässig tun! Jetzt hat sich alles etwas verändert. Mein Schrank quillt über trotz Entrümpelung bei meiner Übersiedlung, aber mich von Sachen zu trennen fällt mir schwer. Selbst alte Shirts, Teile von denen ich weiß, dass ich sie nicht mehr tragen werde (aber sie waren ja so teuer!), kann ich nicht so einfach weggeben. Und so kommt es, dass die Kästen und Laden aus allen Nähten platzen.

Es herrscht dadurch auch manchmal Unordnung

Irgendwelche Sachen kommen ja ständig dazu und so kommt es, dass mir eben der Platz für eventuell Wichtiges fehlt. Erst seit kurzem bin ich dabei mir etwas mehr Platz zu schaffen und damit mehr Ordnung zu bekommen. Es geht mir nämlich auf die Nerven, jedesmal wenn ich etwas suche oder brauche, zuerst alles umzuschichten bis ich es dann endlich in der Hand habe!

Dabei ist mir aufgefallen, dass ich mir  jetzt sehr oft die Frage stelle: „Warum mach ich das eigentlich? Weshalb behalte ich so vieles was ich nicht mehr brauche? Das Chaos und das „zu viel “ besitzen wird zur Belastung!

Der äussere Ballast verhindert das Wünsche umgesetzt und Potentiale entfaltet werden

Auch wenn es nicht leicht fällt sich von den Habseligkeiten zu trennen, bewirkt die Vorstellung, sich von all dem nicht mehr Notwendigen, zu befreien ein Gefühl der Erleichterung und schafft innerlich Raum für neue Ideen! Dahinter steht die ganz persönliche Frage deiner Lebensqualität. Nämlich: „Wie möchte ich wirklich leben? Im Überfluss oder im Minimalismus? Was macht für dich das Leben lebenswert? Das herauszufinden ist nicht einfach in einer Welt des Überflusses!

Unterscheide und Entscheide

Das Wesentliche des Entsorgens ist das Erkunden der eigenen Bedürfnisse. Wer seine Vorlieben und Wünsche, seine inneren Widersprüche kennt, tut sich leichter zu erkennen was wichtig und was unwichtig ist. Diese innere Klarheit hilft mir dabei, Entscheidungen zu treffen und dadurch ein zufriedeneres Leben zu führen.

Meine zentrale Frage war: Was gehört HEUTE zu meinen Leben?

Und was brauche ich HEUTE um glücklich zu sein? Was ist in meinem Leben nach hinten gerutscht? Wie schauen heute meine Interessen aus? Brauche ich all das Vorhandene dazu? Stell dir diese Fragen und bewerte NEU. Du wirst dabei bemerken das dadurch dein Leben ein anderes „neues“ Profil erhält. Ein Profil das sich im Laufe eines jeden Lebens verändert. So bin ich HEUTE – und das alles ist mir HEUTE wichtig!

Es liest sich einfach, ist aber ein längerer Lernprozess

Keiner wird von sich behaupten können „Jetzt sofort wird alles anders“! Im Gegenteil, es sind viele kleine Handlungen und Entscheidungen im Alltag notwendig um eine allmähliche Veränderung sichtbar werden zu lassen. Veränderung passiert in sehr unterschiedlichen Geschwindigkeiten. Dem einem gelingt es schneller, dem anderen werden Steine in den Weg gelegt, die er erstmal beiseite arbeiten muss – das dauert natürlich länger. Ausserdem ist es eine Wesensfrage. Manchen Menschen machen Veränderungen Angst, sie fürchten den Herausforderungen nicht gewachsen zu sein! Es wird dazu führen, dass sie Veränderungen jeglicher Art vermeiden werden. Das Allerbeste wäre ein anderer würde sich darum kümmern.

Alles was einmal wichtig war …

Viele Menschen (ich gehörte dazu) … die zum „Behalte ich lieber noch“, neigen wollen die gesammelten Gegenstände, egal um was es sich handelt, behalten weil sie ihre Vergangenheit festhalten möchten. Es war ja mal so schön … es wird symbolisch in Form von Bildern, Kleidern, Büchern, Datenansammlungen, Dekomaterial oder Erinnerungsstücken aufgehoben. „Was ICH gesammelt habe, bin ICH, es macht meine Identität aus.“ Das war auch ein Teil meiner Gedanken!

In Wirklichkeit bin ich jedoch schon sehr viel weiter als mir bewusst war …

Entsorgen bedeutet auf die vielen Etappen seines Lebens zurück zu blicken

Ausmisten bedeutet also mich über die vielen schönen und auch weniger schönen Erfahrungen und Begegnungen zu freuen. Dankbar darüber zu sein. Auch JA zu sagen was der neue Abschnitt jetzt zu bieten hat. Den Wandel der eigenen Veränderung zu bewundern und sich im Fluss des Lebens einzubinden …

Das Leben ist aufregend … nimm es an und stehe deinem INNEREN nicht im Wege!