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Selbstannahme ist ein gar nicht so leichte Sache. Ich finde es ist ein großes Mißverständnis von uns Menschen, dass wir meinen zu glauben, plötzlich alle unsere Fehler und Macken für grandios zu erklären, wenn wir über Selbstannahme reden. Selbstannahme bedeutet lediglich: Annehmen was ist. Wir müssen es nicht gut finden … und wir müssen das auch nicht mögen was gerade ist. Wir müssen es einfach nur akzeptieren. Annehmen dass die Lage und die Situationen nun gerade mal so sind wie sie sind. 

Das schreibt sich so einfach!

Es ist wieder mal ein Herz-Thema von mir und wie ich weiß, auch ein Thema das viele Frauen immer wieder zur „Baustelle“ erklären. Selbst hatte ich lange Zeit enorme Schwierigkeiten damit. Um es nicht unnötig in die Länge zu ziehen: Ich dachte die meiste Zeit meines Lebens, nicht gut genug zu sein. Ich glaubte mich verstellen zu müssen um angenommen zu werden. Ich konnte (durfte) nicht ich selbst sein. Diese „Art“, die ich an den Tag legte, war eine Art, die mir eigentlich gar nicht entsprach.

Besonders hart war es, als sich einige gesundheitliche Probleme ansammelten. Ein nicht authentisches Schauspiel vorzulegen war anstrengend, machte müde, traurig und auch wütend. Die ganze Wut war natürlich gegen mich gerichtet. Mein Umfeld bekam davon nichts mit. Annehmen was und wie es ist … und dabei noch so tun als wäre nichts und es ist alles toll! Das war kein Zustand der so bleiben durfte …

Was auch immer wir an uns nicht mögen, sei es die Persönlichkeit, die körperlichen Einschränkungen, das Aussehen, unser Körper … solange wir uns dagegen lehnen, desto weniger Chancen haben wir, etwas daran zu ändern.

Selbstannahme verändert Dein Leben

Ich habe mich ewig und drei Tage über meine körperlichen Einschränkungen geärgert. Über meine dadurch entstandene Unsicherheit, manchmal auch Schüchternheit. Was auch immer es für Dich sein mag, sich darüber aufzuregen und zu ärgern bringt gar nichts. Es brachte mich keinen Meter weiter. Ganz im Gegenteil, es zog mich runter und machte mich unglücklich. Ich verschwendete meine ganze Lebensenergie damit, um mich selbst abzulehnen.

Das allergrößte Problem dabei ist, solange wir gegen uns selbst sind, nehmen wir uns jegliche Möglichkeit unseren Zustand zu verändern. Nur wenn wir unseren „IST -Zustand“ bewusst wahrnehmen UND annehmen, können wir ihn auch aktiv verändern! Selbstannahme ist die Grundlage jeglicher Veränderung! 

Das konnte ich nach und nach lernen. Ich habe gelernt, dass es sich IMMER lohnt, authentisch zu sein und einfach das zu zeigen und zu sagen wonach mir ist. Das tun was ichwill … auch wenn es manchmal nur auf einem Bein passiert. Und zwar, ohne es zuerst durch unzählige „Filter“ laufen zu lassen und zu analysieren ob ich ja bei niemanden ein „schlechtes Bild“ erzeuge oder gar anecke. Es war ein langer Prozess den ich durchlebt habe und um ganz ehrlich zu sein – ich bin noch nicht ganz am Ziel. :-)

Das menschliche Bedürfnis ist sich gut zu fühlen

Sich emotional, physisch und mental gut zu fühlen ist unser aller Wunsch. Dazu brauchen wir unser Bewusstsein. Unser Bewusstsein schenkt uns die Klarheit, wie wir unsere Welt um uns herum und in unserem Inneren wahrnehmen. Mit einem gesunden Level an Bewusstheit sind wir im Großen und Ganzen in harmonischem Einklang mit der Realität. Das Level an Bewusstheit entsteht durch alle Einflüsse und Erfahrungen, die wir im bisherigen Leben aufgesammelt haben. Alle unsere Gefühle und Entscheidungen bzw. Handlungen werden von unserem Bewusstsein bestimmt.

Ein klassisches Beispiel dafür: Vielleicht gab es Personen, die Dir ständig vorgesagt haben, dass Dinge wie Geld, materielle Dinge und Macht entscheidend für Deinen Wert als Mensch sind. Du wirst es solange glauben, bis Du andere Erfahrungen darüber gemacht hast. Und an dieser Stelle, verändert sich Dein Bewusstsein. 

Was ich damit sagen will ist, Du musst Dir bewusst machen

  • was Du an Dir selbst alles ablehnst,
  • es so annehmen ohne Dich selbst deswegen weiterhin fertig zu machen,
  • um Dich dann anschließend in kleinen Schritten zu verändern … bis daraus Selbstliebe wird. <3

Wie erreichst Du das?

Ich halte ja eine Menge davon, viel zu lesen und sich weiter zu bilden und auch zu fordern, aber ich glaube es ist noch niemanden gelungen, sich in mehr Selbstannahme zu „Denken“. Denn das Denken macht nur einen kleinen Teil unseres Bewusstseins aus.

Ein wesentlich größerer Teil ist das „Fühlen“. Um wirklich unsere Gefühle in uns selbst zu verändern, also dass wir wirklich unsere Selbstannahme spüren, und sie uns nicht nur einreden, ist es unerlässlich ins Handeln zu kommen. Es geht dabei darum, aufmerksamer in bestimmte Situationen zu treten, in denen Du Dich unwohl fühlst. Ich weiß … es gibt Angenehmeres. Aber je weiter Du Dich selbst erforscht und Du Dich damit auseinandersetzt, desto schneller wirst Du in der Lage sein, Dich selbst annehmen zu können. Auch wenn es da Dinge gibt, die Du gerne an Dir ändern möchtest, wirst Du sie schlussendlich als ein Teil von Dir akzeptieren.

Du wirst diese Dinge, und damit auch Dich, in einem ganz anderen Licht sehen. Einem positiven Licht. Dein Denken wird sich positiv verändern, weil es um Dich geht! So ist der erste Schritt zur Selbstannahme getan. Leider sind es immer die unangenehmen und intensiven Situationen, in denen sich die Selbstverurteilung und die Unsicherheit blicken lassen. Aber dadurch können wir sie erkennen und effektiv mit ihnen umgehen!

Fazit

Mit etwas Übung und konstantem Verlassen Deiner „Komfortzone“ wirst Du Deine Einstellung Dir gegenüber nachhaltig verändern können. Du wirst ein authentisches Leben führen. Du wirst Dich nur dann nach anderen richten wenn Du es wirklich möchtest. Du wirst Deine Fehler, Deine Macken, Deine äusserlichen oder gesundheitlichen Probleme zwar noch immer nicht toll finden (wie gesagt, das musst Du auch nicht). Doch Du hast sie angenommen weil sie zu Dir gehören und Dich zu dem machen, was Du bist … ein sicher wunderbarer Mensch. <3

Und noch etwas: Deine Selbstannahme findest Du niemals, in der Meinung der Anderen!

Ich wünsche Dir bei Deiner Weiterentwicklung viel Spaß, einige unangenehme Situation … >lach<, ja gemein ich weiß, aber sie sind dafür notwendig, um weiter zu kommen. Und letztendlich ein besseres Leben.

Ich freu mich immer über ein Feedback, geteilt darf natürlich auch ganz fleißig werden und noch mehr freue ich mich wenn Du mich wieder besuchst … ich bin da.

Wird eine Krankheit diagnostiziert, ist das für jeden Betroffenen häufig ein Schock. Es bedeutet, sein Leben neu zu gestalten … nach der Krankheit zu strecken. Es kann passieren, dass vieles nicht mehr so wie früher sein wird. Es bedeutet in ein neues Leben einzutauchen, dass von langwierigen Therapien, Schmerzen und vielen Unsicherheiten gepflastert ist. Ein Leben mit einer „unsichtbaren“ Krankheit oder chronischen Krankheit, wie ich auch sagen könnte, wird sehr oft von unserer Gesellschaft belächelt. Die Aussage „Du hast doch gar nichts …“ ist dabei keine Seltenheit.

Einleitung

Ich habe etwas überlegt ob ich diesen Artikel schreiben soll, muss, möchte? Denn in der Regel berichte ich lieber über positive Dinge oder schreibe über Themen die zwar nicht immer schön und angenehm sind, aber dennoch immer einen guten Ausgang finden … setzt man sich damit bewusst auseinander.

Nun, ich weiß aber auch dass es eine hohe Zahl an Frauen (sicherlich auch Männer, aber sorry – ich schreibe nun mal für Frauen >zwinker<)  gibt, die ein Leben mit chronischer Erkrankung führen. Unsichtbar für Aussenstehende … Tage, die schmerzerfüllt sind und es auch dauert, bis man sich davon wieder erholt hat.

Eine „unsichtbare“ Erkrankung ist anders als zwei gebrochene Arme. Eingegipst und in der Schlinge tragend. Keiner würde je auf den Gedanken kommen zu sagen: „Hey, Du trägst das sicher zum Spaß, und Schmerzen hast Du sicher auch keine …“ Ein gebrochener Arm ist offensichtlich und kein Mensch würde es in Frage stellen! Anders ist es meist bei chronischen Leiden. Ich muss an dieser Stelle ganz klar sagen, dass eine chronische Erkrankung auch immer Wut, Angst aber auch Verzweiflung mit sich bringt. Man steht plötzlich Problemen gegenüber, über die man sich in seinem gesunden Leben niemals Gedanken gemacht hat.

In den letzten Wochen bin ich selbst, auch als Betroffene, mit ähnlichen Aussagen konfrontiert worden. Deshalb finde ich es nicht verkehrt, ganz offen über dieses Problem und über die Angst, den Rest des Lebens mit einer chronischen, unsichtbaren Erkrankung zu leben, auch zu sprechen.

„Du hast doch gar nichts …“

Oder stell Dich nicht so an … das kennst Du vielleicht, wenn Du ein Leiden mit Dir herumträgst, dass für andere nicht unbedingt sichtbar sein muss! Wie ich oben schon angeführt habe, ein gebrochenes Bein, das Gehen an Krücken oder eine sichtbare Narbe lassen es erkennen. Man ist krank, fühlt sich nicht gut oder ist in der Genesungsphase. Punkt. Wie sieht es aber bei chronischen Schmerzen aus? Einer labilen Psyche? Selten erkennt man das Problem zudem man als Betroffener ein Meister der „Vertuschung“ geworden ist. Und was nicht offensichtlich ist, ist für viele Menschen einfach nicht da. Nichts davon existiert.

Ich bezeichne mich jetzt mal als noch einigermaßen „jung“. Ich sehe gesund und manchmal sogar richtig frisch und zum Bäume ausreißen aus! Aber wie so oft, trügt der Schein. Auch ich gehöre zu den Menschen, die an unsichtbaren chronischen Krankheiten leiden. Wobei ich sagen muss, dass „leiden“ für mich nicht so richtig passt. Mir ging es auch schon viel schlechter als heute und ich komme im Moment ziemlich gut klar damit.

Einer meiner „unsichtbarer Begleiter“ hat den Namen Fibromyalgie und ich bin eine Borderlinerin. Beides wurde erst sehr spät diagnostiziert, obwohl die Anzeichen schon seit meiner Kindheit da waren. Fibromyalgie ist ein Muskelfaserschmerz der sich im ganzen Körper absetzen kann. Bei mir speziell ist es  die Druckschmerzempfindlichkeit. Sehr oft so schlimm, dass ich nicht mal die Bettdecke in der Nacht ertragen kann. Über Borderline aufzuklären, würde hier auch den Rahmen sprengen, da es eine seh große Bandbreite von Symptomen dieser Krankheit gibt und diese auch unterschiedlich „gelebt“ werden. Es sind jedenfalls für den Laien unsichtbare Krankheiten.

Ein mühseliger Weg zur Diagnose

Nicht nur das man an sich selbst zweifelt, sondern auch die Ärzte nehmen einen nicht immer ernst, wenn es um Schmerzen und eigenartiges Empfinden geht. Alles wird zunächst auf die Psyche geschoben. Alles wird auf den seelischen Zustand geschoben. „Alles in Ordnung … oder nur Einbildung …“. Daher war es ein sehr langer Weg bis zum endgültigen Befund. Selber weiß man dass sich etwas im Körper abspielt das nicht so ist wie es sein sollte. Die Kraft und die Ausdauer reicht oft für viele nicht aus um dran zu bleiben und nicht locker zu lassen um endlich zu wissen was eigentlich los ist.

Als ich noch meinen Job arbeitete, ging es mir in der letzten Zeit sehr oft schlecht. Stress der mich zuvor immer in Höchstform brachte war plötzlich pures Gift für mich. Der Verantwortung war ich nicht mehr gewachsen. Der Körper war stets anderer Meinung als ich. An ein gewisses Schmerzlevel habe ich mich in der Zwischenzeit gut gewöhnt. Oder besser gesagt, man arrangiert sich damit. Der Körper tut immer irgendwo weh und sehr oft bewege ich mich wie eine alte Frau, worüber ich in der Zwischenzeit schon scherzen kann. :-)

Worum es aber in Wahrheit geht

Nur Menschen die mich sehr sehr gut kennen und das sind nicht viele, kennen mir meine Schmerzen und die Krankheiten dahinter an. Ein Fremder wird es weder beim zweiten noch beim dritten Blick erkennen. Und deswegen wird man auch nicht ernstgenommen, wenn man sich mal erlaubt zu sagen, dass es einem grad nicht so besonders gut geht. In der Regel behalte ich es auch lieber für mich, schließlich ist meine Passion eine andere als jammern!

Leider ist es aber so, dass Leute sehr gerne ohne nachzudenken ihre Meinung abgeben. Oftmals auch ohne um sie darum zu bitten, oder noch schlimmer, sich „laut“ Gedanken machen über einen, wenn man gar nicht anwesend ist! „Die hat doch gar nix …  Theater um nichts … sie steht gerne im Mittelpunkt …“ nur um ein paar Beispiele zu nennen. Aussagen die natürlich verletzend sind wenn man sie zu hören bekommt.

Chronisch krank zu sein bedeutet nicht, dass wir „markiert“ durch die Welt laufen müssen. Das gilt genauso für an Diabetes Erkrankte, depressive Menschen, Menschen, die unter Angstzuständen leiden und vieles mehr. Es wäre schon in Ordnung, ernst genommen zu werden  ohne sich erklären zu müssen …  es wär eine imense Erleichterung für alle Betroffenen.

Es  ist schwierig jemandem zu erklären, der keine Ahnung hat und sich das auch nicht vorstellen kann, was es bedeutet, jeden Tag mit Schmerzen zu erwachen, ständig müde zu sein, während man nach außen lächelt, und so tut als sei alles in Ordnung.

Als chronisch kranker Mensch, geht man oft jahrelang an seine körperlichen und emotionalen Grenzen um den Anforderungen unserer Gesellschaft zu entsprechen. Ich habe das getan, bis ich merkte dass ich dabei kaputt gehen würde.

Beruflicher Erfolg oder doch lieber die Gesundheit?

Es gibt Menschen, ich ebenso, die haben sich immer über ihren Beruf definiert. Man immer zum Besten erfüllt was von einem verlangt wird und darüber hinaus. Es ist keine schöne Sache wenn man sich eingestehen muss, dass seine Leidenschaft plötzlich nur noch als Last empfunden wird! Dem nicht mehr gerecht werden kann, da der Körper und der Geist einen anderen Weg eingeschlagen haben. Ich habe die Anzeichen meiner Krankheit völlig missachtet und spielte mit meiner Gesundheit. Bis ich für die Firma durch die vielen, nicht mehr kalkulierbaren Krankheiten, nicht mehr verlässlich einsatzfähig war. Ich hatte auch die Garantie erhalten, dass mir meine Schmerzen erhalten blieben. Mein Alltag musste sich verändern.

Ich entschloß mich für meine Gesundheit und gegen den beruflichen Erfolg. Ich bin die Leiter hinunter gestiegen, musste mich in allen Dingen verkleinern und zurückstecken,  etwas wofür ich mich die ersten Jahre fürchterlich geschämt habe! Ich fühlte mich als große NULL. Für Außenstehende wirkte ich gesund, was mir auch immer wieder gesagt wurde.

Ich sah die Menschen in meinem Umfeld, die an mir vorbeizogen. Die ihre Leistung brachten. Erfolgreich waren … sich etablierten und mit ihren Familien in schönen Häusern lebten. Während man selbst die erste Zeit im Krankenhaus verbringt und danach zu Hause am Bett liegt und versucht mit den körperlichen und seelischen Schmerzen klar zu kommen.

Es ist schwer wieder Fuß zu fassen, es ist schwer seine Freizeit zu gestalten, es ist schwer eine Partnerschaft zu führen oder Menschen zu finden, die einen so akzeptieren, wie man nun mal ist. Und am allerschwersten ist es, sich dabei selbst zu lieben! Das größte Problem ist man wie so oft selber …

Materielle Güter lösen vergängliche Glücksgefühle aus

Yep – das ist mir heute bewusst. Viel zu viele Menschen legen sich diese „Fesseln“ selbst an. Sie schwimmen mit dem Strudel mit. Viel zu viele Menschen ordnen sich einem System unter, welches ihnen nicht gut tut. Ich habe mich für meine Gesundheit und gegen eine bessere  Firmenposition entschieden … gegen ein noch besseres Gehalt.

Heute richte ich mein Leben nach mir und meiner Krankheit und nicht nach den Zahlen fremder nichts ahnender Menschen!

Ich akzeptiere es, wenn ich einen Tag nicht so „kann“ wie ich gerne wollte. Ich lege mein Tempo fest und bestimme den Rhythmus ohne in ein System zu rutschen in dem ich gezwungen werde. Auch wenn es für viele nicht den gesellschaftlichen Regeln entspricht, was aber deren Problem ist und nicht meines. Das was ich heute mache wird nicht bezahlt, aber es erfüllt mich mit Freude. Es lässt mich meine Erkrankung und Nebenerkrankungen besser akzeptieren, weil ich Zeit habe mich um sie zu kümmern! 

Natürlich hasse ich die Tage, an denen ich das Sofa nicht verlassen kann, ich weiß aber auch, dass je mehr ich mich dagegen wehre, es nicht besser werden wird. Und wenn heute wieder jemand der Meinung ist „Die hat doch gar nix …“ dann lass ich diese Meinung genauso stehen.

Eine chronische Erkrankung bringt leider viele Folgeerkrankungen mit sich. Man muss lernen mit physischen sowie psychischen Einschränkungen umzugehen. Und immer wieder muss man sich aus einem vorbeiziehenden Tief wieder hochrappeln und weiter machen. Doch eines ist ganz sicher, das Leben belohnt auf eine andere Art und Weise. <3

Dein Körper kann fast alles schaffen. Es ist Dein Geist, den Du nur überzeugen musst.

Nimm deine Verletzlichkeit in den Arm!

Vor ein paar Tagen hat er mich wieder gestreift … der Blitz der Verletzlichkeit. Nur hat er nicht mehr die selbe Macht über mich, wie noch vor ein paar Jahren! Und dabei habe ich mich erinnert … erinnert wie es war … was sich daraus entwickelt hat und dass es noch immer Luft nach oben gibt, wenn es um Verletzlichkeit geht. 

Heute hole ich Dich wieder mal ab … eine kleiner Abstecher in meine Gedanken. :D

Manchmal geschehen Dinge, man spricht über Sachen und wir denken darüber nach. Oder man stolpert „zufällig“ über ein passendes Zitat, Video, Buch etc. Brene Brown war es bei mir, von ihr hatte ich etwas gefunden. Für diejenigen die sie nicht kennen, sie forscht zu Themen des menschlichen Verhaltens wie Empathie und Scham. Von ihr gibt es einige Videos und Bücher und sie kann wirklich witzig sein! :-) Sie schreibt wieder mal über Verletzlichkeit und damit hat sie meinen Nerv noch „freier“ gelegt. Viele Jahre habe ich immer wieder versucht, mich mit Mauern und Masken vor Verletzungen zu schützen!

Ich torkelte wie ein Michelin-Männchen durch die Welt. Ganzkörper gepolstert und komplett betäubt. Eine, auch für andere Frauen, beliebte Strategie ... Hauptsache taub, Hauptsache nichts fühlen … Hauptsache nicht verletzt werden! So maschierte ich durchs Leben.

Und dann, kam ein neuer Mann. Dann die Klinik und viele Therapien. Dann kamen unsere Hunde und dazwischen entstand mein – dieser – Blog. Allerdings dauerte es seine Zeit bis ich meine Richtung gefunden hatte, worüber ich auch wirklich schreiben wollte (will) … Und während ich kleine Schritte machte, bemerkte ich, wie ich Stück für Stück meine harte Schale loswurde, die ich so mühselig um mich herum aufgebaut hatte.

Ich warf endlich meinen „Kokon“ ab und traute mich, meine neuen Flügel auszuprobieren. :D

WOW … Unsicherheit trifft Mut

Vielleicht kennst Du das ja. Wenn sich zwei Gewässer treffen – still und ruhig auf reißend schnell. So in etwa fühlte es sich für mich an, als meine Unsicherheit mit der Angst verletzt zu werden mit dem noch neuen Ozean namens MUT aufeinander traf! Gerade befindet man sich noch in einem Gewässer in dem es sicher ist und man sich zu Hause fühlt (Unsicherheit). Und nach einer Phase des Übergangs, geht es auf zu neuen Ufern … (Mut).

Dieses tiefe blaue Wasser macht Angst und fühlt sich ungewohnt an. Man wünscht sich den vertrauten Grund unter den Füssen zu spüren. Und man vermisst die Mauer … sein „zu Hause“ … und ich sage Dir heute – vergiss die Betäubung, den Airbag!

Lass Deinen Panzer fallen. Schlucke Deine Gefühle nicht mit Essen hinunter. Ertränke sie nicht mit Alkohol. Trage sie nicht in Frust-Angst-Hilferuf Käufen nach Hause. Und bekämpfe sie nicht mit Medikamenten … dadurch verlierst Du Dich noch viel mehr, ich hab`es ausprobiert. Hör auf mit Schwarz-Weiß Denken. Es ist im Leben nie alles richtig oder falsch. Alles ist das, was DU möchtest … was es für Dich sein soll. Spar Dir Deine Garantie-Gedanken. Rein gar nichts ist heute schon sicher.

Besser ist es in Dich zu investieren. In neue Beziehungen … ohne Verpflichtungen! Löse diese dämlichen Handschellen, die wir an alles und jedem festmachen! Genieße einfach das Gefühl etwas für jemand anderen getan haben zu können, weil DU das wolltest, nicht weil Du Dir etwas davon erhofft hast …

Lauf nicht weiter vor Deiner Verletzlichkeit davon. Geh`auf die anderen zu und liebe aus vollstem Herzen und vergiß dabei nicht auf Dich selbst! <3
Aber das allerwichtigste: Erkenne, dass DU genug und richtig bist. Genau so wie Du bist. Sei mutig und traue Dich … nimm Deine Verletzlichkeit in Deine Arme. Tausche Deine „Schutzklamotten“ um auf luftige legere Kleidung. Es wird sich so wahnsinnig viel dadurch verändern. :-)

WIR SIND WUNDERBAR. WIR SIND GENUG.

Danke dass ich Dich mitnehmen durfte auf diesen kleinen Gedankenausflug. Wenn Du magst, sehen wir uns ganz bald wieder, ich freue mich auf Dich.

Da gibt es diesen kleinen weißen Hasen aus der Geschichte „Alice im Wunderland“, dieser Hase ist mir ins Auge gesprungen. Er rennt durch die Welt, eine riesengroße Uhr unter seinen Arm geklemmt und ruft ständig „Ich habe keine Zeit … ich habe keine Zeit!“ Es ist zwar nur ein Märchen jedoch schaut es in unserem Leben sehr ähnlich aus. Oder?

Du musst (kannst) Dich entscheiden

Als ich noch meinem vorherigen Job nachging, war ich 40+ Stunden in der Arbeit. Es machte mir 30 Jahre lang großen Spaß. Bis ich bemerkte das mir die Woche verdammt lang vorkam und meine Freude und klarerweise meine Leistung nicht mehr die war, wie von Beginn an. Ich begann mich zu beklagen … vorerst leise, dann immer lauter. Aber das wäre jetzt ein eigener Artikel. :D (Den schreibe ich vielleicht ein anderes Mal)

    • Ich hatte jedenfalls keine Zeit für meine Freunde.
    • Keine Zeit für eine Beziehung.
    • Keine Zeit für Sport und Ausgleich.
    • Keine Zeit für mein Hobby.
    • Und für den Haushalt, ja für den hatte ich schon mal überhaupt gar keine Zeit (Lust).

Nebenbei habe ich mir aber immer neue zusätzliche Aufgaben gesucht, da ich nur dadurch das Gefühl hatte, eine Berechtigung zu haben, hier auf der Welt zu sein. Wenn Du das lächerlich findest, ich lache heute mit Dir. Mein Bekanntenkreis löste sich langsam auf, beginnende Beziehungen hatten keine Zukunft. Die Unzufriedenheit wuchs mir über den Kopf bis ich irgendwann die Reißleine gezogen habe.

Ich habe endlich eingesehen, dass es nicht daran lag, dass ich zu wenig Zeit hatte, sondern das der Auslöser meiner Probleme war, dass ich die Zeit, die ich hatte, nicht richtig genutzt habe!

Ich habe sie nicht gefüllt mit den Dingen, die mir am Herzen lagen, sondern ich habe sie ausschließlich mit Arbeit gefüllt weil ich meinen Selbstwert aufbessern und noch steigern wollte.

Wie kannst Du vorgehen, wenn es Dir genauso geht?

Ich glaube, dass die Chancen richtig gut stehen und Du Dich in so einer ähnlichen Situation befindest oder auch schon mal in dieser Lage fest hingst. Eine Antwort auf die oben ausgeschriebene Frage ist eigentlich einfach und manchmal auch ziemlich schwierig. Denn es ist wirklich harte Arbeit … es bedeutet wieder mal an sich selbst arbeiten zu müssen und das mögen ja die wenigsten. Jedoch lohnt sich diese Arbeit wirklich! Setze Deine Prioritäten so, dass sie sich für Dich gut anfühlen.

Ich weiß jetzt das Du mich fragen wirst, wie denn das funktionieren soll?
Schließlich

  • arbeitest Du Vollzeit,
  • hast eine Familie,
  • einen Partner,
  • jede Menge Freunde und Familie,
  • einen Haushalt, der gemacht werden muss,
  • und vielleicht bildest Du Dich zusätzlich noch weiter.

Das ist mir alles bekannt und ja, da nagt schon der Wurm im Holz. Ich könnte aber auch schreiben, da liegt schon der Hase im Pfeffer, schließlich geht es ja um den Hasen von Alice, mit seiner „Ich hab doch keine Zeit-Uhr“. #lach. Nein ernsthaft und ganz konkret: DU wirst es nicht schaffen auf allen Hochzeiten zu tanzen und deshalb musst Du Dich entscheiden, wofür Du Deine Zeit verwenden möchtest!

Es ist nämlich so, Dein Leben muss sich für niemanden gut anfühlen … nur für Dich selbst! Und genau um das geht es mir heute für Dich.

Und so bringst Du Ordnung in Deine Prioritäten

Wenn Du nicht neu auf meinem Blog bist, wirst Du wissen, dass ich Stift, Papier und bunte Stift liebe, inklusive einen ruhigen Ort wo ich schreibe, notieren und planen kann. Deshalb suche Dir das wenige Equipment zusammen, einen Platz den Du magst und wo Du ungestört bist. Notiere Dir auf der linken Seite alles was Du machen musst und auf der rechten Seite alles, was Du machen willst. Ganz einfach.

Und wenn es Dir so wie mir ergangen ist, wird links eine sehr lange Liste stehen und rechts eine knackig kurze. :D Wenn Du das Gefühl hast fertig zu sein, markierst Du im nächsten Step, alle Punkte die sich auf beiden Seiten befinden. Ist wenig übrig geblieben? Es ist schon wahrscheinlich, dass nur noch die Sachen stehen, die auf Deiner Prioritätenliste wirklich etwas verloren haben. Aufgaben für die Du Deine Zeit gerne nutzen würdest.

Ein kleines Beispiel: Putzen würdest Du auf meiner rechten Seite niemals finden! Natürlich mag ich es sauber, aber ich opfere so wahnsinnig ungern meine kostbare Zeit um mit Swiffer und Eimer die Zeit zu füllen. :-)

Wichtig bei der Sache ist, dass Du schonungslos ehrlich bist! Das Du Dich nicht selbst belügst! Niemand außer Dir wird Deine Liste lesen #zwinker. Du musst der Mensch in Deinem Leben sein, dem Dein Lebensgefühl am meisten bedeutet. Du musst zu Deinem eigenen Verteidiger werden und diese Aufgabe darfst Du auch niemanden anderen übergeben.

Ich gratuliere Dir!

Wenn Du Dich überwunden hast, diese Aufgabe ehrlich zu beenden, hast Du Dir gerade eingestanden, welche Aufgaben in Deinem Leben Du als überflüssig, unwichtig ansiehst und welche Dein Herz erwärmen. DAS ist wirklich der größte Schritt um Prioritäten zu setzten … und Du bist ihn gerade gegangen!

Ich war sehr stolz auf mich als ich meine Liste betrachtete, gleichzeitig bin ich aber auch erschrocken und hatte beinahe ein schlechtes Gewissen. Denn auf der rechten Seite stand nichts von meinem damaligen Job. Obwohl ja Arbeit auch Freude machen kann (soll, muss). Ausserdem muss man ja auch seinen Lebensunterhalt verdienen um sich der rechten Spalte auch widmen zu können … Gedanken über Gedanken fluteten mein Gehirn.

Aber wir leben manchmal so am Grund unserer Suppenschüssel dass wir die naheliegenden Lösungen gar nicht erkennen. Wenn wir nämlich nur ein klein wenig über den Tellerrand hinaus schauen … springen sie uns förmlich ins Gesicht.

Entweder / Oder

Was ist mit den Aufgaben also, die sich entweder unter müssen oder unter wollen finden? Es sind die Dinge, die Du meinst zu müssen oder die, die Du willst und die aus irgendeinem Grund problematisch sind für Dich. Denn sonst könntest Du sie ja einfach tun?

Das offensichtlichste und auch schwierigste Beispiel bleibt die Arbeit. Und bei diesem Beispiel möchte ich bleiben. Wenn Du Deine Arbeit auf beiden Seiten wieder findest … mache ich für Dich einen Luftsprung! Denn wenn Du ehrlich zu Dir warst, setzt Du gerne die Zeit für Deinen Job ein. Was Schöneres gibt es ja gar nicht. Perfekt! Was aber, wenn dem nicht so ist?

Die Arbeit steht nur auf der Muss-Seite und ich kann mir gut vorstellen, dass das bei vielen so sein wird.

  • Du magst Deinen Job nicht unbedingt.
  • Du bist frustriert.
  • Das Aufstehen am Morgen fällt Dir schwer.
  • Du überlegst manchmal alles hinzuwerfen.
  • Vielleicht hast Du im Gedanken schon mehrfach gekündigt.

Es gibt dazu eine sehr einfache Lösung die ich mir genauso vorgehalten habe, wie ich es jetzt hier bei Dir mache. Liebe dieses Gedankenspiel … verändere es oder mach einfach weiter wie bisher. Es liegt immer an uns selbst und dem Mut, den wir aufbringen können um etwas Neues zu versuchen.

Ich darf und kann Dir aus eigenen Erfahrungen sagen wie unglaublich gewinnbringend es für Dich sein kann, etwas zu ändern!

Glaub an Dich, die Zeit läuft für Dich!

Vor wenigen Jahren hatte ich das selbe Problem (und noch sehr viele mehr). Irgendwie war es Zufall und ich bekam Hilfe von außen. Es hat sich eines nach dem anderen so ergeben. Es kostete mich eine große Portion Überwindung, diese Hilfe und Vorschläge anzunehmen und auch zu verfolgen. Und plötzlich bekam ich unerwartet Unterstützung. Ich hatte die Zeit und die Möglichkeit bekommen mich neu zu erfinden, mir meinen eigenen Job zu erschaffen. Neue Gebiete zu betreten in denen ich zu 100% auflebe.

Ich würde mir natürlich wünschen, dass ich Dir die Garantie dafür geben könnte, dass es auch für Dich so läuft. Das kann ich aber nicht. Ich kann Dir nur versprechen, dass Du es bereuen wirst, wenn Du es nicht versuchst. Vielleicht nicht jetzt … nicht morgen … aber eines Tages?!

Es steht immer in Deiner Macht, etwas an Deiner Situation zu ändern. Der wichtigste Punkt dabei ist: Stehe Dir nicht selber im Weg!

Ich habe nun ganz bewusst den Punkt „Job und Beruf“ herausgenommen, da es für viele ein Thema ist und weil es auch am Schwierigsten scheint damit umzugehen. Aber so wie Du mit dieser Situation umgehen kannst, kannst Du es auch mit jeder anderen die auf Deiner Liste steht.

Nutze Deine Zeit!

Lebe nicht das Leben das andere von Dir erwarten oder vielleicht gar das Leben, von dem Du nur denkst, dass andere es von Dir erwarten. Du wirst sehr schnell merken, wie gelassener, entspannter und ruhiger Du wirst. In dieser „zeitsuchenden“ Situation habe ich auch feststellen können, dass mir das Wort NEIN leichter über meine Lippen gekommen ist. Die Leidenschaft für Dinge, die man gerne tut, ist auf einmal wieder sehr präsent. Manchmal würde ich mir wünschen, diese Dinge schon mit Anfang 20 gewusst zu haben … das Leben hätte wahrscheinlich andere Formen angenommen.

Da es aber Gott sei Dank für NICHTS zu spät ist im Leben, wünsche ich Dir einen stillen Platz, an dem Du mit Deiner Pro- und Kontra-Liste beginnen kannst – denn das ist der Beginn von vielen Dingen, die Du mit Sicherheit nicht mehr missen möchtest. :-)

Vielleicht ist es mir ja gelungen Dich zu inspirieren? Eine tolle Zeit wünsche ich Dir, pass auf auf Dich bis bald.

Seelenverwandtschaft … ein Begriff der mir erst in meinen reiferen Jahren zu denken aufgegeben hat. Es sie gibt sie, das steht außer Frage! Viele von uns sind auf der Suche nach DEM Seelenpartner schlecht hin. Dabei muss es sich nicht immer um eine Paarbeziehung handeln, es kann eine gute Freundin/Freund sein der/dem wir nahe stehen. Vielleicht findet man ihn auch innerhalb der Familie, doch besonders schön ist es natürlich wenn wir zum eigenen Partner diese sehr besondere Beziehung haben. Wie auch immer, was macht eine Seelenverwandtschaft aus und weshalb sind solche Menschen mehr als nur ein „Freund“?

Seelenpartner zum Vervollständigen

Ich habe genau zwei Bücher darüber gelesen, da es so viele unterschiedliche Auffassungen darüber gibt, was unter Seelenverwandtschaft zu verstehen ist. Letztendlich war mir das eine zu simpel und das andere zu hochtrabend. Ich weiß dass es sie gibt und die Verbindung zu so einem Menschen ist etwas ganz Außergewöhnliches! Nicht dass ich mich ohne diesen Menschen nicht ganz fühlen würde, aber es ist mehr, eine neue Dimension der inneren Zufriedenheit … das ist es, was ich dabei erlebe.

Einige sind auch der Meinung, unter anderem auch das Buch das ich damals gelesen habe, dass Seelenpartner der fehlende Teil der eigenen Persönlichkeit sind. Es wird auch gesagt, dass man nur einen einzigen wirklichen Seelenmenschen finden kann. Dieser Meinung bin ich nicht, weil ich meine, mehrere zu haben. :-) Wir erkennen diese Menschen in den wenigsten Fällen auf Anhieb, das weiß ich ebenso.

Der Begriff „seelenverwandt“ wird auch dann  gerne verwendet, wenn wir angenommen jemandem begegnen, der uns auf Anhieb vertraut vorkommt … Liebe auf den ersten Blick, auch dabei können tiefere Gefühle mitspielen die eine längerfristige Beziehung begünstigen. Wenn wir das Gefühl haben, dass ein anderer Mensch schicksalshaft in das eigene Leben gekommen ist gehen wir gerne von einem Seelenverwandten aus.

Zwei Seelen im absoluten Gleichklang

Zwei Menschen die seelenverwandt zu sein scheinen, spüren eine sehr tiefe Verbundenheit und grenzenloses Vertrauen in sich. Denken und fühlen ist ebenso gleich. Man versteht sich ohne vieler Worte. Schon ein Blickkontakt kann ein intensives Gefühl der Zusammengehörigkeit auslösen. Seelenpartner unterstützen sich in allen Lebenslagen. Dabei spielt das Alter oder Attraktivität selten eine Rolle. Es ist mehr als nur Freundschaft. Seelenverwandte gehen noch einen Schritt weiter. Sie haben in den unterschiedlichsten Situationen die gleichen Emotionen und Gedanken. Dabei hören wir oft von anderen „Die ticken ja total gleich!“

Die starke Empathie zueinander führt dazu, dass Seelenpartner sich wirklich manchmal blind verstehen. Sie SIND und TUN … automatisch und ganz selbstverständlich! Seelenpartner sind für mich Exoten, wir haben nicht ständig das Glück über welche zu stolpern. Es ist etwas Besonderes auf so jemanden zu stoßen, mit dem wir eine so spezielle Beziehung aufbauen können! Deshalb ist es wichtig einen Seelenpartner zu erkennen.

Wie fühlt es sich an vor einem Seelenverwandten zu stehen?

Wenn wir mit unserem Inneren gut verbunden sind, ist uns unser Gefühl eine große Hilfe dabei zu erkennen. Eines der ersten Gefühle wird auch sein, sich schon beim Kennenlernen, sehr wohl zu fühlen. Von Anfang an auf einer Wellenlänge zu sein. Das anfängliche „Beschnuppern“ fällt weg, stattdessen ist die Verbindung sofort positiv und man liebt es, mit diesem Menschen zusammen zu sein!

Mir war persönlich früher sehr schnell etwas peinlich, wenn ich jemanden kennenlernte. Bis ich irgendwann auf einen Seelenmenschen getroffen bin. Mit ihm war mir nichts peinlich! Die Albernheit in reinster Form empfand ich genial und genau richtig. Ich selbst konnte und durfte ICH sein. Ich musste mich an nichts anpassen … wir waren wie wir waren und das fühlte sich echt an.

Ein Phänomen ist für mich noch heute, zu wissen wie es dem anderen geht, dabei braucht es nicht mal die räumliche Nähe! Man spürt einfach, dass es jetzt richtig wäre, den anderen anzurufen und zu fragen wie es ihm geht und ob alles in Ordnung sei. Das ist auch anders rum genauso. :-) Zu spüren wenn Dein Seelenpartner etwas auf dem Herzen hat … das ist ein Indiz für eine besondere Verbindung zweier Menschen!

Wir alle haben nicht nur gute Zeiten die wir durchleben müssen. Dabei entsteht sehr oft ein unangenehmes Gefühlschaos das wir nicht nach Außen tragen möchten. Das innige Verhältnis zu einem Seelenpartner erlaubt es uns aber, ganz offen, ohne Scheu und Bauchschmerzen, dieses Gefühlschaos auszubreiten. Es wird nicht nur Freude und Glück geteilt, sondern auch Trauer, Ärger und Frust … und das auf eine gefühlvolle ehrliche  Art.

Ein Seelenverwandter bereichert das eigene Leben. Es ist eine so innige Beziehung, dass es für Aussenstehende kaum nachvollziehbar ist. Es besteht eine gegenseitige Anziehungskraft, die überwältigend ist. Man fühlt sich angekommen und zu Hause. Dabei verliert Raum und Zeit manchmal die Bedeutung! :-)

Unsere Seele erkennt genau

Wenn wir einem solchen Menschen begegnen, erkennt unsere Seele aus einem tiefen inneren Wissen heraus, dass daraus eine besondere Verbindung entstehen kann. Eine Seelenliebe in einer Paarbeziehung oder einer Freundschaft ist als gegenseitige Verbindung bedingungslos. Sie ist an keine Erwartungen geknüpft und braucht ebenso wenig Machtspiele!

Durch unseren Seelenpartner verändern wir uns

Warum sollten wir Augen und Herz offen halten? … Weil in uns eine Veränderung stattfinden wird wenn wir in Verbindung mit so einem Menschen stehen.

  • Wenn wir Lächeln, ist das ein untrügliches Zeichen von Freude, positiver Einstellung und Spaß. Immer wird es uns nicht gelingen, dafür ist unser Leben zu streng. Ein Seelenpartner kann zwar nicht die Welt verändern, aber er wird dafür sorgen, dass wir immer Gründe haben um zu lächeln. Er heitert uns auf und bringt uns auf andere Gedanken.
  • Problembewältigung geht zu zweit immer besser! Haben wir einen Seelenmenschen bei uns, werden wir auch besser im Umgang mit unseren Problemen. Für Schwierigkeiten wird er immer eine Ratschlag parat haben. Wir können unsere ganze Energie und Konzentration auf das Problem richten, weil wir uns unterstützt fühlen und somit lösungsorientiert handeln.
  • Wir erleben mehr Neues. Mit einem Seelenpartner wird einem nie langweilig. Auch wenn wir viele Gemeinsamkeiten haben, es gibt immer Neues zu erkunden und zu entdecken. Wir machen neue Erfahrungen, lernen neue Dinge kennen für die man sich vielleicht vorher gar nicht interessiert hat. Man möchte gemeinsam herausfinden, was der andere gerne macht und das mit ihm gemeinsam erleben.
  • Die anderen Kontakte werden plötzlich persönlicher. Ein Seelenpartner macht uns glücklich und wir möchten auch andere glücklich machen. Ich habe selber feststellen können, dass ich durch meine Seelenmenschen, anderen Kontakten einen höheren Wert beimessen kann. Der Versuch ein gutes Verhältnis zu anderen zu haben wird gefördert.

Tja ich kann nur dazu sagen, dass wenn wir mit unserer inneren Kraft verbunden sind und wenn vergangene Beziehungen geheilt sind, wir unseren Seelenpartner erkennen werden. Falls DU Deinen Seelenmenschen schon bei Dir hast, sei Dir bewusst dass ihr gemeinsam viel bewegen und bewirken könnt. Der Besitz von geistigen und emotionalen Kräften ist euch sicher!

Eines Tages wird Dich jemand so fest umarmen, dass all die zerbrochenen Teile von Dir, wieder an ihren Platz finden.

Ein schöne liebevolle Zeit wünsche ich Dir …

Die Zeit ist jetzt, lebe Dein Leben
oder Warum Dein Leben kurz ist und Du jeden Moment (er)leben sollst.

An jeder Ecke, in jedem Magazin und Blog hörst oder liest Du heute, dass Du im Moment leben sollst. Diesen nutzen sollst. Viele von uns kauen das einfach nach, eine „Weisheit“ die jedoch die meisten Menschen nicht leben, ja nicht einmal hinterfragen.

Lebe im Moment, denn Dein Leben ist kurz!

Stell Dir Dein Leben als einen Teller voll mit Gummibären vor, jeder Moment Deines Lebens stellt einen Bären dar. Und jede Sekunde, jeden Moment ist es plötzlich ein Gummibär weniger. Ein Bärchen, dass Du nie wieder hinzufügen kannst, es ist weg – fort!

Vielleicht wird Dir so bewusst, dass Deine Zeit immer kürzer wird. Der Moment während Du das hier liest ist gleich vorbei und er wird nie wieder kommen. Egal was Du machst oder versuchst, er ist weg! Für immer!

Jetzt kannst Du für Dich ausrechnen wieviel Zeit Du noch hast, wieviele Gummibären noch auf Deinem Teller liegen. Mach das, ganz bewusst und dann denk bitte mal über die letzten Zeilen nach, mach Dir die Worte bewusst. Und beantworte folgende Fragen für dich persönlich:

Warum verbringe ich soviel Zeit mit unbefriedigenden Dingen? Lebe ich wie ich will und was ich liebe? Was mich glücklich macht?

Unsere durchschnittliche Lebenswartung

Frauen 84,7 Jahre
Männer 79,2 Jahre
Durchschnitt 82,0 Jahre

das sind im Schnitt
29.930 Tage
718.320 Stunden oder
43.099.200 Minuten

Das scheint auf den ersten Blick viel zu sein und doch ist es nichts! Wie schnell vergeht eine Woche nach der anderen ohne Spuren zu hinterlassen. Arbeiten und funktionieren, vielleicht noch ein Drink oder Kaffee mit Freunden und das war es. Kann das alles sein? Für mich nicht, nicht mehr. Ich haben lange nur funktioniert, nur Pflichten erfüllt, beruflich und privat. Diese Zeit ist für mich vorbei.

Doch warum verlaufen die meisten Leben so?

Wir werden in eine Welt geboren, in eine Gesellschaft, die möglichst ruhige und unauffällige Menschen will. Menschen die leicht und problemlos führ- und regierbar sind. Die sich in den Bahnen der Gesellschaft bewegen und nicht ausbrechen.

Menschen, die nach der Schule in das Leben als Angestellte wechseln und ihre Lebenszeit unter Wert verkaufen. Oder findest Du Deine Lebenszeit und Deine Leistung wird dementsprechend honoriert? Nur so ein Gedanke …

Will mir  jemand erklären dass ein Mensch der 1.500.- netto verdient für seine wertvolle Zeit entsprechend entlohnt wird? Und ich meine jetzt noch nicht einmal die unzähligen Menschen, die nicht annähernd diese Summe im Monat am Konto haben!

Klar gibt es viele Angestellte, die gut verdienen und doch sind es Menschen, die aus meiner Sicht wenig bis keinen eigenen Willen zeigen sondern den ihnen vorgegebenen Weg leben. Vorgegeben von den Eltern, der Schule, dem Chef und der Gesellschaft. Ja und die Politik nicht zu vergessen.

Es geht ja nicht anders hört man immer wieder! Doch es geht anders, man darf vielleicht nicht immer nur den einfachsten Weg sehen und gehen. Jetzt höre ich manche von euch aufschreien. Ja schreie es raus „die spinnt doch, ich muss doch arbeiten um mein Leben zu finanzieren!“

Klar das müssen wir alle, aber warum nicht für sich selbst den Einsatz und die Lebenszeit opfern, mit Arbeit die einem Spaß macht. Mit Menschen, die einem gut tun. Nicht in Unternehmen die die Menschen nur noch aussaugen, ihnen die wertvolle Lebenszeit für ein lausiges Gehalt, das zum Leben nicht reicht und zum Sterben zu viel ist, abkauft. Menschen in schwere Krankheiten treiben und dann irgendwann mit 50 Jahren auf die Strasse stellen weil billigere Arbeitskräfte in Massen zur Verfügung stehen. Ein gesellschaftliches Problem, aber genau das erfüllt den Zweck die Menschen klein und still zu halten. Solange man ihnen Sicherheit vorgaukelt, Sicherheit im Job, Sicherheit für die Pension ist alles gut, so glaubt man jedenfalls.

Vorgegaukelte Sicherheit

In unserer Gesellschaft ist alles auf dem Begriff der vermeintlichen “Sicherheit” aufgebaut. Sicherheit, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Nicht mehr gibt oder wohl nie gab. Wie kann man sicher sein, wenn man nur als Nummer gesehen wird, jeder problemlos und sofort austauschbar ist. Du nicht weißt wie lange es deinen Arbeitgeber noch gibt oder deinen Posten?

Geh in Deinen 9to5 Job und Du bist sicher, auf dies zielt das ganze System in Österreich und Deutschland ab.

Erfüllend ist das Ganze nicht, wir arbeiten um leben zu können. Das soll der Sinn unseres Lebens sein? NEIN! Ich bin der Meinung der Sinn unseres Leben kann nur ein erfülltes Leben sein. Jeder Mensch muss für sich selbst definieren was ihn erfüllt und was sein Sinn ist und dann noch den Mut zu haben sein Leben entsprechend zu ändern.

Und sag nicht das ginge nicht, es gibt immer Wege … sie sind zwar nicht so bequem und einfach, aber sie sorgen für nachhaltiges Wohlbefinden! :-)

Deshalb lebe DEIN Leben, tue was DU liebst und was DICH glücklich macht!

Es ist eine ganz normale Sache, dass wir öfter mal ohne Antrieb dastehen. Nichts interessiert und nichts passiert! Die Motivation ist der Motor unseres Tun und Handelns. Sie setzt Energie frei und lässt uns durchhalten auch wenn es „schwierig“ wird. Um motiviert zu sein oder zu bleiben brauchen wir Ziele. Ich zum Beispiel brauche etwas das für mich von Bedeutung ist. Ist das der Fall schaltet sich meine Motivation sofort dazu.

Fehlende Motivation

Wir kennen das, es gibt einfach so Tage da will einfach nichts so gelingen wie wir uns das vorgestellt haben. Nichts läuft. Wir sind unmotiviert und haben einfach keine Lust auf nichts! Das Sofa ruft… und mal nicht aus den Federn zu steigen wär ebenso eine sehr ansprechende Idee. Eine Menge Ausreden sind ebenfalls plötzlich parat, um all das fällige NICHT tun zu müssen. Wenn einen der Blick durchs Fenster zusätzlich deprimiert, weil nur Grau in Grau zu sehen ist, ist der letzte Funke Elan auch draussen.

Aus einem solchen Motivationstief wieder herauszukommen, ist möglicherweise gar nicht so schwer wie es sich anfühlt. Mit diesen sehr einfachen simplen Livehacks, fällt es leichter die abhanden gekommene Motivation wieder zu erlangen. Hier die wichtigsten Punkte:

Keine Zeit verschwenden

Wenn du ein Motivationstief hast, warte NICHT bis sich dein Tag von selber bessert. Mit jedem Tag den Du ohne Lust und Speed vertrödelst, wird es Dir schwerer fallen deine Lustlosigkeit zu überwinden. Also – nicht abwarten – gleich etwas dagegen tun!

Den Morgen mit einer Wechseldusche beginnen

„Balsamiere“ anschliessend Deinen Körper mit Zitronen- oder Orangen-Minz Lotion ein. Es erfrischt und macht Dich wach. Eine 10 minütige Meditation im Licht bzw in der frischen Luft sollte zu Deinen morgendlichen Ritual gehören. Die beste Starthilfe in den Tag!

Motivation ist Bewegung

Du willst in Schwung kommen? Dann bewege Dich! Ändere deine Körperhaltung und deine Körpersprache. Kein Mensch der Welt, der motiviert seinen Arbeiten nachgeht, steht oder sitzt mit abhängenden Schultern und fadem Gesicht in der Gegend rum. Deshalb steh auf und bring deinen Körper in Bewegung. Dein Trägheit wird sich in der „Bewegung“ nicht wohl fühlen und Dich verlassen. So bist Du bereit wieder etwas zu tun.

Motivation braucht Menschen

Geh raus, triff Dich mit Freunden. Wenn Du Dich mit Menschen umgibst, die Dir gut tun, kommt auch Deine Laune wieder in Schwung. Oftmals braucht es nur einen kleinen Kick und einen Funken Motivation von jemand anderen um dein eigenes Feuer wieder zu entfachen.

Motivation wird von positiven Gefühlen genährt

Wenn ich demotiviert bin, fühl ich mich nicht besonders gut. Habe schlechte Laune und fühle mich in meiner Haut nicht richtig wohl. Schlechtes Gewissen packt mich und ausserdem bin ich enttäuscht, dass ich Vorgenommenes nicht erreicht habe. Dieses negatives Gefühl steht neuer Motivation im Weg. Deshalb ist es sehr ratsam Dich nicht mit negativen Gedanken bestrafen. Kümmere Dich um Dein Wohlbefinden. Mach das, was Dir ein Lächeln ins Gesicht zaubert :-) – und mach danach mit neuer Energie weiter! <3

Motivation braucht Ziele

Wenn wir keinen „Biss“ haben, begleitet uns das ungute Gefühl nicht vorwärts zu kommen. Alles dauert viel länger als geplant und gewünscht. Alles wird in Frage gestellt … wir denken sogar darüber nach aufzugeben und alles hinzuschmeissen. In diesen Momenten hilft es mir wenn ich mir meine bisherigen Erfolge vor Augen halte. Erinnere ich mich daran was ich schon alles geschafft und erreicht habe! Aber das Wichtigste ist was ich noch erreichen will! Meine Ziele für die ich lebe … diese positiven Gedanken verhelfen mir immer zu neuem „Input“.

Schoki zur Belohnung

Schokolade, die Wirkung von Schokolade auf unser Gehirn sind erwiesen: Der Genuss von Schokolade löst eine Freisetzung von Dopamin aus (= ein Botenstoff des Nervensystems, er sorgt für die Steuerung der körperlichen als auch der geistigen Bewegung), dadurch wird die Herzfrequenz erhöht und die Motivation steigt deutlich an. Man sagt nicht umsonst: Schokolade ist das Glücks- und Antriebshormon. Besser gehts ja gar nicht. :-)

Motivation ist gleich Rythmus

Falls Du an Tagen vollkommen unmotiviert sein solltest, mach nicht „nichts“! Erledige Bruchstücke von dem was Du die vorgenommen hast. Statt 2 Stunden im GYM zu verbringen, geh 30 min spazieren. Statt Deine Rede vorzubereiten, mach Dir einfach nur ein paar Notizen, damit Du den Faden nicht verlierst. Ein Tipp den ich Dir nur empfehlen kann! Bleibe ich im Rhythmus wird das nächste Motivationstief, das sicher nicht ausbleiben wird, leichter zu überbrücken sein.

„Du musst Dich leider durch so manchen schlechten Tag kämpfen, um Dir die besten Tage Deines Lebens zu verdienen.“

Zig Ziglar

Die schönsten Dinge im Leben setzen Geduld voraus. Es ist mit Sicherheit nicht ganz einfach zu verstehen, aber Geduld bedeutet nicht Belastung und Durchhalten bis zur Bewusstlosigkeit. Sie ist eine Kunst, einen Kunst die uns von unseren emotionalen Lasten befreit und unseren inneren Frieden schenkt. Geduld ist bitter … aber die Früchte sind süß!

Diejenigen unter euch, die mich jetzt schon etwas besser kennen, wissen ja, dass ich sehr gerne das Wort Geduld in den Mund nehme. Es kommt daher dass in allen Bereichen unseres Lebens Geduld gefragt ist! Geduld … wird kombiniert mit warten, verzweifeln und sich irren. Das passiert meist dann, wenn wir mit der Ungewissheit konfrontiert sind und nicht wissen, wann das so sehr Gewünschte eintrifft.

Gib das Warten nicht auf, Du wirst immer für Deine Geduld belohnt

Die Geduld ist ja mehr als nur warten. Sie ist eine Art „Pause“ unserer Sehnsucht. Geduld schleimt uns nicht ein sondern sie behauptet sich gegenüber der Hysterie und weckt uns auf! Sehr oft denken wir, dass das Leben uns nicht leiden kann, obwohl es in Wirklichkeit nur sagt: „Warte!“ Was machen wir? Wir werden ungeduldig und machen Fehler. Wir glauben alles nicht mehr schaffen zu können. Das unsere Partner, unsere Freunde und Familie uns an den Wahnsinn treiben. Nichts läuft so wie wir es uns vorgestellt haben. Ein Satz den ich früher sehr oft zu mir selbst gesagt habe lautete: „Ich liebe das Leben … doch das Leben bemerkt mich nicht mal …“ Bis ich bemerkt habe, dass das Leben ohne Geduld nicht funktioniert. Und das Geduld ein Geheimnis ist, dass wir uns daran erinnern müssen, das Schmerz im Leben nur eine vorübergehende Zeit einnimmt. Die Belohnung für unsere Geduld jedoch ewig anhält.

Wenn Du durchhältst, gewinnst Du!

Wir bekommen schon in die Wiege gelegt, dass es gut wäre, immer die Erste zu sein, besser zu sein als alle anderen, einfach rennen … das ist alles! Wenn wir die Dinge mit Geduld angehen sind wir nichts wert, können wir nicht mitspielen weil zu wir zu „langsam“ sind. Sicher ist aber das Erfolge, Ziele und Veränderungen Zeit brauchen, und sich nicht im Vorbeigehen pflücken lassen. Die wichtigsten Instrumente um nachhaltig glücklich zu sein sind also Zeit und Geduld. Du lernst Dich auch besser kennen, wenn Du an Deiner Geduld arbeitest!

Um Dich selbst wahrzunehmen und zu verstehen brauchst Du Geduld und Toleranz. Es ist ein Buch mit sehr vielen Kapiteln, dass Du nicht schaffen wirst, an einem Tag zu lesen. Wenn Du allerdings anfängst es zu lesen, solltest Du jedes einzelne Wort, jeden Satz genau ansehen und lesen, denn in all dem verstecken sich Hinweise auf das Gesamtbild. Dieses Prinzip selbst ist das Ziel. Nur wenn Du lesen kannst, wirst Du allerhöchste Weisheit erlangen.

Jiddu Krishnamurti

Solch weise Menschen wie Jiddu sind ruhige, geduldige und selbstsichere Menschen. Sie zeigen uns wie Geduld uns im Leben dabei helfen wird mit größerem Verständnis auf die Welt zu blicken! Wenn wir nicht an unserer Geduld arbeiten, verhalten wir uns viel zu impulsiv. Wir schaffen Probleme und verpassen so eine Menge Möglichkeiten, die uns weiterbringen könnten. Wir brauchen dazu nicht sehr viel um unsere Geduld zu verfeinern … alles was wir brauchen befindet sich im Rahmen unserer Möglichkeiten.

  • Finde heraus was normalerweise Ungeduld in Dir auslöst. Es können andere Menschen sein, stressige Situationen oder vielleicht Du selbst? Das Letztere ist keine Seltenheit und kenne ich selber nur zu gut.
  • Finde heraus, weshalb Du Dich immer so getrieben fühlst. Was ist der Grund? Setze andere Prioritäten. Nimm Dir Zeit dazu um darüber nachzudenken und schreibe Deine Antworten eventuell nieder. Es wird Dir helfen, ruhiger zu werden.
  • Ist Deine Ungeduld berechtigt und nützlich? Finde Deine Verhaltensmuster heraus. Freunde Dich damit an Dich von Gewohnheiten, die Dir nicht gut tun, zu lösen. Diese Frage ehrlich zu beantworten, wird Deine Ruhe fördern!
  • Übung macht den Meister. So wie bei allen Dingen die wir lernen möchten. Geduld bedeutet schlechte Angewohnheiten hinter sich zu lassen, die ohnehin schon viel zu lange auf uns eingewirkt haben. Ein Lernprozess der sich allerdings auszahlt.
  • Tiefes Atmen. Das ist immer ein sehr gutes Mittel, denn es hilft uns zu reflektieren. Nimm Dir Zeit um ein paar tiefe Atemzüge zu tun, so gönnst Du deinem inneren Dialog eine kurze Pause.

Fazit

Es ist auch wichtig zu verstehen, dass wir Tausend Dinge planen können, aber nicht alles wird so eintreten wie wir es uns vorstellen! Wir müssen akzeptieren dass das Leben nicht gerade läuft sondern das es uns herum schleudert, bis wir endlich dort ankommen wo wir hin wollten! Eine realistische Einstellung ist dabei von Vorteil.
Was ich hier schreibe ist meine eigene Erfahrung. Für mich, als leider perfektionistisch veranlagten Menschen, war Geduld lange Zeit eine große Herausforderung und ist es teilweise ja immer noch. Sie ist Lernthema und Übungsfeld wie für die meisten Perfektionisten. Aber letztendlich für alle Menschen. Mittlerweile kann ich jedoch endlich eindeutige Fortschritte verbuchen. Ich fühle mich im Zustand von wahrer Geduld – von Herzensgeduld – um vieles leichter und vor allem innerlich sehr viel freier als zuvor!

Was mir auch immer wieder auf meinem „Übungsfeld“ begegnet ist, erstaunte mich sehr oft. Seit ich nämlich verstanden habe, was „Geduld haben“ wirklich bedeutet, welche Stärke tatsächlich dahinter steht, und je mehr es mir gelingt diese Fähigkeit in meinen Lebenssituationen zuzulassen, desto mehr verbessert sich mein Lebensgefühl allgemein. Ich werde zunehmender vertrauensvoller, ruhiger, optimistischer und gelassener!

Geduld zu haben hat keine Nachteile … jedenfalls konnte ich keine entdecken! Für all die, die es mehr sportlich und sachlich mögen … es gibt genügend Möglichkeiten in unserem Leben, den Muskel der Geduld zu trainieren. Jeder darf sich für Geduld als neuen Lebensmodus entscheiden. Für mich persönlich würde ich den Satz anders formulieren und fragen: „Reizt es Dich nicht auch, die Geduld in Deinem Leben willkommen zu heißen?“

Vier Dinge die sich IMMER lohnen: Geduld – Zeit – Mut und Liebe

Eine gute und schöne Zeit wünsche ich Dir, bis bald.

Depressionen sind für Betroffene schon eine sehr große Belastung, aber eine ganz besondere Hürde sind sie für eine Beziehung. Lebt man mit einem Menschen mit Depressionen zusammen, kann das eine sehr große Herausforderung für beide Partner sein. Emotional sowie körperlich. Nicht selten fühlte sich der „gesunde“ Partner überfordert, während der andere mit Schuldgefühlen überhäuft wird.  Aber wie geht man mit den Schattenseiten einer Depression in einer Beziehung um? 

Diesen Beitrag möchte ich all den Paaren widmen die sich in dieser Situation wieder finden. Die einen Menschen an ihrer Seite haben, der an Depressionen leidet oder Personen die selbst betroffen sind. Eine Depression kann das ganze Leben aus den Angeln werfen. Nichts ist mehr so wie es früher mal war. Es kostet beide Partner Kraft zu sehen wie sich der Mensch, den man liebt, quält. Für selbst Betroffene besteht das Leben aus einer einzigen Gratwanderung. Eine Gefühlslandschaft aus schwarz und weiß, hoch und tief, gut und sinnlos … Was ich aber sicher sagen kann, ist das Depressionen in einer Partnerschaft nicht nur belastend sein müssen, sondern auch eine Beziehungen festigen können!

Die Depression ist eine ernst zu nehmende Erkrankung

Zu Beginn möchte ich klarstellen das ich keine psychologische und neurologische Ausbildung besitze, ich schreibe hier als selbst Betroffene … aus meinen Erfahrungen und vielen Erlebnissen, die ich selbst lange Zeit und auch heute immer wieder in kurzen Episoden erlebe. Viele Frauen leben mit Depressionen ohne dass es ihnen bewusst ist. Das Gefühl von Niedergeschlagenheit, Antriebslosigkeit, ständiger Müdigkeit und Traurigkeit sind typische Empfindungen für ein Seelentief. Natürlich kennen diese Gefühle auch Menschen ohne gleich depressiv zu sein, ein Tief und „nichtsbringende“ Gedanken gehören eben auch zum Leben dazu. Dauern jedoch diese Empfindungen länger an, können sie die ersten Anzeichen einer Depression sein.

Tiefe Verstimmungen machen das Leben nicht unbedingt einfach

Wer an Depressionen leidet weiß, dass man sich aus diesen Verstimmungen und Gefühlsschwakungen selten selbst befreien kann. Normale Gefühle der Erschöpfung und der Mutlosigkeit gehen vorüber sobald die auslösenden Ereignisse aufgearbeitet wurden.
Eine unbehandelte Depression dagegen bessert sich kaum von alleine. Die Auslöser einer Depression sind sehr unterschiedlich. Veränderte Lebensereignisse, Stress, der Verlust eines geliebten Menschen, sowie Krankheit, Gewalt und Missbrauch, aber auch emotionale Vernachlässigung sind nur ein paar Beispiele die mir dabei einfallen. Fakt ist, all diese Beispiele können dafür verantwortlich sein um in ein tiefes depressives Loch zu kippen. Doppelt schwierig wird das wenn man in einer Partnerschaft ist und sich diese Situation plötzlich zwischen die Beziehung drängt!

Wie geht man aber damit in einer Beziehung um?

Ich möchte hier jetzt ganz bewusst als Betrachter beider Partner schreiben, denn der Betroffene wird sich in den meisten Dingen selbst wiedererkennen.

Unzählige Gefühle tun sich auf ist eine Beziehung von Depressionen betroffen. Unsicherheit und eine gewisse Beunruhigung stellt sich ein und somit die Fragen: „Warum lacht mein Partner weniger, warum ist er immer müde, launisch und antriebslos? Der Partner ist verschlossener als sonst. Was ist schuld an dieser Veränderung? Viele Fragezeichen tauchen auf. Besonders verwirrend ist auch das der Partner/ oder eben wir selbst, ganz normal mit anderen umgeht, wenn Freunde zu Gast sind oder auch an Hand von Telefonaten. Diese freundliche und meist gut gelaunte Fassade fällt erst dann wenn die traute Zweisamkeit wieder einkehrt.

Dieses Verhalten bringt große Unsicherheit aber auch Traurigkeit mit sich. Trauer über die Zeit in der noch alles in Ordnung war. Leidet ein Partner an einer Depression, bedeutet das in vielen Lebensbereichen etwas verloren zu haben. Das „Gemeinsame“ fehlt. Trauer über das Verlorene und Wut über die unliebsame Veränderung liegen plötzlich dicht nebeneinander. Ein typischer Wut-Impuls ist zum Beispiel: “ Was ist nur los mit Dir, so kenn ich Dich gar nicht …“ die Bedeutung hinter der Wut, spiegelt aber einfach nur den Wunsch nach Harmonie und dem „alten“ Zusammenleben wieder.

Nach der Unsicherheit, der Trauer und der Wut, kommt dann auch noch das Schuldgefühl und die Scham ins Spiel. Unser Selbstwertgefühl erhalten wir zum größten Teil aus unserem sozialen engen Umfeld. Ist einer der Partner an einer Depression erkrankt, berührt es nicht nur den Betroffenen sondern auch den anderen. Wenn der Partner immer wieder Treffen absagt, sich zurückzieht und sich im Bekanntenkreis anders als üblich verhält, kommt es vor das der Partner in „Erklärungsnot“ gerät. Das Verhalten eines an Depressionen erkrankten Partners kann peinlich sein oder sogar den Selbstwert angreifen.

Hilf mir bitte, aber lass mich in Ruhe …

Meiner Erfahrungen haben mir gezeigt, dass es nicht einfach ist einen Herz-Menschen der an Depressionen erkrankt ist, zu unterstützen. Angehörige bekommen vom Partner oftmals ein verwirrendes „Hilf mir, aber lass mich …“ zu hören. Dem Partner helfen zu wollen, aber nicht zu können bzw. dürfen, macht Angst und verwirrt. Aber auch das ist in dieser Situation normal. Es macht Angst wenn sich der Mensch, den man liebt, verändert.

Wie schafft man es diese Herausforderung zu bewältigen ohne dabei die Beziehung den Bach hinunter gehen zu lassen?

Ich möchte hier ganz wertvolle Punkte aufzählen die für mich persönlich sehr wichtig waren aber auch immer noch sind, wenn einem die Beziehung am Herzen liegt. Ein roter Faden, der sich durch die Landkarte einer Depression zeichnet, aber auch zeigt, wie man es schaffen kann wieder zueinander zu finden.

  • Annehmen. Es brauch schon ein dickes Fell, die Krankheit zu akzeptieren und an die Beziehung zu glauben! Es ist ausserdem sehr wichtig, eine Depression nicht als Charakterschwäche, schlechte Laune oder Erziehungssache anzusehen. DAS einzusehen, ist gar nicht so einfach. Es ist also ganz wichtig sich über das Wesen einer Depression zu informieren um damit den Partner zu vermitteln: „Du darfst so sein wie Du gerade bist“.
  • Geduld ist eine Tugend … ist ja seit je her mein Satz. Und die wird auch benötigt. Es ist nicht einfach dem Partner Mut zu machen wenn er sich abwendet und keine Zuwendung zeigt. Das Verhalten nicht persönlich zu nehmen sondern als Teil der Krankheit zu sehen …das sind schwierige Aufgaben! Für jemanden der an einer Depression leidet, ist es wichtig zu wissen, dass um die Ecke jemand steht und auf ihn wartet wenn er ihn braucht.
  • Kein Drängen oder Analysieren – es ist wichtig mit dem Partner über seine Krankheit zu sprechen. Denn nur so kann man verstehen was der Partner gerade braucht oder auch nicht braucht. Wichtig dabei ist nur, nicht darauf zu drängen und alles zu analysiere! Es ist nicht hilfreich für den Betroffenen nach Gründen seiner Krankheit zu graben, besser ist es einfach nur zuzuhören und da zu sein.
  • Ratschläge sind nicht zielführend. Wir alle neigen dazu für alle Probleme gleich besonders „gute“ Ratschläge parat zu haben. Grundsätzlich ist das nichts verkehrtes. Gibt man einem depressiven Menschen Ratschlage wie er seine Gefühle und sein Verhalten verändern kann, bagatellisiert man das Problem und Schuldgefühle werden nur noch verstärkt. Aussaben wie „Stell Dich doch nicht so an, anderen Menschen geht es wesentlich schlechter oder fahr ein paar Tage weg, danach bist Du wieder ganz die Alte …“ sind pures Gift! Viel besser ist es zu hören: „Tu was Du heute tun kannst und schaffst, ich bin da wenn Du mich brauchst.“
  • Mitleid ist deplatziert. Lieben wir jemanden, meinen wir sehr oft dass dessen Leiden und Gesundung unser Problem zu sein scheint. Die Depression ist die Krankheit des Partners und nicht die eigene! Nimmt das Mitleid überhand, wird der Partner zum hilflosen Helfer. Abgrenzung ist daher wichtig. Einem Menschen in einer Depression beizustehen, braucht sehr sehr viel Kraft, die man nur aufbringen kann, wenn es einem selbst gut geht! Ein gesunder Abstand ohne dabei weit weg zu sein ist wichtig.
  • Hilfe von Außen annehmen. In den seltensten Fällen verschwindet eine Depression von alleine wieder. Allerdings wie schnell sich eine Besserung einstellt, ist abhängig von der Fürsorge des Partners, des Arztes und eines Therapeuten und letztendlich der Bereitschaft sich auch helfen zu lassen.

Die Depression des Partners ist also eine große Herausforderung für die Beziehung und das Zusammenleben. Ich habe die Erfahrung gemacht, das eine Partnerschaft die schon vorher instabil war, diesen Test der Beziehung nicht durchsteht. Wenn aber ein Paar diese Krise miteinander bewältigt, kann sich diese Beziehung vertiefen und intensivieren! Die Depression ist dann eine Chance für einen neu definierten Beginn der Partnerschaft! :-)

Nachsatz:
Wirklich traurig ist, dass Menschen die das Wesen einer Depression nicht kennen, sie eigentlich gar nicht verstehen können …

Viel Geduld, Kraft, Mut und ganz viel Liebe wünsche ich Dir.

Paulo Coelho sagt, dass wir immer einen Tag gewinnen, wenn wir jemanden aus tiefstem Herzen umarmen. Umarmungen gibt es viele, sie unterscheiden sich durch ihre Art und Intensivität. Genauso wie es verschiedene Persönlichkeiten und Situationen gibt. Aber ganz egal um welche Art der Umarmung es sich handelt  … Umarmungen empfinde ich immer als heilsam.

Eine Umarmung lässt die Zeit manchmal still stehen

Ich muss an die Zeit denken als es mir die Luft zum Atmen nahm, schon als junges Mädchen, wollte mich jemand umarmen! Es fühlte sich für mich so an als würde mich jemand erdrücken. Ich konnte mit solchem Körperkontakt nicht umgehen … wenn ich es genau betrachte mit gar keinem. Ich hatte es nie gelernt und es war mir schlicht weg unangenehm.

Im Laufe der Zeit habe ich jedoch auch für mich gelernt, dass manche Umarmungen aus einer ganz bestimmten Verbindung heraus entstehen können und sich diese für  mich sehr „heilend“ anfühlten und durch die Umarmung die Zeit kurz still stand. Der Schmerz, die Traurigkeit oder Angst waren für einige Momente verschwunden. Was ich stellte aber auch fest, dass es immer Menschen geben wird, die eine Umarmung nicht zu schätzen wissen und sie für genauso überflüssig halten wie ich es schon als Kind tat. Dabei sagt eine Umarmung mehr als viele Worte.

Eine Umarmung ersetzt so manche Worte

Ich weiß heute das ein ehrliches „Herzen“ ausreichend sein kann um sich verstanden und unterstützt zu fühlen, Mut zu fassen und weiterzugehen. Eine Umarmung nenne ich heute liebevoll Moment-Therapie, weil sie unsere Seele und unsere Herzen streichelt. Wir fühlen uns durch die Wärme des anderen geliebt und es stärkt unser Selbstbewusstsein. Eine herzhafte Umarmung trocknete mir so manche Tränen und sie haben es geschafft mir ein Lächeln, auch wenn es nur ein kleines war, ins Gesicht zu malen.

Es gibt viele Arten der Umarmung

  • Umarmungen, die voller Emotionen sind, die uns aufwühlen und unsere Gefühlswelt in Unordnung versetzen. Ein Feeling der besonderen Art.
  • Dann gibt es Umarmungen in denen eine Seele steckt … Umarmungen, die ausschließlich aus Liebe bestehen und dahinter nur gute Absichten stecken! Durch sie wird uns bewusst, dass Liebe und Frieden gratis ist und für alle zugänglich ist.
  • Und dann gibt es die reine körperliche fühlbare Umarmung. Unsere Körper vereinen sich sanft und nur sehr kurz. Eine zaghafte vielleicht auch unsichere oberflächliche Geste.

Heute weiß ich das wir uns allen diesen Umarmungen hingeben sollten, werden sie uns angeboten, weil sie eine wertvolle Nahrung für unser Wohlbefinden sind. Sie stärken uns … jedenfalls für kurze Zeit.

Wir alle brauchen manchmal eine Umarmung. Eine warme, lange, zarte Umarmung. Eine, die so lange dauert, dass wir vergessen haben, warum wir sie gebraucht haben. <3

Und wenn mal keiner da ist Dich zu umarmen?

… dann umarme Dich selbst. Im Ernst, hast Du Dich schon mal selbst in den Arm genommen wenn Du traurig warst? Wenn Du Dich einsam und leer gefühlt hast? Oder wenn Du Dich selbst beglückwünschen wolltest? Was für eine bescheuerte Frage denkst Du Dir jetzt vielleicht. Das sehe ich allerdings anders. Es hat etwas mit Selbstliebe zu tun und die brauchen wir um uns gut zu fühlen! Dadurch gelingt es uns auch unserer Authentizität näher zu kommen. Sich selbst umarmen zu können bedeutet ausserdem dass Du Dich selbst liebst und anerkennst. Anerkennung heißt wachsen zu können und uns an das Gute im Leben heranzutasten.

Eine Umarmung erfüllt uns mit Mut und sie strahlt eine Menge Güte aus. Sie ist wie ein Gedicht das auf unserer Haut geschrieben wurde. Sie schützt uns vor falscher Liebe, vor Abhängigkeit, vor einer Idealisierung, die uns schwach werden lässt und uns Kraft raubt! Wenn Du Dir diese Punkte genauer durch den Kopf gehen lässt, klingt auch eine „Selbstumarmung“ gar nicht mehr so bescheuert oder?

Eine Umarmung ist ein perfektes Geschenk. Die Größe passt jedem, und niemand hat etwas dagegen, wenn wir es weitergeben …

In diesem Sinne, fühl Dich herzlich umarmt … sei bei Dir und bleib bei Dir!