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Es gibt Phasen in unserem Leben, in denen wir uns mehr damit beschäftigen, wie unser Leben bis dato verlaufen ist. Neue Kapitel tun sich auf. Dabei ist es enorm wichtig, wenigstens emotional an diesem Punkt einen Strich zu ziehen. Alles, was bisher in unserem Leben geschehen ist, gehört zu uns und ist ein Teil unserer Geschichte. Alles darf GEWESEN sein …

Ich kenne es sehr gut, frühere ICH-Anteile und Angewohnheiten von mir abzuwerten. So in etwa wie „JA, damals war ich oft peinlich und hab mich sehr fragwürdig angestellt“. In meiner Jugend hatte ich so unglaublich viele verwirrende Gefühle in mir. Eine permanente Unruhe, die ich kaum aushalten konnte. Das Gefühl von Leere, Verzweiflung und totaler Antriebslosigkeit war allgegenwärtig. Diese extreme Spannung hatte sehr viel Kontrolle über mich … auch dann noch, als ich älter wurde. Ich habe mir wochenlang nur Gedanken um mich machen können und bin in „Traumwelten“ versunken. Ich habe an das Schöne und nicht so Schöne gedacht und dachte mir schon damals – auch das nicht so Schöne hat sein Gutes.

Die Emotionen und Gedanken von damals gaben mir viel Tiefe

Sie lassen mich heute viele Menschen viel intensiver sehen, als wenn ich diese Depressionen nicht selbst erlebt gehabt hätte. Natürlich ist es nicht so, dass Du eine Depression gehabt haben musst, um Menschen in ihrer Tiefe zu verstehen! Für mich ist es allerdings viel einfacher, mit depressiven Menschen zu „arbeiten“ und mich zu unterhalten, da ich ihre Symptome nicht nur aus einem Lehrbuch kenne, sondern selbst er- und durchlebt habe.

Wir drängen oft, einen Punkt zu erreichen, an dem auf einen Schlag ALLES verändert sein muss! Das Leben ist da nur ganz anderer Meinung. Da wirst Du mir sicher recht geben. :D Alles, was in unserem Leben geschehen ist, gehört zu uns. Wir können rein gar nichts ausradieren. Es bringt also nichts, uns im Nachhinein, dafür zu bewerten. Jeder von uns macht hat vieles richtig gemacht, aber wir haben alle auch weniger kluge Entscheidungen gefällt.

Wir haben daraus gelernt und letztendlich beginnen wir, uns intensiver mit uns selbst, unserer persönlichen Weiterentwicklung und unserer Selbstliebe auseinanderzusetzen. Und DAS darf „sanft“ geschehen. Einer der wertvollsten Tipps ist es, sich anzunehmen. Und das ist manchmal so, so schwer!

Wir lesen sehr viel von Vergebung …

Das klingt ja ganz einfach. Wir sollen uns vergeben, Frieden schließen mit unserer Vergangenheit. Doch hallo, manchmal ist das alles andere als leicht. „Wie kann ich denn „einfach“ mit etwas Frieden schließen, was mich so sehr verletzt hat und mir immer noch weh tut?“

Wenn ich in mein Leben zurückschaue, hatte ich oft eine Abwehrhaltung gegen mich selbst eingenommen! Und darf ich Dir ehrlich etwas sagen? Dieser Umgang, wie ich mich selbst behandelt habe für Dinge, die ich getan oder gefühlt habe, hat mich unterm Strich mehr gekostet, als er mir gegeben hat. Es war verpuffte Energie. Es war anstrengend und macht müde. Deshalb kam mit der Zeit (und natürlich mit den Jahren), eine andere Denk- und Sichtweise auf. Ich nutze diese Energie, mich mit meiner Vergangenheit zu versöhnen!

Wer bist Du, wenn Du Deine Vergangenheit anders erzählst?

Mich hat das Wort VERGEBUNG immer abgestoßen. Ich konnte damit nicht umgehen. „Ich will mir selbst nicht vergeben, weil ich damals falsch gehandelt habe. Ich kann nicht vergeben, weil mir unterschiedliche Menschen, damals, … großen emotionalen und körperlichen Schaden zugefügt haben …“  So könnten die Gedanken aussehen.

Dabei bedeutet Vergebung nicht, dass das, was geschehen ist, einfach begraben wird. Es bedeutet NICHT, dass es in Ordnung war. Vergebung sucht keine Schuld … Vergebung erlöst uns! Heute schaffe ich es anders darüber zu denken und ich kann sagen: „JA, ES DARF GEWESEN SEIN!“

JA, es darf ein Teil unserer Geschichte sein, die zu uns gehört. Und es „darf“, denn das wird es, immer wieder mal wehtun. Es DARF verwirrende Gefühle aufwirbeln. Und es DARF da sein. Nehmen wir es an, als einen wichtigen Teil von uns. Vergebung bedeutet – ES DARF GEWESEN SEIN.

Vergeben generell …

Heute habe ich eine ganz andere Beziehung zu diesem Wort. Es hat mein Leben „runder und leichter“ gemacht. Dieses Gefühl der Vergebung fühlt sich weich und warm an. Auch wenn wir das Gefühl haben, etwas zu „verlieren“. Wir sollten einen Moment innehalten und wirklich dankbar sein. Denn Vergebung braucht auch Dankbarkeit, sonst kann es sich schnell so anfühlen, als sei es eine Abrechnung. Und wenn es nur die Dankbarkeit dafür ist, dass Du Dich jetzt davon verabschieden kannst.

Vor allem bei traumatischen Erfahrungen ist es nicht leicht, das Wort DANKBARKEIT in diesem Kontext zu sehen, das weiß ich sehr genau. Aber vielleicht hilft Dir dabei dieser Satz: „Ich bin mir selbst dankbar, weil ich mich dafür entscheide, dass gewisse Menschen ab heute keine Macht mehr über mich haben …“

Bestrafe Dich nicht dafür, was andere Dir angetan haben. DICH trifft keine Schuld! Auch wenn wir immer wieder lesen, dass wir für alles im Leben selbst verantwortlich sind – in diesem Fall stimmt das nicht!

Vergib Dir, dass Du Dich mit Deinen Ängsten versteckt hast und sei DANKBAR, dass Du diese vielleicht sehr lange Phase, überstanden hast. ›lächel‹.

Nimm DICH an und lebe …

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VERGEBUNG, sie ist eine mächtige Waffe und der Schlüssel zu unserer Freiheit. (Selbst)-Vergebung … sicher kein Thema für eine fett gedruckte Schlagzeile. Das Wort klingt eher nach Mutter Theresa und nach einem unangenehmen Gefühl. Oder nach abstrakter gefühlsbetonter Handlung, Nachgeben und Schwäche. Hab ich recht? Und trotzdem ist es die einzige Option, die uns bleibt, um uns frei zu fühlen.

Durch meinen Kurs darf ich mich sehr viel mit diesem Thema beschäftigen. Nicht, dass ich das nicht vorher auch schon getan hätte, es geht einfach nochmal mehr in die Tiefe. Manche Themen sind danach immer sinnvoller „Stoff“ für weitere Beiträge, die ich mit Dir dann total gerne teilen will!

Ich bin überzeugt, …

Vergebung ist eines der am meisten unterschätzten und falsch verstandenen Themen überhaupt ist. Es ist kein langweiliges Thema, sondern eine sehr effektive Handlung, negative Einflüsse aus unserem Leben für immer zu entfernen. Und zwar so, dass wir danach als Sieger dastehen!

Was ich jetzt alles schreibe, wird Dir vielleicht nicht unbedingt gefallen. Du wirst nicht vor lauter Jubel schreien. Du wirst mit Sicherheit ganz viele Gegenargumente in Deinem Kopf formulieren. Ich schreibe das nicht, um Diskussionen auszulösen. Ich schreibe, wie es ist. Und was Dir tatsächlich hilft. Vielleicht passt es gerade emotional bei Dir … aber vielleicht auch nicht. Es ist nicht wirklich entscheidend. Auf lange Sicht gesehen, wird es Dir guttun, es gelesen zu haben. Bist Du bereit für eine kleine Reise mit mir?

(Selbst)-Vergebung … sie trifft jeden Menschen

Das (SELBST) steht für alles, was wir uns nicht verzeihen … wofür wir uns vielleicht schämen und schon ein Leben lang mit uns herumtragen. Deshalb nehme ich es dazu, denn sich selbst vergeben zu können ist auch ein wichtiger Punkt!

Ich habe es schon so oft geschrieben … meine Gedanken über die Welt und den Menschen: Es ist NICHT alles Liebe auf der Welt! Es gibt Menschen, die ihre Kinder vernachlässigen. Es gibt Menschen, die sich „Freunde“ nennen und dennoch verleumden und das Vertrauen missbrauchen. Es gibt Partner, die belügen und betrügen, misshandeln und missbrauchen. Es gibt so viele Menschen, die Böses tun … mit voller Absicht! Und vielleicht oder ich bin mir sogar sehr sicher, hast Du etwas davon schon mal erlebt. Und glaube mir … es wird wieder passieren. Solche Dinge hören nicht einfach auf, wenn wir sie schon mal erlebt haben. Leider.

Diese Erfahrungen tun wahnsinnig weh und reichen oft weit in unsere Zukunft. Sie begleiten uns oft ein Leben lang. Alles „Böse“ hinterlässt Spuren. So manche Verletzungen bewirken enorme Veränderungen in unserem Leben. Sie haben Auswirkungen auf unser Familienleben, finanziell oder auf unsere Beziehungen. Es sind nicht nur die vielen Tränen, die geweint wurden und das gebrochene Vertrauen. Es ist das gesamte Leben, mit dem wir zurechtkommen müssen. Und das NICHT, weil wir es so entschieden und so gewollt haben, sondern weil „böse“ Handlungen von jemand anderen uns KEINE Wahl gelassen haben.

Vergeltungsgedanken melden sich dann sehr oft: „Hätte die, der nicht, dann wäre ich jetzt nicht, oder wäre dies und jenes nicht so schlimm …“! Ich kenne diese Gedanken so, so gut! Das Bedürfnis nach Gerechtigkeit ist in uns allen ausgeprägt. Und damit es nicht mehr so schmerzt in uns, würden wir am liebsten gleiches mit gleichem vergelten. Jedenfalls sind es sehr oft solche Gedanken. Und wenn wir diesen Menschen nicht wenigstens etwas heimzahlen können … hassen wir ihn ein Leben lang. :-(

Vorwürfe, Wut, Hass und der Schmerz sind treue Begleiter …

Und manchmal reicht das gar nicht aus. Manche Menschen werden verbittert und verändern ihre Persönlichkeit zum Negativen. Falls Du Dich darin wiederfindest, habe ich eine schöne Nachricht für Dich: Es muss nicht so bleiben, es kann sich alles zum Guten wenden! ›lächel‹.

Warum VERGEBUNG die einzige Option für mich war und auch für Dich sein wird:

Ich kann Dir sagen, ich verstehe Dich sehr gut. Ich kann jede Form des Schmerzes und der Wut so gut nachvollziehen. Die vielen Tränen und tiefe Enttäuschung, die sich so oft wiederholt hat. JA, es war schmerzvoll … und das ist es manchmal immer noch, wenn ich zurückdenke. ABER, und das klingt vielleicht jetzt ganz neu für Dich: VERGEBUNG hat nichts mit der anderen Person zu tun, sondern NUR mit Dir selbst!

Ja, dieser Mensch war böse – das war sein „Part“.
Du hattest darüber keine Kontrolle.
Du hast aber die volle Entscheidungsgewalt über DEIN Leben!

Wenn Du diesem Menschen nicht ganz bewusst vergibst, wird Dich eine negative Energie immer begleiten und ein Teil von Dir sein. Du schenkst diesem Schmerz zu viel Raum in Deinem Herzen und Deinen Gefühlen und das richtet auf lange Sicht großen Schaden an! Ich habe es selbst erlebt. Schlafstörungen, Essstörungen, emotionales Unwohlsein.

Vergeben ist keinesfalls ein Schwächebekenntnis

Vergebung ist ein Ausdruck von Stärke und Reife und hat nichts mit „Nachgeben“ zu tun!
„Ich verzeih Dir das niemals!“ Es klingt so überlegen, dabei hat der mit den Hörnern genau das erreicht, was er wollte: Er hat seinen ätzenden Samen in uns hineingepflanzt, der uns nach und nach von innen vergiftet. Er raubt uns unsere innere Schönheit und Leichtigkeit samt Unbeschwertheit. Wir werden immer diejenige sein, der übel mitgespielt wurde. Die, die belogen und verletzt wurde.

Nicht vergeben können ist wie eine Ohnmacht, die bleibt.
Vergebung ist ein bewusstes Handeln. Vergeben bedeutet „Ich lasse es nicht zu, dass mich die Giftpfeile des anderen mitten ins Herz treffen“.

An der Stelle ist es mir auch wichtig zu sagen, dass VERZEIHEN nicht bedeutet, alles zu legitimieren oder abzuschwächen.
Es heißt nur, dass Du Dein Recht auf Vergeltung und Wiedergutmachung verzichtest, und zwar um Deines GLÜCKES willen! Nur deinetwegen!

Ich kann Dir dazu sagen: Wenn Du den Menschen, die Dich so verletzt haben und Dir viel Leid zugefügten, vergeben kannst, wird diese Situation keine negativen Auswirkungen auf Deine Persönlichkeit haben. Ganz im Gegenteil … Du wirst daran wachsen. Vergebung ist Macht!

Vergebung bedeutet nicht, wieder in Kontakt zu sein …

Ganz wichtig: Ich habe vielen Menschen in meinem Leben vergeben. Das unangenehme, manchmal sogar „ekelige“ Gefühl von früher ist nicht mehr da, wenn ich den Menschen zufällig begegne. Es ist vorbei. Ich habe es nicht vergessen, aber dieser Druck und diese Anspannung ist fort. Ich habe zwar vergeben, aber ich möchte nie wieder mit dieser Person in Kontakt treten! Natürlich kann sich Vergebung auch anders auswirken. Vergebung ist mächtig und es kann durchaus auch vorkommen, dass Menschen wieder zueinander finden und ein erneuter Umgang jederzeit möglich wird. DAS macht tatsächlich aber nur Sinn, wenn sich diese(r) Mensch(en) auch geändert hat.

Ich habe mich von Menschen getrennt und ihnen TROTZDEM vergeben.

Das hat etwas mit Selbstwürde und Selbstachtung zu tun.
Vergebung – und das ist meine tatsächliche ehrliche Erfahrung, ist pure Heilung.
Es war (ist) die Befreiung aus meinem emotionalen Gefängnis.
Vergebung ist Stärke und zeigt Größe.
Vergebung ist der Lebensstil einer Frau, die ihr Leben NEU gewürfelt hat. ›lächel‹ … und dafür bin ich sehr dankbar.

Ich wünsche Dir Erfolg, tu es für DICH.
Von Herzen das Beste …

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Die Zeit in der wir gerade leben, ist turbulent. Vielleicht geht es Dir wie mir und Du hast Dich in den letzten Monaten auch gefragt, wie Du trotz dieser Zeit, Deine innere Kraft stärken kannst und auch wieder Vertrauen findest in all dem, was Dir begegnet? Wandel und Veränderung sind Teil unseres Lebens. All das wird zur wahren Herausforderung! Allerdings bringt es auch viele neue Chancen mit sich. Unser Leben ist auch in schwierigen Zeiten „lenkbar“, das beschreibt mein Beitrag heute für uns.

Wie geht es Dir in diesem Moment? Ist es nicht eine verrückte Zeit in der wir uns (schon länger) befinden? Würde ich es nicht so genau wissen, würde ich glauben, in einem Film mitzuspielen! Es hat sich so unglaublich viel in so kurzer Zeit  verändert. Wandel und Veränderung finden auf allen Ebenen statt. Diese Zeiten haben mir persönlich auch klar gezeigt, welch wichtige Rolle unser Vertrauen dabei spielt. Unsere Resilienz … wie viel davon haben wir?

Der inneren Kraft vertrauen

Die Welt verändert sich sowieso die ganze Zeit. Lange Zeit können wir in „geregelten“ Spuren durch unser Leben laufen. Und manchmal haben wir das Gefühl, es gibt gar keine Straßen mehr, sondern nur noch unbegehbares Land. Vertrauen ist gefragt, Geduld ebenso. Wer in diesen Zeiten ein positives Mindset parat hat, hat es definitiv einfacher. :D

Gleichzeitig gibt es aber in uns auch einen Kern, der sich nicht verändert. Wir können lernen, uns mit ihm zu verbinden … ihm zu vertrauen und uns auf ihn zu verlassen! Tun wir das, können wir die Unruhe der Welt besser durchsegeln und nichts wird uns so schnell aus der Bahn werfen können. Verbinden wir uns mit dem inneren Kern, der uns positiv unterstützt und uns durch den Alltag trägt. ›lächel‹

Ich wurde schon einige Male gefragt, warum es im Moment keine FrauenPunk-Tipps gibt. Meine Antwort „ich habe gerade keine“. Vielleicht scheinen die, die ich haben würde, gerade nicht die richtigen zu sein? Meine Erfahrung ist auch, dass mit Muss und Druck, nichts Ordentliches bei herauskommt. Ich lasse mich immer von meinem Gefühl leiten. :D
Die Zeit allgemein ist für mich auch eine Herausforderung und ich habe bemerkt, wie WICHTIG ausreichende RESILIENZ ist! Ich habe ganz viele Tools aus meiner vergangenen „Lehrzeit“ mit mir selbst und habe mich damit wieder mehr auseinandergesetzt … so sehr, dass ich sie Dir als Tipps servieren mag – weil so sehr hilfreich!

Wenn Du also „besonderen“ Zeiten Deine Stirn bieten und resilienter werden willst, dann mach Dich gemeinsam mit mir auf den Weg. Die Tipps werden Dir ganz bestimmt dabei helfen. :D

In kleinen Schritten zu mehr inneren Stärke

  • Die Geschehnisse erscheinen auf den ersten Blick vielleicht schrecklich, sind auf lange Sicht aber wahrscheinlich nur eine Episode. Versuchen wir sie nicht zu „katastrophisieren“.
  • Sieh jede Krise als Möglichkeit, Dich selbst besser kennenzulernen. Ich kenne so viele Menschen, die eine oder schon mehrere Krisen überstanden haben, die sich grenzenlos darüber freuen, so viel über sich selbst gelernt zu haben. Ich reihe mich da ebenfalls dazu!
  • Vermeiden wir es, Krisen für unüberwindbar zu halten! Stress wird es um uns, ein ganzes Leben lang geben, da können wir nichts dagegen tun. Was wir aber tun können, ist wie wir Krisen interpretieren! 
  • Gehen wir Problemen nicht aus dem Weg – sondern gehen wir auf sie zu und akzeptieren wir, dass Veränderung im Leben ein Teil unseres SEINS ist. Indem wir hinnehmen, was nicht zu ändern ist.
  • Bleiben wir optimistisch und vertrauen wir. Grübeln bringt uns nicht voran. Hingegen sollten wir all das visualisieren, was wir erreichen möchten.
  • Finden wir heraus, was uns sonst noch stärken kann. Vielleicht helfen Dir Bücher oder Online Kurse? Aber vielleicht ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt, um mit dem Meditieren zu beginnen? Führe ein Dankbarkeitstagebuch … es erinnert Dich an so viel Schönes in Deinem Alltag. ALLES ist erlaubt, was uns unsere Sorgen nimmt und uns stärkt.

Finden wir einfach Vertrauen auch in „anderen“ Zeiten. Unsere Kräfte finden wir dabei immer in uns selbst. Der Weg zu mehr Vertrauen ist ein sehr individueller, deshalb frage Dich: Worauf vertraust Du? Woran glaubst Du?

Eines weiß ich allerdings sehr genau, weil es mich persönlich noch nie bestärkt hat: Je mehr wir uns im Außen orientieren, an den Meinungen und dem Denken anderer Menschen, an all den Geschehnissen, die in der Welt passieren – umso leichter lassen wir uns aus der Bahn werfen!

Je intensiver wir uns allerdings mit uns selbst verbinden, an unsere innere Stärke glauben, unseren Zielen treu bleiben, umso leichter und „stabiler“, werden wir durch diese Zeit marschieren können.

Wir können nicht beeinflussen WAS um uns herum geschieht, aber wir können entscheiden, wie wir damit umgehen.

Ich versuche gerade sehr intensiv, im Alltag darauf zu achten, ob ich mich von äußeren Geschehnissen mitreißen lasse oder ob ich mit meinen Gefühlen und Gedanken bei mir bleiben kann. Lasse ich mich von außen steuern? Oder gelingt es mir, mein Leben von innen heraus zu lenken und leben.

Das war’s auch schon. Wie Du siehst … kaum sind sie weg – sind sie auch schon wieder da meine TIPPS für mehr Wohlgefühl in Deinem / unserem Leben. Bleib gesund und trage eine angenehme Ausgeglichenheit in Dir. :-)

Somit wünsche ich mir heute nur noch eines … MORE PEACE, PLEASE!

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Endlich mal zufrieden sein … mit dem Leben und mit sich. Dieser Zustand ist ein wunderbarer, haben wir ihn erstmal erreicht. Die Grundstimmung, mit der wir alle durch unser Leben gehen, hängt tatsächlich wenig von den Wendungen unserer Biografie ab. Worauf baut Zufriedenheit aber dann? Viele oder die meisten Menschen, würde ich sogar behaupten, machen ihre Zufriedenheit vom materiellen Wohlstand abhängig. Die gute Nachricht – grundsätzlich ist jeder Mensch in der Lage, seine Zufriedenheit zu verbessern.

Ich schreibe heute diesen Beitrag etwas schambehaftet ABER mit einem reinen und gutem Gewissen! Ich gehörte auch zu den Menschen, die nur Zufriedenheit verspürte, wenn im Außen alles „safe“ war. Wenn ganz viel im Überfluss und mit Gütesiegel abgelegt war! Ich suchte das Glück und vor allem das zufriedene Gefühl in vielen unterschiedlichen materiellen Dingen, aber auch Menschen, von denen ich meinte, sie könnten mir dieses Gefühl schenken. :-(

Ich habe mich getrennt …

Schön, dass sich im Leben vieles verändern lässt! Und so habe ich mich getrennt. Trennungen sind niemals einfach, doch seit ich mit vielen negativen Eigenschaften und Denkmustern Schluss gemacht habe, ist die Zufriedenheit in mein Leben gekommen. :D

Ich weiß, es schleicht sich ein, ohne dass wir es eigentlich mitbekommen. Es sind ganz viele Kleinigkeiten, viele Eigenschaften, die wir ausleben und deren Effekt sich massiv auf unser Leben ausbreitet. Ich meine Verhaltensweisen, die wir eigentlich auch bei anderen nicht so gerne mögen!

ZUFRIEDENER werden. Es war ein Ziel von mir. Und es ist ein weiteres Ziel, auch so weiterzuleben. Mehr geht ja bekanntlich immer, oder? ›lach‹. Ich möchte heute eine Liste mit Dir teilen, die auf jeden Fall für jeden noch ausbaufähiger werden kann. Machen wir mit diesen unschönen Eigenarten Schluss, wird sich auch unser Blick auf die Welt deutlich verändern! Deine Zufriedenheit, wird sich öfter bemerkbar machen und sehr viel länger anhalten als gewohnt. Bist Du dabei?

Meine Liste nur für Dich :D

Ich werde mit der so bekannten VERGANGENHEIT anfangen. Es war meine größte Herausforderung, um meine Zufriedenheit zu verbessern. Immer wieder stehenzubleiben, um zurückzuschauen, bringt einen einfach nicht weiter! Ganz im Gegenteil es bremst uns zu 100 % aus. Sei dankbar für all das, was Du erlebt hast. Dazu, und das schreibe ich so oft, gehören auch die richtig schmerzhaften Erlebnisse. SIE waren es, die uns zu der Person gemacht haben, die wir heute sind.

Ich habe meine Vergangenheit sehr oft dazu benutzt, um mich nicht „bewegen“ zu müssen. Kleines Beispiel: „Mir geht es nicht gut und ich habe es wirklich schwer, zu vertrauen, denn ich wurde nur ausgenutzt …“ Solche Gedanken sind ausschließlich in der Vergangenheit zu finden und sie waren mir niemals eine Unterstützung! Richte den Blick nach vorne und arbeite an genau den Dingen, die Dich in Deinem Tun behindern. Entdecke, lebe und liebe Dein volles Potenzial!

Ein weiterer ganz wichtiger Punkt ist – und wird es immer bleiben – der NEGATIVE FOKUS. Vielleicht weißt Du ja jetzt genau was ich meine? Du sitzt mit Bekannten oder der Familie beisammen, freust Dich auf eine lebhafte Erzählung des erlebten Urlaubes. Du möchtest von Land und Menschen dort erfahren und WAS aber passiert? Der Fokus liegt leider nur auf den negativen Dingen. Das schlechte Wetter, das Essen, das zu Wünschen übrig ließ. Dem Hotel, das keinesfalls vier Sterne verdient und die ganze Abzocke rund um den Urlaub.

Ein interessiertes Zuhören sieht definitiv anders aus! Ich tu mir dabei immer sehr schwer. Und da sitzen sie, ein großer Haufen Pessimisten, die es nicht anders können. Und es auch nicht böse meinen, aber ihr Glas ist IMMER halb leer … nie halb voll. Sie vergessen auf das Positive … sie haben gar kein Auge dafür, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, die Dinge zu sehen!  Wenn Du es übst, Dinge und Situation auch aus einer positiven Sicht zu sehen, wird die Sichtweise auf die Welt ein immer wichtigerer Bestandteil von Dir.

Auch noch ein wichtiger, aber auch schwieriger Punkt sich davon zu trennen, ist das BEWERTEN. Leider haben wir es so gelernt. Den ganzen lieben langen Tag „bewerten“ wir unser Umfeld. Ganz klar, denn unser Ego ist sehr schnell dabei, zu verurteilen! Tief in uns wissen wir, dass wir diese Eigenart lassen sollten und trotzdem tun wir es. Eine Nebenwirkung ist, es färbt auch unseren Blick. Denn Beurteilen ist meistens auch verurteilen.

Lassen wir unsere Mitmenschen so sein wie sie sind. Mit ihrer ganzheitlichen „Andersartigkeit“. Die Menschen, die Du in Deinem Leben nicht haben möchtest, werden auch keinen Platz in Deinem Leben finden. Ich habe es immer gehasst, wenn mich Menschen, die mich überhaupt nicht kannten, in eine Schublade gesteckt haben! Sie gaben mir nicht mal eine Chance, mich in irgendeiner Form zu beweisen oder mich vorzustellen. Lassen wir das sein. Es ist kein gutes Gefühl. Du kannst sofort damit beginnen und Deine Freunde oder Arbeitskollegen, Dein gesamtes Umfeld, mit neutralen Augen UND Gedanken zu sehen!

SPIELE KEINE ROLLE! Ein so wichtiger Punkt für Dein Leben. Ich habe früher sehr gerne geschauspielert. Ich war mal der Clown, war „dauer-fröhlich“ und nach Außen nie kleinzukriegen. Heute bin ich auch fröhlich, aber ich zeige mich auch oft verletzlich und ruhe bedürftig. Meine Fröhlichkeit kommt jetzt auch von tief drinnen und ist wirklich echt. :-) Genauso wie all meine anderen Emotionen, die ich heute zulasse und auch zeigen kann und auch zeigen will!

Schauspielerei und in Rollen schlüpfen, die einem nicht liegen, ist wahnsinnig anstrengend und kostet soo viel Energie! Ich kann ein Lied davon singen. Ein Ziel von Dir sollte daher sein – SEI IN ALLEN LEBENSLAGEN ECHT! Lebe ein authentisches Leben. Wahrscheinlich wird es im Job nicht immer funktionieren (leider). Aber im Privaten sollte dies Dein einziger Leitfaden sein. Dabei stelle Dir selbst die Frage: „Mit wem umgibst Du Dich lieber? Menschen, die authentisch sind … oder Leute, die meinen, sie „spielen“ vor Publikum?“

Eine sehr große Herausforderung war die SELBSTWERTUNG. Ich habe die meiste Zeit meines bisherigen Lebens gedacht, ich reiche nicht. Ich bin nicht liebenswert, weil ich „falsch“ bin. Diese Gedanken und dieses Gefühl legte mir so unsagbar viele Steine auf meinen Weg! Heute ist mir klar: Es gibt keinen Grund mich ABZUWERTEN. Falls Du das auch tust, bitte ich Dich – stelle Dir ein Mantra zusammen. Eines, das Dir gefällt … wie zum Beispiel „Ich bin ein toller Mensch und habe so viel zu bieten … ich bin genug!“

Ich sehe es heute so: Jeder von uns ist ein Puzzleteil, ohne das ganze Große nicht funktioniert. Hört sich doch prima an? Deshalb versuche Dich von allen Konventionen, die von anderen Menschen festgelegt wurden, FREI ZU MACHEN! Denn es gibt nur ein Ziel – LIEBE Dich so wie Du bist. Die Welt braucht Dich! Bist Du in der Lage Dich selbst von Herzen zu lieben, wird es ein leichtes für Dich sein, diese Liebe weiterzugeben. ›lächel‹.

Und das Schönste und etwas sehr Wertvolles zum Abschluss: ÜBE DICH IN DANKBARKEIT. Nehme nichts als selbstverständlich! Ich glaube wirklich fest daran, dass die Dankbarkeit der Schlüssel zur Zufriedenheit ist. Wenn ich mich umsehe, sehe ich sehr wenige Menschen, die zufrieden sind … glücklich sind. Ich habe da in der Zwischenzeit ganz feine Antennen entwickelt, die mir sagen, wer wahre Zufriedenheit auch lebt.

Wie sieht es denn bei Dir aus? Nimmst Du Dir jeden Tag die Zeit, bewusst DANKBAR zu sein? Schreibst Du an einem Dankbarkeitsbuch vielleicht? Wie gehst Du abends zu Bett? Begleiten Dich dankbare Momente, wenn Du an Deinen Alltag denkst? Alles, was sich hier vielleicht so banal und simpel liest, hat mein Leben verändert! Es ist ein unsagbar kraftvolles Tool. Es lenkt die Aufmerksamkeit im Alltag auf ganz viele schöne Kleinigkeiten, die Du wahrscheinlich sonst übersehen würdest. Dein Fokus wird sich dadurch „schärfen“ … genauso wie Deine ZUFRIEDENHEIT! :D

Mein genereller Tipp noch abschließend: Überprüfe, was Dich bremst. Was würdest Du sehr gerne verändern und wo spürst Du Widerstand? Und vergiss nicht – Zufriedenheit ist ein geselliges Gefühl, dass sich sehr gerne bei Dir blicken lässt!

Schön, dass Du bei mir warst.
Noch schöner, wenn ich Dir damit etwas frischen Input liefern konnte.
Und am Allerschönsten ist es, wenn DU Deine Zufriedenheit schon lange als „Gast“ bei Dir hast.

Lesezeit: 5 Minuten

Es scheint eine sportliche Disziplin (geworden) sein: Kritisieren … alles und jeden, aber vor allem UNS selbst. Das Erschreckende ist, die meisten merken es schon gar nicht mehr! Die Menschen, WIR, nehmen es kaum noch wahr, wie „schändlich“ wir mit uns umgehen. Wie schlecht wir zu uns selbst sprechen. Es ist der innere Kritiker, der andauernd etwas zu nörgeln hat, uns mit seinen stillen Dialogen runterzieht. WIE sehen wir uns von innen … und WIE spiegelt uns das nach außen?

Wie siehst DU Dich …

Ohne Selfies scheint das Leben gar nicht mehr zu „passieren“. Ich beobachte ständig, wie sich Menschen allen Altersgruppen andauernd und überall in Pose schmeißen, um sämtliche Momente ins „rechte“ Licht UND natürlich sich selbst für andere Menschen online zu zeigen. Die Frauen immer mit Schmollmund und die Männer bitte seehr lässig! Und bevor es in die Welt  hinaus gepostet wird, muss es zusätzlich noch optimiert werden, was das Zeug hergibt. Mit Farben, Aufhellern, virtueller „Schönheitschirurgie“ … Falten weg, Nase kleiner, Haare dunkler, Augen blauer und der Teint im Gesicht sollte auch perfekt aussehen. Schließlich unterliegt all das einer strengen und kritischen Bewertung … von uns selbst UND den fremden Menschen, die uns wahrscheinlich niemals kennenlernen werden. ›zwinker‹

Frau, Mann versucht sich so darzustellen, wie sie sich am liebsten selbst sehen würden, UND wie einen die anderen sehen SOLLEN. Wie auf Hochglanz wird das eigene Selbst „aufpoliert“. All das ist nicht nur ein Generationsthema, sondern es findet in allen Altersgruppen statt.

Ich hatte längere Zeit Schreibkontakt mit einer Frau Mitte 40. Ich kannte sie nur von ein paar Bildern online. Nach langer Zeit, endlich ein Treffen auf das ich mich wirklich freute. Nur leider erkannte ich sie nicht. Bis dahin habe ich gar nicht gewusst, was am Smartphone, tatsächlich alles machbar ist! Auf nettes Nachfragen, „Warum zeigst du dich nicht so wie du bist? Du bist doch toll so wie du aussiehst?“ Kam nur ein lautes „Niemals!“

Da ich solche Situation sehr oft erlebe, wollte ich das Wort Selbstbild bzw. SELBSTKRITIK etwas genauer auseinandernehmen. Ich habe mir meine eigene Meinung darüber gebildet … auch mein eigenes ICH beleuchtet. Wie sehe ich mich von innen und wie spiegelt mich das nach außen? WIE WIRKEN WIR auf unser Umfeld?

Das eigene Selbstbild …

Ganz ehrlich? Ich habe zu 90 % keine Ahnung wie ich wirklich auf andere wirke. Zum einen war es harte Arbeit, mir genau DIESEN TEIL von mir abzugewöhnen, da ich mein halbes Leben nur darauf geachtet habe, dass mich die anderen perfekt wahrnehmen. Es war mir so wahnsinnig wichtig, was andere von mir hielten und dachten! Ich „kaschierte“ und „retuschierte“ mein INNEN & AUSSEN wie ein Selfie … alles nur Trug und Schein. :-(

Dabei hinterlassen wir so viel mehr als Äußerlichkeiten. Wir hinterlassen mehr als  einen benutzen Kaffeebecher am Arbeitsplatz, unsere getane Arbeit, den Geruch unseres Parfums, ein aufgesetztes Lächeln oder ein überschminktes Gesicht und ein paar überbearbeitete Selfies.

Jeder von uns hinterlässt Spuren in den Herzen anderer. Es ist unsere ECHTHEIT, ein Lächeln … die einzigartige Ausstrahlung. Unser Sein, unsere Sprache … die Worte, die wir verwenden und die vielleicht gerade im richtigen Augenblick ausgesprochen werden. Dazu brauchen wir kein Programm, das uns optimiert. Es würde uns auch nicht weiterbringen. Meine Frage also: Woher kommt die ständige Selbstkritik, die uns unglücklich macht?

Warum kritisieren wir dauern an uns herum …

Ich nehme so gerne die kleinen Menschen als perfektes Beispiel. :D Wenn ich daran denke – wenn sie beginnen ihre tollpatschigen Hände, ihr dickes Bäuchlein und jedes Körperteil an sich zu entdecken … welche Freude sie dabei haben! Nichts davon stört sie, … ist falsch oder nicht schön genug! Sie sind happy mit dem, was sie vorfinden. Herrlich, ich finde Kinder sind so großartig, und sie spiegeln uns jeden Tag! Die Kleinen unter uns sind restlos begeistert von ihrem Selbstbild. ›lach‹

Leider verändert sich das, wenn „wir“ älter werden. Die Zeit beginnt und das Messen mit anderen beginnt. Die Selbstablehnung ist mit der Entdeckung des eigenen ICH’s verbunden. Und wir beginnen uns selbst zu kritisieren. Die eigenen Bewertungen fallen teilweise schlecht aus. Zu klein, zu dick, zu lange Beine, zu große Nase … das Muttermal stört auch, … es ist ein Fass ohne Boden, denn dabei geht es NUR um Äußerlichkeiten. Und wenn wir in uns hineinschauen?

Wie alt müssen wir werden, um uns selbst zu akzeptieren?

Lach. Ich selbst bin da leider ein sehr schlechtes Beispiel, denn wie mit allem in meinem Leben, war ich auch hier sehr spät dabei. Mit 51 Jahren wurden mir meine Äußerlichkeiten egal. Mir war es nicht mehr wichtig, WAS andere in mir sahen, WIE sie mich sahen, OB sie mich überhaupt sahen und wie über mich geredet wurde. ICH war vollkommen im Reinen mit mir. Ich bin wie ICH bin. Und das ist gut.

Aber nochmal die Frage: WAS muss geschehen, um uns selbst annehmen zu können? Wie sehr müssen wir geliebt werden, um uns zu akzeptieren? Es ist immer die Angst – ich würde sagen, es ist die Ur-Angst, nicht liebenswert zu sein. Nicht gut genug zu sein … nicht auszureichen und zu befriedigen, nicht schön genug zu sein, nicht klug genug zu sein u.v.a.m …

Erst wenn wir uns in unserer Einzigartigkeit erkennen – so wie wir sind, unser strahlendes Leuchten erkennen, ändert sich alles! Es wird alles einfacher. Denn wir sind nicht mehr auf unsere „Fehler“ fokussiert. Wir hinterfragen nicht ständig unsere vielleicht Ungeschicklichkeit, unser nicht Wissen, unsere Macken, unser Aussehen.

Kritik ist wie eine riesige unbekannte Sucht, von der jeder Mensch Abstand halten sollte. Selbstkritik lähmt und macht auf Dauer krank. Und das Schlimme ist – wir erschaffen uns diesen Zustand selbst!

Schau in den Spiegel …

Dein Spiegel zeigt Dir so viel Wunderbares! Denkst DU auch dasselbe von Dir? Wie ist Dein authentisches Bild von Dir? Wenn wir uns selbst gegenüber offen und ehrlich begegnen, uns so zeigen wie wir tatsächlich sind, kann absolut nichts mehr schiefgehen. Liebevoll, achtsam und ehrlich. Das sind die Spuren, die wir hinterlassen … und JA, mit Sicherheit gibt es Menschen, die uns gerne „anders“ haben möchten, aber ist das wirklich wichtig? Wessen Leben leben wir? Das eigene oder das der anderen?

Persönliches:

Ich bin ganz ehrlich zu Dir, ich musste all das auch erst lernen. Ich hatte lange Jahre ein großes Problem mit mir und meiner Art zu leben. Ich hasste mich und ich hasst die Welt. Ich wollte mein Leben auflösen. Mit dysfunktionalem Verhalten, das mich sicher zerstört hätte, wäre ich nicht laut „hilferufend“ zu den richtigen Stellen gegangen. Ich dachte immer, ich bin nicht liebenswert und nicht genug. Ich hätte das beinahe mit meinem Leben bezahlt. Kritik, sie kann zur Sucht werden, ich weiß es.

Heute mag ich mich. Alle meine „Fehler“, denn sie machen mich aus. Mit meinen optischen Eigenheiten ›lach‹, vertrage ich mich in der Zwischenzeit auch. Wir sind ein Team. Ich habe viele Jahre gebraucht, mich anzunehmen. Es hat sehr lange gedauert, bis ich den Satz „Ich liebe Dich“ über meine Lippen gebracht habe, wenn ich dabei mein Spiegelbild betrachtet habe. :-) Ich weiß noch wie mir die heißen Tränen dabei über die Wangen gelaufen sind. Das war der Tag, an dem ich eine wunderbare Beziehung zu mir selbst begann …

Du wurdest reich beschenkt …

Fang damit an, Dich INNERLICH zu optimieren. Du hast alle Werkzeuge mitbekommen. Hinterlasse richtige Spuren … echte und authentische! Gestalte mit „Schablonen“ Dein eigenes Leben … bunt und farbenfroh. Im Trend bist DU damit IMMER! DU bist fantastisch, lasse Deine innere Schönheit strahlen, sodass Dein innere Kritiker geblendet ist. ›lach‹. Und noch etwas zum Abschluss:

ES GEHT NICHT DARUM, WIE ANDERE UNS SEHEN. ES GEHT DARUM, WIE DU DICH SELBST SIEHST!

Pass gut auf Dich auf.

Lesezeit: 4 Minuten

Sich eine Auszeit zu nehmen ist für viele von uns ein nicht ganz nachvollziehbarer Schritt. Außer man ist Schulabgänger … nach dem Abitur. Nur ist es in der Zwischenzeit so, dass sich auch ganz viele Arbeitnehmer wünschen, eine Auszeit von dem ganzen beruflichen Stress einzuplanen. Einfach zur Ruhe kommen … sich über wichtige (aber auch unwichtige) Dinge klar werden. Oder sich einfach mal nur um sich selbst kümmern!

Eine Auszeit kann unser Leben verändern

Vor einigen Jahren habe ich mich selbst für eine Auszeit entschieden. Ich war ausgelaugt, unmotiviert, müde und leider auch sehr angeschlagen. Der Job und die damit verbundene Verantwortung sind mir zu viel geworden. Die Luft war draußen und die gestellten Erwartungen konnte und wenn ich ehrlich war, wollte ich auch in dieser Form nicht mehr leisten.

Eine Auszeit zu nehmen ist nicht immer so leicht möglich. Es hängt von der persönlichen Situation ab, den Zielen UND der Absicht, wie es danach weiter gehen soll.

Bei mir stand in dieser Entscheidung meine Gesundheit im Vordergrund. Ich musste dem ständigen Druck und Stress den Rücken zuwenden. Ich brauchte Zeit für mich, … ich musste reflektieren und mir über neue Ziele klar werden. Ein Richtungswechsel war dringend notwendig.

Natürlich kann niemand über längeren Zeitraum so einfach zu Hause bleiben ohne das die Firma Bescheid weiß. Natürlich kann man sich unbezahlt beurlauben lassen, aber selbst das ist nicht ganz einfach und stoßt auf Unverständnis. Zudem besetzt man als Arbeitnehmer einen Platz, der nicht so ohne weiteres ersetzt werden kann. Deshalb sind Gespräche mit der Geschäftsführung wichtig. Auch wenn man nicht bis ins kleinste Detail gehen muss, ist eine Erklärung wichtig.

Bei mir war es nicht möglich, meine sehr offensichtlichen Gründe für diesen Schritt zu erklären. Ich stieß auf Unverständnis und weitere Druckmittel. Dieses Gespräch war mein letztes und ich ging. Ich kann mich noch so genau an diesen Moment erinnern, als wäre es gestern gewesen! Nach so vielen Jahren konnte ich wieder tief in meinen Bauch hinunter atmen … als hätte ich die ganze Last hinter diesen Türen gelassen!

Ja so begann mein Plan wahr zu werden. „AUSZEIT“ …, und auch wenn ich finanziell schlecht ausgestiegen bin, fühlte ich mich die erste Zeit wie neu geboren.

Mein Auszeit war zwar nicht so geplant, aber sie war fest in meinem Kopf verankert. Der Hauptgrund war allerdings meine Gesundheit. Ist Geist und Körper nicht belastbar und fit, wird man über kurz oder lang, auch seine Tätigkeit nicht mehr zufriedenstellend erledigen können. 

Es gibt viele Gründe, warum eine Auszeit nicht nur SINN ergibt

… sondern eine ganz besondere Zeit im Leben sein kann. Wenn wir uns zu einer Auszeit entschlossen haben und es möglich ist, ist der größte Schritt schon mal getan. Jetzt gilt es zu handeln … zu planen … WAS oberste Priorität hat. (Für jeden ganz individuell).

  • Zeit für die Gesundheit. Für mich stand meine Gesundheit ganz oben! Eine lange und schwierige Zeit kam auf mich zu. Ständiger Stress, Druck und Anspannung dazu körperliche Arbeit kann der Gesundheit ganz schön zusetzen. Psychisch wie physisch. Meine gesundheitlichen Probleme waren schon ernsthaft fortgeschritten deshalb sollte man NICHT darauf warten, bis der Körper samt Psyche zusammenklappt. Die Signale sollten ernst genommen werden und da kann eine Auszeit die richtige Rettungsinsel sein! Mit den wachsenden Erwartungen steigen auch die psychischen Erkrankungen. Und ehrlich jetzt: die eigene Gesundheit sollte oberste Priorität bekommen!
  • Die „was will ich“ Frage. Ich hatte mir vor meiner Auszeit kaum diese Frage gestellt. Vielleicht habe ich sie begonnen aber niemals fertig gedacht. Ich war unzufrieden mit meinem Leben, meinen Beziehungen und meinem Umfeld. Ich wollte ein anderes Leben. Eines das nicht andere für mich lebten! Also ist eine Auszeit auch der richtige „Break“ um sich besser kennenzulernen. Sich zu fragen: Was will ich? Bin ich auf dem richtigen Weg? Welche Veränderung braucht es und um Himmels willen – WER bin ich eigentlich und WIE möchte ich mein Leben weiter führen? Es ist keine leichte Aufgabe und ist mir persönlich sehr schwergefallen. Aber mit der Zeit kommt die Übung und führte mich zur Zufriedenheit und noch ganz vielen anderen Erkenntnissen. ›lächel‹.
  • Es ist doch immer so. Unser Alltag bestimmt uns in gewisser Hinsicht. Und der Alltag hat die meisten Arbeitnehmer gut unter Kontrolle. Jeder Tag ist gleich … alles wiederholt sich und hat den ständig gleichen Rhythmus. Kurz gesagt – es ist ein Einheitsbrei. :-( Eine Auszeit bietet sehr viele Möglichkeiten, endlich mal etwas von der Spur abzuweichen! Vielleicht einer Idee nachzugehen … etwas auszuprobieren, was man schon sehr lange im Gedanken hegt. Ich habe in dieser Zeit meine Kreativität neu zur Welt gebracht. Ich habe endlich mit dem Schreiben begonnen, so ist auch FrauenPunk entstanden ist.  :D
  • Erholung pur! Nicht für alle Menschen wird die Auszeit zur Wiederherstellung des eigenen Körpers gebraucht, so wie es bei mir der Fall war. Für die meisten Menschen bedeutet eine Auszeit Entspannung, Erholung, Kraft tanken und Urlaub, länger als normal. Energiedepots werden wieder aufgefüllt! Die Motivation kehrt zurück und die Freude ebenso. ›zwinker‹.

Viele Menschen denken bei dem Wort Auszeit an eine unendlich lange Zeit. Bei mir war es zwar so und ich bin bis heute nicht mehr zurückgekehrt. Für mich öffnete sich eine ganz besondere Türe. Ich lebe und arbeite in meiner selbstgewählten Auszeit. Zwar mit vielen Einschränkungen und Abstrichen, allerdings bin ich jetzt glücklich, kann selbstbestimmt SEIN und bin überdurchschnittlich dankbar!

Manchmal ist eine längere Auszeit sinnvoll (für mich) oder sogar notwendig. Sie sollte an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Ich kenne in der Zwischenzeit viele Menschen, die sich dazu negativ äußern. Gerne wird man als „faul“ betitelt. Dabei wird vergessen, dass während einer Auszeit kein Geld verdient wird! Rücklagen sind also notwendig. Ist eine „Auszeit“ aus gesundheitlichen Gründen notwendig, liegt die Sachlage anders.

Fazit:
Ich kann auf jeden Fall sagen, dass mein Schritt damals, einer der wichtigsten in meinem Leben war. Es war eine sehr harte Zeit JA. Sie war mit viel Schmerz, Angst und Arbeit verbunden. ABER sie hat mein Leben auf den Kopf gestellt! Mein Leben hat sich zu einem besseren verändert. ICH bin zu einem besseren Menschen geworden! Ich habe Veränderungen zugelassen und dem Schicksal seinen Lauf gelassen. Und ich habe so viele Erfahrungen gemacht, die ich mir niemals hätte träumen lassen. :D

Es war eine so aussichtslose Zeit VOR der Auszeit gewesen … heute bin ich voller Zuversicht, positiv, auch wenn nicht immer alles nach Plan läuft. #dankbarbin

Ich wünsche niemandem, dass er diese Auszeit benötigt, aber möchte ALLEN Mut machen, sollten sie darüber nachdenken, sich eine Auszeit zu nehmen. :D

Alles Liebe …

Lesezeit: 4 Minuten

Ich schreibe ja sehr gerne über die Liebe, Partnerschaft und den Wunsch vieler Menschen in einer gesunden Beziehung zu leben. Allerdings gibt es gefühlt mehr glückliche Singles als Paare. Single zu sein mag vielleicht am Anfang etwas eigenartig sich anfühlen, aber wenn wir ehrlich sind, gibt es auch sehr schnell sehr viele Vorzüge, die man als „Solo-Mensch“ erleben kann. Heute möchte ich mich ausschließlich ALLEN Singles zuwenden. :D

Nach ganz vielen Jahren ständiger Beziehungen gab es auch bei mir eine Phase, die ich – ehrlich gesagt nicht ganz freiwillig – als Single erlebt und gelebt habe. Manche von uns kommen von Beginn an sehr gut damit klar, plötzlich (oder auch absehbar) alleine dazustehen. Andere leiden ein Stück lang vor sich her, bis sie sich am Riemen reißen, ihre Krone wieder gerade rücken und die optische Veränderung (meistens ist das ja so) fertig vollbracht haben, um wieder ins normale Leben einzusteigen.

Ich gehörte zu den „Leidenden“. Ich verbessere – dramatisch furchtbar Leidenden. Bis ich allerdings nach und nach auf den Geschmack gekommen bin und die Vorteile des Singlelebens tatsächlich genießen konnte! ›zwinker‹.

Die Qualität meines Lebens verbesserte sich

Würde ich diese Überschrift als „frischer“ Solo-Mensch lesen, würde ich wahrscheinlich nur den Kopf schütteln. Verständlich … aber für ALLE frischen Solo-Frauen, speichert diesen Beitrag ab, denn es wird der Moment kommen, wo ihr diesen Artikel Kopf nickend gerne lesen werdet. Also bis später und nicht vergessen: ALLES WIRD GUT … ich verspreche es. :-)

Und nun zu den „Geprüften“ unter uns: Der Schmerz ist vorbei und eigentlich ist das Leben doch auch als „Solist(in)“ tuto bene? Wir leben doch in einem Zeitalter und in einer Gesellschaft, die sich im Wesentlichen um „ich“ und „mich“ und „meine“ Wünsche nach Flexibilität … Freiheit und persönlicher Wahl dreht! Unser Leben dreht sich um uns selbst. Und es gefällt uns. Wir investieren lieber in unser eigenes Glück als in das Glück anderer.

Ich fand das damals auch absolut richtig. Immerhin hat „Frau“ (vielleicht auch Mann), das Leben von anderen „leben“ lassen bevor es sich aufgelöst hat. Selbstliebe, Selbstwert und Neubeginn … das wurde mir gepredigt. Zurück zur  verlorenen Lebensfreude und dem Genuss! Endlich wieder Raum zum Atmen und Zeit zur „Selbstbeschau“! Wenn ich heute auf diese Zeit zurückschaue, kann ich behaupten, dass diese längere Single-Phase mein Leben wieder in die Mitte gerückt hat! ›lächel‹ …

Was es war, und wie ich es empfunden habe …

Zeit, um den Fokus auf uns selbst zu legen. Alleine zu leben, bietet das perfekte Rundherum, um mehr über uns zu erfahren und uns selbst zu entdecken! Bei mir waren es meine Verhaltensmuster, die immer ihre Runden drehten und die mir in der Beziehung zwar aufgefallen waren, ich mich aber nie damit auseinandergesetzt habe. Es war zu viel Ablenkung und zu wenig Ruhe um mal genauer hinzusehen. So verhielt es sich auch mit der Motivation, meinen Wünschen und Zielen aber auch Schwächen. Das Alleinleben gibt mehr Zeit, sich auf einen selbst zu konzentrieren. Letztendlich sind es ganz wichtige Dinge, die das eigene Leben verbessern.

Zeit, um unsere Leidenschaft(en) zu leben. Also „Solistin“ ist es unkompliziert(er), sich die Freiheiten zu nehmen, die wir brauchen. An Dingen zu arbeiten, die vielleicht viel Zeit in Anspruch nehmen. Sich der Kunst zu widmen oder der Musik hinzugeben. Mein kreatives SEIN ist mit dem alleine Leben auferstanden. Ich wusste bis dahin gar nicht, was so alles in mir schlummert! ›lach‹. Jetzt ist mir klar, weshalb auch so viele Schriftsteller und Künstler die Einsamkeit vorziehen! Das Singleleben schafft die Umgebung die sich bestens zum Denken, Träumen und letztendlich zum TUN anbietet, OHNE auf jemanden Rücksicht zu nehmen. :D

Das innere Gleichgewicht wieder finden. Unser Leben findet in einer hochgradig vernetzten Gesellschaft statt. Es wird unfassbar viel verlangt. Beruf, Familie … ach ja … und da war ja auch mal ne Partnerschaft! ›zwinker‹! Dazu kommen die äußeren Einflüsse des Klatsches und der Nachrichten, die uns täglich überrollen! Es ist schwer, dabei in seiner Balance zu bleiben. Jeder will immer und ständig irgendetwas  …, auch dann, wenn man selbst gar nix möchte! Das alleine Leben, bietet diese Möglichkeit einfach NICHTS zu müssen! ›wunderbar‹.

Verantwortung nur für sich selbst. DU kannst tun, WAS Du willst, WANN Du willst und WO Du willst, wenn Du SOLO bist! Man hat keine Pflichten … bei allem, was man tut, ist kein Druck spürbar. Anfangs habe ich das ein wenig vermisst, aber danach, konnte ich es richtig genießen! Ein anderes Umfeld bringt andere Erfahrungen mit sich. Alles darf … aber nichts muss! Eine Situation, die mein Leben sehr bereichert hat!

Wertschätzung anderer ist gestiegen. Das Alleinleben brachte mit sich ein harmonisches Gleichgewicht zu erleben. Ich konnte die Gegenwart anderer Menschen wieder genießen UND ich schätzte diese besonderen Verbindungen wieder. Die Wahl der Menschen war mir ein leichtes und mir gelang es gut, die „richtigen“ Menschen für mich auszuwählen. Neues Leben – Neues Umfeld – Neues Lebensgefühl!

Es machte mich auch stolz! Niemals hätte ich gedacht, alleine SEIN zu können. Ja, es dauerte seine Zeit, aber es fühlte sich wunderbar an, für mich selbst zu sorgen. Ich wurde genügsamer und übte mich in purer Selbstfürsorge. Sich gut um einen selbst kümmern, entwickelt Respekt vor UNS selbst! Das Selbstwertgefühl und unsere Selbstachtung steigt enorm! Aus der beinahe zertretenen „Maus“ wurde wieder eine Löwin, die mit beiden Beinen sicher ihren Platz im Leben wiedergefunden hat. :D

Nachwort:

Also ihr lieben „Solistinnen“ … JA ich war super gerne Single! Dieser Zeit verdanke ich ganz viel! Alleine zu leben scheint auch Trend geworden zu sein? Und falls Du jetzt sagst „ja, aber zu zweit und mit Partner ist doch alles viel viel schöner!“ Ich gebe Dir recht. Ist es auch. Sofern wir den passenden Partner an unserer Seite begrüßen dürfen. Ich persönlich wäre lieber glücklicher Single als in einer unglücklichen Beziehung! Deshalb – das Sololeben kann (für mich war es so) eine wunderbare Zeit sein, wenn man SIE zulässt und in vollen Zügen lebt und genießt! Sie war die „Wegebnung“ für meine Beziehung, die ich heute führen darf. ›lächel‹.

Vielleicht siehst Du es genauso und magst mir dazu Deine Gedanken in einem Kommentar dalassen. Selbstverständlich auch dann, wenn Du anderer Meinung sein solltest! :-)

Ich wünsche Dir aber in jedem Fall, ob solo oder nicht, eine tolle und abenteuerliche Zeit! Von Herzen nur das Beste! Bis bald …

Lesezeit: 3 Minuten

Jetzt gab ja lange keine Tipps von mir! Ich habe die Zeit wirklich genossen. Ich habe viele Themen gesammelt, über die ich schreiben kann. Ich bin einfach wieder in meiner Balance. :D Und das ist auch gleich das Eingangswort für meine September Tipps. :-)

Dein Körper ist aus der Balance?

Wie gesagt, ich kenne dieses Gefühl nur zu gut. Und DU mit Sicherheit auch. Wenn Dein Körper leise zuflüstert, … aber Du hörst oder ÜBERhörst es. Bis er immer lauter wird und aus dem flüstern ein „Schreien“ wird.

Eigentlich wird unser Alltag von Formeln geprägt:

Wir sollten mindestens 10 000 Schritte tun, vor 24.00 zu Bett gehen, mindestens 2 Liter Wasser trinken. Dreimal die Woche Ausdauersport betreiben, einen Apfel am Tag zu sich nehmen und was weiß ich noch was alles! All diese Sachen haben wir uns selbst NICHT ausgedacht, sondern es waren Ärzte, Psychologen und die Wissenschaft.

Was tun wir? Folgen wir solchen Ansätzen? Dazu kommen Kalorienzähler (oder auch nicht). Eigentlich sind wir hundemüde und zappen auf Netflix rauf und runter. Am Schoß eine große Schüssel „Ungesundes“ ›lach‹. Kann oder ist DAS in Ordnung? Ist es gesund? Wir behandeln unseren Körper als wär er eine Maschine, als wäre er auf Autopilot gestellt. Und anschließend werfen wir IHM vor, nicht gut, stark, gesund und erholt zu sein!

Dem Körper trifft keine Schuld – WIR sind es … wir ignorieren … hören NICHT auf seine Signale, die er uns sendet. Dabei spricht unser Körper den ganzen Tag mit uns. :D

Führen wir eine harmonische Beziehung mit unserem Körper

Viele haben verlernt, ihrem Körper die so wichtige Aufmerksamkeit zu geben. Der rasende Alltag hat schon lange oberste Priorität und so passiert es, dass wir Schmerzen „überspüren“ und sie mithilfe von Medikamenten betäuben. Hunger und Durst wird nach hinten geschoben weil im Moment zu wenig Zeit! Man stopft alles Mögliche „ToGo“ in sich hinein, denn das spart Zeit und Zeit ist wertvoll. Und gegen die täglichen Müdigkeits-Einbrüche gibt es ja ausreichend Energie-Drinks.

Tja … ich will jetzt nicht behaupten das jeder Mensch seinen Alltag so lebt, aber ich weiß, dass es sehr viele genauso praktizieren. Ich war lange Zeit genauso. Mein Körper spielte immer die zweite Geige!

Die gute Nachricht: Egal wie lange wir unseren Körper links liegen gelassen haben, es ist NIE zu spät, die Verbindung mit ihm (wieder) aufzunehmen! Ihm DAS geben, was er braucht … genau genommen, WAS WIR für unser Wohlbefinden brauchen.

  • Körper & Bewegung. Ein achtsames Körpergefühl kommt durch viel Bewegung. Bewegung im Alltag bewusst wahrnehmen. Viele Menschen betreiben schon vor dem Gang ins Büro Sport. Es ist eine hervorragende Möglichkeit, mit seinem Körper ins „Gespräch“ zu treten. Es gibt aber auch viele andere Möglichkeiten! Ich liebe es den Tag mit einer kurzen Meditation zu beginnen … Body-Scan … Körperreise … zu spüren wie es „uns“ geht. Auch beim täglichen Gassi gehen mit unseren Haustieren besteht die Möglichkeit, sich mit unserem Körper kurzzuschließen. Die Natur im Allgemeinen … sie bietet so viel um den Fokus auf Körper, Atmung und den eigenen Rhythmus zu legen.
  • Geh rein statt raus. Es ist für uns einfacher geworden, sich mit der Welt draußen zu verbinden, als sich mit sich selbst zu beschäftigen. Es gibt einfach zu viele externe Ablenkung! Und so verbringen Menschen Jahre damit, sich NIE um ihr INNERSTES zu kümmern … sie „verkümmern“. Der Mensch kümmert sich lieber um virtuelles, statt um seine realen eigenen Gefühle. Logisch, dass die Beziehung zum eigenen ICH mal beginnt darunter zu leiden.
  • Esse achtsam. Das ist immer noch ein Punkt, den ich mir sehr oft bewusst machen muss! Ich esse viel zu schnell und dabei bleibt manchmal der Genuss auf der Strecke. Das passiert, wenn der Hunger sich meldet und ich dieses Signal überspüre! Dann kommt es schon mal vor, dass ich etwas launisch werde, Kopfschmerzen bekomme und letztendlich zu schlingen beginne. Es ist sowas von falsch! Und ich arbeite daran. ›lächel‹. Es ist so wichtig sich Zeit zu nehmen! Zu genießen und langsam zu essen. Außerdem können wir so besser einschätzen, ob wir schon satt sind oder eventuell noch einen Nachtisch „brauchen“. ›zwinker‹.

Fazit:

Am Ende des Tages sind wir alleine für unseren Körper verantwortlich. Er hat den ganzen Tag mit uns gesprochen – haben wir darauf geachtet? Er hat uns viele Signale gesendet. Jetzt liegt es an uns sie auch zu deuten! Machen wir es uns zur Gewohnheit uns Zeit für unseren Körper zu nehmen! Nutzen wir die Möglichkeiten der Bewegung, der Meditation und der Achtsamkeit. Wir können davon nur profitieren und so ein ausbalanciertes Leben leben.

Lesezeit: 3 Minuten

Dankbar zu sein ist ein tiefes und wunderbares Gefühl. Sie ist der Schlüssel zu einem erfüllten Leben. Ganz egal in welcher Stimmung wir sind, wenn wir uns ins Bewusstsein rufen, wofür wir dankbar sein können oder könnten, dann verändert sich unsere Stimmung spontan.

Vielleicht geht Dir jetzt der Gedanke durch den Kopf: „Wie kann sie jetzt von Dankbarkeit schreiben, wo doch unser aller Leben so aus der gewohnten Bahn geworfen wird?“ Falls das gerade so sein sollte bei Dir – ich gebe Dir zum Teil recht. Selbstverständlich schätze ich diese außergewöhnliche Zeit nicht, aber mit viel Wut im Bauch auf die ganze Welt und Ursache, die ich nicht kenne, umherzulaufen, bringt mich auch nicht weiter. Ganz im Gegenteil – sie würde mich krank, traurig und verbittert machen. Deswegen konzentriere ich mich lieber auf die Dinge, die mir geblieben sind. Die ich durch diese Zeit der Pandemie lernen konnte und für die ich jeden Tag DANKBAR bin. Falls Dir meine Sicht der Dinge bis hierher noch immer nicht gefällt, dann wird der Rest meines heutigen Beitrages wahrscheinlich auch nichts für Dich sein. Sorry.

Wofür können wir dankbar sein?

Leider muss ich oft die Zeit vor ein paar Jahren immer wieder erwähnen: ICH war kein Mensch, der für irgendetwas „dankbar“ war. Alles war selbstverständlich. Und alles war irgendwie logisch und klar normal. Und NEIN … darauf bin ich keinesfalls stolz! Ich kann deshalb so offen darüber schreiben, weil ich mich um 360 Grad verändert habe. Das Gefühl „DANKBARKEIT“ kannte ich nicht. Ich habe es neu entdecken dürfen und mich intensiv damit auseinandergesetzt. ›lächel‹. Ich kann also heute wirklich behaupten, endlich eine sehr dankbare Frau zu sein. Darauf bin ich stolz UND auch schon wieder dankbar … ›lach‹.

Deshalb fällt es mir auch kein bisschen schwer, diesen sehr wichtigen Beitrag zu schreiben. Dankbarkeit bringt mich zum Lächeln und macht glücklich! Ich bin für so vieles dankbar:

  • Für meinen wunderbaren Herzmenschen, dem ich zum Teil diese neue Dankbarkeit zu verdanken habe!
  • Für meine tollen Kinder, die mit beiden Beinen fest und klug im Leben stehen.
  • Für mein schönes Zuhause in Österreich und die Möglichkeit, die meiste Zeit in unserer Zweitheimat Italien zu verbringen.
  • Für mein selbstbestimmtes Leben, dass mir meine Gesundheit zurückgebracht hat.
  • Für unsere Hunde, die so manche Medikamente ersetzt haben. :-)
  • Für meine Persönlichkeitsentwicklung und meine Art zu SEIN.
  • Für alle Menschen, die mich so annehmen, wie ich bin. Manchmal ja nicht ganz einfach. ›lach‹.
  • Für die Natur, die mir unsagbare Kraft und Energie schenkt!
  • Für die Fähigkeit, Musik zu hören … gutes Essen zu kochen … an Blumen zu riechen.
  • Für alle Momente, die ich genieße oder daraus lernen kann!
  • Für jeden neuen Morgen.
  • Für meine Arbeit, meine Kreativität, die ich mit Freude mache.
  • Für DIEJENIGEN, die da waren und da sind, wenn ich sie brauche …
  • Und für jeden einzelnen Sonnenunter- und Sonnenaufgang! ›herzschmelz‹
  • Und noch ganz viel mehr …

Vieles fehlt mit Sicherheit. Vieles ist aber nicht mehr wichtig in meinem Leben. Fehlen wird trotzdem einiges. Aber es geht ja nicht nur um mich. Ich will damit sagen und zeigen, dass es soo viele Dinge gibt, für die wir trotz der Scheiße (Entschuldigung) … DANKBAR sein können und das jeden Tag aufs Neue!

Nicht jeder Tag ist super, aber es gibt jeden Tag etwas Schönes!

Man stelle sich jetzt mich nicht so vor, dass ich schon am Morgen ein breites Grinsen der Dankbarkeit auf meinem Gesicht trage. Es gibt sie auch bei mir – die Tage der Hilflosigkeit, der Traurigkeit und der Wut! Ich versuche mich nur sehr rasch an die Dinge zu erinnern und zu orientieren, die mir helfen, diese giftigen Gefühle zu vertreiben … meistens mit Erfolg. :-)

Anlässe dankbar zu sein und sich zu freuen, gibt es wirklich jede Menge, wenn wir bereit sind, vieles Selbstverständliche wertzuschätzen. Denken wir immer daran: was heute noch selbstverständlich für uns ist, kann schon morgen ein schmerzhafter Verlust oder eine Einschränkung in unserem Leben bedeuten!

Erstelle Dir doch selber so eine Liste, für die Du dankbar bist. Halte Dir vor Augen, wie viel Gutes und Schönes es in Deinem Leben (ganz bestimmt) gibt. Wenn Du diese Liste liest, wird es sich wie Reichtum anfühlen. Wie jedes andere Gefühl auch lassen sich auch Dankbarkeit und die dazugehörigen Gefühle trainieren. Ich hab’s ja auch erlernt. :D

Je öfter Du Dir Deinen „Reichtum“ vor Augen hältst, umso stärker werden Deine damit verbundenen Gefühle. Wenn Du nämlich nicht weißt, was DU hast, dann rennst Du ständig etwas hinterher, was Du nicht finden wirst, weil es Dir nicht bewusst ist das Du es in Wahrheit schon besitzt. Fazit – es ist der beste Weg, unzufrieden durchs Leben zu laufen!

Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

Francis Bacon

Es ist einfach so: Dankbarkeit führt zu innerer Harmonie und innerem Frieden! Wer bestimmt, was wir denken? WIR. Und wie wir denken und fühlen und gefühlsmäßig auf etwas reagieren, liegt ebenfalls an UNS!

Mit anderen Worten: WIR haben die Wahl, wie wir uns fühlen möchten. Dankbar und somit glücklicher durchs Leben zu laufen … oder undankbar und automatisch unzufrieden zu existieren. >Augenbraue hoch<

Somit habe ich alles gesagt was mir am „Herzal“ lag. :-)
Pass auf Dich auf, bleib weiter gesund …

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Das Leben ist Liebe, und die Frucht dieser Liebe ist Frieden. Das ist die einzige Lösung für alle Probleme dieser Welt. Dieses Zitat stammt von Mutter Teresa. Es zeigt uns, dass sich Weisheit überall versteckt hält. Liebe ist eines der stärksten Gefühle das ich kenne. Liebe muss nicht immer körperlicher Natur sein, sie kann auf so vielen Ebenen basieren. Die Liebe ist das, was unser Leben erst lebenswert macht. Liebe ist wunderschön. Sie ist verbindend, inspirierend, heilend und letztendlich ist sie das, was uns Menschen zusammenhält.

Letztendlich geht es immer um Liebe …

Gerade in der letzten Zeit habe ich sehr viel darüber nachgedacht, mich damit auseinandergesetzt, gefühlt und habe mich „treiben“ lassen. Und so komme ich immer wieder zu meinen Ausgangsgedanken zurück: Eigentlich dreht sich alles nur um die Liebe. Wenn wir an LIEBE denken, fällt uns als Erstes wahrscheinlich eine glückliche Beziehung ein. Eine romantische Liebe mit rosa Schleife. Und wenn wir Glück haben, denken wir an unsere eigene Beziehung. ›lächel‹. Wir denken an unsere Familien, Kinder, Eltern, engste Freunde und fellige Lebensbegleiter.

Dabei ist Liebe ganz viel mehr als Romantik und Schmetterlinge im Bauch. Die wahre Liebe geht weit darüber hinaus. Es ist schwer all das in Worte zu fassen, denn wir lieben nicht immer nur „weil“, sondern auch sehr oft „obwohl“. Und genau das macht es manchmal schwer, alles in Worte zu packen.

Ich weiß zum Beispiel ganz genau, dass sogar der immer schlecht gelaunteste Mensch ganz tief in seinem Herzen auch Liebe für andere versteckt hält! Er hat vielleicht Gründe für seine dauerhaft schlechte Laune, wenn es uns aber gelingt, diese Mauer zu durchbrechen und hinter die Fassade dieses Menschen zu schauen, dann können wir auch verstehen und somit auch vergeben. Auch die Vergebung ist Liebe!

Vor ein paar Tagen hatte ich einen Höhenflug der Gefühle. Ich hatte wahnsinnig gute Laune, meine Ideen hatten in meinem Kopf kaum Platz und ich verbrachte (endlich) den ganzen Tag damit, mir ein Konzept für mein Buch zusammenzustellen. Ich wollte gar nicht aus meinem Arbeitszimmer raus, so voller Freude war ich. Ich habe gespürt, wie die LIEBE zu meiner Arbeit mich in Besitz genommen hat und mir unglaublich viel Energie gab! :D

Die Liebe zum TUN. Was ich damit sagen will ist, Leidenschaft ist nichts anderes, als ein Ausdruck der Liebe zu einer oder mehreren ganz bestimmten Tätigkeiten. Es lässt uns die Zeit vergessen … genauso wie die Liebe zu einem anderen Menschen. Plötzlich ist alles andere vollkommen unwichtig. Man ist dankbar diese Arbeit gefunden zu haben und man freut sich auf die Ausführung. Dabei muss ich immer daran denken wie viele Menschen es gibt, die keine Möglichkeiten haben, das zu tun, was sie lieben? Jeder Mensch darf sich als „Glückspilz“ sehen, wenn er das TUN kann, was er von ganzem Herzen liebt!

Es gibt aber noch etwas anderes als die Liebe zu bestimmten Tätigkeiten. Das „nichts tun“ … das bloße SEIN kann uns mit Liebe erfüllen. Ich genieße dieses Lebensgefühl ganz extrem, da ich es in der Form nicht kannte. Ich belegte einfach einen Platz auf der Erde, gliederte mich ein, funktionierte und tat das, was alle taten. Ich erfüllte Bedürfnisse anderer und glaubte in „Liebe“ zu leben. Bis ich endlich davon genug hatte, und mein Leben umdrehte. Nach einigen Jahren habe ich es geschafft. Ich LEBE MEIN LEBEN IN LIEBE. Ich bin einfach.

Inzwischen arbeite ich an Dingen, die mir guttun und die ich liebe. Ich bin mein Fokus und ich kann mich über die aufgehende und untergehende Sonne, die ihr schönstes Farbenspiel am Himmel für uns zurücklässt, wie ein kleines Mädchen (endlich) freuen! Ich kann diese Momente genießen und sie aufsaugen wie ein Schwamm. ›lächel‹. Die Liebe zum SEIN dürfen, ist etwas Wunderbares, wenn man es erst sehr spät erkannt hat!

Ich traue mir zu sagen, dass sehr viele Menschen sind, wie ich noch vor ein paar Jahren war. Wir haben verlernt, einfach nur zu schauen … in den Himmel zu starren und zu hören oder zu fühlen! Dadurch verpassen wir so unglaublich viel! Die schönsten Dinge in unserem Leben würde ich sogar sagen. Lernen wir wieder im Moment zu leben und das Glück zu fühlen.

„ICH LIEBE MEIN LEBEN …“ Ich weiß noch, wann ich diesen Satz zum ersten Mal wieder aus Überzeugung sagen konnte. Und wenn ich ehrlich bin, dachte ich auch nicht, dass ich ihn überhaupt mal wieder sagen würde. Ich stand am Meer. Die Jeans hochgekrempelt und ohne Schuhe. Meine Zehen steckten im nassen Sand und das noch kühle Meer, machte mir Gänsehaut. An meiner Seite ein Mensch, den ich heute meinen „Herzmensch“ nennen darf. „Ich liebe mein Leben wieder …“ dieser Satz sagte sich von alleine … einfach so und ganz leise. Es war ein befreiender Augenblick für mich, an den ich ganz oft voller Dankbarkeit zurückdenke. >breit lächel<

Liebst DU Dein Leben? Liebst Du es, auch wenn alles etwas dunkler ist als sonst?

Der letzte Absatz heute … ich habe ihn ganz bewusst aufgehoben. Den möchte ich der Selbstliebe schenken. Die Liebe zu uns selbst ist wahrscheinlich für ganz viele Menschen ein schwieriges Thema. Es ist so – wir haben Angst uns selbst zu lieben, weil wir nicht möchten, dass uns andere für egoistisch halten! Ich zum Beispiel hatte auch Angst, mir selbst zu nahezukommen. Dabei war es gar nicht so schlimm wie ich dachte. Mich erwartete nur eine leere Seele, die wieder genährt werden wollte! Tief in einem drin total vergraben und verschüttet unter all den lauten Stimmen, lag ein noch nie berührter und heiler Kern von mir – es war die Liebe zu mir selbst …

Auch wenn diese Liebe nicht ständig spürbar ist, weiß ich, dass sie da ist. Liebe ich mich … liebe ich automatisch alles um mich herum. Und genau deswegen ist diese Selbstliebe so wichtig für uns. Leider wird sie von so vielen Menschen unterschätzt! Sie ist die Bedingung dafür, dass wir die Liebe zu anderen, seinem Tun & Sein, sowie die Liebe zum Leben finden kann.

Ja … und so dreht sich doch alles nur um LIEBE. Mein Artikel heute liefert Dir wahrscheinlich keinen direkten Mehrwert, aber er ist in Liebe entstanden und kommt auch direkt aus meiner Mitte. ›lächel‹. Danke für Deinen Besuch.

Gerne darf er geteilt und an besondere Menschen geschickt werden. :-)