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Frauen und Partnersuche. Wem von uns ist dieses Kapitel nicht bekannt. Es trifft nicht nur die ganz jungen Frauen. Viel komplizierter wird es, wenn man sich als Frau, die gut geerdet im Leben steht, entschließt, das Leben doch zu zweit zu durchschreiten! Alte Wunden sind verheilt und wir sind offen für Neues. Sehr häufig höre ich dann immer wieder die Aussage “ Ich habe kein Problem, Männer kennenzulernen, aber es sind immer die Falschen.“

Auch wenn es schon länger her ist, weil ich jetzt endlich angekommen bin, ICH habe das selbst früher auch immer wieder erlebt. Für eine Affäre einen Mann zu finden, war wahrlich kein Akt – aber wenn ich mehr wollte als nur Spaß zwischen den Bettdecken, wurde es schwierig. Oder aber, ich traf Männer, die total fürsorglich und romantisch waren, mit denen ich mich aber nach 3 Wochen unsagbar langweilte … Kennst Du? Dann ist dieser Beitrag genau der Richtige für Dich. :D

Die „Partnersuche“ ist (war noch nie) einfach

Eine Beziehung zwischen zwei Menschen besteht ja immer aus Aktion und Reaktion, aus einem Signal und dessen Erwiderung! Ich habe in schon so vielen Beziehungen Menschen beobachtet, die sich mit total unterschiedlichen Partnern ganz unterschiedlich verhalten haben. Beispiel: (Namen habe ich geändert)

Bernd – er war ein klassischer „Herumtreiber“:

Tina, seine Freundin, war nicht unattraktiv, aber sie war sehr eifersüchtig und ihr Lebensinhalt war ausschließlich Bernd. Sie hatte sonst kaum andere Interessen. Für den gemeinsamen Freundeskreis war Tina auch nie mehr als „Bernds Freundin“. Niemand wusste so recht, was Bernd an ihr fand. Bei einem Gespräch sagte er dann mal, dass Tina eine Frau ist, um die „Mann“ sich halt keine Sorgen machen muss. Weil sie eben ausschließlich Augen für ihn hatte, immer treu und zuverlässig ist! Bernd hatte allerdings sein Augen überall und nicht nur seine Augen wohlgemerkt!

So etwas zu beobachten und zu hören, fand ich so schlimm, dass ich für Bernd keine Wertschätzung mehr übrig hatte. Bis ich aber irgendwann bemerkte, dass Tina einen großen Anteil daran hatte, weil sie gar nichts anderes sein wollte, als „die Frau neben Bernd“. Sie hatte wenig Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl … Sie band sich an Bernds Bein und verschloß ihre Augen vor allem was nicht zu und in ihre Welt passte! Dafür machte sie aber Bernd regelmäßig ein Konzert, wenn er sie nicht so beachtete wie sie es gerne gehabt hätte. Bei Bernd führte dieses Verhalten dazu, dass er darauf achtete, dass sie Tina nicht bemerkte, wenn er sich anderswo umschaute …

Ich weiß nicht mehr wie lange es dauerte bis Tina „abgestellt“ wurde. Karin war eine charakterstarke, willensstarke und selbstbewusste Frau. Sie wusste was sie im Leben wollte, unter anderem auch Bernd! Karin wusste was sie wollte und zeigte auch dass sie es wert war. Und Bernd war es bewusst, dass er seinen Lebenswandel ändern musste, wenn er sie haben wollte! Karin verstand es einfach Bernd mit ihrer Charakterstärke zu faszinieren und ihm aber auch gleichzeitig ein Gefühl von Verbindlichkeit zu schenken. In ihr beider Leben kamen neue Spielregeln und das ohne Beschwerden! Und so viel mir bekannt sind sie inzwischen eine kleine und glückliche Familie. <3

Warum habe ich dieses Beispiel erwähnt?

Weil ich der Meinung bin, dass der „falsche“ Mann vielleicht genau der Richtige ist – nur leider für eine andere Frau, andere Bedürfnisse oder für einen anderen Zeitpunkt!

Es gehören immer zwei dazu …

Dieser Spruch stimmt tatsächlich! Es sind im Grunde nicht immer die Falschen, die uns über den Weg rennen. Wir haben sie vermutlich mit den falschen Signalen angezogen und deshalb erfüllen sie nicht das, was wir uns eigentlich wünschen. Kein Mann und keine Frau ist alleine für irgend etwas schuldig … es gehören immer zwei dazu. Wir selbst sind es, die den anderen mit unserem Verhalten ermutigen.

  • Ein Mann, der sich eine Familie wünscht, ist nur dann eine Nervensäge, wenn Du plötzlich Deine Meinung über Familienplanung geändert hast.
  • Einer der nicht treu sein kann, kann mit Sicherheit ein toller Zuhörer und amüsanter Gesprächspartner sein – trotzdem will er auch mit anderen seinen Spaß haben ( das wird sich auch nicht ändern).
  • Ein Mann der Dich nicht gut behandelt, der kann das nur deswegen, weil Du ihn lässt.

Ärgere Dich nicht darüber. Betrachte Dich, und Deine Signale, die Du ausstrahlst.

Wir passen uns alle an Gegebenheiten an

Das beste Beispiel sind kleine Menschen, wie ich sie immer nenne. Sie testen ihre Grenzen regelmäßig aus und wenn sie damit erfolgreich sind, werden diese „ausgebaut“. :-) Stück für Stück wagen sie sich vor und probieren wie weit sie  gehen können! 

„Wenn ich mich jetzt laut schreiend auf den Boden werfe, bekomm ich dann mein Eis?“ Wenn ja, wie lange muss ich wohl brüllen, bis sie nachgibt?

Nichts anderes ist es mit den „großen“ erwachsenen Menschen. Es kommt darauf an wie man sich kennenlernt und wie man uns wahrnimmt. Und genauso werden sie uns in ihr Weltbild eingliedern und mit uns umgehen. Wir Menschen bekommen stets einen ersten Eindruck voneinander, der sich in ganz wenigen Details und Infos festmacht. Und von diesem ersten Eindruck, schließen wir auf die Persönlichkeit und verhalten uns auch dementsprechend!

Dabei ist eine Sache aber ganz wichtig, wie gehen wir mit uns selbst um? Wie wir uns behandeln ist die Vorlage für alle anderen, wie wir behandelt werden möchten.

Männer haben sehr gute Sensoren für Gelegenheiten!

Die meisten Männer, auch wenn sie sich eine liebevolle Beziehung wünschen, würden eine Gelegenheit für „Casual Sex“ – also ein saloppes legeres Sexerlebnis, wahrnehmen, wenn es sich denn anbietet. Die meisten … nicht alle! Und es gibt Frauen mit denen sie einfach Sex haben möchten und es gibt Frauen, die auch als Partnerin in Frage kommen.

All das hat damit zu tun, ob wir sie mit sexueller Energie „ködern“ oder mit den Herzen! Es ist wahrhaftig so! Ja, und diese Männer, die vielleicht immer die Falschen sind, könnten auch durchaus die Richtigen sein, wenn wir ihnen etwas anderes noch zusätzlich anbieten würden!

Nach meiner Erfahrung gibt es da so einen „Knackpunkt“. Wenn wir von unserer Persönlichkeit, unseren Qualitäten als Partnerin nicht überzeugt sind, wenn wir die geheimen Sehnsüchte eines Mannes nicht kennen und wissen, dann werden wir auch niemals anbieten können, was den Wunsch nach Partnerschaft und vor allem Verbindlichkeit mit uns auslöst!

Also … was wollen wir?

Ich bin mir zu 100% sicher, wenn Du einen Partner fürs Leben suchst, wirst Du ihn mit Sicherheit nicht nachts in irgendwelchen Clubs finden, indem Du wie wild flirtest. Maximal wird es Dir gelingen, mit einem aussichtslosen Treffer nach Hause zu gehen, um seine sexuellen Qualitäten auszutesten. Okay, warum nicht.

Aber es ist auch amtlich, dass jeder Mann davon ausgeht, dass Du Dich allen Männern gegenüber gleich verhältst. Was also bist Du, wenn er Dich so flasht, dass Du gleich mit ihm ins Bett gehst? NEIN … verliebt bist Du mit Sicherheit nicht!  Keine Frau, die etwas von sich hält und einen Partner fürs Leben möchte, verhält sich so! Ich sag Dir was Du bist: Du bist in diesem Fall kein „Material“ für die Liebe, sondern ein reines Abenteuer. 

Wenn Du Abwechslung und Sex der Superlative möchtest, ist das vollkommen okay, aber hör für eine Weile auf, die Augen offen zu halten nach dem Mann Deines Lebens. Genieße Deinen Wunsch nach sexueller Erfüllung – Du wirst sie bekommen, wenn Du dafür offen bist! Die Männer werden verrückt nach Dir sein. Vor allem dann, wenn Du von Anfang an klar machst, dass Du NUR Sex und eine nette Zeit haben möchtest.

Männer nur für Sex zu finden ist etwas sehr einfaches. Männer werden dafür auch einiges bieten. Nur mache nicht den Fehler und verwechsle das mit verliebt sein! Aus Erfahrung weiß ich nur zu gut, solltest Du Dich im Nachhinein in solch einen dieser Männer verlieben … hast Du meistens ganz schlechte Karten. Warum? Weil Du dann schon in eine ganz besondere Schublade gepackt worden bist, nämlich: „Guter Sex ohne Folgen“ … und da kommst Du ganz schwer wieder heraus.

Es funktioniert so nicht: Es sind eben nicht immer die „falschen“ Männer (oder auch Frauen) … es sind meistens die falschen Annahmen, und die falschen Verhaltensweisen und damit wird man immer in total verrückten Beziehungskonstellationen landen …

Aber wie geht es nun, fragst Du Dich?

Also, ich bin ja keine Paarberaterin oder Dating-Expertin, aber ich hab sie ALLE studiert >laut lach<! Meinen Erfahrungen zufolge UND ich habe natürlich nachgefragt, möchte ein Mann seine Frau fürs Leben kennenlernen, indem er sie beobachten, erobern muss – weil SIE es wert ist. Sie hat Selbstvertrauen, sie weiß was sie möchte und lässt ihn etwas für sie tun …

SIE lässt nicht sofort alles stehen und liegen für ein „bisschen“ Aufmerksamkeit! Das Gefühl des zusammenpassens, spielt sich nicht (nur) unter der Körpermitte, sondern vor allem im Herz und Kopf, ab. Was hilft Dir ein Mann, den Du nur mit Tricks, Spielchen und Täuschungen bei Dir halten kannst?

Wenn Du Unverbindlichkeit versprichst und dann doch Verbindlichkeit wünscht, wird das immer ein Schuss nach hinten sein … glaub mir! Und genauso sind es nämlich dann immer die „Falschen“! Nicht weil sie nicht ehrlich sind, sondern weil DU es nicht bist.

„Aua …!“ Ja ich weiß. Mir hat diese Gewissheit auch weh getan. :D Ich kann Dir wirklich raten, werde Dir klar darüber, was Du wirklich willst und wer Du sein möchtest. Mein Leben verlief in unterschiedlichen Phasen. Einmal brauchte ich mehr Freiheit, und dann sehnte ich mich nach Geborgenheit und einer stabilen Partnerschaft. Ich war mir gar nie bewusst, was mich dabei so beeinflusst hat!

Ich weiß auch das Beides sein darf. Was ich aber noch weiß ist, dass Paket „All-in“ wird schwierig bis unmöglich werden und schwer zu finden sein. Steige doch mal aus Dir heraus und betrachte Dich und Dein Denken … und dann beginne neu. Spannend bleibt es allemal! <3

Oh „Frau“ … ich könnte darüber 100 Seiten schreiben, vielleicht mach ich das auch irgendwann. Aber jetzt wünsche ich Dir viel Erfolg und Natürlichkeit bei allem was Du vorhast! :-)
Bis ganz bald.

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Gehörst Du eher zu den Freigeistern, oder bist Du mehr eine Klette, wenn Du in einer Beziehung bist? Welches Symbol repräsentiert Deine Partnerschaft am Besten: Verschlungene Ringe? Fliegende Tauben oder ein Dornbusch? Falls Du jetzt meinst, dass ich jetzt beginne irgendwelche Selbst-Tests anzubieten, muss ich Dich enttäuschen (oder aber Du kannst durchatmen) … Davon halte ich nämlich nicht unbedingt viel! DAS überlasse ich wie so oft den anderen. Das es allerdings wirklich verschieden Muster und Charaktere gibt, was Beziehung betrifft ist bekannt. Genau darüber habe ich mir Gedanken gemacht …

Solche Themen und Beiträge von mir entstehen, ich muss jetzt wirklich lachen, hauptsächlich nach einem Gespräch mit einer oder mehreren Frauen/Freundinnen. Das Thema Beziehung ist eben immer allgegenwärtig … irgendwie! Die Gespräche starten meist lustig und werden dann ernsthafter, beinahe wie eine Diskussionsrunde die wahrhaft fernsehreif wäre! :D An dieser Stelle  … danke für die Inspiration. >zwinker<

Beziehungsforschung auf eigene Faust

Stimmt nicht ganz. Ich hatte ganz zu Beginn meiner persönlichen Veränderung sehr wichtige Stationen in verschiedenen Therapien durchschreiten müssen (heute sage ich – dürfen). Dabei wurden auch grundlegende Erkenntnisse aus der Beziehungsforschung erzählt. Der Beziehungsalltag wurde, wenn ich so darüber nachdenke, „zerlegt“. An Hand von vielen hilfreichen Beispielen, sollten wir uns selbst zuordnen. Gehörte ich nun zu den sehr sicheren Beziehungstypen … zu den ängstlichen oder war ich die „Vermeidende“ in einer Beziehung?

Wie oben schon geschrieben, Quiz & Co mochte ich noch nie, das war und ist mir alles zu allgemein und oberflächlich. In der Therapie hatte das Ganze ein Format das ich annehmen konnte und mir auch realistisch glaubwürdig erschien. Beziehung war vor einigen Jahren für mich ein großes und irgendwie nicht lösbares Thema. Aber dank der Erkenntnisse, die ich mir von damals mitgenommen habe, kann ich endlich sagen, welchem Beziehungstyp ich mich heute anschließen kann. ER passt wie der Deckel zum Topf. :-)

Damals lautete meine Frage, warum ich mir immer den „falschen Mann“ aussuchte und mich verliebte. Danach hatte ich Gewissheit. Ich gehörte zu den ängstliche Typen und mein damaliger Partner zu den Vermeidern. Es wurde mir sehr schön aufgezeigt, dass meine „Strategie“ mich als ängstlicher Beziehungstyp an einen vermeidenden Partner zu halten, nicht zu einer erfüllenden Partnerschaft führen wird! Der vermeidende Partner vermeidet nämlich genau das, wonach ich mich sehnte, emotionale und körperliche Nähe. Diese Beziehungskontellation war also sehr schwierig! Was aber nicht heißen soll sie ist hoffnungslos. Wenn die Kommunikation offen und ehrlich vorhanden ist, kann sich das Blatt auch wenden. Damals war ich noch nicht so weit und ich entschloss mich für den „einfachen Weg“. Beenden nicht reden.

So lässt sich jeder Mensch nach der „Beziehungsforschung“ einem speziellen Typen zuordnen. Diese drei Typen möchte ich mir heute gemeinsam heute mit Dir nochmal ansehen.

  • Die (der) Sichere –  sie hat kein Problem mit Nähe und fühlt sich auch sehr wohl diese zu genießen. Sie ist in der Lage eine auf wechselseitiger Abhängigkeit beruhende langfristige Beziehung zu führen.
  • Die (der) Ängstliche – sie braucht sehr viel Nähe und ist immer besorgt, ob ihr Partner sie auch genügend liebt. Ob sie „genügt“ so wie sie ist. Wenn sie sich zurückgewiesen fühlt, neigt sie zu Protestverhalten.
  • Die (der) Vermeidende – setzt Intimität sehr oft mit dem Verlust von Unabhängigkeit gleich und sucht zudem auch noch emotionale und körperliche Distanz. Typisch dafür ist das Aussenden zweideutiger Signale.

Die einfache Wahrheit

Sobald wir uns an jemanden binden bilden wir eine funktionelle „Einheit“. Unser Partner reguliert unseren Herzschlag, unseren Blutdruck , die Atmung und den Hormonhaushalt. Es ist auch nachgewiesen, dass zwei Menschen die eine liebevolle und von Nähe geprägte Beziehung führen, abwechselnd ihre psychisches und emotionales Wohlbefinden ausgleichen. Die körperliche Nähe beeinflusst unseren Stressbarometer. Sicher hast Du schon beobachtet: Wenn wir in einer schwierigen Situation die Hand unseres Partners halten können, fühlen wir uns besser und der Stresspegel sinkt. Anders verhält es sich, wenn der Partner vermeidend oder ängstlich ist!

Sobald wir uns für einen Partner entschieden haben, kommen starke verankerte Kräfte ins Spiel, die auch gegen unseren bewussten Willen wachgerüttelt werden. JEDER der schon mal verliebt war, weiß wie irrational und stark diese Kräfte sein können.

Die Wahl unseres Partners hat auch Auswirkungen auf unseren Körper. Wenn er nicht in der Lage ist, unsere Bindungsbedürfnisse zu befriedigen – wie es zum Beispiel beim ängstlichen aber vor allem beim vermeidenden Beziehungstypen der Fall ist … können wir feststellen, dass uns eine chronische Unruhe und Anpassung überfällt oder belastet. Das macht uns anfälliger für viele bestimmte „Wehwehchen“. Rückenschmerzen, Magenschmerzen oder Bluthochdruck. Befriedigt unser Partner aber unsere Bedürfnisse, wie es der sichere Beziehungstyp kann, wird es uns helfen gesünder zu bleiben.

Kannst Du Dich einordnen?

Hast Du schon erkannt zu welchen Beziehungsmenschen Du Dich zählen kannst? Welches Verhalten Du in Deiner Beziehung vorlegst, welche Strategie Du und ebenso Dein Partner verfolgt? Letztendlich geht es darum, sich eine sichere Basis zu schaffen und sich positiv sicher zu entwickeln. Hat man das alles für sich erkannt, geht es nur mehr darum entweder „Ciao Amore“ zu sagen oder den schwereren Weg zu nehmen und gemeinsam an der Beziehung zu feilen. 

Vielleicht denkst Du Dir: „Das weiß man oder spürt man doch alles schon im Vorfeld des Kennenlernens …“ NEIN. Blind vor Liebe. „Du gefällst mir … dich behalt ich“ und plötzlich ist der Alltag da und wir bemerken das wir anders ticken als anfänglich geglaubt. Verändert wird jedoch nichts mehr . Zu wenig aktive Kommunikation … Frau/Mann macht einfach weiter und findet sich damit ab.

Somit sollte das Ziel sein zu den sicheren Beziehungstypen zu gehören. Zusammengefaßt: Wie ist sie/er was braucht sie/er, wie zeigt sie/er sich:

  • Sie/er empfindet es ganz natürlich liebevoll und herzlich zu ihren Partner zu sein.
  • Sie/er ist in der Lage, emotionale sowie körperliche Nähe zu genießen.
  • Sie/er macht sich keine allzu großen Sorgen um die Beziehung.
  • Sie/er ist gut darin, emotionale Signale des Partners zu deuten und angemessen zu reagieren.
  • Sie/er lässt seinen Partner an seinen Problemen und Erfolgen teilhaben.
  • Sie/er ist beständig, ehrlich, aufrichtig und zuverlässig!
  • Sie/er benötigt keine Distanzierungsstrategien.
  • Sie/er führt die Beziehung so, dass keine emotionalen Berg-und Talfahrten Platz haben. Genauso wenig wie Dramen oder Manipulationen!

Glaube an die Beziehung!

Diese Worte können allerdings nur aus dem Mund eines sicheren Beziehungsmenschen kommen. Sie/er glaubt nun mal auch fest daran, dass sich die Qualität der Beziehung im Lauf der Zeit verbessert und sie/er wird auch alles dafür tun, damit das geschehen wird. <3 Diese Menschen zählen zu den „Guten“ und ich nenne sie vorsichtig „Herzmenschen“.

Mit solch einem Partner an seiner Seite herrscht das Gefühl von Vertrautheit und Wärme, das zunehmend steigt. Gehören wir zu den sicheren, guten, Herzmenschen … können wir einfühlsam, sensibl und verständlich mit unseren Partner alles besprechen. 

Übrigens  … sichere Beziehungstypen sind nicht einfach zu suchen und auch schwer zu finden. Warum? Weil sie/er weniger oft den Partner wechselt.

Und wenn Du Dir jetzt sagst: „Na super … ich ängstlich … er vermeidend …“ Was soll das nun? Also nichts für die Ewigkeit? Doch. Dazu ist allerdings Bewegung auf beiden Seiten nötig und jede Menge Kommunikation! So kannst Du den Sprung in eine sichere Bindung finden.

PS:
Ja und ich habe gewechselt. Von ängstlich auf sicher. Ein Danke möchte ich heute hier lassen, an die Menschen, die mir geholfen haben mein Leben zu verändern … auch wenn sie wahrscheinlich gar nicht wissen was und wie ich heute bin. :D

Alles Liebe und pass auf auf Dich.

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Die Angst vor Berührungen

Berührungen zulassen ist eines der Dinge, die bei einer Partnersuche oder in einer Beziehung, sicherlich sehr hilfreich sind. Allerdings ist eben das auch ganz offensichtlich ein Problem für viele Frauen. Letzte Woche habe ich ja über „Beziehungsangst“ berichtet, diesen Beitrag darfst Du als Fortsetzung sehen. Berührungen – Nähe – Distanz – Angst … all das kann sich in einer Beziehung wieder finden. Gerade Frauen die sich sehr schwer damit tun Nähe zu akzeptieren und anzunehmen, haben leider auch oft ein Problem, wenn es um Berührungen geht.

Eine feste Umarmung, ein aufmunterndes Klopfen auf unsere Schulter oder ein zärtliches Streichen über die Hand … wir alle mögen und brauchen diese Berührungen, auch wenn manche da ganz fest dagegen halten, ich glaube ihnen nicht. Gerade wenn wir uns längere Zeit, aus den verschiedensten Gründen, von anderen Menschen fern gehalten haben, fühlen wir uns irgendwann einsam. Wir leiden körperlich und seelisch. Berührungen und körperliche Nähe zählen von Geburt an, bis zu unserem Tod, zu den Grundbedürfnissen unseres Lebens. Zärtlichkeiten sind wie Balsam für unsere Gesundheit. Und doch lösen sie bei uns manches Unbehagen aus!

Der Wunsch nach Berührung ist da … doch die Angst davor auch

Bei manchen Menschen bezieht sich die Angst nur auf die Berührung durch das andere Geschlecht … und bei anderen auf alle Menschen. Diese Angst haben wir deshalb, weil wir meinen, der unbekannten Sache nicht gewachsen zu sein. Eine wichtige Rolle spielt auch sicher, wie wir aufgewachsen sind. Wie unsere Mutter oder Eltern, nahe Bezugspersonen, mit uns umgegangen sind.

Wurde mit uns „geknuddelt“, gestreichelt? Konnte unsere Mutter ihre Liebe durch körperliche Nähe zeigen oder war sie körperlich eher abwesend und kühl? Meine Mutter oder meine Eltern, taten sich schwer, mich zu trösten indem sie mich in den Arm nahmen oder auf den Schoß setzten. Ich denke sie hatten es beide nicht gelernt mit Gefühlen umzugehen und so wurde es auf mich weitergegeben. Als ich Erwachsen wurde hatte ich große Probleme mich zu öffnen. Mich in einer Beziehung fallen zu lassen. Ich hatte davor eine Riesenangst, als würde ich meine Seele verkaufen.

Gewalttätigkeiten oder (und) sexueller Missbrauch sind häufige und verständliche Gründe für die Berührungsangst. Jede Frau die solche Erfahrungen machen musste weiß, dass ihr Selbstwert hinüber ist. Man beginnt den eigenen Körper zu hassen, man misstraut jedem und will deshalb niemanden zu nahe an sich heranlassen. Leider muss ich paralell, unsere Eltern wieder mit ins Boot setzen. Wenn sie nämlich ständig kritisiert und getadelt haben, dann konnten wir auch nicht lernen, dass wir und damit auch unser Körper liebenswert ist! 

Ein klassischer Tatsachenbericht zeigt, dass dieses Verhalten bis ins Alter Spuren hinterlassen kann. Als Kind schon viel zu „moppelig“ von der Familie gehänselt. Das schwarze Schaf der Familie quasi. Zu unattraktiv weil zu dick … jedoch durfte der Tisch erst verlassen werden, wenn alles aufgegessen wurde. Liebe und Zuwendung wurde in gefüllte Teller serviert. So wurde gelernt den eigenen Körper abzulehnen und wenn man seinen Körper ablehnt, weil man ihn für unattraktiv hält, dann tut man sich auch schwer jegliche Art von Berührungen zuzulassen! Ein Teufelskreis in dem viele von uns schon seit Kindheit stecken.

Nun ist ja jeder Mensch für sich selbst verantwortlich

… Vielleicht geht Dir so etwas ähnliches gerade durch den Kopf. Da gebe ich Dir auch vollkommen recht! Eine nicht so tolle Kindheit, schlechte, schmerzhafte und unschöne Erfahrungen sollten keinesfalls die Richtung und das Lebensgefühl in unserem Dasein vorlegen! Trotzdem beeinträchtigen sie uns öfter als wir tatsächlich glauben. Dieses Thema war auch für mich eine riesige Hürde. Ich gab mich sehr verschlossen und kühl. Dabei war ich nur unsicher und hatte manchmal sogar panische Angst vor einer zärtlichen Umarmung. Manchmal war ich aber auch mutig … aber nur kurz, denn ich löste mich schneller als gewünscht aus den Armen eines Mannes weil ich nur Unbehagen und ein riesen Fragezeichen in mir spürte! Es war eine lange Zeit und mir völlig unmöglich Berührungen und Körperkontakt unbeschwert zu genießen.

Ist die Fähigkeit aktiven Körperkontakt zu suchen und anzunehmen eingeschränkt bzw. blockiert, geht es uns schlecht. Ein Leidensweg beginnt…

Verhaltensauffälligkeiten kommen zum Vorschein

Es ist es uns selbst gar nicht bewusst, wie wir auf den „Berührungsentzug“ reagieren. Eines meiner Verhalten war, Machtkämpfe im beruflichen Umfeld auszutragen. Ebenso war die Schwelle zur Reizbarkeit sehr niedrig. Der Entzug von Berührung, Streicheleinheiten und Umarmungen, war für alle anderen sicht- und spürbar.  Weitere Folgen können auch sein:

  • aggressives Verhalten
  • soziale Unsicherheit
  • Angst und Panikstörung
  • psychosomatische Erkrankungen

Für Frauen (Menschen) mit dieser Entwicklungsstörung ist es natürlich sehr schwer einen positiven Kontakt zu dem anderen Geschlecht aufzubauen. Das Gute aber ist, es kann geholfen werden! Es gibt Methoden um diese Körperkontaktblockaden zu lösen. Das Erlernen und  Festigen positiver Erlebnisse ist also für jeden zugänglich. Ich hatte die Möglichkeit in einem sehr langen Reha-Aufenthalt diese Lernschritte für mich zu nutzen und dementsprechend positive Körpererfahrungen zu sammeln.

Das Hauptziel war der Aufbau positiver Beziehungsfähigkeit. Emotionale und körperliche Nähe und Berührungen anzunehmen und aktiv aufzusuchen. Vertrauen aufzubauen und zu lernen, mit mir selber liebevoll umzugehen. 

Berührungen haben eine mächtige Wirkung auf uns

Angenehme Berührungen lösen nicht nur wohlige Gefühle in uns aus, sie beeinflussen auch unser Verhalten. Wer regelmäßig berührt wird, in den Arm genommen, gestreichelt oder sich in der Beziehung richtig fallen lassen kann, ist ausgeglichener, hilfsbereiter, freundlicher und riskiert auch mehr in seinem Leben! Das ist definitiv so.

Wie die Sprache gehören auch Berührungen zu unserer alltäglichen Kommunikation. Je nach dem, wie nahe wir unserem Gegenüber stehen, welche Absichten wir haben #zwinker, berühren wir den Anderen auf ganz verschiedene Art und Weise und können so auch ganz unterschiedliche Bedürfnisse und Dinge damit ausdrücken. Übrigens lassen wir Frauen uns eher berühren als Männer. Wir sind es auch, die durch Körperkontakt stärker beeinflussbar sind und werden … unabhängig davon ob die berührende Person männlich oder weiblich ist. :D

Zusammengefasst: Wie also umgehen mit der Angst vor Nähe und Berührungen?

Ich habe gelernt und musste tatsächlich feststellen, dass wenn wir jemanden kennen lernen, er/sie keinesfalls sofort von uns erwartet, direkt bei der ersten Begegnung all unsere Gefühle, Wünsche, Geheimnisse, Ängste und Träume von uns zu erfahren!

Außerdem bin ich mir  sicher, dass niemand auf die Idee kommen wird, uns näher kommen zu wollen um direkt über uns zu urteilen und in unser Leben einzudringen.

Und der Satz „Nähe und Berührung zulassen müssen …“ sollte auf dürfen verändert und verankert werden! Einfach damit beginnen, sein Gegenüber zu sehen, anstatt auf unsere Ängste zu schauen und die schlimmsten Befürchtungen zu haben was denn hinter jeder Berührung stecken könnte. Ich kann Dir nämlich sagen … es wird nichts passieren.

Wenn wir uns nach Liebe und Geborgenheit und folgedessen auch nach Berührungen sehnen, wir uns zu einem Menschen hingezogen fühlen, dann ist es auch notwendig, dass man sich einander näher kommt und es auch zulässt. Angst vor Nähe und Zärtlichkeit, bedeutet auch Angst seine Bedürfnisse auszudrücken! Weil wir meinen, dass der andere die eigenen Bedürfnisse nicht erfüllen kann oder will. Doch eigentlich geht es doch beim Kennenlernen darum dass wir herausfinden können, ob beider Bedürfnisse zusammenpassen? Ob das was wir uns wünschen und was wir zu geben haben, zu dem passt, was unser Gegenüber will und ebenfalls geben möchte/kann. Um das herauszufinden wäre Nähe sehr hilfreich! :D

Und falls es nicht passt. Wir uns nach wie vor unwohl fühlen, sollten wir auf unser Gefühl hören und dankbar sein, dass es sich meldet. Dann wird es einen Grund geben … es sollte nicht sein. Es ist auch nichts Schlimmes passiert … im Gegenteil. Immerhin wissen wir dann, dass wir diese Person von unserer Liste „potentieller Partner“ streichen können!

Sicherlich gibt es viele Frauen da draußen die wie ich, ihre negativen Erlebnisse zum Thema Berührung und Nähe in neue  positive Erfahrungen verwandeln haben können. Durch Hilfe von außen, einen besonders liebevollen und geduldigen Partner oder einfach nur mit der Hilfe von Zeit. Fakt ist … alles kann heilen und wieder gut werden! <3

NÄHE BERÜHRT IN JEDER SITUATION.

Ich wünsch Dir jede Menge Unbeschwertheit mit Deinen Gefühlen … Pass auf auf Dich und bis ganz bald.

Lesezeit: 4 Minuten

Sich mit einem Menschen zu verbinden, der nicht sagen kann, was er will, ist ein heißes Eisen. Eine Partnerschaft einzugehen, mit jemandem der in ständigem Zweifel lebt und voller Ängste und Unsicherheit ist, kann wie ein Tanz auf dem Seil sein, ohne Auffangnetz. Denn wer nicht weiß was er will, macht aus der „Liebe“ ein Spiel.

In den letzten Tagen war das Thema Selbstliebe immer wieder ein großes Thema für viele meiner Leserinnen. Da Partnerschaft und Selbstliebe bedingungslos zusammen gehören, habe ich mich entschlossen, wieder einmal über Beziehung zu schreiben. Ohnehin ein Thema das unerschöpflich zu sein scheint.

Wenn Du wissen willst, wo es hingehen soll, finde zuerst heraus wovor Du wegläufst

Wenn ein Partner in einer beginnenden Beziehung einen hohen persönlichen Unsicherheitsgrad mitbringt, kann das die Beziehung schon zu Beginn gefährden. Das heißt, er/sie ist sich nicht im Klaren was er eigentlich will. Ja, nein, vielleicht … durch ständiges Anzweifeln wird nichts besser.

Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass Frauen eine Beziehung mit „unsicheren“ Männern eingehen, wenn sie gerade eine  schwierige und belastende Beziehung mit einem toxischen Partner hinter sich haben. Es kommt einem beinahe wie ein Wink des Himmels vor, auf jemanden gestoßen  zu sein, der auf den ersten Blick weder egozentrisch noch selbstverliebt wirkt. Ein Mann der vielleicht sogar etwas schüchtern und unsicher zu sein scheint. Ein Mann der Fehler macht und dadurch menschlich erscheint, das ist oftmals sehr verführerisch.

Wie ist die Beziehung mit einem unsicheren Partner?

Wie oben schon genannt, kann die spürbare Unsicherheit durchaus attraktiv erscheinen. Denn jemand der sich nicht gerade selbstsicher und verletzlich gibt, seine Zweifel und Ängste zugibt, kann sehr sehr anziehend und smart erscheinen. Gerade Frauen, die das Gegenteil erlebt haben, finden diese Art von Männer besonders attraktiv. Außerdem ist die Frau sich sicher, dass sie diese Unsicherheiten mit ihrer Präsenz verändern würde … das sie dem Partner Sicherheit schenkt und ihn dadurch unterstützt um davon loszukommen.

So wie bei vielen Dingen im Leben kommen erst im Verlauf der Beziehung, dann wenn sich der Alltag einstellt, die Mängel zum Vorschein. Sie sind wie Seitenhiebe, die unerwartet auftauchen und mit denen wir unausweichlich zusammenstoßen. Was wir dabei spüren und sehen können ist , Distanz und Kälte … Dinge mit denen man in der vorherigen Beziehung zu genüge zu tun hatte.

Dabei will man doch nur glücklich sein …

Wenn wir eine erneute Partnerschaft eingehen, tun die meisten von uns dies um endlich glücklich zu sein, etwas Würdevolles und Besonderes zu schaffen. Wir wünschen uns einen authentischen Lebenspartner, einen reifen Begleiter und einen liebevollen Menschen, mit dem wir an einem gemeinsamen „Projekt“ arbeiten können. Eine bereichernde und solide Basis mit vielen neuen Erfahrungen. DAS ist doch das, was wir uns von einer Beziehung erwarten und wünschen. Zugegeben, jeder von uns zieht mal den falschen Schuh an. Man bleibt, hält aus, macht beinahe alles mit bis man letztendlich doch geht oder verlassen wird. Manche Beziehungen sind wie ungesalzene Eier und manche sind so stark gewürzt, dass Du sie nicht essen kannst!

Eines sollte klar sein

In einer Beziehung sollte keiner der Partner die Rolle des Helden, des Retters oder des Heilers von diversen Ängsten einnehmen! Denn wir können die Persönlichkeit von unserem Partners nicht wirklich verändern … jedenfalls ist es in den meisten Fällen so. Verändern kann sich ausschließlich die Person selbst. Einen Menschen mit aller Gewalt verändern zu wollen kostet nur Substanz, ist keinesfalls nachhaltig und macht beide nicht glücklich.

Unsicherheit in der Liebe zieht ihre Spur

Wir Frauen mögen starke, selbstsichere und erfolgreiche Männer. Doch leider sind diese auch oft zu wenig Mensch. Wie viele ja aus der Vergangenheit auch wissen. Deshalb fühlen wir Frauen uns besonders zu sensibleren und unsicheren Männern hingezogen – erst recht wenn wir gerade eine Partnerschaft zu einem Narzissten hinter uns gebracht haben. Es ist nur leider wirklich so, dass Narzissmus und Unsicherheit zu sehr ähnlichen Verhaltensmustern führt und daraus auch die selben Folgen entstehen.

  • Mit einem unsicheren Partner zusammen zu sein, ist so als würde man jemandem sein Herz schenken, der nicht in der Lage ist darauf aufzupassen. Manchmal verliert er einfach das Interesse daran und am nächsten Tag braucht er es als Lebenselixier. Unsicherheit bedeutet Launen zu haben, die in Form von Gefühlsschwankungen zum Ausdruck kommen.
  • Menschen die nicht wissen was sie wollen, leiden auch an mangelndem Selbstbewusstsein. Vergleichbar mit einem Reifen der ständig Luft verliert und wir ihn immer wieder aufpumpen müssen. Ein unsicherer Partner benötigt ständige Anerkennung von außen.
  • Unsicherheit verursacht auch großes Misstrauen, was die Beziehung im Gesamten angeht. Die Angst betrogen oder verlassen zu werden ist vorprogrammiert. Das bedeutet wiederum das der Partner das Verlangen nach ständiger Kontrolle hat.

Also alles Eigenschaften die man auch aus einer Beziehung zu einem Narzissten kennt. Es ist also keine gute Entscheidung eine Beziehung mit einem Menschen einzugehen, der nicht in sein persönliches Wachstum investiert hat. Der unfähig zu sein scheint, sich voll und auf gesunde Weise dem gemeinsamen Partnerschaftsprojekt hinzugeben.

Was also tun?

Unsicherheit kann sehr viele Facetten haben. Es gibt Menschen, die sich ihrer eigenen Unsicherheit völlig bewusst sind und auch versuchen sie zu kontrollieren. Und dann gibt es solche, die sich ihre Unsicherheit nicht eingestehen wollen und um sich eine dicke Mauer bauen. Wer ihnen zu nahe kommt wählt das Leiden. Ihr eigenes verwundbares Selbst verweilt dabei hinter den Mauern.

Viele Menschen haben Angst vor der Liebe, weil sie Angst vor Veränderung haben.

P.Picasso

Was man also tun sollte (muss), wenn man mit einem unsicheren Partner eine Beziehung eingeht, ist zu erreichen, dass er die Verantwortung für sich selbst übernimmt. Er muss erkennen das sein Tun die Ursache für unsere Unzufriedenheit ist. Ausserdem ist es ganz wichtig das wir dafür sorgen, dass wir unseren eigenen Lebensstil aufrecht erhalten und nicht unter den Bedürfnissen des anderen leiden! Nur so verlieren wir nicht unsere Lebensfreude und unterwerfen uns nicht den Launen des Partners … der uns am Morgen anhimmelt und am Abend die kalte Schulter zeigt.

Wahre Liebe fängt bei uns selbst an. Das gilt für beide Partner. Lieben wir uns selbst, sind wir auch fähig eine gesunde Liebe weiterzugeben. Wer wirklich liebt, weiß genau wie er seine Beziehung pflegen muss und wofür er kämpfen muss. In einer gesunden Partnerschaft spielt weder Unsicherheit eine große Rolle noch ist die Liebe sprunghaft.

Versuchen wir also aufrichtig würdevoll in eine bereichernde Liebe einzutauchen. Das Leben ist schließlich da um glücklich zu sein und DAS ist nun mal einen Tick noch schöner zu zweit!

Deine Meinung dazu lese ich selbstverständlich sehr gerne und wenn Du diesen Beitrag teilen möchtest, freue ich mich ebenso … also bis ganz bald.

Lesezeit: 4 Minuten

Wenn jemand aufgehört hat uns zu lieben, dann spüren wir es lange davor. Wir nehmen es wahr, auch wenn wir versuchen dieses Gefühl der Ablehnung unter zig Entschuldigungen und suchenden Erklärungen begraben, wir spüren das ein Ende in Sicht ist schon bevor es uns gesagt wird. Weibliche Intuition fällt mir dazu ein. Auch wenn der Partner Dir versichert er liebe Dich und es Deinem Gefühl widerspricht, werden seine Handlungen seinen Worte keinesfalls gerecht.

Du weißt wenn man Dich nicht mehr liebt, auch wenn es Dir noch nicht gesagt wurde

Irgendwann saß ich an einem wunderschönen Platz am Meer … den Blick zum Sonnenuntergang gerichtet und mir rannen die Tränen bis zu meinen Knien hinab. Ich haßte meine Intuition, die mich schon seit längerer Zeit spüren ließ, dass die Zeit jetzt bald kommt um loszulassen, weil die Liebe des Partners nicht mehr reicht … weil sie verschwunden ist. Dagegen anzukämpfen machte keinen Sinn und das war mir damals auch bewusst. Es war ein Sommer von vielen, mit vielen Sonnenuntergängen aber keiner blieb mir so in Erinnerung wie der an diesem Abend.

Jeder der schon mal eine ähnliche Situation erlebt hat, kann sicher nachvollziehen wie es sich anfühlt den Kopf voll schmerzhafter Gedanken zu haben. Natürlich war mir damals noch nicht wirklich klar, oder ich sollte schreiben ich wollte es nicht akzeptieren, dass man niemanden dazu zwingen kann den anderen zu lieben. Viel schlimmer war, dass meine Vermutung tatsächlich eingetreten ist.

Worte und Handlungen ändern sich …

Nach vielen Jahren des Zusammenlebens, darf es schon mal sein dass sich der gemeinsame Alltag manchmal nicht so „in love“ anfühlt. Es ist nicht jeder Tag gleich und wir selbst sind auch des öfteren ungeduldig und stehen unter Strom. So lange das alles in einem gesunden Verhältnis bleibt und nicht täglich vorkommet … ist es vollkommen in Ordnung und hat nichts damit zu tun, dass uns der Partner nicht mehr liebt! Es sind die Feinheiten wie Worte, Taten und Aufmerksamkeiten, die auf einmal verändert werden oder ganz wegfallen! Wir bemerken es, denken darüber nach, sprechen es an und beobachten weiter … alles mit einem ungutem Gefühl.

Die Realität annehmen wie sie ist

Wir beobachten unsere Beziehung, wie sie ist, wie sie sich anfühlt und wie wir uns fühlen! Wenn es etwas gibt das sich nicht stimmig anfühlt und wir schon sehr oft versucht haben mit unserem Partner darüber zu sprechen, es aber keine Veränderung nach sich zieht, dann ist es nötig die Realität anzunehmen anstatt sie zu verdrängen. Es ist hart aber wir sollten es nicht zulassen, dass der Selbstbetrug unsere Zeit bestimmt. Ehrlich zu sich selbst sein verkürzt den Schmerz.

Das erste Gefühl sendet immer unser Bauch

Ein ungutes Gefühl im Bauch, das uns nur für einen Bruchteil einer Sekunde irritiert. Ein winziger Zweifel, ein kleiner Moment der Verunsicherung. Ein erstes Bauchgefühl das man nicht wirklich benennen kann noch ist es nicht der Rede wert. Doch dann wiederholt es sich … nicht unbedingt ausgeprägter, aber dafür häufiger. Unser Bauchgefühl will Ausdruck finden und sucht sich dafür einen Weg. Stumme Gedanken verselbstständigen sich und das Verhalten des Partners bestätigen diese Gedanken.

Ein gelangweiltes Gähnen bei einer Unterhaltung, die unentspannten Lippen beim Kuss, oder das Lösen aus einer Umarmung. All diese Handlungen sagen Dir und bestätigen Deine Gedanken – die Zeit in der es frostig wird ist da!

Wenn Mann Dich nicht liebt, dann fange weder an zu bitten oder werfe Dich auf die Knie. Liebe „erbittet“ Frau nicht, noch fordert man sie ein … sie passiert einfach. Wenn sie nicht geschieht, dann ziehe Dich würdig zu etwas anderem zurück! 

Wenn wir keine Liebe spüren, wenn wir nicht mehr geliebt werden, dann ist es besser eine Beziehung zu beenden, da sie uns nichts geben wird und sie uns nicht glücklich macht. Es geht nämlich nicht darum einer anderen Person zu „gehören“, unser eigenes Ich auszuradieren um in dem anderen aufzugehen. Es geht darum in einer Beziehung beteiligt zu sein in der wir innerhalb und ausserhalb wir selbst sein können.

Gefühle lügen nicht

All das passiert langsam und in Phasen. Es fühlt sich furchtbar an, ist aber vielleicht auch gut so denn es ist ein Schmerz den es braucht um die Wahrheit ans Licht zu bringen. Die Liebe verschwindet nicht leichtfertig. Aber das Leben spielt nach seinen eigenen Regeln, die wir nicht immer sofort verstehen. Sie zu ändern ist eigentlich nicht möglich. Das Beste daraus zu machen, liegt allerdings in unserer Hand. Also sollten wir alle diese Anzeichen ernst und wahr nehmen  … das sind wir vor allem uns selbst schuldig!

Es ist eine schmerzhafte Erkenntnis zu erfahren, dass dieser Mensch, für den wir mal ein sehr wichtige und große Rolle gespielt haben, dem wir so nahe waren, plötzlich so weit von uns entfernt ist und kein Interesse mehr an uns zeigt. Doch irgendwann kommt nach dieser schmerzhaften Aktion ein großartiger Tag! Du ziehst Deinen Kopf aus dem Sand, Du merkst dass Du wieder offen für Neues oder zumindest für gute Momente in Deinem Leben bist. Dein Leben wird wieder bunt. Das „Ich werde nie wieder …“ ist verschwunden und das Leben macht wieder Spaß. Und Du tauchst auf wie ein Phönix aus der Asche … reifer, stärker und noch schöner. :-)

Wir verdienen es nicht nur zur Hälfte geliebt zu werden. Wir verdienen das man uns zeigt, dass wir geliebt werden. Echte Liebe nutzt niemanden aus, geliebt zu werden macht stark … zu lieben macht mutig. Dazu möchte ich Dir noch einen sehr persönlichen Auszug, den ich selbst zu diesem Thema mal erhalten habe, schenken …

Du verdienst eine Liebe, die Dich ungekämmt mag, mit allem was Dich ausmacht.
Du verdienst eine Liebe, die Dir Sicherheit gibt, der die Welt nichts ausmacht, solange sie an Deiner Seite geht, und bei der man spürt, dass eure Umarmungen perfekt zusammenpassen.
Du verdienst eine Liebe, die mit Dir tanzen will, der es nie langweilig wird Deine Gesichtsausdruck zu lesen.
Du verdienst eine Liebe, die Dir zuhört wenn Du singst die Deine Freiheit die Du brauchst, auch respektiert.
Du verdienst eine Liebe, die KEINE Lügen mitbringt, keine Angst vor dem Fall hat und Deine Illusionen und Träume mit Dir teilt …

F. Kahlo

Leben und Liebe ist das, was Du daraus machst … pass auf auf Dich und sei gut zu Dir.

Lesezeit: 7 Minuten

Eifersucht ist ein Ausdruck der eigenen Unsicherheit

… und mit Sicherheit kein Beweis für die „Liebe“ wie viele glauben. Bist Du denn eifersüchtig? Wenn Dein Partner zwei-, dreimal die Woche später nach Hause kommt als verabredet, wenn er spät abends an seinem Handy rummacht oder wenn er einfach gerne ab und zu mal schönen Menschen >zwinker< nachschaut? Es genügen oftmals schon harmlose Situationen und das Drama in unseren Köpfen nimmt seinen Lauf. Ich finde das Eifersucht, speziell für uns Frauen, immer ein Thema ist. Für die einen mehr und für die anderen weniger. Ich würde sagen, wir sehen uns dieses Gefühl innerhalb einer Partnerschaft mal genauer an.

Ich könnte Dir ja Geschichten erzählen über meine eigene Eifersucht – Gott sei Dank ist das schon viele Jahre verjährt – erzählen! Aber ich belasse es dabei und sage nur: Ich hätte zur Drama-Queen gekührt werden können. Heute, und Mitte 50, die vielen Erlebnisse hinter mir, sehe ich dem Gefühl Eifersucht, anders in die Augen. Aber es gibt sehr viele Frauen die auch im besten Alter, bedingt durch berechtigte Gründe, eifersüchtig in eine neue Beziehung gehen. Das schlechte Verhalten des letzten Partners, und die dadurch entstandene Eifersucht, zieht sich wie die Schleimspur einer Nacktschnecke mit in die neue Beziehung.

Die Vorstellung von falscher Liebe

In den nächsten Zeilen kann es passieren das manche einfach aufhören zu lesen … weil es nicht gefällt, weil es um Lügen geht. Lügen unserer Gesellschaft. Die romantische, sehr weit verbreitete Vorstellung von Liebe die die meisten Menschen haben, hat schon so einige Partnerschaften vernichtet. LIEBE. Dieses Wort das wir alle so oft in den Mund nehmen … befasse Dich doch mal damit. Was bedeutet für Dich Liebe? Es tut mir leid, aber das ist ein wichtiger Schritt, um Eifersucht überhaupt bekämpfen zu können! Du solltest Dir im Klaren sein, wie Du Liebe definierst und was für Dich dahinter steckt.

Es ist leider immer noch so, dass die meisten Menschen Liebe von einem Partner abhängig machen. Bedingungslos zusammenbleiben bis der Tod sie scheidet … egal, wie sich der Partner verhält. Ja schön wäre es ja, aber die Zeiten haben sich verändert und 50 Jahre Ehe kenne ich nur noch aus Erzählungen. Früher ist man auch nicht einfach gegangen wenn es Probleme gab … und die gab es genauso oft wie heute. Eine Zeiterscheinung die wir nicht ändern können. Jedenfalls eine so romantische Liebe die vom ersten Tag bis zum letzten anhält, die gibt es nur noch im Kino … es verkauft sich halt gut, Punkt. Funktioniert aber so nicht. Ein romantischer Blödsinn wie ich meine.

Beziehung, zwei Menschen die sich selbst lieben …

Die Grundlage einer funktionierenden Partnerschaft sind zwei Menschen, die ihr Glück nicht von einem Partner abhängig machen. Sie betteln nicht um Liebe, Anerkennung und Bestätigung, sie sind in der Lage mit sich selbst auszukommen, sich selbst zu  lieben. Man findet sich anziehend, und nach und nach entwickelt sich ein tiefes Vertrauen. Sätze wie „Ich kann nicht ohne ihn/sie leben“ sind tabu und wird man auch niemals hören. Erst wenn Du dieses alte, schleimige Zeug loslässt, Dich neuen Gedanken öffnen kannst, wirst Du und Dein Partner sich entspannen können.

Du bist gleichzeitig frei von Verlustängsten, von Eifersuchtsspielchen und frei von unrealistischen Erwartungen an Deinen Partner! Ist es anders rum, stehen Drama und ständige Angst den Partner zu verlieren am Tagesplan.
In einem Satz zusammengefasst: Wenn Du eine glückliche Beziehung führen möchtest, musst Du zuerst lernen alleine happy zu sein. 

Warum entsteht eine so panische Angst wenn Eifersucht ins Spiel kommt?

In Wahrheit ist das ganz einfach erklärt. Es hat alles mit Deinem Selbstwert zu tun. Du glaubst ohne Partner nichts zu sein. Ein Exot, der viele Zweifel in sich trägt. Wenn ich mit Frauen darüber rede, bekomme ich oft die Antwort mit vielen Fragezeichen dahinter: „Aber warum? Ich habe kein Problem mit meinem Selbstwertgefühl … ich bin in den meisten Situation und Anforderungen meines Lebens taff, stark und selbstbewusst?“ Es gibt aber einen großen Unterschied zwischen Selbstwert und Selbstbewusstsein. Kennst Du den Unterschied? Ich erzähle Dir ein kleines Erlebnis damit Du verstehst was ich damit sagen will.

Beispiel

Ich hatte immer schon ein unangenehmes Gefühl vor vielen Menschen zu reden. Vorträge zu halten oder bei Meetings den „wichtigen“ Menschen meinen Standpunkt zu sagen. Nach und nach und nach vielen blablabla, wurde ich immer selbstbewusster. Aus einem ganz bestimmten Grund. Ich hatte genügend positive Erlebnisse aus denen ich neue Erkenntnisse sammeln konnte und die mich stark machten. Am Anfang hatte ich immer Zweifel … durch viel Übung bin ich immer selbstbewusster geworden.

In einer ganz anderen Situation, war ich das aber plötzlich nicht mehr! Zum Beispiel wenn ich in einer fremden Stadt fremde Menschen auf der Strasse um den Weg fragen musste. Plötzlich war mein Selbstbewusstsein dahin. Weg. Und warum? Weil aus Selbstbewusstsein kein Selbstwert entstehen muss.

Selbstwertgefühl führt immer zum Selbstbewusstsein

Ich hatte damals kein gesundes Selbstwertgefühl, denn sonst hätte ich mir gesagt, okay, das ist zwar jetzt mein erster Vortrag, meine erste Besprechung vor meinen neuen Mitarbeitern, aber was solls, ich mach das jetzt und gebe mein Bestes. Was soll mir passieren? Mein Wert hängt nicht von dieser Besprechung ab …

Versteht Du was ich meine und erkennst den Unterschied? Selbstbewusstsein bedeutet, sich seiner selbst bewusst machen. Seine Stärken, seine Talente, seine Fähigkeiten. Das alles baut sich mit der Zeit auf wenn Du genügend Referenzerlebnisse gesammelt hast. Ein Mensch mit einem gesunden Selbstwertgefühl besitzt einen starken inneren Kern, der ihn in jeder Situation so gut als möglich handeln lässt. Er macht seinen Wert von niemanden und nichts abhängig!

Zurück zur Eifersucht

Besitzt Du ein gesundes Selbstwertgefühl wirst Du Dich mit niemanden vergleichen. Du fühlst Dich für Dein Glück selbst verantwortlich und brauchst niemanden der Dir Deinen Wert bestätigt! Leider haben viele Frauen das Gefühl, nicht gut genug zu sein, nicht zu entsprechen … Wenn Du diese Gedanken hast, wirst Du sie nach aussen tragen, man kennt es Dir an und somit machst Du selbst den ersten Schritt in einen Teufelskreis. Die Ursache liegt also nicht an Deinem Partner, sondern bei Dir. Auch wenn Dein Partner Dich hin und wieder eifersüchtig macht. Daraus entsteht auch gleich die nächste Frage:

Ein Mensch der scheinbar so kindische Spielchen treibt, sein Ego pushen muss, wer bitte spielt da freiwillig mit? Wer duldet so etwas und wer lässt das zu? DU bist diese Person … Es liegt immer an uns ob wir es zulassen oder nicht. Auch wenn Dein Partner Mist gebaut hat, bist Du es die die Entscheidung treffen kann: Zu bleiben oder sich zu verabschieden.

Du musst Deine Eifersucht bekämpfen!

Du kennst die Anzeichen für ein eifersüchtiges Verhalten, deshalb gehe ich darauf gar nicht näher ein. Besser ist, wenn Du Dich fragst was Dein/euer Thema ist … geht es dabei um Liebe und Zuneigung? Sind Verlußtängste im Spiel? Wie lange hält Deine Eifersucht an und wie schaut es in Deiner Beziehung aus? Gleicht es einem Hochsicherheitstrakt wie in einem Gefängnis?

Ein Quäntchen gesunde Eifersucht ist in einer Beziehung auch normal, ich würde sogar meinen, gesund. Mit der Zeit entwickelt man Vertrauen und der Herzmensch wird zu einer wichtigen Person. Normal das wir da manchmal sorgen. Ausschlaggebend ist die Dauer der Eifersucht. Wenn Du also ständig das Gefühl hast ihn zu verlieren, er Dich verlassen wird … dann wird es ein schädliches Gefühl das Dich in den Wahnsinn treiben wird.

Wenn Du die ganze Zeit Deinen Partner mit Fragen bombardierst, wo, wie, warum und mit wem … oder ihm sogar hinterher spionierst, die wildesten Bilder in Deinem Kopf entstehen … dann wird das zur selbsterfüllenden Prophezeihung zu der ich auch gleich noch was sagen möchte!

Eifersucht ist für den Eifersüchtigen immer begründet

Eine SMS, spätes nach Hause kommen, ein Anruf … alles Dinge wo Du als Eifersüchtige eine Bestätigung deines Handelns und Denkens siehst. Es kann soweit kommen das sich der Partner für jeden Schritt rechtfertigen muss. Eine Rechenschaft ablegen quasi für alles was er tut und macht. Eifersucht ist nur für den Betroffenen gerechtfertigt, die Schuld bei dem anderen suchen nur nicht bei sich selbst!  Es tut mir jetzt echt leid – aber so funktioniert es nicht!

Eifersucht ist kein Beweis für die Liebe!

… sie ist der Ausdruck der eigenen Unsicherheit und die Angst vor dem Verlust der Liebe des Partners. Eifersucht ist ein giftiger Drink. Liebe bedeutet für mich seinem Partner Freiheiten zu geben, sich entfalten zu können. Natürlich habe ich auch meine Grenzen. Sex mit anderen Partnern, okay, aber die Konsequenzen sind klar definiert. Ich gebe meinem Partner viele Freiheiten sich zu entfalten und sich zu entwickeln, ich unterstütze so weit ich kann. Er braucht sich für nichts rechtfertigen (das war früher ganz anders bei mir). Und jetzt frage ich Dich: Ist das ein eifersüchtiges Verhalten?

Jeder von uns hat unterschiedliche Werte. Für den einen ist Treue das Wichtigste, die andere möchte sexuelle Freiheiten in der Beziehung, die Frage ist immer wo liegen Deine Grenzen? Hast Du überhaupt welche und wenn ja, weiß das Dein Partner? Wenn ich eines gelernt habe, Regeln gehören zu Beginn einer Partnerschaft aufgestellt, denn woran sollte man sich sonst orientieren? Regeln sind dazu da um sie einzuhalten. Für beide geltend natürlich. Werden sie gebrochen, muss einer davon die Konsequenzen tragen. Denn keiner hat es verdient verletzt zu werden!

Also, kurz zusammengefasst:

Wie überwindest Du deine Eifersucht?

  • Du musst Dein Selbstwertgefühl stärken, denn nur so wirst Du aufhören Dich mit anderen zu vergleichen.
  • Du machst Dein Lebensglück nicht von anderen Menschen abhängig, denn nur eifersüchtige Frauen halten sich für minderwertig!
  • Du musst Misstrauen abbauen und Vertrauen aufbauen, und das funktioniert nur, wenn Du Deinen eigenen Wert stärkst!
  • Dein Selbstwertgefühl ist das Immunsystem gegen Eifersucht, Minderwertigkeitskomplexe und Verlustängste!

Eifersucht ist ein Gefühl und bestimmt Dein Verhalten. Versuche ganz bewusst den Zustand in Deinem Kopf zu erkennen, wenn sich wieder eine Eifersuchtswelle ankündigt. Dazu musst Du bewusst leben. Du musst Deine Emotionen in den Griff bekommen. Wie sage ich Dir jetzt.

  • Stelle Dir bessere Fragen. Gibt es tatsächlich einen Grund so zu reagieren? Schlechte Fragen ergeben schlechte Antworten. Je besser Du Dir selbst Fragen stellst, umso bessere Antworten wirst Du erhalten.
  • Die Wortwahl ist ebenso wichtig. Wenn Du eifersüchtig bist und Du siehst wie sich Dein Partner mit einer anderen Frau unterhält, kommen ja sofort die Gedanken wie: „Was reden die da? Wieso redet er überhaupt mit dieser Frau oder ich raste gleich aus …“ Verändere Deine Worte und sage etwas völlig Absurdes zu Dir selbst wie z.B.: „Mein Partner macht sich gut an der Seite dieser Frau, ich bin glücklich ihn an meiner Seite haben zu dürfen.“ Andere Worte, andere Wirkung!
  • Benutze Deinen Körper. Dein Körper ist das Beste Werkzeug das Du besitzt wenn Du weißt wie Du ihn richtig einsetzt. Entspanne Dich, atme tief ein und versuche zu spüren woher dieses unschöne Gefühl aus Deinem Körper herkommt. Ein Gefühl der Gelassenheit wird sich mit etwas Übung einstellen, das verspreche ich Dir!

Abschließend noch ein paar Gedanken

Es kann gut sein dass ich mit meinen Worten viele romantische Vorstellungen zerstöre, aber versuche Deinem Partner niemals die oberste Priorität in Deinem Leben zu geben. Du solltest etwas haben was Du auf keinen Fall aufgeben würdest. Eine Berufung. Ein Ziel. Egal wie Du es nennen möchtest, aber ziehe dein Lebensglück aus anderen Quellen – nicht aus Deinem Partner!

Dein Partner wird Dich dafür umso mehr lieben, dass kann ich nur bestätigen! Denn Männer mögen es, wenn Frauen auf eigenen Füssen stehen können und glücklich und zufrieden auch alleine durchs Leben trampen können! <3 Lerne alleine glücklich zu sein und nichts im Leben mehr zu „brauchen“, dann und wirklich erst dann, wirst Du eine bereichernde Beziehung führen können … ganz ohne Eifersucht! <3

„Eifersucht ist wie ein Bumerang. Man meint den anderen … trifft sich aber selbst“  

Ich würde sagen – lieben und leben wir los … ohne Eifersucht !

Wenn DU mehr über Eifersucht lesen möchtest findest Du hier Eifersucht, das stille Gift jeder Beziehung.

Lesezeit: 4 Minuten

Untreue hinterlässt eine tief Wunde, vor allem für die Person die betrogen wurde, aber auch Spuren in der Person, die betrogen hat! Menschen, die betrügen und denen einfach kein Vertrauen mehr geschenkt werden kann, fällt es auch sehr schwer selbst zu vertrauen. Zudem leidet ein Mensch der „betrogen“ hat, sehr häufig unter starker Eifersucht … naja … wie der Schelm denkt so ist er auch. Ist ja doch etwas Wahres dran!

Vielleicht kommt es bei dieser Einleitung so rüber, als hätte ich Verständnis für „Fremdgeher“? Nein. Sicher nicht. Aber heute bin ich so weit sagen zu können, dass mir diese Menschen ein wenig leid tun, weil sie ein stressiges, unentspanntes und unehrliches Leben führen! Sie haben ein Defizit das sie nicht ausgleichen können … auch nach fünf mal „fremdgehen“ nicht. Ihr Leben besteht aus kurzlebigen Dreiecksbeziehungen und es wird ihnen schwer fallen damit aufzuhören! Es ist sogar erwiesen, dass dieses Problem mit den Jahren noch schlimmer wird. So ein Leben kann nicht erwünschenswert sein. Aus Erfahrung weiß ich, dass diese Menschen eine anfangs gesunde Liebe zu einem Alptraum machen werden, es kann sich zu einer Perversion entwickeln.

Fremdgehen zerstört das Vertrauen, den Glauben an die Liebe, es frustriert und man stellt sich selbst in Frage … 

Woher kommt die Untreue eigentlich?

Ich frage mich oft weshalb es Dinge gibt, die kein Mensch brauchen kann … die verletzend sind und uns das Leben schwer machen! Wenn wir verliebt sind werden wir unseren Partner nicht betrügen, da die Gefühle so stark sind und wir nur Augen für unsere auserwählte Hälfte haben. Wir wollen das dem Partner nichts passiert, es ihm gut bei uns geht und da gibt es ja auch noch das Versprechen der Treue, das man sich gegeben hat, der Grundpfeiler einer Beziehung und der Liebe! Doch weshalb wird dann soviel „betrogen“? Diese Frage stellen sich Frauen untereinander immer wieder. Es sind nicht nur die Männer die gerne Hörner verteilen, in der Zwischenzeit sind Frauen genauso aktiv wie Männer. Gründe dafür gibt es jede Menge.

  • Langeweile oder Routine? Es ist leider oftmals so, dass wir in der Partnerschaft selbst kein wirkliches Verlangen nach dem Partner verspüren. Wenn Frauen zum Beispiel ständig vom Partner begehrt werden wollen, das aber nicht bekommen und auch nicht die Initiative ergreifen, um ihre Bedürfnisse zu befriedigen, werden sie im Außen nach Bestätigung suchen.
  • „Ich mag ihn sehr … aber liebe ihn nicht mehr“ … das ist ein typischer Gedanke, der schon reichen könnte und manche veranlasst, sich nach einer anderen Person umzusehen. Untreue Menschen glauben, dass sie sich selbst treu bleiben obwohl sie ihren Partner betrügen.
  • Sucht – Menschen die narzisstisch veranlagt sind, sind besonders prädestiniert dafür! Sie neigen ständig dazu, neue Menschen zu blenden und zu verführen! Jede „Eroberung“ steigert ihren Selbstwert, sie fühlen sich dadurch attraktiver und mächtiger! Es ist ein Spiel das der Narzisst braucht um sich gut zu fühlen … meistens hat dieser Mensch auch gar nicht vor, seinen Partner zu verlassen.
  • Andere Sicht von Wertvorstellung. In unserer Gesellschaft ist es leider auch so, dass Untreue nichts Verwerfliches mehr ist … die Angebote sind groß, denkt man an die unzähligen Plattformen die jedem frei zur Verfügung stehen!
  • Fehlende sexuelle Befriedigung und Einsamkeit in der Beziehung führen dazu sich einen „Bettgenossen“ zu suchen. Einen der Befriedigung verspricht und auf dieser Ebene gut oder besser zu einem passt. Wenn in einer Beziehung die Einsamkeit eine Rolle spielt, kann es damit enden, sich von einer dritten Person Zuneigung und Geborgenheit zu holen.
  • Das miteinander Reden und seine Bedürfnisse zu sagen, ist für viele Paare nicht immer leicht. Missverständnisse entstehen, wir fühlen uns vernachlässigt und nicht mehr wahr genommen. Ärger und Missmut vermehren sich bis alles kippt, weil die gemeinsame Sprache nicht gefunden wird! Der Weg aus der Tür in eine „fremde“ Tür fällt dann oft sehr leicht.
  • Ausreden und Klischees – manche glauben und sagen wenn sie fremd gegangen sind „Hey es war nur dieses ein Mal, das wird und muss mein Partner nie erfahren“ oder „Es ist doch nur Sex, nichts anderes!“, oder eine der doofsten Ausreden wie „Ich kann eben nicht treu sein, das ist normal …“, solche Aussagen rechtfertigen für mich keine Untreue!
  • Der Reiz des Unbekannten Manche brauchen nicht nur die Bestätigung, sondern auch den Kick den sie beim fremdgehen haben. Schnelle kurze Erlebnisse … nichts Bedeutendes … aber mit einem sehr hohen Adrenalinkick. Beinahe wie ein Spiel … „Ich werde nicht erwischt … oder doch?“ Ausreden, Alibis, perfekte Lügen werden in die Beziehung eingebracht die so glaubwürdig sind, dass oft nur durch einen winzigen Fehler alles aufdeckt werden kann.

Die Welt ist danach eine andere …

Für mich ist Untreue klar definiert, das Vertrauen in der Beziehung wird dadurch komplett zerstört. Untreue Personen können gar nicht anders als sich in einem Netz voller Lügen zu verheddern! Tatsache ist auch, dass die Welt nach dem Fremdgehen eine andere ist als zuvor. Es kann schon sein das der verletzte und betrogene Partner versuchen kann (will) „glaubhaft“ zu vergeben, aber das Vergessen des Vorfalls wird vielen vermutlich nicht gelingen.

Bleiben wir in diesen Beziehungen, weil wir zuversichtliches Vertrauen in uns tragen (möchten), fühlt sich der Gehörnte so, als würde er auf einen Seil tanzen ohne doppelten Boden. Das Vertrauen in den Armen des Partners zu landen wie zuvor, ist verflogen. Ein fallen lassen können wird schwer werden. Die Gedanken an das Gewesene werden zur Hürde. Das Grundvertrauen ist weg. Wut, Schmerz und Enttäuschung treten an die Stelle von Liebe und Vertrauen.

Liebe ist wenn die Treue Spaß macht!

Dieser Vers hat mich vor vielen Jahren immer wieder eingeholt. Bedeutung konnte ich ihm erst wesentlich später schenken. :D Wenn Du zu den Menschen gehörst, die Untreue nicht so eng sehen, wird es Dir auch nicht schwer fallen, in der Beziehung zu bleiben und in der Gewohnheit weiter zu leben. In einem Leben zu bleiben das gepflastert ist mit vielen Lügen.

… Was ich aber nicht glaube, denn dann würdest Du nicht hier bei mir gelandet sein, sondern dich auf anderen Seiten im Web wiederfinden! :-) Es liegt ganz bei Dir. Du kannst Dich für das Drama entscheiden oder dagegen. Du hast es verdient glücklich zu sein und zu leben und auch zu lieben. Sei mutig genug die Verantwortung für diese Situation, die dich verletzt und gedemütigt hat, zu übernehmen! Beginne neu und feiere Deine Einzigartigkeit. Jeder Mensch liebt unterschiedliche Menschen und lebt auch die Liebe nach seinen Vorstellungen …

Zurück zur Liebe, zurück zum Glück. Liebe sollte Spaß machen … Treue aber auch!

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Über die Nostalgie einer vergangenen Beziehung

Viele Fragen kreisen in Deinem Kopf herum … war es ein Fehler sich zu trennen? Könnte diese Person, die Du geliebt hast, doch die/der Richtige gewesen sein? Wie würdest Du heute mit diesem Menschen zusammenleben? Du sehnst Dich nach dieser Person mit der Du durch schöne und weniger gute Momente gegangen bist. Du vermisst diesen Menschen immer wieder mal. Doch diese Nostalgie in Deinen Gedanken bedeutet nicht, dass Du diesen Menschen, der immer wieder mal solche Gefühle in Dir aufflackern lässt, wieder in Deinem Leben haben möchtest!

Es gab immer einen Grund weshalb es vorbei war

Menschen zu vermissen tut weh. Es ist ein Schmerz den jeder anders empfindet. Letztendlich aber tut es weh. Du sehnst Dich nach der Realität Deiner Erinnerungen, dabei werden die negativen Momente sehr oft verdrängt. Trotzdem gibt es einen Grund, weshalb diese Verbindung letztendlich zu Bruch ging.

Ich kann mich an Zeiten erinnern, in denen ich wehmütig im Stillen vor mich hin träumte … einer Beziehung nachtrauerte, die keinesfalls „gut“ war. In meinen Gedanken waren ausschließlich die liebevollen Momente gespeichert, nach denen ich mich sehnte! Alles andere, und den Grund des Scheiterns … hatte ich in dieser „Nostalgiestimmung“ aus meinem Gedächtnis verbannt!

Die Distanz zu bewahren, half mir der Versuchung zu widerstehen, nicht zurückzugehen, wieder Kontakt aufzunehmen. Ich wusste ja, dass ich diese Form einer Beziehung nicht wieder haben wollte. Ich wollte NUR die gute schöne Zeit zurückhaben und nochmals erleben. Wir können die Person und die Geschichte die wir zusammen „geschrieben“ haben vermissen … diesen Menschen jedoch wieder in sein Leben zu lassen, wollen wir jedoch keines falls!

Erneut ein Paar zu sein würde nicht funktionieren

Hier muss ich allerdings zwischen den gescheiterten Beziehungen unterscheiden. Es gibt immer Paare in denen Frauen verlassen werden wegen einer anderen Frau. Hier wird der Schmerz ein anderer sein und die Gedanken, diese Beziehung nochmal einzugehen ebenso. Das Thema: „Ich verzeihe Dir …“ ist hier in vielen Fällen sehr naheliegend. All die Gründe aufzuzählen weshalb das so ist, wäre schon wieder ein eigenes Thema. Ungesunde Beziehungen beendet zu haben, ist ein toller Erfolg, es wird aber dennoch eine Zeit dauern bis man sich dem ganzen Ende bewusst ist und dabei kann es vorkommen, in einsamen Momenten, vorschnell zum Telefon zu greifen … auch hier gibt es jede Menge Gründe.

Beziehungen dauern eben manchmal nur eine kurze Zeit. Wir gehen gemeinsam durch gute und schlechte Zeiten, danach trennen uns die Wege. Dabei sollten wir nie vergessen dass jede Geschichte zwei Seiten hat. Eine Geschichte ist abgeschlossen wenn sie nun mal zu Ende ist. Auch wenn wir die gleiche Sache mit der gleichen Person wiederholen … es wird nie mehr so sein wie es war!

Das Schöne ist, DU und ICH, wir schreiben weiter in unserem Buch und dürfen den süßen Geschmack des Lebens auskosten und das macht es so besonders. Denn es noch einmal mit jemanden zu versuchen, den Du schon kennst, wo es Gründe gab das Buch zu schließen … die Gefühle werden nicht wieder die selben sein!

Bewahre die schönen Erinnerungen in Deinem Gedächtnis!

Es ist vollkommen ok die angenehmen Momente aus vergangenen Beziehungen zu speichern. Ich finde es auch nicht abnormal, wenn manchmal Tränen in unsere Augen schießen, wenn wir daran denken wie manche Momente für uns waren … diese Zeit geht vorbei mit den Tränen, die wir verlieren. Was aber viel wichtiger ist, sei glücklich darüber das Dir die positiven Momente keiner nehmen kann und sei dankbar darüber, dass es so passiert ist wie es jetzt ist!

Wir bestehen aus einem Großteil von Erinnerungen. Gestatte Dir Dinge, Momente und Menschen die aus Deinem Leben gegangen sind ob nun freiwillig oder auch nicht, zu vermissen! Jemanden zu vermissen ist eine ganz andere Angelegenheit, als jemanden zurückwollen. Vermissen füllt Deine Zeit mit Erinnerungen, schönen Momenten, Abenteuer und Geschichten. All das bedeutet voller Leben zu sein … auch wenn es ein vergangenes Leben ist. Du solltest nur darauf achten nicht ständig in der Vergangenheit zu verweilen, denn sonst verpasst Du das Wesentliche in Deinem bevorstehenden Leben.

Setze einen Schlussstrich und schau nach vorne!

Nostalgie hat sehr viel Positives. Die Menschen die bei uns waren, werden wir in positiver Form bei uns behalten … die schönen Gefühle bleiben, aber es werden neue Menschen auf Dich warten und die würden sich freuen, wenn Du beide Arme frei hast um sie umarmen zu können! <3 Immer nur zu „vermissen“ bedeutet die Chance auf Neues zu übersehen.

Sei mutig und vertraue wieder, lass Menschen in Dein Leben die Dich unterstützen und Dir nicht verbieten zu „vermissen“ und die Deine Erinnerungen nicht auslöschen möchten, sondern solche die mit DIR ein weiteres Kapitel in Deinem Buch schreiben werden! Denn irgendwann musst Du Dich entscheiden, ob Du nur die Seiten umblätterst oder ein ganz neues Buch beginnst.

Ich wünsche Dir viele solch schöne Erinnerungen … aber noch mehr wünsche ich DIR ein neues Buch, dass Dich erfüllt, das Du aufschlagen kannst wenn Du Antworten suchst und das Dir erlaubt Zeilen auszuradieren wenn sie für Dich doch nicht stimmig sein sollten! :-)

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Eifersucht ist das stille Gift jeder Beziehung. Eifersucht ist ein Mix aus verschieden Gefühlen und Verhaltensweisen. Ursachen dafür gibt es jede Menge. Frauen die eine gesunde Selbstachtung besitzen, sich ihrer Schwächen und Stärken bewusst sind und sich selber annehmen können, sind weniger empfänglich für Eifersucht. 

Was bedeutet Eifersucht im Klartext

Lange Zeit war ich selbst von der Eifersucht betroffen, so könnte ich heute darüber eine Abschluss-Klausur schreiben, die ich dir nicht vorenthalten möchte. Wahrscheinlich hast auch du schon das ein oder andere Mal damit gekämpft!?

Die Eifersucht ist dem Neid sehr verwandt. Eifersucht entsteht wenn du wahrnimmst, dass zwischen zwei anderen oder auch innerhalb einer Gruppe Beziehungen entstehen, die du gerne oder ausschliesslich für dich haben möchtest. Das Ganze klingt wie ein kindliches Verhalten, ist es aber nicht. Aus der evolutionären Sicht wurde Eifersucht entwickelt, um dafür zu sorgen, dass du dich kraftvoll wichtigen Beziehungspersonen zuwenden kannst und darum kämpfst, dass dir Beachtung und Liebe geschenkt wird!

Warum reagieren manche Frauen eifersüchtiger als andere?

Eine Frage deren Antwort mir sehr viel aufgezeigt hat. Hast du eine gesunde Selbstachtung, genügend Selbstbewusstsein, bist dir deinen Stärken und Schwächen bewusst … geht es dir deutlich besser mit dem Gefühl Eifersucht. Du hast als Kind gelernt deinen Wert nicht danach zu beurteilen wie gern du gemocht wurdest, sondern du hast gelernt selbst für deine Zufriedenheit zu sorgen!

Eine übermäßig eifersüchtige Frau hingegen, die vielleicht unter krankhafter Eifersucht leidet, braucht die Bestätigung anderer. Interessanterweise sind Einzelkinder seltener davon betroffen, da sie in den Kinderschuhen nie mit Geschwistern um die Liebe und Beachtung der Eltern rittern mussten. Liebe exklusiv zu bekommen, ohne die Angst haben zu müssen sie zu verlieren, ist ebenso ein wichtiges Argument für Eifersucht. Eifersucht ist in der Regel auch ein Zeichen dafür, dass du mit dir selbst und deinem Äusseren unzufrieden bist. Selbstvertrauen ist daher der beste Schutz vor Eifersucht.

Was kannst du tun wenn diese Selbstzweifel da sind?

Diese Selbstzweifel bewirken, dass du nicht an die Liebe und die Treue deines Partners glaubst. Du vertraust ihm nicht und hast Angst vor dem Verlust – in dessen Folge wirst du besitzergreifend. Oft sind es auch die „Vorgeschichten“, die Frauen erlebt haben. Oftmals schon in der Kindheit, wenn der Vater zB. ein notorischer Fremdgänger war und du es in deiner damals kleinen Gestalt schon mitbekommen hast. Gerade die Frauen sind es die sich im erwachsenen Alter sagen „MIR wird das nie passieren“… und viele dieser Frauen müssen dann die selbe Erfahrung machen und die Zweifel beginnen.

Beginnen sie eine neue Beziehung, ist es völlig normal und verständlich oftmals eifersüchtig zu sein. Handlungen wie kontrollieren, hinterherspionieren oder sogar ständiges Verhör – helfen DIR jedoch nicht, deinem Partner und der Partnerschaft sowieso nicht. Eine „Spur“ Eifersucht finde ich gehört in jede Beziehung, wird sie zwanghaft, solltest du dir vor Augen halten das dein Partner:

  • unter deinem Misstrauen leidet,
  • merkt das du mehr feindselige als liebevolle Gefühle für ihn hast,
  • und das deine Eifersucht deine Beziehung vergiften wird!

Oft genügt eine Kleinigkeit und es passiert

Ich weiß wie es ist sich zusammen zu reissen, dieses Gefühl zu unterdrücken und nicht in die Rolle der Drama-Queen zu schlüpfen! Doch nach Wochen der Zurückhaltung passiert es plötzlich – DU rastest aus, es sprudeln Vorwürfe über Vorwürfe aus dir heraus. Alles was du in den paar Wochen zurückgehalten hast, muss jetzt raus! Dein Partner ist völlig überfordert, ratlos und fühlt sich zu Unrecht beschuldigt und angegriffen … Die Kluft zwischen dir und deinem Partner wird immer größer. :-(

Was ging in dir vor? War es das Verhalten deines Partners? Hattest du Misstrauen? Was war los …

  • geh der Sache auf den Grund und erklär es deinem Partner
  • bitte ihm um Verzeihung, DU möchtest auch nicht angebrüllt und zu unrecht beschuldigt werden
  • besprecht was ihr anders machen könntet
  • reden … reden … reden … das ist der richtige Weg!

Kannst du diese grundlose Eifersucht loswerden? Ja du kannst!

Ich kenne Frauen, die an sehr starker Eifersucht leiden und die es alleine geschafft haben, sie zum Grossteil abzulegen. Das Wichtigste ist das du dir klarmachst, dass deine Eifersucht in dir selbst liegt. Sie hat nichts mit der Beziehung zu tun. Es sind die eigenen ängstlichen und misstrauischen Gedanken die du hast und die Angst in dir auslösen, dass du deinen Partner verlieren könntest.

  • solange Du dich nicht selbst als liebenswert annehmen kannst, wirst du an der Liebe deines Partners zweifeln!
  • wenn dein Vertrauen durch Seitensprünge in vorherigen Beziehungen zerbrochen ist, gilt es neues Vertrauen zu sammeln. Nicht jeder Mann ist gleich gestrickt!
  • wenn deine Kindheit für die Eifersucht verantwortlich ist, dann tust du dir Gutes wenn du diese mit einem Psychotherapeuten aufarbeitest. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen – diese Dinge sitzen zu tief um sie alleine zu überwinden.
  • werde selbstständiger und unabhängiger, finde Tätigkeiten die dich befriedigen und dir Bestätigung geben. :-) Du weißt schon: Hinfallen, aufstehen, Krone richten, neu beginnen.

Eifersucht ist eine unnötige Besorgnis um etwas, dass man nur verlieren kann, wenn es sich ohnehin nicht lohnt, es zu behalten …

Falls auch Du weißt wovon ich spreche, schick mir doch deine Gedanken und Erfahrungen, bis bald!

Lesezeit: 3 Minuten

Beziehungstipps wenn das Leben zu zweit mal wieder etwas schwieriger wird … brauchst DU nicht? Dann darf ich DIR gratulieren! Ich kenne niemanden bei dem es nicht mal ein wenig „hakt“. Jeder von uns wünscht sich, wenn sich erst mal der richtige Partner eingestellt hat, dass dieser auch nicht nur kurzfristig bleibt, sondern das dieses Gefühl der Zusammengehörigkeit auch lange anhält. ICH setze jetzt natürlich wieder einen drauf und füge hinzu: „bis an mein Lebensende anhält!“ Da kommt das altmodische Denken bei mir wieder durch. :-) ICH glaube an die ewige Liebe >breitgrins<.

Ewig zusammen? Das schaffen die wenigsten!

Oftmals sind es die kleinen Tücken die sich nach der ersten Verliebtheitsphase einschleichen. Oft sind es Missverständnisse und unnötige Probleme, die wir uns selbst zuzuschreiben haben. Das eine Beziehung nicht nur aus Schmetterlingen und rosa Farbe besteht, können die die schon eine längere Beziehungszeit bestanden haben, sicher sehr gut nachvollziehen!

Mir persönlich wäre es ja auch viel zu langweilig, würde immer alles total reibungslos ablaufen. Meinungsverschiedenheiten, andere Sichtweisen und unterschiedliches Handeln gehören dazu. Es ist nur immer die Frage WIE ich das Ganze angehe wenn es mal zu Konflikten kommt. Vielleicht denkt sich jetzt die/der eine oder andere „Tipps für eine gut laufende Beziehung brauchen doch nur die jungen Paare, WIR die schon früher geboren sind, wissen doch wie der Hase läuft!“

Junge, frisch verliebte Paare denken darüber sicherlich gar nicht nach. Auch diejenigen unter uns die erst in späteren Jahren ihren Partner „bekommen“ (gefunden geht für mich gar nicht!) haben, werden sich keinen Kopf darüber machen. Aber man denkt eventuell über seine vorherigen Beziehungen nach und möchte die Fehler, die vielleicht zum Scheitern der Beziehung beigetragen haben, nicht wiederholen.

Entfiehe dem Alltagstrott

Ich kenne Paare die schon lange eine Beziehung führen, die nicht sagen „es reicht uns so wie es ist, es läuft gut“. NEIN sie arbeiten immer wieder neu an ihrer Beziehung. Solche Paare umgibt auch eine ganz besondere Aura! :-) Ich finde das immer wieder klasse zu sehen und sogar zu spüren.

Jetzt gebe ich dir ein paar zusammengetragene Tipps verschiedenster Personen aus meinem Umfeld weiter, sie helfen dabei, das in unseren Beziehungen die Schmetterlinge bleiben und auch der rosa Durchblick nicht verloren geht!

Los gehts

  • sei offen und ehrlich
  • gestehe dir deine Gefühle ein
  • lass das Vergleichen mit anderen Beziehungen
  • lerne Kompromisse einzugehen
  • vergiss nicht: DEIN Partner hat ein eigenes ICH
  • vergiss die Romantik nicht
  • halte dir die positiven Seiten deines Partners vor Augen
  • mache öfter kleine Geschenke
  • laufe nicht vor Konflikten davon – stelle dich
  • orientiere dich nicht an Klischees von einer glücklichen Ehe
  • es dürfen auch mal unangenehme Fragen gestellt werden
  • stell dir die Frage: wie kann ich meinen Partner glücklich machen?
  • gemeinsam kochen
  • gehe NIE wütend zu Bett
  • höre auf, Auseinandersetzungen gewinnen zu wollen
  • schätze die Stärken und Begabungen deines Partners
  • sprich über Geld
  • versuche nicht die Liebe zu erzwingen
  • verabrede dich immer wieder neu mit deinem Partner
  • Freiräume nicht vergessen
  • lerne richtig zuhören
  • ordne die Beziehung nicht den Kindern unter
  • berührt euch ganz viel
  • Sex … wichtig
  • mache gemeinsame Pläne und setz dir Ziele mit deinem Partner
  • das Kind in dir niemals aufgeben
  • versuche den Anderen nicht zu ändern
  • sich immer auf Augenhöhe begegnen
  • tu regelmässig Dinge die deiner Beziehung gut tun
  • sei wertschätzend und liebevoll
  • sprich auch über die kleinen banalen Dinge des Alltags
  • Kommunikation – reden, reden, reden

Wahrscheinlich könnte jeder von uns diese Liste noch erweitern. Jeder hat auch sein eigenes Rezept um alles schön „rund“ zu halten! Und so banal auch einige der Tipps auf den ersten Blick klingen mögen – SIE tragen eine Wahrheit in sich, die wir alle, auf die ein oder andere Art in uns selbst erkennen. Nämlich an die ewige Liebe zu glauben und zu hoffen, dass sie NIE, wenn wir sie erst mal in den Armen halten, verloren geht!

Es gibt Menschen bei denen du deine Beine und deine Seele baumeln lassen kannst. Du kannst einfach nur du selbst sein, ohne Fassade, ohne Zweifel, manchmal sogar ohne Worte. Ist dir so jemand geschickt worden … sei gut zu ihm!

Wieder mal wünsche ich dir ganz viele schöne Momente mit dem Menschen den DU liebst, und falls DU noch Tipps hast um diese Liste zu erweitern … nur her damit!