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Das „magische“ 7. Jahr beginnt …

Heute möchte ich, aus gegebenem Anlass, etwas ganz Persönliches mit Dir teilen. Meine Erkenntnisse aus den letzten 7 Jahren meiner Beziehung. :D Mein Herzmensch und ich haben am 1. Januar das „verflixte“ … oder magische Jahr angefangen. Ich kann’s irgendwie gar nicht richtig glauben, dass es schon wieder so lange her ist, als wir uns kennenlernten. ›lach‹! Sicher war nicht immer alles Sonnenschein – für uns beide nicht, aber ich würde keinen Tag eintauschen wollen. :-)

Diese Beziehung hat mich geprägt wie kaum etwas anderes in meinem Leben. Und weil ich in diesen Jahren so viel über mich und das Leben gelernt habe, möchte ich heute ein paar meiner Erkenntnisse mit Dir teilen. ›zwinker‹.
Keine Angst, es wird nicht „schmalzig“ … kitschig oder dergleichen, obwohl mir heute schon ein wenig romantisch zumute ist! :-)

Bist Du dabei? Gut. Los gehts …

Liebevolles TUN erzeugt LIEBE …

Im alltäglichen Stress und Miteinander kann man schnell vergessen, warum man sich eigentlich in einen Menschen verliebt hat. Man lebt und tut so vor sich hin und auf einmal fallen einem nur noch die „nervigen“ Angewohnheiten des anderen auf. Dazu kommt vielleicht auch noch, dass das Verhalten des Partners nicht mehr das gleiche ist, wie es am ersten Tag war. Mit der Zeit hinkt die Liebe, oder das verliebte Gefühl, ein wenig hinterher. Man arrangiert sich irgendwie damit und gemeinsam.

Genauso war es immer FRÜHER in meinen Beziehungen. So muss es aber nicht sein und die letzten Jahre, zeigen mir, dass es anders sein darf. Ich habe im Laufe der Jahre bemerkt, dass ich sehr viel glücklicher in meiner Beziehung bin, umso liebevoller ich mit mir und meinem Partner umgehe. Das klappt nicht nur deswegen, weil der Herzmensch auf mein Verhalten mit der gleichen liebevollen Haltung reagiert, sondern weil ich gelernt habe, mich selbst gut um mich zu kümmern und ausreichend Selbstliebe für  mich zu empfinden.

Je mehr LIEBE an einem Tag in die Beziehung fließt, umso mehr darf ich spüren und kommt automatisch zurück. Ein wundervolles Gefühl, das nur glücklich machen kann!

Selbstliebe … ich bleibe gleich dabei …

Ich steh zu meinen Wünschen! Es ist doch so und das lesen wir auch ständig. Wenn wir uns selbst nicht mögen, dann kann unser Herzmensch noch so liebevoll sein, wir werden es nicht merken, nicht wahrnehmen. Oder, wie es bei mir oft der Fall war, wir werden sogar daran zweifeln! Wenn wir mit anderen Menschen glücklich sein wollen, müssen wir zuerst lernen, mit uns selbst glücklich zu sein.

Es bringt uns gar nichts, wenn wir uns verbiegen und verstellen, um den Ansprüchen unseres Partners gerecht zu werden. Ich habe in diesen vielen Jahren, vom ersten Tag bis zum heutigen Tag, die Möglichkeit bekommen, der Mensch zu sein, der ich tatsächlich bin. Mich gab es nur mit Fehlern, mehr Ecken als glatte Stellen … und trotzdem war ich genug und anscheinend „richtig“. :D

Deswegen:
SEI DU SELBST UND LIEBE DICH DAFÜR. DANN WERDEN DICH AUCH – ZUMINDEST DIE RICHTIGEN MENSCHEN – DAFÜR LIEBEN! Versprochen!

Bedürftigkeit killt jede Liebe …

In Wahrheit ist das meine allerwichtigste Erkenntnis! Bedürftigkeit ist unsexy! Wünsche zu haben ist normal und diese hat jeder. Bedürftig zu sein ist aber etwas vollkommen anderes. Ich weiß heute, dass ich ein halbes oder sogar beinahe mein ganzes Leben „bedürftig“ war. Gründe dafür gab es natürlich, aber es entschuldigt nichts. Wenn ich früher gestresst und genervt von meiner Arbeit nach Hause gekommen bin, dann habe ich meinen Partner(n) die Verantwortung für meine „Entspannung“ zugemutet!

Wenn wir immer darauf warten, bis unsere Bedürfnisse von anderen Menschen erfüllt werden, dann werden wir immer und ganz schnell wieder alleine dastehen – oder endlos lange darauf warten! Vielleicht klingt das jetzt zynisch, aber es ist so. Ich hab es viele Jahre so erlebt. WIR SELBST sind dafür verantwortlich, wie WIR uns fühlen. Nobody auf dieser Welt kann uns glücklich machen … NUR wir selbst!

Jeder normale und intelligente Mann/Frau kann Bedürftigkeit „riechen“. Diese Ausstrahlung lässt sich nicht deckeln. Deshalb legen wir sie ab, denn wir haben keinen Grund bedürftig zu sein!

Freiraum ist so wichtig …

Vielleicht bin ich da ganz besonders eigenwillig, geht es um ausreichend Luft zum Atmen. Ich weiß, das Herzstück einer jeden Beziehung ist gemeinsame Zeit. Trotzdem sind ich und mein Partner, zwei Menschen mit einem eigenen Leben. Würde ich DAS verleugnen, würde es mich sofort wieder in eine Abhängigkeit werfen und zusätzlich sehr unglücklich machen!

Es war und ist wichtig, mein eigenes Leben weiterzuleben. Dadurch lern(t)e ich meine Werte und meine „Einzigartigkeit“ genauer kennenzulernen und zu überdenken bzw. zu verändern. Und mal ganz ehrlich: Wenn man als Paar alles zusammen macht, wird es doch auch langweilig, weil man dann gar nichts mehr zu erzählen hat? ›lach‹.

Das Gemeinsame pflegen …

Es ist aber auch sehr wichtig, eine „Blase“ für die gemeinsame Beziehung zu erschaffen! Ich habe rausgefunden, dass es egal ist, was wir machen, es ist nur wichtig, dass wir beide gezielt qualitativ hochwertige Zeit gemeinsam verbringen und dass wir dabei auch Freude und Spaß haben! Im Laufe der Zeit ergaben sich die unterschiedlichsten Aktivitäten und es kommen laufend welche dazu. Mann und Frau entwickeln sich ja weiter und manchmal passt die ein oder andere Aktivität für beide super gut. :-)

Durch die gemeinsame aktive Zeit wird es auch nie langweilig! Es ist immer etwas Aufregung und manchmal sogar Spannung mit im TUN. Ein tolles Gefühl von dem jeder etwas lernen darf.

Meine Schlussgedanken … :-)

Vielleicht hast Du Dir eine längere Liste erwartet. Eine Art Liste, die eine erfolgreiche Beziehung garantiert?
Sei Dir gesagt, es ist nicht nur unmöglich, sondern auch bei allen Menschen verschieden.
Gerade mein „Freiraum“ Thema … vielleicht wäre das für Dich die schlimmste Vorstellung in Deiner Partnerschaft?
Nicht jede Frau ist so ein Freiheits-Fanatiker wie ich es bin. ›lach‹
(Mein Herzmensch tickt da aber genau gleich wie ich es tu. ›zwinker‹)

All diese angeführten Dinge sind meine Erkenntnisse … ich habe alles verändert, was ich früher in meinen Beziehungen er- und gelebt habe. ICH habe mich durch diese Beziehung verändert! Wichtig ist, dass die Erwartung bei beiden Teilen ungefähr gleich sind und JEDER genau weiß, was der andere braucht und möchte, um glücklich SEIN zu können.

Im Endeffekt zählt doch nur eines: DIE LIEBE. :-)

LIEBE Dich und zeige allen Menschen um Dich Deine Liebe, denn DU bist wundervoll.

Dann bin ich gespannt, was mir (uns) das verflixte 7. Jahr so alles beibringt. Ich freu mich darauf!
Schön, dass Du da warst. Wenn Du magst, darfst Du mich auch sehr gerne teilen.

Lesezeit: 7 Minuten

Schon lange „alleine“ und der Gedanke „Für mich gibt es keinen passenden Partner mehr“. Dieser Satz ist allen Singles schon sehr oft durch den Kopf geschwirrt. Die wenigsten Menschen sind gerne alleine. Doch oft lässt sich das Glück mega lange Zeit. Warum überfällt uns sogar eine Art Panik, wenn wir daran denken, alleine „alt“ zu werden? Woran liegt es, dass so viele Frauen einfach keinen passenden Partner finden? Viele Fragen und noch mehr Antworten, wenn Du magst heute hier für Dich. 

Letzte Woche konntest Du über „Single? JA gerne …“ hier auf meinem Blog lesen. Die Resonanz darauf war so unerwartet groß und Ihr habt mir ganz viele Mails dazu geschrieben. Dazu auch gleich mal danke für Euer Vertrauen! Viele Frauen leiden unter der Vorstellung, nach einer Trennung oder einem Verlust, für immer „solo“ zu bleiben! Es sind so viele Fragen dazu offen geblieben und die möchte ich heute mit diesem Beitrag (hoffentlich) zufriedenstellend beantworten – für alle stellvertretend. <lächel>

Warum finde ich keinen passenden Mann?

„Was ist falsch an mir?“ Solche und ganz viel ähnliche demotivierende Fragen gehörten auch zu meinem täglichen inneren Dialog. Wahrscheinlich gibt es ganz viele Menschen, die dieses – ich nenne es jetzt mal – „Dilemma“ kennen. Für mich wurden alle diese Fragen und Gedanken, nach jeder gescheiterten Beziehung zu einer sehr belastenden Überzeugung! Ich redete mir vieles ein, bis ich irgendwann auch alles glaubte, was sich in meinem Kopf so zusammenreimte. Dazu kam, dass ich schon in der „Blüte“ meines Lebens stand! Ich war also ein später Single und das machte den Partnerwunsch nicht unbedingt einfacher.

Ich möchte behaupten, ich war eine taffes Weiblein. Ich achtete immer auf mein Äußeres und „MANN“ konnte auch mehr mit mir unternehmen als NUR essen gehen oder sich in Bars treffen. Mein Job war gut und deswegen war ich auch finanziell unabhängig. Hatte ein schönes Zuhause und meine Kinder waren schon lange aus dem Haus! Also … da war sie wieder, diese immer wiederkehrende Frage „Warum ist es so schwierig einen passenden Partner zu finden?“

Waren meine Ansprüche zu hochgesteckt?
Waren meine Vorstellungen von der Liebe und einer Beziehung zu romantisch?

Ich habe mich sehr lange mit diesem Thema auseinandergesetzt – schließlich hatte ich auch ausreichend viel Zeit dazu! Was ich relativ schnell herausgefunden hatte war, meine Gedanken versuchten mir viel zu viel einzureden. Ich hörte das, was ich hören wollte und sah weg, wo ich eigentlich hinsehen sollte!

Gerade in dieser „Solo-Zeit“, kamen alte Glaubensmuster wieder stark zum Vorschein.

  • Nicht gut genug …
  • Nicht schön genug …
  • Nicht klug genug …
  • Selbst schuld an all den Gegebenheiten …
  • Nicht liebenswert …
  • Zu wenig erfolgreich …
  • Schon zu alt?
  • Zu „speziell“ …

Die Liste war eine sehr lange und sie machte mich gleichzeitig traurig und verzweifelt.  Ich war eifersüchtig auf Paare, die im Park händchenhaltend an mir vorbeiliefen. Wenn meine Kundinnen mir von dem schönen Wochenende mit ihrem Partner erzählt hatten, klappten meine Ohren zu! Ich wollte davon nichts hören … und meistens spürte ich nach solchen Gesprächen eine große Leere und Verzweiflung in mir. Und genau an diesen Gefühlen hakte ich später nach & ein! Ich teile meine Erkenntnisse jetzt mit DIR und ich bin mir sehr sicher, dass DU für Dich einiges mitnehmen kannst! Schließlich sind wir alle irgendwie sehr ähnlich. ›zwinker‹

Wir strahlen aus, was wir fühlen und denken

Das sagt man ja ständig – glauben tun wir’s nicht so richtig. Gerade wenn wir schon länger alleine sind und wir uns tief im Herzen nichts sehnlicher wünschen als einen neuen Lebenspartner, dann kann diese Verzweiflung Auswirkungen auf unsere Ausstrahlung haben! Da hilft auch kein verstellen oder maskenhaftes Lächeln nach außen.

Ganz unbewusst vielleicht scannen wir jeden Mann, im Lokal, beim Sport, beim Einkaufen usw. und stellen uns die Frage: „Wär ER der Richtige? Hätte ER genug Potenzial um eine gute Beziehung mit uns zu führen? Ich kann mich an ein Erlebnis erinnern, dass ich vor vielen Jahren in dieser Single-Zeit gemacht habe:

Ich hatte ein Date mit einem Mann, den ich beim Tanken – (tatsächlich! :D), kennengelernt hatte. Ein smarter Typ nach meinem Geschmack. Freundlich und sehr hilfsbereit, was uns auch dann zu einem Treffen führte. Ich machte mir viele Gedanken zu diesem bevorstehenden Abend, schließlich will Frau nichts verkehrt machen. Wir verbrachten einen angeregten Abend bei gutem Essen und schönen Gesprächen. ER wirkte interessiert und stellte mir viele Fragen. Für mich war es am Ende des Abends ein gelungener vielversprechender Abend gewesen. Keine Spur von Oberflächlichkeit, das gefiel mir.

Ich war bemüht locker zu sein. Meine Ängste hatte ich verstecken können, meine Wünsche und die zugehörige Verzweiflung aber scheinbar nicht! Er deckte meine Gefühlswelt auf. Konnte in meinem Gesicht oder meinen Augen lesen wie „bedürftig“ ich war. Du schmälerst deine natürliche Attraktivität mit deiner –  sehr gut leserlich – verkrampften Ausstrahlung … war ein Satz, der mir wirklich in Erinnerung geblieben war. UND das Schlimme daran war – dieser Mann hatte sowas von recht!

Fakt ist, Männer, die mehr als nur an einem Abenteuer interessiert sind, schauen auch tiefer und erkennen diese Bedürftigkeit, die JEDEM Mann Angst macht und ihn letztendlich weiterziehen lässt. Zu diesem Zeitpunkt ist eine Beziehung zum Scheitern verurteilt! Ich hab´ es mehrmals erlebt, … die Beziehung hatte keine Chance.

Immer das gleiche „Beuteschema“?

„Es sind immer die gleichen Männer, auf die ich treffe …“ Warum ist das so? Frauen geraten sehr häufig immer wieder an die „falschen“ Männer. Leider erkennen sie erst im Nachhinein, dass sie daran scheitern. Es sind Muster denen wir folgen. Wer zum Beispiel Bindungsängste hat, sucht sich oft einen Partner, der in einer Beziehung oder nicht frei ist! Wie die Chancen für diese Beziehung stehen, brauche ich jetzt nicht erklären!

Oder aber auch der verzweifelte Wunsch nach Nähe! Das war mein „Problem“. Es machte mich empfänglich für alle Männer, die nur ihren Vorteil daraus zogen. Diese Bedürftigkeit, die ich ausstrahlte, zog Männer an, die mich ausnutzten und mir keinesfalls guttaten. Sich zu Männern hingezogen fühlen, die einem nicht guttun, kann auch an einer unbewussten von früher geprägten Wahl liegen! Denn wenn wir unsere Vergangenheit noch nicht verarbeitet haben, beeinflussen diese Erfahrungen auch alles NEUE, das vor uns liegt. Und so stehen wir in einer „Warteschleife“ die uns zu einer ewigen suchend Wartenden macht. :-( DAS war meine persönliche Herausforderung, an der ich richtig zu tun hatte!

WIR glauben zu wenig an uns!

Unser Glaubenssätze, die ich oben schon angeführt habe, stehen uns bei unserem Wunsch nach einer Beziehung ebenso massiv im Weg. „Kein Mann interessiert sich auch nur ansatzweise für mich und ich bin nicht gut genug!“ Alles das zieht seine Runden um die Frage „WARUM gibt es keinen Partner für mich?“ Ich hatte die Antwort immer NUR bei mir gesucht. Ich war einfach der Meinung, dass ich niemals „genügen“ werde. Und zu wenig zu bieten habe. Diese Gedanken waren so tief eingefahren, weil ich diese Erfahrungen schon in der Kindheit und später in meinen Beziehungen immer wieder erlebt habe.

In diesem festen Glauben habe ich oft gar nicht bemerkt und wahrgenommen, ob sich ein Mann für mich interessiert hat! Meine Meinung von mir selbst und mein geringes Selbstwertgefühl standen mir dauernd im Weg und versperrten mir die Sicht auf vielleicht schöne Begegnungen.

In dieser Phase des Selbstzweifels zog ich auch emotional „gestörte“ Partner an. Im Unterbewusstsein war ich zu dem Zeitpunkt auch davon überzeugt, keinen besseren verdient zu haben! „Jeder bekommt das, was er verdient …“ Es war ein so mächtiger Glaubenssatz von zu Hause, den ich glaubte und lebte. Und so schloss sich der Kreis. Denn warum sollte jemand an mich glauben und mich so nehmen wie ich wahr, wenn ich es selbst nicht tat?

Eine negative Einstellung und „eingebrannte“ falsche Glaubenssätze UND Erfahrungen, blockieren uns und verhindern, dass wir uns so zeigen, wie und WER wir wirklich sind.

Zu perfektionistische Erwartungen?

Auch das ist keine Seltenheit. Mir sind einige Frauen bekannt, die zu hochgesteckte Erwartungen an die Liebe und einer Partnerschaft haben. Auch da muss ich mich wieder selbst an der Nase nehmen und sagen: JA, die Messlatte ging durch keine Türschwelle. Generell war ich mir sehr lange gar nicht mal selbst im Klaren, ob ich überhaupt eine konstante Beziehung eingehen wollte. Auf der einen Seite wollte ich einen Partner an meiner Seite, der mich bedingungslos liebt und meinem Bild von einem perfekten Mann entspricht. Auf der anderen Seite kannte ich in der Zwischenzeit auch die vielen Vorteile des Singlelebens. Freiheit, keine Verpflichtungen, keine Einschränkungen und keine Erwartungen, die zu erfüllen waren …

Es war ein super schönes Gefühl nach all den Jahren aber der Wunsch in den Arm genommen und ehrlich geliebt zu werden war genauso groß. Passt all das zusammen? Bedingungslose Liebe & genügend Freiraum? JA tut es. Sofern wir nicht alles in den ersten fünf Tagen verlangen!

Liebe und Beziehung entwickelt sich still und bedarf sehr viel Zeit um all die Facetten eines Menschen und seine Bedürfnisse zu entdecken! Wer von Anfang an (ein)fordert und sich keine Zeit nimmt, um all die gemeinsamen Wünsche, Grenzen und Werte herausfindet, wird ein Leben lang an einer erfüllten Beziehung scheitern! So leid es mir tut … es ist genauso.

Fazit:

Ich war viele Jahre alleine. Ich hatte viele kaputte kurze Affären, die nur einen schlechten Geschmack hinterlassen haben. Mein Leben fühlte sich so an: Immer wollte jemand etwas von mir. Wenn ich mir vorstellte, dass es obendrauf auch noch einen Mann geben würde, der auch dauernd etwas von mir wollte, dann wäre ich laut schreiend weggelaufen! Ich war an einem Punkt angekommen, nichts mehr zu wollen oder zu wünschen. Eine Beziehung auszuhalten wäre nur gegangen, wenn ich diesen Mann schon sehr lange gekannt hätte. Es gab aber keinen … und mir fehlte wahrscheinlich die „Anschubenergie“ für eine neue Liebe. Ich wollte tatsächlich in Demut alt werden …

Und jetzt sollte da eigentlich ein PUNKT den Beitrag abchließen. Wenn es da nicht diese Begegnungen geben würde, die ich immer nur lächerlich fand! Sie klangen wie Märchen … die von Single Frauen handeln und die sich auf Flughäfen, Supermarktkassen oder Plattformen im Internet abspielen. Alle diese Frauen hatten die Hoffnung aufgegeben … waren zwangsläufig auch happy mit sich alleine aber dann … dann hat SIE dieses Flugzeug verpasst, oder sie spürte unsanft den Einkaufswagen in ihrer Kniekehle oder eine Nachricht auf FB flatterte herein … und aufeinmal war ER da. Für mich klang das immer wie ein Wunder von Jesu!

Aber bei mir war genau das so eingetreten. Unerwartet und plötzlich. Ich schreibe das deshalb abschließend, weil die BESTEN und schönsten Dinge im Leben einfach unglaublich lange brauchen! Lass los, sei entspannt, bleib locker, glaub an DICH … denn solche Geschichten gibt es jeden Tag aufs Neue. >lächel<

Ein mega langer Beitrag heute, aber Dinge die mir am Herzen liegen müssen einfach raus in die Welt und das kommt immer häufiger vor! Bleib zuversichtlich und übe Dich in Geduld – sie wird immer belohnt.
Wenn Du mich magst und gerne liest, freue ich mich wenn Du mich teilst oder an liebe Menschen weiterschickst! :-)

Wir lesen uns bald wieder wenn Du magst.

Lesezeit: 5 Minuten

Ganz ehrlich? Dieses Thema ist keines, worüber ich gerne mit Leib und Seele schreibe. Und vermutlich ist es auch deshalb eines der Wichtigsten. Drüber zu schreiben ist eine Art Therapie … eine Ausdrucksart und eine Reflexion plus Verarbeitung. Ich würde sagen es ist ein „Allerweltsthema“ für jedermann und eventuell passt es auch gerade für Dich ganz gut?

Ich sitze gerade, nach einem ausgedehnten Hundespaziergang am Strand, in meinem „Outdoor-Büro“. Mein Herzmensch und ich haben uns dabei über Gott und die Welt unterhalten, es wurde gelacht und geblödelt. Über das Leben philosophieren ist etwas Wunderbares, vorausgesetzt, man unterhält sich mit der richtigen Person. Ich hab’s wie immer sehr genossen. Ich fühle mich leicht, bin happy, dankbar und sehr glücklich!

Mein MacBook liegt aufgeklappt vor mir um diesen Beitrag, den ich schon mehrmals nach „hinten“ gereiht habe, zu schreiben. Bei mir ist es still. Es ist nur die leise Musik, die ich immer gerne zum Schreiben habe, hörbar … und das „Klicken“ meiner Tastatur. Und dann ist da auf einmal dieser Moment da. Mein Gefühl von Glück und Leichtigkeit hat sich verändert. Mein Platz hier war vor ein paar Minuten noch umgeben von einer besonderen Aura und jetzt? Jetzt ist eine Art … wie soll ich es benennen … „Traurigkeit“ zu Besuch, ausgelöst durch Musik die mich berührt …

Melancholie ist bei mir eingezogen. Die Musik die sich gerade in meinen Ohren intensiv ausbreitet, löst auf einmal einen Schmerz in mir aus. Vergangene Enttäuschungen sind wieder ganz präsent … Enttäuschungen, die Jahre zurückliegen. Und ganz gleich wie ich all das verarbeitet habe – ich kann vieles noch immer nicht richtig begreifen und es tut immer wieder mal richtig weh …

Enttäuschungen hinterlassen Blessuren …

Es sind Narben, die auf unseren Herzen, auf unseren Seelen zurückbleiben. Manche davon liegen tief … manche sind nur oberflächlich. Manche „heilen“ von selbst, andere brauchen ganz viel Aufmerksamkeit und Geduld! Was ich dabei nicht aussparen möchte ist: Es ist GUT sich selbst zu fühlen … zu weinen. Es ist GUT sich selbst mit ehrlichen Gefühlen zu begegnen.

Die Musik war schon immer das, was mein Herz erreichte und öffnete. Die Musik brachte mir meine verloren gegangenen Gefühle wieder! Musik trägt mich auf ganz besondere Weise. Meine Stimmung orientiert sich oft stark an der Musik, die ich höre. Es strömt etwas in beide Richtungen und ist eine Verbindung direkt in mein Herz. :D

Eine Enttäuschung ist ein bitterer, tief dringender Schmerz, der sich bei mir durch alle Venen schleicht. Es ist ein Gefühl mit immenser Kraft! Es fühlt sich an, als würde ich vor einem tiefen Abgrund stehen. Ungesichert und mit schmerzendem Brustkorb. ENTTÄUSCHUNG … sie fühlt sich kalt an, hohl und sie ist gnadenlos ehrlich! Ein Gefühl das von null auf hundert präsent sein kann. Die Hand die ich dabei ausstrecke greift ins Leere … kein Halt … nichts. Das ist mein tatsächliches Gefühl der Enttäuschung.

Das Gefühl sich selbst zu enttäuschen …

Das Gefühl von sich selbst enttäuscht zu sein, gibt es natürlich. Für meinen Teil kann ich aber sagen, dazu habe ich in den letzten Jahren, sehr viel Abstand gewonnen. Ich  bin „gut“ darin geworden, alles was passiert zuzulassen und wenn auch manchmal ungern anzunehmen. Was bedeutet: Ich bin eigentlich so gut wie nie enttäuscht von mir! ›lach‹. Ich lebe das Leben so, wie es kommt. Mit jeder Hürde und jedem Tal.

Das Wort ENTTÄUSCHUNG:

Ich zerlege dieses Wort mal. Genau gesehen bedeutet es, dass die TÄUSCHUNG ein ENDE hat? Der „Irrtum“ zeigt sich und die „Wahrheit“ kommt ans Licht. Natürlich kommt es manchmal vor, dass wir uns in unseren Erwartungen oder Bedürfnissen täuschen. ICH verlaufe mich sehr oft in Dingen und Gefühlen! Genauso wie ich immer wieder mal falsch interpretiere. Doch deswegen von mir enttäuscht sein?

Ich habe festgestellt, dass es keinen Sinn mehr macht, sofern wir mit uns selbst liebevoll umgehen, über sich selbst zu urteilen und enttäuscht zu sein. Es würde nämlich bedeuten, dass wir uns selbst nicht ehrlich entgegentreten.

Wie ist es, von anderen enttäuscht zu werden?

Oder – ich verbessere: Sich in einem anderen Menschen zu täuschen? Sich mit anderen zu verbinden ist wichtig, weil unsere Beziehungen jede Menge von uns selbst zeigen! Es ist ein großer „Erfahrungsspielplatz“ auf dem wir uns alle tummeln und wo es klarerweise auch nicht nur positive und schöne Gefühle zu spüren gibt, sondern auch jede Menge schwierige und schmerzhafte!

Ein Nährboden der Gewalt, des Hasses und der Kriege. Und in dieser Gliederung findet auch die Enttäuschung ihren Platz. All das entsteht, wenn sich Menschen nicht einigen können und wenn Erwartungen nicht erfüllt werden.

„Hab´ keine Erwartungen, dann wirst Du auch nicht enttäuscht!“ Wer von uns kennt diesen Spruch nicht? Ich habe mir den auch sehr gerne eingeredet! Es ist der größte Blödsinn überhaupt! Wenn ich immer nur Hoffnungen habe, werde ich doch nicht nur durch „Wunder“ überrascht! Wunder gibt es nur selten und Hoffnungen erfüllen sich nicht jedes Mal. Was ist dann?

Und bitte, warum darf ich keine Erwartungen an einen anderen Menschen haben dürfen? Ja ich gebe es zu, … manchmal sind meine Erwartungen etwas zu hochgeschraubt. Na gut das wird mir meist selbst sehr schnell klar. Aber ich finde es super wichtig gewisse Erwartungen zu haben! Sie zeigen unsere Selbstliebe. Es zeigt, was mir wichtig ist und wie wichtig ich mir selbst bin!

In all meinen Beziehungen und Freundschaften erwarte ich mir zum Beispiel Ehrlichkeit, Wertschätzung und ein authentisches Sein. Wer sich dabei überfordert fühlt, darf gerne mein Leben verlassen. Ich möchte einfach nichts anderes mehr in meinem Leben als Menschen, die mir guttun und die meine Werte teilen.

Noch ein Beispiel: Ich reserviere einen Tisch in einem angesagten Lokal. Ich hübsche mich auf, ziehe meine beste Jeans an und freue mich riesig auf einen tollen und entspannten Abend. Und dann … das Essen schmeckt absolut scheußlich, dass Personal ist unfreundlich … ich bin richtig enttäuscht. :-( Meine Freundin meint dazu nur: „Na ja, hättest du deine Erwartungen zu Hause gelassen, würdest du jetzt nicht enttäuscht sein!“

Hallo? Echt jetzt? Funktioniert so unser Leben? Ich sehe das schon ein wenig anders. Wenn ich schon so viel Geld in die Hand nehme und mich für eine Lokation entscheide, die in aller Munde ist und mit Lob überschüttet wird, erwarte ich auch eine gewisse Leistung! Punkt und aus. Das ist doch in allen Bereichen so! Es macht nicht wirklich Sinn, total erwartungslos durchs Leben zu gehen.

Was, wenn die Beziehung unsere Erwartungen nicht entsprechen?

Es ist nicht nur meine Erfahrung, ich weiß, dass viele – insbesondere Frauen – zuerst mal bei sich selbst zu suchen beginnen. Was ja (fürs Erste) nicht unbedingt falsch sein muss. Doch dann beginnen wir an uns selbst zu verändern. Selbst gestellte Fragen tauchen auf:

  • Bin ich gut genug?
  • Was mache ich falsch?
  • Bin ich nicht liebenswert?
  • Verlange ich zu viel?

Und mit diesen Fragen bohren wir viele kleine Löcher in unsere Persönlichkeit. Wir entfernen uns von uns selbst. Statt bei sich selbst zu bleiben, versuchen wir meistens Verständnis für den anderen zu haben. So rennen wir mit Vollgas auf eine Mauer zu, die nur Schmerz und Enttäuschung für uns über hat. Viel besser wäre es doch, bei uns selbst zu bleiben und GUTE Entscheidungen für uns zu treffen.

Nachsatz:

Ganz egal wie wir es drehen und aus welcher Perspektive wir auf Enttäuschungen blicken. Sie sind einfach „Mist“ und hinterlassen zu viel Schmerz. Doch gehören sie scheinbar zum Leben dazu. Da müssen wir wohl alle durch. Nur dadurch formt sich unsere Persönlichkeit. Dabei ist es aber wichtig – und das ist ein 100 %iger Erfahrungswert – wir sollten uns den Schmerz nicht immer so ans Herz binden! JA, es ist wirklich schwer solche Momente einfach abzublocken, dieses Gefühl steckt mir noch immer in den Gliedern. ABER … frustrierte Menschen machen frustrierte Dinge! Und meistens sind es genau diese Dinge und impulsive Handlungen, die uns am meisten schmerzen.

Und so ist es … unser Leben mit all seinen Enttäuschungen & Erwartungen. Es „passiert“ nicht einfach. Das Leben antwortet uns auch.

Dr. Joe Dispenza

Schön dass Du heute wieder da warst. Manchmal ist darüber schreiben die beste Therapie. ›lächel‹

Lesezeit: 3 Minuten

„Du gehörst mir und sonst niemanden …“ Vielleicht hast Du diesen Satz schon mal von jemandem, den Du magst, gehört? Fürs Erste mag es ein schönes Gefühl sein, so etwas gesagt zubekommen. Man denkt, es zeigt von besonderer Liebe? Aber im nächsten Moment klingt es sehr beengend. Niemand gehört irgendwem. Wir gehören uns und dem Leben. Punkt.

Mein Leben war mal ein ganz anderes. Ich hatte ein gestörtes Verhältnis zur Liebe, zu zwischenmenschlichen Beziehungen und Freundschaften. Eigentlich bin ich immer noch auf einer eigenartigen Spur was das betrifft, aber ich weiß jetzt, dass mein Leben nicht von einem anderen Menschen abhängig ist. Ich/WIR sind dafür verantwortlich und WIR können sehr gut auch ohne „Besitzer“ leben!

Leben und lieben ohne die Freiheit zu verlieren …

Ich liebe meine Freiheit. Ich glaube, es ist mir das Wichtigste überhaupt. Mit dieser Denke stehe ich sicher nicht alleine da. Erst recht, wenn man das Leben schon mal aus einer anderen Perspektive ge- und erlebt hat. Freiwillig gewählt und sich darauf eingelassen. Oder sollte ich sagen langsam hineingerutscht? Gerade wenn man es als Frau dann geschafft hat, aus diesem „Besitztum“ zu entkommen, hat FREIHEIT noch mal ein ganz anderes Gewicht!

Wir haben uns aus Bindungen gelöst, von den Ketten und lassen uns von niemandem besitzen. Man lässt auf keinen Fall mehr zu, dass andere Menschen uns festbinden und uns den Weg zu unseren Wünschen verwehren. Wir sind Besitzerfrei und nur WIR bestimmen über unser Leben …

Als meine Zeit der „Freiheit“ da war, mochte ich keine Menschen, die mich kontrollierten. Ich hatte Probleme mit meinen Vorgesetzten und ich habe endlich gelernt laut und deutlich NEIN zu sagen. Nein, zu dem, was mir nicht gefiel, wovon ich nicht überzeugt war und was ich nicht vertreten konnte! NEIN zu dem, was mich nicht glücklich machte. Nach ganz vielen Jahren habe ich es endlich geschafft mir meine Freiheit zurückzuholen und zu erhalten. Es war die größte EROBERUNG meines Lebens. >breitlächel< In einen alten Filofax stand fett geschrieben ein Zitat von Paracelsus:

AUF DAS NIEMAND JEMAND GEHÖRE, DER SEIN EIGENER HERR SEIN KANN.

„Ohne dich bin ich niemand …?“

Tatsächlich hatte ich das jahrelang wirklich geglaubt. Wenn man von Menschen abhängig ist, denkt man eben so. Das war mir aber damals nicht wirklich bewusst! Lassen wir demjenigen, den wir gerne haben, seine Freiheit. Lassen wir ihn die Person sein, die er sein möchte! Aber er muss auch UNS erlauben, unsere Persönlichkeit so zu entwickeln, wie wir uns das wünschen. DU, ich, wir alle gehören NUR dem Leben.

„Ohne dich kann ich nicht leben, wenn du gehst, werde ich sterben …“ u.v.m. Diese Sätze gesagt zu bekommen, klingen vielleicht anfangs „romantisch und herzzerreißend. Denken wir aber klar darüber nach, was sie uns sagen, dann handeln sie von einer „Liebe“, die absolut ungesund ist. Viel schöner ist es doch zu sagen oder zu hören: „Ich brauche dich nicht, aber ich würde sehr gerne mein Leben mit dir teilen.“ Ich habe die Erfahrung machen müssen, dass es NIEMALS gut war, etwas zu „brauchen“! Denn damit ist verbunden, der anderen Person unterworfen zu sein und das hat mit Liebe nichts zu tun, denn LIEBE ist auch Freiheit.

NEIN ist so ein wichtiges Wort!

Denn denk doch gleich mal selber nach: wie oft hast Du zu etwas JA gesagt, zu dem Du in Wahrheit eigentlich NEIN sagen wolltest? Ich hatte immer große Angst vorm Nein sagen. Bis ich endlich bemerkt habe, wie schön und befreiend dieses kleine Wort sein kann! NEIN ist für mich ein sehr gesundes Wort geworden. Heute habe ich keine Angst mehr vor irgendwelchen Reaktionen der anderen. Ich habe auch keine Angst mehr, deshalb nicht gemocht zu werden. Was passiert denn, wenn wir NEIN sagen? Nix. Niemand stirbt daran. Unser Gefühl ist dabei ausschlaggebend. Natürlich mache ich keinen Sport daraus, und bin auch, wenn ich es für angemessen halte, für einen Alternativvorschlag bereit. Wichtig für mich, ich muss mich dabei wohlfühlen!

Um Dinge zu erreichen, unseren Träumen ein Stück näherzukommen, müssen wir oft Dinge überwinden, die nicht einfach sind. Die weh tun. Eine Art all das zu erreichen, besteht eben darin, sich von Ketten und Fesseln zu befreien. Denn wir gehören niemandem. Unser Leben, das wir gerne Leben möchten, müssen wir selber gestalten! Ich weiß, dass es Menschen gibt, die das Gefühl brauchen, einen Menschen zu besitzen. Zu bevormunden und am liebsten wäre es solchen Leuten, wenn wir das komplette Leben in ihre Hände legen würden. Ohne eigene Meinung und nur JA sagend. Nimm Deine Beine und lauf, wenn Du in so einer Beziehung bist. Es sei denn, Du brauchst dieses Gefühl …

Bleib dem treu, was Du Dir wünscht. Wovon Du träumst und was Dir Leidenschaft bereitet! JEDER wird Deinen Enthusiasmus spüren und Du wirst von niemandem aufgehalten werden. DU bist Herr Deines Lebens! Unsere Zeit ist leider beschränkt, verschwenden wir sie nicht! Bitte bleib nicht in dem Dogma gefangen, so zu leben, wie alle anderen es möchten. Hab den Mut und die Kraft, Dich selbst zu befreien. Denn wir gehören NUR unserem Leben.

Gerne darfst Du mich teilen und hinaustragen. Pass gut auf Dich auf. Danke, dass Du mich wieder gelesen hast!

Lesezeit: 2 Minuten

Die Geschichte, die ich heute für uns ausgesucht habe, ist gleichzeitig auch eine Geschichte, die gerne auf Hochzeiten vorgelesen wird. Sie soll dem Brautpaar anschaulich zeigen, wie eine gute Beziehung gelingen kann. Vielleicht kennst Du sie ja bereits? Wenn nicht – tauche ein in diese sehr berührenden Zeilen …

WAS IST EINE GUTE BEZIEHUNG?

Anna und Walter sitzen auf Ihrer Lieblingsbank unter den Eichen. „Weißt Du noch, wie damals alles begonnen hat?“, fragte die Frau verträumt.

Lächelnd nickt der alte Mann und gibt Ihr einen langen Kuss auf die Stirn. Beide erinnern sich: sie hatten sich auf dem Jahrmarkt kennengelernt und wussten sofort, dass Ihre beiden Herzen zusammengehörten.

Die Verliebten schlenderten damals über den Marktplatz und steuerten auf eine Menschenansammlung am Rande des Dorfes zu. Dort wurde ein Wettbewerb veranstaltet.  Auf einer Bank stand der Besitzer der dortigen Wiese mit zwei Eicheln in seinen Händen. Er erregte großes Aufsehen mit seinem lauten Geschrei:

„Kommt alle her und seht! Das sind Liebeseicheln! Wer traut es sich zu, ein Denkmal für die nächsten Generationen zu setzen? Auf dieser Bank sollen einmal Liebespaare sitzen und es behaglich haben. Damit hier ein lauschiges Plätzchen entstehen kann, sollen zwei mächtige Eichen den nötigen Schatten spenden.

Wer von Euch findet den richtigen Abstand, den diese Eichen brauchen, um gemeinsam wachsen und zusammen alt werden zu können? Unser Dorfgärtner ist der Schiedsrichter und ENTSCHEIDET, wer die Aufgabe am besten gelöst hat.“

Nacheinander traten etliche Pärchen vor und legten die Eicheln nach Ihren Vorstellungen auf die Erde nieder. Die Entfernung der verschiedenen Vorschläge reichten von fünfzig Zentimeter bis zu drei Metern.

Anna und Walter waren die letzten, die Ihren Tipp abgaben. Als sie jedoch die zwei Eicheln in einem Abstand von sieben Metern auf die Erde legten, wurde sie von den Zuschauern nur lauthals ausgelacht!

Der alte Gärtner hingegen nickte erfreut und grub die zwei Liebeseicheln genau dort ein, wo die beiden diese hingelegt hatten. Lächelnd sagte er:

„Mit dieser Entfernung können sich die Eicheln gut entwickeln. Jeder bleibt für sich ein eigenständiger Baum und keiner nimmt den anderen die Sonne und die Luft zum Atmen. Auch die Wurzeln behindern einander nicht. Dennoch werden die Bäume eine Gemeinschaft bilden, denn wenn der Wind über sie hinwegweht, dann können sich Ihre Äste sanft berühren.“

So begann es damals, vor über fünfzig Jahren. Händchenhaltend und in Gedanken versunken sitzen Anna und Walter unter den beiden mächtigen Eichen, deren Äste sich in luftiger Höhe begegnen und auf das Rascheln Ihrer Blätter horchen.

Ich habe diese Geschichte aus einem Buch, das mir eine sehr liebe Freundin geschenkt hat. „Geschichten, die dein Herz berühren“, von Gisela Rieger.

Meine ganz persönliche Meinung dazu: Für eine gute liebevolle Beziehung ist es unerlässlich, Distanz zu ertragen, denn nur wer sich voneinander wegbewegt, kann erneut aufeinander zugehen! Und genau dieses „Wechselspiel“ ist es, was die Liebe und Sehnsucht so spannend macht!

Ich wünsche Dir ganz viel Harmonie in Deiner Beziehung und wenn Du magst, treffen wir uns bald wieder, wenn es heißt:
#Geschichtenliebe … Gedanken zum Nachdenken <3

Lesezeit: 5 Minuten

Wir Frauen haben es in der heutigen Zeit nicht so ganz einfach. Auf der einen Seite sind wir dankbar für die Emanzipation, leben unsere Potenziale und dürfen uns mit Männern gleichstellen. Das war vor vielen Jahren noch nicht denkbar und eine andere Situation. Heute sind wir „Superwoman“. Wir können alles, dürfen alles und wir finden uns in den großen Jobs wieder. Wir bringen alles unter einen Hut. Job, Familie, wir sind Allroundtalente und vor allem sind wir eines: unabhängig. Unsere Weiblichkeit zeigen wir mit Stolz …

Jedenfalls tun und leben so sehr viele Frauen. Ich war auch eine dieser Frauen. Es hatte immer wieder mal Berührungspunkte in meinem Leben mit meiner „inneren Sanftheit“ und Weiblichkeit gegeben, aber dann ich spürte in einem besonderen Moment, dass nun der richtige Zeitpunkt gekommen war, mich der Sache anzunähern. Ich merkte nämlich, dass ich mich mit all meiner Selbständigkeit und meinem Selbstbewusstsein und meinem sehr hohen „funktionieren“ unheimlich viel in männlichen Energien bewegte und darin auch verweilte!

Geht nicht – gab’s nicht

Vielleicht kennst Du ja diesen Spruch? Mein Leben bestand immer aus funktionieren und dieser Satz begleitete mich schon von Kindesbeinen an. Ich war und bin es Gott sei Dank wieder – zielstrebig, selbstbewusst und mutig. Früher gab ich sehr ungern die Kontrolle ab und am aller liebsten arbeitete ich ganz alleine. Ähnlich war es auch nach meiner langjährigen Trennung. Ich lebte auch am liebsten alleine was aber nicht heißen soll, dass ich mir nicht eine schöne Beziehung gewünscht hätte! Ich brauchte Menschen, um mich mit ihnen zu verbinden. Zu fühlen und gemeinsam zu wachsen!

Doch mit der Umsetzung war das so eine Sache. Wahrscheinlich war mein Wunsch nach menschlicher Nähe (Partnerschaft) zu fix und die Auswahl fiel immer auf die „Falschen“. In meinem Job war ich gut. Privat war ich miserabel. Aber das spielt heute auch keine Rolle mehr. :D

Wie schön war die Vorstellung, einen Bereich in meinem Leben zu finden, in dem ich mich wirklich fallen lassen und hingeben könnte. Wenn also Kontrolle das eine Extrem ist, indem ich sehr professionell war, wie würde sich dann loslassen auf der anderen Seite anfühlen?

Ich bin überzeugt, dass sehr viele Frauen mehr mit männlichen Energien verbunden sind! Das sind die Anteile in uns, die führen, entscheiden, handeln und mit viel Struktur an die Dinge herantreten. Die weiblichen Energie in uns ist eher passiv, hingebungsvoll, empfänglich, kreativ, weich und sanft. Das Ziel einer reifen Persönlichkeit ist es, beide Anteile in uns in Einklang zu bringen!

ICH GLAUBE FEST DARAN, DASS DAS LEBEN FÜR UNS IMMER DAS BESTE BEREITHÄLT. UND DAS BEDEUTET NICHT, DASS ALLES, WAS UNS PASSIERT, IMMER SCHÖN UND GUT IST.

Manchmal braucht es auch ein paar Seitenhiebe …

Oder einfach gesagt ein paar größere Herausforderungen, damit unsere Persönlichkeit reifen und sich entwickeln kann. Und genauso ist es auch mit der Verbindung zu anderen Menschen. Es kommen doch immer die Menschen in unser Leben, die uns etwas „lernen“ sollen (können). Entweder geht es dabei ums Leben allgemein oder sie spiegeln uns. Das sind dann diejenigen, bei denen sich  alles so echt anfühlt, als würde man sich schon ewig kennen! Kennst Du bestimmt? ›lächel‹.

Sehr oft sind es Menschen, die nicht zu unseren gewünschten und perfekten Gegenstücken zählen. Es sind oft Menschen, die sich nicht zwanghaft in unser Leben fügen. Ich habe oft erlebt, dass es bei mir Menschen waren, die mein Leben komplett durcheinander geworfen haben und mit denen ich absolut nicht kompatibel war!

Es hatte trotzdem einen Grund, weshalb dieser Mensch genau jetzt in mein Leben gestolpert war. Einen Menschen treffen und mit unserer Sehnsucht bei ihm in einem Hafen ankern …<3

Einlassen, fühlen und sich hingeben …

Und wie das mit dem Universum halt so ist, trat auch ein Mensch in mein Leben, der mich mein ganzes SEIN und vor allem meine Hingabe total veränderte. Er veränderte mein Leben deshalb so intensiv, weil er das Bedürfnis meines Herzens und meiner Seele erkannt hatte. Mein halbes Leben hatte ich mir so etwas gewünscht. Ich durfte erfahren, was es bedeutet, beschützt zu sein … auch mal „klein“ sein zu können und das ohne doppelten Boden unter den Füßen.

LOSLASSEN IST DIE SCHWIERIGSTE AUFGABE DIE WIR HABEN. ES BEDEUTET, NÄMLICH SICH EINZULASSEN, ZU FÜHLEN UND SICH HINZUGEBEN.

Das braucht allerdings sehr viel Vertrauen. Und Mut. Und eine gesunde Basis. Es war eine der schwierigsten Aufgaben in meinem Leben. Ich betrat neuen Boden … ein mir unbekanntes Gebiet! Mit Tretminen kannte ich mich aus. Mit Schmerz auch. Es war etwas Unsicheres, aber ich trat diese anspruchsvolle Reise an … und sie war es wert. <3

Plötzlich gab es da jemanden in meinem Leben, der mir auch mal sagte, dass gewisse Dinge so nicht möglich waren. Dieser Jemand wuchs an meiner emotionalen Sensibilität. Ich durfte endlich Schwäche zulassen.

Dem nachgehen, was unser Herz verlangt …

Ich glaube, wir Frauen sind manchmal viel zu taff. Wir blockieren uns und unsere Gefühle, weil wir Angst haben. Viele von uns haben gekämpft bis  zum bitteren Ende einer Beziehung. Viele leb(t)en für die Firma für den Job. Und ganz ganz viele unter uns wollen oder dürfen keine Schwäche zeigen … WEIL … wir es ja ALLEINE schaffen. Aber ist es nicht auch schön, am Ende eines anstrengenden und herausfordernden Arbeitstages bei jemandem anzukommen? Bei all unseren Erfolgen und Kämpfen und vielen Verantwortungen sowie Anstrengungen im Arm eines Menschen zu liegen und sich „schwach“ zu zeigen?

Über seine Ängste oder Misserfolge zu reden und vielleicht dabei auch manchmal Entscheidungen abzugeben? Ich hätte vor einigen Jahren noch sehr laut „JA, ist es“ gerufen! Heute bin ich da ganz anderer Meinung. Für viele Menschen ist es vielleicht normal, aber wenn man das als Frau nie kennengelernt hat, ist es etwas ganz besonders.

Mich hat es unendlich erfüllt, diesen Schutz und diese Fürsorge zu genießen und zu erleben – und für mein Leben gesehen, so viel in dieser Rolle nachzuholen. Klein und bedürftig war ich zwischendurch und das doch eine ganze Weile. Ich war es gewohnt in meinem Leben alle Entscheidungen alleine und schnell zu treffen. Immer für alles verantwortlich zu sein und ja nicht zulassen, dass auch ich mal eine kräftige Schulter zum Anlehnen brauchte … wie schon gesagt … ich schaffe ja alles alleine.

Die letzten Jahre mit diesem Menschen haben mich „weich“ werden lassen. Denn in diesen Jahren hat auch die kleine Sandra, besonders viel Liebe und Zuneigung erfahren dürfen. <3 Für diese doch sehr späte Erfahrung bin ich auch endlos dankbar! Meine viel zu vielen männlichen Energien habe ich umgewandelt in mehr weibliche, die mir ohnehin gefehlt haben. >lach<. Mein Gleichgewicht ist hergestellt.

All das braucht Vertrauen …

Vertrauen in DEIN Leben! Es wird ein Mensch in Dein Leben kommen (sofern Du ihm nicht schon begegnet bist), vor dem Du leuchten und wachsen darfst. Es wird jemand sein, der sich nicht dadurch bedroht fühlt, wenn Du über Dich hinauswächst! Du musst nur bereit und offen sein, viele Menschen in Dein Leben zu lassen aber auch wieder gehen zu lassen …

Jeder Mensch wird in Deinem Herzen ein Geschenk hinterlassen und es liegt an Dir, es zu erkennen und anzunehmen. Und eines Tages wird es einen Menschen geben, der Deine Schwäche und die Angst dahinter versteht und gemeinsam mit Dir „ausbrüten“ wird. <3

DIE SCHÖNSTEN GESCHICHTEN IN UNSEREM LEBEN, BEGINNEN MIT DEM WORT „ZULASSEN“ … ›zwinker‹

Ein Beitrag aus dem Herzen geschrieben. #mutmachergedanken NUR für Dich.

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Wir alle werden beeinflusst von der Welt der menschlichen Beziehungen. Das können wir zweifellos nicht leugnen. Wir können aber lernen, uns selbst durch die Augen anderer Menschen besonders unserer Partner zu entdecken. Jeder Mensch, der unseren Lebensweg durchkreuzt und den wir kennenlernen, kann uns etwas anderes spiegeln. In unseren Beziehungen zu ihnen dürfen wir uns selbst wieder erkennen. Wir projizieren genau das auf andere, was wir in uns selbst nicht sehen möchten.

Unsere Beziehungen sind unser Spiegel

Es spiegelt sich so ziemlich alles in unseren Beziehungen, was in uns vorgeht. Unsere innere Gefühlswelt wird sichtbar! Sind wir glücklich, ziehen wir glückliche Menschen an. Sind wir unzufrieden, geben wir das oft an unsere Mitmenschen weiter und wir umgeben uns auch mit Menschen, die die gleichen Gefühle wie wir selbst erleben. Die wichtigste Beziehung, die wir führen, ist die mit uns selbst! Sie setzt den Grundstein für alle anderen Beziehungen, die wir eingehen werden. Und wir können nur eine tolle und liebevolle Beziehung führen, wenn wir mit uns selbst die BESTE führen.

Ich weiß es klingt ziemlich abgedroschen, weil wir das ja ständig hören oder lesen. Aber es ist so verdammt wichtig, sich das immer wieder vor Augen zu halten. Menschen, die ständig im Konflikt mit sich selbst stehen, die weglaufen und ständig „austeilen“, anstatt mal stehen zu bleiben, um nachzudenken. Menschen die aufgeben, anstatt zu kämpfen und auch noch erwarten, dass sich alle anderen ändern, verlagern ihre unerfüllten Bedürfnisse auf ihr Umfeld.

Ich zieh ja solche Menschen immer und immer wieder an. Es liegt an mir, denn ich mag es „gebraucht“ zu werden. Ich mag es, wenn ich sehe, wie sich ein anderer durch meine Liebe verändern kann! Wenn sie aufblühen, regelrecht über sich hinauswachsen und neue Ziele erreichen. Liebe gewinnt für mich immer. <3

Leider gibt es da einen Fehler im System. Denn, wenn die Selbstliebe und damit meine ich wirkliche bedingungslose Selbstliebe nicht gefestigt ist, läuft die Liebe die Du Deinem Partner geben möchtest, ins Leere. Klar kommt sie „irgendwie und irgendwann“ an, aber sie wird sich nicht vermehren und kann sich nicht weiter entwickeln.

Ich weiß wie es sich anfühlt, zu sehr zu lieben, sich für jemand anderen zurückzustellen und sich sogar ein Stück weit aufzugeben.

„Das ist eine Sucht“!

Das sagten mir man in vielen Gesprächen, die ich diesbezüglich geführt habe.  All das hat mit LIEBE nichts zu tun! Schon möglich, vielleicht ist das auch so. Aber vielleicht beinhaltet diese „Sucht“ auch einen ganz großen Teil Liebe? Das Problem, und dieses ist mir auch klar geworden ist, dass die Liebe keine Basis hat! Das Problem ist, dass die Liebe immer an Bedingungen geknüpft ist. Sie ist nicht frei von Erwartungen, da man ja den anderen mit seiner Zuneigung verändern möchte.

An der Stelle kann ich von mir selbst sagen, dass ich fast schon eine „Retterrolle“ eingenommen habe. „Oh ja, ich möchte für dich da sein und dir zeigen wie toll du bist …“ Diese Muster sind (waren) zwar immer sehr liebevoll gemeint und zeigen große Hilfsbereitschaft, aber wir können keinen Menschen „retten“ wenn er sich selbst nicht verändern mag! Wir können ihn NUR lieben … ganz ohne Druck. Aus Erfahrung kann ich sagen, wie schmerzerfüllt dieser Weg sein kann.

Liebe alleine, reicht nicht für eine Beziehung

Diese Erkenntnis war eine der wichtigsten in meinem Leben. Nach meinen Trennungen habe ich mich oft gefragt: „Habe ich nicht genug geliebt und gegeben?“ Doch darum ging es gar nicht. Es gibt so viele unterschiedliche Formen der Liebe, und wir müssen für uns selbst herausfinden, welche die BESTE für uns ist!

Die einen macht es happy sich aufzuopfern, andere bevorzugen die Liebe, die ganz viel Freiraum lässt. Unsere Wünsche an die Liebe können wir selbst klar definieren. Wichtig und ein guter Rat von mir: Stelle keine Bedingungen. Liebe passiert nicht unter Druck oder Erwartungen. Liebe wächst, indem wir einfach dazu bereit sind, uns darauf einzulassen. <3

Es gibt aber auch noch eine andere Seite

Es gibt nichts Frustrierenderes als einem Menschen alles geben zu wollen, doch zu merken, dass es sinnlos ist! Du verlierst dich darin selbst …

Wir fallen in die Opferrolle, wenn unsere Liebe ins Leere greift. Und bevor man es sich selbst eingesteht, ist die „Opferrolle“ eine tolle Alternative! Wir sind die Mutter Theresa, die doch nur alles richtig machen möchte und helfen will. Und was ist der Dank dafür? Pure Zurückweisung! Dabei machen wir uns klein und bedürftig. Vielleicht ist das für eine kurze Zeit auch okay, aber langfristig gesehen ist die „Opferrolle“ nichts Gutes! In solchen Bindungen findet die Beziehung auf zwei Ebenen statt. Es ist ein Ding der Unmöglichkeit wirkliche Nähe zu spüren!

Das Wichtigste in unseren Beziehungen ist das Gleichgewicht an Freiheit und Geborgenheit. Das Wort AMAE kommt aus dem Japanischen und bedeutet, sich in der Beziehung geborgen und sicher zu fühlen. Aber auch frei und unabhängig! Dieses Wörtchen beinhaltet alles, was man über Beziehung zu sagen ist. <3
Harmonisch im Gleichgewicht mit uns selbst und unserer Beziehung leben.

Eine Beziehung eingehen, ist ein Gefühl

Liebe ist nicht das, was wir erwarten zu bekommen. Sondern das, was wir bereit sind zu geben. Kluge Frau, die Katharine Hepburn. :-)

Wenn wir uns entscheiden, eine Beziehung einzugehen, ist das keine Entscheidung, die unser Kopf trifft. Da werden keine Vor – und Nachteile abgewogen und hinterfragt. Es ist auch kein rationales Empfinden! Liebe ist ein Gefühl! Es kann uns sogar manchmal blind und hilflos machen … nämlich dann, wenn wir sie falsch interpretieren.

Liebe kann sogar egoistisch und aufopfernd sein. Wir glauben, dass das Gegenüber, das in seinem Herzen trägt, was wir so dringend brauchen und gehen davon aus, dass dieser Mensch all das immer und ohne Bedingungen zur Verfügung stellt!

Und gleichzeitig ist LIEBE so wundervoll! Sie schafft es, uns schweben zu lassen. Sie lässt uns ankommen, durchatmen und auftanken. Liebe ist ein Gefühl das sich „warm“ anfühlt. Sie schafft es, unsere Prioritäten zu verschieben und ich finde, das darf auch sein. <3

Jede Beziehung spiegelt uns etwas …

Es ist übrigens komplett gleichgültig, ob es sich um eine Freundschaft oder eine Liebesbeziehung handelt. Alle Beziehungen, die wir eingehen, konfrontieren uns mit unserer inneren Gefühlswelt! Jede Verbindung spiegelt uns etwas. Oft ist es ja so, dass wir das, was wir an anderen nicht leiden können, auch an uns selbst nicht mögen. Dinge, die uns bei anderen abstoßen oder „aufregen“, sind auch Anteile, die wir an uns selbst nicht akzeptieren können! Vielleicht kennst Du das ja. ›zwinker‹

Andersrum ist es genau das Gleiche. Es gibt Menschen, mit denen wir sofort „warm“ werden. So als würde man sich schon ewig kennen. Sie tragen sehr oft etwas in sich das wir selber in unserer Persönlichkeit gerne hätten und deshalb bei anderen sehr schätzen.

Beziehungen sagen mehr über uns aus, als wir manchmal meinen. Doch bei aller LIEBE, jeder entscheidet selbst, in welchem Tempo er sich entwickelt. Ich habe die Erfahrung mehrfach machen müssen: Alleine wegen der Hoffnung oder der Sehnsucht bei einem Menschen zu bleiben, wird Dich auf Dauer kaputt machen!

Die Bibel sagt, die Liebe glaubt alles, hofft alles, und hält allem stand. Ich hatte das tatsächlich mal geglaubt. Niemals aufgeben, weil Liebe das höchste Ziel ist und es unglaublich viel Geduld beweist, wenn Frau aus tiefsten Herzen weiter an die Liebe glaubt. Heute weiß ich, dass sich Liebe verändert. Verändern darf! Und es auch LIEBE sein kann, einen Menschen zu verlassen.

Schlussworte:

Nimm Dir das Gute aus Deiner alten Beziehung mit.
Bedanke Dich aufrichtig.
Sei wütend, traurig und verletzt.
Weine Dir die Seele aus dem Leib und lass Dich fallen.
Aber vertraue darauf, dass sich der Schmerz verändern wird!
Du wirst bei Dir ankommen, und die Liebe zu Dir selbst, wird bleiben. <3

Eine gute Zeit, alleine oder zu zweit.

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„Ich liebe dich … und das macht mir Angst.“ Hast Du solche Gedanken schon mal erlebt? Ich glaube wir alle, ganz besonders wir Frauen, neigen dazu uns darüber sehr viele Gedanken zu machen. Die LIEBE ist ein Krisenbereich, auch wenn sie noch so schön sein kann! Manche Menschen haben einfach das Glück  oder ein gutes Karma. Sie haben die Liebe auf den ersten Blick, den richtigen Partner und ein Vorzeigeleben, das sie ohne Krisen beständig und glücklich leben. Weiterlesen

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Eine Beziehung ohne das notwendige Vertrauen wird nicht sehr viele Jahre beständig sein. Der Beginn einer Partnerschaft ist immer rosig. Die Schmetterlinge duellieren sich im Bauch und man fühlt sich rundherum wohl. Keiner geht eine Beziehung ein, wenn von Beginn an ein Misstrauen spürbar ist. Allerdings werden wir nicht mit dem unschönen Gefühl „Misstrauen“ auf die Welt gesetzt. Kein Vertrauen zu haben, kann die unterschiedlichsten Gründe haben.

Wieder ein Thema, über das ich zwar nicht allzu gerne schreibe, da es mir sofort bitter aufstoßt, aber ich kenn mich prima darin aus. Unser Leben besteht aus Freundschaften, Beziehungen, ob geschäftlich Beziehungen oder private … es geht immer ums miteinander. Dabei hilft uns unser Vertrauen. Ohne Vertrauen wird jedes zwischenmenschliches Sein zur Qual. Es belastet, ist anstrengend und macht unter Umständen sogar krank. Warum aber dominiert das Misstrauen in vielen Beziehungen so?

  • Vielleicht wurden wir generell zu einem sehr argwöhnischen und misstrauischen Menschen erzogen,
  • oder es gab in der Familie immer wieder Enttäuschungen und Verletzungen.
  • Man wurde im Freundes oder belogen,
  • oder, und das werden sicher viele  erlebt haben – wir wurden in vorherigen oder in der aktuellen Beziehung schwer enttäuscht und belogen.

Wie Du sehen kannst, es gibt immer mehrere Möglichkeiten weshalb uns das Vertrauen manchmal sehr schwerfällt.

Vertrauen ist eine tragende Säule in jeder Partnerschaft

Durch das gegenseitige Vertrauen zeigst Du Deinem Partner, wie sehr Ihr Euch akzeptiert und Euren Worten Glauben schenkt! Wenn Du Deinem Partner vertraust, kannst Du Dich fallen lassen und einlassen auf alles was kommt. Man wächst näher zusammen und es wird mit den bestehenden Jahren mehr. Dadurch hat das Wort Beziehung, eine ganz besondere wunderbare Bedeutung. Man erkennt viele positiven Seiten und nichts erinnert an Ärger, Frust und Stress. Von kleinen Unstimmigkeiten möchte ich jetzt nicht schreiben, denn diese machen jedes miteinander ja erst lebendig. ›lach‹ Es werden so unendlich viele Möglichkeiten „gemeinsam“ geweckt, die eben unser Leben fantastisch machen.

Nicht nur für die Liebe selbst ist Vertrauen überlebensnotwendig, sondern auch für uns selbst! Seinem Partner Vertrauen schenken zu können, hat sehr viel mit dem eigenen Selbstvertrauen zu tun. Fehlt Dir ein gesundes Maß an Selbstvertrauen und Selbstliebe, dann wird es Dir schwerfallen, Deinem Partner zu vertrauen. In Deinem Kopf werden immer wieder negative Gedanken aufgewirbelt.

Ohne Vertrauen wird keine Beziehung überleben …

Ich glaube, ich war ein wandelndes „Misstrauen“. Allerdings niemals grundlos. Nach jeder gescheiterten Partnerschaft beschloss ich das Gute im anderen zu sehen. Die Ehrlichkeit.  Ich änderte viele Denkmuster und war immer bemüht, mein Bestes zu jeder Partnerschaft beizutragen. Solange bis sich mein unterdrücktes Bauchgefühl lautstark zu Wort meldete. Auch sehr berechtigt wie ich jedes Mal feststellte.

Durch die unterschiedlichen Verletzungen und Vertrauensbrüche steigt natürlich die Angst erneut einen Menschen an sein Innerstes herankommen zu lassen. Eine sehr natürliche Reaktion wie ich meine. Der Sinn ist der, wir wollen uns eben nicht noch einmal auf etwas einlassen, was uns schon mal weh getan hat. Je älter wir werden, schon mal gar nicht!

Was passiert also: Wir bauen einen Schutzmechanismus auf. Leider bemerkt man nicht, wenn die Zeit gekommen ist, diesen Schutzfaktor wieder herunterzufahren. Gerade wir Frauen bleiben dabei gerne in der Spur und bis wir es endlich doch checken, ist es meistens schon zu spät. Wir verbauen uns selbst die Chance, anderen Menschen zu vertrauen. Die Folge: Nähe und Geborgenheit werden zu Fremdwörtern!

Wenn ich an mich selber denke, ich habe mich trotz Beziehung immer einsamer und trauriger gefühlt. Es war mir nicht klar gewesen zu verstehen, dass ich niemand „Neuen“, anderen, dafür bestrafen durfte, nur weil mich viele komplett andere Personen belogen und verletzt haben!

Außerdem fing ich auch damit an, meinem Partner Dinge zu unterstellen, die gar nicht vorhanden waren, … ich glaubte sie nur schon vorausschauend zu „riechen“! „FRAU“ steigert sich eben gerne in gewisse Sachen extrem hinein und das, obwohl es keinen wirklichen Grund dafür gibt! Alles nur wegen unzähligen Vorgeschichten, die ihre Furchen gezogen haben.

Und im Endeffekt entsteht aufgrund des mangelnden Vertrauens auch die Eifersucht. Die gute Seite der Beziehung werden dabei einfach übersehen! „Frau“ sucht nach Fehlern, sucht nach Gründen um ihrem Partner nicht zu vertrauen. Das, was ich damit jedes Mal erreichte war Distanz … eine Kluft. Eine Distanz zu dem Menschen, mit dem man eigentlich sehr gerne sein Leben teilen würde.

Vielleicht fragst Du Dich, warum ich darüber so genau Bescheid weiß? Nun, mir ging es wie gesagt immer so. Ich wurde extrem enttäuscht und es fing mir auch anfangs sehr schwer meine jetzige Beziehung zu Jürgen zu halten. Ich wartete immer darauf, dass ich auf irgendein Geheimnis stoßen würde. Ich hatte kaum Vertrauen nur Misstrauen und eine hüfthohe Mauer um mich. Lügen dulde ich nicht. Das ist einer meiner Werte, die mir sehr wichtig sind! So bin ich in meine Beziehung gegangen und so würde ich sie auch beenden. Ehrlich.

Ich glaube ganz los, wird man dieses Misstrauen nicht mehr. Auch ich werde manchmal diesbezüglich gefordert. Aber damit es nicht so weit kommt, kann ich Dir ein wenig unter die Arme greifen, um Dein Vertrauen wieder zu steigern. <3

  • Ehrlichkeit:
    Ehrlichkeit ist genauso wichtig wie Vertrauen. Es sind ganz wichtige Eigenschaften um eine erfüllte Beziehung führen zu können. Sei ehrlich zu Deinem Partner. Ich habe immer den Fehler gemacht, alles das mich bedrückt und belastet hat, herunterzuschlucken. Ich habe alles in mich hineingefressen. Diese Vorgehensweise macht alles noch viel schlimmer! Natürlich kannst Du das auch von Deinem Partner erwarten! Ich finde es sogar sehr notwendig. So zeigt Ihr Euch Eure gegenseitigen Bedürfnisse. Mit anderen Worten – Ihr könnt besser aufeinander eingehen und gemeinsam an Lösungen arbeiten.
  • Zeig Deine Gefühle!
    Gemeint ist nicht tobend durch die Wohnung zu laufen und Deinen Partner anzuschreien oder sogar beleidigen. Das möchtest Du doch sicher auch nicht. Viel mehr meine ich damit, dem Partner offen zu zeigen, wenn Dich eine Handlung verletzt. Somit weiß er jedenfalls sofort, dass er zu weit gegangen ist. UND – wenn Dir nach Tränen ist … lass sie raus! Auch da gilt wieder nur nichts hineinfressen, denn irgendwann muss es sowieso raus und das sind dann meistens die Situationen, die Du vermeiden solltest. Nämlich dann wird es sehr oft unschön und laut. Natürlich solltest Du auch Deine positiven Gefühle zeigen. Einfach mal sagen wie glücklich Du heute bist? Tja mir als sehr unromantische Frau fällt das immer noch verdammt schwer … ich mach das dann gerne mal mit den Augen. ›lach‹
  • Vergangenheit war gestern.
    Es muss Dir bewusst werden, dass Dein Partner NICHT der Mensch von früher ist. Es ist eine andere Person. Du musst mit der Vergangenheit abschließen! Es ist möglich das weiß ich. Ich konnte in meiner Beziehung mit Jürgen zu Beginn auch nicht wirklich vertrauen, jedenfalls nicht 100 %. Aus Angst. Und ich würde lügen, wenn ich heute sage: „Hey, Ladys ich habe alles abgelegt … mein Vertrauen ist grenzenlos  groß …“. Es ist der Umgang mit dem Misstrauen, der anders geworden ist. Es war eben die beste Entscheidung für mich, sich gegen eine Liebe ohne Vertrauen zu entscheiden und immer noch hart an mir zu arbeiten. Und das gelingt nur, wenn Du Deine Vergangenheit ziehen lässt.
  • Nimm Dir Zeit die Du brauchst.
    Enttäuschungen sitzen. Sie lassen sich nicht so einfach abschütteln. Das darfst Du auch gerne Deinem Partner manchmal erklären. Es kann schon ein Weilchen dauern bis Du wieder Vertrauen aufgebaut hast. Deshalb ist es auch wichtig, Dir die nötige Zeit zu geben und Dir auf keinen Fall Druck zu machen! Sei offen. Rede mit Deinem Partner darüber. Eines kann ich Dir sagen: wenn es Dein Herzmensch ernst mit Dir meint und Du ihm wichtig bist, wird er Dich verstehen und Dir die notwendige Zeit schenken.

Vielleicht konnte ich Dir etwas Hoffnung schenken. Denn alles ist veränderbar, wenn wir es möchten. Und übrigens, diesen Artikel habe ich auch für mich geschrieben … immer wieder zur Erinnerung. #lach-zwinker-händezusammenschlag! Wenn Du mir Deine Gedanken darüber in den Kommentaren da lassen möchtest? Ich bin sehr neugierig wie Deine Sichtweise liegt. Dann bleibt mir nur noch, Dir eine vertrauensvolle und liebevolle Zeit zu wünschen! Pass gut auf Dich auf und wir lesen uns bald wieder, wenn Du Lust hast?

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Frauen und Partnersuche. Wem von uns ist dieses Kapitel nicht bekannt. Es trifft nicht nur die ganz jungen Frauen. Viel komplizierter wird es, wenn man sich als Frau, die gut geerdet im Leben steht, entschließt, das Leben doch zu zweit zu durchschreiten! Alte Wunden sind verheilt und wir sind offen für Neues. Sehr häufig höre ich dann immer wieder die Aussage “ Ich habe kein Problem, Männer kennenzulernen, aber es sind immer die Falschen.“

Auch wenn es schon länger her ist, weil ich jetzt endlich angekommen bin, ICH habe das selbst früher auch immer wieder erlebt. Für eine Affäre einen Mann zu finden, war wahrlich kein Akt – aber wenn ich mehr wollte als nur Spaß zwischen den Bettdecken, wurde es schwierig. Oder aber, ich traf Männer, die total fürsorglich und romantisch waren, mit denen ich mich aber nach 3 Wochen unsagbar langweilte … Kennst Du? Dann ist dieser Beitrag genau der Richtige für Dich. :D

Die „Partnersuche“ ist (war noch nie) einfach

Eine Beziehung zwischen zwei Menschen besteht ja immer aus Aktion und Reaktion, aus einem Signal und dessen Erwiderung! Ich habe in schon so vielen Beziehungen Menschen beobachtet, die sich mit total unterschiedlichen Partnern ganz unterschiedlich verhalten haben. Beispiel: (Namen habe ich geändert)

Bernd – er war ein klassischer „Herumtreiber“:

Tina, seine Freundin, war nicht unattraktiv, aber sie war sehr eifersüchtig und ihr Lebensinhalt war ausschließlich Bernd. Sie hatte sonst kaum andere Interessen. Für den gemeinsamen Freundeskreis war Tina auch nie mehr als „Bernds Freundin“. Niemand wusste so recht, was Bernd an ihr fand. Bei einem Gespräch sagte er dann mal, dass Tina eine Frau ist, um die „Mann“ sich halt keine Sorgen machen muss. Weil sie eben ausschließlich Augen für ihn hatte, immer treu und zuverlässig ist! Bernd hatte allerdings sein Augen überall und nicht nur seine Augen wohlgemerkt!

So etwas zu beobachten und zu hören, fand ich so schlimm, dass ich für Bernd keine Wertschätzung mehr übrig hatte. Bis ich aber irgendwann bemerkte, dass Tina einen großen Anteil daran hatte, weil sie gar nichts anderes sein wollte, als „die Frau neben Bernd“. Sie hatte wenig Selbstvertrauen und Selbstwertgefühl … Sie band sich an Bernds Bein und verschloß ihre Augen vor allem was nicht zu und in ihre Welt passte! Dafür machte sie aber Bernd regelmäßig ein Konzert, wenn er sie nicht so beachtete wie sie es gerne gehabt hätte. Bei Bernd führte dieses Verhalten dazu, dass er darauf achtete, dass sie Tina nicht bemerkte, wenn er sich anderswo umschaute …

Ich weiß nicht mehr wie lange es dauerte bis Tina „abgestellt“ wurde. Karin war eine charakterstarke, willensstarke und selbstbewusste Frau. Sie wusste was sie im Leben wollte, unter anderem auch Bernd! Karin wusste was sie wollte und zeigte auch dass sie es wert war. Und Bernd war es bewusst, dass er seinen Lebenswandel ändern musste, wenn er sie haben wollte! Karin verstand es einfach Bernd mit ihrer Charakterstärke zu faszinieren und ihm aber auch gleichzeitig ein Gefühl von Verbindlichkeit zu schenken. In ihr beider Leben kamen neue Spielregeln und das ohne Beschwerden! Und so viel mir bekannt sind sie inzwischen eine kleine und glückliche Familie. <3

Warum habe ich dieses Beispiel erwähnt?

Weil ich der Meinung bin, dass der „falsche“ Mann vielleicht genau der Richtige ist – nur leider für eine andere Frau, andere Bedürfnisse oder für einen anderen Zeitpunkt!

Es gehören immer zwei dazu …

Dieser Spruch stimmt tatsächlich! Es sind im Grunde nicht immer die Falschen, die uns über den Weg rennen. Wir haben sie vermutlich mit den falschen Signalen angezogen und deshalb erfüllen sie nicht das, was wir uns eigentlich wünschen. Kein Mann und keine Frau ist alleine für irgend etwas schuldig … es gehören immer zwei dazu. Wir selbst sind es, die den anderen mit unserem Verhalten ermutigen.

  • Ein Mann, der sich eine Familie wünscht, ist nur dann eine Nervensäge, wenn Du plötzlich Deine Meinung über Familienplanung geändert hast.
  • Einer der nicht treu sein kann, kann mit Sicherheit ein toller Zuhörer und amüsanter Gesprächspartner sein – trotzdem will er auch mit anderen seinen Spaß haben ( das wird sich auch nicht ändern).
  • Ein Mann der Dich nicht gut behandelt, der kann das nur deswegen, weil Du ihn lässt.

Ärgere Dich nicht darüber. Betrachte Dich, und Deine Signale, die Du ausstrahlst.

Wir passen uns alle an Gegebenheiten an

Das beste Beispiel sind kleine Menschen, wie ich sie immer nenne. Sie testen ihre Grenzen regelmäßig aus und wenn sie damit erfolgreich sind, werden diese „ausgebaut“. :-) Stück für Stück wagen sie sich vor und probieren wie weit sie  gehen können! 

„Wenn ich mich jetzt laut schreiend auf den Boden werfe, bekomm ich dann mein Eis?“ Wenn ja, wie lange muss ich wohl brüllen, bis sie nachgibt?

Nichts anderes ist es mit den „großen“ erwachsenen Menschen. Es kommt darauf an wie man sich kennenlernt und wie man uns wahrnimmt. Und genauso werden sie uns in ihr Weltbild eingliedern und mit uns umgehen. Wir Menschen bekommen stets einen ersten Eindruck voneinander, der sich in ganz wenigen Details und Infos festmacht. Und von diesem ersten Eindruck, schließen wir auf die Persönlichkeit und verhalten uns auch dementsprechend!

Dabei ist eine Sache aber ganz wichtig, wie gehen wir mit uns selbst um? Wie wir uns behandeln ist die Vorlage für alle anderen, wie wir behandelt werden möchten.

Männer haben sehr gute Sensoren für Gelegenheiten!

Die meisten Männer, auch wenn sie sich eine liebevolle Beziehung wünschen, würden eine Gelegenheit für „Casual Sex“ – also ein saloppes legeres Sexerlebnis, wahrnehmen, wenn es sich denn anbietet. Die meisten … nicht alle! Und es gibt Frauen mit denen sie einfach Sex haben möchten und es gibt Frauen, die auch als Partnerin in Frage kommen.

All das hat damit zu tun, ob wir sie mit sexueller Energie „ködern“ oder mit den Herzen! Es ist wahrhaftig so! Ja, und diese Männer, die vielleicht immer die Falschen sind, könnten auch durchaus die Richtigen sein, wenn wir ihnen etwas anderes noch zusätzlich anbieten würden!

Nach meiner Erfahrung gibt es da so einen „Knackpunkt“. Wenn wir von unserer Persönlichkeit, unseren Qualitäten als Partnerin nicht überzeugt sind, wenn wir die geheimen Sehnsüchte eines Mannes nicht kennen und wissen, dann werden wir auch niemals anbieten können, was den Wunsch nach Partnerschaft und vor allem Verbindlichkeit mit uns auslöst!

Also … was wollen wir?

Ich bin mir zu 100% sicher, wenn Du einen Partner fürs Leben suchst, wirst Du ihn mit Sicherheit nicht nachts in irgendwelchen Clubs finden, indem Du wie wild flirtest. Maximal wird es Dir gelingen, mit einem aussichtslosen Treffer nach Hause zu gehen, um seine sexuellen Qualitäten auszutesten. Okay, warum nicht.

Aber es ist auch amtlich, dass jeder Mann davon ausgeht, dass Du Dich allen Männern gegenüber gleich verhältst. Was also bist Du, wenn er Dich so flasht, dass Du gleich mit ihm ins Bett gehst? NEIN … verliebt bist Du mit Sicherheit nicht!  Keine Frau, die etwas von sich hält und einen Partner fürs Leben möchte, verhält sich so! Ich sag Dir was Du bist: Du bist in diesem Fall kein „Material“ für die Liebe, sondern ein reines Abenteuer. 

Wenn Du Abwechslung und Sex der Superlative möchtest, ist das vollkommen okay, aber hör für eine Weile auf, die Augen offen zu halten nach dem Mann Deines Lebens. Genieße Deinen Wunsch nach sexueller Erfüllung – Du wirst sie bekommen, wenn Du dafür offen bist! Die Männer werden verrückt nach Dir sein. Vor allem dann, wenn Du von Anfang an klar machst, dass Du NUR Sex und eine nette Zeit haben möchtest.

Männer nur für Sex zu finden ist etwas sehr einfaches. Männer werden dafür auch einiges bieten. Nur mache nicht den Fehler und verwechsle das mit verliebt sein! Aus Erfahrung weiß ich nur zu gut, solltest Du Dich im Nachhinein in solch einen dieser Männer verlieben … hast Du meistens ganz schlechte Karten. Warum? Weil Du dann schon in eine ganz besondere Schublade gepackt worden bist, nämlich: „Guter Sex ohne Folgen“ … und da kommst Du ganz schwer wieder heraus.

Es funktioniert so nicht: Es sind eben nicht immer die „falschen“ Männer (oder auch Frauen) … es sind meistens die falschen Annahmen, und die falschen Verhaltensweisen und damit wird man immer in total verrückten Beziehungskonstellationen landen …

Aber wie geht es nun, fragst Du Dich?

Also, ich bin ja keine Paarberaterin oder Dating-Expertin, aber ich hab sie ALLE studiert >laut lach<! Meinen Erfahrungen zufolge UND ich habe natürlich nachgefragt, möchte ein Mann seine Frau fürs Leben kennenlernen, indem er sie beobachten, erobern muss – weil SIE es wert ist. Sie hat Selbstvertrauen, sie weiß was sie möchte und lässt ihn etwas für sie tun …

SIE lässt nicht sofort alles stehen und liegen für ein „bisschen“ Aufmerksamkeit! Das Gefühl des zusammenpassens, spielt sich nicht (nur) unter der Körpermitte, sondern vor allem im Herz und Kopf, ab. Was hilft Dir ein Mann, den Du nur mit Tricks, Spielchen und Täuschungen bei Dir halten kannst?

Wenn Du Unverbindlichkeit versprichst und dann doch Verbindlichkeit wünscht, wird das immer ein Schuss nach hinten sein … glaub mir! Und genauso sind es nämlich dann immer die „Falschen“! Nicht weil sie nicht ehrlich sind, sondern weil DU es nicht bist.

„Aua …!“ Ja ich weiß. Mir hat diese Gewissheit auch weh getan. :D Ich kann Dir wirklich raten, werde Dir klar darüber, was Du wirklich willst und wer Du sein möchtest. Mein Leben verlief in unterschiedlichen Phasen. Einmal brauchte ich mehr Freiheit, und dann sehnte ich mich nach Geborgenheit und einer stabilen Partnerschaft. Ich war mir gar nie bewusst, was mich dabei so beeinflusst hat!

Ich weiß auch das Beides sein darf. Was ich aber noch weiß ist, dass Paket „All-in“ wird schwierig bis unmöglich werden und schwer zu finden sein. Steige doch mal aus Dir heraus und betrachte Dich und Dein Denken … und dann beginne neu. Spannend bleibt es allemal! <3

Oh „Frau“ … ich könnte darüber 100 Seiten schreiben, vielleicht mach ich das auch irgendwann. Aber jetzt wünsche ich Dir viel Erfolg und Natürlichkeit bei allem was Du vorhast! :-)
Bis ganz bald.