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Das Leben ist Liebe, und die Frucht dieser Liebe ist Frieden. Das ist die einzige Lösung für alle Probleme dieser Welt. Dieses Zitat stammt von Mutter Teresa. Es zeigt uns, dass sich Weisheit überall versteckt hält. Liebe ist eines der stärksten Gefühle das ich kenne. Liebe muss nicht immer körperlicher Natur sein, sie kann auf so vielen Ebenen basieren. Die Liebe ist das, was unser Leben erst lebenswert macht. Liebe ist wunderschön. Sie ist verbindend, inspirierend, heilend und letztendlich ist sie das, was uns Menschen zusammenhält.

Letztendlich geht es immer um Liebe …

Gerade in der letzten Zeit habe ich sehr viel darüber nachgedacht, mich damit auseinandergesetzt, gefühlt und habe mich „treiben“ lassen. Und so komme ich immer wieder zu meinen Ausgangsgedanken zurück: Eigentlich dreht sich alles nur um die Liebe. Wenn wir an LIEBE denken, fällt uns als Erstes wahrscheinlich eine glückliche Beziehung ein. Eine romantische Liebe mit rosa Schleife. Und wenn wir Glück haben, denken wir an unsere eigene Beziehung. ›lächel‹. Wir denken an unsere Familien, Kinder, Eltern, engste Freunde und fellige Lebensbegleiter.

Dabei ist Liebe ganz viel mehr als Romantik und Schmetterlinge im Bauch. Die wahre Liebe geht weit darüber hinaus. Es ist schwer all das in Worte zu fassen, denn wir lieben nicht immer nur „weil“, sondern auch sehr oft „obwohl“. Und genau das macht es manchmal schwer, alles in Worte zu packen.

Ich weiß zum Beispiel ganz genau, dass sogar der immer schlecht gelaunteste Mensch ganz tief in seinem Herzen auch Liebe für andere versteckt hält! Er hat vielleicht Gründe für seine dauerhaft schlechte Laune, wenn es uns aber gelingt, diese Mauer zu durchbrechen und hinter die Fassade dieses Menschen zu schauen, dann können wir auch verstehen und somit auch vergeben. Auch die Vergebung ist Liebe!

Vor ein paar Tagen hatte ich einen Höhenflug der Gefühle. Ich hatte wahnsinnig gute Laune, meine Ideen hatten in meinem Kopf kaum Platz und ich verbrachte (endlich) den ganzen Tag damit, mir ein Konzept für mein Buch zusammenzustellen. Ich wollte gar nicht aus meinem Arbeitszimmer raus, so voller Freude war ich. Ich habe gespürt, wie die LIEBE zu meiner Arbeit mich in Besitz genommen hat und mir unglaublich viel Energie gab! :D

Die Liebe zum TUN. Was ich damit sagen will ist, Leidenschaft ist nichts anderes, als ein Ausdruck der Liebe zu einer oder mehreren ganz bestimmten Tätigkeiten. Es lässt uns die Zeit vergessen … genauso wie die Liebe zu einem anderen Menschen. Plötzlich ist alles andere vollkommen unwichtig. Man ist dankbar diese Arbeit gefunden zu haben und man freut sich auf die Ausführung. Dabei muss ich immer daran denken wie viele Menschen es gibt, die keine Möglichkeiten haben, das zu tun, was sie lieben? Jeder Mensch darf sich als „Glückspilz“ sehen, wenn er das TUN kann, was er von ganzem Herzen liebt!

Es gibt aber noch etwas anderes als die Liebe zu bestimmten Tätigkeiten. Das „nichts tun“ … das bloße SEIN kann uns mit Liebe erfüllen. Ich genieße dieses Lebensgefühl ganz extrem, da ich es in der Form nicht kannte. Ich belegte einfach einen Platz auf der Erde, gliederte mich ein, funktionierte und tat das, was alle taten. Ich erfüllte Bedürfnisse anderer und glaubte in „Liebe“ zu leben. Bis ich endlich davon genug hatte, und mein Leben umdrehte. Nach einigen Jahren habe ich es geschafft. Ich LEBE MEIN LEBEN IN LIEBE. Ich bin einfach.

Inzwischen arbeite ich an Dingen, die mir guttun und die ich liebe. Ich bin mein Fokus und ich kann mich über die aufgehende und untergehende Sonne, die ihr schönstes Farbenspiel am Himmel für uns zurücklässt, wie ein kleines Mädchen (endlich) freuen! Ich kann diese Momente genießen und sie aufsaugen wie ein Schwamm. ›lächel‹. Die Liebe zum SEIN dürfen, ist etwas Wunderbares, wenn man es erst sehr spät erkannt hat!

Ich traue mir zu sagen, dass sehr viele Menschen sind, wie ich noch vor ein paar Jahren war. Wir haben verlernt, einfach nur zu schauen … in den Himmel zu starren und zu hören oder zu fühlen! Dadurch verpassen wir so unglaublich viel! Die schönsten Dinge in unserem Leben würde ich sogar sagen. Lernen wir wieder im Moment zu leben und das Glück zu fühlen.

„ICH LIEBE MEIN LEBEN …“ Ich weiß noch, wann ich diesen Satz zum ersten Mal wieder aus Überzeugung sagen konnte. Und wenn ich ehrlich bin, dachte ich auch nicht, dass ich ihn überhaupt mal wieder sagen würde. Ich stand am Meer. Die Jeans hochgekrempelt und ohne Schuhe. Meine Zehen steckten im nassen Sand und das noch kühle Meer, machte mir Gänsehaut. An meiner Seite ein Mensch, den ich heute meinen „Herzmensch“ nennen darf. „Ich liebe mein Leben wieder …“ dieser Satz sagte sich von alleine … einfach so und ganz leise. Es war ein befreiender Augenblick für mich, an den ich ganz oft voller Dankbarkeit zurückdenke. >breit lächel<

Liebst DU Dein Leben? Liebst Du es, auch wenn alles etwas dunkler ist als sonst?

Der letzte Absatz heute … ich habe ihn ganz bewusst aufgehoben. Den möchte ich der Selbstliebe schenken. Die Liebe zu uns selbst ist wahrscheinlich für ganz viele Menschen ein schwieriges Thema. Es ist so – wir haben Angst uns selbst zu lieben, weil wir nicht möchten, dass uns andere für egoistisch halten! Ich zum Beispiel hatte auch Angst, mir selbst zu nahezukommen. Dabei war es gar nicht so schlimm wie ich dachte. Mich erwartete nur eine leere Seele, die wieder genährt werden wollte! Tief in einem drin total vergraben und verschüttet unter all den lauten Stimmen, lag ein noch nie berührter und heiler Kern von mir – es war die Liebe zu mir selbst …

Auch wenn diese Liebe nicht ständig spürbar ist, weiß ich, dass sie da ist. Liebe ich mich … liebe ich automatisch alles um mich herum. Und genau deswegen ist diese Selbstliebe so wichtig für uns. Leider wird sie von so vielen Menschen unterschätzt! Sie ist die Bedingung dafür, dass wir die Liebe zu anderen, seinem Tun & Sein, sowie die Liebe zum Leben finden kann.

Ja … und so dreht sich doch alles nur um LIEBE. Mein Artikel heute liefert Dir wahrscheinlich keinen direkten Mehrwert, aber er ist in Liebe entstanden und kommt auch direkt aus meiner Mitte. ›lächel‹. Danke für Deinen Besuch.

Gerne darf er geteilt und an besondere Menschen geschickt werden. :-)

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Die Freude in den kleinen Dingen sehen … ja aber dann …

Grundsätzlich schreibe ich total gerne diese Art von Artikel! Weil sie mich motivieren. Mich dankbar und eben glücklich machen. Es sind Beiträge, die mich selbst daran erinnern und mir auf meine Schulter klopfen und sagen: Hey du, sei dankbar und erfreue dich  deines Lebens! DU hast ausreichend und es muss nicht mehr sein!

Das jetzt, heute und hier ist toll und soll gelebt werden … mach, was du liebst und liebe, was du machst!
Und so sitze ich da und nicke mir selbst, kraftlos entgegen. Ich weiß es doch selbst das es so ist …
Und mit diesem Gedanken steigt in mir sofort der Wunsch hoch, ein viel besseres und dankbareres altes Mädchen zu werden.
Sich einfach noch mehr an den winzigsten Kleinigkeiten zu erfreuen … es ist doch nicht schwer und tut so gut!

JA aber dann … dann rutscht einem schon am frühesten Morgen, nach einer Nacht wo kein Auge Schlaf finden konnte, der Zimt aus der Hand und verteilt sich wie in Zeitlupe im satten Orangebraun in alle Küchenladen und Fugen. Lang geplante Termine, die mir wirklich wichtig und reine Seelenschmeichler gewesen wären, müssen wieder abgesagt werden. (Der Lockdown hat uns fest im Griff).

Dann meldet sich Kind „Zwei“ und klagt über ihre „ich vermiss dich Gefühle“ und „Sehnsucht nach Mutter hat“ und mir es ja es genauso geht. Gleichzeitig stimmt es mich etwas nachdenklich, dass Kind „Eins“ dieses Gefühl absolut gar nicht kennt, nicht ausspricht oder wer weiß – auch gar nicht hat?

Dann freut man sich, dass sich die Hunde noch mehr als man selbst, über ihre frischen Betten freuen (frische Nester sind einfach auch für meine Tiere das Geilste) bis man – gerade die Waschmaschine eingeschaltet, gleich wieder von vorne beginnen kann! Wer von den beiden gerade alles vollgekotzt hat, wird ihr Geheimnis bleiben. >händezusammenschlagundnasezu<

Nebenbei findet man eine Mail auf dem Rechner mit einer Zahlungserinnerung plus saftige Mahngebühr … bitte ich schwör’s ich hab’s verschwitzt! Und, weil man gleich beim Thema Geld und Konto ist, wird zusammengerechnet wie viel „Kohle“ durch die ganze Corona-Scheiße nicht verdient werden kann!

Und dann hätte man gerne Nervennahrung … etwas einfach Süßes. Schnell und idiotensicher zusammengerührt wird er der – mein – Rührkuchen. Der sich aber genau an diesen Tag dazu entschlossen hat, besser an der Kuchenform festzuhalten statt an mir … und zwar so fest, dass absolut nix mehr zu retten ist. Es sei denn man steht drauf, alles herauszulöffeln!

Ja, und so passieren noch hundert Dinge zwischendurch, die einem alles aus dem Gesicht fallen lassen … den Magen zuschnüren, das Herz zwei Takte schneller (oder langsamer?) schlagen lassen oder ich sag’s einfach so: Einfach nur wahnsinnig nerven!

Kurze Ruhe und Pause:
Der Blick hebt sich, … man schaut über den Tellerrand und muss sich sagen (und gleichzeitig schämen), dass es anderen so viel schlechter geht! Ich meine wirklich schlecht! Dass Menschen krank sind, sterben.
Dass es viele gibt, die nichts Ordentliches im Kühlschrank vorfinden.
Dass Eltern und Kinder wahrscheinlich an ihren Grenzen stehen!
Dass es der ein oder anderen Freundin im Moment ziemlich bescheiden geht, weil die momentanen Umstände das komplette Leben zerlegen.
Dass Menschen aus ihrer Traurigkeit und Einsamkeit nicht mehr herausfinden und noch ganz viel mehr …

Also … ICH freue mich wirklich über die Sonne, die sich den letzten Tage im Schnee gespiegelt hat, wenn wir unsere Hunderunden im Wald gezogen haben! Ich freue mich generell wie meine Gesundheit klitzekleine Fortschritte macht und zeigt und ich freue mich, wenn ich gleich zwei  Tulpensträuße um 2,49 in meine Vase stellen darf!
Ich freue mich, wenn mir mein Herz-Mensch das beste und feinste Steak der Welt kocht!
Und ich finde es schön, wenn ich in den Augen fremder vorbeiziehender Menschen im Supermarkt, ein Lächeln erkennen kann.

JA WIRKLICH! Wie Du sehen kannst, ich kann mich freuen! Über ganz viele kleine Dinge in meinem Leben! Und ich bin dankbar dafür. Aber manchmal … da drücken mir diese so lächerlichen „Alltagsproblemchen“ gewaltig aufs Gemüt! Ich lass´ mich dann hinreißen, gebe kurz nach und schon ist er da der Stress, der Ärger und die Unzufriedenheit … und auch manchmal die Angst, dass nichts mehr so sein wird wie es mal war!

Eines darf ich aber jetzt noch sagen: Darüber zu reden hilft (mir), ob mir jemand zuhört? Ich habe keine Ahnung und ich denke, es spielt in Wahrheit auch gar keine Rolle. Es ist raus. Und das ist gut. :-)

Sag, erwischst Du Dich auch manchmal dabei? Jammern auf hohem Niveau sozusagen … OMG.

Oder bist Du 24 Stunden in der „Ich bin völlig entspannt und denke immer positiv – Wolke“?

Ich danke Dir fürs Zuhören, Teilen und vielleicht auch für Deinen Kommentar, wenn Du ihn dalassen willst! :-)
Pass gut auf Dich auf, und ich freue mich auf ein nächstes Mal mit Dir!

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Meistens habe ich ja kein Problem einfach darauf loszuschreiben, doch aus irgendeinem Grund fällt es mir heute schwer. Mir fehlen die Worte für DAS was ich so gerne (BE)schreiben und auch teilen möchte! Im Grunde geht es um eine Art „Lebensmotto“. Um ein … in und auf der Welt sein.

Ich fühle mich vom Leben „getragen“

Das war keinesfalls immer so! Seit ich mich aber so intensiv mit mir und dem Leben auseinandersetze, kann es gar nicht so schmerzhaft und unangenehm werden, weil mich das Leben ummantelt. Das Gefühl habe ich tatsächlich! Je älter ich werde, umso tiefer ich mir begegne, umso deutlicher spüre ich dieses „getragen“ werden. <3

Was aber nicht heißen soll, dass das Leben mir nur positive Glücksmomente schenkt und DAS für mich bereitstellt, was ich mir wünsche. :D Und es bedeutet auch nicht, dass ich nicht oft auch die Hosen gestrichen voll habe, wenn ich mich auf etwas Neues und ungewisses einlasse!

Ich spreche hier selbstverständlich nur aus meiner Sicht. Was ich damit sagen will ist, das ich auch in Momenten des „Fallens“, am Tiefpunkt einer Ausweglosigkeit … im Schmerz spüre, dass es schon so sein darf und es auch Sinn ergibt. Auch, wenn die Klarheit darüber sehr oft erst etwas später kommt.

Gerade in solchen Momenten, in denen ich keine Ahnung habe, was folgen wird, fühle ich mich mehr und mehr getragen. Ich schaffe es tatsächlich mich dem Leben hinzugeben! Ich vertraue. Irgendwo stand mal „Das Leben ist oft klüger, als wir selbst …“. Ich bin mir sehr sicher, dass das auch stimmt.

Ich habe lernen dürfen (und ich lerne immer noch): Ich muss gar nicht alles heute, jetzt und sofort wissen. Gerade in dieser Unwissenheit, in dieser Leere, werden so viele neue Impulse und Erkenntnisse frei. Die Erfahrung, die ich dabei machen durfte, ist: Ich weiß das, was gerade wirklich wichtig ist für mich. Und das ist zu diesem Zeitpunkt das Wichtigste. Alles andere ist zu dem Zeitpunkt eine Nebensache.

Verstehen können wir unser Leben nur RÜCKWÄRTS, LEBEN müssen wir es vorwärts!

Die Frage, die sich dabei stellt, ist: „Was will das Leben von mir?“
Gegenfrage: „Was will ICH vom Leben?“

Mich zieht es immer mehr dahin, mich hinzugeben und nicht permanent etwas zu wollen! Einfach still werden und abwarten. Hören … darauf achten was sich da leise in und um mich auftut. Wenn ich diese Haltung einnehme, beschenkt mich das Leben sehr oft in besonders wertvoller Weise.

GUTES LEBEN … ich DANKE DIR …

Ich habe meinen Beitrag in erster Linie auf mein Leben „gelegt“. Passend ist er allerdings auf unser aller Leben, sofern Du für diese Weitsicht offen bist. ›lächel‹.

Kennst Du dieses Gefühl, von dem ich hier versucht habe zu schreiben? Ich wünsche es Dir, … es tut gut. <3

VOM LEBEN GETRAGEN … NUR WER LOSLÄSST UND VERTRAUT, DEN TRÄGT DAS LEBEN DAHIN, WO ER WACHSEN KANN.

Eva Maria Martin
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Wo finden wir das Glück, wenn wir mit nichts mehr zufrieden sind?

Das Thema Glück, Zufriedenheit … das Glücklichsein, ist ein Fix-Gedanke der täglich in meinem Kopf umher geistert. Ich werde so oft gefragt: „Wie werde ich wieder glücklich? Was kann ich tun, um dieses Gefühl wieder zu spüren? Manchmal bin ich mit diesen Fragen schlichtweg überfordert, weil es so viele Menschen sind, die betroffen von dieser Lehre sind.

Meine Kopf freut sich natürlich über solche Gedanken … 

Es ist Futter für weitere Gedankengänge. :D Natürlich stelle ich mir selbst auch immer wieder diese Frage: „Geht’s mir gut? Bin ich glücklich? Fehlt mir etwas, um glücklich zu sein?“ Fertig gedacht, bin ich immer wieder sehr erleichtert, dass ich alle diese Fragen positiv beantworten darf! Das war aber nicht immer so.

Seien wir mal ganz ehrlich … wie viel Zeit und Energie verwenden wir, um uns das Leben zu „bauen“, von dem wir meinen, dass wir es zum glücklich sein brauchen?

Um so zu werden, wie uns unser Partner gerne sehen möchte? Oder wenn wir versuchen andere Menschen bei ihrer Veränderung  unterstützen?

Für die Suche nach dem perfekten Job?

Um herauszufinden, WIE und WOMIT wir am besten zur Geltung kommen, am besten aussehen?

Um eine perfekte Möbelauswahl für unser zu Hause zu finden und alles schön ordentlich und sauber zu halten?

Wie viel Zeit verwenden wir, um Dinge zu erledigen, die uns in Wahrheit gar nicht wichtig sind, die aber eine gewisse Notwendigkeit und Sicherheit schenken?

Und was ist WENN …

… wir uns immer mehr von dem entfernen, was uns tatsächlich glücklich macht?

In bestimmten Lebenssituationen – besonders in der, die man Depression oder Burnout nennt, finden wir keinen Antrieb mehr, Dinge im Außen zu bearbeiten!

Was ist, wenn … das absolut kein Zeichen ist, dass wir schwächer sind als zuvor? Was, wenn der fehlende Antrieb Dinge zu tun und alles um uns zu verändern, uns bewusst davon abhalten will, das zu tun?

Wie oft blicken wir auf die Zeit zurück, in der noch alles einfacher war? Und wie oft schauen wir neidisch auf  das Leben der anderen? Und wir fragen uns dabei: „Warum können die nur so glücklich sein und ich nicht?

Die Dinge, die uns früher happy machten und unsere Augen zum Strahlen brachten,  existieren nicht mehr … es funktioniert auch nicht mehr.  Weil wir keine Lust mehr dafür aufbringen können oder weil sie uns nicht mehr beeindrucken! Die Freude, die wir ihnen früher abgewinnen konnten, ist verloren gegangen!

Das macht dann schon mal Angst, wenn wir das bemerken. Es tauchen Gefühle auf, die wir so noch nicht kennen. Wir fühlen uns dem nicht gewachsen. Aber genau da soll dieser Weg uns hinführen. Raus aus diesem Umfeld und rein in SICH selbst!

Dieses Gefühl wird uns dann mal eine Weile davon abhalten, unsere ganze Power und Energie ins Außen zu investieren. Diese Gefühle möchten, dass wir  ihnen aufmerksam zuhören und folgen … sie möchten, dass wir sie annehmen und  erkennen! Ohne Ablehnung …  ohne Ablenkung … und ohne davonzulaufen! Einfach stehenbleiben und hinhören.

Ich bin immer schneller gelaufen, weil ich so dringend ankommen wollte. Ich habe die Welt links und rechts von mir übersehen, nicht wahrgenommen. Dabei ist alles im Leben so wichtig, auch das was uns nicht glücklich macht! Alles bringt uns weiter, wenn wir aufmerksam sind und daraus können wir auch unser Glück schaffen.

Glück hat sehr wenig mit äußeren Umständen zu tun, unsere innere Einstellung und unser persönliches Verhalten sind die Entscheidungsträger. Sind wir dankbar, sind wir auch glücklich. Das ist der Punkt.
Ich glaube, wir müssen alle wieder lernen, unser Glück zu bemerken! Denn wie Dostojewski schon sagt:

„Der Mensch ist unglücklich, weil er nicht weiß, dass er glücklich ist“.

Suchen wir nicht ständig nach irgendwas, hetzen wir nicht andauernd all dem hinterher, dass uns nur Kraft und Gesundheit kostet … sondern richten wir unsere Augen nach innen, wo all unsere Antworten liegen.

Glück ist, wenn Dein Verstand tanzt, Dein Herz atmet und Deine Augen leuchten.

Ein paar Gedanken zum Thema Glück. Gerne kannst Du mir Deinen aktuellen Stand über Zufriedenheit, Dankbarkeit und Glück dalassen … ich freue mich von Dir zu lesen. <3

Bis bald und eine große Schachtel Dankbarkeit für Dich

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Dieses Jahr hatte ich die Gelegenheit, einige tolle, starke und, ich nenne sie jetzt einfach, „ausgereifte“ Frauen kennen zu lernen. Sie wurden vom Schicksal gebeutelt … durch Krankheit, Verluste und viele Probleme, die sie dadurch hatten. Trotz dieser Tatsache, stehen sie felsenfest mitten im Leben. Sie sind der Pfeiler der Familie, sie halten zusammen was beinahe in Brüche ging. 

Ich bewundere solche Frauen sehr, die durch ihre Vergangenheit ein hohes Level an Reife, wiederkehrender Gesundheit und Selbstzufriedenheit erreicht haben! Selbsterkennende Menschen, die manchmal wie eine andere „Wesensart“ auf mich wirken und mich total begeistern!

Zu reifen heißt zu akzeptieren

Reif. Dazu fällt mir süßes saftiges Ost ein, ein guter Wein und gutes Essen. Ein schwerer Whisky. Alles was besonders „gut“ zu schmecken ist muß reifen. Reife kann aber auch mit anderen Gedanken in Verbindung gebracht werden. Nämlich mit alt und ausgeleiert, nichts mehr wert, unschön uvam. Jedenfalls legt das unsere Gesellschaft vor. Gerade als Frau hören wir immer wieder, dass wir Reife meiden sollten. Die Idealisierung der Jugend, die Verwendung von Botox, Cremen und Puder, um ja nicht alt auszusehen, sind Merkmale einer Gesellschaft, die uns nicht auf natürliche Weise reifen lässt.

Eine Frau die sich der natürlichen Reife genähert hat, hat ihren ganz persönlichen und emotionalen Punkt gefunden, von dem aus sie sich mit ihrer Essenz und mit ihrer Seele und mit ihren Erinnerungen verbinden kann. Dem Ganzen einen passenden Rahmen schenken möchte ich als reife Frau, meine Gedanken in Briefform allen anderen Frauen widmen … ich bin ein Fan von euch allen!

An Dich als gereifte Frau …

Ich bin sehr dankbar euch getroffen zu haben. Wunderschöne Frauen … wunderschön von außen und wunderschön von innen! So mutig und bravurös habt ihr verteidigt, an das was ihr geglaubt habt. Eure Augen waren nie verschlossen, ihr habt andere Ansichten mit Respekt entgegen genommen. Mit eurem Herzen hingehört und mit der Seele gesprochen.

Die Bereitschaft zu helfen, war nie ein Thema! Und das, obwohl ihr selber kaum Unterstützung erhalten habt als ihr sie so gebraucht hättet! Gewissenhaft, aufmerksam, liebevoll, lächelnd … ansteckend und überzeugend. So wart und seid ihr immer noch! Den Euren gegenüber immer loyal geblieben, bis zum Schluß. Als Mutter, Ehefrau und Schwester, Tochter und Tante. Die kleinen Dinge wurden von euch geschätzt … nichts war und ist selbstverständlich.

Ihr seid Frauen mit Charakter, stark emotional, ihr liebt und gleichzeitig musstet ihr leiden. Was haben wir besprochen? Wisst ihr noch? „Übernimm die Verantwortung, für alles was Du kannst. Es gibt nichts mehr was Du geben kannst und wenn Du Dich nicht um Dich selbst kümmerst, wirst Du krank werden … und dann kannst nicht mehr helfen.“ Jede Frau muss sich akzeptieren, sich annehmen und weiter gehen. Bloß niemals liegenbleiben, resignieren und aufgeben.

Ihr alle seid so wertvoll aufgrund eurer Person, wertvoll aufgrund dessen, wer ihr seid und nicht wegen der Dinge, die ihr getan habt. Ich genieße es mit euch in Verbindung zu sein. Mit euch zu lachen und zu weinen. Ihr seid genauso köstlich wie eure Kuchen – in Bezug auf eure Präsentation, Arbeit, Geschmack und Stil! Der Weg euch zu folgen ist absolut kein Fehler. Ihr bleibt euch selber treu und verkauft auch eure Seele niemals! Ihr steckt voller Emotionen … ihr sagt der Körper vergeht, aber die Seele bleibt. Solange es jemanden gibt, der sich an euch erinnert, werdet ihr nicht sterben. :-) Wie könnte man euch jemals vergessen?!

Tja also, was kann ich noch mehr sagen außer zu wiederholen, dass ich unglaublich dankbar bin, solche Frauen wie euch zu kennen. Ich bin dankbar, dass wir uns über den Weg gelaufen sind. Was auch wieder zeigt, es gibt immer gute Menschen auf unserem Weg des Lebens … man muss nur gut genug sein, um sie zu erkennen! Ich habe gut erkannt und darauf bin ich ein wenig stolz. Ich öffne meine Augen und sehe das, was gut ist für mich.

Ich schicke euch genauso viele Umarmungen mit all der positiven Energie, wie ihr mir immer wieder geben werdet. Eine Energie, die ansteckend ist und so viel Lust auf das Leben macht.

Das Leben stellte euch immer wieder Prüfungen, besonders harte Schicksalsschläge können Menschen zerstören. Manchmal entstehen aber auch ganz besondere Menschen daraus!

Manche Dinge müssen einfach gesagt und gezeigt werden. Manches ist mir ein Anliegen und dem muss ich nachgeben. Es waren auch diese Frauen, die mich dazu inspiriert haben mein erstes „Buchkind“ ins Leben zu rufen. Ein hübsches Taschenbuch mit wertvollen Inputs, persönlichen Tagebuchauszügen, die mich während der letzten Jahre beschäftigten, untermalt mit energiegeladenem Bildmaterial. Von mir für euch.

Alles Liebe und passt sehr gut auf auf euch. Bis sehr bald.

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Ist es Dir nicht auch schon mal so in Deinem Leben ergangen, dass Du besondere Momente erlebt hast, die danach Dein Leben verändert haben? Vielleicht sind wir uns dessen im ersten Moment gar nicht bewusst, aber nimm Dir doch mal die Zeit und denke darüber nach … was sich möglicherweise schon alles ergeben hat in Deinem Leben und an die Momente dich im Nachhinein in irgend einer Form verändert haben?! 

Diesmal habe ich eine sehr lebensnahe Geschichte gefunden die ich Dir wiedermal nicht vorenthalten möchte. Nimm dir ein paar Minuten, suche Dir einen  angenehmen Platz, lehn Dich zurück und genieße diese Geschichte. :D

Das Licht des Lebens

Da saß ich nun auf der dreckigen Kante eines Hochhauses und schaute hinab auf den grauen Alltag und in die Tiefe, die da vor mir lag. Ich hatte mir extra ein möglichst hohes und wenig gesichertes Haus gesucht. Es sollte mir den Weitblick geben, mich wieder zu finden und mein Leben neu ordnen zu können. Dieses Haus war perfekt dafür! Gerade anonym konnte ich über den Müllplatz vom Hinterhof ins Haus gelangen. Niemand schien sich hier zu kennen oder gar für den anderen zu interessieren. Ich hatte hier schon mal ein paar mal gesessen und in die Tiefe geblickt und dabei mein Leben bedauert .

Wie bin ich bloß hier her gekommen? Klar hier herauf – über den Fahrstuhl und durch das defekte Schloss auf das Dach … aber in diese Situation? Mein Leben wurde ordentlich durcheinander gerüttelt! Verluste, Trennungen, Enttäuschungen, viele Unsicherheiten was meine Zukunft betraf und jetzt dieser schmerzliche Liebeskummer. Er bestand aus tiefen Schmerz, mal Wut, Enttäuschung, wüsten Vorwürfen und oft auch Hoffnungslosigkeit. Und dann die Trauer, neben dem Mann auch einen besonderen Menschen verloren zu haben, der mich tief berührt hatte.

Er hatte sich so entschieden und ich sollte es akzeptieren. Und so pendelte ich immer wieder zwischen Wut und Enttäuschung, Traurigkeit und vergessen wollen, zwischen kämpfen und aufgeben und loslassen. Ich hatte mir auch schon mal vorgestellt, von hier oben zu springen, ein letztes Mal unglaubliche Freiheit zu spüren, den selbstbestimmten freien Fall. Dann würden er und die andere schon merken, wozu sie mich gebracht hatten. Hatten SIE es wirklich? Aber es waren da ja auch noch andere. Meine Familie und Freunde. Ich würde Schmerz erzeugen, wie ich ihn doch selbst erlebe und keinem anderen wünschte! Und doch stellte ich mich am Rand und sah hinab.

Heute war ein Tag an dem ich alles in Frage stellte. Wäre nicht alles besser ohne mich? Liebt mich denn überhaupt jemand? Wie soll es weitergehen? Wann hört dieser Schmerz auf? Plötzlich wurden meine Gedanken durch eine Stimme unterbrochen. „Was machst du hier?“ hörte ich eine kindliche Stimme fragen. Die Sonne schien aus der Richtung, aus der ich die Frage vernommen hatte und blendete mich. Ich meinte aber, einen kleinen Jungen erkannt zu haben. Ich wollte gerade darüber nachdenken, wie er wohl hier her gekommen war und wer er war … als er seine Frage wiederholte. „Ich … ah schaue mich hier nur mal um.“ versuchte ich meinen Aufenthalt hier auf dem Dach zu erklären.

„Hier oben findest du nichts, was du nicht auch unten finden würdest.“ sagte er neunmalklug. „Woher willst du denn das wissen?“ flauste ich ihn an. „Du siehst sehr traurig aus“ entgegnete er mir. „Naja …. manchmal ist das Leben auch traurig und anstrengend“ gab ich ihm zur Antwort. Er lächelte mich an und streckte mir seine Hand entgegen „Komm mal mit. Vertrau mir.“ Ich weiß es bis heute nicht warum ich  aus irgend einem Grund, seine Hand nahm … und in dem Moment spürte ich, wie mich eine unglaubliche Wärme durchströmte. Es fühlte sich so an, als würde ein warmes gleißendes Licht – all meine Gedanken, Sorgen und Ängste auslöschen und heilen. Ich fühlte eine tiefe Liebe und Geborgenheit in mir! Ich fühlte mich in diesem Moment so sehr gehalten, sicher und zuversichtlich, wie wohl noch nie in meinem Leben.

Ich schloss vor lauter Dankbarkeit einen Moment die Augen, wo sich alles richtig und leicht anfühlte. Vielleicht war es die Sonne die mich gewärmt und geblendet hatte, vielleicht waren es Glückshormone, die dadurch ausgeschüttet wurden … ich kann nicht sagen für wie lange ich meine Augen geschlossen hielt, aber als ich sie wieder öffnete, stand ich alleine auf dem Dach. Ich hatte Tränen in den Augen und war zutiefst berührt.

Diese Liebe und Wärme spüre ich noch heute – in schweren Momenten, die immer wieder mal kommen. Sie sind ein Teil von mir geworden und ich teile sie gerne und so oft wie mir möglich ist. Das Leben ist ein so wertvolles Geschenk. Früher habe ich manche Tage bedauert, wenn ich aufwachte. Heute weiß ich , wie dankbar ich für jeden Tag bin, den ich erleben darf. Und an schweren und schmerzlichen Tagen, strecke ich manchmal meine Hände der Sonne entgegen … und erinnere mich an mein „Lebens-Licht“ und bin so sehr dankbar, dass es in mir leuchtet! :D

Steffen Zöhl, Praxis Der Zuhörer

Gerade in schwierigen Phasen unseres Lebens, sollten wir uns an die schönen Dinge  und Momente im Leben erinnern! Es schreibt sich sicher einfacher als es ist. Aber es stimmt! Manchmal wird einem aber durch schwierige Ereignisse erst klar, was wirklich wichtig ist im Leben! Oftmals sind es sogar ganz winzige kleine, unspektakuläre Begebenheiten, wie beim Fahrradfahren die Nase in den Wind zu strecken und den Alltag für einen Moment auszublenden.

Ich hoffe ich habe Deine Geschmack getroffen und konnte Dich wieder mal zum Nachdenken verleiten. >zwinker<

Alles Liebe, pass auf Dich auf und bis bald.

Lesezeit: 7 Minuten

Ja das Glück im Leben liegt in dir, du hast es in der Hand glüclich zu sein! Ich habe keine Ahnung weshalb das so ist, und wie sich das so zuträgt. Aber es kommt plötzlich der Tag, an dem wir erkennen wie die Dinge von denen wir geträumt haben eine andere Bedeutung für uns bekommen. Manches ist nicht mehr wichtig und wird „es war einmal ein Traum“ bleiben. Anderes wiederum brennt uns nach wie vor im Herzen. Manche Wünsche die wir uns (noch) nicht erfüllt haben lasten schwerer auf uns als so mancher Fehler den wir gemacht haben.

Eine neue Lebensphase beginnt

Mir ist gar nicht bewußt wann bei mir diese Phase begonnen hat. Das kommt auch nicht über Nacht. Dieses Gefühl schleicht sich so langsam ein. Man denkt nach was man schon alles geschafft hat, in welchen Dingen man gescheitert ist und was noch toll wäre, es zu tun. Darüber nachzudenken löst bei mir ein Glücksgefühl aus. Die Angst von früher mich auf  etwas zu fokussieren wovon ich träume, bei dem ich aber möglicherweise scheitern könnte … bleibt jetzt aus. Man erreicht ein Stadium in dem Abgründe keine Grenzen mehr sind. Die Chance besteht nun, mit mehr Erfahrung und Weisheit, von vorn anzufangen!

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wenn meine Eltern zu mir und meinen Vorstellungen und Träumen, gesagt haben: „Du bist noch viel zu jung, du hast noch soo viel Zeit. Warte ab und schau mal was die Zukunft so bringt …“ Ein doofer Satz meine ich heute. Auch ist das eine Aussage die man öfter mal in Selbsthilfebücher finden kann. Zeit die man nicht, gerade aus junger Mensch für sich nutzt, verweht wie Rauch aus einem offenen Fenster. Sie wird auch nicht wieder kommen. So kommt es dass wir unsere Pläne, unser Glück und unsere Träume verrauchen lassen. Manche davon sind vergessen und waren nur Spinnereien, andere bleiben im Herzen und in unseren Gedanken. Sie melden sich wieder … in einer neuen Phase unseres Lebens! :-D

Diese Phase beginnt wenn wir gelassener geworden sind

Ruhiger werden die Meisten von uns erst wenn ein paar Jahre gesammelt worden sind. Man in der Lage ist das Leben aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Das Alter das auf unseren Ausweisen steht, kann uns dabei herzlichst egal sein. Ich kenne viele Menschen, die erst sehr spät begonnen haben ihr Glück zu finden. Die nötige Reife bringt nun mal das Alter mit sich. Unser Herz beherbergt unsere echte Jugend, unsere Wünsche und Glücksgefühle, und es sehnt sich nach wie vor nach neuen Erfahrungen und Wunscherfüllungen. :-)

Wenn wir uns Glück finden, und uns unsere Wünsche erfüllen möchten, bedeutet das, wir müssen unsere Komfortzone verlassen. Komfortzonen sind neutrale Räume und Umgebungen in denen wir uns wohl fühlen … die wir in und auswendig kennen. Eine Zone in der nichts passieren kann. Klingt ja auch recht „kuschelig“, aber ist es nicht so dass auch das bequemste Sofa mal getauscht werden muss? Moderner, farbenfroher, runder, kantiger oder was weiß ich was. Gemütlichkeit und Sicherheit machen uns Menschen nicht immer produktiver oder lassen uns mehr Glück empfinden! Ganz im Gegenteil, mich persönlich stumpft es sogar ab, macht mich träge und unzufrieden. Glücklich zu sein bedeutet mehr als sich auf dem eingesessenen Sofa kuschelig zu verkrümeln. Es kommt der Tag an dem wir beginnen zu sanieren und renovieren. Was ich damit sagen möchte – hoch, raus aus der Komfortzone! Das Glück und unsere Wünsche warten auf uns! Diese Phase stellt sich von alleine ein, nämlich dann wenn wir ruhiger und überlegter geworden sind!

Was bedeutet glücklich sein?

Ich möchte es mal mit meinen Worten beschreiben, was für mich Glück bedeutet. Ich bin dann glücklich wenn ich ein zufriedenes Gefühl verspüre, mehr angenehme als unangenehme Gefühle habe und vor allem Dankbarkeit empfinden kann. Wenn ich meinen Träumen ein Stück näher komme weil ich dafür etwas leiste, und zwar nicht unbedingt die Brieftasche öffnen und mir so weit es geht alles zu ermöglichen, nein. Es geht um die Bereitschaft manches dafür hinter mir zu lassen damit ich diesem Traum oder Wunsch der natürlich auch mein Glück beeinflußt, näher komme!

Einfach der Wunsch nach einem erfüllten Leben. Das ist meine Version. Jeder Mensch hat klarerweise andere Vorstellungen vom Glücklichsein.  Vielleicht gibt es auch Menschen die sehr zufrieden sind und keine Wünsche haben? Doch das ist für mich kaum vorstellbar … Jeder muss und darf selber entscheiden, was für ihn Glück bedeutet. Glücklichsein ist eine  Maßanfertigung und keine Glückssache! Glücklichsein hängt nicht davon ab, was wir haben und wer wir sind … es hängt davon ab, was wir denken!

Der Weg ist das Ziel

Also gut. Die notwendige Lebenserfahrung ist gegeben. Gelassenheit ist kein Fremdwort mehr und unsere Wünsche mit dem daran geknüpften Glück kennen wir ebenfalls. Wir wissen also was wir möchten. :D Ich kann jetzt an dieser Stelle nur sagen: Wunscherfüllung ist in Wahrheit ganz einfach. Wir müssen nur den festen Willen haben und unsere Aufmerksamkeit auf das richten was wir uns vom Leben erwarten. Schenken wir unseren Wünschen und dem dazugehörigen Glück die ungeteilte Aufmerksamkeit!

Vielleicht denkt sich der ein oder andere nun: „Schön, gelassen war ich auch schon vor zehn Jahren, willensstark bin ich seit eh und je, aber der Sportwagen den ich mir wünsche steht noch immer nicht vor meiner Garage. Denkst du so – kannst du nach diesem Absatz den Browser schliessen und weiterziehen. Denn es geht beim Glück um weit mehr als um materielle Dinge!

Wie oben schon steht – Glück hängt nicht davon ab, welches Auto wir besitzen oder wie groß unser Haus ist in dem wir wohnen … es hängt davon ab, was wir denken.

Es geht also in erster Linie um unsere Gedanken

Konkret heißt das je mehr glückliche, positive Gedanken, umso glücklicher fühlen wir uns? JA. Nur das ist gar nicht so einfach. Es gab eine Zeit, in der ich dachte ich sei der glücklichste Mensch auf dem ganzen Erdball! Ich hatte alles … oder sagen wir mal so – sehr viel. Ich redete mir ein glücklich zu sein, da auch Freunde und Familie mir gar kein anderes Gefühl erlaubten!

Damals gab es eine Werbung die in etwa lautete: „MEIN Mann, MEIN Haus, MEIN Auto, MEIN Boot und MEINE Black Card  zum Schluß“ und zu sehen war eine Person die ausschließlich aus purem „Glück“ bestand. Es wäre verdammt undankbar, würde man nicht glücklich sein, wenn das alles aufzählen kann?!

Und ich sage dir, die unglücklichsten Menschen sind die, die alles haben … wobei ich mir heute auch sicher bin, einen Menschen kann man nie besitzen und viele materielle Dinge dienen nur dem Schein nach außen um seinen Stellenwert in der Gesellschaft zu haben! Geld, Konsum und Konsumgüter … das alles ist vergänglich und macht auch keinesfalls glücklich, das sage ich dir! Würden Geld und Ruhm so glücklich machen, müssten Robbie Williams, Lady Gaga, Jonny Depp uvm, überaus happy sein. Ihr Leben wird aber von Alkohol, Drogen und Depressionen und Medikamenten bestimmt. :-(

Zurück zu den Gedanken, die uns beim Glücklichsein helfen

Wir sind unsere Gedanken! Über was machen wir uns Gedanken? Nehmen wir die Medien her. Sie versuchen uns mit einer geschickten Gehirnwäsche zu manipulieren wie sie es möchten! Alleine die Schönheitsindustrie wäre zerstört wenn wir von heute auf morgen sagen würden: „Es ist ok dick zu sein, Falten zu haben oder eine krumme Nase …“ Keiner würde sich mehr unters Messer legen, teure Cremen oder Schminke kaufen und tagtäglich über Dinge nachdenken, die uns nur das Geld aus der Tasche ziehen und uns sicher nicht glücklich machen! Die Wahrheit ist, die Medien beeinflussen unsere Gedanken! Deshalb tun wir uns etwas gutes nicht jeden Tag vorm TV zu hängen oder irgendwelche Quatsch-Zeitungen zu lesen.

Beachte folgende Punkte und du findest deinen Weg zum Glück …

  • Frage dich regelmäßig – was würde es jetzt in diesem Moment geben, das dich glücklich machen könnte. Es sind oft die kleinen Dinge die uns gut tun. :-)
  • Wer es schafft sich an den kleinen Dingen im Leben zu erfreuen, ist mit Sicherheit glücklicher als jemand der zu intensive Glücksmomente erlebt! Setze all deine Sinne ein und nimm so deine Umgebung wahr.
  • Bleibe mit deinen Gedanken im Hier und Jetzt, wir sind alle viel zu viel damit beschäftigt in der Vergangenheit rumzukurven. Wir wälzen Probleme und schwierige Situationen immer wieder durch. Dabei entgehen uns die Momente die uns wahrscheinlich glücklich machen würden!
  • Träume mehr! Es wird in unserer Gesellschaft viel zu wenig geträumt. Es sind genau diese Träume, persönliche Aufgaben und Sehnsüchte die uns motivieren und begeistern! Wer das alles nicht hat, wandelt in seiner Komfortzone hin und her und begibt sich auf den vertrauten Weg der Langweiligkeit und Mittelmässigkeit – und strahlt dies auch aus.
  • Sei dir bewusst das dein Glück nicht von äußeren Faktoren abhängig ist. Das Außen spielt sicherlich eine kleine Rolle, wird aber bei weitem überschätzt. Wenn du dein Glück an gewisse Bedingungen bindest, wird dir schnell klar werden, dass dir sofort eine neue Bedingung einfällt, sobald die erste erfüllt ist! :-) Somit wirst du nie glücklich werden.
  • Ändere deine Einstellung zu den Dingen die du nicht ändern kannst. Es gibt zu allem eine positive wie negative Sichtweise. Das durfte selbst ich lernen. :D Immer das Beste aus jeder noch so bexxxxxx Situation machen.
  • Klammere dich nicht an unerreichbare Ziele. Sie machen dich unzufrieden und vor allem unglücklich! Denke stattdessen nach wie du das, was machbar ist, erreichen kannst. Überwinde die Zweifel und verfolge deine Ziele konsequent. Es zahlt sich immer aus!
  • Es braucht immer wieder das Tal um den Gipfel zu besteigen. :-) Also mach dir nicht zu viele Gedanken über kleine Rückschläge oder Phasen die beinahe zu schwierig erscheinen. Sie es als eine neue Herausforderung an wenn du dazu bereit bist. Gehe immer vom Positiven aus, sieh Neues als Inspiration und den Problemen lächelst du einfach entgegen. Das Glück wartet auf dich. >zwinker<
  • Ein sehr wichtiger Punkt ist: Verändere deine Bewertungen und sie ändern auch deine Gefühle. Unsere Gedanken bestimmen unsere Emotionen. Pflege deine Sprache und ersetze „muss“ durch ich kann oder ich darf. Muss ist für mich immer ein rotes Tuch und gibt mir das Gefühl nicht frei zu sein. Was ich damit sagen will, formuliere möglichst positiv. Du wird feststellen wie sich der Sinngehalt und die Einstellung zu dem Gesagten verändert.
  • Lächle. Es ist und wirkt immer positiv und sympathisch. Glückliche Menschen haben keinen Grund ihre Mundwinkel hinterher zu ziehen. Lächle ganz bewusst, auch wenn es gerade keinen Grund dafür gibt. Es gibt ein angenehmes Gefühl und beeinflusst deine Gedanken.

Jeder von uns muss seinen Weg zum Glück finden. Es gibt nicht „Das Glück“, es gibt aber bestimmte Lebenseinstellungen die jeden Menschen zu seinem persönlichen Glück führen können. Das es nicht die materiellen Dinge oder Erfolge sind, die unser Herz aus- und erfüllen wissen wir jetzt. Je älter wir werden, je mehr Erfahrung wir im Leben gemacht haben, umso mehr wissen wir, was uns wirklich glücklich macht im Leben. <3

Unsere Gedanken, unser Tun und unsere Einstellung, formen unser Schicksal und unser Glück … wir haben also verdammt viel selbst in der Hand!

Hat dir der Beitrag gefallen? Ist er für dich hilfreich? … dann schreib mir doch oder lass mir deine Gedanken dazu in einem Kommentar da, ich freu mich!

Eine glückliche Zeit wünsche ich dir XO Sandra FrauenPunk

Lesezeit: 2 Minuten

Manche Menschen tun sich einfach schwer ihre Gefühle mitzuteilen oder offen zu zeigen. Aus Angst vor Ablehnung oder reinem Selbstschutz, es gibt viele Möglichkeiten. Sei mal ehrlich, jeder von uns hat Menschen an seiner Seite die ihm wichtig sind. Familie, Kinder, Freunde Partner … Wann hast du ihnen gesagt, das du dankbar bist dass es sie gibt? Länger her? Weil es nicht so einfach ist obwohl es oft auf der Zunge brennt? ICH bin auch so jemand …

Was ich DIR schon immer mal sagen wollte …

Es kam ein Punkt in meinem Leben an dem ich begann alles neu zu sortieren. Das Spiel des Lebens neu zu beginnen … Ich verabschiedete mich von bestimmten Menschen, weil mir die Qualität der Menschen wichtig wurde und nicht die Anzahl derer die ich zu meinen Freunden oder meiner Familie zählen kann! Der Kreis wurde kleiner … sehr viel kleiner!

Ich suche stattdessen die Ruhe im Alltag, nicht mehr das Getümmel und den Lärm zwischen all den Leuten. Mein „Gruppenzwang“ ist weggefallen. Ich erkannte das diese Art von Gesellschaft nicht wirklich die meine ist. Oft fühlte ich mich sogar „verkehrt“ mitten unter den Menschen …

Ich hab sie losgelassen … die Dinge von denen ich dachte es würde OHNE nicht funktionieren! Was ich ich früher für „schön und wertvoll“ befunden habe, hat für mich keine Bedeutung mehr. Ich gehe jetzt tiefer bei der Betrachtung von Dingen und höre und achte mehr auf das Sagen der Menschen, was und wie sie es von sich geben…

Ich weiß jede Entscheidung die ich getroffen habe, war richtig. Im Gegensatz zu früher kann ich heute sagen: ich empfinde Ruhe und Gelassenheit in mir. Auch wenn es  immer wieder Momente gibt in denen ich mich frage „warum?“, ist es heute um vieles leichter geworden!

Der Grund? Der Grund bist DU. Es geht nicht darum immer und überall glücklich zu sein, alles durch die rosarote Brille zu betrachten. Es geht darum den anderen so zu akzeptieren und versuchen zu verstehen wie er ist! Und vor allem nicht sofort das Handtuch zu schmeissen, wird es mal holprig! Ich schreibe hier von der „echten“ Liebe … die ich eigentlich mit Worten schwer beschreiben kann. Ein warmes Gefühl das manchmal auch weh tun kann. Die echte Liebe lässt beide in die gleiche Richtung blicken … egal was gerade ist und kommen wird!

ICH habe so einen Menschen. Nämlich DICH an meiner Seite, ich schätze dich und fühle mich bei dir wirklich aufgehoben und verstanden. Vor allem brauche ich DICH nicht festhalten … denn DU bleibst  gerne und freiwillig … ich danke DIR dafür, ohne DICH wäre vieles nicht so gekommen wie es heute ist! … <3

Lesezeit: 3 Minuten

In unserem viel zu schnellen Alltag gehen sehr oft schöne Momente und Erlebtes unter. Dabei sind gerade sie es, die dich vor einer Überforderung und Zumutungen schützen.

Selber bin ich ein sehr gutes Beispiel dafür! Ich kenne jetzt den Unterschied sehr genau – etwas wirklich wahr zu nehmen oder einfach vorbei zu laufen.

Die schönen guten Momente

Ich hatte nie die Zeit dafür, einen guten Cappuccino mit voller Aufmerksamkeit zu riechen oder zu schmecken. Ein blühendes Mohnfeld wahrzunehmen. Oder einen Sonnenauf- oder -untergang in allen Farben und Nuancen zu betrachten.

a.) hatte ich nicht die Zeit, falsch, ich muss das ändern – ich nahm mir nicht die Zeit!
Und b.) fiel es mir sehr schwer mich in solchen Momenten zu verlieren.

Der direkte Gegenspieler zu Stress ist den guten Moment zu geniessen

Ausserdem ist es auch erwiesen das es uns so gut tut, wenn wir das Positive, das uns begegnet, richtig „auskosten“ können! Es hat eine Auswirkung auf praktisch alle Lebensbereiche

  • Es fördert deine Gesundheit
  • Es erhöht deine Zufriedenheit
  • Verbessert deine Achtsamkeit
  • Du wirst gelassener und lässt dich freundlicher agieren

„Auskosten“ als Lebensstil weckt ausserdem deine Neugierde auf Neues. Es macht uns auch zu kreativen Problemlösern und besseren Entscheidern. Unser Köpfchen merkt sich was uns wirklich gut getan hat! Das Ganze hat aber nichts mit „Schönmalerei“ zu tun. Es geht um die positive Emotionsarbeit im Hier und Jetzt. Eine besondere Facette der Lebenskunst ist es diese Erlebnisse abzuspeichern.

Es gibt einige Savoring Strategien, das sind Denk- und Verhaltensweisen, die das Positive verlängern und in uns vertiefen können.

Glücksmomente teilen

DAS steht ganz oben in der Liste. Deine schönen Erlebnisse mit anderen zu teilen! Der grösste Freudenverstärker, der alles nachhaltig vertieft. Es geht nicht darum ob dir diese Menschen vertraut sind oder nicht. Es geht viel mehr darum wie sie reagieren! Aktiv oder passiv.

Ein „Aha,ok ja fein“, von einer Freundin oder einem Freund zu hören und das wars … dann bist du besser beraten das ganze deinem Frisör oder der Kosmetikerin zu erzählen, die sich wahrscheinlich erheblich positiver dazu äussern würden.

Momentaufnahmen speichern

ICH nehme mir sehr gerne Visitenkarten eines besonders schönen Lokals samt handsignierter Rechnung mit nach Hause. Eine Muschel oder einen Stein vom morgendlichen Strandspaziergang. Es sind für mich Resourcen, die ich immer wieder abrufen kann, wenn ich sie bewusst gespeichert habe. Es schafft eine stabile Grundlage für das „wieder eintauchen“ in diesen Moment.

Sich von dem schönen Moment führen lassen

Wenn dir ein schöner Moment widerfährt, solltest du ganz in der Situation aufgehen. Dein Denken ausschalten und dich führen lassen. Nicht darüber grübeln was noch alles zu tun ist! Kurz: Von Kopf auf Bauch und Herz umschalten.

Lebe deine Freude aus

„Die ganze Welt umarmen …“ Ein Satz, den wir manchmal hören oder aussprechen – Tu es! Zeig doch wie glücklich du bist, wenn du es bist, ohne schlechtes Gewissen.

Du darfst es! Lache, tanze drücke jemanden einfach mal nur so. Drück dich auch körperlich aus. Ein „Hochgefühl“ auszuleben, vertieft die Erinnerung daran.

Und hier ist sie wieder – die Dankbarkeit

Ohne die Dankbarkeit geht es einfach nicht! Immer und immer wieder bewusst erfassen und wahrnehmen. Dankbarkeit für Geglücktes, auch für kleine Geschenke und Hilfeleistungen anderer. Vor allem aber auch zeigen. Schreib doch mal wieder einen „Dankesbrief“? Schenk deiner Freundin oder Nachbarin einen „Dankeschoki“? Sag deinem Partner ganz bewusst einfach mal DANKE. :-)

Zeitbewusstsein kultivieren

Die Momente der Freude solltest du dir immer wieder bewusst machen. Sie sind leider vergänglich und flüchtig vorrüber. ICH habe mir in den letzten Monaten soo oft gewünscht das bestimmte Momente nie vergehen mögen! Ich werde mich sicherlich sehr gerne an den nebeligen und kalten Winterabenden daran erinnern wie es gewesen ist … :-)

Nimm dir deine Freude nicht selbst!

Ständiges Fehler suchen, deine Gefühle unterdrücken und die Unachtsamkeit – all das führt dazu das nur schwer Freude aufkommen kann. Du wirst immer etwas finden wenn du nach etwas suchst. Zu sagen „hier ist es schön, aber es wäre dort sicher viel schöner gewesen“ wird jede Freude im Keim ersticken.

Ich wünsche es mir für dich, dass dich diese verhaltensbezogenen Fähigkeiten des „Auskostens“ helfen, die schönen und positiven Momente intensiv und dauerhaft zu speichern! Die wiederum dein Glückserleben und dein Wohlbefinden stärken!

„Lebe in der Vergangenheit, wenn du traurig sein willst. Lebe in der Zukunft, wenn du ängstlich sein willst. Wenn du glücklich sein willst, geniesse den Moment.“

Ein Zitat aus Carina Hermanns Buch „Meerblick statt Frühschicht“ welches ich jedem nur empfehlen kann!

All zu lange schwimme ich selber noch nicht mit dieser Welle. Aber eines kann ich dazu sicher sagen, es fühlt sich richtig an – und das kann nicht falsch sein :-)

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Was mich die letzten Tage beschäftigte war die Frage: „Warum warten wir Menschen so lange, bis eine schwierige Situation eintritt, um uns darüber klar zu werden, wie gut es uns vorher ging, wie gut wir es generell haben?“ Wir Menschen haben ein aussergewöhnliches Vermögen uns an jede Situation und Gegebenheit anzupassen. Mit einer schwierigen Situation oder einem Unglück konfrontiert, stellen sich die meistens darauf ein und unser Wohlbefinden hat sich nach einer kurzen Zeit wieder dem Zustand vor dem „Unangenehmen“ angeglichen.

Blöd nur, dass es sich mit dem Glück und der Freude ebenso verhält. Wenn du ehrlich bist und darüber nachdenkst, wie oft und vor allem wie genau schauen wir den Menschen mit dem wir tagtäglich zusammenleben an? Wie verabschieden wir uns wenn wir das Haus verlassen, wie achtsam sind wir dabei? Das Auto das ich mir vor einem Jahr gekauft habe und das mir meine Wege um vieles erleichtert … schätze ich es immer noch so als in den ersten Wochen? Unser schönes Zuhause zum Beispiel, plötzlich alles „normal“ und manchmal als nervig empfunden, weil ständig geputzt und geräumt werden muss? Das sind jetzt nur die sehr naheliegenden Beispiele aus unserem Leben …

Die Fähigkeit eine aussergewöhnliche Freude an gewöhnlichen Momenten zu zeigen tritt immer mehr in den Hintergrund. Habe ich recht? Das Hier und Jetzt bewusst wahrzunehmen, die kleinsten Kleinigkeiten und Momente sowie die einfachen Erfahrungen zu geniessen – fällt für mich unter „LEBENSKUNST“. Besinnen wir uns wieder mehr darauf gehören wir mit Sicherheit zu den zufriedenen, ausgeglichen Menschen … :-)

Ich habe mein Glück an dem Geräusch erkannt, das es machte als es mich verließ!

Auch ein Aufruf an mich selbst! In diesem Sinne eine zufriedene Zeit. Bis bald – wir treffen uns in meinen Gedanken!