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LEBENSLEKTIONEN …

Ich habe gelernt, dass egal was passiert, das Leben immer weiter geht und die Tage danach wieder heller werden.

Ich habe gelernt, dass man durch beobachten, sehr viel über andere Menschen erfahren kann, ohne mit ihnen zu sprechen.

Ich habe gelernt, dass ein Leben ohne eine Beziehung zu seinen Eltern sehr lange Zeit schmerzhaft ist, aber dennoch möglich.

Ich habe gelernt, dass „ein Leben leben“ nicht dasselbe ist, wie „sein Leben leben“!

Ich habe gelernt, dass das Leben uns weit mehr als nur eine zweite Chance schenkt.

Ich habe gelernt, dass wir Dinge nicht nur annehmen müssen, es darf auch manchmal sein, sie einfach dankend abzulehnen.

Ich habe gelernt, dass jede meiner Herz-Entscheidungen die richtige war!

Ich habe gelernt, dass Menschen schnell alles vergessen, was man gesagt hat, sie vergessen schnell, was man getan hat.

Ich habe aber auch gelernt, dass Menschen niemals vergessen, welche Gefühle wir in ihnen geweckt haben. <3

Und ich habe gelernt, dass ich noch ganz viele Dinge lernen muss! <3

Je älter ich werde, desto mehr sammle ich an Erfahrungen. Meine Erfahrungen helfen mir dabei, vieles anders zu machen als noch vor einigen Jahren. Die Menschen um uns herum sind ständig mit uns verbunden. Die Empfindlicheren unter uns können schnell von dieser Intensität mitgerissen werden. Denn die Gedanken und die Energie, anderer beeinflussen mich (uns).

Und das, obwohl wir sie nicht mal berühren  – wir spüren sie. Deshalb habe ich gelernt, wie ich meine Energie schütze, um mein Leben positiv zu leben und auch zu verändern.  Ich habe endlich erkannt, wie es sich anfühlt, ICH zu sein … im Denken und im Sein.

Es ist schön zu wissen, dass ich weiß das Nötigste zu besitzen, um meinen ganz eigenen Weg zu finden.  Einen Weg, der für mich funktioniert.

Schöne Zeit,
Sentire la vita

Ein herzliches Danke, an meinen Herz-Menschen für das gelungene Bild. <3

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Hallo Gesellschaft, ich muss rein gar nix mehr!

Von Zeit zu Zeit brauch ich es einfach. Mich über das Alter, Herdentiere und die Gesellschaft auszulassen. Warum einzig und alleine ich jetzt entscheide, was ich tun und lassen kann und warum „vergleichen“ uns gar nichts bringt.

Vielleicht ist der Grund diesen Gedankengang zu schreiben, ein Brief, den ich vor ein paar Wochen erhalten habe. Jetzt, nach den paar Wochen habe ich es realisiert und konnte es in kleine Scheibchen auflegen. UNVERMITTELBAR. Ich bin aus dem System gerutscht (gefallen). Ich bin nicht mehr einsetzbar für unser „durchgetaktete“  Arbeitswelt. Stempel drunter.

Krankheitsbedingte Berufsunfähigkeit mit der ich natürlich rechnen musste. Trotzdem … im ersten Moment ein komisches Gefühl. Im ersten Moment habe ich überlegt, ob ich geschockt sein soll. Die Arbeitswelt braucht belastbare, zu allem bereite Führungsmenschen. Menschen ohne Vorgeschichten und keine Frauen mit beinahe 60 Jahren und Persönlichkeit.

Die Entscheidung stand ja schon lange fest. Nie wieder zurück ins Hamsterrad! Nun ist es amtlich – i am free! Macht mich das nervös ist meine Frage? Ja, aber nur ganz wenig. Ich habe keine Panik vor meiner Zukunft und ich male mir auch keine Horrorszenarien aus, sondern ich freue mich jeden Tag über die Chance meinem Leben eine weitere neue Richtung zeigen zu können. <3

Wer entscheidet was ich will? ICH!

Sagen zu können – ich muss gar nix! Habe ich ja schon immer gemocht nur leider war es nicht immer möglich es auch zu tun. Jetzt stehen meine Chancen definitiv gut. Es gibt einiges im Leben, was ich mitmache, weil ich es klasse finde. Ich liebe noch immer Pinterest, mag diesen Shabby Schick-Style und schlürfe dieses Trend-Getränk „Ingwer-Shot“ leidenschaftlich gern … lecker.

Ich  bin aber auch eine altmodische Frau was meine Werte betrifft! Demut, Achtsamkeit, Treue und Ehrlichkeit sind ganz wichtige Säulen in meinem Leben! Ja, und ich glaube wieder an die Liebe. Ich trage gern viel zu große Klamotten, die nicht unbedingt sexy aussehen und liebe diese langen Kleider im Bohemien-Style. Tanze gern mit dem Kopfhörer laut mitsingend durch die Gänge wobei sich mein Musikgeschmack meiner Befindlichkeit anpasst.

In der Zwischenzeit genieße ich ein Glas Wein genauso wie die Massage, die ich mir immer wieder gönne. Mein Lieblingsparfum ist ein erdig-holzig-herber Duft und zugleich balsamisch süß. Eine mystische Essenz, die in keiner Parfümerie zu finden ist und die ich am liebsten trinken würde. ›lach‹ Ich sammle sämtliche Life-Style Zeitschriften und würde gern einen Tag mit Bruce Darnell verbringen, weil er sein Herz am rechten Fleck trägt, bodenständig geblieben ist und darauf pupst, was andere über ihn denken und sagen! <3

Ich brauche meine Bleistifte und meine gebundenen Notizbücher, weil ich es total gern habe, meine Gedankenfetzen und Ideen auf Papier zu bringen, anstatt den Techniktrends zu folgen. Mein iPhone nutze ich tatsächlich nur zum Telefonieren. Ich frage lieber nach dem Weg, als die Google Suche zu aktivieren. Und falls ich mit der Bahn fahre, schaue ich aus dem Fenster oder in ein Buch. Ich brauche das Handy nicht um mir die Zeit zu vertreiben!

Ja, ich bin tatsächlich ein Drückeberger und lasse Must-Have’s, einfach links liegen. Ich bin halt Sandra. Und die ist 56 Jahre. Sie findet manches großartig und vieles richtig bescheuert, auch wenn die anderen ganz anderer Meinung sind.

Neulich habe ich gelesen, dass sich Frauen ab 50 besser die Harre färben sollen, weil „Silber“ im Haar unnötig älter macht und man als Frau dann schnell in eine falsche Schublade gesteckt wird. Tatsächlich wahr. Echt jetzt: Welche Schublade? Schubladen mochte ich noch nie und ich würde auch nicht hineinpassen, dafür habe ich zu viel Bauch. Also liebe Gesellschaft … steckt mich da hin wo ihr möchtet. ›zwinker‹ Ich steh dazu … jetzt ja erst richtig! Und ganz ehrlich – ich finde Frauen mit grauen langen oder auch kurzen Haaren mega stark!

Und würde ich all das machen, was Frauen in meinem Alter so machen, dann müsste ich schon bei den Fortgeschrittenen im Yogakurs regelmäßig meinen Kopfstand machen. Das Haus sollte nicht verlassen werden ohne die morgendlichen Yoga-Übungen. Schulterstand und Co … eine ganz wichtige Sache! Es erdet, bringt Power und ist gesund. Ich mach es trotzdem nicht. Aus Erfahrung weiß ich, dass ich nie etwas gut und richtig gemacht habe, was ich nicht wollte. Deshalb nein danke, ich passe (bis jetzt). Dazu brauche ich keine tiefenpsychologischen Gründe.

Also ich finde es sehr entspannend mich auf keine Vergleiche mit Kollegen mehr einlassen zu müssen. Kein Abscannen und keine Meetings mehr, die immer dazu genutzt wurden, die frisch geschliffenen Messer in den Rücken der anderen zu rammen … „Ups … das war so nicht gemeint … tut leid“. Ich glaube, es wird eine schöne Zeit auf mich zukommen. Ein neuer Abschnitt ohne Zwänge und vielen „ich muss gar nix mehr“. Wäre natürlich spitze, wenn mein Körper es genauso sehen könnte wie ich es tu. >Daumen drück<

Das Fazit:

Es ist so weit, ich bin durch das System gefallen. Ich passe nicht mehr in die typische Arbeitswelt, die ich ohnehin schon länger hinterfragt habe. Das „Normalo“ Leben wird sich verändern. Die Zeit, die jetzt für mich kommen wird, wird sicherlich auch ein paar finanzielle Einbusen mit sich bringen. Trotzdem denke ich positiv darüber. In den vergangenen Jahren meines Lebens habe ich in jedem Bereich meines Seins mehr gelernt als in all den Jahren zuvor! Nun kann ich das letzte Tau losbinden und darf gespannt sein, was sich verändern wird, … Auf in einen neuen Lebensabschnitt, ich freu mich darauf!

Danke für Deinen Besuch in meinen Gedanken, ich freue mich auf ein nächstes Mal und wünsche Dir bis dahin eine wunderschöne und gesunde Zeit!

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Wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich. So lautet ein afrikanisches Sprichwort. Und JA, genauso ist es. Ich habe für Dich eine nette Kurzgeschichte gefunden, die uns allen als Beispiel dienen soll.
Passend für unsere momentane Situation …

Die Sonnenseite des Lebens

Ich liebe meine jüngere Schwester wirklich sehr, doch oftmals wird mir ihre ständige Jammerei zu viel. Vorwiegend berichtet sie über all das Negative in ihrem Leben und in der Welt. Als ich mich bei meinem letzten Besuch verabschiedete, erzählte ich ihr noch eine Geschichte:

Die Lehrerin einer Abiturklasse kündigte einen Überraschungstest an. Zum Erstaunen der Schüler waren auf dem Aufgabenblatt keinerlei Fragen notiert, es war lediglich ein schwarzer Punkt auf der Mitte des Blattes zu sehen. Sie erklärte, dass sie all das aufschreiben sollten, was sie auf dem ausgeteilten Blatt Papier sehen würden. Die Schüler waren zwar sichtlich irritiert, doch sie begannen mit ihrer Arbeit.

Zum Ende der Stunde sammelte die Lehrerin den Test wieder ein. Alle Schüler hatten ausnahmslos den schwarzen Punkt beschrieben – seinen Durchmesser, Radius und den Flächeninhalt berechnet, die Position in der Mitte des Blattes bestimmt, sein Größenverhältnis zum Papier ermittelt …

Lächelnd sprach die Lehrerin zur Klasse:
„Ich wollte euch lediglich eine Aufgabe zum Nachdenken geben. Kein Einziger von euch hat etwas über den großen weißen Teil auf dem Blatt Papier vermerkt. Jeder hat sich auf den schwarzen Punkt konzentriert.“

Genau das Gleiche geschieht oft in unserem Leben! Alle haben wir ein weißes Blatt Papier erhalten, um es zu nutzen und um etwas daraus zu machen. Und dennoch konzentrieren wir uns immer wieder auf die dunklen Flecken. Das Leben ist ein wunderbares Geschenk, das wir mit Liebe und Sorgfalt hüten sollten. Es gibt genau genommen immer einen Grund zum Lachen, Feiern und zum Freuen. Daher sollten wir dankbar sein, für all das Gute was geschieht!

Doch wir fokussieren uns auf die dunklen Flecken, wie zum Beispiel schlechte Noten, komplizierte Beziehungen, gesundheitliche Probleme, Geldmangel, Sorgen, Ängste und Enttäuschungen. Im Vergleich zu dem, was wir in unserem Leben erfahren, sind die dunklen Flecken meist sehr klein, und trotzdem sind sie diejenigen, die unseren Geist beschäftigen und unsrer Lebensfreude trüben!

Nachdem ich meiner Schwester diese Geschichte erzählt hatte, ging ich noch schnell zum Schreibtisch, malte einen kleinen schwarzen Punkt auf ein weißes Blatt Papier und gab dieses meiner Schwester. „Für DICH“, sagte ich noch bevor ich mich verabschiedete.

Tage später erhielt ich einen Brief von meiner Schwester. Darin befand sich das Blatt mit dem schwarzen Punkt. Dieses war jedoch kaum noch zu erkennen, da die weiße Fläche mit unendlich vielen positiven Dingen beschrieben worden war. <3

Aus dem Buch Herzensweisheiten von Gisela Rieger

Auch diese Geschichte braucht kein „Nachwort“ finde ich. Es ist alles gesagt. Machen wir etwas aus diesem schwarzen Punkt auf einer großen weißen Fläche.

Alles Liebe und nur das Beste für Dich!

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Heute möchte ich Dir eine Geschichte erzählen, eine Geschichte über das Lächeln. Wenn ein schönes ehrliches Lächeln die eigene Welt  verändert und Dein Umfeld sich in eine positive Richtung bewegt. Eine kleine Geschichte über eine Familie, die sich bunte Lebenslust mit all ihren Farbtönen auf die Fahne geschrieben hat. In der alle Begebenheiten ihre Berechtigung haben, wo konstruktiv diskutiert wird und liebevoll jeder in die Pflicht genommen wird. Lass Dich inspirieren!

SIE lächelte …

Während die Woche mit dem üblichen Montagsgezeter begann, das Frühstück zwischen Tür und Angel eingenommen wurde, zwischen Kaffee und Zigarette bei den Eltern flüchtig der Tagesplan durchgesprochen wurde, lächelte sich Marie innerlich zu. Sie wusste heute noch, dann wird sich etwas Gravierendes verändern. Sie wusste, dass dieser Stress selbstverursacht war. Und sie wollte eigentlich Harmonie und Gelassenheit … jedenfalls zu Beginn des Tages.

Während alle versorgt ihren Weg zur Schule, Kindergarten und Arbeit antraten, lächelte sie. Sie lächelte sich zu, sah ihre Falten und Augenringe. Sie sah bei weitem älter aus, als sie in Wirklichkeit war. Sie könnte mal wieder ihren grauen Haaransatz färben. Und sie könnte wieder mal ein Fitness-Programm ins Auge fassen. 

Der Blick in den Kühlschrank war anschließend der Auslöser für einen herzhaften Lachanfall. Sie ahnte es bereits schon seit längerer Zeit, alle Probleme waren hausgemacht. Doch sie konnte sich anstrengen so viel sie wollte, wenn alle anderen nicht mitzogen, blieb ihr nur die Toleranz dem gegenüber. Also beschloss sie, bei sich selber anzufangen.

Sie begann sich einen langen Brief zu schreiben. In diesem erzählte sie sich nochmal ihr ganzes Leben. Sie kritisierte und sie lobte sich für all ihre Momente. Sie verzieh sich ihren Bauchansatz, ihre manchmal vernachlässigte Erscheinung und ihr träges Verhalten dem Abenteuer gegenüber. All die Zeilen machten ihr bewusst, dass ihr Leben eigentlich alles andere als langweilig war. Sie traf viele Entscheidungen, war Manager über die Finanzen der Familie und Seelsorger für eine Menge Menschen in ihrem Umfeld.

Sie fühlte sich lange Zeit ungeliebt und ihre Arbeit wurde nicht wirklich wertgeschätzt. Das änderte sich schlagartig als sie las, was sie alles so leistete. Und sie begann zu lächeln. Sie konnte in den Spiegel schauen und sich ein wohlwollendes Lächeln schenken. Sie wusste nun, sie konnte alles verändern. Es vergingen einige Wochen und Marie lächelte immer häufiger.

Die liegen gelassenen Socken ihres Mannes, die offen gelassen Zahnpaste der Kinder und die mürrischen Blicke der Menschen im Supermarkt, konnten ihre Laune nicht verdunkeln. Viel mehr bemerkte Marie, dass sie mit ihrer ganz eigenen Art andere Menschen ansteckte. Farbe kam in ihr Leben. Die lästigen Tätigkeiten und Aufgaben machten ihr plötzlich nichts mehr aus. Sie tat sie gerne.

Wo vorher der Drang nach Radikalität und stumpfem Aktionismus wütete, kam eine Form von Weichheit ans Tageslicht. Marie mochte dieses Gefühl … sich treiben lassen und eine völlig fremde Art von Leichtigkeit leben. Vertrauen zog in ihr Leben ein. Vertrauen in sich und ihre Familie. Denn auch ihrer Familie fiel die neue Art des Zusammenlebens auf. Gespräche über Alltag, über die Zukunft, über Sorgen und Ängste wurden gemeinsam geführt. Ein Gemeinschaftsgefühl breitete sich aus, in der Kritik und Konsequenz auf eine nun völlig neue Kommunikation traf.

Vorwürfe wurden verwandelt in liebevolle Hinweise, ehemalige Fluchtgedanken in einen gemeinsamen Weg umgewandelt. So wurde aus dem Lächeln von Marie, eine ehrliche strahlende Familie die zusammenhielt und gemeinsam das Abenteuer LEBEN völlig neu (er)leben darf. Und genau diese Familie zog immer mehr Menschen in ihren Bann …

Gefunden auf: Nur positive Nachrichten

Ich könnte mir jetzt sehr gut vorstellen, dass die eine oder andere einen tiefen Seufzer macht und sagt: „Oh ja, wenn das immer so einfach wäre …“ Ich bin eine Gegnerin solcher Sätze und ehrlich gesagt mag ich sie auch nicht mehr hören. Denn in Wahrheit, sind WIR es selbst, die sich das Leben schwer machen (lassen).

Deshalb – L Ä C H L E … und die Welt wird sich positiv zu Dir wenden! <3

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GERECHTIGKEIT – der Begriff hat viele Gesichter. Ein großes Wort und die Grundform des menschlichen Daseins. Es ist total egal, wie Dein Karma zu Dir steht, Ungerechtigkeiten werden an alle ausgeteilt. Staatliche Einrichtungen wie Richter, Polizei, Menschen die eben für Recht und Ordnung sorgen sind die eine Sache. Da gibt es aber noch die soziale Gerechtigkeit. Die, die für ALLE geltend ist, weil wir alle den gleichen Zugang zu den gleichen Chancen und gleiche materielle Güter haben. Die Realität sieht aber anders aus. Das Unrecht in unserem Alltag macht vor keiner Türe halt.

Ungerechtigkeit hat viele Köpfe

„Es ist sowas von unfair! Wie kommt es nur? Wie kann er/sie einfach? Ich reiß´ mir den Arsch auf und das ist der Dank dafür …“
So oder so ähnlich kennst Du das sicher auch? Und dann steigt die Wut und die Aggression in einem hoch. Es kann aber auch sein, dass es mich traurig und verzweifelt macht. Unterm Strich: Schlichtes Unverständnis zieht auf.

Wenn ich daran denke, wie viele Dinge und Situationen es in meinem Leben gegeben hat, die ich NIE wirklich verstanden habe und die ich als Kind schon als große Ungerechtigkeit wahrgenommen habe! Ungleiche Geschenke zum Geburtstag von uns Kindern, ein kleineres Stück vom Geburtstagskuchen, verletzende und ungerechte Worte, eine Beförderung im Job, die ich mir so sehr erhofft und auch verdient hätte und ganz viel mehr! Und schon war/ist er da, der saure Geschmack der Ungerechtigkeit.

Für viele Menschen bedeutet Ungerechtigkeit nur eines: Rache. Sie holen aus und zielen mit giftgetränkten Pfeilen  oder es treffen Dich wie aus der Pistole geschossene impulsive Widerworte! So  entsteht ein hin und her das kräftezehrend ist und unschöne Blessuren hinterlässt. Eines weiß ich auf jeden Fall – Rache ist niemals süß! Keine Ahnung von wem dieser Blödsinn stammt. Rache schmeckt bitter und nicht süß. Egal wie viel Genugtuung und Schadenfreude es Dir bringen mag!

Rache gegen Ungerechtigkeit ist keine Lösung, das habe ich gelernt. Die Welt dreht sich danach genauso „ungerecht“ weiter als davor. Deshalb lass es sein … lass Deinen Ärger an die Luft, aber schmiede keine Rachepläne! Ungerechtigkeiten passiert ständig. Dir … mir, uns allen. Klar mag ich sie genauso wenig wie Du, aber sie passieren. Die Welt ist eben nicht immer fair.

Es ist sicher nicht Deine Schuld

Früher dachte ich immer, es wäre meine Schuld und nur ich hätte dieses Los gezogen. Bis ich langsam mitbekommen habe, dass Ungerechtigkeiten jeden streifen. Alleine der Gedanke half mir schon, Ruhe zu bewahren und die Situationen etwas gelassener zu sehen. ›lach‹

Ganz egal wie persönlich Dir die Demütigung Deiner erhofften Jobabsage, ein ausbleibendes Geschenk oder ungerechte bissige Kommentare diverser Personen vorkommen, glaube mir, es hat selten etwas mit DIR zu tun! Wir wissen nicht, was im Leben unserer Mitmenschen gerade los ist, was passiert und welche Gedanken sie gerade quälen.

Ich habe mir angeeignet dieses Wissen zu meiner Stärke zu machen. Natürlich ist es nicht immer so einfach wie es sich liest, aber wir können im Leben immer nur für uns selbst sprechen. Wer weiß, aus welchen Gründen Du den Job nicht bekommen hast? Neue Umstrukturierungen, Geldeinsparungen, persönlich Gründe, Streitigkeiten? Keine Ahnung. Mir sind solche Dinge oft passiert in den verschiedensten Lebensbereichen und ich weiß heute, dass es absolut nicht mit meiner Qualifikation oder vollbrachten Leistung zu tun hatte!

Und die ungerechten und bissigen Aussagen einer Person, die Dir an den Kopf geworfen wurden, haben wahrscheinlich mit deren eigenem Leben zu tun. Menschen verhalten sich komisch, wenn sie mit Ihrem Leben nicht zufrieden sind. Und was ist einfacher als den Erstbesten als Prellbock zu benutzen? Natürlich ist es nicht fair. Aber es ist nicht Deine Schuld, Du hast nichts „Böses“ gesagt oder getan.

Du bist nicht der Grund für deren schlechte Laune und für deren negative Energie! Lass dieses Wissen Dein emotionaler Schutzschild sein. Er schützt Dich vor Verletzungen und sorgt für den notwendigen Abstand in dieser Situation.

Die Töne machen die Musik

Ich habe mich wie gesagt sehr lange als ungerecht behandeltes Opfer gesehen. Passiv zu bleiben, machte mich genau zu dem Spielball anderer Leute, der ich eigentlich nicht sein wollte! Wir tragen die Verantwortung für unser Leben. Ich habe zwar wenig Einfluss darauf wie Situationen ablaufen oder wie manche Menschen mich behandeln. Doch ich bzw. wir haben Einfluss auf die Gefühle, Gedanken und Reaktionen in uns! Wenn ich heute das Gefühl habe, jemand behandelt mich ungerecht, suche ich einen ehrlichen offenen und respektvollen Dialog.

Ich versuche das Verhalten und die Gründe der anderen Person zu verstehen. Ich erkläre, wie ich mich durch diese Behandlung fühle. Ungerechtes verletzt, kränkt aber auch manchmal verunsichert. Es kommt immer auf die Situation und auf die Beziehung zum Gegenüber an, aber eine Lösung gibt es jedes Mal. Die Töne machen die Musik. Das wird sich niemals ändern. ›lächel‹

Ende der Geschichte:
Gegen Ungerechtigkeiten wird kein Kraut wachsen. Viele Menschen tanzen relativ leicht und unbeschwert durchs Leben und andere werden öfter mit ungerechten Handlungen konfrontiert. Unser Leben ist selten gerecht. Wir können nicht immer alles verstehen oder umdrehen. Und soll ich Dir was sagen? Müssen wir auch nicht! Es reicht, schon wenn wir mit etwas mehr Achtsamkeit unseren Alltag bestreiten. Eine etwas nüchterne Betrachtung mancher Situationen hilft gelassener und vor allem respektvoller mit unfairen Ereignissen und den dazugehörigen Menschen umzugehen.

Gerechtigkeit beginnt bei uns. Sei gerecht zu Dir selbst und allen anderen, dann wirst Du ebenfalls Gerechtigkeit erfahren.

Danke das Du mich gelesen hast. Falls Du Gedanken dazu loswerden möchtest, lass sie  mir gerne in den Kommentaren da.
Bis ganz bald, pass gut auf Dich auf.

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Besser HEUTE statt MORGEN …

Und plötzlich werden alltäglich Probleme völlig bedeutungslos, wenn wir mal den Kopf zurücklegen und in den Himmel schauen!

Es ist so schön anzusehen, wie die Wolken großzügig über den blauen Himmel ziehen. Du schaust in eine Unendlichkeit und bist darüber traurig, weil viele Menschen diesen Blick in den Himmel verlernt haben …

Es ist ein guter Tag, um HEUTE unseren Kindern zu sagen, wie schön es ist, dass sie existieren. <3

Sag HEUTE dem Menschen, der jeden Winkel Deines Herzens kennt, „DANKE …, dass Du bei mir bist.“

Beginne HEUTE eine Sache, worüber Du lange nachgedacht hast, vielleicht auch noch nicht in der Lage warst.
Mach den ersten Schritt dahin, den ersten „Strich“. :D

Lass HEUTE los, was sich schon längst erübrigt hat! Streiche Deine Feigheit und Deine Bedenken und feiere Deinen Mut!

Aber bevor Du das tust … schau in den Himmel. Der Himmel ist ewig … DU nicht!

Der Himmel erinnert uns Menschen an seine Bestimmung, daran, dass er nicht bloß zum Handeln, sondern auch zur Beschauung bestimmt ist. 

Ludwig Feuerbach

Sentire la vita … fühl das Leben.

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Kümmerst Du Dich um Deine eigenen Angelegenheiten oder kehrst Du gerne vor fremden Haustüren? Es ist sehr verlockend, sich mit dem Leben und den Problemen, Gefühlen anderer Menschen zu beschäftigen. Gesattelt mit jeder Menge Ratschläge. Vielleicht auch noch diverse Verhaltensregeln für fremde Menschen in der Satteltasche? Ja manchmal passiert das aus Mitleid. Manchmal auch aus Besserwisserei, aus Sorge oder einfach aus Langeweile. Aus Liebe oder einfach aus einem Kontrollbedürfnis heraus.

Es ist gar nicht lange her, da habe ich mich mit einer Freundin über eine gemeinsame Bekannte unterhalten. Darüber wie es ihr gerade geht und was sie in ihrer momentanen Situation vielleicht besser machen könnte, positiver und aktiver … bis sich eine Stimme in  mir meldete und mir mit aufrechten Zeigefinger zuflüsterte:

„Kehr`vor Deiner eigenen Haustüre, kümmere Dich um Deine eigenen Angelegenheiten! Es gibt genug davon …“

Upps, ja dieser sprechende Zeigefinger hat definitiv recht. Dieses Einmischen in fremde Angelegenheiten. Angelegenheiten, die gar nicht die meinen sind. Mal ganz ehrlich! Wer tut das nicht? In meinem persönlichen Fall geschah das aus einer gewissen Fürsorge. Trotzdem muss man verdammt aufpassen, dass diese Fürsorge nicht kippt und in Besserwisserei umschlägt! Deshalb wahrscheinlich auch mein sprechender Zeigefinger! :-)

Fremde Angelegenheiten rauben Kraft

Egal aus welchen Gründen, vor anderen Haustüren zu kehren, bedeutet reine Kraftverschwendung. Es ist Energie, die wir selber gut brauchen können, um uns um unsere eigene „Unordnung“, unser eigenes SEIN und um unser eigenes Verhalten zu kümmern. Wenn wir uns allerdings sorgen und Gedanken machen über die Zukunft von Mutter Erde, der Natur und den vielen Katastrophen die jeden Tag geschehen, dann ist das okay. Ich finde es sogar sehr wichtig! Nur befinden wir uns dann in den Angelegenheiten des Universums.

Nur damit das klar rüberkommt: Sich um seine eigenen Angelegenheiten zu kümmern, bedeutet nicht, dass wir tatenlos zusehen müssen, wenn ein anderer Mensch schreckliche Dinge tut!

Woran wir bemerken, dass wir uns in fremde Angelegenheiten verstricken?

Ich habe früher oft vor fremden Haustüren gefegt. Manchmal aus Langeweile und Kontrolle. Sehr oft musste ich das auch tun. Ich hatte Verantwortung für einige Mitarbeiter. Es war eine meiner Aufgaben, Dinge zu „ordnen“. Berufliche sowie private. Lösungen mussten gefunden werden, damit der „Mensch“ wieder reibungslos funktioniert. (In diesem Satz steckt übrigens jede Menge Sarkasmus.)

Das allgemeine Wohlbefinden leidet. Man fühlt sich nicht gut. Man fühlt sich ausgelutscht und müde. Der Satz: „Das kostet mich meine ganze Substanz“, trifft es eigentlich ganz gut. Denn wenn wir uns mit fremden Angelegenheiten beschäftigen, entsteht innerer Stress und Unbehagen. Natürlich suchen wir alle Dinge zu kontrollieren, die wir aber in Wahrheit nicht unter Kontrolle haben. Wir schneiden uns dadurch von uns selber ab, sind nicht in unserer Mitte und übersehen dabei die Dinge, die wir tatsächlich beeinflussen könnten.

Ich mische mich in meinem privaten Feld oft ein

Jetzt wo ich diesen Beitrag schreibe, denke ich darüber nach wie bestimmend ich sein kann. Auch meine Arbeit hier am Blog beschäftigt sich mit Menschen deren Probleme und Angelegenheiten ich zu mir nehme. Ich teile Beziehungsratschläge aus, versuche Wohlbefinden zu „verstreuen“, möchte motivieren und in eine gute Richtung lenken.

Privat möchte ich meinen Partner auf Diät setzen. „Schatz, ich habe keinen Bock, dass Du krank wirst“, kommt dann schon mal von mir. Natürlich aus ehrlichen Sorgen um seine Gesundheit. Manchmal versuche ich meiner Tochter meinen Musikgeschmack aufzudrängen. Meiner Freundin Ihre Getriebenheit zu nehmen und oftmals will ich wo helfen, wo um keine Hilfe gebeten wurde!

All das ist jedenfalls auch ein Einmischen in das Leben anderer Menschen. Immer aus dem Glauben heraus, dass diese „Übergriffe“ das Leben ein Stückchen besser machen. Ich frage mich gerade: „Habe ich dann überhaupt eine Berechtigung solch einen Beitrag zu schreiben?“ Ich komme mir nämlich gerade sehr übergriffig vor … ›lach‹

Für den Alltag

Ich erlaube es mir aber dennoch. Ich bin davon überzeugt, dass wenn eine gute Absicht dahinter steckt, es nicht falsch ist mal vor fremden Haustüren zu kehren. Solange es in einem gesunden Maß geschieht. Fragen wir uns immer wieder mal:

Womit beschäftige ich mich gerade geistig? Stehe ich vor meiner Haustüre oder bin ich gerade am Weg zu anderen?

Vielleicht ertappst Du Dich gerade dabei, wie Du gedanklich damit beschäftigt bist, was und wie andere denken oder handeln sollten? Vielleicht bemerkst Du, wie Du gerade laut oder leise Ratschläge verteilst und gerade in einen „Besserwisser-Modus“ umsteigst? Oder Du zerbrichst Dir gerade Deinen Kopf darüber, warum das Leben so ist wie es ist und denkst darüber nach, was daran nicht in Ordnung ist und wie das Leben stattdessen sein sollte.

Wenn Du dabei in fremden Angelegenheiten wühlst, frage  Dich:

  • Hat mich jemand um meinen Rat oder um meine Meinung gefragt?
  • Möchte ich hier gerne meine Energie reinstecken?

Es liegt wie bei allem im Leben bei uns selbst. Wenn NEIN, hören wir damit auf mit der Wirklichkeit zu streiten und lenken stattdessen unseren Fokus – ganz ohne Urteil und Selbstvorwürfe bewusst zurück zu unserem eigenen Kram … noch besser aber – ins Hier und Jetzt.

Ich mache meine Arbeit aber trotzdem gerne weiter. Ich gebe Ratschläge, verteile Positives, motiviere und schreibe mit Dir, wenn Du meine Hilfe möchtest. Auch DAS liegt ganz bei Dir. :-)

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Alles rund um uns geht kaputt. Wir sind schuld an dem ganzen Desaster, das sich um uns herum abspielt. Staubbedeckt und das Werkzeug noch in unserer Hand. Mit tränendem Herzen und schmutzigen Händen schauen wir uns um. Zwischen all dem Nebel, dem Staub und der Frustration, suchen wir jemanden, den wir für alles verantwortlich machen können. Weil das so einfach ist, das eben einfach so ist und weil das schon immer so gemacht wurde.

Nun ja es ist eben so verdammt bequem. Einfach und übergreifend von vornherein sagen zu können „Ich sags mal gleich, ich war das nicht!“. Wir bemühen uns gar nicht mehr, irgendwas zu verändern. „Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deine Träume“ oder „Du musst Dein Ändern leben“ … all diese Sprüche, die es als Wand- oder Armtattoo zu sehen gibt, sind nur noch stylisch geschwungene Buchstaben ohne Bedeutung!

Ich war’s nicht! Das war schon immer so!

Artikel, die ich schreibe, entstehen meistens aus einem Gefühl, einem Gespräch heraus. Der Zeitgeist und das Leben selbst schreiben die besten Überschriften und bieten jede Menge Füllstoff für meine Inhalte. Ich hätte natürlich auch eine schöne Neujahrsgeschichte bringen können, habe mich aber für mehr „Tiefe“ entschieden …, weil die Zeit mir dafür richtig erscheint. All die Gedanken noch im alten Jahr herauslassen schadet ja nicht. ›lach‹

Ständig höre ich „Hallo, ich kann nichts dafür, dass dies und jenes so ist wie es ist.“ Wir Menschen sind wirklich sehr einfach gestrickt jeder ist gerüstet, wenn es um Ausreden und Entschuldigungen geht.

Beispiele:
„Ich kann echt nichts dafür, dass ich zugenommen habe, ich nehm keinen Zucker, und mach auch Sport (ein wenig).“
Das Big Mac Menü mit doppelter Cola und Pommes jeden zweiten Abend ist natürlich zuckerfrei und hat keine Kalorien!“
„Es tut mir ehrlich leid Schatz, ich wollte Dich nicht betrügen, aber der Männerabend und der Alkohol, Du weißt ja wie das manchmal laufen kann …“  Und damit ist eigentlich nur ein „Du weißt ja, wie ich bin – untreu und ein Arschloch“ gemeint!

Und wenn man seinen Job immer wieder verliert, dann auch nur deswegen, weil der Chef die Fähigkeiten nicht erkannt hat, oder man viel zu überqualifiziert war für all die Dinge, die man nicht erreichen konnte und sie schlicht weg verbockt hat! Und selbstverständlich KEINE Schuld tragen möchte.

Es sind immer alle anderen Schuld, nie man selbst. Unser Spiegelbild ist verklebt von Make-Up, Haarspray und Duftwässerchen, wir müssen schließlich schön sein um unseren Anblick ertragen zu können. Die Risse in unserem Gesicht werden einfach weg gepudert, wenn man auf irgendeiner  Plattform auf der Suche nach der großen Liebe oder irgendwie nach sich selbst ist. Wie Kinder … alles ist ein Spiel!

Alles wird zum Spiel

Wir schlagen uns die Hände vor die Augen und sehen nichts. Und wenn ICH Dich nicht sehe, siehst DU mich auch nicht. Und wenn ICH mich NICHT sehe, dann geht es mir vielleicht weniger schlecht. Und falls ich mich sehe, heißt das noch lange nicht, dass ich auch erkenne, was hier so alles vor sich geht … wie kleine Kinder, wie ein Spiel, nur eben erwachsen und noch nie gewonnen!

„An mir liegt es nicht!“ bekommen wir dann manchmal zu hören. In einem Lokal, an der Bar, beim Essen … aus glasigen Augen. Und wir stimmen zu, denn wir denken genauso. Es liegt nie an einem selbst und meistens an dem anderen. Wir werden nicht wahr genommen, nicht ernst genommen, verkannt und wir denken, dass die Welt uns was schuldet. Alles geht um uns herum zu Bruch. Und wir? Wir zerbrechen innerlich.

Es gibt so viele menschliche Wracks, sie stranden irgendwo. Sie finden keine Heimat, weil sie es nicht schaffen, Beziehungen so lange aufrechtzuerhalten, dass sie zur Heimat werden können. Diese Menschen sind sogar noch stolz darauf „Backpacker“ zu sein! Ziellos und ohne Plan durch die Gegend zu streifen. Es soll angeblich die neue Freiheit sein … für mich würde es Einsamkeit bedeuten.

Wir leiden und lächeln

Wir glauben so oft, dass uns übel mitgespielt wird. Von allen anderen, nur nicht von uns selbst. Denn was passiert, wenn wir erkennen, dass wir unser eigener Feind sind? Wir wollen keine Verantwortung übernehmen. Wir verharmlosen unsere Einsamkeit und Ziellosigkeit um am Ende sagen zu können … was hätte sein können? Man hat doch alles versucht, während man nichts, absolut gar nichts getan hat, um auszubrechen!

Wir haben uns die Schubladen und Schränke bequem her- und eingerichtet, anstatt zu begreifen, dass man zu groß für Laden und Kästen ist! Wir sind groß genug für die Welt. Wir sollten diese Fläche nutzen. Ohne zu zerstören, zu verletzen und auszunutzen. Wir sollten uns nicht ausruhen auf der Angst und Faulheit. Wir dürfen die Schuld nicht immer bei den anderen suchen und wir sollten diesen Satz „Ich sag’s gleich, ich war’s nicht!“ nicht so vorschnell aussprechen!

Es soll wieder mehr Menschen geben, die Ihr Tattoo „Lebe Dein Ändern“ nicht nur auf der Schulter tragen, sondern auch tatsächlich umsetzen. Es soll wieder mehr Menschen geben, die Einsamkeit nicht mit Freiheit verwechseln … Menschen, die im Gin nicht den Sinn des Lebens suchen. Es sollten wieder mehr reale Dates stattfinden. Auge um Auge mit Spannung und echten Gefühlen! Nicht auf einer Plattform nach jemandem suchen, um die Leere zu füllen, die wir selbst jeden Tag in uns erzeugen, weil uns ein leeres emotionsloses Spiegelbild entgegenblickt!

Das muss doch funktionieren? Ohne Puder und ohne zu dick aufgetragenes Make-Up. Und OHNE ein „Ich war das nicht!“ Sondern mit“ DAS MACH ICH JETZT, WEIL ICH DAS SO WILL UND KEINEN SCHULDIGEN BRAUCHE“.

Ja, das waren sie … meine Gedanken die schon lange raus wollten …
Das war mir jetzt mal wichtig!

Pass auf Dich auf.

Lesezeit: < 1 Minute

Ich will DICH erinnern meine Liebe …

Im Grunde weißt Du es. Doch im täglichen Getümmel vergisst Du es wieder. Und somit stellst Du einen (Deinen) Wesenszug von Dir in den Schatten! Weißt Du, worüber ich gleich schreiben werde?

DU musst nichts ertragen, was Du nicht willst. Du musst auch nicht mit Deiner Anwesenheit glänzen, wo man Dich nicht schätzt oder nicht gut behandelt!

Wenn es solche Menschen in Deinem Leben geben sollte … lass sie.
Wahrscheinlich wollen sie Dich nicht mal absichtlich verletzen oder beleidigen.

Sie sind einfach nicht der Topf, der zu Deinem Deckel passt!
Sie schlüpfen in die Rolle, von zu kleinen Puzzleteilen, für Dein großes Puzzle!
Sie sind Klamotten, die Dir nicht passen.

Und während Du darüber nachdenkst, wird Dir wieder klar – Liebe und Zuneigung kann kein Mensch erzwingen.

Ganz egal wie vorbildlich Du lebst, wie erfolgreich und schön Du bist – wenn Dein Gegenüber Dich nicht wahrnimmt, ist es höchste Zeit die Leine zu cutten, damit Dich nicht Dein eigenes Leben überholt und Du es verpasst!

Ja ich weiß es … es ist schwer und manchmal auch mit Schmerzen verbunden! Ich habe schon viele Leinen durchgeschnitten. :D

Es ist wichtig, Dein eigenes Leben in Deiner Hand zu behalten und zu sagen:
Nicht mit mir! So auf keinen Fall!

Diese Worte brauchen oftmals eine laute Stimme. Aber es ist auch eine tolle Chance „selig“ zu werden.
DU bist etwas Besonderes, etwas richtig Wertvolles!

Fang an die Musik in Deinem Herzen zu hören, und zwar mit voller Begeisterung. <3
Das war es, woran ich Dich erinnern wollte …

Fühl das Leben … sentire la vita.

Lesezeit: 2 Minuten

Sinnliches erfahren …

Es gibt immer wieder Tage, an denen man keine Kraft für Beziehungen hat. Der Wunsch ist, viel lieber alleine zu sein.
Ausnahmsweise ist dieses Leeregefühl, das man dann in sich spürt, etwas Angenehmes und Positives. Introvertierte Menschen kennen dieses Gefühl am besten. Manchmal habe ich das Gefühl ich hätte eine „Überdosis“ an Menschen erwischt. Zu viel, zu laut, zu anstrengend und wenn ich ehrlich bin … auch zu nervig.

Dann suche ich die Leere, die Einsamkeit, die Stille ohne Worte! Ich weiß, dass viele damit nicht zurechtkommen. Kein Verständnis mit einem plötzlichen Rückzug haben. Dabei ist das eine wunderbare Stärke, die ich immer wieder genieße …, weil in meinem Umfeld das Verständnis vorhanden ist. Mein Herzmensch und ich sind auch dabei ein hervorragendes Team. <3

„Alleinsein“ kann es erst geben, wenn die Einsamkeit überwunden ist!

Ich brauche dieses Leeregefühl um nachzudenken. Ich verkrieche mich … endlich keine Ablenkung … keine Menschen. Genieße dabei meine geistige grenzenlose Freiheit. Ich muss dabei keine Kompromisse eingehen!
Dabei entstehen immer meine besten Ideen. :-)

Ich lasse mich sehr oft viel zu viel lenken von all den Dingen, die um mich herum geschehen. Lasse mich beeinflussen, wenn auch unbewusst und entscheide, dann nicht so wie ich es eigentlich möchte. Deshalb brauche ich diesen „Break“ … raus aus meiner gewohnten Umgebung … rein in die Stille und die Leere.

Wenn wir mit uns alleine sein können, macht uns das selbstsicherer und stark. Wir trauen uns immer mehr zu und sind danach stolz auf uns. Jedenfalls habe ich diese Erfahrung gemacht. Ich wachse an meinen Aufgaben. <3

Ich sehe das Alleinsein als meditativen Zustand.

Es gibt uns Zeit, in uns selbst zu ruhen.

Falls Du im Moment ungewollt alleine bist, mache Dir bewusst, dass Alleinsein nichts Negatives ist. Ganz im Gegenteil!
Dabei lernst Du, mit Dir selbst ins Reine zu kommen.

Ich brauche diese Tage des Rückzugs um danach wieder „aufnahmefähig“ unter die Menschen treten zu können. Zuhören und verstehen zu können. Spaß haben und lachen zu können … bis zu meinem nächsten Break. ›lach‹

Kennst Du? Machst Du genauso? Super.
Sentire la vita ciao.