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WAS ENTSPRICHT DEINEM CHARAKTER?

Was wir für vernünftig oder unvernünftig halten, ist für jeden Menschen unterschiedlich. Genauso wie gut oder böse, sinnvoll und sinnlos. Jeder hat dazu seine ganz eigenen Gedanken.

Es ist einfach, sich in den eigenen Ansichten zu verfangen. Als klebten wir an einem unsichtbaren Drehbuch und würden allen Anweisungen und Verhaltensmustern folgen, die wir selbst nicht verstehen.

Je mehr wir das Drehbuch infrage stellen und je mehr wir es den strengen Prüfungen unserer Bildung unterziehen, umso mehr wird es zu unserem eigenen Kompass. Wir werden Überzeugungen und Gedanken haben, die nur uns und niemand anderem gehören.

CHARAKTER ist eine mächtige Festung in einer Welt, die uns liebend gern kaufen, verführen, verlocken und verändern würde! Wenn wir allerdings wissen was wir glauben und warum, können wir ungesunde Beziehungen und Jobs ebenso vermeiden wie „Schönwetterfreunde“ und jede Art von Missstand, die Menschen plagen, die über ihre Sorgen einfach zu wenig und nicht richtig nachdenken.

DAS vermag schon Bildung … deswegen arbeiten wir ständig an UNS. Wenn wir richtig einordnen können, müssen wir uns nicht mehr bloß auf unsere Einschätzung dessen, was äußere Umstände bedeuten verlassen, sondern wir werden Regeln anwenden, die dem eigenen Charakter entsprechen.

Leute mit MUT und Charakter sind den anderen Menschen immer SEHR unheimlich.

H.Hesse

Bis bald, Deine Sandra

Danke an J. Mayer für das ausdrucksstarke Bild. <3

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Die meisten Menschen leiden täglich. Ob durch tatsächlichen Schmerz, eine unangenehme Situation oder durch das Beklagen von etwas. Eine beinahe schon fast selbstverständliches Verhalten. Wir sind nicht auf der Welt um zu leiden, sondern um glücklich zu sein! Wenn wir leiden, dann nur deshalb, weil dieses Gefühl uns etwas zu sagen hat.

Weißt Du, wovor ich in meinem Job am meisten Angst hatte? Vor dem Leiden danach, wenn ich etwas verbockt hatte.
Weißt Du, wovor ich am meisten Angst hatte, wenn ich Menschen begegnete und sie mir ans Herz gewachsen sind? Vor dem Leiden, das so oft danach kam, wenn ich enttäuscht wurde. Es waren nicht die Enttäuschungen oder die Verletzungen. Nein, es war einzig und alleine das Leid.

Notiz aus meinem Tagebuch

„Was soll dieses ständige Leiden? Es zieht mich runter. Ganz langsam dehnt es sich in meinem Körper aus, nimmt jeden Muskel, jede Faser in Beschlag. Ich habe dann das Gefühl, total alleine auf der Welt zu stehen. Unverstanden und beladen mit der ganzen Last der Menschheit …“

So steht es in einem meiner Tagebücher, das ich vor einigen Jahren geschrieben habe. Im Groben, beschreibt es dieser Gedanke noch immer recht genau, wie es sich anfühlt. Ich habe mal mit meinem Mentor darüber gesprochen, der allen ernstes zu mir sagte: „Es gibt kein Leiden.“ So ein Blödsinn, war meine Antwort. Natürlich gibt es das Leiden, schließlich spüre ich es doch immer wieder!

Das Gespräch ist nicht zufriedenstellend gelaufen. Das ist mir in Erinnerung geblieben. „Leiden ist „hausgemacht“ meinte er. Was darauf folgte, habe ich vergessen, es schien mir nicht einleuchtend.

Kleinigkeiten setzen sich in unseren Köpfen fest

Ich bleib einfach bei meiner Vergangenheit als Beispiel: Ein Bekannter macht dumme Scherze, eine Freundin untergräbt meine Autorität und jemand anderer verbessert mich in einem Gespräch. All das reichte für mich um das Gefühl „Leid“ zu aktivieren. Ja es war absurd und nicht zu glauben. Aber genauso passiert es! Aus Nichtigkeiten, die sich ansammeln und sich in unseren Köpfen festhalten. Nur wegen Kleinigkeiten zu leiden, das kommt mir heute sehr albern vor.

Das Leben lernt uns unglaublich viel und heute ist mir klar, dass ich und vielleicht auch Du, all solche Vorfälle einfach an uns vorbeiziehen lassen können! Oder darüber lachen und sie ignorieren dürfen!

Da werden plötzlich ganz viele Stimmen unseren Köpfen laut, die sich in solchen Momenten mit den Stimmen im Außen verbrüdern und vielleicht sagen: „Hallo? Was ist mit deinem Gefühl, das kannst du jetzt nicht so einfach ignorieren! Das musst du schon ernst nehmen!

So? Müssen wir das tatsächlich? Müssen wir wirklich irgendwelche Aussagen, die Menschen in unserem Umfeld machen, immer ernst nehmen und mit nach Hause tragen? Wäre es nicht viel gesünder für uns, wenn wir nicht alles aufnehmen und ernst nehmen, was uns Freunde, Bekannte, Arbeitskollegen oder Familie so alles zu sagen haben?

Die wahre Natur des Leidens

Wie entsteht Leiden? Es entsteht, wenn wir einen Schmerz, den wir empfinden, nicht loslassen und annehmen können. Wenn wir ihn festhalten oder ihn um jeden Preis loswerden wollen. Ich habe in meinem Leben feststellen können, dass nicht aus jedem Schmerz Leid hervorgeht. Jedoch jedem Leid geht ein Schmerz voran.

Wenn wir uns verbrennen, empfinden wir Schmerz. Wir beginnen erst dann zu leiden, wenn wir uns den Kopf darüber zerbrechen, warum wir uns verbrannt haben. Was wir hätten tun können, um uns nicht zu verbrennen. Verstehst Du was ich meine? Es ist wie es ist.

Mich verletzten die Aussagen anderer Menschen deswegen, weil ich immer glaubte, dieser Mensch hat recht mit seinen Äußerungen. Da steckt mehr dahinter als nur ein Satz oder ein paar Worte. All das ist auch eine reine Selbstwert-Geschichte! Und der fehlte mir in dieser Zeit definitiv.

Tatsache ist: Wir sind alle Menschen mit Gefühlen und Emotionen. Manches erwischt uns direkt und manches perlt einfach an uns ab. Sensible Menschen haben es dabei immer schwerer. Es liegt sehr oft nicht an der anderen Person, sondern bei uns, weil wir es als Kränkung auffassen. Jeder hat so seine inneren Bewertungen und das finde ich gut so. Wenn wir das Gefühl haben, etwas läuft gegen uns, meldet sich das Alarmsignal.

Anstrengend wird es nur, wenn wir das Gefühl haben, die ganze Welt will uns leiden sehen! Dann wäre es an der Zeit, in sich zu gehen. Zu analysieren und zu hinterfragen, warum das so sein könnte. Eine Veränderung wird stattfinden, wie ich an mir selbst festgestellt habe.

Und wenn ich mich heute darauf besinne, dann passiert etwas ganz eigenartiges. Mein Gespür für – ehrlich, richtig, gut und vertrauenswürdig, ist ausgereift. Ich weiß was ich an Äußerungen und Meinungen, indirekten Späßen mit nach Hause nehme und welche ich einfach liegen lasse! Ich akzeptiere auch das Negative und je schneller das passiert, umso schneller verschwindet es auch wieder.

Leid können wir nicht immer verhindern, aber wir können verhindern, dass wir für immer leiden. Die Entscheidung liegt wieder einmal bei uns. Ich  bin der Meinung wir haben immer eine Wahl. Wir können die Situation verlassen oder verändern und akzeptieren.

Fazit:

Es kommt nicht darauf an, was und wie uns etwas passiert, sondern wie wir es händeln. Für diese Haltung braucht es natürlich ein starkes Selbstwertgefühl. Es ist die Basis für ein leichteres Leben. Wir sind auf der Erde um glücklich zu sein und nicht um zu leiden. Also mach Dich auf dem Weg und suche nach den Ursachen und löse das Leiden auf. DU hast die Kraft dazu und keiner außer Dir wird es für Dich erledigen.

Und dabei wünsche ich Dir ganz viel Kraft und Motivation! <3

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Ständige Unruhe, zehn Gedanken gleichzeitig. Ideen, die abgespeichert werden möchten und noch vieles mehr. Also ich weiß es ja von mir selbst, dass kann ganz schön stressig sein. Falls es Dir auch oftmals so geht, möchte ich heute mit Dir das Chaos im Kopf beruhigen. Mit einer Methode, die Dich ruhiger werden lässt und Deinem Durcheinander im Kopf zu mehr Ordnung verhilft.

Manchmal habe ich das Gefühl es hat kein einziger Gedanke mehr in meinem Kopf Platz! Ein wildes Durcheinander aus Vorstellungen, Ideen, Sorgen und Gedanken, was ich noch alles erledigt haben möchte. Ein Gefühl im Kopf als würde er platzen wie ein Luftballon.

Mein Vergleich ist einfach

Ich vergleiche meinen Kopf dann gerne mit meinem Kleiderschrank, in den ich alles hineinhänge und lege bis mir die Kleiderbügel zu wenig werden. Der Kasten wird immer voller. Aus dem geordnetem System ist ein ungeordnetes Chaos geworden. Dabei bin ich mir sicher, dass ich sehr gut auf so einiges verzichten könnte! Oder vielleicht auch einfach ein anderer Platz dafür besser geeignet wäre? Manches könnte in die Kleiderspende wandern und somit wäre wieder mehr Platz und Ordnung hinter den Schiebetüren.

So in etwa sieht es oft in meinem Kopf aus und ich bin mir ganz sicher, dass viele Menschen unter dieser inneren Unruhe leiden. Warum wohl sprießen die Relax-Oasen für Körper Geist und Seele wie die Schwammerl (Pilze) aus der Erde? Dabei gibt es richtig tolle Übungen, die im Prinzip mit den gleichen Schritten wie die beim Aufräumen eines voll gestopften Schrankes funktionieren: Aussortieren. Ordnung schaffen.

Wie ich das mache, sage ich Dir jetzt:

  • Den Schrank total ausräumen bzw. den Kopf freimachen. Also, wenn ich gerade wieder ein großes Durcheinander in meinem Kopf herumtrage, voll mit den absurdesten und unterschiedlichsten Gedanken, dann schreibe ich mir alles auf, was da so herumliegt und was ich denke. Das funktioniert ganz ohne „Sinn und Verstand“ und sehr spontan. Wichtig ist das ich dabei ungestört sein kann. Und ein Tipp von mir ist – wirklich ehrlich sein. Manchmal ist es kompletter Unsinn, den wir in unseren Köpfen aufheben. Die Notizen darüber sind Deine und meine … kein Mensch wird sie lesen. ›lach‹ Schon nach diesem ersten Schritt fühlt es sich besser an.

Gut möglich aber, dass Du Dich erschreckst, wenn Du all Deine Gedanken aus Deinem Kopf jetzt auf einem Haufen vor Dir liegen hast! Aber das löst sich auf, Du wirst sehen. :D

  • Schau Dir die Stücke aus Deinem Schrank genau an. Sortiere die Gedanken. Übertragen bedeutet das, dass ich mir genau anschaue was ich aufgeschrieben habe. Ich sortiere für mich persönlich, was ich mit diesen Gedanken anstellen will. Sind Gedanken dabei, die sinnvoll sind? Handelt es sich um Termine und konkrete Aufgaben? Habe ich diese als Erinnerung gespeichert (meistens nicht). Das klingt sehr einfach und ist es auch, wenn man es denn macht. ›lach‹ Alles, was in den Erinnerungen gespeichert ist und wo wir rechtzeitig daran erinnert werden, müssen wir nicht in unseren Köpfen herumschleppen!

Es gibt natürlich auch Gedanken wo es sich um Dinge handelt, die einen speziellen Handlungsbedarf einfordern und die wir beeinflussen können. Dabei handelt es sich vielleicht um Fragen, die uns auf der Seele brennen. Gespräche, die geführt werden müssen. Diese Gedanken haben bei mir eine sehr hohe Priorität und werden mit entsprechender „Wichtigkeit“ sortiert. Meistens und je nach Dringlichkeit, kümmere ich mich sofort darum. Es verschafft weiter Platz. :-)

Wenn es sich um Gedanken handelt, bei denen ich noch nichts tun kann oder es keinen Anlass zum Handeln gibt – streiche ich sie. Denn für heute und die nächsten Tage ist das die reinste Platzverschwendung in meinem Kopf! Dann gibt es auch noch die Dinge, die ich nicht beeinflussen kann und worüber ich mir trotzdem viel zu viele Gedanken mache. Ich glaube bei diesem Teil sitzen wir alle im selben Boot. Das Wetter, die Laune des Chefs, die wirtschaftliche Lage und der Frust mancher Leute … diese Gedanken bringen mir/uns Nüsse und kosten nur Energie und nehmen zu viel Platz im Oberstübchen weg!

Natürlich kann ich mich weiter aufregen, darüber grübeln und lange Zeit mit mir herumschleppen. Denn vieles kommt immer anders als gedacht. Besser ist es aber, den oder diese Gedanken loszulassen. Symbolisch einfach am Papier stehen lassen und somit aus meinem/Deinem Kopf sperren. Eigentlich müsste jetzt schon sehr viel Platz mehr in Deinem Kopf sein. Der Druck lässt nach und Erleichterung ist spürbar. :D

Die Regelmäßigkeit macht es aus

Es ist genauso wie bei unaufgeräumten Schränken oder Schubladen. Es ist sinnvoll regelmäßig zu schauen, was noch gebraucht wird. Was wichtig ist und was woanders hingehört oder vielleicht ganz weg muss! Deshalb rate ich Dir diesen „Braindump“, was soviel heißt wie Gedächtnisprotokoll, in Deinen Alltag einzubauen. Vielleicht sogar beim Aufräumen irgendwelcher vollgestopften Laden?

Also ich schaffe es mit dieser Methode meinen Gedankenballast loszuwerden. Ich hoffe und ich wünsche mir dasselbe auch für Dich um ruhiger und sortierter durch Deinen Alltag zu gehen. Beenden möchte ich diesen Beitrag heute mit einem Zitat:

„Der Gedanke ist alles. Der Gedanke ist der Anfang von allem. Und Gedanken lassen sich lenken. Daher ist das Wichtigste: die Arbeit an den Gedanken.“

Leo N. Tolstoi

Bis ganz bald und eine schöne Zeit.

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Negative Gedanken sind ja etwas, über das man nicht wirklich gerne spricht. Meistens vertrauen wir sie nur engen Freunden oder der Familie mit, wenn überhaupt darüber geredet wird! Ich bin ja auch eine, die natürlich lieber über Positives spricht und sich darüber Gedanken macht als zu grübeln. Aber es ist wie es ist, ich gerate auch schon mal in den Sog der Negativität …, auch wenn es immer nur sehr kurz ist! Ich finde, es passt auch mal darüber zu schreiben und den negativen Gedanken einen Platz in unserer Gefühlswelt zu schenken.

Akzeptanz und akzeptieren sind nicht gerade Wörter, die sich beim Aussprechen gut anfühlen ist meine Meinung. Es fängt ja schon bei der Bedeutung der Wörter an. Sie werden gleichgesetzt mit „gutheißen“, „billigen“ und „“annehmen“. Du kannst an der Situation gerade nix ändern, lerne damit umzugehen … akzeptiere Deine und die Fehler der anderen. Nimm Deine Schwächen an. Akzeptiere Dich wie Du bist.

So ist es eben …

Wir müssen zwischen zwei Situations-Arten differenzieren: Die eine Seite sind Dinge, für die wir selbst verantwortlich sind. Sind wir unglücklich in unserem Beruf und wie wir unser Geld verdienen oder unglücklich in unserer Beziehung? Dann ist es alleine unsere Aufgabe, an diesen Zuständen etwas zu verändern.

Die andere Seite sind Situationen, in denen wir unserem Schicksal ausgeliefert sind. Die Verantwortung darüber liegt nicht in unserer Macht! Ich komme wieder mit einem Beispiel daher: Stell Dir mal vor, einem Lieblingsmensch trifft ein schwerer Schicksalsschlag oder noch schlimmer – er verlässt unerwartet das Hier und Jetzt. Du kannst an dieser Situation rein gar nichts ändern und das ist schlimmer als alles andere das Du zuvor erlebt hast!

Wenn in dieser Situation jemand mit Akzeptanz daher kommt, wirst Du ihn mit Sicherheit am liebsten gegen die Wand drücken. Denn wie bitte, soll man kurz nachdem sein gesamtes Leben auseinanderbricht, wieder zum Alltäglichen zurückkehren und weitermachen als wäre nichts geschehen?

Wir müssen trotzdem!

Ich kenne ja tatsächlich Menschen, die sehr schnell wieder zum Alltäglichen zurückkehren. Jedenfalls macht es den Anschein nach außen hin. Vielleicht sind es aber gerade die Menschen, bei denen innerlich ein Vulkan am Ausbrechen ist? Sie reden nicht darüber, sie erzählen nichts und wollen auch nicht gefragt werden, wie es um sie steht. Sie flüchten sich in Arbeit und nehmen jede Ablenkung mit offenen Armen entgegen.

Ablenkung ist jetzt das richtige für dich … haben sie immer zu mir gesagt. Und daran habe ich mich gehalten. Sicherlich nicht unrichtig. Es mag in solchen Situationen eine erste Hilfe sein. Allerdings zur Heilung trägt es nichts bei. Ich habe es selbst erlebt. Negative Gefühle und Gedanken kann man nicht „wegarbeiten“! Wenn wir zu unserem alten ICH zurückkehren wollen, müssen wir über unsere negativen Emotionen reden. Wir brauchen und dürfen keine Angst haben, offen mit unserer Gefühlswelt umzugehen! Das Reden mit vertrauten Menschen oder der Familie und Freunden ist sehr wichtig. Denn sehr oft braucht es einen nüchternen Blick von außen, um die Dinge mit etwas Abstand zu betrachten, und sich mit dem Gedanken der Akzeptanz anfreunden zu können.

Den negativen Gefühlen ins Auge schauen …

Die Wirkung der Akzeptanz kann sich erst dann entfalten, wenn wir sie dauerhaft in unsere alltägliche Gefühlswelt einbinden. Und wir müssen negative Gedanken als natürliche Reaktion auf negative Gefühle anerkennen. Das Resultat ist innere Zufriedenheit, weit weniger Up´s and Down´s, dafür mehr Stabilität im Leben! <3

Unsere Gefühle anzunehmen, zu akzeptieren und als das hinzunehmen, was sie sind, ist ein erster sehr wichtiger Schritt. Und jeder der zu Dir sagt: „Das musst Du mit Dir selbst ausmachen“, den würde ich Dir raten, aus Deiner Freundesliste zu löschen! Ja, wir sind stark und standfest, aber auch starke Menschen können unerwartete Lebensereignisse vom Hocker reißen.

Deshalb ist mir sehr wichtig, Dich und alle anderen Menschen zu animieren offen über das zu sprechen was uns bedrückt. Kein Hineinfressen und davonlaufen. Ich finde Negativität, sollte auch etwas ganz normales sein … wie  unser Kaffee am Morgen. Ohne die Angst, jemanden vielleicht durch die traurige, grantige oder verängstigte Mine zu nerven!

„Akzeptanz bedeutet nämlich nicht, zu verändern wie wir uns fühlen, sich aber mit den Gefühlen auseinanderzusetzen und diese als das zu sehen, was sie sind.“

In diesem Sinne – alles wird und ist gut.

Lesezeit: 2 Minuten

LEBENSLEKTIONEN …

Ich habe gelernt, dass egal was passiert, das Leben immer weiter geht und die Tage danach wieder heller werden.

Ich habe gelernt, dass man durch beobachten, sehr viel über andere Menschen erfahren kann, ohne mit ihnen zu sprechen.

Ich habe gelernt, dass ein Leben ohne eine Beziehung zu seinen Eltern sehr lange Zeit schmerzhaft ist, aber dennoch möglich.

Ich habe gelernt, dass „ein Leben leben“ nicht dasselbe ist, wie „sein Leben leben“!

Ich habe gelernt, dass das Leben uns weit mehr als nur eine zweite Chance schenkt.

Ich habe gelernt, dass wir Dinge nicht nur annehmen müssen, es darf auch manchmal sein, sie einfach dankend abzulehnen.

Ich habe gelernt, dass jede meiner Herz-Entscheidungen die richtige war!

Ich habe gelernt, dass Menschen schnell alles vergessen, was man gesagt hat, sie vergessen schnell, was man getan hat.

Ich habe aber auch gelernt, dass Menschen niemals vergessen, welche Gefühle wir in ihnen geweckt haben. <3

Und ich habe gelernt, dass ich noch ganz viele Dinge lernen muss! <3

Je älter ich werde, desto mehr sammle ich an Erfahrungen. Meine Erfahrungen helfen mir dabei, vieles anders zu machen als noch vor einigen Jahren. Die Menschen um uns herum sind ständig mit uns verbunden. Die Empfindlicheren unter uns können schnell von dieser Intensität mitgerissen werden. Denn die Gedanken und die Energie, anderer beeinflussen mich (uns).

Und das, obwohl wir sie nicht mal berühren  – wir spüren sie. Deshalb habe ich gelernt, wie ich meine Energie schütze, um mein Leben positiv zu leben und auch zu verändern.  Ich habe endlich erkannt, wie es sich anfühlt, ICH zu sein … im Denken und im Sein.

Es ist schön zu wissen, dass ich weiß das Nötigste zu besitzen, um meinen ganz eigenen Weg zu finden.  Einen Weg, der für mich funktioniert.

Schöne Zeit,
Sentire la vita

Ein herzliches Danke, an meinen Herz-Menschen für das gelungene Bild. <3

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Hallo Gesellschaft, ich muss rein gar nix mehr!

Von Zeit zu Zeit brauch ich es einfach. Mich über das Alter, Herdentiere und die Gesellschaft auszulassen. Warum einzig und alleine ich jetzt entscheide, was ich tun und lassen kann und warum „vergleichen“ uns gar nichts bringt.

Vielleicht ist der Grund diesen Gedankengang zu schreiben, ein Brief, den ich vor ein paar Wochen erhalten habe. Jetzt, nach den paar Wochen habe ich es realisiert und konnte es in kleine Scheibchen auflegen. UNVERMITTELBAR. Ich bin aus dem System gerutscht (gefallen). Ich bin nicht mehr einsetzbar für unser „durchgetaktete“  Arbeitswelt. Stempel drunter.

Krankheitsbedingte Berufsunfähigkeit mit der ich natürlich rechnen musste. Trotzdem … im ersten Moment ein komisches Gefühl. Im ersten Moment habe ich überlegt, ob ich geschockt sein soll. Die Arbeitswelt braucht belastbare, zu allem bereite Führungsmenschen. Menschen ohne Vorgeschichten und keine Frauen mit beinahe 60 Jahren und Persönlichkeit.

Die Entscheidung stand ja schon lange fest. Nie wieder zurück ins Hamsterrad! Nun ist es amtlich – i am free! Macht mich das nervös ist meine Frage? Ja, aber nur ganz wenig. Ich habe keine Panik vor meiner Zukunft und ich male mir auch keine Horrorszenarien aus, sondern ich freue mich jeden Tag über die Chance meinem Leben eine weitere neue Richtung zeigen zu können. <3

Wer entscheidet was ich will? ICH!

Sagen zu können – ich muss gar nix! Habe ich ja schon immer gemocht nur leider war es nicht immer möglich es auch zu tun. Jetzt stehen meine Chancen definitiv gut. Es gibt einiges im Leben, was ich mitmache, weil ich es klasse finde. Ich liebe noch immer Pinterest, mag diesen Shabby Schick-Style und schlürfe dieses Trend-Getränk „Ingwer-Shot“ leidenschaftlich gern … lecker.

Ich  bin aber auch eine altmodische Frau was meine Werte betrifft! Demut, Achtsamkeit, Treue und Ehrlichkeit sind ganz wichtige Säulen in meinem Leben! Ja, und ich glaube wieder an die Liebe. Ich trage gern viel zu große Klamotten, die nicht unbedingt sexy aussehen und liebe diese langen Kleider im Bohemien-Style. Tanze gern mit dem Kopfhörer laut mitsingend durch die Gänge wobei sich mein Musikgeschmack meiner Befindlichkeit anpasst.

In der Zwischenzeit genieße ich ein Glas Wein genauso wie die Massage, die ich mir immer wieder gönne. Mein Lieblingsparfum ist ein erdig-holzig-herber Duft und zugleich balsamisch süß. Eine mystische Essenz, die in keiner Parfümerie zu finden ist und die ich am liebsten trinken würde. ›lach‹ Ich sammle sämtliche Life-Style Zeitschriften und würde gern einen Tag mit Bruce Darnell verbringen, weil er sein Herz am rechten Fleck trägt, bodenständig geblieben ist und darauf pupst, was andere über ihn denken und sagen! <3

Ich brauche meine Bleistifte und meine gebundenen Notizbücher, weil ich es total gern habe, meine Gedankenfetzen und Ideen auf Papier zu bringen, anstatt den Techniktrends zu folgen. Mein iPhone nutze ich tatsächlich nur zum Telefonieren. Ich frage lieber nach dem Weg, als die Google Suche zu aktivieren. Und falls ich mit der Bahn fahre, schaue ich aus dem Fenster oder in ein Buch. Ich brauche das Handy nicht um mir die Zeit zu vertreiben!

Ja, ich bin tatsächlich ein Drückeberger und lasse Must-Have’s, einfach links liegen. Ich bin halt Sandra. Und die ist 56 Jahre. Sie findet manches großartig und vieles richtig bescheuert, auch wenn die anderen ganz anderer Meinung sind.

Neulich habe ich gelesen, dass sich Frauen ab 50 besser die Harre färben sollen, weil „Silber“ im Haar unnötig älter macht und man als Frau dann schnell in eine falsche Schublade gesteckt wird. Tatsächlich wahr. Echt jetzt: Welche Schublade? Schubladen mochte ich noch nie und ich würde auch nicht hineinpassen, dafür habe ich zu viel Bauch. Also liebe Gesellschaft … steckt mich da hin wo ihr möchtet. ›zwinker‹ Ich steh dazu … jetzt ja erst richtig! Und ganz ehrlich – ich finde Frauen mit grauen langen oder auch kurzen Haaren mega stark!

Und würde ich all das machen, was Frauen in meinem Alter so machen, dann müsste ich schon bei den Fortgeschrittenen im Yogakurs regelmäßig meinen Kopfstand machen. Das Haus sollte nicht verlassen werden ohne die morgendlichen Yoga-Übungen. Schulterstand und Co … eine ganz wichtige Sache! Es erdet, bringt Power und ist gesund. Ich mach es trotzdem nicht. Aus Erfahrung weiß ich, dass ich nie etwas gut und richtig gemacht habe, was ich nicht wollte. Deshalb nein danke, ich passe (bis jetzt). Dazu brauche ich keine tiefenpsychologischen Gründe.

Also ich finde es sehr entspannend mich auf keine Vergleiche mit Kollegen mehr einlassen zu müssen. Kein Abscannen und keine Meetings mehr, die immer dazu genutzt wurden, die frisch geschliffenen Messer in den Rücken der anderen zu rammen … „Ups … das war so nicht gemeint … tut leid“. Ich glaube, es wird eine schöne Zeit auf mich zukommen. Ein neuer Abschnitt ohne Zwänge und vielen „ich muss gar nix mehr“. Wäre natürlich spitze, wenn mein Körper es genauso sehen könnte wie ich es tu. >Daumen drück<

Das Fazit:

Es ist so weit, ich bin durch das System gefallen. Ich passe nicht mehr in die typische Arbeitswelt, die ich ohnehin schon länger hinterfragt habe. Das „Normalo“ Leben wird sich verändern. Die Zeit, die jetzt für mich kommen wird, wird sicherlich auch ein paar finanzielle Einbusen mit sich bringen. Trotzdem denke ich positiv darüber. In den vergangenen Jahren meines Lebens habe ich in jedem Bereich meines Seins mehr gelernt als in all den Jahren zuvor! Nun kann ich das letzte Tau losbinden und darf gespannt sein, was sich verändern wird, … Auf in einen neuen Lebensabschnitt, ich freu mich darauf!

Danke für Deinen Besuch in meinen Gedanken, ich freue mich auf ein nächstes Mal und wünsche Dir bis dahin eine wunderschöne und gesunde Zeit!

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Wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich. So lautet ein afrikanisches Sprichwort. Und JA, genauso ist es. Ich habe für Dich eine nette Kurzgeschichte gefunden, die uns allen als Beispiel dienen soll.
Passend für unsere momentane Situation …

Die Sonnenseite des Lebens

Ich liebe meine jüngere Schwester wirklich sehr, doch oftmals wird mir ihre ständige Jammerei zu viel. Vorwiegend berichtet sie über all das Negative in ihrem Leben und in der Welt. Als ich mich bei meinem letzten Besuch verabschiedete, erzählte ich ihr noch eine Geschichte:

Die Lehrerin einer Abiturklasse kündigte einen Überraschungstest an. Zum Erstaunen der Schüler waren auf dem Aufgabenblatt keinerlei Fragen notiert, es war lediglich ein schwarzer Punkt auf der Mitte des Blattes zu sehen. Sie erklärte, dass sie all das aufschreiben sollten, was sie auf dem ausgeteilten Blatt Papier sehen würden. Die Schüler waren zwar sichtlich irritiert, doch sie begannen mit ihrer Arbeit.

Zum Ende der Stunde sammelte die Lehrerin den Test wieder ein. Alle Schüler hatten ausnahmslos den schwarzen Punkt beschrieben – seinen Durchmesser, Radius und den Flächeninhalt berechnet, die Position in der Mitte des Blattes bestimmt, sein Größenverhältnis zum Papier ermittelt …

Lächelnd sprach die Lehrerin zur Klasse:
„Ich wollte euch lediglich eine Aufgabe zum Nachdenken geben. Kein Einziger von euch hat etwas über den großen weißen Teil auf dem Blatt Papier vermerkt. Jeder hat sich auf den schwarzen Punkt konzentriert.“

Genau das Gleiche geschieht oft in unserem Leben! Alle haben wir ein weißes Blatt Papier erhalten, um es zu nutzen und um etwas daraus zu machen. Und dennoch konzentrieren wir uns immer wieder auf die dunklen Flecken. Das Leben ist ein wunderbares Geschenk, das wir mit Liebe und Sorgfalt hüten sollten. Es gibt genau genommen immer einen Grund zum Lachen, Feiern und zum Freuen. Daher sollten wir dankbar sein, für all das Gute was geschieht!

Doch wir fokussieren uns auf die dunklen Flecken, wie zum Beispiel schlechte Noten, komplizierte Beziehungen, gesundheitliche Probleme, Geldmangel, Sorgen, Ängste und Enttäuschungen. Im Vergleich zu dem, was wir in unserem Leben erfahren, sind die dunklen Flecken meist sehr klein, und trotzdem sind sie diejenigen, die unseren Geist beschäftigen und unsrer Lebensfreude trüben!

Nachdem ich meiner Schwester diese Geschichte erzählt hatte, ging ich noch schnell zum Schreibtisch, malte einen kleinen schwarzen Punkt auf ein weißes Blatt Papier und gab dieses meiner Schwester. „Für DICH“, sagte ich noch bevor ich mich verabschiedete.

Tage später erhielt ich einen Brief von meiner Schwester. Darin befand sich das Blatt mit dem schwarzen Punkt. Dieses war jedoch kaum noch zu erkennen, da die weiße Fläche mit unendlich vielen positiven Dingen beschrieben worden war. <3

Aus dem Buch Herzensweisheiten von Gisela Rieger

Auch diese Geschichte braucht kein „Nachwort“ finde ich. Es ist alles gesagt. Machen wir etwas aus diesem schwarzen Punkt auf einer großen weißen Fläche.

Alles Liebe und nur das Beste für Dich!

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Heute möchte ich Dir eine Geschichte erzählen, eine Geschichte über das Lächeln. Wenn ein schönes ehrliches Lächeln die eigene Welt  verändert und Dein Umfeld sich in eine positive Richtung bewegt. Eine kleine Geschichte über eine Familie, die sich bunte Lebenslust mit all ihren Farbtönen auf die Fahne geschrieben hat. In der alle Begebenheiten ihre Berechtigung haben, wo konstruktiv diskutiert wird und liebevoll jeder in die Pflicht genommen wird. Lass Dich inspirieren!

SIE lächelte …

Während die Woche mit dem üblichen Montagsgezeter begann, das Frühstück zwischen Tür und Angel eingenommen wurde, zwischen Kaffee und Zigarette bei den Eltern flüchtig der Tagesplan durchgesprochen wurde, lächelte sich Marie innerlich zu. Sie wusste heute noch, dann wird sich etwas Gravierendes verändern. Sie wusste, dass dieser Stress selbstverursacht war. Und sie wollte eigentlich Harmonie und Gelassenheit … jedenfalls zu Beginn des Tages.

Während alle versorgt ihren Weg zur Schule, Kindergarten und Arbeit antraten, lächelte sie. Sie lächelte sich zu, sah ihre Falten und Augenringe. Sie sah bei weitem älter aus, als sie in Wirklichkeit war. Sie könnte mal wieder ihren grauen Haaransatz färben. Und sie könnte wieder mal ein Fitness-Programm ins Auge fassen. 

Der Blick in den Kühlschrank war anschließend der Auslöser für einen herzhaften Lachanfall. Sie ahnte es bereits schon seit längerer Zeit, alle Probleme waren hausgemacht. Doch sie konnte sich anstrengen so viel sie wollte, wenn alle anderen nicht mitzogen, blieb ihr nur die Toleranz dem gegenüber. Also beschloss sie, bei sich selber anzufangen.

Sie begann sich einen langen Brief zu schreiben. In diesem erzählte sie sich nochmal ihr ganzes Leben. Sie kritisierte und sie lobte sich für all ihre Momente. Sie verzieh sich ihren Bauchansatz, ihre manchmal vernachlässigte Erscheinung und ihr träges Verhalten dem Abenteuer gegenüber. All die Zeilen machten ihr bewusst, dass ihr Leben eigentlich alles andere als langweilig war. Sie traf viele Entscheidungen, war Manager über die Finanzen der Familie und Seelsorger für eine Menge Menschen in ihrem Umfeld.

Sie fühlte sich lange Zeit ungeliebt und ihre Arbeit wurde nicht wirklich wertgeschätzt. Das änderte sich schlagartig als sie las, was sie alles so leistete. Und sie begann zu lächeln. Sie konnte in den Spiegel schauen und sich ein wohlwollendes Lächeln schenken. Sie wusste nun, sie konnte alles verändern. Es vergingen einige Wochen und Marie lächelte immer häufiger.

Die liegen gelassenen Socken ihres Mannes, die offen gelassen Zahnpaste der Kinder und die mürrischen Blicke der Menschen im Supermarkt, konnten ihre Laune nicht verdunkeln. Viel mehr bemerkte Marie, dass sie mit ihrer ganz eigenen Art andere Menschen ansteckte. Farbe kam in ihr Leben. Die lästigen Tätigkeiten und Aufgaben machten ihr plötzlich nichts mehr aus. Sie tat sie gerne.

Wo vorher der Drang nach Radikalität und stumpfem Aktionismus wütete, kam eine Form von Weichheit ans Tageslicht. Marie mochte dieses Gefühl … sich treiben lassen und eine völlig fremde Art von Leichtigkeit leben. Vertrauen zog in ihr Leben ein. Vertrauen in sich und ihre Familie. Denn auch ihrer Familie fiel die neue Art des Zusammenlebens auf. Gespräche über Alltag, über die Zukunft, über Sorgen und Ängste wurden gemeinsam geführt. Ein Gemeinschaftsgefühl breitete sich aus, in der Kritik und Konsequenz auf eine nun völlig neue Kommunikation traf.

Vorwürfe wurden verwandelt in liebevolle Hinweise, ehemalige Fluchtgedanken in einen gemeinsamen Weg umgewandelt. So wurde aus dem Lächeln von Marie, eine ehrliche strahlende Familie die zusammenhielt und gemeinsam das Abenteuer LEBEN völlig neu (er)leben darf. Und genau diese Familie zog immer mehr Menschen in ihren Bann …

Gefunden auf: Nur positive Nachrichten

Ich könnte mir jetzt sehr gut vorstellen, dass die eine oder andere einen tiefen Seufzer macht und sagt: „Oh ja, wenn das immer so einfach wäre …“ Ich bin eine Gegnerin solcher Sätze und ehrlich gesagt mag ich sie auch nicht mehr hören. Denn in Wahrheit, sind WIR es selbst, die sich das Leben schwer machen (lassen).

Deshalb – L Ä C H L E … und die Welt wird sich positiv zu Dir wenden! <3

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GERECHTIGKEIT – der Begriff hat viele Gesichter. Ein großes Wort und die Grundform des menschlichen Daseins. Es ist total egal, wie Dein Karma zu Dir steht, Ungerechtigkeiten werden an alle ausgeteilt. Staatliche Einrichtungen wie Richter, Polizei, Menschen die eben für Recht und Ordnung sorgen sind die eine Sache. Da gibt es aber noch die soziale Gerechtigkeit. Die, die für ALLE geltend ist, weil wir alle den gleichen Zugang zu den gleichen Chancen und gleiche materielle Güter haben. Die Realität sieht aber anders aus. Das Unrecht in unserem Alltag macht vor keiner Türe halt.

Ungerechtigkeit hat viele Köpfe

„Es ist sowas von unfair! Wie kommt es nur? Wie kann er/sie einfach? Ich reiß´ mir den Arsch auf und das ist der Dank dafür …“
So oder so ähnlich kennst Du das sicher auch? Und dann steigt die Wut und die Aggression in einem hoch. Es kann aber auch sein, dass es mich traurig und verzweifelt macht. Unterm Strich: Schlichtes Unverständnis zieht auf.

Wenn ich daran denke, wie viele Dinge und Situationen es in meinem Leben gegeben hat, die ich NIE wirklich verstanden habe und die ich als Kind schon als große Ungerechtigkeit wahrgenommen habe! Ungleiche Geschenke zum Geburtstag von uns Kindern, ein kleineres Stück vom Geburtstagskuchen, verletzende und ungerechte Worte, eine Beförderung im Job, die ich mir so sehr erhofft und auch verdient hätte und ganz viel mehr! Und schon war/ist er da, der saure Geschmack der Ungerechtigkeit.

Für viele Menschen bedeutet Ungerechtigkeit nur eines: Rache. Sie holen aus und zielen mit giftgetränkten Pfeilen  oder es treffen Dich wie aus der Pistole geschossene impulsive Widerworte! So  entsteht ein hin und her das kräftezehrend ist und unschöne Blessuren hinterlässt. Eines weiß ich auf jeden Fall – Rache ist niemals süß! Keine Ahnung von wem dieser Blödsinn stammt. Rache schmeckt bitter und nicht süß. Egal wie viel Genugtuung und Schadenfreude es Dir bringen mag!

Rache gegen Ungerechtigkeit ist keine Lösung, das habe ich gelernt. Die Welt dreht sich danach genauso „ungerecht“ weiter als davor. Deshalb lass es sein … lass Deinen Ärger an die Luft, aber schmiede keine Rachepläne! Ungerechtigkeiten passiert ständig. Dir … mir, uns allen. Klar mag ich sie genauso wenig wie Du, aber sie passieren. Die Welt ist eben nicht immer fair.

Es ist sicher nicht Deine Schuld

Früher dachte ich immer, es wäre meine Schuld und nur ich hätte dieses Los gezogen. Bis ich langsam mitbekommen habe, dass Ungerechtigkeiten jeden streifen. Alleine der Gedanke half mir schon, Ruhe zu bewahren und die Situationen etwas gelassener zu sehen. ›lach‹

Ganz egal wie persönlich Dir die Demütigung Deiner erhofften Jobabsage, ein ausbleibendes Geschenk oder ungerechte bissige Kommentare diverser Personen vorkommen, glaube mir, es hat selten etwas mit DIR zu tun! Wir wissen nicht, was im Leben unserer Mitmenschen gerade los ist, was passiert und welche Gedanken sie gerade quälen.

Ich habe mir angeeignet dieses Wissen zu meiner Stärke zu machen. Natürlich ist es nicht immer so einfach wie es sich liest, aber wir können im Leben immer nur für uns selbst sprechen. Wer weiß, aus welchen Gründen Du den Job nicht bekommen hast? Neue Umstrukturierungen, Geldeinsparungen, persönlich Gründe, Streitigkeiten? Keine Ahnung. Mir sind solche Dinge oft passiert in den verschiedensten Lebensbereichen und ich weiß heute, dass es absolut nicht mit meiner Qualifikation oder vollbrachten Leistung zu tun hatte!

Und die ungerechten und bissigen Aussagen einer Person, die Dir an den Kopf geworfen wurden, haben wahrscheinlich mit deren eigenem Leben zu tun. Menschen verhalten sich komisch, wenn sie mit Ihrem Leben nicht zufrieden sind. Und was ist einfacher als den Erstbesten als Prellbock zu benutzen? Natürlich ist es nicht fair. Aber es ist nicht Deine Schuld, Du hast nichts „Böses“ gesagt oder getan.

Du bist nicht der Grund für deren schlechte Laune und für deren negative Energie! Lass dieses Wissen Dein emotionaler Schutzschild sein. Er schützt Dich vor Verletzungen und sorgt für den notwendigen Abstand in dieser Situation.

Die Töne machen die Musik

Ich habe mich wie gesagt sehr lange als ungerecht behandeltes Opfer gesehen. Passiv zu bleiben, machte mich genau zu dem Spielball anderer Leute, der ich eigentlich nicht sein wollte! Wir tragen die Verantwortung für unser Leben. Ich habe zwar wenig Einfluss darauf wie Situationen ablaufen oder wie manche Menschen mich behandeln. Doch ich bzw. wir haben Einfluss auf die Gefühle, Gedanken und Reaktionen in uns! Wenn ich heute das Gefühl habe, jemand behandelt mich ungerecht, suche ich einen ehrlichen offenen und respektvollen Dialog.

Ich versuche das Verhalten und die Gründe der anderen Person zu verstehen. Ich erkläre, wie ich mich durch diese Behandlung fühle. Ungerechtes verletzt, kränkt aber auch manchmal verunsichert. Es kommt immer auf die Situation und auf die Beziehung zum Gegenüber an, aber eine Lösung gibt es jedes Mal. Die Töne machen die Musik. Das wird sich niemals ändern. ›lächel‹

Ende der Geschichte:
Gegen Ungerechtigkeiten wird kein Kraut wachsen. Viele Menschen tanzen relativ leicht und unbeschwert durchs Leben und andere werden öfter mit ungerechten Handlungen konfrontiert. Unser Leben ist selten gerecht. Wir können nicht immer alles verstehen oder umdrehen. Und soll ich Dir was sagen? Müssen wir auch nicht! Es reicht, schon wenn wir mit etwas mehr Achtsamkeit unseren Alltag bestreiten. Eine etwas nüchterne Betrachtung mancher Situationen hilft gelassener und vor allem respektvoller mit unfairen Ereignissen und den dazugehörigen Menschen umzugehen.

Gerechtigkeit beginnt bei uns. Sei gerecht zu Dir selbst und allen anderen, dann wirst Du ebenfalls Gerechtigkeit erfahren.

Danke das Du mich gelesen hast. Falls Du Gedanken dazu loswerden möchtest, lass sie  mir gerne in den Kommentaren da.
Bis ganz bald, pass gut auf Dich auf.

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Besser HEUTE statt MORGEN …

Und plötzlich werden alltäglich Probleme völlig bedeutungslos, wenn wir mal den Kopf zurücklegen und in den Himmel schauen!

Es ist so schön anzusehen, wie die Wolken großzügig über den blauen Himmel ziehen. Du schaust in eine Unendlichkeit und bist darüber traurig, weil viele Menschen diesen Blick in den Himmel verlernt haben …

Es ist ein guter Tag, um HEUTE unseren Kindern zu sagen, wie schön es ist, dass sie existieren. <3

Sag HEUTE dem Menschen, der jeden Winkel Deines Herzens kennt, „DANKE …, dass Du bei mir bist.“

Beginne HEUTE eine Sache, worüber Du lange nachgedacht hast, vielleicht auch noch nicht in der Lage warst.
Mach den ersten Schritt dahin, den ersten „Strich“. :D

Lass HEUTE los, was sich schon längst erübrigt hat! Streiche Deine Feigheit und Deine Bedenken und feiere Deinen Mut!

Aber bevor Du das tust … schau in den Himmel. Der Himmel ist ewig … DU nicht!

Der Himmel erinnert uns Menschen an seine Bestimmung, daran, dass er nicht bloß zum Handeln, sondern auch zur Beschauung bestimmt ist. 

Ludwig Feuerbach

Sentire la vita … fühl das Leben.