Beiträge

Jedes Jahr nehme ich mir vor, dass ich keinen Beitrag mehr über das jährliche Weihnachtsfest schreiben werde. Und jedes Mal habe ich ein beinahe schlechtes Gewissen wenn ich nicht darüber schreiben würde. Was gibt es denn über die Weihnachtszeit zu berichten? … so meine Gedanken. Es mischen sich jedes Jahr andere, neue Gefühle mit ein. Die vorweihnachtliche Zeit, inklusive dem 24. Dezember, sehe ich persönlich heute mit anderen Augen als noch vor wenigen Jahren. Vieles ist gleich geblieben, vieles hat sich aber auch verändert. Was aber immer mitschwingt, ist eine gewisse altmodische Traurigkeit, die ich empfinde, wenn ich darüber nachdenke.

Die Zeit für Freunde und Zusammenkünfte

Davon sprechen wir jedenfalls. Den Glanz dieser fröhlichen und besinnlichen Tage können wir nicht alle spüren. Viele erwarten nicht mehr mit Ungeduld und Freude was diese Tage mit sich bringen. Getrennte Familien, zerbrochene Beziehungen, Kinder die erwachsen geworden sind … all das bedeutet ein Weihnachtstisch, mit weniger Gedecken und Gläsern. Stühle, die nicht besetzt sein werden.

Wo sind die Zeiten hin als sich noch etwas rührte im Haus, als jedes Wochenende dafür genutzt wurde, um sich Gedanken zu machen welchen Baumschmuck, welche Tischdeko und welches Menü wir Frauen zaubern würden am Heiligen Abend? Freunde müssen schließlich auch an den Tagen zuvor und danach betreut werden. Ruhelosigkeit und Stress waren dabei immer vorprogrammiert, aber es machte irgendwie Freude und Spaß.

Das Funkeln ist fort

Es ist schon lange nicht mehr so, wie es früher einmal war. Das Strahlen ist verschwunden, weil es vielleicht Menschen gibt, die fehlen. Weil sich im Laufe der Jahre so unendlich viel verändert hat, wir haben die schöne magiehafte Illusion verloren, die uns  als Kinder in Erinnerung geblieben ist. Wir haben uns das „kindhafte“ nicht erhalten können. Die früher so wichtigen Details, die weihnachtlichen Kleinigkeiten, bleiben heute unbemerkt durch die vielen Veränderungen, die viele von uns erleben mussten.

Traurigerweise können wir uns heute an wenigen Dingen erfreuen weil in uns die Traurigkeit, die Wut, die Trauer und die Abwesenheit regiert.

Ich frage mich immer wieder, warum uns gerade an Tagen wie dem Weihnachtsfest, oder in der Adventszeit, eine Flut der Traurigkeit überrollt? In diesen Augenblicken wenn sich die Feiertage nähern und damit alles beginnt. Jedenfalls für viele. Die ganzen Vorbereitungen, Geschenke, festliches Schmücken und wie oben schon gesagt die Menüauswahl. Für Menschen die noch ein Jahr zuvor mit Familie, Mann und Kindern gefeiert hatten und die, durch welche Umstände auch immer, dieses Jahr alleine sind … ist das eine Situation, die emotional oft nicht zu bewältigen scheint.

Erinnerungen kommen hoch und überschwemmen unseren Geist

Erinnerungen an vergangene Jahre melden sich an Feiertagen immer besonders gerne und intensiv. Vermeiden können wir das nicht wirklich. Das Weihnachtsfest, das vor der Türe steht, besitzt eine Menge Macht und lässt uns die Abwesenheit geliebter Menschen noch intensiver und bewusster fühlen als sonst.

Ich kann nicht behaupten „Frau“ kann sich an diese Umstände gewöhnen, ich habe mir mit dieser Situation viele Jahre enorm schwer getan, zu wissen es wird keiner kommen! Meine Stühle werden am 24. Dezember leer bleiben. Die Fragen mancher „besorgter“ Menschen konnte ich nicht mehr hören: „Na meine Liebe, wo wirst Du dieses Jahr Weihnachten verbringen? Doch hoffentlich nicht ganz alleine bei Dir zu Hause?“ #kopfschüttelgroßeaugenschulterklopfen … DOCH, denn ich wollte niemandem zur Last fallen und ehrlich gesagt, war ich mir auch nie ganz sicher ob ich nicht einen moralischen Anfall bekam, wenn ich in die glücklichen Augen der anderen blickte, und das wollte ich mit niemandem teilen!

Es ist doch auch so, dass wir gerade an solchen Tagen an die Menschen denken müssen, die gestorben sind, die weit fort sind. Menschen, die aus eigener Entscheidung nicht mehr unter uns sind, und Menschen die sich entschieden haben, einen anderen Weg zu gehen … ohne uns. Habe ich die leeren Stühle damals betrachtet, füllten sich meine Augen mit jeder Menge Tränen und meine Seele mit Trauer.

Weihnachten trägt etwas widersprüchliches in sich

Der Zauber, der sich durch die Zusammenkunft und die gemeinsamen geteilten Momenten entfaltet, steht im krassem Widerspruch zu dem Schmerz, den wir durch die Abwesenheit unserer Lieben spüren. Auch zu der Sehnsucht, die wir zu den Menschen haben, die nicht mehr unter uns sind oder eben andere Wege eingeschlagen. Oftmals sind es auch Meinungsverschiedenheiten und Streit, die dazu führen, dass man sich aus dem Weg geht.

Mir ist jedes Jahr bewusst dass man diese Tatsachen nicht ignorieren kann, doch was wir während der Weihnachtstage tun können ist, dankbar sein Glas zu erheben … dankbar für die Tatsache zu sein, dass unser Herz noch schlägt. Auf alles anzustoßen was uns angeboten wird.

…und jetzt noch die (meinen) positiven Gedanken

Die Weihnachtswerbung vermittelt uns eine klare Botschaft: Zu dieser Zeit des Jahres sollte niemand alleine sein müssen. Einkaufszentren und Supermärkte sind zugepflastert mit Bildern von zusammensitzenden Familien und Freunden. Es werden in den festlichen Reklamen alle Möglichkeiten ausgeschöpft um ja richtig Weihnachten zu feiern …  was ist richtig oder falsch? Mich erinnert das in Wahrheit immer an so kitschige Weihnachtsfilme, die letztendlich immer in ein Desaster enden.

Was wenn man ganz bewusst die Entscheidung trifft, den 24. Dezember wie jeden anderen Tag zu behandeln? Ist das falsch? Ich habe mich nach meinen ersten Jahren gezwungenen Alleinseins, dazu entschieden mit so wenigen Menschen wie nur möglich diese Tage zu verbringen. Aus den vergangenen Jahren blieb niemand mehr aus meinem sozialen Umfeld übrig mit dem ich diese Tage verbringen hätte wollen.

Ich habe gelernt mich wirklich auf die Zeit für mich selbst zu freuen. Den Tisch genauso schön zu decken als würde ich Gäste erwarten, und ich kochte für mich selbst ein leckeres Festmahl. Dabei hörte ich Frank Sinatra (laut) … trank ein paar gute Gläser Wein … alles war friedlich und genau so, wie ich es mir gewünscht hatte.

Auch wenn ich die letzten zwei Jahre wieder für zwei Menschen den Tisch decken darf und zusätzlich für meine Hunde etwas Spezielles zaubere, ist mir sehr wichtig zu wissen, dass man Ereignisse wie den Heiligen Abend und die Tage danach oder zuvor auch anders gestalten kann.

Weihnachten ist für mich zu einer Erinnerung daran geworden, wie ehrlich ich mein Leben jetzt lebe, anstatt mich nach dem Willen anderer Leute oder nach alten Traditionen zu richten! 

Eingeladen ist auch immer meine Traurigkeit und Nachdenklichkeit,  die aber nie sehr lange Gast bleibt! :-)

Viele Menschen sehen ihre großen Familien und die Geschenke als selbstverständlich an. Die meisten gehen automatisch davon aus, dass es da Mutter und Vater gibt, keine finanzielle Probleme da sind und das zumindest für diese kurze Zeit alles gaaanz harmonisch in den Familien abläuft. Die Realität sieht jedoch ganz anders aus, das weiß ich. Also meine Liebe … ich kann Dir versichern DU bist nicht alleine mit Deinen Gefühlen.

Und falls Du Lust und Laune hast Oh du Fröhliche – alle Jahre wieder! solltest Du vielleicht auch nochmal lesen. Ich wünsche Dir eine abenteuerliche Weihnachtszeit, lass Dich nicht hetzen und bleib bei Dir.

Die Zeit ist jetzt, lebe Dein Leben
oder Warum Dein Leben kurz ist und Du jeden Moment (er)leben sollst.

An jeder Ecke, in jedem Magazin und Blog hörst oder liest Du heute, dass Du im Moment leben sollst. Diesen nutzen sollst. Viele von uns kauen das einfach nach, eine „Weisheit“ die jedoch die meisten Menschen nicht leben, ja nicht einmal hinterfragen.

Lebe im Moment, denn Dein Leben ist kurz!

Stell Dir Dein Leben als einen Teller voll mit Gummibären vor, jeder Moment Deines Lebens stellt einen Bären dar. Und jede Sekunde, jeden Moment ist es plötzlich ein Gummibär weniger. Ein Bärchen, dass Du nie wieder hinzufügen kannst, es ist weg – fort!

Vielleicht wird Dir so bewusst, dass Deine Zeit immer kürzer wird. Der Moment während Du das hier liest ist gleich vorbei und er wird nie wieder kommen. Egal was Du machst oder versuchst, er ist weg! Für immer!

Jetzt kannst Du für Dich ausrechnen wieviel Zeit Du noch hast, wieviele Gummibären noch auf Deinem Teller liegen. Mach das, ganz bewusst und dann denk bitte mal über die letzten Zeilen nach, mach Dir die Worte bewusst. Und beantworte folgende Fragen für dich persönlich:

Warum verbringe ich soviel Zeit mit unbefriedigenden Dingen? Lebe ich wie ich will und was ich liebe? Was mich glücklich macht?

Unsere durchschnittliche Lebenswartung

Frauen 84,7 Jahre
Männer 79,2 Jahre
Durchschnitt 82,0 Jahre

das sind im Schnitt
29.930 Tage
718.320 Stunden oder
43.099.200 Minuten

Das scheint auf den ersten Blick viel zu sein und doch ist es nichts! Wie schnell vergeht eine Woche nach der anderen ohne Spuren zu hinterlassen. Arbeiten und funktionieren, vielleicht noch ein Drink oder Kaffee mit Freunden und das war es. Kann das alles sein? Für mich nicht, nicht mehr. Ich haben lange nur funktioniert, nur Pflichten erfüllt, beruflich und privat. Diese Zeit ist für mich vorbei.

Doch warum verlaufen die meisten Leben so?

Wir werden in eine Welt geboren, in eine Gesellschaft, die möglichst ruhige und unauffällige Menschen will. Menschen die leicht und problemlos führ- und regierbar sind. Die sich in den Bahnen der Gesellschaft bewegen und nicht ausbrechen.

Menschen, die nach der Schule in das Leben als Angestellte wechseln und ihre Lebenszeit unter Wert verkaufen. Oder findest Du Deine Lebenszeit und Deine Leistung wird dementsprechend honoriert? Nur so ein Gedanke …

Will mir  jemand erklären dass ein Mensch der 1.500.- netto verdient für seine wertvolle Zeit entsprechend entlohnt wird? Und ich meine jetzt noch nicht einmal die unzähligen Menschen, die nicht annähernd diese Summe im Monat am Konto haben!

Klar gibt es viele Angestellte, die gut verdienen und doch sind es Menschen, die aus meiner Sicht wenig bis keinen eigenen Willen zeigen sondern den ihnen vorgegebenen Weg leben. Vorgegeben von den Eltern, der Schule, dem Chef und der Gesellschaft. Ja und die Politik nicht zu vergessen.

Es geht ja nicht anders hört man immer wieder! Doch es geht anders, man darf vielleicht nicht immer nur den einfachsten Weg sehen und gehen. Jetzt höre ich manche von euch aufschreien. Ja schreie es raus „die spinnt doch, ich muss doch arbeiten um mein Leben zu finanzieren!“

Klar das müssen wir alle, aber warum nicht für sich selbst den Einsatz und die Lebenszeit opfern, mit Arbeit die einem Spaß macht. Mit Menschen, die einem gut tun. Nicht in Unternehmen die die Menschen nur noch aussaugen, ihnen die wertvolle Lebenszeit für ein lausiges Gehalt, das zum Leben nicht reicht und zum Sterben zu viel ist, abkauft. Menschen in schwere Krankheiten treiben und dann irgendwann mit 50 Jahren auf die Strasse stellen weil billigere Arbeitskräfte in Massen zur Verfügung stehen. Ein gesellschaftliches Problem, aber genau das erfüllt den Zweck die Menschen klein und still zu halten. Solange man ihnen Sicherheit vorgaukelt, Sicherheit im Job, Sicherheit für die Pension ist alles gut, so glaubt man jedenfalls.

Vorgegaukelte Sicherheit

In unserer Gesellschaft ist alles auf dem Begriff der vermeintlichen “Sicherheit” aufgebaut. Sicherheit, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Nicht mehr gibt oder wohl nie gab. Wie kann man sicher sein, wenn man nur als Nummer gesehen wird, jeder problemlos und sofort austauschbar ist. Du nicht weißt wie lange es deinen Arbeitgeber noch gibt oder deinen Posten?

Geh in Deinen 9to5 Job und Du bist sicher, auf dies zielt das ganze System in Österreich und Deutschland ab.

Erfüllend ist das Ganze nicht, wir arbeiten um leben zu können. Das soll der Sinn unseres Lebens sein? NEIN! Ich bin der Meinung der Sinn unseres Leben kann nur ein erfülltes Leben sein. Jeder Mensch muss für sich selbst definieren was ihn erfüllt und was sein Sinn ist und dann noch den Mut zu haben sein Leben entsprechend zu ändern.

Und sag nicht das ginge nicht, es gibt immer Wege … sie sind zwar nicht so bequem und einfach, aber sie sorgen für nachhaltiges Wohlbefinden! :-)

Deshalb lebe DEIN Leben, tue was DU liebst und was DICH glücklich macht!

Ich liebe die Stunden, in denen ich nur für mich sein kann

Es ist doch schon eine Weile her als es Gedankengänge von mir zu lesen gab. Auf der einen Seite ist der Kopf rappelvoll mit Gedanken, aber sie reichten nie um sie mit euch zu teilen. :-)

Jetzt wo ich wieder in Österreich bin und mich zu Hause wieder „eingerichtet“ habe, konnte ich mich zurückziehen, nachdenken und für eine Zeit auf den Pausenknopf drücken. Die ausständigen Termine konnte ich abhaken … etwas mehr Ruhe kehrt wieder ein.

Ruhe … Zeit nur für mich … für wenige Stunden … die Momente in denen ich rein für mich bin, tun gut!

Ich liebe meine kleine Familie und verbringe jede freie Minute mit ihnen zusammen, bin ich aber für mich ganz alleine, bemerke ich eine Veränderung in und an mir. Wenn ich für mich bin, wenn mir keiner dabei zu sieht was ich mache … dann fühle ich mich beinahe wie ein kleines Kind. Unbeobachtet kann ich mich meinen Gedanken hingeben, meiner Lieblingsbeschäftigung, dem Tagträumen, nachgehen … ich finde Vergnügen an den kleinen Freuden und dem Nichtstun! Schon mittags mich in ein Bad mit soo viel Schaum legen, dass ich darin untergehe, einen Topf Nutella mit den Fingern leer naschen und das Ganze in dicken Socken, unfrisiert und einem viel zu großem Sweatshirt … egal, keiner kommt, keiner sieht mich, keiner schüttelt den Kopf aber vor allem KEINER WILL ETWAS VON MIR!

Es gab Zeiten da hasste ich diese Intimität mit mir selbst. Diese Ruhe, das Alleinsein, das nichts tun … das tun was Spaß machte. Heute empfinde ich diese Augenblicke als etwas ganz Besonderes, beinahe Kostbares. Sie sind angenehm, sie sind Balsam für meine Seele aber vor allem sind sie für mich lebensnotwendig geworden. Wenn ich so mit mir alleine sein kann, ohne auf etwas achten zu müssen, entspannt sich mein ganzer Körper. Ich werfe meine „schützende“ Hülle einfach ab. Ich kann mich an so grundlegenden Handlungen wie eine Tasse Tee oder Kaffee zu trinken richtig erfreuen. Eingehüllt in kuscheligen Decken und zu wissen – ich hab jetzt Zeit für mich – ohne dabei rausgerissen zu werden!

Ich mag diese Momente, Stunden in denen mich keiner sieht und hört. Nichts ist so schön, wie nach einem geballten Tag die Schuhe samt all der Hektik ablegen zu können! Wir Menschen verbringen den ganzen Tag mit Regeln die manchmal kein Ende finden. Sie sollen unser Verhalten in die richtige Bahnen lenken?! Vielleicht ist es aus diesem Grund so reinigend für mich, wenn ich meinen privaten Raum betreten kann … da wo keiner etwas von mir erwartet und nur meine Regeln gelten! Ich bin keinen urteilenden Blicke ausgesetzt oder Konventionen unterworfen die mir ein gewisses Verhalten diktieren wollen.

In meinen Stunden des Alleinseins, da wo niemand auf mich achtet … da geht es mir gut, es gibt keinen Neid, keine Unehrlichkeit und keine Missgunst . Währenddessen genieße ich es meinen Gedanken alle „Gerüchte“ des Alltags auszuziehen … mitsamt dem Druck, der manchmal auf mich ausgeübt wird. Druck und Zwang, zwei Dinge die mir nicht gut tun.

Ich habe gelesen das der häufigste Druck unter dem wir Menschen leiden, die sogenannte Metawahrnehmung ist. Darunter versteht man das Fremdbild, das Bild, von dem wir glauben, wie uns die anderen sehen. Für viele ist das eine soziale Angst die wirklich verstörend sein kann. Für mich ist es weniger die Angst, mich ärgert es schlicht weg.

Wenn ich aber für mich bin, sind diese Gefühle, der Druck und der Zwang abgestellt. Keine Beurteilung – nur sein. Auch wenn ich in der Zwischenzeit ein gesundes Selbstwertgefühl besitze, dass mich von diesen äusserlichen Einflüssen zum Großteil schützt, brauche und genieße ich diese Zeit wenn ich nur mit mir sein kann!

Bei uns Erwachsenen sind unsere Gehirne von den Sorgen und Ängsten ausgelaugt. Das ständige Surren in unseren Köpfen wird in solchen Momenten des Alleinseins ruhig gestellt. Wir können dabei WIR SELBST SEIN. Diese Augenblicke, Momente oder Stunden in denen wir nur mit uns sind, sind wesentlich um uns auszuruhen. Ich gestatte meinem Inneren das zu tun, was es gerne möchte … ohne Einschränkung.

Genießen wir die Momente, in denen wir ganz nah bei uns sein können.

Wie geht es Dir mit der Stille und der Ruhe … kannst Du sie genießen oder macht es dich nervös? Kannst Du dabei Kraft und Energie tanken … oder bist Du für Ruhe nicht geboren? Ich würde mich freuen von Dir zu lesen!
Bis bald ….

Unschöne Beziehungen, schädliche Bekanntschaften oder ein toxisches Umfeld erzeugen unschöne Gedanken und diese Gedanken verändern und blockieren uns … jedenfalls kommen sie immer wieder hoch. Wenn unser Verstand sich immer und immer wieder mit traurigen und ungesunden Gefühlen auseinandersetzt, wird das Erlebte immer wieder frisch aufgeschüttelt. Solch toxische Gedanken werden uns emotional sowie physisch schaden … solche giftigen Gedanken schaffen es, dass wir immer auf einen sehr hohen Stresspegel stehen – und das kann uns nicht glücklich machen! Ausserdem haben Forschungen ergeben, dass toxische Gedanken eine große Rolle bei der Entstehung psychischen Krankheiten spielt.

Wir versuchen gesund zu leben …

In Wirklichkeit ist es ja zum Schreien. An jeder Ecke wird „gesund“ angeboten, wir schauen auf unsere Ernährung, versuchen ungesunde und chemische Lebensmittel zu meiden, suchen uns eine Ausgleich zur fordernden Arbeit, Wellness wird groß geschrieben, wir kaufen Naturkosmetik und halten unser zu Hause pico bello sauber … jedoch schaffen wir es nicht, oder sollte ich sagen, wir bemühen uns  nicht, eine gesunde Denkweise zu haben.

Giftige Gedanken entstehen sehr oft durch traumatische Erlebnisse, Missbrauch oder aber auch Ärgernisse, die uns so dermaßen quälen, dass daraus Gedanken entstehen die toxisch werden können. Ungerechtigkeit war lange Zeit für mich das Thema schlecht hin. Es kann und darf aber nicht sein, dass solche Gedanken unser Leben versauen … und das tun sie auf jeden Fall wenn wir nichts dagegen unternehmen!

Was können wir also dagegen tun?

Giftige Gedanken hängen ja meistens mit Menschen zusammen, die einem nichts gutes getan haben. Deren Verhalten und ihre Handlungsweise wir für nicht gut befunden haben. Uns verletzt oder sogar gedemütigt haben … sie haben uns seelische Schmerzen zugefügt die schwer zu vergessen sind. Das Schlimme daran ist, diese negativen Gedanken tauchen immer wieder auf und drehen sich wie wild in unserem Kopf!

Mich haben solche Gedanken so sehr gequält, dass ich nachts wach gelegen bin, mir immer wieder die selben Fragen gestellt habe, mir Lösungen im Nachhinein ausgedacht habe, die mir ausser weitere Kopfschmerzen nichts gebracht haben. Toxische Gedanken können einen krank machen und unser Leben erschweren, wenn wir nicht lernen Abstand zu gewinnen und aus diesem Teufelskreis-Denken auszusteigen.

Mit einfachen Denk- und Handlungsweisen konnte ich lernen, die Personen an die ich mich nicht unbedingt erinnern wollte, endlich aus meinen Gedanken zu vertreiben und mit ihnen, das Gift das sie in meinem Kopf und meinen Gedanken hinterlassen haben! An dieser Stelle möchte ich auch wieder sagen wie wichtig es sein kann, sich professionelle Hilfe zu holen und sich deren anzuvertrauen. Dein Leben kann sich dadurch verbessern und eine Art Leichtigkeit kommt zurück!

Lange Rede kurzer Sinn: Falls bei Dir ebenfalls ein Mensch in Deinem Kopf sein Zelt aufgeschlagen hat und immer wieder mal seinen Geist frei lässt der Dich nicht zur Ruhe kommen lässt, er Dich nährt mit toxischen Denkmustern die Du gar nicht haben möchtest aber nicht dagegen ankommst – hier ein paar wirklich einfache Ratschläge die mir meinen Kopf wieder frei gemacht haben um endlich abzuhaken. :D

  • Missverständnisse und unschöne Zeiten gibt es ja mehr als genug. Nur DU solltest keiner dieser Dominosteine sein, denn keinen Menschen trifft  die Schuld alleine! Also löse Dich von Deinen Schuldgefühlen.
  • Eines der wichtigsten Dinge aber auch eines der Schwersten ist gedanklich Abstand zu der/den Personen zu bekommen die Dir Leid zugefügt haben. Diese Menschen so wenig wie möglich zu erwähnen. Dazu ist Zeit notwendig … die Zeit arbeitet für Dich und ermöglicht Dir dann eine gedankliche Trennung dieser toxischen Person.
  • Der Verlauf von Situationen erledigt sich aus eigenen Erfahrungen von ganz alleine! Abwarten. Oftmals einfacher gesagt als getan, da wir Menschen, jedenfalls die meisten, immer alles sofort erledigt haben möchten. Geklärt. Du musst nicht sofort auf schwierige Personen oder Situationen reagieren! Erlaube Dir zu warten.
  • Die Gedankenwelt der anderen wirst Du niemals erkunden können. Immer und immer wieder habe ich mir selber den Kopf zerbrochen wie und was der Andere nun denkt … vor hat … wie er weiter reagieren wird! Außer Kopfschmerzen kommt nix dabei heraus. Du wirst nie die Sicherheit über die Gedanken eines anderen haben können – merken & sein lassen!
  • Das größte Problem an diesen toxischen Gedanken ist unsere eigene Wut und der Ärger der in uns ruht. Es sind Wolken voller negativer Gefühle die Dir die Sicht vernebelen und verhindern, dass Du ordentliche Gedanken schmieden kannst und produktiv handeln wirst. Dein eigenes  „Problemkind“ Wut, musst Du versuchen still zu stellen indem Du es beruhigst. Die Natur hat mir dabei sehr geholfen. Frische Luft zu tanken und den Kopf „sauber“ zu bekommen! :-)
  • Glaube nicht alles was Deine Gedanken Dir servieren! Wenn Du emotional befangen bist durch Deine Wut, Ärger, Sorgen oder Deiner Verletztheit, dann kommt es manchmal vor das wir etwas in der Realität sehen das in Wahrheit aber das Produkt Deiner Gedanken ist. Und der Verstand kann uns wahrlich Streiche spielen … also Vorsicht!
  • Warum wir Menschen an schmerzlichen Gedanken und Gefühlen so nachhängen ist mir selbst nicht ganz klar. Wo ich mir aber ganz sicher bin, ist aber dem Menschen zu vergeben, der uns nichts gutes tat. Als mir dieses nahe gelegt worden ist, konnte ich spontan nur energisch den Kopf schütteln und ein lautes „das kann ich nicht …“ von mir geben! Wenn Du dich aber von Deinen schlechten Gedanken trennen willst, musst Du bereit sein zu vergeben. Du tust Dir vor allem selber den größten Gefallen damit! <3
  • Lass Deine Seele frei. Gerade dann wenn Dein Kopf sich mit quälenden kontraproduktiven Gedanken auseinandersetzt, ist es wichtig, wie schon oben erwähnt „aufzuräumen“, raus zu gehen sich ablenken. Was dabei noch sehr hilfreich sein kann sind Meditationen. Ich wurde damals das erste Mal damit konfrontiert und habe diese geführten Meditationen die es es auf Y0uTube frei oder auch als CD zum kaufen gibt, genutzt um mich von meinen toxischen Denkmuster zu befreien. Meditation ist obendrein eine wundere Gelegenheit zu lernen, nichts zu tun … Gedanken kommen und ziehen zu lassen um nach etwas Übung, ganz in Deiner Mitte zu landen !

Ja und ich wäre nicht ICH, würde ich Dir nicht noch meinen absoluten Favoriten sagen, den Du Dir vielleicht schon denken kannst. Schreiben. Das Schreiben hat gesundheitliche und psychologische Vorteile, wenn Du über Deine tiefsten Gedanken und Gefühle schreibst. Deine Gedanken werden klarer und Dein Durchblick wesentlich besser. Deine negativen Gedanken sind danach wie abgearbeitet … :-)

Denn ist es nicht so?
Positive Gedanken ziehen positive Gedanken an, negatives Denken verstrickt unweigerlich in die Negation des eigenen Daseins.  (Prentice Mulford)

Falls Du andere Methoden entwickelt hast, die Dir dabei geholfen haben, das Gift aus Deinem Kopf zu beseitigen lass es mich wissen. Falls Du aber gerne mehr dazu sagen möchtest ohne fremde Zuseher, dann komm in unsere Facebook Gruppe FrauenPunk, von Frau zu Frau, wir freuen uns auf Dich!

Frauen und Geschichten … das passt immer, besonders wenn die Geschichte über uns Frauen erzählt. Eine ganz besondere habe ich hier für Dich gefunden! <3 Gönne Dir eine kurze Pause, lehne Dich zurück und genieße Dein Koffein … Du wirst es nicht bereuen.

Die Rückkehr

Es war einmal eine erwachsene Frau die sehr unglücklich war. Sie hatte das Gefühl etwas verloren zu haben, nicht mehr zu wissen, wo sie eigentlich hin möchte und vieles in ihrem Leben war ihr gleichgültig geworden. Sie fühlte sich so ohnmächtig und hilflos darüber, dass sie sich eines Tages in die Ecke ihres Zimmers setzte und weinte. Sie wollte einfach gar nichts mehr tun, und am liebsten hätte sie sich in Luft aufgelöst.

Plötzlich hörte sie eine Stimme, die sie rief. Ganz erschrocken blickte sie auf, doch es war niemand zu sehen. „Ich bin hier, in dir“ sagte die Stimme. „Warum bist du so endlos traurig?“ „Ich weiß nicht mehr weiter. Wer bist du eigentlich?“ sagte die Frau, die nun das Schluchzen aufgehört hatte.
„Ich bin deine Seele“ antwortete die Stimme „ich bin hier um dir zu helfen, doch brauche ich dazu wiederum deine Hilfe.“

„Sie her“ begann die Seele zu erklären „du möchtest wissen wie es weitergeht, und ICH weiß es. Es ist nur so, dass ich es dir nur sagen kann, wenn du erlaubst, dass wir zusammen arbeiten.“  „Tun wir das denn nicht?“ fragte die Frau erstaunt. „Nun … nicht ganz. Irgendwann in deinem Leben hast du angefangen dir zu wünschen, dass du alles unter Kontrolle hast, damit du die Erlebnisse, die dich verletzt haben, nicht mehr erleben musst. Und irgendwann zu diesem Zeitpunkt hast du mich weggeschickt. Je mehr du also alles unter Kontrolle haben wolltest, desto mehr musste ich mich zurückziehen. Denn ich mache manchmal verrückte Dinge oder bringe dich an Orte, die dir erstmal gar nicht gefallen, wo es aber etwas tolles zu entdecken gibt! Weil du das aber nicht mehr wolltest, und ich dich aber so sehr liebe wie du es dir gar nicht vorstellen kannst, habe ich mich zurückgehalten.“

„Wirklich? Ich habe das gar nicht gemerkt.“ sagte die Frau. Die Seele antwortete „Ja, da hattest du es nicht bemerkt, aber nun spürst du, dass dir etwas fehlt.“ „Das stimmt. Was kann ich also tun?“ fragte die Frau ihre Seele und diese antwortete: „Lass mich ans Steuerrad. Lass es zu, dass ich lenke. Hab keine Angst, ich weiß wohin es gehen soll. Lass den Wunsch alles unter Kontrolle zu haben wieder los und erkenne, dass es ein Irrtum war dir dies zu wünschen.“

„Ich bin für dich da“ fuhr sie fort „und passe auf dich auf. Wenn du es mir erlaubst dich zu leiten, brauchst du vor nichts mehr Angst zu haben, vor allem nicht davor verletzt zu werden, denn ich weiß wie man heilt. Nichts wird dir wirklich etwas anhaben können, wenn du mir vertraust. Ich werde dir die Geheimnisse des Lebens zeigen und auch zeigen wie du Glück und Liebe findest.“

Ein bisher unbekanntes, wohliges Kribbeln durchlief den Körper der Frau, deren Tränen nun getrocknet waren. „Ja“ sagte sie nun zu ihrer Seele „ich möchte das. Ich erlaube dir mich zu leiten und zu führen.“ Daraufhin wurde das Kribbeln immer stärker und so belebend, dass sich die Frau nun nicht mehr schwach und hilflos fühlte, sondern stark und kraftvoll. „Spürst du? Da bin ich. Zusammen sind wir stark. Mit mir bist du nicht mehr klein, sondern groß. Zusammen können wir alles schaffen!“

Da schossen der Frau erneut Tränen in die Augen, doch es waren keine Tränen der Trauer, sondern Tränen der Freude. Sie fing an ganz laut zu lachen und ganz vorsichtig zu tänzeln, bis sie schließlich durch den ganzen Raum tanzte und dabei lachte und Freudentränen weinte … und zugleich die Rückkehr ihrer Seele feierte … ! <3

Autor unbekannt

Diese Geschichte möchte ich all den Frauen widmen, die ein ähnliches mutloses Gefühl in sich tragen. In jedem Menschen ist eine Macht verborgen, die den Kern seines inneren Wesens ausmacht. Wenn Du mit Deiner Seele in Berührung kommst, wirst Du eine starke Kraft spüren, die Dir dabei hilft, auch aussichtslose und schwierige Lebenssituationen zu meistern!

Alles LIEBE und nur das BESTE für Dich … bis bald in meinen Geschichten.

Wie wird das noch alles enden?

Meine Ferien sind zu Ende, nur so wie sie zu Ende gingen sollte kein Urlaub beendet werden – das wünsche ich schon mal jedem. Ich hatte die Möglichkeit (ungewollt natürlich) das Wochenende und den Rest meines Urlaub in der Notaufnahme in Villach zu verbringen … und was mir in dieser so kurzen Zeit alles untergekommen ist, ist es mir auf jeden Fall wert meine Gedankengänge damit zu füllen. Einerseits weil es mich beschäftigt und andererseits weil ich es noch immer nicht ganz glauben kann!

Du hast es sicher schon mal selbst erlebt: Freitag Abend kurz vor Feierabend brauchst du noch dringend etwas. In den Geschäften selbst ist schon eine allgemeine Aufbruchsstimmung und Feierabendlaune zu sehen und zu spüren. Aber Du hast noch 8 Minuten bevor die Rollos dicht machen. Normal ist es nicht Dein Ding so kurz vor Feierabend noch hinein zu gehen, aber es ist wichtig und es sind noch ein paar Minuten Zeit. Wenn Blicke töten könnten, wärst Du nach der Schwelle tot zu Boden gegangen, so giftig wurdest Du gemustert, empfangen und letztendlich ignoriert!? Ist Dir das schon mal passiert? Gut, dann kannst Du Dir ungefähr vorstellen wie es mir am Freitag Abend im KH Villach ergangen ist. Mit einem kleinen Unterschied: Hier ist nicht die Rede von einem Geschäft das um 19.00 schließt, sondern von einer Notaufnahme die rund um die Uhr besetzt ist!

Ein befreundeter Arzt untersuchte mich noch in Italien und empfahl uns umgehend ein Ultraschall und wenn möglich ein CT machen zu lassen, da meine Schmerzen so unerträglich wurden, dass selbst die Spritzen und Medikamente die ich beim Pronto soccorso (Erste Hilfe vom Roten Kreuz) bekommen hatte, nichts halfen.

Mein Mann platzierte mich auf einen Stuhl und ging auf die Suche nach jemanden der mich aufnehmen konnte. Mit mir selbst beschäftigt, sah ich einen Mann hereinkommen, der seine Hand in ein Handtuch gewickelt hatte: „Keiner da …“ wurde uns gesagt. Nach einiger Zeit streckte eine Ärztin ihren Kopf aus einer Tür, worauf der Mann hinging und sagte: „Entschuldigen sie, ich bin mit meiner Hand in die Kreissäge geraten, meine abgetrennten Finger sind in dem Handtuch eingewickelt … können sie mir bitte helfen?“

Die Antwort der Ärztin und jetzt kommt’s: „Aha, ja, ok, das dauert, setzen sie sich hin, sie müssen noch das Formular ausfüllen und werden danach aufgerufen …“ Sie wandte sich einem anderen Patienten zu, der wahrscheinlich an der Reihe gewesen wäre, der sie aber dann total aus dem Konzept brachte als er sagte: „Meinen sie nicht das dieser Herr sofortige Hilfe mehr benötigen würde als ich?“ Es folgte kein „Ja klar kommen sie sofort mit.“ oder dergleichen … nichts … sie verschwand ohne ein weiteres Wort wieder hinter ihrer magischen Türe.

Was weiter passierte kann ich nicht sagen, da mein Mann mich gleich auf die Station brachte und sich dort denke ich unbeliebt gemacht hat. Eine Ärztin machte AUSNAHMSWEISE ein Ultraschall. Doch trotz der genauen Angaben, die ich machte, setzte sie die Untersuchung an der falschen Körperseite an und meinte: „Da ist alles in Ordnung!“ – Klar … von der Seite war auch nie die Rede. Die Entzündungswerte wurden kontrolliert und ich hätte von dem Blut das neben die Kanüle rann eine halbe Blutkonserve befüllen können. Jetzt hab ich etwas übertrieben, aber sie hatte weder die Nadel noch mich im Griff. In den Saubermachphasen, wurde von Weidezäunen und Gartenzäunen gesprochen und gescherzt.
Um meine Geschichte hier zu beenden, ich musste bleiben da sie mich schmerzfrei machen wollten und auch noch Untersuchungen ausständig waren. Ich freute mich auf jede einzelne Infusion die ich bekam, doch haben sie allesamt leider nicht geholfen!

Die morgendliche Visite war gegen 8 Uhr. Die Ärztin vom Abend zuvor war noch im Dienst. Drückte mir ohne mich zu fragen wie es mir jetzt geht, einen Umschlag in die Hand und meinte ich müsse zu einem Orthopäden gehen … hier kann man nichts für mich tun?! Sie schmissen mich mehr oder weniger mit einem wohlgemerkt falsch gestellten Befund, wie sich danach rausstellte, nach Hause. Mit einem Rezept für ein Medikament das ich in ganz Villach nicht bekam, da es seit Wochen nicht lieferbar ist, und mit den selben Schmerzen mit denen ich gekommen bin … Ich bettelte beinahe um ein Medikament das mir die Autofahrt zurück erleichtern würde … diese Spritze habe ich dann von der Stationsschwester bekommen die als einzige irgendwie Mitleid mit mir hatte.

So, und jetzt frag ich mich und Dich: wieviel Unfähigkeit ist eigentlich erlaubt, um als Arzt oder Assistenz im Gesundheitssystem arbeiten zu dürfen?

War es nur der falsche Tag? Die falsche Uhrzeit? Oder war es so weil ich nicht aus Kärnten war? Weil mein Mann an meiner Seite war und mich keine Minute aus den Augen ließ? Hatte ich die falsche Haarfarbe? Oder wäre es besser gewesen zu normalen Öffnungszeiten zu kommen, so wie der Mann der sich zwar seine Finger abtrennte aber trotzdem erst am Montag kommen hätte sollen, dann wenn seine Finger schon zu laufen begonnen hätten und die Nerven schon hinüber sind und nichts mehr zu machen wäre! Ich hab echt keine Ahnung sag Du es mir!

Wo ist die Menschlichkeit, die Freundlichkeit, die Sensibilität der Menschen geblieben? Ebenfalls schockiert mich das Wissen und die Einschätzung und vor allem die Glaubwürdigkeit mancher Ärzte. Was tun Menschen die alt sind, die keinen an ihrer Seite haben in solchen Situationen? Daran will ich gar nicht denken …

Ich weiß ja das das dieses Erlebnis kein Einzelfall ist, ich habe immer wieder ähnliches erlebt, nur so krass ist mir es noch nie aufgefallen bzw selbst passiert. Hallo … wir befinden uns in Österreich, es stehen uns wahrlich alle Mittel zu Verfügung, die andere Länder nicht besitzen … nur was helfen diese, wenn der Mensch schon an den einfachsten Dingen scheitert, nämlich Menschlichkeit und am TUN und WOLLEN …

Was ich unbedingt noch sagen MUSS!

Ich besuchte, bevor ich mich entschloß nach Villach zu fahren, den Notarzt in Italien. Eben Pronto soccorso, eine neue moderne Station die rund um die Uhr besetzt ist. Diese Ärzte müssen sich den ganzen Tag zu 90% mit Touris rumschlagen, die erst spät am Abend eintrudeln weil sie zu doof sind ihren Kindern Sonnenschutz zu schmieren oder Babys einfach nackig und ungeschützt ins Wasser setzen … oder sich am Morgen schon die Birne zuschütten, der italienischen Sprache nicht mächtig sind sondern sich nur auf „nobeldeutsch“ verständigen können und dann auch noch grantig werden, weil kein Italiener sie versteht!
Ja und Was machen die Ärzte dort? Sie bleiben freundlich und bemüht.Ich wurde bestens versorgt, Zeit zum Scherzen wurde immer eingeplant und die Herzlichkeit war immer zu spüren … obwohl ICH hier die Ausländerin war – anders als in Österreich!

Wo soll das noch hinführen … besser wird es keinesfalls werden wie auch ein Gespräch mit unserem befreundeten Arzt zeigt.

Danke fürs Zuhören. Bis zum nächsten Mal, wenn ich hoffentlich Schöneres zu bieten habe. :-)

Das Meer & das Leben … Gedanken am Strand

Ich sitze nun schon seit einigen Wochen hier am Strand … immer wieder im Gedanken, während die Hunde im Wasser toben. Besonders die Zeiten in denen ich ganz alleine für mich bin, und ich ausser ein paar ehrgeiziger Fischer niemanden zu sehen bekomme, genieße ich sehr! Es sind ganz besondere Momente … beinahe ehrfürchtige Momente, die ich hier am Meer immer wieder habe und die mich auch dazu veranlasst haben, diesen Artikel zu bringen.

Ich bin mir auch ziemlich sicher, dass es auch Dir so gehen könnte, würdest Du ungestört für längere Zeit ins Meer raussehen. Es sind so viele lehrreiche Augenblicke und Lektionen, die mir das Meer jeden Tag erteilt. Ich bin zwar keine Surferin und auch keine Kitesurferin, aber ich beobachte dieses bunte Treiben sehr gerne. Das Meer und der Wind geben dafür den Ton vor, all das was ich hier beobachten darf, sind Lektionen die ich ins Leben übertragen kann und die mir die Augen öffnen!

So verrückt es auch klingen mag … aber das Meer erdet mich immer wieder! <3

Wir sollten nicht in Panik geraten wenn uns eine Welle erwischt!

Das Meer und unser Leben … es gibt so viele Parallelen die auf unser Leben passen. Eine Welle überrascht uns, groß, stark, unerwartet. Sie drückt uns vielleicht nach unten und bringt alles in uns durcheinander. Du musst den Atem anhalten um nicht Wasser zu schlucken … ein Moment der sich ewig lange anfühlt. Panik zu bekommen wäre destruktiv. Du würdest Unmengen an Wasser schlucken, und keine Luft mehr bekommen … wir alle haben das sicher schon mal erlebet … dieser sich ewig lang anfühlende Moment wird vorbeigehen und Du wirst wieder normal atmen und Luft holen können. Sobald Du nicht mehr nach unten gedrückt wirst – schwimme! Ist es nicht wie in Deinem und meinem Leben?

Was möchte ich Dir damit sagen? Auch wenn sich in manchen Lebensabschnitten alles scheiße anfühlt, Dein/unser Leben aus den Fugen läuft … diese Phase wird vorbeigehen und wir werden wieder Herr unserer Lage sein! Gleich in Panik zu geraten ist der falsche Weg, den sollten wir nicht gehen. Ruhe zu bewahren kommt in solchen Situation sicher besser an und lässt uns nicht so viel ungenießbares Wasser schlucken …

Beobachte und nimm Dir Zeit!

Wenn ich die Wassersportler beobachte, die großen und kleinen Boote, die auslaufen … sie beobachten und erkundigen sich über die bevorstehende Wetterlage, sehen sich an von wo der Wind kommt und wo die Wellen brechen. Keiner wird sich in den Segler begeben wenn er weiß, es ist Sturm mit hohen Wellen angesagt. Sie alle beobachten zusätzlich das Meer. Passt perfekt auf Dein und mein Leben.

Welche Gedanken habe ich also dazu? Manchmal, ich würde sogar sagen – immer, ist es besser sich genügend Zeit zu nehmen gut zu überlegen, um danach ans gewünschte Ziel sicher anzukommen, ohne das wir dabei kentern.

Das Meer ist jeden Tag das gleiche … die Bedingungen sind jedoch andere

Die Form des Meeres variiert stark. Jeder Tag kann anders sein. Stürmisch oder Aal  glatt, Glas klar oder so trüb, das wir nicht mal unsere Füße darin erkennen können. Wir können nicht nur perfekte Tage am Meer erwarten. Wir müssen damit rechnen auch mal nicht ins Wasser gehen zu können . Und auch hier wieder das selbe. Wie oft würden wir gerne etwas erledigen und hinter uns bringen, aber irgendwie macht uns „etwas“ oder „jemand“, einen Strich durch unser Vorhaben!

Meine Denke ist dazu – Wir müssen uns immer wieder und jeden Tag den Gegebenheiten anpassen. Alles hat zwei Seiten. Gute Momente kommen und gehen, nichts ist und bleibt immer starr und gleich. Wie unser Leben.

Kein Wind, keine Wellen, kein Segeln …?

Du freust Dich schon seit Tagen auf das Surfen, Segeln. Wind und Wellen waren angesagt. Du stehst da und Dein Blick ist aufs Meer gerichtet. Alles was Du sehen kannst ist nichts weiter als ruhige See. Du wunderst Dich und fragst Dich ein wenig enttäuscht, wo die Wellen und der Wind geblieben ist? Du hast Dich so gut vorbereitet, bist sehr früh auf um nichts zu verpassen und dann so eine Flaute!

Tatsache ist jedoch – nur weil Du am Meer nichts sehen und erkennen kannst, bedeutet es nicht, dass da nichts kommen kann! Ganz im Gegenteil. Der Wind formt die Wellen die sich später in Richtung Küste bewegen (sehr unfachmännisch ich weiß :D), aber ich möchte hier auch keine Biologieeinheit abhalten sondern Dir damit ganz etwas anderes sagen:

Wenn wir wiedermal an unseren Bemühungen zweifeln, unser Vorhaben in Frage stellen … dann sollten wir daran denken, dass unsere Vorbereitungen sehr viel wert sind. Auch wenn Du im Moment nicht Surfen, Segeln oder Kaiten kannst, weil Wellen und Wind Dich im Stich gelassen haben – behalte Deine Ziele, Wünsche und Deine Träume immer vor Augen! Manches braucht eben Zeit und noch viel mehr Geduld! :-) Für mich ist das eine der wichtigsten Lektionen überhaupt. #tiefesdurchatmen

Von nix kommt auch nix

Wie gesagt, ich bin keine Wassersportlerin, außer wir zählen „Luftmatratzenliegen“ dazu >zwinker<. Aber wäre ich eine, würde ich vom rumsitzen und ins Wasser schauen, weder Segeln noch Kaiten lernen. Ich muss aktiv sein, mich mit dem Meer verbinden und richtig positionieren. Ich muss also hart dafür trainieren und lernen um richtig Spaß an der Sache zu haben. Halte ich mich daran … werde ich sicherlich gerecht entlohnt. :-)

Wie im Leben: Wenn wir etwas erreichen möchten, müssen wir unser Hinterteil in die Höhe bringen, jede Menge paddeln, ins Wasser fallen und üben! Egal ob es um Deinen/unseren Erfolg geht oder ob es unsere Ziele und Träume geht … im Tun liegt die Belohnung! <3

Ich könnte noch sehr lange sitzen, denken und schreiben … aber DAS hebe ich mir für das nächste Mal auf, wenn ich Dich wieder abholen darf auf ein Treffen zu meinen #Gedankengängen.

Das war’s … mein MEER an Gedanken an Dich … wäre ja sehr gut möglich das Du mir folgen kannst :-)
Eine schöne Zeit und falls eine Welle dich überrascht – bleib cool, sie vergeht.

Menschen sind wie Kleidungsstücke …

Heute werde ich einen Vergleich starten bei dem du mir vielleicht nicht gleich folgen kannst. :-) Ich habe mir Gedanken über Menschen im Allgemeinen gemacht. Ich hatte die letzten Wochen, intensiven Kontakt mit den verschiedensten Personen seit langem. Im Normalfall versuche ich ja immer abzuwiegen – notwendig? notwendig! nicht notwendig. Es ergab sich ein Gemisch aus den ersten beiden „notwendig“.

Menschen, die ich gut kenne, die ich mag oder die mich tagtäglich umgeben … finde ich meistens großartig, oder symphatisch oder sie gehören eben einfach mal zur Familie. Sie sind mir vertraut und ich kenne ihre Ticks und Macken. Ich denke nicht weiter darüber nach, und es stört mich auch nicht mehr wenn eine Freundin ihre regelmäßigen „fünf Minuten zu spät kommen Minuten“ hat , oder die Sprechstundenhilfe beim Arzt, die ich seit x Jahren sehr gut kenne mir zwar immer „Vorzugstermine“ zukommen lässt, mich dafür aber regelmäßig ausquetschen möchte, über all das was sich bei mir so abspielt … oder auch Familie, die mir mit Vorliebe ein schlechtes Gewissen überbringen möchte, weil Dies und Das nicht richtig ist!

Ja … das dachte ich jedenfalls. Denn jetzt stört es mich! Von einem Abend auf den anderen. Zack. Ich möchte keine 15 Minuten unbegründet mehr warten müssen und ich werde auch nicht Zeitung spielen für einen schnelleren Termin beim Arzt. Und die Familiengeschichte … sorry. Diese Beispiele sind nur ein kleiner Teil von Menschen die ich x Jahre kenne und die mir zwar symphatisch waren, die ich gemocht und natürlich geliebt habe, doch plötzlich funktioniert es nicht mehr!

Du bist dein Umfeld … dieser Artikel von mir spiegelt davon einiges wieder. Die Macht der Gewohnheit, alles so zu lassen und zu dulden wie es nun mal ist. Mit dem kann ich mich nicht mehr identifizieren. Es passt nicht mehr zu meiner Lebenseinstellung. Ich habe das Glück gehabt einige neue  Menschen kennen zu lernen. die aus einer anderen Nische kamen,  anderes denken … anders leben. SIE passen wie auf meinem Leib geschnitten, Massanfertigung kann ich beinahe sagen! :-) Den  Vergleich zu haben, wie es ist und wie es sein kann, wie das Gefühl ist, bin ich mit diesen Menschen zusammen – locker, leicht und unkompliziert. Es beengt mich nichts … Fühlt sich einfach gut an.

Lieblingsstücke

Auch meine Kleidung hat sich in den letzten Jahren stark verändert.:-). Waren es früher enge, besondere und auffällige Klamotten, sind es heute zweckmäßige (Hunde) :-), flauschig weiche und gemütliche Sachen, die ich trage. Manche der alten Sachen hängen noch in meinem Schrank … schlüpfe ich hinein, fühle ich mich unwohl oder sie sind nicht mehr tragbar. Zu eng, manches sieht auch aus wie ein Sack der herunter hängt. Manches kratzt und vieles davon ist nicht mehr meine Farbe.

Ich persönlich mag am liebsten die gut eingetragenen, schlichten Sachen in denen ich mich geborgen fühle, die die locker um mich herum sind, ohne mich einzuengen! Aus irgend einem Grund, sind es diese, die sich in meinem Leben einen festen sicheren Platz ergattert haben. Vielleicht sind sie nicht so auffällig und bei weitem nicht so „edel“ wie meine alten Sachen, aber ist das wichtig? Und genauso geht es mir mit manchen Menschen …

Menschen, die mich einengen, zwicken und mich beinahe auffressen weil sie so an meiner Haut kratzen, haben keinen Platz mehr in meiner Garderobe … Ich bin sicher, unsere wichtigste Aufgabe als Mensch ist die, gut für uns selbst zu sorgen. Wenn es Menschen gibt, die das aus den verschiedensten Gründen nicht respektieren, müssen wir sie aus unserem „Schrank“ entfernen. Natürlich nicht mit Wut oder Aggression … sondern aus Liebe – Liebe zu uns selbst! <3

Also ich wünsche jeder von euch, viele solche kuscheligen “ Kleidungsstücke“, die weder einengen noch kratzen … sondern in allen Lebenslagen wunderbar passen! <zwinker>

Meine Gedankengänge für Fortgeschrittene! :-) Bis hoffentlich ganz bald und über Kommentare freue ich mich ganz besonders …

WIR sind nicht unsere Gedanken!

Dieses mal geht es um meine Gedanken im Allgemeinen. Manchmal treiben sie mich beinahe in den Wahnsinn! Zu viel geht mir dabei durch meinen Kopf. Es passiert mir immer wieder, dass sich dumme zu nichts nutze Gedanken in meinem Kopf festfahren und mich aus dem Gleichgewicht bringen. Einfach links liegen lassen … das wär cool, würde ich es besser beherrschen. :D

Die meiste Zeit in meinem Leben verbringe ich mit Dingen die mir Spaß machen, ich bin eine positive und, ich würde auch behaupten, kreative Frau, die sich an allem erfreuen kann, Dankbarkeit verspürt und genau das auch versucht weiterzugeben! Wie gesagt … meistens. Letzte Woche allerdings hatte sich meine positive Einstellung und meine gute Laune von mir verabschiedet. Es ging um einiges das ich vorhatte zu tun. Es stand ein Online-Seminar an, die Vorbereitungen dafür mussten getroffen werden. Schließlich will man sich ja nicht blamieren! Und das war schon mein Keyword zu der Sache … blamieren! Ich habe das noch nie gemacht, ein „alter“ Frischling sozusagen. Was werden sich da die anderen denken? Was wenn in einer Fachsprache gesprochen wird die mir nichts sagt? Oder noch schlimmer – wenn ich das Tempo das vorgegeben wird nicht halten kann? Mein fester Entschluss dabei zu sein stand schon Wochen zuvor fest, bombenfest, doch plötzlich fragte ich mich ob es denn überhaupt noch Sinn machte, dabei zu sein, Neues zu lernen und meinem Ziel ein kleines Stück näher zu kommen? Die Angst und meine Unsicherheit waren festt in meinen Gedanken verankert. #scheissgefühl!

Doch das war aber noch nicht alles, auch der nächsten Sache blickte ich zunächst nicht unangenehm entgegen, im Gegenteil. Monja, unsere Hündin, steckt mitten in der Pubertät und braucht dringend ein paar Lektionen unter der Anleitung eines Fachmannes – ich würde ja sagen „Hundeflüsterer“. :D Wobei mir auch bewusst ist, dass ICH mehr lernen muss als meine Diva! Ich bin in vielen Dingen nicht konsequent genug und daraus könnten Schwierigkeiten entstehen die keiner haben will! Ein Einzeltreffen wurde ausgemacht, die Schwierigkeiten besprochen, Monja und ich wurden vorgeführt . Die Stunde bestand aus Anweisungen und Übungen, es war eine einzige Katastrophe! Es klappte nichts. ICH wurde ständig korrigiert, Jürgen war dabei und sah uns zu… und plötzlich, da waren sie wieder … meine Gedanken die in etwa so gingen: „Warum nimmt sich diese Frau keinen Schoßhund für die Handtasche? Sie kann keine Befehle geben und ihr Hund wird sie nie ernst nehmen …“ Monja machte viel nur nicht das was ich von ihr verlangte. Nun war Partnerwechsel angesagt, nun war Jürgen mit ihr an der Reihe. Monjas Aufmerksamkeit war vollstens bei Jürgen und als ich dann noch hörte „Jaaa so muss das ausschauen …“ war es vorbei bei mir. Meine Gedanken gaben mir richtig Stoff. Der Tag war gelaufen, ich kam mir so dämlich vor, dachte nur daran wie es wohl die nächsten Tage sein wird wenn wir mit anderen auf dem Trainingsplatz sind. Die halten mich sicher alle für unfähig usw…

Ja und zu guter Letzt, zweifelte ich und machte  mir Gedanken über die neu erstellte Facebook Gruppe für FrauenPunk. Bin ich zu langweilig mit meinen Themen? Mögen die Frauen mich nicht leiden? Bin ich etwa aufdringlich? Was, was, was … Grübelschleifen über Grübelschleifen.

Drei unterschiedliche Themen von denen ich meinte nicht gut genug zu sein um es auf die Reihe zu bringen! Ich schreibe über genau diese Dinge für andere da ich auch wirklich zu 90% in der Lage bin, Sachen positiv anzusteuern und jetzt? Alles vergessen, verlernt und ausradiert? Ich suchte ein Buch und aus dem Buch viel mir eine Karte entgegen auf der stand „Nimm deine Gedanken nicht so ernst“.

Ich musste schmunzeln, da es sich immer wieder bestätigt – es ergibt sich immer das Richtige im richtigen Moment. Nimm deine Gedanken nicht so ernst, du bist nicht deine Gedanken … klingt für mich immer etwas witzig, immerhin bin ICH es ja die denkt und infolge sind es auch MEINE Gedanken?!  Dabei erinnerte ich mich an diverse Gespräche, die ich in der Achtsamkeitsgruppe geführt habe. Unser Gehirn, und ich im Speziellen, versucht ständig alles zu erklären, zu verstehen und genau auf dem Grund zu gehen. Warum ist das so? Weshalb passiert dies und das? Und wie soll ich das Ganze einordnen?  Eine logische Sache finde ich. Das Problem dabei ist aber, dass wir uns von den Gedanken und all den Sätzen und den daraus resultierenden Gefühlen, oft komplett mitreißen lassen! Im Klartext heißt das: Wir halten nicht genug „Abstand“ zu unseren Gedanken.

Genau so ist es. Denn ich hatte mich auf jedes dieser Vorhaben gefreut, war davon überzeugt und ich wollte es zu 100%! Vorfreude total war in mir. Aber was geschah? Meine doofen Grübeleien versauten mir die Stimmung und holten meine Selbstzweifel wieder ans Tageslicht! Übrig geblieben ist ein Satz, nämlich – ICH schaffe nichts, was werden sich die anderen von mir denken.

Gedanken entschärfen :-)

Und plötzlich hat mir dieser Satz „Nimm deine Gedanken nicht so ernst“ wieder einiges in Erinnerung gerufen! Ich habe mich an die Zeit erinnert als ich in einer Krise steckte, in solchen Phasen können Gedanken zu einem besonderen Feind werden! Jeder wird das kennen, man geht eine bestimmte Situation immer und immer wieder im Geiste durch und versucht verzweifelt herauszufinden, was man hätte besser oder anders machen können!  Es ist ein Verhalten das alles andere als hilfreich ist. Man stürzt sich nur noch tiefer in diese belastende Situation … das Problem bleibt also.

Stattdessen sollten wir unseren Gedanken die Macht nehmen! Die ständigen Bewertungen die wir in uns tragen, denken wir in Dauerschleife, müssen weg. Hätte ich mir nach der missglückten Hundestunde gesagt: „Ja was solls, es war für uns beide etwas Neues, meine Aufregung hat sich auf Monja übertragen und es wird mit viel Übung jedes Mal ein klein wenig besser werden, deshalb sind wir hier …“! Aber nein, stattdessen begann ich gleich zu bewerten. „Ich schaff das nie, ich bin keine Rudelführerin, ich bin schwach, usw … Es sind genau diese Bewertungen, die einen ganzen Schwanz negativer Gefühle mit sich brachten und mich Zweifeln ließen. Von der Laune – spreche ich jetzt mal gar nicht! :-) Fakt ist, unsere Probleme und negativen Gefühle wachsen wenn wir uns auf sie fokussieren!

Bewertungen sind ein Muster und wir Menschen steigen viel zu schnell darin ein! Wir sollten lernen neutral zu bleiben und auch neutral zu denken. Vermeiden wir Bewertungen, verbessert sich die Grundstimmung in uns. :-) Während ich das hier tippe, und mir immer wieder meine drei „Baustellen“ dazu einfallen – Webinar, Hundeschule und meine Frauengruppe, betrachte ich es jetzt, mit einer gewissen Distanz. Es sind unnötige Sorgen und viel zu ernste Gedanken dahinter!  Dabei hilft mir immer wieder das Schreiben … Ich bin mein innerer Beobachter, der keine Bewertung abgeben soll über das was gerade passiert. Nur so gelingt es, den Mustern in meinem Kopf näher zu kommen ohne mich von meinen Gedanken vereinnahmen zu lassen!

In dem Satz „Nimm deine Gedanken nicht so ernst, DU bist nicht deine Gedanken …“ steckt eine Menge Wahrheit. Wir  brauchen nicht auf sie einzugehen, denn meistens führen sie uns sogar auf einen ganz falschen Weg und machen uns unnötig nervös! Warum ich bei manchen Dingen zweifle ist sicher menschlich. Alle anderen Gedanken zum jeweiligen Thema haben für mich heute keine Bedeutung mehr, denn sie sind reine Spekulation. Den ICH/DU bist nicht deine Gedanken und die Chefin in meinem/deinem Kopf, bin/sind immer wir … und das, finde ich ausgesprochen beruhigend! :-)

Wir sind nicht unsere Gedanken und unsere Gefühle, sondern nur der, der in uns die Veränderung beobachtet.

Danke dass DU wieder bei mir warst, in meinen heute etwas chaotischen Gedankengängen! Wir lesen uns demnächst wieder, bis bald und eine geniale Zeit für dich.

Ja das Glück im Leben liegt in dir, du hast es in der Hand glüclich zu sein! Ich habe keine Ahnung weshalb das so ist, und wie sich das so zuträgt. Aber es kommt plötzlich der Tag, an dem wir erkennen wie die Dinge von denen wir geträumt haben eine andere Bedeutung für uns bekommen. Manches ist nicht mehr wichtig und wird „es war einmal ein Traum“ bleiben. Anderes wiederum brennt uns nach wie vor im Herzen. Manche Wünsche die wir uns (noch) nicht erfüllt haben lasten schwerer auf uns als so mancher Fehler den wir gemacht haben.

Eine neue Lebensphase beginnt

Mir ist gar nicht bewußt wann bei mir diese Phase begonnen hat. Das kommt auch nicht über Nacht. Dieses Gefühl schleicht sich so langsam ein. Man denkt nach was man schon alles geschafft hat, in welchen Dingen man gescheitert ist und was noch toll wäre, es zu tun. Darüber nachzudenken löst bei mir ein Glücksgefühl aus. Die Angst von früher mich auf  etwas zu fokussieren wovon ich träume, bei dem ich aber möglicherweise scheitern könnte … bleibt jetzt aus. Man erreicht ein Stadium in dem Abgründe keine Grenzen mehr sind. Die Chance besteht nun, mit mehr Erfahrung und Weisheit, von vorn anzufangen!

Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wenn meine Eltern zu mir und meinen Vorstellungen und Träumen, gesagt haben: „Du bist noch viel zu jung, du hast noch soo viel Zeit. Warte ab und schau mal was die Zukunft so bringt …“ Ein doofer Satz meine ich heute. Auch ist das eine Aussage die man öfter mal in Selbsthilfebücher finden kann. Zeit die man nicht, gerade aus junger Mensch für sich nutzt, verweht wie Rauch aus einem offenen Fenster. Sie wird auch nicht wieder kommen. So kommt es dass wir unsere Pläne, unser Glück und unsere Träume verrauchen lassen. Manche davon sind vergessen und waren nur Spinnereien, andere bleiben im Herzen und in unseren Gedanken. Sie melden sich wieder … in einer neuen Phase unseres Lebens! :-D

Diese Phase beginnt wenn wir gelassener geworden sind

Ruhiger werden die Meisten von uns erst wenn ein paar Jahre gesammelt worden sind. Man in der Lage ist das Leben aus einer anderen Perspektive zu betrachten. Das Alter das auf unseren Ausweisen steht, kann uns dabei herzlichst egal sein. Ich kenne viele Menschen, die erst sehr spät begonnen haben ihr Glück zu finden. Die nötige Reife bringt nun mal das Alter mit sich. Unser Herz beherbergt unsere echte Jugend, unsere Wünsche und Glücksgefühle, und es sehnt sich nach wie vor nach neuen Erfahrungen und Wunscherfüllungen. :-)

Wenn wir uns Glück finden, und uns unsere Wünsche erfüllen möchten, bedeutet das, wir müssen unsere Komfortzone verlassen. Komfortzonen sind neutrale Räume und Umgebungen in denen wir uns wohl fühlen … die wir in und auswendig kennen. Eine Zone in der nichts passieren kann. Klingt ja auch recht „kuschelig“, aber ist es nicht so dass auch das bequemste Sofa mal getauscht werden muss? Moderner, farbenfroher, runder, kantiger oder was weiß ich was. Gemütlichkeit und Sicherheit machen uns Menschen nicht immer produktiver oder lassen uns mehr Glück empfinden! Ganz im Gegenteil, mich persönlich stumpft es sogar ab, macht mich träge und unzufrieden. Glücklich zu sein bedeutet mehr als sich auf dem eingesessenen Sofa kuschelig zu verkrümeln. Es kommt der Tag an dem wir beginnen zu sanieren und renovieren. Was ich damit sagen möchte – hoch, raus aus der Komfortzone! Das Glück und unsere Wünsche warten auf uns! Diese Phase stellt sich von alleine ein, nämlich dann wenn wir ruhiger und überlegter geworden sind!

Was bedeutet glücklich sein?

Ich möchte es mal mit meinen Worten beschreiben, was für mich Glück bedeutet. Ich bin dann glücklich wenn ich ein zufriedenes Gefühl verspüre, mehr angenehme als unangenehme Gefühle habe und vor allem Dankbarkeit empfinden kann. Wenn ich meinen Träumen ein Stück näher komme weil ich dafür etwas leiste, und zwar nicht unbedingt die Brieftasche öffnen und mir so weit es geht alles zu ermöglichen, nein. Es geht um die Bereitschaft manches dafür hinter mir zu lassen damit ich diesem Traum oder Wunsch der natürlich auch mein Glück beeinflußt, näher komme!

Einfach der Wunsch nach einem erfüllten Leben. Das ist meine Version. Jeder Mensch hat klarerweise andere Vorstellungen vom Glücklichsein.  Vielleicht gibt es auch Menschen die sehr zufrieden sind und keine Wünsche haben? Doch das ist für mich kaum vorstellbar … Jeder muss und darf selber entscheiden, was für ihn Glück bedeutet. Glücklichsein ist eine  Maßanfertigung und keine Glückssache! Glücklichsein hängt nicht davon ab, was wir haben und wer wir sind … es hängt davon ab, was wir denken!

Der Weg ist das Ziel

Also gut. Die notwendige Lebenserfahrung ist gegeben. Gelassenheit ist kein Fremdwort mehr und unsere Wünsche mit dem daran geknüpften Glück kennen wir ebenfalls. Wir wissen also was wir möchten. :D Ich kann jetzt an dieser Stelle nur sagen: Wunscherfüllung ist in Wahrheit ganz einfach. Wir müssen nur den festen Willen haben und unsere Aufmerksamkeit auf das richten was wir uns vom Leben erwarten. Schenken wir unseren Wünschen und dem dazugehörigen Glück die ungeteilte Aufmerksamkeit!

Vielleicht denkt sich der ein oder andere nun: „Schön, gelassen war ich auch schon vor zehn Jahren, willensstark bin ich seit eh und je, aber der Sportwagen den ich mir wünsche steht noch immer nicht vor meiner Garage. Denkst du so – kannst du nach diesem Absatz den Browser schliessen und weiterziehen. Denn es geht beim Glück um weit mehr als um materielle Dinge!

Wie oben schon steht – Glück hängt nicht davon ab, welches Auto wir besitzen oder wie groß unser Haus ist in dem wir wohnen … es hängt davon ab, was wir denken.

Es geht also in erster Linie um unsere Gedanken

Konkret heißt das je mehr glückliche, positive Gedanken, umso glücklicher fühlen wir uns? JA. Nur das ist gar nicht so einfach. Es gab eine Zeit, in der ich dachte ich sei der glücklichste Mensch auf dem ganzen Erdball! Ich hatte alles … oder sagen wir mal so – sehr viel. Ich redete mir ein glücklich zu sein, da auch Freunde und Familie mir gar kein anderes Gefühl erlaubten!

Damals gab es eine Werbung die in etwa lautete: „MEIN Mann, MEIN Haus, MEIN Auto, MEIN Boot und MEINE Black Card  zum Schluß“ und zu sehen war eine Person die ausschließlich aus purem „Glück“ bestand. Es wäre verdammt undankbar, würde man nicht glücklich sein, wenn das alles aufzählen kann?!

Und ich sage dir, die unglücklichsten Menschen sind die, die alles haben … wobei ich mir heute auch sicher bin, einen Menschen kann man nie besitzen und viele materielle Dinge dienen nur dem Schein nach außen um seinen Stellenwert in der Gesellschaft zu haben! Geld, Konsum und Konsumgüter … das alles ist vergänglich und macht auch keinesfalls glücklich, das sage ich dir! Würden Geld und Ruhm so glücklich machen, müssten Robbie Williams, Lady Gaga, Jonny Depp uvm, überaus happy sein. Ihr Leben wird aber von Alkohol, Drogen und Depressionen und Medikamenten bestimmt. :-(

Zurück zu den Gedanken, die uns beim Glücklichsein helfen

Wir sind unsere Gedanken! Über was machen wir uns Gedanken? Nehmen wir die Medien her. Sie versuchen uns mit einer geschickten Gehirnwäsche zu manipulieren wie sie es möchten! Alleine die Schönheitsindustrie wäre zerstört wenn wir von heute auf morgen sagen würden: „Es ist ok dick zu sein, Falten zu haben oder eine krumme Nase …“ Keiner würde sich mehr unters Messer legen, teure Cremen oder Schminke kaufen und tagtäglich über Dinge nachdenken, die uns nur das Geld aus der Tasche ziehen und uns sicher nicht glücklich machen! Die Wahrheit ist, die Medien beeinflussen unsere Gedanken! Deshalb tun wir uns etwas gutes nicht jeden Tag vorm TV zu hängen oder irgendwelche Quatsch-Zeitungen zu lesen.

Beachte folgende Punkte und du findest deinen Weg zum Glück …

  • Frage dich regelmäßig – was würde es jetzt in diesem Moment geben, das dich glücklich machen könnte. Es sind oft die kleinen Dinge die uns gut tun. :-)
  • Wer es schafft sich an den kleinen Dingen im Leben zu erfreuen, ist mit Sicherheit glücklicher als jemand der zu intensive Glücksmomente erlebt! Setze all deine Sinne ein und nimm so deine Umgebung wahr.
  • Bleibe mit deinen Gedanken im Hier und Jetzt, wir sind alle viel zu viel damit beschäftigt in der Vergangenheit rumzukurven. Wir wälzen Probleme und schwierige Situationen immer wieder durch. Dabei entgehen uns die Momente die uns wahrscheinlich glücklich machen würden!
  • Träume mehr! Es wird in unserer Gesellschaft viel zu wenig geträumt. Es sind genau diese Träume, persönliche Aufgaben und Sehnsüchte die uns motivieren und begeistern! Wer das alles nicht hat, wandelt in seiner Komfortzone hin und her und begibt sich auf den vertrauten Weg der Langweiligkeit und Mittelmässigkeit – und strahlt dies auch aus.
  • Sei dir bewusst das dein Glück nicht von äußeren Faktoren abhängig ist. Das Außen spielt sicherlich eine kleine Rolle, wird aber bei weitem überschätzt. Wenn du dein Glück an gewisse Bedingungen bindest, wird dir schnell klar werden, dass dir sofort eine neue Bedingung einfällt, sobald die erste erfüllt ist! :-) Somit wirst du nie glücklich werden.
  • Ändere deine Einstellung zu den Dingen die du nicht ändern kannst. Es gibt zu allem eine positive wie negative Sichtweise. Das durfte selbst ich lernen. :D Immer das Beste aus jeder noch so bexxxxxx Situation machen.
  • Klammere dich nicht an unerreichbare Ziele. Sie machen dich unzufrieden und vor allem unglücklich! Denke stattdessen nach wie du das, was machbar ist, erreichen kannst. Überwinde die Zweifel und verfolge deine Ziele konsequent. Es zahlt sich immer aus!
  • Es braucht immer wieder das Tal um den Gipfel zu besteigen. :-) Also mach dir nicht zu viele Gedanken über kleine Rückschläge oder Phasen die beinahe zu schwierig erscheinen. Sie es als eine neue Herausforderung an wenn du dazu bereit bist. Gehe immer vom Positiven aus, sieh Neues als Inspiration und den Problemen lächelst du einfach entgegen. Das Glück wartet auf dich. >zwinker<
  • Ein sehr wichtiger Punkt ist: Verändere deine Bewertungen und sie ändern auch deine Gefühle. Unsere Gedanken bestimmen unsere Emotionen. Pflege deine Sprache und ersetze „muss“ durch ich kann oder ich darf. Muss ist für mich immer ein rotes Tuch und gibt mir das Gefühl nicht frei zu sein. Was ich damit sagen will, formuliere möglichst positiv. Du wird feststellen wie sich der Sinngehalt und die Einstellung zu dem Gesagten verändert.
  • Lächle. Es ist und wirkt immer positiv und sympathisch. Glückliche Menschen haben keinen Grund ihre Mundwinkel hinterher zu ziehen. Lächle ganz bewusst, auch wenn es gerade keinen Grund dafür gibt. Es gibt ein angenehmes Gefühl und beeinflusst deine Gedanken.

Jeder von uns muss seinen Weg zum Glück finden. Es gibt nicht „Das Glück“, es gibt aber bestimmte Lebenseinstellungen die jeden Menschen zu seinem persönlichen Glück führen können. Das es nicht die materiellen Dinge oder Erfolge sind, die unser Herz aus- und erfüllen wissen wir jetzt. Je älter wir werden, je mehr Erfahrung wir im Leben gemacht haben, umso mehr wissen wir, was uns wirklich glücklich macht im Leben. <3

Unsere Gedanken, unser Tun und unsere Einstellung, formen unser Schicksal und unser Glück … wir haben also verdammt viel selbst in der Hand!

Hat dir der Beitrag gefallen? Ist er für dich hilfreich? … dann schreib mir doch oder lass mir deine Gedanken dazu in einem Kommentar da, ich freu mich!

Eine glückliche Zeit wünsche ich dir XO Sandra FrauenPunk