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All die Zeiten im Laufe unseres Lebens …

Ich denke über MEIN Leben nach, … vielleicht könnte es aber auch DEIN Leben sein?
Ich kann schon behaupten, viel erlebt zu haben … „gestemmt“ bekommen zu haben, bis jetzt.
La vita … das Leben … unser aller Lehrer. :D

Es gibt für ALLES eine Zeit.

Eine Zeit zu lachen, eine Zeit um viele Tränen zu weinen.
Eine Zeit, um zu zerbrechen und eine Zeit um wieder zu „heilen“.
Und dann gibt es die Zeit der Angst und des so kostbaren Mutes.

Wir brauchen Zeit für Rast und Zeit für viele Abenteuer.

Und so wachsen wir mit der Zeit. Bauen unsere Persönlichkeit aus und erholen uns!

Jede Zeit hat ihre Schatten … ihre Reize und Hoffnungen.
Es gibt die Zeit der Liebe aber auch die Zeit des Abschieds.
Und manchmal – das weiß ich zu genau – sogar alles gleichzeitig!

Manchmal beginnen wir in Zeiten des Glücks zu zweifeln … und manchmal endet der schlimmste Tag mit einem kleinen Lächeln, das für uns die Welt bedeutet!

Und dann gibt es die Zeit des – ich nenne sie behutsam – „Kampfes“ und eine Zeit des Aufbruchs und der Veränderung!

Und manchmal … ja manchmal hab´ ich schon alles auf einmal erlebt. ›lächel‹.

Danke, dass DU mich in meinen Gedanken zur „Zeit“ begleitet hast!
Und ein dickes DANKE an meinen Herzmensch, der mir diese Fotos ermöglicht. >kuss<

Habt alle eine GUTE ZEIT.

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Ich bin wieder zurück, nachdem ich mich aktiv für eine „Entspannungsphase“ über den Sommer entschieden habe. Einfach nix tun. Aber selbst dann hat man ja immer genug zu tun! ›lach‹. Die Drinks in der Sonne habe ich mir verdient nach den vielen Auf und Ab’s die sich bei mir in der letzten Zeit so ein gestellt hatten. Gedanklich hatte ich mir einiges vorgenommen. Nämlich das ich mich einfach um meinen Geist, Körper und die nötige Freude kümmerte! :-) Einfach die Zeit noch bewusster und abgegrenzter wahrnehmen …

Ciao Sommer, grüß dich Herbst!

Unwahrscheinlich schnell verfliegt die Zeit, muss ich wieder feststellen! Die Temperaturen fallen, die von der Sonne geküsste Haut verblasst und irgendwie kommen wir wieder alle in der Realität an. Es beginnen andere Gewohnheiten und auch der Flow verändert sich. Kaum zu glauben das sich unser Leben ein Stück „normalisieren“ konnte nach den vielen Monaten der Isolation und Kontaktbeschränkungen!

Ehrlich gesagt, es gelang mir nur langsam im Kopf die Gelassenheit wieder herzustellen, die davor selbstverständlich war. So fanden die Anfänge meines Sommers nur zaghaft statt. Selbst in meiner Wahlheimat Italien, wo sich Anfang April noch keine Menschen tummelten (es ist ein Dorf außerhalb der Saison), begann der Start hinter dem Balkongeländer! Aber wenn ich jetzt auf den Sommer zurückblicke, hat sich meine müde Seele doch jeden einzelnen Moment ein Stückchen weit gedehnt. ›lächel‹.

Langsam erwachte die Stadt wieder und dieser Anblick hat mich überwiegend froh gestimmt und glücklich gemacht. Zeitgleich allerdings war ich „gestresst“ über die vollen engen Einkaufsstraßen … es war Sommer geworden und man konnte es fühlen wie ausgehungert die Menschen nach so langer „Pause“ waren. Überfälliges Wiedersehen fand statt …

Aus all diesen sonnig heißen Wochen habe ich eine immerwährende Erkenntnis gezogen. Es kommt nicht darauf an WO Du hingehst, aber immer, mit WEM. Nie war menschliche Nähe so elementar wie in Zeiten einer globalen Pandemie. Ich glaube richtig glücklich können wir sein, wenn wir im Hier & Jetzt das BESTE aus dieser Version machen.

Ich habe das Glück, das Ganze noch in salziger Meeresluft zu tun und darüber bin ich wirklich jeden Tag dankbar.
Eine weitere Erkenntnis: Das Leben ist schön. Vor allem, wenn es so lebensvolle Orte und Menschen beinhaltet!

Wenn so wie jetzt der Sommer vorüber ist, bleiben meine Zweifel und ein bitterer Beigeschmack. Denn nur weil sich bei uns die Dinge mittelfristig verbessert haben, ist ganz bestimmt NICHT alles wieder gut! Wieder drängt sich bei mir die Frage auf, in welchem Verhältnis unser eigenes Leben dazu steht? Was wir tun können, um nicht nichts zu tun? Es ist wichtig sich diesen Problemen bewusst zu sein …

Ich weiß noch wie ich im Winter zu Hause gesessen bin und auf einen ungewissen Sommer geblickt habe. All die Gedanken dazu … Ich und meine Liebsten hatten Glück. Wir sind gesund geblieben und alles hat sich einigermaßen positiv entwickelt. Wir konnten an den Ort reisen, der mir/uns sehr viel schenkt. Nämlich Entspanntheit und Freiheit.

Diese Gedanken werde ich in den Herbst und Winter mit einbauen, in dem wieder einmal alles offen bleibt. Keiner weiß, was passieren wird. Zum Glück bin ich ein sehr optimistischer Mensch geworden. Nicht realitätsfremd aber positiv denkend. Alles andere hat keinen Platz in meinem Leben. :D

Das waren nur „ein paar“ Gedanken, die ich mit euch teilen wollte. Ab jetzt bin ich wieder regelmäßig da. Sicher eine Umstellung, die ich aber mit Freude annehme! Ich hoffe, ihr habt mich nicht ganz vergessen und unterstützt mich mit regelmäßigen Besuchen auf meinem Blog.#breitgrins

Wie war eigentlich euer Sommer?
Was hat sich getan?
Und wie habt ihr ihn empfunden?
Hat sich mehr Dankbarkeit gezeigt?

Ich freue mich über eure Kommentare und vielleicht kleine Urlaubsanekdoten. :-)

Dann würde ich sagen, freuen wir uns auf den Herbst. Er ist ein unvergleichlich schönes Abschiedslied, an dem wir uns nicht satthören werden. Ciao Sommer … grüß dich Herbst!

Ich freue mich auf EUCH …

Lesezeit: 2 Minuten

Ich liebe und akzeptiere mich …

Schon lange hab ich keine #Ausdrucksart mehr geschrieben. Es passte irgendwie nie. Und ich hatte auch keine Lust etwas „andere“ Fotos dafür zu machen. Jetzt bin ich wieder da wo ich hingehöre. Ich spüre Freiheit und Weite und damit ist auch meine Experimentierfreude wiedergekehrt, an der ich Euch jetzt wieder öfter teilhaben lassen möchte. Zu den (für mich) besonderen Bildern auch „besondere“ Gedanken … es macht Spaß und ich freue mich auf die kleinen Gedankenreisen, die wir gemeinsam machen werden. #happy

Ich liebe & akzeptiere mich, … das sollten wir alle mit Überzeugung tun!

Was habe ich mich früher immer geschämt!
Für alles Mögliche.
Ich war unsicher und habe mich überall „falsch“ gefühlt.
Es begann früh und endete spät … dieses Gefühl, dass ich einfach sehr schwer loswurde und ständig überschminkte.

Mittlerweile habe ich viel gelernt. Ich stehe zu mir und meinen Fehlern, Ticks, Ecken und Kanten.
Ich habe KEINE Angst mehr mich zu zeigen.
Ich habe in meinem Leben noch kein Haus gebaut … keinen Baum gepflanzt und keine nennenswerten Höhenflüge in beruflicher Hinsicht geschafft. Wenn ich ehrlich sein soll, habe ich mehr falsch als richtig gemacht. Ich wusste und konnte es damals nicht besser. Ich ging mehr gebückt als aufrecht und ich lag auch lange Zeit flach am Boden.

Allerdings habe ich niemals aufgegeben meinen Weg zu finden und an das GUTE, SCHÖNE LEBEN zu glauben!
Ich hatte so meine Probleme mit Kritik. Ich war schnell aus der Fassung zu bringen, … war entweder eingeschnappt oder am Boden zerstört. Ich nahm die ganze Welt persönlich.

Mein Selbstwert und mein Selbstvertrauen ergaben keine gute Mischung. Durch viel Arbeit an und mit mir und vielen angelernten Strategien habe ich diesen Teufelskreis verlassen.

WIR sind alle wie wir sind.
WIR haben alle unsere individuelle Vergangenheit.
WIR haben alle Fehler.
WIR haben alle Ecken und Kanten.

Aber wir haben auch ALLE unsere Schokoladenseiten. ›lächel‹.

Allerdings kann es durchaus sein, dass gerade unsere Ecken und Kanten SÜSSER sind als die Schokoladenseiten.
Denn sind es nicht die Unebenheiten, die das Leben und den Menschen dazu, spannend und aufregend machen?
Immer auf neuen schön asphaltierten Straßen zu fahren ist doch langweilig. Es ist eventuell bequem, allerdings macht es auch sehr müde!

Zeigen wir uns. Akzeptieren wir uns. Und lieben wir uns, denn es gibt uns nur einmal auf dieser Welt!
Sei die Frau, die so lebt, wie sie will! Ich hoffe DU weißt, wie großartig und mutig Du bist …, auch wenn Du Dich nicht jeden Tag so fühlst! Das Ziel ist nämlich glücklich zu sein … und NICHT aalglatt, perfekt und blendend schön!  ›lach‹

Bis sicher ganz bald, XO die Eure

Danke an juergenm.photo für die Geduld die letztendlich so tollen Bilder. Grazie Amore.

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Meine Geschichte heute könnte wahr sein und vom Leben geschrieben. Ist sie aber nicht. Allerdings regt sie wieder mal an um über die Liebe und die Perfektion im Allgemeinen nachzudenken. Viel Freude beim „Eintauchen“.

DIE PERFEKTE FRAU

Eines Tages fragte ein Schüler den Schalk Nasrudin, warum er nie geheiratet habe.

„Ach“, antwortete Nasrudin, „ich hatte mir vorgenommen, nur dann zu heiraten, wenn ich die perfekte Frau gefunden habe.

So suchte ich lange Jahre und begegnete vielen Frauen, die nett und schön und auch klug waren.

Aber keine davon war perfekt.“

Nach einer kleinen Pause fuhr er fort: „Eines Tages sah ich sie dann!“

Ich wusste sofort, dass sie in jeder Hinsicht perfekt war.

Und als ich sie dann kennenlernte, stellte sich heraus, dass sie wunderbar makellos und ein Juwel war.

„Und, warum hast du sie dann nicht geheiratet?“, fragte der Schüler neugierig.

Nasrudin seufzte tief: „Das Problem war, dass sie den perfekten Mann suchte …“

Von Joel Ben Izzy aus „Der Geschichtenerzähler“

Mein Gedanke dazu:

Geben wir die Suche nach dem perfekten (Partner) auf. Wir werden diesen nicht finden. Perfektion ist einer der Trends unserer Zeit! Wir suchen und suchen … nach einem besseren Job, wir erwarten und suchen nach perfekten Momenten und Erlebnissen und natürlich auch nach dem perfekten Partner und dem perfekten Leben. Meine Erfahrungen haben MIR gezeigt, es ist ein Fehler, keine Fehler zu machen und fehlerfrei zu sein! Manche Menschen verschwenden ihr ganzes Leben bei diesem Versuch der ohnehin mit ziemlicher Sicherheit scheitert. :D

Also, lebt authentisch und sucht nicht nach Perfektion … im Leben. Dadurch wird es auch einfacher in „Liebesdingen“.
LOVE, die Eure :-)

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Die Vergangenheit. Sie ist die Menge aller zeitlich zurückliegenden Ereignisse. Das hat Mr. Google ausgespuckt. Die Vergangenheit abzuschließen ist eine Notwendigkeit, um sein wirkliches Potenzial zu finden. Nur wenn wir von „Altem“ befreit sind, sind wir in der Lage die Dinge so zu sehen, wie sie wirklich vor uns liegen. Mein Beitrag heute soll dazu dienen, mit der Vergangenheit abschließen zu können, um endlich in Frieden mit Dir selbst zu leben.

Ich persönlich kenne mehr Menschen, die mit ihrer Vergangenheit nichts mehr zu tun haben wollen, als solche die ausnahmslos mit Freude in der vergangenen Zeit wühlen. Warum das so ist, kann ich nicht sagen. Manchmal denke ich sogar, dass die Vergangenheit dazu da ist, Erfahrungen zu sammeln … negative Erfahrungen um gestärkt und positiv das weitere Leben zu schaffen. Sicher, man macht als junger Mensch jede Menge Quatsch. Tritt in dieses und jenes Fettnäpfchen. Wir wollen mit dem Kopf durch die Wand … und machen Sachen, bei denen schon zu Beginn feststeht, dass es „Narben“ geben wird.

Alles, was uns klein hält und nicht zu Liebe führt, ist nur ein Echo der bislang ungelösten Vergangenheit.

Frei sind wir erst, wenn wir die Vergangenheit zurücklassen

Wir bekommen das oft gesagt, man liest es ständig und redet noch viel mehr darüber! Aber was bedeutet es?  Wir sind erst wirklich frei, wenn wir die Vergangenheit verabschieden. Mit ihr abschließen. Das Resultat ist, das wir uns im HIER & JETZT frei und leicht fühlen können. Unsere Schultern fühlen sich leicht an, weil wir keine alten Pakete mehr mitschleppen müssen! Wir können dem Leben vertrauen und offen in die Welt hinausgehen. :D

Die Zusammenhänge sind sehr einfach erklärt: Wollten wir in der Vergangenheit sowie in der Gegenwart das Gefühl von Schmerz nicht spüren, wird uns dieser Schmerz im heutigen Leben immer wieder begegnen. Wir nähren unseren „Schmerzkörper“ aus unseren Gedanken und Gefühlen des Schmerzes. Er hat seine ganz eigene Lebendigkeit und wird so zum Gestalter unseres Lebens. Er erschafft Dinge, die wir in unserm Herzen nicht fühlen möchten.

Die (Selbst)Heilung ist deshalb auch ein Schritt der Selbsterkenntnis. Die Stimme in unserem Kopf gibt vor, uns beschützen zu wollen. Sie möchte uns vor dem Bewahren, was wir bisher unangenehmes erlebt haben. Das geschieht so lange, bis wir uns selbst und die Wirklichkeit erkannt haben. Ich kann jetzt auch sagen: Bis wir die Vergangenheit hinter uns gelassen haben.

Über mich: Wenn ich in meine Vergangenheit zurücksteige, fühlt es sich nicht gut an. Natürlich gab es auch schöne Zeiten aber wie man ja weiß, bleiben negative Szenarios eher in Erinnerung als positive Erlebnisse. Es hatte Zeiten gegeben da wohnte ich in meiner Vergangenheit. Ich kannte mich dort aus und fühlte mich trotz der vielen negativen Erfahrungen zu Hause. Ich war immer auf der Suche nach den „Warums“ und „Was wäre wenn’s“. Diese vergangene Zeit zog mir sehr viel Saft aus meinen Adern. Ich war kraft- und mutlos und glaubte nicht an eine schönere Zukunft. Die Folgen waren soziale Isolation und Depression mit Angstzuständen.

Es musste etwas geschehen, denn ein Leben in ständiger Vergangenheit ist kein Leben. Diesen Weg möchte ich Dir gerne beschreiben. Er hilft Dir loszulassen, anzunehmen und zu fühlen.

Nimm Deine vergangene Zeit an. Es kann sich nur etwas verändern, wenn es in seinem Wesen erkannt wird. Deshalb ist die Akzeptanz der erste Schritt. Nimm sie genauso an wie sie ist. Bedingungslos, denn Du kannst nichts rückgängig machen was geschehen ist. Kein Wort, keinen Moment. Und gleich noch vorne weg – ich sehe heute meine Vergangenheit als Geschenk. ›zwinker‹.

Suche den Kontakt zu Deinen Gefühlen. Erlaube Dir ALLES zu fühlen! Vergangene Gefühle werden dadurch „ausgefühlt“. So vereinnahmen sie nicht Dein Bewusstsein. Dein Blick auf das, was JETZT geschieht und ist, wird klar. Der Schleier der Vergangenheit verzieht sich. Es kommt ans Tageslicht was verarbeitet werden will. Deine Heilung beginnt. ›lächel‹

Hole Dir Hilfe. Vergangenheit aufarbeiten bedeutet auch, sich Hilfe zu holen. Hilfe durch Therapie. Ich weiß, dass so viele Menschen beinahe Angst bekommen, wenn sie das Wort Therapie hören. Sie meinen, dass sie dann in der Gesellschaft einen eigenartigen Stellenwert einnehmen. Meine Erfahrungen bejahen das nur teilweise. Wir leben in einer Gesellschaft die hauptsächlich „wegschaut“. Die Menschen allgemein möchten ihren eigenen Gefühlen nicht unbedingt begegnen und den Gefühlen anderer schon dreimal nicht! Deshalb sollte man sich darum sowieso nicht kümmern. Hat man mal eine Therapie begonnen, stellt man sehr schnell fest, dass alles nicht so schlimm ist und der Seele einfach riesig guttut! Übrigens hat mal ein Therapeut zu mir gesagt als ich anfangs auch sehr unsicher darüber gedacht habe: „Eine Therapie hätte wohl überwiegend der Großteil der Menschen außerhalb dieses Gebäudes nötig :-) …“

Du und Dein inneres Kind. Begegne ihm! Es steht für Deine kindlichen Anteile. Alles was wir in der Vergangenheit getan und erlebt haben, alle Sehnsüchte nach Lebendigkeit und Liebe, wird mit dem inneren Kind ausgearbeitet. Es werden dabei sehr viele versteckte und unterdrückte Bedürfnisse hervorkommen, die dabei helfen, mit der Vergangenheit in Frieden abzuschließen. Dazu gibt es jede Menge Bücher die Dich dabei unterstützen können. Wie zum Beispiel: Das Kind in dir muss Frieden finden oder Completion Process.

LASS LOS! Sehr oft klebt man am Schmerz fest und macht dadurch die alten Geschichten immer und immer wieder durch. Man erzählt es sich selbst im Kopf … ich habe das selbst immer wieder getan. An dieser Stelle gilt es dann endlich AUFZUWACHEN! Es ist wichtig zu erkennen, dass es sich nicht um die Realität, sondern um die Vergangenheit handelt. Wenn wir uns immer wieder dieselben Geschichten aus der Vergangenheit erzählen ist das alles andere als HEILUNG! Der Schmerz von damals wird am Leben gehalten und nicht gelöst! Gehe in die Tiefe, … spüre die Gefühle die sich auftun und lasse damit all diese Momente los.

Abschlussgedanke:

Zu bedenken ist schon, dass es ein Prozess ist der Geduld verlangt. Ich arbeite daran selbst schon mehrere Jahre aber ich darf sagen, dass ich die richtig großen Baustellen erfolgreich abgeschlossen habe. Der Rest ist Kleinarbeit. ›lach‹. Ein langsames nach vorne tasten ist der richtige Anfang, um Erfolg zu haben. Lerne darauf zu vertrauen, was sich für Dich richtig und gut anfühlt. Und ganz wichtig bei allem, was Du tust: Sei geduldig mit Dir. Ehre liebe und schätze Dich. Durch das Loslassen Deiner Vergangenheit, wird sich Dein Herz öffnen, … Du wirst es sehen.

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Du kennst es bestimmt, … die Tage an denen Du am liebsten NUR mit Deiner Bettdecke verbringen würdest! Die Tage, wo es mit Deiner Laune nicht zum Besten steht. Du bist eigentlich noch gar nicht richtig munter, und weißt aber schon jetzt: LEUTE, ich bin schlecht gelaunt. Gründe kann es viele, aber muss es nicht mal geben. Es ist einfach dieses Gefühl …

Solche schlechte Laune-Tage hatte ich früher ganz ganz viele! Zu wenig geschlafen, Stress im Büro, Ärger mit Freund und oder Familie, schlechtes Wetter, kranker Körper und was weiß ich noch alles! Aus dem Spiegel sah mich oft tagelang jemand an, der mir absolut nicht sympathisch war. „Was ist … klotz mich nicht so an!“ Eine Meldung zu meinem Spiegelbild, dem ich dann knurrend aus dem Weg ging.

Manchmal steigern wir uns auch grundlos in etwas hinein …

Ich schreib das jetzt so, weil es bei mir meistens genauso war! Am Ende wusste ich gar nicht, weshalb ich eigentlich so schlechte Laune hatte? Fällt die Zahnpaste von der Zahnbürste, oder haben wir verschlafen, ist der Kaffee aus am Morgen kommt schnell ein: „Na, der Tag kann ja was werden!“ Das waren auch lange meine Pauschalgedanken, die wirklich riskant sein können!

Es ist nämlich so, und das bitte immer im Auge behalten – Es gibt niemanden in unseren Köpfen, der unsere Stimmung lenkt! Wir alleine sind dafür verantwortlich und zuständig. Wir entscheiden, ob wir heute GUT oder SCHLECHT drauf sind! Das bedeutet, wir können jede Menge tun, um unsere Gedanken im Kopf umzudrehen, falls das Gefühl auf negativ steht.

Gute Laune lässt sich trainieren …

Wenn wir auf andere Gedanken kommen möchten und uns besser fühlen wollen, dann müssen wir unsere negativen, ich nenne sie jetzt mal „Selbstgespräche“, die ja für unsere schlechten Gefühle verantwortlich sind, durch gute Gedanken, also positive Selbstgespräche, ersetzen. Mir hilft es sehr, von negativen Gedanken Abstand zu bekommen, wenn ich mir hilfreiche Fragen stelle. Fragen bringen uns immer weiter! Denn sie sind der Anfang für eine Veränderung. Sie eröffnen Antworten und bieten uns neue Möglichkeiten und Perspektiven. Und all das bedeutet eine viel bessere Laune!

Ich kann so die Richtung meiner Gedanken kontrollieren und damit auch, wie ich mich dann fühle. Das ist meine Erste Hilfe Medizin, die ich an solchen Tagen gerne anwende. ICH und DU … WIR haben es in der Hand wie wir uns fühlen!

Gedanke von mir:

Ich hatte die letzten Monate beinahe jeden Morgen dieses Gefühl von Negativität in mir. Jeder Mensch weiß, wie es ist, wenn man durch gesundheitliche oder auch andere Gründen irgendwie nicht so kann wie man eigentlich möchte. Schmerzen, schlechter Schlaf, Unsicherheit und auch aufkommende Ängste, sind keine gute Unterstützung für gute Laune! Da wirst Du mir sicher recht geben. Und so habe ich wieder in meiner alten Kiste mit „GUTES HANDWERKSZEUG“ gegraben und auch gute Dinge gefunden, die mir schon in vergangenen Jahren eine große Hilfe waren. ›lächel‹.

Die Fragen, die ich mir damals notiert habe und die ziemlich abgegriffen aussehen, verwendete ich in den vergangenen Monaten wieder. Sehr aktiv und mit echtem Erfolg. Denn meine Gedanken wandelten sich innerhalb kurzer Zeit. Ich möchte sie mit Dir teilen. Techniken, die gute Dienste leisten, haben es verdient, hinausgetragen und geteilt zu werden. Ich nenne sie Stimmungsfragen, da verließ mich meine Kreativität jetzt ein wenig. ›lach‹

Stelle Dir die richtigen Fragen und Du wirst Deine Gefühle ändern:

  • Wofür bin ich dankbar? Wofür kann ich dankbar sein, wenn ich es wollte?
  • Wen liebe ich und WER liebt mich?
  • Worüber freue ich mich im Moment? Worüber könnte ich mich freuen und glücklich sein, wenn ich es wollte?
  • Worauf bin ich besonders stolz? Worauf könnte ich stolz sein, wenn ich es wollte?
  • Welches sind meine schönsten Erinnerungen?
  • Was mache ich besonders gerne?
  • Welcher Ort gibt mir am meisten Kraft? Wo fühle ich mich besonders wohl?
  • Was kann ich JETZT tun, um meine Situation besser zu machen?
  • Welche positiven Seiten hat mein Problem gerade?
  • WER kann mir bei der Lösung behilflich sein?
  • Was kann ich daraus für die Zukunft lernen?
  • Was würde ich tun und wie würde ich mich verhalten, hätte ich dieses Problem NICHT?

Einfache Fragen mit einer sehr großen Wirkung. Ich möchte Dir diese Fragen wirklich an Dein Herz legen. Stelle sie Dir und Du wirst Deine Gefühle verändern. Wenn Dir die Fragen ausgehen, dann bekommst Du keine Antworten mehr und ohne Antworten stirbt jede Hoffnung!

Beweise Dir, dass Du am LEBEN bist und die Zeit viel zu schade ist, um sie mit negativen Selbstgesprächen und Gedanken = schlechter Laune zu vergeuden!

Es funktioniert bei mir zu 99,9 %. Ich wünsche Dir viel Glück, hoffe aber, dass Du diese Fragen vielleicht gar nie brauchst!
Herzlichst und gut gelaunt.

Lesezeit: 3 Minuten

Weihnachten ist das, was wir daraus machen. Und dabei dürfen Weihnachtsgeschichten nicht fehlen. :-)  Weihnachtsgeschichten zu lesen oder vorzulesen, ist immer ein ganz besonderer Moment der Ruhe, der Besinnung und  der Nähe. Ich habe mir heute erlaubt, eine Weihnachtsgeschichte mit Dir zu teilen, als kleine Einstimmung für Morgen Abend. Eine Weihnachtsgeschichte, die hoffentlich Dein Herz berührt!

DER KLEINE WICHTEL

Der kleine Wichtel war schon alt, sehr alt und er hatte schon viele Weihnachten erlebt. Früher, als er noch jung war, ist er oft in der Adventszeit in das Dorf gegangen und überraschte die Menschen mit kleinen Geschenken. Er war schon lange nicht mehr im Dorf gewesen. Aber in diesem Jahr wollte der kleine Wichtel wieder einmal die Menschen besuchen.

So machte er sich schließlich auf den Weg, setzte sich vor das große Kaufhaus der nahegelegenen Stadt und beobachtete still und leise das rege Treiben der vorbei eilenden Menschen. Die Menschen suchten Geschenke für ihre Familien und Freunde. Die meisten Menschen kamen gerade von der Arbeit und hetzten eilig durch die Straßen.

Die Gedanken des kleinen Wichtels wanderten zurück zu jener Zeit, wo es noch keine elektrischen Weihnachtbeleuchtungen gab und er überlegte, ob die Menschen damals auch schon mit vollen Tüten durch die Straßen geeilt sind?

Nun, die Zeiten ändern sich, dachte der kleine Wichtel und schlich unbemerkt aus der überfüllten Stadt hinaus, zu dem alten Dorf, wo er früher immer gerne gewesen ist. Er hatte genug von hetzenden Menschen, die scheinbar keine Zeit hatten. Sollte die Adventszeit nicht eine ruhige und besinnliche Zeit sein?

So kam er an das alte Haus, in dem schon viele Menschen gewohnt hatten. Früher war dieses Haus sein Lieblingshaus gewesen. Früher, als es noch kein elektrisches Licht gab und die Menschen ihr Haus mit Kerzen erleuchteten. Er erinnerte sich, dass sie auch keine Heizung hatten und die Menschen Holz ins Haus schafften, um es warmzuhalten. Es sah damals während der Adventszeit immer wieder durch das Fenster und beobachtete jedes Jahr dasselbe. An manchen Abenden sah er die Mutter und die Großmutter Plätzchen backen. Der Duft strömte durch das ganze Haus und drang sogar zu ihm nach draußen.

Der Vater und der Großvater machten sich auf, um im Wald einen Weihnachtsbaum zu schlagen und ihn mühevoll nach Hause zu bringen. Es war kalt und sie freuten sich beim Heimkommen auf den warmen Tee, den die Mutter gekocht hatte. Oftmals saßen die Menschen zusammen, um gemeinsam zu singen und der Großvater erzählte den Kindern spannende Geschichten. Die Kinder konnten es kaum erwarten, bis die Großmutter auf den Speicher stieg, um die Weihnachtskiste zu holen, denn das tat sie immer erst kurz vor Weihnachten. In dieser Kiste gab es viel zu entdecken. Sterne aus Stroh, Kerzen, Engel mit goldenem Haar und viele andere kostbare Dinge.

Aber das war schon lange her und es war eine andere Zeit. Eine Zeit des gemeinsamen Tuns, eine Zeit miteinander, eine Zeit füreinander. Von seinen Gedanken noch ganz benebelt, sah der kleine Wichtel auch heute durch das Fenster des alten Hauses und entdeckte die Familie, wie sie gemeinsam um den Adventskranz saß und der Vater den Kindern eine Geschichte vorlas. Nanu, dachte der kleine Wichtel, eine Familie, die nicht durch die Straßen hetzt. Menschen, die  Zeit miteinander verbringen und die ihr Haus mit Kerzen erleuchten, ja heute ist eine andere Zeit, aber auch heute finden Menschen wieder füreinander Zeit.

Dem kleinen Wichtel wurde ganz warm ums Herz und er freute sich. Dann schlich er leise und unbemerkt dorthin, woher er gekommen war …

von Maria Unterthurner

Mit diesen Gedanken und Erinnerungen, die Dir vielleicht auch selbst noch bekannt sind, möchte ich Dir ein friedliches und besinnliches Weihnachtsfest wünschen. Nimm Dir Zeit für die unscheinbaren Dinge im Leben, sie geben einem am meisten zurück.

Sorge gut für Dich und bleib gesund,
Herzlichst Deine Sandra

Lesezeit: 2 Minuten

Schon lange gab es keine #Ausdrucksart mehr von mir zu lesen, … durch meinen Unfall war es mir nicht möglich auf Steine zu klettern oder mich in Lost Places herumzutreiben um Fotos zu machen. ›lach‹ Schade, da mir das immer sehr großen Spaß macht. Deshalb auch heute nur ein Profilbild, ABER dazu schöne Gedanken. Ich hatte einfach wieder mal Lust bekommen, Dich in der Form zu erreichen. ›lächel‹

AUF DIE GEGENWART KONZENTRIEREN

Wenn ich mich zurückerinnre an meine beeindruckendsten und auch weniger schönen Dinge, die ich getan und ausgehalten habe, frage ich mich manchmal wie das passieren konnte! Wie war es mir möglich, über die Gefahr und Ausweglosigkeit hinauszuschauen? Wahrscheinlich war ich zu sehr mit den Details beschäftigt, um das Ausmaß der Folgen zu begreifen.

Wenn man das große Ganze vergessen möchte, muss man sich alles ganz aus der Nähe ansehen. Manchmal ist es wichtig das große Ganze im Blick zu haben. Allerdings kann es auch kontraproduktiv sein und man fühlt sich maßlos überfordert, wenn man bedenkt, was noch alles vor einem liegt.

Indem wir uns also bewusst auf die Gegenwart konzentrieren, können wir die einschüchternden oder negativen Gedanken vermeiden, ja sie sogar aus unserm Blickwinkel verlieren.

So wie ein Seiltänzer. Er versucht nicht darüber nachzudenken, wie hoch oben in der Luft er ist! Eine Mannschaft, die bislang ungeschlagen geblieben ist, versucht nicht über ihre „Glückssträhne“ nachzudenken!

Für beide wie auch für uns ist es besser, einen Fuß vor den nächsten zu setzen … alles andere ist irrelevant.

Lassen wir uns nicht von einem Blick auf die ganze Bandbreite unseres Lebens erschrecken. Füllen wir unsere Köpfe nicht mit all den Gedanken unschöner Dinge, die eventuell noch passieren könnten! Konzentrieren wir uns auf die Gegenwart und fragen uns, wie wir sie am besten gestalten und dadurch auch aushalten können.

Wir müssen die Zukunft abwarten und sollten die Gegenwart genießen und das beste daraus machen. Die Vergangenheit bleibt. Nutzen wir sie als guten Ratgeber für unsere Gegenwart und Zukunft!

Viva la tua vita! Lebe Dein Leben …

Lesezeit: 3 Minuten

Ein anderer Sommer als sonst …

Wie jedes Jahr um etwa diese Zeit packt er mich der Abschiedsschmerz. Es war dieses Jahr für uns ein relativ kurzer Sommer in unserer Zweit-Heimat Italien. Covid hat es für uns erst sehr spät möglich gemacht einzureisen und zu bleiben. Wenn ich ehrlich bin, ich dachte sogar, es wäre dieses Jahr gar nicht möglich! Umso dankbarer darf ich sein …

Jetzt ist es bald 4 Jahre, als wir uns entschlossen haben, hier in Italien mehr als die Hälfte des Jahres uns ein zu Hause zu bauen. :D Aus einem halben Jahr wurde ein Jahr, dann zwei und in der Zwischenzeit bald 5 Jahre! Es ergab sich und wir hatten auch das Glück auf unserer Seite.

Eine „Eingewöhnungsphase“ habe ich nie gebraucht! Abläufe und Eigenheiten meiner Heimat fehlten mir Nüsse! ›lach‹
Ich orientierte mich an den Einheimischen und ich denke, das war das Beste, was ich tun konnte. So fühlte ich mich von Anfang an „zu Hause“! Das Gefühl, in einem neuen Land angekommen zu sein, stellte sich bei mir sehr rasch ein.

Mein Fortbewegungsmittel hier ist ausschließlich mein Fahrrad. Ich brauche keine Bus- oder U-Bahn-Station. Kein Berufsverkehr, kein Stau. Nicht diese Art von Hektik, die mich erwartet, wenn ich zu Hause vor die Türe gehe. Die Menschen hier sind viel entspannter, wesentlich freundlicher und positiver als in meiner Heimat. TROTZ schwerster wirtschaftlicher Einbußen. :-(

Eigentlich kann ich sagen, ich lebe in einem „Dorf“ mit 5000 Einheimischen. Die sich genauso wie ich freuen, wenn es ab September wieder still wird und die Touristen den Ort verlassen. Ich liebe meine Geisterstadt, die im Winter tatsächlich als solche durchgehen könnte! :-)

Nachbarn sind zu Freunden geworden. Anfängliche Sprachbarrieren haben lustige Erinnerungen hinterlassen. Aus zufälligen Bekanntschaften sind richtige Freundschaften entstanden. Spezialitäten des Landes sind zur Lieblingsspeise geworden und das erkunden neuer Kraftplätze, macht mir noch genauso viel Spaß wie vor 4 Jahren! Alles in allem: Ich fühle mich fantastisch wohl hier!

Dieser Sommer war kurz.
Er war anders.
Und für mich war er auch schmerzhaft.

Ich musste durch einen Unfall hier in Italien operiert werden. Sofort. Was eine besondere psychische Herausforderung für mich war. Nun jetzt weiß ich es und ich würde mich jederzeit wieder hier behandeln lassen. Medizinische Vorgänge laufen hier zwar ein wenig anders, was aber keinesfalls bedeutet, dass sie „schlechter“ sind! Ganz im Gegenteil. <3

Knochen heilen schneller als die Seele oder das Herz. Das weiß ich und deshalb bin ich positiv. Die richtige „Arbeit“ beginnt in ein paar Wochen, zu Hause, wenn ich wieder gehen lernen darf. ›freu‹

Es ist mir auch gelungen, und darauf bin ich mega stolz, meine Ernährung umzustellen. Meine körperliche Gesundheit (bis auf mein Bein) wieder auf Vordermann zu bringen! 10 Kg weniger auf der Waage sind mein Resultat des Ganzen. OHNE darauf hinzuarbeiten!

Und ich habe es geschafft, ein Medikament abzusetzen, von dem meine Ärztin glaubte, OHNE würde ich nicht sein können. Ich war der Meinung, ich schaffe es ohne dieses Gift! Mit super Erfolg und ohne es zu bereuen! Es geht mir prima.

Menschen haben sich getrennt und andere haben zueinander gefunden. Durch meine Verletzung wurden neue Verbindungen geknüpft und mein Herzmensch und ich durften ganz viel Hilfsbereitschaft erfahren!

DANKE dafür. Es war ein kurzer und ganz anderer Sommer, als sonst. Es war zu erwarten. Und auch wenn nicht alles positiv war, … für mich war es eine gute Ernte! :D Und auch wenn ich meine Lieblingszeit nur im Rolli und auf Krücken fahren/gehen konnte … das Leben hat nicht aufgehört, sondern hat mir wieder ganz viel DANKBARKEIT gelehrt!

In ein paar Tagen geht’s nach Hause. Ich hinterlasse diesmal keine blitzblank geputzte Wohnung, alles was bleibt sind ein wenig Staub, zu groß gewordene Jeans und ganz viele positive (JA ich gebe es zu – auch ein paar schmerzhafte) Erinnerungen.

Dann packe ich wieder mal meine Taschen, nehme meine Erinnerungen mit und hinterlasse dieses Jahr nur „eine“ Fußspur im Sand. :D

Stai in saluta, a presto la tua Sandrini <3

Lesezeit: 2 Minuten

Die Geschichte, die ich heute für uns ausgesucht habe, ist gleichzeitig auch eine Geschichte, die gerne auf Hochzeiten vorgelesen wird. Sie soll dem Brautpaar anschaulich zeigen, wie eine gute Beziehung gelingen kann. Vielleicht kennst Du sie ja bereits? Wenn nicht – tauche ein in diese sehr berührenden Zeilen …

WAS IST EINE GUTE BEZIEHUNG?

Anna und Walter sitzen auf Ihrer Lieblingsbank unter den Eichen. „Weißt Du noch, wie damals alles begonnen hat?“, fragte die Frau verträumt.

Lächelnd nickt der alte Mann und gibt Ihr einen langen Kuss auf die Stirn. Beide erinnern sich: sie hatten sich auf dem Jahrmarkt kennengelernt und wussten sofort, dass Ihre beiden Herzen zusammengehörten.

Die Verliebten schlenderten damals über den Marktplatz und steuerten auf eine Menschenansammlung am Rande des Dorfes zu. Dort wurde ein Wettbewerb veranstaltet.  Auf einer Bank stand der Besitzer der dortigen Wiese mit zwei Eicheln in seinen Händen. Er erregte großes Aufsehen mit seinem lauten Geschrei:

„Kommt alle her und seht! Das sind Liebeseicheln! Wer traut es sich zu, ein Denkmal für die nächsten Generationen zu setzen? Auf dieser Bank sollen einmal Liebespaare sitzen und es behaglich haben. Damit hier ein lauschiges Plätzchen entstehen kann, sollen zwei mächtige Eichen den nötigen Schatten spenden.

Wer von Euch findet den richtigen Abstand, den diese Eichen brauchen, um gemeinsam wachsen und zusammen alt werden zu können? Unser Dorfgärtner ist der Schiedsrichter und ENTSCHEIDET, wer die Aufgabe am besten gelöst hat.“

Nacheinander traten etliche Pärchen vor und legten die Eicheln nach Ihren Vorstellungen auf die Erde nieder. Die Entfernung der verschiedenen Vorschläge reichten von fünfzig Zentimeter bis zu drei Metern.

Anna und Walter waren die letzten, die Ihren Tipp abgaben. Als sie jedoch die zwei Eicheln in einem Abstand von sieben Metern auf die Erde legten, wurde sie von den Zuschauern nur lauthals ausgelacht!

Der alte Gärtner hingegen nickte erfreut und grub die zwei Liebeseicheln genau dort ein, wo die beiden diese hingelegt hatten. Lächelnd sagte er:

„Mit dieser Entfernung können sich die Eicheln gut entwickeln. Jeder bleibt für sich ein eigenständiger Baum und keiner nimmt den anderen die Sonne und die Luft zum Atmen. Auch die Wurzeln behindern einander nicht. Dennoch werden die Bäume eine Gemeinschaft bilden, denn wenn der Wind über sie hinwegweht, dann können sich Ihre Äste sanft berühren.“

So begann es damals, vor über fünfzig Jahren. Händchenhaltend und in Gedanken versunken sitzen Anna und Walter unter den beiden mächtigen Eichen, deren Äste sich in luftiger Höhe begegnen und auf das Rascheln Ihrer Blätter horchen.

Ich habe diese Geschichte aus einem Buch, das mir eine sehr liebe Freundin geschenkt hat. „Geschichten, die dein Herz berühren“, von Gisela Rieger.

Meine ganz persönliche Meinung dazu: Für eine gute liebevolle Beziehung ist es unerlässlich, Distanz zu ertragen, denn nur wer sich voneinander wegbewegt, kann erneut aufeinander zugehen! Und genau dieses „Wechselspiel“ ist es, was die Liebe und Sehnsucht so spannend macht!

Ich wünsche Dir ganz viel Harmonie in Deiner Beziehung und wenn Du magst, treffen wir uns bald wieder, wenn es heißt:
#Geschichtenliebe … Gedanken zum Nachdenken <3