Schlagwortarchiv für: Gedanken

Lesezeit: 3 Minuten

Reden wir über die Liebe, wird schnell ein „paradiesischer“ Zustand beschrieben. Denn Liebe wird dem „Paradies“ zugeschrieben. Ganz viele Menschen vergleichen die Liebe mit dem schönsten Ort der Welt. Vielleicht ist es bei der ersten großen Liebe so – allerdings ist die ganz selten von Dauer! Und was ist danach? Was ist, wenn Liebe dann doch auch manchmal weh tut? Wenn sie wie eine grobe Feile über alte Verletzungen streicht? Dann ist das Paradies auf einmal sehr weit weg. Aber es ist immer noch Liebe.

Liebe ist ein Idealzustand, der nicht immer perfekt ist. Schon manchmal, aber eben nicht auf Dauer und das ist ein sehr realistischer Gedanke und vollkommen okay so. Wenn wir Mädels in jüngeren Jahren gemeinsam über die Liebe philosophiert haben, war ich immer diejenige, die nicht viel zu diesem Thema gesagt hat. Ich blickte gerne in die leuchtenden Augen der anderen Frauen, wenn sie sich ihre paradiesische Liebe ausmalten. Für mich war die Liebe immer nur ein schön klingendes Wort, dass keine Emotionen in mir auslöste. Und das blieb auch sehr lange so.

Dazwischen liegen jetzt schon sehr viele Jahre. Viele (gescheiterte) Beziehungen und „Zustände“, die nie perfekt waren. Mal war es für kurze Zeit das Paradies … und wurde abgelöst, vom genauen Gegenteil. Liebe eben … nur ein schönes Wort, dass mir mehr Wunden als schöne Erinnerungen dagelassen hat. Es darf sich aber auch alles verändern im Leben. „Frau“ wird reifer, lernt aus den Erfahrungen und verändert, idealerweise, einiges in ihrem Leben! Vielleicht stimmst Du mir zu?

Liebe kann auch zurückhaltend sein

Im Gegensatz zu früher habe ich richtig viele Gedanken und Emotionen zu diesem, nicht nur schön, klingenden Wort. ›lach‹. Wer hätte das gedacht? Heute bin ich der Meinung, dass die Liebe gibt, ohne etwas zu fordern. Und ich weiß auch, wenn wir ehrlich lieben, nichts von unserem Gegenüber fordern. Jedenfalls nicht um der Liebe willen!

Denn wer „fordert“ hat viele Bedürfnisse. Reife, ehrliche Liebe dient keinem Zweck mehr, denn sie genügt sich selbst. Sie ist auch kein Werkzeug für andere Lebensziele. Die LIEBE hat sich mir ganz anders gezeigt, als von ihr gesprochen wird (wurde). Liebe ist oft ganz leise, ich sehe sie als zurückhaltende Schönheit, die am Anfang gar nicht wirklich bemerkt wird!

Es gibt so viele Dinge in unserem Leben, die so „laut“ sind, sich in den Vordergrund stellen oder drängen. Zum Beispiel die Erfolgserlebnisse vieler Menschen. Aber auch Sorgen und Ängste! Die Liebe dagegen ist sehr zurückhaltend … leise. Sie erzwingt keine Aufmerksamkeit. Sehr oft müssen wir ihr diese erst schenken, um sie tatsächlich zu entdecken!

Sie macht sich bemerkbar in den beiläufigen Worten unseres Partners. Sie zeigt sich in kleinen Berührungen, die uns ein wohlig warmes Gefühl vermitteln. Es sind die kleinen Momente, in denen uns bewusst wird, dass wir in Wahrheit alles haben, was wir brauchen und nichts muss mehr hinzugefügt werden. So empfinde ich Liebe heute.

Wir gehen so oft unbewusst durchs Leben …

Manchmal bin ich wirklich entsetzt, wie unbewusst ich durch meinen Alltag gehe. Auch hier glaube ich, verstehst Du mich. Wir essen, trinken und arbeiten. Wir erledigen und unterhalten uns, so vergeht die Zeit und unser Tag. In vielen Momenten sind wir nicht so präsent, wie wir sein sollten. Es gibt so viele Dinge, die unsere Aufmerksamkeit und unsere Kraft einfordern. Schließlich wollen wir „gut“ sein. Anerkennung mit nach Hause nehmen. Wir vergleichen und wollen immer gewinnen! Wir wollen uns weiterentwickeln und wachsen. All das aber hinterlässt Spuren. Es verschleiert unsere Sichtweise auf das Schöne und Wichtige im Leben!

Das so schnelle, aktive Leben vernebelt den Blick und das Gespür für die wahren Schätze unseres Lebens. Nämlich für jene wundervolle Verbindung zu der Person an unserer Seite, die wichtiger ist als alle Eitelkeiten zusammen!

Liebe kann so richtig zurückhaltend sein. Deshalb bin ich sehr vorsichtig geworden, IHR einen Status zuzuweisen. Denn das würde sie nur bedrängen und erdrücken, weil dieser Status bestimmen würde, wie sie sein muss!

Die Liebe wächst und gedeiht dann am besten, wenn sie SELBST sein darf. Wenn sie nicht unsere Wünsche und Sehnsüchte, Erwartungen und Wünsche erfüllen muss. Ich glaube, Liebe können wir nicht erschaffen und planen, wie es uns gefällt – SIE ist einfach dort, wo SIE sich wohlfühlt. Wo SIE sein darf, wie sie will. Und wo SIE nichts mehr beweisen muss.

Ich finde es wunderbar, dass sich die LIEBE auch introvertiert zeigt. Heute glaube ich auch, dass zurückhaltende Liebe mehr Beständigkeit hat! Diese Zurückhaltung macht sie noch mehr besonders und geheimnisvoll. :D LIEBE … ein Wort und ein „Zustand“ zu dem ich nie etwas zu sagen hatte. Heute könnte ich ein Buch damit befüllen. :-)

Liebe ist ein definierbarer Ausdruck für mich geworden, der sich zwar nur umschreiben lässt, aber dafür wunderschön und zurückhaltend leben lässt.

Liebe hält die Zeit an und lässt die Ewigkeit beginnen.

Chuck Spezzano

Ich wünsche Dir den richtigen Partner an Deiner Seite. Wenn noch nicht jetzt – dann sicher sehr bald.

Lesezeit: 2 Minuten
Jürgen Mayer Photography

Ich habe vergeben und ich hoffe auch zu vergessen …

ICH, bin nicht mehr böse, ich verzeihe denen, die mich verletzt haben.
Bewusst oder unbewusst. Hinter einer Maske von guten Absichten und vielleicht der Liebe.
Ich vergebe auch denen, die mir damals „Wichtiges“ weggenommen haben.
Sachen … Pläne und auch Menschen.

Die, die mich belogen haben, und die mich betrogen haben.
Auch den Menschen, die nicht bei der Wahrheit geblieben sind.
Und ich vergebe auch den Menschen, die mir für eine lange Zeit,
den Mut und mein Vertrauen um zu lieben, zerstört und entrissen haben!

All die Menschen, die mich verlassen haben. Mir den Rücken zugedreht und ohne Worte und Erklärung gegangen sind …
ich vergebe euch.
Ich vergebe den Menschen, die mich „geködert“ haben. Auf die ich hereingefallen bin.
Auf ihre Versprechen, ihre Unterstützung … damit sie mir dann – Zeit danach, meine Träume wegnehmen konnten.

Ich vergebe den Menschen, die mich in meinen schwersten Momenten meines Lebens, nicht gesehen haben.
Auch die, die mich mit Sorgen, Schmerz und Leid unverdient belastet haben.
All den Menschen, die versucht haben mich pausenlos zu verändern, die mir meine Freiheit nehmen wollten …
ICH bin nicht mehr böse.

Ich vergebe den Menschen, die meine Angst nicht erkannten und mich deswegen gleichgültig und ungerecht behandelten.
Die, die mich be- und verurteilt haben, obwohl sie mich gar nicht richtig kannten.
Ich vergebe deshalb, weil ich meinen Körper und meiner Seele GUTES tue damit.

Ich sage es sehr leicht, obwohl es alles andere ist als das. ICH bin nicht mehr böse und vergebe.
Meine Seele hat da so ihre eigenen Gedanken dazu und meint:
Diese Menschen haben es damals nicht anders gekonnt und gewusst.
Vielleicht waren es meine zu hochgesteckten Erwartungen?
Meine Abhängigkeit in vielen Dingen?

Vielleicht, so denkt meine Seele, müsste ich ihnen sogar dankbar sein, dass sie mir geholfen haben,
mich durch all die Vergangenheit, zu erkennen.
Vergebung kann sich wunderbar anfühlen, wenn wir begonnen haben, uns selbst zu erkennen.

Das war meine Botschaft … vielleicht kommt sie genau zum richtigen Zeitpunkt zu Dir.
Ich wünsche Dir eine wunderbar schöne Zeit. Pass gut auf Dich auf.

Eine feste Umarmung auch für meinen Herzmenschen J.M.
DANKE für dieses Bild. Love You.

Lesezeit: 2 Minuten

Das Los der starken Frauen …

Bestimmt kennst Du diese Aussage „Hey, DU bist so eine starke Frau, DU hast schon so viel geschafft, DU stemmst das jetzt auch noch …“ Es gab eine Zeit, da konnte ich diesen Satz schon gar nicht mehr hören, weil er einfach so leicht dahergesagt war! Wie es eigentlich in mir drin aussah, war alles andere als „stark“.

Das Los von „starken Frauen“ – es ist ein paar Zeilen wert und die teile ich mit DIR … weil auch DU zu den Starken gehörst. ›lächel‹

Wenn sie Dich als starke Frau sehen, denken sie, dass Du nichts oder niemanden brauchst. Du kannst alles aushalten und wirst alles überwinden, was passiert. Es nichts ausmacht, NICHT angehört, beteuert oder verwöhnt zu werden.

Wenn sie Dich als starke Frau sehen, suchen sie nach Dir, damit Du ihnen hilfst, ihre „Kreuze“ zu tragen. Sie reden und reden … aber nur über sich selbst und hören kein einziges Wort, was DU zu sagen hast.

Wir als starke Frauen, werden kaum gefragt, ob wir müde sind. Ob wir Sorgen haben … ob wir Ängste haben und leiden. Das Wichtigste ist nur eines: immer da zu sein. Wie ein Leuchtturm im Nebel … ein Unterschlupf bei schlechtem Wetter.

Uns starken Frauen wird auch nichts so schnell vergeben! Verlieren wir die Kontrolle – sind wir schwach.
Verlieren wir die Beherrschung – sind wir hysterisch. So einfach ist das.

Wenn wir als starke Frau kurz mal nicht anwesend sind, fällt das SOFORT auf. Wenn wir einen ganzen Abend und eine ganze Nacht für jemanden da sind, ist es selbstverständlich und so üblich.

Die Kraft, die eine solche Frau aber braucht, um so stark sein zu können, hat für niemanden letztendlich eine Bedeutung. Hauptsache STARK.

Ich EHRE und respektiere all die starken Frauen in meinem Leben, die ich kenne und bestimmt noch kennenlernen werde!
Ich DANKE Euch. <3

JA, wir sind stark … wir dürfen allerdings auch mal schwach sein und uns verwöhnen lassen!
Wir brauchen auch das Gefühl, uns mal ausruhen zu dürfen und wertgeschätzt zu werden.

So ist eben … das Los der starken Frauen.
Love and Peace …

Lesezeit: 4 Minuten

VERGEBUNG, sie ist eine mächtige Waffe und der Schlüssel zu unserer Freiheit. (Selbst)-Vergebung … sicher kein Thema für eine fett gedruckte Schlagzeile. Das Wort klingt eher nach Mutter Theresa und nach einem unangenehmen Gefühl. Oder nach abstrakter gefühlsbetonter Handlung, Nachgeben und Schwäche. Hab ich recht? Und trotzdem ist es die einzige Option, die uns bleibt, um uns frei zu fühlen.

Durch meinen Kurs darf ich mich sehr viel mit diesem Thema beschäftigen. Nicht, dass ich das nicht vorher auch schon getan hätte, es geht einfach nochmal mehr in die Tiefe. Manche Themen sind danach immer sinnvoller „Stoff“ für weitere Beiträge, die ich mit Dir dann total gerne teilen will!

Ich bin überzeugt, …

Vergebung ist eines der am meisten unterschätzten und falsch verstandenen Themen überhaupt ist. Es ist kein langweiliges Thema, sondern eine sehr effektive Handlung, negative Einflüsse aus unserem Leben für immer zu entfernen. Und zwar so, dass wir danach als Sieger dastehen!

Was ich jetzt alles schreibe, wird Dir vielleicht nicht unbedingt gefallen. Du wirst nicht vor lauter Jubel schreien. Du wirst mit Sicherheit ganz viele Gegenargumente in Deinem Kopf formulieren. Ich schreibe das nicht, um Diskussionen auszulösen. Ich schreibe, wie es ist. Und was Dir tatsächlich hilft. Vielleicht passt es gerade emotional bei Dir … aber vielleicht auch nicht. Es ist nicht wirklich entscheidend. Auf lange Sicht gesehen, wird es Dir guttun, es gelesen zu haben. Bist Du bereit für eine kleine Reise mit mir?

(Selbst)-Vergebung … sie trifft jeden Menschen

Das (SELBST) steht für alles, was wir uns nicht verzeihen … wofür wir uns vielleicht schämen und schon ein Leben lang mit uns herumtragen. Deshalb nehme ich es dazu, denn sich selbst vergeben zu können ist auch ein wichtiger Punkt!

Ich habe es schon so oft geschrieben … meine Gedanken über die Welt und den Menschen: Es ist NICHT alles Liebe auf der Welt! Es gibt Menschen, die ihre Kinder vernachlässigen. Es gibt Menschen, die sich „Freunde“ nennen und dennoch verleumden und das Vertrauen missbrauchen. Es gibt Partner, die belügen und betrügen, misshandeln und missbrauchen. Es gibt so viele Menschen, die Böses tun … mit voller Absicht! Und vielleicht oder ich bin mir sogar sehr sicher, hast Du etwas davon schon mal erlebt. Und glaube mir … es wird wieder passieren. Solche Dinge hören nicht einfach auf, wenn wir sie schon mal erlebt haben. Leider.

Diese Erfahrungen tun wahnsinnig weh und reichen oft weit in unsere Zukunft. Sie begleiten uns oft ein Leben lang. Alles „Böse“ hinterlässt Spuren. So manche Verletzungen bewirken enorme Veränderungen in unserem Leben. Sie haben Auswirkungen auf unser Familienleben, finanziell oder auf unsere Beziehungen. Es sind nicht nur die vielen Tränen, die geweint wurden und das gebrochene Vertrauen. Es ist das gesamte Leben, mit dem wir zurechtkommen müssen. Und das NICHT, weil wir es so entschieden und so gewollt haben, sondern weil „böse“ Handlungen von jemand anderen uns KEINE Wahl gelassen haben.

Vergeltungsgedanken melden sich dann sehr oft: „Hätte die, der nicht, dann wäre ich jetzt nicht, oder wäre dies und jenes nicht so schlimm …“! Ich kenne diese Gedanken so, so gut! Das Bedürfnis nach Gerechtigkeit ist in uns allen ausgeprägt. Und damit es nicht mehr so schmerzt in uns, würden wir am liebsten gleiches mit gleichem vergelten. Jedenfalls sind es sehr oft solche Gedanken. Und wenn wir diesen Menschen nicht wenigstens etwas heimzahlen können … hassen wir ihn ein Leben lang. :-(

Vorwürfe, Wut, Hass und der Schmerz sind treue Begleiter …

Und manchmal reicht das gar nicht aus. Manche Menschen werden verbittert und verändern ihre Persönlichkeit zum Negativen. Falls Du Dich darin wiederfindest, habe ich eine schöne Nachricht für Dich: Es muss nicht so bleiben, es kann sich alles zum Guten wenden! ›lächel‹.

Warum VERGEBUNG die einzige Option für mich war und auch für Dich sein wird:

Ich kann Dir sagen, ich verstehe Dich sehr gut. Ich kann jede Form des Schmerzes und der Wut so gut nachvollziehen. Die vielen Tränen und tiefe Enttäuschung, die sich so oft wiederholt hat. JA, es war schmerzvoll … und das ist es manchmal immer noch, wenn ich zurückdenke. ABER, und das klingt vielleicht jetzt ganz neu für Dich: VERGEBUNG hat nichts mit der anderen Person zu tun, sondern NUR mit Dir selbst!

Ja, dieser Mensch war böse – das war sein „Part“.
Du hattest darüber keine Kontrolle.
Du hast aber die volle Entscheidungsgewalt über DEIN Leben!

Wenn Du diesem Menschen nicht ganz bewusst vergibst, wird Dich eine negative Energie immer begleiten und ein Teil von Dir sein. Du schenkst diesem Schmerz zu viel Raum in Deinem Herzen und Deinen Gefühlen und das richtet auf lange Sicht großen Schaden an! Ich habe es selbst erlebt. Schlafstörungen, Essstörungen, emotionales Unwohlsein.

Vergeben ist keinesfalls ein Schwächebekenntnis

Vergebung ist ein Ausdruck von Stärke und Reife und hat nichts mit „Nachgeben“ zu tun!
„Ich verzeih Dir das niemals!“ Es klingt so überlegen, dabei hat der mit den Hörnern genau das erreicht, was er wollte: Er hat seinen ätzenden Samen in uns hineingepflanzt, der uns nach und nach von innen vergiftet. Er raubt uns unsere innere Schönheit und Leichtigkeit samt Unbeschwertheit. Wir werden immer diejenige sein, der übel mitgespielt wurde. Die, die belogen und verletzt wurde.

Nicht vergeben können ist wie eine Ohnmacht, die bleibt.
Vergebung ist ein bewusstes Handeln. Vergeben bedeutet „Ich lasse es nicht zu, dass mich die Giftpfeile des anderen mitten ins Herz treffen“.

An der Stelle ist es mir auch wichtig zu sagen, dass VERZEIHEN nicht bedeutet, alles zu legitimieren oder abzuschwächen.
Es heißt nur, dass Du Dein Recht auf Vergeltung und Wiedergutmachung verzichtest, und zwar um Deines GLÜCKES willen! Nur deinetwegen!

Ich kann Dir dazu sagen: Wenn Du den Menschen, die Dich so verletzt haben und Dir viel Leid zugefügten, vergeben kannst, wird diese Situation keine negativen Auswirkungen auf Deine Persönlichkeit haben. Ganz im Gegenteil … Du wirst daran wachsen. Vergebung ist Macht!

Vergebung bedeutet nicht, wieder in Kontakt zu sein …

Ganz wichtig: Ich habe vielen Menschen in meinem Leben vergeben. Das unangenehme, manchmal sogar „ekelige“ Gefühl von früher ist nicht mehr da, wenn ich den Menschen zufällig begegne. Es ist vorbei. Ich habe es nicht vergessen, aber dieser Druck und diese Anspannung ist fort. Ich habe zwar vergeben, aber ich möchte nie wieder mit dieser Person in Kontakt treten! Natürlich kann sich Vergebung auch anders auswirken. Vergebung ist mächtig und es kann durchaus auch vorkommen, dass Menschen wieder zueinander finden und ein erneuter Umgang jederzeit möglich wird. DAS macht tatsächlich aber nur Sinn, wenn sich diese(r) Mensch(en) auch geändert hat.

Ich habe mich von Menschen getrennt und ihnen TROTZDEM vergeben.

Das hat etwas mit Selbstwürde und Selbstachtung zu tun.
Vergebung – und das ist meine tatsächliche ehrliche Erfahrung, ist pure Heilung.
Es war (ist) die Befreiung aus meinem emotionalen Gefängnis.
Vergebung ist Stärke und zeigt Größe.
Vergebung ist der Lebensstil einer Frau, die ihr Leben NEU gewürfelt hat. ›lächel‹ … und dafür bin ich sehr dankbar.

Ich wünsche Dir Erfolg, tu es für DICH.
Von Herzen das Beste …

Lesezeit: 5 Minuten

Endlich mal zufrieden sein … mit dem Leben und mit sich. Dieser Zustand ist ein wunderbarer, haben wir ihn erstmal erreicht. Die Grundstimmung, mit der wir alle durch unser Leben gehen, hängt tatsächlich wenig von den Wendungen unserer Biografie ab. Worauf baut Zufriedenheit aber dann? Viele oder die meisten Menschen, würde ich sogar behaupten, machen ihre Zufriedenheit vom materiellen Wohlstand abhängig. Die gute Nachricht – grundsätzlich ist jeder Mensch in der Lage, seine Zufriedenheit zu verbessern.

Ich schreibe heute diesen Beitrag etwas schambehaftet ABER mit einem reinen und gutem Gewissen! Ich gehörte auch zu den Menschen, die nur Zufriedenheit verspürte, wenn im Außen alles „safe“ war. Wenn ganz viel im Überfluss und mit Gütesiegel abgelegt war! Ich suchte das Glück und vor allem das zufriedene Gefühl in vielen unterschiedlichen materiellen Dingen, aber auch Menschen, von denen ich meinte, sie könnten mir dieses Gefühl schenken. :-(

Ich habe mich getrennt …

Schön, dass sich im Leben vieles verändern lässt! Und so habe ich mich getrennt. Trennungen sind niemals einfach, doch seit ich mit vielen negativen Eigenschaften und Denkmustern Schluss gemacht habe, ist die Zufriedenheit in mein Leben gekommen. :D

Ich weiß, es schleicht sich ein, ohne dass wir es eigentlich mitbekommen. Es sind ganz viele Kleinigkeiten, viele Eigenschaften, die wir ausleben und deren Effekt sich massiv auf unser Leben ausbreitet. Ich meine Verhaltensweisen, die wir eigentlich auch bei anderen nicht so gerne mögen!

ZUFRIEDENER werden. Es war ein Ziel von mir. Und es ist ein weiteres Ziel, auch so weiterzuleben. Mehr geht ja bekanntlich immer, oder? ›lach‹. Ich möchte heute eine Liste mit Dir teilen, die auf jeden Fall für jeden noch ausbaufähiger werden kann. Machen wir mit diesen unschönen Eigenarten Schluss, wird sich auch unser Blick auf die Welt deutlich verändern! Deine Zufriedenheit, wird sich öfter bemerkbar machen und sehr viel länger anhalten als gewohnt. Bist Du dabei?

Meine Liste nur für Dich :D

Ich werde mit der so bekannten VERGANGENHEIT anfangen. Es war meine größte Herausforderung, um meine Zufriedenheit zu verbessern. Immer wieder stehenzubleiben, um zurückzuschauen, bringt einen einfach nicht weiter! Ganz im Gegenteil es bremst uns zu 100 % aus. Sei dankbar für all das, was Du erlebt hast. Dazu, und das schreibe ich so oft, gehören auch die richtig schmerzhaften Erlebnisse. SIE waren es, die uns zu der Person gemacht haben, die wir heute sind.

Ich habe meine Vergangenheit sehr oft dazu benutzt, um mich nicht „bewegen“ zu müssen. Kleines Beispiel: „Mir geht es nicht gut und ich habe es wirklich schwer, zu vertrauen, denn ich wurde nur ausgenutzt …“ Solche Gedanken sind ausschließlich in der Vergangenheit zu finden und sie waren mir niemals eine Unterstützung! Richte den Blick nach vorne und arbeite an genau den Dingen, die Dich in Deinem Tun behindern. Entdecke, lebe und liebe Dein volles Potenzial!

Ein weiterer ganz wichtiger Punkt ist – und wird es immer bleiben – der NEGATIVE FOKUS. Vielleicht weißt Du ja jetzt genau was ich meine? Du sitzt mit Bekannten oder der Familie beisammen, freust Dich auf eine lebhafte Erzählung des erlebten Urlaubes. Du möchtest von Land und Menschen dort erfahren und WAS aber passiert? Der Fokus liegt leider nur auf den negativen Dingen. Das schlechte Wetter, das Essen, das zu Wünschen übrig ließ. Dem Hotel, das keinesfalls vier Sterne verdient und die ganze Abzocke rund um den Urlaub.

Ein interessiertes Zuhören sieht definitiv anders aus! Ich tu mir dabei immer sehr schwer. Und da sitzen sie, ein großer Haufen Pessimisten, die es nicht anders können. Und es auch nicht böse meinen, aber ihr Glas ist IMMER halb leer … nie halb voll. Sie vergessen auf das Positive … sie haben gar kein Auge dafür, dass es auch andere Möglichkeiten gibt, die Dinge zu sehen!  Wenn Du es übst, Dinge und Situation auch aus einer positiven Sicht zu sehen, wird die Sichtweise auf die Welt ein immer wichtigerer Bestandteil von Dir.

Auch noch ein wichtiger, aber auch schwieriger Punkt sich davon zu trennen, ist das BEWERTEN. Leider haben wir es so gelernt. Den ganzen lieben langen Tag „bewerten“ wir unser Umfeld. Ganz klar, denn unser Ego ist sehr schnell dabei, zu verurteilen! Tief in uns wissen wir, dass wir diese Eigenart lassen sollten und trotzdem tun wir es. Eine Nebenwirkung ist, es färbt auch unseren Blick. Denn Beurteilen ist meistens auch verurteilen.

Lassen wir unsere Mitmenschen so sein wie sie sind. Mit ihrer ganzheitlichen „Andersartigkeit“. Die Menschen, die Du in Deinem Leben nicht haben möchtest, werden auch keinen Platz in Deinem Leben finden. Ich habe es immer gehasst, wenn mich Menschen, die mich überhaupt nicht kannten, in eine Schublade gesteckt haben! Sie gaben mir nicht mal eine Chance, mich in irgendeiner Form zu beweisen oder mich vorzustellen. Lassen wir das sein. Es ist kein gutes Gefühl. Du kannst sofort damit beginnen und Deine Freunde oder Arbeitskollegen, Dein gesamtes Umfeld, mit neutralen Augen UND Gedanken zu sehen!

SPIELE KEINE ROLLE! Ein so wichtiger Punkt für Dein Leben. Ich habe früher sehr gerne geschauspielert. Ich war mal der Clown, war „dauer-fröhlich“ und nach Außen nie kleinzukriegen. Heute bin ich auch fröhlich, aber ich zeige mich auch oft verletzlich und ruhe bedürftig. Meine Fröhlichkeit kommt jetzt auch von tief drinnen und ist wirklich echt. :-) Genauso wie all meine anderen Emotionen, die ich heute zulasse und auch zeigen kann und auch zeigen will!

Schauspielerei und in Rollen schlüpfen, die einem nicht liegen, ist wahnsinnig anstrengend und kostet soo viel Energie! Ich kann ein Lied davon singen. Ein Ziel von Dir sollte daher sein – SEI IN ALLEN LEBENSLAGEN ECHT! Lebe ein authentisches Leben. Wahrscheinlich wird es im Job nicht immer funktionieren (leider). Aber im Privaten sollte dies Dein einziger Leitfaden sein. Dabei stelle Dir selbst die Frage: „Mit wem umgibst Du Dich lieber? Menschen, die authentisch sind … oder Leute, die meinen, sie „spielen“ vor Publikum?“

Eine sehr große Herausforderung war die SELBSTWERTUNG. Ich habe die meiste Zeit meines bisherigen Lebens gedacht, ich reiche nicht. Ich bin nicht liebenswert, weil ich „falsch“ bin. Diese Gedanken und dieses Gefühl legte mir so unsagbar viele Steine auf meinen Weg! Heute ist mir klar: Es gibt keinen Grund mich ABZUWERTEN. Falls Du das auch tust, bitte ich Dich – stelle Dir ein Mantra zusammen. Eines, das Dir gefällt … wie zum Beispiel „Ich bin ein toller Mensch und habe so viel zu bieten … ich bin genug!“

Ich sehe es heute so: Jeder von uns ist ein Puzzleteil, ohne das ganze Große nicht funktioniert. Hört sich doch prima an? Deshalb versuche Dich von allen Konventionen, die von anderen Menschen festgelegt wurden, FREI ZU MACHEN! Denn es gibt nur ein Ziel – LIEBE Dich so wie Du bist. Die Welt braucht Dich! Bist Du in der Lage Dich selbst von Herzen zu lieben, wird es ein leichtes für Dich sein, diese Liebe weiterzugeben. ›lächel‹.

Und das Schönste und etwas sehr Wertvolles zum Abschluss: ÜBE DICH IN DANKBARKEIT. Nehme nichts als selbstverständlich! Ich glaube wirklich fest daran, dass die Dankbarkeit der Schlüssel zur Zufriedenheit ist. Wenn ich mich umsehe, sehe ich sehr wenige Menschen, die zufrieden sind … glücklich sind. Ich habe da in der Zwischenzeit ganz feine Antennen entwickelt, die mir sagen, wer wahre Zufriedenheit auch lebt.

Wie sieht es denn bei Dir aus? Nimmst Du Dir jeden Tag die Zeit, bewusst DANKBAR zu sein? Schreibst Du an einem Dankbarkeitsbuch vielleicht? Wie gehst Du abends zu Bett? Begleiten Dich dankbare Momente, wenn Du an Deinen Alltag denkst? Alles, was sich hier vielleicht so banal und simpel liest, hat mein Leben verändert! Es ist ein unsagbar kraftvolles Tool. Es lenkt die Aufmerksamkeit im Alltag auf ganz viele schöne Kleinigkeiten, die Du wahrscheinlich sonst übersehen würdest. Dein Fokus wird sich dadurch „schärfen“ … genauso wie Deine ZUFRIEDENHEIT! :D

Mein genereller Tipp noch abschließend: Überprüfe, was Dich bremst. Was würdest Du sehr gerne verändern und wo spürst Du Widerstand? Und vergiss nicht – Zufriedenheit ist ein geselliges Gefühl, dass sich sehr gerne bei Dir blicken lässt!

Schön, dass Du bei mir warst.
Noch schöner, wenn ich Dir damit etwas frischen Input liefern konnte.
Und am Allerschönsten ist es, wenn DU Deine Zufriedenheit schon lange als „Gast“ bei Dir hast.

Lesezeit: 2 Minuten

Es ist Sonntag. Ein Tag an dem ich normalerweise immer einen Beitrag online stelle. Seit vielen Jahren ist das eigentlich immer selbstverständlich für mich und auch geplant. Nur ist es leider so, das Leben spielte mir in den letzten Tagen „dazwischen“. An der dafür notwendigen Zeit hat es nicht gelegen. Wenn ich gewollt hätte, wäre schon ausreichend vorhanden gewesen. Mein eigentlicher Grund für meinen „Nicht-Beitrag“ ist, ich hatte keinen Kopf dafür … ich war zu beschäftigt mit mir selbst.

Tja weshalb erzähle ich Dir das jetzt eigentlich?

Ich habe überlegt, Dir in halbherziger Art und Weise, einfach ein paar Zitate oder Weisheiten, die ich gesammelt habe, mit Dir zu teilen. Getippte Ratschläge … verstehst Du was ich meine? Das wollte ich aber nicht, weil es sich nicht richtig anfühlt und es auch nicht zu mir passt!

Ich möchte stattdessen diesen Sonntag nutzen, DICH an etwas zu erinnern, das sehr viel wichtiger ist als alle Ratschläge zusammen. Eine tiefe innere Wahrheit, die wir leider so oft in unser aller Alltag vergessen!

Ganz egal was Du heute noch alles schaffst – DU BIST SCHON GUT GENUG!

Ganz egal wie „erfolgreich“ Du bist – DU BIST GELIEBT!

Wir vergessen und bedenken gar nicht, dass es so viele Menschen da draußen gibt, die auch nicht alles beherrschen, im Griff haben, wissen und können – auch wenn es von außen den Anschein hat. WIR und damit meine ich jeder Einzelne ist manchmal überfordert. Überfordert mit sich, dem Leben und der Welt! Das darf so sein und soll kein Problem darstellen.

Heute ist so ein Tag für mich. Und anstatt etwas zu erzwingen und mich zu stressen, wenn es sich nicht richtig anfühlt, nutze ich dieses Gefühl und teile es mit Dir. Weil ich glaube, nein ich weiß es, dass auch Du manchmal solche Tage kennst. :-)

Nehmen wir uns in solchen Momenten Zeit, um darüber nachzudenken, wie wir uns bei dem fühlen, was wir TUN. Fühlt es sich gut und bestärkend an oder macht es uns eigentlich gar keinen Spaß und zieht es uns runter?

Vielleicht brauchen wir manchmal eine Pause von dem, was und wie wir es tun. Oder vielleicht ist es auch Zeit, sich nach etwas ganz anderem umzusehen?

Die Antwort auf diese Fragen steckt alleine in uns. In Wahrheit wissen wir schon alles. Wir müssen nur bereit sein, in uns hineinzuhören. Sich Zeit nehmen und uns selbst reflektieren … ALLES was sich dabei so auftut.

Und ganz egal wie Dein und mein Tag heute aussieht. Was wir TUN oder auch NICHT tun … wir sind großartig, wundervoll und verdienen es, rundum happy zu sein! >lächel<.

Ich, DU, wir … sind genug. 

Fühl Dich geherzt …

Lesezeit: < 1 Minute

JA, es ist möglich, das eigene Leben zu einem KUNSTWERK der Freude zu formen.
JA, es ist möglich, seine tiefsten Herzenswünsche als ERFAHRUNG zu erleben.
JA, es ist möglich, in jedem Augenblick des Lebens eine KEHRTWENDUNG zu machen.
Eine WENDUNG hin zu sich selbst und zu dem Himmelreich, dem unendlichen POTENTIAL in uns.
JA, es ist möglich.

R. M. Rilke


An das Gute glauben …

Auch, wenn wir schon viele unschöne Dinge erlebt haben, sollten wir an der Fähigkeit arbeiten, das GUTE in Menschen, Dingen und Umständen zu sehen!

Wir Frauen und Männer sollten erkennen, dass die neuen Menschen, die in unser Leben treten, nicht diejenigen sind, die uns verletzt haben. Es ist schön, wenn wir in der Lage sind, die Vergangenheit von der Gegenwart zu unterscheiden. Lassen wir uns vom Frieden und vom Glück leiten, statt von Angst und Misstrauen.

Wir haben die Möglichkeit und die Macht, unser eigenes Glück zu erschaffen – in und außerhalb so mancher schmerzhaften Umstände. Weil wir haben es gelernt, unser bester „Fürsprecher“ zu sein. Wir treiben uns selbst an … egal was es kostet.

Wir dürfen uns von anderen Menschen nicht vorschreiben lassen, wie und WAS wir fühlen und denken.
Die meisten Menschen neigen dazu, nach hinten zu schauen.
Verletzte Menschen machen das (glücklicherweise) viel seltener.
Die Vergangenheit WAR. Und was kommen wird, weiß niemand, aber es wird gut werden. Gedanken sind so machtvoll!

Wir lassen die Vergangenheit los. Emotionale Distanzierung wird GROSS geschrieben.
Vielleicht vergeben wir?
Wir gehen mit weit ausgebreiteten Armen hinaus und gesünderen schöneren Tagen entgegen. ›lächel‹

Wir denken wie eine König(in). Eine Königin hat keine Angst zu scheitern, denn scheitern ist ein weiteres „Sprungbrett“ zur wahren Größe!

Danke, dass DU mich gelesen hast.
Danke an meinen Herzmenschen für diesen wunderschönen Moment.

Bis bald …

Lesezeit: 4 Minuten

Sich eine Auszeit zu nehmen ist für viele von uns ein nicht ganz nachvollziehbarer Schritt. Außer man ist Schulabgänger … nach dem Abitur. Nur ist es in der Zwischenzeit so, dass sich auch ganz viele Arbeitnehmer wünschen, eine Auszeit von dem ganzen beruflichen Stress einzuplanen. Einfach zur Ruhe kommen … sich über wichtige (aber auch unwichtige) Dinge klar werden. Oder sich einfach mal nur um sich selbst kümmern!

Eine Auszeit kann unser Leben verändern

Vor einigen Jahren habe ich mich selbst für eine Auszeit entschieden. Ich war ausgelaugt, unmotiviert, müde und leider auch sehr angeschlagen. Der Job und die damit verbundene Verantwortung sind mir zu viel geworden. Die Luft war draußen und die gestellten Erwartungen konnte und wenn ich ehrlich war, wollte ich auch in dieser Form nicht mehr leisten.

Eine Auszeit zu nehmen ist nicht immer so leicht möglich. Es hängt von der persönlichen Situation ab, den Zielen UND der Absicht, wie es danach weiter gehen soll.

Bei mir stand in dieser Entscheidung meine Gesundheit im Vordergrund. Ich musste dem ständigen Druck und Stress den Rücken zuwenden. Ich brauchte Zeit für mich, … ich musste reflektieren und mir über neue Ziele klar werden. Ein Richtungswechsel war dringend notwendig.

Natürlich kann niemand über längeren Zeitraum so einfach zu Hause bleiben ohne das die Firma Bescheid weiß. Natürlich kann man sich unbezahlt beurlauben lassen, aber selbst das ist nicht ganz einfach und stoßt auf Unverständnis. Zudem besetzt man als Arbeitnehmer einen Platz, der nicht so ohne weiteres ersetzt werden kann. Deshalb sind Gespräche mit der Geschäftsführung wichtig. Auch wenn man nicht bis ins kleinste Detail gehen muss, ist eine Erklärung wichtig.

Bei mir war es nicht möglich, meine sehr offensichtlichen Gründe für diesen Schritt zu erklären. Ich stieß auf Unverständnis und weitere Druckmittel. Dieses Gespräch war mein letztes und ich ging. Ich kann mich noch so genau an diesen Moment erinnern, als wäre es gestern gewesen! Nach so vielen Jahren konnte ich wieder tief in meinen Bauch hinunter atmen … als hätte ich die ganze Last hinter diesen Türen gelassen!

Ja so begann mein Plan wahr zu werden. „AUSZEIT“ …, und auch wenn ich finanziell schlecht ausgestiegen bin, fühlte ich mich die erste Zeit wie neu geboren.

Mein Auszeit war zwar nicht so geplant, aber sie war fest in meinem Kopf verankert. Der Hauptgrund war allerdings meine Gesundheit. Ist Geist und Körper nicht belastbar und fit, wird man über kurz oder lang, auch seine Tätigkeit nicht mehr zufriedenstellend erledigen können. 

Es gibt viele Gründe, warum eine Auszeit nicht nur SINN ergibt

… sondern eine ganz besondere Zeit im Leben sein kann. Wenn wir uns zu einer Auszeit entschlossen haben und es möglich ist, ist der größte Schritt schon mal getan. Jetzt gilt es zu handeln … zu planen … WAS oberste Priorität hat. (Für jeden ganz individuell).

  • Zeit für die Gesundheit. Für mich stand meine Gesundheit ganz oben! Eine lange und schwierige Zeit kam auf mich zu. Ständiger Stress, Druck und Anspannung dazu körperliche Arbeit kann der Gesundheit ganz schön zusetzen. Psychisch wie physisch. Meine gesundheitlichen Probleme waren schon ernsthaft fortgeschritten deshalb sollte man NICHT darauf warten, bis der Körper samt Psyche zusammenklappt. Die Signale sollten ernst genommen werden und da kann eine Auszeit die richtige Rettungsinsel sein! Mit den wachsenden Erwartungen steigen auch die psychischen Erkrankungen. Und ehrlich jetzt: die eigene Gesundheit sollte oberste Priorität bekommen!
  • Die „was will ich“ Frage. Ich hatte mir vor meiner Auszeit kaum diese Frage gestellt. Vielleicht habe ich sie begonnen aber niemals fertig gedacht. Ich war unzufrieden mit meinem Leben, meinen Beziehungen und meinem Umfeld. Ich wollte ein anderes Leben. Eines das nicht andere für mich lebten! Also ist eine Auszeit auch der richtige „Break“ um sich besser kennenzulernen. Sich zu fragen: Was will ich? Bin ich auf dem richtigen Weg? Welche Veränderung braucht es und um Himmels willen – WER bin ich eigentlich und WIE möchte ich mein Leben weiter führen? Es ist keine leichte Aufgabe und ist mir persönlich sehr schwergefallen. Aber mit der Zeit kommt die Übung und führte mich zur Zufriedenheit und noch ganz vielen anderen Erkenntnissen. ›lächel‹.
  • Es ist doch immer so. Unser Alltag bestimmt uns in gewisser Hinsicht. Und der Alltag hat die meisten Arbeitnehmer gut unter Kontrolle. Jeder Tag ist gleich … alles wiederholt sich und hat den ständig gleichen Rhythmus. Kurz gesagt – es ist ein Einheitsbrei. :-( Eine Auszeit bietet sehr viele Möglichkeiten, endlich mal etwas von der Spur abzuweichen! Vielleicht einer Idee nachzugehen … etwas auszuprobieren, was man schon sehr lange im Gedanken hegt. Ich habe in dieser Zeit meine Kreativität neu zur Welt gebracht. Ich habe endlich mit dem Schreiben begonnen, so ist auch FrauenPunk entstanden ist.  :D
  • Erholung pur! Nicht für alle Menschen wird die Auszeit zur Wiederherstellung des eigenen Körpers gebraucht, so wie es bei mir der Fall war. Für die meisten Menschen bedeutet eine Auszeit Entspannung, Erholung, Kraft tanken und Urlaub, länger als normal. Energiedepots werden wieder aufgefüllt! Die Motivation kehrt zurück und die Freude ebenso. ›zwinker‹.

Viele Menschen denken bei dem Wort Auszeit an eine unendlich lange Zeit. Bei mir war es zwar so und ich bin bis heute nicht mehr zurückgekehrt. Für mich öffnete sich eine ganz besondere Türe. Ich lebe und arbeite in meiner selbstgewählten Auszeit. Zwar mit vielen Einschränkungen und Abstrichen, allerdings bin ich jetzt glücklich, kann selbstbestimmt SEIN und bin überdurchschnittlich dankbar!

Manchmal ist eine längere Auszeit sinnvoll (für mich) oder sogar notwendig. Sie sollte an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Ich kenne in der Zwischenzeit viele Menschen, die sich dazu negativ äußern. Gerne wird man als „faul“ betitelt. Dabei wird vergessen, dass während einer Auszeit kein Geld verdient wird! Rücklagen sind also notwendig. Ist eine „Auszeit“ aus gesundheitlichen Gründen notwendig, liegt die Sachlage anders.

Fazit:
Ich kann auf jeden Fall sagen, dass mein Schritt damals, einer der wichtigsten in meinem Leben war. Es war eine sehr harte Zeit JA. Sie war mit viel Schmerz, Angst und Arbeit verbunden. ABER sie hat mein Leben auf den Kopf gestellt! Mein Leben hat sich zu einem besseren verändert. ICH bin zu einem besseren Menschen geworden! Ich habe Veränderungen zugelassen und dem Schicksal seinen Lauf gelassen. Und ich habe so viele Erfahrungen gemacht, die ich mir niemals hätte träumen lassen. :D

Es war eine so aussichtslose Zeit VOR der Auszeit gewesen … heute bin ich voller Zuversicht, positiv, auch wenn nicht immer alles nach Plan läuft. #dankbarbin

Ich wünsche niemandem, dass er diese Auszeit benötigt, aber möchte ALLEN Mut machen, sollten sie darüber nachdenken, sich eine Auszeit zu nehmen. :D

Alles Liebe …

Lesezeit: < 1 Minute

KLAR-TEXT …

Wir bleiben heute nicht mehr ewig in Beziehungen, in denen wir NICHT Atmen können … in denen wir unsere Arme und unser Herz nicht öffnen können (dürfen).

Denn da gibt es diese Stimme, die uns zuflüstert: „Hey … DU … DU bist wunderbar, DU bist kostbar und wertvoll …!“
Steh zu Deinen WERTEN Liebes!

Ich weiß, dass heute Frauen KEINE Angst mehr haben vorm ALLEINSEIN. Ganz im Gegenteil!
Die Zeiten des „Alleinseins“ lassen uns reifen. ›lächel‹

Wir Frauen suchen heute nicht mehr um jeden Preis das passende GEGENSTÜCK …
Eines, von dem wir meinen, dass es uns GANZ macht. Machen sollte oder könnte.

LIEBES – wir sind schon GANZ!

Frauen helfen und unterstützen Frauen.
DAS ist eine sehr wertvolle Medizin.
Sie ist wohltuend, wenn wir uns einsam oder traurig fühlen!

ICH für meine Person weiß, dass da, wo ich … wo Frauen nicht von Herzen geachtet und respektiert werden, ich heute NICHT mehr sein möchte!
Mein Platz bleibt an dieser Stelle FREI!

Eigentlich wollen wir Frauen nichts Unmögliches.
Wir möchten NUR ehrliche und ECHTE Verbindungen mit Frauen & Männern.
Kontinuierlich … konsequent … rein und stark.
Das ist doch wirklich nicht zu viel verlangt.

Schön das Du mich besucht hast.
Und ich hoffe, wir lesen uns ganz bald wieder!
Ciao …

Lesezeit: < 1 Minute

All die Zeiten im Laufe unseres Lebens …

Ich denke über MEIN Leben nach, … vielleicht könnte es aber auch DEIN Leben sein?
Ich kann schon behaupten, viel erlebt zu haben … „gestemmt“ bekommen zu haben, bis jetzt.
La vita … das Leben … unser aller Lehrer. :D

Es gibt für ALLES eine Zeit.

Eine Zeit zu lachen, eine Zeit um viele Tränen zu weinen.
Eine Zeit, um zu zerbrechen und eine Zeit um wieder zu „heilen“.
Und dann gibt es die Zeit der Angst und des so kostbaren Mutes.

Wir brauchen Zeit für Rast und Zeit für viele Abenteuer.

Und so wachsen wir mit der Zeit. Bauen unsere Persönlichkeit aus und erholen uns!

Jede Zeit hat ihre Schatten … ihre Reize und Hoffnungen.
Es gibt die Zeit der Liebe aber auch die Zeit des Abschieds.
Und manchmal – das weiß ich zu genau – sogar alles gleichzeitig!

Manchmal beginnen wir in Zeiten des Glücks zu zweifeln … und manchmal endet der schlimmste Tag mit einem kleinen Lächeln, das für uns die Welt bedeutet!

Und dann gibt es die Zeit des – ich nenne sie behutsam – „Kampfes“ und eine Zeit des Aufbruchs und der Veränderung!

Und manchmal … ja manchmal hab´ ich schon alles auf einmal erlebt. ›lächel‹.

Danke, dass DU mich in meinen Gedanken zur „Zeit“ begleitet hast!
Und ein dickes DANKE an meinen Herzmensch, der mir diese Fotos ermöglicht. >kuss<

Habt alle eine GUTE ZEIT.