Beiträge

Cool zu sein ist eine Mischung aus Lässigkeit, Gelassenheit und eine gewisse Unbekümmertheit. Coolness ist die Fähigkeit ruhig und umsichtig zu reagieren. Es ist eine erstrebenswerte Eigenschaft und ist eine Lebenseinstellung.

Coolness kommt von cool, kühl und bezieht sich ursprünglich darauf, dass man eben nicht hitzköpfig ist und sich nicht leicht aus der Ruhe bringen lässt. Man steht quasi „über den Dingen“. Eigentlich so etwas wie Gelassenheit, nur eben cooler ausgedrückt.

Coolness, ein moderner Begriff der sich nicht nur in der Mode wieder findet

Ein Ausdruck der heutzutage ständig irgendwo zu hören ist, nur geht es MIR hier nicht um cool sein, was Mode usw. angeht, hierfür würde es schon längst wieder andere Wörter geben … Nein, ich hab mir dieses Wort herausgepickt weil es weit mehr beinhaltet wenn man es etwas zerlegt und auf unsere Lebensweise projiziert! Für mich umfasst es im wesentlichen die Kategorie Gelassenheit – Souveränität – Überlegenheit – Ruhe bewahren, wo andere schon auszucken.

Selbstbestimmtheit

Man geht seinen Weg ohne sich zu sehr um die Meinung anderer zu kümmern! Man tut was man zu tun hat ohne auf die Bestätigung anderer zu warten. Wenn du diese Coolness besitzt, kannst du ganz entspannt im Hier und Jetzt sein, dein Leben so geniessen und gestalten wie du es möchtest ohne es von etwas beeinflussen zu lassen. Also hat es auch etwas mit Unangepasstheit zu tun! Bei dem Wort Unangepasstheit stellen sich bei vielen von uns wahrscheinlich schon wieder die Haare auf.

Jeder passt sich an – obwohl vielen von uns genau nach „nicht anpassen“ wäre

Keiner möchte aus der Reihe tanzen, gerade im Berufsleben können sich diese Coolness nur die obere Etagen leisten oder eben die Selbstständigen unter uns, und auch da nur bedingt. Man ist ja von den, unseren, Kunden abhängig! Man wird dann möglicherweise zum Aussenseiter oder Sonderling abgestempelt!?

Ein zweischneidiges Schwert also irgendwie … Cool zu sein ist also inzwischen ein ziemlich widersprüchlicher Ausdruck geworden.

Auf der einen Seite souverän und gelassen zu sein, sich um die Meinung der anderen wenig zu kümmern, anderseits ist Coolness zu einem Ideal vieler Menschen geworden. Viele Menschen gelingt es trotz intensiver Anstrengung nicht dieses Ideal zu erlangen, wem es aber gelingt innerlich entspannt zu sein, genügend Selbstvertrauen zu haben und Zugang zu sich selbst zu finden, der wird ganz von selbst „cool“!

Eigene Erfahrungen

Ich kenne eine Menge Leute, die meinen „cool“ zu sein … mit denen würde ich auf keinen Fall tauschen wollen. Bewundernswert finde ich jedoch Menschen, die durch viele Niederlagen, Schicksalsschläge oder besonderer Lebensumstände in ihrem Leben wieder oder vielleicht gerade trotz ihrer Umstände diese Coolness sich zugelegt haben! Klamotten machen Leute, sagt man ja so schön und es stimmt auch. Aber ein Designeranzug oder Kleid macht dich noch lange nicht zu einer coolen Persönlichkeit! (Optisch vielleicht.) Als Mädchen wollte ich immer so sein wie viele meiner Schulkolleginnen … mit Selbstsicherheit, Leichtigkeit und Anmut durchs Leben hüpfen – denn sie hatten es in jeder Beziehung einfacher!

Später musste ich erfahren das es auch so ist. Wenn du eine authentische Coolness besitzt, wird dir dein Leben um einiges leichter fallen und wesentlich mehr Spassfaktor bringen. Ich hab mich selber an ein paar Regeln angehalten, die mir den Weg ebneten um eine gewisse Coolness zu erreichen. :-)

  • Sei ein Mensch der Tat
    Und nicht der Vorstellung! Dinge zu überdenken und dann gar nichts zu tun, bringt dich nirgendwo hin
  • Sei authentisch!
    Das ist etwas was andere Leute gerne mögen. Cool zu sein heisst, DU selbst zu sein, auf eine aufgeschlossene Art und Weise. Kopiere niemanden – du wirst immer eine Fälschung bleiben!
  • Keine Bedürftigkeit an den Tag legen
    Hilfsbedürftigkeit ist unattraktiv (ausser du steckst wirklich in der Klemme). Damit meine ich: klammere nicht, wenn du mal nicht zurückgerufen wirst, du wirst nicht sterben, gönne anderen Menschen ihren Freiraum!
  • Beobachte dich
    Je mehr du über dich selbst weisst, desto besser verstehst du dich selbst! Bleib geheimnisvoll und erzähle nicht nach 1 Stunde deine ganze Lebensgeschichte
  • Sei ein guter Gesprächspartner
    Ich gelernt es ist besser zuzuhören, kurze Bemerkungen zur Erzählung des Anderen zu machen als eine Unterhaltung zu dominieren. Es ist besser ruhiger zu sein, eine Unterhaltung zu analysieren und den Humor der anderen zu geniessen. :-)
  • Finde die richtige Balance in deiner Sprache
    Das lässt dich anspruchsvoll und intelligent erscheinen. Spreche selbstbewusst und deutlich. Mach dir keine Sorgen wenn mal jemand nicht der selben Meinung ist als du.
  • Ohne grosse Anstrengung erfolgreich sein
    Sei ruhig, gefasst und kontrolliert! Cool sind die Menschen, die sich nicht wegen jeden Furz aufregen, die nicht immer reden müssen. Reagiere gelassen auch auf Situationen, die aufs Erste schwierig erscheinen!

Eigentlich ganz einfach oder? Auf jeden Fall funktioniert es. Etwas Geduld solltest du mitbringen, jeder kann sich, wann immer er möchte, verändern – auch ohne Geld … und das finde ich gut!

Wenn Leute dich nicht so mögen wie du bist, oder deinen Lebensstil in Frage stellen … zieh weiter, verschwende keine Energie, indem du jemanden zu überzeugen versuchst, der die Dinge nicht so sieht wie DU!

Wir atmen, so lange wir leben. Wir atmen, ohne darüber nachdenken zu müssen. Selbst im Schlaf funktioniert die Atmung einwandfrei. Wir atmen, um aus der Luft den Sauerstoff zu bekommen der uns am Leben hält. Eine Selbstverständlichkeit für dich und mich. Doch atmen ist schon mehr als nur Luft holen!

Die richtige Atemtechnik – sie hilft dir bei vielen Dingen im Alltag

Ich bin schon hunderte Male über solche oder ähnliche Artikel gestolpert. Gerade wenn man etwas finden möchte das einem helfen kann um Spannungen, Angst, Stress und Schmerzen abzubauen. Die „richtige“ Atmung wird auch sofort mit Entspannungsübungen in Verbindung gebracht. Wie zum Beispiel Yoga oder Meditation. Dir wird es auch ebenso bewußt sein, dass die Atmung – sofern wir richtig atmen – uns in vielen alltäglichen Situationen sehr hilfreich sein kann … und trotzdem, atmest du deshalb richtig? Also ich hab es nicht getan. Ich hab mich zwar immer wieder bemüht aber diese achtsame Atmung wurde rasch wieder ein normales Luftholen.

Ich gehöre zu den hochempatischen Menschen und ich verfluche diese Eigenschaft sehr oft. Seit meiner Geburt besitze ich diese Fähigkeit und es wird intensiver, je älter ich werde. Ich kann dieses Gefühl auch nicht abstellen. Ein zweischneidiges Schwert. Über eine lange Zeit dachte ich verrückt zu werden, ein psychisches Häufchen Elend zu sein. Auf der einen Seite ist Hochsensibilität eine wunderbare Gabe andererseits aber auch zugleich eine große Bürde. Doch darauf gehe ich  demnächst in einem meiner Artikel genauer gehen. Nur damit du mich auch verstehst: Es ist ein scheiß Gefühl, zu spüren wie sich ein anderer Mensch nach einer OP gerade fühlt, welche Schmerzen er hat. Wenn man weiß, dass eine Untersuchung bevor steht, in der sich eine lange Nadel den Weg in dein Rückenmark sucht … und du schon drei Tage im Voraus genau diesen Schmerz fühlst! Haben sich meine Hunde verletzt, tut mir die selbe „Pfote“ weh wie ihnen, nur um ein paar Beispiele zu nennen. :D Ich könnte über dieses Thema jetzt wirklich darauf los schreiben weil es so endlos viele Begebenheiten in meinem Leben dazu gibt.

Irgendwann, wurde ich in einem Workshop zum Thema „Atemtechnik und Schmerzen“ richtig wach gerüttelt. Und wenn jemand sagt: „Atmen geht doch von alleine“ stimmt das zwar in einer gewissen Weise, aber es ist alles andere als einfach richtig zu Atmen!

Hektik und Stress zerstören den natürlichen Atemfluss

Es kam mir sehr oft so vor, als würde sich meine Lunge nie ganz füllen. Mein Atem war kurz und sehr oberflächlich. Ich glaube sogar, ich habe nie wirklich tief durchgeatmet. Mir viel es wahnsinnig schwer auf der Matte zu liegen und eine Bauchatmung durchzuführen. Unsere Atmung funktioniert unbewusst und passt sich unserem individuellen Lebensrhythmus an. Deshalb meine oberflächliche und verkrampfte Atmung. Dauernder Stress und ebenso Ängste können zu einer Atemfrequenz führen, die eigentlich nur in Fluchtsituationen erforderlich sind! Und betrachten wir uns aufmerksam – stimmt dies auch.

Richtiges Atmen darf nicht anstrengen

Oder anders gesagt: Die Atemluft soll ohne Anstrengung durch unseren Körper fliessen. Der Atem soll tief bis in den Bauch  und das Becken spürbar sein. Ich kann es nicht vergessen, als ich diese Übungen das erste Mal machte. Ich lag auf der Matte und dachte dabei ans Essen. :-) Ich krieg wirklich viel in meinem Bauch hinunter, aber es war mir unmöglich meinen Bauch mit Sauerstoff voll zu bekommen! Mir wurde sogar ein wenig übel und schwummerig. Das sei aber normal wenn man immer nur oberflächlich geatmet hat, wurde mir erklärt. Menschen die immer zu schnell und oberflächlich atmen, versorgen den Körper einerseits mit zu wenig Sauerstoff und es wird auch zu wenig Kohlendioxid abgeatmet. Der Körper reagiert auf Dauer mit Erschöpfungserscheinungen!

Richtiges Atmen und Schmerzen

Wenn Schmerzen, Angst und Stress dir förmlich die Luft nehmen. Kennst du? Ich auch nur zu gut. Ich hatte das Glück, einen tollen Physiotherapeuten zu treffen und mich in seine Hände zu begeben. Mein Problem ist meine Wirbelsäule, speziell geht es um kaputte Halswirbel, die es so weit treiben, dass  Lähmungserscheinungen, starke Schmerzen und auch eine unangenehme Verschlechterung der Sehnerven aufgetreten sind. Dazu kam die Angst. Das Lustige an der ganzen Sache ist,  dass es immer wieder vorkommt das diese unerträglichen Schmerzen von einer Stunde auf die andere verschwunden sind. Keine glaubwürdige Sache für jeden Arzt den man aufsucht. Das die Psyche dabei eine große Rolle spielt ist in der Zwischenzeit bekannt doch wird in der westlichen Medizin daran nicht ganzheitlich gearbeitet sondern jeder Arzt will in „seine“ Richtung ziehen! … Lies mehr zu Psychosomatik – von vielen immer noch belächelt.

Es braucht viel Zeit und möglicherweise auch Glück und leider nicht wenig Geld,  bis man die richtigen „Helfer“ findet die einem dabei behilflich sind etwas zu verändern ohne daß sie dir Unmengen an Tabletten einflössen oder das Skalpell ansetzen was in Wahrheit oft alles noch schlimmer machen würde … Und dann triffst du jemanden der dich sofort versteht und auch weiß was zu tun ist und der einem sogar Beispiele von anderen Patienten sagen kann, die sich mit den eigenen Erfahrungen und  Problemen decken! :-) Nach langem Hin und Her entschieden wir uns, vorerst eine richtige Atmung zu trainieren. Unter manueller Behandlung seinerseits und das zeitgleiche richtige „Schmerzatmen“ von mir, kam vieles an die Oberfläche. Angenehm ist es nicht, wohltuend schon gar nicht und die Reaktionen danach waren oft grenzwertig. Aber ich blieb dran, mache meine Übungen brav und bin jetzt schon gut in der Lage Schmerzen,  Angst und unangenehme Gefühle mit der richtigen Atmung zu reduzieren !:-) Das hätte ich zuvor nicht geglaubt. Vor allem kommt mir das sehr zugute wenn es um meine Übersensibilität geht, was das Aussen betrifft. Ich bin dadurch viel entspannter .

Falsches Atmen führt zu Krankheit und Schmerz

Optimal mit Sauerstoff angereichertes Blut bleibt flüssig und geschmeidig, kann dadurch schnell jede Zelle des Körpers erreichen. Auf seinem „Rückweg“ nimmt es Gifte mit nach draussen. Heilungsprozesse jeglicher Art werden bestmöglich unterstützt. Ist unser Blut mit zu wenig Sauerstoff angereichert, kleben Blutkörperchen zusammen und stauen sich mit Eiweißen zusammen im Lymphsystem. Gifte bleiben im Körper stecken und Mineralstoffe erreichen ihren Zielort nicht. Diese Gifte können sich in den Gelenken absetzen und werden später als Arthritis diagnostiziert. Ablagerungen in den Augen zum Beispiel, können zum grauen Star führen, Ablagerungen in den Blutbahnen führen zur Ateriosklerose. Die Blutbahnen bleiben unterversorgt sie müssen sich mit Giften auseinandersetzen die sich in den Zwischenzellflüssigkeiten einlagern. Körperteile können sich entzünden, das ist die Folge eines massiven Sauerstoffmangels. Ich bin natürlich keine Ärztin,  die Fachausdrücke dazu bleiben aus. Aber es soll ja auch verständlich sein …

Lachen, bewegen und richtig Atmen!

… Das war ein Satz den ich mir hinter die Ohren geschrieben habe. :-) Gut, das mit dem „Lachen“ ist jetzt nicht so mein Problem. Mit der Bewegung und damit meine ich kein spazieren gehen, da ich das mehrmals täglich mit meinen Hunden mache. Es geht um gezielte, effektive und nachhaltige Bewegung! Sehr schwer wenn einem der ganze Körper weh tut und das Ganze dann zum Handicap wird! Ich war immer sportlich, das war mir sehr wichtig und plötzlich ging es nicht mehr, ich wurde träge. Doch mit der „richtigen Atmung“ kam ich auch wieder zur Bewegung.

Im Klinikum in dem ich mich vor Weihnachten befand, wurden Qigong, Meditation und Yoga angeboten. Qigong ist eine prima Ergänzung zum Atemtraining. Auch hierbei ist die Atmung sehr wichtig und deshalb fühle ich mich dabei auch so wohl. Qigong ist eine Methode, um unser Leben zu „kultivieren“ und zu „pflegen“. Das bedeutet, die Gesundheit, körperliche Beweglichkeit und geistige Wachheit wieder herzustellen und zu erhalten. :-) Ich freue mich jetzt schon auf die nächste Stunde! Ja und bei einem richtigen Lachanfall wird unser Zwerchfell so richtig durchgerüttelt. Dabei entspannt sich die Muskulatur und unser Kreislauf wird ordentlich in Schwung gebracht! Wann hast du das letzte Mal so richtig herzhaft lachen können?

Atemübungen für …

Da ich ja schon ein kleiner Profi in Sachen Atmen bin, hab ich mir gedacht ich geb dir ein paar Tipps dazu: Die Luft zum Atmen kostet uns nichts, das Einzige was dazu notwendig ist, ist sich Zeit zu nehmen, Geduld – da es nicht von Anfang an so funktionieren wird, wie du möchtest und natürlich der Wille es zu versuchen. >zwinker<

Los geht´s

  • Atme deine Angst weg 
    Diese Atemtechnik kommt aus dem Yoga. Atme zuerst schnell durch Mund und Nase aus. Das Ganze 6 mal. Dann langsam nur durch die Nase ein und zähle dabei bis 12. Halte den Atem an während du bis 6 zählst. Beim Ausatmen zählst du wieder bis 6. Die Zahl während des Einatmens und Anhalten deines Atems kann abgeändert werden, doch das Zahlenverhältnis muss dasselbe bleiben. Wer eine gesunde gute Lunge hat, dürfte mit dem Rhythmus  12-6-6 keine Probleme haben. :-)
  • Kopfschmerzen weg atmen
    Presse eine angewärmte Handfläche gegen den Hinterkopf und die andere leicht gegen deine Stirn. Atme ein und halte den Atem an, während du mit tiefer Aufmerksamkeit die Muskeln am Scheitel leicht zusammenziehst, als würdest du deine Stirn runzeln. Atme durch den Mund aus und entspanne dabei die Muskeln. Wiederhole 6 bis 8 mal.
  • Atemübung für den Magen
    Diese Übung fördert deine Verdauung, verhütet Verstopfung und Fettleibigkeit. Am besten ist es diese Übung morgens zu machen. Dein Magen sollte jedenfalls leer sein! Schnapp dir einen Stuhl, beuge dich mit ausgestreckten Armen nach vorne und umfasse beide Armlehnen. Lass all deinen Atem heraus. Während du deinen Atem anhältst, ziehst du deinen Unterleib so weit wie möglich ein. Dann drückst du ihn so weit als dir möglich wieder heraus. Wiederhole es 3 mal, ohne dabei zu atmen. Danach darfst du wieder ordentlich Luft holen. :-) Die ganze Übung sollte wieder 6 bis 8 mal getan werden.
  • Klarer Kopf ist immer gut 
    Atme aus ohne wieder einzuatmen. Spanne deine Gesichtsmuskeln an. Hebe die Augenbrauen hoch, runzle die Stirn und deine Nase. Beiss deine Zähne zusammen und lass deinen Mund ganz breit werden. (Solltest du  nicht unbedingt vorm Spiegel machen, sieht richtig doof aus.) Halte die Muskulatur bei voller Konzentration gespannt, während du dabei bis 15 zählst. Atme nun wieder ein und entspanne deine Gesichtsmuskulatur. Wie oben 6 bis 8 mal wiederholen.
  • Schwache Nerven? Ab jetzt nicht mehr.
    Diese Übung verwende ich ständig. Sie tut mir generell sehr gut. Sie stärkt mich, lässt meine Nervosität verschwinden und unterdrückt auch Schmerzen. Atme tief ein und halte den Atem an. Spanne deine ganze Körpermuskulatur gleichzeitig an. Spannung halten und bis 20 zählen, dabei konzentrierst du dich auf deinen gesamten Körper. Beim Ausatmen entspannst du dich wieder. Eine Übung die du jederzeit und überall machen kannst ohne dabei komisch auszusehen.
  • Hole dir mehr Lebenskraft in deinen Körper
    Diese Atemtechnik bewirkt dass du dir ganz bewusst mehr Lebenskraft einfangen kannst. Super für geschwächte  körperliche Organe und schwaches Bindegewebe. Auch um Schmerzen in Armen und Beinen zu beseitigen. Ziehe die Muskeln oder eben nur die betroffene Muskulatur leicht und mit tiefer Konzentration zusammen. Während du bis 20 zählst, atmest du aus. Kurz entspannen und wieder tief einatmen. 6 bis 8 Wiederholungen.

Es klingt alles sehr sehr einfach, ein wenig zählen, ein und ausatmen, fertig. Du wirst sehen dass das nicht so ist, führst du die Atmung richtig aus! Aber mit ein wenig Übung funktioniert das ganz gut und relativ rasch. Was ich vielleicht noch hinzufügen möchte, falls dich Schmerzen plagen – drücke mit deiner ganzen Kraft auf den zentralen Punkt des Schmerzes (soweit es für dich erträglich ist ), atme in den Schmerz hinein indem du tief Luft holst bis du diese Stelle durch die tiefe Einatmung richtig gut spürst. Halte den Druck und die Luft an indem du bis 8 zählst. Danach puste dich durch den Mund völlig leer und verringere den Druck deiner Finger oder Hand mit der du den Schmerzpunkt drückst. Tut anfangs weh aber die Erleichterung nach ein paar Minuten ist gut spürbar! Danke Herr Physiotherapeut. <3

Atmen … wirklich etwas mehr als nur Luft holen, wie ich jetzt auch selber bestätigen kann. Tu etwas für dich, deine Gesundheit und dein Wohlbefinden. Atme richtig um mehr Freude im Leben und weniger Probleme im Alltag zu haben. Das Ganze kostet nichts … und bringt so viel … viel Spaß beim Ausprobieren. Erfolgserlebnisse sind gerne gesehen und wenn dir mein Artikel gefallen hat, darfst du ihn auch sehr gerne weiterreichen! >zwinker<

Du fühlst dich ausgelaugt, müde und schlapp? Die Hektik im Alltag bestimmt dein Leben und gibt dir immer die Richtung vor? Dein Akku ist leer und du fühlst dich nicht mehr so leistungsstark wie früher? Dann ist es an der Zeit dir etwas Gutes zu tun, eine Auszeit zu nehmen! Du musst jetzt keinesfalls deine Koffer packen und eine Weltreise starten :-) , es genügt schon, wenn du es einrichten kannst, dir ein Wochenende frei zu machen. Einfach ein paar Tage den alltäglichen Verpflichtungen nicht nachkommen zu müssen genügt, die Seele baumeln zu lassen, damit du dich erholen kannst.

Du solltest dir die Auszeit wert sein

Ich bin selbst kürzlich in den Genuss gekommen ein paar Tage frei machen zu können, und jetzt sitze ich hier und muss einfach diesen Artikel schreiben. Nicht das ich jetzt viel Stress gehabt hätte, auch bin ich sehr gerne in meinem Zuhause, aber manchmal brauche auch ich eine räumliche Veränderung, ohne Gewohntes um mich zu haben. Ich nutze so kleine Auszeiten um neue Inputs zu bekommen, innerlich aufzuräumen und noch tiefer zu atmen … das gelingt mir jedenfalls, in einer anderen Umgebung am allerbesten. Man braucht keinen zwei wöchigen Auslandsaufenthalt um seine Akkus neu aufzuladen, oder muss eine Weltreise starten, die Ruhe und Distanz liegt so nahe!

Es geht nur darum es zu tun

Stehen wir mitten im Berufsleben ist es oftmals schwer spontan ein paar Tage frei zu bekommen. Und genau dieses Argument benutzen wir dann auch für uns selbst um sagen zu können „Ich kann ja nicht weg“! Doch kein Mensch arbeitet sieben Tage rund um die Uhr! In Wahrheit geht es dabei nur um die Organisation. Heutzutage kann man ganz gemütlich vom Sofa aus seine Urlaube und Kurz-Trips suchen und buchen. Der Gang ins Reisebüro hat beinahe „antiken“ Charakter bekommen. :-) Ein freies Wochenende und wenn möglich, seinen freien Tag noch dran zu hängen, ergibt genügend Zeit um mit samt seinem angesammelten Ballast loszufahren und sich auf zwei, drei Tage „blöd schauen“ zu freuen!

Ich hatte vor 2 Jahren einen solchen Kurz-Urlaub von meiner Tochter bekommen. Irgendetwas ist immer dazwischen gekommen. Wenn ich darüber nachdenke waren es genau die vorhin angeführten Punkte die mich hinderten – also lächerliche Ausreden! Und die letzten Tage ist mir dieses Geschenk wieder in den Sinn gekommen, kurz vor der Verjährungsfrist. Also wurde kurz und bündig gebucht, eine Freundin an der Hand genommen und weg waren wir. :D Es geht also nur darum es zu TUN.

Vorfreude ist die schönste Freude

Ich bin ja dann jemand der solche Vorhaben wirklich zelebrieren kann. Schon das Packen, die Verabschiedung meiner drei Herzen zu Hause und die Hinfahrt lösten bei mir ein wohliges Gefühl aus und das ganz ohne schlechtem Gewissen! Denn das habe ich in der Zwischenzeit lernen dürfen. Es ist gut wie es ist, denn ich hab es mir verdient! Der Empfang ist ja ebenso immer sehr nett. Das Gästeblatt wird bei einem Glas Prosecco ausgefüllt, bevor es dann aufs Zimmer geht. Es folgt ein „wau, poah und genial“ nach dem anderen. Und schon ist man mitten drin, in einer anderen Welt, einer Welt die dir die Möglichkeit schenkt, deine Gedanken runter zu fahren. Einen Gang runter zu schalten und über das Nachzudenken was du dir „eingepackt“ hast. Nämlich die Dinge die dich irgendwo im Bauch drücken …

Tage die besonders sein werden

Ich bin ja jemand der große Menschenansammlungen nicht sehr gerne mag und ich habe damit auch hin und wieder Probleme. Doch ein Hotel für sich alleine zu haben wird eben schwierig werden. :-) Umso mehr hatten wir uns gefreut das es aber fast so war! Die schlechten Fahrbedingungen und der andauernde Schneefall, hatten viele davon abgehalten ihre Buchung wahrzunehmen – das bedeutete wir waren beinahe alleine >lach<! Jedenfalls war ich sehr dankbar die ganze Luft  fasst für uns alleine zu haben. Ich begann mit dem Gedanken mich die nächsten Tage ausschließlich um mich zu kümmern. Ausklinken. Keine Hunderunden (obwohl ich ständig an die Zwei gedacht habe), kein Essen zubereiten, im Gegenteil, sich bedienen lassen von morgens bis zum Bett gehen!

Am Beispiel meiner Freundin merkte ich, wie die ständigen Termine, der Beruf und Haushalt, die eigenen Bedürfnisse verkümmern lässt. Ich weiß das egoistisch sein, nicht gerade zu den positiven Charaktereigenschaften gehört, aber hin und wieder kann man sich von den gesellschaftlichen Dogmen befreien und nur an sich denken! Ein gesunder Egoismus eben! Das sollten wir uns alle wert sein.

Die Erholung beginnt mit der Langsamkeit

Ich zähle immer noch zu den Menschen die alles auf einmal machen möchten. Ich trage unzähliges im Kopf herum und mein Tag wird mir zu kurz. Ich möchte mich weiter entwickeln, Neues beginnen und auch bewältigen, mit diesen Gedanken bin ich hier her ins Werfenweng Bergresort gefahren. Slow down und nicht High Speed war die Bedingung. Wenn wir eine Sache, und das gilt auch für unsere Gedanken, langsamer angehen oder darüber nachdenken, ist es einfacher auf einen Punkt zu kommen, den man akzeptieren kann. Ich hab also meinen Chaos-Kopf zu Hause gelassen und mich der Langsamkeit hingegeben … Runterschalten – gelassen sein + Pausen machen = Erholung. Eine Formel die ich mir wieder mehr zu Herzen nehmen sollte.

Plötzlich ist da Zeit

Zeit für gutes Essen, ein ausgedehntes langes Frühstück, langes Schlafen und viele kreative und positive Gedanken. Die Falten zwischen den Augen entspannen sich. Schmerzen werden leichter, der Müdigkeit darf man Raum geben und plötzlich stellt sich eine Tiefenentspannung ein. Im Alltag wünschen wir uns oft nichts anderes als einfach mal Zeit zu haben. Eine Auszeit ist da um das zu tun, das wir tun möchten und wenn es nur drei Tage schlafen ist, essen und sich eine Massage um die andere zu gönnen!

Meine Tür für neue Ideen

In kuscheligen Tüchern, im Bademantel auf loungigen Betten zu liegen, weg von zu Hause, kann ich meiner Phantasie freien Lauf lassen. Tagträumen und rumspinnen, mir das ideale Leben ausmalen. :D Wie könnte ich den Alltag zu Hause neu gestalten, wo möchte ich für immer leben? Welche Wünsche habe ich generell noch offen? Welche Menschen sollen mich umgeben und wie würde ich leben wenn Geld keine Rolle spielen würde? Wie schaut mein Haus am Meer aus? Will ich immer noch eine weiße Veranda? Wie wird der Titel meines Buches lauten das ich unbedingt schreiben möchte?

All diese Fragen mögen sicher auch zu Hause auftauchen, aber irgendwie nimmt man sie nie wirklich ernst, weil die Antworten zu weit von der Realität erscheinen. Hier, zwischen den warmen Tüchern oder während einer wohltuenden Öl-Massage, ist die Zeit vorhanden darüber nachzudenken und plötzlich sind die Antworten ganz nah! Oft sind ja die verrücktesten Ideen die Besten, weil man ohnehin nichts zu verlieren hat und das bietet eine Vielfalt ungeahnter Möglichkeiten. Mit neuen Erkenntnissen, Ideen und Einsichten packt man dann wieder seinen Koffer und beendet diese wundervollen, Pulverschneetage mit einer Kutschenfahrt oder einem warmen Topfenstrudel. Wir entschieden uns für die Kalorien! :-)

Schlusswort:

Am Abend vor der Abreise wünschte ich mir, das es die Nacht das Doppelte an Schnee bringen sollte und wir wie in einem kitschigen Film eingeschneit gewesen wären … Es war auch beinahe so, doch bis zum Abend waren die Straßen wieder einigermaßen befahrbar und der Fahrt nach Hause stand nichts mehr im Weg. :-)

Was ich aber damit noch sagen möchte: Wir sollten es uns öfters mal wert sein eine kleine, kurze Auszeit zu nehmen. Man hat die Zeit und die Muße, sich mit sich selbst und seinem Leben auseinanderzusetzen, um danach mit neuen Ideen in unseren normalen Alltag zurück kehren zu können. Frisch und voller Energie! Alles kann, nichts muss!

Ich möchte mich auch bei meiner Freundin bedanken, die diese „Spontan-Photos“ von mir eingefangen hat :D! Und bei dir möchte ich mich bedanken, dass du mich besucht hast! Vielleicht habe ich dich jetzt mit meinen Gedanken infiziert? Dann überlege nicht lange … Mach ES!

Diesmal ging es in meinen Gedanken um „WAS ist mir wirklich wichtig im Leben?“ Ich merke dass sich mein Leben verändert. Es wird anders. Mit 40 Jahren  hatte ich meine Pläne vor Augen, ich wusste was mir wichtig war. Jetzt mit bald Mitte 50 ist davon nicht sehr viel über geblieben. Glücklich bin jetzt und heute! Alles andere hat sich nicht so entwickelt wie von mir geplant. Worüber aber ich nicht traurig bin. Ich merke nur wie sich ein neuer Lebensabschnitt auftut und da muss nicht zwangsläufig ein „runder“ Geburtstag vor der Türe stehen! :-)

Ich bin auf der Suche, überlege wie ich das gut hinkriegen kann. Und so stellt sich mir die Frage „Was ist mir für die Zukunft wichtig in meinem Leben?“ Irgendwo habe ich mal einen Satz aufgeschnappt der lautet: Ein gutes Leben ist ein „atmendes“ Leben …“ gefällt mir immer wieder aufs Neue. Es ist ein Wechsel aus Präsenz und Rückschau.

Was Bedeutung in unserem Leben hat, diese Frage muss sich jeder von uns immer wieder neu stellen. Ausserdem müssen wir unserem Leben selbst Bedeutung geben! Über das Älterwerden nachzudenken passt irgendwie auch gar nicht zu mir – und trotzdem ist es passiert. Doch das Alter steht am Papier und hat keine Bedeutung oder? Oder doch …

Geist und Körper verändern sich, Gelassenheit spielt eine grössere Rolle. Ich finde auch das man wesentlich relaxter reifen kann wenn man genug Gelassenheit in sich trägt! Sagen zu können „Es ist wie es ist“ und abgesehen davon bleibt es keinem von uns erspart. Mit solchen Gedanken hätte ich mich mit 30 nicht herumgeschlagen :-) , auch ein Zeichen reifer zu sein?!

Jeder Lebensabschnitt bringt neue Phasen mit sich. Ich finde es wichtig zu begreifen was besonderes an dieser Phase ist und wie wir damit gut umgehen. Akzeptiert man das, brauchen wir nicht mehr dagegen ankämpfen. Sich in Gelassenheit üben, wie man so schön sagt. Moderne Menschen tun sich da oftmals schwer zu akzeptieren und so geht ein erfolgloser Kampf los, der eigentlich nicht notwendig wäre, weil wir ihn nicht gewinnen können. Wehrt man sich ständig gegen Dinge, die wir nicht aufhalten können, verbrauchen wir unsere ganze kostbare Energie für eine Abwehr die uns nichts bringt.

In der Zeit in der ich nicht wusste was ich eigentlich will, wer ich war und wo mein Weg hingehen sollte, stellte ich mir schon mal die Frage: „Was ist dir wichtig in deinem bevorstehenden Leben?“ Meist beginnt man sich solche Fragen erst dann zu stellen, wenn einen die Gesamtsituation nervt und sich etwas ändern muss! Ich wusste nur ungefähr wie es laufen sollte. Und dann, dann packt man ein paar Jahre drauf und plötzlich weiß man es. Weit entfernt von dem was ich mit 40 Jahren im Kopf hatte!

Es sind so einfache wenige Gedanken, die mir dabei durch den Kopf jagen wenn ich mich frage was für mich bedeutungsvoll sein wird, mir wichtig ist im Leben. Der ganze Anti-Aging Mist kratzt mich eigentlich gar nicht mehr. Dagegen kämpfe ich nicht mehr an. :-) Nein, es sind die neuen Bindungen und Beziehungen zu Menschen die mir etwas bedeuten. Sie sollten aufrecht bleiben, noch tiefer werden und vor allem ehrlich sein und bleiben. Ich möchte es können in einer schlechten Situation trotzdem „gut“ zu leben und vor allem dabei authentisch zu bleiben! Meiner Gelassenheit die Möglichkeit zu geben sich noch mehr zu entfalten und dadurch ruhiger sein zu können.

Dinge entfalten sich zur gegebener Zeit von ganz alleine hab ich bemerkt … und damit sind nicht nur die Fältchen gemeint … *zwinker* Akzeptieren – ein Ausdruck gelebter Weisheit. Mehr ist es nicht. Das ist es was für mich zählt.

Schon sehr komisch was einem beim Laufen mit dem Hund so durch die Gehirnwindungen geht. Werte verlagern und verändern sich … OHHH bin ich dankbar dafür!

Wie wäre deine Antwort würde dich jemand fragen was dir für deine Zukunft wichtig ist? Danke dass DU wieder dabei warst!