Beiträge

Lesezeit: 3 Minuten

Ständige Unruhe, zehn Gedanken gleichzeitig. Ideen, die abgespeichert werden möchten und noch vieles mehr. Also ich weiß es ja von mir selbst, dass kann ganz schön stressig sein. Falls es Dir auch oftmals so geht, möchte ich heute mit Dir das Chaos im Kopf beruhigen. Mit einer Methode, die Dich ruhiger werden lässt und Deinem Durcheinander im Kopf zu mehr Ordnung verhilft.

Manchmal habe ich das Gefühl es hat kein einziger Gedanke mehr in meinem Kopf Platz! Ein wildes Durcheinander aus Vorstellungen, Ideen, Sorgen und Gedanken, was ich noch alles erledigt haben möchte. Ein Gefühl im Kopf als würde er platzen wie ein Luftballon.

Mein Vergleich ist einfach

Ich vergleiche meinen Kopf dann gerne mit meinem Kleiderschrank, in den ich alles hineinhänge und lege bis mir die Kleiderbügel zu wenig werden. Der Kasten wird immer voller. Aus dem geordnetem System ist ein ungeordnetes Chaos geworden. Dabei bin ich mir sicher, dass ich sehr gut auf so einiges verzichten könnte! Oder vielleicht auch einfach ein anderer Platz dafür besser geeignet wäre? Manches könnte in die Kleiderspende wandern und somit wäre wieder mehr Platz und Ordnung hinter den Schiebetüren.

So in etwa sieht es oft in meinem Kopf aus und ich bin mir ganz sicher, dass viele Menschen unter dieser inneren Unruhe leiden. Warum wohl sprießen die Relax-Oasen für Körper Geist und Seele wie die Schwammerl (Pilze) aus der Erde? Dabei gibt es richtig tolle Übungen, die im Prinzip mit den gleichen Schritten wie die beim Aufräumen eines voll gestopften Schrankes funktionieren: Aussortieren. Ordnung schaffen.

Wie ich das mache, sage ich Dir jetzt:

  • Den Schrank total ausräumen bzw. den Kopf freimachen. Also, wenn ich gerade wieder ein großes Durcheinander in meinem Kopf herumtrage, voll mit den absurdesten und unterschiedlichsten Gedanken, dann schreibe ich mir alles auf, was da so herumliegt und was ich denke. Das funktioniert ganz ohne „Sinn und Verstand“ und sehr spontan. Wichtig ist das ich dabei ungestört sein kann. Und ein Tipp von mir ist – wirklich ehrlich sein. Manchmal ist es kompletter Unsinn, den wir in unseren Köpfen aufheben. Die Notizen darüber sind Deine und meine … kein Mensch wird sie lesen. ›lach‹ Schon nach diesem ersten Schritt fühlt es sich besser an.

Gut möglich aber, dass Du Dich erschreckst, wenn Du all Deine Gedanken aus Deinem Kopf jetzt auf einem Haufen vor Dir liegen hast! Aber das löst sich auf, Du wirst sehen. :D

  • Schau Dir die Stücke aus Deinem Schrank genau an. Sortiere die Gedanken. Übertragen bedeutet das, dass ich mir genau anschaue was ich aufgeschrieben habe. Ich sortiere für mich persönlich, was ich mit diesen Gedanken anstellen will. Sind Gedanken dabei, die sinnvoll sind? Handelt es sich um Termine und konkrete Aufgaben? Habe ich diese als Erinnerung gespeichert (meistens nicht). Das klingt sehr einfach und ist es auch, wenn man es denn macht. ›lach‹ Alles, was in den Erinnerungen gespeichert ist und wo wir rechtzeitig daran erinnert werden, müssen wir nicht in unseren Köpfen herumschleppen!

Es gibt natürlich auch Gedanken wo es sich um Dinge handelt, die einen speziellen Handlungsbedarf einfordern und die wir beeinflussen können. Dabei handelt es sich vielleicht um Fragen, die uns auf der Seele brennen. Gespräche, die geführt werden müssen. Diese Gedanken haben bei mir eine sehr hohe Priorität und werden mit entsprechender „Wichtigkeit“ sortiert. Meistens und je nach Dringlichkeit, kümmere ich mich sofort darum. Es verschafft weiter Platz. :-)

Wenn es sich um Gedanken handelt, bei denen ich noch nichts tun kann oder es keinen Anlass zum Handeln gibt – streiche ich sie. Denn für heute und die nächsten Tage ist das die reinste Platzverschwendung in meinem Kopf! Dann gibt es auch noch die Dinge, die ich nicht beeinflussen kann und worüber ich mir trotzdem viel zu viele Gedanken mache. Ich glaube bei diesem Teil sitzen wir alle im selben Boot. Das Wetter, die Laune des Chefs, die wirtschaftliche Lage und der Frust mancher Leute … diese Gedanken bringen mir/uns Nüsse und kosten nur Energie und nehmen zu viel Platz im Oberstübchen weg!

Natürlich kann ich mich weiter aufregen, darüber grübeln und lange Zeit mit mir herumschleppen. Denn vieles kommt immer anders als gedacht. Besser ist es aber, den oder diese Gedanken loszulassen. Symbolisch einfach am Papier stehen lassen und somit aus meinem/Deinem Kopf sperren. Eigentlich müsste jetzt schon sehr viel Platz mehr in Deinem Kopf sein. Der Druck lässt nach und Erleichterung ist spürbar. :D

Die Regelmäßigkeit macht es aus

Es ist genauso wie bei unaufgeräumten Schränken oder Schubladen. Es ist sinnvoll regelmäßig zu schauen, was noch gebraucht wird. Was wichtig ist und was woanders hingehört oder vielleicht ganz weg muss! Deshalb rate ich Dir diesen „Braindump“, was soviel heißt wie Gedächtnisprotokoll, in Deinen Alltag einzubauen. Vielleicht sogar beim Aufräumen irgendwelcher vollgestopften Laden?

Also ich schaffe es mit dieser Methode meinen Gedankenballast loszuwerden. Ich hoffe und ich wünsche mir dasselbe auch für Dich um ruhiger und sortierter durch Deinen Alltag zu gehen. Beenden möchte ich diesen Beitrag heute mit einem Zitat:

„Der Gedanke ist alles. Der Gedanke ist der Anfang von allem. Und Gedanken lassen sich lenken. Daher ist das Wichtigste: die Arbeit an den Gedanken.“

Leo N. Tolstoi

Bis ganz bald und eine schöne Zeit.

Lesezeit: 2 Minuten

Zu viel im Kopf, aber zu wenig Konzentration?

Ein Thema das wir alle kennen, die Eine mehr, die Andere weniger. Die Zeit sich gut und anhaltend zu konzentrieren wird immer schwieriger. Und wenn ich mich in meinem Bekannten- und Freundeskreis so umsehe und höre, hat fast jeder dieses Problem.

Im Zeitalter der Schnelllebigkeit, des ständigen Informationsflusses von allen Seiten. Immer noch mehr wissen und verstehen zu wollen … (wenn wir ehrlich sind, müssen wir auch, wenn wir nicht auf derselben Stelle treten wollen!). So ist die Sache mit der Konzentration eine schwierige Sache geworden.

Das beste Beispiel bin ich selbst. Gar nicht so lange her war es mir kein Problem, Aufträge zu fixieren, zu telefonieren und mir dabei noch einen Kunden anzuhören, der etwas Wichtiges mitzuteilen hatte. Und wohlgemerkt mir auch alles zu merken und das Ganze lückenlos! >lach<

Multitasking … sollte man drauf haben. Muss man aber nicht. Meine Meinung.
Konzentration ist also ein wichtiges Gut das wir trainieren und auch fördern können.

Was bedeutet eigentlich das Wort KONZENTRATION?

Es kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „zusammen zum Mittelpunkt“ = Concentra.
Die ganze Aufmerksamkeit auf etwas Bestimmtes zu richten. Ein Ziel, eine Tätigkeit, eine gestellte Aufgabe oder Lösung.

Ohne geistige Anstrengung keine Konzentration. Wie lange ich mich zum Beispiel auf eine Sache konzentrieren kann, hängt von bestimmten Einflussfaktoren zusammen.

  • Tagesverfassung, nicht jeder Tag ist gleich wie wir alle schon festgestellt haben (physischer Zustand)
  • Umgebung
  • Mediale Einflüsse
  • Ernährung, diese nicht zu unterschätzen!

Also, was können wir tun, um dem Ganzen entgegenzuwirken, der Konzentration quasi „Gutes“ zu tun?
Wie vorher erwähnt, ist die Nahrung wichtig. Omega 3 Fettsäuren, Vitamine und ganz wichtig Vitamin B. Regt den Stoffwechsel an und ist zum Beispiel in mageren Fleisch, Obst, Gemüse, Fisch enthalten.

Sport zum Ausgleich unserer Tätigkeiten. Hebt zudem die Stimmung und erfreut auch dadurch unsere Mitmenschen.

Power Napping, so ein kurzer Break wirkt wahre Wunder! Inzwischen kann ich es auch schon.

Entspannungstechniken wie Yoga, progressive Muskelentspannung oder mein Favorit, die Meditation und ausreichender Schlaf.

Sortiere deinen Kopf

Ein kleiner Tipp der aus meiner Erfahrung kommt.
Wenn es sich um Kompliziertes oder schwer verständliches handelt: druckt es euch auf Papier aus und lest es. Nicht am Bildschirm, iPhone, MacBook & Co.

Eine Sache im Wort wörtlichen Sinne „in der Hand“ zu halten, dabei macht unser Gehirn und Köpfchen größere Augen. Die Aufmerksamkeit ist bedeutend größer. Das in der „Hand haben“ beruhigt und hilft uns dabei länger und konzentrierter an der Sache dranzubleiben.

Am Bildschirm leidet die Konzentration, das Gehirn kommt in einen Unruhezustand, da es sich hierbei ständig den nächsten Input sucht!

Das Ganze ist jetzt nicht von mir, ich durfte mir dieses Wissen aus einer sehr interessanten Schulung mit nach Hause nehmen. Handhabe es auch seit damals so. Etwas altmodisch, aber effizient. :-)

„Konzentration ist das Geheimnis der Stärke in ALLEN Dingen.“

Falls Du vielleicht noch wertvolle Ideen zum Thema „Kopf & Konzentration“ hast, nur her damit! Eine schöne restliche Woche mit mega Ordnung in deinem Köpfchen!