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ATEMPAUSE … Zeit für die Zeit zwischendurch. Eine aufrichtige Umarmung ist eine liebevolle Geste, die dem anderen sagen soll „Ich mag Dich so wie Du bist.“ Sie ist nicht zu verwechseln mit Umklammerung und dem Nicht-Loslassen-wollen, dessen was wir gern haben und lieben. Ich habe eine sehr schöne Geschichte gefunden, die mich auch sehr an meine Kindheit erinnert … von Gisela Baltes

DAS LEBEN UMARMEN

Nie habe ich eine lebenslustigere Frau kennen gelernt als meine Großmutter. Sie war spontan, temperamentvoll und immer gut drauf. Mein Großvater dagegen war ernsthaft und grübelte viel. Das Leben schien ihm oft eine Last zu sein. „Du musst das Leben umarmen!“ sagte ihm meine Großmutter dann. Aber mein Großvater zuckte darauf nur hilflos die Schultern.

Wie oft habe ich diesen Satz meiner Großmutter gehört. Was das bedeuten sollte, war mir völlig klar. Über dem Sofa meiner Oma hing nämlich seit eh und je ein Foto. Es zeigte Opa und Oma in herzlicher Umarmung. Für mich war es selbstverständlich, dass es so aussah, wenn man das Leben umarmte. Hin und wieder versuchte ich das mit meinem kleinen Bruder nachzumachen, was der aber gar nicht mochte.

Eines Tages als Oma wieder mal ihr Lebensmotto zum Besten gab, wollte ich mit meinem Wissen punkten und sagte: „Stimmt Oma, das Leben umarmen, dass ist so wie auf dem Bild da.“ Sie lachte und sagte „Ja, manchmal ist es so, aber nicht immer.“ Sie zog mich auf ihren Schoß und machte aus ihren Armen ein Nest, wie das niemand besser konnte. „Warum nehm ich dich wohl in den Arm, Herzchen?“ fragte sie. „Weil du mich lieb hast.“ „Genau!“ sagte die sie „und das Leben umarmen, heißt das Leben lieb haben.“

Da kamen mir die vergeblichen Versuche mit meinem Bruder in den Sinn: „Aber Benno mag das gar nicht, wenn ich ihn umarme.“ Oma lachte „Ja wenn er das nicht mag, dann musst du ihn auch wieder loslassen. Umarmen heißt nicht festhalten. Das wird dir im Leben immer wieder passieren, dass du wieder loslassen musst was du umarmst.“ „Warum, weil ich das nicht mehr lieb habe?“ „Nein, lieb hast du es trotzdem weiter. Ich habe dich doch auch lieb, wenn du nicht auf meinem Schoß sitzen sondern spielen möchtest. Ich hab dich immer lieb, egal was ist.“

„Auch wenn du manchmal Sachen machst, die mich etwas traurig machen. Und genauso kann man das Leben lieb haben, auch wenn einem da manchmal traurige Dinge passieren.“ Was sie mir damit sagen wollte, verstand ich erst einige Jahre später richtig, als bei meinem Großvater die Parkinsonsche Krankheit festgestellt wurde. Sein Zustand verschlechterte sich in immer neuen Schüben. Über Jahre hinweg versorgte ihn meine Großmutter mit der ihr eigenen Vitalität, ohne je zu klagen. So wie sie früher fröhlich genossen hatte, „umarmte“ sie nun auch diese schweren Zeiten.

Als Großvater schließlich starb, sah ich sie zum Ersten und Einzigen mal weinen. Etwas unbeholfen umarmte ich sie und versuchte zu trösten. „Ich hab dich lieb Oma. Und auch der Opa hat dich lieb. Aber ich glaube, der Opa wollte trotzdem nicht mehr leben.“ Oma sagte „Ja Herzchen, ich weiß, ich muss ihn loslassen.“ Und dann, nach einer Weile fuhr sie fort „Und ICH werde auch weiter das Leben LIEB haben, auch wenn es mich traurig macht. Aber in den letzten Jahren habe ich gelernt, wie schwer es ist, in traurigen Zeiten das Leben zu umarmen. Oft hatte ich einfach nicht mehr die Kraft dazu und hab losgelassen und gedacht, dass nun alles aus ist. Doch dann habe ich gemerkt, dass das Leben MICH umarmt und mir Menschen geschickt hat, die mir wieder Kraft gegeben haben … so wie du jetzt gerade.“

Ja, es sind nur Geschichten, aber sie sind keineswegs aus der Luft gegriffen! Das Leben zu umarmen heißt, lebendig zu sein … es selbst zu gestalten, bewusst zu leben! Das Leben umarmen heißt auch, es mit offenen Armen zu empfangen, JA zu sagen, so wie es uns begegnet.

Eine schöne Restwoche, pass auf auf Dich … fühl Dich umarmt.

Man ist Feuer und Granate für den einen Menschen, den man gerade erst kennengelernt hat. Gleich in die lockere Beziehung hineinhülpen und die magischen, überwältigenden Gefühle der anfänglichen Magie in vollen Zügen genießen wollen. Ständiger Kontakt auf allen Ebenen, am besten rund um die Uhr. Die angenehme Nähe des anderen spüren, der tolle Sex, das Gefühl einer ganz besonderen Verbindung und die tiefgründigen Gespräche die man gemeinsam erlebt … bis der Alltag kommt und Du feststellst, Verbindung und Verbundenheit beinhaltet das Wort BUND und erinnerst Dich an Gefangenensein und Pflicht statt an Geborgenheit, Vertrauen, Freude und Miteinander. Und das macht Dir Angst. Ein Beitrag der mir wichtig scheint … über die Liebe, das schönste und gleichzeitig „schlimmste“ Gefühl aller Zeiten.

Angst vor Gefühlen kann eine Beziehung verhindern

Heute haben mehr Menschen denn je Probleme ihre wahren Gefühle zuzulassen. Es sind sowohl Männer als auch Frauen, die sich dann gerne als beziehungsunfähig bezeichnen. Sie leiden an Bindungsangst. Ich darf mich in diesem Beitrag „ausleben“, weil ich selbst eine von ihnen war. Ich war vorerst passiv ängstlich, akzeptierte meine Ängste danach und heilte sie therapeutisch und mit jeder Menge Selbsthilfe über mehrere jähre hinweg. Da ich genauso gut die passive Seite kenne, sind mir die Schmerzen, die passiv-ängstliche Frauen und auch Männer, erleiden durchaus bekannt. Mit passiv-ängstlich meine ich, sich dieser „Angst“ nicht bewusst zu sein.

Sehr oft kam mir der Satz über meine Lippen: „Ich hab´ Panik … vor Dir (Mann), vor der Liebe (zu dem Zeitpunkt hatte ich den Glauben an die Liebe verloren) und ich habe Angst vor Beziehungen. Und so war es, dass ich genauso schnell wieder weg war, als ich gekommen bin. Ich machte mich einfach aus dem Staub. Ich war nicht mehr verfügbar. Ich erschien zu keiner Verabredung, und ich antwortete auf keine Nachrichten … aus Angst und aus Schutz, wie ein Geist. Für die „Verlassenen“ blieb jedes mal das Gefühl, sich falsch verhalten zu haben, nicht gut oder zu viel gewesen zu sein. Zu wenig liebenswürdig oder attraktiv genug. Dabei traf sie keine Schuld. Ich war einfach emotional nicht verfügbar und hatte Riesenangst.

Gebundenheit statt Freude …

Dieses plötzliche „Miteinander“ macht vielen Frauen/Männer Angst. Alte Ängste, aus alten Beziehungen, werden plötzlich wieder wach gerüttelt. Frühere negative Erfahrungen und Verletzungen kommen wieder hoch und es fühlt sich an, als wäre es gestern gewesen. Aus dem Miteinander wird die ewig alte Wunde, die daran erinnert, dass sie noch nicht heil ist oder verarbeitet wurde, noch immer weh tut! Um diesen Schmerz, oder der daraus entstehen könnte, zu vermeiden, unterbrechen solche Menschen dieses Miteinander schnell wieder und vergessen die Möglichkeit dass es auch besser, positiv, laufen könnte als in der Vergangenheit.

So wird aus der Nähe und den anfänglichen innigen und schönen Momenten plötzlich eine Distanz. Sogar Panik. Wie ein Orkan der sich plötzlich in Luft auflöst. So geht es einem Menschen, dem Beziehung und zu viel Gefühl und Liebe Angst machen. 

Die Bereitschaft daran zu arbeiten muss da sein

Definitiv kontraproduktiv ist dem beziehungsängstlichen Menschen zu drängen, zu zwingen oder zu überrennen … Auflagen zu erstellen in Form von „Liebe mich so, wie ich es brauche“. Diese Manipulationen sind eine Garantie für Unfrieden und baldigste Trennung! Zeit ist das Zauberwort hierfür. Zeit und Geduld und die Bereitschaft, daran zu arbeiten um eine Besserung zu erzielen. Eine ehrliche willige Absicht an sich und seiner Angst zu arbeiten, vor allem gemeinsam, muss dahinter stehen!

Wenn es dennoch zu einer Trennung aus Angst vor Beziehung und Liebe kommt, ist Rückzug das einzig Richtige das der verlassene Partner machen kann. Aufdringliches Hinterherlaufen, und das hoffen auf „alles wird gut“, trifft den Beziehungskranken direkt in die Magengegend wie ein harter Schlag in die offene alte Wunde. Es gibt leider keine einfache Art, eine beziehungsängstliche Frau/Mann dazu zu bekommen, einen zu lieben und sich auf eine bereitwillige und vertrauensvolle Liebesbeziehung einzulassen. DAS ist die alleinige Aufgabe der betroffenen Person.

Ist jedoch diese Bereitschaft gegeben, stehen alle Türen auf grün.

Erfahrungswert und Beobachtung

Da auch ich einer dieser Menschen war, weiß ich auch, dass gefühlsängstliche Menschen Schwierigkeiten mit dem „Normalen“, dem Alltag, dem Langweiligen und dem Monotonen haben. Ebenso mit Fehlern an sich selbst und am Partner. Sie ertragen das dazwischen nur schwer. Sie haben Angst sich selbst zu verlieren oder aber auch aus Angst den anderen zu verabschieden. Das Erkennen, dass niemand perfekt ist und jeder Mensch Fehler machen darf, ist ein schweres, teilweise inakzeptables Unterfangen.

Unsicherheit ist allgegenwärtig. Es ist Last und Qual zugleich. Ich litt zum Beispiel sehr darunter, weniger gesehen zu werden als mein Partner. Ich litt wenn ich geben musste ohne nehmen zu dürfen. Den Grund meinte ich in meinen Unzulänglichkeiten zu erkennen. Alles Gefühle die mich überforderten und die ich ohne Partner nie verspürte.

Aber es zahlt sich aus, wenn man die Bereitschaft und den Mut mitbringt, an seinen eigenen Schrauben zu drehen und sich selbst damit wieder repariert! Ich kenne sehr viele die es genauso erlebt haben – es ist machbar.

Wie verhalten sich Menschen, die Angst vor Bindung und Gefühlen haben?

  • Sie versuchen viel, um die auserwählte Person für sich zu gewinnen, auch wenn das Interesse zu Beginn sehr spärlich scheint. Wenn sie erfolgreich waren, die Spannung nachlässt, lassen sie los. Wie ein Nebel der sich in Luft auflöst.
  • Es werden sehr gerne On-Off-Beziehungen geführt. Sie beenden, stoßen weg um danach wieder anzukommen um den Moment des Anfangs zu genießen … ein Spiel das nur Erwachsene spielen.
  • Sie verlangen meistens mehr, als sie selbst geben. Sicherheitsdenken.
  • Sie bestimmen gerne den „Rahmen“ oder die Art und Dauer des Kontakts.
  • Sie haben Angst vor „echtem“ Kontakt, vor herzlicher, ehrlicher Auseinandersetzung auch auf seelischer Ebene. Die Angst vor Berührung ist ebenso keine Seltenheit.
  • Sie wirken kühl und verbieten sich selbst und dem anderen öffentlich Gefühle zu zeigen. Wenn doch, ziehen sie sich sehr schnell aus dieser Situation wieder heraus. Zu viel Nähe.
  • Sie geben einem Menschen aus der Vergangenheit die Schuld für ihr Verhaltens. Dadurch vermeiden sie, sich selbst anzusehen und an sich zu arbeiten, die Verantwortung für ihr eigenes Leben zu übernehmen und die negativen Erfahrungen zu verringern.
  • Sie bleiben gerne unnahbar. Aus einem Grund: um nicht wieder verletzt zu werden oder die Kontrolle zu verlieren. Sie vermeiden so ihre eigenen Schuld und Schamgefühle.
  • Sie fokussieren sich gern auf eine Sache. Sex, Geld, Beruf, etc. So kanalisieren sie ihre Gefühle und geben sich den inneren Halt den sie brauchen.
  • Sie nutzen den Partner um sich nicht mit sich selbst auseinandersetzen zu müssen. In Zeiten der Einsamkeit, die schwer auf ihr Gemüt drückt, sind Treffen willkommen.
  • Freiraum ist ihnen das Allerwichtigste. Jede ungewollte gemeinsame Zeit wird diskutiert. Umgekehrt fühlen sie sich nicht wichtig genug, wenn sie den Partner nicht erreichen können oder er mal keine Zeit hat.
  • Fehler einzugestehen fällt ihnen schwer. Entschuldigungen ebenso. Sie sagen von sich selbst schlechte Partner zu sein und bevor sie an der Beziehung arbeiten – gehen sie. Einfach … leise … unspektakulär. Der leichte Weg.
  • Sie vermitteln Innigkeit und tiefe Verbundenheit beim Sex. doch im normalen sozialen Kontakt sind sie introvertiert oder sogar abweisend.

Menschen, die mit Bindungsangst leben sind nicht „gestört“, auch wenn wir das immer wieder hören oder sogar selbst von sich behaupten. Dahinter steht die reine Angst. Sie sind (noch immer) verletzt und panisch. Wer aber bereit ist, sich diese Verletzungen aus alten Partnerschaften anzusehen und mit Überzeugung an seiner Angst zu arbeiten, der kann und wird in der Zukunft innige, liebevolle und angstfreie Beziehungen eingehen können! ICH bin eine lebendes Beispiel. <3

Stelle Dir also die Frage: Warum flüchte ich?

Der erste Schritt liegt wie immer bei Dir selbst. Beschäftige Dich damit weshalb Du immer wieder die selben Verhaltensmuster eingehst, wovor Du flüchtest und warum Du Angst hast! Ich konnte sehr viel darüber in einer jahrelangen Therapie lernen. Gefühle adäquat zu äußern, Grenzen zu setzen und mich selbst anzunehmen MIT meinen Fehlern und Schwächen!

Heute bin ich in der Lage zu lieben … zu geben ohne zu nehmen oder zu erwarten. Gefühle auszudrücken, positive wie auch negative. Ich halte Nähe aus und glaube wieder an die Liebe. :-) An sich zu arbeiten macht Spaß wenn man am Ende der Arbeit erkennen kann, dass man damit ein großes Stück Lebensqualität erworben hat.

Und genau DAS wünsche ich mir für Dich … falls Du Dich mit diesem Beitrag identifizieren kannst.
Falls Du Fragen hast, schreibe mir, ich freu mich immer über Nachrichten.

Ich kenne viele Menschen, die ihre ganze Zeit damit verbringen, alles perfekt in Ordnung bringen zu wollen und bestimmt kennst Du auch jede Menge dieser Menschen. In Wahrheit hassen sie diese Aufgabe, der sie sich so eifrig widmen, aber irgendwas in ihrem Oberstübchen hält sie davon ab, dieser beinahe tyrannische Hingabe zu entkommen. Die Unruhe und die Ängste werden immer dann spürbar und ausgelöst, wenn die Logik nicht überwiegt und der Wahnsinn das „Ruder“ an sich reißt.

Die Konfrontation zwischen Chaos und Ordnung

Bewegt hat mich diesen Beitrag zu bringen, die Hektik und die Eile der Menschen jetzt vor Weihnachten! Emotionen, Chaos und Ordnung bekommen zu dieser Zeit besonders viel Raum. Die Charaktere der Menschen sind klar und deutlich zu sehen. Ordnung hat dabei einen unbestreitbaren Reiz. Ordnung ist „logisch“, sie macht unsere Welt vorhersehbar und zu einem bestimmten Grad kontrollierbar. (Langweilig aber trotzdem nicht sicherer!)

Es gibt auch Menschen die versuchen ohne Licht Ordnung in ihre Gedanken zu bringen … als ob es in ihrem Gehirn eine Sondernische für Emotionen gäbe, aus der sie jeden Tag nehmen können und sie mit den passenden Gedanken kombinieren könnten! Vielleicht können wir das sogar auch mal irgendwann mit Hilfe der Technologie, ich hoffe nur dass ich dann schon lange im Nirvana bin und mir dieses unnatürliche Verhalten von oben ansehen kann.

Der Wahnsinn ist Bestandteil unseres Lebens

Ich könnte auch anders sagen … „Das Primitive wird immer Teil unseres Lebens bleiben …“ . Damit meine ich unsere Großartigkeit, unsere Kreativität, die Improvisation und Intuition. Nicht immer hat alles einen Grund, weder in der Ursache noch im Ergebnis und das ist vollkommen ok. Manche Dinge passieren, die unabhängig von der Vergangenheit und der Zukunft sind. Sie durchbrechen unser Denkmuster, das sollten wir als Geschenk betrachten!

Den Wahnsinn unseres Lebens annehmen und genießen, dass ist ein Zeichen der Reife.

Ohne ein wenig verrückt zu sein, und das sind wir alle auf ganz unterschiedliche Weise, kann keine Leidenschaft genährt werden. Verrücktheit nährt unsere Seele und lässt uns hoffen. Gesunder Wahnsinn berührt unser Herz. Wenn wir es genau nehmen ist sich zu verlieben, eine Art von Wahnsinn, die andere Herzen an sich bindet und sie in ihre eigenen verwandelt.

Sich zu verlieben erfordert eine enorme Investition von Ressourcen. Es führt manchmal zu schwindelerregender emotionaler Instabilität und dazu, dass die Zeit – unsere wertvollste Ressource – wie im Flug vergeht. Logisch gesehen und „ordentlich“ gedacht, würde es also gar keinen Sinn machen sich zu verlieben. :-) Es kann sogar ein wahnsinniges Chaos daraus werden.

Wahnsinn ist keine Nahrung, aber er gibt unserem Leben Geschmack und macht ganz. Er hebt den Geschmack des Lebens und all seine Facetten hervor!

Wahnsinn ist das Salz des Lebens

Abwechslung macht uns wach, sie lässt unser Herz schneller schlagen. Das Unerwartete verstärkt unsere Emotionen. Also sehe ich unsere Wahnwitzigkeit als wichtigen Geschmacksträger unseres Lebens! Gefährlich wird es nur, wenn man zu viel zu sich nimmt. Die Dosis macht das Gift … wie man so schön sagt. Unser Leben ist ein Gericht das in vollsten Zügen genossen werden sollte!

Denken wir also daran, wenn wir Angst haben weil alles um uns auseinander bricht oder zumindestens den Anschein hat … ersparen wir unserem Gewissen die Last die wir verspüren, weil wir nicht alles kontrollieren können oder weil manche Teile unseres Lebens eben mal chaotisch sind. Die besondere Art, auf die DU gerade in Deinem Leben herumtuckerst, könnte gerade DAS sein was Dich oder andere schließlich inspiriert?!

Denk doch mal über diesen Satz nach: „Normal sein ist wahnsinnig.“ 

Jodie Foster sagte mal … „Normalität, ein Leben ohne Chaos, ist nichts Erstrebenswertes. Es ist etwas, vor dem man flüchten sollte.“ 

Ein Zitat das immer Platz in meinem Leben fand, weil total normal zu sein ist das perfekte Ziel für erfolglose Menschen! :-)

Man braucht ein wenig Mut um den Wahnsinn auch zu leben

Du musst etwas Mut mitbringen, um aus den Normen auszubrechen und „anders“ durchs Leben zu gehen. Du musst mutig sein um anzunehmen wer Du tief in Dir drin wirklich bist und Du selbst zu sein, ohne Angst verurteilt, abgestempelt oder kritisiert zu werden.

Ein gesunder Wahnsinn kann ein echtes Abenteuer sein! Es ist so sehr befreiend einfach zu sein. Deinen eigenen Wahnsinn zu leben. Nach Deinen Regeln. Das Chaos im Leben mal Platz zu geben und als „Zuschauer“ hinzusehen. Wichtig ist dabei wie ich oben schon geschrieben habe, die Zügel dem Wahnsinn nie ganz überlassen, nicht zuviel Salz ins Leben streuen! Ich seh es so: Das Leben ist entweder ein kühnes Abenteuer … oder es ist gar nichts. Ich finde Wahnsinn ist die wahre Zurechnungsfähigkeit. Der Normale ist psychotisch. Normalität bedeutet einen Mangel an Fantasie und Kreativität zu haben. Jeder behauptet ein wenig „wahnsinnig“ zu sein … aber die wenigsten trauen sich ihren Wahnsinn auch zu leben.

Vergiß die Welt, friß das Glück, atme den Wahnsinn.

Mit diesen Worten möchte ich Dich in die wohlverdienten Feiertage entlassen. :-) Ich wünsche Dir wahnsinnig schöne Weihnachten mit Deinen Lieben oder aber auch nur mit Dir selbst! Falls Du Dich trotzdem alleine fühlst, die Türe der FrauenPunk Gruppe steht an allen Tagen offen!

Alles Liebe und pass auf auf Dich.

Der Jahreswechsel … Wir denken über unsere Pläne nach. Über  unsere Vorsätze. Wir feiern den Start in ein neues Jahr voller Möglichkeiten und toller Veränderungen … wie immer. Aus der aktuellen Frustration heraus, vom Idealbild anderer Menschen getrieben, zum Scheitern vorgesehen, doofe und überstürzte Ideen, was im neuen Jahr alles anders werden könnte … sollte … müsste. Keine Angst, ich werde keinen weiteren Satz mehr dafür verwenden, um Dir zu sagen, wie Du Dein Gewicht wieder reduzieren, Deinen Job überdenken oder Deinen Partner „sanieren“ kannst. Du kannst Dich also entspannen. Was ich allerdings möchte ist, diese Zeit als guten Zeitpunkt zu sehen und zu nutzen, um richtig hinzuschauen … auf Dich selbst, auf Dein Leben, auf Deine Zukunft.

Ein wunderbarer Zeitpunkt um den Kopf freizubekommen

Seit ich denken kann, empfinde ich die Zeit zwischen den Jahren immer als besonders ruhig. Es steht nichts an. Viele haben frei, es sind Ferien und die Geschäfte sind geschlossen. Termine liegen still. Für mich immer ein guter Zeitpunkt um im Oberstübchen aufzuräumen. Alle Alltagsprobleme auszusperren. Durchatmen. Nach der geistigen Reinigung und dem Abstand zu den eigenen „Nöten“ sehe ich vieles klarer. Was allerdings nicht bedeutet alle Probleme, die jeder von uns mitschleppt, weg zu atmen. Ganz im Gegenteil, es beginnt das strukturierte Denken! Ich nutze das Neue Jahr als psychologischen Neubeginn. Das passiert natürlich nicht am 1.1. total überstürzt, es darf auch keine falsche Motivation dahinter stehen. Pläne müssen gereift und durchdacht sein. Und das allerwichtigste, es muss der Wunsch und der Wille das sein, um die Komfortzone auch wirklich zu verlassen!

Das Neue Jahr kann ein Wendepunkt in Deinem Denken sein. Sei bewusster und erkläre das kommende Jahr zur Plattform Deiner Veränderung. 

Hat sich bei Dir Unzufriedenheit angesammelt?

Ich finde es sehr gut wenn Du das erkennst. Und ich finde es sehr gut, dass es Dich so stört und etwas verändern möchtest! Natürlich ist jedes Datum, jeder Monat, jeder Tag dazu geeignet etwas Neues zu starten. Aber was passiert wenn Du Dir nur vornimmst etwas zu verändern? Genau … gar nichts. Und das ist das Problem vieler. Darüber reden, darüber nachdenken (zerdenken) und vor sich hinschieben …

Warum ist es eine Veränderung in vielerlei Hinsicht so unsagbar schwer für Dich? Ich sag es ganz direkt und knapp. Weil Du ein Gewohnheitstier bist! Dein Geist nicht nur bei Heroin suchtgefährdet ist, und Du Opfer Deines Körpers bist. Und nicht nur Du, die meisten von uns …  also ich entschärfe diesen Satz ein wenig.

Ich nehm ein einfaches Beispiel her, dass viele bestimmt kennen. Abends nach der Arbeit, wenn Du nach Hause kommst, schmeißt Du Dich aufs Sofa … schließlich hast Du es Dir verdient. Du bist erschöpft nach einem anstrengenden Tag. Das machst Du immer so und es fühlt sich gut an. Aber gleichzeitig spürst Du ein nagendes Gefühl in Dir das immer wieder sich einschleicht. So nach dem Motto: „Du könntest Deine Zeit auch anders nutzen“. Du wolltest Dich Doch um eine andere Stelle bewerben? Dich nicht mit ungesundem Fast Food vor den TV legen, sondern Dir, auch wenn Du müde bist, etwas schönes kochen? Gespräche, die Du führen wolltest … wann?

Dieses kleine Couchritual das Du beinahe jeden Abend praktizierst, und seit vielen Jahren schließlich immer so machst, hat sich auch an dieses nagende Gefühl gewöhnt. Es gehört dazu wie das Sofa, der Fernseher und der Entspannungsmodus. Ein simples Beispiel und wie gesagt – Du (wie wir alle) bist ein Gewohnheitstier. Dein Gehirn steht auf Routinen und verkettet diese in Deinem Unterbewusstsein als eine unumgänglichen Lebensalltag. Als ein Leben so wie es nun mal ist … obwohl Du eigentlich etwas anderes möchtest.

Wie so oft brauchen wir einen großen Knall um auch wirklich etwas zu verändern

Ich könnte aber auch sagen wir brauchen eine Inspiration, die uns streift und nicht mehr loslässt! Manchmal ist es es auch ein Ereignis … ein Riesenknall wenn die Mauer der Frustration einstürzt. Oft lösen diese Ereignisse in Deinem Kopf einen Entschluss aus, nämlich den Willen in die Umsetzung zu gehen. Dieser kleine „Klick“ oder große „Knall“ sagt Dir: Es ist so weit um die eingefahrenen Komfortzonen zu verlassen und mit etwas Neuem zu beginnen. Zu solchen innerlichen Aufforderungen kommt es immer wieder in unserer Persönlichkeitsentwicklung und das ist keine Frage des Alters!

Was steckt dahinter? Was verstehe ich unter Komfortzone? Ich habe mich viel damit beschäftigt, da ich mich selber sehr lange und auch nicht ungern in dieser Zone aufgehalten habe. Dennoch ist dieses Wort etwas irreführend. Denn es suggeriert, dass es dort immer angenehm und relaxt hergeht. Doch kann es in der Komfortzone auch durchaus unangenehm werden. Speziell dann, wenn man sich ständig darin aufhält und sie schon ewig nicht verlassen hat! Sie wird nämlich immer kleiner und kleiner und wie Du ja sicher weißt, sind enge kleine Räume nicht wirklich angenehm.

Die meiste Zeit halten sich Menschen in ihrer Komfortzone auf: Sie befinden sich in einer bzw ihrer gewohnten Umgebung und tun „gewohnte“ Dinge. Dort herrscht Sicherheit. Es passiert auch ganz selten etwas Unerwartetes. Es gibt wenige bis keine Überraschungen, weder im positiven noch im negativen Sinne. Was so viel bedeutet:

  • man wird keine intensiven Gefühle erleben.
  • und man wird nichts neues lernen, denn wir kennen ja schon alles.
  • und viel zu „Denken“ gibt es ebenfalls nicht. Die gewohnte Strategie reicht aus, um das Gewollte zu erreichen.
  • das Gehirn läuft also auf Sparflamme, wenig Energie ist erforderlich.

Das ist zum Beispiel schon ein Punkt und ein Grund, weshalb es außerhalb der Komfortzone so anstrengend ist! Mehr Eindrücke, mehr Überraschungen, mehr Denken, mehr Handeln, mehr verarbeiten … all das bedeutet schneller müde zu werden. DAS klingt nach Stress, denkst Du Dir vielleicht und schiebst deshalb diese Komfortzone gleich wieder zur Seite. Und damit bist Du nicht die Einzige. Wir Menschen sind so … jedenfalls viele von uns. Gewohnheitstiere. Immer auf der sicheren Seite stehen wollen. Ja nichts verändern und schon gar keinen Blick aufs Unbequeme und vielleicht auch Unsichere werfen! Ich kannte diese Denke nur zu gut.

Es gibt Vor- und Nachteile der Komfortzone

Doch ganz sicher ist, Du wirst Dich nicht weiter entwickeln, hältst Du Dich ausschließlich darin auf! Warum? Weil Du nur selten eine Überraschung erleben wirst und Du deshalb kaum gezwungen bist, intensiv über Probleme und mögliche Lösungen nachzudenken. Geistiger Stillstand sage ich dazu. Deine „Kuschelzone“ wird dadurch immer enger und kleiner und am Ende überfordern Dich schon Kleinigkeiten! Also wäre es angebracht die Komfortzone so oft zu verlassen, dass es nicht zu dieser Anpassung kommt.

Was ich persönlich sehr gerne mache, und somit als Vorteil sehe ist, wenn ich an einem Projekt arbeite, das Fokus erfordert, bleibe ich gerne in meiner Sicherheitskuschlezone. Aus einem ganz einfachen Grund: Es wird nichts Unerwartetes passieren und ich kann mich voll auf mein Projekt konzentrieren. NIchts zwingt mich zusätzlich nachzudenken … In meinem „sicheren“ Bereich steht mir all die Energie zu Verfügung, die ich brauche um effizient TUN & SEIN zu können. Das gilt allerdings ausschließlich für die Arbeit.

Ich finde es einfach nicht sinnvoll, sich nur auf der sicheren Seite aufzuhalten und sich immer nur zu schonen. Auch wenn die Gefahr ausserhalb des Komfortbereiches größer sein wird, dass uns etwas passieren kann. 

Was ist es also was Dich in der Sicherheitszone so festhält?

Die Gewohnheit. Die Bequemlichkeit. Die Unsicherheit. Die Angst. Ja … aber das ist mir etwas zu einfach. Ich kann von mir sagen und das auch zu 100% bestätigen: wer sich dauerhaft in seiner Kuschelzone verschanzt, hat meistens einfach nur keine Ziele im Leben, für die es sich lohnt Risiken und ein wenig Angst, zu riskieren und einzugehen! Die meisten Menschen sitzen auf ihrem Sicherheitspolster um ihre Überzeugungen zu schützen.

Wir wurden darauf konditioniert, eine große Angst vor Fehlern zu haben und es wurde uns beigebracht möglichst jegliche Fehler zu vermeiden. Fehler aller Art werden uns im bekannten Terrain kaum passieren … wir handeln ja quasi schon blind und automatisch. Kleine Unebenheiten werden auch oftmals kaum erkannt. Selbstschutz pur.

Wenn es allerdings verführerische Anreize oder einen Riesenknall gibt ist jeder von uns in der Lage seine Kuschelzone zu verlassen.

Der Geist ist willig … das Fleisch ist schwach?

Diesen Satz sagen wir ja alle nur all zu gerne. Doch das fällt ein wenig unter „Ausreden“, wie ich finde. Diese Ausflüchte hatte ich auch wenn ich daran zurück denke. Anreize gab es bei meinem Verlassen der Komfortzone nicht, bei mir war es ein Riesenknall … ein Test, eine Prüfung, eine Einladung, wie auch immer, um mich selbst von oben zu begutachten. Resümee zu ziehen und trotz erheblicher Angst und Unsicherheiten eine neue Zone zu betreten! Wenn wir motiviert sind, ist es nicht schwer aktiv zu werden. Wenn es uns an Motivation fehlt, wird dieses aktiv sein ausbleiben.

Mein „Fleisch“ hatte gesundheitlich keine Reserven (keine Motivation) mehr zur Verfügung. Ich löste dieses Problem durch leichte körperliche Aktivität und lernte mit meinen Ängsten umzugehen. Ich veränderte meine kuschelige Komfortzone in eine Lernzone. 

Vielleicht geht es Dir ja ähnlich. Du weißt nicht wie Du mit Deinen Befürchtungen und Ängsten beim Verlassen Deiner Komfortzone umgehen sollst? Du lässt die negativen Gefühle, die Dich umschwärmen, nicht herein. Du bist verkrampft und kannst sie nicht akzeptieren? Du bist der Meinung dass durch dieses Verhalten Deine ganze Angst wieder verschwindet? Es tut mir leid … das wird nicht passieren, soviel kann ich Dir sagen. Ganz im Gegenteil. Je mehr man sich gegen negative Gefühle stellt umso intensiver werden sie werden. Ich habe es selbst erlebt.

Angst hat jeder Mensch!

Leider leben wir in einer Gesellschaft, in der der Mensch, der seine Schwächen und Ängste zeigt, leider (vermeintlich) einen Nachteil hat. Deshalb vermeiden und verstecken ja so viele Menschen ihre Ängste. Sie haben Angst sie offen zu zeigen. Über Schwächen zu reden und sie auch noch zu zeigen, ist eben nicht erwünscht in unserer Gesellschaft. Fakt ist allerdings: Alle Menschen haben Angst und es ist etwas völlig Normales und in Ordnung Angst zu haben! 

Es wird Dir leichter fallen in die neue Zone einzutreten wenn Du gute Ziele hast, die zu Dir passen weil sie mit Deinen Werten harmonieren. Das war für mich einer der wichtigsten Gedanken die ich mir immer wieder aufsagte und überall an die Wand klebte. Also gute Gründe zu finden und zu haben wirkt sich positiv auf Dein Vorhaben aus und wird Dich beim Verlassen Deiner Komfortzone stärken.

Wie schon oben erwähnt, wurde ich mehr oder weniger in die Lernzone hinein getreten. Es war an der Zeit und der Knall war sehr weit zu hören. Sobald man sich mit einer Veränderung auseinandersetzt, hat man auch schon den ersten kleinen Mini-Schritt getan. Meiner Erfahrung nach bewirkt schon die Gegenwart von neuen, anderen, erfolgreichen und tollen Menschen eine positive Denkweise. Bei mir waren es Bücher und Seminare, die mir dabei geholfen haben, meine Ängste in Schach zu halten und mein Selbstvertrauen zu stärken!

Blockaden sind da um sie zu lockern!

Ja das sag ich jetzt mal so locker … Wir Menschen verfallen sehr oft in eine Starre, weil wir uns auf unwichtige Dinge und die schlimmsten Dinge, die eintreten könnten, fokussieren. (Angst). Diese Blockade habe ich gelöst, indem ich mir drei wichtige Fragen aufgeschrieben und gestellt habe:

  • Was könnte schlimmsten Fall passieren … wäre es denn so schlimm?
  • Was würde im wahrscheinlichsten Fall passieren? Und woher weiß ich überhaupt, dass es der wahrscheinlichste Fall ist?
  • Was könnte bestenfalls geschehen? Vor allem was kann ich dafür tun, um es zu so einem Ausgang kommen zu lassen?

Mehr braucht es nicht. Diese Fragen sind bei mir in Fleisch und Blut übergegangen. Danach war es leichter zu handeln. Mein Denken hat sich dadurch vereinfacht. Leider war zu diesem Zeitpunkt meine Unsicherheit sehr groß und mein Selbstvertrauen nicht sehr stark vertreten. Mulmige Gefühle kann man „weg trainieren“… wurde mir erklärt, in einem Vortrag über Schüchternheit und Selbstzweifel. Dinge tun, die man sonst umgeht. Wie zum Beispiel an der Kasse um Vorlass bitten, im Restaurant etwas zu bestellen das nicht auf der Karte steht … einfach aus der Reihe tanzen ohne dabei unangenehm aus der Reihe zu fallen. Eine Herausforderung und ein schwerer Akt, nach Jahren der Isolation und Resignation.

Dennoch war diese Herausforderung gut für mich, gut für meinen Körper, aber vor allem gut für meinen Geist. Zu viel Druck ist weder gut noch schlecht, es kommt immer auf die Dosierung und auf die Intensität an. In geringerer Dosis können solche Herausforderungen sehr anregend auf einen wirken, weil der Wille etwas zu verändern, besonders hoch ist!

Zusammengefasst

Beim Verlassen Deiner gewohnten Abläufe und Tätigkeiten, geht es nicht nur darum Gedanken und Handlungen an Dir zu verändern, sondern, ganz besonders am Anfang ein großes Augenmerk darauf zu legen welche Dinge Dir Dein Gehirn aufgrund Deines bisherigen Verhaltens versucht einzureden und standhaft dagegen zu halten!

  • Werde Dir dessen bewusst.
  • Zerschlage negative Gedanken indem Du STOP sagst.
  • Vor allem aber schenke Deinem Köpfchen Zeit, um sich an neue Gedanken und Handlungen zu gewöhnen.
  • Akzeptiere und gib Dir und Deinem Unterbewusstsein Zeit, auch wenn es länger dauert als Du Dir vorgestellt hast

Kurz gesagt, nach diesem längeren Beitrag: Sei und bleibe aufmerksam und nutze Deine Chancen, die Dich bei Deiner Veränderung unterstützen werden! Es zahlt sich IMMER aus. Viel Erfolg aber genauso viel Spaß dabei, das wünsche ich Dir!

Das Gute im Schlechten sehen

Es ist schon so, die Welt kann uns auf jede nur denkbare Weise das Herz brechen, das steht fest. Unser Leben ist selten gerecht aber wir können Schicksalsschläge gut überstehen und werden weiter nach vorne blicken. Und wenn unser Herz zerbrochen ist, müssen wir es auch wieder zusammenflicken und nicht nur das … wir müssen wieder lernen zu vertrauen. Das Leben ist nun mal so: Wir fallen hin, stehen wieder auf und wir fallen wieder hin. Aber wenn wir uns nicht einmal mehr bewegen, weil wir Angst haben, wieder zu stürzen, dann sind wir Gefangene unseres Lebens.

Steine sind da, um sie zur Seite zu schieben

Ich habe in meinem Leben schon Menschen getroffen, die mit den Steinen die ihnen in den Weg gelegt wurden, nichts anfangen konnten. Sie blieben vor dem Steinhaufen stehen, oder sie stolperten oder sie trugen sie als Last auf ihren Schultern durch ihr Leben. Wenn ich ehrlich bin, habe ich das auch mal ne Zeit so gemacht. Ich sah die Steine als unüberwindbare Hürde. Ich hätte nie gedacht, dass im Glück auch soviel Traurigkeit verborgen liegt. Eigentlich dachte ich eher, das Gegenteil sei der Fall! Ich sah das Glück, als einen Weg voller Rosen ohne Dornen … immer bezwingbar und ohne Steine. Da lag ich aber sowas von falsch, aber das versteht man erst, wenn man auf das Glück vorbereitet ist.

Glücklich sein bedeutet auch zu leiden

Eine seltsame Bedingung, findest Du nicht auch? Was für eine Ironie. Glück ist als ein umfassendes Gefühl zu sehen, ein emotionales Gleichgewicht wo eben auch Traurigkeit und diverse Herausforderungen dazu gehören. Und genau aus diesem Grund bin ich heute davon überzeugt, dass ich/wir den Schmerz und die Traurigkeit brauchen um all das zu erreichen was ich/wir uns vornehmen . Ich finde es als großen Fehler, die Kraft mit der wir aus einer schlechten Erfahrung herausgehen, nicht zu nutzen! 

Ich will auch niemandem etwas vormachen … ich selbst bin nach manchen Schicksalsschlägen nicht immer gleich wieder hochgekommen, völlig normal wie ich meine. Aber das aller meiste habe ich aus meinen Fehltritten, Rückschlägen gelernt. Sie haben mir gelehrt, immer weiterzumachen, aufzustehen … nach vorne zu schauen. Schließlich können wir den Regenbogen ohne etwas Regen, auch nicht sehen. Ich glaube, die Tatsache das ich mir dessen und der Prüfungen des Lebens bewusst wurde, ich mich verändert habe und all das, machte aus mir eine viel glücklichere Person!

Gute und schlechte Zeiten müssen Hand in Hand gehen … das weiß ich heute. Ich sehe es nicht als negative Tatsache. Es ist wie es ist und muss so sein. Die schönsten Dinge in unserem Leben entstehen tatsächlich aus den Schlimmsten. Nach unserem Leben kommt der Tod und damit der Abschied. Liebe schützt uns vor dem Wahnsinn, aber sogar Lieblosigkeit kann den Kampf gewinnen und die schönsten Momente gehen irgendwann mal vorbei.

Das Leben besteht aus Veränderung

Wir ändern uns, die Sprache wandelt sich, alles verändert sich – ob wir wollen oder nicht. Wir lernen ein ganzes Leben lang. Wir ziehen Schlüsse aus unseren Erfahrungen, wir formen unsere Persönlichkeit und ich glaube dass gerade die schlechten Erfahrungen einen guten und lehrreichen Einfluss auf uns ausüben. Wir machen alle Erfahrungen, auf die wir, hätten wir gewusst was uns erwarten würde, liebend gerne verzichtet hätten. Aber gerade diese Erfahrungen haben gute Seiten!

Ich weiß heute dass ich wesentlich früher auf mein Herz hören muss. Und zwar handeln … das bedeutet wenn ich spüre das mir etwas entgleitet, muss ich handeln und darf nicht warten bis es „heiß“ wird. Ich weiß das ich ein gutes Gespür für Menschen habe. Und ja – ich bin ein Sensibelchen und spüre, was andere nicht merken oder wovor andere Menschen ihre Augen verschließen. Heute weiß ich das ich darauf vertrauen kann. Ich bilde mir nichts ein … ganz im Gegenteil.

Ja, was habe ich noch gelernt?

Ich habe (musste) Charaktere kennenlernen, von deren Existenz ich nicht mal etwas geahnt habe. Charaktere die ich lediglich aus Büchern kannte. Wo ich glaubte sie gibt es nicht wirklich. Ich habe Bekanntschaft mit Vater „Neid“ gemacht und zwar im großen Stil. Ich habe erfahren, dass Menschen, wenn sie sich bedroht fühlen ihre Krallen ausfahren und mir schaden. Menschen sind skrupellos. Sie legen einem Hindernisse in den Weg, reden schlecht über Dich und versuchen alles, um Dich in den Schatten zu stellen. Es gibt einfach nichts, was es nicht gibt!

Ich glaube dennoch an das Gute im Menschen. Das ist ein fester Bestandteil meiner Persönlichkeit. Ich bin offen und habe Vertrauen (meistens). Zu viel Misstrauen würde mir nur schaden. Ich werde zwar nie verstehen weshalb es Menschen gibt die ihre „in den Weg gelegten Steine“ nicht zur Seite schieben, aber ich weiß heute, dass es solche Menschen gibt. Wenn ich könnte würde ich helfen, denn das Beste liegt hinter oder unter den Steinen!

Im Leben geht es nicht nur darum gute Karten zu haben … sondern auch mit schlechten, gut spielen zu können.

Eine schöne Restwoche für Dich, sei bei Dir … bleib bei Dir.

 

 

 

Dieses Jahr hatte ich die Gelegenheit, einige tolle, starke und, ich nenne sie jetzt einfach, „ausgereifte“ Frauen kennen zu lernen. Sie wurden vom Schicksal gebeutelt … durch Krankheit, Verluste und viele Probleme, die sie dadurch hatten. Trotz dieser Tatsache, stehen sie felsenfest mitten im Leben. Sie sind der Pfeiler der Familie, sie halten zusammen was beinahe in Brüche ging. 

Ich bewundere solche Frauen sehr, die durch ihre Vergangenheit ein hohes Level an Reife, wiederkehrender Gesundheit und Selbstzufriedenheit erreicht haben! Selbsterkennende Menschen, die manchmal wie eine andere „Wesensart“ auf mich wirken und mich total begeistern!

Zu reifen heißt zu akzeptieren

Reif. Dazu fällt mir süßes saftiges Ost ein, ein guter Wein und gutes Essen. Ein schwerer Whisky. Alles was besonders „gut“ zu schmecken ist muß reifen. Reife kann aber auch mit anderen Gedanken in Verbindung gebracht werden. Nämlich mit alt und ausgeleiert, nichts mehr wert, unschön uvam. Jedenfalls legt das unsere Gesellschaft vor. Gerade als Frau hören wir immer wieder, dass wir Reife meiden sollten. Die Idealisierung der Jugend, die Verwendung von Botox, Cremen und Puder, um ja nicht alt auszusehen, sind Merkmale einer Gesellschaft, die uns nicht auf natürliche Weise reifen lässt.

Eine Frau die sich der natürlichen Reife genähert hat, hat ihren ganz persönlichen und emotionalen Punkt gefunden, von dem aus sie sich mit ihrer Essenz und mit ihrer Seele und mit ihren Erinnerungen verbinden kann. Dem Ganzen einen passenden Rahmen schenken möchte ich als reife Frau, meine Gedanken in Briefform allen anderen Frauen widmen … ich bin ein Fan von euch allen!

An Dich als gereifte Frau …

Ich bin sehr dankbar euch getroffen zu haben. Wunderschöne Frauen … wunderschön von außen und wunderschön von innen! So mutig und bravurös habt ihr verteidigt, an das was ihr geglaubt habt. Eure Augen waren nie verschlossen, ihr habt andere Ansichten mit Respekt entgegen genommen. Mit eurem Herzen hingehört und mit der Seele gesprochen.

Die Bereitschaft zu helfen, war nie ein Thema! Und das, obwohl ihr selber kaum Unterstützung erhalten habt als ihr sie so gebraucht hättet! Gewissenhaft, aufmerksam, liebevoll, lächelnd … ansteckend und überzeugend. So wart und seid ihr immer noch! Den Euren gegenüber immer loyal geblieben, bis zum Schluß. Als Mutter, Ehefrau und Schwester, Tochter und Tante. Die kleinen Dinge wurden von euch geschätzt … nichts war und ist selbstverständlich.

Ihr seid Frauen mit Charakter, stark emotional, ihr liebt und gleichzeitig musstet ihr leiden. Was haben wir besprochen? Wisst ihr noch? „Übernimm die Verantwortung, für alles was Du kannst. Es gibt nichts mehr was Du geben kannst und wenn Du Dich nicht um Dich selbst kümmerst, wirst Du krank werden … und dann kannst nicht mehr helfen.“ Jede Frau muss sich akzeptieren, sich annehmen und weiter gehen. Bloß niemals liegenbleiben, resignieren und aufgeben.

Ihr alle seid so wertvoll aufgrund eurer Person, wertvoll aufgrund dessen, wer ihr seid und nicht wegen der Dinge, die ihr getan habt. Ich genieße es mit euch in Verbindung zu sein. Mit euch zu lachen und zu weinen. Ihr seid genauso köstlich wie eure Kuchen – in Bezug auf eure Präsentation, Arbeit, Geschmack und Stil! Der Weg euch zu folgen ist absolut kein Fehler. Ihr bleibt euch selber treu und verkauft auch eure Seele niemals! Ihr steckt voller Emotionen … ihr sagt der Körper vergeht, aber die Seele bleibt. Solange es jemanden gibt, der sich an euch erinnert, werdet ihr nicht sterben. :-) Wie könnte man euch jemals vergessen?!

Tja also, was kann ich noch mehr sagen außer zu wiederholen, dass ich unglaublich dankbar bin, solche Frauen wie euch zu kennen. Ich bin dankbar, dass wir uns über den Weg gelaufen sind. Was auch wieder zeigt, es gibt immer gute Menschen auf unserem Weg des Lebens … man muss nur gut genug sein, um sie zu erkennen! Ich habe gut erkannt und darauf bin ich ein wenig stolz. Ich öffne meine Augen und sehe das, was gut ist für mich.

Ich schicke euch genauso viele Umarmungen mit all der positiven Energie, wie ihr mir immer wieder geben werdet. Eine Energie, die ansteckend ist und so viel Lust auf das Leben macht.

Das Leben stellte euch immer wieder Prüfungen, besonders harte Schicksalsschläge können Menschen zerstören. Manchmal entstehen aber auch ganz besondere Menschen daraus!

Manche Dinge müssen einfach gesagt und gezeigt werden. Manches ist mir ein Anliegen und dem muss ich nachgeben. Es waren auch diese Frauen, die mich dazu inspiriert haben mein erstes „Buchkind“ ins Leben zu rufen. Ein hübsches Taschenbuch mit wertvollen Inputs, persönlichen Tagebuchauszügen, die mich während der letzten Jahre beschäftigten, untermalt mit energiegeladenem Bildmaterial. Von mir für euch.

Alles Liebe und passt sehr gut auf auf euch. Bis sehr bald.

Die Zeit ist jetzt, lebe Dein Leben
oder Warum Dein Leben kurz ist und Du jeden Moment (er)leben sollst.

An jeder Ecke, in jedem Magazin und Blog hörst oder liest Du heute, dass Du im Moment leben sollst. Diesen nutzen sollst. Viele von uns kauen das einfach nach, eine „Weisheit“ die jedoch die meisten Menschen nicht leben, ja nicht einmal hinterfragen.

Lebe im Moment, denn Dein Leben ist kurz!

Stell Dir Dein Leben als einen Teller voll mit Gummibären vor, jeder Moment Deines Lebens stellt einen Bären dar. Und jede Sekunde, jeden Moment ist es plötzlich ein Gummibär weniger. Ein Bärchen, dass Du nie wieder hinzufügen kannst, es ist weg – fort!

Vielleicht wird Dir so bewusst, dass Deine Zeit immer kürzer wird. Der Moment während Du das hier liest ist gleich vorbei und er wird nie wieder kommen. Egal was Du machst oder versuchst, er ist weg! Für immer!

Jetzt kannst Du für Dich ausrechnen wieviel Zeit Du noch hast, wieviele Gummibären noch auf Deinem Teller liegen. Mach das, ganz bewusst und dann denk bitte mal über die letzten Zeilen nach, mach Dir die Worte bewusst. Und beantworte folgende Fragen für dich persönlich:

Warum verbringe ich soviel Zeit mit unbefriedigenden Dingen? Lebe ich wie ich will und was ich liebe? Was mich glücklich macht?

Unsere durchschnittliche Lebenswartung

Frauen 84,7 Jahre
Männer 79,2 Jahre
Durchschnitt 82,0 Jahre

das sind im Schnitt
29.930 Tage
718.320 Stunden oder
43.099.200 Minuten

Das scheint auf den ersten Blick viel zu sein und doch ist es nichts! Wie schnell vergeht eine Woche nach der anderen ohne Spuren zu hinterlassen. Arbeiten und funktionieren, vielleicht noch ein Drink oder Kaffee mit Freunden und das war es. Kann das alles sein? Für mich nicht, nicht mehr. Ich haben lange nur funktioniert, nur Pflichten erfüllt, beruflich und privat. Diese Zeit ist für mich vorbei.

Doch warum verlaufen die meisten Leben so?

Wir werden in eine Welt geboren, in eine Gesellschaft, die möglichst ruhige und unauffällige Menschen will. Menschen die leicht und problemlos führ- und regierbar sind. Die sich in den Bahnen der Gesellschaft bewegen und nicht ausbrechen.

Menschen, die nach der Schule in das Leben als Angestellte wechseln und ihre Lebenszeit unter Wert verkaufen. Oder findest Du Deine Lebenszeit und Deine Leistung wird dementsprechend honoriert? Nur so ein Gedanke …

Will mir  jemand erklären dass ein Mensch der 1.500.- netto verdient für seine wertvolle Zeit entsprechend entlohnt wird? Und ich meine jetzt noch nicht einmal die unzähligen Menschen, die nicht annähernd diese Summe im Monat am Konto haben!

Klar gibt es viele Angestellte, die gut verdienen und doch sind es Menschen, die aus meiner Sicht wenig bis keinen eigenen Willen zeigen sondern den ihnen vorgegebenen Weg leben. Vorgegeben von den Eltern, der Schule, dem Chef und der Gesellschaft. Ja und die Politik nicht zu vergessen.

Es geht ja nicht anders hört man immer wieder! Doch es geht anders, man darf vielleicht nicht immer nur den einfachsten Weg sehen und gehen. Jetzt höre ich manche von euch aufschreien. Ja schreie es raus „die spinnt doch, ich muss doch arbeiten um mein Leben zu finanzieren!“

Klar das müssen wir alle, aber warum nicht für sich selbst den Einsatz und die Lebenszeit opfern, mit Arbeit die einem Spaß macht. Mit Menschen, die einem gut tun. Nicht in Unternehmen die die Menschen nur noch aussaugen, ihnen die wertvolle Lebenszeit für ein lausiges Gehalt, das zum Leben nicht reicht und zum Sterben zu viel ist, abkauft. Menschen in schwere Krankheiten treiben und dann irgendwann mit 50 Jahren auf die Strasse stellen weil billigere Arbeitskräfte in Massen zur Verfügung stehen. Ein gesellschaftliches Problem, aber genau das erfüllt den Zweck die Menschen klein und still zu halten. Solange man ihnen Sicherheit vorgaukelt, Sicherheit im Job, Sicherheit für die Pension ist alles gut, so glaubt man jedenfalls.

Vorgegaukelte Sicherheit

In unserer Gesellschaft ist alles auf dem Begriff der vermeintlichen “Sicherheit” aufgebaut. Sicherheit, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt. Nicht mehr gibt oder wohl nie gab. Wie kann man sicher sein, wenn man nur als Nummer gesehen wird, jeder problemlos und sofort austauschbar ist. Du nicht weißt wie lange es deinen Arbeitgeber noch gibt oder deinen Posten?

Geh in Deinen 9to5 Job und Du bist sicher, auf dies zielt das ganze System in Österreich und Deutschland ab.

Erfüllend ist das Ganze nicht, wir arbeiten um leben zu können. Das soll der Sinn unseres Lebens sein? NEIN! Ich bin der Meinung der Sinn unseres Leben kann nur ein erfülltes Leben sein. Jeder Mensch muss für sich selbst definieren was ihn erfüllt und was sein Sinn ist und dann noch den Mut zu haben sein Leben entsprechend zu ändern.

Und sag nicht das ginge nicht, es gibt immer Wege … sie sind zwar nicht so bequem und einfach, aber sie sorgen für nachhaltiges Wohlbefinden! :-)

Deshalb lebe DEIN Leben, tue was DU liebst und was DICH glücklich macht!

Wichtige Faktoren, die über ein glückliches Leben entscheiden.

Wenn wir älter werden, verlagert sich unser Glück mehr auf die Wünsche und Ziele, die wir haben. Unsere Verantwortungen verändern sich und werden mehr. Da ist es nicht selten so, dass wir uns manchmal angespannt und frustriert fühlen. Die Arbeit ist viel – die Entlohnung wenig. Das ist die allgemeine Sicht der Dinge. Für manche Menschen hängt ihr Glückspegel von Situationen ab … gekoppelt an eine zweite Person, eine Partnerschaft zum Beispiel. Wenn sie in keiner Beziehung sind oder die Verbindung im Sand verläuft, sinkt auch ihr Glücksgefühl.

Was ist es, was unser glücklich sein so sehr beeinflußt?

Glück ist ein so magischer Begriff, der für jeden von uns anders ausgelegt werden kann. Alle wollen wir sagen „JA, ich bin total glücklich und zufrieden …“ Je älter wir werden, je mehr Erfahrungen wir im Leben gemacht haben, umso mehr wissen wir was uns tatsächlich zufrieden und happy macht! Es gibt nicht nur das eine Glück, und es gibt einige Faktoren die unser Glücklichsein beeinflussen. Wir müssen uns unseren eigenen Weg zu unserem persönlichen glücklich sein suchen. Eine gesunde Lebenseinstellung und Wahrnehmung ist der Schlüssel zum Glücklichsein. Was ich auf alle Fälle sicher sagen kann ist, dass wir zu unserem Glück keinen anderen Menschen brauchen  … alles was dazu nötig ist tragen wir in uns. Sind wir dazu in der Lage, können wir unser Glücklichsein auch gerne mit einen Partner teilen. Und da sind wir auch schon bei einem Faktor angekommen, der uns dabei helfen wird ein Happy Live zu führen.

Wer bist Du?

Stellen wir uns doch mal vor, wir wären ein Mensch der immer allen anderen die Schuld an seinen eigenen Problemen gibt. Wir würden bald zu dem Entschluss kommen, dass die ganze Welt sich gegen uns verschworen hat! Mit Sicherheit würde uns das nicht mit Glücksgefühlen ausfüllen. Unsere Haltung dem Leben gegenüber und die Art wie wir mit Problemen hantieren, werden sich auf unseren Glückspegel auswirken. Jeder Mensch hat die Möglichkeit sich zu verändern, seine Denkweise in eine andere Richtung zu lenken. Wir kultivieren einfach Geduld und Freundlichkeit und finden dabei heraus, welche Probleme wir mit uns selber ausmachen können … wir sind alle in der Lage bessere Menschen zu werden, wenn wir beginnen uns und andere gut zu behandeln!

Was erwartest Du?

Ich weiß wie es ist, in einem strengen und fordernden Elternhaus groß geworden zu sein. Eine komplizierte Kindheit hinterlässt eine perfektionistische Haltung, die wir lange mit uns tragen. Jede Kleinigkeit die fehlt, ein paar Minuten Verspätung, ein fehlender Punkt, übertrieben gesagt, können uns dabei echteQualen bereiten. Ich kenne das nur all zu gut. Tatsache ist, dass „perfekte“ Menschen beinahe immer gestresst, frustriert, getrieben und traurig sind! Sie wissen nämlich, dass sie die Erwartungen denen sie sich selbst unterwerfen selten erfüllen können. Unrealistische Erwartungen sind unerfüllbar … Wir sollten deshalb unsere Erwartungshaltung so auslegen das sie ausgeglichen ist. Wenn wir sie flacher halten wird uns sehr schnell bewusst, dass wir uns an den einfachsten Details erfreuen können … an Kleinigkeiten, die wir vorher gar nicht bemerkt haben! Tun wir das wird unser Glücksbarometer zufriedenstellend hoch sein.

Wo befindet sich Dein Lebensmittelpunkt?

Das klingt vielleicht jetzt etwas eigenartig und unglaubwürdig, aber der Ort an dem wir leben hat einen wichtigen Einfluss auf unsere Stimmung. Tja, wo ist der perfekte Platz? Er ist dort wo wir uns wohl fühlen, wo wir Glücksgefühle ein- und ausatmen. Dieser Platz erfüllt unsere Erwartungen und löst positive Gefühle und Energie in uns aus.

Hier liegt das große Problem darin, dass wir nur manchmal nicht dort leben können wo wir tatsächlich sein möchten. Vielleicht magst Du es jetzt nicht glauben, aber wenn uns zum Beispiel das Meer stets positive Gefühle vermittelt hat, wird uns eine große Entfernung zum Ozean traurig machen und sich auf unseren Glückspegel auswirken. An Stelle diesen gewünschten Gefühls von Freiheit und Weite tritt dann ein Gefühl der Beklemmung und der Enge ein. Ob nun Großstadt, Dorf, Berg oder See, Hektik oder Stille … individuell sind die Bedürfnisse wo jeder von uns leben möchte. Das dann umzusetzen ist mit Abstand der schwierigste Faktor.

Deine Beziehung(en)

Verheiratet zu sein oder in einer Partnerschaft lebend ist ein genauso großer Unterschied, als wenn wir statt vieler Freunde nur wenige haben. Alleine oder mit wenigen Freunden an unserer Seite fühlen wir uns sehr oft unvollkommen einsam und nichts wert. Es drückt auf unser Selbstwertgefühl und wenn es nicht von alleine entsteht, sorgen Andere dafür das wir uns nur „halb“ fühlen. Gerade als Frau! Diesen Punkt sollten wir jedoch immer im Kontext mit dem persönlichen Standpunkt betrachten! In der Vergangenheit hatten viele von uns ungesunde Beziehungen oder wir machten Erfahrungen, die uns nicht gefallen hatten, die Folge davon war Trennung oder eine Scheidung folgte.

Beziehungen sind für uns Menschen von entscheidender Bedeutung, sie beeinflussen unser Glücksgefühl enorm.

Trotz allem, wir können es nicht beeinflussen oder vermeiden enttäuscht, belogen oder verlassen zu werden. Es ist also wichtig auch alleine klar zu kommen, unabhängig zu sein, und mit sich selbst liebevoll umzugehen. Wenn wir das können, werden wir auch gesunde Partnerschaften eingehen können, Partnerschaften die auch beständig sein werden. Für viele … das vollkommene Glück. :D

Deine Gedanken bestimmen Dein Glück

Vielleicht solltest Du diesen Satz etwas legerer sehen. Oftmals sind wir voll mit positiven Gedanken und es läuft trotzdem nicht ganz so wie wir es uns erhofft haben. Dennoch, unsere Gedanken werden immer unsere Wirklichkeit bestimmen. Das soviel heißt: Auch wenn wir einen Job haben der uns auf lange Sicht keine Sicherheit bieten kann, wir vielleicht auch nur ein knappes Gehalt beziehen und unsere Beziehung mehr schlecht als recht läuft …

Was tatsächlich einen Einfluß auf uns haben wird, ist die Art und Weise wie wir mit diesen Situationen umgehen!

Wie schon zu Beginn erwähnt, werden gewisse Phasen in unserem Leben wie Arbeit und Geld an „Wichtigkeit“ und „Wert“ stark zunehmen. Was aber wenn es ganz anders kommt und wir nicht erfolgreich sind? Die schlimmste Saat für negative Gedanken wird gesät! Wir entscheiden darüber ob wir eine pessimistische oder optimistische Grundhaltung  einnehmen. Es ist zwar bekannt dass es immer einfacher ist sich zu beklagen oder zornig zu werden als ruhig und ausgeglichen zu reagieren und selbst von den negativen Erfahrungen oder Situationen das Positive raus zu filtern. Sind wir aber in der Lage unsere Gedanken in eine gute und positive Richtung zu lenken, wird das Glück immer in unserer Nähe sein.

Mir ist schon bewusst, dass wir einige dieser angeführten Punkte nicht immer verändern können. Das liegt an den äußeren Faktoren. Doch was wir tun können ist, unsere Sichtweise auf die Umstände zu verändern! Glaubst Du die Welt mag dich nicht? Fühlst Du Dich an Deinem gegenwärtigen Wohnort nicht wohl? Oder bist Du mit Deiner Gesamtsituation unzufrieden …? Wenn Du eine geduldige und positive Einstellung an den Tag legst, wirst Du es schaffen alle diese Lebenssituationen zu verändern, die im Moment Deinem hohen Glückspegel im Weg stehen. Das kann ich Dir aus eigener Erfahrung versprechen.

Wir lernen das Glücklichsein erst dann, wenn wir begriffen haben das Traurigsein eine reine Zeitverschwendung ist.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du weißt wer Du bist, welche Erwartungen Du an Dein Leben hast, eine Beziehung, die es wert ist daran ständig zu arbeiten und jede Menge positiver Gedanken die Dir helfen, Dein ganz persönliches Glück einzufangen! :-)

Pass auf auf Dich bis ganz bald.

Freunde sind wichtig, ganz intuitiv suchen sich schon die Kleinsten unter den Kleinen ihren Lieblingsspielkameraden aus. Die ersten Freundschaften werden schon im Kindergartenalter geschlossen. Allerdings haben diese Verbindungen nur wenig mit dem zu tun, was wir Erwachsene unter „Freundschaft“ verstehen.

Von mir selbst kann ich nur erzählen, dass ich als Jugendliche weniger Freunde und eher mehr Bekannte hatte. Ich glaube ich brauchte das nie wirklich und es ist wohl noch heute so?! Ich war eher immer so die „einsame Wölfin“ und das war ich wirklich nicht ungern.

Natürlich kamen mit den Jahren als ich älter wurde auch Freunde in mein Leben, aber auch die begleiteten mich nur eine gewisse Zeit. Irgendwie hatte man sich in verschiedenen Richtungen weiter entwickelt. Ich hab aussortiert, mich von Menschen getrennt, von denen ich meinte es wären Freunde, aber genauer hingesehen taten sie mir nicht gut. Deshalb folgte der Cut. Aber um mich geht es ja heute nicht …

Unterschied zwischen Männer- und Frauen-Freundschaften

Hier gibt schon einige Unterschiede. Während Männer häufig nur einen einzigen engen Freund an ihrer Seite zählen, der Rest sind eher Bekanntschaften, sind für Frauen gute Freundinnen sehr wichtig!

Psychologen sind der Meinung dass sich Frauen bei ihren Freundinnen eher öffnen können und mehr oder weniger Privates und Intimes miteinander besprechen. Männer dagegen geben oft viel weniger von sich preis und behalten so persönliche Sachen lieber für sich.

Auch Freundschaften haben sich durch Internet verändert

Ganz egal ob Jung oder Alt, nicht wenige Menschen haben im Netz eine Endlos-Liste von Freunden „virtuellen Freunden“. Meine Meinung ist jedoch, dass man sich nur im realen Leben wirklich nah sein kann. Im Internet fällt es aber vielen Menschen leichter Kontakte zu knüpfen und über Gefühle und was so dazu gehört, zu reden (man muss auch nicht immer die volle Wahrheit sagen?), im realen Leben ist das schon schwieriger – man kennt sich besser!

Allerdings bin ich auch dankbar darüber, mich mit Menschen zu unterhalten, mit denen ich mich sonst wegen Entfernung gar nicht unterhalten könnte und die ich vielleicht auch deshalb aus den Augen verlieren würde.

Durch gute Freunde ein besseres Leben?

Wer zu den Glücklichen gehört und wahre Freunde in seinem Leben hat, scheint auch einen anderen Blick auf das Leben zu werfen. Mit den richtigen vertrauten Menschen an seiner Seite werden auch die Probleme kleiner gesehen und als weniger „bedrohlich“ empfunden. Ausserdem ist das eigene Selbstwertgefühl an Tagen an denen man sich mit seinen Freunden verabredet und trifft, höher :-) !

Eine weitere Erkenntnis aus der Wissenschaft: Freunde spielen im Leben eine wichtigere Rolle als „lebensverlängernde“ Massnahme, als Familie oder die eigenen Kinder. Es liegt wahrscheinlich daran, dass man sich die Freunde selber aussuchen kann.

Natürliche Voraussetzung ist, das die Freundschaft eine „echte“ ist, es sich um eine gleichberechtigte – vertrauensvolle Beziehung handelt. Eben wie man so schön sagt: durch dick & dünn miteinander geht!

Freundschaften die nicht in die Tiefe gehen und nur Zweckbedürfnisse erfüllen, haben keinen Einfluss auf die Lebenserwartung.

Richtige Freunde sollten …

  • … sich für Dich interessieren und gegenseitig am Leben des Anderen teilhaben
  • … zusammenhalten und einander beistehen
  • … ehrlich und verlässlich sein, in Gegenwart eines Dritten nicht schlecht reden
  • … Geheimnisse für sich behalten können
  • … die Grenzen des Anderen kennen und auch respektieren
  • … verstellen sich nicht und NIE
  • … sagen dem Anderen die Wahrheit ohne dabei zu bevormunden
  • … und halten ohne weiteres auch mal eine hitzige Meinungsverschiedenheit aus

Freunde sind in schweren Zeiten für Dich da

Freunde helfen bei vielen Entscheidungen, ausserdem tut es gut in schwierigen Zeiten einen Freund an seiner Seite zu haben, der einem hilft den Alltag zu bewältigen. Auch wenn man einen Partner hat. Es gibt einem das wohlige Gefühl mit dem Problem nicht alleine auf der Welt zu sein.

Viele Gründe also um ein stabiles soziales Netz aufzubauen. Frauen tun sich in der Regel leichter Freunde zu finden und die auch zu pflegen. Obwohl genau das das Schwierigste an Freundschaften ist! Eigene Bedürfnisse müssen oft zurückgestellt werden, der Alltag lässt einen dann auch oftmals nicht die Zeit für regelmässige Verabredungen.

Doch genau diese Freundschaftspflege ist wichtig – denn wer gute Freunde hat geht glücklicher durch sein Leben!

Wahre Freunde sind nicht die, die Dich direkt hochziehen wollen, wenn Du am Boden bist. Wahre Freunde setzen sich einfach dazu …

Bitte höre was ich nicht sage!

Laß Dich nicht von mir narren.
Laß Dich nicht durch das Gesicht täuschen, das ich mache.
Denn ich trage Masken! Masken, die ich fürchte abzulegen.
Und keine davon bin ich …
So tun, als ob, ist eine Kunst. Die mir zur zweiten Natur wurde.
Aber lass Dich dadurch nicht täuschen!

Ich mache den Eindruck, als sei ich umgänglich, als sei alles heiter in mir, und so, als bräuchte ich niemanden.
Aber glaub mir nicht!
Mein Äußeres mag sicher erscheinen, aber es ist meine Maske.
Dahinter bin ICH … wie ich wirklich bin, verwirrt, in Furcht und – allein.
Aber ich verberge es.
Ich möchte einfach nicht das es irgend jemand merkt.

Beim bloßen Gedanken an meine Schwächen bekomme ich Panik und habe Angst.
Gerade deshalb erfinde ich verzweifelte Masken, hinter denen ich mich verstecken kann,
eine lässige Fassade, die  mir hilft, etwas vorzutäuschen, die ich vor dem wissenden Blick sichert, der mich erkennen würde.
Dabei wäre dieser Blick gerade meine Rettung, wenn es jemand wäre der mich annimmt und mich liebt.
Das ist das Einzige das mir Sicherheit geben würde, das ich mir selbst nicht geben kann, dass ich wirklich etwas wert bin!

Aber ich wage es nicht, es Dir zu sagen.
Ich habe Angst davor.
Ich habe Angst, dass Dein Blick nicht von Liebe und Annahme begleitet wird.
Ich fürchte Du wirst gering von mir denken und wirst über mich lachen … und Dein Lachen würde mich verletzen.
Ich habe einfach Angst, nichts wert zu sein, und ich habe Angst, dass Du das genauso siehst und mich abweist.
So spiele ich mein Spiel … mein verzweifeltes Spiel.

Eine sichere Fassade aussen und ein zitterndes Mädchen von innen.
Ich rede daher im gängigen Ton, oberflächlichen Geschwätzes.
Ich erzähle Dir alles, was wirklich nichts ist, und nichts von all dem, was wirklich ist, was in mir schreit …
Deshalb lass Dich nicht täuschen von dem, was ich aus Gewohnheit rede.
Deshalb höre bitte sorgfältig hin, und versuche zu hören was ich NICHT sage, obwohl ich es möchte.
Ich verabscheue dieses Versteckspiel das ich hier treibe!

Es ist unecht und oberflächlich.
Ich möchte authentisch und spontan sein können!
Einfach ICH selbst … aber Du musst mir dabei helfen.
Du musst Deine Hand ausstrecken, nur Du kannst mich zum Leben rufen!
Jedesmal wenn Du freundlich und gut bist und mir Mut machst, jedesmal wenn Du zu verstehen suchst, weil Du Dich wirklich um mich sorgst, bekommt mein Herz kleine Flügel …

Dein Gespür und Deine Kraft des Verstehens geben mir Leben.
Ich  möchte das Du weißt, wie wichtig Du für mich bist, wie sehr Du aus mir einen Menschen machen kannst, der ich wirklich bin? Wenn Du du willst.
Du alleine kannst die Wand niederreißen, hinter der ich zitternd stehe.
Du alleine kannst mir meine Maske abnehmen.
Du alleine kannst mich aus meiner Schattenwelt, aus meiner Einsamkeit und Unsicherheit befreien.

Übersehe mich bitte nicht.
Übergehe mich nicht.
Die lange Überzeugung, nichts wert zu sein, schafft dicke Mauern.
Je näher Du mir kommst, umso mehr wehre ich mich.
Ich wehre mich gegen das, wonach ich so laut schreie!
Aber man hat mir gesagt, dass Liebe stärker sei als jeder Schutzwall … und darauf hoffe ich.

Wer ICH bin willst Du wissen?
Ich bin jemand, den Du sehr gut kennst und der Dir sehr oft begegnet.
ICH bin DU selbst.
Schau in den Spiegel, nur Du erkennst dich wirklich.
NIEMAND kann so ehrlich sein zu Dir, als DU selbst!

(Von Stefanie, gefunden auf Regenbogenwald – Hilfe zur Selbsthilfe)

Ausnahmsweise möchte ich diesen Text mal so stehen lassen. Er braucht keine vielen Worte um zu erklären … aber er ist es wert, mehrmals gelesen zu werden!
Vielleicht hast Du auf diese wunderbaren Zeilen gewartet, oder kennst jemanden für den diese Worte gerade sehr gut passen würden? Teilen macht Freude. :-)

Eine schöne und glückliche Zeit wünsche ich Dir, bis ganz bald in meiner Geschichtenliebe!