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Der Tod eines geliebten Menschen verändert unser ganzes Leben. Selbst wenn Menschen sterben, die wir nicht mal kennen, zum Beispiel bei Naturkatastrophen, hinterlässt das Spuren in unserem Denken. Das Sterben ist eine Tatsache des Lebens und wenn wir sie verstehen lernen, lehrt sie uns, BESSER auf uns aufzupassen. In meiner Geschichtenliebe geht es heute genau darum. Viel Freude in den paar Minuten des Lesens.

DER GESPRUNGENE BECHER …

Vor vielen Jahren, ich lebte zu dieser Zeit in Thailand, hielt mein Lehrer Ajahn Chah einmal seinen Keramikbecher hoch. „Schaut mal“, sagte er zu uns. „Da ist ein Sprung drin.“ Ich schaute mir den Becher genau an, konnte aber keinen Sprung erkennen.

„Im Moment“ fuhr er fort, „ist der Riss noch unsichtbar. Aber er ist da. Eines Tages wird irgendjemand diesen Becher fallen lassen, dann zeigt sich der Sprung und führt dazu, dass mein Becher zerbricht. Das ist sein Schicksal. Wäre er dagegen aus Plastik, erklärte mein Lehrer weiter, hätte er kein solches Schicksal und auch keinen unsichtbaren Sprung!

Man könnte ihn fallen lassen, dagegen schlagen oder sogar mit ihm Fußball spielen, er würde trotzdem nicht kaputtgehen. Seine Unzerstörbarkeit könnte euch zu Unachtsamkeit verleiten. Mein  Becher aber ist zerbrechlich und deshalb muss man gut auf ihn aufpassen.

Auch der menschliche Körper, betonte Ajahn Chah, hat einen Sprung. Im Moment ist er noch unsichtbar, aber er ist da. Damit meine ich euren zukünftigen Tod. Eines Tages wird es zu einem Unfall oder einer Krankheit kommen oder ihr werdet sehr alt sein …, dann tritt der Sprung zutage und ihr werdet sterben. Das ist euer Schicksal.  Wäre euer Leben unendlich, sagte Ajahn Chah zum Schluss, wäre es so stabil wie ein Plastikbecher, dann könntet ihr auf jegliche Vorsicht verzichten.

Weil aber unser Leben so zerbrechlich ist, weil es unser Schicksal ist zu sterben, müssen wir gut darauf aufpassen.
Wenn wir begriffen haben, dass auch Beziehungen ebenso empfindlich sind wie ein Keramikbecher, folgt daraus, dass wir gut aufeinander aufpassen müssen.

Zu wissen, dass das Glück einen Sprung hat, lehrt uns, nichts Freudvolles für selbstverständlich zu halten. Und die Erkenntnis, dass unser Leben irgendwann ein Ende hat, macht uns die Kostbarkeit jedes einzelnen Moments deutlich!

Von Ajahn Brahm

Uns steht allen dasselbe Schicksal irgendwann mal bevor. Und ich hoffe und wünsche es JEDEM das er sehr alt und einigermaßen gesund bleiben darf. :D Sehen wir unser Leben, unsere Beziehungen NICHT als Plastikbecher, sondern als wertvolles Porzellan, dass wir nicht mehr „nachkaufen“ können. <3

Es hat mich wieder riesig gefreut für Dich diese wahre Geschichte herauszusuchen.
Lesen … nachdenken … tun. Mehr soll es gar nicht sein. ›lächel‹

Bis zum nächsten Mal, …

Lesezeit: 2 Minuten

Die DIVA in mir?

Hallo meine Liebe.
Würde ich heute DAS sein, was ich mir gestern kurz mal gewünscht hätte, würde ich heute Morgen keinen Kaffee, sondern Champagner schlürfen oder meinen Kaffee aus Champagnerschalen trinken … ›lach‹

Manchmal (wie gestern eben, Grund: unerklärlich) wäre ich gerne in den Körper einer Diva gekrochen.
Ich wollte eine Frau verkörpern, die keine ausgetretenen Sniker trägt und unbequeme Wahrheiten ausspricht!
Sondern ein zielsicheres und stilsicheres Persönchen. <3

Unter uns, ich arbeite sogar manchmal heimlich daran! Ich versuche meine göttlichen Diva-Anteile hervorzuholen.
Da tausche ich dann Turnschuh gegen mein einziges Paar hochhakiger Schuhe, setze einen selbstbewussten Blick auf, während ich im Supermarkt zwischen den Regalen – den Einkaufswagen fest im Griff, schließlich brauche ich ein wenig „Gehhilfe“ mit hohen Schuhen – feuchtes Toilettenpapier kaufe. ›lach‹

Der Spaß hat aber ein recht schnelles Ende. Ich muss mir leider eingestehen – der Typ DIVA bin ich nicht!
Die Diva wirkt an mir wie ein Kostüm, dass mir fünf Nummern zu groß ist!
Und spätestens beim Ausziehen meiner „Haken“ bin ich mir wieder ganz sicher:

Ich bin eine Frau, die für ihre Herzmenschen rund um die Uhr bereit ist.
Manchmal sehr chaotisch und verplant.
Eine „Kumpelin“ (wieder ein Wort das es noch nicht gibt) die sagt, was sie zu sagen hat.
Manchmal viel … und manchmal gar nix.
Tja und das alles in Turnschuhen und XL Shirts. ›lach‹!

„Wecke die DIVA in dir“ … Nö, ich lass sie besser schlafen. Und so wickle ich meine schön polierten High Heels wieder in das Seidenpapier und zieh mir meine geliebten Turnschuhe über.  Jetzt erkennen mich auch meine Hunde wieder … Amore mio <3!

Das war mein ganz persönlicher ausritt, in die Diven Welt :D. Und dazu muss ich auch gleich nochmal etwas genauer werden.

Wir Frauen sind Diven … halt etwas anders, als man sich unter dem Namen vielleicht vorstellt. Eigentlich ganz einfach zu definieren. Wir modernen Diven leben in Würde und in Güte. Wir beschweren uns nicht lautstark über Missstände – wir gehen selbst mit gutem Beispiel nach vorne.

Wir wälzen keine Arbeit ab, wir leiten unser „Volk“, indem wir fest anpacken, anstatt nur zu befehlen! Wir geben unser Wissen und unsere Erfahrungen gerne weiter, damit andere lernen und wachsen können. Wir modernen Diven sind immer darauf bedacht, dass es den Menschen, die wir lieben, gut geht … allerdings NICHT zu jedem Preis. >zwinker<

Wir wissen auch, dass wir nicht jeden retten können. Das der Schutz unseres „Königreiches“, inklusive der „Königsfamilie“, unserer eigenen Würde und Gesundheit vorgeht und wir deswegen ungesunde Verbindungen lösen müssen! „Schütze das was wertvoll ist. Inklusive Dir selbst.“

Wir lernen ständig und entwickeln uns weiter. Wissen und lernen bedeutet überleben. Leben in einer Welt, die sich mit jedem Tag schneller verändert. Und all das machen wir modernen DIVA´s eben gerne in Turnschuhen. Warum? Weil wir damit schneller laufen können!

Danke, dass Du mich in meinen heute etwas anderen Gedankengängen besucht hast, hat Spaß gemacht mit Dir darüber zu plaudern. Und wenn Du noch etwas zu sagen hast … ich bin da … IMMER. :D

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Deine, meine, unsere Zeit?

Was ist wichtig und was können wir vertagen oder ganz aus unserem Zeitplan streichen?

Vielleicht ist es nämlich gerade Deine Zeit, Dich auf Dein eigenes Glück zu konzentrieren?

Vielleicht ist gerade die Zeit gekommen, um mit negativen Leuten abzubrechen, … sie haben es wirklich nicht verdient einen Platz in Deinem und meinem Leben zu besetzen!

Vielleicht ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt, egoistisch zu sein was die LIEBE betrifft?

Nimm Dir diese Liebe und schenke sie Dir selbst …, solange bis Du jemanden begegnest, bei dem Du Dich völlig fallen lassen darfst!

Konzentrieren wir uns auf UNSER Glück und UNSER Lächeln <3

Vielleicht ist es gerade der richtige Zeitpunkt, sich mit Deinem Wachstum zu beschäftigen, als weiter all Deine so wertvolle Energie in unwichtige Dinge zu investieren? Es könnte doch durchaus möglich sein? Betrachten wir unser Leben doch mal von hoch oben … was rührt sich bei diesem Anblick von uns selbst?

Zeit, die wir uns nehmen, ist Zeit, die uns etwas gibt.

Eine erfüllte Zeit, die wünsche ich Dir.
Sentire la vita.

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Jedem Anfang wohnt ein Zauber inne … ein Sprichwort das uns ermuntert sich durch kein Problem der Welt klein kriegen zu lassen. Mit jedem Neuanfang sollten wir uns anfreunden! Der Wandel gehört unaufhaltsam zu unserem Leben dazu. Er ist es der uns lebendig hält! Er bietet neue Chancen und jede Menge Herausforderungen.

Gleich zu Beginn eine Frage an Dich: wenn ein Wollknäuel verwickelt ist, wie beginnst Du den Wickel zu lösen? Ziehst Du irgendwo mittendrin rum oder suchst Du den Anfang? Ich denke die meisten betrachten das Wirrwarr und versuchen dann ein Ende der Wolle zu finden.

Dieses „Woll-Beispiel“ kannst Du sehr gut auch für Deine Probleme aufnehmen, für Neuanfänge und Veränderungen. Deshalb habe ich es auch angeführt. Die Auflösung eines wilden Durcheinanders kompensiert mit Deiner Vorgehensweise können Deine Probleme und Bedenken positiv beeinflussen.

Probleme fangen oft „klein“ an

Du bemerkst sie oft erst dann, wenn eine Situation unerträglich wird und Du den Druck, der dahinter steht, nicht mehr bewältigen und schon gar nicht ignorieren kannst! Wenn es erstmal kritisch wird, ist es oft nicht einfach die Ursache herauszufinden. Das Beste, was wir tun können ist, erstmal die Lage zu entspannen.

Um es Dir realistischer näherzubringen ein paar Beispiele:

  • Du fühlst Dich eingeengt durch Deine Lebensumstände …
  • Du hast extreme Schmerzen und kannst Dich nur noch schlecht bewegen …
  • Du hast Angst Deinen Job oder Deinen Partner zu verlieren …
  • Dich quälen Panikattacken und Dein Herz springt wild und aus der Reihe usw…

Sei mal ganz ehrlich und überprüfe Deine Gedanken. Wie oft hast Du nicht hingesehen, als erste Anzeichen aufgetreten sind? Hast Du Deine Bedürfnisse zu wenig erst genommen? Ist Dein Leben Routine geworden?

Es sind die kleinen alltäglichen „Entgleisungen“

Wann und warum hat das Problem angefangen? … Mit dieser Frage wirst Du auch die Lösung finden können. Es sind nämlich die kleinen Ausrutscher des Alltags, die auf Dauer zu einem richtigen Problem werden, da sie sich Deiner Aufmerksamkeit entziehen!

Nach einem ersten Update und einer Schadenseindämmung ist es wichtig, die Ursache – das Übel herauszufinden. Sehr oft gibt es leider nicht nur einen offensichtlichen Grund, sondern gleich mehrere Faktoren die sich gegenseitig die Stange halten.

Zurück zu einem der Beispiele, so kannst Du sie analysieren:
Du hast Schmerzen und während Du behandelt wirst, spürst Du, dass diese Schmerzen eine Reaktion auf Unbeweglichkeit Deines Armes zurückzuführen sind. Wird Dein Arm beweglicher, werden auch Deine Schmerzen besser und werden sogar verschwinden.

Es ist nur ein sehr vereinfachtes Beispiel und doch ist es sehr leicht nachzuvollziehen, dass kleine Anpassungen auf Dauer große Folgen haben werden!

Probleme entstehen selten über Nacht

Wenn wir ehrlich sind, entstehen Probleme nie von einem Moment auf den anderen! Ein Problem ist wie ein Puzzle … ein Teil nach dem anderen wird ein ganzes Bild ergeben. Es sind viele Faktoten die zusammenhängen. Zeit, Laune, Schwierigkeitsgrad usw. um schnell oder langsam vor dem fertigen Bild zu sitzen.

Es liegt immer an der Herangehensweise, wie wir ein Problem (Puzzle) auflösen. Also beginne dort, wo es Dir am leichtesten fällt! Wie gesagt das gilt auch bei Problemen und Veränderungen aller Art.

Ein guter Ansatzpunkt

Blicke in die Zeit zurück in der Deine Probleme entstanden sind und überlege. Was könnte ein Auslöser gewesen sein? Aber sei dabei vorsichtig – verbanne jede Art von Schuldzuweisungen! Auch dann, wenn andere Menschen vielleicht Mitschuld sind an Deinem Problem und Deiner Veränderung! Es bringt im Nachhinein gesehen niemanden etwas. Spar Dir die Energie und die Zeit, eine konstruktive Auseinandersetzung mit der momentanen Lage zurechtzulegen. Sei Dir auch immer wieder im Klaren, es meistens klein begonnen und hat sich langsam ausgebreitet.

Ein guter Ansatzpunkt ist das Wörtchen NEIN

Frage Dich, wo Du besser NEIN gesagt hättest. NEIN zu Menschen in Deinem Umfeld? NEIN zu Deiner Bequemlichkeit? NEIN zu Deinem ständigen Bedürfnis Neues zu beginnen und nie fertigzumachen? Neues auszuprobieren und Ziele zu verfolgen, ist etwas Großartiges! Aber vieles zu beginnen und nichts fertigzumachen, bringt ein großes „Durcheinander“ in Dein Leben (Wollknäuel wo kein Ende und kein Anfang zu finden ist).

Wenn Du mehrere Gründe für Deine momentane Situation entdeckt hast – super und umso besser! Jetzt hast Du nämlich viele Möglichkeiten, um neu „aufwickeln“ zu können … um einen Kurswechsel in die Wege zu leiten. :D
Und bitte: fang dort an, wo es Dir am leichtesten fällt!

Meine Erfahrung zum Schluss

Das Heimtückische an unseren Problemen ist, dass wir meistens nur die Symptome sehen und die Ursachen in den Schatten stellen! Und genau sie sind es, die uns das Leben schwer machen. Wenn wir also die Ursache nicht beachten, werden die Symptome nur noch größer werden … wie bei dem Beispiel „Schmerz“!

Also Hand aufs Herz: Wie viel Zeit investierst Du wirklich, um Dein Problem zu analysieren? Oder wie oft hast Du damit begonnen, einen Ansatz für eine Lösung des Problems zu finden, ohne dabei genau hinzuschauen, worum es eigentlich tatsächlich geht? ICH – wenn ich ehrlich bin viel zu oft!

Nun, wenn es also ein Problem gibt, schau ihm in die Augen und löse es. Versuche nicht den Fehler zu begehen und das Problem größer zu sehen als es ist! Sieh die Chance, die darin verborgen sein kann. Natürlich sollten wir nicht mit weit aufgerissen Augen, Ausschau nach Problemen halten … NEIN. Wir sollten immer mit dem Besten rechnen und auf das Schlimmste vorbereitet sein!

Probleme sind wie Hausaufgaben aus der Schulzeit. Sie mögen lästig sein, bringen uns aber immer weiter!

Rolf Merkle
Lesezeit: 2 Minuten

Ein LEBEN nach dem LEBEN? Hast Du darüber schon mal nachgedacht? Ich denke sehr oft darüber nach, besonders stark ist dieses Gefühl, wenn ich einen lieben Menschen gehen lassen muss(te).

Die Frage was den sein würde, haben wir unsere Augen geschlossen, ist ein philosophisches und religiöses Thema. Das zu beantworten kann ich nicht. Ich habe meine persönliche Meinung darüber, von der ich mir wünsche, sie tritt auch ein.

Wir brauchen keine Angst haben, dass nach dem wir unser Leben fertig gelebt haben, alles zu Ende sein wird. Wir sehen uns ALLE wieder … im Nirwana, Walhalla oder sonst wo  … wenn ichs mir aussuchen könnte, würde ich aber gerne mit Odin an einem riesigen Tisch sitzen, mit all den Menschen die ich liebte. <3

Und da der Tod zu unserem Leben gehört, wie die Luft zum Atmen, möchte ich heute mal eine etwas andere Geschichte in die Tastatur drücken! ›lächel‹

HINTERM HORIZONT …

In den Tagen vor dem für alle erschwinglichen und sicheren Luftverkehr reiste man auf hochseetauglichen Dampfschiffen über die Weltmeere, um von einem Kontinent zum anderen zu gelangen. Kurz vor dem Ablegen drängten sich die Passagiere auf den Decks des Schiffes, von denen aus man die Verwandten und Freunde auf dem Pier sehen konnte.

Wenn das Signal ertönte, winkten alle zum Abschied, sowohl die Menschen an Bord als auch die an Land Verbliebenen. Sie machten Kusshände und riefen sich ein letztes auf Wiedersehen zu, während der Dampfer allmählich davonglitt. Bald schon hatte er sich so weit entfernt, dass man vom Pier aus in der grauen Menge der Passagiere keinen Einzelnen mehr ausmachen konnte.

Gewinkt und geschaut wurde trotzdem weiter. Etwas später war das Schiff zu weit weg, als dass man überhaupt noch etwas an Bord erkennen konnte. Die Zurückgebliebenen verließen den Pier aber noch nicht. Sie blickten dem immer kleiner werdenden Dampfer nach, auf dem sich irgendwo die Menschen befinden mussten, von denen sie gerade Abschied genommen hatten.

Irgendwann erreichte der Dampfer dann jene gewisse Linie, den Horizont, hinter der er vollends außer Sicht war. Doch obwohl die Verwandten und Freunde an Land ihre Lieben nicht mehr sehen, geschweige denn sprechen oder berühren konnten, wussten sie, dass sie nicht völlig verschwunden waren. Sie hatten bloß eine Linie überschritten, den Horizont, der uns von dem trennt, was dahinter liegt. Sie wussten, dass sie sie wiedersehen würden.

So ähnlich ist es mit dem Tod eines geliebten Menschen. Wenn wir Glück haben, können wir an seinem Bett sitzen, ihn noch einmal in die Arme nehmen und Abschied von ihm nehmen. Dann „legt er ab“, er segelt los in das Meer des Todes. Er schwindet dahin. Mit dem letzten Atemzug erreicht er den Horizont, jene Linie, die dieses Leben von dem trennt, was dahinter liegt.

Nachdem er diese Linie passiert hat, können wir ihn nicht mehr sehen, nicht mehr sprechen oder berühren. Und trotzdem wissen wir, dass er nicht völlig verschwunden ist. Er hat „nur“ eine Linie überschritten, den Tod, die uns von dem trennt, was dahinter liegt.

WIR WERDEN EINANDER WIEDERSEHEN. 

Buddhistische Geschichte von Ajahn Brahm

Mehr Worte braucht es diesmal nicht … auf ein erfülltes Leben.

Lesezeit: 4 Minuten

Wir reden viel zu wenig über die Themen, die uns gerade auf der Zunge brennen. Es gibt so viele Dinge, die wir einfach immer schön flach halten, obwohl sie uns so beschäftigen! Gesprochen wird über so vieles. Manchmal reicht schon ein Kopfschütteln. Gerüchte über Menschen, die wir nicht mal persönlich kennen. Über Dinge, die uns bewegen oder nerven. Warum also nicht über ANGST reden?

Angetrieben, dass ich diesen Artikel hier schreibe, hat mich wiedermal eine treue Leserin. Ein Wort ergab das andere und stehen geblieben sind wir bei dem Thema Angst. Ich fühlte mich sofort wieder in eine andere Zeit versetzt, wo Angst mein Leben dominierte. Ich hatte vor 100 Dingen Angst. Heute sind es nur mehr eine Handvoll Sachen, die mir Angst machen.

Ich hatte zum Beispiel ständig Angst, die Kontrolle über mein Leben zu verlieren. Angst das ich die Kurve nicht mehr kriege, in die ich ständig viel zu schnell hinein raste! Ich hatte Angst vor Halteschleifen in der U-Bahn, vor öffentlichen Toiletten, vor zu engen Räumen, vor zu lauten Menschen. Und vor Krankheit. Ich hatte Angst, plötzlich auf der Straße zu sitzen und ich hatte Angst, dass Menschen meine Witze nicht verstehen und vor der Stille danach …

Angst ist ein abscheuliches Gefühl

Ich denke, das brauche ich niemandem erzählen. In jedem Lebensratgeber steht geschrieben: Lass Dich von Deiner Angst nicht dominieren. Sei stark und mutig und tu all die Dinge, vor denen Du Angst hast …

In den ersten Versuchen meine Angst irgendwie in den Griff zu bekommen, sah das dann so aus: Ich stieg in die U-Bahn und hielt mich an diesen ekelhaften Schlaufen fest. In meinen Gedanken sah ich Menschen, die Ihre Erreger an den Griffen platzierten. Schmutzige schmierige Leute …, wenn ich den Ratgeber gefolgt wäre, hatte ich auch das Händewaschen danach vermeiden müssen – das habe ich aber NIE geschafft. In Wahrheit hätte ich das Bedürfnis verspürt, mich total unter eine Dusche zu stellen!

Es ist nur ein Beispiel von sehr vielen gewesen, mit denen ich zu kämpfen hatte. Lebensratgeber sind okay. Ich möchte sie nicht schlecht reden, schließlich habe ich eine ganze Bibliothek leer gelesen. Geholfen haben mir nur ganz wenige Bücher. In kleinen Schritten sollen sie uns anleiten, aus jeder negativen Situation, eine positive zu machen. Sie wollen uns beruhigen und uns sagen, dass alles gar nicht so schlimm ist und die ANGST nur aus fünf Buchstaben besteht, jawohl!

Ja, und so richtet „man“ sich ein. Versucht sich selbst zu beruhigen und geht täglich irgendwelchen „Mutproben“ nach. Und mit „man“ bin ich natürlich selbst gemeint. Oder kennst Du das auch?

Angst ist anstrengend und sie nervt

Ängste und Katastrophengedanken, sind für Menschen, die nicht betroffen sind, kaum vorstellbar. Ich habe nicht nur einmal erlebt, dass ich deswegen ausgelacht wurde. „Ach komm, stell Dich doch nicht so an, ist ja nur ein Aufzug, ein Griff von einem Einkaufswagen.“ Und vieles mehr.

Aber die Wahrheit ist, die richtige, die schlimme, nicht beschreibbare Angst, interessiert sich nicht für das Gerede anderer Leute! Sie pfeift auf richtiges Atmen und Yoga samt Meditation! (Jedenfalls am Anfang) Sie interessiert sich nur für eine einzige Person, einen selbst.

In der Zwischenzeit weiß ich jede Menge über diese fünf Buchstaben und ich weiß eine ganze Menge über mich selbst.

Ein wenig von allem, war mir noch nie genug

Dieses „wenig“ wird gerne in den Ratgeber be- und umschrieben. Es reicht aber nicht aus, um die Angst in den Griff zu bekommen. „Hin und wieder mutig sein“ reicht nicht aus um das Leben wirklich unter Kontrolle zu haben!

Das Einzige, das mir wirklich geholfen hat, war fremde Hilfe von Außen und zwei ausschlaggebende Worte: „TU ES“.
Und nicht, mach es ab und zu oder ein wenig … Ich meine jetzt die wirklich großen Dinge die Angst machen, egal wie schwer sie sind.

In meinem Fall bedeutete das, ich packte meine Taschen neu. Ich kümmerte mich um MICH und meine Ängste durch professioneller Hilfestellung. Ich zog aus und um. Andere Menschen. Es war ein großes Date mit 80 % meiner Ängste! Und ich trainierte mir an, zu sagen, was ich will und brauche. Das ist gar nicht so leicht, schließlich könnte „man“ ja nicht gehört werden, oder jemand sagt: „Nein, bekommst Du nicht.“

Die Ängste wurden durch all diese Veränderungen kleiner. Sie sind keinesfalls weg, sie schreien mich sogar oft ziemlich an und nerven wie früher. Aber sie sind weniger geworden. Die Art der Angst hat sich verändert und ich habe gelernt damit umzugehen.

Die Angst ist ein Richtungszeiger

Sie sagen entweder lauf weg, verkrieche Dich, bleib wo Du bist, lass es sein. Aber jede Tafel kann man umdrehen! Und so kann aus jedem: „Bleib wo Du bist“ ein: „Suche nach Neuem“ werden. Aus jedem „Lauf weg“ ein „Bleib stehen und schau was passiert“ werden … es gibt immer eine andere Sicht auf die Dinge, die wir fürchten!

Ich glaube das zu verstehen ist Gold wert. Es führte mich zu einem entspannteren Leben. Folge ganz beharrlich DEINEM inneren Richtungszeiger. Du wirst sehen, die Welt wird weiter, die Luft klarer, die Sonne heller und DU freier. Und irgendwann stehen dann nur noch rote STOP Schilder an den wirklich gefährlichen Orten!

Und dazwischen? Dazwischen ist Dein Horizont und Deine Neugier … ›lächel‹

Ich habe gelernt, dass Mut nicht die Abwesenheit von Angst ist, sondern der Sieg über sie. Der Mutige ist nicht der, der keine Angst hat, sondern der, der seine Angst besiegt.

Nelson Mandela
Lesezeit: 4 Minuten

Tagein, tagaus dasselbe Drama. Das Leben läuft nicht so, wie wir es möchten. Und die anderen Menschen tun einfach nicht das, was sie sollten. Es ist echt ein „beinahe“ Skandal! Sehe ich da gerade ein Nicken von Dir? Oder höre ich ein leises Murmeln: „… ja so ist es leider …“ Dann würde ich Dir vorschlagen, zu Ende zu lesen. Vielleicht bist Du am Schluss des Artikels entspannter und gelassener. :D

Ich meine mich erinnern zu können, dass ich einmal im Jahr einen dieser Artikel schreibe. Ich muss ihn einfach schreiben!
A
– weil ich früher auch zu den „Drama-Queens“ gehörte, die nicht wusste, ob sie lachen oder weinen soll, wenn das Leben nicht nach meinen Vorstellungen und meinem Tempo verlief … und
B – seit ich gelernt habe, entspannter und mit mehr Gemütlichkeit durch mein Leben zu spazieren, dankt es mir mein Körper! Meine Frage also warum machen wir es uns so schwer?

Ich sitze ja an der Beobachtungsquelle

Ich lebe und arbeite ja viele Monate da, wo andere gerade mal für ein paar Wochen auf Urlaub herkommen. Man meine – es müsste ein Platz voller glücklicher, ausgeglichener und gemütlicher Menschen sein. Manchmal stürze ich mich in diesen „Aufregeritishaufen“ um zu sehen, wie schwer es sich diese Menschen eigentlich machen. Würde ich das nicht tun … wäre dieser Beitrag nicht entstanden ›lach‹!

Aus dem Leben dieser Menschen:
Aaaah, dieser alte Opa regt mich auf, braucht der den ganzen Gehweg tatsächlich? Diese Kinder können nicht reden, nur brüllen … kein Mensch sagt was! Diese lahmarschige Bedienung schafft es nicht, bis zu unserem Tisch zu gelangen … Neeiin, jetzt sind wir überpünktlich hier, und alles ist besetzt! Hallo, hast Du DEN gesehen? Der stellt seinen Wagen einfach da ab! Also wenn ich so eine Figur hätte, ich würde mich von oben bis unten „verhängen“ … eine Zumutung für andere!

Meine lieben … all das ist harmlos und stammt nicht von mir! Es entlockte mir schon oft ein dezentes kopfschüttelndes Lachen. Menschen, die ich besser kenne, und die ebensolche ständigen Aussagen über Ihre Lippen zischen, frage ich manchmal: „Sag mal warum machst Du es Dir eigentlich so schwer?“
Die Antwort lautet immer: „Es ist mein Recht mich über solche Dinge aufzuregen!“ Natürlich ist es das. Doch ob es etwas bringt, ist die andere Frage?

Es gibt da eine entscheidende Frage

Wenn ich es nicht selbst jahrelang so gelebt hätte, würde ich jetzt ehrlich ganz leise sein. Aber ich kann wirklich behaupten, mich dabei auszukennen. Also wenn Du gerade dabei bist, Deinen Turbo zu zünden, um vor lauter Ärger an die Decke zu springen, stelle ich Dir eine Frage: Ist das, was soeben passiert, entscheidend für den Rest Deines Lebens? Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Antwort NEIN sein wird. Deshalb möchte ich Dir gleich die nächsten Fragen stellen.

Warum verschleuderst Du dann so viel Energie für einen so nebensächlichen Moment? Was hält Dich davon ab, ruhiger zu sein?

Falls Du gerade keine Antwort parat hast, ich kann sie Dir beantworten, so wie ich sie auch für mich beantwortet habe. Es ist die Tatsache, dass es Dir in Deinem Leben verdammt gut geht, wenn Du an solchen „Aufregungen“, die gar keine sind, hängen bleibst. ›zwinker‹

Mir ist diese Erkenntnis gekommen, als ich bis zum Hals in der wahren Scheiße meines Lebens gewatet bin. Falsch parkende Autos, Kindergeschrei, Zugverspätungen und unfähige Bedienungen waren da bedeutungslos! All dieser Kleinkram ist nicht mal eine Sekunde unserer Aufregung wert.

Gleichzeitig wusste ich aber auch, dass es mir mit meinem Leben nicht gut ging, so wie ich es führte. Es brodelte ständig in mir, sonst hätte ich mich nicht ständig durch solche Pipifax Sachen aufregen müssen. Wer nämlich zufrieden in sich ruht, denkt sich in solchen Situationen nur: Es ist, wie es ist. Und durch meine Aufregung oder mein Geschrei und meine Wut wird rein gar nichts besser.

Und manchmal regelt die Gesundheit die Dinge von alleine

Vielleicht fragst Du Dich wie ich vor ein paar Jahren: „Wie soll ich gemütlicher und gelassener sein können, in einer so hektischen egoistischen Welt?“ Für nichts ist Zeit und am besten wäre es, fünf Sachen gleichzeitig zu schaffen!“

Eine berechtigte Frage nach wie vor finde ich.  Jedoch gibt es zwei Möglichkeiten. Entweder knallt Dir so wie in meinem Fall, Dein Leben, ein riesen Brett an den Kopf, dass Du wackelig zu Boden fällst und Du erst hinterher realisierst, welche Dinge im Leben wirklich wichtig sind. Diese Möglichkeit kann ich Dir aber nicht empfehlen!

Nimm die zweite Möglichkeit. Sei klug und erziehe Dich zu mehr Entspanntheit! Klingt schwierig. Ist auch schwer. Wenn Du aber mal für Dich beschlossen hast, diesen Weg zu gehen, wird er Dir auch Freude bringen. ›lächel‹

Es wird Dir auch dabei helfen, wenn Dich Momente des Selbstmitleids übermannen. Du die Fehler von anderen Menschen beklagst und ständig lästerst. Irgendwann wirst Du nämlich erkennen, Deine Energie zerplatzt wie eine Seifenblase … absolut sinnlos.

Natürlich ist mir auch klar, dass diese Verhaltensmuster ein Stück zu uns Menschen gehören. Es wird wenige geben, die so gütig sind, wie einst Mutter Teresa war. Aber es lässt sich wirklich stark reduzieren.

Mach Dir Dein Leben leichter

Diese Worte klingen etwas abgelutscht, schon klar. Ich bin oft sehr stolz darauf, welch Fortschritte ich auch in diesem Bereich gemacht habe. Ich weiß wie lächerlich unser ständiges Aufregen ist. Gerade der Vergleich zu einer schweren Krankheit oder tiefen Lebenskrisen!  Ich merke, dass es mir viel besser geht. Viel, viel besser sogar. :D

Diese neue Einstellung macht das Leben leichter. Gelassenheit ist keine Automatik. Ich muss mein Verhalten ständig beobachten, um nicht in alte Verhaltensmuster zurückzufallen. Wichtig für mich ist das Umfeld, in dem ich mich bewege. Umgib Dich mit Menschen die Dir guttun und Du wirst wie sie. 

Wenn ich zurück in eine dauerhaft hektische Gesellschaft muss, habe ich schwer zu kämpfen nicht wieder in alte Muster zu kippen. Deshalb finde ich es so wichtig, sich seiner Energie bewusst zu werden und sich in Gelassenheit zu üben. Denn es ist so einfach, sich das Leben nicht so schwerzumachen.<3

Habe ich Dich irgendwo erwischt oder bist Du die Ruhe in Person? Ich sehe in der Zwischenzeit dem täglichen Wahnsinn gerne mit einem Lächeln zu.
Eine gemütliche Zeit ohne nutzlose Aufregung, das ist das, was ich Dir wünsche.

Lesezeit: 3 Minuten

Geht das denn schon wieder los?

Warum es uns auch mal scheiße gehen darf. Ich überlege seit Wochen, ob ich darüber schreiben, oder es besser lassen soll? Aber für mich ist es heute ein Muss. Vielleicht gibt es ja da draußen noch jemanden, der diesen Tag mit mir teilt. Der auch seine Kopfhörer auf Lautstärke Doppel rot drückt und sich in der Musik verflüchtigt.

Warum nur fühlen sich diese Tage an denen ich meine energetischen Massagen habe, jedes Mal so „bescheiden“ an? >stirnrunzel<. Warum ziehen mich diese Gefühle, die sich daraus entwickeln, so richtig runter? Warum kann ICH zwei Tage danach nichts mit mir anfangen? Ich kann keine Energie aufbringen. Ich schaffe es gerade mal so aufs Bett. Selbst die Hunde müssen auf mich verzichten. :-(

Was bremst mich gerade aus? Und warum? Und warum noch immer? Und warum frage ich so doofe „Warum Fragen“ ich weiß doch das sie mich nicht weiter bringen …

Früher, hätte mich jemand gefragt was denn los sei, hätte ich geantwortet: „Ach was, alles gut!“ Heute kann ich das aber nicht mehr. Es wäre gelogen und es wäre ein direkter Angriff auf die Ehrlichkeit meiner Gefühle.

An solchen Tagen reagiere ich übersensibel. Es fühlt sich an, als würde ich mit einem Bein, mitten in eine Depression zu hüpfen! NEIN. Das brauch ich nicht mehr und vor allem fühlt es sich unlogisch an!

Zwei Stunden liege ich auf der Reismatte und genieße sogar manchmal. Ich mag die Kombination aus Shiatsu und Energiearbeit. Diese manuelle Therapieform – wenn sie richtig gelehrt wurde, davon halte ich sehr viel. Eben nur nicht von den Gefühlen die mich danach überrollen. Und das schon seit vielen Wochen.

Nach dieser Behandlung wird mir jedes Mal bewusst, dass ich an noch so vielen „Stellschrauben“ drehen muss. Schließlich tue ich das seit fast 5 Jahren! Und zwar genau aus einem Grund: Um Rückfälle auszuschließen, zu minimieren. Und ich würde meinen, es gelingt mir fantastisch gut … 

Und dann ist da dieser Tag in der Woche, der mir etwas anderes sagen will. Er zerstört meine jahrelange Arbeit mit mir selbst. Jedenfalls glaube ich das.

Wenn ich aber nach Stunden meine Kopfhörer wieder auf normale Lautstärke drücke, ein paar Stunden wie im Koma geschlafen habe, könnte ich auch sagen, das ein beschissener Tag zwischen ganz vielen guten Tagen, noch lange kein Grund ist auszuticken, … in Angst zu verfallen … Es ist einfach nur ein Tag, an dem es mir eben nicht gut geht!

Und langsam beginne ich zu realisieren, dass diese(r) Tag(e) etwas sehr Wertvolles für mich sind. Es ist zwar nicht so, dass ich ohne solche Tage nicht leben könnte, aber diese Tage überbringen mir Botschaften …

Nein, eigentlich stellen mir diese Tage Fragen:

  • Ist es der richtige Weg für mich?
  • Denke ich schon wieder zu weit nach vor?
  • Teile ich meine Kräfte richtig ein?
  • Mache ich mir zu großen Druck?
  • Wovor habe ich genau Angst?

Während ich mir diese Fragen genauer ansehe, … ich denke. Ich schreibe sie auf. Ich zerlege sie und komme zu hilfreichen Antworten.  Ich sage mir dann: „DANKE beschissener Tag, Du hast Deine Berechtigung. Denn möglicherweise, habe ich an den vielen „guten“ Tagen, den Kontakt zu ein paar wichtigen Baustellen abgebrochen? Ich sollte sie besichtigen und nochmal näher anschauen ›lächel‹.

Eines steht jedenfalls fest:

Einiges in meinem Inneren schlägt noch zu große Wellen. Es ist wichtig DAS zu akzeptieren. Es liegen über fünfzig Jahre Vergangenheit hinter mir. Die kann selbst ich nicht in fünf Jahren glätten. Fünf Jahre lebe ich nun ein total anderes Leben. Veränderungen sind Prozesse. Vieles kann man selbst noch nicht glauben. :D Wie ich selber immer schreibe: Geduld und Zeit. Mehr braucht es nicht.

Deshalb habe ich beschlossen, diese Tage als Chance zu sehen. Ich werde an gewissen Stellen in meinem Leben noch nach schrauben müssen.

Für nächste Woche habe ich mir vorgenommen, aus diesem Tag einen ganz besonderen zu machen. Ich werde ihn zelebrieren. Ja genau. Entweder ich höre noch lauter meine Musik oder ich werde ganz still. Alles darf sein, wie ich es gerade brauche und für notwendig halte.

Wenn ich aus den guten Tagen so viel Energie nehmen kann, dann wäre es doch traurig, die ganz besondere Energie aus nicht so guten Tagen total verpuffen zu lassen?

ES IST NUR EIN SCHLECHTER TAG … UND KEIN SCHLECHTES LEBEN!

Heute danke ich Dir fürs zuhören. <3
Ich wünsche Dir natürlich NUR gute Tage und falls doch ein fauler dabei ist, dreh die Musik lauter ›lach‹

Sei gut zu Dir.

Lesezeit: 4 Minuten

Es ist sehr einfach, sich pudelwohl zu fühlen, glücklich und zufrieden zu sein und in seiner Mitte zu ruhen, wenn im Außen, also alles um uns perfekt läuft! Wenn sich die Dinge so entwickeln, wie wir es uns erträumen. Wenn wir alles unter Kontrolle und fest im Griff haben. Wir mit Menschen umgeben sind, die genau auf unserer Welle reiten und sich auch so verhalten wie wir es mögen.

Ich muss gerade etwas schmunzeln. Weil gerade ich, mich zu diesem Artikel hingezogen fühle. Für mich gab es nur zufriedene Tage, wenn mein Morgen auch ohne Probleme begann. Das bedeutet kein Stress am Morgen, keine Diskussionen oder zu viel Gerede. Keine Anrufe und keine Menschen, die auf mein „Guten Morgen“ nicht reagierten … das entschied sich alles in den ersten zehn Minuten nach dem Aufstehen. Die äußeren Umstände waren dafür verantwortlich, auf welchen Level meine „Zufriedenheit“ stand.

Wie sehr werden wir von Außen beeinflusst?

Was, wenn die äußeren Umstände nicht mitspielen und unsere Zufriedenheit und unser Wohlergehen dadurch ausgebremst wird? Was wenn etwas eben nicht so wie geplant läuft?

Wie geht es Dir, wenn Du schon am frühen Morgen einen Anruf bekommst, der Dich unter Druck setzt. Der Dir Deinen ganzen Tagesablauf durcheinander wirft? Wenn Hindernisse daherkommen oder Du durch oder von jemanden enttäuscht wirst?

Stelle Dir diese Fragen bildlich vor und versetze Dich in eine solche Situation. Ich bin mir ganz sicher, dass Du eventuell vor ein paar Tagen genau in so einer Lage gesteckt hast. ›zwinker‹

Es kommen Umstände auf, die nicht kuschelig sind.

  • Was sagt Deine Zufriedenheit?
  • Wie meldet sich Dein Wohlbefinden?
  • Und wie lange ruhst Du in Deiner Mitte … ?

Los, sag schon … Hand aufs Herz. Ist nicht so ganz einfach, habe ich recht?
Ich muss dazu sagen, ich kenne schon Menschen, die es tatsächlich schaffen in keiner Lage Ihre Zufriedenheit und Ihr Wohlbefinden aus den Augen zu verlieren! Und ich sage Dir noch etwas: DAS waren die Menschen, die mich damals fasst, verrückt gemacht haben! Dieser nie aus der Bahn zu Werfende zufriedene Gesichtsausdruck machte mich wahnsinnig und eifersüchtig zugleich.

Also es gibt sie schon, diese Ausnahmen. Aber bei den meisten Menschen ist es anders. Die innere Balance und die liebgewonnene Zufriedenheit sind vorbei. Vorbei ist der Flow und das eins sein mit sich und dem Leben :-) …
Es ist eine menschliche Tatsache, macht aber alles nur noch schlimmer.

„DU bist für Dein Glück selbstverantwortlich meine Liebe …“

Dieser Satz flog mir immer um die Ohren von diesen „in sich ruhenden Menschen“, die mich wahnsinnig machten. Ich hatte schon genug, dass der Tag frustrierend begann. Stressig und richtig „bescheiden“ war! Die Klugschwätzer Zitate konnte ich damals gar nicht haben.

Für mich hörte sich das immer so an, als sei ich selbst an den Dingen schuld, die in meinem Leben nicht rund liefen.
Wenn im Außen alles zu Wünschen übrig lässt, stoßen solche Ansagen bei den meisten Menschen auf Ablehnung und Widerstand.

In diesem Artikel möchte ich aber nicht der Schuldfrage für irgendetwas nachgehen, sondern vielmehr der Frage:

  • WAS bestimmt über unseren Gemütszustand und unserer Zufriedenheit?
  • WER kann diesen Zustand verändern?
  • Wem geben wir eigentlich so viel Macht darüber?

Zufriedenheit und die Abhängigkeit

Es ist einfach so. Wenn wir unser Wohlbefinden und unsere Zufriedenheit vom Außen abhängig machen, haben wir unweigerlich Stress und springen von einem Problem in das andere. Warum? Weil wir keinen Einfluss mehr auf unsere Zufriedenheit haben. Wir sind dem Leben und den Menschen voll ausgeliefert.

Ich komme wieder mal mit einem Beispiel:

Wir fühlen uns gut, weil wir ein schönes Kompliment bekommen haben. Oder, weil wir Anerkennung für unsere geleistete Arbeit erhalten haben. Wenn das nicht geschieht, sind wir bei weitem nicht so gut gelaunt. Jemand sagt etwas oder sagt etwas nicht … davon machen wir unsere Zufriedenheit abhängig. Wir reagieren auf Knopfdruck anderer Menschen.

Sicher wird nicht jeder Mensch und jede Situation unsere Knöpfe drücken können, aber glaube mir, es wird immer genügend geben, die Einfluss auf unser Wohlbefinden haben. Oftmals reicht schon die Warteschleife am Telefon, ein Regenguss, die Unpünktlichkeit einer Person oder das Verschütten der Kaffeetasse, um negative Stimmung aufkommen zu lassen.

Es ist die Welt da draußen, die unseren inneren Zustand diktiert.

Automatisch ist die Angst dabei

Wenn wir es zulassen, dass unsere Zufriedenheit von Außen abhängt, ist die Angst sofort dabei.

  •  ANGST, etwas NICHT zu bekommen. Wie Geld, Job, Anerkennung, Komplimente, Liebe …
  •  ANGST, etwas ZU bekommen, was wir uns nicht wünschen. So wie Krankheit oder Einsamkeit …
  •  ANGST zu verlieren was wir lieben.

Egal um welche Angst es sich handelt, Angst macht immer unsicher. Sie hindert uns in so vielen. Wir sind dadurch unentspannt und können Dinge nur sehr selten gelassen entgegennehmen. Unbewusste Angst, lässt uns Menschen auch gerne in einen Kontrollwahn gleiten. Man möchte alles im Leben schön im Griff halten. Situationen und Menschen werden manipuliert, in der Hoffnung, dass es einem danach besser geht!

Ich weiß, dass das sehr viel Kraft kostet. Jede Menge Aufwand der aber auf Dauer nichts bringt.
Andere Menschen und den Stand der Dinge werden wir nie wirklich kontrollieren können.

Was wir allerdings schon unter Kontrolle haben, ist unser Innenleben. Wir haben zwar nicht die Macht zu entscheiden was wir erleben, aber wir können immer entscheiden, wie wir mit dem Erlebten umgehen! Das ist das Wichtige daran.

Innere Zufriedenheit ist die Voraussetzung für ein schönes Leben

Was heißt das im Klartext?

  • Dankbar sein, um Glück zu erfahren.
  • Selbstliebe … ein großes Thema! Sich selbst lieben um geliebt zu werden.
  • Sich selbst anerkennen, um anerkannt zu werden.
  • Positiv denken, auch wenn es nicht immer leicht ist.
  • Den eigenen Einfluss auf unser Wohlbefinden, NIEMALS unterschätzen!

Deshalb macht es auch sehr viel mehr Sinn, sich um unser Innenleben zu kümmern und somit zur nachhaltigen Zufriedenheit vorzustoßen. Wir alle sollten weit mehr egoistisch denken, wenn es um unser Wohlbefinden geht! ›lächel‹

Mir ist vor ein paar Jahren der „Knopf“ aufgegangen wie man bei uns so schön sagt. Diese Menschen, die mich früher mit Ihren „Klugscheißer – Zitaten“ beinahe wahnsinnig gemacht haben, sind heute Menschen, von denen ich sehr viel lernen durfte. Sie haben mir den Rat gegeben, mich nicht mit weltbewegenden Veränderungen auseinanderzusetzen, sondern mich auf kleine Kurskorrekturen zu konzentrieren. Damit es mir gut geht und immer besser gehen wird.

Und genau das möchte ich Dir auch weitergeben. Sei gerne egoistisch, wenn es um DEIN Innenleben, Deine Zufriedenheit und Dein Wohlbefinden geht … schließlich haben wir nur das eine Leben. ›zwinker‹

Halte immer wieder an und frage Dich: Was kann ich für mein Wohlbefinden tun, dass diese Zufriedenheit auch bleibt.

Viel Spaß bei Deiner „Kurskorrektur“.

Lesezeit: 4 Minuten

Unglücklich durch den Glauben, das Leben sei einfach …

Ich spreche gerne mit Menschen, besonders mit Frauen, über Glück, Liebe und der Freiheit. Es ist interessant wie weit die Meinungen und Ansichten dazu auseinandergehen. Was ich allerdings aus diesen Gesprächen filtere ist, sehr viele Frauen suchen ihr Glück an der falschen Stelle! Um erfüllende Momente unseres Lebens erleben zu können, brauchen wir die Erkenntnis, dass es Dinge auf unserer Welt gibt, deren Änderung leider (oder Gott sei Dank) NICHT in unseren Händen liegt! Also annehmen was wir nicht ändern können …

Was uns nicht umhaut, macht uns stärker!

Dieser Satz war ein „rotes Tuch“ für mich wenn ich ihn hörte … und ich bekam ihn ziemlich oft gesagt! Weitergebracht hatte er mich zum damaligen Zeitpunkt nicht, aber ER stimmt! Der Schmerz leidvoller Erfahrungen machte mich stärker. Der Angst direkt in die Augen zu schauen, machte mich mutiger. Fehltritte und unzählige Herzschmerzen machten mich klüger …

Es ist leider tatsächlich so: wir müssen „abstürzen“ um eine andere Sicht auf die Dinge zu bekommen, um danach den richtigen Weg finden zu können! Unser Leben ist für mich, ein echtes Abenteuer in dem Stürme und viele andere Herausforderungen auf uns warten! Nicht zu kämpfen bedeutet alles hinzunehmen und das bedeutet wiederum ein „Spielball“ für andere zu sein und das kann nicht glücklich machen! Wenn wir nicht kämpfen sondern liegen bleiben, werden wir uns nicht weiter entwickeln und in unseren persönlichen Wachstum am „Stand treten“.

Es ist HEUTE nicht mehr wichtig was in der Vergangenheit passiert ist!

Genauso wenig ist es wichtig, wie wir damals gehandelt haben! Was wirklich zählt ist, welche Wahl wir heute treffen. Lebensumstände müssen wir akzeptieren, lernen wir daraus und ziehen wir weiter ohne uns ständig umzudrehen! Wer loslassen kann, hat beide Hände frei um neue Dinge im Leben anzupacken! <3 Ich verband loslassen immer mit Verlust … das stimmt aber nicht, es kann ein ungeheuer befreiendes Gefühl sein und bedeutet für mich immer einen weiteren Schritt nach vorne.

So schwer es mir vor Jahren noch gefallen ist, Dinge frei zu lassen, umso mehr Spaß macht es mir heute nach Dingen zu suchen, die ich endlich loslassen kann … die nur belastend für mich sind und waren! Dadurch vereinfache ich mein Leben erheblich. :D

Nur weil es in der Vergangenheit wichtig war, heißt es nicht, dass es heute auch noch wichtig ist …

Bestimmt kannst Du es nachvollziehen … Du hattest eine Freundschaft oder eine Beziehung, die alles für Dich bedeutete, die es heute aber nicht mehr gibt. Oder warst in einem Job tätig der Deinem Leben Sinn gab … und heute denkst Du total anders darüber. Ich hatte viele Gewohnheiten und Rituale, die mir zum Beispiel heute total veraltet und sinnlos erscheinen und keinen Menschen mehr interessieren!  Alles alte Hüte, für die keiner mehr einen Blick oder ein Ohr übrig hat.

Unser Leben geht weiter und mit dem Leben unsere Entwicklung. Ich habe an Türen, die verschlossen waren, gerüttelt bis mir meine Hände weh taten … alles aussichtslos kann ich sagen. Wenn Türen ins Schloss gefallen sind, sind sie zu. Aus. Das sollten wir akzeptieren. Wir müssen unsere Vergangenheit nicht verachten, aber wir sollten ihr nicht zu viel Beachtung schenken. Schließlich gehen wir ja auch nicht ins Kino und ziehen uns X mal einen schlechten Film an oder? 

Ich versuche mich, seit ich vor Jahren mein Leben „neu gestartet“ habe, nur noch auf das zu konzentrieren, was wirklich wichtig ist für mich. Ich achte durch meine neu gewonnene Achtsamkeit, auf Türen die mich herein bitten … und ich bleibe in Bewegung. Ich habe mich von alten Werten und Überzeugungen getrennt. Das ich meine Vergangenheit nicht ändern kann ist mir bewusst, ABER ich konnte meine Sichtweise auf sie ändern!

Menschen existieren nur für ihre Zukunft, die sie gar nicht kennen!

Viele Frauen sind unglücklich, weil sie ihr Leben auf „später“ verlegt haben. Sie existieren nur für ihre Zukunft, in der sie irgendwann mal glücklich und zufrieden leben möchten! „Dann hol ich alles nach …“ sagen sie dann. Sie verschießen ihr ganzes Pulver und ihre kostbare Zeit im Irrgarten des Lebens mit der Vorstellung über eine Zukunft, die sie nicht kennen und von der kein Mensch weiß, wie sie ausschauen wird.

Ich bin eine wirklich große Befürworterin von Visionen, Zielen und Träumen, ehrlich, aber es darf nicht auf Kosten unserer Gegenwart passieren! Wenn wir nämlich die meiste Zeit Tagträumerin spielen, verpassen wir die Gegenwart und unser Leben, das uns glücklich machen kann?! Sich nur auf die Zukunft zu fokussieren betrachte ich als nie wirklich gelebt zu haben …

Nur in der Gegenwart können wir Veränderungen vornehmen!

Es sollte uns bewusst sein, wie wir heute arbeiten und denken, so werden wir morgen leben! Veränderungen können nun mal nur im JETZT stattfinden und nicht in der Zukunft, in der wir uns sehen! Die Zukunft kommt ohnehin auf uns zu, wir können sie nicht stoppen. Genauso wenig wie wir die Vergangenheit zurückholen können … unsere Zeit ist jetzt.

Deine und meine Lebensuhr läuft bereits seit unserer Geburt. Nehmen wir an was ist, lernen wir aus JEDER Situation, auch die unglücklichen haben ihre Berechtigung und genießen wir unser Dasein … unser Leben. Und vor allem LEBEN wir unser Leben in vollen Zügen … Tag für Tag. <3

„Es gibt zwei Arten sein Leben zu leben: Entweder so, als wäre nichts ein Wunder oder so, als wäre ALLES eines.“

Albert Einstein

Ich entscheide mich für das Zweite … weil es mich automatisch glücklich macht … <3

Das waren sie wieder meine Gedankengänge die mich beschäftigen und die es wert sind mit euch geteilt zu werden. Diesmal mit ganz ganz vielen Ausrufezeichen! Weil so wichtig … :-)

Gerne darfst Du meine Gedankengänge hinaustragen … teilen und liken. Und ich freu mich natürlich,wenn ich Dich das nächste Mal wieder abholen darf und Du Dich mit mir in meinen Gedanken triffst!

Pass auf auf Dich und LEBE JETZT …