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Trostlosigkeit, totale innere Leere, Sinnfindung, Angst und Frust oft auch depressive Verstimmung. Viele Menschen sind mit ihrem Leben überfordert und erkranken an sichtbaren wie unsichtbaren Krankheiten. Wenn ich Menschen die Frage stelle, was sie unter Lebensfreude verstehen, bekomme ich als Antwort nur ein ahnungsloses Schulterzucken. Lebensfreude … wo und wie erreichen wir sie?

Ich kann mich ja noch gut an die Zeit erinnern, in der ich meine Lebensfreude verloren hatte. Ich war mit meiner damaligen Lebenssituation völlig überfordert! Eine Krise nach der anderen jagte mich. Kaum hatte ich die eine bewältigt, folgte schon die nächste. Ich stellte mein ganzes Leben infrage. Ich war ausgebrannt, leer und es folgte Krankheit und Depression.

Mein innerer Frieden war Geschichte. Ich war frustriert, weil ich ständig Dinge tat und „Rollen“ erfüllte, in denen ich mich gar nicht sah und ich auch keinen Sinn darin fand.

Unser Unterbewusstsein lässt sich nicht verarschen

Das steht schon mal fest. Es gibt unzählige Möglichkeiten, die Sinnlosigkeit unseres Alltags zu betäuben, um uns kurzzeitig besser zu fühlen. Die einen stürzen sich in Arbeit, andere wieder verfallen in einen Shoppingwahn, und andere greifen zu Drogen oder Alkohol. Zu unserem SEELENFRIEDEN führen diese Wege allerdings niemals.

Ich beobachte, wie sich viele Menschen nur noch von Wochenende zu Wochenende schleppen. Der Lohn ihrer Arbeit, oft auch ein frustrierender Job,  wird als „Schmerzensgeld“ betrachtet, mit dem man sich etwas Ruhe und Erholung gönnt. Die Wellnesstempel und ihre Angebote schießen wie Pilze aus der Erde! Genauso wie Yoga Retreats und Auszeiten inmitten der Natur.

Diese Trends sagen sehr viel über unsere Gesellschaft aus. Am Wochenende wird „gegönnt“, weil schließlich sollten wir in der kurzen Zeit, die ungeliebte Lebenszeit wieder gut machen. Das war bei mir ganz viele Jahre dasselbe Spiel. Ist das nicht unendlich traurig? Über 200 Tage im Jahr kaum Spaß und Freude?

Gibt es für Dich solche Zufluchtsorte, an die Du oft denkst?

Orte an denen Du Dich gut und wohlfühlst? Wo Du Deine ausgebrannte Seele heilen kannst? Bei mir war es genauso. Ich suchte die Nähe des Wassers. Dort gelang es mir meinen inneren Seelenbrand zu löschen. Marc Aurel schreibt:

„Es gibt keinen friedlicheren und sorgenloseren Ort als Deine Seele, besonders da sie bei näherer Betrachtung ein Ort der inneren Ruhe ist, also nicht weniger als eine innere Ordnung. Diesen Rückzug solltest Du möglichst oft anstreben und Dich erholen.“

Frieden finden wir NUR in uns selbst.

Ich habe diesen Ort so oft als mir möglich besucht. Dabei bin ich auf viel Klarheit gestoßen. Mir wurde dabei bewusst, dass ich Wege gehe, die zu Zielen führen, die ich eigentlich gar nicht will! Die Nebenwege interessierten mich viel mehr! Alte Wünsche waren darin versteckt. Je öfter ich meinen Rückzugsort aufsuchte, umso leichter tat ich mir zu wissen was und wo ich hinwollte.

Nimm Dir Zeit für Dich!

Wenn Du Deine Lebensfreude vermissen solltest, mache es wie ich es getan habe. Zieh Dich zurück. Nimm Dir Zeit für Dich und schalte ab, was Dich dabei stören könnte. Komm zur Ruhe und lass Deine (alle) Gedanken kommen. Ich hatte damals so viele wilde Gedanken, dass ich mir schwertat, sie zu ordnen. Mir hat das Aufschreiben dieser Gedanken zu mehr Struktur verholfen. Deine Lebensfreude, Dein Seelenfrieden, egal wie auch immer wir es nennen wollen … wir finden es ausschließlich in der Gegenwart!

Die Vergangenheit ist passiert und die Zukunft können wir nicht voraussehen. Darüber bin ich eigentlich auch sehr froh. ›lächel‹ Die Zeit ist eine Erfindung von uns Menschen. Kein Tier lebt nach Zeitplan. Kein kleiner Mensch hat seine „Lebensplanung“ in der Hosentasche! Das Leben findet im Augenblick statt. Erleben wir unsere Daseinsfreude, sie ist nicht selbstverständlich! 

Ich habe gelernt, mein Denken und meine Gefühle zu beherrschen. Und nicht, wie es viele Jahre war, dass mein Denken und die negativen Gefühle, mich beherrscht haben! Als ich die Kontrolle über meine Gedanken gut in meinen Händen hatte, war es mir auch ein leichtes, mich auf die Gegenwart zu konzentrieren. Ich war achtsam für den Augenblick. <3

Von der Umwelt beeinflusst …

Manchmal reagieren wir unbewusst auf die Befehle anderer. Es gibt Situationen, die können wir auch nicht umgehen wie zum Beispiel im Job. Aber wir sollten abwiegen, wie weit diese Fremdbestimmung unserer Lebensfreude guttut? Ich habe mir vor vielen Jahren, sehr wichtige Fragen gestellt, die ich auch mit einem klaren JA beantworten konnte.

Könnten wir etwas daran verändern? Gibt es Möglichkeiten, um unser Innerstes zu stärken und ein Leben nach unseren Vorstellungen zu leben? Denke doch mal darüber nach …

Gerade der Herbst ist eine vergängliche Ressource. Jeder Augenblick ist anders. Nichts kommt wieder. All das ist aber kein Grund festzuhalten oder in eine Starre zu fallen! Ganz im Gegenteil, wir sollten noch mehr Lebendigkeit erlauben. <3 Sieh hin, auch wenn die Blätter, die Du heute noch an den Bäumen siehst, die nächsten Tage vertrocknet am Boden liegen werden! LEBE und spüre die Lebensfreude in Dir!

Fazit: Die Lebensfreude wiederfinden, bedeutet nicht, dass sich ständig alles großartig anfühlt! Bei Gott nicht. Die Freude am eigenen Dasein ist ein mit und im Leben Verbundensein. Tiefe Dankbarkeit, auch wenn Widrigkeiten vorhanden sind. Es ist ein mitfühlendes offenes Herz voller Energie. Ich wünsche Dir, es genauso zu spüren wie ich es jetzt darf … lebendig sein und Lebensfreude macht so viel Freude. ›lächel‹

Fühl Dich geherzt, bleibe gesund und genieße das lebendig sein! <3

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Zu viel im Kopf, aber zu wenig Konzentration?

Ein Thema das wir alle kennen, die Eine mehr, die Andere weniger. Die Zeit sich gut und anhaltend zu konzentrieren wird immer schwieriger. Und wenn ich mich in meinem Bekannten- und Freundeskreis so umsehe und höre, hat fast jeder dieses Problem.

Im Zeitalter der Schnelllebigkeit, des ständigen Informationsflusses von allen Seiten. Immer noch mehr wissen und verstehen zu wollen … (wenn wir ehrlich sind, müssen wir auch, wenn wir nicht auf derselben Stelle treten wollen!). So ist die Sache mit der Konzentration eine schwierige Sache geworden.

Das beste Beispiel bin ich selbst. Gar nicht so lange her war es mir kein Problem, Aufträge zu fixieren, zu telefonieren und mir dabei noch einen Kunden anzuhören, der etwas Wichtiges mitzuteilen hatte. Und wohlgemerkt mir auch alles zu merken und das Ganze lückenlos! >lach<

Multitasking … sollte man drauf haben. Muss man aber nicht. Meine Meinung.
Konzentration ist also ein wichtiges Gut das wir trainieren und auch fördern können.

Was bedeutet eigentlich das Wort KONZENTRATION?

Es kommt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „zusammen zum Mittelpunkt“ = Concentra.
Die ganze Aufmerksamkeit auf etwas Bestimmtes zu richten. Ein Ziel, eine Tätigkeit, eine gestellte Aufgabe oder Lösung.

Ohne geistige Anstrengung keine Konzentration. Wie lange ich mich zum Beispiel auf eine Sache konzentrieren kann, hängt von bestimmten Einflussfaktoren zusammen.

  • Tagesverfassung, nicht jeder Tag ist gleich wie wir alle schon festgestellt haben (physischer Zustand)
  • Umgebung
  • Mediale Einflüsse
  • Ernährung, diese nicht zu unterschätzen!

Also, was können wir tun, um dem Ganzen entgegenzuwirken, der Konzentration quasi „Gutes“ zu tun?
Wie vorher erwähnt, ist die Nahrung wichtig. Omega 3 Fettsäuren, Vitamine und ganz wichtig Vitamin B. Regt den Stoffwechsel an und ist zum Beispiel in mageren Fleisch, Obst, Gemüse, Fisch enthalten.

Sport zum Ausgleich unserer Tätigkeiten. Hebt zudem die Stimmung und erfreut auch dadurch unsere Mitmenschen.

Power Napping, so ein kurzer Break wirkt wahre Wunder! Inzwischen kann ich es auch schon.

Entspannungstechniken wie Yoga, progressive Muskelentspannung oder mein Favorit, die Meditation und ausreichender Schlaf.

Sortiere deinen Kopf

Ein kleiner Tipp der aus meiner Erfahrung kommt.
Wenn es sich um Kompliziertes oder schwer verständliches handelt: druckt es euch auf Papier aus und lest es. Nicht am Bildschirm, iPhone, MacBook & Co.

Eine Sache im Wort wörtlichen Sinne „in der Hand“ zu halten, dabei macht unser Gehirn und Köpfchen größere Augen. Die Aufmerksamkeit ist bedeutend größer. Das in der „Hand haben“ beruhigt und hilft uns dabei länger und konzentrierter an der Sache dranzubleiben.

Am Bildschirm leidet die Konzentration, das Gehirn kommt in einen Unruhezustand, da es sich hierbei ständig den nächsten Input sucht!

Das Ganze ist jetzt nicht von mir, ich durfte mir dieses Wissen aus einer sehr interessanten Schulung mit nach Hause nehmen. Handhabe es auch seit damals so. Etwas altmodisch, aber effizient. :-)

„Konzentration ist das Geheimnis der Stärke in ALLEN Dingen.“

Falls Du vielleicht noch wertvolle Ideen zum Thema „Kopf & Konzentration“ hast, nur her damit! Eine schöne restliche Woche mit mega Ordnung in deinem Köpfchen!