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Menschen sind wie Kleidungsstücke …

Heute werde ich einen Vergleich starten bei dem du mir vielleicht nicht gleich folgen kannst. 🙂 Ich habe mir Gedanken über Menschen im Allgemeinen gemacht. Ich hatte die letzten Wochen, intensiven Kontakt mit den verschiedensten Personen seit langem. Im Normalfall versuche ich ja immer abzuwiegen – notwendig? notwendig! nicht notwendig. Es ergab sich ein Gemisch aus den ersten beiden „notwendig“.

Menschen, die ich gut kenne, die ich mag oder die mich tagtäglich umgeben … finde ich meistens großartig, oder symphatisch oder sie gehören eben einfach mal zur Familie. Sie sind mir vertraut und ich kenne ihre Ticks und Macken. Ich denke nicht weiter darüber nach, und es stört mich auch nicht mehr wenn eine Freundin ihre regelmäßigen „fünf Minuten zu spät kommen Minuten“ hat , oder die Sprechstundenhilfe beim Arzt, die ich seit x Jahren sehr gut kenne mir zwar immer „Vorzugstermine“ zukommen lässt, mich dafür aber regelmäßig ausquetschen möchte, über all das was sich bei mir so abspielt … oder auch Familie, die mir mit Vorliebe ein schlechtes Gewissen überbringen möchte, weil Dies und Das nicht richtig ist!

Ja … das dachte ich jedenfalls. Denn jetzt stört es mich! Von einem Abend auf den anderen. Zack. Ich möchte keine 15 Minuten unbegründet mehr warten müssen und ich werde auch nicht Zeitung spielen für einen schnelleren Termin beim Arzt. Und die Familiengeschichte … sorry. Diese Beispiele sind nur ein kleiner Teil von Menschen die ich x Jahre kenne und die mir zwar symphatisch waren, die ich gemocht und natürlich geliebt habe, doch plötzlich funktioniert es nicht mehr!

Du bist dein Umfeld … dieser Artikel von mir spiegelt davon einiges wieder. Die Macht der Gewohnheit, alles so zu lassen und zu dulden wie es nun mal ist. Mit dem kann ich mich nicht mehr identifizieren. Es passt nicht mehr zu meiner Lebenseinstellung. Ich habe das Glück gehabt einige neue  Menschen kennen zu lernen. die aus einer anderen Nische kamen,  anderes denken … anders leben. SIE passen wie auf meinem Leib geschnitten, Massanfertigung kann ich beinahe sagen! 🙂 Den  Vergleich zu haben, wie es ist und wie es sein kann, wie das Gefühl ist, bin ich mit diesen Menschen zusammen – locker, leicht und unkompliziert. Es beengt mich nichts … Fühlt sich einfach gut an.

Lieblingsstücke

Auch meine Kleidung hat sich in den letzten Jahren stark verändert.:-). Waren es früher enge, besondere und auffällige Klamotten, sind es heute zweckmäßige (Hunde) :-), flauschig weiche und gemütliche Sachen, die ich trage. Manche der alten Sachen hängen noch in meinem Schrank … schlüpfe ich hinein, fühle ich mich unwohl oder sie sind nicht mehr tragbar. Zu eng, manches sieht auch aus wie ein Sack der herunter hängt. Manches kratzt und vieles davon ist nicht mehr meine Farbe.

Ich persönlich mag am liebsten die gut eingetragenen, schlichten Sachen in denen ich mich geborgen fühle, die die locker um mich herum sind, ohne mich einzuengen! Aus irgend einem Grund, sind es diese, die sich in meinem Leben einen festen sicheren Platz ergattert haben. Vielleicht sind sie nicht so auffällig und bei weitem nicht so „edel“ wie meine alten Sachen, aber ist das wichtig? Und genauso geht es mir mit manchen Menschen …

Menschen, die mich einengen, zwicken und mich beinahe auffressen weil sie so an meiner Haut kratzen, haben keinen Platz mehr in meiner Garderobe … Ich bin sicher, unsere wichtigste Aufgabe als Mensch ist die, gut für uns selbst zu sorgen. Wenn es Menschen gibt, die das aus den verschiedensten Gründen nicht respektieren, müssen wir sie aus unserem „Schrank“ entfernen. Natürlich nicht mit Wut oder Aggression … sondern aus Liebe – Liebe zu uns selbst! <3

Also ich wünsche jeder von euch, viele solche kuscheligen “ Kleidungsstücke“, die weder einengen noch kratzen … sondern in allen Lebenslagen wunderbar passen! <zwinker>

Meine Gedankengänge für Fortgeschrittene! 🙂 Bis hoffentlich ganz bald und über Kommentare freue ich mich ganz besonders …

Lust auf Gesellschaft oder doch lieber alleine oder mit Auserwählten wenigen Menschen? Hast Du dieses Gefühl schon mal verspürt? Waren es früher ( und mit dem „früher“ meine ich, vor ca. zwei drei Jahren ), nur Orte gut wo sich die Masse aufhält, wo immer etwas los war, daß Gewusel nie aufhörte … nur an solchen Plätzen fühlte ich mich wohl. Zuviel Menschen daß gab es bei mir nicht! Mit mir alleine war es schwierig, ich konnte einfach nichts anfangen mit der Ruhe und ich hatte immer das Gefühl zu ersticken wenn ich keine Menschen um mich hatte! Ist es heute so, daß ich nach einem halben Tag auf den Strassen mich auf nichts mehr freue , als den Schlüssel zu Hause umzudrehen mich hinzusetzen und mir zu denken :“ Poah … es ist Luxus in den eigenen 4 Wänden seine Ruhe zu haben!

Klingt schlimm oder?

Manchmal erschrecke ich selber wenn in mir dieses Gefühl wieder hochkommt, aber es ist eben so. Seit einiger Zeit habe ich  keine Lust mehr auf zu viele Menschen und Gesellschaften. Früher hätte es nichts gegeben wo ich nicht dabei sein hätte müssen, über jeden Blödsinn mitgelacht und ich wäre bei den Letzten dabei gewesen die sich auf den Heimweg gemacht hätten. DAS war eben früher.

Vor einiger Zeit musste ich lernen das man auch alleine ohne einen selbst auferlegten “ Gruppenzwang“ leben kann, und da begann eigentlich mein umdenken. Viele soziale Kontakte langweilten oder nervten mich sogar. Hatte anfangs auch keine Ahnung wie ich damit umgehen sollte?! Ich zog mich zurück – freiwillig … daß war meine selbst gewählte Isolation. Es störte mich plötzlich nicht mehr „ohne Wirbel“ zu sein.

Worum geht es dabei?

Richtig bewusst ist mir das ganze  bei einem ehemaligen Kollegen Treffen. Ich wollte nicht schon wieder kneifen und so folgte ich der Einladung. Es dauerte nicht lange bis ich bemerkte das ich mit dem „Tischgeschwätz“ null anfangen konnte! Ich hatte mir eher einen regen Austausch über Berufliche Werdegänge usw. erhofft nach beinahe 10 Jahre des sich nicht Sehens … Es interessierte keinen der 15 Leute die gekommen sind. Und mich? Mich interessierte das Stammtisch Geschwätz nicht, die ins Detail gehenden Scheidungs und Fremdgeh – Geschichten,  Missgeschicke wie verwaschene Wäsche und sitzengebliebene Kuchenrezepte – Entschuldigung, aber da war mir meine Zeit zu wertvoll und deshalb verlies ich dieses „Kabarett “ nach dem Essen!

Beim nach Hause fahren fühlte ich mich ein wenig schlecht, oder  eher … wie soll ich das nur nennen … ja es war die Gleichgültigkeit dieser Gespräche! Und eigentlich waren es n nicht nur die Gespräche, sondern auch die Menschen die mit grösstenteils egal waren.

Gedanklich tobe ich mich manchmal aus

Es kommt ja immer wieder vor daß man gezwungen wird manche Gespräche mit zu hören, sei es in der Bahn, Bus, Kasse  oder beim Arzt – ach da gibt es unzähliges! Mein Lieblingsbeispiel ist das Bahn fahren. Das funktioniert nur mehr mit Kopfhörer bei mir. Menschen die in den Abteils alleine sitzen, zücken sofort ihr Phone sobald sie sitzen und telefonieren lautstark. Diskutieren über irgend welchen Scheiss wo mir sofort das Fremdschämen wieder hochfährt, „schlichten“ ihre Beziehungen oder erzählen ihr Erlebtes … und das bis zum aussteigen. Da hilft auch das wechseln des Abteils nicht, sie sitzen überall! Rücksicht ist ein Fremdwort und interessiert niemanden. Trau dich freundlich zu fragen etwas leiser zu sein, wird es überhört oder bekommst eine patzige Antwort.

Bin ich unter solchen Menschen, gehe ich Gedanklich sehr oft die Dinge durch, welche ich ihnen gerne ins Gesicht sagen würde. Und ich kann nur eines dazu sagen : freundlich und nett würde das nicht ausfallen!

Mein Umfeld ist mir sehr wichtig geworden

Die Zeit ändert sich, die Menschen verändern sich. Das ist nun mal so. Deshalb bin ich der Meinung, mir mein Umfeld auszusuchen. Menschen die ähnlich ticken wie ich, wo gleiche Interessen vorhanden sind und vor allem solche wo ich weiß, SIE sind echt und authentisch! 🙂

Ich bin KEIN Menschenhasser

Möglicherweise kommt dir durch den Sinn :“ die hasst ja alle Menschen?!“ ( Übrigens finde ich das Wort ganz schön extrem … ) Nennen wir es ordentlich : Ich bin auch kein Misanthrop! Ich mag nur diese Massen Ansammlungen nicht. Bin ich in der Öffentlichkeit unterwegs, bin ich ja automatisch ein Teil davon. Das Gefühl zu haben in der Menge bedrängt und getrieben zu werden von anderen. In der dicht gedrängten Strassenbahn den Körper des anderen zu spüren, Gerüche einzuatmen die mir Gänsehaut bereiten und vor allem dem Gerede ausgeliefert zu sein!

Es ist nicht möglich sich dem Gewusel zu entziehen weil – es ist überall. Heut zu Tage findet man eine völlig andere Umwelt vor. Viele von uns ziehen sich dann eben zurück  ( Introvertiert ). Mir wurde schon mehrmals vorgeworfen ein unmenschliches verhalten an den Tag zu legen. Sehe ICH nicht so. Im Gegenteil, ich bin SEHR Menschlich genauso wie auch mein Verhalten. Nur weil man/ICH gerne gegen den Strom paddelt wird man schon wieder gerne gekennzeichnet (Ich habs mir sogar Tättowieren lassen 🙂 ) – auch wenn es so ist, ist man deshalb kein schlechterer Mensch.

Ich sehe mir die Menschen an …

und stelle sehr oft fest, daß viele davon gestresst sind, andere traurig, andere wieder total fixiert und konzentriert. Und dann gibt es noch die, die sind wie ich. Sie versuchen dem ganzen zu entkommen, wollen von der Masse nix wissen. Sie fliehen in die Musik, lesen ein Buch während sie warten, sitzen oder stehen. Und jedesmal wenn ich das beobachte, muss ich schmunzeln … es gibt sehr viele die so sind wie ich! :-)!

Eigentlich hab ich mich m it diesen Artikel wieder ein kleines Stück “ ausgezogen“. Wie geht es DIR wenn du das liest und vor allem wie kommst DU mit der Menschenmasse klar? Würde mich interessieren und gleichzeitig sehr freuen von DIR zu lesen …