Schlagwortarchiv für: Minimalismus

Lesezeit: 3 Minuten

Ein Thema, das in meinem Leben sehr viel verändert hat! Die Überschrift hätte auch kurz und knackig „Minimalismus“ heißen können. Aber bei diesem Wort wird so viel „verschluckt“ war mein Gefühl. Und genau ums GEFÜHL geht es eigentlich. Jeder von uns möchte sich leicht fühlen und nicht allzu viel Last mit sich herumtragen, hab ich recht? Doch um uns LEICHT zu fühlen, müssen wir alten Ballast von früher loswerden. Und dann … wird es endlich leicht in uns.

Entrümpeln, entsorgen und ausmisten … dabei fällt Dir wahrscheinlich als erstes Dein Kleiderschrank ein. Davon ist aber heute gar nicht die Rede. Das Loswerden alter Dinge betrifft mehrere Bereiche. Dieses Thema kam zu einer Zeit in mein Leben, indem viel in mir im Umbruch war! Ich hatte andauernd das Gefühl, dass ich permanent in den fremden Energien anderer Menschen hing und mich auch viel zu viel mit deren Ansichten und Lebensarten beschäftigt habe.

Perspektivenwechsel und Impulse …

All das kam daher, weil ich mich „neu“ sortieren wollte. Ich las unglaublich viele Bücher über persönliche Weiterentwicklung, besuchte Kurse und hörte interessante MotivationPodcasts. Ich versuchte einfach zu wachsen und sammelte alle Impulse, um mein eigenes Leben wieder intensiver zu gestalten und zu verändern. Es tat mir gut, fremde Ansichten und Auffassungen zu hören.

Dabei beobachtete ich, dass ich die Einstellung von fremden Menschen blind übernommen habe. Ich las viele Blogs von Frauen, die dieselbe Zielgruppe hatten wie ich und verwendete bald dieselben Worte wie sie. Ich nahm die gleichen „Strategien“ zur Hand und wollte ganz schnell zum Erfolg kommen.

Irgendwann stellte ich aber fest, dass das überhaupt nicht meine Art und Weise war, die Dinge anzugehen. Ich wurde einfach sehr beeinflusst und habe gar nicht bemerkt, dass mir meine Authentizität verloren ging. DAS war NICHT mein Ziel gewesen.

Meine Work-Life-Balance wurde durch ein paar äußere Veränderungen aus dem Gleichgewicht gebracht. Ich musste mir wieder einmal eingestehen, dass ich in dieser Zeit nicht so ganz ehrlich zu mir selbst gewesen war. Dass diese ganzen Einflüsse von Außen ziemlich überhandgenommen hatten. Dabei wusste ich gar nicht mehr wirklich, was meine Ansichten zu den unterschiedlichen Themen waren.

Die Sehnsucht sich wahrzunehmen, …

Und DAS OHNE Einfluss von Außen. Das war mein Wunsch. Die Frage: Welche Impulse und Bereiche öffnen sich in mir, wenn ich meinen Tag ohne „Motivatons-Speaker“ beginne? Wenn mir niemand sagt, dass ich mich ungesund ernähre, zu wenig Sport treibe und in Wahrheit mein Umfeld wechseln soll. Wenn ich mein Handy einfach liegen lasse und stattdessen gute Musik anmache und mal so in den Tag starte. 

Ich weckte selbst meine Neugierde und begann, das „viel zu viele“ langsam auszuschalten. Ich entabonnierte auf FB alles. Verabschiedete mein persönliches Profil und orientierte mich an niemanden mehr. Das Löschen und entfolgen vieler Accounts war wie ein Aufräumen in meinem Kleiderschrank. Es herrschte Ordnung und machte keine zusätzliche Arbeit. KEIN Einfluss mehr von Außen. :-) Plötzlich war so viel mehr Zeit da.

Natürlich interessiere ich mich immer noch für Menschen, die mich nachhaltig inspirieren, aber es sind nur noch ganz wenige!

Der Kopf ist leerer und die Tage freier …

Ich hatte Zeit, mich wieder um Neues zu kümmern … neue Bereiche und Themen aufzugreifen. Und ich sah das Leben wieder in einem ganz anderen Licht. Ich nehme mir sehr viel aus der Natur, was sie zu geben hat. Die Sonne füllt mich mit Vitamin D und Glück. Der Wind bringt Bewegung in meine Seele. Die Berge und der Wald lässt mich zur Ruhe kommen. Und das Meer stillt meine Sehnsucht nach Weite und Freiheit. ›lächel‹

Jedes Mal, wenn ich in der Natur bin, erkenne ich, wie unwichtig materielle Dinge sind. Wie leicht sich alles anfühlt, wenn ich nur mit mir selbst (Mann und Hunden), unterwegs bin. Alles wird klein … alles wird leicht.

Fremdbestimmte Must-haves …

Fremdbestimmt deshalb, weil gerade wir Frauen uns sehr führen lassen von der Welt da draußen. Die Medien und Instagram legen die Latte hoch, geht es um Schönheit und Stil. Auch da fand ein radikales Umdenken bei mir statt. Die Frage: Was befriedige ich mit dem Bedürfnis, immer wieder shoppen zu gehen? Ist mein Stil schlechter, wenn ich mich auf viel weniger Teile im Schrank beschränke? ICH behaupte mal nein. :D

Es fühlt sich so gut an. Ich verschenke, spende und reduziere nach wie vor. Vor allem reduziere ich das Einkaufen!

Dieses Thema erreichte viele Bereiche in meinem Leben. Ich sortierte mein Telefonbuch, meine Kontakte im realen Leben. Menschen, die von damals „übriggeblieben“ waren und deren Namen mir nichts mehr bedeuten. Das war also der Rhythmus, den mein Leben annahm, wenn ich das Gewohnte um mich herum ausstellte. Bestimmt kommen bei Dir andere Themen zum Vorschein. Mein Leben hatte das Bedürfnis nach Leichtigkeit und so lebe ich nun schon seit längerer Zeit!

Minimalistisch leben, bedeutet also nicht nur „weniger“ zu haben. Oder mit Bedacht einzukaufen, Du kannst auch mit Deinem Umfeld durchaus minimalistischer umgehen. :D Weniger ist auch hierbei ganz viel mehr! Der einzige Bereich in meinem Leben, wo ich wirklich viel zu viel davon habe, sind Gefühle & Emotionen und die möchte ich aber auch nicht reduzieren!

… Und auf einmal wird es so viel leichter in uns …
Was bedeutet es für Dich, Dich „leicht“ zu fühlen und in welchen Bereichen könntest Du minimieren?

Von mir bekommst Du eine große Portion Leichtigkeit geschickt. ›lächel‹ Was Du daraus machen wirst, entscheidest nur DU!
Eine schöne Zeit und bis ganz bald …

Lesezeit: 4 Minuten

oder: Was brauchst Du für ein glückliches Leben? Warum weniger mehr ist!

Minimalismus als Lebensstil wird Dir zu einem neuen Fokus auf wirklich wichtige Dinge in Deinem Leben verhelfen. So ist es kein Wunder von diesem Lifestyle immer mehr zu hören, doch meist werden in den Medien sehr extreme Beispiele angeführt. Da geht es von Menschen, die nur 100 Dinge besitzen zu Menschen, die als digitale Nomaden leben und nur das besitzen was in ihren Rucksack passt.

Diese Extreme werde ich heute nicht beleuchten, da dies für die meisten unter uns weder praktikabel noch erstrebenswert ist. Mir geht es um einen anderen Minimalismus, einen gesunden, wie ich finde: Weg vom ständigen Streben nach mehr Besitztümern, wie der Großteil unserer Gesellschaft lebt, hin zu einem bewussten und glücklicheren Leben,  Warum sollte mir der Minimalismus das geben können?

Was ist Minimalismus?

Bei dieser Form des minimalistischen Lebens verzichtest Du nicht auf Besitz, nicht auf die Annehmlichkeiten, die Dir Dinge geben können. Nein, Du verzichtest auf unnütze Dinge, auf das 51. T-Shirt oder das 23. Paar Schuhe, und ähnliches.

Beim Minimalismus geht es nicht darum in einer leeren Wohnung auf einer Getränkekiste sitzend an weisse Wände zu starren, zumindest nicht bei meinem Minimalismus. Viel mehr geht es darum, Dich nur mit Dingen zu umgeben, die Dir einen wirklichen Mehrwert geben. Die Du wirklich brauchst um ein glückliches Leben zu führen.

Doch wie kam ich dazu?

Habe ich früher auch sehr viele Dinge besessen, von der vollen Wohnung über den überfüllten Keller bis zu den belegten Regalen in meiner Garage, hat sich das in den letzten  Jahren immer mehr zu weniger Besitz verändert. Warum?

Zum einen bin ich in den letzten Jahren mehrmals umgezogen. Mit jedem Umzug habe ich meinen Besitz weiter aussortiert, hinterfragt was brauche ich und nutze ich wirklich. Was liegt nur rum und ist Ballast für mich.

Ja, Besitztümer sind Ballast, die meisten auf jeden Fall.

Die vier Grundsätze des Minimalismus

Die folgenden vier Punkte wirken auf den ersten Blick recht einfach und doch wirst Du bei der Umsetzung recht schnell auf die ersten Schwierigkeiten stossen.

Grundsatz 1: Du besitzt nutzlose Sachen

Es wird in den wohlbetuchten Ländern dieser Welt kaum einen Menschen geben der keine nutzlosen Dinge besitzt. Sitzt Du gerade auf deiner Couch während du diesen Artikel liest? Dann schau Dich einfach mal in deinem Wohnzimmer, oder wo auch immer Du in deinem Reich bist, um. Schnell wirst Du einige dieser nutzlosen Dinge finden. Wenn Du Dir nicht sicher bist frage Dich: Wann habe ich das Teil das letzte Mal benutzt? Wie oft nutze ich es? Fehlt mir etwas wenn es nicht da steht?“

Grundsatz 2: Du entscheidest für Dich, welche Dinge nutzlos sind

Das ist in meinen Augen ein ganz wichtiger Punkt. Du entscheidest was Du brauchst um glücklich zu leben. Nicht der hundertste daher gelaufene Guru, der Dir erzählt das brauchst Du nicht und das auch nicht. Nur Du kannst das entscheiden.

Sind für den einen zum Beispiel seine 200 DVD unheimlich wichtig, braucht der andere keinen Fernseher zu seinem Glück. Der eine kommt mit 4 Jeans und 20 Shirts super aus, braucht der andere einen vollen 4 Meter Schrank.

Wen schert es, jeder entscheidet für sich selbst was er für sein Leben braucht und was nicht. Und doch solltest Du jedes einzelne Teil hinterfragen. Immer wieder bis Du Dir völlig sicher bist!

Grundsatz 3: Bist Du Dir sicher ein Stück ist nutzlos, entsorgst Du es – sofort

Warum willst Du es noch länger behalten, Du bist Dir doch jetzt sicher. Trenne dich von dem Teil, verschenke es, biete es zum Verkauf an oder entsorge es, ganz nach Wert. Egal ob es wertvoll oder wertlos ist, Du brauchst es nicht und es bringt Dir keinen Mehrwert in Dein Leben, dann trenne Dich von dem Ding und lass es los.

So schaffst Du Platz für ein ballastfreies Leben, daher …

Grundsatz 4: Du kaufst ab sofort keine nutzlosen Dinge mehr

Wo läge der Sinn dass Du Dich von nutzlosen Dingen befreist wenn Du den gewonnen Platz doch wieder nur für neue und doch wieder nutzlose Dinge nutzt? Hier ist Deine Einstellung, Dein Mindset extrem wichtig. Bei jedem Ding musst Du bewusst hinterfragen, ob Du es brauchst, ob es Deinem Leben einen Mehrwert gibt.

Kannst Du diese Frage beantworten, dann kauf es. Bist Du Dir unsicher, lass es. Es würde nur ungenutzt rumstehen und wäre wieder neuer Ballast für Dein jetzt freieres Leben.

Richtig oder falsch gibt es nicht, nur Deinen Weg

Immer mehr Menschen entscheiden sich minimalistisch zu leben, was kaum verwunderlich ist, da viele nach einem freieren und glücklicheren Leben streben.

Minimalismus ist nichts anderes als ein Leben ohne unnützes Zeug und das ist ein wichtiger Schritt zu einem selbstbestimmten Leben.

Du musst diesen Lebensstil auch nicht von heute auf morgen in Dein Leben implementieren. Das wäre auch vollkommen falsch. Minimalismus ist etwas, auf das Du Dich langsam einlässt und mit der Zeit immer Lust auf mehr und mehr bekommst und ihn so in vielen Lebensbereichen umsetzen und leben kannst.

Minimalisten leben ganz normal, nur besitzen sie eben nur Dinge, die sie auch wirklich brauchen und die Mehrwert in ihr Leben bringen. Minimalismus ist schlicht und einfach die Antwort auf die Frage, welche Dinge Mehrwert in Dein Leben bringen.

Passt dieser Lebensstil für Dich?

Diese Frage ist ganz einfach und klar zu beantworten: Ja! Schließlich reduzierst Du alles Unnötige an Besitz und hast so mehr Raum und Zeit für das wirklich Wichtige im Leben, das kann jeder von uns!

Minimalismus ist einfach und kostet nichts, ganz im Gegenteil, Du sparst Geld weil Du keine unnötigen Dinge mehr anschaffst.

Fazit

Seit ich diesen Lebensstil in meinem Leben aufgenommen habe bin ich freier, schleppe keinen Ballast mehr mit mir rum. Ich bin produktiver und habe wesentlich mehr an freiem Raum. Noch viel wichtiger aber ist: Ich lebe entspannter, achtsamer und mit viel mehr Freude als je zuvor.

Aus diesem Grund lege ich Dir dieses Thema ans Herz. Nicht nur ich sondern viele andere profitieren von einem minimalistischen Leben und seiner besseren Lebensqualität.

Probier es aus, mach einfach und beobachte die Veränderung, die dadurch entsteht !
Bis ganz bald.

Lesezeit: 3 Minuten

JA, es ist so weit, die Sommerpause ist zu Ende und ich freue mich wieder da zu sein … ich bin zwar noch nicht ganz zu Hause aber gedanklich schon beim Packen … Die letzten Wochen so ganz ohne Artikel zu veröffentlichen waren etwas eigenartig für mich, aber wunderbar erholsam. In der Zwischenzeit weiß ich auch sehr gut was mit Erholung gemeint ist! :-)

Ich hab mir in den Wochen hier einen Modus angewöhnt der völlig auf Sparflamme eingestellt war. Jürgen hat mich jeden Tag mehrmals damit aufgezogen wenn ich so gaaanz langsam hinter ihm und Monja hergeschlendert bin. „Willkommen im Club der Tiefenentspannten“ hörte ich dann. :-)

Man soll ja nicht gleich mit der Tür ins Haus fallen und deshalb dachte ich mir, ich „beglücke“ DICH mit leichter Kost … und lasse DICH an meinen Gedanken, die sich jetzt so kurz vorm nach Hause fahren zusammentun, teilhaben!

Das Haben und das Nichts

Ich muss immer daran denken wie wir vor 5 Monaten unsere Taschen gepackt haben um wieder das Dasein der digitalen Normaden zu führen und dieses Jahr für längere Zeit. Nur das Allernötigste mit nehmen, Minimalismus pur leben. Die Koffer und Taschen waren schnell gepackt, das Verlassen der eigenen Wohnung hat dann etwas länger gedauert. Schließlich muss alles so verlassen werden als würden neue Menschen darin einziehen! Möglicherweise gehöre ich da auch zu der Sorte Frau, die das zu übergenau nimmt … und es geht mir immer gleich. Jedesmal wenn ich alles pico bello in Ordnung bringe, fällt mir auf wie viele Dinge ich in Wahrheit stehen und liegen habe! Die Entscheidung fällt mir schwer wenn es darum geht welche Kissenbezüge und Plaids ich überziehen soll wenn ich so lange nicht da bin – es soll so aussehen wie in „Schöner Wohnen“, auch wenn keiner daheim ist #doofbineben. :-)

Hätte ich nur eine oder zwei Garnituren in der Kommode, wäre die Entscheidung einfacher! Es ginge schneller und mehr Platz hätte ich ebenso. Müssen generell am Bett so viele  Kissen in allen Grössen „stehen“? Die dürfen auch nicht benutzt werden,  NUR zur Deko bitte,  da bin ich streng. :D Und vieles andere mehr. Was ich damit sagen will ist, es nervt mich dann ein klein wenig so viele Dinge zu haben da dies in Wirklichkeit nur Arbeit bedeutet!

Unser Sommerlebensraum war schnell hergerichtet. Ein Bett, eine Couch, Tisch und Stühle. KEIN Schnick-Schnack, keine 25 Kissen, keine Deko, bis auf die Fundstücke die ich am Strand zu etwas gemacht habe. Und keine Gedanken wie etwa mit welchem Geschirr soll ich heute den Tisch decken …? Mit wenigen einfachen Dingen ein gemütliches Nest schaffen. Letztes Jahr war das noch eine Herausforderung – heute mag ich es. Und soll ich DIR was sagen … es stört mich überhaupt nicht!

Ich bin zu der Erkenntnis gekommen, dass es sich mit einer Reduktion der materiellen Habseligkeiten ziemlich gut leben und noch besser reisen lässt! Ich bin zwar noch nicht so weit aus dem Rucksack zu leben wie das sehr viele Digitale Normaden machen, aber ich bin irgendwie schon stolz auf mich so relaxt und gelassen mit „NICHTS“ umzugehen! :-) Das Eigenartige ist nur, wenn ich wieder zu Hause bin fällt es mir schwerer so zu leben als hier in Italien. Aber ich nehme mir ernsthaft vor, auch zu Hause auszudünnen weil ich mich damit besser fühle!

Es bereitet mir keinen Stress wenn es heißt die Zeit ist wieder um, es geht ab nach Hause. Das Einpacken unserer Habseligkeiten und das Reinigen und Räumen des Apartments wird genauso schnell erledigt sein wie der Einzug im April … wenn ich aber an zu Hause denke, ist dies nicht mehr so einfach #stirninfaltenleg. Nicht jammern – ändern sag ich jetzt mal zu mir selbst.

Die Ansammlung nutzloser Dinge werde ich auflösen, auch wenn ich an so ziemlich jeden Gegenstand den ich „habe“ irgendwie hänge. Ich werde jeden Gegenstand ehrfürchtig in der Hand halten und mich dabei fragen:

  • woher hab ich es
  • von wem hab ich es
  • benutze ich es regelmässig
  • hab ich es nur um sagen zu können “ ich besitze DAS auch“
  • gibt es jemanden der sich darüber freuen würde?
  • stopft es nur ein Loch?

JA genau … so werde ich es anstellen. Platz für mehr Lebensraum und Leichtigkeit auch zu Hause schaffen! Es wird eine herbstliche Angelegenheit werden. :-) Alles was ich brauchen werde … ist einfach weniger.

„Du musst bereit sein, dich von überflüssigen Bedürfnissen und Gewohnheiten zu lösen. Du musst lernen zu verzichten, zu reduzieren und zu verweigern.“  Danke W. Morris für den Tipp, ich werde dem nachgehen! :-)

Nun ich hoffe ich konnte dich ein wenig inspirieren mit meinen Gedanken und eventuell kennst DU ja das Problemchen  auch? Ich freue mich jedenfalls wieder bei Dir zu sein, hoffe sehr dass DU mich wieder regelmässig besuchst und ja – über ein Teilen und Liken meiner Artikel freue ich mich sowieso. :-) Machs gut und bis sehr bald.

Lesezeit: 3 Minuten

Erinnerungen sind beständiger als materielle Dinge. Weniger zu haben dafür aber mehr zu erleben, ist ein Deal der mir persönlich sehr gut gefällt! Immer wieder geht es um neue Formen des Lebensstils, weg vom Materialistischen das darauf Hinweise gibt wie wir leben und wie unser Status ist. Immer mehr Menschen lösen sich von dieser materialistischen Lebensweise, reduzieren ihren Besitz und richten ihr Leben auf andere Werte aus.

Mein/unser Leben aufräumen, entrümpeln und entsorgen … davon hab ich schon mehrmals geschrieben und berichtet. In der Zwischenzeit kann ich behaupten das weniger MEHR ist, weniger Probleme schafft und (mich) jedenfalls zufriedener leben lässt. Es ist ja auch erwiesen das, wenn die Grundbedürfnisse von uns Menschen gedeckt sind, mehr Hab und Gut nicht wesentlich mehr Freude bereitet, im Gegenteil!

Das Geld anders einsetzen

War es für mich früher sehr wichtig immer mehr zu verdienen und mein Gehalt dazu zu verwenden mir unbedingt die „Must haves“ zu kaufen, habe ich heute das Blatt gewendet. Es geht mir vielmehr darum, das Geld das ich zur Verfügung habe für möglichst viele schöne Erlebnisse zu verwenden! Dinge die mir wichtig sind und schöne Momente schenken wie zum Beispiel Kurse und Abende in der Volkshochschule, ein Wochenende in Rom das eine bleibende Erinnerung hinterlassen hat und vieles andere mehr. Einfach nur weg von den Dingen und Sachen – hin zum Erleben und Geniessen! 

Mir fällt auch in meinem Umfeld auf dass sich immer mehr junge Menschen von den materiellen Werten entfernen. Sie würden gerne weniger arbeiten damit sie mehr vom Leben haben. Mehr Zeit mit Freunden und Familie verbringen können. Nicht aus „Faulheit “ oder null Bock etwas zu tun … nein sie denken einfach genau in die Richtung die ich meine.

An schöne Erlebnisse kann man sich nicht gewöhnen!

Es ist anders als mit Besitz. Du fährst einen schnittigen Wagen und nach 5 Monaten (falls es überhaupt so lange dauert), hast du dich daran gewöhnt und es ist das Normalste der Welt. Dieses Beispiel gilt für alle anderen materiellen Dinge ebenso. Bei Erlebnissen ist das ganz etwas anderes. Erlebnisse sind NIE gleich. Ich lasse mich auf eine Situation ein und kann nie sagen wie sie sein wird. Ich tauche in den Moment ein und denke nicht darüber nach was ich gerade mache. Ich lasse es geschehen. Das macht ein Erlebnis so wertvoll. Erlebnisse bringen uns auch anderen Menschen näher, Dinge gemeinsam zu erleben verbindet uns. Aber auch all das was wir alleine tun, kann für Verbundenheit sorgen. Jedesmal wenn ich mit Monja meine Runden ziehe, fühl ich mich mehr und mehr mit der Natur verbunden. Es klingt jetzt möglicherweise etwas komisch, aber das sind die Dinge die glücklich machen können!

Handeln statt haben

  • Frag dich mal im Stillen „Brauche ich so viele Sachen? Habe ich noch Freude daran oder verstellt es mir nur den Platz? Vielleicht sorgt es sogar für schlechte Laune oder sind es nur unnötige Ausgaben? Bist du dir dem bewusst steht es dir frei dich davon zu lösen und somit weniger Kopfweh zu haben.
  • Das Gleiche gilt für deinen Job. Ist es wirklich so wichtig einen Rang rauf zu rutschen, mehr zu verdienen und trotzdem wenn das eintritt nur wieder mehr zu wollen und dabei ganz schnell auswechselbar zu sein? Für mich musste diese Frage zu viele Jahre auf Antwort warten …
  • Glücksgefühle werden grösser, wenn man etwas für sich selbst tut! Ohne jemanden damit zu beeindrucken. Die Freude an der Sache ist es die dich motiviert, kannst du das von dir sagen bei den Dingen die du tust?
  • Ich musste lernen mit Geld, Zeit und meiner Energie gut und bewusst umzugehen. Das Ziel ist, ein fürsorglicher Mensch zu sein, vor allem zu dir selbst. Sich wohl zu fühlen. Diese Frage stelle ich mir wenn ich „kaufe“. „Wird mir dieser Kauf ein gutes Gefühl geben oder ist es bloss ein Ersatz für etwas anderes?“ Lustig wie oft ich Dinge lächelnd zurücklege! :-)
  • Glück und Sinnhaftigkeit sowie Identität und Status findet man nicht in materiellen Dingen! Du findest sie in Erlebnissen, Erfahrungen und kleinen Abenteuern. Lege dein Gewicht auf  dein LEBEN und ERLEBEN. Versuchst du es, wirst du mir recht geben müssen: Ein „Erlebnismensch“ zu sein, ist etwas wunderbares!

Wir sind an einem Wendepunkt angelangt. Wir haben zu viel. Und Besitz macht uns nicht mehr sicherer oder stärker. Wir sollten unsere Lebensweise ändern. Vom Haben zum Tun. Entscheide dich fürs Leben und Erleben! Ich kann nur sagen es fühlt sich gut an *zwinker*!

Bist du meiner Meinung oder kommt für dich dieser Gedanke gar nicht in die vordere Reihe? Lass mir deine Meinung da, ich freu mich!