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Eifersucht ist das stille Gift jeder Beziehung. Eifersucht ist ein Mix aus verschieden Gefühlen und Verhaltensweisen. Ursachen dafür gibt es jede Menge. Frauen die eine gesunde Selbstachtung besitzen, sich ihrer Schwächen und Stärken bewusst sind und sich selber annehmen können, sind weniger empfänglich für Eifersucht. 

Was bedeutet Eifersucht im Klartext

Lange Zeit war ich selbst von der Eifersucht betroffen, so könnte ich heute darüber eine Abschluss-Klausur schreiben, die ich dir nicht vorenthalten möchte. Wahrscheinlich hast auch du schon das ein oder andere Mal damit gekämpft!?

Die Eifersucht ist dem Neid sehr verwandt. Eifersucht entsteht wenn du wahrnimmst, dass zwischen zwei anderen oder auch innerhalb einer Gruppe Beziehungen entstehen, die du gerne oder ausschliesslich für dich haben möchtest. Das Ganze klingt wie ein kindliches Verhalten, ist es aber nicht. Aus der evolutionären Sicht wurde Eifersucht entwickelt, um dafür zu sorgen, dass du dich kraftvoll wichtigen Beziehungspersonen zuwenden kannst und darum kämpfst, dass dir Beachtung und Liebe geschenkt wird!

Warum reagieren manche Frauen eifersüchtiger als andere?

Eine Frage deren Antwort mir sehr viel aufgezeigt hat. Hast du eine gesunde Selbstachtung, genügend Selbstbewusstsein, bist dir deinen Stärken und Schwächen bewusst … geht es dir deutlich besser mit dem Gefühl Eifersucht. Du hast als Kind gelernt deinen Wert nicht danach zu beurteilen wie gern du gemocht wurdest, sondern du hast gelernt selbst für deine Zufriedenheit zu sorgen!

Eine übermäßig eifersüchtige Frau hingegen, die vielleicht unter krankhafter Eifersucht leidet, braucht die Bestätigung anderer. Interessanterweise sind Einzelkinder seltener davon betroffen, da sie in den Kinderschuhen nie mit Geschwistern um die Liebe und Beachtung der Eltern rittern mussten. Liebe exklusiv zu bekommen, ohne die Angst haben zu müssen sie zu verlieren, ist ebenso ein wichtiges Argument für Eifersucht. Eifersucht ist in der Regel auch ein Zeichen dafür, dass du mit dir selbst und deinem Äusseren unzufrieden bist. Selbstvertrauen ist daher der beste Schutz vor Eifersucht.

Was kannst du tun wenn diese Selbstzweifel da sind?

Diese Selbstzweifel bewirken, dass du nicht an die Liebe und die Treue deines Partners glaubst. Du vertraust ihm nicht und hast Angst vor dem Verlust – in dessen Folge wirst du besitzergreifend. Oft sind es auch die „Vorgeschichten“, die Frauen erlebt haben. Oftmals schon in der Kindheit, wenn der Vater zB. ein notorischer Fremdgänger war und du es in deiner damals kleinen Gestalt schon mitbekommen hast. Gerade die Frauen sind es die sich im erwachsenen Alter sagen „MIR wird das nie passieren“… und viele dieser Frauen müssen dann die selbe Erfahrung machen und die Zweifel beginnen.

Beginnen sie eine neue Beziehung, ist es völlig normal und verständlich oftmals eifersüchtig zu sein. Handlungen wie kontrollieren, hinterherspionieren oder sogar ständiges Verhör – helfen DIR jedoch nicht, deinem Partner und der Partnerschaft sowieso nicht. Eine „Spur“ Eifersucht finde ich gehört in jede Beziehung, wird sie zwanghaft, solltest du dir vor Augen halten das dein Partner:

  • unter deinem Misstrauen leidet,
  • merkt das du mehr feindselige als liebevolle Gefühle für ihn hast,
  • und das deine Eifersucht deine Beziehung vergiften wird!

Oft genügt eine Kleinigkeit und es passiert

Ich weiß wie es ist sich zusammen zu reissen, dieses Gefühl zu unterdrücken und nicht in die Rolle der Drama-Queen zu schlüpfen! Doch nach Wochen der Zurückhaltung passiert es plötzlich – DU rastest aus, es sprudeln Vorwürfe über Vorwürfe aus dir heraus. Alles was du in den paar Wochen zurückgehalten hast, muss jetzt raus! Dein Partner ist völlig überfordert, ratlos und fühlt sich zu Unrecht beschuldigt und angegriffen … Die Kluft zwischen dir und deinem Partner wird immer größer. :-(

Was ging in dir vor? War es das Verhalten deines Partners? Hattest du Misstrauen? Was war los …

  • geh der Sache auf den Grund und erklär es deinem Partner
  • bitte ihm um Verzeihung, DU möchtest auch nicht angebrüllt und zu unrecht beschuldigt werden
  • besprecht was ihr anders machen könntet
  • reden … reden … reden … das ist der richtige Weg!

Kannst du diese grundlose Eifersucht loswerden? Ja du kannst!

Ich kenne Frauen, die an sehr starker Eifersucht leiden und die es alleine geschafft haben, sie zum Grossteil abzulegen. Das Wichtigste ist das du dir klarmachst, dass deine Eifersucht in dir selbst liegt. Sie hat nichts mit der Beziehung zu tun. Es sind die eigenen ängstlichen und misstrauischen Gedanken die du hast und die Angst in dir auslösen, dass du deinen Partner verlieren könntest.

  • solange Du dich nicht selbst als liebenswert annehmen kannst, wirst du an der Liebe deines Partners zweifeln!
  • wenn dein Vertrauen durch Seitensprünge in vorherigen Beziehungen zerbrochen ist, gilt es neues Vertrauen zu sammeln. Nicht jeder Mann ist gleich gestrickt!
  • wenn deine Kindheit für die Eifersucht verantwortlich ist, dann tust du dir Gutes wenn du diese mit einem Psychotherapeuten aufarbeitest. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen – diese Dinge sitzen zu tief um sie alleine zu überwinden.
  • werde selbstständiger und unabhängiger, finde Tätigkeiten die dich befriedigen und dir Bestätigung geben. :-) Du weißt schon: Hinfallen, aufstehen, Krone richten, neu beginnen.

Eifersucht ist eine unnötige Besorgnis um etwas, dass man nur verlieren kann, wenn es sich ohnehin nicht lohnt, es zu behalten …

Falls auch Du weißt wovon ich spreche, schick mir doch deine Gedanken und Erfahrungen, bis bald!

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Wer nicht vertraut, wird auch kein Vertrauen finden. Vertrauen ist ein sehr wichtiges und kostbares Gut. Ist es mal erschüttert, geht es erstmal verloren und ist es sehr schwer wieder zu finden. Vertrauen hat auch nichts damit zu tun, sich die Welt „schön zu reden“, sondern es ist eine fundamentale Beziehungsqualität.

Es ist der Raum in dem das Leben stattfindet. In diesem Raum teilen wir Gefühle, Empfindungen, Bilder und Gedanken miteinander. Also ein Raum des Lebens, in dem wir miteinander lachen, atmen, weinen, streiten und lieben … so lernen wir einander zu vertrauen.

Jeder von uns ist schon mal von einem anderen Menschen enttäuscht worden. Wo wir wieder bei dem Thema wären, schlechte Erfahrungen gehören zu unserem Leben, es macht uns kompletter und wir sollten daraus lernen. Der erste Gedanke, der einem nach so einer Enttäuschung durch den Kopf jagt, ist „kann ich den niemandem mehr trauen?“

Enttäuscht und traurig zu sein, wenn man hereingelegt wurde, ist eine absolut normale Reaktion. Aus eigener Erfahrung muss ich leider sagen, dass ICH nach wie vor mit Misstrauen an „neue“ Menschen heran gehe. Ich bin nicht nur enttäuscht, sondern habe auch eine teilweise feindselige Haltung gegenüber anderen entwickelt.

Für mich ein Schutzschild

Nach dem Motto ich rechne mit dem Schlimmsten und habe absolut keine Erwartung, dann kann ich auch nicht enttäuscht werden. Nur leider macht es dieses Verhalten oder diese Einstellung nicht unbedingt einfacher im Umgang mit anderen Menschen! Positive und befriedigende Erfahrungen mit anderen bleiben quasi aus – man lässt es nicht zu. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser …

Vertrauen ist die Basis jeder Beziehung

Vertrauen ist die wichtigste Basis für jede Beziehung! Ob im privaten, persönlichen oder beruflichen Bereich. Jeder Mensch hat sich im Leben seine eigene bestimmte Grundeinstellung hinsichtlich anderer Personen zugelegt. Diese Grundeinstellung würfelt sich aus unseren Erfahrungen aus der Kindheit zusammen. Kinder haben absolutes Vertrauen in ihr Umfeld, bis etwas passiert wo sie erfahren, dass sie auch enttäuscht werden können!

Beispiele dafür können sein

  • wenn Eltern ihr Versprechen nicht einhalten
  • wenn sie Hilfe brauchen und keiner da ist
  • wenn von ihnen zu viel erwartet wird und sie immer wieder erleben es nicht zu schaffen
  • zu viel Kritik
  • grundloses Bestrafen oder sogar Schlagen
  • ein zu überbehütetes Aufwachsen, so dass Kinder keine eigenen Erfahrungen sammeln können
  • die schlechte Laune der Eltern auf die Kinder übertragen

All diese Beispiele tun ihr Bestes um unsere Grundeinstellung schon als Kind im Bezug auf Vertrauen in anderen Menschen oder in das Leben zu entwickeln.

Wie kann ich vertrauensvoll leben?

Eine Frage die ich mir auch immer wieder stellen muss. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen: trete ich einem Menschen immer wieder mit Misstrauen gegenüber, werde ich auch immer öfter enttäuscht bzw. ich seh mich darin bestätigt, dass mein Misstrauen berechtigt war.

Mein Umgangsstil ruft in meinen Mitmenschen genau diese Verhaltensweisen hervor, die meinen Erwartungen entsprechen. „Selbsterfüllende Prophezeiung“ nennt sich das in der Fachsprache …

Deshalb versuche ich in der Zwischenzeit, trotz unendlicher Enttäuschungen, anderen Menschen nicht immer, aber so oft es für mich möglich, einen „Vertrauensvorschuss“ zu gewähren. Meinetwillen und wegen der anderen. Ich fühl mich besser wenn ich nicht gleich mit negativen Gedanken auf andere Menschen zugehe – und die Chance anderen Menschen nahe zu kommen ist einfacher.

Zwar ist meine alte Methode die sicherste, sofort innerlich ab zu blocken und dadurch keine Enttäuschung zu erfahren, jedoch nehme ich mir auch gleichzeitig die Möglichkeit und die Erfahrung eine vertrauensvolle Beziehung zu diesen Menschen aufzubauen! Ausserdem lebe ich besser mit dem Gedanken, dass es auch vertrauenswürdige und nette Menschen auf der Welt auch gibt …

Vertrauen entsteht, wenn wir sagen was wir meinen

Es wird immer wieder mal vorkommen von anderen Menschen enttäuscht zu werden, jedoch ist die Einstellung dazu ausschlaggebend. Werde ich ausgenutzt, enttäuscht, abgelehnt oder dergleichen, versuche ich umgehend meine Enttäuschung darüber mitzuteilen! Verhält sich mein Gegenüber weiterhin in der gleichen Weise, distanziere ich mich und denke mir „schade dieses Verhalten“. ICH kann es nicht ändern … doch kann ich darüber entscheiden, ob ich weiterhin Kontakt haben möchte oder nicht. Ich versuche „nachsichtig“ zu sein und mir zu sagen „er hat es wahrscheinlich nicht anders gelernt“.

Das bedeutet ohne Umschweife und ohne Schmeicheleien auszudrücken was man meint! Dazu gehört ein geradliniger Geist. Ein Mensch der nicht geradlinig denken kann, wird es sehr schwer haben damit. Es ist eine Fertigkeit und diese muss durch aufmerksames Beobachten des Geistes kultiviert werden. Wenn man weiß das jemand geradeheraus ist, ist es viel einfacher sich auf diesen Menschen zu verlassen! Man weiß was er sagt und was er denkt. Es gibt kein Herumrätseln was er gemeint haben könnte. Solchen Menschen können wir vertrauen.

Vertrauen ist wichtig für unser seelisches und körperliches Wohlbefinden

Ohne Vertrauen geht es nicht. Es ist einfach so. Wir müssten ständig auf der Hut sein ausgenutzt, benachteiligt und verletzt zu werden … wenn wir ständig den Drang verspüren immer zu kontrollieren – wir wären rasch ein Nervenbündel!

Fazit:

Wer vertraut, geht willentlich davon aus, dass sich eine Sache so entwickelt wie versprochen oder erhofft. Ob es dann tatsächlich auch so eintritt, steht freilich auf einen anderen Blatt.

Vertrauen findest du nur bei Menschen, die mit deiner Seele umgehen, als wäre es ihre eigene!