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Die Welt braucht Inspiration. Ich hab sie gefunden … eine weitere Geschichte, die zum Nachdenken anregt. In vielen Situationen und Konflikten denken wir gern im Schema Schuld/Verschulden/Verantwortung. Besonders, wenn wir das bei anderen sehen. Oft geht es aber eben nicht um „SCHULD“, sondern die Bereitschaft etwas zu verändern.

WIE MAN EINEN FLUSS BESTRAFT

Es war einmal vor langer Zeit ein Bauer, der ritt auf seinem Esel zum Markt in die Stadt, da er manche Dinge in seinem Dorf nicht verkaufen konnte. Auf seinem Weg musste er einen kleinen Flusslauf überschreiten. An einer Stelle, die er kannte, war der Fluss gewöhnlich flach, sodass man gut hindurchgehen konnte. Da das Flussbett steinig war, stieg er stets ab und ging neben seinem Esel.

Nach einem starken Regen war nun der Wasserstand des Flusses etwas höher als sonst und der Bauer wurde bis zum Gürtel nass. Das ärgerte ihn sehr und er begann wild zu schimpfen: warum denn die Dorfbewohner seine Waren nicht kaufen würden, warum seine Frau nicht losgerissen war, dass der Esel auch längere Beine haben könnte und warum es nun gerade kurz zuvor so stark geregnet hatte.

„ICH MUSS ZUM MARKT. WARUM TRÄGST DU SO VIEL WASSER, DU BÖSER FLUSS? DU BIST SCHULD, DASS ICH MICH SO ÄRGERN MUSS.“

Er stand im kalten Wasser und wurde immer wütender. Da nahm er seinen Stock und peitschte das Wasser damit aus.
Dem Esel, der eine Weile neben dem Bauern gestanden hatte, wurden die Beine auch kalt und er ging ein paar Schritte weiter. Vom trockenen Ufer aus beobachtete er den Bauern, der voller Wut das Wasser peitschte und dabei immer nasser wurde. Während der Esel nach ein paar Minuten wieder trockene Beine hatte, kühlte der Bauer immer mehr aus und fing an zu frieren und niesen.

Voller Ärger beschloss der Bauer wieder zurückzureiten. Auf dem Weg nach Hause, erklärte er dem Esel genau, wie er den Fluss bestraft hatte:

„DER FLUSS WOLLTE MICH ÄRGERN. ER IST SCHULD DARAN, DASS ICH NUN ERKÄLTET BIN. ABER DEM HAB ICHS GEZEIGT …“

Und wenn er nichts gelernt hat, bestraft er den Fluss noch heute …  

Gefunden auf nur positive Nachrichten – Steffen.
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Die meisten Menschen, so habe ich jedenfalls den Eindruck, umgehen und beschäftigen sich kaum mit tiefsinnigen und spannenden Fragen. Ein Fehler wie ich meine! Wobei dieses Nachdenken NICHTS mit einem endlosen Sinnieren zu vergleichen ist, sondern es soll uns dabei helfen unser persönliches Wachstum zu fördern. Es ist gut möglich, dass schon jetzt einige Leserinnen weiter scrollen oder die Seite verlassen. Weil es vielen Leuten schwerfällt, oder sie eben einfach keinen Bock haben sich etwas tiefer mit sich selbst zu beschäftigen. Wenn Du dennoch bleibst, dann stehst Du auf der anderen Seite und dazu gratuliere ich Dir schon jetzt! :D

Ich bin ja eine „Meisterin“ im Denken und sehr oft auch im „Zerdenken“. Das gebe ich zu. Es gibt aber auch einen ganz klaren Mittelweg und den möchte ich Dir heute ganz plausibel erklären und mit Dir teilen. Weil er wirklich wirklich hilfreich ist! Es soll Deine Reflexion anregen. Denn leider nehmen wir sehr oft Dinge an. Wir akzeptieren sie, obwohl unsere Einstellung und unser Bauchgefühl ganz andere Impulse setzen würde.

Unser Leben ist mit unzähligen Fragen verbunden …

Was machen wir? Wir umgehen sie, sie könnten ja unangenehm sein und werden. Wahrscheinlich haben wir ja auch (noch) gar keine Antwort darauf? Oder eine die uns eben nicht gefällt. Umso wichtiger finde ich es, sich damit auseinanderzusetzen. Mit den folgenden Fragen, die ich für uns über das Thema „LEBEN“ zusammengestellt habe und die ich mir schon tausend Mal gestellt habe, wird es Dir auch gelingen, besser durch die „angelaufenen“ Scheiben Deines Lebens, hindurchzusehen!

  • Wie definierst Du Sinn für Dich?
  • Bestimmt das Schicksal Dein Leben?
  • Gibt es in Deinem Leben Ereignisse, die Du gerne ändern würdest?
  • Was bereust Du bisher in Deinem Leben am allermeisten?
  • Was ist das Ziel der Menschheit?
  • Wie soll der Höhepunkt Deines Lebens aussehen? Hast Du ihn schon erreicht oder arbeitest Du noch daran?
  • Welches Ziel verfolgst Du? Verfolgst Du überhaupt ein Ziel?
  • Welche Erfahrung in Deinem Leben hat Dich am meisten geprägt oder sogar zu einem anderen Menschen gemacht?
  • Gibt es Dinge in Deinem Leben, die jegliche Bedeutung für Dich verloren haben?
  • Falls Du Kinder hast – was möchtest Du ihnen hinterlassen?
  • Hast Du Angst vor dem Tod?
  • Wenn JA, warum?
  • Gibt es ein Leben nach dem Tod …
  • WAS wäre Deine schönste Erinnerung?
  • Welche Ratschläge würdest Du Dir selbst geben für ein/Dein weiteres Leben?

Die Fragen lesen sich vielleicht abgespeckt, langweilig oder sogar sinnfrei für Dich? Nimm Dir die Zeit und beantworte sie für Dich. Du wirst es, wenn Du sie genau nimmst, nicht schaffen, sie alle sofort und schnell zu beantworten. Wahrscheinlich wirst Du Deine Antworten auch verändern? Probier es aus und vor allem – belüge Dich nicht selbst! ›zwinker‹.

Der Mensch ist ein Beziehungswesen …

Wir brauchen die sozialen Kontakte und sind größten Teils auf Beziehungen in den verschiedensten Formen angewiesen. Jetzt meine nächste Frage: Worauf achtest Du, bei anderen Menschen? Wonach beurteilst Du andere Beziehungen? Meine Fragen zum Thema „Beziehung“ stellen Deine Beziehungen unter ein genaues und vielleicht sogar kritisches Licht:

  • Was wünschst Du Dir von Deiner/einer Beziehung?
  • Behandelst Du andere auch so, wie Du selbst behandelt werden möchtest?
  • WAS ist LIEBE für Dich?
  • Welche Eigenschaft ist Dir bei Deinen Freunden, Deiner Beziehung am wichtigsten?
  • Beurteilst Du fair und ohne Vorurteile?
  • Weißt Du, wer und WIE Deine Freunde tatsächlich sind?
  • Was würdest Du für Deine Freunde, Deine Familie und Herzmenschen alles tun?
  • Von welcher Beziehung konntest Du am meisten lernen?
  • Wer hat Dich oder macht Dich zu einem besseren Menschen?
  • Kannst Du einem anderen Menschen verzeihen?
  • Haltest Du Deine Versprechen ein?
  • Welche Menschen bringen Dich zum Lachen?
  • Gibt es eine Beziehung, die Du gerne wieder aufbauen willst?
  • Ohne WEN  kannst Du Dir Dein Leben gar nicht vorstellen?

Ich muss zugeben, das Thema Beziehung würde ganz viel mehr Fragen aufwerfen! Aber Dir ist es ja erlaubt, Deine ganz eigenen Fragen dranzuhängen. ›lächel‹. Auch hier wieder wichtig – beantworte ehrlich und  gehe ein wenig in die Tiefe!

Nachdenken ist mehr als nur ein Zeitvertreib!

Ich weiß, dass das Auseinandersetzen mit tiefgehenden Fragen nicht einfach ist. Denn die Fragen bringen nicht immer ausschließlich positive Antworten! Bei mir brachten einige Antworten sogar mein Selbstbild in eine gewisse Schieflage. Denn es ist doch so, kritische Fragen lösen oftmals einen Veränderungsprozess aus. Menschen, die sich selbst und Ihr TUN und SEIN nicht kritisch hinterfragen, machen deswegen gerne einen Bogen um all das.

Der Grund? Es ist die Angst vor einer Veränderung! Menschen, die gerne weiterhin in der Masse mitschwimmen, werden kaum ihren eingefahrenen Weg verlassen. Veränderung ist leider selten gemütlich. :D

Wir alle kennen uns selbst am besten. Doch es gibt noch ganz viel mehr, was wir nicht über uns wissen. Durch solche Fragen und dem aktiven Nachdenken darüber lernen wir uns selbst noch besser kennen. Zudem macht das Nachdenken kreativ! Ganz oft passiert es mir, dass ich dabei auf ganz neue Ideen komme und Dinge plötzlich total anders sehe. Einen großen Vorteil hat das Nachdenken noch. Es fördert unser Wachstum …, das alleine ist Grund genug, gedanklich in die Tiefe zu „tauchen“. :-)

Das Thema Werte, das hier selbstverständlich auch nicht fehlen soll, erspare ich Dir allerdings. Dazu habe ich schon ausführlich in anderen Beiträgen geschrieben, die Du jederzeit nachlesen kannst! Ein letzter und ganz wichtiger Punkt ist Deine Reflexion. Denn sehr oft nehmen wir Dinge einfach an. Wir akzeptieren statt reflektieren! Die kommenden Fragen werden Dir dabei helfen noch etwas tiefer zu reflektieren.

Reflexion …

  • Verlässt Du Dich lieber auf Deine Intuition oder bist Du ein Kopfmensch?
  • Kennst Du die Vor- und Nachteile der Wahrheit?
  • Verfolgst Du Ziele, die Dir in Wahrheit gar nicht mehr gefallen?
  • Worüber bist Du Dir 100 % sicher?
  • Hast Du Angst vor Bedeutungslosigkeit?
  • Was ist für Dich einfacher: Denken oder Nachdenken? (nicht dasselbe!)
  • Belügst Du DICH oder andere häufiger?
  • Wie schnell kommst Du an Deine Grenzen?
  • Welche Gedanken würdest Du aus Deinem Kopf verbannen, hättest Du die Möglichkeit?
  • Was wärst Du lieber: sympathisch oder intelligent? :D
  • Glaubst Du an Gott? Besonders dann, wenn es Dir schlecht geht?
  • Auf welche Frage hättest Du gerne eine Antwort?

In dieser Liste gibt es für mich zwei Fragen, die ich bis heute nicht beantworten kann! Ich weiß es einfach nicht! Nicht weiter schlimm, denn ich bin mir sicher, dass die Antwort sich zum richtigen Zeitpunkt oder im richtigen Moment von selbst einstellen wird. Es geht auch gar nicht darum, alle Antworten auch zu kennen. Wichtig ist es sich damit auseinanderzusetzen.

Ich habe keinen Plan wie Du mit diesem Beitrag heute umgehen wirst. >achselzuck<. Vielleicht denkst Du Dir das ein paar tiefergehende Fragen, über die Du nachdenken sollst, kein Leben verändern wird! Das stimmt, … denn es ist wie immer eine Einstellungssache. Erst wenn DU aus DEINEN Antworten Schlüsse ziehen kannst und sie nach und nach in die Tat umsetzt, werden diese Fragen ihre volle Wirkung entfalten! 

Mein Leben verändert sich stetig in vielen kleinen Nuancen. Ich kann Dir nur empfehlen, tiefsinniges „Denken“ lohnt sich. Immer. Versuch´es einfach.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall eine tolle Zeit, viele Antworten und noch ganz viel mehr Fragen, die Dich in irgendeiner Form voranbringen werden.

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Trotz allem mag ich mein Leben …

Jetzt bin ich schon seit einigen Wochen durch einen Unfall an Rollstuhl und Krücken gebunden … eine Tatsache, die ich nur schwer akzeptieren kann, weil ich eben Freigeist und Natur-Junkie bin! ›lach‹ Wie schnell sich ein normales Leben doch verändern kann. Plötzlich ist man auf Hilfe angewiesen! Die einfachsten Dinge werden zur Herausforderung und der restliche „funktionierende“ Teil deines Körpers, zeigt sich nach kurzer Zeit total erledigt … Nix mit durch die Wiese und Wald laufen, am Strand mit den Hunden toben oder mal „flink“ die Wohnung polieren! NEIN … das Wort „flink“ wird durch „tranquillo“ – wie wir hier in Italien an allen Ecken hören können sagen! UND … es ist mega viel Zeit vorhanden, über das Leben und die Veränderungen im Laufe der Jahre nachzudenken …

Es ist lange her …

Wenn wir einander mit diesen Worten begegnen, dann ist in der Zwischenzeit sicher so einiges passiert. Welche Erlebnisse haben das Leben geprägt? Auch manchmal auf sehr tiefgründige Weise verändert? Wenn ich Rückschau halte auf meine bisherige Lebenszeit, dann muss ich sehr sorgsam meinem Blickwinkel wählen, mit dem ich auf das Vergangene schaue.

Ich möchte nicht, dass sich Enttäuschung wie ein Schleier über meine Augen legt, denn dann geschieht es, dass ich mit Wehmut, Traurigkeit oder sogar Wut an all die Geschehnisse und unerfüllten Wünsche in meinem turbulenten Leben denke. Viele meiner Wünsche haben sich nicht erfüllt. Viele meiner Pläne sind nicht aufgegangen. Vieles war vergebene Mühe, deren Preis viel zu hoch war!

Die Zeit, der Schmerz und ganz viel Erfahrung, haben mir viel beigebracht …

Ich habe gelernt, auch anders auf die Jahre und Ereignisse zu schauen, die hinter mir liegen. Wenn ich also so „anders“ über meine Vergangenheit nachdenke, dann sehe ich sie wie einen weiten endlosen Strand vor mir liegen … mit unzähligen Muscheln, angeschwemmtes kleines und auch großes Schwemmholz und Steinen.

Dabei finden sich Muscheln, die bunt, groß und heil hin und her gespült werden.
Ich finde aber auch viele die gebrochen sind … überzogen mit Algen und ohne Farbe.
Ich sehe Ansammlungen von großen und kleinen Schwemmhölzern, manches vom Meer sauber reingewaschen, anderes wiederum wartet noch auf den Prozess der Reinigung. <3

Ich sehe überwiegend schöne Dinge, die sich da in der Weite des Strandes angesammelt haben. Die weniger schönen Sachen verdienen dennoch meine Aufmerksamkeit. Auch, wenn ich sie nicht mit nach Hause nehmen würde … sie runden mein Strandbild ab. <3

All das gleicht den hellen, den dunklen, den schweren und den schmerzerfüllten Augenblicken des Lebens!
Es gab eine Zeit, da habe ich versucht, alles Unschöne zu verdrängen, aus meinem Leben gedanklich zu verdrängen … ungeschehen zu machen! Ohne Erfolg. Erstens hat es nicht funktioniert und zweitens, wäre es dann nicht mehr mein Leben gewesen!

Das Gegenwärtige vereint mit den Erinnerungen an die Vergangenheit – all das gehört zu unserem Leben. Sicher, da gibt es Augenblicke, an die ich nicht gerne denke. Es gibt aber auch Augenblicke, die mich mit großen Augen anlächeln! :D
SIE sind es, die mich dankbar werden lassen und aus ihnen kann ich auch neue Kraft schöpfen!

Auch das „Gestern“ hat mein Leben bestimmt und vor allem hat es mein Leben geformt! Deshalb darf und soll es mit hinein, wenn ich zurückschaue auf mein Leben und vergangene Zeiten. Erinnerungen können schmerzen … ich weiß es nur zu gut.

Aber Erinnerungen sind auch etwas sehr Wertvolles und ein großer Reichtum finde ich, denn sie schenken mir Geborgenheit, Wärme und sie machen mich STOLZ … stolz deshalb, weil es mir gelungen ist, aus einem Berg gebrochener Muscheln, wieder ganz viele „heile“ zu machen, um diese an andere Menschen zu verschenken, <3  …

Die Vergangenheit soll reden und wir dürfen zuhören. Lassen wir das zu, wird unsere Seele Ruhe finden.

Ich wünsche uns allen, symbolisch ganz viel WEITE und STRAND …

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Hallo und hoffentlich einen sonnigen guten Morgen für Dich. Kurzgeschichten werden ja nicht nur für unsere Kleinsten geschrieben werden, ist Dir ja inzwischen bekannt. Geschichten sollen zum Nachdenken anregen. Die Geschichte, die ich heute für Dich ausgesucht habe, widmet sich der Liebe und dem Stellenwert, den sie in unserem Leben einnimmt.<3

Die Insel der Gefühle

Vor sehr langer Zeit gab es einmal eine schöne kleine Insel. Hier lebten alle Gefühle, Eigenschaften und Qualitäten der Menschen einträchtig zusammen: Humor und die gute Laune, der Stolz und der Reichtum, die Traurigkeit und die Einsamkeit, das Glück und die Intuition, das Wissen und all die vielen anderen Gefühle, Eigenschaften und Qualitäten, die den Menschen eben so ausmachen. Natürlich war auch die LIEBE dort zu Hause.

Eines Tages machte ganz überraschend die Nachricht die Runde, dass die Insel vom Untergang bedroht sei und schon in kurzer Zeit im Ozean versinken würde. Also machten alle ihre Schiffe seeklar, um die Insel zu verlassen. Nur die LIEBE, deren Schiff gerade nicht seetauglich war, wollte bis zum letzten Augenblick warten. Als die Insel am sinken war, bat die LIEBE die anderen um Hilfe.

Der Reichtum schickte sich gerade an, auf einem sehr luxuriösen Schiff in See zu stechen, da fragte ihn die LIEBE: „Reichtum, kannst Du mich mitnehmen?“ „Nein, das geht nicht. Auf meinem Schiff habe ich sehr viel Gold, Silber und Edelsteine. Da ist kein Platz mehr für Dich.“
Also fragte die LIEBE den Stolz, der auf einem schön gestaltetem Schiff vorbeikam. „Stolz, bitte, kannst DU mich mitnehmen?“ „LIEBE, ich kann dich nicht mitnehmen“ antwortete der Stolz, „hier ist alles perfekt und du könntest mein Schiff beschädigen.“

Als Nächstes fragte die LIEBE die Traurigkeit: „Traurigkeit, bitte nimm DU mich mit.“ „Oh LIEBE“, entgegnete die Traurigkeit, „ich bin so traurig, dass ich alleine bleiben muss.“

Als die gute Laune losfuhr, war sie so zufrieden und ausgelassen, dass sie nicht einmal hörte, dass die LIEBE sie rief.
Plötzlich rief aber eine Stimme: „Komm LIEBE, du kannst mit mir mitfahren.“

Die LIEBE war so dankbar und glücklich, dass sie völlig vergaß, ihren Retter nach seinem Namen zu fragen. Später fragte die LIEBE das Wissen. „Wissen, kannst du mir vielleicht sagen, wer es war, der mir geholfen hat?“
„JA sicher“ antwortete das Wissen“, das war die Zeit.“

„Die Zeit?“  fragte die LIEBE erstaunt „warum hat mir den ausgerechnet die Zeit geholfen?“
Und das Wissen antwortete lächelnd: „Weil nur die ZEIT versteht, wie wichtig die LIEBE im Leben ist …“

Verfasser/in unbekannt

Einen fantastische Wochenmitte wünsche ich Dir und vergiss dabei die Zeit und die Liebe nicht <3

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Geschichten sprechen in erster Linie nicht zu unserem Verstand sondern zu unserem Gefühl! Ich hab dieses mal eine Geschichte herausgezogen, die eine sehr schöne Beschreibung zu der Frage „Was ist eigentlich Leben …?“ geben kann. 

WAS IST LEBEN?

An einem schönen Sommertag, so um die Mittagszeit, herrschte überall im Wald eine tiefe Stille. Die Vögel hatten ihre Köpfe unter die Flügel gesteckt und alles ruhte. Da steckte der Goldfink seinen Kopf hervor und fragte:“ Was ist eigentlich Leben?“ Jeder war beeindruckt von dieser tiefsinnigen Frage.

Eine Rose die gerade aus ihrer Knospe kam und verlegen ein Blütenblatt nach dem anderen entfaltete, genoss das Sonnenlicht das sie gerade entdeckt hatte. “ Leben ist Werden“, sagte sie. Der Schmetterling war weniger philosophisch. Er flog munter von einer Blume zur anderen und nippte überall an dem köstlichen Nektar. „Leben ist pures geniessen und Sonnenschein“, verkündete er.

Auf der Erde schleppte sich eine Ameise dahin unter dem Gewicht von einem Stückchen Stroh, das zehnmal so gross war wie sie selbst. Sie sagte „Leben ist nichts als Mühsal, Schweiss und harte Arbeit“. Es hätte sehr schnell eine heftige Debatte über den Sinn des Lebens werden können, wenn es nicht sanft zu regnen begonnen hätte. Und der Regen sprach „Leben besteht aus Tränen, nichts als nur Tränen.“

Hoch über dem Wald stürzte sich ein Adler auf seine Beute und beschrieb in der Luft majestätische Kreise. „Leben“, sagte der Adler, „ist ein ständiges Streben nach oben!“ Die Nacht brach herein und es dauerte nicht lange, bis ein Mann nach einem Fest heimwärts schwankte. „Das Leben,“ klagte er, “ ist eine ständige Suche nach Glück und eine Reihe von Enttäuschungen.“

Nach der langen dunklen Nacht stieg endlich die rosa Morgendämmerung am östlichen Horizont auf. „Genau wie ich, die Morgendämmerung, der Beginn ist von einem neuen Tag, so ist das Leben der Beginn der Ewigkeit …“

Von Leo Koniok

Wie oft denken wir über den Sinn des Lebens nach, stundenlang könnte man über dieses Thema philosophieren. Möchte ich es „kurz“ halten, könnte ich auch ganz steril sagen „Leben ist ein Zustand“. Wir wurden NIE gefragt ob wir leben möchten?! Das Leben ist wunderschön, manchmal aber auch eine Qual und oft atmen wir einfach nur um am Leben zu bleiben. Das Leben ist das was was jeder Einzelne von uns daraus macht! Unser Leben ist wie ein Spiegel, in den wir hinein lächeln können … tun wir das, wird es zurück lächeln!

Und dann gibt es die Menschen, die trotz schwerster Last, immer ihr Lächeln an andere weiter geschenkt haben, in den Spiegel gelächelt haben und trotz riesigem, schweren Rucksack so viel Positives unter die Menschen getragen haben, dass man sich selbst (wo es einem wesentlich besser geht) – manchmal „schäbig“ vorkommt! Leider musste einer dieser besonderen Menschen, ein Freund, das Leben vor ein paar Tagen „verlassen“ … der Beginn der Ewigkeit …

Ich hoffe ich konnte dir in ein paar Minuten, etwas Gedanken-Nahrung bieten? Deine Meinung dazu ist mir immer wichtig, also ich freue mich auf ein Feedback ! Bis in zwei Wochen … lass dich überraschen :-)