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Trotz allem mag ich mein Leben …

Jetzt bin ich schon seit einigen Wochen durch einen Unfall an Rollstuhl und Krücken gebunden … eine Tatsache, die ich nur schwer akzeptieren kann, weil ich eben Freigeist und Natur-Junkie bin! ›lach‹ Wie schnell sich ein normales Leben doch verändern kann. Plötzlich ist man auf Hilfe angewiesen! Die einfachsten Dinge werden zur Herausforderung und der restliche „funktionierende“ Teil deines Körpers, zeigt sich nach kurzer Zeit total erledigt … Nix mit durch die Wiese und Wald laufen, am Strand mit den Hunden toben oder mal „flink“ die Wohnung polieren! NEIN … das Wort „flink“ wird durch „tranquillo“ – wie wir hier in Italien an allen Ecken hören können sagen! UND … es ist mega viel Zeit vorhanden, über das Leben und die Veränderungen im Laufe der Jahre nachzudenken …

Es ist lange her …

Wenn wir einander mit diesen Worten begegnen, dann ist in der Zwischenzeit sicher so einiges passiert. Welche Erlebnisse haben das Leben geprägt? Auch manchmal auf sehr tiefgründige Weise verändert? Wenn ich Rückschau halte auf meine bisherige Lebenszeit, dann muss ich sehr sorgsam meinem Blickwinkel wählen, mit dem ich auf das Vergangene schaue.

Ich möchte nicht, dass sich Enttäuschung wie ein Schleier über meine Augen legt, denn dann geschieht es, dass ich mit Wehmut, Traurigkeit oder sogar Wut an all die Geschehnisse und unerfüllten Wünsche in meinem turbulenten Leben denke. Viele meiner Wünsche haben sich nicht erfüllt. Viele meiner Pläne sind nicht aufgegangen. Vieles war vergebene Mühe, deren Preis viel zu hoch war!

Die Zeit, der Schmerz und ganz viel Erfahrung, haben mir viel beigebracht …

Ich habe gelernt, auch anders auf die Jahre und Ereignisse zu schauen, die hinter mir liegen. Wenn ich also so „anders“ über meine Vergangenheit nachdenke, dann sehe ich sie wie einen weiten endlosen Strand vor mir liegen … mit unzähligen Muscheln, angeschwemmtes kleines und auch großes Schwemmholz und Steinen.

Dabei finden sich Muscheln, die bunt, groß und heil hin und her gespült werden.
Ich finde aber auch viele die gebrochen sind … überzogen mit Algen und ohne Farbe.
Ich sehe Ansammlungen von großen und kleinen Schwemmhölzern, manches vom Meer sauber reingewaschen, anderes wiederum wartet noch auf den Prozess der Reinigung. <3

Ich sehe überwiegend schöne Dinge, die sich da in der Weite des Strandes angesammelt haben. Die weniger schönen Sachen verdienen dennoch meine Aufmerksamkeit. Auch, wenn ich sie nicht mit nach Hause nehmen würde … sie runden mein Strandbild ab. <3

All das gleicht den hellen, den dunklen, den schweren und den schmerzerfüllten Augenblicken des Lebens!
Es gab eine Zeit, da habe ich versucht, alles Unschöne zu verdrängen, aus meinem Leben gedanklich zu verdrängen … ungeschehen zu machen! Ohne Erfolg. Erstens hat es nicht funktioniert und zweitens, wäre es dann nicht mehr mein Leben gewesen!

Das Gegenwärtige vereint mit den Erinnerungen an die Vergangenheit – all das gehört zu unserem Leben. Sicher, da gibt es Augenblicke, an die ich nicht gerne denke. Es gibt aber auch Augenblicke, die mich mit großen Augen anlächeln! :D
SIE sind es, die mich dankbar werden lassen und aus ihnen kann ich auch neue Kraft schöpfen!

Auch das „Gestern“ hat mein Leben bestimmt und vor allem hat es mein Leben geformt! Deshalb darf und soll es mit hinein, wenn ich zurückschaue auf mein Leben und vergangene Zeiten. Erinnerungen können schmerzen … ich weiß es nur zu gut.

Aber Erinnerungen sind auch etwas sehr Wertvolles und ein großer Reichtum finde ich, denn sie schenken mir Geborgenheit, Wärme und sie machen mich STOLZ … stolz deshalb, weil es mir gelungen ist, aus einem Berg gebrochener Muscheln, wieder ganz viele „heile“ zu machen, um diese an andere Menschen zu verschenken, <3  …

Die Vergangenheit soll reden und wir dürfen zuhören. Lassen wir das zu, wird unsere Seele Ruhe finden.

Ich wünsche uns allen, symbolisch ganz viel WEITE und STRAND …

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DU bist wirklich toll! Großartig! Ja DU! Du bist doch von Dir überzeugt, oder? Denn nur wenn Du auch davon überzeugt bist, strahlst Du von innen nach außen. Ich werde Dir heute ein paar Gründe geben, um Dich selbst großartig zu finden. ›zwinker‹

Ich komme auch gleich zur Sache. Du bist großartig, weil es stimmt. Deine härteste Kritikerin bist immer Du selbst. Ich kenne das ja von mir. Lass das doch einfach mal sein! Sei nicht immer so verdammt streng mit Dir. Du bist Deine beste Freundin. Die wichtigste Person in Deinem Leben. Du hast seit vielen Jahren eine Beziehung mit Dir! :-) Demnach bist Du einzigartig großartig. Sei froh, dass es Dich gibt! Dieses Wissen ist sehr erleichternd.

Du bist großartig, weil es Dich verdammt schön macht. Jedes Mal, wenn Du dieses Outfit trägst, indem Du Dich so richtig gut fühlst und Du jedes Mal zig Komplimente einstreifst, strahlst Du so verboten schön! Vielleicht solltest Du dieses Stückchen „Wunderstoff“ öfter tragen? Nicht nur wegen der Komplimente, nein – wegen Deines Ausdrucks den Du im Gesicht hast und die damit verbundene Wirkung auf Deine Mitmenschen?

Du bist großartig, weil Du dadurch erfolgreich bist. Es ist nicht immer Deine Leistung oder Dein Wissen was Dich erfolgreich macht. Es ist Deine Einstellung dazu! Der Glaube daran, dass Du’s einfach drauf hast. Die visuelle Vorstellung hat so viel Kraft und Macht das glaubst Du gar nicht. Wenn Du Dir eine gute erfolgreiche Zukunft für Dich vorstellen kannst, erhöht sich Deine Chance, dass es auch funktioniert. :D

Du bist großartig, weil Du alles mehr genießen kannst. Sich in seiner Haut wohl und heimisch zu fühlen ist etwas Wunderbares. Hey, und dazu brauchst Du keine Model-Maße sag´ich Dir jetzt gleich bevor Du jetzt nach Luft schnappst und irgendetwas wie: „ja schon, aber …“ sagen willst! Wenn Du Dich selbst schön findest, bist Du auch selbstbewusst und selbstbewusste Frauen sind nun mal sehr anziehend. Es hat positive Auswirkung auf Dein Gefühls- und Liebesleben ›lach‹, ja ist so! Also los, zeig was Du hast und sei stolz darauf. Selbstzweifel ade … okay?

Du bist großartig, weil Du leichter Kontakte knüpfst. Wenn Du zufrieden bist und Dich magst, bist Du auch nicht abhängig von der Zuneigung oder dem Gefallen der anderen. Je mehr Du Deinem inneren Frieden nahe kommst, umso weniger Angst hast Du, Menschen zu verlieren. Das macht Dich lockerer und die Kontakte zu knüpfen fällt auch nicht schwer.

Du bist großartig, weil Du mehr auf Dich acht gibst. Findest Du Dich toll und großartig, bist Du auch positiv auf die Welt und Dein Leben zu sprechen. Du achtest und sorgst gut für Dich. Gesunde Selbstfürsorge hat auch Auswirkungen auf Deine Gesundheit. Ich hoffe, Dir ist das bewusst! Selbstfürsorge = gesündere Verhaltensweise!

Du bist großartig, weil Du Deine Sorgen besser in der Hand hast. Frauen, die sich selber großartig finden, schaffen es, die emotionalen Tiefs leichter zu verdauen. Sie stecken alles besser weg. Tatsache!

Du bist großartig, weil es Deiner Beziehung gut tut. Der Meinung sind auch die Forscher der Uni in Bern. Menschen mit einem gesunden Selbstbewusstsein  führen die „besseren“ Beziehungen. Mache also Dein Selbstwertgefühl nicht von Deinem Partner abhängig, denn das schwächt Deine Beziehung. Wenn Du mit Dir im Reinen bist und strahlst, unterstützt Du damit auch Deinen Partner. Und DAS stärkt Eure Beziehung. … Amore <3

Tja das war’s. Wie Du siehst Du wunderbarer Mensch, es gibt wirklich ausreichend Gründe, Dich selbst mehr zu mögen als Du es vielleicht tatsächlich tust. Geh in Position. Stell Dich vor den Spiegel. Schau Dir in Deine wundervollen Augen und sage Dir:

„ICH BIN GROSSARTIG!“

DU bist eine starke Frau! Ob lachend, weinend, kämpfend, schlafend, arbeitend oder einfach „nur“ da – DU  bist großartig, vergiss das bitte nie!

Und genau das werde ich jetzt auch tun. ›zwinker‹. Eine großartige Zeit, bis ganz bald, wenn Du magst!

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Wende Dein Gesicht der Sonne zu, dann fallen die Schatten hinter Dich. So lautet ein afrikanisches Sprichwort. Und JA, genauso ist es. Ich habe für Dich eine nette Kurzgeschichte gefunden, die uns allen als Beispiel dienen soll.
Passend für unsere momentane Situation …

Die Sonnenseite des Lebens

Ich liebe meine jüngere Schwester wirklich sehr, doch oftmals wird mir ihre ständige Jammerei zu viel. Vorwiegend berichtet sie über all das Negative in ihrem Leben und in der Welt. Als ich mich bei meinem letzten Besuch verabschiedete, erzählte ich ihr noch eine Geschichte:

Die Lehrerin einer Abiturklasse kündigte einen Überraschungstest an. Zum Erstaunen der Schüler waren auf dem Aufgabenblatt keinerlei Fragen notiert, es war lediglich ein schwarzer Punkt auf der Mitte des Blattes zu sehen. Sie erklärte, dass sie all das aufschreiben sollten, was sie auf dem ausgeteilten Blatt Papier sehen würden. Die Schüler waren zwar sichtlich irritiert, doch sie begannen mit ihrer Arbeit.

Zum Ende der Stunde sammelte die Lehrerin den Test wieder ein. Alle Schüler hatten ausnahmslos den schwarzen Punkt beschrieben – seinen Durchmesser, Radius und den Flächeninhalt berechnet, die Position in der Mitte des Blattes bestimmt, sein Größenverhältnis zum Papier ermittelt …

Lächelnd sprach die Lehrerin zur Klasse:
„Ich wollte euch lediglich eine Aufgabe zum Nachdenken geben. Kein Einziger von euch hat etwas über den großen weißen Teil auf dem Blatt Papier vermerkt. Jeder hat sich auf den schwarzen Punkt konzentriert.“

Genau das Gleiche geschieht oft in unserem Leben! Alle haben wir ein weißes Blatt Papier erhalten, um es zu nutzen und um etwas daraus zu machen. Und dennoch konzentrieren wir uns immer wieder auf die dunklen Flecken. Das Leben ist ein wunderbares Geschenk, das wir mit Liebe und Sorgfalt hüten sollten. Es gibt genau genommen immer einen Grund zum Lachen, Feiern und zum Freuen. Daher sollten wir dankbar sein, für all das Gute was geschieht!

Doch wir fokussieren uns auf die dunklen Flecken, wie zum Beispiel schlechte Noten, komplizierte Beziehungen, gesundheitliche Probleme, Geldmangel, Sorgen, Ängste und Enttäuschungen. Im Vergleich zu dem, was wir in unserem Leben erfahren, sind die dunklen Flecken meist sehr klein, und trotzdem sind sie diejenigen, die unseren Geist beschäftigen und unsrer Lebensfreude trüben!

Nachdem ich meiner Schwester diese Geschichte erzählt hatte, ging ich noch schnell zum Schreibtisch, malte einen kleinen schwarzen Punkt auf ein weißes Blatt Papier und gab dieses meiner Schwester. „Für DICH“, sagte ich noch bevor ich mich verabschiedete.

Tage später erhielt ich einen Brief von meiner Schwester. Darin befand sich das Blatt mit dem schwarzen Punkt. Dieses war jedoch kaum noch zu erkennen, da die weiße Fläche mit unendlich vielen positiven Dingen beschrieben worden war. <3

Aus dem Buch Herzensweisheiten von Gisela Rieger

Auch diese Geschichte braucht kein „Nachwort“ finde ich. Es ist alles gesagt. Machen wir etwas aus diesem schwarzen Punkt auf einer großen weißen Fläche.

Alles Liebe und nur das Beste für Dich!

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Der Blick zurück hat mich noch nie vorwärtsgebracht!

Hätte, wäre, wenn und überhaupt … es scheint ein wahrer Volkssport geworden zu sein! Vielleicht bist Du auch so eine, die gerne in der Vergangenheit rum stochert? Bist Du jemand der genau weiß, was in der Vergangenheit hätte anders laufen müssen, damit es Dir heute besser gehen würde?

Dann herzlich willkommen meine Liebe! Wobei – eigentlich kann ich Dich gar nicht mehr willkommen heißen und Dich empfangen, weil ich mein Abo in diesem „Club der Vergangenheit“ gekündigt habe und ausgestiegen bin! Aber ich kann Dir versichern: Es gibt noch genügend Mitglieder und Du bist also nicht alleine.

Echter Massensport

Dieses andauernde Zurückblicken und sich den Kopf qualmend denken ist eine echte „Bewegung“ geworden. Deshalb auch der Entschluss meine Gedanken darüber aufzuschreiben … ich kenne mich darin ja super aus. Schließlich war ich mal ein Ehrenmitglied. ›lach‹ Das tägliche Training dazu ist ja wirklich ganz einfach! Du musst nur ständig den Blick in den Rückspiegel Deines Lebens werfen. Dich ein wenig selbst quälen, die ganze Schuld bei den anderen suchen und enttäuscht sein … richtig schön enttäuscht sein!

So wirst Du zum richtigen Profi. Versprochen! Du wirst Pokale ernten für erfolgreiche „hätte, wäre, wenn“ Sprints! Das Dich diese Pokale allerdings nicht glücklich machen werden, weiß ich aus Erfahrung. Dieses ständige Hinterfragen von Dingen, die schon passiert, verjährt und so weit zurückliegen, brachten mich noch keinen Millimeter vorwärts!

Man tritt auf der Stelle …

Mit dem dauernden Durchstöbern meiner Vergangenheit habe ich sehr viel Zeit und Energie verschleudert! Ich bin nie vorangekommen. Immer nur auf derselben Stelle getreten. Ein Schritt nach vor … und zwei Schritte zurück. Bitte nicht falsch verstehen – ich will hier keine Vergangenheit-Analyse schlecht reden. Manchmal ist sie notwendig und auch wichtig! Aber nur, wenn der Blick nach vorne gerichtet wird.

Eigentlich habe ich genau DAS gerade hinter mir gebracht. Ich habe meine eigenen Erfahrungen dazu genutzt, um Muster und Dinge zu erkennen, die mich entweder blockiert oder aber auch weitergebracht haben. Dieses TUN und DENKEN hilft mir, meine zukünftigen Handlungen danach auszurichten, damit es mir möglichst oft ziemlich gut geht! ›lach‹

Ich kann behaupten, dass mein Leben mit unangenehmen, unschönen und schmerzhaften Steinen gepflastert war. Lange Zeit habe ich mich im Selbstmitleid „gebadet“, den verronnenen Chancen nachgeweint. Die ungerechten Behandlungen zerlegt, die bösen Worte verstehen wollen und den Schmerz immer und immer wieder hochkommen lassen. Die Welt war für mich böse und sinnlos! Das war meine Einstellung. :-(

Mein früheres Leben war eine ewige Enttäuschung

Sehr oft habe ich mich als junge Erwachsene für Aussagen hinterher geschämt. Meine Worte waren nicht immer klug, schlagfertig oder witzig! Meine Introvertiertheit machte das nicht gerade besser. Immer dachte ich darüber nach, was und wie ich etwas anders sagen oder machen hätte müssen, damit ich so gesehen werde, wie ich das gerne gehabt hätte.

Ich konnte mir meinen Charakterzug als „stiller“ Mensch nicht verzeihen und deshalb war jeder Blick zurück mit Selbstvorwürfen verbunden.

Sehr viel später habe ich gelernt, über mich und mit mir zu lachen. So wurde ich auch meine ständige Selbstzerfleischung ganz gut los.

Es ist tatsächlich furchtbar einfach, sich als Opfer der Umstände zu sehen. Das gibt eine fantastische Entschuldigung, für alles böse, ungerechte und verletzende das einem widerfahren ist! Natürlich ist das Leben nicht immer fair zu uns, aber genau deswegen nutzt es rein gar nix sich in die negativen Gedanken der Vergangenheit zu verschanzen!

Ich bin dabei aufzuhören in meiner Kindheit herumzuwühlen und mich zu fragen, warum meine  Eltern so sind, wie sie sind. Ich kann es nicht ändern. Ich kann alles Vergangene nicht mehr rückgängig machen. Keine Beziehungen mehr gerade richten, kein NEIN mehr aussprechen.

Es wird mich nicht weiter bringen, wenn ich mich immer weiter beschwere, wie viele Menschen mir mein Leben schwer gemacht haben, mich zu Boden gedrückt und auch noch darauf getreten sind! Manche Momente hätte ich auch anders lösen können, doch ich habe es nicht gemacht. Es war so. Und jetzt ist es wie es ist. Ich habe es akzeptiert. ICH habe verstanden, dass ich für mein Glück alleine verantwortlich bin!

Das bessere Lebensmotto ist – Blick nach vorne!

Das Schöne am Leben ist ja – wir können uns entscheiden. Möchtest Du ständig ängstlich zurückschauen und Dich über die „Schlaglöcher“ in Deinem Leben beklagen … oder willst Du mutig und zielsicher nach vorne schauen und mithilfe Deiner Erfahrungen, die kommenden „Schlaglöcher“ bestmöglich umfahren?

Also ICH habe mich entschieden. Mein Auto des Lebens hat keinen Rückwärtsgang! Den Rückspiegel habe ich abmontiert. Und wenn ich ihn mal brauchen sollte nur, um  mir Dinge anzusehen, deren Fehler ich nicht noch mal machen möchte. ›lächel‹

LEBE für Deine ZUKUNFT, denn die VERGANGENHEIT kannst Du nicht mehr ändern.

Wieder mal ein wenig privates von mir in meinen #Gedankengängen. Wäre schön, wenn ich Dich inspirieren kann umzudenken.
Danke, dass Du mich gelesen und vielleicht sogar weitergereicht hast? :-)
Bis bald.

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Tierapie

Tiertherapie oder tiergestützte Intervention wie man ordentlich sagt, habt mich die letzten zweieinhalb Monate, zweimal die Woche begleitet. Diese Erfahrung hat einen hohen Stellenwert in meinem Leben bekommen! Es ist mir so wichtig, dass ich heute meinen Gedankengang dazu nutzen will, etwas „Aufklärungsarbeit“ zu leisten. Ohne Fachausdrücke oder „Arztlatein“ … einfach frei raus. :-)

Kleine Einleitung vorweg

Die, die mich schon etwas länger begleiten, wissen ja, dass ich mich in einer langen geplanten Therapie befinde. Das Ende ist aber bereits in Sichtweite.
In unser aller Leben geschehen manchmal unvorhergesehene Dinge. Wir nehmen sie hin. Wir müssen sie akzeptieren. Oft sind auch körperliche und seelische Verletzungen dabei.

Nach vielen Jahren des „Mitschleppens“, treten SIE aber plötzlich wieder mehr an die Oberfläche. Meistens dann, wenn alles im „Kasten“ ist. Sprich – die Kinder sind groß und führen ihr eigenes Leben. Man selbst hat endlich eine Richtung im Leben gefunden, die sich gut und klar anfühlt … die Zeit zum Durchatmen ist da und wir stehen in den besten Lebensjahren. <3

Und plötzlich BAM, platzen sie wieder auf … die seelischen Verletzungen. Verlangen plötzlich gesehen und versorgt zu werden! Dieser Zustand wird zu einer besonderen Belastung. Diese Belastungen sind jedoch anders als Stress im Job oder Terminkollisionen. Und so kommt es, dass einen eine seelische und körperliche Erschütterung überrennt! Begleitet von großer Angst, Hilflosigkeit und Gefühlsverlust, um nur ein paar Eckpunkte anzuführen. Diese Umstände führten dazu, dass ich mich entschlossen habe, eine spezielle Therapie zu beginnen.

Natürlich ist mir bekannt, dass es viele Frauen gibt, die dieselben Probleme mitbringen. Für all diejenigen sei gesagt: Es ist nicht abnormal in solch ein Gefühlschaos zu kommen! Es ist auch kein Zeichen von Schwäche! Es ist ein Signal dafür, dass das Gehirn bemüht ist, Erlebtes zu verarbeiten. Also eine natürliche Reaktion unseres Körpers und unserer Psyche auf ein oder mehrere zutiefst belastende Erfahrungen …

Das Erkennen ist der erste Schritt zur erfolgreichen Bewältigung durch eine kompetente Unterstützung von außen!
Nun ja … und dafür habe ich mich entschieden <3 … Einleitung Ende. :-)

„Tieraphie“ oder Tiergestützte Intervention

Ich bin hier in den Genuss gekommen, eine solche, für mich erstmalige Therapie, zu machen und kennenzulernen. Und ich bin sowas von dankbar dafür!

Zu Tieren habe ich seit Kindheit an schon immer einen ganz besonderen Draht. Natur und Tiere sind einfach eine fantastische Kombi finde ich. Hunde, Katzen, Hasen und natürlich Pferde …, wenn ich davon umgeben war, fühlte ich mich schon als Kind pudelwohl. ›lach‹

Pferde waren immer mein absoluter Traum gewesen! Allerdings musste ich mir das Reiten „verdienen“! Der Geruch von Weide, Pferdeäpfeln und Leder, war damals etwas ganz Spezielles für mich. Mit dem Älterwerden kam die Arbeit, die stressige Zeit. Eine andere Freizeitgestaltung und auch andere Interessen.

Vor drei Jahren allerdings haben mein Herzmensch und ich uns entschlossen, uns zu „vergrößern“. Unsere MONJA, eine Pitbull Diva wurde zu meiner Medizin. Es änderte sich unglaublich viel! Ein Jahr darauf folgte Hund zwei. AMON, unser Pausenclown und Kampfschmuser <3, ein American Bulli! Ab diesen Zeitpunkt war nochmal alles anders – positiver geworden! Dass Tiere einen ganz besonderen Einfluss auf mich hatten, war mir wieder ganz bewusst geworden.

Sehr erfreut war ich natürlich, als mir eine Therapieform hier in der Klinik angeboten wurde, die ich nur aus dem Fernsehen kannte. Tiergestützte Maßnahmen, die mich zum Strahlen brachten. Vier Stunden pro Woche, nix wie Schweine, Stall, Weiden, Blue, der Hütehund und natürlich Pferde!

Ich weiß, dass es Menschen gibt, die Tiere nicht mögen. Es gibt aber auch Menschen, für die ein Leben ohne Tiere nicht lebenswert ist! Je nach Erfahrung und Prägung. Ich bin davon ganz fest überzeugt, der Genesungsprozess kann für viele „kranke“ Menschen durch den Kontakt mit Tieren schneller gefördert werden.

Tiere wirken natürlich nicht biochemisch oder instrumental auf kranke Organe oder auf den Organismus, sondern sie stärken und bereichern das Gefühl von Beziehungen. In meiner dieser Therapie, wurden alle Register gezogen, um mit einem positiveren Abschluss nach Hause zu gehen. Das Arbeiten mit dem Pferd brachte mir so unglaublich viel! Tief verschüttete Emotionen kamen langsam an die Oberfläche!

Pferde haben ein großes Maß an Kommunikationsbereitschaft. Sie reagieren sehr sensibel auf die Gefühlszustände von uns Menschen. Pferde spüren, wenn gesprochene Worte und unsere Körpersprache nicht übereinstimmen! Schauspiel, ist also nicht … :D  Diese Begleitung durch das Pferd ist ein ganzheitliches Ansprechen von Körper, Geist und Seele.

Es ist eine Teamarbeit ohne Druck und Wertung! Im Vordergrund steht die Begegnung mit dem Tier und der Aufbau einer ganz besonderen Beziehung. Es werden alle Bereiche wie Empfindung und Wahrnehmung angesprochen. In meinem Fall war es ein großer Schritt nach vorne! Gefühle nicht nur zu kennen, sondern auch wieder zu spüren, Emotionen ein Ventil geben zu können … meine Tränen hatten wieder „Arbeit“. Und meine körperlichen Schmerzen traten stark in den Hintergrund, wenn ich am Hof sein durfte! Außerdem half es mir meine Konzentration und meine Aufmerksamkeit wieder ins Gleichgewicht zu bringen! <3

Fast alle Wahrnehmungen sind psycho-emotionaler Natur. Daher kann eine solche Therapie eine Verbesserung in vielen Dingen bringen! Ich betrachte es als eine weitere Persönlichkeitsentwicklung. Es stärkt das Vertrauen in sich selbst!

Es ist eine heilende Wirkung von Pferd zu Mensch, die ich auf jeden Fall weiter verfolgen möchte.

Stella, mein Pferd in der Therapie

Danke STELLA, du SCHÖNE. Du warst für mich wie ein geduldiger, liebevoller wunderschöner Spiegel.
Äußerlich zart und klein … innerlich aber eine riesige Persönlichkeit …
Ich werde dich so sehr vermissen … und da laufen auch schon wieder die Tränen …

Es gibt Phasen, in denen wir die Stille der Tiere brauchen, um uns von der Vergangenheit zu erholen!

Falls Du vielleicht noch Fragen dazu hast, schreibe mir gerne, es gibt so viel darüber zu erzählen.
Ich wünsche Dir ein warmes Gefühl im Herzen und eine gute Zeit, pass auf Dich auf.

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Unsere Lebensqualität ist fest mit unserer Gesundheit verbunden. So ist es unsagbar wichtig auf unsere Gesundheit zu achten. Dabei geht es um mehr als „nichts“, sprich keine Krankheiten, zu haben.  Viele Menschen bemerken erst wenn sie keine Kraft und Lebensenergie haben, das ihre Gesundheit verloren gegangen ist. Dann gibt es, wie aus dem Nichts, einen Seitenhieb, der uns zwingt den Fokus auf unsere Gesundheit zu richten. Dann ist „Schadensbegrenzung“ angesagt. 

Bevor Du Dir jetzt vielleicht denkst, dass Dich gleich Unmengen an Gesundheits-Tipps erwarten werden, Du kannst Dich entspannen, das wird nicht passieren. Es ist aber so, dass mich das Thema Gesundheit jeden Tag besucht. Gesundheit wird erst recht zum Thema, wenn wir uns in der zweiten Lebenshälfte befinden. Wir haben leider nur einen Körper und keine Ersatzteile auf Lager (was ich mir aber so sehr wünschen würde). Teile, die wir einfach ein und austauschen können, wenn etwas bricht, abgenützt oder sich vielleicht weigert eine notwendige Rolle in unserem Körper, weiter zu spielen. Deshalb ist es umso wichtiger sich liebevoll um unseren Körper zu kümmern!

Viele von uns sind damit überfordert

Ich muss auch ehrlich zugeben, die vielen Ratschläge was das Beste für unseren Körper ist, sind so verwirrend und oft auch widersprüchlich, so sind wir damit einfach überfordert. Das Ergebnis is wir kümmern uns gar nicht um uns selbst, lassen es so laufen weil jede Anstrengung einfach nur schwierig ist. Ich frage mich selbst immer wieder: Was ist für meinen Körper das Beste? Wie oder bei was fühle ich mich gut und wohl? Das nennt man Fürsorge … ein sehr wichtiges Tun, das leider zu oft in Vergessenheit gerät.

„Sei genauso gut zu Dir wie zu Deinem Lieblingsmenschen. Schließlich bist Du der einzige Mensch ohne den Du wirklich nicht leben kannst.“

Wenn Du Dir diese Fragen stellst, kommt es natürlich darauf an wie Du Dich gerade fühlst. Und genau aus diesen Gefühlen werden sich Deine Handlungen ableiten die Du in Deiner momentanen Verfassung tun kannst. Es wird also so sein, dass Deine Fragen: „Was ist gerade das Beste für mich, oder was möchte und kann ich tun damit es mir besser geht?“ in verschiedenen Momenten auch unterschiedliche Antworten liefern .

Bei mir ist es sehr oft so, dass ich wenn ich mich top fit fühle, an einem Energieüberschuss „leide“. Das bedeutet ich muss mich betätigen, mein Umfeld würde sonst darunter leiden. Auf der anderen Seite weiß ich aber auch, ich sollte diese „Top-Phasen“ auch dazu nutzen nicht zu übertreiben … das mache ich aber nie! Ich vergleiche es mit Essen: Manche Dinge sollten wir meiden weil sie uns nicht bekommen. Nur sie schmecken uns eben viel zu gut und nehmen dann das unangenehme Gefühl danach in Kauf.

So in etwa geht es vielen Menschen bei vielen Dingen. In Wahrheit wissen wir alle was uns gut tut und was wir besser sein lassen sollten, wir tun es nur nicht.

Wir behandeln unseren Körper nicht immer perfekt

Wir sind nicht in der Lage, zu jeder Zeit immer das Richtige zu tun. Wir sind nun mal nicht vollkommen und lassen uns viel mehr von unseren Gefühlen leiten als von unserem Verstand. Das ist nun mal so. Perfektion hat mit Lebensqualität nichts zu tun ist meine Meinung. Wenn wir uns allerdings zu oft von falschen Dingen verleiten lassen, müssen wir natürlich mit Konsequenzen rechnen. DAS schließe ich aber jetzt mal einfach aus. Denn schlechte Gewohnheiten sind sehr schwer wieder abzulegen. :D

Ruhe und ein gesunder Schlaf sind wichtige Faktoren für unseren Körper, denn diese können eine ganze Menge an Mängeln kompensieren. Das die notwendige Energie, die wir tagsüber brauchen, darauf ankommt welche Nahrung wir zu uns nehmen ist ja nichts neues. Und das wir uns so viel als möglich bewegen sollten auch nicht. Letztlich ist es so, dass wir nur diesen einen unseren Körper haben, um den wir uns gut kümmern müssen! Auch wenn wir nicht immer das Richtige tun, sollten wir darauf achten (an den meisten Tagen) unseren Körper zu behüten und zu erhalten mit besten Wissen und Gewissen, denn krank im Bett, lässt sich unsere Welt schlecht erkunden. Wir können nicht effektiv sein und verspüren dadurch auch keine Lebensenergie … unsere Lebensqualität ist eingeschränkt.

Unsere Gesundheit bestimmt unser Leben

Sie bestimmt ob wir uns leistungsstark und begeisterungsfähig sind. Auch darüber wie wir auf andere wirken. Anziehend oder eher abstoßend … also unser Charisma hängt ebenfalls davon ab wie „gesund“ wir sind. Dazu möchte muss ich auch noch sagen, ich habe viele Menschen bzw. Frauen kennengelernt die einen zu schwer bepackten Rucksack an Krankheit mittragen müssen oder mussten … ihre Aura und ihr Charisma haben sie jedoch dabei NIE verloren, ganz im Gegenteil! Es bedarf auch einer besonderen Sichtweise die Dinge zu sehen anzunehmen und damit zu leben.

Ich habe erst letzte Woche einen kurzen Post veröffentlicht, der beschreibt das wir trotz Bemühungen und einem gesunden Lebensstil den Tatsachen ins Auge blicken müssen, das nicht alles in und ans zu „reparieren“ ist. Wichtig dabei ist nur NIEMALS aufzugeben! <3

Jeder Körper und jeder Mensch ist anders

Das ist mir bewusst, wir sind alle einzigartig und demzufolge ist nicht zwangsläufig für alle das Gleiche gut. Doch eines betrifft uns alle, wir müssen auf die eigenen Instinkte zu hören – auf die Intuition! Viele Frauen haben verlernt auf die eigenen Körpersignale zu zu hören, sie bewusst wahrzunehmen. Mir ist es in diesem Artikel so wichtig darauf hinzuweisen, eine ausgeglichene und „kluge“ Lebensweise anzustreben. Denn nur so bleibt uns eine gute Lebensqualität lange erhalten. Es geht nicht darum auf alles zu verzichten – es geht wie immer um das richtige Maß aller Dinge!

Das Leben soll uns Freude und Spaß bringen. Wir alle wollen genießen. Die Lebensfreude inhalieren und Lebensenergie empfinden oder?  Wir möchten keine Abstriche machen, unser Leben mit Einschränkungen und Beschränkungen führen und selbst wenn es aus körperlicher Sicht nicht immer so geht wie wir es gerne hätten … es darf kein Grund sein, uns vom Leben fern zu halten.

Eine gute Lebensqualität wird nicht über Nacht erreicht. (Falls Du sie noch nicht hast) Es braucht Zeit und langfristige Strategien um so zu leben wie man leben möchte. Damit meine ich unsere Zufriedenheit und dem Erkennen was für uns gut ist und wie wir mit den Einschränkungen in unserem Leben umgehen können. Löse langfristige Ziele niemals mit kurzfristigem „Flickzeug“. Betreibe keinen Raubbau an Deiner Gesundheit denn damit wird Deine Leistungsfähigkeit die zu Deiner Lebensqualität benötigst, beeinträchtigt!

Deine Lebensqualität wächst, mit der Bereitschaft zur Dankbarkeit.

Es war mir ein Bedürfnis und eine große Freude heute für Dich diesen Beitrag zu schreiben, und vielleicht konnte ich Dich auf manches aufmerksam machen, was Du wahrscheinlich weißt aber nur vergessen hast! Pass auf auf Dich und sei gut zu Dir. Bis bald.

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Gute Gespräche oder einen aufmerksamen  Zuhörer zu haben, wirken oftmals wie ein Pflaster für unsere Seele. Mit Sicherheit hast auch Du Dir schon mal die Seele frei geredet ohne eine Pause zu machen. Ein gutes Gefühl umgibt uns danach, und so manche Probleme fühlen sich nach unserer „Seelenausschüttung“ plötzlich gar nicht mehr so schlimm an. Negative Emotionen können durch aufmerksames Zuhören geglättet werden.

Ich habe Menschen schon immer beneidet, die sich hinsetzen konnten und sich einfach alles von der Seele zu reden … egal wer vor ihnen sitzt. Schwieriger wird es für Menschen, die sehr introvertiert sind und die sich nur sehr schwer jemandem anvertrauen können bzw. auch möchten! Dabei würde es manchmal unsagbar gut tun. Bevor ich die Erfahrung gemacht habe, dass reden gar nicht so „gefährlich“ ist, war ich auch jemand, der alles mit sich alleine ausgemacht und auch alles hinunter geschluckt hatte. 

Sich alles von der Seele reden habe ich erst in der Therapie kennen gelernt. Zu Beginn war es keine Seltenheit, dass ich eine ganze Stunde einfach nur dagesessen habe und kein Wort über meine Lippen brachte. Es gab maximal ein ja, nein oder ich weiß es nicht von mir zu hören. Nicht dass ich nicht wollte … ich konnte es einfach nicht. Ich schämte mich über Dinge zu sprechen die privat waren und die ausschließlich für mich von Bedeutung waren!

Die positive Wirkung eines guten Gespräches

Heute bin ich sehr dankbar reden „gelernt“ zu haben. Und ich bedanke mich bei so manchem Therapeuten, der es mit mir nicht leicht hatte. Sich etwas von der Seele reden ist nicht nur so ein gängiger Spruch, der schnell mal verwendet wird, sondern er hat tatsächlich eine positive Wirkung auf uns. Negative Reaktionen können dabei nachweislich abgeschwächt werden! Gerade in der Psychotherapie, wo es um die Verarbeitung verschiedenster Emotionen und Situationen geht, die nicht immer nur negativ sein müssen, wird dem Gespräch und dem Zuhören eine angemessene Aufmerksamkeit geschenkt.

Die positive Wirkung eines guten Gespräches ist immer der Ausdruck der Befriedigung eines wichtigen Grundbedürfnisses nach Bindung und Nähe. Die Empathie des Gegenübers und das Gefühl, endlich gehört und verstanden zu werden, wirkt sich unmittelbar positiv auf uns aus.

Also wenn wir im Moment unserer Gespräche achtsam sind … ganz bei der Sache sind, reden aber auch zuhören … offen für alle Eindrücke und Gedanken sind, die da plötzlich auftauchen, wird uns das sehr helfen über unsere Stimmung unsere Gefühle und über eine Situation anders zu denken.

Wenn uns etwas so sehr auf der Seele liegt und unbedingt raus muss!

Als hätte jemand einen Schleier über die Welt gelegt. Alles erscheint unklar. Das Unwohlsein ist mehr als nur eine schlechte Laune des Tages. Das negative Gefühl, dass wir mit uns herum schleppen ist ein Zeichen dafür, Unausgesprochenes loszuwerden. Jeder von uns hat ja so seine Strategien, wie er seine schlechte Laune bei Seite schieben kann. Wenn wir durch dieses „drückende“ Gefühl den Anforderungen des Alltags nur mangelhaft gerecht werden und wenn wir eine Antriebslosigkeit in uns verspüren ist es an der Zeit sich eine Bezugsperson zu suchen, die Verständnis für die gegenwärtige Situation mitbringt.

Für die meisten ist es eine gute Freundin, Schwester oder die Mutter, wo man auch sicher sein kann diesen Satz wie: „Komm, jetzt reiß Dich mal zusammen …“ nicht zu hören. Eine Aussage, die für jede Frau  (Menschen) deplatziert ist, wenn etwas auf der Seele drückt! Manchmal ist allerdings das Leid so groß oder eine Situation so festgefahren, dass die betroffene Person professionelle Hilfe (einen Therapeuten) braucht.

Das die Suche nach einem passenden Therapieplatz nicht immer einfach ist, ist leider auch amtlich. Lange Wartezeiten oder auch der erste Eindruck des Therapeuten kann schon Grund genug für einen „Rückzug“ sein! Dabei können Freunde und Familie aber sehr unterstützend einwirken.

Eine Therapie hilft, sich selbst und die eigenen Bedürfnisse im Mittelpunkt zu stellen

In der Therapie werden die Wünsche des Therapeuten komplett zurückgestellt. Er widmet sich mit seiner vollen Aufmerksamkeit und Empathie dem Betroffen. Eine sehr emotional entlastende Situation … für jeden der etwas sagen möchte. Ich habe es damals so empfunden und kaum glauben können, dass es da wirklich jemanden gibt, der mich als Person unvoreingenommen wahrnimmt! 

Ich würde es heute so beschreiben: Es ist so ähnlich wie bei einem kleinen Kind … es fällt ihm leichter etwas zu basteln, wenn jemand dabei zuschaut! „Helfer“ im Hintergrund sozusagen. Sie helfen ohne dabei wirklich etwas zu tun. Einen Teilhaber für sein Leiden oder für Situationen zu haben, kann einem das Gefühl geben, einen Teil der Last abzugeben. Die Last geschmeidiger zu machen. 

Für einen Therapeuten, sind jedoch unsere belastenden Gefühle wie Angst, Trauer, Wut oder Hilflosigkeit und Schmerz sehr anstrengend und intensiv. Für uns hingegen ist das Gefühl ähnlich zu vergleichen mit einem Luftballon. Wir lassen die Luft raus indem wir darüber reden. Das Resultat ist, dass die negativen Emotionen deutlich an Intensität verlieren. <3 Danach fühlen wir uns so, als würden wir ein „Pflaster“ auf unserer Seele tragen.

Es gibt aber auch Momente, da will man nicht reden sondern nur in den Arm genommen werden, um zu spüren, was Worte nicht ausdrücken können … Beides kann ich nur empfehlen!

Ich wünsche Dir viele hilfreiche, aufmerksame und ehrliche Gespräche wann immer Du sie nötig hast!
Pass auf auf Dich.

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Ein Leben in Zufriedenheit bedeutet auch ein Leben im Rhythmus. Diesen Satz lehrte mir meine „Soul-Sister“. So nannte ich sie liebevoll, weil sie Amerikanerin ist und eben so aussah. Die Natur macht es uns vor. Es gibt Regen und Schnee, Zeit für Trockenheit und Hitze, Zeit für Kommen und für Vergehen. Die Jahreszeiten haben ihren Rhythmus den wir in unseren Breitengraden immer wieder erleben werden (dürfen). Auch unser Leben läßt sich in Rhythmen einteilen.

Im Moment begeistert mich das Thema Rhythmus oder Phasen wieder total. Deshalb sind mir auch die Arbeitsunterlagen wieder in die Hände gefallen, die mir unsere „Soul-Sister“ gegeben hatte. Ich muss ja zugeben, dass ich schon immer eine Suchende war. Gut möglich das ich sogar eine ewig Suchende bleibe? Das ist manchmal ganz schön, aber auch sehr oft anstrengend. Aber ICH will das so :D und beklage mich deswegen auch nicht. In den letzten fünf Jahren bin ich ganz fokussiert auf Dinge, die wirklich einen Unterschied im Leben machen.

Den Unterschied zwischen  glücklich und unglücklich … zwischen erfolgreich und erfolglos … und den Unterschied zwischen einem mittelmäßigen und einem richtig schönen, gut gelebten Leben! Es gibt sie diese Dinge. Eine dieser fantastischen Qualitäten heißt Rhythmus !

In jedem Leben gibt es Rhythmen

Es klingt jetzt vielleicht etwas verwirrend, aber lass es mich erklären: Nun … Rhythmen sind all die Dinge, die immer wieder gleich ablaufen, wiederkehren. Wie zum Beispiel die oben schon erwähnten Jahreszeiten, unser Pulsschlag, unser Schlaf – wach Zyklus oder unsere Atmung. Es geht auch noch einfacher. Das wir jeden Morgen die Zähne putzen, Kaffee oder Tee trinken, oder unsere Steuererklärung abgeben. All diese, für uns ganz normalen, Dinge haben ihren Rhythmus, weil sie sich immer und immer wiederholen! Mal täglich … mal monatlich oder jährlich.

Dann gibt es die selbstgewählten Rhythmen, wie vor dem Frühstück laufen zu gehen, regelmäßig zum Mädelsabend zu gehen, oder sich ein mal im Monat ein Wellness-Wochenende zu gönnen. Was auch immer Dir dazu noch einfällt. Alles was Du immer und immer wieder tust, bestimmt auch Dein Leben. Und zwar mehr als nur einmalige Erlebnisse und Aktionen. Deswegen ist es ganz wichtig:

Je besser und lebenserfreulicher Deine selbstgewählten Lebensrhythmen sind, umso erfüllter, lebendiger und spannender wird sich Dein Leben gestalten!

Das Leben nicht „absitzen“ sondern leben

Ein Beispiel: Wenn ich mich zu Beginn des neuen Jahres hinsetze und mir Gedanken darüber mache was ich in den nächsten Monaten alles tun, erleben oder erreichen möchte, dann ist DAS ein guter lebensdienlicher Rhythmus. Einfach weil ich dadurch mein Leben gestalte anstatt es „nur“ laufen zu lassen. Wie gesagt, das ist nur ein Beispiel von vielen.

Es sind also unsere eigenen Rhythmen, die über unsere Zufriedenheit und Erfüllung oder Leere und Unzufriedenheit entscheiden. „Man kann das Leben auch einfach nur bewältigen … so hinnehmen wie es kommt … vor sich her leben, oder wir können es aktiv mit gestalten, selbst wählen und etwas tun was uns glücklich macht“. Das hat „Soul-Sister“ mit lauter Stimme, hochgezogenen Augenbrauen und offenen Armen vorgetragen.

Du wirst Dir jetzt sagen: „Das ist nichts Neues, weiß jeder …“ Stimmt, doch die meisten von uns vergessen es. Sind zu bequem, oder vielleicht sind sie wirklich zufrieden so wie sie leben. Die Antwort hängt natürlich davon ab, was jeder für sich braucht, damit es ihm gut geht? Wie könnte so ein lebensdienlicher Rhythmus aussehen der Dir gefällt und gut tut?

Ich habe Dir einige Fragen, die auch ich für mich beantwortet habe, zusammen geschrieben. Sie werden Dir beim Nachdenken über deine Rhythmen behilflich sein.

  • Welche Rhythmen sind in meinem Leben schon vertreten? Was wiederholt sich täglich, wöchentlich, monatlich oder jährlich? Mag ich es und tut es mir gut? Was davon würde mir nicht fehlen? Was wäre eventuell auch gesünder es nicht mehr zu tun?
  • Welchen Wert in meinem Leben sollte stärker vertreten sein? Beispiel: Ruhe, Klarheit, Gelassenheit, Ausgeglichenheit, Motivation
  • Die wichtigste Frage: Was will ich immer wieder tun, weil es mich glücklich macht und mir gut tut? Was genau? Mit wem? Wann und wo? Für wie lange und wie soll das aussehen? (beantworte es wirklich ganz detailliert)

Ich will ja ganz ehrlich sein zu euch. Diese Fragen habe ich mehrmals zur Seite gelegt. Es kam mir albern vor aber vor allem war es mir zu mühsam! Es ist nämlich nicht ganz easy sich darüber Gedanken zu machen weil man meint, es würde nichts verändern! Falsches Denken. Leben ist Rhythmus … Rhythmus bedeutet Bewegung und Abwechslung … nicht vergleichbar mit Struktur! Ich hatte Struktur und einen gewissen Rhythmus, doch dieser war sehr langweilig und forderte mich kaum auf die Tanzschuhe anzuziehen! :-) Verstehst Du was ich damit sagen möchte?

Ein Leben mit den Rhythmen ist ein Leben im Fluss

Nimm die Rhythmen an, die Du um Dich und in Dir wahrnimmst! Akzeptiere und nutze sie! Nutze die Phasen mit mehr Energie für Deine anstrengenden Projekte und Vorhaben. Und die mit weniger Energie um in Dich zu gehen … Dich zu spüren ob Du auf dem richtigen Weg bist! Dieses „in sich gehen“ fühlt sich an  als sei alles im Fluss. Du bist im Klaren mit Dir selbst. Du spürst die Leidenschaft für Dein Leben! Ich finde für dieses wundervolle Gefühl lohnt es sich wirklich, mit den Rhythmen zu leben anstatt gegen sie zu arbeiten.

Also mit ein wenig Entschlossenheit und gesundem Durchhaltevermögen bekommt man es gut hin, diese Fragen durchzuarbeiten. Unser Leben wird von unseren Rhythmen gesteuert. Von Dingen die immer wieder passieren, die wir immer und immer wieder tun. Rhythmen zu finden, die Du brauchst, die Du gerne tust und die Dir gut tun sind wichtig. Sie in Dein Leben zu etablieren ist ein fantastischer Weg, dich langfristig wohler zu fühlen. Ein Leben voller Rhythmen!

Ich will mit den Wellen tanzen bis de Rhythmus des Meeres meine Seele befreit.

Ich wünsche Dir sehr viel Spaß dabei Deinen ganz eigenen Rhythmus kennen zu lernen, ihn zu finden und danach zu leben! Wie gehst Du mit den Rhythmen in Deinem Leben um? Gelingt es Dir ihn zu spüren oder suchst Du noch?

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Wichtige Faktoren, die über ein glückliches Leben entscheiden.

Wenn wir älter werden, verlagert sich unser Glück mehr auf die Wünsche und Ziele, die wir haben. Unsere Verantwortungen verändern sich und werden mehr. Da ist es nicht selten so, dass wir uns manchmal angespannt und frustriert fühlen. Die Arbeit ist viel – die Entlohnung wenig. Das ist die allgemeine Sicht der Dinge. Für manche Menschen hängt ihr Glückspegel von Situationen ab … gekoppelt an eine zweite Person, eine Partnerschaft zum Beispiel. Wenn sie in keiner Beziehung sind oder die Verbindung im Sand verläuft, sinkt auch ihr Glücksgefühl.

Was ist es, was unser glücklich sein so sehr beeinflußt?

Glück ist ein so magischer Begriff, der für jeden von uns anders ausgelegt werden kann. Alle wollen wir sagen „JA, ich bin total glücklich und zufrieden …“ Je älter wir werden, je mehr Erfahrungen wir im Leben gemacht haben, umso mehr wissen wir was uns tatsächlich zufrieden und happy macht! Es gibt nicht nur das eine Glück, und es gibt einige Faktoren die unser Glücklichsein beeinflussen. Wir müssen uns unseren eigenen Weg zu unserem persönlichen glücklich sein suchen. Eine gesunde Lebenseinstellung und Wahrnehmung ist der Schlüssel zum Glücklichsein. Was ich auf alle Fälle sicher sagen kann ist, dass wir zu unserem Glück keinen anderen Menschen brauchen  … alles was dazu nötig ist tragen wir in uns. Sind wir dazu in der Lage, können wir unser Glücklichsein auch gerne mit einen Partner teilen. Und da sind wir auch schon bei einem Faktor angekommen, der uns dabei helfen wird ein Happy Live zu führen.

Wer bist Du?

Stellen wir uns doch mal vor, wir wären ein Mensch der immer allen anderen die Schuld an seinen eigenen Problemen gibt. Wir würden bald zu dem Entschluss kommen, dass die ganze Welt sich gegen uns verschworen hat! Mit Sicherheit würde uns das nicht mit Glücksgefühlen ausfüllen. Unsere Haltung dem Leben gegenüber und die Art wie wir mit Problemen hantieren, werden sich auf unseren Glückspegel auswirken. Jeder Mensch hat die Möglichkeit sich zu verändern, seine Denkweise in eine andere Richtung zu lenken. Wir kultivieren einfach Geduld und Freundlichkeit und finden dabei heraus, welche Probleme wir mit uns selber ausmachen können … wir sind alle in der Lage bessere Menschen zu werden, wenn wir beginnen uns und andere gut zu behandeln!

Was erwartest Du?

Ich weiß wie es ist, in einem strengen und fordernden Elternhaus groß geworden zu sein. Eine komplizierte Kindheit hinterlässt eine perfektionistische Haltung, die wir lange mit uns tragen. Jede Kleinigkeit die fehlt, ein paar Minuten Verspätung, ein fehlender Punkt, übertrieben gesagt, können uns dabei echteQualen bereiten. Ich kenne das nur all zu gut. Tatsache ist, dass „perfekte“ Menschen beinahe immer gestresst, frustriert, getrieben und traurig sind! Sie wissen nämlich, dass sie die Erwartungen denen sie sich selbst unterwerfen selten erfüllen können. Unrealistische Erwartungen sind unerfüllbar … Wir sollten deshalb unsere Erwartungshaltung so auslegen das sie ausgeglichen ist. Wenn wir sie flacher halten wird uns sehr schnell bewusst, dass wir uns an den einfachsten Details erfreuen können … an Kleinigkeiten, die wir vorher gar nicht bemerkt haben! Tun wir das wird unser Glücksbarometer zufriedenstellend hoch sein.

Wo befindet sich Dein Lebensmittelpunkt?

Das klingt vielleicht jetzt etwas eigenartig und unglaubwürdig, aber der Ort an dem wir leben hat einen wichtigen Einfluss auf unsere Stimmung. Tja, wo ist der perfekte Platz? Er ist dort wo wir uns wohl fühlen, wo wir Glücksgefühle ein- und ausatmen. Dieser Platz erfüllt unsere Erwartungen und löst positive Gefühle und Energie in uns aus.

Hier liegt das große Problem darin, dass wir nur manchmal nicht dort leben können wo wir tatsächlich sein möchten. Vielleicht magst Du es jetzt nicht glauben, aber wenn uns zum Beispiel das Meer stets positive Gefühle vermittelt hat, wird uns eine große Entfernung zum Ozean traurig machen und sich auf unseren Glückspegel auswirken. An Stelle diesen gewünschten Gefühls von Freiheit und Weite tritt dann ein Gefühl der Beklemmung und der Enge ein. Ob nun Großstadt, Dorf, Berg oder See, Hektik oder Stille … individuell sind die Bedürfnisse wo jeder von uns leben möchte. Das dann umzusetzen ist mit Abstand der schwierigste Faktor.

Deine Beziehung(en)

Verheiratet zu sein oder in einer Partnerschaft lebend ist ein genauso großer Unterschied, als wenn wir statt vieler Freunde nur wenige haben. Alleine oder mit wenigen Freunden an unserer Seite fühlen wir uns sehr oft unvollkommen einsam und nichts wert. Es drückt auf unser Selbstwertgefühl und wenn es nicht von alleine entsteht, sorgen Andere dafür das wir uns nur „halb“ fühlen. Gerade als Frau! Diesen Punkt sollten wir jedoch immer im Kontext mit dem persönlichen Standpunkt betrachten! In der Vergangenheit hatten viele von uns ungesunde Beziehungen oder wir machten Erfahrungen, die uns nicht gefallen hatten, die Folge davon war Trennung oder eine Scheidung folgte.

Beziehungen sind für uns Menschen von entscheidender Bedeutung, sie beeinflussen unser Glücksgefühl enorm.

Trotz allem, wir können es nicht beeinflussen oder vermeiden enttäuscht, belogen oder verlassen zu werden. Es ist also wichtig auch alleine klar zu kommen, unabhängig zu sein, und mit sich selbst liebevoll umzugehen. Wenn wir das können, werden wir auch gesunde Partnerschaften eingehen können, Partnerschaften die auch beständig sein werden. Für viele … das vollkommene Glück. :D

Deine Gedanken bestimmen Dein Glück

Vielleicht solltest Du diesen Satz etwas legerer sehen. Oftmals sind wir voll mit positiven Gedanken und es läuft trotzdem nicht ganz so wie wir es uns erhofft haben. Dennoch, unsere Gedanken werden immer unsere Wirklichkeit bestimmen. Das soviel heißt: Auch wenn wir einen Job haben der uns auf lange Sicht keine Sicherheit bieten kann, wir vielleicht auch nur ein knappes Gehalt beziehen und unsere Beziehung mehr schlecht als recht läuft …

Was tatsächlich einen Einfluß auf uns haben wird, ist die Art und Weise wie wir mit diesen Situationen umgehen!

Wie schon zu Beginn erwähnt, werden gewisse Phasen in unserem Leben wie Arbeit und Geld an „Wichtigkeit“ und „Wert“ stark zunehmen. Was aber wenn es ganz anders kommt und wir nicht erfolgreich sind? Die schlimmste Saat für negative Gedanken wird gesät! Wir entscheiden darüber ob wir eine pessimistische oder optimistische Grundhaltung  einnehmen. Es ist zwar bekannt dass es immer einfacher ist sich zu beklagen oder zornig zu werden als ruhig und ausgeglichen zu reagieren und selbst von den negativen Erfahrungen oder Situationen das Positive raus zu filtern. Sind wir aber in der Lage unsere Gedanken in eine gute und positive Richtung zu lenken, wird das Glück immer in unserer Nähe sein.

Mir ist schon bewusst, dass wir einige dieser angeführten Punkte nicht immer verändern können. Das liegt an den äußeren Faktoren. Doch was wir tun können ist, unsere Sichtweise auf die Umstände zu verändern! Glaubst Du die Welt mag dich nicht? Fühlst Du Dich an Deinem gegenwärtigen Wohnort nicht wohl? Oder bist Du mit Deiner Gesamtsituation unzufrieden …? Wenn Du eine geduldige und positive Einstellung an den Tag legst, wirst Du es schaffen alle diese Lebenssituationen zu verändern, die im Moment Deinem hohen Glückspegel im Weg stehen. Das kann ich Dir aus eigener Erfahrung versprechen.

Wir lernen das Glücklichsein erst dann, wenn wir begriffen haben das Traurigsein eine reine Zeitverschwendung ist.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du weißt wer Du bist, welche Erwartungen Du an Dein Leben hast, eine Beziehung, die es wert ist daran ständig zu arbeiten und jede Menge positiver Gedanken die Dir helfen, Dein ganz persönliches Glück einzufangen! :-)

Pass auf auf Dich bis ganz bald.

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Paulo Coelho sagt, dass wir immer einen Tag gewinnen, wenn wir jemanden aus tiefstem Herzen umarmen. Umarmungen gibt es viele, sie unterscheiden sich durch ihre Art und Intensivität. Genauso wie es verschiedene Persönlichkeiten und Situationen gibt. Aber ganz egal um welche Art der Umarmung es sich handelt  … Umarmungen empfinde ich immer als heilsam.

Eine Umarmung lässt die Zeit manchmal still stehen

Ich muss an die Zeit denken als es mir die Luft zum Atmen nahm, schon als junges Mädchen, wollte mich jemand umarmen! Es fühlte sich für mich so an als würde mich jemand erdrücken. Ich konnte mit solchem Körperkontakt nicht umgehen … wenn ich es genau betrachte mit gar keinem. Ich hatte es nie gelernt und es war mir schlicht weg unangenehm.

Im Laufe der Zeit habe ich jedoch auch für mich gelernt, dass manche Umarmungen aus einer ganz bestimmten Verbindung heraus entstehen können und sich diese für  mich sehr „heilend“ anfühlten und durch die Umarmung die Zeit kurz still stand. Der Schmerz, die Traurigkeit oder Angst waren für einige Momente verschwunden. Was ich stellte aber auch fest, dass es immer Menschen geben wird, die eine Umarmung nicht zu schätzen wissen und sie für genauso überflüssig halten wie ich es schon als Kind tat. Dabei sagt eine Umarmung mehr als viele Worte.

Eine Umarmung ersetzt so manche Worte

Ich weiß heute das ein ehrliches „Herzen“ ausreichend sein kann um sich verstanden und unterstützt zu fühlen, Mut zu fassen und weiterzugehen. Eine Umarmung nenne ich heute liebevoll Moment-Therapie, weil sie unsere Seele und unsere Herzen streichelt. Wir fühlen uns durch die Wärme des anderen geliebt und es stärkt unser Selbstbewusstsein. Eine herzhafte Umarmung trocknete mir so manche Tränen und sie haben es geschafft mir ein Lächeln, auch wenn es nur ein kleines war, ins Gesicht zu malen.

Es gibt viele Arten der Umarmung

  • Umarmungen, die voller Emotionen sind, die uns aufwühlen und unsere Gefühlswelt in Unordnung versetzen. Ein Feeling der besonderen Art.
  • Dann gibt es Umarmungen in denen eine Seele steckt … Umarmungen, die ausschließlich aus Liebe bestehen und dahinter nur gute Absichten stecken! Durch sie wird uns bewusst, dass Liebe und Frieden gratis ist und für alle zugänglich ist.
  • Und dann gibt es die reine körperliche fühlbare Umarmung. Unsere Körper vereinen sich sanft und nur sehr kurz. Eine zaghafte vielleicht auch unsichere oberflächliche Geste.

Heute weiß ich das wir uns allen diesen Umarmungen hingeben sollten, werden sie uns angeboten, weil sie eine wertvolle Nahrung für unser Wohlbefinden sind. Sie stärken uns … jedenfalls für kurze Zeit.

Wir alle brauchen manchmal eine Umarmung. Eine warme, lange, zarte Umarmung. Eine, die so lange dauert, dass wir vergessen haben, warum wir sie gebraucht haben. <3

Und wenn mal keiner da ist Dich zu umarmen?

… dann umarme Dich selbst. Im Ernst, hast Du Dich schon mal selbst in den Arm genommen wenn Du traurig warst? Wenn Du Dich einsam und leer gefühlt hast? Oder wenn Du Dich selbst beglückwünschen wolltest? Was für eine bescheuerte Frage denkst Du Dir jetzt vielleicht. Das sehe ich allerdings anders. Es hat etwas mit Selbstliebe zu tun und die brauchen wir um uns gut zu fühlen! Dadurch gelingt es uns auch unserer Authentizität näher zu kommen. Sich selbst umarmen zu können bedeutet ausserdem dass Du Dich selbst liebst und anerkennst. Anerkennung heißt wachsen zu können und uns an das Gute im Leben heranzutasten.

Eine Umarmung erfüllt uns mit Mut und sie strahlt eine Menge Güte aus. Sie ist wie ein Gedicht das auf unserer Haut geschrieben wurde. Sie schützt uns vor falscher Liebe, vor Abhängigkeit, vor einer Idealisierung, die uns schwach werden lässt und uns Kraft raubt! Wenn Du Dir diese Punkte genauer durch den Kopf gehen lässt, klingt auch eine „Selbstumarmung“ gar nicht mehr so bescheuert oder?

Eine Umarmung ist ein perfektes Geschenk. Die Größe passt jedem, und niemand hat etwas dagegen, wenn wir es weitergeben …

In diesem Sinne, fühl Dich herzlich umarmt … sei bei Dir und bleib bei Dir!