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Reichtum, Besitz … Für viele Menschen unserer Zeit scheint der Glaubenssatz „Geld und Besitz ist wichtig um sich reich zu fühlen“ noch immer von großer Bedeutung zu sein. Viel Geld ist für sie notwendig um sich gut zu fühlen. Mir ist klar auf diese Frage passen viele Antworten, da jeder Mensch andere Prioritäten hat. Ich erzähle dir meine … 

Geld ist nur bedrucktes Papier

Auch wenn ich nicht unbedingt ein „geselliges“ Mädchen bin unterhalte ich mich gerne mit Menschen, die mich auf eine gewisse Weise beeindrucken, die ich bewundere für das was sie tun und wie sie es tun! Ein Freiberufler, ein Künstler und auch in der Zwischenzeit viele Jugendliche, beantworten die Frage: „Was bedeutet reich sein für dich“  anders als früher. Sie sagen dass sie sich dann reich und auch glücklich fühlen, wenn sie das tun wofür sie brennen, wenn sie sich an einem Tag so entfalten können wie sie es gerne tun würden, dann fühlen sie sich reich. Ein ganz lieber Mensch den ich kennenlernen durfte sagte mal zu mir: „Geld ist nur bedrucktes Papier“  du kannst dir darum viel kaufen, sehr viele Wünsche erfüllen, aber die Dinge die uns Menschen richtig glücklich machen würden, eben nicht und deshalb halte ich nicht sehr viel davon …“ Dem ist nichts hinzuzufügen oder?

Wenn das Leben dir ein Schnippchen schlägt

Dann gibt es Menschen die ohne ihre Arbeit nicht existieren könnten. Sie arbeiten und geben alles, für Anerkennung, Geld und den richtigen Stellenwert in der Gesellschaft. Karriere steht ganz groß in ihren Augen zu lesen. Das geht oftmals ganz lange gut bis sie in ihrer zweiten Lebenshälfte angekommen sind. Krankheiten, Burnout und Schicksalsschläge die der zwingenden Karriere zugeschoben werden können, schaffen plötzlich neue Erkenntnisse. Diese Menschen wurden vom Leben enttäuscht und sind nun auf der Suche sich neu zu „erfinden“. Eine Täuschung des Lebens und die Einsicht das Geld, Karriere und Prominenz sag ich mal ganz frech, nicht glücklich machen und auch nicht sonderlich beruhigen! Sie machen sich auf die Suche den Sinn des Lebens zu finden. 🙂

Vom Leben enttäuscht

Ich bin ganz ehrlich … ich war auch so ein Mensch. Ich war zwar nicht prominent, aber mir war sehr wichtig in der Gesellschaft gut integriert zu sein. Karriere war mir ebenso wichtig, weil ich darin meine Anerkennung suchte die mir woanders fehlte. Ich brauchte Erfolgserlebnisse … immer. Geld zu bekommen und dann auszugeben machte ich automatisch, es erfüllte mich nicht, es war eben so. Bis mein Kartenhaus zusammenbrach. Ich fühlte mich vom Leben betrogen. Ich war den Weissagungen unserer Gesellschaft gefolgt, die lautete, dass nichts befriedigender sein kann als Erfolg! Erfolgreiche Menschen machen Karrieresprünge, verdienen gutes Geld, lassen andere für sich arbeiten und genießen ihr Leben . Sie können sich alles leisten, sind unabhängig, man fühlt sich wichtig und gehört überall dazu … ja sicher und dann wachst du auf. Du erkennst das alles ein leidiges Spiel mit Maske war. Unehrlich zu dir selber und zu anderen. Ein Spiel mit Fassaden und optischen Täuschungen. Innerlich fehlt jedoch die Erfüllung, das Glück, das Feuer. Bei mir war nur Leere vorhanden, ich war  ein zusammengeschnürtes Häufchen das sich nach Liebe sehnte…

Arbeit ist wichtig, keine Frage!

Bitte versteh mich nicht falsch, es soll kein Plädoyer gegen das „Geld verdienen“ sein, ich will auch niemanden raten einfach nur mehr alles „laufen“ zu lassen, weil Geld ist ja nur bedrucktes Papier das krank macht … NEIN ganz im Gegenteil. Ich möchte nur damit sagen, dass es nicht zwingend notwendig ist, viel Geld zu brauchen und sein Leben auf Karriere und Geldverdienen auszurichten! Ich gehe noch einen Schritt weiter zum Verständnis. 😀

Ich zieh mich nun ein wenig aus vor dir

Ich war immer schon ein eigensinniges Kind gewesen, behaupten zumindestens meinen Eltern. Und ich denke in diesem Punkt hatten sie auch recht. Ich war unbändig vor Neugier, ich wollte viel und vor allem alles erleben. Ich steckte meine Nase in viele Kreise und Szenen unterschiedlicher Gesellschaftsschichten, um zu erfahren wie das denn so sei. Ich wollte es spüren, sehen und erleben. Vieles erschreckte mich, einiges erstaunte mich, weil ich mir anderes erhofft hatte, mir anders vorgestellt hatte. Zum Beispiel wie Menschen, die ein Jahreseinkommen in sechsstelliger Höhe hatten, wenn sie redeten, was sie fühlten, welche Ängste sie hatten und was sie bewegte … all das überraschte mich sehr! Ich stellte fest, dass sie nichts zu geben hatten an Gefühlen. Sie waren innerlich ausgeblutet. Leer. Ich kostete diese Zeit in vollen Zügen aus, ich naschte mit aber es war kein befriedigendes Gefühl. Ich war auf der einen Seite enttäuscht dass Menschen, die scheinbar alles hatten, so eine Kälte ausstrahlen konnten. Auf der anderen Seite war ich froh diese scheinbare Last, nicht tragen zu müssen! Es war sehr erdrückend für mich das zu erleben, auch wenn es nur aus der Ferne war!

Weniger ist mehr

Also nach dieser Gesellschaftsschicht begab ich mich in andere Kreise. Kreative Leute, ohne feste Anstellung. Künstler und Selbstversorger. Es war eine Zeit in der meine Eltern manchmal nicht mehr weiter wussten mit mir. Szene-Leute hatten selten einen guten Ruf! 🙂 Diese Menschen hatten oft relativ wenig an Hab und Gut zur Verfügung. Und dennoch waren sie immer bereit alles zu teilen. Es war nie ein Misstrauen da, keine Manipulation im Gange und es gab kein Versteckspiel. Wer gemocht wurde, wurde wegen seiner selbst gemocht und nicht wegen seines Geldes!

Mir wurde damals eines klar: Ich wollte ein gutes Leben führen, aber dabei kein Arschloch sein. Ja das war nach diesen Erfahrungen, bis ich dann auch Menschen kennenlernte, die einfach von Geburt an reich sind … also reich an Geld >zwinker<. Es waren meistens unauffällige unschuldige Menschen. Sie wohnten in einem goldenen Käfig, aber sie waren nicht frei! Sie mussten sich den Unterweisungen der „Anderen“, der Geber, fügen. Ich lernte Leute kennen die darauf getrimmt wurden, das Geld einfach immer mehr werden muss, es durfte nichts verloren gehen oder unsinnig verbraucht werden. Alles was sie durften, war den Besitz zu verwalten und darauf zu achten dass schön alles beisammen blieb. So ein Leben zu führen, empfand ich als schlimm! Alleine die Beobachtungen schnürten mir die Luft ab und machten mich wütend. Gut dass ich nicht reich geboren bin, dachte ich mir manchmal.

Es kommt ohnehin anders als man denkt und vor allem möchte!

Als alleinerziehende Mutter, die ich längere Zeit war, hatte ich sehr wenig Geld zur Verfügung. Extrawürste gab es für meine   Zwerge nicht. Zumindestens war es sehr selten geworden. Jedoch war mein Leben spannend, schön und wild. Ich verdiente mir ein wenig Taschengeld dazu wenn es mir möglich war. Kreativ war ich immer und so war mein Leben damals ein Tauschgeschäft das aber einzigartig und lebendig war. Ich hatte Freunde mit denen ich viel Zeit verbrachte, wir halfen uns gegenseitig und teilten auch Leid und Freude miteinander. Wir schmiedetet neue Ideen, die uns alle begeisterten. Es waren Unmengen an Interessen vorhanden – sie durften allerdings nichts kosten. Gekauft wurde nur das Notwendigste. Auf etwas zu verzichten hatte ich dabei gelernt. Klar machte ich mir auch meine Gedanken wenn es wieder mal knapp wurde am Monatsende. Rechnungen mussten beglichen werden uvam. Und trotzdem – wenn ich heute zurückblicke, war das eine wunderbare Zeit. Gefühle, die bis heute geblieben sind und Momente in denen ich gewachsen und stärker geworden bin!

Und dann ?

Irgendwann konnte ich wieder ins Berufsleben einsteigen. Die Kinder hatten das Alter um den Kindergarten und Hort zu besuchen. Ich begann zu arbeiten und arbeitete mich dort hin wo ich sein wollte. Nichts aussergewöhnliches, aber eine Herausforderung. Ich übernahm mehr und grössere Aufgabengebiete, und hatte ein gutes Gehalt in der Tasche. Zu der Zeit war ich wieder alleine angekommen und so stürzte ich mich total in meine sehr lieb gewonnene Arbeit. Etwas von dem ich wusste dass ich es kann. Ich füllte mein Innerstes mit Erfolgen und Anerkennung von Menschen, die mir nichts bedeuteten und einem guten Gehalt. Ich kaufte einen Menge Zeug, nicht weil ich es brauchte, sondern weil ich es jetzt konnte. Meine Freude über das neu Erworbene hielt sich allerdings in Grenzen. Es war eher so ein Gefühl von Stolz das bei mir hochkam. Freude und Begeisterung waren nicht dabei. Meine persönliche Note in meiner Wohnung gab es nicht mehr. Es sah so ganz anders aus. Wie aus einem Katalog. Steril und trendig … die Wärme und die Gemütlichkeit aus meinen früheren Zeiten wo alles noch zusammengestoppelt war und aus „alt“ „neu“ gemacht wurde, fehlte. Ich fing an mich unwohl zu fühlen. Eine Fremde in meiner eigenen Wohnung zu sein.

Ich hatte kaum Zeit Freunde einzuladen, mit ihnen Zeit zu verbringen. Ich war immer im Stress oder so müde das ich nicht mal mehr in die obere Etage kam. Meine menschliche Unzulässigkeiten entschuldigte ich mir selber – indem ich alles auf meine Arbeit schob. Ich wurde gereizter, hatte keine Lust jemanden zuzuhören und meine einzige Angst bestand darin, meine Vorgabezahlen nicht zu erreichen. Ich stand unter Strom, jeden Tag  und jede Nacht. Lange Rede kurzer Sinn – ich wurde krank. Ich hatte nur mehr wenig echte Freunde, war plötzlich unzufrieden, depressiv und trat meinen Körper mit Füssen. Was ich allerdings hatte war ein regelmässiger gutes Gehalt. Oft dachte ich an die Zeiten zurück als ich mit meinen Kindern und Freunden in der zusammengebastelten Wohnung gesessen bin. Wir gelacht und geträumt haben! Zeiten die nicht einfach waren, aber sich so gut und glücklich anfühlten!

Was fehlte mir?

Mir fehlte die Freiheit, der Spaß am Leben, es fehlte mir meine Kreativität, die ich kaum mehr ausleben konnte weil ich fremdbestimmt war! Mir fehlte das Zusammengehörigkeitsgefühl, die Liebe eines Menschen der mich so mochte wie ich wirklich war, mir fehlte meine Lebendigkeit und Neugierde, mir fehlten alle positiven Gefühle, die man als Mensch haben und kennen sollte … Dann war auch immer dieser Stachel zu spüren, der mir das Gefühl gab in allem versagt zu haben.

Ich hatte also meine Freiheit und meine Lebendigkeit eingetauscht gegen das, was allgemein als erfolgreich bezeichnet wurde. Es hat noch eine Weile gedauert bis ich wach wurde. Ich wurde immer stiller und dachte sehr viel nach. Meine Krankheiten zwangen mich in die Knie. Ich entschloß mich zu gehen. Ich verließ all die Orte die mich unglücklich und krank machten. Job, Wohnung, Menschen. Und sehr schnell hatte ich wieder gar nichts. Nur die Zeit mit mir und meinen Gedanken. Meinen Impulsen zu folgen, zu spüren was ich brauche um mein Leben wieder zu optimieren. Es kam viel dabei heraus, aber GELD war nicht dabei! Es war ein harter Weg der mich viel Kraft, Arbeit an mir und Überwindung kostete. Aber dieser Weg hat sich bewährt. Es gibt nichts Schöneres und Wertvolleres als seine eigene Lebendigkeit langsam wieder zu spüren und sie als Wegweiser für meine neuen Schritte zu sehen! Mein Leben wurde dadurch wieder aufregend, jenseits von Geld und sogenannter Sicherheit!

Schlussgedanke

Heute lebe ich viel bewusster. Geld ist zwar notwendig, keine Frage, aber es ist nur ein Stück bedrucktes Papier! 🙂 Ich ermögliche mir das zu tun was mein Herz tun möchte, ohne das ich es an Geld festmache. Du wirst dich jetzt vielleicht fragen: „Ohne Geld kann man ja gar  nichts tun“, und ich sage dir es kommt immer darauf an was man tun will? Ich brauche heute keinen Luxus mehr, ich komme mit wenig aus. Man kann auch mit wenig Geld sehr gut auskommen und sehr glücklich sein. Ich hätte nie gedacht das selber zu erleben und vor allem wie ich es schaffen würde so über Geld zu denken. 🙂

Mein Ziel ist es reich zu sein. Reich an Abenteuer, an Gesundheit, an Freude und Lachen und an Glücksmomenten, Dinge, die man mit bedruckten Papier nicht kaufen kann!

Kannst du meine Ansichten teilen, oder kennst du sogar diesen Weg? Wie wichtig ist dir dein Einkommen oder Geld im Allgemeinen, schreib mir ich bin gespannt auf deine Gedanken!

Jeder von uns hat seine ganz speziellen Gewohnheiten. Gute, weniger gute, sinnlose und überaus wichtige Gewohnheiten! Meinen wir jedenfalls. Unsere gewohnte Art zu handeln zu denken, ist viel tiefer in uns drin, als wir denken. Deshalb wird es auch etwas Zeit brauchen, wollen wir unsere Gewohnheiten verändern. Ich würde sogar soweit gehen und sagen: „Unsere Gewohnheiten üben eine gewisse Macht auf uns aus!“ SIE sind es, die die Qualität unseres Lebens ausmachen. Es sind die Dinge, die wir von alleine und automatisch tun, ohne das wir uns daran erinnern müssen.

Ob du im Leben das bekommen wirst, was du dir wünscht, wird zu einem großen Teil von deinen Gewohnheiten bestimmt. Bist du glücklich, wirst du an Dinge denken und Dinge tun die dich erfüllen. Reiche Menschen werden aus Gewohnheit Dinge machen die ihren Wohlstand noch zusätzlich unterstützen und schützen. Es reicht nicht, nur zu wissen wie du etwas erreichen kannst und dauerhaft davon zu profitieren! Du musst eine „Gewohnheit“ daraus machen, sonst nützt dir all dein Wissen nicht.

Neue Gewohnheiten, ein Beispiel

Ich bin eine Frau die ihre sozialen Kontakte und ebenso ihre Partnerschaft immer verbessern möchte. Beziehungen sind Arbeit, immer, wir sind nie fertig damit. 🙂 Also ich möchte einiges verbessern, würde es nun genügen, sich an einem einzigen Tag damit zu beschäftigen und daran zu arbeiten etwas zu verändern? Oder eine Woche lang? NEIN. Sicher nicht, wenn überhaupt würde diese Veränderung nur kurze Zeit anhalten. Um etwas dauerhaft zu verändern bzw zu verbessern, muss ich es mir zur Gewohnheit machen, meine Kontakte oder meine Beziehung genauer zu beobachten, eventuell mit mehr Liebe und Respekt zu behandeln und das wird an einem einzigen Tag oder in einer Woche nicht gelingen. Es ist nur der Beginn einer Veränderung, die eine neue Gewohnheit mit sich bringen wird :-).

Ablegen, neu angewöhnen dauert in etwa drei Wochen

Experten meinen, es dauert ca. 21 Tage sich etwas Neues anzueignen. Das wiederum bedeutet dass wir uns pro Jahr mindestens 12 neue und erfolgreiche Gewohnheiten zulegen können. Stell dir doch mal vor, wie dein Leben dann aussehen könnte? Welche täglichen neuen Gewohnheiten könnten es sein, die dein Leben verbessern würden, dich ausgeglichener, zufriedener und glücklicher machen? Die Qualität deines Lebens würde sich verbessern, das steht soweit fasst. Ich möchte dich dazu ermutigen, darüber nachzudenken, es aufzuschreiben und letztendlich auch auszuprobieren.

Dazu möchte ich dir eine kleine Hilfestellung anbieten

Ganz banale Dinge mit denen du beginnen kannst deinem Leben eine andere, neue Richtung zu zeigen, die dich um einiges entspannter leben lässt und dich letztendlich freier und glücklicher machen wird! Dabei wird dir sicher der ein oder andere der Punkte bekannt vorkommen, weil sie auch immer wieder in den ein oder anderen Artikel von mir auftauchen. Sie sind sozusagen ein/mein roter Faden den man benötigt, möchte man ein besseres Leben führen. 😀

Also lehne dich zurück und betrachte das, was du nun lesen wirst mal ganz neutral.

  • Spende, verkaufe, verschenke oder wirf einfach weg.
    Das Entrümpeln ist eine ganz wichtige Sache in unserem Leben. Wir sammeln viel zu viel Müll, unbrauchbares Zeug das schon lange in einer Kiste verweilt und nur den Platz verstellt. Eine Gewohnheit, die uns möglicherweise auch so mitgegeben wurde von unseren Eltern … „man weiß ja nie?“ Ich bin selbst ein Mensch, der sich ganz schwer von etwas trennen konnte! In der Zwischenzeit bin ich eher in die andere Richtung gekippt – ich werfe alles weg was mir im Weg steht, miste meinen Kleiderschrank ständig aus und behalte wirklich nur Dinge die mir etwas bedeuten und Freude bereiten, nützlich oder positiv sind. Dadurch ist mein Kopf auch immer frei. Balast erdrückt, also weg damit!
  • Konsumiere nichts, was du nicht wirklich brauchst.
    Für mich war das zu Beginn sehr schwer. Ich hatte ja wieder Platz also konnte ich ja neuen Nachschub besorgen … Bis ich mir immer die Frage stellte: „Nutze ich das wirklich? Oder will ich nur eine „Gefühlslücke“ füllen?“ Ich lenkte den Fokus auf mein Konto. Und ich kann dir sagen, mehr Geld am Konto und das neu ergatterte Selbstbewusstsein, sich ein wenig besser unter Kontrolle zu haben, fühlt sich echt super an!
  • Versuche so wenig als möglich mit Karte zu zahlen.
    Du wirst dir vielleicht jetzt denken, was redet die da? Jetzt wo man selbst eine Kugel Eis schon bargeldlos bezahlt! Diese Art der Zahlung macht dich achtsamer und zeigt dir auch besser, wie viel Geld du tatsächlich ausgibst. Es hilft dir dein gegebenes Budget einzuhalten und nimmt dir die Sorge ab, über dein Budget zu gehen. Der Kleinkram war es immer bei mir der mir den Überblick versaute. Sicher es ist nicht gerade hip, aber Bargeld sitzt nicht so locker wie eine Karte die man schnell zücken kann!  Es ist anfangs schwierig bis es zu einer neuen Gewohnheit wird. 🙂
  • Achte darauf was du unbewusst konsumierst.
    Hier geht es nicht nur um Lebensmittel, sondern die Musik die du hörst, was du liest oder im Fernsehen schaust. Solche Dinge beeinflussen dich im Laufe deines Tages. Du darfst niemals die Dinge unterschätzen, von denen du gar nicht bemerkst, dass du sie in dein Leben lässt! Wir sind es gewohnt abends den Fernseher anzumachen und irgendwelchen Schrott nebenbei laufen zu haben. Werde dir dessen bewusst und verändere deine Gewohnheit. 😀
  • Suche nach positiven Dingen in deinem Leben.
    Du wirst sie mit Bestimmtheit finden! Wenn du nur die Dinge sehen möchtest die in deinem Leben falsch laufen, nicht gelingen oder endlos Zeit brauchen, dann wird es auch so sein. Genauso wenn du nach allem Positiven suchst.
  • Sei wie du bist!
    Hör auf dich immer selbst zu kontrollieren. Sei so wie du bist. Du investierst sonst zu viel deiner wertvollen Energie, dich immer zusammenzureißen, korrekt und „lieb“ zu sein. Je mehr Platz du jedem Teil deiner Persönlichkeit in deinem Leben schenkst, umso weniger wirst du deine Energie auf unterdrückte Gefühle verschwenden! Ständiges Unterdrücken macht müde und krank. Eine Gewohnheit mit der ich, ich geb es zu, immer noch ein wenig zu kämpfen habe. Aber ich bin am Lernen. 🙂
  • Nimm dir Zeit für dich zu kochen.
    Ich war es mir nie wert für mich alleine zu kochen und Töpfe zu beschmutzen. Es war Gewohnheit, eine Pizza mitzunehmen, oder am Weg nach Hause etwas Ungesundes in sich hinein zu stopfen. Koche dein/euer Abendessen. Es hat etwas Bodenständiges und Erdendes an sich. Es schenkt einem das Gefühl der Verbundenheit und auch Verantwortung für sich selbst – und das auf die einfachste und menschlichste Art und Weise. Mahlzeit!
  • Umgib dich mit den richtigen Menschen.
    Lass die Menschen ziehen die nur negativ sind. Und versuche auch nicht dich dafür zu entschuldigen. Es wird sicher vorkommen, dass sich der ein oder andere unangenehm äussern wird. Seine Sache. Es ist nicht deine Aufgabe, immer dafür zu sorgen. dass sich Menschen auf Kosten deines Wohlbefindens toll und gut fühlen.
  • Sage dir jeden Tag positive Glaubenssätze vor.
    Ich kann dich jetzt hören 🙂 , wenn du sagst … „Ja ommm, ich bin  positiv und alles ist/wird gut  …“. Es klingt ein wenig New Age, das ist mir schon klar. Trotzdem sind Mantras extrem effektiv. Du wirst auch sehr rasch merken das es dir helfen wird. Was auch immer du glaubst nicht zu haben oder sehr wenig davon zu haben: sag dir zum Beispiel: „Ich bin erfolgreich, ich bin stark, ich bin gut, ich bin in Sicherheit …“ Du legst damit dein Fundament für eine sich selbsterfüllende Prophezeiung. Ich bin – ist das stärkste Gebet das du sprechen kannst! Eine super schöne Gewohnheit, die dein Leben verändern wird!
  • Schreibe.
    Führe ein Tagebuch und befühle es mit all deinen Gedanken, Ideen und Glücksgefühlen. Mache dir Aufzeichnungen deines Lebens. Beobachte dich darin selber. Wirf einen Blick zurück und reflektiere die Dinge die dir am Wichtigsten schienen. Das wird dir dabei helfen Dinge in deinem Leben zu ändern, wenn du denn möchtest. Ich persönlich liebe es Zitate zu sammeln. Passagen aus Büchern zu notieren, die mich extrem ansprechen und zum Nachdenken anregen. Sie werden in mein Tagebuch integriert und dienen auch oft als Vorlage der Bildtexte die ich immer wieder poste. 🙂 Das Wunderbare am Tagebuch führen ist – Papier ist geduldig und verzeiht dir alles. Eine Gewohnheit die ich jedem nur ans Herz legen kann, nein muss. >lach<

Nun, wie wirkt das auf dich? Es ist mein roter Faden, der mir half umzudenken. Meine alten Gewohnheiten neu zu gestalten und mich dadurch besser zu fühlen. Ich bin ruhiger, konzentrierter und zufrieden mit dem was ich habe. Vielleicht kann ich dich mit diesen sehr lebensnahen, einfachen Punkten inspirieren … ein Versuch ist es mir allemal wert!

„Deine alten Gewohnheiten kannst du nicht aus dem Fenster werfen. Du musst sie die Treppe hinunterboxen. Stufe für Stufe …“

Hast du vielleicht neue Ideen um alte Gewohnheiten loszuwerden? Nur her damit, deine Meinung ist mir immer wichtig! Bis ganz bald.

Ich habe mich selber gefragt ob ich, würde ich diesen Titel sehen, diesen auch anklicken und den Artikel lesen würde … Ich war mir nicht ganz sicher, aber weshalb sollte man etwas „schön“ umschreiben wenn es alles andere als „schön“ ist? Das Leben ist nun mal nicht immer supertoll und grenzgenial und ich weiß es gibt viele Menschen da draußen, die dieses „schwarze Loch“ genauso gut kennen wie ich. Um auf meine selbst gestellte Frage zurückzukommen: JA ich würde den Artikel lesen …

Ein Erfahrungsbericht den ich gerne teilen möchte

Es geht mir zur Zeit wirklich sehr gut und wahrscheinlich fühle ich mich deshalb auch in der Lage darüber zu schreiben. Hätte ich zur Zeit diese innere Leere in mir, wäre es mir nicht möglich Gedanken die Sinn machen, aufzuschreiben und zu beschreiben. Eine Selbstreflexion, zu einem Zeitpunkt an dem es einem irgendwie „anders“ geht, ist etwas sehr hilfreiches, zwar nicht einfach aber lehrreich. In Zeiten in denen ich in meinem schwarzen „NICHTS“ saß, hätte ich gerne ein Gegenüber gehabt der all meine Gedanken und Gefühle verstanden hätte – ohne Bewertung! Und genau diese Erinnerung hat mich dazu bewegt, jetzt ein Gegenüber für einen Menschen zu sein … für jemanden der sich irgendwie „anders“ fühlt …

Das Gefühl

Dieses schwarze Loch oder diese Leere in der ich mich fand, ist ein Gefühl wie eine Depression. Sie fühlt sich weder warm noch kalt an. Sie breitet sich einfach aus, ohne zu fragen und ohne sich anzukündigen. Es ist plötzlich und unerwartet eine große Hoffnungslosigkeit im Anmarsch. Hinter dieser Leere verbirgt sich bei mir Angst, Schmerz und Trauer. Alle diese Gefühle lassen es nicht zu dass ich mich in der Gegenwart bewegen kann.

Trauer und Schmerz verbinde ich mit der Vergangenheit, Angst mit der Zukunft. Bin ich in dieser negativen Gedankenspirale gefangen, bin ich mit meinen Gedanken in der Vergangenheit die Schmerz und die Trauer mit sich bringt … oder ich bin Lichtjahre voraus … in der Zukunft und davor hab ich Angst. Die Zukunft macht mir Angst! Meine Fragen wiederholen sich ständig „Kann ich das schaffen? Schaffe ich es überhaupt? Bin ich stark genug? Bin ich stark genug für das was kommt?“ Meine Gedanken sind so dermaßen festgefahren, dass ich in eine innere Starre und gleichzeitige totale Überforderung kippe. 🙁

Um diese Angst und den Schmerz samt Trauer zu unterdrücken, setze ich mich in das schwarze Loch. In meinem schwarzen Loch gelingt es mir meine Grundgefühle auszuschalten … alles ist schwarz und grau, verschwommen und hoffnungslos. Ein Gefühl das kaum auszuhalten ist. In schlimmen Phasen gab es für mich Strategien, die mich von mir selbst wegbrachten. Die mich unpersönlich machten und ich für niemanden mehr „greifbar“ war. Es war alles recht … Hauptsache ich mußte nichts spüren. Ich war eine Meisterin in Strategien!

In meiner Selbstreflexion viel mir auf, dass sich mein Verhalten anderen gegenüber veränderte, wenn ich mich in meinem Loch gefangen war. Ich war zynisch und auf Level zehn, wirkte arrogant, war unnahbar und ließ niemanden an mich heran. Eine „Unperson“ mit Maske auf Distanz! In meinen unerträglichen Phasen beendete ich Freundschaften und Beziehungen ohne darüber nachzudenken, ich tat es einfach.

Nach etlichen Aufenthalten in diesen schwarzen Löchern, hatte ich es irgendwann satt. Strategien einzusetzen die wieder nur Schmerz und Traurigkeit mit sich brachten. Ich schadete mir letztendlich nur selbst! Ich verabschiedete mich von meinen Masken und Strategien, ich musste lernen meine Gefühle zuzulassen und zu akzeptieren … alle, denn wenn ich diese Leere nicht mehr in mir trage, die sich wie ein Schleier über meine Grundgefühle legt und ich meine angeeigneten Strategien bewusst nicht mehr einsetze, dann bleibe nur noch ICH übrig.

Die Gegenwart bewusst wahrzunehmen ist mein Schutz vor dem schwarzen Loch, meiner inneren Leere. Wenn ich in der Gegenwart bin, bin ich bei MIR. Das hab ich gelernt …

Letztendlich bin ich trotzdem leicht verletzbar, oftmals traurig und habe Angst … doch fühle ich mich jetzt dabei anders. Ehrlicher, ohne Maske und ohne jemanden zu verletzen und anderen zu schaden. Darüber bin ich dankbar. Ohne fremde Hilfe, aber vor allem ohne meinen eigenen Willen DAS zu verändern … würde ich immer noch in diesem, meinem, „schwarzen Loch“ verweilen …

Die reinste Form des Wahnsinns ist es, alles beim Alten zu lassen und gleichzeitig zu hoffen, dass sich etwas ändert. DU musst DEIN Ändern leben …

Und es funktioniert. Eine meiner Erfahrungen die ich sehr gerne mit DIR teilen wollte. Hab es gut und schau auf DICH …

Das Gefühl das Richtige zu tun …

Dieses Gefühl und die Frage: „Tue ich das Richtige?“ haben mich schon während meiner kurzen Auszeit beschäftigt. Genauer gesagt, war es eher das Gefühl, das sich dahinter versteckt. Woran erkennen wir eigentlich, wann etwas für uns das Richtige ist? Fühlt es sich anders an, wenn wir uns auf dem richtigen Weg befinden? Darüber habe ich mir dieses Mal Gedanken gemacht.

Wir tun ständig irgendetwas

Fragst du dich nicht auch öfter, ob das was du gerade tust überhaupt das ist was du tun möchtest und ob es das Richtige ist? Im selben Augenblick wird jedoch dieser Gedanke wieder verworfen, weil wir es einfach tun … ganz automatisch, normal und selbstverständlich. Wir hinterfragen es nicht mehr, schließlich macht jeder Mensch ständig irgendetwas – egal was es ist, aus Gewohnheit, oder weil wir müssen. Mit Hingabe und Freude oder aber auch mit Widerwillen ohne Lust.

Ich habe in den letzten zwei Jahren mein Leben stark verändert und ich stecke immer noch mitten in einer Veränderung! Jetzt erst habe ich mir die Frage gestellt „Wie hast du es ausgehalten Sachen zu tun, von denen du wusstest dass sie dir auf den Nerv gehen, null Freude machen und sich auch – und das ist der springende Punkt … komplett falsch anfühlen?“ Warum habe ich die Zeit damit vergeudet, etwas zu tun, das nicht gut genug für mich ist, wenn es doch eine Menge anderer Möglichkeiten geben würde, mein Leben freundlicher, angenehmer, gesünder und positiver zu gestalten! Wen du meine Artikel ließt, wirst du  immer wieder auf diesen einen Satz von mir stoßen „Wie so oft im Leben, braucht es erst einen ordentlichen „Dämpfer“ um wach zu werden und dann zu handeln, mehr seinem Gefühl zu folgen“. Die Einen kommen früher darauf und die beneide ich wirklich, andere, so wie ich zum Beispiel, leider erst etwas später. Wichtig ist, es überhaupt zu erkennen!

Es interessiert in Wahrheit die Wenigsten, ob du das Richtige tust, wichtig dabei ist ja nur das was geschieht und das Tag für Tag, regelmäßig und gut. Bis zu dem Zeitpunkt wo sich dann diese Frage durch deine Bauchdecke bohrt und ständig flüstert „Bist es du dir nicht wert etwas zu finden, dass dich erfüllt und das nicht einfach nur OK ist?“ Hunderte Male hab ich mir selber geantwortet und gesagt „Was soll ich denn tun, es macht man eben so und aus…“  Ich bitte dich, streiche diesen oder ähnliche Sätze gleich mal aus deinem Gedächtnis, DU bist nicht MAN, DU bist DU und solltest nicht irgendetwas machen! Du sollst etwas tun das sich richtig toll anfühlt und du hast es auch verdient, deine so kostbare Lebenszeit in Anspruch zu nehmen!

Doch wie fühlt sich „richtig“ an?

Solche und ähnliche Fragen habe ich nie alleine aufgearbeitet, ich hätte mich wie eine Katze gefühlt, die sich in ihren eigenen Schwanz gebissen hat. Dazu brauchte ich neue andere Menschen um mich, die schon einen Schritt weiter waren. Dieses Unzufriedenheit in einem schreit förmlich nach Aufmerksamkeit und will beachtet und verändert werden. Aber wie weiß ich denn wie sich „richtig“ anfühlt? Ich habe bei den Gesprächen immer mitgeschrieben, aufmerksam hingefühlt und war letztendlich trotzdem skeptisch. Irgendwie auch logisch wenn sich selten etwas richtig angefühlt hat in seinem Leben, wie sollte ich auch wissen wie sich das Gefühl von gut und richtig bemerkbar macht? Es ist nun einige Zeit vergangen und meine Sinne für „Gut, wertvoll und richtig“ sind geschärft worden. 😀 Deshalb traue ich mir nun auch zu sagen was und vor allem wie sich „richtig“ anfühlt.

  • Du fühlst dich wohl in deiner Haut und vor allem wohl bei dem das du tust. Fühlst du dich wohl, strahlst du das auch aus und das wird dir sicher öfters in deinem Umfeld gesagt werden.
  • Es fühlt sich gut an was du gerade machst, du tust es mit Hingabe und Freude.
  • Die Zeit vergeht wie im Flug, ohne das es dir bewusst ist.
  • Du weißt es bringt dich weiter … vielleicht auch erst zu einem späteren Zeitpunkt.
  • Das Aufstehen am Morgen ist keine Qual, du freust dich auf den Tag der vor dir liegt.
  • Du machst es gerne und vor allem freiwillig. Es ist kein Zwang. Du hast Spaß an der Sache und du machst es für dich und für niemand anderen. Dieses Gefühl wirst/solltest du in dir tragen.

Es gibt keine Altersbegränzung seinen Job, sein privates Umfeld, seine Beziehung neu zu überdenken. Aus einem „Das war immer so, das mache ich auch weiter so …“ wird ein „Ich bin es mir wert, noch andere, gefühlt – richtigere Möglichkeiten für mich zu finden. Solche, die meine Augen zum Glänzen bringen … und glaube mir, das funktioniert auch noch sehr gut hast du die 50ig schon überschritten! Zur Zeit müsste mein Tag 48 Stunden haben, so viel möchte ich tun und verwirklichen. Mir geht es trotz den nebeligen Grauzonen die da draußen sind, gesundheitlich gut und meine Ideen scheinen mir nicht auszugehen. 🙂 Es ist ein neues Lebensgefühl, etwas zu tun das sich richtig anfühlt, egal in welche Richtung es ist, das darf ich DIR sagen.

Also frag dich nicht was richtig ist, sondern frag dich, was du fühlst. Hör auf zu fragen ob du kannst, sondern frage dich, ob du willst … 

Wie geht es dir dabei wenn du zu Gast in meinen Gedanken bist? Kannst du mir folgen? Kennst du dieses „richtig und falsch“ Gefühl? Ich bin ganz für dich da und freue mich wenn du mir deine Erfahrungen berichtest. Bis bald in meinen Gedanken …

Normalerweise halte ich von Geburtstagen nicht wirklich viel, es ist nur eine Zahl auf einem Blatt Papier. Dann gibt es aber „Geburten“ die mir sehr wohl am Herzen liegen! Heute vor genau einem Jahr habe ich mein „Baby“ FrauenPunk ins Leben gerufen und online gestellt. 🙂 Ich kann es kaum glauben wie schnell dieses  Jahr vorüber gegangen ist!

Es war ein ganz besonderes Jahr für mich

Ich kann mich an kein Jahr erinnern, das so rasch an mir vorbei zog als dieses, es ist eine Menge passiert und es gab viele Momente in denen ich darüber nachdachte hier überhaupt weiter zu machen. Immer dann wenn mich mein Mut verließ oder sich meine Gedanken einfach nicht ordnen lassen wollten.

Die Frage „Ist das richtig was ich hier tue … interessiert es überhaupt jemanden, machte mich manchmal unsicher. Doch Gott sei Dank war aber meine Lust zu schreiben stärker als alle meine Zweifel.

Das Schreiben hat auch mein Leben verändert

Seit meinem ersten Artikel, „Dankbarkeit – oder wie ich mein Leben im Moment spüre„, den ich hier veröffentlicht habe – in der Zwischenzeit sind es genau 107 an der Zahl – kann ich behaupten mich noch mal mehr „gedreht“ zu haben.

Ich habe meine Ruhe für mich persönlich gefunden und kann das auch mit Erfolg weiter geben.

Das Leben ist Veränderung … und wenn man nichts Neues probiert, wird man auch nie erfahren was einem gefällt, was einem guttut oder was einen weiterbringt im Leben. Und genau DAS ist immer wieder meine Botschaft. Verändert hat sich auch meine Art zu denken und zu fühlen. Unterm Strich nur Positives …

Ich durfte viele neue Menschen durch das Schreiben kennen lernen, wurde eingeladen Gastartikel zu schreiben, konnte tolle Rezessionen schreiben und wurde sogar von Melina von Vanilla Mind, gefragt ob ich nicht einige Gedanken in ihrem neuen Buch „Verstecken gilt nicht!“ zum Thema Schüchternheit mit einbringen möchte. DAS hat mich persönlich riesig gefreut und natürlich bin ich dieser Bitte nach gekommen und es gibt den ersten kurzen Text von mir in einem Buch! 🙂

Durch meine Veränderung und Weiterentwicklung in diesem Jahr sind manche Türen ins Schloss gefallen – auch privat und einige Türen haben mich eingeladen, weiter zu gehen.

Dankbar … ja das bin ich

Das schönste Kompliment das man mir machen konnte und kann, war wenn ich hören durfte „DU siehst sehr zufrieden und ausgeglichen aus …“

Mit Komplimenten hab ich’s ja genauso wenig wie mit Geburtstagen, doch solche Aussagen bestätigen jedesmal mein „TUN“. Ich habe aufgehört gegen mich selber zu kämpfen, mag mich so wie ich bin, akzeptiere meine Ecken und wenn ich wieder mal am Boden lande, stehe ich schneller auf als früher!

Ich habe gelernt Liebe anzunehmen und noch wichtiger, weiter zu geben. DANKE mein Herz, DAS hab ich dir zu verdanken …

Ich hab es gut, ich habe ...

Aber am meisten freut es mich DICH, die DU immer wieder meine Beiträge liest, mir Mails oder Kommentare schreibst, hier bei mir zu haben. Ob vom ersten Tag an, oder neu als Leserin. Ich freue mich das DU mich begleitest! Auch wenn es ein langsames Wachsen ist – ich freue mich auf ein weiteres Jahr mit DIR und vielen neuen Leserinnen …

Meine Erfahrungen mit Frauen und warum sich irgendwie alles verändert hat:

Ich schreibe hier ja hauptsächlich für Frauen und von Frauen. Themen, die der ein oder anderen sicherlich schon ein „Ahh das kenne ich!“ herausgelockt haben. Frauen wissen wie Frauen ticken. Sie verstehen sich blind und haben auch schon alle irgendwie und irgendwann die gleichen Themen durchgemacht. Deshalb „Frauen sind meine Freunde“ …  aber nicht immer und unbedingt!

Die meisten von euch wissen ja dass ich den Sommer über in Italien lebe. Dieses Mal vom Anfang der Saison. Miterleben zu können wie eine Geisterstadt wieder zum Leben erweckt wird. 🙂 In der Anlage in der wir den Sommer über einquartiert sind, haben sich viele Österreicher einen zweiten Wohnsitz erschaffen. ICH lebe hier genauso ruhig und unspektakulär wie zu Hause, kein Aufsehen, kein Geltungsdrang, bin einfach dankbar hier sein zu können.

Achtung – sie sind da!

In der letzten Zeit hat sich viel getan, am h,auseigenen Strand wuselt es, jeder begrüsst sich überschwänglich“falsch“, erzählt sich SEHR LAUTSTARK was in den letzten Monaten nicht alles passiert ist ja und jetzt kommt`s … es wird auch sofort wieder gejammert! Kaum vier Stunden da, wird sich über alles aufgeregt was ihnen unter kommt. Und am Schönsten wäre es wenn in Italien keine Italiener leben würden. „Das wäre nämlich dann alles meins!“ war von einer  Dame zu hören, die das Ganze in einem „nobel gscherten Deutsch“ unüberhörbar rausklopfte.

Die einen wurden gebusselt, getätschelt und gescannt. Komplimente wurden hin und her geschoben, und in fast sitzender Liegeposition auf die NEUEN gewartet. Ich hatte den Kabarett – Platz in der ersten Reihe und das wirklich UNGEWOLLT! Meinen Lesestoff hab ich erst weggelegt, als ich ich ein „Jo is echt a Wahnsinn oda?“ hörte. Gerade noch wurden Komplimente ausgeteilt und im gleichen Atemzug wurde der Spiess umgedreht … natürlich war die Person, die das betraf gerade gegangen! 🙂 Ab diesem Moment hab ich versucht mich auszuklinken und begann nachzudenken … vieles war plötzlich wieder da …

Eine Wendung in meinem leben

Durch meine Erkrankungen lernte ich auf einen Schlag viele gleich Betroffene kennen. Frauen, die das selbe Schicksal teilten. Alle waren sie sehr offen und vor allem aufrichtig und ehrlich. Da gab es keine gespaltene Zungen und blöde Bemerkungen. Die Gefühle wurden offen auf den Tisch gepackt. Hörte man von einer „Hey du siehst heute echt gut aus!“ war das auch ehrlich und authentisch gemeint. Neid oder Gehässigkeit kannte man nicht. Es war so herrlich unperfekt sein zu dürfen und zu sein. Es ging auch gar nicht anders. Das Schönheit nichts mit langen Haaren, Brüsten und Narben zu tun hat musste man den Frauen in unserem Zentrum nicht sagen.

In diesem sicheren und geschützen Umfeld wurden alle Frauen nach ihren Taten, Worten und Empathie beurteilt! Das schönste Haus, die intelligentesten Kinder, der beste Job … all das spielte keine Rolle. Ich habe viele Monate mit fast den gleichen Frauen zusammengesessen. Wir alle kannten unsere Diagnosen, unsere Ängste, aber auch unsere Träume! Der Rest war nicht wichtig. DAS reichte vollkommen aus! Der gesellschaftliche Status war nebensächlich und zu dem Zeitpunkt sowas von scheiss egal.

Ich glaube dass mich diese Erfahrung auch soweit gebracht hat, nur mehr mit solchen Menschen befreundet zu sein. Menschen die tiefer gehen und nicht anfangen zu tuscheln wenn ich aufstehe. Menschen die das Wort NEID zwar kennen, aber nichts davon halten. Die mir ehrlich ins Gesicht sagen wenn ihnen etwas nicht gefällt. Aber ich frage mich schon, muss man vorher krank werden um so zu denken? Wir sind doch alle Frauen, sollten wir da nicht von Haus aus verbunden sein? Anstelle sich pausenlos das Leben zu versalzen …

Immer diese „Schicht“ Denkerei

Warum gibt es unter Frauen immer noch dieses „Schicht-Denken“? Die ist ja NUR Hausfrau, oder die braucht ja nicht arbeiten gehen weil „Goldfisch“ an der Angel oder die Kariere – Super Women, die keine Kinder mag, männerfeindlich ist und nur an sich denkt, Egoistin PUR! Kann es hierbei nicht eine friedliche Koexistenz geben? Man kann doch Menschen uneingeschränkt akzeptieren und respektieren, obwohl sie in manchen Dingen „anders“ denken und anders sind und anders leben!?

Ich habe erfahren wie jede erkrankte Frau ihre eigenen Mittel und Möglichkeiten fand, mit der gegenwärtigen Situation umzugehen. Es wurde sich auch immer gegenseitig geholfen. Während die einen ihre Zeit im GYM verbrachten, lagen andere wiederrum den ganzen Tag im Bett. Die eine lackierte sich täglich ihre Nägel und zog sich chic an, die andere schlenderte den ganzen Tag im Pyjamer rum. Andere versteckten ihre Narben und die anderen trugen sie wie ein Andenken. Es war alles okay. Es gab von niemandem blöde Bemerkungen. Kein Tuscheln und falsches „Tun“. NICHT in diesen geschützten Räumen … Die blöden Bemerkungen kamen erst wieder draussen, in der „normalen“ „falschen“ Welt … so wie es mir hier speziell wieder aufgefallen ist. 🙁

Eine Erfahrung, die ich niemanden wünsche, die MIR aber die Augen geöffnet hat!

Ich war früher eine Frau die auch mit Vorurteilen belastet war. Viel zu voreilig und schnell habe ich über Menschen geurteilt und ihnen einen „Stempel“ verpasst. Sie passten nicht in“ mein“ Schema. Wie ignorant von mir und ich schäme mich heute noch dafür! Ich weiss heute das jeder von uns seinen Rucksack zu tragen hat. Die Menschen (ich spreche jetzt von den intelligenten) tun Dinge aus bestimmten Gründen, da habe ich kein Recht darüber zu urteilen und es richtig oder falsch zu finden. (Das es sowieso nicht gibt!)

Was mir in all der Zeit aufgefallen ist und das ich hier auch unbedingt sagen möchte ist: Die Menschen, die den schwersten Rucksack zu tragen haben, sind die, denen man es nie und nimmer ansieht. Sie gehen erhobenen Hauptes durchs Leben und wollen nicht bemitleidet werden. Und diejenigen die nur mit leichtem Gepäck oder vielleicht sogar ohne Gepäck reisen, die suchen sich eines … sie suchen bis sie endlich eines gefunden haben, vollgestopft mit belanglosem Zeug … und wenn es dabei nur die Italiener sind die hier zu Hause sind, oder der Bikini der Nachbarin, der ja überhaupt nicht geht! Und dann gibts noch den „aggressiven“ Kampfhund der beiden „NEUEN“, der immer Sand in den Lift schleppt, damit sind Jürgen und ich samt Monja gemeint! 🙂

Warum ich nur die Frauen angeführt habe? Es waren nur die Ladys, die sich ausgelassen haben. Männer interessiert so etwas gar nicht, die haben solche Gedanken auch nicht, Männer sind da wesentlich neutraler.

Heute sind meine Gedanken vielleicht etwas weit her geholt, aber eines ergibt das andere und diese Zeilen sind das Resultat. Ich hoffe DU konntest mir folgen aber vor allem wünsche ich mir ein „Nicken  , denn dann weiss ich dass DU meine Meinung teilst. 🙂 DANKE.

Geht es uns nicht manchmal so, dass wir Ziele haben die wir unbedingt umsetzen möchten, aber es gelingt einfach nicht so richtig, weil wir zu wenig „dahinter“ sind? Sein Leben zu ändern, wird auch nicht von einem Tag auf den anderen funktionieren. Deshalb ist es wichtig Prioritäten zu setzen und sich Zeit zu geben …

Die Frau und der Wunsch das Leben zu verändern

Es war einmal eine Frau, die wollte ihr Leben verändern, doch gelang es ihr nicht so richtig. Immer wieder versuchte sie neue Impulse in ihr Leben zu bringen, aber immer wieder fiel sie in ihre alten Verhaltensmuster zurück.

Eines Tages ging sie im Stadtpark spazieren und wollte sich auf eine Bank setzen, doch dann entdeckte sie, dass eine Spinne ein ziemlich grosses Netz über die Bank gesponnen hatte. So setzte sie sich auf die Bank daneben. Sie begann die Menschen zu beobachten. Viele der Menschen kannte sie, denn diese Menschen kamen wie sie, regelmässig in den Stadtpark.

Da kam der Frau in den Sinn, dass normalerweise immer um diese Zeit, ein alter Mann in den Stadtpark kam, sich auf die gleiche Bank setzte und zuerst seine Semmel ass und dann den Rest davon an die Vögel verfütterte.

Auch heute kam der alte Mann in den Park und steuerte zielstrebig auf die Bank zu auf der die Frau saß. Zuerst zögerte der alte Mann, setzte sich dann aber wie gewöhnlich auf seine Bank. Die Frau wollte schon aufstehen, plötzlich sagte der alte Mann zu ihr „Wenn du dein Leben verändern willst, musst du deine Gewohnheiten ändern. Aber das ist gar nicht so einfach, denn Gewohnheiten sind wie Spinnennetze. Die Fäden sind von Auge kaum zu erkennen, aber trotzdem sind wir ihnen gefangen ohne es zu merken.“

Die Frau stand auf und wanderte hinunter zum Fluss. Sie wartete auf einer Bank auf die kommende Fähre um den Fluss zu überqueren. Der Fährmann half der Frau in die Fähre, ihr Blick war sehnsüchtig auf das andere Ufer gerichtet. Als die Fähre nach längerer Zeit noch immer nicht losfuhr, bat sie den Fährmann endlich abzulegen. Doch der Fährmann dachte nicht daran loszufahren, sondern sagte mit ruhiger Stimme: „Wenn du dein Leben ändern willst, musst du dich von deinen Ketten lösen. Doch das ist gar nicht so einfach, denn in die stärksten Ketten hast du dich schon in der Kindheit binden lassen.

Die Frau stand auf und lief zurück zur Bank, wo der alte Mann immer noch die Vögel fütterte. Der alte Mann schien die Frau schon zu erwarten mit ruhiger Stimme sagte er „Wenn du dein Leben verändern willst, darfst du von deinem Leben nicht davonrennen! Davonzulaufen ist genauso mühselig und sinnlos wie in einer noch angebundenen Fähre zu rudern. Du wirst nie dort ankommen wo du eigentlich hin willst und vor allem wirst du deine Kräfte unnütz verschwenden, bis du aufgeben musst!“

Ratlos fragte die Frau „Was soll ich den machen?“ Der alte Mann klatschte in die Hände, so dass die Vögel aufhörten die Reste der Semmel zu picken und sich in die Luft erhoben. Mit einem Lächeln auf den Lippen sagte der alte Mann: „Hör auf Reste zu picken und finde heraus was deiner Seele Flügel verleiht …“

Autor: Franz Erni

Wir sollten uns nicht mit den „Resten“ der anderen zufrieden geben, auch wenn es möglicherweise bequemer scheint. Doch alles „vorgekaute“ hat schon lange den Geschmack und den Reiz verloren, deshalb finde ich es besser etwas NEUES zu starten. DAS was unserer Seele eben Flügel verleiht! (Doch das ist sicher nichts für bequeme Menschen!)

Bis in 2 Wochen wenn ich dich wieder mit einer neuen Geschichte abholen darf. Wenn Du magst?!

Berufliches Vorankommen und Erfolg erfordert Wissen, Wollen und Neugierde. Öffne neue Türen! Mit dem Beschreiten und Begehen neuer Räume und Wege beginnt es …

Ein Sprichwort sagt so schön: „Schliesst sich eine Tür, öffnet sich irgendwo eine andere“. Das kennt jeder, aber jeder der vor einer verschlossenen Tür steht oder vor eine Tür gestellt wird, denkt im ersten Moment nicht daran eine offene Türe zu suchen! Im Gegenteil man ist blind.

Manche dieser Türen werden auch erst unter bestimmten Voraussetzungen sichtbar. Um eine Türe öffnen zu können musst du sie erst mal entdecken – klar! Je mehr man seinen Horizont erweitert, desto mehr Türen werden sichtbar.

Keine Resignation bitte!

Ich kann mich erinnern als das kleine Einzelunternehmen in dem ich sehr lange gearbeitet hatte, wegen Pensionierung zusperrte … 12 Leute, jung bis mittelalter … es gab keinen Nachfolger. Eines Tages Türe zu, danke es war nett mit euch und Tschüss. So in etwa. Angebote in der Branche waren dünn gesät, dementsprechend waren wir alle etwas bedrückt. Schon damals konnte man erkennen, wer resignierte und wer nach kurzer „Wehmut“ eine neue Sache anging.

Viele wollten ihre Komfortzone nicht verlassen geschweige denn etwas in ihrem Leben verändern, eine Chance darin zu sehen ihren Horizont erweitern zu können, neue Wege ausprobieren und versuchen. Ich hab das Ganze nicht sehr lange verfolgt – ich wusste jedenfalls, dass ich mehr und vor allem neue Aufgaben wollte! Wo wir schon beim „wollen“ wären. Ich stand also kurze Zeit auch vor einigen verschlossenen Türen, weil gewartet hatte keiner auf mich!

„Wer jeden Tag durch die gleiche Tür geht, wird nie etwas Neues kennenlernen und macht das, was er ohnehin schon kann, und bleibt das, was er schon ist “ … sagte Henry Ford 🙂

Den Horizont erweitern

Da das für mich nicht in Frage kam, musste ich mich verändern. Dazu lernen und weiterbilden. Ich wollte andere neue Menschen kennen lernen, Kontakte knüpfen die mich weiter brachten. Das musste so sein wenn ich weiter kommen wollte d.h. ich öffnete neue Türen.

Es waren auch Türen dabei die mich nicht weiter brachten. Aber das weiß man eben vorher nicht ohne den Raum betreten oder den Weg gegangen zu sein. Wichtig ist, das DU sie öffnest und schaust was sich dahinter verbirgt. Und sei es nur um eine weitere Erfahrung gemacht zu haben. Es ist nichts umsonst in unserem Leben! Jedem Öffnen einer neuen Tür geht eine Entscheidung voraus. Man muss sich also erst dafür entscheiden. Und da beginnt das Problem bei vielen von uns schon …

Wovor haben wir Angst, neue Türen zu öffnen?

Hier ein paar Beispiele die mir erzählt wurden:

  • Bequemlichkeit
  • das „Alte“ nicht vergessen können, nicht loslassen
  • Angst vor der Veränderung, vor dem Unbekannten, vor dem was sie erwartet
  • fehlender Mut und die Neugierde

Oft wird man durch Lebenssituationen gezwungen neue Wege zu gehen und was anfangs so aussichtslos erschien, zeigte sich im Nachhinein als der bisher beste Weg seines Lebens! 🙂

Kurzum: Hinter vielen Türen stecken oft sehr wertvolle Chancen. Also sei mutig , neugierig und entscheidungsfreudig und das Leben wird dich belohnen!

Das Wort AUSZEIT ist sehr vielen Menschen nur als Timeout aus dem Sport bekannt. Die Auszeit, die du dir persönlich nimmst oder oder selber gibst, ist im Grunde der sport-bezogenen Auszeit ähnlich. Du unterbrichst dein laufendes „Lebensspiel“, du suchst nach neuen Strategien, überlegst dir neue Spielzüge und suchst nach neuen „Mitspielern“.

Ich kann mich noch sehr gut an den Beginn meiner Auszeit erinnern. Sagen wir mal so … eigentlich wurde ich in die Knie gezwungen und daraus entstand meine persönliche Auszeit. Eine Vorstellung für die in meinem Kopf NIE Platz war! So etwas kann ich doch nicht machen?! Zuerst sorgte oder ließ ich für mich sorgen, damit ich wieder auf die Beine kam, danach entschied ich mich etwas in meinem Leben zu verändern und das funktionierte neben meiner Arbeit nicht. Zudem mir meine Arbeit auch keinen Freude mehr bereitete. Ich wollte und musste kürzer treten … wie und was wusste ich damals noch überhaupt nicht. Es war nur Watte in meinem Kopf. Diese Entscheidung mal „nichts“ zu tun, brachte mir auch viele argwöhnische Blicke ein. „Hat sie im Lotto gewonnen? Wie kann man so etwas nur machen …“ Natürlich wusste KEINER der Wichtigtuer wie es wirklich bei und in mir aussah, dass es sehr oft mal nur Obst und Toastbrot gab, sah ja keiner.

Ich hatte mir noch nie Gedanken darüber gemacht

Wenn man noch nie eine AUSZEIT genommen hatte, weil es eben nicht nötig war, hat sich mit Sicherheit sehr viel angestaut das noch nie besprochen und in Ruhe angesehen wurde. Je nachdem braucht es dazu dann auch etwas länger Zeit um sich seine „Spielzüge  des Lebens“ näher anzusehen und manchen Fehlern auf den Grund zu gehen.

In dieser Zeit lernte ich auch ganz andere Menschen kennen. Zufall? Ich denke nicht … ich zog an was ich suchte. Anfangs fremde Menschen nahmen mir den Wind aus den Segeln und erzählten mir sehr viel über ihre Veränderungen, den Neuanfang und die Erlebnisse in ihrer selbstgenommenen AUSZEIT. Menschen, die die Nase voll hatten von den fremdbestimmten auferlegten Zwängen unserer Gesellschaft. Menschen, die von ihren Burnouts nicht mehr los kamen oder andere, die dem Druck der Obrigkeit nicht mehr gewachsen waren. All das bestärkte mich in meinem Denken, da ich mich in diesen Reihen wiederfand.

Überall wo ich hinsah und was ich aufschlug war: AUSZEIT

Wahrscheinlich ist dieses darauf hingewiesen werden, genauso als seist du schwanger! Egal wo du hinsiehst, nur Schwangere 🙂 ! Und genauso ging es mir mit meiner  AUSZEIT. Jetzt ist das aber 2 Jahre her und ich stosse immer noch auf so viele Menschen die gerade im Planen sind, ihre Auszeit sinnvoll zu nutzen.  Was sie sich davon erhoffen und wo sie sich selbst gestärkt und klar wieder abholen können! Oder dann gibt es noch solche, die sich unbezahlten Urlaub nehmen um 3 Monate das zu tun wonach ihnen ist – Hauptsache keinen Druck und das alles mit wenig Gepäck! Ist es eine Zeit- oder Modeerscheinung? Ein Umdenken der Menschen? Die Ruhe vor dem Sturm? Ist jeder auf der Suche nach dem/seinem echten Leben, das man mit allen Sinnen geniessen will? … Es scheint so zu sein …

Warum wir alle mal für eine Zeit ausbrechen sollten

Das sollte aber nicht erst dann passieren, wenn das Leben uns keinen anderen Ausweg mehr lässt (ich weiß wovon ich rede). Du und ich sind Meister des Verdrängen. Ich kenne keinen der nicht schon mal davon geträumt hat, wie es denn wäre einfach abzuhauen, alle Stecker rauszuziehen und völlig neu zu beginnen. Oder wenigstens für eine gewisse Zeit dem Alltag zu entfliehen. Kein cholerischer Chef, kein „ich MUSS das jetzt tun“, keine Menschen, die ausser nörgeln und jammern nichts zu berichten haben. Nein – dafür die Zeit zu haben für all die Dinge von denen du die letzten Jahre nur geträumt hast! Einfach Ruhe zu geben und DEINE Bilanz zu machen.

MUT gehört auf jeden Fall dazu!

Einfach ist es sicherlich nicht, aber wer will es schon einfach? 🙂 Mut aus dem Grunde weil du dich selber in Frage stellen musst. Mut den Blick nach innen zu richten, dort hinzusehen wo sich möglicherweise das Gras nicht im saftigen Grün zeigt! Und Mut sich abzugrenzen! Mut kürzer treten zu wollen/müssen. Hast du das alles, dann nimm dich mal aus dieser Hektik unseres Alltags raus. Es müssen nicht 3 Monate auf einer einsamen Insel sein. Jeder von uns ist ein anderer Auszeit-Typ und es wird sogar Menschen geben die das gar nicht brauchen … nur frage ich mich dann ernsthaft „spüren die sich wirklich noch?“

Auch wenn du es meist nicht wahrnimmst, das Leben lädt dich sehr oft ein einen winzigen Ausstieg zu wagen. Zudem ist unser Körper eine verlässliche Warnanlage, die uns sagt „Hey slow down please!“ Nimm dich also bitte wichtig genug. Es ist DEIN Leben und es hat ein Ablaufdatum …

In diesem Sinne entlasse ich dich mit einem schönen Zitat von Torsten Bulk …

Das Leben ist zu kurz, um Träume und Visionen zu unterdrücken. 

Ich hoffe ich konnte dir wieder etwas zum Nachdenken liefern, deine Erfahrungen rund um das Thema interessieren mich natürlich wie immer! Somit wünsche ich DIR eine wundervolle Woche, alles Liebe.

Arbeit, ein wichtiger Teil in deinem und meinem Leben. Die meiste Zeit verbringen wir ja mit Arbeit, umso wichtiger ist es, sich an seinem Arbeitsplatz wohl zu fühlen. Arbeit liegt oft zwischen Zufriedenheit und Mühsal. Mal macht die Arbeit Spass und schafft innere Zufriedenheit, oft auch ist sie mühselig und lässt ein unzufriedenes Gefühl zurück.

Man hört und liest eine Menge von der nicht fremd bestimmten Arbeit, ein selbständiges Arbeiten ist damit gemeint. Das bedeutet, selbst entscheiden zu können „wann und wo“ ich arbeite. Selbstständig konnte ich (bis auf die Lehrjahre), immer arbeiten. Ich bekam sehr bald Aufgaben gestellt, wo ich mich entfalten durfte, nach und nach mehr Verantwortung übernehmen konnte. Ich suchte immer eine Herausforderung, auch wenn es nur kleine Schritte waren. Sehr schnell wurde mir alles zu langweilig.

Mein Berufsweg gestaltete sich komplett anders als gedacht

Ursprünglich wollte ich den Weg der Krankenschwester gehen … bis zu dem Tag, als ich merkte nicht ganz „Blut tauglich“ zu sein. Meine 2. Option war Kindergärtnerin. Es war mir bewusst, dass es schwer werden würde eine Stelle zu bekommen, dennoch hatte ich mich dafür entschieden. Ich weiß es nicht mehr ganz genau, aber dieser Weg war für mich auch nicht bestimmt. Viel zu wenig freie Plätze in der dafür notwendigen Schule. Ich entschied mich letztendlich für das sofortige Geld verdienen, nicht von den Eltern abhängig sein – ich wollte am Ende des Monats meinen Gehaltsscheck in der Tasche haben. Heute denke ich ganz anderes darüber und würde  bestimmt einen anderen Weg wählen!

Ich hatte meinen kaufmännischen Handelsabschluss und „jobbte“ mich durch. Meinen Beruf habe ich geliebt, ich fühlte mich wohl und das positive Feedback meiner Kunden sagte mir, dass es richtig war mich nicht um kleine Kinder zu kümmern, sondern um Erwachsene! 🙂

Die Zeit hat sich verändert

Die nächsten Sätze erinnern mich jetzt stark an ältere Menschen, die immer gerne sagen: „Ja ja früher war ja alles anders …“ Wenn ich das bis vor ein paar Jahren gehört habe, dachte ich jedes Mal, ob ich selber auch so denken werde? Was besser war und was sich wirklich zum Nachteil verändert hat?

JA – es ist so. Jetzt gehör ich scheinbar auch dazu – :-).Wenn ich heute darüber nachdenke wie meine ersten Jahre in der Branche waren und wie es jetzt abgeht?? Der Konsument wird überhäuft mit Dingen, Reizüberflutungen pur. Besser, schöner, stärker, teurer/billiger, Must haves und weiß der Teufel was noch alles. Überall wird „Kohle“gewittert. Die Firmen und Konzerne reizen alles bis zum Letzten aus.

Es gibt Umsatz Vorgaben für jeden Einzelnen und sind sie erreicht (was ja Aufgabe der Geschäftsführung ist), werden sie sehr rasch erhöht! Eine  Steigerung  geht ja bekanntlich immer … Die Leidtragenden sind die Angestellten, egal auf welcher Stufe sie stehen. Und wie ich finde auch die Konsumenten. Es wird nicht mehr mit Fachwissen und Kompetenz verkauft, es wird “ aufgezwungen“ mit Druck angeboten, dass sehr oft auch spürbar ist. Natürlich ist das Ganze auch Branchen  abhängig , aber im Handel ist es mal so.

Den Stress des Tages nahm ich mit ins Bett

Kurz vorm Monatsabschluss nur der eine Gedanke: schaffen wir es? Schaut nicht so gut aus. Kollegin X ist weit hinter ihren Vorgaben … wie erkläre ich das? Es juckt keinen von den da oben, wenn ich ihnen ihrem privaten Schicksalsschlag erkläre. Frau XY war dieses Monat nicht im Laden – an was liegt es es? Falsche Ware, hab ich etwas übersehen? Beleidigt? … Meine Frequenzzahlen sind diesen Monat viel zu hoch, für den Umsatz der in der Kasse liegt. War schlechtes Wetter, und viele haben das Geschäft nur als Unterschlupf gewählt? – Fragen und Gedanken, die ich mit in den kurzen Schlaf nahm.

Auf der Strecke bleibt der Mensch. ICH in diesem Fall und meine Gesundheit und ich weiß das ich hier nicht die Einzige bin. Ein halbes Leben war alles erträglich, normal … gehört dazu. Plötzlich aber willst und kannst du nicht mehr.  Und es heisst nicht umsonst: „Nur wenn Du etwas gern machst, wirst DU es gut machen!“ Es war an der Zeit sich neu zu orientieren …

Resümee meiner Arbeit heute

Selbst beim Tippen dieser Zeilen, bekomme ich noch einen steifen Nacken, wenn ich mir überlege wie schnell man auch danach vergessen ist!

Was mich jedoch schon sehr dankbar macht,  sind meine Erfahrungen, die ich sammeln konnte. Ich habe viel erlebt und bin viel gereist. Und ich musste feststellen, dass man sich durch so manche Vorgaben, die Frau von oben bekommt, auch sehr verändern kann (und muss) um diesen Anforderungen gerecht zu werden. Das zu erkennen und sich nicht dafür herzugeben, ist meines Erachtens eine sehr große Erkenntnis. 🙂

Neu-Einsteigerin

Ich die nie mit Online-Marketing und Blogs zu tun hatte (ich las Unmengen von Zeitschriften und Blogs waren etwas für die jungen Szene-Girls … so meine Annahme, also hatte ich null Interesse) interessierte sich plötzlich dafür. Der Grund war mein Partner, der genau wusste, dass das Schreiben eine Leidenschaft von mir ist. So entstanden Konzepte und Ideen, die ich gemeinsam mit Jürgen in die Tat umsetzte. Jürgen, der in dieser Branche seit gut 20 Jahren zu Hause ist, der seine Arbeit nicht als Arbeit sieht, sondern mit Leidenschaft und Freude an jedem Projekt arbeitet … hat mich natürlich neugierig gemacht! Auch wenn er mir anfangs nur die halbe Wahrheit über das Online arbeiten erzählt hat. 🙂

Ich bin jedenfalls infiziert

  • Es beginnt schon am Morgen, wenn ich mich mit Freude ans MacBook setze, in Ruhe, mich keine lärmenden Schüler im Zug bei meinen Vorbereitungen stören, kein Betrunkener schon am frühen Morgen nach einer Zigarette oder einen Euro fragt. Und mir niemand auf meinen Mantel steigt, während ich das Geschäft aufsperre, weil er es kaum noch erwarten kann mir zu erzählen das die Qualität des letzteren Shirts wesentlich besser war usw…
  • Alles Sachen, die mir schon am Morgen erspart bleiben. Zusätzlich brauche ich keine Absätze und Lippenstift wenn ich schreibe und mir meine Gedanken mache, das Netz durchforste oder andere Blogs lese und Kommentare schreibe! Das krampfende Gefühl in der Magengegend der letzten Zeit gibt es nicht mehr.
  • Meine Arbeit zu Hause wird nebenbei erledigt. Die Ausgewogenheit von sitzen und rumlaufen fühlt sich ebenso wunderbar an. Ich kann mir meinen „Arbeitsplatz „, nach Lust, Laune und Gegebenheit aussuchen. Deshalb fand ich diese Idee, 2 Monate mit Jürgen erstmal nach Italien zu gehen, ganz besonders schön. Diese Art der Ausgeglichenheit war mir bis dato fremd gewesen. Das Digitale Nomaden Leben, wie es sich nennt, ist auch etwas für mich. DAS weiß ich jetzt ganz sicher :-).
  • Die Zeit zum Essen fehlte oder besser gesagt ich nahm sie mir sehr selten. Jetzt koche ich täglich Frisches und Gesundes. Nicht mehr um 22.00 Uhr abends wo ich zum ersten Mal am Tag auch die notwendige Ruhe fand, , nein um spätestens 14.00 Uhr läuft der Geschirrspüler schon wieder! Mein Körper dankt es mir, ich fühl mich wesentlich gesünder und wohler in meiner Haut.
  • In der Arbeitszeit bin ich jetzt flexibel. Durchgehend 8 oder mehr Stunden zu arbeiten stumpfte mich ab. Der anschliessende Sport zum Ausgleich machte mir keinen Spass mehr weil ich einfach zu erledigt war. Was zur Folge hatte, dass er auch immer weniger wurde. Heute kann ich mir aussuchen wann ich arbeite, auch wenn es abends um 21.00 Uhr ist – egal. Da ich abends ohnehin sehr gerne schreibe, kommt es schon mal vor, dass ich gegen Mitternacht mein MacBook erst schlafen lege. Es bleibt mir also immer die Zeit, die ich als Ausgleich benötige und sei es auch nur um bei meinem  Buch weiter zu lesen. Ein neuer Luxus den ich sehr schätze! Mehr Zeit zu haben!
  • Ebenso haben sich dadurch die Menschen in meinem Umfeld verändert. Waren es früher sehr viele schnell lebige oberflächliche Personen, mit denen ich zusammenarbeiten musste, sind es heute sehr wertvolle Menschen, die positiv und mit sich im Reinen sind. Ihr Wissen gerne weitergeben und sehr wertschätzend mit dir als Person umgehen. Für mich ist das manchmal noch sehr schwer zu verstehen – aber es gibt sie wirklich 🙂

Ich kann nur sagen, es war kein Fehler mich in dieses Metier zu wagen, es zu versuchen. Was heisst versuchen – ich werde es verbessern, dazulernen und dran bleiben! Leider hat jede persönliche und berufliche Veränderung auch damit zu tun, Abstriche machen zu müssen. Neider gibt es überall. Sie sehen nur was sie sehen wollen. Ständig unterwegs und Aussagen wie: „Mensch DU hast es gut erwischt, schreibst 1 Stunde lang ein paar Überschriften und Texte, der Rest is Fun! Toll …“  Natürlich, genauso wird es sein … Solche und einige indirekte Aussagen lassen mich an manchem Verhältnis zweifeln.nn

Richtigstellung

Bloggen ist eine Arbeit, die gepflegt gehört. Sie erfordert sehr viel Zeit und Recherche. Gerade für Neu-Einsteiger wie mich, doppelt so viel! UND ich werde niemals das Geld dabei verdienen das ich verdient habe als ich noch angestellt war. Ich bekomme für kein „Like “ auf Facebook 100 Euro 🙂 oder erwähne ich einen Schönheitschirurgen, eine Brustvergrösserung! Nein … so läuft es nicht.

Natürlich gibt es tolle, sehr erfolgreiche Blogger, die durch ihr langjähriges gutes Business, sehr gut davon leben! Ja und dann gibt es die Blogger, die etwas „anders“ sind. Ich würde jetzt lügen wenn ich sagen würde, dass ich nicht auch gerne den Bekanntheitsgrad hätte wie eine Carina Hermann und einige andere mehr. Aber ich, als noch unscheinbare Person in diesem Metier, möchte einiges weitergeben. 

Meine Leser zum Nachdenken anregen, sie dazu anregen, mir ihre Sicht der Dinge zu berichten uva mehr. Nur durch dieses Feedback weiß ich was gefällt und was ich verbessern kann. Und das wird sicher so einiges sein. DAS wäre ein grosser Wunsch von meiner Seite. 🙂

„Geduldig sein“ sage ich mir gerade selber, und auch Jürgen würde mir das jetzt sagen. 🙂 Es ist sicher kein einfaches Geschäft zu bloggen, Konkurrenz gibt es hier Unmengen. Wo Konkurrenz ist, ist auch Neid, wo Neid ist, tritt auch die Unehrlichkeit auf. Und  davon werde ich mich fern halten!

Meine Arbeit macht mich glücklich

Mir ist wichtig:
Ich liebe diese neue Arbeit sehr, ich stehe hinter dem was ich schreibe und neben mir steht mein Mann – der mich in vollen Zügen unterstützt. Mein Körper dankt es mir, wenn ich mehr auf mich achte. Mich mit wesentlichen Dingen des Lebens  beschäftige und einen Teil davon an dich weitergeben kann. Jeder soll sich das nehmen was für ihn passt, ihn anspricht, Und wer weiß … alles ist möglich, wenn ich es mir als Ziel vor Augen halte! 🙂

Ich wünsche DIR ebenso viel Freude bei deiner Arbeit, und ich wünsche MIR, viele weitere Leser auf meinem Blog.