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Und es gibt sie doch. Die Menschen, die keine Lust darauf haben, ihr Leben zu genießen! Sie nörgeln lieber, als mit mehr Zufriedenheit durch den Tag zu gehen. Die letzten Tage war es wieder so krass, all das zu beobachten und aus diesem Grund, bin ich heute mal auf diesen „Zug“ aufgesprungen. ›lach‹.

Ein ganz untypischer Sandra Mayer Beitrag, denn ich betrachte und lebe mein Leben lieber von der anderen Seite. ABER – und so ehrlich bin ich jetzt, es war ja nicht immer so und ich kenne viele Möglichkeiten, um sich das Leben so richtig schwer zu machen. Es gab in meinem Leben eine Zeit, da hab ich es selbst so praktiziert. Die meisten Angewohnheiten bin ich losgeworden, … manches klebt noch ein wenig an meinem Hosenbein. :D Es liegt ja immer bei Dir, wie Du Dein Leben leben willst. Du WILLST (oder kannst noch NICHT) genießen? Dann bist Du heute richtig. ›zwinker‹

Du WILLST genießen? Auch dann darfst Du gerne bleiben. Lies Dir die Möglichkeiten genau durch und sage Dir abschließend: „SO ist es und genau DAS will ich auf keinen Fall!“ Los geht’s.

Anleitung für ein schweres Leben …

KEIN FRÜHSTÜCK AM MORGEN. Ich beginne gleich am Beginn des Tages, denn weshalb solltest Du für die wichtigste Mahlzeit des Tages, so viel Zeit verplempern? Kann mir das jemand sagen? Es gibt doch sehr viel „Sinnvolleres“ … wie  zum Beispiel Facebook und Updates checken! Der Energielevel soll ja auf keinen Fall zu hoch werden. ›zwinker‹

SEI IMMER ERREICHBAR! Also genau DAS, ist ein sehr verlässlicher Punkt, um den Stresspegel den ganzen Tag schön hochzuhalten! Eigentlich bis zum Schlafen gehen. Ich nannte mein iPhone immer „mein einziges wahres Leben“. Alles was und wer wichtig war, befand sich darauf …, auch wenn mir der oder das, meinen Blutdruck zum Kochen brachte. Aber, Erholung … wer braucht das schon? ›lach‹

IMMER SCHÖN JA SAGEN! Uninteressant wo. Ob in der Familie, in der Arbeit, bei Freunden oder irgendwelchen Vereinen – denn wer niemals NEIN sagt, bleibt immer schön ordentlich in Bewegung! ›augenbrauehoch‹

PAUSEN? NEVER! Niemals eine oder vielleicht sogar gleich mehrere Pausen machen und planen. Man sagt doch „Wer rastet, der rostet“ … da ist ganz bestimmt was Wahres dran. Pfff geht auch ohne … irgendwie. ›lach‹

IMMER SCHÖN UNFREUNDLICH. Unfreundlichkeit gehört zum guten Ton. (Scheinbar) da macht man natürlich mit. Das tun, was die meisten tun. Dann kann ja gar nix schiefgehen. Egal wie es aus dem „Wald“ zurück hallt. Hauptsache mehrere Menschen täglich zur „Schnecke“ machen. ›händezusammenschlag‹

KEINE NATUR! Das könnte nämlich entspannende Ausmaße annehmen. Auch wenn der Tag 24 Stunden hat, die bisschen Zeit, die vielleicht überbleibt, kann man sich sparen, um eventuell Waldluft zu schnuppern. Das unangenehme Gezwitscher der Vögel und vielleicht auch noch die warme Sonne im Gesicht, bringt doch alles nichts! ›lach‹

SHOPPEN IST PFLICHT. Und das, wenn geht regelmäßig und mit Ausdauer! Am besten wenn Du freihast. Denn an seinem freien Tag oder am Samstag kann man ja ohnehin nichts Besseres tun? Außerdem tut sich da so richtig viel und man kann sich so richtig schön in der Menge „baden“. Herrlich, nicht wahr? ›kopfschüttel‹

MEHR GELD AUSGEBEN ALS EINEM ZUR VERFÜGUNG STEHT. Alles kann man doch leasen. Alles kann auf Raten gekauft werden! Und wenn mal doch nicht – wird der Rest mit der Kreditkarte bezahlt! No Problem. So bleibt auch die Motivation schön hoch, viel zu arbeiten, denn geschenkt wird einem ja dann doch nichts! Was für ein tolles Leben. ›grins‹

BEEINDRUCKEN! Ganz, ganz wichtig! Wirklich. Sich einfach Dinge zulegen, um Menschen zu beeindrucken, die man eigentlich gar nicht leiden kann … oder wahrscheinlich genau deswegen. DAS ist wohl der Sinn des Lebens! ›lufthol‹

FREUNDSCHAFT MIT HINTERGEDANKEN. Freunde braucht man die? JA, unbedingt. Nämlich damit sie einem die eigene Karriere „ebnen“ und einen weiterbringen. Das war’s aber dann auch. Ein gemeinsamer Austausch, Rückhalt und Spaß … Zeitverschwendung. :-(

NIEMALS VERZEIHEN UND VERGEBEN. Wenn Du niemanden verzeihst, bleibt immer genug übrig, worüber man sich so richtig ärgern kann! Inklusive der Aussage: „ICH bin nicht schuld!“ Sicherlich ganz wunderbar.

DAS JAMMERN NIE VERGESSEN. Wird genug gejammert, sind immer Menschen in der Nähe, die einen bemitleiden. Oder? Jedenfalls eine gewisse Zeit. Außerdem gehen die „Jammer-Themen“ niemals aus … tolle Sache. Es wird niemals langweilig. ›stirnrunzel‹

SELBSTKRITIK! Auch eine absolute Frustgarantie! Das verspreche ich! Sich selbst der größte Kritiker zu sein gehört ins tägliche Programm, um ein richtig schweres Leben führen zu können. ›schulterhoch‹

FERNSEHEN UND DIE TÄGLICHEN NEWS. Wenn es irgendwie möglich ist, sofort den TV an, wenn Du zu Hause angekommen bist. Zeit ist ja angeblich die kostbarste Ressource der Welt, dann macht es ja auch nichts aus, wenn Du diese Zeit mit einer gesunden Portion „Trash-TV“ verplemperst! Den Abend noch mit einer großen Portion „schlechte Nachrichten“ abrunden und der Tag ist perfekt … oder?

Einen hab ich noch. NIEMALS REFLEKTIEREN! Freue Dich niemals über schöne Momente. Schau niemals zurück und lerne vielleicht auch noch aus Deinen Fehlern! Wozu bitteschön? Das Leben ist doch sowieso so trist, ungerecht, langweilig und anstrengend! Es lässt sich doch nichts verändern? ›zwinker‹

Ich könnte noch viele Möglichkeiten aufzählen, um Dir ein „schweres“ Leben zu garantieren. Aber ich will es hier auch nicht übertreiben. Beim Schreiben ist es mir manchmal kalt über den Rücken gelaufen, weil die Erinnerung an so manches eigene Handeln, doch noch in meinen Gliedern sitzt. WIR haben es in der Hand wie wir durch unser Leben gehen möchten.

Viele Dinge sind so einfach zu lenken. Sie sind kostenlos und leicht anwendbar! Alles, was wir dazu brauchen, ist eine ENTSCHEIDUNG. Und ein JA  … ich ändere ab jetzt meine Einstellung.

„Das Leben schwer nehmen ist leicht, das Leben leicht nehmen ist wesentlich schwerer!“

Heute ein etwas anderer Beitrag, der Dir vielleicht auch die Augen etwas weiter öffnen konnte.
Ich wünsche DIR ein absolut leichtes und beschwingtes, glückliches und zufriedenes Leben – tu Dein BESTES!

Lesezeit: 4 Minuten

Bestimmt hast Du schon mal einen Liebesbrief geschrieben? Früher … in der Schule vielleicht? Heute macht man ja alles per Mail und Smartphone, denke ich mal. Aber wie und was man heute macht, darum geht es mir heute nicht. Denke doch mal an diese Zeit zurück! Und falls DU noch keinen geschrieben hast, wirst Du bestimmt schon mal einen bekommen haben. Wenn jetzt Deine Antwort „JA“ ist, weißt Du wie besonders und intim so ein Brief ist. Ganz egal aus welcher Perspektive man ihn betrachtet.

Falls Du aber dieses Gefühl nicht kennst oder vielleicht vergessen haben solltest, lass mich Dir die Wirkung von Liebesbriefen nochmal kurz beschreiben. :D

Wenn sie „gut“ geschrieben sind, können sie uns zu Tränen rühren! Es kommt vor, dass es einem die Sprache verschlägt. Gleichzeitig machen sie so unsagbar glücklich und auch verlegen. Ein warmes Gefühl verteilt sich im ganzen Körper. Ein Liebesbrief hat etwas Magisches, … er stärkt und festigt und vertieft die Beziehung beider Personen. Ein Liebesbrief zeigt, wie ernst es gemeint ist.

Was, wenn DU jeden Tag so einen Brief bekommen würdest?

Welche Wirkung hätte das auf Dich? Würde es Dir jeden Tag ein Lächeln ins Gesicht zaubern? Würde es Dich stärker machen, Dir Rückenwind geben? Deine Beziehung zu dem Schreibenden zu etwas ganz Besonderem machen?

ICH bin mir sehr sicher!

Nun … und nur so ein Gedanke: Wen könntest Du deshalb bitten, Dir einen solchen besonderen Brief zu schreiben?
Und zwar jeden Tag einen? 30 Tage lang! ›lächel‹! Ganz gleich, was Du jetzt denkst. Ob es jemanden geben könnte oder nicht. Ob es Dir ohnehin zu peinlich wäre, jemanden zu bitten. Es gibt da jemanden sehr besonderen in Deinem Leben, der Dir sehr gerne Liebesbriefe schreiben wird!

Dieser besondere „jemand“ kennt Dich richtig gut. Er weiß um Deine Stärken und kennt Deine Ängste und Schwächen. Und … er begleitet Dich Tag für Tag … ist immer an Deiner Seite. Tag und Nacht. Und das allerbeste – nichts wird peinlich!

Wer dieser Mensch ist, weißt Du jetzt bestimmt. DU SELBST. :-)

Briefe an Dich selbst …

Vielleicht kommt Dir diese Idee sehr eigenartig und verrückt vor. Auf den ersten  Blick jedenfalls. Der zweite Blick könnte aber schon anders ausfallen. Vielleicht vorne weg – diese Idee kommt nicht von mir. Mir wurde sie vor einigen Jahren in einer Therapie vorgeschlagen. Mir ging es damals nicht gut. Ich war voller Zweifel, vielen Ängsten und Selbstliebe war ein Fremdwort gewesen.

Ich bin dem damals nachgegangen. Der Anfang ist mir nicht leicht gefallen. Wie sollte ich schöne Dinge an mich selbst schreiben, wenn ich mich alles andere als toll fand? Ich bin dabei geblieben und es gelang mir, immer längere Briefe an mich zu schreiben. Sie wurden mit der Zeit freundlicher, liebevoller und gefühlvoller.

Liebesbriefe an sich selbst zu schreiben, erfüllt mehrere Dinge gleichzeitig:
Sie sorgen dafür, mit sich selbst in Verbindung zu treten … die eigene Tiefe zu erforschen und zu vertiefen. Sie erinnern Dich, wie großartig Du eigentlich bist! Was alles in Dir steckt und welches Potenzial wir alle in uns tragen dürfen. So ganz nebenbei stärkst Du damit Deine Selbstliebe und Dein Selbstvertrauen! Alle Worte, die Du darin verpackst, werden Dich mit Liebe und Wärme erfüllen … diese Erfahrung habe ich gemacht und es war genau DAS, was mir so gutgetan hat. ›lächel‹

Du brauchst nicht viel …

Du musst nicht viel dafür tun. Du musst es in erster Linie nur wollen. Jeden Tag, einen ganzen Monat lang.
Du musst keinen Seiten befüllen, es soll nur aufrichtig sein.
Und etwas abwechslungsreich. :D
Schreibe nicht jeden Tag dieselben Dinge, Dinge, die jeder schreiben würde!
Sei kreativ! Es gibt so viele Dinge an Dir, die Du magst, aber nie darüber redest.

Die ersten Briefe sind schwer zu schreiben. Das habe ich noch gut im Gedächtnis. Es ist sehr eigenartig, zu sich selbst „nett“ zu sein. ›zwinker‹ Ich kam mir damals ziemlich bescheuert vor und saß endlos lange dabei. Dieses Gefühl legt sich aber nach den ersten Briefen – versprochen! ›lach‹

Jetzt grinst und zweifelst Du, stimmts?

Es war bei mir ganz genauso. :D Aber das Prinzip ist einfach. Die Wirkung aber ist unglaublich!
Deine Liebesbriefe wirken auf Dich, wie positive Affirmationen und lenken Deine Aufmerksamkeit auf alle Deine Stärken, Besonderheiten und Vorzüge. Du setzt Dich mit DIR in sehr liebevoller Weise auseinander. Die schönste Art, die überhaupt möglich ist! UND Du beweist diese Liebe durch Dein TUN … das Schreiben.

Ich habe meine Briefe immer alle aufgehoben. Ich lese sie, in Abständen, gerne durch … mit einem Lächeln im Gesicht. Denke an die Zeit damals … wie ich mich gefühlt habe. Wie ich diese Form von Therapie anfangs bescheuert fand! Aber bald wurden sie wie eine Tasse starker Kaffee, wenn ich „müde“ bin. ›lächel‹.  Es war der Wiedereinstieg in meine verlorene Selbstliebe! Und die Erkenntnis daraus war, dass ich nicht von der Liebe anderer abhängig bin! Denn ich habe ausreichend in mir. Und DAS haben wir ALLE!

Es ist wirklich erstaunlich, wie stark die Veränderungen in allen Bereichen Deines Lebens sein werden. Du wirst die Erfahrung machen, wenn Du Dich für dieses „Projekt“ entscheidest. Nimm diese Herausforderung an und schreibe Dir jeden Tag einen Liebesbrief. Mache es zu einem Ritual … zu etwas ganz Besonderem. Ganz einfach, weil DU es verdienst! Die Auswirkungen werden Dich umhauen!

Pass Dein Leben an DICH an!
Ich halte richtig viel davon!

„Ganz heimlich wünsche ich mir einen ganz klassischen Liebesbrief. Handgeschrieben und mit einem kleinen Herz versehen …“ erfülle Dir diesen einfachen Wunsch und es wird sich viel verändern. :-)

Sei gut zu Dir …

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Ein Selbstreflexion-Beitrag wartet heute auf Dich. Soviel gleich mal zu Beginn. :D Denn die Auseinandersetzung mit uns selbst ist ein lebenslanger Prozess. Wir werden nicht eines Morgens wach und sagen: „Hey super, jetzt hab´ ich mich vollkommen verstanden …“. Darauf hätte ich auch immer gewartet. ›lach‹ Dafür sind wir alle viel zu komplex, als dass wir uns je komplett erfassen könnten. Es bedarf dazu immer wieder einer Selbstreflexion.

Vielleicht fragen sich manche „Warum sollte ich mir dann überhaupt die Mühe machen, über alles nachzudenken, wenn ich sowieso nie wirklich ankomme in mir?“ Das dachte ich anfangs auch. Heute denke ich anders darüber, weil ich mich sehr gerne mit mir auseinandersetze. Zum anderen … ich bin noch nicht so weit gekommen, dass ich tatsächlich über das „Ende“ dieses Weges etwas berichten kann! Darüber bin ich auch gar nicht unglücklich, denn ich genieße diesen Weg und werde ihn noch (hoffentlich) sehr lange gehen können. ›lach‹

Hinter mir liegen jedoch schon viele Kilometer, um etwas begriffen zu haben, WAS mir NUR dieser Weg lehren kann.

Auseinandersetzung mit mir …

Mein Anfang begann über große Umwege. Denn eigentlich habe ich nicht mit mir, sondern mit meinem Umfeld angefangen. Klingt unsinnig, … war es auch. Anstatt in mich zu gehen, habe ICH im Außen nach meinem INNEREN gesucht. Wenn ich heute darüber nachdenke, muss ich kopfschüttelnd lachen. Damals gab es aber nur diesen Weg, der für mich scheinbar machbar war. Es war die einzige Möglichkeit, um loszugehen … anzufangen.

Ich bin losgegangen und nie irgendwo angekommen! Ich wollte mehr, schnell und sofort. Andauernd hatte ich ein ständiges Stress-Gefühl und eine Getriebenheit in mir. Welcher Weg bringt mich schneller dahin wo ich hin möchte? Welcher Weg ist der richtige? Mache ich etwas falsch und sollte ich mich mit mehr unterschiedlichen Lebensfragen und Bereichen beschäftigen? Mich quälten so unglaublich viele Fragen, worauf ich eigentlich keine Antwort hatte.

Ich fühlte mich verloren und nur auf einem Bein stehend. Wo zum Teufel war sie … die Leichtigkeit der Selbstreflexion?  Der Flow im Leben, wenn man erst mal weiß, wer man ist und was man will? Wenn man sich von Außen betrachtet und „eingeordnet“ hat? Ich hatte damals keine Ahnung …

Die Wahrheit über unsere Wege …

Der Weg, Dein Weg, unser Weg  … ist keine Gerade durch eine gepflegte Golflandschaft! Der Weg besteht aus einem gefühlten Labyrinth. Aus steilen Hügeln und tiefen Tälern. Mal eben, mal ganz schön holprig. Es gibt keinen „Reiseführer“, so wie ich es mir erhoffte. Die Bücher, die ich damals verschlungen habe, versprachen mir keine Garantie, den schnellsten und besten Weg zu mir selbst zu finden, es waren nur „Richtungsweiser“, die sehr individuell und aus der Theorie stammten.

Und weißt Du was? Es ist total egal. Wir müssen uns weit mehr entspannen und Vertrauen darauf haben, dass alles wird. Das Leben passieren lassen. Und dieser Moment holt jeden ein, der diese Reise macht, das ist meine Erfahrung. Irgendwann wurde aus Hektik, schnell, sofort und Desorientierung – RUHE und VERTRAUEN. :D
Auch wenn ich dachte, dass in dieser Zeit der Unsicherheit und Ungeduld nichts passiert ist, ist sehr wohl etwas geschehen. Jeder Tag ist eine Weiterentwicklung, ob bewusst oder unbewusst.

Wenn wir uns dazu entscheiden uns SELBST auf den Grund zu gehen, läuft DAS von selbst und ganz automatisch. Das ist das Schöne daran. Es begegnen uns genau die Dinge, die Menschen oder Konzepte, die wir zu diesem Zeitpunkt brauchen. Ich habe so oft erlebt, dass mich ein einziger Satz so berührt und danach etwas in Gang gesetzt hat! So nimmt die persönliche Entwicklung ihren Lauf. Und jeder von uns nimmt nur auf, WAS zu seinen Leben passen kann.

Egal wohin es uns zieht, welche Inputs uns ansprechen, wonach unser Herz sich gerade sehnt, es wird immer das Richtige in diesen Moment sein. Vertraue dem Weg, den Du gehst.

Tief in uns verborgen ist das Wissen, welcher Schritt der richtige ist. Wir wissen, was wir möchten und was uns beflügelt und was uns runterzieht.

VERTRAUEN ist das Schlüsselwort. Vertrauen in uns selbst. Vertrauen in unsere Empfindungen.
Ein Weg, den wir nicht genießen können, ist NICHT unser Weg!
Das gehört nicht immer zu den einfachen Dingen, das wissen wir doch alle.
Es ist aber auch nicht so schwer, wie wir es uns oft machen. :D

Was wir suchen, ist nicht auf den Gipfeln der Berge.
Nicht in den Tiefen der Meere.
Nicht in den Straßen der Städte.
Es ist in unseren Herzen. 

Ich wünsche Dir eine schöne Reise zu und mit Dir. ICH … werde mich auch wieder aufmachen, um Neues zu erkennen, zu reflektieren und wenn notwendig, zu verändern.
Was ist Dir auf Deinen „Umwegen“ schon alles begegnet und was konntest Du daraus lernen?

Pass auf Dich auf …

Lesezeit: 4 Minuten

Veränderung … in diesem Wort steckt so unglaublich viel! Veränderung lässt uns still stehen und einfühlen, wo wir in unserem Leben an Mauern und Absperrungen stoßen. Veränderung lässt unsere Persönlichkeit wachsen und sie zeigt uns den Weg zu unserem authentischen SEIN. Du und ich entscheiden, wie wir damit umgehen. Sind wir in ständiger Abwehrhaltung? Ist alles schlecht, böse und schmerzhaft, was uns im Leben passiert? ODER erkennen wir die Chance für eine Entwicklungsmöglichkeit in diesen herausfordernden Momenten und Situationen? Warum ich Veränderungen liebe, darüber kannst Du heute lesen …

Wir haben das Bedürfnis uns zu verändern

Veränderung bedeutet Bewegung. So wie jede Pflanze sich dem Licht zuwendet, möchten auch wir uns verändern. Wir möchten, dass es uns gut geht und wir uns wohlfühlen. Veränderung ist ein Fixpunkt in unserem Leben und gehört einfach dazu. Jeder von uns bringt sein Geschenk mit auf diese Welt. Alles Erleben und Entwickeln drängt dahin, die zu sein, die wir sein sollen.

Die Erziehung und die Erwartungen unserer Gesellschaft, die Werthaltung unseres Umfeldes … sie alle halten uns „flach“ in unserm SEIN. Wir machen und tun, so wie alle tun und hinterfragen dabei gar nicht, ob all diese vorgefertigten „Muster“ auch für uns geeignet sind! Viele fragen sich nicht mal, ob sie all das überhaupt so haben wollen! Diese Überzeugungen werden dann zu unserem sehr eng geschnürten „Mieder“ UND der allbekannten Komfortzone.

Wir Menschen lieben diese so sichere Zone deshalb, weil sie überschaubar und ohne Risiko ist. Alles geht seinen gewohnten Weg und unser Kopf muss sich kaum anstrengen. Die Folge – wir werden (sehr) faul! Wir fühlen uns wie in Watte gepackt, unsere Gedanken bekommen keine ordentliche Nahrung mehr, die Welt um uns wird immer kleiner und so entwickelt sich der Mensch zum „kleingeistigen“ Wesen.

Vergleich:

Vielleicht hast Du das früher mal selbst ausprobiert? Diese riesige Sauerei mit einer Cola und einem Menthol-Drops. Ja es ergibt eine große Schweinerei, aber es machte halt auch großen Spaß! So ist es auch mit Veränderungen! Das Leben wird wieder lebendig! Erstmals etwas unbequem und nicht so geordnet vielleicht. Auch eine „Sauerei“ kann passieren … alles neu und ungewohnt. Aber unsere Sinne werden wieder auf „scharf“ gestellt. Und wir können endlich wieder etwas erzählen, wenn wir den Mut haben, andere Richtungen zu gehen! Endlich fühlen wir auch wieder mehr. ›lach‹!

Wir nehmen gerne den einfacheren Weg …

Tatsächlich schieben wir alles nach hinten, weil wir den möglicherweise auftretenden Unannehmlichkeiten nicht begegnen wollen. Die Unsicherheit nicht spüren und die Kontrolle nicht abgeben möchten. All diese Dinge müssen aber einkalkuliert werden, wenn wir den Weg der Veränderung gehen.

Wenn ich zurückdenke, an meine Gedanken, die ich damals zur Veränderung hatte. Ich dachte immer, es müsste etwas Großes und Bedeutsames sein, wenn ich etwas verändern wollte. Das einzig Große war der erste Schritt dahin, weil es Mut braucht ins kalte Wasser zu springen! Das war’s aber auch schon. Und genau der Gedanke ist der Grund für sehr viele Menschen lieber nichts zu verändern und in der komfortablen, in Watte gehüllten, Zone sitzen zu bleiben …

Außerdem denken die meisten Menschen, dass mit einer Veränderung alles im Leben auf null gestellt werden muss, dass man alles aufgeben muss! Wir Menschen denken dabei viel zu groß und umständlich, das war bei mir zu Beginn auch ganz genauso. Veränderung kann so viel bedeuten wie zum Beispiel in einem stressigen Berufsalltag endlich regelmäßige Pausen einzubauen. Liebevoll kleine Routinen zu etablieren … sich endlich selbst mehr Zeit für sich zu nehmen. Einfach das zu tun, was uns nährt und richtig guttut!

Die oben angeführten Dinge sind eigentlich sehr kleine Schritte, aber die Veränderung, die sich dadurch einstellt, ist riesengroß. Viele kleine Veränderungen bringen uns dort hin, wo unser Ziel gesteckt ist. Also ein DEIN Ziel vor Augen gibt Dir den Anreiz, in die Veränderung zu kommen. Endlich das mit Watte gefüllte sichere Zimmer zu verlassen!

Veränderung braucht ein klares „warum“ …

Wenn ich mit Frauen darüber rede, wissen die meisten immer ganz genau, was sie nicht mehr haben wollen. Sie können ganz klar sagen, wovon sie weg möchten, was sie auf keinen Fall nochmal so machen würden wie bisher. Leider wissen sie aber nicht wo sie hin wollen und wie das genau aussehen sollte, was sie sich wünschen. Vielleicht im Gedanken, jedoch eine genaue ausgesprochene Definition … Fehlanzeige. :-(

Und da sitzt das Problem auch schon. Denn wenn wir nicht wissen, wohin wir eigentlich möchten, wie sollen wir dann wissen, wohin der erste Schritt in die richtige Richtung ist?

Eine Veränderung braucht immer ein tieferes „warum“! Ohne das zu wissen, wird es nicht gehen.

Meine Erfahrung:

Ich habe die meiste Zeit meines Lebens in dieser „Watte-Zone“ verbracht. Sicherheit, Regelmäßigkeit waren mir wichtig. Bloß kein Risiko bitte! Und wenn ich ehrlich bin – ich war auch etwas kleinkariert unterwegs. Das war eben schön gemütlich und das Leben plätschert so leise vor einem dahin. Und dann plötzlich verändert sich alles und sie ist da: Es kann Langeweile sein, der Wunsch nach Abenteuer oder das Verlangen andere Menschen kennenzulernen … einen anderen Job zu wollen und, wenn es ganz doof kommt – der ohnehin nicht funktionierenden Beziehung den Rücken zu kehren. Bei mir war alles dabei und noch eine ganze Menge mehr. Zum einen brauchte ich dringend die Veränderung, aber ich wollte auch etwas verändern in meinem Leben!

Aufbrechen … neu orientieren … Entscheidungen treffen … etwas verändern … NEIN sagen. Zu dem Leben, das sich so eingefahren anfühlte. Mir nicht guttat und dass mich alles machte, nur nicht glücklich. Ich habe in dieser Zeit sehr viel gelernt und ganz viele Erfahrungen sammeln dürfen. Eine Veränderung bedeutet oft erstmal Verlust, aber der Gewinn folgt auf dem Fuße! ›lächel‹. Ich bin verliebt in Veränderung(en), denn sie macht uns mutig und lässt uns wachsen! UND wir dürfen jeden noch so kleinen Erfolg, jede noch so winzige Veränderung genießen und wenn wir möchten – steht der nächsten Veränderung rein gar nichts im Weg! :D Hallo neues, altes, geliebtes ICH.

Veränderung ist am Anfang schwer,
chaotisch in der Mitte,
aber am Ende einfach GROSSARTIG.

Ich wünsche Dir ganz viel „ich will“ und Mut … damit Deine vielleicht schon lange geplanten Veränderung, endlich in Schwung kommen darf.

Pass gut auf Dich auf.

Lesezeit: < 1 Minute

JA, es ist möglich, das eigene Leben zu einem KUNSTWERK der Freude zu formen.
JA, es ist möglich, seine tiefsten Herzenswünsche als ERFAHRUNG zu erleben.
JA, es ist möglich, in jedem Augenblick des Lebens eine KEHRTWENDUNG zu machen.
Eine WENDUNG hin zu sich selbst und zu dem Himmelreich, dem unendlichen POTENTIAL in uns.
JA, es ist möglich.

R. M. Rilke


An das Gute glauben …

Auch, wenn wir schon viele unschöne Dinge erlebt haben, sollten wir an der Fähigkeit arbeiten, das GUTE in Menschen, Dingen und Umständen zu sehen!

Wir Frauen und Männer sollten erkennen, dass die neuen Menschen, die in unser Leben treten, nicht diejenigen sind, die uns verletzt haben. Es ist schön, wenn wir in der Lage sind, die Vergangenheit von der Gegenwart zu unterscheiden. Lassen wir uns vom Frieden und vom Glück leiten, statt von Angst und Misstrauen.

Wir haben die Möglichkeit und die Macht, unser eigenes Glück zu erschaffen – in und außerhalb so mancher schmerzhaften Umstände. Weil wir haben es gelernt, unser bester „Fürsprecher“ zu sein. Wir treiben uns selbst an … egal was es kostet.

Wir dürfen uns von anderen Menschen nicht vorschreiben lassen, wie und WAS wir fühlen und denken.
Die meisten Menschen neigen dazu, nach hinten zu schauen.
Verletzte Menschen machen das (glücklicherweise) viel seltener.
Die Vergangenheit WAR. Und was kommen wird, weiß niemand, aber es wird gut werden. Gedanken sind so machtvoll!

Wir lassen die Vergangenheit los. Emotionale Distanzierung wird GROSS geschrieben.
Vielleicht vergeben wir?
Wir gehen mit weit ausgebreiteten Armen hinaus und gesünderen schöneren Tagen entgegen. ›lächel‹

Wir denken wie eine König(in). Eine Königin hat keine Angst zu scheitern, denn scheitern ist ein weiteres „Sprungbrett“ zur wahren Größe!

Danke, dass DU mich gelesen hast.
Danke an meinen Herzmenschen für diesen wunderschönen Moment.

Bis bald …

Lesezeit: 3 Minuten

„Mach etwas aus deinem Leben …“ Ich mochte diesen Satz nicht. Er wurde mir x-mal ans Herz gelegt. Ob passend oder unpassend, Hauptsache dieser Satz wurde ausgesprochen, um mich beinahe in den Wahnsinn zu treiben. DAS Gefühl hatte ich vor vielen Jahren. JETZT – verstehe ich ihn sehr genau und ich gebe ihn sogar selber gerne weiter. Er ist wie ein unauffälliges „Mantra“, das ganz viel Wahrheit beinhaltet. DU bist der eigentliche Creator in Deinem Leben, … nutze diese Position.

Hast Du Dich schon mal gefragt?

Hast Du es schon mal getan? Dich gefragt, wie es sein würde, wenn Du in Deinem Leben alles tun und machen könntest, was Du willst? Dieses Gedankenspiel machen nicht nur Kinder, sondern auch ganz viele Erwachsene! Hört man da genauer hin, entstehen die wunderbarsten Ideen und Träume.

Also wenn Dir alle Türen offen stehen würden? Wenn Dir nichts in den Weg gelegt werden würde? Wenn alles grenzenlos wäre?

Was wäre, wenn Du nur durch einen langen Tunnel gehen müsstest. Du müsstest Dich nur entscheiden einfach loszugehen!

So viele Menschen, die ich kenne, sehen diesen IHREN Tunnel. Klar und deutlich. Sie haben ihn ganz fest vor ihren Augen. Sie haben aber Angst, durch diesen Tunnel zu gehen.

Und dann stehen sie da … wie angetackert. Sie stehen da und blicken in diesen Tunnel, der vor ihnen zu sehen ist. Doch sie können sich nicht überwinden, einen Fuß vor den anderen zu setzten und darauf loszugehen …

Ist es wirklich so schwierig sich zu überwinden um seinen Traum, sein Ziel zu verfolgen?

Ich stelle mir diese Frage selbst so oft! Ich gehörte zu den Menschen, die viel zu lange gewartet haben. „Angetackert“ stehen geblieben sind. Ich habe mich einfach nicht getraut loszulaufen! Mal kurze Zeit KEINEN hell erleuchteten Weg zu gehen! Ich blieb in meinen Träumen und Wünschen hängen, obwohl ich genau wusste, wenn ich einfach losmarschieren würde, sich alles zum Besseren verändern würde!

Und irgendwann sah ich die Menschen da draußen, die es geschafft hatten. Mein Gedanke: WAS unterscheidet MICH von all diesen Menschen? Ich habe doch auch dieselben Möglichkeiten, oder etwa nicht? Bin ich vielleicht nicht richtig oder gut genug?

Und sehr spät realisierte ich – ICH bin NICHT anders. Und ICH bin RICHTIG wie ich bin. Wir sind alle nur Menschen!

Die nächste Frage, die mich immer beschäftigte war: Braucht man denn ein gewisses Talent um JEMAND zu SEIN?

Nach dieser Frage waren auch sofort ganz viele Antworten in meinem Kopf, die mich beruhigten:
NEIN … denn es gibt sehr viele Menschen, die kein besonderes Talent besitzen oder überdurchschnittlich hohe finanzielle Mittel haben und TROTZDEM einfach losgegangen sind. Sie sind durch diesen kaum beleuchteten Tunnel durch! Zielstrebig geradeaus! Sie sind nicht in diesem Spiel „Was wäre, wenn alles möglich ist“ hängen geblieben. Sie haben ihre selbst angelegten Fußfesseln aufgeschnitten und haben sich entschieden durchzugehen.

Und dann stehen sie am anderen Ende … hinter dem schlecht beleuchteten Tunnel und strahlen und sagen stolz:
„Hey … es war nicht schlimm, es war zwar an manchen Stellen ziemlich dunkel, aber es waren immer nur kurze Strecken der schlechten Sicht! Ich bin trocken geblieben, denn ich hatte ein Dach über meinem Kopf :D … ich konnte mich auch ausruhen und nun bin ich angekommen … der erste Schritt war der wichtigste, danach ging es beinahe von alleine, weil ich den Ausgang immer vor Augen hatte!“

DU darfst Dein Leben kreieren!

Dein Leben wird so aussehen, wie DU es Dir machst oder was DU daraus machst!
Es wird durch Deine Gedanken darüber entstehen.
Du willst ein Creator sein? Ein Autor Deines Lebens? Ein Boss? Ein Kapitän?
Du bist es schon, Du musst nur Dein Drehbuch vor Augen haben. Deine Kreativität pflegen und die Leinen losmachen! ›lach‹
Fang an zu gehen … zu laufen … geh da durch … übergehe DAS, was Dir im Weg steht!
Es wartet so unglaublich viel auf Dich!

Denn weißt Du … Dein Leben ist DAS, was DU daraus kreierst!
Denn DU bist der Creator und Deine Gedanken werden Dir folgen.
Verlieren wir niemals die Hoffnung und den Glauben an uns selbst.
Hören wir NIEMALS auf zu träumen und geben wir ALLES für die Verwirklichung unserer Träume, weil es einfach etwas Wunderschönes ist.
Nutze diese Möglichkeit. Ich wünsche es Dir so sehr. ›lächel‹

DAS LEBEN IST EIN GESCHENK! DIE FRAGE IST NUR: MACHST DU DEIN GESCHENK AUCH AUF?

Ich wünsche mir sehr, dass ich Dir, mit meinem Beitrag heute, Dein Leben wieder etwas „näher“ bringen konnte. Deine Wünsche vielleicht wach geküsst habe? In Wahrheit sind wir alle irgendwie sehr ähnlich, deshalb verstehe ich Dich auch so gut!

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Sich eine Auszeit zu nehmen ist für viele von uns ein nicht ganz nachvollziehbarer Schritt. Außer man ist Schulabgänger … nach dem Abitur. Nur ist es in der Zwischenzeit so, dass sich auch ganz viele Arbeitnehmer wünschen, eine Auszeit von dem ganzen beruflichen Stress einzuplanen. Einfach zur Ruhe kommen … sich über wichtige (aber auch unwichtige) Dinge klar werden. Oder sich einfach mal nur um sich selbst kümmern!

Eine Auszeit kann unser Leben verändern

Vor einigen Jahren habe ich mich selbst für eine Auszeit entschieden. Ich war ausgelaugt, unmotiviert, müde und leider auch sehr angeschlagen. Der Job und die damit verbundene Verantwortung sind mir zu viel geworden. Die Luft war draußen und die gestellten Erwartungen konnte und wenn ich ehrlich war, wollte ich auch in dieser Form nicht mehr leisten.

Eine Auszeit zu nehmen ist nicht immer so leicht möglich. Es hängt von der persönlichen Situation ab, den Zielen UND der Absicht, wie es danach weiter gehen soll.

Bei mir stand in dieser Entscheidung meine Gesundheit im Vordergrund. Ich musste dem ständigen Druck und Stress den Rücken zuwenden. Ich brauchte Zeit für mich, … ich musste reflektieren und mir über neue Ziele klar werden. Ein Richtungswechsel war dringend notwendig.

Natürlich kann niemand über längeren Zeitraum so einfach zu Hause bleiben ohne das die Firma Bescheid weiß. Natürlich kann man sich unbezahlt beurlauben lassen, aber selbst das ist nicht ganz einfach und stoßt auf Unverständnis. Zudem besetzt man als Arbeitnehmer einen Platz, der nicht so ohne weiteres ersetzt werden kann. Deshalb sind Gespräche mit der Geschäftsführung wichtig. Auch wenn man nicht bis ins kleinste Detail gehen muss, ist eine Erklärung wichtig.

Bei mir war es nicht möglich, meine sehr offensichtlichen Gründe für diesen Schritt zu erklären. Ich stieß auf Unverständnis und weitere Druckmittel. Dieses Gespräch war mein letztes und ich ging. Ich kann mich noch so genau an diesen Moment erinnern, als wäre es gestern gewesen! Nach so vielen Jahren konnte ich wieder tief in meinen Bauch hinunter atmen … als hätte ich die ganze Last hinter diesen Türen gelassen!

Ja so begann mein Plan wahr zu werden. „AUSZEIT“ …, und auch wenn ich finanziell schlecht ausgestiegen bin, fühlte ich mich die erste Zeit wie neu geboren.

Mein Auszeit war zwar nicht so geplant, aber sie war fest in meinem Kopf verankert. Der Hauptgrund war allerdings meine Gesundheit. Ist Geist und Körper nicht belastbar und fit, wird man über kurz oder lang, auch seine Tätigkeit nicht mehr zufriedenstellend erledigen können. 

Es gibt viele Gründe, warum eine Auszeit nicht nur SINN ergibt

… sondern eine ganz besondere Zeit im Leben sein kann. Wenn wir uns zu einer Auszeit entschlossen haben und es möglich ist, ist der größte Schritt schon mal getan. Jetzt gilt es zu handeln … zu planen … WAS oberste Priorität hat. (Für jeden ganz individuell).

  • Zeit für die Gesundheit. Für mich stand meine Gesundheit ganz oben! Eine lange und schwierige Zeit kam auf mich zu. Ständiger Stress, Druck und Anspannung dazu körperliche Arbeit kann der Gesundheit ganz schön zusetzen. Psychisch wie physisch. Meine gesundheitlichen Probleme waren schon ernsthaft fortgeschritten deshalb sollte man NICHT darauf warten, bis der Körper samt Psyche zusammenklappt. Die Signale sollten ernst genommen werden und da kann eine Auszeit die richtige Rettungsinsel sein! Mit den wachsenden Erwartungen steigen auch die psychischen Erkrankungen. Und ehrlich jetzt: die eigene Gesundheit sollte oberste Priorität bekommen!
  • Die „was will ich“ Frage. Ich hatte mir vor meiner Auszeit kaum diese Frage gestellt. Vielleicht habe ich sie begonnen aber niemals fertig gedacht. Ich war unzufrieden mit meinem Leben, meinen Beziehungen und meinem Umfeld. Ich wollte ein anderes Leben. Eines das nicht andere für mich lebten! Also ist eine Auszeit auch der richtige „Break“ um sich besser kennenzulernen. Sich zu fragen: Was will ich? Bin ich auf dem richtigen Weg? Welche Veränderung braucht es und um Himmels willen – WER bin ich eigentlich und WIE möchte ich mein Leben weiter führen? Es ist keine leichte Aufgabe und ist mir persönlich sehr schwergefallen. Aber mit der Zeit kommt die Übung und führte mich zur Zufriedenheit und noch ganz vielen anderen Erkenntnissen. ›lächel‹.
  • Es ist doch immer so. Unser Alltag bestimmt uns in gewisser Hinsicht. Und der Alltag hat die meisten Arbeitnehmer gut unter Kontrolle. Jeder Tag ist gleich … alles wiederholt sich und hat den ständig gleichen Rhythmus. Kurz gesagt – es ist ein Einheitsbrei. :-( Eine Auszeit bietet sehr viele Möglichkeiten, endlich mal etwas von der Spur abzuweichen! Vielleicht einer Idee nachzugehen … etwas auszuprobieren, was man schon sehr lange im Gedanken hegt. Ich habe in dieser Zeit meine Kreativität neu zur Welt gebracht. Ich habe endlich mit dem Schreiben begonnen, so ist auch FrauenPunk entstanden ist.  :D
  • Erholung pur! Nicht für alle Menschen wird die Auszeit zur Wiederherstellung des eigenen Körpers gebraucht, so wie es bei mir der Fall war. Für die meisten Menschen bedeutet eine Auszeit Entspannung, Erholung, Kraft tanken und Urlaub, länger als normal. Energiedepots werden wieder aufgefüllt! Die Motivation kehrt zurück und die Freude ebenso. ›zwinker‹.

Viele Menschen denken bei dem Wort Auszeit an eine unendlich lange Zeit. Bei mir war es zwar so und ich bin bis heute nicht mehr zurückgekehrt. Für mich öffnete sich eine ganz besondere Türe. Ich lebe und arbeite in meiner selbstgewählten Auszeit. Zwar mit vielen Einschränkungen und Abstrichen, allerdings bin ich jetzt glücklich, kann selbstbestimmt SEIN und bin überdurchschnittlich dankbar!

Manchmal ist eine längere Auszeit sinnvoll (für mich) oder sogar notwendig. Sie sollte an die individuellen Bedürfnisse angepasst werden. Ich kenne in der Zwischenzeit viele Menschen, die sich dazu negativ äußern. Gerne wird man als „faul“ betitelt. Dabei wird vergessen, dass während einer Auszeit kein Geld verdient wird! Rücklagen sind also notwendig. Ist eine „Auszeit“ aus gesundheitlichen Gründen notwendig, liegt die Sachlage anders.

Fazit:
Ich kann auf jeden Fall sagen, dass mein Schritt damals, einer der wichtigsten in meinem Leben war. Es war eine sehr harte Zeit JA. Sie war mit viel Schmerz, Angst und Arbeit verbunden. ABER sie hat mein Leben auf den Kopf gestellt! Mein Leben hat sich zu einem besseren verändert. ICH bin zu einem besseren Menschen geworden! Ich habe Veränderungen zugelassen und dem Schicksal seinen Lauf gelassen. Und ich habe so viele Erfahrungen gemacht, die ich mir niemals hätte träumen lassen. :D

Es war eine so aussichtslose Zeit VOR der Auszeit gewesen … heute bin ich voller Zuversicht, positiv, auch wenn nicht immer alles nach Plan läuft. #dankbarbin

Ich wünsche niemandem, dass er diese Auszeit benötigt, aber möchte ALLEN Mut machen, sollten sie darüber nachdenken, sich eine Auszeit zu nehmen. :D

Alles Liebe …

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Das Leben hat (mir) schon ganz viele Lektionen erteilt. Schmerzhafte, unangenehme, peinliche und alle sind sie mir in Erinnerung geblieben. Eines habe ich aber daraus gelernt. MITGEFÜHL … ebenso eine große Lektion die mir tatsächlich fehlte. Herzlichkeit, ein gutes Einfühlungsvermögen, Empfindsamkeit … es ist ein sehr wichtiger Teil meiner Person, die ich über die Jahre geworden bin.

In der von uns geschaffenen Welt, die wahnsinnig schnell und „geschäftig“ an uns vorbeirauscht und so voller Irrsinigkeiten steckt, habe ich manchmal das Gefühl, dass KEIN Platz für Herzlichkeit und Empfindsamkeit mehr ist. Und das, obwohl wir als Spezies im Grunde genommen gut und freundlich auf die Welt gekommen sind. Viele Menschen sind von diesem Weg „abgekommen“ … sie haben SICH und den Weg verloren.

Mitgefühl bedeutet …

Mitgefühl bedeutet RÜCKSICHTSVOLL zu sein. Es bedeutet ANTEILNAHME und ein gewisses Maß an EINFÜHLUNGSVERMÖGEN zu besitzen. Sich in andere Menschen aufrichtig hineinversetzten zu können und unterschiedliche Situationen so gut als einem möglich nachzuempfinden. Mitgefühl ist eine Empfindung mit enormer Kraft! Sie erzeugt liebevolle Energie, ganz egal, auf wen es sich bezieht. Dieses Gefühl hat die Macht sehr viel zu verändern.

Ich habe die Erfahrung gemacht, wenn wir das Leben von der Warte des Mitgefühls aus betrachten, befreien wir uns von unserem Ego und dem ständigen Bedürfnis, recht haben zu wollen. Stattdessen lassen wir uns von unserem Herzen leiten. Wir verzichten darauf, alles bewerten zu müssen … das Schubladendenken hört auf.

In JEDEM von uns steckt dieses Gefühl (bei einem mehr, beim anderen etwas weniger). Was wir tun sollten, ist dem Ganzen etwas MEHR Ausdruck zu verleihen!

Wenn wir uns dafür entscheiden würden, eine Situation (z.B. ein Streit) mit Mitgefühl zu betrachten, bedeutet es gleichzeitig auf die Schwächen des anderen, UND auch auf die eigenen Schwächen, besser einzugehen … sie zu erkennen und freundlicher auf die Situation ein- und zuzugehen. Dass das nicht einfach ist, ist klar. Aber wenn wir ehrlich sind, versucht doch jeder von uns, Leid, Schmerz und Ärger zu vermeiden und glücklich zu sein? Oder denke ich da verkehrt?

Wir machen alle Fehler und das nicht zu wenig …

Viele davon sind unbewusst, das passiert. Aber wir haben jeden Tag die Möglichkeit uns weiterzuentwickeln. Unser „Ego“ mehr zurückzunehmen und dem immer kehrenden Bedürfnis dauernd das letzte und richtige Wort zu haben, mal das Pause-Schild zu zeigen!

Mitgefühl soll aber nicht bedeuten, dass wir uns ständig schikanieren lassen müssen. Ausnutzen und alles für „gut“ befinden müssen! Die Welt müssen und können wir ohnehin nicht retten! :-)

Ich sag mal so: Es bedeutet schlicht und einfach anzuerkennen, dass in jedem von uns Gutes steckt und das wir alle menschlich sein möchten (sollten). Letzteres zeigt sich auf weniger angenehme oder wünschenswerte Weise viel zu oft.

Diesbezüglich stehe ich als Beispiel zur Verfügung:

Ich wurde geboren. Mein Herz stand ganz bestimmt weit offen. Doch nach vielen Jahren, in denen ich zahlreiche Ängste durchgestanden und viele Verletzungen erst wieder heilen musste, war es so, dass ich die Verbindung zu mir selbst verloren habe. Ich wurde verletzt auf allen Ebenen … also blieb ich in dem Fahrwasser stecken und fügte anderen auch, meist nicht bewusst, Leid zu. Meine Empathie war verloren gegangen, mein Herz zog sich zusammen und mein EGO gewann an Größe.

Ich bin in einem Umfeld aufgewachsen, in dem „zu vergeben“ eine ständige Aufgabe für mich darstellte. Und auch wenn ich emotional sowie körperlich sehr verletzt wurde, und es ganz lange Zeit dauerte, bis ich wieder heil war, so war VERGEBUNG mein einziger Ausweg. Es war die einzige Möglichkeit, diese Zeit und all diese Erfahrungen zu  nutzen, um mich weiterzuentwickeln.

Wie hat es funktioniert?

Erst als es mir gelang, nicht jeden und alles für schlecht und unehrlich anzuerkennen und es mir gelang meine Gefühle wieder zu benutzen, das Mitgefühl neu zu entdecken, begannen sich Dinge zu verändern! Und wie sie sich änderten!

Mitgefühl hilft mir nicht alles so persönlich zu sehen. Denn es geht tatsächlich nicht immer um mich selbst! ›lach‹. Oft ist es der Schmerz und die Last meines Gegenübers, was da auf mich abgeladen wird. In solchen Situationen halte ich auf freundliche Weise Abstand. So verhindere ich, dass unangenehme Situation noch mehr „Nahrung“ erhalten.

Mitgefühl will genährt werden! Wer mit sich selbst nicht freundlich und liebevoll umgehen kann, wird es auch nicht schaffen mehr Gefühl für andere aufzubringen!

Ein ganz wichtiger Punkt ist dabei auch die Vergangenheit. Alles was passiert und geschehen ist, sollten wir zu einem Abschluss bringen. Egal ob wir die Dinge vergeben, vergessen oder verzeihen … da hat jeder seine eigene Regel. Von mir kann ich erzählen, dass ich nicht alles vergeben kann, aber ich habe damit in Frieden abgeschlossen … ich habe es eingepackt und weggelegt. Punkt.

Schuldgefühle herumzutragen habe ich aufgegeben. Es führt zu nichts und es ist eine absolute Energieverschwendung!

Die Sanftheit mit sich selbst …

Dieser Satz begleitet mich jeden Tag! ›lächel‹. Es ist die erste Etappe auf dem Weg zur Heilung für uns selbst. Und auch für diejenigen, die mit uns in Berührung kommen. Es ist ganz einfach DEINE, MEINE unser ALLER Entscheidung, sich dem Mitgefühl bewusst zu werden. Die Macht des Mitgefühls ist eine greifbare, die zu unvorstellbaren Resultaten führt!

Sie ist die Kraft der Liebe … der Freundlichkeit … der Heilung und der Vergebung.

Ich habe diese wohltuende Wirkung auf allen Ebenen der Gesellschaft erleben können. Wir alle wünschen uns glücklich zu sein. Unterschätzen wir deshalb diese Macht nicht.

Jeder von uns ist in der Lage sie auszuschöpfen.
Seien wir freundlich …
Nehmen wir mehr Anteil …
Und zeigen wir mehr Mitgefühl … <3
Ich danke Dir.

Heute habe ich mich als „Impulsgeberin“ berufen gefühlt und deshalb diese Gedanken mit Dir teilen müssen. :D
Schön, dass DU hier bei mir warst!

Eine gute und liebevolle Zeit …

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Jetzt gab ja lange keine Tipps von mir! Ich habe die Zeit wirklich genossen. Ich habe viele Themen gesammelt, über die ich schreiben kann. Ich bin einfach wieder in meiner Balance. :D Und das ist auch gleich das Eingangswort für meine September Tipps. :-)

Dein Körper ist aus der Balance?

Wie gesagt, ich kenne dieses Gefühl nur zu gut. Und DU mit Sicherheit auch. Wenn Dein Körper leise zuflüstert, … aber Du hörst oder ÜBERhörst es. Bis er immer lauter wird und aus dem flüstern ein „Schreien“ wird.

Eigentlich wird unser Alltag von Formeln geprägt:

Wir sollten mindestens 10 000 Schritte tun, vor 24.00 zu Bett gehen, mindestens 2 Liter Wasser trinken. Dreimal die Woche Ausdauersport betreiben, einen Apfel am Tag zu sich nehmen und was weiß ich noch was alles! All diese Sachen haben wir uns selbst NICHT ausgedacht, sondern es waren Ärzte, Psychologen und die Wissenschaft.

Was tun wir? Folgen wir solchen Ansätzen? Dazu kommen Kalorienzähler (oder auch nicht). Eigentlich sind wir hundemüde und zappen auf Netflix rauf und runter. Am Schoß eine große Schüssel „Ungesundes“ ›lach‹. Kann oder ist DAS in Ordnung? Ist es gesund? Wir behandeln unseren Körper als wär er eine Maschine, als wäre er auf Autopilot gestellt. Und anschließend werfen wir IHM vor, nicht gut, stark, gesund und erholt zu sein!

Dem Körper trifft keine Schuld – WIR sind es … wir ignorieren … hören NICHT auf seine Signale, die er uns sendet. Dabei spricht unser Körper den ganzen Tag mit uns. :D

Führen wir eine harmonische Beziehung mit unserem Körper

Viele haben verlernt, ihrem Körper die so wichtige Aufmerksamkeit zu geben. Der rasende Alltag hat schon lange oberste Priorität und so passiert es, dass wir Schmerzen „überspüren“ und sie mithilfe von Medikamenten betäuben. Hunger und Durst wird nach hinten geschoben weil im Moment zu wenig Zeit! Man stopft alles Mögliche „ToGo“ in sich hinein, denn das spart Zeit und Zeit ist wertvoll. Und gegen die täglichen Müdigkeits-Einbrüche gibt es ja ausreichend Energie-Drinks.

Tja … ich will jetzt nicht behaupten das jeder Mensch seinen Alltag so lebt, aber ich weiß, dass es sehr viele genauso praktizieren. Ich war lange Zeit genauso. Mein Körper spielte immer die zweite Geige!

Die gute Nachricht: Egal wie lange wir unseren Körper links liegen gelassen haben, es ist NIE zu spät, die Verbindung mit ihm (wieder) aufzunehmen! Ihm DAS geben, was er braucht … genau genommen, WAS WIR für unser Wohlbefinden brauchen.

  • Körper & Bewegung. Ein achtsames Körpergefühl kommt durch viel Bewegung. Bewegung im Alltag bewusst wahrnehmen. Viele Menschen betreiben schon vor dem Gang ins Büro Sport. Es ist eine hervorragende Möglichkeit, mit seinem Körper ins „Gespräch“ zu treten. Es gibt aber auch viele andere Möglichkeiten! Ich liebe es den Tag mit einer kurzen Meditation zu beginnen … Body-Scan … Körperreise … zu spüren wie es „uns“ geht. Auch beim täglichen Gassi gehen mit unseren Haustieren besteht die Möglichkeit, sich mit unserem Körper kurzzuschließen. Die Natur im Allgemeinen … sie bietet so viel um den Fokus auf Körper, Atmung und den eigenen Rhythmus zu legen.
  • Geh rein statt raus. Es ist für uns einfacher geworden, sich mit der Welt draußen zu verbinden, als sich mit sich selbst zu beschäftigen. Es gibt einfach zu viele externe Ablenkung! Und so verbringen Menschen Jahre damit, sich NIE um ihr INNERSTES zu kümmern … sie „verkümmern“. Der Mensch kümmert sich lieber um virtuelles, statt um seine realen eigenen Gefühle. Logisch, dass die Beziehung zum eigenen ICH mal beginnt darunter zu leiden.
  • Esse achtsam. Das ist immer noch ein Punkt, den ich mir sehr oft bewusst machen muss! Ich esse viel zu schnell und dabei bleibt manchmal der Genuss auf der Strecke. Das passiert, wenn der Hunger sich meldet und ich dieses Signal überspüre! Dann kommt es schon mal vor, dass ich etwas launisch werde, Kopfschmerzen bekomme und letztendlich zu schlingen beginne. Es ist sowas von falsch! Und ich arbeite daran. ›lächel‹. Es ist so wichtig sich Zeit zu nehmen! Zu genießen und langsam zu essen. Außerdem können wir so besser einschätzen, ob wir schon satt sind oder eventuell noch einen Nachtisch „brauchen“. ›zwinker‹.

Fazit:

Am Ende des Tages sind wir alleine für unseren Körper verantwortlich. Er hat den ganzen Tag mit uns gesprochen – haben wir darauf geachtet? Er hat uns viele Signale gesendet. Jetzt liegt es an uns sie auch zu deuten! Machen wir es uns zur Gewohnheit uns Zeit für unseren Körper zu nehmen! Nutzen wir die Möglichkeiten der Bewegung, der Meditation und der Achtsamkeit. Wir können davon nur profitieren und so ein ausbalanciertes Leben leben.

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„Aus der Vergangenheit lernen, heißt Zukunft gewinnen“ … Hab ich mal wo gelesen und damals absolut NICHT verstehen können. Manchmal wird einem erst viel später klar, was einem irgendwer oder irgend ein Zitat sagen will. Und plötzlich macht irgendwie alles Vergangene einen Sinn.

Bis vor einigen Jahren, war mein Leben nicht mein „Freund“ und das Schicksal schon zwei Mal nicht. Ich fühlte mich meinen Umständen ausgeliefert. Kaum in der Lage, mein Leben wieder geradezurücken oder zu kontrollieren. Dass sich diese damalige Situation mal ändern könnte, damit habe ich gar keine Gedanken verbracht. Inzwischen hat sich SEHR VIEL getan und ich weiß, dass das Leben es trotz vieler unangenehmer Momente und Abschnitte, es NUR zu unserem Besten dreht!

Ich bereue keine Minute meines Lebens

Natürlich wäre mir auch lieber gewesen manche Sache nicht erlebt zu haben. Aber wie man ja so schön sagt „Das Leben ist kein Wunschkonzert“.  Es gibt so viele Ereignisse in unserem Leben und jedes davon hat einen Sinn. Wenn ich zurückdenke, wie viele Tränen ich vergossen, wie viel Angst ich durchgestanden habe … über einen mir so endlos vorkommenden Zeitraum, ich kann es gar nicht glauben.

Ich möchte mein altes Leben nicht wieder, aber ich bereue auch nichts von all dem. Denn all die Phasen und Erlebnisse, die Ohnmachtsmomente … all diese kranken und verrückten Dinge, haben mich hier hergebracht, wo ich heute bin. ZU MIR SELBST. Es gibt selten ein Auftauchen aus der Tiefe, ohne danach tief nach Luft zu ringen! Viele Menschen laufen durch finstere Täler und werden auf Herz und Niere vom Leben geprüft.

Wenn die Schmerzspitze dann erreicht ist, wird auch die Sicht etwas klarer und wir sehen, wie flach wir eigentlich am Boden liegen. Kraftlos … ohne Perspektive … dafür schmerzerfüllt, traurig und hilflos! Jeder der von uns diese Phase schon mal erlebt hat, wird diese Gefühle niemals vergessen. Solange man nicht an diesem Punkt angekommen ist, gibt es für die meisten auch keinerlei Grund für eine Veränderung – wir machen einfach weiter …

Mit diesen Gefühlen umzugehen ist schwer

Bei mir hat es richtig lange gedauert, bis ich sie als Teil von mir akzeptieren konnte. Die „Friedensschließung“ dauerte noch zweimal so lange! Ich glaube sogar, dass ich damit bis zu meinem Lebensende zu tun habe. ›zwinker‹. Mir ist heute ganz klar, all das war für mich eine Notwendigkeit, all das Leid und die unbeschreibbaren Phasen meines Lebens, sonst könnte ich jetzt und hier vermutlich nicht darüber schreiben!

Ich will ganz ehrlich sein. Ich hatte früher nicht den Drang, anderen zu helfen. Es war ja auch gar nicht möglich, denn ich konnte mir ja selbst nicht helfen! Das Umdenken kam erst mit meiner ganzheitlichen Veränderung.

Die Dinge, die ich während dieser schmerzvollen Zeit gelernt habe, bringen die verlorenen Puzzleteile ans Tageslicht. Alles nimmt plötzlich Formen an. Ich sehe es als eine Art Mission, anderen zu zeigen, dass es möglich ist – und das klingt wahrscheinlich jetzt sehr eigenartig – das LEID und SCHMERZ, den Du, ich wir alle durchlaufen, nicht umsonst ist!

Das Schwere daran ist, dass wir es zulassen müssen, dann entdecken wir auch einen Sinn darin. Er führt uns in ein Leben, das durchaus wieder Leidenschaft, Antrieb, Freude, Liebe und Glück enthält. Und da ist es wieder … „das Licht auf der anderen Seite des Tunnels“. :D

Alles geschieht zu unserem Besten …

Ich nehme mich als Beispiel: Wenn ich mir mein Leben anschaue, dann sehe ich eine glückliche Frau, die sehr viel Positives in beiden Händen halten darf. Ich weiß, dass einige Bekannte das ganz anders sehen als ich. Auch wenn meine Gesundheit und meine Bewegungsfreiheit wesentlich eingeschränkter ist, als früher, fühle ich mich FREIER!

Auch wenn ich durch diese gesundheitlichen Defizite meinem eigentlichen Job nicht mehr nachgehen kann und mein Einkommen um mehr als die Hälfte abgenommen hat, … fühle ich mich REICHER!

Ich muss(te) viele Abstriche machen, aber ich habe jetzt, und nur deswegen, die Möglichkeit, endlich selbstbestimmt leben zu können! Ich bin befreit von Zwang und muss. Ich gehöre keiner „Herde“ mehr an und mir ist endlich egal, was andere über mich und meine Lebensart denken und sagen. Ich weiß, wer ich bin und wer ich nie mehr sein möchte!

Alles geschah und geschieht nur zu meinem Besten. Mein Leben heute, verdanke ich den Tränen, die ich geweint habe, der Angst, die ich ausgestanden und den Schmerzen, die ich erlebt habe. Es ist mir ausschließlich möglich mein Leben so zu leben wie ich es jetzt und heute gestalte, weil ich einen Sack Lebenserfahrung sammeln konnte. Gutes wie schlechtes. Ich habe sie angenommen und akzeptiert UND es hat sich etwas Grundlegendes verändert: ICH VERTRAUE.

In das Leben und in mich selbst! Persönliches Versagen kann ich heute gut akzeptieren, denn ich weiß, es wird einen anderen Weg geben, der mich dahin bringt, wo ich hin möchte. Stehen wir im Vertrauen, wird uns das Leben genau DAS exakt widerspiegeln!

Die Vergangenheit als sinnvoll wahrnehmen!

Vielleicht bist DU gerade in einer Lebensphase, wo Du diese Sätze von mir überhaupt nicht annehmen und auch nicht verstehen kannst. Ich verstehe Dich, denn ich stand auch an diesem Punkt! Aber glaube mir bitte, wenn wir unser Leid und die für viele schmerzhafte Vergangenheit als sinnvoll wahrnehmen, verblasst der Nebel und unsere Augen richten sich auf etwas Wundervolles und Freies. ›lächel‹.

Es wird so sein, dass wir den Sinn jetzt noch nicht verstehen und begreifen können. Aber ich  bin mir ganz sicher, dass Dir JETZT … ganz spontan bestimmt ein Ereignis aus Deiner Vergangenheit einfällt, dass Du im ersten Moment als absolut sinnlos und grauenvoll erlebt hast. Heute im Nachhinein wirst Du es als Glück und Segen erkennen? Hab´ ich recht?

Und so geht es auch mir. Jede einzelne Begebenheit (auch Krankheit und Verluste) aus meiner Vergangenheit, ergaben auf irgendeine Weise Sinn. Und sei es „nur“ der, dass ich daran wachse und stärker werde! Auf diese Weise wird ALLES – so weh es uns auch tun mag – zu etwas, das schließlich zu einem guten Ende führt.

Heute bin ich oft erstaunt über mich selbst, mein Leben völlig bewusst wahrzunehmen. Die kleinen und größeren „Wunder“ zu bestaunen und einfach nur dankbar zu sein. :D Ich schaffe es heute die Welt so zu betrachten wie sie ist und NICHT durch eine unrealistische Wunschbrille. Die Vergangenheit war, … die Zukunft liegt vor uns. Alles fühlt sich echter und leichter an UND es macht auch mit Einschränkungen richtig Spaß! ›lach‹

Alles geschieht so, wie es geschehen muss … nur zu unserem Besten. Davon bin ich überzeugt.

Deine Erfahrungen darfst Du mir gerne mitteilen, ich freue mich darauf!