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Hast Du sofort ein schlechtes Gewissen, wenn Dich der Gedanke reitet, Dich selbst zu verwöhnen? Dir etwas Gutes zu tun? Dich in die erste Reihe zu stellen? Glaubst Du vielleicht, Du seist egoistisch, wenn Du Genuss in welcher Form auch immer, zulässt? Oh ja, diese Gedanken waren auch mal meine! Jetzt sage ich, wer sich Gutes tun will, muss sein schlechtes Gewissen loslassen. Ich hab’s gelernt und möchte auch Dir dabei helfen, um Deine Auszeit wirklich zu genießen.

Mir kam mein Alltag bzw. mein Leben immer wie eine endlose Liste vor. Die Wochen und Monate füllten sich mit Verpflichtungen und Erwartungen anderer. Alles wurde ganz automatisch abgearbeitet und erfüllt. Ich hetzte von einer Aufgabe zur nächsten. Ich bekam das sehr gut auf die Reihe und vergaß kaum etwas. Außer auf mich selbst! Ich blieb auf der Strecke … der eigentlich wichtigste Mensch in meinem Leben bin ICH.

Strukturen im Leben sind wichtig und ich könnte „ohne“ nicht sein. Jedoch sollten sie uns nicht bestimmen. Deshalb sind Momente der Ruhe und Auszeiten, etwas ganz wichtiges. Wenn Du es regelmäßig schaffst, Dir selber etwas Gutes zu gönnen und es auch wirklich zu genießen, wirst Du nicht nur glücklicher und zufriedener Dein Leben genießen können, sondern auch Deinem Alltag leistungsfähiger in die Augen blicken können! FETT geschrieben … damit Du es nicht vergisst. ›lach‹

Ciao, schlechtes Gewissen!

Wenn ich daran denke, wie mir mein schlechtes Gewissen so viele schöne angebotene Momente der Erholung verbockt hat … unglaublich. Es war nicht nur mein Gewissen, sondern mein antrainierter Perfektionismus, der mich ausbremste, wenn es um kleine Auszeiten ging. Irgendwann spielte auch das Geld eine Rolle. Alles in allem – all meine Blockaden siegten und ich blieb in meinem Hamsterrad sitzen. Bis es schepperte. Wie Du solche Hürden loswerden kannst, möchte ich Dir nun gerne sagen.

Ciao, schlechtes Gewissen, willkommen Auszeit!

Willst Du Dir was Gutes tun, musst Du Dich erstmal mit Deinem schlechten Gewissen zusammensetzen. Tust Du das nicht, wirst Du wahrscheinlich nicht loslassen können und Dich selber NIE an die erste Stelle setzen können. Außerdem wirst Du nie etwas richtig genießen können! Es ist eine doofe Situation. Damit Du Dein schlechtes Gewissen loswirst, musst Du die Gründe dahinter verstehen.

Meine „Begleiter“ meldeten sich jedes Mal, wenn es gerade gemütlich wurde! Ob Disziplinlosigkeit, der Egoismus oder die Genusssucht – alle meldeten sich.

Ganz egal, ob ich mir Zeit für mich nehmen wollte oder einfach nur in Glas Nutella eingetaucht wäre … das schlechte Gewissen drängte sich jedes Mal dazwischen. Irgendwann dachte ich genauer darüber nach. Es konnte doch nicht sein, dass ich mir nichts gönnen konnte!

Wer sich nach diesen Zeilen wiedererkennt und  glaubt, dass sich selber etwas Gutes zu tun, nur esoterisch verpackter Egoismus ist, muss (schnell) umdenken. Nur wer sich gut um sich selbst kümmert, hat auch die nötige Power und Geduld, sich um andere zu kümmern! Also stelle Dich an erster Stelle. Pfeif auf die Dogmen nicht gerecht zu werden.

Mein lieber Perfektionismus, ich  brauche Dich nicht!

Gleich nach dem schlechten Gewissen, kam mein anstrengender Perfektionismus. Wenn Du auch dem gefährlich nahe rückst, bist Du Deiner Auszeit plus Genuss, schon ein ganzes Stück näher! Stell Dir die Frage: Was tut Dir eigentlich gut? Sicher ein langer ausgedehnter Waldspaziergang wäre gut um Deine Lungen wieder auf Vordermann zu bringen. Eine Leinsamen-Kur wäre auch nicht verkehrt und Deine Schönheit würde es Dir danken. :D All das wäre gut für Dein Gewissen, aber zwei Stunden länger in der Arbeit bringt etwas mehr am Konto. Fertig gedacht. Aber ist das auch wirklich gut für Dich?

Ich hatte damals viel zu viele perfektionistische Erwartungen an mich. Dieser Perfektionismus hatte sich in alle Lebensbereiche eingenistet. Beruf, Partnerschaft, Familie, Freunde und Gesundheit. Setze Dich mit Deinen Erwartungen auseinander. Und frage Dich: „Wer bestimmt denn was Dir gut tut? DU oder Dein Perfektionismus?

Gerade wenn es um unsere Gesundheit geht, leben wir häufig nach zu hohen Erwartungen. Dabei habe ich die Erfahrung gemacht, dass sich etwas Gutes tun auch heißt, sich etwas zu erlauben was vielleicht nicht so gesund ist? Mir haben so manche durchtanzten Nächte und ein paar Gläser Wein, mehr Lebensenergie gebracht als sieben Stunden Schlaf und ein Vollkornmüsli! ›lach‹

Ich glaube, letztendlich ist es wichtig die Balance finden und die Fähigkeit, in den richtigen Augenblicken den eigenen Perfektionismus auch mal vor die Tür zu sperren.

Sich etwas Gutes tun, gibt es auch umsonst!

Ich glaubte immer, ich müsste mir einen Kurztrip leisten, um gut für mich zu sorgen. Massagen, Ayurveda, Qigong und Yoga Kurse, lecker essen gehen usw. Natürlich, alles eine feine Sache, die aber auch Geld kostet und dieses Geld war nicht immer vorhanden. Auch wenn wir uns selbst vielleicht viel wert sind, macht uns das Leben manchmal einen Strich durch die Rechnung, sodass es am Ende des Monats sehr leer in der Brieftasche aussieht. Von kaputten Gegenständen wie Waschmaschine oder Auto, die einem den letzten Euro noch aus der Tasche quetschen, rede ich mal erst gar nicht!

Sich eine Auszeit nehmen funktioniert auch ohne Geld. Jedenfalls gelingt es mit sehr wenig genauso gut. Das weiß ich ja jetzt. Für mich sind es die Kleinigkeiten geworden, die mein Wohlbefinden pushen. Sie sind umsonst und ich finde sie in der Natur, mit meinen Tieren, in netter Gesellschaft, bei einem guten Buch oder in der Badewanne mit Kerzen und Prosecco und in meiner Kreativität. Weniger ist oft so viel mehr, dass kann ich wirklich bestätigen!

Fazit:

Wenn Du Dich also von Deinem schlechten Gewissen und dem eigenen Perfektionismus inklusive Geldsorgen verabschieden kannst, wirst Du schnell viele kleine Momente in Deinem Alltag finden, in denen Du Dir etwas Gutes tun kannst. Du sollst Dich in die erste Reihe stellen und Deine ganz persönlichen Auszeiten auch endlich richtig genießen.

Gönne Dir regelmäßig Deine Auszeiten. Nicht weil Du egoistisch bist, sondern weil Du es verdient hast und es notwendig ist!

Pass gut auf Dich auf …

Lesezeit: 3 Minuten

Ganz Du selbst sein. Leider stehen Dir Deine Befürchtungen dabei ständig im Weg? Authentisch zu leben ist für viele eine tiefe Sehnsucht. Wie oft hast Du das Gefühl, Dich verstellen zu müssen? Dich plagt oft das Gefühl nie wirklich Du selbst sein zu können? Du würdest gerne viel öfter mal genauso reden und handeln wie DU bist? Authentisch eben … klar sagen, was Du denkst. Einfach ganz Du sein.

Wie beschreibt man eigentlich Authentizität?

Authentizität bedeutet, seinen Emotionen, seinen Bedürfnissen, Werten und Gedanken, Überzeugungen und Dingen, die man besonders gerne mag Raum zu geben. Es auch genauso auszudrücken und danach zu handeln!

Die Voraussetzung zum authentischen Leben ist die Selbsterkenntnis. Authentische Menschen lassen ihr Verhalten nicht von äußeren Einflüssen bestimmen. Nein – sie machen einfach. Sie möchten ihre Gedanken und Emotionen und alles was dazu gehört, in sozialen Beziehungen zeigen.

Authentisch zu leben, bedeutet aber auch, sich in den unterschiedlichsten Gegebenheiten unterschiedlich zu verhalten. Das klingt doch schlüssig, oder? Gleichzeitig erklärt es aber auch, warum es für so viele von uns schwer wird, authentisch zu sein!

Eine ganz schön kompakte Angelegenheit

Ich war sehr lange nicht authentisch. Und damit meine ich, ich lebe erst seit nicht mal zehn Jahren ein unverfälschtes Leben! Erschreckend, wenn ich darüber nachdenke. Immer stolperte ich über X Befürchtungen.

  • Was denken die anderen von mir? Halten sie mich für konservativ? Engstirnig und verrückt? Habe ich geringere Jobmöglichkeiten, wenn ich ehrlich bin?
  • Mögen mich meine Bekannten, Freunde und Familie eventuell weniger, wenn ich aus der Reihe tanze und mich nicht anpasse?
  • Vielleicht muss ich negative Konsequenzen einstecken, wenn ich sage, was ich denke und fühle? Was ist, wenn ich meinen Partner unverblümt sage, dass ich das so nicht haben möchte, … wird er mich verlassen?

Also zu all den angeführten Beispielen aus meinem Leben: Irgendwelche Leute halten einen immer für verrückt. Was den Job angeht, wäre ich besser gefahren, wenn ich ICH gewesen wäre und keine Rolle gespielt hätte! Und ja, mit Konsequenzen muss man auch als nicht authentisch lebender Mensch rechnen. Nämlich dann, wenn das ganze Theater auffliegt. Und die Sache mit den Beziehungen … ich hätte mir sehr viel Quälerei erspart. ›lach‹ Und ob mich nun Menschen mögen oder nicht, ist für mich ebenso kein Thema mehr. Diese Klarheit kommt mit dem authentisch leben Hand in Hand.

Wie geht es Dir dabei, wenn Du das liest? Was befürchtest Du, wenn Du Dir vorstellt, öfter authentisch zu sein? Wenn Du sagen würdest was Du Dir denkst, … was Dir am Herzen liegt und wichtig ist. Deine Bedürfnisse offen legst. Nimmst Du Dich zurück so wie ich es lange Zeit getan habe? Beantworte Dir diese Frage ehrlich selbst.

Trotz Befürchtungen authentischer sein

Die beste Basis dafür ist die Selbstliebe. Durch die Selbstliebe verschwinden die Befürchtungen in Deinem Kopf! Die Meinung und Haltung anderer Menschen dir gegenüber wird dir nicht mehr so wichtig sein, wenn nicht sogar völlig unwichtig. Jedenfalls ist das meine Erfahrung.

Ich habe bei meiner Veränderung genau darauf geachtet wie es mir ging, wenn ich mich authentisch echt verhalten habe und wie es sich angefühlt hat, wenn ich mich „eingliederte“. Ich habe es aufgeschrieben (logisch ich als  Schreiberling :D)

  • Was genau stört mich daran nicht „echt“ zu sein. Wie ist mein Verhalten?
  • Ist es anstrengend und belastend?
  • Wie ist es, wenn ich unverfälscht reagiere, handle, denke und rede?
  • Wie fühlt es sich an und wie stehen die Vergleiche zueinander?

Ich habe sehr schnell herausgefunden, dass es gar nicht so dramatisch war, meinen Kollegen und meinem Boss gegenüber klar meine Meinung zu sagen. In solchen Situationen zeigt sich meist der wahre Charakter des anderen ganz deutlich! Es war eine sehr aufschlussreiche Lernphase für mich in denen natürlich auch diese erwähnten „Konsequenzen“ zustande gekommen sind, über die ich jetzt sehr dankbar sein kann!

Es ist so, je besser wir unsere Reaktionen bei authentischem Verhalten oder auch nicht authentischen Verhalten kennen, umso einfacher wird es gelingen, authentisch zu sein. Dadurch können wir uns auch von den Erwartungen anderer Menschen distanzieren oder lösen.

Entscheide Dich „DU“ zu sein

Damit weißt Du, wie sich ehrliches Leben anfühlt. Du nimmst Dich dadurch viel besser wahr. Du bist flexibel in Deinen Verhaltensweisen und wirst auch sicherlich öfter die Erfahrung machen, dass ein authentisches Verhalten nicht zu den befürchteten Konsequenzen führt! ›lächel‹ Ganz im Gegenteil.

Ein kleiner und besonderer Tipp noch von mir:
Authentisch zu sein trotz seiner Befürchtungen ist bei Gott keine leichte Aufgabe. Das wäre gelogen. Deshalb sei liebevoll mit Dir selbst. Denke an die oben angeführte Selbstliebe! Es fällt so vielen Menschen schwer. Aber es gelingt Dir umso leichter, wenn Du freundlich und liebevoll mit Dir umgehst.

Lebe DEIN LEBEN und zeige DICH so, wie DU bist.
Wenn Du bist, wie Du bist …
Wenn Du tust, was Du tun möchtest …
Wenn Du Deine eigenen Bedürfnisse kennst …
Wenn Du mit Dir endlich im Reinen  bist …
Wenn Du Deine Wünsche und Vorstellungen für Dein Leben definieren kannst und danach lebst … dann bist Du angekommen.

Habe nie Angst Du selbst zu sein. Je authentischer Du bist, umso mehr wirst Du die richtigen Menschen in Dein Leben ziehen.

Schön, dass Du bei mir warst und ich wünsche Dir jede Menge Mut Dich so zu zeigen, wie Du bist!

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Da gibt es Menschen die geben so ein Strahlen von sich, weil sie mit sich und der Welt vollkommen im Reinen sind. Und dann gibt es die anderen … die jeden Tag aufs Neue mit sich im Clinch liegen. Menschen, die sich selbst nicht annehmen und lieben können …

Ein Gespräch mit meinem ICH

Ja, da steh´ich mal wieder wie jeden Morgen und jeden Abend vor dem Spiegel und betrachte mein müdes und blasses ICH. Genaugenommen starre ich ins Leere, da ich mich gar nicht ansehen will! Haare die wie Dell-Wolle aussehen. Augenringe, die trotz ausreichenden Schlaf einfach nicht verschwinden wollen und dann noch dieser Mund … die Lippen so fest aufeinander gepresst, dass das Gesicht „mundlos“ erscheint!

„Ich mag dich nicht! Deshalb kann ich dich auch nicht lieben …“
Ich weiß, wir hatten keinen guten Rutsch ins Leben. Schwierige Geburt – hat es geheißen, ständig krank und eine Außenseiterin schon von Anfang an!

Deine Kindheit und Jugend hattest du dir auch anders vorgestellt … dein Leben, ein ewiges auf und ab. Hürden über Hürden. Aber du hast es geschafft! Warum siehst du deine Erfolge nicht? Du hast so viel Anerkennung für deine Arbeiten bekommen und viel Lob von anderen Menschen erhalten, warum zum Teufel siehst du das alles nicht?

Dein Partner, deine Kinder und auch deine Freunde würden alles für dich tun! Sie sind und waren dagewesen, wenn du sie gebraucht hast! Weil sie dich lieben … genauso wie du bist. Und was machst du? Du haderst mit dir, weil du denkst, du hast diese wundervollen Menschen in deinem Leben nicht verdient!

Du kannst es ruhig zugeben … manchmal bildest du dir sogar ein, sie würden schlecht über dich reden. Wie kommst du eigentlich auf so viel Blödsinn? Bist du dir selbst nichts wert? Du hast schon so oft vor dem Spiegel gestanden – so wie jetzt, hast ins Leere geschaut. Erfüllt von Wut und Selbsthass, weil du dich selbst nicht ertragen kannst. Wie weit das gegangen ist, muss ich dir nicht sagen.  :-( Die Wut und deine Selbstablehnung haben dich so betäubt, dass du dir weh tun musstest, um dich wieder zu spüren. Ich frage dich:

„Warum kannst du dich selbst nicht lieben?“

Mein liebes ICH, ich wünsche mir, dass du endlich erkennst, was für toller Mensch du bist. Du bist stark. Ehrgeizig. Eine Kämpfernatur mit einem großen Herz und einen sensiblen Kern. Sei stolz darauf, was du schon alles (alleine) gemeistert hast! Also fang´ endlich an, dich selbst in den Arm zu nehmen und zu lieben! Nimm die Geschenke des Lebens! Nimm sie an, ohne zu hinterfragen, ob du sie verdienst!

Du schaffst das … enttäusche mich  nicht. Denn ich möchte, dass du mich zum „Strahlen“ bringst.
Dein ICH.

Tja, so gings ab bei mir noch vor einigen Jahren. Und das mit gut 45 Jahren.

Vom Selbsthass zur Selbstliebe

Mir ist diese Zeit noch sehr gut in Erinnerung geblieben. Und Tagebucheintragungen bringen es auch noch mal schwarz auf weiß. Wieder weiß ich das ich damit kein Einzelfall bin. Deshalb habe ich mich entschieden diesen Beitrag zu schreiben. Menschen die es nicht schaffen zu sich selbst zu finden, haben eine tiefe Abneigung zu sich selbst. Ich habe damals alles an mir gehasst! Mein Verhalten mein Aussehen, meine plötzliche Unsicherheit und auch meine Faulheit nichts dagegen zu unternehmen! Das war allerdings nicht immer so.

Wie entsteht Selbsthass?
Jeder von uns hat sein ganz individuelles Idealbild und ein Selbstbild. Das Idealbild beschreibt, wie wir gerne sein möchten. Ich z. B. habe mir damals meine Lockerheit und mein Selbstbewusstsein wieder zurückgewünscht. Mutig und emphatisch wollte ich sein!

Das Selbstbild beschreibt, wie wir uns zum jeweiligen Zeitpunkt sehen. Ich sah mich als eine langweilige unschöne Frau, die ihr Leben scheinbar nicht mehr auf die Reihe bekam. Je mehr das Selbstbild vom Idealbild abweicht, umso mehr Selbsthass kann dadurch entstehen. Vielen Menschen ist es dann nicht mehr möglich, sich so zu akzeptieren, wie man ist.

Wenn ich mich damals mit einem Wort beschreiben hätte müssen wär mir nur ein Wort eingefallen: „Versager“. Das Selbstwertgefühl ist am Tiefpunkt und der Vergleich mit anderen, machte es nicht leichter. In meinem und ich glaube auch in den meisten Fällen, sind diese Muster schon in der Kindheit oder Jugend entstanden. Man wäre nichts wert, zu dumm und irgendwie falsch …

Das alles führt dazu, sich selbst immer kritischer gegenüberzustehen. Der Wunsch nach einer Veränderung wird dabei immer lauter. Ein langwieriger schwerer ABER erreichbarer Prozess! ›lächel‹ Es gibt nämlich nichts, was wir nicht umdrehen können. Deshalb: „Liebes ICH, es tut mir leid, dass ich dich damals so verletzt und vernachlässigt habe …“

Wie kann man Selbsthass überwinden?

Ganz genau – durch Selbstliebe! Es war gar nicht so schwer, wie ich anfangs gedacht habe. Selbstliebe ist kein „Hexenwerk“ weißt du? ›lach‹. Ändere mit diesem Artikel Deine Gewohnheiten. Den Umgang mit Dir selbst, damit Du Dich so zu akzeptieren lernst, wie Du bist. Ich helfe Dir mit ein paar Punkten, die mir sehr dabei geholfen haben, wieder in Liebe zu mir selbst zu finden.

  • Kontrolliere Deinen Fokus. Habe ein Auge auf Deine Stärken! Was läuft bei Dir besonders glatt? Worin bist Du besonders geschickt? Worin bist Du ausdauernd? Lass Dich dabei nicht von Deinem inneren Kritiker ablenken.
  • Sei gut zu Dir. Es gibt 100 Möglichkeiten, um sich liebevoll zu behandeln. Das sieht bei jedem anders aus. Fokussiere Dich dabei vollkommen auf Dich! Gönne Dir etwas Schönes und das in einer Regelmäßigkeit – weil Du es absolut wert bist!
  • Spreche liebevoll mit Dir. Ist es nicht so, wir denken so viel darüber nach, wie wir Kritik an anderen „schön“ verpacken können. Aber bei uns selbst? Wenn ich daran denke, wie ich mit mir selber gemeckert habe … inklusive Tonfall … oh mein Gott! Lass das sein. Sei sanft in Deiner Stimme und ignoriere auch dabei die Stimmen aus Deiner Vergangenheit. So zeigst Du Dir jeden Tag, dass Du Dich wertschätzt und magst.
  • Schau Dir tief in die Augen! Es ist wirklich ein gewaltiges Ding für Deine Selbstliebe … der Gang zum Spiegel! Nimm Dich wahr, schau wer da vor Dir steht. Schau in Dich hinein und erkenne das ganze Wesen in Dir! Entdecke den Teil in Dir, der sich so wünscht geliebt und akzeptiert zu werden und der es auch für jeden Preis der Welt verdient hat.
  • Sprich mit Deinem Spiegelbild. Sag ihm, dass Du Dich jetzt um Dich kümmerst. Am Anfang ist dieses Ritual etwas gewöhnungsbedürftig, ab es ist der Schlüssel dafür, etwas zu verändern. Das kann ich Dir versprechen!
  • Lebe Deine Wünsche und Träume. Zur Selbstliebe gehört auch, sich für seine Träume einzusetzen. was jetzt nicht heißen soll, dass Du heute noch alles hinschmeißen sollst. :-) Aber Du sollst Dir im Klaren sein, was Du willst. Wie willst Du leben? Mit welchen Menschen möchtest Du Dich umgeben? Erfüllt Dich Deine Arbeit? Je öfter Du daran denkst und je klarer Deine Bilder sind, umso schneller wirst Du all das erreichen. :D

Ja und wer jetzt glaubt, dass Selbsthass ein Thema für noch orientierungslose junge Menschen ist, hat sich wahrlich geirrt. Viele Frauen waren ihr halbes Leben taff, selbstsicher, erfolgreich, glücklich und fühlten sich wie eine Königin … bis plötzlich das Leben anderer Meinung war. Die Gründe muss ich wohl nicht aufzählen.

Ich kann es sagen: Es muss nicht so bleiben. Von Selbsthass zur Selbstliebe … es funktioniert. Liebes „ICH“ von damals, es tut mir leid, dass ich lange Zeit keine gute Meinung von dir hatte und ich mich deshalb nicht um dich gekümmert habe. Heute liebe ich dich dafür umso mehr. Ohne Selbstliebe keine LIEBE.

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Alles rund um uns geht kaputt. Wir sind schuld an dem ganzen Desaster, das sich um uns herum abspielt. Staubbedeckt und das Werkzeug noch in unserer Hand. Mit tränendem Herzen und schmutzigen Händen schauen wir uns um. Zwischen all dem Nebel, dem Staub und der Frustration, suchen wir jemanden, den wir für alles verantwortlich machen können. Weil das so einfach ist, das eben einfach so ist und weil das schon immer so gemacht wurde.

Nun ja es ist eben so verdammt bequem. Einfach und übergreifend von vornherein sagen zu können „Ich sags mal gleich, ich war das nicht!“. Wir bemühen uns gar nicht mehr, irgendwas zu verändern. „Träume nicht Dein Leben, sondern lebe Deine Träume“ oder „Du musst Dein Ändern leben“ … all diese Sprüche, die es als Wand- oder Armtattoo zu sehen gibt, sind nur noch stylisch geschwungene Buchstaben ohne Bedeutung!

Ich war’s nicht! Das war schon immer so!

Artikel, die ich schreibe, entstehen meistens aus einem Gefühl, einem Gespräch heraus. Der Zeitgeist und das Leben selbst schreiben die besten Überschriften und bieten jede Menge Füllstoff für meine Inhalte. Ich hätte natürlich auch eine schöne Neujahrsgeschichte bringen können, habe mich aber für mehr „Tiefe“ entschieden …, weil die Zeit mir dafür richtig erscheint. All die Gedanken noch im alten Jahr herauslassen schadet ja nicht. ›lach‹

Ständig höre ich „Hallo, ich kann nichts dafür, dass dies und jenes so ist wie es ist.“ Wir Menschen sind wirklich sehr einfach gestrickt jeder ist gerüstet, wenn es um Ausreden und Entschuldigungen geht.

Beispiele:
„Ich kann echt nichts dafür, dass ich zugenommen habe, ich nehm keinen Zucker, und mach auch Sport (ein wenig).“
Das Big Mac Menü mit doppelter Cola und Pommes jeden zweiten Abend ist natürlich zuckerfrei und hat keine Kalorien!“
„Es tut mir ehrlich leid Schatz, ich wollte Dich nicht betrügen, aber der Männerabend und der Alkohol, Du weißt ja wie das manchmal laufen kann …“  Und damit ist eigentlich nur ein „Du weißt ja, wie ich bin – untreu und ein Arschloch“ gemeint!

Und wenn man seinen Job immer wieder verliert, dann auch nur deswegen, weil der Chef die Fähigkeiten nicht erkannt hat, oder man viel zu überqualifiziert war für all die Dinge, die man nicht erreichen konnte und sie schlicht weg verbockt hat! Und selbstverständlich KEINE Schuld tragen möchte.

Es sind immer alle anderen Schuld, nie man selbst. Unser Spiegelbild ist verklebt von Make-Up, Haarspray und Duftwässerchen, wir müssen schließlich schön sein um unseren Anblick ertragen zu können. Die Risse in unserem Gesicht werden einfach weg gepudert, wenn man auf irgendeiner  Plattform auf der Suche nach der großen Liebe oder irgendwie nach sich selbst ist. Wie Kinder … alles ist ein Spiel!

Alles wird zum Spiel

Wir schlagen uns die Hände vor die Augen und sehen nichts. Und wenn ICH Dich nicht sehe, siehst DU mich auch nicht. Und wenn ICH mich NICHT sehe, dann geht es mir vielleicht weniger schlecht. Und falls ich mich sehe, heißt das noch lange nicht, dass ich auch erkenne, was hier so alles vor sich geht … wie kleine Kinder, wie ein Spiel, nur eben erwachsen und noch nie gewonnen!

„An mir liegt es nicht!“ bekommen wir dann manchmal zu hören. In einem Lokal, an der Bar, beim Essen … aus glasigen Augen. Und wir stimmen zu, denn wir denken genauso. Es liegt nie an einem selbst und meistens an dem anderen. Wir werden nicht wahr genommen, nicht ernst genommen, verkannt und wir denken, dass die Welt uns was schuldet. Alles geht um uns herum zu Bruch. Und wir? Wir zerbrechen innerlich.

Es gibt so viele menschliche Wracks, sie stranden irgendwo. Sie finden keine Heimat, weil sie es nicht schaffen, Beziehungen so lange aufrechtzuerhalten, dass sie zur Heimat werden können. Diese Menschen sind sogar noch stolz darauf „Backpacker“ zu sein! Ziellos und ohne Plan durch die Gegend zu streifen. Es soll angeblich die neue Freiheit sein … für mich würde es Einsamkeit bedeuten.

Wir leiden und lächeln

Wir glauben so oft, dass uns übel mitgespielt wird. Von allen anderen, nur nicht von uns selbst. Denn was passiert, wenn wir erkennen, dass wir unser eigener Feind sind? Wir wollen keine Verantwortung übernehmen. Wir verharmlosen unsere Einsamkeit und Ziellosigkeit um am Ende sagen zu können … was hätte sein können? Man hat doch alles versucht, während man nichts, absolut gar nichts getan hat, um auszubrechen!

Wir haben uns die Schubladen und Schränke bequem her- und eingerichtet, anstatt zu begreifen, dass man zu groß für Laden und Kästen ist! Wir sind groß genug für die Welt. Wir sollten diese Fläche nutzen. Ohne zu zerstören, zu verletzen und auszunutzen. Wir sollten uns nicht ausruhen auf der Angst und Faulheit. Wir dürfen die Schuld nicht immer bei den anderen suchen und wir sollten diesen Satz „Ich sag’s gleich, ich war’s nicht!“ nicht so vorschnell aussprechen!

Es soll wieder mehr Menschen geben, die Ihr Tattoo „Lebe Dein Ändern“ nicht nur auf der Schulter tragen, sondern auch tatsächlich umsetzen. Es soll wieder mehr Menschen geben, die Einsamkeit nicht mit Freiheit verwechseln … Menschen, die im Gin nicht den Sinn des Lebens suchen. Es sollten wieder mehr reale Dates stattfinden. Auge um Auge mit Spannung und echten Gefühlen! Nicht auf einer Plattform nach jemandem suchen, um die Leere zu füllen, die wir selbst jeden Tag in uns erzeugen, weil uns ein leeres emotionsloses Spiegelbild entgegenblickt!

Das muss doch funktionieren? Ohne Puder und ohne zu dick aufgetragenes Make-Up. Und OHNE ein „Ich war das nicht!“ Sondern mit“ DAS MACH ICH JETZT, WEIL ICH DAS SO WILL UND KEINEN SCHULDIGEN BRAUCHE“.

Ja, das waren sie … meine Gedanken die schon lange raus wollten …
Das war mir jetzt mal wichtig!

Pass auf Dich auf.

Lesezeit: 3 Minuten

Zu meinem Artikel heute wurde ich durch ein Gespräch am Rande inspiriert. Es ging darum, dass Menschen behaupten, an ihrer aktuellen Lebenssituation nichts verändern zu können. Zeugin dieser Diskussion zu sein, versetzte mir einen Seitenhieb, da es mich an meine Vergangenheit und mein „Opferrollen-Dasein“ erinnerte. Ich war allerdings ein stilles „Opfer“. Anders als viele Zeitgenossen in meinem Umfeld. Ich hatte einfach eine Grundüberzeugung, dass ich das Leben nun mal so hinnehmen müsse, wie es mir begegnete. Ja … und dann gab es noch die dominanten Ausreden, die gar keiner Veränderung Platz gaben.

Es hat sich nichts verändert. Zwar bin ich aus der Opferrolle raus. Ich habe mir dieses „Opferkostüm“ abgestreift. Aber es gibt so viele Menschen, die scheinbar gerne und lautstark, dieser Opferrolle eine Stimme geben. Das Leben ändert sich. Dadurch verändern wir uns! Mit der Erfahrung eines kompletten Neustarts in den letzten Jahren weiß ich, dass alles nur Ausreden waren, … hat man die richtigen Ausreden in der Hand, brauchen wir auch nichts verändern.

Meine frühere Strategie: Ich ändere mal lieber nix, es wird irgendwann schon besser werden. Leider ist dieser Glaube nie aufgegangen. Obwohl es in mir immer wieder mal sehr laut wurde. „Komm mach was, das ist doch kein Leben, dass du dir wünscht! Verändere die Dinge die du verändern kannst!“ Gehört habe ich dieses Drängeln in mir, aber ich habe so lange und erfolgreich verweigert, bis das Leben mich geändert hat. Mir ging es so „bescheiden“, dass es auf einmal Schluss war mit sämtlichen Ausreden!

Die, die mich am Blog besuchen und lesen, stehen selbst immer mal an einer Kreuzung der Veränderung. Du weißt oder zumindest ahnst Du es, dass es da noch einiges gibt in Deinem Leben das Du verändern kannst aber Deine Ausreden lassen es nicht zu. Deshalb bist Du hier. Veränderung und Leben. Darum geht es immer wieder hier auf meinem Blog. Deshalb bist Du hier. Ich würde ja auch keinem Food-Blog folgen, wenn ich nicht neugierig auf Kuchen, Fleisch und Inspirationen wäre, oder?

Schluss mit unseren Lieblingsausreden

Ich habe mitgehört, habe mich zurückerinnert, an die Zeit, in der ich für ALLES eine Ausrede in der Tasche hatte, um ja nichts verändern zu müssen. Ich bin mir sicher, dass Deine Ausrede vielleicht auch darunter zu finden ist. Wenn Du Dich beim Durchlesen kopfschüttelnd aufregst, finde ich das super ›lach‹ … warum? Das sage ich Dir im Anschluss.

  1.  Ja ich bin eben noch nicht so weit.
  2.  Wenn das immer so einfach wäre.
  3.  Das geht mir viel zu schnell.
  4.  Dafür bin ich schon viel zu alt!
  5.  Was ist los? Es ist doch alles gut wie es ist?
  6.  Das kann ich mir nicht leisten.
  7.  Das Leben ist nun mal kein Wunschkonzert.
  8.  Meine Gesundheit spielt da nicht mehr mit.
  9.  Meine Eltern, Freunde haben gesagt …
  10.  Was sollen die anderen von mir denken?
  11.  Und was ist mit meiner Altersvorsorge?
  12.  Du tust Dir leicht, Deine Kinder sind schon groß.
  13.  Ich muss den Kinderwegen bleiben …
  14.  Ich bin halt so.
  15.  Davor habe ich zu viel Angst!
  16.  Wenn ich mal in Pension bin, die Kinder groß, den richtigen Partner usw. habe, dann …
  17.  Ich will ja gar nichts verändern.
  18.  Dazu fehlt mir die Kraft.
  19.  Ich brauche Sicherheit.
  20.  Mir fehlt das Vertrauen.
  21. Abenteuer sind für junge Menschen da.
  22.  Ich würde ja wirklich gerne, ABER …
  23.  Mir fehlt die Zeit.
  24.  Aber das machen doch ALLE so!
  25.  Ein komischer Blog, was soll das?

Tja und nun? Regst Du Dich auf? Welcher Satz ist Dein ständiger Begleiter? Bist Du verärgert, weil Veränderung wirklich nicht so leicht ist? Alles gut rege Dich auf und schmeiß mir auch gerne was an den Kopf! „Sie hat doch wirklich keine Ahnung von nichts!“  Da gebe ich Dir sogar recht. Teilweise. Aber wenn ich von etwas Ahnung habe, dann von Ausreden und ihre Folgen, sorry.

Sich aufregen ist manchmal echt super!

Je mehr Dich etwas aufregt, umso schneller solltest Du darauf achten und hinsehen! Ich wollte das selber lange nicht wahrhaben. Wenn mir ein Mensch etwas Unangenehmes gespiegelt hat, war die Reaktion: so weit als möglich von mir fern halten und durch langes Argumentieren belegen, dass die Fakten doch ganz anders lagen.

Selbstbetrug. So das richtige Wort dafür. Es funktioniert ne Weile, aber gewinnbringend und nachhaltig ist es nicht! Ausreden sind okay. Dafür müssen wir uns keine Schuldgefühle aufhalsen. Es stecken teilweise alte Glaubenssätze und Programmierungen dahinter, die wir über die Jahre zu unseren eigenen gemacht haben.

Es ist ein Gedankenkonstrukt, dass uns vor unangenehmen Neuerungen schützt. Langfristig gesehen haben sie aber eine sehr angenehme Wirkung – dafür müssen wir aber ins TUN kommen.

Letztendlich ist das Sammeln von Gegenargumenten wieder nur eine Ausrede. Nämlich dafür, sich zu trauen den springenden Punkt anzunehmen. Die ein oder andere Ausrede als solche zu enttarnen und die gewünschte Veränderung anzupacken. ›strahle grinsen<

Übrigens meine Lieblingsausrede ist: Nr. 14 und 23. ›zwinker‹.
Übrigens Du darfst mit Freude die Liste ergänzen. Gut möglich, dass ich so einiges vergessen habe. :D

Jetzt aber wünsche ich Dir ein TUN ohne Ausreden und jede Menge Volkserlebnisse.

Lesezeit: 3 Minuten

Bevor Du loslegst erzähle ich Dir etwas. Ich bin Sandra. Habe die goldene Mitte meines Lebens schon überschritten und fühl mich bis auf ein paar Kleinigkeiten richtig gut. Ich bin keinesfalls traurig darüber zu den „reifen“ Früchtchen zu gehören, weil ich erst jetzt begonnen habe, das Leben zu spüren und auch genießen zu können. Mein Job und meine geglaubte Berufung, ist Vergangenheit. Ich habe mich entschieden, auf andere Berge zu kraxeln. Mein Leben nicht mehr fremd bestimmen zu lassen! Ich habe mich in eine zweite Wahlheimat verliebt, wo mir das Arbeiten Spaß macht und ich jeden Tag neue Inspirationen bekomme. Wo meine Gesundheit Purzelbäume schlagen kann und ich mich richtig wohlfühle. Aber das ist ja den meisten schon bekannt. ›lach‹

Veränderung bringt Erzählungen

Seit diesem Break in meinem Leben, das für viele wahrscheinlich nichts Besonderes ist, habe ich wieder neue Themen, neuen Gesprächsstoff und neue Geschichten … im Gegensatz zu früher! Ich weiß, dass wir die meiste Zeit unseres Lebens am Arbeitsplatz verbringen. Da „erleben“ wir das Meiste. Ob es allerdings immer ein Erlebnis ist, bezweifle ich. ›zwinker‹

Was haben wir zu erzählen? Wir berichten unseren Freunden, der Familie unseren Partner davon. Es geht um Ärgernisse, Stress und Missverständnisse. Zusätzlich werden noch ein paar Tagesgeschehnisse zerlegt und wenn das auch erledigt ist, bleibt immer noch, sich über unangenehme Menschen auszutauschen … der Klassiker eben. Hab ich recht. Ja habe ich. Ich war nicht anders.

Und wo sind die interessanten Themen des Lebens?

Was ich damit meine denkst Du jetzt? Ich meine damit Deine Träume und Sehnsüchte, von denen ich letzte Woche schon mal kurz geschrieben habe. Aber auch Deine Ängste? Sie gehören genauso zu Deinem Leben. Deine Motivation? Dein Feuer? Deine Stärken und Schwächen? Dein „Oje“ und Dein „Hurra“? Genau DAS meine ich.

All diese Dinge sind bei mir in dem hektischen Alltagswahnsinn einfach untergegangen. Verschluckt worden und verloren gegangen. Ich hatte weder Lust noch Zeit gehabt, mich den wichtigen Dingen meines Lebens zuzuwenden. In mich hineinhören, was mich eben ausmacht. Feststellen was mich antreibt und mir Gänsehaut bereitet!

Ja es stimmt, es ist ein sehr bequemer und flacher Weg, dieses „Verdrängen“, nicht? Ist es nicht so, irgendwann gibt es nichts mehr zu erzählen. Es ist ausgelutscht. Immer dasselbe Blabla. Langweilig. Nichts von Bedeutung.

Es geht nicht um die Reise …, sondern um den Aufbruch!

Nämlich den Aufbruch zu uns selbst. Um „sich trauen“ etwas anders zu machen! Neuer Lebensabschnitt – verstehst Du? Veränderungen bringen gleichzeitig auch immer neuen Gesprächsstoff mit sich. Ich habe nun endlich wieder viel zu erzählen. Erzählungen, die tiefer gehen als früher und darüber möchten viele mit mir plaudern.

Manchmal kann ich es selber gar nicht glauben, wie viele tief greifende Gespräche ich in diesem Jahr geführt habe! ›freu‹. Wie viele interessante Frauen in mein Leben auch dadurch getreten sind.

Welche Frauen das sind?

  • Frauen, die genauso unter Ihren Ängsten leiden oder gelitten haben wie ich.
  • Frauen, die unsere Leistungsgesellschaft hinterfragen und sich gedanklich schon auf einen anderen Weg begeben.
  • Frauen, die Ihre Partnerschaft oder Ehe genauer unter die Lupe nehmen, Ihren Bedürfnissen auf der Spur sind
  • Frauen, die manchmal „unbequem“ werden.
  • Frauen, die laut und frech sind und Ihr Ding einfach durchziehen, auch wenn sie viele Pausen benötigen.
  • Frauen, die sich um die Meinung anderer nicht mehr scheren!

Ich kann es ja gar nicht oft genug sagen, wie gerne ich mich mit solchen Frauen unterhalte. :-)
Aus diesen Gesprächen lerne ich selber immer wieder dazu und ziehe jede Menge Kraft.

So viele Frauen haben etwas zu erzählen

Faszinierend wie viele Kommentare und Mails ich hier entgegennehmen darf und ankommen. :D Das Vertrauen ist gelegt und das freut mich wirklich und macht mich sofort dankbar! Offenheit zieht Offenheit an und daraus entstehen wunderbare Gespräche und Erzählungen.

Wenn wir uns also ständig mit denselben Dingen beschäftigen, mit den gleichen Menschen umgeben, nichts wagen und Neues versuchen, werden wir ein Leben lang von den gleichen Dingen erzählen. Von unserer Unzufriedenheit und der Oberflächlichkeit der Menschen. Belanglose langweilige Sachen, die in Wirklichkeit niemanden interessieren aber fantastisch zur „Masse“ passen! Aber ehrlich jetzt. Bist und willst Du das denn? Stell Dir doch mal diese Frage. ›zwinker‹

Ich habe die Erfahrung machen dürfen – Offenheit ist NICHT etwas was Du „machen“ kannst, sondern etwas, was DU erlaubst! Und wie gesagt … nicht die Reise, sondern Dein Aufbruch zählt!

Ja und nun? Nun bist Du an der Reihe um mir Deine Geschichte zu erzählen. Erzählungen von Frau zu Frau … gibt es etwas Schöneres? Ich wünsche Dir eine aufregende Zeit und inspirierende Gesprächspartner. Pass gut auf Dich auf, bis ganz bald.

Lesezeit: 4 Minuten

Seit ich hier im Waldviertel zur Therapie bin, werde ich jeden Tag mit Themen versorgt, von denen ich eigentlich gedacht habe, damit schon längst durch zu sein! Vielleicht bin ich das auch zum größten Teil. Ich glaube auch, dass ich weiter bin als der Rest der Insassen hier. Manche stehen ganz am Anfang ihrer Hilflosigkeit. Beschäftigt mit Themen, die mich immer wieder streifen und berühren. Neulich habe ich, vielleicht etwas zu schroff, zu jemandem gesagt der mir sein „Leid“ anvertrauen wollte: „Schau mal, letztendlich können wir uns nur selbst aus der Kacke ziehen …“ Ich, Du, wir, alle.

Es ist hier ein ganz besonderer Ort, der mir zwar nicht unbedingt ans Herz wachsen wird, mir jedoch sehr viele Inputs schenkt. Material worüber ich nachdenken kann (muss). Jeder von uns hat so seinen Rucksack zu tragen. Vollgepackt oder halb leer. Gefüllt mit den unterschiedlichsten Themen, ganz egal. Er ist da. Wenn wir ehrlich sind zu uns, möchten wir alle dieses Teil loswerden. Aber wie? Wer hilft uns? Gibt es denn keinen der uns von diesen unangenehmen Dingen befreit und rettet?

Diesen Job wird keiner übernehmen

Ken rettet Barbie. Tarzan beschützt Jane. Zorro befreit die Bedürftigen und Superman beschützt und hilft, wo er gebraucht wird. Doch wer hilft, beschützt und befreit uns? Wer erlöst uns von der Angst und den Unsicherheiten, die wir mit uns herschleppen? Wer erlöst uns von Schmerzen? Wer beseitigt die Unzufriedenheit? Wer bitte, nimmt uns diesen Rucksack ab?

NIEMAND. Ich würde mir auch manchmal wünschen, dass es anders wäre. So wie im Film eben … plötzlich steht er da. Der Held der Helden und greift mir unter die Arme. Räumt mir alles aus dem Weg, was mich daran hindert, glücklich zu sein! Sodass am nächsten Morgen mein „Rucksack“ leer wäre! Kurz gesagt – mein Leben so in Schuss bringt, wie ich es haben will.

Die Realität sieht jedoch anders aus

  •  Es gibt niemanden, der Dich aus Deinem Job holt, der Dich jeden Tag frustriert wieder nach Hause gehen lässt.
  •  Es gibt niemanden, der Dich von Deinen falschen Freunden befreit und Dir liebevolle Freunde beschafft!
  •  Es gibt niemanden, der für Dich NEIN sagt …
  •  Es gibt niemanden, der aus Deiner kaputten Beziehung, wieder eine heile machen kann!
  •  Es gibt niemanden, der Dir Deine Unsicherheit nimmt, wenn Du Neues versuchst!
  •  Es gibt niemanden, der Dich von Deinen Ängsten erlöst …
  •  Es gibt niemanden, der Dich vor Fehltritten beschützt!
  •  Es gibt niemanden, der Dir sagen kann, WANN der Zeitpunkt für eine Veränderung ist!
  •  Es gibt niemanden, der das Patentrezept für DEIN Leben besitzt!
  •  Und es gibt NIEMANDEN, der den ersten Schritt für Dich geht!

Als ich selbst immer wieder in dem ein oder anderen Thema gefangen war, versuchte ich, alles aufzusaugen, was mir dabei helfen könnte, von diesen Dingen loszukommen. Ich habe gelesen wie blöd, einen Ratgeber um den anderen bestellt oder mir ausgeliehen, Seminare besucht und mir Podcasts reingezogen.

Bin in Therapiesitzungen und Selbsthilfegruppen gewesen, usw. Ich habe mir selbst das Gefühl gegeben, mich um meinen „Rucksack“ zu kümmern. Wenn ich aber zurückdenke, war ich auf der Suche nach jemanden, der mir meine Last abnimmt oder zumindest vieles ungeschehen machte! Alles worum ich mich damals gekümmert habe war kein Fehler … ganz im Gegenteil. Aber die Antwort zu all meinen Fragen waren bei allem die gleichen:

DU KANNST DICH NUR SELBST AUS DER KACKE ZIEHEN!

Dieser Satz stand in den Büchern, hörte ich in den unzähligen Podcasts, das erzählte mir mein Therapeut und wir erfuhren es alle in den Selbsthilfe-Gruppen. Ich bin echt dankbar über diese Möglichkeiten, die ich genutzt habe, um Klarheit zu bekommen. Es waren unverzichtbare Hilfen für mich. Nur das alleine  hat mir nicht geholfen!

Der erste Schritt zum Rucksack ist ein heilsamer …

In den letzten fünf Jahren habe ich mehr „erste“ Schritte gemacht, als in den letzten 30 Jahren davor. ›lach‹ Ich bin eine kleine Expertin geworden, was aber nicht heißen soll, dass mir dieser erste Schritt leicht fällt! Unsicherheit und ein gewisser „Fluchtreflex“ bleibt immer neben mir. Etwas in Angriff zu nehmen,  besonders wenn es unangenehme Dinge sind, ist immer eine Herausforderung!

Eines hat sich allerdings in meinem TUN verändert: Ich mache diese ersten Schritte genau aus dem einen Grund. Ich weiß, dass ich es aushalte und auch schaffe. Ich kann das! Mir ist sehr bewusst, dass ich nur so lernen und wachsen kann …, auch wenn ich mir dabei meine Knie aufschlage. So ist das Leben. >Achsel zuck<

Es gibt niemanden, der diese Schritte für Dich gehen kann. Das ist Fakt. Willst Du etwas verändern, loswerden, glücklicher werden, aufklären oder einen Schlussstrich setzen … dann musst DU es selbst tun. Niemand und nichts hält Dich von Deinen ersten Schritten zu Deinem Rucksack ab. :D

Diese Schritte sind kein Marathon. Wir brauchen nicht zu hetzen. Überlege Dir und lass Dir Zeit. Gehe langsam …, aber geh! Bei mir war es sogar so, dass ich manchmal plötzlich sehr viel Energie aufbringen konnte, um größere Dinge aus meinem Rucksack zu zerren. Diese Energie habe ich genutzt.

An anderen Tagen konnte ich mich nur im Zeitraffer bewegen. Inklusive vielen Pausen. Na und? Mein Ziel war klar und das konnte ich auch im Schneckentempo erreichen! ›lach‹

Es kann uns keiner retten!

Zu verstehen und zu akzeptieren, dass es niemanden gibt auf der Welt, der unser Leben in Ordnung bringen kann, ist etwas sehr Wertvolles. Jeder macht seine Erfahrungen zum richtigen Zeitpunkt. ICH bin, wie bei so vielen Dingen, ein Spätzünder … deshalb habe ich viel Zeit verstreichen lassen.

Umgekehrt ist mir auch bewusst geworden, dass auch ICH niemanden aus seiner Kacke ziehen kann. Ich kann nur kleine Arschtritte austeilen, um die ersten Schritte einzuleiten! Und wenn das passiert, gehöre, ich glaube ich zu den glücklichsten Frauen der Welt! <3

Hier in meinem momentanen Umfeld gibt es viele tolle Menschen, die „Arschtritte“ verteilen, die Folgeschritte muss aber jeder für sich selbst erledigen.

Wir können nicht zurückgehen und den Anfang ändern. Aber wir können jetzt neu anfangen und das Ende ändern!

Das war’s auch schon wieder von meiner Seite aus. Möchtest Du vielleicht den Inhalt Deines Rucksacks verändern und schaffst es aber nicht, den ersten Schritt in die Richtung zu tun? Wovor hast Du Angst? Oder stehst Du Dir dabei selbst im Weg? Lass mir gerne einen Kommentar da, wenn Du magst.

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Geht das denn schon wieder los?

Warum es uns auch mal scheiße gehen darf. Ich überlege seit Wochen, ob ich darüber schreiben, oder es besser lassen soll? Aber für mich ist es heute ein Muss. Vielleicht gibt es ja da draußen noch jemanden, der diesen Tag mit mir teilt. Der auch seine Kopfhörer auf Lautstärke Doppel rot drückt und sich in der Musik verflüchtigt.

Warum nur fühlen sich diese Tage an denen ich meine energetischen Massagen habe, jedes Mal so „bescheiden“ an? >stirnrunzel<. Warum ziehen mich diese Gefühle, die sich daraus entwickeln, so richtig runter? Warum kann ICH zwei Tage danach nichts mit mir anfangen? Ich kann keine Energie aufbringen. Ich schaffe es gerade mal so aufs Bett. Selbst die Hunde müssen auf mich verzichten. :-(

Was bremst mich gerade aus? Und warum? Und warum noch immer? Und warum frage ich so doofe „Warum Fragen“ ich weiß doch das sie mich nicht weiter bringen …

Früher, hätte mich jemand gefragt was denn los sei, hätte ich geantwortet: „Ach was, alles gut!“ Heute kann ich das aber nicht mehr. Es wäre gelogen und es wäre ein direkter Angriff auf die Ehrlichkeit meiner Gefühle.

An solchen Tagen reagiere ich übersensibel. Es fühlt sich an, als würde ich mit einem Bein, mitten in eine Depression zu hüpfen! NEIN. Das brauch ich nicht mehr und vor allem fühlt es sich unlogisch an!

Zwei Stunden liege ich auf der Reismatte und genieße sogar manchmal. Ich mag die Kombination aus Shiatsu und Energiearbeit. Diese manuelle Therapieform – wenn sie richtig gelehrt wurde, davon halte ich sehr viel. Eben nur nicht von den Gefühlen die mich danach überrollen. Und das schon seit vielen Wochen.

Nach dieser Behandlung wird mir jedes Mal bewusst, dass ich an noch so vielen „Stellschrauben“ drehen muss. Schließlich tue ich das seit fast 5 Jahren! Und zwar genau aus einem Grund: Um Rückfälle auszuschließen, zu minimieren. Und ich würde meinen, es gelingt mir fantastisch gut … 

Und dann ist da dieser Tag in der Woche, der mir etwas anderes sagen will. Er zerstört meine jahrelange Arbeit mit mir selbst. Jedenfalls glaube ich das.

Wenn ich aber nach Stunden meine Kopfhörer wieder auf normale Lautstärke drücke, ein paar Stunden wie im Koma geschlafen habe, könnte ich auch sagen, das ein beschissener Tag zwischen ganz vielen guten Tagen, noch lange kein Grund ist auszuticken, … in Angst zu verfallen … Es ist einfach nur ein Tag, an dem es mir eben nicht gut geht!

Und langsam beginne ich zu realisieren, dass diese(r) Tag(e) etwas sehr Wertvolles für mich sind. Es ist zwar nicht so, dass ich ohne solche Tage nicht leben könnte, aber diese Tage überbringen mir Botschaften …

Nein, eigentlich stellen mir diese Tage Fragen:

  • Ist es der richtige Weg für mich?
  • Denke ich schon wieder zu weit nach vor?
  • Teile ich meine Kräfte richtig ein?
  • Mache ich mir zu großen Druck?
  • Wovor habe ich genau Angst?

Während ich mir diese Fragen genauer ansehe, … ich denke. Ich schreibe sie auf. Ich zerlege sie und komme zu hilfreichen Antworten.  Ich sage mir dann: „DANKE beschissener Tag, Du hast Deine Berechtigung. Denn möglicherweise, habe ich an den vielen „guten“ Tagen, den Kontakt zu ein paar wichtigen Baustellen abgebrochen? Ich sollte sie besichtigen und nochmal näher anschauen ›lächel‹.

Eines steht jedenfalls fest:

Einiges in meinem Inneren schlägt noch zu große Wellen. Es ist wichtig DAS zu akzeptieren. Es liegen über fünfzig Jahre Vergangenheit hinter mir. Die kann selbst ich nicht in fünf Jahren glätten. Fünf Jahre lebe ich nun ein total anderes Leben. Veränderungen sind Prozesse. Vieles kann man selbst noch nicht glauben. :D Wie ich selber immer schreibe: Geduld und Zeit. Mehr braucht es nicht.

Deshalb habe ich beschlossen, diese Tage als Chance zu sehen. Ich werde an gewissen Stellen in meinem Leben noch nach schrauben müssen.

Für nächste Woche habe ich mir vorgenommen, aus diesem Tag einen ganz besonderen zu machen. Ich werde ihn zelebrieren. Ja genau. Entweder ich höre noch lauter meine Musik oder ich werde ganz still. Alles darf sein, wie ich es gerade brauche und für notwendig halte.

Wenn ich aus den guten Tagen so viel Energie nehmen kann, dann wäre es doch traurig, die ganz besondere Energie aus nicht so guten Tagen total verpuffen zu lassen?

ES IST NUR EIN SCHLECHTER TAG … UND KEIN SCHLECHTES LEBEN!

Heute danke ich Dir fürs zuhören. <3
Ich wünsche Dir natürlich NUR gute Tage und falls doch ein fauler dabei ist, dreh die Musik lauter ›lach‹

Sei gut zu Dir.

Lesezeit: 4 Minuten

Es ist sehr einfach, sich pudelwohl zu fühlen, glücklich und zufrieden zu sein und in seiner Mitte zu ruhen, wenn im Außen, also alles um uns perfekt läuft! Wenn sich die Dinge so entwickeln, wie wir es uns erträumen. Wenn wir alles unter Kontrolle und fest im Griff haben. Wir mit Menschen umgeben sind, die genau auf unserer Welle reiten und sich auch so verhalten wie wir es mögen.

Ich muss gerade etwas schmunzeln. Weil gerade ich, mich zu diesem Artikel hingezogen fühle. Für mich gab es nur zufriedene Tage, wenn mein Morgen auch ohne Probleme begann. Das bedeutet kein Stress am Morgen, keine Diskussionen oder zu viel Gerede. Keine Anrufe und keine Menschen, die auf mein „Guten Morgen“ nicht reagierten … das entschied sich alles in den ersten zehn Minuten nach dem Aufstehen. Die äußeren Umstände waren dafür verantwortlich, auf welchen Level meine „Zufriedenheit“ stand.

Wie sehr werden wir von Außen beeinflusst?

Was, wenn die äußeren Umstände nicht mitspielen und unsere Zufriedenheit und unser Wohlergehen dadurch ausgebremst wird? Was wenn etwas eben nicht so wie geplant läuft?

Wie geht es Dir, wenn Du schon am frühen Morgen einen Anruf bekommst, der Dich unter Druck setzt. Der Dir Deinen ganzen Tagesablauf durcheinander wirft? Wenn Hindernisse daherkommen oder Du durch oder von jemanden enttäuscht wirst?

Stelle Dir diese Fragen bildlich vor und versetze Dich in eine solche Situation. Ich bin mir ganz sicher, dass Du eventuell vor ein paar Tagen genau in so einer Lage gesteckt hast. ›zwinker‹

Es kommen Umstände auf, die nicht kuschelig sind.

  • Was sagt Deine Zufriedenheit?
  • Wie meldet sich Dein Wohlbefinden?
  • Und wie lange ruhst Du in Deiner Mitte … ?

Los, sag schon … Hand aufs Herz. Ist nicht so ganz einfach, habe ich recht?
Ich muss dazu sagen, ich kenne schon Menschen, die es tatsächlich schaffen in keiner Lage Ihre Zufriedenheit und Ihr Wohlbefinden aus den Augen zu verlieren! Und ich sage Dir noch etwas: DAS waren die Menschen, die mich damals fasst, verrückt gemacht haben! Dieser nie aus der Bahn zu Werfende zufriedene Gesichtsausdruck machte mich wahnsinnig und eifersüchtig zugleich.

Also es gibt sie schon, diese Ausnahmen. Aber bei den meisten Menschen ist es anders. Die innere Balance und die liebgewonnene Zufriedenheit sind vorbei. Vorbei ist der Flow und das eins sein mit sich und dem Leben :-) …
Es ist eine menschliche Tatsache, macht aber alles nur noch schlimmer.

„DU bist für Dein Glück selbstverantwortlich meine Liebe …“

Dieser Satz flog mir immer um die Ohren von diesen „in sich ruhenden Menschen“, die mich wahnsinnig machten. Ich hatte schon genug, dass der Tag frustrierend begann. Stressig und richtig „bescheiden“ war! Die Klugschwätzer Zitate konnte ich damals gar nicht haben.

Für mich hörte sich das immer so an, als sei ich selbst an den Dingen schuld, die in meinem Leben nicht rund liefen.
Wenn im Außen alles zu Wünschen übrig lässt, stoßen solche Ansagen bei den meisten Menschen auf Ablehnung und Widerstand.

In diesem Artikel möchte ich aber nicht der Schuldfrage für irgendetwas nachgehen, sondern vielmehr der Frage:

  • WAS bestimmt über unseren Gemütszustand und unserer Zufriedenheit?
  • WER kann diesen Zustand verändern?
  • Wem geben wir eigentlich so viel Macht darüber?

Zufriedenheit und die Abhängigkeit

Es ist einfach so. Wenn wir unser Wohlbefinden und unsere Zufriedenheit vom Außen abhängig machen, haben wir unweigerlich Stress und springen von einem Problem in das andere. Warum? Weil wir keinen Einfluss mehr auf unsere Zufriedenheit haben. Wir sind dem Leben und den Menschen voll ausgeliefert.

Ich komme wieder mal mit einem Beispiel:

Wir fühlen uns gut, weil wir ein schönes Kompliment bekommen haben. Oder, weil wir Anerkennung für unsere geleistete Arbeit erhalten haben. Wenn das nicht geschieht, sind wir bei weitem nicht so gut gelaunt. Jemand sagt etwas oder sagt etwas nicht … davon machen wir unsere Zufriedenheit abhängig. Wir reagieren auf Knopfdruck anderer Menschen.

Sicher wird nicht jeder Mensch und jede Situation unsere Knöpfe drücken können, aber glaube mir, es wird immer genügend geben, die Einfluss auf unser Wohlbefinden haben. Oftmals reicht schon die Warteschleife am Telefon, ein Regenguss, die Unpünktlichkeit einer Person oder das Verschütten der Kaffeetasse, um negative Stimmung aufkommen zu lassen.

Es ist die Welt da draußen, die unseren inneren Zustand diktiert.

Automatisch ist die Angst dabei

Wenn wir es zulassen, dass unsere Zufriedenheit von Außen abhängt, ist die Angst sofort dabei.

  •  ANGST, etwas NICHT zu bekommen. Wie Geld, Job, Anerkennung, Komplimente, Liebe …
  •  ANGST, etwas ZU bekommen, was wir uns nicht wünschen. So wie Krankheit oder Einsamkeit …
  •  ANGST zu verlieren was wir lieben.

Egal um welche Angst es sich handelt, Angst macht immer unsicher. Sie hindert uns in so vielen. Wir sind dadurch unentspannt und können Dinge nur sehr selten gelassen entgegennehmen. Unbewusste Angst, lässt uns Menschen auch gerne in einen Kontrollwahn gleiten. Man möchte alles im Leben schön im Griff halten. Situationen und Menschen werden manipuliert, in der Hoffnung, dass es einem danach besser geht!

Ich weiß, dass das sehr viel Kraft kostet. Jede Menge Aufwand der aber auf Dauer nichts bringt.
Andere Menschen und den Stand der Dinge werden wir nie wirklich kontrollieren können.

Was wir allerdings schon unter Kontrolle haben, ist unser Innenleben. Wir haben zwar nicht die Macht zu entscheiden was wir erleben, aber wir können immer entscheiden, wie wir mit dem Erlebten umgehen! Das ist das Wichtige daran.

Innere Zufriedenheit ist die Voraussetzung für ein schönes Leben

Was heißt das im Klartext?

  • Dankbar sein, um Glück zu erfahren.
  • Selbstliebe … ein großes Thema! Sich selbst lieben um geliebt zu werden.
  • Sich selbst anerkennen, um anerkannt zu werden.
  • Positiv denken, auch wenn es nicht immer leicht ist.
  • Den eigenen Einfluss auf unser Wohlbefinden, NIEMALS unterschätzen!

Deshalb macht es auch sehr viel mehr Sinn, sich um unser Innenleben zu kümmern und somit zur nachhaltigen Zufriedenheit vorzustoßen. Wir alle sollten weit mehr egoistisch denken, wenn es um unser Wohlbefinden geht! ›lächel‹

Mir ist vor ein paar Jahren der „Knopf“ aufgegangen wie man bei uns so schön sagt. Diese Menschen, die mich früher mit Ihren „Klugscheißer – Zitaten“ beinahe wahnsinnig gemacht haben, sind heute Menschen, von denen ich sehr viel lernen durfte. Sie haben mir den Rat gegeben, mich nicht mit weltbewegenden Veränderungen auseinanderzusetzen, sondern mich auf kleine Kurskorrekturen zu konzentrieren. Damit es mir gut geht und immer besser gehen wird.

Und genau das möchte ich Dir auch weitergeben. Sei gerne egoistisch, wenn es um DEIN Innenleben, Deine Zufriedenheit und Dein Wohlbefinden geht … schließlich haben wir nur das eine Leben. ›zwinker‹

Halte immer wieder an und frage Dich: Was kann ich für mein Wohlbefinden tun, dass diese Zufriedenheit auch bleibt.

Viel Spaß bei Deiner „Kurskorrektur“.

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Man sollte ja wirklich meinen, dass mit dem Alter alles besser wird in beruflicher Hinsicht. Doch dem ist leider nicht so. Ich kenne so viele Frauen, die ab 40 beginnen, ihren Job regelrecht zu hassen. Sie sind so richtig unglücklich und unzufrieden was ihr Berufsleben betrifft. Gründe dafür gibt es einige. Fehlende Perspektiven, mangelnde Wertschätzung, zunehmender Stress und immer mehr Familien-feindliche Arbeitszeiten! Oft spielt auch die ständige Routine eine Rolle, die nicht mehr glücklich macht.

Der Idealzustand wäre: Am Morgen aufzuwachen und sich auf den kommenden Arbeitstag zu freuen. Du bist entspannt, glücklich, voller Ideen und mega motiviert. Mit diesem Sack voller positiven Gefühle verrichtest Du Deine Arbeit und kommst abends wieder glücklich und zufrieden nach Hause …, wenn Du zu diesen Frauen gehörst, gratuliere ich Dir aus tiefstem Herzen und Du kannst hier aufhören zu lesen … Ciao, wir lesen uns ein anders Mal wieder!  :-) wenn Du allerdings zu denen oben beschrieben Frauen gehörst, schon länger unzufrieden bist mit dem, was Du tust, und immer wieder mal mit dem Gedanken spielst alles hinzuschmeißen … dann bitte bleib!

Manchmal ist „alles hinschmeißen“ der richtige Schritt … manchmal

Also ich habe es genauso getan. Verkürzt erzählt: 35 Jahre war ich total happy in meinem beruflichen Tun und Sein. Bis ich eines Tages keine Freude mehr empfand. Meine Verpflichtungen nicht mehr erfüllen konnte, dadurch total unter Druck gesetzt und krank wurde. Ich kündigte nach einem Gespräch mit meinem Boss und verließ noch am selben Tag die Firma … Klug, war es damals nicht, da ich auf alle finanziellen Zahlungen verzichtete. Der erste Gedanke war, pure Erleichterung … der Schock kam erst später. Das ist mit „manchmal“ gemeint.

Es lohnt sich vorher anzuhalten und genau hinzuschauen

Viele Menschen wechseln ihre Arbeit, tauschen das Team, den Beruf oder stürzen sich sogar in eine Selbständigkeit, in der Hoffnung, dass dann alles anders wird und sie wieder glücklich sind mit dem was sie tun! Dabei müssen sie nach einiger Zeit frustriert feststellen, dass sich nicht wirklich etwas verändert hat. Wie sagt man so schön? Ein Übel gegen ein anderes eingetauscht zu haben …

Dabei ist die Reihenfolge anders. Erst wenn wir uns selbst verändern, verändert sich alles! Du musst also zu Dir kommen und aufwachen, damit es anders werden kann. Eigentlich könnten wir in jedem Job glücklich sein, ganz egal was wir tun, denn Wohlbefinden ist unser Naturzustand. Das Widersinnige daran ist, sobald wir das erkennen, wird es für uns wesentlich einfacher, den Job zu erschaffen und zu machen, der uns wirklich Spaß macht! Jetzt aber möchte ich näher auf all das eingehen …

Warum sind so viele unglücklich mit dem was sie tun?

Menschen haben Bedürfnisse und wenn diese nicht erfüllt werden, stellt sich eine Unzufriedenheit ein. Manchmal starten wir sogar nicht ratsame Versuche, diese Bedürfnisse in irgendeiner Form zu füllen. Frage also: WAS brauchen wir?

  • Sicherheit
  • Entfaltung und Entwicklung
  • Anerkennung und Lob
  • Verbundenheit
  • Das „Warum“

Sicherheit … dabei spielt Geld eine große Rolle

Ohne Geld kann kein Mensch seine Grundbedürfnisse erfüllen! Essen, Kleidung und wohnen kostet Geld. Haben wir das nicht, leidet die Zufriedenheit und Existenzängste sind Dauerbegleiter. Als ich meinem Job fluchtartig Good bye gesagt habe und meine Reserven an Geld aufgebraucht waren, stand ich eine kurze Zeit am Existenzminimum. Ich lebte damals groß und laut, das kostete natürlich. Ein Schritt nach oben ist immer einfach, allerdings die Treppe herunterzusteigen, nicht! Nicht wissend, wie man die nächste Miete bezahlen soll, ebenso wenig.

Also wäre ein Job mit höherem Einkommen tatsächlich etwas sehr Angenehmes. Das war’s aber auch schon. Ich kenne so viele Menschen, die denken, sie wären glücklicher in ihrer Arbeit wenn sie mehr verdienen würden … ein totaler Irrtum. Denn sobald die Grundbedürfnisse gestillt sind, kann mehr Geld den Glückszustand auch nur kurzfristig erhöhen! Menschen mit mehr Geld sind sehr oft deprimiert darüber, wenn sie feststellen, dass sie eigentlich alles haben und dennoch unglücklich sind!

Umgekehrt, wenn wir in unserem Job glücklich sind, arbeiten wir produktiver und engagierter. Die Chance mehr zu verdienen steigt. Somit ist es ratsam, NICHT dem Geld nachzulaufen, in der Hoffnung dann glücklicher zu sein. Drehen wir den Spieß um – schauen wir zuerst wo und wie wir glücklich arbeiten können?

Mehr Geld macht nicht glücklich …, aber es schenkt wenigstens Sicherheit. So denken viele. Ich weiß heute das Geld kein inneres Gefühl von Sicherheit gibt. Auch wenn ich damals eine Million am Konto liegen gehabt hätte, hätte dieses Geld meine unsicheren Gedanken und Ängste nicht wegmachen können!

Entfaltung und Entwicklung

Unsere Seele wünscht sich, sich entfalten zu können … genauso wie Weiterentwicklung! Neues zu lernen, Erfahrungen zu machen und vieles auszuprobieren. (UN)mögliches möglich zu machen. Das eigene Potenzial frei lassen! :D

Unser Kopf will und braucht Sicherheit. Er möchte die Dinge kontrollieren … auf der sicheren Seite sein und immer wissen was zu tun ist und wie es weiter geht. So wohnen zwei menschliche Bedürfnisse in uns, die in unterschiedliche Richtungen ziehen. Der Wunsch nach Sicherheit siegt häufig … leider oft auf Kosten des Glücks.

Wenn wir in ewiger Routine feststecken, langweilen wir uns zu Tode. Jedenfalls die meisten tun das. Wir müssen raus aus der Komfortzone, um uns zu entwickeln und zu entfalten!

Anerkennung und Lob

Jeder von uns wünscht sich Anerkennung und hat auch nichts dagegen mal gelobt zu werden! Nicht nur kleine Menschen genießen dieses Gefühl. Wir möchten uns einzigartig, besonders und gebraucht fühlen! Wir wünschen uns respektiert, wertgeschätzt und gesehen zu werden … und möchten uns auch fair behandelt fühlen. Auch oder gerade im Berufsleben, das ist normal und menschlich.

Ich weiß noch das genau diese Gründe in meinem Job dazu geführt haben, nicht mehr glücklich zu sein. Alles war zu wenig und das Menschliche blieb auf der Strecke! Ich sorgte als Führungskraft für regelmäßiges positives Feedback und ehrliche Anerkennung meiner Mitarbeiter. So etwas wirkt wahre Wunder. Die Etage oberhalb war hingegen sehr sparsam mit Lob und Anerkennung.

Ich weiß dass, was wir denken und ausstrahlen, geben und tun entscheidend für unser Glück ist … auch im Job. Dabei ist authentisch sein sehr hilfreich. Erst wenn wir UNS anerkennen, erhalten wir Anerkennung von außen.

Verbundenheit mit anderen Menschen

Gute Beziehungen am Arbeitsplatz sind ein wesentlicher Glücksfaktor im Job! Das kann jeder bestätigen der das erlebt hat. Ein positives Arbeitsklima und eine gute Teamarbeit sorgt nicht nur für gute Laune, sondern auch für eine fließende Zusammenarbeit, mehr Erfolg und Produktivität.

Sehr störend und unangenehm ist es hingegen, wenn dieses „Miteinander“ nicht zu finden ist. Das ist auch für viele Menschen der springende Punkt, ihren Arbeitsplatz zu wechseln. In meinem Team war es sogar so ausgelegt, dass für die Meisten die Beziehung in der Arbeit wichtiger war, als so manche Arbeitsaufgaben. :-) in dieser, meiner Erfahrung war das aber nicht weiter schlimm. Das „Gemeinsam“ wurde gelebt, jeder war glücklich und die Aufgaben wurden immer perfekt erledigt!

Auf was geachtet werden sollte ist, dass die richtigen Menschen nicht die falschen Aufgaben erhalten und die richtigen Aufgaben in einem schlechten Arbeitsklima ausgeführt werden müssen. Ich finde es immer so schade, wenn der Job an sich Spaß macht und genau das ist, was man sich vorstellt, gäbe es da nicht das verseuchte Arbeitsklima! 

Klarerweise ist es schwer bis unmöglich, sich im falschen Arbeitsumfeld wohl zu fühlen und auch richtig zu entfalten. Zu diesem Thema muss ich aber noch etwas sagen, ein schwieriger Arbeitskollege, Boss, aber auch Kunde, der immer wieder Deinen wunden Punkt drückt, kann Dir aber auch dabei helfen zu wachsen. Ich hatte viele solche Lehrmeister, für die ich natürlich erst im Nachhinein dankbar bin!

Dein persönliches „Warum“

Was und wie wir etwas tun, dahinter steht immer das Warum. Um im Job glücklich zu sein, muss unsere Arbeit Sinn haben (machen). Zu wissen „warum“ wir morgens gerne aus dem Bett steigen, ist die Motivation für einen glücklichen und inspirierenden Arbeitstag.  Unsere Arbeit sollte sinnvoll für uns sein. Das Warum, kann vieles bedeuten und ist für jeden ganz individuell. Ohne dieses Warum, wird es schwer und frustrierend. Deshalb finden und klären wir unser Warum, es hilft Klarheit zu gewinnen … wir werden dabei herausfinden, ob wir im jeweiligen Job glücklich sind oder ob wir herausgefunden haben, wo wir hinwollen. :D

Nachsatz:

Das waren die Kern-Bedürfnisse, die natürlich nicht bei allen gleich aussehen werden. Welche Bedeutung hat Arbeit in Deinem Leben? Nimm Dir ein wenig Zeit, herauszufinden ob und wenn ja, was Dir in Deinem Job fehlt! Was Du vielleicht beitragen kannst, um motivierter in Deinen Arbeitstag zu starten. Oder möglicherweise, herauszufinden was für einen Jobwechsel erforderlich ist.

Je klarer Du weißt, was Du möchtest und vor allem brauchst, umso leichter wirst Du Deinen passenden Job finden oder ihn Dir neu erschaffen. <3 in diesem Sinne … alles Liebe und ein klares WARUM Du morgens aus dem Bett musst. :-)

„Finde das, was Du liebst und begnüge Dich niemals mit etwas Geringerem.“

Steve Jobs