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„Aus der Vergangenheit lernen, heißt Zukunft gewinnen“ … Hab ich mal wo gelesen und damals absolut NICHT verstehen können. Manchmal wird einem erst viel später klar, was einem irgendwer oder irgend ein Zitat sagen will. Und plötzlich macht irgendwie alles Vergangene einen Sinn.

Bis vor einigen Jahren, war mein Leben nicht mein „Freund“ und das Schicksal schon zwei Mal nicht. Ich fühlte mich meinen Umständen ausgeliefert. Kaum in der Lage, mein Leben wieder geradezurücken oder zu kontrollieren. Dass sich diese damalige Situation mal ändern könnte, damit habe ich gar keine Gedanken verbracht. Inzwischen hat sich SEHR VIEL getan und ich weiß, dass das Leben es trotz vieler unangenehmer Momente und Abschnitte, es NUR zu unserem Besten dreht!

Ich bereue keine Minute meines Lebens

Natürlich wäre mir auch lieber gewesen manche Sache nicht erlebt zu haben. Aber wie man ja so schön sagt „Das Leben ist kein Wunschkonzert“.  Es gibt so viele Ereignisse in unserem Leben und jedes davon hat einen Sinn. Wenn ich zurückdenke, wie viele Tränen ich vergossen, wie viel Angst ich durchgestanden habe … über einen mir so endlos vorkommenden Zeitraum, ich kann es gar nicht glauben.

Ich möchte mein altes Leben nicht wieder, aber ich bereue auch nichts von all dem. Denn all die Phasen und Erlebnisse, die Ohnmachtsmomente … all diese kranken und verrückten Dinge, haben mich hier hergebracht, wo ich heute bin. ZU MIR SELBST. Es gibt selten ein Auftauchen aus der Tiefe, ohne danach tief nach Luft zu ringen! Viele Menschen laufen durch finstere Täler und werden auf Herz und Niere vom Leben geprüft.

Wenn die Schmerzspitze dann erreicht ist, wird auch die Sicht etwas klarer und wir sehen, wie flach wir eigentlich am Boden liegen. Kraftlos … ohne Perspektive … dafür schmerzerfüllt, traurig und hilflos! Jeder der von uns diese Phase schon mal erlebt hat, wird diese Gefühle niemals vergessen. Solange man nicht an diesem Punkt angekommen ist, gibt es für die meisten auch keinerlei Grund für eine Veränderung – wir machen einfach weiter …

Mit diesen Gefühlen umzugehen ist schwer

Bei mir hat es richtig lange gedauert, bis ich sie als Teil von mir akzeptieren konnte. Die „Friedensschließung“ dauerte noch zweimal so lange! Ich glaube sogar, dass ich damit bis zu meinem Lebensende zu tun habe. ›zwinker‹. Mir ist heute ganz klar, all das war für mich eine Notwendigkeit, all das Leid und die unbeschreibbaren Phasen meines Lebens, sonst könnte ich jetzt und hier vermutlich nicht darüber schreiben!

Ich will ganz ehrlich sein. Ich hatte früher nicht den Drang, anderen zu helfen. Es war ja auch gar nicht möglich, denn ich konnte mir ja selbst nicht helfen! Das Umdenken kam erst mit meiner ganzheitlichen Veränderung.

Die Dinge, die ich während dieser schmerzvollen Zeit gelernt habe, bringen die verlorenen Puzzleteile ans Tageslicht. Alles nimmt plötzlich Formen an. Ich sehe es als eine Art Mission, anderen zu zeigen, dass es möglich ist – und das klingt wahrscheinlich jetzt sehr eigenartig – das LEID und SCHMERZ, den Du, ich wir alle durchlaufen, nicht umsonst ist!

Das Schwere daran ist, dass wir es zulassen müssen, dann entdecken wir auch einen Sinn darin. Er führt uns in ein Leben, das durchaus wieder Leidenschaft, Antrieb, Freude, Liebe und Glück enthält. Und da ist es wieder … „das Licht auf der anderen Seite des Tunnels“. :D

Alles geschieht zu unserem Besten …

Ich nehme mich als Beispiel: Wenn ich mir mein Leben anschaue, dann sehe ich eine glückliche Frau, die sehr viel Positives in beiden Händen halten darf. Ich weiß, dass einige Bekannte das ganz anders sehen als ich. Auch wenn meine Gesundheit und meine Bewegungsfreiheit wesentlich eingeschränkter ist, als früher, fühle ich mich FREIER!

Auch wenn ich durch diese gesundheitlichen Defizite meinem eigentlichen Job nicht mehr nachgehen kann und mein Einkommen um mehr als die Hälfte abgenommen hat, … fühle ich mich REICHER!

Ich muss(te) viele Abstriche machen, aber ich habe jetzt, und nur deswegen, die Möglichkeit, endlich selbstbestimmt leben zu können! Ich bin befreit von Zwang und muss. Ich gehöre keiner „Herde“ mehr an und mir ist endlich egal, was andere über mich und meine Lebensart denken und sagen. Ich weiß, wer ich bin und wer ich nie mehr sein möchte!

Alles geschah und geschieht nur zu meinem Besten. Mein Leben heute, verdanke ich den Tränen, die ich geweint habe, der Angst, die ich ausgestanden und den Schmerzen, die ich erlebt habe. Es ist mir ausschließlich möglich mein Leben so zu leben wie ich es jetzt und heute gestalte, weil ich einen Sack Lebenserfahrung sammeln konnte. Gutes wie schlechtes. Ich habe sie angenommen und akzeptiert UND es hat sich etwas Grundlegendes verändert: ICH VERTRAUE.

In das Leben und in mich selbst! Persönliches Versagen kann ich heute gut akzeptieren, denn ich weiß, es wird einen anderen Weg geben, der mich dahin bringt, wo ich hin möchte. Stehen wir im Vertrauen, wird uns das Leben genau DAS exakt widerspiegeln!

Die Vergangenheit als sinnvoll wahrnehmen!

Vielleicht bist DU gerade in einer Lebensphase, wo Du diese Sätze von mir überhaupt nicht annehmen und auch nicht verstehen kannst. Ich verstehe Dich, denn ich stand auch an diesem Punkt! Aber glaube mir bitte, wenn wir unser Leid und die für viele schmerzhafte Vergangenheit als sinnvoll wahrnehmen, verblasst der Nebel und unsere Augen richten sich auf etwas Wundervolles und Freies. ›lächel‹.

Es wird so sein, dass wir den Sinn jetzt noch nicht verstehen und begreifen können. Aber ich  bin mir ganz sicher, dass Dir JETZT … ganz spontan bestimmt ein Ereignis aus Deiner Vergangenheit einfällt, dass Du im ersten Moment als absolut sinnlos und grauenvoll erlebt hast. Heute im Nachhinein wirst Du es als Glück und Segen erkennen? Hab´ ich recht?

Und so geht es auch mir. Jede einzelne Begebenheit (auch Krankheit und Verluste) aus meiner Vergangenheit, ergaben auf irgendeine Weise Sinn. Und sei es „nur“ der, dass ich daran wachse und stärker werde! Auf diese Weise wird ALLES – so weh es uns auch tun mag – zu etwas, das schließlich zu einem guten Ende führt.

Heute bin ich oft erstaunt über mich selbst, mein Leben völlig bewusst wahrzunehmen. Die kleinen und größeren „Wunder“ zu bestaunen und einfach nur dankbar zu sein. :D Ich schaffe es heute die Welt so zu betrachten wie sie ist und NICHT durch eine unrealistische Wunschbrille. Die Vergangenheit war, … die Zukunft liegt vor uns. Alles fühlt sich echter und leichter an UND es macht auch mit Einschränkungen richtig Spaß! ›lach‹

Alles geschieht so, wie es geschehen muss … nur zu unserem Besten. Davon bin ich überzeugt.

Deine Erfahrungen darfst Du mir gerne mitteilen, ich freue mich darauf!

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Dankbar zu sein ist ein tiefes und wunderbares Gefühl. Sie ist der Schlüssel zu einem erfüllten Leben. Ganz egal in welcher Stimmung wir sind, wenn wir uns ins Bewusstsein rufen, wofür wir dankbar sein können oder könnten, dann verändert sich unsere Stimmung spontan.

Vielleicht geht Dir jetzt der Gedanke durch den Kopf: „Wie kann sie jetzt von Dankbarkeit schreiben, wo doch unser aller Leben so aus der gewohnten Bahn geworfen wird?“ Falls das gerade so sein sollte bei Dir – ich gebe Dir zum Teil recht. Selbstverständlich schätze ich diese außergewöhnliche Zeit nicht, aber mit viel Wut im Bauch auf die ganze Welt und Ursache, die ich nicht kenne, umherzulaufen, bringt mich auch nicht weiter. Ganz im Gegenteil – sie würde mich krank, traurig und verbittert machen. Deswegen konzentriere ich mich lieber auf die Dinge, die mir geblieben sind. Die ich durch diese Zeit der Pandemie lernen konnte und für die ich jeden Tag DANKBAR bin. Falls Dir meine Sicht der Dinge bis hierher noch immer nicht gefällt, dann wird der Rest meines heutigen Beitrages wahrscheinlich auch nichts für Dich sein. Sorry.

Wofür können wir dankbar sein?

Leider muss ich oft die Zeit vor ein paar Jahren immer wieder erwähnen: ICH war kein Mensch, der für irgendetwas „dankbar“ war. Alles war selbstverständlich. Und alles war irgendwie logisch und klar normal. Und NEIN … darauf bin ich keinesfalls stolz! Ich kann deshalb so offen darüber schreiben, weil ich mich um 360 Grad verändert habe. Das Gefühl „DANKBARKEIT“ kannte ich nicht. Ich habe es neu entdecken dürfen und mich intensiv damit auseinandergesetzt. ›lächel‹. Ich kann also heute wirklich behaupten, endlich eine sehr dankbare Frau zu sein. Darauf bin ich stolz UND auch schon wieder dankbar … ›lach‹.

Deshalb fällt es mir auch kein bisschen schwer, diesen sehr wichtigen Beitrag zu schreiben. Dankbarkeit bringt mich zum Lächeln und macht glücklich! Ich bin für so vieles dankbar:

  • Für meinen wunderbaren Herzmenschen, dem ich zum Teil diese neue Dankbarkeit zu verdanken habe!
  • Für meine tollen Kinder, die mit beiden Beinen fest und klug im Leben stehen.
  • Für mein schönes Zuhause in Österreich und die Möglichkeit, die meiste Zeit in unserer Zweitheimat Italien zu verbringen.
  • Für mein selbstbestimmtes Leben, dass mir meine Gesundheit zurückgebracht hat.
  • Für unsere Hunde, die so manche Medikamente ersetzt haben. :-)
  • Für meine Persönlichkeitsentwicklung und meine Art zu SEIN.
  • Für alle Menschen, die mich so annehmen, wie ich bin. Manchmal ja nicht ganz einfach. ›lach‹.
  • Für die Natur, die mir unsagbare Kraft und Energie schenkt!
  • Für die Fähigkeit, Musik zu hören … gutes Essen zu kochen … an Blumen zu riechen.
  • Für alle Momente, die ich genieße oder daraus lernen kann!
  • Für jeden neuen Morgen.
  • Für meine Arbeit, meine Kreativität, die ich mit Freude mache.
  • Für DIEJENIGEN, die da waren und da sind, wenn ich sie brauche …
  • Und für jeden einzelnen Sonnenunter- und Sonnenaufgang! ›herzschmelz‹
  • Und noch ganz viel mehr …

Vieles fehlt mit Sicherheit. Vieles ist aber nicht mehr wichtig in meinem Leben. Fehlen wird trotzdem einiges. Aber es geht ja nicht nur um mich. Ich will damit sagen und zeigen, dass es soo viele Dinge gibt, für die wir trotz der Scheiße (Entschuldigung) … DANKBAR sein können und das jeden Tag aufs Neue!

Nicht jeder Tag ist super, aber es gibt jeden Tag etwas Schönes!

Man stelle sich jetzt mich nicht so vor, dass ich schon am Morgen ein breites Grinsen der Dankbarkeit auf meinem Gesicht trage. Es gibt sie auch bei mir – die Tage der Hilflosigkeit, der Traurigkeit und der Wut! Ich versuche mich nur sehr rasch an die Dinge zu erinnern und zu orientieren, die mir helfen, diese giftigen Gefühle zu vertreiben … meistens mit Erfolg. :-)

Anlässe dankbar zu sein und sich zu freuen, gibt es wirklich jede Menge, wenn wir bereit sind, vieles Selbstverständliche wertzuschätzen. Denken wir immer daran: was heute noch selbstverständlich für uns ist, kann schon morgen ein schmerzhafter Verlust oder eine Einschränkung in unserem Leben bedeuten!

Erstelle Dir doch selber so eine Liste, für die Du dankbar bist. Halte Dir vor Augen, wie viel Gutes und Schönes es in Deinem Leben (ganz bestimmt) gibt. Wenn Du diese Liste liest, wird es sich wie Reichtum anfühlen. Wie jedes andere Gefühl auch lassen sich auch Dankbarkeit und die dazugehörigen Gefühle trainieren. Ich hab’s ja auch erlernt. :D

Je öfter Du Dir Deinen „Reichtum“ vor Augen hältst, umso stärker werden Deine damit verbundenen Gefühle. Wenn Du nämlich nicht weißt, was DU hast, dann rennst Du ständig etwas hinterher, was Du nicht finden wirst, weil es Dir nicht bewusst ist das Du es in Wahrheit schon besitzt. Fazit – es ist der beste Weg, unzufrieden durchs Leben zu laufen!

Nicht die Glücklichen sind dankbar. Es sind die Dankbaren, die glücklich sind.

Francis Bacon

Es ist einfach so: Dankbarkeit führt zu innerer Harmonie und innerem Frieden! Wer bestimmt, was wir denken? WIR. Und wie wir denken und fühlen und gefühlsmäßig auf etwas reagieren, liegt ebenfalls an UNS!

Mit anderen Worten: WIR haben die Wahl, wie wir uns fühlen möchten. Dankbar und somit glücklicher durchs Leben zu laufen … oder undankbar und automatisch unzufrieden zu existieren. >Augenbraue hoch<

Somit habe ich alles gesagt was mir am „Herzal“ lag. :-)
Pass auf Dich auf, bleib weiter gesund …

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Du kennst sie sicher auch … die kleinen und großen Zweifel, die sich so oft in uns behaupten wollen. Die Fähigkeit mit unseren Gefühlen konstruktiv umzugehen, macht häufig den Unterschied zwischen Erfolg und Scheitern … zwischen einem glücklichen Leben oder unzufriedenes Leben, aus. Gerade wenn wir in unserem Leben eine Veränderung möchten, dann kommen sicher viele Menschen immer wieder an den Punkt, an dem sie von Zweifel und ihren Ängsten geplagt werden. Vom Sinn und Unsinn unserer Zweifel …

WAS MACHST DU, wenn Du anfängst zu zweifeln? Ich frage Dich das ganz bewusst, damit Du ausreichend Zeit hast, Dir am Schluss die richtige Antwort zu geben. :D Der „Zweifel“ … gesund und gefährlich zugleich. Zweifel hilft uns manchmal die richtigen Entscheidungen zu treffen und manchmal auch nicht. Zweifel waren ein Teil meines Weges, eine ganz lange Zeit! Sie kamen dann, wenn ich einen massiven „Durchhänger“ hatte, immer mit derselben Frage im Schlepptau: „Ich habe doch alles gegeben? Das Gefühl war gut und dennoch hat es nicht gereicht.“

Und dann passiert es wieder …

Wir sind plötzlich enttäuscht und die Zweifel bremsen unser Leben. Und zwar das Gesamte! Wir zweifeln nicht nur an ein oder zwei Dingen. NEIN, wir zweifeln an ALLEM. Wir fühlen uns auf einmal nicht mehr gut genug … alles ist Mist und die Welt fühlt sich verkehrt an. UND? Was passiert danach? Ich nehme mich als freiwilliges Beispiel, schließlich war das meine Welt.

Mein Vertrauen war weg. In allem und alles! Und dann ging’s richtig los … das Drama, der Alptraum, die Hölle. Ich kann dazu nur eines sagen: NICHT GUT. Stopp das sofort! Diese Gefühle verleiten uns zu Kurzschluss-Entscheidungen.

  • Wir schmeißen unser Vorhaben ganz schnell wieder hin.
  • Wir blockieren uns selbst.
  • Es fehlt uns der Mut zur Entscheidung.
  • Oder wir machen Dinge, die wir schnell bereuen.

Hol Dich zurück in das Hier und Jetzt. Schau Dich an und beobachte Dich. Beobachte Dein TUN. Würdige alle Deine Aktionen des Tages und der vergangenen Zeit. Und dann wähle das „VERTRAUEN“. Glaube an Dich und Dein Vorhaben. Mach weiter und glaube mit 300 % an Dein Vorhaben. Warum?

  • Weil DU es kannst …
  • Weil DU ein(e) „Entscheider(in)“ bist …
  • Ein(e) „Krieger(in)“ bist …
  • Weil DU Dinge bewegen kannst!
  • Weil DU, Du bist … Amen. Schaffst Du das? Natürlich, ich hab es ja auch geschafft. ›lächel‹

Manchmal können Zweifel auch hilfreich sein

Nämlich, wenn es darum geht eine Entscheidung zu treffen. Die Frage ist immer nur: WIE gehen wir damit um? Überlegen wir immer in Ruhe und ganz klar fokussiert die Vor- und Nachteile unserer Entscheidung oder lassen wir uns von dem Zweifel den Weg absperren und ganz klar ausbremsen?

Wo würdest Du Dich einreihen? Wo gehörst Du hin? Wärst Du eher bei den Menschen zu finden, deren Zweifellevel sehr hoch ist oder bist Du ein(e) „Macher(in)“? Nutzt Du Deine Energie oder verschwendest Du sie? Ich weiß, meine Fragen sind heute etwas provokant aber mit „soft“ kommen wir nicht ans Ziel … jedenfalls hatte ich noch nie das Vergnügen. ›lach‹.

Zweifel gehören in unser aller Leben. Sie können uns leider jede Menge nützliche und positive Energie stehlen. Die Folge ist wir versuchen krampfhaft unsere Zweifel zu vertreiben und legen somit unseren gesamten Fokus auf unsere Zweifel. In dieser Zeit damals, merkte ich schnell, dass sich meine Ängste und Zweifel dadurch immer noch mehr manifestiert haben und den eigentlichen positiven Dingen und der aktiven Energie keinen Raum gelassen haben.

Lass es nicht zu, dass Zweifel Dein Leben  ausbremsen!

Es gibt für alles im Leben Tipps und Tricks. Wertvolle und weniger brauchbare. Das Schöne, wir können alle in einen großen Topf wühlen und uns DAS herausnehmen, was uns gefällt … was für uns Sinn ergibt. Und das Ganze noch „frei“. :D Normalerweise hebe ich mir solche Beiträge immer für meine monatlichen FrauenPunk-Tipps auf. Allerdings finde ich es heute gut so wie es ist. Bereit?

Nimm Deine Zweifel an. Wie schon erwähnt, zweifeln ist normal und gehört zu unserem Leben dazu. Allerdings sollten wir keine Dauer-Zweifler werden! Wenn Du es schaffst nicht länger gegen sie anzukämpfen, sondern sie an Deiner Seite „weilen“ zu lassen, dann wirst Du bald erkennen, dass sie Dich in Ruhe lassen und sie Dir nicht den Weg verbauen. Deine wertvolle Energie bleibt Dir erhalten für wichtigere Dinge!

Ja nichts verdrängen! Ich kenne das so gut! Wir sind Meister im Ablenken, verdrängen und wegschauen! Schau Dir Deine Gefühle an – sieh hin! Nimm sie wie sie sind. Sage Dir, dass Du damit gut umgehen kannst, denn sie sind völlig okay.

Von der Seele schreiben. Es kann so hilfreich sein … sich alles was uns bedrückt, nicht funktioniert, wovor wir Angst haben und ZWEIFELN … einfach von der Seele zu schreiben. Bring es zu Papier! Stelle Dir die Fragen, die Dich beschäftigen, schreibe sie auf und beantworte sie Dir. So verarbeitest Du Deine Gefühle und bekommst Klarheit.

Was wäre wenn? Ich persönlich arbeite und vertraue immer auf das Positive. Bin aber gerne auf das Schlimmste vorbereitet! Es gibt mir Sicherheit. Deshalb gehe ich immer diese Frage im Geiste durch. WAS passiert, wenn ich diese oder jene Entscheidung treffe? Welche Schwierigkeiten können entstehen? Was wären die Folgen, wenn ich JA zu meiner Überlegung sage?

Dreh Dich um … und blicke zurück. WANN hast Du das letzte Mal Deine Zweifel in den Boden gestampft? Nimm diesen Moment als Anker! Damit kannst Du Dich selbst motivieren. Gelungene Dinge passieren NICHT nur einmal! ›lach‹

Stelle Dir Deine Zukunft vor. Wenn Du Deine Zweifel überwinden möchtest, mache eine Reise in Deine Zukunft. Wie ist es da? Wie fühlt es sich an, wenn Du Deine Möglichkeiten ausgeschöpft und erreicht hast? Spüre hinein wie es sich anfühlt … mit allen Sinnen bitte :D, ich  bin mir sicher es wird Dir gefallen!

Fertig. Mehr hab ich nicht. ›grins‹. Aber es sind wunderbare Werkzeuge dabei. Nutze sie, wenn Du die Dinge anpacken möchtest. Es ist Dein Tag! Entscheide Dich wie ich für:

„GOTT JA, ICH WILL“! Nicht erst morgen oder übermorgen … JETZT, es ist DEIN Moment!

Ich wünsche Dir ein erfolgreiches TUN ohne energieraubende Zweifel, Du „Macherin“ ›zwinker‹. Und denke daran:

Zweifel zerstören mehr Ideen als alle Fehler.

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The Big Five for Life … John Strelecky, der dieses fantastische Buch geschrieben hat, war der Anfang eines anderen, neuen Denkens, das ich mir angeeignet habe. Ich betrachte Zeit für etwas sehr wertvolles … etwas das nicht wiederkehrt, ist es mal verstrichen! Wozu nutzt Du die Zeit, die Du hast? Geht es Dir am Abend gut, wenn Du Dich abends schlafen legst? Kannst Du am Wochenende behaupten, dass Deine vergangene Woche eine „gute“ war und könntest Du am Ende Deines Lebens sagen – ja … mein Leben war ein schönes?

Für mich sind diese Fragen in der Zwischenzeit sehr wichtig und vor allem sehr motivierend geworden. Sie inspirieren mich mittlerweile jeden Tag aufs Neue, Verantwortung für mich und mein Leben zu übernehmen und jeden Tag zu einem mir bestmöglich besonderen und guten Tag werden zu lassen.

Es gibt sie, diese Menschen …

Du erlebst es sicher beinahe täglich, dass Leute Dir von ihrem leidlichen Job erzählen. Leute die immer wieder darüber philosophieren, wie anstrengend die Familie, wie lästig die eine Freundin ist und wie rücksichtslos so mancher Kollege ist! Aber hast Du schon mal erlebt, wenn ein Mensch Dir voller Überzeugung und Liebe von seinem TUN erzählt? Von dem, was ihm aufrichtige Freude beschert und begeistert bis ins winzigste Detail davon berichtet? Euphorie und glänzende Augen sind spür- und  sichtbar. :D

Es ist wunderbar anzusehen und zuzuhören, wenn sich jemand ganz bewusst dafür entscheidet, so viel Zeit als möglich, mit schönen Dingen zu füllen. Bestimmt ist dieses fantastische Gefühl schon mal auf Dich übergesprungen, wenn Du mit so jemanden geredet hast. Ich durfte das schon sehr oft erleben und es inspiriert, motiviert mich und ich kann mich wirklich mit mit diesen Menschen mitfreuen.

Und soll ich Dir jetzt eine gute Nachricht überbringen? In JEDEM von uns steckt genau so ein Mensch! Jeder hat etwas, das er besonders gerne mag, was ihn begeistert und wofür er auch das richtige „Händchen“ mitbekommen hat! Da ist dann diese Freude, die ich oben beschrieben habe, die hochkommt und mit der wir auch andere animieren können! Und genau damit sollte man seine Zeit, die nicht unendlich ist, verbringen.

Selbstbewusst dafür entscheiden

Ich habe lange Zeit keine Freude in meinem Leben empfunden und ich konnte schon erst recht nicht, über Dinge berichten, die mir Freude machten. ICH kannte sie nicht mal! Diese Zeit liegt hinter mir und in der Zwischenzeit hat mir wer auch immer da „oben“ und meine Wenigkeit (durch lange Entwicklungsphasen), meine Lebensfreude und meine Zielorientierung wieder geschenkt. Heute bin ich in der Lage andere mit meiner Euphorie anzustecken. Ich weiß was in mir Zufriedenheit und Glück auslöst. #dankbarbin.

Als ich mich 2015 für eine radikale Auszeit entschieden habe, war das keine einfache Zeit. Abgesehen von meiner körperlichen Verfassung, wusste ich nämlich nicht, was ich mit meiner freien Zeit anstellen sollte. Meine Zeit war davor mit so viel Arbeit gefüllt, dass es keine freie Zeit gab! Schon da bin ich damals ziemlich erschrocken. Ich hatte verlernt, Dinge einfach nur für mich zu tun …, weil sie mir guttun!

Gelesen habe ich schon immer sehr gerne, aber ich hatte damals jahrelang gerade mal ein oder zwei Bücher gelesen, von denen ich mir am Ende als ich das Buch zugeschlagen hatte, nichts merken konnte. War das das Leben, das ich führen wollte? Ich wartete mit den angenehmen Dingen immer bis zum Urlaub, Wochenende. War es dann so weit, hatte ich ein endlos schlechtes Gewissen einfach nur das zu tun, was mir Freude machte. Es fühlte sich nicht richtig an und ich glaubte, die Zeit rinnt mir unsinnig durch die Finger.

Ich hatte nie Sorge, dass der Urlaub zu schnell vorbeigehen könnte – ich hatte regelrechte Panik, dass die Zeit sich endlos in die Länge ziehen würde! Das waren so meine Anfänge wo ich zum Nachdenken begann. Es wurde mir klar und sehr bewusst, dass es nicht die Umstände sind, die für Freiheit sorgen … jemand, der im Kopf nicht „frei“ ist, wird es auch in den perfekten Umständen niemals sein.

Heute kenne ich die Antwort

Fragst Du mich heute wofür mein Herz schlägt, habe ich eine klare Antwort. Ich weiß sehr genau, wie ich meine Zeit verbringen will. Und noch genauer weiß ich heute, wie ich sie nicht mehr tot schlagen möchte! Und das Schöne und Wichtige dabei ist: Ich lebe auch genau danach. Heute ganz ohne schlechten Gewissen. Ich weiß nämlich, dass diese Lebensform mich zufriedener macht und ich durch diese Zufriedenheit, auch für mein Umfeld angenehmer und nützlich bin.

BALANCE. Das ist der Schlüssel für beinahe alles im Leben. Es macht für mich mehr Sinn, mal Arbeit links liegenzulassen und stattdessen in der Natur aufzutanken, mir fehlende Kraft und Motivation zu holen, um mich danach wieder voll und ganz auf meine Arbeit zu konzentrieren. Vom Effekt, den das sich ständige „ich muss jetzt“ auf die Gesundheit hat, mal ganz abgesehen.

Wenn ich Dir jetzt die Frage stelle: Kannst Du ein paar Dinge aufzählen, die Dich richtig glücklich machen? Dinge, die Du in Deinen Alltag integrieren könntest? Es ist eine Tatsache, wir alle füllen einen viel zu großen Teil unserer so kostbaren Zeit mit Dingen, die uns keine Freude bereiten. Natürlich ist mir klar, jeder muss Verantwortung für sein Leben übernehmen. Dazu gehören selbstverständlich auch unangenehme Aufgaben, nur es sollte sich schon in Balance halten.

Wenn Du mit Deinem Leben nicht zufrieden bist, ist es Zeit, etwas umzuräumen. Und wenn Du nur ein ganz klein wenig unglücklich bist, ist es JETZT an der Zeit, die Waage wieder auszugleichen. Mach doch wieder mehr von dem, was DU wirklich gerne tust, … wobei DU glücklich bist und Du Dich richtig wohlfühlst! :D

Machen wir uns gemeinsam Gedanken

Manchmal und ich kenne das tatsächlich aus meinen vergangenen Jahren, vergessen wir, was uns mal glücklich gemacht und was wir mit Freude getan haben. Man vergisst … wir nehmen uns keine Zeit mehr für diese Dinge und leben unser Leben einfach so dahin. Unwichtige Dinge haben mehr Prioritäten bekommen und so bleibt ein Vakuum übrig, dass sich nach nix anfühlt.

Dazu muss man sehr genau in sich hineinfühlen. Und es ist noch wichtiger dabei daran zu denken, dass es nichts sein soll, womit Du andere beeindrucken würdest! Es geht mal wirklich nur um DEIN SEIN & TUN … das, was DU besonders magst. ›lächel‹

ICH mache dabei sehr gerne mit und vielleicht rufe ich dabei so einiges bei Dir in Erinnerung? Ich mach nun mal den Anfang:

Ich mag es sehr zuzusehen wie die Welt erwacht, wenn andere noch schlafen. Ich liebe das Farbenspiel des Himmels, wenn die Sonne untergeht. Ich bin überglücklich mich in fremden Städten ganz anonym bewegen zu können. Es geht mir gut, wenn ich in die Ruhe und in Weite des Meeres ein- und abtauchen kann. In die Natur zu gehen ist einer meiner Lieblingsbeschäftigungen. Lange ausgedehnte Fahrradtouren sind zu meiner neuen Lieblingsbeschäftigung geworden. Mir geht mein Herz auf, wenn ich mit meinem Herzmenschen und meinen Tieren, den Abend gemeinsam auf dem Sofa verbringen kann! Ich mag die Berge, den Wald und das Meer …

Ich liebe es meinen Gedanken nachzuhängen. Ich mag gut durchdachtes aber auch spontan lockeres. Ich liebe es, wenn die Sonne meine Wangen küsst, wenn ich im freien Meditieren kann und mir anschließend ein paar frische Erdbeeren mit dunkler Schokolade machen darf. Ich mag es sehr, wenn mein Herzmensch und ich sich bei einem Glas Wein, über das Leben unterhalten. Ich mag es aber auch genauso gerne alleine zu sein … ein Buch zu lesen und dabei das Knistern im Kachelofen im Ohr zu haben. (Leider sehr selten der Fall).  Ich gehe mir sehr gerne weiße Blumen kaufen – egal welche, Hauptsache weiß. :D
Ich mag das selbstbestimmte Leben und die Freiheit …

Ich liebe es Neues zu entdecken und mich dann in einem fremden Café niederzulassen. Ich liebe es zu kochen, Freunde zu bewirten und ausgelassen zu plaudern. Ich mag stundenlange wertvolle Gespräche, Bücher, die mich inspirieren und berühren. Das Gleiche gilt für Menschen! Ja … und da ist natürlich das Schreiben. Es erleichtert mir so vieles im Leben. Ich schreibe meine Gedanken gerne nieder und teile sie ebenso gerne mit anderen. Ich recherchiere sehr gerne über passionierte Menschen, von denen ich lernen kann. Ich liebe die Musik und ich gehe mit meiner Tochter gerne auf Konzerte …

Ich freue mich auf den Winter, denn da stricke ich wieder warme Decken und Hausschuhe. Ich mag es, meiner Kreativität freien Lauf zu lassen mit der ich anderen eine Freude machen darf. ›lächel‹.  Ich mag die Stimmung und den Geruch in den Bibliotheken. Ich besuche mit Freude Flohmärkte, auch wenn ich gar nix kaufe. Ich mag es mich an Plätzen hinzusetzten, die mir Kraft geben. Ich helfe gerne wo es mir möglich ist. Ich arbeite mit Leidenschaft an meiner Persönlichkeitsentwicklung, die scheinbar niemals aufhört …

Einfach gesagt – ich nutze meine Zeit für die Dinge, die ich mag und wobei mir das Herz aufgeht. Ich warte nicht mehr auf das Wochenende, den Urlaub oder irgendwann! Ich habe mich entschieden, sehr bewusst, mir Zeit für all diese Dinge zu nehmen. Ich kann mir nicht mehr vorwerfen, das Gegenteil getan zu haben.

Weshalb ich es für so wichtig finde?

Ich habe es leider schon mehrfach in meinem Umfeld erlebt. Menschen, die gewartet haben. Auf eine ruhigere Zeit oder den Ruhestand. Sie haben es nicht mehr erleben dürfen. Ein Leben das sich auf dreißig Tage Urlaub im Jahr beschränkt, um Dinge zu tun, die man gerne tut und sie dann dennoch nicht genießen können, ist eine sehr traurige Vorstellung für mich.

Deshalb warte nicht auf eine Zeit, die Du vielleicht nicht erleben darfst. Fange jetzt damit an und mache Dinge, die Du liebst, mit Menschen, die Du magst. Sei Dein eigenes Wohlfühlprogramm und genieße jede Minute davon. ›Herzwunsch‹

Ich glaube, es ist alles gesagt und Du verstehst, was ich Dir mit meinem Beitrag heute näher bringen will. In diesem Sinne wünsche ich Dir eine erfüllte Zeit, gib auf Dich acht und über Deine „Lieblingsbeschäftigungen“ freue ich mich, wenn Du sie mir als Kommentar dalässt. >lächel<

Lesezeit: 5 Minuten

Mein Beitrag heute ist durch aufmerksames Zuhören und Beobachten in den letzten Tagen entstanden. Aus Begegnungen und anregenden Gesprächen. Jeder weiß es, doch die wenigsten Menschen reden gerne darüber. Die Persönlichkeit von uns Menschen besteht nicht nur aus Licht und Sonnenschein, Liebe und Selbstliebe. Jeder der das behauptet, lebt im Nirvana. Die meisten von uns hüten eine „Kammer“. Eine Kammer, die wir wahrscheinlich lieber nicht hätten. Wir meiden es, darüber nachzudenken … hineinzusehen und wir wollen sie auch nicht betreten!

Es sind die vielen DINGE, GEDANKEN und ERLEBNISSE, die wir in dieser finsteren Kammer aufbewahren. Es ist eine mühselige Angelegenheit sich darum zu kümmern. Ein Teil von uns muss ständig Kraft und Energie opfern, um diese Kammer geschlossen zu halten. Zu schmerzvoll wäre es, ihnen wiederzubegegnen … hinzusehen … nochmals darüber nachzudenken oder zu verarbeiten. Die Gefahr scheint zu groß, dass all die Dinge in dieser Kammer uns aufs Neue verletzen und somit unser Leben durcheinander bringt.

ODER ABER ICH GLAUBE: ES KÖNNTE UNS HEILEN?

Wir wollen nicht darüber reden, dass …

Sie von den eigenen Eltern misshandelt worden ist. Sie sich nicht nackt vor den Spiegel stellen kann, weil man sich vor sich selbst ekelt. Sie will nicht darüber reden, dass sie/er sich vor Jahren aus Angst und Verzweiflung das Leben nehmen wollte. Sie redet nicht darüber, dass sie Panik überfällt, muss sie das Haus verlassen. Er sagt besser kein Wort, dass er sich zu Männern hingezogen fühlt. Sie verliert sich in ihren Fantasien, in denen sie andere Menschen verletzt aber darüber niemals redet. Sie redet nicht darüber, dass ihre Eifersucht sie beinahe auffrisst. Sie redet nicht darüber, dass sie sich nach jeder Mahlzeit die Finger in den Hals schiebt. Er würde nie darüber reden, dass er Nächte lang wach liegt und weint. Die Liste könnte noch sehr viel länger werden.

All diese Menschen sprechen nicht über ihre Kammer, die sie tief in sich, mit sehr viel Kraft, verschlossen halten. Sie reden nicht darüber, weil die ANGST vor Verurteilung viel zu groß ist! Weil sie glauben, dass das was sie denken, tun, glauben und fühlen nicht richtig ist.

Da ist sie die SCHAM, die uns immer wieder sagt „DU bist NICHT richtig … DU bist falsch, all DEINE Gedanken, DEIN Tun und Sein, sollte besser niemand herausfinden … falls doch, wird man DICH nicht mehr mögen, lieben und akzeptieren … lass diese Kammer zu, nur so bist DU liebenswert.“

Diese Stimme, die sagt „DU bist falsch“

Diese Stimme ist laut. Und die Aussage dahinter ist so schlimm, dass sie unsere Identität ins Wanken bringt. Sie kann tatsächlich lebensgefährlich  sein … die Stimme der Scham. Viele Menschen tun viel dafür, um die Kammer fest zu verriegeln. Um nichts fühlen zu müssen. Verdrängen ist der bessere Weg. Es ist ein Selbsterhaltungsmechanismus, der uns enorm viel Energie und Lebensfreude stiehlt. Das Leben dadurch nur noch „gedämmt“ wahrgenommen.

Wir trauen uns nicht mehr in die Tiefe des Glücks, aus Angst irrtümlicherweise, die falsche „Kammer“ zu öffnen. Übrig bleibt ein Leben ohne richtige Freude. Ein Leben das als „es ist halt so“ hingenommen wird.

Uns Menschen wird zu viel versprochen.

Seit gut vier Jahren schreibe ich auf meinem Blog. Was hier zu finden ist, ist realistisch, oft auch von Schmerz, Leid und Angst überzogen. Es sind meine Erfahrungen. Tatsachen, die dazu beitragen sollen, anderen Frauen MUT zu spenden … man kann auch aus schlechten Erfahrungen, ein (wieder) gutes Leben kreieren. :D

Doch es gibt da jede Menge Leute und Institutionen, die uns ein geiles Leben versprechen! Und das, ohne viel dafür tun zu müssen. Wir können alles haben und sind im Dauerglück. Und viele Menschen folgen ihnen … jahrelang. Bezahlen „XY“ und machen bloß „Z“. Besuchen sämtliche Seminare bei Leuten die keine Ahnung vom Leben haben, lesen hunderte Fachbücher und lieben alle Menschen auf Gottes Erden. Sie schweben auf einer rosa Wolke und alles ist voller Licht und Liebe. Schön.

Und dann? Es passiert etwas, was wie eigentlich ja versprochen wurde, nicht eintreten hätte dürfen. Sie fallen tief und schmerzhaft so richtig auf die Schnauze! Sie erleben Krankheit, werden verlassen, verlieren den Arbeitsplatz und der Tod macht auch keinen Stopp vor ihnen. Er erinnert, dass das Leben endlich ist. Die Welt scheint außer Kontrolle. Wo ist die rosa Blase hin, die „alles ist und bleibt gut“ Welt? War doch alles eine Lüge? Wo ist das Licht? Die Liebe? Das Glück?

Die Möglichkeiten:

Es ist genau das geschehen, was Menschen befürchten, die sich erst gar nicht auf diese „alles ist gut und bleibt gut“ Wolke setzen. Sie haben Angst vorm großen Fall, denn sie würden automatisch wieder vor einer Kammer stehen, die sie mit so viel Kraft geschlossen gehalten haben. Was machen diese Menschen? Viele Möglichkeiten gibt es nicht:

  • Sie werden verbittert und zynisch.
  • Sie tun so als würden sie noch immer auf einer „alles ist und bleibt gut“ Wolke sitzen.
  • Sie stellen sich den Vorfällen, öffnen die Kammer und treten ein. Sie stellen sich den Aufgaben und integrieren die Gedanken, die Trauer, die Wut, die Angst, den Schmerz in ihrem Leben. Sie spüren die GANZHEIT auf total neuem Level.

Das Letztere ist genau DAS, was uns heilen wird. Sich mit dem auseinanderzusetzen, was wir im Leben, um jeden Preis verschlossen halten. Und ganz ehrlich? Die erste Möglichkeit ist eine sehr unappetitliche, die jeden Menschen sehr alt aussehen lässt! Die zweite Möglichkeit funktioniert. Aber leider nur sehr KURZ … genauso lange, bis man wieder auf der Schnauze landet oder tiefer. Ich weiß es deshalb so genau, weil ich genau in dieser zweiten Liga spielte. Danach folgte Möglichkeit eins bis ich mich sehr spät für die dritte Möglichkeit hinreißen hab lassen.

Die Lektion hinter der „Kammer“

Alles, was sich hinter unseren Kammern fest unter Verschluss halten, sind keine Monster. Es lagern keine Bomben, die unser Leben zerstören könnten. All diese Gedanken, Erlebnisse, Gefühle, Erinnerungen und Momente haben nur eine Funktion:

Es gilt herauszufinden, wie wir mit ihnen umgehen können. Wie wir ihnen die Macht über unser Leben und unser Sein entreißen können. Ich habe mich selbst getraut sie anzunehmen … ohne Gefahr. Und auch wenn wir es nicht glauben oder es vielleicht vergessen – sie alle bergen eine wertvolle Lektion in sich.

Aus WUT können wir lernen, für uns und andere einzustehen. Sie trägt jede Menge Energie für kommende Veränderungen in sich. Wir müssen sie nur annehmen. Von der grenzenlosen TRAURIGKEIT, lernen wir auch NEU zu beginnen. Wir lernen wieder neu zu lieben. Die ANGST. Sie lehrt uns, dass es Dinge gibt, die wir besser in Zukunft meiden sollten. Sie öffnet uns Ohren und Augen. Durch diese Angst ist es auch möglich zu lernen, welche Ängste sinnvoll und welche wir getrost loslassen dürfen. :D Letztendlich ist dann noch die SCHAM, die prinzipiell positiv ist. Denn sie hilft uns ganz persönliche Dinge zu schützen und Grenzen zu wahren! Wir können uns entscheiden Verantwortung zu übernehmen und unser Handeln zu verändern.

Und so werden wir „EINS“

Wenn wir uns entscheiden die Kammer(n) zu öffnen, werden wir uns sehr bald näher kommen und wieder mehr wir selbst werden. All die sinnlose Energie, die wir verpulvert haben, um die Tür zuzuhalten, wird frei und darf sich ungehindert in uns frei machen. Es fühlt sich gut und frei an. So wie zu Hause ankommen. Ohne Angst … so wie wir sind. ›lächel‹

Vielleicht merkst Du es ja selbst schon eine ganze Weile. Du fühlst Dich unwohl und weißt, dass sich etwas verändern sollte. Höre auf Deine Intuition und steig hinab, … öffne Deine Kammer und bring Licht, Liebe und Vertrauen in das Dunkel.

Danke Dir, dass Du mich heute gelesen hast. Ich wünsche Dir eine schöne und selbstbestimmte Zeit.

Lesezeit: 5 Minuten

Ganz ehrlich? Dieses Thema ist keines, worüber ich gerne mit Leib und Seele schreibe. Und vermutlich ist es auch deshalb eines der Wichtigsten. Drüber zu schreiben ist eine Art Therapie … eine Ausdrucksart und eine Reflexion plus Verarbeitung. Ich würde sagen es ist ein „Allerweltsthema“ für jedermann und eventuell passt es auch gerade für Dich ganz gut?

Ich sitze gerade, nach einem ausgedehnten Hundespaziergang am Strand, in meinem „Outdoor-Büro“. Mein Herzmensch und ich haben uns dabei über Gott und die Welt unterhalten, es wurde gelacht und geblödelt. Über das Leben philosophieren ist etwas Wunderbares, vorausgesetzt, man unterhält sich mit der richtigen Person. Ich hab’s wie immer sehr genossen. Ich fühle mich leicht, bin happy, dankbar und sehr glücklich!

Mein MacBook liegt aufgeklappt vor mir um diesen Beitrag, den ich schon mehrmals nach „hinten“ gereiht habe, zu schreiben. Bei mir ist es still. Es ist nur die leise Musik, die ich immer gerne zum Schreiben habe, hörbar … und das „Klicken“ meiner Tastatur. Und dann ist da auf einmal dieser Moment da. Mein Gefühl von Glück und Leichtigkeit hat sich verändert. Mein Platz hier war vor ein paar Minuten noch umgeben von einer besonderen Aura und jetzt? Jetzt ist eine Art … wie soll ich es benennen … „Traurigkeit“ zu Besuch, ausgelöst durch Musik die mich berührt …

Melancholie ist bei mir eingezogen. Die Musik die sich gerade in meinen Ohren intensiv ausbreitet, löst auf einmal einen Schmerz in mir aus. Vergangene Enttäuschungen sind wieder ganz präsent … Enttäuschungen, die Jahre zurückliegen. Und ganz gleich wie ich all das verarbeitet habe – ich kann vieles noch immer nicht richtig begreifen und es tut immer wieder mal richtig weh …

Enttäuschungen hinterlassen Blessuren …

Es sind Narben, die auf unseren Herzen, auf unseren Seelen zurückbleiben. Manche davon liegen tief … manche sind nur oberflächlich. Manche „heilen“ von selbst, andere brauchen ganz viel Aufmerksamkeit und Geduld! Was ich dabei nicht aussparen möchte ist: Es ist GUT sich selbst zu fühlen … zu weinen. Es ist GUT sich selbst mit ehrlichen Gefühlen zu begegnen.

Die Musik war schon immer das, was mein Herz erreichte und öffnete. Die Musik brachte mir meine verloren gegangenen Gefühle wieder! Musik trägt mich auf ganz besondere Weise. Meine Stimmung orientiert sich oft stark an der Musik, die ich höre. Es strömt etwas in beide Richtungen und ist eine Verbindung direkt in mein Herz. :D

Eine Enttäuschung ist ein bitterer, tief dringender Schmerz, der sich bei mir durch alle Venen schleicht. Es ist ein Gefühl mit immenser Kraft! Es fühlt sich an, als würde ich vor einem tiefen Abgrund stehen. Ungesichert und mit schmerzendem Brustkorb. ENTTÄUSCHUNG … sie fühlt sich kalt an, hohl und sie ist gnadenlos ehrlich! Ein Gefühl das von null auf hundert präsent sein kann. Die Hand die ich dabei ausstrecke greift ins Leere … kein Halt … nichts. Das ist mein tatsächliches Gefühl der Enttäuschung.

Das Gefühl sich selbst zu enttäuschen …

Das Gefühl von sich selbst enttäuscht zu sein, gibt es natürlich. Für meinen Teil kann ich aber sagen, dazu habe ich in den letzten Jahren, sehr viel Abstand gewonnen. Ich  bin „gut“ darin geworden, alles was passiert zuzulassen und wenn auch manchmal ungern anzunehmen. Was bedeutet: Ich bin eigentlich so gut wie nie enttäuscht von mir! ›lach‹. Ich lebe das Leben so, wie es kommt. Mit jeder Hürde und jedem Tal.

Das Wort ENTTÄUSCHUNG:

Ich zerlege dieses Wort mal. Genau gesehen bedeutet es, dass die TÄUSCHUNG ein ENDE hat? Der „Irrtum“ zeigt sich und die „Wahrheit“ kommt ans Licht. Natürlich kommt es manchmal vor, dass wir uns in unseren Erwartungen oder Bedürfnissen täuschen. ICH verlaufe mich sehr oft in Dingen und Gefühlen! Genauso wie ich immer wieder mal falsch interpretiere. Doch deswegen von mir enttäuscht sein?

Ich habe festgestellt, dass es keinen Sinn mehr macht, sofern wir mit uns selbst liebevoll umgehen, über sich selbst zu urteilen und enttäuscht zu sein. Es würde nämlich bedeuten, dass wir uns selbst nicht ehrlich entgegentreten.

Wie ist es, von anderen enttäuscht zu werden?

Oder – ich verbessere: Sich in einem anderen Menschen zu täuschen? Sich mit anderen zu verbinden ist wichtig, weil unsere Beziehungen jede Menge von uns selbst zeigen! Es ist ein großer „Erfahrungsspielplatz“ auf dem wir uns alle tummeln und wo es klarerweise auch nicht nur positive und schöne Gefühle zu spüren gibt, sondern auch jede Menge schwierige und schmerzhafte!

Ein Nährboden der Gewalt, des Hasses und der Kriege. Und in dieser Gliederung findet auch die Enttäuschung ihren Platz. All das entsteht, wenn sich Menschen nicht einigen können und wenn Erwartungen nicht erfüllt werden.

„Hab´ keine Erwartungen, dann wirst Du auch nicht enttäuscht!“ Wer von uns kennt diesen Spruch nicht? Ich habe mir den auch sehr gerne eingeredet! Es ist der größte Blödsinn überhaupt! Wenn ich immer nur Hoffnungen habe, werde ich doch nicht nur durch „Wunder“ überrascht! Wunder gibt es nur selten und Hoffnungen erfüllen sich nicht jedes Mal. Was ist dann?

Und bitte, warum darf ich keine Erwartungen an einen anderen Menschen haben dürfen? Ja ich gebe es zu, … manchmal sind meine Erwartungen etwas zu hochgeschraubt. Na gut das wird mir meist selbst sehr schnell klar. Aber ich finde es super wichtig gewisse Erwartungen zu haben! Sie zeigen unsere Selbstliebe. Es zeigt, was mir wichtig ist und wie wichtig ich mir selbst bin!

In all meinen Beziehungen und Freundschaften erwarte ich mir zum Beispiel Ehrlichkeit, Wertschätzung und ein authentisches Sein. Wer sich dabei überfordert fühlt, darf gerne mein Leben verlassen. Ich möchte einfach nichts anderes mehr in meinem Leben als Menschen, die mir guttun und die meine Werte teilen.

Noch ein Beispiel: Ich reserviere einen Tisch in einem angesagten Lokal. Ich hübsche mich auf, ziehe meine beste Jeans an und freue mich riesig auf einen tollen und entspannten Abend. Und dann … das Essen schmeckt absolut scheußlich, dass Personal ist unfreundlich … ich bin richtig enttäuscht. :-( Meine Freundin meint dazu nur: „Na ja, hättest du deine Erwartungen zu Hause gelassen, würdest du jetzt nicht enttäuscht sein!“

Hallo? Echt jetzt? Funktioniert so unser Leben? Ich sehe das schon ein wenig anders. Wenn ich schon so viel Geld in die Hand nehme und mich für eine Lokation entscheide, die in aller Munde ist und mit Lob überschüttet wird, erwarte ich auch eine gewisse Leistung! Punkt und aus. Das ist doch in allen Bereichen so! Es macht nicht wirklich Sinn, total erwartungslos durchs Leben zu gehen.

Was, wenn die Beziehung unsere Erwartungen nicht entsprechen?

Es ist nicht nur meine Erfahrung, ich weiß, dass viele – insbesondere Frauen – zuerst mal bei sich selbst zu suchen beginnen. Was ja (fürs Erste) nicht unbedingt falsch sein muss. Doch dann beginnen wir an uns selbst zu verändern. Selbst gestellte Fragen tauchen auf:

  • Bin ich gut genug?
  • Was mache ich falsch?
  • Bin ich nicht liebenswert?
  • Verlange ich zu viel?

Und mit diesen Fragen bohren wir viele kleine Löcher in unsere Persönlichkeit. Wir entfernen uns von uns selbst. Statt bei sich selbst zu bleiben, versuchen wir meistens Verständnis für den anderen zu haben. So rennen wir mit Vollgas auf eine Mauer zu, die nur Schmerz und Enttäuschung für uns über hat. Viel besser wäre es doch, bei uns selbst zu bleiben und GUTE Entscheidungen für uns zu treffen.

Nachsatz:

Ganz egal wie wir es drehen und aus welcher Perspektive wir auf Enttäuschungen blicken. Sie sind einfach „Mist“ und hinterlassen zu viel Schmerz. Doch gehören sie scheinbar zum Leben dazu. Da müssen wir wohl alle durch. Nur dadurch formt sich unsere Persönlichkeit. Dabei ist es aber wichtig – und das ist ein 100 %iger Erfahrungswert – wir sollten uns den Schmerz nicht immer so ans Herz binden! JA, es ist wirklich schwer solche Momente einfach abzublocken, dieses Gefühl steckt mir noch immer in den Gliedern. ABER … frustrierte Menschen machen frustrierte Dinge! Und meistens sind es genau diese Dinge und impulsive Handlungen, die uns am meisten schmerzen.

Und so ist es … unser Leben mit all seinen Enttäuschungen & Erwartungen. Es „passiert“ nicht einfach. Das Leben antwortet uns auch.

Dr. Joe Dispenza

Schön dass Du heute wieder da warst. Manchmal ist darüber schreiben die beste Therapie. ›lächel‹

Lesezeit: 4 Minuten

Das Leben ist Liebe, und die Frucht dieser Liebe ist Frieden. Das ist die einzige Lösung für alle Probleme dieser Welt. Dieses Zitat stammt von Mutter Teresa. Es zeigt uns, dass sich Weisheit überall versteckt hält. Liebe ist eines der stärksten Gefühle das ich kenne. Liebe muss nicht immer körperlicher Natur sein, sie kann auf so vielen Ebenen basieren. Die Liebe ist das, was unser Leben erst lebenswert macht. Liebe ist wunderschön. Sie ist verbindend, inspirierend, heilend und letztendlich ist sie das, was uns Menschen zusammenhält.

Letztendlich geht es immer um Liebe …

Gerade in der letzten Zeit habe ich sehr viel darüber nachgedacht, mich damit auseinandergesetzt, gefühlt und habe mich „treiben“ lassen. Und so komme ich immer wieder zu meinen Ausgangsgedanken zurück: Eigentlich dreht sich alles nur um die Liebe. Wenn wir an LIEBE denken, fällt uns als Erstes wahrscheinlich eine glückliche Beziehung ein. Eine romantische Liebe mit rosa Schleife. Und wenn wir Glück haben, denken wir an unsere eigene Beziehung. ›lächel‹. Wir denken an unsere Familien, Kinder, Eltern, engste Freunde und fellige Lebensbegleiter.

Dabei ist Liebe ganz viel mehr als Romantik und Schmetterlinge im Bauch. Die wahre Liebe geht weit darüber hinaus. Es ist schwer all das in Worte zu fassen, denn wir lieben nicht immer nur „weil“, sondern auch sehr oft „obwohl“. Und genau das macht es manchmal schwer, alles in Worte zu packen.

Ich weiß zum Beispiel ganz genau, dass sogar der immer schlecht gelaunteste Mensch ganz tief in seinem Herzen auch Liebe für andere versteckt hält! Er hat vielleicht Gründe für seine dauerhaft schlechte Laune, wenn es uns aber gelingt, diese Mauer zu durchbrechen und hinter die Fassade dieses Menschen zu schauen, dann können wir auch verstehen und somit auch vergeben. Auch die Vergebung ist Liebe!

Vor ein paar Tagen hatte ich einen Höhenflug der Gefühle. Ich hatte wahnsinnig gute Laune, meine Ideen hatten in meinem Kopf kaum Platz und ich verbrachte (endlich) den ganzen Tag damit, mir ein Konzept für mein Buch zusammenzustellen. Ich wollte gar nicht aus meinem Arbeitszimmer raus, so voller Freude war ich. Ich habe gespürt, wie die LIEBE zu meiner Arbeit mich in Besitz genommen hat und mir unglaublich viel Energie gab! :D

Die Liebe zum TUN. Was ich damit sagen will ist, Leidenschaft ist nichts anderes, als ein Ausdruck der Liebe zu einer oder mehreren ganz bestimmten Tätigkeiten. Es lässt uns die Zeit vergessen … genauso wie die Liebe zu einem anderen Menschen. Plötzlich ist alles andere vollkommen unwichtig. Man ist dankbar diese Arbeit gefunden zu haben und man freut sich auf die Ausführung. Dabei muss ich immer daran denken wie viele Menschen es gibt, die keine Möglichkeiten haben, das zu tun, was sie lieben? Jeder Mensch darf sich als „Glückspilz“ sehen, wenn er das TUN kann, was er von ganzem Herzen liebt!

Es gibt aber noch etwas anderes als die Liebe zu bestimmten Tätigkeiten. Das „nichts tun“ … das bloße SEIN kann uns mit Liebe erfüllen. Ich genieße dieses Lebensgefühl ganz extrem, da ich es in der Form nicht kannte. Ich belegte einfach einen Platz auf der Erde, gliederte mich ein, funktionierte und tat das, was alle taten. Ich erfüllte Bedürfnisse anderer und glaubte in „Liebe“ zu leben. Bis ich endlich davon genug hatte, und mein Leben umdrehte. Nach einigen Jahren habe ich es geschafft. Ich LEBE MEIN LEBEN IN LIEBE. Ich bin einfach.

Inzwischen arbeite ich an Dingen, die mir guttun und die ich liebe. Ich bin mein Fokus und ich kann mich über die aufgehende und untergehende Sonne, die ihr schönstes Farbenspiel am Himmel für uns zurücklässt, wie ein kleines Mädchen (endlich) freuen! Ich kann diese Momente genießen und sie aufsaugen wie ein Schwamm. ›lächel‹. Die Liebe zum SEIN dürfen, ist etwas Wunderbares, wenn man es erst sehr spät erkannt hat!

Ich traue mir zu sagen, dass sehr viele Menschen sind, wie ich noch vor ein paar Jahren war. Wir haben verlernt, einfach nur zu schauen … in den Himmel zu starren und zu hören oder zu fühlen! Dadurch verpassen wir so unglaublich viel! Die schönsten Dinge in unserem Leben würde ich sogar sagen. Lernen wir wieder im Moment zu leben und das Glück zu fühlen.

„ICH LIEBE MEIN LEBEN …“ Ich weiß noch, wann ich diesen Satz zum ersten Mal wieder aus Überzeugung sagen konnte. Und wenn ich ehrlich bin, dachte ich auch nicht, dass ich ihn überhaupt mal wieder sagen würde. Ich stand am Meer. Die Jeans hochgekrempelt und ohne Schuhe. Meine Zehen steckten im nassen Sand und das noch kühle Meer, machte mir Gänsehaut. An meiner Seite ein Mensch, den ich heute meinen „Herzmensch“ nennen darf. „Ich liebe mein Leben wieder …“ dieser Satz sagte sich von alleine … einfach so und ganz leise. Es war ein befreiender Augenblick für mich, an den ich ganz oft voller Dankbarkeit zurückdenke. >breit lächel<

Liebst DU Dein Leben? Liebst Du es, auch wenn alles etwas dunkler ist als sonst?

Der letzte Absatz heute … ich habe ihn ganz bewusst aufgehoben. Den möchte ich der Selbstliebe schenken. Die Liebe zu uns selbst ist wahrscheinlich für ganz viele Menschen ein schwieriges Thema. Es ist so – wir haben Angst uns selbst zu lieben, weil wir nicht möchten, dass uns andere für egoistisch halten! Ich zum Beispiel hatte auch Angst, mir selbst zu nahezukommen. Dabei war es gar nicht so schlimm wie ich dachte. Mich erwartete nur eine leere Seele, die wieder genährt werden wollte! Tief in einem drin total vergraben und verschüttet unter all den lauten Stimmen, lag ein noch nie berührter und heiler Kern von mir – es war die Liebe zu mir selbst …

Auch wenn diese Liebe nicht ständig spürbar ist, weiß ich, dass sie da ist. Liebe ich mich … liebe ich automatisch alles um mich herum. Und genau deswegen ist diese Selbstliebe so wichtig für uns. Leider wird sie von so vielen Menschen unterschätzt! Sie ist die Bedingung dafür, dass wir die Liebe zu anderen, seinem Tun & Sein, sowie die Liebe zum Leben finden kann.

Ja … und so dreht sich doch alles nur um LIEBE. Mein Artikel heute liefert Dir wahrscheinlich keinen direkten Mehrwert, aber er ist in Liebe entstanden und kommt auch direkt aus meiner Mitte. ›lächel‹. Danke für Deinen Besuch.

Gerne darf er geteilt und an besondere Menschen geschickt werden. :-)

Lesezeit: 5 Minuten

Das wirkliche Glück finden wir nur in der Unabhängigkeit, denn sie ist unerschütterlich. Solange wir uns von Lebensumständen, Dingen oder Menschen abhängig machen, werden wir uns selbst nie kennenlernen. Selbstfindung ist die Grundvoraussetzung um überhaupt ein sinnerfülltes Leben führen zu können! Ich bin diesen Weg gegangen, besser gesagt bin ich immer noch dabei. Wie auch Du dabei vorgehen kannst, möchte ich Dir heute in meinem Beitrag erzählen.

Ich kann mich noch erinnern, wie wir als Frauengruppe zusammen saßen und über Selbstfindung redeten. Es war – wie auch sonst – wieder mal auf einer Reha geschehen. Der Kreis bestand aus acht Frauen mittleren Alters und es war keine einzige Person dabei, die sich mit dem Wort „Selbstfindung“ identifizieren konnte. Ich auch nicht, denn ich war zu dem damaligen Zeitpunkt eine „Dauersuchende“ und „Nichts findende“ gewesen.

Und so wie mir ging es allen anderen in der Runde auch. Ich bin mir sicher jeder Mensch, hat diese SEHNSUCHT, endlich bei sich selbst angekommen zu sein! Sich gefunden zu haben. Besonders schlimm empfand ich es, dass das bei mir, und scheinbar so vielen anderen Frauen, noch immer nicht der Fall war. Wir hatten alle Familie, Kinder, mehr oder weniger eine Beziehung, einen Beruf und trotzdem waren wir „Suchende“.

Der Weg zur Selbstfindung

Er kann NUR geschehen, wenn wir unsere ganze Aufmerksamkeit nach innen richten. Blicken wir tief in uns hinein, werden wir all unsere Antworten finden. Diesem Satz bin ich gefolgt. Ich begann den Ablenkungen im Außen standzuhalten, denn es war wie sie uns gesagt hatten: „Sie lenken nur von uns selbst ab.“

In meinem Fall war es ganz klar. Ich musste wieder selbständiger und unabhängiger werden. Mein Leben selbst in die Hand nehmen. Denn wie sollte ich mich selbst finden, wenn mein Fokus nur darauf beruhte, all die Dinge und Menschen im Außen zu brauchen? Meine Gedanken drehten sich immer um dasselbe: Ich darf meinen gut bezahlten Job nicht aufgeben oder um Himmelswillen gar verlieren, sonst fehlt mir die Kohle, um mir meinen überzogenen Lebensstil zu finanzieren. Ich darf und kann nicht alleine sein und leben, denn auch das gehörte zu meinen Vorstellungen von einem perfekten Leben dazu. Ob mich all das glücklich machte, war nebensächlich und verschob ich in die unterste Lade.

Also nach vielen Jahren, die ich mit diesem Thema verbracht habe, kann ich jedem Menschen versichern, dass die Suche nach dem Glück im Außen vergeblich war und ist! Egal was wir da draußen auch unternehmen, es wird immer wieder auf uns selbst zurückfallen. Ich glaubte tot ernst, dass ich mein Glück in den Händen halte, wenn ich den „richtigen“ Partner finden würde. Ich machte und dachte wie die meisten Menschen und viele meiner Bekannten.

Persönliches:

Ich fand diesen Menschen und mein Leben fühlte sich tatsächlich traumhaft und perfekt an. Es veränderte sich viel zum positiven. Mein Leben hatte einen „guten Lauf“ wie man so schön sagt. Doch eines Tages brach unerwartet alles auseinander. Er war von jetzt auf dann fort und war kein Teil mehr meines Lebens. Ich landete mega hart auf dem Boden der Realität. Ich fiel tief und landete in einem schwarzen Loch. Ich habe so gelitten, dass ich es mit Worten gar nicht beschreiben kann. Ich fühlte mich, als wäre ich nur noch ein halber Mensch. Ein elementares Standbein war weggebrochen …

Das wahre Glück finden wir nur in unserer Unabhängigkeit

Mein oben angeführtes „Tief“ konnte nur deshalb passieren, weil ich zu den damaligen Zeitpunkt noch immer nicht gelernt hatte, unabhängig zu sein und das mit Mitte 40. Ich machte mein Leben, mein Glück von dem „Da sein“ eines Menschen abhängig. Eine Illusion die viele haben.

Wir müssen zu uns selbst finden … zu unserer Kernmitte vordringen! Wenn wir uns damit verbinden, brauchen wir all die Dinge und Menschen im Außen nicht mehr, denn wir können mit uns selbst glücklich sein. Diese meine Geschichte von damals hat mich dazu gebracht umzudenken, zu lernen und begreifen. Erst dadurch war ich in der Lage, eine wirklich liebevolle Beziehung zu mir und danach automatisch zu anderen, aufzubauen.

Frage Dich: IST ES LIEBE, WENN DU MIT EINEM MENSCHEN ZUSAMMEN BIST, WEIL DU IHN BRAUCHST?

Ich habe mir diese Frage ständig gestellt und die Antwort – eher kaum! So lernte ich und wuchs in meine Unabhängigkeit langsam hinein. Ich erkannte die Dinge und Menschen, an die ich mich klammerte, nur um nicht alleine sein zu müssen. Die nur da waren, um meine „Leere“ zu stopfen und mich bei Laune hielten!

Den Gefühlen stellen …

Etwas Mut gehört wie bei jeder neuen Sache und Veränderung dazu. Wenn wir uns diesen Gefühlen stellen, werden wir in der Realität aufwachen! Denn wir tragen bereits alles in uns, was wir dazu brauchen. Wir sind richtig, wie wir sind … genau jetzt. Wir brauchen NICHTS im Außen! Dazu ist es aber notwendig, all die Gefühle zu fühlen und zuzulassen.

Wenn wir uns selbst finden wollen, müssen wir stehen bleiben. Ruhiger werden und uns nicht ständig ablenken … ablenken von uns selbst! Ich habe mich die meiste Zeit meines Lebens abgelenkt, gearbeitet und beschäftigt, nur um mich nicht selbst zu spüren!

ANHALTEN UM DICH SELBST AUSZUHALTEN!

So funktioniert der Weg der Selbstfindung, wenn wir es wirklich ernst meinen. Nur, wenn wir stehen bleiben und nichts tun werden wir uns, mit uns selbst verbinden können. Es ist ein total ungewohntes Gefühl, sich selbst „auszuhalten“. ›lach‹. Plötzlich ist keine Ablenkung da … nur ich/ wir. Vollkommene Ruhe. Keine Musik. Nix. Ohne Musik war es für mich besonders schwer zu SEIN.  Aber das waren meine ersten Schritte:

  • Setze Dich hin und nehme Dich wahr …
  • WAS fühlst Du?
  • WAS spürst Du?

Wenn wir diese Übung machen, werden unsere Gedanken ganz schnell. Sie entgleiten uns und möchten gerne eine andere Richtung einschlagen. Alles … nur nicht auf diese Fragen antworten! Du wirst mir da bestimmt recht geben. :D Es ist wichtig, dennoch dabei zu bleiben. Menschen, die meditieren, fällt diese Übung nicht schwer, aber die Meditation kam bei mir auch erst ganz zum Schluss, sie hilft mir, im Moment zu sein und zu bleiben, und Gefühle besser zu spüren.

Unabhängig und gleichzeitig selbständig

Gehen wir den Weg zur Selbstfindung, werden wir unabhängig werden und dadurch auch ein selbständiges Leben führen können. Die Dinge im Außen haben nicht mehr die Bedeutung wie es vor diesem langen Weg war. Das alles können wir aber nur erfahren, wenn wir uns wirklich mit uns selbst beschäftigen. Wir müssen Erfahrungen sammeln und unsere Werte entdecken! Unsere Ziele und Wünsche erkennen und uns dann in die Selbstverwirklichung stürzen zu können. :D

Also finden wir heraus, wer wir tatsächlich sind! Finden wir die Dinge die uns Spaß machen ohne JEMANDEN oder ETWAS zu brauchen! Machen wir uns ein paar Dinge klar.

  • Das richtige Glück finden wir NUR in einem Leben, in dem wir die anderen Dinge im Außen nicht mehr „brauchen“.
  • Wir sind eigenständig und erwachsene Wesen … wir können selbständig existieren.
  • Niemand hat Schuld an unserer Lebenssituation (es ist, was wir daraus machen).
  • Und NICHTS kann uns langfristig im Außen glücklich machen.

Machen wir die Selbstfindung zu einem sehr spannenden Projekt, indem wir uns trauen, Neues auszutesten. Unsere sozialen Kreise verändern und erweitern. Folgen wir all dem, was uns interessiert und was uns richtig guttut! Freude und Kraft wird der Lohn sein.  Sich zu „finden“ funktioniert nicht von heute auf morgen.

ES IST EIN WEG. Ein Weg, der Dich erkennen lässt, wer Du wirklich bist und was Du aus Deinem Innersten in die Welt hinaustragen möchtest. ›lächel‹

Ich hoffe der Weg mit mir hat Dich ein Stück begeistern können? Falls Du Fragen hast, lass mir gerne einen Kommentar da, denn nur wer Fragen hat ist interessiert! ›zwinker‹

Lesezeit: 4 Minuten

Im Bereich der Persönlichkeitsentwicklung tut sich so einiges! Viele Menschen beginnen, mehr denn je, sich mit sich selbst zu beschäftigen. Sie wollen ihr Leben nicht nur so hinnehmen und andere für sie entscheiden lassen. Von der Gesellschaft „diktiert“ zu werden, hinterlässt gerade viel Unruhe. Beginnen wir wach zu werden? Ob die aktuelle Krise den Stein für viele ins Rollen gebracht hat oder nicht, kann ich nicht beurteilen. Mir persönlich fällt es nur auf. Ein Thema und eine Entwicklung, der ich positiv entgegenschaue.

Auch wenn ich selbst nicht mit vielen Menschen im direkten Kontakt stehe, bekomme ich über andere Kommunikationsmöglichkeiten mit, dass viele Leute sich mehr mit sich selbst und ihrem Leben beschäftigen. Jedenfalls möchten sie das. Allerdings muss ich dabei oft feststellen, dass dieses Thema viel zu oberflächlich aufgegriffen wird. Sein eigenes Mindset … seine Denkweise … die innere Einstellung oder Sinnesart, wie man auch noch sagen könnte, zu sich selbst und dem Leben gegenüber  zu verändern ist eine PRIMA Aufgabe! Allerdings NUR darüber reden ist leider zu wenig.

Es reicht nicht aus, positiv zu denken

Seine Denkart zu verändern ist wirklich toll und eine wunderbare Erfahrung obendrein. Überall wird davon gesprochen und auch geschrieben. Das Dumme an der ganzen Sache ist allerdings, dass diese Veränderung etwas „falsch“ verkauft wird! Es kommt meistens so rüber, als würde man es von jetzt auf dann erlernen und einsetzen können. Es sind mehr als nur zehn Schritte, die man dazu braucht um ans gewünschte Ziel zu kommen.

Ich traue mich, einfach mal zu sagen, dass es nicht gerade sehr viele Menschen gibt, die ein sehr achtsames und zufriedenes Leben führen. Die meisten sind getrieben, laufen im täglichen Hamsterrad ihre Runden wenn nicht sogar um die Wette. Wir alle sind hier, um Leid, Schmerz und Enttäuschungen zu erfahren. Aber Gott sei Dank auch Liebe, Freundschaft und Freude. 

Wir machen all die Dinge mit, manche mit etwas mehr und andere mit etwas weniger Gelassenheit. Wir spüren auch die Veränderung, die dabei eintreten kann. Wir lernen aus Fehler, werden, wenn’s gut läuft, etwas ruhiger und denken über viele Erlebnisse ein paar Monate später, anders darüber als noch die Monate zuvor. Unsere Persönlichkeit entwickelt uns.

Eine gute Sache. Doch stellen wir fest, dass all das nicht ausreicht. Das Gesetz der Anziehung erklärt uns nicht alles! Wir können noch so positiv denken, es werden immer wieder unschöne Dinge in unserem Leben passieren. Und dann wäre noch die Sache mit den eingefleischten Glaubensmustern, die wir einfach nicht loswerden, obwohl wir diese in den unterschiedlichsten Meditationen losgelassen haben. Ich stelle mich hier freiwillig in die erste Reihe!

Und so fragen wir uns vielleicht, was mit uns los ist, weshalb wir nicht dauerhaft diese positive innere Einstellung, die wir uns angelernt haben, aufrechterhalten können? Ganz ehrlich hier eine (meine) Antwort, die Dir wahrscheinlich nicht unbedingt gefallen wird: Die Zeit, in der wir ständig glücklich sein werden, die wird es nicht geben.

Es steckt so viel mehr dahinter …

Unsere alten Glaubens- und Verhaltensmuster sind aus einem guten Grund so hartnäckig. Sie bilden in unserem Gehirn eine mehrspurige „Autobahn“, die wir nicht von heute auf Morgen umleiten können. Wir sind sie in unserer Jugend immer wieder „gefahren“. Wir brauchten sie zum Überleben. Und so kommt es, dass wir diese alten Denkweisen, nicht so mir nix dir nix, einfach umbauen können! Sie dienen zum Schutz. Dass die Gefahren von damals wahrscheinlich nicht mehr aktuell sind, müssen wir erst in kleinen Schritten nach „oben“ leiten.

Und genau DA ist der springende Punkt!

Viele, wenn nicht sogar die meisten Impulsgeber/innen überspringen diesen Part leider. Erzählt wird nur, dass wir all das Erlebte hinter uns lassen sollen … nur nach vorne schauen müssen und jeglichen Ballast abwerfen sollen. Genaugenommen ist das auch ein guter Weg. Aber ich vergleiche es gerne mit einem Kuchen, den wir backen möchten.  Jeder Kuchen wird ungenießbar werden, lassen wir einfach eine wichtige Zutat aus! Und genauso ist es bei unserem NEUEN Mindset, unserer Sinnesart, die wir anstreben.

Wir dürfen die alten Erfahrungen nicht wegsperren

Ich bin nämlich der Meinung, dass wir all diese Teile von uns integrieren sollten (müssen), damit sie Teil unserer Entwicklung werden. Gott sei Dank sind wir Menschen KEINE Roboter, bei denen man diverse Programme einfach „löschen“ kann! Ich sehe uns mehr als „Zwiebel“. Wir schälen die Schichten Schritt für Schritt, die andere auf uns aufgetragen haben und die uns so lange beschützt haben! Das braucht seine Zeit, aber es ist das Einzige, was uns wirklich eine dauerhafte Veränderung bringt.

Eine Veränderung der inneren Einstellung ist immer möglich, aber sie ist kein gerade verlaufender Prozess. Auch, wenn wir uns das wahrscheinlich alle wünschen würden. ›lach‹ Ich habe so oft das Gefühl, es gleicht einer Spirale, bei der ich mich ganz oft im Kreis drehe, aber irgendwann im Innersten ankomme. Auf dieser Reise begegnen uns immer wieder dieselben Dinge. Dinge von denen wir glaubten, sie schon losgelassen zu haben. Doch plötzlich stehen wir wieder vor derselben Wand.

Ich bin manchmal enttäuscht über über die scheinbaren „Rückschritte“, die ich da „gefühlt“ gemacht habe! Nicht selten verurteile ich mich auch dafür, denn wie gesagt – eigentlich war ich doch schon weiter? Doch dann betrachte ich diese „Rückschritte“ aus einer anderen Perspektive. Ich nehme sie liebevoll an, und erlebe dieses Auf & Ab als Rhythmus des Universums. Ein Rhythmus, der mich der Selbstliebe noch näher bringt.

So lernen wir, uns mit allen Facetten anzunehmen – und genau darin liegt die Persönlichkeitsentwicklung. Das Ziel ist nicht, ständige FREUDE, sondern LIEBE. Ein Tun aus unserem innersten ICH heraus. Oft ist dieses Handeln sehr klein und ruhig aber es umschließt alle Emotionen unseres SEIN’S.

Der Prozess, den ich Dir hier näher bringen möchte, geht in die Tiefe und wieder einmal NEIN. Er geht nicht von heute auf morgen vonstatten. Und JA, er war und ist für mich noch immer oftmals sehr unbequem!

Allerdings ist es der einzige Weg, der wirklich funktioniert und auch nachhaltig zu einer positiven Veränderung führt.
Ich traue mir zu sagen, dass es uns nicht immer gelingen wird, aber wir werden besser werden, wenn wir uns MUTIG in unsere eigene TIEFE trauen. ›zwinker‹.

Wie stehst Du Deiner eigenen Entwicklung gegenüber? Lebst Du nur oder veränderst Du bereits?
Lass mir gerne Deine Meinung dazu hier. Schön das Du hier warst.

Lesezeit: 3 Minuten

Wir alle haben die Möglichkeit, unsere Vergangenheit auch in der Vergangenheit zu lassen. Jeder kann etwas aus dem machen, was aus ihm gemacht wurde! Ich halte es für das Wichtigste im Leben, dass wir alle unser Leben so erfüllt wie möglich leben. Denn nur wenn wir mit uns zufrieden sind, können wir mit anderen Menschen positive und erfüllte Beziehungen eingehen.

Suche nicht die Schuld in der Vergangenheit …

„Mach´ nicht die Vergangenheit für deine Probleme verantwortlich …“. Diesen Satz musste ich mir sehr oft und sehr lange anhören. Anfangs empfand ich ihn als total deplatziert und nervig! Was wussten fremde Menschen schon von meiner Vergangenheit und meinen daraus entsprungenen Problemen? Gar nix! Dachte ich mir jedes Mal. Je länger und  intensiver ich in meinen Veränderungsprozess steckte, umso verständlicher wurde mir dieser Satz.

Der Artikel heute soll eine kurze Erinnerung sein, dass Veränderungen immer möglich ist. Egal was geschehen ist und hinter uns liegt. Ein kurzer Beitrag, weil in ganz wenigen Worten gesagt werden kann was dazu zu sagen ist. ›lächel‹

Jeder von uns ist unter anderen Bedingungen und in unterschiedlichen Familienverhältnissen groß geworden. Da gibt es diejenigen, die es leicht und unbeschwert hatten. Eine schöne und behütete Kindheit genießen durften.

Manchen aber wurde Schmerz und Leid angetan. Sie hatten eine schwere und lieblose Kindheit. Vielleicht auch mangelnde Möglichkeiten was ihre schulische und berufliche Orientierung betraf. Menschen mit schwerer Kindheit wachsen mit persönlichen Problemen heran. Mangelnde Aussprache und Zuneigung der Eltern erschweren schon in jungen Jahren das Leben, ohne das es einem bewusst ist.

Ich mochte es nie leiden, wenn Leute immer alles auf die Kindheit und die Erziehung der Eltern schoben! Leider habe ich mich geirrt. Ein großer Teil unserer Entwicklung, wenn nicht sogar der größte Teil, liegt in den Händen unserer Eltern. Sie geben uns das „Werkzeug“ mit, das uns ein Leben lang begleitet. Die Kindheit prägt. Ob gut oder schlecht.

Viele Menschen entschuldigen ihre Probleme und Schwierigkeiten, im erwachsenen Alter, mit ihrer Vergangenheit. Was auch plausibel klingt und auch zum Teil nicht ganz unrichtig ist. Ich bin ja auch so eine „Kandidatin“. >finster schau<. Andererseits macht man sich dadurch zum Opfer und man fühlt sich hilflos und schwächer als alle anderen!

Es gibt viele Menschen mit schlechten Startbedingungen

Die Redewendung: „Klar, dass aus der/dem nix geworden ist, … sie/der kannte und sah ja ihr/sein Leben nie etwas anderes!“ Diese Redewendung ist uns allen bekannt, vielleicht haben wir es auch selbst schon mal ausgesprochen. Auch da muss ich sagen – JA, das stimmt. Gleichzeitig bin ich auch davon überzeugt und der festen Meinung – NEIN, es muss nicht so bleiben!

Hätte ich damals alle negativen Eigenschaften meiner Eltern übernommen, würde es mir sicher schlecht gehen. Ich wäre in ganz vielen Dingen kein Stück besser als sie. All diese Eigenschaften würden sich mit meinen persönlichen Werten, die mir wichtig sind, überschneiden. Ich wollte es einfach besser machen … jedenfalls hab ich es versucht. Zwar reichlich spät, aber doch. Und das macht mich zufrieden. ›lächel‹.

Mir sind viele Menschen bekannt, die es schwer hatten. In der Kindheit, in den Beziehungen mit Freunden und Arbeit. Aber irgendwann war der Rand voll. Sie wollten es der Welt, aber vor allem sich selbst beweisen, dass ein besseres Leben trotz allen Hürden die einem das Leben so stellt, möglich ist. Und sie haben es tatsächlich geschafft! Es sind Menschen, die zu meinen Vorbildern wurden und für die ich mich von Herzen freue, dass sie es erreicht haben, was sie schon so lange verdient hätten!

Nicht beklagen – nachdenken

Statt zu jammern, dass wir schlechte „Startbedingungen“ hatten, sollten wir besser darüber nachdenken, welche Möglichkeiten wir haben, um das BESTE aus unserem Leben zu machen. Das BESTE aus dem machen, was uns zur Verfügung steht.

Es ist nämlich tatsächlich so, dass jeder Mensch, auch die, die nicht auf die Sonnenseite des Lebens gefallen sind, über die Kraft und die Fähigkeit verfügt, die notwendig sind um das Leben besser und etwas bunter zu machen! Geht nicht … gibts nicht. ›zwinker‹.

ICH vor vielen Jahren:

Mein Leben davor war für Außenstehende schön anzusehen. Mir fehlte es an nichts und ich wurde oft beneidet! Es wäre mir alles möglich gewesen. Leider trug ich damals noch „Gardinen“ vor meinen Augen. Mein Leben lag unter einem Schleier. Oberflächlich und Prestige-lastig, so war mein Leben. Gefüllt mit ganz vielen negativen Eigenschaften und vielen schmerzhaften Katastrophen, die kein Mensch sehen oder wahrnehmen durfte. Alles war zu wenig und nix war richtig und recht. Natürlich hatte mein Verhalten Gründe, die mir damals aber noch nicht bewusst waren. ICH … die ständig Suchende …

Heute bin ich stolz darauf, das totale Gegenteil zu sein! Das Geld um alles möglich zu machen, habe ich heute nicht mehr. Meine negativen Eigenschaften (also die wirklich heftigen … zwinker), habe ich versucht in positive umzuwandeln. Materielle Dinge haben schon lange keinen wichtigen Stellenwert mehr. Die „Gardinen“ sind am Müll und verletzende Katastrophen sind (ich denke dadurch) ausgeblieben. Ich sehe klar. Ich bin für ALLES dankbar und kann mich darüber wahnsinnig freuen, meine Mitte und mein echtes ICH gefunden zu haben um selbstbestimmt leben zu dürfen.

Ich habe mit meiner Vergangenheit zu 90 % abgeschlossen. Kollateralschäden bleiben leider immer hängen, aber mit dem lässt es sich gut leben. Deswegen möchte ich heute mit dem Anfang meines Beitrages auch abschließen:

Verändere, was aus dir gemacht wurde, es ist möglich.