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Wir tragen alle, und ich meine wirklich alle, etwas Besonderes in uns. Nur sind wir uns dessen nicht immer bewusst. Das Schöne, Besondere und Gute schlummert in uns so vor sich hin. Wir sollten diese Besonderheiten an die Oberfläche bringen! Wie ich ja schon letzte Woche der Meinung war: „Möglicherweise, ist es unsere Aufgabe in unserem Leben, die beste Ausgabe von uns selbst zu werden.“ Eine sehr schöne Aufgabe wie ich finde. Denn diese Aufgabe macht uns glücklich und zufrieden.

Ich hatte ja letzte Woche schon mal ein paar kurze Gedanken über dieses Thema zusammengefasst. Und dabei habe ich bemerkt, dass dieses Thema mehr, als nur ein paar Zeilen verdient! Es geht nicht darum optische „Verbesserungen“ vorzunehmen … Stilberatung zu machen und sich das Geld aus der Tasche ziehen zu lassen … no … es geht um unser aller „Innenleben“! Es geht in die Tiefe, so richtig und ganz. Schließlich müssen wir ja erst mal wissen, wer wir sind! Wir müssen unser ICH kennenlernen …

Wir müssen herausfinden was uns ausmacht

Wir müssen Antworten auf einige Fragen finden. Das ist das erste um die beste Ausgabe von uns selbst werden zu können. Es geht also darum wirklich herauszufinden

  • welche Dinge uns überhaupt nicht liegen,
  • was uns wichtig ist im Leben,
  • die wahren Werte des Lebens zu erkennen,
  • was wir mit Leidenschaft und Hingabe erledigen,
  • was uns immer wieder antreibt,
  • aber auch, was uns zum Stehenbleiben veranlasst.

Das sind meines Erachtens die wichtigsten Fragen, die wir uns beantworten sollten. Je mehr wir über uns selbst wissen und diese Punkte klar definieren können, umso verständnisvoller und liebevoller werden wir mit uns selbst umgehen! Je mehr wir über uns wissen, und auch wissen wer wir sind, umso bessere Entscheidungen werden wir auch treffen.

Das Leben bietet oft viele schöne und neue Möglichkeiten, die wir zu wenig oft, annehmen. Weil wir uns nicht sicher sind, was wir eigentlich wollen … nicht wissen, ob wir eine gewisse Leidenschaft dazu aufbringen können oder ganz banal gesagt: Wir wissen gar nichts.

Je genauer wir aber wissen wer wir sind und dadurch ein gesundes klares „ICH BIN“ Gefühl entwickelt haben, umso besser können wir prüfen, was und was nicht zu uns passt. Bevor wir uns für etwas oder für jemanden entscheiden. Ein besonders schöner Nebeneffekt ist auch ein klares NEIN zu den Dingen zu sagen, die uns in die Richtung von uns selbst führen würden. Einfach weil wir wissen wer wir sind … oder eben nicht sind. <3

Finde heraus wer DU NICHT bist

Eines der schönsten und auch gleichzeitig wichtigsten Dinge ist, zu wissen wer wir NICHT sind. Diese Erkenntnis gelingt am besten und eigentlich ganz von selbst, wenn wir in uns hineinschauen … in die Tiefe gehen, in uns hinein hören und uns richtig kennenlernen! So erfahren wir, welche „Träume“ in Wahrheit gar nicht zu uns passen und somit viele Dinge einfach nur Illusionen sind.

Vielleicht wirst Du herausfinden, dass Du keine Person bist, die sich in einen Raum voller Menschen stellt und Massen begeistern kann, dafür aber ein Mensch, der durch seinen Stift und Papier mit passenden Worten, Menschen inspiriert und auch helfen kann!

Gut möglich das Dir klar wird, dass die künstlerische Ader nicht die Deine ist, Du jedoch handwerklich ein Genie bist?! Beispiele dazu würde es unendlich viele geben. Aber ich glaube Du weißt was ich damit sagen möchte. Zu wissen, wer wir im Augenblick sind und wer wir nicht sind, macht unser Leben um so vieles einfacher. :-) Warum? Weil Du bei x Möglichkeiten ein klares und deutliches NEIN aussprechen kannst, aber bei der richtigen Sache ein lautes überzeugtes JA von Dir geben wirst!

Leider wünschen wir uns sehr oft, jemand zu sein, der wir nun mal nicht sind. Eine erfolgreiche Unternehmerin, eine Frau die jeder Mann haben möchte, eine Künstlerin deren Name jeder kennt, eine reiche Ehefrau, die kalten Martini serviert bekommt, oder eine Turnerin die Hallen füllt … ich hab keine Ahnung ehrlich.

Aber jeder von uns hat ab und dann so seine Traumvorstellungen im Kopf. Leider sehen wir gar nicht, dass wir die Vorraussetzungen die wir dazu bräuchten, gar nicht in uns tragen um auch so leben zu können! Deshalb müssen wir wissen wer wir NICHT sind!

Unser Leben besteht aus Phasen

Viele suchen nach ihrem wahren ich. Nach einer Berufung um danach endlich für den Rerst des Lebens zu wissen, wo sie hingehören. Ich gebe zu, ich habe so einen kleinen Teil auch in mir. Ich weiß aber auch, dass das Leben aus Entwicklungsebenen und Phasen besteht. Meine Aufgabe im Leben war mit 28 eine ganz andere als mein Lebenszweck mit 40 oder jetzt mit 45. Und wer weiß … wahrscheinlich auch mit 70 oder 80, sofern ich so lange bleiben darf?!

Ein reiferes Alter bringt Veränderungen mit sich. Sie sollten in unseren Ansprüchen berücksichtigt werden. Unterschiedliche Abschnitte bringen unterschiedliche Dinge mit sich. Das ist wichtig zu akzeptieren und ein wichtiger Teil unserer Reise. Wenn wir nämlich auf der ewigen Suche nach der einer endgültigen Antwort sind, werden wir uns nur selbst im Wege stehen.

Ich bin der Meinung es ist ausreichend die nächsten paar Jahre klar vor uns zu sehen. Zu wissen, was unsere augenblickliche Aufgabe ist. Zu wissen wer wir JETZT gerade sind.

Das bedeutet wir dürfen uns auch in 5 oder 10 Jahren noch nach einer verbesserten Ausgabe von uns selbst umsehen.

Das Wichtigste ist nicht stehen zu bleiben

Es ist so wichtig alle Möglichkeiten auszuschöpfen und nicht still zu stehen! Tun was wir lieben und die Zeit die, wie ich finde, ohnehin zu kurz ist, nicht verschwenden. Das Beste aus uns herauszuholen setzt Reflexion und Entwicklung voraus. Für viele klingt das vielleicht anstrengend. Doch ich sage Dir, wenn Du die ersten positiven Erlebnisse gemacht hast, wirst Du merken, dass es gar nicht so wild ist. Es gibt nichts besseres im Leben als stärker, reflektierter durchs dieses zu gehen. Zu wissen weshalb wir WAS tun!

Zu wissen wer wir sind, uns selbst genau so mögen wie wir sind, zu wissen wo wir noch größer werden können … sind Tatsachen, die uns auf diesen Weg bleiben lassen. Aber bitte ohne Verbissenheit sondern mit einem Lächeln im Gesicht! Alle anderen Wege würden uns langweilen. Sie wären uns zu oberflächlich!

Du willst also die beste Ausgabe Deiner selbst sein?

DAS will ich auch. Immer mehr und immer wieder neu. Wenn Du in den vorherigen Punkten weitergekommen bist, die Fragen beantworten konntest, darfst Du beginnen an Deinen „Schwächen“ zu feilen. Also eine Deiner Schwächen abzubauen, darin besser zu werden. Aber auch nur dann, wenn Dich diese „Schwäche“ in irgendeiner Form massiv einschränkt! Damit meine ich, wenn Du Dir damit selber schadest oder wenn Du mit Deinen Schwächen andere Menschen die Dir etwas bedeuten, verletzt. Wenn Dein Seelenfriede dadurch gestört wird.

Es ist erlaubt viele Schwächen einfach zu ignorieren. Wir müssen nicht in allem gut sein. Wir dürfen viele Dinge nicht besonders gut können … das ist alles erlaubt. Ich bin drauf gekommen, dass es wirklich besser ist, kleine Schwächen einfach in Ruhe zu lassen und sie im Leben mit ein zu bauen. In finde ich es wesentlich nützlicher sich auf die Dinge zu konzentrieren, in denen wir gut sind um noch besser zu werden! Es besteht dann die Möglichkeit wirklich außergewöhnlich gut zu werden! :-) 

Man sagt ja nicht umsonst: Das was man gerne macht, macht man gut. Deshalb finde heraus was Dir leicht fällt … was Dir „zufällt“, was Du magst und kannst. Mache das zu einer kraftvollen unschlagbaren Stärke. <3

Unterschätze nie den passenden Ort dafür!

Der zweit wichtigste Punkt für mich persönlich. Wenn wir zu unserer besten Ausgabe werden wollen, ist es auch sehr wichtig, einen Platz zu finden, der uns nährt. An dem wir nicht kämpfen müssen sondern so sein dürfen wie wir sind. Ein Ort der eine gute Werkstatt für unsere Entwicklung ist, ein Ort der mit Menschen gefüllt ist, die uns und die auch wir unterstützen können!

Das kann eine Gemeinschaft sein … ein Unternehmen oder Deine Familie, aber auch eine Stadt die auf Deiner Wellenlänge schwingt. Ich kann heute mit voller Bestimmtheit behaupten: Es gibt Orte die arbeiten für mich … und es gibt Orte die arbeiten gegen mich! Mein Heimatort ist definitiv der falsche Platz für mich um das Beste von mir zu zeigen. Wahrscheinlich ist das eher eine Ausnahme. :-)

Es ist wichtig ein Zuhause, eine Umgebung, zu haben die Dich trägt und nährt. Sonst bist Du immer nur am kämpfen. Der richtige „Platz“ erleichtert Dir die Reise zu Dir selbst zu machen. Neue Wahrheiten zu entdecken, alten Ballast zu entsorgen, Deinen Geist zu öffnen für Neues und Klarheit gewinnen. Trage Deine Dinge in die Welt, die ein Ausdruck Deines besten Selbst sind!

Es kann ein toller Rahmen für Dein Leben sein. Ein Handlauf, der Dich immer wieder in die richtige Richtung führen wird und der Dich immer mehr zu Dir selbst führen wird. :-)

Gleich zu Beginn sagte ich, dass wir alle etwas Besonderes in uns tragen … mache es zu Deiner Aufgabe, genau diese „Besonderheit“ sichtbar zu machen. Du und andere Menschen werden davon profitieren. >zwinker<

DU suchst nichts Bestimmtes nur etwas Besonderes? Dann blicke in den Spiegel. <3

Ich wünsche Dir eine gute Reise in Dein Inneres und ebenso viel Spaß und Erfolg bei Deiner Veränderung.

Ein Leben in Zufriedenheit bedeutet auch ein Leben im Rhythmus. Diesen Satz lehrte mir meine „Soul-Sister“. So nannte ich sie liebevoll, weil sie Amerikanerin ist und eben so aussah. Die Natur macht es uns vor. Es gibt Regen und Schnee, Zeit für Trockenheit und Hitze, Zeit für Kommen und für Vergehen. Die Jahreszeiten haben ihren Rhythmus den wir in unseren Breitengraden immer wieder erleben werden (dürfen). Auch unser Leben läßt sich in Rhythmen einteilen.

Im Moment begeistert mich das Thema Rhythmus oder Phasen wieder total. Deshalb sind mir auch die Arbeitsunterlagen wieder in die Hände gefallen, die mir unsere „Soul-Sister“ gegeben hatte. Ich muss ja zugeben, dass ich schon immer eine Suchende war. Gut möglich das ich sogar eine ewig Suchende bleibe? Das ist manchmal ganz schön, aber auch sehr oft anstrengend. Aber ICH will das so :D und beklage mich deswegen auch nicht. In den letzten fünf Jahren bin ich ganz fokussiert auf Dinge, die wirklich einen Unterschied im Leben machen.

Den Unterschied zwischen  glücklich und unglücklich … zwischen erfolgreich und erfolglos … und den Unterschied zwischen einem mittelmäßigen und einem richtig schönen, gut gelebten Leben! Es gibt sie diese Dinge. Eine dieser fantastischen Qualitäten heißt Rhythmus !

In jedem Leben gibt es Rhythmen

Es klingt jetzt vielleicht etwas verwirrend, aber lass es mich erklären: Nun … Rhythmen sind all die Dinge, die immer wieder gleich ablaufen, wiederkehren. Wie zum Beispiel die oben schon erwähnten Jahreszeiten, unser Pulsschlag, unser Schlaf – wach Zyklus oder unsere Atmung. Es geht auch noch einfacher. Das wir jeden Morgen die Zähne putzen, Kaffee oder Tee trinken, oder unsere Steuererklärung abgeben. All diese, für uns ganz normalen, Dinge haben ihren Rhythmus, weil sie sich immer und immer wiederholen! Mal täglich … mal monatlich oder jährlich.

Dann gibt es die selbstgewählten Rhythmen, wie vor dem Frühstück laufen zu gehen, regelmäßig zum Mädelsabend zu gehen, oder sich ein mal im Monat ein Wellness-Wochenende zu gönnen. Was auch immer Dir dazu noch einfällt. Alles was Du immer und immer wieder tust, bestimmt auch Dein Leben. Und zwar mehr als nur einmalige Erlebnisse und Aktionen. Deswegen ist es ganz wichtig:

Je besser und lebenserfreulicher Deine selbstgewählten Lebensrhythmen sind, umso erfüllter, lebendiger und spannender wird sich Dein Leben gestalten!

Das Leben nicht „absitzen“ sondern leben

Ein Beispiel: Wenn ich mich zu Beginn des neuen Jahres hinsetze und mir Gedanken darüber mache was ich in den nächsten Monaten alles tun, erleben oder erreichen möchte, dann ist DAS ein guter lebensdienlicher Rhythmus. Einfach weil ich dadurch mein Leben gestalte anstatt es „nur“ laufen zu lassen. Wie gesagt, das ist nur ein Beispiel von vielen.

Es sind also unsere eigenen Rhythmen, die über unsere Zufriedenheit und Erfüllung oder Leere und Unzufriedenheit entscheiden. „Man kann das Leben auch einfach nur bewältigen … so hinnehmen wie es kommt … vor sich her leben, oder wir können es aktiv mit gestalten, selbst wählen und etwas tun was uns glücklich macht“. Das hat „Soul-Sister“ mit lauter Stimme, hochgezogenen Augenbrauen und offenen Armen vorgetragen.

Du wirst Dir jetzt sagen: „Das ist nichts Neues, weiß jeder …“ Stimmt, doch die meisten von uns vergessen es. Sind zu bequem, oder vielleicht sind sie wirklich zufrieden so wie sie leben. Die Antwort hängt natürlich davon ab, was jeder für sich braucht, damit es ihm gut geht? Wie könnte so ein lebensdienlicher Rhythmus aussehen der Dir gefällt und gut tut?

Ich habe Dir einige Fragen, die auch ich für mich beantwortet habe, zusammen geschrieben. Sie werden Dir beim Nachdenken über deine Rhythmen behilflich sein.

  • Welche Rhythmen sind in meinem Leben schon vertreten? Was wiederholt sich täglich, wöchentlich, monatlich oder jährlich? Mag ich es und tut es mir gut? Was davon würde mir nicht fehlen? Was wäre eventuell auch gesünder es nicht mehr zu tun?
  • Welchen Wert in meinem Leben sollte stärker vertreten sein? Beispiel: Ruhe, Klarheit, Gelassenheit, Ausgeglichenheit, Motivation
  • Die wichtigste Frage: Was will ich immer wieder tun, weil es mich glücklich macht und mir gut tut? Was genau? Mit wem? Wann und wo? Für wie lange und wie soll das aussehen? (beantworte es wirklich ganz detailliert)

Ich will ja ganz ehrlich sein zu euch. Diese Fragen habe ich mehrmals zur Seite gelegt. Es kam mir albern vor aber vor allem war es mir zu mühsam! Es ist nämlich nicht ganz easy sich darüber Gedanken zu machen weil man meint, es würde nichts verändern! Falsches Denken. Leben ist Rhythmus … Rhythmus bedeutet Bewegung und Abwechslung … nicht vergleichbar mit Struktur! Ich hatte Struktur und einen gewissen Rhythmus, doch dieser war sehr langweilig und forderte mich kaum auf die Tanzschuhe anzuziehen! :-) Verstehst Du was ich damit sagen möchte?

Ein Leben mit den Rhythmen ist ein Leben im Fluss

Nimm die Rhythmen an, die Du um Dich und in Dir wahrnimmst! Akzeptiere und nutze sie! Nutze die Phasen mit mehr Energie für Deine anstrengenden Projekte und Vorhaben. Und die mit weniger Energie um in Dich zu gehen … Dich zu spüren ob Du auf dem richtigen Weg bist! Dieses „in sich gehen“ fühlt sich an  als sei alles im Fluss. Du bist im Klaren mit Dir selbst. Du spürst die Leidenschaft für Dein Leben! Ich finde für dieses wundervolle Gefühl lohnt es sich wirklich, mit den Rhythmen zu leben anstatt gegen sie zu arbeiten.

Also mit ein wenig Entschlossenheit und gesundem Durchhaltevermögen bekommt man es gut hin, diese Fragen durchzuarbeiten. Unser Leben wird von unseren Rhythmen gesteuert. Von Dingen die immer wieder passieren, die wir immer und immer wieder tun. Rhythmen zu finden, die Du brauchst, die Du gerne tust und die Dir gut tun sind wichtig. Sie in Dein Leben zu etablieren ist ein fantastischer Weg, dich langfristig wohler zu fühlen. Ein Leben voller Rhythmen!

Ich will mit den Wellen tanzen bis de Rhythmus des Meeres meine Seele befreit.

Ich wünsche Dir sehr viel Spaß dabei Deinen ganz eigenen Rhythmus kennen zu lernen, ihn zu finden und danach zu leben! Wie gehst Du mit den Rhythmen in Deinem Leben um? Gelingt es Dir ihn zu spüren oder suchst Du noch?

Nimm deine Verletzlichkeit in den Arm!

Vor ein paar Tagen hat er mich wieder gestreift … der Blitz der Verletzlichkeit. Nur hat er nicht mehr die selbe Macht über mich, wie noch vor ein paar Jahren! Und dabei habe ich mich erinnert … erinnert wie es war … was sich daraus entwickelt hat und dass es noch immer Luft nach oben gibt, wenn es um Verletzlichkeit geht. 

Heute hole ich Dich wieder mal ab … eine kleiner Abstecher in meine Gedanken. :D

Manchmal geschehen Dinge, man spricht über Sachen und wir denken darüber nach. Oder man stolpert „zufällig“ über ein passendes Zitat, Video, Buch etc. Brene Brown war es bei mir, von ihr hatte ich etwas gefunden. Für diejenigen die sie nicht kennen, sie forscht zu Themen des menschlichen Verhaltens wie Empathie und Scham. Von ihr gibt es einige Videos und Bücher und sie kann wirklich witzig sein! :-) Sie schreibt wieder mal über Verletzlichkeit und damit hat sie meinen Nerv noch „freier“ gelegt. Viele Jahre habe ich immer wieder versucht, mich mit Mauern und Masken vor Verletzungen zu schützen!

Ich torkelte wie ein Michelin-Männchen durch die Welt. Ganzkörper gepolstert und komplett betäubt. Eine, auch für andere Frauen, beliebte Strategie ... Hauptsache taub, Hauptsache nichts fühlen … Hauptsache nicht verletzt werden! So maschierte ich durchs Leben.

Und dann, kam ein neuer Mann. Dann die Klinik und viele Therapien. Dann kamen unsere Hunde und dazwischen entstand mein – dieser – Blog. Allerdings dauerte es seine Zeit bis ich meine Richtung gefunden hatte, worüber ich auch wirklich schreiben wollte (will) … Und während ich kleine Schritte machte, bemerkte ich, wie ich Stück für Stück meine harte Schale loswurde, die ich so mühselig um mich herum aufgebaut hatte.

Ich warf endlich meinen „Kokon“ ab und traute mich, meine neuen Flügel auszuprobieren. :D

WOW … Unsicherheit trifft Mut

Vielleicht kennst Du das ja. Wenn sich zwei Gewässer treffen – still und ruhig auf reißend schnell. So in etwa fühlte es sich für mich an, als meine Unsicherheit mit der Angst verletzt zu werden mit dem noch neuen Ozean namens MUT aufeinander traf! Gerade befindet man sich noch in einem Gewässer in dem es sicher ist und man sich zu Hause fühlt (Unsicherheit). Und nach einer Phase des Übergangs, geht es auf zu neuen Ufern … (Mut).

Dieses tiefe blaue Wasser macht Angst und fühlt sich ungewohnt an. Man wünscht sich den vertrauten Grund unter den Füssen zu spüren. Und man vermisst die Mauer … sein „zu Hause“ … und ich sage Dir heute – vergiss die Betäubung, den Airbag!

Lass Deinen Panzer fallen. Schlucke Deine Gefühle nicht mit Essen hinunter. Ertränke sie nicht mit Alkohol. Trage sie nicht in Frust-Angst-Hilferuf Käufen nach Hause. Und bekämpfe sie nicht mit Medikamenten … dadurch verlierst Du Dich noch viel mehr, ich hab`es ausprobiert. Hör auf mit Schwarz-Weiß Denken. Es ist im Leben nie alles richtig oder falsch. Alles ist das, was DU möchtest … was es für Dich sein soll. Spar Dir Deine Garantie-Gedanken. Rein gar nichts ist heute schon sicher.

Besser ist es in Dich zu investieren. In neue Beziehungen … ohne Verpflichtungen! Löse diese dämlichen Handschellen, die wir an alles und jedem festmachen! Genieße einfach das Gefühl etwas für jemand anderen getan haben zu können, weil DU das wolltest, nicht weil Du Dir etwas davon erhofft hast …

Lauf nicht weiter vor Deiner Verletzlichkeit davon. Geh`auf die anderen zu und liebe aus vollstem Herzen und vergiß dabei nicht auf Dich selbst! <3
Aber das allerwichtigste: Erkenne, dass DU genug und richtig bist. Genau so wie Du bist. Sei mutig und traue Dich … nimm Deine Verletzlichkeit in Deine Arme. Tausche Deine „Schutzklamotten“ um auf luftige legere Kleidung. Es wird sich so wahnsinnig viel dadurch verändern. :-)

WIR SIND WUNDERBAR. WIR SIND GENUG.

Danke dass ich Dich mitnehmen durfte auf diesen kleinen Gedankenausflug. Wenn Du magst, sehen wir uns ganz bald wieder, ich freue mich auf Dich.

Man ist Feuer und Granate für den einen Menschen, den man gerade erst kennengelernt hat. Gleich in die lockere Beziehung hineinhülpen und die magischen, überwältigenden Gefühle der anfänglichen Magie in vollen Zügen genießen wollen. Ständiger Kontakt auf allen Ebenen, am besten rund um die Uhr. Die angenehme Nähe des anderen spüren, der tolle Sex, das Gefühl einer ganz besonderen Verbindung und die tiefgründigen Gespräche die man gemeinsam erlebt … bis der Alltag kommt und Du feststellst, Verbindung und Verbundenheit beinhaltet das Wort BUND und erinnerst Dich an Gefangenensein und Pflicht statt an Geborgenheit, Vertrauen, Freude und Miteinander. Und das macht Dir Angst. Ein Beitrag der mir wichtig scheint … über die Liebe, das schönste und gleichzeitig „schlimmste“ Gefühl aller Zeiten.

Angst vor Gefühlen kann eine Beziehung verhindern

Heute haben mehr Menschen denn je Probleme ihre wahren Gefühle zuzulassen. Es sind sowohl Männer als auch Frauen, die sich dann gerne als beziehungsunfähig bezeichnen. Sie leiden an Bindungsangst. Ich darf mich in diesem Beitrag „ausleben“, weil ich selbst eine von ihnen war. Ich war vorerst passiv ängstlich, akzeptierte meine Ängste danach und heilte sie therapeutisch und mit jeder Menge Selbsthilfe über mehrere jähre hinweg. Da ich genauso gut die passive Seite kenne, sind mir die Schmerzen, die passiv-ängstliche Frauen und auch Männer, erleiden durchaus bekannt. Mit passiv-ängstlich meine ich, sich dieser „Angst“ nicht bewusst zu sein.

Sehr oft kam mir der Satz über meine Lippen: „Ich hab´ Panik … vor Dir (Mann), vor der Liebe (zu dem Zeitpunkt hatte ich den Glauben an die Liebe verloren) und ich habe Angst vor Beziehungen. Und so war es, dass ich genauso schnell wieder weg war, als ich gekommen bin. Ich machte mich einfach aus dem Staub. Ich war nicht mehr verfügbar. Ich erschien zu keiner Verabredung, und ich antwortete auf keine Nachrichten … aus Angst und aus Schutz, wie ein Geist. Für die „Verlassenen“ blieb jedes mal das Gefühl, sich falsch verhalten zu haben, nicht gut oder zu viel gewesen zu sein. Zu wenig liebenswürdig oder attraktiv genug. Dabei traf sie keine Schuld. Ich war einfach emotional nicht verfügbar und hatte Riesenangst.

Gebundenheit statt Freude …

Dieses plötzliche „Miteinander“ macht vielen Frauen/Männer Angst. Alte Ängste, aus alten Beziehungen, werden plötzlich wieder wach gerüttelt. Frühere negative Erfahrungen und Verletzungen kommen wieder hoch und es fühlt sich an, als wäre es gestern gewesen. Aus dem Miteinander wird die ewig alte Wunde, die daran erinnert, dass sie noch nicht heil ist oder verarbeitet wurde, noch immer weh tut! Um diesen Schmerz, oder der daraus entstehen könnte, zu vermeiden, unterbrechen solche Menschen dieses Miteinander schnell wieder und vergessen die Möglichkeit dass es auch besser, positiv, laufen könnte als in der Vergangenheit.

So wird aus der Nähe und den anfänglichen innigen und schönen Momenten plötzlich eine Distanz. Sogar Panik. Wie ein Orkan der sich plötzlich in Luft auflöst. So geht es einem Menschen, dem Beziehung und zu viel Gefühl und Liebe Angst machen. 

Die Bereitschaft daran zu arbeiten muss da sein

Definitiv kontraproduktiv ist dem beziehungsängstlichen Menschen zu drängen, zu zwingen oder zu überrennen … Auflagen zu erstellen in Form von „Liebe mich so, wie ich es brauche“. Diese Manipulationen sind eine Garantie für Unfrieden und baldigste Trennung! Zeit ist das Zauberwort hierfür. Zeit und Geduld und die Bereitschaft, daran zu arbeiten um eine Besserung zu erzielen. Eine ehrliche willige Absicht an sich und seiner Angst zu arbeiten, vor allem gemeinsam, muss dahinter stehen!

Wenn es dennoch zu einer Trennung aus Angst vor Beziehung und Liebe kommt, ist Rückzug das einzig Richtige das der verlassene Partner machen kann. Aufdringliches Hinterherlaufen, und das hoffen auf „alles wird gut“, trifft den Beziehungskranken direkt in die Magengegend wie ein harter Schlag in die offene alte Wunde. Es gibt leider keine einfache Art, eine beziehungsängstliche Frau/Mann dazu zu bekommen, einen zu lieben und sich auf eine bereitwillige und vertrauensvolle Liebesbeziehung einzulassen. DAS ist die alleinige Aufgabe der betroffenen Person.

Ist jedoch diese Bereitschaft gegeben, stehen alle Türen auf grün.

Erfahrungswert und Beobachtung

Da auch ich einer dieser Menschen war, weiß ich auch, dass gefühlsängstliche Menschen Schwierigkeiten mit dem „Normalen“, dem Alltag, dem Langweiligen und dem Monotonen haben. Ebenso mit Fehlern an sich selbst und am Partner. Sie ertragen das dazwischen nur schwer. Sie haben Angst sich selbst zu verlieren oder aber auch aus Angst den anderen zu verabschieden. Das Erkennen, dass niemand perfekt ist und jeder Mensch Fehler machen darf, ist ein schweres, teilweise inakzeptables Unterfangen.

Unsicherheit ist allgegenwärtig. Es ist Last und Qual zugleich. Ich litt zum Beispiel sehr darunter, weniger gesehen zu werden als mein Partner. Ich litt wenn ich geben musste ohne nehmen zu dürfen. Den Grund meinte ich in meinen Unzulänglichkeiten zu erkennen. Alles Gefühle die mich überforderten und die ich ohne Partner nie verspürte.

Aber es zahlt sich aus, wenn man die Bereitschaft und den Mut mitbringt, an seinen eigenen Schrauben zu drehen und sich selbst damit wieder repariert! Ich kenne sehr viele die es genauso erlebt haben – es ist machbar.

Wie verhalten sich Menschen, die Angst vor Bindung und Gefühlen haben?

  • Sie versuchen viel, um die auserwählte Person für sich zu gewinnen, auch wenn das Interesse zu Beginn sehr spärlich scheint. Wenn sie erfolgreich waren, die Spannung nachlässt, lassen sie los. Wie ein Nebel der sich in Luft auflöst.
  • Es werden sehr gerne On-Off-Beziehungen geführt. Sie beenden, stoßen weg um danach wieder anzukommen um den Moment des Anfangs zu genießen … ein Spiel das nur Erwachsene spielen.
  • Sie verlangen meistens mehr, als sie selbst geben. Sicherheitsdenken.
  • Sie bestimmen gerne den „Rahmen“ oder die Art und Dauer des Kontakts.
  • Sie haben Angst vor „echtem“ Kontakt, vor herzlicher, ehrlicher Auseinandersetzung auch auf seelischer Ebene. Die Angst vor Berührung ist ebenso keine Seltenheit.
  • Sie wirken kühl und verbieten sich selbst und dem anderen öffentlich Gefühle zu zeigen. Wenn doch, ziehen sie sich sehr schnell aus dieser Situation wieder heraus. Zu viel Nähe.
  • Sie geben einem Menschen aus der Vergangenheit die Schuld für ihr Verhaltens. Dadurch vermeiden sie, sich selbst anzusehen und an sich zu arbeiten, die Verantwortung für ihr eigenes Leben zu übernehmen und die negativen Erfahrungen zu verringern.
  • Sie bleiben gerne unnahbar. Aus einem Grund: um nicht wieder verletzt zu werden oder die Kontrolle zu verlieren. Sie vermeiden so ihre eigenen Schuld und Schamgefühle.
  • Sie fokussieren sich gern auf eine Sache. Sex, Geld, Beruf, etc. So kanalisieren sie ihre Gefühle und geben sich den inneren Halt den sie brauchen.
  • Sie nutzen den Partner um sich nicht mit sich selbst auseinandersetzen zu müssen. In Zeiten der Einsamkeit, die schwer auf ihr Gemüt drückt, sind Treffen willkommen.
  • Freiraum ist ihnen das Allerwichtigste. Jede ungewollte gemeinsame Zeit wird diskutiert. Umgekehrt fühlen sie sich nicht wichtig genug, wenn sie den Partner nicht erreichen können oder er mal keine Zeit hat.
  • Fehler einzugestehen fällt ihnen schwer. Entschuldigungen ebenso. Sie sagen von sich selbst schlechte Partner zu sein und bevor sie an der Beziehung arbeiten – gehen sie. Einfach … leise … unspektakulär. Der leichte Weg.
  • Sie vermitteln Innigkeit und tiefe Verbundenheit beim Sex. doch im normalen sozialen Kontakt sind sie introvertiert oder sogar abweisend.

Menschen, die mit Bindungsangst leben sind nicht „gestört“, auch wenn wir das immer wieder hören oder sogar selbst von sich behaupten. Dahinter steht die reine Angst. Sie sind (noch immer) verletzt und panisch. Wer aber bereit ist, sich diese Verletzungen aus alten Partnerschaften anzusehen und mit Überzeugung an seiner Angst zu arbeiten, der kann und wird in der Zukunft innige, liebevolle und angstfreie Beziehungen eingehen können! ICH bin eine lebendes Beispiel. <3

Stelle Dir also die Frage: Warum flüchte ich?

Der erste Schritt liegt wie immer bei Dir selbst. Beschäftige Dich damit weshalb Du immer wieder die selben Verhaltensmuster eingehst, wovor Du flüchtest und warum Du Angst hast! Ich konnte sehr viel darüber in einer jahrelangen Therapie lernen. Gefühle adäquat zu äußern, Grenzen zu setzen und mich selbst anzunehmen MIT meinen Fehlern und Schwächen!

Heute bin ich in der Lage zu lieben … zu geben ohne zu nehmen oder zu erwarten. Gefühle auszudrücken, positive wie auch negative. Ich halte Nähe aus und glaube wieder an die Liebe. :-) An sich zu arbeiten macht Spaß wenn man am Ende der Arbeit erkennen kann, dass man damit ein großes Stück Lebensqualität erworben hat.

Und genau DAS wünsche ich mir für Dich … falls Du Dich mit diesem Beitrag identifizieren kannst.
Falls Du Fragen hast, schreibe mir, ich freu mich immer über Nachrichten.

Der Jahreswechsel … Wir denken über unsere Pläne nach. Über  unsere Vorsätze. Wir feiern den Start in ein neues Jahr voller Möglichkeiten und toller Veränderungen … wie immer. Aus der aktuellen Frustration heraus, vom Idealbild anderer Menschen getrieben, zum Scheitern vorgesehen, doofe und überstürzte Ideen, was im neuen Jahr alles anders werden könnte … sollte … müsste. Keine Angst, ich werde keinen weiteren Satz mehr dafür verwenden, um Dir zu sagen, wie Du Dein Gewicht wieder reduzieren, Deinen Job überdenken oder Deinen Partner „sanieren“ kannst. Du kannst Dich also entspannen. Was ich allerdings möchte ist, diese Zeit als guten Zeitpunkt zu sehen und zu nutzen, um richtig hinzuschauen … auf Dich selbst, auf Dein Leben, auf Deine Zukunft.

Ein wunderbarer Zeitpunkt um den Kopf freizubekommen

Seit ich denken kann, empfinde ich die Zeit zwischen den Jahren immer als besonders ruhig. Es steht nichts an. Viele haben frei, es sind Ferien und die Geschäfte sind geschlossen. Termine liegen still. Für mich immer ein guter Zeitpunkt um im Oberstübchen aufzuräumen. Alle Alltagsprobleme auszusperren. Durchatmen. Nach der geistigen Reinigung und dem Abstand zu den eigenen „Nöten“ sehe ich vieles klarer. Was allerdings nicht bedeutet alle Probleme, die jeder von uns mitschleppt, weg zu atmen. Ganz im Gegenteil, es beginnt das strukturierte Denken! Ich nutze das Neue Jahr als psychologischen Neubeginn. Das passiert natürlich nicht am 1.1. total überstürzt, es darf auch keine falsche Motivation dahinter stehen. Pläne müssen gereift und durchdacht sein. Und das allerwichtigste, es muss der Wunsch und der Wille das sein, um die Komfortzone auch wirklich zu verlassen!

Das Neue Jahr kann ein Wendepunkt in Deinem Denken sein. Sei bewusster und erkläre das kommende Jahr zur Plattform Deiner Veränderung. 

Hat sich bei Dir Unzufriedenheit angesammelt?

Ich finde es sehr gut wenn Du das erkennst. Und ich finde es sehr gut, dass es Dich so stört und etwas verändern möchtest! Natürlich ist jedes Datum, jeder Monat, jeder Tag dazu geeignet etwas Neues zu starten. Aber was passiert wenn Du Dir nur vornimmst etwas zu verändern? Genau … gar nichts. Und das ist das Problem vieler. Darüber reden, darüber nachdenken (zerdenken) und vor sich hinschieben …

Warum ist es eine Veränderung in vielerlei Hinsicht so unsagbar schwer für Dich? Ich sag es ganz direkt und knapp. Weil Du ein Gewohnheitstier bist! Dein Geist nicht nur bei Heroin suchtgefährdet ist, und Du Opfer Deines Körpers bist. Und nicht nur Du, die meisten von uns …  also ich entschärfe diesen Satz ein wenig.

Ich nehm ein einfaches Beispiel her, dass viele bestimmt kennen. Abends nach der Arbeit, wenn Du nach Hause kommst, schmeißt Du Dich aufs Sofa … schließlich hast Du es Dir verdient. Du bist erschöpft nach einem anstrengenden Tag. Das machst Du immer so und es fühlt sich gut an. Aber gleichzeitig spürst Du ein nagendes Gefühl in Dir das immer wieder sich einschleicht. So nach dem Motto: „Du könntest Deine Zeit auch anders nutzen“. Du wolltest Dich Doch um eine andere Stelle bewerben? Dich nicht mit ungesundem Fast Food vor den TV legen, sondern Dir, auch wenn Du müde bist, etwas schönes kochen? Gespräche, die Du führen wolltest … wann?

Dieses kleine Couchritual das Du beinahe jeden Abend praktizierst, und seit vielen Jahren schließlich immer so machst, hat sich auch an dieses nagende Gefühl gewöhnt. Es gehört dazu wie das Sofa, der Fernseher und der Entspannungsmodus. Ein simples Beispiel und wie gesagt – Du (wie wir alle) bist ein Gewohnheitstier. Dein Gehirn steht auf Routinen und verkettet diese in Deinem Unterbewusstsein als eine unumgänglichen Lebensalltag. Als ein Leben so wie es nun mal ist … obwohl Du eigentlich etwas anderes möchtest.

Wie so oft brauchen wir einen großen Knall um auch wirklich etwas zu verändern

Ich könnte aber auch sagen wir brauchen eine Inspiration, die uns streift und nicht mehr loslässt! Manchmal ist es es auch ein Ereignis … ein Riesenknall wenn die Mauer der Frustration einstürzt. Oft lösen diese Ereignisse in Deinem Kopf einen Entschluss aus, nämlich den Willen in die Umsetzung zu gehen. Dieser kleine „Klick“ oder große „Knall“ sagt Dir: Es ist so weit um die eingefahrenen Komfortzonen zu verlassen und mit etwas Neuem zu beginnen. Zu solchen innerlichen Aufforderungen kommt es immer wieder in unserer Persönlichkeitsentwicklung und das ist keine Frage des Alters!

Was steckt dahinter? Was verstehe ich unter Komfortzone? Ich habe mich viel damit beschäftigt, da ich mich selber sehr lange und auch nicht ungern in dieser Zone aufgehalten habe. Dennoch ist dieses Wort etwas irreführend. Denn es suggeriert, dass es dort immer angenehm und relaxt hergeht. Doch kann es in der Komfortzone auch durchaus unangenehm werden. Speziell dann, wenn man sich ständig darin aufhält und sie schon ewig nicht verlassen hat! Sie wird nämlich immer kleiner und kleiner und wie Du ja sicher weißt, sind enge kleine Räume nicht wirklich angenehm.

Die meiste Zeit halten sich Menschen in ihrer Komfortzone auf: Sie befinden sich in einer bzw ihrer gewohnten Umgebung und tun „gewohnte“ Dinge. Dort herrscht Sicherheit. Es passiert auch ganz selten etwas Unerwartetes. Es gibt wenige bis keine Überraschungen, weder im positiven noch im negativen Sinne. Was so viel bedeutet:

  • man wird keine intensiven Gefühle erleben.
  • und man wird nichts neues lernen, denn wir kennen ja schon alles.
  • und viel zu „Denken“ gibt es ebenfalls nicht. Die gewohnte Strategie reicht aus, um das Gewollte zu erreichen.
  • das Gehirn läuft also auf Sparflamme, wenig Energie ist erforderlich.

Das ist zum Beispiel schon ein Punkt und ein Grund, weshalb es außerhalb der Komfortzone so anstrengend ist! Mehr Eindrücke, mehr Überraschungen, mehr Denken, mehr Handeln, mehr verarbeiten … all das bedeutet schneller müde zu werden. DAS klingt nach Stress, denkst Du Dir vielleicht und schiebst deshalb diese Komfortzone gleich wieder zur Seite. Und damit bist Du nicht die Einzige. Wir Menschen sind so … jedenfalls viele von uns. Gewohnheitstiere. Immer auf der sicheren Seite stehen wollen. Ja nichts verändern und schon gar keinen Blick aufs Unbequeme und vielleicht auch Unsichere werfen! Ich kannte diese Denke nur zu gut.

Es gibt Vor- und Nachteile der Komfortzone

Doch ganz sicher ist, Du wirst Dich nicht weiter entwickeln, hältst Du Dich ausschließlich darin auf! Warum? Weil Du nur selten eine Überraschung erleben wirst und Du deshalb kaum gezwungen bist, intensiv über Probleme und mögliche Lösungen nachzudenken. Geistiger Stillstand sage ich dazu. Deine „Kuschelzone“ wird dadurch immer enger und kleiner und am Ende überfordern Dich schon Kleinigkeiten! Also wäre es angebracht die Komfortzone so oft zu verlassen, dass es nicht zu dieser Anpassung kommt.

Was ich persönlich sehr gerne mache, und somit als Vorteil sehe ist, wenn ich an einem Projekt arbeite, das Fokus erfordert, bleibe ich gerne in meiner Sicherheitskuschlezone. Aus einem ganz einfachen Grund: Es wird nichts Unerwartetes passieren und ich kann mich voll auf mein Projekt konzentrieren. NIchts zwingt mich zusätzlich nachzudenken … In meinem „sicheren“ Bereich steht mir all die Energie zu Verfügung, die ich brauche um effizient TUN & SEIN zu können. Das gilt allerdings ausschließlich für die Arbeit.

Ich finde es einfach nicht sinnvoll, sich nur auf der sicheren Seite aufzuhalten und sich immer nur zu schonen. Auch wenn die Gefahr ausserhalb des Komfortbereiches größer sein wird, dass uns etwas passieren kann. 

Was ist es also was Dich in der Sicherheitszone so festhält?

Die Gewohnheit. Die Bequemlichkeit. Die Unsicherheit. Die Angst. Ja … aber das ist mir etwas zu einfach. Ich kann von mir sagen und das auch zu 100% bestätigen: wer sich dauerhaft in seiner Kuschelzone verschanzt, hat meistens einfach nur keine Ziele im Leben, für die es sich lohnt Risiken und ein wenig Angst, zu riskieren und einzugehen! Die meisten Menschen sitzen auf ihrem Sicherheitspolster um ihre Überzeugungen zu schützen.

Wir wurden darauf konditioniert, eine große Angst vor Fehlern zu haben und es wurde uns beigebracht möglichst jegliche Fehler zu vermeiden. Fehler aller Art werden uns im bekannten Terrain kaum passieren … wir handeln ja quasi schon blind und automatisch. Kleine Unebenheiten werden auch oftmals kaum erkannt. Selbstschutz pur.

Wenn es allerdings verführerische Anreize oder einen Riesenknall gibt ist jeder von uns in der Lage seine Kuschelzone zu verlassen.

Der Geist ist willig … das Fleisch ist schwach?

Diesen Satz sagen wir ja alle nur all zu gerne. Doch das fällt ein wenig unter „Ausreden“, wie ich finde. Diese Ausflüchte hatte ich auch wenn ich daran zurück denke. Anreize gab es bei meinem Verlassen der Komfortzone nicht, bei mir war es ein Riesenknall … ein Test, eine Prüfung, eine Einladung, wie auch immer, um mich selbst von oben zu begutachten. Resümee zu ziehen und trotz erheblicher Angst und Unsicherheiten eine neue Zone zu betreten! Wenn wir motiviert sind, ist es nicht schwer aktiv zu werden. Wenn es uns an Motivation fehlt, wird dieses aktiv sein ausbleiben.

Mein „Fleisch“ hatte gesundheitlich keine Reserven (keine Motivation) mehr zur Verfügung. Ich löste dieses Problem durch leichte körperliche Aktivität und lernte mit meinen Ängsten umzugehen. Ich veränderte meine kuschelige Komfortzone in eine Lernzone. 

Vielleicht geht es Dir ja ähnlich. Du weißt nicht wie Du mit Deinen Befürchtungen und Ängsten beim Verlassen Deiner Komfortzone umgehen sollst? Du lässt die negativen Gefühle, die Dich umschwärmen, nicht herein. Du bist verkrampft und kannst sie nicht akzeptieren? Du bist der Meinung dass durch dieses Verhalten Deine ganze Angst wieder verschwindet? Es tut mir leid … das wird nicht passieren, soviel kann ich Dir sagen. Ganz im Gegenteil. Je mehr man sich gegen negative Gefühle stellt umso intensiver werden sie werden. Ich habe es selbst erlebt.

Angst hat jeder Mensch!

Leider leben wir in einer Gesellschaft, in der der Mensch, der seine Schwächen und Ängste zeigt, leider (vermeintlich) einen Nachteil hat. Deshalb vermeiden und verstecken ja so viele Menschen ihre Ängste. Sie haben Angst sie offen zu zeigen. Über Schwächen zu reden und sie auch noch zu zeigen, ist eben nicht erwünscht in unserer Gesellschaft. Fakt ist allerdings: Alle Menschen haben Angst und es ist etwas völlig Normales und in Ordnung Angst zu haben! 

Es wird Dir leichter fallen in die neue Zone einzutreten wenn Du gute Ziele hast, die zu Dir passen weil sie mit Deinen Werten harmonieren. Das war für mich einer der wichtigsten Gedanken die ich mir immer wieder aufsagte und überall an die Wand klebte. Also gute Gründe zu finden und zu haben wirkt sich positiv auf Dein Vorhaben aus und wird Dich beim Verlassen Deiner Komfortzone stärken.

Wie schon oben erwähnt, wurde ich mehr oder weniger in die Lernzone hinein getreten. Es war an der Zeit und der Knall war sehr weit zu hören. Sobald man sich mit einer Veränderung auseinandersetzt, hat man auch schon den ersten kleinen Mini-Schritt getan. Meiner Erfahrung nach bewirkt schon die Gegenwart von neuen, anderen, erfolgreichen und tollen Menschen eine positive Denkweise. Bei mir waren es Bücher und Seminare, die mir dabei geholfen haben, meine Ängste in Schach zu halten und mein Selbstvertrauen zu stärken!

Blockaden sind da um sie zu lockern!

Ja das sag ich jetzt mal so locker … Wir Menschen verfallen sehr oft in eine Starre, weil wir uns auf unwichtige Dinge und die schlimmsten Dinge, die eintreten könnten, fokussieren. (Angst). Diese Blockade habe ich gelöst, indem ich mir drei wichtige Fragen aufgeschrieben und gestellt habe:

  • Was könnte schlimmsten Fall passieren … wäre es denn so schlimm?
  • Was würde im wahrscheinlichsten Fall passieren? Und woher weiß ich überhaupt, dass es der wahrscheinlichste Fall ist?
  • Was könnte bestenfalls geschehen? Vor allem was kann ich dafür tun, um es zu so einem Ausgang kommen zu lassen?

Mehr braucht es nicht. Diese Fragen sind bei mir in Fleisch und Blut übergegangen. Danach war es leichter zu handeln. Mein Denken hat sich dadurch vereinfacht. Leider war zu diesem Zeitpunkt meine Unsicherheit sehr groß und mein Selbstvertrauen nicht sehr stark vertreten. Mulmige Gefühle kann man „weg trainieren“… wurde mir erklärt, in einem Vortrag über Schüchternheit und Selbstzweifel. Dinge tun, die man sonst umgeht. Wie zum Beispiel an der Kasse um Vorlass bitten, im Restaurant etwas zu bestellen das nicht auf der Karte steht … einfach aus der Reihe tanzen ohne dabei unangenehm aus der Reihe zu fallen. Eine Herausforderung und ein schwerer Akt, nach Jahren der Isolation und Resignation.

Dennoch war diese Herausforderung gut für mich, gut für meinen Körper, aber vor allem gut für meinen Geist. Zu viel Druck ist weder gut noch schlecht, es kommt immer auf die Dosierung und auf die Intensität an. In geringerer Dosis können solche Herausforderungen sehr anregend auf einen wirken, weil der Wille etwas zu verändern, besonders hoch ist!

Zusammengefasst

Beim Verlassen Deiner gewohnten Abläufe und Tätigkeiten, geht es nicht nur darum Gedanken und Handlungen an Dir zu verändern, sondern, ganz besonders am Anfang ein großes Augenmerk darauf zu legen welche Dinge Dir Dein Gehirn aufgrund Deines bisherigen Verhaltens versucht einzureden und standhaft dagegen zu halten!

  • Werde Dir dessen bewusst.
  • Zerschlage negative Gedanken indem Du STOP sagst.
  • Vor allem aber schenke Deinem Köpfchen Zeit, um sich an neue Gedanken und Handlungen zu gewöhnen.
  • Akzeptiere und gib Dir und Deinem Unterbewusstsein Zeit, auch wenn es länger dauert als Du Dir vorgestellt hast

Kurz gesagt, nach diesem längeren Beitrag: Sei und bleibe aufmerksam und nutze Deine Chancen, die Dich bei Deiner Veränderung unterstützen werden! Es zahlt sich IMMER aus. Viel Erfolg aber genauso viel Spaß dabei, das wünsche ich Dir!

Das Gute im Schlechten sehen

Es ist schon so, die Welt kann uns auf jede nur denkbare Weise das Herz brechen, das steht fest. Unser Leben ist selten gerecht aber wir können Schicksalsschläge gut überstehen und werden weiter nach vorne blicken. Und wenn unser Herz zerbrochen ist, müssen wir es auch wieder zusammenflicken und nicht nur das … wir müssen wieder lernen zu vertrauen. Das Leben ist nun mal so: Wir fallen hin, stehen wieder auf und wir fallen wieder hin. Aber wenn wir uns nicht einmal mehr bewegen, weil wir Angst haben, wieder zu stürzen, dann sind wir Gefangene unseres Lebens.

Steine sind da, um sie zur Seite zu schieben

Ich habe in meinem Leben schon Menschen getroffen, die mit den Steinen die ihnen in den Weg gelegt wurden, nichts anfangen konnten. Sie blieben vor dem Steinhaufen stehen, oder sie stolperten oder sie trugen sie als Last auf ihren Schultern durch ihr Leben. Wenn ich ehrlich bin, habe ich das auch mal ne Zeit so gemacht. Ich sah die Steine als unüberwindbare Hürde. Ich hätte nie gedacht, dass im Glück auch soviel Traurigkeit verborgen liegt. Eigentlich dachte ich eher, das Gegenteil sei der Fall! Ich sah das Glück, als einen Weg voller Rosen ohne Dornen … immer bezwingbar und ohne Steine. Da lag ich aber sowas von falsch, aber das versteht man erst, wenn man auf das Glück vorbereitet ist.

Glücklich sein bedeutet auch zu leiden

Eine seltsame Bedingung, findest Du nicht auch? Was für eine Ironie. Glück ist als ein umfassendes Gefühl zu sehen, ein emotionales Gleichgewicht wo eben auch Traurigkeit und diverse Herausforderungen dazu gehören. Und genau aus diesem Grund bin ich heute davon überzeugt, dass ich/wir den Schmerz und die Traurigkeit brauchen um all das zu erreichen was ich/wir uns vornehmen . Ich finde es als großen Fehler, die Kraft mit der wir aus einer schlechten Erfahrung herausgehen, nicht zu nutzen! 

Ich will auch niemandem etwas vormachen … ich selbst bin nach manchen Schicksalsschlägen nicht immer gleich wieder hochgekommen, völlig normal wie ich meine. Aber das aller meiste habe ich aus meinen Fehltritten, Rückschlägen gelernt. Sie haben mir gelehrt, immer weiterzumachen, aufzustehen … nach vorne zu schauen. Schließlich können wir den Regenbogen ohne etwas Regen, auch nicht sehen. Ich glaube, die Tatsache das ich mir dessen und der Prüfungen des Lebens bewusst wurde, ich mich verändert habe und all das, machte aus mir eine viel glücklichere Person!

Gute und schlechte Zeiten müssen Hand in Hand gehen … das weiß ich heute. Ich sehe es nicht als negative Tatsache. Es ist wie es ist und muss so sein. Die schönsten Dinge in unserem Leben entstehen tatsächlich aus den Schlimmsten. Nach unserem Leben kommt der Tod und damit der Abschied. Liebe schützt uns vor dem Wahnsinn, aber sogar Lieblosigkeit kann den Kampf gewinnen und die schönsten Momente gehen irgendwann mal vorbei.

Das Leben besteht aus Veränderung

Wir ändern uns, die Sprache wandelt sich, alles verändert sich – ob wir wollen oder nicht. Wir lernen ein ganzes Leben lang. Wir ziehen Schlüsse aus unseren Erfahrungen, wir formen unsere Persönlichkeit und ich glaube dass gerade die schlechten Erfahrungen einen guten und lehrreichen Einfluss auf uns ausüben. Wir machen alle Erfahrungen, auf die wir, hätten wir gewusst was uns erwarten würde, liebend gerne verzichtet hätten. Aber gerade diese Erfahrungen haben gute Seiten!

Ich weiß heute dass ich wesentlich früher auf mein Herz hören muss. Und zwar handeln … das bedeutet wenn ich spüre das mir etwas entgleitet, muss ich handeln und darf nicht warten bis es „heiß“ wird. Ich weiß das ich ein gutes Gespür für Menschen habe. Und ja – ich bin ein Sensibelchen und spüre, was andere nicht merken oder wovor andere Menschen ihre Augen verschließen. Heute weiß ich das ich darauf vertrauen kann. Ich bilde mir nichts ein … ganz im Gegenteil.

Ja, was habe ich noch gelernt?

Ich habe (musste) Charaktere kennenlernen, von deren Existenz ich nicht mal etwas geahnt habe. Charaktere die ich lediglich aus Büchern kannte. Wo ich glaubte sie gibt es nicht wirklich. Ich habe Bekanntschaft mit Vater „Neid“ gemacht und zwar im großen Stil. Ich habe erfahren, dass Menschen, wenn sie sich bedroht fühlen ihre Krallen ausfahren und mir schaden. Menschen sind skrupellos. Sie legen einem Hindernisse in den Weg, reden schlecht über Dich und versuchen alles, um Dich in den Schatten zu stellen. Es gibt einfach nichts, was es nicht gibt!

Ich glaube dennoch an das Gute im Menschen. Das ist ein fester Bestandteil meiner Persönlichkeit. Ich bin offen und habe Vertrauen (meistens). Zu viel Misstrauen würde mir nur schaden. Ich werde zwar nie verstehen weshalb es Menschen gibt die ihre „in den Weg gelegten Steine“ nicht zur Seite schieben, aber ich weiß heute, dass es solche Menschen gibt. Wenn ich könnte würde ich helfen, denn das Beste liegt hinter oder unter den Steinen!

Im Leben geht es nicht nur darum gute Karten zu haben … sondern auch mit schlechten, gut spielen zu können.

Eine schöne Restwoche für Dich, sei bei Dir … bleib bei Dir.

 

 

 

Dieses Jahr hatte ich die Gelegenheit, einige tolle, starke und, ich nenne sie jetzt einfach, „ausgereifte“ Frauen kennen zu lernen. Sie wurden vom Schicksal gebeutelt … durch Krankheit, Verluste und viele Probleme, die sie dadurch hatten. Trotz dieser Tatsache, stehen sie felsenfest mitten im Leben. Sie sind der Pfeiler der Familie, sie halten zusammen was beinahe in Brüche ging. 

Ich bewundere solche Frauen sehr, die durch ihre Vergangenheit ein hohes Level an Reife, wiederkehrender Gesundheit und Selbstzufriedenheit erreicht haben! Selbsterkennende Menschen, die manchmal wie eine andere „Wesensart“ auf mich wirken und mich total begeistern!

Zu reifen heißt zu akzeptieren

Reif. Dazu fällt mir süßes saftiges Ost ein, ein guter Wein und gutes Essen. Ein schwerer Whisky. Alles was besonders „gut“ zu schmecken ist muß reifen. Reife kann aber auch mit anderen Gedanken in Verbindung gebracht werden. Nämlich mit alt und ausgeleiert, nichts mehr wert, unschön uvam. Jedenfalls legt das unsere Gesellschaft vor. Gerade als Frau hören wir immer wieder, dass wir Reife meiden sollten. Die Idealisierung der Jugend, die Verwendung von Botox, Cremen und Puder, um ja nicht alt auszusehen, sind Merkmale einer Gesellschaft, die uns nicht auf natürliche Weise reifen lässt.

Eine Frau die sich der natürlichen Reife genähert hat, hat ihren ganz persönlichen und emotionalen Punkt gefunden, von dem aus sie sich mit ihrer Essenz und mit ihrer Seele und mit ihren Erinnerungen verbinden kann. Dem Ganzen einen passenden Rahmen schenken möchte ich als reife Frau, meine Gedanken in Briefform allen anderen Frauen widmen … ich bin ein Fan von euch allen!

An Dich als gereifte Frau …

Ich bin sehr dankbar euch getroffen zu haben. Wunderschöne Frauen … wunderschön von außen und wunderschön von innen! So mutig und bravurös habt ihr verteidigt, an das was ihr geglaubt habt. Eure Augen waren nie verschlossen, ihr habt andere Ansichten mit Respekt entgegen genommen. Mit eurem Herzen hingehört und mit der Seele gesprochen.

Die Bereitschaft zu helfen, war nie ein Thema! Und das, obwohl ihr selber kaum Unterstützung erhalten habt als ihr sie so gebraucht hättet! Gewissenhaft, aufmerksam, liebevoll, lächelnd … ansteckend und überzeugend. So wart und seid ihr immer noch! Den Euren gegenüber immer loyal geblieben, bis zum Schluß. Als Mutter, Ehefrau und Schwester, Tochter und Tante. Die kleinen Dinge wurden von euch geschätzt … nichts war und ist selbstverständlich.

Ihr seid Frauen mit Charakter, stark emotional, ihr liebt und gleichzeitig musstet ihr leiden. Was haben wir besprochen? Wisst ihr noch? „Übernimm die Verantwortung, für alles was Du kannst. Es gibt nichts mehr was Du geben kannst und wenn Du Dich nicht um Dich selbst kümmerst, wirst Du krank werden … und dann kannst nicht mehr helfen.“ Jede Frau muss sich akzeptieren, sich annehmen und weiter gehen. Bloß niemals liegenbleiben, resignieren und aufgeben.

Ihr alle seid so wertvoll aufgrund eurer Person, wertvoll aufgrund dessen, wer ihr seid und nicht wegen der Dinge, die ihr getan habt. Ich genieße es mit euch in Verbindung zu sein. Mit euch zu lachen und zu weinen. Ihr seid genauso köstlich wie eure Kuchen – in Bezug auf eure Präsentation, Arbeit, Geschmack und Stil! Der Weg euch zu folgen ist absolut kein Fehler. Ihr bleibt euch selber treu und verkauft auch eure Seele niemals! Ihr steckt voller Emotionen … ihr sagt der Körper vergeht, aber die Seele bleibt. Solange es jemanden gibt, der sich an euch erinnert, werdet ihr nicht sterben. :-) Wie könnte man euch jemals vergessen?!

Tja also, was kann ich noch mehr sagen außer zu wiederholen, dass ich unglaublich dankbar bin, solche Frauen wie euch zu kennen. Ich bin dankbar, dass wir uns über den Weg gelaufen sind. Was auch wieder zeigt, es gibt immer gute Menschen auf unserem Weg des Lebens … man muss nur gut genug sein, um sie zu erkennen! Ich habe gut erkannt und darauf bin ich ein wenig stolz. Ich öffne meine Augen und sehe das, was gut ist für mich.

Ich schicke euch genauso viele Umarmungen mit all der positiven Energie, wie ihr mir immer wieder geben werdet. Eine Energie, die ansteckend ist und so viel Lust auf das Leben macht.

Das Leben stellte euch immer wieder Prüfungen, besonders harte Schicksalsschläge können Menschen zerstören. Manchmal entstehen aber auch ganz besondere Menschen daraus!

Manche Dinge müssen einfach gesagt und gezeigt werden. Manches ist mir ein Anliegen und dem muss ich nachgeben. Es waren auch diese Frauen, die mich dazu inspiriert haben mein erstes „Buchkind“ ins Leben zu rufen. Ein hübsches Taschenbuch mit wertvollen Inputs, persönlichen Tagebuchauszügen, die mich während der letzten Jahre beschäftigten, untermalt mit energiegeladenem Bildmaterial. Von mir für euch.

Alles Liebe und passt sehr gut auf auf euch. Bis sehr bald.

Wichtige Faktoren, die über ein glückliches Leben entscheiden.

Wenn wir älter werden, verlagert sich unser Glück mehr auf die Wünsche und Ziele, die wir haben. Unsere Verantwortungen verändern sich und werden mehr. Da ist es nicht selten so, dass wir uns manchmal angespannt und frustriert fühlen. Die Arbeit ist viel – die Entlohnung wenig. Das ist die allgemeine Sicht der Dinge. Für manche Menschen hängt ihr Glückspegel von Situationen ab … gekoppelt an eine zweite Person, eine Partnerschaft zum Beispiel. Wenn sie in keiner Beziehung sind oder die Verbindung im Sand verläuft, sinkt auch ihr Glücksgefühl.

Was ist es, was unser glücklich sein so sehr beeinflußt?

Glück ist ein so magischer Begriff, der für jeden von uns anders ausgelegt werden kann. Alle wollen wir sagen „JA, ich bin total glücklich und zufrieden …“ Je älter wir werden, je mehr Erfahrungen wir im Leben gemacht haben, umso mehr wissen wir was uns tatsächlich zufrieden und happy macht! Es gibt nicht nur das eine Glück, und es gibt einige Faktoren die unser Glücklichsein beeinflussen. Wir müssen uns unseren eigenen Weg zu unserem persönlichen glücklich sein suchen. Eine gesunde Lebenseinstellung und Wahrnehmung ist der Schlüssel zum Glücklichsein. Was ich auf alle Fälle sicher sagen kann ist, dass wir zu unserem Glück keinen anderen Menschen brauchen  … alles was dazu nötig ist tragen wir in uns. Sind wir dazu in der Lage, können wir unser Glücklichsein auch gerne mit einen Partner teilen. Und da sind wir auch schon bei einem Faktor angekommen, der uns dabei helfen wird ein Happy Live zu führen.

Wer bist Du?

Stellen wir uns doch mal vor, wir wären ein Mensch der immer allen anderen die Schuld an seinen eigenen Problemen gibt. Wir würden bald zu dem Entschluss kommen, dass die ganze Welt sich gegen uns verschworen hat! Mit Sicherheit würde uns das nicht mit Glücksgefühlen ausfüllen. Unsere Haltung dem Leben gegenüber und die Art wie wir mit Problemen hantieren, werden sich auf unseren Glückspegel auswirken. Jeder Mensch hat die Möglichkeit sich zu verändern, seine Denkweise in eine andere Richtung zu lenken. Wir kultivieren einfach Geduld und Freundlichkeit und finden dabei heraus, welche Probleme wir mit uns selber ausmachen können … wir sind alle in der Lage bessere Menschen zu werden, wenn wir beginnen uns und andere gut zu behandeln!

Was erwartest Du?

Ich weiß wie es ist, in einem strengen und fordernden Elternhaus groß geworden zu sein. Eine komplizierte Kindheit hinterlässt eine perfektionistische Haltung, die wir lange mit uns tragen. Jede Kleinigkeit die fehlt, ein paar Minuten Verspätung, ein fehlender Punkt, übertrieben gesagt, können uns dabei echteQualen bereiten. Ich kenne das nur all zu gut. Tatsache ist, dass „perfekte“ Menschen beinahe immer gestresst, frustriert, getrieben und traurig sind! Sie wissen nämlich, dass sie die Erwartungen denen sie sich selbst unterwerfen selten erfüllen können. Unrealistische Erwartungen sind unerfüllbar … Wir sollten deshalb unsere Erwartungshaltung so auslegen das sie ausgeglichen ist. Wenn wir sie flacher halten wird uns sehr schnell bewusst, dass wir uns an den einfachsten Details erfreuen können … an Kleinigkeiten, die wir vorher gar nicht bemerkt haben! Tun wir das wird unser Glücksbarometer zufriedenstellend hoch sein.

Wo befindet sich Dein Lebensmittelpunkt?

Das klingt vielleicht jetzt etwas eigenartig und unglaubwürdig, aber der Ort an dem wir leben hat einen wichtigen Einfluss auf unsere Stimmung. Tja, wo ist der perfekte Platz? Er ist dort wo wir uns wohl fühlen, wo wir Glücksgefühle ein- und ausatmen. Dieser Platz erfüllt unsere Erwartungen und löst positive Gefühle und Energie in uns aus.

Hier liegt das große Problem darin, dass wir nur manchmal nicht dort leben können wo wir tatsächlich sein möchten. Vielleicht magst Du es jetzt nicht glauben, aber wenn uns zum Beispiel das Meer stets positive Gefühle vermittelt hat, wird uns eine große Entfernung zum Ozean traurig machen und sich auf unseren Glückspegel auswirken. An Stelle diesen gewünschten Gefühls von Freiheit und Weite tritt dann ein Gefühl der Beklemmung und der Enge ein. Ob nun Großstadt, Dorf, Berg oder See, Hektik oder Stille … individuell sind die Bedürfnisse wo jeder von uns leben möchte. Das dann umzusetzen ist mit Abstand der schwierigste Faktor.

Deine Beziehung(en)

Verheiratet zu sein oder in einer Partnerschaft lebend ist ein genauso großer Unterschied, als wenn wir statt vieler Freunde nur wenige haben. Alleine oder mit wenigen Freunden an unserer Seite fühlen wir uns sehr oft unvollkommen einsam und nichts wert. Es drückt auf unser Selbstwertgefühl und wenn es nicht von alleine entsteht, sorgen Andere dafür das wir uns nur „halb“ fühlen. Gerade als Frau! Diesen Punkt sollten wir jedoch immer im Kontext mit dem persönlichen Standpunkt betrachten! In der Vergangenheit hatten viele von uns ungesunde Beziehungen oder wir machten Erfahrungen, die uns nicht gefallen hatten, die Folge davon war Trennung oder eine Scheidung folgte.

Beziehungen sind für uns Menschen von entscheidender Bedeutung, sie beeinflussen unser Glücksgefühl enorm.

Trotz allem, wir können es nicht beeinflussen oder vermeiden enttäuscht, belogen oder verlassen zu werden. Es ist also wichtig auch alleine klar zu kommen, unabhängig zu sein, und mit sich selbst liebevoll umzugehen. Wenn wir das können, werden wir auch gesunde Partnerschaften eingehen können, Partnerschaften die auch beständig sein werden. Für viele … das vollkommene Glück. :D

Deine Gedanken bestimmen Dein Glück

Vielleicht solltest Du diesen Satz etwas legerer sehen. Oftmals sind wir voll mit positiven Gedanken und es läuft trotzdem nicht ganz so wie wir es uns erhofft haben. Dennoch, unsere Gedanken werden immer unsere Wirklichkeit bestimmen. Das soviel heißt: Auch wenn wir einen Job haben der uns auf lange Sicht keine Sicherheit bieten kann, wir vielleicht auch nur ein knappes Gehalt beziehen und unsere Beziehung mehr schlecht als recht läuft …

Was tatsächlich einen Einfluß auf uns haben wird, ist die Art und Weise wie wir mit diesen Situationen umgehen!

Wie schon zu Beginn erwähnt, werden gewisse Phasen in unserem Leben wie Arbeit und Geld an „Wichtigkeit“ und „Wert“ stark zunehmen. Was aber wenn es ganz anders kommt und wir nicht erfolgreich sind? Die schlimmste Saat für negative Gedanken wird gesät! Wir entscheiden darüber ob wir eine pessimistische oder optimistische Grundhaltung  einnehmen. Es ist zwar bekannt dass es immer einfacher ist sich zu beklagen oder zornig zu werden als ruhig und ausgeglichen zu reagieren und selbst von den negativen Erfahrungen oder Situationen das Positive raus zu filtern. Sind wir aber in der Lage unsere Gedanken in eine gute und positive Richtung zu lenken, wird das Glück immer in unserer Nähe sein.

Mir ist schon bewusst, dass wir einige dieser angeführten Punkte nicht immer verändern können. Das liegt an den äußeren Faktoren. Doch was wir tun können ist, unsere Sichtweise auf die Umstände zu verändern! Glaubst Du die Welt mag dich nicht? Fühlst Du Dich an Deinem gegenwärtigen Wohnort nicht wohl? Oder bist Du mit Deiner Gesamtsituation unzufrieden …? Wenn Du eine geduldige und positive Einstellung an den Tag legst, wirst Du es schaffen alle diese Lebenssituationen zu verändern, die im Moment Deinem hohen Glückspegel im Weg stehen. Das kann ich Dir aus eigener Erfahrung versprechen.

Wir lernen das Glücklichsein erst dann, wenn wir begriffen haben das Traurigsein eine reine Zeitverschwendung ist.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du weißt wer Du bist, welche Erwartungen Du an Dein Leben hast, eine Beziehung, die es wert ist daran ständig zu arbeiten und jede Menge positiver Gedanken die Dir helfen, Dein ganz persönliches Glück einzufangen! :-)

Pass auf auf Dich bis ganz bald.

Die schönsten Dinge im Leben setzen Geduld voraus. Es ist mit Sicherheit nicht ganz einfach zu verstehen, aber Geduld bedeutet nicht Belastung und Durchhalten bis zur Bewusstlosigkeit. Sie ist eine Kunst, einen Kunst die uns von unseren emotionalen Lasten befreit und unseren inneren Frieden schenkt. Geduld ist bitter … aber die Früchte sind süß!

Diejenigen unter euch, die mich jetzt schon etwas besser kennen, wissen ja, dass ich sehr gerne das Wort Geduld in den Mund nehme. Es kommt daher dass in allen Bereichen unseres Lebens Geduld gefragt ist! Geduld … wird kombiniert mit warten, verzweifeln und sich irren. Das passiert meist dann, wenn wir mit der Ungewissheit konfrontiert sind und nicht wissen, wann das so sehr Gewünschte eintrifft.

Gib das Warten nicht auf, Du wirst immer für Deine Geduld belohnt

Die Geduld ist ja mehr als nur warten. Sie ist eine Art „Pause“ unserer Sehnsucht. Geduld schleimt uns nicht ein sondern sie behauptet sich gegenüber der Hysterie und weckt uns auf! Sehr oft denken wir, dass das Leben uns nicht leiden kann, obwohl es in Wirklichkeit nur sagt: „Warte!“ Was machen wir? Wir werden ungeduldig und machen Fehler. Wir glauben alles nicht mehr schaffen zu können. Das unsere Partner, unsere Freunde und Familie uns an den Wahnsinn treiben. Nichts läuft so wie wir es uns vorgestellt haben. Ein Satz den ich früher sehr oft zu mir selbst gesagt habe lautete: „Ich liebe das Leben … doch das Leben bemerkt mich nicht mal …“ Bis ich bemerkt habe, dass das Leben ohne Geduld nicht funktioniert. Und das Geduld ein Geheimnis ist, dass wir uns daran erinnern müssen, das Schmerz im Leben nur eine vorübergehende Zeit einnimmt. Die Belohnung für unsere Geduld jedoch ewig anhält.

Wenn Du durchhältst, gewinnst Du!

Wir bekommen schon in die Wiege gelegt, dass es gut wäre, immer die Erste zu sein, besser zu sein als alle anderen, einfach rennen … das ist alles! Wenn wir die Dinge mit Geduld angehen sind wir nichts wert, können wir nicht mitspielen weil zu wir zu „langsam“ sind. Sicher ist aber das Erfolge, Ziele und Veränderungen Zeit brauchen, und sich nicht im Vorbeigehen pflücken lassen. Die wichtigsten Instrumente um nachhaltig glücklich zu sein sind also Zeit und Geduld. Du lernst Dich auch besser kennen, wenn Du an Deiner Geduld arbeitest!

Um Dich selbst wahrzunehmen und zu verstehen brauchst Du Geduld und Toleranz. Es ist ein Buch mit sehr vielen Kapiteln, dass Du nicht schaffen wirst, an einem Tag zu lesen. Wenn Du allerdings anfängst es zu lesen, solltest Du jedes einzelne Wort, jeden Satz genau ansehen und lesen, denn in all dem verstecken sich Hinweise auf das Gesamtbild. Dieses Prinzip selbst ist das Ziel. Nur wenn Du lesen kannst, wirst Du allerhöchste Weisheit erlangen.

Jiddu Krishnamurti

Solch weise Menschen wie Jiddu sind ruhige, geduldige und selbstsichere Menschen. Sie zeigen uns wie Geduld uns im Leben dabei helfen wird mit größerem Verständnis auf die Welt zu blicken! Wenn wir nicht an unserer Geduld arbeiten, verhalten wir uns viel zu impulsiv. Wir schaffen Probleme und verpassen so eine Menge Möglichkeiten, die uns weiterbringen könnten. Wir brauchen dazu nicht sehr viel um unsere Geduld zu verfeinern … alles was wir brauchen befindet sich im Rahmen unserer Möglichkeiten.

  • Finde heraus was normalerweise Ungeduld in Dir auslöst. Es können andere Menschen sein, stressige Situationen oder vielleicht Du selbst? Das Letztere ist keine Seltenheit und kenne ich selber nur zu gut.
  • Finde heraus, weshalb Du Dich immer so getrieben fühlst. Was ist der Grund? Setze andere Prioritäten. Nimm Dir Zeit dazu um darüber nachzudenken und schreibe Deine Antworten eventuell nieder. Es wird Dir helfen, ruhiger zu werden.
  • Ist Deine Ungeduld berechtigt und nützlich? Finde Deine Verhaltensmuster heraus. Freunde Dich damit an Dich von Gewohnheiten, die Dir nicht gut tun, zu lösen. Diese Frage ehrlich zu beantworten, wird Deine Ruhe fördern!
  • Übung macht den Meister. So wie bei allen Dingen die wir lernen möchten. Geduld bedeutet schlechte Angewohnheiten hinter sich zu lassen, die ohnehin schon viel zu lange auf uns eingewirkt haben. Ein Lernprozess der sich allerdings auszahlt.
  • Tiefes Atmen. Das ist immer ein sehr gutes Mittel, denn es hilft uns zu reflektieren. Nimm Dir Zeit um ein paar tiefe Atemzüge zu tun, so gönnst Du deinem inneren Dialog eine kurze Pause.

Fazit

Es ist auch wichtig zu verstehen, dass wir Tausend Dinge planen können, aber nicht alles wird so eintreten wie wir es uns vorstellen! Wir müssen akzeptieren dass das Leben nicht gerade läuft sondern das es uns herum schleudert, bis wir endlich dort ankommen wo wir hin wollten! Eine realistische Einstellung ist dabei von Vorteil.
Was ich hier schreibe ist meine eigene Erfahrung. Für mich, als leider perfektionistisch veranlagten Menschen, war Geduld lange Zeit eine große Herausforderung und ist es teilweise ja immer noch. Sie ist Lernthema und Übungsfeld wie für die meisten Perfektionisten. Aber letztendlich für alle Menschen. Mittlerweile kann ich jedoch endlich eindeutige Fortschritte verbuchen. Ich fühle mich im Zustand von wahrer Geduld – von Herzensgeduld – um vieles leichter und vor allem innerlich sehr viel freier als zuvor!

Was mir auch immer wieder auf meinem „Übungsfeld“ begegnet ist, erstaunte mich sehr oft. Seit ich nämlich verstanden habe, was „Geduld haben“ wirklich bedeutet, welche Stärke tatsächlich dahinter steht, und je mehr es mir gelingt diese Fähigkeit in meinen Lebenssituationen zuzulassen, desto mehr verbessert sich mein Lebensgefühl allgemein. Ich werde zunehmender vertrauensvoller, ruhiger, optimistischer und gelassener!

Geduld zu haben hat keine Nachteile … jedenfalls konnte ich keine entdecken! Für all die, die es mehr sportlich und sachlich mögen … es gibt genügend Möglichkeiten in unserem Leben, den Muskel der Geduld zu trainieren. Jeder darf sich für Geduld als neuen Lebensmodus entscheiden. Für mich persönlich würde ich den Satz anders formulieren und fragen: „Reizt es Dich nicht auch, die Geduld in Deinem Leben willkommen zu heißen?“

Vier Dinge die sich IMMER lohnen: Geduld – Zeit – Mut und Liebe

Eine gute und schöne Zeit wünsche ich Dir, bis bald.

Irgendwann kommt jeder von uns mal in eine Situation, in der er sein Leben neu ausrichten muss oder aber auch einfach neu ausrichten will, einfach deshalb, um neue Chancen zu gewinnen, um ein glücklicheres Leben  zu führen. Ein Thema das unausschöpflich zu sein scheint, aber auch immer interessant bleiben wird. Wir leben so monoton vor uns her, machen beinahe alles wie von Geisterhand, auswendig ohne dabei nachdenken zu müssen. Dieses eingefahrene Leben mag vielleicht praktisch sein, macht uns aber blind und sediert uns auf eine gewisse Weise. Beruflich und auch privat!

Erkennen was aus Dir geworden ist

Von der Minute an in der Du erkennst, dass Du wieder neu beginnen musst oder willst, bemerkst Du, dass Du nicht mehr die selbe bist als zuvor. Du hast Dich verändert … die Umstände und die Einstellung dazu waren es, die Deinen Neuanfang ins Rollen gebracht haben. Es ist ein wichtiger Punkt zu erkennen was aus Dir nach einer emotionalen Blockade geworden ist … wer Du wirklich bist und was Du vom Leben erwartest. Einfach Dein Glück in dem zu finden, was Du tust.

All das schreibt sich easy und liest sich auch genauso. Das stimmt aber nicht ganz so. Auf der einen Seite schreibe ich zwar sehr viel von Spontanität und Mut – was auch etwas sehr Wichtiges ist, aber hierbei spielt die sich zu nehmende Zeit eine sehr große Rolle. Ich dachte mir oft, schon bereit zu sein um einen Neustart zu wagen. Dachte gut vorbereitet zu sein. Für alle Hürden die auf mich warteten, die richtige sportliche Einstellung dafür zu haben … Kraftreserven gebunkert zu haben. Bis mich die Wirklichkeit schließlich besserem belehrte. Frau „Wirklichkeit“ zeigte mir mit ihrer unfeinen Art, die mich in kurzer Zeit niedergeschlagen und kraftlos machte, dass es noch einiges zu tun gab bevor ich mit meinem Neustart und meiner Veränderung beginnen konnte!
Sie sagte mir aber auch, dass es dieser Aufwand wert sei und ich danach mit Sicherheit belohnt werden würde!

Neu anzufangen bedeutet jede Menge zu lernen …

Es ist ein sehr großer Kraftakt der da auf uns wartet, er umfasst Höhen und Tiefen … Wir können und sollten nicht zurückschauen in Momenten in denen es auch schwer sein wird, nach vorne zu gehen … wir müssen Dinge annehmen und akzeptieren, obwohl wir sie nicht wirklich verstehen. Neue Tore zu bauen und sie dann zu öffnen, bedeutet aber auch viele neue Aspekte in der Wandlung zu erkennen, die ganz zu Beginn gar nicht aufgefallen und zu sehen waren. Nur durch die eigene Kraftanstrengung und Deiner imensen Energie, Deinen Entschluss „neu zu starten“ wird es Dir aber möglich sein die Belohnung von „Frau Wirklichkeit“ anzunehmen. :-)

Veränderung braucht Zeit und Zeit wirst Du dazu brauchen!

Wenn wir uns für den Neuanfang nicht die notwendige Zeit einräumen, wird dieser Versuch aus alt mach neu und besser nicht funktionieren sondern wie es auch einige Male bei mir passierte – einfach in der Luft zerschmettern. Und das ist alles andere als motivierend!

Wieviel Zeit man dazu braucht ist sehr individuell. Regeln gibt es dafür keine. Es hängt davon ab, was Du losgelassen oder verloren hast, der Grad Deines Leidens und letztendlich auch von der Kraft, und Deinem Willen, weiter zu gehen.

Ich durfte Frauen kennenlernen, die beinahe alles verloren hatten und damit meine ich nicht nur materielle Dinge, auch ihren Stolz und ihre Lebensfreude, ihre Familie  … sie benötigten nur sehr kurze Zeit um wieder genug Energie zu haben um aufzustehen und zu kämpfen … für ihr neues zukünftiges Leben! Andere wieder sind wie gelähmt und brauchen sehr lange bis sie ihre Energiereserven wieder aufgeladen haben, um mit allen notwendigen Situationen wieder klar zu kommen. So sind wir Menschen nun mal – unterschiedlich!

Ein Neubeginn ist wie das Ende einer Etappe

… Eine Etappe die lange dauerte, viel Energie und Kraft kostete, vielleicht auch eine feuchte Angelegenheit war weil wir unfassbar viele Tränen vergossen haben, aufgeschlagene Knie brachte, weil wir sehr oft hingefallen sind, beinahe den Glauben an das Gute verloren haben, Zweifel uns fasst aufgefressen haben und wir oft nicht wussten, wie wir den nächsten Tag mit einem Lächeln im Gesicht, schaffen sollten. Aber das Ende ist da und greifbar nahe. Das heisst:

Es ist nun vorbei! :)

Du weißt  jetzt wozu Du fähig bist, was Du alles schaffen kannst und wozu Du in der Lage bist, wenn es notwendig ist! Und Du weißt das Du nur mehr bei dem bleibt wirst, was für Dich gut ist. Du hast in dieser Etappe  Deines Lebens lernen dürfen,  dass Dinge los zu lassen wichtig ist um Dein Selbstvertrauen zu stärken und auch wiederzufinden.

Du hast zwar möglicherweise die Stützpfeiler Deines Lebens verlorenen dadurch auch Deine Orientierung.  Du wurdest verlassen oder hast selbst die Reißleine gezogen. Du bist gekündigt worden oder hast Deinen Job an den Nagel gehängt. Vielleicht aber wurdest Du durch eine Krankheit aus dem „normalen“ Leben gerissen … das alles sind Beispiele dafür das alles anders ist als zuvor. Und doch wird es weitergehen. Denn Du wirst Deine Kontrolle über Dein Leben wiederbekommen und Dein Leben neu ausrichten !

Ein klügeres, stärkeres und reiferes DU wartet auf Dich!

Verliere Dich bitte nicht in Deiner Emotion, sondern nimm sie an, gib Dir Zeit und schenke dem ganzen Raum, um mit voller Energie und einem gutem Plan, Dein Leben neu zu sortieren. Auch wenn ein Kapitel zu Ende ist, warten viele neue darauf um geöffnet zu werden. Ein Neubeginn ist eine Chance, Deine Träume und Ziele in die Tat umzusetzen, eine Chance das Beste aus Deinem Leben zu schöpfen, aber mit einem stärkeren, reiferen und klüger gewordenen DU! Ich sehe es als großen Vorteil anderen gegenüber.

Du/wir sind wacher geworden und der Blick ist klar und unverfälschlich. Es  kann also los gehen … in eine neue Etappe! Lass die Vergangenheit hinter Dir und  konzentriere Dich darauf „Deine Blüten“ zum Blühen zu bringen. Du wirst Deinen Weg gehen und Frau „Wirklichkeit“ wird dich für diesen steilen Weg belohnen! <3

Hier noch ein Zitat das ich Dir auf Deine Etappe mitgeben will :-)

Du kannst nicht zurückgehen und den Anfang ändern … aber Du kannst jetzt neu anfangen und das Ende ändern. #zwinker

Einen riesigen Sack voll Zuspruch und Energie schicke ich Dir und danach würde ich sagen: „Wir sehen uns am Ende der Etappe …“ Machs besser!