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Die liebe Achtsamkeit … sie ist ein besonderer Wahrnehmungs- und Bewusstseinszustand. Sie ist eine Persönlichkeitseigenschaft, die wir lernen und, wer möchte, auch vertiefen können. Schaut man mit „historischen“ Augen“ auf diesen Begriff, finden wir ihn in der Buddhistischen Lehre und in der Meditationspraxis wieder. Meine ersten und ganz bewussten Erfahrungen mit der Achtsamkeit hatte ich im Rahmen verschiedener Psychotherapie Methoden.

MINDFULLNESS, auf Deutsch ACHTSAMKEIT. Diese Worte begegnen uns ja sehr häufig! Vielleicht kennst Du ja Menschen, die Dir schon mal mehr Achtsamkeit für Dein Leben ans Herz gelegt haben?

Ich war kein achtsamer Mensch …

„Für sowas hab ich schon mal dreimal keine Zeit!“ Das war meine Standardantwort, wurde früher darüber geredet. Ich verdrehte meine Augen, wenn mir Leute das „nur sein“ vermitteln wollten und beispielsweise mir erklären wollten, was passiert, wenn ich ein Stück Obst im Ultra-Schneckentempo, dafür mit vollster Hingabe und Genuss verspeise!

Eine mentale Hygiene wird sich einstellen und es würde mir mit etwas Übung auch bald gelingen „widerstandsfähiger“ in meiner Leistungsgesellschaft zu Recht zu kommen. „Jeder wie es ihm gefällt …“, das war mein Standpunkt dazu, und somit war das Thema wieder vom Tisch.

Bis ich ein paar Jahre Später mein zweites Burnout eingesackt hatte und ich auf eine längere REHA fahren musste. Ich nahm in einer Gruppe Platz, in der darüber geredet wurde, sein Bewusstsein zu stärken und resistenter zu machen, um ausgeglichener und bewusster sein Leben gestalten zu können. Ich hab es noch genau im Kopf, was mir damals so durch den Kopf ging:

„Was? So viel Fokus NUR auf mein „SEIN“ legen? Wut und Ärger darf ich nicht mehr diesen Raum geben, wie ich bisher getan habe, weil es nicht der mentalen Reinigung dienlich ist? Aber ein sediertes „eingeschlafenes“ Bewusstsein“, dass nur noch um mich kreist, soll in mir einen Wandel einleiten? Das ist keinesfalls meine Welt, … ich will hier weg!“

Ich sollte mir also alles abgewöhnen und wegtrainieren, was ich mir mühevoll zurechtgelegt hatte. So kam ich zu meiner Achtsamkeit. Ungewollt und mit einem „es wäre jetzt schon wichtig, umzudenken …“

Warum habe ich Dir von diesen Momenten erzählt?

Weil ich noch vor einigen Jahren, absolut nix von all dem wissen, lesen und schon gar nicht hören wollte! Für viele Menschen ist es schwer, sich nur von einem Moment in den anderen bewusst zu bewegen und zu leben. Viele planen und machen ihre Arbeit schon Wochen oder sogar Monate im Voraus. Sie sind mit ihren Gedanken immer einen Schritt weiter. Beim Sport gedanklich schon beim morgendlichen Meeting. Bei einer wohltuenden Massage achten sie nur auf die Signale ihres Handys, das mit in den Behandlungsraum muss. Und im Auto denken sie über mögliche organisatorische Möglichkeiten nach um am Wochenende etwas Gelungenes für Freunde und/oder Familie auf die Beine zu stellen!

Oh ja, selbst beim Schreiben überkommt mich noch das Gefühl aus dieser Zeit! Ich kenne es wirklich gut! Allerdings ist das ein altes Kapitel aus einem alten Buch. Himmel sei Dank! >händezusammenschlag<

Diese Zeit hat viele Veränderungen mit sich gebracht. Das reifer werden tat sein Übriges. Ich habe mir aus unzähligen Therapien, einiges für mich passendes an Handwerkzeug mit genommen. Ich konnte nicht mit allem etwas anfangen, ABER ich habe bemerkt, dass ein achtsamer Bewusstseinszustand, das Wohlbefinden in mir gesteigert hat!

Achtsam im Moment, OHNE zu bewerten

Für viele Menschen ist DAS KEIN Normalzustand! Eine Menge Leute hängen mit ihren Gedanken entweder in der Vergangenheit fest, oder sie planen schon Lichtjahre voraus. Nicht wissend was die Zukunft bereitstellt. Dieses Denken wird oft von der Hoffnung begleitet, dass sich irgendwann mal ein zufriedener Zustand einstellen wird. 

Ein achtsam lebender Mensch, tickt da etwas anders. Er achtet auf den Moment, der gerade ist  – ohne ihn zu bewerten. Ein sehr entscheidender Aspekt der Achtsamkeit! Achtsam zu leben, bedeutet diese Bewertungen sein zu lassen, und sich wirklich auf das zu konzentrieren, was IM MOMENT außerhalb der Gedanken geschieht.

Keine Meditation funktioniert ohne Achtsames SEIN

Denn das Konzept der Achtsamkeit kommt aus dem Buddhismus, indem die Meditation eine große Rolle spielt. Achtsamkeit ist eine Haltung, die uns schult, nach innen zu horchen! Dieses Bewusstsein, können wir lernen. Ich begann damals mit den sogenannten „Body Scan“ Übungen, die gemeinsam in der Gruppe auf meiner Reha mehrmals wöchentlich, stattgefunden haben. Dabei wird systematisch beobachtet, was an den verschiedenen Stellen im Körper gerade so abgeht, OHNE zu bewerten. ›lach‹

Als weitere Folge wurden kurze Meditations-Momente eingebaut, gefolgt von einfachem Yoga und Thai Qi. Ich hatte sehr schnell meinen Gefallen daran gefunden und nahm mir diese Werkzeuge mit, in die Welt, die draußen wieder auf mich wartete. Vor allem kam ich bei der Meditation auf meine Kosten. Dabei geht es um die Konzentration. Der Fokus, der sich vor allem auf den Atem legt, hilft mir bei ganz vielen Dingen, die ich im Alltag integriere. <3 Beginnend mit anfangs 20-30 Minuten, die für mich manchmal endlos dauerten.

Heute verteile ich mehrere Einheiten in meinen Alltag. Immer unterschiedlich und je nachdem wie ich es brauche und es mir guttut. Manchmal sind es nur 5 Minuten Stille. Abends allerdings, geht es kaum ohne eine Meditation, die mich auf meinen Schlaf vorbereitet. Sehr zu empfehlen, für Menschen, die schlecht einschlafen können und kopftechnisch, schwer zur Ruhe kommen!

EMPFEHLENSWERT:

Ich mache all meine Sitzungen und Übungen mit der 7 mind App. Meine beste Freundin und tolle Begleitung! Hier findest Du geniale Meditationen, Grundlagen was aktuelle Themen betrifft, sehr viel Wissen und Techniken über Meditation und Achtsamkeit. Was ich besonders liebe, sind die Fantasiereisen zum Einschlafen oder Schlafgeschichten. Wirklich toll!

Schlussgedanke …

Achtsamkeit, Mindfullness … es mögen vielleicht Modewörter sein, aber ich sehe heute MEHR darin! Ein achtsames, bewusstes Leben hilft uns unseren Alltag angenehmer zu gestalten. Sie nimmt den stressigen Situationen, den Wind aus den Segeln. Ich bin wieder mal das beste Beispiel dafür, sonst hätte ich nicht darüber schreiben wollen. :D Mir gelingt es jetzt, die Momente besonders die guten, sehr bewusst zu erleben. Die weniger guten werden anhand eines angeeigneten Mindsettings, das aus vielen Teilen der Achtsamkeit und der Meditation und eines besseren Lebensstils bestehen, klein gehalten! So schütze ich meine Psyche und entschleunige mein SEIN.

Es tut mir tatsächlich leid, dass ich das Ding mit der „Achtsamkeit“ solange Zeit belächelt habe und als „Esoterik-Mist“ abgestempelt und in die Ecke verfrachtet habe. :-(
Mein Leben hätte von den positiven Auswirkungen schon früher profitieren können!

„Welchen Vorsatz DU DIR auch immer vorgenommen hast, versuche SANFT und ACHTSAM mit Dir selbst zu sein … und das bei allem was Du tust …“

Glück und Wohlbefinden soll in unserer Gesellschaft zum Normalzustand werden, das wünsche ich mir, indem wir in uns hineinhören, was wir wirklich brauchen. Ich wünsche Dir eine gute Zeit, pass auf Dich auf und Du darfst mich gerne mit lieben Menschen teilen ›zwinker‹. Ciao bis ganz bald.

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In meinem letzten Beitrag wollte ich ja schon darüber schreiben, aber wenn Du mich gelesen hast, wirst Du sehr schnell bemerkt haben, dass mein Beitrag eine gewisse Eigendynamik bekommen hat und die wollte ich „IHM“ nicht nehmen. ›lach‹ Heute aber hole ich es nach, weil es ein sehr guter Anschluss zum letzten Thema sein wird. Los geht’s!

Persönlichkeitsentwicklung hört nie auf, … sie beginnt nur irgendwann.

Diese Einleitung und ein (mein) Leitsatz, möchte ich heute, wie schon beim letzten Mal, wieder verwenden. Denn ich bin der Meinung, dass unsere Persönlichkeit auf einmal nicht mehr veränderbar ist, sondern sich ein Leben lang verändert oder verändern lässt! Ganz bewusst und aktiv oder aber auch unbewusst durch viele Faktoren, die uns das Leben ebenso zuspielt. Wobei ich auch schon glaube, dass Menschen die ihr Leben gerne in Ruhe verbringen, nicht unbedingt und plötzlich zum Menschen-Massen-Taucher werden! Und umgekehrt. Es geht eher um die Feinheiten unserer Entwicklung.

Wie ich ja in meinem letzten Beitrag Ich habe mich verändert viel über meine Person zu lesen war, meine Veränderung und persönliche Entwicklung, werde ich auch heute noch mal ein Beispiel aus meinen letzten Jahren zur Hand nehmen. Beispiele, die mich dazu getrieben haben, den letzten Artikel zu schreiben. :D

Ordner auf, und Jahre zurück …

Gott, wenn ich so alte Fotos, Artikel und Notizen auf meinem MacBook öffne, sind plötzlich Phasen aus einem alten Leben da, die ich am liebsten überspringen würde. Es sind emotionsgeladene Beiträge dabei, die ich heute so nicht mehr schreiben würde. Anderen wiederum fehlt der „Nerv“ den ich damit treffen wollte! Auf den alten Fotos scheine ich sehr alt zu sein obwohl noch um Jahre jünger! Meine Gesichtszüge teilweise hart und traurig. Gut, das sind Äußerlichkeiten, die vielleicht niemandem auffallen. Die Bilder und so manche Texte erinnern mich an vergangene Situationen. Gegebenheiten, in denen ich heute ganz sicher anders handeln würde und auch denke! Gerade, wenn es um die schlechten Erfahrungen geht …

Durch diese Reflexion ist es mir möglich, zu erkennen wie ich war und wer ich jetzt bin. Dieser ganze „Gefühlsmist“, den DU mit Sicherheit auch irgendwo gehortet hast, aus dieser Zeit können wir lernen. Fehler, wenn ich dabei überhaupt von Fehler reden darf, mache ich nach wie vor, sowohl im TUN und im Denken, aber ich gehe wieder ein großes Stück anders damit um. DU kannst mir vielleicht dabei zustimmen, weil es auch Dir so ergeht.

Wir entwickeln unsere Persönlichkeit (immer noch) weiter …

Plötzlich sind „Dramen“ keine große Sache mehr. Man kann schneller verzeihen und man denkt nicht mehr über ein „Was wäre wenn?“ nach. Man kämpft auch nicht mehr, um alles sofort richtigzumachen oder überhaupt zu machen! ›lach‹ Und so verändern wir uns nach wie vor in kleinen, manchmal kaum erkennbaren Nuancen, mit großer Wirkung für unsere Mitmenschen.

In all den Jahren unseres Lebens, steigen wir so viele Stufen, die enorm wichtig sind für unser Wachstum. Aber was genau darf man unter Persönlichkeitsentwicklung verstehen? Um das herauszufinden, müssen wir uns intensiv mit uns selbst auseinandersetzten. Mit unserer Vergangenheit, mit unseren Glaubenssätzen, unseren Gewohnheiten und eigentlich allem, was uns aus Person ausmacht.

Wir werden darüber nachdenken, was wir optimieren und ODER verändern möchten, um persönliches Wachstum zu erreichen! Kurz, das Wichtigste zusammengeschrieben:

  • Es gibt drei Säulen der Persönlichkeitsentwicklung. Selbsterkenntnis, Selbstakzeptanz und Selbstveränderung. All diese Stufen müssen wir schrittweise durchlaufen.
  • Die persönliche Entwicklung beschreibt das Wachsen unserer Denk- und Verhaltensweisen, sowie unserer eigenen Individualität!
  • Zu guter Letzt, sollte am Ende des „Säulenmarathons“ ein selbstbewusster, zufriedener Mensch mit einem guten Mindset und starken Beziehungen stehen, der uns ein freundliches Lächeln schenkt.

So würde meine Definition von persönlicher Entwicklung aussehen. Ich weiß aber, dass es dazu eine Menge Theorien gibt, die mir allerdings etwas zu kompliziert und schwer zu verstehen sind. Ich hab es lieber klar und einfach. :D
Was aber in und zu jeder Theorie passt ist, das Ziel einer Persönlichkeitsentwicklung ist immer, die Person zu werden, die man gerne sein möchte und das Verhalten und gesamte SEIN in etwas Positives zu verändern. ›lächel‹.

BEISPIEL:

Ich sollte in einem absolvierten Online-Kurs, NUR für mich selbst beschreiben, was mich auszeichnet. Was so richtig typisch für mich ist, was meine Stärken sind und wie ich meine Schwächen beschreiben würde …

Eine weitere Frage war, ob ich mich genauso annehmen kann, wie ich bin.
Abschließend und letzte Frage meiner damaligen Hausaufgabe lautete: WER möchte ICH werden? In welche Richtung würde ich mich gerne entwickeln? Und welche Fähigkeiten würde ich dazu benötigen?

Ich kann Dir sagen, es war soo schwer für mich diese Fragen zu beantworten! Wo ich allerdings ziemlich flott war, war die Aufzählung meiner Schwächen. Punkt und aus.

Ich wollte Dir dieses Beispiel nicht vorenthalten, da es meiner Meinung nach die wichtigsten Fragen sind, die man sich stellen kann. Wichtig dabei – und das fällt mir natürlich jetzt leicht zu sagen, war es aber damals NICHT, sich ganz neutral zu bewerten. Ich habe damals eine Freundin befragt, meinen Herzmenschen, meine Kinder, was mich als Mensch irgendwie auszeichnet … schon das war eine unangenehme Überraschung für mich. >Händezusammenschlag<

GEDULD ist bei diesem Prozess auch sehr wichtig. (Aber ehrlich gesagt, wo nicht?) unsere Persönlichkeit entwickelt sich nicht von jetzt auf dann und sofort. Dabei vergehen Monate und auch Jahre. Aber am Ende dieser schönen Reise – ich empfinde es tatsächlich so – steht ein unabhängiger, handlungsfähiger Mensch, mit enormer Lebensfreude, Lebenszufriedenheit und großer mentaler Stärke da. Nämlich DU.

Und ein Zitat zum Abschluss möchte ich Dir auch noch geben. Es passt zu meiner Lebenseinstellung wunderbar passt, vielleicht gefällt es Dir ja auch.

Ich fühle mich glücklicher, nur weil ich selbst bin und andere sie selbst sein lasse.

Carl R. Rogers

Ziemlich viel fett gedruckt heute … scheint alles irgendwie „wichtig“ zu sein. ›lach‹. UND ich bin gedanklich wie auch schriftlich nicht vom Weg abgekommen! Ich wünsche Dir eine gute Zeit, und wenn Du magst, darfst Du mich gerne weiterreichen. :-)

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Persönlichkeitsentwicklung hört niemals auf, … sie fängt nur irgendwann an …
Das ist ein Leitsatz für mich persönlich und auch für meine tägliche Arbeit geworden. Als ich vor einigen Jahren mit meinem Blog startete, war ich tatsächlich noch ein anderer Mensch. Der Name FRAUENPUNK, den ich nach wie vor liebe, wurde allerdings mit anderen Gedanken ausgesucht als ich heute darüber denke. 

Lege ich heute meine Beiträge über den Namen „FrauenPunk“, finde ich alles in allem gar nicht mehr so stimmig. Meine Inhalte sind weicher geworden – wie ich selbst. Sie sind ruhiger geworden – wie ich selbst. Sie fühlen und sie lesen sich, trotz so mancher „Schwere“ klarer … so wie ich mich selbst fühle.

Die Erschöpfung hat der Kraft den Weg freigeschaufelt. Tief sitzende Wut wurde in Vergebung umgewandelt. Die Zweifel in Vertrauen und Zuversicht gekleidet. Ja und noch so einige Veränderungen und Entwicklungen haben in diesen Jahren stattgefunden.

Persönlichkeitsentwicklung

In all den Jahren habe ich mich viel mit dem Thema Persönlichkeit auseinandergesetzt. Aus meiner ständigen Angst wurde ein „trau dich doch!“. Ich begann mich auch intensiver mit der Meditation zu beschäftigen und ich habe meinen ganz eigenen Weg dazu finden dürfen. Ich habe viele Dinge in meinem Alltag versucht zu integrieren und auch wieder gelassen, weil sie (noch) nicht passten! ›lach‹

Meine Ernährung wurde viel gesünder, meine Bewegung intensiver, mein Körper fühlte sich gesund an. Ich nahm mein Leben noch bewusster wahr, als ich es schon tat. Es fühlte sich so an, als würde ich aus einer Nebelwolke heraustreten. Noch intensiver konnte ich danach spüren, was wirklich wichtig ist im Leben. #dankbarbin

All diese Veränderungen spiegeln sich auch in meinen Artikeln und meinen Tagesposts wider. Das Bedürfnis, mir und natürlich euch, zu einem stressfreieren und entspannten Leben zu verhelfen, war mehr geworden als zu Beginn von FrauenPunk!

Ich habe mich verändert …

Und meine Unruhe, meine Angst und meine Einstellung zu vielen Dingen ebenso. Trotz des riesigen Haufens Steine, der mir vor allem seit Beginn des letzten Jahres, immer wieder vor die Beine geworfen wurde. Noch immer habe ich großen Respekt, vor neuen Situationen deren Ausgang ich nicht ahnen kann! ABER ich weiß, dass meine Einstellung zu ALLEN Dingen im Leben eine große und sehr wichtige Rolle spielt!

Ein Ständiges an sich arbeiten und verändern hat mir geholfen – wird es auch weiterhin, alle Situationen und Momente mit einer gewissen Leichtigkeit aufzunehmen. (Auch wenn dabei Tränen rollen.)

Jeder der mich nun schon ein Weilchen begleitet, weiß, dass ich es gerne ordentlich und übersichtlich habe. Überall. Immer. Nix Halbes. Langeweile ist für mich ein Fremdwort! Ich denke immer positiv und ich versuche, immer mein Bestes zu geben. Schlechte Laune wird man bei mir selten finden …, sofern man mir meine „Stille“ und „Ruhe“ gibt, die ich für mich einfach brauche, damit es mir gut geht. ›zwinker‹

Meine Energie macht mir manchmal Angst :-) – auch dann, wenn ich körperlich wieder eine ordentliche Ohrfeige verpasst bekomme. Mein Tag beginnt früh und endet spät. Ich lebe und zeige mich in meinen Texten und Bildern total authentisch. Manche Leute werfen mir das vor … andere danken mir dafür. Ja so ist das Leben und auch das durfte ich ENDLICH kapieren: „FRAU“ muss nicht jedermanns Liebling sein! ›lach‹

Stehe ich noch hinter FrauenPunk?

In meinen „Über mich“ Zeilen steht:

Willst Du ein glückliches Leben, verbinde es nicht mit einem Ziel, nicht mit Dingen oder Menschen …

Ein Erfahrungswert der für MICH Gold wert ist und hinter dem ich nach wie vor stehe! Generell würde ich keinen einzigen Satz verändern wollen, weil alles stimmt was steht. Heute mehr als zu Beginn meiner Arbeit hier! Was ich allerdings etwas vernachlässigt habe, sind die Kategorien: Psyche und Beziehung. Ich denke, sie sind in der letzten Zeit (gefühlt) etwas zu kurz gekommen? Dazu fehlte mir einfach die Muse.

Es liegt wahrscheinlich daran, dass mir gerade streng nach LEBEN und SPÜREN ist! Liegt vielleicht auch daran, dass mein Körper noch immer streikt aber mein Geist sich diese Freiheit anders wo herholt. Mir ist nach positiven Inputs und Ideen, Methoden, die mein und euer Leben „wacher“ machen können!

UND … ich möchte einfach nicht mehr überlegen müssen, WAS ich mit euch teilen kann und welche Kategorie eigentlich jetzt an der Reihe wäre! Ich will einfach darauf losschreiben … aus dem Leben aus dem (meinem) Alltag. Weil auch darin nix perfekt ist, dennoch und gerade trotzdem ausreichend Motivation vorhanden ist, um das Beste aus jedem Tag zu machen. :D Und da ist eine weitere Entwicklung meinerseits: Vom Perfektionismus zu „genauso ist es gut“!

 

Anfangs machte ich mir immer große Sorgen, dass mich andere Bloggerinnen aus derselben „Nische“ für total unprofessionell halten? Ich las in allen Kommentaren Zweideutigkeit. „Oh Gott“ … danke, auch das habe ich abgelegt und es ist mir egal geworden, wenn mich andere in irgendeiner Weise kritisieren. Was solls! ›zwinker‹

PUH, lange Rede kurzer Sinn …

Nun ihr werdet hier bei mir auch in Zukunft nix finden, von dem ich nichts halte! Ich werde mich NICHT verbiegen und mich als etwas verkaufen, das ich nicht bin. Ich werde und MÖCHTE mich total gerne, weiter um meine und EURE „Probleme“ annehmen … auf meine ganz bescheide Art. :-)

Motivation, gute Gedanken und den ein oder anderen Arschtritt samt „Augenöffner“! ›lach‹ Ich möchte euch weiter unterstützen, Situationen entspannter anzugehen, vielleicht eure Sichtweise auf die Dinge zu schärfen. Und ich werde euch nach wie vor zu AUSZEITEN „zwingen“ und meine Gedanken zur Motivation schon um sieben Uhr Morgens zum Kaffee servieren. <3

Und wenn MEIN Leben wieder mal etwas aus dem Ruder läuft, darf ich es auch mit euch teilen. >verschmitztlächelnd< … bis ich wieder zu meiner Mitte zurückgefunden habe. SO ist das Leben, … SO nennt man Leben … und das ist OK.

Was NICHT sein wird:

ICH kann euch eure Sorgen und Probleme leider nicht abnehmen und nicht für euch lösen. DAS muss JEDER selbst in die Hand nehmen. Aber gemeinsam, ohne Druck und Muss, kann und wird Vieles positiver und einfacher und dadurch auch glücklicher werden! ICH bin (immer noch) eine von EUCH!

Und wenn ich ehrlich bin, wollte ich heute über Persönlichkeitsentwicklung schreiben. Was daraus geworden ist, hast Du ja jetzt sehen bzw. lesen können. DAS meinte ich auch mit „einfach darauf losschreiben“. Dieses Thema kommt allerdings das nächste Mal. ›zwinker‹

Etwas auf den Kopf gestellt heute, aber DIREKT aus dem HERZEN kommend. <3

XOXO … SANDRA – die Frau hinter Frauenpunk <3

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Vielleicht ärgerst Du Dich oft über andere Menschen. Möglicherweise auch über Deinen Partner? Es kommen so Momente auf, in denen Du Dir wünscht, all diese Menschen zu verändern. Dann wäre Dein Mann liebevoller, Deine Mutter nicht so neugierig, Deine Freundin endlich mal pünktlich und Dein Kollege nicht mehr so egoistisch. Ein Wunschdenken, das leider nicht funktionieren wird.

Ich fühle mich in diesem Thema zu Hause, … jedenfalls war das mal mein Zuhause! Ich wollte und glaubte auch allen Ernstes, dass ich Einfluss auf das Verhalten der Menschen hatte, mit denen ich zu tun hatte. Um es abzukürzen: es gelang mir nur kurz. Danach trennten sich die Wege.

Machen wir mal einen Blick hinter die Fassade

Viele Menschen sind verärgert durch das Verhalten anderer. Sie denken: „Würde die/der sich anders verhalten, würde mir jetzt nicht der Kragen platzen!“ Dieser Gedanke ist natürlich immer der Einfachste. Ärger entsteht in unseren Köpfen. Jede Emotion hat ihre gedankliche Ursache. Wir entscheiden darüber, ob wir gleich austicken oder die Sache erst mal gar nicht bewerten und einfach zur Seite stellen. Aus diesem Grund sollten wir unser eigenes Denken mal genauer unter der  Lupe betrachten. :D

Manchmal kritisieren wir andere und meinen eigentlich uns selbst damit. Ein spiritueller Coach (Arjuna Ardagh), sagte dazu: Wenn wir andere Menschen tadeln, sollten wir hinter jeder Kritik die drei Worte platzieren „So wie ich“. Beispielsweise wenn Du Dich über Deinen Partner ärgerst und ihm sagst: „Du hilfst mir viel zu wenig, so wie ich.“ So kritisieren wir uns eigentlich dafür, dass wir uns selbst nicht wichtig genug nehmen.

Jeder zieht das an, was ihm an sich selbst nicht passt

Ich hätte das ja nie für möglich gehalten, aber es ist genauso! Gerade bei der Partnerwahl habe ich es immer und immer wieder erlebt! Es war beinahe magisch. Ich griff in den Topf und zog meine eigenen Defizite, Macken und Eigenschaften, die ich an mir selbst nicht mochte.

Wenn wir darauf achten, was wir an anderen kritisieren, zeigt uns das sehr schnell, was uns an uns selbst nicht gefällt! Es sind wahre „Augenöffner“ dabei. Somit sind uns unsere Mitmenschen bzw. unsere Partner, sehr gute Lehrmeister! Mir haben Menschen so manchen Persönlichkeitsteil an mir gezeigt, der mir so noch nie bewusst gewesen war.

So kam Schritt für Schritt heraus, dass ich den anderen so sein lassen sollte (musste), aber dafür genauer bei mir selbst hinschauen durfte, um mehr über meine „Defizite“ zu erfahren. Bedeutet: Nicht den anderen ändern wollen, sondern uns selbst!

Wir können andere nicht ändern …

Diesen Satz sollten wir uns wie ein Mantra vorsagen. Wir stoßen bei anderen auf ein Problem und wollen das Problem damit lösen, dass wir andere ändern! Es ist eine große Zeitverschwendung, die auf Dauer nur zu noch größerem Frust führen wird. Jedenfalls war das meine Erkenntnis.

Würden wir Menschen ohne weiteres ändern können, würden wir ihnen auch einen Teil ihrer Identität wegnehmen. Mir war es damals immer sehr wichtig, dass meine Partner ihren Kleidungsstil an meinen anpassten. Meine Jobs verlangten immer die Modetrends des nächsten Jahres zu tragen. Ich musste das verkörpern, was ich ein- und verkaufte. Dasselbe erwartete ich auch von meinen Partnern. Das klappte immer nur sehr kurz. Im Endeffekt war es so, dass sich der Mensch an meiner Seite sich in seinen Gestaltungsmöglichkeiten und seiner Ausdrucksfähigkeit stark eingeschränkt fühlte. Das ist eines meiner persönlichen Beispiele, an die ich heute noch sehr oft denken muss. ›lächel‹.

Was ich daraus gelernt habe: Jeder Mensch trägt seine individuellen Überzeugungen in sich, für die er einsteht. In dem Moment, wo eine andere Person diesen Menschen verändern möchte, signalisiert sie: „Hey, so wie du bist, bist du für mich nicht in Ordnung.“ Es ist ein direkter „Frontalangriff“, der auch verletzend ist. Es ist dabei egal, ob es sich um reine Äußerlichkeiten handelt, oder es um Charaktereigenschaften geht, die Wahrscheinlichkeit das uns jemand danach wohlgesinnt ist, fällt relativ „dünn“ aus.

Durch eigene Veränderung verändert sich auch das Umfeld

Wenn es darum geht, sich selbst zu verändern, geht es nicht darum, sich an die Eigenschaften der Menschen anzupassen, die wir kritisieren und verändern wollen. Es geht vielmehr darum, intensiver an den eigenen Verhaltensmustern zu arbeiten! Seit vielen Jahren weiß ich nun, dass sich Persönlichkeitsmerkmale nicht ändern lassen. Allerdings habe ich erlebt, in erster Linie an mir selbst aber auch an anderen, dass Gewohnheiten und Verhaltensweisen beeinflussbar sind!

Man macht sie sichtbar, redet darüber und kommt somit mit anderen Menschen in Kontakt. Ein neues Umfeld tut sich auf. Also anstatt sich darüber zu ärgern, dass der „Vielleicht-Partner“ nur Sporthosen trägt, besser gleich unter „Anzugs-Trägern“ Ausschau halten. Ich habe damals scheinbar lieber genörgelt als mich gleich in den richtigen Reihen umgesehen. Heute habe ich allerdings auch eine total andere Grundeinstellung! Ich habe mein SEIN verändert und mich weiterentwickelt. Ich bin weg von der Oberflächlichkeit und fühle mich im authentischen Leben endlich angekommen und pudelwohl (in Jogginghose ›lach‹). <3

Kleiner Tipp noch zum Ende: Versuchen wir doch mal, nicht immer auf die Fehler und Schwächen des anderen zu blicken! Entdecken wir vorzugsweise das „Unbekannte“ bei uns selbst? Das Verhalten und das SEIN anderer Menschen können wir nicht verbiegen, uns aber schon! Hören wir auf zu bewerten. Menschen sind wie sie sind und ich und DU bist so wie Du bist … jedenfalls in diesem Augenblick. Allerdings kann sich das auch verändern, so wie alles sich verändern kann … muss es aber nicht. ›zwinker‹

Verändern wir unsere Einstellung zu den Menschen und die Menschen ändern ihre Einstellung zu uns.

Samy Molcho

Hab noch einen schönen Dezember, bis bald.

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DAS LEBEN IST EINE MISCHUNG AUS LICHT UND SCHATTEN …

Keiner von uns wird dauerhaft sagen können – hey, mir geht es jeden Tag beängstigend super gut! Jeder hat so seine besseren und schlechteren Tage. Sie kommen und gehen und kehren auf ganz unterschiedliche Weise wieder zu einem zurück. Unser Leben ist eine Mischung aus Licht und Schatten.

„Glücklichsein“ stellt sich nicht dadurch ein, dass ich in den guten Tagen hängen bleibe und die schlechten Tage fürchte. Nein, ich habe gelernt und akzeptiert, dass beides zu meinem Leben gehört. Seit ich das anerkenne, gelingt es mir, mein Leben gelassener und ausgewogener zu betrachten. Ich kann die guten Zeiten genießen und aus den weniger guten, darf und kann ich etwas lernen. Ich sehe beides als sehr sinnvoll an!

Das „niemals auslernen“ bestätigt sich mit dem Älterwerden immer mehr. Zu glauben, dass, wenn dies oder das passiert, wird für immer alles gut und bereinigt sein, wird nie der Fall sein. Wie gesagt … wir lernen niemals aus. Akzeptieren und unser Leben wird etwas einfacher. Tatsache.

Wenn ich akzeptiere, bin ich in der Lage, mit allen Gegebenheiten besser umzugehen und kann auch mehr Verständnis dafür aufbringen. Doch Lektionen werden immer dabei sein. Es gibt allerdings auch Zeiten, da sind die „Schattentage“ präsenter. Ich habe solche Jahre hinter mir. An solchen Tagen, Wochen, Monaten oder Jahren überwältigt uns vielleicht die Anstrengung, darauf zu vertrauen, dass diese unschöne Zeit wieder vorbeigehen wird.

Wenn wir Glück haben, gibt es da ein Fünkchen Hoffnung, das Einzige was einen aufrecht hält. In solchen Zeiten klammert man sich dann an die winzigen Dinge im Leben, die einem ein bisschen Freude empfinden lassen. Ich kenne das Gefühl, wenn es einem morgens schwerfällt, das Bett zu verlassen und es irgendwie keinen Grund gibt, aufzustehen. Der Tag an sich … eine riesige Herausforderung.

Diese meine Zeiten, sind vorüber. Ich bin raus. Ich habe es geschafft. Das Gefühl von damals aber bleibt. Und ich verstehe die Menschen, die diese Zeiten durchleben müssen. Mit einem Sprung es wieder in ein normales Leben zu schaffen, ist eine Illusion. Es sind die kleinen Schritte, die dabei ans Ziel und in ein Leben in der Sonne führen! 

Jede noch so unscheinbare Sache, die man dabei macht um die momentane Verfassung zu verändern, wird einem besser tun als angenommen. Ich erinnere mich daran, dass ich eine Zeit lang meine so geliebte Farbe „Schwarz“ auf richtige Farbe ausgetauscht habe.

Ich sah mir stundenlang alte Fotoalben an, die, die mich an eine gute Zeit erinnerten. Es ist wesentlich leichter, sich traurige Zeiten in Erinnerungen zu rufen. Mithilfe der Bilder wurden aber die schönen Erinnerungen und Gefühle lebendig. <3

In der langen Zeit der Therapien, lernte ich, mich um mich selbst GUT zu kümmern. Mir wurde, auch wenn nur sehr langsam, bewusst, dass ich es wert war, ein schönes gesundes Essen für mich zu kochen. Und ich lernte auch, dass ein gesundes Essen den Geist und sowohl den Körper heilt. :D

Gespräche, Vertrauen und Offenheit machten es möglich, wieder Nähe zuzulassen. Berührungen zauberten mir ein klares Gesicht und ein Lächeln auf meine Lippen. Dabei hat mir meine Hündin Monja sehr geholfen … meine Therapiemaus, die bis heute gute Arbeit leistet und Unterstützung durch einen weiteren „Schmuser“ bekommen hat. ›lächel‹

Ganz egal, jede noch so kleine Sache, die ich damals getan und die auch Du tun kannst, wird dabei helfen, die momentane Verfassung zu verbessern! 

Eine derartige Zeit macht etwas mit einem Menschen. Sie verändert und man ist nicht mehr der Mensch, der man mal war! Jedenfalls war das bei mir der Fall. Vielmehr wird man zu dem, der zu sein man bestimmt ist! Nämlich dann, wenn die Arbeit und Heilung vorüber ist. Es wird jemand Neues sein, jemand der offen ist … jemand der Dinge so annehmen kann wie sie sind und dabei auch noch glücklich ist!

Das Lächeln kehrt zurück. Und das Licht kehrt zurück … <3

Wir sind LICHT und wir sind SCHATTEN. Wir sind HELL und wir sind DUNKEL. Denn WIR SIND.

Leo N. Tolstoi

Danke, dass Du heute in meinen sehr persönlichen Gedanken Platz genommen hast. Sieh diese als „Mutmachgedanken“ für dunkle Zeiten …

Fühl Dich umarmt, …

Lesezeit: 5 Minuten

Der Mensch, der etwas dafür tut glücklicher zu werden und zu leben, fühlt sich nicht nur persönlich besser, sondern hat auch mehr Power. Das Immunsystem wird dadurch gestärkt und die Lebenserwartung wird ebenfalls nach oben geschraubt. Liest sich doch prima, oder? Das Lebensglück ist wirklich erlernbar, sicher nicht von heute auf dann, aber Schritt für Schritt. Und da wir ja alle wissen, dass glückliche Menschen die „Schönsten“ sind und Menschen sind, die wir selbst gerne um uns herum haben möchten, lohnt es sich doch, täglich etwas für sein eigenes Glück zu tun?

Vorab: Im Moment habe ich tatsächlich eine mittlere Schreibblockade. Es geschehen Unmengen unschöner Dinge, die es sicher schon immer gegeben hat, die sich aber im Moment einfach präsenter aufdrängen als früher. Der Alltag der Menschen ist vollgestopft mit Frust, Sorgen und jeder Menge Unmut, glücklichen Menschen bin ich schon länger nicht mehr begegnet … wie auch? Die Menschen, die mich schon länger lesen und begleiten, wissen, dass ich von Sorgen, schlechter Laune und mittleren Katastrophen so gar nichts halte und immer versuche dagegen zusteuern! Ganz einfach darum, weil es immer das Gesündeste ist, das Beste aus jeder Situation zu basteln. Deshalb bleibe ich auch dabei, das Leben positiv und wunderbar zu sehen …, auch wenn es sich vielleicht viele gibt, die diesen Gedanken im Moment, mit mir nicht so teilen können. Ich habe zwar keine „Zauberformel“ dafür um ein glückliches Leben führen zu können, aber ich weiß, dass man Lebensfreude auch lernen kann!

Was ist es, was uns vom Glücklichsein abhält?

Hast Du Dich schon mal gefragt, was Du tun könntest, um mehr Lebensfreude und Glück zu spüren? Ich stellte mir diese Frage früher regelmäßig in meinem Leben das ständig in „Schieflage“ zu liegen schien! Die Familie, später der Job und die alltäglichen Verpflichtungen nahmen mich so sehr in Beschlag, dass ich gar keine Zeit hatte, mein Leben zu genießen. Ich hatte alles, auf der anderen Seite hatte ich aber nichts!

Wo war und blieb die Freude? Ein Tag ohne Lachen ist ein verlorener Tag, das pflegte schon Charlie Chaplin zu sagen. Solche Gedanken entstehen, wenn man nicht mehr weiß, wo einem der Kopf steht und man keine Zeit für sich selbst finden und abzweigen kann.

Da gibt es Menschen, die nichts anderes tun, als über Glück und Lebensfreude zu erforschen. „Jeder kann sein persönliches Glück beeinflussen“. Sagen diese Menschen und nach ganz vielen Veränderungen in meinem eigenen „schiefen“ Leben, bin auch ich ganz fest davon überzeugt! ›lächel‹. Natürlich spielen die Lebensumstände, auf die wir keinen Einfluss haben, auch eine gravierende Rolle, jedoch machen diese keine 100 % aus! Sollen es 60 % sein – auf die restlichen 40Prozent haben wir allerdings sehr großen Einfluss!

Glück bedeutet für jeden etwas anderes. Dennoch gibt es Faktoren, die zu einem glücklichen Leben beitragen. Und dabei sind sich auch die „Glücksforscher“ einig: Wenn wir unserem Leben mit einer offenen und positiven Grundeinstellung gegenübertreten, wird das Glück und die Lebensfreude nicht lange auf sich warten lassen!

Geld beeinflusst unser Glück kaum …

Viele Menschen meinen, sie müssten erst dies oder das erreicht haben, um endlich mehr Lebensfreude zu spüren. Ich wiederhole meinen Satz von oben: „Ich hatte alles und auf der anderen Seite hatte ich nichts …“ Damit meine ich, es gibt so viele Menschen, für die teure Autos, Geld und unüberschaubare Quadratmeter Wohnfläche, inklusive Reisen, der Schlüssel zu mehr und intensiveren Lebensfreude sind.

Aus Erfahrung weiß ich, es hebt kurz die Stimmung … aber diese hält nicht an und verfliegt genauso schnell wie sie gekommen ist. Zurück bleibt eine Leere, Unzufriedenheit und die Suche nach einem neuen „Spielzeug“. Ein zufriedenes Gefühl gibt es dabei kaum. Das ohnehin schon „zu viel“,  verändert sich auf „noch mehr haben wollen“. Sobald eine gewisse Grundversorgung gegeben ist, hat es keine Auswirkung mehr auf die Zufriedenheit!

Und entgegen der weitverbreiteten Meinung, dass Menschen, die in materiellen Dingen schwimmen, glücklicher wären, hat auch das keinen Einfluss auf unser subjektives Wohlbefinden. Menschen, die mit sich zufrieden sind, achten einfach mehr darauf wie es ihnen tatsächlich geht und sie sorgen dafür, dass es auch so bleibt. Sie tragen ihre innere Zufriedenheit in das Außen und strahlen Angenehmes aus. Sie wirken auf andere erfolgreicher, schöner … sie LEBEN!

Lebensfreude ist ein Nebeneffekt eines zielbewussten Lebens …

Sind wir voller Lebensfreude, sind wir auch glücklich! Es ist ein Gefühl, das ganze Leben betreffend. Wir können nicht irgendwann glücklich sein, es geschieht immer im Augenblick des Moments. Wenn ich mich umsehe sind es meist bestimmte Umstände, Verhaltensweisen anderer, die uns verärgern. Die egoistische Kollegin, die nur auf sich selbst schaut. Der Partner, der mit seinen unumgänglichen Gewohnheiten nervt oder Menschen, die einem ohne Respekt die Türe vor die Nase zuknallen.

Für jeden von uns gibt es da ganz unterschiedliche Auslöser. Sobald etwas anders abläuft als wir erwarten, erzeugt das schon negative Stimmung und Gefühle. Und dann kommt das große „Reinsteigern“! Dabei spielt es keine Rolle was uns stresst, es ist unsere Beurteilung der Situation.

Ist es für uns wichtig, werden wir ganz viel Energie hineinstecken um die Sache für uns zu „richten“. Erkennen wir aber, dass es sich doch nur um eine unwichtige Kleinigkeit handelt, die wir von dieser Person ohnehin schon kennen, werden wir der Situation die Energie entziehen! Wir behalten sie für wichtige Dinge. ›lächel‹.

Wenn ich zurückdenke, weiß ich, dass meine damalige Unzufriedenheit daher kam, weil ich nicht wusste, was ich eigentlich wollte? Wollte ich diesen Job oder wollte ich lieber mehr Zeit für mich? Musste ich das schnelle Auto fahren oder wäre es klüger mehr für die Umwelt zu tun? Wollte ich Tiere schützen oder lieber weiter Kalbfleisch essen? Diese Liste könnte endlos lange werden, aber weil nicht nur ich, sondern wir alle oft nicht wissen, was wir eigentlich wollen, sind wir unzufrieden.

Und diese Unzufriedenheit blockiert uns so sehr, dass wir dann sämtliche Entscheidungen vor uns herschieben. Oft halten wir aber auch an der Vergangenheit fest. Menschen halten sich an Krisen fest, durchleben sie so immer und immer wieder. Dadurch rufen sie auch unangenehme Gefühle wie Wut, Trauer und Ärger auf. Diese Tatsache hindert uns am Glücklichsein. Wer Konflikte loslassen kann, der findet auch schneller wieder einen Weg heraus!

Ich bin der Meinung, dass wir jedes Problem als Chance wahrnehmen sollten! Das ist das Ergebnis der eigenen Denkweise und Einstellung. Wer sich andauernd die Frage stellt: „Warum muss das jedes Mal mir passieren?“, wird dadurch auch keine Antwort bekommen! Je schneller man akzeptiert, dass sich Situationen nicht mehr verändern lassen, umso leichter wird es gelingen, gegen sie anzukämpfen und sie freizulassen.

Glücksfaktoren

Glück bedeutet Wohlbefinden. Wenn sich eine gewisse innere Zufriedenheit in allen Lebensbereichen einstellt, sind wir mit Lebensfreude ausgefüllt. Für mich sind dabei wichtig:

  • persönliche Freiheit,
  • eine stabile Beziehung und ein gutes Umfeld,
  • eine befriedigende Arbeit,
  • physisches und körperliches Wohlbefinden,
  • unsere eigenen Werte und eigene Lebensphilosophie.

Wer in diesen Bereichen angenehme Emotionen loswerden kann, wird auch ein glückliches warmes Bauchgefühl verspüren! Meine persönliche Herausforderung ist immer noch Punkt vier. Aber daran wird stetig gearbeitet und mein Wunsch wäre ja nach wie vor sehr alt zu werden, allerdings in einem gesunden fitten Körper. ›lach‹. Aber es ist wie es ist und die Lebensfreude sollte darunter nicht leiden!

NACHSATZ:

Wenn wir all das erkennen, sind wir offen für alles, was auf uns zu kommt. Wir können den Blick nach vorne richten. Auf etwas das gut läuft, auf etwas Positives in unserem Leben! Wer positiv auf Dinge zugeht, lässt sich von negativen Erlebnissen und Situationen nicht so schnell aus der Bahn werfen. Somit ist das „Lebensglück“ auch wirklich erlernbar. Ich hab’s erlebt. :D

Und jetzt … sentiere la vita, fühle das Leben!

Lesezeit: 3 Minuten

Die Tage hatte ich ein Gespräch mit einer Bekannten. Einige Arbeitskolleginnen haben ihr übel mitgespielt, danach suchte sie bei sich selbst nach möglichen Gründen dafür. Ich versuchte ihr klarzumachen, wie wichtig es ist, sich selbst zu respektieren, denn DAS wirkt sich auch darauf aus, wie andere mit uns umgehen! 

Vergangenheit vs. Erfahrungen

Wir redeten über meine Erfahrungen und ich erzählte ihr aus meiner Vergangenheit und von den vielen Veränderungen, die ich, durch genau solche Erfahrungen wie sie gerade gemacht hat, vorgenommen habe. Es gibt Grenzen und die musste ich erkennen. Als mir die bewusst waren, war mein Verhalten ein anderes und das sorgte dafür, dass ICH auch anders behandelt wurde!

Man wird von anderen NUR dann schlecht behandelt, wenn man es zulässt oder es sogar erwartet. „Es zulassen“, geschieht meistens nicht bewusst. Die Erwartung allerdings kann einem mehr oder weniger bewusst sein. Wenn ich an die Zeit zurückdenke, wo man mich nicht gut behandelte, hatte ich auch keinen Respekt vor mir selbst! Damals war mir das natürlich nicht wirklich klar. Ich musste dieses Muster durchbrechen und mir selbst mit Respekt begegnen. Danach konnte ich beobachten, dass schmerzhafte Situationen immer seltener wurden.

Natürlich war das jetzt eine sehr schnelle Zusammenfassung. So wie jede Veränderung im Leben ein Prozess ist, dauert auch das seine Zeit.

Eigentlich traurig …

Aber wahr: Die meisten Menschen tun mehr dafür, Schmerz zu ertragen, als dafür zu sorgen, dass es ihnen gut geht. Statt sich von dem Gedanken an etwas Schönes motivieren zu lassen. Ums verändern wollen geht es nicht. Es ist der Alltag, das Eingefahrene und fehlende Motivation!

Beispiel: Vielleicht träumen wir davon, schon lange abzunehmen und eine gesündere Lebensweise einzuschlagen. Wir wünschen uns das vom ganzen Herzen, doch wir verändern erst dann etwas erfolgreich, wenn das Übergewicht unerträglich oder so manche gesundheitliche Beschwerde besorgniserregend wird! Ich kenne das von mir selbst nur zu gut … ist der Zeitpunkt da, sorgen Disziplin und der feste Wille dafür, dass wir unseren Lebensstil verändern.  

Ja und so ist es bei allem. Wir tun mehr dafür, dass wir unangenehme Situationen „aushalten“, als dafür zu sorgen, dass es uns gut geht. Einige Jahre gab es in meinem Leben einen Menschen, der mir sehr nahe war und den ich auch liebte. Allerdings nahm dieser Mensch mich als Vorwand für seine schlechte anhaltende Laune. Bei jeder Gelegenheit wurde alles auf mir abgeladen. Ich war an allem und jedem Schuld! Damals noch sensibler als ich es heute bin, nahm ich mir alles zu Herzen. Mit dieser Reaktion gab ich diesem Menschen nur noch mehr Macht.

Irgendwann wurde mein Schmerz zu groß und ich änderte etwas. Ich machte den Mund auf und fand zaghaft aber endlich den Mut, vollkommen aufrichtig zu sein und endlich zu sagen, dass mich die täglichen Anschuldigungen sehr verletzten. Mein Gegenüber war sehr verärgert und ich war selbst in dieser Situation, der schlimmste Mensch auf Gottes Erden, der undankbar sei und nur auf Streit aus ist. Es war mir klar, dass ich mit dieser Reaktion rechnen musste. Und es war mir sehr egal! Für mich war die Grenze erreicht und ich wollte auch so nicht mehr weiter machen.

Ich durchbrach ein Muster, das über Jahre hinweg „funktioniert“ hatte. Besser gesagt, ich sorgte dafür, dass es funktionierte. ICH eine ewige Verliererin. Heute sage ich „DANKE“ für diese Erfahrung, denn sie war der Beginn einer meiner vielen Veränderungen in meinem Leben.

Ich respektiere mich selbst

Mein Verhalten ist heute aufrichtig und. Ich behandle jeden Menschen mit Respekt – so wie ich es immer getan habe nur vergesse ich dabei nicht auf mich! Und das ist das Wichtigste. Wie wir also von anderen behandelt werden, ist eine Reaktion auf das, was wir zulassen! Egal ob man sich kennt oder nicht kennt.

Wenn wir uns selbst respektieren, haben wir ein Stadium erreicht, in dem wir Wut und Frustration anderer mit einem Mitgefühl und ausreichender Distanz betrachten können. Das bedeutet nicht das uns alles egal ist, es soll nur klar sein, dass wir nicht mehr alles mit uns machen lassen. Es ist nicht unser Zirkus!

Zusammengefasst: Das Beste was man tun kann, um sich bei anderen Respekt zu verschaffen, ist aufrichtig zu sein. Wir müssen für unser eigenes menschliches Mitgefühl sorgen aber auch anderen mitfühlend begegnen. Wenn wir dabei mal stolpern, und ich kann es versprechen, DAS werden wir immer wieder mal. Erkennen wir es an, dass jeder Fehler menschlich ist. Es ist ein Prozess, der bei Durchhalten dazu beiträgt, dass wir nur noch die Menschen anziehen, die uns mit Respekt begegnen und uns wertschätzen so wie wir sind.

Wenn DU die Art und Weise, wie andere Dich behandeln, verändern willst, verschaffe Dir Klarheit darüber, wie diese Menschen selbst mit sich umgehen. Sowohl in emotionaler als auch in psychischer Hinsicht. Dabei bleib mitfühlend und freundlich … alles Weitere wird sich von alleine ergeben. ›lächel‹

Ich wünsche Dir NUR Menschen um Dich, die Dich mit Respekt behandeln.
Sei gut zu Dir, bis bald …

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Flexibilität … was ist das? Suche ich nach Synonymen wird mir Folgendes vorgeschlagen:  leicht biegsam, dehnbar, nachgebend und veränderbar. Geistig flexibel zu sein bedeutet die Bereitschaft zu haben Neues kennenzulernen, die Fähigkeit zu besitzen einem raschen Wechsel von Perspektiven nachzukommen, oder einfach ein flinkes Denkvermögen und eine schnelle Auffassungsgabe zu haben. Wahnsinn. Da die meisten Menschen von sich behaupten, absolut flexibel zu sein geht es also der Mehrheit richtig gut. Denn wenn man flexibel ist, wird das Leben im Wesentlichen einfacher. So. Aber warum tun sich dann die meisten von uns so schwer, wenn eine gewohnte Routine durchbrochen wird?

Ganz ehrlich … bist DU flexibel?

Ich weiß, manchmal verfängt man sich in seiner eigenen Routine. Ich glaube auch, dass die Routine manchmal auch richtig nützlich ist! Aber eben nur manchmal. Manchmal wissen wir nicht mal, wonach wir uns sehnen. Wir wissen nur, dass es nicht das Leben ist, das man gerne führt! Und dann geschieht es, dass die gewohnheitsmäßigen Abläufe, die uns so viele Jahre gute Dienste geleistet haben, auf einmal nicht mehr funktionieren.

Die meisten Menschen stecken in festen Abläufen fest, ohne den Grund zu kennen. Es ist eben so. Es ist eine von Menschenhand gemachte Sanduhr die bestimmt, wenn die Essenszeiten gesetzt werden. Wir gehen nicht nach der biologischen Uhr, die uns eigentlich Bescheid gibt, wenn wir hungrig sind. Weitere Beispiele:

Frühstück um sieben … auch dann, wenn sich im Magen noch gar nichts rührt. Der gesunde Tee muss um zehn getrunken werden sonst bringt er nichts. Mittagessen Punkt zwölf, falls nicht – oh mein Gott! Ich kenne das von meiner Familie noch genau. Am Samstagvormittag wird die Wohnung geputzt und eingekauft.

Der Sonntagnachmittag muss für Freunde frei gehalten werden und der  Jahresurlaub findet immer zur gleichen Zeit statt und schön wäre es schon, wenn man dabei immer das selbe Hotel bucht – wegen des Wohlfühlen wär es gewesen! Ja und wenn die U-Bahn sich um fünf Minuten verspätet, dann ist der ganze Tag sowieso im Eimer!

Vielleicht musst Du jetzt schmunzeln, aber Du verstehst sicher was ich meine. :D Es ist nun mal so, die Dinge ändern sich, genau wie wir selbst. Versuchen wir doch einfach mit den Veränderungen mitzugehen, anstatt sich ihnen zu widersetzen. Sind wir einfach flexibel, denn die gleiche Routine, die in der Vergangenheit gut für uns war, kann möglicherweise dafür sorgen, dass wir uns leer und eingesperrt fühlen!

Müssen wir im Leben wirklich immer alles unter Kontrolle haben?

Nein. Ich glaube nicht. Das ist bei keinem so! Vor Jahren dachte ich noch, ich hätte die Kontrolle über alles bis mir das Leben wieder ein verzwicktes Problem vor die Füße pfefferte. Alle meine Pläne verliefen nicht wie geplant. Irgendwann wollte ich diesen Kontrollwahn ablegen und suchte nach einem Ausweg. Ich gab ab und ließ es „laufen“. Das funktionierte nur schrittweise, aber ich hab es geschafft.

Natürlich, eine gezielte Ausrichtung ist etwas Schönes. Aber gleichzeitig müssen wir flexibel sein. Rückblickend kann ich sagen, dass die schönsten Belohnungen die mir in meinem Leben zuteil wurden, immer dann passierten, wenn ich offen für Veränderungen und flexibel war. Das war wirklich so!

So viele Dinge verändern sich. Die Natur ist das beste Beispiel dafür. Die Bäume blühen inzwischen nicht mehr jedes Jahr zur gleichen Zeit. Als ich die Tage spazieren ging, sah ich einen Strauch der eigentlich im Sommer seine Blüten zeigten sollte. Dieses Jahr hatte er keine Lust und entschied sich jetzt – im November, wach zu werden! ›lach‹

Das Leben verändert sich

Und wir gleich mit. Und um es am besten genießen zu können, ist es am einfachsten, wenn wir das akzeptieren was ist und dabei flexibel bleiben. So wie sich die Jahreszeiten verändern und wir nicht mehr darauf zählen können, dass im November der erste Schnee fällt, so ändert sich auch unser Leben. Es gibt auf der Welt keinen Erfolg, kein Ergebnis, das absolut sicher ist, bis auf den Tod und die Veränderung.

Mag für „Dich“ die Routine in manchen Bereichen sehr nützlich sein, so gilt das auch für Flexibilität. Lockern wir die Einschränkungen von Routine und Kontrolle. Auf diese Weise öffnen wir das Gute, dass wir für den natürlichen Fluss des Lebens brauchen.

Nimm Dir doch einfach mal unter der Woche einen freien Tag. Tausche Dich statt abends mal beim Frühstück mit Deinen Freunden aus! Und für alle die Kinder haben – lasst sie selbst bestimmen was sie anziehen wollen, egal wie sehr Dir deren Kreativität ins Auge springen mag! ›lach‹. All das sind Momente des Loslassens, Momente der Flexibilität.

Wie ich oben schon mal erwähnte: Flexibilität beschert uns Überraschungen und jede Menge Vergnügen. Das kann sich allerdings nur dann einstellen, wenn wir nicht so festgefahren sind! Fragen wir uns, ob wir Termine nicht einfach verschieben können, um etwas anderes oder mal gar nichts zu tun? Geh spazieren und beobachte was mit Deiner Zeit geschieht, wenn Du auf Routine, Kontrolle und feste Abläufe verzichtest. :D

Natürlich ist es ein „Wagnis“ aus der selbst auferlegten Routine einmal „auszuscheren“. Aber ich kann es Dir versichern es wird immer belohnt! Allerdings wenn Du es nicht ausprobierst, wie willst Du dann erfahren, welche Art Belohnung und Vergnügen Du versäumst? ›zwinker‹

Es ist Dein Leben … und es ist ein kurzes Leben, nehmen wir es genau. Nutze es und entdecke Deine Flexibilität NEU.
Auf ein spannendes Leben bleib` gesund.

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Jetzt wirst Du Dich vielleicht gleich fragen was wichtig, richtig oder falsch ist. Wer entscheidet, welche Dinge falsch sind? Es ist ganz einfach beantwortet – das entscheidest einzig und alleine nur DU.

Ich versuche es mal ein wenig anschaulicher zu definieren. Für mich ist wichtig, was langfristige Auswirkungen auf mein Wohlbefinden, auf meine Gesundheit und mein SEIN hat. Ich möchte sogar noch weiter ausholen und das Wohlergehen meiner Herzmenschen mit dazu nehmen. Wenn mich etwas Tag täglich positiv oder auch negativ triggert, ist es wichtig hinzusehen und zu erkennen welche Auswirkung DAS auf mein Leben hat. Vielleicht verstehst Du jetzt besser was ich meine. :D

Da gibt es die wichtigen Dinge

Vorne weg – nur für mich gesprochen! Für mich zum Beispiel ist es wichtig, in die Natur zu gehen gemeinsam mit meinen Hunden und noch schöner ist es, wenn mein Herzmensch auch noch die Zeit findet ausgedehnte Strand- und Waldläufe mit uns gemeinsam zu machen. In der Natur fühle ich mich frei. Negative Gedanken wandeln sich in positive, Ideen pflücke ich von den Bäumen und die frische Luft tut meinem Körper gut!

Das war nicht immer so. Vor ein paar Jahren konnte ich mit Wald und Wiese so gar nichts anfangen. Diese Veränderung ist mit meinen Hunden gekommen. Es war der Beginn eines gesünderen und achtsamen Lebens. Darüber bin ich sehr dankbar. <3 Die letzten Wochen haben mir auch gezeigt, dass ich ein absoluter Natur-Junky bin und ich unter echtem“Entzug“ leide da ich durch einen Unfall längere Zeit Krücken brauche um überhaupt etwas „humpeln“ zu können. Aber auch das ist absehbar und ich freue mich so wahnsinnig darauf, endlich wieder meine Füße in den Schmutz zu stellen. >lach<

Wenn man genauer hinsieht – es ist NICHTS Besonderes, aber für mich unheimlich wichtig weil nachhaltig angenehm.

Dann sind da die unwichtigen Dinge

Ich habe null Interesse an „Ratsch & Tratsch“. All die TV-Möchtegern A, B, C und X Promis, die sich duellieren im schlechten Benehmen und Peinlichkeiten! Politiker, die sich die Köpfe einschlagen, anstatt etwas auf die Beine zu stellen. Und mich interessiert auch nicht (mehr) was ich anziehen muss, um in meinem Alter ordentlich auszusehen, … das und vieles mehr hat für mein Leben keine Bedeutung. Deshalb ist mir das sehr egal.

Jeder von uns hat da seine ganz individuellen Ansichten und jeder hat dabei seine ganz eigenen Marotten. ›zwinker‹ Bei all den Beispielen geht es mir aber noch um etwas ganz anderes. Und zwar um die wirklich wichtigen Dinge in unserem Leben, die wir oft sträflich vernachlässigen, weil wir so mit unwichtigem Kleinkram beschäftigt sind.

Das Dumme ist, es ist so viel leichter sich um die unwichtigen Dinge zu kümmern! Deshalb verbringt ein Großteil der Menschen auch viel Zeit mit na ja … „sinnfreien“ Dingen. Sie schenken diesen Themen oft einen riesigen Spielplatz, wo daraus ein Theater entsteht, sich Menschen versammeln und ihre Wut und ihren Frust abladen. All diese Dinge haben KEINE positive Wirkung auf mein/unser Wohlergehen. >darübertraurigbin<

Es wird soviel Energie und Fokus auf andere Menschen gelegt, die nicht einmal im weitesten Sinn eine Bedeutung haben für uns!

Warum ist das so?

Weil wir die unwichtigen Dinge einfach aus Gewohnheit machen. Das typische „Herdenverhalten“ tritt wieder ans Tageslicht. DAS tun, was ALLE tun. Eine Volkserkrankung als ob wir nicht genug zurzeit davon haben. :-( Es ist nicht immer einfach die Prioritäten NEU zu setzten, umzudenken und den individuellen „wichtigen“ Dingen in unserem Leben einfach mehr Platz und Zeit zu geben.

Ich möchte mich bei all den Worten gar nicht herausheben. Mir fällt es auch nicht immer leicht, aber die Vorstellung  jeden Tag ein bisschen mehr Glück, Liebe, Freude und persönliche Erfolge in mein Leben dadurch zu bringen, macht es so viel einfacher! :D

Tipp:

Vielleicht ist Dir all das auch bewusst. Du möchtest etwas daran ändern weist aber nicht so recht wie Du es anstellen sollst? Mach es wie ich es gemacht habe. Benenne DEINE Fünf Dinge, die Dir in Deinem Leben am wichtigsten sind. Versuche dabei, diesen Dingen Deine größte Aufmerksamkeit, Liebe und Zeit zu widmen. Die Energie die Du da hineinsteckst, wird doppelt zu Dir zurückkommen, … das verspreche ich Dir. ›lächel‹

Schreibe Dir diese kleine Liste dahin, wo Du sie immer gut sehen kannst. Vielleicht auf ein Kreidebord in der Küche? Frage Dich:

  • Wie schaffst Du es heute, etwas für die Dinge zu tun, die Dir am Herzen liegen?
  • Wie kannst Du heute Deine Zeit sinnvoll gestalten und für Dich nutzen?
  • Wie kannst Du heute das Beste aus Deinem Leben machen?

Und so einfach auch dieser kleine Tipp von mir sein mag. Er funktioniert. Es ist eine kleine Gewohnheit mit einer großen Auswirkung. Nämlich ein besseres gelebtes Leben. <3

Wenn wir anfangen zu erkennen, worauf es in unserem Leben wirklich ankommt und welche Werte uns wichtig sind, wird es uns schwerfallen, mit Menschen zusammen zu sein, die das NICHT tun.

Ich wünsche Dir viel Erfolg damit. Pass gut auf Dich auf, bis bald.

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Ich habe mir vorgenommen zum Thema Corona NICHTS auf meinem Blog zu schreiben. Allerdings ist es ein Thema, das wir nicht so einfach wegradieren können. Und ganz ehrlich? Es beschäftigt mich. Die momentane Situation bringt viele zum Nachdenken und verunsichert sehr viele Menschen. Ganz besonders diejenigen, die unter Angstzuständen leiden.

Unser Leben hat sich verändert …

Optisch und gefühlsmäßig. Alle tragen Mund-Nasen-Schutz. Die Kontakte zu unseren Mitmenschen werden heruntergefahren. Der Alltag ist nicht mehr derselbe, der er mal war. Dass die derzeitige Situation kein „Sprint“ sein wird, sondern ein sehr langer „Marathon“, ist normal denkenden Menschen klar!

Corona, die Dauer und die Folgen sind kaum einzuschätzen. Alle sollten erkennen, dass dieser Virus ein ernst zu nehmendes Thema ist. Ich beobachte immer wieder, dass gerade junge Menschen in der Idee leben, unverwundbar zu sein! Und alte Menschen leben in den Glauben, dass die Maßnahmen für sie nicht geltend sind. Wo bitte bleibt die Eigenverantwortung?

Ich vermisse die Vernunft der Menschen! Oder war sie gar nie da und fällt es gerade jetzt besonders auf?
„Die Maske juckt, ich schwitze und die Brille beschlägt …!“ Ja das stimmt. Ich bin auch eine Brillenträgerin. Ich sehe ohne Brille nicht gut, mit Brille sehe ich aber gar nix. Meine Nase ist nach zehn Minuten rot, und juckt, Maske und ich sind also auch nicht die besten Freunde. ›lach‹ Aber sie deswegen nicht zu tragen wäre dumm und verantwortungslos. Eine so abwehrende Haltung macht es natürlich schwer, die Maßnahmen zu befolgen …

Ich weiß noch genau als ich das erste Mal hörte, dass sich in China ein gefährlicher Virus ausgebreitet hat. Corona war so weit weg! Alles Unbekannte löst erstmal eine gewisse Angst aus. Dieses damals noch „so weit weg“, ist jetzt ganz nah und wir leben damit. Es ist zu einer alltäglichen Situation geworden, mit der wir morgens aufstehen und abends zu Bett gehen.

Unsichere Zeiten machen Angst …

Und Angst belastet unser Leben. Das war auch schon ohne Covid so. Für Menschen, die unter einer psychischen Vorerkrankungen leiden, leben auch meist mit unterschiedlichen Ängsten. Ich weiß, wovon ich schreibe. Das Leben wie es jetzt ist, wird für Betroffene zu einer Doppelbelastung.

Aber auch Menschen ohne Vorerkrankung leiden an verschiedenen Angstsymptomen. Für sie ist die momentane Lage zu einer belastenden Situation geworden. Die Angst zu erkranken, jemanden anzustecken, den Job zu verlieren oder Menschen dadurch zu verlieren. Für viele sorgen auch finanzielle Engpässe und Zukunftsängste für schlaflose Nächte! Verständlich wie ich meine.

Angst und Furcht haben verschiedene Gesichter

Die Angst gehört zu unseren Grundgefühlen, was jeder gesunde Mensch kennt. Sie macht uns auf mögliche Gefahren aufmerksam, sodass unser Körper die Möglichkeit hat, auf brenzliche Situation zu reagieren. Zum Beispiel mit Flucht oder Kampf. Das ist die normale Form.

Leidet man unter einer Angsterkrankung, ist es etwas anders. Ängste die hochkommen, sind unangemessen „übertrieben“. Gefolgt vom Panik und Panikattacken. Die Auslöser sind individuell und sehr unterschiedlich. Bei mir genügt ein ganz bestimmter Geruch und mir schnürt es die Kehle zu, mein Herz rast und die Luft zum Atmen wird dünn. Viele Therapien und angeeignete Methoden, helfen mir dabei, diese Angst und Panikattacken gut in Schacht zu halten. <3

Leidet man unter ständiger Angst und Panikattacken, schränkt das die Lebensqualität enorm ein. Da wo Angstzustände zu Hause sind, sind auch meistens Schlafstörungen zu finden. Angst und zu wenig Schlaf ergeben auf Dauer körperliche Beschwerden. Das Leiden verschafft sich Platz. :-(

Ein Beispiel:

Ein Unfall hat mich vor einigen Wochen außer Gefecht gesetzt. Ich musste operiert werden und lag ein paar Tage im Krankenhaus. Mir machte die ganze Situation große Angst. Die überhöhten Sicherheitsmaßnahmen, die Nacht in Quarantäne und das Mitansehen der anderen Patienten. „Fremdes“ Land, fremde Sprache, andere Regeln. Meine Dolmetscherin erzählte mir von einer Frau im Nebenzimmer, die seit drei Wochen auf der Station lag. Es war keine große Sache, sie brauchte aber tägliche Pflege. Sie durfte ihre Familie nicht sehen. KEIN Besuch war erlaubt. Sie litt so sehr an der Trennung ihrer kleinen Tochter, dass zu ihrer eigentlich „harmlosen“ Krankheit, große psychische Probleme kamen, die den Heilungsprozess verschlechterten.

Sie war kein Einzelfall! Die Angst hat so unglaublich viel Macht. Was will ich damit sagen? Die Corona-Pandemie wird sich vielleicht auch auf die Psyche des Menschen auswirken. Wir Menschen sind soziale Wesen und brauchen soziale Kontakte. Die einen mehr … andere weniger. Mit den Einschränkungen haben ganz viele Menschen zu kämpfen. Gerade ältere Menschen vereinsamen.

Sowohl bei gesunden wie auch psychisch vorerkrankten Menschen können diese Faktoren zu Depressivität, Ängstlichkeit, Schlafmangel, Stress und Wut führen. Leider. Das ist jetzt schon nachweislich!

Die Angst ist kein guter Ratgeber …

So sagt das Sprichwort. Das ist auch meine Meinung. Doch in Zeiten wie diesen kann diese Angst ein sehr guter Freund sein. Sofern sie nicht in Panik ausartet und ihre normale Funktion erfüllt! Wie zum Beispiel sich jetzt NICHT ins Gedränge zu begeben. Den Feierabend-Drink NICHT in vollen Lokalen einzunehmen und vieles mehr.

Ein gewisses vernünftiges Maß an Angst sorgt dafür, dass wir uns auch vernünftig verhalten.

Ich finde es wichtig, dass wir uns klarmachen, dass wir an einer Kreuzung stehen. Wir wissen es und wir können es beobachten: Die Situation kann so schnell „kippen“. Panisch zu reagieren und andere damit verrückt machen und sich vielleicht Schreckensszenarien vorzustellen, ist genauso wenig hilfreich wie die ganze Lage „herunterzuspielen“, so nach dem Motto: „Das ist nichts, alles erfunden und hausgemacht, das wird schon wieder …“

Das wird es auch! Aber nur dann, wenn jeder seinen sehr einfachen kleinen Teil dazu auch beiträgt, anstatt Wut, Auflehnung und Verschwörungstheorien zu verbreiten!

Wer unter Angst leidet, ein paar Tipps:

  • Macht sich Unruhe auf, dann sollte sie auch wahrgenommen werden. Verdrängen wäre fehl am Platz. Es ist normal Angst zu haben – sie ist eine normale Reaktion auf bedrohend wirkende Situationen.
  • Um Ängste besser loslassen zu können, habe ich gelernt sie beim Namen zu nennen. Formuliere sie und schreibe sie nieder.
  • Wichtig ist es auch im Hier und Jetzt zu sein. Ich weiß, dass Ängste einen in die Zukunft tragen können, in der wir die Dinge sowieso nicht beeinflussen können! Achtsamkeitsübungen helfen Dir dabei.
  • Sorge gut für Dich. Entspannung tut immer und jedem gut! Welche Form Du dabei wählst, kannst Du entscheiden. Ich brauche die Natur dazu. Lange Spaziergänge an der frischen Luft waschen meine Gedanken „sauber“. ›lach‹
  • Pflege Deine Kontakte auch weiterhin … eben nur anders. Die Möglichkeiten sind in unserer modernen Zeit ja gegeben. Über Skype ein „Tratscherl“ führen oder einfach mal wieder zu Briefpapier und Stift greifen, um lieben Menschen ein paar nette Worte zu schreiben. <3 Ein wohltuendes Telefonat mit Deiner Freundin bei einem Glas Wein vielleicht? Hauptsache man bleibt nicht isoliert.
  • Limitiere den Konsum von Medien. Und vor allem – auf seriöse Medien zurückgreifen! Das Netz ist voll von Blödsinn und Panikmache! Ich persönlich informiere mich einmal am Tag, das reicht mir … alles andere belastet mich!

Es tat mir richtig gut meine Gedanken zu diesem Thema aufzuschreiben und mit Dir zu teilen. Was die Zeit bringen wird, haben wir zum größten Teil selbst in der Hand. Handeln wir klug und gehen wir rücksichtsvoll miteinander um. Mehr braucht es nicht. Die Angst darf sein und ich finde es gut, wenn sie in einem gesunden Maß auch anhält! Denn sie sorgt dafür, dass wir uns vernünftig verhalten.

Deine Gedanken zu diesem Thema sind gerne gesehen! Falls Du intensiver darüber sprechen möchtest, in meiner FrauenPunk-Gruppe hast Du die Möglichkeit, Dich mit mir und vielen Frauen darüber zu unterhalten.

Ich wünsche uns allen eine gute bevorstehende Zeit, pass gut auf Dich auf UND bleib gesund <3