Für uns, die „schwarzen“ Schafe

Inspiration, Lebensstil, Persönliches

„Du bist immer schon das schwarze Schaf gewesen“ eine Beschreibung inklusive Bewertung, die gerne ausgeteilt wird. Immer wieder und bis heute. Vielleicht gehörst auch du dazu? Dann bist du heute hier bei mir genau richtig. Willkommen in der schwarzen Schafe Community. 🙂

Besser ein schwarzes Schaf als gar kein Fell …

Als „schwarzes Schaf“ gilt man, wenn man nicht passt.
Nicht leise genug ist.
Nicht angepasst genug.
Nicht dankbar genug.
Nicht loyal genug gegenüber Dingen, die einem selbst längst nicht mehr guttun.

Ich kenne diesen Platz.
Ich bin da zu Hause.
Bewertet von Menschen, von denen ich dachte, sie sind meine Familie.
Oder schlimmer: von Menschen, von denen ich geglaubt habe, sie verstehen und kennen mich.

Du begreifst:
Du bist NICHT das Problem.
Du bist nur die Projektionsfläche!
Für all das, was andere nicht fühlen wollen.
Nicht anschauen wollen und nicht verändern wollen.

Schwarze Schafe entstehen nicht „zufällig“.
Sie entstehen dort, wo Systeme krank sind. Wo Rollen wichtiger sind als Menschen.
Wo Harmonie höher bewertet wird als Wahrheit und wo Loyalität bedeutet, sich selbst zu verraten.

Wer dort anfängt, Fragen zu stellen, wer aufhört zu schweigen, wer Muster durchbricht,
wer Nein sagt, wer anders liebt, anders lebt, anders denkt – der bekommt irgendwann dieses Etikett angetackert:

Du bist echt schwierig.
Du bist viel zu sensibel.
Du übertreibst maßlos.
Du passt einfach nicht zu uns!

Und ganz ehrlich?
Vielleicht ist genau das der Beweis, dass du alles richtig machst.
Vielleicht sind schwarze Schafe nicht die Defekten im System – sondern die, die sichtbar machen, dass das System selbst defekt ist.

Wir sind die, die keine emotionalen Schulden mehr bezahlen, die wir nie gemacht haben.
Wir sind die, die keine „Rollen“ mehr mitspielen, und damit andere sich wohler fühlen.

JA, schon gut möglich – wir fallen auf.
JA, wir machen es auch manchmal unbequem.
Und JA, wir stören alte Dynamiken.

Aber seien wir doch ehrlich:

Stillsein hat uns auch nicht gerettet.
Anpassung hat uns nicht befreit.
Durchhalten & Aushalten hat uns nicht geheilt …

„Schwarze Schafe“ sind oft die Ersten, die stehenbleiben oder gehen.
Es sind die Ersten, die Grenzen ziehen.
Die Ersten, die sich Hilfe holen, und die Ersten, die sagen: So will ich nicht mehr sein und leben!

Und genau deshalb bekommen wir den Gegenwind ab. Weil wir vorangehen.
Wir sind nicht das Problem. Wir sind der Anfang von Veränderung.
Also ja – und gerne, nennt uns ruhig ein „schwarzes Schaf“. 🙂

Ich habe aufgehört, mich zu entschuldigen.
Für meine Klarheit, meine Tiefe und meine etwas andere Wahrnehmung.
Ich passe nicht mehr in kleine Systeme mit großen Tabus.
Auch NICHT mehr in Familien, Freundschaften oder Beziehungen, in denen mein Schweigen bequemer ist als meine Ehrlichkeit.

Und wenn mich genau das zur Außenseiterin macht – dann nehme ich gerne diesen Platz und setze mich in die erste Reihe.
Denn lieber ein schwarzes Schaf mit Rückgrat als etwas Angepasstes ohne Stimme.

Und noch etwas zum Innehalten – für UNS schwarze Schafe:
Wo in deinem Leben spielst du noch eine Rolle, die dich innerlich klein, müde oder stumm macht nur damit ein krankes System stabil bleibt?
Und was würde passieren, wenn du dich heute zum ersten Mal NICHT mehr erklärst? NICHT mehr entschuldigst und NICHT mehr zurücknimmst,
für DAS, was DU längst bist?

Danke, dass du mich wieder gelesen hast.
Wenn du ein „schwarzes Schaf“ kennen solltest – teile es gerne mit ihm. 🙂

Xo Sandra

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