Gedankengänge #57
Lesezeit: 3 Minuten

Über Offenbarungen und Mitteilungen

Heute möchte ich darüber schreiben, weshalb ich schreibe. Hier, in diesem Blog. Über meine Themen. Doch dieses sich teilen und mitteilen gefällt nicht jedem Menschen und viele heißen das nicht gut, das habe ich gerade zu Beginn meiner Arbeit sehr oft mitbekommen. Nicht alle Menschen applaudieren im Zirkus, genauso wie hier auf meinem Blog. Kurzum: es ist nicht jedermanns Sache.

Mir ist wieder bewusst geworden, dass dieser Schritt mutig von mir war. Schließlich geht es auch um einen Teil der Privatsphäre. Im Internet häufen sich die schrägsten Selbstdarstellungen, die manchmal tatsächlich die eine oder andere Frage aufkommen lassen: „Was soll damit bezweckt werden? Wen interessiert das?“

Ich glaube jeder von uns weiß, dass es Menschen geben wird, die dich oder das, was du machst, nicht gutheißen und sich aufregen. Sie kritisieren aus den verschiedensten Gründen was wir machen. Es ist klar und logisch: Je mehr man von sich zeigt, je mehr man seine Veränderungen im Leben sichtbar macht, umso mehr Aufmerksamkeit zieht man auf sich. Das war schon immer so und wird sich niemals ändern. Dem bin ich mir auch ganz bewusst. :D

Aber ehrlich gesagt möchte ich sehr gerne offen und „berührbar“ bleiben! Gleichzeitig möchte ich auch meine Richtung weiter verfolgen. Ich möchte sehen was andere mir aufzeigen und widerspiegeln! UND ich möchte unterscheiden, wann eine Reaktion tatsächlich mit mir zu tun hat und wann nicht!

Veränderungen, die ich in Gang bringe, stoßen auch stets an die Grenzen des anderen. Über Lebensmodelle wird neu nachgedacht. Dass ich gerne schreibe, ist in der Zwischenzeit bekannt. Früher in Form von Tagebuch, Karten, Briefe, später Mails, E-Books, mein erstes „Büchlein“ und seit einigen Jahren auch auf meinem Blog.

Die Lust auf mehr ist einfach immer da. Auf noch mehr Resonanz und auch auf mehr Abenteuer! Schließlich weiß ich ja nie was kommt? Wie es denn ankommt, ob es ankommt und vor allem was es auslöst! Ich finde es total schön, Menschen insbesondere Frauen, selbst entscheiden zu lassen, ob sie meine Gedanken lesen, und ob sie teilhaben möchten, oder nicht? „Freiwillige Begleitung“ … so empfinde ich das und es macht mich glücklich zu sehen, dass es einige gibt, deren Gedanken sich mit meinen decken. ›lächel‹

Worte, Sinn und Bilder … alles fließt und es macht sehr viel Freude etwas zu bewirken. Dazu möchte ich auch immer wieder aufrufen: Uns Tätigkeiten zu suchen, die uns ins Fließen bringen. Den eigenen Impulsen zu folgen, seinen eigenen Weg auch tatsächlich zu gehen … auch dann, wenn die „Richtung“ vielen anderen nicht gefällt und der Norm nicht entspricht!

Das Phänomen „Selbstdarsteller“ im Internet, worüber ich ja schon mal geschrieben habe, beschäftigt mich natürlich. X Dinge zu posten und die Menschen über jeden Schritt zu unterrichten gehört nicht zu meiner Absicht. Außerdem mag ich das Wort „Selbstdarsteller“ nicht wirklich. Etwas Widerspruch macht sich dabei spürbar, denn was ist es sonst? Selbstverständlich gibt es da einen Teil in mir, der Lust hat, etwas nach Draußen zu tragen, auch wenn ich in vielen anderen Momenten sehr zurückhaltend und ruhig bin!

Ich möchte als Mensch in seiner natürlichen Größe wahrgenommen werden. Der mit seiner Kraft und seinen Ideen, einen Raum einnehmen kann aber sich gleichzeitig zurücknimmt, um zuzuhören und anderen Raum zu geben! Ich glaube, wenn man seine natürliche Größe erkannt hat, frei und großzügig zu denken, gelingt es auch sehr einfach die Stärken und die Schwächen zu respektieren!

Momentan ist es diese Website (ich kann mich mit dem Wort Blog nicht wirklich anfreunden), die mir große Freude bereitet, andere mit meinen Gedanken abzuholen und auch zu berühren. Im Grunde ist es doch so: In unserem Leben können wir IMMER wieder andere berühren, lächelnd, durch ein Kompliment, durch Anregungen oder Mut machenden Gesprächen.

ICH habe mich für diese zusätzliche Form des Berührens, entschieden. Auch, wenn es so manchen Menschen nicht „schmeckt“.
Freiwilliges SEIN. Um NICHTS kämpfen. Was BLEIBEN will bleibt und was GEHEN möchte, geht sowieso. Das fällt mir als Schlusssatz ein.

Manche Dinge drücken mich, und das ist das Zeichen, dass etwas gesagt werden soll. Diesem Gefühl folge ich seit Jahren. <3
Danke fürs Zuhören. <3

Xo Sandra

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