Geschichtenliebe #52
Lesezeit: 2 Minuten

Meine Geschichte heute hast Du vielleicht schon mal irgendwo gelesen. Mir wurde sie als Beispiel für das Thema WERT(E) in die Hand gedrückt, als ich meine Zeit in der Reha nutzte, um über vieles nachzudenken. Ich hab´ sie noch, denn solche Dinge horte ich sehr sorgfältig und ich möchte sie heute gerne mit Dir teilen. :D

WAS ist eigentlich wertvoll? Lässt sich das immer so einfach bestimmen? WORAN wird ein Wert überhaupt gemessen? Diese Geschichte erzählt Dir von WAHREN WERTEN. ›lächel‹ Viel Freude beim Lesen.

WELPEN ZU VERKAUFEN

In einer Tierhandlung war ein großes Schild zu lesen, auf dem Stand. „WELPEN ZU VERKAUFEN“.
Ein kleiner Junge kam vorbei und sah das Schild.
Da der Ladenbesitzer gerade an der Tür stand, fragte er ihn: „Was kosten die Hundebabys?“

„Zwischen 50,- und 80,- Euro“ sagte der Mann.
Der kleine Junge griff in seine Hosentasche und zog einige Münzen heraus.
„Ich habe genau 7 Euro und 67 Cents“. Sagte er. „Darf ich sie mir bitte anschauen?“

Der Ladenbesitzer lächelte und pfiff nach seiner Hündin. Fünf kleine Hundebabys stolperten hinter ihr her.
Eines von ihnen war deutlicher langsamer und kleiner als die anderen und humpelte auffällig.
„Was hat der Kleine dahinten?“, fragte der Junge.

Der Ladenbesitzer erklärte ihm, dass der Welpe einen Geburtsschaden hat und nie richtig laufen würde laufen können.
„Genau DEN Kleinen möchte ich kaufen!“ sagte der Junge.

„Also den würde ich nicht nehmen, der wird nie ganz gesund.“ Antwortete der Mann. „Aber wenn du ihn unbedingt willst, bekommst du ihn umsonst. Ich schenke ihn dir.“
Da wurde der kleine Junge wütend.
Er blickte den Ladenbesitzer direkt in die Augen und sagte: „Ich möchte ihn nicht geschenkt haben. Dieser kleine Hund ist JEDEN Cent wert, genauso wie die anderen auch! Ich gebe ihnen meine 7,65 Euro und werde jede Woche einen Euro bringen, bis der Welpe abbezahlt ist.“

Der Mann entgegnete nur: „Ich würde ihn wirklich NICHT kaufen – er wird niemals in der Lage sein, mit dir zu laufen und zu toben so wie die anderen.“

Da hob der Junge sein Hosenbein und sichtbar wurde eine Metallschiene, die sein verkrüppeltes Bein stützte.
Liebevoll auf den kleinen Hund blickend sagte er: „Ach, ich renne selbst auch nicht gut und dieser kleine Hund wird jemanden brauchen, der ihn liebevoll umsorgt UND versteht!“  

Dan Clark „Weathering the Storm“

Das Leben schreibt wunderschöne Geschichten. Ich bekomme immer noch ein wenig Gänsehaut, wenn ich sie lese. ›lächel‹
Wie ging es Dir dabei?

Xo Sandra

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