Geschichtenliebe #60

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Geschichtenliebe #60
Lesezeit: 2 Minuten

Anregende Worte heute für uns. Worte zum Nachdenken und weiterschicken. :-)

DIE GEBURT DES SCHMETTERLINGS

Ein Wissenschaftler beobachtete einen Schmetterling und sah, wie sich dieser abmühte, durch das enge Loch aus dem Kokon zu schlüpfen. Stundenlang kämpfte der Schmetterling, um sich daraus zu befreien. Da bekam der Wissenschaftler Mitleid mit dem Schmetterling, ging in die Küche, holte ein kleines Messer und weitete vorsichtig das Loch im Kokon, damit der Schmetterling leichter herausschlüpfen konnte.

Der Schmetterling entschlüpfte sehr schnell und sehr leicht. Doch was der Mann dann sah, erschreckte ihn doch sehr. Der Schmetterling, der da entschlüpfte, war nicht gesund. Die Flügel waren ganz kurz und er konnte nur flattern, aber nicht richtig fliegen.

Da ging der Wissenschaftler zu einem Freund, einem Biologen und fragte diesen: „Warum sind die Flügel so kurz und warum kann dieser Schmetterling nicht richtig fliegen?“ Der Biologe fragte ihn, was er denn gemacht hätte.

Da erzählte der Wissenschaftler, dass er dem Schmetterling geholfen hatte, leichter aus dem Kokon zu schlüpfen.
„Das war das Schlimmste, was du tun konntest. Denn durch die enge Öffnung, ist der Schmetterling gezwungen, sich hin durchzukämpfen. Erst dadurch werden seine Flügel aus dem Körper herausgedrückt und wenn er dann ganz ausgeschlüpft ist, kann er fliegen!

Weil du ihm geholfen hast, um ihm den Schmerz zu ersparen, hast du ihm zwar kurzfristig geholfen, aber langfristig nur geschadet. „Wir brauchen manchmal den SCHMERZ, um uns entfalten zu können – um der oder die zu sein, die wir sein können. Deshalb ist die Not oft notwendig –  es ist die Entwicklungschance, die wir nutzen können.“

Gefunden im Lichtkreis, leider kein Autor bekannt.

Ein wundervolles Beispiel, das auf unser Leben projiziert werden kann.
Schmerz und Leid sind Teil unseres Lebens. Und es ist nichts, was wir fürchten müssen.
Wir müssen es gegebenenfalls „nur“ annehmen und nicht darüber hinwegsehen!
Wenn wir uns dann auch noch damit auseinandersetzten und all das verstehen, haben wir schon gewonnen.
Im Schmerz und im Leid steckt potenzielle Wachstumshilfe … nutzen wir diese. ›lächel‹.

Ich hoffe, ich konnte Dich zum Nachdenken animieren und Du hattest Freude am Lesen der Geschichte.
Bis bald, wenn es eine neue Folge meiner #Geschichtenliebe für Dich gibt.

Pass auf Dich auf …

Xo Sandra

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