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Unausgeglichenheit, Nervosität und ständig das Gefühl haben, nicht abschalten zu können. Du kannst Dir nicht erklären woher Deine innere Unausgeglichenheit kommt, aber Du spürst sie ganz deutlich. Du reagierst empfindlich auf sämtliche Geräusche und Störungen. Es kommt sogar vor dass Dich der Redeschwall, die Stimmlage mancher Menschen um Dich stört und reizt. Zudem bist Du ungeduldig, launisch und nörgelst alles an die Wand. Dein Körper fühlt sich irgendwie „druckempfindlich“ an. Sich auf Dinge zu konzentrieren, fällt Dir ebenso nicht leicht und Deine Leistungsfähigkeit leidet darunter … alles kein Wunder, da Dir der regenerierende Schlaf ebenso fehlt.

Wenn Unruhe, Nervosität und Anspannung überhand nehmen

Was kann es sein wenn die Balance zwischen Anspannung und Entspannung fehlt? Wenn einen etwas treibt das man selbst nicht genau benennen kann und vor dem wir am liebsten weglaufen würden? Wenn wir Dinge nicht zu Ende bringen können oder wir nachts schweiß gebadet wach werden und das Gedankenrad auch in der Schlafphase nicht still stehen will?

Diese innere Nervosität kann einem das Leben richtig schwer machen. Man wird zu einem anderen Menschen. Einer Person, die man nicht wirklich leiden kann. Wenn ich zurückdenke, fiel es mir unsagbar schwer, auf normale Reize wie zum Beispiel Herausforderungen des Alltags sowie im Beruf zu reagieren. Meine Nerven lagen blank und ich hatte ständig das Gefühl unter meiner Haut wimmelt es von Ameisen. Ständige Unruhe bringt also auch körperliche Beschwerden mit sich.

Zuerst einmal: Unruhe ist nichts abnormales

Anspannung und Nervosität dienen uns als Schutzmechanismus. Sie wurde uns von der Natur geschenkt um bei akuter „Bedrohung“ auf unsere gesamten Ressourcen zur Verteidigung zugreifen zu können! Klar müssen wir heute nicht mehr um unser Leben rennen, doch können wir diese aktiven Zustände bewusst nutzen um mit allen Herausforderungen der modernen Zeit umzugehen … also hat Unruhe, Anspannung und Nervosität auch etwas Gutes und auch Sinn.

Doch leider haben wir verlernt, den entspannten Zustand zu erreichen. Wir sind ständig und dauerhaft irgendwie nervös, gereizt und angespannt und wir finden keine Möglichkeit wieder runterzukommen! Ständig auf der Lauer liegend und in Alarmbereitschaft … innere Ruhe? Sie ist ein Fremdwort geworden. Wir haben es verlernt, uns von geleisteten Anstrengungen zu erholen.

Viele von uns haben auch das Problem nicht still sitzen zu können, vielleicht kennst Du solche Kandidaten die ständig mit den Beinen wippen oder mit den Finger klopfen? Sie haben das Gefühl selbst im Sitzen noch laufen zu müssen. Dieser Teil meiner vergangenen Getriebenheit ist mir bis heute geblieben. Besonders dann, wenn ich unausgeglichen bin und etwas tun möchte aber nicht tun kann … einer meiner Füße ist dann gerne in Bewegung. :D

Unruhe holen wir uns nicht wie einen Bienenstich auf der Wiese

Nervosität und Getriebenheit, sowie die damit verbundenen körperlichen Signale, sind immer ein Zeichen dafür, dass in Deinem Leben etwas unrund läuft. Es gibt jede Menge Auslöser für Deine innere Unruhe. Schau Dir deshalb Deine Art zu leben genau an. Dein Arbeit und wie Du mit Problemen umgehst. Du wirst mit Sicherheit die Antwort in diesen Dingen finden!

Besserung erhoffte ich mir, als ich mit meinem Anliegen meinen Arzt konfrontierte. Ich glaubte mit ein paar Pillen die Sache schnell in den Griff zu bekommen. Was ich heute weiß ist, Medikamente und Entspannungsübungen (die für mich niemals entspannend waren), können diesen Zustand niemals wegwischen … Wichtiger ist es, sich auf die Ursachenforschung zu begeben und herauszufinden was an dem unangenehmen Zustand der ständigen Gereiztheit und Getriebenheit schuld sein könnte.

  • Vielleicht machst Du einen Job der Dir nicht liegt,
  • oder Du überforderst Dich regelmäßig.
  • Gut möglich dass Du Gefühle unterdrückst, die gerne gesehen werden möchten,
  • oder aber auch Du lebst in ständiger Selbstmaipunation und Lüge.

Bei mir trafen alle Punkte zu. Das Leben das ich führte war ein „Wunsch-Dasein“, dem ich nie gerecht wurde. Mich machten bestimmte Situationen, Gedanken, Gefühle und der Kontakt mit bestimmten Menschen einfach nervös und unruhig. Das herauszufinden bedarf auch manchmal einen Blick in die Vergangenheit, die sehr aufschlußreich sein kann!

Höre auf dieses Gefühl und „sprich“ mit Deiner Unruhe

Es bemerkt kein Mensch ausser Dir selbst! Du weißt ja … SIE will Dir etwas zeigen. Offenbar gibt es etwas in Deinem Leben das nicht so recht passt. Sei aufmerksam und beobachte genau. Von selbst verschwinden wird sie nicht, dass steht schon mal fest. Medikamente stellen Dich nur ruhig und verhindern das Du Dich richtig wahrnimmst. Mit längerer Auseinandersetzung, sah ich diese Phase wieder mal als Prüfung um mein Leben auf eine neue Stufe zu heben und persönlich daran zu wachsen. 

Es bringt nichts, wenn Du Dich in diesen Zustand reinsteigerst und Dich dagegen wehrst. So spannst Du Dich nur noch mehr vor Dein Gedankenkarusell und das raubt Dir den Schlaf und die letzten Nerven! Fokussiere Dich auf Deine Körperwahrnehmung und akzeptiere diese Momente in denen Du am liebsten „platzen“ möchtest. Bewerte nicht sondern nimm an. Mir half damals die Betrachtung meiner selbst … wie ein Zuschauer im Kino. Mir gefiel nicht was ich sah und so begann ich Situationen zu verändern und Stress zu reduzieren.

Nicht vor dem Leben davonlaufen, sondern davon lernen

Das Leben entspannter genießen können … das war mein Wunsch und sollte unser aller Ziel sein. Dafür ist es nicht unbedingt notwendig, seinen Beruf zu wechseln, zu kündigen oder Deine Beziehung zu beenden (ich habe  allerdings beides getan). In den meisten Fällen reicht ein kürzer treten in Form von Stundenreduzierung. In eine andere Abteilung zu gehen, wenn möglich oder den Tagesablauf anders zu strukturieren.

Schau auf Dein Leben, auf Deine Abläufe, wo Du Situationen im Außen entschärfen kannst, die Dich sonst belasten und stressen. Streiche jetzt sofort diesen Satz: „Nö … wie soll das denn gehen?!“ aus Deinem Kopf. Denke an den Beitrag Raus aus Deiner Komfortzone. Sei kreativ! Es ist immer mehr möglich als Du Dir denken kannst – wenn Du etwas wirklich willst! :-)

Wahres Glück, lässt sich nur in einem Leben im Hier & Jetzt finden. So sagt eine seit langem gültige, aber dennoch leider sehr wenig beachtete, Weisheit.

Ruh- und Rastlosigkeit entstehen dann, wenn Du pausenlos in Sorge über Deine Zukunft lebst. Oder wenn Du Dich unentwegt über die Vergangenheit ärgerst. Beides ist schlecht, ungesund und macht unglücklich das weiß ich aus Erfahrung. Doch eines ist fix: Bedauern und Sorgen haben noch nie etwas Positives hervorgebracht, sie sind Auslöser unserer Unentspanntheit. 

Baue Deine Anspannung ab

  • Schenke dem Leben und seinen Problemchen nicht so wahnsinnig viel Aufmerksamkeit.
  • Meditation ist für unruhige Seelen anfangs kaum zu bewältigen. Das stille Sitzen und die Ruhe erzeugten bei mir genau das Gegenteil. Mit ein wenig Übung und langsamen Einstieg bewirkt die Meditation, in allen Lebensbereichen, ein entspannteres Tun und ein produktiveres Arbeiten. #empfehlenswert.  Und ist zusätzlich eine besondere Herausforderung.
  • Lebe achtsam … denn leben wir achtsam leben wir auch entspannt. Es funktioniert gar nicht anders! Ein guter Umgang mit und zu Dir selbst, wirkt wahre Wunder. :D
  • Stoppe Dein Gedanken Flikflak. Negative Grüblereien, sind kontraproduktiv. Dein Unterbewusstsein ist ein kluges Mädchen aber nicht zu klug um es nicht stoppen zu können bevor es richtig in fahrt kommt.
  • Tu etwas, was Dir Spaß macht. Wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich in der Natur und meinen Hunden die Energie und die Ruhe finden würde die mir gefehlt hat … ich hätte ihn ausgelacht! Fakt ist: Nur arbeiten, herumwuseln und jede Minute „sinnvoll“ nutzen macht nun mal nicht ruhig und ausgeglichen. Energie kann auch anders abgebaut werden. #zwinker
  • Tu Dir gut. Wir hetzen uns ohne Rücksicht auf uns ab. Ja schon klar … und um was zu bekommen? Damit es uns, wenn wir alt sind, besser geht? Damit wir uns dann „belohnen“ können? Dieser Moment rückt für viele Menschen in die ferne Zukunft. Deshalb – gönne Dir jetzt etwas. Jeden Tag mit Vergnügen und ohne schlechten Gewissen, auch dann wenn Du es Dir vielleicht nicht verdient hast?!

Kaum zu glauben, aber unser Leben ist kein Kampf, es ist da, um genossen zu werden. Es gibt alles in Hülle und Fülle in unserer Welt, wir müssen nur die Augen öffnen. Schaffen wir das, dann fällt eine Menge innere Anspannung und Unruhe von uns ab. Denn … weshalb sollten wir Unruhe empfinden, genervt und nervös sein, wenn gut für uns gesorgt ist? Öffne Dich dafür. Ziehe Deinen Fokus ab vom Mangel. All das wird Dir mehr Freiraum, weniger Stress und sehr viel Entspannung bereiten das verspreche ich Dir .

Viel Erfolg bei Deiner Ursachenforschung und -bekämpfung. Es ist ein Weg in ein schöneres Leben.
Pass auf auf Dich, bis bald.

„Du hast es satt, ständiges auf und ab machen dich müde und krank. Du würdest gerne aus deiner Beziehung aussteigen, schaffst es aber nicht. Ich bin mir sicher, jeder kennt jemanden, der in einer so leidvollen toxische Beziehung verstrickt ist. Oder vielleicht bist du selber in solch Situation gefangen! Es ist eine Beziehungsform, bei die jeder andere Mensch die Hände über den Kopf schlägt, und sich wundert warum sich zwei Menschen trotz ihrer chronischen Probleme nicht voneinander lösen können.

Beziehung? Das hatten wir doch erst!

Vielleicht denkst du dir jetzt schon wieder? Dieses Thema war doch erst vor kurzem an der Reihe?! Ja, das stimmt. Mach dein Glück nicht von einem Partner abhängig … war vor ein paar Wochen das Thema. Nahe verwandt, dennoch etwas anderes. Auf Grund der großen Nachfrage zu diesen Themen, war es mir wichtig, dieses mal die toxische Beziehungsform genauer zu durchleuchten.

Was genau ist eine toxische Beziehung?

Kurzform: Es handelt sich um eine Beziehungsform, die sich durch ständigen und abrupten Wechsel von intensiver Nähe, Streit, Stress und Trennungsandrohungen auszeichnet. Die guten gesunden Phasen sind erfüllt von einem intensiven WIR – Gefühl, eine Verschmelzung auf allen Ebenen mit dem i-Tüpfelchen an besonders schönem Sex. Als Frau fühlst du dich endlich angekommen zu sein … so oder so ähnlich ist der Beginn dieser Beziehungen.

Die Zeiten sind unterschiedlich, in denen plötzlich, wie aus dem Nichts und ohne gegebenen Grund, der Wechsel eintritt. Die Laune kippt, die gute Stimmung ist fort, ein „wir“ ist weit entfernt und der toxische Partner beginnt zu nörgeln, macht Vorwürfe und kritisiert ständig. Die Beziehung wird in Frage gestellt. Alles ist verloren gegangen. Wo ist die Nähe geblieben? Dein Partner kommt dir sogar richtig fremd vor. Er ist distanziert und unerreichbar geworden für dich.

Jeglicher Versuch, die Nähe deines Partners wieder zu erlangen, sein Herz zu erreichen, vielleicht Missverständnisse zu klären, hat keinen Sinn. Es ist sogar eher das Gegenteil der Fall! Je mehr du versuchst die Situation zu schlichten, das Gleichgewicht wieder herzustellen desto tiefer versinkst du in eine Falltüre! Es ist als wären alle Gemeinsamkeiten, die Liebe und Sicherheit die du verspürt hast, ausradiert .

Er arbeitet mit Abwertung und Idealisierung

Ich kann mich noch genau an die Zeit erinnern, wo ich in solch Situationen war. Mein damaliger Partner pickte ganz bewusst etwas aus meinem Leben heraus, worin ich immer schon etwas unsicher war. Es folgten blöde, verletzende Bemerkungen gefolgt von Beispielen die er kannte. Oder aber auch er ignorierte meine Fähigkeiten und das so lange, bis ich mir selbst unsicher war. Ich begann zu verkümmern.

Ein toxischer Mensch/Partner kann laut, ausfallend oder sehr ruhig und subtil kritisieren. Das Ergebnis ist immer das gleiche. Er verunsichert. Das ist sein Ziel. Wenn du mit solch einen Menschen zusammen bist, und solch Situationen immer wieder durchlebst, verfällst du in einen immensen nervlichen Stress. Der Zustand der emotionalen Not tritt ein. Das Schlimmste an der Sache ist du als Partnerin, kannst diese Vorhaltungen anfangs gar nicht nachvollziehen … denn DU hast auch nichts falsch gemacht! Und selbst wenn – die Relation Fehler und Vorwürfe, würden niemals passen!

Wie sind solche Männer?

  • charmant, reif und klug
  • passiv und fordernd
  • der Starke in der Beziehung
  • der der alles kann und natürlich besser weiß
  • ein notorischer Fremdgänger
  • ein Mann mit psychiatrischer Diagnose oder auch Arzt :-(

Nun, wie läuft das ganze Desaster ab?

Die Abstände der Anschuldigungen, des vorprogrammierten Streites, waren immer regelmässig. Sein inneres Chaos wurde regelmäßig an mich weitergegeben. Meine Meinung und die Meinung anderer Frauen decken sich auch, wenn ich sage: Die Unzufriedenheit mit sich selbst und das innerliche Chaos eines toxischen Partners  wird immer als das des anderen deklariert! Um danach, wenn ER es für angebracht und richtig hält, wieder aufzubauen. Gefolgt von einer Phase intensiver Nähe, des Gleichklangs und erfüllenden Sex. Für die Partnerin entsteht dadurch wieder das Gefühl „alles ist doch wundervoll und wieder OK“. Eine gute Beziehung. Bis das „Spiel“ wieder von vorne losgeht.

Toxische Männer handeln sehr genau und intuitiv

Diese Männer haben eine besonderes Gespür für sämtliche Bedürftigkeiten ihrer Partnerin! Ich war sehr angetan von dem regen Interesse das dieser Mann damals an mir hatte. Anders als die üblichen. Tiefgründiger, überdurchschnittlich aufmerksam und ein toller Zuhörer. Liebevoll und sowas von charmant! Der Grund dieser Aufmerksam ist aber nicht das übliche normale Interesse, sondern ein lückenloser Lebenslauf seiner Partnerin. Sein Anliegen ist die Kontrolle über die mögliche zukünftige Partnerin und folglich über die Beziehung zu bekommen!

Er präsentiert sich als perfekt und passend. Er kennt und stillt mit Präzision alle vorhandenen Bedürfnisse. Und das rasend schnell. Dieses „Wir Gefühl“ lässt daher nicht lange auf sich warten. Das Gefühl von angekommen sein stellt sich ein. Das Vertrauen ist sehr schnell aufgebaut und so wird dieser Mann, der Traummann, den Frau sich gewünscht hat plötzlich Wirklichkeit … Ich fühlte mich damals komplett beantwortet und deshalb ließ ich mich ziemlich schnell ganz auf diesen Mann ein.

Und genau ab da wenn sich ein toxischer Partner seiner Sache ganz sicher ist, beginnt er damit, seine neuen und anderen Seiten zu zeigen. Immer im ständigen Wechsel: Ganz toll … oder die Hölle auf Erden.

Die Frau ist immer verantwortlich für das Gelingen der Beziehung!

Egal was es ist. Ein falscher Satz, die falsche Fragestellung, eine nicht passende Bewegung … es gibt nie ein „Richtigsein“! Solche oder ähnliche Handlungen bringen solche Männer sofort dazu zu kritisieren und zu nörgeln. Die Partnerin klein zu machen und die Beziehung sofort wieder in Frage zu stellen. Er reitet so lange darauf herum bis du als Partnerin völlig erschöpft und mit riesiger Verlustangst in einen Schockzustand gerätst indem nichts mehr möglich ist, zu tun!

In einer längeren Beziehungszeit kann es passieren, dass Frauen oft keine Kraft mehr für ihre Freunde oder Familien haben, weil der toxische Partner sie total vereinnahmt. Ein weiteres optisches Merkmal: Du siehst übermüdet, unglücklich und krank aus. Wirst du als Paar in der Öffentlichkeit angesprochen, wird so ein Mann immer vorgeben dich in allen Belangen zu unterstützen. In Wahrheit nimmt er nur … viel zu viel, mehr als DU geben kannst und das ist immer noch zu wenig! Die zwischenzeitlichen exklusiven Momente der Zweisamkeit sollen dich nur weiter für eine kurze Zeit sedieren. Im Endeffekt ist es die Schuld der Partnerin ob die Beziehung glücklich oder unglücklich ist, so ist sein Denken. Emotionale Misshandlung vom Feinsten. :-( Diese Grausamkeit ist schwer zu verstehen und zu begreifen.

Doch wer sind die Partner von toxischen Männer

In der Regel sind es Frauen, die klug und emphatisch sind. Mit ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Anständig und mit ethischer Integrität. Stark genug sind, trotz eigener Verletzlichkeit, den anderen anzuhören. Diese Charakterzüge lassen es erstmal nicht zu, schwarz oder weiss zu denken und den Partner als soziopathisch einzustufen.

Ein toxischer Mann wird seiner Frau immer das vorwerfen, was er selber macht und droht ihr zusätzlich mit Trennung, für etwas das er selber gemacht hat. Er macht sie für alles verantwortlich. Es folgen Schmerz, und Entwürdigung. Ihm geht es dabei um die Aufmerksamkeit die er bekommt, wenn er verletzt. Er will schlichtweg die eigenen miserablen und wertlosen Inhalte in seinem Leben bei der Person abladen von der er seine Lebensquelle, die Aufmerksamkeit, die Zeit und Ressourcen bekommt. Inklusive Treuebeweise, hingebungsvollen Sex und Loyalität. Ein Nimmersatt der nicht mal daran ersticken könnte, weil es nie zu viel ist!

Was habe ich daraus gelernt

Ich weiß heute, dass sich toxische narzisstische Menschen an jedem Menschen bedienen der ihnen in die Arme fällt. Es hat eine Weile gedauert, aber ich war froh daraus gelernt zu haben. Ich bin vorsichtiger geworden, was die Männerwahl betrifft! Sie zeichnen sich durch eine hohe Schmerzfreiheit und Stresstoleranz aus. Rote Linien werden einfach überrollt ohne dabei ein schlechtes Gewissen dabei zu bekommen! Während der gesunde Teil der Beziehung immer kränker wird, wird der giftige Teil immer größer und stärker. Irgendwann kommt dann der Punkt an dem der zu Beginn gesunde Partner merkt, dass er ganz grausam daran kaputt gehen wird, wenn er es sich nicht schafft, sich  aus dieser Beziehung zu lösen …

Es ist immer hilfreich sich über den Charakter des anderen bewusst zu werden. Das sind die besten Vorraussetzungen um in die Handlung zu kommen wenn es soweit ist. Toxische Menschen fürchten nichts mehr als durchschaut zu werden. Sie sehen nicht die Not des anderen, aber fürchten sich vor negativen Auswirkungen für sich selbst! So bleibt also nur noch meine Empfehlung: „Nichts wie weg“. Einfach? Nein … aber notwendig um „Frau“ sein wieder zu erlernen und danach zu erfahren, dass es auch andere Männer gibt! <3

Nachsatz
In diesem Beitrag gibt es eine klare Rollenverteilung. Das soll aber keinesfalls heißen, dass es nicht auch Frauen gibt die narzisstisch und toxisch veranlagt sind. Persönlich habe ich aber nur diese Erfahrung gemacht und auch nur mit Frauen gesprochen die in einer narzisstischen Beziehung gelebt haben. Und da meine Leser zu 99,9% Frauen sind, fand ich es auch passend in der Form zu schreiben.

Dazu möchte ich heute nicht mehr viel hinzufügen und Punkt, Punkt sein lassen. Falls DU deine Erfahrungen mitteilen möchtest, deine Gedanken dazu aber am Blog nicht teilen willst, bist du herzlich in die FrauenPunk Gruppe bei Facebook eingeladen, da sind wir Frauen unter uns und ungestört … ohne Zaungäste. >zwinker<

Alles Liebe und schau gut auf Dich!