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Taschen packen, verreisen um neue Kulturen kennenzulernen, sich von der Sonne streicheln lassen und mal 1,2 oder vielleicht sogar 3 Wochen den, meist eintönigen, Alltag eintauschen gegen etwas tiefergehende Erholung, Spaß und besondere Momente. Der „große“ Urlaub steht für die meisten für uns vor der Tür! Diese Auszeit ist so extrem wichtig für unsere körperliche und seelische Gesundheit.

Freu Dich auf die Pause(n) und entspann Dich!

Diesen Beitrag schreibe ich heute schon am Strand und kurz vor meinem Urlaub. Und würdest Du mich jetzt sehen können, müsstest Du bestimmt lachen! Ganz schmal gemacht, nutze ich die Gunst des Schattens, denn die Zeit als ich noch in der Mittagssonne ohne Schirm schreiben konnte, dürfe jetzt auch vorbei sein … :D

Ich sitze hier und denke an die Zeit, als ich meine Urlaubstage noch mit Arbeit ausfüllte. Entweder stand ein Umzug an oder ich renovierte und malte die Zimmer neu. Darüber kann ich heute nur noch milde lächeln … über mich und meine Art, Urlaub zu gestalten. Es macht nämlich absolut keinen Sinn, die wertvollste Zeit „Urlaub“, für eine andere Form von Arbeit zu nutzen!

Selbst nur ein paar Tage wegzufahren ist besser, als zu Hause nur liegen gebliebene Dinge aufzuarbeiten! Denn erholsam sieht und fühlt sich anders an. Ich habe das Glück und die Freiheit, mir mein Leben in der Zwischenzeit einzuteilen, wie ich es möchte. Das war natürlich auch nicht immer so. Aber Urlaub ist und bleibt immer noch Urlaub. Gemeinsame Zeit oder Zeit nur für sich! Ohne Gedanken an Arbeit, Termine und Listen. ›supi‹

Wie der perfekte Urlaub aussehen soll, ist bei uns allen sehr unterschiedlich. Manche schätzen ausgedehnte Reisen, andere wieder setzen auf totale Entspannung und freuen sich auf das „Nichtstun“. Ob Meer-Urlaub, der nur aus Sonne, Spaß und kühlen Drinks besteht, oder es eine abgelegene Waldhütte inmitten der Natur ist – es ist egal und jedem seine Sache. Wichtig finde ich nur, dass die so wertvollen Urlaubstage, genauso verlaufen wie DU sie DIR vorstellst!

Denn auch wenn wir viel Freude an unserer Arbeit haben, Stresssituationen lassen sich im tollsten Betriebsklima nicht vermeiden. Für unseren Körper ein idealer Nähboden und super Ausgangspunkt, um körperlich und psychisch „einzuknicken“. Davon kann ich wirklich ein Lied singen. :-(
Deswegen: Lass die Arbeit mal Arbeit sein und vor allem lass sie zu Hause!

Vielleicht machst Du es wie ich es getan habe und nutzt Deinen Urlaub, um Deine Lebenseinstellung zu hinterfragen? Mich hat das damals ein großes Stück weitergebracht. Gedanken ordnen, Prioritäten setzen und einfach Dinge verändern … ich kann es Dir wirklich nur empfehlen. ›lächel‹

Seit ein paar Jahren darf ich nun die warmen Monate des Jahres am Meer sitzen und da arbeiten, wo andere Urlaub machen. Einfach genial, wie umfassend und positiv das Meer sich auf mein Befinden und mein inneres Gleichgewicht auswirkt! Aber ganz gleich für welches Urlaubsziel DU DICH entscheidest und sei es Dein grüner, bunt blühender und duftender Balkon oder Garten. ›lächel‹

Ich wünsche Dir eine tolle Urlaubszeit und alles was so dazugehört! Entspanne gut. Denn Urlaub ist etwas sehr Nachhaltiges, wenn Du ihn richtig nutzt. Die Erinnerungen daran werden Dir an weniger guten Tagen ein Lächeln ins Gesicht malen und Dir sofort einen Energie-Kick schenken. :D Urlaub ist so sehr wichtig!

Und da WIR uns erst Anfang September wieder lesen, weil auch ich Urlaub mache, gebe ich Dir noch eine passende sowie total schöne #Sommergeschichtenliebe mit in Deinen Urlaub. :-)
Viel Spaß beim Lesen … Ciao!

Urlaub auf der Insel des Glücks

Einmal hängt ein schlauer Reisebürobesitzer ein Schild mit einem ganz besonderen Angebot in sein Schaufenster:

Einmaliges Sonderangebot.
Pauschalreise zur INSEL DES GLÜCKS
Zum Preis von 999.- Euro

Insel des Glücks? Wie bitte? Die Leute wunderten sich.
„Wo findet man heute denn noch Glück?“, murmelt ein Griesgram. „Stimmt“, klagte eine Dame. „Glück ist so rar geworden.“
Und sogleich hatte jeder etwas zu sagen und dass es so etwas wie GLÜCK heutzutage gar nicht mehr gäbe.
„Vielleicht findet man es auf dieser Insel?“, meinte einer schließlich. „Ein wenig Glück wäre nicht schlecht“, sagte ein anderer und buchte gleich zwei Plätze.

Und weil viele Leute ähnlich dachten, war die Reise zur Insel des Glücks rasch ausgebucht. Der Geschäftsmann freute sich.
„Was für ein Glück mit dem Glück!“, rief er und rieb sich die Hände.
Sechs Wochen später brachte ein alter Fischkutter die erste Reisegruppe zu dieser seltsamen Insel.
Neugierig standen die Reisenden an der Reling und blickten aufs Meer.

„Da ist sie, die Insel!“, jubelte plötzlich ein Kind und deutete zum Horizont.
„Ja, tatsächlich!“, rief ein älterer Herr, und seine Stimme klang freudig erregt. „Was für ein Glück!“
Dann schwieg er betroffen. Hat er soeben GLÜCK gesagt? Beschämt senkt er seinen Kopf, aber sein Herz klopfte.
Die Reisenden starrten erstaunt zum Horizont. Auch ihre Herzen klopften.
War diese Insel eine „Glücksinsel“?

„Unsinn“, murmelte einer und wandte sich um. „Mal sehen, was uns dort so erwartet!“
„Vorsicht! Vorsicht!“, warnte ein anderer, und alle nickten ihm zustimmend zu. Mürrisch starrten die Reisenden zu der felsigen, mit Wiesen, Heiden und Kiefern bewachsenen Insel. „Hier sieht es aus wie auf den Bildern in meinem Pipi-Langstrumpf-Buch“, freute sich ein Mädchen und fasste den älteren Herrn an der Hand. „Ob man hier auch so schön spielen kann?“
„Bestimmt.“
„Au fein“. „Ich freue mich so“.“ Ich auch.“

Stürmisch und begeistert liefen die Kinder an Land und waren in alle Richtungen verschwunden.
Währenddessen nahmen die Erwachsenen die Insel genauer in Augenschein und sie erschraken.
Sie sahen nur alte Fischerhütten, Bauernhöfe und einen Gemischtwarenladen. Hunde, Katzen, Ziegen, Hühner und Schafe.
Hotels, Gasthäuser, Eisdielen und Einkaufscenter aber entdeckten sie keine.

Nur ein paar Hütten hatten man für die Gäste hergerichtet und mit Heidekraut hübsch geschmückt.
„Na ja“, meinte einer schließlich. „Irgendwie werden wir die Zeit schon überstehen.“
„Haha“, lachte ein anderer bitter auf. „Klar! Bei unserem GLÜCK!“

Aber seltsam, die Zeit raste nur so vorbei. Zehn Urlaubstage ohne Auto, Strom, Telefon, Fernseher, Computer.
Keine Hektik, Stress, Ärger, Streit, Hass und Neid – aber mit viel Zeit zum Ausruhen und Reden. Zeit zum Zuhören, Beobachten, Spielen, Lachen, Staunen und Entdecken, ja, und auch zum Vergessen mancher Sorgen und Probleme.

Die Menschen waren so sehr beschäftigt, dass sie ganz vergaßen, das GLÜCK auf dieser seltsamen Insel zu suchen … oder hatten sie es bereits gefunden?

Von Elke Bräunling

Ich für meinen Teil kann jedenfalls bestätigen, dass das „Glück“ an den ruhigsten Orten dieser Erde zu finden ist. Manchmal müssen wir dazu nicht mal verreisen, sondern nur die Augen offen halten! :-)

Pass gut auf DICH auf und wenn DU magst, lesen wir uns im September wieder. ICH freue mich jetzt schon auf DICH.

Lesezeit: 4 Minuten

Bist Du gerade im Stress und hast keine Zeit mehr als die Überschrift zu lesen? Du stehst dauernd unter Strom und Geduld ist nicht unbedingt eine Deiner Stärken? Generell könntest Du Dich als „Wirbelwind“ einordnen und langsame Menschen nerven Dich? Dann würde ich mal sagen, mach doch mal etwas langsamer und schenke mir 4 Minuten Deiner kostbaren Zeit – wenn Du schnell liest, schaffst Du es auch in 2 Minuten. ›lach‹

Ich war auch mal jemand, bei dem der Staub hochgewirbelt ist, wenn ich durch meinen Alltag geflogen bin. Mein innerer Antreiber sorgte gut dafür, ja keine Pausen aufkommen zu lassen. Meine Aufgaben möglichst schnell zu erledigen und an mehreren Projekten gleichzeitig zu arbeiten! Ja, ich war mit ziemlicher Energie gesegnet, was richtig cool war. Gleichzeitig aber auch uncool, denn durch dieses triebige SEIN, schlichen sich auch manchmal gravierende Fehler mit ein. Außerdem war ich immer eine Herausforderung für mein Umfeld. Und auch wenn meine Arbeitsweise mehr Vorteile hatte in der sogenannten Leistungsgesellschaft, bin ich mit genau diesem Tempo irgendwann gegen die Wand gefahren.

Ist langsam unsexy?

Langsamkeit ist, glaube ich, das Lieblingswort der Italiener, wo ich ja die meiste Zeit des Jahres lebe. Zudem habe ich erst hier gelernt, meinen Stresslevel und meine Geschwindigkeit runterzuschrauben. Der Trend für Slowness, wird ja ohnehin GROSSgeschrieben und dennoch laufen wir im Alltag noch hektisch von A nach B und weg von der Langsamkeit!

Das Wort selbst klingt ja auch irgendwie negativ, oder? Es bringt ein negatives Gefühl mit. Wie träge, schleppend, lahm, schwerfällig oder sogar faul. Und damit, möchten wir beim besten Willen nicht in Verbindung gebracht werden! Jedenfalls war das bei mir der Fall. Die alten Glaubenssätze, die ich „inhaliert“ und gut konserviert habe, sorgten immer dafür, ja nicht in einen Ruhemodus zu fallen.
Aber jetzt sag´mal DU … warum wollen wir, dass alles so schnell läuft und was ist so verdammt negativ an der Langsamkeit?

Ich denke, wir haben alle Angst vor Stillstand. Wir haben Angst, zu erfahren, wenn wir die Kontrolle mal ein Stück abgeben. Und wir haben Angst vor dem Nichts … vor der Ruhe und der Stille. Warum? Weil es dann erst so richtig laut wird. Laut und hektisch in uns selbst. Plötzlich können wir unsere Gedanken HÖREN! Unsere Ängste, unsere Zweifel und natürlich die unangenehmen Glaubenssätze, die uns ja sehr oft das Leben verbauen. Wir müssen uns sputen, sonst …

  • sind wir nicht gut genug …
  • denken die anderen schlecht von uns …
  • werden wir nicht fertig …
  • sind wir die Letzten …
  • verpassen wir „Wichtiges“ …
  • verlieren wir vielleicht sogar unsere Arbeit …

Es würde 100 Gründe geben. Ich persönlich wollte immer „liefern“ und das gelang mir nicht in einem langsamen Tempo. Diese Erfahrung hatte ich gemacht. Nicht nur im Job, sondern schon im Kindergarten, Schule und unter Freunden. Wer langsam ist, verliert. Die Konsequenz dieser Erfahrungen war, mich immer zu beeilen. Ich habe Schnelligkeit mit Bestätigung und Liebe verbunden. Natürlich habe ich (zwar erst reichlich spät) erkannt, dass all das völliger Bullshit ist! Wir haben die Wahl, ob und wie „schnell“ wir etwas erledigen. Das Leben schickt immer eine Rechnung, aus der wir lernen dürfen und so habe ich mich entschieden, meinen inneren „Gas-Geber“ zu drosseln. Ich schenkte mir die Erlaubnis für „mach mal langsamer.“

Denn was wir bei der ganzen Hektik verlieren, ist der Blick für das wirklich Wesentliche. Ein Ziel zu haben, ist toll und etwas sehr Wichtiges. Der Weg dahin aber auch! Rennen wir blind darauf los, übersehen wir so viel Wichtiges und Schönes! Denn das Wertvolle an unseren Zielen ist der Weg dahin und den sollten wir mit weit offenen Augen genießen!

Wohin Dein Fokus geht …

Wenn ich an einen meiner zahllosen hektischen Tage zurückdenke, an dem hundert Dinge erledigt wurden. Ich von A nach B rannte und wieder retour – woran habe ich mich erinnert? Was blieb übrig von diesem Tag? Mein Fokus lag NUR auf den zu erledigenden Aufgaben. Auf die Hürden, die dazwischen lagen und den Ärger und die Menschen, die mich echt genervt hatten! Am Ende des Tages, der gefühlt unendlich lange dauerte, war ich nur müde und geschafft.

Denke ich heute an eine oder mehrere Situationen, in der ich etwas sehr bewusst getan habe, mit voller Aufmerksamkeit dabei war, sieht die Sache total anders aus. Egal ob ich mit unseren Hunden in der Natur war, meinem Herzmenschen und mir ein leckeres Essen kochte oder mich mit netten Menschen austauschte … es bleibt jede Menge SCHÖNES übrig.

Erkennst Du den Unterschied? Verstehst Du, was ich sagen möchte? Langsamkeit bedeutet für mich Ankommen.

Wir können ganz bewusst wahrnehmen, was um uns herum geschieht. Kleinigkeiten werden plötzlich sichtbar!
Produktivität ist nicht wegzudenken, klar. Aber wir dürfen die besonderen und kleinen Momente nicht übersehen.
Wir sind viel zu schnell bei unseren Vorstellungen und automatisch schon wieder bei den nächsten Aufgaben, die auf uns „warten“. Anders gesagt: Wir sind quasi gedanklich schon am Ziel, während unser Körper noch am Rennen ist!

Erlaube auch Du Dir, in die Welt der Langsamkeit zu tauchen.
WO stehst DU gerade? „Mach schneller, mach besser, mach mehr, mach schöner, mach individueller?“
Ich rate Dir, mach es nicht. Mach hingegen langsamer und bewusster.
Mach es mal anders und mach so auf Dich aufmerksam!
Alles liegt in Deinen Händen. ›lächel‹

Die Langsamkeit bietet die Chance, das, was wir tun, auch zu erleben.

Henriette Hanke

Vielleicht konnte ich Dich heute etwas animieren, l a n g s a m e r Deinen Tag zu beginnen. Es wird Dir guttun.

Lesezeit: 4 Minuten

VERGEBUNG, sie ist eine mächtige Waffe und der Schlüssel zu unserer Freiheit. (Selbst)-Vergebung … sicher kein Thema für eine fett gedruckte Schlagzeile. Das Wort klingt eher nach Mutter Theresa und nach einem unangenehmen Gefühl. Oder nach abstrakter gefühlsbetonter Handlung, Nachgeben und Schwäche. Hab ich recht? Und trotzdem ist es die einzige Option, die uns bleibt, um uns frei zu fühlen.

Durch meinen Kurs darf ich mich sehr viel mit diesem Thema beschäftigen. Nicht, dass ich das nicht vorher auch schon getan hätte, es geht einfach nochmal mehr in die Tiefe. Manche Themen sind danach immer sinnvoller „Stoff“ für weitere Beiträge, die ich mit Dir dann total gerne teilen will!

Ich bin überzeugt, …

Vergebung ist eines der am meisten unterschätzten und falsch verstandenen Themen überhaupt ist. Es ist kein langweiliges Thema, sondern eine sehr effektive Handlung, negative Einflüsse aus unserem Leben für immer zu entfernen. Und zwar so, dass wir danach als Sieger dastehen!

Was ich jetzt alles schreibe, wird Dir vielleicht nicht unbedingt gefallen. Du wirst nicht vor lauter Jubel schreien. Du wirst mit Sicherheit ganz viele Gegenargumente in Deinem Kopf formulieren. Ich schreibe das nicht, um Diskussionen auszulösen. Ich schreibe, wie es ist. Und was Dir tatsächlich hilft. Vielleicht passt es gerade emotional bei Dir … aber vielleicht auch nicht. Es ist nicht wirklich entscheidend. Auf lange Sicht gesehen, wird es Dir guttun, es gelesen zu haben. Bist Du bereit für eine kleine Reise mit mir?

(Selbst)-Vergebung … sie trifft jeden Menschen

Das (SELBST) steht für alles, was wir uns nicht verzeihen … wofür wir uns vielleicht schämen und schon ein Leben lang mit uns herumtragen. Deshalb nehme ich es dazu, denn sich selbst vergeben zu können ist auch ein wichtiger Punkt!

Ich habe es schon so oft geschrieben … meine Gedanken über die Welt und den Menschen: Es ist NICHT alles Liebe auf der Welt! Es gibt Menschen, die ihre Kinder vernachlässigen. Es gibt Menschen, die sich „Freunde“ nennen und dennoch verleumden und das Vertrauen missbrauchen. Es gibt Partner, die belügen und betrügen, misshandeln und missbrauchen. Es gibt so viele Menschen, die Böses tun … mit voller Absicht! Und vielleicht oder ich bin mir sogar sehr sicher, hast Du etwas davon schon mal erlebt. Und glaube mir … es wird wieder passieren. Solche Dinge hören nicht einfach auf, wenn wir sie schon mal erlebt haben. Leider.

Diese Erfahrungen tun wahnsinnig weh und reichen oft weit in unsere Zukunft. Sie begleiten uns oft ein Leben lang. Alles „Böse“ hinterlässt Spuren. So manche Verletzungen bewirken enorme Veränderungen in unserem Leben. Sie haben Auswirkungen auf unser Familienleben, finanziell oder auf unsere Beziehungen. Es sind nicht nur die vielen Tränen, die geweint wurden und das gebrochene Vertrauen. Es ist das gesamte Leben, mit dem wir zurechtkommen müssen. Und das NICHT, weil wir es so entschieden und so gewollt haben, sondern weil „böse“ Handlungen von jemand anderen uns KEINE Wahl gelassen haben.

Vergeltungsgedanken melden sich dann sehr oft: „Hätte die, der nicht, dann wäre ich jetzt nicht, oder wäre dies und jenes nicht so schlimm …“! Ich kenne diese Gedanken so, so gut! Das Bedürfnis nach Gerechtigkeit ist in uns allen ausgeprägt. Und damit es nicht mehr so schmerzt in uns, würden wir am liebsten gleiches mit gleichem vergelten. Jedenfalls sind es sehr oft solche Gedanken. Und wenn wir diesen Menschen nicht wenigstens etwas heimzahlen können … hassen wir ihn ein Leben lang. :-(

Vorwürfe, Wut, Hass und der Schmerz sind treue Begleiter …

Und manchmal reicht das gar nicht aus. Manche Menschen werden verbittert und verändern ihre Persönlichkeit zum Negativen. Falls Du Dich darin wiederfindest, habe ich eine schöne Nachricht für Dich: Es muss nicht so bleiben, es kann sich alles zum Guten wenden! ›lächel‹.

Warum VERGEBUNG die einzige Option für mich war und auch für Dich sein wird:

Ich kann Dir sagen, ich verstehe Dich sehr gut. Ich kann jede Form des Schmerzes und der Wut so gut nachvollziehen. Die vielen Tränen und tiefe Enttäuschung, die sich so oft wiederholt hat. JA, es war schmerzvoll … und das ist es manchmal immer noch, wenn ich zurückdenke. ABER, und das klingt vielleicht jetzt ganz neu für Dich: VERGEBUNG hat nichts mit der anderen Person zu tun, sondern NUR mit Dir selbst!

Ja, dieser Mensch war böse – das war sein „Part“.
Du hattest darüber keine Kontrolle.
Du hast aber die volle Entscheidungsgewalt über DEIN Leben!

Wenn Du diesem Menschen nicht ganz bewusst vergibst, wird Dich eine negative Energie immer begleiten und ein Teil von Dir sein. Du schenkst diesem Schmerz zu viel Raum in Deinem Herzen und Deinen Gefühlen und das richtet auf lange Sicht großen Schaden an! Ich habe es selbst erlebt. Schlafstörungen, Essstörungen, emotionales Unwohlsein.

Vergeben ist keinesfalls ein Schwächebekenntnis

Vergebung ist ein Ausdruck von Stärke und Reife und hat nichts mit „Nachgeben“ zu tun!
„Ich verzeih Dir das niemals!“ Es klingt so überlegen, dabei hat der mit den Hörnern genau das erreicht, was er wollte: Er hat seinen ätzenden Samen in uns hineingepflanzt, der uns nach und nach von innen vergiftet. Er raubt uns unsere innere Schönheit und Leichtigkeit samt Unbeschwertheit. Wir werden immer diejenige sein, der übel mitgespielt wurde. Die, die belogen und verletzt wurde.

Nicht vergeben können ist wie eine Ohnmacht, die bleibt.
Vergebung ist ein bewusstes Handeln. Vergeben bedeutet „Ich lasse es nicht zu, dass mich die Giftpfeile des anderen mitten ins Herz treffen“.

An der Stelle ist es mir auch wichtig zu sagen, dass VERZEIHEN nicht bedeutet, alles zu legitimieren oder abzuschwächen.
Es heißt nur, dass Du Dein Recht auf Vergeltung und Wiedergutmachung verzichtest, und zwar um Deines GLÜCKES willen! Nur deinetwegen!

Ich kann Dir dazu sagen: Wenn Du den Menschen, die Dich so verletzt haben und Dir viel Leid zugefügten, vergeben kannst, wird diese Situation keine negativen Auswirkungen auf Deine Persönlichkeit haben. Ganz im Gegenteil … Du wirst daran wachsen. Vergebung ist Macht!

Vergebung bedeutet nicht, wieder in Kontakt zu sein …

Ganz wichtig: Ich habe vielen Menschen in meinem Leben vergeben. Das unangenehme, manchmal sogar „ekelige“ Gefühl von früher ist nicht mehr da, wenn ich den Menschen zufällig begegne. Es ist vorbei. Ich habe es nicht vergessen, aber dieser Druck und diese Anspannung ist fort. Ich habe zwar vergeben, aber ich möchte nie wieder mit dieser Person in Kontakt treten! Natürlich kann sich Vergebung auch anders auswirken. Vergebung ist mächtig und es kann durchaus auch vorkommen, dass Menschen wieder zueinander finden und ein erneuter Umgang jederzeit möglich wird. DAS macht tatsächlich aber nur Sinn, wenn sich diese(r) Mensch(en) auch geändert hat.

Ich habe mich von Menschen getrennt und ihnen TROTZDEM vergeben.

Das hat etwas mit Selbstwürde und Selbstachtung zu tun.
Vergebung – und das ist meine tatsächliche ehrliche Erfahrung, ist pure Heilung.
Es war (ist) die Befreiung aus meinem emotionalen Gefängnis.
Vergebung ist Stärke und zeigt Größe.
Vergebung ist der Lebensstil einer Frau, die ihr Leben NEU gewürfelt hat. ›lächel‹ … und dafür bin ich sehr dankbar.

Ich wünsche Dir Erfolg, tu es für DICH.
Von Herzen das Beste …

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Es gibt viele Menschen, die das große Glück haben, in ihrem Leben eine Person gefunden zu haben, mit der sie ihr gesamtes Leben verbringen! So zusagen: Eine Liebe, die ein Leben lang hält. Ich glaube, das ist für viele von uns ein ganz besonderer Wunsch. Selbst wenn wir uns am Anfang einer Beziehung absolut sicher sind, dass man gemeinsam alle Tiefen überwinden wird, ist das „Zusammenbleiben“ leider nicht immer möglich. Für eine NEUE Partnerschaft ist es wichtig frühere Beziehungserfahrungen zu nutzen. Der Wunsch nach Liebe und Zärtlichkeit muss kein Wunsch bleiben …

Es gibt viele Gründe, die dazu führen, dass eine Trennung unumgänglich wird. Wenn das im „fortgeschrittenen“ Alter passiert, wird es persönlich oft als totale Katastrophe empfunden. Was es eigentlich auch ist, denke ich selbst daran. Das Leben steht Kopf. Die Gefühle lassen sich nur schwer zuordnen und sehr oft schleicht sich Angst und Hilflosigkeit darunter.

Aber – ist es so schlimm, mit 40+ wieder Single zu sein?

Viele werden jetzt wahrscheinlich laut schreien JA! Ist es. Andere sind vielleicht glücklich darüber, endlich DAS Leben zu leben, was sie vorher nie konnten. Aber wie gesagt, es sind immer die Umstände, die die Antwort ausmachen. Für mich war es beides. Erst war der Schock lange mein Gast und irgendwann war auch die Hoffnung wieder zu Besuch. Die Chancen für eine neue Beziehung im mittleren Alter stehen wirklich gut, sofern man sich darauf einlässt und wieder bereit dazu ist!

Die Bereitschaft ist dabei das wichtigste Wort. Bei mir zu Hause sagt man „es muss Gras über die Sache wachsen“ … :D und das stimmt absolut. Es gehört „verdaut“ … Gedanken und Gefühle müssen genau sortiert werden und wenn ich an meine Trennung zurückdenke – ICH musste erstmal von Grund auf lernen, auch ALLEINE leben zu können!

Unsere Gesellschaft gibt ja vor, dass ein „fester“ Partner lebensnotwendig für unser persönliches Lebensglück ist! Wie oft ist es mir passiert, dass ich verwundert gemustert wurde, wenn ich gesagt habe, dass ich Single bin. Darauf folgte ein mitleidiger Blick und die Worte: „Keine Angst, der richtige kommt bestimmt noch“. Oft hatte ich das Gefühl, nicht dazuzugehören nur, weil ich mit Mitte 40 alleine war.

All diese Aussagen und die „Sonderbehandlung“, die man als alleinstehender Mensch bekommt, suggeriert uns doch, dass wir nur happy sein können, wenn wir eine Beziehung führen … verheiratet sind oder zumindest jemand „festen“ an unserer Seite haben.

Ich kenne einige, für die dieses Bild zutreffen mag. Es ist ja auch nicht falsch, sich nach einem Menschen, den man liebt, zu sehnen … sein Leben zu teilen! Aber bitte aus den richtigen Gründen. Nur weil man dazugehören möchte und kein bemitleidenswertes „Frauchen“ mehr sein möchte, sind definitiv die falschen Gründe!

Menschen reiferen Alters entscheiden sich sogar sehr oft und ganz bewusst dafür, lieber ein glücklicher Single zu sein! :D Und wenn ich eines ganz genau weiß, es gibt sehr viele glückliche Singles, genauso wie es noch mehr unglückliche Paare gibt! Also ist es sehr wichtig sich zu fragen, WAS will ich überhaupt?

Ein neuer Partner ist immer eine Herausforderung …

Das kann ich bestätigen. Aber mit der richtigen Vorarbeit (das Gras, das man darüber hat wachsen lassen) ›lächel‹ Offenheit und Kompromissbereitschaft, findet jede Tasse seine Untertasse. :-)

Was ich persönlich schön fand: ab 40 aufwärts sind wir keine planlosen Jugendlichen mehr, die erst herausfiltern müssen was wir mögen! Was uns wichtig ist! Welche Prioritäten in Bezug auf eine Beziehung uns wertvoll und wichtig sind. Als, ich sag jetzt mal „gereifter“ Mensch, hatte man schon Beziehungen. Von wunderbar bis katastrophal. Diese Erfahrungen helfen dabei, die Fühler genauer auszustrecken.

Eine Freundin hatte damals mal zu mir gesagt: „Schau, seh es so. Dein Alter und deine Erfahrung helfen dir schneller ans Ziel zu kommen. Du musst weniger „Frösche“ küssen bis du deinen Prinzen gefunden hast“ … da hatte sie ja nicht unrecht, im Nachhinein gesehen. Unsere Erfahrungen sind ein tolles Werkzeug, aber dennoch keine Sicherheit. ›grins‹.

Es ist nämlich so, eine zu genaue Erwartungshaltung sorgt nämlich dafür, dass wir eine Menge Menschen schon im Vorfeld ausschließen! Das wäre doch wirklich schade, wenn sich darunter genau diese eine Person befunden hätte! :-)

Der Vergleich mit vergangenen Beziehungen …

Nostalgisch sind wir ja wir Frauen (auch Männer wohlgemerkt). Als „verlassener“ Partner blicken wir manchmal zu gerne auf vorherige Partnerschaften zurück. Wir erinnern uns an die guten und schönen Jahre. Es ist gut sich diese auch zu bewahren. Es ist nur nicht hilfreich, wenn wir eine neue Beziehung mit der vorherigen vergleichen! Tun wir das, wird die neue Beziehung niemals eine faire Chance bekommen, sich „gesund“ zu entwickeln!

Dazu gehört auch der emotionale Rucksack. Nur weil es dunkle Geheimnisse in der vergangenen Beziehung gegeben hat, muss es bei der kommenden nicht wieder so sein! Ich weiß nur zu gut, dass solche Erfahrungen prägend sind! Verletzend waren. Was dabei aber ganz wichtig ist, sind gemeinsame Gespräche von Beginn an. Fair und ehrlich. Dadurch wird unser „Rucksack“ leer geräumt.

Eine neue Partnerschaft verändert alles!

Ich hatte ja damals gedacht, meine „Schmetterlinge“ hätten alle die Flucht ergriffen … alles leer und vorüber. Ich war sehr überrascht, wie sie wieder „eingeflogen“ sind! ›lach‹! Wie wild sie in meinem Bauch randaliert haben, obwohl ich die 50 schon überschritten hatte.

Ja auch im besten Alter kann sich eine neue Liebe super aufregend und wunderbar anfühlen! Und das kann ein Leben so richtig auf den Kopf stellen! :-) Auf einmal ist da wieder ein Mensch, für den sich die ersten Gefühle der Verliebtheit entwickeln. Ein neuer spannender Weg wird eingeschlagen und eine innige Liebe entwickelt sich.

Für mich ist es sehr mutig! Mutig deshalb, weil man sich den alten und negativen Erfahrungen stellt! Und das ist nicht immer einfach. Mit einer neuen Partnerschaft öffnen wir uns und wir trauen uns, in die verletzliche Position des Verliebten zu treten!

Liebe im reiferen Alter beflügelt! Ein Glücks-orientiertes Lebensgefühl und eine optimistische Sicht auf die Zukunft beginnt. Jedenfalls ist das die Aussage vieler Frauen und Männer, die sich relativ „spät“ nochmal getraut haben, ihr Leben mit jemandem zu teilen. ICH kann mich dem nur anschließen! Die Liebe hat mein Leben zu einem besseren verändert! Liebe lohnt sich, egal und unabhängig davon wie alt man ist!

Fazit:

Wir Menschen mussten schon viele Erfahrungen machen. Gerade in Liebesdingen. Sie kann verletzen … enttäuschen und schmerzhaft sein. Aber DAS sollte uns NICHT davon abhalten, sich wieder neu zu öffnen. Die jugendliche Naivität haben wir hinter uns gelassen. Reife Menschen sind diesbezüglich freier. Und es ist doch sehr oft so, dass die besten und schönsten Dinge im Leben sehr lange auf sich warten lassen? ›lächel‹

Ich wünsche euch das Vertrauen und die Geduld … sucht nicht, sondern lasst euch finden!

Lesezeit: 4 Minuten

Glücklich zu sein ist eine Entscheidung. Diese Meinung vertrete ich persönlich. Wir sind nicht automatisch glücklich, wenn wir Geld im Überfluss haben oder ein so großes Haus besitzen, dass wir uns darin verlaufen. Glücklich sein ist eine Entscheidung … und das gelingt auch mit „weniger“. In meinem Beitrag möchte ich Dir mein ganz eigenes Rezept zukommen lassen, das mir geholfen hat, meine innere Leere und mein automatisiertes nicht unbedingt glückliches Leben, zu einem „Happy Live“ umzugestalten! :-)

Vielleicht kennst Du sie auch? Die sogenannten „Glücksritter“ die kaum aus dem Gleichgewicht zu bringen sind und die alles, was sie angreifen, zu etwas wunderbaren machen! Sie umgibt eine wahnsinnig positive Aura. Früher hatte ich ein Problem mit diesen Menschen, einfach deshalb, weil ich sie beneidete. Ich hätte nur einen kleinen Bruchteil von deren positiven Ausstrahlung gewollt! Heute ist das anders. Ich BRAUCHE diese Menschen in meinem Umfeld … etwas anderes kommt für mich gar nicht mehr infrage! Sie sind die reinste Inspiration … sie motivieren und sie „färben“ auf mich ab.

Ich war leer & unglücklich

Auch wenn ich, von außen gesehen, alles hatte um ein glückliches Leben führen zu können, fühlte ich mich innerlich hohl, leer und unglücklich. Nach vielen Jahren der Selbstoptimierung weiß ich, dass Glücklichsein eine Haltung ist! Wie ist es mir gelungen, meine innere Leere zu füllen und mein Glück nicht ständig bei anderen und im Außen zu suchen? Ich möchte Dir mit diesem Beitrag heute sagen, dass jede Veränderung in unserem Leben möglich ist, WENN wir etwas verändern möchten! Vielleicht kann ich Dich ja dabei unterstützen und motivieren?

Ein „Allerweltrezept“ wird es nicht sein. Denn jeder von uns definiert Glücklichsein ein wenig anderes. Das ist vollkommen gut so. Aber vielleicht spürst auch DU manchmal eine beinah schmerzhafte Leere in Dir, mit der Du nur schlecht zurechtkommst. Dabei kann ich Dir helfen … ›lächel‹

Ich habe sehr viele Dinge versucht und ausprobiert. Das Angebot für „Selbsthilfe“ ist ja riesengroß! Ich habe viele Bücher darüber gelesen, Wochenend-Seminare besucht und brav meine Therapiegespräche geführt. Die Kunst bestand darin, genau zu sortieren und auf meine Körpersignale zu hören.

Jeden Tag ein Buch über Glück zu lesen oder zahlreiche Kurse zu belegen  und sich mit anderen über das „Opferdasein“ unterhalten, reichten nicht! Es braucht die Stille. Die Stille, der wir Raum geben müssen. Abwarten, was SIE zu sagen hat.

Wie Du also daraus erkennen kannst, habe ich ganz viel Zeit mit mir alleine verbracht, nachdem ich viel darüber geredet, gelesen und mir angehört habe. Aus dieser Zeit habe ich einige Hilfsmittel in meinen Alltag integriert, sie gehören wie das Zähneputzen dazu. Vielleicht ist ja auch etwas für Dich dabei? :D

Ritual(e) …

Dieses Wort klingt für viele möglicherweise sehr automatisiert. Das sollte es nicht sein. Ich habe bemerkt, dass kleine Rituale, gerade nach dem wach werden, den Tag bewusst positiv beeinflussen! Statt also fremdbestimmt in den Tag zu starten, beginne den Tag selbstbestimmt, indem Du herausfindest, was Dir am Morgen besonders guttut! Vielleicht stehst Du dafür auch gerne etwas früher auf und genießt noch die Stille in Deinem Haus bevor der Alltag einkehrt? Egal was es für Dich sein wird, baue es in Deinen Morgen ein. Mir ist mein Morgenritual mittlerweile sehr heilig und die wichtigste Zeit des Tages. :-)

Tagesfokus …

Genau der fehlte mir noch vor einigen Jahren. Ich verzettelte mich den ganzen Tag. Begann da und dort, machte Dinge gleichzeitig aber dennoch nicht fertig. Ich wurde von außen beladen aber war innerlich leer, weil ich nicht wusste, wo ich beginnen und wo aufhören sollte.

Heute lege ich mir schon am Morgen (oder am Vorabend) die wichtigsten Tagesaufgaben zusammen. Wer gerne Listen mag, wird sich dabei sehr leicht tun! Es sind nie mehr als drei Aufgaben. Früher hatte ich auch diese ToDo Liste, doch wurde sie niemals abgearbeitet. Es standen zu viele Dinge darauf und jede Aufgabe hatte irgendwie dieselbe „Dringlichkeit“ … >aussichtsloseschaos<

Um auch fokussiert arbeiten zu können, schaffe ich mir ablenkungsfreie Zeit. Handy und Co sind dann tabu. So arbeite ich persönlich sehr gerne am Morgen bis Mittag. Ich bin fokussiert auf mein Tun und mein Tagesziel, das ich mir gesetzt habe.

20 Minuten Stille am Tag …

Was das bringen soll, fragst Du Dich jetzt? Jede Menge sage ich Dir! Ich bin keine Meisterin der Meditation, jedoch ist sie zu einem fixen Tagespunkt geworden. Es braucht ein wenig Übung um sich von einem Moment auf den anderen in die Stille zu begeben.

Meditation hat den Effekt – sie hält den ganzen Tag an. Der Kopf ist klar und Du spürst, was Dein Körper gerade braucht. Die Meditation ist der Schlüssel dafür, wieder seine innere Stimme zu hören und sich wieder zu erden. Mit ein wenig Übung geht das ganz schnell und lohnt sich wirklich sehr!

Ich habe mit geführten Meditationen begonnen. Mein unruhiges Chaos im Kopf habe ich dadurch beruhigt ›lach‹. Es gibt zahlreiche Techniken, suche Dir eine aus die für Dich am besten passt. Bist Du dann schon etwas geübter, gelingt es Dir überall und zu jeder Zeit! Meditation ist MEIN Fluchtort, wenn ich Ruhe und gute Gedanken brauche.

Die liebe Dankbarkeit …

Ich weiß … ich schreibe ständig von ihr! Aber Dankbarkeit ist ein so kraftvolles Werkzeug für mich geworden. Der Mensch spricht so viel davon, aber es kommt mir manchmal sehr unehrlich vor! Die Dankbarkeit hilft mir dabei, meinen Blickwinkel immer wieder auf die besonderen Momente zu legen!

Deshalb nehme ich mir jeden Tag die Zeit, aufzuschreiben, wofür ich dankbar bin und war. Mein Leben war eine ganz lange Zeit nicht mal halb erfüllt. Mein Leben fühlte sich an wie Watte. Das hat sich durch meine neue, wieder erlernte, Dankbarkeit komplett verändert! Meine Sichtweise ist wieder positiv geworden. Und positiv bedeutet auch ein Stück glücklicher.

Ich brauche die Zeit alleine …

Ich gehöre zu den sehr sensiblen und reiz-empfindlichen Menschen. Ich würde das Leben, dass ich noch vor Jahren gelebt habe, niemals mehr aushalten. Ich würde im Alltagschaos versinken, ständig gereizt sein. Deshalb brauche ich immer wieder mal Zeit NUR für mich, um einen klaren Kopf zu bewahren.

Ich habe also ein tägliches Date mit mir selbst. ›lach‹. Und NEIN – es ist nie langweilig!

Keine Opferhaltung mehr!

Es ist und war der wichtigste Schritt überhaupt! Raus aus der Opferrolle. Endlich die hundertprozentige Verantwortung für mein Leben zu übernehmen. Es ist und waren nie die äußeren Umstände für meine innere Leere verantwortlich. ICH/WIR alleine haben es in der Hand.

Ich habe mit der Zeit erkannt, dass alles was geschieht, niemals gegen mich, sondern für mich passiert. Es sind Lernaufgaben darin enthalten, die mich/uns darin wachsen lassen. All das hilft bei immer wieder auftretenden Problemen. Man bekommt eine andere Sichtweise auf die Dinge und Situationen.

Fazit:
Es sind eigentlich nur Kleinigkeiten wie Du siehst, die mir helfen, glücklich und erfüllt leben zu dürfen. Alles, was DU dazu brauchst, ist Deine Bereitschaft! Wieder einmal kostet es rein gar nichts nur etwas Arbeit und Zeit mit sich selbst. Ich wünsche Dir ein erfülltes und glückliches Leben, so oder so! :D

Lesezeit: 3 Minuten

Trostlosigkeit, totale innere Leere, Sinnfindung, Angst und Frust oft auch depressive Verstimmung. Viele Menschen sind mit ihrem Leben überfordert und erkranken an sichtbaren wie unsichtbaren Krankheiten. Wenn ich Menschen die Frage stelle, was sie unter Lebensfreude verstehen, bekomme ich als Antwort nur ein ahnungsloses Schulterzucken. Lebensfreude … wo und wie erreichen wir sie?

Ich kann mich ja noch gut an die Zeit erinnern, in der ich meine Lebensfreude verloren hatte. Ich war mit meiner damaligen Lebenssituation völlig überfordert! Eine Krise nach der anderen jagte mich. Kaum hatte ich die eine bewältigt, folgte schon die nächste. Ich stellte mein ganzes Leben infrage. Ich war ausgebrannt, leer und es folgte Krankheit und Depression.

Mein innerer Frieden war Geschichte. Ich war frustriert, weil ich ständig Dinge tat und „Rollen“ erfüllte, in denen ich mich gar nicht sah und ich auch keinen Sinn darin fand.

Unser Unterbewusstsein lässt sich nicht verarschen

Das steht schon mal fest. Es gibt unzählige Möglichkeiten, die Sinnlosigkeit unseres Alltags zu betäuben, um uns kurzzeitig besser zu fühlen. Die einen stürzen sich in Arbeit, andere wieder verfallen in einen Shoppingwahn, und andere greifen zu Drogen oder Alkohol. Zu unserem SEELENFRIEDEN führen diese Wege allerdings niemals.

Ich beobachte, wie sich viele Menschen nur noch von Wochenende zu Wochenende schleppen. Der Lohn ihrer Arbeit, oft auch ein frustrierender Job,  wird als „Schmerzensgeld“ betrachtet, mit dem man sich etwas Ruhe und Erholung gönnt. Die Wellnesstempel und ihre Angebote schießen wie Pilze aus der Erde! Genauso wie Yoga Retreats und Auszeiten inmitten der Natur.

Diese Trends sagen sehr viel über unsere Gesellschaft aus. Am Wochenende wird „gegönnt“, weil schließlich sollten wir in der kurzen Zeit, die ungeliebte Lebenszeit wieder gut machen. Das war bei mir ganz viele Jahre dasselbe Spiel. Ist das nicht unendlich traurig? Über 200 Tage im Jahr kaum Spaß und Freude?

Gibt es für Dich solche Zufluchtsorte, an die Du oft denkst?

Orte an denen Du Dich gut und wohlfühlst? Wo Du Deine ausgebrannte Seele heilen kannst? Bei mir war es genauso. Ich suchte die Nähe des Wassers. Dort gelang es mir meinen inneren Seelenbrand zu löschen. Marc Aurel schreibt:

„Es gibt keinen friedlicheren und sorgenloseren Ort als Deine Seele, besonders da sie bei näherer Betrachtung ein Ort der inneren Ruhe ist, also nicht weniger als eine innere Ordnung. Diesen Rückzug solltest Du möglichst oft anstreben und Dich erholen.“

Frieden finden wir NUR in uns selbst.

Ich habe diesen Ort so oft als mir möglich besucht. Dabei bin ich auf viel Klarheit gestoßen. Mir wurde dabei bewusst, dass ich Wege gehe, die zu Zielen führen, die ich eigentlich gar nicht will! Die Nebenwege interessierten mich viel mehr! Alte Wünsche waren darin versteckt. Je öfter ich meinen Rückzugsort aufsuchte, umso leichter tat ich mir zu wissen was und wo ich hinwollte.

Nimm Dir Zeit für Dich!

Wenn Du Deine Lebensfreude vermissen solltest, mache es wie ich es getan habe. Zieh Dich zurück. Nimm Dir Zeit für Dich und schalte ab, was Dich dabei stören könnte. Komm zur Ruhe und lass Deine (alle) Gedanken kommen. Ich hatte damals so viele wilde Gedanken, dass ich mir schwertat, sie zu ordnen. Mir hat das Aufschreiben dieser Gedanken zu mehr Struktur verholfen. Deine Lebensfreude, Dein Seelenfrieden, egal wie auch immer wir es nennen wollen … wir finden es ausschließlich in der Gegenwart!

Die Vergangenheit ist passiert und die Zukunft können wir nicht voraussehen. Darüber bin ich eigentlich auch sehr froh. ›lächel‹ Die Zeit ist eine Erfindung von uns Menschen. Kein Tier lebt nach Zeitplan. Kein kleiner Mensch hat seine „Lebensplanung“ in der Hosentasche! Das Leben findet im Augenblick statt. Erleben wir unsere Daseinsfreude, sie ist nicht selbstverständlich! 

Ich habe gelernt, mein Denken und meine Gefühle zu beherrschen. Und nicht, wie es viele Jahre war, dass mein Denken und die negativen Gefühle, mich beherrscht haben! Als ich die Kontrolle über meine Gedanken gut in meinen Händen hatte, war es mir auch ein leichtes, mich auf die Gegenwart zu konzentrieren. Ich war achtsam für den Augenblick. <3

Von der Umwelt beeinflusst …

Manchmal reagieren wir unbewusst auf die Befehle anderer. Es gibt Situationen, die können wir auch nicht umgehen wie zum Beispiel im Job. Aber wir sollten abwiegen, wie weit diese Fremdbestimmung unserer Lebensfreude guttut? Ich habe mir vor vielen Jahren, sehr wichtige Fragen gestellt, die ich auch mit einem klaren JA beantworten konnte.

Könnten wir etwas daran verändern? Gibt es Möglichkeiten, um unser Innerstes zu stärken und ein Leben nach unseren Vorstellungen zu leben? Denke doch mal darüber nach …

Gerade der Herbst ist eine vergängliche Ressource. Jeder Augenblick ist anders. Nichts kommt wieder. All das ist aber kein Grund festzuhalten oder in eine Starre zu fallen! Ganz im Gegenteil, wir sollten noch mehr Lebendigkeit erlauben. <3 Sieh hin, auch wenn die Blätter, die Du heute noch an den Bäumen siehst, die nächsten Tage vertrocknet am Boden liegen werden! LEBE und spüre die Lebensfreude in Dir!

Fazit: Die Lebensfreude wiederfinden, bedeutet nicht, dass sich ständig alles großartig anfühlt! Bei Gott nicht. Die Freude am eigenen Dasein ist ein mit und im Leben Verbundensein. Tiefe Dankbarkeit, auch wenn Widrigkeiten vorhanden sind. Es ist ein mitfühlendes offenes Herz voller Energie. Ich wünsche Dir, es genauso zu spüren wie ich es jetzt darf … lebendig sein und Lebensfreude macht so viel Freude. ›lächel‹

Fühl Dich geherzt, bleibe gesund und genieße das lebendig sein! <3

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Unausgeglichenheit, Nervosität und ständig das Gefühl haben, nicht abschalten zu können. Du kannst Dir nicht erklären woher Deine innere Unausgeglichenheit kommt, aber Du spürst sie ganz deutlich. Du reagierst empfindlich auf sämtliche Geräusche und Störungen. Es kommt sogar vor dass Dich der Redeschwall, die Stimmlage mancher Menschen um Dich stört und reizt. Zudem bist Du ungeduldig, launisch und nörgelst alles an die Wand. Dein Körper fühlt sich irgendwie „druckempfindlich“ an. Sich auf Dinge zu konzentrieren, fällt Dir ebenso nicht leicht und Deine Leistungsfähigkeit leidet darunter … alles kein Wunder, da Dir der regenerierende Schlaf ebenso fehlt.

Wenn Unruhe, Nervosität und Anspannung überhand nehmen

Was kann es sein wenn die Balance zwischen Anspannung und Entspannung fehlt? Wenn einen etwas treibt das man selbst nicht genau benennen kann und vor dem wir am liebsten weglaufen würden? Wenn wir Dinge nicht zu Ende bringen können oder wir nachts schweiß gebadet wach werden und das Gedankenrad auch in der Schlafphase nicht still stehen will?

Diese innere Nervosität kann einem das Leben richtig schwer machen. Man wird zu einem anderen Menschen. Einer Person, die man nicht wirklich leiden kann. Wenn ich zurückdenke, fiel es mir unsagbar schwer, auf normale Reize wie zum Beispiel Herausforderungen des Alltags sowie im Beruf zu reagieren. Meine Nerven lagen blank und ich hatte ständig das Gefühl unter meiner Haut wimmelt es von Ameisen. Ständige Unruhe bringt also auch körperliche Beschwerden mit sich.

Zuerst einmal: Unruhe ist nichts abnormales

Anspannung und Nervosität dienen uns als Schutzmechanismus. Sie wurde uns von der Natur geschenkt um bei akuter „Bedrohung“ auf unsere gesamten Ressourcen zur Verteidigung zugreifen zu können! Klar müssen wir heute nicht mehr um unser Leben rennen, doch können wir diese aktiven Zustände bewusst nutzen um mit allen Herausforderungen der modernen Zeit umzugehen … also hat Unruhe, Anspannung und Nervosität auch etwas Gutes und auch Sinn.

Doch leider haben wir verlernt, den entspannten Zustand zu erreichen. Wir sind ständig und dauerhaft irgendwie nervös, gereizt und angespannt und wir finden keine Möglichkeit wieder runterzukommen! Ständig auf der Lauer liegend und in Alarmbereitschaft … innere Ruhe? Sie ist ein Fremdwort geworden. Wir haben es verlernt, uns von geleisteten Anstrengungen zu erholen.

Viele von uns haben auch das Problem nicht still sitzen zu können, vielleicht kennst Du solche Kandidaten die ständig mit den Beinen wippen oder mit den Finger klopfen? Sie haben das Gefühl selbst im Sitzen noch laufen zu müssen. Dieser Teil meiner vergangenen Getriebenheit ist mir bis heute geblieben. Besonders dann, wenn ich unausgeglichen bin und etwas tun möchte aber nicht tun kann … einer meiner Füße ist dann gerne in Bewegung. :D

Unruhe holen wir uns nicht wie einen Bienenstich auf der Wiese

Nervosität und Getriebenheit, sowie die damit verbundenen körperlichen Signale, sind immer ein Zeichen dafür, dass in Deinem Leben etwas unrund läuft. Es gibt jede Menge Auslöser für Deine innere Unruhe. Schau Dir deshalb Deine Art zu leben genau an. Dein Arbeit und wie Du mit Problemen umgehst. Du wirst mit Sicherheit die Antwort in diesen Dingen finden!

Besserung erhoffte ich mir, als ich mit meinem Anliegen meinen Arzt konfrontierte. Ich glaubte mit ein paar Pillen die Sache schnell in den Griff zu bekommen. Was ich heute weiß ist, Medikamente und Entspannungsübungen (die für mich niemals entspannend waren), können diesen Zustand niemals wegwischen … Wichtiger ist es, sich auf die Ursachenforschung zu begeben und herauszufinden was an dem unangenehmen Zustand der ständigen Gereiztheit und Getriebenheit schuld sein könnte.

  • Vielleicht machst Du einen Job der Dir nicht liegt,
  • oder Du überforderst Dich regelmäßig.
  • Gut möglich dass Du Gefühle unterdrückst, die gerne gesehen werden möchten,
  • oder aber auch Du lebst in ständiger Selbstmaipunation und Lüge.

Bei mir trafen alle Punkte zu. Das Leben das ich führte war ein „Wunsch-Dasein“, dem ich nie gerecht wurde. Mich machten bestimmte Situationen, Gedanken, Gefühle und der Kontakt mit bestimmten Menschen einfach nervös und unruhig. Das herauszufinden bedarf auch manchmal einen Blick in die Vergangenheit, die sehr aufschlußreich sein kann!

Höre auf dieses Gefühl und „sprich“ mit Deiner Unruhe

Es bemerkt kein Mensch ausser Dir selbst! Du weißt ja … SIE will Dir etwas zeigen. Offenbar gibt es etwas in Deinem Leben das nicht so recht passt. Sei aufmerksam und beobachte genau. Von selbst verschwinden wird sie nicht, dass steht schon mal fest. Medikamente stellen Dich nur ruhig und verhindern das Du Dich richtig wahrnimmst. Mit längerer Auseinandersetzung, sah ich diese Phase wieder mal als Prüfung um mein Leben auf eine neue Stufe zu heben und persönlich daran zu wachsen. 

Es bringt nichts, wenn Du Dich in diesen Zustand reinsteigerst und Dich dagegen wehrst. So spannst Du Dich nur noch mehr vor Dein Gedankenkarusell und das raubt Dir den Schlaf und die letzten Nerven! Fokussiere Dich auf Deine Körperwahrnehmung und akzeptiere diese Momente in denen Du am liebsten „platzen“ möchtest. Bewerte nicht sondern nimm an. Mir half damals die Betrachtung meiner selbst … wie ein Zuschauer im Kino. Mir gefiel nicht was ich sah und so begann ich Situationen zu verändern und Stress zu reduzieren.

Nicht vor dem Leben davonlaufen, sondern davon lernen

Das Leben entspannter genießen können … das war mein Wunsch und sollte unser aller Ziel sein. Dafür ist es nicht unbedingt notwendig, seinen Beruf zu wechseln, zu kündigen oder Deine Beziehung zu beenden (ich habe  allerdings beides getan). In den meisten Fällen reicht ein kürzer treten in Form von Stundenreduzierung. In eine andere Abteilung zu gehen, wenn möglich oder den Tagesablauf anders zu strukturieren.

Schau auf Dein Leben, auf Deine Abläufe, wo Du Situationen im Außen entschärfen kannst, die Dich sonst belasten und stressen. Streiche jetzt sofort diesen Satz: „Nö … wie soll das denn gehen?!“ aus Deinem Kopf. Denke an den Beitrag Raus aus Deiner Komfortzone. Sei kreativ! Es ist immer mehr möglich als Du Dir denken kannst – wenn Du etwas wirklich willst! :-)

Wahres Glück, lässt sich nur in einem Leben im Hier & Jetzt finden. So sagt eine seit langem gültige, aber dennoch leider sehr wenig beachtete, Weisheit.

Ruh- und Rastlosigkeit entstehen dann, wenn Du pausenlos in Sorge über Deine Zukunft lebst. Oder wenn Du Dich unentwegt über die Vergangenheit ärgerst. Beides ist schlecht, ungesund und macht unglücklich das weiß ich aus Erfahrung. Doch eines ist fix: Bedauern und Sorgen haben noch nie etwas Positives hervorgebracht, sie sind Auslöser unserer Unentspanntheit. 

Baue Deine Anspannung ab

  • Schenke dem Leben und seinen Problemchen nicht so wahnsinnig viel Aufmerksamkeit.
  • Meditation ist für unruhige Seelen anfangs kaum zu bewältigen. Das stille Sitzen und die Ruhe erzeugten bei mir genau das Gegenteil. Mit ein wenig Übung und langsamen Einstieg bewirkt die Meditation, in allen Lebensbereichen, ein entspannteres Tun und ein produktiveres Arbeiten. #empfehlenswert.  Und ist zusätzlich eine besondere Herausforderung.
  • Lebe achtsam … denn leben wir achtsam leben wir auch entspannt. Es funktioniert gar nicht anders! Ein guter Umgang mit und zu Dir selbst, wirkt wahre Wunder. :D
  • Stoppe Dein Gedanken Flikflak. Negative Grüblereien, sind kontraproduktiv. Dein Unterbewusstsein ist ein kluges Mädchen aber nicht zu klug um es nicht stoppen zu können bevor es richtig in fahrt kommt.
  • Tu etwas, was Dir Spaß macht. Wenn mir jemand gesagt hätte, dass ich in der Natur und meinen Hunden die Energie und die Ruhe finden würde die mir gefehlt hat … ich hätte ihn ausgelacht! Fakt ist: Nur arbeiten, herumwuseln und jede Minute „sinnvoll“ nutzen macht nun mal nicht ruhig und ausgeglichen. Energie kann auch anders abgebaut werden. #zwinker
  • Tu Dir gut. Wir hetzen uns ohne Rücksicht auf uns ab. Ja schon klar … und um was zu bekommen? Damit es uns, wenn wir alt sind, besser geht? Damit wir uns dann „belohnen“ können? Dieser Moment rückt für viele Menschen in die ferne Zukunft. Deshalb – gönne Dir jetzt etwas. Jeden Tag mit Vergnügen und ohne schlechten Gewissen, auch dann wenn Du es Dir vielleicht nicht verdient hast?!

Kaum zu glauben, aber unser Leben ist kein Kampf, es ist da, um genossen zu werden. Es gibt alles in Hülle und Fülle in unserer Welt, wir müssen nur die Augen öffnen. Schaffen wir das, dann fällt eine Menge innere Anspannung und Unruhe von uns ab. Denn … weshalb sollten wir Unruhe empfinden, genervt und nervös sein, wenn gut für uns gesorgt ist? Öffne Dich dafür. Ziehe Deinen Fokus ab vom Mangel. All das wird Dir mehr Freiraum, weniger Stress und sehr viel Entspannung bereiten das verspreche ich Dir .

Viel Erfolg bei Deiner Ursachenforschung und -bekämpfung. Es ist ein Weg in ein schöneres Leben.
Pass auf auf Dich, bis bald.

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„Du hast es satt, ständiges auf und ab machen dich müde und krank. Du würdest gerne aus deiner Beziehung aussteigen, schaffst es aber nicht. Ich bin mir sicher, jeder kennt jemanden, der in einer so leidvollen toxische Beziehung verstrickt ist. Oder vielleicht bist du selber in solch Situation gefangen! Es ist eine Beziehungsform, bei die jeder andere Mensch die Hände über den Kopf schlägt, und sich wundert warum sich zwei Menschen trotz ihrer chronischen Probleme nicht voneinander lösen können.

Beziehung? Das hatten wir doch erst!

Vielleicht denkst du dir jetzt schon wieder? Dieses Thema war doch erst vor kurzem an der Reihe?! Ja, das stimmt. Mach dein Glück nicht von einem Partner abhängig … war vor ein paar Wochen das Thema. Nahe verwandt, dennoch etwas anderes. Auf Grund der großen Nachfrage zu diesen Themen, war es mir wichtig, dieses mal die toxische Beziehungsform genauer zu durchleuchten.

Was genau ist eine toxische Beziehung?

Kurzform: Es handelt sich um eine Beziehungsform, die sich durch ständigen und abrupten Wechsel von intensiver Nähe, Streit, Stress und Trennungsandrohungen auszeichnet. Die guten gesunden Phasen sind erfüllt von einem intensiven WIR – Gefühl, eine Verschmelzung auf allen Ebenen mit dem i-Tüpfelchen an besonders schönem Sex. Als Frau fühlst du dich endlich angekommen zu sein … so oder so ähnlich ist der Beginn dieser Beziehungen.

Die Zeiten sind unterschiedlich, in denen plötzlich, wie aus dem Nichts und ohne gegebenen Grund, der Wechsel eintritt. Die Laune kippt, die gute Stimmung ist fort, ein „wir“ ist weit entfernt und der toxische Partner beginnt zu nörgeln, macht Vorwürfe und kritisiert ständig. Die Beziehung wird in Frage gestellt. Alles ist verloren gegangen. Wo ist die Nähe geblieben? Dein Partner kommt dir sogar richtig fremd vor. Er ist distanziert und unerreichbar geworden für dich.

Jeglicher Versuch, die Nähe deines Partners wieder zu erlangen, sein Herz zu erreichen, vielleicht Missverständnisse zu klären, hat keinen Sinn. Es ist sogar eher das Gegenteil der Fall! Je mehr du versuchst die Situation zu schlichten, das Gleichgewicht wieder herzustellen desto tiefer versinkst du in eine Falltüre! Es ist als wären alle Gemeinsamkeiten, die Liebe und Sicherheit die du verspürt hast, ausradiert .

Er arbeitet mit Abwertung und Idealisierung

Ich kann mich noch genau an die Zeit erinnern, wo ich in solch Situationen war. Mein damaliger Partner pickte ganz bewusst etwas aus meinem Leben heraus, worin ich immer schon etwas unsicher war. Es folgten blöde, verletzende Bemerkungen gefolgt von Beispielen die er kannte. Oder aber auch er ignorierte meine Fähigkeiten und das so lange, bis ich mir selbst unsicher war. Ich begann zu verkümmern.

Ein toxischer Mensch/Partner kann laut, ausfallend oder sehr ruhig und subtil kritisieren. Das Ergebnis ist immer das gleiche. Er verunsichert. Das ist sein Ziel. Wenn du mit solch einen Menschen zusammen bist, und solch Situationen immer wieder durchlebst, verfällst du in einen immensen nervlichen Stress. Der Zustand der emotionalen Not tritt ein. Das Schlimmste an der Sache ist du als Partnerin, kannst diese Vorhaltungen anfangs gar nicht nachvollziehen … denn DU hast auch nichts falsch gemacht! Und selbst wenn – die Relation Fehler und Vorwürfe, würden niemals passen!

Wie sind solche Männer?

  • charmant, reif und klug
  • passiv und fordernd
  • der Starke in der Beziehung
  • der der alles kann und natürlich besser weiß
  • ein notorischer Fremdgänger
  • ein Mann mit psychiatrischer Diagnose oder auch Arzt :-(

Nun, wie läuft das ganze Desaster ab?

Die Abstände der Anschuldigungen, des vorprogrammierten Streites, waren immer regelmässig. Sein inneres Chaos wurde regelmäßig an mich weitergegeben. Meine Meinung und die Meinung anderer Frauen decken sich auch, wenn ich sage: Die Unzufriedenheit mit sich selbst und das innerliche Chaos eines toxischen Partners  wird immer als das des anderen deklariert! Um danach, wenn ER es für angebracht und richtig hält, wieder aufzubauen. Gefolgt von einer Phase intensiver Nähe, des Gleichklangs und erfüllenden Sex. Für die Partnerin entsteht dadurch wieder das Gefühl „alles ist doch wundervoll und wieder OK“. Eine gute Beziehung. Bis das „Spiel“ wieder von vorne losgeht.

Toxische Männer handeln sehr genau und intuitiv

Diese Männer haben eine besonderes Gespür für sämtliche Bedürftigkeiten ihrer Partnerin! Ich war sehr angetan von dem regen Interesse das dieser Mann damals an mir hatte. Anders als die üblichen. Tiefgründiger, überdurchschnittlich aufmerksam und ein toller Zuhörer. Liebevoll und sowas von charmant! Der Grund dieser Aufmerksam ist aber nicht das übliche normale Interesse, sondern ein lückenloser Lebenslauf seiner Partnerin. Sein Anliegen ist die Kontrolle über die mögliche zukünftige Partnerin und folglich über die Beziehung zu bekommen!

Er präsentiert sich als perfekt und passend. Er kennt und stillt mit Präzision alle vorhandenen Bedürfnisse. Und das rasend schnell. Dieses „Wir Gefühl“ lässt daher nicht lange auf sich warten. Das Gefühl von angekommen sein stellt sich ein. Das Vertrauen ist sehr schnell aufgebaut und so wird dieser Mann, der Traummann, den Frau sich gewünscht hat plötzlich Wirklichkeit … Ich fühlte mich damals komplett beantwortet und deshalb ließ ich mich ziemlich schnell ganz auf diesen Mann ein.

Und genau ab da wenn sich ein toxischer Partner seiner Sache ganz sicher ist, beginnt er damit, seine neuen und anderen Seiten zu zeigen. Immer im ständigen Wechsel: Ganz toll … oder die Hölle auf Erden.

Die Frau ist immer verantwortlich für das Gelingen der Beziehung!

Egal was es ist. Ein falscher Satz, die falsche Fragestellung, eine nicht passende Bewegung … es gibt nie ein „Richtigsein“! Solche oder ähnliche Handlungen bringen solche Männer sofort dazu zu kritisieren und zu nörgeln. Die Partnerin klein zu machen und die Beziehung sofort wieder in Frage zu stellen. Er reitet so lange darauf herum bis du als Partnerin völlig erschöpft und mit riesiger Verlustangst in einen Schockzustand gerätst indem nichts mehr möglich ist, zu tun!

In einer längeren Beziehungszeit kann es passieren, dass Frauen oft keine Kraft mehr für ihre Freunde oder Familien haben, weil der toxische Partner sie total vereinnahmt. Ein weiteres optisches Merkmal: Du siehst übermüdet, unglücklich und krank aus. Wirst du als Paar in der Öffentlichkeit angesprochen, wird so ein Mann immer vorgeben dich in allen Belangen zu unterstützen. In Wahrheit nimmt er nur … viel zu viel, mehr als DU geben kannst und das ist immer noch zu wenig! Die zwischenzeitlichen exklusiven Momente der Zweisamkeit sollen dich nur weiter für eine kurze Zeit sedieren. Im Endeffekt ist es die Schuld der Partnerin ob die Beziehung glücklich oder unglücklich ist, so ist sein Denken. Emotionale Misshandlung vom Feinsten. :-( Diese Grausamkeit ist schwer zu verstehen und zu begreifen.

Doch wer sind die Partner von toxischen Männer

In der Regel sind es Frauen, die klug und emphatisch sind. Mit ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Anständig und mit ethischer Integrität. Stark genug sind, trotz eigener Verletzlichkeit, den anderen anzuhören. Diese Charakterzüge lassen es erstmal nicht zu, schwarz oder weiss zu denken und den Partner als soziopathisch einzustufen.

Ein toxischer Mann wird seiner Frau immer das vorwerfen, was er selber macht und droht ihr zusätzlich mit Trennung, für etwas das er selber gemacht hat. Er macht sie für alles verantwortlich. Es folgen Schmerz, und Entwürdigung. Ihm geht es dabei um die Aufmerksamkeit die er bekommt, wenn er verletzt. Er will schlichtweg die eigenen miserablen und wertlosen Inhalte in seinem Leben bei der Person abladen von der er seine Lebensquelle, die Aufmerksamkeit, die Zeit und Ressourcen bekommt. Inklusive Treuebeweise, hingebungsvollen Sex und Loyalität. Ein Nimmersatt der nicht mal daran ersticken könnte, weil es nie zu viel ist!

Was habe ich daraus gelernt

Ich weiß heute, dass sich toxische narzisstische Menschen an jedem Menschen bedienen der ihnen in die Arme fällt. Es hat eine Weile gedauert, aber ich war froh daraus gelernt zu haben. Ich bin vorsichtiger geworden, was die Männerwahl betrifft! Sie zeichnen sich durch eine hohe Schmerzfreiheit und Stresstoleranz aus. Rote Linien werden einfach überrollt ohne dabei ein schlechtes Gewissen dabei zu bekommen! Während der gesunde Teil der Beziehung immer kränker wird, wird der giftige Teil immer größer und stärker. Irgendwann kommt dann der Punkt an dem der zu Beginn gesunde Partner merkt, dass er ganz grausam daran kaputt gehen wird, wenn er es sich nicht schafft, sich  aus dieser Beziehung zu lösen …

Es ist immer hilfreich sich über den Charakter des anderen bewusst zu werden. Das sind die besten Vorraussetzungen um in die Handlung zu kommen wenn es soweit ist. Toxische Menschen fürchten nichts mehr als durchschaut zu werden. Sie sehen nicht die Not des anderen, aber fürchten sich vor negativen Auswirkungen für sich selbst! So bleibt also nur noch meine Empfehlung: „Nichts wie weg“. Einfach? Nein … aber notwendig um „Frau“ sein wieder zu erlernen und danach zu erfahren, dass es auch andere Männer gibt! <3

Nachsatz
In diesem Beitrag gibt es eine klare Rollenverteilung. Das soll aber keinesfalls heißen, dass es nicht auch Frauen gibt die narzisstisch und toxisch veranlagt sind. Persönlich habe ich aber nur diese Erfahrung gemacht und auch nur mit Frauen gesprochen die in einer narzisstischen Beziehung gelebt haben. Und da meine Leser zu 99,9% Frauen sind, fand ich es auch passend in der Form zu schreiben.

Dazu möchte ich heute nicht mehr viel hinzufügen und Punkt, Punkt sein lassen. Falls DU deine Erfahrungen mitteilen möchtest, deine Gedanken dazu aber am Blog nicht teilen willst, bist du herzlich in die FrauenPunk Gruppe bei Facebook eingeladen, da sind wir Frauen unter uns und ungestört … ohne Zaungäste. >zwinker<

Alles Liebe und schau gut auf Dich!