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Vergiss die Grenzen … SEI und erlaube Dir zu leben!

Mir macht das Leben  Spaß, wenn ich mir keine Grenzen auferlege.
Jedes Mal, wenn ein Teil in mir wieder laut wird und sagt „Hey, das darfst du nicht, das kannst du auf keinen Fall bringen …
stell Dir vor, was die anderen nur denken werden?“
Und ich darauf mein SEIN und TUN einstelle, bestärke ich damit meine „innere Erstarrung“.

Denn mein Herz will etwas ganz anderes. Es möchte „spielen“.

Und natürlich … ich habe ausreichende Erfahrungen machen müssen (dürfen), die mich etwas zurückhalten und hemmen.
Sie hemmen mich manchmal mich zu zeigen und zu geben wie ich wirklich bin! Allerdings soll es keine Entschuldigung sein.

Wir –  ICH darf im Leben mit Freude „spielen“ … allen Dingen nachgehen, die mein inneres „Mädchen“ begeistern!
Ich darf endlich Liebe empfangen und genauso kann ich sie geben so wie sich das mein in die Jahre gekommenes Herz wünscht!
Deshalb: Pfeif auf Grenzen.

Grenzen sind für mich nur dann sinnvoll, wenn ich auf einem hohen Berg stehe, ich von ganz oben in die unendliche Weite schauen kann und es vor meinen Füßen 50 Meter die Felswand abwärts geht.
DANN ist es ratsam, auf die innere Stimme zu hören die mir sagt: „Schätzchen jetzt bleib besser stehen!“ Das verstehe ich unter Grenze. ›lach‹

In ganz vielen anderen Fällen, vor allem dann, wenn ich einem fremden Menschen einfach „Hallo“ sagen möchte …
Wenn ich mich gerne bei jemanden bedanken möchte …
Oder wenn ich einem Menschen einfach sagen möchte, wie schön er ist, wie gern ich ihn hab oder wie dankbar ich bin, ihn zu kennen … DANN ist es ratsam den nächsten Schritt zu tun. Nicht stehen bleiben – TUN!

Denn weshalb auch nicht? Abstürzen werde ich nicht. Mein Herz und das Herz des anderen werden sich freuen. Es war noch immer so! Und die innere „Starre“ vergeht.
Es wird warm …
Es wird weich …
Es fühlt sich gut an …
Es macht mich und andere glücklich …
Und dabei bin ich wie ich bin. Authentisch pur am Leben.

Deswegen – vergiss die Grenzen … SEI & LEBE.

Danke dass Du heute in meinen Gedanken Platz genommen hast. Ich wünsche Dir eine geniale Zeit ohne „Starre“. ›zwinker‹.

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„Du gehörst mir und sonst niemanden …“ Vielleicht hast Du diesen Satz schon mal von jemandem, den Du magst, gehört? Fürs Erste mag es ein schönes Gefühl sein, so etwas gesagt zubekommen. Man denkt, es zeigt von besonderer Liebe? Aber im nächsten Moment klingt es sehr beengend. Niemand gehört irgendwem. Wir gehören uns und dem Leben. Punkt.

Mein Leben war mal ein ganz anderes. Ich hatte ein gestörtes Verhältnis zur Liebe, zu zwischenmenschlichen Beziehungen und Freundschaften. Eigentlich bin ich immer noch auf einer eigenartigen Spur was das betrifft, aber ich weiß jetzt, dass mein Leben nicht von einem anderen Menschen abhängig ist. Ich/WIR sind dafür verantwortlich und WIR können sehr gut auch ohne „Besitzer“ leben!

Leben und lieben ohne die Freiheit zu verlieren …

Ich liebe meine Freiheit. Ich glaube, es ist mir das Wichtigste überhaupt. Mit dieser Denke stehe ich sicher nicht alleine da. Erst recht, wenn man das Leben schon mal aus einer anderen Perspektive ge- und erlebt hat. Freiwillig gewählt und sich darauf eingelassen. Oder sollte ich sagen langsam hineingerutscht? Gerade wenn man es als Frau dann geschafft hat, aus diesem „Besitztum“ zu entkommen, hat FREIHEIT noch mal ein ganz anderes Gewicht!

Wir haben uns aus Bindungen gelöst, von den Ketten und lassen uns von niemandem besitzen. Man lässt auf keinen Fall mehr zu, dass andere Menschen uns festbinden und uns den Weg zu unseren Wünschen verwehren. Wir sind Besitzerfrei und nur WIR bestimmen über unser Leben …

Als meine Zeit der „Freiheit“ da war, mochte ich keine Menschen, die mich kontrollierten. Ich hatte Probleme mit meinen Vorgesetzten und ich habe endlich gelernt laut und deutlich NEIN zu sagen. Nein, zu dem, was mir nicht gefiel, wovon ich nicht überzeugt war und was ich nicht vertreten konnte! NEIN zu dem, was mich nicht glücklich machte. Nach ganz vielen Jahren habe ich es endlich geschafft mir meine Freiheit zurückzuholen und zu erhalten. Es war die größte EROBERUNG meines Lebens. >breitlächel< In einen alten Filofax stand fett geschrieben ein Zitat von Paracelsus:

AUF DAS NIEMAND JEMAND GEHÖRE, DER SEIN EIGENER HERR SEIN KANN.

„Ohne dich bin ich niemand …?“

Tatsächlich hatte ich das jahrelang wirklich geglaubt. Wenn man von Menschen abhängig ist, denkt man eben so. Das war mir aber damals nicht wirklich bewusst! Lassen wir demjenigen, den wir gerne haben, seine Freiheit. Lassen wir ihn die Person sein, die er sein möchte! Aber er muss auch UNS erlauben, unsere Persönlichkeit so zu entwickeln, wie wir uns das wünschen. DU, ich, wir alle gehören NUR dem Leben.

„Ohne dich kann ich nicht leben, wenn du gehst, werde ich sterben …“ u.v.m. Diese Sätze gesagt zu bekommen, klingen vielleicht anfangs „romantisch und herzzerreißend. Denken wir aber klar darüber nach, was sie uns sagen, dann handeln sie von einer „Liebe“, die absolut ungesund ist. Viel schöner ist es doch zu sagen oder zu hören: „Ich brauche dich nicht, aber ich würde sehr gerne mein Leben mit dir teilen.“ Ich habe die Erfahrung machen müssen, dass es NIEMALS gut war, etwas zu „brauchen“! Denn damit ist verbunden, der anderen Person unterworfen zu sein und das hat mit Liebe nichts zu tun, denn LIEBE ist auch Freiheit.

NEIN ist so ein wichtiges Wort!

Denn denk doch gleich mal selber nach: wie oft hast Du zu etwas JA gesagt, zu dem Du in Wahrheit eigentlich NEIN sagen wolltest? Ich hatte immer große Angst vorm Nein sagen. Bis ich endlich bemerkt habe, wie schön und befreiend dieses kleine Wort sein kann! NEIN ist für mich ein sehr gesundes Wort geworden. Heute habe ich keine Angst mehr vor irgendwelchen Reaktionen der anderen. Ich habe auch keine Angst mehr, deshalb nicht gemocht zu werden. Was passiert denn, wenn wir NEIN sagen? Nix. Niemand stirbt daran. Unser Gefühl ist dabei ausschlaggebend. Natürlich mache ich keinen Sport daraus, und bin auch, wenn ich es für angemessen halte, für einen Alternativvorschlag bereit. Wichtig für mich, ich muss mich dabei wohlfühlen!

Um Dinge zu erreichen, unseren Träumen ein Stück näherzukommen, müssen wir oft Dinge überwinden, die nicht einfach sind. Die weh tun. Eine Art all das zu erreichen, besteht eben darin, sich von Ketten und Fesseln zu befreien. Denn wir gehören niemandem. Unser Leben, das wir gerne Leben möchten, müssen wir selber gestalten! Ich weiß, dass es Menschen gibt, die das Gefühl brauchen, einen Menschen zu besitzen. Zu bevormunden und am liebsten wäre es solchen Leuten, wenn wir das komplette Leben in ihre Hände legen würden. Ohne eigene Meinung und nur JA sagend. Nimm Deine Beine und lauf, wenn Du in so einer Beziehung bist. Es sei denn, Du brauchst dieses Gefühl …

Bleib dem treu, was Du Dir wünscht. Wovon Du träumst und was Dir Leidenschaft bereitet! JEDER wird Deinen Enthusiasmus spüren und Du wirst von niemandem aufgehalten werden. DU bist Herr Deines Lebens! Unsere Zeit ist leider beschränkt, verschwenden wir sie nicht! Bitte bleib nicht in dem Dogma gefangen, so zu leben, wie alle anderen es möchten. Hab den Mut und die Kraft, Dich selbst zu befreien. Denn wir gehören NUR unserem Leben.

Gerne darfst Du mich teilen und hinaustragen. Pass gut auf Dich auf. Danke, dass Du mich wieder gelesen hast!

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Wie selbstbestimmt lebst Du eigentlich? Ist Freiheit wichtig für Dich und wenn ja, wie frei bleibst Du trotz äußerlicher Einflüsse, Zwängen und Erwartungen Deiner Mitmenschen? Freiheit … was ist das? Dieses Wort beinhaltet so wahnsinnig viel. Sie bietet uns die Möglichkeit zur Selbstentfaltung und zur Selbstverwirklichung und darüber hinaus. Für mich ist „frei sein“ ein ganz wichtiger Punkt in meinem Leben geworden um das Leben führen zu können, das sich richtig anfühlt.

Selbstbestimmt leben zu können ist für mich wahrer Luxus! Abhängigkeit habe ich schon immer gehasst. Tun was andere sagen, erfüllen was andere erwarten, denken wie die Masse denkt … ja nicht „selbständig“ arbeiten und SEIN. Ich kenne nicht sehr viele Menschen, die das gerne tun, dennoch machen sie es so und versuchen nicht auszubrechen, weil es einfach unpassend ist. Früher sagte man, frei zu sein bedeutet kein Sklave zu sein. Heute meinen wir mit Freiheit die Möglichkeit zu haben, uns selbst zu verwirklichen, wir können uns nach allen Richtungen entfalten so fern wir die unsichtbaren Handschellen absägen.

Warum?

Hast Du Dir schon mal die Frage gestellt, warum wir es gut finden wählen zu gehen und damit mitbestimmen dürfen?
Warum wir eine Demokratie besser finden als eine Diktatur?
Warum wir es toll finden, dass es im Supermarkt nicht nur eine Sorte Wurst, sondern eine ganze Theke davon gibt? Wobei mir ja das Sortiment an „Leckerlis“ wichtiger ist, aber das nur nebenbei.
Ja also, hinter all dem steckt ein menschliches Grundbedürfnis. Nämlich das Bedürfnis nach Selbstbestimmung und Freiheit. Wir wollen in unserem Leben einfach selbst entscheiden!

  • Wir wollen unseren Beruf selbst wählen
  • Unseren Partner frei wählen
  • Die Urlaubsplanung selber übernehmen
  • Unser Essen selbst bestimmen
  • Ja und wer am Abend die Fernbedienung als Erstes in der Hand hat, ist am Sofa der Boss ›lach‹

Entscheiden zu können ist uns ein wichtiges Anliegen. Ein großes (Grund)Bedürfnis.

Selbstbestimmt zu leben, bedeutet frei zu sein

Selbstbestimmt zu leben bedeutet automatisch Freiheit zu wählen. Die Freiheit zu haben, wie wir mit unserer Zeit haushalten. Die Freiheit, was wir mit unserem Geld anstellen. Die Freiheit, wo und wie wir wohnen möchten. Es gibt aber auch Menschen in unserer Gesellschaft, die bestraft werden. Um das gleich richtig zu tun, entziehen wir ihnen die Freiheit und sperren sie hinter Gitter. Wir nehmen ihnen das Recht auf Selbstbestimmung und Freiheit, obwohl wir wissen, dass das richtig hart ist und schrecklich ist.

Es gibt ja auch Länder, in denen Freiheit grundsätzlich ein Fremdwort ist. Diese Menschen sind besonders schlimm dran und sie haben die Tendenz, irgendwann auszubrechen oder zu kollabieren. Eine normale Reaktion, weil wir Menschen nach Freiheit streben und wenn es sein muss, auch dafür kämpfen.

Wir brauchen Freiheit wie die Luft zum Atmen

Das Freiheit ein wichtiges Grundbedürfnis ist, sagte ich ja schon. Wenn ich in meiner Freiheit eingeschränkt werde, passiert es, dass ich ziemlich grantig und unausstehlich werde. Und das war schon als Kind so und ich kann behaupten, dass ich sehr viel eingesperrt war sprich Hausarrest hatte.

Zu Beginn unseres Lebens gibt es noch nicht viel Selbstbestimmung. Unsere Eltern sagten uns, wo es lang geht, was zu tun ist. Sie nahmen uns viele Entscheidungen ab: Du gehst zur Schule, räum deinen Schreibtisch auf, iss dein Gemüse auf, du musst um zehn zu Hause sein …

Als Kind werden wir eingeschränkt. Und ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich mich auf meine Volljährigkeit freute. Für mich war das Freiheit pur! In den darauffolgenden Jahren gehen wir dann eine Verpflichtung nach der anderen ein. Und mit jeder dieser Verpflichtungen, schrumpft unsere Selbstbestimmung. Wir beschneiden unsere Freiheit selbst, ohne es richtig zu merken. Zwar nicht immer, aber erstaunlich oft!

Und irgendwann reicht uns die Illusion der Freiheit. Wir verdrängen, dass wir nicht mehr frei sind.

Familie – das schönste Gefängnis das es gibt!

ICH habe mich selbstbestimmt für meine Familie, für meine Kinder entschieden. Folge dessen auch für die Augenringe und schlaflosen Nächte. Für das frühe aufstehen und das tägliche befüllen der Jausendosen. Und viele ganz viele andere Dinge, die ich freiwillig hätte niemals getan. :D

Ich habe es getan aus Liebe zu meinen süßen Terroristen und aus trockenem Pflichtgefühl! Dabei gibt es zwei Kategorien von Eltern: Geborene Eltern lieben es. Die anderen ertragen es geduldig.

Richtig interessant wird es bei der Berufswahl. Wir wählen eine Ausbildung, ohne uns ausreichend mit uns selbst und unseren Stärken und Vorlieben beschäftigt zu haben. Wir verdienen gutes Geld was super ist. Wir erfüllen uns unsere Wünsche. Wir hängen uns richtig rein und verdienen noch mehr. Kaufen oder nehmen uns eine größere Wohnung, ein zweites Auto und legen uns ein teures gesellschaftsfähiges Hobby zu.

Die meisten merken dabei kaum, was sie da wirklich machen. Sie verhadern sich nach und nach in ein Netz aus finanziellen Verpflichtungen. Ein Netz, das uns völlig unfrei und fremdbestimmt leben lässt.

Die Zeit zurückdrehen? Leider nein

Wir können nicht einfach sagen: Egal, ich fange noch mal von vorne an. Ich beginne eine neue Lehre, ich möchte nur noch 30 Stunden die Woche arbeiten, ich bleibe zu Hause und kümmere mich um Kinder, Haus, Hund und Katze. Und überhaupt will ich nicht mehr Sandra, sondern Vivian genannt werden. Sorry, wer A sagt, muss auch B sagen. Die finanziellen Verpflichtungen müssen bedient werden. Jede langfristige finanzielle Verpflichtung schränkt unsere Selbstbestimmung massiv ein.

Ich kenne nur sehr wenige, die es schaffen, die eigene Selbstverwirklichung über ihre Bequemlichkeit und ihr Sicherheitsbedürfnis zu stellen. Was ich damit sagen will ist, viele viele Menschen hängen in einem Job fest, der sie langweilt, keineswegs erfüllt oder sogar krank macht.

Besuche ich solche Menschen in ihren Wohnungen, finde ich am Parkplatz ein schickes Automobil, an der Wohnwand einen fetten Bildschirm und alles was an Elektronik so angeboten wird. Aber welchen Preis zahlen sie dafür? Wir opfern unsere tägliche Lebensqualität und unsere Träume, unsere Erfüllung auf dem Altar der Luxusobjekte.

Dazu kommt, dass die Freude bei diesen Menschen nur kurz anhält. Shoppen ist die neue Religion unserer Zeit. Das ist so. Aus jeder Zeitung, aus dem Fernseher oder Radio wird verlautet: „Wenn Du glücklich sein willst, musst Du dies und das kaufen …“

Leider haben wir verlernt zu spüren, was uns wirklich glücklich macht!

  • Ein gutes Gespräch ist kostenlos.
  • Die Ruhe in der Natur. Gratis.
  • Unsere Kinder im Arm halten. Auch umsonst. Jedenfalls das „im Arm halten“. ›lach‹
  • Mit unserem Herzmensch mal einen Nachmittag im Bett verbringen. Hey, kostenlos … manchmal nicht folgelos. ›zwinker‹

Das Ende meiner Gedanken

Machen wir uns einfach bewusst, dass uns Menschen die Selbstbestimmung wertvoll ist. Überprüfen wir unsere Entscheidungen und Verpflichtungen, ob es sich auch wirklich lohnt, unsere Selbstbestimmung dafür einzuschränken! Ich habe viel zu lange ein fremdbestimmtes und eingeschränktes Leben geführt. Ich hatte alles, war aber nie wirklich glücklich.

Ich habe mir meine Freiheit zurückerobert. Ein Prozess der steinig und schmerzhaft war. Ich habe mein Sicherheitsdenken überwunden. Ich habe mich von so vielen Dingen und Menschen „losgeschnitten“. Ich musste mich in Verzicht üben und habe mich unzähligen schwierigen Gesprächen gestellt.

Aber am Ende winkte mir die Freiheit zu. Viele Möglichkeiten und das Glück … das mein Leben heute ausmacht. <3

„Meine Freiheit begann dort, wo ich aufhörte, anderen Menschen zu folgen.“

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„Das Einzige, was Du musst, ist sterben.“ Oh mein Gott, welch Beginn in einem Artikel könntest Du Dir jetzt denken! Eigentlich denke ich mir dasselbe in diesem Moment. Ich belasse es aber so, weil es stimmt. Diesen Satz pflegen ältere Menschen sehr gerne zu sagen, obwohl ab wann zählt man zu „älter“. ›lach‹ Wir denken viel zu wenig darüber nach, ob denn tatsächlich etwas Gravierendes passieren würde, wenn wir mal etwas NICHT tun würden …

Es wurde uns beigebracht zu müssen

Und wieder mal zurück in unsere kleinen Menschentage. Was brachten uns Eltern, Lehrer und Ausbilder bei? Wir müssen lieb zu anderen sein, wir müssen anderen Kindern helfen, wir müssen teilen, wir müssen folgsam sein und was weiß ich noch alles. In der Schule hieß es dann: Bitte ja nicht auffallen, wir müssen fürs Leben lernen, sonst wird nichts aus uns. Wir müssen uns auf eine schöne Karriere vorbereiten, indem wir ausreichend lernen. Etwas später dann, wir müssen Geld sparen, um ein Haus zu bauen. Wir müssen Kinder kriegen und eine gute Mutter und Ehefrau sein. Wir müssen uns „absichern„.

All die Jahre über wurde uns eingetrichtert, was wir denn nicht alles müssen! Jetzt als Erwachsene, brüllen uns die Medien an und meinen zu glauben, was wir den nicht alles MÜSSEN um zu überleben! Versicherungen rücken in einem Marschtempo vor und weisen uns auf unsere Rente hin … „Zusatzversicherungen“ die unsere Lage bis dahin verbessern sollen.

Die Einzige, die ich vor einem Jahr abgeschlossen habe, war eine Sterbeversicherung. Nicht, weil ich jetzt Panik habe und ständig ans Sterben denke, sondern weil ich es meinen Herzmenschen nicht zumuten kann, mir mein Baumbegräbnis zu ermöglichen. Meine Eltern würden wahrscheinlich jetzt sagen: „Siehst Du, für solche Dinge muss man sich schon Geld zur Seite gelegt haben …“ Sorry, so eine bin ich nicht. Das Geld, das mir zur Verfügung steht, werde ich sicher NICHT unter meiner Matratze verstecken oder für meine noch nicht vorhandenen Enkel horten!

NEIN, ich werde es verleben … kann ich das so schreiben? Gibt es dieses Wort? Wenn nein, dann habe ich gerade ein neues Lieblingswort erfunden. ›lach‹ Jetzt bin ich etwas abgerutscht, aber das Thema Müssen und Geld, steht bei mir in einer sehr engen Verbindung. Fakt ist, wir haben gelernt zu MÜSSEN. Ich habe aber schon länger die Schnauze voll davon. Ich mag kein „DU musst“ mehr hören … von anderen nicht, aber auch von MIR selbst nicht!

Das Ding mit dem selbstgemachten Müssen

Wenn wir darüber genauer nachdenken, sind die selbstgemachten „Ich muss“ häufiger als die medialen Inputs, die uns erreichen. Es sind so viele, dass wir die Meisten davon ignorieren. Das finde ich auch super und „gesünder“! Unsere selbstauferlegten „Du musst“ sind da wesentlich hartnäckiger.

Du kennst bestimmt auch diese Flüsterstimme, die Dir ständig ins Ohr flüstert: „Komm schon, hoch mit Deinem Hinterteil … Fitness ist angesagt! Oder – Du musst doch Deine Arbeit noch zu Ende machen. Du musst den Artikel für das Magazin noch fertig schreiben … Du musst sofort duschen. Du musst noch für Deine ausgesprochene Einladung am Wochenende einkaufen … so aber jetzt, musst Du Dich belohnen! Hallo? Ich bekomme beim Schreiben schon einen Drehwurm. :-(

Wenn es so viele Dinge sind, die wir tun müssen, macht uns das sehr unwucht. Wir geraten in Hektik. Wie sollen wir das alles in unseren Tag integrieren! Natürlich möchten wir es ja wie immer allen recht machen und dabei sollten wir auch auf uns selbst nicht vergessen.

Wenn so viele MÜSSEN in meinem Kopf anklopfen, ist es mit meiner Klarheit und mit meiner Gelassenheit vorbei. Ich habe es endlich gelernt, mich in solchen Situation ernsthaft zu fragen: „Wie viel von all dem müssen wir eigentlich tatsächlich?“ Was würde den zum Beispiel geschehen, wenn ich meinen Abgabetermin mal nicht einhalten kann? Genau – die Welt würde davon nicht untergehen und finanzielle Engpässe würden dadurch auch nicht entstehen. Was wenn ich meine Gäste „auslade“? Würden sie mich nicht mehr ernst nehmen, nicht mehr zu meinen Freunden gehören, beleidigt reagieren?

Ich bin mir ziemlich sicher, dass die Katastrophen, die nach einem „Es tut mir leid, ich kann nicht“  nur in unseren Köpfen stattfinden! Jedes Mal, wenn ich mir darüber im Klaren bin, wird es leichter in mir, … der Druck ist wie weggeblasen. :-) Außerdem gibt es für jedes MÜSSEN viele andere Möglichkeiten, darüber sollten wir nachdenken.

Und genau hier beginnt die Freiheit

Wie immer ist es so einfach. In dem Moment, indem uns bewusst wird, dass wir (fasst) rein gar nichts müssen, dass es immer noch andere Wege gibt und dass uns die Luft zum Atmen nicht verwehrt wird, wenn wir uns mal umentscheiden … dann fühlen wir uns frei.  <3

Ruhe kehrt zurück. Die Klarheit setzt sich wieder durch und unsere Kreativität versorgt uns mit der Energie und Kraft um weiter zu tun. Ohne Zwang und Druck. Es ist tatsächlich so, wir haben alle dieselbe Freiheit. Die Zwangsjacke ist nur in unseren Köpfen. Wir können uns entfalten, sobald wir das Wort MUSS aus unseren Sprachschatz streichen. Jedenfalls sollten wir eine kurze Pause machen und darüber nachdenken, wenn das Wort muss, wieder auftaucht …

Wie geht es Dir mit diesem Wort? Steckst Du in einer Zwangsjacke oder fühlst Du Dich frei?
Schreib mir gerne zu diesem Thema, ich freue mich darauf.

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Abhängig sein … das liest sich nicht gut und noch weniger fühlt es sich gut an! Die Abhängigkeit gegen Freiheit zu tauschen, ist viel einfacher, als es scheint und auch weniger gefährlich, als es sich gerade für Dich eventuell anfühlt. Du musst jetzt keine Angst haben, dass Du Dich ab sofort von bestimmten Menschen trennen sollst, ganz im Gegenteil. Wenn Du erst mal weißt, wie Du Dir Deine eigene Freiheit bewahrst, wirst Du auch Deine Beziehung unter ein neues Licht stellen und Du wirst Dich durch Deine Unabhängigkeit stärker mit anderen Menschen verbinden können!

So viele Jahre habe ich mich immer wieder mit diesem Thema auseinander gesetzt. Mit dem Wissen, dass es völlig normal ist von anderen abhängig zu sein. Eine vollständige Unabhängigkeit ist meines Erachtens eine Illusion. Wir müssen uns viel mehr die Frage stellen: wie stark wir von den Meinungen, Launen und Gefühlen von anderen abhängen!? Wie stark wir uns beeinflussen lassen durch die Emotionen anderer Menschen? Zum besseren Verständnis kannst Du Dir einige Fragen stellen:

Du am „Prüfstand“

  • Brauchst Du ständige Aufmerksamkeit und Bewunderung?
  • Deine Gedanken drehen sich ständig um Deinen Partner oder Personen, die Dir im Leben wichtig sind, was sie tun oder was sie sich wünschen und erwarten?
  • Du lebst nach den Wünschen der anderen und vergisst dabei auf Dein eigenes Leben?
  • Du kannst Dir nicht vorstellen alleine ohne Deinen Partner zu leben und Dich überkommt bei diesem Gedanken sofort ein panikartiges Gefühl?
  • Du empfindest generelles Alleinsein als Qual?
  • Du leidest an übertriebener Eifersucht, bist besitzergreifend und kontrollierst gerne?
  • Du bist oft erschöpft und müde und hast Du das Gefühl ständig getrieben zu sein?

Und? Wie fühlt es sich an? In wie vielen Punkten musstest Du Dir selbst ein „JA“ zugestehen? Ich stehe hier keinesfalls auf einer höheren Treppe als Du. Jedenfalls musste ich noch vor einiger Zeit jede Frage mit „Genau so ist es …“ beantworten! Ich fragte mich nach einer Weile: „Wenn mir diese emotionale Abhängigkeit so dermaßen schlechte Gefühle bereitet, warum zum Teufel tue ich mir das nur an?“ Und genau an diesem Punkt möchte ich ein wenig länger aushalten und genauer hinsehen.

Wenn Du emotional abhängig bist, lebst Du in einem Gefängnis

Ein Gefängnis voll mit schlechten und unangenehmen Gefühlen! Es ist schwer möglich sich davon zu befreien. Die Angst, die Enttäuschung, die ständige Unruhe und die vielen Erwartungen haben Dich ganz fest im Schwitzkasten! Deine positiven Gefühle haben kaum Luft zum Atmen und werden weggesperrt. Das Negative hält Dich flach am Boden. Dafür gibt es selbstverständlich einige Gründe und diese haben meistens mit einem Mangel zu tun.

Tief sitzende Verlustängste

Wahrscheinlich musstest Du schon früher in Deinem Leben Verluste hinnehmen. Vielleicht waren die Eltern nie wirklich verfügbar oder sie sind sehr bald verstorben. Freunde haben Dich enttäuscht und Dein Partner hat Dich verlassen. Es gibt so viele Möglichkeiten, wie sich das Gefühl der Verlustangst in Dein Inneres brennen kann! Und von dieser Angst lässt Du Dich in gewisser Weise unbewusst treiben.

Mangelnder Selbstwert

Ich glaube einer der häufigsten Gründe für eine emotionale Abhängigkeit ist mangelndes Selbstbewusstsein! Mit mangelndem Selbstwert werden wir nicht geboren. Meistens sind bestimmte Situationen, Erlebnisse und Erfahrungen die Ursache dafür. Wenn Du schon als Kind lernst, dass Du nur etwas „wert“ bist, wenn Du die Wünsche und Erwartungen Deiner Bezugspersonen erfüllst. Tust Du das nicht, folgt Bestrafung. Oder wenn Du Dich von anderen abhängig machst, hast Du den Glauben daran verloren, Dein Leben selbst zu meistern und selbstbestimmt zu leben. Das macht Dir vermutlich Angst.

Probleme alleine zu sein

Viele Menschen können nicht alleine sein. Es wird zwar selten zugegeben, ist aber dennoch so. Vielleicht hast auch Du ein Problem damit und kannst nicht wirklich etwas mit Dir selbst anfangen. Aus diesem Problem heraus versuchst, die schlechten Gefühle wie Unruhe und Einsamkeit, zusammenzulegen indem Du Deinen Partner oder Deinen Freunden immer und jederzeit zur Verfügung stehst … und auch verlangst, dass es umgekehrt so sein muss!

All diese Mängel treiben Dein Tun an. Durch das Klammern und festhalten an bestimmten Menschen versuchst Du diese Vielzahl an negativen Gefühlen klein zu halten, einfach nicht zu spüren. Das Widersprüchliche daran ist, dass die Menschen, die sich Deinen ständigen Erwartungen gegenüber sehen, genauso gefangen sind wie Du selbst!

Je mehr Du für andere tust, umso weniger tun sie für Dich …

So ist es mir jedenfalls in Erinnerung geblieben. Es ist ja schon verrückt, aber genauso ist es. Du versetzt Berge für Deinen Partner, gibst Deine Hobbys und Interessen auf, nur um für ALLE da zu sein  und was bekommst Du? Nichts … Mir war das viele Jahre nicht klar und ich fühlte mich ständig als Opfer! Was steckt dahinter? ICH sag Dir was da los ist …

Menschen und vor allem Männer spüren dass Du „bedürftig“ bist … dass Du abhängig bist und es Dir keinesfalls um ihr Wohl geht, sondern um die Bestätigung Deiner selbst! Du brauchst die Anerkennung des Anderen … Anerkennung, die Du Dir selber nicht geben kannst. Ich kann Dir versichern, dass ein anderer Mensch es fühlt und sich getäuscht vorkommt. Der Kontakt zu Dir fühlt sich dadurch auch irgendwie „unangenehm“ an, er fühlt sich bedrängt und unter Druck gesetzt!

Eine emotionale Abhängigkeit isoliert Dich also auch von anderen … Du darfst von niemandem abhängig sein, um glücklich zu sein. Keine Partnerschaft kann Dir den Frieden schenken, den Du nicht in Dir selbst geschaffen hast.

Nun, jetzt haben wir genug Zeit damit verbraucht, wie es IST aber NICHT sein sollte. Und nun werden wir gemeinsam einen Weg in die Freiheit bauen. Bye bye Abhängigkeit … hallo Freiheit!

Bist Du bereit dafür?

Tausche Abhängigkeit gegen Freiheit

Dein Weg ist Dein Ziel

Ich möchte Dir in den nächsten Punkten zeigen, wie Du es schaffst wieder mehr zu Deinen Stärken zu finden und dadurch auch zu Deiner Freiheit.

Dein Bewusstsein hilft Dir dabei

Es schenkt Dir die Macht, Dich aus Deiner Abhängigkeit zu befreien. Wenn Du Dich gerade in solch einer Abhängigkeit befindest, werden Deine Gedanken mit Sicherheit immer bei der anderen Person sein. Alles was er oder sie macht, sagt und tut. Nicht sagt und nicht tut. Alles bekommt für Dich eine so übermäßige Bedeutung und beeinflusst Deine Gedanken und Dein Tun. Und so gibst Du die Macht über DICH und Deinen LEBEN aus der Hand. Mach Dir das bewusst, denn es ist der erste Schritt, hin zur Veränderung! Ich selbst musste mich erst wachrütteln und mir bewusst machen, wie abhängig ich eigentlich war. Wie ich mein Leben von Menschen dirigieren ließ, die mir im Nachhinein gesehen, nicht mal etwas bedeuteten!

Werde Dir also Deiner Gefühle und Gedanken bewusst. Beobachte Deine Handlungen in Bezug auf Deinen Partner! Schätze Deine Situation ein. Falls Du damit Schwierigkeiten haben solltest, schreib sie auf … so hast Du es schwarz auf weiß und immer zur Hand. :-)

Noch etwas ganz Wichtiges: Die Wahrheit tut meistens verdammt weh. Aber wenn Du etwas verändern möchtest, ist es sehr wichtig sich davon nicht abhalten und runter ziehen zu lassen. Du musst Dich damit auseinandersetzen.

Gehe der Ursache auf den Grund

Alles was passiert hat seinen Grund, sagt man. Und dem stimme ich vollstens zu! Deine Abhängigkeit hat Gründe, wie ich ja ganz zu Beginn schon angeführt habe. Deine Aufgabe ist, die Ursache für Deine emotionale Abhängigkeit zu finden. Was macht Dir Angst? Ist es das Alleinsein? Ist es eine tiefsitzende Verlustangst? Ich darf Dir sagen, bei mir war es eine Kombination aus mehreren Punkten …

Aber wenn Du weißt wie Deine Abhängigkeit entstanden ist, kannst Du an der Ursache ansetzen und diese bearbeiten. Es ist kein einfaches Vorhaben und es ist ganz wichtig, dass Du viel Verständnis für Dich und Deine Situation mitbringst. Wenn wir uns von jemandem oder „etwas“ abhängig machen, hat das sehr selten etwas mit Schwäche zu tun, es geht weit mehr um ein Verhalten das wir gelernt haben. Wir versuchen durch die Abhängigkeit, in der Vergangenheit gemachten Erfahrungen zusammenzulegen und neuen Schmerz oder neues Verlassen werden zu vermeiden.

Es ist eine reine Bewusstseinsarbeit, die wie schon gesagt, nicht einfach ist. Es wird nicht jeder Tag „gut“ laufen, wenn Du daran arbeitest und es werden viele Prozesse in Dir ablaufen, die Dir viele Fragezeichen ins Gesicht schreiben werden.  An dieser Stelle möchte ich Dich bitten NICHT aufzugeben … Du tust das für Dich und Deine Freiheit! 

Umarme und akzeptiere alle aufkommenden Gefühle

Du bist also jetzt so weit, dass Du die Ursache Deiner Gefühle kennst. Gut. Der nächste Schritt ist diese Gefühle willkommen zu heissen. Akzeptiere sie und verurteile Dich nicht dafür. Wenn Du also in der nächsten Zeit Angst hast alleine zu sein oder andere schlechte Gefühle bei Dir anklopfen, nimm sie an. Es ist okay dass sie da sind und du wirst nicht daran sterben, auch wenn es sich am Anfang so anfühlt. :D

Du wirst Dich nicht sofort sicher und großartig fühlen, soviel kann ich Dir versprechen. Es geht auch gar nicht darum, sondern weit mehr um Deinen persönlichen Fortschritt den Du gemacht hast! Er beginnt mit Deinem Bewusstwerden, Deinem Verständnis zu Dir selbst bis hin zur Akzeptanz Deiner Gefühle. Du machst kleine Schritte in DEINE NEUE FREIHEIT! <3

Apropos kleine Schritte: Kleine Schritte waren ja nie mein Ding, aber so eine Veränderung kann man nur in Zwergenschritten schaffen. Überforderung ist dabei fehl am Platz. Allerdings führt dieses „Schneckentempo“ in eine ganz tolle Richtung und in  eine enorme Veränderung! Nach und nach wirst Du Dein neues Denken und Dein neues Handeln genießen und ein fantastisches freies Leben führen! Die großen Sprünge kommen später von ganz alleine …

Nimm Dein Leben ernst, dann wirst Du auch von anderen ernst genommen!

Wenn Du in Deinem Leben Deine ganz eigenen Wünsche, Träume und Ziele setzt, wirst Du Dich stärker und viel sicherer fühlen, als wenn Du immer nur der Masse nachläufst. Das tun was andere von Dir erwarten, war gestern. Mehr dazu kannst Du in meinem Artikel Lebe anders als die Masse finden. Du wirst Dich automatisch unabhängiger von anderen fühlen. Ebenso werden Dich auch die anderen wieder ernst nehmen … verbindlicher Dir gegenüber sein. Du erscheinst in einem ganz anderen und starken Licht!

Mein Tipp:

  • Konzentriere Dich auf die Dinge die Dir Freude machen – alleine ohne zu klammern.
  • Setze Dir realistische Ziele. Und zwar für DICH und DEIN Leben.
  • Probiere Neues aus. Etwas das Dich bewegt. Dinge, die Du immer schon mal versuchen wolltest, Dich jedoch nie getraut hast.
  • Komm ins Tun! Ok?

Mach Dich frei für andere neue Dinge. So verschiebst Du Deine Wahrnehmung und löst Dich langsam von Deiner Abhängigkeit. Auch das hatte sich bei mir vorerst „nicht richtig“ angefühlt. Ein schlechtes Gewissen war immer mein Begleiter. Ich machte trotzdem weiter und wurde reich belohnt. <3

Wie Du noch lernen kannst, gerne Allein zu sein

Das ICH so etwas jemals schreiben würde … undenkbar >lach<. Ich konnte nicht alleine sein, ich hab es nie gelernt und ich wollte es auch nicht und hatte Angst davor mich mit mir auseinander zusetzen.  Das „Allein-Sein- Können“ ist aber ein ganz wichtiger Schritt hin zu Deiner Freiheit und auch Unabhängigkeit. Überspringe diesen Schritt nicht!

Mein Weg war folgender: Nimm Dir jeden Tag mindestens 20 Minuten Zeit … für Dich alleine. Spüre in Dich hinein und beobachte Dich. Was fehlt Dir? Fehlt Dir überhaupt etwas? Ist dieser natürlicher Zustand der „Einsamkeit“ nicht ausreichend genug um über alles nachzudenken was Dich beschäftigt? Dazu brauchst Du nur DICH, sonst nichts.

Klar wirst Du Dich danach nicht sofort besser fühlen. Ich  starrte zum Beispiel ständig auf die Uhr und mir war nicht bewusst wie lange 15 – 20 Minuten dauern können >lach<. Doch mit ein wenig Übung und Geduld wirst Du zu Deinen verschütteten Emotionen und Glücksgefühlen vordringen, Du musst sie nur abholen. Übe … jeden Tag … 20 Minuten. Später wirst Du aus 20 Minuten einen ganzen Tag machen wollen – das verspreche ich Dir. 

Und jetzt bist Du dran!

Wenn Du all diese Punkte durchgegangen bist, alle Ursachen und Gründe angenommen und für Dich bearbeitest hast, ist der Schritt in die Freiheit nicht weit! Nimm jede Etappe ernst, gib nicht auf und lass Dich nicht von einem vorbeiziehenden Tief entmutigen! Pack es an – trau Dich! Es ist Dein Leben und es geht um Deine Freiheit!

Wenn Du das erste Mal  den „fluffigen“ Geschmack der Unabhängigkeit probiert hast, wirst Du danach süchtig werden. Das garantiere ich Dir!

Diese Reise hin zu Deiner emotionalen Unabhängigkeit, zu Deiner Freiheit, ist eine der schönsten Reisen, die Du machen kannst! Es ist das Wertvollste, das Du je für Dich selbst tun kannst. Es lebt sich damit so unglaublich leicht.

Ich wünsche Dir von ganzem Herzen, dass Du Dein Ziel erreichst, dass Du es schaffst Dich „frei“ zu arbeiten um genauso dankbar und zufrieden zu leben wie ich es jetzt kann! <3

Lesezeit: 3 Minuten

Wie oft bist Du schon dagesessen und hast von Freiheit ohne Zwängen und endlosem glücklich sein geträumt? Ich glaube das machen wir alle, die eine mehr, die andere weniger. „Und wenn ich dann mehr Zeit für mich habe, dann werde ich … dies und jenes „. So in etwa hört es sich an, wenn wir an unseren „irgendwann mal“ Plänen feilen. 

Aber ist das denn klug? Sollten wir nicht alle im Hier und Jetzt leben, unser Leben genießen, dankbar für all das sein, was wir haben? Für mich bedeutet Freiheit auch meine Wahrheit auszusprechen … auch oder gerade deswegen, wenn das Gesagte für andere Menschen schwer verdaulich ist! Unser Leben kann nur an einem einzigen Zeitpunkt gelebt und gestaltet werden. Genau … nämlich HIER und genau JETZT!

Ich liebe es zu träumen und ich habe wahrscheinlich genau so viele Pläne was die Zukunft angeht als DU oder DU. Aber ich finde es ebenso wichtig, nicht nur in der Zukunft abzuhängen wo es nur um Freiheit und Glücksmomente geht. Statt dessen komme wieder zurück in deinen Alltag und packe deine Aufgaben im Hier und Jetzt an.

Das ist der Moment in dem Dein Leben statt findet und in dem Du die Chance hast, all das zu verändern was Dir möglich ist, wenn Du bereit dazu bist! :D

Dazu möchte ich Dir noch eine einfache Geschichte spendieren, die es in Wahrheit ganz genau auf den Punkt schafft. Viel Spaß beim Lesen. <3

Der Traum von Freiheit und Glück

Drei Freunde stehen beisammen und unterhalten sich über das Leben.

„Wisst ihr“, sagt der eine, „in 10 Jahren werde ich 50. Dann möchte ich mich zur Ruhe setzen und das Leben nur noch genießen. Die Kinder sind versorgt, meine Älteste übernimmt meine Firma. Dann möchte ich mit meiner Frau verreisen, die Welt sehen, richtig lange unterwegs sein, Spaß haben, es mir gut gehen lassen. Bis dahin muss ich noch viel arbeiten, um mir auch alles zu ermöglichen was ich mir wünsche. Und dann … beginnt endlich das richtige Leben.“

Einige Zeit später sagt ihm der Arzt, dass er Krebs hat.

Der andere denkt sich: Mensch, das Leben ist kurz und voller Überraschungen. Das soll mir nicht passieren. Ich werde es besser machen. Ich werde jetzt beginnen zu leben. Nicht erst später. Ich verkaufe die Firma sofort, ziehe in den Süden, verlasse meine Frau und suche mir eine junge hübsche Freundin. Ich werde all meine Träume jetzt sofort leben, all das, was ich immer schon wollte und mich nicht getraut habe. Ich werde es jetzt tun.

Da kommt ein Bus vorbei und überfährt ihn.

Der dritte Mann hatte dem Gespräch still zugehört und das Geschehene still beobachtet. Er macht einfach weiter bisher. Er arbeitet und führt ein ganz gewöhnliches Leben.

Ein anderer fragte ihn: „Sag, hast du nicht Angst, dass dir das gleiche widerfährt wie deinen Freunden? Willst du jetzt nicht auch dein Leben verändern und es noch besser machen?“

Der Mann lächelt, sieht den Wolken nach und antwortet nach einer ganzen Weile: „Ich wüsste nicht, wozu ich anders leben sollte, als ich es bisher tue. Ich wüsste nicht, wohin ich gehen sollte, um etwas zu suchen, was ich nicht ohnehin schon habe. Ich schließe die Augen und finde das sprudelnde Leben. Ich schließe die Augen und finde immense Zufriedenheit, Erfüllung und Glück. Ich schließe die Augen und finde Wahrheit. Ich schließe die Augen und finde mich. Sag mir, was mehr kann es geben?“

Vielleicht ist sie dir sogar bekannt, aber es gibt Geschichten die wir öfter als nur ein mal lesen sollten, denn sie öffnen uns die Augen!

Der Moment, in dem du aufhörst, dir Gedanken darüber zu machen, was andere von dir halten und du anfängst, so zu leben, wie du möchtest, den nennt man Freiheit.

Danke fürs hier sein und ich hoffe Du bist beim nächsten Mal wieder dabei, wenn es heisst „Herzlich willkommen in meiner #Geschichtenliebe“ … lesen … anwenden …. gut fühlen :-)

Lesezeit: 3 Minuten

„Das Glück beginnt in deinem Kopf und  ist eigentlich nichts anderes als der Wille, Leben zu dürfen, indem man die Bedingungen die das Leben mit sich bringt, annimmt.“ So definierte der französische Schriftsteller Maurice Barrès den Begriff Glück. Heute sagt man allgemein, dass jeder selbst seines Glückes Schmied ist und das Glück ein Zusammenspiel von bewussten Entscheidungen und Zufällen ist.

Es gibt zwei Arten von Glück

Lebensglück und Zufallsglück

Lebensglück hängt von mehreren Faktoren ab. Verantwortlich dafür sind Dinge, die Du teils selber beeinflussen kannst oder die die Gesellschaft vorgibt. Dazu gehört die Familie, der Beruf, natürlich die finanzielle Lage, die Liebe und auch deine persönliche Freiheit. Das Lebensglück bedeutet aber auch sich einfach wohl zu fühlen. Wie zB. sich wirklich zu Hause zu fühlen, angekommen zu sein, einen wirklich guten Freundeskreis zu haben oder mit seinen Lieben ein sorgenfreies Leben zu führen.

Jeder wünscht es sich glücklich zu sein, doch die wenigsten behaupten von sich es auch wirklich zu sein. Dabei finde ich, ist es häufig nur eine Frage der Wahrnehmung!

Das Zufallsglück, begleitet dich ein ganzes Leben lang. Es kommt plötzlich und immer unerwartet! Heinrich Heine sagte so schön dazu: „Es küsst dich rasch und flattert fort“. :-)

Stell dir selber mal die Frage

Wenn du dir jetzt darüber Gedanken machst und dich selber fragst: „bin ich glücklich?“, was kommt spontan dabei heraus? Hat sich etwas verändert? Wie war es zum Beispiel vor einem Jahr. Haben sich deine Lebensumstände verändert, die dich heute vielleicht etwas unglücklicher machen als du vor 1 Jahr warst? Hast du endlich DEINE Berufung im Job gefunden und erreicht, was dich heute wesentlich mehr glücklich macht als vor einem halben Jahr? Ich nenn es immer „Bilanz ziehen“, nur für mich. Was hätte ich vor 1 Jahr gerne verbessert um mich glücklicher zu fühlen und was hab ich tatsächlich dafür getan? Und wie empfinde ich heute …

Mit Zwang erreichst DU gar nichts

Oft blättere ich in meinen Tagebüchern und bin manchmal beinahe schockiert, was für mich damals Glück bedeutete! Sehr oft war zu lesen, dass das Materielle im Vordergrund gestanden ist. Mein Glück war „on“ wenn alles rund und glatt lief. Ich an materiellen Dingen alles hatte und der Welt draussen zeigen und sagen konnte: „he, hallo … schaut her MIR geht es super und ich bin schweineglücklich!“

Das ich aber vieles erzwungen hatte, Liebe und Geborgenheit meist sehr oberflächlich und erzwungen waren, DAS erwähnte ich nicht. Mir ist wahrscheindlich auch gar nicht aufgefallen. Und dann passiert es plötzlich das sich deine Ansicht über Glück über Nacht ändert …

Es sind dann die Lebensumstände die dich NEU denken lassen! Es waren dann plötzlich die kleinen Dinge im Leben die mich beglückten. Aufzustehen am Morgen und darüber glücklich zu sein, dass die Gesundheit wieder hergestellt ist, ich mich aus den gesellschaftlichen Normen gezogen habe und eine offensive Haltung gegenüber dem Leben eingenommen habe! Die vielen positiven, kleinen und unerwarteten Erlebnisse die dann geschahen, zeigten mir, dass ich etwas richtig gemacht habe …

Glücklich sein heisst zu leben und zu lieben

Viel durfte ich darüber lesen und am eigenen Leib erfahren. Glücklich sein bedeutet das Leben zu geniessen, sich selbst zu mögen und sich an andere weiter zu verschenken :-) ! Das macht den Sinn meines Lebens aus. Frage DICH – was willst Du in 10 Jahren erlebt und erreicht haben? Das ist keine unrealistische Frage, willst du glücklich sein dann blicke zielgenau und unerschrocken nach vorne – und zwar mit „Gewinnermentalität“! :-)

Dein Leben selber zu gestalten bringt dich dem Glücklichsein näher. Natürlich kann es sein das du hin und wieder mal die ein oder andere Umstellung dazu brauchst, wenn du etwas veränderst oder anstrebst! Setze dir ein grosses Ziel und viele kleine dazwischen … alleine dieses Gefühl kann dich sehr glücklich machen, hast du diese erreicht! Glücklichsein ist eine Entscheidung und beginnt in DEINEM Kopf! 

Geniesse jeden Tag!

In vollen Zügen sollst du jeden Tag geniessen, egal und unabhängig von den äusseren Umständen, vom Chaos das dich jeden Tag begrüsst. Egal was andere über dich denken, bleib bei dir und behalte dein Ziel vor Augen. Diese gedankliche Unabhängigkeit ist der Kernpunkt des Glücklichseins. Glücklich sein fängt immer im Kleinen an. Wenn du regelmässig innerlich auftankst, machst du das Glücklichsein zu deinem eigenen Lifestyle. :-)

Nichts ist wichtiger als deine persönliche Freiheit mit deinem Ziel vor Augen das DICH jeden Tag glücklich macht. Du hast es wieder in der Hand … Glück, beginnt in deinem Kopf! :-)

In erster Linie wünsche ich mir für dich, das DU schon sehr glücklich bist! Wenn du noch daran arbeitest dein Glück zu verbessern, wünsch ich dir eine Menge schöner und positiver Erlebnisse, die dir zeigen, dass du auf dem richtigen Weg bist!

Was sind deine persönlichen Ziele und Erlebnisse die du ansteuerst um dein Glück vollkommen zu machen? Freue mich wie immer über dein Feedback.