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Du bist herzlich willkommen … und darfst auch jederzeit wieder gehen

Es ist wieder mal so weit, es überkommen mich Gedanken die mich über meine Vergangenheit und Zukunft nachdenken lassen. Ich habe in den letzten Jahren gelernt, dass Menschen in mein Leben treten, aber auch schnell wieder verschwunden sind. Früher hat es mir sehr weh getan, ich habe mir den Kopf darüber zerbrochen, warum das so ist. Ausserdem konnte ich es auch nur sehr schwer akzeptieren, wenn sich Menschen von mir abgewandt hatten.

Ich behaupte ja auch heute noch kein einfacher Mensch zu sein. Ich bin direkt, sehr oft ungeduldig und wie ein Freund immer sagte „kopftechnisch verplant“. Ich bin vorsichtig, rede nicht besonders viel und ziehe die Ruhe vor. Kleine Kinder und laute Menschen sind mir in der Zwischenzeit viel zu anstrengend, schließlich habe ich meinen Soll schon erfüllt. Hingegen fühle ich mich in einem Hunderudel pudelwohl. 🙂 Ich bin sehr sprunghaft und manchmal auch launisch. Ich sage unverblümt was ich will und noch lauter was gar nicht für mich in Frage kommt … UND DAS … muss mal jemand aushalten! 😀

Ich lerne viele Menschen kennen, bin vorerst begeistert von ihrem Auftreten, ihrer Präsenz, mich berühren ihre Worte, ihre Geschichten und Erlebnisse. Ich finde ihre Lebenseinstellung klasse und denke mir öfter mal „DIE ticken wie ich „… ich brauche manchmal Tage um das alles einzuordnen, mir ein Bild zu formen über all das nachzudenken und deren  Leben einzuschätzen. Und plötzlich – meldet sich meine Magengegend. Das war noch NIE ein gutes Zeichen und es macht sich oft erst nach Tagen bemerkbar. Wenn mir das passiert „lade“ ich, wenn es nötig ist,  auch wieder Menschen aus aus meinem Leben aus und warte erst gar nicht so lange bis sie von selber gehen. Endlich hab ich verstanden, dass jeder seinen eigenen Weg geht, und seine eigene Wahrheit lebt.

Lange Zeit waren meine Türen sogar verschlossen. Durch zu viele Enttäuschungen. Mein Leben bestand aus  einer männerfreien Zone und auch ein STOP- Schild für eventuelle neue Freunde lehnte vor meiner Tür. Ich erlaubte niemandem in mein Leben zu treten. Heute bin ich reifer, sehe vieles anders.

Ich erlaube und freue mich darüber, neue Menschen in meinem Leben willkommen zu heißen um ihnen neue Perspektiven anzubieten, und so wird auch mein Blickwinkel durch deren Erfahrungen und Träumen bereichert.

Ein Tauschgeschäft sozusagen. Ich biete alles an was ICH zu geben habe und darf mich dabei in Deinem Leben umsehen.

Es ist mir egal wer diese Menschen sind. Woher sie kommen und was sie tun,  ob sie wie in meinem letzten Fall – authentisch sind oder auch nicht, denn auf die eine oder andere Weise bringt jeder eine Überraschungen mit! <3 Es besteht dabei immer die Möglichkeit, das sich eine gute Freundschaft daraus entwickelt, oder aber auch nur ein paar Wochen oder Monate, die man zusammen verbringt oder in Verbindung steht.

Es soll aber auch nicht so sein und auch nicht so aussehen, dass ich Unterhaltung brauche um existieren zu können! Es soll dabei bleiben das ICH das Zentrum meines Lebens bin. Ich habe gelernt alleine für mich selbst zu sorgen, mit meinen Ängsten auszukommen,  mich keinesfalls niedergeschlagen fühle … bin ich mal alleine! Ich kann Raum und Zeit genießen, auch ohne neue Menschen an meiner Seite! <3 Darüber bin ich sehr dankbar … mir selbst endlich zu genügen.

Sollte aber mein Herzmensch eines Tages gehen wollen, würde ER eine Riesenlücke hinterlassen, die ich so nicht mehr schließen könnte.  Ich würde jedoch nichts bereuen … keinen einzelne Tag, weil wir unser beider Leben verändern konnten. Zum Positiven. Der eine durch den anderen, ein Geben und Nehmen. 🙂 Ich bin glücklich ihn in mein Leben gelassen zu haben. 🙂

Es ist immer mit einem Risiko verbunden Menschen in sein Leben zu bitten. Es könnte jemand sein, egal ob Mann oder Frau, der uns verletzt oder unsere Art zu sein ausnutzt. Es könnte ein toxischer Mensch sein, dessen Charakter wir nicht sofort erkennen … all diese Dinge machen etwas Angst, denn niemand leidet gerne.

Und dennoch … ICH habe mich entschieden, Menschen wieder in mein Leben hereinzulassen, es gibt keine „Don´t touch it“ Zonen mehr … diese Ängste habe ich zur Seite gelegt, denn ich bin heute der Meinung, dass selbst „schlechte“ Personen mir etwas wertvolles geben können und ich bin bemüht es zu verstehen und daraus zu lernen.

Ich lade jede(n) herzlichst dazu ein in meinem Leben Platz zu nehmen, ich bin aber nicht mehr böse, wenn Menschen den Stuhl wieder verlassen. Und es wird auch immer wieder vorkommen, dass ich diesen Platz vorzeitig wieder wegnehme … wenn es für mich nicht passend ist.

So und jetzt frage ich Dich: Würdest Du mich in Dein Leben einladen? Und wärst Du bereit in meines einzutauchen?

#gedankenamstrand

Die Vorfreude ist eine Emotion, die durch die Erwartung eines künftigen, positiven Ereignisses gekennzeichnet ist. Sie wird durch das Eintreffen dieses Ereignisses beendet … sagt mir Mr. Google 🙂

Vorfreude ist doch die schönste Freude

So und nicht anders empfinde ich es jedenfalls immer wieder! Da ich immer die aktuellen Gedanken hernehme, wenn ich sie mit euch teile, spielt diesmal die Vorfreude die Hauptrolle! Dieses Auf-etwas-hin-Fiebern ist einfach ein ganz spezielles Gefühl das ich niemals missen möchte! Vorfreude nährt sich aus einer Sehnsucht, die um keinen Preis sofort erfüllt werden darf! Sie braucht dieses „Warten“ als Lebenselixier. 🙂 Je länger das Warten … umso größer die Freude. 🙂

Und ich durfte jetzt lange genug warten. Jetzt wo es auch bei uns langsam schön wird, bekomme ich Heim- und Fernweh. Mein zweites Zuhause wartet frisch und im neuen Style auf mich. Ich hab den Winter hier in Österreich sehr genossen, ich habe die Zeit genutzt um viel dazu zulernen, kam meinen Zielen wieder ein Stück näher und sorgte mich auch gut um mich selbst! 🙂 Das war nie eine Selbstverständlichkeit bei mir … aber nun wird es Zeit wieder umzuziehen. Italien – ICH komme!

Was ist es worauf ich so hinfiebere?

Gerade habe ich meine Tasche gepackt, das Notwendigste reingeworfen und als ich das gemacht habe, habe ich so eine Riesenfreude in mir verspürt wie schon lange nicht mehr. <3 Sechs Monate einfacheres Leben, Menschen die ich lange nicht gesehen habe und die ich gerne mag. Der Weitblick aufs Meer und den Sand zwischen meinen Zehen. Auf die endlosen Spaziergänge … ob bei Sturm oder Sonnenschein. Der Anblick unserer Hunde, wenn sie übermütig toben können … ohne Anfeindungen und vollkommen entspannt! Die salzige Luft die meiner Haut und meinen Knochen gut tun … die ehrliche Freundlichkeit der Italiener, ich freu mich auf die herzliche Wiedersehensbegrüßung und auf die Nudeln vom Patollo. 🙂 Und ich freue mich auf meine Jung , die immerhin schon seit 10 Tagen alles für uns Mädels renovieren und vorbereiten, und darauf warten, dass ich der neuen Wohnung den letzten Feinschliff verpasse (wie ich das und euch liebe). <3 DANKE.

Ganz besonders freue ich mich, meine Artikel und Beiträge für dich, in einer chilligen Atmosphäre zu schreiben! Endlich mit meinem Buch zu beginnen und viele kreative Ideen zu sammeln! Ich könnte jetzt endlos so dahin schreiben und wenn du mir dabei ins Gesicht sehen könntest, würdest du nur ein einziges Grinsen erkennen können! 🙂

Vorfreude hat keine Altersbegrenzung im Gegenteil! Ich glaube beinahe, dass es intensiver und schöner wird, je reifer wir werden. Wir wertschätzen es mehr als in jüngeren Jahren, kann das sein? Eigentlich ist es ja ganz leicht, Vorfreude zu genießen. Wir müssen uns nur immer Dinge suchen, auf die wir uns freuen können!

Genauso schön ist es, sich darauf zu freuen anderen eine Freude zu bereiten. Ein paar Tage auszuspannen, alleine oder mit Herzmenschen, neuen Atem zu schöpfen und wieder mit frischer Energie und Power in die nächsten Tage zu springen. Vorfreude hat für mich auch sehr viel mit Dankbarkeit zu tun. Denn die Dankbarkeit ist der Schlüssel zum Glück und innerer Zufriedenheit. Es liegt auf der Hand, dass du nicht glücklich sein kannst, wenn du nicht weißt, warum du glücklich sein solltest?! Erkennen wir die Werte, die nicht selbstverständlich sind, können wir uns auch darüber freuen.

Gehen wir bewusster durch unser Leben, erkennen wir die schönen Dinge die das Leben für uns bereit stellt. Und wenn du mich fragst … daraus entsteht jeden Tag ein Tag der Vorfreude! Es gibt einfach jeden Tag etwas auf das wir uns freuen dürfen. Eigentlich bin ich jetzt auf die alltägliche Vorfreude abgerutscht, sry …  aber meine Gedanken springen ganz gerne mal und das erlaube ich ihnen heute auch #gutgelauntbin! Zudem sind die kleinen Freuden die Bausteine der Großen.

Ja also in diesem Sinne, werde ich dich bald mit endlosen Sonnenauf- und Untergangsbildern quälen! 🙂 Aber du wirst auch viel positive Energie zu spüren bekommen … wenns auch nur von Weitem ist!

„Was machst du da? Ich tanze gerade durchs Leben und verteile Freude …“ trifft zu 100% zu! 🙂

Bis ganz bald, sei dankbar und freue dich auf alles was kommt.

Menschen sind wie Kleidungsstücke …

Heute werde ich einen Vergleich starten bei dem du mir vielleicht nicht gleich folgen kannst. 🙂 Ich habe mir Gedanken über Menschen im Allgemeinen gemacht. Ich hatte die letzten Wochen, intensiven Kontakt mit den verschiedensten Personen seit langem. Im Normalfall versuche ich ja immer abzuwiegen – notwendig? notwendig! nicht notwendig. Es ergab sich ein Gemisch aus den ersten beiden „notwendig“.

Menschen, die ich gut kenne, die ich mag oder die mich tagtäglich umgeben … finde ich meistens großartig, oder symphatisch oder sie gehören eben einfach mal zur Familie. Sie sind mir vertraut und ich kenne ihre Ticks und Macken. Ich denke nicht weiter darüber nach, und es stört mich auch nicht mehr wenn eine Freundin ihre regelmäßigen „fünf Minuten zu spät kommen Minuten“ hat , oder die Sprechstundenhilfe beim Arzt, die ich seit x Jahren sehr gut kenne mir zwar immer „Vorzugstermine“ zukommen lässt, mich dafür aber regelmäßig ausquetschen möchte, über all das was sich bei mir so abspielt … oder auch Familie, die mir mit Vorliebe ein schlechtes Gewissen überbringen möchte, weil Dies und Das nicht richtig ist!

Ja … das dachte ich jedenfalls. Denn jetzt stört es mich! Von einem Abend auf den anderen. Zack. Ich möchte keine 15 Minuten unbegründet mehr warten müssen und ich werde auch nicht Zeitung spielen für einen schnelleren Termin beim Arzt. Und die Familiengeschichte … sorry. Diese Beispiele sind nur ein kleiner Teil von Menschen die ich x Jahre kenne und die mir zwar symphatisch waren, die ich gemocht und natürlich geliebt habe, doch plötzlich funktioniert es nicht mehr!

Du bist dein Umfeld … dieser Artikel von mir spiegelt davon einiges wieder. Die Macht der Gewohnheit, alles so zu lassen und zu dulden wie es nun mal ist. Mit dem kann ich mich nicht mehr identifizieren. Es passt nicht mehr zu meiner Lebenseinstellung. Ich habe das Glück gehabt einige neue  Menschen kennen zu lernen. die aus einer anderen Nische kamen,  anderes denken … anders leben. SIE passen wie auf meinem Leib geschnitten, Massanfertigung kann ich beinahe sagen! 🙂 Den  Vergleich zu haben, wie es ist und wie es sein kann, wie das Gefühl ist, bin ich mit diesen Menschen zusammen – locker, leicht und unkompliziert. Es beengt mich nichts … Fühlt sich einfach gut an.

Lieblingsstücke

Auch meine Kleidung hat sich in den letzten Jahren stark verändert.:-). Waren es früher enge, besondere und auffällige Klamotten, sind es heute zweckmäßige (Hunde) :-), flauschig weiche und gemütliche Sachen, die ich trage. Manche der alten Sachen hängen noch in meinem Schrank … schlüpfe ich hinein, fühle ich mich unwohl oder sie sind nicht mehr tragbar. Zu eng, manches sieht auch aus wie ein Sack der herunter hängt. Manches kratzt und vieles davon ist nicht mehr meine Farbe.

Ich persönlich mag am liebsten die gut eingetragenen, schlichten Sachen in denen ich mich geborgen fühle, die die locker um mich herum sind, ohne mich einzuengen! Aus irgend einem Grund, sind es diese, die sich in meinem Leben einen festen sicheren Platz ergattert haben. Vielleicht sind sie nicht so auffällig und bei weitem nicht so „edel“ wie meine alten Sachen, aber ist das wichtig? Und genauso geht es mir mit manchen Menschen …

Menschen, die mich einengen, zwicken und mich beinahe auffressen weil sie so an meiner Haut kratzen, haben keinen Platz mehr in meiner Garderobe … Ich bin sicher, unsere wichtigste Aufgabe als Mensch ist die, gut für uns selbst zu sorgen. Wenn es Menschen gibt, die das aus den verschiedensten Gründen nicht respektieren, müssen wir sie aus unserem „Schrank“ entfernen. Natürlich nicht mit Wut oder Aggression … sondern aus Liebe – Liebe zu uns selbst! <3

Also ich wünsche jeder von euch, viele solche kuscheligen “ Kleidungsstücke“, die weder einengen noch kratzen … sondern in allen Lebenslagen wunderbar passen! <zwinker>

Meine Gedankengänge für Fortgeschrittene! 🙂 Bis hoffentlich ganz bald und über Kommentare freue ich mich ganz besonders …

WIR sind nicht unsere Gedanken!

Dieses mal geht es um meine Gedanken im Allgemeinen. Manchmal treiben sie mich beinahe in den Wahnsinn! Zu viel geht mir dabei durch meinen Kopf. Es passiert mir immer wieder, dass sich dumme zu nichts nutze Gedanken in meinem Kopf festfahren und mich aus dem Gleichgewicht bringen. Einfach links liegen lassen … das wär cool, würde ich es besser beherrschen. 😀

Die meiste Zeit in meinem Leben verbringe ich mit Dingen die mir Spaß machen, ich bin eine positive und, ich würde auch behaupten, kreative Frau, die sich an allem erfreuen kann, Dankbarkeit verspürt und genau das auch versucht weiterzugeben! Wie gesagt … meistens. Letzte Woche allerdings hatte sich meine positive Einstellung und meine gute Laune von mir verabschiedet. Es ging um einiges das ich vorhatte zu tun. Es stand ein Online-Seminar an, die Vorbereitungen dafür mussten getroffen werden. Schließlich will man sich ja nicht blamieren! Und das war schon mein Keyword zu der Sache … blamieren! Ich habe das noch nie gemacht, ein „alter“ Frischling sozusagen. Was werden sich da die anderen denken? Was wenn in einer Fachsprache gesprochen wird die mir nichts sagt? Oder noch schlimmer – wenn ich das Tempo das vorgegeben wird nicht halten kann? Mein fester Entschluss dabei zu sein stand schon Wochen zuvor fest, bombenfest, doch plötzlich fragte ich mich ob es denn überhaupt noch Sinn machte, dabei zu sein, Neues zu lernen und meinem Ziel ein kleines Stück näher zu kommen? Die Angst und meine Unsicherheit waren festt in meinen Gedanken verankert. #scheissgefühl!

Doch das war aber noch nicht alles, auch der nächsten Sache blickte ich zunächst nicht unangenehm entgegen, im Gegenteil. Monja, unsere Hündin, steckt mitten in der Pubertät und braucht dringend ein paar Lektionen unter der Anleitung eines Fachmannes – ich würde ja sagen „Hundeflüsterer“. 😀 Wobei mir auch bewusst ist, dass ICH mehr lernen muss als meine Diva! Ich bin in vielen Dingen nicht konsequent genug und daraus könnten Schwierigkeiten entstehen die keiner haben will! Ein Einzeltreffen wurde ausgemacht, die Schwierigkeiten besprochen, Monja und ich wurden vorgeführt . Die Stunde bestand aus Anweisungen und Übungen, es war eine einzige Katastrophe! Es klappte nichts. ICH wurde ständig korrigiert, Jürgen war dabei und sah uns zu… und plötzlich, da waren sie wieder … meine Gedanken die in etwa so gingen: „Warum nimmt sich diese Frau keinen Schoßhund für die Handtasche? Sie kann keine Befehle geben und ihr Hund wird sie nie ernst nehmen …“ Monja machte viel nur nicht das was ich von ihr verlangte. Nun war Partnerwechsel angesagt, nun war Jürgen mit ihr an der Reihe. Monjas Aufmerksamkeit war vollstens bei Jürgen und als ich dann noch hörte „Jaaa so muss das ausschauen …“ war es vorbei bei mir. Meine Gedanken gaben mir richtig Stoff. Der Tag war gelaufen, ich kam mir so dämlich vor, dachte nur daran wie es wohl die nächsten Tage sein wird wenn wir mit anderen auf dem Trainingsplatz sind. Die halten mich sicher alle für unfähig usw…

Ja und zu guter Letzt, zweifelte ich und machte  mir Gedanken über die neu erstellte Facebook Gruppe für FrauenPunk. Bin ich zu langweilig mit meinen Themen? Mögen die Frauen mich nicht leiden? Bin ich etwa aufdringlich? Was, was, was … Grübelschleifen über Grübelschleifen.

Drei unterschiedliche Themen von denen ich meinte nicht gut genug zu sein um es auf die Reihe zu bringen! Ich schreibe über genau diese Dinge für andere da ich auch wirklich zu 90% in der Lage bin, Sachen positiv anzusteuern und jetzt? Alles vergessen, verlernt und ausradiert? Ich suchte ein Buch und aus dem Buch viel mir eine Karte entgegen auf der stand „Nimm deine Gedanken nicht so ernst“.

Ich musste schmunzeln, da es sich immer wieder bestätigt – es ergibt sich immer das Richtige im richtigen Moment. Nimm deine Gedanken nicht so ernst, du bist nicht deine Gedanken … klingt für mich immer etwas witzig, immerhin bin ICH es ja die denkt und infolge sind es auch MEINE Gedanken?!  Dabei erinnerte ich mich an diverse Gespräche, die ich in der Achtsamkeitsgruppe geführt habe. Unser Gehirn, und ich im Speziellen, versucht ständig alles zu erklären, zu verstehen und genau auf dem Grund zu gehen. Warum ist das so? Weshalb passiert dies und das? Und wie soll ich das Ganze einordnen?  Eine logische Sache finde ich. Das Problem dabei ist aber, dass wir uns von den Gedanken und all den Sätzen und den daraus resultierenden Gefühlen, oft komplett mitreißen lassen! Im Klartext heißt das: Wir halten nicht genug „Abstand“ zu unseren Gedanken.

Genau so ist es. Denn ich hatte mich auf jedes dieser Vorhaben gefreut, war davon überzeugt und ich wollte es zu 100%! Vorfreude total war in mir. Aber was geschah? Meine doofen Grübeleien versauten mir die Stimmung und holten meine Selbstzweifel wieder ans Tageslicht! Übrig geblieben ist ein Satz, nämlich – ICH schaffe nichts, was werden sich die anderen von mir denken.

Gedanken entschärfen 🙂

Und plötzlich hat mir dieser Satz „Nimm deine Gedanken nicht so ernst“ wieder einiges in Erinnerung gerufen! Ich habe mich an die Zeit erinnert als ich in einer Krise steckte, in solchen Phasen können Gedanken zu einem besonderen Feind werden! Jeder wird das kennen, man geht eine bestimmte Situation immer und immer wieder im Geiste durch und versucht verzweifelt herauszufinden, was man hätte besser oder anders machen können!  Es ist ein Verhalten das alles andere als hilfreich ist. Man stürzt sich nur noch tiefer in diese belastende Situation … das Problem bleibt also.

Stattdessen sollten wir unseren Gedanken die Macht nehmen! Die ständigen Bewertungen die wir in uns tragen, denken wir in Dauerschleife, müssen weg. Hätte ich mir nach der missglückten Hundestunde gesagt: „Ja was solls, es war für uns beide etwas Neues, meine Aufregung hat sich auf Monja übertragen und es wird mit viel Übung jedes Mal ein klein wenig besser werden, deshalb sind wir hier …“! Aber nein, stattdessen begann ich gleich zu bewerten. „Ich schaff das nie, ich bin keine Rudelführerin, ich bin schwach, usw … Es sind genau diese Bewertungen, die einen ganzen Schwanz negativer Gefühle mit sich brachten und mich Zweifeln ließen. Von der Laune – spreche ich jetzt mal gar nicht! 🙂 Fakt ist, unsere Probleme und negativen Gefühle wachsen wenn wir uns auf sie fokussieren!

Bewertungen sind ein Muster und wir Menschen steigen viel zu schnell darin ein! Wir sollten lernen neutral zu bleiben und auch neutral zu denken. Vermeiden wir Bewertungen, verbessert sich die Grundstimmung in uns. 🙂 Während ich das hier tippe, und mir immer wieder meine drei „Baustellen“ dazu einfallen – Webinar, Hundeschule und meine Frauengruppe, betrachte ich es jetzt, mit einer gewissen Distanz. Es sind unnötige Sorgen und viel zu ernste Gedanken dahinter!  Dabei hilft mir immer wieder das Schreiben … Ich bin mein innerer Beobachter, der keine Bewertung abgeben soll über das was gerade passiert. Nur so gelingt es, den Mustern in meinem Kopf näher zu kommen ohne mich von meinen Gedanken vereinnahmen zu lassen!

In dem Satz „Nimm deine Gedanken nicht so ernst, DU bist nicht deine Gedanken …“ steckt eine Menge Wahrheit. Wir  brauchen nicht auf sie einzugehen, denn meistens führen sie uns sogar auf einen ganz falschen Weg und machen uns unnötig nervös! Warum ich bei manchen Dingen zweifle ist sicher menschlich. Alle anderen Gedanken zum jeweiligen Thema haben für mich heute keine Bedeutung mehr, denn sie sind reine Spekulation. Den ICH/DU bist nicht deine Gedanken und die Chefin in meinem/deinem Kopf, bin/sind immer wir … und das, finde ich ausgesprochen beruhigend! 🙂

Wir sind nicht unsere Gedanken und unsere Gefühle, sondern nur der, der in uns die Veränderung beobachtet.

Danke dass DU wieder bei mir warst, in meinen heute etwas chaotischen Gedankengängen! Wir lesen uns demnächst wieder, bis bald und eine geniale Zeit für dich.

Der Widerspruch unserer Zeit – Gedankenflickflack am Abend

Wiedermal habe ich Gedanken die ich nicht nur für mich alleine behalten möchte! Meistens überkommen mich beim Spazieren gehen viele solcher Gedanken nur gestern war es der Abend der mich ins Grübeln brachte. Schuld war ein kleiner Absatz den ich gelesen hatte und der mich zum Nachdenken brachte…

“ Es ist paradox, in einer Welt, in der wir immer erreichbar sind und prinzipiell mit jedem Kontakt aufnehmen könnten (wenn wir nur wollten), kennen viele ihren eigenen Nachbarn nicht mehr …“

Ich dachte nach und suchte im Gedanken meine Nachbarn. Seit zwei Jahren wohne ich nun hier und kann nicht mal die Namen nennen von den Menschen die gemeinsam in diesen Haus zusammen wohnen. Von der unmittelbaren Nachbarschaft sprech ich  jetzt gar nicht! Plötzlich hab ich ein schlechtes Gewissen – gehöre ich zu den Menschen die sich nur mehr um sich selbst kümmern? Jeglichen Kontakt bewußt vermeidet weil es für mich nicht wichtig scheint? Wie soll man miteinander etwas erreichen, verändern, positiver machen, wenn jeder total isoliert lebt und auf den Boden schaut? Aber Moment mal … was brauche ich die Nachbarn wenn ich die sozialen Netzwerke online habe? Da bin ich auch besser informiert … Namen, Geburtstage, Arbeitsplatz, den kompletten Status und das alles mit dem notwendigen Sicherheitsabstand den scheinbar sehr viele brauchen. Scheint im Trend zu liegen.

Es gibt so viel Widerspruch in unserer Zeit

Wir haben gelernt rasend schnell vorzugehen, aber wir können nicht warten. Wir haben die neuesten Computer, die noch mehr Infos speichern und eine Unmenge Kopien produzieren, aber wir verkehren weniger miteinander. Wir schreiben und lesen mehr, aber wissen wir auch mehr? Wir planen und planen … erreichen aber weniger.

Es ist die Zeit der größeren Familieneinkommen, der großen und schöneren Häuser, der Scheidungen und der zerstörten, sich nichts mehr zu sagen habenden Beziehungen. Es ist die Zeit der schnellen Kurztrips und Reisen, die Zeit der Beziehungen für eine Nacht und der Wegwerfmoral. Zeit des Übergewichtes und der folgenden Hungerkuren und Operationen. Zeit der Pillen die einfach alles können! Sie machen uns leistungsstärker, sie beruhigen und erregen uns … sie können uns auch von dieser Welt katapultieren.

Es ist die Zeit der großen mächtigen Männer und Frauen und der kleinkarierten Seelen, der leichten und schnellen Profite und dem noch schnelleren Ruin. Wir können Atome spalten, aber sind nicht in der Lage unsere Vorurteile bei Seite zu lassen. Wir wissen wie wir unseren Lebensunterhalt verdienen müssen, aber haben vergessen wie wir in Wahrheit leben möchten. Wir lachen zu wenig, gehen zu spät schlafen und stehen müde auf. Wir regen uns viel zu viel auf und sind schnell gelangweilt und haben das miteinander verlernt.

Wir haben unseren Besitz vervielfacht, aber unsere Werte reduziert. Wir sprechen zu viel, hören aber immer seltener zu. Wir haben unserem Leben Jahre hinzugefügt, aber nicht den Jahren Leben. Wir haben den Weltraum erobert, aber nicht den Raum in uns. Wir machen größere Dinge, aber sind sie den besser? Wir versuchen die Luft zu reinigen, verschmutzen aber immer mehr unsere Seele.

Unsere Gebäude sind hoch, unsere Toleranz ist sehr niedrig. Wir befahren breite Autobahnen, haben aber enge Ansichten. Genießen mehr Ausbildung aber unser Hausverstand sinkt. Wir haben viele Experten aber auch Unmengen an Problemen. Mehr Medizin … aber weniger Gesundheit.

Es ist die Zeit, in der es wichtig ist, alles im Schaufenster zu haben, aber nichts im Laden. Wo alles in den Geschäften zu bekommen ist, aber letztendlich alles online bestellt wird. Wir sind in der Lage, Texte wie diesen in Windeseile an den Mann/Frau zu bringen … ihn zu lesen und sich darüber Gedanken zu machen – oder ihn mit samt meiner Botschaft sofort wieder zu vergessen!

„Der Weg des Paradoxes ist der Weg zur Wahrheit. Um die Wirklichkeit zu prüfen, muß man sie auf dem Seil tanzen lassen.“

Oscar Wilde

Puhhh was da so alles losgetreten wurde bei mir. Und die Beispiele scheinen dafür nicht auszugehen! Es sind nur Gedanken, die ich wieder mal gerne mit DIR teilen wollte.

Ich bin wie ich bin … liebe Randstücke (nicht nur beim Essen) und mag Schwarz/Weiss, besonders wenn ich fotografiere. Man muss nicht immer etwas sagen … oft genügt hören, sehen und und darüber nachdenken. Sei DU selbst, sei authentisch und wahrhaftig!

Freie Seele, immer suchst DU das Meer – das Meer ist dein Spiegel. Wir hätten mehr Gewinn, wenn wir uns so zeigten wie wir wirklich sind, als wenn wir versuchten zu scheinen, was wir nicht sind.

Francois de la Rochefoucauld

Bist du manchmal auf der Suche nach besonderer Musik? Die hier hab ich gehört als ich den Artikel erstellt habe Filous – Feel Good Inc. (ft. LissA). I like it.

Hallo meine Lieben!

Ich bin ja jemand der immer auf der Suche nach Neuem ist. Kleine Veränderungen versüßen mir auf jeden Fall immer mein Leben. Es ist bei mir völlig normal wenn ich nach zwei Monaten meine ganze Wohnung verrücke, umstelle und Wände heller oder dunkler streiche 😀 !

Dabei fällt mir immer Carina Herrmann ein, Autorin von Meerblick statt Frühstückein Buch das ich auch jeder von euch ans Herz legen kann! Sie wechselt zum Beispiel dann schon mal gerne in einen anderen Stadtteil damit ihr nicht langweilig wird 🙂 … Es gibt eben Menschen, und ich gehöre dazu, die das nun mal brauchen.

Meine Wohnung musste da jetzt genauso wieder durch, und mein Mann hat sich ganz richtig verhalten, wahrscheinlich weil er ähnlich tickt wie ich. ER WAR GANZ LEISE und unterstützte mein „Vögelchen“ gg. Danke Schatz. Und jetzt möchte ich auch auf meinem Blog weitermachen. Euch teilhaben lassen an meinen Gedankengängen, wie ich sie nenne.

Das wird in etwa so aussehen, dass ich Gedanken die mich  fesseln – in Bildern einfange oder gefundene Sprüche die ich toll finde und einfach auch mal kurze persönliche Gedanken, mit euch teilen möchte. Dabei bist DU aber ebenso herzlichst eingeladen, mich über DEINE Schulter blicken zu lassen … d.h. poste und schreibe mir Zitate, Eindrücke von deinem letzten Spaziergang oder auch nur deine Meinung dazu wenn DIR etwas besonders gut gefällt 🙂 .

Eine „Regelmässigkeit“ wird es hierbei nicht geben weil ich der Meinung bin, so etwas muss passieren und ist plötzlich da. Aber ich würd mal sagen – lass dich überraschen und inspirieren. Ab wann? Haha, wenn ich über das richtige stolpere und stolpern tu ICH ständig!

Das Leben gehört dem Lebendigen an, und wer lebt, muß auf Wechsel gefasst sein.

Johann Wolfgang von Goethe

Also lasst uns unser Leben „versüssen“ mit den kleinen Dingen, die das Leben zu bieten hat. Ich freue mich wie immer auf DICH, Dich und Dich …